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FN 533: Frau Konrad und Frankreich, die Moral und der Moralismus

Das französische Parlament hat beschlossen, dass Kunden von Prostituierten künftig bestraft werden.

Ein erstaunlicher Schritt für ein Land, das angeblich das Mutterland der „Liebe“ sein soll (wobei es wohl nicht um die die christliche Nächstenliebe geht, sondern um deren biologisch geprägtes Gegenüber, ob nun kulturell verbrämt oder nicht). Das Klügste zu diesem Thema sagt die ehemalige SPÖ-Frauenministerin Helga Konrad. Sie ist seit Jahren Sonderbeauftragte der OSZE zum Thema Menschenhandel, und damit eine der wenigen unabhängigen Experten für die wirklich Betroffenen, also die Prostituierten. Konrad weiß, dass die Kriminalisierung von Prostitution bloß dazu führt, dass diese dann „im Verborgenen“ stattfindet. „Und da ist noch mehr Gewalt.“ Da gebe es noch weniger Möglichkeiten, ausgebeutete Frauen zu schützen. Womit Konrad die moralische Scheinheiligkeit der französischen (und zuvor schwedischen) Gesetzgeber bloßlegt. Von den islamischen Ländern gar nicht zu reden, wo das Phänomen vielerorts sogar mit dem Tod bestraft wird. Oder wo es dann halt skurrilerweise als „Ehe auf Zeit“ auftaucht. Es wäre in der Tat auch erstaunlich, wenn man per Gesetz plötzlich das älteste Gewerbe der Welt abschaffen könnte . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2013 05:48

    Prostituierte sind erlaubt, Freier nicht?
    Ja selbstverstaendlich.
    Das ist die politisch correcte Logik.

  2. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2013 12:07

    Was soll den der arme Hollande denn tun? Alles was der angreift geht furchtbar schief, wie das halt bei blindgläubigen Idioten so der Fall ist. Ideologie ist stets ein schlechter Ratgeber, die sozialistische vielleicht der schlechteste Ratgeber überhaupt.

    Wieder ein 'gut gemeint' aber 'schlecht getroffen'. Wir sollten aber nicht hämisch sein, das kennen wir von unseren heimischen Sozis ja auch zur Genüge.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2013 10:23

    Cohn: Sarah, gemma ins Bett?
    Sarah: Bin ich a Hur' ?
    Cohn: Wer hat vom Zahlen gret?

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrockhaus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2013 08:39

    Das älteste Gewerbe der Welt soll verboten werden? Wie soll das gehen?

    Da wäre es doch besser, das zweitälteste Gewerbe der Welt, nämlich das Steuerneintreiben, zu verbieten.

    Aber das ist genauso unmöglich, denn beides würde den Weltuntergang bedeuten ;-)

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2013 11:28

    Frau Heinisch - Hosek, wie steht es um die ausgebeuteten Frauen aller Welt ? Gibt es da aus Ihrer 'Emanzipiertenriege' Proteste ?

    Natürlich werden auch Sie die Prostitution nicht verbieten können, aber als zukünftige Bundesministerin für das Schulunwesen, könnten Sie doch die Kinder von innen her stark machen und immun dagegen, indem sie ihnen das vermitteln, was sie zum Leben brauchen, statt Antifaschismus, Antiausgrenzung, Anti ..., Anti .... ..

    Bei uns alles kein Thema, alles staatlich geregelt und verwaltet ?

    In Ungarn war während der kommunistischen Zeit Prostitution verboten und wer waren die Zuhälter der Mädchen im Pariserhof im Zentrum von Budapest ? ... Polizisten ! (mit allen üblichen erpresserischen und brutalen Methoden) So verhält es sich mit Verboten.

    Die Ausbeutung und Erpressung der Frauen müssen Sie bekämpfen, Frau Heinisch - Hosek, und nicht Frauenausbeuter ins Land jubeln, die jungen Menschen müssen Sie dagegen immun machen, dem nachzugeben, sowohl die Buben als auch die Mädchen.

    Unsere perverse Politik hat alles geregelt, es gibt bei uns 'kein Problem', im Weltzentrum des Kinder- und Frauenhandels. Ja sagt einmal, seid Ihr alle blind in Eurem selbstherrlichen 'Ideologiedusel' ?

    Freiwillige Prostitution wird sich nicht verhindern lassen, das müssen wir einsehen, trotz aller Moralapelle, aber durch intakte Familien kann sie weit reduziert werden.

    Das Gegenteil dessen tun alle österreichischen gutmenschlichen Linksdenker.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2013 07:39

    Vom SCHARM DES GELDES spricht man verniedlichend, wenn attraktive Frauen, welche nach Belieben auf die Zuneigung adäquater Männer zugreifen könnten,
    sich mit KÖRPERLICH ABSTOSSENDEN MONSTERN wie MICHAEL HÄUPEL verbinden.
    Im Falle der aktuellen Gattin unseres Bürgermeisters, einer grazielen Marathon
    laufenden Ärztin, ist wohl eher der SCHARM DER MACHT, als das Streben nach sozialem Status, das Motiv für die Partnerwahl dieser ansehnlichen, selbst wohlsituierten, Frau.

    Zahllos sind die jungen Frauen, welche bereit wären, sich von Männern, welche ihr Großvater sein könnte, zu einer luxuriösen Weltreise einladen zu lassen.
    Die Gegenleistung erfolgt in Form körperlicher " Liebe ".

    Zahllos waren schon immer jene Ehen, welche außschließlich auf dem Wohlstand des Partners begründet waren.

    Handelt es sich um Prostitution, wenn ein Mann die Kosten eines schönen gemeinsamen Abends bestreitet und dann mit dieser Frau im Bett landet?

    Zahllos sind auch die weiteren Beispiele, welche man für den fließenden Übergang von wahrer zu käuflicher Liebe anführen könnte. Welches Gesetz könnte da Grenzen ziehen?

    Baumeister Lugner ist mit, um sechs Jahrzehnte jüngeren Partnerinnen Liebling der Medien und unangefochten gesellschaftsfähig, aber einmaliger Besuch im Bordell soll eine Straftat sein?
    WO BLEIBEN DENN DA SOZIALISMUS UND GLEICHHEIT ?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    30. November 2013 11:09

    Offensichtlich hat sich Frau Konrad in ihrem neuen Aufgabengebiet vom sozialistischen Fraternisierungszwang deutlich abgesetzt und denkt jetzt FREIER!

    Wird Frankreich mit diesem Gesetzesvorhaben ein Land von Vorbestraften?
    Denn wirklich Abschaffen kann man das älteste Gewerbe der Welt per Verordnung sicher nicht, sondern nur unterdrücken und darin sind die interNATIONALEN Sozialisten perfekt!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorClemens Taferner
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Dezember 2013 11:46

    Vermutlich geht es darum, Prostituierte mittelfristig zu "verstaatlichen", wie das in der DDR oder in der Sowjetunion der Fall war.


alle Kommentare

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    10. Februar 2015 11:35

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  6. Lothar (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:16

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  7. Heinrich Moser (kein Partner)
    02. Dezember 2013 16:43

    Der Hass, der Hass!

    Es gibt wohl nichts, was die Feministinnen in ihrem Hass auf Männer nicht machen wollen. Die Männer reagieren so, wie normale Männer auf aggressive Frauen reagieren: Sie ziehen sich zurück.
    Woraufhin die Feministinnen wie im Drogenrausch die Dosis erhöhen, was aber nichts am Verhalten der Männer ändert.
    Eine Spirale, die im Irrsinn endet (z.B. Sex mit einer schlafenden Frau ist in Schweden strafbar. Sex mit schwedischen Männern muss ganz schön fad sein).

  8. Brigitte Imb
    02. Dezember 2013 02:13

    Hmmm....und wie wird das vom Rechtssystem der Grand Nation gehandhabt wenn sich Frau eine Prostituierte anlacht? Zahlt dann der Staat 1500 €uronen?

  9. Aron Sperber (kein Partner)
    01. Dezember 2013 19:49

    In Schweden gibt es solche Gesetze bereits:

    In Schweden können Männer auch nach einvernehmlichem Sex wegen Vergewaltigung vor Gericht gezerrt werden, wenn sich arme Frauen mies behandelt vorkommen, wie uns ausgerechnet der Fall eines progressiven Helden gezeigt hat.

    Dabei ist es nicht so, dass die Schweden mangels echter Vergewaltigungen es notwendig hätten, neue Tatbestände zu erfinden:

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/05/26/arger-im-progressiven-paradies/

  10. Clemens Taferner (kein Partner)
    01. Dezember 2013 11:46

    Vermutlich geht es darum, Prostituierte mittelfristig zu "verstaatlichen", wie das in der DDR oder in der Sowjetunion der Fall war.

    • simplicissimus
      01. Dezember 2013 19:13

      Richtig, freier F... fuer die PolitikerInnen, die auf der richtigen Seite stehen. Da koennte keiner einen Missbrauchsgedanken hegen.

  11. panzerechse (kein Partner)
    01. Dezember 2013 11:43

    Das Problem ist: Bevor die TOLLERANT-SOZEN einen gewalttätigen Dreckszuhälter oder eine mörderische Drecks-Menschenhändlerbande so richtig an die Kandare nehmen, bekommen die einen positiven Asylbescheid (da dürfens auch mit der Caritas rechnen) und ein paar Wochen später wird denen auch die Doppel-Staatsbürgerschaft nachgeschmissen...

    Die Etablissements, die in gepflegten "Toulouse Lautrec"-Zeiten machen, sind jedenfalls ziemlich selten... wenngleich sehr diskret und ziemlich teuer. Persönlich kann ich mit all diesen "Atmosphären" nichts anfangen... außer, daß es mich in Erstaunen versetzt. Und ohne Einladung sehe ich überhaupt keine Möglichkeit...

  12. Torres (kein Partner)
    01. Dezember 2013 10:54

    Ich hätte nicht geglaubt, dass die Franzosen genauso dumm, verklemmt und vor allem "politisch korrekt" sind wie die Schweden. Die Deutschen Bordellbetreiber in den Grenzregionen reiben sich schon die Hände und werken schon fleißig an der Erweiterung ihrer Etablissments (war kürzlich in einem Bericht über das Saarland zu sehen)

  13. Politicus1
    01. Dezember 2013 09:38

    eine kleine Fussnote zum Moralisieren:
    Die Wiener Linien und die Stadtmoral
    Seit Tagen wehen an der Spitze der Straßenbahnen lustige weiße Fähnchen. An sich nichts auffälliges, weil in Wien immer irgend etwas los ist, wofür die Straßenbahnen mit Fahnenschmuck werben. Einmal ist es die Wiener Messe, dann eine Europameisterschaft und immer öfter sind es Ereignisse abseits des Mainstreams, wie z.B. die Regenbogenfähnchen für die gleichnamige Parade oder der Lifeball zur Unterstützung alternativen Sexuallebens ...
    Diesmal flattet die Aidshilfe lustig im Fahrtwind.
    Was wird damit bezweckt?
    Soll damit vermittelt werden, dass in Zeiten wie diesen Aids etwas ganz normales ist, eine Krankheit, wie Rheuma oder Diabetes? (gibt es auch Diabetesfähnchen für die Wiener Linien?)
    Das ist es aber in der überwiegenden Zahl der Fälle eben nicht! Aids ist keine Krankheit wie Rheuma oder Grippe!
    Und das stört mich als zahlenden Fahrgast der Wiener Linien gewaltig. Dass ich mit meinem bezalten Ticket eine Aktion finanziere, die wohl auch die am weitesten an Aids mitschuldige Ursache akzeptabel machen soll.
    Die Moral von der Geschicht'?
    Wer nicht täglich für seine Moralvorstellungen eintritt, der wird rasch nach den Moralvorstellungen der anderen leben müssen ...

  14. Amalek (kein Partner)
    01. Dezember 2013 09:34

    Es gibt auch gute Nachrichten: Sie brauchen den Winter nicht zu fürchten. Wie hochbezahlte Klimatolügner glaubhaft versichern, werden wir wieder einmal den wärmsten Winter aller Zeiten haben. Ob nun ein paar Meter Schnee auf den Straßen liegen, Flüsse und Seen bis auf den Grund zufrieren, reihenweise neue Kälterekorde aufgestellt werden, der Winter ist zu warm. Viel zu warm. Also eigentlich ein Hochsommer. Wären Winterreifen nicht vorgeschrieben worden, hätten alle Hersteller bereits Konkurs anmelden müssen. Legen Sie also Sandalen und Badebekleidung bereit. Und sollte Ihr Thermometer zweistellige Minusgrade anzeigen, dann hat es gelogen und muß ersetzt werden. Wenden sie sich einfach an die nächste Klimakommission.

  15. Sensenmann
    01. Dezember 2013 00:40

    Das jämmerliche Moralisieren taucht sonderbarerweise bei Bolschewiken und Pfaffen gleichermaßen auf. Die einen wollen die Prostitution wegen der "Ausbeutung" nicht, die anderen wegen der "Sünde".
    Die "Sünde" können wir abhaken, diese gibt es nicht, außer in den Köpfen von Gläubigen. Die "Ausbeutung" hingegen mag es ab und an im Sexgewerbe geben, aber die Behauptung, diese sei die Norm, ist einfach lächerlich!

    Nicht jede Frau (oder auch Mann, denn auch das kommt vor) die sich für käuflichen Sex auf den Markt wirft, wird dazu gezwungen. Es ist einfach ihre Entscheidung, die niemanden, weder Sozi noch Pfaffen etwas angeht. Was zwei Menschen miteinander freiwillig tun, geht den Staat genau gar nichts an.
    Es soll sogar Liebesdienerinnen geben, die es gerne machen. Es ist eben ein Brotwerwerb wie jeder andere auch! Arbeit gegen Lohn! Das Recht, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, wie er will, darf niemandem vorenthalten werden, der nicht andere Menschen dadurch an Leib, Leben oder Eigentum schädigt. Ein Verbot der Prostitution ist daher völlig abwegig!
    Und seien wir doch soweit ehrlich: Diese Frauen verrichten nur zu oft einen sozialen Dienst! Es ist ja nicht jeder Kunde ein Adonis, da sind auch genug dabei, die Mangels käuflicher Befriedigung dann eben Vergewaltigen würden.
    Solange jemand freiwillig diesem Gewerbe nachgeht, ist das in Ordnung.

    Natürlich müssen Menschen, die Andere durch Gewalt, Einsperren, Halten in Schuldknechtschaft usw. dazu zwingen, dem Lustgewerbe nachzugehen, bestraft werden. Aber bitte keine "Ei,ei-du,du!"-Kuscheljustiz! Es handelt sich um Halten in Sklaverei - und hier endet meine liberale Toleranz schlagartig - welche Tat mit dem "Aufhängen am Halse bis der Tod eintritt" zu ahnden ist.

    Aber daß die sodomitischen Pfaffen hier sich mit den Bolschewikinnen bei diesem Thema (neben so manch anderem) Hand in Hand finden - mit der kleinen Nuance vielleicht, daß erstere die Frauen auf den Scheiterhaufen bringen würden (wenn sie es dürften) und die Letzteren eben die für den Dienst bezahlenden Männer bestraft sehen wollen (was sie dank linker Mehrheiten ganz demokratisch erreichen können) - ist das wirklich Irre an der Sache.
    Noch irrer ist, daß Bolschewiken in diesem Fall keine körperliche Dienstleistung akzeptieren wollen. Beim Arbeiter schon?

    Aber wen wundert das, ist Marxismus doch eine Geisteskrankheit! Weit jenseits der Paranoia, da bei dieser wenigstens die kognitiven Fähigkeiten erhalten bleiben, während die Wahnfixierung (in dem Fall wohl Genderwahn) des Sozis auch diese verschüttet, sodaß nichteinmal die selbstgeschaffenen Gedankengebäude mehr schlüssig erfasst werden können...

    • Onkel Hans (kein Partner)
      01. Dezember 2013 08:52

      LOL

      Das haben Sie fein analysiert!

    • cmh (kein Partner)
      01. Dezember 2013 17:02

      "sodomitische Pfaffen" ist eine Formulierung, die derart delirant ist, dass sie nur durch übermäßigen Konsum von Dan Brown erklärt werden kann.

      Wenn Sie wieder bei sich sind, dann spielen Sie Ihren Vorschlag der "Wa(h)re Liebe" durch.

      Sie würden schön dreinschauen, wenn Sie Ihre Frau oder Ihre Tochter - selbstverständlicherweise mit deren Zustimmung - in einschlägigen Lokalen, oder auf den bekannten Pornoportalen beim Herumvögeln gemeinsam mit Ihren Berufskollegen sehen könnten.

      Möglicherweise sind Sie aber sowieso schon daran gewöhnt, was man zumindest aus Ihrem Sager, dass es Huren gäbe, die diese Dienste gerne verrichteten schließen kann. Na was sagen Ihre Kollegen jetzt? Vögelt Ihre Frau oder Ihre Tochter besser? Oder rammelt Ihr Sohn vor Publikum?

      Werter Sensenmann, bitte seien Sie mir über die Härte meiner Worte nicht gram.

      Aber es gibt Gründe dafür, dass die Befriedigung von Hunger und Durst in Öffentlichkeit erfolgt und kulturell ausgestaltet ist, die Befriedigung des Sexualtriebes hingegen nicht.

      Das hat etwas mit dem Wert eines Menschen zu tun, der eben weder seinen Körper noch seinen Geist verkaufen sollte. Er sollte einen Wert und keinen Preis haben. Denn hat er einen Preis, dann ist er auch käuflich und damit von seinem Eigentümer abhängig. Das ist Sklaverei und die ist nur ein kleines Stück von der "freien Liebe" entfernt.

      Die Regeln der Kirche sind daher Regeln zur Freiheit und Menschenwürde. Bitte bedenken Sie das bei Ihrer Wortwahl.

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      01. Dezember 2013 21:42

      Am besten die Betroffenen zu Wort kommen lassen: http://www.n-tv.de/panorama/Halt-die-Klappe-Alice-article11736506.html (Zitat: »Reden Sie mit uns, aber nicht über uns!«)

    • Sensenmann
      01. Dezember 2013 22:04

      Ach, die Regeln der Kirche sind die der Menschenwürde? Es darf gelacht werden! Nicht ihre Nächstenliebe, sondern nur die Ohnmacht ihrer Nächstenliebe hindert die Paffen von heute, uns zu verbrennen.

      Ich empfehle die "Kriminalgeschichte des Christentums" (K.-H. Deschner, wenn Sie ihn kennen), da können Sie die Ergebnisse ihrer "Regeln zur Freiheit und Menschenwürde" und deren Folgen über die Jahrhunderte hinweg nachlesen! Krepieren da tausende auf den Schlachtfeldern (mit Segen der Feldpfaffen natürlich), verrecken das ganze Völker im Dreck (zum rechten Glauben bekehrt, versteht sich), werden Hochkulturen von Pfaffen zertreten, das Wissen des Menschheitsmorgens verbrannt (alles nur Teufelszeug)?
      Aber nein, woher denn!
      Alles vor Heiligkeit stinkend, Christi Passion wie eine Geißel schwingend!

      Legen Sie doch bitte nicht diesen Endzeitglauben des dekadenten römischen Reiches als Maßstab für gut und böse an! "Christlich" ist da seit Paulus fast nichts mehr davon! Ist doch der Glaube DES Christus durch den Glauben AN Christus ersetzt worden, gewürzt mit den jüdischen Götter- und Heldensagen des alten Testaments. Das alles nennt sich "christlich".
      Aber vielleicht ist Ihnen ja ein Gebot Christi bekannt, das da sagt: "Ihr sollt Völker vernichten, ganze Kontinente leermorden, Macht und Reichtum an euch reißen, prunkvoller Herrschen als die Kaiser der Kaiser, Ungläubige verbrennen und meine Passion wie eine Geißel schwingen!"?

      Es ist nur mehr lächerlich, wenn eine derartig amoralische Gesinnung im Gewand einer Religion es wagt, über Moral richten zu wollen!
      Nebenbei - um mich nicht als bloßen Antichrist deklarieren lassen zu müssen - sind Islam oder Judentum um keinen Deut besser, dieser Alleinvertretungsanspruch ist generell abartig. Irgendwie sind polytheistische Religionen offenbar besser sozialisiert, und denen ist es nicht in den Sinn gekommen, andere Menschen deshalb lebendig zu verbrennen, nur weil man sich nicht darüber einigen konnte, ob der Elefantengott den Rüssel eher links oder rechts trägt oder ob dem Wotan das 24er oder doch das 33er Futhark wohlgefälliger sei!

      Ein Mensch sollte niemals seinen Körper verkaufen? Ich hoffe, sie haben noch nie von jemandem körperliche Arbeit gegen Geld verlangt! War derjenige, der Ihr Haus gebaut hat freiwillig dabei, seinen Körper Ihnen zur Verfügung zu stellen, was er später mit kaputten Gelenken und Bandscheiben bezahlt hat? Ich sehe, auch Sie sind nur ein kleines Stückchen von der Sklaventreiberei entfernt! Nach Ihren eigenen Maßstäben.

      Und nebenbei: Wo lesen Sie aus meinen Ausführungen, ich hätte den öffentlichen Sex verlangt? Wie verquer muss man denken um daraus, daß jemand der Meinung ist, Prostitution sei eine körperliche Dienstleistung wie jede andere auch und sei - wenn freiwillig erbracht - einfach geschehen zu lassen, abzuleiten, die körperliche Befriedigung solle öffentlich erfolgen?
      Oder stören Sie sich an leichtbekleideten Frauen an öffentlichen Plätzen oder in der Werbung? Wie viel trennt dann einen Christen noch von der Perversität eines Moslems, der Frauen nur im Müllsack für die Öffentlichkeit geeignet hält oder vom orthodoxen Juden, der jüdische Mädchen steinigt, weil sie zu "locker" angezogen sind?

      Es tut mir leid für Sie und ähnliche Zeitgenossen: Weder wird uns der Bolschewismus ins 19. Jahrhundert zurückwerfen, noch irgendeine trottelige "christliche", "jüdische" oder "mohammedanische" Pseudomoral in's Mittelalter. Was jeder mit seinem Körper freiwillig macht, geht niemanden etwas an!
      Der nächste Schritt geht dann gegen Raucher, Schweinsbratenesser, Weintrinker oder wen auch sonst man noch dazu zwingen will, mit seinem Körper das zu tun, was nach Meinung irgendwelcher "Gläubigen" gut sein soll.

      Nochmals: Solange niemand gezwungen wird, Schweinsbraten zu essen, Wein zu trinken oder Geld für Sex zu nehmen, ist alles in Ordnung.
      Zumindest in einer freien Gesellschaft.

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      01. Dezember 2013 22:57

      Sensenmann, mir scheint, wir haben in der Vergangenheit auch so manchen Strauß gefochten, aber heute kann ich Ihr Kompliment aus dem Gen-Thread erfreut zurückgeben: was Sie über die Prostitution und in dem Zusammenhang über Dienstleistung, Öffentlichkeit, Scheinheiligkeit und Pseudomoral schreiben, sehe ich ganz genauso.

    • Helmut Oswald
      02. Dezember 2013 01:04

      Sensenmann - noch selten besser gehört oder gelesen, als hier !

      Was mir neben der Ablehnung noch dazu den Ekel ins Gemüt ruft, ist die sauertöpfische sozialistische wie pseudochristliche (Jesus hat, wenn ich mich recht entsinne, einer Prostituierten jedenfalls die Füße gewaschen und sie nicht deklassiert) Scheinmoral, die über derartige typische Sozialistengesetze einmal mehr manifest wird.

    • Zraxl (kein Partner)
      02. Dezember 2013 13:01

      Deschner verwendet jene Methodik, die sich bei professionellen Hetzern zu allen Zeiten großer Beliebtheit erfreut hat. Historische Fakten werden aus dem Zusammenhang gerissen, Daten werden nach Belieben verfälscht, das Fehlverhalten Einzelner wird pars pro toto genommen, und all das wird mit viel Hass und Lüge in ein dickes Paket gewickelt, auf dass es das Blut des schlichten Zeitgenossen, Sensenmannes und Bolschewiken so richtig in Wallung bringe.
      Es ist schon ein Gwirks, weil Soze neuerdings nicht mehr weiß, wie er den Pfaffen schimpfen soll: Sodomitischer Pfaffe geht nicht, weil "homo..." inzwischen besonders en vogue ist und sich auch die Tierliebe bei den Fortschrittlern zunehmender Beliebtheit erfreut. Kinderschändender Pfaffe hat auch einen Beigeschmack, seit die Päderastenaventgardisten aus dem linksgrünen Milieu zumindest in den Halbschatten des multimedialen Scheinwerfers geraten sind. Bleibt noch die Rückständigkeit als Schimpfattribut, aber auch da ist Vorsicht angebracht: Die Hexen, die heute noch wegen Hexerei umgebracht werden, gehen auf das Konto von Rechtgläubigen jener Religion, die man nicht kritisieren darf, und die letzten Todesopfer, die ein Exorzismus gefordert hat, gehen -ausgerechnet- auf das Konto des Buddhismus.

      Aber seien Sie nicht traurig, Sensenmann, bei uns in Österreich dürfen Sie die Dienste einer "sozialen Dienst"leisterin ja noch in Anspruch nehmen, ohne dafür vom Staat bestraft zu werden. Und über psychologische Rückwirkungen wirtschaftlicher Gegebenheiten wollen wir den beblümten Mantel des Schweigens breiten. Denn niemand sonst weiß, wieviel Geld der Schwerenöter der sozialen Wohltäterin bezahlen muss, damit diese ihr Grausen überwindet.

    • cmh (kein Partner)
      02. Dezember 2013 13:16

      @ Helmut Oswald

      Vielen Dank für Ihren Einwand. Nicht weil er gut, sondern weil er typisch ist.

      Die Mühe, den Quelltext zu lesen, haben Sie sich jedenfalls nicht gemacht. Das ist bei den Verächtern des Christenums ja nicht erforderlich. Nur am Drescher haben sie (sic!) sich begeilt. Weil in diesem Machwerk brauchen sie keine Vorschriften für das eigene Verhalten befürchten, sondern können sich an der behaupteten Schlechtigkeit der anderen reiben.

      Das ganze nennt man dann aufgeklärt sein.

      Aber zurück zum Text: In der Stelle mit der Ehebrecherin, die Christus nicht verurteilt, wird diese von Christus aufgefordert, nicht mehr zu sündigen. In der anderen Stelle, wo Jesus ungefragt seine Füsse gesalbt bekommt, regt sich nicht irgendeiner, sondern erraten, Judas, der Säckelwart auf.

      Aber es kann halt nicht alles in einem aus der Erinnerung (!? woran denn eigentlich) zitierten Halbsatz hervorgehen.

      Ihre Vorhalte gehen daher ins Leere und sagen mehr über Sie, als über das Christentum aus.

      Viel erschütternder ist jedoch, dass sich kein einziger der hier sicher auch postenden Katholiken innerhalb von 12 Stunden (seit Ihrem Posting) mit einem Beitrag gemeldet hat. Diesen sei bedauernd vorgeworfen, dass nicht einem Helmut Oswald, sondern nur den offensichtlich nicht ganz sprachgewandten Katholiken eine Schuld trifft.

    • cmh (kein Partner)
      02. Dezember 2013 13:18

      Danke für Ihren Beitrag Zraxl. Aber auch zu zweit sind wir noch zu wenig!

    • cmh (kein Partner)
      02. Dezember 2013 13:27

      @phaidros leider redivivus

      Da Sie sich hier in einem für Sie sicher ungewohntem Gebiet betätigen, sei es Ihnen nachgesehen.

      Ich würde mir gerade von Ihnen hier erwarten, Ihren eigenen hohen wissenschaftlichen Ansprüchen entsprechend, hier nicht die Claque zu miemen, sondern entweder einen begründeten Beitrag zu liefern oder es bleiben zu lassen. Die Aneinanderreihung von Reizwörtern mag vielleicht in der polpularisierten Klimaforschung als Argument hingehen, wissenschaftlich ist das jedoch nicht.

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      02. Dezember 2013 13:29

      Lieber Zraxl, gewohnt wortgewaltig aber in diesem Fall greifen Sie zu kurz: nicht ihre Außerungen sind eher pauschal, ad personam (was Drescher betrifft – ich habe ihn nicht gelesen) gerichtet und unbelegt. Auch, wenn das Ihre persönliche Meinung ist, so ist es doch keinesfalls mehr als das.

      Wo Sie aber nicht drüberspringen ist, dass Sie wohl niemandem einreden können, dass der Installateur Ihr Bad aus purer Lust am Installieren ausgeführt hat – auch er hat Geld genommen, um sich zu seiner Dienstleistung zu überwinden. Wenn Ihnen dieses Beipsiel zu›weit entfernt‹ ist, können wir auch die Masseuse anführen, die dieselbe Kategorie von Ekel überwinden muss, um einen glatzköpfigen, schwitzenden Fettsack angreifen zu können, wie die Professionelle (wenngleich vermutlich einen anderen Grad).

      Da muss jede und jeder eine individuelle Grenze ziehen, moralinsauer oktroyierte Scham- oder Moralbegriffe sind völlig fehl am Platz.

      Dieses Recht wollen wir doch jedem zugestehen, oder etwa nicht?

      Daher wiederhole ich: lassen wir die Betroffenen zu Wort kommen: http://www.n-tv.de/panorama/Halt-die-Klappe-Alice-article11736506.html (Zitat: »Reden Sie mit uns, aber nicht über uns!«)

    • cmh (kein Partner)
      02. Dezember 2013 14:09

      @sensenmann

      Im Verlauf der Geschichte hat es immer wieder Ansichten wie die Ihre gegeben, ein besonderer kulturschaffender ERfolg war diesen jedoch nie gegönnt. Im Gegenteil, diese sind immer Symptom eines fortgeschrittenen kulturellen Verfalles gewesen. Bitte ersparen Sie mir die Nachweise im Einzelnen. Selbstverständlich ist es Ihnen unbenommen, ein Gegenbeispiel, also eine promiskuitive und länger andauernde Kultur zu nennen. Sollte Sie dabei auf die Erscheinung von Hierodulen kommen, müsste ich Sie um sorgfältige Erörterung bitten.

      Aus unmittelbarer Gegenwart jedoch dieser Link:

      http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/italien-schuelerinnen-prostituierten-sich-weil-sie-das-cool-finden/9099458.html

      Ganz sicher sind diese Schülerinnen der gleichen Ansicht wie Sie. Und da es sich um Frauen im fernen Italien, noch dazu im postberlusconischen Italien, kann man darüber vielleicht noch ruhig reden ohne dass Sie den antiklerikalen, fundamentalantireligiösen Rappel kriegen. Bitte verwechseln Sie die Kirche auch nicht mit einer geldscheißenden Flagellantenvereinigung zur Unterdrückung. Von wem eigentlich?

      Aber darüber will ich mit Ihnen auch gar nicht reden. Sondern einzig darüber, dass viele junge Frauen, die so auf die schnelle viel Geld mühelos verdienen können für die Mühen der Bildung nicht mehr zugänglich sind.

      Zum anderen ist es ein Unterschied, ob es nur wenige machen oder viele. Wie schnell dreht sich ein Markt von einem Nachfragermarkt zu einem Anbietermarkt. Dann werden zusätzliche Merkmale kaufentscheidend. Merkmale wie Aussehen, unverbrauchte Jugend, besondere artistische Fähigkeite beim Vollzug des GV und ähnliches.

      Die Sexunternehmer werden dabei aber schutzlos ihren Kunden ausgesetzt. Stellen Sie sich nur vor, wie schwer es für eine Beziehung ist, wenn ein Partner wegen seiner Arbeit nie nach Hause kommt. Und dann stellen Sie sich vor, der Partner liegt irgendwo anders. Das ist natürlich nicht das Ende der Menschheit, aber das Ende jeglicher zwischenmenschlicher Beziehungen. Das ist nur für die Machthaber praktisch, nie hingegen für die Betroffenen.

      Dass Sie sich hingegen an der Öffentlichkeit, vor der ich Sie warnte stoßen, zeigt nur, dass Sie diesen Gedanken nicht zu Ende gedacht haben. Sie vergleichen ja die Vorteile eines Zustandes (freier GV) mit den Nachteilen des aktuellen Zustandes, während ich über die Nachteile und Unzukömmlichkeiten des aktuellen Zustandes ja überhaupt nichts gesagt habe. Ihre Vorgangsweise ist handwerklich unkorrekt, mehr wollte ich nicht sagen.

      Das Korrelat Ihres freien und allgemeinen GVs ist doch, dass Sie keine Frau als Partnerin haben und auch Ihre Kinder nicht kennen. Es wäre daher nur ehrlich von Ihnen das auch zustimmend zu sagen. Damit hätte auch die Öffentlichkeit des geschlechtlichen Vollzuges keine Bedeutung mehr, denn die Handelbareit des GV lässt sich nur in der ÖFfentlichkeit realisieren. Oder würden Sie zu einer Frau gehen, die teuerer ist, als eine andere? Oder von mir aus auch zu einem Mann?

      Nur wenn Sie im Gegensatz zu Ihrem Posting auf eine PArtnerschaft Wert legen, dann hat Öffentlichkeit auch begrifflich einen Sinn. Dann können Sie mir die Unterstellung vorwerfen, aber sonst nicht. Und das gilt auch mit der - Sie verzeihen mir - schwachsinnigen Gleichsetzung von käuflichem Einsatz des Körpers zum GV mit der Verdingung von Arbeitsleistung.

      "Stimmig" ist Ihre Argumentation nur dann, wenn die Bedeutung der verwendeten Wörter laufend wechselt. Kein Wunder, dass Ihnen hier mein p.redivius so locker zustimmt.

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      02. Dezember 2013 14:46

      »Damit hätte auch die Öffentlichkeit des geschlechtlichen Vollzuges keine Bedeutung mehr, denn die Handelbareit des GV lässt sich nur in der ÖFfentlichkeit realisieren.«

      Was ist los?

      Auch die Massage findet nicht öffentlich statt. Auch die Darmspülung nicht. Alles öffentlich (ver)handelbar, obwohl die eigentliche Dienstleistung privat ervracht wird. Und das ist in Ordnung so.

      »"Stimmig" ist Ihre Argumentation nur dann, wenn die Bedeutung der verwendeten Wörter laufend wechselt. Kein Wunder, dass Ihnen hier mein p.redivius so locker zustimmt.«

      Was ist los? Welche Bedeutung welcher Wörter soll da wechseln? Und wie?

      Wie recht oft eine völlig verzwirbelte Wortgirlande ohne erkennbaren Inhalt. Kleinschäbige persönliche Sticheleien passen wie meistens ins Bild. (Und: nein, es kommt keine Retourkutsche)

      Ob diese Mädchen »den Mühen der Bildung nicht mehr offenstehen« ist nicht Ihre Entscheidung. Fasst bin ich versucht zu sagen: »Gott sei Dank.«

    • cmh (kein Partner)
      02. Dezember 2013 15:29

      @ph

      Ich sagte: "Aber darüber will ich mit Ihnen auch gar nicht reden. Sondern einzig darüber, dass viele junge Frauen, die so auf die schnelle viel Geld mühelos verdienen können für die Mühen der Bildung nicht mehr zugänglich sind."

      Worauf Sie posteten: "Ob diese Mädchen »den Mühen der Bildung nicht mehr offenstehen« ist nicht Ihre Entscheidung. Fasst bin ich versucht zu sagen: »Gott sei Dank.«"

      Ja glauben Sie denn wirklich, diese Mädchen aus gutem Hause würden sich um ihre Bildung bemühen, da sie doch buchstäblich keine Probleme kennen, die sie nicht mit dem Geld ihrer Eltern oder dann halt dem eigenen aus dem Weg räumen könnten? Glauben Sie wirklich, ich würde den sicher wohlsituierten Eltern Vorschriften über die Bildung ihrer Töchter machen wollen?

      Solche Mädchen würden sich um ihre Bildung genausowenig scheren wie Sie sich um den deutlichen Sinn meines Postings. Und bitte beachten Sie, dass das keine Stichelei ist.

      Diese Mädchen würden Ihnen sicher versichern, dass es voll cool ist, sich zu prostituieren. Die Prozente für den Zuhälter würden gar nicht so sehr ins Gewicht fallen. Analog der Californication gibt es dann noch eine Italifornication. (So Sie wissen worauf das Wortspiel hinausläuft. Was aber jetzt eine Stichelei ist.)

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      02. Dezember 2013 16:24

      »Ja glauben Sie denn wirklich, diese Mädchen aus gutem Hause würden sich um ihre Bildung bemühen,…«

      Nein das glaube ich nicht, denn das sind verzogene Gören, die – ›aus gutem Hause‹ – das sicher nicht für's Geld machen. Kennen Sie den Begriff ›Wohlstandsverwahrlosung‹?

      Aber, ob Sie ihn kennen oder nicht – in beiden Fällen bricht Ihre ›Argumentation‹ in sich zusammen. Auch völlig entbehrliche Sticheleien ändern daran nichts.

    • cmh (kein Partner)
      02. Dezember 2013 17:50

      @ph

      Zwischenmenschliche Beziehungen sind, wenn Sie es tunlich finden, dies zu meinen, eine Ware, die beliebig verkauft werden kann. Und wenn diese dann tatsächlich beliebig verkauft wird, dann sind es verzogene Gören?

      Habe ich da Ihre Auffassungsgabe mit meinen leeren Schachtelsätzen wieder unterfordert? Irgenwelche Sympatien für den Friedrichshof hegen oder hegten Sie nicht zufälligerweise?

      Weil Sie gerne Zeitungen lesen habe ich hier auch einen Artikel für Sie. Gefällt Ihnen aber möglicherweise wegen der Konsequenzen nicht so wirklich:

      http://kurier.at/kultur/kunst/otto-muehl-niemand-dachte-an-die-kinder/13.934.718

      Diese Konsequenzen sind mit Ihrem Gefasel (keine Stichelei, nur eine goldene Brücke für Sie) zwangsläufig verbunden. Sagen Sie doch, dass Sie diese Konsequenzen bedacht haben und gerne in Kauf nehmen.

      Nachbemerkung:

      Und eigentlich finde ich es höchst ärgerlich, dass außer Zraxel niemand hier mitargumentiert. Wer schweigt stimmt bekanntlich zu.

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      02. Dezember 2013 18:22

      Was faseln Sie da? Der Artikel (der Otto Mühls Kommunen behandelt) hat mit Prostitution nichts zu tun (nicht einmal das Wort kommt vor). Ich werde jetzt nicht bezüglich ›sinnerfassendem Lesen‹ kalauern, aber fortsetzen werde ich das hier auch nicht.

      Denn Ihre ein ums andere Mal gleichermaßen herablassend wie jämmerlich zur Schau gestellte selbstgefühlte ›Überlegenheit‹ (oder handelt es sich gar um deren Gegenteil?) lässt nur den Schluss zu, dass Sie an einem Meinungaustausch gar nicht interessiert sind, sondern lediglich Ihre (in diesem Punkt verkorkste und realitätsferne) Einstellung bestätigt bekommen wollen – wie Sie ja auch mit Ihrem Schlusssatz bekennen. Darin bin ich aber leider überhaupt nicht gut, Sie müssen sich bitte an jemand anderen wenden.

      Und eigentlich finde ich es höchst beruhigend, dass außer Zraxel niemand hier mitargumentiert. Wer schweigt stimmt bekanntlich zu.

      Schönen Abend!

    • de Voltaire (kein Partner)
      03. Dezember 2013 09:18

      "Und eigentlich finde ich es höchst beruhigend, dass außer Zraxel niemand hier mitargumentiert. Wer schweigt stimmt bekanntlich zu."

      Ach ja? Vielleicht sind die meisten auch nur abgestoßen von den Sichtweisen, die nur die Extreme kennen?

      - Kirchenhasser, die mit "sodomitischen Pfaffen" und ähnlichen K(r)ampfvokabeln umsich werfen
      - Religioten, die ihre (wenn auch argumentierte und nachvollziehbare) Einstellung nicht nur selbst leben, sondern mittels Staatsgewalt anderen Aufzwingen wollen

      Wie und vor allem warum soll man sich als Liberaler hier einbringen? Wen von den werten Diskutanten soll man mit Ansichten wie
      "Wenn etwas gesellschaftlich nicht wünschenswert ist, dann soll man Alternativen diskutieren und seine Mitmenschen mit Argumenten zum Denken anregen. Verbieten ist, wie die Erfahrung ja auch beweist, keine Lösung!"
      überhaupt belästigen?

      Schweigen kann bekanntlich vieles ausdrücken ...

    • cmh (kein Partner)
      03. Dezember 2013 09:54

      Qui tacet consentire videtur!
      Wer schweigt stimmt zu!

      Es ist mir schon klar, dass es nicht angenehm ist, das Wort im Mund umgedreht zu bekommen, in unbedeutenden Nebensätzen angegriffen zu werden und sich auch noch persönlich anschütten zu lassen. (Hier im anonymen Blog kann man das zwar aushalten und das ist keine Entschuldigung.)

      Von den Kritikern unter den Christen wird immer die Rückgardlosigkeit der Kirche bemängelt. Es wäre besser, sie würden sich zumindest hier positionieren, als auf das Eingreifen einer Hierarchie zu hoffen. Diese kann ja nicht wesentlich anders sein, als die Herde. (Heilige ausgenommen.)

    • cmh (kein Partner)
      03. Dezember 2013 10:08

      Meinungaustausch?

      Was ist denn das werter ph?

      Etwa wenn man seine Meinung gegen die von Ihnen übernommene austauscht?

      Wie soll denn das, was Sie vorschlagen so im Detail funktionieren? Ich warte eigentlich immer noch auf Ihre Konkretisierungen. Oder war das 2malige Posten eines Zeitungsartikels schon die Konkretisierung?

      Das einzige was ich von Ihnen bewerten kann ist das folgende:

      Wenn man Hunger hat, geht man zum Kebapstand und zahlt für sein Kebap. Und analog: Wenn man einen Drang hat, geht man zu einer Nutte und zahlt für seinen Verkehr.

      War es das? Oder kommt dann noch: Wenn man Hunger und viel Geld hat geht man zum Toni Möhrwald und zahlt viel. Wenn man einen Drang und viel Geld hat macht man was?

      Und jetzt bin ich gespannt welchen Nebensatz Sie jetzt wieder bekritteln.

    • Erich Bauer
      03. Dezember 2013 11:03

      @ cmh,

      ein eristischer Naseweis findet immer was. Am besten man verfrachtet all die Kirchenfresser und TOLLERANTEN scheinmoralistichen Naseweise, der anderen Art, in einen Billigstflieger - "fly FIKI" - nach Bangkok. Müssen sich dann halt die Filmchen-gebrieften Bauernlümmel dortzulande in ihren Turnübungen verwirklichen...

      Für eine "Belle de Jour" reicht's nämlich weder im Kopf noch im Geldbörsel...

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      03. Dezember 2013 12:01

      de Voltaire, Sie haben sicher bemerkt, dass ich lediglich cmhs Worte wiederholt habe. Abgesehen davon: durchaus d'accord.

    • cmh (kein Partner)
      03. Dezember 2013 12:30

      @ph

      Sind Sie sich zu gut, auf meine berechtigten Fragen ohne die Verwendung der Kopierfunktion zu antworten und ohne andere Poster als Schreimannen zu missbrauchen?

      Es ist doch immer wieder das gleiche mit Ihnen. Wie bei der Klimadiskussion.

      Warum haben Sie den Sensenmann nicht selber nicht antworten lassen?

    • cmh (kein Partner)
      03. Dezember 2013 12:34

      @Erich Bauer

      Ganz richtig.

      Nur kommen die Bauernlümmel dann um keinen Deut besser wieder zurück und machen die ganzen Frauen narrisch. Sich blöd gevögelt zu haben ist leider kein allzu seltenes Vorkommnis.

    • Erich Bauer
      03. Dezember 2013 13:14

      @cmh,

      bei dieser Gelegenheit erlaube ich mir zu bemerken, daß es für mich immer wiede/röfter höchst unterhaltsam und amüsant ist, wenn sich "deklarierte" Liberale/Konservative als "Pfaffenfresser" und "Bible-Belt"-Exegeten gerieren :-).
      Die scheinen mir alle nicht nur von "Kulturstreifen" gebrieft, sondern auch von den "Zeugen Jehovas"... der Vatikan ist dort die "Babylonische HURE".... :-))

      Alles im allen ein genetisch bedingter SOZEN-Reflex... :-))) "...Du bist am Ende, was die bist..."

    • phaidros, aus bestem Grund (kein Partner)
      03. Dezember 2013 13:36

      Werter cmh, keineswegs bin ich mir zu gut für irgendetwas, aber leider kann ich in Ihren Episteln keinen Sinn oder Inhalt erkennen, daher fällt eine Antwort schwer. (Da es Ihnen ein ums andere mal gefällt, Ihr hohes Ross zu besteigen, möchte ich auch gar nicht antworten - wozu denn auch?)

      Auch könnte ich nur wiederholen, was ich bereits gesagt habe, was Ihnen ja auch nicht recht ist (ob Sie den Artikel über Schwarzers Buchpräsentation nun gelesen oder verstanden haben oder nicht). Außerdem verstehe und respektiere ich den Aufruf der Sexarbeiterinnen: 'reden Sie mit uns, aber nicht über uns'. Sie scheinen das nicht zu begreifen.

      Da Sie aber auf einer Antwort bestehen, bleibt mir nur eine persönliche Anmerkung: Wie eng muss es in einem Kopf zugehen, wenn die einzige ersinnbare Motivation für Toleranz von Prostitution die ist, dass man Freier sei?

      Nebenbei erwähnt bin ich mir nicht bewusst, dass oder wie ich Sensenmann an einer Antwort hindern könnte.

    • Erich Bauer
      03. Dezember 2013 14:02

      Tatsächlich ist es irgendwie beschämend... Es hat so gar nix mit "Sexueller Revolution" oder gar "Befreiung" zu tun... es is afoch nur grindig.

      Und es besteht der begründete Verdacht, dass genau diese 68erGrindlinge diesem Thema so "befreit"/grindig gegenüberstehen...

      Wenn ich mir eine oder mehrere Mätressen halte, dann hab ich als Mann schon irgendwie die Verpflichtung sie zu versorgen und es nicht nur zu "besorgen"...

      Wenn da "Geschäftsmodelle" (heutzutage mafiöse Strukturen mit härtester Kriminalität im Hintegrund) ins Spiel kommen... ist auch der "Konsument" (Freier) nicht nur als MITSCHULDIG, sonder auch als direkter VERURSACHER unvorstellbarer Gewalttaten zu sehen... Dementsprechend hat er auch verfolgt und bestraft zu werden. Daß diese Gesetze dann leider nicht rigoros, sondern wahrscheinlich auch nur "selektiv" exekutiert werden, ist eine andere Geschichte...

    • Erich Bauer
      03. Dezember 2013 14:14

      Prostituiertenverbände in Frankreich...
      übten da eine etwas bizarre Kritik am Gesetzesvorhaben.
      .
      Statt die Prostitution zu verbieten sollte der "Staat" gefälligst die "Armut" bekämpfen... Das könnte ja fast schon eine Aussendung der Caritas sein. Mit der "Armut" läßt sich jedes gesellschaftliche Phänomen, mit voll entwickelten kriminellen Hintergrund, nicht nur "erklären", sonder auch "rechtfertigen"...

      Dass div. Frauenrechtlerinnen und ÖH-Sexspielzeug-Herstellerinnen den Massagestab hochhalten ist bekannt...

    • cmh (kein Partner)
      03. Dezember 2013 16:35

      @ph

      http://atv.at/contentset/3342800-wien-bei-nacht?gclid=CLLGs8KulLsCFc1V3godvAMA8A

      Gestern brachte ATV eine Milieuschilderung genau zu unserem Thema.

      Schauen Sie sich doch Ihre "Sexarbeiterinnen" an, nebst deren Nebendarstellern. Würden Sie von denen einen Gebrauchtwagen kaufen? Wenn ja, dann 1000 Rosen.

      Wenn, dann tun Sie nicht so, als würden Sie es tun.

      Und was das "hohe Ross" anbelangt. Diejenigen, die auf einem solchen sitzen reden nicht mit Ihnen. Die sind zu nobel für dieses anrüchige Thema.

    • Erich Bauer
      03. Dezember 2013 16:50

      @ cmh

      Unter dem scheißliberalen Tolleranz-Burkaschleier verbergen sich oft kriminelle Fratzen und Schiachperchten...

    • Erich Bauer
      03. Dezember 2013 17:24

      Hallo, @ phaidros, aus gutem Grund (kein Partner),

      Was sagen's zur LETZTEN (wird's leider eh nicht sein) Klimakonferenz? Ob die alle die Nutten (Sexarbeiterinnen) frequentiert haben? :-)))

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      03. Dezember 2013 19:30

      Warum sollte ich zu einer Klimakknferenz etwas sagen? Alles, was ich je zum Thema gesagt habe, betraf Physik, nicht Politik. Das erschwingt nicht jeder (nicht, dass Sie sich nichts draus .achen sollten), aber ich habe nicht im Mi desten vor, daran etwas zu änden.

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      03. Dezember 2013 20:27

      cmh, ok, ich hab mir das jetzt abgequält. Grauslich, nicht?

      Im Unterschied zu Ihnen verspüre ich aber nicht den Drang, ein Milieu zu verbieten, das nicht das meine ist. Mir genügt es (und das wäre auch meine Empfehlung), mich davon fern zu halten.

      ...oder, wenn ich drüber nachdenke: es wäre vielleicht doch besser, wenn wir es verböten. Dann verschwände es augenblicklich, und die Welt würde eine bessere.

      Herr, lass Hirn regnen.

    • panzerechse (kein Partner)
      03. Dezember 2013 21:41

      "fly fiki" Bauernlümmel. Etwas anders kann ich Ihnen leider nicht empfehlen...

      Die PHYSIK übersteigt sowieso Ihren Horizont...

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      04. Dezember 2013 05:37

      So, wie ich das Urteil über mein Physikverständnis getrost meiner Universität überlassen konnte, überlasse ich das Urteil darüber, wer von uns beiden der Lümmel ist, getrost dem Leser dieses Threads.

    • cmh (kein Partner)
      04. Dezember 2013 10:41

      @ph

      Bravo! So etwas von einem Physiker zu hören gibt mir Berge.

      Schaffen wir also nicht die Probleme ab (so wie ich Dummerle anscheinend vorschlug) sonder einfach nur die Regeln. Das ist viel intelligenter und natürlich auch von phaidros.

      Am Besten wäre es, sofort alle Erhaltungssätze außer Kraft zu setzen (leider braucht es dazu eine 4/5tel Mehrheit), dann ist endlich das von Miesmachern wie mir immer als Unsinn bezeichnete perpetuum mobile möglich und wir wären alle Sorgen los.

      Man könnte dann auch saufen ohne je besoffen zu werden. Aber ob das ein Vorteil ist?

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      04. Dezember 2013 12:41

      Wo deute ich denn auch nur an, eine der (gar nicht so wenigen) bestehenden Regeln abschaffen zu wollen? (Jugendschutz, Standorteinschränkungen, Gesundheitszeugnis mit verpflichtenden Untersuchungen, Steuer – um nur die zu nennen, die mir spontan einfallen)

      Ihr Fehler ist zu glauben, dass ein Verbot das Problem abschaffen könnte. Auch das Drogenproblem konnte so nicht in den Griff gekriegt werden, auch die Prohibition machte lediglich die Mafia in den USA groß. Prostitution gibt es seit Jahrtausenden, und kein Staat konnte sie jemals verhindern (wozu auch?). Das habe ich nicht nur ich zwei Posts weiter oben bereits vorweggenommen, das schreibt auch Undankberger mit der ›Ehe auf Zeit‹.

      Und wozu müssen wir die Prostitution überhaupt abschaffen (die per se nicht das Problem ist), wenn wir Paragrafen wie Nötigung, Erpressung, Freiheitsberaubung, Sklaverei oder Kinderarbeit (nebst Steuerbetrug, was auch Capone zu Fall brachte) haben, die wir ›nur‹ anwenden bräuchten, um die echten Problemfelder zu bekämpfen?

      Eigentlich ein bisschen schade, dass Sie einmal mehr dem Drang nicht widerstehen konnten, persönlich zu werden*). Es ist ja auch alles gesagt, daher holen Sie bitte aus zu Ihrem phaidrosvernichtenden Schlag, der meine ganze humanistische Unbildung und hirn- und geistlose Naivität dem geneigten Publikum vor Augen führt. SIe haben keine Gegenwehr mehr zu erwarten.

      *) Nebenbei erwähnt ist das lt. Schopenhauer einer der eristischen ›Kunstgriffe‹. Ebenso das Verschleppen des Themas (zur – irre witzig – Abschaffung der Erhaltungssätze) – also seien Sie vorsichtig, hier gibt es einen selbstgefühlten Eristik-Wächter (der allerdings nicht allzuviel Ahnung haben dürfte).

    • cmh (kein Partner)
      05. Dezember 2013 17:13

      Die Dinge sind natürlich nicht so einfach. Eine Garantie, dass eine Regel, die bereits in einem Fall funktioniert hat, auch in anderen Fällen funktionierte, diese Garantie gibt es nicht.

      Man kann da immer auch bei bester Absicht ordentlich einfahren.

      Selbstverständlich ist ihre Überlegung logisch richtig, aber das genügt nicht. Denn sie geht unausgesprochen davon aus, dass es eine Art Potential gibt, dass sich auf alle Fälle Durchbruch verschafft.

      Man muss von einem Mitglied einer zivilisierten Gesellschaft erwarten können, dass er seine Triebe im Griff hat und sich nicht aufführt wie ein Eber. Auch, und vor allem gerade dann, wenn er die Kohle dazu hat, sich wie DSK zu gerieren. Ob die Weiber, die dessen Geld sexualiter hinterher sind Spass dabei haben oder nicht ist irrelevant.

      Regeln sind nicht nur dann zweckhaft, wenn ihnen eine Zwangsnorm beigegeben ist, sondern auch dann, wenn ihre Einhaltung nicht mit Geld oder körperlichen Nachteilen erzwungen wird.

    • phaidros, aus gutem Grund (kein Partner)
      05. Dezember 2013 18:14

      Kann ich ›gerne‹ (n.b.: Anführungszeichen) auch aussprechen: ich gehe davon aus, dass es ein Potential gibt, das sich *immer* Durchbruch verschafft. Siehe dazu 4000 Jahre geschriebene Menschheitsgeschichte.

      Beinahe völlig bei Ihnen bin ich beim nächsten Satz, lediglich ein einziges Wort würde ich tauschen: statt: »Man muss erwarten können«, würde ich sagen: »Man sollte erwarten können«. Kann man aber augenscheinlich nicht, was ich zur Kenntnis nehme, und Sie es anscheinend nicht können. Verstehen Sie mir das bitte lediglich als Feststellung, wo wir uns unterscheiden, nicht mehr. Und schon sind unsere unterschiedlichen Schlussfolgerungen erklärt.

      Wenn Sie meinen Standpunkt als Resignation bezeichnen sollten, liegen Sie wahrscheinlch nicht einmal ganz daneben – persönlich würde ich Glück wünschen bei dem Vorhaben, die Prostitution abzuschaffen. Aber leider kann ich nicht glauben, dass mehr gelingt, als sie in den Untergrund zu drücken, wo Kriminalität wie Zwang, Repression und Gewalt bishin zur Sexsklavinnenhaltung inklusive Verabreichung von Drogen um ein Vielfaches ausgeprägter wären als sie es ohnehin sind.

      Ein persönliches Wort zum Abschluss: ich bin offen gestanden etwas überrascht über diese Wendung zum rein Sachlichen und stehe nicht an, mich dafür zu bedanken!

      BG phaidros.vie@gmail.com

  16. socrates
    30. November 2013 22:06

    Deutsche Philosophin und Feministin Elisabeth Badinter sieht es so:
    Ich empfinde diesen Willen, die Kunden zu bestrafen, wie eine Erklärung des Hasses auf die männliche Sexualität. Es gibt da einen Versuch, die männliche Sexualität an die weibliche anzupassen, auch wenn sich diese gerade ändert. Diese Frauen, die den Penis bestrafen wollen, beschreiben die männliche Sexualität als herrisch und gewaltsam. Sie haben eine Sicht, die aufgrund eines sehr negativen und moralisierenden Stereotyps geformt ist, die ich ablehne.

    1.500 Euro Strafe sollen Kunden von Prostituierten zahlen, wenn sie künftig in flagranti ertappt werden, im Wiederholungsfall 3.000 Euro. Dazu gibt es eine ergänzende Strafe: verpflichtende Nachhilfkurse, um die Ertappten für "die Bedingungen zu sensibilisieren, die mit dem Geschäft der Prostitution verbunden sind". So sieht es der Gesetzesentwurf vor, über den am kommenden Mittwoch, den 4. Dezember, in der Nationalversammlung abgestimmt werden soll.

    Die Feministinnen wollen keine Streikbrecherinnen, wenn sie beim Sex streiken !!

  17. socrates
    30. November 2013 18:03

    In F gab es Spott und Hohn für dieses Gesetz!

    Touche pas à ma pute" et les 343 salauds : un appel pour ... - Le Plus
    leplus.nouvelobs.com/.../963103-touche-pas... - Diese Seite übersetzen
    von Benoît Raphaël - in 3.349 Google+ Kreisen
    14.11.2013 - C'est la dernière en date d'Elisabeth Lévy : la mise en orbite médiatique de l' opération "Touche pas à ma pute ! Le manifeste des 343 salauds".

    • Xymmachos
      30. November 2013 18:42

      Wahrlich als einen Unübertrefflichen in bezug auf die Freundschaft darf ich Dich (wieder einmal) preisen, o Du mein Socrates! Dafür, wie Du meinen schlechten und unlesbaren Beitrag von heute 10:24 h der werten Bloggemeinde näherbringst, bin ich Dir zu ewigem Dank verpflichtet. Chaire!

    • socrates
      01. Dezember 2013 08:32

      Was DSK nicht tun durfte, soll auch allen anderen Franzosen verboten werden! Er weilt mittlerweile im Ausland, da darf er.

  18. brieftaube
    30. November 2013 12:16

    Ein/e Direktor/in ließ sich ein Stundenzimmer mit Bett und Dusche neben der Kanzlei installieren, für Mitarbeitergespraeche und mehr. Ist das eine Grauzone für Liebhaber
    /innen der waagrechten Bewerbung? Gezahlt wurde nie!

  19. dssm
    30. November 2013 12:07

    Was soll den der arme Hollande denn tun? Alles was der angreift geht furchtbar schief, wie das halt bei blindgläubigen Idioten so der Fall ist. Ideologie ist stets ein schlechter Ratgeber, die sozialistische vielleicht der schlechteste Ratgeber überhaupt.

    Wieder ein 'gut gemeint' aber 'schlecht getroffen'. Wir sollten aber nicht hämisch sein, das kennen wir von unseren heimischen Sozis ja auch zur Genüge.

  20. Gerhard Pascher
    30. November 2013 11:39

    Mit Verbieten erreicht man gar nichts, denn dann wird dieses "Geschäft" eben im Untergrund abgewickelt. Ähnliches gilt auch für Tabakwaren, übermässigen Alkoholkonsum und Drogensucht. Wo Nachfrage herrscht, da gibt es auch Angebote.

    Die Prostitution ist fast so alt wie die Menschheit und ist eigentlich das Ergebnis von unkontrollierter Sexualität, wo auch das weibliche Geschlecht nicht ausgenommen ist. Die christliche Religion, aber auch das Judentum und einige andere lehnen die Prostitution völlig ab.

    Besser wäre es, dass erstens die Menschen (männlich und weiblich, auch alle Jugendlichen) über die Nachteile dieser kurzfristigen körperlichen Befriedigung (Liebe ist es ja nicht!) aufgeklärt werden und dass auch die "anschaffenden" Frauen über ihr "verpfuschtes Leben" informiert werden. Meistens sind dies ohnehin sehr ungebildete Frauen ohne Berufslehre bzw. höherer Schule, welche nur ihren Körper vermarkten können. Unter Strafe gehören aber alle Zuhälterorganisationen, welche die Frauen zu diesem Gewerbe zwingen und vor allem auch Jugendliche mit völlig falschen Versprechungen in das Land holen (Fachssprache: Frischfleischimport, Einreiten usw.).

  21. Josef Maierhofer
    30. November 2013 11:28

    Frau Heinisch - Hosek, wie steht es um die ausgebeuteten Frauen aller Welt ? Gibt es da aus Ihrer 'Emanzipiertenriege' Proteste ?

    Natürlich werden auch Sie die Prostitution nicht verbieten können, aber als zukünftige Bundesministerin für das Schulunwesen, könnten Sie doch die Kinder von innen her stark machen und immun dagegen, indem sie ihnen das vermitteln, was sie zum Leben brauchen, statt Antifaschismus, Antiausgrenzung, Anti ..., Anti .... ..

    Bei uns alles kein Thema, alles staatlich geregelt und verwaltet ?

    In Ungarn war während der kommunistischen Zeit Prostitution verboten und wer waren die Zuhälter der Mädchen im Pariserhof im Zentrum von Budapest ? ... Polizisten ! (mit allen üblichen erpresserischen und brutalen Methoden) So verhält es sich mit Verboten.

    Die Ausbeutung und Erpressung der Frauen müssen Sie bekämpfen, Frau Heinisch - Hosek, und nicht Frauenausbeuter ins Land jubeln, die jungen Menschen müssen Sie dagegen immun machen, dem nachzugeben, sowohl die Buben als auch die Mädchen.

    Unsere perverse Politik hat alles geregelt, es gibt bei uns 'kein Problem', im Weltzentrum des Kinder- und Frauenhandels. Ja sagt einmal, seid Ihr alle blind in Eurem selbstherrlichen 'Ideologiedusel' ?

    Freiwillige Prostitution wird sich nicht verhindern lassen, das müssen wir einsehen, trotz aller Moralapelle, aber durch intakte Familien kann sie weit reduziert werden.

    Das Gegenteil dessen tun alle österreichischen gutmenschlichen Linksdenker.

  22. plusminus
    30. November 2013 11:09

    Offensichtlich hat sich Frau Konrad in ihrem neuen Aufgabengebiet vom sozialistischen Fraternisierungszwang deutlich abgesetzt und denkt jetzt FREIER!

    Wird Frankreich mit diesem Gesetzesvorhaben ein Land von Vorbestraften?
    Denn wirklich Abschaffen kann man das älteste Gewerbe der Welt per Verordnung sicher nicht, sondern nur unterdrücken und darin sind die interNATIONALEN Sozialisten perfekt!

  23. Xymmachos
    30. November 2013 10:24

    Da gibt's aber doch, wenn ich recht unterrichtet bin, die vor allem von prominenten Künstlern und Intellektuellen ins Leben gerufene Initiative HÄNDE WEG VON MEINER HURE, die sich dem Vernehmen nach regen Zuspruchs breiter Kreise der Bevölkerung erfreut und wohl auch gegen diesen perfiden Plan auftreten wird. Also: noch ist Polen (pardon: Frankreich) nicht verloren...

    • dssm
      30. November 2013 12:09

      Gegen religiöse und ideologische Fanatiker ist kein Kraut gewachsen. Entweder man dreht dem Gesindel rechtzeitig den Geldhahn ab (weil selber bringen die ja gar nichts auf die Reihe) oder es ist zu spät.

    • Xymmachos
      30. November 2013 12:31

      Nachtrag:
      Für alle, die des Französischen (um themenbedingte Mißverständnisse auszuschließen besser gesagt: die der französischen Sprache) mächtig sind, und sich für dieses Thema interessieren: bitte googeln => "Touche pas à ma pute".

  24. zweiblum
    30. November 2013 10:23

    Cohn: Sarah, gemma ins Bett?
    Sarah: Bin ich a Hur' ?
    Cohn: Wer hat vom Zahlen gret?

    • Xymmachos
      30. November 2013 10:38

      @Zweiblum
      Mit derart ordinären Spässen rechtfertigen Sie neuerlich die Zurechtweisungen, die Ihnen anlässlich Ihres unsäglichen "Suzuki-Beitrages" (zum Gesamtschulthema) von verantwortungsbewussten und niveauvollen Blogteilnehmern erteilt wurden.

    • Wertkonservativer
      30. November 2013 11:10

      Danke, @ Xymmachos!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wyatt
      30. November 2013 16:39

      .....und verantwortungsbewusste, niveauvolle Blogteilnehmer sollte keine Gelegenheit versäumen NICHT verantwortungsbewussten, NICHT niveauvollen Blogteilnehmern mitzuteilen, was sie hier mitteilen dürfen bzw. NICHT mitteilen dürfen.

    • Xymmachos
      30. November 2013 17:21

      @Wyatt
      Mr. Earp, I presume? Nun, Sie haben natürlich bezüglich der Pflichten, die hier den verantwortungsbewussten und niveauvollen Blogteilnehmer obliegen, völlig recht. Denn Ordnung muß sein. Und die Zeiten der Revolverschlachten (remember OK-Corral?) sollten ein- für allemal vorbei sein.

    • Xymmachos
      30. November 2013 17:24

      ... reiche ein n nach: "... Blogteilnehmern obliegen ..."

    • Karl Knaller
      30. November 2013 17:31

      @Xymmachos
      Wenn Asterix und Obelix Ihr Geschwafel noch erlebt hätten, wäre ihr Weltbild wohl um die Erkenntnis "Die spinnen (auch), die (alten) Griechen!" erweitert worden.

    • Xymmachos
      30. November 2013 19:08

      @Karl Knaller 17:31 h
      APAGE THERSITES!

    • Wyatt
      01. Dezember 2013 06:16

      @ Xymmachos
      Abteilung @ Observer I presume? - Vergleicht ein Witz'erl erzählen mit Revolverschlacht!

    • Xymmachos
      01. Dezember 2013 09:24

      @Wyatt Earp
      Ach ja, eh' ich vergesse: schöne Grüße an Doc Holliday!

    • machmuss verschiebnix
      01. Dezember 2013 13:29

      @zweiblum,

      kennen Sie "einen Guten" , der auch niveauvoll ist (von Witzen rede ich jetzt :) ) ?

      Ksihon für Kenner - der hat's faustdick :
      http://www.ephraimkishon.de/kishonaz.htm

      Wußten Sie schon, wer hier bestimmt, was niveauvoll ist ?

      .

    • zweiblum
      01. Dezember 2013 14:07

      machmuss verschiebnix
      Super Tipp! Ich liebe Roda Roda, den ich auch gerne zitiere. Konservative Werte nahm er gerne aufs Korn und so wurde er 1000 Jahre verboten.

    • terbuan
      01. Dezember 2013 17:12

      Geschätzter @zweiblum

      Ich habe mit erlaubt, Ihren Dialog aus der US-Highschool an eine Reihe von Freunden und Bekannten weiterzusenden und die Reaktion war durchwegs positiv,
      eine Freundin schrieb mir sogar: "Du hast mir den Lacher des Tages bereitet!"

      Ein Freund konterte mit einem Türkenwitz:

      "Ein Polizist in Berlin hält einen Autofahrer auf zwecks Alkoholkontrolle:

      Der ist völlig empört und beginnt zu schreien und behauptet er sei Muslim und trinke niemals Alkohol. Die Frauen im Fonds beginnen zu kreischen, die Kinder plärren und plötzlich kommen mehrere Autos mit türkischen Freunden, bleiben stehen, steigen aus, zücken ihre Messer und fragen empört: "Was hier los mit unsara Freind?"

      Der Polizist antwortet gelassen:
      "Ihr Türken habt 3 Riesenprobleme:
      1. Ihr regt Euch über alles gleich so fürchterlich auf,
      2. Ihr kommt immer gleich in solchen Massen und
      3. Ihr kommt mit Messern zu einer Schießerei!"

    • machmuss verschiebnix
      01. Dezember 2013 19:22

      hihi - terbuan - hab' ich die Pointe verpaßt, wenn ich jetzt frage: welche Schießerei :-)))

      .

    • terbuan
      01. Dezember 2013 20:18

      hihi machmuss, das war die Pointe, die Türken kommen immer mit den falschen Waffen, wenn es zu einer Schießerei kommt, zB mit der russischen Mafia, dann haben sie nur Messer dabei!
      bG

  25. socrates
    30. November 2013 09:28

    Da gibt es nur mehr Jungfrauen vor der Ehe in Frankreich !

  26. Brockhaus
    30. November 2013 08:39

    Das älteste Gewerbe der Welt soll verboten werden? Wie soll das gehen?

    Da wäre es doch besser, das zweitälteste Gewerbe der Welt, nämlich das Steuerneintreiben, zu verbieten.

    Aber das ist genauso unmöglich, denn beides würde den Weltuntergang bedeuten ;-)

    • Schwedenbombe
      30. November 2013 08:52

      Man könnte meinen, daß es vielleicht doch leichter wäre, auch das zweitälteste Gewerbe der Welt abzuschaffen. Ist es doch bei weitem nicht so beliebt, wie das älteste.
      Trotzdem hängen sie irgendwie aneinander, denn sie haben eines gemeinsam. In beiden Gewerben wird angeschafft.

  27. Wertkonservativer
    30. November 2013 08:21

    Schau, schau, die gute Frau Konrad!

    Im Gegensatz zu ihrer recht einfallslosen Ministerzeit doch einmal ein kluges Wort!
    Das beweist wieder einmal, dass man NACH einer politischen Karriere innerhalb der SPÖ (meist erst nach Abwerfen der roten Scheuklappen) schlussendlich doch noch klüger werden kann!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      30. November 2013 10:25

      Ich erachte trotzdem den Senf, den diese abgehalfterte Systempolitikerin von sich gibt, für entbehrlich.
      Sie könnte in dem Loch bleiben, in dem sie die letzten Jahre war.

  28. Pumuckl
    30. November 2013 07:39

    Vom SCHARM DES GELDES spricht man verniedlichend, wenn attraktive Frauen, welche nach Belieben auf die Zuneigung adäquater Männer zugreifen könnten,
    sich mit KÖRPERLICH ABSTOSSENDEN MONSTERN wie MICHAEL HÄUPEL verbinden.
    Im Falle der aktuellen Gattin unseres Bürgermeisters, einer grazielen Marathon
    laufenden Ärztin, ist wohl eher der SCHARM DER MACHT, als das Streben nach sozialem Status, das Motiv für die Partnerwahl dieser ansehnlichen, selbst wohlsituierten, Frau.

    Zahllos sind die jungen Frauen, welche bereit wären, sich von Männern, welche ihr Großvater sein könnte, zu einer luxuriösen Weltreise einladen zu lassen.
    Die Gegenleistung erfolgt in Form körperlicher " Liebe ".

    Zahllos waren schon immer jene Ehen, welche außschließlich auf dem Wohlstand des Partners begründet waren.

    Handelt es sich um Prostitution, wenn ein Mann die Kosten eines schönen gemeinsamen Abends bestreitet und dann mit dieser Frau im Bett landet?

    Zahllos sind auch die weiteren Beispiele, welche man für den fließenden Übergang von wahrer zu käuflicher Liebe anführen könnte. Welches Gesetz könnte da Grenzen ziehen?

    Baumeister Lugner ist mit, um sechs Jahrzehnte jüngeren Partnerinnen Liebling der Medien und unangefochten gesellschaftsfähig, aber einmaliger Besuch im Bordell soll eine Straftat sein?
    WO BLEIBEN DENN DA SOZIALISMUS UND GLEICHHEIT ?

    • simplicissimus
      30. November 2013 08:10

      Frauen wurden und werden IMMER durch Macht und Geld angezogen.
      Der Grosse nimmt sichs oder laesst sichs geben, dem Kleinen wird eine bescheidene sexuelle Erfuellung gegen Geld jetzt verwehrt, ja das ist politisch correcter Moralismus.
      Was zu ueberpruefen ist, ist die Zuhaelterei, in der die Prostituierte unter die Raeder kommt. Unzaehlige Frauen verkaufen sich taeglich weltweit fuer Geld und fuer, die, die frei sind, ist das oft nicht unbedingt so schlimm, wie moralistisch dargestellt.
      Da gebe ich Ihnen absolut recht.
      Den Aussage ueber Haeupel haette ich aber unterlassen, das ist was individuelles und geht nur ihn und seine Frau was an.

    • Pumuckl
      30. November 2013 14:14

      @ simplicissimus

      Habe selbst überlegt ob ich den ersten Absatz abschicken soll, aber:

      ° Ich habe von Frau Dr. Häupel, von der ich gar nicht den Eindruck habe, daß sie sich ans Licht der Öffentlichkeit drängt, ausschließlich Vorzüge hervorgehoben.
      Ich bewundere an der Dame Erscheinung und Lebensvollzug. Es kann durchaus sein, daß Frau Dr. Häupel nicht nur von der Macht, sondern auch vom Intellekt ihres Ehemannes beindruckt ist. Und Intellekt kann man Häupel, bei aller Distanz zum politischen Machtmenschen, nicht absprechen.

      Trotzdem bezweifle ich, daß der Biologe Dr. Häupel bei seiner Frau die Wahrnehmungsschwelle überschritten hätte, säße er im Krankenhaus seiner Frau im Labor täglich hinter dem Mikroskop und würde vom Gesundheitsökonomen an der Anzahl der täglich abgelieferten Berichte gemessen.

      ° Bürgermeister Häupel, steht als Politiker so sehr im Licht der Öffentlichkeit, daß
      er sich gefallen lassen muß, daß der Bürger über die Folgen seines vermutlich über Jahrzehnte ungesunden, maßlosen, möglicherweise sogar exzessiven Lebenswandel spricht.
      Man würde ja auch darüber reden, wenn Häupel durch besondere Eleganz auffallen würde.
      Michael Häupel entspricht also keineswegs der landläufigen Vorstellung vom Frauentyp und gewann trotzdem diese besondere Frau.

      Gerade weil das Ehepaar Häupel vom gegenständlichem Thema mit Sicherheit besonders weit enfernt ist, eignet es sich besonders als Beispiel daß man den Vorwurf, daß solch ungleiche Paare immer nur wegen des Geldes zusammenkamen, nicht verallgemeinern darf.

      Bei der gegenständlichen französischen Kampagne nutzt man vermutlich nur kranke Auswüchse " genderwissenschaftlicher " Wichtigmacherei, um von den wahren drückenden Problemen des Landes abzulenken !

      Meine größere Sorge gilt hingegen die verbreitete BEREITSCHAFT DER POLITIKERKASTE ZUR PROSTITUTION !
      Ich meine die Bereitschaft der Politiker auf Zuruf von Lobbys UND MÄCHTIGEN, GEGEN DIE WAHREN INTERESSEN IHRER WÄHLER, POLITISCH AKTIV ZU WERDEN.


      Damit bin ich nochmal bei Bürgermeister Häupel:

      Es besteht starkes internationales Interesse, das östereichische Jagdkommando und unsere Gebirgseliten, unter ausländischem Oberbefehl rund um den Erdball einsatzbereit zu haben. Die USA verfügen über eine einzige Gebirgsdivision.
      Unsoldat Häupel versteht von militärischen Themen einen " feuchten Staub " !

      Als Häupel im Wahlkampf forderte, DAS BUNDESHEER DURCH EIN BERUFSHEER ZU ERSETZEN, verband er wahlpolitischen Opportunismus mit der ERFÜLLUNG VON WÜNSCHEN AUS DEM AUSLAND !

      Ja Herr Bürgermeister, DAMALS DACHTE ICH SEHR WOHL AN PROSTITUTION ! ! !

  29. simplicissimus
    30. November 2013 05:48

    Prostituierte sind erlaubt, Freier nicht?
    Ja selbstverstaendlich.
    Das ist die politisch correcte Logik.

    • Cotopaxi
      30. November 2013 07:24

      Da die Freier eben in der Regel Männer sind, heißt es politisch korrekt: "Rübe ab!" Deswegen wird auch gegen das Autofahren gehetzt, weil es männlich konnotiert ist. In Wien z.B. verschwinden durch seltsame bauliche Maßnahmen täglich zig Parkplätze und werden zu kahlen Hundehaufenwüsten (etwa durch Gehsteigverbreiterungen).

    • schreyvogel
      30. November 2013 12:02

      Ideologie hat meist wenig mit Logik zu tun.

      Prostitution verstösst lt. Feminismus-Päpstin Alice Schwarzer gegen die Frauen-Menschenwürde und muss daher abgeschafft werden. Aber gegen Frauen selbst dürfen FemistInnen niemals vorgehen, sehr wohl aber gegen Männer, und so sieht das Gesetz eben aus.

      Dass ausgerechnet Frankreich so weit vorprellt, dürfte damit zu tun haben, dass sich sein Premier ministre ob seiner Erfolgslosigkeit recht angeschlagen fühlt und eine Mauer gegen den Konkurrenten aufrichtet, der eigentlich seine Position einnehmen sollte: Dominiqe Strauss-Kahn. Diesem werden damit auf Grund seiner Veranlagung ("halb Mensch, halb Eber") selbst Kurz-Aufenthalte in Frankreich verleidet.

    • simplicissimus
      30. November 2013 13:21

      Respekt vor Dominique's Rammeltrieb in seinem Alter. Dass er diesen mediterran-machohaft auslebt, ist sein Problem, manche Damen werden es moegen, manche nicht.
      Und armer Hollande: Welche Dame wird traeumen, von ihm gerammelt zu werden? :-)

    • Torres (kein Partner)
      01. Dezember 2013 10:47

      Das wäre genau so, wie wenn etwa die Drogendealer ihr Gewerbe straffrei ausüben dürften und nur die Käufer/Konsumenten bestraft würden.





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