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Lehrerstreik, Elternstreik, Schülerstreik

Die österreichischen Lehrer werden bald streiken. Noch viel mehr Grund zum Streik haben eigentlich alle an Bildung interessierten Schüler und Eltern. Denn sie sind das eigentliche Opfer dessen, was die Regierung da beschließt.

Darüber wird in der Öffentlichkeit nur viel weniger diskutiert als über die Interessen der Lehrer selber. Die Familien hingegen, im konkreten Fall die Eltern von Schulkindern, die sind hierzulande immer nur Objekte, Opfer der Politik und der Sozialpartner. Sie werden nicht als Akteure und Verhandlungspartner akzeptiert, obwohl sie die eigentlich Wichtigsten eines Schulsystems sind.

Mit dem Schulpaket sind die Familien nach der zynischen Rücknahme aller fixen Familienbeihilfen-Versprechen zum zweiten Mal binnen weniger Tage Hauptopfer des rot-schwarzen Murks. Das zeigt sich an vielen Aspekten des von der Regierung oktroyierten Lehrerdienstrechts:

  • Es ist eine Katastrophe für die Qualität des Unterrichts, wenn künftig jeder Lehrer auch an einer AHS alle Fächer unterrichten darf.
  • Es ist eine Katastrophe für die Qualität des Unterrichts, wenn künftig auch Anfänger die volle Lehrverpflichtung (noch dazu die verlängerte) haben, und wenn sie dabei überdies nur eine Stunde Betreuung durch einen erfahrenen Kollegen bekommen. Da muss man als junger Lehrer fast untergehen.
  • Es ist eine signifikante Qualitätsminderung, wenn man an einer AHS auch ohne den Master (respektive bisherigen Magister) unterrichten darf.
  • Es ist eine signifikante Qualitätsminderung, wenn die Lehrer auf Grund der erhöhten Stundenpflicht weit mehr Kinder als bisher im Lauf einer Woche zu unterrichten haben.
  • Es ist eine massive Provokation für die Bürger und eine Verhöhnung der Demokratie, wenn 1700 Begutachtungen – auch von Eltern – einfach ignoriert werden. Und wenn dann die Regierung nach Verhandlungen frech sagt, die Lehrervertreter hätten eh noch irgendetwas bekommen, sie hätten es nur fordern müssen. Als ob diese Forderungen nicht x-mal in den Begutachtungstexten schon längst und sogar schriftlich erhoben worden sind. Wozu dann der Aufwand einer Begutachtung, wenn man sie offenbar nicht einmal liest?
  • Es ist eine signifikante Qualitätsminderung, wenn es durch das neue Dienstrecht noch mehr als schon zuletzt zu einem Lehrermangel kommt, der dann zum Einsatz von ungeprüften Studenten und sonstigen Hilfskräften führen wird. Und dazu wird es durch die (mit dem Dienstrecht verbundene) neue Lehrerausbildung kommen. Hauptgrund für diese Prophezeiung: Um Volksschullehrer werden zu können, muss man künftig mindestens vier Jahre studieren; und um definitiv gestellt zu werden, fünfeinhalb bis sechs. Das wird viele junge Menschen abschrecken. Haben doch Volksschullehrer bisher nur drei Jahre studieren müssen. Und vor noch nicht allzu langer Zeit hatten sie gar nur eine um ein Jahr längere Gymnasial-Oberstufe zu absolvieren gehabt. Es gibt keinerlei Beweis, dass die Studiendauer ein Qualitätsproblem gewesen wäre. Es gibt aber umgekehrt viele Maturanten, die nicht ewig in Hörsälen Theorien hören wollen, die jedoch hochbegabt wären für den – niemals im Hörsaal erlernbaren! – Umgang mit Kindern und Jugendlichen. Dazu kommt die zusätzliche Lücke der Übergangszeit, in der logischerweise überhaupt keine Lehrer „produziert“ werden.
  • Die Befristung der Direktoren-Funktionen wird zu noch mehr parteipolitischem Durchgriff führen und zu Schulleitern, die ständig angstvoll auf die Wünsche der politischen Obrigkeit schielen.
  • Und last not least ist der klar erkennbare (wenn auch nicht expressiv verbis im Gesetzestext stehende) Zweck des neuen Lehrerdienstrechts und der neuen Einheitslehrerausbildung etwas, was von fast allen Eltern und Schülern abgelehnt wird: die linke Zwangsgesamtschule. Nur für diese macht das neue Dogma einen Sinn, dass alle Lehrer von den ABC-Schützen bis zu den Maturanten die gleiche Ausbildung absolvieren müssen.

Es ist völlig rätselhaft, warum die ÖVP all dem zustimmt. Zumindest für etliche Jahre wird dadurch das derzeit so dominierende Budgetloch ja noch vergrößert. Und die bürgerliche Partei verärgert nach den Familien neuerlich Kernwählerschichten zutiefst: Diesmal sind es bildungsorientierte Eltern und Lehrer.

Der einzige Grund kann nur darin liegen, dass die Partei überhaupt keinen Bildungs- und Schulspezialisten mehr hat. Die sind alle abgeschossen und ausgeschieden. Wenn jetzt auch in diesem Bereich der Außenamts-Staatssekretär, Ex-Sportstaatssekretär, gegenwärtige Finanzstaatssekretär, Ex-Generalsekretär und Klubobmann-Kandidat Reinhold Lopatka den Sprecher abgeben muss, obwohl er noch nie als Bildungsexperte aufgetreten ist, dann zeigt das, wie ausgedünnt der schwarze Haufen ist.

Die Tatsache, dass es schon 35 Verhandlungsrunden gegeben hat, ist jedenfalls in keiner Weise ein inhaltliches Argument. Sie macht aus einem katastrophalen Inhalt keinen guten. Wenn immer derselbe Unsinn besprochen wird, kann doch die Dauer der Verhandlungen kein Argument sein, dass daraus plötzlich etwas Sinnvolles geworden wäre. Außerdem war der Großteil der Verhandlungen ohnedies nur zum ministeriellen Zeitschinden auf Beamtenebene gedacht.

Es kann nur der Druck von Wirtschaftskreisen sein, die von Schule und Bildung absolut keine Ahnung haben, der da die ÖVP wieder zum Umfallen gebracht hat. Diese Kreise diagnostizieren zwar zu Recht ein Problem mit vielen Schulabbrechern, die Jobs in der Wirtschaft wollen. Sie begreifen aber nicht, dass das zum einen Folge von leistungsfeindlichen, aber als „progressiv“ verkauften Reformen während der letzten Jahrzehnte gewesen ist. Und zum anderen ist das Bildungsproblem Folge der einstigen Gier etlicher Industriebranchen nach Billigstarbeitskräften aus der Dritten Welt, deren Kinder sich aber nun (überraschenderweise?) als völlig bildungsferne erweisen.

Pikant ist übrigens auch, dass dieselbe Wirtschaft ihren Gegenüner-Gewerkschaften bisher immer nachgegeben hat, die jetzt die Regierung in einen Krieg mit den Beamtengewerkschaften gehetzt hat.

Das einzig Sinnvolle am neuen Dienstrecht hätte man Schritt für Schritt bei jeder Beamtenlohnrunde einfließen lassen sollen: ein stärkeres Steigen der Anfangsgehälter und ein weitgehendes Einfrieren der hohen Schlussgehälter. Davon redet man zwar seit Jahrzehnten, schiebt es aber schon ebensolange auf.

Dazu kommt der Widerspruch zu den plötzlich eingestandenen Budgetnöten der Regierung. Ausgerechnet da beschließt sie ein Paket, das ihr – nein: uns! – durch die höheren Einstiegsgehälter wohl in den ersten Jahren deutlich teurer kommen wird. Geht’s noch dümmer?

Aber ist es nicht notwendig gewesen, die Lehrer zu mehr Arbeit zu zwingen? Im Prinzip zweifellos, ja. Aber es ist schon etwas merkwürdig und den Lehrern schwer erklärbar, wenn sie jetzt österreichweit die einzigen sind, die deutlich mehr arbeiten müssen. (auch wenn es vorerst scheinbar „nur“ die Neuanfänger sind; aber diese Zweiklassengesellschaft in den Schulen wird sich mit Sicherheit nicht jahrelang halten, sodass die älteren Lehrer bald auch erfasst sein werden).

Vor allem wäre es viel klüger gewesen, die Lehrermehrarbeit durch Kürzung der vielen Ferienzeiten um mindestens eine, wenn nicht zwei oder drei Wochen zu erreichen. Und nicht dadurch, dass man mehr Wochenstunden aus ihnen herausholt. Für kürzere Ferien hätte sich der Krieg mit der Gewerkschaft gelohnt. Das hätte den Kindern genutzt.

Parteipolitisch muss die ÖVP nun eine verheerende Bilanz ziehen (falls sie wenigstens noch zum Bilanzziehen imstande ist): Nach den Familien hat sie mit Lehrern und Eltern binnen weniger Tage weitere Kernwählerschichten brutal vor den Kopf gestoßen, ihnen vor der Wahl ganz andere Signale geschickt als nachher.

PS: Die einzige Hoffnung der Regierung liegt darin, dass der Hauptsprecher der Lehrer bei öffentlichen Auftritten alles andere als klug und sympathisch agiert. Ein Betonfunktionär, der rein im Gewerkschafts-Denken verhaftet ist, dürfte die Sympathien der Eltern bald schwinden lassen. Die aber gibt es vorerst sehr wohl. Ganz im Gegensatz zu den Behauptungen des Links-ORF, der aus den von den Zeitungen ausgewählten Leserbriefen eine massive Antilehrer-Stimmung abzulesen versucht (wobei vermutlich im ORF eh nur Standard, Falter und Profil gelesen werden). Übrigens ist der ORF so SPÖ-hörig, dass ihm dabei nicht einmal die überraschende Distanzierung der Grünen vom Dienstrechtentwurf auffällt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2013 10:47

    Wohin man auch schaut hat der durch PARTEIINTERNEN PUTSCH zum Kanzler aufgestiegene WERNER FAYMANN NUR DAUER-BAUSTELLEN produziert !

    Wenn ein Lehrerstreik bei MICHAEL SPINDELEGGER endlich das Bewußtsein für die ganze dramatische Krisensituation in welcher sich Österreich befindet, wach ruft, findet er vielleicht den MUT, SICH AUS DER TÖDLICHEN UMKLAMMERUNG DURCH DIE SPÖ ZU LÖSEN.

    NEUWAHLEN, nach einem vermutlich vergeblichen Versuch Spindeleggers eine Regierung zu bilden wären allemal besser, als weitere 5 Jahre mit der FÜR ÖSTERREICH BLAMABLEN MARIONETTE FAYMANN ALS KANZLER !

    Alleine der offensichtliche WAHLBETRUG durch TÄUSCHUNG über die BUDGETZAHLEN würde Neuwahlen rechtfertigen ! ! !

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2013 02:50

    Claudia Schmied, die sich wieder einmal aus der Verantwortung stiehlt, hat ein Desaster hinterlassen. Unterstützung gewährten linke Politiker sowieso, wie auch die ÖVP, indem sie ungezügelten Massenzuzug bildungsresistenter Schichten ermöglichen.

    Einen Lehrerstreik sollten wir unbedingt alle unterstützen und es sollte dabei egal sein ob man der Mehrarbeit der Lehrer zugetan ist od. nicht. Es geht hier um die Zukunft unserer Kinder, die linksverdummt werden sollen und das gilt es um jeden Preis zu verhindern.

    Solidarität mit den Lehrern, Eltern u. Schülern ist bitter nötig um die unfähigen Politiker in die Schranken zu weisen und die Zukunft der Bildung unserer Kinder zu sichern, bzw. wieder auf einen guten Weg zu bringen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2013 11:45

    Je schwächer die ÖVP, desto stärker die SPÖ, eigentlich ist sie nicht mehr vorhanden.

    Staatstragend war diese Partei vor vielen Jahren, derzeit ist sie ein linker, armseliger Haufen, der die Handlangerdienste für die SPÖ erfüllt und die eigenen Restwähler vor den Kopf stoßt.

    Ich teile auch die Meinung, dass man in den Pflichtschulen und Mittelschulen die Ferienzeiten zugunsten der Lernqualität verkürzen könnte. Gut, Erholung muss auch sein, ist auch sehr notwendig, aber müssen es 3 Monate im Jahr sein ? Da stehe ich auch auf Dr. Unterbergers Seite.

    Wenn Herr Spindelegger bis jetzt noch nicht erkannt hat, dass man mit einer SPÖ nicht vernünftig reden kann, dann wird er die Verantwortung dafür übernehmen müssen, dass es die ÖVP bei der nächsten Wahl nicht mehr geben wird.

    Die SPÖ, die so perverse Zerstörungs- und Selbstzerstörungsmaßnahmen fordert, wird ebenfalls in die Minderheit sinken. Sie sollte nur daran danken, dass sie ja angeblich 'gerecht' ist und 'für' Österreich, oder ist das etwa falsch ?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2013 02:12

    Ergänzend ist noch zu bemerken, daß es auch eine brutale Provokation darstellt, wenn eine quasi bereits Ex-Regierung in ihrer Hybris in noch nie dagewesener Art und Weise über Eltern, Kinder und Lehrer ganz einfach drüberfährt und Beschlüsse faßt, die das Schulsystem vollkommen im sozialistischen Geiste massiv nach unten nivellieren und in der Folge gegen die Wand krachen lassen.

    Eine jämmerliche Bankrotterklärung sowie ein besonders beschämender Auftakt für eine Neuauflage von Rot-Schwarz.

    Da wird Generalstreik ALLER BETROFFENEN zum Gebot der Stunde!

    P.S.:In Tirol herrschen bereits die Zustände, vor denen verantwortungsbewußte Experten eindringlich warnen, daß sie sich bei den völlig unausgegorenen Reformplänen auf das gesamte Bundesgebiet ausbreiten und damit die wichtigste Zukunftschance unserer Kinder - eine bestmögliche (Aus-)Bildung - gefährden könnten!
    http://tirol.orf.at/news/stories/2611758/

  5. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2013 14:46

    Familien werden vor allem deshalb benachteiligt, weil Eltern, die aus ihren Kindern etwas machen wollen, viel Geld an Privatschulen zahlen werden müssen. Die staatlichen Schulen werden nivelliert auf sozialistisches Niveau; dann hat halt jeder, auch der Bildungsfernste ein wohlerworbenes Recht auf ein Maturazeugnis.

    Da kann man dann auch verstehen, warum Werner, der Bundeskanzlerdarsteller gleich gar kein Maturazeugnis hat.

    Und man stelle sich vor, wie sich das jetzt schon bescheidene Niveau der Universitäten entwickelt, wenn die bildungsfernen Maturanten dort ankommen.

    Ist wahrscheinlich alles Absicht im Sinne der dringend nötigen Steigerung der Akademikerquote.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2013 09:03

    Herrn Unterbergers Analyse des neuen, marxistischen Lehrerdienstrechts sollte man zwischen zwei Holzdeckel legen und jedem ÖVPler so lange um die Ohren schlagen, bis er einen heiligen Eid schwört, künftig vom Paktieren mit dem Marxismus abzulassen!

    Das Mitmachen der ÖVP bei dieser bolschewistischen Eskapade ist nur typisch für die langdauernde, gleichbleibende Übung dieser ekligen Partei.
    Mancher echauffierte sich hier über meine Diagnose, daß die alternde Diva ÖVP sich nun darin gefalle, die Rolle einer alternden Bolschewikenhure zu geben.
    Ich sage nochmals: Wer sich in Grundlagen der marxistischen Gesellschaftspolitik, der Zerstörung von Volk und Staat, der Schaffung der "klassenlosen Gesellschaft" und der Umwertung aller Werte verschreibt, obgleich er vorgibt, "konservativ" zu sein, muss sich den Vorwurf der Hurerei mit dem Bolschewismus wohl gefallen lassen!

    Mittlerweile erscheint selbst die Hure Babylon als Ausbund der Tugendhaftigkeit gegenüber dem fortgesetzten Betrug an Volk, Heimat und Staat - und ihrem dummen Teil an Wählern, der diese Leute noch für konservativ und heimattreu hält - den die ÖVP hier abliefert.

    Es sei denn, der Prophet Johannes hätte DEREN Tun vorausgesehen, denn die Kardinalsünde der Hure besteht nach seiner Offenbarung ja darin, mit den Mächtigen der Erde Unzucht getrieben zu haben....

  7. Ausgezeichneter KommentatorLF
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. November 2013 13:52

    Einen Punkt möchte ich noch hinzufügen:
    Künftige Lehrkräfte sollen mit einem Bachelorabschluss Vollzeit unterrichten und daneben einen Masterabschluss machen! Niemand, der diesen Beruf kennt, wird erwarten, dass das so nebenbei geht. Denn die Unis werden ihre Vorlesungen, Übungen, Seminare usw. kaum in den Nachtstunden oder ausschließlich an Samstagen anbieten. Hat vielleicht auch schon jemand daran gedacht, dass man nach fünf, sechs oder mehr Unterrichtsstunden ganz einfach geistig ausgelaugt ist? Und dann soll man sich hinsetzen und eine Diplomarbeit verfassen? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das - qualitativ hochwertig - möglich ist.
    Fazit: es werden (fachlich) weniger gut ausgebildete Lehrer auf die Schüler losgelassen. Damit will man im internationalen Vergleich dann besser abschneiden?

    Dass Michael Spindelegger diesem ganzen Unsinn zustimmt, enttäuscht mich gewaltig. Und so muss ich sagen, dass sein Versprechen "am Gymnasium nicht zu rütteln" ein reines Lippenbekenntnis war.
    Die Überheblichkeit, den Lehrervertretern heute vorzuhalten, sie hätten gestern nicht nach einer Senkung der Lehrverpflichtung für Schularbeitsfächer gefragt, daher sei sie nicht wichtig, empört mich ebenfalls und lässt mich für die Zukunft nur wenig Gutes erwarten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrauProfessor
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    20. November 2013 15:41

    Michael Spindelegger ist für mich die größte Enttäuschung! Nach seiner Bestellung zum ÖVP-Obmann sprach er noch von der "Vollmacht" die er sich in dieser Funktion von der Partei ausstellen ließ, tatsächlich hat er sich aber noch nie gegen Bünde, Landeshauptmänner usw. durchsetzen können! Als Verhandlungpartner in Sachen Bildung wählte er statt des klugen und besonnen Minister Töchterle den "Hoppala-Landeshauptmann" (Copyright Profil online) Günter Platter aus und nun beugt er sich mit der Zustimmung zum Lehrer-Dienstrecht endgültig den Gesamtschul-Wünschen des Koalitionspartners. Sieht oder bemerkt er nicht, wie die Politik der SPÖ nur mehr über den Boulevard läuft, der noch dazu mit Steuergeld gefüttert wird!
    Der Umgang mit den fehlenden Budget-Milliarden war ebenfalls letztklassig und die geheimen Koalitionsverhandlungen haben bestenfalls DDR-Niveau. Wenn so der "neue" Stil aussieht, dann danke, darauf kann ich verzichten! Die einzige Chance für die ÖVP wäre in Opposition zu gehen!


alle Kommentare

  1. Kassi (kein Partner)
  2. Purnima (kein Partner)
  3. Mago (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:31

    I think it's interesting that you wrote in Fast Company that books are no lngoer what they used to be, that they are now branding devices and credibility signals. I'm not quite sure whether this is a good thing or a bad thing. I'm tempted to say it's a bad thing for writers who are mostly concerned about producing a quality and enduring pieces of work. However, it reminded me of something I read in the introduction to Ayn Rand's The Fountainhead. When asked by many people how she felt about the fact that her book had been in print for 25 years, she echoed the sentiment of other authors claiming that writing for a particular movement or period of time would be fatal to the spirit of a writer.She writes, Novels, in the proper sense of the word, are not written to vanish in a month or a year. That most of them do, today, that they are written and published as if they were magazines, to fade as rapidly, is one of the sorriest aspects of today's literature. Of course, you wrote strictly about non-fiction in your article. Nonetheless, I thought Rand's idea is an interesting and relevant correlation, especially given what you wrote in Trust Me, I'm Lying about the way that blog posts are so short and ephemeral. http://eywirxihbm.com [url=http://dmbdshzhvz.com]dmbdshzhvz[/url ] [link=http://tyuzxsg.com]tyuzxsg[/link ]

  4. Gloria (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:01

    Wonderful story, reckoned we could cimnobe a few unrelated data, nevertheless really worth taking a look, whoa did one learn about Mid East has got more problerms as well

  5. Warungpak (kein Partner)
    20. Januar 2015 18:52

    we prefer to honor a lot of other oninle internet sites around the internet, even when they aren’t linked to us, by linking to them. Below are some webpages worth checking out

  6. Andrey (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:06

    I think it's interesting that you wrote in Fast Company that books are no lnoegr what they used to be, that they are now branding devices and credibility signals. I'm not quite sure whether this is a good thing or a bad thing. I'm tempted to say it's a bad thing for writers who are mostly concerned about producing a quality and enduring pieces of work. However, it reminded me of something I read in the introduction to Ayn Rand's The Fountainhead. When asked by many people how she felt about the fact that her book had been in print for 25 years, she echoed the sentiment of other authors claiming that writing for a particular movement or period of time would be fatal to the spirit of a writer.She writes, Novels, in the proper sense of the word, are not written to vanish in a month or a year. That most of them do, today, that they are written and published as if they were magazines, to fade as rapidly, is one of the sorriest aspects of today's literature. Of course, you wrote strictly about non-fiction in your article. Nonetheless, I thought Rand's idea is an interesting and relevant correlation, especially given what you wrote in Trust Me, I'm Lying about the way that blog posts are so short and ephemeral.

  7. FrauProfessor (kein Partner)
    23. November 2013 15:20

    Die Antowrt auf meinen Offenen Brief an den Vizekanzler und meine Repliken darauf: http://bit.ly/1juV1hH

  8. cmh (kein Partner)
    22. November 2013 10:40

    Wie streikt ein Lehrer?

    ER gibt allen, auch den größten Trotteln seiner Schüler nur noch positive Noten.

    Dass die Lehrer jetzt die Arbeit niederlegen wollen ist für mich hingegen Zeichen ihres guten Willens.

    Paradox?

    In in einem Umfeld, in dem man sich freut, wenn man wegen weniger Unterricht früher heimgehen darf.

  9. falco (kein Partner)
    21. November 2013 00:54

    Im Ansatz hat Andreas unterberger recht ... aber die illussion dass man drei Wochen ferien abzuwikt kann er sich auf sein rama-brot streichen .. stattdessen nehme ich ihn gern mal eine Woche mit 120 schüler auf Skikurs mit .... abgesehen davon dass meine zulage für dieses managemant erster güte der eigentliche Witz ist, braucht er nachher drei Wochen Urlaub.....die neiddiskussion dass teacher zuviel ferien haben ist so wie dieses diktat nach 35 runden scheinverhandlungen unerträglich .... jeder, der sich da am Lehrer bashing beteiligt soll sich mal mit 30 schülern 5 stunden am tag in eine klasse stellen, oder noch schlimmer in einen Turnsaal oder ein Schwimmbad, wo sie in Bewegung sind ... da geht die hutze ab, da ist was los, da rührt sich was .....nicht umsonst ist die burnout rate bei diesen Jobs besonders hoch .. blöd reden aus der Distanz vom bürosessel oder der orf Redaktion aus kann nicht nur der wolf ... wird der auch nach moderationsminuten bezahlt ... würd mich interessieren was man für 25 Minuten zib2 incl. den Nebengeräuschen da casht und warum der Nationalrat und die Landtage länger in die Sommerpause gehen als die Lehrer auf die wir jetzt alle draufhauen, damit rot und schwarz ihre buggetlügen und die volksverarsche vor der Wahl auf kosten der Lehrer und des bildungssystems überdecken können ....

    • brechstange
      21. November 2013 08:42

      Das Lehrer-Bashing wird seit Jahren geschickt aufgebaut. Sturmreif schießen, dann ist alles durchzusetzen, weil die Bevölkerung schläft und nur auf Phrasen schaut.
      Es ist für mich durchaus besorgniserregend, wie intelligente Menschen auf Phrasen reinfallen und mitklatschen. Da dachte ich mir, ob es wohl richtig war, mich politisch zu engagieren. Aber wer macht es sonst? Daher gehe ich das Risiko ein.

    • coco (kein Partner)
      21. November 2013 08:45

      Ich bin froh, dass mein 2. Sohn im Mai 2015 die Matura macht und mich als Mutter der ganze Wahnsinn der da abgeht, somit nichts mehr angeht.

      Ich bin dafür, dass die Kinder in Zukunft auch keine Schularbeiten mehr schreiben müssen, wenn die Lehrer keine adäquate Ausbildung mehr machen müssen...

      coco

  10. FrauProfessor (kein Partner)
  11. FrauProfessor (kein Partner)
    20. November 2013 15:41

    Michael Spindelegger ist für mich die größte Enttäuschung! Nach seiner Bestellung zum ÖVP-Obmann sprach er noch von der "Vollmacht" die er sich in dieser Funktion von der Partei ausstellen ließ, tatsächlich hat er sich aber noch nie gegen Bünde, Landeshauptmänner usw. durchsetzen können! Als Verhandlungpartner in Sachen Bildung wählte er statt des klugen und besonnen Minister Töchterle den "Hoppala-Landeshauptmann" (Copyright Profil online) Günter Platter aus und nun beugt er sich mit der Zustimmung zum Lehrer-Dienstrecht endgültig den Gesamtschul-Wünschen des Koalitionspartners. Sieht oder bemerkt er nicht, wie die Politik der SPÖ nur mehr über den Boulevard läuft, der noch dazu mit Steuergeld gefüttert wird!
    Der Umgang mit den fehlenden Budget-Milliarden war ebenfalls letztklassig und die geheimen Koalitionsverhandlungen haben bestenfalls DDR-Niveau. Wenn so der "neue" Stil aussieht, dann danke, darauf kann ich verzichten! Die einzige Chance für die ÖVP wäre in Opposition zu gehen!

  12. D.M. (kein Partner)
    20. November 2013 15:05

    Vergesst unsere Lehrer - so wie sie derzeit ausgebildet wurden - verblöden sie unsere Kinder mehr, als sie nützen. Wir wurden nur belogen .... aber warum nur?
    Um nur ein Beispiel zu nennen - die Pyramiden:
    Erstaunliche und unwiderlegbare Erkenntnisse, die von der offiziellen Seite ignoriert werden. Forschungsgelder gibts nur um die Lüge zu erhalten!
    Die globale Pyramiden-Lüge..! (Neuste Fakten)
    Also ran an eure Taschenrechner. Es ist alles selbst nachvollziehbar :
    http://www.youtube.com/watch?v=2kb_t1ISA_s

  13. Robert Bond (kein Partner)
    20. November 2013 14:46

    Nicht zuletzt können sich die Lehrer aber auch bei ihrer Gewerkschaft bedanken. Hab ich schon mal einen dieser Betonköpfe darauf hinweisen hören, dass in Zukunft die Handarbeitslehrerinnen Physik unterrichten können müssen (oder müssen können)? Nein, da gehts immer nur um zwei Stunden länger in der Schule bleiben und die Unzumutbarkeit des Hausaufgabenkorrigierens. Wer so blöd kommuniziert, hat ein Problem. Dazu brauchts keine Verschwörungen in den Medien.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      20. November 2013 19:24

      Vielleicht geht es der Gewerkschaft mit der Regierung so wie es uns mit dir geht.

      Immer wieder muss man alles wiederholen und nach der Mittagspause muss man alle wieder neu einschulen.

  14. Torres (kein Partner)
    20. November 2013 14:05

    Die Verpflichtung der Lehrer, auch Fächer zu unterrichten, für die sie nicht ausgebildet sind, ist ja tatsächlich völlig verrückt: soll etwa ein Mathematiklehrer Französisch unterrichten müssen, auch wenn er die Sprache gar nicht kann? Die anderen geplanten Maßnahmen sind allerdings nicht alle ganz so schlecht, wie sie Unterberger darstellt; vor allem betreffen sie ja nur die zukünftigen Lehrer (ab 2019), daher ist die Aufregung der Lehrergewerkschaft nicht ganz einsichtig. Und schließlich hat Unterberger im PS völlig recht: wenn man den erbärmlichen Auftritt des Leherer-Gewerkschafters Kimberger in der ZiB2 am Montag gesehen hat (überheblich, präpotent, unsympathisch, nie eine konkrete Antwort auf eine konkrete Frage, die Lehrer als "bessere"Menschen als alle anderen usw.), wird man ganz leicht zum Gegner der Lehrer, auch wenn man ihrer Sache vorher neutral oder gar positiv gegenüber gestanden ist.

  15. Alternativlos (kein Partner)
    20. November 2013 12:11

    Heute im Kurier:

    Der Direktor der Albertina nutzte jüngst eine Radio-Live-Sendung zur Abrechnung mit der Schule. Bevor er im „Klassik-Treffpunkt“ seine Musikvorlieben preisgab, klagte Klaus Albrecht Schröder „als Vater“ leidenschaftlich über fehlende Nachmittagsbetreuung, zunehmende Freistunden und Ferien. Lehrer-Proteste gegen Mehrarbeit könne er nicht mehr hören: Wer habe die Eltern gefragt, als mit den „Herbstferien“ in vielen Schulen zusätzlich freie Tage eingeführt wurden?

    Das ist polemisch zugespitzt, trifft aber die Gefühlslage vieler Schul-„Kunden“. Das ist ungerecht gegenüber jenen vielen Lehrern, die das starre System längst durchbrechen und sehr viel mehr an Zeit und Energie investieren, als es die Paragrafen verlangen.

    Ein neuer Mindestzeitrahmen für alle Lehrer war überfällig und wurde seit gezählten zwölf Jahren diskutiert und – bis zuletzt ergebnislos – verhandelt. Die alte Regierung will das neue Dienstrecht nun noch vor Weihnachten gemeinsam durchs Parlament winken.

    Die Scharfmacher in der Lehrergewerkschaft werden sich schwertun, in Zeiten wie diesen einen Streik zu argumentieren. Kein jetzt aktiver Lehrer muss sich der Reform unterwerfen. Die ersten Junglehrer, für die ausschließlich die neue Regeln gelten, gehen jetzt noch zur Schule.

    Die bis heute gültigen langen Sommerferien wurden einst von Kaiserin Maria Theresia erfunden. Die Kinder sollten trotz (neuer) Schulpflicht so weiter bei der Erntearbeit mithelfen können. Das finale Tauziehen im Dezember 2013 ums Dienstrecht kann daher nur der Anfang einer breiten Debatte sein: Was braucht die Schule, um endlich fit fürs 21. Jahrhundert zu werden – inklusive besserer Arbeitsbedingungen für Schüler und Lehrer.

    Die Regierung tut, was ihre Aufgabe ist: Sie entscheidet. Es gehört zum Wesen von Entscheidungen, dass sie den einen gefallen und den anderen nicht. Die Gewerkschaft tut, was ihre Aufgabe ist: Sie vertritt Interessen. Es gehört zum Wesen von Interessen, dass diese von den einen geteilt werden und von den anderen nicht.

    Insofern: Willkommen in der Realität. Ohne jetzt auf die Argumente einzugehen: Vielleicht hat der Streit ums Lehrerdienstrecht auch etwas Gutes. Es kann Österreich, dem Land der heiligen Konsenskultur, nicht schaden, wenn einmal ein Konflikt nicht vorab wegverhandelt, zugekuschelt, unter Kompromissen begraben, sondern offen ausgetragen wird.

    Frage: Wann aber reden wir darüber, dass die Schule nicht nur ein Haus ist, in dem Lehrer arbeiten – sondern auch der Ort, wo unsere Kinder den Großteil ihrer Jugend absitzen, in der Hoffnung, mit Bildung, Ausbildung, Wissen, Sinn, Werten in Kontakt kommen? Wann reden wir darüber, wie die Schule aussehen soll – nicht in irgendeiner Zukunft, sondern bald, demnächst, jetzt?

    • cmh (kein Partner)
      20. November 2013 19:28

      Wenn die Kinder dann 52/7/24 in der Schule sitzen, dann kommen sicher wieder oberschlaue Experten und meckern, dass die Haltung der Kinder um soviel schlechter gerworden ist und dass man das nur mit viel zusätzlichem Geld reparieren kann.

  16. D.M. (kein Partner)
    20. November 2013 12:00

    Richard David Precht ist ein intellektueller Star mit einer Mission: Die Welt droht zu verrohen, sie muss gerettet werden, beispielsweise indem man die Kinder zu Mitgefühl und Kreativität (Visionen) erzieht. Ein Gespräch über unnützes Wissen, über Irrwege der Wirtschaft und über wahre Bildung.

    Richard David Precht: Vergesst das Wissen!

    SRF Kultur Sternstunde Philosophie vom 17.11.2013 11.00 Uhr
    http://www.youtube.com/watch?v=tANKtGXg4_Q

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      20. November 2013 15:41

      Richard David Precht ist ein pseudointellektueller Schwätzer mit Talent zur Selbstvermarktung in einer zunehmend verblödenden Gesellschaft.

    • D.M. (kein Partner)
      20. November 2013 18:04

      Dr. Knölge
      Ich bin auch nicht mit allem von Precht einverstanden, aber deshalb muss man einen Menschen nicht herabwürdigen und schon gar nicht, wenn man ihn nicht persönlich kennt. Damit stellen sie sich doch auf die selbe Stufe, die wir hier anprangern. Wir müssen aufhören gegeneinander zu sein. Ich denke wir sitzen alle in denselben Boot.
      Einstein:
      Man kann die Probleme dieser Welt nicht lösen mit den Ansätzen die diese Probleme ausgelöst haben. Dieselben Handlungen werden kein anderes Ergebnis bringen.
      Jetzt sind Visionäre gefragt!

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      20. November 2013 20:11

      Nein, DM,
      ich kenne RDP nicht persönlich, ich will ihn auch nicht persönlich angreifen, wohl aber in seiner Darstellung. Seine Auftritte im Fernsehen reichen mir für ein Urteil.
      Ohne mich jetzt wichtig machen zu wollen, will ich erwähnen, daß der Bruder meiner Mutter Professor für Philosophie war und ich mich an deutlich bessere Gespräche erinnern kann, als im Fernsehen liefen.
      Zu meiner Entschuldigung möchte ich auch erwähnen, daß ich von Philosophen ohnehin nie viel gehalten habe, trotz meines Onkels, dafür umso mehr von den herrlich bestimmten und genauen Naturwissenschaften.

  17. cmh (kein Partner)
    20. November 2013 10:30

    Und immer wieder beginnen alle bei den Ferien wie der pawlowsche Hund zu tränzen.

    Dabei weiss doch jede Köchin genau, dass man, damit der Gugelhupf gelingt, den Germteig etwas ruhen lassen muss, sonst geht er nicht.

    Der massive Einsatz von Backhilfen (Backaldrin &Co) in den industriellen Bäckereien machte diese Unsicherheit (geht die Germ oder geht sie nicht) zwar etwas geringer, hinterlässt jedoch einen leicht bitterscharfen Nachgeschmack.

    Wieviele Wochenstunden wollen wir den Kindern jetzt von frühester Jugend an zumuten? 40? 48? 60? Und nicht vergessen, nur ja keine Freizeit vorsehen.

    Die könnte man zum Entwickeln der eigenen Denke benutzen.

    • FrauProfessor (kein Partner)
      20. November 2013 16:48

      Richtig, die Sache "Ferien" wird immer nur von Seiten der Erwachsenen /Eltern gesehen, nie von der Seite der Kinder und Jugendlichen! Von 31 europäischen Ländern haben nur 8 kürzere Sommerferien als Österreich! Und z. Bp. hat Deutschland zwar nur sechs Wochen Sommererien, dafür aber Herbstferien, längere Pfingstferien und somit in Summe gleich viele Ferien wie Österreich! Fragen Sie doch die Kinder/Jugendlichen, wie diese zur Verkürzung der Ferien stehen. Kinder brauchen einfach die Aus-Zeiten. Und vielleicht sollte man nicht bei der Ferienlänge ansetzen, sondern generell bei der Frage, inwieweit Eltern verpflichtet sind sich ihren Kindern persönlich zu widmen und sie nicht irgendwohin abzuschieben!

  18. cmh (kein Partner)
    20. November 2013 10:12

    Wie wird es geschehen?

    Den jungen Lehrern wird man dann einfach sagen, sie bekommen den Job, wenn sie für das neue Dienstrecht optieren.

    Fies, fieser, sozialdemokratisch.

  19. Zet`s Sichten (kein Partner)
    20. November 2013 09:39

    Herr Unterberger ....... nicht "Opfer" - sondern GESCHÄDIGTE DURCH BÖSE WILLKÜR.

    Ich weiß wovon ich schreibe, wenn ich behaupte, daß ALLE sozialistischen Systeme ein zentrales Thema haben: Kontrolle und Unterdrücken der "Massen" ( so "denken" solche) durch niedrig halten von Kenntnisreichtum.
    Könnten solche, den Geschichtsunterrricht über ihre verwandten Massenmordmaschinerieregime hätten solche zuerst abgeschafft.

    Was steckt dahinter ? Die Motivation ist eine "Eloy-Morlock" Aufspaltung in eine "Führerklasse" und eine "Working Class". Die in der "Working Class" werden als eine Art Robotschiks gesehen mit begrenzter Nutzungszeit - in welcher diese "Robotschiks" maximal ausgenutzt werden sollen um den "Lebensstil" der "Führerklasse" zu finanzieren .......
    "Zuviel" lernen "kostet Zeit" und wer "zuviel weiß" könnte darauf kommen eigentlich nur als moderner Sklave gehalten zu werden in einem System, welches einzig auf die "Eloys" zugeschnitten ist und die "Morlocks" unter der "Aufmuckschwelle" zu halten sucht mit "Zuckerbrot und Peitsche". Und große Teile der Justiz "spielen" in diesem grausigen "Spiel" mit.
    Das wird insbesondere am Islam sichtbar ......... wie dies Kinder beim Aufwachsen in dieser Zwangs- und Einschüchterungs- und Höllenängsteverbreitungs"kultur" mit dem Label "Wenn du den Islam verläßt könnten dich deine eigenen Eltern töten wollen - dies wäre in Islamtradition korrekt, beziehbar auf den "Propheten"" gefühlt ergeht ist diesen nicht nur nicht nur egal ..... sondern sie sehen genau so ein Konzept als ihren Herzen sehr nahe ..... denn was ist Herzensdiktatoren genehmer als ein System in welchem Seelen durch Ängste, Zwänge und Drücke und Überwachungsdrücke untereinander so sehr mit sich selbst beschäftigt sind, daß sie "bequem" ausgebeutet werden können.

    Seelen die mit großen IQ ausgestattet sind, die aber den falschen EQ haben führen eine Bevölkerung in die Katastrophe .......

    Denn - ob nun eine "Paarschaft" eine Familie oder sonstiges ---- wenn darin Seelen sind die NUR ZIEHEN und ihr "GEBEN" nur ein Teil des größeren Programms des "Ziehens" ist - so wird diese "Gruppe" auseinanderbrechen ........

    Der Umschwung könnte kommen, wenn Politiker auf den richtigen EQ umsteigen.

    DAZU MÜSSTEN SIE MIT DER BEVÖLKERUNG ARBEITEN GEHEN: An die Fliessbänder, in die Gasthöfe zum kellnern, in die Kommunalbereiche, bei Dienstgängen von Polizeistreifen, in die Firmen, aufs Land zu den Bauern,.... einfach Hemdsärmel hoch, Krawatten runte, Gummistiefel an und helfen.

    Genau dieses Konzept ist das welches den wirklich menschlichen EQ in Schwung brächte. Genau das gabs unter Aristokraten nur extrem extrem selten und unter Sozialisten nie ........

    Aristokraten wurden zu Mördern durch Kriege schüren ... und Sozen sind zu Mördern geworden, weil sie ideologische Vernichtungsfeldzüge gegen jene durchführten, die sich nicht zu Robotschiks machen lassen wollten - etwa die ukrainischen Bauern.

    Denn sie alle sahen durch die Brille der Machthungrigen ...... und die Unterschiede sind im Wesentlichsten die unterschiedlichen Meinungen der Haltung derer die solche als "Morlocks" sehen.

    .... die "Eloys" müssten nur ihre Burgen und "Hofburgen" verlassen und in die "Gummistiefel" steigen und wirkliche Demokratie würde beginnen können.

    Derzeit steuern die Sozialisten mit Bön-Kult Facetten und ohne, gemeinsam mit islamen Verbündeten auf Zeit, in Europa noch einen gemeinsamen Kurs zur Vernichtung dessen was die dämonal Gesinnten und ultimativen Egoisten am meisten stört ---- die Ahnung davon wirklich zu lieben ......... wovon eine Ahnung über wirkliche Liebe im Johanaanskript so spürbar ist.

    Amen

  20. Rudolf
    20. November 2013 09:31

    Ich verstehe die ÖVP auch nicht mehr, darum werde ich austreten. Gleichzeitig verlasse ich die Stammwählerriege dieser Partei, die sich selbst aufgegeben hat und zu einem Maulheldenverein verkommen ist. Bildungspolitik sollte doch zu den heiligsten Prinzipien einer bürgerlichen Partei zählen. Ich bin erschüttert und maßlos enttäuscht.

    • Graf Bethlen (kein Partner)
      20. November 2013 16:18

      @Rudolf
      Spät kommt ihr - doch ihr kommt(darauf)! Der weite (lange) Weg, Rudolf, entschuldigt euer Säumen.

  21. Susanna (kein Partner)
    20. November 2013 09:28

    Vielleicht gelingt es noch, (wie beim Dornröschen den Fluch der 13.Fee) das Projekt durch innere Differenzierung umzuwandeln. Also: Man macht eine Gesamtschule für alle 10-14 Jährigen, etabliert jedoch eine Art Kurssystem, um ständig auf Interessen und Begabungen reagieren zu können.

    Da es modern ist, nicht alles im Klassenverband zu lernen, stelle ich mir das gar nicht unmöglich vor. Es ist ja schon deshalb sogar notwendig, das vorzusehen, weil meines Wissens in der jetzigen "Neuen Mittelschule" kein Lateinunterricht vorgesehen ist. Den muss man aber weiterhin anbieten, weil kein Mensch in der Oberstufe Altgriechisch lernen kann, wenn er nicht vorher Latein hatte!

  22. byrig
    19. November 2013 23:56

    bravo a.u. für diese einzigartige analyse,sonst in keinem anderen medium auch nur ansatzweise in gleicher qualität zu finden.
    die övp hat sich entweder völlig über den tisch ziehen lassen,oder sie ist unter der derzeitigen führung nicht mehr bürgerlich.
    bei den dienstrechtsverhandlungen vor 12 jahren ging es unter schwarz-blau um die vereinheitlichung landes-bundeslehrer.
    seit die sozis mitregieren,nur um eines:das sozialistische ziel der einheitsschule zu erreichen.
    offenbar haben die linken,grünenmarxisten es (fast) erreicht.
    mithilfe bürgerlicher vollidioten wie diesen steirer schilcher,einem typen,den die övp schon lange ausschliessen hätte müssen.
    den besten kommentar in einer zeitung hat-wie so oft-oliver pink verfasst.schnörkellos erklärt er,dass dieses neue dienstrecht v.a.2 wirkungen haben soll:die einführung der gesamtschule,und die der ganztagsschule.
    und um das zu finazieren,auch das neue dienstrecht,zulasten der lehrer.
    was bedrückender ist:zulasten der kinder,v.a. der einheimischen,die von dieser sozi-grünen-marxistischen gesamtschule nicht profitieren werden,sondern geschädigt werden.
    aber die grün-schickies schicken ihre kids eh in die privatschulen,sowie die sozi-heuchler cap,androsch und alle,die sichs leisten können.
    dass die övp so niederträchtig agiert,ihrer klientel gegenüber,sollte nicht übergangen werden.

  23. Haider
    19. November 2013 23:40

    AU schreibt: „Es ist völlig rätselhaft, warum die ÖVP all dem zustimmt.“ Was soll daran rätselhaft sein. Das tun die Schwarzen doch immer. Die Erfinder des im Liegen umfallens ziehen doch stets ihren Schwanz ein, sobald ein linker Drache Feuer speit.

    Die Befristung der Schul-Direktoren-Posten muß zum Chaos führen. Kaum ändert sich die Farbe des Landeshauptmannes ist der bisherige Direktor Geschichte. Nach der folgenden Wahl kommt der nächste Polithampelmann. Und das alles auf dem Rücken von Lehrern, Schülern und Eltern. Natürlich war es bisher so, daß beispielsweise in NÖ ein CVer unabsetzbar schien. Dafür hatte sein linkes Pendant in Wien völlige Narrenfreiheit. Aber indem ich nach jeder Landtagswahl in den Schulen das Chaos ausbrechen lasse, löse ich dieses österreichspezifische Kulturdebakel sicher nicht. Strukturen a la Pjönjang (gilt genauso für die ÖVP) und linker Staatskonformismus nach cubanischem Muster (6jährige Pioniere dürfen Fähnchen mit rotem Stern - wie am Wr. Volkstheater - schwingen oder am Grabmal eines marxistischen „Helden“ mit Holzgewehr-Attrappen Wache stehen) sehnen vielleicht Häupl, Androsch, Schmidt und Konsorten herbei, verantwortungsbewußte Erziehungsberechtigte bestimmt nicht! Raus mit Marx und Murx aus unseren Schulen!

    • M.S.
      20. November 2013 13:44

      @Haider

      *******************
      Die totale Verpolitisierung des Schulbetriebes (vor allem bei der Besetzung der Leiterposten) ist eines der größten Hindernisse zur Erreichung eines ideologiefreien, leistungsorientierten Unterrichts.

    • Herzogberg (kein Partner)
      20. November 2013 22:44

      Das ist nicht neu. Die auf fünf Jahre bestellten Sektionschefs der FPÖ in den Jahren Schwarz - Blau wurden allesamt nicht mehr verlängert - obwohl viele von ihnen die Nachfolger in punkto Qualifaktion übertroffen haben.

  24. Riese35
    19. November 2013 23:07

    Die Probleme mit der Schule sind nicht neu, und Schmied ist keineswegs die Initiatorin dieser Probleme.

    Nach einer im Vergleich zu heute noch völlig harmlosen Initialisierung der Zerstörung in den 70er Jahren hat die massive Demontage unseres Schulsystems unter Gehrer begonnen. Anfangs war Schmied sogar ein Lichtblick gegenüber Gehrer, denn Gehrer hatte Rot und Schwarz hinter ihrem Zerstörungswerk geeint: Rot, weil Gehrer inhaltlich rote Positionen umsetzte, und Schwarz aus Parteiräson. So konnte Gehrer mit einer satten Mehrheit ungehindert werken.

    Man braucht sich nur Gehrers Stellungnahme zu Schmied durchlesen:
    http://diepresse.com/home/bildung/1479777/Gehrer_Die-Neue-Mittelschule-ist-ein-gelungener-Wurf
    Auf dem Photo schauen sie aus wie siamesische Zwillinge. Gehrer war einer der Sargnägel der Regierung Schüssel. Unverständlich, daß er so an ihr gehangen ist.

    Wer damals, als Gehrer vor etwa 10 Jahren die Stundenkürzungen durchführte, Augen und Ohren und keine parteipolitischen Scheuklappen hatte, konnte die Richtung und das Ziel bereits damals erkennen. Die Hauptleidtragenden waren damals bereits Schüler und Eltern, nicht die Lehrer. Zeit zur Vertiefung des Schulstoffes wurde gestrichen. Die Lehrer hatten danach kaum mehr Zeit, auch interessanten Aspekten des Unterrichtsstoffs Gewicht zu geben. Der Fokus wurde nun auf das prüfungsorientierte Pauken ohne viel Erklärungen und Verständnisvermittlung gelegt. Zahlreiche Unterrichtsfächer mit nur einer Wochenstunde, die dann größtenteils für Prüfungen blockiert ist und kaum für Unterrichtsstoff genutzt werden kann. Quer durch den Gemüsegarten alles zurückgestutzt wie beim Schneiden einer Gartenhecke mit der Heckenschere, ohne jedes Gefühl für innere Zusammenhänge. Die 5-Tagewoche von oben verordnet. 2/3-Mehrheit abgeschafft. Den Gesamtschul-"Experten" Haider im BIFIE bestellt. Gehrer hat kaum auf die eigenen Lehrer gehört, die ja die besten Erfahrungen aus der Praxis hätten einbringen können, sondern sich auf außerschulische "Experten" verlassen, die zwar kaum einen Schritt in eine Schule gewagt hatten, aber im isolierten Studierkämmerlein zahlreiche Publikationen zu Schulthemen ausgebrütet hatten, natürlich alles "wissenschaftlich" argumentiert und belegt. Gehrer hat das Feld für Schmied aufbereitet und den Weg zur Gesamtschule geebnet. Ohne Gehrers Vorarbeit wäre Schmied nicht so zügig vorangekommen. Das oben angeführte Presse-Interview bestätigt das nur.

    Einige Elternvertreter haben das Unheil damals bereits erahnt und versucht, Widerstand zu leisten. Die Elternschaft insgesamt war aber leider kaum zu mobilisieren. Gehrers Fingerzeig auf "die bösen Lehrer" hat leider bei vielen Eltern Wirkung gezeigt.

    Als dann Schmied kam, trat eine leichte Besserung ein, denn dann gab es Widerstand wenigstens auch von der schwarzen Seite. Schmied hatte zwar Fürchterliches vor, ihr waren aber teils die Hände gebunden. Dank Gehrers Vorarbeit (nur mehr einfache Mehrheit) waren aber auch der ÖVP die Hände gebunden, und mit dem jetzigen vollkommenen Schwenk der ÖVP auf eine sozialistische Politik ist fast der gesamte Widerstand dahin.

    Das Theater, das jetzt in Schulfragen abläuft, überrascht überhaupt nicht. Sehr traurig, war aber unter diesen Bedingungen und mit dieser Mannschaft bereits lange vorauszusehen. Die einzig richtige Antwort kann daher nur lauten:

    Seinem Unmut am Wahltag Ausdruck verleihen und nicht wieder seine Wahlentscheidungen auf Träumen aufbauen.

  25. A.K.
    19. November 2013 19:11

    Bravo zu Dr. Unterbergers Zitat:
    "...Es ist völlig rätselhaft, warum die ÖVP all dem zustimmt. Zumindest für etliche Jahre wird dadurch das derzeit so dominierende Budgetloch ja noch vergrößert. Und die bürgerliche Partei verärgert nach den Familien neuerlich Kernwählerschichten zutiefst: Diesmal sind es bildungsorientierte Eltern und Lehrer. "
    und
    "...Parteipolitisch muss die ÖVP nun eine verheerende Bilanz ziehen (falls sie wenigstens noch zum Bilanzziehen imstande ist): Nach den Familien hat sie mit Lehrern und Eltern binnen weniger Tage weitere Kernwählerschichten brutal vor den Kopf gestoßen, ihnen vor der Wahl ganz andere Signale geschickt als nachher. "

  26. perseus
    19. November 2013 14:46

    Familien werden vor allem deshalb benachteiligt, weil Eltern, die aus ihren Kindern etwas machen wollen, viel Geld an Privatschulen zahlen werden müssen. Die staatlichen Schulen werden nivelliert auf sozialistisches Niveau; dann hat halt jeder, auch der Bildungsfernste ein wohlerworbenes Recht auf ein Maturazeugnis.

    Da kann man dann auch verstehen, warum Werner, der Bundeskanzlerdarsteller gleich gar kein Maturazeugnis hat.

    Und man stelle sich vor, wie sich das jetzt schon bescheidene Niveau der Universitäten entwickelt, wenn die bildungsfernen Maturanten dort ankommen.

    Ist wahrscheinlich alles Absicht im Sinne der dringend nötigen Steigerung der Akademikerquote.

  27. M.S.
    19. November 2013 14:16

    Ob den Befürwortern d i e s e r sogenannten Bildungsreform klar ist, dass sie damit genau das, was sie ja vorgeben verhindern zu wollen, nämlich die Entwicklung einer Zweiklassengesellschaft in wenigen Jahren sicher eintritt? Alle Eltern, die es sich leisten können, werden ihre Kinder in Privatschulen schicken, die bereits jetzt geradezu gestürmt werden. Auf Grund dieses Trends werden sicher zusätzliche Privatschulen gegründet werden, die sich allesamt zu Eliteschulen entwickeln werden. Dann haben wir halt US-amerikanische Verhältnisse. Die Kinder gut verdienender Eltern haben damit alle Chancen die beste Ausbildung zu erhalten und entsprechende gut dotierte Stellen zu besetzen.
    Die armen Kinder, die in einer Gesamtschule von Lehrern unterrichtet werden, die möglicherweise nicht einmal für die Fächer, die sie unterrichten geprüft sind von so einem Bildungsweg ausgeschlossen. Wetten, dass es dann wieder heissen wird "Die Reichen können´s sich richten."

  28. LF
    19. November 2013 13:52

    Einen Punkt möchte ich noch hinzufügen:
    Künftige Lehrkräfte sollen mit einem Bachelorabschluss Vollzeit unterrichten und daneben einen Masterabschluss machen! Niemand, der diesen Beruf kennt, wird erwarten, dass das so nebenbei geht. Denn die Unis werden ihre Vorlesungen, Übungen, Seminare usw. kaum in den Nachtstunden oder ausschließlich an Samstagen anbieten. Hat vielleicht auch schon jemand daran gedacht, dass man nach fünf, sechs oder mehr Unterrichtsstunden ganz einfach geistig ausgelaugt ist? Und dann soll man sich hinsetzen und eine Diplomarbeit verfassen? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das - qualitativ hochwertig - möglich ist.
    Fazit: es werden (fachlich) weniger gut ausgebildete Lehrer auf die Schüler losgelassen. Damit will man im internationalen Vergleich dann besser abschneiden?

    Dass Michael Spindelegger diesem ganzen Unsinn zustimmt, enttäuscht mich gewaltig. Und so muss ich sagen, dass sein Versprechen "am Gymnasium nicht zu rütteln" ein reines Lippenbekenntnis war.
    Die Überheblichkeit, den Lehrervertretern heute vorzuhalten, sie hätten gestern nicht nach einer Senkung der Lehrverpflichtung für Schularbeitsfächer gefragt, daher sei sie nicht wichtig, empört mich ebenfalls und lässt mich für die Zukunft nur wenig Gutes erwarten.

    • Riese35
      19. November 2013 23:27

      Ganz an der Spitze der Eigenschaften, die einen guten Lehrer ausmachen, steht, daß er für sein Fach Begeisterung ausstrahlen und Interesse wecken muß. Alles andere ist dem unterzuordnen.

      Seit Gehrer geschieht genau das Gegenteil.

  29. Josef Maierhofer
    19. November 2013 11:45

    Je schwächer die ÖVP, desto stärker die SPÖ, eigentlich ist sie nicht mehr vorhanden.

    Staatstragend war diese Partei vor vielen Jahren, derzeit ist sie ein linker, armseliger Haufen, der die Handlangerdienste für die SPÖ erfüllt und die eigenen Restwähler vor den Kopf stoßt.

    Ich teile auch die Meinung, dass man in den Pflichtschulen und Mittelschulen die Ferienzeiten zugunsten der Lernqualität verkürzen könnte. Gut, Erholung muss auch sein, ist auch sehr notwendig, aber müssen es 3 Monate im Jahr sein ? Da stehe ich auch auf Dr. Unterbergers Seite.

    Wenn Herr Spindelegger bis jetzt noch nicht erkannt hat, dass man mit einer SPÖ nicht vernünftig reden kann, dann wird er die Verantwortung dafür übernehmen müssen, dass es die ÖVP bei der nächsten Wahl nicht mehr geben wird.

    Die SPÖ, die so perverse Zerstörungs- und Selbstzerstörungsmaßnahmen fordert, wird ebenfalls in die Minderheit sinken. Sie sollte nur daran danken, dass sie ja angeblich 'gerecht' ist und 'für' Österreich, oder ist das etwa falsch ?

    • Antifanti (kein Partner)
      20. November 2013 02:26

      Bildung ist nicht der Grund der Ferienverkürzung, sondern staatliche Betreuung, die Ferien sind zu lange, die Kinder zu lange ihren Familien ausgesetzt, das geht ja gar nicht...

  30. Cotopaxi
    19. November 2013 11:11

    o.T.

    In Berlin kann man offensichtlich ungestört gegen das eigene Land hetzen:

    http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/883337/display/32423267

  31. Pumuckl
    19. November 2013 10:47

    Wohin man auch schaut hat der durch PARTEIINTERNEN PUTSCH zum Kanzler aufgestiegene WERNER FAYMANN NUR DAUER-BAUSTELLEN produziert !

    Wenn ein Lehrerstreik bei MICHAEL SPINDELEGGER endlich das Bewußtsein für die ganze dramatische Krisensituation in welcher sich Österreich befindet, wach ruft, findet er vielleicht den MUT, SICH AUS DER TÖDLICHEN UMKLAMMERUNG DURCH DIE SPÖ ZU LÖSEN.

    NEUWAHLEN, nach einem vermutlich vergeblichen Versuch Spindeleggers eine Regierung zu bilden wären allemal besser, als weitere 5 Jahre mit der FÜR ÖSTERREICH BLAMABLEN MARIONETTE FAYMANN ALS KANZLER !

    Alleine der offensichtliche WAHLBETRUG durch TÄUSCHUNG über die BUDGETZAHLEN würde Neuwahlen rechtfertigen ! ! !

    • Brigitte Imb
      19. November 2013 11:10

      Auch Spindelegger weiß, daß er bei einer neuerlichen Wahl nicht gut aussteigen würde, daher wird´s wohl eher nix.

      SPÖVP haben es gerade noch einmal geschafft an den Trögen zu verharren und diese vorübergehende Sicherheit wird bestimmt nicht aufgegeben.

    • Pumuckl
      19. November 2013 15:34

      @ Brigitte Imb 11:10

      " An den Trögen verharren " und damit den weiteren Niedergang der ÖVP und Österreichs verantworten, oder ein mutiger Schritt* mit welchem zumindest die Chance auf eine Trendumkehr verbunden ist.

      DAS SIND DIE ALTERNATIVEN ZWISCHEN DENEN DIE GRANDEN DER ÖVP ZU ENTSCHEIDEN HABEN ! ! !

      * Es wäre kein mutiger Schritt, wenn dieser nicht auch mit Risiko (in diesem Fall, bei einer Wahl auch abgestraft zu werden) verbunden wäre!
      Aber ist die ÖVP nicht mit W. Schüssel als kleinerer Partner einer Koalition zum Wahlsieger aufgestiegen?

    • Brigitte Imb
      19. November 2013 15:48

      Der ÖAAB-Truppe dürfte allerdings ein Sieg kaum gelingen, weder im Zuge einer Neuwahl, noch als Zweiter ins Kanzleramt zu kommen. Der Spindelegger hat nicht das Zeug dazu und packlt daher lieber mit den Roten.
      Meine ursprünglichen Hoffnungen dafür haben sich aufgelöst.

    • Riese35
      19. November 2013 23:17

      >> "Wenn ein Lehrerstreik bei MICHAEL SPINDELEGGER endlich das Bewußtsein für die ganze dramatische Krisensituation in welcher sich Österreich befindet, wach ruft, findet er vielleicht den MUT, SICH AUS DER TÖDLICHEN UMKLAMMERUNG DURCH DIE SPÖ ZU LÖSEN."

      Ist das der Bericht über Ihren Traum der vergangenen Nacht?

      Trotzdem, hoffen wir auf baldige Neuwahlen, sodaß auch die Träumer des letzten Septembers bald eine Gelegenheit zur Korrektur bekommen. Und hoffen wir auf die FPÖ und einige Abgeordnete des TS. Und vielleicht kann Wladimir Putin doch dazu bewegt werden, daß die Partei "Einiges Rußland" eine Österreich-Tochter gründet.

    • Einspruch! (kein Partner)
      20. November 2013 18:49

      Noch dazu haben diese inferioren Politikergestalten noch vor kurzem die Unverschämtheit besessen, die Legislaturperiode auf FÜNF JAHRE zu verlängern - fünf Jahre, in denen man diesem Pack ausgeliefert ist!

      Wählertäuschung ist ein schwacher Ausdruck für die Schweinereien, die sich unsere sogenannten Politiker da geleistet haben. Man möchte ihnen vor die Füße kotzen, so ärgerlich ist das alles!

  32. Laura R.
  33. Politicus1
    19. November 2013 09:37

    Eine Partei, die sich die gesamte Lehrerschaft UND die Eltern- und Schülervertretungen zum Gegner macht, bekommt die Rechnung serviert - spätestens bei den nächsten Wahlen (und das können auch Gemeinde- oder Landtagswahlen sein).
    Eine Zeitung, die mit "Gewerkschaft schaltet auf stur" aufmacht und konstant gegen eine gesamte, identifizierbare Bevölkerungsgruppe hetzt - macht sich die nicht der Verhetzung schuldig?
    "Ebenso ist zu bestrafen, wer für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar gegen eine in Abs. 1 bezeichnete Gruppe hetzt oder sie in einer die Menschenwürde verletzenden Weise beschimpft und dadurch verächtlich zu machen sucht."
    NEIN - macht sie nicht, weil Berufe im Verhetzungsparagraphen nicht geschützt sind (§ 283 StGB) ....
    MMn. sollten eindeutig abgegrenzte Gruppen von Staatsbürgern (nach Beruf, nach Wohnort, nach Einkommen, nach Pensionshöhe, nach Freizeitvorlieben ...) ebenso schützenswert sein, wie jene, die wegen ihrer sexuellen Neigung durch den Verhetzungsparagraphen besonders geschützt sind.

    • Anonymus
      19. November 2013 10:16

      Politucus1:

      Wenn Sie den sog. Verhetzungsparagraphen (§ 283 StGB) überall anwenden wollen, dann gibt es keine Meinungsfreiheit - auch in diesem Diskussionsforum - mehr.

      Es ist überhaupt eigenartig, dass der eben neu gewählte Nationalrat eine Gesetzesvorlage der "alten" Regierung absegnen soll. Eigentlich sollten solche Gesetzesbeschlüsse auf Sachen beschränkt werden, wenn "Gefahr in Verzug" herrscht. Bei 35 Verhandlungsrunden innerhalb von 13 Jahren ist dies sicher nicht der Fall. Ich sehe die besondere Eile von SPÖVP darin, dass man gute Startvoraussetzungen für eine neue Groko herstellen will. Allerdings lässt sich dabei die ÖVP von den Roten wieder "über den Tisch ziehen".

      Wenn man die einzelnen Leute im Verhandlungsteam betrachtet, dann stellt man fest, dass fast alle schon auf neue Positionen schielen bzw. sich profilieren wollen und dieses Sachthema eigentlich nur Mittel zum Zweck ist. Alle diese Leute sind weg von der täglichen Unterrichtspraxis, verfügen über gesicherte Positionen und haben nie in der freien Wirtschaft gearbeitet, wo ein täglicher Überlebenskampf (siehe z.B. plötzliche Kündigungen beim Faserhersteller in Lenzing) stattfindet. Sie machen sich keine Gedanken, wie Geld erwirtschaftet wird und wie die staatlichen Ausgaben durch Einnahmen gedeckt werden.

      Der Chefverhandler der GÖD-Lehrergruppe Kimberger (warum führt eigentlich diese Gewerkschaftsfraktion das Wort "christlich" noch in ihrer Bezeichnung?), welcher schon seit 7 Jahren keinen Unterricht (da freigestellt) mehr geleitet hat, möchte unbedingt Nachfolger vom GÖD-Neugebauer werden. Wenn es aber nicht funktionieren sollte, dann ist ihm der Landesschulratsposten in OÖ sicher. Der derzeitige Posteninhaber Fritz Enzenhofer, welcher ebenfalls im genannten Verhandlungsteam sitzt, geht demnächst in Pension.

      Ich habe in meiner Verwandtschaft mehrer Lehrer, welche alle mit ihrem Beruf und den Arbeitsbedingungen zufrieden sind. Darunter sind (ältere) Leute welche sogar Zeit und Lust für ein Zusatzeinkommen haben, andere - vor allem jüngere - nehmen ihre Aufgaben sehr genau und opfern viel Freizeit für Nacharbeit, Vorbereitung sowie laufende Fortbildung. Alle erzählten mir aber, dass sie mehr oder weniger zur Gewerkschaftsmitgliedschaft "gezwungen" wurden.

    • Politicus1
      19. November 2013 13:24

      Anonymus:
      wenn Sie die "Schielenden" auf der Lehrerseite anprangern - wie schaut es denn auf der Regierungsseite aus?
      Faymann schielt auf den BK und das Wohlwollen der KRONENzeitung,
      Spindelegger schielt auf den Fortbestand seiner Vizerolle unter Faymann,
      Frau H.H. schielt auf den Minoritenplatz ...

      Ich stimme Ihnen gerne zu, dass es bei 225,000 Lehrern auch Negativbeispiele gibt. Ich welchem Berufszweig dieser Größenordnung gibt es die nicht?

      Gerade bei den am schlechtesten bezahlten Volkssschullehrern gibt es die meisten sehr engagierten. Mit viel Zeitaufwand werden Dinge für die Belebung des Unterrichts daheim vorbereitet, Projekte, Schüleraufführungen, Elternabende, ...
      Alles das spielt sich nicht während der Vormittagsstunden in der Klasse ab.

      Leider ging wieder einmal in der ganzen Lehrerdiskussion der Bildungsauftrag und -inhalt völlig unter!
      Wieso kommt es, dass aus begeisterten, neugierigen und gerne lernenden 4. VS-Kindern mit dem Umstieg in eine 1. AHS-Klasse sehr oft schulverdrossene Kinder werden?
      Da würde ich mir einmal eine grundlegende Diskussion gemeinsam von VS- und AHS-Lehrern wünschen ...

    • Anonymus
      19. November 2013 16:17

      Politicus1:
      Wenn man die Verhandlungsteilnehmer (je 5 Personen von SPÖ und ÖVP) betrachtet, dann war überhaupt kein aktiver Lehrer dabei. Es waren 6 Politiker (1 Ministerin, 1 Landeshauptmann, 2 Nationalräte, 2 Bildungslandesräte), ein Landesschulrat, ein Gewerkschafter, eine Vertreterin der Arbeiterkammer sowie ein Beamter (Sektionschef im U-Ministerium). Der Gewerkschafter Kimberger will weiter Karriere machen, die Politiker müssen sich immer in ihren Parteien behaupten, lediglich der Landesschulrat sowie der Sektionschef sind schon an der Leiternspitze angelangt.
      Ich schätze viele aktive Lehrer, auch wenn in meiner Bekanntschaft eigentlich alle Lehrkräfte mit verschiedenen Vorwänden in Frühpension gegangen sind und nun ein schönes und sorgenloses Leben führen.

  34. socrates
    19. November 2013 09:34

    Bei den Luxuspensionen sieht der Rechnungshof Einsparungen bis 1,4 Mrd. Jetzt werden sie kleingeredet und die Auflistung vom Kurier, aber auch andere, sind aus dem Netz verschwunden. Dafür brauchen die Reichen und Mächtigen ein blödes Volk. Also werden die Schulen ruiniert. Da Raiffeisen keine klugen Ösis will, macht die ÖVP mit, Wähler braucht sie nicht. Dafür sollen die Schulen umgebaut werden, das freut die ÖVP, da kann sie mauscheln.
    Die ROTE NICHTMATURANTENTRUPPE schenkt jedem die Matura, damit keine Diskussionen über ihre Bildung stattfinden. Schließlich können sie nicht rechnen und die Steuerzahler sollen es auch nicht können.

    • socrates
      19. November 2013 09:41

      Kein Politiker kann behaupten, nichts gewusst zu haben. Seit Jahren kritisieren die Medien die Luxusrenten der Notenbanker. Zur Veranschaulichung der Dimensionen: Mehr als 1,8 Milliarden Euro hat die Bank für die Finanzierung von 1500 Alt-Pensionären und Anwärtern rückgestellt. Der Zuschuss des Staates für die Pensionen von 2,4 Millionen ASVG-Versicherten beläuft sich auf 6,8 Milliarden Euro.

      Die goldenen Nationalbank-Pensionen sind durch Einzelverträge einzementiert und der Betriebsrat klagt jetzt auch noch gegen den ohnehin mickrigen Solidarbeitrag. Freiwillig geben die Privilegienritter keinen Cent her. Die Verantwortlichen, die derart skandalöse Verträge überhaupt ermöglichten, sind selbst schon lange im – nicht – wohlverdienten Ruhestand. Die Verträge kann nur die Politik durch eine verfassungsrechtlich abgesicherte Gesetzesänderung knacken.

      Die Nationalbank ist zwar die Spitze, aber kein Einzelfall für Unternehmen im öffentlichen Einflussbereich. Auch die alte Garde in der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer – beide Institutionen leben von den Beiträgen ihrer Zwangs-Mitglieder – hat Pensionen, von denen die Normalbürger nur träumen können. Ebenso die großteils öffentliche Stromwirtschaft.

      Mitarbeiter, die im Gegensatz zu den Arbeitnehmern in der Privatwirtschaft ohnehin nie um ihren Job zittern mussten, werden dafür auch noch mit fetten Renten belohnt. Mit Fairness und Gerechtigkeit hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Der Normalbürger muss sich mit einer Durchschnittspension von 1150 Euro zufrieden geben, Tendenz sinkend. Er wird die Diskussionen über Pensionsreformen nicht verstehen, solange die Politik die öffentlichen Luxus-Renten, die er als Steuerzahler finanzieren muss, nicht anrührt. (Kurier)

  35. terbuan
    19. November 2013 09:09

    Die rot-schwarze Regierung plant eben mit Akribie alles notwendige, damit die Schule (schola) ihrer ursprüngliche Bedeutung wieder gerecht wird:
    „freie Zeit“, „Müßiggang, Nichtstun"!

  36. Sensenmann
    19. November 2013 09:03

    Herrn Unterbergers Analyse des neuen, marxistischen Lehrerdienstrechts sollte man zwischen zwei Holzdeckel legen und jedem ÖVPler so lange um die Ohren schlagen, bis er einen heiligen Eid schwört, künftig vom Paktieren mit dem Marxismus abzulassen!

    Das Mitmachen der ÖVP bei dieser bolschewistischen Eskapade ist nur typisch für die langdauernde, gleichbleibende Übung dieser ekligen Partei.
    Mancher echauffierte sich hier über meine Diagnose, daß die alternde Diva ÖVP sich nun darin gefalle, die Rolle einer alternden Bolschewikenhure zu geben.
    Ich sage nochmals: Wer sich in Grundlagen der marxistischen Gesellschaftspolitik, der Zerstörung von Volk und Staat, der Schaffung der "klassenlosen Gesellschaft" und der Umwertung aller Werte verschreibt, obgleich er vorgibt, "konservativ" zu sein, muss sich den Vorwurf der Hurerei mit dem Bolschewismus wohl gefallen lassen!

    Mittlerweile erscheint selbst die Hure Babylon als Ausbund der Tugendhaftigkeit gegenüber dem fortgesetzten Betrug an Volk, Heimat und Staat - und ihrem dummen Teil an Wählern, der diese Leute noch für konservativ und heimattreu hält - den die ÖVP hier abliefert.

    Es sei denn, der Prophet Johannes hätte DEREN Tun vorausgesehen, denn die Kardinalsünde der Hure besteht nach seiner Offenbarung ja darin, mit den Mächtigen der Erde Unzucht getrieben zu haben....

  37. Wertkonservativer
    19. November 2013 08:51

    Schon der zuoberst genannte Kritikpunkt in der Anklage-Liste unseres A.U. ist derart gravierend, dass schon allein deswegen der gesamte Regierungsentwurf "zu schmeissen" wäre!
    Die Lehrbefugnis ALLER Lehrer, auch an der AHS ALLE Fächer lehren zu dürfen, ist derart qualitätsfern und hirnrissig, dass einer Sau graust.
    Dass damit auch der letzte Punkt des A.U.-Sündenregisters, der rotpolitisch angestrebte Zug zur Gesamtschule, brutal gefördert und vorsorglich einbetoniert werden soll, ist die traurige Quintessenz dieses in vielen Facetten verfehlten Entwurfes zum Lehrerdienstrecht!
    Was sich die ÖVP-Verhandler beim Zustandekommen dieses Regierungsentwurfes gedacht haben, will sich mir nicht erschließen!

    Die mich langsam, aber sicher überkommende "Altersweisheit (??) rät mir - in Übereinstimmung mit Ratschlägen meines Internisten - in Sachen der Politik und der heutigen Lebenswelt eine auf der Stoa beruhende Auffassung zu verinnerlichen, die mich von zu großen Enttäuschungen bewahrt, und allzu große Hoffnungen nicht aufkommen lässt.
    Das will ich bis zu meinem Abgang auch so halten. Wenn es mir zusätzlich gelingt, meinen manchmal etwas zu großen Weindurst gesundheitsfördernd zu bezähmen, werde ich wohl nicht allzu lange im "purgatorio" schwitzen müssen!
    (Verzeihen Sie bitte diesen persönlichen Schlenker zu einem wichtigen Sachthema!).

    (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      19. November 2013 10:11

      Wollen Sie etwa damit sagen, dass man sich dem Thema ÖVP nur noch besoffen nähern kann?

    • Wertkonservativer
      19. November 2013 10:17

      Sagen wir mal so:

      Typisch @ Cotopaxi (könnte jedoch auch von KnallerKarli stammen)!

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      19. November 2013 18:15

      Ich hab' Ihren letzten Logorhoe-Anfall nur zu spät gelesen, Senilissimus, sonst wär' mir der Cotopaxi mit der Kommentierung Ihres Alkoholiker-Outings (das natürlich auch so manches erklärt) nicht zuvorgekommen! Prost, und saufen Sie sich Ihre ÖVP halt wieder schön...

    • Wertkonservativer
      19. November 2013 18:56

      Da habe ich den beiden Herren ja wieder echte Munition geliefert, potschert wie ich bin!
      Na, Hauptsache, Sie können sich wieder einmal an mir und der Volkspartei abputzen!
      Nur am Rande: etwas zu großer Weindurst hin und wieder ist in Österreich (und auch anderswo) nicht ganz selten!
      Eine ehrliche Aussage diesbezüglich lädt Zeitgenossen wie Sie natürlich geradezu ein, Ihre entbehrlichen Späßchen zu treiben!

      Wahrlich nicht die feinste Art!

      (mail to: gerhard@michler.at

    • Brigitte Imb
      19. November 2013 19:16

      @ WK

      "Wahrlich nicht die feinste Art!"

      Aus der Anonymität heraus läßt es sich leicht schimpfen - noch dazu ziemlich geschmacklos gegen Sie. Steigen Sie doch nicht immer auf dieses schlechte Benehmen einiger Teilnehmer ein.

      LG

    • Herzogberg (kein Partner)
      20. November 2013 22:52

      in vino veritas

  38. Gerhard Pascher
    19. November 2013 07:54

    Mir ist da vieles unverständlich und es stellen sich folgende Fragen:
    1. Warum will eine Regierung, welche nur mehr einige Wochen bis zur neuen Regierung im Amt ist, das neue Lehrerdienstrecht noch "mit Gewalt" durchboxen?
    2. Warum setzt man jetzt schon Bedingungen fest, welche erst in 5 Jahren "greifen" werden?
    3. Warum verwendet der Gewerkschaftschef Paul Kimbreger in seinen ständigen Statements immer wieder die alten sozialistisch-gewerkschaftlichen Phrasen? Ist er da beim Oberbetonierer Fritz Neugebauer zur Schule gegangen?
    4. Warum streben noch immer so viele junge Leute den Lehrerberiuf an, wenn angeblich die Arbeits- und Einkommensbedingungen so schlecht sind?
    4. Warum vertritt Andreas Unterberger indirekt plötzlich die Argumentation der Lehrer und schiesst sich auf die ÖVP ein?

    U.A.w.g./R.S.V.P.

    • Brigitte Imb
      19. November 2013 19:37

      Mein pers. Respons:

      1. Ablenkung (Machtdemonstration + Vorbereitung auf die Gesamtschule)

      2. Wichtigmachen

      3. Ist sicher nicht "gecoacht" um 80 000€ wie Ministerin HH

      4. Weiß ich nicht

      5. AU sieht die Zerstörung der Schule, der Bildung, des Gymnasiums als "Verbrechen" (seine Worte bei einem "Treffen") und die ÖVP scheint den Gesamtschulideologen nachgeben zu wollen.

    • Antifanti (kein Partner)
      20. November 2013 02:11

      @Gerhard Pascher
      ad Punkt 4:
      Es gibt bereits einen Lehrermangel! Zum Einen, werden AHS Lehrer abgezogen um in den neuen Mittelschulen zu unterrichten deswegen werden zum Anderen jetzt bereits Studenten in der AHS eingesetzt.
      Eine 20j Studentin auf das Lehramt bekam in Wien das Angebot für eine volle Lehrverpflichtung. Vom Studierende ist sie noch sehr weit entfernt!
      Man will die Qualität der AHS schädigen, damit die Gesamtschule endlich die Lösung ist.
      Die Haltung der ÖVP entsetzt mich.
      Mit Bildung und Fortschritt hat das gar nichts zu tun, nur mit Ersparnis zu Lasten der Schüler.

  39. simplicissimus
    19. November 2013 07:20

    Aber geh, da woehl ma naechstes Mal wieda unsare OeVP.
    Da Grossvatta hats gwoehlt, da Vatta hats gwoehlt und i woehl sie a.

    • Xymmachos
      19. November 2013 08:41

      ... und der Unterberger und der Michler ... Aber dann jammern!

    • Wertkonservativer
      19. November 2013 09:27

      Also dass ich vonm werten @ Xymmachos in einem Atem mit unserem Dr. Unterberger genannt werde, gereicht mir (unabhängig vom Thema) wohl einigermaßen zur Ehre!

      Merci vielmals, Xymmachos!

      (mail to: Gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      19. November 2013 09:43

      Es ist keine gehaessig gemeinte Kritik, die ich da oben loslasse, sondern eine Aufforderung ohne langes Wenn und Aber, ohne Hinweise auf Schwaechen der FPOe (so als ob die von den Schwarzen indirekt unterstuetzten Roten auch nur irgendwie besser waeren) endlich einmal etwas anderes zuzulassen. Mut zur Veraenderung!

    • Wertkonservativer
      19. November 2013 10:22

      Versteh' ich schon, lieber @ simplicissimus!

      Mir wär's auch lieber, ÖVP und FPÖ täten sich (wieder einmal) zusammen,
      um den "Rotlauf" unseres Landes einzudämmen bzw. zu verhindern!
      Ich hoffe sehr, dass dies eines Tages auch Realität wird!

      Grüße,

      Gerhard Michler

  40. Gandalf
    19. November 2013 03:33

    Ohne jegliche Präferenz für eine der Streitparteien: Eine Regierung, die nicht einmal richtig im Amt, sondern lediglich mit der Fortführung der Geschäfte beauftragt ist, will einen Gewaltakt setzen; eine Gewerkschaft rasselt unter Ausnützung eben dieser transitorischen Situation mit der Streik-Kette: Beides höchst zweifelhafte und letztlich sehr unappetitliche Verhaltensweisen. Die einzig seriöse Lösung für diese Frage - wie auch für andere politische Peinlichkeiten der letzten Tage - wäre die baldigste Herbeiführung von Neuwahlen. Dabei würden die ehemals Grossen (sehr zu recht) noch einmal, und diesmal noch stärker, geohrfeigt, und die Clowns so schnell aus dem Parlament hinausfliegen wie sie hineingekommen sind. Was aber entstehen könnte, ist eine unkonventionelle und in den Augen vieler Phantasieloser unsägliche Konstellation - na und? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das einzige, leider aber unüberwindliche Hindernis: Für einen Neuwahl- Beschluss müsste eine der beiden ehemals grossen Parteien, die sich jetzt jämmerlich an die Macht klammern, über ihren Schatten springen und zustimmen - und: wer bringt es schon über sich, den Teppich, auf dem er (noch) sicher zu stehen glaubt, zu verrücken...?

  41. Brigitte Imb
    19. November 2013 02:50

    Claudia Schmied, die sich wieder einmal aus der Verantwortung stiehlt, hat ein Desaster hinterlassen. Unterstützung gewährten linke Politiker sowieso, wie auch die ÖVP, indem sie ungezügelten Massenzuzug bildungsresistenter Schichten ermöglichen.

    Einen Lehrerstreik sollten wir unbedingt alle unterstützen und es sollte dabei egal sein ob man der Mehrarbeit der Lehrer zugetan ist od. nicht. Es geht hier um die Zukunft unserer Kinder, die linksverdummt werden sollen und das gilt es um jeden Preis zu verhindern.

    Solidarität mit den Lehrern, Eltern u. Schülern ist bitter nötig um die unfähigen Politiker in die Schranken zu weisen und die Zukunft der Bildung unserer Kinder zu sichern, bzw. wieder auf einen guten Weg zu bringen.

    • Antifanti (kein Partner)
      20. November 2013 02:17

      Absolut, nur ein Streik kann wach rütteln und auch dem ewigen bashing der Lehrer ein Ende setzen.
      Ich hoffe, ich erwarte einen Streik im Sinne der Sozialpartnerschaft.
      Am rande erwähnt, fände ich das Geld der Gewerkschaft gut eingesetzt, im gegenteil der sonst üblichen teuren Schulungen für rote Funktionäre die dann irgendwann im Parlament sitzen.
      Vorbildung: Sonderschule, kein Witz!!
      St. Pölten zeigt es wie es geht und diese Person stimmt nun ab , über die Zukunft unserer Kinder über Bildung ecta ..mir graust

  42. plusminus
    19. November 2013 02:12

    Ergänzend ist noch zu bemerken, daß es auch eine brutale Provokation darstellt, wenn eine quasi bereits Ex-Regierung in ihrer Hybris in noch nie dagewesener Art und Weise über Eltern, Kinder und Lehrer ganz einfach drüberfährt und Beschlüsse faßt, die das Schulsystem vollkommen im sozialistischen Geiste massiv nach unten nivellieren und in der Folge gegen die Wand krachen lassen.

    Eine jämmerliche Bankrotterklärung sowie ein besonders beschämender Auftakt für eine Neuauflage von Rot-Schwarz.

    Da wird Generalstreik ALLER BETROFFENEN zum Gebot der Stunde!

    P.S.:In Tirol herrschen bereits die Zustände, vor denen verantwortungsbewußte Experten eindringlich warnen, daß sie sich bei den völlig unausgegorenen Reformplänen auf das gesamte Bundesgebiet ausbreiten und damit die wichtigste Zukunftschance unserer Kinder - eine bestmögliche (Aus-)Bildung - gefährden könnten!
    http://tirol.orf.at/news/stories/2611758/

    • brechstange
      19. November 2013 07:43

      Durch meine Kinder kann ich die Verschlechterung des Unterrichts durch Lehramtspraktikanten und Kürzungen des Stundenkontigents erfahren. Im naturwissenschaftlichen Zweig sind in der fünften Klasse die sprachlichen und naturwissenschaftlichen Schüler der ersten vier Jahre in den naturwissenschaftlichen Zweigen zusammengeworfen worden. Jetzt müssen die Naturwissenschafter warten bis die sprachlichen Kinder den Stoff nachgelernt haben und das in einer Gruppe von 27 Schülern mit einem Lehrer. Schlichtweg eine Frechheit, was da abläuft.

    • plusminus
      19. November 2013 14:36

      @brechstange

      Bei solchen Zuständen bleibt keine andere Wahl: die Betroffenen müssen auf die Barrikaden!

    • brechstange
      19. November 2013 14:52

      so sollte es sein, plusminus

      Ich werde das auch in der Elternversammlung im Dezember ansprechen.





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