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Atomstrom rettete 1,8 Millionen das Leben drucken

Lesezeit: 2:30

Grüne und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten schieben die fast 20.000 Toten des japanischen Seebebens absurderweise der Atomenergie in die Schuhe. Was komplett erlogen ist. Unabhängige amerikanische Wissenschaftler haben hingegen zum ersten Mal berechnet, wie viele Menschenleben in Wahrheit durch die Atomenergie gerettet worden sind. Sie sind auf die dramatische Zahl von 1,8 Millionen gekommen.

Diese Studie ist im deutschsprachigen Raum bisher meines Wissens nur von der Neuen Zürcher Sonntagszeitung übernommen worden. Die langweiligen Mainstream-Medien, also vor allem die österreichischen, hüten sich hingegen, darüber zu berichten. Aber das ist ja längst ein bekanntes Verhalten.

Die beiden amerikanischen Studienautoren James Hansen und Pushker Kharecha kommen aus der Nasa und der Umweltbewegung. Ihre Berechnung beruht auf der Annahme, dass es weltweit keine Atomkraftwerke geben würde. Der in diesen erzeugte Strom hätte stattdessen mit Hilfe von Kohle und Gas erzeugt werden müssen.

Vor allem die in den letzten Jahren boomenden Kohlekraftwerke sind eindeutig gesundheitsschädlich. Sie verkürzen mit ihren Staub- und Ruß-Emissionen die Lebenserwartung in ihrer Umgebung signifikant. Das weisen vor allem epidemiologische Studien statistisch nach. Dabei gibt es natürlich Schwankungsbreiten – aber die gesundheitlichen Schäden sind so evident wie etwa jene des Rauchens. 

Der Wert von 1,8 Millionen vermiedener vorzeitiger Todesfälle ist ein Mittelwert für die Vergangenheit. Auf die Zukunft hochgerechnet helfen AKW bis 2050 weltweit noch einmal zwischen 420.000 und 7 Millionen vorzeitiger Todesfälle zu vermeiden. 7 Millionen würden es sein, würde man zum Ersatz der AKW überhaupt nicht auf Gas-, sondern zur Gänze auf Kohlekraftwerke setzen.

Egal, wo die genaue Zahl liegen wird: Vernünftige Menschen müssten also das Gegenteil der gegenwärtigen Energiepolitik betreiben. Aber offenbar sind in Regierungen und den sie voran peitschenden Medien vernünftige Menschen Rarität.

Dabei haben die Studienautoren nur die unmittelbaren Emissionen berücksichtigt. Die ebenfalls negativen Auswirkungen von Kohlekraftwerken auf die – umstrittene – Globale Erwärmung sind da noch gar nicht einberechnet (während AKW ja auch in Hinblick auf diese Globale Erwärmung jedenfalls positiv sind). Die beiden Autoren sind durchaus Anhänger der Global-Warming-These. Dennoch wird diese Studie im Gegensatz zu Global-Warming-Papieren totgeschwiegen. Der mediale Grund ist klar: Sie macht hunderte Anti-Atom-Leitartikel zur lächerlichen Makulatur.

Aber wie gesagt: Es geht – ganz unabhängig von der Warming-Debatte – alleine um die unmittelbare Luftverpestung durch Kohlekraftwerke. Diese findet weiterhin statt, auch wenn sie dank guter Filter nicht mehr so katastrophal ist wie in den Jahrzehnten des berüchtigten Londoner Smogs.

Das besonders Absurde: Kohlekraftwerke boomen derzeit mehr denn je – und zwar als Folge der Energiewende und der Antiatompolitik mehrerer Länder. Denn die vor allem in Deutschland mit vielen Milliarden geförderten Solar- und Windkraftwerke brauchen immer mehr Kohlekraftwerke zur Abfederung. Nämlich immer dann, wenn die Sonne nicht scheint (nächtens, in Nebel- und Schlechtwetterzeiten) oder wenn kein Wind weht (was mancherorts wochenlang der Fall ist). Atomkraftwerke laufen hingegen permanent, selbst wenn die Medien jede ausgefallene Glühbirne zur Panne stilisieren.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorefrinn
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 01:38

    Mag sein, daß es die erste Berechnung amerikanischer Wissenschafter ist, die konkrete Zahlen über die verminderten Todesfälle durch die geringere Luftverschmutzung ist. Aber das ist kein Einzelfall. Es gibt - bei der IAEA in Wien - abrufbare wissenschaftlich fundierte Berichte über ökologische Vorteile der Atomenergie. Aber das sind in den Augen der "Antis" alles getürkte Lobby-Meinungen. Und so wie die Toten vom Tsunami in Fukushima wird - wie am Ende des Berichtes von A.U. treffend dargestellt - jede durchgebrannte Glühbirne dramatisiert. Zu meiner Studienzeit hat sich eine Reinigungskraft in einem AKW ein Bein gebrochen, weil sie ausgerutscht ist. Die folgende Schlagzeile von einem "Arbeitsunfall im Atomkraftwerk" hat bereits damals meine Meinung über Journalisten geprägt. Sie hat sich nicht gebessert.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 01:04

    Früher einmal war es die Kirche, die gesagt (und vorgeschrieben) hat, was rechtens ist, was man zu glauben hat und wie man sich entsprechend verhalten muss. Das ist Vergangenheit. Und da gab es den Komunismus, der das selbe, wenn auch ganz unterschiedlich, gesagt und vorgeschrieben hat. Auch der ist weitgehend unwirksam. Aber offensichtlich fehlt den Menschen eine Autorität, die dieses Muster vorgibt. Denn siehe da, die Medien haben die Lücke gesehen und sind eingesprungen, mit Hilfe und unter Benützung selbsternannter Weltverbesserer. Und da Politiker nichts mehr fürchten als die Medien, sind heute diese und die selbsternannten Weltverbesserer diejenigen, die sagen und vorschreiben, was rechtens ist, was man zu glauben hat und wie man sich verhalten muss. Und die Menschen sind weiterhin einfältig genug.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 06:34

    Das zitierte Gutachten ist so eine typische „Wenn… dann… - Auftragsarbeit”, ähnlich als wenn ich errechne, wieviel Straßenunfälle am kommenden Sonntag bei Schlechtwetter verhindert werden können. Da ist immer zu hinterfragen, wer ist der Auftraggeber und aus der Publikation Nutzen ziehen will? Seriöse Wissenschaftler lassen sich da meist gar nicht „vor den Karren spannen”.
    Genau genommen kann man theoretisch nur eine Lebensverlängerung statistisch „errechnen”, wie man z.B. auch sagen kann, dass die Verweigerung von Tabak einer Milliarde Erdenbürger die Lebenserwartung um einige Jahre erhöht.

    Natürlich dienen solche Publikationen den Atomstrombefürwortern, die auch für grenzenloses Wachstum, totalen Liberalismus, Gentechnikfreigabe sind und Förderung von Radwegen, Solarzellen und Windkraftwerken grundsätzlich ablehnen.

    Nicht zu vergessen: das Problem der Endlagerung von nicht mehr verwertbaren radioaktiven Brennstäben mit sehr langer Halbwertszeit ist weltweit nicht gelöst und wird einfach „auf die lange Bank geschoben”.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 00:46

    Unsere Medien vertreten Lobbys, halten nichts von Tatsachen und die meisten Redakteure sind dumm oder bestochen und erkennen die Wahrheit nicht.
    Die Westinghousereaktoren sind unsicher, aber das darf man bei uns nicht sagen. Tschernobyl wird hochgespielt und die Kernschmelzen in den USA und GB werden verschwiegen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorseeyou
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 09:38

    Dasselbe sagt auch ein Artikel im Spiegel: http://tinyurl.com/cqv8sdp

    ... und wenn man bedenkt, dass aufgrund des unsteten Windes und der unsteten Sonne die Kohlekraftwerke praktisch wachsen müssen, dann frag ich mich allen Ernstes ob die Energiewende wohl der richtige Weg ist. Diese Toten, die die Zahl derer durch Kernkraft ums hundertfache, oder tausendfache übersteigen, haben wir einer Ethikkommission zu verdanken. Eine wirklich folgenschwere Entscheidung, das möchte ich nicht verantworten...

    Ich habe den Eindruck, dass wir seit Jahren falsch über die Atomenergiegewinnung informiert werden. Die Elektrizitätswerke Schönau haben alle wichtigen Behauptungen der Atomkraftgegner fein säuberlich aufgelistet: http://tinyurl.com/rbjyvm ...und weil die meisten Normalbürger sich mit chemischen und atomphysikalischen Vorgängen nicht auskennen, sind sie eine leichte Beute dieser Vernebelungstaktik. ...und was ich noch schlimmer finde, dass unsere Presse meint, uns über befürwortende Nachrichten zur Kernkraft nicht informieren zu müssen.

    Auf EIKE findet sich eine kritische Auseinandersetzung zu diesen Behauptungen. Hier der Link zu den ersten Antworten: http://tinyurl.com/d2jqlew (Die weiteren bitte mit „100 Gründe“ suchen - für den Laien, zu denen auch ich gehöre, wirklich überraschende Erkenntnisse!)

    Was mich ebenfalls sehr beeindruckt hat, ist die Dämonisierung der Wiederaufbereitung durch die Grünen. Dass mit dem gesetzlichen Verbot der Wiederaufbereitung erst die eigentlichen Probleme geschaffen werden, ist den meisten Atomkraftgegnern gar nicht bewusst: http://tinyurl.com/2cbu6xy Das ist an Frechheit gar nicht mehr zu überbieten.

    Weiterhin sehr beeindruckt hat mich die Entwicklung neuer Kernkraftwerkstypen: http://tinyurl.com/cfsq2ln Dem jungen Mann kann nur viel Erfolg wünschen.

    Wenn man in diesem Zusammenhang auch noch diese Rede eines Windmüllers vor dem deutschen Bundestag http://tinyurl.com/c4sda4o hört, dann weiß wo die Geldströme fließen, und da kommt so eine leise Ahnung auf, was im deutschen Staate falsch läuft!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 01:45

    Zum Thema Medienhörigkeit der Massen, Einfältigkeit der Massen:

    Erst kürzlich sind wieder Tagebuchaufzeichnungen von Durchschnittsbürgern aufgetaucht, die beweisen, daß man bei gesetzlich geforderter Mindestintelligenz durchaus, auch bloß auf Zeitungen des Nazireiches gestützt, in der Lage war, ziemlich genau zu wissen, wie die Lage ist bzw. was da so läuft.

    Wenn es sich aber um höchst wissenschaftliche Auseinandersetzungen handelt, dann ist Otto Normalverbraucher wirklich aufgeschmissen, wenn er sich ein objektives Bild machen will.

    Wie man Zeitungen zu lesen hat, das wissen intelligente Leute schon längst. Daß aber auch die Wissenschaft nur aus Lug, Trug und Lobbying besteht, das ist eine schmerzliche Erkenntnis.

  7. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Mai 2013 15:53

    Wer sich die Mühe macht, im Internet zu blättern und diese Studie genau durchzulesen, wird feststellen:

    1. James E. Hansen war bis vor kurzem Direktor eines NASA-Ablegers für Raumfahrtstudien
    2. Nun hat er sich zur Aufgabe gemacht, sich verstärkt juristisch und politiusch für die Verringerung der Treibhausemmissionen einzusetzen. Er war einer der ersten Wissenschaftrler, welche auf die Gefahren im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung hingewiesen haben.
    3. Hansen vergleicht eigentich nur Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke, wobei er besonders auf die sehr vielen schmutzigen Kohlekraftwerke in China hinweist.
    4. Völlig ignoriert er und sein Kollege dabei die "Endlsösung" des Atommülls.
    5. Alternative emmissionsfreie Stromerzeugungen werden dabei in keinem Wort erwähnt.

    Originaltext publiziert im Fachjournal "Enviromental Science & Technologie", Vol. 2013, 47 (9), pp 4889–4895, March 15, 2013 (© American
    .

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Mai 2013 08:03

    Der Experte für Atomkraftwerke und die damit verbundenen Vor- und Nachteile, Dr. Unterberger, spricht ex catedra. Dann muß es ja stimmen.

    Nachfolgender Artikel wird da sicher die Gemüter beruhigen, auch wenn Mr. Wade sagt, daß Fukoshima die schlimmste Nuklear-Katastrophe je war.

    Bezüglich der hehren Wissenschaft gilt natürlich, daß sie eine Kulturleistung höchsten Ranges ist, aber überall wo Menschen sind, da menschelt es. Hermann Hesses Glasperlenspiel und in diesem Geist „Eine Geschichte des Glasperlenspiels“ von Prof. Dieter Straub zeigen dies sehr zutreffend auf.

    Und das kürzlich schon erwähnte Zitat aus Etappe, Kronjuwelen der Macht: Folter, Todesstrafe, Leibrente und Professoren-Prostitution, paßt hier auch ganz gut dazu.

    Good-bye Dubai? Bombing Iran’’s Nuclear Facilities Would Leave the Entire Gulf States Region Virtually Uninhabitable

    By Wade Stone

    Global Research, May 11, 2013

    “In individuals, insanity is rare; but in groups, parties, nations and epochs, it is the rule.”? Friedrich Nietzsche

    Every spring and summer, during a period of low pressure over the Persian Gulf, powerful winds known as the “shamals and sharqi,” sweep down from the north and north east into Saudi Arabia, whipping up ever more grains of sand as they head south and south west across the Arabian Desert. Frequently, these sandstorms become gargantuan in size --– hundreds of meters high and kilometers wide and in length of dense roiling particulate, choking the lungs of those exposed, blocking out the sun completely and, by the time they are over, burying whole towns, sometimes even large cities like Riyadh, in a meter deep or more of sand.

    The wind speeds range from 30 to 300 kilometers per hour, and they generally take a semi-circular route, heading back out to the southern gulf and the remaining Gulf States. Indeed, on an annual basis all of the Gulf States combined – UAE, Qatar, Bahrain, Oman, Kuwait and Saudi Arabia, suffer through literally hundreds of such sand and dust storms. And most often the winds driving those sandstorms originate from the north and north east (Iran, Iraq, Kuwait, and sometimes even Turkey).

    Below is a map showing the location of Iran’s nuclear facilities and uranium mines. Now look again at the previous NASA satellite image and note the primary shamal wind direction.

    Think “Fukushima x 10”: Bombing Iran’s nuclear facilities would leave the entire Gulf State region virtually uninhabitable.

    Fukushima is, without question, the world’’s worst nuclear disaster to date. In fact, many scientists believe, and with good reason, that the Fukushima incident, which is far from over, is the world’’s worst environmental catastrophe.
    “While the long-term repercussions of the Fukushima Daiichi nuclear disaster are yet to be fully assessed, they are far more serious than those pertaining to the 1986 Chernobyl disaster in the Ukraine, which resulted in almost one million deaths (New Book Concludes – Chernobyl death toll: 985,000, mostly from cancer” Global Research, September 10, 2010.

    For a full account of Fukushima, see “Global Research Online Interactive Reader Series, Fukushima: A Nuclear War without a War, The Unspoken Crisis of Worldwide Nuclear Radiation (Michel Chossudovsky, editor).

    Now imagine several large nuclear reactors (Iran’’s Bushehr reactor output, for example, is 1000 megawatts, compared to Fukushima Daiichi’’s largest reactor, which had an output of 784 megawatts), along with several uranium enrichment plants, and certainly military storage sites and quite likely even uranium mines, all bombed to dust within a matter of days. Moreover, unlike the Fukushima Daiichi reactors, which suffered only partial meltdowns with much of the fuel rods and spent fuel storages remaining mostly intact, “all” of Iran’’s nuclear fuel would be exploded into the atmosphere. And let us not forget that the US-Israeli military ordinance employed to destroy Iran’’s nuclear facilities would certainly be tipped with depleted uranium, and very likely would include some mini-nukes.

    Indeed, in regard to nuclear disasters and environmental catastrophes, Fukushima would absolutely pale in comparison to that caused by the bombing of Iran’’s nuclear sites. The nuclear fallout from such an event would be extreme, to put it mildly. Tens, if not hundreds of thousands of innocent Iranians would likely die within the first year of such a strike, while millions more would die within a decade or two of some form of radiation-induced cancer. And since a significant portion of that nuclear fallout would end up either immediately, or over the course of the next weeks and months in the Arabian Desert, where the winds, year after year, would gather it up along with the particles of sand and dust into gigantic roiling irradiated storms (remember, “hundreds” of such sand and dust storms annually), not a person living anywhere in the Gulf State region would be safe from exposure. The Persian Gulf, too, would soon be so irradiated and toxic and lifeless that it might as well be renamed the New Dead Sea.

    Some statistics worth recalling: The half-life of cesium-137 is just over 31 years, while that of strontium-90 is approximately 29 years. Plutonium-239, the most dangerous of the above-mentioned radioactive substances, has a half-life of 24,110 years. And uranium, which is the primary target and which will make up the largest percentage of the fallout, has a half-life ranging between 700 million to nearly 4.5 billion years, depending on the type of uranium used -- —U-235 or U-238. It’’s also worth noting that it takes an estimated 20 x the half-life years listed for the radiation from such contamination to dissipate entirely.

    Of course, a lot of that radiation would also enter the jet stream, which would then carry it around the globe, depositing it as nuclear fallout everywhere. No nation, no body of water, would be spared. It takes but “one” inhaled or ingested “hot” particle to produce a life-threatening cancer.

    Calling for, even so much as contemplating, such a genocidal event is madness; actually carrying it out would be insanity beyond description.

    We must conclude, therefore, that the US-NATO-Israeli alliance is bluffing. Shortly before each and every scheduled P5+1 negotiation regarding Iran’’s nuclear program, the corporate/government controlled mainstream media in the West ratchets up the threats, with Israel insisting that they will soon bomb Iran’’s nuclear facilities if their nuclear program isn’’t shut down. We’’ve been hearing these same threats for more than a decade now. The very fact that the other Gulf States in the region are in support of the US-NATO-Israeli alliance also suggests that such threats are all smoke-and-mirrors, attempts to scare Iran into accepting whatever demands US-NATO and Israel want.

    Surely, the Gulf State monarchs especially are aware enough to realize that, even if Iran is planning to develop a nuclear weapon (for which no evidence whatsoever exists), a nuclear-armed Iran would be far less of a danger to them than a bombing of Iran’’s nuclear facilities, which would positively guarantee their demise. Even Israel, which is only 1100 kilometers away from Iran, and also experiences regular severe sand and dust storms, would likely suffer dire consequences as a result of the radiation fallout from such an attack.

    Has such absolute insanity infected the minds of the Western powers to such a degree that they actually would attack Iran, and in so doing destroy the entire Gulf State region, further irradiate the entire planet and themselves, and quite possibly set off World War III? Or is it all just smoke-and-mirrors, scare tactics and rhetoric, and saner minds will in fact prevail?

    Let us all hope and pray for the latter.

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  1. Felipinho (kein Partner)
    20. Januar 2015 18:42

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  2. phaidros, wieder (kein Partner)
    15. Mai 2013 18:03

    Nicht vergessen: das ist der NASA-Hansen der für seinen (idiotischen) ›slippery slope to hell‹ (über die potenzielle Gefahr eines Abschmelzens des Grönlandeises) gedroschen wurde, was der Tag lang war…

    Ned Rosinenpicken, bitte. Sonst könnte der Eindruck entstehen, man brauche nur das Richtige zu schreiben. (Was ja hierzublogge nichts Neues ist.)

    Es gäbe noch eine Menge Unverdauliches darüber zu schreiben, aber war vermutlich das schon zu viel…

  3. Norbert Mühlhauser
    14. Mai 2013 21:42

    Sg Herr Unterberger,

    es verwundert, dass Sie vorbehaltslos die Studiensubstrate eines eingefleischten "World-Control-" bzw Rationierungsfetischisten übernehmen (- siehe dazu Pascher, 15:53).

    Erstens sind hierzulande Kohlekraftwerke mit modernsten katalytischen Filtern ausgestattet.

    Zweitens, ganz generell zur Hochrechnung "ersparter" Todesopfer, erlaube ich mir an das axiomatische Konstrukt zu erinnern, dass "Großmutter ein Omnibus wäre, hätte sie Räder" - insbesondere aber:

    - Es wurde bisher noch keine Methode gefunden, sich Todesfälle zu ersparen. Bislang ist noch jeder Mensch gestorben.

    - Auch wenn bei Großstadtsmog besondere biochemische Gewebseinwirkungen in's Spiel kommen, sind die Lungen des Menschen dafür geschaffen, mit Schwebeteilchen umzugehen. Selbst wenn diese Partikel früher ausschließl. natürlichen Ursprungs waren, gilt hervorzuheben, dass die Entsorgung durch Flimmerepithelen und Schleim insb bei Pilzsporen, Bakterien, mineralischen Fasern, und Pollen aus dem Körper eine Funktion darstellt, die mit Bravour gemeistert wird, weshalb auch nicht gesagt werden kann, dass Menschen unter sterilen Laborbedingungen automatisch länger leben würden (- abgesehen von sich daraus ergebenden psychosomatischen Komplikationen).

    - Vergleiche der Lebenserwartung zwischen Stadt und Land zeigen oftmals nur Unterschiede im Grenzbereich der statistischen Signifikanz, wobei auch von Bedeutung zu sein scheint, ob die Ersteller der jeweiligen Lebenserwartungsstatistik vom Geiste des Club of Rome "durchdrungen" sind (- viele Abgrenzungsfragen!). Solche Vergleiche können nicht mit Hinweisen auf Pendlerbewegungen und dgl abgetan werden, weil eine Woche 168 Stunden hat, die Pendler aber - einschließlich Urlauben und dergleichen - deutlich unter 40 Stunden die Woche in Städten verweilen.

    Siehe dazu auch meine Streitschrift unter:
    http://www.t-y-a.at/Oekokratur%281-1%29.html

  4. Ein sogenannter Troll (kein Partner)
    14. Mai 2013 19:39

    Wie so oft greift Unterberger nach jedem Strohhalm der seine Ideologie stützt.
    Atomkraft ist nur profitabel weil sie massiv subventioniert wird, die Endlagerungsfrage ist auch weitgehend ungelöst. Uran ist ein endlicher Rohstoff der unter üblen Bedingungen gefördert wird. Die Berechnungen der Studien funktionieren nur, wenn man sie mit den passenden Energiearten vergleicht.
    Wie würde die Studie wohl aussehen, hätte man sich schon früher um "alternative" Energieformen + die dazugehörigen Smart Grids/Speicherkraftwerke gekümmert? Wie würde es aussehen, wenn man die Forschungsgelder für die Atomenergie in "alternative" Energien investiert hätte?

  5. Buntspecht
    14. Mai 2013 08:26

    Ob da nicht das berühmte Milchmädchen gerechnet hat?

  6. Francois Villon (kein Partner)
    14. Mai 2013 08:03

    Der Experte für Atomkraftwerke und die damit verbundenen Vor- und Nachteile, Dr. Unterberger, spricht ex catedra. Dann muß es ja stimmen.

    Nachfolgender Artikel wird da sicher die Gemüter beruhigen, auch wenn Mr. Wade sagt, daß Fukoshima die schlimmste Nuklear-Katastrophe je war.

    Bezüglich der hehren Wissenschaft gilt natürlich, daß sie eine Kulturleistung höchsten Ranges ist, aber überall wo Menschen sind, da menschelt es. Hermann Hesses Glasperlenspiel und in diesem Geist „Eine Geschichte des Glasperlenspiels“ von Prof. Dieter Straub zeigen dies sehr zutreffend auf.

    Und das kürzlich schon erwähnte Zitat aus Etappe, Kronjuwelen der Macht: Folter, Todesstrafe, Leibrente und Professoren-Prostitution, paßt hier auch ganz gut dazu.

    Good-bye Dubai? Bombing Iran’’s Nuclear Facilities Would Leave the Entire Gulf States Region Virtually Uninhabitable

    By Wade Stone

    Global Research, May 11, 2013

    “In individuals, insanity is rare; but in groups, parties, nations and epochs, it is the rule.”? Friedrich Nietzsche

    Every spring and summer, during a period of low pressure over the Persian Gulf, powerful winds known as the “shamals and sharqi,” sweep down from the north and north east into Saudi Arabia, whipping up ever more grains of sand as they head south and south west across the Arabian Desert. Frequently, these sandstorms become gargantuan in size --– hundreds of meters high and kilometers wide and in length of dense roiling particulate, choking the lungs of those exposed, blocking out the sun completely and, by the time they are over, burying whole towns, sometimes even large cities like Riyadh, in a meter deep or more of sand.

    The wind speeds range from 30 to 300 kilometers per hour, and they generally take a semi-circular route, heading back out to the southern gulf and the remaining Gulf States. Indeed, on an annual basis all of the Gulf States combined – UAE, Qatar, Bahrain, Oman, Kuwait and Saudi Arabia, suffer through literally hundreds of such sand and dust storms. And most often the winds driving those sandstorms originate from the north and north east (Iran, Iraq, Kuwait, and sometimes even Turkey).

    Below is a map showing the location of Iran’s nuclear facilities and uranium mines. Now look again at the previous NASA satellite image and note the primary shamal wind direction.

    Think “Fukushima x 10”: Bombing Iran’s nuclear facilities would leave the entire Gulf State region virtually uninhabitable.

    Fukushima is, without question, the world’’s worst nuclear disaster to date. In fact, many scientists believe, and with good reason, that the Fukushima incident, which is far from over, is the world’’s worst environmental catastrophe.
    “While the long-term repercussions of the Fukushima Daiichi nuclear disaster are yet to be fully assessed, they are far more serious than those pertaining to the 1986 Chernobyl disaster in the Ukraine, which resulted in almost one million deaths (New Book Concludes – Chernobyl death toll: 985,000, mostly from cancer” Global Research, September 10, 2010.

    For a full account of Fukushima, see “Global Research Online Interactive Reader Series, Fukushima: A Nuclear War without a War, The Unspoken Crisis of Worldwide Nuclear Radiation (Michel Chossudovsky, editor).

    Now imagine several large nuclear reactors (Iran’’s Bushehr reactor output, for example, is 1000 megawatts, compared to Fukushima Daiichi’’s largest reactor, which had an output of 784 megawatts), along with several uranium enrichment plants, and certainly military storage sites and quite likely even uranium mines, all bombed to dust within a matter of days. Moreover, unlike the Fukushima Daiichi reactors, which suffered only partial meltdowns with much of the fuel rods and spent fuel storages remaining mostly intact, “all” of Iran’’s nuclear fuel would be exploded into the atmosphere. And let us not forget that the US-Israeli military ordinance employed to destroy Iran’’s nuclear facilities would certainly be tipped with depleted uranium, and very likely would include some mini-nukes.

    Indeed, in regard to nuclear disasters and environmental catastrophes, Fukushima would absolutely pale in comparison to that caused by the bombing of Iran’’s nuclear sites. The nuclear fallout from such an event would be extreme, to put it mildly. Tens, if not hundreds of thousands of innocent Iranians would likely die within the first year of such a strike, while millions more would die within a decade or two of some form of radiation-induced cancer. And since a significant portion of that nuclear fallout would end up either immediately, or over the course of the next weeks and months in the Arabian Desert, where the winds, year after year, would gather it up along with the particles of sand and dust into gigantic roiling irradiated storms (remember, “hundreds” of such sand and dust storms annually), not a person living anywhere in the Gulf State region would be safe from exposure. The Persian Gulf, too, would soon be so irradiated and toxic and lifeless that it might as well be renamed the New Dead Sea.

    Some statistics worth recalling: The half-life of cesium-137 is just over 31 years, while that of strontium-90 is approximately 29 years. Plutonium-239, the most dangerous of the above-mentioned radioactive substances, has a half-life of 24,110 years. And uranium, which is the primary target and which will make up the largest percentage of the fallout, has a half-life ranging between 700 million to nearly 4.5 billion years, depending on the type of uranium used -- —U-235 or U-238. It’’s also worth noting that it takes an estimated 20 x the half-life years listed for the radiation from such contamination to dissipate entirely.

    Of course, a lot of that radiation would also enter the jet stream, which would then carry it around the globe, depositing it as nuclear fallout everywhere. No nation, no body of water, would be spared. It takes but “one” inhaled or ingested “hot” particle to produce a life-threatening cancer.

    Calling for, even so much as contemplating, such a genocidal event is madness; actually carrying it out would be insanity beyond description.

    We must conclude, therefore, that the US-NATO-Israeli alliance is bluffing. Shortly before each and every scheduled P5+1 negotiation regarding Iran’’s nuclear program, the corporate/government controlled mainstream media in the West ratchets up the threats, with Israel insisting that they will soon bomb Iran’’s nuclear facilities if their nuclear program isn’’t shut down. We’’ve been hearing these same threats for more than a decade now. The very fact that the other Gulf States in the region are in support of the US-NATO-Israeli alliance also suggests that such threats are all smoke-and-mirrors, attempts to scare Iran into accepting whatever demands US-NATO and Israel want.

    Surely, the Gulf State monarchs especially are aware enough to realize that, even if Iran is planning to develop a nuclear weapon (for which no evidence whatsoever exists), a nuclear-armed Iran would be far less of a danger to them than a bombing of Iran’’s nuclear facilities, which would positively guarantee their demise. Even Israel, which is only 1100 kilometers away from Iran, and also experiences regular severe sand and dust storms, would likely suffer dire consequences as a result of the radiation fallout from such an attack.

    Has such absolute insanity infected the minds of the Western powers to such a degree that they actually would attack Iran, and in so doing destroy the entire Gulf State region, further irradiate the entire planet and themselves, and quite possibly set off World War III? Or is it all just smoke-and-mirrors, scare tactics and rhetoric, and saner minds will in fact prevail?

    Let us all hope and pray for the latter.

  7. Gerhard Pascher
    13. Mai 2013 15:53

    Wer sich die Mühe macht, im Internet zu blättern und diese Studie genau durchzulesen, wird feststellen:

    1. James E. Hansen war bis vor kurzem Direktor eines NASA-Ablegers für Raumfahrtstudien
    2. Nun hat er sich zur Aufgabe gemacht, sich verstärkt juristisch und politiusch für die Verringerung der Treibhausemmissionen einzusetzen. Er war einer der ersten Wissenschaftrler, welche auf die Gefahren im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung hingewiesen haben.
    3. Hansen vergleicht eigentich nur Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke, wobei er besonders auf die sehr vielen schmutzigen Kohlekraftwerke in China hinweist.
    4. Völlig ignoriert er und sein Kollege dabei die "Endlsösung" des Atommülls.
    5. Alternative emmissionsfreie Stromerzeugungen werden dabei in keinem Wort erwähnt.

    Originaltext publiziert im Fachjournal "Enviromental Science & Technologie", Vol. 2013, 47 (9), pp 4889–4895, March 15, 2013 (© American
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  8. Josef Maierhofer
    13. Mai 2013 12:11

    Ist schon richtig, die ganze Enegiegeschichte ist ein emotionales Politikum geworden.

    Ich mache dafür verantwortlich, erstens verlogende Ideologen von Parteien (etwa der Grünen), zweitens die Medien, die ebenso lügen, was das Zeug hält, desinformieren und verschweigen, was ihnen nicht in den Ideologiekram passt. Wie gesagt, Ideologie ist Idiotie, denn sie ist Argumenten gegenüber nicht offen.

    Umwelttechnisch müssten die Grünen ja für den Atomstrom sein und gegen Kohlekraftwerke, das halte ich auch für richtig. Bloß, es genügt bei den Menschen die mediale Hetze, und schon wird das 'Mainstream' und genau diese Menschen verschließen sich gleichzeitig allen anderen Argumenten. So war auch die Zwentendorfabstimmung, so auch der EU-Beitritt, medial massiv begleitet durch Medienmanipulation und Medienhetze.

    Atommülllagerung müsste professionell betrieben werden und nicht, wie in den USA und der Sowjetunion einfach ins Meer geworfen oder in die Wüste gestellt werden, oder wie in Deutschland in feuchte Berghöhlen, etc.

    Richtig ist aber auch, dass es in Kiew eine Menge verschwiegener Strahlungsopfer gibt, weil dort der Mainstream für die Atomlobby tickt, aber richtig ist auch, dass es in Japan wesentlich weniger, ist ja die Zeit auch noch sehr kurz seit dem Vorfall, wirkliche Strahlungsopfer gegeben hat, als die aufgehetzten Mainstreammedien glauben machen wollen.

    Zu den Medien, da reihen sich die österreichischen wegen der Inseratenbestechungen (=auch eine Art Korruption), Nötigungen, Parteiunterwanderungen, Fehlausbildung der Journailsten und Redakteure, schlicht ebenfalls wegen einer Ideologie (=Idiotie) wohl in die letzte Schublade der Weltpresse.

    Die NZZ, wohlgemerkt wird in einem freien Land von freien Journalisten frei betrieben und ohne Ideologie oder zumindest weitgehend ohne Ideologie. Darum unterscheidet sie sich wohltuend von den Hetzmedien. Denn bemerkenswert und logisch ist dieser veröffentlichte Artikel auf jeden Fall, ein Artikel, der bei uns nie und nimmer veröffentlicht werden würde, den ich auch nie finden würde, außer zufällig, den aber Dr. Unetrberger gefunden hat.

    Darum meine ich, in einem freien Land haben Parteien und Politik in Medien nichts verloren. Ich rede ja dabei noch gar nicht über demokratisch.

    Egal, es gibt unendlich viele Beispiele, wie Österreich durch die Medien desinformiert wurde. Die Leute 'müssen' den Medien ja glauben, obwohl auch ganz einfache Menschen das schlimme Spiel bereits durchschauen und den Medien keinen Glauben mehr schenken, warum sonst gehen die Zuseherziffern beim ORF ständig zurück ? Warum sonst versuchen die linken Parteien ständig die ORF Gebühr zu einer Haushaltsabgabe zu machen, um noch mehr Geld für die dort angestellten privilegierten Parteimitglieder zu lukrieren ?

    Klientelpolitik ist zu verurteilen.

  9. dssm
    13. Mai 2013 12:06

    Ich habe mit Kernkraft keine rechte Freude.
    Einmal sind die Reserven an kostengünstig abbaubarem Uran sehr begrenzt. Wie lange also der Brennstoff billig ist kann nicht vorhergesagt werden.
    Andererseits sind die, vor allem chemischen, Abfallprodukte nicht so einfach zum Zerlegen. Bisher gibt es nur einige Labore, wo diese Arbeiten gemacht werden, Endlager sind hingegen Mangelware und ein reines Politikum.

    Mit anderen Worten, da ich wirtschaftsliberal bin, lehne ich Kernkraftwerke ab. Diese Werke können nur durch massive staatliche Zuschüsse überleben! Die gesamte Abfallentsorgung ist bestenfalls ungeklärt – und damit die Kosten des Betriebes. Kein vernünftiges Unternehmen kann hier nach marktwirtschaftlichen Kriterien eine Kalkulation aufstellen!

  10. seeyou
    13. Mai 2013 09:38

    Dasselbe sagt auch ein Artikel im Spiegel: http://tinyurl.com/cqv8sdp

    ... und wenn man bedenkt, dass aufgrund des unsteten Windes und der unsteten Sonne die Kohlekraftwerke praktisch wachsen müssen, dann frag ich mich allen Ernstes ob die Energiewende wohl der richtige Weg ist. Diese Toten, die die Zahl derer durch Kernkraft ums hundertfache, oder tausendfache übersteigen, haben wir einer Ethikkommission zu verdanken. Eine wirklich folgenschwere Entscheidung, das möchte ich nicht verantworten...

    Ich habe den Eindruck, dass wir seit Jahren falsch über die Atomenergiegewinnung informiert werden. Die Elektrizitätswerke Schönau haben alle wichtigen Behauptungen der Atomkraftgegner fein säuberlich aufgelistet: http://tinyurl.com/rbjyvm ...und weil die meisten Normalbürger sich mit chemischen und atomphysikalischen Vorgängen nicht auskennen, sind sie eine leichte Beute dieser Vernebelungstaktik. ...und was ich noch schlimmer finde, dass unsere Presse meint, uns über befürwortende Nachrichten zur Kernkraft nicht informieren zu müssen.

    Auf EIKE findet sich eine kritische Auseinandersetzung zu diesen Behauptungen. Hier der Link zu den ersten Antworten: http://tinyurl.com/d2jqlew (Die weiteren bitte mit „100 Gründe“ suchen - für den Laien, zu denen auch ich gehöre, wirklich überraschende Erkenntnisse!)

    Was mich ebenfalls sehr beeindruckt hat, ist die Dämonisierung der Wiederaufbereitung durch die Grünen. Dass mit dem gesetzlichen Verbot der Wiederaufbereitung erst die eigentlichen Probleme geschaffen werden, ist den meisten Atomkraftgegnern gar nicht bewusst: http://tinyurl.com/2cbu6xy Das ist an Frechheit gar nicht mehr zu überbieten.

    Weiterhin sehr beeindruckt hat mich die Entwicklung neuer Kernkraftwerkstypen: http://tinyurl.com/cfsq2ln Dem jungen Mann kann nur viel Erfolg wünschen.

    Wenn man in diesem Zusammenhang auch noch diese Rede eines Windmüllers vor dem deutschen Bundestag http://tinyurl.com/c4sda4o hört, dann weiß wo die Geldströme fließen, und da kommt so eine leise Ahnung auf, was im deutschen Staate falsch läuft!

    • diko
      13. Mai 2013 18:08

      @seeyou,
      ***************!,
      danke auch für die Hinweise zu den Links.

  11. mike1
    13. Mai 2013 08:43

    dass der atomstrom leben rettet, glaub ich nicht. eher ist das gegenteil der fall.

    ich weiß, dass atomkraftwerke vom menschen nicht wirklich beherrscht werden, das wurde ja zwischenzeitig mehrfach bewiesen. tschernobyl war ja nicht unbedingt ein menschenrettungsprojekt...

    seinerzeit, als kreisky über zwentendorf abstimmen ließ, stimmte ich gegen zwentendorf, weil kreisky dies als abstimmung über sich selbst missbrauchte.
    heute bin ich froh, so abgestimmt zu haben.

    den dreck aus kohlekraftwerke kann ich filtern, die strahlung eines atomkraftwerkes bleibt jahrtausende erhalten. ein khlekraftwerk kann ich abstellen, ein atomkraftwerk abstellen, bedeutetnicht, dass auch die strahlung verschwindet. so einfach kann man es sich nicht machen.

  12. Observer
    13. Mai 2013 06:34

    Das zitierte Gutachten ist so eine typische „Wenn… dann… - Auftragsarbeit”, ähnlich als wenn ich errechne, wieviel Straßenunfälle am kommenden Sonntag bei Schlechtwetter verhindert werden können. Da ist immer zu hinterfragen, wer ist der Auftraggeber und aus der Publikation Nutzen ziehen will? Seriöse Wissenschaftler lassen sich da meist gar nicht „vor den Karren spannen”.
    Genau genommen kann man theoretisch nur eine Lebensverlängerung statistisch „errechnen”, wie man z.B. auch sagen kann, dass die Verweigerung von Tabak einer Milliarde Erdenbürger die Lebenserwartung um einige Jahre erhöht.

    Natürlich dienen solche Publikationen den Atomstrombefürwortern, die auch für grenzenloses Wachstum, totalen Liberalismus, Gentechnikfreigabe sind und Förderung von Radwegen, Solarzellen und Windkraftwerken grundsätzlich ablehnen.

    Nicht zu vergessen: das Problem der Endlagerung von nicht mehr verwertbaren radioaktiven Brennstäben mit sehr langer Halbwertszeit ist weltweit nicht gelöst und wird einfach „auf die lange Bank geschoben”.

    • Observer
      13. Mai 2013 06:57

      Ergänzung:
      Eben lese ich im heutigen „Strache-Artikel” vom Blogbetreiber Andreas Unterberger: „... weil Was-Wäre-Wenn-Spielchen eigentlich müßig sind”.

    • Markus Theiner
      14. Mai 2013 06:13

      Na wenn Sie diese Einstellung ernst nehmen, dann müssten sie eigentlich ein glühender Befürworter der Atomkraft sein.
      Die zitierte Studie ist nämlich keine reine "wenn-dann" Studie, sondern beschäftigt sich mit den tatsächlich verursachten Todesfällen durch Kohle- und Gaskraftwerke - und rechnet die dann hoch.
      Umgekehrt sind so ziemlich alle Argumente der AKW-Gegner was-wäre-wenn-Argumente, weil ja gottseidank bisher noch relativ wenig passiert ist. Vor allem wenn es um das Risiko moderner Kraftwerke geht und man daher Tschernobyl nicht mehr wirklich mitzählen kann.

      Um die Aussagekraft dieser Studie zu beurteilen müsste man sich in Wahrheit aber ihre Methode ansehen. Wie wurde die Kausalität zwischen Kohlekraftwerk und Todesfall gemessen und wie wurde hochgerechnet?
      Wer aber die Qualität der Studie rein aus dem Ergebnis ableitet disqualifiziert sich selbst.

    • Observer
      14. Mai 2013 12:56

      Markus Theiner:
      Ihre Schlussfolgerung in Ehren, aber ich bin erst dann für die Atommeiler (besser wären Fusionskraftwerke), wenn die Sicherheit und die Restmülllagerung völlig garantiert ist. Dem ist aber nicht so. Wie weiter oben schon erwähnt, können Sie sich die Studie im Detail ansehen. Natürlich ist es eine "Wenn-dann-Arbeit", denn jede Hochrechnung basiert auf statischen Annahmen.

  13. RR Prof. Reinhard Horner
    13. Mai 2013 02:12

    reinhard.horner@chello.at

    Die Atomkraftwerke mit Kohle- und Gaskraftwerken zu vergleichen, ist ein unschwer durchschaubarer Trick.

    Dass der Atommüll riesige (ungelöste!) Probleme bereitet, ist doch kein Geheimnis.

  14. ambrosius
    13. Mai 2013 01:45

    Zum Thema Medienhörigkeit der Massen, Einfältigkeit der Massen:

    Erst kürzlich sind wieder Tagebuchaufzeichnungen von Durchschnittsbürgern aufgetaucht, die beweisen, daß man bei gesetzlich geforderter Mindestintelligenz durchaus, auch bloß auf Zeitungen des Nazireiches gestützt, in der Lage war, ziemlich genau zu wissen, wie die Lage ist bzw. was da so läuft.

    Wenn es sich aber um höchst wissenschaftliche Auseinandersetzungen handelt, dann ist Otto Normalverbraucher wirklich aufgeschmissen, wenn er sich ein objektives Bild machen will.

    Wie man Zeitungen zu lesen hat, das wissen intelligente Leute schon längst. Daß aber auch die Wissenschaft nur aus Lug, Trug und Lobbying besteht, das ist eine schmerzliche Erkenntnis.

    • XICY
      13. Mai 2013 07:13

      "Daß aber auch die Wissenschaft nur aus Lug, Trug und Lobbying besteht, das ist eine schmerzliche Erkenntnis." Wenn man Wissenschaft als Ersatzreligion missbraucht und sich dabei noch für wahnsinnig intelligent hält, weil man nicht an Paläoreligionen glaubt, dann ist Enttäuschung immerhin ein Erkenntnisgewinn.

      Wissenschaft ist weder Lug noch Trug noch Lobbying, sondern eine der großartigsten Errungenschaften der Menschheit. Aber man muss sich selbst mit der Wissenschaft beschäftigen, um Erkenntnisse zu gewinnen. Abkürzungen gibt es keine, und glauben (im Sinn von ungeprüft für wahr halten) hilft nicht.

    • ambrosius
      13. Mai 2013 07:40

      @xicy
      Haben Sie mich mißverstanden oder wollten Sie mich mißverstehen ?

      Wissenschaft , wenn ich das einmal auf die Schnelle definieren will, besteht darin, daß man aufrichtig nach Erkenntnis sucht, soweit diese für den Wissenschafter, dann auch für den Menschen mit seinem Sensorium erkennbar und auch nachprüfbar ist. Es sollte ja auch kein Geheimnis sein, daß sich diese Erkenntnis weiterentwickelt und Wissenschaft deshalb nichts an ihrem Wert verliert.
      Ich habe die Unredlichkeit von Wissenschaftern gemeint, die sich für einen politischen oder weltanschaulichen oder sonst einen Zweck in ihre Aussagen/Publikationen einspannen lassen, den Weg der wissenschaftlichen Erkenntis verlassen ob des Mammons, der Ehre oder sonst irgendeines Vorteils willen.

      Ad Palaeokatholizismus: wer in seinen Vorstellungen im 19. Jhdt. stecken geblieben ist und diese krausen Ideen auch noch mit dem Bihänder verbreiten will und obendrein noch gründlich nachgewiesen hat, daß er von den Grundlagen des Christentums keine Ahnung hat, der stellt sich auf die Ebene der Wahabiten oder der Mullahs und das muß gesagt werden.

    • schreyvogel
      13. Mai 2013 07:46

      @XICY
      Warum reden dann die Wissenschaftler mit uns Laien überhaupt noch?
      Nur um uns zu belehren!
      Denn Diskussionen machen ja nur in ihren eigenen hehren Kreisen Sinn.

      Abgehobenheit par excellence.

    • XICY
      13. Mai 2013 08:56

      @ ambrosius
      Offenbar habe ich sie missverstanden, denn mit ihrem zweiten Absatz stimme ich vollinhaltlich überein. Ihre Vorstllung von "Paläokatholizismus" kann ich nicht nachvollziehen. Der Katholizismus war zu keiner Zeit von der Lehre des Jesus Christus zu trennen, ebensowenig, wie der Wahabismus jemals von der Lehre des Mohammed zu trennen war. Dass manche Glaubensverkünder glegentlich in der Interpretation der Quellen geirrt haben und weiter irren, wird wohl stimmen. Das ändert aber an der grundsätzlichen Ausrichtung dieser Glaubensrichtungen an der Lehre nichts. Der wesentliche Unterschied zwischen dem Katholizismus und dem Wahabismus besteht in der Lehre der Religionsgründer und nicht im Fanatisierungsgrad der Anhänger!

      @schreyvogel
      Jeder, auch jeder Wissenschaftler, ist in (fast) allen Gebieten der Wissenschaft Laie. Die Beschäftigung mit Wissenschaft sollte doch zur Demut führen, weil man nie an eine Grenze stößt. Das Gefühl der Allwisenheit sollte da also gar nicht erst aufkommen. Aufgeblasenheit und Universalwissertum sind allenfalls lächerlich.
      Dennoch: Man erkennt nur das, womit man sich selbst auseinandersetzt. Man muss kein Mathematiker sein, aber wenn man selbst nie rechnen gelernt hat, ist man darauf angewiesen, dass einen die Bäckerin nicht mit dem Wechselgeld betrügt. Man muss kein Biologe sein, aber wenn man den Unterschied zwischen Pastinak und Schierling nicht kennt, muss man auf den Gemüsehändler vertrauen. Es gibt aber leider auch betrügerische Bäckerinnen und schlampige Gemüsehändler. Da helfen auch die tollsten mathematischen Therorien und die spektakulärsten biologischen Erkenntnisse nicht weiter.

    • ambrosius
      13. Mai 2013 13:35

      @XICY
      Religiöse Meinungen sind- meiner liberalen Auffassung nach- Privatsache. Ich bestreite nicht das Recht jedes Menschen auf jedwede religiöse Auffassung und das Recht,diese auch zu verkünden, soferne nicht dabei strafrechtliche Tatbestände, etwa in der Form der Anstiftung, gesetzt werden.
      Allerdings nehme ich auch das Recht für mich in Anspruck, dagegen anzuschreiben, wenn besonders dumme Meinungen geäußert werden und diese- und das ist das Entscheidende- auch noch mit dem Ruf nach Gewalt unterlegt sind.

    • XICY
      14. Mai 2013 09:41

      @ ambrosius
      Damit diskutieren wir jetzt über vier Wertesysteme: das wahabitische, das katholische, das liberale und das durch das Strafrecht definierte. Allen vieren ist gemeinsam, dass sie Normen (und Verhaltensweisen) enthalten, die jeweils zueinander wesentlich inkompatibel sind. Allen vier Wertesystemen ist ebenfalls gemeinsam, dass kein Problem mit einzelnen Normen aus den jeweils anderen Systemen haben, sofern diese keiner Norm aus dem eigenen Kanon widersprechen. All das Gerede über Toleranz ist daher gegenstandslos.

      Da aber bekanntlich das Faustrecht jedes andere Recht schlägt, gilt die durch das Strafrecht definierte Norm, denn darüber wacht der staatliche Gewaltapparat.

    • ambrosius
      14. Mai 2013 13:50

      @ CIXY

      Eines ist klar, in unserer säkularisierten Welt gilt für das Diesseits das Gesetz des Staates wobei man verlangen kann, ja muß, dass dieses Gesetz verständlich, befolgbar und akzeptabel sein muß. Die Diskussion, was das jetzt im Detail bedeutet füllt Bücher weshalb ich diese Diskussion hier nicht aufmachen will.

      Ich meine daher, daß etwa unsere Gesetzgebung, die auf bürgerlichen Werten, auch des Freiheitsgedankens und des Liberalismus und auf christlicher Ethik beruht für Religionen, die nicht gerade totalitäre Forderungen stellen durchaus akzeptabel sein sollte.(Wiederum sei die Diskussion unterdrückt, wie weit sich der Gesetzgeber heute noch an den obgenannten Idealen richtet).
      Für mich- um ein drastisches Beispiel zu erwähnen- stellt die Abtreibung ein riesiges Problem dar. Ich setzte also meine bescheidenen Kräfte dafür ein, daß Kinder als Lebende eine Chance haben, ich argumentiere auch aber ich maße mir nicht an, Menschen, die anders entscheiden mit Gewalt zu bedrohen und zu verdammen. Das ist "Chefsache"!

  15. efrinn
    13. Mai 2013 01:38

    Mag sein, daß es die erste Berechnung amerikanischer Wissenschafter ist, die konkrete Zahlen über die verminderten Todesfälle durch die geringere Luftverschmutzung ist. Aber das ist kein Einzelfall. Es gibt - bei der IAEA in Wien - abrufbare wissenschaftlich fundierte Berichte über ökologische Vorteile der Atomenergie. Aber das sind in den Augen der "Antis" alles getürkte Lobby-Meinungen. Und so wie die Toten vom Tsunami in Fukushima wird - wie am Ende des Berichtes von A.U. treffend dargestellt - jede durchgebrannte Glühbirne dramatisiert. Zu meiner Studienzeit hat sich eine Reinigungskraft in einem AKW ein Bein gebrochen, weil sie ausgerutscht ist. Die folgende Schlagzeile von einem "Arbeitsunfall im Atomkraftwerk" hat bereits damals meine Meinung über Journalisten geprägt. Sie hat sich nicht gebessert.

    • Wyatt
      13. Mai 2013 05:28

      Mit Steinen kann man Häuser bauen, diese aber auch auf Menschen hauen!

      Mit Atomkraft werden weltweit Kraftwerke betrieben u. nach wie vor gebaut - über die sich hier zulande große Sorge ausbreitet.

      Keine größeren Sorgen hingegen bereiten die "Atom" - betriebene Kriegsschiffe sowie "Atom"- Bomben, - nicht nur jene der Nato und dem Musterland von Demokratie im "Nahen Osten"!
      (Im ZDF- Kinder TV "KIKA" wurde noch vor dem Irakkrieg, um Verständnis - mit lustigen Zeichnungen - für den Einsatz von Miniatombomben geworben.)

    • Undine
      13. Mai 2013 09:47

      @efrinn

      *****!

      "Zu meiner Studienzeit hat sich eine Reinigungskraft in einem AKW ein Bein gebrochen, weil sie ausgerutscht ist. Die folgende Schlagzeile von einem "Arbeitsunfall im Atomkraftwerk" hat bereits damals meine Meinung über Journalisten geprägt. Sie hat sich nicht gebessert."

      An dieser Zeitungsmeldung sieht man, für wie dumm die Journalisten ihre Leser halten---aber auch, wie gefährlich diese Dummheit der Leser ist---und wie verantwortungslos die diese Dummheit ausnützenden Journalisten sind.

      @Wyatt

      *********!
      Denken Sie dabei auch zufällig an die mit der Vorrichtung für die Verwendung von Atomsprengköpfen ausgestatteten U-Boote, die ein europäisches Land einem Land an der Levante schenkt? Ein einziger Abschuß hätte unabsehbare Folgen.....

  16. fokus
    13. Mai 2013 01:24

    Atomenergie ist Technik von gestern, weil die Menschen erkannt haben, welche Nachteile diese Form der Energiegewinnung mit sich bringt, wie z. B.

    1) bei einem GAU unbeherrschbare Folgen wie Unbewohnbarkeit ganzer Landstriche für viele Generationen
    2) ungelöstes Problem der sicheren Endlagerung von anfallenden Atommüll (verbrauchte Brennstäbe, etc.)
    3) nicht unendlich vorhandene Uranvorräte

    Die Innovationen für die Erschließung neuer Energiequellen der Zukunft gehen in wesentlich unproblematischere Richtungen. Sie werden zwar heute zum Teil noch belächelt, aber wie so oft, könnte einiges davon schon morgen den Durchbruch schaffen:

    http://green.wiwo.de/mobilitat-strasen-aus-solarmodulen/

    http://green.wiwo.de/crowdfunding-us-forscher-wollen-leuchtende-pflanzen-zuchten/

    Klingt zumindest vielversprechender, als ganz einfach neue, riesige Atomkraftwerke mit allen notwendigen Sicherheitsauflagen zu bauen.

    • efrinn
      13. Mai 2013 01:44

      @ fokus: vielleicht sollten sie statt sci-fi-Artikel besser Fachliteratur lesen.

    • Brockhaus
      13. Mai 2013 08:00

      @ efrinn

      Die von fokus aufgezählen Tatsachen wollen Sie doch nicht leugnen? Und so ziemlich alle technischen Errungenschaften wurden anfangs belächelt und für unmöglich gehalten und heute sind wir stolz drauf!

    • fokus
      13. Mai 2013 11:42

      @efrinn

      Hätten Menschen mit Ihrer Ansicht das Sagen, die wissenschaftliche Forschung und Innovation lediglich als "Sci-Fi" darstellen, würden wir heute noch in Höhlen hausen.

      Be carefully............!

    • Markus Theiner
      14. Mai 2013 06:00

      Dass alle großen Ideen zuerst belächelt oder abgelehnt wurden heißt keineswegs, dass jede belächelte oder abgelehnte Idee richtig ist. Die meisten scheinbar dämlichen Ideen sind tatsächlich dämlich gewesen.

      Aber selbst wenn das wirklich die Energiequellen der Zukunft sind und Atomstrom der Vergangenheit angehört blenden Sie halt leider die Gegenwart aus.

      Mit vielversprechenden Forschungen allein können sie halt mittelfristig den Energiebedarf kaum decken. Dass "schon morgen" weltweit alle Straßennetze durch die teuren Solar-Straßen ersetzt werden ist mehr als unrealistisch, selbst wenn sich die Errichtungskosten langfristig amortisieren würden. Genauso wie der Einsatz von leuchtenden Pflanzen, bei denen die Forscher selbst sagen, dass die noch nicht sehr weit gediehen sind.

      Die dargestellten Nachteile von Atomstrom sind natürlich völlig korrekt und noch nichteinmal vollständig, weil z.B. die Kostenfrage fehlt.

      Aber in einer seriösen Debatte müsste man noch zwei Schritte machen.

      Erstens diese Nachteile genauer betrachten. Wie groß ist bei modernen Kraftwerken die Gefahr eines Super-GAU? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass es zum Schlimmsten kommt und was ist überhaupt das Schlimmste? Bei Fukushima ist trotz Tsunami und Erdbeben erstaunlich wenig passiert, und das war nicht einmal die neueste oder sicherste Technologie. Ähnliche Fragen stellen sich beim Problem der Lagerung.
      Die begrenzten Uranvorräte sind nicht wirklich ein Argument. Klar, der Atomstrom wird nicht bis in alle Ewigkeit reichen, aber das ist kein Argument ihn schon heute abzuschalten.

      Zweitens müsste man dann diese Nachteile auch den Nachteilen der Alternativen gegenüberstellen. Und gehören halt Kohle, Gas und Öl zu diesen Alternativen, wie auch immer die Sache in 20 oder 100 Jahren aussehen wird.
      Sehr stark zugespitzt: Wenn Atomstrom mit 1% Wahrscheinlichkeit eine Million Menschen umbringt, Kohlekraft aber mit ziemlicher Sicherheit 10.000 Menschen pro Jahr, was ist dann schlimmer?
      Und auch wenn es andere Alternativen gäbe hätten die Nachteile. Die eierlegende Wollmilchsau wird es eben nie geben.
      Die Wertungsfrage ist alles andere als leicht, wird aber noch schwieriger, weil die Debatte ja nicht ernsthaft geführt wird, sondern meist nur ein Propagandakrieg. Und das ist das Grundproblem.

  17. kritikos
    13. Mai 2013 01:04

    Früher einmal war es die Kirche, die gesagt (und vorgeschrieben) hat, was rechtens ist, was man zu glauben hat und wie man sich entsprechend verhalten muss. Das ist Vergangenheit. Und da gab es den Komunismus, der das selbe, wenn auch ganz unterschiedlich, gesagt und vorgeschrieben hat. Auch der ist weitgehend unwirksam. Aber offensichtlich fehlt den Menschen eine Autorität, die dieses Muster vorgibt. Denn siehe da, die Medien haben die Lücke gesehen und sind eingesprungen, mit Hilfe und unter Benützung selbsternannter Weltverbesserer. Und da Politiker nichts mehr fürchten als die Medien, sind heute diese und die selbsternannten Weltverbesserer diejenigen, die sagen und vorschreiben, was rechtens ist, was man zu glauben hat und wie man sich verhalten muss. Und die Menschen sind weiterhin einfältig genug.

    • Wyatt
      13. Mai 2013 09:02

      @ kritikos
      und wer erzählt den Medien, was heutzutage der rechts- pardon - linksgefällige, über jeden Zweifel erhabene, wirkliche, einzig wahre Glauben sein soll und ist ?

    • Undine
      13. Mai 2013 09:54

      @kritikos und @Wyatt (für die "Ergänzung"!) ************!

  18. socrates
    13. Mai 2013 00:46

    Unsere Medien vertreten Lobbys, halten nichts von Tatsachen und die meisten Redakteure sind dumm oder bestochen und erkennen die Wahrheit nicht.
    Die Westinghousereaktoren sind unsicher, aber das darf man bei uns nicht sagen. Tschernobyl wird hochgespielt und die Kernschmelzen in den USA und GB werden verschwiegen.





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