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Die Gesundheitsdaten: Hysterie und Wahrheit

Es ist ja wohl nur ein Sommerthema. Es ist aber jedenfalls ein Beweis dafür, dass Journalisten statt kühlen Kopf zu bewahren, immer wieder Opfer ihres eigenen Jagdeifers werden, wenn sie irgendwo glauben, ein Zipfel des Bösen aufgedeckt zu haben (natürlich immer nur dort, wo es die Political correctness auch haben will). Ich würde jedenfalls hohe Summen wetten, dass es trotz der maßlosen Aufregung der letzten Tage zu keinen Verurteilungen kommen wird, kommen kann.

Eigentlich ist es ja völlig absurd: Seit Jahren und Jahrzehnten erscheinen täglich weltweit Hunderte wissenschaftliche Arbeiten, Studien und Artikel, die mit Zahlen, Daten und Statistiken über Krankheiten und Therapien gespickt sind. Auch die jetzt so erregten Medien haben alle x-mal darüber geschrieben: Wie viele Menschen haben diese Krankheit, wie viele jene? Welches Medikament, welche Therapie hat geholfen, welche nicht? Erkranken eher Männer daran oder Frauen? Weißhäutige oder dunkelhäutige Menschen? Tritt die Krankheit eher in städtischen oder ländlichen Regionen auf? Und so weiter.

Und es ist extrem gut, dass diese Gesundheitsdaten – nichts anderes ist ja der Kern solcher Artikel und Studien – leicht verfügbar sind. Denn genau dieses Wissen bringt die Forschung voran. Genau dieses Wissen macht uns in Hinblick auf die Erfolge der Medizin und Wissenschaft so sicher. Und genau dieses Wissen legt auch alles bloß, was wirkungslos ist: etwa den ganzen Sumpf der (bei manchen Medien so umsatzträchtigen und daher beliebten) Esoterik und Homöopathie.

Es wäre daher eine Katastrophe, wenn als Folge der gegenwärtigen Hysterie das für Forschung und Gesundheitspolitik zugängliche Datenmaterial künftig schwerer verfügbar werden sollte. Das könnte aber angesichts des Opportunismus und der Medienorientiertheit der Politik vieler Länder leicht passieren. Gerade in Wahlzeiten.

Nur ein einziger hypothetischer Fall rund um die Medizindaten-Weitergabe wäre übel: Wenn da irgendjemand individuelle Gesundheitsdaten herausgelesen und weitergegeben haben sollte.

Jedoch gibt es als Beweis dafür lediglich die These eines Computer-Freaks. Er glaubt, dass man diese Informationen aus den verschlüsselten Datensätzen herauslesen kann. Mag schon sein. Aber hat es auch jemand getan oder versucht? Gibt es dafür auch nur den Schatten eines Beweises?

Weil ich ein langes Brotmesser in der Küche habe, bin ich ja auch noch kein Mörder. Oder ist das für die Staatsanwälte jetzt plötzlich ein Beweis, wenn etliche Medien etwas behaupten, und wenn daraufhin ein paar Sozialversicherungsfunktionäre sowie Politiker aus Regierung wie Opposition aufgeregt zu plappern beginnen?

Von den medial-politischen Hysterikern wird gerne der Fall konstruiert, dass eine Pharma-Firma durch solche Studien entdecken könnte, dass der Arzt X ihre Produkte weniger oft verschreibt als der Arzt Y. Selbst wenn das so wäre, wofür es auch keine Beweise gibt, kann man nur sagen: Na und? Das einzige, was eine solche Firma dann tun könnte: Sie lässt nochmals diesen Arzt aufsuchen und ihm ihr Produkt anpreisen (wenn man einen Termin bekommt). Ich sehe aber weit und breit keine Druckmöglichkeit gegen die praktizierenden und verschreibenden Ärzte (höchstens gegen forschende, aber die haben ja keine Daten zum Weitergeben, sondern brauchen sie dringend).

Die Pharma-Firmen könnten ja Ärzte bestechen! Nun, das tun oder versuchen sie doch seit jeher. Am liebsten würden sie ohnedies alle Ärzte bestechen. Daher sind aber – voll zu Recht! – in den letzten Jahren die Grenzen dessen schon viel enger gezogen worden, was eine Firma einem Arzt zukommen lassen kann. Beispielsweise individuelle Einladungen zu Kongressen sind längst schon strikt verpönt.

Ein Schaden entsteht nur dann, wenn ein Arzt einem Patienten die Therapie A angedeihen lässt, obwohl er überzeugt ist, dass die Therapie B besser ist. Nur: Von diesem – schlimmen, ja kriminellen – Fall ist die Weitergabe von kollektiven Gesundheitsdaten so weit weg wie ein neuentdeckter Stern von der Erde.

Kein Medium hat jedenfalls bisher auch nur den Hauch eines Beweises für etwas Strafbares vorgelegt. Aber die mediengeile Korruptionsstaatsanwaltschaft hat dennoch schon – von sich aus, ganz ohne Anzeige! – sofort zu arbeiten begonnen. Für die angezeigten und eindeutig kriminellen Vorgänge auf dieser Welt hat die Staatsanwaltschaft hingegen keine Zeit und unternimmt so gut wie gar nichts. Das zeigen zahllose Beispiele.

Wir stehen also vor einem absoluten Nullthema. Aber es zeigt paradigmatisch auf, wie leicht grundlose Hysterie zu erzeugen ist. Und man kann nur hoffen, dass diese am Ende nicht schädliche Gesetze und Verordnungen auslöst. Aber zum Glück dürften die abwechslungsgierigen Medien bald einen Misthaufen weiter gackern, bevor die Politik eilfertig reagieren kann. Ich wäre jedenfalls froh, wenn meine Daten ein Tausendstel zu irgendeinem medizinischen Fortschritt beitragen könnten.

Das Alles heißt übrigens nicht, dass ich Ärzte für Engel halte. Keineswegs. Es hat mich zum Beispiel schwer erstaunt, wie sehr alle – Medien bis Ärztekammer bis Politik – desinteressiert waren, als unlängst der Fall einer seit Jahrzehnten schwer verbrecherischen Ärztin bekannt gewordenist, die unter skandalösen Bedingungen Abtreibungen vorgenommen hat. Ihretwegen haben viele Frauen schwere Körperverletzungen davongetragen. Aber Abtreibungen sind ja offenbar für alle diese Akteure etwas Gutes und Lobenswertes. Da darf man doch politisch korrekt nicht viel über eine Pfuscherin schreiben.

Eine Spur harmloser, aber noch immer sehr übel sind auch jene Ärzte, die bei Patienten mit Krankenzusatzversicherung viel häufiger zu Operationen raten als bei Patienten mit bloßer Sozialversicherung. Es sollte bereits die bloße Tatsache misstrauisch machen, dass schon bei der Datenaufnahme nach dem erstmaligen Betreten einer normalen Ordination die Assistentin automatisch nach der Zusatzversicherung fragt.

Die Gesetze der Medien haben heute jedenfalls eine ganz andere Wertordnung: In dieser müssen beispielsweise Pharma-Firmen immer böse sein (selbst wenn ihre Produkte im Lauf der Zeit schon viele Leben gerettet haben); das muss ja schon deswegen der Fall sein, weil Pharma-Firmen meist börsennotiert sind. Hingegen müssen Abtreibungsärzte, und seien sie noch so unfähig (die also nicht nur das Leben der abgetriebenen Kinder auf dem Gewissen haben), immer irgendwie gut sein. So schaut halt die linke Political correctness aus. Bleibt nur zu hoffen, dass sich – falls es wirklich zu Prozessen kommt – zumindest Richter der gegenwärtigen Hysterie zu entziehen wagen.

PS: Absurderweise führen oft die gleichen Medien, die da plötzlich so datenpuritanisch auftreten, heftige Heiligsprechungs-Kampagnen ausgerechnet für jene Menschen, die Unmengen von geheimen Daten ganz anderer Art an die Öffentlichkeit gebracht haben. Damit sind die diplomatischen, politischen und Abhördaten gemeint, die der Soldat Manning, der Spion Snowden oder der Wikileaker Assange weitgegeben haben. Ich will heute diese Enthüllungen gar nicht im Einzelnen bewerten. Aber keine einzige davon dürfte – im Gegensatz zur Weitergabe medizinischer Statistiken – auch nur im Entferntesten das Potenzial haben, Menschenleben zu retten. Die Enthüllungen dienen vielmehr meist zu etwas anderen: Sie verschafften den Medien gschmackige Geschichten. Die Aufdeckungen wirklich krimineller Machenschaften (wie Lucona, Watergate, EADS-Gelder für den Edlinger-Verein Rapid, Kärnten und FPÖ-nahe Agenturen) sind hingegen selten geworden.

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alle Kommentare

  1. Lynsey (kein Partner)
  2. Charfeddine (kein Partner)

    When you think about it, that's got to be the right anwser. http://sqrddusblm.com [url=http://zggklagsr.com]zggklagsr[/url ] [link=http://mxaelb.com]mxaelb[/link ]



  3. Tallulah (kein Partner)

    I could read a book about this without finding such real-world apashpcoer!



  4. Aron Sperber (kein Partner)

    die SPD ist trotz massiver Unterstützung des Spiegels kläglich daran gescheitert, NSA zum großen Wahlkampfthema in Deutschland zu machen.

    da sind die anonymen Daten, die verkauft wurden, wohl erst recht nicht der große Reißer, auch wenn Stöger einmal die Gelegenheit hatte ein wenig zu labern.

    bei den wirklichen wichtigen Themen, z.B. wie man das Gesundheitssystem in Zukunft finanzieren will, ist er natürlich schähstad



  5. TAZ (kein Partner)

    Zur TAZ-Zensur der grünen Pädophilie.

    23.08.2013 · Falsche Tatsachen, falsche Zusammenhänge oder eine Sache journalistischer Standards? Auf die Frage, warum sie einen Artikel zu den Grünen und den Pädophilen aus dem Blatt genommen hat, eiert die „taz“-Chefin Ines Pohl weiter herum.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/gruene-und-paedophile-taz-chefin-in-erklaerungsnot-12544077.html



  6. omi (kein Partner)

    Und man lese und staune ...... das schreibt der Mainstream!! Also wieder eine Verschwörung aufgedeckt. Schön langsam muss das Schlafschaf aber aufwachen.
    In diesen Ländern ging die CIA über Leichen

    Im Kalten Krieg war dem Geheimdienst CIA fast jedes Mittel recht, um Interessen der USA in der Dritten Welt zu wahren und zu verteidigen - bis hin zu Staatsstreichen und manchmal gar zum Mord. Von Sven Felix Kellerhoff

    Eric Ambler und John le Carré haben es immer gewusst. In vielen Romanen der beiden britischen Thrillerautoren spielen Winkelzüge des amerikanischen Geheimdienstes CIA in Ländern der Dritten Welt eine Rolle. Oft geht es darum, eine prokommunistische oder in Washington sonstwie unliebsame Regierung zu stürzen. Kürzlich freigegebene Dokumente bestätigen, dass US-Agenten die entscheidende Rolle beim Sturz des iranischen Premierministers Mohammed Mossadegh spielten.

    Diese Enthüllung wirft die Frage auf, an vielen anderen Staatsstreichen und Aufständen die CIA noch beteiligt gewesen sein könnte. Vor allem im Kalten Krieg, also zwischen der Berlin-Blockade und der Entspannungspolitik der 1970er-Jahre. Mutmaßungen über die vermeintlich oder tatsächlich zentrale Rolle der USA bei solchen Umstürzen gibt es reichlich.

    Zwei Putschpläne für Guatemala

    Eindeutig belegt durch freigegebene Dokumente ist die treibende Kraft der CIA beim Sturz von Präsident Jacobo Árbenz Guzmán von Guatemala 1954. Der ehemalige Offizier hatte die Plantagen der United Fruit Corporation verstaatlicht.

    Einen ersten, von dem Bananenkonzern angestoßenen Putschplan hatte US-Präsident Harry S. Truman 1952 zwar noch gestoppt. Doch zwei Jahre später genehmigte der neue Präsident Dwight D. Eisenhower die Aktion.

    Eine kleine Rebellentruppe landete in dem mittelamerikanischen Staat; die mehr als zehnmal so starke Armee weigerte sich jedoch, gegen die aus den USA unterstützten Aufrührer zu kämpfen. Rasch wuchs der Druck so stark, dass Árbenz Guzmán am 27. Juni 1954 zurücktreten und flüchten musste. Nach einigen Wirren übernahm der Anführer der Rebellen die Präsidentschaft, wurde aber 1957 seinerseits ermordet.

    Seither trudelt Guatemala von einer Junta zur nächsten. Zwar gibt es seit 1986 immer wieder demokratisch legitimierte Präsidenten. Doch meist geraten sie nach kurzer Zeit ihrerseits in den Strudel von Bürgerkrieg und Korruption.

    Der mysteriöse Fall Lumumba
    Eine große Rolle spiele die CIA auch beim Bürgerkrieg im Kongo Anfang der 1960er-Jahre, aus dem schließlich der Diktator Joseph Mobutu als Sieger hervorging. Eine Zentralfigur war Patrice Lumumba, der erste Premierminister des Landes nach dem Ende der belgischen Kolonialherrschaft. Er wurde nach wenigen Monaten im Amt gestürzt, festgenommen und verschwand.

    Nach jahrzehntelangen Spekulationen kam eine Kommission des belgischen Parlaments 2012 zum Ergebnis, dass zwar innenpolitische Gegner Lumumbas den Mord begangen hätten. Doch sie konnten sich der Unterstützung der ehemaligen Kolonialmacht und der USA sicher sein.
    Tatsächlich stützte die CIA die Diktatur Mobutus von 1965 bis Ende der 1980er-Jahre. Direkt beteiligt am Lumumba-Mord waren amerikanische Agenten allerdings wohl nicht.

    Als Brasilien vor dem Bürgerkrieg stand

    Demokratisch legitimiert war Brasiliens Präsident João Goulart, seit 1961 im Amt. Der starke Mann der Brasilianischen Arbeiterpartei hatte mit einer schweren Wirtschaftskrise und Hyperinflation zu kämpfen. Das Land stand durch die heftige Polarisierung zwischen linksnationalistischen Kräften und traditionell amerikafreundlichen Konservativen vor einem Bürgerkrieg.

    Als Goulart eine Bodenreform mit weitgehenden Enteignungen plante, um die Massenbasis seiner Partei zu stärken, putschte das brasilianische Militär – mit Unterstützung durch die CIA.

    Sogar die Spitzen der Regierung in Washington waren einbezogen, bis hin zu Präsident Lyndon B. Johnson – das belegen 2004 freigegebene US-Dokumente. Goulart wurde gestürzt und flüchtete nach Uruguay.

    Terrorfeldzug in Chile gegen Allende

    Der heute sicher bekannteste Staatsstreich mit mutmaßlicher CIA-Beteiligung galt dem sozialistischen Präsidenten von Chile, Salvador Allende. Er war 1970 nicht direkt vom Volk gewählt worden, sondern als Ergebnis eines politischen Geschäfts zwischen chilenischen Sozialisten und Christdemokraten ins Amt gekommen.

    Allendes Regierungszeit war von sich zuspitzenden sozialen und politischen Konflikten geprägt, auf die der Präsident mit typisch sozialistischen Methoden reagierte: entschädigungslose Verstaatlichungen und festgesetzte Preise statt Marktwirtschaft. Die unmittelbare Folge war der weitgehende Zusammenbruch der chilenischen Wirtschaft.

    Gleichzeitig begannen Allende-Gegner einen Terrorfeldzug gegen den umstrittenen Präsidenten. Mehrere ihrer Gruppen wurden direkt oder indirekt von der CIA finanziert, die auch psychologische Kriegsführung einsetzte.

    Im September 1973 bahnte sich dann ein Putsch des erzkonservativen Militärchefs Augusto Pinochet an. Allende nahm sich am 11. September im Präsidentenpalast das Leben, nachdem der Sturm auf das Gebäude begonnen hatte. Auf dem letzten Foto, das ihn lebend zeigt, trägt er einen Stahlhelm und eine Maschinenpistole in der Hand.

    Fest steht, dass die USA die Gegner Allendes 1970 bis 1972 unterstützten. Inwieweit sie auch konkret in den Staatsstreich vor gut 40 Jahren involviert waren, ist umstritten – viele entsprechende Dokumente unterliegen noch strikter Geheimhaltung. Jedoch deutet einiges darauf hin, dass Unterlagen zum runden Jahrestag freigegeben werden könnten.

    Der Mord an Diktator Trujillo

    Doch die USA haben keineswegs nur amerikakritische, aber demokratisch legitimierte Politiker gestürzt. Genauso war die CIA aktiv, wenn es gegen tendenziell prowestliche Diktatoren ging, die sich als unkontrollierbar erwiesen hatten.

    So war die CIA 1961 am Mord an Rafael Trujillo beteiligt, dem Machthaber der Dominikanischen Republik. Zuvor schon hatte US-Präsident Eisenhower erfolglos versucht, den zunehmend paranoiden Machthaber friedlich aus dem Amt zu drängen. Als das nicht gelang, unterstützte der Geheimdienst offenbar eine Gruppe von abtrünnigen Generälen, die einen Hinterhalt legten und Trujillo am 30. Mai 1961 ermordeten.

    Zunächst konnte der Sohn des toten Diktators das Regime noch einmal stabilisieren. Doch die neue US-Regierung unter John F. Kennedy drängte die Familie dann, das Land zu verlassen.

    Allerdings kam die Dominikanische Republik nicht zur Ruhe: mehrere Staatsstreiche und Militärputsche folgten, bis 1965 die USA intervenierten und Truppen ins Land entsandten. Die politische Situation stabilisierte sich, doch gefestigt demokratisch ist der mittelamerikanische Staat bis heute nicht.

    Putsch in Südvietnam

    Auch in Südvietnam unterstützte die CIA vor 50 Jahren den Sturz eines Diktators. Am 23. August 1963 bildete sich ein Komplott von Generälen, die den Machthaber Ngô ?ình Di?m beseitigen wollten. US-Regierungsberichte belegen, wie der Putsch vorbereitet und durchgeführt wurde. Zuvor hatte John F. Kennedy Di?m warnen und zum Rückzug auffordern lassen.

    Ob tatsächlich die vorsichtigen Ansätze des südvietnamesischen Regimes, Kontakte mit dem kommunistischen Norden aufzunehmen, entscheidend für Di?ms Sturz waren, lässt sich allerdings nicht zweifelsfrei belegen.

    Die Mechanismen solcher geheimdienstlich gesteuerten Staatsstreiche kann man mühsam anhand freigegebener Dokumente rekonstruieren. Oder – bequemer – in Romanen wie le Carrés "Der Schneider von Panama" oder Amblers "Besuch bei Nacht" nachlesen.
    © Axel Springer AG 2013. Alle Rechte vorbehalten
    http://www.welt.de/geschichte/article119295047/In-diesen-Laendern-ging-die-CIA-ueber-Leichen.html



    • Aron Sperber (kein Partner)

      das der CIA beim Sturz Mossadeghs beteiligt hatte man schon seit Jahrzehnten bekannt (und wurde von den USA auch nie bestritten) und die USA wird auch schon seit Jahrzehnten dafür gerügt:

      http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/11/09/irans-intelligenzija-und-ihr-mossadegh-mythos/

      der Sturz hätte jedoch wie 1973 in Chile und 2008 in Thailand (wo die USA nicht beteiligt war) nie geklappt.

      für den Sturz Mossadeghs und Alendes gab es gute Gründe. Der Kommunismus ist nun einmal kein demokratisches System. Die damalige Erfahrung zeigte, dass die Demokratie von Regierungen im Sojet-Block stets abgeschafft wurde, nachdem einmal ein Wahlerfolg errungen wurde (siehe der gesamte europäische Ostblock)

    • omi (kein Partner)

      "für den Sturz Mossadeghs und Alendes gab es gute Gründe."

      Ja man bastelt sich immer Gründe um gegen widerspenstige Völker vorgehen zu können. Die einen sind die Guten und die anderen sind halt immer die Bösen, weil die Wirtschaft muss ja florieren bis der ganze Planet zugepflastert ist und überall ein McDonald steht. Ami ist immer gut. Es ist ja auch in Ordnung gewesen, dass der Ami, nachdem sich Japan schon ergeben hatte, A-Bomben auf die dortigen Völker geworfen hatte (man musst sie ja an lebenden Objekten testen, oder?). War ja für eine gute Sache, oder? Fragt sich nur für wen? Cui bono? (Und die vielen, vielen Naturvölker die diese Mischpoke ausgelöscht hat nicht vergessen).
      Oder Dresden, wo es keine militärischen oder industriellen Anlagen gab, sondern nur Flüchtlinge, Frauen, Kinder und Alte. Dort wurden 100.000e Menschen mit Wasserstoffbomben befreit (hingerichtet). Es ist auch in Ordnung, dass Millionen Deutsche in Rheinwiesenlager krepierten und nicht mal das Rote Kreuz dorthin Zugang hatte, weil man keine Zeugen duldete. Noch heute darf dort nicht gegraben werden. Ja und die Akten über den 1.und 2. Weltkrieg sind noch nimmer unter Verschluss. Der nationalen Sicherheit wegen? Für wen bedeutet das Sicherheit? Für die Völker? Oder für die Verräter?
      Aber das ist ja in Ordnung, weil es der Ami mit seinen Lakaien gemacht hat. Hätten das die Nationalsozialisten gemacht, oh dann wären wir ja noch schlimmer, als wir ohnedies schon sind. Ein Verbrechervolk auf ewig und das jetzt schon in 3. Generation.
      Sie haben ja scheinbar auch nichts dagegen, dass unser Völkerrecht ad absurdum geführt wurde und unsere Regierenden seit 1945 gegen die Interessen des österreichischen Volkes arbeiten (die Verräter flüchteten nach Schweden um nach dem Krieg wiederzukehren und dort weiterzumachen, wo sie aufgehört haben). Niemand fragt warum unsere Urgroßeltern (über 90%) für den Anschluss 1938 gestimmt hatten. Weil die damalige Führung genauso die Menschen ausgebeutet, betrogen und ins Elend stürzte wie sie es heute macht. Auch damals sahen die Menschen lange tatenlos zu, weil sie eben gutgläubig waren.
      Man erklärt uns immer wir seien ein soveränes Land (wir haben noch immer keinen Friedensvertrag mit den Alliierten). Doch wie souverän sind wir wirklich?
      Alles was unser Volk einigen und heilen könnte wird als rechts diffamiert. Der Zusammenhalt des Volkes wird unterbunden und verhindert. Die kleinste Zelle eines Volkes - die Familie wird zerstört. Wer das noch nicht erkannt hat, lebt nicht mehr, sondern vegitiert nur mehr dahin. Er funktioniert nur mehr, deshalb werden die psychischen Krankheiten auch immer mehr, weil diese Lebensweise nicht der Natur der Seele entspricht.
      Mit so einer Einstellung der Menschen ist es natürlich leicht Verbrechen zu begehen, ohne dass es einen Aufschrei seitens der Bevölkerung gibt. Weil die Menschen immer denken "ah das betrifft mich eh nicht". Aber bald wird es uns alle treffen und dann schau'n ma bled!
      Wenn ich solche Kommentare lese, wie den ihren, so denke ich ist es besser, dass wir aussterben. So eine degenerierte Menschheit hat es nicht besser verdient.
      Was werden unsere Nachfahren (so es denn noch welche geben wird - siehe Georgia Guidstone) über uns berichten? Dass wir so dumm waren und unseren eigenen Lebensraum vergiftet und zerstört haben und wofür? Für Profit. Für wertlose Papierfetzen? Dafür haben wir ein Leben lang gearbeitet? Unsere Lebenszeit geopfert? Dass wir Lebewesen als Gegenstände behandelt haben um des Profites willen. Dass wir unsere Kinder einer perversen Elite ausgeliefert haben (jetzt wollen sie unseren Kindergartenkindern beibringen, wie es Schwule und Lesben treiben) ohne dagegen aufzubegehren (wir kuschen)? Diese Psychopathen haben doch glatt gefordert, dass Kinder bis 3 Jahre abgetrieben (getötet) werden dürfen, weil sie bis zu diesem Alter noch keine Persönichkeit entwickelt haben. Wir sind Menschen und keine Personen (Dinge, Objekte). Wir haben eine Seele und die Volksseele ist krank.
      Alles nur um den Profit einiger Wenige zu sichern? Wir tun alles, ohne darüber nachzudenken, nur weil es ein paar Hanseln befohlen haben. Ja sind wir denn noch zu retten? Wir sind verrückt gemacht worden und glauben noch wir seien klug und die Krönung der Schöpfung. Jeder Affe handelt menschlicher, als wir. Wenn unsere Intellegenz uns dorthin geführt hat, ja dann sind wir wirklich arm dran. Geistlose und herzlose Konsumzombies (jetzt verstehe ich erst das Wort Zombie zu deuten).
      Sorry, aber wir sind erbärmliche Kreaturen geworden, die jegliches Mitgefühl für andere verloren haben. Bis es uns selber trifft.
      Unsere Dasein wird nur auf die Jahre 1933-1945 begrenzt. Vorher haben wir scheinbar nicht existiert und nichts wertvolles geschaffen. Wir dürfen ja nicht einmal unsere Alten ehren (Trümmerfrauen), die mit bloßen Händen unser Österreich wieder aufgebaut haben. Man schiebt sie in Altersheime ab (viele müssen dort unter unmenschlichen Bedingungen dahinvegitieren) und pumpt sie mit Psychopharmaka voll nur um daran zu verdienen (Profit). Dafür ehren wir Voksverräter und das auch noch freiwillig, weil unsere Elite sie uns als das präsentieren. Natürlich ehrt die Elite diese Menschen weil sie ausschließlich für ihre eigene Rasse arbeiten. Nämlich für die Khasaren, die in allen Religionen, Ländern und wichtigen Positionen sitzen. Diese wurzellose Rasse gibt uns vor wie wir zu leben haben. Wann wir aufstehen, wann wir essen, wann wir zu Bett gehen, wie wir unsere Kinder zu erziehen haben, was wir kaufen sollen, was Kunst ist (und sei es noch so abartig) wen wir hassen müssen und wen wir zu lieben haben usw.
      Wer einmal beginnt grundsätzliche Fragen zu stellen, wer auch seinen Verstand und sein Herz benutzt, wird entsetzt erkennen müssen, dass wir mehr maschinell denken, als menschlich (nur mehr profitorientiert). Und das wird uns in den Abgrund führen. Und das ist auch gut so, denn die Natur wird diese Probleme auf ihre Weise lösen. Und da können sich diese leblosen Kreaturen noch so tief in ihren Bunkern (DUMB's = Deep Underground-Militäry-Base) verkriechen. Dann hilft ihnen ihr Reichtum auch nichts mehr.

  7. Freichrist776 (kein Partner)

    Die Situation verbessert sich explosionsartig zunehmend. Z. B. sind die Winter 20 % kürzer, als früher. Zudem wird die herkömmliche Medizin durch C.-G.-Jung-Geistheilung ergänzt. Nach der Bundestagswahl wird es eine Regierung aus CDU und FDP geben. Zudem bekommen die Parteien Pro und FW immer mehr Stimmen.



  8. Neppomuck (kein Partner)

    Die Angst des Mediziners vor Transparenz.
    Eine Dokumentation der Heilungsergebnisse pro Arzt hätte viele Vorteile.
    Wie da wären:
    Statistische Grundlagen über
    a) die Volksgesundheit ganz allgemein.
    b) signifikantes Auftreten von spezifischen Leiden in der Patientenschar. (Pandemien etc.)
    c) alters- oder berufsbedingtes Auftreten von Krankheiten.
    d) Fehldiagnosen.
    e) Heilerfolge mit unterschiedlichen Mitteln, u.a.
    f) erfolgreiche Frühdiagnostik bzw.
    g) mögliche prohibitive Maßnahmen und
    h) Zielgenauigkeit bzw. Effizienz derselben.
    i) Preis/Leistungsverhältnis von Medikamenten und Therapien
    j) usw.

    Dass damit auch die Qualität des jeweiligen Arztes einer Evaluierung unterzogen werden kann liegt auf der Hand.
    Und damit werden auch Motiv für und Art für mögliche Widerstände deutlich.

    Aber was soll ‘s?
    Welche Dienstleistung wird heute keiner Überprüfung unterzogen?
    (Na ja, vielleicht die des Lehrers.)

    Dem Gesundheitsbudget und damit den Beitragsleistern würde es jedenfalls gut tun.
    Unfähigkeiten hinter Datenschutz und ärztlicher Schweigepflicht zu verstecken wäre dann weit weniger möglich. Außerdem hätte der Mediziner selber den Vorteil, eine Art begleitende Dokumentation seiner eigenen Qualitäten zu haben und damit u.U. einen Motivationsschub, an sich zu arbeiten.

    Wie anno dazumal in China. Da zahlt der Gesunde an den Arzt; wenn er krank ist, gibt’s nix. Das könnte man „Motivation“ nennen, aber nicht, wenn der Quartalsbesuch gewünscht und brav abgestattet wird.

    Dazu Dr. (kein Mediziner) Eugen Roth:
    "Was bringt den Doktor um sein Brot?
    a. die Gesundheit, b. der Tod.
    So hält der Arzt uns, dass er lebe,
    zwischen den beiden in der Schwebe."



  9. Torres (kein Partner)

    Unterberger ist - wie immer, wenn es um Datensicherheit geht - von einer unübertroffenen Blauäugigkeit oder, anders ausgedrückt: er glaubt fest an die unendliche Güte und Gesetzestreue der Menschen (und Firmen). Die (jahrzehntelange) Praxis zeigt allerdings etwas ganz anderes: alles, was möglich ist, wird auch einmal, früher oder später, geschehen. Konkret: wenn also die Rückverfolgung der Daten zu einer bestimmten Person möglich ist, wird es sicher auch getan (wenn es nicht sogar schon längst Standard ist) und missbraucht. Es wäre also hoch an der Zeit, diesen Datenverkauf abzustellen und mit drakonischen Strafen zu belegen, auch wenn Unterberger darüber Krokodilstränen vergießt. Es steht ihm ja frei, alle seine eigenen Daten auf Facebook zu veröffentlichen.



  10. omi (kein Partner)

    Wahre Worte ....

    Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte
    und Taten der Politiker zu bereuen haben , sondern
    auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit.”

    Bertolt Brecht



    • omi (kein Partner)

      Wer eine Regierung über sich hat, wird beaufsichtigt, kontrolliert, bespitzelt, gelenkt, mit Gesetzen überzogen, reglementiert, zum Gegenstand von Akten gemacht, mit Ideologie geimpft, ständig ermahnt, besteuert, gewogen, zensiert, herumkommandiert, und zwar von Männern die weder Recht noch das Wissen, noch die moralische Sauberkeit dazu haben.
      Pierre Joseph Proudhon

      Dummheit und Arroganz begegnen dir meistens in der teuersten Kleidung.
      Willy Meurer

      Alle Augen schauen, wenige beobachten, sehr wenige erkennen.
      Albert Sanchez Pinol

      Nichts bringt uns mehr vom Weg zum Glück ab, als dass wir uns nach dem Gerede der Leute richten, statt nach unseren Überzeugungen.
      Lucius Annaeus Seneca

      Die Gefahr, dass der Computer so wird wie der Mensch ist nicht so groß wie die Gefahr, dass der Mensch so wird wie der Computer.
      Konrad Zuse

      Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm, wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden.
      Franklin D. Roosevelt

      Wenn ein wahres Genie in der Welt erscheint, mag man ihn daran erkennen, dass sich alle Schwachköpfe gegen ihn verbünden.
      Jonathan Swift

      Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
      Carl Gustav Jung

      Man darf nicht warten bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird.
      Erich Kästner

      Viele haben aus Täuschungen und falschen Wundern ein Geschäft gemacht und führen die törichte Menge hinters Licht.
      Leonardo Da Vinci

      Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben, sie stößt trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist.
      Frank Thiess

  11. AGLT (kein Partner)

    @Wir stehen also vor einem absoluten Nullthema

    Nullthemen bietet aber in letzter Zeit auch AU zuhauf.



    • cmh (kein Partner)

      Das liegt sicher daran, dass es uns zu gut geht. Nur noch die absoluten Nullthemen sind für unsere Gesellschaft relevant.

      Die tatsächlichen Themen sind viel zu erdig für unsere Generation Baccalaureus. (Kann man eigentlich schon irgendwo einen bacc.rer. putz. machen und dann als akademisch geprüfter Putzmann_frau durch das fernere Leben ziehen?)

      Eines dieser tatsächlichen Themen wurde erst vor kurzem von unserem geliebten Vorbild Recip Erdogan erwähnt: Frauen, drei Kinder werden von euch erwartet!

      Aber das hat sogar unsere Kampfemanzen kalt gelassen. Möglicherweise weil die nicht wissen, was Kinder sind.

  12. F.V. (kein Partner)

    Im Wesentlichen kann man mit dem Gesagten des AU-Artikels einverstanden sein. Nur kann es Unterberger nicht lassen am Schluß doch noch ein „Ferscherl“ anzubringen. Zwar schreibt er, er wolle die Enthüllungsberichte nicht bewerten, spricht ihnen aber jeglichen „lebensrettenden“ Nutzen ab und etikettiert etwa Snowden als „Spion“. Letzteres ist natürlich eine Be- bzw. Abwertung. Snowden hat quasi in Notwehr gehandelt, indem er publik machte in welchem Orwellianischen System, das die USA der ganzen Welt übergestülpt haben, wir leben. Dies aufgedeckt zu haben rettet ähnlich wie Solschenizyns Archipel Gulag letztlich das Leben von Hekatomben, die – hält dieses System länger an – dann eben im Gulag bzw. den amerikanischen Foltercamps und jenen 800 FEMA-KZs verrecken, wenn dieses verbrecherische System nicht zum Einsturz gebracht wird.

    Das zweite „Ferscherl“ betrifft die „Aufdeckung wirklich krimineller Machenschaften (wie ... Kärnten und FPÖ-nahe Agenturen“. Nun an letzteren Aufdeckungen mangelte es nicht, nur an jenen der SPÖ und ÖVP. Indem Unterberger aber nur Kärnten und FPÖ der Erwähnung für „würdig“ hält, betreibt er a. Verschleierung und b. einseitige Politpropaganda, obwohl rein vom Umfang und der Dauer dazu auch Gelegenheit gehabt zu haben diese „staatstragenden“ Parteien um Größenordnungen mehr Gelegenheit hatten – und immer noch haben.

    Und dies ist es, was an Unterbergers Kommentaren auch verstimmt.



    • cmh (kein Partner)

      Snowden ist "intelligence contractor" gewesen.

      Der normale Englischsprachige versteht unter "contractor" üblicherweise den Handwerker, der die Wohnung wieder auf Zack bringt.

      Und er (Snowden) ist weder Held noch Verräter (wie Ortner abfragt) sondern lediglich ein armer Irrer.

      Denn es sind genau diese verkrampften Vorabwertungen, die überall mitschwingen und die vor allem die Roten so sehr ins Mauern bringen, dass auch die anderen ihre Schweinereien nicht zugeben KÖNNEN.

      Im übrigen bin ich mir bei Ihnen nie ganz sicher, wen Sie zu Ihrem (sic!) Besseren missioniern wollen: Unterberger, uns oder den Rest der Welt.

    • F.V. (kein Partner)

      Falls sie es immer noch nicht verstanden haben: Einsicht (in die wahrenVerhältnisse) ist die erste Grundvoraussetzung zur Besserung.

      Obwohl Unterberger immer mehr „absolute Nullthemen“ (c: AGLT) anschneidet – in meiner Beurteilung: Vermeidungsdiskurse, um von den eigentlichen Lebensfragen abzulenken – hat er doch auch etwas Gutes: ein nicht zensuriertes Forum und er „legt (auch mir) oft genug den Ball zum Elfmeter auf“.

      Es ist also notwendig – die Not wendend – der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen. Die Lüge ist eines der Urübel schlechthin, und der versuche ich die Wahrheit entgegen zu stellen. Joh 8, 44: ”Ihr habt den Teufel zum Vater und wollt die Gelüste eures Vaters tun. Jener war ein Menschenmörder von Anfang an und hatte in der Wahrheit keinen Stand, weil Wahrheit in ihm nicht ist. Wenn er die Lüge redet, dann redet er aus seinem Eigenen, weil er ein Lügner ist und der Vater der Lüge”. Die Lüge ist das Mittel des Diabolos, des Durcheinanderwirblers, der auf Erden das Chaos und damit Verderben erzeugt.

      Da im UTB ja politische Fragen erörtert werden und im Politischen die Lüge allgegenwärtig ist, versuche ich die Lüge als Lüge zu demaskieren, den Schleier von Vorgängen wegzuziehen, den bestochene Medien über die Ereignisse breiten und die Heuchelei (= besonders infame Lüge im Gewand der Redlichkeit, ...) bloßzustellen.

      Welche Mittel hätten wir sonst? – Die Gewaltmittel, das Geld(system), die Gesetzgebung, die Justiz, die Medien, ... einfach alles, sind heute in den Händen einer mächtigen Anonyma. Das einzige – aber letztlich mächtigste – Mittel, die Wahrheit und der Geist ist noch auf unserer Seite.

      Daß auch ich irren kann ist selbstverständlich, aber erstens ist es jedem unbenommen Fehler, Irrtümer, falsche Schlüsse mit besseren Argumenten zu korrigieren, und zweitens, ich stehe nicht an, von Klügeren und Weisen/Wissenden immer dazuzulernen. Was mich allerdings nervt sind dummes Geschwätz, blöde Anpöbeleien, aufgeblasene Ignoranz und parteipolitisch motivierter Applaus von Clacqueuren.

  13. omi (kein Partner)

    Der Goldmann sagt... Die Schafschur kommt im September

    Inzwischen gibt es ein wahrscheinliches Datum für die Währungsreformen: September 2013.
    Bald wird die in allen Medien getrommelte Enteignung der Sparer Wirklichkeit. Mitte, bis Ende September dürfte es Währungsreformen in den meisten westlichen Staaten geben. Vieles davon ist sogar aus offiziellen Quellen bekannt. Nur die Sparerschafe wollen es nicht wissen.

    Die Regierungen hoffen, dass es noch nicht vor ihrer Parlamentwahl passiert

    Hier eine Insider-Meldung aus der österreichischen Politik (die Quelle ist glaubwürdig, kann aber nicht genannt werden). So wurde sie auf www.hartgeld.com zitiert:

    Wahrscheinlich kommen die Bankenschließungen ab Mitte September aber noch vor der österreichischen Nationalratswahl am 29.9. Am Freitag schließen die Banken, diese bleiben bis Dienstag geschlossen. Am Mittwoch öffnen sie wieder, die Euro-Geldscheine sollen angeblich gestempelt werden und als Übergangs-Währung dienen. Alles über einer bestimmten Grenze an Guthaben verfällt (diese Grenze soll aber recht hoch sein). Auch ein Teil der Schulden soll erlassen werden. Es kommen massive Abhebebegrenzungen.

    Diese Übergangs-Währung soll nach ein oder zwei Jahren gegen eine echte, neue Währung in einer neuen Währungsreform ausgetauscht werden. Man hofft, es so lange zu schaffen. Nachdem Österreich kaum mehr ZB-Gold hat (das in London oder New York ist weg), wird es nicht möglich sein, eine goldgedeckte Währung aufzubauen.

    Man will möglicherweise doch die recht hohe Garantie-Grenze von €100.000 einhalten, bis zu der die Einlagen zumindest nominell vom Staat oder sonst jemandem „garantiert“ werden. Nur ist wegen der massiven Abhebebegrenzungen es nicht möglich, diese Summe von den Konten abzuziehen. Wir werden ohnehin bald sehen, wie es aussehen wird. Der Großteil der Ersparnisse bei den Banken wird vernichtet sein.

    Das mit der Überstempelung der Euro-Scheine dürfte aber nicht stimmen, denn neue Schillinge, D-Mark, Lire, etc. sind bereits gedruckt. Außer man versucht mit dem Euro weiterzumachen. In der Politik ist nichts auzuschliessen.

    Was stimmen dürfte, ist, dass man der neuen Währung keine lange Überlebenschance gibt, denn das in London und New York gelagerte Gold dieser Zentralbanken ist definitiv weg. Sobald die Sparer sehen, dass ihre Ersparnisse weg sind, die Goldbesitzer aber alles behalten und zudem massiv gewonnen haben, wollen alle Gold haben. Eine neue Golddeckung wird irgendwann notwendig werden.

    Was aus der Meldung auch herauskommt, ist, dass sowohl die österreichische wie auch die deutsche Bundesregierung darauf hoffen, dass die Währungsreform erst nach ihren jeweiligen Parlamentswahlen kommt. Diese Regierungen haben darüber also keine Kontrolle, das wird von anderen Mächten festgelegt.

    Hacker in den Banken

    Aus verschiedenen Meldungen kann angenommen werden, dass angeblich islamistische Hacker in die Computersysteme wichtiger Banken eindringen und dort großen Schaden anrichten.

    Siehe dazu auch meine Marktkommentar-Artikel: "Der Tag X", "Vorbereitungen für den Tag X" und der vorletzte Goldmann: "Der Goldmann sagt... 'officially on suicide watch'".

    Die Story mit den Hackern ist natürlich eine Lüge, diese muss nur für die Masse plausibel erscheinen.

    Die Wahrheit ist natürlich, dass das Finanzsystem nicht mehr lange in der Lage ist, den Goldpreis zu kontrollieren. Seit April 2013 jagt man alle schwachen Hände und die Vermögensverwalter aus dem Gold. Dieses fließt massiv nach Asien und zu den Reichen ab, die es gerne in der Schweiz lagern, wie dieser Artikel zeigt: "U.K. Gold 'Exports' To Switzerland Explode Due To Allocated and Asian Demand":

    Liquidated ETF gold holdings are being shipped from the U.K to Switzerland for refining into smaller one kilogramme gold bars, Australian bank Macquarie wrote in a note yesterday. These were then sent to Asia and bought by Asian investors. The note confirmed, what has been known anecdotally for some weeks.

    This is contributing to the increased tightness in the physical market as large London Good Delivery bars (400 oz) are air freighted to Switzerland for refining into smaller kilo bars (32.15 ounces) for the voracious Asian market.

    There is also an increasing preference for allocated storage in Switzerland by high net worths and family offices. Switzerland still has much of the world's gold refining capacity and remains a favourite destination of investors and savers concerned about sovereign risk - including sovereign risk in the EU, U.K. and U.S.

    Das Gold kommt aus ETF-Lagern und ZBs in London, wird teilweise in der Schweiz in kleinere Barren umgeschmolzen, um dann nach Asien weiterzugehen. Ein Teil wird gleich in der Schweiz für Reiche gelagert. Dieser Artikel im Handelsblatt zeigt, dass verstärkt hochsichere Goldlager in der Schweiz gebaut werden: "Goldtresore immer beliebter". So weiss ich etwa von einer bekannten, sehr reichen Person, dass diese „massiv long in Gold“ ist. Diese Personen brauchen solche Lager in sicheren Staaten wie Schweiz oder Singapur für ihre Goldreserven.

    Bald werden sich die Rettungsboote aus Gold und Silber als einzige Rettung vor der Schur der Sparerschafe erweisen. Dass die Schafe sich noch immer nicht zu retten versuchen.....

    Der Autor:
    Walter K. Eichelburg ist studierter Informatiker und betreibt mit www.hartgeld.com das erfolgreichste deutschsprachige Special-Interest-Webportal zu den Themen Gold, Edelmetalle und Krisenvorsorge. Er ist selbst langjähriger Investor und gibt auf diesem Weg sein Wissen weiter. Er ist Autor zahlreicher Artikel über technische und Finanzthemen.
    http://www.format.at/articles/1334/938/364730/der-goldmann-die-schafschur-september



    • dame du temps jadis (kein Partner)

      Francois!

      Für wie blöd hältst du uns eigentlich?

      Du bist nicht das Maß aller Dinge, es gibt auch Leute, die deine Schmontzetten nicht interessieren.

      Anber offensichtlich musst du zwanghaft posten bis der Facharzt kommt.

    • omi (kein Partner)

      Dumpfbacke du wirst immer paranoider - also passt du super zu unseren Hirntoten die uns regieren. Würdest du nämlich noch selbständig denken können, so wäre dir aufgefallen, dass dies ein Artikel der Zeitschrift Format ist. Also von deinen Genossen geschrieben. Hellau .....

    • dame du temps jadis (kein Partner)

      Ein echter Francois!

  14. machmuss verschiebnix

    Off Topic:

    Was ist denn in Christoph Leitl gefahren - der spricht plötzlich Klartext und hat eben
    in der ZIB 2 das hier wiederholt :

    http://derstandard.at/1376534210081/Leitl-Oesterreich-ist-abgesandelt

    Aber keine Angst, nach der Wahl wird alles wieder genauso wischi-waschi weiterlaufen
    wie schon während all der anderen GROKOs in den letzten vierzig Jahren ! ! !

    .



    • cmh (kein Partner)

      Habe ich mir auch gedacht.

      Dem armen Schieder sind auch nur die üblichen Rothülsen eingefallen und mit großer Freude musste erkennen, dass er im Fekterministerium, dem er wie erinnerlich als Staatssekretär zugeteilt ist, rein gar nichts zu plaudern hat.

  15. Undine

    A.U. schreibt:

    "Eine Spur harmloser, aber noch immer sehr übel sind auch jene Ärzte, die bei Patienten mit Krankenzusatzversicherung viel häufiger zu Operationen raten als bei Patienten mit bloßer Sozialversicherung. Es sollte bereits die bloße Tatsache misstrauisch machen, dass schon bei der Datenaufnahme nach dem erstmaligen Betreten einer normalen Ordination die Assistentin automatisch nach der Zusatzversicherung fragt."

    So manche Frau hätte ihren Uterus noch, wenn sie nicht zusatzversichert wäre! Ein einstiger Modearzt, Gynäkologe, Oberabtreiber* des Landes zu Zeiten, als Abtreibung noch strafbar war ---Gott hab' ihn trotzdem selig!---operierte einst in einem sehr angesehenen KKH eine Frau mit einem "kleinkirschkerngroßen (!) Myom" ---so stand es im Laborbefund, der irrtümlicherweise im Schließfach eines Kollegen gelandet war---eine völlig überflüssige Operation nach Meinung anderer Kollegen. Aber seine Honorare waren exorbitant hoch, seine ärztliche Kunst mußte also "was wert sein"!

    * Bei der alljährlichen Weihnachtsfeier sang der Oberabtreiber lauthals im Ärzte- und Schwesternchor "Ihr Kinderlein, kommet....." mit.



  16. Undine

    OT---aber ein Leserbrief in der heutigen "Presse"-Ausgabe wies mich auf einen Kommentar von Martin Gehlen vom 19. 8. hin, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Man fragt sich nach der schockierenden Lektüre, warum im christlichen Abendland---oder wenigstens in Wien!--- KEINE MAHNWACHE, KEINE Demonstration, keine Sondersendung im ORF abgehalten wird.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1442618/Schwarzes-X-als-Fanal-fuer-islamistischen-Mob

    ...........................................................................................................

    SCHWARZES X als FANAL für ISLAMISTISCHEN MOB

    18.08.2013 | 18:23 | Von unserem Mitarbeiter MARTIN GEHLEN (Die Presse)

    In Beni Suef wurden drei Nonnen missbraucht. Zudem brannten zahlreiche Kirchen im ganzen Land.

    KAIRO: Als die Angreifer kamen, saßen Schulleiterin Manal und ihre Mitschwestern Abeer und Demiana gerade beim Frühstück. Der Mob war sofort überall, brach Türen und Fenster der Franziskanerinnenschule in Beni Suef auf, schleppte alles davon – Computer, Projektoren, Schränke, Tische und Sesseln. Wenig später brannte das 115 Jahre alte Gebäude lichterloh. Selbst das Kreuz im Eisengatter zur Straße brachen die Extremisten heraus und ersetzten es mit einer schwarze Flagge, wie sie auch die al-Qaida benutzt. Die gesamte Schulbibliothek wurde ein Raub der Flammen. Alles Geld, das für einen Schulneubau angespart worden war, ließen die Täter mitgehen.

    Sechs Stunden dauerte der Albtraum für die drei Nonnen und zwei weitere Angestellte, die sich während der Ferien auf dem Schulgelände aufgehalten hatten. Am Ende hätten die johlenden Angreifer sie und ihre beiden Mitschwestern wie Kriegsgefangene durch die Straßen paradiert, beschimpft und bedroht, berichtete Schulleiterin Manal der Nachrichtenagentur AP. Durch Zufall seien sie von einer muslimischen Frau gerettet worden, einer ehemaligen Lehrerin, deren Mann Polizist ist. Auch die beiden anderen Frauen hätten schließlich den Fängen des Mobs entkommen können, seien überall begrapscht und auf offener Straße sexuell misshandelt worden. „Es war der schiere Horror.“

    Applaus für die Armee

    Seit der gewaltsamen Räumung der beiden Protestcamps der Muslimbrüder in Kairo am vergangenen Mittwoch mit über 600 Toten und 4000 Verletzten sehen sich die Christen in Ägypten einem beispiellosen Rachefeldzug islamistischer Radikaler ausgesetzt. In den vergangenen fünf Tagen wurden 63 Kirchen angezündet und geplündert. Fünf katholische Schulen in Minia, Suez und Assiut brannten teilweise bis auf die Grundmauern ab.

    In Suez und Assiut wurden zwei Klöster zerstört, in Minia wurde ein kirchliches Waisenhaus schwer beschädigt. Auch in Kairo wurde nach Informationen von al-Jazeera der Konvent der Franziskanerinnen attackiert. In Alexandria lynchte der Mob auf offener Straße einen koptischen Taxifahrer, der mit seinem Wagen aus Versehen in eine Pro-Mursi-Demonstration hineingeraten war. Sieben Christen kamen bisher ums Leben, über 1000 wurden verletzt und 17 gekidnappt.

    Nach einer Liste der katholischen Kirchenführung in Kairo wurden darüber hinaus 58 Wohnhäuser, 85 Geschäfte und 16 Apotheken geplündert sowie drei Hotels in Luxor angezündet, die Kopten gehören. Und wie die Opfer berichten, sangen die Angreifer während ihrer Untaten Pro-Mursi-Songs, viele trugen grüne Stirnbänder mit der Aufschrift „Muslimbrüder“.

    Und so breiten sich unter den Christen Angst und Schrecken aus. Sie fürchten die blinde Rache radikaler Islamisten, die die koptische Minderheit mitverantwortlich machen für den Sturz von Mohammed Mursi. Denn Papst Tawadros II. war am 3. Juli bei der Rede von General Abdel Fattah al-Sisi mit auf der Bühne gesessen. Auch seine Mitgläubigen applaudierten nahezu einhellig dem Vorgehen der Armee. Am Wochenende bekräftigten die koptischen Kirchenführer ausdrücklich ihre Unterstützung für den Kampf von Polizei und Armee gegen „bewaffnete gewalttätige Gruppen und schwarzen Terrorismus“.

    MARKIERUNG von HÄUSERN

    Seit Jahrzehnten klagen die ägyptischen Kopten, die zu den ältesten christlichen Gemeinschaften des Orients gehören, über Diskriminierung und religiös motivierte Gewalt. Auch unter Hosni Mubarak und der ersten Militärherrschaft nach seinem Sturz gab es schwere Übergriffe. In der Neujahrsnacht 2011, sechs Wochen vor dem Sturz Mubaraks, riss ein bisher nicht ermittelter Selbstmordattentäter vor einer Kirche in Alexandria 25 Betende mit in den Tod. Im Oktober 2011 fuhren Soldaten nach einer Demonstration von Christen mit gepanzerten Fahrzeugen in die Menge und walzten zwei Dutzend Kopten zu Tode. Während der Amtszeit von Mohammed Mursi wurde sogar die Markus-Kathedrale in Kairo, wo der Papst seinen Sitz hat, über mehrere Stunden von bewaffneten Extremisten beschossen.

    Die jüngste Welle der Überfälle konzentriert sich bisher vor allem auf Beni Suef, Fayoum, Minia, Sohag und Assiut, alles Städte in Mittelägypten, wo die Islamisten stark sind und Christen teilweise bis zu 30 Prozent der Bevölkerung ausmachen. „Die meisten Gläubigen haben schreckliche Angst, niemand wagt sich mehr aus dem Haus“, berichtet ein junger Ingenieur aus Sohag. Die Angreifer wüssten genau, wo die Kopten lebten. Denn hier und anderswo beginnen die Islamisten inzwischen, alle Häuser und Geschäfte zu markieren – ein rotes X für Muslim, ein schwarzes X für Christ.

    Auf einen Blick

    GEWALTWELLE. In den vergangenen fünf Tagen wurden in Ägypten 63 Kirchen angezündet und geplündert. Zudem brannten fünf katholische Schulen teilweise bis auf die Grundmauern ab. Sieben Christen kamen bisher ums Leben, über 1000 wurden verletzt und 17 gekidnappt. Grund für die Gewaltwelle: Radikale Islamisten machen die Christen im Land mitverantwortlich für den Sturz von Mohammed Mursi.



    • AGLT (kein Partner)

      Ich habe diesen Artikel auch gelesen. Ich habe mich auch gefragt (und frage mich noch immer), ob ich etwaige empörte Reaktionen von Schönborn & Co bzw. Entschuldigungen und Distanzierungen vom moslemischen Oberhäuptling in Österreich möglicherweise überlesen habe ...

  17. Undine

    OT---aber die Roten scheinen es dringend nötig zu haben, bei unseren Kültürbereicherern um Stimmen zu buhlen---und dann streiten sie es einfach ab!

    "Wirbel um türkische Faymann-Werbung"

    http://unzensuriert.at/content/0013756-Wirbel-um-t-rkische-Faymann-Werbung

    Noch einmal OT---aber erst kürzlich hat sich so ein Trollchen hier über mich ziemlich unverschämt beschwert, daß ich gelegentlich Berichte von "Unzensuriert" hier veröffentliche. Wenn das nicht aus dieser grünen Ecke stammt:

    "Unzensuriert.at im Fokus grüner Verfolgungswut"

    http://unzensuriert.at/content/0013758-Unzensuriertat-im-Fokus-gr-ner-Verfolgungswut

    Und noch kurz ein Beispiel, was sich so fast täglich im Zugereisten-Milieu abspielt und gar nicht einmal mehr veröffentlicht wird, weil's schon zum Alltag in Ö gehört, seit die Grenzen weit offen stehen:

    "Nigerianer ging mit Messer auf eigenes Kind los"

    http://unzensuriert.at/content/0013769-Nigerianer-ging-mit-Messer-auf-eigenes-Kind-los



    • AGLT (kein Partner)

      "Deren Bespitzelungs- und Vernaderungsbeauftragter, der Abgeordnete Karl Öllinger,"

      Treffer. In der DDR hätte er eine steile Karriere hingelegt. Naja, möglicherweise bietet ihm nach der NR-Wahl die DDR 2.0 noch die Möglichkeit :-(.

  18. terbuan

    O.T. Crashgefahr in Asien!

    "In Indien, der Türkei, Thailand und Japan kämpfen die Regierungen mit hohem Wertverlust ihrer Währungen. Auch die Aktienkurse sinken rapide. Abfließende ausländische Gelder beschleunigen den Trend. Eine neue Asienkrise droht."

    Die angeschlagene Weltwirtschaft und die ungewisse Politik der westlichen Zentralbanken bereiten den asiatischen Ländern zunehmend Schwierigkeiten. Eine Wiederholung der Asienkrise von 1997/1998 droht. In großen Mengen ziehen die Investoren ihr Geld aus den asiatischen Märkten ab – der Abwärtstrend hat sich in den vergangenen Monaten dadurch sogar noch beschleunigt.

    „All dieses Gelddrucken hat zu einer massiven Kredit-Inflations-Blase in Asien geführt“, sagt Kevin Kai, Chefökonom bei Daiwa Securities. „Das Verbrechen wurde begangen und nun müssen wir alle mit den Folgen zurechtkommen“, zitiert die FT Lai. Es werde eine Menge Schaden geben. „Es ist wie ein Ausverkauf. Haushalte müssen ihre Vermögenswerte verkaufen und es wird eine Menge Reichtum zerstört werden“, so Lai.

    Die Frage ist jetzt nur mehr wo und wann die Blase endgültig platzt!

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/22/waehrungen-auf-talfahrt-crashgefahr-in-asien/



  19. Undine

    OT---aber eine kleine "Mittagsjournal-Nachlese" über SIMBABWE und seinen heute wiedergewählten Uralt-Diktator Robert MUGABE sei gestattet:

    Was für Folgen der gute Rat eines erfahrenen britischen Arztes vor etwa 145 Jahren auf das heutige Simbabwe hatte, ist bemerkenswert: Der als Jugendlicher an Tuberkulose leidende Cecil Rhodes war von den Ärzten so gut wie aufgegeben worden; als einzig mögliche Rettung empfahl der Arzt, den totkranken Cecil aus dem feuchtkalten Klima Englands nach Afrika zu verfrachten; Cecil Rhodes überlebte dank des ärztlichen Rates---leider, ist man versucht zu sagen.

    Bis zur Unabhängigkeit von der englischen Kolonialherrschaft hieß ein großes Land im Herzen Afrikas nach diesem Mann---Rhodesien. Wie das Land heute aussähe, wäre Cecil Rhodes als Jugendlicher in England an der Tuberkulose gestorben, kann niemand sagen; jedenfalls wäre das Schicksal des heutigen Simbabwe anders verlaufen.

    Wikipedia:

    "Cecil John Rhodes (* 5. Juli 1853 in Bishop's Stortfort Herfordshire England; † 26. März 1902 in Muizenberg bei Kapstadt ) war Gründer des Staates Rhodesien und einer der bekanntesten Befürworter und Akteure des britischen Imperialismus . Rhodes sah die Briten als "erste Rasse der Welt" an und träumte von einer Wiedervereinigung der anglo-amerikanischen Welt unter einer gemeinsamen imperialen Regierung."

    Klangen zunächst die Hoffnungen für das in die Unabhängigkeit entlassene Land noch sehr zuversichtlich, ...........

    http://www.zeit.de/1980/18/zimbabwe-ein-ende-des-kolonialismus

    ..........wurde die Welt bald eines Besseren, recte eines "Schlechteren" belehrt.

    http://www.stern.de/politik/ausland/geschichte-der-lange-schatten-der-kolonialzeit-225983.html

    2002 hieß es:

    "In Simbabwe haben Tausende schwarze Bürgerkriegsveteranen in den vergangenen Monaten rund 1700 Farmen der weißen Minderheit besetzt und dies mit der gewaltsamen Landnahme während der Kolonialzeit begründet. Simbabwe - was in der einheimischen Shona-Sprache »großes Haus aus Stein« bedeutet - hat seinen Ursprung in Siedlungen aus der Eisenzeit. Seine jüngere Geschichte ist vor allem von der Gier eines Mannes geprägt worden - dem britischen Abenteurer und Imperialisten Cecil Rhodes (1853-1902), nach dem das frühere Rhodesien benannt war"

    Das Gemetzel, das die unabhängig gewordenen Schwarzen an den weißen Farmern veranstaltet haben, muß entsetzlich gewesen sein---und brachte die Not bis heute, denn die Schwarzen schafften es gerade einmal auf 5% (!!!) der einstigen Ernten.....

    Bis zur Unabhängigkeit sprach man vom heutigen Simbabwe von der KORNKAMMER Afrikas---heute ist Simbabwe das ARMENHAUS Afrikas.

    So schnell kann's gehen mit dem Abstieg eines Landes unter einem unfähigen Diktator---die POLITIK der VERBRANNTEN ERDE!

    Von zwei zutiefst skrupellosen, gewissenlosen Männern, Cecil RHODES und Robert MUGABE, beherrscht zu werden, tut keinem Land gut, wie man leider sehen kann.



    • Gandalf

      Nix für ungut, aber da ist mir der böse Kolonialist Rhodes noch hundertmal lieber als der "Befreiungsheld" und Schwerverbrecher Mugabe!

    • Undine

      @Gandalf

      Mir eh auch! ;-)

    • Undine

      DAS wollte ich eigentlich hervorheben, nämlich daß ---lange, bevor die Deutschen übermütig wurden--- die Engländer sich als die HERRENRASSE gerierten und heute noch nicht ganz davon abgekommen sind:

      "Cecil John Rhodes war Gründer des Staates Rhodesien und einer der bekanntesten Befürworter und Akteure des britischen Imperialismus . Rhodes sah die Briten als "erste Rasse der Welt" an und träumte von einer Wiedervereinigung der anglo-amerikanischen Welt unter einer gemeinsamen imperialen Regierung."

  20. Observer

    Eigentlich ist dies auch eine sog. Sommerlochgeschichte.
    Während meiner beruflichen Laufbahn konnte ich feststellen, dass die Pharmafirmen schon immer viel Geld investiert hatten, um an Marktdaten heranzukommen. Bereits vor 50 Jahren hatte eine dafür spezialisierte Firma mit einer Auswahl von Apotheken, Hausapotheken und Krankenhäusern Verträge abgeschlossen, um an die monatlichen Packungsumsätze aller Medikamente heranzukommen. Diese Zahlen wurden dann hochgerechnet und an interessierte Stellen (meist Pharmaerzeuger) verkauft. Die Schwankungsbreite konnten die Pharmaproduzenten dann leicht bei den eigenen Medikamenten feststellen und auch auf die Produkte (in dieser Branche "pharmazeutische Spezialitäten" genannt) der Mitbewerber anwenden.

    Im Laufe der vergangen Jahre wurde das System dann wesentlich erweitert und hat damit u.a. auch Erkenntnisse über patienspezifische Erkrankungen erbracht. Alle waren bisher zufrieden: die honorierten Ärzte, Apotheken sowie Krankenhäuser und auch die Käufer dieser Datensammlungen.
    Warum tun die Ärzte- und Apothekenkammer sowie die Sozialversicherungen nun so, als hätten sie dies nicht in den letzten 5 Jahrzehnten gewusst?

    Die großen Pharmakonzerne benützen aber noch viele andere Kanäle, um die "Verschreiber" zu beeinflussen und die eigenen Umsätze zu steigern. Darüber möchte ich hier aber nicht berichten.



    • Brigitte Imb

      Ganz genauso ist es, aber nun wird wieder der Teufel an die Wand gemalt. Die Chose lenkt gut vom Linzer SPÖ-Skandal ab, der ja so gar nicht geeignet ist für Wahlkampfzeiten.

  21. Brigitte Imb

    Ein bißchen 1/2 OT

    Mir fällt gerade ein, daß die sog. "Wahlkabine" wieder beworben wir.
    Dort kann man online sämtliche Fragen beantworten und man erhält dann einen Wahlvorschlag, bzw. welche Partei für einen geeignet sei zu wählen.

    Nun, wie wird mit diesen Daten umgegangen? Werden diese in "NSA Manier" (um unser Steuergeld natürlich) ausgewertet?



  22. Wolfgang Bauer

    Als Ergänzung zur sinnvollen, forschungsorientierten Datenweitergabe sollt ein Informations - Rückkopplungssystem eingeführt werden, das den verschreibenden Ärzten mehr Information über Wirksamkeit oder Unwirksamkeit ihrer Verschreibung bietet.
    Da müssten halt die " Bazientinnen und Bazienten" mittun, damit die Kasse zahlt. Dann würde vielleicht auch zum Thema, dass große Mengen von Medikamenten im Badezimmerkastl verrotten und nie eingenommen werden. Heute erfährt das kein Arzt.



  23. Brigitte Imb

    Wie ich bereits mehrmals berichtet habe, wollte zu Kdolskys Zeiten die Politik, daß ALLE Patientendaten an das Ministerium(!) gesendet werden und daß dort von den Versicherungen bis hin zu den NGOs jeder Einsicht gehabt hätte.
    Und was glauben Sie wird bei ELGA passieren? Wir sind jetzt bereits, mit der e-card, gesundheitlich vollüberwacht. Also alles Nebelgranaten.
    Übrigens, es wurde noch gar nicht genau berichtet WELCHE Daten wie weitergegeben wurden.



  24. Rosi

    Ich frag' mich schon die ganze Zeit dieser hektischen Berichterstattung mit ungutem Gefühl, was es Wichtiges gibt, von dem dieses 'Nullthema' ablenken soll.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.



    • Undine

      @Rosi

      Wir haben in wenigen Wochen NR-Wahl! Da macht sich das hochbrisante Thema "ROTES LINZ---ROTE BAWAG---ROTE FINANZSKANDALE gar nicht gut. Da wirft man halt einfach ein paar Nebelgranaten ---vielleicht vom EX-Verteidigungsminister und SPÖ-Wahlkampfstrategen empfohlen---und schon ist das ROTE FINANZDESASTER wie weggeblasen.

    • Rosi

      @Undine

      ... wie wahr ...
      Aber vielleicht gibt es noch so einiges, was wir noch nicht kennen (sollen)?

  25. Josef Maierhofer

    Wenn die Menschen nicht selbst denken können/wollen, dann können Medien Hysterie erzeugen.

    In diesem Fall geht es halt darum, dass die linke 'Aufdeckerindustrie' was zu tun hat und Sendezeit- und Blattfüllend die Volksverblödung, die Ablenkung von den wirklichen Problemen, die hauptsächlich die Linke verursacht hat, voranzutreiben.

    Lassen wir uns nicht einlullen, Dr. Unterberger hat diese Ablenkungsmanöver hier wieder einmal entlarvt.

    Mich würde interessieren, welche Partei den Schuldenberg wie abbauen will, aber davon hören wir in den Medien nichts.

    Statistikdaten wurden seit jeher gehandelt und bilden tatsächlich das Fundament für Forschung und Wissenschaft.



  26. terbuan

    Das Ende der Privatheit.
    Wir werden überwacht und kontrolliert "auf Schritt und Tritt".
    Beim telefonieren mit dem Handy, beim flanieren an öffentlichen Plätzen, beim googeln im Internet, beim einkaufen mit einer Kundenkarte u.s.w.

    Mit der Weitergabe von globalen Daten über die von Ärzten und Spitälern verwendeten Medikamente habe ich überhaupt kein Problem.
    Anders sieht die Sache aus, wenn es einmal zu einer Weitergabe meiner persönlichen medizinischen Daten kommt, aber, wir nähern uns ja bekanntlich einem totalen Überwachungsstaat und da kann man leider nur sagen "nix ist fix"!



    • Gandalf

      Persönliche Gesundheits- Medikations- und Behandlungsdaten von Patienten wurden und werden schon seit vielen Jahren gespeichert (und sind natürlich auch jederzeit abruf- und auswertbar), und zwar im Computersystem der Sozialversicherung, einer öffentlich-rechtlichen, unter - was denn sonst - sozialistischer Kontrolle stehenden Institution. Aber darüber hat sich, oh Wunder, noch nie jemand aufgeregt, obwohl es immer wieder Indizien dafür gab und gibt, dass dieses Datenmaterial zumindest in Einzelfällen sehr wohl missbräuchlich verwendet wurde bzw. wird. Aber natürlich war únd ist da nie etwas nachweisbar...
      Wenn hingegen private Pharma- Firmen quellenverschüttete Statistiken "kaufen", machen sich die roten Zwangsbeglücker wichtig. Mein Vorschlag: Sommerlochthema, vergessen, nicht mehr daran denken (und vor allem nicht mehr darüber schreiben).
      .

  27. brechstange

    "Die Aufdeckungen wirklich krimineller Machenschaften (wie Lucona, Watergate, EADS-Gelder für den Edlinger-Verein Rapid, Kärnten und FPÖ-nahe Agenturen) sind hingegen selten geworden."

    Ich weiß nicht, aber ich werde den Verdacht nicht los, weil die Daten so gut passen, dass der Linzer Swap-Skandal mit der Bawag-Affäre zusammenpasst. Dazu bräuchte es einen Pretterebner.



  28. Obrist

    Auch das Beispiel der Ärztin, die die Abtreibungen durchgeführt haben soll, ist ein Beweis medialer Irreführung, da sie die Narkosen durchgeführt hat- die Abtreibungen
    (und die Verletzungen der Gebärmutter) wurden durch die in ihrer Hinterzimmerpraxis tätigen Gynäkologen verursacht.
    Scheinbar haben die Frauenärzte auch in der Kammer die bessere Lobby, denn die fast industriell organisierte Engelmacherei (und damit ein Milionengeschäft) steht ja als quasi Grundrecht unter dem Schutz unseres Sytems.



    • Politicus1

      völlig richtig!
      Als gestern im ORF-Wien heute ein entsprechender Bericht mit der Frage nach den Gynäkologen angekündigt wurde, war ich schon gespannt ...
      Aber nichts davon im Bericht. Wieder stand nur die praktische Ärztin im Mittelpunkt ...
      Wird da wer gedeckt?

  29. Politicus1

    Beweise?
    Vor Jahren erhielt ich vom Arzt ein Medikament gegen ein sezifisches Krankheitssymptom verschrieben und kaufte dieses auch in einer Apotheke.
    Kurze Zeit später erhielt ich immer wieder persönlich adressierte Briefe eines deutschen Heilmittelunternehmens mit Informationen, welche andere verschreibungsfreie Mittel ich zur Besserung meines Leidens direkt beziehen könnte ...
    Natürlich fiel mir das auf, und natürlich sah ich da einen Zusammenhang zu einer Datenquelle - Arzt, Apotheke, Krankenversicherung ...??

    An sich nicht gravierend. Die unerbetenen Briefsendungen wanderten ungeöffnet in den Papiercontainer ...
    Google macht das genau so! Nach einem Suchen für eine Lampe konnte ich sogar die Homepage der New York Times wochenlang nur mit einer Werbung für ein deutsches Lampengeschäft öffnen ...

    Schlussatz:
    Bevor die Ärztekammer jetzt in allen Arztpraxen herum stöbert, sollte sie endlich einmal klären, welche Gynäkologen in der Abtreibungspraxis der inzwischen gesperrten Ärztin tätig waren .... (es gilt für alle Gynäkologen die Unschuldsvermutung).



  30. Brigitte Imb

    Was soll die Aufregung? Apotheken liefern seit jeher der Pharmaindustrie Verschreibungsdaten und wurden/werden komischerweise nie als "Täter" geführt.

    Wie sonst kann ein Pharmareferent einem Arzt auf den Kopf zuschreiben, ob und wie oft er "sein" Präparat verschrieben hat?



    • GOP

      Die Erzeuger, Händler, Importeure und Großhändler von pharmazeutischen Spezialitäten sind nicht daran interessiert, die Namen der Patienten zu erfahren und welche Medikamente diese jeweils einnehmen. Sie interessieren sich vielmehr am eigenen Marktanteil bei den jeweiligen Indikationen, an möglicher geografisch unterschiedlicher Verteilung und an den Umsatztrends. Diese Informationen sind für sie sehr wertvoll und helfen, bei Forschung, Werbung und Vertrieb vernünftige Entscheidungen zu treffen.
      Dass zur Umsatzsteigerung von der Industrie auch bedenkliche Methoden angewendet werden, ist eine andere Geschichte.





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