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Barack Obama siegt, die Bürger zahlen

Barack Obama hat den Krieg der gegenseitigen Erpressungen gewonnen. Er konnte länger, als die Republikaner ihn bedroht haben, das Messer am Hals der Gegenseite halten. Die Demokraten und die linken Medien können jubeln: Das Schuldenmachen geht vorerst ungehindert weiter.

Die Hauptursache, warum der Machtkampf so ausgegangen ist, ist klar: Die Demokraten haben das Match um die öffentliche Meinung gewonnen. Dort wurde nicht mehr die teure Obamacare zur Diskussion gestellt. Dort wurde auch keine Grundsatzdiskussion über die ständige Schuldenexplosion geführt. Dort war bis auf wenige Ausnahmen nur der kollektive Ruf zu hören: Das Geld muss wieder her!

Natürlich kann eine exzessive Schuldenpolitik nicht von einem Tag auf den anderen gestoppt werden; das ginge nur durch den Stopp einer Reihe ganz konkreter Einzelprogramme, wo man aber immer zuerst mit einer Lobby fertigwerden muss. Natürlich ist Obamas Gesundheitsreform schon korrekt durch die gesamte Gesetzgebungsmaschinerie durchgegangen, sodass jetzt vielen, auch einst ablehnenden Amerikanern eine nachträgliche Rücknahme als nicht sonderlich fair erschienen ist. Und natürlich haben die Republikaner schlecht taktiert: Wenn man die schlechteren Karten hat, sollte man nicht unbedingt den Einsatz ständig erhöhen – vor allem wenn man die Karten beider Seiten kennt.

Aber ebenso natürlich ist Obamacare ein weiterer Schritt in die völlig falsche Richtung: Dadurch wird das langfristig absolut unfinanzierbare Wohlfahrtssystem noch weiter aufgebläht. Natürlich ist dem Präsidenten auch vorzuwerfen, dass er noch nie substanziellen Einsparungen vorgeschlagen hat, um den amerikanischen Haushalt wieder in Ordnung zu bringen: Etwa im Gesundheitssektor könnte das durch eine radikale Eindämmung der absurd hohen Haftungskosten für wirkliche und angebliche Kunstfehler (samt den aufwendigen Absicherungsmaßnahmen jedes einzelnen Arztes) begonnen werden. Dieser Sektor verschlingt ja in den USA jetzt schon einen viel höheren Anteil des Nationaleinkommens als in europäischen Ländern.

Manche werden freilich jetzt meinen: Das System, Schulden ständig durch immer noch höhere Schulden zu finanzieren, hat doch bisher ganz gut funktioniert. Im Grund geht das exzessive Schuldenmachen doch schon seit über 40 Jahren so. Die rund 13 Prozent der Weltbevölkerung in Europa und Nordamerika geben heute schon 88 Prozent der weltweiten Wohlfahrtsausgaben aus. Sie glauben irgendwie sogar, einen naturgesetzlichen Anspruch darauf zu haben, während von China bis Brasilien die Menschen halt von ihrer Arbeit statt von der Wohlfahrt leben sollen. Das heißt mit anderen Worten: Die Nachkriegsgeneration kann möglicherweise ihr ganzes Leben unbeschadet im ständigen Konsumrausch auf Kosten der nächsten Generation genießen.

Je länger sie das kann, umso weniger wird sie logischerweise zum Umdenken bereit sein. Und irgendwann schleicht sich angesichts eines so langen „Gut ist‘s gegangen, nichts ist geschehen“ natürlich das Gefühl ins Bewusstsein ein, das könne ohnedies ewig so weitergehen.

Wer aber darauf hinweist, dass zwangsläufig die Katastrophe umso größer wird, je länger das tatsächlich so weitergeht, wird als „erzkonservativ“, „radikal“, „hinterwäldlerisch“, „unsozial“, „neoliberal“ (was auch immer das alles heißen soll) hingestellt. Das Denunziations-Spiel ist jetzt jedenfalls in Washington wieder einmal perfekt aufgegangen.

In der Tat werden Bevölkerungen und damit Regierungen erst wirklich in der großen Mehrheit umdenken, wenn es schon zu spät ist. All die schon längst erkennbaren Warnsignale werden ja von den Medien und der Öffentlichkeit total ignoriert. Dabei sind sie sie durch die ständig steigende Arbeitslosigkeit und die schrittweise Enteignung der Sparguthaben durch nur noch mikroskopisch über Null liegende Zinsen für die Betroffenen bereits massiv spürbar. Auch wenn sie zweifellos nur ein Vorspiel sind.

Jetzt einmal feiern wir wieder schön, dass der Tanz auf der Titanic vorerst weitergehen kann. Und wenn das Schiff gegen den Eisberg kracht, brauchen die Medien nur noch die Schuldigen zu finden. Und das werden dann natürlich jene sein, die vor dem Eisberg gewarnt haben.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2013 13:04

    ALVATRISCH, ja altvatrisch wird man heute im Freundeskreis genannt, wenn man die Schuldenpolitik verurteilt.
    Diesen Ausdruck kann AU noch seiner Denunziationsliste hinzufuegen.
    Der Ausdruck klingt harmlos, ist aber fast schlimmer als die anderen, denn der Warner wird als altmodischer Dodel und brabbelnder Tattergreis dargestellt, also laecherlich und damit vollkommen unglaubwuerdig gemacht.

    Nun, ich habe durch altvatrisches Verhalten, naemlich mehr einzunehmen als auszugeben und die Ueberschuesse nicht zu konsumieren, sondern bis auf den letzten Groschen zu re-investieren, 3 buchhalterisch mausetote Firmen wieder zum Leben erweckt und eine nette Anzahl von Arbeitsplaetzen gesichert.

    Interessanterweise wirkt altvatrische Leistungsbereitschaft, Sparsamkeit, Puenktlichkeit, Genauigkeit, Verlaesslichkeit, Korrektheit, gepaart mit dem richtigen Schuss von Kreativitaet in der Wirtschaft praktisch immer.
    In unserer verkommenen Wohlstandsgesellschaft zaehlt dagegen immer mehr Nehmen vom anderen, Leben auf Zukunftskosten. Das ist fortschrittlich, modern und aufgeklaert.

    Ich lass mich seitdem gern altvatrisch schimpfen, vor allem von den flotten Bruchpiloten, die ihre Firmen in den Ruin gewirtschaftet haben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2013 20:21

    OT--- aber diese Reaktion war eigentlich zu erwarten. Was in Berlin seinen Anfang nimmt, wird sich nicht nur in ganz D, sondern auch bei uns in Ö notgedrungen fortsetzen. Ich kann die Eltern sehr gut verstehen, wenn sie auf diese Weise reagieren. Eine Sauerei aber ist, daß diese Eltern doppelt zur Kasse gebeten werden: Einmal finanzieren sie über ihre Steuer das sündhaft teure Schulwesen für die Ausländerkinder, zudem müssen sie in den Privatschulen Schulgeld zahlen und nicht zu knapp! Versprochene Kulturbereicherung, wo bist du???

    SCHÜLER in BERLIN KEHREN den ÖFFENTLICHEN SCHULEN den RÜCKEN

    http://www.unzensuriert.at/content/0014215-Sch-ler-Berlin-kehren-den-ffentlichen-Schulen-den-R-cken

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2013 14:13

    OT - Klimawandelflüchtling

    Die Caritas und alle übrigen NGOs werden bald aufspringen auf diesen Zug und uns die afrikanischen "Flüchtlinge" "schmackhaft" machen, bzw. FORDERN................

    http://orf.at/#/stories/2202731/

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2013 15:07

    'Hamas wieder einmal packt', wir linkes Pack, wir Realitätsverweigerer, wir Vollidioten.

    Das Schiff sinkt und diese Vollkoffer schlagen ein weiteres Leck, Obama an der Spitze, Spitze, der Gipfel der Dummheit.

    Können diese Leute und die Schreiberlinge darüber und die 'Abschreiberlinge' nicht mehr selbst denken ?

    Hier sieht man, was Ideologie (=Idiotie) anrichten.

    Sicher wird Herr Dr. Unterberger und 'seinesgleichen' schuld sein an dem kommenden Unglück, haben sie es doch förmlich herbeigeredet.

    Das ist der Stoff aus dem Bürgerkriege sind, nämlich genug nicht denkende Vollidioten und ihre Hetzer dazu.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2013 16:16

    Unser weiser, ja, allwissender ORF hat es ja immer schon gewußt, daß Obama und seine Demokraten die Guten sind, die Republikaner hingegen die Bösen. Alleine der Tonfall und die Wortwahl der Sprecher läßt keinen Zweifel!

    Das gleiche gilt sowohl beim Thema Syrien--- obwohl sich die "guten" Feinde Assads längst gegenseitig die Schädel einschlagen--- als auch einst bei Saddam Husseins Irak. Der ORF, verkörpert durch den Korrespondenten El Gawhari, wußte natürlich immer sogleich, wie schön es sich demnächst anfühlen wird, wenn die "Machthaber" und "Diktatoren" endlich gestürzt und umgebracht werden und der "Arabische Frühling" Einzug hält. Dieser scheint jedoch in sehr weiter Ferne zu sein. Derweilen wird gemordet, was das Zeug hält. Eine herbe Enttäuschung für den ORF, weil er sich immer so fürchterlich verschätzt.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2013 15:09

    Es gibt keine Gewinner in diesem Hütchenspiel mit Ausnahme der US-Notenbank, der privaten FED.
    Sie ist mit 2,1 Bill. USD mittlerweile der größte Gläubiger der Vereinigten Staaten, noch vor China mit 1,3 Bill. und Japan mit 1,1 Bill.
    Verlierer ist das amerikanische Volk, denn man kann sich schon sehr gut vorstellen, dass in nicht so ferner Zukunft das ganze Land einigen reichen Familien, den Eigentümern der FED, gehören wird!

    ....siehe auch den kürzlich verlinkten Kommentar: "Der brutalste Raubzug aller Zeiten: Wie die Banken den Crash planen":
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/15/der-brutalste-raubzug-aller-zeiten-wie-die-banken-den-crash-planen/

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2013 19:19

    "Der Staat war der Feind des ehrlichen Bürgers geworden. Er honorierte Ordnung nicht mehr, er ließ dem Krankhaftem allen Schutz angedeihen und nannte das human. Der Anständige war ihm als lebender Vorwurf suspekt und wurde diffamiert, um nicht zum Ankläger werden zu können. Die Staatskasse verschwendete die Steuergelder in die Unterhaltung von Volksluxusbäder und ernährte die Masse der untertänigen Proletarier von der Wiege bis zur Bahre. Die Inflation griff rapide um sich. Ein Denar, längst nicht mehr aus Silber, hatte zur Zeit Commodus wenigstens noch den Wert von einigen Pfennigen. Hundert Jahre genügten, um ihn zu einem tausendstel Teil sinken zu lassen. Der Staat gab dieses Schundgeld an die Beamten und Angestellten des ganzen Reiches aus, lehnte aber selbst, sobald es zu ihm zurücklief, die Annahme als Falschgeld ab. Er war zum Verbrecher geworden"

    Joachim Fernau in "Cäsar läßt grüßen" über die letzten Entwicklungen im untergehenden Rom.

    Wie weit sind wir noch davon entfernt?
    Nicht nur in den USA, sondern auch wir in Europa?

    Wollen wir uns in Europa trösten, dann durch einen entscheidenden Unterschied.
    Die USA führen, ähnlich der Römer, weltweite Kriege, um das eigene Volk auf Kosten unterjochter Staaten zu füttern. Obama ist da, wie die meisten seiner Vorgänger, nur eine Marionette.
    Wir in Europa sind uns dazu zu uneinig. Insoferne hat das vielleicht sein Gutes!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Knölge
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2013 14:26

    Daß nicht nur die österreichischen und deutschen Sozialsysteme mindestens an der Belastungsgrenze angelangt sind, ist gar keine Frage.

    Wenn Herr Unterberger aber von einem langfristig absolut unfinanzierbaren Wohlfahrtssystem in den USA spricht, stimme ich ihm nicht zu. Das Problem in Amerika ist nicht Obamacare, das Problem ist Obama, bei dem wohl die Wahrnehmung seiner Person und sein Handeln wie bei kaum einem anderen Präsidenten auseinanderklafft. Es ist überhaupt nicht einzusehen, wieso ein Land, dessen BIP pro Person höher ist als das deutsche, sich nicht wenigstens eine gesundheitliche Grundversorgung leisten kann. Das Geschrei, daß die Wirtschaft dann leide, widerlegen Länder wie Dänemark oder die Schweiz.

    Dennoch, Obama hat seinem Land schwerstens geschadet, seine Schuldenmacherei ist unentschuldbar, und wer glaubt, die Krankenversicherung sei der Grund, greift viel zu kurz.

    Ich habe es schon einmal gesagt, Obama hat ein Gesetz, das die oberen 10 % steuerlich besonders bevorzugt und von Bush erlassen wurde, verlängert. Und warum wir Deutschen so unfaßbar hohe Energiesteuern zahlen, Griechenland, den Euro und die Welt retten und auch noch eine Zuwanderung in die Sozialsysteme finanzieren müssen, ohne daß gleich die ganze Wirtschaft zusammenbricht (o.k., das dauert noch etwas), die USA aber lieber Bankrott gehen, als ein wenig an der Steuerschraube zu drehen und zu sparen, erschließt sich mir nicht.


alle Kommentare

  1. Maverick (kein Partner)
    23. Januar 2015 10:51

    Now I feel stdpui. That's cleared it up for me

  2. Xolani (kein Partner)
    21. Januar 2015 17:42

    You really saved my skin with this inortmaoifn. Thanks!

  3. Khimmy (kein Partner)
    20. Januar 2015 13:20

    More posts of this quitlay. Not the usual c***, please

  4. Abgesangsinger (kein Partner)
    20. Oktober 2013 21:06

    Das polemische Unterbergerle vergisst, dass eine Krankenversicherung für alle in Europa schon lange Realität und auch gut ist. Oder will das Unterbergerle das tatsächlich in Frage stellen? Als Einziger auf weiter Flur?

    Dass das Scheuklappenträgerle Unterberger mit in den Chor der reaktionären Tea-Party-Bewegung einstimmt, hat doch nur genau einen Grund: "Obama ist ein Linker".

    So erwartbar wie langweilig. Unterbergerle, deinen Ruf als seriöser Journalist hast du dir schon lange zerstört, also ist es ehh wurscht, welchen Blödsinn du hier als das Pensionistenwürschterl verzapfst, das ausserhalb einer sehr speziellen Szene hier ohnehin keiner mehr ernst nimmt.

    • help (kein Partner)
      21. Oktober 2013 16:36

      Man kann dazu nur noch anmerken:
      Wäre Unterberger Amerikaner, die Wahrscheinlichkeit ohne Pension als Würschtlstandbetreiber oder als Klo - Putzer o. ä. "absichern" würde, (was ja, nebenbei erwähnt in Anbetracht dessen was man von ihm hier so alles liest ja dann eh noch viel gescheiter wäre,) wäre ungleich höher als hier.
      Und seine falschen Zähne könnte er sich dann ja ev. vom Hobby -
      Uhrmacher - und Sonstwas - Bastler um die Ecke basteln lassen.
      Der ist dann gerade noch bezahlbar für ihn.

      Soviel zum für ihn schon "überbordenden Wohlfahrtsstaat "dort drüben"!

  5. F.V. (kein Partner)
    19. Oktober 2013 07:42

    Die Vorbereitungen laufen auch bei uns: man rechnet offenbar mit Aufständen.
    Schöne Neue Welt!

    Für den robusten Einsatz im Euro-Raum

    Realitäts- und einsatznah

    BERLIN/BERGEN/MUNSTER, 17.10.2013 (Eigener Bericht) – Die Bundeswehr bereitet angehende Generalstabsoffiziere auf den Einmarsch in fremde Länder und die Niederschlagung von Bevölkerungsunruhen vor. Entsprechende Szenarien lagen einer in der vergangenen Woche zu Ende gegangenen "Informa-tionslehrübung" für den militärischen Führungsnachwuchs zugrunde. Das Groß-manöver in unmittelbarer Nähe des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Bergen-Belsen, an dem insgesamt 3.500 Soldaten sowie 700 Land- und Luftfahrzeuge teilnahmen, beinhaltete außerdem den Kampf gegen Aufständische in städtischen Ballungsgebieten. Dabei kamen sowohl verschiedene Spionagedrohnen als auch auf "verdeckte Operationen" spezialisierte Elitetruppen und Einheiten für psychologische Kriegführung zum Einsatz. Trainiert wurde mit scharfer Munition. Den deutschen Streitkräften zufolge berücksichtigte die Übung zum einen die "Realität" vergangener Kriegshandlungen und antizipierte zum anderen "absehbar zukünftige Herausforderungen".

    Einmarsch in "Obsidia"

    Wie die deutschen Streitkräfte mitteilen, haben sie in der Zeit vom 30. September bis zum 10. Oktober ein Großmanöver auf den in der Lüneburger Heide gelegenen Truppenübungsplätzen Bergen und Munster abgehalten – in unmittelbarer Nähe zum ehemaligen NS-Konzentrationslager Bergen-Belsen. Die sogenannte Informationslehr-übung zum Thema "Landoperationen", an der insgesamt 3.500 Soldaten sowie 700 Land- und Luftfahrzeuge teilnahmen, richtete sich an angehende General- und Admi-ralstabsoffiziere der Führungsakademie der Bundeswehr sowie an Offiziersschüler des Heeres. Um ein "besseres Verständnis" für aktuelle und zukünftige Kriegshandlungen zu entwickeln, müsse man "den Pulverdampf riechen und den Lärm hören", erklärte einer der Lehrgangsabsolventen.[1] Das dem Manöver zugrunde liegende Szenario sah den Einmarsch deutscher Truppen in den fiktiven Staat "Obsidia" vor – mit dem Ziel, dort aktive Aufständische zu bekämpfen.

    Häuserkampf

    Die diversen "Stationen", die die Lehrgangsteilnehmer durchlaufen mussten, beinhalteten nicht zuletzt die Kriegführung im "urbanen Umfeld". Im einzelnen sah das Drehbuch hierbei folgendes vor: Nachdem Spionagedrohnen und Spähpanzer vom Typ "Fennek" die Lage sondiert hatten, wurde eine Ortschaft "Haus für Haus freigekämpft" – "unter den hämmernden Salven aus den 20-Millimeter-Bordmaschinenkanonen der Schützenpanzer Marder, dem kreuzenden Feuer der Maschinengewehre und dem Flankenschutz durch die Kampfpanzer Leopard 2". Nach Angaben der Bundeswehr legten Pioniere dabei "Zugangssprengungen" zu einzelnen Gebäuden, während Panzergrenadiere das "rasche Vorgehen gegen kleinere Häusergruppen" vorführten und Scharfschützen den Ort "auf der Suche nach gefährlichen Punktzielen" beobachteten. Mit dem "Häuserkampf" allein war es der Truppe zufolge indes nicht getan; dieser bildete lediglich die "Voraussetzung für die rasche Fortsetzung des Angriffs in die tie-fe Flanke der in der Tiefe aufgeklärten Feindkräfte".[2]

    Austausch mit NGOs

    Auch die Relevanz "zivil-militärischer Zusammenarbeit" (Civil Military Cooperati-on/CIMIC) und psychologischer Kriegführung für den Erfolg im Gefecht wurde dem militärischen Führungsnachwuchs anschaulich demonstriert. Wie ein beteiligter "CIMIC-Offizier" berichtet, suchte er bereits vor dem deutschen Angriff ein Übungsdorf mit dem Ziel auf, sich "mit Nichtregierungs-Organisationen auszutauschen, um das Lagebild zu verdichten". Im "Gespräch mit der Bevölkerung" habe er zudem erfahren, "dass sich ein feindlicher Milizen-Chef noch im Dorf aufhält". Auf der Basis der so erlangten Informationen sei es der deutschen Militärpolizei ("Feldjäger") möglich ge-wesen, "den Mann später fest(zu)nehmen", heißt es.[3] Gleichzeitig hätten Angehörige der "Truppe für Operative Information" (OpInfoTr) auf die Bewohner des Ortes eingewirkt, um sie von Feindseligkeiten abzuhalten: "Gerade das Schaffen eines sicheren Umfeldes ist entscheidend für die Akzeptanz und die Professionalität unserer Kräfte im Einsatz."[4]

    Crowd Riot Control

    Dessen ungeachtet sah das Szenario der "Informationslehrübung" den Umgang mit widerstrebenden Bevölkerungsteilen vor. Die angehenden Generalstabsoffiziere wurden dabei selbst zu "Rollenspielern"; bei einer der von ihnen absolvierten "Stationen" trafen sie auf eine "aufgebrachte Menschenmenge mit Transparenten und lauten Sprechchören". Die vermeintliche Bedrohung währte der Bundeswehr zufolge allerdings nicht lange: "Im Gleichschritt platzieren sich Feldjäger wie eine grüne Wand zwischen Demonstranten und Zuschauern und verhindern so Übergriffe." Wie die Streitkräfte weiter mitteilen, verfügt die deutsche Militärpolizei über Spezialeinheiten zur "Crowd Riot Control", die "mit Schild, Schlagstock und Schutzanzug ausgestattet" sind und ebenso "Greiftrupps" wie "Hundeführer mit Diensthund" umfassen. Die "Durchsetzungsfähigkeit" dieser sogenannten CRC-Kräfte werde zudem durch Wasserwerfer "deutlich erhöht", heißt es.[5] Die besagten Fahrzeuge vom Typ "YAK" verfügen laut Truppe indes nicht nur über eine Wasserkanone, sondern auch über "eine unter Schutz bedienbare Waffenstation".[6]

    Hautnah erlebt

    Den Abschluss des Großmanövers bildete laut Bundeswehr ein "Gefechtsschießen" mit scharfer Munition, an dem Infanterieeinheiten, Kampfpanzer und Hubschrauber beteiligt waren. Dem Führungsnachwuchs der Streitkräfte sei auf diese Weise de-monstriert worden, "was es heißt, Truppen und Feuer zu koordinieren": "Die jungen Soldaten erleben hautnah die praktische Umsetzung der sonst eher theoretisch geübten Einsatzgrundsätze."[7] Folgerichtig bezeichnet das deutsche Militär die Ausbildung seiner Generalstabsoffiziere als "realitäts- und einsatznah".[8] Wie der bei der "Informationslehrübung" anwesende Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Bruno Kasdorf, erklärt, müsse das gesamte "Spektrum" an Kampfhandlungen trainiert werden, "um auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein".[9]

    http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58714

    [1] ILÜ: Angehende Generalstäbler informierten sich; www.bundeswehr.de 10.10.2013
    [2] Truppe im Angriff; www.bundeswehr.de 01.10.2013
    [3] Gesichter der ILÜ: Der CIMIC-Mann; www.bundeswehr.de 09.10.2013
    [4] Truppe im Angriff; www.bundeswehr.de 01.10.2013
    [5] Kräfteaufmarsch – die Operation beginnt; www.bundeswehr.de 30.09.2013
    [6] Bundesministerium der Verteidigung: Waffensysteme und Großgerät. Berlin 2009
    [7] Truppe im Angriff; www.bundeswehr.de 01.10.2013
    [8] Gemeinsam stärker - Info-Lehrübung Landoperationen läuft an; www.bundeswehr.de 24.09.2013
    [9] zitiert nach: Afghanistan – Ende einer Strategie; www.rp-online.de 06.10.2013

    • mfg (kein Partner)
      19. Oktober 2013 11:18

      F.V.
      Dumm werden die Menschen aus der Wäsche gucken, wenn der Tag der Wahrheit gekommen ist. Aber das war schon immer so: dem Täuscher und Lügner hängen sie an den Lippen, den Warner ignorieren sie.

  6. help (kein Partner)
    19. Oktober 2013 00:56

    Wer eine allgemeine Krankenversicherung, ... für ALLE BÜRGER, also hier OBAMACARE ... , so wie wir diese hier in Europa, welches dadurch erst "groß" werden konnte, selber schon seit Langem als ganz selbstverständlich ansehen können und wollen, ... und das tun Sie dann ja doch auch, nicht wahr? ... Herr Dr. Unterberger!!?? (Fühlen sie sich eh recht wohl und sicher???)

    ... Also: Wer diese allgemeine Krankenversicherung, eine DER Grundlage für eine tatsächlich funktionierende menschengerechte Gesellschaft als einen weiteren Schritt in die völlig falsche Richtung bezeichnet, weil es angeblich "den Wohlfahrtsstaat noch weiter aufbläht", ... wer hier jetzt noch solch einen Stuss daher schreibt, ... der hat ERSTENS aber schon überhaupt keine Ahnung über die "wohlfahrtsstaatlichen" Zustände in den USA! ... und schreibst ZWEITENS völlig entblödet und/oder auch bewusst mutwillig, entgegen jeder nachweislichen Tatsache dummes Zeug daher, nur um seiner nun wirklich schon als krank zu bezeichnenden "Weltsicht" weiter auf Punkt und Beistrich zu entsprechen,
    So wie es Unterberger hier tatsächlich zuwege bringt!
    >>> Und das dann buchstäblich auf "Blödheit komm raus"!

    Herr "Dr." Unterberger! *g* ... "Doktor, der ...?" >>> Na dann! Mahlzeit!!!
    Das was sie hier tatsächlich darstellen und wohl auch sind, das hier hinzuschreiben, das erspare ich mir hier lieber !
    Es ändert ja doch nichts an Ihrem Zustand!

    >>> Hauptsache ist, ... für ALLE MENSCHEN in den USA, ... Obama ist mit seiner Gesundheitsreform erfolgreich! Und das ist er!!
    Das ist eine längst überfällige, epochale Tat, deren wahre positive Bedeutung über die Jahre immer noch mehr deutlich werden wird und welche
    als bedeutender Meilenstein in die Geschichtsarchive der USA eingehen wird.
    Das völlig irrwitzig/hysterische Verhalten der Tea - Party - Besoffenen, also Ihre "Brüder und Schwestern im Geiste", Herr Unterberger, unterstreicht dies jetzt schon nur noch um so deutlicher!

    Obama musste sich hier gegen wirklich dumme Menschen durchsetzen ...
    Und das ist ja eine der schwereren Aufgaben ...
    Es ist ihm gelungen!
    Das ist ein wahrer Grund zum Feiern!! ...
    ... im Sinne der Menschen in den USA , ... und im Sinne der menschlichen Welt an sich!

    Prost!! :-)))

  7. mfg (kein Partner)
    18. Oktober 2013 16:48

    Auf Österreich ummünzen!!
    Was Scheinregierung ist und Volksverräter sind.
    Die Allgemeinheit benennt das, was da in Berlin im Reichstag hockt, immer fälschlicherweise als “Volksvertreter” oder “Regierung”.
    News Top-Aktuell nennt das, was da in Berlin im Reichstag hockt, hingegen regelmäßig Volksverräter oder Scheinregierung.
    Heute möchten wir Ihnen einmal am Beispiel zeigen, warum wir das berechtigterweise so nennen.
    Wir entschuldigen uns für die schlechte Tonqualität.
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=-lf-vOUBOL8

    Die CDU hat also kurz nach der Bundestagswahl insgesamt 690.000 Euro Bestechungsgelder von den BMW-Inhabern erhalten.

    Am 9. Oktober gingen je 230.000 Euro von Johanna Quandt, Stefan Quandt und Susanne Klatten ein, wie auf der Internetseite des Bundestags ausgewiesen wird.

    Die CDU bestätigte die sogenannte “Spende” und nahm diese dankend entgegen.

    Bereits nach der Wahl 2009 hatte die CDU laut Bundestagsverwaltung von den drei BMW-Eignern eine “Parteispende” erhalten, welche sich damals auf insgesamt 450000 Euro belief.

    Was immer so schön “Parteispenden” genannt wird, sind in Tatsache natürlich schlichte Bestechungsgelder.

    “Parteispenden” wird das nur darum genannt, damit die Allgemeinheit nicht bemerkt, dass es sich um Bestechungsgelder handelt.

    Der Deutsche zeigt mit dem Finger gern auf andere. So zum Beispiel auf Italien und befindet: “Da regiert die Mafia!”

    Der gemeine Deutsche bemerkt allerdings eher selten, dass in Deutschland ebenso die Mafia regiert, weil das hierzulande nicht Mafia, sondern zum Beispiel Stromkonzerne, Pharmaindustrie, Banken, Versicherungen und Automobilhersteller genannt wird.

    Deutschland ist das Land der Wortumstricker.

    Da werden aus Bestechungsgeldern mal eben “Parteispenden”, während kriminelle Bestecher zu “Lobbyisten” umdeklariert werden – alles im Auftrag der Verschleierung, damit der Deutsche ja nicht bemerkt, was tatsächlich betrieben wird und wen er vor sich hat.

    Und so sieht das in der Praxis aus:

    Im gerade gezeigten Video besticht die kriminelle Automafia (“Automobilhersteller” im Volksmund) eine korrupte Vereinigung (im Volksmund “Partei” genannt), die für die Automafia dann die gewünschten Beschlüsse und Gesetze erlässt, bzw. dafür sorgt, dass diese erlassen werden.

    Das selbe Vorgehen findet man bei der Strommafia (im Volksmund “Stromkonzerne”), bei der Pharmamafia (im Volksmund “Pharmaindustrie”) und bei der Ökomafia (im Volksmund “Umweltschützer” oder “Umweltschutzverbände”), um nur mal einige wenige Beispiele zu nennen.

    In Tatsache ist das kriminelle Korruption, was dann aber “branchenkonforme Beschlussfindung” oder “Einigung” genannt wird, damit der deutsche Doofmichel den Kriminalismus nicht als solchen erkennt – und er erkennt ihn auch nicht.

    Der deutsche Doofmichel hört nämlich das, was ihm gesagt wird, statt zu sehen, was sich vor seinen Augen abspielt!

    Eine Regierung, die sich von mafiösen Strukturen bestechen lässt, ist keine Regierung, sondern eine kriminelle, weil korrupte Scheinregierung.

    Regiert wird das Land nämlich von genannten mafiösen Strukturen, denn zu deren Wohl und Vorteil werden Gesetze und Beschlüsse gemacht, die dann sehr oft zum Unwohl und Nachteil der Allgemeinheit sind.

    Bestes Beispiel: Die sogenannte “Energiewende”!

    Hier hat die kriminelle Strommafia die korrupte, also ebenfalls kriminelle Scheinregierung bestochen, welche auch prompt das passende Gesetz erlassen hat (Energiewendegesetz).

    Vorher war es natürlich noch nötig, der Allgemeinheit einzureden, dass sie ja angeblich ein solches Gesetz “will”, und das funktionierte so:

    Man erfand mal eben rasch ein “Klimaproblem” – faselte und faselt noch heute von “Klimakatastrophen” durch angeblich “menschengemachte Erderwärmung” - ließ und lässt den Quatsch noch heute Tag ein Tag aus von Fernsehen und Zeitungen verbreiten, und schon glaubt der deutsche Doofmichel, dass die gesamte Allgemeinheit gegen Kohlekraftwerke und für Wind- und Solarstrom sei.

    In Wirklichkeit will diese Ressourcenvergeudung und Geldverschwendung für den Bau von Wind- und Solarkraftwerke kein Mensch.

    Es existiert nämlich erwiesenermaßen kein “menschengemachter Klimawandel”, geschweige denn ein “Klimaproblem”.

    Dem deutschen Doofmichel wurde jahrelang erzählt, dass es wärmer werden würde.

    Der deutsche Doofmichel hat das auch geglaubt, da der deutsche Doofmichel alles glaubt, was ihm erzählt wird, auch wenn ihm die Realität etwas ganz anderes zeigt.

    Mittlerweile ist aber selbst dem deutschen Doofmichel aufgefallen, dass es irgendwie immer kühler, statt wärmer wird. Zu spät!

    Der Neue Energien-Quatsch, den keiner braucht und keiner will, ist im vollen Gange und bezahlen darf dafür leider nicht nur der deutsche Doofmichel, sondern ALLE!

    Widersinniger geht es gar nicht

    Ist Ihnen etwas aufgefallen?

    Auf der einen Seite ist das Scheinregierungsgesindel unter Zurhilfenahme der Klimalüge für geringeren Abgasausstoß, um mit der Strommafia korrumpieren zu können – auf der anderen Seite verhindert das Scheinregierungsgesindel den geringeren Abgasausstoß, um mit der Automafia korrumpieren zu können. Noch perfider und perverser geht es gar nicht!

    Wo waren wir eigentlich…? Ach ja! Volksverräter und Scheinregierung.

    Wir hoffen, dass nun jede und jeder verstanden hat, warum News Top-Aktuell immer völlig zu Recht die Begriffe Volksverräter und Scheinregierung verwendet.

    Wir nennen das Kind gern exakt beim Namen, damit verstanden werden kann, womit man es hier in Deutschland zu tun hat.

    Die Brasilianer sind übrigens deutlich weiter, als die Deutschen, was den Umgang mit korrupten, politischen Kriminellen betrifft:
    Deutschland lernt ´s vielleicht auch noch irgendwann, doch leider sieht das hierzulande immer noch so aus:
    http://newstopaktuell.wordpress.com/2013/10/18/was-scheinregierung-ist-und-volksverrater-sind/

  8. Segestes (kein Partner)
    18. Oktober 2013 16:07

    Unterbergerchen "vergisst", dass die Bürger, auch hierzulande, vor allem für die unter Obamas konservativen Vorgänger entstandene Immobilienblase und ihre Folgen bezahlen.

    • Amalek (kein Partner)
      18. Oktober 2013 17:49

      @ Segestes

      Das Schiff sinkt und diese Vollkoffer schlagen ein weiteres Leck..., schreibt Josef Maierhofer. Können Sie sich erkennen? Heute ist auch noch Adolf schuld an allem, was schiefläuft.

      Und Bush war nicht konservativ, sonder ein Neofaschist wie Obama auch. Dämokraten, Republikaner, der Unterschied liegt in der Aufgabenverteilung durch die Puppenspieler, ausbaden muss das der Bürger. Hier wie dort.

      Und die riesige Verschuldung durch Bush, hat Obama noch einmal locker überboten! Und das auch ohne "Obamacare".

      Aber trösten Sie sich. In Zeiten des Untergangs hatten Sie wenigstens die "richtige" Gesinnung.

    • F.V. (kein Partner)
      19. Oktober 2013 08:10

      Was immer zu den Schulden der USA beigetragen hat, die allgemeine Krankenversicherung kann es nicht gewesen sein, denn die gab es ja vorher nicht.

      Wenn in den USA der industrielle-militärische Komplex in seiner Verstrickung mit der Politik Jahr für Jahr ca. die Hälfte des US-Budgets verschlingt, dann liegt es wohl am damit aufrecht erhaltenen US-Imperialismus, also dem "permanent war for eternal peace".

      Freilich, wenn man diese Schlangenbrut einmal zu dieser Größe genährt hat, ist es nahezu unmöglich dies wieder abzustellen. Man stelle sich nur vor, dieses gigantische Potenzial an Wissenschaftliern verlöre seine "Spielwiese". Sie würden mit ihren vernetzten Strukturen als arbeitsloses akademisches Proletariat jeden Staat von innen her zerstören. (Bei uns gelingt das ja bereits den Softies aus den Fächern politische-, Zeitungs-, Theater-Wissenschaften, der Psychologie und den "street-workern", und ähnlich nutzlosem Pack.)

      Im Übrigen ist die ganze Veranstaltung "USA" die einer Räuberhöhle, womit es ja nie um das bonum commune, sondern immer um Raubzüge ging. Die Methode: das US-Bankensystem mit der FED an der Spitze.

      PS: Es fällt mir zwar schwer help recht zu geben, aber mit seiner Kritik an der Unterbergerschen Inkonsequenz hat er wohl recht. Eine 300-Millionen Bevölkerung ohne Krankenvorsorge ist ein Pulverfaß und die Polemik Unterbergers hier ist nur dumm.

      Wenn er wenigstens die unterschiedlichen Voraussetzungen der in Europa vor allem staatlichen und in den USA bis dato mehr privat-caritativen Lösungen dargestellt hätte, könnte man noch darüber reden, wenngleich die anfänglichen unterschiedlichen Ausgangslagen gelten ja inzwischen längst nicht mehr.

    • socrates
      19. Oktober 2013 23:36

      In 5 Jahren Obama hat die Staatsverschuldung der USA um 60 % zugenommen. Das hat kein konservativer Vorgänger zusammengebracht. Sie beträgt am Tag danach über 17000000000€.

  9. Dr. Knölge (kein Partner)
    18. Oktober 2013 14:26

    Daß nicht nur die österreichischen und deutschen Sozialsysteme mindestens an der Belastungsgrenze angelangt sind, ist gar keine Frage.

    Wenn Herr Unterberger aber von einem langfristig absolut unfinanzierbaren Wohlfahrtssystem in den USA spricht, stimme ich ihm nicht zu. Das Problem in Amerika ist nicht Obamacare, das Problem ist Obama, bei dem wohl die Wahrnehmung seiner Person und sein Handeln wie bei kaum einem anderen Präsidenten auseinanderklafft. Es ist überhaupt nicht einzusehen, wieso ein Land, dessen BIP pro Person höher ist als das deutsche, sich nicht wenigstens eine gesundheitliche Grundversorgung leisten kann. Das Geschrei, daß die Wirtschaft dann leide, widerlegen Länder wie Dänemark oder die Schweiz.

    Dennoch, Obama hat seinem Land schwerstens geschadet, seine Schuldenmacherei ist unentschuldbar, und wer glaubt, die Krankenversicherung sei der Grund, greift viel zu kurz.

    Ich habe es schon einmal gesagt, Obama hat ein Gesetz, das die oberen 10 % steuerlich besonders bevorzugt und von Bush erlassen wurde, verlängert. Und warum wir Deutschen so unfaßbar hohe Energiesteuern zahlen, Griechenland, den Euro und die Welt retten und auch noch eine Zuwanderung in die Sozialsysteme finanzieren müssen, ohne daß gleich die ganze Wirtschaft zusammenbricht (o.k., das dauert noch etwas), die USA aber lieber Bankrott gehen, als ein wenig an der Steuerschraube zu drehen und zu sparen, erschließt sich mir nicht.

    • Amalek (kein Partner)
      18. Oktober 2013 19:00

      Nun, es gibt einen Amerikaner, dessen Lageanalyse ich sehr schätze. Er ist der Ansicht, dass die USA “diversity”-verseucht, ausgelutscht und in jeder Hinsicht ruiniert wird, und daher in nächster Zukunft zum Wegwerfen vorgemerkt ist.

      Nicht alles, was z.B. das britische Empire auf dem Kerbholz hat, wurde von ethnischen Briten vorangetrieben oder kam ihnen zu Nutze. (Beispiel: Opiumkriege, Diamanten im südlichen Afrika). Meist durften sie nur dafür sterben, während ihre Kinder in lichtlosen Fabriken schufteten, sodass die Vitamin-D-Mangel-Krankheit Rachitis auch als “englische Krankheit” bekannt ist.

      Und dasselbe gilt auch für die USA.

      US-Jobs werden nach China ausgelagert, vermutlich wurden auch Technologien per Spionage nach China geschafft, das Land ist bei China dermaßen verschuldet(!!!), dass bereits amerikanischer Grund und Boden verpfändet wurde ((chinesische Free Trade Zones).

      All das könnten Hinweise auf einen sich anbahnenden Wirtswechsel sein.

      Es wäre nicht das erste Mal. Genaugenommen wäre es im Gegenteil sogar das erste Mal,dass KEIN Wirtswechsel stattfindet. Vorher muss der ausgemusterte und abgegraste Wirt natürlich so ruiniert werden, dass er keine Gefahr für den neuen darstellt. Als Sündenbock für alles, was in der Vergangenheit geschah, kann man die ethnischen (weißen) Amerikaner dann natürlich noch gebrauchen.
      Auch Babylon hat einen Wirtswechsel erlebt, der Name ist heute noch negativ besetzt.

      Die Regierung der USA und deren Bürger, sind die Letzten, die irgendetwas zu entscheiden haben. Und genau deswegen gibt es auch immer wieder Gesetze,
      die die oberen "Zehntausend" bevorteilt.

    • mfg (kein Partner)
      18. Oktober 2013 19:41

      Amalek
      Die Elite hat in der Arktis einen Bunker, wo sie eine Samenbank (Getreide, Obst etc.) angelegt haben. Warum tun sie das wohl?
      Gucken sie sich mal diese DollarScheine an, was da versteckt abgebildet ist (wie gibts das?):
      IN AMERIKA GESCHEHEN UNGLAUBLICHE SACHEN....
      http://www.interessantes.at/dollartrick/dollartrick.htm

      und jetzt - der neue 100 Dollar-Schein (da muss man doch ins Grübeln kommen, oder?)
      New $100 bill+ $10 bill = NYC Nuke. The New $100 Bill has finally been released to the public. This new bill finishes the story that the $10 Bill started with the missile launch and tidal wave. The two bills together tell the story of a nuclear event taking place on the East Coast promulgated by the US Government-- which is spiritually inspired by Satan and his fallen angels.
      New $100 Bill Decrypted - Nuclear Devastation
      http://www.youtube.com/watch?v=fafxhMLeGeA - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2013/10/aufwachen-genossen-empoert-euch-doch/#comments

  10. Tik Tak (kein Partner)
    18. Oktober 2013 14:18

    Unterberger,

    schön langsam verlassen Sie den Begriff "peinlich" in Richtung einer noch schlimmeren Bezeichnung für Ihre Ausführungen.
    Nicht einmal Fox News würde so dumm "argumentieren" und Fox ist schon ziemlich weit unterhalb der österreichischen Gratismedien angesiedelt.

    Vielleicht darf ich wieder einmal versuchen, Sie mit ein paar Daten zurück zur Realität zu führen:

    ACA, der Affordable Care Act, nein, das heißt nicht Obamacare, Obamacare ist das Schimpfwort, welches der bildungsferne Pöbel für dieses Gesetz erfunden hat, wurde bereits im Senat, im Repräsentantenhaus und durch den obersten Gerichtshof beschlossen bzw. bestätigt.
    Es war auch das zentrale Thema zweier Wahlkämpfe und der hauptsächliche Grund für Wahl Obamas.
    Dieses Gesetz ist beschlossene Sache und eine nachträgliche Abschaffung bedarf einer entsprechenden Mehrheit in den gesetzgebenden Institutionen - nicht aber einer legistischen Erpressung.
    Vielleicht lesen Sie an dieser Stelle nach, wie in den USA Gesetze beschlossen werden und welche Rolle die Institutionen dabei spielen.
    Der Versuch der Republikaner ACA zum Fall zu bringen war von Anfang an nicht mehr als ein zum Scheitern verurteiltes ideologisches Spielchen und keine Sachpolitik.

    Wenn Sie die hohen Kosten von ACA ansprechen, das FY 2012 Budget der USA sieht folgendermaßen aus, neuere Daten gibt es nicht:

    Major categories of FY 2012 spending included:
    Medicare & Medicaid ($802B or 23% of spending),
    Social Security ($768B or 22%),
    Defense Department ($670B or 19%),
    non-defense discretionary ($615B or 17%),
    other mandatory ($461B or 13%) and interest ($223B or 6%).
    Social Security spending increased versus 2011 while Defense, Medicare and Medicaid spending fell.

    Die Kosten für ein bundestaatliches Sozialsystem sind naturgemäß sehr hoch, jedoch sind sie nur ein wenig höher als die Kosten für eine Armee, die in den vergangenen Jahrzehnten fast ausschließlich für sinnlose Angriffskriege, Spionage (NSA sagt Ihnen etwas? Die schaden auch Österreich ganz gewaltig) und Massenmord (wohl zur Verbreitung der pax americana) fernab des US Hoheitsgebietes eingesetzt wurde.
    Keiner dieser Angriffskriege hat, und das inkludiert den "erfolgreichen" Krieg in Grenada, im betroffenen Land die Situation verbessert, ganz im Gegenteil, diese Länder sind heute ohne Ausnahme entweder schwer destabilisiert oder haben sich nur durch eigene Leistungen wieder aufgebaut.
    Seit dem 2. Weltkrieg gab es kein Land, dessen Armee für mehr Probleme und Umbrüche zum Schlechteren verantwortlich war als die USA.
    Das ist staatlich geförderter Terrorismus der Extraklasse.
    Gegen die Interventionen der USA verblassen alle Formen staatlich geförderten Terrorismus im selben Zeitraum - und deren gab und gibt es viele.
    Die Opfer der USA ware u.a. Vietnam, Irak, Iran, Afghanistan, Guatemala, Honduras, Chile, Peru, Kuba, Grenada, Laos, ganze Regionen im Südpazifik die immer noch unter US Kolonialverwaltung stehen, die Philipinen und viele andere mehr.

    Von den arabischen Verbündeten der USA und Nordkorea abgesehen, gibt auch kein Land mehr für militärische Güter und "Leistungen" aus als die USA.

    Wir können also von einem Militärstaat USA sprechen, welcher seine Gelder für die militärische Durchsetzung amerikanischer Wirtschafts- und Machtinteressen einsetzt.

    Während der Regierungen George W. Bush I und II zwischen 2001 und 2008 hat sich das US Militärbudget mehr als verdoppelt.
    Das hat niemals eine Mehrheit aus dem Volk befürwortet, niemand gewählt und es hat auch keinen realen Nutzen.
    Außer vielleicht für einige Aktionäre der US Rüstungsindustrie und ihre Freunde in den Bush Regierungen.

    Können Sie den Nutzen dieser Militärausgaben und der Steigerungen inhaltlich und ohne Parteipolemik erklären?
    Wohl kaum, denn der "Erfolg" dieser "Investments" sind einige zerstörte und destabilisierte Länder und hunderttausende Tote aber sonst rein gar nichts.

    Da sind Investments in Systeme wie ACA wohl schon eher sinnvoll, schließlich haben die auch realen Nutzen für das Land und seine Bürger.
    Natürlich muß nunmehr auch das sonstige Gesundheitssystem der USA endlich an die Standards des 21. Jahrhunderts angepasst werden.
    Organisatorisch und kostenmäßig.
    Da sind die USA ein Land, welches weit hinter dem Rest der entwickelten Länder hinterherhinkt.

    Die Kosten von ACA sind mit USD 300 mio. pro Jahr übrigens zwar sehr hoch, bedingt durch Umschichtungen aus den Bereichen Medicare, Medicaid und Social Security (ACA ist eine lang überfällige Verbesserung von Medicare und Medicaid und bestenfalls der erste Schritte von vielen noch notwendigen Schritten zur Verbesserung des US Sozialsystems - da sind noch viele hunderte Milliarden USD pro Jahr an Einsparungen möglich) im Budget "nur" mit rund USD 120 Mrd. relativ niedrig.

    Das sind weniger Kosten als für Homeland Security, das ist das US Pendant zur Gestapo des 3. Reiches - nur wesentlich ineffizienter und wirkungsloser, und im Übrigen sogar noch sehr viel weniger als im Budget für "Overseas Contingency (Wars)" vorgesehen ist - das ist "nur" die aktive Kriegsführung ohne laufende Kosten eines stehenden Heeres im In- und Ausland.
    Allein für die aktive Kriegsführung im Ausland wenden die USA im FY 2012 rund USD 200 Mrd. auf.
    Ohne erkennbare Verbesserung der Lage in den betroffenen Gebieten oder einem erkennbaren Vorteil für die USA.

    Und die Kosten für diese Kriege gehen zum Großteil auf die Handlungen der Regierung Geroge W. Bush I und II zurück.
    Aber das scheint Ihnen ja egal zu sein, denn die waren ja offenbar ideologisch für Sie vertretbar.
    Jedenfalls habe ich hier keine mir erinnerliche Kritik an den Überfällen and Angriffen der USA in den letzen Jahren gelesen.

    Würde Obama, was er in seinen Wahlkämpfen versprochen hat, diese Kriege beenden, was er nicht tun wird, dazu ist er zu sehr auf der Linie Bush, wären die Kosten für ACA kein Thema.
    Die USA könnten wohl auch weitgehend ohne dauerhaften Krieg im Ausland leben und da ist noch nicht einmal von den Betriebskosten des stehenden US Heeres im In- und Ausland die Rede.

    Aber nachdem diese Kosten den Republikanern offenbar keine schlaflosen Nächte bereiten greifen sie also lieber die Kosten einer Verbesserung der Lebenssituation von rund 10% der US Amerikaner an, von denen das Land einen Vorteil hätte.

    Womit wir wieder an Anfang der Diskussion sind, die extrem teuren und schadenverursachenden Spiele der US sind reines Polittheater zum Schaden Dritter.

    Das, Hr. Unterberger, ist eine rein ideologische Schulhofrauferei bei der Sie offenbar die dümmere der beiden ohnehin dummen Parteien verteidigen.

    Schade Hr. Unterberger, ein Bildungsbürger wie Sie einer sein wollen, würde differenzieren können und nach Fakten handeln und argumentieren.

    So aber stehen Sie mit Ihren Lieblingsfeindbildern in Rot, egal wie sie sonst noch lackiert sein mögen, in einer Reihe.
    Das sind aber weder Bildungsbürger noch sonstwie Bürgerliche im engeren Sinne.
    Das sind ideologisch Verblendete.

    Wollen Sie in dieser Reihe stehen?

    • Karl Knaller
      18. Oktober 2013 20:08

      Und jetzt die gute Nachricht: Logorrhoe ist heilbar. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

    • monofavoriten (kein Partner)
      18. Oktober 2013 20:17

      sie sollten niemandem vorwerfern, ideologisch verblendet zu sein, wenn sie selbst bis zur nase in ihrer ideologie drinnen stecken.
      zu den kriegen:
      keineswegs sind diese nur unter republikanischen presidenten vom zaun gebrochen worden.
      haben sie vergessen, was clinton veranstaltet hat? oder carter? oder jetzt obama?
      dessen militärausgaben stehen den der bushes um nichts nach! und die vorgänge rund um die nach south carolina abtransportierten nuklearsprengköpfe - ohne papiere und kontrolle - sprechen bände. die zwei obersten generäle - weil gar nicht einverstanden mit der nacht und nebelaktion - still und heimlich abgesägt - und nur durch leaks an die öffentlichkeit gelangt.

      sehen sie sich die leute hinter obama an - fast die gleichen wie bei george bush jr.
      schauen sie sich an, wer big-pharma-care geschrieben hat! diese handvoll grosser versicherungen hat seither einen kursanstieg hingelegt, da kann man nur staunen!

    • Sinsin (kein Partner)
      18. Oktober 2013 20:30

      Natürlich will Unterberger in dieser Reihe stehen, und genau da gehört er auch hin!

      Wer letztens den Auftritt in Puls 4 dieser kleinen senilen, widerlichen Witzblattfigur gesehen hat, weiß was dieser Kukidentblogger für ein erbärmliches Weltbild hat!

    • Amalek (kein Partner)
      18. Oktober 2013 20:41

      @ Tik Tak

      Sie denken viel zu rational! Wenn man die Zerstörung von Nationen als eigentlichen Grund für die ganzen irrationalen Handlungen nicht auf dem "Radar" hat, erscheinen einem natürlich die Aktionen aller Beteiligten in Gesellschaft und Politik als nicht nachvollziehbar. Wieso sind die so blöd, können die das denn
      nicht sehen, wenigstens die Partei müsste das doch erkennen usw.

      In allen weissen Nationen (Rassismus, Rassismus) läuft das gleiche Programm!
      Südafrika ist hier das Paradebeispiel. Die Geschichte Südafrikas kennen, heisst die eigene Zukunft zu kennen.

      Die Gruppe, die dies alles voran treibt, ist und war immer schon unser
      grösster Feind. Über wen darf man nicht reden? Nicht seinen Namen nennen? Rumpelstielzchen? Wem gehören die Banken, die Medien usw.? Wer hat so viel Geld und Einfluss, das Politik seit Jahrhunderten eine käufliche Ware ist?

      Die USA, wie wir sie kennen, wird demnächst Geschichte sein. Europa, das wunderbare Abendland, wird Geschichte sein.

      Man hat uns ein schrecklich wirkendes Gift verabreicht, deshalb kämpfen wir lieber gegeneinander, lieben das Fremde, aber nicht das Eigene, und sind stolz darauf, human und tolerant zu sein. Wir reden über Probleme, die gar keine sind,
      während uns der Lebensnerv gezogen wird!

    • F.V. (kein Partner)
      19. Oktober 2013 19:21

      Herr Knaller hat - recht. - In der Kürze liegt die Würze.

      Was seinen illuminierenden Beitrag betrifft bietet dieser freilich noch viel Raum für weitere Verbesserung: gar nichts zu schreiben.

      Damit wäre er sicher am für ihn erreichbaren Gipfel weiser Kommentare.

  11. swiss (kein Partner)
    18. Oktober 2013 13:49

    International tribunal for crimes committed by Church and State ITCCS
    Mittwoch, 16. Oktober 2013
    Allgemeingültige Rechtsprechung und ihre Gerichtshöfe - Ein Schulungshandbuch für die Gemeinde
    Common Law Court Manual ITCCS - German
    Errichtung der Herrschaft von Natu?rlicher Freiheit:

    Herausgegeben:
    vom Internationalen Tribunal fu?r Verbrechen durch Kirche und Staat ITCCS

    Was sich im Prozeß des Werdens befindet ist das erste Gericht in unserer Geschichte, das sich vorgenommen hat, den Vatikan und die Krone Englands als Institution vor ein Gericht zu bringen. Aber unser Gerichtshof signalisiert auch das Anbrechen einer neuen Form in der Ausu?bung von Gerechtigkeit: eine Form der Gerechtigkeit, die vom Volk selbst bestimmt wird, insbesondere von denjenigen, die im Laufe der Geschichte Kirche und Staat zum Opfer gefallen sind. Ihr Anliegen ist nicht nur die Verurteilung der Ta?ter, sondern auch die Herbeifu?hrung einer neuen politischen und spirituellen Einrichtung, welche imstande ist, Systeme zu u?berwinden, die fu?r Verbrechen gegen die Menschheit verantwortlich sind, welche von einer Generation in die na?chste u?bergreifend fortwuchern.
    - entnommen aus der Gru?ndungsurkunde des Internationalen Justizgerichtshof fu?r Allgemeingu?ltige Rechtsprechung, 1. September 2012
    Einfu?hrung
    Am 11. Februar 2013 wurde Geschichte geschrieben, als der erste katholische Pabst in der Geschichte zu Friedenszeiten von seinem Amt zuru?cktrat. Er wollte eine Verhaftung wegen geleisteter Protektion und Beihilfe zur Vergewaltigung von Kindern entgehen. Die Ta?ter waren Priester.
    Knapp zwei Wochen danach wurde eben dieser Pabst - Pabst Benedikt, Josef Ratzinger, vom Internationalen Justizgerichtshof Allgemeingu?ltiger Rechtsprechung fu?r Verbrechen gegen die Menschheit fu?r schuldig befunden - das Urteil erstreckte sich auch auf die Mita?terschaft an Menschenhandel mit Kindern. Der Haftbefehl, den er vorausgesehen hatte und welche seinen Ru?cktritt auslo?ste, wurde am 25. Februar gegen ihn erlassen.
    Derzeit flu?chtet Josef Ratzinger vor dem Gesetz, da er innerhalb des Vatikans der Gerechtigkeit zu entgehen versucht. Aber er ist auch das lebende Beispiel fu?r die Macht, die Gerichtsho?fe Allgemeingu?ltiger Rechtsprechung ausu?ben ko?nnen, wenn sie erfolgsreich sogenannte "Staatsoberha?upter" strafrechtlich verfolgen.
    Der gesetzliche Urteilsspruch des Internationalen Justizgerichtshof fu?r Allgemeingu?ltige Rechtsprechung war ein "Schuss, der weltweit ho?rbar war". Die Folge war das Streben in einundzwanzig weiteren La?ndern ebenfalls a?hnliche Volksgerichte der Rechtsprechung zu bilden, um das Gesetz von der reichen Oberschicht und den ihnen fu?gsamen Regierungen.
    mehr Anspruch auf die Erde hat als ein anderer. Wie ein Begru?nder der modernen Gesetzgebung, Thomas Hobbes, einst bemerkte:
    Ich behaupte zu aller erst, daß der Mensch im natu?rlichen Zustand (ein Zustand, den wir korrekterweise den natu?rlichen Zustand nennen du?rfen) das gleiche Recht auf alle Dinge hat. Leviathan 1651
    2. Das Gesetz verursacht niemandem Schaden, oder auf Latein, Actus Regus Nemini Facit Injuriam. Wurzelnd in den zehn Geboten und in dem Gesetz Gottes, seinem Nachbarn keinen Schaden zuzufu?gen. Dieses Prinzip bildet die Grundlage der modernen Gesetzgebung.
    John Stuart Mill erla?uterte dieses Prinzip in seiner Abhandlung On Liberty, worin er argumentiert, daß
    ....der einzige Zweck, der ein rechtma?ßiges Ausu?ben von Macht u?ber irgendein Mitglied einer Gemeinde gegen seinen Willen rechtfertigt, ist die vorbeugende Maßnahme, welche verhindert, daß andere Schaden nehmen ko?nnten. (1869)
    Eine fru?here gleichwertige A?ußerung finden wir in der franzo?ischen Deklaration der Bu?rger-und Menschenrechte von 1789:
    weiter und zum gratis-Downloaden:
    http://www.scribd.com/fullscreen/176528319?access_key=key-9khp91u4gq6u0g35o2p&allow_share=true&view_mode=scroll

    Text entnommen von dieser Seite:
    http://itccs-deutsch.blogspot.fr/

    • Tik Tak (kein Partner)
      18. Oktober 2013 14:21

      The International Tribunal into Crimes of Church and State (or ITCCS) is a one-man blog that pretends to be a tribunal established to enforce common law. Despite claims of being based in Brussels, the whole thing is written in Canada by Kevin D. Annett, a defrocked United Church of Canada priest.

      Nuff said, sonst müßte man die "Deutschen Wirtschaftsnachrichten", auch so ein One Man Blog, auch ernst nehmen ;-)

    • swiss (kein Partner)
      18. Oktober 2013 14:42

      Tik Tak
      Sie mögen vielleicht recht haben. Die Zukunft wird es zeigen ... denn die Einschläge kommen immer häufiger!

  12. terbuan
  13. swiss (kein Partner)
    18. Oktober 2013 13:07

    Diese Rede sollte sich jeder "ganz genau anhören" und dann darüber nachdenken, in welcher Lage wir uns derzeit befinden!

    Senator Ron Paul erstaunliche Vorhersagen 2002.
    (Deutsch Untertitel)
    Voraussagen von Ron Paul in einer Rede im Repräsentantenhaus am 24. April 2002.
    Das Video stammt vom User "CollectiveCheckup", ich habe nur die Untertitel gemacht. Wenn jemand einen Fehler findet bitte melden. Dieses Video war noch recht schwer zu übersetzen, habe teilweise nicht wörtlich übersetzt da es sonst einfach zu unverständlich gewesen wäre.
    http://www.youtube.com/watch?v=DEcJuFvGkDU

  14. Siri
    18. Oktober 2013 09:34

    DAS sind die Dokumente, die von unseren Medien und Politikern verschwiegen werden, und dagegen müssen wir etwas tun! Ich weiß schon, dass sich die wenigsten dafür interessieren, und gerade deshalb ist es wichtig, den Menschen klar zu machen, dass sie dabei sind, die wertvolle Freiheit, die sie sich mühevoll erworben haben, für die EU aufzugeben. Nächstes Jahr sind EU Wahlen ? es ist unsere Chance!!!!

    Ich halte fest, dass ich NICHT gegen die EU bin, jedenfalls aber gegen DIESE Ausprägung!

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/155010

    PS: Wie sich diese Regelungen mit der meines Wissens eher weiten Auslegung des Begriffes Meinungsfreiheit durch den EUGh vereinbaren lässt, weiß ich auch nicht??

  15. Haider
    17. Oktober 2013 23:41

    Alle Linken weltweit haben ein probates Patentrezept, um die Welt zu retten: Steuern und Schulden rauf. Es zahlen ohnehin die nächsten Generationen und die könne uns [Stinkefinger]! Das Kurzfristdenken der marxistischen Dumpfbacken - unterstützt von einer gekauften Medienmafia - richtet sich ihre Abzockerwelt ein. Es zählt nur die heutige Abzocke!

  16. Undine
    17. Oktober 2013 20:21

    OT--- aber diese Reaktion war eigentlich zu erwarten. Was in Berlin seinen Anfang nimmt, wird sich nicht nur in ganz D, sondern auch bei uns in Ö notgedrungen fortsetzen. Ich kann die Eltern sehr gut verstehen, wenn sie auf diese Weise reagieren. Eine Sauerei aber ist, daß diese Eltern doppelt zur Kasse gebeten werden: Einmal finanzieren sie über ihre Steuer das sündhaft teure Schulwesen für die Ausländerkinder, zudem müssen sie in den Privatschulen Schulgeld zahlen und nicht zu knapp! Versprochene Kulturbereicherung, wo bist du???

    SCHÜLER in BERLIN KEHREN den ÖFFENTLICHEN SCHULEN den RÜCKEN

    http://www.unzensuriert.at/content/0014215-Sch-ler-Berlin-kehren-den-ffentlichen-Schulen-den-R-cken

    • Haider
      20. Oktober 2013 01:07

      Seit Jahren weise ich auf dieses System der Abzocke hin. Dabei könnte sich jeder interessierte Bürger dies z.B. in England live ansehen. Seit vielen Jahrzehnten (!) müssen sich dort verantwortungsbewußte Eltern um eine nichtsozialistische (und damit aussichtsreiche) Schulbildung ihrer Kinder bemühen. Teilweise werden Schulkarieren schon festgelegt, ehe der hoffnungsvolle Sprößling überhaupt geboren ist. Und dabei geht es um sehr hohe finanzielle Belastungen, die diese Familien auf sich nehmen müssen!

  17. Brigitte Imb
    17. Oktober 2013 20:12

    OT

    Spindelegger hat weder bei der NR Wahl gesiegt, noch scheint er nun in seiner Partei Erfolge einzufahren. "Die Presse" berichtet ausführlich dazu.
    (2 weitere Artikel unter "Mehr zum Thema" links anklicken.)

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1465967/OeVP_Unmut-ueber-Personalentscheidungen?_vl_backlink=/home/index.do

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2013 21:11

      Für die ÖVP Fans noch eine Info: Aus sehr verläßlicher Quelle habe ich erfahren, daß Spindi etwas arrogant sein soll und Berlakovich sehr angenehm, im Umgang.

  18. Anton Volpini
    17. Oktober 2013 19:19

    "Der Staat war der Feind des ehrlichen Bürgers geworden. Er honorierte Ordnung nicht mehr, er ließ dem Krankhaftem allen Schutz angedeihen und nannte das human. Der Anständige war ihm als lebender Vorwurf suspekt und wurde diffamiert, um nicht zum Ankläger werden zu können. Die Staatskasse verschwendete die Steuergelder in die Unterhaltung von Volksluxusbäder und ernährte die Masse der untertänigen Proletarier von der Wiege bis zur Bahre. Die Inflation griff rapide um sich. Ein Denar, längst nicht mehr aus Silber, hatte zur Zeit Commodus wenigstens noch den Wert von einigen Pfennigen. Hundert Jahre genügten, um ihn zu einem tausendstel Teil sinken zu lassen. Der Staat gab dieses Schundgeld an die Beamten und Angestellten des ganzen Reiches aus, lehnte aber selbst, sobald es zu ihm zurücklief, die Annahme als Falschgeld ab. Er war zum Verbrecher geworden"

    Joachim Fernau in "Cäsar läßt grüßen" über die letzten Entwicklungen im untergehenden Rom.

    Wie weit sind wir noch davon entfernt?
    Nicht nur in den USA, sondern auch wir in Europa?

    Wollen wir uns in Europa trösten, dann durch einen entscheidenden Unterschied.
    Die USA führen, ähnlich der Römer, weltweite Kriege, um das eigene Volk auf Kosten unterjochter Staaten zu füttern. Obama ist da, wie die meisten seiner Vorgänger, nur eine Marionette.
    Wir in Europa sind uns dazu zu uneinig. Insoferne hat das vielleicht sein Gutes!

    • simplicissimus
      17. Oktober 2013 20:19

      Erinnert mich auch ein bisschen an das letzte Jahr der UdSSR, in dem 20 Schilling offiziell den Wert eines Rubels hatten. In staatlichen Geschaeften bekam man fuer Rubel fast nichts mehr, meist nur Plunder. Am gutsortierten Schwarzmarkt kostete 1 Rubel einen Schilling und man erhielt dort teuer fast alles. Oder in offiziellen Devisenlaeden. Pensionisten erhielten 50 Rubel Pension, 1 kg Fleisch kostete 70 Rubel.
      Brot ging aus, dann Benzin, zum Schluss - kurzfristig - der Wodka. Was folgte ist bekannt: der Zusammenbruch.
      Resultat eines perfekten, sehr gerechten Umverteilungssystems.
      Geld spielte keine Rolle in der UdSSR, da der Staat es erschaffen konnte wie er wollte.
      Es gab halt 5 Jahre Wartezeit fuer einen Fernseher, 25 fuer ein Auto und 30 fuer eine Wohnung. Wird man ja noch verkraften duerfen, wenn haltlos Schulden gemacht, die Reichen geschroepft und alle moeglichst gleich entlohnt werden.

    • Anton Volpini
      17. Oktober 2013 20:51

      So geht es allen Völkern, die abwirtschaften und dann verschwinden, simplicissimus.
      Das ist Geschichte!
      Was ich vielleicht noch nachreichen sollte, ist, daß sich die Römer, die USA und auch die UDSSR in ihren Kriegen ausbluteten, und damit zusätzlich zur Alimentierung des eigenes Volkes finanzielle Belastungen aufbürdeten, die letztendlich zum Untergang führten.

      Der Punkt ist, das Geld signalisiert nur den moralischen, ethischen , und damit wirtschaftlichen Wert einer Gesellschaft.
      Aber da erzähl ich Ihnen nichts Neues!

  19. Undine
    17. Oktober 2013 16:37

    OT---aber im MJ wurde heute ein Buch vorgestellt, dessen Verfasser, Arnold Suppan, sich eine bemerkenswerte Sichtweise über die Personen "Hitler-Benes-Tito" und ihre Zeit---und die davor!--- angeeignet hat und auf 2000 Seiten darlegt:

    "Ein neues dreiteiliges Werk des Osteuropa-Historikers Arnold Suppan untersucht Konflikte, Krieg und Völkermord in Osteuropa und am Balkan im 20. Jahrhundert. Der Titel ist "Hitler-Benes-Tito" und steckt mit diesen drei historischen Personen den zeitlichen Rahmen der Betrachtung ab. Mit mehr als 2000 Seiten ist es das bisher umfassendste Buch über dieses Thema."

    Suppan: "Ich begann natürlich mit juridischen Fragen, Restitution, dann weiter zurück, Beschlagnahme durch den Nationalsozialismus, Eroberungspolitik Hitlers, Besatzungspolitik in der Tschechoslowakei, in Jugoslawien, Widerstand, Kollaboration, Rache, Vergeltung, Vertreibung. Ich merkte ziemlich schnell, dass alle diese Fragen irgendwie zusammenhängen. Ich kam aber auch relativ schnell dahinter, dass es nicht nur mit dem Nationalsozialismus zu tun hatte, sondern dass hier noch ältere Schichten freizulegen waren." Weshalb das Buch schon mit dem Ende des 19.Jahrhunderts beginnt.

    http://oe1.orf.at/artikel/354865

    • Cotopaxi
      17. Oktober 2013 16:57

      Falls ich mich richtig an diesen Hörfunk-Beitrag erinnere, dann hat Benes schon nach dem 1. Weltkrieg gegen die deutsche sprich altösterreichische Bevölkerung der Tschechoslowakei gewütet. Die Vorkommnisse nach dem 2. Weltkrieg waren somit nur die Fortsetzung der grundsätzlichen Säuberungsspolitik dieses Politikers.

    • brechstange
      17. Oktober 2013 18:26

      Danke für die Information. Diese Bücher werde ich mir kaufen. Diesen Wirren sind doch vier Großtanten meines Mannes zum Opfer gefallen, nach dem 2. Weltkrieg. Eine Aufklärung bzw Auffindung Ihrer Begräbnisstätten wurde mit "aus dem Melderegister gestrichen" und dem Gruß "Tod den Faschisten" abgeschmettert.

    • Undine
      17. Oktober 2013 18:30

      @Cotopaxi

      Ja, aber "es macht sich besser", wenn man das bestialische Wüten der Tschechen gegen die deutsche/altösterreichische Bevölkerung als direkte Folge für Nazi-Verbrechen in die Geschichte eingehen läßt. Daß Benes schon nach dem WKI den Boden dafür aufbereitet hat, wird man in Ö und in der Tschechei gar nicht gerne hören; man WILL nur EINEN einzigen Sündenbock und nur ja nicht mehrere!

    • Undine
      17. Oktober 2013 18:38

      @brechstange

      Es ist hoch an der Zeit, daß sich ein Historiker auch einmal dieses Themas annimmt---auf seriöse Weise! Da ist bis jetzt genug unter den Teppich gekehrt worden unter dem stillen Einverständnis der Politik! Das große Leid der damals betroffenen Menschen kann es nicht mehr lindern, aber es täte gut, wenn diesen Menschen spät, aber doch, Respekt und Verständnis gezollt würde.

    • Nietzsche (kein Partner)
      18. Oktober 2013 12:53

      Das Buch ist bei Amazon "derzeit nicht erhältlich". Ob das was zu bedeuten hat? Geert Wilders' Buch mußte ich auch in den USA bestellen.

    • Undine
      18. Oktober 2013 17:26

      @Nietzsche

      Mir ist bei dem Bericht über dieses Werk von Arnold Suppan aufgefallen, daß die üblichen Bezeichnungen ("renommiert" für Linke, "umstritten" für Rechte!) in diesem Fall AUSGEBLIEBEN sind; das gab mir gleich zu denken, denn man kennt ja mittlerweile "seinen" ORF und ist deshalb gewohnt, "zwischen den Zeilen zu lesen/zu hören". Mein Instinkt sagt mir, daß man im ORF nicht recht glücklich ist über dieses reichhaltige Werk eines Historikers, weil es nicht so ganz ins ORF-Konzept mit dem ewigen Schwarz-Weiß-Denken paßt.

    • Nietzsche (kein Partner)
      19. Oktober 2013 09:28

      Hihi. Da kommt Freude auf! :) Ich habe inzwischen entdeckt, daß das Buch im Verlag der Akademie der Wissenschaften erschienen ist. Dort ist es wohl auf jeden Fall erhältlich.

    • F.V. (kein Partner)
      19. Oktober 2013 19:44

      Ich hörte vor Jahren einmal einen Vortrag von Suppan, auch Bensch und Tschechien betreffend.

      Er war politisch korrekt. Als ich ihn darauf ansprach blieb er bei seinen Aussagen, sie waren also kein "Flüchtigkeitsfehler".

      Als ich mit meinem Freund unmittelbar nach dem Jugoslawienkrieg nach Belgrad reisen wollte, um uns vor Ort über die Lage kundig zu machen, wurde meinem Freund - ein habilitierter Slawist und Leiter eines einschlägigen Instituts - diese Reise von Suppan untersagt. Eine typische pc-Haltung und auch ein wenig feige: nur nirgends anstreifen.

      Wir verschoben sie dann um zwei Wochen und mein Freund nahm Urlaub; es war sozusagen eine "private" Vergnügungsreise. Mich empörte diese politisch korrekte Haltung sehr: aber die Serben war ja die "Bösen" und die Bomben und Raketen feuernden Amis die "Guten". - Als ob es einen Slawisten nicht zu interessieren hätte, was da los ist, just in einem Augenblick, wo vor unseren Augen "Geschichte" stattfindet.

      Seither ist meine Meinung über Suppan fixiert, und mich interessiert nicht mehr was er sagt oder schreibt.

  20. Undine
    17. Oktober 2013 16:16

    Unser weiser, ja, allwissender ORF hat es ja immer schon gewußt, daß Obama und seine Demokraten die Guten sind, die Republikaner hingegen die Bösen. Alleine der Tonfall und die Wortwahl der Sprecher läßt keinen Zweifel!

    Das gleiche gilt sowohl beim Thema Syrien--- obwohl sich die "guten" Feinde Assads längst gegenseitig die Schädel einschlagen--- als auch einst bei Saddam Husseins Irak. Der ORF, verkörpert durch den Korrespondenten El Gawhari, wußte natürlich immer sogleich, wie schön es sich demnächst anfühlen wird, wenn die "Machthaber" und "Diktatoren" endlich gestürzt und umgebracht werden und der "Arabische Frühling" Einzug hält. Dieser scheint jedoch in sehr weiter Ferne zu sein. Derweilen wird gemordet, was das Zeug hält. Eine herbe Enttäuschung für den ORF, weil er sich immer so fürchterlich verschätzt.

  21. Dr. Dieter Zakel MA
    17. Oktober 2013 16:13

    Aber der IMF hat ja eine Lösung:

    Der “Internationale Währungsfonds” denkt schon laut über eine globale Konfiskation von Ersparnissen nach. Und zwar den Ersparnissen aller, nicht nur etwa besonders Wohlhabender.

    “The sharp deterioration of the public finances in many countries has revived interest in a “capital levy”— a one-off tax on private wealth—as an exceptional measure to restore debt sustainability. The appeal is that such a tax, if it is implemented before avoidance is possible and there is a belief that it will never be repeated, does not distort behavior (and may be seen by some as fair). … The conditions for success are strong, but also need to be weighed against the risks of the alternatives, which include repudiating public debt or inflating it away. … The tax rates needed to bring down public debt to precrisis levels, moreover, are sizable: reducing debt ratios to end-2007 levels would require (for a sample of 15 euro area countries) a tax rate of about 10 percent on households with positive net wealth. (page 49)”

  22. plusminus
    17. Oktober 2013 16:05

    Auch diese Suppe, die uns der SPÖ-Bürgermeister eingebrockt hat, werden die Bürger bezahlen müssen.

    "Alle müssen an einem Strang ziehen", nennt man das in der Genossen-Sprache.

    http://ooe.orf.at/news/stories/2609609/

    Abkassieren und Verzocken alleine, aber zurückzahlen natürlich ALLE = so ist sozialistische Solidarität gemeint!

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2013 16:07

      Das ist ein klarer Fall für den Kanzlerdarsteller Faymann, der ja sooo gegen die Spekulanten wettert............nur nicht, wenn sie aus seiner eigenen Partei kommen.

    • plusminus
      17. Oktober 2013 16:15

      @Brigitte Imb

      Genau und wäre das bei einer andere Partei, würde er sofort die Anklagebank für die Beteiligten durchsetzen. Aber Sozis sind anders..............!

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2013 16:21

      Die ÖVP scheint genüßlich zuzusehen, wie wieder der Steuerzahler geschröpft wird. Anders kann man deren Verhalten nicht einordnen und wer weiß schon wie viele Spekulationen sie selber laufen haben, die nach Möglichkeit unter dem Teppich bleiben sollen?

    • zauberlehrling
      17. Oktober 2013 16:34

      Man beachte auch einmal mehr die sorgfältige Berichterstattung des ORF über den Rücktritt des Linzer Bürgermeisters.
      Es handelt sich um einen Generationenwechsel und in keinem Zusammenhang mit der SWAP-Affäre. Weiters werden seine Verdienste um die Stadt Linz hervorgehoben und kaum der finanzielle Scherbenhaufen, den er mit seinem Verlustgeschäft über 500 Millionen Euro hinterläßt. ORF wie immer in seiner brillanten Rolle als ROTFUNK:

      http://tvthek.orf.at/programs/71280-ZIB-13/episodes/6924165-ZIB-13

      Vierter Punkt von oben.

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2013 16:38

      Die Ausgabenentwicklung der Stadt Linz. Dobusch hat wahrlich großartige Schulden angehäuft, das kann sich sehen lassen.

      http://www.linz.at/zahlen/095_sonstigedaten/040_Finanzen/040_AUSGABEN/

    • Brockhaus
      17. Oktober 2013 17:31

      Heißt der wirklich Luger und nicht Lugner (Richard)? Weil der ist ja auch nicht ganz dicht.

    • plusminus
      17. Oktober 2013 20:29

      @Brockhaus

      ;-)))))))!

  23. zauberlehrling
    17. Oktober 2013 15:50

    Da kommt noch einiges auf uns zu. In Zukunft müssen wir mit mehr "Flüchtlingshumanität" rechnen.

    http://orf.at/#/stories/2202742/

  24. terbuan
    17. Oktober 2013 15:09

    Es gibt keine Gewinner in diesem Hütchenspiel mit Ausnahme der US-Notenbank, der privaten FED.
    Sie ist mit 2,1 Bill. USD mittlerweile der größte Gläubiger der Vereinigten Staaten, noch vor China mit 1,3 Bill. und Japan mit 1,1 Bill.
    Verlierer ist das amerikanische Volk, denn man kann sich schon sehr gut vorstellen, dass in nicht so ferner Zukunft das ganze Land einigen reichen Familien, den Eigentümern der FED, gehören wird!

    ....siehe auch den kürzlich verlinkten Kommentar: "Der brutalste Raubzug aller Zeiten: Wie die Banken den Crash planen":
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/15/der-brutalste-raubzug-aller-zeiten-wie-die-banken-den-crash-planen/

  25. Josef Maierhofer
    17. Oktober 2013 15:07

    'Hamas wieder einmal packt', wir linkes Pack, wir Realitätsverweigerer, wir Vollidioten.

    Das Schiff sinkt und diese Vollkoffer schlagen ein weiteres Leck, Obama an der Spitze, Spitze, der Gipfel der Dummheit.

    Können diese Leute und die Schreiberlinge darüber und die 'Abschreiberlinge' nicht mehr selbst denken ?

    Hier sieht man, was Ideologie (=Idiotie) anrichten.

    Sicher wird Herr Dr. Unterberger und 'seinesgleichen' schuld sein an dem kommenden Unglück, haben sie es doch förmlich herbeigeredet.

    Das ist der Stoff aus dem Bürgerkriege sind, nämlich genug nicht denkende Vollidioten und ihre Hetzer dazu.

    • FranzAnton
      17. Oktober 2013 16:49

      Aber wieso denn? Das zusätzliche Loch im Schiff braucht man doch, um das Wasser abfließen zu lassen!

  26. Brigitte Imb
    17. Oktober 2013 14:13

    OT - Klimawandelflüchtling

    Die Caritas und alle übrigen NGOs werden bald aufspringen auf diesen Zug und uns die afrikanischen "Flüchtlinge" "schmackhaft" machen, bzw. FORDERN................

    http://orf.at/#/stories/2202731/

    • simplicissimus
      17. Oktober 2013 14:42

      Ja, das wird kommen. Immerhin soll es bald Menschenrechte auf Wasser, Nahrung, Kleidung geben. Meine Frage an einen Menschenrechtler, ob diese nicht sofort im Konflikt mit anderen Menschenrechten stuenden, wie dem auf Eigentum, blieb unbeantwortet.
      Hoeren sich ja human an, diese Rechte, allein wie sieht es mit der Realitaet aus?
      Hab ich nicht zuerst PFLICHT mich darum selbst zu kuemmern? Auf die Pflichten vergessen unsere Gutmenschen meist grosszuegigerweise.
      Tut ja nichts zur Sache, wenn mans von der Umverteilung nehmen kann.
      Wie weit bin ich verpflichtet, meine Wasserquelle mit jemandem zu teilen?
      Muss ich meine Bewaesserungslandwirtschaft einstellen, wenn Hunderte kommen und die Quelle austrinken? Wer entscheidet, wo die Grenze ist?
      Wer prueft, ob die Durstigen nicht andere Moeglichkeiten an Wasser zu kommen, gehabt haetten? Inwieweit kann man von den Durstigen Kompensation verlangen? Kompensation fuer die Ausuebung eines Rechts?
      Und wieviele meiner Unterhosen muss ich abgeben, fuer die ich vielleicht hart gearbeitet habe?
      Menschenrechte sind viel problematischer, als man glaubt, denn sie loesen eine einseitige unausgewogene Situation aus.
      Das einzige Menschenrecht, das ich vollkommen unterstuetze, ist dieses auf faire, d.h. nach menschlichem Ermessen ausgewogene, gleiche Behandlung durch andere.
      Bleibt noch das Recht auf Leben, wenn man die Todesstrafe ablehnt. Es bedingt jedoch im Gefaengnis gleichzeitig das Recht auf Wasser, Nahrung, Kleidung, Unterkunft ohne Pflichten, ohne Gegenleistung. Was bereits problematisch wird.
      Alle anderen Menschenrechte koennen nur in Kombination mit Pflichten langfristig unverworfen genannt werden.

    • kakadu
      17. Oktober 2013 14:49

      @simplicissimus

      Absolute Zustimmung!
      Rechte OHNE Pflichten sind im Zusammenleben einseitig und daher immer problematisch.

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2013 16:16

      Wieder Millionen für die Scheinflüchtlinge, wir ham´s ja scheinbar.

      http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1465783/Schubhaftzentrum_Private-Firma-mit-an-Bord?_vl_backlink=/home/index.do

      Ziehen dort die GrünInnen auch gleich mit ein, um jede Abschiebung im Keim ersticken zu können?

    • plusminus
      17. Oktober 2013 20:28

      @Brigitte Imb

      Das Feld wird bereits aufbereitet für derartige Asylgründe, siehe die angebotene Veranstaltung:

      "Klimawandel & Migration: Herausforderungen an die Realpolitik
      (Di., 22.10.2013, 18:30 - 20:00 Uhr)

      Phänomene wie das Ansteigen des Meeresspiegels, zunehmender Wassermangel, Ernteausfälle bzw. Hungersnöte, aber auch in ihrer Heftig- und Häufigkeit immer verheerender werdende Unwetter zwingen Menschen ihren angestammten Lebensraum zu verlassen. Am stärksten betroffen vom Klimawandel sind die ärmsten Regionen und Menschen dieser Welt. Der Umgang mit Klimaflüchtlingen wird sehr unterschiedlich gehandhabt und reicht von staatlich geförderter Umsiedelung und nationalstaatlicher Integration bis hin zur Abschottung mittels physischer Barrieren und Kriminalisierung der Klimaflüchtlinge.

      Ort der Veranstaltung ist die Diplomatische Akademie, Favoritenstraße 15A, 1040 Wien.
      Anmeldungen bitte bis spätestens 18.10.2013 per Mail unter office@iufe.at."

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2013 21:06

      plusminus,

      es ist ja nicht mehr zu fassen ..........

      Aber, da entspringt mir eine Idee......mir ist es ja viel zu kalt in Ö und ich möchte in den Süden, ans Meer.............:-))

    • plusminus
      17. Oktober 2013 21:20

      @Brigitte Imb

      Kann ich gut verstehen, das möchte ich auch. ;-)
      Die Krux daran, im Süden sind die Sozialtöpfe leergeräumt und der Wohlfahrtsstaat so gut wie am Ende. Deshalb wird der Migrationsstrom in den kalten Norden ausufern!

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2013 21:46

      Im Sommer auf die Azoren, im Winter nach Reunion, alles in der EU. Wir brauchen ein gefördertes Projekt, wenn wir schon nicht als Klimaflüchtlinge durchgehen. :-)

  27. Rosi
    17. Oktober 2013 14:05

    '... irgendwann schleicht sich angesichts eines so langen „Gut ist‘s gegangen, nichts ist geschehen“ natürlich das Gefühl ins Bewusstsein ein, das könne ohnedies ewig so weitergehen...'

    Das erinnert mich irgendwie an den sprichwörtlichen Mann, der aus dem 90.Stockwerk springt, und noch im Vorbeiflug beim 77.Stockwerk genau diesen Satz von sich gibt ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  28. Michael Wurm
    17. Oktober 2013 13:53

    Es war in erster Linie eine Machtdemonstration der USA gegenüber dem erzitternden Rest der Welt.

    • fenstergucker
      17. Oktober 2013 14:04

      Eine schwache Machtdemonstration, da das Einlenken in letzter Minute vorhersehbar war und niemand wirklich zittern mußte.
      Es war höchstens ein gelungenes Medienspektakel!

  29. Brigitte Imb
    17. Oktober 2013 13:38

    Nach meinem Empfinden reiht sich die ungeheure Schuldenlast (weltweit) ein, in ein gewaltiges Betrugsszenario an den Bürgern. Diese werden letztendlich immer zur Verantwortung gezogen, obgleich sie an der Misere kaum schuld sind.
    Politiker und Finanzhaie verprassen riesige Geldluftblasen, die sie sich von der arbeitenden Bevölkerung immer wieder befüllen lassen um das Monopolispiel fortzusetzen.
    Schuldenabbau ist das Letzte woran Politiker denken, nein, dieser Terminus findet keinen Platz und wurde abgelöst durch den Dauereinsatz der Gelddruckmaschinen.
    Ein einziges Betrugssystem!

    • fenstergucker
      17. Oktober 2013 14:03

      Die Bürger lassen sich gerne betrügen, wenn sie immer wieder diese Politik wählen.

    • Brigitte Imb
      17. Oktober 2013 14:06

      Der Bürger kann leider nicht so fies denken wie der Politiker und er glaubt leider noch immer an eine gewisse Redlichkeit dieser Kreaturen.

    • fenstergucker
      17. Oktober 2013 14:09

      @Brigitte Imb

      Ich nehme eher an, daß der Bürger, so lange er vordergründig von dem Schuldensystem profitiert, sich ganz einfach betrügen lassen will. Aufklärung und mahnende Stimmen gibt es nämlich genug und trotzdem ändert sich nichts.

  30. plusminus
    17. Oktober 2013 13:17

    Solange das Geld aus der Druckmaschine kommt, werden weder die Bevölkerung noch die von ihr gewählten Politiker umdenken.

    Amerika, Obama und die sogenannte öffentliche Meinung beweisen im Fall "Obamacare" einmal mehr diesen ehernen Grundsatz und daß der Wähler die Regierung hat, die er verdient - siehe auch Österreich, wo es um keinen Deut besser zugeht.

    Auch hier deponiert schon die Wohlfahrtsstaat-Industrie ihre Forderungen zum weiteren kräftigen Aufblähen der Staatsschulden, die nächstes Jahr auf Grund einer Einschränkung bei den Verschleierungstaktiken um ein Gutteil explodieren werden.

    http://www.orf.at/#/stories/2202712/

    http://www.heute.at/news/wirtschaft/art23662,945351

    Ein österreichischer "Government Shutdown" rückt vielleicht bald in greifbare Nähe!

  31. Ambra
    17. Oktober 2013 13:09

    Jedes dieser Worte ist hundertfach zu unterstreichen ! Seit diese im Grunde unseriöse und nicht nachvollziehbare Diskussion in den USA geführt wurde bis zum heutigen Tag wundere ich mich über jede Berichterstattung der Medien, egal ob
    deutsche oder österreichische : kein Wort über den negativsten Teil des Diskussionsausganges, nämlich den unakzeptablen weiteren Anstieg der Schulden
    der USA ! Berichtet wird eher im Jubelton, nach dem Motto "zur Nachahmung empfohlen" ... über die nicht aufzuhaltenden Konsequenzen dieser Art von Politik, die Herr Obama praktiziert seit er Präsident ist, wird kein Wort verloren.

  32. simplicissimus
    17. Oktober 2013 13:04

    ALVATRISCH, ja altvatrisch wird man heute im Freundeskreis genannt, wenn man die Schuldenpolitik verurteilt.
    Diesen Ausdruck kann AU noch seiner Denunziationsliste hinzufuegen.
    Der Ausdruck klingt harmlos, ist aber fast schlimmer als die anderen, denn der Warner wird als altmodischer Dodel und brabbelnder Tattergreis dargestellt, also laecherlich und damit vollkommen unglaubwuerdig gemacht.

    Nun, ich habe durch altvatrisches Verhalten, naemlich mehr einzunehmen als auszugeben und die Ueberschuesse nicht zu konsumieren, sondern bis auf den letzten Groschen zu re-investieren, 3 buchhalterisch mausetote Firmen wieder zum Leben erweckt und eine nette Anzahl von Arbeitsplaetzen gesichert.

    Interessanterweise wirkt altvatrische Leistungsbereitschaft, Sparsamkeit, Puenktlichkeit, Genauigkeit, Verlaesslichkeit, Korrektheit, gepaart mit dem richtigen Schuss von Kreativitaet in der Wirtschaft praktisch immer.
    In unserer verkommenen Wohlstandsgesellschaft zaehlt dagegen immer mehr Nehmen vom anderen, Leben auf Zukunftskosten. Das ist fortschrittlich, modern und aufgeklaert.

    Ich lass mich seitdem gern altvatrisch schimpfen, vor allem von den flotten Bruchpiloten, die ihre Firmen in den Ruin gewirtschaftet haben.

  33. MSc




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