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Spar, das FBI und Rechtsbedrohungs-Behörden

Lesezeit: 3:30

Das Tagebuch ist weder Peter Pilz noch der Falter noch News. Es hält nicht jeden Vorwurf irgendwie automatisch für wahr. Und das ist durchaus ernsthafter gemeint als die häufige süffisante Floskel von der Unschuldsvermutung (die rechtlich übrigens völlig bedeutungslos ist). Aber dennoch kein Zweifel: Der Vorwurf von Spar gegen die Bundeswettbewerbsbehörde und das Bundeskriminalamt ist so gravierend, dass er zum skandalösesten Kriminalfall der österreichischen Behörden werden könnte. Und was die Sache noch bedenklicher macht: Im Grunde wurde ja auch der zugrundeliegende Sachverhalt schon eingestanden.

Die Kriminalbeamten haben bei sogenannten Hausdurchsuchungen laut Spar eine geheime Spionagesoftware des FBI in die Computer der durchsuchten Firma implantiert, die in Österreich nur bei schweren Blutverbrechen und da nur unter genauester Kontrolle von Richtern und Rechtsschutzbeauftragten eingesetzt werden darf. Die schnoddrige Antwort der Behörden, dass das ja nur eine Routinesoftware wäre, macht die Sache noch viel schlimmer: Es ist offenbar schon Routine der Behörden, mit FBI-Technologien in privaten Computern herumzuspionieren. Aber keine der offenbar hundertfach so durchsuchten Firmen hat von solchen seltsamen „Routinen“ gewusst.

Das heißt, die Republik tut das als Routine ab, was man bisher nur bei Geheimdiensten der Großmächte im Kampf gegen Terrorismus eingesetzt geglaubt hat. Zumindest die Computertechniker von Spar, die das entdeckt haben, legen ziemlich schlüssig dar, dass diese Spionageviren auch schweren wirtschaftlichen Schaden im Computersystem anrichten können.

Das alles geschieht wegen der von der Arbeiterkammer seit Jahr und Tag angeheizten Jagd auf vermutete Kartelle, also aauf angebliche Preisabsprachen in Handel und Industrie. Die Arbeiterkammer glaubt ja, dass Preissteigerungen durch Absprachen entstehen. Und nicht primär als Folge von Lohnerhöhungen, Steuern, Rohstoffverknappungen, Energieverteuerungen (derzeit vor allem wegen der hohen Kosten von Alternativenergien), Gelddruckaktionen der Notenbanken und Erhöhungen von Gebühren (nicht nur, aber insbesondere auch im rot-grünen Wien).

Nun, es gab und gibt gewiss da und dort solche Absprachen. Aber die Wirtschaftsgeschichte zeigt, dass jede Absprache, sobald sie wirklich spürbar wurde, in jedem freien Markt am Ende von einzelnen Konkurrenten umgangen wurde, die dann immer anfangen, ihre Produkte billiger anzubieten.

Aber selbst, wenn man an die große Macht von Kartellen und Monopolen glaubt: Gerade die Arbeiterkammer, die das Thema immer so betont und die deswegen die Kartellbehörde vor sich herpeitscht, schweigt völlig, wenn Kartelle und Monopole ihr nahestehen.

Etwa zu den ÖBB. Die ÖBB sind bekanntlich erst dann – da aber gleich dramatisch – billiger geworden, als sie Konkurrenz bekommen haben: durch Billigflieger im Städteverkehr; und durch die private „Westbahn“ auf der Strecke Wien-Salzburg. Aber das kartellartige Monopol ÖBB hat weder die Wettbewerbsbehörde noch die Arbeiterkammer jemals bewegt.

Ebenso ignoriert wird das klassische Kartell namens „Gewerkschaft“. Diese ist ebenfalls ein Zusammenschluss, um Preise (auch Löhne sind ja nichts anderes als Preise) hochzuhalten und höherzutreiben. Zum Schaden all jener, denen dadurch kein Arbeitsplatz mehr angeboten werden kann, weil die Gewerkschaft den Preis zu teuer gemacht hat.

Aber auch wenn man die Frage „Kartell“ in altsozialistischer Weise anders sieht, so sollte doch Einigkeit bestehen: Es darf bei deren Verhinderung niemals zum Einsatz von Waffen kommen, die maximal im Krieg gegen den blutigen Terror legitim sind. Es kann niemals durch Behörden zur Umgehung von Gesetzen und Rechtsschutzbeauftragten kommen. Und es kann niemals zu Fahndungsmethoden kommen, die selbst große Schäden verursachen können.

Es waren aber schon die bisherigen Methoden der Wettbewerbs- und Kriminalbehörden problematisch, Firmen durch die öffentliche Bekanntgabe von Hausdurchsuchungen ohne jede Verurteilung an den Pranger zu stellen. Noch immer sollte in einem Rechtsstaat bis zu einer Verurteilung die Unschuld gelten.

Aber diese Behörden agieren so, dass immer mehr Firmen rasch und schnell freiwillig auf dem Vergleichsweg ein Schutzgeld zahlen, um nicht weiterhin geschäftsschädigend am Pranger stehen zu müssen, wie es Spar nun schon mehrmals passiert ist. Umso erfreulicher und wichtiger ist, dass sich endlich einmal ein Unternehmen gegen angebliche Rechtsschutz-Institutionen wehrt. Die im Grund zu Rechtsbedrohungs-Institutionen zu werden beginnen.

Man kann jetzt nur hoffen, dass objektivere Strafverfolger als die Wiener Staatsanwaltschaft und Oberstaatsanwaltschaft den Fall zur Bearbeitung bekommen. Auf offene Schuldeingeständnisse und Rücktritte im Bundeskriminalamt oder bei der Wettbewerbsbehörde zu hoffen, wäre ohnedies viel zu naiv.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. September 2013 01:06

    OT

    Die heutige Diskussionsrunde zwischen H.C. Strache und J. Bucher war die beste bisher. Man hörte viele überzeugende Argumente und Frau Thurnher wurde endlich ruhiggestellt, weil ihre linksideologische Agitation endlich einmal Pause machen mußte - weiter so!

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2013 22:46

    breaking news!:
    wie ein stets mit Geheimpapieren versorgtes österreichisches Magazin soeben bekanntgab, wurden heute beim FBI zusätzliche Deutsch-Englisch-Übersetzer eingestellt, weil die postings bei einem Diary eines Andrew Undermountain derart umfangreich wurden, dass der bisherige Stab einfach überfordert war.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2013 20:02

    Ein Skandal der Sonderklasse! Hier schädigt und vertreibt man eines der letzten, heimischen, florierenden Wirtschaftsunternehmen auf eine derart kriminelle Art und Weise, die schwerste Zweifel am Rechtsstaat Österreich aufkommen lassen.

    Die Arbeiterkammer ist offensichtlich nicht nur ein williger Helfer, um das Land immer mehr abzusandeln, sondern auch um es von einem Rechtsstaat zu einem LINKSstaat verkommen zu lassen. Deshalb gehört dieser Fall der Wiener Staatsanwaltschaft unbedingt wegen ideologischer Befangenheit entzogen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2013 18:48

    Da lobe ich mir den von Wolfgang Schüssel eingesetzten ersten Leiter der Bundeswettbewerbsbehörde
    -------------------Univ.Prof. DDr. Walter Barfuß---------------------

    Unter seiner Führung wären solche kriminellen Methoden sicher nicht vorgekommen !

  5. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2013 18:17

    Ich gratuliere Herrn Dr. Drexel für die mutige Entscheidung, sich direkt und offen gegen diese Verfolgung zu wehren!!!!

    Ich gratuliere ihm auch zu seiner Entscheidung, kein „Settlement“ zu akzeptieren.
    REWE hat den Schwanz eingezogen, Gerhard Drexel heißt der Sieger!

    Es ist eine ungeheure Schweinerei, alteingesessene und solide geführte österreichische Unternehmen wie die Mafia zu behandeln. Die eingesetzten Methoden sind ungeheuerlich und ohne Augenmaß!!!

    Für die Genossen in der Bundeswettbewerbsbehörde ist der Handel offenbar der Klassenfeind Nummer 1.

    http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/wirtschaft/sn/artikel/spar-chef-erhebt-spionagevorwuerfe-74978/

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2013 18:50

    Mir läuft es bei dieser Meldung kalt über den Rücken. Hatten zu dieser Computermanipulation die Beamten überhaupt eine richterliche Genehmigung?

    Zuerst einmal gehören Herr Drexel und seine Computerspezialisten vor den Vorhang. Dann sollten alle Firmen, welche in der Vergangenheit von Bundeswettbewerbsbehörde und Bundeskriminalamt "besucht" wurden, sofort deren EDV-Systeme überprüfen. Ich wünsche mir, dass im noch vor des zu Ende gehenden Wahlkampfes erste Ergebnisse dieser Verletzungen der Grund- und Freiheitsrechte vorliegen und die derzeit nicht regierenden Parteien daraus Nutzen ziehen.

    Was sagt unserer Grinsekanzlers und den verantwortlichen Ministerien zu diesem Vorfall?

    Last, but not least: bin ich überhaupt noch sicher, dass mein Computer sowie das System von Herrn Unterberger nicht auch schon infiltriert ist?

  7. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2013 19:09

    Zur Ergänzung:

    Die Bundeswettbewerbsbehörde wird zur Zeit von Dr. Thanner geleitet. Er ist ein Schwarzer und aus der Kaderschmiede Strassers. ;-)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    20. September 2013 18:52

    Wenn es stimmt, daß man Spar eine Spionage-Software heimlich untergejubelt hat, was sich hoffentlich dann auch beweisen läßt, so wäre das ein unerhörter Skandal. – So bin ich gespannt, was dabei herauskommt. Wenn dabei die behördliche Allmacht eins auf den Deckel kriegen sollte, freute ich das sehr.

    Was Unterberger aber damit sonst verbindet, ist wieder nur Ideologie.

    Ich versuche mir vorzustellen, wie Lebensmittelkonzerne – Händler untereinander und Hersteller – dabei vorgehen, wenn sie „Preisabsprachen“ machen. Kommen die Vorstände da alle zusammen? Oder korrespondieren sie – und hinterlassen somit Spuren? Oder delegieren sie das an Untergebene – und machen sich damit erpreßbar? Oder sind das Vier-Augen-Gespräche – und man hofft, daß die nicht dabei Gewesenen die getroffenen Abmachungen glauben? – Also, ich kann mir das doch nicht recht vorstellen. Überhaupt, wo das ja ein schweres Delikt wäre, das dem Unternehmen viel Geld und dem Manager den guten Ruf und den Job kosten würde.

    Was ich mir vorstellen kann: daß man systematisch bei der Konkurrenz Testkäufe oder Beobachtungen macht. Das ist offenbar erlaubt, kostet fast nichts und basiert auf realen Preisen und nicht irgendwelchen Absichtserklärungen.

    Ich bekomme mindestens ein- bis zweimal wöchentlich Preisinfos von den diversen Supermärkten. Immer mit wechselnden Aktionen. Hier stecken ausgefeilte Strategien dahinter, die man in der von den Behörden (und manchem Diskutanten) unterstellten Weise kaum aushecken könnte.

    Seine Exegese, daß gewerkschaftliche Lohnverhandlungen auch „Preisabsprachen“ seien, ist vielleicht ein lustiger Geck, aber er übersieht, daß hier eine berechtigte Kollektivvertrags-Absprache mit den Arbeitgebern wohl nötig ist. Ein einzelner Arbeiter kann nicht der überlegenen Verhandlungsposition des Unternehmens gegenüber treten. Ich denke, das ist längst abgehandelt. Auf Seiten der Unternehmen sitzen ja auch keine Pfarrerstöchter, die ihre Unschuld noch nicht verloren haben, sondern Leute mit Verstand und hinreichender Macht, solche „Absprachen“ in vernünftigen Rahmen zu halten.

    Das Ferscherl, daß die Gewerkschaften sich nur um die in Arbeit befindlichen Menschen, nicht aber um jene kümmern, die eine suchen, weil sie arbeitslos wurden oder noch gar nicht in das Arbeitsleben eingetreten sind, hat mit dem Thema der amtlichen Ausspähung nichts zu tun. Das mag stimmen, oder auch nicht. Aber auch hier scheint dieser Eindruck wesentlich von anderen Parametern beeinflußt zu sein: der durch die Banken- und Finanzkrise ausgelösten wirtschaftlichen Depression. Oder meint Unterberger, daß all jene, die mit ihrem gegenwärtigen Einkommen gerade eben auskommen, dieses um x Prozent reduzieren sollten, damit – angeblich – wieder „konkurrenzfähige“ Arbeits-„preise“ hier herrschen, und so die Arbeitslosen einen Job bekommen? – Tolle Ideen.

    Aber wir leben in Mitteleuropa und nicht in Hinterindien oder Botswana im Busch.

alle Kommentare

  1. Jannika (kein Partner)
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  5. Peter (kein Partner)
    22. September 2013 11:00

    Wer oder was Kartell ist bestimmt die BWB. Der Einzelhandel gehört offenbar dazu. ÖBB, ÖGB natürlich nicht. Die Energieanbieter offensichtlich auch nicht. Kleine Anekdote: dass beim Anbieterwechsel Unmengen gespart werden kann wird ja pausenlos von sämtlichen Konsumentenschützern getrommelt. Auch wenn natürlich klar ist, dass in einem vom Staat dominierten und kontrollierten Bereich sicher nie so etwas wie Wettbewerb entstehen kann und das ganze ziemlich teure Dauerwahlpropaganda ist, habe ich mir das trotzdem einmal genauer angesehen. Da ich Wienstrom Kunde bin, aber in NÖ wohne, habe ich naheliegenderweise auch bei dem niederösterreichischen Anbieter EVN nachgefragt und die erstaunliche Auskunft bekommen, dass man in dem von Wienstrom versorgen Gebieten die Versorgung nicht übernehmen kann. Angeblich ist das auch umgekehrt so. Selbstverständlich sollte sich ein Lieferant seine Kunden aussuchen dürfen, allerdings bei defacto Monopolisten wäre das zumindest untersuchenswert. Jedenfalls eine sehr interessante Auslegung von Wettbewerb, den EVN da hat. Bin nur froh, dass ich dereinst den Ratschlag eines Anlageberaters deren Aktien zu kaufen nicht befolgt habe. Ein Unternehmen, dass an der Ausweitung seines Geschäfts so wenig Interesse zeigt, kann keine rosige Zukunft haben. Die spätere Entwicklung der Aktie hat das übrigens bestätigt.

  6. Tik Tak (kein Partner)
    22. September 2013 10:27

    Das eingesetzte/gefundene Programm ist ein handelsübliches Werkzeug und nennt sich "osTriage".
    Das ist ein Analysetool welches ein aktives Windows Environment analysiert, Zugriffe auf Datenbestände, Netzwerkzugriffe und den Aufruf von Autorisierungsfunktionen dokumentiert.
    Damit kann man ein laufendes System wunderbar ausspionieren und Zugriffsdaten sammeln.
    Das ist, im Gegensatz zu den Behauptungen der Behörden auch kein Programm, welches für die Analyse der Datenbestände der Festplatten verwendbar ist - gerade diese Funktion fehlt in der Version 1.0, sondern sehr wohl ein aktives Spionagetool.

    Die Lügen der ertappten Behörde und die hier und anderswo von unbedarften Postern und Kommentatoren geführten Diskussionen sind daher einfach nur peinlich.
    Speziell den "aufgeregten" Hühnern hier und anderswo würde ein wenig Recherche und/oder Fachbildung ganz gut tun.

    Spar hat mit seinen Behauptungen leider Recht, das ist, soferne keine richterlicher Beschluß vorliegt, einfach nur ein ungeheuerlicher Anschlag auf die IT des Unternehmens.
    Und dafür muß es auch rechtliche Konsequenzen gegen den Angreifer geben.

  7. Segestes (kein Partner)
    21. September 2013 12:12

    "Aber die Wirtschaftsgeschichte zeigt, dass jede Absprache, sobald sie wirklich spürbar wurde, in jedem freien Markt am Ende von einzelnen Konkurrenten umgangen wurde, die dann immer anfangen, ihre Produkte billiger anzubieten."

    Und wieso hat Ihre famose Theorie von der angeblich selbstreinigenden Kraft des freien Marktes beispielsweise bei der bewusst beschnittenen Lebensdauer (geplante Obsoleszenz) von Glühbirnen nicht funktioniert?

    Ganz davon abgesehen, dass illegale Absprachen, auch wenn sie nur wenige Jahre funktionieren, einen spürbaren Schaden für die Volkswirtschaft verursachen können, solange die beteiligten Unternehmen über eine entsprechende Marktmacht verfügen (was meist der Fall ist).

  8. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    20. September 2013 23:45

    Faktum ist, daß viele österr. Politiker von Jahr zu Jahr immer krimineller werden. Aus fast allen Parteien.
    Nur als Beispiel: Spindelegger sagt, er hat in der ÖVP die korrupte Parteienfinanzierung abgedreht. Und was macht er ? Er schaut weg und sagt sinngemäß, das geht nicht so weiter, das müßt ihr geschickter machen.
    Dann werden die kriminellen Machenschaften nur etwas mehr verschleiert und so weiter gemacht wie zuvor.

    Die haben alle überhaupt kein Rechtsbewußtsein mehr. Das kriminelle Handeln ist bei denen schon internalisiert, in Fleisch und Blut übergegangen. Das ist der wirklich äußerst bedenkliche Realzustand der ö Politiker.

    Aber das ist erst der Anfang.
    Es geht weiter mit einigen Sektionschefs in den Ministerien, mit einigen Landeshauptleuten. Einigen Polizeikapos. Vielen Beamten und Polizisten.
    Bis hin zu den Finanzern und Bürgermeistern.

    Die betrügen und belügen die Leute und schmarotzen, nur damit sie weiter auf unsere Kosten prächtig leben können, ohne richtige Arbeit, ohne etwas wirklich zu leisten.

  9. Gennadi (kein Partner)
    20. September 2013 21:03

    USA-bashing ist in. Der unsägliche Präsident Obama fordert es ja regelrecht heraus. Aber nicht überall ist USA drin.

    Die besagte Software wurde, anderen Unkenrufen zum Trotz, in good old Germany entwickelt und wird dort seit längerem eingesetzt. Nichts mit FBI, diese Behörde hat übrigens ganz andere Aufgabenbereiche.

  10. Mentalitäten (kein Partner)
    20. September 2013 20:23

    Prinzipielles zum
    Adlerkult
    und
    wer nicht nach dem wirklichen Gott Ausschau hält sucht sich - zumindest unterbewußt - falsche ...... und das kann auch das Vergötzen eines Tiers sein.

    Wenige unter den Tieren sind so sehr "Überwachungswesen" wie Adler. Wenige Seelen identifizieren sich so sehr mit ihren "Wappentiere" wie genau solche die schliesslich auch in die Positionen "hineinschlittern" in welchen sie "Überwacher" sein können.
    Und während "normalsterbliche" Österreicher das "Hoheitszeichen" etwa auf ihren Bootsflaggen nicht zeigen dürfen - was ich nicht als Nachteil empfinde - bleibt dies einzig solchen "vorbehalten", die Schiffe im bundesbehördlichen "Einsatz" steuern.

    Das große "Schweigen" um meinen Vorschlag (in Zusammenhang mit den "Melk-Wilderergeschenissen") dass Exekutive im Dienst mit multifunktionalen Faustfeuerwaffen ausgestattet sein sollen, die auch Gummikugel"Schrot" verschiessen können zeigt sehr deutlich wie im Prinzip "tötlich konditioniert" adlerkultische Gesinnung ist.
    So siehts etwa aus, daß alles "was nicht auf Kill" paßt gar nicht erst weitergedacht wird .....
    Würden die Beamten dafür gesorgt haben, daß ihre Waffen auch Gummiwirkungsgeschosse verschiessen könnten würden vermutlich alle noch am Leben sein ......

    Wieso "kratzt" der Unterberger Text so am Untberbewußtsein ?
    Nun klar, weil zum Adlerkult nach dem Überwacherkult der nächste der Tötungskult ist ..... und dies sogar der Zielkult des Adlerkults ist.

    .........etwas was durch die Jahrtausende hindurch Adlerkultlern auch immer wieder "gelang" ...... heute etwas versteckter durch die innerstaatliche Provokation die künstlch geschaffen wurde durch von Ausswärts hereingeholte massive Verfassungsfeinde, was schliesslich wieder zu den angesteuerten Konfliktpotential führt während welchen Adlerkultlern der Gebrauch tötlicher Waffen als "Primärzielerfüllung" "völlig gerechtfertigt" durchführen "dürfen" .......

    Adlerkultler sind eben auch immense Heuchler.
    Und feige dazu ...... völlig klar: Heuchler und Mut, das sind zwei Geisteshaltungen die einander fast völlig ausschliessen.

    Und klar: Adlerkultler wären keine Adlerkulter und damit keine Heuchler wenn sich solche nicht VOR SICH SELBST EINE ART "MUT" ERFINDEN WÜRDEN AN WELCHER SIE SICH SELBST FÜR MUTIG HALTEN.

    Teil 2: "Die Opfertiere".

    Was schafft "adlerkultische Obrigkeit", dort wo nicht erkannt: Zunächst sicher genau das Unfreiheit und die Lähmungen die durch einen unterbewußten Fragenreflex entstehen der in diese Richtung geht: Darf ich denn das überhaupt ?
    Die Frage ist ALSO ZUNÄCHST NICHT: Wie ist das in einem Wertekodex von GUT und BÖSE einzuordnen ? .... nein, sondern in: "Wie paßt das UNTER die adlerkultischen Vorgaben ?

    Zu einem Teil schafft dieser Druck durch Adlerkultler auch ein Auflehnungspotential, daß wirkliche kriminell ist, etwa als amokhafte Kurzschlußhandlung oder massiven Versuchen den Erpressungsversuchen durch Adlerkultlern auszuweichen (plakativ: Steuerflucht) .......
    Der wirklich sinnvolle Weg ist klarerweise den Tiervergötzungskult abzuschaffen und zwar ohne in eine weitere Tiervergötzung zu schlittern .....

    ... oder das was als Nicht-Tiervergötzungskult gemeint wird, wie das viele Adlerkultler beim Islam meinen.

    Im Grunde ist der "Islam" der "höher fliegende Adler" ..... und Seelen die sonst wenig bezüglich des Islams erschüttert (Selbstbetrugsreaktion: Das ist nicht der Islam! kommt von solchen standardmässig) sind von wenigem mehr erschüttert als von der Information, daß Mohammed auf seiner Kriegsflagge einen Raubvogel zeigen liess ........

    (Ja VOR dem "islamen Bildersturm" war das Zeigen dieser Tiersymbolik DURCH DEN "PROPHETEN" SELBST gängige Praxis. Und die "moderne islame Kriegsflagge" ist nicht wie die Kriegsflagge Mohammeds gewesen. Die Hinweise IN ISLAMEN SCHRIFTEN DIESBEZÜGLICH SIND MASSIV UND KLAR.)

    Die Affinitäten zeitgenössischer EUROPÄISCHER Adlerkultler mit "nah- und fernöstliche, afrikanischen, etc...." Greifvogelkultlern, die meist Muslime sind, kommen also nicht "zufällig" - genausowenig wie die Verdrängungen europäischer Adlerkultler massiv sind SICH NICHT GENAU MIT DEM ISLAM BEFASSEN ZU WOLLEN.

    Denn TÄTEN SIE DIES ...... sie würden in die Längen ihrer eigenen Schatten blicken.

    Teil 3: Wer die Adler "reitet" ......

    Nun - wer einigermassen MENSCHLICH denken kann wird einfach erkennen können, welche kultische Herkunft das Matthäusevangelium hat und wieso just unter diesem der Koran "aufkommen konnte".......

    Etwas verstrickter sind - doch mir häufig zunehmend einfach erkennbar - sind die adlerkultischen Infiltrationen in weiteren Schriftstellen und auch die Attacken gegen das Menschenschriftstück des Johanaan, eine Seele die Mensch ist wie wenige zuvor....

    So ganz anders der "Adlerkulter" besorgt um seine Egozentristik .... und wenn nun der Herr der Adler zum Absturz gebracht wurde und zu gehen lernen muß .... so haben die Herzen ihren Führer verloren und sie blicken in ihr Oben ins Nichts ......

    Teil 4:

    Der Adlerkult ist ein - und wie könnte dies anders sein ? - TODESKULT.

    Der Lebenskult - Heilung und Wiedererweckung - ist was Adlerkultler zutiefst HASSSSSEN .........
    denn klar: Die Botschaft des EWIGEN macht deutlich: Ihr werdet mit jenen, die eure Bosheit spürten wieder zusammenkommen müssen ....

    ... und ihr werdet sie lieben ...... "müssen".

    Wirklich gewonnen werdet ihr jedoch haben: Wenn in euch die Herzen danach verlangen diesen Seelen Friede durch Liebe bringen zu können .......

    Wie weit ihr - die ihr euch hievon angesprochen fühlt - davon weg seid .... ... wollt ihr wissen .......?

    Ihr wollt nicht wirklich lieben ......und dies wird euch selten deutlicher als durch den Umstand wie schwer euch etwa fällt zu sagen: "Ich liebe dich" ..... weil ihr im Grunde wißt ..... ihr denkt das "d" sowieso immer weg und "wieso sollt ihr dann sagen, was "euch in euch hinein" sowieso klar ist."

    Die Gefangenen ihrer lügensüchtigen Seelen ......

    Ich freu mich schon drauf euch wirkungsvoll "Flügel, Hakenschnäbel und Krallen" zu wandeln in eine menschliche und menschlich bleibende Metamorphose .... ..... und noch mehr freue ich mich, wenn ihr damit selbst beginnt.

    Denn auch, wenn Schmerz Gutes bringen kann ...... wer würde wem Schmerz wünschen, der diesen Gemütsgewinn auch durch Lieben bewirken kann.

    Teil 5:

    Das Reich des Ewigen beginnt Zug um Zug eilender zu wachsen auf diesem Planeten

    .......

    Und das Ende des Adlerkults wird sicher unablässige Freudenfeiern mit sich bringen ...

  11. Francois Villon (kein Partner)
    20. September 2013 18:52

    Wenn es stimmt, daß man Spar eine Spionage-Software heimlich untergejubelt hat, was sich hoffentlich dann auch beweisen läßt, so wäre das ein unerhörter Skandal. – So bin ich gespannt, was dabei herauskommt. Wenn dabei die behördliche Allmacht eins auf den Deckel kriegen sollte, freute ich das sehr.

    Was Unterberger aber damit sonst verbindet, ist wieder nur Ideologie.

    Ich versuche mir vorzustellen, wie Lebensmittelkonzerne – Händler untereinander und Hersteller – dabei vorgehen, wenn sie „Preisabsprachen“ machen. Kommen die Vorstände da alle zusammen? Oder korrespondieren sie – und hinterlassen somit Spuren? Oder delegieren sie das an Untergebene – und machen sich damit erpreßbar? Oder sind das Vier-Augen-Gespräche – und man hofft, daß die nicht dabei Gewesenen die getroffenen Abmachungen glauben? – Also, ich kann mir das doch nicht recht vorstellen. Überhaupt, wo das ja ein schweres Delikt wäre, das dem Unternehmen viel Geld und dem Manager den guten Ruf und den Job kosten würde.

    Was ich mir vorstellen kann: daß man systematisch bei der Konkurrenz Testkäufe oder Beobachtungen macht. Das ist offenbar erlaubt, kostet fast nichts und basiert auf realen Preisen und nicht irgendwelchen Absichtserklärungen.

    Ich bekomme mindestens ein- bis zweimal wöchentlich Preisinfos von den diversen Supermärkten. Immer mit wechselnden Aktionen. Hier stecken ausgefeilte Strategien dahinter, die man in der von den Behörden (und manchem Diskutanten) unterstellten Weise kaum aushecken könnte.

    Seine Exegese, daß gewerkschaftliche Lohnverhandlungen auch „Preisabsprachen“ seien, ist vielleicht ein lustiger Geck, aber er übersieht, daß hier eine berechtigte Kollektivvertrags-Absprache mit den Arbeitgebern wohl nötig ist. Ein einzelner Arbeiter kann nicht der überlegenen Verhandlungsposition des Unternehmens gegenüber treten. Ich denke, das ist längst abgehandelt. Auf Seiten der Unternehmen sitzen ja auch keine Pfarrerstöchter, die ihre Unschuld noch nicht verloren haben, sondern Leute mit Verstand und hinreichender Macht, solche „Absprachen“ in vernünftigen Rahmen zu halten.

    Das Ferscherl, daß die Gewerkschaften sich nur um die in Arbeit befindlichen Menschen, nicht aber um jene kümmern, die eine suchen, weil sie arbeitslos wurden oder noch gar nicht in das Arbeitsleben eingetreten sind, hat mit dem Thema der amtlichen Ausspähung nichts zu tun. Das mag stimmen, oder auch nicht. Aber auch hier scheint dieser Eindruck wesentlich von anderen Parametern beeinflußt zu sein: der durch die Banken- und Finanzkrise ausgelösten wirtschaftlichen Depression. Oder meint Unterberger, daß all jene, die mit ihrem gegenwärtigen Einkommen gerade eben auskommen, dieses um x Prozent reduzieren sollten, damit – angeblich – wieder „konkurrenzfähige“ Arbeits-„preise“ hier herrschen, und so die Arbeitslosen einen Job bekommen? – Tolle Ideen.

    Aber wir leben in Mitteleuropa und nicht in Hinterindien oder Botswana im Busch.

    • Einspruch! (kein Partner)
      20. September 2013 22:18

      Das übliche sinnfreie linxideologisch durchtränkte Geschwurbel. Der einzige Gag ist die Verwendung des Worten "Geck" - nein, nicht für sich selbst, soweit reicht die Selbsterkenntnis nicht.

  12. Torres (kein Partner)
    20. September 2013 17:53

    Vielleicht erklärt mir der Herr Unterberger, wieso die genau gleichen Produkte (vornehmich Lebensmittel) erstens in Österreich um 20, ja oft 30% teurer sind als in Deutschland - sogar innerhalb desselben Konzerns (etwa Lidl, Aldi/Hofer, REWE/Billa), und zweitens warum viele Produkte (Milch, Butter, Topfen, Getränke Kosmetika usw.) auf den Cent genausoviel kosten, egal ob bei Billa, Hofer, Spar oder Lidl, die ja wohl gänzlich verschiedene Kalkulationen haben müssten? Natürlich durch Preisabsprachen, da gibt es ja wohl keinen Zweifel. Umso mehr, als im Falle von Preiserhöhungen diese ebenfalls in all diesen Ketten genau am selben Tag und um genau den gleichen Betrag erfolgen. Ohne Absprache wäre das wohl undenkbar. "Die Arbeiterkammer glaubt ja, dass Preissteigerungen durch Absprachen entstehen" - ja natürlich da hat sie wohl absolut recht. Und die Wettbewerbsbehörde agiert hier viel zu lasch, eigentlich überhaupt nicht. Mein Mitleid mit Spar hält sich in sehr engen Grenzen.

  13. Das kleine Mäxchen
    20. September 2013 11:28

    Ohne den Sachverhalt näher zu kennen halte ich das für ein blendendes Beispiel für:
    was machbar ist, wird von irgend jemandem auch genutzt. Rechtens oder unrechtens.

  14. plusminus
    20. September 2013 01:06

    OT

    Die heutige Diskussionsrunde zwischen H.C. Strache und J. Bucher war die beste bisher. Man hörte viele überzeugende Argumente und Frau Thurnher wurde endlich ruhiggestellt, weil ihre linksideologische Agitation endlich einmal Pause machen mußte - weiter so!

    • Brockhaus
      20. September 2013 07:44

      Sie "sprechen" mir aus der Seele. Daher ******)

    • schreyvogel
      20. September 2013 13:24

      Statt die Teilnehmer diskutieren zu lassen, mutieren diese Gespräche immer mehr zu Streitgesprächen zwischen den prinzipiell linken ORF-Moderatoren und den eingeladenen Diskutanten, soweit diese nichtlinx sind.

  15. A.K.
    19. September 2013 23:04

    In Dr. Unterbergers „Spar, das FBI und Rechtsbedrohungs-Behörden“ habe ich heute erstmals folgendes im Klartext gelesen:
    „Die Kriminalbeamten haben bei sogenannten Hausdurchsuchungen laut Spar eine geheime Spionagesoftware des FBI in die Computer der durchsuchten Firma implantiert, die in Österreich nur bei schweren Blutverbrechen und da nur unter genauester Kontrolle von Richtern und Rechtsschutzbeauftragten eingesetzt werden darf.“
    Hingegen habe ich den heutigen ORF-Meldungen nur von Vorwürfen von Seiten von „Spar“, aber keine Details gehört.
    Wenn die Information von Dr. Unterberger bzw. die Vorwürfe von „Spar“ bzw. der „Spionagesoftware des FBI“ tatsächlich stimmen, dann handelt es sich um einen riesigen Skandal. Der „Unterbergersche“ Schlußsatz „...Man kann jetzt nur hoffen, dass objektivere Strafverfolger als die Wiener Staatsanwaltschaft und Oberstaatsanwaltschaft den Fall zur Bearbeitung bekommen.“ setzt dauzu dem Ganzen noch die Krone auf.

  16. Politicus1
    19. September 2013 22:46

    breaking news!:
    wie ein stets mit Geheimpapieren versorgtes österreichisches Magazin soeben bekanntgab, wurden heute beim FBI zusätzliche Deutsch-Englisch-Übersetzer eingestellt, weil die postings bei einem Diary eines Andrew Undermountain derart umfangreich wurden, dass der bisherige Stab einfach überfordert war.

  17. plusminus
    19. September 2013 20:02

    Ein Skandal der Sonderklasse! Hier schädigt und vertreibt man eines der letzten, heimischen, florierenden Wirtschaftsunternehmen auf eine derart kriminelle Art und Weise, die schwerste Zweifel am Rechtsstaat Österreich aufkommen lassen.

    Die Arbeiterkammer ist offensichtlich nicht nur ein williger Helfer, um das Land immer mehr abzusandeln, sondern auch um es von einem Rechtsstaat zu einem LINKSstaat verkommen zu lassen. Deshalb gehört dieser Fall der Wiener Staatsanwaltschaft unbedingt wegen ideologischer Befangenheit entzogen!

  18. Tullius Augustus
    19. September 2013 19:51

    Wirtschaftsstandort Österreich??

    Das was da offenbar seitens der Behörden gelaufen ist, ist die allergrößte Anti-Werbekampagne für die Ansiedlung von ausländischen Firmen in Österreich.

    • F.V. (kein Partner)
      20. September 2013 18:10

      Tullius Augustus,

      solange es in Österreich was zu holen gibt, werden auch ausländische Firmen hierher kommen.

      Und wenn nicht, so gibt dies etwas mehr Raum für österreichische. Wäre das so schlecht?

  19. terbuan
    19. September 2013 19:51

    O.T. Waffenbesitz

    Jetzt geht es los, was die Thurnher vergeblich versucht hat, der ORF steigt voll in das Thema ein (ZIB1):
    Nach einer ominösen "Studie"sterben in Österreich 3mal so viele Menschen an Schussverletzungen wie in Deutschland, in beiden Ländern besitzt ca. ein Drittel der Bevölkerung Schusswaffen.
    Das muss sich ändern!

    • plusminus
      19. September 2013 20:12

      Na, klar - das war zu erwarten, noch dazu im Vorwahlkampf.

      Dann muß man aber gleich auch Messer verbieten, denn wie eine Gerichtspsychologin vor kurzem in genau diesem ÖRF erklärte, werden die meisten Gewalt- bzw. Tötungsdelikte mit Messern verübt.

      PS.: Übrigens, wie diese Statistik in der Schweiz mit dem dortigen Waffenbesitz aussieht, wurde tunlichst verschwiegen. Das wäre nämlich sicher interessant!

    • Cotopaxi
      20. September 2013 15:32

      Ist es nicht so, dass vor allem der illegale Schusswaffenbesitz und deren Gebrauch durch Asylwerber und sonstige Ausländer (ich denke hier an Vorfälle mit Tschetschenen), die Statistiken auf dem Rücken der Österreicher verfälschen? ;-)

    • Peter (kein Partner)
      22. September 2013 11:24

      Hauptsache die Bevölkerung wird entwaffnet, damit die zu erwartenden Unruhen leichter niedergeschlagen werden können.

  20. Josef Maierhofer
    19. September 2013 19:29

    Für mich der Beweis, dass es bei der Arbeiterkammer um eine kriminelle Vereinigung unter sozialem Deckmantel gibt und ich vermute eine Partei dahinter.

    Das, was da geschehen ist, sollte zu mehreren Konsequenzen führen:
    1 zur Verfolgung der Straftat und der Täter und ihrer Hintermänner
    2 zur Rücknahme der Kammern aus der Verfassung, sie sollen sich durch Mitgliedsgebühren für Leistungen ernähren.
    3 Zur Verpflichtung der Parteien zu Gesetzestreue und ebenso der Vorfeldorganisationen.

    Eine Schande, dass man das in Österreich sagen muss.

    Ein Grund dafür ist, dass die Wähler immer wieder ideologisch wählen, statt zu reagieren. Jetzt sitzen sie da mit den ganzen Linksgesetzen, mit den Sozial-, P.C. und Sinnlosschulden und zahlen für Generationen schwer, statt zu leben.
    http://www.staatsschulden.at Diese werden nach den Wahlen explodieren.

    Nicht zuletzt auch wegen Korruption, Gesetzesübertretung und krimineller Handlungen durch offizielle Organe.

    Klopfen wir diesen 'Leuten' auf die Finger und schicken wir sie weg von der Macht.

    So geht es nicht weiter. SPAR bringt es an die Öffentlichkeit, jeder, dem solcherart übel mitgespielt wird, sollte das tun. Bloß in welche Öffentlichkeit kann man es bringen ? Medien schweigen dazu.

    Österreich ist eine Skandalrepublik geworden, 'abgesandelt' ist schon das richtige Wort.

    Immer wieder stehen die Linken dahinter, die die am lautesten gegen kleine Täter im Verhältnis zu ihren Taten schreien. Immer wieder die SPÖ.

    Nein, darauf nicht zu reagieren, ist reiner Selbstmord.

    • Mentalitäten (kein Partner)
      20. September 2013 21:39

      Ich rief mal bei der AK in Linz an um einige Infos zu bekommen. Zuerst war er ideologisch auskunftsbereit (so irgendwie "automatisch" sicher, dass da keiner anruft der Nicht-Sozialist ist), wie ich deutlich machte, daß ich klarsinnig denken kann legte der sofort den Schalter um und versucht MICH ZU BELÜGEN .......

      Zum Wort "klarsinnig": Mann - und sowas gilt auch für sozialistische Männer - sollte sich mal deutlich machen, dass kein Kult weltweit in so kurzer Zeit soviel gemordet hat wie Seelen unter der sozialistischen Ideologie ....... hunderte Millionen.

      Würde der Mann übrigens SozialDEMOKRAT gewesen sein er würde mir korrekt Auskunft gegeben haben ......

  21. Cotopaxi
    19. September 2013 19:09

    Zur Ergänzung:

    Die Bundeswettbewerbsbehörde wird zur Zeit von Dr. Thanner geleitet. Er ist ein Schwarzer und aus der Kaderschmiede Strassers. ;-)

  22. Observer
    19. September 2013 18:50

    Mir läuft es bei dieser Meldung kalt über den Rücken. Hatten zu dieser Computermanipulation die Beamten überhaupt eine richterliche Genehmigung?

    Zuerst einmal gehören Herr Drexel und seine Computerspezialisten vor den Vorhang. Dann sollten alle Firmen, welche in der Vergangenheit von Bundeswettbewerbsbehörde und Bundeskriminalamt "besucht" wurden, sofort deren EDV-Systeme überprüfen. Ich wünsche mir, dass im noch vor des zu Ende gehenden Wahlkampfes erste Ergebnisse dieser Verletzungen der Grund- und Freiheitsrechte vorliegen und die derzeit nicht regierenden Parteien daraus Nutzen ziehen.

    Was sagt unserer Grinsekanzlers und den verantwortlichen Ministerien zu diesem Vorfall?

    Last, but not least: bin ich überhaupt noch sicher, dass mein Computer sowie das System von Herrn Unterberger nicht auch schon infiltriert ist?

    • Yoshinori Sakai
      19. September 2013 19:16

      Ich hoffe dass Spar und die dortigen Rechtsanwälte und die Leute von Dr. Drexel alle Beweise sichern konnten so dass diese auch vor Gericht standhalten!

      Es kann durchaus sein, dass diese Beamten vom Bundeskriminalamt diese USB-Sticks mit der ominösen Ausspähungssoftware schon so oft bei "Firmenbesuchen" einsetzten - und weil bisher keine Firma etwas bemerkte bzw. keine Firma sich bisher juristisch wehrte - haben sich diese Beamten nach dem x-ten Mal sich gar nichts mehr dabei dachten.

      Für diese Beamten ist es zur Routine und Selbstvertändlichkeit geworden irgendwelche Trojaner in die Computersysteme hinein zu verpflanzen.

      Eine Frage an die EDV-Experten hier im Forum:

      < b>Ist diese Software die bei Spar infiziert wurde so etwas Ähnliches wie diese Bundestrojaner wo in Deutschland & Österreich so lange diskutiert wurde:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Durchsuchung_%28Deutschland%29

      Soweit ich das verstehe kann mit Hilfe des Bundestrojaners ein Computersystem sozusagen fernbeobachtet (man sagt auch "gescreent") werden.

    • plusminus
      19. September 2013 20:04

      @Observer

      "Last, but not least: bin ich überhaupt noch sicher, dass mein Computer sowie das System von Herrn Unterberger nicht auch schon infiltriert ist?

      Sicherlich, denn wer, wenn nicht er - der sich tapfer gegen das herrschende politische Establishment sowie gegen den LINKSstaat stellt!!

    • Observer
      19. September 2013 20:07

      Die Begriffe Bundestrojaner und Staatstrojaner sind schon vor 7 Jahren entstanden und auch die nun in Österreich aufgedeckte Software fällt unter diese Gruppe. Natürlich hat es dazu in den vergangenen Jahren starke Verbesserungen vergeben.
      Es stimmt, dass man damit einen eingeschalteten Computer ferngesteuert ohne der Erkennung des Benützers ausspionieren kann und sogar immer wieder notwendige updates bei diesen Programmen installiert (ich lasse z.B. sogar meinen Computer durch meinen derzeit in Südafrika lebenden Enkel manchmal überprüfen und ggfs. Änderungen durchführen).

      Grundsätzlich wäre bei Terrorismusbekämpfung, Blutdaten usw. nichts gegen solche staatlichen Eingriffe einzuwenden, aber bei vermuteten Preisabsprachen in der Wirtschaft ist dies abzlehnen.

      Ich hoffe, Spar verklagt dazu die Republik auf Schadenersatz (erste Berechnungen sprechen von 1 Million Euronen) und geht damit notfalls bis zum europäischen Gerichtshof.

    • Observer
      19. September 2013 20:24

      plusminus:
      Danke für Ihre Stellungnahme.

      Leider habe ich die Antwort nicht ganz verstanden, denn ich habe gefragt: " ... bin ich überhaupt noch sicher, ob ... NICHT... auch schon infiltriert ist?".

      Auch wenn ich mich gegen solche Eingriffe "tapfer" wehre und Firewall, Updates, Schutzprogramme etc. sowie ggfs. auch Verschlüsselungen verwende, habe ich (und vermutlich auch unser verehrter Blogbetreiber) keine Garantie, dass da nicht mitgelesen, Dateien ausgelesen und sonst irgendwas manipuliert wird. Natürlich darf man sich darunter nicht vorstellen, dass die hunderte Millionen an täglichen Datenpaketen, Mails etc. von Personen durchgelesen werden. Vielmehr laufen solche Datensammlungen durch sehr komplizierte Programme, welche nach bestimmten Kriterien "aussieben" und dann eine shortlist zur individuellen Weiterbearbeitung erstellen.

      Vom rührigen deutschen CCC (Chaos Computer Club) hört man da ja die übelsten Aufdeckungen solcher geheimen Machenschaften.

    • plusminus
      20. September 2013 01:02

      @Observer

      Ich meinte, Sie müssen damit rechnen, daß auch das Tagebuch observiert wird, weil sich hier der Tagebuchautor sowie die Mehrzahl der Teilnehmer besonders systemkritisch zu Wort melden. So etwas wird in Pseudodemokratien nicht geduldet!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. September 2013 10:42

      Na dann werden wohl oder übel in absehbarer Zeit einige devot, schleimige Staatsbüttel im Staubmantel an der Haustüre klingeln - oder die Cobra stürmt das Eigenheim! Naja, vor denen braucht es weniger Spuntes zu haben, scheint ja eher ein Dilettantenhaufen zu sein, nachdem was man so hört und liest.
      Traurige Zeiten.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. September 2013 10:42

      Na dann werden wohl oder übel in absehbarer Zeit einige devot, schleimige Staatsbüttel im Staubmantel an der Haustüre klingeln - oder die Cobra stürmt das Eigenheim! Naja, vor denen braucht es weniger Spuntes zu haben, scheint ja eher ein Dilettantenhaufen zu sein, nachdem was man so hört und liest.
      Traurige Zeiten.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      21. September 2013 10:43

      Na dann werden wohl oder übel in absehbarer Zeit einige devot, schleimige Staatsbüttel im Staubmantel an der Haustüre klingeln - oder die Cobra stürmt das Eigenheim! Naja, vor denen braucht es weniger Spuntes zu haben, scheint ja eher ein Dilettantenhaufen zu sein, nachdem was man so hört und liest.
      Traurige Zeiten.

  23. Nestor 1937
    19. September 2013 18:48

    Da lobe ich mir den von Wolfgang Schüssel eingesetzten ersten Leiter der Bundeswettbewerbsbehörde
    -------------------Univ.Prof. DDr. Walter Barfuß---------------------

    Unter seiner Führung wären solche kriminellen Methoden sicher nicht vorgekommen !

  24. perseus
    19. September 2013 18:17

    Ich gratuliere Herrn Dr. Drexel für die mutige Entscheidung, sich direkt und offen gegen diese Verfolgung zu wehren!!!!

    Ich gratuliere ihm auch zu seiner Entscheidung, kein „Settlement“ zu akzeptieren.
    REWE hat den Schwanz eingezogen, Gerhard Drexel heißt der Sieger!

    Es ist eine ungeheure Schweinerei, alteingesessene und solide geführte österreichische Unternehmen wie die Mafia zu behandeln. Die eingesetzten Methoden sind ungeheuerlich und ohne Augenmaß!!!

    Für die Genossen in der Bundeswettbewerbsbehörde ist der Handel offenbar der Klassenfeind Nummer 1.

    http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/wirtschaft/sn/artikel/spar-chef-erhebt-spionagevorwuerfe-74978/

    • John Baxter Smith
      19. September 2013 18:34

      @ perseus

      Das was unser Land braucht sind mehr Leute mit dem Rückgrat und Mut (Zivilcourage!) wie es uns allen Dr. Drexel vorzeigt.

      Bravo Herr Herr Dr. Gerhard Drexel! Er zieht nicht den Schwanz ein sondern wirft sich mutig für sein Unternehmen in die Bresche.

    • Gerhard Pascher
      19. September 2013 19:14

      John Baxter Smith:

      Zur "Zivilcourage": Unsere Bürger sollten mehr Mut aufbringen, auch gegen scheinbar Stärkere aufzutreten, so wie Dr. Gerhard Drexel es tat. Die Antwort erste Antwort der Behörde, dass Drexel zu viel Spionagefilme sieht, ist einfach lächerlich.

      Hier das komplette Interview der SN mit dem Chef von Spar:
      http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/wirtschaft/sn/artikel/spar-chef-erhebt-spionagevorwuerfe-74978/

      Es gehört zwar nicht hierher, aber zum kürzlich stattgefundenen Vierfachmord in NÖ frage ich mich, warum manche Nachbarn, Freunde, Jagdkameraden, Geschäftspartner die sicher erkannten Verdachtsmomente nicht schon früher aufgezeigt haben. Ich kann es einfach nicht glauben, dass ein Bürger jahrelang ein Doppelleben führen kann, ohne dass seine Umgebung dabei keine Anzeichen dazu bemerkte. Auch dies gehört zur Zivilcourage.

    • Mentalitäten (kein Partner)
      20. September 2013 21:46

      @ perseus

      .... ist der >nicht-sozialistisch-kontrollierte< Handel offenbar der Klassenfeind Nummer "1".

    • Mentalitäten (kein Partner)
      20. September 2013 22:01

      Und dass das hier an die Oberdummis auch ein Mal geschrieben wird:

      Gemessen an den Populationsdichten der Vergangenheit hat nur ein einziger Kult massiver und brutaler VERSKLAVT wie der Sozialismus.

      Nur wenige mehr wie Sozen in West-Europa - "Kultur"-Marxisten die mit zu den größten historischen Psychopathen zählen - verdrängen immer noch wie irre wie etwa Lenin, Stalin, Hitler, Mao, Pol Poth, etc.... Arbeitsplatz"politik" betrieben haben.
      Dass sie so vehement Hitler aus ihren eigenen Reihen hinauszulügen suchen hat irgendwie mit einem geographischen Schatten dieser Typen zu tun.... Hitler war ihnen offensichtlich viel zu weit im Westen.

      Alles was Östlich ist darf - auch wenns noch so brutal war - "nur gut sein".

      Genau betrachtet ist diese Trennlinie auch eine "rassengeographische" .... wenn Slawen und Asiaten unter der sozialistischen Doktrin massenweise gemordet wurden, so ist das "toll und gut". Wenn mittel- und westeuropäische indigene "Rassen" durch den Sozialismus massenweise schickaniert und gemordet werden so ist das denselben Seelen irgendwie nur "unecht böse", denn wirklich böse kanns ihnen gar nicht sein, da sie in ihren Unterbewußtseinen völlig klar wissen, daß Hitler auch einer von ihnen war.

      Und noch genauer hingesehen ergibt: Der Hader gegen ihren Sozen Hitler ist ProfiSozialisten insbesondere deswegen so groß, "weil der Hitler einfach nicht schlau genug böse gewesen ist".

      So - und zwar genau so siehts aus - ihr Monster, die ihr mit Lügen schlafen geht und mit Lügen aufsteht. Und viele von ihnen bedauern in ihren Herzen zutiefst, daß Hitler versagt hat den "westeuropäischen Kapitalismus" auszuknipsen ......

      ......... und ohne dass dies eine Entschuldigung für die Kriminellen unter europäischen Geldwirtschaftler sein soll: Dass der sozialistische Kapitalismus im Regelfall der grausamere gewesen ist sollt auch mal sehr deutlich ausdiskutiert werden .......

      Und zwar nach einer sehr einfachen Frage"formel": Wieviel Blut von Gemordeten "klebt" an den Münzen ...

  25. John Baxter Smith
    19. September 2013 18:09

    "The Government is a wild beast."

    Wer schützt die Bürger (und auch die Unternehmen) - also uns alle - vor dem Staat? Anscheinend brauchen wir Selbstverteidigung vor dem Staat.

    Das was uns Bürgern bleibt ist die unabhängige Justiz und die drei Höchstgerichte - und allenfalls die europäische Gerichtsbarkeit.

    In den USA gibt es so ein Denken schon länger:

    "Government is a wild beast you must capture, harness, hamper and sometimes whip. Always, it strains at its yoke and it will eat you if it breaks its bonds."

    "Faith in government is the false faith of grandiose arrogance."


    http://www.virtualmilitia.com/2013/09/14/trusting-your-government/

  26. terbuan
    19. September 2013 17:56

    Dass es im Lebensmittelhandel Preisabsprachen gibt ist offenkundig, dazu bedarf es keiner FBI-Spionagesoftware. Man braucht nur die Preise von Milch oder Butter bei Spar, Billa oder Hofer zu vergleichen, ein Vergleich macht sicher.
    Wie immer werden die Untersuchungen im Sand verlaufen!

    • Wyatt
      19. September 2013 20:25

      ........und wie immer bestens geschützt durch "Kooperation" mit "Schutz" (Geld)-Organisationen welche, z.B. wie jetzt bei Hofer, "grünen", "wiederverwendbaren", "atomfreien" Strom mit Fixpreisgarantie einvernehmlich mit Greenpeace zum Verkauf anbieten.

    • Anton Volpini
      19. September 2013 23:59

      Auf welchem Mond lebst Du terbuan, daß Du die Lebensmittelpreiserhöhungen auf Milchprodukte festmachst?
      Die Lohnerhöhungen seit dem EU Beitritt sind um 40% gestiegen, die Milchprodukte jedoch nicht einmal um einen Bruchteil dessen.
      Schau Dir einmal die Statistik der Preistreiber an!
      Dann wirst Du draufkommen, daß die Preistreiber überall dort sitzen, wo der Staat drinnen sitzt.

      Daß gerade Du solch billiger Propagander aufsitzt, gibt mir schon sehr zu Bedenken!

    • terbuan
      20. September 2013 08:55

      Anton,
      ich habe nicht von Preistreibern geschrieben sondern von Preisabsprachen.
      Für mich ist es offenkundig dass es bei Milchprodukten solche gibt, steigen oder fallen die Preise dieser doch bei den verschiedenen Ketten so gut wie immer im gleichen Ausmaß.
      bG/terbuan

    • Anton Volpini
      20. September 2013 13:51

      Du sprichst eine schwere Anschuldigung gelassen aus, terbuan!
      Aber bevor Du jemanden einer kriminellen Handlung bezichtigst, solltest Du Dir die Fakten anschauen.

      Der durchschnittliche Milchauszahlungspreis in Österreich für die Bauern betrug 1995 umgerechnet 29,6 Cent per Kg. Jetzt liegt er bei 35,08 Cent. Transporto Latte liegt bereits über 50cent mit stark steigender Tendenz.
      Der Grund für diesen Preisanstieg liegt in einer 2%ig gesunkenen Produktionsmenge, steigenden Futtermittelpreise wegen Trockenheit und Welthandelspreisen sowie steigenden Exporten von Milchpulver nach China, weil der dort marktbeherrschende neuseeländische Molkereikonzern Fontera wieder einmal einen Lebensmittelskandal verursacht hat, und damit als Lieferant kurzfristig ausgeschlossen wurde.

      Was die volatierenden Milchproduktpreise in den Handelsketten betrifft, so haben sie im wesentlichen eine Ursache: Milch, und -produkte sind ein sehr verderbliches Lebensmittel. Der Konsument geht deswegen mehrmals die Woche einkaufen. Daher betrachten die Lebensmittelketten Milch als Lockartikel mit der ständig Aktionen gefahren wird. Jede Woche mit einer anderen Molkerei.

      Dr. Unterbergers Darstellung über die Kartellbehörde trifft den Nagel auf den Kopf. Die Kartellbehörde läßt sich immer mehr von Politik und Arbeiterkammer mißbrauchen, und wird langsam selbst zum Kriminalfall.

      Alleine die absurde Feststellung, die der ORF in dem Zusammenhang verlautbarte, sollte Dir als wirtschaftlich gebildeter Mensch zu denken aufgeben, terbuan: "Spar hätte mit seinen Lieferanten Preise abgesprochen!"

    • terbuan
      20. September 2013 14:38

      OK Anton, ich gebe mich geschlagen, Du kennst den Markt besser, mir ist nur aufgefallen, dass ich für einen Liter immer fast den gleichen Preis bezahle, egal in welchem Markt.
      Da es eine amtliche Preisregulierung nicht gibt, dachte ich an Absprachen!
      Liebe Grüße und nixfürungut, terbuan

    • Observer
      20. September 2013 17:31

      Es müssen keine Preisabsprachen, sondern können nur „Anpassungen“ sein. Ich kenne einen Mann, welcher bei einem Diskonter angestellt ist und seine Aufgabe darin besteht, ständig in den Filialen der Mitbewerber die Preise zu notieren (natürlich mit modernen Aufzeichnungstechniken!) und an seine Zentrale zu übermitteln. Daher haben Penny, Hofer, Lidl, Unimarkt , M-Preis, Sutterlüty, Zielpunkt usw. bei vielen Produkten des täglichen Bedarfs (fast) gleiche Verkaufspreise. Und wenn einmal festgestellt wird, dass die übliche Handelsspanne beim Wettbewerb für ein bestimmtes Produkt des gleichen Herstellers sehr klein erscheint, dann wird sich der gemeinsame Lieferant vorgeknöpft. Oft einigt man sich aber auch, dass man beim regelmäßigen "Rabattkarusell" mitmachen kann. Denn Preise bei Sonderangeboten gehen fast immer zu Lasten des Lieferanten. Spar hat keine eigenen Discountgeschäfte, geht aber einen eigenen Weg, indem speziell deklarierte Produkte unter dem Eigennamen (z.B. Spar Budget) neben den Markenartikeln im Regal zu finden sind.
      Ja es gibt auch Lockangebote (z.B. bei Fleischwaren), wo man Kunden motiviert, dann auch Produkte mit höheren Spannen, welche man gar nicht am Einkaufszettel standen, "mitzunehmen".
      Große Ketten haben durch den enormen Mengenbedarf eine derart große Einkaufsmacht, dass sie den Lieferanten oft bereits eine Verkaufskalkulation vorlegen und deren Gewinn "vorschreiben". Vielfach werden von bekannten Markenartikelerzeugern Waren als "no-name" oder mit Eigenmarke bestellt und gerade da muss oft der Lieferant "die Krot' schlucken". Denn bevor diese Mengen die Konkurrenz macht, lässt man "auch die Hosen runter". Und bei manchen Werbungen muss auch der Lieferant mitfinanzieren. Ich kenne aber auch kleine lokale Erzeuger, welche dem „Diktat“ der Einkäufer wiederstehen und die versprochenen Mengen ablehnen. Mir wir immer wieder gesagt, dass man wegen der großen Liefermengen große Investitionen tätigen müsste und so in der Zukunft von einem Großkunden sehr abhängig werden würde.
      Besonders beim Wein sieht man, dass bei den Großverteilern der Grundsatz gilt: eine eingeführte Qualität mit guter Umschlagshäufigkeit (= geringe Lagerzeit im Regal) jederzeit in jeder gewünschten Menge zum gleichen Preis wieder geliefert zu bekommen. Diese Kriterien können nur einfache Weinqualitäten über mehrere Jahre erfüllen, denn verantwortungsvolle Winzer erzeugen jedes Erntejahr auf Grund unterschiedlicher Wetterbedingungen immer Weine mit etwas anderen Eigenschaften. Dies verlangt beim Ab-Hof-Verkauf, in speziellen Weingeschäften und beim Verkauf an die Gastronomie immer aufwändige Informationsübermittlung, welche den zuerst genannten Einkaufskriterien der Großverteiler nicht entsprechen werden kann.
      Übrigens: die Zeiten, wo die Diskonter mittelmäßige Non-Food-Produkte (z.B. technische Waren) verkauften, sind vorbei. Nun bekommt man meist gute Qualität, mit Garantie und großzügigem Umtauschrecht. Meist sind dabei auch lokale Werkstätten eingebunden, welche innerhalb der Garantiezeit berechtigte Reklamationen beheben bzw. austauschen. Alle diese Lieferanten und Servicebetriebe haben große Angst, dass sie einmal auf eine schwarze Liste kommen und damit die Geschäftsverbindung über Jahre hinweg abgeschnitten ist.
      So funktioniert es aus im heutigen Markt.





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