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Eine Kirche atomisiert sich

Lesezeit: 1:30

Helmut Schüller versucht gerade bei einer USA-Reise Werbung für sich und seine neue Religionsvariante zu machen. Wobei sich interessante Diskrepanzen zu seiner Rolle in Wien zeigen.

In Österreich sind die expliziten Ankündigungen von Kardinal Schönborn, gegen Schüllers Ungehorsams-Initiative vorzugehen, nämlich längst in Vergessenheit geraten. Hier ist Schüller vielmehr regelmäßiger Kolumnist der – dem Kardinal direkt unterstellten! – Kirchenzeitung sowie Hochschulseelsorger (neben seiner Rolle als Pfarrer). Damit kann der Mann international eine sehr autoritativ wirkende Basis für seine Thesen vorweisen. Dank Schönborn.

In Amerika wie zuvor in Deutschland hingegen haben katholische Diözesen Schüller ein Auftrittsverbot erteilt, weil er mit seinen Forderungen nach Priesterinnen usw. der katholischen Lehre – unter welchem Papst immer – wesentlich widerspricht. Das änderte natürlich nichts daran, dass Schüller andere Auftrittsplattformen findet. Sind doch insbesondere die USA das Land der Welt mit den meisten Sekten und Religionsvarianten. Wobei freilich in den letzten Jahren nicht die linken Varianten nach Schüllerscher Art Zulauf finden, sondern die eher – oder ganz – konservativen.

An Hand der Person von Schüller fragt sich der Laie freilich so manches: Wie viele katholische Kirchen, wie viele katholische Sekten gibt es eigentlich? Und wer wird auch nur irgendeine Ankündigung, Warnung oder Androhung des Wiener Erzbischofs noch ernst nehmen?

Irgendwie muss es zweifellos auch Nichtchristen leid tun, wie sehr sich die einst so selbstbewusste Kirche selbst zertrümmert, die ja einst ein tragendes Fundament unserer Kultur und Identität geschaffen und dargestellt hat.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2013 07:37

    Schüller sehe ich nicht als das Problem Schönborns und der r.k. Kirche.
    Vielmehr sehe ich erneut ein Problem, wie sich Schönborn wieder einmal verschweigt!
    Seit Tagen wird über einen Abtreibungsskandal berichtet. Und da werden gewaltige Zahlen bekannt: Jedes Jahr werden in Ö. 30,000 Schwangerschaften abgebrochen.

    Das muss doch für eine r.k. Kirche Anlass genug sein, ihre Stimme als moralische Autorität zu erheben. Wenn einem Kardinal Gesellschaftspolitik nicht egal ist, dann darf er zu diesen Vorgängen nicht schweigen.

    Doch er schweigt - wie so oft - und überläßt es einem einsamen Schreiber eines Gastkommentars in der PRESSE den Verantwortlichen des Staates ins Gewissen zu reden.

    Welche Chance wäre es, den Anlass zu nützen und auf die Hilfestellungen der Kirche für Schwangere in Not hinzuweisen! Aber anscheinend ist das erzbischöfliche Palais weiterhin mit den sich illegal im Servitenkloster aufhaltenden Muslimen zu sehr beschäftigt, als dass für 30,000 vernichtete Leben Zeit bliebe ....

    Da könnte übrigens auch Schüller bei mir punkten, wenn er dies Versäumnisse der österreichischen Kirchenoberen anprangert.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2013 02:41

    Am besten ist, Schüller bleibt gleich in Amerika und gründet "im Land der unbegrenzten Möglichkeiten" eine eigene Religionsgemeinschaft ganz nach seinen Vorstellungen.
    Ob es dort eine Sekt mehr oder weniger gibt, fällt nicht ins Gewicht, als Guru einer solchen taugt er gerade noch und kann seinen simplen Machtgelüsten freien Lauf lassen.

    In Österreich treiben die Zerstörung der katholischen Kirche die Linksanbiederer Schönborn und Faber ganz alleine voran. Als Helfershelfer springt ihnen Küberl mit seiner Asylantenmißbrauchs-Caritas sicher gerne zur Seite.
    Sie werden das Werk auch ohne Schüller glänzend vollenden und die sozialistische "Ersatzreligion" steht sowieso schon in den Starlöchern.
    Tu felix austria.......

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2013 10:44

    Helmut Schüller---und kein Ende! Sollen sie ihn doch behalten in den USA; auf eine Sekte mehr oder weniger kommt es dort nicht an!

    @A.U. schreibt:

    "Irgendwie muss es zweifellos auch Nichtchristen leid tun, wie sehr sich die einst so selbstbewusste Kirche selbst zertrümmert, die ja einst ein tragendes Fundament unserer Kultur und Identität geschaffen und dargestellt hat."

    So ist es! Denn der christlichen Prägung konnte/kann sich in Europa niemand entziehen, selbst wenn er nicht (mehr) einer der christlichen Religionen angehört---und das ist auch gut so! Die christl. Religion ist die einzige unter den 3 monotheistischen Religionen, die sagt: "Gott ist die Liebe"---und darauf kommt es an.

    @Politicus1 schreibt:

    "Seit Tagen wird über einen Abtreibungsskandal berichtet. Und da werden gewaltige Zahlen bekannt: Jedes Jahr werden in Ö 30.000 Schwangerschaften abgebrochen."

    Welch erschreckender Aderlass am eigenen Volk! In 10 Jahren sind das 300.000 Kinder, die uns fehlen, die man ihres "Menschenrechts" ---zu LEBEN!--- brutal beraubt---und auch daran hindert, sich einmal fortzupflanzen, also neues Leben hervorzubringen---wie es Gott oder die Natur vorsieht.

    Stattdessen gewähren wir moslemischen Familien ungebremsten Einlass und nicht nur das Recht, sich aller vorhandenen Ressourcen ganz selbstverständlich zu bedienen, sondern auch noch durch "traditionelle" Heiraten innerhalb engster Familienmitglieder z. T. schwerst geistig und körperlich behinderte Kinder zur Welt zu bringen---während wir so dekadent sind und gesunden Ungeborenen ganz legal das Leben nehmen.

    Warum die Machenschaften der "Abtreibungsärztin" öffentlich nicht noch viel stärker breitgetreten werden bei einer unnötigen Handlung (Abtreibung = Körperverletzung)? Die Antwort liegt auf der Hand: Sie ist ein Gutmensch---in den Augen der Linksgrünen tut sie GUTES: Legalisierten Mord an Ungeborenen!
    Diese Abtreibungsärztin---in mehrfacher Hinsicht eine Schande für die Ärzteschaft!---ist garantiert linksgestrickt und wird somit von sämtlichen Medien, so gut es geht, geschont.

    Von jemandem, der sich für den Arztberuf entscheidet, erwartet man doch, daß er aufgrund seines erworbenen Wissens und Könnens ausschließlich dazu beitragen wird, Menschenleben zu retten---und nicht, um zu töten. Ich würde keinen Arzt aufsuchen, von dem ich weiß, daß er Abtreibungen vornimmt; dessen Charakter läge mir nicht und ich könnte ihm nie vertrauen.

    Ach ja, im 3. Reich waren Abtreibungen sehr verpönt---also tut man heute das Gegenteil: Man forciert sie!

  4. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2013 05:57

    MARSCH DURCH UND IN DIE INSTITUTIONEN - so lautete doch die Parole für die unter dem Sammelbegriff " 68er-Bewegung " wirkenden Strömungen zur Veränderung der Gesellschaft.

    Sind da mit den Medienlieblingen, Dompfarrer Toni Faber und Helmut Schüller
    zwei 68er auf ihrem Marsch durch die Institutionen als einflußreiche Pfaffen* in der katholischen Kirche oben angekommen?

    * Ich gebrauche da absichtlich dieses ursprünglich neutrale, heute aber klar abschätzige Wort PFAFFE.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2013 12:00

    Kann sich jemand vorstellen, Folgendes in einer moslemischen oder jüdischen Stadt vorzufinden:

    Heute auf dem samstäglichen Bauernmarkt steht ein ungewöhnliches Standl; angeboten wird von drei jungen Moslems GRATIS eine KORAN-Ausgabe in deutscher Übersetzung!

    Auf dem Werbeplakat steht: LIES! Im Namen deines Herrn, der dich erschaffen hat.

    Geschätzte 30 Exemplare sollten an den Mann gebracht werden. Als ich ein zweites Mal vorbeiging, ließ ich mir einen Band schenken.*

    Vor ein paar Wochen fand ich auf dem Bahnhof in Wörgl folgendes Plakat, herausgegeben vom "Tagungshaus Erzdiözese + Salzburg", das einen Vortrag ankündigte mit dem Titel: "JÜDISCHE FESTE" für CHRISTEN erklärt.

    Daß diese "Erklärung" Aufgabe der Erzdiözese ist, wunderte mich ein wenig.

    *Vielleicht ist es in einigen Jahren, wenn Ö islamisch sein wird, von Vorteil, so ein Buch im Haus zu haben.....

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2013 13:11

    Das alles paßt wunderbar ins rot-grüne Weltbild---ein bißchen viel auf einmal, aber sie haben es eilig, ihre linxlinke Weltordnung fix zu etablieren:

    http://www.unzensuriert.at/content/0013477-Roter-Gro-koalition-r-Fischer-f-r-Homo-Ehe-und-Einheitsschule

    "Die Gleichstellung von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen ist in ganz Europa auf dem Weg. Und ich glaube, es ist der richtige Weg. Die Regierung hat ebenfalls Schritte gesetzt. Sie hat zwar Restkonzessionen gemacht und spricht zum Beispiel nicht von Hochzeit, sondern von Verpartnerung. Aber ich glaube, dass in zehn Jahren die volle Gleichstellung gegeben sein wird. Das geht schrittweise, weil es auch um Rücksichtnahme auf einen gewissen Gewöhnungsprozess geht."

    Ja, die kleinen Schtitte, die haben es in sich! Auf diese bewährte Methode setzen sie, unsere Weltverbesserer! Wohl bekomm's!

    http://www.unzensuriert.at/content/0013458-Musikfestival-als-internationaler-Drogenumschlagplatz

    http://www.unzensuriert.at/content/0013461-Landesschulrat-will-Lehrer-k-ndigen-die-F-nfer-geben

    Daß es in der Realität "Fünfer" gibt, die tatsächlich angebracht sind, scheint nicht zu interessieren.

    http://www.unzensuriert.at/content/0013473-Terrorverd-chtiger-T-rke-Nieder-sterreich-durch-Cobra-verhaftet

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Juli 2013 21:31

    OT---aber wem bei dieser Nachricht nicht der Kragen platzt.....

    http://www.unzensuriert.at/content/0013423-Rot-Gr-n-will-auch-Weinheber-Denkmal-umgestalten

    Nicht nur, daß die jüngere Generation keine Ahnung mehr hat von Josef WEINHEBER, der unbestritten zu den Größten unter den österreichischen Dichtern zählt; jetzt will man auch an sein Denkmal am Schillerplatz Hand anlegen. Gerade die Wiener, denen er mit seinem Band "Wien wörtlich" so ein wunderbares Denkmal geschenkt hat, sollten ihm Blumen streuen!
    Schande über die linken Wiener!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatornumerus clausel
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Juli 2013 15:29

    Was Schüller fordert ist doch eh schon letzt bei den Evangelischen umgesetzt. Soll er doch dorthin gehen. Ob A.B oder H.B, geh!
    Schönborn war doch auch bei der Votivkirchenbesetzung so knieweich, was soll von dem erwartet werden.
    Die Caritas ist mittlerweile eine schäbige Vorfeldorganisation der Sozialisten geworden und sohin absolut entbehrlich.


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  2. F.V. (kein Partner)
    26. Juli 2013 20:11

    Das "Ergebnis" der USA-Reise Schüllers ist die nun ambtliche Befürwortung der "Homoehe". Also der Perversion - wenn sie "nur ernst gemeint ist".

    Gilt nicht sogar für die gutmenschlichen Reformkatholiken die Hl. Schrift: es ist ein Gräuel? Wie bezeichnet man geistiges Lumpenpack im Habit eines Priesters, das die Perversion befördert?

    Da ist ja der Islam noch moralischer: sieht der dafür nicht die Steinigung vor?

  3. AP
    25. Juli 2013 10:39

    Wieso ist es eigentlich ein Problem fuer die Kirche, wenn ein Self-Promoter, der sein Gehorsamsgeloebnis, das er bei seiner Weihe dem Bischof gegeben hat, in aller Oeffentlichkeit widerruft und irgendwelche Mainstream-Thesen vertritt, die er fuer "zeitgemaess" haelt?

  4. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    22. Juli 2013 20:34

    Gott weiß schon, was er tut, würde ich sagen. Ich würde ich da nicht zu sehr erregen wegen solcher Lappalien.

  5. Baron Schönzorn (kein Partner)
    22. Juli 2013 19:51

    Im Mai 2007 wurde Helmut Schüller (Obmann der "Pfarrer-Initiative", der auch Missbrauchspriester angehören) zum Vorstandsvorsitzenden des Vereins Fairtrade Österreich gewählt. (Siehe: Wikipedia - Helmut Schüller)

    Laut einer Meldung des Kopp Verlags hat das Fairtrade-Siegel kaum noch Aussagekraft:

    "Das Siegel für Fairtrade - fairen Handel - verliert immer mehr an Aussagekraft. Wie das Portal PolitikBasis berichtet, reichen mittlerweile bei Produkten 20 Prozent Fairtrade-Anteil aus, um das Gütesiegel zu bekommen. Experten glauben, dass dieser Anteil in Zukunft noch weiter gesenkt werden wird und schon jetzt die Grenze zur Käufertäuschung erreicht sei. Zu groß seien der Preisdruck, der Konkurrenzkampf sowie der Kampf um Arbeitsplätze und Subventionen. Wer wirklich fair gehandelte Waren kaufen wolle, müsse sich an kleine Weltläden wenden. Dort wisse man in der Regel, wie und wo die Produkte entstehen und gehandelt werden."

    http://info.kopp-verlag.de/nachrichten/fairtrade-siegel-kaum-noch-aussagekraeftig.html

  6. Einspruch! (kein Partner)
    22. Juli 2013 19:09

    Ja, geschätzter Dr. Unterberger, die katholische Kirche atomisiert sich. Sie läuft Gefahr, sich in nichts aufzulösen. Wenn, ja wenn sie nicht die Zeichen der Zeit erkennt und endlich den unseligen, perversen, kontraproduktiven Zölibat entsorgt. Ihn verwirft, wie man eine irrige Meinung von Sonderlingen zu entsorgen pflegt. Tausend Jahre fromme Scheinheiligkeit sind genug.

    Was irgendwelche (ja, fromme, ja, idealistische, ja, naive und nur das Beste wollende - ganz egal) Kirchenväter vor tausend jahren für gut gehalten haben, hat sich überlebt. Es ist zur Marotte von irgendwelchen Kerzlschluckern verkommen.

    Liest man das Neue Testament, dieses schönste Buch, das je geschrieben wurde, lebt man dabei mit Jesus und seinen Taten mit, fällt es einem unverbildeten Menschen (einem, der nicht von der Theologie Blässe angekränkelt ist, ich bitte um Verzeihung, Herrschaften) schwer, daran zu glauben, dass Jesus Christus, der Mann der Bergpredigt, so ein Monster wie den Zölibat gewollt haben könnte.

    Leute, die sich "Die eherne Faust Gottes" oder so ähnlich nennen lassen oder ließen, und deren gleichartige eherne Gefolgschaft, sie mögen anderer Meinung sein. Sie sollen weiterhin zölibatär leben. Ist wahrscheinlich eh besser.

    • Alfons H. (kein Partner)
      22. Juli 2013 19:46

      "Wenn, ja wenn sie nicht die Zeichen der Zeit erkennt und endlich den unseligen, perversen, kontraproduktiven Zölibat entsorgt."

      Haben sie sich auch der "Samenstau-Initiative" Helmut Schüllers angeschlossen?
      Der Teufel hat halt mehr als zwölf Apostel.

    • AP
      25. Juli 2013 10:29

      Sehr geehrter Herr Einspruch, bzw gnaedige Frau,
      es ist immer schwer zu argumentieren, was Jesus Christus wohl gewollt haette, aber der Zoelibat war keine Erfindung von "irgendwelchen Kirchenvaetern", sondern eine Festschreibung von jahrtausendalten Askese-idealen mit dem Ziel einen Grad von Heiligkeit zu erreichen. Von Paulus wissen wir, dass das nicht allen gegeben ist, aber schuetten wir nicht das Kind mit dem Bade aus, wenn wir diese Tradition als "unselig, pervers und kontraproduktiv" bezeichnen? Ist denn die heute "zeitgemaesse" Scheidungsgesellschaft fuer unsere Priester so erstrebenswert? Vielleicht waere ein Seitenblick auf unsere orthodoxen Brueder angebracht, die fuer die einfache Geistlichkeit keinen Zoelibat vorsehen, wohl aber fuer die Bischoefe. Meiner bescheidenen Erfahrung nach ist das auch nicht die Loesung.

  7. Francoise Villon (kein Partner)
    21. Juli 2013 22:36

    Meine eindrücke von einem "Streitgespräch" mir Schüller vom 29. 3. 2012 im Ursulinenhof

    Streitgespräch des Msg. Mag. Helmut Schüller mit dem Pfarrer von Grieskirchen, Dechat Johann Gmeiner

    Vorbemerkung: Wenn man bedenkt, daß Linz eine Großstadt ist und weitere größere Städte – Wels und Steyr - sich in unmittelbarer Nähe befinden, also ein bevölkerungsreicher Großraum mit ca. 400.000 Menschen den Rahmen abgeben, dann waren die etwa 180 Personen im Ursulinenhof keine „repräsentative Massenbewegung“.Zwar war der Saal voll und mancher mußte abgewiesen werden, aber die Planung ging of-fenbar auch nicht von viel mehr Teilnehmern aus, denn es wurde ja, wie gesagt, ein Saal für nur diese 180 Personen kommissioniert. Diese waren freilich die „Heerschau“ jener aufmüpfigen Claqueure des Msg. Schüller, dem Gründer der sogenannten Priester-Initiative, besser bekannt unter dem „Aufruf zum Ungehorsam“. Was sich hier scheinbar als „Reform“-Bewegung aufführt, scheint weder eine Bewegung zu sein, noch etwas mit Reform zu tun zu haben.

    Aber das ist ja inzwischen auch in anderen Bereichen so: ist in der Politik von Reform die Rede, dann bedeutet dies im Klartext Steuer- und Gebührenerhöhung, Verschlechterung der Bürgernähe, Auflassung von Infrastruktur (Bahn, Post, …) und Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten. Und was die „Bewegung“ betrifft, so ist diese eine medial inszenierte. ORF und zeitgeistige Medien, die sich im Kampf gegen Religion und Kirche einig sind, geben jenen Häretikern und Schismatikern mit Freuden die Plattform, von der aus die Dummheit so-zusagen ganz von selbst das Zerstörungswerk vorantreibt.

    Das erste Statement des Msg. Schüller betraf drei Punkte: die kirchliche Gemeinschaft – communio, die seelsorgliche Nähe und … Das klang recht harmlos und durchaus vernünftig, und dem wollte auch der als Kontrahent am Podium sitzende Pfarrer Johann Gmeiner gar nicht widersprechen; im Gegenteil, er stimmte dem vollkommen zu, meinte aber, daß offenbar die beiden Seiten jeweils was anderes damit verstünden.

    Natürlich kamen bald die Divergenzen zum Vorschein und auch das Publikum mischte sich bereits mit Zwischenrufen und – einseitigem – Applaus in den Gang der Debatte ein. Es kam auch gleich reichlich zu Wort.

    Unser Freund, Dr. Klaus K., der uns auf diese Veranstaltung aufmerksam gemacht hatte, notierte eifrig die Wortmeldungen mit, wir hörten nur zu und waren ob der seichten und ganz offensichtlich von der medialen Propaganda beeinflußten Phrasen mehr als erschüttert. Zum Teil wirklich dummes Geräusch, zT das Aufsagen einer ganzen Litanei an kirchen- und religionsfeindlichen Parolen offensichtlicher Agitatoren, die selbst kaum etwas mit Religion und Gott zu tun haben, zT persönliche „Betroffenheits“-Psychologie mit Moralin gewürzt, zT berechtigte Anliegen oder Probleme, deren vermeintliche Lösung jedoch aus der Froschper-spektive zu kommen schien. Meist aber waren es einfach dumme Unterstellungen, die die Ahnungslosigkeit von Mitgliedern einer Schafherde bewiesen. ZB: die Bischöfe und/oder der Papst hörten dem Einzelnen nicht zu oder sprächen nicht mit diesen. Nun, man stelle sich vor, wie dies das Oberhaupt der Kirche mit ca. einer Milliarde Katholiken in praxi machen sollte.

    Was neben den angedeuteten Eindrücken uns aber am meisten irritierte, war der Umstand, daß all die – möglicherweise – berechtigt angesprochenen Problemfelder die eigentliche Ursachenanalyse vermissen ließen. Die „Priester-Initiative“, „Wir-sind-Kirche“ u.ä. Protest-gruppen mögen – wie seinerzeit Martin Luther mit seinen angeblich an der Schloßkirche von Wittenberg angeschlagenen 95 Thesen – wirkliche Mißstände anprangern. Aber sie werden von der öffentlichen Wahrnehmung (weil sie in den Medien verstärkt so hochgeputscht werden) als geradezu kirchenspalterische Agitation wahrgenommen. Was vor ca. 500 Jahren da-mit in Bewegung kam, waren: die Spaltung der Kirche, im Gefolge nicht nur ein Dreißigjähriger Krieg (sondern die meisten noch folgenden), der Deutschland (und ganz Mitteleuropa) auf weniger als ein Drittel seiner ursprünglichen Bevölkerung dezimierte, begleitet von unge-heuren Greueln und einer Spaltung Deutschlands (und Europas) in einander feindliche oder doch mißtrauende Nationen bzw. Volksstämme in Deutschland bis heute. Und der „Erfolg“ der protestantischen Kirchen (Plural!) besteht darin, daß es eine unübersehbare Vielzahl von unterschiedlichen „Bekenntnissen“ gibt, die sich nicht grün sind, die mit all den „Errungenschaften“, die die „Reformer“ auch in der katholischen Kirche fordern (Aufhebung des Zölibats, Frauenpriestertum, Soziales und vor allem „Menschenrechte“ und „Demokratie“, - also recht weltliche Dinge), dennoch in noch tieferer Krise stecken, als die katholische Kirche. D.h. die historische Erfahrung lehrt, daß die vielleicht berechtigte Kritik doch ganz andere Ergebnisse zeitigen kann, als man diese pro futuro behauptet.

    Wenn Priestermangel und die davon abgeleiteten Folgen – zu große Gemeinden, Mangel an Seelsorgern und Unmöglichkeit der Eucharistie-Feiern, etc. – unbestritten bestehen, so ist die Ursache u. A. in einem Glaubensverlust Europas zu sehen, und dieser ganz offensichtlich ein Folge der sogenannten Aufklärung, von der Prof. Heinrich Leo schon vor 150 Jahren nur
    als Auf-k l ä r i c h t sprach. Sie ist nicht, wie Immanuel Kant meinte die Überwindung/der Ausbruch aus selbstverschuldeter Unmündigkeit, sondern ein Irrtum, der mit einigen Pseudo-Dogmen sich auf positivistische, materialistische Seinsvorstellungen allein beschränkt und alles Trans-zendente überhaupt ablehnt. Das ist nicht nur eine unglaubliche Beschränkung und Verarmung der ganzen Wirklichkeit (ohne dafür aber einen vernünftigen Grund angeben zu können!), sondern auch ein Bruch mit der europäischen Geistestradition. Hier liegt die natürlich unüberbrückbare Gegensätzlichkeit im Denken der Kirche und der aristotelisch-platonischen und idealistischen Philosophie und der materialistischen, positivistischen „Modere“ begründet. Das tatsächlich vordringlichste Problem ist, wie dies der verstorbene Papst oder auch Bischof Kurt Krenn immer wieder betonte: die Re-Evangelisierung Europas. Alles andere würde dann fast von selbst folgen.

    Als am Schluß Msg. Schüller auf die Zurufe vom Publikum noch die katholische Kirche mit dem Papstamt als eindeutig absolutistisch – und damit negativ konnotiert im Gegensatz zur von ihm geforderten Demokratie bezeichnete, die Feststellung, daß die Kirche noch nicht in der Modere angekommen sei und die Publikums-„meinung“, die Kirche hätte noch nicht ein-mal die Aufklärung verdaut, gleichsam bestätigte, wurde mehr als klar, daß sich Msr. Schüller zwar intra muros (der Kirche) befindet, aber halt als Trojanisches Pferd.

    Die Ansichten über die Demokratie sind ja geradezu lächerlich: es gibt sie in Wahrheit ja überhaupt nicht, und täglich werden die bürgerlichen Rechte und Freiheiten immer weiter eingeschränkt. Die USA sind ein Polizei- und Militärstaat, der mit Executive Orders regiert wird, die EU hat mit den Brüssler Kommissaren die Nachfolge des Politbüros in Moskau angetreten, China ist nie etwas anderes als eine oligarchische Diktatur gewesen und bezüglich Afrika oder Südamerika ist sehr zu zweifeln, ob es dort überhaupt Staaten und Gesellschaften gibt, die mit unseren Vorstellungen auch nur die geringste Ähnlichkeit haben. Msg. Schüller beschwört also ein Phantom, tut aber gleichzeitig so, als sei eine hierarchische Struktur eo ipse das Böse schlechthin. Solche Meinung ist reichlich unbedarft und hat mit den wirklichen Tatsachen nichts zu tun.

    Er ist nach unserer Ansicht ein Häretiker und Schismatiker, jener Kirchenspalter, der alles medial inszeniert und instrumentalisiert, der sich scheinbar bescheiden und pflichtbemüht gibt, aber über „die Straße“ Druck zu machen bemüht ist, der aber andrerseits schon vor langer Zeit hoch in der Hierarchie stand – Generalvikar der Erzdiözese Wien – und auf diesem Posten das Ohr der Kirchenfürsten hatte und durchaus auch berechtigte Reformen hätte vo-ranbringen können, wenn er sich nicht als den Nabel der Welt betrachtet hätte. Es mangelt ihm nämlich einerseits an Disziplin, Ordnung und Maß, und weil er sich damit nicht durchsetzen konnte, andrerseits wohl auch am richtigen Glauben, denn er hat sich, indem er die Sache der erbittertsten Kirchenfeinde und Atheisten besorgt, de facto entschlossen der katholischen Kirche und Religion den Kampf anzusagen.

    Eigentlich war die als 9. Streitgespräch etikettierte Veranstaltung, moderiert von einem Dr. Ch. Schacherreiter, keine echte Diskussion. Schon vor Beginn konnte man die völlig einseitige Unterhaltung des Moderators ausschließlich mit Msg. Schüller beobachten – sozusagen Körpersprache, wie sie auch in den abendlichen Wortmeldungen, um andere „Probleme“ plastisch zu kennzeichnen, erwähnt wurde – und den quasi isoliert sitzenden Pfarrer Gmeiner. Die Debattenbeiträge des Publikums waren – wie erwähnt – ob ihrer Schwammigkeit, Gefühlsduselei, Emotion oder blanken Feindschaft bzw. Polemik in Wahrheit gar nicht diskutierbar, und kamen praktisch ohne Replik alle auf einmal. Ein Eingehen war damit auch vom Ablauf her faktisch unmöglich, also nicht Diskussion, sonder plakative Anwürfe. Es fehlte überhaupt jeglicher Wille den anderen – in diesem Fall – den einzigen Vertreter der Tradition und bestehenden Ordnung überhaupt zu verstehen. Die Aufforderung etwa: „Sie werden aber wenigstens eine Meinung (zB zum Frauenpriestertum oder der Aufhebung des Zölibats) dazu haben“ erinnerten mich an die berühmten „Fangfragen“ an Jesus vor dem Hohen Rat, ob er Sohn Gottes sei, mit der darauf folgenden Empörung des Kaiphas, er hätte mit seiner Bejahung Gott gelästert; also seinen Tod damit selbst besiegelt. Nicht umsonst nennt man diese Art von „Diskussion“ pharisäerhaft.

    Es gibt ja keinen „menschenrechtlich“ vertretbaren Grund gegen Frauenpriestertum, und die Tradition läßt man ja nicht als Argument gelten.

    Daß Pfarrer Gmeiner hier etwas schlecht auf zu erwartende Angriffe vorbereitet war, sei nicht verschwiegen. Aber er wies auf durchaus praktische Dinge hin, daß nicht nur die priesterliche Enthaltsam- bzw. „Ehelosigkeit“ – wie behauptet – von 50% gebrochen würde, sondern dies auch in Ehen offenbar ein analoges Problem sei und sein würde, oder daß die Gehaltskosten für Priesterfamilien bei den gegenwärtigen Finanzen gar nicht dargestellt werden könnten.

    Resümee

    Ein den Erwartungen entsprechender Abend: sinnlos hier mitzudiskutieren. Eher ginge ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein vernünftiger Gedanke durch die Köpfe dieser Herde.

    Schüller ist ein Kretin.

    • Undine
      22. Juli 2013 08:28

      @Francoise Villon

      Danke für diese wirklich fulminante Schilderung eines sogenannten "Streitgesprächs"---ich bekam das Gefühl, dabei gewesen zu sein! Schüllers "Lobby" werkelt sehr effizient, wie man sieht.

      ***********************************!

    • F.V. (kein Partner)
      22. Juli 2013 10:16

      Verehrte Undine,

      von "Effizienz" kann keine Rede sein. Schüller ist ein lauwarmer Langweiler, dessen Agenda nur deshalb "am Leben" bleibt, weil es ins Konzept der likxlinken Jokobiner und Kulturzerstörer mit ihrer medialen Vormacht paßt. Die anwesenden Gutmenschen waren, wie ich ja meinte, eine marginale Minderheit gemessen am Einzugsgebiet, die Lautstärke mit Inhalt verwechselt. Sie dreschen nur leeres Stroh.

      Stellen Sie sich vor mit irgend jemand dieser verblödeten Claqueure einen Segeltörn zu machen - also auf engstem Raum zusammengespannt zu sein und nicht aus zu können -, da wäre der Sprung ins Wasser geradezu eine Erlösung vor solchen Langweilern mit ihrem moralinsauren Gelabere.

      Der Bericht aus den USA hat ja klar gemacht, wie dies wirklich gesehen wird.

    • Einspruch! (kein Partner)
      22. Juli 2013 13:13

      Die unsäglichen Kommentare des Herrn F.V. sind ja allseits bekannt, sie sind meist wirr, stets aber selbstverliebt und belehrend. Die vorgebrachten Argumente sind immer brustschwach. Was F.V. aber nicht daran hindert, stets endlose Elogen zu produzieren. Schon daran erkennt man seinen Charakter - er nimmt sich einfach zu wichtig.

      Nur in einem ist er bemerkenswert: in der Primitivität seiner Beschimpfungen. Die sind so, als würde eine zu Reichtum gekommene Praterhure reden.

      "Schüller ist ein Kretin" - besser und entlarvender könnte es besagte Praterhure auch nicht ausdrücken, nachdem sie vorher endlos lange Pofel geredet hat. Wer so spricht oder schreibt, der demaskiert sich.

      Und ad Undine: Gnädige Frau, man mag über Schüller verschiedener Meinung sein (ich mag ihn), aber es ist nicht zu leugnen, dass manche seiner Thesen die reine Wahrheit sind. Er hat es nicht verdient, so ("Schüller ist ein Kretin") beschimpft zu werden.

    • F.V. (kein Partner)
      22. Juli 2013 16:42

      Wenn man die diversen Themen vor seinem geistigen Auge vorüberziehen läßt, dann bemerkt man, daß man von „Einspruch“ eigentlich keine Beträge, schon gar nicht merk-würdige – des (Be-)Merkens werte - bemerken konnte. Das Nichts, sozusagen die absolute Kürze seiner Kommentare, in denen ja die Würze liegen soll, eine leere Menge quasi, zeichnet seinen Beitrag im UTB aus.

      Das ist wahrscheinlich aber auch deshalb klug, wie dies schon das römische Sprichwort nahelegt: Si tacuisses ..., denn als er sich nun doch zu einer Wortspende hinreißen ließ, geriet sie ja zu einer Selbstvorführung. Er beklagt wortreich die „Primitivität meiner Beschimpfungen“, obwohl diese nur die Summe des zuvor Gesagten knapp resümierend ist, und er doppelt sozusagen drauf, indem er mich als „zu Reichtum gekommene Praterhure“ bezeichnet. Da dies natürlich eine reine Tatsachenbehauptung darstellt ist „Einspruch“ klarerweise ein Guter, ein richtiger Gutmensch, was sich ja von selbst versteht, wenn man dem häretischen Gequatsche Schüllers noch Rosen streut. Er muß auch ein großer Weiser sein, vielleicht sogar ein Professor, da es ihm immerhin gelingt aus der L ä n g e meiner Beiträge meinen Charakter zu diagnostizieren. – Respekt!

      Da er alles über mich aber ohnedies schon längst weiß, wundert es mich, daß er sich die Mühe macht, Beiträge, noch dazu längere, von mir offenbar doch zu lesen. Ich täte das nicht. Wenn mir einmal klar geworden ist, daß es sich um Basenna-Gezänk geistiger Taglöhner handelt, ignoriere ich dies nicht einmal – ob kurz oder lang.

      Da seine Kritik nur pauschal war, und auch nicht einmal versucht wurde nur irgendeinen Punkt konkret zu widerlegen, ist sie doch nichts weiter als eine Gemütsbeschreibung eines Schafes aus Schüllers Herde. Das ist aber auszuhalten.

    • Lunakek (kein Partner)
      22. Juli 2013 18:04

      @ Einspruch!

      Bist du die Lebensgefährtin von Unwürden Schüller?

    • Einspruch! (kein Partner)
      22. Juli 2013 18:30

      @Lunakek: nein, Francoise Villon war schneller.

    • Lunakek (kein Partner)
      22. Juli 2013 20:24

      "nein, Francoise Villon war schneller"

      Ist Unwürden Schüller neuerdings monogam?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. Juli 2013 20:40

      Ein Hauptgrund für das Zölibat soll sein, dass die Kirche Gehälter, mit denen man auch eine Familie erhalten kann, nicht darstellen" kann? Pfarrer Gmeiner? Wie armselig ist das denn?

      Und als nächstes kommt Zölibat für Lehrer weil sich die Schmied und die Fekter die Lehrergehälter nicht mehr leisten können?

    • Einspruch! (kein Partner)
      23. Juli 2013 22:25

      @ F.V. 22.7. 15:42

      Wenn jemand seinen eigenen endlosen schriftlichen Mist mit "Schüller ist ein Kretin" zusammenfaßt (sic! er bezeichnet das selbst, völlig ungefragt und absolut freiwillig als die "Zusammenfassung" seines Elaborates), im Text selbst aber kein einziger Hinweis auf den angeblichen Kretinismus des Helmut Schüller angeführt wird, ist das schon kühn. Es fällt mir schwer, wertester (um gnadenhalber das Wort "Allerwertester" zu vermeiden) F.V., mich auf ihr Niveau hinunter zu begeben, aber ich versuche es. Wie gefällt ihnen denn: Selbst kretinoid, F.V.!

  8. Lurchi (kein Partner)
    21. Juli 2013 20:08

    Nein wie süß, Die Kirche vs. die Sekten, ich frage: wo ist der Unterschied und wenn es einen gibt - wer ist was?

    Die Kirche ist ohnehin schon atomisiert, das sieht man keineswegs nur bei den linken Ausreißern, sondern auch bei den Hardlinern die hier regelmäßig posten und schreiben. Jetzt müssten sie sich nur noch ausmachen wer die Originalkirche ist und wer sich abspalten muss.

    Aber selbst die Lehre ist ja nicht einheitlich und lässt die linkesten Hippieinterpreationen ebenso zu wie Auge um Auge, das könnte also durchaus noch interessant werden. Natürlich ist grundsätzlich immer die eigene Auffassung richtig und das kirchliche Original, ein herrliches Schauspiel. :D

  9. Propaganda (kein Partner)
    21. Juli 2013 19:55

    Satire und Wirklichkeit: Kirchliche Flüchtlingsbetreuung in Hamburg

    Jean Raspail verfaßte seinen Roman “Das Heerlager der Heiligen” in den 70er Jahren auch als Satire auf die humanitäre Ideologie, die das Handeln gegen die Interessen der eigenen Gemeinschaft zum moralischen Ideal erklärt. Gemäß dieser Ideologie ist eine Entscheidung umso achtungswürdiger, je mehr sie ihrem Träger schadet, und je mehr sie auf seine Kosten handelnden Gruppen und Personen nützt. Im Buch Raspails treten entsprechend Kirchenfunktionäre auf, die sich nach Kräften danach bemühen, daß eine Flotte von Flüchtlingsschiffen mit hunderttausenden feindselig gestimmten Passagieren möglichst ungehindert die Küste Frankreichs erreicht, wo die Flüchtlinge nach Ankunft dann das Land verwüsten.

    Während Raspail seine Darstellungen bewußt überzeichnete und nur sehr eingeschränkt als Prognose möglicher künftiger Zustände in Europa verstand, bemühen sich reale Kirchen sowie Menschenrechts- und Migrantenorganisationen laufend darum, Raspails Satire zu überbieten.

    In Hamburg tauchten vor einigen Wochen mehrere hundert illegale Einwanderer schwarzafrikanischer Herkunft auf, denen sich der italienische Staat, auf dessen Territorium sie zunächst angelandet waren, entledigte, in dem er ihnen Visa ausstellte und die Weiterreise nach Deutschland bezahlte.

    In Hamburg angekommen bemühten sich die Flüchtlinge den Eindruck zu vermeiden, sie ständen Deutschland freundlich gegenüber oder seien gar dankbar für die gewährte Aufnahme. Sie seien vielmehr “wütend auf Deutschland“, weil Deutschland für ihre Situation verantwortlich sei und sich darüberhinaus zu wenig um sie kümmere. Man stellte eine Reihe von als nicht verhandelbar dargestellten Forderungen auf und schloß u.a. eine Rückkehr kategorisch aus. Die ersten Flüchtlinge wurden parallel dazu bereits durch Übergriffe auf Deutsche auffällig, und vorliegende Erfahrungen mit schwarzafrikanischen Flüchtlingen lassen erwarten, daß es demnächst auch Meldungen über Drogenhandel und sexuelle Gewalt geben wird. Welche Bedingungen an Orten herrschen, an denen sich Schwarzafrikaner konzentiert niederlassen, beschreibt etwa dieser Beitrag über die Lage in einem von Flüchtlingen übernommenen ehemaligen Urlaubsort in Italien.

    Die Evangelische Kirche behindert unterdessen die rechtlich erforderliche Abschiebung und stellte den Flüchtlingen eine mangels aktiven Gläubigen nur selten genutzte Kirche als Unterkunft zur Verfügung, von wo aus sie zusammen mit Linksaktivisten eine unter dem Motto “Lampedusa in Hamburg” (Lampedusa ist eine italienische Insel im Mittelmeer, auf der zahlreiche Illegale anlanden) eine Kampagne gegen die rassistischen Deutschen führen. Trotz aller Klagen über die angeblich schlechte Behandlung in Deutschland strömen jedoch immer mehr Illegale nach:
    http://ernstfall.org/2013/06/26/satire-und-wirklichkeit-kirchliche-fluchtlingsbetreuung-in-hamburg/

  10. ohne Worte (kein Partner)
    21. Juli 2013 19:24

    Wir, die Nachkommen, glauben, dass die Unruhe, die durch Dan Brown's Buch "Der Da Vinci Code" hervorgerufen wurde, bedeutet, dass es jetzt an der Zeit ist, einige Dinge zu berichtigen und lang verborgene Informationen freizugeben.

    1. Die Bruderschaft des Heiligen Kreuzes von Jerusalem wurde von Joseph von Arimathea (auch 13ter Jünger genannt) nach der Kreuzigung gegründet und existiert! Der Name Prieure de Sion entstand erst im 11. Jahrhundert.

    2. Die Bruderschaft gehört nicht zu den Templern oder zu den Illuminati, Bilderbergern etc. Wir sind und waren immer unabhängig!

    3. Der Historische Jesus (Yeshua Bar Joseph) ist der Sohn Gottes und er starb am Kreuz. Nach 3 Tagen ist er Auferstanden. Er fuhr zum Himmel auf und sitzt zur Rechten des Himmlischen Vaters. In den 'Letzten Tagen' nach der 'Grossen Drangsal' wird er mit seinen Engeln zur Erde hinabsteigen und die Menschheit in ein Neues Goldenes Zeitalter führen. Ja, Jesus war verheiratet, so wie es in diesen Zeiten üblich war. Er begründete eine Blutlinie. Aber Vorsicht, es gibt 2 Blutlinien! Eine Heilige und eine Satanische! Die Heilige Blutlinie wirkt nur im Verborgenen, niemals in der Öffentlichkeit! Ja, es stimmt, wir werden seit 2000 Jahren verfolgt! Der Vatikan hat eine eigene Armee geschaffen, die Jesuiten (Opus Dei). Viele Nachfahren wurden getötet in den vergangenen Jahrhunderten. Deshalb bleiben wir im Verborgenen! Die Prieure de Sion von Pierre Plantard, gegründet 1956, ist ein Fake! Vorsicht! Alle Dokumente sind Fälschungen! Die Jesuiten (Opus Dei) haben diesen Fake veranlasst. Er führt in eine Sackgasse! Dort werdet ihr keine Wahrheit finden. Die echte Bruderschaft ist absolut Geheim und würde niemals so in der Öffentlichkeit auftreten! Diese Homepage entstand nur um wichtige Informationen weiterzugeben und die unhaltbaren Lügen und Fakes zu entkräften! Wir sind keine Sekte oder Partei! Das Ziel der Bruderschaft ist, die Blutlinie bis zur Wiederkunft zu bewahren. Joseph von Arimathea wurde damals schnell klar, dass die Kinder Jesu in höchster Lebensgefahr waren, nur deshalb entstand die Bruderschaft!

    4. Jeder Mensch, die Lebenden und die Toten, werden dann nach ihren Taten gerichtet werden. Lesen Sie die Offenbarung! Den Tod wird es nicht mehr geben und alle Tränen werden hinfort gewischt werden. Seit Standhaft! Es dauert nur noch eine Weile!

    5. Das Christentum, wie Ihr es kennt, kommt nicht von Jesus! Er achtete die Jüdischen Gesetze und wollte nur den Jüdischen Glauben erneuern. Nicht der Sonntag ist der Tag des Herrn, sondern der Sabbat!! Denn so steht es in den 10. Geboten!!! Der Sonntag ist kein Feiertag! Er wurde von den 'Kirchenvätern' eingeführt! Der Sonntag ist Sonnenkultus (Ra, Helios etc.)! Achtet die 10 Gebote und ihr werdet in seinem Reich Willkommen sein! Fürchtet Euch nicht! Alle Glaubensrichtungen werden verschwinden, denn Jesus kam/kommt zu 'Allen' Menschen!

    6. Der Satan (Luzifer) war der erste Engel Gottes. Er hat sich gegen den Vater erhoben und wurde mit seinen Engeln aus dem Himmel verbannt! Sein Ziel ist es euch von der Wahrheit fernzuhalten. Er weiss, dass er nur noch eine kurze Zeit hat und er wird versuchen viele Menschen mit in den Abgrund zu ziehen. Jeder der sein Zeichen tragen wird, ist verloren! Hütet euch davor! Er hasst die Menschen, denn sie werden, wenn die Zeit gekommen ist zur Unsterblichkeit und zur Vollkommenheit Emporgehoben werden. Die Menschen werden den Engeln gleichgestellt. Das will er um jeden Preis verhindern! Er kennt den Himmlischen Vater genau und er weiss, dass er vernichtet werden wird. Deshalb wird er alle Register ziehen, euch von Jesus und der Wahrheit fernzuhalten. Er wird Falsche Propheten schicken, die grosse Wunder und Zeichen tun werden! Lasst euch nicht davon verführen! Die Katholische Kirche und ihr oberster Priester (Papst) werden wieder zur Alten uneingeschränkten Macht kommen! Es wird für eine kurze Zeit nur noch einen 'Wahren' Glauben geben. Er, der Antichrist, wird Allen nach dem Leben trachten, die nicht sein Zeichen tragen und sich weigern ihn anzubeten zu Tode bringen und verfolgen. Das ist die 'Grosse Drangsal'! Die Neue Weltordnung kommt nun sehr schnell! Eine Regierung (UNO), einen Glauben (Papst), keine Staaten mehr. Jeder der nicht das Malzeichen trägt, wird weder kaufen noch verkaufen können! Er wird Frieden predigen und Krieg bringen! Keine Zeit in der Geschichte der Menschheit war so finster wie es diese Zeit werden wird! Seit gewarnt!! Sucht in den 'freien Medien' (Internet) nach der Wahrheit! In der gleichgeschalteten Presse und im Fernsehen werdet ihr nur belogen und betrogen! Es sind 'Ihre' Medien! Ihr kriegt nur das zu sehen und zu hören, was sie wollen! Noch habt ihr Zeit in den 'Freien Medien' (Internet) selbst nach der Wahrheit zu suchen! Nutzt diese Chance, überzeugt euch selbst! Sucht bei Google unter 'NWO, Neue Weltordnung, Bilderberger, Geheime Regierung, Bohemian Grove...und ihr werdet Aufwachen! Ihr seit nur Vieh für sie! Ihre Sklaven!
    http://prieure-de-sion.npage.de/erklaerung-der-bruderschaft.html

  11. JT (kein Partner)
    21. Juli 2013 17:31

    Steht da im NT nicht irgendwo das Gebot der Nächstenliebe? Auch wenn es lange Tradition hat, dass darauf in Diskussionen verzichtet wird, gehört es vielleicht DOCH noch zum kath. Glauben! Die allermeisten der hehren Verteidiger-Kommentare des wahren Glaubens lassen allerdings in ihrem Inhalt daran zweifeln.
    Christen hatten sich einmal durch bessere Umgangsformen in der Auseinandersetzung mit Andersdenkenden ausgezeichnet. Das war allerdings bloß Tradition lange vor der Inquisition, und anderen rigorosen Maßnahmen.
    Vielleicht sollten wir weniger übereinander herfallen, sondern mehr füreinander BETEN? Oder ist das keine kathol. Tradition mehr?

    • Rosa Luxemburg (kein Partner)
      21. Juli 2013 18:55

      "Steht da im NT nicht irgendwo das Gebot der Nächstenliebe?"

      Niemand hasst gläubige Katholiken mehr als Schönborn.

  12. Unglaublichkeiten (kein Partner)
    21. Juli 2013 16:43

    Warum ticken wir bloß so?
    Könnte das der Grund sein?
    Alles "rechte" wird ausgemerzt, selbst unsere rechte Gehirnhälfte!! - Anmerkung von mir (lach)
    Die Anbindung der rechten zur linken Gehirnhälfte - wir verfügen über diese natürliche Anbindung ab unserer Geburt. Aber ab einem Alter von 6-7 Jahren (ui, da greift die Bildungsmaschinerie) lassen wir sie los und beginnen linearer (einfältig, nur in eine Richtung) zu denken.
    Zumindest in der westlichen Kultur unterwirft sich die rechte Gehirnhälfte der linken Gehirnhälfte. Die Kultur in der wir im Westen leben bringt uns bei, dass die Anbindung unserer rechten Gehirnhälfte reiner Unsinn ist und deshalb lassen wir sie los. Wir sind so zwanghaft in Gedanken unserer linken Gehirnhälfte beschäftigt, dass es im Grunde nur ein natürlicher Prozess ist diese Anbindung loszulassen bzw. wir werden gezwungen.

    3tes Matrixwissen-Interview mit Tom Campbell Physiker und Autor
    http://www.youtube.com/watch?v=59KW1PxtSJU

    0:00:15 Unsere veränderte Wahrnehmung von Zeit in Extremsituationen wie einem Autounfall
    0:04:35 Vergleich der wahrscheinlichen Zukunft mit der später tatsächlich eingetretenen Zukunft
    0:14:00 Umgang mit Gefühlen und Emotionen
    0:19:55 Tiefere Ursachen für die Erkrankung an Alzheimer
    0:26:25 Paranormal-begabte Kinder - Ratschläge für Kinder und Eltern
    0:34:10 Verlieren der intuitiven Verbindung während man erwachsen wird
    0:40:55 Die Realität anderer Menschen erzeugen
    0:45:00 Bewusstseinzustand der Bevölkerung & Handlungsspielraum des US Präsidenten
    0:52:00 Einflüsse von Glaubenssystemen auf Experimente sowie auf andere Menschen
    1:04:25 Das größere Bewusstseinssystem & das Dilemma zwischen Wahrheit und Ignoranz
    1:15:50 Seltsame "Zufälle" im Weltgeschehen und wie man sie deuten kann
    1:26:55 Remote viewing - Begrenzen unsere Überzeugungen, was wir durch RV sehen können

  13. numerus clausel (kein Partner)
    21. Juli 2013 15:29

    Was Schüller fordert ist doch eh schon letzt bei den Evangelischen umgesetzt. Soll er doch dorthin gehen. Ob A.B oder H.B, geh!
    Schönborn war doch auch bei der Votivkirchenbesetzung so knieweich, was soll von dem erwartet werden.
    Die Caritas ist mittlerweile eine schäbige Vorfeldorganisation der Sozialisten geworden und sohin absolut entbehrlich.

  14. Meister vom Stuhlgang (kein Partner)
    21. Juli 2013 13:34

    Die katholische Kirche (wäre sie tatsächlich katholisch) ist das einzige Bollwerk gegen den Fürsten der Welt - und das ist zur Zeit das Finanzsystem, das durch das Zinseszinssystem notwendigerweise an einer globalen Enteignung und Verarmung arbeitet.

    Damit die katholische Kirche ein handzahmer Kriecher und Speichellecker bleibt (und keine Bollwerk gegen das Böse), gibt es Subjekte wie Schönborn und Schüller, die dieses letzte Bollwerk, das von Jesus Christus selbst gestiftet wurde, zersetzen und zertreten sollen.

  15. Luther (kein Partner)
    21. Juli 2013 12:36

    Unwürden Schüller bei seiner freimaurerischen Arbeit an einer Allerweltsreligion im Lions Club Wienerwald West:

    http://www.lions.at/LionsATStatic/info-ost/2006-06/13.htm

  16. Norbert Reis (kein Partner)
    21. Juli 2013 12:00

    Schüller wird hier sehr unfair behandelt. Ich bin nicht überall seiner Meinung, billige ihm aber zu, dass er als Seelsorger sich Gedanken über die Kirche der Gegenwart und Zukunft macht. Die Kirche war immer eine Baustelle, nie perfekt, ein "wanderndes Gottesvolk". Dir Kirche muss auch katholisch im wahrsten Sinne, also "allumfassend" sein und Strömungen von der Befreiungstheologie bis zu Opus Dei, den verschiedenen Movimenti, Piusbrüdern, Schüller-Reformern etc. einschließen. So lange sie an Christus glauben und sich in seiner Nachfolge bemühen, sind sie Christen. Der Ausschluss der wiederverheirateten Geschiednen ist allerdings ein Skandal und völlig unchristlich. Jesus hat nicht einmal Judas vom Abendmahl ausgeschlosse (wem ich den ersten Bissen gebe,der ist es), er ist gekommen die Kranken zu heilen und nicht die Gesunden, hat gesagt, dass alle zu ihm kommen sollen, die von Mühsal beladen sind, dass wir nicht richten sollten, hat sogar die Ehebracherin nicht verurteilt (wer frei ist von Schuld, werfe), hat das großartige Vorbild des verzeihenden Vaters gegenüber dem verlorenen Sohn erzählt. Wenn auch von einsichtigen Priestern ohnedies Ausnahmen gemacht werden, gehört hier endlich ein klares Wort aus Rom gesprochen. Auch über Pflichtzöibat und Frauenordination sollte man biblisch und für unsere Zeit angemessen diskutieren und eine Lösung finden können. Bei der Bischofsernennung sollte der Papst sein Recht nicht aus der Hand geben, sonst haben wir keine Weltkirche mehr sondern sind dem lokalen Einfluss von Medien, Machthabern, Gruppeninteressen, etc.

    • F. König (kein Partner)
      21. Juli 2013 12:44

      "Der Ausschluss der wiederverheirateten Geschiednen ist allerdings ein Skandal und völlig unchristlich."

      Ihre unkatholische und zeitabhägige Propaganda gegen das Band der Ehe in Schönborns Ohr, aber die Ehe ist ein Abbild der Treue Gottes zu seiner Kirche. Das ist unauflöslich!

    • Siri
      21. Juli 2013 18:07

      die Lehre der katholischen Kirche findet sich im NT. Zuerst noch kurz zu dem jüdischem Gesetz:

      „Wenn jemand ein Weib nimmt und ehelicht sie, und sie nicht Gnade findet vor seinen Augen, weil er etwas Schändliches an ihr gefunden hat, so soll er einen Scheidebrief schreiben und ihr in die Hand geben und sie aus seinem Haus entlassen. Wenn sie dann aus seinem Hause gegangen ist und hingeht und wird eines andern Weib, und der andere Mann ihr auch gram wird und einen Scheidebrief schreibt und ihr in die Hand gibt und sie aus seinem Hause läßt, oder so der andere Mann stirbt, der sie sich zum Weibe genommen hatte: so kann sie ihr erster Mann, der sie entließ, nicht wiederum nehmen, daß sie sein Weib sei, nachdem sie unrein ist, – denn solches ist ein Greuel vor dem HERRN –, auf daß du nicht eine Sünde über das Land bringst, das dir der HERR, dein Gott, zum Erbe gegeben hat.“ (5. MOSE 24:1-4)

      Als die Pharisäer Jesus fragten, weshalb ihre Vorfahren das Recht hatten sich scheiden zu lassen, antwortete er ihnen:

      „Da traten die Pharisäer zu ihm, versuchten ihn und sprachen zu ihm: Ist’s erlaubt, daß sich ein Mann aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheide? ... Da sprachen sie: Warum hat denn Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen wegen eurer Herzenshärtigkeit; von Anfang an aber ist’s nicht so gewesen. Ich sage euch aber: Wer sich von seiner Frau scheidet – es sei denn wegen Hurerei – und heiratet eine andere, der bricht die Ehe; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.“ (MATTHÄUS 19:3,7-9)

      Aber natürlich gibt es auch die berühmte Stelle, in der Jesus einer Ehebrecherin vergibt....

    • F. König (kein Partner)
      21. Juli 2013 19:01

      @ Siri
      Damit es auch sie verstehen:
      Ich meinte die Analogie von Bräutigam (Christus) und Braut (die christliche Gemeinde) im NT.
      Diese Beziehung (Christus - Kirche bzw. Bräutigam - Braut) ist für immer unauflöslich!

  17. Erwin Tripes (kein Partner)
    21. Juli 2013 11:00

    Gott als Mittel der Unterdrückung?
    Erfahrungen steuern unsere Zellen und damit ebenso unsere Gene. Wir sind daher großteils keinem ererbten Schicksal ausgeliefert. Dieses Erfahrungspotential könnte auch begründen, weshalb die christliche Lehre schon seit langer Zeit zerfällt, sieht man sich als Ergebnis nur die zahlreichen christlichen Kirchen, katholische, evangelische, etc., etc, an.
    Schröder erläutert diesen Grundgedanken – tabufrei entgegen dem christlichen Guthauptstrom - recht anschaulich im Interview:
    http://www.profil.at/articles/1329/560/362457/renee-schroeder-es-tabus

    • F. König (kein Partner)
      21. Juli 2013 11:06

      "Erfahrungen steuern unsere Zellen und damit ebenso unsere Gene."

      Lassen sie sich nicht von ihren Genen determinieren! Benutzen sie ihren Verstand!

    • Gerd Macher (kein Partner)
      21. Juli 2013 11:10

      Tripes "Schröder erläutert diesen Grundgedanken"

      Renée Schroeders Auffassung von Christentum kommt der von Joseph Goebbels Kirchenkampf und Kichenhass schon ziemlich nahe.

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      21. Juli 2013 11:21

      Bin gespannt, wann ich zur Steinigung empfohlen werde.
      @ f.könig
      Wie gut, daß Ihre Gene widerstandslos Ihrem Verstand huldigen.
      Denke Sie haben nicht kapiert, worum sich dieses Thema dreht.
      @ Gerd Macher
      Fehlen Argumente für eine sachliche Diskussion, greift man ua. zur Nazikeule

    • F. König (kein Partner)
      21. Juli 2013 11:35

      "Denke Sie haben nicht kapiert, worum sich dieses Thema dreht."

      Es geht immer darum, die Menschen von Gott abzuziehen.

      Hat sich Frau Schröder schon einmal zur Tötung von Millionen ungeborener Menschen in der Gegenwart geäußert? Sie unterstützt sicher die industrielle Massenvernichtung von schleimigen Gen-Knäuel.

    • Gerd Macher (kein Partner)
      21. Juli 2013 11:44

      Renée Schroeder + Joseph Goebbels

      Positivismus + Christenhass
      Naturwissenschaft + Sozialismus
      Sozialismus + industrieller Massenmord

    • Seppl (kein Partner)
      21. Juli 2013 12:06

      F. König
      Nicht die Kirchen, Religionen haben den Menschen Frieden gebracht. Im Gegenteil! Oder war das Abschlachten der Heiden (Urvölker) christlich? Also mit Mord und Raub anderen Kulturen diese allseligmachende Religion aufzuzwingen, denke ich, war nicht im Sinne Jesus Christus.

      "Geben ist seliger denn nehmen predigt der Pfaffe... und hält die Hand auf"

      Ich benöntige keinen (Ver)Führer (falschen Prediger, vor denen Jesus ausdrücklich gewarnt hat) um nach der wahren christlichen Lehre zu leben. Was ich schon seit Jahrzehnten tue, obwohl ich diesem Freimaurer und Logenverein schon lange den Rücken gekehrt habe. Der Vatikan ist in allen Verbrecherorganisationen vertreten (Pornographie, Sexartikel, CocaCola, Geldwäsche usw.) Und diesen Pharisäern soll ich mich unterwerfen? Denn nichts anderes tun die Religionen .... sie unterwerfen die Völker.

      Das Problem der gesamten Menschheit ist ja, dass sie ihre gesamte Verantwortung und somit ihre Selbstbestimmung in die Hände einiger Pharisäer gelegt hat. Begonnen hat dies mit der Einführung aller bekannten Religionen. Genau dagegen hat Jesus rebelliert. Das hat ihm das Leben gekostet. Und selbst das hat die kath. Kirche vermarktet!
      Das soll nicht heißen, dass die Menschen sich von der Lehre Christ abwenden sollen, sondern nur von den falschen Propheten. Dazu gehören ebenfalls die Politiker, Medien, orthodoxen Wissenschaftlern, orthodoxen Schulmediziner usw.

      Nicht die christliche Lehre ist das Problem (die wurde von den Urvölkern gelebt, lange bevor es Religionen gab), sondern die Oligarchie, die in allen hohen Positionen (Ämtern und Religionen), nur Phrasen absondern und das genaue Gegenteil vorleben. Wasser predigen und Wein saufen .....
      Wenn die Menschen wieder lernen selbstständig zu denken, denn die Wahrheit liegt in vollkommener Offenheit vor uns, wir sehen es Tag für Tag, dann ja erst dann kann ein neues Weltbild entstehen, welches wirklichen Frieden (ohne Hass und Rassismus) auf unsere (noch) schönen Erde entstehen. Wir müssen uns von den vielen vielen Dogmen befreien. Doch ich denke, dazu muss der Mensch scheinbar leiden, damit er die Irrlehren erkennt!

      Solche Vorbilder brauche ich nicht, nein danke! Ich bin fähig mein Leben selbst zu bestimmen, so wie es Jesus in seinen Predigten wiedergab.

    • F. König (kein Partner)
      21. Juli 2013 12:27

      @ Seppl "Also mit Mord und Raub anderen Kulturen diese allseligmachende Religion aufzuzwingen, denke ich, war nicht im Sinne Jesus Christus."

      Nein, das ist ganz im Sinne Allahs.

    • Seppl (kein Partner)
      21. Juli 2013 13:02

      F. König
      "Nein, das ist ganz im Sinne Allahs."

      Und was zeigt uns das? Wieder eine Religion, die versucht ganze Völker zu unterwerfen.
      Und nur ganz nebenbei wäre zu erwähnen, dass schon im 14. Jahrhundert der Vatikan über Druckerpressen der arbischen Schrift verfügte, und die arabische Schriften selbst verfasste (gell da guckste ...).

      Um einen kleinen Überblick zu erhalten, muss man zurück in die Geschichte gehen. Doch das können die Menschen heute nicht mehr, sie sind kurzsichtig geworden. Sie sehen auch nur mehr schwarz-weiß! Sie sehen nur mehr eine Richtung, alles andere nehmen sie nicht mehr wahr. Weil sie nur das lernen und wiedergeben, was ihnen die falschen Propheten (und damit meine ich nicht nur Religionsvertreter) eintrichtern.

      Und wer denkt, dass die kath. Kirche sich nicht mehr (offiziell) in politische Themen einmischt, dem sei vor Augen gehalten, dass jeder Staatsmann bei Antritt den Papst heimsuchen muss um Instruktionen zu erhalten. Und jeder Papst muss nach Israel reisen. Das wissen die Menschen, aber kaum einer macht sich Gedanken warum das so ist.

      Rom regiert bis heute
      http://www.youtube.com/watch?v=QAULLxu4wJQ

      All die vielen Dogmen entspringen den Religionen. Auch die heutige Wissenschaft noch.
      Giordano Bruno, Priester, Dichter, Philosoph und Astronom (als Ketzer 1600 in Rom verbrannt - welch christliche Handlung -Ironie) sagte, dass das Universum unendlich sei und in einem unendlichen Raum folglich unendlich viele Mittelpunkte herrschten, spricht man in unserer heutigen Zeit stets noch vom Urknall. Zu seinen Richtern (Pfaffen) sprach er: ich sehe in euren Augen mehr Angst, als ich sie je habe".
      DOCH:
      "Die Wahrheit kann nur wirken, wenn der Empfänger reif für sie ist. Denn nicht an der Wahrheit liegt es daher, sie liegt in vollkommener Offenheit vor uns. Nur wir stufen uns gegen sie ab, vom Stein bis zum Seher" - Christian Morgenstern

      Shakespeare (Hamlet) „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich erträumen lässt“

      Der Christusgedanke ist in uns verankert auch ohne Religion (sonst gäbe es nur mehr Mord und Totschlag in unserem Land, da schon sehr viele sich von dieser Heuchelei angewidert abgewandt haben).
      Das ist die Seele (unser Herz). Doch wir haben verlernt auf unser Herz zu hören!
      Wir verfolgen ein total falsches Weltbild. Das nicht mehr mit der Natur im Einklang steht.

      Sie sind doch ein eigenständiger Mensch und es liegt ganz allein an ihnen, wie sie mit ihren Mitmenschen umgehen. Dafür benötigen sie keinen Menschenrecht'ler der ihnen das sagt, oder? Und trotzdem wachsen solche NGO's und Caritasvereine wie die Pilze aus dem Boden. Ist das nicht merkwürdig?

    • F. König (kein Partner)
      21. Juli 2013 13:15

      @ Seppl "Wieder eine Religion, die versucht ganze Völker zu unterwerfen."

      In 30 Jahren (von 1930 bis 1960) hat der gottlose Sozialismus (Hitler, Stalin, Mao usw.) wie vielen Menschen das Leben gekostet? 200 Millionen Todesopfer des Sozialismus, der in der EU (Abtreibung) fröhliche Urständ feiert und den Sozialstaat zu Gunsten der Hochfinanz ausrottet.

      Viel Spaß ohne Gott!

    • Seppl (kein Partner)
      21. Juli 2013 14:32

      König
      Würden sie sich die Zeit nehmen und sich die Rede (1961) des großartigen Mannes Benjamin Freedman anhören,
      http://www.youtube.com/watch?v=1BR0wMndSSI
      so wüßten sie, dass der 1. und 2. Weltkrieg von ganz anderen Personen (Khasaren) inszeniert und finanziert wurde, man die Deutschen zum Krieg gezwungen hat, man den deutschen Kaiser drohte seine Familie zu ermorden (wie die Zarenfamilie) ihn damit in die Verbannung zwang und alle Friedenbemühungen abgeblockt wurden. Und überall hatte der Vatikan seine Finger mit im Spiel.
      Alle Gräultaten die die Befreier (Bolschewisten) verübt haben, hat man den Deutschen angelastet. Noch nie etwas von Rheinwiesenlager gehört? Dort darf man heute noch nicht graben, weil man dann die Gebeine der ermordeten Deutschen finden würde. Und warum sind die Unterlagen über den 1. und 2. WK noch immer unter Verschluss, also nicht für die Öffentlichkeit zugänglich? Was hat man denn zu verbergen? Wüssten die Menschen, dass die meisten Bilder, wo man uns ausgemergelte Personen (Juden) zeigt, deutsche Kriegsgefangene waren ... Alfred Hitchcock wurde durch diese Bilder und Filme berühmt.
      Aber egal, leben sie weiter in ihrem Selbsthass, wenn sie sich wohl dabei fühlen. Nennt man ja Selbstgeisselung, oder? Auch eine Erfindung der kath. Kirche, wie die vielen, vielen Folterinstrumente im Mittelalter.

      Ach ja, nur nebenbei: waren es nicht die Höchstallerwürden die die Waffen der SS für den Kampf gesegnet haben? Die Kirchen waren schon immer Huren, sie legten sich mit allen Diktatoren ins Bett, wenn es ihnen dienlich war. Und warum wird die Kirchensteuer nicht abgeschafft, die hat doch Hitler eingeführt, oder?

      Und wer verrät denn gerade jetzt alle Christen? Hat nicht der Papst alle Christen in Syrien, Libyen und der Türkei zum Bleiben aufgefordert? Und gleichzeitig kassiert der Vatikan an den Waffenlieferungen an die Rebellen (Terroristen) kräftig mit, mit denen dort die Christen ermordet werden. Also ihr Christusverständis löst bei mir nur kopfschütteln aus. Sie sind so geblendet, dass sie alle Fakten einfach ignorieren.

      Ich weis, dass Gott in uns allen wohnt. Dass wir Gottes Geschöpfe sind. Und wie ich mich zu verhalten habe, dafür benötige ich keine Priester, Pharisäer und Heuchler, die kein Gewissen mehr haben und sich selbst nich an die Lehre Christi halten.
      Solange sie nicht willens sind sich selbstständig und unvoreingenommen über die Geschichte zu informieren, ist jede Diskussion mit ihnen überflüssig. Ich wünsche ihnen von Herzen alles Gute bei ihrer Selbstgeisselung!

  18. Torres (kein Partner)
    21. Juli 2013 10:18

    Schönborn weiß schon sehr gut, warum er gegen Schüller nicht wie ursprünglich angedroht vorgeht: damit würde er nämlich eine ziemlich große Anzahl von Katholiken vergraulen und auch aus der Kirche vertreiben. Schüller steht ja mit seinen Forderungen keineswegs allein da, hinter ihm steht eine ganze Menge von Gläubigen, die mit einer Kirche, die nach wie vor an den Grundsätzen des Mittelalters festhält, nichts mehr anfangen können und daher immer öfter (zumindest mäßige) Reformen einfordern. Das sieht sicher auch Schönborn so; allerdings befindet er sich in einer fatalen Zwickmühle: er selbst würde sicher gerne einige Reformen durchführen, kann und darf allerdings nichts gegen den Willen des Papstes unternehmen. Deshalb beschränkt er sich halt darauf zu drohen (damit Rom zufrieden ist), allerdings nichts zu unternehmen. Ein kleines Beispiel: In der Bibel wird nirgends der Zölibat der Priester verlangt; dieser ist daher auch nicht wirklich argumentierbar. Die Apostel waren großteils verheiratet, sogar der formal erste Papst (Petrus) war es. Daher verstehen es auch sehr viele (durchaus gläubige) Katholiken nicht, dass der Zölibat nicht aufgehoben wird.

    • F. König (kein Partner)
      21. Juli 2013 11:03

      @ Torres "In der Bibel wird nirgends der Zölibat der Priester verlangt; dieser ist daher auch nicht wirklich argumentierbar"

      Auch sie sind vom katholischen Glauben abgefallen.

      Wir sind keine angepassten Mitläufer (Protestunten), sondern Katholiken haben neben der Bibel (sola scribtura) auch noch das Traditionsprinzip! Oder wissen sie das gar nicht?

      Zum Traditionsprinzip gehört eben auch das Gottgeweihte Leben (Zölibat).
      Schönborn und seine Schüller (und auch Torres) wollen das Gottgeweihte Leben (Zölibat) abschaffen! Damit schafft man (wie die Protestunten) Jesus Christus ab.

    • Riese35
      21. Juli 2013 13:14

      @Torres: Sie scheinen beim Zölibat etwas zu verwechseln. Daß Apostel verheiratet waren, ist nämlich kein Argument gegen sondern im Kontext mit der Hl. Schrift und Jesu Worten ein biblisches Zeugnis für den Zölibat:

      Mt 19, 27-30 "Darauf antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir gefolgt; was wird uns also zu teil werden? Jesus aber sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, ihr, die ihr mir nachgefolgt seid, werdet bei der Wiedergeburt, wenn der Menschensohn auf dem Throne seiner Herrlichkeit sitzen wird, auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten! Und jeder, der sein Haus, oder Brüder, oder Schwestern, oder Vater, oder Mutter, oder Weib, oder Kind, oder Äcker verläßt um meines Namens willen, wird Hundertfältiges empfangen und ewiges Leben ererben. Viele aber, welche die Ersten sind, werden Letzte, und welche die Letzten sind, werden Erste sein."

      Lk 18, 28-30 "Da sagte Petrus: Sieh, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Er sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch, niemand ist, der Haus, oder Eltern, oder Bruder, oder Weib, oder Kinder um des Reiches Gottes willen verlassen hat, und nicht viel mehr dafür erhielte in dieser Zeit und in der zukünftigen Welt das ewige Leben!"

      Zölibat heißt nämlich im ursprünglichen und eigentlichen Sinn, ab dem Zeitpunkt der Weihe
      a) eine vorhandene Ehe nicht mehr zu vollziehen, und
      b) keine neue Ehe mehr einzugehen.

      Eine bereits vorhandene Ehe ist somit kein theologisches Hindernis für eine Weihe, auch wenn das praktisch heute nicht vorkommt und vielleicht nicht so ohne weiteres zugelassen wird. Daß eine vorhandene Ehe aber ab dem Zeitpunkt der Weihe vollzogen oder eine neue eingegangen wird, ist biblisch belegt und reicht weit in die jüdische Tradition zurück, wo die Tempeldiener auch nicht bei ihren Ehefrauen wohnen durften.

      Nur die Weihestufe, ab der die Zölibatsverpflichtung bestand, hat sich im Laufe der Zeit geändert. Die Zölibatsverpflichtung bestand ab dem Diakon und wurde unter Leo I. dem Großen etwa 450 bereits auf Subdiakone ausgedehnt.

      Der verheiratete Priester ist also nicht das Problem, sondern der verheiratete Priester, der seine Familie nicht um des Reiches Gottes willen verlassen hat oder verlassen will, und der auch nach einer Weihe die Ehe vollziehen möchte. In der gesamten heutigen Diskussion geht es aber fast immer um letztere Interpretation, und diese Interpretation widerspricht schon der Hl. Schrift.

    • ProConsul
      21. Juli 2013 18:30

      Torres

      im 1. Korinther 7,7 rät Paulus:

      "Ich wünschte, alle Menschen wären (unverheiratet) wie ich. Doch jeder hat seine Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so."

      Aber das meines Erachtens schlüssigste Argument für den Zölibat liegt in der Tatsache, dass sich in den unterschiedlichsten Kulturen und Religionen Männer und Frauen dazu entschlossen haben ihr Leben ganz Gott zu weihen. Und das schon lange vor Christus. Die Argumentation dass die die böse katholische Kirche den Zölibat quasi ins Leben gerufen hat, stimmt so nicht.

    • Torres (kein Partner)
      21. Juli 2013 20:08

      @F.König
      Ich bin keineswegs "vom katholischen Glauben abgefallen"; ich bin (und war) nämlich nie katholisch, christlich allerdings schon.

    • Lurchi (kein Partner)
      21. Juli 2013 20:10

      Ah, "Protestunten", man fühlt hier richtig die christliche Nächstenliebe, die Versöhnlichkeit, die Liebe - einfach herrlich.

  19. Ein vertriebener Christ (kein Partner)
    21. Juli 2013 09:32

    Der stets drohende
    + Ex-Caritas Direktor
    + Ex-Generalvikar
    + Ex-Monsignore
    sollte endlich einmal mit der Lektüre der Heiligen Schrift beginnen:

    2 Tim 4,3: „Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln“

    Ps 127,1: "Wenn der Herr die Stadt nicht baut, mühen die Bauleute [und Freimaurer] umsonst!"

    • DailyMirror (kein Partner)
      21. Juli 2013 16:01

      Ich nehme an, Sie sind auch ein klarer Gegner von jeder Art von Privateigentum, oder? Heißt es doch in der Apostelgeschichte: "Die Menge aber der Gläubigen war ein Herz und eine Seele; auch keiner sagte von seinen Gütern, daß sie sein wären, sondern es war ihnen alles gemein."

    • JT (kein Partner)
      21. Juli 2013 16:55

      Gehört der 3. Galaterbrief nicht mehr zum NT?

      26 "Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.7 27 Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus (als Gewand) angelegt. 28 Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid «einer» in Christus Jesus.8 29 Wenn ihr aber zu Christus gehört, dann seid ihr Abrahams Nachkommen, Erben kraft der Verheißung."

  20. Kirchensteuer-Apparatschik (kein Partner)
    21. Juli 2013 09:19

    Der Papst der armseligen „Missbrauchs-Initiative“, Helmut Schüller, ist allem Anschein nach selbst ein Missbrauchsopfer. Prälat Unger hat ihn intensiv gefördert und ihn in der Karriereleiter heftig nach oben geschoben.

  21. Ein wichtiger Pfarrgemeinderat (kein Partner)
    21. Juli 2013 09:06

    Die Verehrung und Verklärung des Herrn Schüller durch die kirchenfeindlichen und kapitalabhängigen Massenmedien ist mega-affen-titten-geil:

    "Hallelujah!!! Der Helmut Schüller ist schon wieder da."

    Bekommt der ehemalige Reichssender Wien, der ORF, wenigstens eine Reliquie des Herrn Schüller - oder ist es umgekehrt?

    • DailyMirror (kein Partner)
    • JT (kein Partner)
      21. Juli 2013 17:07

      ...denn vor Gott sind alle Menschen gleich! Sind Frauen also KEINE Menschen? Dann sind wir Männer die einige Spezies, die von artfremden Weibchen geboren werden!

      übrigens heisst es auch: ...nicht der Buchstabe des Gesetzes sondern sein Sinn!

      P.S.: Bezüglich des Zölibats: Wieso sind denn noch nicht alle diejenigen KIRCHENVÄTER und KIRCHENLEHRER posthum exkommuniziert worden, die verheiratete Priester als völlig natürlich angesehen haben.
      Bis zum 11.Jh. hatten wir einen anderen kathol. Glauben?
      Wieso dürfen anglikanische und evangel. Priester nach Konvertierung zum kath.Glauben weiter verheiratet bleiben und das - nunmehr katholische - Priesteramt ausführen? Aber jene kathol. Priester, die während der Kommunistenzeit aus Tarnzwecken geheiratet haben, gingen nach Zusammenbruch dieses Regimes aber ihres Priesteramtes verlustig.

  22. Homo Faber (kein Partner)
    21. Juli 2013 08:54

    Der ewiggestrigen Hobby-Pfarrer-Initiative sei es hinter die grünen Ohren geschrieben:

    Das moderne und irrelevante Christentum ist seit spätestens 1530 evangelisch-lutherisch!

  23. Homo Faber (kein Partner)
    21. Juli 2013 08:48

    Herr Schönborn und sein Schüller können sich beruhigen:

    Die Hl. Kirche braucht sich nicht zu prostituieren!

  24. Berater des Lichts (kein Partner)
    21. Juli 2013 08:33

    Die hektischen Bemühungen des Wiener Kardinals Schönborn, dem bloß Weltlichen hinterherzulaufen, sind naturgemäß gescheitert. Man kann der Erzdiözese Wien und der Kirche in Österreich nur eines mitgeben: „Kehrt um, und glaubt an das Evangelium“! Noch nie sind in der Geschichte der Kirche Österreichs mehr Katholiken aus der Kirche ausgetreten, als unter dem Schönborn-Regime. Nicht einmal die Nazis konnten so viele Katholiken zum Glaubensabfall bewegen wie Kardinal Schönborn.

    Herr Kardinal, bitte treten Sie zurück und überlassen Sie die Hl. Kirche in Österreich wieder ihrem Eigentümer, Jesus Christus.

  25. Gerd Macher (kein Partner)
    21. Juli 2013 08:28

    In der Bibel heißt es (Röm 6):

    „Ihr wisst doch: Wenn ihr euch als Sklaven zum Gehorsam verpflichtet, dann seid ihr Sklaven dessen, dem ihr gehorchen müsst; ihr seid entweder Sklaven der Sünde, die zum Tod führt, oder des Gehorsams, der zur Gerechtigkeit führt.“

    Die häretische Erzdiözese Wien ist ein Sklave der Sünde. Viele Seelen werden von Kardinal Schönborn bewußt "zum Tod" (Röm 6) geführt.

    • DailyMirror (kein Partner)
      21. Juli 2013 15:55

      Wie schön. Das heißt dann wohl: Sie sind dafür, IMMER blind zu gehorchen, ganz egal, was befohlen wird? So wie damals, als es hieß: "Führer befiehl, wir folgen dir"?

  26. Homo Faber (kein Partner)
    21. Juli 2013 08:05

    Der Amts- und Liebediener Helmut Schüllers, Christoph Kardinal Schönborn, hat mit seinen ungehorsamen Pseudopfarrern ein Exempel statuiert:

    Die Hl. Kirche, deren Haupt Jesus Christus ist, hat man nicht ernst zu nehmen. Erlösung liegt im Ungehorsam. Hört nicht auf das, was der Hl. Vater sagt, denn der Hl. Vater vertritt Jesus Christus - und Jesus Christus war kein Freimaurer, sondern nur ein stinkendes Lamm Gottes.

    Aber wenigstens müssen die Jesus-Christus-hassenden-Priester und Kardinäle nicht mehr ihre eigene Sekte gründen, sie sind alle versammelt in der Loge.

    • Kardinalfehler (kein Partner)
      21. Juli 2013 08:21

      "Aber wenigstens müssen die Jesus-Christus-hassenden-Priester und Kardinäle nicht mehr ihre eigene Sekte gründen, sie sind alle versammelt in der Loge."

      Genau! Und wer freimaurerische Vereinigungen finanziell unterstützen will, der bezahlt brav die vom Nationasozialismus übernommene Kirchensteuer.

  27. Haider
    20. Juli 2013 23:07

    Offensichtlich sind auch Lemminge katholisch!

  28. Undine
    20. Juli 2013 21:31

    OT---aber wem bei dieser Nachricht nicht der Kragen platzt.....

    http://www.unzensuriert.at/content/0013423-Rot-Gr-n-will-auch-Weinheber-Denkmal-umgestalten

    Nicht nur, daß die jüngere Generation keine Ahnung mehr hat von Josef WEINHEBER, der unbestritten zu den Größten unter den österreichischen Dichtern zählt; jetzt will man auch an sein Denkmal am Schillerplatz Hand anlegen. Gerade die Wiener, denen er mit seinem Band "Wien wörtlich" so ein wunderbares Denkmal geschenkt hat, sollten ihm Blumen streuen!
    Schande über die linken Wiener!

    • Haider
      20. Juli 2013 23:14

      Danke für diesen Beitrag.
      Kinderschänder/Pädophile und sonstige Schweinderl wie Otto Mühl, Schiele, Daniel Cohn-Bendit ... werden als Heilsbringer hochgejubelt. Da ist im Götterhimmel der Marxisten für wahre Kunst kein Platz mehr.

  29. Collector
    20. Juli 2013 16:14

    NEWS RELEASE

    FRIDAY, JULY 19, 2013
    FOR IMMEDIATE RELEASE
    CONTACT: C. J. DOYLE
    (781) 251-9739
    CATHOLICACTIONLEAGUE@GMAIL.COM

    HERESY IN DEDHAM

    On Wednesday night, former monsignor Helmut Schuller spoke at the First Church and Parish in Dedham (Unitarian Universalist), following a decision by Cardinal Sean O'Malley prohibiting Saint Susanna's Parish in Dedham from showcasing the Austrian dissident. Saint Susanna's, along with the pro-abortion group,Voice of the Faithful, was still listed as one of the event's sponsors.

    Schuller, founder of the heterodox Austrian Priests' Initiative, and author of the Call to Disobedience, had originally been invited to speak at Saint Susanna's. His fifteen city American tour is being sponsored by Call to Action, FutureChurch, New Ways Ministry, CORPUS, Dignity, the Women's Ordination Conference, and so-called Voice of the Faithful.

    Speaking to an overflow crowd of elderly whites, Schuller contended that the Church must embrace "modern thinking" and accept married priests, partnered priests, female priests and laicized priests who abandoned their vocations. He also advocated the distribution of Holy Communion to non-Catholics, ex-Catholics and Catholics in a state of mortal sin, and giving preference to locally led lay services over Mass by visiting priests.

    Part of the Q&A was devoted the question of salvation, with Schuller contending that those outside the church can be saved, asking "After all, who is a believer?" and asserting that "Non-believers were the darlings of Jesus." Schuller also claimed, despite the authoritative teachings of two popes, that Ordinatio Sacerdotalis, in which Pope John Paul II stated that the Church "has no authority whatsoever" to ordain women, is not infallible.

    Catholic Action League Executive Director C. J. Doyle made the following comment:"Although the media describes him as a 'reformer,' there is nothing either original or reformist in what Helmut Schuller has to say. He advocates conformity to the dominant culture, submission to secular values and surrender to the spirit of the times."

    "Authentic Catholic reform is characterised by repentance for sin, interior conversion and the personal pursuit of holiness. Sanctity, not 'structural change,' is the object of genuine reform. The Protestant conception of reform has always entailed revolution in doctrine, discipline and liturgy. Schuller's approach is markedly neo-Protestant, perhaps even classically Protestant. This is evident not only in his attack on the authority of the Pope and the bishops, but in his attempt to diminish the centrality of the Mass in Catholic life and worship, and in his implicit denial of the real presence of Christ in the Eucharist, by trivializing the conditions of Eucharistic reception."

    "Schuller's vision for the Church offers nothing but intellectual appeasement, doctrinal error, moral corruption, institutional division and spiritual sterility. He and his followers are on a trajectory to schism. The good news, judging from the composition of his audience, is that this schism, if it comes, will be limited to aging, bourgeois refugees from the nineteen-sixties."

    • Riese35
      20. Juli 2013 16:48

      ***************!

      Wunderbar! Danke für diese Information. Endlich einmal klare Worte, die unser Wiener Kardinal so sehr vermissen läßt.

    • machmuss verschiebnix
      20. Juli 2013 19:09

      "... this schism, if it comes, will be limited to aging,
      bourgeois refugees from the nineteen-sixties."...
      AND GAYs - which would not be
      to the detriment of the church, if that breed abandons by schism ..

  30. schreyvogel
    20. Juli 2013 14:36

    Schüller kämpft ja längst nicht mehr gegen Christoph Kardinal Schönborn.

    Der Ex-Monsignore kämpft bereits gegen die vatikanischen Kurienkardinäle und möglicherweise bald auch gegen den neuen Papst.

    Schönborn kann ihn daher nicht mehr besiegen.

    • Hussein (kein Partner)
      21. Juli 2013 08:00

      "Schönborn kann ihn daher nicht mehr besiegen."

      Dass Schönborn Herrn Schüller aus Generalvikar entfernt hatte, war eine Finte.

      Nicht Helmut Schüller, sondern Kardinal Schönborn selbst steht hinter der Revolution und der Häresie gegen den Heiligen Stuhl! Der Wiener Kardinal gebraucht seinen Bischofsstab nicht als Hirtenstab, sondern als Baseballschläger gegen den Heiligen Stuhl.

  31. Undine
    20. Juli 2013 13:11

    Das alles paßt wunderbar ins rot-grüne Weltbild---ein bißchen viel auf einmal, aber sie haben es eilig, ihre linxlinke Weltordnung fix zu etablieren:

    http://www.unzensuriert.at/content/0013477-Roter-Gro-koalition-r-Fischer-f-r-Homo-Ehe-und-Einheitsschule

    "Die Gleichstellung von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen ist in ganz Europa auf dem Weg. Und ich glaube, es ist der richtige Weg. Die Regierung hat ebenfalls Schritte gesetzt. Sie hat zwar Restkonzessionen gemacht und spricht zum Beispiel nicht von Hochzeit, sondern von Verpartnerung. Aber ich glaube, dass in zehn Jahren die volle Gleichstellung gegeben sein wird. Das geht schrittweise, weil es auch um Rücksichtnahme auf einen gewissen Gewöhnungsprozess geht."

    Ja, die kleinen Schtitte, die haben es in sich! Auf diese bewährte Methode setzen sie, unsere Weltverbesserer! Wohl bekomm's!

    http://www.unzensuriert.at/content/0013458-Musikfestival-als-internationaler-Drogenumschlagplatz

    http://www.unzensuriert.at/content/0013461-Landesschulrat-will-Lehrer-k-ndigen-die-F-nfer-geben

    Daß es in der Realität "Fünfer" gibt, die tatsächlich angebracht sind, scheint nicht zu interessieren.

    http://www.unzensuriert.at/content/0013473-Terrorverd-chtiger-T-rke-Nieder-sterreich-durch-Cobra-verhaftet

  32. Riese35
    20. Juli 2013 12:45

    Schüller ist leider nur die Spitze des Eisbergs, an der der Eisberg offensichtlich wird. Schüller ist das zwangsläufige Resultat eines Prozesses, der durch das V2 in Gang gesetzt wurde. Man darf nicht übersehen, daß erst die "Reformen" durch und in Folge des V2 zu einer solchen Situation beigetragen haben:

    Die Kommissionitis hat in der Kirche Einzug gehalten. Laiengremien wurden als Parallelhierarchie den kirchlichen Autoritäten gegenübergestellt und so letztere untergraben (siehe Schützenhofen: Kardinal Schönborn hat es vorexerziert, wenn eine (zufällige) "Mehrheit" so entscheidet, steht es ihm als Bischof nicht zu, die Einhaltung der kirchlichen Ordnung sowie der Moral- und Sittenlehre gemäß der Hl. Schrift einzufordern). Prof. Georg May, Ordinarius für Kanonisches Recht, Staatskirchenrecht und kirchliche Rechtsgeschichte an der Universität Mainz hat schon vor langer Zeit auf diese Problematik, die sich in Folge des V2 ergeben hat, hingewiesen. Heute ernten wir die "Früchte". Schüller ist so eine "Frucht".

    Kaum ein Geistlicher traut sich noch, seiner Verantwortung nachzukommen und Entscheidungen zu treffen. Alle Vorhaben wandern durch zahlreiche Gremien, bis sie aller Ecken und Kanten beraubt sind. Formulierungen werden so zerredet, bis nichts mehr an Substanz übrigbleibt, um ja nur niemanden daran anecken zu lassen.

    Von der einst geistigen Kraft der Kirche ist fast nichts mehr übriggeblieben. Die Kirche ist auf eine weltliche Sozialinstitution reduziert worden. Kirchliches Führungspersonal sind heute oft bereits Laien und wie Küberl prominente und deklarierte Unterstützer von ATTAC oder ähnlichen Institutionen sozialistischen Charakters:
    http://www.attac.at/ueber-attac/unterstuetzerinnen/mitgliedsorganisationen.html
    http://www.attac.at/ueber-attac/unterstuetzerinnen/prominente-unterstuetzerinnen.html

    Die Geistlichen wandern von einer Sitzung (Pfarrgemeindesowjet, Dechantenkonferenz etc.) zur nächsten, anstatt die Lehre zu verkünden und Sakramente zu spenden. Die Verantwortung wird in den nach dem V2 neu geschaffenen Gremien so lange hin- und hergeschoben, bis niemand mehr als Verantwortlicher identifiziert werden kann. Wo bleibt ein Marco d'Aviano heute, der in Zeiten eines großen Angriffs gegen die Christenheit als geistiger Führer mit dem Kreuz vorangegangen ist?

    Nicht Schüller ist das Problem, sondern eine sich seit dem 2. Vaticanum in Auflösung befindende katholische Kirche, die ihre transzendentale Dimension an den Nagel gehängt hat und sich mit der innerweltlichen Dimension begnügt.

  33. machmuss verschiebnix
    20. Juli 2013 12:01

    "...Kirche selbst zertrümmert, die ja einst ein tragendes Fundament unserer Kultur und Identität ..."

    Einer dieser ganz seltenen Fälle, wo ich es wage A.U. zu widersprechen :

    Das tragendes Fundament unserer Kultur waren die vielen "kleinen Rädchen" in
    Klosterschulen, Internaten, im Gemeinwesen ..., die ihr Christsein tatsächlich
    vorgelebt hatten (auch wenn es schwarze Schafe gab) , die ganze Generationen
    von Jugendlichen zu werteorientierten, verantwortungsvollen Selber-Denkern
    geformt hatten, die keinen Pfifferling auf den Zeitgeist gaben, sondern
    den jungen Leuten beibrachten, wie man ein unverzichtbares Werkzeug richtig
    einsetzt: den eigenen Geist (!)
    .

    JA - solche "Pfaffen" gab es - sie waren die tragenden Säulen der europäischen
    Kultur, aber sie waren der (Amts-)Kirche von jeher ein Dorn im Auge, weil
    solche Pfaffen der wahren Kirche-Christi angehören (eine rein spirituelle
    Angelegenheit ) , während jedoch die "kirchlichen Würdenträger" pauschal
    gesagt Rom angehören ( wessen Synagoge ? ) .

    .

  34. Undine
    20. Juli 2013 12:00

    Kann sich jemand vorstellen, Folgendes in einer moslemischen oder jüdischen Stadt vorzufinden:

    Heute auf dem samstäglichen Bauernmarkt steht ein ungewöhnliches Standl; angeboten wird von drei jungen Moslems GRATIS eine KORAN-Ausgabe in deutscher Übersetzung!

    Auf dem Werbeplakat steht: LIES! Im Namen deines Herrn, der dich erschaffen hat.

    Geschätzte 30 Exemplare sollten an den Mann gebracht werden. Als ich ein zweites Mal vorbeiging, ließ ich mir einen Band schenken.*

    Vor ein paar Wochen fand ich auf dem Bahnhof in Wörgl folgendes Plakat, herausgegeben vom "Tagungshaus Erzdiözese + Salzburg", das einen Vortrag ankündigte mit dem Titel: "JÜDISCHE FESTE" für CHRISTEN erklärt.

    Daß diese "Erklärung" Aufgabe der Erzdiözese ist, wunderte mich ein wenig.

    *Vielleicht ist es in einigen Jahren, wenn Ö islamisch sein wird, von Vorteil, so ein Buch im Haus zu haben.....

    • Siri
      20. Juli 2013 17:08

      Ich bin bei Gott kein Freund des Islam, aber solange andere monotheistische Religionen und Religionsgemeinschaften weltweit Missionstätigkeiten entfalten dürfen, sollte man dies auch ein paar muslimischen Hanseln zugestehen. Ich bin letztens in Wien auf der Straße von zwei amerikanischen Mormonenmissionaren angesprochen worden. Diese sind, da es sich um eine staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft handelt, völlig legal in Österreich und dürfen hier auch missionieren! Und zu den Juden muss man anmerken, dass diese zumindest keinerlei Missionstätigkeit nachgehen, - immerhin etwas.

    • Undine
      20. Juli 2013 20:55

      @Siri

      Ja, das ist schon richtig, was Sie schreiben, aber: In einer moslemischen Stadt für das Christentum zu werben ist aus bekannten Gründen eher nicht zu empfehlen.
      Die mir vorliegende Koranausgabe dürfte jene sein, die in Deutschland viel Staub aufgewirbelt hat und verboten werden sollte.

      "Und zu den Juden muss man anmerken, dass diese zumindest keinerlei Missionstätigkeit nachgehen, - immerhin etwas."

      Die bleiben lieber unter sich und halten ihre Glaubensgemeinschaft absichtlich klein---auch das kann sehr große Macht bedeuten.....

    • ohne Worte (kein Partner)
      21. Juli 2013 10:29

      Herbert Richter

      Anm. es gibt kein muslimisches, christliches, .... oder jüdisches "Volk", das sind nur Religionen. Dies sind neue Definitionen, die uns in die Irre führen sollen. Es gibt afrikanische, europäische, indische, asiatische ..... "Völker"!!!! Das sind Völker .....

      "Und Juden missionieren nicht, da alleine der Jude von Geburt der Auserwählte ist."

      Stimmt. Ich sehe es so: sie sind eine auserwählte Rasse, die hier auf Erden eine Mission zu erfüllen haben. Nämlich die Menschheit zu verführen und zu prüfen. (Der Chef der FED-Bank sagte wortwörtlich: "ich verrichte nur Gottes Werk")
      Wie weit sie noch gehen müssen, damit die Menschen endlich aufwachen und zu ihren wahren Werten (Lehre Christi) zurückkehren, weis nur (der wahre) Schöpfer allein. Denn der Gott der auserwählten Rasse ist ein strafender und wütender Gott (Jahwe).
      " ..... und führe uns nicht in Versuchung ...!

      Die Kirchen bzw. die Religionen (Erfindungen von normalen Menschen) haben nie die wahre Lehre Christi verbreitet. Zumindest deren Oberhäupter nicht. Sie haben sich dieses Wissen von den Natur- Urvölkern (die im Einklang mit der Natur lebten) abgekupfert. (Es ist doch nicht christlich, mit dem Schwert, also ganze Urvölker abzuschlachten um sie zur Lehre Christi zu bewegen. Das hat Jesus nie gepredigt und würde gegen jede Vernunft sprechen.
      Sie haben die Schriften verfälscht, umgeschrieben und Verse an andere Stellen gesetzt um sie für ihre Zwecke zu missbrauchen. Nur nebenbei erwähnt: wer weis heute schon, dass die Edda die Bibel der Nordvölker war??? Und warum verschweigt man uns das???
      Sie haben bei den Übersetzungen ebenfalls Fehler gemacht (ob absichtlich oder nicht, ist irrelevant - Menschen machen Fehler) Wenn man sich die Geschichte vor Augen führt, so muss man doch feststellen, dass alle Religionen (vom Buddismus ist mir nichts bekannt) ihre finsteren Kapitel haben und es waren immer die sog. Priester, Pfaffen od. sonst. Gelehrten, die ihre Völker verraten und verkauft haben. "Hüte dich vor denjenigen, die schwarze Gewänder tragen, predigen und Geld dafür verlangen". Warf er denn nicht die Geldwechsler und Wucherer (heute Bänkster) aus seinem Haus? Und ich vermute mal (nur mein Gefühl), dass Jesus gar kein Jude war. Es ist doch widersinnig. Warum sollte ein Jude die Lehre Christi verbreiten. Zudem wissen wir, dass die meisten Juden keine Handwerkskunst beherrschten, sondern ihren Lebensunterhalt fast ausschließlich mit Handel (also den Erzeugnissen der damaligen Handwerker und Bauern) ihren Unterhalt verdienten. Wie eben auch heute noch. Es gibt in den jüd. Vierteln nicht einen einzigen Handwerkerladen. Jesus aber war Tischler er übte also ein goldenes Handwerk aus.
      Jesus warnte in seinen Lehren immer vor den Verführungen, der Gier. Er wollte den Menschen beibringen, dass es keines Gotteshauses bedarf um in Freiheit, Weisheit, Wohlstand und Liebe leben zu können. (Wie war das mit den Götzenbildern?)
      Doch dazu muss man sich seines eigenen Verstandes bedienen und nicht alles "blauäugig" übernehmen, was fremde Menschen uns als die Wahrheit anpreisen. Mal über den Tellerrand hinaussehen, auch auf die Seite blicken anstatt nur in eine Richtung ..... denn die Welt ist keine Scheibe, wie wir heute wissen!

  35. Undine
    20. Juli 2013 10:44

    Helmut Schüller---und kein Ende! Sollen sie ihn doch behalten in den USA; auf eine Sekte mehr oder weniger kommt es dort nicht an!

    @A.U. schreibt:

    "Irgendwie muss es zweifellos auch Nichtchristen leid tun, wie sehr sich die einst so selbstbewusste Kirche selbst zertrümmert, die ja einst ein tragendes Fundament unserer Kultur und Identität geschaffen und dargestellt hat."

    So ist es! Denn der christlichen Prägung konnte/kann sich in Europa niemand entziehen, selbst wenn er nicht (mehr) einer der christlichen Religionen angehört---und das ist auch gut so! Die christl. Religion ist die einzige unter den 3 monotheistischen Religionen, die sagt: "Gott ist die Liebe"---und darauf kommt es an.

    @Politicus1 schreibt:

    "Seit Tagen wird über einen Abtreibungsskandal berichtet. Und da werden gewaltige Zahlen bekannt: Jedes Jahr werden in Ö 30.000 Schwangerschaften abgebrochen."

    Welch erschreckender Aderlass am eigenen Volk! In 10 Jahren sind das 300.000 Kinder, die uns fehlen, die man ihres "Menschenrechts" ---zu LEBEN!--- brutal beraubt---und auch daran hindert, sich einmal fortzupflanzen, also neues Leben hervorzubringen---wie es Gott oder die Natur vorsieht.

    Stattdessen gewähren wir moslemischen Familien ungebremsten Einlass und nicht nur das Recht, sich aller vorhandenen Ressourcen ganz selbstverständlich zu bedienen, sondern auch noch durch "traditionelle" Heiraten innerhalb engster Familienmitglieder z. T. schwerst geistig und körperlich behinderte Kinder zur Welt zu bringen---während wir so dekadent sind und gesunden Ungeborenen ganz legal das Leben nehmen.

    Warum die Machenschaften der "Abtreibungsärztin" öffentlich nicht noch viel stärker breitgetreten werden bei einer unnötigen Handlung (Abtreibung = Körperverletzung)? Die Antwort liegt auf der Hand: Sie ist ein Gutmensch---in den Augen der Linksgrünen tut sie GUTES: Legalisierten Mord an Ungeborenen!
    Diese Abtreibungsärztin---in mehrfacher Hinsicht eine Schande für die Ärzteschaft!---ist garantiert linksgestrickt und wird somit von sämtlichen Medien, so gut es geht, geschont.

    Von jemandem, der sich für den Arztberuf entscheidet, erwartet man doch, daß er aufgrund seines erworbenen Wissens und Könnens ausschließlich dazu beitragen wird, Menschenleben zu retten---und nicht, um zu töten. Ich würde keinen Arzt aufsuchen, von dem ich weiß, daß er Abtreibungen vornimmt; dessen Charakter läge mir nicht und ich könnte ihm nie vertrauen.

    Ach ja, im 3. Reich waren Abtreibungen sehr verpönt---also tut man heute das Gegenteil: Man forciert sie!

    • Politicus1
      20. Juli 2013 12:57

      Undine:
      nicht die Allgemeinmedizinerin - anscheinend werden die bei ihr tätig gewesenen Gynäkologen (genderneutral verwendet!) von den Medien geschont!
      Die Verletzungen der Frauen entstanden ja nicht durch fehlerhaftes Narkotisieren, sondern bei den gynäkolog. Eingriffen!

    • Alex
      20. Juli 2013 17:20

      Ich habe gelesen, dass es sich bei dieser Ärztin um eine Ausländerin handelt, ich glaube jugoslawischer Migrationshintergrund.

    • Undine
      20. Juli 2013 20:58

      @Politicus1

      Diese Gynäkologen, um die es sich da handelt, sind auf jeden Fall eine große Schande für die Ärzteschaft!

      @Alex

      Wenn das stimmt, hat sie dank unserer gutmenschlichen Justiz nicht viel zu befürchten.

    • Landauer (kein Partner)
      21. Juli 2013 09:18

      "Ach ja, im 3. Reich waren Abtreibungen sehr verpönt---also tut man heute das Gegenteil: Man forciert sie!"

      Deshalb bezahlt die Caritas Abtreibungen:

      http://gloria.tv/?media=109091

    • Torres (kein Partner)
      21. Juli 2013 10:01

      Wenn Sie sich so sehr um die aufgrund von Abtreibungen "fehlenden" Menschen sorgen, müssten Sie wohl für noch mehr Einwanderer aus moslemischen Ländern sein. Erstens bekommen diese wesentlich mehr Kinder als die gebürtigen Österreicher (Christen) und andererseits nehmen sie sicher auch keine Abtreibungen vor - das verbietet ihnen ihre Religion.

  36. dssm
    20. Juli 2013 10:25

    Die Kirche hat ihre wichtigste gesellschaftliche Funktion verloren, nämlich mit dem Teufel zu drohen.

    Über all die Jahrhunderte waren es stets geistliche Herren, welche teils innerhalb der katholischen Kirche, teils in Grauzonen, teils klar ausserhalb des katholischen Hauses, die Menschen zu bestimmten Verhaltensformen ermahnten.
    Hierbei ging es weniger um die Zehn Gebote, welche ja sehr einfach zu interpretieren sind. Sonder es wurden radikale Änderungen im täglichen gesellschaftlichen Leben verlangt. Gab es dann Unwetter, Klimaänderungen, Naturkatastrophen und/oder Seuchen so wurde dies als Gottesbeweis, für die kruden Thesen gesehen, das Verhalten der Menschen hatte Gott provoziert (oder den Teufel hervorgelockt)!

    Diese Funktion der Religion, als Brutstätte von Sozialreformern, gegen die Wünsche der Menschen, wurde von modernen Wissenschaften übernommen, damit hat gerade die katholische Kirche viel Raum verloren.
    Ob es Sinn für die Kirche macht, auf die eher kranken Thesen von Feministen, Schwulen- und Genderforschern aufzuspringen oder die Soziallehren des Sozialismus zu adaptieren, sei dahingestellt …
    Im Neuen Testament konnte ich jedenfalls keine entsprechenden Hinweise finden.

    • Pumuckl
      20. Juli 2013 13:09

      @ dssm 10:25

      ' Die Kirche hat ihre wichtigste gesellschaftliche Funktion verloren, . . . '

      Von der Erfüllung der m.E. wichtigsten gesellschaftlichen Funktion der Kirche habe
      ich lebenslang kaum etwas gemerkt.

      Die Verinnerlichung jener knapp 4 A DIN-Seiten umfassenden Botschaft der Bergpredigt zu predigen, wäre m.E. die wichtigste gesellschaftliche Funktion der Kirche.
      Viele sind aus der Kirche ausgetreten, vollziehen aber weitgehend ein dieser Bergpredigt entsprechendes Leben.

      Würde die Kirche auf diese Menschen zugehen und ihnen ihr Christentum und Kirchennähe stärker bewußt machen, würde sie an Kraft und Vitalität gewinnen!

    • dssm
      20. Juli 2013 15:49

      @Pumuckl
      Wie recht Sie haben!!!
      An keiner einzigen Stelle im Neuen Testament, verlangt Jesus, daß man dem Einen mit Gewalt nehme um es einem Anderen zu geben. Ganz im Gegenteil, Gewalt wird auf das Tiefste abgelehnt.
      Immer ist von freiwilliger sozialer Leistung die Rede, jeder ist selber verantwortlich, denn am Ende wird Gott richten. Sozial helfen kann aber nur, wer sich zuerst einmal selber helfen kann!

      Woher kommen also all die 'Linken' in der Kirche?
      Der modernen Sozialstaat, mit Menschen an der Spitze, welche mit Gewalt vom Einem nehmen um dem Anderen Gutes zu tun, ist explizit ausgeschlossen. Hallo Caritas!

      Aber darauf zu hoffen, daß ein Kirchenoberer bei uns in der Bibel liest, ist wohl vergeblich.

    • Pumuckl
      21. Juli 2013 03:45

      @ dssm 15:49

      Danke für Zustimmung und zutreffende Erläuterung.

      Jene knapp vier DIN A4 Seiten der Bergpredigt leiteten übrigens auch den Hinduisten Gandhi bei der Befreiung Indiens aus den Kolonialjoch.

      Übrigens, walten in dieser Welt nicht dieselben Mächte wie zur Zeit Ghandis, nur
      eben unter dem Sternenbanner anstatt unter dem Union Jak?

    • DailyMirror (kein Partner)
      21. Juli 2013 15:51

      @dssm: "Die Kirche hat ihre wichtigste gesellschaftliche Funktion verloren, nämlich mit dem Teufel zu drohen."

      Au ja, das sollte sie unbedingt wieder machen! Wie geil! Wie wär's als Draufgabe noch mit ein paar Hexenverbrennungen?

  37. socrates
    20. Juli 2013 09:56

    O.T. ...............Was tun beim Warten................
    Applikationen brauchen Zeit. Manchmal sehr viel Zeit, gut wenn man den Nutzer dabei unterhält. Oder abhört.
    Jetzt nehmen wir alle schnell Block und Stift zur Hand, lehnen uns zurück und schreiben einmal auf, wie viel Zeit wir etwa pro Stunde damit verbringen, auf eine Applikation zu warten. Weil sie gerade einen Balken zeigt, der von links nach rechts wandert. Oder tatsächlich noch eine Sanduhr.
    Gut. Danke.
    Dann nehmen wir die Zahl der Warteminuten mal 365. Ich warte so lange, bis das alle haben. Vielleicht sollten wir dazu eine Taschenrechnerapplikation laden. Dauert ja höchstens...genau...
    So, und jetzt multiplizieren wir das noch mit sagen wir 60, denn so lange werden wir ja wohl optimistisch gesehen unser Leben vor einem Computer verbringen. Und wer jetzt nur 30 Sekunden am Tag notiert hatte (was sicher nicht übertrieben ist), der kommt auf satte 657.000 Sekunden (ohne Schaltjahre wohlgemerkt), was in Stunden ausgedrückt bekanntermassen 182,5 ergibt, also mehr als eine Woche.
    Das ist ein kleiner Winterurlaub. Und den verbringen wir vor der Kiste. Danke Computer.
    Da ist es mehr als gerechtfertigt, wenn sich Programmierer etwas einfallen lassen für die Zeit, die man verbringt, während die Maschine Daten schaufelt oder etwas durchrechnet.
    Diese Tipps sollen ein wenig Spass für die Wartezeit erzeugen. Gleich was mit Wert rüberschieben und den Rest im Hintergrund machen, unterhalten, ungefähre Wartezeit angeben und darauf hinarbeiten, dass ein Nutzer gar nicht das Gefühl hat zu warten.
    Erinnert irgendwie an die Bundesregierung. Aber egal.
    Hauptsache wir langweilen uns nicht, während sich der Computer für uns abmüht. Seit neuestem wissen wir auch noch, dass Geheimdienste unsere Daten abgreifen, während der Computer denkt. Wenn wir jetzt wirklich DuckDuckGo einsetzen und das Warten ein Ende hat, dann wird es Zeit, paranoid zu werden und das Gefühl nicht los zu werden, dass Obama einem über die Schulter schaut (was vor ein paar Wochen bei vielen noch Glücksgefühle hervorgerufen hätte...). Aber bis dahin sollen uns die Balken und Sanduhren das sein, was sie auch sind: Zeit zum Ausspannen und Nichtstun.
    Und davon hat man ja hoffentlich mehr als eine Woche im Leben.
    Harald Taglinger http://www.heise.de/tp/blogs/4/154600

  38. Observer
    20. Juli 2013 08:32

    Helmut Schüller handelt völlig richtig. Er nimmt den allen Christen erteilten Missionsauftrag (NT, Matth. 28, Vers 29) ernst und versucht mit bescheidenen Mitteln "seine" katholische Kirche von manchen nichtchristlichen Vorschriften zu befreien. Wie schon Martin Luther vor 500 Jahren erkannt hatte, gibt es immer wieder "unchristliche" Strömungen in der katholischen Kirche, welche nicht mit der Lehre von Jesus Christus in Einklang zu bringen sind. Da die damaligen Kirchenoberen diese "Traditionen" nicht aufgeben wollten, kam es eben zur Gründung der evangelischen Kirche, wie sich auch schon früher die orthotoxen Ostkirchen abgespaltet haben.

    Ähnliches vollzieht sich auch mit den sog. freievangelikalen Kirchen, welche besonders in den USA stark vertreten sind. Leider "menschelt" es aber auch dort, daher sind die Grenzen zwischen wahrer christlicher Nachfolge und den vielen Sekten oft sehr verschwommen.

    Der Mensch ist von Natur aus auf der Suche und Antworten auf das Woher, Wozu und Wohin. Die katholische Kirche zeigt dabei in den Entwicklungsländern starken Zuspruch, da die sog. Naturreligionen mit der modernen Zivilisation nicht vereinbar sind. Der Islam hat dies schon früher erkannt und mit seiner allumfassenden Lehre viele Menschen vereinnahmt und unterwarf diese Leute entsprechend des Koran und der Hadithen in völliger Knechtschaft. Von da geht eine große Geefahr an die ganze Menschheit, denn auch die Mohammedaner haben einen Missionsauftrag, welcher aber - anders als bei den Christen - mit Schwert und Feuer ausgeführt werden muss.

    Nicht zu vergessen: Jesus Christus wie auch Paulus wollten keine neue Kirche, sondern nur das Judentum von "alten Lasten" befreien. Die katholische Kirche wurde tatsächlich erst einige Jahrhunderte später gegründet, da die konservativen Juden Jesus (auch heute noch) nicht als dem im AT angekündigten Retter anerkannten bzw. anerkennen.

    Es ist schade, dass nur ein kleiner Teil der Menschheit der wahren christlichen Lehre folgt und damit ein erfülltes Leben auf Erden hat sowie die Gewissheit, dass es auch ein (anderes) Leben nach dem irdischen Tod gibt. Würde es anders sein, dann hätten wir viele der aktuellen Probleme nicht auf dieser Welt.

    Ich wünsche dem derzeitigen Papst, dass er dies alles erkennt und entsprechend reagiert. Zuerst muss er aber innerhalb des Vatikans ordentlich "ausmisten", damit er die katholische Kirche erneuern kann. Und da gibt es sicher gewaltigen Widerstand. Wenn dies nicht bald geschieht, dann verliert die katholische Kirche weltweit an Bedeutung (siehe oben: Missionsaktivtäten von Evangelikalen und Mohammedanern).

    • werauchimmer
      20. Juli 2013 23:41

      Nicht zu vergessen: Jesus Christus wie auch Paulus wollten keine neue Kirche, sondern nur das Judentum von "alten Lasten" befreien.

      Andere wieder sagen, dass Christus ein Umstürzler gegen den mosaischen Glauben war, der sich nur deshalb in Gestalt eines Reformers offenbart hat, weil er sonst augenblicklich gesteinigt worden wäre - und damit nichts zu lehren gehabt hätte.

    • Observer
      21. Juli 2013 12:52

      werauchimmer:
      Ja, dies sagten damals die konservativen Juden, welche ihn nicht als den in den Heiligen Schriften der Juden (heute: Altes Testament der Christen) mehrfach angekündigten Retter anerkannten.

  39. brechstange
    20. Juli 2013 08:30

    ob der eine Aufenthaltsbewilliung bekommen würden?

  40. Politicus1
    20. Juli 2013 07:37

    Schüller sehe ich nicht als das Problem Schönborns und der r.k. Kirche.
    Vielmehr sehe ich erneut ein Problem, wie sich Schönborn wieder einmal verschweigt!
    Seit Tagen wird über einen Abtreibungsskandal berichtet. Und da werden gewaltige Zahlen bekannt: Jedes Jahr werden in Ö. 30,000 Schwangerschaften abgebrochen.

    Das muss doch für eine r.k. Kirche Anlass genug sein, ihre Stimme als moralische Autorität zu erheben. Wenn einem Kardinal Gesellschaftspolitik nicht egal ist, dann darf er zu diesen Vorgängen nicht schweigen.

    Doch er schweigt - wie so oft - und überläßt es einem einsamen Schreiber eines Gastkommentars in der PRESSE den Verantwortlichen des Staates ins Gewissen zu reden.

    Welche Chance wäre es, den Anlass zu nützen und auf die Hilfestellungen der Kirche für Schwangere in Not hinzuweisen! Aber anscheinend ist das erzbischöfliche Palais weiterhin mit den sich illegal im Servitenkloster aufhaltenden Muslimen zu sehr beschäftigt, als dass für 30,000 vernichtete Leben Zeit bliebe ....

    Da könnte übrigens auch Schüller bei mir punkten, wenn er dies Versäumnisse der österreichischen Kirchenoberen anprangert.

    • dssm
    • A.K.
      20. Juli 2013 10:31

      Zu Ihrem Satz: "...Seit Tagen wird über einen Abtreibungsskandal berichtet. Und da werden gewaltige Zahlen bekannt: Jedes Jahr werden in Ö. 30,000 Schwangerschaften abgebrochen.":
      Ich habe mir fast Ähnliches gedacht als ich die Zahl 30 000 diese Woche in der Wiener Zeitung - sie wird gelegentlich als "amtlich" bezeichnet - gelesen habe. 2013-1975= 38 Jahre, 38x30000=1 140 000 Kinder. Wir bräuchten ohne diesen Massenmord keine Zuwanderung und hätten viele Problem der Gegenwart nicht . Vermutlich wären darunter auch viele - inzwischen erwachsene und - fähige Menschen in unserem Lande tätig. Man braucht gar keine religiöse Begründung für die Ablehnung der Abtreibung, solche Rechnungen müßten auch denkende Fernstehende überzeugen.

    • Politicus1
      20. Juli 2013 12:52

      A.K.:
      völlig richtig, dass wir seit Jahren keine Zuwanderung bräuchten um das Pyramidenspiel zur Sicherung der Pensionen am Leben zu erhalten.
      Leider gibt über die Abtreibungen nicht einmal eine offizielle Zahlenstatistik. Da sind halt AIDS-Fälle gesellschaftspolitisch viel wichtiger, als Tötungen im Mutterleib.
      Und vor allem wären einmal Zahlen interessant, wie viele von den 30,000 tatsächlich medizinisch dringend notwendig sind. Wie viele Mütter aus einer sozialen oder sonst hoffnungslosen scheinenden Situation einen Abbruch wählten ...
      In wie wenigen Fällen ging dem ein ernstes Beratungs- und Informationsgespräch voraus ...?
      Wie gesagt - anscheinend ist es wichtiger, Asylwerber mit -zig negativen Bescheiden zu beraten ...

    • Kapuzerer (kein Partner)
      21. Juli 2013 10:23

      Was würdet Ihr mir empfehlen bzw. wie handhabt Ihr das?
      Vor einigen Wochen gab es in unserer Pfarre eine Caritas-Haussammlung. Die sogenannte Augustsammlung steht auch vor der Tür.
      Angesichts der führenden Leute der Caritas und dessen was die Caritas so fördert, möchte ich gar nichts spenden. Die Kirche und die Caritas sind aber ein sehr schlaues Völkchen. Sie schicken dir nämlich die liebe Nachbarin mit der Spendenliste ins Haus. Die liebe Nachbarin, der wir wegen ihrer Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft keine Bitte abschlagen können, außerdem würden meine Argumente bei ihr nicht ziehen, denn die Kirche ist ihr heilig und die Caritas auch und wie man da nicht freudigst spenden wollte kann man ihr nicht erklären. (Versuche in diese Richtung gab es) Tja und so werde ich halt nächstens wieder die Börse öffnen und sogar das Zähneknirschen unterlassen. Grrrrrr....

    • Politicus1
      21. Juli 2013 11:59

      Kapuzerer:
      1) solange die CARITAS von Landau und Küberl geleitet wird - keinen Cent für die CARITAS. Wer für echte Caritas spenden möchte: die von Hildegard Burjab gegründete CARITAS SOCIALIS betreibt echte Caritas im christlichen Sinn.
      2) Von der Kirchenbeitragsstelle ein Formular verlangen, auf dem man ausfüllen kann, was mit 50% des bezahlten Beirags geschehen soll. Da gibt es eine Reihe von kirchlichen Einrichtungen, denen man anstelle der Caritas zumindest die Häfte seines Kirchenbeirags zukommen lassen kann.

  41. Pumuckl
    20. Juli 2013 05:57

    MARSCH DURCH UND IN DIE INSTITUTIONEN - so lautete doch die Parole für die unter dem Sammelbegriff " 68er-Bewegung " wirkenden Strömungen zur Veränderung der Gesellschaft.

    Sind da mit den Medienlieblingen, Dompfarrer Toni Faber und Helmut Schüller
    zwei 68er auf ihrem Marsch durch die Institutionen als einflußreiche Pfaffen* in der katholischen Kirche oben angekommen?

    * Ich gebrauche da absichtlich dieses ursprünglich neutrale, heute aber klar abschätzige Wort PFAFFE.

  42. fokus
    20. Juli 2013 02:41

    Am besten ist, Schüller bleibt gleich in Amerika und gründet "im Land der unbegrenzten Möglichkeiten" eine eigene Religionsgemeinschaft ganz nach seinen Vorstellungen.
    Ob es dort eine Sekt mehr oder weniger gibt, fällt nicht ins Gewicht, als Guru einer solchen taugt er gerade noch und kann seinen simplen Machtgelüsten freien Lauf lassen.

    In Österreich treiben die Zerstörung der katholischen Kirche die Linksanbiederer Schönborn und Faber ganz alleine voran. Als Helfershelfer springt ihnen Küberl mit seiner Asylantenmißbrauchs-Caritas sicher gerne zur Seite.
    Sie werden das Werk auch ohne Schüller glänzend vollenden und die sozialistische "Ersatzreligion" steht sowieso schon in den Starlöchern.
    Tu felix austria.......

    • Undine
      20. Juli 2013 09:20

      @fokus

      *******!

    • Riese35
      20. Juli 2013 12:19

      ****************************!

    • Wafthrudnir
      20. Juli 2013 13:13

      Keine Chance! Schüller dürfte genau wissen, daß seine Sekte nur bei linken Atheisten - die natürlich nicht Mitglied würden - Zustimmung fände, nicht jedoch bei gläubigen Katholiken. Seine Sekte ist somit unbedingt auf die Kirchensteuer angewiesen, und da es sowas in den USA nicht gibt, wird er uns mit Sicherheit erhalten bleiben.





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