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Wie meint das der Strache?

Der FPÖ-Chef zog jetzt einen interessanten Vergleich mit der Wahl 2008: "Hätten damals die BZÖ-Wähler FPÖ gewählt, hätten wir nicht noch einmal fünf Jahre unter Rot-Schwarz leiden müssen."

Interessant. Gar nicht so sehr, weil Was-Wäre-Wenn-Spielchen eigentlich müßig sind. Wesentlich aber sind Gegenwart und Zukunft: Wie meint das da der Strache? Meint er, dass Rot oder Schwarz mit ihm koalieren würden, wäre er nur alleine groß genug gewesen? Das kann man sich freilich für 2008 weder bei der Faymann-SPÖ noch der damaligen Pröll-ÖVP wirklich vorstellen.

Noch spannender als dieses Rätsel ist aber die Frage: Wie sieht sich Strache selbst? Ist er jetzt endlich doch ernsthaft bereit, Verantwortung zu übernehmen? Denn (mit)regieren heißt natürlich immer auch die Notwendigkeit, Unpopuläres mitzuverantworten und Kompromisse zu schließen. Genau die Hinnahme dieser Notwendigkeit haben die Strache-Getreuen aber immer Jörg Haider und Susanne Riess-Passer vorgeworfen. Sie haben jeden Kompromiss der Koalition verteufelt.

Seit Straches Machtantritt hat daher die FPÖ immer viel stärker in Radikalopposition gemacht als die FPÖ vorher. Das hat aber seither auch immer seine Koalitions-Perspektiven auf allen Ebenen stark reduziert. In Wahlkämpfen hat diese Total-Negation freilich längere Zeit geholfen. Seit Stronach aber wirkt diese Strategie nicht mehr so wirklich.

Spürt Strache jetzt endlich, dass es so doch nicht ganz geht? Oder ist dieser Satz wie vieles, was Politiker sagen, ohnedies nicht ernst gemeint? Wäre er ernst gemeint, dann müssten jetzt jedenfalls noch deutlichere Signale in die gleiche Richtung folgen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 14:21

    Und noch ein Thema im MJ:

    Mordanklage gegen Ex-Polizeichef

    Die Staatsanwaltschaft in Ried in Oberösterreich erhebt jetzt Mordanklage gegen einen früheren Polizeichef aus Guatemala. Der 42-Jährige soll dort ohne rechtsstaatliches Verfahren sieben Häftlinge hinrichten haben lassen. Der Vizepolizeichef des mittelamerikanischen Landes ist dann nach Österreich gekommen und hat als anerkannter Flüchtling in Österreich gelebt.

    .......................................................................................................

    Als gelernter Österreicher weiß man von vorneherein, daß bei einer Mordanklage gegen einen Asylanten nichts herausschaut, selbst wenn er in seiner Heimat 7 Menschenleben auf dem Gewissen hat!

    Dazu paßt wunderbar der neueste Wunsch unserer begnadeten Unterrichtsministerin und das BMUKK reagiert rasch auf Diskussion zum Bild von MigrantInnen in Schulbüchern: Neuer Leitfaden wird erstellt---und ein Batzen Geld wird dafür bereitgestellt:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012720-Migration-soll-sterreichischen-Schulb-chern-besser-dargestellt-werden

    .....denn:

    "Denn wir müssen ganz besonders in der Schule und in den Schulbüchern vermitteln, dass alle Kinder und Jugendlichen, die in Österreich leben und hier in die Schule gehen, ein respektierter Teil unserer Gesellschaft sind. Sie alle werden - unabhängig von ihrer Erstsprache oder ihrem derzeitigen Reisepass - in zehn bis fünfzehn Jahren unser Land prägen", so die Bildungsministerin abschließend.

    Alles gut und schön, aber wollen wir das wirklich:

    "Sie alle werden ..... in zehn bis fünfzehn Jahren unser Land prägen"!

    DAS IST EINE GEFÄHRLICHE DROHUNG!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 14:33

    OT

    Mit allen Mitteln treibt man die Zentralisierung weiter. Wieder ein Rechtsbruch, auch der EFSF war ja anfangs nicht dauerhaft.

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/neuer-vorschlag-soll-zeit-sparen-schaeuble-plaediert-fuer-provisorische-bankenunion/8195370.html

  3. Ausgezeichneter KommentatorClaudius
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 06:30

    Nicht ganz OT: Wir brauchen die Reichen in Österreich!

    Aber: 2012 wurden seit Langem erstmals mehr Privatstiftungen gelöscht als neu gegründet.

    Dr. Martina Salomon im Kurier:

    Kann denn Reichtum Sünde sein? Der Wahlkampf bringt den Klassenkampf zurück. Aber ein Land ohne Vermögen ist arm statt gerechter.

    http://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/kann-denn-reichtum-suende-sein/12.179.463

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 12:01

    Die FPÖ ist von Regierungsverantwortung weiter entfernt als sich das H.C. Strache jemals vorstellen kann. Die Linken werden das mit aller Macht verhindern und die ÖVP hat längst der Mut verlassen, wie man an der nunmehr fixen Tiroler schwarz-grünen Koalition sieht.

    http://derstandard.at/1363710788545/Tirol-wird-schwarz-gruen

    In Salzburg wird es nicht anders enden und damit wissen wir, was wir auf Bundesebene erwarten dürfen:

    Die Büchse der Pandora ist nunmehr weit offen, die gewalttätigen Einschüchterungen von Links häufen sich, Rechtsstaat und Medien schauen ganz bewußt weg. Werden diese dreisten Übergriffe durch das Erstarken der Grünen gefördert? Wir gehen jedenfalls finsteren Zeiten entgegen, Geschichte wiederholt sich, die "Rattenfänger" regieren bereits:

    http://tinyurl.com/bmbhla3
    http://tinyurl.com/cjvgdlf

    Zusätzlich verweise ich auch auf den Gastkommentar vom 05. Mai 2013 22:20 h:

    http://www.andreas-unterberger.at/2013/05/ihr-gehoert-ins-gulag-das-wahre-gesicht-der-bessermenschen/

    Als die FPÖ noch von Wahlsieg zu Wahlsieg eilte, schob man sämtliche Gewalttaten auf das Klima, welches sie angeblich verbreitete. Wer ist jetzt der "böse Geist" von Links dahinter?

  5. Ausgezeichneter Kommentatorcaruso
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 08:39

    Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, die Wahrheit wird "verboten":
    "Drehscheibe"-Leiter Norbert Ceipek darf nicht mehr mit Medien sprechen - Gewerkschafter werfen ihm Rassismus vor:
    http://derstandard.at/1363710732864/Rassismusvorwurf-Sprechverbot-fuer-Wiener-Jugendamt-Mitarbeiter

    Noch ein paar Träumereien zum Thema Asyl:
    http://derstandard.at/1363710711283/Asyl-eine-Frage-des-Geldes

    Es müssen keine "Ausländerkarten" im kommenden Wahlkampf gespielt werden.

    Es reicht, wenn endlich die links/rot/grün unbequemen Wahrheiten ungeschminkt auf den Tisch kommen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorKomma
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 09:04

    Immerhin hat HC Strache das wichtigste Problem angesprochen, wie der gestrigen Presse und Krone entnommen werden kann:

    "Österreich zuerst! Schluß mit dem EU und Euro-Wahnsinn"

    Erst nach Wiedergewinnung unserer Souveränität lassen sich alle anderen Fragen lösen.

    Es bringt nichts, jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf zu treiben, wie das AU und viele Poster tun, dem Hauptproblem aber aus dem Weg zu gehen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 09:26

    A.U. " Genau die Hinnahme dieser Notwendigkeit haben die Strache-Getreuen aber Jörg Haider und Susanne Riess-Passer vorgeworfen. Sie haben jeden Kompromiss der Koalition verteufelt. "

    Dieser Vorwurf mag mit eine wichtigen Ausnahme berechtigt sein.

    IN DIESER ZEIT GING ES ABER AUCH UM DEN EU-BEITRITT DER TSCHECHOSLOWAKEI MIT DEM RECHTSBESTAND DER BENS'-DEKRETE.

    DIE TSCHECHOSLOWAKEI MIT DEM AMNESTIE-PARAGRAPHEN DER DER BENES'-DEKRETE IN DER EU, WAR EIN SÜNDENFALL DER, DAS GANZE GESCHWAFEL VON DEN WERTEN DIESER GEMEINSCHAFT LÄCHERLICH MACHT "

    Das zu verhindern wäre die Pflicht der FPÖ gegenüber ihrer Stammklientel gewesen.
    Sie hat da zu meiner tiefen Erschütterung versagt und u.a. mit der vergleichsweise bedeutungslosen Forderung einer Steuerreform, Knittelfeld und die Parteispaltung verursacht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEso-Policier Partner Homepage
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2013 14:03

    Österreich braucht eine AfÖ, ähnlich der deutschen AfD. Diese AfÖ sollte zusammen mit der FPÖ Österreich regieren. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com


alle Kommentare

  1. Alexavia (kein Partner)
    10. Februar 2015 16:22

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  2. Lisset (kein Partner)
    23. Januar 2015 19:48

    That's the whole thing, though: Western cliovizatiin is metaphorically "drowning in the ocean". We are slowly becoming Islamized and a lot of people are too stupid to realize it. I think the most important thing right now is resisting Islam. That is something to think about when we make our alliances. I'm not saying I support the National Front in France, but often you have to do things you'd rather not do to win a war. It's just something to think about.

  3. Deiia (kein Partner)
    21. Januar 2015 20:09

    all that needs to be said about the alternative to piinckg distasteful bedfellows, in my opinion.I agree with Baron's position on Israel, but as long as alleged fascists are against mass immigration, they are on my side of this thing. One hopes that they learned at least something from Hitler...a two front war is really really dumb, and if they are going to fight a war, they ought to pick either Islam or Judaism to fight...not both, because that would just be silly. So far they are making the right choice. So far they are on my side. http://svmanzzjir.com [url=http://uzodwkve.com]uzodwkve[/url ] [link=http://xvkuvwiy.com]xvkuvwiy[/link ]

  4. Kawsu (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:00

    I can't understand how anonye with a moral compass who's studied the Qur'an can't say that it is evil. Mohammed (The Perfect Man), was , , a thief, a pedophile and If Islam isn't evil, than neither is Nazism, Communism, genocide, or anything else.

  5. Dorothy (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:08

    zenster--you're changing the armguent and also proving my point to the proverbial "T". I never argued that terrorists are good, shouldn't be fought, nor shouldn't try to help contain radicalism. Look at your answer, though? Why would any Muslim, even one who barely practices the religion of their parents, bother trying to make their points and the point that they are in fact "moderates" when the first post after my question is one such as yours? My question pertained only to whether or not Christians, particularly Catholics in the instance I gave, wouldn't be completely dismissive of sites such as this (and therefore unheard by those who only frequent sites like this one) after reading a few mere quotes? Zenster, I used to avoid armguents like the one I posted yesterday by going into monologues such as yours as well, so you're preaching to the former choir here.PRCal, as usual, clinched the point I was making with his OT comment, though he may have a career at playing devil's advocate.Can anyone actually offer an on topic answer?

  6. Mohamed (kein Partner)
    20. Januar 2015 12:03

    . Your favorite rsoaen appeared to be on the net the simplest thing to be aware of. I say to you, I definitely get irked while people consider worries that they just do not know about. You managed to hit the nail upon the top and also defined out the whole thing without having side effect , people could take a signal. Will likely be back to get more. Thanks

  7. Chantel (kein Partner)
    19. Januar 2015 19:11

    Between me and my husband we've owned more MP3 plearys over the years than I can count, including Sansas, iRivers, iPods (classic & touch), the Ibiza Rhapsody, etc. But, the last few years I've settled down to one line of plearys. Why? Because I was happy to discover how well-designed and fun to use the underappreciated (and widely mocked) Zunes are.

  8. BHB (kein Partner)
    15. Mai 2013 01:46

    Danke Herr Dr. Unterberger das sie sich Straches-Sager von 2013 hernehmen, dnen ich habe einen von 2008 der bezeugt, dass das was er heut sagt EINE LÜGE IST!

    Strache -FPÖ anno 2013: "Hätten damals BZÖ-Wähler FPÖ gewählt, hätten wir nicht noch einmal fünf Jahre unter Rot-Schwarz leiden müssen."

    Strache-FPÖ anno 2008:
    "Generalsekretär Kickl "Interessanterweise schließt er eine schwarz-blaue-orange Koalition nicht wegen Haider aus, sondern weil die Europapositionen von FPÖ und ÖVP nicht kompatibel sind"

    http://4.bp.blogspot.com/-kH9sVuloyhU/TlV5EyEVhzI/AAAAAAAAAAY/gZPDemL5JGc/s1600/Bericht+11102008+001.jpg

    Zwei FPÖ-Meinungen mit Widerspruch in nur 5 Jahren, ein Chef (HC) , NULL Regierungs-VERANTWORTUNG!

  9. Erwin Tripes (kein Partner)
    14. Mai 2013 20:42

    Weshalb fragt der Blogbetreiber nicht einfach Herrn Strache? Dann bekäme er sicherlich eine Antwort und die Blogteilnehmer bräuchten nicht vorweg so viele OT-Kommentare abzugeben.

  10. Hannibal (kein Partner)
    14. Mai 2013 19:51

    Solche "Was-wäre-gewesen-wenn,..."-Theorien haben keinen Sinn.
    Das Strache-Zitat ist in der Tat komisch. Denn selbst, wenn die Summe der Stimmen für FPÖ und BZÖ zusammen mehr gewesen wären als jene für die ÖVP, so hätte die SPÖ immer noch mit der ÖVP koalieren können.
    Es wird bei der nächsten Nationalratswahl Zeit, dass das BZÖ nicht mehr ins Parlament kommt, dann wird ihnen diese Abspaltung - spät, aber doch - zum Verhängnis!

    • BHB (kein Partner)
      15. Mai 2013 02:30

      Was hat bitte das BZÖ mit der Unfähigkeit HC Straches zu tun Verantwortung zu übernehmen?
      Viel mehr sollten sie sagen :
      Es wird bei der nächsten Nationalratswahl Zeit, dass die FPÖ nicht mehr ins Parlament kommt, denn diese Verantwortlungslosigkeit wird spät, aber doch - zum Verhängnis!

      Siehe Italien mit Beppe Grillo!
      Übrigens bin ich der Meinung, dass das mafiöse Team Stronach in 3 Parteien gespalten gehört!

  11. Anna Marie (kein Partner)
    14. Mai 2013 19:45

    Ob das in Österreich auch schon .....
    Deutschland: Ungleichheit vor dem Gesetz
    Christine Rütlisberger

    Deutsche sind in Deutschland inzwischen Menschen zweiter Klasse. Jedenfalls wenn sie vor Gericht stehen. Diesen Eindruck vermitteln derzeit viele aktuelle Fälle.
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/christine-ruetlisberger/deutschland-ungleichheit-vor-dem-gesetz.html

    • Undine
      14. Mai 2013 22:21

      @Anna Marie

      Danke für den Link!
      Und dessen ungeachtet schaufeln wir immer noch mehr Ausländer, va Moslems in unser Land! Es ist zum Verzweifeln!

  12. Hans-Peter (kein Partner)
    14. Mai 2013 18:27

    Alles was Sie lesen ist aus Quellen, die absolut vertrauenswürdig sind und alles ist belegbar. Dies sind keine Verschwörungstheorien, sondern Fakten, die Verschwörungen aufdecken. Um diese Erkenntnisse zu erlangen wurde von vielen über Jahre recherchiert, sie mussten ständig ihren Wohnsitz wechseln, um Verfolgungen zu entgehen, einige haben es nicht überlebt und Insider haben mitgeholfen, dass endlich die Wahrheit ans Licht kommt.
    Über diese bösen Mächte, die im Hintergrund agieren, wollen wir Ihnen die Augen öffnen und danach werden Sie die Nachrichten aus den öffentlichen Medien mit anderen Augen sehen und die Zeichen der Zeit erkennen.
    Lassen Sie sich nicht länger von den Medien belügen, beginnen Sie damit selbstständig zu denken und erkennen Sie die Zusammenhänge.
    http://kath-zdw.ch/maria/schattenmacht/index.html

  13. Eso-Policier (kein Partner)
    14. Mai 2013 14:03

    Österreich braucht eine AfÖ, ähnlich der deutschen AfD. Diese AfÖ sollte zusammen mit der FPÖ Österreich regieren. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  14. DI Rudolf Haubert (kein Partner)
    14. Mai 2013 07:07

    Ich glaube, Strache hat damit gemeint, dass sich damals eine Mehrheit von etwa 30% für FPÖ/BZÖ ergeben hätte. Wahrscheinlich wäre die ÖVP als Koaitionspartner zur Verfügung gestanden: Willi Molterer hatte ja keine Berührungsprobleme mit der FPÖ gehabt - wie heute Vize Michael Spindelegger.
    Man kann nur wünschen, dass die FPÖ ihren Stimmenanteil bei den NR-Wahlen ausbauen kann und das Stronach - Team eine vorübergehende Episode bleibt.

    • Hannibal (kein Partner)
      14. Mai 2013 19:53

      Team Stronach ist jetzt eine Hürde. Ich hoffe das was Sie auch hoffen, dass die FPÖ ihren Stimmenanteil ausbauen kann!

    • BHB (kein Partner)
      15. Mai 2013 02:32

      Irrtum:

      "Generalsekretär Kickl "Interessanterweise schließt er eine schwarz-blaue-orange Koalition nicht wegen Haider aus, sondern weil die Europapositionen von FPÖ und ÖVP nicht kompatibel sind"
      Gerade die ÖVP war (aus blauer sicht)das Problem...
      Wäre ich ÖVPler könnte ich aber immer noch sagen die FPÖ war zu feig...

      Da ich aber von beiden Parteien wenig halte sage ich: die FPÖ findets in der Opposition irrsinnig angenehm!

  15. byrig
    14. Mai 2013 00:26

    das ist ein interessanter fragenkomplex,und schwer zu beantworten.
    strache und seine partei sind wichtig-alleine um die falsche zuwanderungspolitik zu korrigieren.österreich,speziell wien hat unerträglich viele zuwanderer,die nicht kompatibel und "bereichend" sind,schon gar nicht für unsere kultur.
    die in dieser hinsicht völlig gewissenlose industrie und auch die wirtschaft sind aber in der övp bekannterweise ziemlich einflussreich.
    bedenklich wird es,wenn der lokale grüne höhenflug auch auswirkungen auf die bundeswahl haben sollte.
    dawerde ich zum begeisterten grosskoalitionär.

    • cmh (kein Partner)
      14. Mai 2013 09:23

      Lieber Grün als Rot!

      Die Regierungsbeteiligung der Grünen lässt diese sich anpassen. In Wien werden sie daher rot und in OO eher dunkel.

      Aber Scherz beiseite. Um die linke Truppe loszuwerden ist mir jedes demokratische Mittel recht.

    • Hannibal (kein Partner)
      14. Mai 2013 19:55

      Alles richtig! Dem brauche ich nichts mehr hinzuzufügen!

  16. Helmut Oswald
    13. Mai 2013 22:57

    Hätten Strache und seine Beratermannschaft es unterlassen können, aus der FPÖ eine neo-sozialistische Partei zu machen, die zwar auf Grund ihrer Selbstdefinition als 'soziale Heimatpartei' im Neusprech irgendwelcher Zentralsekretäre oder politischer Leiter für eine allgemein bekannte, jedoch unaussprechlich gewordene politische Grundrichtung steht (ohne jedoch gleichzeitig deren Befähigung zum erfolgreichen Kampf gegen den marxistischen Grundkonsens zwischen den Pseudopolitikern und Medienschaffenden dieser Republik nachweisen zu können) - dann liefen den Blau/violett schillernden Chamäleons eben weder Gewerbetreibende, noch Bildungsbürger oder sonstiger Mittelstand davon. Die werden sich jene aus der baldigen Mehrheit der Nichtwähler wieder holen, die noch wissen, daß 1848 jedenfalls keine Revolution des Proletariats war. Und das man sich damals jedenfalls über deutsche Studenten in einem Wien gefreut hat, das für einige Zeit schwarz-rot-gold beflaggt war.
    Aber warum sollte eigentlich die FPÖ einen Obmann haben, der etwas von der geistesgeschichtlichen Überlieferung seines politischen Lagers etwas versteht - wenn die Genossen vor Investmentbankern in die Knie gehen und Spindelegger#s Truppe sich mit den öko-bolschewistischen Kommunarden gemein macht. Es wäre dies tatsächlich wohl zuviel verlangt, in der Ära in der der Stimmenwettlauf um die Kevin's und Jessica's dieses Landes in vollem Gang ist.

    • F.V. (kein Partner)
      20. Mai 2013 12:24

      Herr Oswald,

      mit Ihren Kommentaren bin ich fast immer sehr einverstanden.

      Nur was "1848" betrifft, bin ich wohl anderer Meinung. Sie war vordergründig keine sozialistische Revolution, aber auch keine "deutsche", sondern ein verspätetes Nachbeben der "Großen Französischen" von 1789, angezettelt von den Jakobinern Frankreichs - wie so oft.

      Wie sonst wäre diese "spontane" Revolution zugleich in Wien, Berlin, Venedig, Mailand, ... ganz ohne Fax, Internet und Telefon möglich gewesen, wenn nicht als von langer Hand vorbereiteter Verschwörung?

      Und ihr Zweck war ja auch nicht der Durchbruch "liberaler Verfassungen", sondern die Zerstörung der bestehenden Ordnung und damit die Destabilisierung der deutschen Länder - zum Zweck der hegemonialen Vormachtstellung Frankreichs und bei der Gelegenheit auch gleich um etwas Landraub zu versuchen.

      Der angebliche revolutionäre Zusammenschluß von "Arbeitern und Studenten" in Wien und die "Vermittlerrolle" des jüdischen Burschenschafters Robert Blum (mit dem Säbel auf den Barrikaden!) ist eine der gehegten - dummen - Mythen der Burschenschaften und der ebenso saudummer FPÖ-Schwätzer. Es war - wenn überhaupt ein Körnchen Wahrheit daran sein sollte - so, wie auch heute: arbeitsloses bzw. -scheues Proletariat hat gegen "Fahrtkosten, eine Jause und etwas Handgeld" bei einem Krakeel mitgemacht.

      Die in Ideengeschichte etwas unterbelichteten Burschenschaften haben 1998 dieses Ereignis mit einem "Revolutions-Kommers" in der Hofburg - in der Reichs- und Residenzstadt des Kaisers von Gottes Gnaden und allzeit Mehrer des Reiches - "gefeiert".

      Sie merkten nicht einmal wie sehr sich diese Symbolik - Revolutionsfeier in der Hofburg (des "schönen Rahmens" wegen) - in den Schwanz beißt. - Weswegen ich sie auch ziemlich verspottet hatte.

    • Helmut Oswald
      20. Mai 2013 21:01

      @ F.V.

      Hinsichtlich 1848 werden wir wohl etwas tiefer zu schürfen haben. Die Privilegien des Geblütsadels und die Weisheit des szt. Herrscherhauses durften und dürfen wohl - gänzlich unjakobinisch - durchaus in Frage gestellt werden. Was vormärzliches Biedermeier und heile Welt gemeinsam haben, ist die Illusion, solange die sich auf Gott berufende Obrigkeit die Kontrolle habe, seien die Probleme unseres Dasein auch schon gelöst. Dies wird wohl nicht ernsthaft ihr Ansatz sein, F.V.

      Und seien Sie gewiss, das damalige Verbindungswesen konnte, ohne Internet, Fax und Telefon aber auch ohne Jakobiner eine gleichzeitige Erhebung entfachen - denn genau aus diesem Grund gingen die Waffenstudenten, deren Urväter als Offiziere die Wehrpflichtigenheere führten, die 1815 den Bonapartismus verjagten, in den Untergrund. Um Verbindung zu halten. Etwas weniger Metternichsche Zensur und Pressgesetz, etwas weniger Bundesfestungshaft und Karlsbader Beschlüsse, und die Monarchie hätte wohl die Zeitenwende zur industriellen Revolution gestärkt überlebt.

      Hinsichtlich der Mißinterpretationen zur politischen Vereinnahmung des Seinerzeitigen ins Heutige, da gäbe es wohl mehr als nur ein Proseminar zu halten. Die vorliegende Stoffmenge textlich zu bändigen, dazu fehlt mir eben das Zeitbudget. Einen Diskurs darüber würde ich mit Ihnen bevorzugt suchen.
      Sie führen regelmäßig ein treffliches Argument.

    • F.V. (kein Partner)
      21. Mai 2013 19:01

      Herr Oswald,

      gerne zu jedem Gespräch bereit. Es sind ja einige Leute hier, die doch etwas hinter die Facade schauen.

      Meine Mail: rosengarten.lintz@live.at

  17. brechstange
    13. Mai 2013 14:33

    OT

    Mit allen Mitteln treibt man die Zentralisierung weiter. Wieder ein Rechtsbruch, auch der EFSF war ja anfangs nicht dauerhaft.

    http://www.handelsblatt.com/politik/international/neuer-vorschlag-soll-zeit-sparen-schaeuble-plaediert-fuer-provisorische-bankenunion/8195370.html

  18. Undine
    13. Mai 2013 14:21

    Und noch ein Thema im MJ:

    Mordanklage gegen Ex-Polizeichef

    Die Staatsanwaltschaft in Ried in Oberösterreich erhebt jetzt Mordanklage gegen einen früheren Polizeichef aus Guatemala. Der 42-Jährige soll dort ohne rechtsstaatliches Verfahren sieben Häftlinge hinrichten haben lassen. Der Vizepolizeichef des mittelamerikanischen Landes ist dann nach Österreich gekommen und hat als anerkannter Flüchtling in Österreich gelebt.

    .......................................................................................................

    Als gelernter Österreicher weiß man von vorneherein, daß bei einer Mordanklage gegen einen Asylanten nichts herausschaut, selbst wenn er in seiner Heimat 7 Menschenleben auf dem Gewissen hat!

    Dazu paßt wunderbar der neueste Wunsch unserer begnadeten Unterrichtsministerin und das BMUKK reagiert rasch auf Diskussion zum Bild von MigrantInnen in Schulbüchern: Neuer Leitfaden wird erstellt---und ein Batzen Geld wird dafür bereitgestellt:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012720-Migration-soll-sterreichischen-Schulb-chern-besser-dargestellt-werden

    .....denn:

    "Denn wir müssen ganz besonders in der Schule und in den Schulbüchern vermitteln, dass alle Kinder und Jugendlichen, die in Österreich leben und hier in die Schule gehen, ein respektierter Teil unserer Gesellschaft sind. Sie alle werden - unabhängig von ihrer Erstsprache oder ihrem derzeitigen Reisepass - in zehn bis fünfzehn Jahren unser Land prägen", so die Bildungsministerin abschließend.

    Alles gut und schön, aber wollen wir das wirklich:

    "Sie alle werden ..... in zehn bis fünfzehn Jahren unser Land prägen"!

    DAS IST EINE GEFÄHRLICHE DROHUNG!

    • Josef Maierhofer
      14. Mai 2013 15:41

      Die Drohung ist bereits wahr, zumindest Schule und Arbeitsplatz sind so 'geprägt', wie wir das nicht wollen.

      Ich möchte natürlich auch Ausländer als Kollegen, Ausländer, die Deutsch können, ihr Fach verstehen, ordentlich arbeiten und leben und unsere Gesetze respektieren.

      Die Gesetze werden aber nicht einmal von der Frau Unterrichtsminister selbst respektiert oder nur mit Hilfe der Staatsanwälte und die Menschenrechte schon gar nicht, dies vor lauter Ideologie und P.C., dümmer geht es nicht. Statt den Schulanforderungen ins Auge zu blicken, werden alle anderen 'blöd gemacht' und die Lehrer zu zweit bis sogar zu dritt pro Klasse in der Grundschule 'verheizt', ohne Erfolg, Pisa wird von Jahr zu Jahr schlechter.

    • Undine
      14. Mai 2013 17:54

      @Josef Maierhofer

      "Ich möchte natürlich auch Ausländer als Kollegen, Ausländer, die Deutsch können, ihr Fach verstehen, ordentlich arbeiten und leben und unsere Gesetze respektieren"

      Natürlich! Gegen solche Ausländer kann niemand etwas haben. Der mazedonische Fensterputzer, der bei unserem früheren großen Haus jahrelang von seiner Firma zu uns geschickt wurde, war mir sogar wesentlich lieber als so mancher Ur-Österreicher, auf den ich gerne verzichten könnte! Wogegen wir uns mit vollem Recht wehren, das sind die Schmarotzer.

  19. Undine
    13. Mai 2013 14:07

    Hauptthema heute im Mittagsjournal:

    TIROL: SCHWARZ - GRÜNE KOALITION SO GUT WIE FIX!

    Zum Trost für die Tiroler: Auch die "Grüne Welle" endet einmal!

    • byrig
      13. Mai 2013 23:57

      vorsicht:die scheint erst richtig begonnen zu haben.eine katastrophe.

    • Josef Maierhofer
      14. Mai 2013 15:43

      @ Undine

      Aber, Gott sei Dank auch der kluge Platter.

    • Undine
      14. Mai 2013 17:55

      @byrig

      Ich wollte mir selber gut zureden! :-)

    • Hannibal (kein Partner)
      14. Mai 2013 20:56

      @Undine
      "Zum Trost für die Tiroler: Auch die 'grüne Welle' endet einmal"
      Ja, einmal muss es vorbei sein, das wird aber in Tirol nicht sobald wieder der Fall sein. Erst 2018!
      Die Grüne Welle durchzieht Österreich und wird immer bedrohlicher. Wir haben sie in Tirol, Oberösterreich, Kärnten, Wien und bald auch in Salzburg!

  20. RR Prof. Reinhard Horner
    13. Mai 2013 13:15

    reinhard.horner@chello.at

    Strache ist und bleibt wohl auf Haiders Pfaden bemüht.

    Lässt sich der Klassenkampf nachhaltig auf einen Verteilungskampf reduzieren? Oder setzt der Verteilungskampf unabdingbar Leistungswettbewerb und Leistungskooperation voraus?

  21. dssm
    13. Mai 2013 12:32

    Die innerlinken Querelen mögen ja recht lustig zum Zuschauen sein, ich kann nur die politische Relevanz nicht erkennen.
    Es ist doch egal welcher Sozialist im Bundeskanzleramt sitzt.

    Wenn man vom viel zu alten Stronach und seinem ‚Team’ aus Überläufern, gekauften Mandataren und sonstiger B-Prominenz absieht, gibt es keine einzige Partei, welche für Steuersenkungen, Deregulierung der Wirtschaft, Abbau der Bürokratie einsetzt.

    Das Wort ‚Eigenverantwortung’ ist ein rotes Tuch für alle wahlversprechenden Gruppen, weil es halt lauter Sozialisten sind.

  22. Josef Maierhofer
    13. Mai 2013 12:30

    Ich meine, Strache rechnet halt auch in Mandaten, wie alle anderen das tun.

    Würde er, wie alle anderen das offenbar nicht tun, klare Antworten samt Machbarkeitsstudien (etwa Umschichtungen oder budgetneutral) zu den brennenden Fragen Österreichs, Verwaltungsreform, Schuldenabbau, Gesetzesreform, EU-Politik, Zuwanderungspolitik, Priviklegienabbau, Budgetdisziplin, etc. vorstellen, ich denke, es könnte auch mir dann leicht fallen, die FPÖ zu wählen.

    Dabei setzt er allerdings voraus, dass die ÖVP heute noch dort steht, wo sie 2008 stand, dort steht sie leider dank Pröll Neffe lange nicht mehr, der hat einen ordentlichen Schaden hinterlassen mit seinem Nachgeben statt ordentlich zu verhandeln. Und er setzt voraus, dass die ÖVP mit ihm was machen würde, würde es sich mandatsmäßig ausgehen, oder ob die ÖVP schon so links geworden ist, dass sie lieber Rot-Grün-Schwarz wählt, um in der Nähe der Pfründe zu bleiben.

    Dabei allerdings sieht er schon, dass sich in der FPÖ der bürgerliche Aspekt verbreitert hat, klar, er möchte Proteststimmen sammeln und womöglich die ÖVP überholen, das allerdings links.

    Ob er gewillt ist als 'Gewohnheitsopposition' auch Regierungsverantwortung zu übernehmen, ich denke der Wille wäre schon da, geht man nach den Reifegraden der einzelnen Veröffentlichungen seiner sich inzwischen verbessernden Mitarbeiter zu Detailthemen, bloß die Wählerstimmen dürften noch fehlen dazu, so sehe ich das.

  23. fokus
    13. Mai 2013 12:01

    Die FPÖ ist von Regierungsverantwortung weiter entfernt als sich das H.C. Strache jemals vorstellen kann. Die Linken werden das mit aller Macht verhindern und die ÖVP hat längst der Mut verlassen, wie man an der nunmehr fixen Tiroler schwarz-grünen Koalition sieht.

    http://derstandard.at/1363710788545/Tirol-wird-schwarz-gruen

    In Salzburg wird es nicht anders enden und damit wissen wir, was wir auf Bundesebene erwarten dürfen:

    Die Büchse der Pandora ist nunmehr weit offen, die gewalttätigen Einschüchterungen von Links häufen sich, Rechtsstaat und Medien schauen ganz bewußt weg. Werden diese dreisten Übergriffe durch das Erstarken der Grünen gefördert? Wir gehen jedenfalls finsteren Zeiten entgegen, Geschichte wiederholt sich, die "Rattenfänger" regieren bereits:

    http://tinyurl.com/bmbhla3
    http://tinyurl.com/cjvgdlf

    Zusätzlich verweise ich auch auf den Gastkommentar vom 05. Mai 2013 22:20 h:

    http://www.andreas-unterberger.at/2013/05/ihr-gehoert-ins-gulag-das-wahre-gesicht-der-bessermenschen/

    Als die FPÖ noch von Wahlsieg zu Wahlsieg eilte, schob man sämtliche Gewalttaten auf das Klima, welches sie angeblich verbreitete. Wer ist jetzt der "böse Geist" von Links dahinter?

  24. WFL
    13. Mai 2013 11:09

    Man kann nur hoffen, dass die sich abzeichnende Rotfront in Salzburg (und das damit einhergehende Jubelgeheul der Medien) die Träumer sowohl in FPÖ wie auch ÖVP aufwecken wird.
    Aber vielleicht sind Stronach-Schock und Grünen-Doppelspiele noch nicht genug,
    um die beiden Mitte-Rechts-Parteien endlich aufwachen zu lassen...

    • Politicus1
      13. Mai 2013 20:29

      sollte sich das Team Stronach auf eine Koalition mit ROTROT-ROT einlassen, dann kann uncle Frank die NR-Wahlen im Herbst vergessen!

  25. Politicus1
    13. Mai 2013 09:40

    1) HC braucht Themen, die nicht nur auf Wien bezogen sind. Mit 95% Prozent nicht-deutsch sprechenden Kindern in einer Volksschulklasse lockt er westlich des Wienerwalds niemand hinter dem Ofen hervor. Auch die Angst vor messerzückenden Handyräubern ist außerhalb des grünrot beherrschten Wiens nicht gerade besonders Besorgnis erregend ....
    2) HC braucht Leute um ihn herum, die auch nur einigermaßen geeignet erscheinen, politische Verantwortung gepaart mit Sachkenntnis übernehmen zu können. Und da herrscht bei den Blauen ärgste Mangelwirtschaft. Wo sind seine Wirtschafts-, Bildungs-, Justizfachleute? Wen könnte sich der Wähler (genderneutral verwendet!) als Minister in irgendeinem Ressort vorstellen? Für welches Ressort könnte man sich Strache selbst als Minister vorstellen?

    • WFL
      13. Mai 2013 11:17

      Diese möglichen FPÖ-Leistungsträger trauen sich nicht aus der Deckung,
      da sie wissen, dass sie von der Medieneinheitsfront sofort zerrissen werden.
      (Steuerbescheide in Falter und NEWS, unbestätigte Gerüchte über angebliche Zitate und/oder Fehltritte, die sofort breitest wiedergeben werden - Spitzenmeldung in Zib1, etc.)
      Es ist immer wieder die gleiche Leier:
      Solange die "Bürgerlichen" keine Medien haben, die auch Verteidigungsaufgaben übernehmen können, wird sich an dem Zustand nichts ändern.

    • fokus
      13. Mai 2013 11:46

      @Politicus

      Warum sollte Strache nicht auch das Innenministerium führen können?
      So gut wie Frau Mikl-Leitner schafft er das mindestens!

    • Undine
      13. Mai 2013 15:15

      @WFL

      Sie haben vollkommen recht! Die Sozis, die so viel Dreck am Stecken haben, sind nicht nur bar aller Skrupel und haben die Medien komplett auf ihrer Seite; sie können sich noch dazu einen SPINDOCTOR aus Übersee leisten---auf unser aller Kosten natürlich!---der, wenn das überhaupt möglich ist, noch weniger Skrupel hat und dazu noch ureigenste Interessen verfolgt, getragen von einem reißfesten Netzwerk. Gegen Greenbergs Schmutzkübelkampagnen kann keiner ankämpfen.

    • Politicus1
      13. Mai 2013 20:31

      WFL, Undine:
      da haben Sie beide natürlich recht!
      Der Exverteidiger ND ist ja bekannt für seine untergriffigen Angriffe mit Nebelgranaten.

  26. Pumuckl
    13. Mai 2013 09:26

    A.U. " Genau die Hinnahme dieser Notwendigkeit haben die Strache-Getreuen aber Jörg Haider und Susanne Riess-Passer vorgeworfen. Sie haben jeden Kompromiss der Koalition verteufelt. "

    Dieser Vorwurf mag mit eine wichtigen Ausnahme berechtigt sein.

    IN DIESER ZEIT GING ES ABER AUCH UM DEN EU-BEITRITT DER TSCHECHOSLOWAKEI MIT DEM RECHTSBESTAND DER BENS'-DEKRETE.

    DIE TSCHECHOSLOWAKEI MIT DEM AMNESTIE-PARAGRAPHEN DER DER BENES'-DEKRETE IN DER EU, WAR EIN SÜNDENFALL DER, DAS GANZE GESCHWAFEL VON DEN WERTEN DIESER GEMEINSCHAFT LÄCHERLICH MACHT "

    Das zu verhindern wäre die Pflicht der FPÖ gegenüber ihrer Stammklientel gewesen.
    Sie hat da zu meiner tiefen Erschütterung versagt und u.a. mit der vergleichsweise bedeutungslosen Forderung einer Steuerreform, Knittelfeld und die Parteispaltung verursacht.

  27. Komma
    13. Mai 2013 09:04

    Immerhin hat HC Strache das wichtigste Problem angesprochen, wie der gestrigen Presse und Krone entnommen werden kann:

    "Österreich zuerst! Schluß mit dem EU und Euro-Wahnsinn"

    Erst nach Wiedergewinnung unserer Souveränität lassen sich alle anderen Fragen lösen.

    Es bringt nichts, jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf zu treiben, wie das AU und viele Poster tun, dem Hauptproblem aber aus dem Weg zu gehen!

    • Francois Villon (kein Partner)
      14. Mai 2013 08:39

      Anläßlich der Salzbuger Wahlergebisse habe ich schon eine Wette angeboten, daß alle Rechenübungen nach der NR-Wahl hinsichtlich einer „bürgerlichen Wende“ Larifari sind.

      Sosehr der verehrte @Komma mit seiner Anmerkung recht hat, muß leider auch festgestellt werden, daß Strache weder Format noch Standvermögen hat und er wohl auch „seine Großmutter verkaufen“ würde, ließe man ihn Bundeskanzler oder Minister werden. Das ahnen wohl viele, auch ohne die linke Anmalung der FPÖ. Und da H Che ja auch immer wieder den Sozialisten Avancen macht, wüßte ich nicht, worin die Änderung bestünde.

      Herr Oswald, Maierhofer, Fokus und u.a. haben ja ganz zutreffende Beurteilungen gemacht.
      So ist es leider.

      Was @Pumuckl zur Ehrenrettung der FPÖ schrieb, daß der „sture Widerstand“ gegen Kompromisse mit dem Beitritt der Tschechei zur europäischen Wertegemeinschaft und deren Festhalten an den Benesch-Dekreten zusammenhing, stimmt mitnichten.

      Der gegenwärtige 3. NR-Präsident, Dr. Martin Graf, gab der Presse ein Interview, in dem er so im Titel zitiert wurde: „Die Bensch-Dekrete sind kein Hindernis“.

      Wahrscheinlich hatte er sich die Erbschaft Böhmdorfers erhofft, wäre die Wahl nur nicht so katastrophal für die FPÖ ausgegangen – und die Koalition mit der ÖVP damit obsolet geworden – und damit auch alle Hoffnungen auf den Justizminister.

  28. caruso
    13. Mai 2013 08:39

    Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, die Wahrheit wird "verboten":
    "Drehscheibe"-Leiter Norbert Ceipek darf nicht mehr mit Medien sprechen - Gewerkschafter werfen ihm Rassismus vor:
    http://derstandard.at/1363710732864/Rassismusvorwurf-Sprechverbot-fuer-Wiener-Jugendamt-Mitarbeiter

    Noch ein paar Träumereien zum Thema Asyl:
    http://derstandard.at/1363710711283/Asyl-eine-Frage-des-Geldes

    Es müssen keine "Ausländerkarten" im kommenden Wahlkampf gespielt werden.

    Es reicht, wenn endlich die links/rot/grün unbequemen Wahrheiten ungeschminkt auf den Tisch kommen.

    • Konrad Loräntz
      13. Mai 2013 10:16

      Höchst amüsant wie "ausländerfeindlich" die Standard-Leserbrief-Gemeinde mittlerweile geworden ist. Brauchen halt a bisserl länger die Linken, aber irgendwann beginnen auch Sehschwache zu erkennen.
      Herrn Ceipeks Schicksal rührt mich schon ein wenig. Andererseits hat er selbst wohl Jahrzehnte brav den korrekten Mist verzapft und fiel jetzt in die Grube, die er gutmeinend selbst ausgehoben hat. Er ist somit ein Kollateralschaden des Krieges der Gutmenschen gegen die ansässige Bevölkerung.

    • Undine
      13. Mai 2013 15:16

      @caruso

      *****************!

    • byrig
      14. Mai 2013 00:05

      der mann,norbert ceipek,hat aufgrund seiner tätigkeit an der front erkannt,welchen mist die linksgrünen gutmenschen verbreiten und verursachen.und wie falsch seine eigenen vostellungen waren.
      nur-er ist einer.die ganze restliche linksgrüne bande ist unbelehrbar,hat auch noch macht,und nutzt diese zum nachteil der bevölkerung.

    • Gast (kein Partner)
      14. Mai 2013 09:19

      Mir hat vor ca. 3 Jahren eine Sozialarbeiterin der MA 11 berichtet, dass es schier unerträglich ist, wie schlimm es mit der Kriminalität von Migrantenkindern steht. Viele werden bereits mit 10, 11 Jahren kriminell.
      Aber an die Öffentlichkeit würden all diese Fakten und Statistiken nie dringen, das würde die Stadt nicht zulassen.

    • Undine
      14. Mai 2013 18:01

      Ich glaube, daß es vielen Österreichern gar nicht so richtig bewußt ist, wie sehr unsere Meinungsfreiheit eingeschränkt ist ---und das im 21. Jhdt.! Was man alles nicht sagen darf, weil man sonst Schwierigkeiten bekäme---es ist eine UNGEHEUERLICHKEIT---und wir WEHREN uns NICHT!

  29. Observer
    13. Mai 2013 07:12

    Wem nicht klar ist, was Strache mit seinem „Sager” meint, dann ist es am besten, ihn selbst zu fragen:
    https://www.facebook.com/HCStrache oder
    per Telefon +43-1-512 35 35 DW 0, Fax DW 9

    Spaß beiseite. Wir befinden uns bereits im NR-Wahlkampf und so sieht nun auch er das BZÖ verschwinden und versucht, die bisherigen BZÖ-Sympathisanten für die FPÖ zu gewinnen.

    • BHB (kein Partner)
      15. Mai 2013 02:36

      Ich wiederhole: die FPÖ findets in der Opposition irrsinnig angenehm!

      Übrigens bin ich der Meinung, dass das mafiöse Team Stronach in 3 Parteien gespalten gehört!

      IHR BLAUEN WAPPLA KÜMMERT EUCH UM DAS GRÜNE UNKRAUT IN WIEN, SONST MACHE ICHS PERSÖNLICH UND IHR WERDET EUCH DANN WUNDERN!!!

  30. Anton Volpini
    13. Mai 2013 06:56

    Wenn Strache in Rätseln spricht, dann nicht weil er so gscheit ist, sondern weil er ratlos ist!

    • Josef Maierhofer
      13. Mai 2013 18:49

      Kann schon sein, wenn man genau hinschaut.

      Aber wie 'iss'n' das bei den anderen ?

    • Anton Volpini
      13. Mai 2013 20:40

      Net vül onders, Josef Maierhofer!
      Was uns selbst ebenfalls ziemlich ratlos zurückläßt.

    • F.V. (kein Partner)
      14. Mai 2013 09:25

      Eben las ich in meiner Provinz-Zeitung, daß nun, nachdem die LT-Wahlen geschlagen sind, der H Che wieder an der Demontage der Frau Rosenkranz arbeitet.

      Daß seine Sekretins-Clique hier eifrig mitmacht, versteht sich von selbst, denn noch verteilt er die Pfründen, und der eine oder andere erhofft sich natürlich eine Rangerhöhung und damit besseren Platz am Futtertrog.

      Daß die Frau Rosenkranz jene nötigen Charakterzüge repräsentiert, die aus Österreich wieder ein normales Land werden lassen könnten, ist für die zeitgeistigen event-Kultur-Yuppies um H Che natürlich mega-out.

      Und er deswegen für mich auch.

      Ihre Vermutung, daß es sich um Ratlosigkeit handeln würde, ist eine freundliche Umschreibung seiner völligen Ahnungslosigkeit.

  31. Claudius
    13. Mai 2013 06:30

    Nicht ganz OT: Wir brauchen die Reichen in Österreich!

    Aber: 2012 wurden seit Langem erstmals mehr Privatstiftungen gelöscht als neu gegründet.

    Dr. Martina Salomon im Kurier:

    Kann denn Reichtum Sünde sein? Der Wahlkampf bringt den Klassenkampf zurück. Aber ein Land ohne Vermögen ist arm statt gerechter.

    http://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/kann-denn-reichtum-suende-sein/12.179.463

    • mike1
      13. Mai 2013 08:34

      wie immer: ein Bravo der Frau Dr. Salomon !
      eine der wenigen, die eine normale überlegte haltung an den tag legt !

    • Gandalf
      13. Mai 2013 11:39

      Da kann man nur freudig zustimmen. Frau Dr. Salomon ist der eintige Lichtblick in dem, was einmal der "Kurier" war. Warum schmeißt der Hameseder nicht endlich den Brandstätter und die ganze übrige linke Partie hinaus und macht sie zur Chefredakteurin?

    • Josef Maierhofer
      13. Mai 2013 12:15

      Noch ein OT:

      Felix Baumgartner im Krone Interview. Kronenzeitung, Sonntag, 12. Mai 2013. Bemerkenswert seine Aussagen.

    • fokus
      13. Mai 2013 19:32

      @Josef Maierhofer

      Für mich war Felix Baumgartner trotz seiner Höchtleistung nicht unbedingt ein Sympathieträger. Dieses Interview hat mich eines Besseren belehrt, denn es zeigt, daß dieser Mann Mut und Rückgrat besitzt - und das nicht nur beim "Stratosphärenspringen"! ;-)

    • DB (kein Partner)
      14. Mai 2013 08:24

      @ Baumgartner-Interview: http://goo.gl/jDwHp





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