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Die Arbeitsplätze, die Fakten und die Fließrichtung des Geldes

Lesezeit: 2:30

Schlechte Nachrichten für die SPÖ, die ja derzeit nicht nur das Wetter für wunderbar hält. Aber auch für Investoren - die machen freilich ohnedies längst schon einen weiten Bogen um Österreich.

Das Finanzministerium spricht in einer neuen Studie von 70.000 durch die wirtschaftsfeindliche Politik Österreichs und die investorenfeindlichen Ankündigungen vor allem der SPÖ verloren gegangenen Arbeitsplätzen; das entspricht auch den Beobachtungen vieler Manager (ohne dass diese die Auswirkungen natürlich genau beziffern könnten). Der Sozialminister betont im üblichen roten Reflex hingegen sofort öffentlich, dass alles bestens wäre und blühend.

Für diese SPÖ-Propaganda ist nun die wenige Stunden später gekommene Nachricht von der Immobilienfront mehr als vernichtend: Im ersten Halbjahr ist hierzulande um ein Fünftel weniger in Gewerbe-Immobilien investiert worden als in der ersten Jahreshälfte 2012. Das ist deutlich schlechter als im restlichen Europa, wo sogar um etwa ein Viertel mehr investiert worden ist als im Vorjahr. Dieser katastrophale Trend passt aber auch haargenau zu dem – schon 2012! – eingetretenen steilen Absturz der ausländischen Investitionen in Österreich um 43 Prozent.

Aber wer soll denn noch in einem Land investieren,

  • das sich die letzten sieben Jahre zur Gänze auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausgeruht hat,
  • das zu den absoluten Spitzenreitern beim Einkassieren von Steuern und Abgaben zählt,
  • das in sämtlichen internationalen Rankings im letzten Jahr signifikant zurückgefallen ist,
  • das absolut reformresistent ist bei den von Investoren ständig beklagten Rahmenbedingungen (niedriges Pensionsalter, insbesondere der Frauen; Arbeitszeitflexibilität; lähmender Zugriff der Sozialpartner in die Unternehmen usw.),
  • das keinen einzigen Politiker in Regierung oder Opposition mit europäischem Format oder mit wenigstens ein bisschen ökonomischem Grundverständnis aufweist (höchstens die Finanzministerin zeigt da hier und da ein solches, ist aber auch bestenfalls die Einäugige unter Blinden),
  • dessen stärkste Partei ständig weitere Steuererhöhungen und Jagd auf Investoren, pardon: Millionäre verlangt,
  • in dem absurderweise die Arbeitszeit für (den Vergangenheitsberuf) Eisenbahner reduziert und für (den Zukunftsberuf) Lehrer erhöht wird,
  • und in dem – am grässlichsten – eine neuerliche große Koalition fast unabwendbar scheint, in dem nicht einmal mehr die neuerdings ja stark von Staatsbetrieben beeinflusste Industriellenvereinigung wagt, über bürgerliche und investorenfreundliche Koalitionen nachzudenken?

Ernst nehmen sollten diese Nachricht aber auch alle jene, die allzu viel Geld in Immobilien investiert haben. Die Blase scheint am Platzen, zumindest am gewerblichen Sektor, während bei den Wohnimmobilien der Run des billigen Geldes weitergeht, ja sich noch verstärkt hat.

Dabei begründet die Zentralbank die Überflutung Europas mit Billigstgeld ständig mit der Notwendigkeit von Investitionen. Das Geld landet jedoch nicht bei den Investitionen, sondern nur beim Konsum, insbesondere in den Wohnungen und Privathäusern, wo überdies auch noch italienisches und russisches Fluchtgeld die Situation anheizt.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2013 07:47

    Der typische Wähler lebt vom Staat, was sollen also diese Menschen mit diesen Wirtschaftsinformationen anfangen. Ganz im Gegenteil, glaubt jemand der sozialistischen Propaganda, dann werden die kapitalistischen Blutsauger endlich schwächer!

    Betroffen sind ja nur die Unternehmer und Arbeitnehmer der KMU's. Beides Gruppen denen die herrschende Klasse vielfach zu verstehen gibt, daß es sich um Bürger zweiter Klasse handelt. Diese Gruppen sind politisch schlicht nicht präsent, es wurde ihnen verunmöglicht politische Ämter einzunehmen.
    Nur diese Gruppen haften für die geleistete Arbeit, geht einmal etwas schief, so ist sofort der Staatsanwalt zugegen, bei den Beamten, Vertragsbediensteten, Bankern und sonstigen Staatsnahen sowie den Sozialhilfeempfängern gibt es keine Haftung, egal was sie anstellen.

    Demokratie heißt aber 'die Mehrheit regiert'; und zugegeben, die Mehrheit ist sehr erfolgreich den Klassenfeind auszurotten.
    Wer für Demokratie ist, muss auch gegen die Fleißigen, Anständigen und Erfolgreichen sein, denn diese zeigen den Faulen, Missratenen und unbegründet von fremder Arbeit Lebenden, auf unerquickliche Weise, wie moralisch verkommen sie sind.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2013 07:34

    Österreich und insbesondere Wien haben ihren großen Wettbewerbsvorteil nach dem Fall des Kommunismus im Laufe der letzten Jahre leichtfertig sukzessive verspielt!

    In den 90er Jahren zogen viele Untnehmen nach Wien um hier ihre Zentralen für den CEE Raum zu installieren. In Städten wie Prag, Budapest oder Warschau gab es nichts passendes, fast keine modernen Bürobauten, keine entsprechenden Unterkünfte für die Manager, eine miserable Infrastruktur, unsichere Rechtslagen, Behörden mit einer Arbeitsweise, wie sie es unter dem Kommunismus gewohnt waren.

    Wien hatte alles zu bieten was internationale Konzerne suchen und benötigen. Das Bild hat sich gewandelt, die Länder im Osten haben nachgezogen und Wien vielfach auch überholt.
    Warum soll eine Firma in Wien bleiben, wenn sich hier die Rahmenbedingungen immer mehr verschlechtern, die Steuern, die Arbeitskräfte, die Infrastruktur immer kostspieliger werden, wer ist schon der Feind seines eigenen Geldea?

    Unsere Politiker wollen und können das nicht kapieren, es passt in ihr Konzept der Gleichmacherei und Abzockerei nicht hinein. Ja es stimmt, WIEN IST ANDERS!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2013 12:16

    Unsere Regierung besteht leider aus Politikern, die weder über entsprechende Bildung noch über dringend notwendige Wirtschaftskenntnisse verfügen.
    Politische Emporkömmlinge achten nur darauf, ihre Wählerklientel zu befriedigen um an der Macht zu bleiben, jedoch nicht auf das Wohl des gesamten Landes, zumal ihnen auch der Überblick dafür fehlt.

    Genauso sieht es in unserem Land aus, seit der Sozialismus sich seiner bemächtigt hat - die ungeschminkten Daten und Statistiken sprechen für sich.

    "und in dem – am grässlichsten – eine neuerliche große Koalition fast unabwendbar scheint "
    Zu recht wird dieser Punkt als der bedenklichste erwähnt.
    Denn weitere 5 Jahre mit einer derart unfähigen Koalition und dem Kanzlerdarsteller "Feigmann" an der Spitze würde unseren Staat in eine dunkle Zukunft führen.

    Der 29. September wird in jeder Hinsicht (Wirtschaft, Bildung, Justizsystem, freie Meinungsäußerung, unabhängige Medien etc.) ein Schicksalstag für Österreich!

  4. Ausgezeichneter KommentatorPeter Brauneis
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2013 07:31

    Ja, leider, jedes Wort stimmt. Also das genaue Gegenteil von linksdümmlichen Schriften wie Nicht Ein Wort Stimmt. Was jedoch bürgerliche Menschen so bekümmert: Die ÖVP (ehemals unsere) ist an den geschilderten Schandtaten seit Jahrzehnten durch Handeln oder Unterlassen mindest mitschuldig. Frau Fekter halte ich als einziges Regierungsmitglied für informiert, ob Umsatz und Gewinn idente Größen sind und wo in der Buchhaltung Soll-Gehabt-Haben zu finden ist. Doch damit hat sich's schon. Der heutige Bundeskanzler-Darsteller vermochte als Wiener Wohnbaustadtrat mutmaßlich ja nicht einmal, Bestimmungen des Hausmeister-Kollektivvertrag zu erfassen, was heutigen Staatssekretären zu bedeutsamen Jobs verhalf. Angesichts des aktuellen Übermaßes an Primitivität in Politik und Journaille sehnt man sich sogar nach dem Wissen Kreiskys ("Lernen's Geschichte, Herr Reporter").

  5. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2013 20:45

    OT, aber bezeichnend für den Nachfolger der Arbeiter Zeitung, oder

    der "Falter" wird's scho richten, des g'hört zu seinen Pflichten:

    http://kaernten.orf.at/news/stories/2594376/

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2013 08:07

    Tipp: Im Wein- und Waldviertel fallen die Preise mit der Entfernung von Wien.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. Juli 2013 16:58

    O.T.
    "Das Wählerreservoir der Wiener SPÖ"
    Na so etwas, wer hätte das gedacht, 60-80% der türkischen Zuwanderer würden SPÖ wählen!
    Nicht so gut sieht es für die Partei der Vizebürgermeisterin aus, diese hat eher das Image einer "Akademikerpartei", Bravo liebe Zuwanderer, auch das ist uns sattsam bekannt!

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1433229/Wen-die-Wiener-Migranten-waehlen?from=gl.home_politik


alle Kommentare

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  6. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    24. Juli 2013 14:59

    Es gibt einfach, nicht zuletzt durch die Krise aber nicht nur, ein massives Überangebot an Gewerbeinvestoren. Völlig logo, dass die Nachfrage (der Anleger!) irgendwann sinkt. Das hat mit der wirtschaftsfeindlichen Politik in Österreich aber nur seeehr am Rande zu tun.

    Unterberger verbindet schon wieder irgendwas, wo es keine Verbindung gibt. Und so jemand hat Wirtschaft studiert?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      24. Juli 2013 22:37

      Überangebot an GewerbeIMMOBILIEN sollte das heißen.

    • terbuan
      25. Juli 2013 10:24

      STF
      Gewerbeimmobilien und Büroimmobilien sind zwei ganz verschiedene Märkte. Um letzteren ging es hauptsächlich, übrigens Dr. Unterberger ist Jurist!

  7. F.V. (kein Partner)
    24. Juli 2013 14:07

    Jetzt verstehe ich die Logik in Unterbergers Artikel nicht mehr.

    Wenn, wie er sagt, die Immobilienblase am Platzen ist, interessierte mich, was eine Blase eigentlich ist. Ein Rückgang bei gewerblichen Immobilien? Vielleicht liegt es daran, daß kein Mensch weitere Büroräume braucht um das zu erledigen, was unserer Größe und Wirtschaft entspricht.

    In anderem Zusammenhang wird immer der Konsum als notwendig für das Wirtschaftswachstum betont. Das ist zT auch einsehbar, weil es ja letztlich auch Unternehmen sind, die die Güter und Dienstleistungen erzeugen, die konsumiert werden. Unterberger redet hier mal so, mal so.

    Daß der Bau eines privaten Wohnhauses keine Investition, sondern „Konsum“ sei, habe ich erst hier erfahren. Als die Alpine Konkurs machte, las man, daß etliche Bauunternehmen gerade im (privaten) Wohnbau ihre solide Grundlage fänden. Auch kann ich nicht erkennen, welche Kriterien die privat investierten 7 bis 800.000,- fürs eigene Haus als Nicht-Investment erscheinen lassen.

    „Das ist deutlich schlechter als im restlichen Europa, wo sogar um etwa ein Viertel mehr investiert worden ist als im Vorjahr. Dieser katastrophale Trend passt aber auch haargenau zu dem – schon 2012! – eingetretenen steilen Absturz der ausländischen Investitionen in Österreich um 43 Prozent.“

    Auch das verstehe ich nicht; wie ist denn nun die Lage in Portugal, Spanien, Irland, Frankreich, Italien, Griechenland, Zypern, Ungarn, Rumänien, Kroatien, ... Sind diese Länder nun bankrott oder nicht, und was bedeuten dann so präzise Angaben wie „43 %“ oder Vergleiche mit – wohl auch im Vorjahr bereits gefälschten Statistiken?

    Es mag schon sein, daß die Lage ernst ist, aber die dazu beigefügte Dramaturgie Unterbergers erklärt nichts noch scheint sie Tatsächliches zu berichten.

  8. Torres (kein Partner)
    24. Juli 2013 11:01

    Wenn in einem "Vergangenheitsberuf" (Eisenbahner) weniger, in einem "Zukunftsberuf" (Lehrer) mehr gearbeitet werden soll - was ist denn "absurd" dabei? Im Gegenteil, das ist ja wohl absolut logisch!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      24. Juli 2013 15:02

      Glauben Sie armer Tropf immer noch, Sie kommen hier mit Logik und Vernunft durch? ;)

    • Anton Aushecker (kein Partner)
      24. Juli 2013 19:49

      Für euch Kaschperln übersetze ich die Denkrichtung des Blogautors gerne:
      Die Einkommen/Löhne wurden nicht angepasst.
      Somit entspricht eine Arbeitszeitverkürzung bei der Eisenbahn einer Lohnerhöhung und eine Arbeitszeitverlängerung bei den Lehrern einer Lohnsenkung. Bei den Lehrern mit der Einschränkung, dass die zusätzlichen Stunden zwar schon zusätzlich bezahlt werden, aber eben nicht mehr als Überstunden, sondern als Teil der Regelarbeitszeit.
      Das Problem bei den Lehrern ist ein anderes: unsere Ministerin für besondere Crashes hat es verabsäumt für genügend Lehrernachwuchs zu sorgen, sodass bei der anstehenden Pensionierungswelle nicht ausreichend Ersatz vorhanden ist. Also muss man mit dem bestehenden Personal die Produktion ausweiten.

  9. ohne Worte (kein Partner)
    24. Juli 2013 10:43

    Grandios!
    Otmar Pregetter vs. Folker Hellmeyer
    Sprechen wir übers liebe-böse Geld
    http://www.youtube.com/watch?v=aVW2MOKXyBE

    Otmar Pregetter promovierte an der Wirtschaftsuniversität Wien und studierte danach auch in Berkeley, Kalifornien und der Cornell University, N.Y. State in den USA. Er war mehr als 10 Jahre in internationalen Konzernen (Philips Industrie GmbH, SAS International Hotels, Österreichische Verkehrsbüro AG) überwiegend in Führungsverantwortung tätig, bevor er sich als Unternehmensberater im Tourismus, der Freizeitwirtschaft und im Handel selbständig machte. Des Weiteren ist er als Lektor an Universitäten und Fachhochschulen tätig. Als Co-Autor des Bestsellers “Das Ende des Geldes”

    Folker Hellmeyer, seines Zeichens Chefanalyst der Bremer Landesbank, gehört zu jenen Vertretern der Finanzzunft, die kein Blatt vor den Mund nehmen. Er begann seine Karriere bei der Deutschen Bank in Hamburg (1984 – 1987) und London (1988 – 1989). Von 1990 bis 1995 arbeitete er bei Bierbaum & Co. GmbH & Co. OHG, ehe er zur Landesbank Hessen-Thüringen GZ (Helaba) in Frankfurt wechselte. Seit April 2002 ist er bei der Bremer Landesbank tätig.

  10. Robert Bond (kein Partner)
    24. Juli 2013 09:55

    ja, is klar. Die Investoren stört besonders das niedrige Pensionsantrittsalter. Bekanntlich sind Arbeitskräfte jenseits der 50 ja besonders gesucht...LOL

  11. Der Turm (kein Partner)
    24. Juli 2013 09:05

    Nun, bei der bis an die Grenzen Europas reichenden Reputation unseres geschätzen Kanzlerdarstellers ist doch alles klar: Merkel über Fayman: "Er kommt mit keiner Meinung rein und geht mit meiner Meinung wieder raus."
    http://derstandard.at/1373513385383/Draussenpolitik---ein-Triumph-des-Unwillens

    Auch Juncker bringt Faymann gerne seine Ehrerbietung dar: https://www.youtube.com/watch?v=hfGZdwhbk30

  12. fokus
    23. Juli 2013 20:45

    OT, aber bezeichnend für den Nachfolger der Arbeiter Zeitung, oder

    der "Falter" wird's scho richten, des g'hört zu seinen Pflichten:

    http://kaernten.orf.at/news/stories/2594376/

  13. terbuan
    23. Juli 2013 16:58

    O.T.
    "Das Wählerreservoir der Wiener SPÖ"
    Na so etwas, wer hätte das gedacht, 60-80% der türkischen Zuwanderer würden SPÖ wählen!
    Nicht so gut sieht es für die Partei der Vizebürgermeisterin aus, diese hat eher das Image einer "Akademikerpartei", Bravo liebe Zuwanderer, auch das ist uns sattsam bekannt!

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1433229/Wen-die-Wiener-Migranten-waehlen?from=gl.home_politik

  14. fokus
    23. Juli 2013 12:16

    Unsere Regierung besteht leider aus Politikern, die weder über entsprechende Bildung noch über dringend notwendige Wirtschaftskenntnisse verfügen.
    Politische Emporkömmlinge achten nur darauf, ihre Wählerklientel zu befriedigen um an der Macht zu bleiben, jedoch nicht auf das Wohl des gesamten Landes, zumal ihnen auch der Überblick dafür fehlt.

    Genauso sieht es in unserem Land aus, seit der Sozialismus sich seiner bemächtigt hat - die ungeschminkten Daten und Statistiken sprechen für sich.

    "und in dem – am grässlichsten – eine neuerliche große Koalition fast unabwendbar scheint "
    Zu recht wird dieser Punkt als der bedenklichste erwähnt.
    Denn weitere 5 Jahre mit einer derart unfähigen Koalition und dem Kanzlerdarsteller "Feigmann" an der Spitze würde unseren Staat in eine dunkle Zukunft führen.

    Der 29. September wird in jeder Hinsicht (Wirtschaft, Bildung, Justizsystem, freie Meinungsäußerung, unabhängige Medien etc.) ein Schicksalstag für Österreich!

    • ohne Worte (kein Partner)
      24. Juli 2013 09:43

      Fokus
      "Unsere Regierung besteht leider aus Politikern, die weder über entsprechende Bildung noch über dringend notwendige Wirtschaftskenntnisse verfügen."

      Oh sg. Fokus, das Problem der heutigen Zeit ist, dass wir zu viele "gebildete" (geprägte - Prägung - wie eine Münze aber nur eine Seite) Leute in Positionen sitzen haben. Was uns allen fehlt ist Weisheit. Und Weisheit bedeutet nicht unbedingt gebildet=verblödet. Weisheit bedeutet Erfahrung und dass man auch sein Herz mit einschließt.
      Unser heutiges Bildungssystem lehrt doch nur mehr Wissen, das gegen uns und die Natur eingesetzt wird.

      Es sitzen leider auch zu viele Kuckuckseier in Führungspositionen, die gegen die Interessen der Urbevölkerung agieren. Kann man ihnen nicht vorwerfen, aber wissen sollte man es. Verrat und Korruption war schon immer der Untergang vieler Völker.

  15. socrates
    23. Juli 2013 08:14

    O.T. Es ist mir ein Anliegen das PUTIN - Bashing zu bekämpfen:
    Wenn ein falscher Link ins Gefängnis führt
    Die internationale Aufmerksamkeit der Whistleblower und Medienaktivisten ist sehr ungleich verteilt
    Julian Assange, Edward Snowden und Bradley Mannings sind internationale Stars. Von manchen gehasst, von vielen verehrt, lassen die 3 Männer wenige gleichgültig. Doch wer kennt schon Barrett Brown? Der 31jährige Medienaktivist und Journalist aus den USA war im September letzten Jahres mit der Begründung verhaftet worden, er habe per Video einen FBI-Beamten bedroht, der gegen ihn ermittelte.

    Brown war zeitweise als Sprecher des Anonymous-Kollektivs aufgetreten, das eigentlich sehr darauf achtet, die Maske nicht fallen zu lassen. Zwischenzeitlich hatte sich Brown auch mit dem Kollektiv überworfen und eine eigene Initiative gegründet. Gegen ihn wurde auch im Zusammenhang mit den britischen LulzSec-Hackern ermittelt, die im Mai 2013 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt wurden, weil sie Daten von internationalen Konzerne gehackt und öffentlich gemacht hatten. Eine explizit politische Agenda hatten sie wohl nicht. Sie beschrieben sich selber auf Twitter als Weltmeister in Spitzenunterhaltung. Während die Gruppe anfangs internationale Medienaufmerksamkeit hatte, mehrte sich schnell die Kritik an ihren oft völlig beliebigen Aktionen. Ihr Verfahren und ihre Verurteilung zu Gefängnisstrafen sorgten zumindest in den hiesigen Medien für nur noch wenig Medienecho.

    Verfolgter Journalist
    Auch Barett Brown, der als politische Ziel den Kampf gegen aggressive Überwachungsindustrie nannte, ist hierzulande kaum ein Thema. Brown schrieb unter anderem für die Huffington Post und das Magazin Vanity Fair. Er ist noch immer inhaftiert.

    In den USA fordert ein Solidaritätskomitee seine Freilassung. Der linksliberale britische Guardian bezeichnete Brown in einen Artikel, als verfolgten Medienaktivisten und Journalisten. Schließlich wird ihm neben der Bedrohung eines Ermittlungsbeamten vorgeworfen, einen Weblink zu den Daten des Anonymous “Stratfor”-Hacks gesetzt zu haben. Zudem wird ihm Unterschlagung von Beweismitteln vorgeworfen, weil er Laptops nicht in seiner Wohnung aufbewahrt hat.

    Brown ist nur ein Beispiel für weitgehend vergessene Whistleblower, die in den letzten Jahren Informationen über Menschenrechtsverletzungen öffentlich gemacht haben und deshalb selber mit Klagen überzogen wurden. Dazu gehört die Justizangestellte Jesselyn Radack, die illegale Maßnahmen gegen im Zusammenhang mit islamistischen Anschlägen Gefangene bekannt gemacht hat und dafür entlassen, öffentlich diskreditiert und mit kostspieligen Gerichtsverfahren überzogen worden ist. Sie spricht wie viele Whistleblower davon, dass ihr Leben zerstört wurde. Es ist schon erstaunlich, dass der Hype um Assange und Snowden nicht auch deren Namen wieder in eine größere Öffentlichkeit rückt. Nur so könnte der Eindruck widerlegt werden, dass die Bewegung von wenigen medienbewussten Egomanen geleitet wird.
    Peter Nowak http://www.heise.de/tp/blogs/8/154679

    • Claudius
      23. Juli 2013 08:56

      socrates: *******

      1) Ich habe bei den Tipps & Hinweisen, vor wenigen Tagen bei:

      http://www.andreas-unterberger.at/Tipps-und-Hinweise/Homepage-Links/484

      einen Link gepostet: eine Petition, wo man Ed Snowden und Julian Assange dem norwegischen Friedensnobelpreiskomittee als Kandidaten für den Friedensnobelpreis 2014 vorschlagen kann. Eventuell wollen Sie daran teilnehmen(?)

      2) Ich finde es super, dass Sie auch unbekannteren Whistleblowern, also Menschen die himmelsschreiendes Unrecht, oft von mächtigen Institutionen begangen, aufdecken und anprangern. Bravo!

      Ich ziehe meinen Hut vor solchen Menschen die große Zivilcourage beweisen, und bereit sind einen Preis dafür zu bezahlen! Ehre diesen Menschen!

    • socrates
      23. Juli 2013 13:06

      Claudius
      Menschenrechte sollen für Alle gelten, daher unterstütze ich dieses Anliegen.

  16. zweiblum
    23. Juli 2013 08:09

    Die rote Regierung von Nichtmaturanten kann es nicht besser und hasst Schulen.

  17. socrates
    23. Juli 2013 08:07

    Tipp: Im Wein- und Waldviertel fallen die Preise mit der Entfernung von Wien.

  18. dssm
    23. Juli 2013 07:47

    Der typische Wähler lebt vom Staat, was sollen also diese Menschen mit diesen Wirtschaftsinformationen anfangen. Ganz im Gegenteil, glaubt jemand der sozialistischen Propaganda, dann werden die kapitalistischen Blutsauger endlich schwächer!

    Betroffen sind ja nur die Unternehmer und Arbeitnehmer der KMU's. Beides Gruppen denen die herrschende Klasse vielfach zu verstehen gibt, daß es sich um Bürger zweiter Klasse handelt. Diese Gruppen sind politisch schlicht nicht präsent, es wurde ihnen verunmöglicht politische Ämter einzunehmen.
    Nur diese Gruppen haften für die geleistete Arbeit, geht einmal etwas schief, so ist sofort der Staatsanwalt zugegen, bei den Beamten, Vertragsbediensteten, Bankern und sonstigen Staatsnahen sowie den Sozialhilfeempfängern gibt es keine Haftung, egal was sie anstellen.

    Demokratie heißt aber 'die Mehrheit regiert'; und zugegeben, die Mehrheit ist sehr erfolgreich den Klassenfeind auszurotten.
    Wer für Demokratie ist, muss auch gegen die Fleißigen, Anständigen und Erfolgreichen sein, denn diese zeigen den Faulen, Missratenen und unbegründet von fremder Arbeit Lebenden, auf unerquickliche Weise, wie moralisch verkommen sie sind.

    • Nestor 1937
      23. Juli 2013 10:13

      dssm - Ihr erster Satz ist goldrichtig !!!

      "Der typische Wähler lebt vom Staat!"

    • machmuss verschiebnix
      23. Juli 2013 19:48

      @Nestor 1937,

      ich finde den ganzen Beitrag goldrichtig - aber zugegeben - der erste Satz
      trifft den Kernpunkt aller strukturellen Probleme in Österreich.

      .

  19. terbuan
    23. Juli 2013 07:34

    Österreich und insbesondere Wien haben ihren großen Wettbewerbsvorteil nach dem Fall des Kommunismus im Laufe der letzten Jahre leichtfertig sukzessive verspielt!

    In den 90er Jahren zogen viele Untnehmen nach Wien um hier ihre Zentralen für den CEE Raum zu installieren. In Städten wie Prag, Budapest oder Warschau gab es nichts passendes, fast keine modernen Bürobauten, keine entsprechenden Unterkünfte für die Manager, eine miserable Infrastruktur, unsichere Rechtslagen, Behörden mit einer Arbeitsweise, wie sie es unter dem Kommunismus gewohnt waren.

    Wien hatte alles zu bieten was internationale Konzerne suchen und benötigen. Das Bild hat sich gewandelt, die Länder im Osten haben nachgezogen und Wien vielfach auch überholt.
    Warum soll eine Firma in Wien bleiben, wenn sich hier die Rahmenbedingungen immer mehr verschlechtern, die Steuern, die Arbeitskräfte, die Infrastruktur immer kostspieliger werden, wer ist schon der Feind seines eigenen Geldea?

    Unsere Politiker wollen und können das nicht kapieren, es passt in ihr Konzept der Gleichmacherei und Abzockerei nicht hinein. Ja es stimmt, WIEN IST ANDERS!

  20. Peter Brauneis
    23. Juli 2013 07:31

    Ja, leider, jedes Wort stimmt. Also das genaue Gegenteil von linksdümmlichen Schriften wie Nicht Ein Wort Stimmt. Was jedoch bürgerliche Menschen so bekümmert: Die ÖVP (ehemals unsere) ist an den geschilderten Schandtaten seit Jahrzehnten durch Handeln oder Unterlassen mindest mitschuldig. Frau Fekter halte ich als einziges Regierungsmitglied für informiert, ob Umsatz und Gewinn idente Größen sind und wo in der Buchhaltung Soll-Gehabt-Haben zu finden ist. Doch damit hat sich's schon. Der heutige Bundeskanzler-Darsteller vermochte als Wiener Wohnbaustadtrat mutmaßlich ja nicht einmal, Bestimmungen des Hausmeister-Kollektivvertrag zu erfassen, was heutigen Staatssekretären zu bedeutsamen Jobs verhalf. Angesichts des aktuellen Übermaßes an Primitivität in Politik und Journaille sehnt man sich sogar nach dem Wissen Kreiskys ("Lernen's Geschichte, Herr Reporter").





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