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Griechenland: ein doppelter Grund zum Jubel und zur Angst für den ORF

Es ist die beste Nachricht seit langem. Und es ist vielleicht der lange erwartete Wendepunkt einer sich langsam aufbauenden Entwicklung, die erst nach längerer Zeit dramatisch kulminiert: Griechenland hat seinen gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunk zugesperrt. Die Bildschirme des staatlichen Senders bleiben seit einigen Stunden schwarz und die Radios tonlos. Das ist eine unglaublich positive Entwicklung. Sowohl in Hinblick auf die Ernsthaftigkeit der griechischen Sparversuche wie auch in Hinblick auf die sonstigen europäischen Staatssender mit ihren hemmungslosen Manipulationen auf Kosten der Zwangsgebühren. Siehe etwa ORF. 

Ein logischer Vergleich: Man stelle sich vor, welch freudige Welle durch Österreich ginge, wenn es keine monopolistisch einkassierten Zwangsgebühren und Steuergelder für den ORF mehr gäbe. Der Gewerkschafts-Journalismus würde zwar natürlich laut aufheulen, vielleicht würden so wie in Griechenland auch die anderen Medien in grenzenloser und die eigenen Interessen verratender Dummheit in Solidaritätsstreiks treten. Die Bürger aber würden wieder Freiheit erleben. Sie würden Befreiung aus den Klauen einer überbezahlten Mandarinenklasse spüren, die von zwangsweise eingetriebenen Beiträgen der Bürger lebt.

Ein Aus für den ORF wäre wohl auch eine gerechte Konsequenz nach den Jahren einer ideologisch völlig einseitigen Gehirnwäsche, welche die ORF-Programme den Bürgern antun. Diese Einseitigkeit hat der ORF in den letzten Stunden natürlich - natürlich? - auch in seiner Berichterstattung über die griechischen Entwicklungen praktiziert, wo er offenbar die griechischen Kollegen retten will. (Im PS findet sich ein weiteres noch skandalöseres Beispiel für diesen Monopolmissbrauch). Das Gebührenende wäre aber auch die logische Konsequenz aus der Tatsache, dass der ORF immer weniger gesehen und gehört wird.

Noch wichtiger ist die griechischen Fernsehsperre aber vor allem für die Glaubwürdigkeit des Landes. Diese wächst nun erstmals wieder. Diese lässt auch Griechenlands Gläubiger in Deutschland, Österreich und Umgebung erstmals wieder ein wenig hoffen. Diese Freude geht freilich von der Voraussetzung aus, dass die Athener Regierung nicht angesichts lautstarker Demonstrationen wieder wie schon mehrfach bei Sparmaßnahmen einknickt. Aber den Griechen sitzen nun doch mit wachsendem Erfolg die Zwangsverwalter der Gläubiger im Nacken. Und Gläubiger sind ja nicht zuletzt auch die Österreicher.

In der Tat läßt die in gewohnter Art erfolgte rasche Absetzbewegung einiger Minister von dem Sparbeschluss ein Einknicken befürchten. Auch klingt das Angebot der Regierung an die Staatsjournalisten stark intepretierbar: Man werde ohnedies später wieder einen Staatssender gründen, aber viel schlanker, mit viel weniger Personal, mit viel geringeren Gehältern. Und dort können sich dann die jetzt – mit durchaus relevanten Abfertigungen – gefeuerten Mitarbeiter wieder bewerben.

Dennoch: Zum ersten Mal muss man mit der Möglichkeit rechnen, dass der Sparkurs auch wirklich zum Erfolg führen könnte. Und das wäre eine tolle Leistung.

Griechenland hat sich bekanntlich selbst für den Verbleib im Euro und den damit verbundenen Sparzwang entschieden. Andernfalls hätte es aus dem Euro austreten müssen. Ein solcher Austritt wäre für das Land und seine Bürger jedoch viel weniger schmerzhaft und ökonomisch sinnvoller gewesen. Freilich wäre er für die stolzen Griechen demütigend gewesen. Er hätte bedeutet: Ausstieg aus dem Euro, Rückkehr zu einer eigenen Währung und regelmäßige Abwertung, sobald die Gewerkschaften die Wettbewerbsfähigkeit des Landes wieder durch ihre überzogenen Lohnforderungen demolieren.

PS.: Absolut skandalös und ein dramatischer Beweis für die Notwendigkeit, das griechische Fernseh-Zusperr-Beispiel auch nach Österreich zu transferieren, war die Berichterstattung des ORF über den Schlussbericht der Wilhelminenberg-Kommission. Dabei geht es weniger darum, dass der ORF über Missbräuche in kirchlichen Anstalten zahllose Male als Spitzenmeldung der Zeit im Bild berichtet hat, über den Wilhelminenberg hingegen nur unter Ferner liefen. Noch viel skandalöser, und nur noch mit der einstigen sowjetischen "Prawda" zu vergleichen, war die Art und Weise, wie die ZiB darüber berichtet hat. Immerhin ist sie ja noch immer jene politische Sendung, die das größte Publikum findet. In dem Beitrag wurde jedenfalls kein einziges Mal die verantwortliche Institution genannt! Man erfuhr lediglich die geographische Lage des Heimes, in dem über viele Jahre eine Unzahl von Kindern organisiert sexuellem Missbrauch zugeführt worden ist. Man erfuhr nicht einmal, wer nachher sämtliche Akten vernichten hat lassen. Nämlich wieder das rote Rathaus. Schon gar nicht gab es einen Hinweis über die Verwicklung von Politikern in die Verbrechen. Die Vorgänge auf dem Wilhelminenberg waren unbestreitbar viel schlimmer als die (ebenfalls bösen) Fälle, die aus kirchlichen Internaten bekanntgeworden sind. Aber weder der Moderator noch der Beitragstext erwähnten, dass das ein Heim der Gemeinde Wien (oder Stadt Wien oder Magistrat Wien) gewesen ist. Und im Gegensatz zu seriösen journalistischen Regeln wurde weder der Bürgermeister noch sonst ein Rathauspolitiker noch sonst jemand kritisch zu den organisierten Verbrechen vor der Kamera verhört. Aber was will man von einem Fernsehen, in dem ein ehemaliger AZ-Redakteur den Chefredakteur gibt, und ein ehemaliger Sozialistischer Studentenfunktionär den Generaldirektor?

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2013 01:35

    Die Kominform und ihre widerwärtigen Handlanger ekeln bis zum Erbrechen.
    Von all dem Gesindel, das sich sein Habitat im Mastdarm dieses kryptobolschewistischen Dreckstaates eingerichtet hat, ist dieses Lügenpack das schlimmste. Der Journalismus der dort geboten wird, liefert buchstäblich das Letzte an Berichterstattung - nur noch vergleichbar mit der Verhetzung und Verdrehung einer 'aktuellen Kamera' des DDR Fernsehens. Dazu passend der kommunistische ex-Spitzel Lendvai, der linksextreme Proletenclan rund um ehemals 'Dr.' Kurt Ostbahn - Resetarits und die vielen ach so sozial engagierten Verschweiger, linken Geschichtsklitterer und grüntotaltär fanatisierten PC Einpeitscher?

    Politiker mit Charakter und ohne masochistische Neigungen sollten diesen sozialistischen Speichelleckern den Rücken zukehren. Wozu dem verstaatlichten Medienmoloch noch Interviews geben, wenn das Ergebnis schon von vornherein feststeht ? Zu Huren geht man doch, wenn man sie braucht - und nicht wenn sie einen zu sich zum Verhör zitieren. Aber wer freut sich schon über dieses alt 68er Bordell, und braucht dessen gekaufte rote Propagandamacher, die ihren üblen Geruch sieben Meilen gegen den Wind verbreiten ?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2013 02:28

    Ein vorbildlicher Geniestreich, der hier dieser griechischen Regierung gelungen ist.
    Als Begründung wurde angeführt, daß es bei den Sendern eine unglaubliche Verschwendungssucht gab und 2.900 Mitarbeiter eine Summe von 300 Millionen Euro im Jahr kosteten.

    Was ist das alles gegen unsere "Ehrenwerte Gesellschaft" am Küniglberg?
    Bei einem direkten Vergleich müßte die nächste Regierung in Österreich, welche ernsthaft die ausufernde Staatsverschuldung eindämmen wollte, ebenfalls sofort unseren zwangsgebührenfinanzierten, linkslinken Staatsfunk abdrehen, wo es sich lt. Statistik Austria 2.941 (!) Mitarbeiter (wobei es 2010 noch über 3000 waren) mit einem Budget von über 500 Millionen Euro (!) bequem eingerichtet haben und das bei weniger Sender und weniger Einwohner als in Griechenland.

    http://gpi.sagt.at/?p=13

    Griechenland darf nicht Österreich werden - daher kann man dem Land zu diesem Schritt nur gratulieren, der auch in unserer Heimat längst überfällig wäre. Dann würde unseren linkskorrumpierten Redakteuren endlich der scharfe Wind in der Privatwirtschaft um die Ohren blasen!

    Ad PS.:
    Weiters wurde in der ORF-Berichterstattung tunlichst unter den Tisch gekehrt, daß bei der MA11 die fürchterlichen, strafrechtlich relevanten Mißbrauchsvorfälle seit 1960 bekannt waren und auch 1970 trotz Strukturmaßnahmen nichts von den zuständigen Politikern unternommen wurde, dieses Martyrium abzustellen bzw. die Täter zur Verantwortung zu ziehen.
    EIN WEITERER ROTER POLITSKANDAL der Sonderklasse! Die Sozis haben genau gewußt, warum sie der ihnen nahestehenden Genossin Barbara Helige den Vorsitz der Wilhelminenberg-Kommission übertrugen - entsprechend "diskret" werden die Ergebnisse transportiert!
    Außerdem erkennt man einmal mehr, wozu das Sperrfeuer unserer linksgestimmten Medienorgel bei den kirchlichen Mißbrauchsfälle diente - nämlich zur Ablenkung von den Gräueltaten in den gemeindeeigenen, roten Verwahrungseinrichtungen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2013 01:54

    Die Leserbriefe der Systemmedien - in Ö + D - sprechen eine deutliche Sprache, beinahe alle würden eine Schließung der staatl. Rundfunkanlagen begrüßen.

    Hüben wie drüben werden die Propagandamaschinen "Öffentlicher Rundfunk", den die Bevölkerung bezahlt, von Regierungspolitikern mißbraucht und unterm Strich fungieren diese Apparate als permanente Wahlkampfmaschinen.

    Die Entschädigung für Mißbrausopfer zahlt in ihren Reihen die Kirche selbst, die des Rothauses darf der Steuerzahler begleichen, die sozialistische Partei entschuldigt sich lediglich.

  4. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2013 06:02

    Die steht auf orf-online zu diesem Theme
    http://www.orf.at/stories/2186987/2186985/

    u.a.:
    Als „barbarischen und antidemokratischen Akt“ bezeichnete ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz am Mittwoch die Schließung. Der Akt, der ohne öffentliche Diskussion erfolgt sei, sei „einmalig in der europäischen Geschichte, unverantwortlich und extrem unprofessionell“.

    Hat er Angst, dasss dem ORF auch so ergehen wird?

  5. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2013 19:10

    Die staatlichen Fernsehanstalten Europas, oder besser gesagt, die zur Unterstützung der politischen Propaganda geschaffenen Manipulationsmaschinen haben jetzt das Fürchten gelernt!

    Griechenland sperrt sein Staatsfernsehen zu, weil es wegen schrumpfendem Marktanteil nicht mehr die gewünschte Manipulationswirkung entfacht, und weil mit dem sinkendem staatlichen Budgetspielraum die Verschwendungssucht der Fernsehorganisation und der rundherum agierenden Schmarotzereinrichtungen nicht mehr finanziert werden kann. Eine ganz normale wirtschaftliche Entscheidung.

    Dies ist ein sehr schönes Beispiel dafür, daß der sozialistische Parasitenkrug so lange zum Verschuldungsbrunnen geht, bis er zerbricht.

    Manipulation der Staatsbürger und Verlust von Marktanteil gehen Hand in Hand, denn die Menschen durchschauen Manipulation mit gesunden Hausverstand. Lügen haben sich noch nie wahrgelogen!

    Der ORF skandalisiert diese Tatsache, weil er Angst hat, auch bald unter dieselben Räder zu kommen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2013 09:31

    Ob Hubert Arnim Ellisson gestern im Mittagsjournal wenigstens ein ganz klein bißchen ROT GEWORDEN ist, als er beim Interview mit dem Leiter der sozialdemokratischen (!) Friedrich-Ebert-Stiftung in Athen, Christos Katsioulis meinte:

    "Ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk garantiert ja eine gewisse Objektivität* und Kritik auch am System, am Staat......"

    Ch.Ks Antwort: "...der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Griechenland ist sehr, sehr stark PARTEILICH DURCHSETZT durch die beiden ehemaligen großen Parteien....."

    * hahaha!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juni 2013 08:29

    Ich bin jetzt mal ganz bös und meine, dass man sich in Griechenland eine "regierungs- und eu-freundliche unkritsiche" Institution schaffen wird. Wenn man sich nämlich griechische Sendungen angeschaut hat, dann waren die nämlich weit weniger indoktriniert als bei unserem ORF. Daher kann Herr Dr. Unterberger und Co die Hoffnung fallen lassen, dass wir unseren ORF verlieren werden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Juni 2013 09:21

    Eine Organisation (Rudimentärer Fairness), die ihre Rechtmäßigkeit daraus ableitet, recht mäßig mit objektiver Berichterstattung umzugehen, ist in ihrer Existenz immer gefährdet.
    Außer in stabilen Diktaturen.


alle Kommentare

  1. Earthwind (kein Partner)
    16. Februar 2015 11:54

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    10. Februar 2015 23:52

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  3. Fleta (kein Partner)
  4. Praveen (kein Partner)
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    Check that off the list of things I was consfued about.

  5. Sandra (kein Partner)
    19. Januar 2015 19:49

    This "free sharing" of infamrotion seems too good to be true. Like communism.

  6. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    16. Juni 2013 17:30

    CETERVM CENSEO ORFVM CITO ESSE PRIVATISANDVM !

  7. zweiblum
    15. Juni 2013 09:32

    ding, dong, dot
    ORF ist tot
    ricki tikki tikki tschik

  8. RR Prof. Reinhard Horner
    15. Juni 2013 01:26

    rinhard.horner@chello.at

    ORF schlampig, grob einseitig und unterhalb

    Den ORF zeichnet leider vor allem negativ aus, dass seine Informationstätigkeit arg verlottert ist. Die Verbindung von Information mit Kommentar, mit Propaganda, mit Agitation und Elementen der Unterhaltung ist das eine Übel. Das andere liegt in der parteilichen Einseitigkeit und inhaltlichen Gestaltungen unterhalb des Spektrums der Minimalanforderungen an ein öffentlich-rechtliches Medium bzw. an einen qualitativ zulänglichen Journalismus.

    Was künftig unbedingt unterbleiben muss, ist das zusätzliche Anfüttern aus Steuermitteln. Die wirtschaftliche Knappheit kann und soll zur Reinigung beitragen.

  9. NC (kein Partner)
    14. Juni 2013 22:21

    Sogar hier wird der Skandal am Wilhelminenberg und weiteren Heimen der Stadt Wien nur in einem PS erwähnt. Sehr traurig.

  10. DailyMirror (kein Partner)
    14. Juni 2013 20:35

    Au ja, geil! Das müssen wir im deutschsprachigen Raum unbedingt nachmachen. Dann gibt's endlich kein fades ORF 3 mehr, kein arte und kein 3sat. Stattdessen nur noch ATV, RTL2 und Sport1! Spitze! Wird uns echt weiterbringen. Und als nächtes machen wir dann die Staatsoper zu, die kostet auch zuviel. Man könnte zum Beispiel ein Parkhaus aus ihr machen.

    • socrates
      15. Juni 2013 13:15

      dailymirror
      ihr sat ist schlecht, sonst haette er mehr sender. ich lebe gut ohne orf.
      athen hat die oper nicht gesperrt, sie sind wieder einmal beim hetzen gegen uns, wie gehabt.

    • no na (kein Partner)
      16. Juni 2013 17:36

      Endlich die süffisant-linxlinken Kommentare der Herren Anchormen nicht mehr hören zu müssen, endlich die unbedarft-blonden Moderationen der Damen Quoten- und Networkfrauen nicht mehr ertragen zu müssen, endlich keinen Ärger über diesen ganzen Privilegienstadl empfinden zu müssen - das ist mir Opfer wert. ORFIII wird mir abgehen, sonst aber rein garnichts!
      Der ORF sollte ersatzlos abgeschafft werden! Weg mit dem Ärgenis! WEG!

  11. Einspruch! (kein Partner)
    14. Juni 2013 17:20

    Der ORF gehört ersatzlos abgeschafft. Sofort!

    Die dort beschäftigten Protektionskinder sollen schauen, wo sie bleiben, mir tun sie nicht leid. Wenn sie gut sind, werden sie ihren Weg machen, die anderen sollen sich um Klostersuppe anstellen. Die ihnen hoffentlich verweigert wird.

    • Undine
      14. Juni 2013 17:28

      @Einspruch!

      Mit solch "frommem" Wunsch sind Sie nicht alleine!*****!
      Wie diese ganzen Sipp- und Seilschaften ihren "gewohnten" Lebensstandard finanzieren würden, ist mir ziemlich schnuppe.

    • kein Partner (kein Partner)
      14. Juni 2013 22:27

      Na, Sie beide wissen ja offenbar, wie der Hase läuft! Noch nie gelesen von ORF - Angestellten, deren "gewohnter" Lebensstil dem eines Hilfsarbeiters entspricht, hervorgerufen u. a. deswegen, weil ÖVP-Kopf das durch die Gebührenbefreiung verlorene Geld nicht refundieren will. Ach so, ich vergaß, das sind ja angeblich alles "Linke", also in Ihren Augen menschlicher Abfall.
      Letztklassig.

    • Carlo (kein Partner)
      15. Juni 2013 00:57

      Ich bin eigentlich mehr dafür, dass man sich hier mal ein paar genauer anschaut. Diese spinnende alte Schachtel von Undine - aka Magda G. - erscheint mir mehr als suspekt.

    • Amalek (kein Partner)
      15. Juni 2013 18:10

      @ Carlo

      Umerziehungskurse im KZ für Menschen wie Undine?
      Na, prima. Sie hätten ganz bestimmt zu den Nationalen Sozialisten gepasst.

    • Einspruch! (kein Partner)
      15. Juni 2013 19:19

      @ kein Partner - wie schreiben Sie denn da so treffend:

      "Noch nie gelesen von ORF - Angestellten, deren "gewohnter" Lebensstil dem eines Hilfsarbeiters entspricht"

      - nein von einem solchen hab ich noch nicht gelesen. Worin besteht der Lebensstil eines Hilfsarbeiters in Ihren Augen? Fressen, saufen, hu . . . ? Nixtun? Obezahn? Ist das in Ihren Augen dieser Lebensstil? Aus dem Zusammenhang wird klar, dass Sie den Lebensstil eines Hilfsarbeiters zu verachten scheinen, also sagen Sie! Sie sollten es eigentlich besser wissen, und die meisten Hilfsarbeiter arbeiten nicht nur gut, sondern haben auch Verstand. Die brauchen Ihre Gschaftlhuberei nicht.

      Oder sollten Sie nur das EINKOMMEN eines Hilfsarbeiters gemeint haben? Ist ja auch schwer, das auseinander zu halten, Lebensstil und Einkommen. Sollten Sie das gemeint haben, stehen Sie kurz davor, sich lächerlich zu machen. Der ORF hat ein bekannt hohes, man könnte auch sagen: bekanntermaßen unverschämt hohes Gehaltsniveau. Der Generaldirektor verdient mehr als der Chef der BBC und der ARD, ja sogar mehr als der Herr Bundespräsident. Und die Gehaltspyramide setzt sich bis ganz nach unten so weiter fort.

      Also, warum sind Sie so erbost? Aha, weil "ÖVP-Kopf das durch die Gebührenbefreiung verlorene Geld nicht refundieren will."

      Erstens: Wer sagt, dass der ORF ein Recht auf "Refundierung" hat? Niemand. Ein wenig Rücksichtnahme auf "Sozial Schwächere", das verachten Sie, finden Sie schlecht? Aber der ORF hat es ja sichtlich - es gibt so viele Beispiele dafür, dass der ORF das Geld zum Fenster hinausschmeisst. Erstens die überhöhten Gehälter, aber noch Dutzende andere. Wer sagt zum Beispiel, dass der ORF irgendwelche Spielfilme (die keiner sehen will) finanzieren muß? Wer? Das ist nicht seine Aufgabe. Wenn die Filme gut sind, werden sie ihre Kosten einspielen, eine Subventionierung ist völlig unangebracht. Denn das Geld, das da zum Fenster hinausgeschmissen wird, sind zwangsweise eingehobene Gebühren! ZWANGSGEBÜHREN, die da irgendwo hineingebuttert werden! Es soll mir jemand erklären, wie das rechtlich einwandfrei sein soll! Er wird sich vermutlich schwer tun.

      Und wie schreiben Sie am Schluß? "Ach so, ich vergaß, das sind ja angeblich alles "Linke", also in Ihren Augen menschlicher Abfall." Dieser Schlußsatz zeigt, in welchen Kategorien Sie denken. Andersdenkende sind für Sie menschlicher Abfall. Schämen Sie sich, Sie kein Partner!

    • kein Partner (kein Partner)
      15. Juni 2013 22:30

      Einspruch

      1. Sie haben wohl nicht die Zeitungsberichte gelesen von den freien Mitarbeitern des ORF (ok, das sind juristisch keine Angestellten), die vor allem für Ö1 Sendungen und Beiträge für ein Butterbrot gestalten, z.T. hochqualitative, oft auch prämierte Sendungsinhalte. Dass Sie das nicht interessiert, denke ich mir, diese Berichte gab es aber trotzdem. Und auch die ORF-Angestellten der unteren Ebene verdienen nicht diese Summen, die Sie Ihnen andichten. Ein kleiner Tipp: der ORF hat wesentlich mehr Mitarbeiter als jene Leute, die Sie von außen für gewöhnlich wahrnehmen. Woher ich das weiß: erstens sagt mir das der gesunde Menschenverstand, das da noch sehr viel hinter den Kulissen passieren muss, und zweitens ist ein Bekannter von mir dort TV-Techniker (er hat also einen politisch völlig unbedarften Job).
      2. Die Politik hat irgendwann einmal aus sozialen Gründen eine Gebührenbefreiung für bestimmte Personengruppen für ORF, Telefon u.ä. beschlossen. So weit so gut und auch berechtigt. Die Politik hat damals aber auch gesagt: die Unternehmen, um die es da geht, können für diesen Beschluss nichts, deswegen werden wir ihnen aus dem Budget den Einnahmenentgang refundieren. Das war jahrelang Usus, bevor Grasser kam und diese Refundierung stoppte, aber interessanterweise nur für den ORF. Die Telekom z.B. erhielt das Geld damals anstandslos weiter (ob noch immer, weiß ich nicht). Die Politik hat mit diesem Eiertanz rund um die Gebührenrefundierung seither ein willkommenes Druckmittel gegen den ORF in der Hand, und dieses Druckmittel wird v.a. von der ÖVP verwendet, um den Sender gefügig zu machen. Daher sind Aussagen, die Berichterstattung sei zu "links", einfach nur lächerlich. Kopf zeigt beinahe täglich nur zu bereitwillig, welche Macht er im ORF hat.
      3. die (Mit)Produktion von heimischen Filmen (wenn Sie die meinen) ist lt. dem aktuellen ORF-Gesetz sehr wohl eine Aufgabe des Unternehmens, eine - wie gesagt - gesetzliche. Diese Aufgabe haben auch andere öffentlich-rechtliche Sender weltweit. Das ist also etwas ganz Normales.
      4. Der Terminus "menschlicher Abfall" ist mir eingefallen, als mir beim Lesen diverser hiesiger Foreneinträge die Ausfälligkeiten mancher Leute gegenüber tatsächlichen oder vermeintlichen "Linken" aufgefallen sind. Bei manchen Leuten hier scheint diese Bezeichnung ihre Meinung über "Linke" ziemlich gut zu treffen.

  12. Sparschwein (kein Partner)
    14. Juni 2013 11:37

    Im ersten Moment habe ich auch gedacht, "toll, und wann drehen wir den ORF ab?" Auf den zweiten Blick schaut das aber etwas anders aus. Die Griechen zahlen gerade 4 € pro Monat für ihren öffentlichen Sender, der offenbar auch noch positiv bilanziert. Da der Sender durch direkte Gebühren finanziert wird, dürften die Kosten nicht im griechischen Staatsbudget vorkommen. Somit macht das Argument "Sparmassnahme" nicht viel Sinn. Es kommt der Verdacht auf, dass die Regierung eine kritische Stimme ausschalten wollte.

    Das ändert nichts daran, dass der ORF zu hinterfragen ist. Wir zahlen das sechsfache als die Griechen und die Qualität läßt sehr zu wünschen übrig...

    • Insider (kein Partner)
      14. Juni 2013 12:50

      @Sparschwein

      Umso mehr wäre es beim ORF höchst an der Zeit, ihn zu privatisieren!

  13. Aron Sperber (kein Partner)
    14. Juni 2013 10:56

    Als „barbarischen und antidemokratischen Akt“ bezeichnete ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz am Mittwoch die Schließung. Der Akt, der ohne öffentliche Diskussion erfolgt sei, sei „einmalig in der europäischen Geschichte, unverantwortlich und extrem unprofessionell“.

    Der ORF-Publikumsrat kritisierte die Stilllegung in einem offenen Brief, der unter anderem an die griechische Botschaft in Wien und die österreichische Botschaft in Griechenland gehen soll. Darin fordert der Rat die griechische Regierung auf, die Schließung zurückzunehmen. Sie sei „eine Gefahr für den demokratischen Diskurs und die Pressefreiheit in Griechenland“.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/06/13/was-bedeutet-pressefreiheit/

    Was daran “undemokratisch” sein soll, sei dahingestellt.

    Pressefreiheit bedeutet, dass der Staat nicht willkürlich Medien verbieten dürfe (wie z.B. in Venezuela), und nicht dass er selbst welche betreiben müsse.

    • kein Partner (kein Partner)
      14. Juni 2013 11:16

      Und jetzt wurde kein Medium verboten? Das würde ja heißen, dass die ERT - Angestellten auf eigene Faust weiter senden dürften, und zwar über die bisherigen Kanäle. Das dürfen sie aber nicht.

    • socrates
      15. Juni 2013 13:26

      immer schoen bei der wahrheit bleiben: http://m.bbc.co.uk/news/world-latin-america-22524101
      Der sender wurde veerkauft, wie viele andwere in der ganzen welt.
      der publikumsrat kaempft um sein leiberl und, wie der orf, um die pfruende.

  14. Ambra
    14. Juni 2013 10:50

    Sollte eines Tages der unerträgliche ORF zugesperrt werden , müßte man dieses Datum zum Staatsfeiertag erheben !

  15. kein Partner (kein Partner)
    14. Juni 2013 10:49

    1. In den Fernsehberichten über den Wilhelminenberg war sehr wohl eindeutig zu erkennen, wer dieses Heim damals betrieben hat. Die Decken mit der Aufschrift "Stadt Wien" wurden mehrmals gezeigt. Es gab auch mehrere Stellungnahmen und ein Live-Interview mit der Vorsitzenden der Untersuchungskommission, Barbara Helige. Nachdem solche Vorkommnisse damals aber keine Einzelfälle waren und sowohl in von der Stadt Wien geführten wie auch in kirchlichen Heimen an der Tagesordnung waren, ist die Ursache dafür eher im damaligen allgemeinen Stellenwert von Kindern in der Gesellschaft zu suchen, nämlich als Besitz. Und dieser Stellenwert hat sich z.T. bis heute gehalten, aber eher auf rechter und kirchlicher Seite.
    2. In Griechenland gab es keine "Absetzbewegung" von Ministern nach diesem Beschluss, diese Minister waren vielmehr in diesen Beschluss gar nicht eingebunden. Dass für einen solch weitreichenden Beschluss keine Einstimmigkeit in der Regierung notwendig ist, ist sehr befremdlich und in einer demokratischen Koalitionsregierung absolut unüblich. Der Verdacht liegt nahe, dass Samaras diesen Beschluss weniger aus Spargründen fällte, sondern deshalb, um Journalisten mundtot zu machen.
    3. Die Schließung jedes staatlichen Senders ist eine massive Einschränkung der Medien eines Landes. Erstens unterliegen die Journalisten und Redakteure im öffentlich-rechtlichen Bereich ganz anderen Normen als jene aus Privatmedien, was z.B. politische Unabhängigkeit betrifft, und zweitens haben öffentlich-rechtliche Sender darüber hinaus ganz andere programmliche Aufgaben wie Privatstationen. Programme wie Ö1, ORF 3 oder auch die politischen Magazine auf ORF 2 würde im Fall einer ORF - Schließung in Österreich kein anderer Sender bringen, weil zu wenig quotenträchtig. Und wenn jetzt jemand auf "Radio Stephansdom" verweist: für die Meinungsvielfalt wäre es nicht klug, wenn Programme abseits des "Mainstream" nur von kirchlichen Stellen angeboten werden würden (und man deren Empfangsmöglichkeit dann vielleicht an die Bezahlung der Kirchensteuer koppelt - könnte ja jemandem einfallen).

    Im Übrigen zeigt dieser "Kommentar" von Andreas Unterberger einmal mehr, dass er extrem die schwarz-kirchlich-konservative Brille trägt. Es soll doch einmal das ORF-Programm in seiner Gesamtheit etwas genauer durchforsten, da wird er genug ÖVP-Einfluss entdecken, von "Bundesland heute" bis zur "ZiB". Es zeigt aber auch Unterbergers Engstirnigkeit. Denn dass öffentlich-rechtliche Medien auch die Aufgabe haben, das Land in seiner Gesamtheit abzubilden und identitätsstiftend zu sein, scheint er zu vergessen oder gar nicht zu wissen. Die "Blockbuster" sind zwar ein Ärgernis (obwohl auch Unterhaltung zu den Aufgaben eines öffentlich-rechtlichen Sender zählt), aber offenbar (wie auch der Blick über die Grenzen zeigt) unumgänglich.

    • Eva
      14. Juni 2013 11:14

      @kein Partner

      "Erstens unterliegen die Journalisten und Redakteure im öffentlich-rechtlichen Bereich ganz anderen Normen als jene aus Privatmedien, was z.B. politische Unabhängigkeit betrifft..."

      Aha, woraus schließen Sie im Zusammenhang mit dem ORF auf POLITISCHE UNABHÄNGIGKEIT? Die ist mir bis jetzt noch nie untergekommen; aber wenn Sie meinen...
      Diese Pseudo-Unabhängigkeit, die uns vorgegaukelt wird, scheint es nur in den Augen der stramm Linken zu geben, da verstehe ich dann Ihren Verteidigungsversuch.

    • kein Partner (kein Partner)
      14. Juni 2013 11:23

      Eine Privatstation kann theoretisch auch den ganzen Tag nur Parteipropaganda betreiben. Eine öffentlich-rechtliche Station in einer Demokratie kann das nicht. Sie wird zwar von Regierungs- bzw. Parteileuten geführt, die Journalisten aber haben unabhängig zu sein. Das heißt natürlich nicht, dass man nirgendwo aneckt. Wobei: haben Sie schon beobachtet, wann in diesem Forum der ORF kritisiert wird? Es geht nicht darum, wie er berichtet, sondern worüber er berichtet. Wenn z.B. im Ö1 - Journal-Panorama über soziale Probleme berichtet wird, ist die Bezeichnung "Kommunistensender" hier sehr schnell zu lesen.

    • F.V. (kein Partner)
      14. Juni 2013 12:20

      Es ist einigermaßen ungewöhnlich, wenn in einem angeblich demokratischen Land der staatliche, wohl auch öffentlich-rechtliche Rundfunk einfach geschlossen wird. Davon eine „Prognose“ bezüglich der ORF abzuleiten mag zwar den meisten Lesern des UTB recht lustig erscheinen, aber es ist dies eher eine Einlage für´s Kabarett. Und nicht einmal eine besonders lustige.

      „Kein Partner“ (10.49) hat in sachlicher und zutreffender Weise dazu Stellung genommen (wie auch einige andere noch), was ja keineswegs die berechtigte Kritik am ORF und seiner Linkslastigkeit aufgehoben hat.

      Indem Dr. Unterberger immer wieder derartig übers Ziel schießt, wirkt und wird er immer unseriöser, unglaubwürdiger und bietet sich mit solcherart ungeschützter Flanke geradezu an, eine Breitseite abzubekommen. Wer so agiert und argumentiert ist selbst der beste Verbündete der Linxlinken, weil er ihnen damit den Elfmeter geradezu auflegt.

      Jene, die in den Diskussionen im UTB eine billige Möglichkeit sehen ihren Frust abzureagieren oder sich mit besonders „lustigen“ oder deftigen Ausritten gegen alles Mögliche in Szene zu setzen, mag das genügen. Die schon Selteneren, die auch die Probleme in ihren Ursachen erfassen wollen oder nach Lösungen suchen, können mit solchem Quatsch keine Freude haben. Die einzige „Rechtfertigung“, die manchmal vorgebracht wird ist die, daß damit Unterberger Gelegenheit gibt den allgemein geglaubten Irrtümern entgegen zu treten. Nur das scheint mir die Methode zu sein, nach der auch ein blindes Huhn manchmal ein Korn findet.

    • Bodo
      14. Juni 2013 13:22

      @F.V.

      Ihre blasierten Kommentare zeugen von unausrottbarer Selbstgerechtigkeit und Selbstgefälligkeit.

    • F.V. (kein Partner)
      14. Juni 2013 15:24

      Bodo,

      ich weiß, es schmerzt, wenn man selbst nichts zu sagen hat. Oder sollte mir bei den letzten 12 bis 15 Themensträngen entgangen sein, welche erhabenen Beiträge Sie geliefert haben? Dann bäte ich ob der Nichtbeachtung ja glatt um Verzeihung.

      Sollte Ihnen aber – außer der Exegese des Namens Dschugaschwili – noch nie was eingefallen sein, so halten Sie doch den Kopf einmal etwas schief, damit das bißchen Hirn in einer Ecke zusammen rinnt; vielleicht reicht´s dann wieder einmal für eine Mißfallenskundgebung.

      Ihren Mut, den Dschugaschwili als „Sohn des Juden“ zu demaskieren bewundere ich freilich, riskieren Sie doch glatt damit als schlimmer Antisemit hingestellt zu werden. Aber vielleicht sieht man das im Fall des auch ambtlich bösen Josef Wissarowitsch nach. – Shalom!

    • Ambra
      14. Juni 2013 22:49

      Kein Partner: welche ZIB in welchem Land sehen Sie ? In Österreich kann es wohl nicht sein , da Sie in der ZIB OVP-Einfluß zu erkennen glauben .....Beispiele bitte !!!

    • kein Partner (kein Partner)
      15. Juni 2013 11:45

      ambra

      Na, da fallen mir aus der Vergangenheit ad hoc schon einmal drei Namen ein: Ursula Stenzel, Stefan Gehrer, Werner Mück.
      Weiters weiß man vom Korrespondenten Christian Wehrschütz, dass er bekennender FPÖ'ler ist, also gaaanz weit vom "Links-Sein" entfernt ist.
      Und sollten Sie es noch nicht mitbekommen haben: der "wahre" Chef des ORF ist doch wohl Karl-Heinz Kopf von der ÖVP. Denn von ihm bekommt der Sender das nötige Geld (oder auch nicht). Und der wird seine Machtposition schon ausnützen, um einen gehörigen Einfluss auf die Berichterstattung auszuüben. Sie können sich sicher sein: ganz schlecht wird die ÖVP im ORF nicht dastehen. Auch nicht in der ZiB.
      Aber wahrscheinlich erwarten Sie von der ZiB, dass sie eine ÖVP-Belangsendung ist. Das geht natürlich auch nicht, denn das würde zu sehr auffallen.

  16. A.K.
    14. Juni 2013 10:33

    Gestern schrieb ich hier folgenden Kommentar:
    „In der Wiener Zeitung wird heute (13. Juni 2013) berichtet:
    „...der (Anmerkung: griechische) Sender ist weit von einer Pleite entfernt: Der 1938 gegründete Rundfunksender hat hauptsächlich seit 2011 mit der Rundfunkgebühr von 50 Euro pro Haushalt 300 Millionen Euro eingenommen und einen Vorsteuergewinn in Höhe von insgesamt rund 100 Millionen Euro erwirtschaftet....Marktanteil je nach ERT-Sendung zwischen 3 und 10%“
    Wenn ich mich recht erinnere ist als Rundfunkgebühr in Wien 49,75 Euro alle zwei Monate zu bezahlen. Dieser „Okkasionspreis“ im Vergleich zum griechischen – falls letzterer monatlich gilt und nicht für ein Jahr – darüber wurde in der WZ leider nicht berichtet, wird uns wahrscheinlich den ORF noch einige Zeit erhalten.“
    Nun meine RICHTIGSTELLUNG:
    Ich muß mich leider korrigieren, denn von einem „Okkasionspreis“ des ORFs kann keine Rede sein:
    Heute (14. Juni 2013) schreibt die Wiener Zeitung (Seite 6) unter „Antonis Samaras geht aufs Ganze“ nämlich genauer: „Seit 2011 hat ERT bei einer JÄHRLICHEN Rundfunkgebühr von 50 EURO pro Haushalt einen Überschuß von mehr als 100 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen ist zudem schuldenfrei“.
    Somit zahlen die ORF Teilnehmer bei einer Rundfunkgebühr von 6x49,75=298,5Euro pro Jahr rund das 6-fache wie die Griechen, deren Rundfunksender nun geschlossen wurde.
    Bekommt auch der ORF nur einen Teil der 298,5 Euro (infolge der Landesabgaben) so ist noch immer mindestens ein Faktor 3 bei den Gebühren ORF/ERT zu verzeichnen.
    Die Gründe für die Schließung des griechischen Rundfunks waren u.a. „POLITISCHE PROPAGANDA“. Nun:
    „POLITISCHE PROPAGANDA“ – Vorwürfe und ein Vielfaches gegenüber der ERT-Kostenbelastung schädigen auch für ORF-Konsumenten...

  17. Das kleine Mäxchen
    14. Juni 2013 10:27

    Die Reaktion des ORF ist nur die empathische Projektion der eigenen Zukunft.
    Jeder sollte FREI wählen können wofür er zahlen will.

    Schliessen auch wir den Staatsfunk. Wir brauchen ihn so sehr wie eine nationale Fluglinie.

    Jeder Partei und jedem Landesfürsten steht es offen eigene Parteisender zu betreiben.

    • Undine
      14. Juni 2013 11:19

      @Das kleine Mäxchen

      Sehr richtig! Wenn ich nur an unsere "identitätsstiftende" AUA denke---wem geht sie ab? Sie hat Unsummen an Steuergeldern verschlungen und war nichts als ---ein lächerlicher Popanz!

    • Tagebuchleser vom Berg (kein Partner)
      14. Juni 2013 14:24

      ich hör in der "öffentlich-rechtlichen Werbung" mitunter das Zitat vom Inder:
      "Zahl nur was du auch wirklich brauchst"
      - ich nehm die indische Philosophie sehr ernst und halt mich auch daran - der ORF bekommt max. die Radiongebühren von mir.

  18. Neppomuck (kein Partner)
    14. Juni 2013 09:21

    Eine Organisation (Rudimentärer Fairness), die ihre Rechtmäßigkeit daraus ableitet, recht mäßig mit objektiver Berichterstattung umzugehen, ist in ihrer Existenz immer gefährdet.
    Außer in stabilen Diktaturen.

    • Undine
      14. Juni 2013 11:20

      @Neppomuck

      *****!

    • F.V. (kein Partner)
      14. Juni 2013 19:07

      Neppomuck,

      war Ihr Dreizeiler am Ende gar eine Warnung an Unterberger?

    • Neppomuck (kein Partner)
      14. Juni 2013 22:33

      Eigentlich nicht.
      Wir leben schließlich in einer stabilen Diktatur.
      Zumindest so lange der Wähler den demokratieverweigernden Statthaltern der "one-world-Dystopie" nicht in die großkoalitionäre Suppe spuckt.

  19. RB (kein Partner)
    14. Juni 2013 08:05

    In Griechenland gibt es seit Jahren überhaupt nichts zum Jubeln! Auch die Über-Nacht-Schließung des griechisch staatlichen Rundfunks nicht, wie schlecht er auch immer gewesen sein mag - das kann ich nicht beurteilen.
    Und diese ganze "Sache" sofort mit dem ORF (den ich persönlich auch total ablehne)
    in Verbindung zu bringen, ist meiner Meinung nach unter jedem Niveau - ein Blick über den Tellerrand würde nicht schaden.....
    Für die radikalen Kräfte in Griechenland wird das ein gefundenes Fressen sein und für die griechische Bevölkerung psychologisch betrachtet und für ihr Selbstwertgefühl eine katastrophale Entscheidung. Und diese Entscheidung wurde ein paar Tage bevor die Troika wieder in Athen eintrifft, getroffen.
    Sparen, Reformen - alles schmerzhaft genug für den einzelnen Griechen, den sogenannten einfachen Mann, auch noch zu demütigen, sollten uns zum Nachdenken bringen und NICHT zu einer Abrechnung mit dem ORF. Beides zu vermengen ist unredlich, ja unanständig.

  20. Leopold Koller (kein Partner)
    14. Juni 2013 01:59

    Alles beim Alten am Monte Video!

  21. Tito (kein Partner)
    14. Juni 2013 01:02

    Alleine aufgrund von diesem saudummen Kommentar Unterbergers weiß jeder warum dieser reaktionäre Pseudojournalist bei jeder Zeitung rausgehaut wurde...

    ps: es wird interessant wie lange sich die Leser der SN diese Freitagspamphlete noch gefallen lassen.

    • AZBY (kein Partner)
      14. Juni 2013 01:10

      Ich empfehle ihnen STRG-W oder ALT F4.

    • Erich_47 (kein Partner)
      14. Juni 2013 09:32

      Hallo Tito,
      als SN-Abonnent muss ich Sie leider enttäuschen: ich lese A.U. ebenso wie Ihre kurzen, prägnanten Anmerkungen. Auch KKPs Märchenspalte in den SN gehört dazu.

      Als freier Mensch, der nicht von der Löwelstraße abhängt, muss mir nicht alles gefallen und ich muss schon gar nicht zustimmen. Ich lese übrigens als Ausgleich zu A.U. auch öfters die Postings im Standard; dort, wo die ÖVP an allem Schuld ist. Wichtig ist, sich nicht einseitig zu informieren - aber das verstehen speziell unsere linken Freunde wohl nicht. Die haben den ORF.

      Leider bin ich kein Nachtarbeiter wie Sie und kann nicht schon um1h früh posten oder bis 3h warten, ob nicht was Besseres kommt. Aber vielleicht genießen Sie gerade die weißen Nächte in St.Petersburg - pardon: für Sie natürlich immer noch Leningrad?

    • Undine
      14. Juni 2013 11:22

      @Erich_47

      *******!

  22. Anton Volpini
    13. Juni 2013 19:10

    Die staatlichen Fernsehanstalten Europas, oder besser gesagt, die zur Unterstützung der politischen Propaganda geschaffenen Manipulationsmaschinen haben jetzt das Fürchten gelernt!

    Griechenland sperrt sein Staatsfernsehen zu, weil es wegen schrumpfendem Marktanteil nicht mehr die gewünschte Manipulationswirkung entfacht, und weil mit dem sinkendem staatlichen Budgetspielraum die Verschwendungssucht der Fernsehorganisation und der rundherum agierenden Schmarotzereinrichtungen nicht mehr finanziert werden kann. Eine ganz normale wirtschaftliche Entscheidung.

    Dies ist ein sehr schönes Beispiel dafür, daß der sozialistische Parasitenkrug so lange zum Verschuldungsbrunnen geht, bis er zerbricht.

    Manipulation der Staatsbürger und Verlust von Marktanteil gehen Hand in Hand, denn die Menschen durchschauen Manipulation mit gesunden Hausverstand. Lügen haben sich noch nie wahrgelogen!

    Der ORF skandalisiert diese Tatsache, weil er Angst hat, auch bald unter dieselben Räder zu kommen.

    • Undine
      13. Juni 2013 19:54

      @Anton Volpini

      *******!
      Wie man erfahren konnte, gab's auch in Griechenland einen Seherschwund beim öffentl.-rechtl. Rundfunk und Gerüchte von drohender Pleite.

    • Anton Volpini
      13. Juni 2013 20:30

      Deswegen hat der griechische Staat ja den Staatsrundfunk hops gehen lassen, Undine.
      Er war nicht mehr von politischem Interesse.
      Ich bin schon sehr neugierig, wie lange diese Erosion bei uns in Österreich mit dem ORF dauern wird.

    • DB (kein Partner)
      14. Juni 2013 10:15

      Keine Frage - auch der ORF kommt noch in das selbe Fahrwasser, das ist gewiss, aber ich fürchte, das wird bei uns für gewöhnlich sehr viel länger dauern als irgendwo anders auf der Welt. Es wird dies wohl erst nach einem Systemcrash eintreten bzw. nicht solange Rot/Schwarz regieren. Von daher: keine so guten Aussichten!

  23. Undine
    13. Juni 2013 13:50

    Wie sich doch die Bilder gleichen:

    "Viele der bisherigen rot-schwarzen Parteigünstlinge werden jedenfalls auf der Strecke bleiben. Der politisch ebenfalls rot-schwarz eingefärbte Verband der griechischen Journalisten und die Gewerkschaft der Staatsbediensteten ADEDY riefen aus Protest zum Widerstand gegen den Schließungsplan und zu Arbeitsniederlegungen auf."

    Im ORF muß man halt von ROT-GRÜNEN Parteigünstlingen reden, aber sonst.....

    http://www.unzensuriert.at/content/0013093-Griechische-Regierung-dreht-teuren-Staatsrundfunk-ab

    Aber wehe, wenn in einem Land der "öffentlich-rechtliche Rundfunk" NICHT LINKS ist! Dann wird die EU gleich aktiv, denn NUR dann ist Feuer am Dach---siehe Ungarn! Und der Herr Paul Lendvai ist "betroffen"!

    • Brigitte Imb
      13. Juni 2013 23:05

      Auch ein Blick in die , von der EU gehätschelte, Türkei und deren Pressefreiheit u. Erdogans Demokratieverständnis lohnen sich.

      ;-)

    • Dschughaschwili (kein Partner)
      14. Juni 2013 03:11

      Ui, der nächste Link zu der Nazi Seite bravo, sie Schnepfe ;-)

    • Dschughaschwili (kein Partner)
      14. Juni 2013 08:05

      Bumm bumm,
      die Nazikeule macht mich dumm.

      tschuldigung.

    • Bodo
      14. Juni 2013 09:06

      @Dschughaschwili

      Werter Dschughaschwili, für alle, die es nicht wissen, wer sich Dschughaschwili nannte, eine Erklärung aus dem Internet:

      "Offiziell heißt es, Josef Stalin sei Georgier gewesen. Das stimmt in gewisser Weise auch. Er wurde als Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili in Gori (Georgien) geboren. Seine Mutter war Ossetierin aus der kazarischen Region. Auf georgisch bedeutet die Namensendung “schwili” soviel wie “Kind” “Kind des”, oder “Sohn des”, so wie es in den nordischen Sprachen üblich ist wie zum Beispiel “Holgerson” (Sohn des Holger). Und “Dschugha” (Djuga) heißt auf georgisch “Jude” oder “jüdisch” (???????). Stalins richtiger Name Dschughaschwili heißt also “Sohn des Juden”."

      Freundschaft, Genosse Väterchen Stalin!

  24. plusminus
    13. Juni 2013 12:47

    Das gesamte Ausmaß der Wilhelminenberg-Mißbräuche dürfte nie mehr ganz geklärt werden können, da die Heimakten bereits 1977 (vorsorglich?) vernichtet wurden.

    Die Kommission empfiehlt jedenfalls weitere Untersuchungen massiver Vorwürfe in den Stadt Wien-Kinderheimen auf der Hohen Warte und am Steinhof.

    Der zuständige SPÖ-Stadtrat Oxonitsch meint dazu wörtlich: "Ob die Akten vorhanden sind, wird mit den Kontrollinstanzen der Stadt noch einmal untersucht. Seitens der Jugendwohlfahrt muss man leider davon ausgehen, dass auch diese Akten mit der Schließung des Heims vernichtet wurden“.

    So schaut sozialistische Aufarbeitung aus: vertuschen, vernichten und andere denunzieren!

  25. A.K.
    13. Juni 2013 12:41

    In der Wiener Zeitung wird heute (13. Juni 2013) berichtet:
    „...der (Anmerkung: griechische) Sender ist weit von einer Pleite entfernt: Der 1938 gegründete Rundfunksender hat hauptsächlich seit 2011 mit der Rundfunkgebühr von 50 Euro pro Haushalt 300 Millionen Euro eingenommen und einen Vorsteuergewinn in Höhe von insgesamt rund 100 Millionen Euro erwirtschaftet....Marktanteil je nach ERT-Sendung zwischen 3 und 10%“
    Wenn ich mich recht erinnere ist als Rundfunkgebühr in Wien 49,75 Euro alle zwei Monate zu bezahlen. Dieser „Okkasionspreis“ im Vergleich zum griechischen – falls letzterer monatlich gilt und nicht für ein Jahr – darüber wurde in der WZ leider nicht berichtet, wird uns wahrscheinlich den ORF noch einige Zeit erhalten.

  26. Wolfgang Bauer
    13. Juni 2013 12:30

    Bin gespannt, wann sich die Aufdecker einschalten, die jene Verbrechen aufarbeiten, deren Täter zumeist nicht mehr leben, weil es sich um die NS-Verbrechen handelt. Wann wird sich Rathkolb einschalten?

    Denn hier könnte man lebende Täter finden und zur Rechenschaft ziehen. Leider müsste man da halt wirklich objektiv sein und nicht auf dem linken Auge blind.

    • Undine
      13. Juni 2013 13:15

      @Wolfgang Bauer

      Es gibt nur "rechte" Täter und "linke" Opfer. Linke Täter und rechte Opfer sind für alle Zeiten auszuschließen.

  27. zweiblum
    13. Juni 2013 11:29

    Nieder mit dem ORF !

    • Tito (kein Partner)
      14. Juni 2013 03:13

      Nieder mit dreckigen Nazis und reaktionären Dolmen!!

    • Tito (kein Partner)
      14. Juni 2013 08:07

      Bumm bumm,
      die Nazikeule macht mich dumm.

      tschuldigung.

    • socrates
      15. Juni 2013 18:52

      tito
      an ihrer dummheit sind also die nazi schuld. das ist eine ausrede, dumm geboren und nichts dazugelernt. .. und willst du nicht mein bruder sein, so schlag ich dir den schaedel ein ist eine kommunistische parrole, besonders fuer leute mit dem kampfnamen tito.

  28. socrates
    13. Juni 2013 11:27

    als ich die botschaft aus GR horte, traeumte ich vom privati sieren

  29. M.S.
    13. Juni 2013 10:57

    Ad PS
    Als einziger Vetreter der Stadt Wien wurde in der Sendung "Wien heute" ein gewisser Oxonitsch zu den unglaublichen Verbrechen am Wilhelminenberg befragt. Dessen kurze, lapidare Stellungnahme in der Art wie ein Wetterbericht vorgetragen werden könnte, kann nur als Provokation empfunden werden.

  30. Josef Maierhofer
    13. Juni 2013 10:08

    Wir müssten den ORF nicht zusperren, lediglich privatisieren und von den Zwangsgebühren befreien. Die Zwangsgebühren kann man für Senderinfrastruktur verwenden, die allen TV und Radiostationen zur Verfügung stehen. Die Zwangsgebühren könnten dann fallen, denn so teuer ist die Infrastruktur auch wieder nicht, wie es die ORF-Redakteure sind. Wir sind offiziell eine demokratische Republik, könnten also auch (theoretisch) demokratisch über eine Auflassung der GIS-Gebühren und eine Privatisierung des ORF abstimmen. In der Praxis werden das die Linken nicht zulassen, solange sie nicht in die deutlichste Minderheit aller Zeiten gewählt wurden.

    Dass man in Griechenland zu so drastischen Maßnahmen greift, bei uns heißt das Änderungskündigung, halte ich für legitim, ist auch die einzige Möglichkeit, sich die Gewerkschaften vom Leibe zu halten. Offenbar sind sie zu Vernunft nicht fähig. Auch bei uns sind sie das nicht.

    Ja, das sozialistische 'Staatsparadies', leider muss es jemand zahlen.

    • brechstange
      13. Juni 2013 10:58

      Ihren Vorschlag mit Privatisierung finde ich gut, sehe dies auch als eine Lösung an.

      Der Euphorie und Freude zu dieser Zwangsschließung kann ich mich nicht anschließen, weil ja ein eigener Staatssender hochgezogen werden soll, der dann eben noch systemtreuer sein könnte. Prawda lässt grüßen, die Gefahr dazu besteht.

    • Josef Maierhofer
      13. Juni 2013 14:22

      @ Brechstange

      Genau ! Sie schreiben es.

      Der ORF kann ja als Parteisender existieren, wenn er genug Zuseher hat dafür. Aber als Staatssender hat er versagt.

  31. Undine
    13. Juni 2013 09:31

    Ob Hubert Arnim Ellisson gestern im Mittagsjournal wenigstens ein ganz klein bißchen ROT GEWORDEN ist, als er beim Interview mit dem Leiter der sozialdemokratischen (!) Friedrich-Ebert-Stiftung in Athen, Christos Katsioulis meinte:

    "Ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk garantiert ja eine gewisse Objektivität* und Kritik auch am System, am Staat......"

    Ch.Ks Antwort: "...der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Griechenland ist sehr, sehr stark PARTEILICH DURCHSETZT durch die beiden ehemaligen großen Parteien....."

    * hahaha!

  32. brechstange
    13. Juni 2013 08:29

    Ich bin jetzt mal ganz bös und meine, dass man sich in Griechenland eine "regierungs- und eu-freundliche unkritsiche" Institution schaffen wird. Wenn man sich nämlich griechische Sendungen angeschaut hat, dann waren die nämlich weit weniger indoktriniert als bei unserem ORF. Daher kann Herr Dr. Unterberger und Co die Hoffnung fallen lassen, dass wir unseren ORF verlieren werden.

  33. dssm
    13. Juni 2013 08:28

    Ein Lichtblick aus Griechenland.
    Die Griechen werden zwar die Schulden nie zurückzahlen können und noch sehr schwere Zeiten haben, wenn sie von der gigantischen Klientenwirtschaft weg kommen wollen, aber dieser Versuch führt in die richtige Richtung!

    Hoffentlich klappt das Zusperren!
    Voller Neid: Gratulation nach Griechenland!

  34. FranzAnton
    13. Juni 2013 07:45

    "kryptobolschewistischen Dreckstaates"
    neinneinnein!!
    Das geht an der Realität der grundsätzlich fleißigen und anständigen österreichischen Bevölkerungsmehrheit weit vorbei! Leider haben diese unsere guten Leutchen aber bis dato noch nicht ausreichend erkannt, von welchen, allzu oft nur minder für ihr anspruchsvolles Amt geeigneten Politikern sie "regiert" werden (die -Politikerinnen nicht zu vergessen; letztere scheinen, was mangelnde Eignung betrifft, ihre männlichen Gegenstücke möglichst noch übertrumpfen zu wollen). Wenn also jemand kritikwürdig ist, dann nicht die österreichischen Menschen, die in ihrer Gesamtheit unseren Staat bilden, sondern deren Volks - "vertreter/innen". (hier sei an den alten Kalauer erinnert: "Wer glaubt, daß Volksvertreter das Volk vertreten, gleicht Jenem, der meint, daß Zitronenfalter Zitronen falten"). Nicht zu vergessen ist allerdings, daß die Machthaber aller Zeiten, Pharaonen, Cäsaren, Kaiser, Könige, Fürsten, "Edelleute", und mit welch bombastischen Titeln immer sie sich stets geschmückt haben mögen) die von ihnen regierten "Untertanen" (Welche Ausgeburt an präpotentester Frechheit) nahezu ausnahmslos rücksichtslosest und grausamst behandelt und geknechtet und entrechtet haben. Die "Jurisprudenz" hat dabei, gewissermaßen natürlich, allezeit mitgewirkt. Das hiedurch über die Jahrtausende hinweg geschaffene Obrigkeitsdenken läßt sich, offenbar psychologisch bedingt, nicht ohne weiteres abschaffen; dies ist bisher nur der Schweiz gelungen, dem Direktdemokratie - Vorreiter; ihr gilt es daher nachzueifern, wollen wir unsere repräsentative Demokratie im Sinne des Volkes verbessern; unsere so genannten Volksvertreter müssen nämlich der ständigen Kontrollmöglichkeit durch das Staatsvolk gewiss sein, ansonsten sie den Bezug zu Vernunft und Realität völlig verlieren, und das Staatsganze massivst zu schädigen tendieren; unsere Staatsverschuldung allein (abgesehen von zahllosen weiteren, gravierendst menschenbeschädigenden Fehlleistungen) spricht eine diesbezüglich deutlichste Sprache.

    • FranzAnton
      13. Juni 2013 10:48

      Dies war eigentlich als Subkommentar zu Helmut Oswald gedacht (heute, 1h 35); sorry.

    • werauchimmer
      13. Juni 2013 11:41

      Na, na, na! -Bei uns sind des Volkes Repräsentanten der Staat, so ist das nun mal nach dem gepredigten Verständnis von der "repräsentativen Demokratie".

      Daher gibt es von unseren Repräsentanten zwar ein grundsätzliches "Ja" zu direktdemokratischen Elementen, aber nicht, soweit es gegen von diesen eingegangene völkerrechtlichen Verpflichtungen geht, also stichwörtlich EU, WTO, UNO, Kyoto, ESM, div Asylkonventionen, div die Bürgerrechte zugunsten "Menschenrechten" einschneidende Abmachungen, und dergleichen ...

  35. GOP
    13. Juni 2013 06:26

    Ich sehe zwischen dem aktuellen französischen Fluglotsenstreik und dem plötzlichen AUS des staatlichen griechischen Rundfunks einen Zusammenhang:
    In beiden Fällen planen die Behörden effizientere Organisationen zum Vorteil der Kunden und gleichzeitige bessere Einsetzung der finanziellen Mittel.

    Es ist immer das gleiche Verhaltensmuster: Diese Sparmassnahmen werden von den betroffenen Mitarbeitern (natürlich mit Unterstützung der Gewerkschaften) kategorisch abgelehnt, denn damit würden manche Leute ihre Pfründen verlieren.

    Eigentlich bin ich gegen zu viel staatliche Eingriffe, aber hier wird sich zeigen, ob sich die Gebührenzahler von den Gewerkschaften wieder in die Knie zwingen lassen.

  36. Observer
    13. Juni 2013 06:02

    Die steht auf orf-online zu diesem Theme
    http://www.orf.at/stories/2186987/2186985/

    u.a.:
    Als „barbarischen und antidemokratischen Akt“ bezeichnete ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz am Mittwoch die Schließung. Der Akt, der ohne öffentliche Diskussion erfolgt sei, sei „einmalig in der europäischen Geschichte, unverantwortlich und extrem unprofessionell“.

    Hat er Angst, dasss dem ORF auch so ergehen wird?

    • Undine
      13. Juni 2013 13:20

      @Observer

      Wäre das eine Wonne, wenn die rot-grüne "Geschützte Werkstätte ORF" zugesperrt würde!

    • Specht (kein Partner)
      15. Juni 2013 02:18

      Man kann es förmlich riechen, in Kürze werden die Steuern explodieren, das Geld an Wert verlieren und die Menschen erkennen, was ideologisch verblendete Politiker aus der EU gemacht haben. Da erscheint mir ein Rotfunk schon vernachlässigbar. Die Realität wird uns bald einholen, es wäre wichtig an die Zeit nach dem Crash zu denken und wie man sich darauf vorbereiten kann.

  37. fokus
    13. Juni 2013 02:28

    Ein vorbildlicher Geniestreich, der hier dieser griechischen Regierung gelungen ist.
    Als Begründung wurde angeführt, daß es bei den Sendern eine unglaubliche Verschwendungssucht gab und 2.900 Mitarbeiter eine Summe von 300 Millionen Euro im Jahr kosteten.

    Was ist das alles gegen unsere "Ehrenwerte Gesellschaft" am Küniglberg?
    Bei einem direkten Vergleich müßte die nächste Regierung in Österreich, welche ernsthaft die ausufernde Staatsverschuldung eindämmen wollte, ebenfalls sofort unseren zwangsgebührenfinanzierten, linkslinken Staatsfunk abdrehen, wo es sich lt. Statistik Austria 2.941 (!) Mitarbeiter (wobei es 2010 noch über 3000 waren) mit einem Budget von über 500 Millionen Euro (!) bequem eingerichtet haben und das bei weniger Sender und weniger Einwohner als in Griechenland.

    http://gpi.sagt.at/?p=13

    Griechenland darf nicht Österreich werden - daher kann man dem Land zu diesem Schritt nur gratulieren, der auch in unserer Heimat längst überfällig wäre. Dann würde unseren linkskorrumpierten Redakteuren endlich der scharfe Wind in der Privatwirtschaft um die Ohren blasen!

    Ad PS.:
    Weiters wurde in der ORF-Berichterstattung tunlichst unter den Tisch gekehrt, daß bei der MA11 die fürchterlichen, strafrechtlich relevanten Mißbrauchsvorfälle seit 1960 bekannt waren und auch 1970 trotz Strukturmaßnahmen nichts von den zuständigen Politikern unternommen wurde, dieses Martyrium abzustellen bzw. die Täter zur Verantwortung zu ziehen.
    EIN WEITERER ROTER POLITSKANDAL der Sonderklasse! Die Sozis haben genau gewußt, warum sie der ihnen nahestehenden Genossin Barbara Helige den Vorsitz der Wilhelminenberg-Kommission übertrugen - entsprechend "diskret" werden die Ergebnisse transportiert!
    Außerdem erkennt man einmal mehr, wozu das Sperrfeuer unserer linksgestimmten Medienorgel bei den kirchlichen Mißbrauchsfälle diente - nämlich zur Ablenkung von den Gräueltaten in den gemeindeeigenen, roten Verwahrungseinrichtungen.

    • brechstange
      13. Juni 2013 08:25

      Hier würde ich noch weitergehen und nicht die Ablenkung von eigenen Gräueltaten vermuten, sondern dass die Institution Kirche sturmreif geschossen werden sollte und man diese Schwachstellen benutzte. Hier an diesem Punkt ist der Schuss nach hinten losgegangen, weil auch die Opfer von Wilhelminenberg Rückenwind verspürten und ihr Martyrium aufzeigten.

      Daher stand am Anfang der Angriff auf die Kirche, die Opfer waren diesen politischen Nutznießern schon immer gleichgültig.

    • fokus
      13. Juni 2013 12:28

      @brechstange

      ******!

      Das ist nicht von der Hand zu weisen.
      Ich wünsche mir, daß ein solcher Bumerangeffekt auch bei anderen Schandtaten unserer linkslinken Kamarilla eintreten würde.

    • brechstange
      13. Juni 2013 12:43

      Dafür wäre zu sorgen, fokus. Das ist auch unsere Aufgabe.

    • Geheimrat
      13. Juni 2013 14:18

      Nur zur Info:

      Hier wird im Diagramm der ORF dem griechischen Sender gegenübergestellt.

      http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1418012/Oeffentlichrechtliche-Sender-in-der-Krise

  38. Brigitte Imb
    13. Juni 2013 01:54

    Die Leserbriefe der Systemmedien - in Ö + D - sprechen eine deutliche Sprache, beinahe alle würden eine Schließung der staatl. Rundfunkanlagen begrüßen.

    Hüben wie drüben werden die Propagandamaschinen "Öffentlicher Rundfunk", den die Bevölkerung bezahlt, von Regierungspolitikern mißbraucht und unterm Strich fungieren diese Apparate als permanente Wahlkampfmaschinen.

    Die Entschädigung für Mißbrausopfer zahlt in ihren Reihen die Kirche selbst, die des Rothauses darf der Steuerzahler begleichen, die sozialistische Partei entschuldigt sich lediglich.

  39. Helmut Oswald
    13. Juni 2013 01:35

    Die Kominform und ihre widerwärtigen Handlanger ekeln bis zum Erbrechen.
    Von all dem Gesindel, das sich sein Habitat im Mastdarm dieses kryptobolschewistischen Dreckstaates eingerichtet hat, ist dieses Lügenpack das schlimmste. Der Journalismus der dort geboten wird, liefert buchstäblich das Letzte an Berichterstattung - nur noch vergleichbar mit der Verhetzung und Verdrehung einer 'aktuellen Kamera' des DDR Fernsehens. Dazu passend der kommunistische ex-Spitzel Lendvai, der linksextreme Proletenclan rund um ehemals 'Dr.' Kurt Ostbahn - Resetarits und die vielen ach so sozial engagierten Verschweiger, linken Geschichtsklitterer und grüntotaltär fanatisierten PC Einpeitscher?

    Politiker mit Charakter und ohne masochistische Neigungen sollten diesen sozialistischen Speichelleckern den Rücken zukehren. Wozu dem verstaatlichten Medienmoloch noch Interviews geben, wenn das Ergebnis schon von vornherein feststeht ? Zu Huren geht man doch, wenn man sie braucht - und nicht wenn sie einen zu sich zum Verhör zitieren. Aber wer freut sich schon über dieses alt 68er Bordell, und braucht dessen gekaufte rote Propagandamacher, die ihren üblen Geruch sieben Meilen gegen den Wind verbreiten ?

    • Wahrheit (kein Partner)
      14. Juni 2013 09:00

      Danke Herr Oswald für die ausgezeichnete Analyse und bitte behalten sie auch in Zukunft ihre punktgenaue Wortwahl beim Thema ORF bei, auch nur 1% weniger an Deftigkeit wäre eine unzumutbare Verharmlosung dieses linksradikalen Propagandasenders!





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