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Wird die ÖVP die Lektion begreifen?

Lesezeit: 7:00

Nach dieser schweren Wahlniederlage für Rot wie Schwarz ist nichts mehr so, wie es vorher war. Sollten die beiden Parteien das nicht begreifen und sich jetzt nach ein paar Wochen des vordergründigen Streits um einen Koalitionsvertrag wieder bequem ins gleiche alte Koalitionsbett legen, dann ist ihnen wirklich nicht mehr zu helfen. Zwar bietet auch der eindrucksvolle Zuwachs der FPÖ noch keine klare Alternative. Zwar kann man angesichts der Aufsplitterung der Proteststimmen auf viele Häufchen nicht wirklich behaupten, dass die Wähler klar und einheitlich gezeigt hätten, wo es anstelle der Stillstandsregierung Faymann denn nun hingehen solle. Aber eindeutig haben sie – und die Nichtwähler wohl erst – gerufen: So darf es nicht mehr weitergehen. (Mit einer nachträglichen Ergänzung)

Insbesondere die bürgerlichen Wähler – was freilich eine wilde, keineswegs homogene Mischung aus liberalen, konservativen, christlichen, modernen, altvatrischen Menschen bedeutet – sind nicht mehr willens, in einem seit 1983 mehrheitlich rechten Land fast ständig hinnehmen zu müssen, dass am Ende immer ein Sozialdemokrat Bundeskanzler wird. Lediglich Wolfgang Schüssel und Jörg Haider haben es einst gewagt, diese Regel zu durchbrechen.

Vor allem der große Wahlerfolg der Freiheitlichen ist endlich ernsthaft zur Kenntnis zu nehmen und nicht nach ein paar Tagen wieder zu ignorieren. Der FPÖ hat gegen Ende des Wahlkampfes wohl zweierlei genutzt: erstens das deutliche Zurücksinken von Frank Stronach, dessen Stern schon wieder im Verglühen ist. Und zweitens die lächerlichen Attacken von SPÖ-Gruppierungen, die aus einem Foto gleich die Wiederkehr der Nationalsozialisten abgeleitet haben (zum fünfhundertsten Mal), aber auch völlig überflüssige Äußerungen von Kardinal Schönborn rund ums Asylthema, das den Menschen nach wie vor wichtig ist. Freilich nicht im Sinne Schönborns.

Die FPÖ wird nun überlegen müssen, ob sie die völlig überzogenen Sozial-Forderungen ihres Wahlprogramms weiterhin zum Nennwert nimmt und sich damit trotz ihres Erfolgs gleich wieder zur Oppositionspartei macht. Denn Unerfüllbares kann auch ein Wahlsieger nicht erfüllen – sondern nur auf den Oppositionsbänken weiter versprechen. Die FPÖ könnte aber auch so, wie sie es schon bei den Europathemen gemacht hat, alle Hintertüren offen lassen.

Die ÖVP und Stronach wiederum sollten zumindest den Versuch wagen, die Freiheitlichen mit in die Verantwortung zu nehmen. Die ÖVP wäre gut beraten, trotz der SPÖ-Liebe der Herrn Leitl und Pröll, intensiv zu prüfen, wieweit H.C.Strache noch immer nur der Protest-Rabauke ist, und ob Schwarz-Blau-Stronach nicht doch erfreuliche Dynamik ermöglicht. Immerhin dürfte diese Dreierformation stärker als Rot-Schwarz ins Parlament einziehen.

Der ÖVP muss nämlich klar sein: Sollten sich in der heute sehr aufgespaltenen Opposition die Dinge konsolidieren – vielleicht schon beim nächsten Mal –, sollten dort einmal wirklich glaubwürdige politische Inhalte zu finden sein, wird es endgültig aus sein mit Rot-Schwarz. Und diese Konsolidierung kann eigentlich nur rund um die FPÖ oder höchstens in einer einzigen weiteren Rechtspartei erfolgen, welche Stronach-, BZÖ- und den bürgerlichen Teil der Neos-Stimmen zusammenführt.

Freilich steht die gefährliche Drohung im Raum, dass Rot und Schwarz auch beim nächsten Mal nach Verlust der Mehrheit noch weitermachen und halt einfach die Grünen von der Reservebank zur Mehrheitsabsicherung mit dazunehmen werden. Die Grünen wetzen dort ja schon lange ungeduldig herum, denn sie wollen unbedingt mitspielen. Für die ÖVP wäre Rot-Schwarz-Grün freilich die endgültige Selbstzerstörung.

Neben dem massiven FPÖ-Zugewinn hat dieser Wahltag jedenfalls noch eine zweite zentrale Botschaft der Wähler: eine donnernde Ohrfeige für Rot-Schwarz. Diese ist vor allem angesichts der Tatsache gewaltig, dass beide Parteien auch schon vor fünf Jahren schwer verloren haben. Die Menschen empfinden immer mehr den Anspruch von Rot-Schwarz auf pragmatisierte Dauerherrschaft als Zumutung. Daran ändert der Umstand nichts, dass dieses System sehr stark von den Medien mitgetragen wird, die als Alternative nur Rot-Grün akzeptieren wollen.

Eine solche Dauerherrschaft widerspricht aber dem Grundprinzip der repräsentativen Demokratie. Wenn man den Menschen sonst schon keine direkte Mitsprache erlaubt, dann sollte Demokratie wenigstens eines bedeuten: Dass man in regelmäßigen Abständen eine Partei, eine Koalition abwählen und anderen eine Chance geben kann.

Nicht so in Österreich. Da wollen Rot und Schwarz offenbar auf ewig miteinander regieren. Sie halten ihre Macht für so unveränderbar wie das Kälterwerden der Temperaturen im Herbst. Dabei sind sie schon von einst weit über 90 Prozent auf 50 gefallen. Dazu kommt noch, dass einst fast alle wählen gegangen sind, in den letzten Jahrzehnten wurden das immer weniger.

Auch nichtpolitische Menschen spüren, dass die rot-schwarze Macht einfach viel zu tief in alle Poren der Republik eingedrungen ist. Der Eindruck wird durch die Lage in den Bundesländern noch verschlimmert – ärgstes Beispiel sind die drei im Osten. Dazu kommt die totale SPÖ-Herrschaft im ORF. Dazu kommt die totale Rot-Schwarz-Herrschaft im Verfassungsgerichtshof. Und ebenso übel ist die gewaltige, jetzt auch noch verfassungsrechtliche Macht von Wirtschafts-, Landwirtschafts- und Arbeiterkammer sowie Gewerkschaft. Das gibt es in keinem anderen westlichen Land.

Kein Wunder, dass die Menschen nach Alternativen lechzen, auch wenn sie letztlich eher unsicher sind, ob die jetzt bei Strache oder Stronach, bei Glawischnig oder Strolz-Haselsteiner zu finden sind.

Können Rot und Schwarz noch irgendwie überleben? Das ginge wohl nur, wenn sie endlich die Grundstimmung unter den Menschen begreifen. Wenn sie den Bürgern mit einem Wechsel zur direkten Demokratie, aber auch zu einem echten Mehrheitswahlrecht endlich mehr Mitsprache einräumen, wenn sie also von ihrem totalitären Anspruch einen Abstrich hinnehmen. Wenn sie von den Schulen bis zu den Familien mit linken Experimenten aufhören würden.

Das für die Freiheitlichen besonders triumphale steirische Wahlergebnis – sie sind dort vermutlich Nummer 1! – bringt aber auch eine deprimierende Botschaft. Rot und Schwarz haben besonders dort kräftig verloren, wo sie – als einzigem Land! – mutige Reformen und Einsparungen versucht haben, die die Steiermark zumindest ein wenig sanieren könnten. Das steirische Ergebnis heißt ja wohl auch: Die Österreicher haben den Ernst der weltwirtschaftlichen Lage, die Konsequenzen der Schuldenkrise nicht wirklich begriffen. Wie sollten sie aber auch: Insbesondere Faymann selber, aber auch Teile der ÖVP haben ihnen ja dauern vorgespiegelt, dass eh alles bestens wäre, dass man die Folgen der Schuldenwirtschaft problemlos ignorieren könnte.

Wenn man den Menschen die Wahrheit verschweigt, dann passiert in der Politik halt leicht etwas Ungeplantes: dass andere die Früchte der Lüge ernten.

PS: Noch ist der Einzug der Neos nicht ganz fix. Aber sollte er gelingen, können sie sich mit einem ähnlichen Prozentsatz der Stimmen für erfolgreich halten, wie ihn in Deutschland FDP oder "Alternative" erzielt haben. Die jetzt ja beide schwer deprimiert außerhalb des Bundestags sitzen. Skurril, wie das Wahlrecht halt so spielt. 

PPS: Nachträgliche Ergänzung zur Wahlanalyse (die wohl erst nach Auszählung aller Wahlkarten endgültig sein kann):
Bei den TV-Berichten aus den diversen Parteihauptquartieren war wohl der stereotype Jubel bei der SPÖ am peinlichsten. Immerhin hat ja die Hochrechnung gezeigt, dass die SPÖ unter allen Parteien die zweithöchste Niederlage (nach dem BZÖ) erlitten hat. Und dass sie das weitaus schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte verbuchen muss. Die Partei glaubt offenbar wirklich, sich das vernichtende Ergebnis schönjubeln zu können. Wenn schon da so viel Realitätsverlust zu spüren ist, wie soll die Partei dann imstande sein, die Realitäten des Landes endlich ernstzunehmen?

Sehr ernstnehmen sollten Parteien wie Medien auch den dramatischen (weiteren) Rückgang der Wahlbeteiligung. Wenn trotz deutlich größeren Parteienangebots deutlich weniger Österreicher wählen, dann sollte das allen zu denken geben. Nicht nur den Parteien, sondern auch den Medien. Und allen politisch denkenden Landsleuten. Lag‘s am mäßigen Angebot? Oder lag es daran, dass immer weniger Menschen begreifen, wie wichtig letztlich alle politischen Entscheidungen sind?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 18:07

    Wir brauchen eine Koalition aus ÖVP-FPÖ + Stronach oder Neos!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 19:54

    das Wahlergebnis zeigt doch eines sehr deutlich:
    ROTGRÜN, bzw. Links der Mitte hat in Österreich längst keine Mehrheit!
    Daher muss der Wählerwille endlich umgesetzt werden und eine Koalition OHNE Rote und ohne Güne gebildet werden.
    Was der Bundesheinzi sich abseits eines Klobesuchs wünscht, ist dabei uninteressant.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 17:49

    Wenn Mike Spindelegger Charakter hat und einlöst, was er versprochen/verändern will, dann müsste die Regierung aus: ÖVP, FPÖ und TS (= zusammen ca. 100 NR-Sitze) bestehen. Da kann UHBP tun noch sooft protestieren.
    Die Gefahr besteht aber, dass die ÖVP (wieder) "umfällt" und sich weiterhin von der SPÖ am Gängelband führen lässt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 20:56

    Nein, Herr Dr. Unterberger, die ÖVP wird nix. aber schon gar nix begreifen. Sie wird vielmehr wie bisher - weil's ihr der Raiffeisensektor und ihre sonstigen de-facto-Eigentümer anschaffen - als dümmlicher Steigbügelhalter der Roten brav das Dummerl in der GroKo spielen und sich als "staatstragende Partei" wähnen. Und jede Stimme für die ÖVP - auch Ihre - hat zur Perpetuierung dieses grauslichen Zustands beigetragen. Gratuliere zum Wahlergebnis!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 17:48

    Man kann es drehen und wenden wie man will, mit einem Bundeskanzler Faymann für weitere 5 Jahre bleibt dieses Land fest in linkslinker Umklammerung und wird zu tatsächlich zu ÖsterARM!

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 17:51

    Eine erste Durchsicht der Länderergebnisse zeigt, wie falsch Onkel Pröll mit seiner Ausgrenzungsansage gelegen ist. Die Rechnung bekam er heute serviert.
    Auch wenn natürlich der rotgrüne Mob schon wieder für Donnerstagdemos Gewehr bei Fuss stehen wird - aber das insgesamte Ergebnis zeigt doch deutlich, dass Links der Mitte garantiert nicht das ist, was die österreichischen Wähler wollen!
    Daher mutig in die neuen Zeiten schreiten, mit einer Koalition Mitte und rechts der Mitte, ÖVP-FPÖ-Stronach-Neos!

  7. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 22:06

    Dieses Wahlergebnis ist eine schallende Ohrfeige für Erwin Pröll !

    Er hat 7 Jahre lang (gemeinsam mit Leitl) die Regierung Wolfgang Schüssel behindert. Er hat viele Jahre lang (gemeinsam mit Häupl) die unfruchtbare Koalition mit den Sozialisten gefördert. Er hat durch seine Personalpolitik viele Fehlentwicklungen, Schwächen und Fehlentscheidungen zugelassen (z.B. Strasser, Sobotka, Gabmann, Josef Pröll, Spindelegger).

    Er sollte sich endlich auf Niederösterreich zurückziehen und die informelle Führung seiner Partei abgeben. Es gibt im bürgerlichen Lager bessere unverbrauchte Persönlichkeiten. Nur zwei Namen aus Oberösterreich: Fekter, Mitterlehner.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    30. September 2013 17:40

    Dem marxistischen Parteien, und dazu gehört halt die SPÖ immer noch, liegt der Glaube an einen deterministischen Ablauf der Geschichte zugrunde. Ihrer Ansicht nach muss die Geschichte zwangsläufig zur klassenlosen Gesellschaft führen.

    Daher kann die Macht immer nur in Richtung der marxistischen PArtei SPÖ führen. Macht kann nur aus taktischen Gründen vorübergehend, oder durch Verrat, oder durch sonstige Böswilligkeit verleren werden. Nötigenfalls wird die Geschichte gefälscht, jedenfalls geschummelt was das Zeug hält und vorsorglich alle anderen entwürdigend beschimpft.

    Die Nadelstreifsozialisten sind bestenfalls ein pragmatischer Umweg zur Täuschung der anderen.

    Alle anderen sind der Klassenfeind.

    Für alle anderen Parteien bedeutet das, dass die SPÖ ihr Klassenfeind ist. Danach ist zu handeln.


alle Kommentare

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  10. BHB (kein Partner)
    02. Oktober 2013 16:06

    Auch ein Nächste meinerseits :
    " Die Menschen empfinden immer mehr den Anspruch von Rot-Schwarz auf pragmatisierte Dauerherrschaft als Zumutung."

    Pragmatisierte Dauerherrschaft ist wirklich eine grandiosen Wortschöpfung für die "kleine Koalition".
    In summe kommen rot-schwarz knapp über 50% ,1999 hatte blau-schwarz über 52%! Deswegen klein!

  11. Nettozahler
    02. Oktober 2013 13:17

    Lieber Doktor Unterberger,
    Eine ÖVP, FPÖ, TS Koalitionwäre rechnerisch eine Möglichkeit. Stimmt. Aber,als gestandener Bürgerlicher fürchte ich die Vorstellung im Angesicht der Personalreserven dieser Koalitionspartner. Zumal die FPÖ von der Wählerstruktur her eigentlich eine nationale Arbeiterpartei (Proletarierpartei) und Pensionistenpartei ist, und damit alles Andere als bürgerlich, mit einem kaum wahrnehmbaren Wirtschaftsprogramm. Dann ist das Team Stronach eine völlig politikunerfahrene Truppe. Dazu kommt, dass Spindelegger kein Taktik- und Strategiegenie ist, wie es Schüssel war. Ein bissl gruselig kommt mir diese Variante schon vor. Aber jedenfalls noch gruseliger ist die Vorstellung von weiteren fünf Jahren mit dem bildungsfernsten Schuldenkanzler aller Zeiten. Also die Wahl zwischen Pest und Cholera. Oder?

  12. BHB (kein Partner)
    01. Oktober 2013 17:19

    Sehr geehrter Herr Dr. Andreas Unterberger!
    Keine Ahnung ob es die ÖVP dazulernt. Allersings nach briefwahlauszählung ist der 2.platz gefestigt und der abstand zur spö sogar geschrumpft. Was die övp angeht sie muss reformen vorantreiben.

    Das bzö aber ist nicht mehr zu retten. Drum tat ich gestern aus.
    http://bit.ly/1hg9LzM
    der ausschluss von stefan petzner und propaganda sms ala "jetzt beginnt die zukunft"lässt nur geistigen dachschaden vermuten. Weil in 5 jahren gibt es gewiss nicht mehr mitglieder als jetzt! Und vorallem wenn man die bekanntesten wie stefan petzner ausschließt die themen wie orf entstaatlichung ,hypo in den fokus nehmen ist meine entscheidung sogar sehr gut gewesen. Mein politisches endeavour ist vorüber und das ist für mich wichtig! Politik ist unwichtig für die bürger,wichtig ist was man selbst sich zutraut! Dasselbe gilt auch für religionen und andere sachen.

  13. BHB (kein Partner)
    01. Oktober 2013 17:16

    Sehr geehrter Herr Dr. Andreas Unterberger!
    Keine Ahnung ob es die ÖVP dazulernt. Allersings nach briefwahlauszählung ist der 2.platz gefestigt und der abstand zur spö sogar geschrumpft. Was die övp angeht sie muss reformen vorantreiben.

    Das bzö aber ist nicht mehr zu retten. Drum tat ich gestern aus.
    http://bit.ly/1hg9LzM
    der ausschluss von stefan petzner und propaganda sms ala "jetzt beginnt die zukunft"lässt nur geistigen dachschaden vermuten. Weil in 5 jahren gibt es gewiss nicht mehr mitglieder als jetzt! Und vorallem wenn man die bekanntesten wie stefan petzner ausschließt die themen wie orf entstaatlichung ,hypo in den fokus nehmen ist meine entscheidung sogar sehr gut gewesen. Mein politisches endeavour ist vorüber und das ist für mich wichtig! Politik ist unwichtig für die bürger,wichtig ist was man selbst sich zutraut! Dasselbe gilt auch für religionen und andere sachen.

  14. Mentalitäten (kein Partner)
    01. Oktober 2013 11:04

    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/3596932/nigerianische-islamisten-toeten-40-studenten.html

    Boko haram, bedeutet soviel wie "Bücher sind schlecht/nicht koranisch". Dabei wird bezogen auf eine Aya das Korans, wonach für Seelen einzig der Koran alles wirklich Wissenswerte enthielte.

    Übrigens: Wissen tendentiell - IN DER BREITE DER UMMA - als nicht sonderlich wichtig zu sehen ist auch in Gegenden die islamisiert werden ein typisches Kennzeichen des Islams.

    Wieso bomben und morden korankonforme islame Gruppen in Europa zur Zeit kaum ?
    Weil die Abwehr der Geheimdienste so "gut funktioniert" ?
    Das ist natürlich Quatsch, denn was richten schon mehrere Tausend diesbezüglich geschulte Exekutivbeamte und ihre Supi-Hi-Tech an Überwachung von mittlerweile annäherungsweise 30 Millionen Muslimen in "Westeuropa" aus ? (inkl den "europäischen" Teil Russlands bis an den Ural sinds schon nahe an 60 Millionen)

    .... der Hauptgrund derzeit kommt NOCH aus den Moscheen.
    Die Befehlshaber in Saudi Arabien - halten NOCH den Deckel drauf.
    Solange der massive Zuzug von Muslimen nach Europa ungebremst (bzw pseudogebremst) floriert werden die Imame gehalten die Suren Ayas aus den frühen Mekka-Phasen zu lehren.... aus der Phase die mit dem Wissen des späteren Fortgangs des Islams unter Mohammed aus heutiger Sicht von Muslimen einzig als Konsolidisierungs-, Machtkumulierungs- und Kampfvorbereitungsphase gewertet werden kann, denn nach Quadha und Quadr "MUSSTE DAS SO KOMMEN; DASS MOHAMMED ZUM KRIEGER WURDE".
    Eine islame Idee ist etwa, daß Allah die "Edelsten Arabiens" um Mohammed versammelte ..... und dazu waren einige Jahre vorgesehen worden.
    Wie sehr in Wirklichkeit das politische Kalkül eine Rolle gespielt hat wird vor allem am Vertrag mit den Ansar - den Helfern aus Medina- deutlich, wo Mohammed sich zunächst so unterwarf, daß ihm seine eigene Gefolgschaft Vorwürfe gemacht hatte.

    Gemäss Mohammeds Vorgehen wurden Morde an Islamgegnern durchgeführt: Pim Fortyn, Theo van Gogh,.....
    Wiederholte Raubübergriffe finden schier sehr häufig statt ---- siehe den Anteil muslimischer Gefängnisinsassen speziell in Deutschland.
    Hernach haben die Massaker korankonform stattgefunden (locse zitiert aus dem Koran: Es wurde noch kein Prophet anerkann eher er nicht ein Massaker durchgeführt hat...): London, Madrid, .......
    Und jetzt ?
    Ähnlich wie das was zuvor in Bosnien stattgefunden hat und im Kosovo in den Endphasen ist und in Mazedonien bereits weitgehend gelang - steht nun "Kaffir"-Europa die koranische Flächennahme bevor......

    Und da derzeit wegen der gegenwärtig als zu gering betrachteten Bevölkerungsanteile von Muslimen das flächigere Losschlagen noch nicht machbar ist wird noch "zugewartet" ....... Das Schüren von Demos als erste Machtdemonstrationen und gefühlsmässiger Zusammenschweissung der Umma findet jedoch statt. Das sind im Grunde genommen paramilitärische Veranstaltungen ohne Waffen, denn das ist kein Blumenzüchterverein, der da auch in Wien durch die Straßen zog ........ In Ländern wie Schweden, Frankreich, GB, .... auf Grund der hohen Muslimanteile gabs bereits die ersten massiven Unruhen. Die Anlässe sind etwa in Schweden und Frankreich die "Morde" an Muslimen durch Polizei gewesen ......

    In dieser welthistorisch eher neuen Situation sind Muslime in der Klemme: Denn für eine Infiltration gibts in ihrem Buch und in den Gesprächszeugnissen zu Mohammed keine Anweisungen ... am ehesten vergleichbar ist die beginnenden Medinaphase. Der Vertrag mit den Ansar ...... wobei die Sozialisten in diesem Fall als die Ansar gesehen werden, denn auch viele "Ansar" waren größtenteils zunächst mehr politisch motiviert, wie religiös .......
    Nach "Lumen gentium" und "Nostra Aetate" (Allah wäre der "Gott aller") paßt dieses im Grunde Erz-Katholen voll ins Programm (und vielen Evangelen dazu)........ auch, wenn der Koran in vielen Bereichen so massgeblich Bibelschrifttum zurückweist und "Christen" pauschal als eine Art Hochverräter an Allah hinstellt, daß einem die "Logik" dieser "Kardinäle" sehr an die damaligen frühkonziliären Betrüger erinnern macht ..........

    Kurz: Der Bombenterror wird derzeit einzig wirklich massgeblich von Saudi Arabien aus geblockt ...... und zwar über die Imame in den Moscheen und da die türkischen "Vereine" schliesslich auch mehr nach SA blicken als etwa Muslim-Nationalist Erdogan "lieb" ist, folgt auch die "türkische" Liga den Vorgaben des "Zentrums des Islams".

    Die Zange ist: Sowie der Zuzug Islamer massiv blockiert würde ....... würden nur wenige Wochen vergehen und der Terror begänne wieder.
    Wird der Zuzug nicht behindert - kommt die islame "Explosion" so sicher, wie eine Sure in historisch gereihten Koranen der nächsten folgt ...... denn der koranische Auftrag an die Umma ist völlig klar.
    Das sind die Optionen der meisten Europäer, die den Islam nicht anerkennen wollen ......
    Zu denken, daß die "Dienste" für Ruhe sorgten ..... ist ein Irrtum.

    Es ist sogar denkbar, daß politische Extremisten in den "Diensten" Muslimen helfen könnten gezielte Mordaktionen gegen islame Kritiker in Europa/Österreich durchzuführen, weil sie trotz der Verhältnisse von "Erdogan-Demo" und "Gegen-Demo" immer noch meinen ihre Ideologie würde den Islam überwinden können .....
    Das konnte der Sozialismus noch in keinem Fall - und es wird in Österreich auch kein "erstes Mal" geben. Dazu ist der Islam von seiner kultischen Anlage dem Kult der Sozialisten einfach überlegen ........

    ....ähnlich, wie ein Kult des Matthäusevangeliums nebst "Anhängsel" in Markus (dort nur sehr wenig) und teils neo-quellenhaften Lügen in Lukas, vor dem Islam zum Scheitern kommt, weil einfach die Heuchlerdichte in den seelischen Anlagen zu immens ist.
    Wenn die "staatliche" Hysterie-Reaktion "früh genug" kommt könnte der Islam blutig unterworfen werden ....... und zumindest von Österreich vertilgt werden, jedoch auch "nur" personal und nicht ideologisch. Das sollte nicht der Weg sein.

    Und ein kleiner "Denk-Bruch" mit anschliessender Rückkehr zum einen wirklich sinnvollen Lösungsansatz:
    Die Frage ob Jeschua der ist, wie ihn Konstantin und viele andere sehen wollten - und was auch zur Aufnahme des Matthäusschriebs in den Kanon führte - oder der gewesen ist wie ihn Johanaan beschrieb - dieses Schriftstück, daß viele Frühkonziliaristen nicht wollten, führt zweifellos zur Frage, wer von beiden ist der Mensch gewesen ?
    Die Evangelien selbst geben die Antwort.

    Auch, wenn diese teils unklar wirkt, was damit zu tun hat, daß spätere Überträger des Johanaan Schriftstücks einfach zu wenig menschlich gewesen sind wirklich menschlich sinnig zu übertragen .....

    Genau über dieser Erkenntnis könnte und wird der Islam ALS IDEOLOGIE gebrochen werden können ......

    Nicht "die Sauds" mit ihrer Ideologie werden Österreich erobern, "Österreich" wird die Sauds menschlich erobern...... können.

    Wenn sie wirklich Menschen werden wollten .....

    Das beginnt bei vielen mit dem Heraussteigen aus ihren "geistigen Gräbern" und an ein ewiges Leben glauben lernen zu wollen .........

    PS.: Ein früher Mensch - namens Abraham - zeigte wie friedlich er war, wenn er etwa wegen der Herden Konflikte lösen zu waren, er zeigte jedoch auch, wie entschlossen er war zu den Waffen zu rufen, wenn wer in seiner Bosheit seine Verwandtschaft entführte ........

    Und es stimmt: Manche Bücher sind wirklich haram ...... und zwar schlimm haram.

    Roh-Version dieses Texts. Schreib ich besser gleich dazu - bevor ich beim Durchlesen drauf komm wie der Text noch viel besser geschrieben werden könnte.

    • Mentalitäten (kein Partner)
      01. Oktober 2013 12:04

      Mit dem PS wollte ich dies hier deutlich machen.

      Und würde Kirche wirklich im Sinne Jeschua geführt, bzw des Schimon - von den Römern auch "Petrus" genannt -, bzw nach dem Vorbild des geistigen Stammvaters Abraham, dann würden die Waffenlieferungen nach Syrien zu den Juden und dortigen "kirchlichen" Gruppierungen massiv durchgeführt werden..... statt sie den mörderischen Schrecken der muslimischen Truppen zu überlassen, die vermutlich Frauen und Kinder aus zwei christlichen Dörfern entführt mit Giftgas ermordet und sodann in einem eigentlich entvölkerten Vorort von Damaskus die Leichen ausgelegt hatten ........

      Statt dessen wollten Westler dem Mörder, Mordhetzer und Muslim Obame zu "Hilfe" eilen, daß Morden der menschennäheren Seelen in Syrien zu befördern .......

      Glücklicherweise "schoß" der US Generabstabsschef quer und viele viele in der brit. Armee dazu ......... sonst würde Obama am langen Strick von Saudi Arabien dort in Syrien bereits durch US Truppen das Bekämpfen begonnen haben der Garanten für /christliche/ Freiheiten. Der Krieg gegen die Multikulturelle Armeen Assads.

      Die Armeen mit ihren Erfahrungen in den islamen Ländern, die Völker Europas beginnen sich zu wehren gegen die Neo-Aristokratie eines verlogenen muslimischen und neo-bolschewistischen Systems. Sie wollen ihre Freiheiten zurück ......

      ..... und nicht länger direkt oder zuzahlende Beteiligte sein und still schweigende Zuseher sein an der Ausbreitung des Islams ob in Europa ...... ob hier oder in Syrien oder anderswo

      Denn mit wirklicher Liebe an die eigenen Kinder und Enkel zu denken ist schon ein sehr deutliches Zeugnis eines Sinns der im Sinn des Ewigen ist.

      Dabei betriffts nicht nur das Aufbauen neuer sinnvoller Hoffnung, sondern auch das Beenden der Schwärze in den Seelen und ihrer Kinder die bereits in diesem Gebiet sind....

    • Zraxl (kein Partner)
      01. Oktober 2013 12:31

      "Dabei wird bezogen auf eine Aya das Korans,..." Haben Sie da ev. eine konkrete Quellenangabe (Sure + Vers)?

    • cmh (kein Partner)
      01. Oktober 2013 13:52

      Wie arm sind Sie doch, einen etwaigen Glauben an einem historischen "Jeschua" fest zu machen. Das ist so, als wollten Sie versuchen, ob Sie nicht einen besseren "Islam" finden können. Mit "Jeschua" als dessen Prophet. Lächerlich!

      Das waren doch immer die Probleme mit den Christen, die sich wie die Moslems aufführten.

      Es ist zudem nicht erforderlich, dass Ihr Text besser geschrieben wird - wenn er nur halbwegs gut wäre,

  15. wunschträumer (kein Partner)
    01. Oktober 2013 09:32

    Na, wer sagt's denn! "Dank" der "braven" Niederösterreicher und der "Mohn-Region" sprich Waldviertel, (Jahrhunderte wurde dort der Mohnzuzel zur Beruhigung von Kindern verwendet, was sich bei dieser Wahl als Langzeitschaden bemerkbar macht) und des besten Landeshauptmannes von ganz überall, erfolgt eine Neuauflage des Desasters.
    Zum "Phaenomen" Waldviertel: Ich bin sicher es gibt wohl kaum eine Region die man wirtschaftlich und infrastrukturell so im Regen stehen hat lassen. Der Dank: Statt Pröll mit faulen Eiern und ........ zu empfangen, bedankt man sich noch artig, getreu dem alten WV- Motto: "wiad scho wia wern, "unsere Leit" sprich Pröll, wird "sein" WV nicht im Stich lassen....
    Ich frag mich ernstlich............

    • Zraxl (kein Partner)
      01. Oktober 2013 12:20

      Es ist für einen Außenstehenden ohnehin nicht nachvollziehbar, warum der Herr Pröll noch nicht aus der ÖVP ausgeschlossen worden ist. Wie soll eine Bundespartei sinnvoll agieren können, wenn ein Provinzpharao von Raiffeisens Gnaden andauernd quertreibt?

    • cmh (kein Partner)
      01. Oktober 2013 14:03

      Das pröllsche "Steinackerofon" mit Standleitung in die Lichtenfelsgasse war einer der Gründe, diesmal nicht die ÖVP zu wählen.

      Nicht Spindelegger, Pröll braucht einen Aufpasser.

  16. Rado (kein Partner)
    01. Oktober 2013 07:48

    Stimme nicht ganz zu. Fünf Jahre sind eine unglaublich lange Zeit und es gibt für das Wahlvolk keine Möglichkeit, eine Legislaturperiode vorzeitig zu beenden, wenn die Regierenden nicht wollen. Überlegen Sie mal, wie alt Sie sind, wenn Sie das nächste mal “dürfen”. Die große Koalition und damit auch die ÖVP wird es wieder recht gemütlich haben.
    Und wie sagte der Herr Leitl 2007 doch so visionär:
    ” … Vor allem die Verlängerung der Legislaturperiode wird von Leitl positiv gesehen: “Wenn man bedenkt, dass das erste Regierungsjahr vor allem der Einarbeitung dient und das letzte Jahre bereits Wahlkampf ist, bleiben nur zwei Jahre zum wirklichen Arbeiten übrig. In dem Sinn bedeutet das zusätzliche Regierungsjahr 50 Prozent mehr Arbeitszeit zum Wohl des Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsstandortes Österreich”.

    http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20070502_OTS0196/wahlrecht-leitl-begruesst-verlaengerung-der-legislaturperiode

  17. Gennadi (kein Partner)
    30. September 2013 23:39

    "Wird die ÖVP die Lektion begreifen?"
    Nein. Ebensowenig, wie A.U. begreift - man kann ein Forum nicht mit ein paar zahlenden Apparatschiks betreiben.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      01. Oktober 2013 14:09

      Warum nicht, wenn die Kohle stimmt?

      Sollte er vielleicht beim Faymann um Inserate vorstellig werden? Sie ticken selber nicht ganz richtig.

    • kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
      01. Oktober 2013 14:50

      Gennadi (kein Partner)
      30. September 2013 23:39

      Ebensowenig wie GENNADI begreift, dass A.U einen Blog schreibt und kein Forum, nur jedem der an seiner Meinung interessiert ist die Möglichkeit gibt, seine Gedanken abzusondern.

      Wer an diesen Meinungen nicht interessiert ist, braucht ja den Blog nicht anzuklicken.
      (Offensichtlich geht es aber mit einigen zahlenden Apparatschicks doch, sonst wäre der Blog (leider) schon längst eingestellt.

  18. Gennadi (kein Partner)
    30. September 2013 23:35

    "Lediglich Wolfgang Schüssel und Jörg Haider haben es einst gewagt, diese Regel zu durchbrechen."

    Hm - habe ich etwas versäumt? Wann war Jörg Haider Bundeskanzler?

    • Trollwatsch (kein Partner)
      01. Oktober 2013 09:50

      "Hm" zeigt uns diese INterjektion nur einen Aussetzer deiner Denke an, oder substituierst du Denken mit Präpotenz?

      Schüssel hat einen zweiten gebraucht um die Roten auszuhebeln. Wie gerne hätte doch die Eva den Haider gemacht, wenn sie dürfen hätte.

      Warum brauchen Leute deines Schlages eigentlich immer den Holzhammer um zu verstehen (zu heucheln)?

  19. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    30. September 2013 23:26

    "Und diese Konsolidierung kann eigentlich nur rund um die FPÖ oder höchstens in einer einzigen weiteren Rechtspartei erfolgen, welche Stronach-, BZÖ- und den bürgerlichen Teil der Neos-Stimmen zusammenführt."

    Um Himmels wieder Unterberger, haben Sie schon mal einen Gedanken an die Wählerstruktur der genannten Parteien verschwendet? Die sind bei FPÖ/BZÖ zu stronach und zu NEOs 180° diametral entgegengesetzt. Was soll sich da konsolidieren?

  20. BHB (kein Partner)
    30. September 2013 23:13

    Sonder-Blog:
    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2013/09/einer-weniger.html

    Bin ausgetreten aus meiner Partei.
    Ein Paar Erklärungen habe ich angeführt.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. September 2013 23:27

      Und, schon der FPÖ wieder beigetreten?

    • BHB (kein Partner)
      01. Oktober 2013 23:54

      Auch wenns schwer zu glauben ist: Ich war nie in einer Partei vorm BZÖ.
      Und habe auch nicht vor wieder einer beizutreten.

  21. Ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
    30. September 2013 22:56

    A.U.: "aber auch völlig überflüssige Äußerungen von Kardinal Schönborn rund ums Asylthema"

    Dem Wiener Westentaschen-Luther, Kardinal Schönborn, verdankt die FPÖ meine Stimme.

    Der Sohn eines Freimaurers, Kardinal Schönborn, hat mir den Weg gewiesen. Der Wiener Kardinal darf sich meine FPÖ-Stimme auf seine Fahnen heften.

    • Rosa Luxemburg (kein Partner)
      01. Oktober 2013 00:41

      Kardinal Schönborn dürfte nicht lernfähig sein, aber an Wunder darf man glauben:

      Vielleicht nimmt Kardinal Schönborn nach seiner Wahlschlappe Abstand von seinem linken Meinungsterror?

    • AGLT (kein Partner)
      01. Oktober 2013 08:15

      @Rosa: Linke sind lernresistent.

    • Rado (kein Partner)
      01. Oktober 2013 08:39

      @Ein wichtiger Pfarrgemeinderat
      -Ebenso meinen Kirchenaustritt

  22. Torres (kein Partner)
    30. September 2013 22:49

    Es ist leider der befürchtete GAU geworden: Rot +Schwarz haben wieder eine Mehrheit. Für Faymann hat sich offenbar nichts geändert: erstens findet er seine "Wahlerfolg" ganz toll (das hat er mit den meisten anderen gemeinsam: es gibt - wie meist nach Wahlen - immer nur Sieger), weiters will er gleich so weitermachen wie bisher, was wohl nach einigen Scheingefechten mit Spindelegger wohl auch so passieren wird. BP Fischer hat ja Rot/Schwarz schon vorweggenommen. Sehr ungünstig ist leider das Ergebnis nach Auszählung der Wahlkarten: da sind 2 Mandate von der FPÖ zu den Grünen gewandert, womit Rot + Schwarz + Grün zusammen nun wieder die 2/3-Mehrheit haben.

  23. virgil85 (kein Partner)
    30. September 2013 21:27

    Das Gesamtergebnis der ÖVP ist blamabel! Das ÖVP-Ergebnis in Vorarlberg, Steiermark u. Wien ist katastrophal.

    Die ÖVP sollte auf keinen Fall in eine Koalition mit der SPÖ eintreten! Eine Erneuerung der ÖVP in der Opposition wäre dringend notwendig. Opposition ist keine Schande!!!

    Die größten Schnittmengen weisen SPÖ/Grüne/NEOS auf. Alle wollen die Gesamtschule bis zum 15 Lebensjahr, die Ganztagsschule, das Sitzenbleiben abschaffen. Weiters sind sie für die Homo-Ehe u. die Adoption von Kindern durch Homosexuelle. Bei einem höheren Spitzensteuersatz, was eine automatische Erhöhung der KEST möglich machen würde, würden wahrscheinlich alle drei jubilieren. Schauen wir uns dann an, wie Familien mit schulpflichtigen Kindern diese Experimente (Abschaffung der AHS-Langform) finden. Sollen sich heterosexuelle Paare, die auf natürlichem Weg keine Kinder zeugen können, mit Homosexuellen über die zur Adoption freigegebenen Kinder streiten? SPÖ/Grüne/NEOS fänden das in Ordnung.

    Der ÖVP-Obmann in der Steiermark u. der Vizelandeshauptmann Schützenhöfer sollte aus der Wahlschlappe seine Konsequenzen ziehen. Ein Rücktritt ist UNAUSWEICHLICH. Wenn es nicht gelingt den Landeshauptmannsessel in der Steiermark zu erobern, obwohl die SPÖ durch die KPÖ ein starker Konkurrent erwächst, u. eine derartige Wahlschlappe bei der jetzigen Nationalratswahl in der Steiermark erleidet, der sollte sich nicht mit dem Amt des Vizelandeshauptmannes belohnen.

    Was wird die ÖVP machen?
    Die ÖVP wird sich einen Bildungsminister aufs Aug drücken (gemunkelt wird Salcher od. Heinisch-Hosek), die Gesamtschule auf Druck von Leitl u. Kapsch flächendeckend u. ganztägig einführen u. somit die Musikschulen endgültig zerstören. Außerdem wird die "Große" Koalition Wahlzuckerl an die Bevölrkerung verteilen. Wie wär's mit Gratiszahnspangen für jedermann? Schließlich müssen Inserate an Heute, Österreich u. Krone üppig fließen. Ohne diese Inserate wären die zwei Erstgenannten nicht überlebensfähig.
    Die ÖVP wird weiterhin keinem Vorarlberger einen Ministerposten anbieten, obwohl Vorarlberg im Vergleich zu anderen Bundesländern wirtschaftlich TOP dasteht. Posten bekommen typische ÖVP-Hochburgen wie Burgenland (Berlakovich) od. Kärnten (derzeit 2 EU-Abgeordnete). Wohlgemerkt Salzburg u. Vorarlberg haben derzeit keinen ÖVP-Abgeordneten im EP.

    • panzerechse (kein Partner)
      30. September 2013 21:57

      Wenn, weiß der Teufel, so viele Parteien antreten sinkt natürlich automatisch die Größe des Kuchenstückes... Es gibt halt leider nur 100 PROZENT!!!

      Die Schmierfinken der Journaile machen da halt jetzt ein DRAMA... Die HINTER der GROKO können darüber nur lachen... Die Wohlerzogeneren schmunzeln.

      ES GEHT SICH AUS! ES IST ALLES BESTENS!!! Es wär' sich auch bei noch mehr "Verlusten" ausgegangen! UND selbst wenn sich da irgendeine Newcomer-Trottelpartie aus irgendeinen Grund WICHTIG gemacht hätte... Die würden so was von auflaufen. Das wär' ein Spaß...

    • F.V. (kein Partner)
      30. September 2013 22:43

      Für diese Diskussion wäre es nützlich sich noch einmal diverse Beiträge aus anderen Strängen anzusehen; zB den vorigen.

      Die wirklichen tieferen Ursachen werden hier kaum erörtert. Prozentsätze, Pröll, Splittergruppen, Wer-mit-wem-Spielchen,... Wahlzuckerl, dumme Sprüche von Leitl und anderen, usw.

      Was sind die ungelösten Fragen, warum, seit wann, usw. Von welchen geistigen Grundlagen aus beurteilen wir das, und welche Versatzstücke aus irgendwelchen Ideologien passen da überhaupt nicht zusammen? - Mir kommt das oft so vor, als mischte man Zoll- mit DIN-Normen, Links- mit Rechtsgewindeschrauben.

      Wie kann man nur glauben, daß sich konservativ mit liberal vertrüge? Da könnte man ja ebenso gut versuchen das Schaf mit dem Schwein zu kreuzen.

      Wenn die ÖVP nicht wieder zu einer tatsächlich christlichen Partei wird und sich die FPÖ nicht auch in diese Richtung bewegt (was schon einmal von Stadler ins Parteiprogramm hineinreklamiert wurde), dann triften beide weiter auf dem liberalen Irrweg nach links, auch wenn sie noch bei Fronleichnamsprozessionen mitgehen oder in Trachtenjanker sich volkstümlich geben. Das hieße aber weiter auf der schiefen Ebene abrutschen.

      Da dies von den Neos niemals zu erwarten ist, daß sie sich auf das christliche Abendland besinnen, sie SIND ja liberal und Logen-gesteuert, braucht man sie bei solchen Fragen der Gemeinsamkeit nicht weiter zu betrachten. Stronach ist Beliebigkeit (und alt) und seine Mannen Opportunisten, also unsichere Kantonisten. Aber man könnte sie - weil es ihnen ohnedies an ideologischen Grundlagen mangelt - wieder "einfangen" und nach und nach auf "Kurs bringen", oder austauschen.

      Alles andere wären Variationen des schon Gehabten und Gleichen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. September 2013 23:30

      Nein, Opposition ist keine Schande, aber Opposition ist teuer. Die ganzen Gelder aus den zahlreichen Freundschaftsdiensten würden von heute auf morgen versiegen. Das tut sich die ÖVP nie an, die ist das seit fast 30 Jahen gewöhnt.

    • kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
      01. Oktober 2013 15:15

      virgil85 (kein Partner)
      30. September 2013 21:27

      Ja wenn der Spindi umfällt, geht das Werkel (Österreich) den Bach hinunter. Es ist dann egal welche Muppets in der Österreich-Show tätig sind.

  24. NAIV (kein Partner)
    30. September 2013 21:14

    Die Menschen sind so naiv, sie glauben, dass die Kräfte die erst den Verfall herbeiführten, nun die Wiederaufstehung bringen könnten. "kopfschüttel"

  25. Der Realist (kein Partner)
    30. September 2013 19:44

    die ÖVP hat zwei Möglichkeiten, entweder weiter das Beiwagerl des Faymandl abzugeben und damit bei der nächsten Wahl mit den Genossen unterzugehen, oder einen Befreiungsschlag zu wagen. Dass sich die ÖVP natürlich auch personell, strukturell und inhaltlich erneuern muss, ist auch klar. Auf pseudointellektuelle Einflüsterer kann dabei getrost verzichtet werden. Dass die ÖVP-Funktionäre auch sehr beratungsresistent sind, ist ebenfalls bekannt, parteiintern hat das Schulterklopfen immer Saison, kritische Stimmen werden sofort auf das Abstellgleis gedrängt. Vielleicht steht Spindelegger ja auch noch eine europäische Beförderung bevor, da kann er am wenigsten falsch machen, eine rätselhafte Krankheit als Karrieresprung wollen wir ihm doch nicht wünschen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. September 2013 23:32

      Die SPÖ hat zwei Möglichkeiten, entweder weiter den Außenministranten als Beiwagerl zu nehmen und damit bei der nächsten Wahl mit den Beamtenbauern unterzugehen, oder einen Befreiungsschlag zu wagen. Dass sich die SPÖ natürlich auch personell, strukturell und inhaltlich erneuern muss, ist auch klar. Auf pseudointellektuelle Einflüsterer kann dabei getrost verzichtet werden.

  26. F.V. (kein Partner)
    30. September 2013 19:27

    Ich habe mir nochmals den AU-Artikel angesehen: Warum Schwarz-Blau - trotz Stronach - nicht sein wird.

    Alle möglichen Gründe wurden vorgebracht, und am Schluß die Conclusio, daß es daher nun auf die Kanzlerfrage ankäme. Mit den dann folgenden Werbe-Beiträgen doch für die ÖVP wurde freilich dann die falsche Strategie gefahren, insbesondere, weil ja auch die Präferenzen der Strippenzieher bekannt waren.

    So wie´s aussieht, läßt die ÖVP sich wieder als "Junior"-Partner einkochen, trotz der ebenfalls absehbaren Folgen.

    • Der Realist (kein Partner)
      30. September 2013 19:56

      Sie schreiben: " ...als Junior-Partner einkochen, trotz der ebenfalls absehbaren Folgen" . Ich habe da meine Zweifel ob für die meisten ÖVPler diese Folgen absehbar sind, da ist zuerst einmal der Erwin, der will als Karrierehöhepunkt in die Hofburg, eine Zusammenarbeit mit den Blauen würde da den wandelnden Gemischten Satz in Wien sehr verstimmen und Erwins Hofburgpläne eventuell durchkreuzen.

      P.S.: ich bin für Leitl als Bundeskasperl

  27. ashanyan (kein Partner)
    30. September 2013 19:11

    Man sollte in Österreich mit den Begriffen rechts und links sehr vorsichtig sein.

    Nimmt man etwa die Sozialisten in der tschechischen Republik, so stehen die in ihren politischen Positionen deutlich rechts einer ÖVP.

    Die tschechischen Sozialisten stehen für Flax Tax, uneingeschränkte Ladenöffnungszeiten und sind gegen gewerkschaftliche Allmacht. Solche Positionen trauen sich österreichischen Parteien gar nicht zu denken.

    Also: wenn man die österreichischen Parteien anhand internationaler Kriterien nach links und rechts zuordnet, dann ist Österreich auch nach dieser Wahl ein sehr linkes Land.

  28. F.V. (kein Partner)
    30. September 2013 18:52

    Das Verdienst meiner Provinzzeitung war, daß sie die belämmerten Gesichter der Wahlverlierer so schön abgebildet hat.

    Und da Bilder mehr als 1000 Wort sagen, war dieser Kommentar auch eindeutig.

    Ich glaube nur, daß die Einsicht nicht weiter reicht, als bis zur Frage: Und was wird jetzt aus mir?

    Aber die Weichen stellen ja jene, die sich nicht bei den "Siegesfeiern" zeigten.

    Auch war die Ansage des Pressesprechers der FPÖ - Strache - verstörend: Man werde nicht das Wahlergebnis umkrempeln, verlange aber, die Ausgrenzung zu beenden. - Jetzt hat auch der 8-klassige Volxschüler eine stechende Trumpfkarte.

    Es ist also nicht nur die ÖVP, die hier die Lektion vermutlich nicht gelernt hat.

    Und die Erwartungen bezüglich der Neos würde ich relativieren. Es sei denn, daß man es für gut und richtig findet, daß eine "Patchwork"-Partei das Zünglein an der Waage wird - und wie der Schwanz mit dem Hund wedelt -, was freilich noch leichter zu verkraften wäre, als die kurze Leine, an der sie von der Loge - HP Haselsteiner - geführt wird.

    • panzerechse (kein Partner)
      30. September 2013 21:47

      Es geht sich eh alles bestens aus. Mit GROKO+GRÜNE kann man jederzeit Österreich zur Diktatur erklären... verfassungskonform. Und der "gefühlte" Unterschied wäre kaum wahrnehmbar. Nur eine rhetorische Übung... Alle sind glücklich und zufrieden bis sie gestorben sind.

  29. Sparschwein (kein Partner)
    30. September 2013 18:04

    Es ist zu befürchten, dass die ÖVP mitnichten die Lektion begreifen wird, so wie es immer schon war.

  30. bürgerIn (kein Partner)
    30. September 2013 17:55

    dank des von faymann geschmierten suddelblatt "oesterreich" erfuhren wir "heute", dass sich seinesgleichen inkl. hofstaat allerbaldigst von der roten plebs entfernte und elitär entrückt im nobelitaliener "martinelli" feierte - was auch immer, der wahlsieg konnte es kaum gewesen sein. wenn ich so einen schwachen juniorpartner wie die övp hätte, würde ich auch feiern: die depperten, die övp gewählt haben und den onkel erwin.

  31. cmh (kein Partner)
    30. September 2013 17:40

    Dem marxistischen Parteien, und dazu gehört halt die SPÖ immer noch, liegt der Glaube an einen deterministischen Ablauf der Geschichte zugrunde. Ihrer Ansicht nach muss die Geschichte zwangsläufig zur klassenlosen Gesellschaft führen.

    Daher kann die Macht immer nur in Richtung der marxistischen PArtei SPÖ führen. Macht kann nur aus taktischen Gründen vorübergehend, oder durch Verrat, oder durch sonstige Böswilligkeit verleren werden. Nötigenfalls wird die Geschichte gefälscht, jedenfalls geschummelt was das Zeug hält und vorsorglich alle anderen entwürdigend beschimpft.

    Die Nadelstreifsozialisten sind bestenfalls ein pragmatischer Umweg zur Täuschung der anderen.

    Alle anderen sind der Klassenfeind.

    Für alle anderen Parteien bedeutet das, dass die SPÖ ihr Klassenfeind ist. Danach ist zu handeln.

  32. Alternativlos (kein Partner)
    30. September 2013 17:27

    AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.

    Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!

    Realitätsverweigerung und das Beharrungsvermögen der Systemparteien ist einfach unerträglich.......

  33. Zraxl (kein Partner)
    30. September 2013 17:13

    Ein klein wenig merkwürdig ist Ihre Darstellung aber doch, Herr Dr. Unterberger. Am Tag vor der Wahl haben Sie sich als ÖVP-Wähler geoutet. Sie haben also genau jene Regierungsform gwählt, die Sie kritisieren. Dass ausgerechnet Sie sich über die neu einziehenden Parteien freuen, der Sie doch immer ein Verfechter des Mehrheitswahlrechts waren, ist ebenfalls beachtenswert.

  34. Papalima
    30. September 2013 10:33

    @ Numerus Clausel
    Gratuliere zu Ihrem Demokratieverständnis!

  35. werauchimmer
    30. September 2013 02:00

    Mit tut es jetzt sehr um das BZÖ leid. Dieses war zwar eine ideologische Missgeburt, weil Jörg Haider nicht in der Volkswirtschaft zu Hause war, und sich von ÖVP-Kreisen einreden ließ, dass alles rund um die Globalisierung "win-win" wäre.

    Es war aber das Verdienst Buchers, darauf hingewiesen zu haben, dass der Kauf der HAA durch die Republik nicht notwendig gewesen wäre, weil die Haftungsreihenfolge Bayrische Landesbank, Land Bayern, der Haftungsverbund der österr Banken, und erst zuletzt das Land Kärnten gewesen wäre.

    Zwar war im Vorfeld der HAA-Übernahme von Klagsdrohungen der Bayrischen Landesbank gegen das Land Kärnten die Rede, mittlerweile hat sich aber in mir der Verdacht verdichtet, dass die HAA vom Staat wegen globalisierungsstrategischer Spekulationen betr den Wirtschaftsraum Balkan aufgekauft wurde.

    Systemrelevant im eigentlichen Sinne war die HAA ja nie.

    • brechstange
      30. September 2013 07:48

      Wenn man im Kuvert Patronenkugeln vorfindet, dann sollte man auch an Organisierte Kriminalität denken. Die österreichische Nomenklatura ist so blöd und lässt uns dafür bezahlen.

    • Erich Bauer
      30. September 2013 17:44

      Milosevic wurden Satelitenfotos von seinem Anwesen gezeigt. Auch von seinen Freunden, Bekannten und Verwandten... Kurzum von der Villengegend um Belgrad. Man machte ihn darauf aufmerksam, daß jederzeit dort Raketen zischend den Weg finden... Österreich kann mit sowas nicht "aufwarten"... Leider.

  36. Brigitte Imb
    29. September 2013 23:30

    So titelt die "FAZ"

    Parlamentswahl in Österreich Verluste für SPÖ und ÖVP - Rechtspopulisten gestärkt

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/parlamentswahl-in-oesterreich-verluste-fuer-spoe-und-oevp-rechtspopulisten-gestaerkt-12596986.html

    Die Leserbriefe sprechen eine andere Sprache!

  37. La Rochefoucauld
    29. September 2013 22:46

    Nein, die ÖVP wird die Lektion nicht begreifen (siehe die erste Reaktion von Erwin Pröll et al).

    • Riese35
      30. September 2013 01:18

      Fragt sich, ob es jetzt gelingt, Erwin Pröll in das geplante Museum für Zeitgeschichte zu transferieren: nicht als Museumsangestellten sondern als Ausstellungsobjekt.

      Spindelegger hat sich nach der Wahl bereits viel zurückhaltender und klüger verhalten als vor der Wahl, was künftige Regierungskoalitionen angeht. Offenbar hat die Stimmverweigerung für Rot-Schwarz gewirkt, und er scheint es begriffen zu haben, zumindest im Moment der Bekanntgabe der Wahlergebnisse. Fragt sich nur, wie nachhaltig das sein wird und ob es gelingen wird, das bundespolitische Politbüro im Wiener Rathaus und St. Pöltner Landhaus aufzulösen.

    • La Rochefoucauld
      30. September 2013 09:51

      Wer sollte die "Politbüros" im Wiener Rothaus und im St. Pöltner Landhaus auflösen? Aus eigener Kraft über interne Machtkämpfe wird es vermutlich nicht passieren und der Wähler hat gestern auch keinen starken und deutlichen Denkzettel verabreicht.

      Leider bekommen wir "more of the same" und das ist nicht wirklich erquicklich.

  38. Nestor 1937
    29. September 2013 22:06

    Dieses Wahlergebnis ist eine schallende Ohrfeige für Erwin Pröll !

    Er hat 7 Jahre lang (gemeinsam mit Leitl) die Regierung Wolfgang Schüssel behindert. Er hat viele Jahre lang (gemeinsam mit Häupl) die unfruchtbare Koalition mit den Sozialisten gefördert. Er hat durch seine Personalpolitik viele Fehlentwicklungen, Schwächen und Fehlentscheidungen zugelassen (z.B. Strasser, Sobotka, Gabmann, Josef Pröll, Spindelegger).

    Er sollte sich endlich auf Niederösterreich zurückziehen und die informelle Führung seiner Partei abgeben. Es gibt im bürgerlichen Lager bessere unverbrauchte Persönlichkeiten. Nur zwei Namen aus Oberösterreich: Fekter, Mitterlehner.

  39. Ai Weiwei
    29. September 2013 21:58

    Wer kennt sich in Wien aus? Wer ist ein Wien-Politologe?

    http://orf.at/wahl13/ergebnisse/#ergebnisse/9

    Die Bezirke 6 bis 9 sind alle mit satter grüner Mehrheit, die Grünen verloren da nur wenig, die SPÖ noch weniger und die ÖVP verlor dort ca. 5-6%

    Warum? Sind die VP-Stimmen alle zu FPÖ, FRANK und NEOS gewandert, während die SP- und Gr-Wähler treu blieben?

    Und das alles trotz des Mariahilferstraßen-Desasters und des dortigen Bahöls !

    • Susi Schnösel
      29. September 2013 22:33

      Wahrscheinlich ist die SPÖ in diesen Bezirken bereits am Stammwählerpotenzial angelangt. Da sind jetzt nur mehr die Rot bis in den....-Wähler.

    • Kaffeehäferl
      30. September 2013 03:20

      Ai Weiwei,

      DAS hab ich mich auch gefragt! Wie kann ein intelligenter Mensch, der in Wien das Chaos um die Mariahilferstraße direkt mitbekommt, noch immer grün wählen? Da fragst Dich...

    • Siri
      30. September 2013 09:17

      Naja, es haben auch 16-Jährige Mädchen bei dieser Wahl gewählt. Bei den Frauen unter 29 sind die Grünen mit 30% vorne! Alles klar.

    • terbuan
      30. September 2013 09:28

      Der Herr Blimlinger aus Neubau hat halt seine GrünInnen-Chaostruppe fest im Griff.
      Die freuen sich über das Chaos in der Mariahilfer Straße und jeden Stau in den umliegenden Straßen!

    • Margarita Teresa (kein Partner)
      30. September 2013 17:49

      Obwohl Bewohnerin eines Wiener Innenbezirks, hat mich die starke Zustimmung zu den Grünen überrascht und schockiert. Ich weiß nur eine Erklärung: in manchen Kreisen gilt es vielleicht als schick, grün zu wählen. Eine Wahlstimme wie eine modische Handtasche oder ein Vogue-Abonnement - so ähnlich könnte es sein.

      Siri: die 16- 18jährigen wählen doch zum Leidwesen der Roten vor allem blau, wie immer wieder gewarnt wird?

    • DailyMirror (kein Partner)
      30. September 2013 19:40

      Nun, wenn man sich die Alternativen anschaut - Schuldenmacherei und Korruption von SPÖVP, rechtsradikale Rülpser von BZÖ und Zwetschkenpartei (außen blau, innen braun) -, dann ist ein bisschen Chaos auf der Mariahilfer Straße vergleichsweise halb so schlimm. So lange die Grünen nichts Ärgeres anrichten, haben sie - hoffentlich - weiterhin gute Chancen auf Stimmenzuwächse.

  40. Tullius Augustus
    29. September 2013 21:47

    Die NEOS kommen also ins Parlament. Um es positiv zu betrachten: diese Partei scheint besonders die Jugend (also alle die jünger als 29 sind) zu repräsentieren.

    Und diese Partei scheint auf Reformen im Pensionsbereich zu drängen um es auch denen die jetzt jung sind auch einmal zu ermöglichen dass sie noch ein Pension erhalten werden. Also die NEOS verlangen eine langfristige Perspektive für das Pensionssystem. Genau das ist etwas das bisher im Parlament fehlte.

    Wenn man es genau betrachtet sind die heutigen NEOS eigentlich aus den beiden Flügeln: neugegründete NEOS und die Überbleibsel des LIF entstanden. Und diese beiden Parteiflügel sollte man ab jetzt umso stärker beobachten.

    Die negativen Punkte der NEOS möchte ich jetzt nicht erwähnen ....

  41. Greunz
    29. September 2013 21:20

    Eine kleine Freude gönne ich mir heute - BZO-es hat endlich "ausgeHAIDERt". Jetzt sollte das ganze monetäre Desaster, welches dieser hochkriminelle Alkoraser angerichtet hat, schleunigst auch strafrechtlich aufgearbeitet werden. Zahlen dafür müssen wir sowieso schon und wahrscheinlich auch noch die nächste Generation. .

    • Grunz (kein Partner)
      30. September 2013 18:47

      Durch Menschen wie sie (sie müssen ein Linker sein), die Toten noch ins Grab nachspucken .... einfach widerlich!

  42. Xymmachos
    29. September 2013 20:56

    Nein, Herr Dr. Unterberger, die ÖVP wird nix. aber schon gar nix begreifen. Sie wird vielmehr wie bisher - weil's ihr der Raiffeisensektor und ihre sonstigen de-facto-Eigentümer anschaffen - als dümmlicher Steigbügelhalter der Roten brav das Dummerl in der GroKo spielen und sich als "staatstragende Partei" wähnen. Und jede Stimme für die ÖVP - auch Ihre - hat zur Perpetuierung dieses grauslichen Zustands beigetragen. Gratuliere zum Wahlergebnis!

    • Riese35
      30. September 2013 01:38

      Ganz geb ich die Hoffnung noch nicht auf, daß man jetzt vielleicht doch daran zu denken beginnt, das Politbüro mit seinem in St. Pölten sitzenden Ersten Sekretär aufzulösen.

      Noch immer haben allerdings viele ÖVPler nicht begriffen, daß sie kein Darstellungsproblem sondern ein inhaltliches Problem haben: wenn man z.B. meint, die "positiven" Ergebnisse bei der Einführung der Neuen Mittelschule als wichtigen Schritt zur Bildungsreform nicht hinreichend kommuniziert zu haben. In Wirklichkeit wird nämlich damit die am Land funktionierende, mit innerer Differenzierung arbeitende Hauptschule, die dort heute noch oft eine ähnliche Qualität wie die Unterstufe eines Gymnasiums erreicht, zerstört, indem die innere Differenzierung beseitigt und statt dessen ein zweiter Klassenlehrer in eine Klasse gestellt wird, der dann von zwei verhaltensauffälligen Schülern vollkommen gebunden und somit nutzlos wird.

    • Charlesmagne
      30. September 2013 15:34

      @ Riese

      Genauso ist es! ********************************

  43. Politicus1
    29. September 2013 20:29

    In Wien kann RotGrün wieder hoffen.
    Wer hätte das gedacht, dass Häupl und seine Griechin in Wien heute zusammen noch immer 48% machen!?
    Im Gegensatz zu Stronachs Millionen, die in Wien nicht einmal für einen Parlamentseinzug reichten, machten sich die Inserate in den Gratiszeitungen offensichtlich viel besser bezahlt ohne die Privatschatulle vom Michel und der Maria zu belasten.
    Den Wohnungsfaktor darf man natürlich auch nicht übersehen: fast die Hälfte aller Wiener wohnt in einer Gemeindewohnung mit der dazu gehörigen "Betreung", von der Anschlagtafel im Stiegenhaus bis zu den "Infomationen" von Wiener Wohnen ...

    • Riese35
      30. September 2013 01:42

      ... und die Gratiszeitungen liegen bei allen U-Bahnstationen auf, die die Wiener zu nutzen gezwungen werden.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      30. September 2013 23:41

      Und ansonsten geht es bei uns in Wien sowieso zu wie in der Bronx. Ein Horror.

  44. Undine
    29. September 2013 20:13

    Am WETTER konnte es nicht liegen, daß die Sozis so viele Stimmen verloren haben!
    Gestern hieß es noch, schönes Wetter sei schlecht für die SPÖ, weil in diesem Fall die potentiellen Rot-Wähler lieber einen Ausflug machen als ins Wahllokal zu stiefeln.
    Schlechtes Wetter hingegen, so wurden wir gestern belehrt---es wurden auch Vergleiche zur Untermauerung dieser These mit früheren Wahlen angestellt!---bringe die Sozis scharenweise in die Wahllokale.

    Auf das Wetter können sich die Roten also auch nicht mehr verlassen---aber auch nicht darauf ausreden!
    WIE schlecht hätte die SPÖ wohl abgeschnitten, wäre ein strahlender Herbstsonntag gewesen??? ;-)

  45. Politicus1
    29. September 2013 19:54

    das Wahlergebnis zeigt doch eines sehr deutlich:
    ROTGRÜN, bzw. Links der Mitte hat in Österreich längst keine Mehrheit!
    Daher muss der Wählerwille endlich umgesetzt werden und eine Koalition OHNE Rote und ohne Güne gebildet werden.
    Was der Bundesheinzi sich abseits eines Klobesuchs wünscht, ist dabei uninteressant.

  46. logiker2
    • Tullius Augustus
      29. September 2013 21:49

      Die Neu-Parlamentarierin Michaela Steinacker (ÖVP) wird in dem Artikel angegriffen.

      Ich bin neugierig wie sich Frau Steinacker im Nationalrat machen wird.

  47. machmuss verschiebnix
    29. September 2013 19:36

    J.Bucher hat sich mal zu NEOS geäußert: http://wien.orf.at/news/stories/2604535/
    Vielleicht wäre es besser für Bucher, wenn er mit dem BZÖ auch unter's NEOS-Dach
    schlüpft ? Ganz im Sinne von M.Strolz: Bündelung der Kräfte !

    Das ist insofern besonders wichtig, weil die Altparteien absehbar in altherbebrachter
    Manier alle eigenen Untaten unter'n Teppich kehren und kräftig auf Kärnten (oder woimmer)
    einprügeln. Damit diese Farce jetzt ein Ende findet, muß sich die Opposition endlich
    Bündeln und auf Transparenz pochen ! ! !

    Die Wahrheit können wir nur von denen erfahren, die (noch) keine Wohnbaugelder
    verspekuliert, bei keinen Flughafen- od. Sonstigen Projekten "mitgewirkt" haben.
    Die Neuen sollen jetzt gleich mal fest da rein stochern und die "Reißfestigkeit" dieses Filzes
    überwinden !

    .

  48. Undine
    29. September 2013 19:30

    Oh, Marie-Claire Zimmermann fühlte sich gar nicht wohl in der (neuen?) Rolle: Handfeste Verluste, bzw. ein Weit-hinter-den -hohen -Erwartungen-Zurückbleiben der beiden ORF-Favoriten ROT und GRÜN ansagen zu müssen ist bitter! Ich hatte sogar das Gefühl, M-C Zimmermanns Gesichtsfarbe rötete sich ein wenig. Die ganze Körperhaltung zeigte, WIE UNGERN sie die Resultate an das staunende Publikum weitergab.
    Die sensationelle Meldung, daß die FPÖ in der Steiermark ERSTE geworden ist, wurde so lange wie möglich hinausgezögert; ich wußte es bereits um 16h!

    • Undine
      29. September 2013 19:34

      Auch Tarek Leitner war schon fröhlicher! Er ist in Trauer.

    • numerus clausel
      29. September 2013 19:53

      Die M.C. hatte doch eine "Schmiß" auf der linken Wange. Wurde sie vor der Sendung zurechtgewiesen, weil sie selbst eventuell nicht sortenrein gewählt hatte?

  49. caruso
    29. September 2013 19:30

    Nur zur Erinnerung, die Ergebnisse der Nationalratswahlen 2002:
    ÖVP 42,3%
    SPÖ 26,5%
    FPÖ 10,0%
    GRÜNE 9,5%

    De facto: SPÖ+GRÜNE unverändert, FPÖ verdoppelt, ÖVP halbiert.

    Und nach den ersten Meldungen der ÖVP Verantwortlichen sind auch noch "dankbar" dafür. Anders gesagt, die lernen/kapieren es nie.

    Ich ließe mich gerne vom Gegenteil überraschen.

  50. Kritik48
    29. September 2013 19:19

    Paul Luif, Wahnwitz große Koalition. Die Befürworter von Schwarz/Rot verwechseln „stabil“ mit „starr“. Zum Abgewöhnen, in: Die Presse, 17.1.2003 (!)

    Hier liegt eine grundlegende Verwechslung von „stabil“ und „starr“ vor. Denn was bedeutet „große Koalition“: Alle wichtigen Interessensgruppen sind in der Regierung vertreten; jede ist in einer „Vetoposition“, denn Beschlüsse können nur im Konsens gefaßt werden. Keine Gruppe wird sich vom „Steuerkuchen“ substantiell etwas wegnehmen lassen. Man könnte nun annehmen, daß es möglich wäre, allen Gruppen gleich viel wegzunehmen und dadurch auch tiefgreifende Reformen zu ermöglichen. Das klingt nur in der Theorie plausibel, denn in der Praxis werden sich „gerecht verteilte“ Einschnitte nicht herstellen lassen. Wie ist denn die Reform der Arbeitszeit mit der Kürzung der Subvention bei den Bauern aufzuwiegen? Nur in dramatischen Krisensituationen werden es die einzelnen Interessensgruppen bei der gegenseitigen Aufrechnung von Vorteilen/Nachteilen nicht genau nehmen.

    Deshalb werden in „normalen“ Demokratien eher „minimal winning coalitions“ gebildet. Mehr als knapp die absolute Mehrheit braucht man nicht zum Regieren, in manchen Ländern (z. B. Dänemark) geht es auch mit Minderheitsregierungen.

    In „normalen“ Demokratien werden die Regierungen von den Wählern in die Wüste geschickt, wenn sie Fehler machen. Dann kommt es zum friedlichen Wechsel der Eliten, einem Wesenselement jeder (normalen) Demokratie.

    In einer großen Koalition, die auf Dauer angelegt ist (und in Österreich hat jede große Koalition mehrere Legislaturperioden gedauert), funktioniert dieser Wechsel der Eliten nicht. Der Bürger kann wählen, was er will, es werden praktisch immer dieselben Personen in den Machtpositionen verbleiben. Die einzige Möglichkeit ist, aus der großen Koalition selbst eine „minimal winning coalition“ zu machen — und das ist in Österreich ja geschehen, die FPÖ wurde von Wahl zu Wahl stärker, die „große“ Koalition immer kleiner. …

  51. Peter Brauneis
    29. September 2013 18:49

    Wird die ÖVP die Lektion begreifen?

    Nein, diese Gefahr besteht keineswegs. Parteiverweser Pröll quatscht bloß sinnlos herum und lehnt schon aus Selbstschutz auch andere Aktivitäten ab.

    Wie im ORF erwähnt: Herrn Pröll ist egal, wer unter ihm Bundesparteiobmann ist. Und ein Spindi, der aufgrund seines bisherigen Berufslebens nicht einmal einen Würstelstand betreiben könnte ist der letzte, der eine Lektion zu begreifen vermöchte.

    Und auch die Idee von wegen FPÖ als Regierungspartei ist eine Drohung. In der Schüssel-Ära hatten wir nur Abkassierer und kaum einen Fachmann an der Front. Ich sehe nicht, daß sich dieses heute geändert hätte.

  52. plusminus
    29. September 2013 18:37

    Wahlbeteiligung 2008: 78,8%

    Wahlbeteiligung 2013: 65,6%

    Auch kein Ruhmesblatt für die bisherige Politik im Land und die demokratische Reife der österreichischen Wahlberechtigten!

  53. Gerhard Pascher
    29. September 2013 18:35

    Wenn es stimmt, dass jeder dritte Wahlberechtigte (da sind die noch nicht ausgewerteten Wahlkarten schon berücksichtigt) zur Urne gegangen ist bzw. per Brief gewählt hat, dann stimmt in unserem Land einiges nicht. An dieser Politikverdrossenheit ist großteils die alte Koalition schuld, denn sie konnte ihr Tun (bzw. Nichtstun) dem Volk nicht glaubhaft erklären.

  54. numerus clausel
    29. September 2013 18:08

    Pensionisten gehört das Wahlrecht entzogen.

    • kakadu
      29. September 2013 18:14

      @numerus clausel

      Dann aber den Studenten auch, wenn ich die NEOS betrachte.

    • numerus clausel
      29. September 2013 18:21

      Jemand, der ein Orchideenstudium "macht" soll natürlich auch nicht wahlberechtigt sein. Diese Sozialhilfeempfänger sind definitiv unnütz.

    • GOP
      29. September 2013 18:21

      numerus clausel:
      .... und den chronischen Nichtwählern auch. Oder man sollte den prozentuellen Sitzeanteil der Nichtwähler im Parlament LEER lassen.

    • numerus clausel
      29. September 2013 18:35

      Das könnte man jetzt weiterspinnen, nutzt aber nichts mehr.
      Auswandern ist sohin angesagt. Sonst wird einem bald alles von den Sozen weggenommen.

    • Brigitte Imb
      29. September 2013 19:22

      Es durften auch alle Häfenbrüder u. -schwestern wählen!

      Daß meine Stimme, wo ich reichlich Steuern zahle usw., ebensoviel wert ist wie die eines rechtkräftig verurteilen Gefängnisinsaßen, das möchte ich nicht einsehen und hinnehmen und das habe ich heute im Wirtshaus kräftig erledigt. Die Antwort (m)eines ÖVP-Gemeinderates, daß "das" eben auch Menschen sind die wiederintegriert werden müßten, versuchte ich meinen Unmut mit der Verwirkung der Bürgerlichen Rechte für Insaßen zu erklären. (Irgendwer wird´s schon mitgekriegt haben, die Beschwerde beim Bürgermeister lege ich noch ein.)

    • numerus clausel
      29. September 2013 19:36

      Nur die schweren Häfenbrüderinnen und -Schwesterern sind vom Wahlrecht ausgeschlossen. Sowas wollte der Jarolim insofern verhindern, daß er solche hohen Strafen gemildert sehen wollte. Offensichtlich sind diese "besonderen Mändschän" eher SPÖ-affin.

    • logiker2
      29. September 2013 19:58

      der Spindi und die Fekter gehen nach Brüssel, dafür haben sie die letzten 5 Jahre gekämpft, und die GroKo geht gem. Fischer, Pröll und Häupl weiter. Irgendeine Marionette wird die ÖVP wohl noch im Talon haben. Vielleicht Mitterlehner.

    • Undine
      29. September 2013 22:33

      @Brigitte Imb

      Die Sozis müssen schon nach jedem Strohhalm greifen, um noch ein Weilchen am Ruder bleiben zu können: Zugewanderte und Gefängnisinsassen sollen der SPÖ das Überleben sichern---beschämend!

  55. ProConsul
    29. September 2013 18:07

    Wir brauchen eine Koalition aus ÖVP-FPÖ + Stronach oder Neos!

    • Brigitte Imb
      29. September 2013 19:24

      DEN Mut wird Spindi nicht aufbringen, obwohl.....,anders wird er NIE Kanzler werden.

    • fenstergucker
      29. September 2013 20:38

      @ProConsul

      Bitte, nicht die NEOS, Linke hatten wir jetzt lange genug in der Regierung.
      Stronach, ja!

    • La Rochefoucauld
      29. September 2013 22:44

      @fenstergucker

      Falsch, die NEOS sind nicht links. Links und rechts als Schema sollten wir ideologisch entsorgen. Das galt früher, heute greift das zu kurz.

    • leshandl
      30. September 2013 17:26

      Stronach weiss doch selbst nicht, was er will, ausser vorne stehen. Da dürften die Neos doch das interessantere und aktuelle Programm haben.

    • Einspruch! (kein Partner)
    • AGLT (kein Partner)
      30. September 2013 20:27

      @NEOS: EU-Hörige, "Österreich ist und bleibt ein Einwanderungsland"-Manifestierende? NEIN DANKE!!!!

  56. Josef Maierhofer
    29. September 2013 18:06

    Alles, wie gehabt.

    Rot-Grün geht sich nicht aus. Schwarz-Blau-Stronach wird vermutlich nicht zustande kommen, denn die wären dann diejenigen, die dann für die Sünden der bisherigen Regierungen verantwortlich gemacht werden. Rot-Grün-Schwarz scheint sich auch nicht auszugehen für eine Verfassungsmehrheit, also wird man Blau beachten müssen und diese bösartigen Unterstellungen von links beenden müssen und diese demokratische Partei endlich mitbeachten müssen.

    Die Österreicher haben gewählt, sie haben mehrheitlich SICH gewählt, die eigenen Bedürfnisse und Nehmerqualitäten.

    Die große Koalition konnte leider nicht ausgebremst werden, wie geschrieben, ganz sicher aber beim nächsten Mal, denn sie werden ihre Chancen nicht nützen, Österreich weiter verschulden und ans Ausland verraten. Also Österreich wird weiterhin auf der Strecke bleiben.

    Ja, aufgeschoben ist nicht aufgehoben, beim nächsten Mal sind dann die Schuldenfolgen schon deutlicher sichtbar, wenn nicht überhaupt der erwartete Crash eintritt im Laufe dieser Legislaturperiode. Soll es auch gleich die Täter treffen, wie @ dssm einmal hier geschrieben hat.

    Viel wichtiger würde ich erachten, dass sich die Menschen von sich aus befreien und sich verselbständigen, beruflich, als Gemeinschaft, gesellschaftlich und von selbst wieder zu den Werten finden und damit diese Ideologien zurückdrängen und das Parteidiktat und die Dummheit und ideologische 'Dodelhaftigkeit', dass die Menschen aufhören, die Politik als Beispiel zu nehmen.

    Vielleicht gelingt es so den Staat zurückzudrängen, wenn immer mehr dazu übergehen, auf den Staat zu verzichten, wie ich das mein Leben lang getan habe und mir bisher gelungen ist. Es genügt, wenn jeder einzelne Arbeitsfähige eine positive Sozialbilanz vorlegt, nämlich mehr Steuern und Sozialbeiträge gezahlt zu haben als er dann zurückbekommt.

    Denn der Staat ist nicht alles, er möchte gern alles sein, ist es aber ganz sicher nicht. Es kommt immer auf den Menschen an, der dahinter steht.

    • Gerhard Michler (kein Partner)
      01. Oktober 2013 08:07

      Einen schönen Gruß Ihnen allen aus dem wohligen Exil, in das sich der Wertkonservative freiwillig begeben hat!
      Fällt jemandem unter meinen früheren Blog-Freunden vielleicht auf, dass wir eine Chance gehabt hätten, die Sozis ein wenig zurechtzustutzen und ihnen den Hochmut des Ersten zu nehmen?
      Ein paar Prozentchen mehr für die ÖVP, ein paar Prozentchen weniger für die teilweise obskuren Kleinparteien, und die Chance hätte gelebt, mit einer durch Kurz & andere vitalisierten Volkspartei die bürgerliche Seite unseres Landes wieder zu stärken und nach vorne zu bringen.
      We'll see, wie es weitergeht.
      Einen schönen Gruß allen meinen Blog-Freunden!

      Herzlich

      Gerhard Michler

  57. Xymmachos
    29. September 2013 17:54

    Die SPÖ dankt, die ÖVP wird kuschen. Wie vorherzusehen. Nach wie vor zufrieden mit Ihrer Stimmabgabe, Herr Dr. Unterberger?

    • machmuss verschiebnix
      29. September 2013 18:01

      A.U. hat vorher auch angedeutet, daß ihm nicht wirklich wohl dabei ist, und wenn
      die SPÖVP jetz so weitermacht wie gehabt (ist zu erwarten), dann werden wir
      zumindest bei der nächsten Wahl BEIDE Demokratieverweigerer los sein ! ! !

      .

    • Riese35
      30. September 2013 02:00

      @Xymmachos: Jeszcze Austria nie zginela! (Noch ist Österreich nicht verloren!) Vielleicht hat die Strategie, nicht SPÖVP zu wählen, doch Wirkung gezeigt, auch wenn das Ziel nicht ganz erreicht worden ist. Wie man jetzt aber ganz deutlich sieht, hat und hätte eine Stimme für die ÖVP nichts gebracht. Sie hat nichts gebracht, weil die ÖVP unter den derzeitigen Umständen so und so nicht Erste werden konnte. Und sie hätte auch nicht mehr gebracht, da dann der Warnschuß noch mehr abgeschwächt worden wäre. Hoffen wir, daß der Warnschuß dieses Wahlergebnisses reicht.

      @machmuss verschiebnix: Ich frage mich nur, wen wir in dem von Ihnen genannten Fall dann nach 5 Jahren bekommen werden? Vielleicht gar die NEOS?

  58. Politicus1
    29. September 2013 17:51

    Eine erste Durchsicht der Länderergebnisse zeigt, wie falsch Onkel Pröll mit seiner Ausgrenzungsansage gelegen ist. Die Rechnung bekam er heute serviert.
    Auch wenn natürlich der rotgrüne Mob schon wieder für Donnerstagdemos Gewehr bei Fuss stehen wird - aber das insgesamte Ergebnis zeigt doch deutlich, dass Links der Mitte garantiert nicht das ist, was die österreichischen Wähler wollen!
    Daher mutig in die neuen Zeiten schreiten, mit einer Koalition Mitte und rechts der Mitte, ÖVP-FPÖ-Stronach-Neos!

    • fenstergucker
      29. September 2013 20:40

      Bitte, nicht die NEOS, Linke hatten wir jetzt lange genug in der Regierung.
      Stronach, ja!

    • Politicus1
      29. September 2013 21:00

      Fenstergucker:
      stimme Ihnen zu!
      das war eine gelungene p.r. Masche, den Medien die Neos von Anfang an als nichtlinke Bürgerliche zu verkaufen.
      Um den deklarierten Linksblock als Opposition im Parlament deutllich zu machen, hielte ich es für angezeigt, sie trotzdem in die Regierung nehmen.
      Auch Fischer könnte dann einer solchen Mehrheit kaum die Zustimmung verweigern.

  59. Observer
    29. September 2013 17:49

    Wenn Mike Spindelegger Charakter hat und einlöst, was er versprochen/verändern will, dann müsste die Regierung aus: ÖVP, FPÖ und TS (= zusammen ca. 100 NR-Sitze) bestehen. Da kann UHBP tun noch sooft protestieren.
    Die Gefahr besteht aber, dass die ÖVP (wieder) "umfällt" und sich weiterhin von der SPÖ am Gängelband führen lässt.

    • Observer
      29. September 2013 17:54

      ... UHBP tun und lassen was er will und noch sooft protestieren.

    • machmuss verschiebnix
      29. September 2013 18:05

      @Observer,

      Pröll wird eine Regierung ohne SPÖ nicht genehmigen !

      .

    • Josef Maierhofer
      29. September 2013 18:09

      @ machmuss verschiebnix

      Ja, der Pröll Onkel sitzt bei den Roten im 'Kabinett', wie nett.

    • Observer
      29. September 2013 18:18

      Josef Maierhofer:
      Erwin Pröll hat, nachdem er seinen Zenit schon überschritten hat, auch ein Ablaufdatum. Die alten Köpfe gehören durch neue Personen ausgetauscht.
      Wenn die ÖVP weiterhin mit SPÖ zusammenarbeitet, wird sie bei der nächsten Wahl nochmals über 2 Prozent verlieren.
      Man beachte die Kurve seit 1945:
      http://orf.at/wahl13/daten/#wahlen-seit-1945/oevp
      Lediglich Wolfgang Schüssel konnte den Stimmenateil wieder steigern, aber dies ist auch schon Geschichte.

    • machmuss verschiebnix
      29. September 2013 18:29

      @Observer

      ... die ÖVP hat eben "eine gewisse" Kontinuität [ätz]

      .

    • Brigitte Imb
      29. September 2013 19:32

      Die ÖVP WILL anscheinend seit, od. nach, Schüssel (zählt die namentliche Nennung eigentlich bereits zu den Unwörtern? Pfui, iiigiittt...??) nicht dazugewinnen, bzw. etwas dafür leisten.

      Bald, also in spätestens 5 Jahren, heißt es "In memoriam ÖVP".....

    • machmuss verschiebnix
      29. September 2013 20:10

      @Brigitte Imb

      "... 5 Jahren, heißt es "In memoriam ÖVP"..."

      das hängt jetzt eigentlich nur mehr von der neuen Opposition (ohne Grüne) ab, wenn
      die sich als vernünftige, konstruktive und vor allem transparente Macher erweisen,
      dann - ja - dann sind wir den Moloch SPÖVP (hoffentlich bald ) los .

      Aber die Altparteien KÖNNEN ja gar nicht freiwillig den Abgang machen, denn sonst
      könnte ja irgendwer die "Leichen" im Keller finden !

      .

  60. plusminus
    29. September 2013 17:48

    Man kann es drehen und wenden wie man will, mit einem Bundeskanzler Faymann für weitere 5 Jahre bleibt dieses Land fest in linkslinker Umklammerung und wird zu tatsächlich zu ÖsterARM!

    • plusminus
      29. September 2013 17:49

      Ein "zu" nehme ich zurück! ;-)

    • machmuss verschiebnix
      29. September 2013 17:54

      @plusminus

      wenn Faymann in den nächsten 5 Jahren so weitermacht, dann dürfte das ziemlich
      nach hinten losgehen - nach dem Motto: allzuviel ist ungesund .

      .

    • plusminus
      29. September 2013 18:12

      @machmuss verschiebnix

      Das ist wenig tröstlich, denn nach den nächsten 5 Jahren steckt der Politkarren in Österreich so tief im Dreck, daß ihn niemand mehr ohne schwerste (Wahl-)Beschädigungen herausziehen kann = die unendliche Sozi-Geschichte!

    • machmuss verschiebnix
      29. September 2013 18:16

      @Plusminus

      dann soll doch die ÖVP endlich die Glacee-Handschuhe ausziehen und die SPÖ
      als das hinstellen was sie ist: ein Haufen unverantwortlicher Populisten .
      Die ÖVP soll sich selber das Mäntelchen "Sozialdemokratie" anziehen , aber nicht
      in Pröll-Manier, sondern gepaart mit rationalen finanziellen Gebarungen !

      .

      .

    • plusminus
      29. September 2013 18:28

      @machmuss verschiebnix

      Volle Zustimmung, aber der ÖVP fehlt es schon seit Jahren an Mut und Kreativität.
      Das ändert sich kaum mehr!

    • Brockhaus
      29. September 2013 18:32

      Noch weiter fünf Jahre dieses Elend!! Fünf Jahre, unfaßbar. Alle werden sich wieder als Sieger fühlen, ausgenommen das BZÖ, da geh ich jede Wette ein und es wird sich nichts ändern!!

      Es ist zum Ko..en, naja, Sie wissen schon.

  61. machmuss verschiebnix
    29. September 2013 17:26

    Jetzt könnten wir Wetten abschließen, ob die Altparteien den Wink verstanden haben und
    daraus (die richtigen) Schlüsse ziehen werden.

    Nein, der SPÖVP Block hat schon mehrmals "durch's Ofenrohr ins Gebirge" geblickt, aber
    noch nie eine andere Schlußfolgerung daraus gezogen als - Bildlich gesprochen -
    sich vor eine am Boden liegende Halb-Leiche - die Demokratie - hinzustellen und im
    Brustton der Sicherheit allen zu verkünden, daß die SPÖVP nunmal der Garant für das
    weiterbestehen der Demokratie seien . Es wird diesmal nicht anders sein ! ! !

    .

    • Cotopaxi
      29. September 2013 17:32

      Verlierer dieser Wahl sind die Österreicher, so oder so.

    • machmuss verschiebnix
      29. September 2013 17:37

      Richtig, Cotopaxi, weil die Wählerschaft immer wieder auf die unterschwellige Masche
      des "wir bieten Sicherheit" hereinfallen (wollen) .
      Die Wähler wollen großteils, daß alles so bleibt, wie es ist.
      Dabei gilt tatsächlich aber der Stehsatz: "Es muß sich alles ändern, damit alles so
      bleiben kann, wie es ist "

      .

    • machmuss verschiebnix
      29. September 2013 17:42

      Nach den ersten Meldungen von Rot/Schwarz zu schließen, wird tatsächlich so
      weitergemacht, wie gehabt (und wie erwartet).
      Oder anders gesagt: SPÖVP will den Machtverlust aufschieben bis zur nächsten Wahl,
      der dann aber umso heftiger ausfallen dürfte - Gott schütze Österreich

      .

    • Josef Maierhofer
      29. September 2013 17:43

      @ machmuss verschiebnix

      Es muss sich alles ändern, damit es so bleiben kann, wie es ist, völlig richtig, und die 'Altparteien werden den Wink nicht verstehen.

      Ich denke aber, sie werden in den Genuss kommen, ihre Taten gegen die Österreicher noch eingestehen zu müssen und ich wünsche den Schuldenmachern dann viel Vergnügen.

    • machmuss verschiebnix
      29. September 2013 17:51

      @Josef Maierhofer

      "...die Schuldenmacher ... ihre Taten eingestehen ..."

      auch mein Traum - an den ich leider nur im Traum glauben kann, denn dieses Populisten-Pack
      hatte bisher noch immer jemanden/etwas gefunden, wohin man die Schuld abschieben konnte !

      .





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