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Auf der Flucht vor der Bankenunion

Gewiss machen Goldpreis wie Aktienkurse bisweilen scharfe Zacken nach unten. Dennoch ist beides deutlich gestiegen. Der Grund ist klar: Die Anleger flüchten im Eiltempo zu Gold und Aktien. Sie flüchten vor den Raubzügen der nationalen und der europäischen Politik auf ihre Ersparnisse. Und sie vermuten zu Recht für die Zukunft noch viel Böseres, insbesondere durch eine „Bankenunion“.

Das hemmungslose Gelddrucken durch die Europäische Zentralbank ist ein Mechanismus von vielen, der primär die Sparer trifft. Noch viel schlimmer sind die direkten Raubzüge der Politik zur Finanzierung ihrer Ausgabenwut auf die Banken. Denn auch damit trifft sie immer automatisch auch die Sparer: Bankenabgabe, Finanztransaktionssteuer, Kursgewinnsteuer, Ende des Bankgeheimnisses. Eine ähnliche Wirkung haben natürlich auch die vorgeschriebenen – an sich durchaus sinnvollen – Erhöhungen des Eigenkapitals, das ja keine Ertragszinsen abwirft.

Völlig verdrängt wird – wenn nicht gerade der Erste-Bank-Chef einen öffentlichen Wutanfall wagt – ein weiterer Raubzug: die absurde ungleiche Behandlung von Krediten: Die Staaten haben sich in den Basler Abkommen eine durch nichts mehr gerechtfertigte Privilegierung (Verbilligung zu Lasten der Sparer) von Staatsanleihen gesichert. Diese haben sich ja in Wahrheit, siehe etwa Griechenland, als durchaus riskant erwiesen.

Das alles kostet Sparer, Lebensversicherte und Pensionsvorsorger schon Milliarden. Alljährlich. Das ist aber noch nichts gegen das, was unter dem Stichwort „Bankenunion“ droht. Diese wird derzeit in aller Diskretion – unter österreichischer Koordination! – durch die sogenannte Eurogruppe vorbereitet. Unter diesem Titel droht ein neuer Zugriff auf die Allgemeinheit zugunsten der schuldigen Banken und Länder. An der Brüsseler Oberfläche tobt der bürokratische Atomkrieg, ob nun die Kommission, die EZB oder eine neue Euro-Bürokratie - Deutschland hat ja wahnsinnigerweise jetzt dem französischen Verlangen nach einer hauptamtlichen Euro-Führung zugestimmt! - diese ganze Bankenunion leiten wird.

Wie auch immer die noch nicht im Detail vorliegende Regelung aussehen wird (die auf jeden Fall Geld kosten wird): Sie wird mit Sicherheit eine „Absicherung“, also in Wahrheit Belohnung für riskant agierende und sorglose Banken bringen.

Das haben wir ja im Fall der Hypo Alpe-Adria schon einmal – innerösterreichisch – erlebt. Denn bei dieser wurden die eigentlich Verantwortlichen durch das Duo Faymann-Pröll aus der Haftung befreit. Ursprünglich hatte ja das Land Kärnten für die Bank mit fast 20 Milliarden gehaftet! Das Geld wurde unter Jörg Haider zur Finanzierung von Kärntner Prestigeprojekten sowie für den großmannsüchtigen Plan ausgegeben, den Balkan bankmäßig zu erobern. Zugleich hat die Bundesregierung leichtfertig die Bayern als Käufer der Bank aus der Haftung entlassen (was freilich Gerichte noch prüfen). Als Folge kann Kärntens neue Regierung weiterhin populistische Wohltaten verteilen, etwa durch die Abschaffung des Pflegeregresses.

Als weitere Folge haften jetzt alle Österreicher für den viele Milliarden schweren Brocken aus Kärnten. Und die Bundesregierung weiß nicht, wie der finanziert wird. Eigentlich weiß sie es schon, sagt es nur noch nicht deutlich: durch neue Steuern und Raubzüge auf die Sparer auch seriöser Banken. Sie will uns erst nach den Wahlen sagen, dass diese Erbschaft Jörg Haiders und einer Fehlentscheidung der Regierung Faymann-Pröll uns eine weitere dramatische Zunahme der Staatsverschuldung einbringen wird. Und irgendwann wird dann halt auch wieder der private Goldbesitz verboten werden.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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alle Kommentare

  1. Anna Marie (kein Partner)

    Dieser Film ist all denen gewidmet die noch nicht wissen, wie Geld wirklich entsteht.

    Gegenwärtig geht die Justiz irrtümlich noch davon aus, dass Banken das GELD von Sparern oder von anderen Banken geliehenes Geld als Kredite weitergeben. Das ist falsch, weshalb dieser entlarvte Justizirrtum sogar ein peinlicher Justizskandal ist! Entgegen der irrtümlichen Annahme der Justiz geben Banken nie das Geld von Sparern oder von anderen Banken als Kredite weiter! Das Geld für Kredite wird in der Realität durch Bilanzverlängerung erzeugt, wie dieser Film detailliert enthüllt. Das GELD entsteht also nur durch die Buchung einer Forderung und einer Verbindlichkeit gegen den selben Kreditnehmer. Dieses Geld nennt man Giralgeld oder Buchgeld, das durch diesen Vorgang der Geldschöpfung quasi aus dem Nichts geschöpft wird (Giralgeldschöpfung). Dieser Justizirrtum ist nun entlarvt!

    Ein Film von Bernhard-Albrecht Roth und Carlos A. Gebauer!
    JUSTIZ entlarvt: GELDSCHÖPFUNG unbekannt! (Skandal GELD Petition Strafrecht Geldsystem Giralgeld)
    Er ist auch ein Appell an Politik und Justiz, der hohen Anzahl an strafrechtlichen Fehlurteilen bei Kreditbetrug ein Ende zu setzen!
    http://www.youtube.com/watch?v=nHMq_PFkrho



    • brechstange

      Der Riesenbetrug entsteht vor allem dann, wenn der faule Kredit den Steuerzahlern, Sparern und Anlegern umgehängt wird.

  2. Anna Marie (kein Partner)

    Wenn Informationen verdummen
    Die zwölf Gebote des Idiotentums in TV-Nachrichten
    Die TV-Nachrichten informieren – aber nur in einer Mischung aus Kindernahrung und Gummibärchen. Das gilt auch für die altehrwürdige „Tagesschau“. Zwölf Regeln zeigen, wie uns die Nachrichtensendungen verdummen.
    weiter:
    http://www.focus.de/politik/gastkolumnen/wolffsohn/tid-31528/wenn-informationen-verdummen-die-12-gebote-des-idiotentums-in-tv-nachrichten_aid_1001204.html



  3. RR Prof. Reinhard Horner

    reinhard.horner@chello.at

    Alle diese Warnungen sind wichtig.

    Jedoch, wie ist die Problematik zu lösen, dass sich eine lediglich profitschöpfende Finanzwirtschaft mit übergroßem Volumen über die wertschöpfende Realwirtschaft gestülpt hat und so weiterfuhrwerkt?

    In der Verbindung dieser Finanzwirtschaft mit dem politischen und dem privaten Verschulden droht zukünftig noch Schlimmeres.



    • machmuss verschiebnix

      Völlig richtig - wir steuern auf den finalen Super-Gau zu (!)

      Das Alles nur, weil die Europas Regierungen absolut NULL Reformwillen zeigen
      und deshalb wie Junkies am Geld-Tropf der spekulativen Finanz-Industrie hängen.

      Es ist eine Schande für die Manager der Realwirtschaft (vor allem der mächtigeren Betriebe),
      daß die sich nicht dazu aufraffen können, dem sozialpopulistischen Wahnsinn der
      Regierungen endlich entschlossen und mit intensiver Öffentlichkeitsarbeit entgegen zu
      treten .

      .

  4. fokus

    Dieser ganze EU-Wahnsinn hat natürlich System. Der Geldbedarf ist durch die Mißwirtschaft der Staatsregierungen enorm und nun geht es an die letzten Reserven des Souveräns.

    Die Vorbereitung der Bankenunion in aller Heimlichkeit (die EZB ist zum Unterschied von der FED nicht verpflichtet, Protokolle zur Kontrolle zu veröffentlichen!) dient nur weiteren staatlichen Raubzügen sowie der Umverteilung von Nord nach Süd bzw. einer Vergemeinschaftung der horrenden Verschuldung.
    Als nächstes droht uns nämlich garantiert die Ausgabe von Euro-Bonds und in der Folge werden die Granden in Brüssel durch die Hintertüre doch noch die "Vereinigten Staaten Europas" als einzige, ALTERNATIVLOSE Perspektive für das "einmalige, großartige Friedens- und Sozialprojekt" durchziehen. Die nunmehr ihrer letzten Ersparnisse beraubte, wirtschaftlich höchst verunsicherte Bevölkerung wird im Endeffekt resigniert zustimmen.

    Solange in Österreich der treue EU-Vasall Faymann in Regierungsverantwortung steht, befinden wir uns alle in Geiselhaft dieses fortschreitenden Wahnsinns. Erst bei einer Änderung der Machtverhältnisse gäbe es eine kleine Chance, Widerstand zu leisten und unser Land vor weiteren Schaden zu bewahren.

    P.S.: Die HAA-Misere wird niemals als Fehlentscheidung von Faymann und/oder Pröll in die Geschichte eingehen. Sie muß als immerwährende Waffe gegen einen eventuell aufkommenden Haider-Mythos herhalten, denn ein Toter kann sich nicht mehr wehren.
    Außerdem lassen sich damit weitere Bankenskandale wie z. B. der bei Kommunalkredit (ebenfalls ein verstaatlichtes Milliardendebakel) und bei der Volksbanken AG vortrefflich unter den Teppich kehren. Das alles funktioniert ja bereits bestens.

    http://tinyurl.com/knnspsd
    http://tinyurl.com/k7r3hou



    • dssm

      Immer die böse EU. Auch ohne diese wären wir pleite, auch ohne diese hätten wir utopische Steuern, auch ohne diese wäre die Bürokratie das einzige was wächst.
      Die HAA ist ein Albtraum, die Machenschaften der Haidergruppe sind ein Skandal, egal ob Herr Haider nun tot ist oder nicht; genau so wie es bei der Kommunalkredit ein Skandal ist.
      Oder die völlig widersinnige Zerstörung der Volksbankengruppe, man hätte nur das Spitzeninstitut pleite gehen lassen müssen.

    • fenstergucker

      @dssm

      Stimmt, es betrifft die gesamte Politikerkaste und nicht nur den einen "Gott-sei-bei-uns".
      Interessant wäre in diesem Zusammenhang die totale Offenlegung der übrigen Bundesländerhaftungen. In NÖ soll es auch nicht so wenig sein, von Wien erst gar nicht zu sprechen!
      Also stehen andere Landeshäuptlinge dem einen um nichts nach, nur sind die unangreifbar, solange sie in Regierungsmacht stehen!

    • fokus

      @dssm

      Es lebe der kleine Unterschied:
      Ohne EU müßten wir nur für unsere eigene Schuldenmisere aufkommen und nicht noch für die der "Olivenstaaten".
      Außerdem könnten wir die verantwortlichen Politiker zur Rechenschaft ziehen, oder zumindest in die Wüste schicken.
      Bei dem herrschenden Demokratieverständnis in Brüssel sind wir - insbesondere als kleiner Staat - so gut wie entmündigt!
      Da darf man sich über die entsprechende Stimmung in der Bevölkerung nicht wundern.

    • dssm

      @fokus
      In Brüssel bestimmen immer noch die Regierungschefs der Länder (oder deren Minister).
      Die Kommissare können rein gar nichts gegen die Regierungen unternehmen.

      Alle die schönen Rechtsbrüche, in deren Folge die wohl verlorenen Haftungen gegen Süden rauschten, wurden einstimmig(!!!), bei Anwesenheit aller(!!!!) Fachminister oder Kanzler getroffen.

      Also hat auch der österreichische Vertreter zugestimmt! Nicht Brüssel für sich ist böse, sondern die homogene Menge an europäischen politischen Funktionsträgern, welche dort einhellige Beschlüsse fassen.

    • plusminus

      @dssm

      Sie wissen aber schon, daß wenn sich ein kleines Land auflehnt, es sofort Repressalien setzt.
      Brüssel schreckt leider auch nicht vor Erpressung zurück, um die nötige Zustimmung zu erlangen.

    • dssm

      @plusminus
      Und welche Repressalien sollten dies sein?
      Ich wüsste wirklich nichts, rein gar nichts, was auch nur irgend einen Druck aufbauen könnte; wenn man von Lächerlichkeiten (wie nicht am Gruppenfoto sein) absieht.

      Eher ist es umgekehrt, die Regierungschefs sind sich so einig, daß man für 'Zuhause' ein bisschen Theaterdonner künstlich erzeugen muss.

    • Brigitte Kashofer

      Die EU-Förderungen haben die Staaten zum Schuldenmachen animiert. Millionenschwere unsinnige Projekte wurden nur gestartet, um EU-Gelder locker zu machen. Es entstand ein regelrechter Wettbewerb bei der Nutzung der EU-Fördertöpfe. Dass dafür auch Eigenmittel notwendig waren, wurde locker hingenommen. In Spanien wurden hunderte Kilometer Bundesstraßen zu Autobahnen umgebaut, die kaum befahren sind. Für die Autofahrer gibt es keine Alternative. Sie müssen die Autobahn benutzen. Deshalb wagt es die span. Regierung auch nicht, auf diesen Autobahnen Maut einzuheben.
      Ohne die EU wären viele Staaten heute nicht pleite!

  5. dssm

    Man muss den Fokus grösser setzen, diese vielen Einzelaktionen im Zusammenhang sehen.
    Sinn und Zweck auch dieser Übung ist die Zerstörung der KMU’s. Man muss nicht über Gründe und Absichten diskutieren, dies bringt nichts.
    Die fünf im österreichischen Parlament vertretenen sozialistischen Parteien haben das Programm und damit den Auftrag des Wählers die KMU’s abzuschaffen und dies tun sie mit grossem Erfolg.

    Das Spiel zwischen Brüssel und Wien (wie auch den anderen Hauptstädten) läuft glänzend, einmal macht der eine zusätzliche bürokratische Schikanen, der andere protestiert lautstark – unternimmt aber nichts. Dann hebt der eine neue Steuern ein, der andere schimpft – aber tut nichts. Dann inflationiert der eine die Währung, der andere protestiert – aber ohne Effekt.
    Das Spiel geht so tagein, tagaus.
    Der Bürger hat stets den Eindruck es gäbe Opposition, eine willfährige Journaille erledigt den Rest.



  6. Wolfgang Bauer

    Auch durch das Hochwasser sieht man wieder: Eine Gesellschaft, die stabil bleiben will, muss Reserven haben. Darf nicht alles bis zum letzten ausreizen. Die Politik darf budgetieren, wie wenn es keine Risken gäbe. Jeder Kaufmann darf das nicht!

    Die Verschuldung muss daher herunter!



    • dssm

      Eher wird ein Hund einen Wurstvorrat anlegen, als ein demokratischer Politiker eine Budgetreserve!

    • Wolfgang Bauer

      Dann g'hör'n sie aber verwurschtet und abgewählt.

    • dssm

      @wolfgang bauer
      Ihre Antwort enthält einen semantischen Fehler: ‚abgewählt’.
      Denn abwählen setzt Demokratie voraus. Wird also Einer abgewählt, so geht dies nur dadurch, dass ein Anderer gewählt wird.
      Oder um eine kleine mathematische Unmöglichkeit zu erfinden: Womit unser negativer Wurstvorrat weiter Richtung Minus-Unendlich wachsen wird.

    • Josef Maierhofer

      @ dssm

      Es genügt meiner Ansicht nach, die herrschende Klasse, SPÖVP und Grün abzuwählen, das wäre Zeichen und Warnung genug für eine ganze Legislaturperiode.

    • dssm

      @Josef Maierhofer
      Ich habe mir neulich, in diesem Forum, den Spass erlaubt den Link auf das 'Programm' der FPÖ einzubinden. Dazu noch ein paar besondere Bonmots daraus zu kommentieren.

      Wählen wir also die SPÖVP und den dazugehörenden grünen Kettenhund für's Grobe ab, dann bekommen wir halt andere Sozialisten.
      Wenn man sich die unmittelbaren Kosten des FPÖ-Programmes (und ich bin nur bis zur Hälfte gekommen, mein Masochismus kennt Grenzen) zusammenzählt, dann sind mir fast die SPÖVP (ohne Kettenhund) lieber.

  7. Yoshinori Sakai

    Apropos "Bankenunion":

    Das ist aber noch nichts gegen das, was unter dem Stichwort „Bankenunion“ droht. Diese wird derzeit in aller Diskretion – unter österreichischer Koordination! – durch die sogenannte Eurogruppe vorbereitet. Unter diesem Titel droht ein neuer Zugriff auf die Allgemeinheit zugunsten der schuldigen Banken und Länder. An der Brüsseler Oberfläche tobt der bürokratische Atomkrieg, ob nun die Kommission, die EZB oder eine neue Euro-Bürokratie.

    Die EU-Kommission, die EZB bzw. die neue Euro-Bürokratie wartet noch bis September 2013. In diesem Monat sind nämlich die Wahlen in Deutschland und in Österreich.

    Ab 1. Oktober 2013 wird es einen Generalangriff geben: zuerst durch die ferngesteuerten Mainstreammedien, dann durch die sozialdemokratischen Parteien und schließlich werden sich die christdemokratischen Parteien (CDU, CSU, ÖVP) geschlagen geben (um des lieben Friedens willen).

    Danach wird die Bankenunion einen neuen Namen bekommen - um es besser den deutschen u. österr. Bürgern verkaufen zu können.

    Der neue Name wird sein: "Friedens- und Stabilitätsunion", und dieser neue Pakt wird mit großem Pomp von den EU-Regierungschefs in Aachen, der Stadt von Karl dem Großen (schätze ich) aus der Taufe gehoben werden.

    Da werden in den Satzungen anfangs eine Reihe plakativer allgemeiner Forderungen drinnen stehen und erst im allerletzten Paragraphen wird ein gesamteuropäischer Haftungsverbund und die gemeinsame Schuldenbewirtschaftung stehen.

    Und die ehemalige bürgerlichen, konservativen und christdemokratischen Parteien werden da zustimmen weil sie erpresst wurden und danach allergrößte Probleme haben dies ihren Wählern zu erklären. [Ich hoffe dass meine fiktive Zukunftsbeschreibung nicht zutrifft.]

    Was jetzt von uns zu tun ist:

    Bis zum Wahltag 29.9.2013 muss von den alternativen Medien und Blogs unbedingt der österreichische Wahnsinn der sogenannten "Hypo-Alpe-Adria-Rettung" hochgehalten und warmgehalten werden.

    Die ehemal. Großparteien SP und VP, aber auch das BZÖ wollen unbedingt den Wahnsinn der Milliardenverschwendung in Kärnten, bei der Hypo-Alpe-Adria und jetzt auch im Bundesbudget verstecken, zumindest bis zur Wahl.

    Dieser Hypo-Alpe-Adria-Milliarden-Wahnsinn (= Betrug am Steuerzahler) darf nicht versteckt werden!

    Und weiters - jetzt schon präventiv: Alle nur möglichen Abwehrbarrieren aufstellen um diesen Irrsinn einer europäischen Bankenunion abzuwehren: Durch intensive Meinungsbildung in den alternativen Blogs, in Ö. und in Deutschland.



  8. brechstange

    Herr Dr. Unterberger, ich wollte ich Ihnen mitteilen, dass Herr Molterer, seines Zeichens jetzt bei der EIB, sehr auf die Bankenunion drängt. Habe ich selbst gehört und dass auch angesprochen, aber die sind ja alle so gut und stellen sich gegenüber allen Warnzeichen taub und stumm. Ist halt schön ein gutes Pöstchen zu haben.



    • brechstange

      dass = das Verzeihung

    • Josef Maierhofer

      @ Brechstange

      Ja. die Selbstbedienung ist Europas Tod, auch Österreichs Tod.

      Was helfen alle Warnzeichen, wenn dann alles brennt und sogar die Türken von selber wieder nach Hause fahren werden, weil es hier viel schlechter sein wird als in der Türkei.

      Das alles wegen dieser linken Ideologie (=Idiotie).

  9. brechstange
  10. brechstange

    "Verbrecher" kann ich nur mehr sagen. Sie erwürgen die Realwirtschaft und die Bürger.

    Dafür setzt man ja an die Spitze der Europäischen Bankenaufsicht (=unnötig wie ein Kropf) die Französin Nouy, die Leiterin der Franz. Nationalbank, wahrscheinlich wegen Erfolglosigkeit. Eine wahre Katastrophe, die sich da anbahnt.

    Übrigens, wird die Libor-Überwachung von England nach Paris verlegt. Da sieht man, wer Europa übernehmen will und wird, wenn wir nicht ein fettes Stoppschild aufstellen, auch wenn es was kostet, aber unsere Souveränität muss es uns wert sein.



    • fokus

      @brechstange

      Diese "Übernahme" Europas findet noch dazu mit ausdrücklicher Zustimmung Deutschlands statt. Es ist zum k....en!

    • Josef Maierhofer

      Napoleon hat das zuletzt 'geschafft' und dann halt auf der Mittelmeerinsel gestorben, nachdem er in Europa ein Trümmerfeld hinterlassen hatte.

      Ich denke, es wird bald die ersten EU-Austritte geben.

    • Gandalf

      @Joseph Maierhofer:
      Pardon, und es ist auch nicht wirklich wichtig; aber in Elba ist der Napoleon noch nicht gestorben, sondern da ist er noch einmal zurückgekommen. Deswegen hat man ja das zweite Mal St.Helena fern im Atlantik ausgesucht. Mindestens dorthin würde aber der Grossteil der EU - Wichtigtuer gehören; und ebenfalls ohne Rückfahrkarte.

    • Josef Maierhofer

      @ Gandalf

      Sie haben recht, aber es war mir, wie Sie richtig geschrieben haben, auch nicht wichtig, ob ich geschrieben habe gestorben oder verbannt, aber jedenfalls danke für die Ausbesserung !

  11. Josef Maierhofer

    Und irgendwann wird halt Schluss damit sein, denn lange geht das nicht mehr und heimische Aktien, fremde Aktien bringen nur Fremden was und fördern unsere ausländische Konkurrenz, werden dann auch ins Bodenlose fallen und Immobilien werden nur mehr dann was bringen, wenn man einen Campingplatz kauft, denn dorthin kommen dann alle Wohnungslosen, die sich zufolge Steuern, Rückfahren der Sozialleistungen, sprich: Hochfahren der Inflation (denn 'genommen' wird 'keinem' was), etc. ihre Wohnungen nicht mehr leisten können und die Immobilienblase platzt dann auch in der Folge und ist dann nicht mehr rentabel, sondern verlustreich.

    Also was tun ?

    Beenden der Ideologie (=Idiotie), Beenden der Raubzüge, raus mit der Wahrheit, Neubeginn auf realen Beinen und ohne Ideologie(=Idiotie)schnörksel.

    Ich lese immer öfter, dass sich Firmen und Bürger 'absichern' und ihren örtlichen Firmen persönliche Kredite geben, damit kann man das Inflationsgeld umgehen, bloß, wie im Fall Staudinger gesehen, das ist in Österreich nicht erlaubt, diese Freiheit ist hier schon genommen, ich kann niemanden mehr Geld leihen außer staatlichen und halbstaatlichen Organisationen. Bloß muss man auch wissen, dass auch Investitionen oft riskant sein können, aber sie sind wenigstens dann da und greifbar. Aber genau dieses Investitionsgeld ist unsere einzige Zukunft und nicht die Selbstbedienung ideologischer (idiotischer, wild gewordener) 'Eliten' mit ihren Billionen-Ausschweifungen.

    Wie könnte man dem noch Einhalt gebieten ? Indem man die herrschende Klasse radikal abwählt, denn noch quasseln sie was von 'Demokratie', indem man jene wählt, die noch Heimat, Vernunft, etc. oder Reste davon auf ihren Fahnen haben.

    Oder ganz einfach aus dem Euro und damit auch aus dem ESM auszutreten und, wenn nötig auch aus der EU.

    Auf die medialen Lügen, wer dann an allem schuld ist, möchte ich gar nicht eingehen, schuld sind die Politik, die Spekulation der Banken, die Selbstbedienung und die Wähler, die unfähiger weise all dem Medienzirkus glauben und 'schön brav und dumm (gemacht)' die 'etablierten' Parteien (in Österreich: 'Einheitsbaddei') wählen, denn auf die ist ja 'Verlass'. Dieser Irrglaube kostet unser Leben und unsere Zukunft. Es gibt im Leben nichts gratis und auch nichts automatisch.

    Es ist wie bei der Gesundheit, jede Sünde am Körper rächt sich, es ist wie beim Glauben, jede Irrmeinung rächt sich, und wir haben eine regelrechte mediale 'Irrmeinungsindustrie' oder 'Verblödungsmaschinerie'.

    Wohlstand macht krank, körperlich und geistig, bloß jetzt wird sich das in Armut umkehren, die auch krank bis tot machen wird.

    Richten wir uns darauf ein, dass diese Flut zum derzeitigen Hochwasser noch dazukommen wird.






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