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Plakat-Wahrheit und Wirklichkeit

Jetzt wird also gegen den früheren Kanzler Alfred Gusenbauer wegen des Verdachts nachrichtendienstlicher Tätigkeit ermittelt. Dass die Aufregung sich ebenso schnell legen wird wie die Ermittlungstätigkeit der Wiener Staatsanwaltschaft, ist vorauszusehen. Kein Medium wird die fütternde Hand des SPÖ-Kanzlers beißen, dem die Affäre Gusenbauer gerade im Wahlkampf nicht zupass kommt. Aber so ist das eben: Auch in einer Partei, die gegen Gier und für Gerechtigkeit agitiert, sind manche von der Parteimoral ausgenommen.

Alfred Gusenbauer, der einst sowjetischen Boden küsste, hat sich, kaum aus dem Kanzleramt gedrängt, hochbezahlt in die Dienste des Kapitals gestellt. Da ist die Firma Novomatic, der Glücksspielkonzern, für die er nicht erst jetzt als Aufsichtsrat werkt, sondern schon früher im Südamerika-Geschäft mitmischte (ach ja, noch früher ist ihm beim Thema Südamerika nur die Solidarität mit den revolutionär-marxistischen Sandinistas ein Anliegen gewesen...). Als Aufsichtsrat der Strabag gibt’s 50.000 Euro, als Vorsitzender der Familienstiftung Haselsteiner lukriert er angeblich 200.000 Euro, ebenso viel bringt sein Engagement beim Luxusimmobilien-Entwickler René Benkö ein. Daneben ist er Miteigentümer einer Investmentgruppe, Direktor eines chilenischen Investmentfonds.
Und für den ehemaligen Bundeskanzler einer demokratischen Republik besonders unschön: Er verdingte sich als Berater des kasachischen Diktators Nursultan Nazarbajev. Freilich ist er da nicht der einzige, denn der Kasache hält sich fast die gesamte ehemalige europäische Sozialdemokratie - von Schröder bis Blair. Pecunia non olet.
Und diesem seinem kasachischen Herrn soll Gusenbauer nun Untersuchungsausschuss-Material über dessen abtrünnigen Schwiegersohn Rakhat Alijew weitergegeben haben, dessen Auslieferung er erfolglos von Österreich begehrt.
Den Vorwurf des Landesverrats weist Gusenbauer empört zurück. Und vielleicht ist ihm da auch nur bei seinem sprichwörtlichen Geschick eine späte Rache an Michael Häupl daneben gegangen? An dessen Lieblingsprojekt „Medienquartier Marx“ (apropos: auch da ist der „Sankt“ vorm Marx verschwunden) soll nämlich Alijew mit dubiosen Geldern beteiligt sein.
Und diese nicht unbedenkliche Beteiligung untersucht ausgerechnet – die Consultatio.
Jene Steuerberatungskanzlei, die Hannes Androsch 1970 gegründet hat, die in der Zeit seiner Tätigkeit als Finanzminister geschäftsmäßig nahezu explodiert ist – und an der er immer noch beteiligt ist.
Und da wären wir bei dem zweiten Fall von Plakat-Dichtung und Wahrheit. Schließlich ist Androsch mittlerweile ein großer Industrieller. Kein böser Kapitalist, denn er tut Gutes mit seinem Geld - etwa finanzierte er das Bildungsvolksbegehren in Sachen Gesamtschule. Seinen eigenen Sohn hätte der (ausgebliebene) Erfolg ohnehin nicht betroffen. Den hat er vorsorglich in einer katholischen Privatschule (Marke: Gymnasium) untergebracht. Für alle anderen aber soll endlich „Chancengleichheit“ gelten.
Dass Androsch so viel Geld in Parteianliegen investieren kann, ist kein Wunder. Schließlich ließ er sich bei der Privatisierung der Verstaatlichten von Viktor Klima den Leiterplatten-Hersteller AT&S zuschanzen. Ein prosperierendes Werk mit tausenden von Arbeitsplätzen, das immer weiter expandiert – allerdings längst in Shanghai. Weil die Arbeitskräfte dort billiger sind.
Ein anderes österreichisches Paradeunternehmen, der Flugzeugzulieferer FACC, gehörte bis vor kurzem auch Androsch. Das war die Firma, die am stärksten von den Gegengeschäften im Abfangjäger-Deal profitieren konnte. Mittlerweile hat er sie verkauft – an Chinesen.
Nicht dass man es nicht wüsste, dass antikapitalistische Überzeugung dort aufhört, wo es das eigene Bankkonto betrifft. Aber der neidgenossenschaftliche Angriff auf jeden, der es zu Wohlstand bringt, klingt dann noch verlogener – besonders wenn sich Werner Faymann gerade wieder moralisch erregen musste, dass die Zahl der Millionäre in Krisenzeiten gestiegen ist.
Vielleicht sollte er an seine eigene berufliche Zukunft denken, bevor er Reichensteuern einführen lässt. Wer weiß, wen er dann lukrativ beraten darf.
 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2013 12:01

    Wenn einem alle diese Machenschaften und Verstrickungen vor Augen geführt werden, glaubt man sich in die Zeit des 6-fach Mörders U. Proksch und seinen damaligen, florierenden Club 45 zurückversetzt, der als bewährte Drehscheibe linker Umtriebe und Betrügereien in Erinnerung bleibt.

    Die sozialistischen "sauren Wiesen" feiern weiterhin fröhliche Urständ und nachdem die Genossen sowohl Justiz als auch Medien fleißigst korrumpiert haben, kann sich der "rote Sumpf" ungehindert ausbreiten.

    Damit wird auch klar, warum sie bei den leisesten Versuchen in anderen Parteien den lautesten Trommelwirbel veranstalten - einzig und alleine, um von den eigenen Schandtaten tunlichst abzulenken.

    Man kann dem Blogbetreiber gar nicht genug danken für seine unermüdliche Aufdeckungsarbeit, da sonst niemand weit und breit wagt, diese "heißen Eisen" anzufassen. Allen voran unser abhängiger Staatsfunk, der selbst an vorderster Front mitspielt und dessen Intendant immer wieder seiner Milliarden-Vorliebe für einen Umzug des ORF vom Küniglberg nach "Marxstadt" Ausdruck verleiht. Da wäscht einmal mehr eine Hand die andere und beide bleiben schmutzig!

    Mit Kenntnis über diese ungeheuerlichen Vorgänge in unserer (Bananen-)Republik, müssen wir in Verantwortung für Österreich die rote Regierungshälfte im Herbst unbedingt in die Wüste schicken.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDr. Dieter Zakel MA Partner Homepage
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2013 07:50

    Alleine, daß Ermittlungen gegen einen Bonzen dieses Kalibers aufgenommen wurden....- da müssen schon sehr starke Verdachtsmomente vorliegen…

  3. Ausgezeichneter KommentatorPeter R Dietl
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2013 18:30

    Jedem Wort - wie bei Artikeln von A.U. meist - ist zuzustimmen. Dennoch: Ich vermag Gusenbauers Auftreten nicht zu vergessen, als er bei der Trauerfeier für den verunfallten (???) Jörg Haider sich - als einer von wenigen - von dem Verewigten coram publico christlich und korrekt verabschiedete. In Anbetracht damaliger und heutiger Hetze von Grünen, Roten und anderen Linksextremisten halte ich solches auch fürderhin für denkwürdig.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2013 11:29

    OT---aber ein typisches Beispiel dafür, wie der ORF, bzw die deutsch-österreichische Filmindustrie dafür "sorgt", daß wir nur ja Multikulti nicht nur als in D und in Ö völlig Normales, sondern als ungeheuer Positives, Rettendes zur Kenntnis nehmen sollten:

    Im Sender 3SAT stand gestern ein Film mit Christiane Hörbiger auf dem Programm. Sie spielte eine Wienerin, die in Berlin ein Wiener Kaffeehaus betrieb, das sie verlieren sollte.

    Was soll ich sagen: Den Retter in der Not spielte ein Türke, der nicht nur sehr fesch und sympathisch war, sondern auch noch dazu perfekt Deutsch sprechend, intelligent, kollegial war und--- seinen gesamten, ganz zufällig auch in Berlin lebenden, vielköpfigen Familienclan mobilisierte, um der Chefin natürlich ganz uneigennützig zu Geld zu verhelfen.

    Sein deutscher Kollege wirkte nicht ganz so helle.....

    Und die Moral von der Geschicht': Ohne Ausländer geht in D und in Ö gar nichts!

  5. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2013 12:59

    Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz „Plakat-Wahrheit und Wirklichkeit“ bringt soviel unglaublich Problematisches über den ehemaligen Bundeskanzler bzw. über Androsch, daß einem der Mund offen bleibt. Wenn ihm keine – erfolgreiche(!) - Klage auf die beschriebenen Abläufe folgt, dann „Gute Nacht Österreich“. Oder wie es schon einmal hieß „Gott schütze Österreich!“.
    Wo hört oder liest man sonst noch solches in Klartext? Sind die Medien entweder unfähig oder bestochen?
    Bravo Dr. Unterberger!

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2013 19:32

    Und trotzdem war mir Gusenbauer als Bundeskanzler rückblickend allemal lieber als der jetzige.
    Denn er hat weitgehend die Gewerkschaft aus der Führungsriege der SPÖ entfernt, während der jetzige Bundeskanzler ein Hampelmann dieses Vereins ist.

    Was natürlich nicht entschuldigt, daß Gusenbauer anderen Hofschranzen, wie Androsch, Vorteile zuteil werden ließ. FACC allerdings war nur unwesentlich in Androschs Besitz, es gehörte mehrheitlich der Familie Fischer ( Fischer Schi) die sich mit dieser artfremden Produktion vom ruinösen Schigeschäft befreien wollte.
    Was nachweislich nicht gelungen ist. Daher ist der Verkauf an kapitalkräftigere Chinesen, die das österreichische Know How in diesem Segment gesucht haben, besser als die Alternative, nämlich das Geschäft zuzusperren. Zumindest bleibt, anders als in dem Massengeschäft der Leiterplatten von AT&S, wo Lohnstückkosten für die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmen eine größere Rolle spielen, das Unternehmen in Österreich.

    Androsch ist ein typischer Kapitalist, der das Kapital dort arbeiten läßt, wo es die beste Verzinsung bringt. Sein Erfolg wäre aber ohne die vorteilhafte Nähe zur Politik nicht möglich gewesen.
    Gusenbauer ist zu einem oportunistischen Profiteur der weltweiten sozialistischen Mißwirtschaft geworden. Gelernt hat er, wie auch Gerhard Schröder, bei den abgehalfterten amerikanischen Präsidenten, angefangen bei George Bush sen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2013 07:29

    Schizophrenie der Sozialdemokratie

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordxb
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Juni 2013 12:31

    Sorry, Hr. Unterberger, da muß ich einfach widersprechen, Sie liegen mit Ihrer Analyse einfach falsch.

    Gusenbauer ist und war der erfolgreichste "Betriebsunfall" der SPÖ der vergangenen Jahre.
    Androsch, Klima und speziell Vranitzky sind, wenn sie, selten genug, zwischendurch einmal nüchtern sind, durchaus sehr gute Geschäftleute.
    Die haben einfach nur ihre Karriere in der SPÖ gemacht weil es einfacher war und mit weniger Hürden versehen war als in anderen Parteien.
    Der Vranitzky hätte schon an seinem ersten Tag in der OeNB gefeuert werden müssen, blos hat ihn seine Parteiprotektion eben gehalten.
    Der ist, mit der arisierten Firma seiner Frau über die Austria Tabak bis hin zu seinen "Beratungsgeschäften" durchgehend korrupt aber schlau und brutal.
    Der Androsch ist da nicht besser, allein seine Kooperation mit dem Scharinger hat ihm nicht nur FACC und die Salinen Austria eingebracht, auch die AT&S ist das Ergebnis einer sehr brutalen aber letztlich erfolgreichen M&A Strategie.
    Sogar der Klima hat sich, als reiner Politgünstling schon in der OMV, er war schließlich nur die Notlösung nachdem der Ruttensdorfer der Partei abgesagt hatte, durch sehr geschickte Netzwerklösungen ausgezeichnet - und ist dennoch ein ziemlich guter Manager.
    Nur halt keiner mit Fachwissen, aber das ist für seinen Job auch nicht nötig, er bekommt seine Marschorder sowieso direkt aus Wolfsburg.
    Diese Herren sind einfach nur in der "falschen" Partei sonst aber durchaus knallharte Manager.
    Denen kann man bestenfalls vorwerfen, daß sie sich die einfache Karriere durch eine verlogene Ideologietruppe auflegen haben lassen.
    Wären die in der damaligen ÖVP oder FPÖ groß geworden, sie hätten nicht anders agiert und vermutlich auch keine andere Karriere gemacht.

    Gusenbauer ist ein ganz anderer Fall.

    Der ist, im Gegensatz zu seinem Image und zu den oben genannten Herren, strohdumm und völlig ungebildet.

    Der hat sich lange Zeit einfach nur in der SJ und in der Partei herumgetrieben, weil er sonst einfach nur ein weiterer Arbeitsloser geworden wäre, bestenfalls ein ewiger Uniassistent oder AK Sachbearbeiter ohne Aussicht auf Karriere.
    Der hatte schon damals, als er sowjetischen Boden küsste und für Che Guevara und gegen die USA demonstrierte, nur ein einziges Talent, er war in der Lage jede Diskussion auszusitzen, egal ob er dafür andere unter den Tisch saufen mußte, deren Zigarettenrauch und Gestank ertragen mußte oder ganz einfach nur so lange warten mußte, bis die anderen eingeschlafen waren.
    Gusenbauer hat viele solche Diskussion nur deshalb zu seinen Gunsten entschieden weil er den längeren Atem und das härtere Sitzfleisch hatte.
    Er war und ist, davon kann sich jeder noch heute Bild machen, zumindest nach aussen hin auch völlig ignorant gegenüber jeder Form von Kritik oder Anregung.
    Kritiken hat er üblicherweise durch viel Alkohol verdrängt, Anregungen hat er einfach ignoriert oder später als seine eigenen Ideen ausgegeben.

    Seine Rückgratlösigkeit ist sogar in der SPÖ und im BSA legendär.

    Dafür aber haben ein paar der üblichen Verdächtigen, wie der Lansky oder die Bures, rasch erkannt, daß man mit dem Gusenbauer problemlos mitschwimmen kann und rechts und links immer ein paar Dinge aufsammeln kann, die man zum eigenen Vorteil nutzen kann.
    Bei der Bures kann man immerhin noch einwerfen, daß sie ihn früher, als die beiden zusammen waren, sogar noch durchgefüttert hat und daher heute eine Art Ausgleich für frühere Vorleistungen bekommt.
    Jede Kritik an Gusenbauer und seinem Team ist an ihm abgeprallt, der ist einfach seinen Weg gegangen und hat sich seine Welt entweder schöngetrunken oder herbeiphantasiert.

    Dr. Unterberger hat sicher ein paar seiner Pressekonferenzen erlebt, in denen er, schon vor seiner Kanzlerschaft, einfach mitten im Geschehen den roten Faden verloren hat und dann in pseudophilosophische Bereiche abgeschwenkt ist.
    Dieses "Philosophieren" wurde dann von der SPÖ als intellektuelle Leistung verkauft.
    Es war aber nur die Unfähigkeit Gusenbauers, einen geraden Satz mit Inhalt von sich zu geben.

    Gusenbauer war damals die Lösung der SPÖ für die erwartete Niederlage bei den Wahlen 2006, ursprünglich sollten die 2004 sein, die Wahl nach den Querelen rund um die FPÖ war ungeplant.
    Die SPÖ war nach den Wahlen 2000 finanziell, personell und intellektuell am Boden.
    Die hatten keine Personalreserven und die alte Garde, mit Ausnahme der Truppe in Wien, waren damit beschäftigt die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen.
    Schließlich mußten die Korruptionisten der FPÖ und teilweise auch der ÖVP versorgt werden, da war für die SPÖ plötzlich kein Platz mehr.

    Der Gusenbauer sollte für die SPÖ eine Art Punchingball abgeben, an der sich die Funktionäre abreagieren können, wenn sie impotent auf der Oppositionsrolle sitzen.

    Womit die SPÖ nicht gerechnet hatte war ein anderer Wesenszug von Gusenbauer, der aber auch schon lange bekannt war und ist.

    Gusenbauer ist völlig neidzerfressen auf alle jene die mehr Geld haben als er selbst.
    Er stammt aus einer ziemlich armen Familie und hat die Armut seiner Familie immer als die Schuld der anderen, der bösen Reichen gesehen.
    Er ist daher von Anfang an damit beschäftigt gewesen, möglichst viel Geld zu beschaffen um diese Armut, diesen Gestank der eigenen Armut und Herkunft, loszuwerden.

    Die Jobs in der SJ, später in der SI, haben ihn dazu zu Verbindungen gebracht, über die er viele Gelder an sich ziehen konnte.
    Anfangs waren das Spesen für Solidaritätsreisen, später waren das gute Kontakte nach Rußland und Südamerika.

    Ich kenne eine Aussage eines Vertreters von Sukhoi, ein Hr. Vladimir Vozhzhov, der gleich nach einer Reise von Gusenbauer, das war noch als Oppositionspolitiker und vor der Typenentscheidung für den Eurofighter, der ganz offen gesagt hat, daß Sukhoi für Gusenbauers Tätigkeit bei der Typenentscheidung bis zu 20 mio. USD bereitgestellt hat.
    Dumm zwar, daß die SU-30MKI es gar nicht bis zur Ausschreibung geschafft hat.
    Aber das ist offenbar kein Hindernis dafür gewesen, daß Gusenbauer sowohl von Sukhoi als auch von MiG und Saab Gelder dafür kassiert hat, daß deren Produkte in Österreich plötzlich ins Gespräch kamen.
    Auch die Sponsoringtätigkeit von EADS an Rapid ist durch den Gusebauer eingefädelt worden, schließlich war nach einem Termin des Oppositionspolitikers Gusenbauer in Manching die SPÖ plötzlich sehr viel weniger aggressiv gegen den Eurofighter und der anschließende Deal von Darabos ist weder militärisch noch wirtschaftlich zu erklären.
    Es ist auch ein eher offenes Geheimnis, daß ein ziemlicher Teil dieser Gelder damals zwischen der Partei und dem Gusenbauer geteilt wurden, damit beide finanziell saniert werden.

    Gusenbauer hatte damals Zugriff auf ein paar Konten in Zypern und in Chile die die wohl auch den einen oder anderen Journalisten interessieren würden.

    Was dann passiert ist, wäre der SPÖ nicht in den schlimmsten Albträumen eingefallen, sie haben die Wahlen 2006 gewonnen und hatten plötzlich einen ungebildeten und in der Partei ungeliebten, korrupten Parvenü als Vorsitzenden und Kanzler.

    Also haben sie den Gusenbauer wieder abmontiert und einen wiener "Hoffnungsträger" namens Faymann installiert.
    Schließlich kann und darf es nicht sein, daß ein kleiner, fetter Alkoholiker aus einer unbedeutenden Landesorganisation plötzlich den (SPÖ Erb-) Thron des Kanzlers innehat.

    Gusenbauer hat dies schwer getroffen, schließlich war er plötzlich einer von denen, den "Mächtigen, Schönen und Reichen", hinter denen er immer hinterhergelaufen ist.

    Und da hat die Partei dann sein Spielzeug kaputtgemacht und den Proleten Faymann auf seinen Thron gesetzt.

    Gusenbauer hat so reagiert wie er immer reagiert.

    Er hat sich, nach ein paar langen Saufgelagen in seinem Weinkeller, an alle Seiten verkauft um Geld zu machen, um den Gestank der eigenen Armut loszuwerden.
    Wie eine Nutte, nur besser gekleidet und mit weit weniger moralischen Einschränkungen.

    Also hat er sich und sein Netzwerk verkauft und Baugenehmigungen in Wien, Exportgenehmigungen für Güter aller Art, Investoren für Alpine und später Strabag und Benko (der arbeitet mit Geldern aus faszinierenden Quellen) aufgetrieben und sich eben an jeden Bestbietenden verkauft.

    Kasachstan ist da eine logische Sache, schließlich kennt der Gusenbauer die Truppe dort seit vielen Jahren.
    Und der Nazarbayev zahlt sehr gut für korrupte Türöffner.
    Der hat viel Geld in diversen Projekten der Strabag und vom Benko liegen.
    Da trifft Armut und Elend eben auf einen neureichen Totalitaristen.
    Das Ergebnis ist dann eben eine "erfolgreiche" Beratungstätigkeit, weniger fein würde man es eben auch Korruption nennen, schließlich sind die oben genannten Einkünfte vom Gusenbauer nur die Spitze des Eisberges.
    Mit ein paar hunderttausend Euro im Jahr kann man seinen Armutsgeruch schließ?ich loswerden.

    Dafür bekommt der Nazerbayev dann eben auch Zugang zu Unterlagen die ihm von Rechts wegen eigentlich verschlossen bleiben sollten.
    Das ist aber nur kleiner Teil des Geschäfts und auch nur ein kleiner Teil der Honorare die der Gusenbauer kassiert.

    Jeder, der jemals einen Geschäftstermin mit ihm hatte, kennt seine Aussage, es gäbe keine Genehmigung in Österreich, die er nicht vermitteln könnte, wenn nur die Höhe seines Honorares angemessen wäre.

    Gusenbauer war nie Sozialist oder Kapitalist oder irgendetwas anderes.
    Er war und ist immer nur davon getrieben, seinen "Gestank der Armut und seiner Herkunft" loszuwerden.
    Dafür würde er auch jederzeit seine Familie verkaufen.

    Und damit ist er auch nicht gerade ein Einzelfall.

    Das Image als Sozial"demokrat" oder als Intellektueller, manchmal auch als"Che Guevara der SPÖ" ist bei Gusenbauer nur Marketinggag.

    Er ist tatsächlich nur ein sehr dummer und neidzerfressener, extrem egoistischer Parvenü.

    Also ein durchaus typischer Politiker aus Österreich.
    Einer, der sein Volk "würdig" vertritt und ein Abbild seiner Wähler abgibt.

    Für jeden Gusenbauer der in den nächsten Jahren auffliegt und abtritt gibt es, in jeder Partei, auch mindestens zehn weitere Gusenbauers, die sofort an seine Stelle treten.


alle Kommentare

  1. Prudy (kein Partner)
    05. März 2015 00:03

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  2. Ethanael (kein Partner)
  3. Aditya (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:00

    From what I hear from my Austrian relatives and fndires living in Upper Austria and who are usually (up to now) either "red" or "black" this September will be very "blue". And I'm very supportive of this trend. Our own government is pushing for 750.000 foreigners to be allowed from outside of the EU into the Czech Republic. We need "blue" party here and pretty soon or this country will be doomed. http://mqnqth.com [url=http://lwesfsxcdc.com]lwesfsxcdc[/url ] [link=http://ercwunkwit.com]ercwunkwit[/link ]

  4. Desry (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:33

    Terox:Tal vez recuerdes el exattcro de Calor de hogar que puse en mi blog hace un tiempo. El tedtulo de la entrada es: Sheldon y Eleanor Glueck. Esos datos no se referedan especedficamente a futuros violadores. Se referedan a futuros delincuentes. Pero, sin duda, nos pueden dar una clara idea de df3nde este1 el problema. Bueno, es bien sabido que los violadores han sido violados en la infancia.Ahora recuerdo varios casos en los que el comportamiento o las palabras de un nif1o o una nif1a, despertaron sospechas en sus maestras o profesores, y se descubrif3 que eran abusados en sus casas.(Tambie9n recuerdo casos de nif1os abusados por sus maestras o profesores.)Los docentes deberedan estar preparados para darse cuenta que (tal vez) uno de sus alumnos este1 teniendo graves problemas en su propia casa. Ayer, en Argentina, sentenciaron a un hombre joven a no se9 cue1ntos af1os de ce1rcel por matar a golpes a su hijo de tres af1os. En cuanto dieron la sentencia, la madre del asesino tuvo una violentedsima reaccif3n. Tuvieron que rodearla entre varios para poder frenarla y, afan ased, les fue muy difedcil. Quedf3 claro que ese asesino se habeda criado en un ambiente de muchedsima violencia. Saludos! http://crtjkq.com [url=http://frlnixirf.com]frlnixirf[/url ] [link=http://menrmbp.com]menrmbp[/link ]

  5. Open (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:33

    ConSwede, do not be an ideologue."It redimns me" means I refer to the niveau and style.You force me into a PC speech. We decided to drop PC strait jacket, which makes this blog very attractive...We EUropeans know very little about Europe. Any American willing to go to the details is admirable and can beat us generally within few months of hobby studies. European comments on this blog display absolute intellectual helplessness as to define basic strategic ideas outside the frame of the West not "liberated" by the Soviets. The Americans display a patience knowing they are learning from the scratch. Israelis are even better.They know for ex. the importance of the Munich Treaty 1938 for the European mindset. And are scared to death to be the victim of the same.If you knew about this mindset, you would never throw Ukraine over the board in one sentence. You would start considering available strategic alliance instead. Same for Afonso, he creates a discourse which implies that according to his hazy ideas "we belong to the Eastern europe".1000 years of history cancelled.Then he cares for me by thinking "I might be offended". Afonso, do not care for me, care not to throw some nation over the board simply because you know zero just like the Western clowns in 1938. Those clowns threw over the board the most modern Czechoslovak army closely linked to the French defence system, donating for free all our weapon industry and military assets to Hitler.

  6. Kimeneki (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:00

    ConSwede, my "rants" and link indicate only that you are on a crsoarosd. I doubt you could visit Israel with a "I love Joerg Haider" T-shirt...and engage people there in a "fruitful debate". Evidence collected in my link is too hard.I am more independent-minded, so I can study Haider in detail:I followed him on youtube concentrating on his talkshows.Haider is consistent in our sense. He speaks clearly about creeping islamisation and that Austria is open to foreigners generally (which is true) but should be so "under certain conditions" (which is also true). He discussed with very young people - quite stupid and who displayed almost like a Taliban their idiotic dogmatic cliches: racism (pointing to his webside), how the foreigners enrich us etc. In this sense it was not a discussion, it was a ritual of uttering obligatory platitudes. I can imagine how tired are the Austrians of it.Haider is intellectually however below the niveau of any comentator on this web. His charisma also does not reach a high level. His charisma is rather based on his capacity of merging with the Austrian mind, which clearly could not work with non-Austrians. This is a fundamental weakness and makes of him a provincial EU opposer.Surprizingly another source indicates Haiders support for Turkey EU membership!!!Haider and esp. his party people do not indicate any intellectual work leading to some effect worth studying and spreading around.This lack of binding rules and ideas is something we should definitaly avoid.They looked more like a museum of 68 fools.

  7. Pundlik (kein Partner)
    19. Januar 2015 15:49

    several things that are oboioxnus. But hardly more, after all, than the ruling elites of Western Europe. But unlike them he firmly stands on the side of his people, and that's the quality that makes him interesting, both in and outside of Austria.In the election of 1999 FPd6 got close to 30%, and now once again for FPd6/BZd6. These are hard facts (even though you-know-who are bent on seeing it as a "glorification" to present such figures).I would have preferred to see different positions on Israel, Iran, Iraq etc. from BZd6 and FPd6. But we should not get our shorts too much in a twist over that, since hardly any big difference from the established elites on that.No matter how you shake it, Haider did a major achievement in forwarding the cause of the defence of the Austrian people. Of course he was a real world figure, and partly oboioxnus and sometimes even embarrassing -- but he was just that: real! And the idea of Baron Bodissey seems to be that we should at least consider the support of the real figures -- as opposed to ideological fantasy creatures of perfection. So let the discussion continue. Nothing is written in stone. And this is exactly why the Baron posted this. You see, if you would hold a gun to Baron Bodissey's head and say: "Decide now once and for all, do you support Haider/FPd6/BZd6 or not?" The Baron would have answered with his heart and say "no". But luckily enough, the Baron does not have a gun to his head, and he's got the understanding of how real things beat ideological dreams, so he keeps an open mind about Haider and posts things as the above.Czechmade wrote:I trust BB, he needs more time to grasp what is modern Austria likeDid you hear that Bodissey? You need to learn more about Europe!

  8. BHB (kein Partner)
    04. Juni 2013 23:31

    Die Dr. Glawischnig möge mich verklagen wenn ich die Unwahrheit sage aber....
    http://benjaminheinrichblog.blogspot.ch/2013/06/2009-bundes-grune-glawischnig-und-die.html

    aus meiner Sicht ist die damalige "Spesenaffäre von Glawischnig" schon sehr erwähnenswert!

  9. Hihi (kein Partner)
    04. Juni 2013 17:54

    Hahaha ein Mitglied der Lieblingspartei hier hat sich wieder durch besondere Klugheit hervorgetan.

    http://derstandard.at/1369362544549/Rassistisches-Posting-FPOe-Traismauer-entschuldigt-sich

    Ob er wohl den Deutschtest bestanden hätte? Übrigens auch im Staatsdienst der Mann, aber bei FPÖlern sieht man hier wohl gerne darüber hinweg.

    • Leopold (kein Partner)
      04. Juni 2013 18:07

      Was erwarten Sie? Die FPÖ ist eben die Partei der Bildungsfernen und Modernisierungsverlierer. Die werden es nie lernen.

  10. Orion (kein Partner)
    04. Juni 2013 17:25

    Ich spare mir meinen Kommentar dazu!
    Schäbig: Kein Denkmal für die Trümmerfrauen!

    Die rot-grün-schwullesbische Mehrheit im Münchner Rathaus leistet sich eine fragwürdige, ja erbärmliche Geschichts- und Erinnerungspolitik. Auf der einen Seite sprudeln die Millionen nur so, wenn es um immer neue Geßlerhüte der Erniedrigung und Diffamierung unserer Geschichte vor 1945 geht – allein das gigantomanische NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz schlägt bekanntlich mit mehr als 30 Millionen Euro zu Buche. Auf der anderen Seite weigert sich die Rathausmehrheit bis heute beharrlich, den Münchner Trümmerfrauen, die nach dem Krieg durch ihre Leistung die Weichen für den Wiederaufbau stellten, auch nur einen bescheidenen Erinnerungsort im öffentlichen Raum zuzugestehen, ganz anders als anderen auserwählten Minderheiten. Sage und schreibe viermal lehnten Stadt- und Ältestenrat ein entsprechendes Denkmal für die Münchner Trümmerfrauen in den letzten Jahren ab.
    weiter hier: http://kompakt-nachrichten.de/2013/06/schabig-kein-denkmal-fur-die-trummerfrauen/

  11. Otti (kein Partner)
    04. Juni 2013 17:14

    Diese Personen nehmen (offizielle Liste, ohne die Personen die inkognito dort sind) Unser Faymann nimmt ja ebenfalls teil und erhält dort seine Instruktionen!!!
    AUT
    Bronner, Oscar
    Publisher, Der Standard Medienwelt (alle Größen der Medienwelt nehmen teil, aber niemals wird darüber berichtet)????

    AUT
    Schieder, Andreas
    State Secretary of Finance

    AUT
    Scholten, Rudolf
    Member of the Board of Executive Directors, Oesterreichische Kontrollbank AG

    hier die ganze Liste (offizielle)
    http://alles-schallundrauch.blogspot.no/2013/06/bilderberg-in-watford-tag1.html

    • Honigbiene (kein Partner)
      04. Juni 2013 18:57

      von Heiko Schrang
      „Das Illegale tun wir sofort. Das Verfassungswidrige dauert etwas länger.“
      Henry Kissinger (Friedensnobelpreisträger, Ex-Außenminister der USA und Bilderberger)

      Das diesjährige Bilderbergertreffen findet in England, der Grafschaft Hertfordshire, in der Zeit vom 06.06. bis 09.06. statt. Über die sonst so sonnenverwöhnten Bilderberger ziehen für sie ungewohnt graue Gewitterwolken auf, denn der ehemalige Anti-Mafia-Richter Ferdinando Imposimato veröffentlichte in seinem neu erschienenen Buch, erstmals Dokumente aus dem Jahre 1967, die belegen sollen, dass die Bilderberger-Gruppe in diverse Straftaten verwickelt war. Imposimato ist kein Unbekannter, er hat u.a. die strafrechtlichen Voruntersuchungen durchgeführt, welche die Ermordung des Ratspräsidenten Aldo Morro und das Attentat auf Papst Johannes Paul II. betrafen.

      Der italienische Anwalt Alfonso Luigi Marra hat daraufhin die Staatsanwaltschaft in Rom dazu aufgefordert, Untersuchungen gegen die Bilderbergergruppe und dessen Mitglied, den Vorsitzenden der Bilderberger-Konferenz 2011, EU-Kommissar sowie CFR-Chef, und bis vor einem Monat noch Ministerpräsidenten Italiens, Mario Monti, einzuleiten. In seiner Klageschrift beschuldigt er die Bilderberger-Gruppe schwerster Straftaten und äußert den Verdacht der Geheimbündelei.

      Zurück zum Bilderberger-Treffen. Dieses Jahr nehmen, wie gewohnt, wieder ca. 145 Personen teil, die maßgeblich an den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen in der Welt beteiligt waren und auch noch sind. Unter ihnen führende Staatschefs, Konzernchefs, Militär sowie die Chefs der größten Medienkonzerne der Welt. (Mehr Hintergrundinformationen zum Thema Bilderberger in meinem Buch „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“

      ganzer Artikel:
      http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/06/04/eilmeldung-06-06-09-06-2013-bilderberger-treffen-im-eu-kritischen-england/

  12. dxb (kein Partner)
    04. Juni 2013 12:31

    Sorry, Hr. Unterberger, da muß ich einfach widersprechen, Sie liegen mit Ihrer Analyse einfach falsch.

    Gusenbauer ist und war der erfolgreichste "Betriebsunfall" der SPÖ der vergangenen Jahre.
    Androsch, Klima und speziell Vranitzky sind, wenn sie, selten genug, zwischendurch einmal nüchtern sind, durchaus sehr gute Geschäftleute.
    Die haben einfach nur ihre Karriere in der SPÖ gemacht weil es einfacher war und mit weniger Hürden versehen war als in anderen Parteien.
    Der Vranitzky hätte schon an seinem ersten Tag in der OeNB gefeuert werden müssen, blos hat ihn seine Parteiprotektion eben gehalten.
    Der ist, mit der arisierten Firma seiner Frau über die Austria Tabak bis hin zu seinen "Beratungsgeschäften" durchgehend korrupt aber schlau und brutal.
    Der Androsch ist da nicht besser, allein seine Kooperation mit dem Scharinger hat ihm nicht nur FACC und die Salinen Austria eingebracht, auch die AT&S ist das Ergebnis einer sehr brutalen aber letztlich erfolgreichen M&A Strategie.
    Sogar der Klima hat sich, als reiner Politgünstling schon in der OMV, er war schließlich nur die Notlösung nachdem der Ruttensdorfer der Partei abgesagt hatte, durch sehr geschickte Netzwerklösungen ausgezeichnet - und ist dennoch ein ziemlich guter Manager.
    Nur halt keiner mit Fachwissen, aber das ist für seinen Job auch nicht nötig, er bekommt seine Marschorder sowieso direkt aus Wolfsburg.
    Diese Herren sind einfach nur in der "falschen" Partei sonst aber durchaus knallharte Manager.
    Denen kann man bestenfalls vorwerfen, daß sie sich die einfache Karriere durch eine verlogene Ideologietruppe auflegen haben lassen.
    Wären die in der damaligen ÖVP oder FPÖ groß geworden, sie hätten nicht anders agiert und vermutlich auch keine andere Karriere gemacht.

    Gusenbauer ist ein ganz anderer Fall.

    Der ist, im Gegensatz zu seinem Image und zu den oben genannten Herren, strohdumm und völlig ungebildet.

    Der hat sich lange Zeit einfach nur in der SJ und in der Partei herumgetrieben, weil er sonst einfach nur ein weiterer Arbeitsloser geworden wäre, bestenfalls ein ewiger Uniassistent oder AK Sachbearbeiter ohne Aussicht auf Karriere.
    Der hatte schon damals, als er sowjetischen Boden küsste und für Che Guevara und gegen die USA demonstrierte, nur ein einziges Talent, er war in der Lage jede Diskussion auszusitzen, egal ob er dafür andere unter den Tisch saufen mußte, deren Zigarettenrauch und Gestank ertragen mußte oder ganz einfach nur so lange warten mußte, bis die anderen eingeschlafen waren.
    Gusenbauer hat viele solche Diskussion nur deshalb zu seinen Gunsten entschieden weil er den längeren Atem und das härtere Sitzfleisch hatte.
    Er war und ist, davon kann sich jeder noch heute Bild machen, zumindest nach aussen hin auch völlig ignorant gegenüber jeder Form von Kritik oder Anregung.
    Kritiken hat er üblicherweise durch viel Alkohol verdrängt, Anregungen hat er einfach ignoriert oder später als seine eigenen Ideen ausgegeben.

    Seine Rückgratlösigkeit ist sogar in der SPÖ und im BSA legendär.

    Dafür aber haben ein paar der üblichen Verdächtigen, wie der Lansky oder die Bures, rasch erkannt, daß man mit dem Gusenbauer problemlos mitschwimmen kann und rechts und links immer ein paar Dinge aufsammeln kann, die man zum eigenen Vorteil nutzen kann.
    Bei der Bures kann man immerhin noch einwerfen, daß sie ihn früher, als die beiden zusammen waren, sogar noch durchgefüttert hat und daher heute eine Art Ausgleich für frühere Vorleistungen bekommt.
    Jede Kritik an Gusenbauer und seinem Team ist an ihm abgeprallt, der ist einfach seinen Weg gegangen und hat sich seine Welt entweder schöngetrunken oder herbeiphantasiert.

    Dr. Unterberger hat sicher ein paar seiner Pressekonferenzen erlebt, in denen er, schon vor seiner Kanzlerschaft, einfach mitten im Geschehen den roten Faden verloren hat und dann in pseudophilosophische Bereiche abgeschwenkt ist.
    Dieses "Philosophieren" wurde dann von der SPÖ als intellektuelle Leistung verkauft.
    Es war aber nur die Unfähigkeit Gusenbauers, einen geraden Satz mit Inhalt von sich zu geben.

    Gusenbauer war damals die Lösung der SPÖ für die erwartete Niederlage bei den Wahlen 2006, ursprünglich sollten die 2004 sein, die Wahl nach den Querelen rund um die FPÖ war ungeplant.
    Die SPÖ war nach den Wahlen 2000 finanziell, personell und intellektuell am Boden.
    Die hatten keine Personalreserven und die alte Garde, mit Ausnahme der Truppe in Wien, waren damit beschäftigt die eigenen Schäfchen ins Trockene zu bringen.
    Schließlich mußten die Korruptionisten der FPÖ und teilweise auch der ÖVP versorgt werden, da war für die SPÖ plötzlich kein Platz mehr.

    Der Gusenbauer sollte für die SPÖ eine Art Punchingball abgeben, an der sich die Funktionäre abreagieren können, wenn sie impotent auf der Oppositionsrolle sitzen.

    Womit die SPÖ nicht gerechnet hatte war ein anderer Wesenszug von Gusenbauer, der aber auch schon lange bekannt war und ist.

    Gusenbauer ist völlig neidzerfressen auf alle jene die mehr Geld haben als er selbst.
    Er stammt aus einer ziemlich armen Familie und hat die Armut seiner Familie immer als die Schuld der anderen, der bösen Reichen gesehen.
    Er ist daher von Anfang an damit beschäftigt gewesen, möglichst viel Geld zu beschaffen um diese Armut, diesen Gestank der eigenen Armut und Herkunft, loszuwerden.

    Die Jobs in der SJ, später in der SI, haben ihn dazu zu Verbindungen gebracht, über die er viele Gelder an sich ziehen konnte.
    Anfangs waren das Spesen für Solidaritätsreisen, später waren das gute Kontakte nach Rußland und Südamerika.

    Ich kenne eine Aussage eines Vertreters von Sukhoi, ein Hr. Vladimir Vozhzhov, der gleich nach einer Reise von Gusenbauer, das war noch als Oppositionspolitiker und vor der Typenentscheidung für den Eurofighter, der ganz offen gesagt hat, daß Sukhoi für Gusenbauers Tätigkeit bei der Typenentscheidung bis zu 20 mio. USD bereitgestellt hat.
    Dumm zwar, daß die SU-30MKI es gar nicht bis zur Ausschreibung geschafft hat.
    Aber das ist offenbar kein Hindernis dafür gewesen, daß Gusenbauer sowohl von Sukhoi als auch von MiG und Saab Gelder dafür kassiert hat, daß deren Produkte in Österreich plötzlich ins Gespräch kamen.
    Auch die Sponsoringtätigkeit von EADS an Rapid ist durch den Gusebauer eingefädelt worden, schließlich war nach einem Termin des Oppositionspolitikers Gusenbauer in Manching die SPÖ plötzlich sehr viel weniger aggressiv gegen den Eurofighter und der anschließende Deal von Darabos ist weder militärisch noch wirtschaftlich zu erklären.
    Es ist auch ein eher offenes Geheimnis, daß ein ziemlicher Teil dieser Gelder damals zwischen der Partei und dem Gusenbauer geteilt wurden, damit beide finanziell saniert werden.

    Gusenbauer hatte damals Zugriff auf ein paar Konten in Zypern und in Chile die die wohl auch den einen oder anderen Journalisten interessieren würden.

    Was dann passiert ist, wäre der SPÖ nicht in den schlimmsten Albträumen eingefallen, sie haben die Wahlen 2006 gewonnen und hatten plötzlich einen ungebildeten und in der Partei ungeliebten, korrupten Parvenü als Vorsitzenden und Kanzler.

    Also haben sie den Gusenbauer wieder abmontiert und einen wiener "Hoffnungsträger" namens Faymann installiert.
    Schließlich kann und darf es nicht sein, daß ein kleiner, fetter Alkoholiker aus einer unbedeutenden Landesorganisation plötzlich den (SPÖ Erb-) Thron des Kanzlers innehat.

    Gusenbauer hat dies schwer getroffen, schließlich war er plötzlich einer von denen, den "Mächtigen, Schönen und Reichen", hinter denen er immer hinterhergelaufen ist.

    Und da hat die Partei dann sein Spielzeug kaputtgemacht und den Proleten Faymann auf seinen Thron gesetzt.

    Gusenbauer hat so reagiert wie er immer reagiert.

    Er hat sich, nach ein paar langen Saufgelagen in seinem Weinkeller, an alle Seiten verkauft um Geld zu machen, um den Gestank der eigenen Armut loszuwerden.
    Wie eine Nutte, nur besser gekleidet und mit weit weniger moralischen Einschränkungen.

    Also hat er sich und sein Netzwerk verkauft und Baugenehmigungen in Wien, Exportgenehmigungen für Güter aller Art, Investoren für Alpine und später Strabag und Benko (der arbeitet mit Geldern aus faszinierenden Quellen) aufgetrieben und sich eben an jeden Bestbietenden verkauft.

    Kasachstan ist da eine logische Sache, schließlich kennt der Gusenbauer die Truppe dort seit vielen Jahren.
    Und der Nazarbayev zahlt sehr gut für korrupte Türöffner.
    Der hat viel Geld in diversen Projekten der Strabag und vom Benko liegen.
    Da trifft Armut und Elend eben auf einen neureichen Totalitaristen.
    Das Ergebnis ist dann eben eine "erfolgreiche" Beratungstätigkeit, weniger fein würde man es eben auch Korruption nennen, schließlich sind die oben genannten Einkünfte vom Gusenbauer nur die Spitze des Eisberges.
    Mit ein paar hunderttausend Euro im Jahr kann man seinen Armutsgeruch schließ?ich loswerden.

    Dafür bekommt der Nazerbayev dann eben auch Zugang zu Unterlagen die ihm von Rechts wegen eigentlich verschlossen bleiben sollten.
    Das ist aber nur kleiner Teil des Geschäfts und auch nur ein kleiner Teil der Honorare die der Gusenbauer kassiert.

    Jeder, der jemals einen Geschäftstermin mit ihm hatte, kennt seine Aussage, es gäbe keine Genehmigung in Österreich, die er nicht vermitteln könnte, wenn nur die Höhe seines Honorares angemessen wäre.

    Gusenbauer war nie Sozialist oder Kapitalist oder irgendetwas anderes.
    Er war und ist immer nur davon getrieben, seinen "Gestank der Armut und seiner Herkunft" loszuwerden.
    Dafür würde er auch jederzeit seine Familie verkaufen.

    Und damit ist er auch nicht gerade ein Einzelfall.

    Das Image als Sozial"demokrat" oder als Intellektueller, manchmal auch als"Che Guevara der SPÖ" ist bei Gusenbauer nur Marketinggag.

    Er ist tatsächlich nur ein sehr dummer und neidzerfressener, extrem egoistischer Parvenü.

    Also ein durchaus typischer Politiker aus Österreich.
    Einer, der sein Volk "würdig" vertritt und ein Abbild seiner Wähler abgibt.

    Für jeden Gusenbauer der in den nächsten Jahren auffliegt und abtritt gibt es, in jeder Partei, auch mindestens zehn weitere Gusenbauers, die sofort an seine Stelle treten.

    • Zraxl (kein Partner)
      04. Juni 2013 13:01

      dxb, vielen Dank für Ihren Kommentar! Sie sind der erste, der mir schlüssig erklären konnte, warum Frau Dr. Schmied Unterrichtsministerin ist.

    • F.V. (kein Partner)
      04. Juni 2013 16:10

      dxb,

      Sie müssen ein Insider in Sachen Sozialisten sein. Wohl auch jemand, der von der Diskrepanz von Anspruch (Ideal) und Wirklichkeit ziemlich angefressen ist.

      Jedenfalls war Ihr Dossier sehr aufschlußreich und mit nicht allgemein bekannten Details eine nützliche Bereicherung zur Beurteilung der Lage und Personen.

      Ich könnte Ihnen eine Kopie der Firmenbucheintragungen der arisierten Normalia des Schwiegervaters des Vrantz und die zwecks Verschleierung der wahren Herkunft häufigen "Umgründungen" zukommen lassen, die ja heute wegen digitalen Grund- und Firmenbüchern leider nicht mehr zugänglich sind.

    • dxb (kein Partner)
      04. Juni 2013 16:57

      F.V.,

      danke, ich bin nicht mehr oder weniger auf die SPÖ schlecht zu sprechen als auf alle anderen Parteien Österreichs auch.
      Die SPÖ steht mnir dabei genauso fern wie alle anderen, mit denen will ich nichts zu tun haben.
      Die Politik des Landes ist nichts mehr für mich, ich lebe und arbeite schon lange im Ausland, aktuell in Dubai.
      Mein Insiderwissen ist tatsächlich nicht gar so groß wie es scheint, ich bin einfach nur teilweise mit Leuten bekannt, zum Teil auch privat, die sich, im Gegensatz zu mir, der österreichischen Methode der Karriere in Abhängigkeit zu einer Partei ergeben haben.
      Da in Österreich der Unterschied zwischen den Parteien und deren handelnden Personen nicht allzu groß ist, reicht mir im Regelfall ein Runde zum Essen zwischen Steirereck, Fabios und Gutruf und ein Kaffee beim Bernd Querfeld oder im Sluka um wieder auf den letzten Stand der Misere zu kommen.
      Im schlimmsten Fall "muß" ich noch eine Runde Golf in Schönborn, Krieau oder Oberwaltersdorf spielen um den Rest zu erfahren - wenn es mich denn interessiert.
      Ich habe derlei Einblicke für fast alle Parteien.
      Ein weiterer Grund für meine Verärgerung auf so gut wie alle Parteien Österreichs.

      Die Geschichte mit der Firma Normalia und den Lebenslauf der Christine, besser den der Claudia Vranitzky, heute Knehs, kenne ich sogar ziemlich gut.
      Von der Firma hat der Vranitzky schon als Student gelebt.
      Und seine Familie tut dies bis heute, schließlich bekommen die staatliche Aufträge zu extrem guten Konditionen zugeschoben.

    • Geheimrat
      05. Juni 2013 10:39

      Danke vielmals, ich habe es wirklich genossen.......

      Jetzt sind Sie sicher ein Kandidat für den Nobelpreis der Leserbriefschreiber!

    • Geheimrat
      05. Juni 2013 11:43

      Ja das hat was, das sollte man sich ausdrucken und an die Wand hängen......

      Aber wahrscheinlich ist alles nicht wahr, und die genannten Genossen haben
      ihr Leben lang nur dafür gearbeitet und Geld zusammengerafft um die
      Arbeiterklasse aus ihrem Elend zu befreien - echte Sozis eben.

      Na ja, man weiß ja wie das ist, wenn man sich einem Ideal verschrieben
      hat.......

    • dxb (kein Partner)
      05. Juni 2013 20:39

      So als kleine Anekdote zu Gusenbauer, um zu zeigen welchen Stellenwert er zu seinen besten Zeiten in seiner eigenen Partei hatte:

      Bei den Mitarbeitern im Parlament wurde von ihm, hinter seinem Rücken, als vom GröVaZ gesprochen, als vom "größten Vorsitzenden aller Zeiten" und sein Arbeitszimmer in der Parteizentrale wurde lange Zeit als das "Führerzimmer" bezeichnet...

  13. F.V. (kein Partner)
    04. Juni 2013 10:52

    ... kasachischen Diktators Nursultan Nazarbajev. .... Und diesem seinem kasachischen Herrn soll Gusenbauer nun Untersuchungsausschuss-Material über dessen abtrünnigen Schwiegersohn Rakhat Alijew weitergegeben haben, dessen Auslieferung er erfolglos von Österreich begehrt.

    Halten wir doch einmal fest: Ein „Herrscher“, der nicht nach Washingtons Pfeife tanzt ist in westlicher Diktion ein „Diktator“. Ein „Abtrünniger“, der sich dann als „Zeuge“ für die despotischen Zustände in seinem Land dem Westen anbietet, ist natürlich in eben derselben Logik ein Guter.
    Daß er, um „abtrünnig“ werden zu können auch einmal dem nun angeprangerten System angehört haben muß, wird dabei der Gnade des Vergessens anheim gegeben. Dazu kommt, daß all das, was die Medien diesbezüglich berichten gar nicht den Tatsachen entsprechen muß.

    Es ist mir nicht mehr erinnerlich, was der Untersuchungs-Ausschuß (oder gar ein Gericht) bezüglich Alijews fand oder finden w o l l t e, aber ich kann mir überhauapt nicht vorstellen, daß dessen Erkenntnisse ein Staatsgeheimnis sein könnten. Ist Alijew unschuldig, so wäre es doch auch in seinem Interesse, daß dieser Umstand möglichst allgemein bekannt wird, ist er´s nicht, so mag das zwar für Alijew wichtig sein dies nicht öffentlich zu machen, aber für sonst niemand. – Worin also in der Mitteilung eines Untersuchungsergebnisses Agententätigkeit oder Geheimnisverrat begründet sein soll, ist mir schleierhaft. (Wobei auch hier gar nicht erwiesen ist, daß dies der Fall war. Der Hinweis: es müsse schon was dran sein, wenn einer der Großen des Systems mit solch einer Untersuchung behelligt wird, ist von der Kategorie „üble Nachrede“. – Man beachte, mit welchem Engagement hier Dr. Unterberger dies im Fall Grasser kritisiert, obwohl hier der Augenschein – 500.000 im Plastiksackerl persönlich in die Schweiz getragen, etc. - jeden Verdacht rechtfertigte.)

    Wenn man (bzw. Dr. Unterberger) damit Dr. Gusenbauer zu Unrecht und unnötigerweise anpatzt, so ist immerhin zu bedenken, daß er einmal Bundeskanzler der Republik Österreich war, also der Makel auch auf unser Land fällt. Ich erinnere an einen kürzlichen Vorfall, wo der italienische Staatspräsident einen von ausländischen Politikern angepatzten italienischen (Berlusconi) sehr nachdrücklich gegen diese Angriffe in Schutz nahm, obwohl er kaum dessen Freund gewesen sein dürfte. Er hat wohl damit das Amt und die Repräsentanz des Staates im Auge gehabt.

    Die sonstigen Geschäfte Gusenbauers oder Androsch´ sind aus der Perspektive der sozialistischen Ideologie mehr als verwerflich. Aber aus der von Dr. Unterberger, der neo-liberalen Ideologie, doch recht „logisch“ und geradezu gerechtfertigt. Wo das Ökonomische Kalkül allein regiert, ist ein anderes Verhalten doch Dummheit bzw. bei angestellten Managern wäre es wohl Untreue, etc. den Profit nicht zu maximieren. – Ich kritisiere diese Einstellung und Ideologie ja immer auf das Heftigste, aus gutem Grund. Dr. Unterberger ist aber deren wortgewaltiger Advokat. Damit fehlt ihm eigentlich die moralische Berechtigung das kapitalistische Agieren anderer – und seien Sozis – zu kritisieren.

    • cmh (kein Partner)
      04. Juni 2013 15:23

      FV

      Guten Morgen, guten Morgen!

      Wieder ein Bürgerlicher, der meint, nach der Sachlage objektiv argumentieren zu müssen.

      Es kann doch nicht darum gehen, eine Partei ohne parteieigene Schweinehunde zum Regieren zu bringen. Sind doch die Schweinehunde in jedem Biotop zu hause und wachsen schneller nach als man sie abmähen kann.

      Nur geht es hier nicht um die Tatsache, dass eine Person X oder Y ein Schweinehund wäre. Nein, es geht um die Behauptung der Sozen, dass sie in ihren Reihen keine Schweinehunde hätten und daher unwiderleglich alle anderen die Schweinehunde sein müssen. "Gerechtigkeit" usw. wird plakatiert - schon gesehen?

      Die moralische Qualität des Herrn Gusenbauer ist damit nur der Nachweis, dass die SPÖ nicht in der Lage ist, ihre Versprechen einzuhalten, ja schlimmer aber wahrscheinlicher noch, dass sie nie die Absicht hatte, ihre Versprechen einzuhalten.

      Wenn der Klassenfeind die Führung in der Sozenpartei stellt, dann ist damit auch die Sozenpartei am Ende.

      Das ist doch der Punkt. Wenn jetzt die Betulichen der Bürgerlichen ausrücken und um Verständnis für Gusenbauer mit dem Argument werben, die Bürgerlichen müssten das verstehen haben sie doch auch Falotten in ihren Reihen, dann ist das nur selbstbeschädigend.

      Sie, werter FV würden die nachrichtendienstliche Relevanz von Unterlagen im übrigen gar nicht erkennen. Also lassen es bleiben, so gönnerhaft die Unschuld von irgenwelchen Kaukasiern anzunehmen. Wenn sich Gusenbauer um der Marie willen mit Hunden ins Bett legen will, dann muss er auch den Vorwurf, verwanzt (sic!) zu sein ertragen.

    • F.V. (kein Partner)
      04. Juni 2013 15:59

      cmh,

      es hätte mich gewundert für meine Anmerkung nicht „geprügelt“ zu werden. Ich habe keineswegs den Gusenbauer oder die „Prinzipientreue“ der Sozialisten „gerechtfertigt“, sondern die Doppelbödigkeit der Unterberger´schen Betrachtung moniert.

      Die sogenannten Bürgerlichen sind nämlich genau aus diesem Grund, ihrer doppelten Moral wegen, weder vertrauenswürdig, noch ist deren „Agenda“ die bessere, verglichen mit jener der Marxisten. Für mich sind Sozialismus und Liberalismus ohnedies nur die Vorder- und Rückseite dergleichen Medaille. Ich habe dazu wohl schon öfter den Carl Schmitt zitiert:

      Ökonomismus, Technik und Materialismus: "dreieinig sind sie, nicht zu trennen!" (Faust II)

      Da der bürgerliche Idealismus das wegen seiner unsauberen Gründe nicht eingestehen will, ist sein praktischer Materialismus mit einem bloß theoretischen Theismus oder Idealismus verknüpft und läßt diesen nach dem Prinzip der "doppelten Wahrheit" ungestört. So ist er dieselbe geistige Mißgeburt wie der Materialismus, die man nicht widerlegt, sondern verachtet.

      Um es deutlich zu sagen: der bürgerliche sowohl-als-auch "Idealismus" ist nur verlogener Materialismus, verbrämt als Liberalismus des schlechten Gewissens, eine Geschäftemacherei, die den derben, proletarischen Materialismus des guten Gewissens nicht standhalten wird! (So wie auch der aristokratische Humanismus der Renaissance aus seiner Sicherheit des überlegenen Gefühls heraus auf die idealistischen Verbrämungen des dritten Standes verzichtete - und etwa im "Il principe" direkt zur Sache kam!)

      Ich verstehe auch den Wunsch vieler hier die Sozialisten zum Teufel zu wünschen. Aber wären sie nicht schon längst dort, wenn ihnen nicht die ÖVP ständig die Steigbügel gehalten hätte? Die Klagen und „Beschwerden“ über die landesverräterischen und sonstigen gesellschafts-zerstörerischen Aktionen der ÖVP-Politiker sind hier längst Legion, wieso glauben Sie, daß eine Abwahl der Roten und eine Wahl der Schwarzen auch nur das Geringste ändern würde?

      Es ist das doch nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

      Auch an der Alijew-Geschichte habe ich kein besonderes Interesse; aber auch hier ist mein Punkt der, daß wir immer in Schablonen zu denken genötigt werden. Es ist letztlich die Lüge, die ich angeprangert habe, wohl wissend, daß sie allgegenwärtig ist. Aber eben doch keine Basis für tragfähige oder bessere Ideen.

    • cmh (kein Partner)
      04. Juni 2013 16:49

      Eines meiner Schlüsselerlebnisse war, wie ein gestandener Bürgerlicher einmal zu mir sagte: "Aber der Schüssel ist schon sehr kalt!", der sich also dadurch zum Schmutzkübelträger der Roten machte.

      Es ist zudem schon ein moralischer Unterschied, wenn man den Kapitalismus verteufelt und dann fleißig mitmischt oder ob man den Kapitalismus zum Gesellschaftsmodell macht und dann mitmischt. (Welchem Gesellschaftsmodell man dann den tatsächlichen Vorzug gibt, ist dadurch natürlich noch nicht beantwortet.)

      Roter und Kapitalist werden beide (!) da dann zu Verbrechern, wenn sie sich in korrupter oder betrügerischer Weise bereichern. Aber der Soze ist ein Lügner schon von allem Anfang an, wenn er selber "ausbeutet". Diese Assymetrie ist aufzuzeigen.

      Die Doppelbödigkeit liegt daher nicht bei den Bürgerlichen, sondern bei den Roten. Denn sie haben die Standards vorgegeben, nach denen sie jetzt zu beurteilen sind.

      Was die Wankelmütigkeit der ÖVP anbelangt, so sehe ich einen Grund dafür schon auch darin, dass die Bürgerlichen einfach unsichere Kantonisten sind, die schwer bei der Stange zu halten sind und gerne zu Rot (wenn es ihnen zu gut) oder Blau (wenn es nicht ganz so gut läuft) wechseln.

      Das kommt daher, dass die bürgerlichen Alphatierchen immer gerne unszuständigerweise allen Haltungsnoten zu geben müssen vermeinen. Wenn Sie Ihren Macchiavell verstanden hätten, dann wüssten Sie, dass im Politischen die Moral nur zur Pose taugt. Daher finde ich es drollig, im Wettstreit der Korrupten einen Nichtkorrupten zu suchen. Denn es ist nicht die Korruption, die eine Partei unwählbar macht, sondern das Misstrauen über die geäußerten Absichten. Denn diese machen sie unberechenbar bzw. in der Unberechenbarkeit berechenbar. (Das Verhalten der SPÖ nach der letzten Wahlniederlagen straft ihr Bekenntnis zur Demokratie Lügen. Von ihr ist gerade die behauptete Demokratie und Gerechtigkeit also nicht zu erwarten.)

      Die ÖVP hat und würde das auch in Hinkunft tun, die MAcht an einen demokratischen Wahlsieger ohne viel Federlesen abgeben. Die SPÖ hat gezeigt, dass sie das nicht tun wird.

      Daher ist unter den korrupten Parteien läbgerfristig der ÖVP, kurzfristig der FPÖ die Stimme zu geben.

    • Anton Volpini
      04. Juni 2013 18:45

      @cmh

      Weil hier im Blog die Begrifflichkeit von Demokratie und Kapitalismus immer wieder durcheinander gebracht werden, will ich einen Spruch von Wolfgang Hetzer anbringen.

      "Die Demokratie braucht den Kapitalismus zum Überleben, der Kapitalismus aber braucht die Demokratie nicht"

  14. Zöbinger (kein Partner)
    04. Juni 2013 09:52

    Unlängst wurden Alfred Gusenbauer und Hubert Gorbach in den Aufsichtsrat der RHI-AG gewählt. Obgleich sie massive Gegenstimmen von Kleinaktionären erhielten, waren diese gegen die Großaktionäre wie Martin Schlaff & Co. chancenlos.

  15. cmh (kein Partner)
    04. Juni 2013 09:29

    Wieder einmal mein Sozenmantra: "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!"

    • david cameron diaz (kein Partner)
      04. Juni 2013 12:54

      Und wer hält an uns'rem off'nen Grab den Spaten,
      erraten: diese Spezialdemokraten!

  16. Sparschwein (kein Partner)
    04. Juni 2013 08:26

    Noch was zur Gesamtschule: Es zeigt sich wieder, dass es gar nicht einmal die Linken sind, die sich für die GS ins Zeug legen. Es ist meistens die von Unterberger so gelobte Wirtschaft und Industrie, die auch im Bildungsbereich an der Nivellierung nach unten interessiert ist, so wie bei den Löhnen, Sozial- und Umweltstandards usw. In der heutigen Zeit muss eben alles billig sein. Die eigenen Kinder schickt man in die Privatschule, man kann sich es ja leisten, die guten Leute holt man sich von Universitäten in den USA, UK oder zukünftig auch Asien. Bemerkenswert, dass die Linken das unterstützen. Androsch und Gusenbauer sind jedoch längst Industrielle geworden, die Gruppe, die Unterberger meisten vorbehaltlos verteidigt.

  17. Sparschwein (kein Partner)
    04. Juni 2013 08:17

    Wieder einmal ein guter Kommentar, dem man voll zustimmen kann. Gusenbauer hat ja eine beachtliche Karriere hingelegt, dumm war er ja nie. Wäre ich Sozialist, wäre ich aber mächtig verärgert, da er gegen alle sozialistischen Ideale verstoßen hat. Zumindest sein Einsatz fürs Team Kasachstan sollte aber jedem überzeugten Demokraten sauer aufstoßen.

  18. byrig
    04. Juni 2013 00:52

    und die gesamte relevante journaille in österreich,inklusive der sog.bürgerlichen medien ignoriert das völlig.in der "presse" gibt es mehr deklarierte linke als nicht-linke.ein journalist namens renner ist auf twitter voll linksgrün-aber presse-journalist.
    es soll nicht sein,dass die sog.4. macht von einer ideologie beherrscht wird-so wie es derzeit ist.
    nurmehr linksgrüne ideologie,wie derzeit überall-von standard,über krone bis presse ist ala long unerträglich!

  19. Anton Volpini
    03. Juni 2013 19:32

    Und trotzdem war mir Gusenbauer als Bundeskanzler rückblickend allemal lieber als der jetzige.
    Denn er hat weitgehend die Gewerkschaft aus der Führungsriege der SPÖ entfernt, während der jetzige Bundeskanzler ein Hampelmann dieses Vereins ist.

    Was natürlich nicht entschuldigt, daß Gusenbauer anderen Hofschranzen, wie Androsch, Vorteile zuteil werden ließ. FACC allerdings war nur unwesentlich in Androschs Besitz, es gehörte mehrheitlich der Familie Fischer ( Fischer Schi) die sich mit dieser artfremden Produktion vom ruinösen Schigeschäft befreien wollte.
    Was nachweislich nicht gelungen ist. Daher ist der Verkauf an kapitalkräftigere Chinesen, die das österreichische Know How in diesem Segment gesucht haben, besser als die Alternative, nämlich das Geschäft zuzusperren. Zumindest bleibt, anders als in dem Massengeschäft der Leiterplatten von AT&S, wo Lohnstückkosten für die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmen eine größere Rolle spielen, das Unternehmen in Österreich.

    Androsch ist ein typischer Kapitalist, der das Kapital dort arbeiten läßt, wo es die beste Verzinsung bringt. Sein Erfolg wäre aber ohne die vorteilhafte Nähe zur Politik nicht möglich gewesen.
    Gusenbauer ist zu einem oportunistischen Profiteur der weltweiten sozialistischen Mißwirtschaft geworden. Gelernt hat er, wie auch Gerhard Schröder, bei den abgehalfterten amerikanischen Präsidenten, angefangen bei George Bush sen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      04. Juni 2013 10:37

      Wo sind denn die Großindustriellen, deren Erfolg OHNE eine vorteilhafte Nähe zur Politik möglich gewesen wäre...?

    • Anton Volpini
      04. Juni 2013 18:55

      Keine Verallgemeinerung bitte @Schnabeltierfresser.

      Nur, wenn Sie wirtschaftlich erfolgreich sein wollen, dann brauchen Sie auch gesellschaftlichen Anschluß. Wenn Sie darüber hinaus auch eine gesellschaftliche Verpflichtung in Ihrem Leben verspüren, dann werden Sie auch gesellschaftspolitisch tätig. Das heißt aber noch lange nicht, daß Sie für sich selber Vorteile aus dieser Tätigkeit ziehen. Auch wenn das einige tun.

  20. Peter R Dietl
    03. Juni 2013 18:30

    Jedem Wort - wie bei Artikeln von A.U. meist - ist zuzustimmen. Dennoch: Ich vermag Gusenbauers Auftreten nicht zu vergessen, als er bei der Trauerfeier für den verunfallten (???) Jörg Haider sich - als einer von wenigen - von dem Verewigten coram publico christlich und korrekt verabschiedete. In Anbetracht damaliger und heutiger Hetze von Grünen, Roten und anderen Linksextremisten halte ich solches auch fürderhin für denkwürdig.

    • Cotopaxi
      03. Juni 2013 18:49

      Richtig, da hat Gusenbauer Anstand und menschliche Größe gezeigt.

    • plusminus
      03. Juni 2013 19:05

      @Peter R Dietl

      Volle Zustimmung, da hat sich Gusenbauer von seiner anständigen Seite gezeigt =
      eine besondere Rarität bei den Genossen.

    • cmh (kein Partner)
      04. Juni 2013 09:34

      Ja gut.

      Für die Aufnahme als verlorenen Sohn reicht das aber allemal nicht.

  21. fokus
    • Gandalf
      03. Juni 2013 17:57

      Ja, schön langsam muss man wohl überlegen, ob man im Restaurant Erdbeeren mit Schlagobers als Nachspeise bestellen darf oder ob das auch schon Wiederbetätigung ist...

    • Observer
      03. Juni 2013 18:34

      Es ist doch einfach lächerlich, wenn diese Leute aus USA oder GB da Zusammenhänge mit dem Naziregime erkennen. Ebenso ist es blanker Unsinn, jedes nach einem alten (germanischen und asiatischen) Sonnenrad abgeleitete Kreuz - wie es eben auch damals im Deutschen Turnerbund (1919) verwendet wurde - sofort in Verbindung mit dem Hackenkreuz zu sehen. In der Zwischenzeit wurde das Logo des Turnerbundes modifiziert.
      Es sind nun bald 70 Jahre her, dass das Naziregime untergegangen ist und da sollte endlich Schluss mit diesen Vergleichen und Verboten sein. Sonst müsste man auch die heutigen Autobahnen meiden, denn die RAB (Reichs-Autobahn) war ja auch eine "Erfindung" des Deutschen Reiches.
      Übrigens: die Leute, welche solche Symbole verherrlichen oder auch dagegen protestieren, sind erst nach 1945 geboren, haben daher die schreckliche Naziherrschaft nicht persönlich erlebt.

    • plusminus
      03. Juni 2013 19:22

      @Gandalf

      Nur solange sie nicht in Form eines Sonnenrades angerichtet werden. :-))

    • plusminus
      03. Juni 2013 19:25

      @Observer

      ********!

      Wie schrieb hier einmal jemand sinngemäß:

      Je größer der Zeitabstand, umso höher steigt die Anzahl der tapferen NS-Widerstandskämpfer!

    • Undine
      03. Juni 2013 22:51

      Manchmal frage ich mich schon, wenn ich lese, was alles krampfhaft mit Hitler in Verbindung gebracht wird, ob nicht alle völlig durchgeknallt sind. Das ist ja nicht mehr normal, sondern bedenklich krankhaft! Wir alle werden ganz bewußt "neurotisiert"---die Leute reagieren regelmäßig wie der "Pawlow'sche HUND"!

      Wenn ich mich recht erinnere, hat bei der Hochzeit von Waldheims Tochter mit Othmar Karas in Nußdorf am Attersee die Musikkapelle der Feuerwehr ein Ständchen gespielt---in BRAUNEN UNIFORMEN!

      Die Bilder gingen um die Welt. In Amerika witterten die üblichen Hysteriker die Auferstehung Hitlers und seines 3. Reiches! Was soll man zu solch trottelhaften Reaktionen sagen?

    • fokus
      04. Juni 2013 00:01

      @Undine

      *********!

      Noch dazu je länger diese unselige Zeit zurückliegt, desto hysterischer die Reaktionen.

    • cmh (kein Partner)
      04. Juni 2013 09:37

      Gerade jetzt hätten die USA Gelegenheit, dass einem ihrer eigenen Staatsbürger, der das getan hat, was man im Nachhinein von allen Deutschen in der Nazizeit verlangen will, nicht der Hals umgedreht wird.

    • Otti (kein Partner)
      04. Juni 2013 10:30

      Eigentlich müsste man mal die ganzen okkulten Symbole der Freimaurer durchleuchten, die überall zu sehen sind (auch in der Werbung). In allen großen Städten, Kirchen, ja sogar auf dem Dollar sind Freimaurerzeichen zu sehen. Was hat eine Pyramide mit dem allsehenden Auge auf der Dollarnote zu suchen? Was hat es damit wohl auf sich? Und nur nebenbei: im Vatikan ist in einem Raum sogar ein Runenzeichen (Hakenkreuz) zu finden. Es wurde auch eine jahrtausende alte Buddastatue mit diesem Runenzeichen gefunden. Wovor hat diese linke Bagage so Angst?

  22. Undine
    03. Juni 2013 15:19

    DAS LÄSST HOFFEN: Die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ kämpft weltweit für die Pressefreiheit und erstellt jährlich einen Index, der zeigt, in welchen Ländern sie besonders gefährdet ist. Gründer von „Reporter ohne Grenzen“ kämpft im eigenen Land für Le Pen. Vielleicht spricht sich diese "Aktion" auch bis Österreich durch!

    "Der 59-jährige Robert Ménard ist einer der Gründer von „Reporter ohne Grenzen“ und stand von 1985 bis 2008 an der Spitze der Organisation. Dass der engagierte Kämpfer für die Pressefreiheit seine politische Heimat im Front National gefunden hat, zeigt einmal mehr, dass es in Europa gerade die rechten Parteien sind, die entschlossen gegen Unterdrückung und Zensur von Meinungen auftreten, während es – wie aktuell auch in Österreich zu beobachten – linke Politiker sind, die gegen ihnen missliebige Medien vorgehen wollen."

    http://www.unzensuriert.at/content/0012929-Schulz-ruft-zum-europaweiten-Kampf-gegen-Rechts-auf

    • Gandalf
      03. Juni 2013 18:10

      @ Undine:
      Danke für den Hinweis! Allerdings bin ich bei Organisationen "...ohne Grenzen" immer sehr skeptisch - da stecken meist linke NGO - Selbstbedienungsläden dahinter, die ausser für ihre Schickimicki - Funktionäre für nichts gut sind (siehe etwa "Ärzte..."). Ich habe Herrn Ménard bisher nicht gekant, aber das kann natürlich durchaus damit zusammenhängen, dass bei uns ja nicht nur die Politik (fast) aller Parteien, sondern vor allem die gesamte Medienlandschaft rotgrün schillert. Und da sind wir leider wieder - pars pro toto - bei den Ärzten und sonstigen Wichtigtuern ohne Grenzen.

    • Observer
      03. Juni 2013 21:20

      Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" hat eigentlich sehr schöne Ziele. Allerdings merke ich bei dieser "wohltätigen" Organisation, dass bei der Spendenkeilerei (nun: Fundraising genannt) Spezialfirmen eingeschaltet werden, welche einen enormen Teil der eingesammelten Gelder als Aufwandsentschädigung für sich behalten. Leider werden dazu keine Zahlen genannt und so erfährt der Spender nicht, wieviel Prozent für "Verwaltung" draufgehen. Es gibt zwar Spendengütelsiegel, aber ich habe Insiderwissen, wo manche Firmen davon ganz gut leben. Die NGOs haben leider oft nicht eine eigene Infrastruktur, um die Spenden selbst zu lukrieren und sind daher solchen Firmen heilos "ausgeliefert", sonst würden sie noch viel weniger Gelder einnehmen.

      Interessant sind bei den sog. Bettelbriefen - also die im Postkasten regelmässig eintreffenden Erlagscheinbriefe - die Vermerke: "Retouren an Postfach 555, 1008 Wien". Wenig bekannt ist dabei, dass es sich dabei um einen Papierwolf der Post handelt, wobei die ursprünglichen Versender kein Interesse an dem Grund der Annahmeverweigerung (z.B. "Bitte nichts mehr senden", "Empfänger verstorben" usw.) haben, damit sie keine Gebühr für die Rücksendung bezahlen müssen. Da ist es besser, den Brief gleich selbst in den Papiercontainer zu werfen.

    • Observer
      03. Juni 2013 21:38

      Nochmals zu Fundraising:
      Die Studenten (nun "Dialoger" genannt) in den Fussgängerzonen versuchen möglichst viele direkt vom Konto abbuchbare "Daueraufträge" zu erzielen, denn nur dann wird es für die zwischengeschalteten Firmen interessant. Leider sind diese jungen Leute einem enormen Druck ausgesetzt, da es nach Strukturvertriebsmethode hohe Vorgaben und viele dazwischengelagerte Hände gibt. Ich bin grundsätzlich gegen Daueraufträge, denn ich möchte meine Spenden immer freiwillig, spontan und nach genauer Prüfung - ob diese auch das Ziel erreichen - leisten.
      Über dieses Thema wird in den Medien leider kaum diskutiert, genau so wie die Altkleidersammlung von Humana, Caritas usw. viele dunkle Stellen aufweist. In der Schweiz hatte kürzlich das Fernsehen das Millionenunternehmen Corris AG "auffliegen" lassen, wo sich herausstellte, dass viele NGOs erst ab dem 19. Spendenmonat die Monatsgelder bekommen.

    • Orion (kein Partner)
      04. Juni 2013 10:36

      Sobald eine NGO eine Plattform in unseren Medien erhält, kann man davon ausgehen, dass diese von linken Agenten infiltriert ist. Nimm eine Gruppe von Menschen und infiltriere sie mit ein paar Querolanten und die ganze Gruppe wird untereinander zu streiten anfangen - divide et imperia.

  23. Pumuckl
    03. Juni 2013 14:17

    VORSICHT ! KÖNNTEN DA NICHT ALTE RECHNUNGEN EINE ROLLE SPIELEN ?

    Gusenbauer hat die, durch Unfähigkeit und / oder kritiklose Parteihörigkeit für die
    BAWAG-Pleite mitverantwortlichen Gewerkschafter, aus dem Parlament geworfen.

    Auch innerhalb der SPÖ sind mir mehrere hochgebildete SPÖ-Mitglieder bekannt, welche es bis heute töricht finden, daß ihre Partei einst den Wahlsieger Gusenbauer durch den unbedarften Werner Faymann ersetzt hat.

    Ist es auszuschließen, daß man Gusenbauer vorsorglich anpatzt, um diese Dummheit nachträglich zu rechtfertigen, um Faymann für den nächsten Wahlkampf zu stärken?

    Es ist mir durchaus bewußt, daß das weit hergeholt scheint, doch die Geschichte der SPÖ beweist, daß die Fähigkeit Wirtschaftliche Zusammenhänge zu begreifen und auch anzusprechen, in dieser Partei Karrieren sehr schnell und unauffällig beenden kann.

    Einmal mehr empfehle ich unter " Zitate - Sepp Wille" zu googeln.

    Der auch von sog. bürgerlchen Medien als " Philosoph in der SPÖ " gelobte Wille, der schon sehr früh zur Korrektur in der Gebarung des Konsum aufgerufen hat,
    verschwand unauffällig viel zu früh aus der Politik.

    Der unbedarfte Fritz Verzetnitsch wurde ÖGB-Chef und tölpelte in die BAWAG-Pleite.

    Selbst das Internet bietet viele weitere Beispiele. Ökonomischer Sachverstand und besonders dessen Einsatz für den Staat und seine Bürger sind eine Karriere nicht förderlich !

    • Pumuckl
      03. Juni 2013 15:42

      Korrektur letzter Absatz:

      . . . Ökonomischer Sachverstand und besonders dessen Einsatz für den Staat und seine Bürger, ist Karrieren in sozialistischen Parteien nicht förderlich !

    • Orion (kein Partner)
      04. Juni 2013 10:39

      Ist es auszuschließen, daß man Gusenbauer vorsorglich anpatzt, um diese Dummheit nachträglich zu rechtfertigen, um Faymann für den nächsten Wahlkampf zu stärken?

      Ihre Vermutung ist richtig!!
      Faymann ist heuer wieder bei den Bilderbergern zu Gast und jeder der bis jetzt bei den Bilderbergern war, machte eine steile Karriere.

  24. fokus
    03. Juni 2013 13:49

    OT, paßt aber zu unserem enormen Schaden verursachenden Kanzlerdarsteller:

    Wenn politisches Kleingeld vor Vernunft und Krisenmanagement geht, spielen auch Milliarden keine Rolle!

    http://kurier.at/wirtschaft/unternehmen/hypo-kaernten-aufsichtsratschef-ditz-zurueckgetreten/14.574.416

    • Gandalf
      03. Juni 2013 18:47

      Interessant: Sowohl der Kurier als auch - natürlich - der Standard tun so, als wäre Ditz wegen der Frau Finanzminister zurückgetreten. Allerdings hat er selbst ausdrücklich als Grund angegeben, dass der Bundeskanzler (der unfähigste aller Zeiten, Anm. des Kommentators) den Kaufpreis für die Bank durch sein blödes Herumgerede immer mehr gedrückt hat. Aber das stand nur in den ersten Meldungen - dann kamen eben schon die rosa oder auch roten Nebelgranaten. Wann jagt der Hameseder endlich das rote Gesindel aus dem Kurier davon?

    • fokus
      03. Juni 2013 21:59

      @Gandalf

      Völlig richtig. Fekter wurde sofort mitangepatzt, damit der (lt. eindeutigen Ditz-Aussagen!) von Faymann angerichtete Schaden kleiner dargestellt werden kann. Beim "Rotfunk" wundert das niemanden mehr, aber beim KURIER?
      Der wird auch schon immer mehr seiner Erscheinungsfarbe gerecht!

  25. Undine
    03. Juni 2013 13:41

    OT---aber "daueraktuell":

    Wie hieß es doch früher: "UNWISSENHEIT SCHÜTZT VOR STRAFE NICHT! Diese Spruchweisheit scheint nicht mehr zu gelten seit dem massenhaften Import von Moslems; diese haben nämlich andere "Weisheiten", die allerdings nicht deckungsgleich mit den unsrigen althergebrachten sind:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012950-Gericht-schont-Vergewaltiger-einer-13-j-hrigen-wegen-seiner-Religion

    "Der 18-jährige wurde mehrmals von Psychologen untersucht, die zu dem Schluss kamen, dass Rashid nichts über die Rechtslage in Großbritannien wusste, keine Erfahrungen mit Mädchen hatte und - dank seiner Bildung in einer islamischen Schule - im Glauben war, dass Mädchen nicht mehr Wert seien als "ein Lutscher, der auf den Boden fallengelassen wurde.

    Trotzdem kam der Vergewaltiger fast ungeschoren davon: Die neun Monate Jugendgewahrsam, die ihm verhängt wurden, sind für 2 Jahre ausgesetzt, in denen er auf Bewährung überwacht wird."

    Für die autochthone Bevölkerung gilt aber nach wie vor, daß Unwissenheit NICHT vor Strafe schützt.

    Heute im Mittagsjournal zeigte man sich betrübt über die hohe Zahl der Arbeitslosen in Ö; Wien, so betonte man, schneide relativ gut ab, da sehr viele Leute Kurse besuchen---also ein glatter Schwindel! NICHT genannt wurde der Anteil der arbeitslosen Ausländer. Anders in Deutschland:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012949-40-der-Arbeitslosen-sind-Ausl-nder-und-stellen-Forderungen

    Und noch einmal OT zum Drüberstreuen! Man wird schon gewußt haben, weshalb man einen völlig Unbekannten, Martin Schulz mit der passenden Blutgruppe, zum Präsidenten des Europäischen Parlaments gemacht hatte:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012929-Schulz-ruft-zum-europaweiten-Kampf-gegen-Rechts-auf

    http://www.unzensuriert.at/content/0012949-40-der-Arbeitslosen-sind-Ausl-nder-und-stellen-Forderungen

  26. A.K.
    03. Juni 2013 12:59

    Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz „Plakat-Wahrheit und Wirklichkeit“ bringt soviel unglaublich Problematisches über den ehemaligen Bundeskanzler bzw. über Androsch, daß einem der Mund offen bleibt. Wenn ihm keine – erfolgreiche(!) - Klage auf die beschriebenen Abläufe folgt, dann „Gute Nacht Österreich“. Oder wie es schon einmal hieß „Gott schütze Österreich!“.
    Wo hört oder liest man sonst noch solches in Klartext? Sind die Medien entweder unfähig oder bestochen?
    Bravo Dr. Unterberger!

    • Dr. Hannsi Bendorsch (kein Partner)
      04. Juni 2013 22:07

      @ A.K.

      Ja, "Gott schütze Österreich!". Heute wie damals ist dieser Stoßseufzer angebracht. Damals hat die Nazibrut den Bundeskanzler ermordet, das geht heute nicht, weil der heutige ist ein derartiges Blatt im Winde, dass eventuelle Attentäter beim besten Willen keinen Grund für ein Attentat finden würden. Und Österreich zu verteidigen - das ist heute kein Grund für einen Mord, den meisten ist Österreich scheißegal, sie wissen garnicht, was das ist. Der Kanzler war bereits für alles und gegen alles was in Stein oder in Erdäpfelpürree gemeißelt war und überhaupt Gerechtigkeit muss sein. Es ist zwar kein Geld da, aber ich verbürge mich, dass eines da ist. Das ist auch in irgendwas gemeisselt. Und der Aufruf, den einzigen wirklich charakterstarken Bundeskanzler zu ermorden ("Tötet Schüssel!" - wer erinnert sich noch? Der Erfinder des Mordaufrufes, der ja auch nie verfolgt war, wie war sein Name? Ich bin sicher nicht der einzige, der den vergessen hat) ist ja auch nicht befolgt worden. Das Schlimme in Österreich ist nicht, dass manches im Argen liegt, das gibt es auch in anderen Ländern, das Schlimme ist,

      dass die Parteien völlig uneinsichtig die Schweinereien ihrer früheren Funktionäre vertuschen, decken und auch noch verteidigen. Weil sie selbst nicht besser sind, vermutlich. Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung! Das gilt vor allem (nicht nur!) für die Sozis, die sind da Meister, die meisten abgehalfterten Politiker haben irgendwelche Machloikes gemacht, und KEINER zieht sie zur Verantwortung!

      Es kommt einem das Speiben!

  27. RR Prof. Reinhard Horner
    03. Juni 2013 12:57

    reinhard.horner@chello.at

    Insofern wir den Kapitalismus mit (s)einem (durch den liberal auslebenden Egoismus entstehenden) Selbstregelungsmechanismus gerne verteidigen, sollten wir es nicht so negativ sehen, wenn Sozialisten sich lukrativer Aufgaben im kapitalistischen System annehmen.

    Bei Gusenbauer wäre hingegen die Entschuldung der SPÖ interessant.

  28. fokus
    03. Juni 2013 12:01

    Wenn einem alle diese Machenschaften und Verstrickungen vor Augen geführt werden, glaubt man sich in die Zeit des 6-fach Mörders U. Proksch und seinen damaligen, florierenden Club 45 zurückversetzt, der als bewährte Drehscheibe linker Umtriebe und Betrügereien in Erinnerung bleibt.

    Die sozialistischen "sauren Wiesen" feiern weiterhin fröhliche Urständ und nachdem die Genossen sowohl Justiz als auch Medien fleißigst korrumpiert haben, kann sich der "rote Sumpf" ungehindert ausbreiten.

    Damit wird auch klar, warum sie bei den leisesten Versuchen in anderen Parteien den lautesten Trommelwirbel veranstalten - einzig und alleine, um von den eigenen Schandtaten tunlichst abzulenken.

    Man kann dem Blogbetreiber gar nicht genug danken für seine unermüdliche Aufdeckungsarbeit, da sonst niemand weit und breit wagt, diese "heißen Eisen" anzufassen. Allen voran unser abhängiger Staatsfunk, der selbst an vorderster Front mitspielt und dessen Intendant immer wieder seiner Milliarden-Vorliebe für einen Umzug des ORF vom Küniglberg nach "Marxstadt" Ausdruck verleiht. Da wäscht einmal mehr eine Hand die andere und beide bleiben schmutzig!

    Mit Kenntnis über diese ungeheuerlichen Vorgänge in unserer (Bananen-)Republik, müssen wir in Verantwortung für Österreich die rote Regierungshälfte im Herbst unbedingt in die Wüste schicken.

  29. Undine
    03. Juni 2013 11:29

    OT---aber ein typisches Beispiel dafür, wie der ORF, bzw die deutsch-österreichische Filmindustrie dafür "sorgt", daß wir nur ja Multikulti nicht nur als in D und in Ö völlig Normales, sondern als ungeheuer Positives, Rettendes zur Kenntnis nehmen sollten:

    Im Sender 3SAT stand gestern ein Film mit Christiane Hörbiger auf dem Programm. Sie spielte eine Wienerin, die in Berlin ein Wiener Kaffeehaus betrieb, das sie verlieren sollte.

    Was soll ich sagen: Den Retter in der Not spielte ein Türke, der nicht nur sehr fesch und sympathisch war, sondern auch noch dazu perfekt Deutsch sprechend, intelligent, kollegial war und--- seinen gesamten, ganz zufällig auch in Berlin lebenden, vielköpfigen Familienclan mobilisierte, um der Chefin natürlich ganz uneigennützig zu Geld zu verhelfen.

    Sein deutscher Kollege wirkte nicht ganz so helle.....

    Und die Moral von der Geschicht': Ohne Ausländer geht in D und in Ö gar nichts!

  30. terbuan
    03. Juni 2013 11:23

    O.T. Wenn die Brandstifter nach der Feuerwehr rufen.....

    US-Notenbank erschreckt Märkte: Inflation und Börsen-Crash möglich

    Ein Bericht der Fed hat die Aktienmärkte verunsichert. Die Kurse fielen am Freitag deutlich. Die US-Notenbank fürchtet den Ausbruch einer Inflation und zeigt sich über ein Ende der lockeren Geldpolitik besorgt. Die Börse sei nicht vorbereitet, es könnte zu „schmerzhaften“ Verlusten für Investoren und Privatpersonen kommen, so die Fed.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/03/fed-erschreckt-maerkte-inflation-und-boersen-crash-moeglich/

  31. Undine
    03. Juni 2013 11:09

    A.U. schreibt:

    "Und da wären wir bei dem zweiten Fall von Plakat-Dichtung und Wahrheit. Schließlich ist Androsch mittlerweile ein großer Industrieller."

    Eine der erstaunlichsten Metamorphosen vom "Leider-nein-Millionär" zum Großindustriellen durchlief der Salon-Sozi Hannes ANDROSCH:

    Mitte der 70er-Jahre stand das Schloß-Insel LITZLBERG / Attersee zum Verkauf, kolportierter Kaufpreis 16 Millionen Schilling. Unter die potentiellen Käufer fiel auch Androsch, der aber abwimmelte mit den Worten, LEIDER KEIN MILLIONÄR zu sein. Das Schloß wurde von der Familie LEITL erstanden.

    Als Hannes Androsch seinerzeit als Finanzminister Schwierigkeiten mit der Justiz bekam, berief er sich auf einen WAHLONKEL Gustav STEINER, der bequemerweise im fernen England lebte. Dieser habe ihm sehr viel Geld "geliehen". Merkwürdigerweise verstarb dieser reiche Wahlonkel völlig VERARMT in England; es gab sogar Probleme mit der Finanzierung des Begräbnisses vom einst so reichen, splendablen "Wahlonkel" Androschs.

    http://www.unzensuriert.at/content/005643-SPOe-Finanzminister-Androsch-als-Steuerhinterzieher-verurteilt

    "Obwohl Androsch bis zuletzt gegenüber den Steuerbehörden und der Öffentlichkeit behauptete, dass sein „Wahlonkel“ Gustav Steiner einen wesentlichen Teil der Finanzmittel beigesteuert hatte, gingen diese von anderen Quellen aus."

    Geschichte von Schloß Litzlberg:

    http://www.atterwiki.at/index.php?title=Schloss_Litzlberg

  32. Josef Maierhofer
    03. Juni 2013 10:33

    Ermittlungen ? Ich fürchte Beweisvernichtung, Spurenverwischung, oder Ähnliches.

    Prüfung durch Consultatio ? Wer's glaubt, wird selig.

    Kapitalismus von SPÖ-Bonzen ? Alles für einen guten Zweck, selbstverständlich ...

    Der gute Zweck ? Eröffnung von Leiterplattenwerken in Indien und China, Entlassungen und Werksschließungen in der Mur-Mürzfurche, Vereinsamung und Verarmung der Gegend, gemäß den Versprechungen des Sonnenkönigs ?

    Unser 'Sandkistenspieler', der heutige Dr. Gusenbauer, ein Multiplayer ? Der gute Zweck ?

    Na und unser jüngster Kanzlerzwerg, Herr Werner Faymann ? Na, wenn er könnte, würde er es auch so machen ... ... selbstverständlich für einen guten Zweck.

    Sein Mentor (Macher), der Dr. Häupl, der wird das nicht mehr machen, vielleicht wird er, wie noch jeder Wiener Bürgermeister, das Quartier im Wiener Genossenschaftsbau behalten, weil das Ambiente bei der 10-er Marie so gut passt ? 'Denn Alt Ottakring is, a klans Pardies ...'

    Was schert diese 'Haute Volaute' der österreichische Bürger, den sie 'vertreten' und ausnützen. Wofür denn, ja wofür denn, für sich natürlich, die 'gute Tat', fürs schöne Gesicht beim 'Barroso' (Ex-Barolo), für die 'armen Griechen', die für 26 Jahre Arbeit genau so viele Euros Pension erhalten, wie ich mit 40 Jahren, für die armen Portugiesen, damit sie länger Siesta halten können, ... ??? Nein, Selbstbedienung, wie komme ich auf sowas ?

    Nein, die sind genauso unwählbar geworden, wie so manche andere.

    Mir ist es 'schnurzegal', was der Herr Dr. Androsch hat, oder auch nicht, auch, was der Gusi hat, oder auch nicht, und all die anderen, bloß sollten sie halt sich schön langsam aus der Politik verziehen und vom Ausnützen des Steuerzahlers, denn sie haben das alles bisher schon genug benutzt. Ja, die Gier ...., Solidarität ? (mit sich höchstens)

    Netzwerk heißt das heute modern oder Lobby.

    Fürs Volk Zeit, eine 'Volkslobby' zu bilden und diese Parteien ratzeputz abzuwählen, also endlich einmal Demokratie zu machen, statt dann, wenn alles zusammengebrochen sein wird, Krieg zu machen und auf der Straße erfolglos zu schreien.

    Wenn wir das nicht wollen, dann wählen wir es nicht, man kann diese Meute nur bekehren, wenn man ihnen keine Stimme gibt. Was würden die dann herumschleimen, wenn ST&ST regieren würden ? Die roten würden das 'Protestpotential', den Mob auf die Straße schicken, sehr 'demokratisch', die Grünen sowieso, die stehen doch nur auf der Straße und die Schwarzen ? Die gehören offenbar nirgendwo mehr dazu, weil sie noch immer nicht wissen, was sie wollen, sind sie jetzt rot glühende Europäer oder sind 'konservativ', ohne zu wissen, was das eigentlich wäre, sind sie für Anstand, wirklich soziales Verhalten, für notwendige Reformen, alles, was ich und viele andere hie immer wieder sagen und fragen, ja, wofür stehen sie eigentlich. Ich würde sagen, genauso, wie die roten Bonzen, eigentlich 'für alles' (was die Menschen dazu verführt, ihnen die Stimme abzugeben, denn was man daraus macht, das wurde hier beschrieben, von Selbstbedienung bis Volksverrat ist da alles dabei).

    Das meint man in Österreich, wenn man sagt, 'Geld stinkt nicht'.

  33. terbuan
    03. Juni 2013 10:18

    Nur zur Klarstellung:
    Der Name St. Marx ist abgeleitet von einer im 13. Jahrhundert in dieser Gegend befindlichen Kapelle eines Krankenhauses, welche dem Heiligen Markus geweiht war.

    Zum Ex- Ex- Ex-...und Neokapitalisten Hannes Androsch fällt mir nichts mehr ein! :-)

  34. Papalima
    03. Juni 2013 10:00

    Mit "apropos: auch da ist der „Sankt“ vorm Marx verschwunden" wird die Vorgangsweise der Genossen - bekannt auch durch die sowjetische - besonders schön dargestellt.
    Sollte das Lieblingsprojekt unseres Herrn Bürgermeisters realisiert werden, dann wäre eine Umfrage, nach wem oder wonach es benannt wurde sicher sehr interessant!

  35. Politicus1
    03. Juni 2013 09:47

    was sagte Kreiskys Mutter, als Bruno ihr erzählte, wie gut es ihm gehe und welch schönen Wohlstand er sich geschaffen habe?
    "Bruno, pass nur auf, dass die die Roten net wieder alles weg nehmen ...!"

  36. Observer
    03. Juni 2013 08:27

    Die Staatsanwaltschaft muss in vielen Fällen auf eigene Initiative bzw. auch nach Anzeigen Ermittlungen aufnehmen. Sie kann aber auch jedes Verfahren ohne nähere Begründung wieder einstellen und von diesem Recht wird gerade bei manchen involvierten (auch ehemaligen) politischen Funktionären gerne Gebrauch gemacht. Dabei ist sie der Öffentlichkeit keine Rechenschaft schuldig.

    • Gandalf
      03. Juni 2013 15:51

      Nicht ganz richtig; die Staatsanwaltschaft(en) ist bzw. sind weisungsgebundene Behörden, die dem Justizminister unterstehen. Der (also derzeit: die) Justizminister(in) hat das Recht - und natürlich sogar die Pflicht - von der Unterbehörde fahrlässig oder schuldhaft eingestellte Verfahren fortsetzen zu lassen und/oder einer erhöhten Berichtspflicht zu unterstellen. Ich frage mich da etwa, warum die geschätzte Frau Ministerin Prof. Dr. Karl das im Falle Kommunalkredit und ihrer Regierungskollegin Schmied nicht getan hat: Recht muß Recht bleiben; und im Falle der Einstellung der Erhebungen in Sachen Schmied wäre ja vielleicht sogar noch zusätzlich ein Disziplinar- oder Amtsmissbrauchsverfahren gegen den oder die verantworliche(n) Staatsanwälte angebracht - immerhin haben die Herren Elsner und Zwettler für das selbe Verhalten mehrjährige Kerkerstrafen ausgefasst.

    • Undine
      03. Juni 2013 16:13

      @Gandalf

      *******!
      Diese Tatenlosigkeit ist einfach unverständlich für Normaldenkende. Claudia Schmied und "ihre" Kommunalkreditbank können sich aber auch so richtig schön hinter der HAA verstecken. Mit absoluter Sicherheit gäbe es da allerhand Ungereimtes aufzudecken, aber der ORF schaut schon darauf, daß nur die HAA häufige Erwähnung findet, damit man seine Auftraggeber, also die Sozis, schützen kann.

  37. Dr. Dieter Zakel MA
    03. Juni 2013 07:50

    Alleine, daß Ermittlungen gegen einen Bonzen dieses Kalibers aufgenommen wurden....- da müssen schon sehr starke Verdachtsmomente vorliegen…

  38. brechstange
    03. Juni 2013 07:29

    Schizophrenie der Sozialdemokratie

  39. Cotopaxi
    03. Juni 2013 07:00

    o.T.

    Bekommen nicht auch die Amerikaner die Fluggastdaten und auch EKIS-Daten freihaus geliefert? Diese Begehrlichkeit war doch zu erwarten.

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1413777/Bericht_Russland-will-Fluggastdaten-aus-EULaendern-?_vl_backlink=/home/index.do





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