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Fußnote 443: Herr Cernko, die Logik und die Bankkunden

Es sind nur kleine Sätze, aber sie zeigen, dass es auch in den Köpfen der Spitzenbanker sehr wirr zugeht; und dass sie oft genausoviel Unsinn reden wie die Politik.

Der Bank-Austria-Chef Willibald Cernko hat soeben in der „Presse“ erklärt: Es werde keine Überwälzung der Bankenabgabe auf die Kunden geben, denn „der Wettbewerb erlaubt es gar nicht.“ Interessant. Hätte der Bankchef recht, hätte auch Werner Faymann recht. Und er könnte den Banken noch und noch und noch Steuern aufladen. Die Gesetze der Ökonomie sagen nämlich ganz eindeutig: Gerade wenn der Wettbewerb funktioniert, dann werden Steuererhöhungen weitergegeben, weil ja dann zu Grenzkosten angeboten werden muss, alles andere wäre selbstzerstörerisch. Aber offenbar wird man in Österreich Bankchef, ohne auch nur eine Ahnung von Ökonomie zu haben. Und auch ohne eine Ahnung vom Leben der Kunden einer Bank zu haben: Denen ist bisher noch jede Steuer- und Kostenerhöhung sowie jede Zinssenkung mit spitzen Fingern weitgereicht worden. Wären die ökonomischen Grundrechenarten wirklich außer Kraft gesetzt, könnte Herr Cernko ja seinen Kunden wenigstens die Inflationsverluste ersetzen.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 06:11

    Die meisten heutigen Banker wie Cernko sind nicht mehr in der halbwegs freien Marktwirtschaft mit Wettbewerb groß geworden, sondern haben vom ersten Tag ihrer Ausbildung nur mehr den Pumpkapitalismus kennengelernt.
    Diese Form von Kapitalismus begann mit den großen Sozialisten Palme, Brandt und Kreisky und endet heute in der großen Finanzkrise.
    Die einzige Kunst, die diese Banker lernen mußten, ist, sich den großen Schuldnern, den Staaten anzudienen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 03:34

    Es scheint, als ob Herr Cernko bereits Seite an Seite mit den Sozis wahlkämpfen möchte.

    Die Töne, die zum Beispiel der Wiener "Buagamasta" von sich gibt, beweisen eindeutig, daß die HAA-Verstaatlichung in erster Linie für politisches Kleingeld herhalten muß und die Rechnung in Kärnten ja bereits aufgegangen ist.

    http://orf.at/#/stories/2184536/

    Dem roten "Paradeökonomen" Häupl dürfte wohl auch entgangen sein, daß es sich bei seinen ausposaunten 20 Milliarden Euro um Haftungen handelt, die vermutlich gar nie in vollem Umfang schlagend werden und zweitens müßte nach seiner Logik das Milliardendebakel der Kommunalkredit die SPÖ zahlen, denn seine Genossin Schmied hat es im Vorstand persönlich mitverschuldet, oder? Und wie war das in Salzburg? Von KONSUM, BAWAG, ARBEITER ZEITUNG u. ä. einmal ganz abgesehen!

    Wenn diese hirnlosen Sager schon sozialistischesWahlkampfgetöse bedeuten, dann können wir uns noch auf weitere höchst erbauliche "Darabos(?)-Bomben" gefaßt machen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 06:08

    Der General mit der gespaltenen Zunge:
    In der Presse wird er zitiert, -----"Zu einer Überwälzung der Bankenabgabe auf die Kunden wird es laut Cernko nicht kommen".......
    An anderer Stelle wird Leitl zitiert der meint - wie Cernko - die Verlängerung der Steuer wird eine Kreditverknappung und -VERTEUERUNG zur Folge haben.
    Na was Herr Generaldirektor sollen wir Kunden jetzt glauben?
    Meine Meinung, Bankern darf man überhaupt nichts mehr glauben!

    Dazu passend ein Gedicht, welches die Posterin Anna Marie gestern in den Blog gestellt hat:

    Der Banker Song

    Der Pate, mein Alter, sagte zu mir:
    Als kleiner Ganove, da wird nichts aus dir.
    Fünf Hühner laufen für dich aufm Strich,
    das ist viel zu mühsam, das lohnt sich nicht.
    Auch wenn du als Dealer dein Auskommen hast,
    stehst du immer mit einem Bein im Knast.

    Willst du Leute so richtig bescheißen
    dann versuch´s in den höheren Kreisen.
    Schaff als Gentleman-Gangster den Schlenker:
    Geh zur Bank, mein Sohn, werde Banker!

    Aufn Kiez, sagt der Pate, das sage ich dir:
    da bist du vielleicht ein gefürchtetes Tier.
    Du hast den Messe-Tresor geknackt.
    Na und? Was hast du bei eingesackt?
    Keine 30 Mille hast du kassiert.
    Und die Scheine warn alle noch nummeriert.

    Das war doch ein Flop, eine Lusche war das.
    Mit ehrlicher Arbeit wird das niemals was.
    Ich sag dir, mein Sohn, zum Henker:
    Geh zur Bank, mein Sohn, werde Banker!

    Mit der Mafia-Masche Schutzgeld kassiern,
    scheint doch auch nicht mehr zu funktioniern.
    Hast die Bullen bezahlt wie jedes Jahr -
    aber trotzdem sind sie schon vor dir da.
    Du wirst deines Lebens doch nicht mehr froh.
    Und immer hast du selber das Risiko.

    Bei der Bank aber, Junge, lass dir das sagen:
    Muss das Opfer auch noch das Risiko tragen!
    Die Moral wird von Tag zu Tag kränker!
    Geh zur Bank, mein Sohn, werde Banker.

    Und außerdem, Junge, es ist nicht bequem,
    als Einbrecher hast du ein Image-Problem.
    „Das fünfte Gebot heißt du sollst nicht stehlen“
    und was dir die depperten Leute erzählen.

    Der Banker jedoch jeden ausrauben kann
    und bleibt doch immer ein ehrbarer Mann.
    Keine Grausamkeit ist dem Banker fremd.
    Und doch trägt er immer sein weißes Hemd
    auch noch als Milliarden-Versenker!
    Geh zur Bank, mein Sohn, werde Banker!

    Wenn zum Beispiel der Fahrer vom Geldtransport
    bei dem Überfall draufgeht – schrein alle gleich Mord.
    Dabei hat sich der Trottel nur eingemischt.
    Und so hat ihn dann wohl eine Kugel erwischt.
    Der Banker setzt einfach den Sojapreis rauf,
    und was dabei rauskommt, das regt ihn nicht auf.

    In Afrika irgendwo Hungergeschrei,
    was kratzt das den Banker, er war nicht dabei -
    und ist doch persönlich der Henker.
    Geh zur Bank, mein Sohn, werde Banker

    Impressum © 2012 Hans Scheibner

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 13:49

    Die Schafe werden geschoren und zwar bald!

    Citigroup: Schulden der Eurozone müssen abgeschrieben werden

    Deutsche Mittelstands Nachrichten | 26.05.13, 23:39 | 14 Kommentare

    " Die Euro-Zone kann ihre Schulden nicht mehr durch Wachstum abbauen. Daher wird es nach der Bundestags-Wahl zu einer Umschuldung kommen, die in einer Transfer-Union mündet. Eine umfassende Neuordnung der Euro-Zone hat begonnen. Wichtigstes Element der verschiedenen Maßnahmen: Der Zugriff auf den deutschen Sparer muss sichergestellt werden."

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/05/52361/

    Auszug aus einem Kommentar:

    ....Für das Fehlkonstrukt Euro wird in den PIIG(F)S eine ganze Generation an die Wand gefahren und die Nordländer ihrer Sparvermögen beraubt. Wo ist die Pointe?

    Prof. Dr. K.A. Schachtschneider: Es wird Zeit zum Widerstand
    “Der Euro führt zwangsläufig ins Verderben, die Politik (der Kollaborateure) vertritt nicht mehr die Interessen der Bürger sondern verbeugt sich vor den internationalen Finanzmächten. Herr Dr. Schäuble macht eine Politik zum Schaden Deutschlands (und Europas). Es ist daher Zeit für Widerstand.”

    Der Finanzwissenschaftler und Jurist Markus Kerber über die Konsequenzen aus den EU-Rettungsfonds: “Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu nicht bereit ist oder Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble dazu unfähig ist, ist die deutsche Zivilgesellschaft gefordert. Revolte wird in dieser Ausnahmesituation zur vornehmen Pflicht jedes deutschen Citoyens, wenn die politische Klasse so erbärmlich versagt”.

    Gerald Celente: „Sie (die Bankster) stehlen Ihr Geld und geben es ihren Freunden. Und das alles, ohne dass es dabei bedeutenden Widerstand gäbe, manchmal gibt es überhaupt keinen – die Menschen lassen sie einfach gewähren“.

    Prof. H.W.Sinn spricht mal wieder Tacheles. Lobbyunabhängige Experten sind sich über die nahende Katastrophe in Europa schon lange einig – hervorgerufen durch den lobbygesteuerten Dilettantismus von Kohl, Schäuble und Merkel, deren Entscheidungen ausschließlich der Finanzbetrugsmafia nutzen – zum Schaden von Millionen ehrlicher und friedlicher EU-Bürger.

    Das sind ausschließlich die Ziele der Finanzbetrugsmafia – zu Lasten der Völker Europas.
    Frieden für die Völker Europas sieht aber anders aus. Der Euro ebnet den Weg zu inneren Unruhen und Bürgerkriegen. Nur, wenn die Deutschen physisch merken, dass sie Jahrzehnte umsonst geschuftet und gespart haben, nur damit Gangster und korrupte Kasten weiterhin in Saus und Braus leben können, dann wird Deutschland brennen und die Folgen für Europa werden schrecklich sein....."

    Wir sitzen unter einer Talsperre und hören den morschen Beton krachen und warten tatenlos in Schockstarre auf das Bersten und die darauffolgende Flut.

    Oder wir stecken den Kopf in den Sand, sehen Formel 1 und Championsleague, oder buchen den nächsten Urlaub nach Griechenland oder die Malediven.....

    Gute Nacht Europa!

  5. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 11:24

    OT: Das Bilderberger-Treffen 2013 wird vom 6.-8. Juni 2013 im im Luxushotel „The Grove“ im britischen Watford stattfinden.

    Die Behauptung dass so ein Bilderberger-Treffen ein Geheimtreffen ist, das von einer Weltelite mit allergrößter Diskretion veranstaltet wird kann nicht von der Hand gewiesen werden.

    Mit 90-prozentiger Sicherheit wird auch unser Herr Doktor Faymann dort teilnehmen (um sich neue Befehle abzuholen). Auch von Seiten der Bilderberger ist 2013 ein besonderes Jahr: Die Wahlen in D. und Ö. stehen an!

    Der Herr Steinbrück ist bei den B.B. sehr gut vernetzt....

    Und unser Faymann wird halt auch schauen dass er seine Netzwerke pflegt ....

    http://www.propagandafront.de/1168890/bilderberg-treffen-2013-britische-polizei-will-friedliche-demonstrationen-ermoglichen.html

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/andreas-von-r-tyi/bilderberg-2-13-wie-weit-oeffnet-sich-die-tuer-wirklich-.html

    Offizielle Webseite: http://bilderberg2013.co.uk/

  6. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Mai 2013 03:52

    Was soll das Geplappere von Wettbewerb und ökonomischen Gesetzen ?
    Bei plus/minus 4 überregionalen Banken gibt es keinen Wettbewerb. (Versuchen Sie einmal bei uns im " Wettbewerb " bessere Spar- oder Kreditkonditionen zu bekommen)
    Außerdem fehlt zum Wettbewerb die Selbstreinigung durch den Konkurs. In den Konkurs wird nämlich von diesem unbedarften Politikergesindel nur der Steuerzahler getrieben.
    Daß in solchen Verfilzungen die allte Bauernregel von den dümmsten Bauern und den dicksten Kartoffeln auch auf Bank"manager" übertragen werden kann, sollte sich eigentlich längst herumgesprochen haben.

  7. Ausgezeichneter KommentatorOrion
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2013 19:01

    US-Regierung hat Kritikern die Steuerbehörden auf den Hals gehetzt.
    Präsident Barack Obama bekommt ein ernsthaftes Problem: Zahlreiche Medien, Unternehmer und Republikaner wurden die Steuerbehörden auf den Hals gehetzt, nachdem sich die Bürger kritisch oder aber politisch anders denkend geäußert hatten. Der IRS-Skandal ist beispiellos in der Freiheitsgeschichte der USA.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/18/us-regierung-hat-kritikern-die-steuerbehoerden-auf-den-hals-gehetzt/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorOrion
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2013 19:01

    US-Regierung hat Kritikern die Steuerbehörden auf den Hals gehetzt.
    Präsident Barack Obama bekommt ein ernsthaftes Problem: Zahlreiche Medien, Unternehmer und Republikaner wurden die Steuerbehörden auf den Hals gehetzt, nachdem sich die Bürger kritisch oder aber politisch anders denkend geäußert hatten. Der IRS-Skandal ist beispiellos in der Freiheitsgeschichte der USA.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/18/us-regierung-hat-kritikern-die-steuerbehoerden-auf-den-hals-gehetzt/


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  1. Magyar (kein Partner)
    01. Juni 2013 19:24

    Geheimtipp zum Lesen, ein Essay des holl./deutschen UniProf Dr.Hanno Wupper, Geld und gut (sic!). Erstklassige Beschreibung und Deutung dessen, was wir da tagtäglich erleben im Zusammenhang mit "unserm" Geld. Und das ist nicht gut. Dieses Büchlein dafür sehr.

  2. Orion (kein Partner)
    31. Mai 2013 19:08

    "Schmunzel"
    Abscheu und Entsetzen
    Einmarsch deutscher Truppen in die Tschechoslowakei 1938

    Beim Stöbern in den Online – Zeitungen von 1938 hat der Blogwart zwei Fotos entdeckt, die beispielhaft die Abscheu und das Entsetzen widerspiegeln, die die sudetendeutsche Bevölkerung erfasste, als die ersten Wehrmachtsverbände in die von der Tschechoslowakei geräumten Gebiete einmarschierten. Die will er seinen Lesern auf keinen Fall vorenthalten.
    http://brd-schwindel.org/images/2013/05/sudeten-1938-2.jpg
    http://brd-schwindel.org/images/2013/05/sudeten-19381.jpg
    http://brd-schwindel.org/abscheu-und-entsetzen/

    • Specht (kein Partner)
      31. Mai 2013 22:52

      Wenn man nicht gerade ein sehr einfach denkender Mensch ist, begreift man, dass eben viele 1938 sich eine bessere Zukunft erwarteten und nicht das Wissen von heute hatten. Oder hätten die Österreicher die EU gewählt mit dem Wissen von heute? Neben den Illegalen waren hauptsächlich Sozialisten begeistert vom Anschluss, andere wurden sofort verhaftet, in Pension geschickt, die Pension gestrichen oder sie wurden von ihrem Arbeitsplatz entlassen. Die sieht man nicht auf Fotos. Was die Grenzen betrifft erleben wir gerade heute eine EU die alles an sich reisst, ihre eigenen Regeln nach belieben bricht und Völker oder Staaten demontiert.

    • Orion (kein Partner)
      01. Juni 2013 08:15

      Sehen wir uns mal die Geschichte der Indianer an. Die ersten Hollywoodfilme stellten die Indianer als Barbaren dar (ich glaubte es damals, wie so vieles was uns die Medien erzählten), die die Weißen skalpierten. Heute weiß man, dass es genau umgekehrt war. Die Sieger (Engländer) zahlten Prämien für jeden Indianerskalp. Sie vergifteten ihr Wasser, sie ermordeten Millionen, sie stahlen ihnen ihr Land, sie steckten ihre Kinder in kath. Internate und verboten ihnen ihre Sprache zu sprechen und ihre Bräuche anzuwenden. Wenn ein Indianerkind dabei erwischt wurde, so wusch man ihnen den Mund mit Seife aus um sie dafür zu bestrafen. In Kanada fand man rießige Massengräber von Kinderleichen indianischer Abstammung. Kinder die in kath. Einrichtungen ihren Tod fanden. Aber keine Anklagen, keine Verurteilungen, kein Bedauern, keine Wiedergutmachung, die Medien schweigen, die Kirche schweigt und die Politiker sowieso. Was ist mit den australischen Aborigines? Wieviele Millionen wurden bestialisch ermordet? Ihnen wurde ihr Land gestohlen, wie den Indianern auch. Wo sind dort die Wiedergutmachungen? Es stellt sich mir die Frage, sind Juden mehr wert, als andere Menschen? Und warum wird nicht erwähnt, dass es Mitglieder des auserwählten Volkes waren, die die Nazis finanziell unterstützten und ihnen Kriegsmaterial zukommen ließen. Ohne deren Hilfe wären die Nazis nie an die Macht gekommen. Dass Mitglieder des auserwählten Volkes beide Seiten finanziell und kriegstechnisch versorgten (in jedem Krieg). Warum wird das verschwiegen? Passt nicht ins Bild, eh klar. Würde doch das jüdische Volk erkennen, dass auch sie von ihren Führern belogen und betrogen wurden und für einen Plan geopfert wurden. Auch heute noch, werden radikale Elemente mit Kriegsmaterial und Personal unterstützt, die die schlimmsten Menschenrechtsverbrechen begehen. Es werden Regime unterstützt, wo man ganz genau weiß, dass sie ihr Volk unterdrücken und Menschenrechtsverbrechen begehen. Es zählt nur der Profit einiger weniger. Die Medien lügen und verschweigen, im Gegenteil sie betreiben Kriegspropaganda und Kriegslist. Aber alle schweigen.

      Die Sieger schrieben die Geschichte und ihre eigenen Schandtaten wurden den Besiegten in die Schuhe geschoben. Warum verschweigt man die Verbrechen, welche die Sieger an den deutschen Frauen und Kindern begangen haben? Warum hat man Dresden mit Phosphor-Bomben zerstört, obwohl man wusste, dass sich dort hunderttausende Flüchtlinge aufgehalten haben. In Dresden gab es keine militärischen Einrichtungen. Wollte man damit verhindern, dass die Flüchtlinge aussagen konnten? Sind diese weniger wert? Predigen die Gutmenschen nicht immer alle Menschen seien gleich. Die Kirche ebenso.
      Was tat der Sieger nach dem 2. WK als erstes? Sie insznierten die größte Bücherverbrennung. Warum? Was stand in diesen Büchern? Was dürfen wir nicht wissen? Es waren doch nur Bücher. Und warum gibt es den Verhetzungsparagraphen? Warum darf man nicht einmal die Geschichte hinterfragen? Warum sind die Akten über den 2.WK noch immer unter Verschluss? Man sagt, das sei für die innere Sicherheit. Was kann so schlimm sein, dass damit die innere Sicherheit gefährdet ist? Würden man in den Akten Beweise für die Verbrechen der Deutschen finden, so würden diese umgehend dafür benutzt um das deutsche Volk noch mehr zu demütigen. Keine Gelegenheit würde ungenutzt bleiben um noch mehr Geld aus ihnen herauszupressen. Ich kenne keinen einzigen Fall, wo auch nur ein Volk für die Schandtaten ihrer Regierungen derart gedemütigt wurde. Und warum lügt man über den Anschluß Österreichs, indem man behauptet Österreich sei besetzt worden, obwohl das österr. Volk damals mit über 90% für den Anschluß waren (Zeitzeugen)? Von solchen Zahlen können unsere heutigen Politiker nur träumen. Und warum wird nur ein einziges Volk zur Verantwortung gezogen, obwohl seit 1945 ununterbrochen Menschenrechtsverbrechen begangen werden. Warum werden die Verantwortlichen (Nachfahren), welche ganze Völker ausgerottet haben nicht zur Verantwortung gezogen? Im Gegenteil sie sitzen in den höchsten Ämtern und genießen hohes Ansehen (wie ehemalige NS und Stasi-Mitglieder im heutigen BRD-Bundestag). Dr. Mengele war ein bestialischer Mörder und trotzdem konnte er mithilfe der Alliierten unter anderem Namen in den USA Karriere machen. Warum gibt man diesen Völkern nicht ihr Land zurück, oder zahlt ebenfalls für die Verbrechen, so wie man alle Deutschen in sippenhaft nimmt. Ich habe eine Frage an sie: nachdem ihre Groß- und Urgroßeltern ja angeblich solche Barbaren gewesen sein müssen und die Saat des Bösen in sich trugen und somit ihre Saat an sie weitergegeben haben. Sind sie ein Mörder, haben sie jemals ein Verbrechen verübt? Ich nehme mal an, dass sie ein anständiger Mensch sind und sich noch nie etwas zu schulden kommen haben lassen. Wären die Deutschen und Österreicher wirklich solche Mörder und Verbrecher (wie sie ja ständig dargestellt werden), glauben sie nicht, dass sie nicht schon längst unsere Volksverräter aus dem Land gejagt hätten? Die Deutschen und Österreicher sind ein anständiges Volk (wie alle Völker dieser Erde-nur ihre Führer nicht) und erdulden alles. Zuviele Ungereimtheiten treten mittlerweile auf und dürfen nicht hinterfragt werden. Nehmen wir doch mal den 11.9. her. Damals hatten 19 Attentäter das WTC gesprengt. 14 Attentäter stammten aus SaudiArabien und trotzdem hat man nicht dieses Land angegriffen. Anderes Beispiel: Vor dem Irakangriff meldeten die Medien, dass irakische Soldaten Kinder aus den Brutkästen nahmen und auf den Boden warfen. Ein herzzerreissendes Video wurde uns gezeigt. Heute ist bewiesen, dass es eine Lüge und dieses Mädchen eine Schauspielerin war, die später eine Rolle in einem Film dafür bekam. Wieviele Menschen wurden im Irak aufgrund dieser Lüge ermordet? Und nirgendwo wurden Massenvernichtungswaffen gefunden. Nur nebenbei, alle chemischen Waffen entstanden in den Labors der Kriegsindustrie. Sitzt ein einziger der Verantwortlichen hinter Gitter? Israel hat schon 2 Bomben auf Syrien geworfen und trotzdem wird Syrien als Agressor dargestellt. Heute wird Verteidigung als Verbrechen dargestellt. Heute dürfen Länder angegriffen werden, ohne Kriegserklärung des Landes. Und die ganze Welt sieht zu. Niemand macht sich Gedanken darüber wie es der dortigen Bevölkerung geht, welche vom Westen befreit wurde (auch insznierte Farbenrevolutionen). Die westlichen Länder maßen sich an, allen Völkern auf der Erde ihre Lebensweise (Gesetze=Wirtschaftsgesetze) aufzudrängen. Die Deutschen und Österreicher lassen sich dies gefallen, aber die südlichen Völker werden sich bald zu wehren wissen. Der Leidensdruck wird schneller und schneller ansteigen. Und auch das ist schon von den Mächtigen im Plan vorgesehen. Man hat schon vorgesorgt mit privaten Söldnern, Waffen und Drohnen. Vielleicht erlebe ich es nicht mehr, wenn die Wahrheit über die vielen Kriegslügen ans Licht kommt, aber eines bin ich mir sicher, es wird geschehen, denn nur die Lüge benötigt die Gewalt des Staates, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.

  3. Anna Marie (kein Partner)
    31. Mai 2013 17:45

    Nachdem unser Grinsekanzler Faymann dieses Jahr wieder beim Bilderbergertreffen dabei ist, sollte man sich das anhören.

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=iDDyUDWpmnk #!

    Vorab-Interview zur diesjährigen Bilderberg- Konferenz mit Freeman von 'Alles Schall & Rauch' und Volker Reusing von 'Unser Politikblog' und 'Jungle Drum Radio'. Die Elefantenrunde tagt vom 6. bis 9. Juni 2013 im Waldhotel Grove in Watford nordwestlich von London

    Die alljährliche Konferenz der Bilderberger findet im Jahr 2013 statt in Watford, nahe London. Ein illustrer Club, der sich aus den einflussreichsten Menschen dieser Erde speist. Dazu gehören hochrangige Politiker ebenso wie Bankvorstände, Chefredakteure großer Medienverlage oder Militärexperten. Sie mögen nicht die Spitze der Machtpyramide einnehmen, aber sie stehen mit ihr in unmittelbarer Verbindung.

    Bei den Treffen dieses exklusiven Zirkels werden keine Verträge geschlossen, jedoch Beschlüsse gefasst, die im Anschluss an die Tagung auch Stück für Stück von den Konferenzteilnehmern umgesetzt werden. Die Bilderberger können Könige machen und sie können Könige stürzen. Sie befinden über das Schicksal ganzer Völker und sie setzen ihre Macht ebenso konsequent wie inhuman ein, um sie weiter zu vergrößern. In einer freien Welt mit freien und aufgeklärten Menschen wäre kein Platz für sie.

  4. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    31. Mai 2013 11:13

    Experten warnen dringend vor der geplanten Einführung der Lohnsteuer. Die Kosten werden unweigerlich auf die Allgemeinheit abgewälzt und der notwendige Aufschwung weiter unverantwortlich verzögert.

  5. Anna Marie (kein Partner)
    31. Mai 2013 10:55

    Ein Beitrag des russischen Staatsfernsehens über Pädophile im BRD-Bundestag (Grünen) und EU-Parlament (Daniel Cohn-Bendit). (3:50 Min)
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=TUSctXEROr0
    gefunden auf:
    http://terraherz.at/

  6. Sparschwein (kein Partner)
    31. Mai 2013 10:34

    Es gibt keinen ersichtlichen Zusammenhang, dass hohe Staatsschuldenquoten zu niedrigem Wirtschaftswachstum führen würden. Mit dem Widerlegen der Reinhardt-Rogoff-Studie ist das wichtigste Fundament der Austeritätsbefürworter zusammengebrochen. Weil es so wichtig ist hier zum Nachlesen:

    http://www.slate.com/blogs/moneybox/2013/05/30/reinhardt_rogoff_debunked_yet_again.html

    Vielleicht kann Unterberger zu der inzwischen beachtlichen Literatur über R-R noch etwas beitragen.

    • Sparschwein (kein Partner)
      31. Mai 2013 10:51

      Und natürlich:

      "This is the heart of the matter: if budget cuts, in Europe and elsewhere, have done less to curtail borrowing than hoped and more to raise unemployment than feared, then they have been worse than useless. Europe might well have done better to have gone all out—on the demand side and the supply side—for growth. That's a conclusion which follows from the best parts of Ms Reinhart's and Mr Rogoff's work."

      http://www.economist.com/blogs/freeexchange/2013/05/fiscal-policy

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      31. Mai 2013 11:20

      Diese fundamentale Wahrheit kann nicht deutlich genug ausgesprochen werden. Es sind ja gar keine Schulden.

      Der ausgewiesene Ökonom Stephan Shulmeister hat darauf hingewiesen, dass alle Österreicher stattdessen mit einer Forderung von 40.000 Euro zur Welt kommen. eine dreiköpfige Familie könnte also zur Bank gehen und sich (damit als Sicherheit) 120.000 Euro holen. Die werden in den Konsum gesteckt, was als persönliches Wachstumspaket gelten kann und damit allen nützt.

      Rückzahlung war gestern. Durch das Wachstum (Gehaltserhöhungen) verschwinden die Schulden ja nach und nach von selbst, bis sie ausgebucht werden können.

      So kann jeder seinen Teil zum Wachstum beitragen. Hören wir auf zu jammern und gehen ans Werk!

    • Sparschwein (kein Partner)
      31. Mai 2013 11:40

      Haben Sie die Links gelesen (und wer ist Schulmeister)? Natürlich sind hohe Schulden und Defizite ein Risikofaktor für die Wirtschaft. Permanente Rezession und Massenarbeitslosigkeit sind es aber noch mehr. Es macht einen riesigen Unterschied, ob ab einer Schuldenquote von 90%/BIP das BIP-Wachstum bei -0,1% (laut R&R) oder in Wirklichkeit bei +2,2% liegt! Und das sagt nichts über Korrelation aus.

    • F.V. (kein Partner)
      31. Mai 2013 12:30

      Reinhardt-Rogoff-Studie

      Wenn also diese beiden Wissenschaftler der Ökonomie das sagen, dann muß es ja stimmen.

      “Europe might well have done better to have gone all out—on the demand side and the supply side—for growth.”

      Ich lese hier einzig und allein “Wachstum”, was wohl das nicht weiter in Frage zu stellende Dogma ist. Der Rest ist noise. – Früher sagte man (und man kann das sogar heute noch selbst beobachten!): Bäume wachsen nicht in den Himmel.

      Wenn wir also das Wachstum zur kanonischen Wahrheit erheben, dann bedeutet das bei 3% eine Verdopplung alle 25 Jahre, bei 7% alle 10 Jahre. Die erste Ziffer steht ja für jenes „gesunde“ Wachstum, bei dem angeblich keine Arbeitslosigkeit droht. Die zweite ist ein fast schon bescheidener Wert für die bis vor kurzem noch üblichen Kreditzinsen. (Meist lagen sie deutlich darüber.) Oder eine „gesunde“ Rendite für das „arbeitende“ Kapital. Das verdoppelt sich also alle 10 Jahre.

      Da auch die Summe der Geldvermögen gleich der Summe der Schulden (Kredite) ist, wissen wir, daß wir die Schulden nur dann wieder auf Null fahren könnten, wenn gleichzeitig auch die Vermögen auf diesen Wert gesenkt werden. – Das ist in Essenz die Lösung für die Finanzkrise: der Zugriff auf die privaten Vermögen, den die EUdSSR ja bereits vorbereitet.
      (Diese „Lösung“ ist übrigens unabhängig von der Parteifarbe; sie ergibt sich einerseits aus dem „Ersten Hauptsatz der Volkswirtschaftslehre“ und andrerseits dem Zufall der gerade regierenden Partei.)

      Da alles Geld ja als Kreditgeld auf die Welt kommt und damit in die „Wirtschaft“, die Abfolge von Geld für Ware und Ware für Geld, usw. ist klar, woher der eigentliche, innserste Antriebsmotor des Wirtschaftswachstums kommt: vom exponentiellen Wachstum der Kapitalvermögen (= der Gesamtheit der Kredite). Der Zins und Zinseszins ist also das eigentliche Dogma um das es geht.

      Leider funktioniert exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt nicht. Nachdem die früheren Marktordnungen den Wettbewerb lokal begrenzten, dieser dann an nationale Grenzen stieß, wurde er schließlich global – und ist auch hier bereits an Grenzen gestoßen, die sich nicht mehr erweitern lassen. Darum crasht es eben immer wieder.

      Conclusio: die Studie muß wohl eine von zwei Geleerten sein.

  7. Gasthörer (kein Partner)
    30. Mai 2013 23:39

    Es passt überhaupt nicht hier her, aber ich wollte die Manipulation kurz aufzeigen. Die online-Ausgabe von "Österreich" schreibt über den Mädchenmord in Favoriten:

    "Die furchtbare Bluttat passierte Mittwochmorgen in Wien-Favoriten: Während andere Mädchen in diesem Alter zur Schule gehen, hatten Yasmina R. (Name geändert) und Melissa M. einen handfesten Streit in der Wohnung eines Mannes, den sie erst seit Kurzem kannten und bei dem sie übernachtet hatten."

    http://www.österreich.at/nachrichten/15-Jaehrige-ersticht-Freundin/105605342

    Yasmina R ist also die Mörderin, für die die Unschuldsvermutung gilt.. Na gut, der Name wurde geändert, vielleicht heißt die mutmaßliche Mörderin in Wirklichkeit Petra oder Sieglinde. Vielleicht sogar Chantal.
    Bei Yasmina denkt man an Jasmin. Und so heißen doch auch hierzulande die Mädchen.

    Die "Krone" allerdings nennt den echten Namen der Täterin, Tülin. Nun sind Tüylin und Yasmina beides türkische Mädchennamen. Nur Yasmina klingt halt weit weniger türkisch. Vor der einheimischen Leserscharft sollte womöglich der ethnische Hintergrund der Tat maskiert werden - zumindest in der SPÖ-Parteizeitung "Österreich".

    Übrigens, warum ermittelt hier die Polizei nicht automatisch, ob ein rassistisches Tatmotiv vorliegt. Brächt eine Ösi-Mädel ein türkisches um, täte man dies vermutlich zu allererst.

    • Undine
      31. Mai 2013 11:29

      @Gasthörer

      *********!
      Wir Einheimischen sind im eigenen Land bereits Menschen zweiter Klasse.

    • Book
      31. Mai 2013 11:55

      in der Krone wurde die Kommentarfunktion bereits gesperrt; auch der türkische Name TÜLIN ist nicht mehr zu finden. Das war nicht anders zu erwarten...

    • Karl Anton (kein Partner)
      31. Mai 2013 15:55

      Weil es angeblich/anscheinend ein Eifersuchtsdrama war. Wie soviele Morde halt.

  8. Anna Marie (kein Partner)
    30. Mai 2013 21:25

    NASA enthüllt den menschenverursachten CO2-Erderwärmungsschwindel: CO2 erhält den Globus kühl. EU gezwungen, Klimahysterie abzustufen.
    Der Erderwärmungs-Betrug wurde bereits im Jahr 2009 widerlegt - als der Mann- “Hockeyschläger” (rechts) als Betrug nachgewiesen wurde: CO2-Erhöhung von 0,027% präindustriell auf nunmehr 0,037% (0,04% in letzter Zeit über Hawaii) - aber kein Temperaturanstieg seit 1995 laut dem Climategate Erzbetrüger, Prof. Phil Jones, wenn für Briffas Betrug mit den Jamal-Baum-Jahresringen korrigiert wird (schwarze Linie - rechts). Jedoch, aus politischen Gründen geht dieser Unsinn immer weiter.
    http://euro-med.dk/

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      30. Mai 2013 21:47

      @Anna Maria:
      Wie wahr und immer deutlicher zutage tretend: die weltweite Betrugsmasche der schamlosen Öko-Profiteure!
      Sie können aber von Glück reden, dass ein gewisser Phaidros sich aus diesem Blog verabschiedet hat. Er würde Sie mit altbackenen, morschen Hockeyschlägern und schwitzenden Eisbären (die sich aber vermehren wie seit 50 Jahren nicht mehr) wochenlang malträtieren.

    • terbuan
      30. Mai 2013 22:58

      @Anna Marie

      Wir haben den kältesteten Mai seit 140 Jahren, alles doch nur eine Folge der Erderwärmung, irgendwo ist es sicher wärmer als im langjährigen Durchschnitt! :-)
      *Ironie aus*

      @Marcus Aurelius

      Eigentlich aber auch schade, es war mitunter recht amüsant! :-)
      bG/terbuan

    • Karl Knaller
      31. Mai 2013 09:36

      Sind Sie sicher, daß der Klimahysteriker phaidros sich wirklich aus dem Blog verabschiedet hat, und daß er nicht unter einem anderen Nick hier weiter sein Unwesen treibt? Und sich halt nur - wenn auch mit sehr, sehr viel Mühe - jeden Kommentar zu seinem Lieblingsthema versagt?

    • machmuss verschiebnix
      31. Mai 2013 18:45

      Erstaunlich, daß doch recht viele gebildete Zeitgenossen anscheinend alles
      dran setzen, die tatsächlich existierende Erderwärmung zu verdrängen !

      Ein Beispiel von unzählig vielen:
      seit den 70ern ist es in Salzburger Schulen so Brauch, daß ein- zweimal im Jahr
      ein Schulausflug gemacht wird - die ganze Klasse rein in den Bus und los gehts.
      Nicht selten war das Ziel die Pasterze (Pasterzen-Gletscher ) . So hatte auch mein
      Bruder das Glück und "einige" Jahre später, als sein Kinder in etwa im selben
      Alter waren, fuhr er mit ihnen privat auf die Pasterze. Er kam aus dem Stauenen
      nicht mehr raus - beim raufgehen (am Rand) konnte er die Stelle einfach nicht
      mehr finden, wo er mit seinen Klassenkameraden damals die "wasserfeste"
      Markierung gemacht hatte.

      Doch - die war noch da - erst bei runtergehen, als sein Blick nach vorne automatisch
      in eine viel höhere Ebene fiel , bemerkte er - das da oben könnte die Markierung
      sein - und sie war es dann auch ! ! !
      Wenn er demnächst mit seinen Enkerl rauf fährt, werden sie an derselben Stelle
      nur mehr trockenen Steinboden zu sehen bekommen (!) - das Eis gibt's nur mehr beim
      Standl .

      ABER ES GIBT KEINE ERDERWÄRMUNG und ich verstehe nicht,
      wir jemand glauben kann, daß so ein gigantisches Eismassiv wie die Pasterze es einst
      war, in so (relativ) kurzer Zeit dahinschmelzen kann obwohl es doch
      IM MAI NOCH SO KALT IST .

      Unser Glück ist, daß es derzeit noch eine kühle Strömung von der Polar-Region her
      gibt - UND - daß wir älteren den Tag wahrscheinlich nicht mehr erleben werden,
      an dem diese Strömung zum lauen Lüfterl degradiert ist, weil es dort auch kein
      Eis mehr gibt .

      Ihr wollt es nicht glauben - so sei's denn - viel Glück ! ! !

      .

  9. Honigbiene (kein Partner)
    30. Mai 2013 19:58

    Langsam wird klar, warum gegen Ungarn so gehetzt wird!
    Ein etwas älterer Artikel!
    Ungarn wirft Monsanto und den IWF raus.
    Ungarns Premierminister Viktor Orbán hat den Chemie-, Nahrungsmittel- und Saatgutgiganten Monsanto aus dem Land geschmissen und lies im Zuge dessen sogar 400 Hektar Land umpflügen. Ich habe allerdings weder Mitleid mit Monsanto, das berüchtigt für Produkte wie Agent Orange und Round-Up ist, noch mit ähnlichen Unternehmen wie DuPont oder Sygenta, alles ehemalige Chemiekonzerne, die irgendwann entschieden haben, dass sie mehr Chemikalien als jemals zuvor verkaufen könnten, wenn sie diese auf und in unsere Nahrungsmittel verteilen würden.
    ganzer Artikel http://www.extremnews.com/meinungen-kommentare/aae21413859a8d4
    Die Natur selbst zu patentieren scheint der Menschheit entweder unwürdig zu sein, oder aber wie ihre größte Errungenschaft. So oder so gefällt es mir nicht. Daher hat Orbán (der übrigens auch eine Zweidrittelmehrheit im Parlament hat) in diesem Fall meine volle Unterstützung.

    Dies ist vom 22. Juli 2011 aus der International Business Times:

    Ungarn zerstört alle genmanipulierten Maisfelder von Monsanto

    Im Bestreben alle gentechnisch veränderten Produkte von Monsanto loszuwerden hat Ungarn das Tempo verschärft. Es sieht nach einer echten Watsche für Monsanto aus. Im März wurde eine neue Regelung eingeführt, die festlegt, dass Samen vor Markteinführung auf eine gentechnische Veränderung hin untersucht werden sollen. Unglücklicherweise erreichten einige gentechnisch veränderte Samen bereits Bauern, ohne dass diese davon wussten.

    • Neppomuck (kein Partner)
      31. Mai 2013 09:01

      Die Ungarn und im Speziellen V. Orban müssen aufpassen, dass Ihnen Monsanto nicht die Blackwater-Bande auf den magyarischen Hals hetzt.
      Die Geschäftsbeziehungen sind eingefahren und die Jungs des militärischen Privatunternehmens "Blackwater Worldwide" (nachmalig 'Xe-Services LLC', derzeit nennt man sich "Academi") sind nicht gerade zimperlich, wie man liest.
      Orban sollte sich jedenfalls um eine kugelsichere Garderobe bemühen.

  10. Orion (kein Partner)
    30. Mai 2013 19:01

    US-Regierung hat Kritikern die Steuerbehörden auf den Hals gehetzt.
    Präsident Barack Obama bekommt ein ernsthaftes Problem: Zahlreiche Medien, Unternehmer und Republikaner wurden die Steuerbehörden auf den Hals gehetzt, nachdem sich die Bürger kritisch oder aber politisch anders denkend geäußert hatten. Der IRS-Skandal ist beispiellos in der Freiheitsgeschichte der USA.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/18/us-regierung-hat-kritikern-die-steuerbehoerden-auf-den-hals-gehetzt/

    • brechstange
      31. Mai 2013 01:59

      Ich poste das jetzt nochmals.

      Da gibt es ja noch eine "Verschwörung", wo Geithner, Rubin ua Prominente in einen gigantischen Finanzskandal verstrickt wären. Geithner war damals noch Finanzminister und nach der Veröffentlichung einer Anzeige in einem Online-Magazin waren zwei Kinder des Redakteurs ermordet in der Privatwohnung aufgefunden worden. Es war "natürlich" die Nanny, doch die zu befragen, war nicht möglich, weil auch sie tot war.

      Ich denke, da wäre durchaus ein Zusammenhang zu den Skandalen wie Steuerprüfungen und Abhöraktionen der Obama-Administration drinnen.

  11. fokus
    30. Mai 2013 15:20

    Ein bißchen OT

    Soviel zu unseren LINKSGRÜNEN, die sich glaubhaft als die einzig wahren "objektiven Aufdecker" präsentieren - wie man an den jüngesten Wahlergebnissen erkennt - jedoch bei ihrem Handwerk nicht gerade zimperlich vorgehen.
    Hin und wieder funktionieren unsere Höchstgerichte doch noch:

    http://derstandard.at/1369362028363/OGH-Entscheid-Moser-muss-sich-bei-Grasser-entschuldigen

    • J.H.
      30. Mai 2013 17:38

      Das Beispiel "Giftpilz" macht Schule, hauptsächlich miese Verleumdungen.

  12. F.V. (kein Partner)
    30. Mai 2013 12:14

    Herr Cernko hat eine von Dr. Unterberger kritisierte Behauptung über die Nicht-Überwälzung von neuen/alten Bankensteuern aufgestellt und Dr. Bardossy hat dies teilweise mit wissenschaftlichen Argumenten zurecht gerückt.

    Die Gretchen-Frage ist aber, ob wir es hier – im Bankenbereich - überhaupt mit Wissenschaft zu tun haben, oder nicht eher mit einer Räuberhöhle bzw. der Organisierten Kriminalität. (Ich wies - an unpassender Stelle – auf ein ca. 45-minütiges Video hin, das – trotz meiner Einwände – hier auch ganz gut passen würde.)

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage etwa „Schuhe gegen Mittagessen“, und selbst wo es um Fleisch oder Erdäpfel geht ist der „Grenznutzen“ nicht gleich. Wir landen hier höchstens beim Buridanischen Esel: er konnte sich nicht zwischen zwei Heuhaufen entscheiden, welchen er fressen sollte, und so ist er verhungert.

    Das hat scheinbar mit Banken wenig zu tun, sondern „nur“ mit der Realwirtschaft; es geht aber um die Bewußtmachung, wiesehr auf falschen oder tautologischen Annahmen die Wirtschaftstheorie aufbaut.

    Oder: „... oder im wissenschaftlichen Jargon Gleichgewichtspreis ...“ Das Wort „Gleichgewicht“ suggeriert einen Zustand, der in der Wirtschaft gerade n i c h t vorherrscht, der aber für die Theorie eine axiomatische Voraussetzung ist. Gerade der Bereich der „financial industries“ und der „Finanz-Märkte“ ist durch geradezu unerklärliche „Volatilität“ gekennzeichnet. Etwas, worauf em. Prof. Erich W. Streissler schon vor Jahren hinwies.

    Beängstigend ist, daß mit solchen herrschenden Theorien wirtschaftliche Handlungsmaximen und politische Glaubenssätze fixiert, begründet und durchgesetzt werden, die falsch und zerstörerisch sind. Da wir es besser wissen könnten und auch Alternativen in Theorie und z. T. sogar Praxis existieren/-ten, müssen wir uns eingestehen, daß wir eigentlich einem Selbstbetrug unterliegen.

    Hermann HESSES „Glasperlenspiel“ beschreibt in bewundernswürdiger Weise den zugrunde liegenden Mechanismus. In heutiger Zeit wird dies noch verstärkt durch PR und Werbung, die in den Dienst der Durchsetzung bestimmter Dogmen gestellt sind. Daß dies keine Übertreibung oder gar Vernaderung der hehren Wissenschaft ist, belegen die Zeugnisse ihrer berühmtesten Vertreter.

    ROMIG hat in seinen „ideologischen Elementen” den Nachweis erbracht, daß die fundamentalen Axiome der (neoklassischen) Wirtschaftstheorie Tautologien bzw. nicht denkbare, also nichtige, Vorstellungen sind, womit das ganze Lehrgebäude einstürzt, ohne daß man sich mit den vielfältigen Verästelungen dieser Lehre im Detail noch befassen müßte. Wenn trotzdem darauf unser ganzes Wirtschaftssystem gebaut ist, so hat das natürlich Folgen: Es werden aus wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fakten falsche Schlüsse gezogen. Der Kompaß weist in die falsche Richtung, in den Abgrund.

    Dieser Aberglaube hat natürlich auch Gründe. Es wird mit ihm eine Ideologie und ihre (zweifelhaften) Ziele begründet und unterstützt. Angesichts der globalen Konzerne und ihrer globalen Dominanz bedeutet das also mit der sie „legitimierenden” Wirtschaftstheorie ihnen die ideologische „Räuberleiter” zu machen. Und das tut zB die Chicagoer Schule natürlich in erster Linie. Betrachtet man die Folgen der Globalisierung, ist die Feststellung, daß es sich um Raub dreht keine Übertreibung. - Daß es sich schon deswegen nicht um wissenschaftliche Erkenntnis handeln kann, ist klar, aber auch die zugrunde liegende Methode des Empirismus ist ebenfalls nur scheinbar Wissenschaft und das Flachste, was man finden konnte. Der “Empirismus” ist schließlich kein Kriterium für Wahrheit oder Erkenntnis, es kommt auf die konkrete Problemstellung (d.h. die Theorie) vor aller Datensammlung an, und die Mathematisierung hilft nur insoweit, als sich ein Computer üblicherweise nicht verrechnet, aber für die Wahrheit der Theorie liefert sie keinen Beweis oder wirkliche „Erkenntnisse”. Mit der „Durchsetzungsstrategie”, wie sie von Nobelpreisträger G. STIGLER ganz offenherzig dargelegt wird, unterstreicht er ja auch das Bestreben der „Wissenschaft“ eine „Schule” begründen, also „Jünger”, d. h. bedingungslose Anhänger, hervorbringen zu wollen.

    • F.V. (kein Partner)
      30. Mai 2013 12:17

      Beim Kopieren des Beitrags ist nach der Internet-Adresse der folgende Absatz hängen geblieben. - Pardon.

      „Andererseits wäre es höchst naiv mit A. UNTERBERGER im Verbund mit den allermeisten Wirtschaftstheoretikern anzunehmen, dass auf dem anbietenden Bankensektor unter vollkommenen Wettbewerbsbedingungen bis zur Erschöpfung auf der Grenzkostenkurve (graphisch Angebot genannt) gearbeitet wird, d.h. also solange bis die Differenz zwischen "Grenzerlös und Grenzkosten" gleich zu Null schrumpfen droht. ...“

      Die Annahme der „vollkommenen Wettbewerbsbedingungen“ ist ja schon eine irreale Fiktion. (Hat nicht eben socrates mit „In den Fängen der Big Four“ beschrieben, wie sich hier mit Drohung, Macht, ... ein Kartell etabliert hat?)

      Friedrich Romig hat in „Die ideologischen Elemente der neoklassischen Theorie“ die heute weltweit gültigen Dogmen des Nobelpreisträgers Samuelson „in der Luft zerrissen“. U.a. meint er zum fallenden Grenznutzen: Da der „Nutzen“ in Preisen festgestellt wird, ist es dem Konsumenten „überlassen“ festzustellen, welchen Preis (= Nutzen) er einem Gut zumißt. Das ist aber die Einlullung der Konsumenten, die ihnen „Freiheit“ der Konsumwahl suggeriert. Aber wo wäre er wirklich frei?
      Manche Produkte sind ja nicht substituierbar; etwa „Schuhe gegen Mittagessen“, und selbst wo es um Fleisch oder Erdäpfel geht ist der „Grenznutzen“ nicht gleich. Wir landen hier höchstens beim Buridanischen Esel: er konnte sich nicht zwischen zwei Heuhaufen entscheiden, welchen er fressen sollte, und so ist er verhungert.

  13. Anna Marie (kein Partner)
    30. Mai 2013 11:23

    "Leb' wohl mein Herz, nimm Abschied und gesunde"
    Wir müssen unsere "fest in uns verankerten" Denkmuster ändern. Wie kommen wir wieder aus diesen "verkehrten" Denkmustern raus?
    Konsum und Wegwerfgesellschaft. Was macht wirklich glücklich? (Prof. Gerald Hüther) Weichen stellen. Wege zu zukunftsfähigen Lebensweisen (Vortrag 22:00 Min)
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=gl2OkyUvzPw

  14. brechstange
    30. Mai 2013 10:32

    Hoffentlich nur etwas zum Schmunzeln. Die Karriere Faymanns wird eben Taschenträger für den Europapräsidenten Hollande sein. :-))

    http://susannekablitz.wordpress.com/2013/05/26/die-verratenen-oder-der-friedhof-der-illusionen-wir-werden-sie-nie-vergessen/#comment-86

    • Anna Marie (kein Partner)
      30. Mai 2013 11:30

      Danke für diesen Link. Hervorragend ironische Wahrheit!

  15. Dr. Endre Attila Bárdossy
    30. Mai 2013 03:35

    Wenn von "Gesetzen der Ökonomie" die Rede ist, wäre es wünschenswert nicht in ideologischen Halbsätzen Zuflucht zu suchen, sondern mehr Wert auf wissenschaftliche Präzision zu legen.

    1) "Es werde keine Überwälzung der Bankenabgabe auf die Kunden geben, denn der Wettbewerb erlaubt es gar nicht." – Das ist ein richtiger Halbsatz, wenn er gleichwohl seine Ergänzung verlangt und ideologisch entschärft werden muss.

    Selbst wenn der Bankier W. CERNKO das nicht so gemeint hat, können die Schwierigkeiten der Steuerüberwälzung auf die nachfragenden Kunden nur auf den immer spärlicheren Wettbewerb unter den Nachfragenden bezogen werden. Bei hohen Kreditkosten wird es offenbar immer weniger Wirtschaftstreibende geben, die sich um einen Kredit bewerben und um sündteueres Geld wettlaufen wollen. Wenn in der Kreditfunktion die Variable "Preis" aus einem externen Grund (zB. aus der verkehrten Logik von Faymanns populistischem Steuer-Syndrom...) um 10% steigt, dann wird die Nachfrage nach diesem Gut überproportional um 15%... 20%... oder mehr sinken. Die Reaktionen des Kreditmarktes müssen daher als überaus elastisch eingestuft werden, die eine Überwälzung der Bankenabgabe in der Tat schwierig bis völlig unmöglich gestalten.

    Umgekehrt eine Steuersenkung um 10% könnte das Kreditgeschäft überproportional beleben und einen Konjunkturanreiz bieten. Alle konservativen Regierungen wissen das seit jeher – nur die Rot-Grünen-Sozialen stecken ihren Kopf in den Sand. Das Resultat ist klar: Eine leichte bis gänzliche Abgabenüberwälzung (bzw. eine schrankenlose Preistreiberei) ist nur bei starrer (unelastischer) Nachfrage möglich, zB. bei Grundnahrungsmitteln, Medikamentenpreisen, Ärztehonoraren, Treibstoff, gewissen Vergnügen oder gar bei Suchtmitteln, etc. Im Normalfall muss die Überwälzung zwischen Anbietern und Nachfragenden je nachdem in verschiedenen Proportionen geteilt werden.

    Im Kreditgeschäft ist die Preiselastizität (die "Beleidigung" des Kunden möchte man sagen) sehr hoch, solange es für den Kunden noch viele (oder mindestens einige) Alternativen gibt: u. a. auch nichts zu unternehmen, sich apathisch fallen zu lassen. Es kann viele Gründe dafür geben, keinen Kredit zu nehmen. Es kann mehrere Jahrzehnte dauern, bis ein ganzes Land völlig entkräftet wird. Argentinien ist erst nach einer 30 jährigen Hyperinflation zusammengebrochen. Deutschland erst nach zwei Weltkriegen. Nur wer in der Klemme sitzt, kann durch Faymann total erpresst werden. Nur starr nachgefragte Güter, Dienste und Rechte können (beinahe) unbegrenzt belastet werden, sei es politisch mit überhöhten Abgaben, sei es unternehmerisch mit überhöhten Gewinnspannen.

    Ein Kredit wird üblicherweise nur für größere Investitionen aufgenommen. Ihr objektiver Bestand und Wert erlaubt es den Banken auf längere Sicht, eine so sensible, leicht verderbliche Ware, wie das Geld, überhaupt vermieten zu können. Daher gibt es nicht nur einen persönlichen Wettbewerb unter den Kunden, der mitunter bald seelisch, moralisch und wirtschaftlich in Depressionen enden kann, sondern auch einen sachlichen Wettbewerb im Verhalten "Investition versus Instandhaltung" auf der Nehmerseite.

    Im zweiten Fall werden zum Beispiel weniger Neuwagen und Maschinen auf Kredit gekauft, sondern der Altbestand in Werkstätten länger erhalten. In Argentinien laufen mehr als 20 Jahre alte Autos flott aus der Straße, weil die intelligentesten Mechaniker der Welt aus dem alten Schrott wahre Wunderwerke erbringen. Das nennt man dann Kreuzpreiselastizität der substitutiv bedingten Nachfrage nach Mechanikern oder nach Neuanschaffungen. Im vorliegenden Fall der Überwälzbarkeit oder Nichtüberwälzbarkeit der Bankenabgabe spielen ähnliche Elastizitätsgründe die entscheidende Rolle.

    Somit müssen wir mit CERNKO zugeben, – auch wenn es von ihm propagandistisch und unwissenschaftlich überflogen, also eher verschwiegen wurde, – dass es höchstwahrscheinlich zu keiner Überwälzung von Faymanns Wunschträumen im Bankensektor kommen kann, da die Last tragenden Kunden scharenweise ausbleiben würden. Werden nämlich die Drohgebärden in der Tat mittels "Sozial-Diktatur" doch oktroyiert, dann nur um den Preis der Abwürgung des Kreditgeschäftes überhaupt, Hand in Hand mit der Konjukturabtötung der Wirtschaft selbst.

    2) "Gerade wenn der Wettbewerb funktioniert, dann werden Steuererhöhungen weitergegeben, weil ja dann zu Grenzkosten angeboten werden muss, alles andere wäre selbstzerstörerisch." – Leider ist das auch nur eine Halbwahrheit.

    Andererseits wäre es höchst naiv mit A. UNTERBERGER im Verbund mit den allermeisten Wirtschaftstheoretikern anzunehmen, dass auf dem anbietenden Bankensektor unter vollkommenen Wettbewerbsbedingungen bis zur Erschöpfung auf der Grenzkostenkurve (graphisch Angebot genannt) gearbeitet wird, d.h. also solange bis die Differenz zwischen "Grenzerlös und Grenzkosten" gleich zu Null schrumpfen droht. Dieses unerträgliche Limit heißt im rot-grünen Sozial-Jargon: "Null-Profit" bzw. "Null-Tarif" oder im wissenschaftlichen Jargon Gleichgewichtspreis: Für den Unternehmer ein richtiger Alptraum, der nur den kleinen Dienstleistern, Handwerkern und Kleinstunternehmern (wie zum Beispiel ausgebeuteten Mitgliedern von Familienbetrieben, unterbezahlten Kellnern, ungebildeten Hilfsarbeitern oder Taxifahrern) zugemutet werden kann. Die großen Bankiers erspähen vielmehr die wahren Grenznutzen ihrer Kundschaft (graphisch die Nachfragekurve der Kreditwerber also), was durch die Expertisen ihrer Fachleute und vor allem auf Grund der minutiösen Angaben der Antragsteller selbst ein leichtes (wenn auch manchmal ein gewagtes) Spiel ist.

    Kein Kunde auf der ganzen Welt verplaudert so bereitwillig und soviel Selbstauskunft, wie der Patient eines Arztes oder der Klient eines Bankiers. Alle guten Geschäftsleute bemessen aber nach der mehr oder minder grob geschätzten Grenznutzenkurve ihre Bedingungen: d.h. ihre Preis- und Produktdifferenzierungen. Die aus der eigenen Buchhaltung wohlbekannten Grenzkosten kommen erst in zweiter Rangordnung zum Tragen. Die Anbieter (die Geldgeber im vorliegenden Fall) bilden dabei ein eisernes Oligopol, die untereinander peinlich vermeiden, ja nicht eine (oder doch nicht eine allzu scharfe) Konkurrenz zu machen. Sie werden in ihrer gebieterischen Haltung durch das Staatsmonopol der Zentralbanken (Leitzins, Geldpolitik, etc) noch zusätzlich gefestigt. In der aktuellen EUdSSR werden somit die Rot-Grünen Verschwendungspolitiker schön langsam, aber sicher die einzigen Großkunden der Großbanken.

    Für fortgeschrittene Tagebuchleser sei vermerkt, dass die vorzüglichen Bankgeschäfte, aber auch jedes andere, blühende Geschäft mit angemessenem, wohlverdientem "Gewinn" nicht im Marktgleichgewicht unter perfekten und ruinösen Konkurrenzbedingungen, sondern in der Nähe des Cournotschen Punktes zu finden sind. Dieser wird allerdings unvermeidlich in einem Vergreisungsprozess entlang der Grenzkostenkurve Richtung Marktgleichgewicht verschoben. Erinnern wir uns Schumpeters Begriffs der schöpferischen Zerstörung! Auch Faymann-Darabos-Glawischnig-Häupl und die Griechin Vassilakou wollen zerstören, aber aus anderen Motiven. (Cf. //de.wikipedia.org/wiki/Cournotscher_Punkt)

    Niemand sucht freiwillig Stress und Konkurrenzkampf, es sei denn, er wird unvermeidlich aus Selbstwehr dazu getrieben. Wenn jedermann, vom einfachsten, aber tüchtigen Straßenhändler bis zum Bankier und Politiker versuchen würde – wie ich es einmal in meiner Jugend zu definieren suchte – ein "Monopolist" des Augenblickes in seinem Grätzel, ein unüberbietbarer "Meister" seiner Situation zu sein. Einer, der sich durch Preis- und Produktdifferenzierung aus der Masse hervorheben muss, jedoch seine Künste nicht in ethikfreier, scham- und gewissenloser Entfesselung ausüben darf. Erst dann und nur dann hätten wir das Erfolgsrezept der klassischen Marktwirtschaft wiedergefunden, wie es bei Hesiod in seinem Opus magnum beschrieben ist. Auf altgriechisch bedeutet das Wort Eris: Wettstreit, Wettbewerb, Konkurrenz.

    "Zwei Erisgöttinnen sind auf Erden... Die eine Eris möchte man, wenn man
    Verstand hat, ebenso loben als die andere tadeln. Denn eine ganz andere
    Gemütsart haben diese beiden Göttinnen. Die eine fördert den schlimmen Krieg
    und Hader, die Grausame! Kein Sterblicher mag sie leiden, sondern unter dem
    Joch der Not erweist man der Schwerlastenden Eris notgedrungen die Ehre nach
    dem Ratschlusse der Unsterblichen. Diese gebar – als die ältere – die schwarze
    Nacht.

    Die andere Eris aber stellte Zeus, der Hochwaltende, hin auf die Wurzeln der Erde
    und unter die Menschen als eine viel bessere. Sie treibt auch den ungeschickten
    Mann zur Arbeit. Und schaut einer, der des Besitztums ermangelt, auf den
    anderen, der reich ist, so eilt er sich, in gleicher Weise zu säen und zu pflanzen
    und das Haus wohl zu bestellen. Der Nachbar wetteifert mit dem Nachbarn, der
    zum Wohlstande hinstrebt. Gut ist diese Eris für die Menschen. Auch der Töpfer
    grollt dem Töpfer und der Zimmermann dem Zimmermann. Es neidet der Bettler
    den Bettler und der Sänger den Sänger." (Hesiod: Werke und Tage)

    Eine gültige Ethik für diesen Wettbewerb kann freilich nur aus dem Naturrecht und der Großen Überlieferung abgeleitet werden. Selbstverständlich sind sowohl die Libertäre wie auch die Soziale Marktwirtschaft als irreführend abzulehnen. Beide sind Kinder der Französischen Revolution (1789). Das Gute hätte in Paris, Straßburg, Brüssel oder Lissabon nicht erfunden, sondern eingehalten werden müssen.

    Ich entschuldige mich für die Länge meines allzu lehrhaften Kommentars zu einer flüchtigen Fußnote in Österreichs bestem Tagebuch, dessen Autor eine ungeheuere Spitzenleistung erbringt. Leider verkommen aber die Gesetze der Ökonomie, – auch mit der köstlichsten Würze der Kürze, – zu einer unerträglichen Ideologie. Wie im gehässigen "Banker Song" von Hans Scheibner, oder in der Mär vom erbärmlichen Gleichgewichtspreis, der die Unternehmer immer wieder an den Rand des Konkurses treibt.

    • Earp
      30. Mai 2013 06:13

      S. g. Herr Doktor Endre Attila Bárdossy..........
      ............ vielen Dank für die mit wissenschaftlicher Präzision vorgebrachte Belehrung und vor allem auch zur Lobpreisung des Autors - von Österreichs besten Tagebuch.

    • ambrosius
      30. Mai 2013 07:12

      Die Sternchenausbeute zeigt`s: der Text war zu hochstehend.

    • Segestes (kein Partner)
      30. Mai 2013 08:15

      "Die Sternchenausbeute zeigt`s: der Text war zu hochstehend."

      Man kann auch zu g'scheit sein ^^

    • brechstange
      30. Mai 2013 08:40

      Danke für die Anhandlung.

      Die Banken werden trotzdem zu ihrem Geld kommen, nämlich über die Kontoinhaber und Sparer.
      Und unser Faymann und Co will eben mit der Bankenabgabe was vom EZB-Kuchen für die Banken abbekommen.
      Für die EZB haftet dann eben wieder Steuerzahler bzw. Bürger über Preisniveausteigerung, sprich Inflation.

      Das Rezept, das Erlösung und später Entspannung bringen könnte, ist nicht zu kochen, weil da würden einige Politiker, Banker und andere Profiteure ihr Privileg "Sesselkleben" bzw. "Boni" verlieren.

    • gh57.at
      30. Mai 2013 09:41

      Herzlichen Dank!

      Der Text ist schwierig, aber hochinteressant!

    • Josef Maierhofer
      30. Mai 2013 12:02

      Danke für die Mühe !

    • Ökonomie-Vergelter
      30. Mai 2013 12:25

      Sg Hr Dr Bárdossy!

      Einleitend möchte auch ich Ihnen zu Ihren anregenden Ausführungen danken.

      In der Sache selber kann ich Ihnen aber nicht folgen, soweit Sie Unterbergers Aussage zu relativieren suchen, ein Wettbewerb bedinge knappe Kalkulation und daher die Unmöglichkeit, Kostenzuwächse nicht zu überwälzen.

      Wäre das Schicksal aller großen österr Bankinstitute gleich, dann müsste Ihnen beigepflichtet werden, dass ein Oligopol vorliegt. Dem ist aber bekanntlich nicht so ...

      Wäre das einzige Bankgeschäft die wirklich sehr preiselastische Kreditvergabe, dann kann ein zusätzlicher Kostenaufwand, der nicht ungestraft überwälzt werden kann, trotz (vorläufig) unterbliebener Überwälzung zum Schrumpfen des Marktes mit der Konsequenz weiterer Preissteigerungen als circulus vitiosus führen. Diese Folge wäre auf die reduzierte Rentabilität des Geschäftes der Kreditvergabe und der damit unter anderem verbundenen restriktiveren Kreditvergabe zurückführen, sowie auf die damit einhergehende verminderte Attraktivität des Einlagegeschäftes durch geringere Zinsen für die Einleger (vulgo: Sparer).

      Tatsächlich umfasst das Geschäft der Bankbranche aber auch das Wertpapiergeschäft und zuvorderst das Kontoführungsgeschäft, neben dem bereits erwähnten Hilfsgeschäft der Aggregation von Spargeldern durch den Anreiz der Einlageverzinsung. Beim kaum preiselastischen Kontoführungsgeschäft kann aber fröhlich überwälzt werden, in einem ein wenig reduzierten Maße auch beim WP-Geschäft.

      Wirtschaft ist eben immer etwas Janusköpfiges, was Planwirtschafter am allerwenigsten durchschauen.

      In den Vorstandsetagen der Banken hat sich zwar die politisch-administrative Klasse in einem unbekömmlichen Ausmaß eingenistet, dennoch bekommen die Banken in vielem zu Unrecht Prügel:

      Verleihen sie zu eifrig und geht es schief, wird von der zu Recht frustierten Gefräßigkeit der Banken gesprochen.
      Verleihen sie zuwenig, werden Banker einer parasitären Klasse der Gesellschaft zugezählt.
      Verleihen sie tüchtig und geht alles gut, werden Gewinne, die gar nicht realisiert wurden, zum Thema von Gerechtigkeitsüberlegungen erhoben.

      Wie auch immer: Banker sind Bankster, was offensichtlich zu beweisen war.

    • HDW
      30. Mai 2013 13:09

      Man kann das abkürzend schlicht als Enteignungsprozess bezeichnen, für den die geschichtliche Linke (also auch die Religionen) unter dem Motto "Eigentum ist Diebstahl" steht. Die Folgen sind derzeit besonders prägnant im ehemals beliebten österreichischen Freizeitraum mit KMU Industrialiisierung nach 1950, in Friaul Julisch Venetien zu beobachten:
      1) Exponentieller Anstig von Selbstmorden bei KMUnternnehmern weil sie die Steuern nicht zahlen können die ihnen der (EU)Staat auferlegt der selbst seine Rechnungen nicht bezahlt und die Bank dafür keinen Betriebskredit gibt.
      2) Delogierungen und fallende Immobilienpreise gleichzeitig weil bei 85% Eigenheimantel beim italienischen Mittelstand die Steuer die die EU mit Monti auf das eigene Heim erhebt, nicht mehr bezahlt werden kann und in der Stagflation die Löhne nicht steigen
      3) Entstehung vonSchwarzmarkt auch des Kapitals in Form von Regionalwährungen (z.B. in Caorle) um dem EURO zu entgehen.
      4) Eindringenn der Mafia die genug Kapital im Rahmen der Geldwäsche zur Verfügung hat um dem von den sozialistischen Schuldenmachern zerstörten Mittelstand finanziell unter die Arme zu greifen.
      5) Aufkaufen der Betriebsanlagen durch chinesische Überschüsse und damit Etablierung chinesischen Arbeitrechts (wie schon der Container-Hafen von Piräus)

      Das passiert jedenfalls real, ganz in unserer Nähe, diesseits der "Glasperlenspiele" der Neomarxisten!

    • terbuan
      30. Mai 2013 15:58

      Sehr geehrter Herr Dr. Bádossy,
      vielen Dank für Ihren Beitrag, den ich zwar mit Mühe aber in den Grundzügen folgen konnte.
      Ein Punkt erscheint mir jedoch wesentlich, den ich in Ihren Ausführungen nicht angesprochen gefunden habe:
      Die in der Kreditfalle befindlichen Konsumenten und Unternehmer.
      Es gilt nicht nur die Situation zu beleuchten in der es eine Entscheidung zu treffen gilt, ob ein Kredit aufgenommen werden soll oder nicht sondern auch die Lage von Kreditnehmern, die bereits an ein Institut gebunden sind, weil sie ein Eigenheim finanzierten, ein Auto geleast haben oder ein kleines oder mittleres Unternehmen gegründet und teilweise mit Fremdkapital finanziert und sehr oft mit Versicherungen abgesichert haben (müssen).
      All diese müssen schleichende Zinsanpassungen nach oben vielfach zähneknirschend akzeptieren oder mit sehr hohen Kosten aus derartigen Verrägen aussteigen oder das Institut wechseln.
      Das bedeutet einen sinkenden Lebensstandard bzw. ein Sinken der Gewinnspannen bis zum Aus und der Liquidation oder Zwangsversteigerung von Eigenheim und sonstiger auf Kredit angeschaffter Güter.

  16. byrig
    30. Mai 2013 00:54

    soviel kann zumindest gesagt werden:der herr cernko ist zunächst einmal liebkind des linken orf-er wird öfter interviewt wie viele politiker.
    ausserdem ist er chef einer ehemals tiefroten bank.
    auch das dürfte einige relevanz haben.
    rein subjektiv:cernko ist ein erzroter,bzw. roten wie häupl sehr verpflichtet.
    deshalb kommen ihm lügen leicht über die lippen,wenn es darum geht,die sozis zu unterstützen.

  17. Majordomus
    29. Mai 2013 23:45

    Hat der Herr Cernko da etwa gerade das Perpetuum mobile der Ökonomie erfunden? Dafür sollte ihm der Nobelpreis verliehen werden :-)

    • bürgerIn (kein Partner)
      30. Mai 2013 07:08

      was heißt nobelpreis? haben sie den verstand verloren? es käme für cernko und seine leistungen einzig und allein der werner-faymann-kleingewerbetreibenden-preis der bezirksvorstehung liesing in frage.......

  18. socrates
    29. Mai 2013 19:43

    Telepolis ersucht diesen Text weiterzugeben!!

    In den Fängen der Big Four ... Alexander Dill 28.05.2013
    Die EU-Kommission und Eurostat werden von der US-Wirtschaftsprüfer-Lobby über den Tisch gezogen
    Nur wenige Wochen ist es her, dass der US-Senat der Apple Inc. vorwarf, einen Großteil ihrer Gewinne unter anderem über Irland dem US-Fiskus vorzuenthalten. Dort hatte Apple einen Pauschalsteuersatz von zwei Prozent ausgehandelt. Apple? Mit Sicherheit nicht. Vier weltweit tätige Wirtschaftsprüfungskonzerne, Deloitte, KPMG, Ernst&Young sowie PWC (Price Waterhouse Coopers) haben sich seit Jahrzehnten darauf spezialisiert, alle Möglichkeiten der Bilanzierung zur Steuervermeidung maximal zu Gunsten ihrer Kunden einzusetzen. Sie werden "The Big Four" genannt.
    Allein bei der Bilanzierung der 100 Konzerne des Financial Times Index (FTSE) haben sie einen Marktanteil von 99 Prozent. Apple ist ein Großkunde der Big Four. Angeblich möchte die EU-Kommission seit Ausbruch der Finanzkrise Steuerlöcher schließen. Tatsächlich sorgt sie systematisch für deren Beibehaltung - dies ist ein Ergebnis der folgenden Recherche über die Bilanzierungsrichtlinien in der EU. Nun soll auch noch die staatliche Bilanzierung (Engl.: Public Accounting) privatisiert werden.
    Innerhalb der EU-Kommission ist Algirdas Šemeta für Steuern, Zölle, Betrugsbekämpfung und Bilanzierung zuständig. Sein Kommissariat veröffentlicht Zahlen, wonach den EU-Staaten jedes Jahr 2 Billionen Euro durch "Schattenwirtschaft" entgehen. Dieser Begriff ermöglicht es, Steuerhinterziehung genau dort nicht festzustellen, wo sie am größten und legalsten stattfindet, nämlich in der grenzüberschreitenden Bilanzierung internationaler Konzerne.
    Aktuelles Zitat von EU-Kommissar Šemeta, der von den europäischen Steuerzahlern finanziert wird:
    Um die Unternehmen zu entlasten, müssen wir steuerliche Hindernisse für grenzüberschreitend tätige Unternehmen beseitigen und die Befolgungskosten senken.
    Beseitigen? Gab es denn etwa für Apple Inc. und Google Inc. bisher belastende Hindernisse? Fragt man in Bilanzierungsfragen im Büro des EU-Präsidenten José Manuel Barroso an, so verweist dieser auf die Zuständigkeit von Šemeta. Aber auch Šemeta lässt eine Interviewanfrage von Telepolis ganz unbeantwortet. Er verweist stattdessen auf die Zuständigkeit von Eurostat. Dort dient der Franzose François Lequiller als Direktor für Government Finance Statistics.
    Im Telefongespräch räumt Lequiller ein, dass seine Behörde bereits seit zwei Jahren von den Lobbyisten der IFAC (International Federation of Accountants) bedrängt wird, die 27 EU-Staaten dazu zu zwingen, mit Milliardenkosten ihre nationale Bilanzen auf den von ihnen selbst entwickelten Standard IPSAS (International Public Sector Accounting Standards) umzustellen.
    Am 12. April 2012 schrieb die IFAC einen Brief an Lequiller, in der sie Eurostat dringend aufforderte, den Standard in der EU einzuführen. Bisher konnte der in den USA ansässige und von den Big Four finanzierte und kontrollierte Weltverband der Bilanzprüfer (IFAC) erst Malta, Spanien und die baltischen Staaten als Kunden gewinnen.
    Es gelang Telepolis, ein Interview mit dem Vorsitzenden des 18-köpfigen IPSAS-Boards, dem Schweizer Professor Andreas Bergmann zu führen. Wie Bergmann in entwaffnender Offenheit einräumt (siehe Interview: Versprechen auf bessere Bonität und niedrigere Zinsen), sollen die neuen Bilanzierungsstandards mit den Drohungen eingeführt werden, die Staaten würden ohne IPSAS-Bilanz nicht nur höhere Zinsen zahlen, sondern stünden auch in der Gefahr, die von der EU angedrohte Strafe in Höhe von bis zu einem halben Prozent ihres Inlandsproduktes zu bezahlen, die sie maximal bei "nicht regelformer Berichterstattung" berappen müssen.
    Diese Strafe wurde natürlich bisher ebenso wenig verhängt, wie die Strafen bei Überschreitung des Maastricht-Kriteriums. Sie sind Teil der Rhetorik von reformunwilligen und reformunfähigen europäischen Institutionen, die sich als Zuchtmeister geben, um an Autorität zu gewinnen.
    Die Wirtschaftlichkeit des neuen Standards, dessen Einführungskosten von der EU-Kommission selbst auf 50 bis 150 Millionen Euro pro Staat und auf bis zu 0,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes geschätzt werden - dies steht in einem Brief der Kommission vom 06.03.2013 an den Europäischen Rat und das Europäische Parlament - beruht also in erster Linie darauf, dass für die Nichteinhaltung der Standards Sanktionen der EU und "der Märkte" in Form höherer Zinsen drohen.
    Dass allerdings die Märkte schlechtes nationales Wirtschaften mit höheren Zinsen "bestrafen", war in der Vergangenheit nicht so. Vielmehr bewerteten die Anleihenkäufer gleich neun Jahre lang, also von 2001 bis 2009, die deutsche Haushaltspolitik genauso wie die die griechische, spanische, portugiesische und italienische.
    Wie der Blick auf den Zinsvergleich zeigt, belohnen oder bestrafen "die Märkte" nicht die Haushaltspolitik von Staaten. Neun Jahre wurden etwa Deutschland und Griechenland fast gleich bewertet. Quelle: Basel Institute of Commons and Economics

    Erst 2010 rief man einen Zinsalarm aus, als dessen Folge das ausbrach, was seitdem als "europäische Schuldenkrise" bezeichnet wird. Dass die Protagonisten hochkomplexer Märkte, in denen zudem Staatsanleihen meist die Funktion haben, Bonität und Eigenkapital für andere Geschäfte nachzuweisen - für den Kauf von Staatsanleihen muss eine Bank kein Eigenkapital nachweisen -, die Zinsen ausgerechnet für arme Staaten senken, weil diese ihre Vermögenslosigkeit (siehe Interview) nun offenlegen, ist nicht zu erwarten.

  19. Josef Maierhofer
    29. Mai 2013 16:27

    'Österreich' - Schlagzeile dazu: 'Die Politik muss die Banken zähmen' ....

    .... damit sie Seite an Seite mit den Genossen ihre Sparer, Lebensversicherten, Kontoinhaber und Firmenkonten ausplündern können, bzw. das 'übers Herz bringen'.

    Na, ja, die wirklich großen Gelder sind ja ohnehin längst nicht mehr in Österreich.

    ... und auch die wirklich erfolgreichen Banker nicht mehr, so scheint es.

  20. terbuan
    29. Mai 2013 13:49

    Die Schafe werden geschoren und zwar bald!

    Citigroup: Schulden der Eurozone müssen abgeschrieben werden

    Deutsche Mittelstands Nachrichten | 26.05.13, 23:39 | 14 Kommentare

    " Die Euro-Zone kann ihre Schulden nicht mehr durch Wachstum abbauen. Daher wird es nach der Bundestags-Wahl zu einer Umschuldung kommen, die in einer Transfer-Union mündet. Eine umfassende Neuordnung der Euro-Zone hat begonnen. Wichtigstes Element der verschiedenen Maßnahmen: Der Zugriff auf den deutschen Sparer muss sichergestellt werden."

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2013/05/52361/

    Auszug aus einem Kommentar:

    ....Für das Fehlkonstrukt Euro wird in den PIIG(F)S eine ganze Generation an die Wand gefahren und die Nordländer ihrer Sparvermögen beraubt. Wo ist die Pointe?

    Prof. Dr. K.A. Schachtschneider: Es wird Zeit zum Widerstand
    “Der Euro führt zwangsläufig ins Verderben, die Politik (der Kollaborateure) vertritt nicht mehr die Interessen der Bürger sondern verbeugt sich vor den internationalen Finanzmächten. Herr Dr. Schäuble macht eine Politik zum Schaden Deutschlands (und Europas). Es ist daher Zeit für Widerstand.”

    Der Finanzwissenschaftler und Jurist Markus Kerber über die Konsequenzen aus den EU-Rettungsfonds: “Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu nicht bereit ist oder Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble dazu unfähig ist, ist die deutsche Zivilgesellschaft gefordert. Revolte wird in dieser Ausnahmesituation zur vornehmen Pflicht jedes deutschen Citoyens, wenn die politische Klasse so erbärmlich versagt”.

    Gerald Celente: „Sie (die Bankster) stehlen Ihr Geld und geben es ihren Freunden. Und das alles, ohne dass es dabei bedeutenden Widerstand gäbe, manchmal gibt es überhaupt keinen – die Menschen lassen sie einfach gewähren“.

    Prof. H.W.Sinn spricht mal wieder Tacheles. Lobbyunabhängige Experten sind sich über die nahende Katastrophe in Europa schon lange einig – hervorgerufen durch den lobbygesteuerten Dilettantismus von Kohl, Schäuble und Merkel, deren Entscheidungen ausschließlich der Finanzbetrugsmafia nutzen – zum Schaden von Millionen ehrlicher und friedlicher EU-Bürger.

    Das sind ausschließlich die Ziele der Finanzbetrugsmafia – zu Lasten der Völker Europas.
    Frieden für die Völker Europas sieht aber anders aus. Der Euro ebnet den Weg zu inneren Unruhen und Bürgerkriegen. Nur, wenn die Deutschen physisch merken, dass sie Jahrzehnte umsonst geschuftet und gespart haben, nur damit Gangster und korrupte Kasten weiterhin in Saus und Braus leben können, dann wird Deutschland brennen und die Folgen für Europa werden schrecklich sein....."

    Wir sitzen unter einer Talsperre und hören den morschen Beton krachen und warten tatenlos in Schockstarre auf das Bersten und die darauffolgende Flut.

    Oder wir stecken den Kopf in den Sand, sehen Formel 1 und Championsleague, oder buchen den nächsten Urlaub nach Griechenland oder die Malediven.....

    Gute Nacht Europa!

    • terbuan
      29. Mai 2013 14:09

      Ergänzend dazu ein Bericht über eine bemerkenswerte Rede von EU-Kommissar Oettinger:

      EUROPA IST EIN SANIERUNGSFALL!
      http://www.spiegel.de/politik/ausland/bild-eu-kommissar-oettinger-sieht-eu-als-sanierungsfall-a-902466.html

      Da traut sich einer was!

      _7

    • dssm
      29. Mai 2013 15:57

      Es würde nicht schaden, etwas in der Vergangenheit zu wühlen, denn ich kann die Wörter 'Euro', 'EU' und 'Rettungsfond' nicht mehr hören. Immer versucht man schnell die Schuld abzuladen, ja nur nicht die Wurzeln freilegen.

      Anfang der 80er hat Paul.C.Martin das lustige Buch: 'Wann kommt der Staatsbankrott' geschrieben. Dies war damals ein Bestseller. Kurz darauf hat Herr Lüftl, zusammen mit Martin, die Erweiterung 'am Beispiel der Republik Österreich' herausgegeben. Da war noch kalter Krieg, da war die EU noch ein loser Handelsverein (ohne Österreich), da war der Euro noch nicht einmal ernsthaft angedacht.

      Manches in diesen Büchern ist, nachträglich(!), schneller, vieles langsamer gegangen. An einigen Stellen haben die Autoren sich schlicht die Bösartigkeit der Politik nicht vorstellen können.
      So z.B. die immer neuen Geldblasen, die Autoren konnten sich einfach nicht vorstellen, daß nach der nächsten Krise (das wäre die NewEconomy gewesen), es wirklich noch Volltr... geben würde, welche noch mehr Benzin in das Feuer leeren würden.
      Auch war es denkunmöglich, daß das FED mehr als die Hälfte seiner Ausleihungen einmal an nicht-amerikanische Banken geben würde; Ronald Reagan hätte wohl den 45er umgeschnallt und hätte schnell einmal eine intensive Unterhaltung mit dem FED-Gouverneur gehabt.
      Herr Martin hat auch immer wieder auf das Veränderungspotential hingewiesen; so hat eine Regierung Schüssel die Schuldenmacherei ernsthaft gebremst.
      Ein Herr Martin konnte sich auch nicht vorstellen, daß eines Tages die Werkbänke in China (Indien ...) stehen und wir, um unseren Scheinwohlstand aufrecht zu erhalten, alles, wirklich alles, an die Chinesen verscherbeln.

      Alle diese falschen Feinjustierungen ändern aber nichts an der grundlegenden Tatsache, daß schon damals der Weg vorgezeichnet war! Ohne EU und ohne Euro.

    • Cotopaxi
      29. Mai 2013 18:33

      Christian Baha hält die Hälfte seines Vermögens in Edelmetallen; er wird schon wissen, warum:

      http://www.goldseiten.de/artikel/172526--Christian-Baha~-Gold-steigt-auf-bis-zu-5.000-US-oder-mehr-.html

  21. Observer
    29. Mai 2013 12:46

    Wenn ein Unternehmer sagt, plötzlich aufgetretene Zusatzkosten werden an die Kunden nicht weitergegeben, dann mag dies kurzfristig zutreffen. Aber bei der nächsten Neufestsetzung der Preise (im Bankbereich: Gebühren sowie Soll- und Habenzinsen) wird selbstverständlich wieder alles "eingepreist". Ebenso belügen uns die Politiker, wenn sie erklären, diese oder jene neuen Ausgaben werden nicht auf die Steuerzahler überwälzt. A
    Eine Ausnahme wäre es nur dann, wenn Herr Czenko oder Herr Faymann diese Kosten aus der eigenen Tasche zahlen würden, was nicht er Fall ist. À la longue werden alale Staatausgaben von allen Bürgern bezahlt.

  22. Wafthrudnir
    29. Mai 2013 12:39

    Derselbe Herr wurde vor wenigen Tagen auch in Ö1 interviewt, und hat auch dort Bemerkenswertes von sich gegeben: er begrüße die Bankenabgabe in ihrer ursprünglichen Form voll und ganz, schließlich stehe er zu 100% zur Mitverantwortung des Bankensektors für Hypo und ähnliches. Nur die Erhöhung findet er nicht ganz so toll.
    1) Laut Herren Cernko ist es also fair, wenn (relativ) solid wirtschaftende Banken für die Fehler ihrer Konkurrenten bezahlen. Es wäre interessant zu wissen, ob dieser Herr auch nur ansatzweise versteht, daß auf diese Weise nur Anreize zu Fehlverhalten geschaffen werden? Oder ob er überhaupt weiß, was das Wort "Anreiz" bedeutet?
    2) Wenn es tatsächlich um Psychologie gehen sollte, wie RR Prof. Reinhard Horner meint, wieso versteht er dann nicht, daß es relativ leicht ist zu argumentieren, daß die Bankenabgabe in jeder Höhe völlig falsch und schädlich ist, aber sehr schwer, daß eine Bankenabgabe in der Höhe X richtig und fair, in der Höhe Y aber falsch und schädlich ist.

    • dssm
      29. Mai 2013 16:13

      Diejenigen, welche gut gewirtschaftet haben zahlen zu lassen, diese Logik ist leider tief verwurzelt – andererseits, wer sonst soll zahlen; wo nichts mehr ist, da hat der Kaiser sein Recht verloren.

      Genau genommen ist jede Pflichtversicherung aus dem gleichen Holz geschnitzt. Auch hier sind die Nettozahler eindeutig benachteiligt. Man denke nur an einen Säufer und Kettenraucher, welcher dann jahrelang teuer behandelt wird, während der brave Zahler ein gesundes Leben lebt. Oder den Angestellten, welcher einen grundsoliden Beruf gelernt hat, eigentlich nie länger arbeitslos ist, aber trotzdem einen Beitrag für die 'Schwervermittelbaren' zahlen muss.
      Der Trick der Sozialisten ist es immer den moralisch aufwühlenden Einzelfall herauszugreifen und daraus eine Regel für die 99 % Restbetroffene zu machen.
      So gesehen reiht sich die Bankenabgabe gut in unsere politische Kultur.

  23. Freak77
    29. Mai 2013 11:24

    OT: Das Bilderberger-Treffen 2013 wird vom 6.-8. Juni 2013 im im Luxushotel „The Grove“ im britischen Watford stattfinden.

    Die Behauptung dass so ein Bilderberger-Treffen ein Geheimtreffen ist, das von einer Weltelite mit allergrößter Diskretion veranstaltet wird kann nicht von der Hand gewiesen werden.

    Mit 90-prozentiger Sicherheit wird auch unser Herr Doktor Faymann dort teilnehmen (um sich neue Befehle abzuholen). Auch von Seiten der Bilderberger ist 2013 ein besonderes Jahr: Die Wahlen in D. und Ö. stehen an!

    Der Herr Steinbrück ist bei den B.B. sehr gut vernetzt....

    Und unser Faymann wird halt auch schauen dass er seine Netzwerke pflegt ....

    http://www.propagandafront.de/1168890/bilderberg-treffen-2013-britische-polizei-will-friedliche-demonstrationen-ermoglichen.html

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/andreas-von-r-tyi/bilderberg-2-13-wie-weit-oeffnet-sich-die-tuer-wirklich-.html

    Offizielle Webseite: http://bilderberg2013.co.uk/

    • brechstange
      29. Mai 2013 12:01

      Schauen Sie, die SI braucht niemand mehr, man hat den Run durch die Institutionen und die Verbrüderung mit den Konzernen und Lobbyisten geschafft. Dass die Basis anfängt, sich zu wehren, kann man vergleichen mit den Zuständen, die in Österreich 1934 zum Bürgerkrieg führten. Es war die Doppelmoral der Sozialistischen Führung, die Eskalation beförderte.

    • Specht (kein Partner)
      31. Mai 2013 18:59

      Ob es nun die Bilderberger oder eine andere Gruppe ist, auf diesem level gilt die Ausnahmeregel. Nämlich weder demokratische oder andere Zwänge, sondern alles nach besonderer Absprache. Das ist eben der Irrtum, dem Bürger gerne aufsitzen wenn sie Regierungen "wählen", sie geben ihre Stimme ab und wählen nur zum Schein, denn am Gipfel sagen sich alle Du.

  24. dssm
    29. Mai 2013 11:23

    Eine einfache Erklärung. Die Unicredit braucht Geld!
    Italien hat da so kleine Problemchen, da ist eine Staatshilfe vielleicht nicht so durchführbar.
    Aber: Österreich ist reich! Zumindest wenn es nach Faymann geht.

    • Sensenmann
      29. Mai 2013 19:28

      Richtig erkannt! Dieser Cernko macht doch nur Sozi-Propaganda, damit seine Boni durch die Sozis auf Kosten der Steuerzahler abgesichert werden. Die Unicredit ist sowas von klamm, daß es schon abenteuerlich ist. Und wenn die Kuh verreckt, ist das Kalb auch hin.
      Und das weiß er.

    • dssm
      29. Mai 2013 20:52

      Bei den gigantischen Summen die Richtung 'Süden' geflossen sind, dürft die Lage in der BA kritisch sein. Die Liqudität ist ja gut, solange man Sicherheiten hat. Leider hat man die österreichischen Sparguthaben längst verbraucht, man hängt nun am Tropf der EZB - Sicherheiten!!! Und da hapert es gewaltig, da diese teilweise die eigene Bilanz sicher erscheinen lassen und halt leider gleichzeitig an die Mutter verliehen sind - also bei der EZB liegen ...

  25. brechstange
    29. Mai 2013 09:37

    OT Wollen die uns veräppeln? Schauen Sie sich die Bewerbung des Europäischen Jahres der Bürger an.

    http://europarltv.europa.eu/de/player.aspx?pid=a0e8b877-50fe-4341-9552-a1cc010e4be9

    • Specht (kein Partner)
      31. Mai 2013 19:12

      Richtig spucky, diese sprechende Drohne, in ein paar Jahren gibt es das möglicherweise tatsächlich. Da düst dir so ein Ding hinterher und fragt, liebst du die EU und ihre Weisen und den hohen Rat, dann nur keine falsche Antwort geben.

  26. socrates
    29. Mai 2013 09:13

    Speziell die Unicredit weiß nicht was Wettbewerb ist. Jede andere Bank hat für Kleinösi bessere Bedingungen. Die Konto- und Wertpapierpreise ab 1.7. sind prohibitiv. Da kann Cernko schon die nächsten paar Steuererhöhungen eingeplant haben.
    O.T.? Jäger und Heuchler: EU-Politiker zahlen nur 12 Prozent Einkommenssteuer
    Die EU will der Steuerflucht Einhalt gebieten. Neben einer höheren Steuerdisziplin
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 23.05.13, 02:05
    stehen auch Vermögenssteuern und eine generell höhere Abgabenquote in stark verschuldeten Länder auf der Wunschliste vieler EU-Abgeordneten. Für UKIP-Chef Nigel Farage ist dies schlichtweg grobe Heuchelei. Farage attackierte die EU-Führer in bekannt scharfer Manier:
    „Ich hoffe, dass die Steuerzahler in ganz Europa zuhören. Die Bestverdiener unter den EU-Beamten in der Europäischen Kommission und im Europäische Parlament verdienen rund 100.000 Pfund pro Jahr. Unter den geltenden EU-Vorschriften zahlen sie Steuern in Höhe von 12 Prozent. Es ist Steuerbetrug in großem Stil.
    Und Herr Barroso, Ihnen möchte ich sagen, wie kann das als fair angesehen werden? Wie können die Menschen da draußen kämpfen – die 16 Millionen Arbeitslosen in der Eurozone – wie können sie auf diese Institutionen schauen, die nicht nur etlichen Personen Unsummen an Geld zahlen, sondern ihnen auch Steuer-und Rentenleistungen in einem Umfang gewähren, wie er nirgendwo sonst auf der Welt zu sehen ist? Deshalb denke ich, wir schlagen lieber einen weniger hohen moralischen Ton an.
    Und was haben diese Beamten uns gegeben? Nun, sie waren die Architekten des Euro, der eine komplette Katastrophe ist. Ihre Obsession für die globale Erwärmung, die sehr stark einem Glockenspiel ähnelt, bedeutet: Wir zerstören unsere Landschaften und Meere mit diesen widerlichen Windenergieanlagen und treiben die Energiepreise in die Höhe.“
    Was die eigene Steuerleistung angeht, sind die Parlamentarier Privilegierte. EU-Abgeordnete erhalten eine Entschädigung von monatlich 7957 Euro brutto. Die Versteuerung ist deutlich geringer als die Einkommenssteuer in den meisten Mitgliedsländern. Die Parlamentarier leisten stattdessen eine spezielle EU-Steuer, die in etwa 12 Prozent beträgt. Hinzu kommen zahlreiche Zulagen und Vergünstigungen. Trotzdem sahen sich EU-Beamten kürzlich wieder einmal zu einem Streik veranlasst (hier).
    Auch in den Niederlanden regt sich Widerstand gegen die immer noch währende Bevorzugung der EU-Beamten. Der niederländische Außenminister Frans Timmermans forderte die Europäische Kommission auf, genau zu klären wie viele EU-Beamte ein höheres Gehalt als der niederländische Ministerpräsident erhalten. „Ich möchte in der Lage sein, einen fairen Vergleich mit den Gehältern der Beschäftigten der niederländische Regierung zu machen“, so Timmermans. Etwa dreitausend EU-Beamte verdienen mehr als die 144.000 Euro Brutto von Ministerpräsident Rutte, berichtet Elsevier.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/23/jaeger-und-heuchler-eu-politiker-zahlen-nur-12-prozent-einkommenssteuer/

  27. Politicus1
    29. Mai 2013 08:33

    Lieber Dr. Unterberger,
    glauben Sie doch auch einmal an das Gute im Menschen ...
    Selbstverständlich werden zusätzliche Banksteuern nicht den Bankkunden weiter verrechnet. Der Kunde ist doch in jeder Bank König ...
    Bei ihren wöchentlichen Treffen haben alle Bankgeneraldirektoren feierlich versprochen, diese Bankabgaben aus ihren eigenen Vorstandsgagen zu bezahlen.
    Haben Sie davon noch nichts gehört?

  28. brechstange
    29. Mai 2013 08:19

    "Cernko: Es zeigt sich einmal mehr, dass die Bankenunion so rasch wie möglich auf die Beine kommen muss - gemeinsame Aufsicht, die Möglichkeit, Banken in Verbindung mit einem von Banken dotierten Abwicklungsfonds pleite gehen zu lassen. Und eine europäische Einlagensicherungarchitektur, die auch wieder von den Banken dotiert wird."

    Dem muss das Wasser bis zum Hals stehen, eh klar, Unicredito. Da tut man natürlich einiges und begrüßt den Bankensozialismus.

    Außerdem wird an der Spitze der Europäischen Bankenaufsicht eine Frau Nouy stehen. Die ja wahrlich erfolgreich für die französische Bankenaufsicht zuständig war und ist. Wieder wird ein Bock zum Gärtner gekürt.

    Gute Nacht, Europa. Der Letzte macht dann das Licht aus.

    P.S.: Haftet die Stadt Wien für die verschwundenen 230 Millionen Euro der Roten Fini?

    Übrigens bin ich der Meinung, dass die Banken der Realwirtschaft zu dienen haben, dass Banken keine wirkliche Wertschöpfung erbringen, sie handeln und dass daher unappetlich hohe Gehälter für die Bankmanager bei keinem Risiko sittenwidrig sind.

  29. simplicissimus
    29. Mai 2013 07:00

    Machthaber haben immer zahlreiche Mitläufer.

  30. Cotopaxi
    29. Mai 2013 06:44

    Der Herr Bankchef Cernko hat mit dem Herrn Bundeskanzler etwas gemeinsam: er hat keinen akademischen Grad erworben (zumindest wird keiner geführt).

    Ein Studium wird natürlich ebenso wie von Faymann behauptet, nur, wie intensiv und wie erfolgreich, bleibt dahingestellt.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Willibald_Cernko

    • Xymmachos
      30. Mai 2013 10:40

      Aber sicherem Vernehmen nach hat der Cernko wenigstens maturiert. Ist ja auch schon was...

  31. Anton Volpini
    29. Mai 2013 06:11

    Die meisten heutigen Banker wie Cernko sind nicht mehr in der halbwegs freien Marktwirtschaft mit Wettbewerb groß geworden, sondern haben vom ersten Tag ihrer Ausbildung nur mehr den Pumpkapitalismus kennengelernt.
    Diese Form von Kapitalismus begann mit den großen Sozialisten Palme, Brandt und Kreisky und endet heute in der großen Finanzkrise.
    Die einzige Kunst, die diese Banker lernen mußten, ist, sich den großen Schuldnern, den Staaten anzudienen.

  32. terbuan
    29. Mai 2013 06:08

    Der General mit der gespaltenen Zunge:
    In der Presse wird er zitiert, -----"Zu einer Überwälzung der Bankenabgabe auf die Kunden wird es laut Cernko nicht kommen".......
    An anderer Stelle wird Leitl zitiert der meint - wie Cernko - die Verlängerung der Steuer wird eine Kreditverknappung und -VERTEUERUNG zur Folge haben.
    Na was Herr Generaldirektor sollen wir Kunden jetzt glauben?
    Meine Meinung, Bankern darf man überhaupt nichts mehr glauben!

    Dazu passend ein Gedicht, welches die Posterin Anna Marie gestern in den Blog gestellt hat:

    Der Banker Song

    Der Pate, mein Alter, sagte zu mir:
    Als kleiner Ganove, da wird nichts aus dir.
    Fünf Hühner laufen für dich aufm Strich,
    das ist viel zu mühsam, das lohnt sich nicht.
    Auch wenn du als Dealer dein Auskommen hast,
    stehst du immer mit einem Bein im Knast.

    Willst du Leute so richtig bescheißen
    dann versuch´s in den höheren Kreisen.
    Schaff als Gentleman-Gangster den Schlenker:
    Geh zur Bank, mein Sohn, werde Banker!

    Aufn Kiez, sagt der Pate, das sage ich dir:
    da bist du vielleicht ein gefürchtetes Tier.
    Du hast den Messe-Tresor geknackt.
    Na und? Was hast du bei eingesackt?
    Keine 30 Mille hast du kassiert.
    Und die Scheine warn alle noch nummeriert.

    Das war doch ein Flop, eine Lusche war das.
    Mit ehrlicher Arbeit wird das niemals was.
    Ich sag dir, mein Sohn, zum Henker:
    Geh zur Bank, mein Sohn, werde Banker!

    Mit der Mafia-Masche Schutzgeld kassiern,
    scheint doch auch nicht mehr zu funktioniern.
    Hast die Bullen bezahlt wie jedes Jahr -
    aber trotzdem sind sie schon vor dir da.
    Du wirst deines Lebens doch nicht mehr froh.
    Und immer hast du selber das Risiko.

    Bei der Bank aber, Junge, lass dir das sagen:
    Muss das Opfer auch noch das Risiko tragen!
    Die Moral wird von Tag zu Tag kränker!
    Geh zur Bank, mein Sohn, werde Banker.

    Und außerdem, Junge, es ist nicht bequem,
    als Einbrecher hast du ein Image-Problem.
    „Das fünfte Gebot heißt du sollst nicht stehlen“
    und was dir die depperten Leute erzählen.

    Der Banker jedoch jeden ausrauben kann
    und bleibt doch immer ein ehrbarer Mann.
    Keine Grausamkeit ist dem Banker fremd.
    Und doch trägt er immer sein weißes Hemd
    auch noch als Milliarden-Versenker!
    Geh zur Bank, mein Sohn, werde Banker!

    Wenn zum Beispiel der Fahrer vom Geldtransport
    bei dem Überfall draufgeht – schrein alle gleich Mord.
    Dabei hat sich der Trottel nur eingemischt.
    Und so hat ihn dann wohl eine Kugel erwischt.
    Der Banker setzt einfach den Sojapreis rauf,
    und was dabei rauskommt, das regt ihn nicht auf.

    In Afrika irgendwo Hungergeschrei,
    was kratzt das den Banker, er war nicht dabei -
    und ist doch persönlich der Henker.
    Geh zur Bank, mein Sohn, werde Banker

    Impressum © 2012 Hans Scheibner

    • terbuan
      30. Mai 2013 14:45

      Meine Sterne gehören virtuell der Posterin Anne Marie sowie dem Autor des "Banker Songs" Hans Scheibner! :-)
      ("Ich möchte mich doch nicht mir fremden Federn brüskieren§, @Richard Lugner) :-)

    • Anna Marie (kein Partner)
      30. Mai 2013 16:15

      terbuan
      Wichtig ist, dass Informationen, die den Menschen aufwecken, weiterverbreitet werden. Und dafür gebührt ihnen Dank. Wenn auch nur ein Mensch damit erreicht werden kann, dann sind wir wieder ein Stück weiter zu einer neuen und friedvollen Zukunft. Denn erst muss man all die Lügen erkennen um nicht wieder die selben Fehler zu begehen. Dieses Betrugsgeldsystem ist die Wurzel allen Übels auf dieser (noch) wunderschönen Welt. Liebe Grüße!

  33. ambrosius
    29. Mai 2013 03:52

    Was soll das Geplappere von Wettbewerb und ökonomischen Gesetzen ?
    Bei plus/minus 4 überregionalen Banken gibt es keinen Wettbewerb. (Versuchen Sie einmal bei uns im " Wettbewerb " bessere Spar- oder Kreditkonditionen zu bekommen)
    Außerdem fehlt zum Wettbewerb die Selbstreinigung durch den Konkurs. In den Konkurs wird nämlich von diesem unbedarften Politikergesindel nur der Steuerzahler getrieben.
    Daß in solchen Verfilzungen die allte Bauernregel von den dümmsten Bauern und den dicksten Kartoffeln auch auf Bank"manager" übertragen werden kann, sollte sich eigentlich längst herumgesprochen haben.

    • A.K.
      29. Mai 2013 11:50

      @ambrosius:
      Zum Zitat: "...Versuchen Sie einmal bei uns im " Wettbewerb " bessere Spar- oder Kreditkonditionen zu bekommen"
      *************************************************************

  34. fokus
    29. Mai 2013 03:34

    Es scheint, als ob Herr Cernko bereits Seite an Seite mit den Sozis wahlkämpfen möchte.

    Die Töne, die zum Beispiel der Wiener "Buagamasta" von sich gibt, beweisen eindeutig, daß die HAA-Verstaatlichung in erster Linie für politisches Kleingeld herhalten muß und die Rechnung in Kärnten ja bereits aufgegangen ist.

    http://orf.at/#/stories/2184536/

    Dem roten "Paradeökonomen" Häupl dürfte wohl auch entgangen sein, daß es sich bei seinen ausposaunten 20 Milliarden Euro um Haftungen handelt, die vermutlich gar nie in vollem Umfang schlagend werden und zweitens müßte nach seiner Logik das Milliardendebakel der Kommunalkredit die SPÖ zahlen, denn seine Genossin Schmied hat es im Vorstand persönlich mitverschuldet, oder? Und wie war das in Salzburg? Von KONSUM, BAWAG, ARBEITER ZEITUNG u. ä. einmal ganz abgesehen!

    Wenn diese hirnlosen Sager schon sozialistischesWahlkampfgetöse bedeuten, dann können wir uns noch auf weitere höchst erbauliche "Darabos(?)-Bomben" gefaßt machen.

  35. RR Prof. Reinhard Horner
    29. Mai 2013 03:29

    reinhard.horner@chello.at

    Tatsächlich haben "die ökonomischen Grundrechenarten" mit Machtbildungen und viel mit Psychologie zu tun.

    Ob der Herr Cernko wirklich so ein ahnungsloser Blödling ist oder einer, der die Psychologie beherrschen möchte?





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