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Die Folgen der Gier

Es ist eines der ältesten Sprichwörter und voller Weisheit: Wer nicht hören will, muss fühlen. Das gilt in der Erziehung, wie ein anderes Sprichwort zeigt, nämlich jenes vom gebrannten Kind. Das gilt auch in der österreichischen Politik. Wie oft ist sie gewarnt worden, dass Erhöhungen von Abgaben und Steuern schlecht, gefährlich und kontraproduktiv sind. Und wie oft hat sie dennoch erhöht.

Politiker glauben trotz der höchsten Abgabenquote der Menschheitsgeschichte immer noch, dass ihnen irgendwelche neue Einnahmequellen unpopuläre und unbequeme Sparmaßnahmen ersparen könnten. Sie suchen daher ständig weitere Quellen – sind aber dann Monate oder Jahre später jedes Mal ganz erstaunt über die katastrophalen negativen Auswirkungen.

Da gab es in den letzten zwei Jahren exorbitante Gebührenerhöhungen in Wien. Und jetzt wundern sich alle, dass die Mietkosten – aus denen ja die meisten dieser Gebühren letztlich bezahlt werden – exorbitant gestiegen sind.

Da wurde die Flugticketsteuer eingeführt. Da kassiert der Flughafen Schwechat überhöhte Gebühren, um Einnahmen für die Bundesländer Wien und Niederösterreich zu generieren (und Misswirtschaft zu finanzieren). Jetzt wundern sich alle, dass die Passagierzahlen in Wien deutlich zurückgehen. Und dass Billigfluglinien nach Pressburg ausweichen. Dazu kommt, dass die europäische Umwelthysterie und die Gewerkschaften alle europäischen Fluglinien mit exorbitanten Forderungen in den Konkurs oder an dessen Rand getrieben haben, weshalb immer mehr nichteuropäische Gesellschaften die Lüfte und die Flughäfen dominieren.

Da wurden in Europa die Abgaben auf Strombezug empfindlich erhöht, um Windkraft- und Solarlobby bedienen zu können, die sich ja als die ökologisch Guten aufspielen. Jetzt aber wundern sich alle, dass neue Industriearbeitsplätze in den USA, in Asien, in Lateinamerika entstehen, aber fast nirgendwo in Europa. Und man wundert sich überdies, dass zugleich die Versorgungssicherheit immer geringer wird und immer mehr ungesunde Kohle denn je in Strom verwandelt werden muss, weil es weder Wind noch Sonne kontinuierlich gibt. Und weil alle anderen Energiequellen tabuisiert sind.

Da wurde in Österreich eine Kursgewinnsteuer eingeführt. Und jetzt wundern sich alle, dass die Wiener Börse dramatische Umsatzrückgänge erleidet und nun wahrscheinlich an Warschau verkauft werden wird.

Da soll nun in elf Ländern eine Finanztransaktionssteuer eingeführt werden. Und schon jetzt werden ringsum katastrophale Folgen sichtbar. Je mehr man in die Details einer noch gar nicht ausformulierten Regelung kommt, umso schreckensbleicher werden die Gesichter auch im Wiener Finanzministerium. Italien will sogar all seine Staatsanleihen wieder herausnehmen, damit das Land Chancen auf eine Stabilisierung hat. Und anderswo werden schon haufenweise Klagen gegen die Steuer vorbereitet.

Wird die Politik jemals vernünftig, um zu begreifen, dass sie mit ihrer Gier längst jeden Rahmen überzogen hat?

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2013 11:27

    Leserbrief aus der Presse:

    Österreich hat die zweithöchste Parteienförderung der Welt. Täuschen & Tarnen, Kennzeichen niedriger Charaktere, sind allgegenwärtig.

    Zusammen mit profilierungssüchtigen Beamten & Hofschranzen, ergibt das ein krankes System zu Lasten der Steuerzahler & Kinder.

    2/3 der Verwaltung u. die meisten Jobs im politischen Bereich sind VÖLLIG entbehrlich.

    SCHWEIZ: 8 Pers. je 1000 Einw. im öff. Dienst, Ösistan 22 !!??

    Nehmen sie bitte zur Kenntnis, dass Millionen Österreicher, Nutzniesser dieses Systems, gut leben (auf Kosten der Kinder) u. KEINE grossen Reformen wollen !!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2013 01:32

    Nachdem unsere Volkszertreter offensichtlich ReGIERen von Gier ableiten, sehe ich weit und breit kaum Chancen auf vernünftigere Politik.

    Im Gegenteil - die Gier wird immer mehr zunehmen, schon weil sich die "Säue" schamlos am Futtertrog bedienen wollen:

    http://tinyurl.com/a7wtw3q

    Wobei es in den Nationalstaaten nicht viel besser aussieht.

    Wer wundert sich da noch über Steuer- und Abgabenflucht, besonders wenn der Bürger gnadenlos damit konfrontiert wird, wofür sein hart verdientes Steuergeld ver(sch)wendet wird. HAARSTRÄUBEND!

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2013 09:02

    Die höchste Steuerbelastung vielleicht, die höchste Belastung des Menschen durch einen verbrecherischen Staat sicher nicht!

    Es ist mehr die Verwendung der Steuern, welche die Steuermoral beeinflusst.
    Nach einem Krieg, einer Naturkatastrophe oder ähnlichem, würden viele Menschen eine enorme Belastung einsehen, der Wiederaufbau muss vorankommen. Man hilft gerne den anderen Menschen welche unverschuldet in Not geraten sind.

    Ganz anders im heutigen Sozialstaat. Das Geld wird verschwendet oder schlimmer noch, dazu verwendet neue, den Steuerzahler drangsalierende, Bürokratien aufzubauen oder um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, eine Hasspropaganda gegen die Steuerzahler zu finanzieren.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2013 21:59

    Ich habe für jeden Österreicher, so er beruflich unabhängig von einem bestimmten Ort ist, tiefstes Verständnis, wenn er seine Sachen packt und in ein Nachbarland, z. B. nach Ungarn geht, weil ihm dort ein Bruchteil an Steuern abgenommen wird, die er in Ö berappen müßte.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2013 17:56

    Die Folgen der Gier....

    "Pimco-Chef El Erian: Es wird einen gigantischen Börsen-Crash geben"
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/06/pimco-chef-el-erian-es-wird-einen-gigantischen-boersen-crash-geben/

    Der Poster Carl Martell meint dazu:

    "…. was wieder fehlt ….

    bei der Analsye des großen Knalls, sind die gesellschaftlich-politischen Entwicklungen der letzten 30 Jahre.

    aktuell ESM, haircuts, “Bankenrettung”, etc.

    das wäre ohne eine Lobbyarbeit in Brüssel, sprich intensive Korruption der höchsten nationalen und EU-Entscheidungsträger, nicht möglich gewesen

    massive kriminell undoder politisch unterstützte, organisierte Masseneinwanderung von Armutsflüchtlingen, Bildungs- und Kulturferne, Terroristen und meist islamisch/osteuropäischen Kriminellen in selektiert, protegierte sich selbst regierenden Paralleluniversen.

    “Einheitsrente” und Sozialleistungen für alle, egal, ob jemand 30-40 Jahre eingezahlt hat, oder GARNIX und stattdessen mit der ganzen Sippe nur zugewandert und die einzige Leistung darin besteht Asyl und nazi brüllen zu können,

    politisch propagierte Bildungverweigerung und Verblödung und Elitendiskriminierung unter dem Deckmantel der “Gleichheit” und “multikulti”.

    politisch gefördertes Lohndumping bis zur Sklaverei.

    Entrechtung der Bürgerrechte und Aufbau einer polizeistaatlichen Struktur des Rechtswesen und der staatlichen Behörden

    Das ist vergleichbar mit der Dekandenz am Vorabend der französischen Revolution, oder Rom 476, indem die Herrschenden und Mächtigen in einem abgeschotteten Wolkenkukucksheim und reicher Märchenfabelwelt fernab jeder Realität den letzten Tanz aufführten.

    Es ist nicht mehr die Frage ob es knallt, sondern nur noch wann, wo und mit welcher Intensität es bumm macht.

    Zurück zur Eingangsfrage:

    Wenn selbst das Gold in den Schließfächern nicht mehr sicher ist und Grundeigentum zwangsbeliehen, oder im schlimmsten Fall “verstaatlicht” wird, ist es müßig über eine Finanzstrategie in der EU zu planen.
    Und wenn man Pech hat, dort zu wohnen, wo nur noch der Mob, warlords und die Mafia regiert….

    …. Costa Rica, Equador, Namibia sind auch sehr schöne Orte auf der Erde. )"

    Wie kann man dagegen argumentieren? Der gute Mann bringt es auf den Punkt, wir leben auf einem Pulverfass, es ist nur noch eine Frage der Zeit bis es explodiert!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2013 10:11

    Die linken Staatsschulden-Fetischisten nehmen uns mit einer Frechheit aus, die einfach unglaublich ist.

    Das muss man sich einmal vorstellen: der Bund lässt sich von der AsFinag im Jahr 2012 100 Mio € ausschütten. Bei einem Schuldenstand von 11,5 Mrd €.
    Die hohen LKW-Maut-Tarife gehen direkt in die Kalkulation der österreichischen Industriebetriebe ein; sie erhöhen die Preise für den Konsumenten 1:1.
    Die Schulden scheinen nicht als Staatsschuld auf und der Bund bedient sich noch mittels Ausschüttung; das ist Chuzpe oder pure Frechheit oder beides.
    In der Privatwirtschaft wäre der Begriff Untreue angebracht.

    Zitat aus einem Artikel der Tageszeitung "Die Presse" vom 3.5.2013:

    „Die heimische Autobahngesellschaft sitzt auf Schulden von 11,5 Mrd. Euro. Diese werden laut früheren Aussagen von Asfinag-Vorstand Klaus Schierhackl weiter steigen und per Ende des Jahrzehnts mit rund 14 Mrd. Euro ihren Höchststand erreichen. Gleichzeitig erzielt die Asfinag aber auch gute Gewinne. Vor allem die Lkw-Maut, aber auch die Pkw-Vignette spülten 2012 Einnahmen von 1,6 Mrd. Euro in die Kasse der Gesellschaft. Für Ausbau und Erhalt des Netzes wurde jedoch nur eine knappe Mrd. Euro aufgewendet. Weitere 465 Mio. Euro gingen für Zinszahlungen drauf. Vom Rest erhielt 2012 der Staat sogar eine Dividende in Höhe von 100 Mio. Euro.“

    Laut Bahn-Insidern ist es jedoch nicht einmal sicher, dass die ÖBB 30 Prozent der Rückzahlungsraten selbst werden verdienen können. Schlussendlich könnten also die gesamten Kosten am Steuerzahler hängenbleiben. Der Rechnungshof hat sich dies vor zwei Jahren einmal durchgerechnet und kam auf 53,5 Mrd. Euro inklusive Finanzierungskosten. Letztere werden sonst ja gern unter den Tisch fallen gelassen.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1397866/Schuldenberg-ist-nicht-gleich-Schuldenberg?from=suche.intern.portal

  7. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Mai 2013 11:15

    Die Ursache für diese von der Politk verursachten Katastrophen, ist doch in Wahrheit jene, dass Politik nur von den extrem Minderbegabten betrieben wird.
    Im Klartext, von den Dümmsten der Dummen, die anderwo keine äquivalenten Fortkommensmöglichkeiten zu erwarten hätten.
    Sehr seltene Ausnahmen gibt es natürlich auch, so wie in allen anderen Bereichen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRudolf Wirthig
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Mai 2013 09:52

    Steuermoral wird von den Politikern immer wieder zu recht verlangt wenn es um Schwarzarbeit, Steuerbetrug und Steuerflucht geht. Steuermoral ist jedoch auch vom Politiker bei der Erfindung von Steuern und der Festsetzung der Abgabenhöhen zu beachten.


alle Kommentare

  1. Trollwatsch (kein Partner)
    08. Mai 2013 11:05

    Woran spart eigentlich der Poster Sparschwein?

    • Erich Bauer
      08. Mai 2013 13:07

      Er spart aut eine Stelze im Schweizerhaus...

    • Trollwatsch (kein Partner)
      08. Mai 2013 16:09

      Kann man die mit Intelligenz bezahlen?

    • Sparschwein (kein Partner)
      10. Mai 2013 15:39

      Ich spare mir dümmliche Bemerkungen und sinnfreie aber wortreiche Traktate. Ich konzentriere mich aufs Wesentliche.

  2. Neppomuck (kein Partner)
    07. Mai 2013 23:28

    Zitat oben:
    "Wird die Politik jemals vernünftig, um zu begreifen, dass ... usw."

    Politik (nach O. v. Bismarck "die Kunst des Möglichen") wird (zwangsweise) nie vernünftiger sein als die Leute, die sie machen.

    Ergo: "Vernünftige Politik zu machen" kann von jemandem, der "zu allem fähig, aber zu nichts imstande" ist, kaum erwartet werden.

    Siehe: "Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, dass wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen."
    G. B. Shaw

  3. Gasthörer (kein Partner)
    07. Mai 2013 19:39

    http://www.pi-news.net/2013/05/wiener-burgermeister-fliegt-von-eigener-parade/#more-323265

    "Ein erschreckendes Maß an Intoleranz und Islamophobie musste der Wiener SPÖ-Bürgermeister Michael Häupl auf der Parade zum 1. Mai erleben. Häupl versuchte in Begleitung seines in Burkas gehülltem Wahlkampfteams bei den Wiener GenossInnen für ein islamisiertes Österreich zu werben. Diese konnten mit der geballten Ladung “Vielfalt” und “Buntheit” nicht umgehen und verjagten den armen Bürgermeister von seiner eigenen Veranstaltung. Der Skandal wird indes seitens der österreichischen Presse totgeschwiegen. Ausgerechnet die “Identitäre Bewegung Österreich” zeigt sich mit Häupl solidarisch und bricht die Mauer des Schweigens."

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      08. Mai 2013 11:01

      Gasthörer (kein Partner)
      07. Mai 2013 19:39

      Gasthörer beglückt uns mit einem Link auf die pi-news.net die ein aussergewöhnlich dummes Video wiedergibt.
      (Ich bin kein Freund des Bürgermeisters!!!)
      Die pi-news bezeichnet sich als "gegen den Mainstream, für die USA, die Israelis etc" und verhonepipelt den Islamismus.

  4. Der Notar (kein Partner)
    07. Mai 2013 16:19

    Studieren Sie einfach die Lebensläufe der sogenannten Spitzenpolitiker, dann wundern sie sich nicht mehr über die irrationale zerstörerische Politik. So bin ich auch überzeugt, dass eine Janine Wulz kraft ihrer Inkompetenz eine gloriose Zukunft bei der Grün-Sekte offen stehen wird.

  5. HB (kein Partner)
    07. Mai 2013 16:10

    Und wenn dann eine Regierung das Problem angeht wird sie mit dem Hinweis auf "soziale Kälte" umgehend abgewählt. Die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber

  6. Ulrich Rapp (kein Partner)
    07. Mai 2013 15:09

    Es ist Hoffnung und tiefe Überzeugung der dummen und der schwachen Menschen (beide gibt es, auch wenn political correctnes die Nennung verbietet). dass alle Übel dieser Welt Heilung oder zumindest Besserung erfahren, wenn wir unseren Politikern mehr Geld schicken. Soll man Politiker schelten, wenn sie diese Auffassung teilen?

  7. Gasthörer (kein Partner)
    07. Mai 2013 14:25

    Genialer und hier passender Beitrag von Alex Krauss. Man lese den ganzen Aufsatz und wundere sich ob seiner Wortgewalt. Der Typ haut im Wochenrhythmus solch einen Hammer auf EF heraus, ein Genuss allererster Güte

    http://www.ef-magazin.de/2013/05/06/4195-steuern-was-ist-asozial

    "......
    Wenn nun ein Einzelner solche Methoden ablehnt und nicht mehr bereit ist, sie mitzufinanzieren, ist er dann ein „Asozialer“ oder handelt er vielleicht aus anderen Gründen? Wer die Geschichte und Funktionsweise des heutigen Falschgeldsystems und die Absichten der Konstrukteure dahinter durchschaut hat, sich deshalb zu Recht keinen Dreck mehr darum schert, wenn man ihn dafür als kruden Geist verlacht oder mit anderen Beschimpfungen bedenkt, sondern seine Kröten klugerweise in Sicherheit zu bringen versucht, bevor sie an einem Wochenende oder über einen Feiertag urplötzlich verschwunden sind beziehungsweise den Besitzer gewechselt haben – ist der ein „Schädling“ oder folgt er lediglich einem gesunden Eigeninteresse, zum Beispiel dem Prinzip der Selbsterhaltung? Sind „Steuerhinterzieher“ wirklich alle Verbrecher, oder werden einige von ihnen angesichts der planerischen Klugheit ihrer Lenker und Vordenker womöglich nur von verständlichen Zukunftssorgen umgetrieben? Hatte der aus „gesundheitlichen“ Gründen zurückgetretene Papst vielleicht gar nicht so Unrecht, ein Staat, der den Boden von Recht und Gesetz verlasse, sei nicht mehr als eine Räuberbande? Ist es asozial, sich gegen Diebstahl und Enteignung zu wehren, oder ist es in vielen Fällen einfach Notwehr? Hat ein Individuum, dieses kleine Scheißerli, das Recht, solche Entscheidungen zu fällen – völlig an der Funktionärselite und dem „Gemeinwohl“ vorbei?
    ............"

    • Hans-Peter (kein Partner)
      07. Mai 2013 14:57

      Gasthörer
      Ja seine Artikel werden von mal zu mal besser und schärfer. Er beschreibt es sehr lebendig, sodass man auch längere Artikel lesen möchte ...

  8. Hans-Peter (kein Partner)
    07. Mai 2013 13:26

    Anderes Thema:
    COMPACT Vor Ort: NSU-Prozess in München - mit Jürgen Elsässer (Chefredakteur des Compact-Magazines)
    Er spricht auch mit türkischen Journalisten ..
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=_GTYKbM3xVA #!

  9. Segestes (kein Partner)
    07. Mai 2013 12:28

    "Exorbitant" sind immer nur Forderungen die von anderen Berufsgruppen aufgestellt werden.
    Unterberger würde es demnach sicher vehement in Abrede stellen, dass sein Gehalt als Chefredakteur zu hoch ausgefallen ist.

    Wie ja übrigens auch journalistische Salonbolschewisten wie Robert Misik immer nur den Kapitalismus anderer Leute kritisieren, während man nichts dabei findet, selbst ein überaus saftiges Gehalt einzustreichen.
    Wie gefrotzelt muss sich die mies bezahlte Putzfrau aus Bosnien, für die das Frisurenwunder Misik vorgibt zu sprechen, im Angesicht dieser Bigotterie wohl vorkommen ...

    • John (kein Partner)
      07. Mai 2013 14:57

      Du kennst das Gehalt vom Misik? Wieviel bekommt er denn?

    • cmh (kein Partner)
      07. Mai 2013 15:05

      Die Putzfrau aus Bosnien ist nur für die Germanenfürsten schlecht bezahlt. Für die aus türkischer Kulturwüste entsprossenen Bosniaken kann schon weniges viel sein.

      Mir kommen auch immer die Tränen, wenn ich höre, dass in Vietnam die Leute nur umgerechnet 60 Euro im Monat/Jahr verdienen.

      Aber über diese Kaufkraftvergleiche kann man jederzeit reden.

      Langeweilig wird es immer nur dann, wenn die Salonposter dem Unterberger meinen zuwiezupinkeln zu müssen. Denn was kann man daraus schließen?

      Soll sich Unterberger etwa entleiben, damit seine Artikel auch den heren Anforderungen eines Segestes genügen.

      Aber vielleicht hat Segestes nie mitbekommen, dass es einer Diskussion nicht gut bekommt, wenn einige alle Sachargumente in persönliche Spitzen umwandeln.

      Vielleicht habe aber ich nicht mitbekommen, dass dies in linxgeprägter Medienlandschaft sich so gehört. Kann ja sein.

    • Karl Anton (kein Partner)
      07. Mai 2013 15:26

      Beim misik liegen Sie - glaub ich - falsch. Das ist ein Freischaffender. Ein bissl Schreiberei für Zeitungen, Vorträge halten und hie und da da ein Buch. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der so kräftig absahnt. Da müssten Sie eher bei den Wiener Rothaussozialisten-Beamtenschaft nachschauen.

    • Segestes (kein Partner)
      07. Mai 2013 16:54

      Dass der alte Schwadronierer Misik im Vergleich zu einem Hackler nicht schlecht verdient, hat er selber schon einmal in der rosa Bobo-Postille zugegeben. Auf Konsequenzen, etwa einen freiwilligen Gehaltsverzicht aus Solidarität, wartet man natürlich vergebens ^^

      cmh
      Der Vergleich mit Vietnam bzw. der Kaufkraft dort, ist eine völlig sinnfreie Nebelgranate und hat rein gar nichts mit den teils absurden Gehaltsunterschieden in Österreich zu tun. Die Vietnamesen müssen ihren Saustall schon selbst ausmisten.

      Und wieso pudelst du dich eigentlich ständig darüber auf, dass man Unterberger angeblich anpinkeln würde? Der Herr pinkelt schließlich als gelernter Journalist selbst regelmäßig in alle Richtungen bzw. an alle möglichen Personen.
      Verlogenheit exemplarisch an konkreten Einzelbeispielen festzumachen, ist übrigens völlig legitim, auch wenn dir das im Fall deines Idols nicht gefällt.

    • cmh (kein Partner)
      07. Mai 2013 19:53

      Es ist mir bewusst, dass mein Eintreten für Höflichkeit gerade mit dem AU von vielen als "aufpudeln" missverstanden wird. Nehmen Sie es daher als Geschenk von mir, dass überhaupt einer macht.

      Aber im Falle der Unhöflichkeit Unterberger gegenüber - sachlich ist es durchaus möglich anderer Ansicht als er zu sein und das auch zu begründen - eigentlich auch eine Unhöflichkeit allen anderen Postern gegenüber und letztlich auch sich selber gegenüber.

      Denn wenn der Chef von allem schon ein solcher Irrtümler ist, was müssen das dann für Pfosten sein, die hier posten?

    • Sparschwein (kein Partner)
      07. Mai 2013 20:19

      @cmh

      "Denn wenn der Chef von allem schon ein solcher Irrtümler ist, was müssen das dann für Pfosten sein, die hier posten?"

      *******************************!!!

      LOL

    • Segestes (kein Partner)
      07. Mai 2013 22:14

      cmh
      Das Floriani-Prinzip zu attestieren, hat wenig bis nichts mit Unsachlichkeit zu tun.
      Du wirst aber sicher deine Gründe dafür haben, hier immer wieder einmal diese schrulligen Benimm-Diskussionen anzuleiern ...

    • cmh (kein Partner)
      08. Mai 2013 11:03

      segestes

      Lustigerweise wird man immer missverstanden, wenn man etwas höflich zu umschreiben versucht.

      Also konkret und wie gewünscht ohne Benimm:

      1. Sgestes, wenn du hier postest, obwohl der Unterberger deiner Meinung nach nur Schas verzapft, dann bist du ein Pfosten. Denn entweder du begibst dich unter dein Niveau aus Menschenliebe (wohl eher nicht anzunehmen) oder wider dein besseres Wissen. Beides ist sinnlos und daher bist du ein Pfosten.

      2. Der Grund für meine Anwesenheit hier ist - offensichtlich im Gegensatz zu deiner Meinung - ein gewisses querdenkerisches Niveau. Du kommst aber immer so daher wie der Bub im Witz: "Recht gschiecht meinem Vater, dass mir so kalt in die Finger ist. Warum kauft er keine Handschuhe". Das hat mit Florianiprinzip nichts zu tun, nur mit Dummheit.

    • Segestes (kein Partner)
      08. Mai 2013 13:56

      Na wenigstens schreibst du "du Pfosten" und nicht "Sie Pfosten" :)

      Im Übrigen bin ich natürlich nicht der Meinung, dass Unterberger "nur Schaas verzapft", wie du es so schön ausgedrückt hast. Das solltest du mittlerweile eigentlich bemerkt haben.
      Dein "querdenkerisches Niveau" erschöpft sich übrigens darin, Unterberger inhaltlich überwiegend zuzustimmen...

    • cmh (kein Partner)
      08. Mai 2013 16:19

      Da ich natürlich die sonstige Schreibe Eurer Pfostigkeit kenn, wundert es mich umso mehr.

      Aber was kratzt es den Unterberger, wenn sich der Germanenfürst an ihm reibt?

      Oder glaubst du, er wird nächtelang nicht schlafen, weil du ihn schlecht kritisierst? Einen Holler wird er.

      Nur der Ton hier wird rauer. Aber vielleicht ist es das, was du brauchst um dich wohlig zu fühlen?

      Also erinnere dich an deine gute Kinderstube und lass es bleiben, es bringt nichts. Überlege dir besser für mich gute Formulierungen. Denn im Gegensatz zum Unterberger antworte ich.

  10. Torres (kein Partner)
    07. Mai 2013 11:09

    Interessant in diesem Zusammenhang, dass die deutschen Sozialdemokraten und Grünen ganz offen mit Forderungen nach neuen Steuern und Steurerhöhungen (auch für den Mittelstand) in den Wahlkampf gehen (wie übrigens auch die entsprechenden österreichischen Parteien, allerdings - zumindest formal - nur für die "Reichen"). Man wird ja sehen, wie das den Wählern "schmeckt".

    • Sparschwein (kein Partner)
      07. Mai 2013 13:27

      Die wollen offenbar nicht gewinnen. Was Deutschland braucht, sind höhere Löhne und niedrigere Steuern, was auch der Eurozone guttun würde.

  11. AppolloniO (kein Partner)
    07. Mai 2013 10:58

    Zur Ergänzung: wie A.U. richtig feststellt, gab es vor allem seitens der Gemeinde Wien exorbitante Steigerung der sog. Wohnnebenkosten, teilweise um über ein Drittel.

    Doch das hindert die Roten nicht für die NR-Wahlen leistbares Wohnen und gedeckelte Mieten zu plakatieren. Für wie blöd hält man uns???????

    • Tom Jericho (kein Partner)
      07. Mai 2013 11:31

      Die rot-grünen Steckerlwähler sind ja offenbar blöd genug, um die Bagage immer wieder zu wählen.

    • cmh (kein Partner)
      07. Mai 2013 11:45

      Man hält den Wähler schon für sehr blöde.

      Aber das ist keine schlechte Absicht, sondern wissenschaftlich fundiert.

  12. Rudolf Wirthig (kein Partner)
    07. Mai 2013 09:52

    Steuermoral wird von den Politikern immer wieder zu recht verlangt wenn es um Schwarzarbeit, Steuerbetrug und Steuerflucht geht. Steuermoral ist jedoch auch vom Politiker bei der Erfindung von Steuern und der Festsetzung der Abgabenhöhen zu beachten.

  13. Undine
    06. Mai 2013 21:59

    Ich habe für jeden Österreicher, so er beruflich unabhängig von einem bestimmten Ort ist, tiefstes Verständnis, wenn er seine Sachen packt und in ein Nachbarland, z. B. nach Ungarn geht, weil ihm dort ein Bruchteil an Steuern abgenommen wird, die er in Ö berappen müßte.

    • Sparschwein (kein Partner)
      07. Mai 2013 09:29

      Nach Ungarn??? Dieses Land ist doch durch und durch bankrott. Wissen Sie, was Sie da sagen oder stehen Sie vielleicht wirklich auf diese sozialistisch nationale Politik eines Herrn Orbán?

    • John (kein Partner)
      07. Mai 2013 10:46

      Es mag zutreffend sein, dass einem dort weniger Steuern abgenommen werden, für die sonstigen Regierungsspäße sollte die liebe Undine allerdings wohl mal mit Unternehmern sprechen die in Ungarn unterwegs sind. Von den gesellschaftlichen Zuständen mal ganz abgesehen (die Jobbik Aufmärsche taugen der Undine vermutlich eh) ist das Geschäftsleben in Ungarn alles andere als ein Spaß.

      Wie so oft also nur Müll von der Undine, aber für die Sternderl reicht sowas ja.

    • Carlo (kein Partner)
      07. Mai 2013 12:32

      Nach Ungarn? Wir leben in der EU, da können Sie sich niederlassen, wo Sie wollen. Und dann können Sie auch an Jobbik-Aufmärschen teilnehmen. Das gefällt Ihnen sicher. Vorher sollten Sie aber richtig ungarisch lernen, damit Sie nicht als dumpfer Ausländer abgestempelt werden.

    • Hans-Peter (kein Partner)
      07. Mai 2013 13:01

      Was immer gerne vergessen wird, ist, dass in Ungarn jahrzehntelang sozialistische und linke (kommunistische) Politiker geherrscht haben und diese Zustände hinterlassen haben. Es ist immer leicht auf einen Staatsmann hinzutreten, der dieses Chaos erst wieder aufräumen muss. Dasselbe Bild sieht man in Russland. Russland war in den 90-iger Jahren am Boden. Armut und Elend war an der Tagesordnung, während sich die Oligarchen am Leid der Menschen dort bereicherten. Dieses Szenario werden auch wir erleben, wenn die Mehrheit ausgepresst wurde und nichts mehr zu holen ist. Dann werden Zustände herrschen wie derzeit in Griechenland, Spanien, Portugal etc. Dort steigt die Selbstmordrate enorm. Nur das ist den guten Menschen (gesteuerte NGO's) und Medien keine Zeile wert. Handelt es sich doch um die Urbevölkerung, denen man alles kürzen kann, während man den Gäste (musl. Zuwanderern) keine Kürzungen zumuten darf. Die unterliegen nämlich dem Gesetz der Menschenrechte, die eigene Bevölkerung nicht. Der Leidensdruck muss noch zunehmen bis sich die Menschen ändern und erkennen, dass Profit und Gier nicht das Leben ausmachen. Früher hatten die Menschen sich gegenseitig geholfen, aber heute durch die Hetze der Medien und Politiker ist eine Ellbogenmentalität entstanden. Diese Klassenkämpfe gab es immer dort, wo linke Intellektuelle die Macht übernommen haben. Der Slogan "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" wurde bei jeder Revolution (franz., russ., Farbenrevolutionen) verwendet. Man wird die Menschen noch ärger gegeneinander aufhetzen und zuguterletzt werden dann diejenigen Neureichen geopfert werden um die Masse zu beruhigen und zu blenden. Die Strippenzieher aber, werden wie immer davonkommen. Das war zu jeder Zeit so und wird sich auch wieder so abspielen .... da die Menschen nie dazulernen!

    • Sparschwein (kein Partner)
      07. Mai 2013 13:34

      Und dabei hat sich selbst AU unlängst über Müll-Postings geärgert.

    • M.S.
      07. Mai 2013 17:21

      @Hans-Peter

      **********
      Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

    • plusminus
      07. Mai 2013 20:25

      @Hans-Peter

      Einfach großartig, bravo!

      ***********

    • Leopold (kein Partner)
      07. Mai 2013 22:30

      @Sparschwein

      **********!!!

      @John

      **********!!!

      @Carlo

      besser kann man es nicht sagen

      **********!!!

  14. terbuan
    06. Mai 2013 17:56

    Die Folgen der Gier....

    "Pimco-Chef El Erian: Es wird einen gigantischen Börsen-Crash geben"
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/06/pimco-chef-el-erian-es-wird-einen-gigantischen-boersen-crash-geben/

    Der Poster Carl Martell meint dazu:

    "…. was wieder fehlt ….

    bei der Analsye des großen Knalls, sind die gesellschaftlich-politischen Entwicklungen der letzten 30 Jahre.

    aktuell ESM, haircuts, “Bankenrettung”, etc.

    das wäre ohne eine Lobbyarbeit in Brüssel, sprich intensive Korruption der höchsten nationalen und EU-Entscheidungsträger, nicht möglich gewesen

    massive kriminell undoder politisch unterstützte, organisierte Masseneinwanderung von Armutsflüchtlingen, Bildungs- und Kulturferne, Terroristen und meist islamisch/osteuropäischen Kriminellen in selektiert, protegierte sich selbst regierenden Paralleluniversen.

    “Einheitsrente” und Sozialleistungen für alle, egal, ob jemand 30-40 Jahre eingezahlt hat, oder GARNIX und stattdessen mit der ganzen Sippe nur zugewandert und die einzige Leistung darin besteht Asyl und nazi brüllen zu können,

    politisch propagierte Bildungverweigerung und Verblödung und Elitendiskriminierung unter dem Deckmantel der “Gleichheit” und “multikulti”.

    politisch gefördertes Lohndumping bis zur Sklaverei.

    Entrechtung der Bürgerrechte und Aufbau einer polizeistaatlichen Struktur des Rechtswesen und der staatlichen Behörden

    Das ist vergleichbar mit der Dekandenz am Vorabend der französischen Revolution, oder Rom 476, indem die Herrschenden und Mächtigen in einem abgeschotteten Wolkenkukucksheim und reicher Märchenfabelwelt fernab jeder Realität den letzten Tanz aufführten.

    Es ist nicht mehr die Frage ob es knallt, sondern nur noch wann, wo und mit welcher Intensität es bumm macht.

    Zurück zur Eingangsfrage:

    Wenn selbst das Gold in den Schließfächern nicht mehr sicher ist und Grundeigentum zwangsbeliehen, oder im schlimmsten Fall “verstaatlicht” wird, ist es müßig über eine Finanzstrategie in der EU zu planen.
    Und wenn man Pech hat, dort zu wohnen, wo nur noch der Mob, warlords und die Mafia regiert….

    …. Costa Rica, Equador, Namibia sind auch sehr schöne Orte auf der Erde. )"

    Wie kann man dagegen argumentieren? Der gute Mann bringt es auf den Punkt, wir leben auf einem Pulverfass, es ist nur noch eine Frage der Zeit bis es explodiert!

    • J.H.
      07. Mai 2013 10:57

      @terbuan

      Sehr guter Kommentar, aber leider C-)

    • J.H.
      07. Mai 2013 10:58

      Nochmals, wegen Verstümmelung!

      Sehr guter Kommentar, aber leider copy and paste.
      Deshalb ******************** für CARL MARTELL, sorry! ;-)

    • terbuan
      07. Mai 2013 11:39

      @J.H.
      Alle Sterne reiche ich virtuell gerne an Herrn Martell weiter!
      Mein bescheidener Verdienst liegt nur darin, diesen Kommentar entdeckt zu haben und ihn der werten Leserschaft zur Kenntnis gebracht zu haben.

      ...btw, an der Jagd nach Sternen beteilige ich mich übrigens überhaupt nicht :-)

    • M.S.
      07. Mai 2013 17:26

      @J.H.

      terbuan hat am Beginn des Beitrages geschrieben, dass der Kommentar von Carl Martell stammt. Was ist daran also verwerflich?

    • J.H.
      08. Mai 2013 15:13

      @M.S.

      Daran ist nichts Verwerfliches, sondern nur die Erklärung für meine Bewertung. Darauf folgte die richtige Antwort von @terbuan.

  15. Cotopaxi
    06. Mai 2013 17:49

    o.T.

    Warum schweigen unsere gutsubventionierten Medien über die abscheulichen Vorgänge im EU-Hoffnungsland Kosovo und die Verbindung zu Menschen mit viel Geld im nahen Osten?

    http://www.nzz.ch/aktuell/international/geschaefte-mit-menschlichen-ersatzteilen-1.18073925

    • brechstange
      06. Mai 2013 23:24

      Kann man eigentlich jede Niere bei jedem verwenden und gibt es da Ausschlusskriterien wie bei der Blutgruppe?

    • Hans-Peter (kein Partner)
      07. Mai 2013 15:02

      Cotopaxi
      "Warum schweigen unsere gutsubventionierten Medien über die abscheulichen Vorgänge im EU-Hoffnungsland Kosovo und die Verbindung zu Menschen mit viel Geld im nahen Osten?"

      Na warum wohl? Dreimal dürfen sie raten ....

  16. RR Prof. Reinhard Horner
    06. Mai 2013 17:16

    reinhard.horner@chello.at

    Staatliche und andere (private) Gier

    Wer belastet durch seine Gier die Steuerzahler?

    1. Politische Entscheidungsträger, die fortdauernd auf Abgabenerhöhungen und neue Abgaben aus sind.

    2. Steuerpflichtige, die sich ihren Zahlungen entziehen. Dazu suchen jene vorgeblich Liberalen Hilfe zu leisten, die in dreister Umkehrung der Werte die kriminellen Steuerhinterzieher mit Notwehr rechtfertigen möchten und mit ihrer kriminellen Energie den Staat als „kriminelle Organisation“ bekämpfen. (Siehe auch etliche Beiträge vor allem in den Gastkommentaren.)

    Wie kann man die redlichen Steuerzahler entlasten?

    1. Indem man aufhört, Abgaben zu erhöhen und neue einzuführen.

    2. Indem man dafür sorgt, dass die Abgaben ordnungsgemäß bezahlt werden. Damit können (könnten) die Steuerzahler enorm entlastet werden.)

    Die Entscheidungen über zutreffende Verteilungen der Belastungen betreffen nicht so sehr die Zuordnung zu Arbeit und Kapital, sondern vielmehr diejenige zur Wertschöpfung aus der Realwirtschaft und zur Profitschöpfung aus der Finanzindustrie.

    • dssm
      06. Mai 2013 20:55

      Ich darf Sie beruhigen, die Steuerhinterziehung der Betriebe hält sich in sehr überschaubaren Grenzen – offensichtlich ist Ihre letzte Betriebsprüfung schon eine Weile her. Die Beamten kommen mit Listen, da sind alle verdächtigen Bewegungen bei Kunden und Lieferanten, sowie Behördendaten (Zoll) zusammengestellt. Die Beamten prüfen viele Betriebe, die wissen wo und wie gemogelt werden kann. Die sehen in der Bilanz das Verhältnis zu anderen Betrieben aus der gleichen Branche, wenn da die Zahlen nicht zu den statistischen Daten passen, dann wird sehr gründlich nachgebohrt.

      Daneben gibt es ein paar Betrüger, insbesondere im Exportbereich werden Steuerguthaben erschlichen. Die Täter sind oftmals schwer zu fassen, denn diese haben meist keinen österreichischen Pass.

      Die meiste Schwarzarbeit wird von Angestellten neben dem täglichen Beruf, oder schlimmer während der Arbeitslosigkeit (oder gar Sozialhilfe) verrichtet.

  17. caruso
    06. Mai 2013 13:30

    Dem ganzen politischen Betrieb - von den Gemeinden bis hinauf nach Brüssel - fehlt es an tatsächlicher und persönlicher Verantwortung.

    Das System funktioniert nach dem Motto "Gewinne privatisieren, Verluste verallgemeinern".

    Selbst wenn es dazu kommt, das Schuldige ausgemacht werden, so sind die zum Tragen kommenden Konsequenzen überschaubar, von Schadensgutmachung ganz zu schweigen. Beste Beispiele Bawag, Hypo und auch das Land Salzburg.

    Die leeren Lippenbekenntnisse von "politischer Verantwortung" sind blanker Hohn, übersetzt heißt das entweder "Versorgungsposten auf Allgemeinheit" oder "Frühpensionsanspruch".

    Es zählt die tatsächlich Verantwortung.

    Wer wird zur Rechenschaft, Verantwortung und Schadensbegleichung herangezogen, wenn Fehler und vorsätzliche Malversationen und Mißbrauch offenbar werden.

    Niemand.

    Jeder Arbeitnehmer, Würstelstandbetreiber und natürlich alle Unternehmer in den Nicht-Geschützten-Bereichen tragen mehr tatsächlich Verantwortung als die gesamte Politiker-Branche.

    Gemeinsam mit Presse und Rundfunk in Bett liegend wird von den Profiteuren des Systems gegen die tatslächlichen Leistungserbringer agitiert und gehetzt, natürlich auf deren Kosten.

    Das Schuldenmachen der letzten 40 Jahre, sowohl auf staatlicher als auch europäischer Ebene wird sich nicht auf ewig fortsetzen lassen, irgendwann ist die Wechselreiterei am Ende, das Dicke Ende kommt mathematisch sicher.

    Obwohl 5 Monate vor den Nationalratswahlen wird davon in breiter Öffentlichkeit nicht allzuviel thematisiert werden. Der gedungene Boulevard und der einseitig stramme ORF werden ihr Unmöglichstes tun und unternehmen, um die Futtertröge auch für die Zeit danach zu sichern.

    tu pauper austria

  18. Observer
    06. Mai 2013 11:44

    Ich sehe den Hauptgrund der Gier von Politikern in der Tatsache, dass sie wiedergewählt werden wollen. Schuld ist eigentlich das blöde demokratische Wahlsystem, welches Politiker wider besserer Vernunft agieren lässt.

    • cmh (kein Partner)
      07. Mai 2013 09:27

      Der Wunsch, wiedergewählt zu werden, den man Politikern zu Recht oder Unrecht nachsagt, bedeutet im Grunde genommen die Bankrotterklärung der Demokratie. Denn damit ist die res publica nicht der letzte Wert, sondern eben nur der vorletzte.

      Vielleicht ist es ja möglich, eine Zeit lang zwei Herren zu dienen. So wird es in der Demokratie gepflogen, die die Amtsdauer der Regierenden aus diesem Grunde ja auch zeitlich begrenzt. Intertemporale Gewaltenteilung.

      Ohne diese intertemporale Gewaltenteilung hingegen ist es als sicher anzunehmen, dass der Dienstherr Partei über den Dienstherren Wähler die Oberhand gewinnt.

  19. Josef Maierhofer
    06. Mai 2013 11:31

    Wann wir die Politik wieder vernünftig ?

    Die gegenwärtige, mit wenigen Ausnahmen, nie, so glaube ich. Eine zukünftige nur mit starker Kontrolle durch die Bürger, was wiederum, beachte ich die heutigen Bürger und ihr Desinteresse, auf das NIE hinausmündet.

    Die jetzige Politik muss echt weg von der 'Schüssel', Rot, Grün und Schwarz, sie haben das Volk verraten. Entweder sie reformieren sich, reduzieren sich auf das notwendige Maß, hören auf mit Verschwendung und Unnötigkeitspolitik, hören auf mit Selbst- und Klientelbedienung, hören auf mit Schuldenmachen, hören auf, fremden unser Geld für unnötige Blödheiten hineinzuschieben, hören auf damit, die Verbrechen der EU an den Menschen Europas zu unterstützen, oder sie müssen ratzeputz abgewählt werden, schlimmer können es die Verbleibenden auch nicht mehr machen.

    DIREKTE DEMOKRATIE wäre noch eine Lösung, aber dazu sind unsere Bürger meiner Meinung nach zu einem hohen Prozentsatz gar nicht fähig.

    Blieben noch verantwortungsvolle, die Wahrheit vermittelnde Medien, damit die unfähigen Bürger wenigstens die Wahrheit erfahren.

    Jedenfalls bin ich dafür, dass bloß solche im Staat Wählerstimmen haben, die Steuer zahlen und auch dafür, die Stimmen aufzuwerten, wenn sie Familien und Kinder erhalten davon. Denn dass sie Steuervergütungen bekommen, daran galube ich in der gegenwärtigen Schuldensituation nicht mehr.

  20. Geheimrat
    06. Mai 2013 11:27

    Leserbrief aus der Presse:

    Österreich hat die zweithöchste Parteienförderung der Welt. Täuschen & Tarnen, Kennzeichen niedriger Charaktere, sind allgegenwärtig.

    Zusammen mit profilierungssüchtigen Beamten & Hofschranzen, ergibt das ein krankes System zu Lasten der Steuerzahler & Kinder.

    2/3 der Verwaltung u. die meisten Jobs im politischen Bereich sind VÖLLIG entbehrlich.

    SCHWEIZ: 8 Pers. je 1000 Einw. im öff. Dienst, Ösistan 22 !!??

    Nehmen sie bitte zur Kenntnis, dass Millionen Österreicher, Nutzniesser dieses Systems, gut leben (auf Kosten der Kinder) u. KEINE grossen Reformen wollen !!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      07. Mai 2013 02:08

      Darum erzieht sich die Politk ein dummes Volk und macht es von Steuergeldern (=Schulden) abhaengig! Schauen Sie sich die Wahlergebnisse an! Der Oesterreicher ist ein Volltrottel, der sich von diesen Idioten Alles gefallen laesst. Selber Schuld! Kein Mitleid!

  21. Geheimrat
    06. Mai 2013 11:15

    Die Ursache für diese von der Politk verursachten Katastrophen, ist doch in Wahrheit jene, dass Politik nur von den extrem Minderbegabten betrieben wird.
    Im Klartext, von den Dümmsten der Dummen, die anderwo keine äquivalenten Fortkommensmöglichkeiten zu erwarten hätten.
    Sehr seltene Ausnahmen gibt es natürlich auch, so wie in allen anderen Bereichen.

  22. perseus
    06. Mai 2013 10:11

    Die linken Staatsschulden-Fetischisten nehmen uns mit einer Frechheit aus, die einfach unglaublich ist.

    Das muss man sich einmal vorstellen: der Bund lässt sich von der AsFinag im Jahr 2012 100 Mio € ausschütten. Bei einem Schuldenstand von 11,5 Mrd €.
    Die hohen LKW-Maut-Tarife gehen direkt in die Kalkulation der österreichischen Industriebetriebe ein; sie erhöhen die Preise für den Konsumenten 1:1.
    Die Schulden scheinen nicht als Staatsschuld auf und der Bund bedient sich noch mittels Ausschüttung; das ist Chuzpe oder pure Frechheit oder beides.
    In der Privatwirtschaft wäre der Begriff Untreue angebracht.

    Zitat aus einem Artikel der Tageszeitung "Die Presse" vom 3.5.2013:

    „Die heimische Autobahngesellschaft sitzt auf Schulden von 11,5 Mrd. Euro. Diese werden laut früheren Aussagen von Asfinag-Vorstand Klaus Schierhackl weiter steigen und per Ende des Jahrzehnts mit rund 14 Mrd. Euro ihren Höchststand erreichen. Gleichzeitig erzielt die Asfinag aber auch gute Gewinne. Vor allem die Lkw-Maut, aber auch die Pkw-Vignette spülten 2012 Einnahmen von 1,6 Mrd. Euro in die Kasse der Gesellschaft. Für Ausbau und Erhalt des Netzes wurde jedoch nur eine knappe Mrd. Euro aufgewendet. Weitere 465 Mio. Euro gingen für Zinszahlungen drauf. Vom Rest erhielt 2012 der Staat sogar eine Dividende in Höhe von 100 Mio. Euro.“

    Laut Bahn-Insidern ist es jedoch nicht einmal sicher, dass die ÖBB 30 Prozent der Rückzahlungsraten selbst werden verdienen können. Schlussendlich könnten also die gesamten Kosten am Steuerzahler hängenbleiben. Der Rechnungshof hat sich dies vor zwei Jahren einmal durchgerechnet und kam auf 53,5 Mrd. Euro inklusive Finanzierungskosten. Letztere werden sonst ja gern unter den Tisch fallen gelassen.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1397866/Schuldenberg-ist-nicht-gleich-Schuldenberg?from=suche.intern.portal

  23. terbuan
    06. Mai 2013 10:09

    "Steuern sparen ist doch etwas für Anfänger, der wirkliche Könner macht sich sein Geld gleich selbst!"
    ..meint ein Poster zu diesem Artikel in den DWN über die Steueroase Delaware:

    Jagd auf Steuerflüchtlinge: Wall Street Zocker sind unantastbar.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/06/jagd-auf-steuerfluechtlinge-wall-street-zocker-sind-unantastbar/

    "Denn im internationalen Finanzkasino gilt: Delaware macht den Unterschied – nicht Brüssel!"

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      08. Mai 2013 11:12

      terbuan
      06. Mai 2013 10:09

      Leider lässt sich der Link nicht öffnen.

      Es wäre interessant sein Geld und seine Einküfte nicht in die Schweiz, Seychellen etc zu verlagern, sondern nach Delaware zu gehen.

      Unter dem Schutz der USA kann dann nichts passieren.

      Da bekanntlich alle Steuern unter den Begriff: "Raptus legalis " (legalisierter RAUB) könnte ich daran nichts Verwerfliches finden.
      Dass Hoenes in Europa geblieben ist >>> selber schuld!!

      Machen Sies besser!!

    • terbuan
      08. Mai 2013 18:26

      kaffka
      Tut leid, der Link funktioniert, habe den Beitrag soeben geöffnet:
      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/06/jagd-auf-steuerfluechtlinge-wall-street-zocker-sind-unantastbar/
      Wo liegt das Problem ? :-)

  24. dssm
    06. Mai 2013 09:02

    Die höchste Steuerbelastung vielleicht, die höchste Belastung des Menschen durch einen verbrecherischen Staat sicher nicht!

    Es ist mehr die Verwendung der Steuern, welche die Steuermoral beeinflusst.
    Nach einem Krieg, einer Naturkatastrophe oder ähnlichem, würden viele Menschen eine enorme Belastung einsehen, der Wiederaufbau muss vorankommen. Man hilft gerne den anderen Menschen welche unverschuldet in Not geraten sind.

    Ganz anders im heutigen Sozialstaat. Das Geld wird verschwendet oder schlimmer noch, dazu verwendet neue, den Steuerzahler drangsalierende, Bürokratien aufzubauen oder um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, eine Hasspropaganda gegen die Steuerzahler zu finanzieren.

    • Wertkonservativer
      07. Mai 2013 08:09

      Werte(r) @dssm:

      eine bescheidene Frage: halten Sie den von Ihnen gewählten Ausdruck "verbrecherischer Staat", auf Österreich bezogen, nicht für ziemlich krass übertrieben?

      In diesem Blog, der doch von vorwiegend intelligenten Menschen gestaltet und besucht wird, wimmelt es nur so von Ausdrücken wie
      "Verbrecherparteien", "Verbrecher-EU", "Politiker-Fallotten" usw. usf.

      Natürlich, es gibt schon einiges auszusetzen und zu bemängeln, doch dass wir in einem friedlichen und wohlgeordneten Staat ganz gut leben, kann doch wohl niemand wirklich abstreiten!
      Also: meinen Sie Ihren Sager vom "verbrecherischen Staat" ernst, oder ist er halt nur eine hier übliche Übertreibung aus Frust und Tollerei heraus?
      Ich würde mich über eine fundierte Antwort freuen!

      Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • cmh (kein Partner)
      07. Mai 2013 09:58

      Lassen Sie mich bitte antworten.

      Unter einem "verbrecherischen Staat" stellt man sich zumeist eine Diktatur vor, so wie sie in Deutschland 12 Jahre ind er Sowjetunion glaublich 70 Jahre gedauert hat. Gegen solche Staaten, besser Regierungen ist Widerstand natürlich nicht tunlich, moralisch aber nicht verwerflich.

      Die Geschichte läuft aber nicht in so simplen Bahnen, dass man die Vergangeheit 1:1 auf die Gegenwart übertragen könnte. (Die Zukunft ist sowieso unvorhersehbar.)

      Da die Geschichte - personifizieren wir sie einfach im folgenden - aber jetzt gesehen hat, dass sie mit offenem Verbrechen nicht durchkommen kann, versucht sie es jetzt mit den Paragraphen im hinteren Teil des StGB.

      Da nun fällt mir in erster Annäherung dieser ins Auge:

      http://www.jusline.at/156_Betr%C3%BCgerische_Krida_StGB.html

      Bei dieser handelt es sich meiner Erinnerung nach um ein Verbrechen. Ob der Schuldner, jetzt seine Gläubiger unrechtmäßig verkürzt, um Gute Dinge zu tun ändert leider nichts an dem Delikt.

      In unserem "Sozialstaat" (eigentlich handelt es sich nur um den Kauf von persönlicher Macht mit dem Geld dritter) ist es nun aber so, dass bei keiner einzigen Transferleistung auf deren Finanzierbarkeit geachtet wird, oder ob dadurch etwa auf anderer Seite das Fortbestehen des Staates gesichert wird. Ja gerade die Förderungen, die das Fortbestehen des Staates sichern, wie die Zahlungen an österreichische Familien, sind "umstritten".

      Daher ist ein weiteres Delikt das ich sehe, das der Untreue, die wiederum eigentlich in ihrer mit einem bis zu zehn Jahren zu bestrafenden Form begangen wird.

      Beginne ich in meinem alten Foregger-Serini zu blättern, dann finde ich noch so seltene Delikte wie Landfriedensbruch und Landzwang in unserer täglichen Berichterstattung immer wieder. Auch das Verbrecherische Komplott könnte man durchaus in so mancher "politischen Betätigung" sehen.

      Und viele andere mehr.

      Dies alles von den staatlichen Organen nicht nur nicht behindert, sondern sogar eigenhändig und im Amt begangen ist meiner Ansicht nach durchaus hinreichend, eine Beweislastumkehr für den Staat, nämlich nicht verbrecherisch zu sein, zu verlangen.

      So, das war jetzt aber schon sehr samtpfotig, aber wie ich hoffe nichts desto weniger deutlich.

    • Wertkonservativer
      07. Mai 2013 11:34

      Na ja, werter cmh;

      ich habe zwar @ dssm gebeten, mir zu antworten, und nicht Sie!
      Doch wenn Sie mich schon so ausführlich und hochgestochen belehren (quasi wie ein Vater den unmündigen Sohn), muss ich Ihnen sagen, dass ich Ihrer Begründung leider nicht folgen kann. Mag sein, dass Ihrem Intellekt nicht gewachsen bin, mag sein, dass ich inzwischen an Alters-Demenz leide: für mich ist unser Staat jedoch weiterhin die in selbstbestimmten demokratischen Grenzen funktionierende Gesellschafts-, Wirtschafts- und Politik-Interessensgemeinschaft unseres Volkes; die Repräsentanten und auch untergeordneten Entscheidungsträger sind von uns gewählt, so wie auch Sie und andere Kritikaster gewählt werden könnten (wenn Sie sich dazu aufraffen könnten, außer Schimpfen auch echt Positives für das Land leisten zu wollen)!

      Also, was soll's: auch wir alle sind der Staat: wollen Sie uns als Verbrechenshelfer denunzieren?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • dssm
      07. Mai 2013 11:57

      Sehr geehrter. Herr Michler.

      Da gibt es nun viele Denkansätze, ich werde mich rein auf den rechtlichen Ansatz konzentrieren.
      Vorneweg eine Gegenfrage: Glauben Sie, dass wir aufgrund dieses Staates in Wohlstand leben, oder trotz dieses Staates?

      A
      Grundsätzlich ist Verbrechen, als Bruch von geltendem Recht definiert.
      Das tut unser Staat ja täglich, nicht zuletzt weil der Staat einfach viel zu gross ist und viel zu viel geregelt hat, womit sich Widersprüche zwischen den gesetzlichen Regelungen ergeben. Es hilft aber nichts, wer sich an Gesetz A hält und damit automatisch Gesetz B gebrochen hat, erfüllt obige Definition. Also ist unser Staat ein Verbrecherstaat.

      B
      Ein Staat ist entweder ein Rechtsstaat, hat also Rechtssicherheit, oder eben ein Verbrecherstaat, es gibt kein Mittelding.
      Wenn also die Rechtssicherheit nicht herrscht, weil rückwirkende Gesetze erlassen werden, ist Österreich also ein Verbrecherstaat.

      C
      Wenn der Staat vielen Bürgern den Zugang zum Recht verwehrt, nicht zuletzt im Verwaltungsverfahren trägt der Bürger auch Kosten wenn er gewinnt, womit es für ärmere Bürger nicht möglich ist Rechtsmittel zu ergreifen, dann handelt es sich um einen Verbrecherstaat.

      D
      Wenn der Staat das Vermögen und die Arbeitsleistung seiner Bürger verschwendet, dann ist es ein Verbrecherstaat. Gesetze welche den Staatsvertretern hier Straffreiheit zusichert, wie es in Österreich der Fall ist, ändert nichts am Sachverhalt.

      E
      Wenn ein Staat gewalttätige Gruppen fördert, so ist dies ein klarer Rechtsbruch. Solche Gruppen, am linken Rand der Gesellschaft, werden massiv staatlich unterstützt. Also wieder: Verbrecherstaat.

      Auf moralische ‚Verbrechen’ wie die Zerstörung von Familien, die hemmungslose Einwanderung, die Indoktrinierung von Kindern, die völlig überzogenen Steuern, die gigantische Bürokratie, die Umverteilung zu den Investmentbankstern, die endlos langen Gerichtsverfahren (… die Liste würde sehr lange), gehe ich hier erst gar nicht ein.

      Daneben seien noch liberale Überlegung wie Verbrechen ohne Opfer erwähnt.

    • Wertkonservativer
      07. Mai 2013 13:26

      Also, werte Mit-Diskutanten @ dssm und cmh (kein Partner),

      was auch immer Sie hier schreiben und "dem Staat" anlasten: ich finde Ihre Argumentationen weit überzogen und nur in einigen eingeschränkten Teilbereichen wirklich berechtigt.
      Abschließend möchte ich nur eines bemerken:
      noch nie seit Bestehen unserer Zivilisation haben wir und unsere europäischen Nachbarvölker derart viel Bürgerfreiheit und Bürgerfrieden erleben können, wie wir es heute in unserem Staat Österreich haben!

      Daher halte ich Ihre Bezeichnung " Verbrecherstaat Österreich" - gelinde gesagt - für völlig überzogen, größtenteils auch unberechtigt und eigentlich wirklich UNZUMUTBAR!
      Da können Sie Episteln schreiben, soviele Sie wollen!

      Ich habe Unfreiheit, Diktatur, Verbannung noch als junger Mensch erlebt, und anschließend bis heute die erstklassigen Lebensbedingungen in unserem Lande schätzen gelernt, in dem heute Friede und Wohlhabenheit weiter Bevölkerungskreise eine Selbstverständlichkeit ist!

      Den "idealen Staat" gibt es wohl nirgendwo auf der Welt!

      Unseren Staat jedoch derart abzuqualifizieren und ihm dann auch noch mit überzogenen Begründungen eins zusätzlich draufhauen: das gereicht Ihnen nicht zur Ehre, werte Herren!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Hans-Peter (kein Partner)
      07. Mai 2013 17:50

      dssm
      ********* einfach großartig erklärt! Vielen Dank! Wer das nicht kapiert (oder will) dem ist nicht zu helfen.
      Dazu:
      Zitat von Gustav Le Bon aus dem Jahre 1895:
      Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet, von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern. Der, der sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr. Der, der sie aufzuklären versucht, stets ihr Opfer …

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      08. Mai 2013 12:23

      Wertkonservativer
      07. Mai 2013 08:09

      Allerwertester Herr Wertkonsevativer!

      Sie haben übersehen, dass Sie und Ihresgleichen nur deshalb ein so "gutes" Leben führen, weil Sie (und auch wir) Nutzniesser des verbrecherischen Schuldenstaates sind. Es geht Ihnen nur gut, weil der Staat ein verbrecherischer Kridatar ist, der, obwohl er weiss, dass er die Schulden die er aufgehäuft hat NIEMALS zurückzahlen kann (aber auch nicht will). In der verbrecherischen Vorgangsweise der Wechsel (Anleihen genannte)Reiterei zahlt er nicht zurück, sondern vergibt weiterhin ungedeckte Wechsel (Anleihen), die er auch nicht zurückzahlen will.
      Würden die Gesetze die für ALLE gelten sollten (!) auch auf den Staat angewendet, müsste die gesamte Regierung (Vorstand) samt dem Aufsichtsrat (Nationalrat) sofort wegen betrügerischer Krida ins Gefängnis!

      Ein neuerdings gängiges Sprichwort sagt, dass gegen ein verbrecherisches Staatssystem (sogar!) bewaffneteter Widerstand Pflicht ist, meine ich dass es auch gerechtfertigt ist, dem Staat das wichtige Mittel (Geld) zu entziehen !

      Steuerhinterziehung wäre dann erste Bürgerpflicht!!

  25. socrates
    06. Mai 2013 02:56

    Ich bin mit allem einverstanden außer der Finanztransfesteuer.
    Wie Großkonzerne jede Steuer vermeiden:
    Apple zahlt seine Dividende über einen Kredit und spart dadurch 9,2 Mrd Steuern.
    Apple avoids $9.2 billion in tax with debt buyout
    Max Slater-Robins
    Tax avoidance is a commonplace practise amongst the world's top companies. Facebook made $1.1 billion in 2011, but paid no tax and even got a refund of $429 million. Microsoft owe $1 billion in unpaid taxes to Denmark, $246.8 million (£159 million) to the U.K, $70 million to France and $6.5 billion to the U.S over a period of three years. Google is party to tax avoidance, with their executive chairman, Eric Schmidt, even defending the tactic.
    Now Apple is joining in, having avoided around $9.2 billion in taxes due to a $55 billion stock buyback deal financed by debt, rather than Apple's $140 billion offshore holdings, according to Bloomberg. Apple will pay interest of around $308 million per year on the $17 billion bond offering says Gerald Granovsky, senior vice president at Moody's.
    If the funds to buyback the stock had come from their offshore cash, Apple would have to pay an effective rate of 35% tax, according to Granovsky. "From a pure corporate-finance theory perspective, this was a no-brainer," he says. In total, Apple has avoided paying $9.2 billion in taxes, as well as an ongoing figure of $100 million.
    In 2012, Apple paid $6 billion in tax, or 1 in every 40 dollars of corporate income, according to Apple spokesperson Steve Dowling. "That makes Apple one of the top corporate income tax payers in the country, if not the largest," Dowling said. Bloomberg reports that incorporating debt will "provide benefits, including access to attractively priced capital, a reduction cost of capital and an efficient leverage of the balance sheet."
    Source: Bloomberg | Image via Digital Trends

    Nur Kleindumm zahlt Steuer und hofft auf Pension!

    • dssm
      06. Mai 2013 09:06

      @socrates
      Es ist die verdammte Aufgabe des Vorstandes eines Betriebes möglichst viel für die Eigentümer herauszuholen. Da gehört Steueroptimierung dazu! Ebenso wird ein Produktionsstandort gesucht werden, wo Preis/Leistung gut zusammenpassen.

      Es liegt also an den staatlichen Bürokraten diese Probleme durch klare und einfache gesetzliche Regelung zu lösen, ein ‚haltet den Dieb’ passt da überhaupt nicht.

    • socrates
      06. Mai 2013 11:15

      dssm
      Ihre Aussage passt auch zu jedem Steuerbetrüger.
      Es ist die verdammte Aufgabe des Familienoberhauptes möglichst viel für die Familie herauszuholen. Da gehört Steueroptimierung dazu! Ebenso wird ein Heimatsort (RU) gesucht werden, wo Preis/Leistung gut zusammenpassen.
      Soweit, so gleich. Wer soll eigentlich noch Steuer zahlen? Die FTSt hätte wenigstens 1% gebracht, die Regelung ist klar und einfach, aber sie da überhaupt passt nicht, hingegen die Beispiele der Steuer- und Abgabenerhöhung von A.U. passen wunderbar.
      Danke für Ihren Literarturtipp !
      http://en.wikipedia.org/wiki/Double_Irish_arrangement
      Wie die reichsten Unternehmen und Unternehmer keine Steuern zahlen
      Major companies known to employ the double Irish strategy are:

      Apple Inc.[4]
      Eli Lilly and Company[5]
      Facebook[6]
      Forest Laboratories[5]
      Google[5][6][7]
      Microsoft[5]
      Oracle Corp.[5]
      Pfizer Inc.[5]
      Adobe Systems[5]
      Nederlandse Spoorwegen[8]

    • La Rochefoucauld
      06. Mai 2013 18:03

      ... der "Double Irish with a Dutch sandwich" ist eine weitere Variante ;-)

    • dssm
      06. Mai 2013 20:47

      @socrates
      Man erwähnt etwas selbstverständliches, nämlich die Pflicht einer Unternehmensleitung für den bestmöglichen Erfolg zu sorgen und schon deckt man damit automatisch Betrüger?!?

      Alle diese Methoden sind deshalb bekannt, weil sie öffentlich praktiziert werden! Die Gewinne von Apple und Konsorten, inklusive der Steuerlast, kennen Sie nur, weil die ordentlich und ehrlich ihre Bücher führen. Diese Bücher sind öffentlich zugänglich! Diese Bücher werden von Prüfern und Behörden(!) überprüft!

      Betrug setzt den vorsätzlichen Bruch von Gesetzen voraus! Das Ausnutzen von Gesetzeslücken kann und darf nicht strafbar sein – sonst gibt es keine Rechtssicherheit mehr!

      Daneben gibt es genug 'kleine' Fische, welche sehr erfolgreich die Steuerlast legal(!) vermindern.

    • socrates
      06. Mai 2013 23:55

      dssm
      Dr Drach, Rechtsanwalt aus Mödling und Schriftsteller:
      Richter: Angeklagter, wie oft waren sie vor Gericht?
      Angeklagter: 28 mal
      Richter: Wie oft wurden sie verurteilt?
      Angeklagter: Nie!
      Richter: ????????????????????
      Angeklagter: Die Summen waren zu hoch!

      Cahuzac hat die Gesetze selbst gemacht, Steven Jobs (Apple) mit Obama, ........
      Ihre Gründe sind jedermanns Gründe und rechtfertigen nichts!

    • socrates
    • dssm
      07. Mai 2013 11:32

      @socrates
      Sie sind also ernsthaft der Meinung, Gesetze gelten für den Staat nicht?
      Dann sind Sie sicherlich ein Befürworter der Euro-bailouts, denn die sind ja auch zweckdienlich (??!?), man bricht halt ein wenig geltendes Recht – na und!
      Warum eigentlich überhaupt Gesetze? Braucht doch niemand, denn der Staat kann sich ja bei ‚Bedarf’ jederzeit darüber hinwegsetzen und für den Bürger gilt, alles was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist strengstens verboten.

      Da werden wir beide nie auf einen grünen Zweig kommen, denn für mich ist der Rechtsstaat der einzig legitimierte Staat.

    • socrates
      07. Mai 2013 17:03

      dssm
      Wenn der Staat dei Gesetze rückwirkend ändert, ist das undemokratisch, auch wenn Banken gerettet werden!
      Ich habe einen 1959 von Erol Flynn und Victor Pahlen privat gedrehten Film aus dem Netz heruntergeladen. Jetzt hat Amazon die Rechte erworben, obwohl er ein Geschenk an das kubanische Volk war und kein Beteiligter mehr lebt und er ist aus dem Netz verschwunden. Ich bin also jetzt strafbar. Können Sie mir die "Rechtssicherheit" erklären oder ist das nur eine Einbahnregelung für Anleger?

  26. fokus
    06. Mai 2013 01:32

    Nachdem unsere Volkszertreter offensichtlich ReGIERen von Gier ableiten, sehe ich weit und breit kaum Chancen auf vernünftigere Politik.

    Im Gegenteil - die Gier wird immer mehr zunehmen, schon weil sich die "Säue" schamlos am Futtertrog bedienen wollen:

    http://tinyurl.com/a7wtw3q

    Wobei es in den Nationalstaaten nicht viel besser aussieht.

    Wer wundert sich da noch über Steuer- und Abgabenflucht, besonders wenn der Bürger gnadenlos damit konfrontiert wird, wofür sein hart verdientes Steuergeld ver(sch)wendet wird. HAARSTRÄUBEND!





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