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Jeder macht sich so lächerlich, wie er kann

Wenn jemand lächerliche Behauptungen aufstellt oder lächerlich agiert, dann gehört immer auch jemand dazu, der das so schluckt. Statt den Betreffenden mit nassen Fetzen davon zu jagen. Ob das nun der Herr Mitterlehner, die Wiener Polizei, der Siemens-Betriebsrat, das EU-Parlament, ORF-Lobbyisten oder die Caritas sind.

In die Kategorie der Sich-lächerlich-Macher gehört beispielsweise Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Er pries jetzt öffentlich, dass künftig die Finanzierung von Firmen durch „Risikokapital“ (also Unternehmensbeteiligungen) viel „attraktiver“ würde. Als Grund kann er nicht etwa eine Neuregelung des Risikokapitals nennen, die diese derzeit steuerlich diskriminierte Finanzierungsform attraktiver machen würde, sondern nur die Verknappung der Kreditfinanzierung. Diese wird durch die neuen Bankregulierungen, also insbesondere Basel III, deutlich schwieriger. Durch diese kommt es zu einer Verteuerung von Krediten für die Wirtschaft und zu einer Reduktion des Kreditvolumens. Dieses Schönreden muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen: Risikokapital wird in keiner Weise attraktiver, sondern andere Finanzierungsformen (die in Österreich dominierend sind!) werden deutlich unattraktiver und knapper. Und dafür lobt Mitterlehner also die Politik. Diesen Schwachsinn haben wir uns also offenbar unter „Entfesselung“ vorzustellen. Noch schlimmer: Fonds, die in Österreich Risikokapital-Beteiligungen an Privatanleger verkaufen wollen, klagen sogar heftig, dass sie hier viel schlechter behandelt werden als in Deutschland.

In die Kategorie der Sich-lächerlich-Macher gehört der Chef des in München sitzenden Siemens-Gesamtbetriebsrats, ein Herr Lothar Adler. Er bekommt ein Gehalt von nicht weniger als 300.000 Euro. Und das in Zeiten, da Siemens weltweit reihenweise Mitarbeiter feuern muss. Wie war das schnell mit der Gewerkschafts-Hetze gegen die „Reichen“, also auch gegen jene, die zum Unterschied von Herrn Adler wirklich etwas geleistet, wirklich Risiko getragen haben? Wie das mit dem Abgang der – hier vor kurzem gelobten – Siemens-Personalchefin Brigitte Ederer zusammenhängt, können wir uns nur denken und beschweigen es daher bis zum Vorliegen konkreter Indizien.

In die Kategorie der Sich-lächerlich-Macher gehört auch die „Arbeitsgruppe ORF Reform“ des Bundeskanzleramtes. Die besteht ausschließlich aus drei Alt-ORFlern, darunter zwei Linksradikalen. Diese haben im Auftrag der Herrn Ostermayer und Faymann eine Forderungsliste aufgestellt, wo alles drinnen steht, was (für den ORF) gut und (für uns) teuer ist. Bis hin zur Haushaltsabgabe, bei der auch nicht fernsehende Menschen den ORF finanzieren müssen. Gleichzeitig sollen die längst gleichgeschalteten Redaktionen jeder Pflicht zu öffentlich-rechtlicher Ausgewogenheit entkommen. Die Ostermayer-Gruppe glaubt jetzt offenbar ernsthaft, dass das auch Teil des neuen Koalitionsabkommens wird. Oder sollte sie sich mit diesem Wahnsinn sogar durchsetzen? Dann würde freilich nicht sie sich abgrundtief lächerlich machen, sondern die Koalition.

In die Kategorie der Sich-lächerlich-Macher gehört auch die EU. Sie hat der Ukraine für die Abschiebung der inhaftierten Oppositionsführerin Timoschenko Richtung Ausland umgehend eine Freihandelszone und ein Assoziierungsabkommen versprochen. Geht es noch primitiver? Kann man sich noch plumper erpressen lassen? Eine Semidiktatur braucht offenbar nur eine Geisel ins Gefängnis zu werfen, um dann im Gegenzug für deren Freilassung von der Europäischen Union alles zu bekommen, was sie will. Und sie kann sich dabei noch als edel profilieren.

In die Kategorie der Sich-lächerlich-Macher gehört auch das EU-Parlament. Das will jetzt einem der ersten erfolgreichen EU-Volksbegehren („One of us“), das bereits überraschende 1,3 Millionen Unterschriften gesammelt hat, durch eine radikal-feministische Resolution mit gegenteiligem Inhalt die Luft abdrehen. Und zwar noch bevor das Volksbegehren abgeschlossen und eingebracht worden ist (Fristablauf am 1. November). Das Begehren richtet sich gegen Klonen, Embryonenversuche und Abtreibungsförderung. Und jetzt versucht das – eigentlich gar nicht zuständige – Parlament mit seiner rot-grün-linksliberalen Mehrheit, durch eine Resolution die Forderungen von vornherein auszuhebeln. Das ist mehr als lächerlich, nämlich abgrundtief undemokratisch. Offenbar darf es nur Volksbegehren geben, die von links kommen.

In die Kategorie der Sich-lächerlich-Macher gehören auch die Caritas-Bosse Küberl und Landau. Sie haben öffentlich die Einführung der Gesamtschule gefordert. Zwar ist nicht ersichtlich, ob die beiden auch nur in irgendeiner Hinsicht eine Ahnung von Bildungsfragen und Schulen haben. Aber als Vorfeldsprecher von Rotgrün haben sie sich damit neuerlich fest einbetoniert. Wobei nur rätselhaft bleibt, warum die Bischöfe dann immer schutzsuchend zur ÖVP rennen, um die Anliegen der Kirche gegen Rot-Grün-Pink zu verteidigen. Denn sie selbst sind ja die Vorgesetzten der Caritas-Bosse.

In die Kategorie der Sich-lächerlich-Macher gehört auch der burgenländische Landtag. Rot und Schwarz beschlossen dort wieder einmal ein Budget, in dem man nichts erfuhr über die ausgegliederten Gesellschaften und die Haftungen des Landes. So als ob die Milliardengaunereien in Kärntner und Salzburger Hinterzimmern und all die Besserungsschwüre der Politik nie passiert wären. Als die Opposition dagegen remonstrierte, warf man dieser im Gegenzug sofort „Arbeitsverweigerung“ vor und erregte sich in gut politisch-korrekter Art maßlos über ein in einem Zwischenruf gefallenes Schimpfwort. Ziemlich lächerlich, wenn man gegen den neuerlichen Betrug an Wählern und Steuerzahlern selbst nichts tut. Der ein wenig schlimmer ist als ein Kraftausdruck.

In die Kategorie der Sich-lächerlich-Macher gehört auch die Wiener Polizei. Sie versucht ihre Jagd auf Strafmandate rhetorisch mit „mehr Verkehrssicherheit“ zu begründen. Wobei ganz Wien weiß, dass die Mandatsaktionen in Wahrheit zur Anfüllung der Wiener Rathauskassen dienen. Denn die Polizei agiert ja niemals dort, wo wirklich die Verkehrssicherheit auf dem Spiel steht (Drängereien, Schneiden, Abbiegen ohne Signal, Ignorieren von Zebrastreifen, Fahrradfahren auf Gehsteigen). Dafür agiert sie stets mit großer Intensität dort, wo absolut Null Gefahr für irgendjemanden besteht, wo aber Autofahrer wegen eines Formaldelikts ganz leicht abkassiert werden können. So sieht man die Uniformträger in total verkehrsarmen Zeiten vor dem Museumsquartier, wo Autofahrer mutterseelenallein auf einer dreispurigen kreuzungsfreien Richtungsfahrbahn eine lange gerade, völlig einsehbare Strecke vor sich haben. Und wo selbst der vorsichtigste Lenker ohne jedes Risiko schneller als 50 fahren kann, es aber wegen des formalistischen Gessler-Hutes der geltenden Geschwindigkeitsbeschränkung nicht darf. Genauso provozierend ist es, wenn die Polizei auf der ebenfalls dreispurigen, geraden, einsichtigen, menschenleeren, kreuzungsfreien Schönbrunner Schloßstraße (Richtung Grünbergstraße) an Samstagen um 6,45 Uhr(!) auf die Radarjagd geht. Auch dort gibt es keinerlei Sicherheitsmotiv, sondern nur das Abkassiermotiv. Das ist wohlgemerkt dieselbe Polizei, die Diebstähle und Einbrüche mit wachsendem Desinteresse zur Kenntnis nimmt, und die auch absolut nichts zu deren Aufklärung unternimmt.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2013 01:30

    Daß die angeführten Aktionen lächerlich wären, ist eine grobe Verharmlosung. Sie sind gemeingefährlich. Und wieder schläft ein Großteil derer (insbesondere ÖVP und deren Umfeld, Kirche), die das eigentlich verhindern und dagegen ankämpfen müßten. Die, die es sich richten können, haben nämlich den Wehrwillen komplett aufgegeben und gefallen sich im Zivildienst oder lassen sich gleich untauglich schreiben - das Leben ist schön!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2013 12:13

    " Das ist wohlgemerkt dieselbe Polizei, die Diebstähle und Einbrüche mit wachsendem Desinteresse zur Kenntnis nimmt, und die auch absolut nichts zu deren Aufklärung unternimmt. " Das ist durchaus verständlich, könnten doch (wahrscheinlich in den meisten Fällen) Ausländer die Täter sein. Und dann ist nichts mehr mit Beförderung, Leistungsprämie usw. sondern Disziplinarverfahren wegen Diskriminierung.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2013 01:02

    Ein Freund, der sein Geld in Aktien anlegt, nannte mir als Grund: Er betrachtet die österreichische Wirtschaft, lernt eine Menge und fördert die Firmen, die seine Pension sichern.
    Die Politiker tun genau das Gegenteil: Sie spekulieren mit unseren Steuergeldern im Ausland, schwächen unsere Wirtschaft und haften mit unserem Steuergeld.
    Wenn die EU eine Vereinigung für freie Wirtschaft und Handel ist, wieso verlangt sie die Freiheit der von einem ordentlichen Gericht verurteilten Defraudantin und mutmaßlich an Morden beteiligten Timoschenko? Nur weil sie eine jüdische Freimaurerin ist?
    Unsere Medien berichten dafür nicht über den Freihandelsvertrag EU - Canada. Das soll eine Demokratie sein? Es sieht eher nach Diktatur der Kapitalisten asu.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2013 01:14

    "Sich-lächerlich-Macher" ist mir ein viel zu gelinder Ausdruck für die teilweisen Ungeheuerlichkeiten der besonderen Art:

    * Mitterlehner und burgenländischer Landtag gehören in die Kategorie Lug und Trug in der Politik - das ist äußerst bedenklich und führt schon seit langem zu eben dieser Verdrossenheit!

    * Siemens-Gesamtbetriebsrat Lothar Adler und Wiener Polizei gehören in die Kategorie freche Abzocke, genauso wie jüngst Walter Steidl und "Moneyka" Lindner. Wobei man der Wiener Polizei zugute halten muß, daß sie in ihrem Fall weisungsgebunden ist, was man vom Rest keinesfalls behaupten kann.

    * Arbeitsgruppe ORF und Unterlaufen des erfolgreichen EU-Volksbegehrens "ONE OF US" gehören in die Kategorie linkstotalitäre Meinungsdiktatur bzw. Gesellschaftsbevormundung, gegen die wir uns mit allen zur Verfügung stehenden Mittel wehren müssen, sonst enden wir am Müllhaufen der Geschichte!

    * Die Caritas-Bosse Küberl und Landau müssen sich mit ihren Statements und Forderungen endlich an die Trennung von Kirche und Staat bzw. Politik halten, wie es in unserem Rechtsstaat vereinbart wurde. Als glatte Rechtsbrecher sollte man ihnen immer mehr den (Spenden-)Geldhahn zudrehen, eine andere Sprache verstehen sie nicht!

    * Wirklich lächerlich - jedoch gefährlich lächerlich - macht sie tatsächlich die EU mit dieser Junktimierung von Timoschenko und einer Fortsetzung der Assoziierungsverhandlungen. Das öffnet lediglich weiteren Erpressungen Tür und Tor. Aber bei dem derzeitigen Zustand dieser Europäischen Union wundert mich sowieso nichts mehr.

    Wenn man die aufgelisteten "Kinder beim richtigen Namen nennt", kann man sich nurmehr die Haare raufen über so viel UNVERFRORENHEIT auf einem Schlag!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
  6. Ausgezeichneter KommentatorJewgeni Gorowikow
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2013 11:13

    Noch eine "Lächerlichkeit":

    Angeblich soll in den nächsten Tagen die Inseraten-Anklage gegen Faymann und Ostermayer (die beiden starken Männer bei den Koalitionsverhandlungen) beendet und niedergelegt werden:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/1466417/Inserate_Affaere-Welche-Affaere?offset=25&page=2#kommentar0

    Da müssen alle Alarmglocken läuten!!

    Was macht unsere Frau Justizministerin Karl?

    Noch nie wie jetzt (nach der Wahl u. ihrer fast schon sicheren Ablöse) war Frau BM Karl schwächer als jetzt. Da spielen offenbar Sektionschef Christian Pilnacek und andere Katz und Maus mit der Ministerin.


    Video mit dem ZIB2-Interview mit Ostermayer vom September 2011 zum Thema:

    http://www.youtube.com/watch?v=_PF4J2az1Gw

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Oktober 2013 10:04

    Hier sind Äpfel und Birnen gemischt.
    Wenn die Polizei in erster Linie Geld eintreiben soll – na und? Das war in Bananenrepubliken schon immer so.
    Wenn ein Gewerkschafter seine Macht zur persönlichen Bereicherung missbraucht – na und? Er ist Sozialist und die sind halt so.
    Oder der ORF mehr Geld für mehr sozialistische Propaganda, und siehe eins darüber, utopische Vergütungen für die linkslastigen, um 'Gerechtigkeit' kämpfenden Damen und Herrn, braucht – na und? Das war immer so und wird bis zur Auflösung des ORF so bleiben.

    Wenn die Finanzierung des Klein- und Mittelstandes abgedreht wird, so ist die Konsequenz: Armut für Alle!
    Gerade Österreich, wie auch das südliche Deutschland und nördlichste Italien sind von dieser Regelung extrem betroffen, aus historischen Gründen. Es wäre also im Blog durchaus diskutierenswert ob dieser Weg behalten werden soll oder dem aktuellen Trend zu Megabanken gefolgt werden soll, ob also lieber ÖVAG anstatt kleine Volksbanken, lieber RI anstatt der Raika ums Eck, lieber eine Zentralsparkasse anstatt viele Stadtsparkassen. Durch das Mischen von grundverschiedenen Themen ist die nicht möglich.

    Also erneut die Bitte an Herrn AU: Themen einzeln behandeln.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2013 10:15

    Erlauben Sie zum Mitterlehner-Vorschlag eine etwas längere Betrachtung, die ich auch vor einiger Zeit schon - aus gegebenen Anlaß - anstellte.

    Venture Capital oder Wagniskapital?

    Wer kennt nicht dieses Zauberwort, mit dessen Hilfe schon alles ganz wundersam abzuheben scheint.

    Privatisierung, Management-Buy-Out, Gründerinitiativen, Entreprneurship, Start-up-Companies, usw. sind die Begleitvokabel, in deren Rahmen sich die Verheißungen erfüllen sollen. Selbst die Regierungen setzten ihre Hoffnungen darauf, daß nämlich eine Gründerwelle neue Arbeitsplätze schaffen würde, nachdem die vorhandenen sich immer mehr verdünnen. Liegt hier sozusagen die Alternative zum Casino-Kapitalismus, indem in die „reale Wirtschaft“ investiert wird? - Es ist was Echtes und Ehrliches!

    Wir müssen – da wir auch für künftige Investitionen privater Geldgeber die Finanzierung mittels Wagniskapital als den richtigen (und für private Kapitalbesitzer einzigen!) Weg sehen, etwas näher darauf eingehen. Wagniskapital in seiner eigentlichen Bedeutung des Wortes meint: wer ein Unternehmen, ein Projekt, ... finanziert, kann mit dem Unternehmer, Partner, ... frei vereinbaren in welcher Weise der erhoffte, tatsächliche Gewinn aufgeteilt wird. So wie früher Handelsschiffe ausgerüstet wurden, konnte der Schiffseigner und Handelsherr mit Gütern fremder Länder wohlhabend werden. Wenn jedoch das Schiff im Sturm unterging, war Schiff, Ladung und das hineingesteckte Kapital verloren. Solches Wagniskapital nimmt am Gewinn und Verlust in gleicher Weise teil. Das ist mit der heutigen Version von Wagniskapital – „Venture Capital“ – jedoch fundamental anders. Um diese beiden Arten, die unglücklicherweise den gleichen Begriff verwenden auseinanderhalten zu können, müssen wir uns etwas ausführlicher mit dem Venture Capital im heutigem Verständnis der Finanzhaie befassen. (Für unsere Zwecke werden wir von Venture Capital reden, wenn wir die heutige – plündernde – Art meinen, und von Wagniskapital, wenn es im ursprünglichen Sinn des Wortes verstanden wird.
    Die Geldgeber, die ihr Kapital als „venture capital“ (VC) zur Verfügung stellen, wo Banken das wegen des „Risikos“ angeblich nicht täten, erscheinen wie Helden des Kapitalismus, als Pendant gewissermaßen zu den Helden der Arbeit der ehemaligen Sowjet Union. Ihnen danken die Jobsuchenden die neuen Arbeitsplätze, der Finanzminister neue Steuereinkünfte und der Jungunternehmer, der „Entrepreneur“ - was bedeutungsvoller klingt -, den plötzlichen Reichtum.

    Wie funktioniert das aber? - Venture-Capital-Firmen bekommen ja ständig eine Menge Ideen angetragen, die aber - so belehrt eine Broschüre von PriceWaterhouseCoopers - zunächst nichts wert sind. Erst ein Business-Plan, der vor allem das Geschäftspotential überzeugend herausarbeitet, macht aus der Idee ein mögliches Venture-Capital-Projekt. Und weil die Kapitalgeber knallharte Burschen sind, bedarf es natürlich auch der Intermediäre mit Reputation und Erfahrung, z. B. PriceWaterhouseCoopers, die die Idee dem Investor richtig verkaufen können. Also einer Made, die sich im erhofften Speck einzunisten trachtet, hier vor allem absahnen will.

    Da, so wird man belehrt, von zehn VC-Projekten nur drei ein Erfolg, drei dahinmickern und der Rest Flops seien, müsse angesichts dieses hohen Risikos für den Kapitalgeber eine höhere als bankübliche Rendite herausschauen. - Nona! - Wie hoch? Zwischen 30 - 50% p. a. und mehr! D.h. daß nach ca. 6 Jahren sich das eingesetzte Kapital auf das 7½ -fache vermehrt haben muß (bei einer hier beispielsweise angenommen mäßigen Verzinsung von 40%)(1).

    Wie? - Die neue Firma muß auf Teufel komm raus „wachsen“, damit nach 5 bis 6 Jahren, wenn „typischerweise“ die VC-Kapitalgeber ihr Geld wieder herausziehen, der Wert der Firma so hochgepuscht ist, daß sie beim Börsengang entsprechende Aktienkurse erzielen kann. Darüber macht man also Projektionen, wie sich der hypothetische Börsenwert entwickeln muß. Wenn der also anfänglich mit z. B. 1,0 Mio. Euro angenommen wurde und sich dieser in den 6 Jahren auf planmäßige 10,0 Mio. erhöht hat, dann müßte der Investor für eine Million VC-Kapital und obiger Rendite-Erwartung 75% der Firmenanteile bekommen, um sein Investment zu rechtfertigen. Zwei Millionen VC-Kapital zu investieren würde er bereits ablehnen, weil selbst, wenn das ganze Unternehmen ihm überschrieben würde, es nur maximal 10 statt der "erforderlichen" 15 Millionen Börsenkapitalisierung brächte.
    Es ist nun einerseits klar, daß Firmen gewöhnlich nicht derartige Wertsteigerungen aus der normalen Tätigkeit erzielen können. Solch hypertrophes Wachstum existiert nur in krebsartigen Organismen. Ihr baldiger Tod ist immanent. Weil das so ist, kann mit einem Überleben solcher Firmen nur in Ausnahmefällen gerechnet werden; der Großteil geht früher oder später zugrunde. Darum sind die VC-Kapitalisten auch nur an relativ kurzen Verweilzeiten in diesen Unternehmen interessiert: hinter ihnen die Sintflut! Wann das - bei Optimierung ihrer Profite - sein wird, wissen sie aus langer Erfahrung; ein paar Leichen miteingeschlossen.

    Solche Rendite-Erwartungen und Kurswertsteigerungen sind natürlich nicht etwas, das von selbst eintritt. Hier wird einiges „gemacht“. Plump wäre es, nur einen gefälschten Unternehmensprospekt für die „going-public“-Aktion auszulegen. Obwohl dies sicher zu den einfachsten Fingerübungen gehört. Im Rahmen der Aktien-Blase der im Dow-Jones, Standard - inzwischen ist das freilich vorbei. Es fehlte und fehlt dafür die Substanz. Um aber doch den Schein zu wahren, wird hier nicht sosehr auf die wirkliche Unternehmensentwicklung geachtet, sondern auf die Darstellung in Büchern, Bilanzen und Aktionärs-Prospekten, usw. Eine ganze Scheinwelt wird aufgebaut; der Fürst POTJOMKIN ist dafür Vorbild.

    Damit ist klar, daß diese Art der „Finanzierung“ in Wahrheit der Spekulation und der Beschleunigung virtuellen Wirtschaftens dient. Der anfängliche schöne Schein privatwirtschaftlicher Finanzierung und des unternehmerischen Aufbruches trügt: es ist hinter all dem eine unersättliche Gier nach wucherischen Erträgen, die von keiner (Volks-) Wirtschaft (VW) erwirtschaftet werden können. Forciert man aber trotzdem diesen Weg, z.T. weil die Banken keine Kredite mehr für realwirtschaftliche Investitionen zu erträglichen Zinsen geben, z.T. weil Regierungen handlungsunfähig geworden sind und sich an jedem Strohalm anklammern, der die Misere bei den Arbeitslosenzahlen, den Budgetlöchern usw. zuzudecken scheint, so muß unvermeidlich von anderen die Zeche bezahlt werden. Wer also weit über jede denkbare regelmäßige Wertschöpfung hinaus sich privat mehr herausnimmt, bestiehlt notwendigerweise jene, die das aus unterschiedlichen – und guten - Gründen nicht können oder wollen.

    Diese Art von „Privatwirtschaft“ ist parasitär. Die erste Sorte von Schädlingen wurde mit jenen, sich völlig überflüssigerweise, zwischen Geldgeber und Unternehmer drängenden Berater identifiziert. Von der zweiten sind die beiden Hauptakteure, wobei der Unternehmer am Ende als der betrogene Betrüger dasteht, weil er Idee, Arbeitskraft und Energie in das Projekt einbringt, aber für die bei VC-Kapital „üblichen“ Wucherzinsen eigentlich für den Wucherer arbeitet. Ein paar Brosamen bleiben ihm, wenn es mit einer „Jahrhundertidee“ gelingt tatsächlich gute Geschäfte zu machen. Das sind die Ausnahmen.

    Der angebliche Vorteil von VC für den Unternehmer: daß er bei einem Flop nicht auf Bankschulden mit privater Haftung säße. Nur darf man wohl davon ausgehen, daß der erste Dollar VC erst fließt, wenn eine ausreichend private (finanzielle) Vorleistung erfolgt ist, man also tief drinnen steckt, und die Chancen so gut stehen, daß selbst eine Provinz-Sparkasse finanzieren würde.

    Als Mittel staatlicher Wirtschaftspolitik wären staatlich garantierte, preiswerte Unternehmerkredite tausendmal nützlicher (wie sie die Kreditanstalt für Wiederaufbau – KfW - nach dem Krieg der deutschen Wirtschaft zur Verfügung stellte und damit das deutsche Wirtschaftswunder kreierte).

    Am Schluß muß der „Entrepreneur“ sich meist auch schnell von seinem Aktien-„Besitz“ trennen, bevor das Kartenhaus einstürzt, nicht nur um den VC-„Investor“ auszubezahlen. So bleiben die Ruinen der Allgemeinheit - zur Entsorgung. Da meist nicht wirklich etwas dauerhaft geschaffen wurde, aber in kurzer Zeit ein Vielfaches an Geld herausgeholt wurde und dies in einer ganz systematischen, institutionalisierten und flächendeckenden Weise passiert, könnte man es durchaus als eine Verschwörung ansehen, die zum Schaden der Allgemeinheit, der Volkswirtschaft, angezettelt wurde.

    Vor einiger Zeit, als die „new economy“ immer noch die „old economy“ abzulösen versprach, fand in München, Hotel Vier Jahreszeiten, eine - wegen großen Andrangs - wiederholte Präsentation eines Venture Capital Unternehmens statt. Man achtete auf die Inszenierung: sehr gediegen und beeindruckend, sehr vornehm, - wenn es um Schwindel(2) geht! Je schwindliger, desto „vornehmer“. Viele Yuppies - im vorgeschriebenen - Outfit (bunte Hosenträger) waren auch da. Die Präsentation des Firmengründers(3) war druckreif.

    Sehr eindrucksvoll: Firmen wurden zur Börse gebracht, die eine Wertsteigerung der Aktien gegenüber dem Einstieg zu Beginn der Beratung um bis zu 14.547%! in kürzester Zeit erbrachten. Der Spiegel (5/2000) berichtet gar von der sagenhaften Performance von AOL(4): 53.377%! Das ist offensichtlich im Einzelfall möglich, wenngleich kaum mit realwirtschaftlichen Dingen begründbar. Als Norm für die Ökonomie kann es nicht dienen, denn der erwirtschaftete „Mehrwert“, von dem ein steigender Wohlstand und neue Investitionen letztlich nur finanziert werden können, macht keine Sprünge in derartiger Größenordnung.

    In Deutschland sind es auch nur 0,6% des BIP, in den USA 4%, die als Venture Capital in Unternehmen geschleust werden. VC-„Investoren“ halten das hierzulande auch für „ausbaubar“. Das heißt, daß sich noch mehr aus der Volkswirtschaft herausholen lassen müsse.

    Solch extreme Gewinne sind nur denkbar, wenn ein gegebenes System („gesetzeskonform“) ausgenützt wird, aber es muß zum Kollaps führen, würde es allgemeine Norm. Damit ist es aber parasitär und unsittlich - im Grunde verbrecherisch. Denn irgendwer muß ja für diese exorbitante private Bereicherung bezahlen. Nur im Märchen spinnt das Aschenbuttel aus Stroh Gold für den Märchen-König.

    Machen wir eine kurze Überschlagsrechung, wie viel in Prozent des BIP aus der Volkswirtschaft, unter dem Rendite-Kalkül z. B. von PriceWaterhouseCoopers, herausgeholt wird. Die Prospekt-konformen Annahmen:

    - 30% der VC-Investitionen sind ein „Erfolg“, d. h. sie bringen eine 40% Verzinsung p.a.,

    - 30% "mickern" dahin, d. h. sie bringen gerade den Einsatz wieder,

    - Rest wird ein "Flop", d. h. die Spekulanten verlieren den Einsatz.

    Bei 4% vom BIP als VC-Finanzierung heißt das, nach 6 Jahren(5) wird bei obigem Einsatz in den USA:

    7,5x1,2 + 1,0x1,2 + 0x1,6 = 9,0 + 1,2 + 0 = 10,2% des BIP

    herausgeholt! D. h. das 255% des Kapitaleinsatzes. Das ist eine „konservative“ Rechnung, denn es könnten ja auch 50 und mehr Prozent Rendite p. a. sein, „mickern“ ist bei solchen Erfolgskriterien auch, wenn es nur banküblicher Zinserträge sind und "Flop", wenn man „umsonst“ sein Geld hergegeben hat, also gerade das unverzinste Kapital wieder herausbekommt. D. h. die Bandbreite der „Rendite“ kann durchaus weit darüber - bis zu 17% des BIP, also 425% des Kapitaleinsatzes - gehen.

    Bei einem durchschnittlichen, d.h. VW-konformen Wirtschaftswachstum von 3% wäre der akkumulierte Zuwachs des BIP in den betrachteten 6 Jahren knapp 20%.
    Die Relation der Überbeanspruchung des „wealth of nations“ sieht dann so aus: 0,8% vom BIP wäre der dem BIP-Wachstum entsprechende Zuwachs des eingesetzten VC-Kapitals, wenn es in gleicher Weise wie die Volkswirtschaft Erträge erwirtschaftet hätte; tatsächlich ist der Zuwachs aber über 6 bzw. bis zu 13% des BIP!(6)

    Die Relation VC-Kapital-Zuwachs zu normaler Wachstumsrate der Volkswirtschaft beträgt also(7):

    6,2 (bzw. 13,0) : 0,8 = 7,75 bzw. 16,25

    das ist eine 775% bis 1.625%-ige, überproportionale Steigerung gegenüber „normalem“ Wirtschaftswachstums. Man kann es auch anders ausdrücken: mit einem vergleichsweise geringen Einsatz wird eine Hebelwirkung gemäß obigen Relationen erzeugt, und weit überproportionaler Gewinn aus der Volkswirtschaft gezogen, die aber insgesamt diesen Mehrwert zu schaffen hat. Damit wäre eine unerhörte Umverteilung von der – leistenden – „old economy“ zur weitgehend spekulativen „new economy“ innerhalb kürzester Zeitspannen verbunden. Es muß also auch diese Art der „Real-Wirtschaft“ zum Zusammenbruch führen, selbst wenn sich im Vergleich zu den Exzessen der „finacial markets“ hier die Selbstbedienung noch „bescheiden“ auszunehmen scheint.

    (1) Zum Vergleich: ein Bankkredit zu 7% bedeutet eine Rückzahlung inkl. der Zinsen von ca. dem 1,5-fachen des investierten Kapitals.
    (2) Das ist natürlich kein Vorwurf im strafrechtlichen Sinn, die Gesetze erlauben solche Abzockerei, sondern es handelt sich um eine Kritik aus der Sicht einer organischen Volkswirtschaft.
    (3) Wenn man das System nicht in Frage stellt, wäre das natürlich eine beeindruckende „Erfolgs-Story“ gewesen!
    (4) AOL: America Online.
    (5) Dreißig Prozent des investierten VC-Kapitals - jene 4% BIP - sind 1,2% des BIP, der „Rest“, also vierzig Prozent von 4% BIP entsprechen 1,6% BIP; die Annahme war; 30% erzielen innerhalb von 6 Jahren bei „durchschnittlich“ 40%-iger Wertsteigerung (also das „erfolgreiche“ Drittel) eine Wertsteigerung („Verzinsung“) auf das 7,5-fache, die zweiten 30% bringen nur den Einsatz wieder, 1-facher „Return“ und die restlichen 40% sind verloren und bringen nichts, = 0.
    (6) Die Werte ergeben sich, wenn man die errechneten Wertsteigerungen um das eingesetzte Kapital – jene 4% des BIP – vermindert.
    (7) Der Volkswirtschafts-konformen 20%-igen Steigerung des Einsatzes (= 4% vom BIP) entsprächen die 0,8% des BIP, tatsächlich liegt die Erwartung hinsichtlich der Zuwächse bei obigem Einsatz zwischen bei 6,2 bis 13% des BIP. Eine gigantische Umverteilung zugunsten des spekulativen Kapitals.


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  1. Sensenmann
    22. Oktober 2013 21:40

    Was unsere Polizei betrifft: Mittlerweile müssen diese Büttel des Systems bereits fälschliche Anziegen machen, um auf ihre Quote zu kommen (die ja - wie bekannt wurde - für das berufliche Fortkommen wichtig ist). So wurde ich angezeigt, irgendwo zu schnell gefahren zu sein. Einfach so. Ich war aber niemals dort! Mein Glück - und Pech für die Herrschaften: Ich war zu jener Zeit ausgerechnet in einem Ministerium, mit Zeitstempel der Tiefgarage und Eintragung im Besucherbuch. Natürlich Schreiberei, Beweise ranschaffen, Zeit die niemand bezahlt. Konsequenzen für die falsche Anzeige bei den Anzeigern: Sicher keine.
    Solche Fälle hatte ich bereits mehrere und ich bin nicht der Einzige! Bürger, die keine Gegenbeweise haben, müssen eben auf die reine Aussage eines schurkischen Büttels hin zahlen, denn die Lügen eines Polizisten werden grundsätzlich geglaubt.
    Das Beste daran ist aber, daß die Mehrheit dieses Sytem auch noch gut findet! Manchmal muss man sich fragen, ob sich wirklich die Mehrheit zum eigenen Untergang verschworen hat...

  2. Mentalitäten (kein Partner)
    21. Oktober 2013 18:53

    Eine Allegorie aufs Zeitgeschehen ....... und Schmach und Schande, denen Schmach und Schande wegen ihrer mörderkultischen Lügenliebereien gehören.

    Paßt nicht genau genug zur Überschrift, denn wirklich exakt würds passen, wenn die Überschrift für das Folgende wäre "Wofür schämen sie sich eigentlich ?" "Herr" Adler an der Wand ?

    In einem fernen Land, wurde wegen der Kriegstreibereien ein schneuzbärtiger Typ mit strammer Scheitelfrisur gehaßt.
    Seine Splittergruppennachfolger nannten sich im Wesentlichen auch so, wie er seine Partei genannt hatte und hatten so auch irgendwie überhaupt nie die Zeit viele seiner Gesetze zu ändern...
    Weswegen heute in diesem fernen Land vermutlich beinah alle Ehepaare nach einem Gesetz der Partei des Schneuzbärtigen aus vergangenen Zeiten

    verheiratet sind ...

    Wie "sehen" sie dies mit ihren "scharfen" Augen "Herr" Adler ?

    Seine Splittergruppennachfolger bündeln auch so - wie er einst - mit einem Kult eines Vollbärtigen der mit der Begründung seiner Ideologie die weltgrößten Leichenhaufen schuf ...... wobei in Zeitäquivalente berechnet die Leichenberge des Schneuzbärtigen und der Splittergruppengenossen sogar die Mordanzahlen des Vollbärtigen übertrifft.
    Nich jedoch in der absoluten Dimension.
    Dies hat jedoch primär mit technischen Fertigkeiten im Waffenbau und Bevölkerungs"dichten" als mit "Schwächen" im Hassen zu tun.

    Das erkannte sogar der Schneuzbärtige. Der eigentlich sehr dumm gewesen ist.
    Er wußte, daß die ideologischen Vehemenzen des Vollbärtigen tiefer reichender sind wie seine gewesen sind .........denn Stolz und Ehre sind dort nur in den "Nebenrollen" eingerührt in die Ideologie. Im Zentrum sitzt zunächst die Angst vor der Hölle ...... die sehr gemildert werden kann durch sexuelle Lüste im Irdischen - auch durch Frauenraub der "Feinde" -
    diese Ideologie, die sodann sogar die Angst vorm Sterben nimmt, weil im Morden das "höchste Glück" in dieser Ideologie erfahrbar sei
    und
    da im Anschluß an dies "höchste Glück" eine neuerliche sexuelle, dann hinüberseitige, Orgie nur "schwachen Trost" bieten wird können laut Ideologie ...
    war vom Vollbärtigen "vorgesorgt" worden
    weswegen in den Beipacktexten zum Buch auch der Hinweis zu finden ist, daß solche Mörder wiederkommen wollen werden
    heraus aus dem Paradies auf die Erde
    um wieder kämpfend und sterbend
    und wieder kämpfend und sterbend
    und wieder kämpfend und sterbend
    so wieder und wieder und wieder das "höchste gemeinsame Glück" mit ihrem "Höchsten Barmherzigen" erleben zu dürfen ...

    Denn wirkliches Lieben ist ihnen nichts .......... und Hassen alles.

    Das hatte auch der Schneuzbärtige erkannt weswegen er wünschte, daß alle seine Landsleute die Ideologie des Vollbärtigen aufnehmen sollten ....

    Und daran wird in dem fernen fernen Land intensiv von Adlerkultlern mit ihren großen Gehirnen gearbeitet .... die so wenig Raum fürs zunächst vermeintlich Menschliche lassen und, dann, wer genau hinsieht -----erkennt ----- in Wirklichkeit nur Schein von Menschlichkeit produzieren.

    In einem fernen fernen Land ........ wo sich Bestien für Kulturträger der Menschlichkeit wähnen.

    Denn wie seit Zeiten des offensichtlicheren Barbarentums, du wirst keinen vollen Adlerkultler finden, der an sich seine "Würde" und "Barmherzigkeit" bezweifelt -----

    Das haben sie alle gemein ---- die adlerkultischen Nachfolger des adlerkultischen Schneuzbärtigen in den scheinbar so harmlosen Neuauflagen in ihren Splittergruppen und die "edlen" Anhänger des Vollbärtigen, dessen damalige Zeitgenossen auch unter einem Banner zusammengekommen sind auf dem ihr Symbol zu sehen ist, ein

    Adler

    Und dann sind da noch jene, die genau wissen wieso diese Spuke aufkommen konnten ........ und welche die Seelen in ihren Lügenwirbeln lassen wollen und deswegen Gesetze erlassen in welchen sie zur Zeit die eine Seite des Adlerkults vor "Kritik" schützen wollen ......

    in einem fernen fernen Land, wo sie sich zurückzulehnen gedenken und zuzusehen beabsichtigen wie ihre Agendas "fertig" werden.

    In dem fernen fernen Land, daß Österreich heute ist.

    Gut, daß der Amazonas noch so groß ist ........

    Von dem vielen Lügen, welches der NaSo-Sympathisant Konrad Lorenz zum Schwärzesten gab war jedoch auch eine dabei wo - aus einer anderen Perspektive als seiner - eine tiefe Wahrheit mitschwang.

    Der Weg zur Amöbe ist wirklich vielen frei ......... so vielen die jetzt immerhin nicht mehr "glauben wollen" zu den "Guten" zu gehören .......... und dennoch nichts wirkliche Sinniges gegen ihre früheren Verfehlungen tun.....

    ..... sondern vermeintlich "cleverer" in den Lügensögen weiterwirbelnd sind.

    Gegen wirkliche menschliche Weisheit vermögt ihr mit euren Lügen nichts.

    Und kehrt ihr nicht wirklich um und beginnt euch wirklich zu schämen für eure Lügen und wollt ihr nicht an die wahre Kraft des Lebens glauben und diese auch zu leben beginnen, so wird euch euer Lügen zum Richterspruch gemacht....

    ....in diesem fernen fernen Land.......

  3. peter789 (kein Partner)
    21. Oktober 2013 15:21

    Auf solchen 3spurigen, menschenleeren Straßen liefern sich des nächtens aber auch getunte 3er BMW (ihr kennt euch aus ;-) Straßenrennen!

    In Linz hat sich vor 2 Wochen auf so einer Straße ein BMW mit albanischem Lenker an einem Rennen beteiligt und ist verunglückt, gestorben ist seine 23 jährige Beifahrerin!

  4. Ökonomie-Vergelter
    20. Oktober 2013 23:48

    Analyse der Verstandesschärfe eines zeitgeistigen Kapitalismuskritikers

    (Alle Aussagen in Bezug auf
    http://www.andreas-unterberger.at/2013/10/jeder-macht-sich-so-laecherlich-wie-er-kann/#comment-267866 )

    Kommt ein Puppenspieler des Weges und trällert sein Lied von pöhsen ungelenkten Kapitalflüssen. Mit folgendem Schüttelreim:

    "Kapital von A,C,B nach D,
    Blasen bildet, ach herrje!
    40 % p.a. ist nicht gut,
    weil das BIP so explodieren tut,
    ob nun in ein Jahr oder sechse,
    Beobachtungszeiträume ich gern' verhexe.
    Auch wenn 30 Prozent bringen nix,
    ich bereite einen schönen Mix,
    selbst wenn 40 % verloren gar,
    krümmt das meinen Rechenkünsten kein Haar,
    denn 40 % p.a. mal 0,3,
    macht bei mir 10,2 des BIP - einerlei!
    Ob nun inklusive Kapitaleinsatz oder ohne,
    das kümmert mich doch nicht die Bohne!"


    Nach der lockeren Umschreibung nun die Knochenarbeit der präzisen Darlegung mangelhaften mathematischen Verständnisses:

    Kern der Analyse bildet der folgende Gedankengang unseres notorischen Politökonomen:
    "7,5x1,2 + 1,0x1,2 + 0x1,6 = 9,0 + 1,2 + 0 = 10,2% des BIP herausgeholt [...] D. h. 255 % des Kapitaleinsatzes."

    1. ad "7,5x1,2":
    Auch bei 40 % Wachstum p.a. von 1,2 % des BIP bei 30 % der Wagniskapitalinvestitionen wachsen die so gewidmeten Mittel noch lange nicht zuverlässig auf 9 % des BIP in ebendieser Zeit an, weil schon nach dem ersten Jahr der Anteil dieses erfolgreichen Wagniskapitals am BIP unbekannt und alles eine Frage dessen ist, wie sich Vermögen abseits dieser VC-Investitionen entwickelt.

    2. ad "=10,2% des BIP":
    Ob nun das BIP im Ausgangsjahr gemeint ist oder jenes nach sechs Jahren, falsch ist es in jedem Fall. Im ersteren, weil das Ausgangsjahr nicht in Korrelation zu einem Ergebnis nach sechs Jahren gesetzt werden kann (Äpfel mit Birnen vergleichen), im letzteren, weil die Entwicklung der übrigen BIP-Komponenten unbekannt ist (siehe Pt 1.)

    3. ad "herausgeholt [...] D. h. 255 %":
    40 % Rendite p.a. vermehrt das Kapital auf das 7,5-fache in sechs Jahren, wohl wahr. Das anteilige BIP wird dadurch jedoch nur um das sechseinhalbfache vermehrt, denn der besagte Verfasser möchte ja den disproportionalen - bzw widernatürlichen - Zuwachs des BIP zum Problem erklären. Eingesetzt wurden - insgesamt - 4 % des BIP, selbst nach der wirren Verknüpfung des Kritikers ergäbe das nur einen Zugewinn 6,2 % an BIP. 6,2 % Zugewinn bei einem Einsatz von 4 % des BIP ergibt aber 155 % des Kapitaleinsatzes, das also, was "herausgeholt" worden sein soll.

    Schlussworte:
    Herr Unterberger, lassen Sie sich bitte nicht von dünkelhaften Schwachköpfen, die Ihre Arbeit hier mit hohlen, zu quasi-Dogmen stilisierten Phrasen zu sabotieren trachten, entmutigen!

    • F.V. (kein Partner)
      21. Oktober 2013 20:56

      Das Reimen ist sein´ Sache nicht,
      Weil´s ihm – ach – an Talent gebricht.

      Ein Erbsenzähler ist er wohl,
      Verkennt die Pointe, weil nur hohl
      Sein Kopf –
      Und er ein Tropf!

      Die höh´re Mathe war nicht Ziel,
      Doch Lug und Trug, weil´s nicht gefiel,
      Zu demaskieren unsre Absicht. -
      Es werde Licht!

      Die Klüg´ren haben es gespannt,
      Der Narr sich im Detail verrannt.
      Sieht nicht – vor lauter Bäum´ den Wald.
      Es ist dies Narren-Vorrecht halt!

    • Tik Tak (kein Partner)
      22. Oktober 2013 08:40

      Na da haben Sie es, der bildungsferne tote Bankelsänger ist beleidigt weil Sie seinen Schwachsinn auffliegen haben lassen.

    • hit-and-run (kein Partner)
      22. Oktober 2013 12:11

      Tik Tak,

      was der bewusste Handlungsreisende in eigener Sache auf abstrahierter Ebene partout nicht begreifen will:

      Die größte Beschleunigung gibt es bei Kraftfahrzeugen den Bruchteil eines Augenblicks nach dem Stillstand: nämlich eine unendlich große. Trotzdem ist noch kein Insasse daran gestorben.

  5. Marcus Aurelius (kein Partner)
    20. Oktober 2013 21:53

    Als Dr. Unterbergers Blog noch jung und no' a wengerl pubertär war, war es eine Freude, die meisten Postings zu lesen. (Viele sind auch heute noch interessant und augenöffnend. Die es angeht, werden wissen, wen ich meine.)

    Aber wenn ich mir, stets nur als Zaungast, die zunehmend uferlosen und redundanten Romane diverser Obskuranten, Verschwörungstheorektiker, kaum maskierten Antisemiten, der vermeintlichen Bilderberg-Kenner, Kirchenhasser und Bibelforscher so anschau', dann denk' ich mir: Bei allen Pavianen Afrikas! Sogar der selige Prof. Grzimek würde die nächste Oase aufsuchen. (Vermutlich aber nur, um sich darin zu ersäufen.)

    • help (kein Partner)
      21. Oktober 2013 13:23

      Naja, Recht hast Du ja (jetzt) damit, und das sogar seeehr!

      Jedoch: ... in meiner Erinnerung weiß ich auch Dich hier als sehr (halb) lustig und lebendig eingebunden und vernetzt in diesem von Dir hier angdeuteten Tierreich.

      Aber: Ich gratuliere Dir, lieber Marc Aurelius, zur offensichtlich doch noch rechtzeitig eingetretenen Wiederkehr in menschlich normal Denkkreise.
      Und: Achtung vor Rückfällen!
      Die soll es ja auch immer wieder geben!

    • Birgita
      21. Oktober 2013 14:20

      Die Muppet-Show reloaded:
      Waldorf und Statler, wie in alten Zeiten! ;-)

  6. Abgesangsinger (kein Partner)
    20. Oktober 2013 21:09

    Am lächerlichsten macht sich hier allerdings einmal mehr der Blögbetreiber selbst.

  7. D.M. (kein Partner)
    20. Oktober 2013 17:26

    EU-Parlamentarier aus Österreich Ewald Stadler über die EU-Politik Russland gegenüber. Ausschnitte aus seinen Reden im Europa-Parlament.
    http://www.youtube.com/watch?v=u5MxmVdCpt4

    • D.M. (kein Partner)
      20. Oktober 2013 17:40

      Ewald Stadler zu Ungarn: „ein Politiker wie Orban, der die Interessen des ungarischen Volkes vertritt, gilt als Feind des Bankensystems ...“
      Ewald Stadler: Die neoliberale Ideologie in Europa ist gescheitert
      http://www.youtube.com/watch?v=4oOmrsT7SRQ#t=15

    • EP (kein Partner)
      20. Oktober 2013 17:55

      D.M.

      Retrospektiv über die letzten 30 Jahre betrachtet, zählt Ewald Stadler wohl zu den wenigen herausragenden, prinzipentreuen und die Interessen Österreichs an erste Stelle setzenden Politikern Österreichs (die sonst fast ausschließlich rückgratlose, korrupte, moralisch degenerierte Ja Sager ohne Verstand und eigene Meinung und willfährige Spielbälle fremder Hintergrundmächte sind).

      Nur schade, dass er die Politik verlassen will.

    • help (kein Partner)
      20. Oktober 2013 18:38

      EP
      Höchste Zeit ... kann ich dazu nur schreiben.

    • F.V. (kein Partner)
      20. Oktober 2013 19:24

      Daß Stadler ein Ehrenmann ist, ist unbestreitbar.

      Als der geistige Taglöhner H Che ihm die FPÖ "untern Arsch" wegzuziehen sich anschickte, waren die Optionen Stadlers - leider - begrenzt. Das von ihm verhöhnte BZÖ - Bienenzüchterverein Österreich - war natürlich ein Notnagel, um überhaupt noch Politik betreiben zu können. Wie sich zeigte, eine falsche Hoffnung.

      Aber es macht nichts. denn die wirklichen Weichenstellungen werden ohnedies nicht im österreichischen oder EU-"Parlament" getroffen.

      Daß sich ein Stänkerer und geistiger Taglöhner wie help hier "einschlägig" äußert, ist sozusagen die Nagelprobe auf´s Exempel.

    • help (kein Partner)
      20. Oktober 2013 20:20

      F.V. weiter viel Spaß da oben, auf Deiner Palme!
      Und fall nicht runter ... in all Deiner geistigen Verwirrrung

      "einschlägig" geäußert als ziemlich NAZI - Affin hat sich Stadler ...
      nicht nur in seinen Sonnwendfeierreden ...
      Tatsächlich ein "Ehrenmann", ... genauso wie der J.H. Die Mitglieder der Waffen - SS querbeet einstmals "Ehrenmänner" bezeichnet und herausgestellt hat.

    • kiebitz (kein Partner)
      20. Oktober 2013 20:41

      @help

      *GÄÄHHHN*

      Immer wenn ein Linksextremist nicht mehr weiter weiß, greift er zur Nazikeule, die jedoch schon so stumpf und langweilig ist, daß sie nicht mehr wirkt und das ist gut so!

    • kiebitz (kein Partner)
      20. Oktober 2013 20:42

      @EP

      100%ige Zustimmung.
      Er hätte das BZÖ übernehmen sollen, dann wäre noch Hoffnung für diese Partei aufgekeimt!

    • help (kein Partner)
      20. Oktober 2013 20:54

      kiebitz .. das ist weder eine Keule , oder auch nur ein Keulchen ...
      sondern ganz schlicht und einfach eine nüchterne, Archiv - belegte Tatsache bzw. der ganz einfache Hinweis darauf, das Stadler im Geiste heutzutage wieder einer der ersten Nazis, und zwar ganz offen, wäre es erlaubt!
      Also durch und durch ein Ehrenmann, bis hin zur Gürtelschnalle.

      Ist ein bisserl lästig halt für Dich ... aber das macht ganz sicher nix! Gell??!!

    • wupps (kein Partner)
      21. Oktober 2013 14:23

      gehns seins doch ned soo gemein. wo doch hier die ehrenmänner wie der fv unter sich sind, die deren ehren eben treue heißt - oder so. das passt der stadler ganz gut dazu. wenn des der adi no erleben hät dürfen. der hätt denen allen das beschissene eichenlaub am klopapier verliehen.

  8. virgil85 (kein Partner)
  9. virgil85 (kein Partner)
    20. Oktober 2013 14:03

    Die absurden Forderungen der Caritas (Küberl u. Landau) öffnen hoffentlich einigen Österreich die Augen. Die Wortspenden Küberls u. Landaus sind sehr gut dazu geeignet um aus der Kirche auszutreten. Michael Landaus Bruder Daniel fordert ebenfalls die Einführung der Gesamtschule. Gemeinsam mit Heidi Schrodt ist Daniel Landau Mitglied der Initiative "Wir LehrerInnen und ElementarpädagogInnen für`s Bildungsvolksbegehren". Außerdem unterstützt er das von Heinisch-Hosek u. Schmied konzipierte neue Dienstrecht, welches massive Verschlechterungen für neue Lehrer sowie für Vertragsbedienstete mit sich bringt.

    Warum der Handelsschüler Franz Küberl über Gymnasien urteilt u. dessen Abschaffung fordert, ist mir schleierhaft.

    Ein lustiger Lebenslauf über Dr. (!!!) Franz Küberl:
    www.europa.steiermark.at/cms/dokumente/10164345.../kueberl.pdf???

    Leider, leider fehlt das honoris causa (h.c.)

  10. Tik Tak (kein Partner)
    20. Oktober 2013 13:30

    Na ja Unterberger,

    wenn Sie Ihre offenbar ein wenig verstaubten Rechtskenntnisse wieder aktivieren würden, sollten Sie den I. Abschnitt der StVO der Republik Österreich i.d.g.F., speziell § 1. Geltungsbereich. ("(1) Dieses Bundesgesetz gilt für Straßen mit öffentlichem Verkehr. Als solche gelten Straßen, die von jedermann unter den gleichen Bedingungen benützt werden können.") zu verstehen versuchen.

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt auch für den Unterberger um 6.45 Uhr früh an einem Samstag, wenn er sich denn auf einer öffentlichen Straße bewegt.

    Aber vielleicht war das ja zu den Zeiten, zu denen Sie Jura studiert und Prüfungen abgelegt haben, noch nicht so bekannt.

    Sie können sich also durchaus in die Liste jener, die Sie in Ihrem Artikel anführen, einreihen.

    BTW, wenn Sie sich nicht davon abhalten können, die Geschwindigkeitsbeschränkung zu übetreten, sollten Sie auch kein KFZ auf einer öffentlichen Straße bewegen das sind keine Rennstrecken.

    • Kommentar (kein Partner)
      20. Oktober 2013 14:45

      Abstrakte Gefährungsdelikte sind Ausdruck eines halbdiktatorischen, gängelnden Nannystaates und in einer freien Gesellschaft absurd.

    • A.K.
      20. Oktober 2013 14:51

      @Tik Tak
      Ich "bewundere" Ihren Kommentar!
      Wie man in so wenig Zeilen soviel Abneigung gegen Dr. Unterberger einbringen kann, ist Rekord. Vermutlich haben Sie selbst noch nie irgendeinen Verstoß gegen die StVO begangen und sind ein vorbildlicher Jurist, der selbst in einem totalitären System die dort ordnungsgemäß erlassenen Gesetze buchstabengetreu erfüllen wurde.

    • Tik Tak (kein Partner)
      20. Oktober 2013 17:26

      A.K,

      ich bin weder Jurist, noch habe ich eine Abneigung gegen den Unterberger.
      Ich finde es einfach nur peinlich, wie er sich hier immer wieder selbst als (Halb-) Gott darstellt und doch nur einer ganz normaler Grantler der Marke Waldorf & Statler ist.
      Und nein, natürlich habe ich auch schon das eine oder andere Strafmandat erhalten, durchaus zu Recht.
      Ich würde blos nie auf die Idee kommen, mein Fehlerverhalten einem Staatsorgan anzulasten, speziell dann, wenn dieses nur seinen Job macht.
      Die Polizei und die StVO sind nicht schuld daran, wenn der Unterberger zu schnell unterwegs ist und sich dabei erwischen läßt.
      Das ist für einen, der ach so sehr auf sein Maturazeugnis mit Auszeichnung und sein Jurastudium stolz ist einfach nur sehr sehr peinlich und entspricht in keiner Weise seinen selbstgesteckten Ansprüchen.

      Kommentar,

      eine allgemeine Geschwindigkeitsbeschränkung ist weder abstrackt nuch Ausdruck eines halbdiktatorischen Systems oder eines gängelnden Nannystaates.
      Das ist einfach nur Teil des Gesellschaftsvertrages, eben im Bereich Straßenverkehr.
      Wenn Sie die Aufhebung der StVO fordern, dann brauchen Sie sich nur eine Mehrheit im Nationalrat suchen und diese aufheben lassen.
      Lassen Sie es mich aber rechtzeitig wissen, dann lege ich mir, schon wegen der vielen ach so tollen und freien Autofahrer in Österreich, die mir dann um die Ohren fliegen werden, einen Maurauder zu.

    • hit-and-run (kein Partner)
      20. Oktober 2013 21:02

      Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt auch für den Unterberger um 6.45 Uhr früh an einem Samstag, wenn er sich denn auf einer öffentlichen Straße bewegt.

      Und, welchen Sicherheitsgewinn leiten Sie aus Ihrem Postulat ab?

      Wenn es aber keinen Sicherheitsgewinn gibt, welcher Sinn liegt dann in der Befolgung dieser Gesetzesvorschrift, außer der, der Obrigkeit zu willfahren?

      In welcher Zeit leben Sie denn so, ich meine geistig? Blinder Gehorsam, Kasernenhofdrill, Unterwerfungsbezeugungen - welche Zeiten möchten Sie denn so heraufbeschwören, hmmm?

      Wissen Sie vielleicht nicht, dass es ein Postualt einer aufgeklärten Gesellschaftsordnung ist, dass Gesetze begründet zu sein haben und im Übrigen von der Bürgerschaft in Frage gestellt werden dürfen?

      Also nochmals: Wie wird der Teleologie einer Straßenverkehrsvorschrift, Sicherheit zu gewährleisten, entsprochen, wenn die Einhaltung von 50 oder sogar 30 km/h auf einer verkehrsarmen und überschaubaren Verkehrsfläche drakonisch erzwungen wird?!!

    • help (kein Partner)
      20. Oktober 2013 22:03

      Es ist nun einmal so, dass auf den Tafeln für Geschwindigkeitsbegrenzung im Regelfall NICHT angeführt wird:
      "Bei autofreier Straße ist das Fahren OHNE Geschwindigkeitsbegrenzung erlaubt!"

      So einfach ist das! So einfach wäre das!!!
      Aber sichtbar immer noch nicht einfach genug für einen solchigen Blutzer wie sie es wohl sind, lieber hit an run! :-)))

      Und genau deshalb, wegen solcher Blutzer wie sie wohl es sind, müssen dann eben Verkehrskontrollen durchgeführt werden!
      Und die dürfen und müssen sich dann durchaus auch rechnen, also CHASH erzielen!...
      Übrigens ganz und gar nach der Schule von Milton Friedmann, ... dem Ober - Schutzpatron dieses Blogs!

    • hit-and-run (kein Partner)
      21. Oktober 2013 00:11

      Wenn Sie Hilfe suchen, liegen Sie hier und besonders bei mir falsch.

      Denn im Unterschied zu unserer politischen Führungsriege, die sich psychologisch beraten lässt, stimme ich meine Botschaften nicht auf den Einfältigsten aller Hirntoten ab.

      Es ist nun einmal so, dass auf den Tafeln für Geschwindigkeitsbegrenzung im Regelfall NICHT angeführt wird:
      "Bei autofreier Straße ist das Fahren OHNE Geschwindigkeitsbegrenzung erlaubt!"


      Für den Rest der Leserschaft sei aber repliziert:
      Wohl wahr, auch Gesslers Hut war nicht mit einem Taferl versehen, dass auf den Vogt gepfiffen werden kann, wenn gerade keiner seiner Häscher auf Beobachtungsposten ist.

    • help (kein Partner)
      21. Oktober 2013 12:42

      hit and run :-)

      Gscheiter wirst Du wohl nie mehr,... Du Pflaume!

  11. F.V. (kein Partner)
    20. Oktober 2013 13:28

    help,

    Sie sind nicht nur 224 Jahre zu spät, sondern überhaupt ziemlich daneben. Nicht einmal zur Zeit der Großen Jakobinischen Revolution hätten Sie als Tugendwächter in den Wohlfahrtsausschüssen getaugt, weil Sie einfach nur unterbelichtet sind. Sie sind sozusagen kein satisfaktionsfähiger Gegner mit dem zu streiten sich lohnte.

    Im UTB gibt es – wie auf jedem Jahrmarkt – neben Vernünftigem auch allen möglichen Mist. Beim Letzten kann man drei Typen von dessen Urheber feststellen:

    a. die einfach n u r Stänkerer ohne Substanz, wie Sie einer sind – ideologisch bornierte Tugendwächter, Langweiler,
    b. jene eher seltenen Buchstabenmüll abladenden, mit sich selbst „diskutierenden“ On und Off-... oder wie immer sie sich nennen, und
    c. die Bewunderer ihres Guru, die etwas beschränkten Adoranten, die nicht den Inhalt, sondern dessen Autor (oft grundlos) bewundern.

    Die Letzten sind die eigentlich Schlimmsten, weil sie das Niveau nur absenken, jene des Typs „b“ sind nur lästig, weil sie das UTB zumüllen, aber da man´s weiß, kann man leicht darüber scrollen. Und der Typ „a“ – Sie z. B. sind ein Fall für´s „nicht-einmal-ignorieren“.

    Deute ich Ihren Nicknamen richtig rufen Sie um Hilfe. Geholfen kann Ihnen aber nur werden, wenn Sie einmal beim Max und Moritz das sinnerfassende Lesen üben.

    • help (kein Partner)
      20. Oktober 2013 15:17

      Na? F.V. ??
      bist jetzt schon fertig? :-))

      Übrigens: Hier drinnen hat es selbst noch Jeder der nicht ganz sinnerfassend zu lesen fähig ist, etwas leichter das ihm Vorliegende richtig zu beurteilen und einzuschätzen!

      Es genügt nämlich schon lediglich die Zeilen der Beiträge rein unsinnerfassend zu durchforsten ... und der Unsinn springt hier schon wirklich jedem einigermaßen geistig normal Begütertem von selber ins Auge, und das viel zu oft noch ziemlich schmerzhaft und unerträglich.
      Schade, dass all dieser Blödsinn nicht dem bzw. den Autoren selber weh tut.
      Es wäre hier dann nämlich tatsächlich sehr schnell Ruhe und Frieden, ... über Nacht!

      So aber ist es eben schon nicht ganz unwichtig ... diesen ganzen unerträglichen Quargel hier ... immer wieder aufs Neue als das zu benennen was er wirklich ist!
      Es geht nämlich schon noch immer um die Hygiene in dieser Welt,
      lieber F.V., welche auch durch Dich mit Deinen schon bald mehr als ellenlangen, komplett einseitig - dummen Auswürfen immer wieder ziemlich auf das Ärgste beeinträchtigt wird.
      Du bist einer der besten Schüler des Meisters hier.
      Ich gratuliere!
      :-))

    • dame du temps jadis (kein Partner)
      20. Oktober 2013 15:57

      Ich stimme Ihnen wie üblich voll zu allerwertester F.V.

      Gerne übernehme ich den Part des Stänkerers aber sie müssen den Müllabsonderer geben.

      Drollig finde ich auch das Don-Quichotteske Gehabe Ihrerseits, sich ausgerechnet den Unterbergerblog auszusuchen um hier gegen den Bloginhaber zu müllen.

      Was aber nicht ganz sinnlos sein dürfte, gibt es doch zumindest drei geistige Oberkapapzunder von Partnern, die Ihren überlangen Mist auch noch mit Sternderln belohnen.

  12. help (kein Partner)
    20. Oktober 2013 12:20

    Mich verwundert hier eigentlich nur noch, warum der UBI nicht schon längst einen Ministerposten angeboten bekommen bzw. inne hat!
    >>> Als Minister "Für Eh Alles"!

    Aber demnächst wird sich jetzt ja dann ganz sicher der Vatikan für ihn interessieren. Als "Mönch in in der Wolle gefärbter brauner Kutte" taugt er auf alle Fälle ganz gut -und das Zeugs zum "kand. Schutzheiligen der Katholiken" hat er auch schon längst bewiesen.
    Vielleicht übernehmen die dann auch den gesamten Blog hier, also mit der gesamten Bruder- und Schwesternschaft in Ihre Ordensliste auf.
    Eventuell als "Schutz - Orden der verworrenen Schafe!" .... oder ähnlich.

    Man sieht: Aufgaben und Rollen gäbe es mannigfach für Unterberger.
    Lächerlich genug hat er sich ja schon längst gemacht um nunmehr endlich auch als erster Leibratgeber des Papstes zu fungieren!
    Der braucht sich dann nur noch in die exakte Gegenrichtung des jeweiligen UBI - Rates zu bewegen!
    ... dann ist ihm das heilige Erfolg ziemlich sicher! > Bingo!!

    Mehr irdische Unterstützung kann er in seinem schweren Amt nicht mehr erwarten.

  13. Torres (kein Partner)
    20. Oktober 2013 11:51

    Noch ein Versuch; offenbar ist ein Teil des ursprünglichen Textes im Cyberspace verschwunden:
    Zu all jenen, die sich lächerlich machen, gehört jedenfalls auch Unterberger selbst. Etwa wenn er ein EU-Volksbegehren mit 1,3 Mio Unterschriften als "erfolgreich" bezeichnet; das sind nämlich ungefähr 0,37% der rund 350 Mio Wahlberechtigten. Gleichzeitig qualifiziert er z.B. das Bildungsvolksbegehren von Androsch mit etwas über 6% Beteiligung als gescheitert; ja sogar das Antikirchen-Volksbegehren mit knapp 0,9 % liegt da noch wesentlich besser als das erwähnte EU-Volksbegehren, das damit im Verhältnis ja geradezu ein katastrophaler Fehlschlag ist. Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen: ich meine auch, dass die beiden österreichischen Volkbegehren Fehlschläge waren; doch dann ist das Eu-Volksbegehren ja geradezu ein Witz.
    Weiters bezweifelt Unterberger, dass die Caritas-Bosse, die die Gesamtschule fordern, eine Ahnung von schulischen Bildungsfragen haben. Dabei muss man sich allerdings fragen, welche einschlägige Qualifikation denn Unterberger selbst hat, der sich ja seit Jahren sozusagen als "Experte" gegen die Gesamtschule ausspricht. Um wiederum keinen Zweifel aufkommen zu lassen: ich selbst sehe mich natürlich nicht als Experte (obwohl ich - sicherlich im Unterschied zu Unterberger - beide Schultypen aus ureigenster Erfahrung kenne, und daher bei beiden Vor- und Nachteile sehe), daher überlasse ich das Gesamturteil echten Schul-Fachleuten.

    • scipio91 (kein Partner)
      20. Oktober 2013 19:29

      Dieser hinkende Vergleich, zwischen EU weiten und nationalen Bürgerinitativen, ist eine erheiternde Demonstration antropologistischen und topographischen Unwissen! Vielleicht hätte eine genauere Betrachtung der Zahlen im Ganzen, uns einen weiter unqualifizierten Kommentar erspart, denn dann hätte man sich wahrscheinlich die Frage gestellt, wieso man auf EU Ebene lediglich 0,2%, in Österreich aber 1,2% der Bürger als Unterstützer, benötigt. Wenn man sich diese Frage einmal beantwortet hätte, bräuchte man auch den oben angeführten (unnötigen) Kommentar nicht mehr schreiben.

    • Torres (kein Partner)
      21. Oktober 2013 10:39

      @scipio91
      Wenn man derart uninformiert und ahnungslos ist wie Sie, dazu noch offenbar nicht sinnerfassend lesen kann, sollte man überhaupt davon Abstand nehmen, irgendetwas zu posten: man macht sich nämlich ebenfalls total lächerlich.

  14. Torres (kein Partner)
    20. Oktober 2013 11:44

    Zu all jenen, die sich lächerlich machen, gehört jedenfalls auch Unterberger selbst. Etwa wenn er ein EU-Volksbegehren mit 1,3 Mio Unterschriften als "erfolgreich" bezeichnet; das sind nämlich ungefähr 0,37% der rund 350 Mio Wahlberechtigten. Gleichzeitig qualifiziert er z.B. das Bildungsvolksbegehren von Androsch im Verhältnis dazu ist allerdings das EU-Volkbegehren ja geradezu ein katastrophaler Fehlschlag.
    Weiters bezweifelt Unterberger, dass die Caritas-Bosse, die die Gesamtschule fordern, eine Ahnung von schulischen Bildungsfragen haben. Dabei muss man sich allerdings fragen, welche einschlägige Qualifikation denn Unterberger selbst hat, der sich ja seit Jahren sozusagen als "Experte" gegen die Gesamtschule ausspricht. Um wiederum keinen Zweifel aufkommen zu lassen: ich selbst sehe mich natürlich nicht als Experte (obwohl ich - sicherlich im Unterschied zu Unterberger - beide Schultypen aus ureigenster Erfahrung kenne, und daher bei beiden Vor- und Nachteile sehe), daher überlasse ich das Gesamturteil echten Schul-Fachleuten.

  15. Befreiung der anderen Art (kein Partner)
    20. Oktober 2013 11:15

    Russischer Historiker: Alliierte haben bewusst deutsche Zivilbevölkerung im 2WK bombardiert
    Ausschnitte aus der russischen Geschichtssendung "Der reale Krieg" über die GB- und US-Bombardierungen der deutschen Städte im Zweiten Weltkrieg.
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=XZmCn9clmM0

    • Undine
      22. Oktober 2013 22:01

      @Befreiung der anderen Art

      Das war leider alles, was ich dort fand:

      ""Russischer Historiker: Alli..." Das mit diesem Video verbundene YouTube-Konto wurde aufgrund mehrerer Meldungen Dritter über Urheberrechtsverletzungen gekündigt.

      Das tut uns leid. "

  16. help (kein Partner)
    20. Oktober 2013 11:11

    Lächerlich machen??
    Man lese die Beiträge des Obergurus hier!
    ... dann weiß man wer darin der wahre Meister darin ist.

    Kein Wunder und nur gut, dass Unterberger draußen jeden Posten verloren hat, so wie er mit "Themen" umzugehen pflegt, ... und nun hier in dieser privaten Gruselgrotte haust.

  17. F.V. (kein Partner)
    20. Oktober 2013 10:15

    Erlauben Sie zum Mitterlehner-Vorschlag eine etwas längere Betrachtung, die ich auch vor einiger Zeit schon - aus gegebenen Anlaß - anstellte.

    Venture Capital oder Wagniskapital?

    Wer kennt nicht dieses Zauberwort, mit dessen Hilfe schon alles ganz wundersam abzuheben scheint.

    Privatisierung, Management-Buy-Out, Gründerinitiativen, Entreprneurship, Start-up-Companies, usw. sind die Begleitvokabel, in deren Rahmen sich die Verheißungen erfüllen sollen. Selbst die Regierungen setzten ihre Hoffnungen darauf, daß nämlich eine Gründerwelle neue Arbeitsplätze schaffen würde, nachdem die vorhandenen sich immer mehr verdünnen. Liegt hier sozusagen die Alternative zum Casino-Kapitalismus, indem in die „reale Wirtschaft“ investiert wird? - Es ist was Echtes und Ehrliches!

    Wir müssen – da wir auch für künftige Investitionen privater Geldgeber die Finanzierung mittels Wagniskapital als den richtigen (und für private Kapitalbesitzer einzigen!) Weg sehen, etwas näher darauf eingehen. Wagniskapital in seiner eigentlichen Bedeutung des Wortes meint: wer ein Unternehmen, ein Projekt, ... finanziert, kann mit dem Unternehmer, Partner, ... frei vereinbaren in welcher Weise der erhoffte, tatsächliche Gewinn aufgeteilt wird. So wie früher Handelsschiffe ausgerüstet wurden, konnte der Schiffseigner und Handelsherr mit Gütern fremder Länder wohlhabend werden. Wenn jedoch das Schiff im Sturm unterging, war Schiff, Ladung und das hineingesteckte Kapital verloren. Solches Wagniskapital nimmt am Gewinn und Verlust in gleicher Weise teil. Das ist mit der heutigen Version von Wagniskapital – „Venture Capital“ – jedoch fundamental anders. Um diese beiden Arten, die unglücklicherweise den gleichen Begriff verwenden auseinanderhalten zu können, müssen wir uns etwas ausführlicher mit dem Venture Capital im heutigem Verständnis der Finanzhaie befassen. (Für unsere Zwecke werden wir von Venture Capital reden, wenn wir die heutige – plündernde – Art meinen, und von Wagniskapital, wenn es im ursprünglichen Sinn des Wortes verstanden wird.
    Die Geldgeber, die ihr Kapital als „venture capital“ (VC) zur Verfügung stellen, wo Banken das wegen des „Risikos“ angeblich nicht täten, erscheinen wie Helden des Kapitalismus, als Pendant gewissermaßen zu den Helden der Arbeit der ehemaligen Sowjet Union. Ihnen danken die Jobsuchenden die neuen Arbeitsplätze, der Finanzminister neue Steuereinkünfte und der Jungunternehmer, der „Entrepreneur“ - was bedeutungsvoller klingt -, den plötzlichen Reichtum.

    Wie funktioniert das aber? - Venture-Capital-Firmen bekommen ja ständig eine Menge Ideen angetragen, die aber - so belehrt eine Broschüre von PriceWaterhouseCoopers - zunächst nichts wert sind. Erst ein Business-Plan, der vor allem das Geschäftspotential überzeugend herausarbeitet, macht aus der Idee ein mögliches Venture-Capital-Projekt. Und weil die Kapitalgeber knallharte Burschen sind, bedarf es natürlich auch der Intermediäre mit Reputation und Erfahrung, z. B. PriceWaterhouseCoopers, die die Idee dem Investor richtig verkaufen können. Also einer Made, die sich im erhofften Speck einzunisten trachtet, hier vor allem absahnen will.

    Da, so wird man belehrt, von zehn VC-Projekten nur drei ein Erfolg, drei dahinmickern und der Rest Flops seien, müsse angesichts dieses hohen Risikos für den Kapitalgeber eine höhere als bankübliche Rendite herausschauen. - Nona! - Wie hoch? Zwischen 30 - 50% p. a. und mehr! D.h. daß nach ca. 6 Jahren sich das eingesetzte Kapital auf das 7½ -fache vermehrt haben muß (bei einer hier beispielsweise angenommen mäßigen Verzinsung von 40%)(1).

    Wie? - Die neue Firma muß auf Teufel komm raus „wachsen“, damit nach 5 bis 6 Jahren, wenn „typischerweise“ die VC-Kapitalgeber ihr Geld wieder herausziehen, der Wert der Firma so hochgepuscht ist, daß sie beim Börsengang entsprechende Aktienkurse erzielen kann. Darüber macht man also Projektionen, wie sich der hypothetische Börsenwert entwickeln muß. Wenn der also anfänglich mit z. B. 1,0 Mio. Euro angenommen wurde und sich dieser in den 6 Jahren auf planmäßige 10,0 Mio. erhöht hat, dann müßte der Investor für eine Million VC-Kapital und obiger Rendite-Erwartung 75% der Firmenanteile bekommen, um sein Investment zu rechtfertigen. Zwei Millionen VC-Kapital zu investieren würde er bereits ablehnen, weil selbst, wenn das ganze Unternehmen ihm überschrieben würde, es nur maximal 10 statt der "erforderlichen" 15 Millionen Börsenkapitalisierung brächte.
    Es ist nun einerseits klar, daß Firmen gewöhnlich nicht derartige Wertsteigerungen aus der normalen Tätigkeit erzielen können. Solch hypertrophes Wachstum existiert nur in krebsartigen Organismen. Ihr baldiger Tod ist immanent. Weil das so ist, kann mit einem Überleben solcher Firmen nur in Ausnahmefällen gerechnet werden; der Großteil geht früher oder später zugrunde. Darum sind die VC-Kapitalisten auch nur an relativ kurzen Verweilzeiten in diesen Unternehmen interessiert: hinter ihnen die Sintflut! Wann das - bei Optimierung ihrer Profite - sein wird, wissen sie aus langer Erfahrung; ein paar Leichen miteingeschlossen.

    Solche Rendite-Erwartungen und Kurswertsteigerungen sind natürlich nicht etwas, das von selbst eintritt. Hier wird einiges „gemacht“. Plump wäre es, nur einen gefälschten Unternehmensprospekt für die „going-public“-Aktion auszulegen. Obwohl dies sicher zu den einfachsten Fingerübungen gehört. Im Rahmen der Aktien-Blase der im Dow-Jones, Standard - inzwischen ist das freilich vorbei. Es fehlte und fehlt dafür die Substanz. Um aber doch den Schein zu wahren, wird hier nicht sosehr auf die wirkliche Unternehmensentwicklung geachtet, sondern auf die Darstellung in Büchern, Bilanzen und Aktionärs-Prospekten, usw. Eine ganze Scheinwelt wird aufgebaut; der Fürst POTJOMKIN ist dafür Vorbild.

    Damit ist klar, daß diese Art der „Finanzierung“ in Wahrheit der Spekulation und der Beschleunigung virtuellen Wirtschaftens dient. Der anfängliche schöne Schein privatwirtschaftlicher Finanzierung und des unternehmerischen Aufbruches trügt: es ist hinter all dem eine unersättliche Gier nach wucherischen Erträgen, die von keiner (Volks-) Wirtschaft (VW) erwirtschaftet werden können. Forciert man aber trotzdem diesen Weg, z.T. weil die Banken keine Kredite mehr für realwirtschaftliche Investitionen zu erträglichen Zinsen geben, z.T. weil Regierungen handlungsunfähig geworden sind und sich an jedem Strohalm anklammern, der die Misere bei den Arbeitslosenzahlen, den Budgetlöchern usw. zuzudecken scheint, so muß unvermeidlich von anderen die Zeche bezahlt werden. Wer also weit über jede denkbare regelmäßige Wertschöpfung hinaus sich privat mehr herausnimmt, bestiehlt notwendigerweise jene, die das aus unterschiedlichen – und guten - Gründen nicht können oder wollen.

    Diese Art von „Privatwirtschaft“ ist parasitär. Die erste Sorte von Schädlingen wurde mit jenen, sich völlig überflüssigerweise, zwischen Geldgeber und Unternehmer drängenden Berater identifiziert. Von der zweiten sind die beiden Hauptakteure, wobei der Unternehmer am Ende als der betrogene Betrüger dasteht, weil er Idee, Arbeitskraft und Energie in das Projekt einbringt, aber für die bei VC-Kapital „üblichen“ Wucherzinsen eigentlich für den Wucherer arbeitet. Ein paar Brosamen bleiben ihm, wenn es mit einer „Jahrhundertidee“ gelingt tatsächlich gute Geschäfte zu machen. Das sind die Ausnahmen.

    Der angebliche Vorteil von VC für den Unternehmer: daß er bei einem Flop nicht auf Bankschulden mit privater Haftung säße. Nur darf man wohl davon ausgehen, daß der erste Dollar VC erst fließt, wenn eine ausreichend private (finanzielle) Vorleistung erfolgt ist, man also tief drinnen steckt, und die Chancen so gut stehen, daß selbst eine Provinz-Sparkasse finanzieren würde.

    Als Mittel staatlicher Wirtschaftspolitik wären staatlich garantierte, preiswerte Unternehmerkredite tausendmal nützlicher (wie sie die Kreditanstalt für Wiederaufbau – KfW - nach dem Krieg der deutschen Wirtschaft zur Verfügung stellte und damit das deutsche Wirtschaftswunder kreierte).

    Am Schluß muß der „Entrepreneur“ sich meist auch schnell von seinem Aktien-„Besitz“ trennen, bevor das Kartenhaus einstürzt, nicht nur um den VC-„Investor“ auszubezahlen. So bleiben die Ruinen der Allgemeinheit - zur Entsorgung. Da meist nicht wirklich etwas dauerhaft geschaffen wurde, aber in kurzer Zeit ein Vielfaches an Geld herausgeholt wurde und dies in einer ganz systematischen, institutionalisierten und flächendeckenden Weise passiert, könnte man es durchaus als eine Verschwörung ansehen, die zum Schaden der Allgemeinheit, der Volkswirtschaft, angezettelt wurde.

    Vor einiger Zeit, als die „new economy“ immer noch die „old economy“ abzulösen versprach, fand in München, Hotel Vier Jahreszeiten, eine - wegen großen Andrangs - wiederholte Präsentation eines Venture Capital Unternehmens statt. Man achtete auf die Inszenierung: sehr gediegen und beeindruckend, sehr vornehm, - wenn es um Schwindel(2) geht! Je schwindliger, desto „vornehmer“. Viele Yuppies - im vorgeschriebenen - Outfit (bunte Hosenträger) waren auch da. Die Präsentation des Firmengründers(3) war druckreif.

    Sehr eindrucksvoll: Firmen wurden zur Börse gebracht, die eine Wertsteigerung der Aktien gegenüber dem Einstieg zu Beginn der Beratung um bis zu 14.547%! in kürzester Zeit erbrachten. Der Spiegel (5/2000) berichtet gar von der sagenhaften Performance von AOL(4): 53.377%! Das ist offensichtlich im Einzelfall möglich, wenngleich kaum mit realwirtschaftlichen Dingen begründbar. Als Norm für die Ökonomie kann es nicht dienen, denn der erwirtschaftete „Mehrwert“, von dem ein steigender Wohlstand und neue Investitionen letztlich nur finanziert werden können, macht keine Sprünge in derartiger Größenordnung.

    In Deutschland sind es auch nur 0,6% des BIP, in den USA 4%, die als Venture Capital in Unternehmen geschleust werden. VC-„Investoren“ halten das hierzulande auch für „ausbaubar“. Das heißt, daß sich noch mehr aus der Volkswirtschaft herausholen lassen müsse.

    Solch extreme Gewinne sind nur denkbar, wenn ein gegebenes System („gesetzeskonform“) ausgenützt wird, aber es muß zum Kollaps führen, würde es allgemeine Norm. Damit ist es aber parasitär und unsittlich - im Grunde verbrecherisch. Denn irgendwer muß ja für diese exorbitante private Bereicherung bezahlen. Nur im Märchen spinnt das Aschenbuttel aus Stroh Gold für den Märchen-König.

    Machen wir eine kurze Überschlagsrechung, wie viel in Prozent des BIP aus der Volkswirtschaft, unter dem Rendite-Kalkül z. B. von PriceWaterhouseCoopers, herausgeholt wird. Die Prospekt-konformen Annahmen:

    - 30% der VC-Investitionen sind ein „Erfolg“, d. h. sie bringen eine 40% Verzinsung p.a.,

    - 30% "mickern" dahin, d. h. sie bringen gerade den Einsatz wieder,

    - Rest wird ein "Flop", d. h. die Spekulanten verlieren den Einsatz.

    Bei 4% vom BIP als VC-Finanzierung heißt das, nach 6 Jahren(5) wird bei obigem Einsatz in den USA:

    7,5x1,2 + 1,0x1,2 + 0x1,6 = 9,0 + 1,2 + 0 = 10,2% des BIP

    herausgeholt! D. h. das 255% des Kapitaleinsatzes. Das ist eine „konservative“ Rechnung, denn es könnten ja auch 50 und mehr Prozent Rendite p. a. sein, „mickern“ ist bei solchen Erfolgskriterien auch, wenn es nur banküblicher Zinserträge sind und "Flop", wenn man „umsonst“ sein Geld hergegeben hat, also gerade das unverzinste Kapital wieder herausbekommt. D. h. die Bandbreite der „Rendite“ kann durchaus weit darüber - bis zu 17% des BIP, also 425% des Kapitaleinsatzes - gehen.

    Bei einem durchschnittlichen, d.h. VW-konformen Wirtschaftswachstum von 3% wäre der akkumulierte Zuwachs des BIP in den betrachteten 6 Jahren knapp 20%.
    Die Relation der Überbeanspruchung des „wealth of nations“ sieht dann so aus: 0,8% vom BIP wäre der dem BIP-Wachstum entsprechende Zuwachs des eingesetzten VC-Kapitals, wenn es in gleicher Weise wie die Volkswirtschaft Erträge erwirtschaftet hätte; tatsächlich ist der Zuwachs aber über 6 bzw. bis zu 13% des BIP!(6)

    Die Relation VC-Kapital-Zuwachs zu normaler Wachstumsrate der Volkswirtschaft beträgt also(7):

    6,2 (bzw. 13,0) : 0,8 = 7,75 bzw. 16,25

    das ist eine 775% bis 1.625%-ige, überproportionale Steigerung gegenüber „normalem“ Wirtschaftswachstums. Man kann es auch anders ausdrücken: mit einem vergleichsweise geringen Einsatz wird eine Hebelwirkung gemäß obigen Relationen erzeugt, und weit überproportionaler Gewinn aus der Volkswirtschaft gezogen, die aber insgesamt diesen Mehrwert zu schaffen hat. Damit wäre eine unerhörte Umverteilung von der – leistenden – „old economy“ zur weitgehend spekulativen „new economy“ innerhalb kürzester Zeitspannen verbunden. Es muß also auch diese Art der „Real-Wirtschaft“ zum Zusammenbruch führen, selbst wenn sich im Vergleich zu den Exzessen der „finacial markets“ hier die Selbstbedienung noch „bescheiden“ auszunehmen scheint.

    (1) Zum Vergleich: ein Bankkredit zu 7% bedeutet eine Rückzahlung inkl. der Zinsen von ca. dem 1,5-fachen des investierten Kapitals.
    (2) Das ist natürlich kein Vorwurf im strafrechtlichen Sinn, die Gesetze erlauben solche Abzockerei, sondern es handelt sich um eine Kritik aus der Sicht einer organischen Volkswirtschaft.
    (3) Wenn man das System nicht in Frage stellt, wäre das natürlich eine beeindruckende „Erfolgs-Story“ gewesen!
    (4) AOL: America Online.
    (5) Dreißig Prozent des investierten VC-Kapitals - jene 4% BIP - sind 1,2% des BIP, der „Rest“, also vierzig Prozent von 4% BIP entsprechen 1,6% BIP; die Annahme war; 30% erzielen innerhalb von 6 Jahren bei „durchschnittlich“ 40%-iger Wertsteigerung (also das „erfolgreiche“ Drittel) eine Wertsteigerung („Verzinsung“) auf das 7,5-fache, die zweiten 30% bringen nur den Einsatz wieder, 1-facher „Return“ und die restlichen 40% sind verloren und bringen nichts, = 0.
    (6) Die Werte ergeben sich, wenn man die errechneten Wertsteigerungen um das eingesetzte Kapital – jene 4% des BIP – vermindert.
    (7) Der Volkswirtschafts-konformen 20%-igen Steigerung des Einsatzes (= 4% vom BIP) entsprächen die 0,8% des BIP, tatsächlich liegt die Erwartung hinsichtlich der Zuwächse bei obigem Einsatz zwischen bei 6,2 bis 13% des BIP. Eine gigantische Umverteilung zugunsten des spekulativen Kapitals.

    • Tik Tak (kein Partner)
      20. Oktober 2013 13:22

      Und wieder hat der Komiker F.V. einen Logorhoe Beitrag der Sonderklasse geliefert.

      Leider nur der übliche unbelegbare Quatsch bzw. völlig überzogene Rechenspiele und ein wenig Kapitalistenhaß der national sozialistischen Art.
      Vielleicht sollten Sie zum Islam konvertieren, die haben das Zinsverbot wenigstens in ihrer heiligen Schrift festgehalten.
      Dann könnten Sie auch ein paar (gaubens-) inhaltliche Aussagen machen.

      Nach rund 20 Jahren im VC Business kann ich über solche Rechenspielchen nur müde lächeln.

      In der Realität ist ein VC Einsatz kein Kasinobesuch sondern eine wohlüberlegte und sehr gut geprüfte Investition deren Einsatz in den folgenden Jahren beständig begleitet und kontrolliert wird.
      Dazu bedarf es eine Mannschaft von wirtschaftlich und fachlich versierten Spezialisten und keine Casinomentalität.
      PwC, und den Verein kenne ich persönlich sehr gut, mag vielleicht in irgendeiner Broschüre was von 30% Erfolgsquote schreiben, aber das ist im professionellen VC und M&A Bereich einfach falsch.
      Die Erfolgsquoten liegen bei den Profis bei rund 60-80%, allerdings mit wesentlich kleineren ROIs.

      In der Realität wirft ein sehr guter VC Einsatz rund 5-12% p.-a. ab - mehr nicht.
      12% ROI p.a. kann man aktuell im Bereich der Energiewirtschaft oder bei neuen Pharmazeutika erreichen, mit entsprechendem Risiko.

      Ein gutes IPO kann ein Vielfaches abwerfen, allerdings nur dann, wenn die Firma das auch wert ist und das sind weniger als 2-3%.
      Die paar Ausreisser, Google -)

    • F.V. (kein Partner)
      20. Oktober 2013 13:49

      Tik Tak,

      ich weiß, daß Sie alles wissen - und besser dazu. Warum machen sie sich die Mühe das zu lesen, wenn Sie ohnedies schon wissen, daß es Mist ist? Man könnte Sie glatt für einen Masochisten halten.

      Was ich hier berichtete waren nur die Quintessenz eines besonders schicken Seminarvortrages bzw. das, was PWC in ihren Prospekten zum Besten gab.

      Sie werden es mir nicht übel nehmen, wenn ich Sie für ein Arschloch halte, nachdem Sie glauben mich mit der Etikettierung "national sozialistisch" diffamieren zu dürfen.

      Daß die Realität des VC-Business anders aussieht, weiß ich auch, denn selbst beim Betrügen wachsen die Bäume nicht in den Himmel.

    • Tik Tak (kein Partner)
      20. Oktober 2013 17:31

      Tja werter Bankelsänger,

      wenn Sie wissen, daß Sie keine Kinderstube oder Bildung haben, dann ist das der erste Schritt auf einem, für Sie sehr sehr, langen Weg zur Besserung.

      Und ja, ausgehend von Ihren vielen Postings hier sind Sie als Copy&Paste Nazi zu bezeichnen.
      Keine Angst, Sie sind damit nicht allein.
      Zumindest nicht in diesem Forum.

    • Tik Tak (kein Partner)
      20. Oktober 2013 17:51

      Ahh ja, so als kleiner Nachsatz für den bildungsfernen Bankelsänger.
      PWC ist eines von mehreren Beratungsunternehmungen, welche bei meiner VC Firma Beratungsleistungen einkauft.
      Von denen brauche ich keine Unterlagen, die zahlen für Unterlagen aus meinem Haus.
      Auf Ihr Angebot kann ich also verzichten.

    • F.V. (kein Partner)
      20. Oktober 2013 18:13

      Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,

      ich verwahre mich gegen die inkriminierende Bezeichnung als Nazi.

      Ich ersuche Sie diese Anwürfe, die, so sie zutreffen, nach dem österr. StGB jahrelangen Sanktionen nach sich ziehen, wie sie auch die bürgerliche Existenz gefährden, zu unterbinden.

      Ich ersuche sie weiters mir die Identität Tik Taks mitzuteilen, da ich solche Lumpen vor den Kadi zu zitieren beabsichtige.

      Sollten solche Lumpen weiter in dieser Weise agieren, empfehle ich deren Sperre.

      Mit freundlichen Grüßen,

    • mfg (kein Partner)
      20. Oktober 2013 19:32

      Werter Herr F.V.
      Dieser kleine Scheißer TikTak (und wie er sich sonst noch nennt) hat doch gar keine Ahnung was ein Nazi ist. Würde er das wissen, so würde er sich selbst anzeigen müssen.
      Wie gut, dass wir dank Hollywood alle so gut aufgeklärt wurden, wie sich Nazis verhalten. Deshalb erkennt man sie auch sofort.
      Dieses linke bezahlte Gesindel sind Nazis wie sie im Buche stehen. Leider sehen sich diese Trolle nie in den Spiegel, denn sonst müssten sie ständig kotzen. Wie wir alle wissen, ist den Linken nichts zu schäbig, deshalb bezahlen sie solche Trolle um anständige Bürger zu denunzieren. Für mich sind das arme Geschöpfe, denn sie hassen sich im Grunde selbst.

    • Hilfe für den Nazi (kein Partner)
      21. Oktober 2013 13:45

      Jeder macht sich so lächerlich, wie er kann
      Der 1463 verstorbene Nazi François Villon macht sich hier Sorgen um seine "bürgerliche Existenz".
      Brühüll.
      Der Tick Tak hat schon Recht, Sie sind unübersehbar ein Nazi.
      Aber solange Sie sich hinter einem Alias verstecken können Sie gar nicht klagen, so lange sind Sie eine Kunstfigur mit den eindeutigen Ansichten eines grotesk dummen Nazi.
      Tja Burli, dumm gelaufen, Sie machen sich immer wieder lächerlich.
      Entweder veröffentlichen Sie Ihre realen Personendaten oder Sie trollen eben woanders weiter.
      Bei Ihren Gesinnungsgenossen in der APO sind Sie sicher willkommen.

  18. Scarface (kein Partner)
    20. Oktober 2013 08:07

    Auf dem Gebiet des sich lächerlich machen ist Unterberger zweifellos Experte.
    Hier am Beispiel der Geschwindigkeitsbegrenzungen. Die kreuzungsfreie Strecke vor dem Museumsquartier ist 400 Meter lang wenn ich großzügig schätze und soweit ich mich erinnere sogar von einer Ampel unterbrochen. Davor: Große Kreuzung, danach - große Kreuzung. Nach der Definition ist bald was eine kreuzungsfreie Strecke. Ich bin ja nicht der größte Freund von Geschwindigkeitsabzocke und unnötigen Beschränkungen aber Unterbergers Begründungen sind lächerlich.
    Wo soll man denn seiner Meinung nach kontrollieren? Im Idealfall dort wo man selber nicht zu schnell fährt...
    Drängen wird kontrolliert, ist aber leider ungleich schwieriger zu ahnden.
    Kontrollen bei Zevrastreifen sehe ich regelmäßig und die Disziplin ist hier in Ö auch relativ hoch.
    Und Radfahren auf dem Gehsteig? Manchmal ärgerlich? Ja! Gefährlich? Theoretisch ja aber nur in Ausnahmefällen.

  19. Tom Gassner (kein Partner)
    20. Oktober 2013 06:49

    Ich finde es im Gegenzug zu Herrn Unterberger gut, dass die Polizei nur dort blitzt, wo etwas zu holen ist. So kann man sich darauf einstellen. Ich habe trotz meiner mittlerweile fast 50 Lebensjahre noch nie gezahlt. Das geht einfach: Brav sein auf Straßenstücken, wie sie der Herr Unterberger erwähnt, dann gibt es noch genügend andere Straßenstücke, wo man ohne Sicherheitsrisiko schneller unterwegs sein kann.

    Auf der Reichsbrücke wird gern gelasert, sind dort doch 50km/h. Aber mit ein bisschen Fahrpraxis sind dort bei wenig Verkehr 80km/h drin - und bei Schneefahrbahn wird dort sicher nicht gelasert. Grins.

    Oder haben Sie schon einmal erlebt, dass auf einer Autobahnauffahrt die Einhaltung der 130km/h überwacht wurde? Nein, denn erstens bringt es kein Geld, und zweitens gibt es dort im Allgemeinen keine Nischen, hinter denen man sich in Sicherheit bringen kann - Sicherheit ist im übrigen wirklich so gemeint, denn auch beim Lasern kann man nicht einfach ein ziviles Polizeifahrzeug am Abstellstreifen abstellen, es muss rein aus Sicherheitsgründen weg von der Fahrbahn.

    Überprüfen Sie einmal die von Ihnen stets gefahrenen Strecken: Es gibt einige Plätze, an denen man überwachen kann - aber eben nicht viele. Und es müssen Punkte sein, an denen auch nicht so routinierte Fahrer leicht zu schnell sein können.

    • Ein Fan (kein Partner)
      20. Oktober 2013 08:10

      Wow, 80 auf der Reichsbrücke, ein wahrer Held und erst die Sinnhaftigkeit der Geschwindigkeitsüberschreitung auf Beschleunigungsstreifen. So cool und intelligent will ich mit 50 auch sein!

  20. Janukowitsch (kein Partner)
    20. Oktober 2013 01:52

    Gehen Sie Herr Unterberger,

    nicht die Ukraine ist eine Semidiktatur, sondern die Europäische Union.

    In der Ukraine wurde bloß die Colour Revolution von Soros/Ostküste 2010 umgedreht. Seither gilt sie natürlich wieder als "autoritäre Diktatur". Es ist allerdings eine Schande, dass die korrupte Timoschenko ausreisen darf, aber die westliche Kabale kümmert sich halt brav um ihre Marionetten.

    http://www.globalresearch.ca/ukraine-geopolitics-and-the-us-nato-military-agenda-tectonic-shift-in-heartland-power

  21. Haider
    20. Oktober 2013 00:45

    Zu (fast) jedem Punkt AU's "No-go-Liste" fiele mir Vieles ein. Nehmen wir aber nur den Letzten. Wenn's der Wr. Stadtverwaltung nur um Abzocke geht (und dies ist wohl so), dann braucht sie nur Kennzeichen für Fahrräder einzuführen und könnte endlich all die gemeingefährlichen Radrambos zur Kassa bitten - derzeit sind die Polizisten bestenfalls hilflose Zuschauer. Gleichzeitig könnte endlich ein wesentlicher Beitrag zur Budgetsanierung geleistet werden, der sogar vom Bürger begrüßt werden würde. Natürlich wären die griechische Zahlücke Vassilakuh und der grüne Fahrradflüsterer Chorherr kaum glücklich darüber. Aber wenn dem wirklich so ist, dann wäre die Aktion a priori goldrichtig!

    • Rider on the Storm (kein Partner)
      20. Oktober 2013 08:14

      Bevor du so einen Schmarrn laberst solltest du vielleicht mal eine Blick in die Unfallstatistik werfen. Man mag ja darüber diskutieren wie ärgerlich undisziplinierte Radler sein können aber für die Gemeingefährlicheit muss sich ein Pedalritter schon sehr anstrengen.

  22. Josef Maierhofer
    19. Oktober 2013 14:49

    Was heißt lächerlich, nein politisch korrekt ist das doch, oder ?

    Sind ja alles Gutmenschen in ihrer Schlechtigkeit, die allzu oft am Rander der Kriminalität dahinschrammt.

    Sie bilden quasi die Spitze des Eisberges an Dummheit, Dreistigkeit, Ignoranz und sind Fassade für das Schlimme, das man verstecken will.

    Gesetzlosigkeit wird solcherart 'hoffähig gemacht.

    Wieder ein Beweis, was Ideologie (=Idiotie) anrichtet.

  23. logiker2
    19. Oktober 2013 12:13

    " Das ist wohlgemerkt dieselbe Polizei, die Diebstähle und Einbrüche mit wachsendem Desinteresse zur Kenntnis nimmt, und die auch absolut nichts zu deren Aufklärung unternimmt. " Das ist durchaus verständlich, könnten doch (wahrscheinlich in den meisten Fällen) Ausländer die Täter sein. Und dann ist nichts mehr mit Beförderung, Leistungsprämie usw. sondern Disziplinarverfahren wegen Diskriminierung.

  24. Jewgeni Gorowikow
    19. Oktober 2013 11:13

    Noch eine "Lächerlichkeit":

    Angeblich soll in den nächsten Tagen die Inseraten-Anklage gegen Faymann und Ostermayer (die beiden starken Männer bei den Koalitionsverhandlungen) beendet und niedergelegt werden:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/1466417/Inserate_Affaere-Welche-Affaere?offset=25&page=2#kommentar0

    Da müssen alle Alarmglocken läuten!!

    Was macht unsere Frau Justizministerin Karl?

    Noch nie wie jetzt (nach der Wahl u. ihrer fast schon sicheren Ablöse) war Frau BM Karl schwächer als jetzt. Da spielen offenbar Sektionschef Christian Pilnacek und andere Katz und Maus mit der Ministerin.


    Video mit dem ZIB2-Interview mit Ostermayer vom September 2011 zum Thema:

    http://www.youtube.com/watch?v=_PF4J2az1Gw

    • dssm
      19. Oktober 2013 12:12

      Das ist ein völlig übliches Vorgehen, am Ende der Amtszeit gibt es großzügige Amnestien. Auch die Foltergeneräle in Argentinien haben sich am Ende ihrer ‚Amtszeit’ eine Amnestie verpasst – Herr Faymann und Herr Ostermann befinden sich also in einer durchaus ehrenwerten Gesellschaft.

      Andererseits wurde die grün/blaue SPÖVP von der überwältigenden Mehrheit der Wähler wiedergewählt, so gesehen muss demokratische Notwendigkeit nach mehrheitsfähigen Repräsentanten vor rechtsstaatlichen Überlegungen stehen.

    • Freak77
      19. Oktober 2013 12:12

      Die Sache mit der Inseratenanklage wird jetzt also Verhandlungsmasse bei den Koalitiosverhandlungen, so nach dem Motto: "die Westen von Faymann und Ostermayer müssen Justiz-offiziell weiß gewaschen werden."

      Die SPÖ-Verhandlungs-Delegation wird alles tun um die Niederschlagung der Inseraten-Anklage als kleingedruckten Text in den Koalitionsvertrag hinein zu reklamieren.

      Gut möglich dass da ein Kuhhandel in der Art entsteht: "Die ÖVP bekommt in der neuen Koalitionsregierung die Agenden X dazu und einen zusätzlichen Staatssekretär. Dafür muss aber im Gegenzug die Inseraten-Anklage beendet werden."
      ~~~~~

      Ein interessantes Posting vom Presse-Leserforum auf:
      http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/kordiconomy/1466417/Inserate_Affaere-Welche-Affaere?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

      von "Sandwalk" ( 19.10.2013; 07:58 ):

      Der Fall Lucona ...

      ... ist - aus juristischer Sicht - ähnlich gelaufen. Obwohl längst klar war, wirklich ratzfatz klar war, dass der Oberkumpel der Roten, der alkoholkranke Demel-Proksch, eine Mordssauerei angerichtet hat, versicherte der damalige Justizminister Ofner der SPÖ-FPÖ-Koalition (ja, das gabs wirklich einmal), dass "die Suppe zu dünn sei".

      Erst als die Sache beim allerschlechtesten Willen nicht mehr zu vertuschen war, kam es zum Proksch-Prozess.

      Man wird die Inseratengeschichte abwürgen.
      Was denn sonst!

    • Guter Rat (kein Partner)
      20. Oktober 2013 00:50

      Ich gebe der ÖVP den guten Rat endlich die korrupte roten Amtsträgerschaft der Justiz auszuliefern, sonst wird die ÖVP wie die Democrazia Cristiana enden.

      Nochmals Tricks ala Team Stronach/NEOS wird es in der Form vor dem Hintergrund des drohenden Dollar- und Eurokollapses nicht mehr spielen.

    • Haider
      20. Oktober 2013 00:51

      Freak 77
      Wie schaut Österreichs Regierung fast immer (seit 1945) aus: Die eine Hälfte der Mitglieder haßt die Sozen und die andere Hälfte die Schwarzen. Gemeinsam verraten sie Österreich.

  25. terbuan
    19. Oktober 2013 10:42

    Die Lister der Lächerlichkeiten ließe sich beliebig fortsetzen.....
    Leider hat Schopenhauer in vielen Fällen recht wenn er meinte:

    "Jedes Ding erscheint zuerst lächerlich,
    dann wird es bekämpft,
    schließlich ist es selbstverständlich."

    • Markus Theiner
      19. Oktober 2013 13:43

      Dieser Spruch ist leider völliger Unsinn.

      Die meisten Dinge erscheinen zuerst lächerlich, weil Menschen im Durchschnitt recht konservativ und neuen Dingen gegenüber nicht sehr aufgeschlossen sind.
      Dementsprechend ist fast (!) alles was heute selbstverständlich ist mal als Lächerlich betrachtet und bekämpft worden.

      Das bedeutet aber nicht im Umkehrschluss, dass jedes Ding, das lächerlich erscheint, später selbstverständlich wird. Oder das bleibt.
      Selbstverständlich wird es nur, wenn es den Kampf in der zweiten Zeile übersteht.
      Und dass es selbstverständlich geworden ist bedeutet auch nicht, dass es nicht mehr bekämpft wird.

    • werauchimmer
      19. Oktober 2013 14:29

      @ Theiner

      Selbstverständlich wird es nur, wenn es den Kampf in der zweiten Zeile übersteht.

      Welcher Kampf, bitte, in Zeiten wie diesen? Außer mit diversen Keulen vor und hinter gepolsterten Türen gibt es keine geistige Auseinandersetzung mehr, allenfalls wird von Journalisten auftragsgemäß unter's Volk gebracht, was diverse Think Tanks sich ausgedacht haben ...

  26. dssm
    19. Oktober 2013 10:04

    Hier sind Äpfel und Birnen gemischt.
    Wenn die Polizei in erster Linie Geld eintreiben soll – na und? Das war in Bananenrepubliken schon immer so.
    Wenn ein Gewerkschafter seine Macht zur persönlichen Bereicherung missbraucht – na und? Er ist Sozialist und die sind halt so.
    Oder der ORF mehr Geld für mehr sozialistische Propaganda, und siehe eins darüber, utopische Vergütungen für die linkslastigen, um 'Gerechtigkeit' kämpfenden Damen und Herrn, braucht – na und? Das war immer so und wird bis zur Auflösung des ORF so bleiben.

    Wenn die Finanzierung des Klein- und Mittelstandes abgedreht wird, so ist die Konsequenz: Armut für Alle!
    Gerade Österreich, wie auch das südliche Deutschland und nördlichste Italien sind von dieser Regelung extrem betroffen, aus historischen Gründen. Es wäre also im Blog durchaus diskutierenswert ob dieser Weg behalten werden soll oder dem aktuellen Trend zu Megabanken gefolgt werden soll, ob also lieber ÖVAG anstatt kleine Volksbanken, lieber RI anstatt der Raika ums Eck, lieber eine Zentralsparkasse anstatt viele Stadtsparkassen. Durch das Mischen von grundverschiedenen Themen ist die nicht möglich.

    Also erneut die Bitte an Herrn AU: Themen einzeln behandeln.

  27. Wolfgang Bauer
    19. Oktober 2013 09:15

    Mitterlehners Argument erinnert frappierend an den uralten Bobby-Witz, in dem der Graf dem Dackel seines Freundes Rudi dadurch die versprochene tägliche Freude macht, dass er ihn wieder laufen lässt, nachdem er ihn am Schwanz haltend mehrmals schmerzhaft in der Luft herumgewirbelt hat.

  28. Politicus1
    19. Oktober 2013 08:51

    Mitterlehner: er hat in Brüssel mitgestimmt, dass wir keine Glühlampen mehr kaufen können und belgische Leuchtmittelerzeuger ihr Geschäft machen.
    Küberl, Landau und Co: sie betreiben in Österreich bereits mehr Asylantenheime als Pflegeheime für Österreicher. Wie heißt es in den Wiener Straßenbahnen: "Bitte überlassen Sie ihren Sitzplatz jenen, die ihn notwendiger brauchen!" ...
    ORF: kann mir jemand erklären, wieso ich dem ORF eine beträchtliche Gebühr zahlen muss, wenn ich deutsche Sender schaue, deren Programm über eine von mir bezahlte Satellitenanlage vom Astra-Satelliten (den auch die deutschen Sender mitfinanzieren) zu meinem TV-Gerät kommt?
    Wiener Polizei: Der Wiener Polizeichef Dr. Pürstl ist für den Vollzug der Fremdden- und Aufenthaltsgesetze in Wien verantwortlich? Ist das Servitenkloster exterritorialer Boden, wo österreichische Gesetze nichts gelten?

    • OMalley
      19. Oktober 2013 09:55

      ORF abmelden- Wir sind nicht mehr im dritten Reich, wo der " Reichsrundfunk" allein gestattet war. Das Hören von " Feindsendern" kann der ORF nicht verbieten indem eine Zwangsgebühr für den Besitz eines Empfangsgerätes eingehoben wird. Die ORF CODE - karte unbrauchbarr machen und einsenden. Ich bin so erfolgreich vorgegangen.

    • dssm
      19. Oktober 2013 10:10

      @OMalley
      Bei uns wurde wegen des Besitzes von 'Geräten welche für den Empfang geeignet sein könnten', also Computer, die ORF-Steuer vorgeschrieben und dabei sehr deutlich klargestellt, ob man schaut oder nicht ist unerheblich, ob man überhaupt den ORF empfangen kann oder nicht ebenso – es reicht die theoretische Möglichkeit.

      Haben Sie ein einschlägiges Gerichtsurteil?

    • Politicus1
      19. Oktober 2013 10:21

      dssm:
      ob die ASFINAG auch auf solche Ideen kommen kann:
      jeder Autobesitzer MUSS eine Autobahngebühr zahlen, denn er könnte ja auch mit seinem Auto einmal über eine Autobahn fahren ...

    • dssm
      19. Oktober 2013 10:42

      @Politicus1
      Man sollte allen Hausfrauen vorbeugend einsperren, denn sie besitzen 'große', 'scharfe' und 'spitze' Messer ohne eine staatliche Ausbildung und Prüfung absolviert zu haben. Sie könnten daher jemanden verletzen!
      Oder besser einen Sonderbeitrag zur Krankenversicherung einheben, um die armen, rein theoretisch möglichen Opfer behandeln zu könnne.

    • Riese35
      19. Oktober 2013 10:56

      @dssm: >> "Man sollte allen Hausfrauen vorbeugend einsperren, denn sie besitzen 'große', 'scharfe' und 'spitze' Messer ohne eine staatliche Ausbildung und Prüfung absolviert zu haben."

      Bitte nicht so ulken: Wir sind leider auf dem besten Weg dahin. Traurig, aber wahr.

  29. Cotopaxi
  30. Riese35
    19. Oktober 2013 01:30

    Daß die angeführten Aktionen lächerlich wären, ist eine grobe Verharmlosung. Sie sind gemeingefährlich. Und wieder schläft ein Großteil derer (insbesondere ÖVP und deren Umfeld, Kirche), die das eigentlich verhindern und dagegen ankämpfen müßten. Die, die es sich richten können, haben nämlich den Wehrwillen komplett aufgegeben und gefallen sich im Zivildienst oder lassen sich gleich untauglich schreiben - das Leben ist schön!

  31. plusminus
    19. Oktober 2013 01:14

    "Sich-lächerlich-Macher" ist mir ein viel zu gelinder Ausdruck für die teilweisen Ungeheuerlichkeiten der besonderen Art:

    * Mitterlehner und burgenländischer Landtag gehören in die Kategorie Lug und Trug in der Politik - das ist äußerst bedenklich und führt schon seit langem zu eben dieser Verdrossenheit!

    * Siemens-Gesamtbetriebsrat Lothar Adler und Wiener Polizei gehören in die Kategorie freche Abzocke, genauso wie jüngst Walter Steidl und "Moneyka" Lindner. Wobei man der Wiener Polizei zugute halten muß, daß sie in ihrem Fall weisungsgebunden ist, was man vom Rest keinesfalls behaupten kann.

    * Arbeitsgruppe ORF und Unterlaufen des erfolgreichen EU-Volksbegehrens "ONE OF US" gehören in die Kategorie linkstotalitäre Meinungsdiktatur bzw. Gesellschaftsbevormundung, gegen die wir uns mit allen zur Verfügung stehenden Mittel wehren müssen, sonst enden wir am Müllhaufen der Geschichte!

    * Die Caritas-Bosse Küberl und Landau müssen sich mit ihren Statements und Forderungen endlich an die Trennung von Kirche und Staat bzw. Politik halten, wie es in unserem Rechtsstaat vereinbart wurde. Als glatte Rechtsbrecher sollte man ihnen immer mehr den (Spenden-)Geldhahn zudrehen, eine andere Sprache verstehen sie nicht!

    * Wirklich lächerlich - jedoch gefährlich lächerlich - macht sie tatsächlich die EU mit dieser Junktimierung von Timoschenko und einer Fortsetzung der Assoziierungsverhandlungen. Das öffnet lediglich weiteren Erpressungen Tür und Tor. Aber bei dem derzeitigen Zustand dieser Europäischen Union wundert mich sowieso nichts mehr.

    Wenn man die aufgelisteten "Kinder beim richtigen Namen nennt", kann man sich nurmehr die Haare raufen über so viel UNVERFRORENHEIT auf einem Schlag!

    • plusminus
      19. Oktober 2013 01:33

      Ich verbessere:

      "......macht SICH tatsächlich die EU mit..................". Tut leid! ;-)

  32. kritikos
    19. Oktober 2013 01:10

    Ich fange bei den Caritas-Chefs an. Unser Erzbischof ist zwar Dominikaner, tut aber sehr franziskanisch. Wirklich und wenn, warum? Man gewinnt den Eindruck, dass er z.B. bei der Asylantensache Votivkirche keine gezeigte Akkordanz mit seinen Kollegen hatte.
    Die Polizei macht sich leider gar nicht lächerlich, denn sie kassiert seit Jahren gezielt zwecks Geldbeschaffung, eben besonders in Wien. Dort hat sie Rückhalt und es ist nicht sehr strapaziös. Aber, aber, wer wird solche Absichten unterstellen?!
    Warum heult die ganze Medienwelt nicht auf beim Gehalt der Herrn Betriebsrats?
    No na, er ist ideologisch dieser Welt seelenverwandt, d.h. richtiger: sie ist mit ihm ideologisch eins.
    Und der ORF gehört seit langem zerschlagen. Die Mitarbeiter der Alpine sind zum größeren Teil anderswo untergekommen. Warum nicht die gefeuerten ORF-Chefs? Vielleicht bei Rot oder Grün, bei Caritas oder im Ausland - wegen der Sprach- und Kulturkenntnisse.
    Bei Mitterlehner und dem Burgenland kann man nur duldend schweigen: der eine geht hoffentlich eh' und Ostösterreich ist halt ein wenig pannonisch.
    Ärger ist es mit der EU. Die ich auch nicht (leider!) als lächrlich da stehend empfinde: traditionell europäische Wertvorstellungen sind dort offenbar in der Versenkung verschwunden. Die islamischen werden wohl bald offen auftreten. Und zur Ukraine: Wir haben in dieser glücklosen EU schon einige jämmerliche Mitglieder, warum ist man auf ein weiteres so happig? Wer steht da dahinter? Wieder, wie bei Griechenland und dem Aspiranten Türkei, die USA? Oder haben sich im Hintergrund andere Mächte etabliert?

  33. socrates
    19. Oktober 2013 01:02

    Ein Freund, der sein Geld in Aktien anlegt, nannte mir als Grund: Er betrachtet die österreichische Wirtschaft, lernt eine Menge und fördert die Firmen, die seine Pension sichern.
    Die Politiker tun genau das Gegenteil: Sie spekulieren mit unseren Steuergeldern im Ausland, schwächen unsere Wirtschaft und haften mit unserem Steuergeld.
    Wenn die EU eine Vereinigung für freie Wirtschaft und Handel ist, wieso verlangt sie die Freiheit der von einem ordentlichen Gericht verurteilten Defraudantin und mutmaßlich an Morden beteiligten Timoschenko? Nur weil sie eine jüdische Freimaurerin ist?
    Unsere Medien berichten dafür nicht über den Freihandelsvertrag EU - Canada. Das soll eine Demokratie sein? Es sieht eher nach Diktatur der Kapitalisten asu.

  34. Brigitte Imb
    19. Oktober 2013 00:44

    Der Dottore hat einen Lächerlichkeitsproponenten übersehen.

    Leitl will ins Außenministerium, dann in die Hofburg

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/kulisse/1466406/Leitl-will-ins-Aussenministerium-dann-in-die-Hofburg?_vl_backlink=/home/index.do

    • plusminus
      19. Oktober 2013 01:16

      @Brigitte Imb

      Ich fürchte, er wird seinen Plan mit der Hofburg realisieren können.
      Nach Fischer ist leider alles möglich! ;-)

    • Brigitte Imb
      19. Oktober 2013 01:28

      Schlechtes Kabarett wird zur Realität!?

      Zum Lächelkanzler gesellt sich womöglich ein Lächelpräsident. Österreich ist wirklich zu einem lächerlichen Operettenstaat verkommen.

      Diese Personen lassen sich ein Krönchen aufsetzen, dabei verdienen sie lediglich einen alten "Nachtscherm".

    • plusminus
      19. Oktober 2013 01:35

      @Brigitte Imb

      Oder ein Nudelsieb, das ist ja derzeit groß in Mode! ;-)

    • Pumuckl
      19. Oktober 2013 23:17

      Hat die ÖVP den Wahlkampf für die NR-Wahl 2006 vergessen?

      Lebensgroß auf Plakaten abgebildet:

      WOLFGANG SCHÜSSEL UND CHRISTIOPH LEITL

      Die ÖVP verlor völlig überraschend den sicher scheinenden ersten Platz an eine
      vom BAWAG-Skandal geschüttelte SPÖ.


      Fotogener ist Leitl seither sicher nicht geworden und, sollte er über besondere Qualifikationen verfügen, sind sie den Österreichern nicht bekannt!

      Leitl hat halt keines jener Plakatgesichter, welche leider oft die Zustimmung
      des Wahlbürgers bewirken.

    • F.V. (kein Partner)
      20. Oktober 2013 14:57

      Pumuckl,

      tun sie das Kampfgrinsen Leitls nicht so abwerten.

      Das und eine Reihe schön hergerichteter Zähne ist doch schon was.

    • Pumuckl
      20. Oktober 2013 20:35

      F.V. (k.P.) 14:57

      Nicht Leitl's Lächeln galt meine Abwertung, sondern den Wahlkampf-Managern der ÖVP!

      Auf ein sehr fundiertes, besorgtes Schreiben, welches ein besorgter Bürger über eine der Ursachen der dramatisch ansteigenden Staatsverschuldung an Leitl richtete, wurde immerhin seriös geantwortet.

      Leitl hat diese redliche Beantwortung zumindest unterzeichnet.

      Im Gegensatz zu 80 - 90% der Wahlbürger hatte ich also immerhin eine positive Wahrnehmung von Christoph Leitl.

      Diese 80 - 90% der Wähler haben also nur die Darstellung von Leitl's Physiognomie auf den Plakaten, um seine Qualität als Politiker zu beurteilen.

      Eine Darstellung seiner Kompetenzen blieb man den Bürgern schuldig!

      Ich hatte vor einigen Jahren Gelegenheit zu einem längeren Gespräch mit dem vom Kanzler zum Parlamentarier " abgestiegenen " Dr. Wolfgang Schüssel und sagte ihm u.a. sinngemäß Obiges und wörtlich:

      Die, EINST STAATSTRAGENDE ÖVP ist unfähig Wahlkämpfe zu führen!

      Dr. Schüssel widersprach mir nicht!





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