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Werner und Michael machen sich rar - händchenhaltend

Eigentlich kann man die beiden Koalitionszwillinge fast verstehen: Sie gehen der unendlichen Flut von Fernsehdiskussionen vor der Wahl weitgehend aus dem Weg. Wer nichts zu sagen hat, sollte auch nicht allzuviel zu sagen versuchen. Schon gar nicht, wenn er fast ständig auftreten muss. Diese aber auch für gewichtige Politiker unerträgliche Flut an Diskussionen ist durch zwei Faktoren ausgelöst worden (abgesehen von der Phantasiearmut der Fernsehmacher): Erstens durch die – völlig gleichberechtigte! – Teilnahme einer durch bloßen Fraktionswechsel einiger Hinterbänkler entstandenen Partei; und zweitens durch die wachsenden Ansprüche der Privatfernsehsender. Bundes- und Vizekanzler wollen sich daher mit nachvollziehbaren Gründen rar machen. Freilich kann man sie dabei nur „fast“ verstehen. Denn ihr Verhalten hat auch sehr bedenkliche Seiten.

Die Absagen der Herren Faymann und Spindelegger sind nämlich ganz eindeutig in Absprache erfolgt. Damit ist aber endgültig klar: Die beiden sind händchenhaltend dabei, auch schon die nächste Koalition vorzubereiten. Das kann man bei Faymann durchaus verstehen. Denn Rotgrün ist meilenweit von einer Regierungsmehrheit entfernt. Und sonst hat Faymann keine echten Alternativen zu Rotschwarz, also zu dem, was einst eine große Koalition war.

Bei Spindelegger kann man das viel weniger verstehen. Viele der schwarzen (Ex-)Wähler hätten es nämlich eindeutig vorgezogen, wenn die ÖVP zumindest ernsthaft auch die Alternative einer Rechtskoalition versuchen würde.

Gewiss: Eine Dreierkoalition ist keine einfache Sache, die in diesem Fall wahrscheinlich notwendig geworden wäre. Aber eine Koalition mit der SPÖ war und ist noch viel weniger einfach und für die Mehrheit der bürgerlichen Wähler die wahrscheinlich allerübelste Variante. Denn mit dieser Partei sind weder wirtschaftsliberale noch wertkonservative Positionen umsetzbar. In dieser Konstellation kann die SPÖ den ORF in demokratieschädlicher Weise wie Privateigentum behandeln.

Mit Blau und (wahrscheinlich) Stronach hat man wenigstens konservative Werte gemeinsam. Mit Stronach und (wahrscheinlich) Grün kann man wenigstens teilweise wirtschaftsliberale Positionen realisieren.

Mit Rot findet hingegen nur noch ein Kartell der Postenverteidiger statt. Dennoch hat die ÖVP nicht nur die Fernsehabsagen mit der SPÖ koordiniert, sondern realisiert auch gemeinsam eine Flut von Gesetzen, die allesamt schlecht sind. Die nur deshalb in den letzten Wochen vor der Wahl durchs Parlament gepeitscht werden, damit die Koalition etwas als erledigt bezeichnen kann. Die aber allesamt gegen den Willen der Mehrheit der bürgerlichen Wähler stehen. Ob das nun die Gesetzesbeschwerde ist (die statt zu der notwendigen Beschleunigung zu einer deutlichen Verlängerung von Zivilprozessen führen wird). Ob das die gemeinsame Lehrerausbildung ist (durch die die weisungsgebundenen Pädagogischen Hochschulen mit Universitäten gleichgestellt werden; und durch die die Volksschullehrerausbildung so stark verlängert wird, dass mit Garantie in Kürze viele Klassen ganz leer bleiben werden). Oder ob das die homosexuelle Stiefkindadoption ist (wo man sich keine Sekunde um die Interessen der Kinder geschert hat).

Besonders absurd ist das nun ebenfalls schnell durchgezogene Gesetz über Uni-Fusionen. Da muss selbst der Faymann nicht gerade fernstehende Verfassungsdienst zugeben, dass das ein völlig irrelevantes Gesetz ist. Es sagt nämlich nur: Wenn wir einmal eine Uni-Fusion machen wollen, dann machen wir ein Gesetz. Lächerlicher geht’s nimmer.

Einziger Zweck all dieser schlechten Gesetze und faulen Kompromisse: Die beiden können sich hinstellen und sagen, dass sie soundsoviel „Reformen“ beschlossen haben. Dabei haben sie von den wirklich notwendigen Reformen keine einzige beschlossen. Dabei wäre zumindest für die ÖVP jedes Mal ein „Nein, dann machen wir halt dieses Gesetz nicht“ die bessere Antwort gewesen.

Diese Huschpfusch-Gesetze in letzter Minute stehen noch dazu in einer Reihe mit früheren Gesetzen, mit denen ebenfalls die ÖVP ihre Wähler schwer enttäuscht hat. Dies gelang ihr etwa: bei der Verwandlung der (noch mit echter Leistungsdifferenzierung arbeitenden) Hauptschulen in Gesamtschulen (wo es keinerlei Leistungszüge gibt); bei der Verschärfung der Verhetzung (wo es keinerlei Entschuldigung ist, dass die Linke eine noch stärkere Beschneidung der Meinungsfreiheit gewollt hat); oder bei den diversen Steuererhöhungen (wo jetzt überdies die Finanztransaktionssteuer in eine Mega-Blamage führt).

Widerlich an den Absagen ist auch der Umstand, dass dabei offensichtlich eine Bevorzugung des ORF stattfindet. Diese ist durch nichts mehr gerechtfertigt. Hat doch die Champions League gezeigt, dass die Zuschauer längst voll bereit sind, bei entsprechenden Angeboten auf Privatsender zu wechseln.

Aber auch die Medien verhalten sich enttäuschend. So muss man dem ORF vorhalten, was denn die fast unendliche Serie von Zweierdebatten zwischen sechs Parteien (alleine das sind 15 Stück Diskussionen!) plus zusätzlicher Elefantenrunde(n) eigentlich soll. Die Gleichbehandlung von Miniparteien, die keine Chance auf Wiedereinzug ins Parlament haben (BZÖ), und von Parteien, die noch nie zu einer Nationalratswahl angetreten sind (Stronach), mit solchen Parteien, die sowohl beim letzten Wahlergebnis wie auch bei den Umfragen ein Vielfaches größer sind, ist weder demokratisch noch sinnvoll.

Eine kritische Befragung der Spitzenkandidaten durch Journalisten (mit strenger Redezeitbegrenzung für die unendlich schwätzenden Politiker!) wie in anderen Ländern wäre zweifellos spannender als exzessive Wettbewerbe an verlogener Eitelkeit. Befragungen sind zumindest dann vorzuziehen, wenn die Politiker einmal wirklich kritisch befragt würden und nicht nur durch inseratenfinanzierte Hofschreiber.

PS.: Unabhängig von all dem hat Faymann zumindest in einem Punkt meine volle Sympathie: bei seiner Absage, auch noch an einer Kochshow teilzunehmen. Politiker brauchen nicht kochen können. Viel wichtiger wäre es, wenn sie von Finanzen, Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft, Rechtsstaat, Außenpolitik und noch ein paar anderen Dingen eine Ahnung hätten. Das hätte ich viel lieber als die Kochkünste kritisch überprüft gesehen. Freilich: Ob Faymann zumindest auf einem dieser Gebiete eine Ahnung hat? Oder liegen seine einzigen Begabungen in der Bestechung von Boulevard-Medien?

PPS.: Einfach lächerlich ist es jedenfalls, das Hochwasser als Begründung für Absagen heranzuziehen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2013 22:18

    Sg Herr Dr. Unterberger!
    Wenn Sie von "Einer kritischen Befragung der Spitzenkandidaten durch Journalisten" träumen, dann blenden sie das Faktum des Meinungsterrorismus in Österreich völlig aus. Ein gekaufte Clique von Redakteuren und erpreßten Medien belügt Österreich systematisch. Von solchen Typen erwarte ich mir keine einzige objektive Information. Daher kann man sich - meiner Überzeugung nach - alle gesteuerten Diskussionen durch die sogenannten Öffentlich-Rechtlichen sparen.
    Meinungsforschungsinstitute gaukeln wissenschaftliche Seriösität vor und sind in Wirklichkeit nur primitive Wasserträger für weltfremde Gutmenschen. Wunschdenken von selbsternannten Staats-/Europa-/Weltrettern hat den realen Wert von Traumdeutern oder Wetterpropheten. Ironymus Bosch bzw. Pieter Bruegel d.Ä. (siehe Albertina) trafen mit ihren phantasievollen Zeichnungen die gesellschaftliche Realität ihrer Zeit um 1500 n.Chr. um vieles treffender, als die Lohndeuter unseres Zwangsgebührenbeglückers.
    Da alle(!) unsere Printmedien durch Regierungsinserate (demnach ungefragt vom Steuerzahler finanziert) korrumpiert sind, muß für den mündigen Wähler eine "politische Firewall" eingezogen werden. Wie bei der Werbung für Medikamente muß vor jeder Aussage eines Politikers eingeblendet werden: "Diese Aussage dient einzig dazu, sie zu verblöden!"

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    9x Ausgezeichneter Kommentar
  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2013 16:01

    Mir persönlich ist es einerlei ob die Volkszertreter eine Fersehdiskussion abhalten od. nicht, denn fast alles was von dort rüberkommt sind Lügen und Propaganda der Parteienvertreter, um ja die Menschen einzulullen, damit sie diese weitere 5 Jahre belügen und gängeln können.
    Mit ziemlicher Sicherheit wird sich auch nach der NR Wahl in Ö nichts zum Besseren wenden, eher wird es schlechter, mit SPÖVP+GrünInnen. Das ist doch schon beschlossene Sache, so die Bürger nicht wider Erwarten "falsch" wählen. Aber dafür besticht man ohnehin die Medien* (mit unserem Geld), damit möglichst nichts Ungewolltes passiert.

    * Über den potentiellen Spion Gusenbauer - es gilt die Unschuldsvermutung - wird spärlichst berichtet und die entsprechenden Zeilen weit hinten in den Medien versteckt, eine dumme Bemerkung der FP Traismauer auf Facebook findet sich tagelang zuvorderst.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2013 18:27

    Wie kommt es, daß weder über das eine Thema (Vermehrte Tuberkulose-Infektionen durch Einwanderung) noch über das andere Thema (Gefährliche Salafisten ordnen ihre Strukturen neu) im ORF OBJEKTIV und ausreichend informiert, bzw. richtig diskutiert wird? Beide Themen sind für uns Bürger ziemlich wichtig. Weder Spindelegger noch Faymann haben bis dato auch nur ein Wörtchen darüber verloren und haben, wie's aussieht auch nicht die Absicht, dazu Stellung zu nehmen.

    http://www.unzensuriert.at/content/0013007-Vermehrte-Tuberkulose-Infektionen-durch-Einwanderung

    http://www.unzensuriert.at/content/0012989-Gef-hrliche-Salafisten-ordnen-ihre-Strukturen-neu

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2013 08:55

    "Die Gleichbehandlung von Miniparteien, die keine Chance auf Wiedereinzug ins Parlament haben (BZÖ), und von Parteien, die noch nie zu einer Nationalratswahl angetreten sind (Stronach), mit solchen Parteien, die sowohl beim letzten Wahlergebnis wie auch bei den Umfragen ein Vielfaches größer sind, ist weder demokratisch noch sinnvoll."

    Wann wenn nicht in einem Wahlkampf ist es demokratisch, die "Großen" und die " Kleinen" gleich zu behandeln?
    Die Schnitzer, die sich unsere Volksparteien leisten, sind sagenhaft. Das ist ein Fakt.
    Man nehme nur, den Verkauf der HAA, wo man sich die Zügel aus der Hand nehmen lässt, anstatt schnell zu handeln oder
    den vom Zaun gebrochenen Handelskrieg mit China, wo die "wunderbare" EU schon mehr als 30 Jahre dahindöst.
    Die EU braucht Einnahmen, die man sich jetzt in einer prekären Situation beim Bürger holt, weil ZOLLEINNAHMEN gehören der EU. Das nächste Ziel ist Bangladesh, weil dort ja eine Fabrik brannte. Ja, es gab viele Todesopfer, das ist tragisch, aber unser Herr Hahn denkt dann doch lieber an sich und seinen Thron.
    Durchsichtige Manöver zum Schaden unserer Wirtschaft und der Bevölkerung. Der ESM wird es schon richten, so denken sich das eben schlichte Gemüter.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHummel
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2013 11:18

    Unser lieber Hr. BK Faymann spricht doch nicht mit Journalisten, die nicht die gewünschten, von der Parteizentrale erstellten, Fragen stellen! Oder wurde jemals eine kritische Frage eines ORF Journalisten an Faymann gestellt ? Die Fragestellung ist immer eine, bei der Faymann seine auswendig gelernten Floskeln herunterbeten kann. Sobald eine Frage davon abweicht, ist das Stottern vorprogrammiert. Und wehe ein Staatsjournalist bringt unsern lieben Hr. BK zum stottern.
    Traurig ist wieder einmal nur, dass Spindelegger da indirekt Faymann hilft. Den Spindelegger kann auch auf nicht einstudierte Fragen antworten. Wenn Spindelegger teilgenommen hätte, hätte er Faymann in Schwierigkeiten gebracht. Und das will die ÖVP dem zukünftigen Partner anscheinend ersparen. Aber sich von Darabosch und dem ORF abschlachten zu lassen ist anscheinend für die ÖVP noch immer kein Grund, sich von den Roten zu distanzieren.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2013 23:09

    So tanzt man uns auf der Nase herum und so wird unser lächerliches System ausgenützt:

    Raffinierter Schlepperring ausgehoben

    Die Polizei hat eine Bande aufgedeckt, die Menschen aus dem Iran illegal nach Tirol geschleppt hat. Um ihnen zu Asyl zu verhelfen, wurden den Muslimen katholische Glaubenskurse angeboten. Damit waren die Geschleppten de facto nicht mehr abzuschieben.

    http://tirol.orf.at/news/stories/258737

    Wenn diese simple Methode österreichweit angewendet wird, können wir uns dem Moslem-Tsunami überhaupt nicht mehr erwehren!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDolly Schuster
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2013 13:50

    "Einfach lächerlich ist es jedenfalls, das Hochwasser als Begründung für Absagen heranzuziehen."

    Das Hochwasser wird noch für viele Dinge als Ausrede herhalten müssen.
    Vor allem für eine massiv ansteigende Stuerbelastung nach den Wahlen.


alle Kommentare

  1. Lyza (kein Partner)
    14. März 2015 14:22

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  3. Desiree (kein Partner)
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    21. Januar 2015 00:09

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  8. Sparschwein (kein Partner)
    06. Juni 2013 23:40

    Ansichten eines wertkonservativen Engländers:

    Olli Rehn should resign for crimes against Greece and against economics

    http://blogs.telegraph.co.uk/finance/ambroseevans-pritchard/100024771/ollie-rehn-should-resign-for-crimes-against-greece-and-against-economics/

    "Like the Spartans, Thebans, and Thespians at the Pass of Thermopylae, the Greeks were sacrificed to buy time for the alliance.

    Instead of applause, they were then vilified for their heroic efforts by ill-informed and self-interested Dutch, Finnish, Austrian, and German politicians. A squalid episode."

  9. Anna Marie (kein Partner)
    06. Juni 2013 20:44

    Wenn du merkst, dass ein Handel nicht durch Zustimmung sondern durch Zwang zustande kommt -
    wenn du erkennen musst, dass du, um zu produzieren, eine Erlaubnis von Menschen bekommen musst, die nichts produzieren -
    wenn Du siehst, dass Geld zu denen fließt, die nicht mit Waren handeln, sondern diese nur für sich ausnutzen -
    wenn du feststellst, dass manche Menschen durch Gaunereien und bezogene Vergünstigungen viel reicher werden als durch ehrliche Arbeit und deine Gesetze dich nicht vor ihren Machenschaften schützen, die Gesetze sie aber vor dir schützen - wenn du siehst, dass Korruption belohnt wird und Ehrlichkeit nur zu Selbstaufopferung führt,
    dann merkst du vielleicht, dass deine Gesellschaft zum Scheitern verurteilt ist."

    Ayn Rand, 1950

  10. Anna Marie (kein Partner)
    06. Juni 2013 18:44

    Britische Unabhängigkeitspartei UKIP spricht über Bilderberg

    https://www.youtube.com/watch?v=2XOGMVbcNAM

    Die UK Independence Party über Bilderberg

    Man hat Nationalismus und Populismus zu bösen Wörtern erklärt - die EU hat nichtsdestotrotz eine Verfassung, eine Hymmne, Flagge und Feiertage, Zentralbank, Einheitswährung und ist nicht mal gewählt.

    Griechenland, die Wiege der Demokratie, wurde als erstes geopfert. Die Italiener hätten lieber einen Komiker als einen Tyrannen. Man bringt die Menschen in eine Erpressungssituation. "Stimmrecht her, oder eure Renten sind futsch!"

    Bilderbergs EU-Projekt wäre in größten Schwierigkeiten, sollte Großbritannien aus der Union ausscheiden - deshalb die sich verschärfende Dämonisierung von UKIP. Die Partei legt 2% pro Woche zu. Die Rassisten sitzen in Westminster.

    Die Nazi-Wurzeln der EU sind immer noch zu wenig bekannt - wir brauchen echte Journalisten. Die meisten Presseleute versuchen die Karriereleiter hinaufzuklettern indem sie sich frühzeitig den "richtigen"Leuten andienen. Journalismus ist wie der Politsumpf geworden.

    Die Bilderberger drucken sowieso schon das Geld - also haben sie größere Ziele als mehr Reichtum: Totale Kontrolle über unser Leben.

    Ist Bilderberg eine Parallelstruktur zu den Parlamenten? Schlimmer, denn Parlamente entscheiden nicht mehr. Banken können gescheiterte Politiker mit Technokraten ersetzen, siehe Monti.

    Die skandalgeplagten Politiker bekommen durch Bilderberg ihren Turbo: Der Zombie Peter Mandelsson kommt immer wieder.

  11. Otti (kein Partner)
    06. Juni 2013 16:12

    Deftige Worte, aber leider wahr!
    Vielleicht kommt es mir nur so vor, aber ich habe das Gefühl, als würde alles auf einen großen Kulminationspunkt hinauslaufen.

    Es fällt mir darum schwer, Prioritäten zu setzen, weil alles an so vielen Stellen zugleich völlig aus den Fugen gerät, daß man gar nicht weiß, wo man zuerst löschen soll!

    1) Seehofer will Bauern für Hochwasserschutz enteignen

    Klar. Wie gesagt, die bravsten Soldaten der NWO findet man in den neoliberalen Parteien und so charakterlose Schweine wie Seehofer sind natürlich ganz vorne mit dabei.

    Eigentum bedeutet Souveränität, die EU jedoch hasst souveräne Staaten.

    Darum geht es in allen Ländern Europas darum, die Schulden hochzutreiben und dann mit dem Verweis, daß “das Volk zu lange über seine Verhältnisse gelebt hat”, das Eigentum des Volkes zu enteignen.

    Die wichtigsten Punkte, die logischerweise zuerst angegriffen werden, sind: Grund und Boden, Infrastruktur, Gesundheitswesen, Bildungswesen, Energieversorgung, Wasserversorgung, Lebensmittelversorgung

    Ein Land, welches auch nur einen dieser Sektoren freiwillig privatisiert, verübt einen Mord an seinem Volk.

    Ich wette, Seehofer wird heute von seinen NWO-Kollegen gelobt werden:

    “Grandios! Hochwasser als Vorwand für Landenteignungen, darauf muss man erstmal kommen! Was für ein Fuchs!”

    Seehofer wird von vielen unterschätzt.

    Sein größtes Husarenstück war aber zweifellos der Satz:

    “Die, die man wählen kann, haben nichts zu entscheiden, und die, die entscheiden, werden nicht gewählt.”

    Größter Schwachsinn überhaupt, nur konservative Hirntote glauben diesen Scheiß!

    Im Bundestag wird abgestimmt und es kommt ausschließlich darauf an, wie viele Abgeordnete zustimmen oder ablehnen.

    Aber dadurch, daß Seehofer diese Entschuldigung in die Welt gesetzt hat, sind die Politiker sicher, weil sie einfach von den Meisten nicht verantwortlich gemacht werden!

    Politiker, die Waffendeals mit Saudi-Arabien zustimmen, Angriffskriege vorbereiten, die Wasserversorgung privatisieren, dem ESM zustimmen, etc. können in aller Seelenruhe durch das Volk spazierengehen, weil das Volk denkt, die Politiker wären gar nicht schuld, sondern irgendwelche bösen Geister!

    Oder die Opposition!

    Naja, wie gesagt: Jedes Volk bekommt letztlich das, was es verdient.

    2) Strafbarkeit von Abgeordnetenbestechung vor dem Aus

    Man fragt sich echt, wie bescheuert dieses Volk ist.

    Spätestens bei solchen Abstimmungen ist doch der Systemfehler offenbar!

    Abgeordnete SELBER darüber entscheiden zu lassen, ob sie für Bestechlichkeit bestraft werden sollen, ist so, als würde man Füchse darüber abstimmen lassen, ob das Reißen von Hühnern strafbar werden soll!

    Vermutlich werden sich die Füchse darüber einig, daß das Reißen von Hühnern leider nicht strafbar sein wird.

    Verarschen kann ich mich auch alleine, aber in Deutschland braucht es scheinbar Politiker dafür, um das Volk richtig professionell zu verhöhnen!

    3) NSU-Prozess

    Ich will mich nicht festlegen.

    Aber ich glaube, wenn in der Türkei ein solcher Schandprozess laufen würde, gäbe es Bürgerkrieg.

    Hier hingegen laufen zwei Schandprozesse gleichzeitig ab, nämlich der um Jonny K., bei der seine arme Schwester noch verhöhnt wird und der um den NSU, bei dem der gesunde Menschenverstand verhöhnt wird.

    Oh sorry, ich habe Schandprozess Nummer 3 vergessen: Der gegen den 90 jährigen Koch von Auschwitz!

    Nennt es nicht Karma, sondern nennt es “Ursache und Wirkung”.

    Alles, was jetzt passiert, wird irgendwann später seine Wirkung entfalten.

    Und dann möchte ich ehrlich gesagt nicht in diesem Land sein, bei dem Scheiß, den ihr euch gerade erlaubt!

    90 jährige vors Gericht zu zerren, Mörder frei rumlaufen zu lassen, die Hinterbliebenen per Justiz anzuspucken und Geheimdienste, die ein Phantom erzeugen, um ein ganzes Volk mit schlechtem Gewissen zu beladen.

    Ihr erntet, was ihr sät!

    Wenn diese Saat hier aufgeht, dann wird es kein Halten mehr geben.

    Dieses Unrecht wird gesühnt werden.

    4) Die Misere

    Menschen sind dumm. Sie glauben, sie können sich ihrer Verantwortung entziehen, wenn jemand anders sagt: “Ich trage die Verantwortung”

    Was für ein Wahnsinn.

    Als ob ein paar Worte irgendeines Fremden mein Gewissen reinwaschen könnten!

    “Gehen sie in dieses Dorf, vergewaltigen sie die Frauen und schlachten sie die Kinder ab, ich übernehme die Verantwortung!”

    Wirklich?

    Wer hat die Alpträume, wer schießt sich später die Kugel in den Kopf?

    Der, der “die Verantwortung trägt” oder der, der die Taten begeht?

    Ihr Deutschen denkt immer, euch würde nichts passieren, wenn ihr brav Befehle befolgt und der Vorgesetzte “die Verantwortung übernimmt”.

    Riesenirrtum.

    Schon der Volksmund weiß: “Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen!”

    Natürlich ist die Misere letztlich der Verantwortliche.

    Aber habt ihr im Ernst geglaubt, daß er die Verantwortung auch trägt?

    Wie bescheuert kann man sein…

    Als ob Massenmörder wie Misere Probleme damit hätten, euch anzulügen!

    Gewissen > Gehorsam

    Das ist der Schlüssel. Aber man muss auch bereit sein, diesen Schlüssel zu benutzen.

    Macht ruhig weiter so.

    Befolgt stur Befehle, kümmert euch nicht um die Auswirkungen eurer Taten, beruhigt euch damit, daß “wenn ich es nicht getan hätte, hätte es jemand anders getan”.

    Schmeißt weiter die Alten auf die Straße, führt ruhig weiter Krieg in Afghanistan, gebt ruhig weiter eure Stimme der CDU.

    Macht einfach das, was alle machen.

    Aber jammert nicht, wenn euch eure Taten einholen.

    Ihr seid nicht “Unschuldige”, ihr seid schuldig wie die Sünde.

    Das Land, Deutschland, ist nicht von Gott zu dem gemacht worden, was ihr seht; es ist von EUCH zu dem gemacht worden, was ihr seht.

    All diese Scheiße hier, die jeden mit Moral und Anstand aus dem Land treibt, ist das Ergebnis eurer Taten, eurer Unterlassungen.

    Eures braven Gehorsams.

    Wie gewissenhaft ihr Andersdenkende denunziert, wie speichelleckerisch ihr Befehle befolgt, wie hirnverbrannt ihr die Verantwortlichen immer wiederwählt.

    Alles, was ihr seht, ist die Ernte eurer Handlungen.

    Wenn nur nicht die ganze Zeit dieses heuchlerische Gejammer wäre, ihr wäret an eurem Schicksal unschuldig!

    5) Syrien

    Irgendein Spast namens “Clemens Wergin” bei Welt-online betreibt einen blog und schreibt etwas davon, daß die “Bundesakademie für Sicherheitspolitik” ihn gebeten habe, den Syrien Konflikt darzustellen.

    Die Arbeit kann ich ihm gerne abnehmen, ist schnell gemacht: Die Amis, die Deutschen, die Franzosen, die Briten, die Türken und das gesamte andere hochkriminelle NATO-Geschmeiß wollen einen Krieg gegen Syrien vom Zaun brechen, um danach den Iran angreifen zu können.

    Dazu unterstützen diese Verbrecher islamische Terroristen, die dort seit zwei Jahren die Zivilbevölkerung abschlachten.

    Obama hat den Einsatz von Giftgas als “rote Linie” definiert und seitdem bemühen sich die Türken darum, den Rebellen Giftgas zu besorgen, so daß sie endlich den gewünschten Vorwand haben, um losbomben zu können.

    Soviel zum Status quo.

    Und falls jemand von mir einen “populistischen” Lösungsvorschlag zum heuchlerisch als “Bürgerkrieg” bezeichneten imperialistischen Angriffskrieg haben möchte, brauche ich wieder nur vier Worte, um die Situation dort zu entschärfen und die Grundlage für ein friedliches Syrien zu erschaffen:

    DER.

    WESTEN.

    VERPISST.

    SICH.

    Ich bin mir aber ziemlich sicher, daß dieser durchaus einfache, kostengünstige und bereits Morgen in die Tat umsetzbare Vorschlag nicht diskutiert werden wird.

    http://killerbeesagt.wordpress.com/

    • Gerald M. (kein Partner)
      06. Juni 2013 20:11

      Schon in Punkt 1 widerspricht sich der Autor selber ... Grund und Boden soll doch verstaatlicht, also "vergesellschaftet" werden, aber Privatisierung ist ein Verbrechen ... ab da gilt dann TL;DR ... oder sollen wir dies einfach unter Zwiedenk ablegen?

      Link hätte genügt. Was spricht eigentlich dagegen, dass der Staat Überschwemmungsflächen im Notfall von den Bauern ohne Entschädigungen zu zahlen einfordert? So habe ich nämlich den Ansatz von Seehofer verstanden ...

    • Otti (kein Partner)
      06. Juni 2013 20:54

      Gerald M.
      Ich hoffe für sie, dass sie nicht auch mal genötigt werden etwas aufzugeben, nur weil durch Korruption und mutwillige Zerstörung der Natur, Überschwemmungen die Folge sind. Das ist typisch für Menschen, die überhaupt kein Mitgefühl mehr für andere aufbringen können, nur weil sie selbst nicht in dieser Situation sind. Das ist der Hauptgrund warum wir Sklaven sind, weil alle gegeneinander aufgehetzt werden und dies auch zulassen und es kein Zusammengehörigkeitsgefühl mehr gibt (teile und herrsche). Wer heute noch den Aussagen der Politdarsteller Glauben schenkt, sorry. Die Medien spielen doch diesen Politdarstellern in die Hände und ihre Artikel sind weit von der Wahrheit entfernt.

    • Gerald M. (kein Partner)
      06. Juni 2013 22:11

      Tuns bitte nicht auf die "moralische" Tränendrüse drücken ohne sich zum erwähnten Widerspruch zu äußern.

      Jeder will am Wasser wohnen weils gar so romantisch ist, aber die Allgemeinheit soll die mobilen Schutzwälle zahlen ... spielts aber ned ...

  12. bhb (kein Partner)
    06. Juni 2013 15:53

    "auch die Medien verhalten sich enttäuschend. So muss man dem ORF vorhalten, was denn die fast unendliche Serie von Zweierdebatten zwischen sechs Parteien (alleine das sind 15 Stück Diskussionen!) plus zusätzlicher Elefantenrunde(n) eigentlich soll. Die Gleichbehandlung von Miniparteien, die keine Chance auf Wiedereinzug ins Parlament haben (BZÖ), und von Parteien, die noch nie zu einer Nationalratswahl angetreten sind (Stronach), mit solchen Parteien, die sowohl beim letzten Wahlergebnis wie auch bei den Umfragen ein Vielfaches größer sind, ist weder demokratisch noch sinnvoll."

    Dem widerspreche ich entschieden Herr Doktor Andreas Unterberger! Das Bzö hat sogar unter Haider gezittert(in keinem Landtag zuvor via Wahl eingezogen) um .den Parlamentseinzug . Dann kam man 2008 auf 10,7% schon das nächste Unglück Parteichef verstirbt 13 Tage danach int Auto unfall . Erst 2013 gelang ein Landtagseinzug aus eigener Kraft mit Josef Bucher .Rein was heuer angeht sind die Karten also total offen! Lassen sie sich überraschen der Parlamentseinzug ist realistischer als Kabinett Faymann 2 oder Kanzler Strache bzw. 4% für neos +Piraten in Summe !!

  13. Dolly Schuster (kein Partner)
    06. Juni 2013 13:50

    "Einfach lächerlich ist es jedenfalls, das Hochwasser als Begründung für Absagen heranzuziehen."

    Das Hochwasser wird noch für viele Dinge als Ausrede herhalten müssen.
    Vor allem für eine massiv ansteigende Stuerbelastung nach den Wahlen.

  14. Otti (kein Partner)
    06. Juni 2013 11:39

    Der griechische Philosoph Socrates hat mal gesagt, dass wahre Weisheit darin besteht zu wissen wie wenig wir eigentlich wissen. Und er hatte absolut recht.
    Unfassbar!
    Kampf gegen NWO Ashkenazis durch globalen Ungehorsam (Remastered German)
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=trcouAqJROw

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2013 12:58

      That it that gives!

      Bis zur Verdummung der Gesellschaft geht es ja noch. Dass aber Bush ein Cousin 13. Grades der Queen ist, hat schon mehr als verdummende Qualitäten.

      Was mache ich jetzt wenn mathematisch nachgewiesen werden kann, dass jeder mit jedem über 13 Ecken verwandt ist?

    • Otti (kein Partner)
      06. Juni 2013 15:46

      cmh
      Glauben sie was sie wollen!

  15. Torres (kein Partner)
    06. Juni 2013 11:08

    Man muss sich schon oft über Unterbergers Politik-Wahrnehmung und auch Demokratieverständnis wundern. "Mit ..... Grün kann man wenigstens teilweise wirtschaftsliberale Positionen realisieren" - wirtschaftsliberal mit den (nicht einmal mehr vesteckten) Grün-Kommunisten? Die jedes (durch Fleiß und Sparsamkeit erworbene) Vermögen als ungerecht und als Diebstahl betrachten, den man durch horrende Steuern sofort neutralisieren soll? Die die wildesten Verfechter der Transaktionssteuer sind? "Die Gleichbehandlung von Miniparteien ... und von Parteien, die noch nie zu einer Nationalratswahl angetreten sind, mit solchen Parteien, die sowohl beim letzten Wahlergebnis wie auch bei den Umfragen ein Vielfaches größer sind, ist weder demokratisch noch sinnvoll". ??? Unterberger ist offenbar ein Verfechter des Zweiparteien-Systems Rot/Schwarz und ist dagegen, dass auch andere Parteien eine Chance bekommen; er möchte wohl kleinere Parteien völlig aus dem politischen Leben ausschließen. Das ist ja tatsächlich "weder demokratisch noch sinnvoll" - um nicht härtere Worte zu gebrauchen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Juni 2013 13:10

      Der Anteil Wirtschaftstreibender dürfte bei den Grünen jedenfalls deutlich höher sein als bei der SPÖ. Vielleicht auch als bei der ÖVP, wenn man Kammerfunktionäre "aus der Wirtschaft" à la Schüssel nicht mitzählt.

    • Sparschwein (kein Partner)
      06. Juni 2013 13:44

      Die Günen haben voriges Jahr interessanter Weise als einzige Partei dem ESM zugestimmt, den europäischen Fiskalpakt jedoch abgelehnt. Das zeugt von einer gewissen wirtschaftlichen Reflexionsfähigkeit, welche die anderen Parteien offensichtlich nicht haben. Wirtschaftsliberal würde ich die Grünen aber auch nicht unbedingt nennen.

  16. Anna Marie (kein Partner)
    06. Juni 2013 10:34

    Wie wär's damit? (auf Österreich ummünzen)

    Betriebsbedingte fristlose Kündigung!
    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
    sehr geehrte Ministerinnen und Minister,

    wir, das Volk als Souverän der demokratischen Bundesrepublik Deutschland, teilen Ihnen hiermit mit, dass wir Ihre Arbeitsverträge mit sofortiger Wirkung aufgrund betrieblicher, volkswirtschaftlicher und sozialer Gründe kündigen. Sie verlieren hiermit sämtliche Ansprüche aus diesen Arbeitsverträgen. Ebenfalls können wir für Ihre Pensionen, Diäten, steuerfreie Zuschläge und sonstige Leistungen nicht mehr aufkommen. Dies ist eine Notmaßnahme, da unser Unternehmen - der deutsche Staat - kurz vor der Insolvenz steht.

    Leider haben Sie als Geschäftsführer_innen in den vergangenen Monaten die Finanzsituation des Betriebs "deutscher Staat" über die Maßen strapaziert und verschärft, z.B. indem Sie unsinnige Geldzuwendungen an marode, angeblich "systemrelevante" Subunternehmen wie die Hypo Real Estate Bank, fließen ließen.

    Sie haben die Arbeitsplatzsituation verschärft, dazu beigetragen, dass immer mehr Menschen in 400 € Jobs arbeiten müssen, oder nur befristet beschäftigt sind.
    Sie haben es nicht geschafft, die Finanzen so einzuteilen, dass für die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen genug Geld zur Verfügung steht.
    Sie haben die gesetzlichen Krankenversicherung zu einer Armutsfalle gemacht, Sie haben der Pharmaindustrie - als einer starken Lobby - sowie auch den Apothekern reichliche Geldgeschenke gemacht.
    Sie haben der Hotellerie Geldgeschenke gemacht.
    Sie haben der Atomwirtschaft Geldgeschenke gemacht.
    Sie haben den Banken Geldgeschenke gemacht und Rechtsvorteile verschafft, ohne auch nur im geringsten dafür zu sorgen, dass neuerliche Finanzjonglagen nicht stattfinden können.
    Sie haben keine Finanztransaktionssteuer eingeführt.
    Sie wollten (und wollen noch immer) die Vorratsdatenspeicherung, die zahlreichen Gesetzen widerspricht.
    Sie wollten (und wollen noch immer) die Einführung von Ganzkörperscannern, obwohl sie die Sicherheit nicht verbessern.
    Sie haben ein sog. "Sparpaket" gepackt, dessen Folgen unsere Kinder noch tragen dürfen.
    Sie haben das soziale Klima in unserem Betrieb "deutscher Staat" durch Ihre Äußerungen zum Thema "spätrömische Dekadenz" vergiftet.

    Diese Aufzählung ist unvollständig. Eine vollständige Aufzählung würde jedoch den Rahmen dieses Kündigungsschreibens sprengen. All dies haben Sie ohne Zustimmung des Arbeitgebers, des Volkes, getan, obwohl Ihr Arbeitsvertrag Ihnen ausdrücklich vorschreibt,

    Ihre Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren, Schaden von ihm abzuwenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes zu wahren und zu verteidigen, Ihre Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann zu üben. (Amtseid der Minister_innen)

    Da das Bundesverfassungsgericht eindeutig festgestellt hat, dass die

    "Freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Art. 21 II GG" eine Ordnung ist, die - unter Ausschluss jeglicher Gewalt und Willkürherrschaft - eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit darstellt (folgt was?). Den grundlegenden Prinzipien dieser Ordnung sind mindestens zuzurechnen: die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten, vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung, die Volkssouveränität, die Gewaltenteilung, die Verantwortlichkeit der Regierung, die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung, die Unabhängigkeit der Gerichte, das Mehrparteienprinzip und die Chancengleichheit für alle politischen Parteien mit dem Recht auf verfassungsmäßige Bildung und Ausübung einer Opposition." (BundesVerfG 1952)

    bleibt uns leider nichts anderes übrig, als unsere Volkssouveränität auszuüben, die Willkürherrschaft zu beenden und Sie als gewählte Geschäftsführer_innen für die Nichterfüllung Ihrer Pflichten zur Rechenschaft zu ziehen. Sie sind für unseren Betrieb untragbar.

    Ab sofort werden wir, das deutsche Volk, die Geschäftsführung selbst übernehmen.

    ppa. Das deutsche Volk
    http://www.wir-treten-zurueck.de/

  17. logiker2
  18. socrates
    06. Juni 2013 07:20

    O.T. Das Einzige, was unsere Medien über den Taxiräuber berichteten, war, daß er 21 Jahre alt ist. Kein Namen, keine Herkunft, keine Auskunft was er macht, nur das Alter. Wie das wohl geht?

    • brechstange
      06. Juni 2013 07:25

      In der Kleinen Zeitung stand, dass er Pakistani war.

    • Book
      06. Juni 2013 08:17

      in den Zeitungen stand er sei 21 Jahre alt. Ein paar Zeilen darunter, dass seine Identität unklar sei. Wollen die uns wirklich verarschen? Glauben diese Medienleute, dass wir nicht merken, dass wir von ausländischem Gesindel überfallen, ausgeraubt, vergewaltigt und geschlagen werden?!

    • Undine
      06. Juni 2013 08:52

      Wovon sprechen Sie? Kann man Näheres erfahren?

    • socrates
      06. Juni 2013 11:41

      Undine
      Ein Taxler wurde in Wien überfallen und der täter in notwehr getötet. Die Medien berichteten nur sein Alter. Wenn man das weiß, muß er einen Ausweis bei sich gehabt haben. wenn der namen verschwiegen wird, weiß kleinösi warum.
      in der krone wurde der blog gesperrt, da die zuschriften nicht p.c. waren.

    • Undine
      06. Juni 2013 15:34

      Danke für die Auskunft! Dacht' ich mir's doch.....

      Wäre das Raubopfer, der Taxler also, ein Ausländer und der Angreifer ein Einheimischer gewesen, hätte man längst Details erfahren.

  19. byrig
    06. Juni 2013 00:37

    spindelegger müsste eines tun,und er würde massiv dazugewinnen.nämlich:einen ausländerwahlkampf führen.
    dabei wäre das gar nicht so kompliziert,denn es würde primär um die einforderung österreichischer rechtsnormen gehen.
    wie z.b:konsequente! abschiebung krimineller ausländer(auch und v.a.türkischer staatsbürger,die hie verbrechen begehen,mit mehr als 1 jahr freiheitsstrafe bedroht),
    konsequente abschiebung nichtberechtigter asylwerber(wo sind die votivkirchenbesetzer?),
    massive eindämmung der zuwanderung aus islamischen staaten,speziell,aber nicht nur der türkei.
    das wären nicht nur nicht unmenschliche forderungen,sondern voll im sinne österreichs.
    strache wäre weg vom fenster.
    spindelegger hätte vielleicht probleme mit der gewissenlosen wirtschaftskammer,und der noch mehr gewissenlosen IV.denn beiden geht es nicht um unser land,sondern um profit.
    mit roten und grünen wären konflikte sowieso vorprogrammiert.aber mit einem tollen wahlergebnis leicht auszuhalten.
    tja,wohl wunschträume.aber dann wäre für unsereinen die övp wieder einmal wählbar.

  20. Undine
    05. Juni 2013 23:09

    So tanzt man uns auf der Nase herum und so wird unser lächerliches System ausgenützt:

    Raffinierter Schlepperring ausgehoben

    Die Polizei hat eine Bande aufgedeckt, die Menschen aus dem Iran illegal nach Tirol geschleppt hat. Um ihnen zu Asyl zu verhelfen, wurden den Muslimen katholische Glaubenskurse angeboten. Damit waren die Geschleppten de facto nicht mehr abzuschieben.

    http://tirol.orf.at/news/stories/258737

    Wenn diese simple Methode österreichweit angewendet wird, können wir uns dem Moslem-Tsunami überhaupt nicht mehr erwehren!

    • Charlesmagne
      06. Juni 2013 09:42

      Interessant: Link existiert nicht mehr - ging aber schnell!!!!!!

    • Brigitte Imb
    • Undine
      06. Juni 2013 13:21

      Hier der Volltext:

      Raffinierter Schlepperring ausgehoben

      Die Polizei hat eine Bande aufgedeckt, die Menschen aus dem Iran illegal nach Tirol geschleppt hat. Um ihnen zu Asyl zu verhelfen, wurden den Muslimen katholische Glaubenskurse angeboten. Damit waren die Geschleppten de facto nicht mehr abzuschieben.

      Nach monatelangen Ermittlungen hat die Kriminalpolizei sechs Männer und Frauen ausgeforscht, sie sind zum Großteil geständig. Bei den Verdächtigen handelt es sich um iranische Staatsbürger und iranisch-stämmige Österreicher. Drahtzieherin ist laut Polizei eine 36-jährige Frau, bei der rund 30.000 Euro in bar oder auf Sparbüchern gefunden wurden – sie wurde in Untersuchungshaft genommen. Alle leben in Tirol.

      Durch Konversion zum Christentum
      Die Organisation soll seit 2011 mindestens 60 iranische Staatsbürger gegen Bezahlung illegal nach Österreich geschleppt und ihnen hier mit einer „genialen Methode“, so Christoph Hundertpfund, stellvertretender Leiter des Landeskriminalamtes, zu einem Asylbescheid verholfen haben. Durch ihre kurzfristige Konversion zum christlichen Glauben sei den geschleppten Iranerinnen und Iranern ein legaler dauerhafter Aufenthalt in Österreich ermöglicht worden.

      Weiter auf:

      http://tirol.orf.at/news/stories/2587376/

    • Undine
      06. Juni 2013 15:53

      "Die Presse" hätte sich zu diesen Vorfällen wohl kaum knapper fassen können:

      Unter der Rubrik "In Kürze":

      "Tirol: Polizei nimmt Schlepperbande fest

      Die Tiroler Polizei hat eine sechsköpfige Schlepperbande festgenommen. Sie soll seit 2011 zumindest 60 Iraner nach Österreich geschleust haben."

      Das war's auch schon.....

  21. Brigitte Imb
    05. Juni 2013 22:53

    Zum Wahlgeplänkel ein Artikel, der die sinkende Wahlbeteiligung gut analysiert. Der sog. Souverän ist desillusioniert und verweigert die Legitimation.
    Sollte sich im Herbst wieder nichts ändern, verabschieden sich mein Mann und ich bis auf Weiteres von Wahlen, eben aus genau diesem Grund - KEINE Legitimation geben.

    http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/desillusionierter-souveraen.html

    • Undine
      06. Juni 2013 08:50

      @Brigitte Imb

      Ja, wozu soll man wirklich wählen, wenn zuletzt immer wieder Rot-Schwarz herauskommt oder ---horribile dictu!--- gar Grün mitmischen sollte?

      Wenn die uns so bedrängende Ausländerflut unter dieser Regierungsform bis heute kein Ende gefunden hat, sondern sogar ständig zunimmt?

      Wenn der Islam in all seinen bösen Ausformungen so überhand nimmt, daß unsere frühere Lebensweise in gar nicht ferner Zeit ausgelöscht sein wird---warum soll man dann überhaupt wählen gehen, wenn ohnedies keine Änderung zum Guten möglich ist, solange Rot und Schwarz, die es bisher nicht vermochten, erneut ans Ruder kommen werden, angereichert womöglich mit den Grünen, denen das Wohl der Ausländer wichtiger ist als das Wohl der Einheimischen?

      Die einzige Partei, der die "echten" Österreicher mehr am Herzen liegen als die Ausländer (das sollte eigentlich für JEDEN österreichischen Politiker so sein!) ist---zumindest bis jetzt---die FPÖ. Ich weiß, wem ich meine Stimme geben werde.

  22. Haider
    05. Juni 2013 22:18

    Sg Herr Dr. Unterberger!
    Wenn Sie von "Einer kritischen Befragung der Spitzenkandidaten durch Journalisten" träumen, dann blenden sie das Faktum des Meinungsterrorismus in Österreich völlig aus. Ein gekaufte Clique von Redakteuren und erpreßten Medien belügt Österreich systematisch. Von solchen Typen erwarte ich mir keine einzige objektive Information. Daher kann man sich - meiner Überzeugung nach - alle gesteuerten Diskussionen durch die sogenannten Öffentlich-Rechtlichen sparen.
    Meinungsforschungsinstitute gaukeln wissenschaftliche Seriösität vor und sind in Wirklichkeit nur primitive Wasserträger für weltfremde Gutmenschen. Wunschdenken von selbsternannten Staats-/Europa-/Weltrettern hat den realen Wert von Traumdeutern oder Wetterpropheten. Ironymus Bosch bzw. Pieter Bruegel d.Ä. (siehe Albertina) trafen mit ihren phantasievollen Zeichnungen die gesellschaftliche Realität ihrer Zeit um 1500 n.Chr. um vieles treffender, als die Lohndeuter unseres Zwangsgebührenbeglückers.
    Da alle(!) unsere Printmedien durch Regierungsinserate (demnach ungefragt vom Steuerzahler finanziert) korrumpiert sind, muß für den mündigen Wähler eine "politische Firewall" eingezogen werden. Wie bei der Werbung für Medikamente muß vor jeder Aussage eines Politikers eingeblendet werden: "Diese Aussage dient einzig dazu, sie zu verblöden!"

    • Undine
      05. Juni 2013 23:11

      @Haider

      *******************************!

    • logiker2
      06. Juni 2013 08:15

      sehr treffend: "dieser Beitrag dient einzig dazu, die Wahrheit aufzuzeigen". ********!

    • diko
      06. Juni 2013 08:41

      @Haider

      *******************************!
      trefflicher lassen sich die Zustände unserer Zeit kaum beschreiben.

    • Charlesmagne
      06. Juni 2013 09:44

      ********************************

  23. Geheimrat
    05. Juni 2013 18:43

    OT: Es ist nicht zu fassen was es in Österreich alles gibt.....

    Der dafür Verantwortliche gehört ja durch ganz Wien geprügelt!!!

    http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/rudolftaschner/1415196/Wenn-der-Idealismus-junger-Leute-durch-zynische-Regeln-erstickt-wird

  24. Undine
    05. Juni 2013 18:27

    Wie kommt es, daß weder über das eine Thema (Vermehrte Tuberkulose-Infektionen durch Einwanderung) noch über das andere Thema (Gefährliche Salafisten ordnen ihre Strukturen neu) im ORF OBJEKTIV und ausreichend informiert, bzw. richtig diskutiert wird? Beide Themen sind für uns Bürger ziemlich wichtig. Weder Spindelegger noch Faymann haben bis dato auch nur ein Wörtchen darüber verloren und haben, wie's aussieht auch nicht die Absicht, dazu Stellung zu nehmen.

    http://www.unzensuriert.at/content/0013007-Vermehrte-Tuberkulose-Infektionen-durch-Einwanderung

    http://www.unzensuriert.at/content/0012989-Gef-hrliche-Salafisten-ordnen-ihre-Strukturen-neu

    • Haider
      05. Juni 2013 22:29

      Daß plötzlich offene TBC wieder zum Thema wird, ist erschreckend. Noch mehr erschreckt mich allerdings, daß diese potentiellen Bazillenausscheider ungeniert und ununterbrochen öffentlich ausspucken. Dieses ungehörige Benehmen wurde den Österreichern bereits vor dem Ersten Weltkrieg (also vor 100 Jahren) abgewöhnt. Dafür werden wir jetzt "kulturbereichert". All diese Parasiten gehören hinausgeschmissen (und zwar lieber heute als morgen)!!!

    • Brigitte Imb
      05. Juni 2013 22:42

      @Haider

      Zu Ihrem letzten Satz:
      Geht es nach den Eurokraten, wird die Bereicherung ungezügelt fortgeführt, und dabei werden (rein gesundheitspolitisch betrachtet ) nicht einmal Minimalstandards wie z.B. eine Diphterieimpf. gefordert. Auch diese wurde aus dem Osten wieder eingeschleppt.

  25. Brigitte Imb
    05. Juni 2013 16:01

    Mir persönlich ist es einerlei ob die Volkszertreter eine Fersehdiskussion abhalten od. nicht, denn fast alles was von dort rüberkommt sind Lügen und Propaganda der Parteienvertreter, um ja die Menschen einzulullen, damit sie diese weitere 5 Jahre belügen und gängeln können.
    Mit ziemlicher Sicherheit wird sich auch nach der NR Wahl in Ö nichts zum Besseren wenden, eher wird es schlechter, mit SPÖVP+GrünInnen. Das ist doch schon beschlossene Sache, so die Bürger nicht wider Erwarten "falsch" wählen. Aber dafür besticht man ohnehin die Medien* (mit unserem Geld), damit möglichst nichts Ungewolltes passiert.

    * Über den potentiellen Spion Gusenbauer - es gilt die Unschuldsvermutung - wird spärlichst berichtet und die entsprechenden Zeilen weit hinten in den Medien versteckt, eine dumme Bemerkung der FP Traismauer auf Facebook findet sich tagelang zuvorderst.

  26. brechstange
  27. Papalima
    05. Juni 2013 12:14

    P.S.
    Entschuldigen Siue bitte den sinnverdrehenden Schreibfehler. Es muß natürlich heißen ".....sein Programm ihren potentiellen Wählern..........

  28. Papalima
    05. Juni 2013 12:10

    Lieber Herr Dr. Unterberger,
    erlauben Sie mir eine Kritik an diesen Ihren Ausführungen, die ich im allgemeinen hoch schätze:
    Immer wieder geht es darum, daß eine Stimme für eine wahlwerbende Gruppe (Partei), die Umfragewerte unter 4% hat, eine "weggeworfene Stimme" ist.
    Wie - wenn nicht durch Einladung zu einer Diskussion im Fernsehen bzw. entsprechenden Raum in den unabhängigen Printmedien - soll eine Gruppe, die nicht über die finanziellen Mittel der Stronachpartei verfügt, sein Programm Ihren potentiellen Wählern vorlegen?
    Gruppen wie z. B. die NEOS sind praktisch ausschließlich auf die Unterstützung ihrer Förderer durch Networking (Internet etc) angewiesen, wenn man von ein paar Druckschriften, die mit den spärlich vorhandenen Mitteln erstellt werden absieht. Über die Form, wie der ORF die Diskussionen abführt, kann man debattieren, eine Aufgabe hat er hier jedenfalls. Ihre Aussage " Die Gleichbehandlung von Miniparteien........ist weder demokratisch noch sinnvoll." scheint mir aber demokratiepolitisch merkwürdig. Bei aller Berechtigung der 4% Hürde leistet sie im Zeitalter der Postdemokratie den Medientrommeln der etablierten Parteien Vorschub.
    Ansonsten wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Blog!

  29. Inger
    05. Juni 2013 11:28

    "Unabhängig von all dem hat Faymann zumindest in einem Punkt meine volle Sympathie: bei seiner Absage, auch noch an einer Kochshow teilzunehmen. Politiker brauchen nicht kochen können."
    Na ja, ums Kochen geht's da ja nicht wirklich. Mir kommt eher vor, Herr Faymann drückt sich vor einem Auftritt, den er nicht einüben kann.
    Wenn man die "normalen" Interviews beobachtet, er sagt ja immer dieselben ganau einstudierten Sätze, spontan ist da ja noch nie was gekommen. Einen guten Politiker macht doch auch aus, dass er mit jeder Situation fertig wird, auch dann, wenn nicht speziell dafür geprobt wurde.
    Das hat man ja gestern auch beim Ministerinterview gesehen, Frau Bures hat auch immer dieselben Sätze wiederholt, ob sie gepasst haben oder nicht - das kommt halt heraus, wenn man nicht wirklich geeignet ist für so einen Job. Ein guter Politiker kann auch in ungeübten Situationen Sätze formulieren, die zur Sache passen und so weiter und so fort. Bei Hr. Faymann bezweifle ich das, der ist nicht so locker in seinem Tun, wohl deswegen, weil es sich dessen vielleicht doch bewusst ist, dass er kein "Entertainer" ist und das muss ein Politiker bis zu einem gewissen Grad auch sein, sonst kommt er beim Volk nicht gut an.

    • Josef Maierhofer
      05. Juni 2013 15:47

      Na, ja wissen sollte er selbst auch irgendwas zur Sache, aber der weiß ja nicht einmal, was Korruption oder Gesetz ist, das muss ihm Herr O. erklären.

      Der erfüllt wirklich nur den Kanzlerdarsteller für die Partei.

  30. Hummel
    05. Juni 2013 11:18

    Unser lieber Hr. BK Faymann spricht doch nicht mit Journalisten, die nicht die gewünschten, von der Parteizentrale erstellten, Fragen stellen! Oder wurde jemals eine kritische Frage eines ORF Journalisten an Faymann gestellt ? Die Fragestellung ist immer eine, bei der Faymann seine auswendig gelernten Floskeln herunterbeten kann. Sobald eine Frage davon abweicht, ist das Stottern vorprogrammiert. Und wehe ein Staatsjournalist bringt unsern lieben Hr. BK zum stottern.
    Traurig ist wieder einmal nur, dass Spindelegger da indirekt Faymann hilft. Den Spindelegger kann auch auf nicht einstudierte Fragen antworten. Wenn Spindelegger teilgenommen hätte, hätte er Faymann in Schwierigkeiten gebracht. Und das will die ÖVP dem zukünftigen Partner anscheinend ersparen. Aber sich von Darabosch und dem ORF abschlachten zu lassen ist anscheinend für die ÖVP noch immer kein Grund, sich von den Roten zu distanzieren.

  31. Josef Maierhofer
    05. Juni 2013 10:31

    Was suchen wirkliche Bürgerliche noch in einer heutigen ÖVP ?

    Sollen doch die besten Politiker der ÖVP und die bürgerlichen Wähler doch gemeinsam zu Stronach wechseln, dann wäre wenigstens dort eine Basis zur Regierungsfähigkeit und Nachfolge. Namen tun in der heutigen Zeit der Namensflut ohnehin kaum mehr was zur Sache. Der linke Rest der ÖVP soll halt dann Hand in Hand mit Faymann eine Minderheitsregierung bilden oder dort bleiben, wo sie der Wähler hingestellt hat.

    Was suchen ordentliche, heimatverbundene, überlebenswillige Sozialisten noch in einer heutigen SPÖ ?

    Sollen sie doch Strache wählen, der repräsentiert den österreichischen Sozialismus, der noch menschlicher aussieht als die hässliche, menschenverachtende linksgrüne Fratze.

    Was suchen wirkliche Grüne noch bei den heutigen Grünen ?

    Gender, 'Trans- und Hinüber', Linksdiktat, Verbote über Verbote, Gesellschaftszerstörung über Gesellschaftszerstörung, Dummheit über Dummheit, das wollen wirkliche Grüne mitmachen ? Fragen Sie ST&ST, wer für Naturschutz, schonenden Umgang mit der Natur und Umwelt, für Energiesparen, etc. was in sein Programm dafür aufgenommen hat. Die heutigen Grünen realisieren davon sicher nichts, die haben 'andere' Sorgen.

    Machen wir die unblutige 'Revolution', bevor es eine blutige Revolution wird !

    • brechstange
      05. Juni 2013 10:37

      Machen wir eine geistige Revolution.

    • GOP
      05. Juni 2013 11:07

      Alle von Ihnen gestellten Fragen sind wichtig. Leider ist die Mehrheit der österreichischen Wähler aber an den Wahlen desinteressiert (geht daher auch nicht zur Wahlurne bzw. wählt weiß) bzw. lässt sich von den "alten" Parteien einlullen. Hier zeigen sich die wirklichen Schwächen der Demokratie und besonders des derzeitigen Wahlsystems. Daher bekommt Österreich auch künftig eine Regierung, wie es sie verdient.
      Die beiden Parteien ÖVP und SPÖ haben sich völlig einzementiert und FPÖ sowie Grüne viel vom ursprünglichen Glanz verloren. Das BZÖ hat sich leider aus eigenem Verschulden schon fast selbst aufgerieben. Neue Gruppierungen haben es schwer, einen Fuß in das Parlament zu stellen, denn dabei sind heutzutage enorme Geldmengen erforderlich. Die dabei auftretenden Führungspersonen müssten wahre Idealisten sein, welchen die Position, das Ansehen und damit verbundenen Einkommen völlig egal sind, sondern nur Entscheidungen mit positiver Nachhaltigkeit für unser Land treffen. Frank Stronach erfüllt vermutlich nicht alle diese Voraussetzungen. Was gibt es dann noch für Alternativen? Eventuell wieder eine Monarchie? Ich bin doch lieber für eine Demokratie, aber mit neuen Voraussetzungen. Also eine 3. Republik mit neuer Verfassung, neuen Aufgabenteilungen und vor allem einen neuen und zeitgemäßen Wahlrecht.

    • Josef Maierhofer
      05. Juni 2013 11:24

      @ GOP

      Eigentlich sagen Sie alles, was hier im Forum ständig angesprochen wird.

      Wir würden eine Gesetzesreform brauchen, nämlich eine neue Verfassung und eine Gesetzesreduktion und Vereinfachung, natürlich auch ein Wahlrecht, da stehe ich für ein Mehrheitswahlrecht, wie es etwa in GB ist.

      Kein Mensch kann alle Voraussetzungen erfüllen, aber, dort, wo er steht Beiträge leisten. Stronach versucht es zumindest.

      Die Weißwähler und Wahlverweigerer sollten diesmal eine Entscheidung herbeiführen und zur Wahl gehen und die Gültige Stimme für ST&ST abgeben, es geht schließlich um Österreich und um eine winzige Zukunftschance aus dem Bürgerkrieg auszusteigen.

      Die Etablierten glauben. sie könnten nicht zurück und reiten uns daher immer weiter und tiefer in die Schuldenschlucht.

  32. Gerhard Pascher
    05. Juni 2013 10:20

    Der ORF gehört neu organisiert und zweigeteilt (werbefreie Programme mit Inhalten, welche die Zwangsgebühren rechtfertigen und solche, welche Kronehit, Arabella, ATV, Puls & Co kopieren und damit um den vorhandenen Werbekuchen buhlen).

    Wenn jetzt Faymann und Spindelegger gemeinsam den Diskussionen zum Wahlkampf versagen, dann haben ihnen sicher die Wahlkampfstrategen dazu geraten. Denn unangenehme Fragen und Themen über die unproduktiven vergangenen 5 Jahre wären sicher auch von "ausgewählten" Interviewpartnern und Moderatoren gekommen. Die Angriffe der beiden Wunschpartner werden daher auch nur schaumgebremst ausfallen. Daher fiel eben die gegenseitig abgestimmte Entscheidung der beiden Spindoktoren Darabos und Rauch: Konfrontation vermeiden. Plakate, Briefe, Werbesendungen, Kugelschreiber verschenken usw. sind viel besser, da ist man zu keinen weiteren Reaktionen und Antworten verpflichtet und das gemeine Wahlvolk kann weiterhin für dumm verkauft werden. So kann man am besten die prognostizieren Verluste in Grenzen und die Mehrheit der Abgeordnetensitze halten.

  33. Freak77
    05. Juni 2013 10:17

    Nicht ganz OT: Weil jetzt Wahljahr ist, getraut sich unser Herr Faymann nicht - wie normal - am Bilderbergertreffen 2013 in GB teil zu nehmen. Deshalb schickt Faymann die SPÖ-Hoffnung Andreas Schieder (= Finanzstaatssekretär) hin.

    Bei den Bilderbergertreffen gilt dieses Prinzip: ein Provinzpolitiker geht hin zum Treffen und er wird binnen kürzester Zeit zu einem Premierminister. Ein Parteisekretär geht hin und er wird zum Parteichef. Ein kleiner Bankdirektor geht hin und er wird zu einem Chef eines weltweiten Finanzkonzerns.

    Daher steht jetzt schon fest: Andreas Schieder braucht sich um seine weitere Karriere keine Sorgen machen - sie wird steil nach oben führen! Eventuell ist er schon in einem Jahr (Juni 2014) Bundeskanzler, oder er erhält einen hohen Posten in der EU oder in einer großen Bank ......

    Artikel in 'Die Presse': http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1414594/Staatssekretaer-Schieder-nimmt-an-BilderbergerTreffen-teil?_vl_backlink=/home/index.do >
    (siehe auch die Kommentare im Die-Presse-Leserforum dazu)

    Empfehle dieses Youtube-Video mit einer Menge Infos über die Bilderberger:

    "Occupy Bilderberg 2012":
    http://www.youtube.com/watch?v=1HdCvCqVGpA

    Es gibt diese empfehlenswerte Seite von die Bilderberger-Kritiker-Bewegung: http://occupybilderberg.org/

    Videos als Vorausschau auf das 2013er-Treffen der Bilderberger:

    Bilderberg 2013: Agent Provocateurs?: http://www.youtube.com/watch?v=dKOQ8ZNRhcA

    Hintergrundinfo über die Hotelbesitzer wo das 2013-Bilderberger-Treffen stattfinden wird (es ist das Hotel 'The Grove' im britischen Hertfordshire ):

    Bilderberg 2013: Super-rich, Aristocratic: http://www.youtube.com/watch?v=eL7-jtvyKKs

    Achtung: Wie ich feststellte verschwinden eine Menge Youtube-Videos vom Youtube-Portal wiederum - auf Grund von Beschwerden. Ich empfehle daher die Videos auf e. privaten FP zu sichern.

    • Gandalf
      05. Juni 2013 14:09

      Das mit der ausgemachten Karriere für einen Nobody, der halt zufällig einmal an einem Bilderberg- Treffen teilnehmen darf, ist cum grano salis zu sehen; ich kenne einige Flaschen aus Österreich, bei denen das völlig unwirksam war.... :-)

    • Orion (kein Partner)
      06. Juni 2013 12:49

      Freak77
      Wenn Faymann dieses Mal wieder ausgeladen wurde, dann kann das nur bedeuten, dass er entweder einen neuen Posten außerhalb der Politik bekommt (oder EU-Pöstchen) und sein Abgang aus der Politik bereits beschlossen ist. Scheinbar hat der Faymann seine Beliebtheit bei den Bürgern eingebüßt. Das wissen die Mächtigen ganz genau, also sucht man sofort einen neuen Politikdarsteller, der die Agenden umsetzt.
      Gandalf
      wenn sie die Werdegänge aller Politiker (nicht nur in Ö) verfolgen, so waren allesamt vor ihrem Aufstieg bei den Bilderbergern (ohne Ausnahme). Natürlich nur die Personen die in den etablierten Parteien (SPÖ/ÖVP/Grüne) beheimatet sind.

  34. Inger
    05. Juni 2013 10:16

    "Die Gleichbehandlung von Miniparteien, die keine Chance auf Wiedereinzug ins Parlament haben (BZÖ), und von Parteien, die noch nie zu einer Nationalratswahl angetreten sind (Stronach), mit solchen Parteien, die sowohl beim letzten Wahlergebnis wie auch bei den Umfragen ein Vielfaches größer sind, ist weder demokratisch noch sinnvoll."
    So und jetzt stellt sich für mich die Frage, welche Minipartei hat noch keine Chance auf den Wiedereinzug ins Parlament??? Wenn es deren mehrere gibt, wie aus dem ersten Satz des zit. Absatzes zu entnehmen ist, dann wäre es richtig und gerecht, alle Parteien zu nennen, nicht nur das BZÖ. Mir ist zwar dzt. keine Partei bekannt, die mini ist und auch hinausfliegen könnte, aber ich masse mir nicht an, alles zu wissen, vielleicht zählen die Grünen oder die Blauen auch zu den Miniparteien, aber ob die hinausfliegen??? Ich bin der Meinung, alle demokratisch gewählten Parteien haben das Recht, gleich behandelt zu werden, völlig egal, ob sie "groß" oder "klein" sind. Wie schnell die Großen klein werden, zeigt sich ja gerade.

  35. Observer
    05. Juni 2013 09:53

    Eine Neuauflage der rot-schwarzen Koalition im Herbst 2013 ist keine so sichere Sache, wie es sich die beiden Herren Faymann und Spindelegger wünschen. Diese würde voraussetzen, dass beide Parteien zusammen mindestens 92 Abgeordnete (derzeit 108) stellen. Aufgrund des bisherigen Wahlsystems und der Wahlarithmetik wäre es zwar möglich, dass auch bei einem gemeinsamen Wähleranteil von etwa 45 % noch diese erforderliche Sitzeanzahl erreicht werden kann. Man darf aber nicht vergessen, dass es sehr viele nun frustrierte (ehemalige) SPÖVP-Wähler gibt, welche anders (z.B. Grün und FPÖ) wählen werden. Schließlich wird auch Team Stronach in das Parlament einziehen und die Neos könnten auch die 5%-Hürde schaffen. Da wird es für SPÖVP sehr eng werden und es heißt für Faymann und Spindelegger: warm anziehen. Beide Spitzenkandidaten sind keine wirklichen Persönlichkeiten und auch innerhalb ihrer jeweiligen Parteien nicht unumstritten.

    Die kommende NR-Wahl wird spannend und ich bleibe daher diesem Diskussionsforum zumindest bis zu diesem Zeitpunkt erhalten. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, dass SPÖVP gemeinsam wieder die relative Mehrheit bekommen, dann lautet die Devise halt wieder: Weiterwursteln auf österreichische Art. Dann hat unser Land nichts besseres verdient!

  36. dssm
    05. Juni 2013 09:41

    Es wird also keine innerlinke Wäsche im Fernsehen gewaschen. Ist mir auch egal, ich schaue sowieso kein Fernsehen.

    Wie ein demokratisch gerechter Diskussionsmodus im Fernsehen gehen soll ist mir schleierhaft. Nimmt man nur die im Parlament vertretenen Parteien, ist dies unfair gegen Neuankömmlinge, nimmt man Parteien, welche nach Umfragen nicht mehr im Parlament sein werden, aus, ist dies auch unfair und bei der Qualität der Umfragen auch dubios.

    Also den ORF auflösen! Ein privater Sender kann selber entscheiden mit welchen Politikern er Quote machen will.

  37. K.K.
    05. Juni 2013 09:38

    Wie sagte K.K. schon 1914: "Die jetzt nichts zu sagen haben, weil die Tat das Wort hat, sprechen weiter. Wer etwas zu sagen hat, trete vor und schweige!"

  38. Herby
    05. Juni 2013 09:35

    Von Frau Dr. Salomon (Kurier) ein Artikel was der derzeitige Wahlkampf noch verursacht hat - Mehrkosten für die Steuerzahler wegen dem Hypo-Murks:

    Staatsräson zählt im Wahljahr nicht.

    Ist das Geld der Steuerzahler wurscht? Die Hypo Alpe-Adria wurde mutwillig dem Wahlkampf geopfert.


    (für meinen Geschmack ist dieser Salomon-Kommentar zu kurz und viel zu stichwortartig, es hätten mehr Erläuterungen & Erklärungen zum besseren Verständnis dazugehört - dennoch: das muss man als Steuerzahler lesen).

    Kurier-Link: http://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/staatsraeson-zaehlt-im-wahljahr-nicht/14.762.798

  39. brechstange
    05. Juni 2013 08:55

    "Die Gleichbehandlung von Miniparteien, die keine Chance auf Wiedereinzug ins Parlament haben (BZÖ), und von Parteien, die noch nie zu einer Nationalratswahl angetreten sind (Stronach), mit solchen Parteien, die sowohl beim letzten Wahlergebnis wie auch bei den Umfragen ein Vielfaches größer sind, ist weder demokratisch noch sinnvoll."

    Wann wenn nicht in einem Wahlkampf ist es demokratisch, die "Großen" und die " Kleinen" gleich zu behandeln?
    Die Schnitzer, die sich unsere Volksparteien leisten, sind sagenhaft. Das ist ein Fakt.
    Man nehme nur, den Verkauf der HAA, wo man sich die Zügel aus der Hand nehmen lässt, anstatt schnell zu handeln oder
    den vom Zaun gebrochenen Handelskrieg mit China, wo die "wunderbare" EU schon mehr als 30 Jahre dahindöst.
    Die EU braucht Einnahmen, die man sich jetzt in einer prekären Situation beim Bürger holt, weil ZOLLEINNAHMEN gehören der EU. Das nächste Ziel ist Bangladesh, weil dort ja eine Fabrik brannte. Ja, es gab viele Todesopfer, das ist tragisch, aber unser Herr Hahn denkt dann doch lieber an sich und seinen Thron.
    Durchsichtige Manöver zum Schaden unserer Wirtschaft und der Bevölkerung. Der ESM wird es schon richten, so denken sich das eben schlichte Gemüter.

    • Josef Maierhofer
      05. Juni 2013 10:47

      Ja, nur 'schlichte Gemüter' können so realitätsfern denken.

      Aber 'schlicht' sind sie nur darin, dass sie die Medieninhalte nicht selbst hinterfragen und den ganzen Schmonzes wirklich und ehrlich glauben.

      Nein, es geht um Machterhaltung für die Bonzen, um Machterhaltung bezüglich des Gesellschaftsdiktates, um den Machterhalt bezüglich der ungezügelten Zuwanderung und um den Machterhalt einer 'Elite' bezüglich der masochistischen Selbstzerstörung Europas und nicht zuletzt unter der Prämisse der Korruption und Selbstbedienung durch Elite und Klientel.

    • Orion (kein Partner)
      06. Juni 2013 12:51

      Josef Maierhofer
      ***********!!

  40. Cotopaxi
    05. Juni 2013 08:51

    Jemand, der keinen Schulabschluss und keine Berufsausbildung hat, kann in Österreich Bundeskanzler sein und berechtigterweise auf Wiederwahl hoffen.
    Jemand, der einen Schulabschluss und einen Studienabschluss vorweisen kann, gibt sich dazu her, der Stellvertreter des Ersteren zu sein und auf alles Zeiten zu bleiben.
    Das gibt es nur in Kakanien.

    • dssm
      05. Juni 2013 09:49

      @Cotopaxi
      Vergessen Sie einfach die Sache mit dem Schulabschluss, es gibt genügend erfolgreiche Menschen welche keinen formellen Schulabschluss haben, diese sind oft gebildeter als die akademische ‚Elite’, haben dazu meist hart und erfolgreich gearbeitet, also bewiesen was sie können.
      Bei der Arbeit liegt der springende Punkt. Hier sind Faymann und Spindelegger gleich auf, beide haben im Leben noch niemals wirklich gearbeitet. Beide kennen nur die Amtsstuben.

    • Cotopaxi
      05. Juni 2013 09:55

      Bei Faymann kommt hinzu, dass er uns glauben machte, sogar studiert zu haben, was ja nicht der Fall ist. Und zur Frage, ob er sich überhaupt einen Schulabschluss erarbeitet hat, schweigt er überhaupt. Er könnte ja ohne weiteres dazu stehen, die Mittelschule nicht abgeschlossen zu haben, oder?
      Natürlich, ein Schulabschluss sagt (heutzutage) nichts über die Qualifikationen aus.

  41. Nettozahler
    05. Juni 2013 08:16

    was? Kochen kann er auch nicht?

    • brechstange
      05. Juni 2013 08:45

      Gegen den Bucher will er eben nicht antreten, der hat ja wenigstens Koch gelernt und die Ausbildung abgeschlossen.

    • Undine
      05. Juni 2013 16:51

      @Nettozahler

      Kann er überhaupt irgendetwas???

  42. Gandalf
    05. Juni 2013 05:31

    Dr. Unterbergers Fetstellungen bezüglich schlechter oder unnötiger Gesetze und fauler Kompromisse sind vollinhaltlich zu unterschreiben. Was die Vorwahl- Aktivitäen im Fernsehen betrifft, gäbe es statt der Diskussionsflut durchaus eine bessere Lösung, die sich in ferner Vergangenheit, noch vor dem Aufkommen der TV- Diskussionen (die ja, wie so viele Dummheiten, aus den USA übernommen wurden) durchaus bewährt hat: Von den politischen Parteien selbst gestaltete Programmfenster, in denen sie Positionen und Programm vorstellen können. Damals hießen die "Belangsendungen" und waren als solche deutlich gekennzeichnet. Der gerechte Anteil an Sendezeit wäre problemlos nach der Stärke der Vertretung im Nationalrat zu berechnen, für den öffentlichrechtlichen ORF ohnehin, und auch für die Privatsender könnte eine analoge Lösung gefunden werden. Hand in Hand gehen müsste das alles natürlich mit einem Verbot zusätzlicher, bezahlter, Werbesendungen, natürlich auch von Vorfeldorganisationen, wie etwa jüngst die perfid-dummen Spots der Arbeiterkammer.

  43. fokus
    05. Juni 2013 03:25

    Wenn man mit jahrelangem Einsatz den österreichischen "Rotfunk" immer wieder brav angefüttert hat und sich dort sicher sein darf, daß einem bei Interviews und Diskussionen kein Unbill widerfährt, dann muß man nicht fremdgehen und sich womöglich bei der unberechenbaren Konkurrenz eine blutige Nase holen - schon gar nicht in Wahlkampfzeiten.

    Wie die Eintracht sowohl bei dieser Absage als auch beim eiligen Durchziehen der Flut von zum Teil völlig absurden, unzulänglichen Gesetzen vermuten läßt, scheuen die beiden obersten Volksvertreter Feigmann und Schwindelegger (wie der Volksmund bereits kreiert!) auch vor der Niedertracht einer neuerlichen rot-schwarzen Proporzaufteilung des Landes nicht zurück.

    Diesen GROKO-Träumereien kann einzig und alleine der Wähler im September 2013 mit seinem entsprechenden Wahlverhalten eine Absage erteilen.
    Befreien wir Österreich.............!

    P.S.: Eine echte Innovation wäre, wenn der ORF eine "Elefantenrunde" bzw. Fragestunde ohne Journaille, sondern lediglich mit einem unabhängigen Moderator sowie unmittelbarer Bürgerbeteiligung zuließe - ein erster Schritt in Richtung mehr direkte Demokratie in den Medien.

    PPS.: Ich höre schon jetzt, wie oft diese Hochwasserkatastrophe als Begründung für weitere, schwindelerregende Erhöhungen der Staatsschulden herhalten wird müssen.

    • Brockhaus
      05. Juni 2013 13:18

      .........lediglich mit einem unabhängigen Moderator.........

      Ja gibt's denn den überhaupt? Sicher nicht beim ORF sondern eher noch bei einem Privatsender.

    • fokus
      05. Juni 2013 20:46

      @Brockhaus

      Stimmt, wenn dann nur außerhalb des ORF, am besten aus dem deutschsprachigen Ausland!

  44. RR Prof. Reinhard Horner
    05. Juni 2013 03:16

    reinhard.horner@chello.at

    Die Absage von Bundeskanzler und Vizekanzler ggen die Teilnahme an der "Elefantenrunde" im ORF, finde ich nicht so sehr interessant. Wünschenswerter wäre die Absage etlicher "Diskussionen" im ORF.

    Beim Jubel über eine "Mega-Blamage" bezüglich der Finanztransaktionssteuer wäre wohl zu überlegen, ob das reicht. Denn zu beantworten bleiben die Fragen:

    1. Wie kann die "freie Marktwirtschaft" über zerstörende Machtbildungen und psychologische Manipulationen hinweg funktionsfähig gemacht und sowohl in eine persönliche Lebensführung als auch in die Gesamtzusammenhänge nachhaltiger gemeinschaftlicher Entfaltung eingebunden werden?

    2. Wie kann die nicht wenig demolierend ausufernde (lediglich profitschöpfende) Finanzwirtschaft an die wertschöpfende Realwirtschaft herangeführt werden?

    • Josef Maierhofer
      05. Juni 2013 11:39

      Da ich seit 40 Jahren keinen Fernseher mehr habe, interessieren mich auch diese 'Elephantenrunden' nicht.

      Zerstörende Machtbildungen gibt es natürlich viel zu viele, aber mit Steuern, so meine ich, kann man denen nicht beikommen, eher dadurch, dass man sie in die Eigenverantwortung entlässt und nicht 'rettet' (bis zum nächsten Mal).

      Solange die Politik wertloses Inflationsgeld drucken lässt, wird es die Sorgfalt des ordentlichen Kaufmannes auch nicht geben können, wie ich das sehe.

      Sogar die Provinzfilialen der Banken werden zu Papiergeld angehalten, auch wenn sie bisher ordentlich gewirtschaftet haben.

      Ich sehe da im 'Crowding', bekannt geworden mit Herrn Staudinger aus dem Waldviertel, der dafür bestraft wurde, eine reale Chance, diese Unsitten abzustellen und für die Bürger die Chance, ihr Risikogeld in angreifbare, reale Investitionskreditwerte investieren zu können. Allerdings risikolos ist auch das natürlich nicht, das ganze Leben ist immer ein Risiko, aber angreifbar, übersichtlich und real.





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