Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Fußnote 468: Erstaunlich weise, diese Serben

Lesezeit: 1:00

Serbien gilt ja als ein Brennpunkt der Korruption – und jetzt will die serbische Regierung ausgerechnet das!

Sie hat sich nämlich im Kampf gegen die endemische Korruption etwas erstaunlich Kreatives einfallen lassen: Der Wirtschafts- und der Finanzminister sollen künftig aus dem Ausland kommen. Das Motiv: Ausländer gehören in der Regel keiner serbischen Seilschaft an; sie sind normalerweise in keine dunklen Balkan-Geschäfte verwickelt; und sie sagen nicht deshalb Ja zu einer neuen Medizin-Universität, weil ihr Landesparteiobmann sie sonst nicht mehr auf die Kandidatenliste setzen würde (Oh, ist mir da jetzt etwa ein anderes Land in die Tastatur gerutscht?). Allerdings haben die Serben bisher noch keinen passenden Minister gefunden. Der erste angesprochene Kandidat hat abgesagt. Das war freilich in Wahrheit ein Glück für die Serben. Denn es war ausgerechnet der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn. Der Franzose gilt zwar nicht als anfällig für Korruption, dafür umso mehr für die Begierden seines erstaunlich aktiven Sexualtriebs. Um es nobel auszudrücken.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2013 21:35

    Den Teufel mit Beelzebub austreiben!
    Das klingt aber gar nicht gut, die "Experten" aus dem Fundus von GS und JPM stehen schon Schlange, um Serbien mit getürkten Bilanzen auf dem Weg in die EU zu begleiten.
    Man schwankt zwischen "Die haben uns gerade noch gefehlt" und "Es ist eh schon alles egal" :-(

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. August 2013 01:03

    Welch ein Schauspiel - es gilt die Vermutung des guten Willens -, sind doch mittlerweile sämtliche Berufspolitiker p.c.-konform vernetzt und als Hilfspersonal der Hochfinanz zu betrachten. Somit scheiden diese als Problemlöser für gestrauchelte Staaten von vorneherein aus, es sei denn, ein neues Spielfeld für Politiker ist entdeckt, der internationale Austausch.
    Alles weitere überlasse ich Ihrer Phantasie.....................

  3. Ausgezeichneter KommentatorYoshinori Sakai
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2013 22:13

    Mir ist jetzt spontan der tragische Held Serbiens: Zoran Djincic ( http://de.wikipedia.org/wiki/Zoran_%C4%90in%C4%91i%C4%87
    ) eingefallen:

    Der war serbischer Ministerpräsident (und wurde 2003 ermordet). Und der wirkte so ausländisch, er sprach fließend Deutsch und Englisch.

    Auszug aus Wikipedia:

    Als westlich orientierter Politiker stand Djincic im stetigen Konflikt sowohl mit den alten kommunistischen Kräften als auch mit den Nationalisten, mit denen er zusammenarbeitete. Feinde machte er sich auch durch seinen Kampf gegen Korruption und das organisierte Verbrechen in Serbien sowie die Auslieferung von Slobodan Miloševi? im Jahre 2002 an das Den Haager Kriegsverbrechertribunal und das an Carla Del Ponte gegebene Versprechen der Auslieferung von Ratko Mladi?.

    Jedenfalls sind seit dem tragischen Tod von Djincic jetzt schon über 10 Jahre vergangen. Und die Hoffnung lebt, dass Serbien sich aus dem Würgegriff der Korruption befreien kann!

    Das benachbarte Bulgarien ist bereits seit 2007 EU-Mitglied und dennoch geht Bulgarien in Korruption geradezu unter.

    Ein Österreicher, der jahrelang in BG lebte und das Land seit mehr als 25 Jahren gut kennt sagte mir: Die Bulgaren (die Bevölkerung) hat null Vertrauen in die politische Kaste. Es ist heute fast so schlimm wie es zur Zeit der kommunistischen Nomenklatura war.

    Die Leute vertrauen in Bulgarien KEINEM etablierten Politiker von KEINER Partei. Die würden ALLE Mitglieder des bulgarischen Parlaments zum Teufel jagen.

    Die Bevölkerung ist in BG überzeugt, dass jeder der in die Politik geht, dies nur tut um möglichst schnell so viel wie möglich (so viele Pfründe wie möglich) in die eigene Tasche bzw. zur eigenen Familie umzuschaufeln.

    Man hat es ja in den Berichten über die Krise in BG gesehen:

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1434425/BulgarienExperte_Neuwahlen-sind-unausweichlich?from=suche.intern.portal

    Ich wünsche Serbien, dass sich bald geeignete ausländische Idealisten, der bereit sind viel Zeit in einer schusssicheren Weste zu verbringen und der viel Ahnung von Politik, Wirtschaft und Finanzen haben finden.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2013 22:05

    Nicht zu früh freuen, Herr Dr. Unterberger.

    Die OK und die Korrupten haben sich international schneller vernetzt als alle anderen. Die schießen heute nicht mehr, sind gut in Elitenschulen ausgebildet und sind im Nadelstreif in der Finanzwelt gut etabliert. Daher gilt es nicht als sicher, einen korruptionsfreien Minister im Ausland zu bekommen.

    Ist der DSK nicht in einen Pornoring-Prozess verwickelt und kann er sich da auch mit Geld rauswickeln? Diese kriminellen Geschäfte gehen meines Erachtens deswegen so gut, weil sie eben ganz hoch in der Gesellschaft aufgehängt sind. Da kommt es dann schon vor, dass der oberste Drogenwächter in Griechenland als Drogenpate überführt wird.

  5. Ausgezeichneter KommentatorHarun al Raschid
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2013 22:48

    Die Idee, mir weise Minister aus der Fremde zu holen, hatte ich schon vor vielen Jahren. Also sandte ich meine Boten aus, um Erkundigungen einzuholen. Allein - die meisten Minister in Ost, West, Nord und Süd waren viel zu teuer, vor allem die aus dem Abendlande; lediglich in einem kleinen Land mit schönen hohen Bergen, wie mir mein Bote berichtete, habe man ihm Minister erstaunlicherweise sogar angeboten. Und als der Bote bang nach dem Preis für solch hochgestellte Persönlichkeiten fragte, wurde ihm gesagt: nun ja, er müsse schon verstehen, mit einem Aufwand von einem Schilling und zehn Groschen müsse er schon rechnen, darauf könne man leider nicht verzichten, denn das sei der übliche Flascheneinsatz - bei uns, in Bagdad...

  6. Ausgezeichneter KommentatorDr.Michael Rupprecht
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2013 00:19

    Dazu fällt mir nur ein:
    GRATULATION ! (Den Serben und Ihnen)

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2013 22:56

    Ist eine Idee, die gewisse Reize hat.

    Die Realität aber ist eine andere. Wer der Mafia auf die Zehen steigt, wird erledigt, bald auch, wer einer Partei auf die Zehen steigt, wie bei uns, in Europa und natürlich auch in Italien, etc., es könnte da ohne weiteres auch Österreich in die Tastatur rutschen. Da wird nicht nach Nationalität gefragt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr.Michael Rupprecht
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    08. August 2013 00:19

    Dazu fällt mir nur ein:
    GRATULATION ! (Den Serben und Ihnen)


alle Kommentare

  1. Amelie (kein Partner)
    19. März 2015 06:50

    just click the up coming site youtube to mp3 converter - video2mp3 - vinyl to mp3 converter solitaire game solitaire ring .
    boxhead unblocked hacked please click the up coming document ? what causes chronic knee pain barbie princess games and videos football games free download for pc american girl games for free love songs the hidden history .
    best exercise machine to reduce stomach fat ; exercises to lose belly fat for men at home intranet security + Full Article wedding dresses 2011 monique lhuillier wedding dresses pictures prom dresses 2015 long fitted with rhinestones prom dresses under 200 canada + design free word search puzzles happy wheels demo cloud 9 games + garcinia cambogia reviews bodybuilding garcinia cambogia premium and pro lean cleanse .

    area codes locator melbourne : fla lottery latest powerball jackpot winner paleo breakfast on the go - behavioral interview questions answers managers : learn to speak spanish podcast french lessons for beginners 1 + Learn More Here + absolutely free criminal background check .
    driver updater freeware software

  2. Roxy (kein Partner)
    18. Februar 2015 19:21

    products such http://edtriallpacks.com dysfunction problems orders http://drugssonline.com problems rate http://toppharamacy.com clubs remarkably bernie mac http://bestdrugustore.com cantharides

  3. James (kein Partner)
  4. Xavier (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:04

    I am enquiring about a trade stand for this years show.I sell Ladies/Gents Fashion and acirosseces.Would you please acknowledge and send application form as neccessary.Many ThanksKathryn

  5. Marden (kein Partner)
    20. Januar 2015 06:53

    Good point. I hadn't thghout about it quite that way. :)

  6. leshandl
    08. August 2013 15:20

    Sucht nicht ein gewisser KHG einen Job? Ein Mann mit vielfältiger Erfahrung ... :-)

  7. cmh (kein Partner)
    08. August 2013 09:55

    Zahlreiche italienische Stadtstaaten der Renaissance hatten als Spitze ihrer Verwaltung einen Podestà. Dieser kam regelmäßig aus dem Ausland. Was aber damals noch ein geringeres Problem darstellte.

  8. DailyMirror (kein Partner)
    08. August 2013 09:51

    "Allerdings haben die Serben bisher noch keinen passenden Minister gefunden."

    Wie wär's mit dem Ernstl Strasser?

  9. Helmut Oswald
    08. August 2013 01:24

    Das ist wirklich ein origineller Gedanke ! Und gar nicht so schlecht ...
    Muß man auch loben, wenn's mal gar nicht anders geht.

  10. Dr.Michael Rupprecht (kein Partner)
    08. August 2013 00:19

    Dazu fällt mir nur ein:
    GRATULATION ! (Den Serben und Ihnen)

  11. schreyvogel
    07. August 2013 10:23

    Straus-Kahn: Halb Mensch, halb Eber ((c)NZZ)

  12. GOP
    07. August 2013 06:33

    Wo beginnt der Balkan? Am Rennweg oder doch schon in Köln? Der aktuelle Telekomprozeß zeigt doch, dass auch uns manches "wie gesschmiert" funktioniert.

    Den Begehrlichkeiten der Landesfürsten könnte man dadurch erfolgreich begegnen, wenn man den Bundesländern - wie in der Schweiz den Kantonen - mehr Steuerhoheit überantwortet. Denn derzeit brauchen sie sich um die Einnahmen kaum kümmern, denn (fast) alle Gelder kommen vom Bund (Finanzausgleich usw.). Außerdem würde dabei ein kleiner Wettbewerb entstehen, wo sich Firmen und Private entscheiden können, wo sie sich lieber niederlassen.

    • FranzAnton
      07. August 2013 20:51

      Wäre ein echter Hit, der aber gegenwärtig wohl kaum Aussicht auf Umsetzung hat. Welcher LH will sich schon darwin'schem Konkurrenzdruck stellen, wenn es nicht unvermeidlich ist?
      Im übrigen gehört natürlich in unserer Republik gründlichst aufgeräumt, was wiederum, und zwar mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nur direktdemokratisch möglich wäre. Leider finden meine immer wieder geäußerten, diesbezüglichen Wortspenden aber überhaupt gar keine Resonanz.
      Ob dies wohl daran liegt, daß persönliches Engagement hiefür unbedingt erforderlich wäre? Hier eine Meinung zu vertreten, ist doch auch mit Engagement verbunden, und kostet Zeit! So hervorragend dieser Blog von A.U. auch ist: Er müsste von der vielfachen Leserschar konsumiert werden, um Wirkung zu zeigen. Unsere linken Gegner im Geiste haben solche mediale Lufthoheit erreicht; sie können unser "Gegengewicht", so klug hier auch immer argumentiert wird, risikolos ignorieren.

      Unlängst erhielt ich folgende, der "Presse" entnommene, Zitierung, stammend von Alexis de Tocqueville, zwar aus dessen Arbeit „Über die Demokratie in Amerika“ (ca. aus dem Jahr 1830) gemailt:

      "Der Staat:"
      1. er bricht den Willen nicht, sondern er schwächt, beugt und leitet ihn;
      2. er zwingt selten zum Handeln, steht vielmehr ständig dem Handeln im Wege;
      3. er zerstört nicht, er hindert die Entstehung;
      4. er tyrannisiert nicht, er belästigt, bedrängt, entkräftet, schwächt, verdummt
      5. er bringt jede Nation schließlich dahin, dass sie nur noch eine Herde furchtsamer und geschäftiger Tiere ist, deren Hirte die Regierung ist.“ -

      Hut ab vor der Erkenntniskraft dieses Menschen - (nicht nur) bei uns in Österreich dürfte die Tocqueville'schen Sicht der Dinge zu einem beträchtlichen Teil Realität sein; die Schweiz, dem gegenüber, macht's anders, und zwar äußerst erfolgreich. -

      Persönlich halte ich die Methode (nicht aber den linken Background) von AVAAZ, möglichst viele Menschen für bestimmte, tatsächlich unter den Nägeln brennende Unzukömmlichkeiten zu interessieren, und sie gleichzeitig dazu aufzufordern, dagegen persönlich zu voten, für ausgezeichnet; alles niederschwelligst digital, versteht sich. Wäre m.E. durchaus nachahmenswert. Wer wollte sich engagieren?

    • GOP
      10. August 2013 20:06

      Ich sehe in Plattformen wie diesen eine Möglichkeit, negative Entwicklungen aufzuzeigen und habe auch die Hoffnung, dass langfristig daher einiegs geändert wird. Mir ist bekannt, dass die Parteizentralen auch regelmässige Leser dieses Blogs sind und auch manche Redakteure sind passiv hier dabei. Die gibt doch etwas Hoffnung, oder doch nicht?

  13. Brigitte Imb
    07. August 2013 01:03

    Welch ein Schauspiel - es gilt die Vermutung des guten Willens -, sind doch mittlerweile sämtliche Berufspolitiker p.c.-konform vernetzt und als Hilfspersonal der Hochfinanz zu betrachten. Somit scheiden diese als Problemlöser für gestrauchelte Staaten von vorneherein aus, es sei denn, ein neues Spielfeld für Politiker ist entdeckt, der internationale Austausch.
    Alles weitere überlasse ich Ihrer Phantasie.....................

  14. Josef Maierhofer
    06. August 2013 22:56

    Ist eine Idee, die gewisse Reize hat.

    Die Realität aber ist eine andere. Wer der Mafia auf die Zehen steigt, wird erledigt, bald auch, wer einer Partei auf die Zehen steigt, wie bei uns, in Europa und natürlich auch in Italien, etc., es könnte da ohne weiteres auch Österreich in die Tastatur rutschen. Da wird nicht nach Nationalität gefragt.

  15. Harun al Raschid
    06. August 2013 22:48

    Die Idee, mir weise Minister aus der Fremde zu holen, hatte ich schon vor vielen Jahren. Also sandte ich meine Boten aus, um Erkundigungen einzuholen. Allein - die meisten Minister in Ost, West, Nord und Süd waren viel zu teuer, vor allem die aus dem Abendlande; lediglich in einem kleinen Land mit schönen hohen Bergen, wie mir mein Bote berichtete, habe man ihm Minister erstaunlicherweise sogar angeboten. Und als der Bote bang nach dem Preis für solch hochgestellte Persönlichkeiten fragte, wurde ihm gesagt: nun ja, er müsse schon verstehen, mit einem Aufwand von einem Schilling und zehn Groschen müsse er schon rechnen, darauf könne man leider nicht verzichten, denn das sei der übliche Flascheneinsatz - bei uns, in Bagdad...

    • Brigitte Imb
      07. August 2013 01:40

      Ehrwürdiger Kalif,

      bei uns in Österreich wird für Bouteillen u. Magnumflaschen in Politikerform ein Vielfaches des von Ihnen geforderten Schillings und der zehn Groschen bezahlt. Diese Ö Bottels glauben gut und selten zu sein, sind aber in Wahrheit mittlerweile übelste Massenware, auf die kein Wert zu legen ist.

    • Observer
      07. August 2013 06:25

      Bei "uns in Bagdad" gibt es ein kleines Problem: Obwohl ein Entsorgungssystem eingerichtet wurde, werden die leeren Flaschen nicht ordnungsgemäss aus dem Verkehr gezogen sondern weiterhin in der Politik eingesetzt.

  16. Yoshinori Sakai
    06. August 2013 22:13

    Mir ist jetzt spontan der tragische Held Serbiens: Zoran Djincic ( http://de.wikipedia.org/wiki/Zoran_%C4%90in%C4%91i%C4%87
    ) eingefallen:

    Der war serbischer Ministerpräsident (und wurde 2003 ermordet). Und der wirkte so ausländisch, er sprach fließend Deutsch und Englisch.

    Auszug aus Wikipedia:

    Als westlich orientierter Politiker stand Djincic im stetigen Konflikt sowohl mit den alten kommunistischen Kräften als auch mit den Nationalisten, mit denen er zusammenarbeitete. Feinde machte er sich auch durch seinen Kampf gegen Korruption und das organisierte Verbrechen in Serbien sowie die Auslieferung von Slobodan Miloševi? im Jahre 2002 an das Den Haager Kriegsverbrechertribunal und das an Carla Del Ponte gegebene Versprechen der Auslieferung von Ratko Mladi?.

    Jedenfalls sind seit dem tragischen Tod von Djincic jetzt schon über 10 Jahre vergangen. Und die Hoffnung lebt, dass Serbien sich aus dem Würgegriff der Korruption befreien kann!

    Das benachbarte Bulgarien ist bereits seit 2007 EU-Mitglied und dennoch geht Bulgarien in Korruption geradezu unter.

    Ein Österreicher, der jahrelang in BG lebte und das Land seit mehr als 25 Jahren gut kennt sagte mir: Die Bulgaren (die Bevölkerung) hat null Vertrauen in die politische Kaste. Es ist heute fast so schlimm wie es zur Zeit der kommunistischen Nomenklatura war.

    Die Leute vertrauen in Bulgarien KEINEM etablierten Politiker von KEINER Partei. Die würden ALLE Mitglieder des bulgarischen Parlaments zum Teufel jagen.

    Die Bevölkerung ist in BG überzeugt, dass jeder der in die Politik geht, dies nur tut um möglichst schnell so viel wie möglich (so viele Pfründe wie möglich) in die eigene Tasche bzw. zur eigenen Familie umzuschaufeln.

    Man hat es ja in den Berichten über die Krise in BG gesehen:

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1434425/BulgarienExperte_Neuwahlen-sind-unausweichlich?from=suche.intern.portal

    Ich wünsche Serbien, dass sich bald geeignete ausländische Idealisten, der bereit sind viel Zeit in einer schusssicheren Weste zu verbringen und der viel Ahnung von Politik, Wirtschaft und Finanzen haben finden.

    • Yoshinori Sakai
      06. August 2013 22:18

      Sorry, da sind Fehler reingerutscht, korrekt sollte es lauten:

      Ich wünsche Serbien, dass sich bald geeignete ausländische Idealisten, die bereit sind viel Zeit in einer schusssicheren Weste zu verbringen und die viel Ahnung von Politik, Wirtschaft und Finanzen haben finden.

  17. brechstange
    06. August 2013 22:05

    Nicht zu früh freuen, Herr Dr. Unterberger.

    Die OK und die Korrupten haben sich international schneller vernetzt als alle anderen. Die schießen heute nicht mehr, sind gut in Elitenschulen ausgebildet und sind im Nadelstreif in der Finanzwelt gut etabliert. Daher gilt es nicht als sicher, einen korruptionsfreien Minister im Ausland zu bekommen.

    Ist der DSK nicht in einen Pornoring-Prozess verwickelt und kann er sich da auch mit Geld rauswickeln? Diese kriminellen Geschäfte gehen meines Erachtens deswegen so gut, weil sie eben ganz hoch in der Gesellschaft aufgehängt sind. Da kommt es dann schon vor, dass der oberste Drogenwächter in Griechenland als Drogenpate überführt wird.

    • Freak77
      06. August 2013 22:33

      @ brechstange

      Jemand wie Sie - da Sie sich jetzt politisch engagieren - Sie haben da einen Super-Einblick in die Dinge, wie sie wirklich - sozusagen hinter den Kulissen - laufen.

      Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihr Wissen, Können und Erfahrung in ihrer politischen Gruppierung einbringen und vor allem praktisch in der Volksvertretung umsetzen können.

    • brechstange
  18. terbuan
    06. August 2013 21:35

    Den Teufel mit Beelzebub austreiben!
    Das klingt aber gar nicht gut, die "Experten" aus dem Fundus von GS und JPM stehen schon Schlange, um Serbien mit getürkten Bilanzen auf dem Weg in die EU zu begleiten.
    Man schwankt zwischen "Die haben uns gerade noch gefehlt" und "Es ist eh schon alles egal" :-(

    • Haider
      06. August 2013 23:17

      Wie klein die Welt dank USA wurde, beweisen uns die NSA-Enthüllungen Snowdons; die Reaktionen des "Friedensnobelpreisträgers" und obersten Guatanamo-Gefängnis-Wächters Hussein Obama sprechen Bände. Er nimmt völlig schamlos die gesamte zivilisierte Welt in Geiselhaft. Die USA zeigen eine Fratze, für die sich die gesamte freie Welt schämen muß! Der wahre Skandal ist jedoch, daß z.B. EU und NATO dies in gewohnter Unterwürfigkeit widerspruchslos zur Kenntnis nehmen. Was hier läuft, ist für selbstbewußte Menschen aufrechten Charakters eine einzige Schande!

      Tschechen kaufen ihre Lebensmittel jenseits der Grenze in Deutschland ein, da sie dort billiger sind! Freiheitsliebende Menschen fliehen aus den USA und suchen in Rußland um Asyl an! So unwirklich hätte vor wenigen Jahren gar kein kommunistischer Sketch sein können, um diese Meldungen zu übertreffen.
      Schade, daß dies alles generell zu Lasten der "westlichen" Wertegesellschaft geht.
      KP-Revival a la GRÜNE produziert erwiesenmaßen nur Wahnsinn. Alle warten auf einen selbstbewußten, kulturbewußten, leistungsbewußten, charakterfesten und uneigennützigen Phönix! Wohl schwierig.

    • Brigitte Imb
      07. August 2013 00:05

      @ Haider,

      exakt auf den Punkt gebracht, danke.

      Einen Phönix zu entdecken, der alle die von Ihnen genannten pos. Eigenschaften besitzt, würde von der z.Z. agierenden Politelite sehr rasch entsorgt, bzw. umgepolt werden.

      Dennoch lohnt es Theodor Körner (den Schriftsteller) zu zitieren, in der Hoffnung auf baldige Umsetzung seiner Weisheit. Es ist an der Zeit.

      "Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gesellen - vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott.
      Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten - dann richtet das Volk, dann gnade euch Gott! "

    • Wyatt
      07. August 2013 07:11

      @ Haider,
      *************!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung