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Die Koalitionsgroteske Pension

Das, worauf sich SPÖ und ÖVP zum Thema Pensionen geeinigt haben, ist ein schlechter Scherz. Der angebliche Erfolg bedeutet in Wahrheit eine gefährliche Stagnation.

Die Pensions-Gruppe hat beschlossen, dass das reale Pensionsantrittsalter von 58,4 auf 60 Jahre steigen soll. Freilich erst im Jahr 2018. Der Jubel, mit dem sich die Unterhändler darob umgeben, übersieht – bewusst – alle Fakten:

  • Selbst wenn diese Antrittsalter-Steigerung eintreten sollte (was total ungewiss ist), entspricht das nur der bis dahin erwartbaren Steigerung der Lebenserwartung. Das heißt, es wird überhaupt nichts getan, um jene weit mehr als zehn Jahre zu kompensieren, um welche die Lebenserwartung schon länger geworden ist, ohne dass es irgendeine entsprechende Reaktion des Pensionsrechts gegeben hätte. Im Gegenteil: Das reale Antrittsalter ist seit 1970 um zwei Jahre gesunken. Und die Zahl der Kinder schon um die Hälfte.
  • Als einzige Konsequenz verkündet die Koalition nun ein „Pensionsmonitoring“, das halbjährlich die Entwicklung des Antrittsalters verfolgen soll. Das ist eine Provokation: Denn hoffentlich hat das Sozialministerium dieses schon bisher genau verfolgt. Und zwar monatlich. Sonst wäre dort kein einziger Beamter sein Gehalt wert.
  • Als eventuelle Konsequenz ist lediglich diffus von „Anreizen“ die Rede, länger zu arbeiten, wenn das Monitoring negativ ausfällt. Völlig unklar bleibt, warum nicht schon jetzt „Anreize“ gesetzt werden. Und ob diese es dann endlich einmal vorteilhaft machen, länger zu arbeiten.
  • Ein besonderer Tiefpunkt: Das Koalitionspapier will jene Firmen bestrafen, die zu wenig Ältere beschäftigen. Eine Strafe für die Gewerkschaften ist jedoch nicht vorgesehen, obwohl diese hauptschuld daran sind, dass fast alle Kollektivverträge ältere Arbeitnehmer deutlich teurer machen. Und zwar unabhängig von der Leistung! Jetzt werden also die Betriebe für diesen kollektivvertraglichen Unsinn noch bestraft.
  • Wenn man das Frauenantrittsalter beschleunigt anheben wollte – was alle internationalen wie nationalen Experten dringend verlangen –, dann müsste man wegen des langen verfassungsrechtlichen Vorlaufs jetzt schon Maßnahmen ergreifen. Von denen aber finden sich keinerlei Andeutungen.

Die Pensionsgroteske fällt zusammen mit der von einer Arbeitsgruppe geplanten Verschlechterung des Schulsystems durch eine zweijährige Zwangsgesamtschule für alle Zehn- bis Zwölfjährigen zur „Orientierung“ (statt zum Lernen). Sie fällt zusammen mit der Fortsetzung des arbeitsplatzvernichtenden Kampfes gegen die heimischen Banken. Sie fällt zusammen mit familienfeindlichen Maßnahmen (Viel mehr Geld für überflüssige Hortplätze, während die schon um 37 Prozent geschrumpfte Familienbeihilfe weiter eingefroren bleibt). Sie fällt zusammen mit dem Ausbleiben jeder Strukturreform.

Nicht nur Rot und Schwarz steuern so der Selbstzerstörung entgegen. Sie treffen auch nachhaltig den Wirtschaftsstandort.

 

 Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2013 12:46

    Den Wirtschaftsstandort können Sie nur mehr marginal treffen. Die guten Unternehmen sind alle schon mit Plänen zum Abwandern oder zumindest Outsourcing, raus aus Österreich, beschäftig. Die hoch verschuldeten Unternehmen werden die nächste Konjunkturdelle ohnehin nicht überleben.

    Es ist also egal, ob man den guten Unternehmen noch ein paar Prügel vor die Füße schmeißt, die Entscheidungen sind längst gefallen und werden Schritt für Schritt umgesetzt. Womit ja nur ein demokratischer Wille exekutiert wird: Arbeit, Fleiß und Sparen sind unerwünscht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2013 10:03

    Was will man von Ideologen (= ...) denn anderes erwarten ?

    Auch der Koalitionsstillstand wird ein solcher bleiben, auch die Blockade wird bleiben, bloß der Schuldenstand, der wird mächtig steigen und die Chance für die Rettung Österreichs wird weiter sinken.

    Nochmals:

    Pensionsantrittsalter für normale gesunde Menschen ist 65 und zwar für alle.

    Verwaltung muss reduziert werden, es muss auch nicht alles verwaltet werden.

    Föderalismus muss reduziert werden und die Staats und Landesgremien und Verwaltungen verkleinert.

    Die Gesetze müssen vereinfacht und reduziert werden und entstaubt werden.

    Das Budget darf sich nur am Steueraufkommen orientieren.

    Alle Maßnahmen pro Arbeit müssen ergriffen werden, nicht die Arbeit vertrieben werden, wie es durch unsere Gewerkschaften geschieht.

    Die Bildung muss wieder auf die Leistungsspur gebracht werden, denn 'PISA-Doderln' haben wir schon genug in Österreich.

    Forciert werden sollten die Familien mit Kindern, sonstige Förderungen sollten abgeschafft bis zurückgefahren werden, wie etwa die Parteienförderung, etc.

    Die EU Politik wäre zu überdenken, und alles, was Österreich schädigt, sollte dazu führen, aus diesen Gremien auszutreten, wenn es sein muss, auch aus dem Euro, und im Extremfall auch aus der EU.

    Der Wählerwille war sicher nicht das heute von den 'Koalitionspartnern' (Blockadepartnern, die wir eigentlich hätten zur Gänze abwählen müssen) Dargebotene.

    Ich konstatiere Österreichs Politik ist eigentlich nur mehr als Einheitspartei Österreichs zu verstehen, die diktatorisch Blockade und Stillstand 'verhandelt' und diktiert, solange der 'Medienkauf' funktioniert und die Demokratie außer Kraft setzt. Denn niemand, außer ein paar Internetplattformen, informiert uns über die Fakten.

    Pensionsschere, Pensionsblase, Pensionsantrittsalter, Pensionsprivilegien, etc. ist das Thema, bloß unsere 'Verhandler' reden über nichts davon und die 'Experten' lauter aufgelegten Blödsinn, den ein Journalist vom Kaliber eines Dr. Unterberger natürlich sofort anmerkt. Dankeschön dafür !

    Bloß, was tun dagegen ? Repräsentativdemokratisch ist es für weitere 5 Jahre zu spät, basisdemokratisch ist es vermutlich noch zu früh, zu viele liegen noch im 'Sozialschlaf' und werden erst wach, wenn der Schnee unter die Bettdecke kriecht.

    Alles, was man zum Thema tun kann, ist es tatsächlich, einfach das Pensionsalter für alle Arbeitsfähigen sofort (je früher, desto besser) auf 65 anzuheben, ohne Ausnahme. Dann kann man immer noch darüber diskutieren, ob das fürs erste einmal reicht oder ob es weitere Anhebungen geben muss, wie etwa in Deutschland, wo wir derzeit bei 67 als Pensionsantrittsalter halten.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2013 07:10

    die koaltionsverhandlungen zeigen halt, dass daran nur echte schwachmatiker beteiligt sind. man scheint vor allem seitens der roten nicht gewillt, irgendetwas intelligentes in bewegung zu versetzen. die handelnden personen sind offensichtlich geistig überfordert.

    grundsätzlich sieht man bestätigt, dass die gewerkschaften leider die größten arbeitsplatzvernichter sind, dies aber von der mehrheit nicht erkannt wird.

    die övp wäre gefordert, die verhandlungen abzubrechen, wenn nicht wirklich was weitergeht !

  4. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2013 14:07

    Die ÖVP hat zwei Möglichkeiten:

    1. Weiter zu verhandeln, ein paar faule Kompromisse einzugehen und bei den
    nächsten Wahlen in die Bedeutungslosigkeit zu fallen, oder
    2. Die Koalitionsverhandlungen abzubrechen, in den nächsten fünf Jahren die Partei
    neu aufzustellen und eine harte Opposition auszuüben. Dann, aber wirklich nur
    dann, könnte die ÖVP wieder eine führende Rolle in einer Regierung erringen.

    Ich weiß, aber träumen wird man ja noch dürfen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorEin Bürger
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2013 08:51

    Es ist zum Kotzen was rund um die Pension diskutiert wird. Fakt ist, dass überall Diskriminierung im Spiel ist, nur beim leidigen Thema Pension nicht. Da gehen Leute in der WKO anscheinend nach 25 Dienstjahren mit einem Golden Hand Shake in den vorzeitigen Ruhestand (günstigstenfalls mit 42 Jahren). Da gibt es bei den ÖBB Bevorzugte. Da gibt es bei der Post Bevorzugte. Das gibt es bei der Nationalbank und sämtlichen anderen staatsnahen Betrieben. Bei den Beamten. Bei den Gemeindebediensteten. Die Liste ließe sich fortsetzen. Nun hat man auch noch mit den gleichgeschlechtlichen Partnerschaften eine neue Schicht von bevorrechteten Begünstigten geschaffen. Und alle reden vom Pensionsantrittsalter von 65 Jahren. Es scheint, als ob keiner die Realität sehen will. Hat heute schon jemand probiert mit einem Alter von 45 Jahren eine Job zu bekommen? Nicht nur mit einem Pflichtschulabschluss sondern auch mit Matura oder höherem Abschluss? Keine Chance. Selbst mit lückenlosem, tadellosem Lebenslauf keine Chance auf einen adäquaten Job. Hat jemand das Pech, dass seine Firma aufgrund des Strukturwandels zusperrt oder abwandert kann er seine Karriere an den Nagel hängen. Das Groteske ist aber, dass auch immer neue Pensionsberechtigte geschaffen werden. Siehe gleichgeschlechtliche Partnerschaften etc. Wie geht es dabei einer Familie (Angriffsobjekt Nr. 1 heutzutage)? Wenn diese Familie dann auch noch Kinder hat erst recht. Und natürlich erst recht, wenn diese Familie es schafft ihr Zusammenleben ohne Scheidung durchzubringen. Diese rackern sich ab um halbwegs über die Runden zu kommen und den Kindern einen halbwegs normalen Lebensstandard mit Ausbildung zu ermöglichen. Eventuell sogar noch als Alleinverdiener. Da darben nun Eltern und Kinder um über die Runden zu kommen und die anderen leben in Saus und Braus. Die haben keine Kinder und wenn, lassen sich viele scheiden wie sie wollen (Egoismus pur: leidtragend sind immer nur die Kinder). Kommt eine Familie aber halbwegs über die Runden und kann Kinder in das Berufsleben bringen, dann müssen die Kinder wieder länger und mit höheren Abgaben arbeiten um jenen die Pension zu bezahlen, welche jetzt schon doppelt und dreifach verdienen, privat für die Pension vorsorgen können, ihr Leben jetzt in Saus und Braus verbringen, da ja die Verantwortung und die Kosten für Kinder wegfallen. Es gibt ja das Umlagesystem. Eben aus der Erfahrung (1929) das Erspartes auch wertlos werden kann (Hyperinflation, Geldentwertung etc.). Das ehemals gute Umlagesystem ist zum Bumerang geworden (demographischer Wandel). Nun soll aber keiner von Migration sprechen. Diese kann die Pension nicht sichern. Das hat sich ja mittlerweile als dem nicht dienlich erwiesen. Somit ist die Familie mit Kindern und Alleinverdienerstatus die am meisten benachteiligte Gruppe. Eltern und Kinder müssen jetzt und in Zukunft darben um anderen einen schönen Lebensabend zu sichern.
    Die Lösung kann nur sein, dass diejenigen, die Kinder haben auch eine staatliche Pension bekommen im Umlageverfahren. Alle anderen sollen selbst vorsorgen auch auf das Risiko hin, dass es Krisen (Krieg, Geldentwertung etc.) geben kann. Sollten diese dann Pflege benötigen, haben sie diese zuzukaufen. Ohne staatliche Unterstützung. Sie haben ja nicht den Aufwand einer Familie zu bestreiten. Das Geld für die mehrmaligen Urlaube im Jahr müsste dann halt auf die hohe Kante gelegt werden. Gibt es einen Crash wie immer in der Geschichte evident, dann .... ?

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2013 11:20

    Nun, jetzt glaube ich es langsam auch, dass da nichts Gescheites herauskommen kann.
    Der eine der beiden Oberverhandler ist zu gutmütig, der andere ist bedenkenlos und gerissen (im Wortsinn!); die Unterverhandler sind teilweise zu unbedarft, teilweise "zu linientreu"!
    Ob Ihr es nun glaubt oder auch nicht, liebe skeptische Freunde: auch ich - als einziger sich hier deklarierender Schwarzer - würde meiner Partei inzwischen anraten, sich für einige Zeit in die Opposition zu "vertschüssen"!

    Das wäre vielleicht eine echte, möglicherweise die letzte Chance für sie, nach Gesundkur an Haupt und Gliedern eines schönen Tages wieder als bürgerliche Partei für bürgerliche Menschen ihre angestammte Funktion in unserem schönen Lande ausüben zu können!

    Alternativen kann ich nicht ausmachen, lasse mich jedoch durch andere diesbezügliche Meinungen gerne eines Besseren belehren!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    (mail to: Gerhard@michler.at)

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Dezember 2013 20:19

    ZIB1: Zwei ungleiche Verkehrsminister! Wie fühlt sich unsere Doris Bures als ehemalige Zahnarzthelferin, wenn sie mit ihrem deutschen "Kollegen" Dr. Dkfm. Peter Ramsauer, der noch zusätzlich gelernter Müller ist (Familienbetrieb!) und Vater von vier Kindern, was ihn mir zusätzlich sympathisch macht, zusammentrifft?

    Und dann sah man noch kurz, wie sich unser Hannes Swoboda wichtig machte und den Bayern Stoiber blöd kam. Alles in allem: Unsere SPÖ-Politiker sind nur peinlich!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEin Bürger
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Dezember 2013 08:51

    Es ist zum Kotzen was rund um die Pension diskutiert wird. Fakt ist, dass überall Diskriminierung im Spiel ist, nur beim leidigen Thema Pension nicht. Da gehen Leute in der WKO anscheinend nach 25 Dienstjahren mit einem Golden Hand Shake in den vorzeitigen Ruhestand (günstigstenfalls mit 42 Jahren). Da gibt es bei den ÖBB Bevorzugte. Da gibt es bei der Post Bevorzugte. Das gibt es bei der Nationalbank und sämtlichen anderen staatsnahen Betrieben. Bei den Beamten. Bei den Gemeindebediensteten. Die Liste ließe sich fortsetzen. Nun hat man auch noch mit den gleichgeschlechtlichen Partnerschaften eine neue Schicht von bevorrechteten Begünstigten geschaffen. Und alle reden vom Pensionsantrittsalter von 65 Jahren. Es scheint, als ob keiner die Realität sehen will. Hat heute schon jemand probiert mit einem Alter von 45 Jahren eine Job zu bekommen? Nicht nur mit einem Pflichtschulabschluss sondern auch mit Matura oder höherem Abschluss? Keine Chance. Selbst mit lückenlosem, tadellosem Lebenslauf keine Chance auf einen adäquaten Job. Hat jemand das Pech, dass seine Firma aufgrund des Strukturwandels zusperrt oder abwandert kann er seine Karriere an den Nagel hängen. Das Groteske ist aber, dass auch immer neue Pensionsberechtigte geschaffen werden. Siehe gleichgeschlechtliche Partnerschaften etc. Wie geht es dabei einer Familie (Angriffsobjekt Nr. 1 heutzutage)? Wenn diese Familie dann auch noch Kinder hat erst recht. Und natürlich erst recht, wenn diese Familie es schafft ihr Zusammenleben ohne Scheidung durchzubringen. Diese rackern sich ab um halbwegs über die Runden zu kommen und den Kindern einen halbwegs normalen Lebensstandard mit Ausbildung zu ermöglichen. Eventuell sogar noch als Alleinverdiener. Da darben nun Eltern und Kinder um über die Runden zu kommen und die anderen leben in Saus und Braus. Die haben keine Kinder und wenn, lassen sich viele scheiden wie sie wollen (Egoismus pur: leidtragend sind immer nur die Kinder). Kommt eine Familie aber halbwegs über die Runden und kann Kinder in das Berufsleben bringen, dann müssen die Kinder wieder länger und mit höheren Abgaben arbeiten um jenen die Pension zu bezahlen, welche jetzt schon doppelt und dreifach verdienen, privat für die Pension vorsorgen können, ihr Leben jetzt in Saus und Braus verbringen, da ja die Verantwortung und die Kosten für Kinder wegfallen. Es gibt ja das Umlagesystem. Eben aus der Erfahrung (1929) das Erspartes auch wertlos werden kann (Hyperinflation, Geldentwertung etc.). Das ehemals gute Umlagesystem ist zum Bumerang geworden (demographischer Wandel). Nun soll aber keiner von Migration sprechen. Diese kann die Pension nicht sichern. Das hat sich ja mittlerweile als dem nicht dienlich erwiesen. Somit ist die Familie mit Kindern und Alleinverdienerstatus die am meisten benachteiligte Gruppe. Eltern und Kinder müssen jetzt und in Zukunft darben um anderen einen schönen Lebensabend zu sichern.
    Die Lösung kann nur sein, dass diejenigen, die Kinder haben auch eine staatliche Pension bekommen im Umlageverfahren. Alle anderen sollen selbst vorsorgen auch auf das Risiko hin, dass es Krisen (Krieg, Geldentwertung etc.) geben kann. Sollten diese dann Pflege benötigen, haben sie diese zuzukaufen. Ohne staatliche Unterstützung. Sie haben ja nicht den Aufwand einer Familie zu bestreiten. Das Geld für die mehrmaligen Urlaube im Jahr müsste dann halt auf die hohe Kante gelegt werden. Gibt es einen Crash wie immer in der Geschichte evident, dann .... ?


alle Kommentare

  1. Ojo (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:24

    At last! Someone with real exrpetise gives us the answer. Thanks! http://vxhjid.com [url=http://edkgunvyapu.com]edkgunvyapu[/url ] [link=http://apcghgiau.com]apcghgiau[/link ]

  2. Mertcan (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:53

    You've hit the ball out the park! Inlcdeibre!

  3. Evgenii (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:50

    I am forever indebted to you for this intrfmaoion.

  4. no na (kein Partner)
    06. Dezember 2013 18:58

    Unsere Politiker können nach dieser Pensionsregelung ganz kurz und prägnant beschrieben werden:

    Trottelverein.

  5. Amalek (kein Partner)
    06. Dezember 2013 18:45

    OT, aber sehr lesenswert!

    http://ef-magazin.de/2013/12/06/4720-gruene-geschichtsverfaelscher-geht-endlich-arbeiten

    Man erkundige sich näher nach den Personen, die durch ehrloses Betragen sich auszeichnen; immer wird man finden, daß sie nicht arbeiten gelernt haben oder die Arbeit scheuen.

    Johann Gottlieb Fichte (1762 - 1814), deutscher Theologe und Philosoph

  6. Verdi (kein Partner)
    06. Dezember 2013 13:52

    Die selbsternannte Elite spielt das Spiel "Reise nach Jerusalem"
    Nach jeder Runde fällt ein Sessel (Privileg) weg und es wird immer schwerer einen Sessel zu erhaschen. Jetzt beginnt eine neue Phase: die Futtertröge werden weniger und jetzt geht es auch den Oberen (die glauben sie gehören zur Elite, welch ein Trugschluss) an die Substanz.
    Also ruhig Blut bewahren und die kommenden Ereignisse beobachten! Ich habe keine Ahnung wie lang dieses System noch aufrecht erhalten werden kann (in Wahrheit ist schon alles kaputt), aber man kann immer erst dann etwas Neues aufbauen, wenn das Alte zerbrochen ist. Wie ein altes Haus, dessen Fundament zu kaputt ist und erst weggerissen werden muss um ein neues Haus bauen zu können.

  7. Alwis (kein Partner)
    06. Dezember 2013 13:39

    Ich frage mich:
    "Volkspension – warum eigentlich nicht?"

    Die aktuelle Pensionsdebatte bringt mich dazu, wieder einmal auf eine Eigenschaft unserer Systems der Altersversorgung hinzuweisen:

    Sie zerstört sich langfristig selbst.
    Warum?

    Nach derzeitiger Praxis ist die Pension umso höher, je höher in der aktiven Zeit eingezahlt wurde (+ ev. Privilegien…)

    Das ist aber falsch, denn:
    Die Höhe unserer Pensionen insgesamt ist sachlich einzig und allein von der Arbeitsleistung der jeweils Arbeitenden abhängig.

    Das heißt also: Je fleißiger und tüchtiger die von uns aufgezogenen Kinder sind,
    desto besser wird es uns in unserem Ruhestand einmal gehen.

    http://schreibfreiheit.eu/2012/02/15/volkspension-warum-eigentlich-nicht/

  8. Aron Sperber (kein Partner)
    06. Dezember 2013 11:57

    Angesichts eines Problems, das alle Nettozahler der EU gerade in Alarmbereitschaft versetzt, hilft die angeblich bürgerliche “Presse” der angeblich bürgerlichen Innenministerin den Kopf in den Sand zu stecken:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/12/05/ka-problem-oder-kopferl-im-sand/

    Gerade indem man das Problem des Sozialtourismus erfolgreich verdrängt und so verhindert, dass Österreich sich davor rüstet, spielt man einem Strache in die Hände, bei dem der Vorwurf, es gehe nicht um Sozialtourismus, sondern um die rassistisch motivierte Ablehnung der Roma, womöglich tatsächlich stimmen könnte.

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. Dezember 2013 22:25

      "... womöglich tatsächlich", und das ist >>vorläufig endgültig

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. Dezember 2013 22:33

      Grober Unfug, Aron:
      Wer sich wehrt, wenn er ausgeraubt wird, ist im Recht. Stellt ich im Nachhinein heraus, dass es Roma waren, ist er ihrer Mutmaßung nach Rassist.
      Rechtsradikal selbstverständlich auch.
      Rechtsextrem natürlich dazu.
      Allenfalls nur Rechtspopulist.

      Billig, diese linken (Tot)Schlagwörter.
      Suum cuique.

  9. Torres (kein Partner)
    06. Dezember 2013 10:21

    Vielleicht fragt jemand einmal ÖVP-Chef Spindelegger, wie die zusätzlichen Verpflichtungen und Strafen für Unternehmer mit seiner lauthals verkündeten "Entfesselung" der Wirtschaft zusammenpassen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. Dezember 2013 11:10

      Derr Herr Außenminister soll sich erst einmal selbst "entfesseln".
      Zwischen Landeshauptleuten und Spin-Doktores eingeklemmt hat er doch kaum Spielraum, sinnvoll Politik zu machen.

      Falls er das überhaupt könnte.

      Wer Diener vieler Herren ist, kann nicht gleichzeitig den Boss machen.
      Trotz all seiner aufgesetzten Dynamik.
      Das nimmt ihm doch längst keiner mehr ab.

  10. Ein Bürger (kein Partner)
    06. Dezember 2013 08:51

    Es ist zum Kotzen was rund um die Pension diskutiert wird. Fakt ist, dass überall Diskriminierung im Spiel ist, nur beim leidigen Thema Pension nicht. Da gehen Leute in der WKO anscheinend nach 25 Dienstjahren mit einem Golden Hand Shake in den vorzeitigen Ruhestand (günstigstenfalls mit 42 Jahren). Da gibt es bei den ÖBB Bevorzugte. Da gibt es bei der Post Bevorzugte. Das gibt es bei der Nationalbank und sämtlichen anderen staatsnahen Betrieben. Bei den Beamten. Bei den Gemeindebediensteten. Die Liste ließe sich fortsetzen. Nun hat man auch noch mit den gleichgeschlechtlichen Partnerschaften eine neue Schicht von bevorrechteten Begünstigten geschaffen. Und alle reden vom Pensionsantrittsalter von 65 Jahren. Es scheint, als ob keiner die Realität sehen will. Hat heute schon jemand probiert mit einem Alter von 45 Jahren eine Job zu bekommen? Nicht nur mit einem Pflichtschulabschluss sondern auch mit Matura oder höherem Abschluss? Keine Chance. Selbst mit lückenlosem, tadellosem Lebenslauf keine Chance auf einen adäquaten Job. Hat jemand das Pech, dass seine Firma aufgrund des Strukturwandels zusperrt oder abwandert kann er seine Karriere an den Nagel hängen. Das Groteske ist aber, dass auch immer neue Pensionsberechtigte geschaffen werden. Siehe gleichgeschlechtliche Partnerschaften etc. Wie geht es dabei einer Familie (Angriffsobjekt Nr. 1 heutzutage)? Wenn diese Familie dann auch noch Kinder hat erst recht. Und natürlich erst recht, wenn diese Familie es schafft ihr Zusammenleben ohne Scheidung durchzubringen. Diese rackern sich ab um halbwegs über die Runden zu kommen und den Kindern einen halbwegs normalen Lebensstandard mit Ausbildung zu ermöglichen. Eventuell sogar noch als Alleinverdiener. Da darben nun Eltern und Kinder um über die Runden zu kommen und die anderen leben in Saus und Braus. Die haben keine Kinder und wenn, lassen sich viele scheiden wie sie wollen (Egoismus pur: leidtragend sind immer nur die Kinder). Kommt eine Familie aber halbwegs über die Runden und kann Kinder in das Berufsleben bringen, dann müssen die Kinder wieder länger und mit höheren Abgaben arbeiten um jenen die Pension zu bezahlen, welche jetzt schon doppelt und dreifach verdienen, privat für die Pension vorsorgen können, ihr Leben jetzt in Saus und Braus verbringen, da ja die Verantwortung und die Kosten für Kinder wegfallen. Es gibt ja das Umlagesystem. Eben aus der Erfahrung (1929) das Erspartes auch wertlos werden kann (Hyperinflation, Geldentwertung etc.). Das ehemals gute Umlagesystem ist zum Bumerang geworden (demographischer Wandel). Nun soll aber keiner von Migration sprechen. Diese kann die Pension nicht sichern. Das hat sich ja mittlerweile als dem nicht dienlich erwiesen. Somit ist die Familie mit Kindern und Alleinverdienerstatus die am meisten benachteiligte Gruppe. Eltern und Kinder müssen jetzt und in Zukunft darben um anderen einen schönen Lebensabend zu sichern.
    Die Lösung kann nur sein, dass diejenigen, die Kinder haben auch eine staatliche Pension bekommen im Umlageverfahren. Alle anderen sollen selbst vorsorgen auch auf das Risiko hin, dass es Krisen (Krieg, Geldentwertung etc.) geben kann. Sollten diese dann Pflege benötigen, haben sie diese zuzukaufen. Ohne staatliche Unterstützung. Sie haben ja nicht den Aufwand einer Familie zu bestreiten. Das Geld für die mehrmaligen Urlaube im Jahr müsste dann halt auf die hohe Kante gelegt werden. Gibt es einen Crash wie immer in der Geschichte evident, dann .... ?

  11. Undine
    05. Dezember 2013 20:19

    ZIB1: Zwei ungleiche Verkehrsminister! Wie fühlt sich unsere Doris Bures als ehemalige Zahnarzthelferin, wenn sie mit ihrem deutschen "Kollegen" Dr. Dkfm. Peter Ramsauer, der noch zusätzlich gelernter Müller ist (Familienbetrieb!) und Vater von vier Kindern, was ihn mir zusätzlich sympathisch macht, zusammentrifft?

    Und dann sah man noch kurz, wie sich unser Hannes Swoboda wichtig machte und den Bayern Stoiber blöd kam. Alles in allem: Unsere SPÖ-Politiker sind nur peinlich!

    • Undine
      05. Dezember 2013 20:49

      ...dem Bayern Stoiber...

    • Torres (kein Partner)
      06. Dezember 2013 10:30

      Ich habe das auch gesehen, auch dass Bures und Swoboda peinlich (wie immer) waren; allerdings bleibt doch die Tatsache bestehen, dass eine einseitige (also nur für EU-Ausländer geltende) Gebühr oder Beschränkung nicht EU-konform ist, was ja auch Österreich bei den deutschen Studenten "schlucken" musste.

    • no na (kein Partner)
      06. Dezember 2013 19:06

      Gut, Frau Bures ist ZahnarzthelferIn. Ein ehrbarer Beruf. Und genau die richtige Ausbildung, wenn es sich um einen Hilfsjob bei einem Zahnarzt handelt.

      Was ist die? MINISTERIN????

  12. Erich Bauer
    05. Dezember 2013 17:10

    OT:

    Spindelegger trifft sich mit Bürgermeister Helmut Zilk, mit Otto Bauer und hat auch schon Karl Marx ersucht, auf die SPÖ Einfluss zu nehmen.wegen dieser wichtigen Besprechungstermine musste er leider die Meetings mit Bürgermeister Lueger und Erhard Busek langfristig absagen...

    • oberösi
      05. Dezember 2013 18:59

      ....was der CDU ihr Geißler, ist der ÖVP ihr Busek: gibt zu allem und jedem ungefragt seinen Senf dazu. Und weiß grundsätzlich alles und jedes besser, seit er keine Verantwortung mehr trägt...

    • Undine
      05. Dezember 2013 20:51

      @oberösi

      *****!

    • no na (kein Partner)
      06. Dezember 2013 19:10

      @oberösi: Völlig d'accord, was diesen Buschek betrifft.

  13. Erich Bauer
    05. Dezember 2013 14:24

    Spindi labert jetzt sogar schon Häupl an... Man packt des nimma. Ob der Spindi auch so trinkfest ist..? :-)))

  14. M.S.
    05. Dezember 2013 14:07

    Die ÖVP hat zwei Möglichkeiten:

    1. Weiter zu verhandeln, ein paar faule Kompromisse einzugehen und bei den
    nächsten Wahlen in die Bedeutungslosigkeit zu fallen, oder
    2. Die Koalitionsverhandlungen abzubrechen, in den nächsten fünf Jahren die Partei
    neu aufzustellen und eine harte Opposition auszuüben. Dann, aber wirklich nur
    dann, könnte die ÖVP wieder eine führende Rolle in einer Regierung erringen.

    Ich weiß, aber träumen wird man ja noch dürfen.

    • Josef Maierhofer
      05. Dezember 2013 15:00

      Immerhin gäbe es da dann eine starke Opposition und es besteht die Aussicht, dass die SPÖ die Medienbestechung nicht mehr 'derblasen' wird und daher vermutlich dann auch medialen Gegenwind verspüren muss.

      Denn so kann es eben nicht weitergehen.

      Ich meine Spindelegger ist da leider der falsche zum falschen Zeitpunkt an der ÖVP Spitze, wenn man mich fragen würde.

    • Haider
      05. Dezember 2013 21:42

      @Josef Maierhofer
      Quizfrage: Wer ist zur falschen Zeit am falschen Ort?
      Lösung: Der ÖVP-Häuptling.

    • Torres (kein Partner)
      06. Dezember 2013 10:35

      Opposition - aber gegen wen? Eine Regierung ohne ÖVP geht sich ja nicht aus (wenn man davon ausgeht, dass die SPÖ nie und nimmer eine Koalition mit der Strache-FPÖ bilden wird). Die einzige Alternative wären wohl Neuwahlen; dieses Risiko wird aber die ÖVP nicht eingehen.

  15. dssm
    05. Dezember 2013 12:46

    Den Wirtschaftsstandort können Sie nur mehr marginal treffen. Die guten Unternehmen sind alle schon mit Plänen zum Abwandern oder zumindest Outsourcing, raus aus Österreich, beschäftig. Die hoch verschuldeten Unternehmen werden die nächste Konjunkturdelle ohnehin nicht überleben.

    Es ist also egal, ob man den guten Unternehmen noch ein paar Prügel vor die Füße schmeißt, die Entscheidungen sind längst gefallen und werden Schritt für Schritt umgesetzt. Womit ja nur ein demokratischer Wille exekutiert wird: Arbeit, Fleiß und Sparen sind unerwünscht.

    • Josef Maierhofer
      05. Dezember 2013 15:02

      @ dssm

      Immerhin wollen das auch alle ordentlichen Österreicher, die aber leider eine Minderheit darstellen in diesem heruntergekommenen Land.

    • Josef Maierhofer
      05. Dezember 2013 15:12

      @ dssm

      zu früh gedrückt:

      Sollte so weitergehen:

      Sie suchen ordentliche Arbeit bei ordentlichen Firmen, die aber abwandern müssen, weil die Linken die Arbeit vertreiben aus Österreich.

      Ob da dann noch überhaupt Bürgerliche im Land sind.

      Ich habe heute meine Buchhalterin gesprochen, es ist tatsächlich so, dass man als Selbständiger von allen staatlichen Seiten 'buseriert' wird, trotzdem man bis zu 85% der Einnahmen als Steuern, Abgaben und Fixkosten abgeben muss und das gesamte Risiko zu tragen hat.

      Nein, in diesem Land ist der Ordentliche nicht nur verspottet und bekämpft, er wird geradezu vernichtet von Linken.

      Das Ende der DDR naht, Herr Faymann, Herr Häupl, und damit auch das Ende dieser Bonzensorte.

    • Peter R Dietl
      05. Dezember 2013 15:44

      @ Josef Maierhofer

      Zu früh gefreut! Das Ende der DDR vor mehr als 20 Jahren brachte keineswegs das Ende der Bonzensorten. Folterknechte, Stasi-Spitzel, SED-Genossen und was der Sozialismus noch alles hervorbrachte: Alle kassieren BRD-Luxuspensionen. Nur die Opfer des Bolschewismus nicht.

      Wen vermag dieses zu verwundern, wenn ausschließlich sozialistische Parteien (mit unterschiedlichen Bezeichnungen) den Bundestag beherrschen und eine FDJ-Agitprop-Kommissarin namens IM "Erika" gar die Oberchefin spielt.

    • Josef Maierhofer
      05. Dezember 2013 18:51

      @ Peter R Dietl

      Ich denke, Sie haben leider recht, Fettaugen schwimmen immer oben.

    • dssm
      05. Dezember 2013 23:55

      Da kann ich Ihnen beiden nicht recht geben!
      Als der bereits ergraute Sozialismus in der DDR in den Abgrund fiel, wurde das Land von einem Land, welches erst am Weg in den Sozialismus war, aufgefangen. Nun geht ganz Deutschland (und Österreich) rasch diesen Weg, er wird genau dort enden, wo die DDR aufgehört hat – und wer wird diesmal das helfende Händchen leihen?
      Wenn sich keiner findet, sind die Bonzen dran, vielleicht nicht alle, selbst von den nationalen Sozialisten haben ja genügen den Sprung in die SPÖ geschafft (man denke an den BSA). Man hätte nach dem Krieg alle(!) sozialistischen Parteinen verbieten sollen, nicht nur das nationale sozialistische Gesindel.

    • socrates
      06. Dezember 2013 00:33

      dssm
      Unsere Politrucks können nur Menschen in Ö quälen, die dümmsten Gesetze hören an der Grenze aus. Deshalb wollten sie Stronach in Ö, als Platz seines Lebensmittelpunktes, fixieren und in die steuerliche und gesetzliche Abhängigkeit bringen. Auf einmal hätten unsere Gesetze für ihn gegolten und sie hätten ihn ausgenommen. Deshalb zog er es vor im Ausland zu bleiben, wie Sie es beschrieben haben. Wir haben eine Chance für die Demokratie verloren, die SPÖVP hat gewonnen.

  16. Gerhard Pascher
    05. Dezember 2013 11:51

    Wenn über die anderen wichtigen Punkte - wo ja vorläufiges Stillschweigen vereinbart wurde - auch so faule Kompromisse herauskommen, dann: Gute Nacht Österreich.
    Haben nicht alle Beteiligten versprochen, dass es mit der neuen Regierung anders werden wird, was ja auch UHBP eingemahnt hatte?

    • Undine
      05. Dezember 2013 20:56

      @Gerhard Pascher

      Versprechungen vor der Wahl sind das eine, diese nach der Wahl zu brechen das andere. Und jedes Mal fällt man wieder drauf herein.....

  17. Wertkonservativer
    05. Dezember 2013 11:20

    Nun, jetzt glaube ich es langsam auch, dass da nichts Gescheites herauskommen kann.
    Der eine der beiden Oberverhandler ist zu gutmütig, der andere ist bedenkenlos und gerissen (im Wortsinn!); die Unterverhandler sind teilweise zu unbedarft, teilweise "zu linientreu"!
    Ob Ihr es nun glaubt oder auch nicht, liebe skeptische Freunde: auch ich - als einziger sich hier deklarierender Schwarzer - würde meiner Partei inzwischen anraten, sich für einige Zeit in die Opposition zu "vertschüssen"!

    Das wäre vielleicht eine echte, möglicherweise die letzte Chance für sie, nach Gesundkur an Haupt und Gliedern eines schönen Tages wieder als bürgerliche Partei für bürgerliche Menschen ihre angestammte Funktion in unserem schönen Lande ausüben zu können!

    Alternativen kann ich nicht ausmachen, lasse mich jedoch durch andere diesbezügliche Meinungen gerne eines Besseren belehren!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      05. Dezember 2013 11:31

      Der übermächtige Bauernbund wird den freiwilligen Schritt zur Oppositionsbank zu verhindern wissen. Die ÖVP ist in deren Geiselhaft. ;-)

    • Nestor 1937
      05. Dezember 2013 14:17

      Bauernbund?

      Oder doch eher Pröll und Raiffeisen?

    • Cotopaxi
      05. Dezember 2013 14:21

      Sind die Prölls etwa nicht Bauernbündler und ist Raiffeisen nicht das finanzielle und organisatorische Unterfutter der Landmänner?

    • Erich Bauer
      05. Dezember 2013 18:02

      @Wertkonservativer,

      ich fürchte fast, der Wohlfahrtskahn ist schon ganz nahe an der Kante der Niagarafälle. Die Zeit für Kontemplation in "Opposition" scheint bereits etwas knapp - so wie's den Anschein hat. Und nach dieser "Rafting-Tour" ist wahrscheinlich nichts mehr so wie es war... Und parteipolitische Animositäten von heute... gehören dann zu einer längst vergangenen Epoche.

      Ich glaube, Spindi will bei einer "Untergangs-Regierung" nicht einmal mehr den Vize-Kapitän spielen. Und der Faymann will auch nicht allein...

  18. socrates
    05. Dezember 2013 10:05

    Bei Pensionen ist täuschen und tarnen Usus:
    Letztens las ich wieder einmal, daß der Staat bei den Beamtenpensionen bis 50% zuschießen muß. Verschwiegen wird, daß der Staat keinen Dienstgeberanteil einzahlt und daß dieser bei der Endabrechnung fehlt. Wäre er eingezahlt und verzinst, bliebe Geld über.
    Die Luxus-Pensionen der Privilegienritter, auch der Frauen und Budesbahner, speziell auch der Landesbeamten, sind alle verfassungsrechtlich abgesichert. Einst waren es auch die Taxler. Nur gegen Lehrer und Beamte muß die Verfassung geändert werden, damit die im Luxus Lebenden weiter kassieren.
    Mit den Eindämmung der Förderungen, Disziplin in den Schulen und einem privaten ORF ließe sich genug einsparen um das Budgetloch zu schließen.

    • dssm
      05. Dezember 2013 12:48

      Gerücht! Viele Förderungen sind ja nur als Förderungen getarnte ganz normale Ausgaben, da könnten noch böse Überraschungen herkommen.

    • socrates
      05. Dezember 2013 18:24

      dssm
      Förderung, die ich meine: Wenn der Wind die Strompreise um 40% sinken läßt, steigen die Verbraucherpreise!

    • socrates
    • dssm
      05. Dezember 2013 23:48

      Tja, sozialistische Planwirtschaft funktioniert nie, genau wegen der Leute hinter so einem Artikel. Die haben von Wirtschaft keine Ahnung, heise ist eine IT-Seite, da sind die gut – aber bitte nix mit Wirtschaft.

      Der Preis von Strom an der Börse ist für Grossabnehmer mit flexiblem Bedarf, also nicht für Haushalte! Was nützt es, wenn die Stromwerke den niedrigen (weil subventionierter Strom in Massen da ist) Strompreis weitergeben, dann aber die klassischen Kraftwerke pleite gehen und wenn dann kein Wind weht gibt es gar keinen Strom.
      An Börsen bilden sich oft Kurse unter der Gewinnschwelle, das geht auf Dauer nicht gut. Ein staatlicher Eingriff hat ein Ungleichgewicht geschaffen und zwingt zum nächsten Eingriff, welcher auch wieder aus dem Ruder läuft und daher eine weitere staatliche Korrektur erfordert ...

    • socrates
      06. Dezember 2013 01:21

      dssm
      Unsere Zeitungen malen den Teufel an die Wand: "In Europa geht das Licht aus!"
      Was ich und wir dann tun? Eine Kerze anzünden, die Stromgenerator starten für die Pumpe der Therme, Kühlschrank, etc, den Windgenerator (Ruland) laufen lassen und die Solarenergie nutzen. Das Chaos machen die geförderten Investoren um die Preise zu erhöhen. Auf Booten sind wir Stromerzeugung gewohnt, das Problem ist nur für den Gemendebau.

  19. Josef Maierhofer
    05. Dezember 2013 10:03

    Was will man von Ideologen (= ...) denn anderes erwarten ?

    Auch der Koalitionsstillstand wird ein solcher bleiben, auch die Blockade wird bleiben, bloß der Schuldenstand, der wird mächtig steigen und die Chance für die Rettung Österreichs wird weiter sinken.

    Nochmals:

    Pensionsantrittsalter für normale gesunde Menschen ist 65 und zwar für alle.

    Verwaltung muss reduziert werden, es muss auch nicht alles verwaltet werden.

    Föderalismus muss reduziert werden und die Staats und Landesgremien und Verwaltungen verkleinert.

    Die Gesetze müssen vereinfacht und reduziert werden und entstaubt werden.

    Das Budget darf sich nur am Steueraufkommen orientieren.

    Alle Maßnahmen pro Arbeit müssen ergriffen werden, nicht die Arbeit vertrieben werden, wie es durch unsere Gewerkschaften geschieht.

    Die Bildung muss wieder auf die Leistungsspur gebracht werden, denn 'PISA-Doderln' haben wir schon genug in Österreich.

    Forciert werden sollten die Familien mit Kindern, sonstige Förderungen sollten abgeschafft bis zurückgefahren werden, wie etwa die Parteienförderung, etc.

    Die EU Politik wäre zu überdenken, und alles, was Österreich schädigt, sollte dazu führen, aus diesen Gremien auszutreten, wenn es sein muss, auch aus dem Euro, und im Extremfall auch aus der EU.

    Der Wählerwille war sicher nicht das heute von den 'Koalitionspartnern' (Blockadepartnern, die wir eigentlich hätten zur Gänze abwählen müssen) Dargebotene.

    Ich konstatiere Österreichs Politik ist eigentlich nur mehr als Einheitspartei Österreichs zu verstehen, die diktatorisch Blockade und Stillstand 'verhandelt' und diktiert, solange der 'Medienkauf' funktioniert und die Demokratie außer Kraft setzt. Denn niemand, außer ein paar Internetplattformen, informiert uns über die Fakten.

    Pensionsschere, Pensionsblase, Pensionsantrittsalter, Pensionsprivilegien, etc. ist das Thema, bloß unsere 'Verhandler' reden über nichts davon und die 'Experten' lauter aufgelegten Blödsinn, den ein Journalist vom Kaliber eines Dr. Unterberger natürlich sofort anmerkt. Dankeschön dafür !

    Bloß, was tun dagegen ? Repräsentativdemokratisch ist es für weitere 5 Jahre zu spät, basisdemokratisch ist es vermutlich noch zu früh, zu viele liegen noch im 'Sozialschlaf' und werden erst wach, wenn der Schnee unter die Bettdecke kriecht.

    Alles, was man zum Thema tun kann, ist es tatsächlich, einfach das Pensionsalter für alle Arbeitsfähigen sofort (je früher, desto besser) auf 65 anzuheben, ohne Ausnahme. Dann kann man immer noch darüber diskutieren, ob das fürs erste einmal reicht oder ob es weitere Anhebungen geben muss, wie etwa in Deutschland, wo wir derzeit bei 67 als Pensionsantrittsalter halten.

  20. terbuan
    05. Dezember 2013 09:50

    Man reibt sich die Augen und wähnt sich im falschen Film!
    Wie lange müssen wir uns von diesen "Experten" noch verar...n lassen?
    Der Unterschied von 58,4 zu 60 fällt unter "Statistische Differenz" und ist praktisch ein "irrelevanter Unterschied"!
    Wie so manches andere wird der Herr Hundstorfer auch das unterschreiben!

    • Brockhaus
      05. Dezember 2013 10:39

      Sie irren terbuan.
      Nicht die Experten sind es die uns "verar...en", sondern die Politiker. Gewiß, manch Teilnehmer an den Expertenrunden wähnt sich als solcher, ist es aber in Wirklichkeit nicht, denn diese wissen schon seit langem, was zu tun wäre, nur leider werden sie nicht erhört (Marin, Rürup, Fachleute aus den Ministerien und bei den Versicherungsträgern).

      Alle Entscheidungen die getroffen werden, das Pensionssystem zu sarnieren, sind politische Entscheidungen, halbherzig und wirkungslos und gehen daher in die falsche Richtung.

      Man will ja schließlich wiedergewählt werden.

    • dssm
      05. Dezember 2013 12:50

      Weder die Politiker noch die Experten ver... uns, die Wähler haben Failman und Co gewählt, wollen also diesen Wahnsinn.
      Es wird ja nicht jemand sagen wollen, daß Failman vor der Wahl eine staatstragende Persönlichkeit war? (oder sonst einer von den Strolchen)

    • Brockhaus
      05. Dezember 2013 14:45

      @ dssm

      Da haben Sie auch wieder recht!

    • terbuan
      05. Dezember 2013 14:57

      Es ist in Wahrheit unser Wahlsystem, welches diese Bande wieder an die Macht brachte, denn nur ca. ein Drittel der Wahlberechtigten hat sie gewählt!

  21. Cotopaxi
  22. mike1
    05. Dezember 2013 07:10

    die koaltionsverhandlungen zeigen halt, dass daran nur echte schwachmatiker beteiligt sind. man scheint vor allem seitens der roten nicht gewillt, irgendetwas intelligentes in bewegung zu versetzen. die handelnden personen sind offensichtlich geistig überfordert.

    grundsätzlich sieht man bestätigt, dass die gewerkschaften leider die größten arbeitsplatzvernichter sind, dies aber von der mehrheit nicht erkannt wird.

    die övp wäre gefordert, die verhandlungen abzubrechen, wenn nicht wirklich was weitergeht !

  23. Brigitte Imb
    05. Dezember 2013 03:22

    Private Betriebe sollten nicht nur bestraft werden wenn sie zuwenige ältere Dienstnehmer einstellen, sondern gefälligst eine zweijährige Pensionsorientierungsphase für Fünfzigjährige bezahlen. Alles andere wäre Diskriminierung der Abzocker.

    • oberösi
      05. Dezember 2013 06:53

      ...um Gottes Willen, Frau Imb, bitte nicht solche Vorschläge machen! Die setzen das zum Schluß noch um! Diese Ansammlung von tiefsozialistischen Apparatschiks in den roten Ministerien und Sozialversicherungssystemen. Überwiegend von klein auf beginnend mit den Roten Falken über die Gemeinde Wien sozialisiert im absolut leistungsfreien Milieu....

      Die Gesichter dieser Geschöpfe nebeneinander auf einem Plakat affichiert: Nürnberger, Christine Gubitzer, Wolfgang Katzian, Hundstorfer, mit dem Slogan: "Wir kümmern uns um Eure Mindestpensionen und unsere fetten Pfründe..."
      Dieser jugendliche Elan, die geballte Tatkraft dieser Physiognomien: ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

      Für die ÖVP kanns nur heißen: Raus aus dieser Umklammerung! Allerdings mehr als fraglich, ob die Mehrheit der Österreicher dies auch guthieße, wenn ihnen die Roten den Schwarzen Peter der Totalblockierer derart zuspielen könnten. Aber beser ein Ende mit Schrecken....

      Außerdem: auch im schwarzen Filz gibts viel zu viele leistungsoptimierte Privilegienkaiser, deren Pfründe in Gefahr wären bei notwendigen Einschnitten in den ärarischen Speck. Und jede wirkliche Reform zumindest verwässern wenn nicht völlig verhindern.

    • dssm
      05. Dezember 2013 12:52

      Man könnte das Budgetloch mit einer berechtigten Zwangsabgabe vom Handel füllen. Deren Lobby verhindert seit rund zweitausend Jahren das Zusammenlegen von Ostern und Weihnachten!





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