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Zwei Wahlen, ein Europa und fast keine Zukunft

Lesezeit: 9:00

Immer öfter fühlt man sich an jene Epoche erinnert, die derzeit auch den Buchmarkt überschwemmt: an die Zeit vor genau hundert Jahren, die Zeit vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Auch damals hat man noch in vollen Zügen das Leben genossen, während das größte Gewitter der Menschheitsgeschichte, ein  dreißigjähriger Weltkrieg, schon unabwendbar geworden war. Darauf hatte sich aber dennoch niemand vorbereitet. Und niemand hat ernsthafte Anstrengungen unternommen, um es noch zu verhindern.

Ganz ähnlich ist die Situation heute. Das haben der deutsche wie der österreichische Wahlkampf gezeigt. Überall Schönwetterpolitik. Bis auf die kleine „Alternative für Deutschland“ gibt es im ganzen deutschen Sprachraum keine einzige Partei, die kompromisslos einen Ausweg aus der drohenden Wirtschafts- und Finanzkatastrophe ansteuern würde. Im Gegenteil.

In Deutschland wie Österreich überboten sich die Parteien an neuen, immer wilderen und teureren Versprechungen. Die „Alternative“ ist jedoch nicht in den Bundestag gekommen. Knapp, aber eben doch nicht. Das zeigt: Krisenbewusstsein gibt es auch fünf Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise und dreieinhalb Jahre nach dem Schlagendwerden der Staatsschuldenkrise in der Politik keines und bei den Wählern nicht.

Im Gegenteil: Wie Drogensüchtige freuen sich viele, dass die amerikanische Fed in den letzten Tagen vor der deutschen Wahl offiziell eine Fortsetzung ihres Dollardruckprogramms beschlossen hat. Unvorstellbare 85 Milliarden Dollar werden also weiterhin jeden Monat zusätzlich unter die Menschen gebracht. Obwohl keine neuen Werte geschaffen worden sind, die dieser Summe auch nur annähernd entsprechen. Die Bestätigung dieser Währungspolitik lässt die Börsenkurse weiter in die Höhe springen.

Der Vergleich mit Drogen ist keineswegs absurd: So wie bei Rauschgift gibt es absolut keinen schmerz- und katastrophenfreien Weg mehr, davon wieder loszukommen. Das macht einige Akteure bei der Fed und der ähnlich handelnden Europäischen Zentralbank zwar zunehmend besorgt. Nur wissen sie alle längst keinen Ausweg mehr. Perpetuierter Rauschgiftkonsum führt ebenso wie ununterbrochenes Gelddrucken mit absoluter Sicherheit in den Abgrund. Wäre das anders, könnten wir ab jetzt ja ohne Arbeit und Anstrengung einfach vom ständigen Gelddrucken leben.

Daran wird auch der als Triumph der Stabilitätsorientierung gefeierte Wahlerfolg der Angela Merkel nichts ändern. Denn auchsie hat vielfach leichtertige Haftungen für unhaltbare Schuldner ausgesprochen.

Die Flucht in die Sachwerte

Gerade das jüngste Kursfeuerwerk ist in Wahrheit ein sehr bedenkliches Vorzeichen. Denn es zeigt: Die Unternehmen werden von den Börsen als immer wertvoller eingestuft, ohne dass sie wertvoller geworden wären. Die Kurssteigerungen haben immer weniger mit der Realität, mit irgendwelchen Fundamentaldaten zu tun.

Das an die Börse strömende Geld dient nur zum kleinen Teil der Ankurbelung von Investitionen. Jetzt wollen auch noch Internet-Firmen wie Twitter rasch durch Börsengänge abcashen, bevor die unweigerlich bevorstehende Stunde der Wahrheit kommt. Diese wird zwar auch die Börsen treffen – aber vermutlich viel weniger als andere Bereiche. Börsengänge werden dann aber jedenfalls wieder viel weniger ertragreich sein.

Der Strom des Geldes an die Börse bedeutet primär eine rasante Flucht in die Sachwerte. Dasselbe trifft auf die in vielen europäischen Städten beobachtbare Flucht in Immobilien zu (gute Lagen steigen seit Jahren alljährlich um zweistellige Prozentsätze). Dasselbe findet man etwa auch beim Gold. Die Menschen kaufen das Metall weiterhin massiv. Obwohl sein Preis in den letzten Monaten wieder etwas gefallen ist, bleibt es Ziel vielen Fluchtgeldes. Dieser teilweise Preisrückgang ist aber nicht die Folge eines Sinkens des Interesses, sondern vielmehr Folge von Goldverkäufen durch internationale Notenbanken und des Auslaufens einiger großer Termingeschäfte in der Finanzwelt. Die Menschen flüchten weiter ins Gold, bei niedrigeren Preisen noch viel lieber.

Das heißt in Summe: Viele Menschen spüren deutlicher als die Politik die Krisenzeichen und wollen sich noch irgendwie absichern. Natürlich zeigt auch die in vielen Ministerien und internationalen Forschungs-Institutionen vorhandene Expertise bedenkliche Vorzeichen. Aber die Parteien glauben eben fast allesamt, dass der Mehrheit der Wähler die Wahrheit nicht zumutbar wäre. Das hat die deutsche Wahl dominiert. Und das beherrscht den österreichischen Wahlkampf.

Die Parteien bestechen die Wähler (um deren eigenes Geld) mit Brot und Spielen. Das reicht vom besonders in Österreich sowohl beim Antrittsalter wie auch bei der Höhe vieler nie durch Beiträge finanzierter Pensionen viel zu großzügigen Pensionssystem bis zu den tatsächlichen Spielen, die jeden Sommer auf fast jedem niederösterreichischen Schloss, jedes Wochenende auf Donauinsel oder Rathausplatz stattfinden.

Aber warum funktioniert zwar die Ankurbelung der politischen Bestechungsaktionen, aber nicht auch jene der realen Wirtschaft durch das viele künstlich geschaffene Geld? Die Wirtschaft müsste ja gemäß den keynesianischen Theorien derzeit gerade gewaltig explodieren. Der Großteil des rund um die Uhr neugedruckten Geldes fließt aber direkt in die Finanzierung der öffentlichen Defizite. In Amerika nimmt etwa die Hälfte der frisch gedruckten Dollar diesen Weg. Diese Tatsache führt mit absoluter Sicherheit entweder in eine heftige Inflation oder eine noch viel größere Krise.

Regulierung führt zu immer ärgeren Hochwässern

Für jede Bank, jede Versicherung ist es relativ am sichersten und bequemsten, das zugeflossene Geld in möglichst hohem Ausmaß in Staatsgeldern anzulegen, statt der Wirtschaft Investitionskredite zu geben oder Venture capital zur Verfügung zu stellen. Das ist auch eine völlig perverse Konsequenz der Bankenregulierung.

An deren Verschärfung wird aber dennoch unter dem Druck der Medien und der populistischen Politiker auf zahllosen Ebenen gearbeitet. Ob das nun die Finanzmarktaufsicht oder die Nationalbank, die Zentralbank der Zentralbanken mit ihren Basler Abkommen, die EU-Kommission, das EU-Parlament, die EZB, die G20 oder die nationalen Parlamente und Finanzministerien sind. Überall wird an Regulierungen gebastelt. Überall will man sich als Verhinderer künftiger Krisen feiern lassen. Und begreift nicht, dass man statt dessen geradezu deren Förderer geworden ist. Denn Risiko ist nur am Friedhof verbietbar. Wer es wegzuregulieren versucht, sorgt nur dafür, dass anderswo das Hochwasser noch viel höher steigt.

Niemand weiß genau, was noch alles an Regulierungen auf die reale und die Finanzwirtschaft wirklich zukommt. Die Tendenz der Politiker und Regulierer ist fast überall gleich schädlich: Während Staatsanleihen bei der Vergabe von Bankgeldern massiv bevorzugt werden (durch die Fiktion der angeblichen Krisensicherheit), wird jeder einzelne Kredit an die Wirtschaft durch mehr Regulierungen immer mehr behindert. Weil ja naturgemäß jeder Kredit riskant ist. Freilich ist das heute auch ein Kredit an Staaten genaus (=Anleihekauf).

Dahinter steht die breite Ahnungslosigkeit in Medien und Öffentlichkeit, die sofort von „Zocken“ sprechen und nach Strafen rufen, wenn ein Kredit notleidend wird. Nur: Kredite ohne Risiko gibt es nicht. Und ohne ein Risiko, das einzelne Investoren und Kreditgeber eingehen, kann es niemals zu einem neuen Wirtschaftswachstum kommen. Über immer fettere Staatsbudgets kann es schon gar kein Wachstum geben.

Hoffnungsschimmer aus Italien und Griechenland

Um dennoch auch jeden Funken Hoffnung zu beachten (sonst würde man ja ganz depressiv): In einigen der Krisenländer gibt es zarte Anzeichen von Vernunft zu sehen. Gerade in bedrohlichen Zeiten sollte man diese daher auch ordentlich preisen. Auch wenn sie eben noch sehr zart sind und auch wenn sie in keiner Weise den Fehler der Billionen-Haftungen ausmerzen.

Am positivsten fällt da derzeit Italien auf. Es hat ein 50-Punkte-Programm zur Anlockung von Investitionen erstellt. Das enthält Punkte, die man einer von einem Sozialisten geführten Regierung eigentlich niemals zugetraut hätte, die für österreichische und deutsche Linke absolut unvorstellbar wären, und erst recht für die französische, die sich total weigert, irgendeine Realität zur Kenntnis zu nehmen.

Italien hat immerhin Folgendes angekündigt, um nur das Wichtigste zu nennen:

  • Die Wirtschaft soll Steuererleichterungen bekommen (führt zu mehr Investitionen).
  • Die Mehrwertsteuer soll erhöht werden (führt zu weniger Konsum). Das wird allerdings noch von der Berlusconi-Partei gebremst, aber von den Sozialisten forciert. Was total erstaunt, da sich ja anderswo Sozialisten eher entleiben würden, als anstelle von „Reichensteuern“ die Mehrwertsteuer zu erhöhen.
  • Es wird eine Reihe von Privatisierungen angekündigt (führt zu weniger Schulden und effizienteren Betrieben).
  • Und die Bürokratie wird in einigen konkreten Punkten abgebaut (führt zu Einsparungen und Erleichterungen für Unternehmen).

Damit will Italien vor allem ausländische Direktinvestitionen anlocken. Diese sind ja allgemein zuletzt stark zurückgegangen. Investieren gilt als zu riskant und scheint in Europa auch angesichts der verbreiteten Reichenhatz sehr unerwünscht zu sein. Übrigens sind die Direktinvestitionen aus dem Ausland nirgends so stark wie in Österreich zurückgegangen. Dort haben sie binnen eines Jahres um 44 Prozent abgenommen. Was freilich dort im Wahlkampf noch von keiner Partei angesprochen worden ist.

Dass in Italien langsam wieder Arbeiten statt Feiern in Mode kommt, zeigt sich auch an einem ganz spezifischen Detail: Seit 2012 mussten im Land des guten Essens schon 10.000 Restaurants zusperren.

Zusatzurlaub für Computernutzung

Auch Griechenland hat den einen oder anderen Sanierungserfolg. Endlich wird die oft versprochene Reduktion des Beamtenheeres ernsthaft angegangen. Dieses ist ja nicht nur maßlos aufgebläht und unproduktiv. Es hat in den letzten 15 Jahren auch Gehaltserhöhungen bekommen, die fast das Zehnfache des Zuwachses für die deutschen Beamten ausmachen. Und die Regierung lässt sich bei ihrem Reduktionsplan auch von einer großen Streikwelle nicht beirren.

Bei den Streiks kämpfen die griechischen Beamten sogar um derart absurde Dinge, wie sechs Tage Zusatzurlaub für Beamte, wenn sie auch einen Computer benutzen. Unglaublich, aber Folge der 80er Jahre, als Gewerkschaften und Grüne tatsächlich europaweit massiv Propaganda gegen den Computer und die dadurch angeblich ausgelöste Arbeitserschwernis geführt haben. In Griechenland hat das zu viel heftigeren Konsequenzen geführt als anderswo. Was aber besonders ärgerlich ist: Solche Anachronismen beginnt Griechenland erst dreieinhalb Jahre nach jenem Zeitpunkt auszumerzen, da das Land Deutschland, Österreich und Co zum erstenmal in die Börse gegriffen hat . . .

PS: Die hohen Börsenkurse sollten auch in Österreich eine ganz dringende, und derzeit leider von der SPÖ völlig blockierte Debatte auslösen: Sie bedeuten den idealen Zeitpunkt für Privatisierungen. Das Geld bräuchte Österreich ja ganz dringend, nicht nur zur Eindämmung der Schuldenexplosion, sondern auch zur Abdeckung alleine des von der Kärntner und Wiener Regierung angerichteten Hypo-Alpe-Adria-Debakels.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2013 01:20

    ja,aber es funktioniert doch alles,oder?eigentlich ist es den leuten nie so gut gegangen wie heute.
    in den frühen 70-er jahren war die anschaffung eines farbfernsehers eine grossinvestition für eine familie.
    heute gehen vater und sohn am freien samstag aus interesse am schauen in den media-markt und kommen mit einem tollen lcd-fernseher nachhause zurück.
    die seit jahren angesagten auswirkungen der durchaus vorhandenen krise bleiben aus.erstaunlicherweise ist der euro national(also in europa) als auch international völlig stabil.die inflationsrate ist so gering wie sie in schilling-zeiten nie war.
    kurz:der "kleine mann" spürt die krise nicht.
    das soll aber kein leugnen der tatsächlich vorhandenen probleme sein.und auch nicht der möglichen aussichten auf einen wirklichen crash.
    aber verglichen mit den turbulenten,teilweise mörderischen 30-jahren des vorigen jahrhunderts gibt es keine krise.
    und wenn es sie gibt,stecken wir so in ihr drinnen,dass wir sie nicht beurteilen können,aus der jetzt-sicht.das wird historikern vorbehalten bleiben.
    wobei der vulkan jederzeit ausbrechen kann.vielleicht aus nichtigem grund.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2013 01:23

    ... und bitte nicht zu vergessen, natürlich auch zur Abdeckung des Kommunalkredit- und ÖVAG-Debakels. Das darf auch trotz zu Ende gehenden Wahlkampfes nicht unter den Teppich gekehrt werden!

    Während sich sogar schon Griechenland angesichts des Staatsbankrotts aufschwingt, seine Beamten mitsamt Privilegien abzubauen, weigert sich der Wiener Bürgermeister immer noch, endlich auch einmal in den eigenen Reihen aufzuräumen bzw. einzusparen bei überzogenen Gehältern, viel zu niedrigem Pensionsantrittsalter usw.

    Aber vermutlich müssen die Wiener Genossen erst diese einstmals blühende Stadt nach griechischem Vorbild ruinieren (unter tatkräftiger Mithilfe einer mit dem "Gewußt wie"vertrauten, griechischen Vizebürgermeisterin!) ruinieren, ehe ein Umdenken einsetzt.

    Vielleicht verhindern wir am kommenden Sonntag wenigstens auf Bundesebene das Schlimmste für unser Land, wenn wir schon nicht ganz Europa und das drohende Finanzdesaster retten können.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2013 08:37

    Das italienische Beispiel ist für mich eher erschütternd. Daheim werden die KMUs totgeprügelt um endlich die ganze Heimat an internationale Investoren verkaufen zu können.

    Unsere Beamtenschaft ist ja schon seit vielen Jahren auf dieses Programm verständlicher Weise eingeschworen, denn der gottgleiche Status wird einem regelmäßig zerstört!
    Die ganzen, so gut gemeinten und von absoluten Experten, erfundenen Regulierungen gehen immer wieder schief, der Grund ist schnell gefunden: Die KMUs. Diese grosse Anzahl an verschiedenen Arten einen Betrieb zu führen, den Kunden zu dienen und Produkte zu erfinden zerstört bösartig die Regelungen der Elite. Die unsichtbare Hand des Marktes schlägt stets die selbstdefinierte Elite.

    Daher die KMUs mittels Steuern, Arbeitsrecht und Bürokratie ausrotten, in Italien ein schon gut laufendes Programm, das Eigentum dieser Betriebe damit 'legal' konfiszieren, zusammenfassen und an internationale Konzerne und Investoren (hallo Goldmann) verkaufen. Damit sind endlich klare und einfache Strukturen da und gleichzeitig viel Geld in der Staatskasse um die Beamtenschaft gut bezahlen zu können.
    Tolles Vorbild.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2013 06:32

    A.U. " Auch damals hat man noch in vollen Zügen das Leben genossen, während
    das größte Gewitter der Menschheitsgeschichte, EIN DREISSIGJÄHRIGER WELTKRIEG schon unabwendbar war."

    Könnte es mächtige Zahlenmystiker geben, welchen das Jahr 2014 als passender Anlaß erscheint, um im Abstand von 100 Jahren mit einem neuerlichen Gemetzel WIEDER GRAVIERENDE VERÄNDERUNGEN DER GEOPOLITISCHEN KONSTELLATION EINZULEITEN ?

    Könnten künftige Historiker nach einem kurzen, aber bisher unvorstellbaren Gemetzel im Jahr 2014, von der MAGIE EINES 100 JÄHRIGEN KRIEGES berichten?

    Wenn vom vorhersehbaren Sieger nach einem kurzen, unerreicht schrecklichen Krieg um das Jahr 2014, DIE WELT NEU GEORDNET WERDEN "MUSS", WÄRE ES DA NICHT NORMAL, WENN DAVON EBEN AUCH DAS WELTFINANZSYSTEM BETROFFEN IST ?

    Wenn der durch Kausalketten vom WK I verursachte WK II von A.U. als dreißigjähriger Krieg angesprochen wird, beschreibt er danach viele neue Anzeichen welche auch diesen Kriegen vorangingen.

    Krieg als Lösung einer Finankrise?
    Oder Finansdesaster als Vorbereitung eines Krieges?

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2013 20:05

    A.U. schreibt:

    "Ganz ähnlich ist die Situation heute. Das haben der deutsche wie der österreichische Wahlkampf gezeigt. Überall Schönwetterpolitik. Bis auf die kleine „ALTERNATIVE für DEUTSCHLAND“ gibt es im ganzen deutschen Sprachraum keine einzige Partei, die kompromisslos einen Ausweg aus der drohenden Wirtschafts- und Finanzkatastrophe ansteuern würde. Im Gegenteil."

    Wenn das stimmt--- und daran zweifle ich nicht--- was in einigen Städten in Deutschland---vielleicht sogar in ganz D!--- mit Wahlkarten passiert ist, werde ich mir überlegen, nochmals per Wahlkarte zu wählen. Es ist ein Leichtes, das Kuvert zu öffnen und zu untersuchen---und es heimlich zu "entsorgen". Wer weiß, ob die neugegründete AfD nicht doch von ausreichend Wählern angekreuzt worden ist, um in den Bundestag einziehen zu können!Da kommt es auf jede einzelne Stimme an!

    Erinnern wir uns doch an die letzte Wien-Wahl, als ein GRÜNER (Margulis oder so ähnlich) auf "Unregelmäßigkeiten" bei den Wahlkartenstimmen im Ausländer-Milieu stieß und die Sozialisten ursprünglich deswegen anzeigen wollte. Er unterließ es allerdings dann, weil sonst die Grünen nicht mit ins Boot steigen hätten können!

    "In Meppen/Emsland sollen 16 Zweitstimmen für die Alternative für Deutschland (AfD) in einem Wahllokal nicht berücksichtigt worden sein. Und in Waltrop wurden Stimmen, die eigentlich für die AfD abgegeben wurden, als Stimmen für die Republikaner gewertet. Somit hätte die AfD statt 29 tatsächlich 71 Stimmen erhalten."

    "Besonderes interessant sind Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Wahl für die AfD, die nur knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war und wo nicht auszuschließen ist, dass Vertreter des „Systems“ bei der Verfälschung der tatsächlichen Stimmabgabe für diese neue Gruppierung „nachgeholfen“ haben."

    http://unzensuriert.at/content/0014086-Schwerwiegende-Unregelm-igkeiten-bei-Bundestagswahl-ganz-Deutschland

    Ach ja, heute haben die POST-ITS der ROTEN auch die Provinz erreicht: An JEDEM Briefkasten klebt ein Zettel mit dem Satz "Wenn Sie am Montag nicht in einem unsozialen Österreich aufwachen wollen, wählen Sie am Sonntag SPÖ"
    Die Panik bei den Sozis muß groß zu sein.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2013 10:42

    Fehlende Investitionen, fehlende Arbeitsplätze.

    Beides lässt sich so bald nicht wieder herstellen.

    Vieles davon ist Folge dieser 'Wohlstandspolitik' für die 'Spaßgesellschaft' mit ihren gesellschaftszerstörenden Auswirkungen mit ihren Perversionen, einfach mit ihrer Dummheit, die bitter und mit Zinsen auf Generationen hinaus bezahlt werden müssen.

    Es geht uns ja 'sooooo guuuut', ja wem denn ? Doch nur den Politikern und den Privilegierten um sie herum, etwa ÖBBlern, Beamten, Funktionären, die für ihre Privilegien alles in Kauf nehmen und das Volk ausbeuten.

    Diese loszuwerden, bzw. auf gleich zu reduzieren, wäre wichtig.

    Ich sehe da ein kleines Pflänzchen wachsen, etwa z.B. direkte Demokratie. Aber haben wir überhaupt noch den Wunsch nach Demokratie ? Die 'Wohlstandsmasse' ganz sicher nicht, die braucht bloß Schnitzel & Bier, dann geht es ihr gut.

    Flucht in Werte in Immobilien, etc. schafft nur am Rande Arbeit, die das einzige zeitlose Kapital wäre, aber gerade die wird erschwert, verwaltet und verbürokratisiert. Von wem ? Von eben der gleichen Privilegiertenkaste natürlich, die auch sonst noch alles kaputt macht durch ihre Lebensferne und Gier.

    Wenn z.B. HC Strache sagt, er möchte die Pensionen sichern, indem er die Privilegien streicht, gebe ich ihm recht und meine auch, wie einer seiner Parteivorfahren gemeint hat, das höchste Politikergehalt reicht mit 6000,-Euro pro Monat und alle Pensionen sollten nach ASVG sozialversichert werden. Hat was für sich, denn die 'wohlerworbenen Rechte' sind an sich schon eine Ungerechtigkeit. Es genügt doch zu sagen, der Staat kann es sich nicht leisten, die aufgeblähte, ineffiziente und hinderliche Verwaltung zu betreiben, sondern maximal die wesentlichen Grundfunktionen zu den Tarifen, die man deutlich hinuntersetzen muss auf allgemeines Niveau. Wer faselt von 'sozialer Gerechtigkeit' ? Doch bloß die abzuwählende abgehobene Funktionärskaste der SPÖVP.

    u.s.w. Alle können ja lesen und die Aussagen studieren.

    ST&ST sind wählbar, weil sie Österreich zuerst sagen, die EU in Frage stellen, ebenso den Euro und über den ESM-Vertrag das Volk abstimmen lassen wollen, wie wenigstens ansatzweise eine Richtungs- und Haltungsänderung angedacht ist.

    Der Wunsch der meisten Österreicher wird sehr bald nach den Wahlen die Frage nach der Wahrheit sein.

    SPÖVP und Grüne haben Österreich belogen, österreichische Gesetze umgangen und werden die Wahrheit erst nach den Wahlen hochkommen lassen.

    Regulierung ist steinzeitlicher Kommunismus, obwohl man sich sozialdemokratisch nennt, aber von Demokratie total entfernt ist.

    Bloß die vertriebene und fehlende Arbeit wird hier eine Not entstehen lassen, weil zu viele bereits jetzt keine mehr haben und die reale Arbeitslosigkeit in Österreich bereits an die 500 000 er Grenze herankommt und Österreich lange nicht mehr an der Spitze Europas liegt sondern real am 4. Platz, was jetzt aber durch Verdecken und medialem Verschweigen und Manipulieren von der Öffentlichkeit ferngehalten wird.

    Insolvente Banken, zusammenstürzender Politapparat sind fürs Volk eigentlich ein Segen, wiederkehrende Arbeit durch Neuaufbau auch eine Gesundung, natürlich. Die gemachten Schulden bleiben.

    Ich bin dafür, die, die uns den Schuldenwahnsinn eingeredet haben und die da mitgemacht haben und sich sogar selbst bedient haben dabei, jetzt abzuwählen, damit sie den Wahnsinn nicht weitertreiben können. Wir müssen erkennen, dass wir für jede beanspruchte Sozialleistung zahlen müssen und ebenso jede eingegangene Kreditvereinbarung und Haftungsvereinbarung. Bloß die gierige Machtmeute SPÖVP und ihre gekauften und korrumpierten und bestochenen Medien sagen so lange nicht die Wahrheit, bis sie wieder einmal für 5 Jahre legitimiert sind.

    Wir haben die Chance diejenigen zu wählen, die direkte Demokratie am Programm haben und wir haben die Chance daran teilzunehmen und wir haben die Chance wieder Österreicher zu werden. Dass wir alles neu aufbauen müssen, sollten wir aber wissen, aber bitteschön ohne die, die das blockiert haben und uns Wohlstand vorgegaukelt haben, ohne Privilegien, ohne Pragmatisierung ohne Ungleichheiten. Wir wollen wieder freie Bürger werden, das geht nicht mit SPÖVP, 40 Jahre schon nicht mehr und mit katastrophalen Schuldenfolgen. Das muss ein Ende haben, egal wie.


alle Kommentare

  1. Sherlyn (kein Partner)
  2. Andy (kein Partner)
  3. Cintia (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:50

    Imprsesive brain power at work! Great answer!

  4. Hugo (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:34

    Why do I bother cailnlg up people when I can just read this!

  5. Stefan Wehmeier (kein Partner)
    01. Oktober 2013 14:37

    Das liebe Geld

    Geldvermögen und Schulden sowie "Giralgeld" sind kein Geld (Zentralbankgeld = Bargeld plus Zentralbankguthaben der Geschäftsbanken), sondern Ansprüche bzw. Forderungen auf Geld mit zudem unterschiedlicher Fristigkeit. Wer nicht einmal das differenzieren kann, versteht gar nichts; und wer dann noch von einer "Geldschöpfung der Geschäftsbanken" phantasiert, die mittlerweile an staatlichen Verdummungsanstalten gelehrt wird, damit etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld NICHT verstanden wird, versteht weniger als nichts.

    Ja, liebe Kinder, es gibt nicht nur positives - d. h. richtiges -, sondern auch negatives Wissen, d. h. Vorurteile und Denkfehler oder auch Schwachsinn. Letzterer unterscheidet sich vom Unsinn dadurch, dass er nicht nur im Widerspruch zu etwas Richtigem steht, sondern einen Zustand geistiger Verwirrung ausdrückt, in dem das Richtige von demjenigen, der an den Schwachsinn glaubt, aus eigener Kraft nicht mehr erkannt wird.

    Alle "Wissenschaften", die sich im weitesten Sinne mit dem menschlichen Zusammenleben befassen (VWL, Theologie, Politologie, Soziologie, Philosophie, etc.), sind keine Wissenschaften, sondern Schwachsinn, weil die grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung, das Geld, seit jeher fehlerhaft ist. Wer sich also in eine staatliche Verdummungsanstalt einweisen lässt, um Schwachsinn zu studieren, erwirbt damit die Lizenz, das "liebe Geld" bis zum Jüngsten Tag nicht mehr zu verstehen.

    Wer den elementaren Fehler im "Geld, wie es (noch) ist" nicht kennt, kennt nicht die Ursache für Massenarmut, Umweltzerstörung, Terrorismus und Krieg sowie für alle anderen Zivilisationsprobleme, die sich überhaupt thematisieren lassen; und wer das "Geld, wie es sein soll" nicht einmal anzudenken wagt, kann über "diese Welt" nicht hinausdenken.

    http://www.deweles.de/intro.html

  6. monofavoriten (kein Partner)
    29. September 2013 21:24

    der farbfernsehr in den 70er jahren war entweder made in germany oder made in austria, da hatten die leute noch arbeitsplätze, wo etwas produziert wurde. den lcd, denn sich vater hocknstad mit sohn sonderschulabbrecher aus dem mediamarkt holen, ist made in china (sweat shops) und bezahlt von den immer weniger werdenden steuersklaven.

  7. Amalek (kein Partner)
    29. September 2013 15:40

    Die Zerstörung der westlichen, kleinkapitalistischen und sozialen Gesellschaften begann Anfang der 1960er Jahre mit dem Import von sog. Gastarbeitern nach Deutschland, ab Ende der 1960er Jahre mit dem Import von Leuten aus den ehemaligen Kolonien vor allem nach England und Frankreich, und mit dem Import von angeblich armen und verfolgten Drittweltleuten nach Skandinavien.

    Der 2. große Angriff auf die westlichen Gesellschaften erfolgte mittels des geistigen Giftes der Frankfurter Schule, heute auch Politicaly Correctnes, oder die 68er genannt. In Wirklichkeit ist es der Neo-Kommunismus/Neo-Bolschewismus

    Welch perfides Spiel: Während man die westlichen Länder über 40 Jahre lang gegen den Kommunismus/Bolschewismus anschimpfen und ankämpfen lies, und diesen als Teufel an die Wand malte, installierte man ihn durch die Hintertür und in neuem Gewand (z.B. hinter der Maske einer Umweltschutzpartei) im Westen selber.

    Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks war der Weg frei. Große Teile des Ostblocks kamen nun in den Machtbereich des Westens, und erlagen den Verheißungen von Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechten. Angeführt von nicht erkennenden, oder nicht integeren, Politikern wandten sich diese Länder der Europäischen Union hin. Teils wurden sie mit Milliardenzahlungen, welche den anderen Ländern abgezogen wurden und deren Staatsverschuldung damit unnötigerweise erhöhte, gelockt, um dann später selber in der Verschuldungsfalle zu landen.

    Gleichzeitig verloren nach und nach auch die westlichen Länder die Kontrolle über ihr politisches Personal.

    Der Zustrom von Ausländern in die Länder wurde massiv angetrieben. Allein in 10 Jahren rot-grüner Regierung kamen offiziell(!) 4 Millionen Ausländer nach Deutschland. Gleichzeitig schaffte die rot-grüne Regierung im Staatsbürgerschaftsrecht das Abstammungsprinzip ab. Damit konnte jeder hier Geborene plötzlich Deutscher sein.

    Die Gesellschaften veränderten sich enorm. Das geistige Gift des Neo- Kommunismus/Neo-Bolschewismus verteilte sich in alle Bereiche des Lebens und in die Belange der Menschen. Meinungsfreiheit existiert nicht mehr. Demokratie funktioniert nicht mal dem Papier (Wahlrecht) nach. Und Menschenrechte -ein an sich inhaltsloser Begriff, aber wir lassen ihn mal als Anspruch stehen- werden mit den Füßen getreten. Vor allem dann, wenn es um die Menschenrechte der europäischen Völker geht, denen man Millionen von prekären Ausländern in die Länder karrt und auch noch für Kost und Logis dieser unerwünschten Leute aufkommen lässt.

    Das heutige westliche System ist kein Gutes. So, wie ein im Aquarium schwimmender Fisch nicht erkennt, dass er nur in einem deutschen Wohnzimmer herumschwimmt, und nicht im Malawisee, erkennen die meisten noch nicht, dass nicht Tunesien, Libyen und Ägypten Herrschaftsprobleme hatten, sondern WIR!

    Die Europäer erkennen noch nicht, dass nicht Russland, Syrien und Iran die Bösen sind, sondern WIR!

    Die heutige westliche Welt bombt die Lügen von Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechten in die Welt hinaus, wie sie einst uns aufgebomt wurden. Uns Deutschen, die im Oktober 2011 die letzte Rate des Vertrages von Versailles bezahlt haben!

    Nebenher für den 2. WK noch zahlten und zahlen, und nun mittels ESM die nächsten Verpflichtungen eingehen.

    Aber den anderen Europäern geht es nicht besser! Auch sie befinden sich im Zangengriff der Internationalen Hochfinanz von oben, und Millionen von prekären Zuwanderern und Zudringlingen von unten.

    Egal, was in der Vergangenheit war: Alle Europäer sind unsere Brüder, sind unsere Schwestern!

    Denn welche Aussichten haben wir?

    Nur Zwei: Entweder wir sehen tatenlos zu, dass sich die Internationale Hochfinanz zuerst unsere Volksvermögen wie Straßen, Brücken, Ver- und Entsorgung, usw. aneignet, und danach wir Europäer und unsere Kulturen durch Überfremdung langsam ausgelöscht werden; oder wir gehen dagegen an.

    Die Internationale Hochfinanz scheint zu wissen, dass sie die Europäer nicht noch einmal aufeinander hetzen kann.

    Sie wird es versuchen, sicher. Aber da die Probleme überall in den europäischen Ländern die gleichen sind, wird es ihr nicht gelingen.

    Die Ausländer hier also haben nicht nur die Aufgabe, zur rassischen Vermischung beizutragen, sondern sie sind die Soldaten der Europäischen Union, des Politischen Arms und des politischen Plan-Umsetzers der Internationalen Hochfinanz.

    Wir haben in Deutschland ca. 8 Mio. Türken (Durchschnitts-IQ 80; ca. 75% von ihnen haben weder Schul- noch Berufsabschluss, und sind auch sonst am deutschen Arbeitsmarkt nicht einsetzbar, also dauerhaft -somit lebenslang- sozialhilfeabhängig), und ca. 5 Mio. Araber (Durchschnitts-IQ 80; mind 90% davon sind nie vermittelbar).

    Dazu kommen hunderttausende russische Rentner, die man hauptsächlich in Mitteldeutschland angesiedelt hat. Und sonstige Ausländer aus aller Herren Ländern.

    Demnächst sollen 50 Mio. Neger nach Europa kommen. Einige Städte Westdeutschlands verzeichnen heute schon eine starke Vernegerung. 50 Mio. Neger für Europa bedeuten nicht nur, dass zukünftig jeder zehnte Bewohner in Europa ein Neger sein soll, sondern vor allem auch, dass nun noch 10% weitere zusätzliche Bevölkerung urplötzlich erschaffen werden sollen, die auch noch mit durchgefüttert werden soll. Denn deren Werte sind Durchschnitts-IQ 70, und die sind vermutlich zu 100% am europäischen Arbeitsmarkt nicht verwendbar.

    Und welche Aussichten haben die alle? Auch nur Zwei:

    Entweder das Paradies Europa (wo man mittels Sozialhilfe und ein paar Nebenjobs besser lebt, als die europäische Kraftfahrer-Krankenschwester-2-Kinder-Familie, die das alles bezahlt) zu verlassen und sich wieder im Sand Marokkos, dem Dreck Anatoliens und der Wüste Afrikas einzurichten.

    Oder unter den Augen der Mächtigen und Regierenden mal ein paar Hunderttausend Europäer zu massakrieren, auf dass der Rest dieser sich voller Angst weiter ausnehmen lässt, und weiterhin seinen eigenen Untergang erarbeitet und bezahlt. Schon heute erkaufen wir uns mittels Zahlungen an diese Leute den sozialen Frieden.

    DAS, liebe Leser, ist die heutige Situation in Europa.

    DAS, liebe Leser, ist der heutige Frieden in Europa.

    Er beruht darauf, dass in Wirklichkeit besetzte Völker, und im persönlichen Umfeld von Fremden unterdrückte und heute schon bedrohte Menschen, still halten.

    Wenn heute von Seiten der EU signalisiert wird, dass ein zu starkes Nationalbewusstsein zu Krieg führen würde, dann ist das kein wohlmeinend sorgenvoller Hinweis auf eine automatisch eintretende Folge von nationalem Denken und Protektionismus, sondern das, als was es zu verstehen ist:

    Einer Androhung mit Krieg, falls sich die Nationen und Völker Europas von der EU-Zentralregierung abwenden würden.

    Die Europäer, die (wie man hier zu sagen pflegt) um des Lieben Frieden willens die Zustände immer nur erdulden, werden trotzdem eines Tages einen Krieg erleben. Der wird dann ein ganz kurzer werden, und in Art des Armenier-Genozids im Blutrausch über das Land fegen.

    Europa, die europäischen Völker, gleichen einem Sklaven, dessen Acker gestohlen wurde, dessen Tochter vergewaltigt und ermordet wurde, dessen Frau vergewaltigt wurde, und dem man heute sagt, er könne weiter in Frieden leben, wenn er sich mit den Zuständen zufrieden zeigt, weiterhin ordentlich auf Arbeit geht und zahlt, und dem darüber hinaus auch noch ein Gift (Ausländer) injiziert wird, welches von Tag zu Tag stärker wirkt.

    Frieden??

    Der Frieden der EU besagt nur, man solle der baldigen vollumfänglichen Enteignung, und dem schleichenden völkischen Untergang regungslos, widerstandslos und zahlend entgegen sehen.

    @ byrig
    ja,aber es funktioniert doch alles,oder?eigentlich ist es den leuten nie so gut gegangen wie heute.

    Das dachten die Menschen 1913 auch noch......

    • Francois Villon (kein Partner)
      29. September 2013 20:29

      Ich habe mir den Beitrag von byrig erst jetzt - und aufgrund Ihrer Anmerkung am Schluß angesehen, weil ich mir´s abgewöhnt habe die Meinung von Stänkerern noch anzusehen.

      Nun, was Sie schrieben ist leider die apokalyptische Wahrheit. Die uns inzwischen aufgezwungenen "Gesetze" hindern unseren Widerstand, die Gehirnwäsche hat auch ihren Anteil und die selbstverständlich brutale Macht und Erpressung - vae victis! - organisiert die Zerstörungsprozesse.

      Wenn einmal die Geburten-und Sterberaten so sind wie sie sind, die zahl der fremdländischen Kulturbereicherer einen bestimmten Wert überschritten haben, sind die Folgen mit mathematischer Genauigkeit errechenbar.
      Und dies sind irreversible Entwicklungen.

      Ähnlich ist es im Finanz- und Wirtschaftsbereich, wenngleich dieser Teil viel stärker dem Willen der Menschen unterliegt. Hier ist die Lösung des Gordischen Knotens zumindest vorstellbar.

      All das ist so unvorstellbar dramatisch und bedrückend, daß man am besten eine geladene Pistole im Haus hat - um das eigene Ende im Notfall selbst zu bestimmen.
      Aber die Kinder und Enkel ... - deren Zukunft i s t die Apoklypse.

      Und da schreibt ein geistiger Taglöhner: es ist ja noch gar nichts passiert.

      Die eben stattgefundene "Wahl" - ein künstliches Sedativum - ändert nicht nur nichts, sondern ist angesichts der unveränderten Figuren und Strippenzieher nur die Beschleunigung auf der schiefen Ebene.

      Wozu versucht man sich noch anderen mitzuteilen, wenn es offenbar gänzlich aussichtslos ist, daß es verstanden wird.

  8. Francois Villon (kein Partner)
    28. September 2013 08:58

    Die Klagen Unterbergers über die apokalyptische Lage sind leider nur zu berechtigt. Es scheint auch manche Einsicht durchzuschimmern, zB daß der Wahlsieg des Merkels, der ja im UTB fast wie eine „konservative Wende“ und für Österreich leider unerreichbares Wunschbild dargestellt wurde, doch auch nur der Beschwichtigung diente und die Merkelsche Politik wohl eher Mitursache der Misere wäre.

    Bei anderen Symptomen ist die Deutung offensichtlich falsch. Obwohl Unterberger die Produktion des „legalen“ Falschgeldes durch die FED kritisiert und irgendwie auch von ihm als Inflationsursache kritisiert wird, denkt er diesen richtigen Gedanken nicht konsequent zu Ende. Bei den Aktienkursanstiegen für Unternehmen deutet er dies als Wertzuwachs, wie auch die zweistelligen Preisanstiege bei Immobilien in „exzellenten“ Lagen Hier ist aber nicht eine Wertsteigerung irgendwelcher Assets zu reden, sondern dies IST längst Ausdruck einer Inflation. Wenn auch reale Wirtschaftsunternehmen oder Sachwerte tatsächlich einen Wert darstellen, das fiat money als bedrucktes Papier oder Buchungszeile im Computer freilich nur heiße Luft.

    Die heilige Kuh „ausländische Investitionen“ bedarf, ehe man sie glaubt, doch einer genaueren Betrachtung. Ich erinnere mich, daß zB der Kauf der SDP durch Stronach vor Jahren in der „Bilanz“ der ausländischen Investitionen als solche geführt wurde. Dabei war die doch nichts anderes, als das Verklopfen eines exzellenten längst bestehenden österreichischen Unternehmens an ausländisches Kapital. Was wäre da „investiert“ worden? Es hat nur der Besitzer gewechselt. Und sah man näher hin, war nicht einmal das Kapital aus dem Ausland, sondern 100% SDP-Aktien wurden gegen (ich glaube) 4% Magna-Aktien (aber nur 0,5% Stimmrechtsanteil) getauscht, und nachdem Androsch in den schon endgültig geschlossenen „deal“ mit einem deutlich höheren Angebot „spuckte“, besserte Stronach mit einer Milliarde (Schilling) als „Baranteil“ nach, aber auch dieser kam nicht aus Kanada, sondern als Kredit der Bank Austria an Stronach. Diese hat sich damit quasi selbst den „Kaufpreis“ von der linken in die rechte Tasche geschoben. Ein ähnliches „ausländisches“ Investment war jenes von einem „Schweden“, Eliasch, der eine österreichische Skifabrik übernahm, ohne je auch nur einen Schilling dafür selbst aufzubringen.

    Da bei der „Bilanz“ – was herein kommt und was an österreichischen Investitionen im Ausland abfließt – auch die österreichischen Standortverlagerungen ins Ausland wohl eine Rolle spielen und für den (statistischen) Rückgang womöglich ursächlich sind, wäre es doch wünschenswert auch diese Frage zu klären. Denn dann müßte man die privaten Unternehmer (wie Androsch) fragen, warum sie dem Land den Rücken kehren, von dem sie meist lang und üppig gefördert wurden. – Aber, wie gesagt, hier weiß ich nicht, wie die 44% Rückgang der ausländischen Investitionen errechnet wurden; mich interessierte nur wie man das berechnet, um diese Zahl wirklich beurteilen zu können.

    Unterbergers liberale Ideologie kommt dann wieder bei den Musterbeispielen Italien und Griechenland zutage. Zu dumm, daß er keine glaubwürdigeren gefunden hat. Nur seine ex catedra Feststellung:
    1. Steuererleichterungen führen zu mehr Investitionen,
    2. Die Mehrwertsteuer führt zu weniger Konsum,
    3. Privatisierungen führt zu weniger Schulden und effizienteren Betrieben,
    4. und die Bürokratieabbau führe zu Einsparungen und Erleichterungen für Unternehmen,

    sind bestenfalls Hoffnungen, denen die Bestätigung durch die Praxis fehlt.
    Pkt.1 war das Dogma in den USA, dort führte zu einer De-Industrialisierung und einem Steuerausfall, der gerade wieder den Staat an den „technischen“ Staatsbankrott führte.
    Pkt. 2 trifft wohl zu, aber hier beißt sich die Schlange in den Schwanz, weil Abfall des Konsums die Unternehmen offenbar auch in Schwierigkeiten bringt.
    Pkt. 3 ist die hl. Kuh Liberaler, aber die „Einmaleffekte“ eines Verkaufs, ändern nichts an den langfristigen Zinsverbindlichkeiten, sind überdies aus eben dem Grund der Wirkungslosigkeit nicht für den Schuldenabbau auch nach EU-Regeln gar nicht anerkannt. Und die effizienteren Betriebe – nun das stimmt, wie man an den jüngsten Pleiten privater Unternehmen sieht auch nur sehr bedingt.
    Pkt. 4 ist wohl richtig, aber er findet – wie Unterberger weiß – in Wahrheit nicht statt, am wenigsten in Italien oder Griechenland.

    Darum glaube ich den Schalmeien nicht. Die wahren Ursachen der Krise sind damit auch nicht addressiert. Diese liegen im Geldsystem, dem betrügerischen privaten Bankensystem und den diesen Megaschwindel begünstigenden, pseudo-legalen Gesetzen. (zB in den USA die Aufhebung der Glass-Steagall Gesetze!)

    • F.V. (kein Partner)
      28. September 2013 10:08

      Nachtrag und zur Konkretisierung der Lage in Griechenland, die Unterberger als beispielhaft anführten.

      Putsch-Gefahr: Griechisches Militär fordert Rücktritt der Regierung

      Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 27.09.13, 02:47

      Die Unruhen in Griechenland haben nun erstmals das Militär auf den Plan gerufen: Die Gewerkschaft der Reservisten der Spezial-Streitkräfte fordert eine Regierung der nationalen Einheit sowie die sofortige Konfiszierung des Vermögens von deutschen Unternehmen. Die Reservisten haben die Bevölkerung zu einer Groß-Demo am Samstag aufgerufen. Premier Samaras spricht von einem Putsch-Versuch. Die Lage ist brandgefährlich.

      In Griechenland spitzt sich die Lage offenbar dramatisch zu. In einem Aufruf der Gewerkschaft der Reservisten der Spezial-Streitkräfte fordern die Militärs den Rücktritt des Staatspräsidenten und der Regierung. Es solle eine Regierung der nationalen Einheit gebildet werden. Die Steuern für Familien mit einem Einkommen von unter 25.000 Euro sollen ausgesetzt werden. Der Oberste Gerichtshof solle jene einem Prozess zuführen, die für das „katastrophale Memorandum“ verantwortlich seien, das Griechenland mit der EU geschlossen hat. Die gesamten Vermögen von deutsche Unternehmen seien zu beschlagnahmen, als Reparations-Zahlungen die Kriegsschuld der Deutschen. Illegale Einwanderer sollen in ihre Herkunftsländer ab-geschoben werden, wie dies in anderen EU-Staaten praktiziert werde.

      Premier Antonis Samaras und die griechischen Regierung gerieten über die Aktion geradezu in Panik: Samaras berief eine Krisen-Sitzung ein und sagte, es handele sich um einen „Putsch-Versuch“. ...

  9. Undine
    27. September 2013 20:05

    A.U. schreibt:

    "Ganz ähnlich ist die Situation heute. Das haben der deutsche wie der österreichische Wahlkampf gezeigt. Überall Schönwetterpolitik. Bis auf die kleine „ALTERNATIVE für DEUTSCHLAND“ gibt es im ganzen deutschen Sprachraum keine einzige Partei, die kompromisslos einen Ausweg aus der drohenden Wirtschafts- und Finanzkatastrophe ansteuern würde. Im Gegenteil."

    Wenn das stimmt--- und daran zweifle ich nicht--- was in einigen Städten in Deutschland---vielleicht sogar in ganz D!--- mit Wahlkarten passiert ist, werde ich mir überlegen, nochmals per Wahlkarte zu wählen. Es ist ein Leichtes, das Kuvert zu öffnen und zu untersuchen---und es heimlich zu "entsorgen". Wer weiß, ob die neugegründete AfD nicht doch von ausreichend Wählern angekreuzt worden ist, um in den Bundestag einziehen zu können!Da kommt es auf jede einzelne Stimme an!

    Erinnern wir uns doch an die letzte Wien-Wahl, als ein GRÜNER (Margulis oder so ähnlich) auf "Unregelmäßigkeiten" bei den Wahlkartenstimmen im Ausländer-Milieu stieß und die Sozialisten ursprünglich deswegen anzeigen wollte. Er unterließ es allerdings dann, weil sonst die Grünen nicht mit ins Boot steigen hätten können!

    "In Meppen/Emsland sollen 16 Zweitstimmen für die Alternative für Deutschland (AfD) in einem Wahllokal nicht berücksichtigt worden sein. Und in Waltrop wurden Stimmen, die eigentlich für die AfD abgegeben wurden, als Stimmen für die Republikaner gewertet. Somit hätte die AfD statt 29 tatsächlich 71 Stimmen erhalten."

    "Besonderes interessant sind Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Wahl für die AfD, die nur knapp an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert war und wo nicht auszuschließen ist, dass Vertreter des „Systems“ bei der Verfälschung der tatsächlichen Stimmabgabe für diese neue Gruppierung „nachgeholfen“ haben."

    http://unzensuriert.at/content/0014086-Schwerwiegende-Unregelm-igkeiten-bei-Bundestagswahl-ganz-Deutschland

    Ach ja, heute haben die POST-ITS der ROTEN auch die Provinz erreicht: An JEDEM Briefkasten klebt ein Zettel mit dem Satz "Wenn Sie am Montag nicht in einem unsozialen Österreich aufwachen wollen, wählen Sie am Sonntag SPÖ"
    Die Panik bei den Sozis muß groß zu sein.

  10. Josef Maierhofer
    27. September 2013 10:42

    Fehlende Investitionen, fehlende Arbeitsplätze.

    Beides lässt sich so bald nicht wieder herstellen.

    Vieles davon ist Folge dieser 'Wohlstandspolitik' für die 'Spaßgesellschaft' mit ihren gesellschaftszerstörenden Auswirkungen mit ihren Perversionen, einfach mit ihrer Dummheit, die bitter und mit Zinsen auf Generationen hinaus bezahlt werden müssen.

    Es geht uns ja 'sooooo guuuut', ja wem denn ? Doch nur den Politikern und den Privilegierten um sie herum, etwa ÖBBlern, Beamten, Funktionären, die für ihre Privilegien alles in Kauf nehmen und das Volk ausbeuten.

    Diese loszuwerden, bzw. auf gleich zu reduzieren, wäre wichtig.

    Ich sehe da ein kleines Pflänzchen wachsen, etwa z.B. direkte Demokratie. Aber haben wir überhaupt noch den Wunsch nach Demokratie ? Die 'Wohlstandsmasse' ganz sicher nicht, die braucht bloß Schnitzel & Bier, dann geht es ihr gut.

    Flucht in Werte in Immobilien, etc. schafft nur am Rande Arbeit, die das einzige zeitlose Kapital wäre, aber gerade die wird erschwert, verwaltet und verbürokratisiert. Von wem ? Von eben der gleichen Privilegiertenkaste natürlich, die auch sonst noch alles kaputt macht durch ihre Lebensferne und Gier.

    Wenn z.B. HC Strache sagt, er möchte die Pensionen sichern, indem er die Privilegien streicht, gebe ich ihm recht und meine auch, wie einer seiner Parteivorfahren gemeint hat, das höchste Politikergehalt reicht mit 6000,-Euro pro Monat und alle Pensionen sollten nach ASVG sozialversichert werden. Hat was für sich, denn die 'wohlerworbenen Rechte' sind an sich schon eine Ungerechtigkeit. Es genügt doch zu sagen, der Staat kann es sich nicht leisten, die aufgeblähte, ineffiziente und hinderliche Verwaltung zu betreiben, sondern maximal die wesentlichen Grundfunktionen zu den Tarifen, die man deutlich hinuntersetzen muss auf allgemeines Niveau. Wer faselt von 'sozialer Gerechtigkeit' ? Doch bloß die abzuwählende abgehobene Funktionärskaste der SPÖVP.

    u.s.w. Alle können ja lesen und die Aussagen studieren.

    ST&ST sind wählbar, weil sie Österreich zuerst sagen, die EU in Frage stellen, ebenso den Euro und über den ESM-Vertrag das Volk abstimmen lassen wollen, wie wenigstens ansatzweise eine Richtungs- und Haltungsänderung angedacht ist.

    Der Wunsch der meisten Österreicher wird sehr bald nach den Wahlen die Frage nach der Wahrheit sein.

    SPÖVP und Grüne haben Österreich belogen, österreichische Gesetze umgangen und werden die Wahrheit erst nach den Wahlen hochkommen lassen.

    Regulierung ist steinzeitlicher Kommunismus, obwohl man sich sozialdemokratisch nennt, aber von Demokratie total entfernt ist.

    Bloß die vertriebene und fehlende Arbeit wird hier eine Not entstehen lassen, weil zu viele bereits jetzt keine mehr haben und die reale Arbeitslosigkeit in Österreich bereits an die 500 000 er Grenze herankommt und Österreich lange nicht mehr an der Spitze Europas liegt sondern real am 4. Platz, was jetzt aber durch Verdecken und medialem Verschweigen und Manipulieren von der Öffentlichkeit ferngehalten wird.

    Insolvente Banken, zusammenstürzender Politapparat sind fürs Volk eigentlich ein Segen, wiederkehrende Arbeit durch Neuaufbau auch eine Gesundung, natürlich. Die gemachten Schulden bleiben.

    Ich bin dafür, die, die uns den Schuldenwahnsinn eingeredet haben und die da mitgemacht haben und sich sogar selbst bedient haben dabei, jetzt abzuwählen, damit sie den Wahnsinn nicht weitertreiben können. Wir müssen erkennen, dass wir für jede beanspruchte Sozialleistung zahlen müssen und ebenso jede eingegangene Kreditvereinbarung und Haftungsvereinbarung. Bloß die gierige Machtmeute SPÖVP und ihre gekauften und korrumpierten und bestochenen Medien sagen so lange nicht die Wahrheit, bis sie wieder einmal für 5 Jahre legitimiert sind.

    Wir haben die Chance diejenigen zu wählen, die direkte Demokratie am Programm haben und wir haben die Chance daran teilzunehmen und wir haben die Chance wieder Österreicher zu werden. Dass wir alles neu aufbauen müssen, sollten wir aber wissen, aber bitteschön ohne die, die das blockiert haben und uns Wohlstand vorgegaukelt haben, ohne Privilegien, ohne Pragmatisierung ohne Ungleichheiten. Wir wollen wieder freie Bürger werden, das geht nicht mit SPÖVP, 40 Jahre schon nicht mehr und mit katastrophalen Schuldenfolgen. Das muss ein Ende haben, egal wie.

    • brechstange
      27. September 2013 19:19

      Der Beißreflex des Roten in Eintracht mit dem Blauen gegen die Reichen bei der Podiumsdiskussion in der Schule war kein Ruhmesblatt für die FPÖ.

    • mfg (kein Partner)
      28. September 2013 09:52

      brechstange
      Und das Nichterscheinen ihres Gurus ebenfalls nicht. Lieber tummelt er sich mit Promis herum, anstatt sich den Fragen zu stellen.

    • F.V. (kein Partner)
      28. September 2013 12:16

      Herr Meyerhofer,

      welches der existenziellen und apokalyptischen Bedrohungen heute würden von Ihrer „direkten Demokratie“ denn gelöst? – Kein einziges, einerseits weil die wenigsten Menschen überhaupt das Problem und dessen Ursachen verstehen und noch weniger Lösungswege wüßten, andrerseits, weil das Verfahren viel zu schwerfällig, langwierig und in Wahrheit ohne konkretes Ergebnis bliebe. Siehe das Kreuzl auf dem Wahlzettel als Blankoscheck für 5 Jahre Beliebigkeit. Löst das etwa irgend eine Frage?

      Auch Ihre Meinung über Immobilien ist nur flach. Sie dienen ja nicht der Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern sind eine Flucht des Finanzkapitals (virtuelles fiat money bzw. legales Falschgeld) in reale Werte.

      Die Frage der Arbeitsplätze ist auch nicht per Wirtschaftswachstum von 3% pa zu lösen, weil einerseits nicht begründbar ist, wieso ich statt einem Auto künftig zwei oder drei brauchen sollte, oder statt einem um 15.000,- ein solches um 60.000, was ja irgendwie herauskommt, wenn ich dieses idiotische ewige Wachstumsdogma zugrunde lege. Andrerseits sind die durch Technologie erreichten Produktivitätsgewinne so gewaltig, daß um denselben Output zu erzeugen heute ein Zehntel und weniger an physischer Arbeitskraft nötig ist, als vor 50 Jahren. D. h., wenn ich menschliche Arbeit durch Maschinen ersetze kann das längerfristig nur so gehen, daß ein immer größerer Anteil der ersetzten menschlichen Arbeit sich in Freizeit nur verwandeln kann.

      Wir haben also von zwei Seiten einen Druck auf die Arbeitsplätze, und man kann das nicht nur unter dem Ökonomischen Kalkül sehen und die Anzahl der Arbeitsplätze unter ungeänderten Arbeitszeitregeln am dafür „nötigen Wachstum“ festmachen. Es geht nämlich langfristig nicht.

      Selbst wenn man die Milliarden Inder oder Chinesen als ungesättigten Markt ansähe, so hilft das nichts, weil nach dem ÖK liquide Märkte für Produktionsausweitung nötig wären, was offenbar nicht so der Fall ist, zum andern kommen wir an Grenzen der dafür nötigen Ressourcen bzw. der Müllberge, die dieses Wachstum mit sich bringt.

      Also, was Sie da sagen ist Weißes Rauschen.

  11. Kaffeehäferl
    27. September 2013 09:02

    byrig, ich stimme zu. Der kleine Mann spürt die Krise (noch) nicht und es gibt auch niemanden, der dem kleinen Mann sagen kann, wohin das alles führen wird.

    Ein Gedankenmodell: Kann die Welt den derzeitigen Kurs für immer fortsetzen?

    Die Länder sind verschuldet, d.h. jemand gibt den Ländern Geld. Wer auch immer das ist, der muß doch auch schon eingesehen haben, daß das Geld nicht "investiert" ist, sondern vielmehr nie zurückkommt, schon gar nicht mit Zinsen. Es ist also "verschenkt".

    Gehört das Gelddrucken nun zum Plan, diese Tatsache zu verschleiern? Kommt irgendwann der Zeitpunkt, zu dem ein Gläubiger zu verstehen beginnt, daß seine "Investitionen" virtuell sind? Daß ihm zwar ein höherer Geldbetrag zugesagt wird, dem aber (1) kein Wert entgegensteht und den er (2) auch nicht bar ausgezahlt bekommt, sondern einen neuen Kredit vergeben darf, zu für ihn noch "besseren" Konditionen?

    Wenn dieser Zeitpunkt nicht kommt, dann ist doch eh alles in Ordnung. Die Geldmenge wird immer größer, da aber keine Wertsteigerung stattfindet, wird das Geld damit immer weniger wert, aber verdienen wir halt auch immer mehr. Dann ist doch alles in Butter, oder? Wenn sich die Nullen auf den Banknoten nimmer ausgehen, streichen wir halt ein paar weg. Wenn das alle gleichzeitig machen, ist das auch ok.

    Wie könnte dieses System kollabieren?
    Müssen denn die Schulden wirklich abgebaut werden?
    Und, geht das überhaupt in unserem Zinsgeldsystem*)?

    *) https://www.youtube.com/watch?v=WTW49tr-mNE (ab Minute 13)
    https://www.youtube.com/watch?v=hPOTzF859b4 (ab Minute 44)

  12. Nestor 1937
    27. September 2013 09:02

    Byrig

    Richtig! Der "kleine Mann" spürt die drohende Krise nicht, das ist auch die Erklärung des Wahlergebnisses von kommendem Sonntag!

    • dssm
      27. September 2013 10:55

      Ich sehe es genau umgekehrt.
      Der ‚kleine’ Mann spürt die groben Probleme, kann aber bildungsmäßig nicht erfassen woher die Gefahr droht – wie ein erfahrener Bergsteiger einen Wetterumschwung fühlt, ohne diesen meteorologisch erklären zu können.

      Die Reaktion in solchen Fällen ist ein Zurückfallen auf konservative Positionen, also Parteien welche man schon immer gewählt hat, um so die gespürte Veränderung zu verhindern.

  13. dssm
    27. September 2013 08:37

    Das italienische Beispiel ist für mich eher erschütternd. Daheim werden die KMUs totgeprügelt um endlich die ganze Heimat an internationale Investoren verkaufen zu können.

    Unsere Beamtenschaft ist ja schon seit vielen Jahren auf dieses Programm verständlicher Weise eingeschworen, denn der gottgleiche Status wird einem regelmäßig zerstört!
    Die ganzen, so gut gemeinten und von absoluten Experten, erfundenen Regulierungen gehen immer wieder schief, der Grund ist schnell gefunden: Die KMUs. Diese grosse Anzahl an verschiedenen Arten einen Betrieb zu führen, den Kunden zu dienen und Produkte zu erfinden zerstört bösartig die Regelungen der Elite. Die unsichtbare Hand des Marktes schlägt stets die selbstdefinierte Elite.

    Daher die KMUs mittels Steuern, Arbeitsrecht und Bürokratie ausrotten, in Italien ein schon gut laufendes Programm, das Eigentum dieser Betriebe damit 'legal' konfiszieren, zusammenfassen und an internationale Konzerne und Investoren (hallo Goldmann) verkaufen. Damit sind endlich klare und einfache Strukturen da und gleichzeitig viel Geld in der Staatskasse um die Beamtenschaft gut bezahlen zu können.
    Tolles Vorbild.

    • F.V. (kein Partner)
      28. September 2013 11:53

      Gottseidank gibt es noch ein paar andere Diskutanten, die auch die Lobpreisung der "Privatisierung" als das sehen, was sie ist: ein Rauben und Stehlen, wie die Etymologie der Wortes von lat. "privare - rauben, stehlen" unmißverständlich klar macht.

      Nur in einem Punkt bin ich nicht Ihrer Meinung: der "unsichtbaren Hand des Marktes". Diese ist - leider - auch nur ein Märchen liberaler Ideologie. Dort, wo sie angeblich als optimale Ressourcen-Allokation wirkt, tut sie das nicht, und - wie Sie wohl zugestehen werden - sind auch die dafür unterstellten Voraussetzungen in Wahrheit nicht und nirgends gegeben. (Gleiche Information, unbehinderter Marktzugang, der Preis als universelles Signal für Warenwert, Markt-Gleichgewicht, oder Angebot und Nachfrage als Regulator, etc. Siehe Romig: Die ideologischen Elemente der neoklassischen Theorie, Duncker und Humblot)

  14. Observer
    27. September 2013 07:16

    Die beschriebenen Verbesserungen in Italien und Griechenland müssen sich erst in der Praxis bewähren. Da kann man nur hoffen.
    Übermorgen wird sich in unserem Land entscheiden, ob wir auch den südeuropäischen Weg ins Verderben gehen wollen/müssen.

    Gestern schreibt der Mathematiker Taschner in der PRESSE: "Nicht in einer Demokratie, sondern in einer Oligokratie leben wir". (http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/rudolftaschner/1457209/Nicht-in-einer-Demokratie-in-einer-Oligokratie-leben-wir ). Dabei werden berechtigte Zweifel an unserem demokratischen Wahlsystem geäußert.

    Ein witziger Zeitgenosse hat uns mit seinem Beitrag "Wahlhilfe" für den Sonntag gegeben: http://www.imagenetz.de/f3ec6cd99/Wahlhilfe-fuerUnentschlossene.gif.html

  15. brechstange
    • Kaffeehäferl
      27. September 2013 09:17

      Stellen Sie sich mal vor, daß die Griechen wirklich auf eine Neuwahl zusteuern. Wenn die Regierung aufgrund ihrer unpopulären Maßnahmen abgewählt wird und die Linke an die Macht kommt - was passiert dann?

      Geht Griechenland dann in einer kriegerischen Auseinandersetzung auf Deutschland los? Die Griechen dürften ja ganz gut bewaffnet sein, denn einen großen Teil ihres (nicht vorhandenen) Geldes haben sie für Rüstung ausgegeben.
      Und wenn das passiert - wer stellt sich dann an die Seite von Deutschland? Und wer auf die von Griechenland?

      Weit haben wir es gebracht. Das Friedensprojekt Euro(pa).

    • brechstange
      27. September 2013 19:21

      kaffeehäferl

      Es ist echt erschütternd. Ein Grund mehr, froh zu sein, dass ich mich im TS engagiere. Wir brauchen einen Wandel.

  16. Pumuckl
    27. September 2013 06:32

    A.U. " Auch damals hat man noch in vollen Zügen das Leben genossen, während
    das größte Gewitter der Menschheitsgeschichte, EIN DREISSIGJÄHRIGER WELTKRIEG schon unabwendbar war."

    Könnte es mächtige Zahlenmystiker geben, welchen das Jahr 2014 als passender Anlaß erscheint, um im Abstand von 100 Jahren mit einem neuerlichen Gemetzel WIEDER GRAVIERENDE VERÄNDERUNGEN DER GEOPOLITISCHEN KONSTELLATION EINZULEITEN ?

    Könnten künftige Historiker nach einem kurzen, aber bisher unvorstellbaren Gemetzel im Jahr 2014, von der MAGIE EINES 100 JÄHRIGEN KRIEGES berichten?

    Wenn vom vorhersehbaren Sieger nach einem kurzen, unerreicht schrecklichen Krieg um das Jahr 2014, DIE WELT NEU GEORDNET WERDEN "MUSS", WÄRE ES DA NICHT NORMAL, WENN DAVON EBEN AUCH DAS WELTFINANZSYSTEM BETROFFEN IST ?

    Wenn der durch Kausalketten vom WK I verursachte WK II von A.U. als dreißigjähriger Krieg angesprochen wird, beschreibt er danach viele neue Anzeichen welche auch diesen Kriegen vorangingen.

    Krieg als Lösung einer Finankrise?
    Oder Finansdesaster als Vorbereitung eines Krieges?

    • Pumuckl
      27. September 2013 09:16

      Zu einem 100jährigen über die Welt verteilten Krieg seit 1914 wäre 2014 ein
      abschließender großer Krieg ein gespenstisch " krönender Abschluß ".

      Eine hoch zweistellige Anzahl von " Kriegerln " und Kriegen nach 1945 hatte seinen mörderischen Höhepunkt im Wüten der ROTEN KHMER MIT ETWA 2 MIO.
      TOTEN.

      Die meisten dieser Kriege waren von den " HOHEN IDEALEN DES SOZIALISMUS " oder religiös motiviert oder begründet.

    • SmS (kein Partner)
      28. September 2013 10:11

      Pumuckl
      "... abschließender großer Krieg ein gespenstisch " krönender Abschluß ".

      Sie sagen es, es ist "gespenstig" wenn sie sich das ansehen!

      Wie kann es sein, daß das Illuminaten Kartenspiel Geschehnisse bereits 1995 abbildete, welche erst in der Zukunft geschahen?

      Kartenspiel der sich selbst erfüllenden Prophezeiung
      http://www.youtube.com/watch?v=nS3UojRcETI

      INWO Illuminati Trading Cards 1995 A-Z all Cards Teil 1
      von Steve Jackson Games
      A - Z
      Teil 1 (A bis J)
      Alles über die Illuminati Kartenspiel-Serie
      und alle Karten werden einzeln vorgestellt
      http://www.youtube.com/watch?v=UTBCU0riGWk

  17. plusminus
    27. September 2013 01:23

    ... und bitte nicht zu vergessen, natürlich auch zur Abdeckung des Kommunalkredit- und ÖVAG-Debakels. Das darf auch trotz zu Ende gehenden Wahlkampfes nicht unter den Teppich gekehrt werden!

    Während sich sogar schon Griechenland angesichts des Staatsbankrotts aufschwingt, seine Beamten mitsamt Privilegien abzubauen, weigert sich der Wiener Bürgermeister immer noch, endlich auch einmal in den eigenen Reihen aufzuräumen bzw. einzusparen bei überzogenen Gehältern, viel zu niedrigem Pensionsantrittsalter usw.

    Aber vermutlich müssen die Wiener Genossen erst diese einstmals blühende Stadt nach griechischem Vorbild ruinieren (unter tatkräftiger Mithilfe einer mit dem "Gewußt wie"vertrauten, griechischen Vizebürgermeisterin!) ruinieren, ehe ein Umdenken einsetzt.

    Vielleicht verhindern wir am kommenden Sonntag wenigstens auf Bundesebene das Schlimmste für unser Land, wenn wir schon nicht ganz Europa und das drohende Finanzdesaster retten können.

  18. byrig
    27. September 2013 01:20

    ja,aber es funktioniert doch alles,oder?eigentlich ist es den leuten nie so gut gegangen wie heute.
    in den frühen 70-er jahren war die anschaffung eines farbfernsehers eine grossinvestition für eine familie.
    heute gehen vater und sohn am freien samstag aus interesse am schauen in den media-markt und kommen mit einem tollen lcd-fernseher nachhause zurück.
    die seit jahren angesagten auswirkungen der durchaus vorhandenen krise bleiben aus.erstaunlicherweise ist der euro national(also in europa) als auch international völlig stabil.die inflationsrate ist so gering wie sie in schilling-zeiten nie war.
    kurz:der "kleine mann" spürt die krise nicht.
    das soll aber kein leugnen der tatsächlich vorhandenen probleme sein.und auch nicht der möglichen aussichten auf einen wirklichen crash.
    aber verglichen mit den turbulenten,teilweise mörderischen 30-jahren des vorigen jahrhunderts gibt es keine krise.
    und wenn es sie gibt,stecken wir so in ihr drinnen,dass wir sie nicht beurteilen können,aus der jetzt-sicht.das wird historikern vorbehalten bleiben.
    wobei der vulkan jederzeit ausbrechen kann.vielleicht aus nichtigem grund.

    • Josef Maierhofer
      27. September 2013 10:00

      Der kleine Mann spürt die Krise bereits massiv, viele hängen in der 'Sozialhängematte' bis die Matte zerreißt und die Menschen spüren das auch.

      Der Konsumwahn wird bald ein Ende haben und dann fallen die Preise.

    • La Rochefoucauld
      27. September 2013 10:40

      @Josef Maierhofer

      Der Konsumwahn wird bald ein Ende haben und dann fallen die Preise.

      Ob das kommt, ist nicht sicher. Eine Leistung haben die europäischen Politiker im Verbund mit den Notenbankern der Eurozone schon geschafft: Sie halten das lecke Schiff mit Schlagseite und vielen anderen Problemen zumindest "über Wasser" - und das schon geraume Zeit (seit Ausbruch der Krise 2008) .....

    • Josef Maierhofer
      27. September 2013 15:36

      @ La Rochefoucauld

      Na, ja, sicher nicht mehr lange, ich würde sagen maximal bis 2015, wenn nicht schon jetzt nach Weihnachten, oder gleich direkt nach den Wahlen.





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