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Wie man zugleich unter Arbeitslosigkeit und Arbeitskräftemangel leiden kann

Eine seltsame Diskrepanz: Die ILO prophezeit Europa gewalttätige Unruhen wegen der wachsenden Arbeitslosigkeit. Insbesondere in Deutschland klagt man hingegen über einen zunehmenden Mangel an Kellnern, Installateuren oder Pflegekräften und an Arbeitskräften in mehr als hundert anderen Berufen. Wie passt das zusammen? Der europäische Bürger ist verwirrt.

Wenn man dem Weltarbeitsmarktbericht der Internationalen Arbeitsorganisation ILO glaubt, dann kann man sich eigentlich nur noch fest anschnallen und hoffen, dass es nicht ganz so schlimm sein wird wie beim letzten Mal. Das war nämlich in den 30er Jahren, als die Arbeitslosigkeit (eine Folge der Kosten des ersten Weltkriegs und der darauf entstanden Inflation) in Deutschland und Österreich eine wichtige Mitursache der bürgerkriegsartigen Unruhen und der Machtergreifung der Nationalsozialisten gewesen ist. Arbeitslose Menschen sind damals auf der Straße gestanden mit dem Schild "Nehme jede Arbeit", sie haben als "Ausgesteuerte" keinen offiziellen Groschen mehr erhalten, und haben in den Höfen der Häuser durch Gesang ein paar Münzen erbettelt.

Die – gewerkschaftsnahe, aber als UNO-Organisation getarnte – ILO sieht heute in nicht weniger als 46 Staaten ein wieder gestiegenes Risiko solcher sozialer Unruhen. Insbesondere in Europa hat sich laut ILO dieses Risiko signifikant erhöht.

Eine dramatische Prognose, da sie ja zumindest unterschwellig diese historischen Bezüge ins Spiel bringt. Eine Wiederholung der 30er Jahre ist jedenfalls das Allerletzte, was man sich wünschen kann. Sie zu vermeiden ist fast jeden Preis wert - nur nicht den eines bloßen Hinausschiebens unangenehmer Konsequenzen, das dann zu noch größeren Risiken führt.

Jedenfalls befindet sich die Eurozone schon seit 2011 in einer Rezession, sie hat also die 2007/08 begonnene Krise alles andere als überwunden. Noch bedenklicher aber ist der Umstand, dass es heute zwar schon wieder global durchaus signifikante Investitionen gibt – nur finden diese überwiegend in den Schwellenländern und (seit der dortigen Verbilligung der Energie) in den USA statt.

Europas Realität zeigt hingegen ein ganz anderes Bild. Noch immer werden in diesem Kontinent 50 Prozent aller weltweiten Wohlfahrtsausgaben getätigt – dabei stellt Europa nur acht Prozent der globalen Bevölkerung. Und wenn man die Programme zumindest der deutschen und österreichischen Wahlkämpfe anschaut, dann droht sogar ein weiterer Ausbau der unfinanzierbaren Wohlfahrtsleistungen.

Mangelware Kellner und Installateure

Ein toskanischer Unternehmer vermittelt dieser Tage bei einer privaten Plauderei ein erstaunliches Bild: "Die italienischen Universitäten produzieren Unmengen von Politologen und Soziologen, die dann zwangsläufig arbeitslos werden. Aber wenn man eine Putzhilfe sucht, findet man keine."

Das mag gewiss ein subjektives Bild sein. Es wird aber jedenfalls durch die jüngste Untersuchung des "Instituts der Deutschen Wirtschaft" in Hinblick auf die Bundesrepublik bestätigt. Darin wird für Deutschland ein besonderer Engpass auch bei Berufen mit einer - formal gesehen - eher geringen Qualifikationsanforderung konstatiert: insbesondere bei Kellnern, Installateuren und Pflegekräften. Fast ebenso Mangelware sind Ärzte, Vermessungstechniker oder Mechatroniker. Insgesamt zählt das Institut schon 119 Mangelberufe! Beim deutschen Bundesinstitut für Berufsbildung bezeichnet man die Lage in vielen Branchen deshalb sogar schon als "dramatisch".

Diese Diskrepanz zwischen einem Mangel und einem ebenso dramatisch scheinenden Überfluss an Arbeitskräften in ein- und demselben Währungsraum wirkt absurd. Die Erklärung für diesen Widerspruch heißt in der Fachsprache "geringe Mobilität". Das heißt: Wenn in Europa irgendwo (geographisch oder branchenmäßig) ein Mangel an Arbeitskräften vorhanden ist, dann müssten eigentlich nach allen Gesetzen der Logik die Arbeitssuchenden - die ja nach etlichen Medienberichten total verzweifelt sind - dorthin strömen. Sie tun es aber nicht. Sie demonstrieren vielleicht, aber ziehen nur zu einem sehr geringen Prozentsatz um.

Wenn hingegen in Amerika die Arbeitslosigkeit in einer Stadt (jüngstes Beispiel: Detroit) explodiert, dann ziehen die Menschen halt wo anders hin auf dem riesigen Subkontinent. Irgendwo boomt es nämlich fast immer. In den verlassenen Städten sinkt die Bewohnerzahl dann des öfteren auf weniger als die Hälfte. Kein Amerikaner sieht darin jedoch einen Grund zur sonderlichen Aufregung, zumindest solange es eben andere Orte oder Branchen mit deutlich mehr Chancen gibt.

Die Ursachen der Immobilität

Was sind nun die konkreten Ursachen der Immobilität der Europäer, die dazu führt, dass diese eben nicht den Arbeitsplätzen nachwandern?

  • Das Fehlen einer gemeinsamen Sprache oder Zweitsprache macht ein Übersiedeln oft schwierig. Die EU hat zwar immer viel von der Förderung der Sprachkenntnisse gesprochen. Aber sie hat sich – vor allem auf Grund französischer Eitelkeiten – nie darauf einigen können, welche Sprache eigentlich als erste Fremdsprache zu lehren wäre. In einem gemeinsamen Markt sollten aber alle zumindest die Zweitsprache gemeinsam haben. Das kann im Grund natürlich nur Englisch sein, jetzt schon in Europa wie global die relativ meistgelernte Zweitsprache. Diese sollten in einem gemeinsamen Arbeitsmarkt alle, auch Menschen mit bloßem Pflichtschulabschluss, zumindest in einem brauchbaren Mindestumfang lernen. In Wahrheit aber ist der Fremdsprachenunterricht vielfach auch dort, wo er stattfindet, völlig unbrauchbar. Insbesondere in Spanien oder Italien trifft man auf Menschen, die vor der Universität angeblich acht Jahre Englisch gelernt haben, die jedoch nicht einmal einen einzigen Satz in dieser Sprache formulieren können.
  • Die Politik hat den Menschen in Europa jahrelang eingeredet, dass der Staat für die Bereitstellung von Arbeitsplätzen verantwortlich sei. Durch diese Propaganda ist den Menschen vielfach das anderswo selbstverständliche – und auch in unserer Vergangenheit allgemein verbreitete – Grundbewusstsein verloren gegangen, dass jeder primär selbst für sein Überleben, sein Einkommen, seinen Job verantwortlich ist. Bis vor wenigen Jahrzehnten war es auch in Europa noch selbstverständlich, dass man der Arbeit wegen selbst in ganz ferne Länder zieht. Heute sind hingegen arbeitslose Kellner nicht einmal bereit, für einen gutbezahlten Job von Wien nach Salzburg zu ziehen.
  • Die Wohlfahrtsleistungen in den meisten Ländern sind viel zu hoch geworden (was auch dann ein Riesenproblem ist, wenn sie finanzierbar wären). Sie führen dazu, dass man die Last der Arbeitslosigkeit viel weniger spürt, als notwendig wäre, um alle Arbeitslosen zu einer Jobsuche zu animieren. Viele junge Menschen bleiben lieber jahre-, jahrzehntelang bequem im Hotel Mama, statt sich der rauen Härte der Arbeitswelt zu stellen.
  • Auch die Wohnbauförderungen halten von Mobilität ab. Ein Wechsel der Wohnung würde etwa in Österreich vielen einen Verlust der Mieterschutz-Privilegien bringen. Andere müssten teure Wohnbauförderungen zurückzahlen. In Amerika hingegen zieht man problemlos weg; und wenn das Haus keinen Käufer findet, dann ist das letztlich ein Problem der Bank, nicht der (früheren) Bewohner.
  • Kaum jemand in Europa ist vorerst bereit, ein oder zwei Stufen hinunterzusteigen, um einen neuen Job zu finden. Vor allem Akademiker scheuen den Schritt zu nichtakademischen Berufen wie der Teufel das Weihwasser.

Hartz IV brachte Deutschland Wende zum Besseren

Aus all diesen Gründen werden wir noch viele Jahre warten müssen, wird die Krise wohl noch viel härter werden müssen, bis all diese Versäumnisse nachgeholt werden. Also bis es zu besseren Englisch-Kenntnissen und zu einem signifikanten Abbau von Wohlfahrtsleistungen kommt. Erst dann wird es wohl normal und selbstverständlich sein, dass man in anderen Ländern auf spanische Kellner oder griechische Altenpfleger stößt. So wie sich jahrhundertlang Tiroler oder Schweizer europaweit verdingt haben. So wie in den fünfziger Jahren arme Österreicher zu Hunderttausenden nach Kanada oder Australien ausgewandert sind. So wie es vor rund einem Jahrzehnt einen erstaunlichen – und für den Österreicher völlig überraschenden – Zustrom von deutschen Kellnern und sonstigen Arbeitskräften in die Alpenrepublik gegeben hat. So wie heute viele Jungmediziner aus Österreicher nach Deutschland gehen (in diesem Fall allerdings nicht wegen Arbeitslosigkeit in der Heimat, sondern wegen der schlechten Bezahlung in Österreichs Spitälern und in Kassenordinationen).

Gerade das Beispiel der plötzlich in Österreich aktiv gewordenen deutschen Kellner zeigt aber auch, wie rasch sich die Dinge wandeln. Heute kommt schon wieder kaum mehr ein junger Deutscher wegen der dortigen Arbeitslosigkeit nach Österreich. Deutschland ist im Gegenteil auf der Suche nach Arbeitskräften.

Diese Rück-Wende zum Besseren hat auch einen Namen: Hartz IV. Dieses Maßnahmenpaket (einer rotgrünen Regierung im Konsens mit der damals oppositionellen CDU/CSU) hat Deutschland aus der schweren Krise nach der Wiedervereinigung gerettet: Wohlfahrtsleistungen wurden stark reduziert; die Arbeitslosigkeit konnte nicht mehr als Dauer-Hängematte dienen; und es wurden insbesondere viele Formen gering bezahlter Beschäftigung entwickelt – über die zwar manche Gutmenschen und Gewerkschafter jammern, die aber individuell wie volkswirtschaftlich jedenfalls weit besser ist als jede Dauerarbeitslosigkeit.

Dieses Exempel zeigt: Es ginge ja, wenn Europa nur wollte. Deutschland hat jedenfalls dadurch seine Arbeitslosenzahlen von über fünf Millionen auf unter drei Millionen abbauen können. Sogar in Zeiten der Eurokrise.

Dieses Exempel kann aber nur dann allgemeingültig werden, wenn alle Europäer eines begreifen: Solange es keinen wirklich gemeinsamen Arbeitsmarkt gibt, kann eine gemeinsame Währung nie funktionieren.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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alle Kommentare

  1. Sepp Trütsch (kein Partner)

    Ein weiters Problem ist die Massenimmigration von Leuten, die der Arbeitsmarkt nicht brauchen kann. Gebraucht werden Installateuren, Pflegekräften, Ärzte, Vermessungstechniker oder Mechatroniker, wie der Artikel sagt.

    All die Primäranalphabeten wie Tschetschenen, Nigerianer, Iraker, Zigeuner können nicht im Arbeitsmarkt integriert werden. Irgendwann gibt's genug Taxifahrer oder Möbelpacker. Mechatroniker und Arzte wandern lieber dorthin aus, wo man nicht 60% Steuern bezahlen muss, z.B. in die USA, Australien oder die Schweiz



  2. Gasthörer (kein Partner)

    Mit Verlaub, das ist einer der ekligsten AU-Beiträge seit langem. Ich muss immer speiben wenn AU hier diskursiv den EU-Einheitsmenschen im EU-Bundesstaat konstruiert. Ich bin kein Philosoph, aber das scheint wohl reiner Materialismus zu sein. Kann solch einer ein gläubiger Katholik sein - denn das ist doch unser AU...

    Zum Glück kam heute nicht wieder die Predigt über das Schiefergas, denn das macht mich immer soooo müüüde..



  3. Rechter Freichrist (kein Partner)

    In Deutschland sollte das Arbeitslosengeld auf 450 € erhöht werden. Dies kann allein dadurch finanziert werden, dass man die christlichen Kirchen durch eine überkonfessionelle christliche Gemeinschaft ersetzt. Siehe dazu
    www.freie-christen.eu
    Die Kirchen gehören zu den größten Geldverschwendern.



  4. pinguin (kein Partner)

    Es ist ganz einfach festzustellen,dass die Arbeitslosen selbst daran schuld sind,dass sie arbeitslos sind.Das entbindet sowohl die Politik als auch die Wirtschaft sowie die gesamte Gesellschaft jeglicher Verantwortung und ist immer die einfachste Lösung.Die allerdings keine Lösung ist sondern nur eine Schuldverschiebung auf das schwächste Glied in der Kette.
    Es kann doch nicht ernsthaft verlangt und angenommen werden,wir brauchen nur in die Sozialstandards der fünfziger Jahre zurückfallen und alle Probleme wären gelöst.
    Herr Unterberger ignoriert völlig,wie hoch die tatsächlichen Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld und Notstandshilfe für den einzelnen sind und redet wie immer der sozialen Hängematte das Wort.Diese Hängematte ist alleine aufgrund der Beträge um die es sich handelt in der Realität ein Nagelbett.Offensichtlich ist jeder Arbeitslose verpflichtet unter die Brücke zu ziehen,denn scheinbar hat er das Recht auf ein menschenwürdiges Leben in einer Wohnung mit Elektrizität und Wärme verwirkt.Der ewige Vergleich mit Amerika hinkt hinten und vorne.Dort zieht man mit Handgepäck in ein Haus,dass oft den Namen nicht verdient und eine bessere Baracke ist.In Ö ist Haus und Grund die teuerste Anschaffung die man im normalen Durchschnittsleben macht.Die soll man stehen und liegen lassen bzw. weit unter Wert verkaufen um wegen eines Arbeitsplatzes,der oft noch sehr schlecht bezahlt wäre,nach XY zu übersiedeln.Dort nochmals eine Existenz aufzubauen und vielleicht nach drei Jahren wieder weiter zu ziehen?Die Wunschvorstellung ein Volk von Wanderarbeitern auch in Westeuropa so wie wir es täglich aus den ehemaligen Ostblockstaaten erleben?Die Lösungen die Herr Unterberger präsentiert sind nicht nur Scheinlösungen sie sind völlig fern der Lebensrealität der Durchschnittsbevölkerung so wie Herr Unterberger selbst auch.Dass es mittlerweile kaum mehr Unternehmer gibt,die ältere Arbeitnehmer beschäftigen,dass die Firmen nur mehr Mitarbeiter aufnehmen,die das Anforderungsprofil zu 150% erfüllen und das um die Hälfte des Gehalts des Vorgängers,dass es mittlerweile grundsätzlich zu wenig bezahlte Arbeit gibt,dass alles blendet Herr Unterberger aus.Nicht nur die Arbeitnehmer sind gefordert auch die Unternehmen hätten wirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Verpflichtungen,diese haben aber beide erfolgreich abgeschüttelt und bedienen sich nur mehr an den Steuer-und Förderungstöpfen ohne jede Eigenverpflichtung.Man kann sich nur wundern,wie einseitig manche Kommentatoren die Welt betrachten.



    • bunteseifenblase (kein Partner)

      Wie soll jemand ständig seinen Wohnsitz wechseln? Österreich kann mit den USA nicht verglichen werden. Klar, in den USA packe ich meine persönlichen Sachen, ev. mein Bett und meine Matratzen in einen UHAUL-Container (in der benötigten Grösse), hänge ihn hinten an mein Auto dran und übersiedle woanders hin. Woanders beziehe ich wieder ein Haus: aber, in dem Haus ist natürlich eine Küche drin, sind Geräte drin, sind Wandschränke eingebaut. Das ist dort nämlich so. Unsere letzte geförderte Mietwohnung in Wien hatte nicht mal Abwasch oder Herd. Ich muss also eine komplette Küche mit sämtlichen Geräten kaufen, Schränke usw.usw. Dann krieg ich einen Arbeitsplatz woanders. Was glauben Sie Herr Unterberger, was mir der Nachmieter, der weiss, dass ich rausmuss, für meine Küche (die vielleicht 1 Jahr alt ist) bezahlt??????? Sie verlangen also, dass ich ständig - wenn ich meinen Arbeitsplatz wechsle und ein guter Staatsbürger bin - neue Existenzen gründe, wo leben Sie eigentlich???? Solange sich in unserem Land bei den Wohnungen und deren Preisen nichts ändert, ist die Unmobilität zementiert. Was sollen die Leute denn machen? Wer verdient sich in diesem Land hier blöd, an Wohnungen, in denen die Ausstattung aus Plastikböden, minderwertigen Teppichböden und keinerlei Einrichtung besteht? In anderen Ländern z.B. Spanien sind Fliesenböden, Wandschränke und Küchen Standard und die kosten auch nicht mehr als bei uns. Also wo bleiben diese Summen, wer steckt die wieder in die Tasche? Aber, wenns nach Ihnen geht, dann soll das natürlich alles der kleine Arbeiter oder Angestellt finanzieren, der wie eine Biene von hier nach da zieht......

    • F.V. (kein Partner)

      Pinguin,

      Gottseidank zeigen auch Sie den geistigen Müll Unterbergers auf.

      Wenn man, wie U., derart die Realität ausblendet, gibt es nur zwei Erklärungen:

      1. völlige Verblödung oder
      2. bezahlter Lakai jener, die im Dienste der Mächtigen die One World mit Sklaven als Zukunft ausgeheckt haben.

      Es wundert mich immer nur wieviele geistige Taglöhner irgendwelche Parolen nachplappern, obwohl sie selbst Lichtjahre davon entfernt sind "mächtig" zu sein.

  5. Armin Schmidt (kein Partner)

    Auweia Unterberger, was bist Du denn für ein Vollpfosten? Wie oft sollen Deiner Meinung nach Menschen wegen einer Arbeit ihren Wohnort wechseln?
    Und Hartz 4 als große Errungenschaft loben...hahahaha...es gab keinerlei finanziellen Grund, die bewährte Arbeitslosenhilfe ( 10% niedriger als das ALG ) durch ALG 2 zu ersetzen. Damit wurde Deutschland gezielt zum Niedriglohnland gemacht. Deine Argumente nehme ich Dir Stück für Stück auseinander....im Gegensatz zu Dir habe ich, als Personalleiter mit 30 Jahren Berufserfahrung, Ahnung von dieser Materie.
    Weltfremde Leute wie Du, studierte Fachidioten, nehmen sich am besten einen Strick und hängen sich auf, bevor es andere für sie tun.



    • Infophil

      Einerseits ist dieser Ton und der Stil, aber auch der Inhalt des Personalleiters Schmid überraschend und seine 30 Jahre Berufserfahrung sind hierbei nicht sichtbar geworden. Ich vermute mal, seine Erfahrung stammt aus einem gemeindenahen oder sonst wie geschütztem Betrieb.
      Zur Realität: Ich bin Kärntner und lebe wie andere 60.000 Kärntner in Wien und im Ausland. Eine Selbstverständlichkeit, wenn man in unserem wunderschönen Heimatland keine adäquate Arbeit findet, um eine Frau und Kinder zu ernähren - aber vielleicht kamen in ihrer Personalleiter-Tätigkeit solche realen Probleme nie vor.

  6. Hans Gans (kein Partner)

    Eine gemeinsame Sprache innerhalb der EU ist viel zu weit gedacht. In Deutschland verweigern Zuwanderer seit ihrer Ankunft aus der Türkei und arabischen Staaten vehement die Deutsche Sprache. Viele sprechen nach Jahrzehnten nur gebrochenes Deutsch oder gar keins.

    Daß Deutsche, Österreicher oder Schweizer wegen der gemeinsamen Sprache mobiler als andere sind, ist doch einleuchtend. Gemessen an der Anzahl Deutsch sprechender EU-Bürger müßte die erste Sprache innerhalb der EU Deutsch sein statt Englisch.

    Deutschland hat weiterhin eine hohe Arbeitslosenquote, nur wird sie durch Ein-Euro-Jobber, Frühverrentung, ABM-Maßnahmen und andere Tricks geschönt.

    Die Hartz-IV Reform ist ein Desaster, weil sie diejenigen trifft, die arbeiten wollen aber keine bekommen. Hätte sie den Wohlfahrtsstaat reformiert, kämen kaum Armutsflüchtlinge nach Deutschland.

    Die Mobilität der US-Amerikaner innerhalb der USA mit der Immobilität der EU-Bürger zu vergleichen, ist absurd. Die EU wird niemals eine zweite USA werden, sondern höchstens ein mahnendes Beispiel für Größenwahn.

    Der Autor legt teilweise ein recht naives Bild über Deutschland an den Tag.



    • Undine

      @Hans Gans

      "Daß Deutsche, Österreicher oder Schweizer wegen der gemeinsamen Sprache mobiler als andere sind, ist doch einleuchtend. Gemessen an der Anzahl Deutsch sprechender EU-Bürger müßte die erste Sprache innerhalb der EU Deutsch sein statt Englisch."

      Völlig richtig!*********!

      Aber selbst wenn noch viel mehr EU-Bürger Deutsch als Muttersprache sprächen, würde man es ablehnen, Deutsch zur "ersten" Sprache in der EU zu machen---man zöge JEDE andere Sprache in Betracht---nur ja nicht Deutsch! Alles klar? ;-(

  7. Rechtsreligiöser (kein Partner)

    Das gesamte Wirtschaften kann in nur 30 Jahren 10-mal einfacher werden (u. a. durch 1-l-Autos). Und danach wird es explosionsartig zunehmend weitere Vereinfachungen geben.
    Bei der Wahl im September werden die Parteien Pro und FW enorm viele Stimmen bekommen. Es wird eine soziale, rechtskonservative und nicht-grüne Ökopolitik etabliert.



  8. cmh (kein Partner)

    Da gibt es genau eine Gewerkschaft, die die gleiche Farbe wie die ÖVP hat.

    Und was macht die ÖVP?

    Sie prügelt auf ihre eigene Gewerkschaft ein!

    Zwar ist der Wahlausgang noch nicht abzusehen, es ist aber jetzt schon eines klar:

    Die ÖVP wird entweder vom Wähler oder von ihrem Koalitionsmeister (*) ordentliche Prügel beziehen.

    (*) Hier von "Koalitionspartner" zu reden ist ein Witz. Genauso könnte der Schoßhund sagen, er hätte statt eines Herren einen Partner.



  9. Francois Villon (kein Partner)

    Der Artikel Unterbergers suggeriert Ursachen der Krise, die aber nicht die wahren Ursachen sind, und er ventiliert „Lösungen“ die einfach ungeheuerlich erscheinen.

    Es stimmt zwar, daß „die Politik“ (und zwar jeglicher Couleur) behauptet sie schaffe oder „kämpfe“ für Arbeitsplätze, aber das nimmt außer Beamten ohnedies keiner ernst. Natürlich schafft sie nicht, was aber ihre Aufgabe wäre, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Handel und Wandel befördern. Das tut sie aber nicht. Sie hat das Sagen bezüglich aller gesellschaftlichen Fragen an die Hochfinanz – Bankster, „Finanzmärkte“, Rating-Agenturen, ... – abgetreten und erledigt das Schmiere-stehen beim Plündern der Volkswirtschaften und der einzelnen Menschen indem sie „Gesetze“ abnickt, die von Lobbyisten und Angestellten der oben genannten „Ehrenwerten Gesellschaft“ geschrieben wurden.

    Es mag sein, daß manche „Sozialleistung“ übertrieben ist, aber nicht hierin ist die Ursache der gegenwärtigen, apokalyptischen Lage zu suchen, sondern im Betrug im Weltmaßstab durch die „financial industries“, die mit Casinowetten ohne den geringsten Bezug zur Realwirtschaft einen Hunderte Billionen Schuldenberg aufgetürmt haben, der nun per Raub – ESM, Banken-Union, Euro-Bonds, etc. – getilgt werden soll. Aber alle Ersparnisse der Welt reichen nicht aus, um hier noch je auf einen grünen Zweig zu kommen.

    Was so ungeheuerlich an Unterbergers neo-liberaler Blödheit ist, sind die Dauerangriffe gegen den Sozialstaat, die Unverschämtheit Detroit und dessen Niedergang (die Abwanderung einer 1,7 Millionenstadt auf heute ca. 700.000 Einwohner) als „Mobilität“ und Vorzug gegen der noch europäischen Praxis gegenüber zu stellen. Daß Herr Meierhofer das amerikanische Modell mit zwei Trucks als Hausersatz in 30 Jahren 14 x von Stadt zu Stadt umgezogen zu sein überhaupt als Alternative zur Wohnsitz-Stabilität hingestellt wird, ist wohl auch der Dauerberieselung Unterbergers mit seinem verblödenden ideologischen Gewäsch zuzuschreiben.

    Die deutsche Hartz IV Regelung als heilsam zu bezeichnen, beweist, daß Unterberger nicht weiß wovon er spricht. Oder daß er die Agenda des Raubtierkapitalismus propagiert. Es sit dies zum Leben zu wenig aber nicht einmal zum Sterben zu viel, es verzögert es bloß ein bißchen. Bei dem in Mitteleuropa sich eingestellt habenden Preis- und Kostenniveau ist Hartz IV kaum mehr als in den 30-er Jahren die Aussteuerung und eine karitative Wassersuppe.

    Die implizite Empfehlung einer europäischen Völkerwanderung jeweils dorthin wo es Arbeit gäbe (immer dort, wo die Löhne wegen Massenarbeitslosigkeit gedrückt oder steuerliche und staatliche Privilegien dies anreizen) hinzuwandern, ist an Trottelhaftigkeit nicht zu überbieten.
    Gerade dies ist eine der Ursachen, daß die lokale Wirtschaft zerstört wird, zu der nicht nur die Unternehmer gehören, sondern auch die jeweils hier lebenden und ihr tägliches Brot verdienenden Arbeiter. Werden diese durch billigere Arbeitssklaven ersetzt, dauert es nicht lange, bis der Niedergang sichtbar wird.

    Das „Modell“, das hinter den Unterbergerschen Vorschlägen oder Empfehlungen durchschimmert, ist ein unmenschliches, ein jegliche Gesellschaft auflösendes, ein – solange es nur Konzept ist – ein geistiges Verbrechen, und wenn es umgesetzt wird/würde Hoch- und Landesverrat, ein schwerstkriminelles.

    Vor etlichen Jahren fand von der Akademie der Wissenschaften veranstaltet ein Symposium über Fichte statt. Dabei kam auch Fichtes Geschlossner Handelsstaat zur Sprache. In der Besprechung, die damals Friedrich Romig dazu machte (Denken wieder gefragt), wurde u. a. darauf hingewiesen, daß es die Aufgabe und Pflicht des (Volks-)Staates sei, seinen Angehörigen ein leidliches Auskommen zu ermöglichen. Ob nun jedes Detail bei Fichte heute 1 : 1 übernommen werden kann oder soll, ist nicht das Thema. Aber es ist Thema, daß die Gesellschaft weder als amorphe „Menschheit“ organisiert ist (bzw. sich organisieren läßt) noch daß die Nationalstaaten als überschaubare und historisch gewachsene Einheiten obsolet wurden. Was hier Unterberger ständig an neoliberalem Gewäsch daherschwatzt hat weder etwas mit der europäisch-abendländischen Kultur noch mit der wirklichen Lösung der wirtschaftlichen Probleme etwas zu tun.

    Mich wundert auch, daß zwar viele Partner und „nicht Partner“ des UTB immer wieder den Verlust christlicher Werte beklagen, den Abfall der ÖVP von diesen ihren ehemaligen Grundsätzen oder die zeitgeistige Anpassung der österreichischen Bischöfe und somit ihren Verrat am Dogma der Kirche, aber nicht kapieren, daß mit dem Nachplappern des Unterbergerschen ideologischen Gewäschs genau dieses Miß- und Unverständnis auch Ursache dafür ist, daß sie nicht merken wie widersprüchlich neoliberale Ideologie und abendländische Kultur, Tradition und Lebensart ist. – Es ist ganz und gar nicht „the American way of life“ und auch nicht das hire and fire.

    Was uns – und die europäischen Völker – zerstört, sit die uns aufgezwungene Immigration fremder Kulturen, die sich näher der Steinzeit als der abendländischen Hochkultur befinden, die Umerziehung und Gehirnwäsche seit 1945. Obwohl die inzwischen ein Viertel bis ein Drittel der einheimischen Bevölkerung ausmachenden Fremden, die in unsere Sozialsysteme „geflüchtet“ sind, diese massiv belasten, würden wir das noch leichter wegstecken können, als die geistige Auflösung und die Kriminalisierung des Widerstands gegen diese Umvolkunsverbrechen/-er. Das thematisiert Unterberger zwar auch, aber nicht in dem Zusammenhang wie , ich hier. Er tut so, als wären es die eigenen Leute, die die Misere verschuldet hätten und erhebt dies zum Übel aller Übel. Er ist nichts weiter als ein Apologet des neoliberalen Chaos und Nihilsmus.

    Unterberger hat keine Ahnung, daß Sprache Ausdruck der Seele der Völker ist und weder Esperanto noch Pidgin als „Zweitsprache“ ein „geeintes Europa“ machen. Ich bestreite nicht die Wünschbarkeit sich durch Sprachkenntnis auch Zugang zu anderen Kulturen zu verschaffen, aber das Nützlichkeits-Kalkül aus rein raubtierkapitalistischen Gründen ist widerwärtig. Es war übrigens Schüssel, diese Abrißbirne österreichischer Souveränität und Selbstachtung, die sogar an Österreichs Universitäten Prüfungen und Vorlesungen in Englisch vorschreiben wollte, was nur die kulturelle Kapitulation vor dem anglo-ammerikanischen Ökonomischen Kalkül bedeutete. (Und überdies verfassungswidrig war, denn die hier geltende Sprache ist Deutsch.)

    Eine letzte Anmerkung.

    Mich interessierte, wie es das Deutsche Reich zwischen den Weltkriegen schaffte trotz Plünderung durch Versailles, Blockade der Engländer, Weltwirtschaftskrise, etc. das Land so aufzubauen, daß es überhaupt einen so langen Krieg gegen die die am meisten gerüsteten Weltmächte durchhalten konnte. Dazu war die Lektüre von Hans Kehrl, ehemals Sonderbevollmächtigter im Wirtschaftsministerium höchst aufschlussreich. (Um Mißverständnissen vorzubeugen: es enthielt keine ideologischen Parolen oder Begründungen, sondern es waren nach dem Krieg verfaßte „Erinnerungen“ und eine sachliche Beschreibung wirtschaftspolitischer Maßnahmen. Er schildert das Besterben die verschiedenen Industriezweige nicht an einem oder wenigen Orten zu konzentrieren, sondern sie über das ganze Land zu verteilen, einerseits um keine Monopole entstehen zu lassen, sondern gesunden Wettbewerb, andrerseits, um auch der Massenkonzentration in Großstädten möglichst vorzubeugen. D. h. am Wohnort der Menschen auch die Arbeit hinzubringen, wo immer dies möglich war.

    Kehrl hatte offenbar unendlich viel mehr Verstand als der Oberschwätzer Unterberger, der überkommene und gescheiterte ideologische Strickmuster wie Sauerbier anbietet. – Es ist zum Kotzen.



    • Amalek (kein Partner)

      @ Francois Villon

      Der Untergang ist noch nicht einmal umsonst zu haben. Er kostet auch noch viel Mühe und Geld. Das sieht man besonders deutlich an der Zuwanderungspolitik, die ja eine Politik der Zuwanderung in die Sozialhilfe und in die Parallelgesellschaften ist, langfristig also: in den Bürgerkrieg und in den Tod. Katastrophal! Unsere Herrschaftskaste »spendiert« uns auf unsere Kosten unseren Untergang!

      Ansonsten ist folgendes Zitat von Fichte höchst aktuell:

      "Fast durch alle Länder von Europa verbreitet sich ein mächtiger, feindselig gesinnter Staat, der mit allen übrigen im beständigen Kriege steht, und der in manchen fürchterlich schwer auf die Bürger drückt; es ist das Judentum."
      Fichtes Werke, VI. Band, S. 149, Berlin 1845

    • F.V. (kein Partner)

      Amalek,

      danke für den Hinweis, ich kannte das Zitat, aber wer kennt heute schon noch Fichte?

      Die größten Geister - in Rußland etwa Dostojewskij - sagen nichts anderes.

      FJODOR DOSTOJEWSKIJ über die Juden: Aus „Notierten Gedanken 1880/81, für Beiträge, die er nicht mehr realisierte, für das „Tagebuch eines Schriftstellers“. Selbstverlag 1876

      „Der Jude und die Bank beherrschen jetzt alles: sowohl Europa wie auch die Aufklärung, die ganze Zivilisation und den Sozialismus – besonders den Sozialismus, denn durch ihn wird er das Christentum mit der Wurzel ausrotten und die christliche Kultur zerstören. Und wenn dann nichts als Anarchie übrig bleibt, dann wird der Jude an der Spitze des Ganzen stehen.“

      F. D. aus Briefen an seine Nichte SONJA IWANOWNA (1867 Genf):

      „Es ist wirklich unglaublich, was diese Herrn Sozialisten und Revolutionäre, die ich bisher nur aus Büchern gekannt hatte und hier zum erstenmal in Wirklichkeit sah, von der Tribüne herab ihren 5000 Zuhörern vorlogen! Das läßt sich gar nicht wiedergeben. Man kann sich die Komik, Schwäche, Sinnlosigkeit, Uneinigkeit und Fülle von inneren Widersprüchen gar nicht vorstellen. Und dieses Gesindel bringt das ganze unglückliche Arbeitervolk wirklich in Aufruhr. Es ist zu traurig.“

      Zitiert nach dtv: Portrait DOSTOJEWSKIJ von CHRISTINE HAMEL
      Mitgeteilt von Dr. W. B., Wetzlar

    • Infophil

      Ein ewig langes, doch nicht unkluges Statement.
      Nur, Zitat: "..was uns zerstört, ist die uns aufgezwungene Immigration fremder Völker...", RICHTIG das ist der Kern, aber wo ist ein Lösungsansatz bzw. ein Vorschlag zur Reaktion für die österr. Bevölkerung in dieser ewiglangen Rede.
      Philosophie, auch bei Fichte bedeutet nicht reden, sondern HANDELN!

    • F.V. (kein Partner)

      Infophil,

      das "Handeln" in einem Diskussionsforum wie diesem ist auf die Abgabe einer schriftlichen Meinung beschränkt.

      Die für eine Änderung der unerfreulichen Lage nötige Voraussetzung ist eine "renovatio spiritualis". Also sind diese Gesichtspunkte zu erörtern.

      Solange Qualtingers "Der Wilde" als Maxime gilt: "I hab´ zwor ka Ahnung wo i hinfahr´, dafir bin i g´schwinda durt ..." hilft auch die "schnelle Maschin´" nichts.

      Im Krieg sieht man meist die kämpfende Truppe und nicht den Generalstab, und es ist trotzdem klar, daß die Truppe ohne den "nicht kämpfenden" GS nur ein amorpher Haufen wäre.

      Die "Länge" des Kommentars ... nun, sie richtet sich nach dem aufgeworfenen Themen, und derer hat Unterberger ja viele. Wäre eine Verständigung mit gleich verstandenen Begriffen möglich, könnte man sich auf Andeutungen (= Worthülsen) beschränken, aber das ist, wie Sie wohl selbst einsehen, nicht möglich. Und um einen Gedanken "rüber zu bringen" muß man wohl oder übel auch diesen verdeutlichen.

    • Fragender (kein Partner)

      Sind sie ein Faymannfaschist? Quasi ein Neoliberaler? Wenn ja, halten "s"ie Geld bereit. Für Volksverhetzung und Diebstahl wurde das Eu-Recht nicht eingerichtet und schon gar nicht dafür, dass man damit Wahlkampf macht.

      Bonzi im Ponzi lieben das Kastensystem wie Diktatoren. Hauptsache Hetze.

      Ansonsten würden sie ja Spindi Faymann und die Grass-Kantine ähm Maria und FPÖ, neuerdings auch Stronach preferieren. Letzteres wird gerade piratisiert. Quasi von nicht existent zu Neoliberal sprich Demokratischen Republik. Der Standard ist wenigstens altliberal. Welch ein Glück.

      Als Toten wie mich, gibt es wenigstens Lebensinhalt.

      Moment, ich vergaß, Eu-Recht gilt nur auf dem Papier, wozu hat man Ehefrauen, die in den EU-Gerichtshof hochgepimpert werden. Natürlich dazu den Mafiaclan zu stützen.

      Recht ist ziemlich subjektiv wie in Raubritter- und Diktatorenzeiten.

  10. Honigbiene (kein Partner)

    1+1=?
    Es ist ein Zeichen erfolgreicher Propaganda, daß den Menschen die natürlichsten Instinkte irrational erscheinen.

    Was normal ist, ist undenkbar, während der größte Unsinn als logisch angesehen wird.

    Beispiele:
    “Der Staat kann doch nicht einfach Geld drucken!”

    Natürlich kann er das; er muss es sogar.

    Daß Geld benötigt wird, um unsere Waren/Dienstleistungen zu tauschen, sieht jeder ein.

    Warum nun soll der Staat sich dieses Geld von Privatleuten gegen Zinsen borgen, statt es selbst zu drucken?

    Ob eine Bank 100 Millionen erschafft oder der Staat, ist doch wohl unerheblich; das kann man dem Geld nicht ansehen.

    Wieso wird immer so getan, als sei von Banken erschaffenes Geld “gut”, während vom Staat erschaffenes Geld IMMER sofort zu Hyperinflation führen würde?

    Mal ne Frage an die Scherzkeks-Fraktion:

    Im Nationalsozialismus hat die Reichsbank das Geld selber erschaffen, statt es sich zu leihen, wie teuer war 1938 ein Brot, eine Wohnung, der Strom, etc?

    Gab es eine nennenswerte Inflation im dritten Reich?

    Und wie hoch war Deutschland verschuldet?

    Wie konnten die Mayas über viele Jahrhunderte eine Hochkultur aufrecht erhalten, ohne sich das zum Warenaustausch benötigte Geld von Privatleuten ausleihen zu müssen?

    Hatten die Mayas irgendwo einen Tresor mit Gold, das den Wert des Geldes definierte?

    Hatten die Mayas überhaupt Geld?

    Durch was ist das Zinseszinssystem zu rechtfertigen?

    Darüber würde ich bei Gelegenheit mal nachdenken; Geld ist ein extrem spannendes Thema.

    “Das deutsche Volk kann nur dadurch vor dem Verschwinden gerettet werden, indem jedes Jahr eine Million Neger reingelassen werden.”

    Kann man die Nigerianer dadurch retten, daß Nigeria jedes Jahr 1 Million Chinesen aufnimmt?

    Kann man Tibeter dadurch retten, indem man ihnen jedes Jahr 1 Million Afghanen aufs Auge drückt?

    Ich persönlich finde es in Afrika ziemlich “unbunt”; die ganzen Einwohner sind schwarz.

    Warum gibt es eigentlich keine Maßnahmen, um in Afrika für mehr Vielfalt zu sorgen?

    Zum Beispiel jedes Jahr eine Million Türken in den Kongo?

    Ich meine, wenn im Kongo nur Kongolesen wohnen, wo ist denn da die Vielfalt?

    Wie können die Kongolesen im Kongo überleben, ohne Döner, McDonalds und Starbucks?

    Wer mal darüber nachdenkt, kommt zu folgendem Ergebnis:

    Keiner sagt, ein rein schwarzes Land brauche mehr Vielfalt.

    Keiner sagt, ein rein asiatisches Land brauche mehr Vielfalt.

    Offensichtlich sind 100% schwarze/asiatische Länder bereits zu 100% vielfältig.

    Nur Länder, die von Weißen bewohnt werden, sind offenbar nicht vielfältig genug.

    Jeder wird aber nun erkennen, zu was diese Denkweise führt.

    Wenn ich jede nigerianische Frau mit weißen Männern verpaare, ist die nächste Generation schon zu 50% weiß.

    Hält der Einstrom von Weißen an und vermehrt sich die Mischlingsgeneration mit Weißen, ist die nächste Generation schon zu 75% weiß.

    Hält der Einstrom von Weißen an und vermehrt sich diese Generation mit Weißen, so ist die nächste Generation nur noch zu 12,5% schwarz; ich habe 87,5% aller ursprünglich nigerianischen Gene “rausgemendelt”; es ist danach unmöglich, “den Nigerianer” aus der 3. Mischlingsgeneration wiederherzustellen.

    Er ist unwiederbringlich verloren.

    Natürlich ist dies der “worst case”, weil es niemals dazu kommt, daß sich ALLE nigerianischen Frauen mit weißen Kolonialisten vermehren, sondern sie bevorzugen ihresgleichen.

    Trotzdem versteht jedes Volk intuitiv, daß ein permanenter Einstrom von Fremdlingen, die sich mit den einheimischen Frauen vermehren, eine Änderung der Rasse bewirkt.

    Kann man gut oder schlecht finden, aber Tatsache ist, daß es so ist.

    Wie kommt es nun, daß das deutsche Volk tatsächlich auf den Irrsinn hereinfällt, man könne ein Volk durch die Ansiedlung von Fremdlingen bewahren?

    Es wird nicht bewahrt, es wird verändert und letztlich vernichtet.

    Ich kann nicht den Pudel retten, indem ich Pudel mit Bernhardinern kreuze, sondern ich muss Pudel mit Pudeln vermehren.

    Wie soll ich nun das deutsche Volk retten, indem ich Marokkaner, Neger und Moslems ansiedele?

    Was für ein Schwachsinn!

    Doch zurück zum Thema “Offensichtliches nicht erkennen können”.

    Ich schreibe euch nur FAKTEN auf und ihr überlegt bitte, ob dahinter vielleicht ein Plan, eine Absicht stecken könnte; ob es so etwas wie einen roten Faden gibt!

    1) Ab 2014 haben Rumänen/Bulgaren ein Anrecht auf HartzIV in Deutschland.

    2) Es wird sich massiv in deutsche Immobilien eingekauft.

    3) Die HartzIV-Anträge wurden vereinfacht.

    4) Misere und Friedrich fliegen persönlich in die USA und kaufen dort bewaffnete Drohnen.

    5) David Irving hat ein Einreiseverbot für die BRD, während zugleich

    Rund 9000 Tschetschenen sind von Januar bis Mitte Juli 2013 als Asylanten nach Deutschland gekommen. Darunter sind neben Mitgliedern von Mafiabanden auch führende Köpfe der islamistischen Terrorzelle “Kaukasisches Emirat”, wie Welt-online berichtet

    6) Eine Greisin wird wegen Schwarzfahrens ins Gefängnis gesteckt, aber kriminelle Ausländer dürfen auf keinen Fall eingesperrt werden.

    Wenn ihr einfach mal eine Woche den Fernseher ausmacht und nur ganz auf eure Intuition hört, eure Augen öffnet, eure Ohren öffnet und euren eigenen Verstand benutzt, dann ist völlig klar, was ab 2014 passiert.

    Endgame; der Sack wird zugemacht.

    Die Rumänen/Bulgaren kommen und werden die sozialen Sicherungssysteme noch weiter strapazieren.

    Eingespart wird bei den Deutschen, weil sie die “unerwünschten Ureinwohner” sind; sie werden verhungern/erfrieren, während die Zigeuner alles vollscheißen können und man ihnen die Wohnungen auf Staatskosten ständig renovieren wird.

    Auch in den USA konnte der Kontinent nur dadurch vereinheitlicht werden, indem die Ureinwohner, die ihn aufgeteilt hatten, ausgerottet wurden und indem eine neue Bevölkerungsgruppe angesiedelt wurde.

    In der EU wird die Entstehung der USA nachgespielt, bis ins Detail, inklusive Ausrottung der Ureinwohner; macht die Augen auf.

    Für Aufstände hat sich das BRD-Regime mit Drohnen eingedeckt und ich bezweifele nicht, daß Aufstände in NRW als Vorwand für Notverordnungen dienen, um “Rassismus” zu bekämpfen.

    “Rassismus” im Jahr 2014 ist ein Synonym für “etwas gegen seine eigene Ausrottung einzuwenden haben”.

    Daß das BRD-Regime sehenden Auges tschetschenische Terroristen (zusätzlich zu den 5000 syrischen Terroristen) in dieses Land lässt und sie versorgt, lässt sich auch nur auf eine Art erklären:

    Diese Söldnerbanden sind das Schwert und das Schild des Regimes.

    Sie sorgen als Schwert für den Terror, um das Volk zu verängstigen und sind zugleich Schild für das Regime, denn wenn die Deutschen sich wehren sollten, so gehen sie zuerst auf die Ausländer los, nicht auf die BRD-Minister, die sie für ihre Agenda eingesetzt haben.

    Auf diese Weise kann das Regime in aller Ruhe seine Pläne verfolgen: die Söldner kloppen sich mit den Ureinwohnern, während es jede Reaktion dazu benutzt, um seine Agenda voranzutreiben.

    Schlägt ein Söldner einen Deutschen tot: Gut für das Regime, ein Scheißdeutscher weniger, die Leute sitzen abends ängstlich in ihren Häusern und rufen nach Überwachung.

    Wehren sich die Deutschen: Gut für das Regime, man macht ein paar Schauprozesse, verschärft die Gesetzeslage, zerstört ein paar deutsche Existenzen und schafft so Präzedenzfälle, um jeglichen Widerstand zu kriminalisieren und zu brechen.

    2014 sollte jeder Deutsche die BRD verlassen haben.

    Schafft er es nicht, sollte er auf alles gefasst sein; 2014 fällt die Maske der EU.

    Mein Wort drauf.
    http://killerbeesagt.wordpress.com/2013/08/11/11/



    • F.V. (kein Partner)

      Honigbiene,

      jetzt haben Sie sich auch auf einen vorderen Platz der Konskriptionslisten katapultiert.

      Vor kurzem zitierte jemand (ich glaube Neppomuck) Richelieu: „Man gebe mir sechs Zeilen, geschrieben von dem redlichsten Menschen, und ich werde darin etwas finden, um ihn aufhängen zu lassen.“

      Sie haben mit jedem Satz zwar die Wahrheit gesagt, aber das ist ja nach Neusprech die Lüge - und damit der vielfachen Todesstrafe würdig.

    • werauchimmer

      Also so einen vwl Topfen bekommt man auch nicht alle Tage zu lesen:

      Warum nun soll der Staat sich dieses Geld von Privatleuten gegen Zinsen borgen, statt es selbst zu drucken?

      Natürlich kann der Staat Geld "drucken" statt es sich zu borgen, nur wird dann die Geldmenge so groß, dass Inflation, Fehlentwicklungen (Verleitung zu unüberlegten "Investitionen"), und Währungskursverluste die logische Folge sind.

      NS-Deutschland hat das Vermögen missliebiger Subjekte eingezogen, es hat Sühnesteuern gegen Juden (wenn auch nicht gegen Banken schlechthin) verhängt, es hat von Arbeitslagern, Zwangsarbeitsrekrutierungen und einer strengen Arbeitsmoral profitiert. Überdies ist es im Außenhandel tlw auf Tauschhandel umgestiegen, wenn auch mehr aus Not denn aus Tugend!

    • F.V. (kein Partner)

      werauchimmer,

      leiden sie an Wahrnehmungsschwierigkeiten? - Wer schöpft denn heute das Geld ex nihilo, wer, wenn nicht Bernanke und Draghi haben "QE" - also Multimilliarden Summen für Banken (deren Casinowetten) zur Verfügung gestellt?

      Der Staat ist das Geld und vice versa, das Geld ist der Staat. Wo dies nicht mehr der Fall ist, da sind wir unter die Räuber gekommen. Lesen sie nicht, oder verstehen sie nicht?

      Sie haben offenbar keine Ahnung von irgend etwas.

      Ihre kindischen Hinweise auf die Konfiskation von jüdischem Vermögen oder Arbeitslagern als Grund für das Funktionieren der deutschen Wirtschaft ist etwas für die volkspädagogische Aufklärung, aber keine für das Wirtschafts- und Finanzsystem im Dt. Reich.

    • @ werauchimmer (kein Partner)

      Das Gros des Geldes, das sich der Staat durch Schuldverschreibungen borgt, kommt woher?

      Von den Banken, die es aber wieder durch Buchungssatz es nihilo e r z e u g e n.

      Dieses System führt also einerseits durch das Nichtschöpfen des Zinses über die Pfandrechte zu einer Enteignung zugunsten der Banken andererseits müssen sich die Staaten immer mehr verschulden, weil das Schuldgeld-Zinseszinsystem in Summe ein ständiges Kreditmengenwachstum verlangt (Enteigung der Bürger durch immer höhere Steuern für die Zinsen an die Banken für erfundenes Geld - Staatsquote hat inzwischen kommunistisches Ausmaß).

    • werauchimmer

      @ F.V.:

      Wahrnehmungsschwelle - Sie sagen es: Aber die Ihrige!

      Erstens bringen Sie ständig mit Ihrem "ex nihilo" Banken und Zentralbanken durcheinander. Die Zentralbank schöpft Geld, und muss es sogar, um bei wachsender Wirtschaftskapzität eine Deflation zu verhindern.

      Die Banken schaffen kein Geld. Daher können sie auch pleite gehen!!! Die Notenbank für sich geht niemals pleite - pleite geht nur der Staat, wenn er keine Auslandsschulden mehr bedienen kann, weil das Geld seiner Zentralbank im Währungsumtausch als zu leicht gewogen wird.

      Und warum wird wird eine Währung im Umtausch als zu leicht befunden, Sie überhebliches Leichtgewicht, hmmmm ?

      Weil sie nicht mit Wirtschaftspotenz im Verhältnis zur ausgegebenen Geldmenge unterlegt ist. Wenn man wie das Dritte Reich durch Konfiskation, Sühneabgaben und dgl Vermögen einzieht, schafft man einerseits einen Ausgleich für Geldmengenflutungen durch die Zentralbank, wie hier für die Allokation zur Aufrüstung, und sorgt andererseits durch Zwangsarbeit und Arbeitsdienst, dass die im Umlauf befindliche Geldmenge sehr wohl mit Wirtschaftspotenz unterlegt ist.

      Dies sei nur für die Mitleser geschrieben, Sie selber sind mir für eine Diskussion viel zu überheblich, um sich in intellektueller Aufrichtigkeit dem Detail zuwenden zu können.

    • F.V. (kein Partner)

      Ich schreibe eigentlich auch nur für die Intelligenteren im UTB. Daher muß dies - wer auch immer - nicht lesen, denn als geistiger Taglöhner versteht diese nichts und scheinen auch unbelehrbar zu sein.

      Jede Provinzbank schöpft Geld, indem sie neue Buchungszeilen am Computer einrichtet. Sie verleiht etwas, das sie in Wahrheit gar nicht besitzt, nämlich Geld. Es ist das schon lange kritisierte fractional banking System, das dies "erlaubt".

      "Gegenwärtig am meisten verbreitet ist ein Mindestreserve-System unter dem Währungsmonopol des zugrundeliegenden Staats. Im Regelfall legt die Währungsverfassung die Monetäre Autorität die Hände einer Behörde und Notenbank, die das Monopol auf die Geldbasis hat. Innerhalb des Währungssystems wird aber auch anderen Kreditinstituten, im Regelfall Geschäftsbanken, die Geldschöpfung von Buchgeld mittels Kreditvergabe erlaubt. Dabei müssen die Geschäftsbanken in Höhe der Mindestreserve Einlagen bei der Monetären Autorität hinterlegen. Hierbei wird aber nicht nur die Kreditschöpfung reguliert, sondern auch die genauen Mindestreserve und Eigenkapitalquote seitens der Monetären Autorität festgelegt, um genügend Geld für mögliche Abzüge von Einlagen sicherzustellen. Die Mindestreserve ist dabei ein geldpolitisches Instrument der Monetären Autorität zur Steuerung der Nachfrage der Geschäftsbanken nach der Geldbasis. ..."

      Also, jede Provinzbank schöpft Geld wofür sie einen Bruchteil bei der NB hinterlegen muß. Da inzwischen jedes Klo-Papier als "Sicherheit" dient, ist dieses Pyramidenspiel beliebig auszubauen.

      "Die sogenannte Geldschöpfung ist Banken verboten und wird von diesen dennoch ganz selbstverständlich in inflationärem Umfang betrieben. Dabei werden Bankkredite nicht aus den Einlagen der Sparer generiert, sondern als virtuelle Zahlen lediglich auf dem Bildschirm kreiert. Der Kreditnehmer bekommt auf diesem Wege nichts als Luft, die er jedoch mit realen Werten zurückzuerstatten hat. Nebst Zins und Zinseszins. Damit einher geht eine stille Enteignung der Menschen durch die Banken, während sich unser Rechtsstaat vor unseren Augen zusehends in Rauch auflöst."

      "Vienna Economist Franz Hörmann explained in an interview in Der Standard how banks can create credit and also debts out of thin air using the fractional reserve banking system. He explained how they engage in expropriation when they ask for interest payments in return for nothing ie for a paper, non existent debt."

      Usw.

      Manche - wer auch immer - haben an den Wirtschaft-Unis vielleicht die gerade aktuellen Ideologien auswendig gelernt, aber darüber das Denken verlernt.

    • werauchimmer

      @ An die Mitleser zu der zeitgeistigen (vulgo: mainstream-)Diatribe gegen angebl. schröpfende Banken:

      Der Leser wird gebeten, sich von den ordinären Herabwürdigungen des F.V. ab- und dem Sachverhalt zuzuwenden:

      1.) F.V. behauptet, das "Bankkredite nicht aus den Einlagen der Sparer (=Einleger) generiert" werden. Das widerspricht dem menschl. Erfahrungsschatz nicht nur insofern, als Banken ja auch pleite gehen können, sondern auch dem Allgemeinwissen über Bestrebungen der Banken und der Finanzpolitik, Bankenruns, also Massenabhebungen, zu verhindern.

      2.) Was F.V. meint und als Gelschöpfung anspricht, ist der Umstand, dass Banken die unerhörte Frechheit besitzen, das Geld, das ihnen die Einleger zwecks Weiterverleihung anvertraut haben, auch tatsächlich weiterzuverleihen, statt es in mottensicheren Silos aus dem Verkehr zu ziehen, damit sich ein paar Oberg'scheite darin baden können. Der Teil, der als Mindestreserve bei der Notenbank abgeliefert werden muss, ist also F.V. zu niedrig, es sollten möglichst 100 Prozent sein, die Notenbanken sollten weiters Geld nicht über Banken, sondern direkt an Eliten und Bankfunktionäre verteilen.

      3.) Durch die schandbare Weiterverleihung, so meint F.V., kommt es zu dem, was er als Geldschöfung (im Fachjargon: Giralgeldschöpfung) betrachtet: Die Banken verleihen frevelhafter Weise Geld weiter, und unverschämterweise kommt das bei den Banken als Forderung gebuchte Geld wieder in Form einer Einlagebuchung (Verbindlichkeit) zu Ihnen zurück, wenn der Kreditnehmer damit seine Gläubiger bezahlt und diese das erhaltene Geld wieder zur Bank tragen. Unerhört - die Bank ist weder reicher noch ärmer geworden, Forderungs- und Einlagebuchung heben sich auf, aber die Kreditsummen - oje, ojemine - können durch Revolvierung vervielfacht werden!

      4.) Das Banken zuweilen Notenbankkredite beziehen oder Zentralbanken über sogenannte Tender Geld über Banken in Umlauf bringen, ist für F.V. nur ein Gerücht ähnlich wie das von der Mondlandung von US-Astronauten.

    • werauchimmer

      Ich korrigiere:

      Politfunktionäre, nicht "Bankfunktionäre".

    • @ werauchimmer (kein Partner)

      AD 3:

      98 % des Geldes des Wirtschaftskreislaufes ist Giralgeld.

      Bei einer Einlage von 100 E (Barreserve von 2% ) kann ich 4900 E an Krediten vergeben (GELDSCHÖPFUNG: 4800 E).

      Von Weitergabe bloß der Einlagen kann keine Rede sein.

      Die Zeiten, wo man durch Hinwerfen von Zentralbank Termini Technici unbestreitbare Fakten verschleiern kann, sind vorbei, werauchimmer.

  11. BHB (kein Partner)

    Bin zwar kein Kellner muss aber diese Position verteidigen:
    "Heute sind hingegen arbeitslose Kellner nicht einmal bereit, für einen gutbezahlten Job von Wien nach Salzburg zu ziehe"

    Wenn er/sie kein Geld hat?
    Ich meine klar, ist schlau nach Salzburg ziehen, denn Job annehmen.
    Aber nur in einer Welt wo man nicht im Probemonat sofort gekündigt werden kann.
    HAb selbst eine Berufsausbildung, BHS. Und was mir passiert ist: Ich nahm einen Job in Wien an für ein recht renomiertes Unternehmen. Im Probemonat gekündigt worden.
    Toll, wäre ich der Kellner in Salzburg, wäre ich jetzt ohne Geld und ohne UNterkunft.
    Glück gehabt, aber nicht jeder hat jemand der einen Gast sein lässt!



  12. BHB (kein Partner)

    Wohlwissen,dass ich mich damit einigen Anfeindungen ausliefere, da man das als sozialistisch sehen könnte...

    "Zwar finden die Kritiker den strengen Kündigungsschutz in Deutschland schlecht, aber Deutschland hat uns immer noch was voraus!
    Wenn Entlassungen bis zum Gerichtsentscheid hinausgezögert werden können in Deutschland und erst bewiesen muss, dass der Gekündigte in keiner anderen Funktion weiterbeschäftigt werden kann, sind Kündigungen wie in Österreich derzeit aufgrund fehlen eines "roten oder schwarzen" Parteibuchs ,in Deutschland allerdings viel schwerer möglich."

    Deutschland hat eine Jugendarbeitslosigkeit von 7,5% (keine Veränderung zu April 2013)
    Österreich hat eine Jugendarbeitslosigkeit von 9,3% (+1,3% Veränderung zu April 2013)

    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2013/08/kundigungsschutz-auch-fur-die-jugend.html

    BIn ich für einen strengeren Kündigungsschutz für unsere Jugend!
    Aber : Auch für die liberalisierung der ladenöffnungezeiten



  13. cmh (kein Partner)

    Sucht man Pflegekräfte für gebrechliche Menschen am Ende ihres Lebens - man sucht z.B. in Tschechien, der Slovakei, Ungarn oder Rumänien.

    Sucht man Facharbeiterinnen für gewisse Tätigkeiten, die zumeist am Beginn jeglichen Lebens stehen - man sucht z.B. in Tschechien, der Slovakei, Ungarn oder Rumänien.

    Daher:

    Eine Gesellschaft wie die unsere, die nicht nur die Gebäudereinigung, sondern auch den Vollzug der ureigenen zwischenmenschlichen Beziehungen "outgesourced" hat - was soll man mit der machen?

    (Der Ausbruch, der von der ILO angekündigten gewalttätigen Ausschreitungen wäre für unsere kranke Gellschaft eine Linderung!)



  14. Friedrich (kein Partner)

    aber hartz 4 muss doch ein schimpfwort bleiben...
    ...so wie auch die katastrophenmeldungen vom "kaputtsparen" griechenlands und spaniens



  15. Brigitte Imb

    OT - Norwegens Premier als Taxilenker

    Das wär´doch glatt was für unseren Kanzler"Taxler" (hat schon jemand seinen Schein gesehen?) im Wahlkampf. Er würde wohl zu oft an seiner quäckenden Stimme erkannt werden und an den schönen Haaren. ;-)

    http://orf.at/#/stories/2194387/



  16. brechstange

    Nach Zollitsch sind die Nationalstaaten bereits abgeschafft. Davon wissen wir aber nichts. Erzbischof Zollitsch gehört unter Beobachtung gestellt.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/11/katholische-kirche-lehnt-rueckkehr-in-die-nationalstaaten-ab/

    http://www.freiewelt.net/nachricht/beatrix-von-storch-erwidert-zollitschs-ausfall-gegen-die-afd-10006804/

    Da gab es doch mal ein Kabarett mit Pezig zum Goldman Sachs - Netzwerk, da war Zollitsch prominent vertreten. Ich dachte damals, das wäre eine Übertreibung.

    http://www.youtube.com/watch?v=Yt78kXEJNrs



    • Brigitte Imb

      Die Kirche soll sich gefälligst aus der Politik raushalten!

      Ich habe diesen Verein täglich mehr satt und weiß nicht wie lange ich noch finanzielle Unterstützung inform v. Kirchensteuer leisten werde, was natürlich einen Austritt bedeuten würde. Viel fehlt nicht mehr.

    • brechstange

      Liebe Brigitte,
      austreten werde ich nicht, aber mithelfen, diese von INNEN zu erneuern. Denen sollten wir ordentlich einheizen und Zollitsch wird hoffentlich auf der Abschussliste des Franziskus stehen. Im Beratergremium des neuen Papstes ist er NICHT vertreten und er war ja ein mit den alten Strukturen gut vernetzter. Daher kommt Hoffnung auf. Beobachtung und Einmischung. Kämpfen wir um eine saubere katholische Kirche, die ihren Aufgaben gerecht wird, den Menschen Hoffnung auf Eigeninitiative und Eigenverantwortung zu geben. Brigitte, kämpfe mit.

    • Brigitte Imb

      Liebe brechstange,

      obwohl ich mich nicht zu den "praktizierenden" Christen zähle, tut es mir im Herzen weh was hier alles schief läuft und sehr stark zu Lasten der Engagierten, die es zweifelsohne gibt. Die müssen sich nämlich die Klagen anhören, der Hr. Kardinal z.B. ist ja für einen "Normalchristen" nicht erreichbar.

      Unser "alter" Hr. Pfarrer und die Benediktiner in unserer Umgebung, die wirklich ALLE Hervorragendes leisten und von denen ich eine gute und hohe Meinung und Respekt habe, hindern mich am Austritt. (Unser Kinder gingen bei den Salesianern u. Benediktinern zur Schule, einfach Spitze.)
      Vielleicht bestünde eine Möglichkeit NUR diesen Institutionen meine/unsere Kirchensteuer zukommen zu lassen, aber zusätzlich zu deren anderen Zuwendungen dch. Diözese od. wer auch immer dafür Geld ausschüttet. Auf gar keinen Fall möchte ich auch nur einen Cent für die Caritas verwendet wissen, bzw. etwa für muslimische "Votivkirchenflüchtlinge", die bei ihren eigenen Glaubensbrüdern doch viel besser aufgehoben wären.

    • Zraxl (kein Partner)
    • brechstange

      zraxl

      Ist das Maß abhandengekommen?

    • Zraxl (kein Partner)

      @ brechstange
      Jetzt stehe ich auf der Leitung. Welches Maß? Das Winkelmaß (mit dem Zirkel)?

    • brechstange

      zraxl

      "Bei allem, was wir denken, sagen oder tun, sollten wir uns fragen:

      1. Ist es WAHR?

      2. Ist es FAIR für alle Beteiligten?

      3. Wird es FREUNDSCHAFT und GUTEN WILLEN fördern?

      4. Wird es dem WOHL aller Beteiligten dienen? "

      Dieses Maß erscheint mir, durch Eigennutz und eigene Vorteile ersetzt worden zu sein.

    • Zraxl (kein Partner)

      @brechstange

      Achja, das hier habe ich noch vergessen:
      http://www.rotarymagazin.de/titelthema/thema-des-monats/franziskus-als-konsequenz-auf-benedikt-a-3068.html

      Aber es ist doch spannend. Früher einmal, war Priestern der Rotary Club verboten
      http://www.kathpedia.com/index.php?title=Dekret_vom_11._Januar_1951_zum_Rotary-Club
      Inzwischen kommen die Päpste aus diesem Umfeld.

      Langsam wird mir auch klar, warum der neue Papst von der Systempresse so hoch gelobt wird, während man seinen Vorgänger verteufelt hat. Auch die
      neuen Heiligsprechungen sind unter diesem Gesichtspunkt sehr interessant.

      Zu den Grundsätzen: Klingt schön. Hoffentlich ist meine Lesart derselben falsch.

    • F.V. (kein Partner)

      Zraxl,

      bei den von Ihnen gewählten Beispielen hätten Sie auch statt Rotary gleich Loge schreiben können.

    • Zraxl (kein Partner)

      @F.V.
      Das haben jetzt Sie gesagt.

  17. Rosi

    'Die Wohlfahrtsleistungen in den meisten Ländern sind viel zu hoch geworden (was auch dann ein Riesenproblem ist, wenn sie finanzierbar wären).'
    Stimmt. Wenn wahr ist, was ich erzählt bekam: Wenn eine Frau mit zwei Kindern im Waldviertel arbeitslos ist, bekommt sie 1000 Euro, wenn sie 10 Stunden putzt, 400. Die kolportierte Schlußfolgerung: 'Jeder deppert, der unter diesen Umständen 10 Stunden arbeitet.'
    Ohne Kommentar ....

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.



  18. KÖL

    Erzbischof Negri: Gesetz gegen Homophobie erinnert an Faschismus

    (Rom) Erzbischof Luigi Negri von Ferrara warnt vor dem geplanten Gesetz gegen Homophobie. Der Gesetzentwurf erinnere an den Faschismus und die „trüben Zeiten der Staatsideologie“. In allen europäischen Staaten gebe es Versuche, die Religions- und Meinungsfreiheit im Namen eines angeblichen „Schutzes“ der Homosexuellen vor „Diskriminierung“ einzuschränken. Es gebe keine breite Diskussion zur Einführung des neuen Gesetzes. Alles wirke apathisch. Die Christen müßten sich wehren und den Kampf für die Meinungs- und Religionsfreiheit aufnehmen, sonst gäbe es plötzlich ein schlimmes Erwachen. Die negativen Folgen seien in Großbritannien und Frankreich bereits zu sehen. „Die Priester und Bischöfe, die in der Heiligen Messe den heiligen Paulus zitieren, könnten angezeigt werden“, so Erzbischof Negri gegenüber dem Wochenmagazin Tempi. „Um einen bestimmten Lebensstil und dessen Unterstützer zu verteidigen, vor allem aber jene, die theoretisch die Homosexualität bekennen und sie in der Gesellschaft praktizieren, benachteiligt der Staat auf schwerwiegendste und nicht wieder gutzumachende Art und Weise die anderen Meinungen und Lebensstile“, so der Erzbischof, den Papst Benedikt XVI. persönlich 2012 in die Bischofssynode berufen hatte.

    Die Christenheit, so Negri, dürfe nicht vergessen, wozu Papst Johannes Paul II. in der Enzyklika Centesimus annus aufforderte: immer die Freiheit zu verteidigen. Denn „jedes Mal, wenn man sich für die eigene Freiheit einsetzt, setzt man sich für die Freiheit aller ein, und jedes Mal, wenn man die eigene Freiheit verliert oder diese eingeschränkt wird, geht sie für alle verloren oder wird eingeschränkt“, so Negri. „In den vergangenen drei Jahren wurden mehr als 100.000 Christen wegen der Mißachtung der Gewissensfreiheit ermordet und das in fast allen Ländern der Erde. Ist es möglich, daß die ‚Verteidigung der Homosexualität’ im Vergleich dazu wichtiger ist, als dieses konkrete Problem und wichtiger als die Gewissensfreiheit?“ so Luigi Negri, der Erzbischof von Ferrara-Comacchio.

    http://www.katholisches.info/2013/07/25/erzbischof-negri-gesetz-gegen-homophobie-erinnert-an-faschismus/



  19. Undine

    Wer vorhin in der ZIB1 bei der Berichterstattung zum Thema STADT LINZ---verlustreiche SWAPGESCHÄFTE---BAWAG auch nur ein einziges Mal das Wort SPÖ vernommen hat, möge sich bitte melden!
    Eine "Glanzleistung" des um "Objektivität" so sehr bemühten STAATSFUNKS, minutenlang über die übelsten Machenschaften der SOZIS zu quatschen, ohne auch nur einmal das Wort SPÖ in den Mund zu nehmen. Das macht unseren ORFlern so schnell keiner nach!



  20. Josef Maierhofer

    Die Immobilität bei uns hat einen wichtigen weiteren Grund.

    Hier genannt, 'Hotel Mama', ist der Wohnungsmarkt für den 'Otto Normalverbraucher' (und -verdiener) schlicht zu schwach und zu teuer, bzw. die Ansprüche diesbezüglich (auch wegen der enorm vielen Förderungen auf Kredit) auch zu hoch. Ein Verwandter von mir zog mit seiner hier geheirateten Österreicherin, mit der er 8 Kinder hatte, in den USA von Stadt zu Stadt in seinem 'Doppeltruck' (mit je einem Anhänger). Eines steuerte er, eines sie, sie mieteten Grundstücke und darauf stellten sie nebeneinander die Trucks zu einem Haus zusammen, um dann in einem für mich überschaubaren Zeitraum von etwa 30 Jahren 14x die Stadt zu wechseln. Über die Trucks gaben sie sogar ein Dach und von außen sah es im Ruhezustand aus, wie ein richtiges Haus. Wenn dann unsere Bürger bei jedem Ortswechsel ein gefördertes Haus haben wollen, ist das nicht zahlbar von einem normalen Lohn. Selbst, wenn ich in den USA ein Haus kaufe, ist das dort billig zu haben, außer natürlich in privilegierten Gegenden. Schlagen Sie einmal den Immobilienteil einer Zeitung auf, sicher nicht mehr so billig wie damals (1975), wo man locker um 25 000,- US$ ein gutes (Plastik)haus samt Grundstück kaufen konnte, das natürlich mit jedem Tornado mitfliegt, aber das hofft man selbst dort nicht, obwohl es immer wieder passiert.

    Dort verlässt man sich auch nicht in unserem Ausmaß auf den Staat, sondern man unternimmt selbst was und nimmt sein Leben selbst in die Hand, der wohl größte Unterschied zur hiesigen 'Spaßgesellschaft'.

    Der fette, wohlstandverwahrloste 'Ösi' schlägt Wurzeln und ist nicht verpflanzbar, der flexible (meist fleißige) 'Ösi' ist wie der flexible Schweizer überall zu Hause, wo er ist, bloß von den Flexiblen haben wir 10% im Gegensatz zu den Schweizern, die davon an die 30% haben.



    • Brigitte Kashofer

      Diese Entwurzelung der Menschen und die damit einhergehende Trennung der Familien ist nicht erstrebenswert. Besser wäre es, die jungen Menschen so auszubilden, dass sie in ihrem Heimatort oder in der Nähe einen vernünftigen Job finden. Dann können nämlich die Großeltern für ihre Enkelkinder, die Jungen für die Älteren und die Gesunden für die Kranken in der Familie sorgen, ohne vom Staat abhängig zu sein.

    • Josef Maierhofer

      @ Brigitte Kashofer

      Danke für diesen wichtigen Einwurf, der darauf hinweist, dass kleine Strukturen die besseren sind.

      Ich selbst habe mit der Amerikanisierung natürlich auch meine Probleme, aber Immobilität war halt diesmal das Thema.

      In gesunden Gegenden (auch der USA) bilden die örtlichen Universitäten die Mitarbeiter der örtlichen Firmen aus und auch die örtliche Gesellschaft funktioniert, intern, wie auch die Anzeige, dass man nur von dem leben kann, was man erarbeitet hat, nach außen hin.

      Das alles Störende, bis Zerstörende, sind die Großmannsüchte, mitsamt den Großmannsgehältern der Großkonzerne ('Erpresserkonzerne'), nehme man etwa Monsanato, als Beispiel, die diktieren die gesamte Lebensmittelproduktion der Welt inzwischen, etc. Dort machen die Großkonzerne das, was bei uns die Politik macht.

      Es ist auch in der Physik so, dass kleine Systeme stabiler sind als große.

      Womit wir schließen können, dort wo die Natur zerstört wird, wird auch der Mensch zerstört und entwurzelt.

      Das ist die Amerikanisierung, die ich gemeint habe und mit der ich meine Probleme habe, ich glaube nicht nur ich. Die Natur bildet Lebensstrukturen, auch beim Menschen, der bloß glaubt, nicht dazu zu gehören.

    • F.V. (kein Partner)

      Herr Maierhofer,

      ich wüßte gerne woher Sie die die Belege für das Hotel Mama haben. Bzw. in welchen Dimensionen es dem freien Wohnungsmarkt Konkurrenz macht.

      Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf: Erst denken, dann reden/schreiben.

      Nur weil Unterberger ein blödes Argument daherbringt, muß man noch lange nicht "apportieren".

  21. Ambra

    Man kann nur jedes Wort unterstreichen. Ich sehe aber noch einen weiteren Grund : seit vielen Jahren oder besser sogar Jahrzehnten wird der Gesellschaft eingeredet, daß - vor allem wegen der "Chancengleichheit" möglichst jedes Kind studieren muß. Die überquellenden Universitäten zeigen dies ja mehr als deutlich. Berufe ohne Uni-Abschluß wurden und werden gesellschaftlich massiv abgewertet. Kein Wunder, daß dann in vielen Berufen der Nachwuchs fehlt - die Uni-Absolventen erwarten eine entsprechende berufliche Möglichkeit und wer wird dann schon gerne Kellner oder Installateur ? Selbst Berufe wie Goldschmied, oder Kunstschlosser, die auch künstlerischen Wert haben und Kreativität erfordern, finden nicht den gesellschaftlichen Stellenwert, den sie verdienen.
    Ich denke, daß diese Entwicklung in ihrer Folgewirkung nicht zu unterschätzen ist!



  22. Undine

    OT---aber das Ausländerthema ist ---im Wahlkampf auch für die ÖVP---immer aktuell:

    http://www.unzensuriert.at/content/0013655-VP-k-mmert-sich-erster-Linie-um-Ausl-nder

    ".... So will der ÖVP-Mann durch eine Reform der Rot-Weiß-Rot-Card die Zuwanderung erleichtern und – dafür ist offenbar plötzlich genug Geld da – Integrationsbeauftragte in den Herkunftsländern installieren. Dazu kommt die Forderung nach einer Bildungspflicht: Wer nicht über gewisse Grundfertigkeiten etwa in Mathematik oder Rechtsschreibung verfügt, sollte die Schule nicht verlassen dürfen."

    Dann werden halt die Schüler mit "Migrationshintergrund" noch zwei, drei weitere Jahre die Schule schwänzen---das wird ja nicht bestraft. Deren Eltern werden sich freuen, denn der Rubel rollt also weiterhin in Form von Kinderbeihilfe. Lesen, Schreiben und Rechnen werden diese "Schüler" auch nach weiteren Schuljahren nicht erlernen. Schade ums Geld.

    Auch diese Misere wird man nie abstellen, wenn man nicht gewillt ist, wesentlich härter vorzugehen:

    http://www.unzensuriert.at/content/0013649-Massentransport-von-Bettlern-und-Trickdieben-aus-Rum-nien-gestoppt

    "Vor wenigen Tagen stoppte die deutsche Autobahnpolizei in der Nähe von Kassel, Bundesland Hessen, einen wackeligen rumänischen VW-Kleinbus und traute ihren Augen nicht. Der Wagen war der Polizeistreife aufgefallen, da er eine verdächtig tiefe Straßenlage hatte, die auf massive Überbeladung hinwies......

    ....."Mangels Barschaft konnte dem Fahrzeuglenker lediglich eine Sicherheitsleistung von 70 Euro abgenommen werden - gegen ihn wurde ein Verwaltungsstrafverfahren wegen Verstoßes gegen das Personenbeförderungsgesetz eingeleitet. Wie die Fahrgemeinschaft ihre Reise fortgesetzt hat, ist derzeit unbekannt."



  23. Brigitte Imb
  24. Brigitte Imb

    OT - Der Wochenrückblick

    Peer war dabei!
    Warum Merkel nichts von der EU versteht, was Ex-DDR-Bewohner alles wiedererkennen, und wieso Rassismus nicht immer Rassismus ist / Der Wochenrückblick mit Hans Heckel

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/peer-war-dabei.html



  25. terbuan

    O.T. Gute Nachricht aus GB?

    "Go home or face arrest"
    So wirbt die britische Regierung für die Rückkkehr illegaler Einwanderer in ihre Heimatländer auf Plakaten, Inseraten und Postwurfsendungen. (angeblich 1 Mio.) und weiter.....

    "This can help you to return voluntarly without fear of arrest or detention"

    Das ist doch eigentlich ganz normal und fair, aber sofort bricht der Sturm der entrüsteten Gutmenschenindustrie los und der britische Premier Cameron muss sich auch noch rechtfertigen und gerät unter Druck wegen einer völlig gesetzeskonformen Werbeaktion zur Eindämmung illegaler Einwanderung.

    Und was passiert bei uns? Gar nichts, wir begrüßen jeden legalen oder illegalen Zuwanderer, sie werden sofort unter den Schutzschirm von Caritas & Co. gestellt und dürfen auf ein "humanitäres Bleiberecht" hoffen. Sie sieht es aus!



  26. Brigitte Imb

    "Wie man zugleich unter Arbeitslosigkeit und Arbeitskräftemangel leiden kann"

    Ganz einfach:
    Eine dekandente Gesellschaft, die es sich leistet für´s Nichtstun eine Grundsicherung auszuschütten, findet für dieses System reichlich bequeme Abnehmer, die umgekehrt im produktiven Leben fehlen.
    "Dank" unserer unfähigen Politiker und ihrer Gelddruckmaschinen wird dieses System ausgebaut werden, bis es Schlaraffenland für ALLE gibt......od. funktioniert das so doch nicht?

    P.s.:Ein wunderbares Beispiel für Grundsicherung (auf sehr hohem Niveau) und Leistungslosigkeit ist u. a. Cap. Der läßt sich seit 30 Jahren durchfüttern.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1440410/Cap_Asylthema-aus-Wahlkampf-heraushalten?_vl_backlink=/home/index.do



  27. fosca

    Mit ein Grund für dieses krasse Mißverhältnis ist die Tatsache, daß die angeblich "so dringend benötigten Migranten" lediglich in unsere Sozialsysteme einwandern und keinerlei Interesse zeigen, die angebotenen Arbeitsplätze zu besetzen. Nachdem in Österreich bereits jeder 5. Migrationshintergrund besitzt - in Wien sogar jeder 2., weist die Arbeitsmarktbilanz logischerweise die entsprechende Schieflage auf.

    Kluge, ehrgeizige, qualifizierte Köpfe suchen ihr Glück in der Ferne und flüchten aus diesem hochverschuldeten Land, das Leistungsverweigerer belohnt und Leistungswillige durch unsoziale Höchstbesteuerung um die Früchte ihrer Arbeit beraubt.

    Solange hier nicht ein rigoroses Umdenken einsetzt, wird sich aktuell nichts ändern und die Spirale dreht sich bis zum endgültigen Kollaps weiter.



  28. brechstange

    HartzIV ist ein Milliardengrab, da muss man nur die Staatsverschuldung in Deutschland betrachten, denn würde das alles so gut gehen, müssten 2 Millionen weniger Arbeitslose hohe Steuereinnahmen bringen. Deutschland kann aber seine Schulden nur bremsen und darf weiter für das "Euro-Jobwunder" brennen wie ein Luster. Warten wir ab, wie sich die Arbeitslosenzahlen weiterentwickeln, wenn die Nomenklatura so weiterwurschtelt wie bisher.
    Jetzt gibt es ja einen Pro-Draghi und Pro-Staatsanleihenankäufe durch die EZB-Aufruf von Ökonomen, die speichelleckend und mastdarmakrobatisch auf gute Posten hoffen. Da wird ja einiges geschaffen, in der Europäischen Bankenaufsicht und dem ESM, etc. etc. Sie werden es beobachten können, wie sich die Karrieren dieser Herrschaften raketenhaft entwickeln werden.



  29. caruso

    Etwas offtopic aber aus aktuellstem Anlaß zum Thema:
    "Wo befindet sich" der Herr Basbakanimiz???

    http://www.bilderhoster.net/safeforbilder/g2hw787c.jpg



    • machmuss verschiebnix

      Sappalot - den Sozis muß wohl der Arsch auf Grundeis gehen, daß die sich jetzt
      sogar an den roten Halbmond anbiedern .

      .

    • Brigitte Imb

      @ machmuss verschiebnix,

      diese Anbiederung passiert doch vor jeder Wahl und die Schwarzen tun´s genauso.
      Ekelhaft!

  30. machmuss verschiebnix

    Das muß man G.Schröder lassen - diesem Genossen von Bossen - seine Weichenstellung
    für Deutschland hat er "gebacken bekommen".
    Trotz Allem ist Deutschland noch nicht über'n Berg, obwohl die Wirtschaft trotz
    Krise gut läuft, sind die Ausgaben der öffentlichen Hand noch immer quantenmäßig
    überhöht - na und in Österrerich erst .

    In Europa fallen mir aber auf Anhieb nur zwei Staaten ein, in denen es trotz
    einschneidender Maßnahmen zu keinen Massendemos kam: Deutschland und Irland .
    Abgesehen von "Mecker-Kundgebungen" (neulich auch in Belfast), war die Bevölkerung
    aber im Wesentlich nur zornig auf die vorangegangene Versäumis-Politik.

    Genau das ist der gravierende Unterschied zu Ländern wie Frankreich, Griechenland,
    Spanien, Österreich - wo die Bevölkerung mehrheitlich in die verkehrte Richtung
    zieht. Wobei ich den Österreichern unterstelle, daß sie prinzipiell fähig wären,
    das Hirn einzuschalten, gäbe es da nicht diverse Neugebauers und Faymänner, die
    von sich behaupten können: "wir lügen die Leute nicht an" [pffft-muahaha].

    JA, das können die behaupten - es finden sich auch Leute die dran glauben, wenn
    jemand behauptet, daß die Erde eine Scheibe sei - fragt sich nur, wieviele
    "Scheiben-Bewohner" es in Österreich gibt. In Frankreich jedenfall, gibt es deren
    in so rauhen Mengen, daß die ihren eigenen Präsidenten bekommen haben [ätz] .

    Zunehmend überkommt mich aber das Gefühl, daß mir eine Ätzerei nach der Wahl
    im Hals stecken bleiben könnte .

    .



  31. perseus

    Zitat aus einem Interview mit Jin Ligun (Chef der China Investment Group) – ORF Weltjournal von Donnerstag 22:30:

    „Die Krise, die Europa in den letzten Jahren heimsucht, ist das Ergebnis der maroden sozialen Wohlfahrtssysteme. Die Sozialgesetzgebung hat ausgedient. Sie fördert Faulheit und Arbeitsverweigerung an Stelle von Fleiß und harter Arbeit. Das Anreizsystem ist Schnee von gestern. Warum sollten einige Menschen innerhalb der Eurozone bis 65 oder länger arbeiten, während sie in anderen Ländern mit 55 in Rente gehen und faul am Strand liegen, das ist doch nicht fair!“

    http://tvthek.orf.at/programs/1328-Weltjournal/episodes/6439609-Weltjournal

    Alle Linken müssten Herrn Ligun sofort als Neoliberalen bezeichnen. Das geht aber nicht so leicht, denn der Mann kommt aus einem planwirtschaftlich geführten Land, in dem eine kommunistische Partei seit 1949 am Ruder ist.

    Herr Ligun hat aber Recht: denn entweder schaffen wir in kurzer Zeit eine totale Umkehr, oder Europa implodiert oder explodiert (wie in den 30er-Jahren).

    Wenn ich mir die Themen der Wahlkämpfe in Österreich und Deutschland überlege (Reichensteuer, Krankheit stoppt Zeitausgleich), ist eine Kehrtwendung bei uns und in Deutschland ausgeschlossen!

    Wir müssten in kurzer Zeit radikalst umdenken – auch das Wertesystem der durchschnittlichen österreichische Kronenzeitungslesers, der ja SPÖ wählt, müssten wir radikal umkrempeln, denn

    “…..”Neoliberal” ist alles, was nach Wettbewerbsfähigkeit, Sparsamkeit im öffentlichen Wesen, wirtschaftlicher Verantwortung und nach Förderung von Selbstständigkeit riecht. “Neoliberal” ist es in den Augen vieler Zeitgenossen schon, wenn jemand es im Leben zu etwas bringen will.“
    (Hans Rauscher)

    Daher wird es so enden: die verbliebenen starken europäischen Industriegruppen wandern ins nicht europäische Ausland ab und die Chinesen kommen und holen sich, was an verwertbarer Technologie und Know How geblieben ist; bleiben aber nicht hier sondern gehen damit nach China. Bei uns verbleiben Kellner, Reiseführer, Bademeister und Beamte.



  32. terbuan

    Der Arbeitsmarkt ist ein Markt wie jeder andere auch.
    Durch staatliche Eingriffe erfolgt eine widernatürliche Verzerrung resp. Schaffung von Ungleichgewichten.

    Der Staat greift massiv in den Arbeitsmarkt ein durch eine verfehlte Bildungspolitik, eine verfehlte Einwanderungspolitik, eine verfehlte Steuerpolitik, eine verfehlte Sozialpolitik und eine verfehlte Subventionitis inklusive einer die Mobilität behindernden Wohnbauförderung.

    Und dazu kommen noch die noch mehr verfehlten Eingriffe der Brüsseler Ochlokratie.
    Über das Ergebnis braucht man sich nicht zu wundern, der Staat sollte sich auf seine Kernaufgaben reduzieren und nur den wirklich bedürftigen, jedoch arbeitswiligen Bürgern unter die Arme greifen!



    • Pete Sahat
    • Schnabeltierfresser (kein Partner)

      Und was erst der Einfgriff in den Arbeitsmarkt durch die 1-Euro-Jobs im Zuge von Harz IV bewirkt hat... für gering Qualifizierte kann sich so gar kein Marktpreis mehr bilden.

  33. simplicissimus

    Egal, welche Zahlen man volkswirtschaftlich nun hin oder her argumentiert, das grundlegende Problem in Europa ist die millionenfach fehlende innere Bereitschaft:

    - für sich selbst zu sorgen
    - Eigenverantwortung zu tragen
    - mobil zu sein
    - gewogenes Risiko einzugehen
    - leistungsbereit über das scheinbar notwendige Maß hinaus zu sein
    -nicht ständing von anderen "Rechte" einzufordern, sondern sich eigener Pflichten
    zu besinnen

    Eine verweichlichte, verwöhnte Wohlstandsgesellschaft vernichtet sich durch erstarrtes Anspruchsdenken selbst.



    • pinguin (kein Partner)

      Ihr Lebensmotto lautet wohl "zurück ins 19.Jahrhundert" wo es Herrschaften und Dienstboten gab.Wie können Sie unterstellen,dass gerade in Ö die Leistungsbereitschaft zu gering ist.Ö ist eines der Länder mit der höchsten Jahresarbeitszeit und Pflichten haben wohl alle Mitglieder der Gesellschaft gleichermaßen,d.h. auch Unternehmen und Unternehmer haben Pflichten und nicht nur Rechte gegenüber Ihren Arbeitnehmern.Auch die Eigenverantwortung können Sie niemand absprechen,von dem Sie das nicht ausdrücklich persönlich wissen.Sonst ist Ihr Posting eine Ansammlung von klischeehaften Beschuldigungen an eine anonyme Masse die Sie nicht kennen und nie kennen lernen werden.Wenn das Ihre ganze Problemlösungskompetenz ist,ist es damit nicht weit her.

  34. schreyvogel

    Wenn es einen Magel an Kellnerinnen gibt, müsste man eigentlich den Beruf nur akademisieren, wie z.B. die Kindergarten-Tanten, die heute auf Kindergarten-Akademien zu Kindergarten-Pädagoginnen geschult werden.

    Es wird ihnen dort "intellektuelle und soziale Flexibilität, autonomes Denken, sprachliche Wendigkeit, Kreativität und Innovationsfähigkeit" beigebracht.
    Lauter Fähigkeiten, die eine gute Kellnerin sowieso haben muss.
    Als Lohn winkt den akademischen Pädagoginnen eine Beschäftigung im geschützten Bereich und ein Akademikergehalt.

    Ich wage zu behaupten, dass der Kellnerinnen-Beruf mindestens so fordernd ist wie der Tantenberuf. Wann wird es endlich akademische Serviererinnen geben?



    • simplicissimus
    • Pumuckl

      Da Arbeitswelt ist das Thema des Tages ist, erlaube ich mir einen Vergleich.

      Wenn etwa ein Schuhmacher durch seine Arbeit das MATERIAL Leder bearbeitet, ist das Ergebnis seiner Arbeit ein Schuh von mehr oder minder hoher Qualität.

      Das " MATERIAL " welches wir Kindergartentanten anvertrauen, ist wohl das kostbarste was eine Gesellschaft anzubieten hat. Die Kindergartenpädagoginen leisten einen wichtigen Beitrag zur Qualität unserer Gesellschaft von morgen!

      KINDER IN DIESEM ALTER SIND SENSIBEL UND IN JENEM ALTER, IN WELCHEM, NACH KONRAD LORENZ EINE LEBENSLANG WIRKSAME PRÄGUNG STATTFINDET.

      Diese WICHTIGE PRÄGUNG sollte im Kindergarten auf möglichst hohem Niveau als
      Ergänzung zu jener erfolgen, welche die Kinder durch Mutter und Elternhaus erfahren.

      Nicht eine akademische Ausbildung, sondern eine strenge Auslese der Bewerberinen für den Beruf als Kindergartenpädagogin hinsichtlich GEEIGNETER PERSÖNLICHKEIT, würde bessere Kindergärtenpädagogik bewirken.
      MÜTTERLICHKEIT UND MENSCHLICHE WÄRME müssen jene Frauen ausstrahlen
      welchen wir unsere Kinder in jenem prägenden Alter anvertrauen.

      Wenn die jungen Frauen oben genannte Eigenschaften in den Beruf als Kindergartenpädagogin einbringen, genügt die bisherige Ausbildung vollkommen!

      EINE GEBÜHRENDE BEZAHLUNG IST NÖTIG UND SOLLTE NICHT VON EINER AKADEMISCHEN AUSBILDUNG ABHÄNGEN ! ! !


      Ihren Kommentaren, sehr geschätzter @ schreyvogel, kann ich oft zustimmen.
      Ich hoffe ich habe hinreichend begründet, warum ich heute nicht Ihrer Ansicht bin.

      Daß er Beruf des Kellners mit großen psychischer und körperlicher Belastung verbunden ist, stelle ich damit keineswegs in Abrede.

    • Brigitte Imb

      @ schreyvogel,

      für das akademische Servierpersonal kreieren wir den "Dr. Schnitz." , od. "MA Vine" (für Wien natürlich speziell einen "Dr. Spritz." od. MA Kebab".

      ;-)

    • schreyvogel

      Pumuckl,
      ich denke wir sind ohnehin einer Meinung.
      Mein Punkt ist ja gerade, dass eine einfache mütterliche Frau, die gut mit Kindern umgehen kann, genügen würde, auch ohne diese langwierige akademische Ausbildung.

      Was anderes ist es, wenn fremdsprachige Kinder im Kindergarten so gut Deutsch lernen sollen, dass sie später in der Schule dem Unterricht folgen können.
      Dazu braucht man zweisprachige (z.B. deutsch/türkisch), didaktisch geschulte Pädagoginnen. Ich zweifle aber, dass unsere Akademien solche hervorbringen.

      N.B.: Ich verwende hier das neue generische Femininum. Männer sind aber unbedingt mitgedacht.

    • Pumuckl

      @ schreyvogel 14:39

      " Ich denke wir sind ohnehin einer Meinung. "
      Dachte ich mir schon und habe die Ironie Ihres Beitrags schon kapiert. Ich fühlte mich nur dazu aufgerufen, eine Lanze für diesen wichtigen Berufsstand zu brechen.

      Ich halte es für bürkratisch und ideologisch vertrottelt, eine längst fällige bessere Bezahlung dieses wichtigen FRAUENBERUFES* mit einer akademischen Ausbildung zu verknüpfen!
      Auch jene Hauptschullehrer, bei welchen man einst anfing, sie an einer pädagogischen Akademie auszubilden, vollbrachten keineswegs bessere Unterrichtserfolge als ihre Kollegen, welche zuvor im Alter von 19 Jahren von der Lehrerbildungsanstalt kamen!

      Man möchte ja eine akademische Ausbildung der Kindergärtnerinen hauptsächlich dazu benützen, um in den zusätzlichen Ausbildungsjahren den jungen Frauen gesellschaftsveränderndes Gift einzuflößen, welches sie später an die Kinder weitergeben sollen.

      Eine teure, perfide Methode, mit welcher unsere Kinder im sensiblen und prägbaren Alter, gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit umerzogen werden sollen.


      * Ich hebe ausdrücklich hervor " FRAUENBERUF " .

      Die pädophilen " Experimente " welche der heutige grüne EU-Spitzenpolitiker in
      einem " alternativen Kinderladen " als junger " Kindergärtner " vollbrachte, zeigten ja, daß Männer in diesem Beruf am falschen Platz sind!

    • Pumuckl

      " Die pädophile " Experimente " welche der heutige grüne EU-Spitzenpolitiker . . . "

      Da ist von DANIEL COHN BENDIT die Rede!

    • Ambra

      Schreyvogel : bravissimo !!! *********

    • Applaus

      @ Schreyvogel:

      Nicht wahr? Nicht zu vergessen die positiven beschäftigungspolitischen Effekte auf den Personalstand der Universitäten!

    • F.V. (kein Partner)

      Pumuckl,

      ich glaube der Beitrag schreyvogels war ironisch gemeint. Aber was Sie sagen ist vollkommen richtig.

      Wenn Unterberger ein an sich fundamentales Thema an den Kellnern und Installateuren aufhängt, dann kann man diese Beispiele entweder nicht einmal ignorieren, oder sich mit Ironie über den Autor lustig machen.

  35. dssm

    Man sollte die Kirche im Dorf lassen, Harz IV ist nicht der Grund für den deutschen Aufschwung.
    In anderen EU-Ländern (z.B. Spanien oder Griechenland) ist die Situation für länger arbeitslose Menschen finanziell viel schwieriger.

    Der Trick heißt Geld drucken, staatliche Schulden und utopisch hohe Steuern.
    Deutschland und noch ein paar Länder, subventionieren den Exportmarkt. Man gibt also den 'Südländern' Geld, womit diese dann deutsche Waren kaufen oder nach Österreich auf Urlaub kommen. Wer über den ESM oder die Anleihenkäufe der EZB (wofür ja auch der Nordclub haftet) jammert, der muss auch die künstlich niedrige Arbeitslosigkeit im Norden sehen!



    • simplicissimus

      Deutschland subventioniert den Exportmarkt? Ich habe von anderen Statistiken gehoert, naemlich dass Deutschland hauptsaechlich im aussereuropäischen Exportmarkt erfolgreich ist und seine Exporte in den Süden nicht unbedingt gewachsen sind. Die "künstlich" niedrigen Arbeitslosen im Norden haben vielleicht mit Staatsverschuldung zu tun, aber kaum mit Subventionierung des Club Med über ESM und EZB Anleihen.
      Oder können Sie das mit konkreten Zahlen untermauern?

    • Yoshinori Sakai

      Die Spanier könnten aber ihre Seat's (= spanische Autos) kaufen.

      Die Italiener könnten ihre Fiats, Lancias und Alfa-Romeos kaufen.

      Warum tun sie es nicht?

      Als ich vor kurzem in Italien war, fiel mir auf wieviele nagelneue koreanische Autos (Hyundai, Kia) es dort gibt.

    • simplicissimus

      Yoshinori Sakai: Genau das ist es!

    • brechstange

      dssm

      Wir haben totale Wettbewerbsverzerrung und Fehlallokationen durch die Währungs- und Subventionspolitik. Das wird uns ganz stark auf den Kopf fallen. Jetzt tönens ja noch in den 30er Jahren war Brünings Sparpolitik Schuld und verschweigen die Inflationspolitik der Nachkriegsjahre. Wir stehen am Anfang und hoffen, dass am Ende nicht Feudalwirtschaft oder Kommunismus steht, die Gefahr besteht.
      Daher sollten wir uns JETZT engagieren trotz aller Gefahren, um die Weichen für nachher zu stellen.

    • brechstange

      simplicissimus

      Schauen Sie sich einfach die Targetsalden an, dann wissen Sie, wer da subventioniert. Deutschland hat 550 Mrd. Euro Targetforderungen gegenüber dem Eurosystem, insgesamt belaufen diese sich bereits auf fast 800 Mrd. Targetforderungen haben auch die Niederlande, Finnland, Luxemburg. Das ist komplett aus dem Ruder gelaufen. In USA gibt es dafür Ausgleich zwischen den Staaten mit Werthaltigem, in Deutschland haften die Deutschen mit ihren Auslandsvermögen.

      Aber ist ja sowas von unsolidarisch, wenn man von den Südländern verlangt, dass sie ihre Anleihen mit Pfändern hinterlegen sollten, das geht natürlich überhaupt nicht, weil die sind ja so arm, obwohl nach dem Vermögensbericht die Vermögen dort weit höher sind als in Deutschland. Ein Luftgebilde wird am Leben erhalten.

    • dssm

      @brechstange
      Die Targetsalden sind einmal ein guter Anfang. Dazu in Österreich das Ende des Bankgeheimnisses, welches zu einem langsamen aber stetigen Abfließen der ausländischen Gelder führt, wir sind also eigentlich Nettozahler, aber im Target nicht sichtbar!

      Dazu kommen noch subtiler Auswirkungen, des Dollar ist Leitwährung nicht nur für Energieimporte; wenn also die EZB eine negative Zahlungsbilanz mit einem anderen Währungsverbund hat (z.b. gegenüber den Chinesen), dann wird das in Dollar abgerechnet. Wenn also ein Südland mehr aus diesem Währungsraum importiert als exportiert, so hat es einen negativen Saldo, wenn Deutschland (und oft auch Österreich) mehr exportiert als importiert so hat es einen positiven Saldo, die Differenz zwischen 'Norden' und 'Süden' findet sich u.A. im Target wieder (ein Blogger hat auf koreanische Autos im 'Süden' hingewiesen, so geht das). Dabei führt die perverse Dollarschwemme zu unglaublichen Verrenkungen, denn es gibt niemanden der einen negativen Dollarsaldo hat (ausser dem Täter in Washington).

      Daneben sind natürlich die Kapitalflüsse der Investitionen noch erheblich. Auch hier investieren die Nordnationen deutlich mehr im Ausland, als im Gegenzug hereinkommt – dies entschärft den Targetsaldo, ist aber eine Bombe für die Zukunft. Wer will schon das ganze Volksvermögen in fremder Hand haben?

  36. Observer

    Ein Vergleich zwischen der Arbeitslosigkeit der 30er Jahre und heute ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich.

    1933: ausgesteuert, dh. überhaupt kein Einkommen, dahre dringendes Interesse an Arbeitmöglichkeiten
    2013: Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Mindesteinkommen usw. was in Summe oft mehr ausmacht, als ein Arbeitseinkommen, daher für manche kein Anreiz, eine angebotene Stelle anzunehmen

    1933: arbeitswillig
    2013: oft nur Suche nach "ruhiger Kugel"

    1933: Bedarf an ungelernten, kräftrigen Hilfsarbeitern welche mit Schaufel, Spitzhacke bzw. Nähnadel, Putzlappen und Kochlöffel umgehen konnten
    2013: ausgebildete Fachleute gesucht, welche entsprechende Maschinen betätigen können

    1933; bereit zum Einsatz - zumindets für viele Monate - auch fern von der bisherigen Wohung, eventuell auch fixer Umzug mit der ganzen Familie
    2013: am liebsten will man einen Stelle, welche auf der gleichen Straßenseite der Wohnung liegt

    1933: Löhne und Gehälter wurden auch durch Angebot und Nachfrage geregelt
    2013: diverse Gesetze, Kollektivverträge, Sozialleistungen der Gemerkschaften schreiben das Mindesteinkommen vor, wobei es oft für den Unternehmer besser ist, Maschinen einzusetzen oder im Ausland günstiger zu produzieren

    1933: Bei Änderung der Auftragslage oder Nichterfüllung der geforderten Leistung des Arbeitnehmers leichte Trennung möglich
    2013: Durch strikte Vorschriften und Pragmatisierung, Krankenstandmissbrauch usw. ist es für Unternehmer schwer, einen untauglichen Mitarbeiter wieder los zu werden, daher überlegt man sich vielfach, überhaupt neue Leute einzustellen.



    • simplicissimus

      Stimmt schon, alles was hinkt, ist ein Vergleich, aber in diesem hinkenden Vergleich, dessen Komponenten natuerlich ganz andere Umstaende zugrundeliegen, fehlt heute (noch) eines, was 1933 vorausgegangen ist: der Zusammenbruch des ersten Weltkriegs. Der Schuldenzusammenbruch steht uns noch bevor, dann koennen wir weiterreden.

    • Undine

      @Observer

      ************!
      "1933: ausgesteuert, dh. überhaupt kein Einkommen, daher dringendes Interesse an Arbeitmöglichkeiten"

      Es gab damals eine ungewöhnlich hohe Selbstmordrate! Besonders viele Familienväter ---sie hätten JEDE Arbeit angenommen!---sahen keinen Ausweg mehr, ihre Familien zu ernähren und nahmen sich in ihrer Verzweiflung das Leben, was natürlich das Unglück für Frau und Kinder noch vergrößerte.





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