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Wählen und was dann?

Lesezeit: 6:00

Viele Österreicher wählen am heutigen Tag nur noch mit sehr geringer Begeisterung das nur sehr relativ geringste Übel. Und das war‘s dann wieder? Dann kann wieder nur fünf Jahre geschimpft werden? So verhalten sich in der Tat viele Österreicher. Dabei gäbe es eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich politisch auch über das Kreuzerl am Stimmzettel und eventuell eine Vorzugsstimme hinaus einzubringen. Man muss sie nur nutzen.

Der steigende Frustpegel unter den Menschen ist nicht allein, und vielleicht auch nicht in erster Linie die Schuld der Parteien und der Politik. Er ist vielmehr primär Ergebnis einer immer differenzierter werdenden Gesellschaft, in der über immer mehr Fragen durch Gesetze, Regierung und Verwaltung entschieden wird. Daher ist es eigentlich ganz logisch und zwingend, dass der Drang der Menschen immer größer wird, sich konkret in Einzelfragen einzubringen.

Beim Entstehen der Demokratie im 19. und 20. Jahrhundert waren heute im Vordergrund stehende Bereiche noch gar nicht in irgendeiner Weise Thema der Politik: das unfinanzierbar werdende Pensionssystem, Asylmissbrauch, Finanzmarkt, Gentechnik, Methoden der Energiegewinnung, Geburtenregelung, Politische Korrektheit, Demographie, globale Erwärmung, Gesamtschule: Tausende solcher Fragen beherrschen heute den politischen Raum.

Das macht es völlig unwahrscheinlich, noch eine Partei finden zu können, die dann all diese Fragen genauso sieht wie man selbst. Das geht höchstens bei neugegründeten Oppositionsparteien, die für alles gleichzeitig sind: für 95prozentige Einkommensteuern, um sich als sozial zu geben, und gleichzeitig gegen jede Steuererhöhung, um sich bei wirtschaftlich Denkenden sympathisch zu machen. Daher ist letztlich konkrete Einmischung in konkreten Fragen immer unverzichtbarer geworden. Das gilt auch dann, wenn man eigentlich der Meinung ist, dass der Staat sich lange nicht in so viele Themenbereiche einmischen sollte, wie er das schon tut oder zu tun beabsichtigt. Gerade dann muss man ja erst recht Stellung beziehen.

Das logische Instrument, um auf diese Ausdifferenzierung der modernen Welt zu reagieren, ist die direkte Demokratie. Da kann dann der Bürger unabhängig von 999 anderen Fragen klar seine Meinung sagen, wenn einmal ein konkreter Vorschlag zur Abstimmung kommt. Die direkte Demokratie wird freilich noch von der mächtigen Mandarinenklasse aus Altpolitikern, Beamten und Richtern gebremst. sie will so, wie es am Ende der Feudalzeit der Adel versucht hatte, ihre Macht nicht mit dem gemeinen Volk teilen. Aber immerhin: Schwarz, Blau, Grün haben sich in Richtung der direkten Demokratie – mehr oder weniger – festgelegt. Und selbst die abtretende Regierung hat da zumindest einen halbherzigen, aber keineswegs ganz irrelevanten Entwurf vorgelegt.

Aber selbst wenn in Sachen direkter Demokratie trotz dieser Vorboten doch nichts weitergehen sollte, ist der Bürger keineswegs so ohnmächtig, wie sich der Österreicher hält.

Da gibt es einmal die Möglichkeit, viel mehr Druck auf die Parteien auszuüben. Etwa in den USA ist es vielen Bürgerbewegungen schon gelungen, ihre Partei, ihren Abgeordneten zum Umdenken zu bringen. Durch zahllose Mails, durch Briefe, durch Anrufe in seinem Büro, durch Öffentlichkeitsarbeit, durch soziale Medien.

Politiker wollen ja vor allem eines: wiedergewählt werden. Und da ist es absolut wichtig, ihnen immer wieder zu vermitteln, dass die veröffentlichte Meinung (die ja besonders in Österreich einem dumpfen linksliberalen Mainstream folgt) in den meisten Fragen keineswegs mit der öffentlichen Meinung identisch ist. Politiker, die noch immer glauben, sich mit einem morgendlichen Blick in die Zeitungsausschnitts-Mappe über die Stimmung im Land informieren zu können, müssen zur aussterbenden Spezies gemacht werden.

Genauso wichtig ist es, sich intensiv auch in andere öffentliche Foren einzubringen. In Internet-Foren, in Postings, in Facebook, in Twitter. Ohne Schimpfen, aber mit klaren Positionen. Man glaubt gar nicht, wie sehr auch nur ein einziges kluges Argument, dass man in die Öffentlichkeit bringt, dann bisweilen doch den Gang der Ereignisse mit beeinflussen kann. Keineswegs immer, aber immerhin.

Wir leben eben nicht mehr in Zeiten, wo ein guter – oder schlechter – Kaiser von oben alles reguliert. Und wo wir uns nur noch freuen oder jammern können. Wir leben vielmehr in einer an sich erfreulichen Epoche, wo Politiker im Grund nur noch Angestellte von uns Bürgern sind. Wie ein guter Chef müssten wir ihnen halt künftig viel öfters als bisher sagen, wo es lang geht. Und endlich aufhören, an eine höhere Weisheit von Politikern zu glauben.

Es bedeutet auch jede Äußerung im öffentlichen Raum einen Beitrag zum politischen Klima. Sie wirken am Wirtshaustisch ebenso wie bei öffentlichen Versammlungen. Zugegeben: Da gehört auch ein bisschen Mut dazu. Aber es kann doch nicht sein, dass immer nur die Allerdümmsten bei solchen Veranstaltungen den allergrößten Mut haben, sich zu Wort zu melden.

Die Aktivitäts-Skala eines modernen Bürgers ist eine nach oben offene. Finanzielle Unterstützung für gute Initiativen kommt da genauso in Frage wie Teilnahme an Demonstrationen (obwohl man bei letzteren leicht für etwas mitvereinnahmt werden kann, was man gar nicht so will. Daher ist diesbezüglich Vorsicht am Platz).

Auch die EU-Ebene ist für Mitspracheversuche relevant geworden, seit es das Instrument europaweiter Bürgerinitiativen gibt. Die Antiabtreibungsinitiative „One of us“, die gegenwärtig läuft, ist eine der ersten und schon erfolgreichsten.

Man sollte sich nur vor zwei naiven Haltungen hüten: Erstens gleich wieder frustriert aufzugeben, weil die ersten Mails an Politiker, die dann oft noch von minderbemittelten Assistenten beantwortet werden, nichts bewirkt haben. Und zweitens zu glauben, mit einer Aktion (oder gar der Gründung der tausendsten Neupartei) alle Problem mit einem Schlag lösen zu können. Beispielsweise ist das Verlangen "Verwaltungsreform" noch viel zu diffus und allgemein, um wirksam werden zu können.

Viel wichtiger wäre es, sich mit ganz gezielten Aktionen auf ganz konkrete Einzelziele zu konzentrieren. Ein wunderbares Beispiel hat sich jetzt etwa in Polen abgespielt (es zeigt auch, dass Bürgermut nicht nur in den USA zum Erfolg führt): Dort haben gezielte Proteste im Internet und auf sozialen Medien den Konzern C&A in die Knie gezwungen. Es ging um T-Shirts mit dem Abbild des lateinamerikanischen Massenmörders Che Guevara. Das Produkt wurde als Folge von Boykotten schließlich aus allen C&A-Filialen abgezogen.

In Amerika gelingt es auch immer wieder, durch Druck auf werbende Konzerne ganze Fernsehketten zu Änderungen in ihrem Verhalten zu zwingen. Warum sollte das in Österreich nicht möglich sein? Wenn ein paar Tausend – ernstgemeinter! – Boykott-Ankündigungen etwa bei der täglich zahllose Male im ORF werbenden Möbelkette eingehen, wird diese mit Sicherheit sehr bald ein sehr ernstes Gespräch mit dem ORF führen. Aus nacktem Eigeninteresse.

Natürlich muss klar sein: Das geht nur über den Boykott von besonders werbeaktiven Firmen und nur zugunsten ganz konkreter und auch erfüllbarer Forderungen. Das Verlangen nach „einem besseren Programm“ oder nach einem Austausch der ganzen Redaktion hat da wenig Sinn (so berechtigt es an sich auch wäre). Aber sehr wohl kann der ORF solcherart unter Druck gesetzt werden, beispielsweise seinen Redakteuren polemisches und ideologisches Twittern zu untersagen. Oder ihn zu zwingen, gerichtlich angeordnete Entschuldigungen von grünen Politikern für unwahre Behauptungen auch zu senden. Um nur zwei Beispiele zu nennen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 11:16

    20 Jahre „Österreich zuerst"

    Österreich leidet immer mehr unter den Folgen der Massenzuwanderung. Parallelgesellschaften und ethnische Ghettos sind entstanden. Längst verwirklichte gesellschaftliche Errungenschaften wie die Frauenrechte werden mit Füßen getreten. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, ebenso die Kriminalität. Das Bildungsniveau geht zurück. War es das, was die Linken mit ihrem erbitterten Widerstand gegen das freiheitliche Volksbegehren 1993 erreichen wollten?

    Mit insgesamt zwölf Forderungen wandte sich die FPÖ im Jahr 1993 an die österreichische Bevölkerung. Mit dem Volksbegehren „Österreich zuerst" setzten die Freiheitlichen unter ihrem damaligen Bundesparteiobmann Jörg Haider zentrale Akzente für eine Umkehr in der Zuwanderungspolitik. Was folgte waren Lichtermeere der Betroffenheit, inszeniert von linken Gruppierungen und Staatskünstlern, aufgebauscht von den Medien. Der Druck auf die Bürger, nicht zu unterschreiben, war enorm. Dennoch unterstützten 416.531 Österreicher die zwölf Forderungen zur Verschärfung der Einwanderungspolitik. Die Regierenden haben diese Menschen jedoch zwanzig Jahre lang ignoriert. Die Probleme wurden infolge ihrer Nichtbeachtung immer größer.

    Zum zwanzigjährigen Jubiläum des FPÖ-Volksbegehrens „Österreich zuerst" hat FPÖ-TV eine rund viertelstündige Dokumentation gestaltet, die zeigt, welche Folgen die fortgesetzte Massenzuwanderung in jenen Bereichen der Gesellschaft gehabt hat, für die im Volksbegehren schon damals konkrete Forderungen und Lösungsvorschläge erhoben wurden.

    Die FPÖ, sagt Obmann HC Strache klar, steht auch heute noch hinter den Inhalten des Volksbegehrens und damit an der Seite der Österreicher. Die beiden Generalsekretäre Herbert Kickl und Harald Vilimsky kommen im Film ebenso zu Wort, wie der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer und FPÖ-Ehrenobmann Hilmar Kabas. Die beiden Letztgenannten waren auch 1993 schon in einflussreicher Position für die FPÖ tätig.

    http://www.youtube.com/watch?v=i1mpsnaAL9Y

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 12:31

    ist es nicht möglich diesen roten Dreckssender vor ein europäisches Gericht (die eigenen sind zu links verseucht) zu bringen ? Bei den 9 Uhr Nachrichten wurde der Stimmzettel eingeblendet um zu erklären wie er auszufühlen ist, dabei wurde der erklärende "Kugelschreiber" deutlich zum Kreis der SPÖ geführt um dort das Kreuz zu machen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 03:40

    Vielen Dank für diese wertvolle Analyse, der ich 100%ig zustimme.

    Wir Bürger sind gefordert, über Wahlen hinaus unseren Parteienstaat zurückzudrängen und es muß den Parteipolitikern endlich klargemacht werden, daß der Artikel 1 unserer Verfassung nicht nur Makulatur ist.

    Wir sind das Volk, das Recht geht von uns aus - das muß sich bis Brüssel herumsprechen, denn von dort droht bereits mehr Bevormundung als im eigenen Land, daher werden Bürgerinitiativen bzw. aktive Bürgerbeteiligungen immer wichtiger, besonders auch länderübergreifend.

    Und mit diesen Erkenntnissen können wir in Österreich selbst unserer linksgestimmten Medienorgel, allen voran den Privilegienrittern am Küniglberg Herr werden.

    Gemeinsam sind wir stark - VIRIBUS UNITIS!

  4. Ausgezeichneter KommentatorTullius Augustus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 07:25

    F.A.Z.-Artikel vom 28.9.2013 zur österreichischen NR-Wahl:

    Darum geht die Wahl in Österreich

    An diesem Sonntag wählen die Österreicher ein neues Parlament. Die große Koalition ist ihr Lieblingsmodell: Sie bringt üblicherweise Stabilität und Reformstillstand.
    ( von Michaela Seiser)

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/grosse-koalition-darum-geht-die-wahl-in-oesterreich-12591582.html

    " ... Nicht zu übersehen ist jedoch die Unfähigkeit, wichtige Zukunftsthemen in den Griff zu bekommen. Auch verliert das Land schleichend an Wettbewerbsfähigkeit und Standortqualität. Es mangelt an Fachkräften, die Bildungspolitik hat Schwächen. Unternehmen finden im Umfeld niedriger Arbeitslosenquoten kein geeignetes Personal mehr. ...

    ... Das Schulwesen ist eine Art Kolchosensystem: Kein Wettbewerb unter den Lehrern, hoher politischer Einfluss bei der Bestellung der Direktoren und ein bedeutender gewerkschaftlicher Organisationsgrad führen zu einer schlechten Qualität des Bildungsangebots. Peinlicherweise leistet sich Österreich eine der kostspieligsten Schulverwaltungen. Trotzdem kann fast jeder dritte Jugendliche nicht sinnerfassend lesen. ..."

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    5x Ausgezeichneter Kommentar
  6. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 10:58

    Ad "...Beispielsweise ist das Verlangen "Verwaltungsreform" noch viel zu diffus und allgemein, um wirksam werden zu können.":

    Um Missverständnisse bei den werten Lesern zu vermeiden:

    http://verwaltungsreform-jetzt.at/forderungen.php ist weiterhin aktiv und hat zur Zeit 18.850 eingetragene Unterstützer. Durch zahlreiche Massenmails, Teilnahme an Veranstaltungen, Podiumsdiskusionen, Referaten bei Parteiverantaltungen haben wir mit dem Hintrgrund der Unterstützerstimmen einiges an Bewusstseinsstand gebracht. Messbar ist das für uns natürlich nicht.
    Jedenfals tun wir das, was gefordert ist: Bürgerdruck erzeugen. Dies mit einem Thema, das nicht so leicht emotinalisirt wie "Che"-Leiberln zu bekämpfen.

    Unsere Forderungen sind keinswegs diffus, sie sind sehr konkret: Die Regierung, wer immer sie stellt, soll unverzüglich ein professonelles Großprojekt unter Verwendung der seitens des "Arbeitskreises Konsolidierung" (= RH, IHS etc.) ausgearbeiteten Maßnahmen beschließen und beauftragen. So, wie es in einem Großuntenehmen gemacht würde.
    Betragsziel für die zu erreichende Jahresersparnis: 6 Mrd. € gegenber derzeit. Terminziel dafür: 2016. Inhalt auch Privilegien und Staatsreform (Konventergebnisse). Die Hauptarbeit bei der Umsetzung haben die gesetzgebenden Körperschaften.
    Zugegeben: Auf eine Aufzählung all der Detailmaßnahmen, wie sie bei RH, Wifo, IHS etc. ohnehin nachlesbar sind, haben wir verzichtet. Das muss schon die Regierung tun.

    Bitte bei Inteesse http://verwaltungsreform-jetzt.at/forderungen.php lesen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. September 2013 04:12

    Entlarvung der Märchen der Pensionsräuber am Beispiel Griechenlands.
    Alle Anleger verdienen prächtig an der Pleite, das Volk soll zahlen. Daher muß die Demokratie neu definiert werden.
    Es gab zahlreiche Demokratien vor dem 19. & 20. Jh, die mit Banksterproblemen fertig werden mußten, eine (Island) hat gerade die Bankster mit demokratischen Mitteln hinausgeworfen, bestraft und sich saniert.
    Es darf nicht sein, daß viele Trillionen Schwarzgeld existieren die keine Steuern zahlen und, wenn sich 2 Manager umbringen, die Millionen Selbstmorde der Ausgeplünderten vergessen werden.
    Russland, wo 1,5 Mio Menschen im liberalen System starben, sei uns Warnung!
    http://www.heise.de/tp/artikel/39/39995/2.html
    Wie in den Wahlabend-Diskussionen zu hören war, sind sich Regierungs- und Oppositionsparteien offenbar in einem Punkt einig, warum mit der Linken kein Staat zu machen sei - nämlich weil man doch kein EU-Land (Griechenland) in die Pleite gehen lassen könne. Insofern drängt sich die Frage auf, welche Interessen insbesondere die als links geltenden Parteien vertreten, die "Griechen", denen man derlei nicht antun will, können es ja kaum sein. Denn wenn der griechische Staat nicht endlich ernsthaft in die Pleite geht, bleiben die Griechen schlicht auf ihren Schulden sitzen, während die Kreditgeber sich freuen können, weil sie notfalls immer wieder von der EU alimentiert werden.

    Würde der griechische Staat hingegen tatsächlich Konkurs anmelden und seine Schulden verleugnen - was übrigens genau der Zustand wäre, in dem sich Griechenland in den letzten 200 Jahren überwiegend befunden hat -, hätten die Gläubiger (einstmals bekannt als der Klassenfeind) das Problem. Das würde dann zwar auch die Griechen selbst treffen, allerdings lässt sich vermuten, dass die griechischen Privatinvestoren, die jetzt noch Staatsanleihen halten, vor allem diejenigen sein werden, die zuvor übermäßig von den Verhältnissen profitiert haben, also vor allem eine Kaste aus korrupten Politikern, Unternehmern und Beamten samt ihren Klienten, deren Interessen folglich auch nicht besonders schützenswert erscheinen.
    Was hingegen die Pensionen angeht, die im Pleitefall gefährdet sein sollen, dürfte davon auszugehen sein, dass in dem in Griechenland so wie überall in Kontinentaleuropa üblichen Umlagesystem, in dem diejenigen, die arbeiten, für diejenigen zahlen, die dies nicht tun (wozu europaweit Zuschüsse aus dem allgemeinen Steuertopf kommen), stabiler aufgestellt wären, wenn die Jugend steuerpflichtige Arbeit fände und nicht zu mehr als der Hälfte auf die Familie oder auf Schwarzarbeit angewiesen wäre. Im Zuge einer Pleite könnten die aktuell teilweise tatsächlich absurd hohen Pensionszusagen, mit denen sich die griechischen Parteien jahrzehntelang ihre Wahlsiege erkauft hatten, ohne verfassungsrechtliche Probleme neu verhandelt werden. Das würde kaum möglich sein, wenn der Staat sich "nur" im Zustand einer permanenten Finanzkrise befände, nicht aber bereit wäre, sein finanzielles Scheitern vollends einzugestehen.
    Das Scheitern der bisherigen "Hilfe" in Zahlen
    Vorerst aber zu den desaströsen Konsequenzen der "Hilfe", die Charles Wyplosz, Ökonomieprofessor in Genf und Direktor des International Centre for Money and Banking Studies, aktuell zusammengefasst hat. Demnach hat sich das Sozialprodukt in den letzten sechs Jahren um 30 Prozent reduziert, was die Arbeitslosenrate auf 27 Prozent und die Jugendarbeitslosigkeit sogar auf 57 Prozent hat ansteigen lassen. Die Staatsverschuldung ist von Ende 2009 bis heute von 130% auf 175 % des BIP angestiegen, während die Bankguthaben seither um 30 Prozent zurückgegangen sind, was sowohl auf Kapitalflucht wie auf den Abbau von Ersparnissen zu Konsumzwecken zurückzuführen ist. Angesichts der extrem miesen Wirtschaftslage werden rekordverdächtige 25% der Kredite der Haushalte nicht mehr bedient, während es bei den Unternehmenskrediten sogar 31% sind.
    Insgesamt belaufen sich die griechischen Staatsschulden mittlerweile auf 320 Milliarden Euro, wovon die europäischen Regierungen und der IWF rund 200 Milliarden beigesteuert bzw. zugesagt haben (176 Mrd. Euro davon wurden bereits ausgezahlt), wozu noch 85 Milliarden an Verpflichtungen gegenüber dem Eurosystem (d.h. der EZB) kommen. Während der überwiegende Teil der zusätzlichen Schulden aus der europäischen "Hilfe" resultiert, waren die tatsächlichen Schuldenstreichungen wesentlich niedriger, wobei der Privatsektor 2012 zwar rund 60 Milliarden hat abschreiben müssen, ein Großteil davon entfiel jedoch auf griechische Banken, die daraufhin rekapitalisiert werden mussten.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    30. September 2013 11:06

    Soll Dr. Unterbergers langer Sermon ein Plädoyer für die direkte Demokratie sein?

    Er zählt eine Reihe von Problemen und ungelösten Fragen auf, zu denen die verschiedenen Parteien recht unterschiedliche „Vorschläge“ machen und schließt daraus, daß man eben die vielen konkreten Herausforderungen einer direkten Bürgerbeteiligung zugänglich machen sollte, weil zu all diesen Fragen mal da, mal dort nur die „Lösung“ durch die Parteien zu erwarten wäre, aber nicht alle vom „Programm“ einer Partei in den Bürger befriedigender Weise gelöst werden würden.

    Als Herr Meyerhofer die Direkte Demokratie als „Lösung“ anpries, fragte ich: welche der existenziellen und apokalyptischen Bedrohungen heute würden von Ihrer „direkten Demokratie“ denn gelöst? – Kein einziges, einerseits weil die wenigsten Menschen überhaupt das Problem und dessen Ursachen verstehen und noch weniger Lösungswege wüßten, andrerseits, weil das Verfahren viel zu schwerfällig, langwierig und in Wahrheit ohne konkretes Ergebnis bliebe. Siehe das Kreuzl auf dem Wahlzettel als Blankoscheck für 5 Jahre Beliebigkeit. Löst das etwa irgend eine Frage?

    Komma ist noch viel gründlicher, weil er – ganz zurecht – die Abkopplung vom Naturrecht (also von Gott und Religion) als die wahre geistige Ursache der gegenwärtigen Entwicklung erkannt hat. Aber nochmals zurück zu den eher „profanen“ Betrachtungen. Und im übrigen weist er – wie ich auch schon öfters – auf Dror hin, der die Illusion von Demokratie ohnehin zynisch verhöhnte, indem er sagte, daß nur ein paar Hundert die wahren Weltentscheidungen treffen.

    Alexis de Tocqueville schreibt in „Über die Demokratie in Amerika“ u. a.: „Im übrigen bin ich überzeugt, daß keine Nation mehr in Gefahr sind, unter das Joch zentralistischer Verwaltungen zu geraten als diejenigen, deren Sozialordnung demokratisch ist.“ ...

    „Dieses Doppelwesen der Französischen Revolution ist eine Tatsache, deren sich die _freunde der absoluten Gewalt sehr überlegt bemächtigten. Wenn ihr seht, wie sie für die zentralisierte Verwaltung eintreten, glaubt ihr sie arbeiten für den Despotismus? Durchaus nicht, sie verteidigen eine der großen Errungenschaften der Revolution. So kann man für das Volk sein und Feind der Volksrechte bleiben; heimlich ein Diener der Tyrannei und nach außen ein Freund der Freiheit.“

    Die realistischen Analysten der Frage „Demokratie“ haben also das, was wir heute so erstaunt zur Kenntnis nehmen schon bald 2 Jahrhunderten erkannt.

    Und um auf die jüngste Wahl zu sprechen zu kommen: das Weiter-so heißt noch mehr Tyrannei – und absolut keine Lösung der Probleme. Auch nicht mit Unterbergers Tagträumen.


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  2. Tutti (kein Partner)
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  3. F.V. (kein Partner)
    30. September 2013 19:08

    Frankreichs Präsident Hollande mußte Luftangriffe auf Syrien wieder absagen

    Von Martin Müller-Mertens

    Berliner Umschau, 30.09.2013 – Armer Francois Hollande. So drängend gierte Frankreichs Präsident offenbar auf die Ehre, als erster Bomben auf Syrien werfen zu dürfen. Wie jetzt bekannt wurde, hatte der Pariser Staatschef einen Luftschlag bereits anlaufen lassen, wurde jedoch durch US-Präsident Barack Obama im letzten Momant an die Leine genommen. So berichtet es zumindest die französische Zeitung "Nouvel Observateur" unter Berufung auf Quellen im Präsidentenpalast.

    Am 31. August war Hollande über einen für den Abend erwarteten wichtigen Anruf aus dem Weißen Haus in Kenntnis gesetzt worden. Mag sein, daß Hollande die Wünsche Obamas bereits vorauseilend erfüllen wollte. Mag sein, daß er vor lauter bellizistischer Gelüste die Stunden so wenig abwarten konnte, wie ein Kind am Nachmittag vor der Weihnachtsbescherung. Jedenfalls trommelte der Franzose umgehend seinen Militärrat zusammen. Am 1. September um 3:00 Uhr sollten französische Mehrzweck-Kampfflugzeuge vom Typ Rafale Raketenbasen, sowie die mögliche Kommandozentrale der syrischen Chemiewaffen-Truppen attackieren.

    Wie enttäuscht muß Hollande gewesen sein, als das Telefon mit Obamas doch nicht die erwartete Koordinierung der Luftschläge beinhaltete. Tatsächlich kündigte der US-Präsident einen Verschiebung der Aggression an. Er wollte zunächst die Debatte im Kongreß abwarten, nachdem sein europäischer Ausleger David Cameron in dessen Parlament kalt abgeduscht worden war.

    Nach dem Kopfschütteln aus Washington mußte auch Hollande seine Flugzeuge zurückpfeifen. Ohne die Zustimmung Obamas konnte auch die Kriegstreiberfraktion in Paris nicht im ehemaligen französischen Mandatsgebiet losbomben. Was der französischen Führung vermutlich bitter aufgestoßen ist. Schließlich gehörte Paris zu den Scharfmachern nach dem angeblichen Giftgaseinsatz der syrischen Regierungstruppen am 21. August nördlich von Damaskus. Vermutlich hat Hollande in den Tagen dar-auf bei Obama gequengelt, nun endlich bomben zu dürfen. "Präsident (Francois Hollande) versucht weiterhin, seine Partner von der Notwendigkeit zu überzeu-gen, binnen kurzer Zeit eine Koalition ins Leben zu rufen. Frankreich muß diese Aufgabe lösen, weil Paris das Völkerrecht verteidigt", erklärte sein Premier Jean-Marc Ayrault wenige Tage später.

    Doch Obama ging auf die Kriegsneigungen der Westentaschen- „Weltmacht“ nicht weiter ein. Mittlerweile einigen sich die USA mit Rußland auf eine internationale Vernichtung der syrischen Chemiewaffen. Ob die Übereinkunft letztlich hält, ist allerdings offen.

    Frankreich ist zwar pleite, aber ein bisserl Krieg wäre schon recht gewesen.

  4. E. Schauer (kein Partner)
    30. September 2013 16:51

    Ach es gibt sie ja doch diese ominösen Chemtrails????? Die neue Art der Bevölkerungsreduktion sprich Eugenik!!

    UM: "die Menschen sind uns egal; keine 'Rettung' des Kli­mas ohne Chemtrails"
    ? alles lesen bei Activist Post
    http://www.activistpost.com/2013/09/un-world-wont-cool-without-chemtrails.html

    Vielleicht sollten sich die UN (United Nations) als Organisation der Feind­staa­ten Deutschlands (eigentlich des Deutschen Reichs) um­be­­nen­nen in UM (Uni­ted Mass murderer), denn genau das sind sie: Massen­mörder. Die UM geben der angeblichen "Rettung" des Klimas mittels Chemtrails ganz unverblümt den Vorzug vor dem Le­ben im Allgemeinen und dem menschlichen Leben im Speziellen.

    Die UM geben bekannt, dass

    "die Erde sich ohne Chemtrails nicht mehr abkühlen wird",

    ganz gleich was passiert. Nach dem IPCC Klima-"Gutachten" aka benutztes Toilettenpapier ist der

    "Klimawandel nicht mehr umkehrbar, ohne die Atmosphäre massiv mit Geo-Engineering zu manipulieren."

    Das IPCC ist die zentrale Organisation der UM-Mafia zur Verbreitung der Klimalüge. Was von den Aussagen des IPCC zu halten ist, lässt beispielhaft der Klima-Unsinn des PIK-Professors erkennen:

    "An seinen »Be­haup­tun­gen ist buchstäblich JEDES Wort sachlich falsch« - »Genießen Sie einfach den Quatsch«". [Quelle]

    Natürlich wissen die UM-Klimalügner und -Huren der Kapitalelite ziemlich genau, welche Substanzen Chemtrails enthalten können, und das sind eine ganze Menge. Erzähle bitte niemand dieses UM-Abschaums, es ginge ihnen mit dem Ausbringen von Chemtrails um die angebliche "Rettung" des Klimas. Der anthropogene Klimawandel ist die wahrscheinlich größte Lüge aller Zeiten.

    Es geht die totale Kontrolle alles Lebens auf diesem Pla­neten und Eugenik. Es geht um sehr viel Macht und sehr viel Geld, wie immer also bei den kriminellen Psychopathen, die diesen Planeten beherrschen. Es geht um die Weltherrschaft, die Neue Weltordnung (NWO).

    Chemtrails und die darin enthaltenen Substanzen sind eine Art Wunderwaffe zur Ver­nich­tung alles natürlichen Lebens auf der Erde.

    Alle lizenzfreien, natürlichen, biologisch hochwertigen Lebensmittel weltweit sollen durch vor allem von den US-Agro-Giganten kontrollierten, gentechnisch veränderten (GMO) Nahrungsmittel-Dreck ersetzt werden, der natürlich mit dem Terminator-Gen ausgestattet ist, was für die Bauern bedeutet, jedes Jahr neues Saatgut kaufen zu müssen; es reicht dann nicht mehr einen Teil der Ernte wie früher zurückzulegen.

    Chemtrails können neben jeder Menge Magnesium, Schwefel, radioaktivem Barium und Strontium, roten Blut­kör­per­chen, Carbon Red Dust (medizinische Kohle), Viren, Bakterien, Pilzsporen, gen­tech­nisch veränderten Organismen (GVO), "Smart Dust" (Schalt­kreise im Nanoformat) und wohl noch viel mehr Schwermetallen, Giften, Dreck und Müll insbesondere auch Aluminium enthalten.

    Mit dem Aluminium in Chemtrails soll die Sonnenstrahlung reflektiert werden. Deshalb sieht unser Himmel auch nicht mehr blau aus wie früher. Er wird stattdessen bläulichgräulicher und lässt immer weniger Sonnenstrahlung durch, was massive gesundheitliche Probleme bei den Menschen (z. B. Vitamin D-Bildung) und Probleme ganz allgemeiner Art mit sich bringt, wie z. B. dass die Erträge bei immer mehr Nutzpflanzen wie Getreide (Weizen, Roggen...) dramatisch zurückgehen, da die Menge des Sonnenlichts, das die Erde erreicht, in den letzten Jahrzehnten, so lange gehen diese Chemtrails-Verbrechen schon, bereits um rund 25 Prozent zurückgegangen ist.

    Was können die Millionen Tonnen von Aluminium in der Atmosphäre beim Menschen bewirken?

    "... irgendwann, leider, werden dann auch Sie mit großer Wahr­schein­lich­keit an Alzheimer/De­menz, Parkinson, Krebs oder einer anderen Krankheit erkranken, die durch die hoch­to­xi­schen Substanzen ver­ursacht wurde, die in Chemtrails massenhaft enthalten sind." [Quelle]

    Was können die Pilzsporen beim Menschen bewirken?

    "Die Mainstream-Medien berichten, dass Krankenhaus-Notaufnahmen voll sind mit Patienten mit bizarren Infektionen der oberen Atemwege. Es scheint sich aber offenbar nicht um einen Virus zu handeln. Sie berichten, es sei eine "mysteriöse" Grippe, und dass kein Grippe-Impfstoff wirksam sei.

    "Das ist alles Quatsch, verlogener Unsinn", sagt Dr. Leonard Horowitz. "Es ist eine Tatsache, dass wir diese Art von Epidemie seit Ende 1998/Anfang 1999 haben. Menschen husten und keuchen mit dieser bizarren Krankheit, die keiner logischen viralen oder bakteriellen Ausbruchs- und Übergangszeit zu folgen scheint.

    Wenn es wirklich eine bakterielle oder eine virale Infektion wäre, würde sie Fieber verursacht haben, dem ist aber nicht so. Die Krankheit dauert Wochen, wenn nicht Monate. Verstopfung der Nasennebenhöhlen, Nebenhöhlenausfluss, Husten, Müdigkeit, allgemeines Unwohlsein. Die Menschen fühlen sich matt und erschöpft.

    Das Forschungsinstitut für Pathologie der US-Streitkräfte hat ein Patent für ein pathogenes Mycoplasma registriert, das die Epidemie verursacht. Sie können den Patentbericht in dem Buch "Healing Codes for the Biological Apocalypse" sehen.

    Bild: YT-Video
    Mycoplasma ist nicht wirklich ein Pilz, es ist nicht wirklich ein Bakterium, es ist nicht wirklich ein Virus. Es hat keine Zellwand. Es geht tief in den Zellkern, wodurch es eine Antwort des Immunsystems sehr schwierig macht. Es ist eine von Menschen gemachte biologische Waffe. Der Patentbericht erklärt, wie es eine chronische Infektion der oberen Atemwege verursacht, die praktisch mit dem identisch ist, was die ganze Zeit passiert."

    Chemtrails zerstören Ihr Immunsystem

    "Ich glaube, dass Chemtrails verantwortlich sind für eine chemische Vergiftung der Öffentlichkeit, die dann zu einer allgemeinen Immunstörung (immune suppression) führen könnte, bei jedem einzelnen mehr oder weniger ausgeprägt, je nach Exposition. Die Dysfunktion des Immunsystems erlaubt es, dass die Menschen anfällig werden für opportunistische Infektionen, wie dieses Mycoplasma und andere opportunistische Infektionen", sagt Dr. Horowitz.

    "Ich begann zuerst Chemtrails zu untersuchen..." [Quelle]

    Wie Sie weiter oben gelesen haben, können Chemtrails eine ganze Reihe bekannter Substanzen enthalten; wahrscheinlich enthalten sie auch etliche, die nur den Chemtrails-Strategen bekannt sind. Wie die meisten von ihnen einzeln oder in Verbindung wirken oder wirken sollen, dürften vor allem die Verbrecher wissen, die sie durch ihre Todesbomber ausbringen lassen.

    Immerhin, im Video "Chemtrails - Aerosol Crimes" weist die US-Ärztin Gwen Scott darauf hin, dass

    "das Magnesium in Verbindung mit Aluminium das Blut im Körper verdicken kann und deshalb in den USA immer mehr Blutverdünner nachgefragt werden."

    Und was lässt sich mit den roten Blutkörperchen anfangen, die diese kriminellen, irren Klimabekloppten in ihren heißgeliebten Chemtrails ebenfalls noch mit ausbringen? Nichts weiter, nur längst vergessen geglaubte Krankheiten wie die Pest können damit verbreitet werden:

    "Warnung vor einem Biowaffen-Einsatz mit dem PEST-Bakterium

    Die US-Regierung entwickelt unter dem anglo-amerik. Weltreich viele Arten von Biowaffen, seien es Super-Bakterien, mutierte Viren, der Aids-Virus aus Fort Detrick (erstmals getestet an schwarzen Homos auf Haiti), der Ebola-Virus in Afrika oder eben die Pest.

    Warum sollten sie auf die effektivste Art dieser Waffen verzichten? Die Pest wäre vergleichbar mit der Atombombe unter allen Arten von Waffen. Worum es geht, ist die Umsetzung des Massen-Vernichtungsplans, zugegeben und bewiesen durch das in Stein gemeißelte Geständnis der Guide Stones in Georgia / USA.
    [..] Aussetzung einer Bio-Waffe, nämlich die Pest, um die arme Bevölkerung am Balkan und in Griechenland zu dezimieren. Originalzitat: ”Diese Ratten machen uns nur Probleme und wir sollen sie durchfüttern”.

    Wie die Pest in Mazedonien ausgesetzt werden soll, kam nicht zur Sprache bzw. soweit kam es nicht. Das kann mit den Chemtrails (Inhaltstoffe anhand einer deutschen Schneewasser-Analyse bewiesen: z.B. radioaktive Giftstoffe oder Blutkörperchen etc.) der NATO ausgeführt werden..." [Quelle]

    Die UM ist eine weltweit aktive Vereinigung von irren Klimalügnern und Massenmördern.

    Wer kann dieses ganze kriminelle Pack und Gesindel in Regierungen und NGOs, die im Auftrag der Bankerelite das Leben und die Menschheit auf diesem Planeten ruinieren und ausrotten, noch aufhalten? Sind sie überhaupt noch aufzuhalten?
    http://stopesm.blogspot.co.at/2013/09/keine-rettung-der-erde-ohne-chemtrails.html#.UkmOOCRrQxM

  5. D.M. (kein Partner)
    30. September 2013 13:28

    Die Ruhe vor dem Sturm
    Veröffentlicht am 29. September 2013 von Karl Weiss
    Alle Regeln über den Haufen geworfen

    Matthias Elbers schreibt in einem Gastbeitrag im Blog “Querschüsse”, dass inzwischen heimlich, still und leise bereits ALLE, die GESAMTEN faulen Bank- und Staatsschulden innerhalb der Euro-Zone “vergesellschaftet” wurden, d.h. die europäischen “Kernstaaten”, allen voran Deutschland, aber auch die Niederlande, Österreich und Finnland werden Beträge im Zig-Billionen-Bereich (Billionen sind Millionen Millionen), also das Mehrfache der Brutto-Inlands-Produkte dieser Staaten, aufzubringen haben, Beträge , die beim besten Willen nicht aus der Wirtschaftsleistung dieser Staaten kommen können, sondern im Grunde nur mit einer Hyperinflation aufzubringen sind.

    Sie können das hier nachlesen:

    http://www.querschuesse.de/die-ruhe-vor-dem-sturm/

    ganzer Artikel hier:
    http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1861

    • F.V. (kein Partner)
      30. September 2013 13:40

      Ich schlage vor Unterberger, plusminus und alle anderen, von der DD sich die "Rettung" erhoffenden Leute, erklären mit - uns - wie sie das geschilderte Problem mit DD lösen.

    • F.V. (kein Partner)
      30. September 2013 14:09

      Dazu noch passend:

      Ignorierte Schuldenbremse

      Von Merkel durchgesetzter EU-Fiskalpakt besteht nur auf dem Papier –

      Staatshaushalte entgleisen

      Norman Hanert

      PAZ, 28.09.13 – Nur ein Jahr ist es her, dass mit der Hinterlegung der deutschen Ratifikationsurkunde am 27. September 2012 der Euro-Rettungsfonds ESM seine Arbeit aufnehmen konnte. Zwölf Monate später versucht die EU-Kommission, die Bedingungen für die deutsche Zustimmung zum ESM – die sogenannte Schuldenbremse – per Statistiktricks wieder aufzuweichen.
      ....
      Dort wird längst registriert, dass die Schulden der Krisenländer trotz aller Rhetorik von den „Lichtblicken am Horizont“ immer weiter steigen. In Spanien ist die Staatsverschuldung zum Vorjahr um 17 Prozent gestiegen. Sogar ohne Schattenhaushalte und Schulden der Kommunen ist damit ein Schuldenstand von 942 Milliarden Euro oder 92 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung erreicht. Das mittlerweile obsolet scheinende Maastricht-Kriterium sah 60 Prozent vor, ab einem Stand von 80 Prozent gilt eine Staatsverschuldung gemeinhin als nicht mehr tragfähig. ...

      Längst über diesen Punkt hinaus ist Italien. Dort rechnet das Finanzministerium damit, dass im nächsten Jahr eine Schuldenquote von 132 Prozent erreicht wird. Kaum besser sind die Aussichten für Frankreich. Wie „Le Figaro“ meldet, rechnet man in Paris, dass Frankreichs Staatsverschuldung Ende 2014 die Zwei-Billionen-Marke erreichen wird. Entsprechen wird dies 95 Prozent der französischen Wirtschaftsleistung. Dass Wolfgang Schäuble (CDU) in der Endphase des Bundestagswahlkampfes noch das Risiko einging, anzudeuten, dass Griechenland ein weiteres Hilfspaket brauchen wird, hat auch einen handfesten Hintergrund. Wie die griechische Zeitung „to vima“ berichtet, sind im ersten Halbjahr dieses Jahres Griechenlands Schulden auf 321 Milliarden Euro oder 180 Prozent der Wirtschaftsleistung angestiegen. Damit ist die sogenannte Rettungspolitik für Griechenland nur als Desaster zu bezeichnen: Das Land hat aktuell mehr Schulden, als zu Beginn aller Rettungsbemühungen im Jahr 2009.

      (2 Seiten)

      http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/ignorierte-schuldenbremse.html

      (...) Die statistische Trickserei, die einstweilen noch in den Schubladen der Brüsseler Amtsstuben liegt, mag zwar die breite Öffentlichkeit beeindrucken, nicht aber die Finanzmärkte. Dort wird längst registriert, dass die Schulden der Krisenländer trotz aller Rhetorik von den „Lichtblicken am Horizont“ immer weiter steigen. In Spanien ist die Staatsverschuldung zum Vorjahr um 17 Prozent gestiegen. Sogar ohne Schattenhaushalte und Schulden der Kommunen ist damit ein Schuldenstand von 942 Milliarden Euro oder 92 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung erreicht. Das mittlerweile obsolet scheinende Maastricht-Kriterium sah 60 Prozent vor, ab einem Stand von 80 Prozent gilt eine Staatsverschuldung gemeinhin als nicht mehr tragfähig.

    • Klaus (kein Partner)
      30. September 2013 14:10

      Was geht da vor? Weiß das schweizer Bundesheer etwas?
      Schweizer Armee probt Krieg gegen Franzosen
      Frankreich fällt wegen der Finanzkrise auseinander, Paramilitärs aus «Saônia» drohen mit der Invasion: Die aktuelle Militärübung sorgt nicht nur in Frankreich für Schlagzeilen.
      Pikant: Die Übung fand ausgerechnet zu jener Zeit statt, als Paris im Steuerstreit mit Bern den Druck auf die Schweizer Banken erhöhte. Brigadier Daniel Berger verneint gegenüber «Le Matin Dimanche» jeglichen Zusammenhang: «Die Übung hat mit Frankreich überhaupt nichts zu tun. Sie wurde vorbereitet, als die Beziehungen zu Frankreich weniger angespannt waren. Die französischen Städte kommen in der Übung nur vor, um den Soldaten echte Relationen zu vermitteln.

      http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Schweizer-Armee-probt-Krieg-gegen-Franzosen-24181097

    • D.M. (kein Partner)
  6. F.V. (kein Partner)
    30. September 2013 13:07

    Komma, ProConsul, Scipio, KÖL wie auch ich selbst haben die Ansicht Unterbergers und etlicher, einem frommen Glauben bezüglich der "direkten Demokratie" anhängenden Diskutanten nicht nur hier, sondern schon öfters ausführlich und begründet widersprochen.

    Ich glaube nicht, daß der Beifall noch so vieler etwas an dem Befund ändert. Denkt denn keiner über die ja nicht widerlegbaren Gründe nach, oder will dies keiner, um sich seine schöne Illusion nicht zu zerstören?

    Allein die Fiktion, daß alles Recht vom Volk ausginge, ist schon absurd. Es genügt ein einziges Beispiel, um zu zeigen, daß dies nicht so ist: die per "Gesetz" straffrei gestellte Ermordung der Ungeborenen.

    Aber man kann auch andere Beispiele heranziehen: der Beschluß etwa des US-Kongresses ein Land mit Krieg zu überziehen oder des UN-Sicherheitsrates dies zu "erlauben". Wir wissen alle, daß die Vorwände fabriziert und Lügen sind, sozusagen um sich vorzumachen, es handle sich um einen "gerechten" Krieg.

    Das absolute (= göttliche) Gebot lautet: Du sollst nicht töten/morden!

    Diese Fiktion, daß das Recht vom Volk ausginge ist ein "Fortschritt" (im Sinn von fort-, weg-schreiten) von dem, was ehemals Recht war. Heute gilt ja "Gott ist tot!"

    Aber selbst wenn man diese religiös-philosophischen Betrachtungen außer Acht ließe, so ist die rein technische Durchführung schon das absolute Nein für direkt-demokratische Verfahren. Schiller sagte im Demetrius, daß Verstand nur bei wenigen sei, und der Staat müsse untergehen, wo Mehrheit siege, die Stimmen gezählt und nicht gewogen werden.

    Jedes einzelne von Unterberger erwähnte "neue" Problem ist für die Masse nicht in seiner Totalität begreifbar, und die Lösungen - mangels Verstand und Wissen - nicht zu erwarten.

    Im UTB bildet sich die Unterberger-Kommune ein wesentlich mehr Einsicht in die Probleme der Gesellschaft zu haben, als der Rest der Austriaken. Wenn man aber die Beiträge liest, merkt man, wie völlig oberflächlich und den Kern nicht erfassend sehr viele sind. - Unterberger und plusminus eingeschlossen.

    • SmS (kein Partner)
      30. September 2013 13:17

      Der Mythos der politischen Alternativlosigkeit.
      http://www.youtube.com/watch?v=AjmLXJ9KqtE

      Vielen von uns sind die Missstände in unserer Gesellschaftsordnung bewusst. Auf der Suche nach Lösungen greifen sie aber immer wieder reflexhaft zur Politik. Politische Lösungswege scheinen für sie tatsächlich „alternativlos” zu sein. Aber sind sie es wirklich? Oder sind sie sogar kontraproduktiv? In diesem Beitrag sind einige grundlegende Mechanismen und Funktionen unserer Gesellschaftsordnung zusammengefasst, die politische Lösungswege in ein anderes, vielleicht unbekanntes und verstörendes Licht rücken und gleichzeitig neue Perspektiven für unpolitische alternative Lösungen eröffnen.

      Das Spiel nach den Spielregeln des Systems dient zuerst dem Selbsterhalt des Systems

      Ein Kampf gegen das “System” mit den Mitteln, die das “System” selbst bereitstellt, ist von vorneherein verloren. Der Primärzweck eines “Systems” ist dessen Selbsterhalt. Alle Lösungswege, die das “System” bereitstellt, dienen zuerst diesem Zweck. Wer ein Spiel spielen will, spielt es nach den Spielregeln, die das Spiel vorgibt. Diese Spielregeln dienen dazu, das Spiel am Leben zu erhalten, also den Fortgang des Spiels sicherzustellen. Sie dienen also nicht dazu, das Spiel vorzeitig abzubrechen oder ganz loszuwerden, sondern im Gegenteil. Das Spiel selbst aushebeln zu wollen, indem dessen eigene Spielregeln benutzt werden, ist aussichtslos.

      Ein solcher Plan ist genau so zum Scheitern verurteilt wie der Versuch, eine Spielbank zu sprengen. Die Spielregeln in einem Casino sind von Beginn an vollkommen klar. Das Ergebnis ist vorhersehbar: Die Bank gewinnt immer. Die Spielregeln sind natürlich so gestaltet, dass die Mitspieler ständig in der trügerischen Hoffnung gehalten werden, irgendwann den Hauptgewinn zu ziehen. Der Versuch, die Spielregeln zu seinen Gunsten zu beeinflussen, wird mit Hausverbot beantwortet. Dieses wird mit Gewalt durchgesetzt: Wer sich nicht daran hält, wird rausgeworfen und bei Gegenwehr zusammengeschlagen und rausgetragen. Dank schlauer List kann durchaus einmal der äußerst seltene Fall eines größeren Gewinns eintreten. Aber die vom Spiel erzeugte und geförderte Spielsucht sorgt schnell wieder dafür, dass der Gewinn an die Bank zurückgeht. Viele Spieler, die kurzfristig zu großen Gewinnen gekommen waren, sind kurze Zeit später wieder vollständig verarmt.

      Der Staat hat große Ähnlichkeit mit einem Casino. Sein Spiel heißt nicht Roulette oder Black Jack, sondern es heißt Politik. Zu den Spielregeln der Politik zählen alle politischen Aktivitäten wie zum Beispiel die Teilnahme an Wahlen, die Unterzeichnung von Petitionen, die Teilnahme an Demonstrationen, parteipolitisches Engagement oder die Gründung einer Partei. Am Ende läuft es wie im Casino. Ist der Bestand des Staates und der Politik gefährdet, heißt es statt Hausverbot einfach zum Beispiel Berichterstattungsverbot in den Redaktionen, Parteienverbot, Platzverweis oder Gefängnis und bei Ungehorsam wird zusammengeschlagen und weggetragen. Letzteres erledigt dann nicht der private Sicherheitsdienst, sondern die Staatspolizei.

      Wenn also die Wahl besteht politisch aktiv zu werden oder nicht, muss die Frage gestattet sein, was politische Aktivität vor diesem Hintergrund bringen soll und ob sie nicht mit ziemlicher Sicherheit zum genauen Gegenteil des gewünschten Ergebnisses führen wird.

      Text/Stimme/Produktion:
      Peter Müller

  7. Klaus (kein Partner)
    30. September 2013 12:42

    Die europäische Diktatur der Toleranz – Da bleibt einem die Spucke weg
    von Phoenix5
    “Ein bislang unbeachtetes Europäisches Rahmenstatut zur Förderung der Toleranz sieht in Sektion 2e vor, dass die EU “konkrete Maßnahmen” ergreift, um Rassismus, Vorurteile nach Hautfarbe, ethnische Diskriminierung, religiöse Intoleranz, totalitäre Ideologien, Xenophobie, Antisemitismus, Homophobie und “Anti-Feminismus” zu “eliminieren”.”

    und Weiter:

    “So ist in Sektion 1b beispielsweise davon die Rede, dass es zukünftig schon als “Verleumdung” gewertet werden soll, wenn sich jemand über eine der aufgeführten Gruppen lustig macht. Und in Anmerkung 3 zu Sektion 3 betont man, dass dieser Toleranzzwang nicht nur für den Umgang von Regierungen mit Bürgern, sondern auch für den Kontakt aller Individuen untereinander gelten müsse. Sektion 6c verlangt, dass neue Behörden eingerichtet werden, die dies überwachen. Sektion 7 fordert, dass Verstöße nicht als einfache, sondern – strafverschärfend – als “qualifizierte” Straftaten gelten sollen (wie beispielsweise gefährliche Körperverletzung). Jugendlichen Täter sollen in speziellen Programmen zu einer “Kultur der Toleranz” umerzogen werden. Sektion 8 regelt, dass die Vorgaben bereits in den Grundschulen Teil des Unterrichts werden und Sektion 9 schreibt den Radio- und Fernsehsendern Mindestprogrammanteile vor, in denen sie das “Klima der Toleranz” verbreiten sollen.

    www.heise.de/tp/blogs/8/155010

    Hier das Papier:

    www.europarl.europa.eu/meetdocs/2009_2014/documents/libe/dv/11_revframework_statute_/11_revframework_statute_en.pdf

    Der Auftrag kommt von dieser Gruppe:

    en.wikipedia.org/wiki/European_Council_on_Tolerance_and_Reconciliation

    Und hier die Namen der Faschisten, die es in Auftrag gaben:

    Aleksander Kwa?niewski (Chairman of the Council; former President of Poland)
    Viatcheslav Moshe Kantor (Co-Chairman of the Council; President of the European Jewish Congress)

    Erhard Busek, former Vice-Chancellor of the Republic of Austria;
    José María Aznar, former Prime Minister of Spain;
    George Vassiliou, former President of the Republic of Cyprus;
    Vaira V??e-Freiberga, former President of the Republic of Latvia;
    Rita Süssmuth, former Speaker of the German Bundestag;
    Igor Ivanov, former Foreign Minister and Secretary of the Security Council of the Russian Federation, Professor of MGIMO-University;
    Milan Ku?an, former President of Slovenia;
    Alfred Moisiu, former President of Albania;
    Göran Persson, former Prime Minister of Sweden;
    Vilma Trajkovska, President of the Boris Trajkovski International Foundation;
    Talât Sait Halman, former Turkish Minister of Culture and Professor of Bilkent University.

    Die Schreibtischtäter, die es verfassten:

    Prof. Yoram Dinstein (Professor Emeritus of International Law and Human Rights, Tel Aviv University, Israel)
    Dr. Ugo Genesio (retired Judge, the Italian Supreme Court)
    Prof. Rein Mullerson (Rector, University Nord, Talinn, Estonia)
    Prof. Daniel Thürer (Professor Emeritus of International and European Law, University of Zurich, Switzerland)
    Prof. R?diger Wolfrum (Director, Max Planck Institute for Comparative Public law and International Law, Heidelberg, Germany)

    (Quelle) http://en.wikipedia.org/wiki/Model_National_Statute_for_the_Promotion_of_Tolerance

    • EU (kein Partner)
      30. September 2013 15:31

      Klaus, die Europäische Union ist die neue Sowjetunion light (noch), enstammt sie doch aus der derselben freimaurerisch-elitären Quelle wie diese.

      Es sollen alle gleichgeschaltet werden, Familie, Geschlecht und Nation sollen ausgelöscht werden bis alle gleich marionettenhaft im Turm von Babel sind (architektonisch ist das Gebäude des Europaparlaments dem Bild 'Turmbau zu Babel' von Pieter Bruegel nachempfunden
      .
      Den Spuren der Verschwörer in den letzten 300 Jahren folgt Jüri Lina in seinem Buch "Im Zeichen des Skorpion":

      http://archive.org/details/UnderTheSignOfTheScorpion

  8. Francois Villon (kein Partner)
    30. September 2013 11:06

    Soll Dr. Unterbergers langer Sermon ein Plädoyer für die direkte Demokratie sein?

    Er zählt eine Reihe von Problemen und ungelösten Fragen auf, zu denen die verschiedenen Parteien recht unterschiedliche „Vorschläge“ machen und schließt daraus, daß man eben die vielen konkreten Herausforderungen einer direkten Bürgerbeteiligung zugänglich machen sollte, weil zu all diesen Fragen mal da, mal dort nur die „Lösung“ durch die Parteien zu erwarten wäre, aber nicht alle vom „Programm“ einer Partei in den Bürger befriedigender Weise gelöst werden würden.

    Als Herr Meyerhofer die Direkte Demokratie als „Lösung“ anpries, fragte ich: welche der existenziellen und apokalyptischen Bedrohungen heute würden von Ihrer „direkten Demokratie“ denn gelöst? – Kein einziges, einerseits weil die wenigsten Menschen überhaupt das Problem und dessen Ursachen verstehen und noch weniger Lösungswege wüßten, andrerseits, weil das Verfahren viel zu schwerfällig, langwierig und in Wahrheit ohne konkretes Ergebnis bliebe. Siehe das Kreuzl auf dem Wahlzettel als Blankoscheck für 5 Jahre Beliebigkeit. Löst das etwa irgend eine Frage?

    Komma ist noch viel gründlicher, weil er – ganz zurecht – die Abkopplung vom Naturrecht (also von Gott und Religion) als die wahre geistige Ursache der gegenwärtigen Entwicklung erkannt hat. Aber nochmals zurück zu den eher „profanen“ Betrachtungen. Und im übrigen weist er – wie ich auch schon öfters – auf Dror hin, der die Illusion von Demokratie ohnehin zynisch verhöhnte, indem er sagte, daß nur ein paar Hundert die wahren Weltentscheidungen treffen.

    Alexis de Tocqueville schreibt in „Über die Demokratie in Amerika“ u. a.: „Im übrigen bin ich überzeugt, daß keine Nation mehr in Gefahr sind, unter das Joch zentralistischer Verwaltungen zu geraten als diejenigen, deren Sozialordnung demokratisch ist.“ ...

    „Dieses Doppelwesen der Französischen Revolution ist eine Tatsache, deren sich die _freunde der absoluten Gewalt sehr überlegt bemächtigten. Wenn ihr seht, wie sie für die zentralisierte Verwaltung eintreten, glaubt ihr sie arbeiten für den Despotismus? Durchaus nicht, sie verteidigen eine der großen Errungenschaften der Revolution. So kann man für das Volk sein und Feind der Volksrechte bleiben; heimlich ein Diener der Tyrannei und nach außen ein Freund der Freiheit.“

    Die realistischen Analysten der Frage „Demokratie“ haben also das, was wir heute so erstaunt zur Kenntnis nehmen schon bald 2 Jahrhunderten erkannt.

    Und um auf die jüngste Wahl zu sprechen zu kommen: das Weiter-so heißt noch mehr Tyrannei – und absolut keine Lösung der Probleme. Auch nicht mit Unterbergers Tagträumen.

  9. mfg (kein Partner)
    30. September 2013 09:21

    Nikolai Starikov, Russlands führender politischer Schriftsteller, äußerste sich in einem Gespräch zur Einwanderungspolitik Deutschlands. Warum bilden ausgerechnet Türken die größte Einwanderungsgruppe in Deutschland? Historisch besteht hierzu kein hinreichender Grund. Tatsächlich ist es so, dass die USA die europäischen Staaten gezielt zwingen, große Mengen an Einwanderern aus möglichst andersartigen Kulturkreisen aufzunehmen um eine Integration und Assimilation zu verhindern und eine Spaltung (Atomisierung) der Gesellschaft zu schaffen, um die europäischen Staaten und vor allem Deutschland als Konkurrenten endgültig auszuschalten.
    Die Beseitigung jeglicher nationaler, religiöser und geschlechtlicher Identität ist ein Zwischenschritt zur Züchtung eines neuen, identitätslosen Einheitsmenschen,der sich absolut manipulieren lassen wird. Starikov zieht hier eine Linie zu dem alten römischen Leitspruch: Teile und herrsche!

    http://www.youtube.com/watch?v=BlFbz3ikqeY

  10. Mentalitäten (kein Partner)
    30. September 2013 08:33

    Bravo Herr Unterberger.

    Direkte Demokratie !

    Und ein off topic, wie zugesagt:

    Dass was sie "Mandarinklasse" nannten Herr Unterberger sind nicht nur ein überzogenes Beamtentum sondern auch die "Schwirrer" um dieses überzogene Beamtenum UND solche die Orgs gründen, damit sie ihre Machtbedürfnisse "befrieden" können und dann "Denk-Clowns" engagieren - oder selbige sich solchen anbiedern - die dann über die "gewonnene" Aufmerksamkeit auch die Machtbedürfnisse selbiger "Foundationsgründer" "befrieden".
    Huntington war im Wesentlichen so ein "Denk-Clown".
    Kein wirklich fundiert ins Lieben Sinnender .......

    Ein Zeichen für "Denk-Clowns" ist: Kunststückchen machen. Und so beginnt Huntington in "Kampf der Kulturen/Clash of civilisations" (wodurch bereits das "Kunststückchen" erfolgte den Islam als "Zivilisation" zu meinen, wo etwa die Devise ist, für geringe Vergehen wie kleinen Diebstahl: Korrektislamisch =korrekthaditisch: Hand abschneiden !) .... erbeginnt das Kunststückchen mit dem Aufblähen eines Bezugs zwischen "Nationalbewußtsein" und "Flaggenstolz".
    Er macht dies geschickt und sublim unterhaltungswertig, sowohl über Anti-Thesenhaftes, wie offensichtliche Bezugslosigkeit zum "Neuen", zu einer "beginnenden" "Beziehungsneurose" die über AUCH über Geld gesteuert ist zu einer völlig anderen "nationalen" "Identitäten", die im Grunde genommen "Werkzeug" für "politislame Versöhnung" ist, wenn in Sarajevo Arabien- un Türkenflaggen gemeinsam hochgehalten werden ..... und die Stoßrichtung dieser "Vergesellschaftung" sehr deutlich ist --- gegen das "christlich sozialisierte" Europa. Gemeinsamer Hass ist offenbar immer wieder etwas sehr Verbindendes --- auch um "historische" Hassgräben gegeneinander durch die neue Ausrichtung des Hasses zu schliessen ....... wobei klar ist: Dass ein Hasskult wieder neue Gräben aufreißt .... sonst und in multikulti-zerstörten Solo-Islam gewordenen "Vergesellungen" ist das so. explodiert dieser Hassstau "nach Innen".
    Genau darüber ..... schrieb Huntington nicht.
    Er schrieb als nächstes über den Einsatz von Fahnen als politisches Druckmittel ... vielmehr als betrügerisches Erpressen. Ohne hier genaueres über diese damalige Agenda zu wissen kann ich hier nicht weiter wertend vertiefen ...... daß jedoch die Gesinnung zwischen demonstrativem Zeigen der mexikanischen Flagge in Kalifornien und dem späteren Zeigen der verkehrt aufgespannten US-Flaggen sicher von falschen Motiven gegen die Gastgeber geprägt ist braucht keine weitere Vertiefung .....
    Und hätte Huntington wirklich menschlich über die Reihenfolge nachgedacht um für Klarheit zu sorgen, dann hätte er die Sarajevo Geschichte muslimischer Bosniaken, die ihren gemeinsamen Hasskult mit ihren Verbündeten in der Türkei und Arabien feierten an den Beginn gestellt, die mexikanische Press-Agenda in Kalifornien (ohne hier genaueres zu wissen....) danach ..... und die beträchtliche Lockerheit der "Neo"-Russen im Umgang mit "ihrem" neuen Symbol zum Schluß.

    Damit wäre auch tiefenbewußt sehr klar geworden, daß in menschlichen Gesellschaften die äusseren Zeichen nicht wirklich wichtig sind - nicht mal den "Viel-Denkern", während Hassgesellschaften oft durch primitive Zeichensprache - zu denen auch Flaggen zählen, etwa die islame Kriegsflagge - ein enorm verbindendes Element darstellen.

    Das Verwirrspiel des Denk-Clowns folgt natürlich der Agenda daß ALLE Zeichen "nationaler" Darstellung "dümmlich" seien. Das sind sie jedoch deswegen nicht, weil in einigermassen menschlichen Gesellschaften diese Embleme nicht der "Trennbarkeiten aus dümmlichen-egomanischen "Wir sind anders""- Motiven erfolgen, sondern etwa und vor allem der leichteren Erkennbarkeit ........ und der damit verbundenen Achtsamkeiten, wenn wer etwa auf seinem Rucksack deutlich zu erkennen gibt, er ist aus einer Überseenation ...... da wird ein Interesse wohl auch bewußt geweckt, daß vielleicht eine kleine Ansprachhürde überwinden hilft.
    Erste "Flaggensignale" waren wohl auch Zeichen von Ehelosigkeit und Ehezeichen .....
    Dass Orte die etwa Glas oder Keramik erzeugten ihren Reisenden mit dem Ortswappen auch gleich frühe Werbebotschaften mit auf den Weg gaben ist ebenso sinnig, wie Zeichensprachen mittels Fähnchen von Lotse zu Schiff, wenn bei stürmischer See die Kommunikation durch Zuruf nicht klappte ....... und AUCH PFEIFFSIGNALE in entlegenen Schweizer Kantonen ....... womit ich hier das Thema auch beende. Denn klarerweise sind Flaggen nur ein sehr sehr kleiner´, bzw klein gewordener Teil in Ländern, die ihre furchteinflössenden Raubvögel auch zu Abschreckungszwecken nicht mehr brauchen ....... die sich jedoch insbesondere vor solchen hüten lernen müssen, die ihre Raubvögel nur noch im Herzen tragen und nicht so offen, wie einst Mohammed auf seiner Kriegsflagge.

    Und klar - auch im pseudomenschlichen Europäertum - gibts Typen in ReGIERungskreisen, die immer noch Adlerkultler oder Ähnliches sind .... und deren Wesensverwandtschaft auch, wie sonst nur in vollislamen Staaten, etwa ein Küssensverbot in Öffis in Wien erliessen ..... denn die zu Schariaoffiziellen umfunktionierten Kontrolleure werden in ihrem "beamteten" Eifer vielleicht nicht mehr so genau unterscheiden wollen zwischen einer Zärtlichkeitsbekundung - oder wie aus einem kleinen Küsschen eine spontane innige etwas längere Zuwendung wird - die alle Passanten mit heiterem Schmunzeln quittierten ---- und dem was sonst früher jeder gestandene Weana auch gekonnt bekritteln konnte, wenn Herumgeknutsche einer gierpolitischen Agenda unterworfen ist eines: "Wir dürfen sowieso alles und das jederzeit".
    Vor kurzem wurde hier von einem Mitdenker Tacitus zitiert mit seinem Auspruch über die Verlogenheiten (Korruptheiten ? ... ist auch eine Form der Verlogenheit) über Staaten mit vielen Gesetzen ...... das war in der Sowjetunion so und das ist im Islam noch viel viel ärger.

    Huntington zerstörte jedoch die menschlich sinnvolle Reihenfolge ... bereits zu Beginn seines Buchs. Genau der TEIL über den "traditionsgemäss" ALLE Autoren besonders intensiv nachdenken. Typisch für "Clowns" ist eben, daß sie über manches ZUVIEL nachdenken und sich durchs Überspringen des Einfachen selbst der obskuren "Lächerlichkeit" preisgeben ..........das wird an der Figur des "Weiß"-Clowns überdeutlich. Huntington ist so einer ....... und zwar einer der gefährlicheren.

    Wie hier sehr deutlich ist ........

    Den kleinen Lügen folgt die große meist "auf den Fuß" ....... und, wer die Tricks der "Weiß"-Clowns in Politik, Ideologie und dem Missbrauch der Justiz "zu Besänftigungszwecken" (Ein "Hallo" an dieser Stelle an die bereits nervöse scharrenden Politstaatsanwälte aus polittaktischen Lügen-Gründen.....), wie auch die "heiligen" Agendas der Oberlügner kennt, der weiß: Sie alle sind eben auch "Verpackungskünstler"........ und so überrascht gar nicht, daß Huntington sein Dogma in ein Krimi-Zitat verwickelt, um sich selbst aus der ersten "Bekenntnisreihe" nach rückwärts "hinauszuverdünnisieren" ....... (er hat schliesslich das ganze Buch sich wieder in den Vordergund zu robben....):

    Er geht im "Cover-Up" sogar soweit den Krimi-Autor zunächst "Demagoge" zu nennen... doch hintenhinaus ..... :
    Seite 18 (des obig dem Titel erwähnten Buchs/Goldmann Verlag):
    Eine grimmige Weltanschauung für diese neue Ära ( er meint damit eine extreme ALLSEITIGE - also nicht primär auf den Islam aufgestellte - Unterwürfigkeit unter Symbole: In irdischer Hülle konnte Huntington nun nicht mehr erleben, wie knapp diese Ära war in Zeiten wo das britische Volk ihrem "Flaggenfürsten" Cameron das Nachtrampeln in eine Krieg nach Syrien so deutlich verweigert, daß der innerlich vorzitternd aufgibt, und wo sogar die US Army ihrem Kriegs"friedensnobelpreis"treiber Hussein Obama die muslimische Christenmörderagenda auch in Syrien verweigerte und der Generalstabschef reiste um Werbung für NICHTKRIEGMACHEN durchzuführen und der Sozenpolitbonze Hollande die Schlagbolzen der Waffen vor seiner eigenen "Armee" ausbauen läßt, weil sein parteipolitischer Verrat an den Franzosen durch die Anbiederung an die Islamen immer ruchbarer wird ....diese doppelbödige Doppelbodenmoral mit dem kleinen sinnvollem Wehrhaftem in Mali (auch wegen der Wirtschaftslobby) und der durchdringenden mörderischen Selbstmordagenda der Armee in Syrien: Kurz aus muslimer Sicht: Kuffar töten Kuffar und sterben dabei "hoffentlich" selbst. So sind sie die in islamen Spiralen über dem Koran Hervorkommenden: Sie zeigten diese Strategie schon mit den Janitscharen. Aus christlichen Familien entführte und in den Islam gepresste Kinder die später als Erwachsene zum Christenmorden ausgesendet wurden.
    Und Hollande ------ hofft auf mehr "Wählerzuspruch" aus der islamen "Gemeinde" daheim ....... und Österreich? Soviel anders, Mega Mainstream-Kleinstlebewesenermordungen durch "Abtreibung" und die Agenda "Füllung des demographischen "Lochs" mit Muslimen", deren Wahlagenda im Wahllokal von durchdringendem Hass gegen alles "Christliche" und Christliche und Ewigenfolgsames Jeschuitentum durchdrungen ist ---- so ganz nach der Naskh.
    ..... nun- zurück zu Huntington und seinem historischen Wundschdenken in der Agenda eine künstliche Angst zu erzeugen, deren Abarbeitung er seinen "Buchverkauf" zuzudrehen suchte ........ und ohne hier groß Prognosen machen zu wollen, Huntingtons Beitrag dürfte nicht nur gering, sondern vermutlich in vielen sogar völlig kontraproduktiv gewesen sein. Ich weiß zumindest bereits, daß er nach Saudi Arabien eingeladen wurde (ist im Pro-Log) ... und selbst bei enormen Taquia-Aufwendungen - einen wirklichen Islam-Kritiker würden die sogar fortschritlichsten "Prinzen" nie einzuladen wagen.......

    Und was steht nun dort: als Zitat aus de Roman "Dead Lagoon": "Ohne wahre Feinde keine wahren Freunde! Wenn wir nicht hassen, was wir nicht sind, kölnnen wir nicht lieben, was wir sind. Das sind die alten Wahrheiten, die wir heute, nach den sentimentalen Gesetzen von hundert Jahren, unter Schmerzen wiederentdecken. Wer diese Wahrheiten leugnet, der verleugnet seine Familie, sein Erbe, seine Kultur, sein Geburtsrech, sein ganzes Ich ! Das wird Ihm nicht so leicht vergessen."
    Zitat Ende.

    Und Huntington`s erste Sätze danach: An der betrüblichen "Wahrheit" dieser alten "Wahrheiten" können Staatsmänner und Wissenschafter nicht vorbeigehen. Für Menschen, die ihre Identiät suchen und ihre Ethnizität neu erfinden, sind Feinde unabdingbar, und ie potentiell gefährlichsten Feindschaften begegnen uns in den Bruchlinien zwischen den großen Kulturen (Anmerk. meinerseits: Er meint damit auch den Islam wieder "Kultur") der Welt.
    Das zentrale Thema dieses Buchs lautet: Kultur und die Identität von Kulturen, auf höchster Ebene ......" .Abbruch des Zitats (es geht übrigens in diesem geraffelt-öligem Politjargon der Satz mit typischen Gemeinplätzen zu Ende - vielleicht zitier ichs noch später nach).

    Wieso ich an dieser Stelle zitieren beendete ? ..... nun freilich, wer den Koran und viele Hadithe kennt der weiß reflexhaft WELCH GIGANTISCHE LÜGE DAS IST in Hinblick auf HUNTINGTONS PERSÖNLICHEN ANSPRUCH AUF MENSCHLICHKEIT hier von einer "höchsten Ebene" zu schreiben.
    Das ist in Wirklichkeit widerlich dämonal ....

    Wer Konfutse ein wenig kennt, ein wenig Buddha, ein wenig "christlichen Schmamanismus" etwa von Hildegard von Bingen, nordamerikanische Indianer-Kulte, Lao-tse ..... usw kommt zum sehr soliden Schluß, daß dort immer wieder, wenn auch winzige, Ansätze zum Menschlichen zu finden sind, oft wirklich winzig, doch immerhin ....

    WO SIND DIE IM ISLAM ? Sure 4, 34 etwa ?

    Es ist genau so, daß Ideologien, die ÜBER DEN KONSEQUENTEN MISSBRAUCH DER EWIGENBOTSCHAFTEN errichtet SIND per se FEINDSCHAFT GEGEN JEDE FORM DER MENSCHLICHKEIT AUSFÜHRT. Wieso das Sozentum in der Sowjetunion so zusammensinken konnte hat genau diesen Grund ---- darunter- im Volk - sind die Boschaften angekommen gewesen ----- die Lüge des Extrem-Marxismus konnte über soviel Menschlichkeit nicht gehalten werden.

    Im Islam unter vielen Arabern und vielen Türken und und und FEHLT seit Generationen diese Basis ....... doch die, inzwischen vielen wiedergeborenen, Seelen unter Muslimen erinnern dessen was sie in den Augen derer sahen, die sie in der Lüge ermordet hatten ....... und zu wem sie durften.

    Wie teuflisch und extrem verlogen von Huntington sich hinter so ein Zitat zu verkriechen....
    Die Fortführung des Teuflischen geschah so, daß Huntington zwar dies zunächst im dt. Buchtext durch Kursivstellungen der Worte "Wahrheit" und "Wahrheiten" als "NichtSEINEWahrheit/en" deklariert, ABER dies sofort danach ALS DIE ZWINGENDE WAHRHEIT für "Staatsmänner und Wissenschafter" ...
    ... das macht nun sehr deutlich, welch "Gott" der "Gott" Huntingtons ist.

    Pause.

    Im Anschluß werde ich Huntington`s "zentrales Thema" auch durch Zerlegen seines Lügenzitats deutlich machen ...... und an der Vollendung des abgebrochenen Zitatssatzes erklären, wie sehr Huntington selbst in den Wunsch-Lügen, dessen verfangen ist wovon er sich distanziert und doch auch er selbst gefangen ist ----- und im Grunde genommen die Intention ist, die ER nur als Gefangene sieht (korrekt: SEHEN WILL) - Staatsmänner und Wissenschafter - in SEINE LÖSUNGSANSÄTZE ZU ZWINGEN .....

    .......ein posthumer Nachruf an Huntington, etwa "kultübergreifend" bayuwarisch: "Huntington du korrupt verlogenes Lügenluder, verlogen korrputes."

    PS.: Denken sie nur mal über dieses teuflische Postulat (Huntingtons Hypothese) nach: "Ohne wahre Feinde, keine wahren Freunde !"

    ......... und zu diesem hier:

    "Sucht auch diese zu lieben, die euch feindlich gesinnt sind."

    Anmerkung: Sind noch Überarbeitungsbedarfe vorhanden .... ich poste das hier jedoch in der Vor-Version. Die intensive Beschau vom Huntingtons Emotionalisierung mittels "Das ganze Leben ist am spannendsten als Krimi.... sonst wärs so langweilig." vermittelt klarerweise auch: Die Welt ist in "Kommissare" (oberster Sowjet.....) und in "Verbrecher" eingeteilt ---- das Proletariat, das solche nur zum Schein "Helden der Arbeit nennen. Und, wenn die "Kommissare" den Oberrkriminolgen zu "fade" werden, können die selbst mal schnell zu den "Verbrechern" gemacht werden ------ etwa die Stalin Anwälte Jeschow und Berjia - die gemurkst worden sind von ihren Kollegen.
    Hass hat eben nicht nur im Islam einen besonders hohen Stellenwert..........

    Und wieviel "schöner" ists dann ...... etwa einen Mord gar inszenieren zu wollen ... der keinen Genossen, sondern einen "Kontra"-Revoluzzer betrifft ...... der eure miese Gesinnung durchschaut - ihr wandelden "Massengräber", ihr.

    ...... denn ihr wißt genau: Gegen meine "Waffen" seid ihr mit euren Lügen, sowie auch euer Dreck"prophet" und Lügenguru Huntington nicht nur machtlos ....... ihr würdet an euren Sichten selbst in Verzweiflung geraten ...... und im Ablegen eurer "Fahnen" überlaufen wollen ...... was wirklich Zeugnis wirkliche Intelligenze ist.

    • Mentalitäten (kein Partner)
      30. September 2013 09:11

      ...zuviel auf "e" zu wenig "r".

      wirklicher Intelligenz.

      Menschliche .......

    • Mentalitäten (kein Partner)
      30. September 2013 09:18

      Wieso ich vorhin auch Huntington als "Prophet" bezeichnete hat simpel damit zu tun, daß seine Feststellung "unausweichlicher Wahrheiten" bezüglich Feindschaften klarerweise auch eine dogmatische Prognose und damit eine Art "Prophetie" ist.

      Und diese Prophetie ist "Dreck". ....... eigentlich sogar genau genommen im allegorischen Sinne nach: Sondermüll.

    • no na (kein Partner)
      30. September 2013 12:40

      "Und diese Prophetie ist "Dreck". ....... eigentlich sogar genau genommen im allegorischen Sinne nach: Sondermüll."

      Erstaunlich, dass "Mentalitäten" trotz allem eine klare Einschätzung der Qualität der eigenen Postings zusammengebracht hat. Dafür ein herzliches Danke!

    • Mentalitäten (kein Partner)
      30. September 2013 14:20

      @ nona

      Die komplette Auslassung von Argumenten und der Missbrauch meines Hinweises in lügnerisch boshafter Verdrehung machen mich mutmassen, ob sie gar so ein "begeisterter" - oder genauer - "be-gespenstischer" Anhänger der Huntington`schen Zentrallüge sind ? .... eher (?)

      Sich selbst das "nona" als doppelte weanerische Verneinung zum Nick zu geben zeugt überdies wie fern sie mental dem richtigen JA sind ........ und, daß solche Seelen, auch wenn sie geistig beinah auf die Wahrheit "gestossen" werden, immer noch den zeitgenössischen Demagogen aufsitzen, die das Lügen so leidenschaftlich mögen, ist kein wirkliches Wunder, sondern der Standard in solchen Lügenverliebtheiten die auch irgendwann alle immer wieder zu völlig überflüssigen Kriegen führten ......

      "nona" ... ich lade sie hiermit ein zumindest einen Versuch zu machen eine nachvollziehbare Kritik zu geben.

      Denn klarerweise ist ihnen klar, daß Anstänkern unter Zivilisierten nicht als Kritik gilt, sondern eben nur als ....... Anstänkern.

      Wenn sie übrigens das von Huntington Zitierte und den Teil seines Zitat lesen, dann werden sie erkennen, daß er ein Stänkerer ist ..... und selbst, wenn wer auf vermeintlich "höchstem Niveau" stänkert, so bleibt er eben doch genau dies: Ein Stänkerer. Huntington ist noch dazu ein sehr gefährlicher Stänkerer, ein extrem gefährlicher .... denn bislang - nach doch einigen Seiten des Buchs - ist er wirklich nur ein Rauchkerzenschwinger, so wie jeder der viel zu wenig über den Islam weiß.

      Und sich auf die betulichen "Hinweise" von Muslimen "verläßt" und dabei überspringt wie FAKTENVERLASSEN das wirklich macht.

      Der größte "Leichenstapel" Ermordeter der Weltgeschichte (mit meist simplen Waffen) hat freilich den ideologischen Unterbau, den auch - bislang sehr deutlich - Huntington zu wissen entweder verdrängt, nie wirklich genau wußte oder "sich bemüssigt fühlte" den Taquia-Meistern seinen Glauben zu schenken - wie ich vermute.

      Der zentrale Aspekt - genau: und den hat auch der Koran - ist schlichtweg die für "Religiöse" höchste Vorstelllung von Verbindung: Sure 8, Vers 17 ......

      Dass Sure 8 zu den historisch letzten Suren zählt - und dies jeder einigermassen wissende Muslim AUCH KLARERWEISE WEISS (den viele lesen als erstes meist noch vor dem Koran eine Sira - also eine Biographie - und können mit diesem Hintergrundwissen auch die Koransuren genau in die zeitlichen Phasen einordnen.

      Dass dies eben eine der letzten "von Allah" kommenden Ayas ist stärkt die Zuversicht von Muslimen, die so glauben......... wollen ....... und zwar auch deswegen, weil diese Aya Teil im Schlußteilbereich einer auf "ekstatisierende Gewaltzunahmebereitschaft" aufbauenden "Gesamtrichtung" ist ........

      Diese "Logik der Gewalt" und die massive Zunahmen räuberischer Aktionen sogar über die arabische Halbinsel hinaus - noch zu irdischen Zeiten Mohammeds - stellen einen weiteren Aspekt dar, welcher auch die "geographische" Komponente mit in das "Drängende" verpackt .......

      So wird schliesslich das Scheitern des ersten Feldzugs gegen Byzanz auch bewußt und unbewußt mit einer Schwäche an Kampfbereitschaft Mohammeds in Verbindung gebracht, weil er diesen Raubzug nicht persönlich anführte ........ und kurz danach starb.

      Das Entgegenreiten zu den "Gescheiterten" von ihrer "Syrienexpedition" wird von Muslimen zumindest als Sühne und Schuldeingeständnis "vor Allah" gewertet ....... auch so wird der frühe Tod Mohammeds zumindest unbewußt gesehen, denn freilich wird über die nach islamer Sicht "Schmach" selten gesprochen, daß Mohammed nicht den Übergang ins Paradies als Schahid "bekommen hat", nach Sure 9, Vers 111 also selbst keiner "der Auserwählten werden durfte" ..... sondern in Aischas Armen gestorben ist.

      Wenn "man" erst mal DEN ZENTRALEN WIRBELPUNKT einer kultischen Ausrichtung "geknackt" hat wird alles weitere meist sehr einfach ...... und übrigens: So sehr schied die erste Koranphase gar nicht von der späteren ...... wenn die "Prophezeiungen" von Überfällen auf die "Schätze" Persiens und (wars Ägypten) ? nicht unterstellte Schwindel gewesen waren -

      Huntington ist diesbezüglich von einer geradezu "verblüffenden" Einfachheit. Er nennt das zentrale Thema auch gleich von Beginn an so ......... wie oft er über die Stelle drübergelesen hat, die ihn klar als schizoid erkennbar macht ?

      Schizoidität ist (übrigens auch als multiples Phänomen) häufig so "plan und platt" erkennbar, daß mich etwa immer wieder Staunen macht, wie "gebildet" Seelen auch sein mögen, daß sie ihre eigenen "Denkkrankheiten" nicht "erkennen" bzw massiv verdrängen .....

      Nun - ich arbeite zumindest an manchen meiner Schwächen ziemlich intensiv .....

      Wer stänkert und nicht kritisiert hat offenbar nicht mal Interesse an den größten Schwächen zu beginnen .....

      Übrigens: Einen der Haupteffekte des Korans ist eine schizoide Spannung in beinah allen muslimischen Seelen, die klarerweise nach der Sunna, dem Prinzip des Naskh folgend hin zur Brutalität an den Kuffars "aufzulösen" ist ..... wo sie in "Ummaunterlegenheitssituationen" jedoch "bravorös" den "Deckel" draufzuhalten wissen unter Zitaten frühester Ayas und Teilzitate zur Sinnentstellung auch späterer Ayas ...... und sehen diese betrügerische Tätigkeit auch nach Koran als ein "Allahgefälliges Tun", der sich im Koran ja selbst als der beste "Listenschmied" nennt.

      Nur den eher "friedlichen" Muslimen ist die "Streckung" der Zeit der Taquia "lieb", weil so durch die "Dawa" (Islame Rückgewinnungsmission) möglichst vielen Kuffar das "Leben gerettet" werden kann ....

      ..........

      Wer wirklich liebt wird nicht versuchen mit - vorhersehbaren Huntingtonschen Methodiken - den Hasskult "dialektisch" zu entwerten - zumal die Dialektik der cleversten Muslime ausgefeilter, wie etwa die aller Sozen ist (denn die sind vergleichsweise primitiv durchschaubar dagegen) - sondern wird, die Ursprünge des Okkulten derart ausgefeilt und präzise historisch und didaktisch klar darlegen, daß dagegen nicht mal die "geschlossensten" Formen scheinbar menschlicher Vernunften anwendbar sind und wenn doch - zum Scheitern verurteilt sind .......

      und

      das Zwingen in die Verunft des Menschlichen so sanft zwingend ist, daß völlig klar wird:

      Wer sich dagegen stemmt ---- betrügt sich selbst ums Menschsein.

    • Mentalitäten (kein Partner)
      30. September 2013 19:47

      Ich hab ein wenig in meinem Text geschmöckert ..... und klar, der braucht Aufbesserung, Klarheit, Tiefe an vielen Stellen wo ich bloß so drübergerattert bin ....., doch Sondermüll ist das gewißt nicht.

      Ist schlichtweg ein Roh-Entwurf .......

  11. Einspruch! (kein Partner)
    30. September 2013 00:22

    "Ein wunderbares Beispiel hat sich jetzt etwa in Polen abgespielt (es zeigt auch, dass Bürgermut nicht nur in den USA zum Erfolg führt): Dort haben gezielte Proteste im Internet und auf sozialen Medien den Konzern C&A in die Knie gezwungen. Es ging um T-Shirts mit dem Abbild des lateinamerikanischen Massenmörders Che Guevara. Das Produkt wurde als Folge von Boykotten schließlich aus allen C&A-Filialen abgezogen."

    Und unsere Stadtsozis, vom unerträglichen Herrn Bürgermasta abwärts, bauen diesem schweinischen Mörder namens Che Guevara Denkmäler. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.

    • Mentalitäten (kein Partner)
      30. September 2013 14:24

      Nachdem seine Mordwut sogar den "Communista" zuviel wurde ..... "emigrierte" die Bestie nach Zentralafrika und suchte dort weiter zu morden ..........

      Der hatte mal Medizin studiert ........

  12. Brigitte Imb
    • Cotopaxi
      29. September 2013 17:20

      Uns bleibt auch nichts erspart.

    • Libertär (kein Partner)
      30. September 2013 06:41

      Ja wirklich schlimm, eine wenigstens halbwegs liberale Partei im Parlament, das stößt den Sozis hier natürlich auf.

    • Sparschwein (kein Partner)
      30. September 2013 08:12

      Zumindest vom Parteiprogramm sind die NEOS sehr wirtschaftsliberal, also genau das, was von vielen hier immer gefordert wird. Über deren Gesellschaftspolitik kann man geteilter Meinung sein, aber was das angeht, ist ja die ÖVP auch schon sehr links.

  13. Undine
    29. September 2013 16:21

    Es könnte doch noch spannend werden heute!

  14. Josef Maierhofer
    29. September 2013 16:18

    Ja, der Österreicher wählt das Übel, nämlich Parteien von Privilegierten für Privilegierte, die hauptsächlich für sich sprechen.

    Ich bin auch der Ansicht, dass man das von innen her angehen müsste, aber das erfordert eben nicht nur Mut, sondern auch viel Zeit, die ganz viele nicht haben und was auch bei mir der Grund war, das mir die ÖVP entglitten ist.

    Durch Wählen kann man auch einen Beitrag leisten. Wenn nämlich die FPÖ bedrohlich, sprich mehrheitsgefährdend zunimmt, dann ist das eine ernste Warnung an die Etablierten.

    @ C&A in Polen

    ... und bei uns wird ihm ein Denkmal gesetzt, ja vom wem denn ? ...

  15. Politicus1
    29. September 2013 16:05

    meine Prognose, 16:00 Uhr:
    SPÖ und ÖVP halten eine Mandatsmehrheit für eine 2er Koalition, obwohl beide Parteien merkbar verlieren.
    Gewinner sind FPÖ deutlich über 20% und Stronach deutlich über 5%
    Grüne gewinnen lang nicht das, was sie erhofft hatten, aber immerhin
    Für die Neos wird es knapp, möglicherweise entsscheiden erst die Wahlkarten
    Bucher hat sehr brav gekämpft - aber vermutlich doch vergeblich.

    • Cotopaxi
      29. September 2013 16:20

      meine Progosse, 16:20 Uhr:
      SPÖVP verlieren klar die Mandatsmehrheit, obwohl beide Parteien sich so merkbar aneinander klammern.
      Gewinner sind FPÖ mit knapp über 20 % und Stronach mit knapp 9 %.
      Und GrünInnen stagnieren und das
      BZÖ schafft knapp den Wiedereinzug in den Nationalrat. ;-)

  16. Brigitte Imb
    29. September 2013 15:33

    In unserer ÖVP dominierenden Gemeinde hat diese ein Minus von 2,2% eingefahren, die SPÖ +0,3%, die GrünInnen leider +3,1%, die FPÖ +4,4%, das BZÖ -5,9%, FRANK 3,9%. Wahlbeteiligung 75,7% , ein Minus von 4,9%.

  17. Amtsbekannt
    29. September 2013 15:29

    Immerhin eine Erneuerungschance für die ÖVP.
    Vielleicht erkennt man, dass es nicht ausreicht den Obmann zu ändern, sondern dass die Politik der VP eine falsche ist.

    Ich hoffe, dass nun ein "starker" Obmann folgt, der eine neue bürgerliche Linie einschlägt...allerdings sehe ich hier im Moment nur die Frau Fekter als Option.

    Anstelle im Mitte-Links-Lager um Stimmen zu werben mit dazugehöriger linkslastiger Politik bleibt doch ein großes bürgerliches Lager mit regelmässiger Mehrheit.

    Also liebe VP-Spitzenfunktionäre.....back to the roots
    Familienpolitik! Wirtschaftspolitik!

    Die VP hatte noch vor einigen Jahren 42% der Stimmen erreicht, man sieht also, das Potenzial ist vorhanden!

  18. GOP
    29. September 2013 15:06

    Während viele Leute gespannt auf die erste Hochrechnung zum NR-Wahlausgang warten, hab ich noch rechtzeitig von meinem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass im Kuvert für die Wahlkarre eine Vielzahl an Papieren mitgesandt wurde und auch im Wahllokal noch mehrere Listen händisch ausgefüllt werden. Ich frage mich, wie es im 21. Jahrhundert mit den vielen elektronischen Möglichkeiten noch so ein anachronistisches Verfahren gibt. Scheinbar gilt auch hier, was ich vor vielen Jahren in England gehört habe: The job hasn't finished until the paperwork is done. Muss dieser Papierkram wirklich sein?

    Interessant ist auch die Information eines Ehepaares, welche sich zwischen zwei Parteien bis zuletzt nicht entscheiden konnte. Daraufhin haben sie sich geeinigt, dass jede Peron eine andere Partei wählt, somit ist doch dem Wählerwillen entsprochen worden.

    Dies erinnert mich an die früheren Volkszählungen, wo anschließend im sog. Finanzausgleich nach Hauptwohnsitz zw. Bund und Ländern die eingenommenen Steuern z.T. aufgeteilt wurden. Ich war immer Ansicht, dass man für die Zweitwohnungsbesitzer eine eigene Gruppe schaffen sollte, da z.B. solche Wiener, welche in NÖ teilweise wohnen, auch dessen Einrichtungen (Infrastruktur usw.) benützen. Da Häupl und Pröll da anderer Meinung sind, habe ich mit meiner Frau einfach die Hauptwohnsitze entsprechend festgelegt, damit beide Bundesländer zum "Kopf"geld kommen.

  19. numerus clausel
    29. September 2013 14:38

    Mit Bauchweh hab ich heut doch der ÖVP meine Stimme gegeben in der Hoffnung, den Schulabbrecher auf den mindestens zweiten Platz zu verweisen.
    Überraschenderweise hab ich von einigen, von denen ich das nie erwartet hätte, das BZÖ gewählt. Eine sehr gute Entscheidung wie ich finde, denn die Hoffnung, dass es vielleicht doch die Variante ÖVP, FPÖ mit dem BZÖ geben könnte, wäre doch ein schönes Ergebnis.
    Amüsiert stelle ich mir darauf schon die Kerzerlträger vor, die damit den CO2-Ausstoss weiter in die Höhe treiben werden. Geht denen dann das eigene Interesses über die Rettung des Klimas? Eine Gegendemonstration gegen diese Verursacher der von ihnen selbst prophezeiten Erwärmung würde mir einen Riesenspaß bereiten....

  20. logiker2
    29. September 2013 12:31

    ist es nicht möglich diesen roten Dreckssender vor ein europäisches Gericht (die eigenen sind zu links verseucht) zu bringen ? Bei den 9 Uhr Nachrichten wurde der Stimmzettel eingeblendet um zu erklären wie er auszufühlen ist, dabei wurde der erklärende "Kugelschreiber" deutlich zum Kreis der SPÖ geführt um dort das Kreuz zu machen.

    • Undine
      29. September 2013 13:18

      @logiker2

      Diese Beobachtung hab' ich gestern auch gemacht! Ich erlaube mir, meinen diesbezüglichen Kommentar (im anderen Strang) zu wiederholen:

      28. September 2013 21:55

      ZIB1, beim ersten Punkt "Countdown zur Wahl" wird ein Stimmzettel zunächst in seiner vollen Größe gezeigt, dann wird die SPÖ-Spalte herangezoomt und der Kugelschreiber verharrt während der an sich völlig überflüssigen, ausführlichen Erklärung, daß man ein Kreuzerl machen muß, die GANZE Zeit auf dem SPÖ-Feld---nicht etwa bei einer x-beliebigen Partei!---nein, nein, die rotgepolten Programmmacher wissen schon in ihrer Hörigkeit, daß man JEDE Gelegenheit, auf die Segnungen der einzig seligmachenden Partei, nämlich der SPÖ aufmerksam zu machen, nützen muß, um nur ja zu suggerieren, WO das Kreuzerl gemacht werden MUSS!-----ein letzter Liebesdienst und Liebesbeweis vor dem großen Tag!

      http://tvthek.orf.at/programs/1203-Zeit-im-Bild/episodes/6795265-Zeit-im-Bild/6795277-Programminfo-zur-Wahl

    • Politicus1
      29. September 2013 13:54

      auch meine Frau hat sich gestern abend schon darüber empört.
      Für sie war es ein Beweis, dass die Roten schon sehr verzweifelt sein müssen ...

      Hinweis:
      heute Wahlsendungen auf Puls4 oder ATV schauen!
      RotTV öffnet schon wieder die SadoMasoStube mit Thurnher!

    • Bussibär
      29. September 2013 15:58

      Im Koalitionsfreien Raum kurz vor der Wahl hätte die VP mit der FP + Stronach die Abschaffung der Zwangsgebühren beschliessen können.
      Aber auch diese Chance hat man verpasst.

      Und somit kann der Kanzler mit seiner medialen Unterstützung weiterregieren............unter den Blinden ist eben der Einäugige König.

    • Observer
      29. September 2013 19:24

      Bussibär:
      Im alten Koalitionsabakommen haben sich beide Parteien verpflichtet, sich nicht gegenseitig zu überstimmen.

  21. Xymmachos
    29. September 2013 11:53

    Katzenjammer nach Kreuzerl bei der ÖVP, lieber Herr Dr. Unterberger? Ist nachvollziehbar...

  22. Amtsbekannt
    29. September 2013 11:16

    27,6%,22,4%,21,2%,17,4%,7,2%

  23. ProConsul
    29. September 2013 11:16

    20 Jahre „Österreich zuerst"

    Österreich leidet immer mehr unter den Folgen der Massenzuwanderung. Parallelgesellschaften und ethnische Ghettos sind entstanden. Längst verwirklichte gesellschaftliche Errungenschaften wie die Frauenrechte werden mit Füßen getreten. Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen, ebenso die Kriminalität. Das Bildungsniveau geht zurück. War es das, was die Linken mit ihrem erbitterten Widerstand gegen das freiheitliche Volksbegehren 1993 erreichen wollten?

    Mit insgesamt zwölf Forderungen wandte sich die FPÖ im Jahr 1993 an die österreichische Bevölkerung. Mit dem Volksbegehren „Österreich zuerst" setzten die Freiheitlichen unter ihrem damaligen Bundesparteiobmann Jörg Haider zentrale Akzente für eine Umkehr in der Zuwanderungspolitik. Was folgte waren Lichtermeere der Betroffenheit, inszeniert von linken Gruppierungen und Staatskünstlern, aufgebauscht von den Medien. Der Druck auf die Bürger, nicht zu unterschreiben, war enorm. Dennoch unterstützten 416.531 Österreicher die zwölf Forderungen zur Verschärfung der Einwanderungspolitik. Die Regierenden haben diese Menschen jedoch zwanzig Jahre lang ignoriert. Die Probleme wurden infolge ihrer Nichtbeachtung immer größer.

    Zum zwanzigjährigen Jubiläum des FPÖ-Volksbegehrens „Österreich zuerst" hat FPÖ-TV eine rund viertelstündige Dokumentation gestaltet, die zeigt, welche Folgen die fortgesetzte Massenzuwanderung in jenen Bereichen der Gesellschaft gehabt hat, für die im Volksbegehren schon damals konkrete Forderungen und Lösungsvorschläge erhoben wurden.

    Die FPÖ, sagt Obmann HC Strache klar, steht auch heute noch hinter den Inhalten des Volksbegehrens und damit an der Seite der Österreicher. Die beiden Generalsekretäre Herbert Kickl und Harald Vilimsky kommen im Film ebenso zu Wort, wie der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer und FPÖ-Ehrenobmann Hilmar Kabas. Die beiden Letztgenannten waren auch 1993 schon in einflussreicher Position für die FPÖ tätig.

    http://www.youtube.com/watch?v=i1mpsnaAL9Y

  24. Wolfgang Bauer
    29. September 2013 10:58

    Ad "...Beispielsweise ist das Verlangen "Verwaltungsreform" noch viel zu diffus und allgemein, um wirksam werden zu können.":

    Um Missverständnisse bei den werten Lesern zu vermeiden:

    http://verwaltungsreform-jetzt.at/forderungen.php ist weiterhin aktiv und hat zur Zeit 18.850 eingetragene Unterstützer. Durch zahlreiche Massenmails, Teilnahme an Veranstaltungen, Podiumsdiskusionen, Referaten bei Parteiverantaltungen haben wir mit dem Hintrgrund der Unterstützerstimmen einiges an Bewusstseinsstand gebracht. Messbar ist das für uns natürlich nicht.
    Jedenfals tun wir das, was gefordert ist: Bürgerdruck erzeugen. Dies mit einem Thema, das nicht so leicht emotinalisirt wie "Che"-Leiberln zu bekämpfen.

    Unsere Forderungen sind keinswegs diffus, sie sind sehr konkret: Die Regierung, wer immer sie stellt, soll unverzüglich ein professonelles Großprojekt unter Verwendung der seitens des "Arbeitskreises Konsolidierung" (= RH, IHS etc.) ausgearbeiteten Maßnahmen beschließen und beauftragen. So, wie es in einem Großuntenehmen gemacht würde.
    Betragsziel für die zu erreichende Jahresersparnis: 6 Mrd. € gegenber derzeit. Terminziel dafür: 2016. Inhalt auch Privilegien und Staatsreform (Konventergebnisse). Die Hauptarbeit bei der Umsetzung haben die gesetzgebenden Körperschaften.
    Zugegeben: Auf eine Aufzählung all der Detailmaßnahmen, wie sie bei RH, Wifo, IHS etc. ohnehin nachlesbar sind, haben wir verzichtet. Das muss schon die Regierung tun.

    Bitte bei Inteesse http://verwaltungsreform-jetzt.at/forderungen.php lesen.

  25. Politicus1
    29. September 2013 10:22

    Noch eine Bitte:
    Bei der heutigen Stimmabgabe sollte man im Hintergrund auch ein bisschen an unseren verehrten Herrn Bundespräsident denken.
    Machen wir es ihm doch nach der Wahl nicht allzu schwer.
    Kreisky hat uns doch verraten, was dann passiert, wenn es für Heinz F. zu schwierig wird ...

  26. Politicus1
    29. September 2013 10:16

    1) ja die Polen und die Amis ...
    die sind halt keine Österreicher - vor allem keine Wiener (genderneutral verwendet).
    Der Wiener schimpft und raunzt - und kauft trotzdem!
    2) Demos und Protestaktionen: da sind sich halt die Bürgerlichen (noch?) viel zu fein. Die Donnerstagdemos gegen SchwarzBlau - sowas macht halt nur der Pöbel. Aber wir im Dirndl und Nadelstreif doch nicht. Beweis: Mariahiferstraße. Da gibt's größte Empörung und Aufruhrstimmung. Und dann - lächerliche Minidemos in der Burggasse, brav am Gehsteig geblieben ...
    3) In rot-gelenkten Medien inserierende Firmen boykottieren: bei den Wiener Gratiszeitungen würde sich ein Boykott vor allem auf Strom, Gas und Wasser konzentrieren müssen...
    Zudem fürchte ich, dass unsere strengen Mafia- und Wettbewerbsschutzparagraphen massive Boykottaufrufe gegen eine Firma oder ein bestimmtes Produkt zivilrechtliche oder sogar strafrechtliche (Nötigung?) Folgen haben könnten.

    Für mich bleibt also heute nur eine Überlegung im Vordergrund:
    ROT und GRÜN in einer Regierung MUSS verhindert werden.
    Wie, das habe ich schon in anderen Beiträgen zu erklären versucht.

  27. Komma
    29. September 2013 10:10

    Ist der Artikel ein Werbeeintrag für den AU-Blog?

    AU´s Denkfehler im Plädoyer für eine plebiszitäre Demokratie: Der Bürger kann nicht souverän sein, wenn der Staat nicht souverän ist. Österreich wird regiert von Brüssel, Brüssel von Washington und Washington von der Wallstreet (Goldman&Sachs).

    Alle wesentlichen Entscheidungen werden von kaum mehr als 400 Entscheidungsträgern getroffen, von denen die wenigsten "demokratisch" gewählt sind (Yehetzkel Dor, Club of Rome). Ministerpräsident Seehofer: Jene die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden, und jene, die entscheiden, sind nicht gewählt".

    Niemand braucht heute seine Stimme abzugeben, er hat ja nie eine gehabt!

    AU hat noch immer nicht begriffen, dass "die Demokratie eine Fehlgeburt der Geschichte" ist (Nicolas Gomez Davila), sie beruht auf der Leugnung des "Lumen fidei" (Franziskus, 2013) und ist daher "satanique de son essence" (de Maistre).

    Hier ein Auszug aus dem Athansius-Boten vom 18. Sept. 2013:

    "Libertinage (Freizügigkeit), der Verlust jedes Maßes für Anstand und das was sich geziemt, Feigheit, Faulheit, Frechheit oder die totale Emanzipation, Pornokratie, die Absturz von oben, rechts und links ins Nichts, also das, wofür die tonangebenden Kreise in der Politik, den Medien, den Gewerkschaften, der Wirtschaft, der Kunst, kurz die ganze sogenannte (Seitenblicke-Gesellschaft) steht, IST KEIN HÖCHSTES GUT, SONDERN DER AUF DAUER UNERTRÄGLICHE ZUSTAND, der sich ohne summum bonum (Gemeinwohl) einstellt, und der, wie schon Platon gelehrt hat, in Tyrannis, Diktatur, also in einer beliebigen Form totalitärer Herrschaft endet...".

    Genau das führt zum dem von AU angesprochenen "steigenden Frustpegel der Menschen", die den Politikern und ihrer Politik nicht mehr trauen (80% lt. Umfragen!) und sich von der Politik verdrossen und angeekelt abwenden.

    Wo das "Lumen fidei" erlischt, führt jeder Weg in die Irre, eben auch das Einbringen
    "in Internet-Foren, in Postings, in Facebook, in Twitter" oder anderen Ventilen der Machtlosen. Bestenfalls kann das zu Symptomkuren führen, im Grundsatz bewirkt es sowenig wie die (natürlich von den Massenmedien und NGO´s gesteuerten) Plebiszite der "direkten Demokratie". Jene, die die Hebeln der Macht besitzen, lassen sie sich nicht leicht aus den Händen nehmen. Sie wehren sich jedenfalls, solange es geht - auch mit den Mitteln des Terrors und der Gewalt.

    • Tullius Augustus
      29. September 2013 10:25

      @ Komma

      Es ist so: Wenn die heutigen Wahlen in der Polit-Realität nur ganz minimale Bedeutung haben bzw. sogar nur symbolische.

      So ist es dennoch eine sichtbare Willenskundgebung durch das Staatsvolk.

      Und so eine Chance sollte man - ja muss man - nützen!!

      2 Vergleiche:

      - Sehen Sie sich den heutigen Iran an: das ist alles andere als eine westeuropäische Demokratie: Dort können die Bürger nicht frei leben, haben nur begrenzte Meinungs- und Demonstrationsfreiheit.

      Und dennoch haben die Bürger Irans die jüngsten Präsidentenwahlen genutzt um den relativ liberalen Rohani zu wählen. Und so wie es aussieht weht doch ein frischer Wind durch den Iran.

      - Schauen Sie in die Vergangenheit, als noch der Kommunismus & eiserne Vorhang in Osteuropa war:

      Da hatten die unterdrückten Bürger im damaligen Ungarn, CSSR, Polen usw. jede - auch noch so kleine - Chance ergriffen um sich zu artikulieren, auch wenn Gefängnis drohte: Sie gündeten Bürgerkommitees, unabhängige Gewerkschaften usw. und unterstützten dann diese.

      Oder sie stimmten mit den Füßen ab indem sie jeden Sonntag die Kirchen bei den Sonntagsgottesdiensten besuchten.

      Diese Menschen ergriffen jeden Strohhalm der Artikulation.

      Deshalb: Heute am Sonntag sollten bitte alle zur Wahlurne gehen und sich für ein zur Verfügung stehendes Angebot entscheiden und gültig wählen!

    • Komma
      29. September 2013 11:03

      @Tulius Augustus

      Die Änderungen im Iran sind nur mittelbar auf die Bürger zurckzuführen, unmittelbar jedoch auf den Druck von außen und die Sanktionen. Dieser Druck geht vor allem auf die Außenpolitik der USA zurück, die wiederum von Israel beherrscht wird (Mearsheimer&Walt).

      Der Zusammenbruch im Osten ist ganz wesentlich durch die Wahl eines Polen zum Papst (Joh. Paul II.) erfolgt, jedenfalls nach Aussagen des ehem. Generalsekretärs der KP der UdSSR, M. Gorbatschow. Dazu kam die Schweratmigkeit des Sowjetblocks beim Wettrüsten.

      Ohne äußere Einflüsse wäre der sehr zu schätzende Widerstand des Volkes nicht zum Tragen gekommen und wohl verpufft.

      Erlauben Sie auch die Frage: War es Ihres Erachtens nicht auch "das Volk", das Hitler an die Macht brachte? Jedenfalls ist die Berufung auf "das Volk" höchst zweischneidig.

    • ProConsul
      29. September 2013 11:49

      Tullius Augustus

      Der Altösterreicher Erik v. Kühnelt-Leddhin, einer der letzten Universalgelehrten unserer Zeit, schrieb in seinem Aufsatz Vor-, Früh-, Alt- und Neoliberalismus:

      "Mit dem Schierlingbecher wurde die Demokratie moralisch zu Grabe getragen und mit der Französischen Revolution feierte sie ihre Wiedergeburt im Schatten des Schafotts. Da Gleichheit die erste Stufe auf dem Wege zur Nämlichkeit darstellt, ging die Demokratie bald Verbindungen mit allerhand identitären Ismen ein oder forderte deren organisches Wachstum: Militarismus, Zentralismus, Nationalismus, Rassismus, Totalitarismus, Sozialismus. Politische Gleichberechtigung erregte das Verlangen nach wirtschaftlicher Gleichstellung und nationaler (ethnischer) oder rassischer (biologischer) Einheitlichkeit. Die allgemeine Wehrdienstpflicht, ein Geschenk der Französischen Revolution, ist natürlich erzdemokratisch, da sie auf dem Prinzip „gleiche Pflichten - gleiche Rechte“ beruht. Die große Tradition des europäischen Rechtswesens steht hingegen nicht im Zeichen der nihilistischen Gleichheit vor dem Gesetz, ihr Motto ist vielmehr Ulpians Suum cuique. Freiheit ist keine Forderung der Demokratie als solcher, die liberal oder auch illiberal sein mag und schließlich nur einen Rahmen darstellt, in den alle möglichen Bilder eingefügt werden können. Was geschieht denn, wenn sechzig Prozent von einem Demagogen faszinierter Staatsbürger eine totalitäre Partei wählen?

      Schon Plato sagte: „Aus keiner anderen Regierungsform als aus der Demokratie entsteht die Tyrannis“ (Plato: Der Staat. VIII), während Aristoteles sich weigerte, über den Konflikt zwischen Demokratie and Tyrannis zu diskutieren, weil dies ja nur ein „Familienzwist“ im Grunde verwandter Regierungsformen sei (Aristoteles, Politik, V, viii, 18.). Samuel Johnson erklärte mit Recht, daß ihm weder das Wahlrecht noch die Mehrheitsherrschaft wichtig wären, sondern lediglich der Habeas Corpus Akt, d. h. der Schutz der persönlichen Freiheit vor der Willkür des Staates.(F. C. Happold: Toward a New Aristocracy. Faber and London 1943, S. 20-21.) Es ist doch nur ein Ammenmärchen, daß die Mehrheit immer für Freiheit einsteht. Vor die Wahl zwischen (angeblicher) „Sicherheit“ und Freiheit gestellt, sind die meisten geneigt, die „Sicherheit“ zu wählen - und somit die Sklaverei. So geschah es in Deutschland 1932–1933. Mehrheiten haben bekanntlich wenig übrig für Minderheiten, besonders nicht für die wenig beliebten. Diese Erkenntnis lag auch James Madisons Äußerung zugrunde, daß das Privateigentum nicht mehr sicher wäre, wenn die Vereinigten Staaten die Demokratie einführen würden. In den Demokratien können die Majoritäten wohlhabende Minderheiten leicht enteignen - entweder direkt oder indirekt durch konfiskatorische Steuern - und sie tun es immer wieder. Es ist immer wieder mit Bleistift und Papier bewiesen worden, daß die allzu hohen Steuersätze „unwirtschaftlich“ sind, aber ihre Verringerung ist in den meisten Demokratien „politisch untragbar“ – und dies obwohl sie das demokratische Gleichheitsprinzip durchlöchern. (Warum soll der eine zwanzig, der andere aber neunzig Prozent seines Einkommens dem Staat überweisen?) Im extremen Fall hören die Reichen auf zu investieren und schaffen so keine neuen Arbeitsstellen oder auch wandern sie ins Ausland ab."

      (Erik von Kuehnelt-Leddhin, "Vor-, Früh-, Alt- und Neoliberalismus")

      http://www.monarchieliga.de/person/kuehnelt-leddihn-erik-von/liberalismus.htm#_ftn9

  28. Wyatt
    29. September 2013 09:13

    ..........C&A in die Knie gezwungen. Es ging um T-Shirts mit dem Abbild des lateinamerikanischen Massenmörders Che Guevara..........
    (- ob so was unsere Politiker echt krazt ? )

    Spielfilm - "SERVUS TV" : Die Reise des jungen Che

    Sonntag | 06.10.13 | 5:45 Uhr
    Spielfilm, USA 2004

    - abgesehen vom tiefverschneiten Februar auf südlicher Breite, ein kein Massenmörder erkennbares Bild vom Kumpel "Che"

  29. Observer
    29. September 2013 08:34

    Vielleicht hilft dieses historische Tondokument "Travnicek und die Wahlen" (4:23 Minuten) von Helmut Qualtinger und Gerhard Bronner, sich von der Wichtigkeit der Wahlen zu überzeugen.
    http://www.youtube.com/watch?v=Id8c7gBIlcI

  30. Tullius Augustus
    29. September 2013 07:25

    F.A.Z.-Artikel vom 28.9.2013 zur österreichischen NR-Wahl:

    Darum geht die Wahl in Österreich

    An diesem Sonntag wählen die Österreicher ein neues Parlament. Die große Koalition ist ihr Lieblingsmodell: Sie bringt üblicherweise Stabilität und Reformstillstand.
    ( von Michaela Seiser)

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/grosse-koalition-darum-geht-die-wahl-in-oesterreich-12591582.html

    " ... Nicht zu übersehen ist jedoch die Unfähigkeit, wichtige Zukunftsthemen in den Griff zu bekommen. Auch verliert das Land schleichend an Wettbewerbsfähigkeit und Standortqualität. Es mangelt an Fachkräften, die Bildungspolitik hat Schwächen. Unternehmen finden im Umfeld niedriger Arbeitslosenquoten kein geeignetes Personal mehr. ...

    ... Das Schulwesen ist eine Art Kolchosensystem: Kein Wettbewerb unter den Lehrern, hoher politischer Einfluss bei der Bestellung der Direktoren und ein bedeutender gewerkschaftlicher Organisationsgrad führen zu einer schlechten Qualität des Bildungsangebots. Peinlicherweise leistet sich Österreich eine der kostspieligsten Schulverwaltungen. Trotzdem kann fast jeder dritte Jugendliche nicht sinnerfassend lesen. ..."

  31. Cotopaxi
  32. socrates
    29. September 2013 04:12

    Entlarvung der Märchen der Pensionsräuber am Beispiel Griechenlands.
    Alle Anleger verdienen prächtig an der Pleite, das Volk soll zahlen. Daher muß die Demokratie neu definiert werden.
    Es gab zahlreiche Demokratien vor dem 19. & 20. Jh, die mit Banksterproblemen fertig werden mußten, eine (Island) hat gerade die Bankster mit demokratischen Mitteln hinausgeworfen, bestraft und sich saniert.
    Es darf nicht sein, daß viele Trillionen Schwarzgeld existieren die keine Steuern zahlen und, wenn sich 2 Manager umbringen, die Millionen Selbstmorde der Ausgeplünderten vergessen werden.
    Russland, wo 1,5 Mio Menschen im liberalen System starben, sei uns Warnung!
    http://www.heise.de/tp/artikel/39/39995/2.html
    Wie in den Wahlabend-Diskussionen zu hören war, sind sich Regierungs- und Oppositionsparteien offenbar in einem Punkt einig, warum mit der Linken kein Staat zu machen sei - nämlich weil man doch kein EU-Land (Griechenland) in die Pleite gehen lassen könne. Insofern drängt sich die Frage auf, welche Interessen insbesondere die als links geltenden Parteien vertreten, die "Griechen", denen man derlei nicht antun will, können es ja kaum sein. Denn wenn der griechische Staat nicht endlich ernsthaft in die Pleite geht, bleiben die Griechen schlicht auf ihren Schulden sitzen, während die Kreditgeber sich freuen können, weil sie notfalls immer wieder von der EU alimentiert werden.

    Würde der griechische Staat hingegen tatsächlich Konkurs anmelden und seine Schulden verleugnen - was übrigens genau der Zustand wäre, in dem sich Griechenland in den letzten 200 Jahren überwiegend befunden hat -, hätten die Gläubiger (einstmals bekannt als der Klassenfeind) das Problem. Das würde dann zwar auch die Griechen selbst treffen, allerdings lässt sich vermuten, dass die griechischen Privatinvestoren, die jetzt noch Staatsanleihen halten, vor allem diejenigen sein werden, die zuvor übermäßig von den Verhältnissen profitiert haben, also vor allem eine Kaste aus korrupten Politikern, Unternehmern und Beamten samt ihren Klienten, deren Interessen folglich auch nicht besonders schützenswert erscheinen.
    Was hingegen die Pensionen angeht, die im Pleitefall gefährdet sein sollen, dürfte davon auszugehen sein, dass in dem in Griechenland so wie überall in Kontinentaleuropa üblichen Umlagesystem, in dem diejenigen, die arbeiten, für diejenigen zahlen, die dies nicht tun (wozu europaweit Zuschüsse aus dem allgemeinen Steuertopf kommen), stabiler aufgestellt wären, wenn die Jugend steuerpflichtige Arbeit fände und nicht zu mehr als der Hälfte auf die Familie oder auf Schwarzarbeit angewiesen wäre. Im Zuge einer Pleite könnten die aktuell teilweise tatsächlich absurd hohen Pensionszusagen, mit denen sich die griechischen Parteien jahrzehntelang ihre Wahlsiege erkauft hatten, ohne verfassungsrechtliche Probleme neu verhandelt werden. Das würde kaum möglich sein, wenn der Staat sich "nur" im Zustand einer permanenten Finanzkrise befände, nicht aber bereit wäre, sein finanzielles Scheitern vollends einzugestehen.
    Das Scheitern der bisherigen "Hilfe" in Zahlen
    Vorerst aber zu den desaströsen Konsequenzen der "Hilfe", die Charles Wyplosz, Ökonomieprofessor in Genf und Direktor des International Centre for Money and Banking Studies, aktuell zusammengefasst hat. Demnach hat sich das Sozialprodukt in den letzten sechs Jahren um 30 Prozent reduziert, was die Arbeitslosenrate auf 27 Prozent und die Jugendarbeitslosigkeit sogar auf 57 Prozent hat ansteigen lassen. Die Staatsverschuldung ist von Ende 2009 bis heute von 130% auf 175 % des BIP angestiegen, während die Bankguthaben seither um 30 Prozent zurückgegangen sind, was sowohl auf Kapitalflucht wie auf den Abbau von Ersparnissen zu Konsumzwecken zurückzuführen ist. Angesichts der extrem miesen Wirtschaftslage werden rekordverdächtige 25% der Kredite der Haushalte nicht mehr bedient, während es bei den Unternehmenskrediten sogar 31% sind.
    Insgesamt belaufen sich die griechischen Staatsschulden mittlerweile auf 320 Milliarden Euro, wovon die europäischen Regierungen und der IWF rund 200 Milliarden beigesteuert bzw. zugesagt haben (176 Mrd. Euro davon wurden bereits ausgezahlt), wozu noch 85 Milliarden an Verpflichtungen gegenüber dem Eurosystem (d.h. der EZB) kommen. Während der überwiegende Teil der zusätzlichen Schulden aus der europäischen "Hilfe" resultiert, waren die tatsächlichen Schuldenstreichungen wesentlich niedriger, wobei der Privatsektor 2012 zwar rund 60 Milliarden hat abschreiben müssen, ein Großteil davon entfiel jedoch auf griechische Banken, die daraufhin rekapitalisiert werden mussten.

  33. plusminus
    29. September 2013 03:40

    Vielen Dank für diese wertvolle Analyse, der ich 100%ig zustimme.

    Wir Bürger sind gefordert, über Wahlen hinaus unseren Parteienstaat zurückzudrängen und es muß den Parteipolitikern endlich klargemacht werden, daß der Artikel 1 unserer Verfassung nicht nur Makulatur ist.

    Wir sind das Volk, das Recht geht von uns aus - das muß sich bis Brüssel herumsprechen, denn von dort droht bereits mehr Bevormundung als im eigenen Land, daher werden Bürgerinitiativen bzw. aktive Bürgerbeteiligungen immer wichtiger, besonders auch länderübergreifend.

    Und mit diesen Erkenntnissen können wir in Österreich selbst unserer linksgestimmten Medienorgel, allen voran den Privilegienrittern am Küniglberg Herr werden.

    Gemeinsam sind wir stark - VIRIBUS UNITIS!

    • Brockhaus
      29. September 2013 08:37

      Treffende Ergänzung zu Dr.Unterberger in der Hoffnung daß sie endlich fruchtet.
      Dafür *****)

      Die Menschen jammern, nörgeln und schimpfen immer nur, aber daß sie selbst zu einer Veränderung beitragen, fällt ihnen nicht ein.

      Durch "Nichtwählen" wird jedenfalls nichts bewirkt.

    • Scipio
      29. September 2013 10:43

      @plusminus

      Das ist glatter Unsinn: "Wir sind das Volk, das Recht geht von uns aus" unter Berufung auf Art. 1 unserer Bundesverfassung.

      Außerdem ist es widersprüchlich: Wer hat denn dem Volk das Recht auf Rechtsetzung eingeräumt? Hat es sich dieses Recht vielleicht widerrechtlich einfach "genommen"? Es usurpiert? Recht kann ja wohl nicht auf widerrechtlicher Grundlage beruhen, oder?

      "Alle Gewalt - also auch die legislative Gewalt -geht von Gott aus", heißt es bei Paulus (Röm 1, 3). Wo sie es nicht tut, gleicht der Staat einer Räuberbande, wie Benedikt XVI. im Deutschen Bundestag deutlich machte.

      Unsere Patentdemokraten begreifen das einfach nicht. Sie sollten Erik Ritter von Kühnelt-Leddihn lesen: "Gleichheit oder Freiheit? Demokratie - ein babylonischer Turmbau" (1985), insbesondere das Kapitel "Ein Dialog über die Demokratie oder die Demokratie vom Mars betrachtet" (S. 208ff). Die ganze Verlogenheit unserer Demokratie wird dort deutlich.

    • brechstange
      29. September 2013 11:22

      Das ist der Grund, dass ich mich beim Team Stronach engagieren. Wir brauchen eine "geistige Revolution" mit mehr Engagement und Eigenverantwortung der Bürger.

    • KÖL
      29. September 2013 11:33

      Scipio und Plusminus

      ein Top 500 Rezensent schreibt auf Amazon über das Buch "Gleichheit oder Freiheit? Demokratie - ein babylonischer Turmbau" von Erik von Kühnelt-Leddhin:

      "Der konservativ-liberale Denker zeigte in diesem Buch, dass die westlichen liberalen Demokratien - nach seiner Ansicht - letztendlich an dem Konflikt zwischen Gleichheit und Freiheit zerbrechen müssen und in totalitäre Demokratien münden werden. KL analysierte mit lupenreiner Logik, dass eine Demokratie immer auf Gleichmacherei ausgerichtet ist. Demokratie diskriminiere Minderheiten, die anders leben möchten, per se, die zufällige Majorität herrsche stets zum Schaden der Minderheiten. Für KL sind Demokratien grundsätzlich freiheitsfeindlich angelegt. Nur durch das Bündnis, welches Liberale und Demokraten im 19. Jahrhundert gegen die Reaktion der Fürsten eingegangen waren, würden unsere westlichen Demokratien innerhalb der Rechts-, Gesellschafts- und Wirtschaftsordnungen über einige liberale Bollwerke verfügen, die den Weg in den gleichmachenden Totalitarismus verlangsamen würden. Demokratie konsequent zu Ende gedacht hieße lt. KL schlimmste Despotie, weil im Namen irgendeiner Mehrheit (50% plus eine Stimme sind auch eine Mehrheit) alle Minderheiten unterdrückt, geknebelt und gewürgt werden können.

      Den Ursprung unserer heutigen 'liberalen Demokratie' verortet KL in der Französischen Revolution, genauso wie er für die romantischen und wissenschaftlichen Formen des Sozialismus bis hin zu Faschismus und Nationalsozialismus in der Französischen Revolution den Geburtshelfer sieht.
      Reichhaltiges historisches Material, welches KL zur Beweisführung dient, zeigt sein immenses Wissen, bezeugt seinen Rang als einen der letzten Universalgelehrten. KL selbst sieht seine Sichtweise in der Tradition einer großen Zahl von Denkern stehen, zu diesen gehören z. B.: John Adams, Henry Adams, James Madison, Herman Melville, Eric Voegelin, Johann Jakob Bachofen, Alexis de Tocqueville, Jacov L. Talmon, Carl J. Burckhardt usw.

      Das Buch ist ein überaus lesenswertes Buch, für alle interessierten Bürger, welche auch die Gefahren sehen, die unseren Gefälligkeitsdemokratien drohen. Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn, der am 31. Juli 100 Jahre alt geworden wäre, er starb am 26. Mai vor zehn Jahren, wurde von André F. Lichtschlag mit Recht zum 100. Geburtstag als ein Denker bezeichnet, dessen Größe wohl erst in einigen Jahren entdeckt und gewürdigt wird."

      Die Schriften von EKL waren für mich prägend und haben dazu geführt, dass ich Monarchist geworden bin.





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