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Die Krise brennt lichterloh – aber die Politik hat sie für beendet erklärt

Schockierende Arbeitsmarktdaten. Ebenso schockierende Vorschläge vom Währungsfonds. Aber unsere Regierungsparteien klopfen sich selbst weiterhin auf die Schultern, dass sie die Wirtschaftskrise überwunden hätten, wenn auch um die Kleinigkeit von 54 Milliarden zusätzlicher Schulden.

Die neuesten Statistiken zeigen: Mehr als zwölf Prozent Arbeitslose binnen eines Jahres. Bei den Über-50-Jährigen sind es sogar 22 Prozent. Zugleich ist die Zahl der als offen gemeldeten Stellen um mehr als zehn Prozent zurückgegangen.

Da müsste eine anständige Gewerkschaft Großalarm schlagen. Eine anständige. Bei uns schweigt sie jedenfalls. Sind doch sowohl der Bundeskanzler wie auch der Arbeits- und Sozialminister Vertrauensmänner der Gewerkschaft.

In dieser Situation müssten auch sonstige Gesundbeter, etwa aus den Wirtschaftsforschungsinstituten, lauten Alarm schlagen und zugeben, dass die für beendet erklärte Krise in Wahrheit lichterloh brennt. Dass sie in Österreich überhaupt erst jetzt zu brennen angefangen hat. Jeder vernünftige Ökonom (also natürlich nicht die linksradikalen von den Wiener Unis) müsste massiv rund um die Uhr nach Deregulierungen, Privatisierungen und Steuersenkungen rufen, damit es wieder mehr Jobs gibt. Hört man etwas davon? Ich nicht. Aber die Wirtschaftsforscher haben ja ihre Jobs. Und ihre Aufträge aus der Politik.

Noch mehr Anlass gäbe es für Alarm und Panik, wenn man die Vorschläge des Internationalen Währungsfonds liest. Der schlägt einfach und frech vor, allen europäischen Sparbuchinhabern zehn Prozent wegzunehmen. So als ob er endgültig zur Revolution rufen wollte.

Dabei ist seine Logik durchaus nachvollziehbar: Die von der Politik verursachte Schuldenlast ist unerträglich und zur Lunte an einer großen Bombe geworden; dennoch zeigt sich die Politik Österreichs und der meisten anderen europäischen Länder offensichtlich außerstande, die Staatshaushalte in Ordnung zu bringen. Eine stimulierende Befreiung, eine „Entfesselung“ der Wirtschaft findet ja offenbar nur verbal statt.

In dieser Situation schlägt halt der IWF als allerletzten Ausweg den Griff auf die Sparguthaben vor, um die Defizite zu beseitigen. Ähnlich – wenn auch ein wenig verschwurbelter – haben das ja in den letzten zwei Jahren auch schon linke Ökonomen getan. Sie alle verschweigen freilich: Die Sparer zahlen jetzt schon alljährlich mit rund zwei Prozent ihrer Guthaben für den Spaß der Profiteure des Wohlfahrtsstaates. Denn so viel beträgt ja in den letzten Jahren die Differenz zwischen der Inflation und den (auf Verlangen der Politik) von der EZB auf null gedrückten Sparzinsen. Gäbe es übrigens Zinsen, müsste man da auch noch die Sparbuchsteuer abziehen.

Aber die Politik ignoriert das alles, sonst müsste sie ja irgendeiner Lobby wehtun, etwa den Gewerkschaften als Verfechtern des lächerlich niedrigen Pensionsalters und des steinzeitlich niedrigen Frauenpensionsalters. Oder den agrarischen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Subventionsempfängern. Oder der Zuwanderungslobby. Statt dessen werden ja zu Dutzenden finanzielle Forderungen an die neue österreichische Koalition gerichtet. Und wahrscheinlich teilweise sogar erfüllt.

Nun, jede Wette: Die Spareinlagen werden in den Tagen nach dieser IWF-Ankündigung noch rascher schrumpfen, als sie es ohnedies schon seit längerem tun. Daher wird noch weniger Spargeld der Wirtschaft für arbeitsplatzschaffende Investitionen zur Verfügung stehen. Daher wird immer mehr Spargeld in Goldmünzen und Immobilien umgetauscht werden, vielleicht sogar wieder in brasilianische Aktien. In der vagen Hoffnung, wenigstens dort dem politischen Zugriff entzogen zu sein.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2013 19:58

    Ja, aber man treibt ein bisserl die Inflation hoch und schon sind die Papierlappen Klopapier.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2013 23:21

    OT

    Das hat sich der Nestroy wahrlich nicht verdient!
    Man beachte die Preisträger der gleichnamigen Auszeichnung = die linkslinke Kunstszene in Österreich feiert sich selbst und zwar so gut wie ausnahmslos:

    http://www.nestroypreis.at/show_content.php?sid=72

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2013 22:21

    ".... Deregulierungen, Privatisierungen und Steuersenkungen rufen, damit es wieder mehr Jobs gibt."

    Alles das gibt es im Programm des Team Stronach und wurde von uns gefordert. Will ja keiner sehen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2013 20:42

    Ich frage mich jetzt, ob wir nicht die ganze Zeit daemlich und naiv die Schuldenpolitik mit unseren Sparguthaben finanziert haben? Die Gelder sind in unproduktiven staatlichen Vergeudungskanaelen verschwunden (wir wissen ja, Umverteilung von fleissig zu clever) und natuerlich koennen sie nicht mehr zurueckgezahlt werden. Daher werden wir enteignet werden muessen, durch die einfachste aller sozialistischen Errungenschaften.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2013 18:45

    Geld unter der Matratze.
    Da kann höchstens ein Einbrecher ran -
    aber kein IWF, kein KEST-Eintreiber, keine Bank dafür Gebühren kassieren, und auch kein Computercrash die Auszahlung verhindern.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2013 22:02

    @
    'Da müsste eine anständige Gewerkschaft Großalarm schlagen. Eine anständige. Bei uns schweigt sie jedenfalls. Sind doch sowohl der Bundeskanzler wie auch der Arbeits- und Sozialminister Vertrauensmänner der Gewerkschaft.'

    Dazu gehört auch Spindelegger.

    Wie kommen die ordentlichen Menschen Europas und Österreichs dazu, sich von der Bande der 'Spaßbürger', der 'Kahlfrasstruppe', der Privilegienritter und der Unfähigen 'aussackeln' zu lassen ?

    Gott sei Dank habe ich mein Leben weder auf Geld, noch auf Gold, noch auf Immobilien aufgebaut, denn auch die Immobilien werden brennen. Auch meine Pension ist innerhalb von 15 Jahren bereits auf die Hälfte des heutigen Geldwertes gesunken und Sparguthaben gibt es bei mir marginal. So gesehen wäre ich einer der Schmarotzer. Nein, bin ich nicht, ich arbeite, auch in der Pension.

    Nein Sparer bin ich auch nicht, nein ich arbeite für das, was ich gerade brauche.

    Nein, Spekulant bin ich auch nicht, dafür verschwende ich weder Zeit noch Geld.

    Staatsbürger bin ich, der seine Steuern zahlt und die werden auch immer höher, bis die Arbeit endlich abgeschafft sein wird. Dann, ja dann, dann bin ich auch im 'Paradies'. Das wollen wir ja alle ? Oder ? Oder sind wir wirklich so blöd ?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. November 2013 19:41

    Pünktlich wie vorausgesagt kommen jetzt nach den Wahlen die realen Zahlen und Statistiken ans Tageslicht und die sind tatsächlich alarmierend.

    Die räuberischen Regierungen greifen auf immer mehr Vermögenswerte der letzten Tüchtigen und Fleißigen zurück und pumpen immer mehr Geld ins staatliche System, trotzdem wachsen sowohl Schulden als auch Inflation in schwindelnde Höhen. Das kann nicht mehr lange gutgehen.

    Wenn die zu Tode gemolkenen Kühe umfallen, kommt der Tag des Erwachens, der wird schaurig genug und man wird sich wieder fragen, wie es soweit kommen konnte!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    05. November 2013 21:39

    "In dieser Situation schlägt halt der IWF als allerletzten Ausweg den Griff auf die Sparguthaben vor, um die Defizite zu beseitigen." Na gut, dann gehen wir halt auf die Bank und heben unsere Sparguthaben ab. Zinsen gibt es eh keine. (Es krachen die Banken, es feget der Mob ...)

    Die Aktivität des IWF hatte m.E. einen anderen Hintergrund: In der letzten Woche ist der US-Dollar stark gefallen, woraus sich die Gefahr eines zunehmenden Vertrauensverlusts in die US-Währung entwickeln hätte können. Der Dollar ist schon so instabil, dass vermutlich bereits eine kurze Rampe für den völligen Absturz reicht. Der IWF hat die EZB schon mehrfach aufgefordert, deshalb mehr Geld zu drucken um die Miselsichtigkeit von Dollar und Euro in Parität zu halten. Das ist bisher aber nicht im gewünschten Ausmaß erfolgt. Mit dem jetzt lancierten Gespenst, dass in der gesamten Eurozone Geldbeträge oder generell alle Vermögen abgeschöpft werden könnten, hat der IWF die Kapitalflucht von Dollar in den Euro massiv eingebremst und sogar teilweise umgekehrt. Der Dollarkurs ist wieder dort, wo er die letzten Monate herumgegrundelt ist. Dass sich der IWF über die Staatschulden in der Eurozone Sorgen macht - offenbar im Gegensatz zur Situation in den USA- ist ja überhaupt rührend.


alle Kommentare

  1. Monkey (kein Partner)
    05. Februar 2015 01:11

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  2. Seymur (kein Partner)
    22. Januar 2015 00:13

    The broad political grupniog that I find myself a part of has adopted a different approach. We don't all agree on everything, but we have agreed to support one another on the issues that we do agree on. And, as part of our compact, we each try our best to refrain from casting aspersions at one another so I don't call my bozo fundamentalist friends bozos, for example. It makes coalition building much more effective, as we're able to reach out to groups with whom we have any common ground at all.Other political grupniogs adopt a different strategy one where ideological purity on a wide range of issues is required before there can be any cooperation, mutual respect, or basic courtesy. This prevents idiosyncrasy and heresy from infecting the loyal troops; you can't be infected by the evil meme if you drive off the memebearers with vitriol. Robert, your analogy is illogical. You're comparing how people within the broad political grupniog that [you] find [yourself] part of treat each other, to how Amanda treats you. Unless you're claiming that Amanda should view you as part of Amanda's own broad political grupniog, your comparison is apples and oranges.A more logical comparison would ask, how does Amanda treats people within her own broad political grupniog who disagree with her on abortion? (For instance, how does she treat Hugo?) Or, alternatively, you should ask myself and Amanda how the broad political grupniog you are part of treats people like, well, me and Amanda do they universally treat us with mutual respect and basic courtesy, or do many of your fellow-travelors call us baby-killers and feminazis?It's also worth remembering that there used to be a strong pro-choice movement within the Republican party. They left because they were purposely and consciously maginalized and chased out by Reagan conservatives. (One longtime pro-choice Republican activist on what she percieved as her expulsion from the party.) Do you suppose those folks would generally agree that Republican pro-lifers are open to dissent?* * *I'd never argue against basic courtesy. But I do think some ideological purity at least when it comes to basic questions, like are you against bigotry can be a good thing. Conservative and Republican victories, Robert, are based strongly on the fact that even those members of the alliance who do not personally favor bigotry against queers are more than willing to ally themselves with those who do.I don't think there's any serious question that hatred and fear of gays was an important part of the 2004 Republican strategy. I'm not saying that all members of your political alliance hate queers in their hearts. However, I don't think that a courtious, tolorant alliance with bigots is something to be proud of. http://uhuhyqjmhas.com [url=http://txynrd.com]txynrd[/url ] [link=http://axgeoqjvu.com]axgeoqjvu[/link ]

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  5. Zanha (kein Partner)
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  6. Julia (kein Partner)
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  7. Guenther Hermann Bose (kein Partner)
    11. November 2013 12:20

    Wer die Staatsangehoerichkeit nach RUStAG §4 Abs.1 besitzt kann weder von der BRiD noch von der EU gefaendet werden,da das reich nirgendwo dort als Mitglied registriert ist.

  8. Der Realist (kein Partner)
    06. November 2013 17:22

    ich wiederhole mich zum x-ten Mal, die sogenannte Krise, hinter der sich unsere "Experten" und Volkszertreter so gerne verstecken, wird wohl unser Dauergast bleiben. Vielleicht erklärt mir einmal einer dieser "Experten" wie die Konjunktur anspringen soll, wenn die reale Kaufkraft ständig abnimmt. Arbeitsplätze sind auf Dauer auch nur dann sicher, wenn die produzierten Güter und angebotenen Dienstleistungen auch entsprechend nachgefragt werden. Da beim Durchschnittsbürger die Lebenshaltungskosten einen immer größeren Teil des Einkommens auffressen, bleibt logischerweise immer weniger für unnützes Zeug.

    • Erich Bauer
      06. November 2013 17:38

      Die "Konsumtheorie" funktioniert selbstverständlich nicht... nur für die ganz Blöden.

    • help (kein Partner)
      06. November 2013 22:44

      Hallo Bauer Erich :-)

      Na, Du bist ja eine ganz ein Gescheiter!!! *g*

  9. Gerhard Lechner (kein Partner)
    06. November 2013 14:10

    1 mio. Österreicher können nicht lesen.
    3 mio. Österreicher verstehen keine Fremdsprache.
    7 mio. Österreicher verstehen nichts von Wirtschaft.

    In der Schnittmenge befindet sich auch der Unterberger und damit in großer, wenn auch nicht guter, bildungsferner Gesellschaft.

    Nirgends in diesem IWF Bericht steht etwas von der Forderung oder dem Vorschlag 10% der Sparguthaben oder des Vermögens der Bürger einzuziehen.
    Nicht ein Wort an dieser Aussage ist wahr.
    Das kann man im Originaldokument des IWF "Taxing Times" nachlesen.
    Das hat hier auch schon vor Tagen ein Poster angeführt.
    Das zeigt auch weiter unten ein Poster auf.
    Was tatsächlich passiert ist, war eine künstliche Erregung eines bildungsfernen, paranoiden, deutschnationalen One-Man-Blogs ("Deutsche Wirtschafts Nachrichten"), der ebenfalls nicht erstanden hat was in dem IWF Dokument drinnen steht.

    Die falsche Einschätzung des deutschen Paranoikers macht seither die Runden, auch in den Billigblättern in Österreich.
    Und auch hier beim Unterberger.

    Peinlich, peinlich, wenn der selbsternannte bürgerliche Bildungsbürger, mit der Matura mit Auszeichnung, gerade zeigt, daß er nicht besser ist als z.B. das weltberühmte Wirtschaftsblatt "Österreich".

    Vielleicht sollte er mal den IWF Report lesen, der Unterberger?
    Und ihn sich dann von den (Vostands-) Kollegen aus dem Hajek Institut erklären lassen?

    Oder sich Themen widmen, von denen er ansatzweise etwas versteht?

    Anstelle hier Panik mit Falschmeldungen zu schüren.

    • help (kein Partner)
      06. November 2013 14:48

      Gerhard Lechner ...
      Bestens geschrieben :-))
      ... gerade auch in Bezug auf die (bewußt?!) produzierte Panikmache.

    • Zraxl (kein Partner)
      06. November 2013 17:33

      Tun Sie sich nichts an, Herr Lechner, der Herr Bill Frezza von Forbes kann auch entweder nicht lesen oder nicht Englisch. Überall nur Deppen auf dieser Welt ...
      http://www.forbes.com/sites/billfrezza/2013/10/15/the-international-monetary-fund-lays-the-groundwork-for-global-wealth-confiscation/
      (Das war übrigens die Quelle für die Deutschen Wirtschaftsnachrichten.)

      Merke: Präpotenz klingt zwar so ähnlich wie Potenz oder Kompetenz, ersetzt diese aber nicht wirklich.

    • PeterT (kein Partner)
      06. November 2013 18:23

      Wenn Sie schreiben daß 7 Mio Österreicher nichts von Wirtschaft verstehen, meinen Sie dann im Umkehrschluß das 1 Mio Österreicher doch etwas von Wirtschaft verstehen?
      Das scheint mir doch sehr optimistisch zu sein....

    • Gerhard Lechner (kein Partner)
      06. November 2013 18:48

      @Zraxl, der Inhalt des IWF Papiers ist klar genug formuliert und Deppen gibt es an jeder Ecke.
      An denen herrscht wahrlich kein Mangel.
      Da es aber viel leichter ist ein paar Leuten nachzulaufen als sich selbst eine Meinung anhand der Originalquellen zu machen ist es absolut nicht verwunderlich, wenn hier einer vom anderen Schwachsinn abschreibt der dann, mit jeder Abschreibübung, immer schlimmer wird.
      So sind schon die Beweise für die hohle Erde endstanden.
      Wenn Sie sich also, so wie ich und viele andere auch, die Mühe machen werden den Bericht zu lesen, dann werden Sie verstehen, daß ich mir in diesem Fall die Präpotenz aufgrund meiner Kompetenz auch leisten kann.
      Im Gegensatz zum Unterberger, der sich seine Präpotenz leider doch nicht leisten kann.

      @PeterT, OK, so gesehen scheint mir die Zahl der 7 Millionen eher untertrieben zu sein ;-)

    • panzerechse (kein Partner)
      06. November 2013 20:11

      Ein Scheißdreckk ist hier klar formuliert: Nachtigall ich hör dir trapsen...

      Schlaf weiter Depperter.

    • Zraxl (kein Partner)
      06. November 2013 21:14

      Herr Lechner, Sie fahren auf der falschen Fahrbahn und schimpfen über die vielen Geisterfahrer. Schauen Sie sich um, wer diese Damen und Herren Kommentatoren sind - das sind durchaus erfolgreiche Wirtschaftsfachleute. Es ist ja nicht der Herr Frezza alleine, der darüber schreibt (wenngleich das Forbes Magazine als eines der weltweit wichtigsten Wirtschaftsinformationsmedien gilt).

      Aber grundsätzlich haben Sie schon recht: man muss sich selbst die Mühe machen, das Originaldokument zu lesen. Wenn man das getan hat, dann wundert man sich aber eher darüber, dass es nur die Box4 zu größerer Aufmerksamkeit geschafft hat, denn dieses Papier ist voll von Gemeinheiten.

    • DailyMirror (kein Partner)
      06. November 2013 21:34

      @ panzerechse: Husch, husch, zurück in die Ausnüchterungszelle! Sie wurden offenbar zu früh entlassen.
      Oder, anders formuliert: wenn Sie zu blöd sind, sich vernünftig zu dem - völlig richtigen - Statement von Herrn Lechner zu äußern, dann lassen Sie's lieber bleiben.

    • Gerhard Lechner (kein Partner)
      06. November 2013 21:42

      @Zraxl, dennoch, keinerlei Forderungen des IWF zu solchen Steuern oder Raubzügen.
      Da können noch so viele versuchen dies zu konstruieren, der IWF fordert, jedenfalls in diesem Papier, keine solche Abgabe und keine solche Steuer.
      Da ist nichts unklar und nichts schwammig formuliert.
      Den Bericht gibt es übrigens 2x im Jahr und bislang war auch in keinem der Vorgänger eine derartige Forderung enthalten.

      @panzerechse, war ja klar, daß Sie das nicht verstehen.
      Versuchen Sie es mal mit Bildung.
      Nur nicht aufgeben, das ganze Leben besteht aus Lernen.
      Und für Ihren Stil gibt es, wenn mich nicht alles täuscht, Benimmkurse beim Ellmayer.
      Der Schäfer-Ellmayer selbst ist zwar eher schwach sozialisiert, für Ihre Zwecke reicht es allemal.
      Ist ja nur der Einstieg in die große Welt der Zivilisation.

  10. Tagebuchleser vom Berg (kein Partner)
    06. November 2013 10:10

    Und dieser ORF-Agitator Raimund Löw berichtet ständig, dass das Euro-Problem im Griff ist und der Euro stabil sei. So stellt man sich Währungsstabilität vor, nicht ein schrulliger Professor sondern der der IWF spricht öffentlich über die 10%ige Teilenteignung (!) der europäischen Sparguthaben.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/06/iwf-zwangsabgabe-der-plan-zur-grossen-enteignung-geht-auf/

    Ich bin kein EU-Gegner, im Gegenteil, aber den ORF kann man gemeinsam mit der Esperantowährung abschaffen, damit wieder Platz für etwas Neues entstehen kann.

    LG vom Berg

  11. Hegelianer (kein Partner)
    06. November 2013 09:56

    Frivol ist der Vergleich des IWF mit der Situation nach dem Zweiten Weltkrieg, um eine Vermögensabgabe zu rechtfertigen: Nach 1945 waren alle erleichtert, daß der Krieg vorbei ist. Das Land lag für alle sichtbar in Schutt und Asche, der Wiederaufbau war eine offenkundige gemeinsame Aufgabe und die tragende Perspektive ein souveränes, demokratisches Österreich.
    Heute indes wird ein funktionierender Rechtsstaat auf nationalstaatlicher Grundlage als "Nationalismus" schlechtgeredet und einer Abstraktion geopfert, die in Wahrheit schon der Grund ist für die Krise. Denn ohne den Euro wäre Griechenland nicht pleite. Den Leuten in Österreich, der BRD usw. geht es überwiegend gut, und das soll sich jetzt durch Massenenteignung ändern, damit die Herrschaft der Abstraktion erst so richtig losgehen kann?!?
    So dumm kann man doch nicht sein, diese völlige Umkehrung gegenüber der Situation etwa der BRD 1952 nicht zu bemerken!!!

  12. Zraxl (kein Partner)
    05. November 2013 21:39

    "In dieser Situation schlägt halt der IWF als allerletzten Ausweg den Griff auf die Sparguthaben vor, um die Defizite zu beseitigen." Na gut, dann gehen wir halt auf die Bank und heben unsere Sparguthaben ab. Zinsen gibt es eh keine. (Es krachen die Banken, es feget der Mob ...)

    Die Aktivität des IWF hatte m.E. einen anderen Hintergrund: In der letzten Woche ist der US-Dollar stark gefallen, woraus sich die Gefahr eines zunehmenden Vertrauensverlusts in die US-Währung entwickeln hätte können. Der Dollar ist schon so instabil, dass vermutlich bereits eine kurze Rampe für den völligen Absturz reicht. Der IWF hat die EZB schon mehrfach aufgefordert, deshalb mehr Geld zu drucken um die Miselsichtigkeit von Dollar und Euro in Parität zu halten. Das ist bisher aber nicht im gewünschten Ausmaß erfolgt. Mit dem jetzt lancierten Gespenst, dass in der gesamten Eurozone Geldbeträge oder generell alle Vermögen abgeschöpft werden könnten, hat der IWF die Kapitalflucht von Dollar in den Euro massiv eingebremst und sogar teilweise umgekehrt. Der Dollarkurs ist wieder dort, wo er die letzten Monate herumgegrundelt ist. Dass sich der IWF über die Staatschulden in der Eurozone Sorgen macht - offenbar im Gegensatz zur Situation in den USA- ist ja überhaupt rührend.

  13. help (kein Partner)
    05. November 2013 21:34

    Da steht dann unter vielem Anderen bei Unterberger:

    "Aber die Politik ignoriert das alles, sonst müsste sie ja irgendeiner Lobby wehtun, etwa den Gewerkschaften als Verfechtern des lächerlich niedrigen Pensionsalters und des steinzeitlich niedrigen Frauenpensionsalters. Oder den agrarischen, wissenschaftlichen oder wirtschaftlichen Subventionsempfängern. Oder der Zuwanderungslobby. "

    Falsch! Gaaanz falsch!!! Herr Unterberger!
    Es geht vornehmlich und vor allem um die "Rückholung" der sogenannten "Reichen und tatsächlich Superreichen" in die gesellschaftliche Solidargemeinschaft, sprich in das "Sozialsystem" mittels einer grundlegenden Änderung des Sozialvertrages, bzw. dessen Spielregeln (was eben NICHT eine Steuererhöhung an sich bedeutet) ...

    Es ist ja nicht einmal das kleine Einmaleins notwendig um zu erkennen wo in unserem Wirtschaftssystem der arithmetische Hund begraben liegt!

    Das was Sie da oben so alles anführen, das mag ja in sich (teilweise) durchaus auch seine Diskussionsberechtigung haben.
    Es ist dies aber, in diesem Rahmen und unter dieser Dimension des völlig aus der Zeit geratenen Sozialsysteme dann schon wieder beinahe oder ganz so, als wenn man ein brennendes Haus mit Brandbeschleuniger "löschen" möchte, nur damit es noch schneller abbrennt, sodass man die wahre Brandursache geflissentlich vertuschen bzw. verbergen kann!

    Die derzeitige weltweite Krise hat ihre Ursache in der eklatanten und immer noch weiter und nun auch in die mitteleuropäischen sogenannten Mittelschichten eindringenden Ungleichverteilung der tatsächlichen "Lebensmittel - und Chancen" auf Grund einer seit Jahrzehnten exponentiell anwachsenden einseitigen Verlagerung, Kumulierung von "GELD" = "Macht" = "Chancen" = "Lebensressourcen", weg von der eigentlichen Gesellschaftsmitte hin zu einer offensichtlich immer noch kleiner werdenden Minderheit.
    Es ist wohl tatsächlich zutreffender und bezeichnender bei Letzterer von einer bald schon oder tatsächlich schon asozialen Randgruppe ziemlich extremer Art zu schreiben, welche hier dieses inzwischen längst hinfällige Gesellschaftssystem hervorgebracht hat

    Dies drastisch zu ändern daran wird man nicht vorbeikommen.

    Maßnahmen wie von Ihnen hier vorgeschlagen sind angesichts dieser Dimension nicht viel anderes als völlig unreife, unausgegorene, viel zu kurzgedachte Quasiaktionen ohne wirklich positiv anhaltende Wirkung und entspringen dann wohl auch einer sowohl tatsächlich schon geistiger Inzucht verfallener als auch ziemlich primitivem Egoismus nachhängenden gesellschaftlichen Wirtschafts - und Wohlstandskaste, welche natürlich am liebsten das bisherigen System auch weiter als Status Quo absichern möchte, hat es sich doch damit bisher ach so gut gelebt! ... auf Kosten der eigentlichen Gesellschaft!!

    Denn Draufzahlen, weil finanzieren und füttern und am Laufen halten tun das ja eh am billigsten noch immer eh "die Anderen, die Vielen" (das Vieh!) ... mit ihrer Lebenskraft!
    Mehr haben die ja nicht, "die Anderen, die Vielen" ... und mehr brauchen sie ja nicht! >>> Nicht wahr???

    Kein Wunder, dass das jetzt in den Graben zu gehen droht, dieses "System", ... kann man da nur noch schreiben!

    Und niemand braucht sich da auch noch zu wundern, wenn ein derart krankes Gefüge dann auch noch von "Außen" bedroht wird durch "Ismen" sondern Zahl ... Wie da sind: Islamismus, Nationalsozialismus, Kommunismus usw. usw. ...

    • Hegelianer (kein Partner)
      06. November 2013 10:16

      Aber löst man das, indem man allen 10% vom Ersparten wegnimmt? Menschen, die mit ihrer Familie ein Eigenheim bewohnen, zu dessen Verkauf oder Verpfändung zwingt, weil sie keine 10% des Verkehrswerts liquid haben?!
      Das ist doch absurd! Da werden massenweise Leute abkassiert, die NICHTS mit der Krise zu tun haben. Und die werden sich nicht "schuldig" fühlen, wenn man sie abkassiert, sondern (rechts)radikale Parteien wählen. Auf daß die Obergescheiten, die immer schon gewußt haben, daß alle Nichtlinken Nazis seien, dies endlich bestätigt sehen.
      Die Rhetorik, daß "Reiche" angeblich nichts für die "Solidargemeinschaft" tun, ist nicht nur lächerlich, sondern gefährlich, denn SIE definiert von Haus aus eine Gruppe aus der Gemeinschaft heraus. Warum ist jemand, der ein großes Grundstück bewohnt, "unsolidarisch", nur weil er nicht 30 Tschetschenen zu sich einziehen läßt, sondern sich erdreistet, mit Frau und Kindern dort zu leben? (Und diese womöglich auch noch aufs Gymnasium zu schicken, damit ihnen Bildung zuteil wird, und nicht "solidarisch" in die NMS, wo alle verblöden.)

    • help (kein Partner)
      06. November 2013 10:32

      Hegelianer@
      Aber Nein!
      Natürlich ist das ein Riesenblödsinn mit den "10%".
      Natürlich ist das das Gegenteil einer Lösung!
      Und das kommt ja auch nicht!! In keiner Weise! Wie denn auch??
      Das ist doch schon von der ersten Sekunde an eine absolut blödsinnige tote Kopfgeburt!
      Darüber ist sich doch auch die gesamte Fachwelt klar und einig!
      Und es ist dann ja auch wirklich nur die absolut einsame "Meinungsäußerung" einiger weniger etwas aus der Welt Geratenen!

      Und wer sich jetzt nur noch an diesen Riesenblödsinns - Blase anhängt ist dann auch schon wieder selber schuld!

    • help (kein Partner)
      06. November 2013 10:38

      Hegelianer@

      und außerdem :
      hast Du in keiner Weise verstanden was ich geschrieben habe!
      Wie ich lese!
      Es geht nämlich nicht darum jemandem sein Grundstück wegzunehmen oder sonst was, was Du da so schreibst.
      Es geht einzig und alleine darum, auf folgende, schon Jahrzehnte anhaltende Fehlentwicklung endlich adäquat zu reagieren und gegenzusteuern. >>>>>

      Ich schrieb oben u. a.:
      "Die derzeitige weltweite Krise hat ihre Ursache in der eklatanten und immer noch weiter und nun auch in die mitteleuropäischen sogenannten Mittelschichten eindringenden Ungleichverteilung der tatsächlichen "Lebensmittel - und Chancen" auf Grund einer seit Jahrzehnten exponentiell anwachsenden einseitigen Verlagerung, Kumulierung von "GELD" = "Macht" = "Chancen" = "Lebensressourcen", weg von der eigentlichen Gesellschaftsmitte hin zu einer offensichtlich immer noch kleiner werdenden Minderheit."

  14. Sparschwein (kein Partner)
    05. November 2013 21:13

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1472689/Die-Eurozone-rutscht-in-Richtung-Deflation?direct=1472688&_vl_backlink=/home/index.do&selChannel=1452

    Ich habe als Nichtpartner keinen Zugang zum Archiv, aber vielleicht kann jemand all die Beiträge der letzten Jahre über die angeblich drohende Hyperinflation heraussuchen.

  15. DailyMirror (kein Partner)
    05. November 2013 19:19

    "In dieser Situation schlägt halt der IWF als allerletzten Ausweg den Griff auf die Sparguthaben vor, um die Defizite zu beseitigen."

    Nein, das tut er nicht! In dem Paper des IWF steht Folgendes drin: "The sharp deterioration of the public f nances in many countries has revived interest in a “capital levy”— a one-off tax on private wealth—as an exceptional measure to restore debt sustainability. There is a surprisingly large amount of experience to draw on, as such levies were widely adopted in Europe after World War I and in Germany and Japan after World War II. Reviewed in Eichengreen (1990), this experience suggests that more notable than any loss of credibility was a simple failure to achieve debt reduction, largely because the delay in introduction gave space for extensive avoidance and capital flight—in turn spurring inflation. The tax rates needed to bring down public debt to precrisis levels, moreover, are sizable: reducing debt ratios to end-2007 levels would require (for a sample of 15 euro area countries) a tax rate of about 10 percent on households with positive net wealth."

    Dass der IWF diese Maßnahme empfehlen würde, ist also eine glatte Lüge - oder aber, Herrn Unterbergers Englischkenntnisse sind halt einfach nicht ausreichend.

    Auch ganz interessant die folgende Passage: "Jeder vernünftige Ökonom (also natürlich nicht die linksradikalen von den Wiener Unis) müsste massiv rund um die Uhr nach Deregulierungen, Privatisierungen und Steuersenkungen rufen, damit es wieder mehr Jobs gibt."

    Der liebe Herr Unterberger, der sonst fast pausenlos über angebliche "Denkverbote" schwadroniert, will also sämtlichen Ökonomen vorschreiben, was sie zu denken haben. Putzig.

    • Der Zweifler
      05. November 2013 19:39

      "Putzig" sind Ihre Wortklaubereien, oder haben Sie eine andere Lösung?

      ....."Der „Presse“-Bericht über Gedankenspiele des IWF zu einer zehnprozentigen Vermögensabgabe zwecks Verringerung der Staatsschulden hat eingeschlagen wie eine Bombe. Auch beim IWF in Washington selbst: Dort legte man am Montag höchsten Wert auf die Feststellung, dass es sich dabei nicht um konkrete Pläne oder Forderungen des Internationalen Währungsfonds handelt. Sondern nur um „analytical work“ in der Oktoberausgabe des IWF-eigenen „Fiscal Monitor“.

      Was nichts daran ändert, dass die Pläne, Vermögensbesitzer (nicht nur Sparer) zur Sanierung der Staatshaushalte heranzuziehen, vor allem in Europa, aber auch in anderen Teilen der industrialisierten Welt immer konkreter diskutiert werden. Einfach deshalb, weil es keinen anderen gangbaren Weg aus der Staatsschuldenkrise mehr zu geben scheint."...

      http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1472204/Nach-IWFAufreger_Wer-keine-Schulden-hat-zahlt

    • panzerechse (kein Partner)
      05. November 2013 20:17

      DailyError

      und sein übliches Volltrottelgeschwätz.

    • Sparschwein (kein Partner)
      05. November 2013 20:52

      Die Presse läßt halt auch nach, wenn sie inzwischen Berichte aus den "Deutschen Wirtschaftsnachrichten" übernimmt.

      À propos Presse und Wirtschaftsnachrichten - es ist nicht allzu lange her, als Unterberger und die anderen gscheiten Wirtschaftsexperterln vor einer Megainflation gewarnt haben, obwohl die echten Fachleute das immer entschieden ausgeschlossen haben. Die Gefahr wäre eher eine Deflation - et voilà - inzwischen schreibt sogar die Presse davon. Nur ist dies natürlich nicht die Folge einer "gescheiterten lockeren Inflationspolitik der EZB", so die Presse, sondern des unfähigen Krisenmanagments der europäischen Politeliten.

    • Gerhard Lechner (kein Partner)
      06. November 2013 14:14

      @DailyMirror lassen Sie sich nicht von den Blindgängern ärgern.
      Die brabbeln lieber ihrem Guru nach als den IWF Bericht selbst zu lesen.
      Vermutlich aufgrund fehlender Englisch- oder Wirtschaftskenntnisse.
      Ihre Annahme ist natürlich richtig, der IWF fordert nichts dergleichen.
      Aber das zu erkennen müßte die hier den Bericht lesen.
      Und es reicht ja schließlich, wenn ihn schon der Guru nicht gelesen hat ;-)

  16. Brigitte Imb
    05. November 2013 16:04

    Ach Gottchen, so wie die Enteignung nun dementiert wird - wie damals die nun immerwährende Griechenlandhilfe -, sollten wir uns auf eine baldige Umsetzung vorbereiten.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1472466/IWFPapier_Zwangsabgabe-fuer-Banker-unvorstellbar?_vl_backlink=/home/index.do

    Hoffentlich haben bereits alle genug nasse Fetzen u. Mistgabeln vorrätig!

  17. RR Prof. Reinhard Horner
    05. November 2013 16:00

    reinhard.horner@chello.at

    Das ist der entscheidende Punkt: Wie können/sollen die Volumina und die Praktiken der proitschöpfenen Finanzwirtschaft an die wertschöpfende Realwirtschaft angeglichen werden?

  18. Rosi
    05. November 2013 12:21

    Jetzt braucht aber keiner zu glauben, es trifft nur 'die Reichen'. 1000 Euro auf der Bank haben wahrscheinlich doch eine ganze Menge Leute, einige sogar mehr. Und von 1000 Euro, die man sich mühsam erspart hat, 100 wegzahlen, weil die Politiker größenwahnsinnig sind, und Schulden machen wie wenn's kein Morgen gäbe, das wird kein normaler Mensch verstehen.
    Auch die Pensionisten wird es treffen, über die Pensionskassen.
    Und so weiter, und so weiter ...
    Aber was ich nicht verstehe, ist, was die hochdotierten Mitarbeiter und die Chefin des IWF bisher gemacht haben, denn die Schulden sind ja nicht plötzlich über Nacht aufgetaucht, sondern die Entwicklung ließ sich die vergangenen Jahre selbst für nicht-ökonomisch einschlägig Gebildete unschwer verfolgen. Haben sie den Kopf in den Sand gesteckt, und war ihnen das alles egal? Oder haben sie nicht erkannt, was selbst der kleine Mann auf der Straße sah, weil sie damit beschäftigt waren, ihr hohes Gehalt möglichst genüßlich auszugeben? Wie auch immer - sie haben ihren Job nicht getan, und es ist an der Zeit, sie dafür zur Verantwortung zu ziehen: Suspendierung und gerichtliche Untersuchung - idealerweise sollen sie das Geld zurückbezahlen, das sie während der vergangenen Jahre kassiert haben, ohne Gegenleistung ihrerseits, nämlich ohne ihren Job zu tun.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • kaffka (kein Partner)
      06. November 2013 11:50

      Rosi
      05. November 2013 12:21

      Im Übigen bin ich der Meinung, Assimilationsunwillige und Assimilationsunfähige sollten keine Staatsbürgerschaft erhalten, bzw ausgewiesen werden.

  19. ProConsul
    05. November 2013 09:54

    dssm

    es gibt natürlich verschiedene Varianten, sie haben auch nicht ganz Unrecht mit ihren Befürchtungen. Ich habe konkret dran gedacht im Ausland (Schweiz Liechtenstein) ein Konto zu eröffnen, Geld dorthin zu überweisen, sich dort einen Safe anzumieten und dann Gold zu kaufen und es dort zu lagern. Ich weiß nicht inwiefern die öst. Finanzfahndung da dran kommen kann.

  20. plusminus
    04. November 2013 23:21

    OT

    Das hat sich der Nestroy wahrlich nicht verdient!
    Man beachte die Preisträger der gleichnamigen Auszeichnung = die linkslinke Kunstszene in Österreich feiert sich selbst und zwar so gut wie ausnahmslos:

    http://www.nestroypreis.at/show_content.php?sid=72

  21. Eco
    04. November 2013 22:34

    Hoffentlich verlieren die Wähler den Vorschlag des IWF nicht aus den Augen !
    10 % Zwangsabgabe zur Sanierung korrupter Schuldenstaaten.
    Ich glaube, die SPÖVP wird bei den EU Wahlen 2014 ein Waterloo erleben.
    Verdientermaßen !!

  22. brechstange
    04. November 2013 22:21

    ".... Deregulierungen, Privatisierungen und Steuersenkungen rufen, damit es wieder mehr Jobs gibt."

    Alles das gibt es im Programm des Team Stronach und wurde von uns gefordert. Will ja keiner sehen.

    • Haider
      05. November 2013 00:26

      Könnte es sein, daß die Proponenten vielleicht doch nicht die wahren Heilsbringer Österreichs sondern nur am eigenen Heil interessiert sind?
      Könnte es sein, daß die Proponenten vielleicht doch nicht als die Verkünder der absoluten Wahrheit erscheinen?
      Könnte es sein, daß die Proponenten vielleicht doch nicht die angekündigten Wunderwuzzis sondern eher an der Frau des Parteifreundes interessiert sind?
      Glaubt wirklich wer, daß Glücksritter, politische Wegelagerer und orientierungslose Egomanen Österreich retten?

    • brechstange
      05. November 2013 06:53

      Sg Hr. Haider, Sie verurteilen pauschal, finde ich nicht in Ordnung. Unser Programm ist in Ordnung und dieses gehört durchgesetzt, egal welcher Funktionär, wem die Frau ausgespannt hat. Das ist eigentlich für Österreich unerheblich, Freude hat man in der Partei mit diesen Funktionären natürlich nicht. Das ist klar.
      Ich bitte Sie trotzdem, nicht den Stab vorzeitig über uns zu brechen.

    • Nestor 1937
      05. November 2013 09:30

      @ Brechstange.

      "Unser Programm ist in Ordnung und dieses gehört durchgesetzt .... "

      Stimmt schon. Wenn Sie sich die Programme der anderen nichtlinken Parteien durchlesen (ich tat das vor den Wahlen), dann müssen Sie feststellen, daß deren Programme alle (mehr oder weniger) "in Ordnung" sind. Was aber überall fehlt, sind die grundsatzfesten, attraktiven und vertrauenswürdigen Menschen, um sie durchzusetzen. Nicht wahr ?

    • brechstange
      05. November 2013 10:43

      Die gibt es bei uns, Nestor 1937. Die werden sich bei uns auch durchsetzen die grundsatzfesten und vertrauenswürdigen Personen. Attraktivität in Bezug auf Aussehen sollte nicht unbedingt Voraussetzung sein.

    • Nestor 1937
      05. November 2013 11:39

      @ Brechstange

      Wir werden es ja sehen...

      Bei der ÖVP gibt es an entscheidender Stelle nur mehr schwächliche linkszugeneigte Kompromißler, wenn nicht ärgeres. Andere haben dort keine Chance mehr.

      Beim TS stört mich, daß der Gründer Stronach öffentlich (d.h. für die Öffentlichkeit bestimmt!) den Tempel besucht und dort 1 Million Spende hinterlassen hat. Sein Alter und seine schwache körperliche Konstitution stören mich gar nicht. Bei seinen Gefolgsleuten fehlt mir noch jede Beurteilungsmöglichkeit, vielleicht mit Ausnahme des Dr. Vetter.

      Bei den NEOS wird sich erst der junge Wein klären müssen. Wenn sich der Gründer durchsetzt, was wahrscheinlich aber gar nicht sicher ist (Haselsteiner etc.), scheinen sie mir eine erstzunehmende Alternative für die nächsten Wahlen zu sein.

    • brechstange
      05. November 2013 15:46

      Nestor1937

      Er hat der Kultusgemeinde knapp 1 Million gespendet. Das ist eine anerkannte Religionsgemeinschaft. Warum sollte er das nicht dürfen mit seinem Geld?
      Von welchem Tempel sprechen Sie?

      Neos ist für Inflationspolitik, TS für stabile Geldpolitik. Inflationspolitik ist gut für die Betonwirtschaft und führt und führte bereits in der Vergangenheit zu vielen Fehlallokationen und Ressourcenverschwendung, siehe Flughäfen, Autobahnen, die niemand braucht.
      Wir brauchen stabiles Geld. Dazu muss man heute gegen den Strom schwimmen und nicht mit.

    • Nestor 1937
      05. November 2013 17:51

      @ Brechstange

      Jüdischer Stadttempel. Stand in allen Zeitungen! Angeblich muß oder soll man das, wenn man bei den jüd. Freimaurern B'nai B'rith ist oder zu denen gute Beziehungen hat. Ist auch nichts dagegen zu sagen, wenns privat geschieht. Wenn's aber als Werbung eingesetzt wird, darf man schon kritisch dazu stehen. Oder?

    • Erich Bauer
      05. November 2013 18:47

      Private Spenden in dieser Größenordung an NRW-Strippenzieher lassen Rückschlüsse auf die "Wörte" zu...

    • Erich Bauer
      05. November 2013 18:48

      Korrektur: NWO natürlich.

    • panzerechse (kein Partner)
      05. November 2013 20:53

      Das mit der Millionenspende an die NWO-Strippenzieher läßt schon tief blicken. Ich könnte mir vorstellen, daß das schon des öfteren der Spendenfall war. Nun warum auch nicht. Fränkie und die Strippenzieher haben halt ähnliche "Wörte"...

      Es ist halt nur so, daß die NWO-Strippenzieher und das gemeine Volk nicht allzuviel gemeinsam haben. Obwohl.. ist natürlich alles zum Besten des depperten Volkes.

      Leider erscheinen dann die verkündeten und propagierten "Wörte" in einem etwas anderen Licht. Ichglaube... ich glaube... der Fränkie verarscht uns. Und die Verarschung ist vor allem das "Programm" der NWO.-Strippenzieher...

      Könnte natürlich auch ganz anders sein. Nämlich, daß Fränkie halt "Schutzgeld" bezahlt und dafür läßt man ihn halt "werkeln". Und die NWOler denken sich, wenn dieser Steierer-Man irgendwelche Wortspenden von sich gibt: "Laßt ihn lallen..."

  23. Josef Maierhofer
    04. November 2013 22:02

    @
    'Da müsste eine anständige Gewerkschaft Großalarm schlagen. Eine anständige. Bei uns schweigt sie jedenfalls. Sind doch sowohl der Bundeskanzler wie auch der Arbeits- und Sozialminister Vertrauensmänner der Gewerkschaft.'

    Dazu gehört auch Spindelegger.

    Wie kommen die ordentlichen Menschen Europas und Österreichs dazu, sich von der Bande der 'Spaßbürger', der 'Kahlfrasstruppe', der Privilegienritter und der Unfähigen 'aussackeln' zu lassen ?

    Gott sei Dank habe ich mein Leben weder auf Geld, noch auf Gold, noch auf Immobilien aufgebaut, denn auch die Immobilien werden brennen. Auch meine Pension ist innerhalb von 15 Jahren bereits auf die Hälfte des heutigen Geldwertes gesunken und Sparguthaben gibt es bei mir marginal. So gesehen wäre ich einer der Schmarotzer. Nein, bin ich nicht, ich arbeite, auch in der Pension.

    Nein Sparer bin ich auch nicht, nein ich arbeite für das, was ich gerade brauche.

    Nein, Spekulant bin ich auch nicht, dafür verschwende ich weder Zeit noch Geld.

    Staatsbürger bin ich, der seine Steuern zahlt und die werden auch immer höher, bis die Arbeit endlich abgeschafft sein wird. Dann, ja dann, dann bin ich auch im 'Paradies'. Das wollen wir ja alle ? Oder ? Oder sind wir wirklich so blöd ?

  24. socrates
    04. November 2013 21:56

    Wenn man vorschlägt die Investoren zu enteignen, da das den geringsten sozialen Schaden verursacht, komm es zu lauten Protesten der Liberalen. Solon machte es mit Erfolg, Agrippa ebenso.
    Wenn der IWF und die Liberalen vorschlagen die Bürger und Sparer zu enteignen, fehlen diese Proteste. Dabei war das der Sumpf, aus dem der Kommunismus und Faschismus entstanden ist. Solange es allen gut geht, gibt es keine Probleme. Wehe es kommt wieder zu Notständen. Die Ausstellung über Mariental zeigt uns wie es dann aussieht.

  25. Rosi
    04. November 2013 21:01

    Danke für die Information und seriöse Berichterstattung!

    *************************************************************

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Josef Maierhofer
      04. November 2013 21:51

      Die werden ohnehin bald gehen, die Integrationsunwilligen, wenn dann der Sozialstaat zusammenbricht, der eigentlich von uns aufgebaut und für uns errichtet wurde, leider auch das auf Kredit.

    • Rosi
      05. November 2013 12:04

      ... das wär' wohl der einzige 'Lichtblick' ...

  26. simplicissimus
    04. November 2013 20:42

    Ich frage mich jetzt, ob wir nicht die ganze Zeit daemlich und naiv die Schuldenpolitik mit unseren Sparguthaben finanziert haben? Die Gelder sind in unproduktiven staatlichen Vergeudungskanaelen verschwunden (wir wissen ja, Umverteilung von fleissig zu clever) und natuerlich koennen sie nicht mehr zurueckgezahlt werden. Daher werden wir enteignet werden muessen, durch die einfachste aller sozialistischen Errungenschaften.

    • Haider
      05. November 2013 00:34

      Der Hohn Fekters klingt noch in meinen Ohren: "Wie dumm Ihr doch alle seit! Die Griechenland-Millionen sind ein Supergeschäft für Österreich."
      Wer dagegen aufmuckte wurde taxfrei zum Neonazi abgestempelt.
      Jeden Nichtwilligen erklärte unsere Nomenklatura zum Staatsfeind per se.
      Wieviel Haß auf Österreich sind eigentlich Grundvoraussetzung für ein politisches Amt in unseren "staatstragenden" Parteien?

    • simplicissimus
      05. November 2013 06:55

      Richtig, Haider, wirklich zum Kotzen.

  27. simplicissimus
    04. November 2013 19:58

    Ja, aber man treibt ein bisserl die Inflation hoch und schon sind die Papierlappen Klopapier.

    • simplicissimus
      04. November 2013 19:59

      Subkommentar zu Politicus 1

    • Nestor 1937
      05. November 2013 09:35

      Kommt schon noch, Simplicissimus!

      Nur Geduld, letztlich muß bei dieser Politik die Geldentwertung und das Steigen der Preise kommen. Bei Gold und Immobilien und Mieten z.B ist die Preissteigerung ja schon da.

  28. plusminus
    04. November 2013 19:41

    Pünktlich wie vorausgesagt kommen jetzt nach den Wahlen die realen Zahlen und Statistiken ans Tageslicht und die sind tatsächlich alarmierend.

    Die räuberischen Regierungen greifen auf immer mehr Vermögenswerte der letzten Tüchtigen und Fleißigen zurück und pumpen immer mehr Geld ins staatliche System, trotzdem wachsen sowohl Schulden als auch Inflation in schwindelnde Höhen. Das kann nicht mehr lange gutgehen.

    Wenn die zu Tode gemolkenen Kühe umfallen, kommt der Tag des Erwachens, der wird schaurig genug und man wird sich wieder fragen, wie es soweit kommen konnte!

  29. dssm
    04. November 2013 19:12

    Eine kleine Korrektur, es war von Vermögen nicht von Spareinlagen die Rede! Es bringt rein gar nichts jetzt das Geld abzuheben, das Finanzamt hat längst alle relevanten Daten und wird diese völlig legal verwenden.
    Denn das 'Sondersteuergesetz' muss ja auf Vermögen lauten, alles andere ist eine Ungleichbehandlung, welche vom Verfassungsgericht sofort gekippt würde. Daher fallen dann Barreserven, Edelmetallbestände, Immobilien, Wertpapiere und auch Versicherungssparformen darunter.

    Andererseits, es ist eine Binsenweisheit der Volkswirtschaftslehre, daß Staatsschulden zukünftige Steuern sind – wirklich jeder weiß dies.

    Abermals der Hinweis auf die demokratisch zustande gekommenen Gesetze welche die Ausgaben und damit Schulden erschaffen haben. Wer also diese Sondersteuer (und es wird nicht bei zehn Prozent bleiben) kritisiert, ist ein Gegner unseres demokratischen Systems!

    Nebenbei. Hat schon ein Mitblogger den Bankbetreuer gefragt wie viel gerade in den 'Stabilitätsfonds' fließt? Vielleicht vor lauter Merkel-Telefon das wirklich Wichtige übersehen? Wer wird dies wohl am Ende bezahlen? Das wird mehr als die lächerlichen zehn Prozent kosten ...

    • Markus Theiner
      04. November 2013 21:07

      Nur halb richtig.

      SPÖ und ÖVP verlieren zwar immer mehr Stimmen, haben aber nach wie vor die absolute Mehrheit. Obwohl ja nicht wirklich neu ist, welche Art von Politik sie betreiben.
      Diese Politik wird daher zwar dramatische Folgen haben, ist aber ziemlich demokratisch. Was wieder einmal zeigt, dass "demokratisch" nicht zwingend "gut" bedeutet.

      Dass aber Kritiker Gegner des demokratischen Systems wären ist ein vollkommener Unsinn.
      Das demokratische System lebt davon, dass demokratisch zustande gekommene Gesetze kritisiert werden. Ohne Kritik keine Debatte, ohne Debatte keine Entscheidungsmöglichkeit, ohne Entscheidungsmöglichkeit keine demokratische Legitimation.

    • dssm
      04. November 2013 21:17

      Ihr Kommentar erinnert an das Schlußwort von 'Wege zur Knechtschaft'.
      Wie recht doch Hayek hatte.

      Da ich aber den heutigen Staat als eine, meine Heimat besetzt haltende, feindliche Macht betrachte, ist die Zeit der Debatten vorüber. Es leben einfach zu Viele von der Leistung von zu Wenigen. Was will man mit Dieben über Moral philosophieren?

  30. Politicus1
    04. November 2013 18:45

    Geld unter der Matratze.
    Da kann höchstens ein Einbrecher ran -
    aber kein IWF, kein KEST-Eintreiber, keine Bank dafür Gebühren kassieren, und auch kein Computercrash die Auszahlung verhindern.

    • machmuss verschiebnix
      04. November 2013 20:01

      @Politicus1,

      Wer bei der Euro-Einführung € 10,- unter die Matratze legte, der hat davon jetzt
      nur noch rund die Hälfte an Kaufkraft übrig - kein guter "Deal" (-:

      .

    • Politicus1
      04. November 2013 20:08

      machmuss:
      das kann schon richtig sein.
      Aber manchmal ist es besser die Hälfte (die bessere!) zu haben, als gar nichts ...

    • ProConsul
      04. November 2013 20:19

      Nicht Geld sondern Gold!

    • dssm
      04. November 2013 20:37

      @ProConsul
      Bringen Sie nicht andere Menschen in Situationen, welche sehr sehr unangenehm werden können!
      Wenn es um mehr als ein paar Goldmünzen geht, wird die Finanzfahndung an die Türe klopfen und das sind ganz unlustige Gesellen.
      Selbst Unternehmer brechen da zusammen, oftmals unschuldig!

      Oder glauben Sie wirklich eine grössere Menge Edelmetall anonym kaufen zu können? Warum glauben Sie gibt es die Vorratsdatenspeicherung? Dabei geht es nicht um den Inhalt ihrer Kommunikation, sondern um Verbindungsdaten.
      Schauen Sie einmal auf der Website von A1 oder TMobile vorbei und prüfen die einschlägigen Produkte dort einmal, das Finanzamt wird es besser können.

      Sollte China so weitermachen, so besteht bald grosser Bedarf an Edelmetall. Sonst kann sich die herrschende Klasse nicht mehr die Wählermassen kaufen (oder selber gut leben). Geld kann das Gesindel drucken, Gold nicht!

    • ProConsul
      05. November 2013 09:58

      dssm

      es gibt natürlich verschiedene Varianten, sie haben auch nicht ganz Unrecht mit ihren Befürchtungen. Ich habe konkret dran gedacht im Ausland (Schweiz Liechtenstein) ein Konto zu eröffnen, Geld dorthin zu überweisen, sich dort einen Safe anzumieten und dann Gold zu kaufen und es dort zu lagern. Ich weiß nicht inwiefern die öst. Finanzfahndung da dran kommen kann.

    • dssm
      05. November 2013 18:10

      @proconsul
      Es ist zu spät! Und sollten Sie die Variante Schweiz oder Liechtenstein schon gemacht haben, dann versuchen Sie zu retten was zu retten ist! Diese Länder nehmen im Zweifelsfalle am Informationsaustausch teil.
      Und da Herr Rogoff gerade von 30% redet, wird es zunehmend weniger lustig.





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