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Was können die Tschechen, was wir nicht können?

Lesezeit: 3:00

Der russische Ministerpräsident hat wieder einmal weise und kluge Menschen aus aller Welt zu einem exklusiven Nachdenkforum eingeladen. Darunter etwa den tschechischen Ex-Präsidenten Vaclav Klaus und den britischen Ex-Premier Tony Blair. Auch Wolfgang Schüssel ist immer wieder gern gesehener Gast bei ihm. Wie erklärt sich das?

Dimitri Medwedew nahm sich alleine für Klaus zwei Stunden Zeit unter vier Augen, um ihn auszuhorchen. Dabei störte es ihn keineswegs, dass Klaus auch öffentlich durchaus kritische Worte für Russland findet, etwa mit der Formulierung, dass dieses keine „vollwertige parlamentarische Demokratie“ sei. Dennoch sind offensichtlich seine Ratschläge wichtiger als der fehlende Propagandawert.

Kann man sich vorstellen, dass sich jemals irgendjemand bei der jetzigen österreichischen Führungsgarantie Rat holen wird, egal ob es um amtierende oder in Kürze abtretende Führungspersonen geht? Also etwa bei einem Werner Faymann, einem Heinz Fischer oder einem Ewald Nowotny? Wobei man übrigens letzterem zugute halten muss, dass er schon lange keinen Unsinn mehr gesagt hat. Aber er ist halt zu feige und vorsichtig, um die von ihm langsam entdeckte ökonomische Wahrheit (also etwa die schlichte Tatsache, dass man nicht mehr ausgeben als einnehmen könne) auch klar und öffentlich auszusprechen. Und hinter den SPÖ-Polstertüren wird er ja bei der leisesten Andeutung der Wahrheit von schuldensüchtigen Großökonomen wie Michael Häupl sofort niedergemacht. Und schweigt daher.

Nun ist gewiss auch Medwedew selber kein besonders Mutiger. Aber er ist wenigstens hochintelligent und hat ein gutes Gespür für interessante und wegweisende Persönlichkeiten.

Auch er wird wohl ahnen, dass Österreich nur deswegen noch halbwegs gut dasteht, weil es eine Zeitlang von den wenigstens auf halbem Weg vorangekommenen Reformen der Schüssel-Zeit zehren kann. Und bei Vaclav Klaus hat er gesehen, dass da bis vor kurzem wenigstens noch ein Politiker in Europa amtiert hat, der auch unpopuläre Wahrheiten auszusprechen wagt. (Wenngleich dessen finale Massenamnestie für tschechische Korruptionstäter überaus merkwürdig ausgesehen hat).

Die Weisheit der heimischen Politiker oder Wirtschaftsforscher von heute wird hingegen zu Recht nirgendwo nachgefragt. Oder jemals nachgefragt werden. Dabei werden die „Österreichische Ökonomen“ der Verganenheit von Hayek bis Mises weltweit geradezu abgöttisch verehrt. Wenn "Austrians" in einem positiven Zusammenhang vorkommen, dann geht es fast immer um sie.

Nicht so in Österreich. Da haben – gleichsam zur Illustration dieses Faktums – dieser Tage drei von ihnen in einem Beitrag für die „Presse“ allen Ernstes gewagt, Europa und Griechenland Ratschläge zu geben. Der Sukkus war: noch mehr Planwirtschaft für Griechenland. Im Konkreten: Die EU solle sich bei Betriebsgründungen einschalten, Griechenland solle auf „Gesundheitstourismus“ umstellen usw. In dem arbeiterkammer- und staatsfinanzierten Wifo gibt es offenbar keinen einzigen, der endlich begriffen hätte, was Griechenland wirklich bräuchte: viel mehr Freiheit für Privatwirtschaft und Unternehmensgründer. Punkt. Und sicher nicht noch mehr bürokratische Intervention und Ideen von oben.

Wenn sie sich nicht ständig unerträglich mit renitenten Gewerkschaften, lähmendem Arbeitnehmerschutz, gesetzlichen Überregulierungen und Verwaltungsbürokratie herumschlagen müssten, würden unternehmerische Menschen ganz von allein draufkommen, wo die Gründung von Unternehmen in Griechenland sinnvoll ist und wo nicht. Sie riskieren ihr Geld, sie kümmern sich daher im Gegensatz zu Politikern oder Schreibtischökonomen wirklich um ihre Investition.

Hingegen sind gesundheitstouristische oder sonstige Unternehmensgründungen ganz sicher nicht von Büros im Wiener Wifo oder in der EU-Bürokratie zu entscheiden. Von lauter Menschen, die viel trockene (neokeynesianische) Theorie verzapft, aber noch nie ein Unternehmen gegründet haben.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2013 01:37

    Nicht nur als Kommentar und Ergänzung zu byrig:
    Herr Zeman, der die Qualifikation "Herr" eigentlich gar nicht verdient, war heute Gast in Wien. Durch Zufall musste ich Zeuge werden, wie dieses miese Subjekt in einer schwarzen Diplomatenlimousine mit Geleitschutz (von Ehrenschutz kann man im Zusammenhang mit Zeman wohl wirklich nicht reden) durch Motorrad- Polizisten mit Blaulicht und tatütata in der Innenstadt herumgeführt wurde. Und alle - sicher nicht nur Herr Fischer, sondern auch jede Menge echter Politiker - haben ihm sicher schön getan und blabla gemacht, anstatt ihn einfach nicht zu empfangen, wie er es verdiente.
    Was die Tschechen besser können als wir? Einen Aussenminister wählen, der sich was traut und nicht nur Hirn, sondern auch Charakter hat. Deshalb haben wir in Österreich eben auch keine rechts-liberale Partei mit einem Superkari an der Spitze. Schade.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2013 08:45

    Ich halte Putin für den besten europäischen Politiker. Er hat im Westen die Methoden der Politik gelernt und wendet sie gegen den Westen an.
    Zuletzt zeigte er Merkel wie man sich benimmt. Sie, die viele Redewettbewerbe in russisch gewonnen hat, mußte sich mit den Ausfall der Simultanübersetzung retten, da es ihr die Antwort verschlagen hat. Auch Putins Hilfe, der perfekt deutsch spricht, wies sie in ihrer Hilflosigkeit zurück. Dazu noch die Demonstration der Nackten, die als Beweis der Freiheit gelten sollte, die nicht gemeldet war und von der Merkel angeblich nichts wußte, aber Putin schon....
    Dier Rolle der "deutschen Stiftungen" hat sich, gemäß ihrer schriftlichen Aufgabenstellung, als politisch subversiv herausgestellt.
    Rußland hat einen Wirtschaftsaufschwung, der Seinesgleichen in der EUSA sucht.
    Unsere Lügenmedien schimpfen regelmäßig auf Putin, ohne ersichtlichen Grund, "gemma Putin jagen" (nach "gemma Wean hören", Wienerlieder im Bockkeller).
    Putin holt die besten Köpfe der Politik, lernt von ihnen und steuert Rußland in die richtige Bahn. Auch vor Zypern hat er gewarnt. Das wil die Macht, welche die EUSA beherrscht, nicht.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2013 01:05

    der titel heisst ja:"was können die tschechen was wir nicht können"
    nun,ich glaube,da gibt es nicht sehr viel,was die tschechen mehr können.und auch a.u. hat keine beispiele gebracht.
    was die tschechen sicher viel besser können,ist,auf unrecht in ihrer geschichte zu insistieren.und damit in europa sogar durchzukommen.
    und sie kommen sogar mit einem kotzbrocken ala milos zeman durch,der heute noch die ermordungen und torturen der vertriebenen sudetendeutschen als "gnade" bzw als besser als die todesstrafe bezeichnet.
    so ein kotzbrocken wurde von diesem volk gewählt!
    abgesehen davon ist es unglaublich,welcher deutschenhass in diesem slawischen land bis heute besteht.
    fazit:diese tschechen können gar nichts,was wir österreicher nicht besser können!!!!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2013 13:23

    Uns Österreichern und den Deutschen befiehlt man immer und immer wieder, "nicht zu vergessen"; damit ist "unsere Schuld" gemeint, die "Erbsünde" des 20. Jhdts.

    Allen anderen sagt man---oder braucht es gar nicht extra zu betonen: "Nur nicht vergessen, was die Österreicher und Deutschen euch angetan haben!"

    Andrerseits wird uns immer gepredigt, WIR müssen allen anderen Völkern Mord, Raub, Vertreibung VERZEIHEN und dürfen nur ja keine Ansprüche auf Restitution stellen wie alle anderen sie von uns bis zum letzten Knopf fordern und auch kriegen!

    Resümee:
    Von uns Österreichern und Deutschen wird erzwungen, daß wir die ehemaligen Feinde LIEBEN UND brav an sie ZAHLEN.

    Unsere ehemaligen Feinde bekommen von uns und den Deutschen, was sie fordern und haben nicht einmal den Anstand, sich dafür zu bedanken, sondern dürfen uns auch noch ungestraft hassen. Xenophob nennt man sie deshalb nicht!

    Versöhnung ist in diesem Fall eine geduldete Einbahnstraße, bei der die Versöhnungswilligen die unbedankten Blöden sind.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2013 01:33

    Die Tschechen können gar nichts besser als wir, sondern die Österreicher leiden nach jahrzehntelanger, sozialistischer Herrschaft (bis auf eine viel zu kurze Unterbrechung durch Dr. Schüssel!), einhergehend mit Nepotismus und Freund(erlwirt)schaft, an einer akuten Auszerrung intellektueller Köpfe, besonders auf fast allen Gebieten der klugen Staatsführung.

    Verständlich, daß zum Beispiel niemand unseren ersten Staatsökonomen Stephan Schulmeister mit seinen ewiggestrigen, marxistischen Planwirtschaftsideen einladen möchte, denn genau das haben sowohl unsere östlichen Nachbarstaaten, als auch Rußland nach schmerzlichen Erfahrungen hoffentlich längst überwunden.

    Solange wir mit dieser roten Regierungsriege, angefangen von UHBP Fischer, über BK Faymann, bis hin zu MinisterInnen wie Schmied, Bures, Heinisch-Hosek usw., gestraft sind, werden von unserem Land keinerlei neue Impulse ausgehen - weder auf nationaler und schon gar nicht auf INTERNATIONALER Ebene!

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2013 09:31

    Was können die Teschechen besser als wir ?

    Eine zeitlang haben sie vor der EU nicht gebuckelt und trotzdem alle ihre Vorhaben durchgebracht (Benesdekrete).

    Sie lassen sich durch nachbarliche und europäische Antiatomlobbies nicht davon abhalten, schrottreife Atommeiler zu betreiben, sprich, man lässt sich bei gar nichts 'in die Suppe spucken'.

    Sie nützen alle Resourcen, die sie haben für ihr Land. Sie fördern auch einen gewissen Liberalismus und haben wirtschaftlichen Erfolg im Gegensatz zu uns, die wir die wirtschaftlichen Mißerfolge dort feiern, wo bei uns Gewerkschaften das Sagen haben.

    Was können sie nicht besser ?

    Sie wählen sich auch Miesratten als Volksvertreter, aber doch nicht ganz so viele, wie wir das tun.

    Was können wir wesentlich besser ?

    Raunzen und (in den eigenen Sack) lügen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2013 10:07

    @Gandalf schreibt ganz richtig:

    "Und alle - sicher nicht nur Herr Fischer, sondern auch jede Menge echter Politiker - haben ihm sicher schön getan und blabla gemacht, anstatt ihn einfach nicht zu empfangen, wie er es verdiente"

    Wenn unsere "höchsten" Politiker, angefangen von Heinz Fischer samt Delegation, nach China reisen, werden sie regelmäßig ermahnt, nur ja die Methode, unliebsame Leute, meist Künstler, aus politischen Gründen ins Gefängnis zu schicken, zur Sprache zu bringen und nur ja heftig zu verurteilen.

    China liegt weit weg; außerdem werden die bestimmt nicht auf Tipps von Heinz Fischer und Co. warten!

    Aber die Tschechei ist unser unmittelbarer Nachbar! UHBP hat nicht den Mumm---und es wird auch von der Regierung nicht eingemahnt aus lauter Feigheit---einzufordern, was längst fällig wäre: Die Aufhebung der in höchstem Maße menschenverachtenden Benes-Dekrete. Restitution wagt man erst gar nicht zu fördern. Die steht nicht allen Menschen zu, meint man wohl.
    Also, UHBP hat dem Milos Zeman, diesem proletarischen Kotzbrocken sich nur schöngetan!

    @byrig schreibt ganz richtig:

    "und sie kommen sogar mit einem kotzbrocken ala milos zeman durch,der heute noch die ermordungen und torturen der vertriebenen sudetendeutschen als "gnade" bzw als besser als die todesstrafe bezeichnet."

    Warum wird immer ausschließlich von uns Österreichern und den Deutschen, da wiederum von den tatsächlich Betroffenen, nämlich den HEIMATVERTRIEBENEN des WKII, unisono VERLANGT, den TÄTERN von damals, also ihren Peinigern, Mördern, Räubern, zu VERGEBEN, Verständnis für deren beispiellose Grausamkeit, aufzubringen? (nachzulesen bei Ingomar PUST!)

    Und @byrig schreibt weiter:

    "abgesehen davon ist es unglaublich,welcher deutschenhass in diesem slawischen land bis heute besteht"

    .....und deren Staatsoberhaupt Zeman symbolisiert diese menschenverachtende Einstellung!!! Und unsere Politiker buckeln vor ihm---zum Speiben!

    Warum sollen ausgerechnet wir Österreicher und die Deutschen immer allen großmütig vergeben und sie auch noch "lieben" (PC-gerecht!)---andernfalls sind wir xenophob!--- während unsere Feinde von damals uns nach wie vor von ganzem Herzen hassen DÜRFEN?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatoraw70
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. April 2013 08:39

    Es ist für mich mehr als befremdlich, hier eine derartige Schönrederei von Herrn Klaus zu lesen. Sonst hat der Blogschreiber eigentlich eine brauchbare Menschenkenntnis. Hier aber nicht: Herr Unterberger, mit Herrn Klaus setzen Sie auf das ganz, ganz falsche Pferd. Der Mann ist ein mieses kleines Subjekt. Charakterfrei, verlogen und opportunistisch. Einer der schlimmsten Fehler, die Tschechien seit der Wende passiert sind. Nur, weil er bei seinen öffentlichen Auftritten - neben vielem verwirrten und widerlichen Zeug - auch hie und da marktwirtschaftlich klingendes abgesondert hat, ist der Mann noch kein Guter. Im Gegenteil, der Mann ist dafür bekannt, dass er - trotz seines angeblich kantigen Charakters - seinem Publikum nach dem Mund redet. Nur, weil Sie von ihm bei irgendwelchen persönlichen Treffen vor vielen Jahren "gescheite Sachen" zum Thema Finanz gehört haben, bedeutet das noch gar nix. Wenn er dann später mit Arbeitern auf ein Bier geht, redet der Herr Klaus nämlich ganz anders daher. Herr Unterberger, Sie sind da, wie leider so viele andere, einer fürchterlichen Figur auf den Leim gegangen. Einem Blender der Sonderklasse.

    Ich habe hier in Prag vor ca. 2 Monaten einen Vortrag von einem ehemaligen Minister gehört, der in den 90ern einer seiner engsten Mitarbeiter war. Er hat es recht schön auf den Punkt gebracht, was das Grundproblem an Herrn Klaus ist: er kommt aus kleinsten Verhältnissen, materiell, aber vor allem auch geistig. Seine Familie waren fanatische Anhänger der tschechischen Nationalkirche. Deren Credo: alles Schlechte auf der Welt kommt von a) den Deutschen, b) den Katholiken, und c) den Adeligen. Und d) den Ausländern generell. Moral im klassisch-bürgerlichen Sinn ist für solche Leute im Kampf gegen diese Grundübel der Welt immer optional gewesen.

    Diese Ansichten ist er, tief drinnen, nie los geworden. Was vieles erklärt, nicht zuletzt seinen letzten Sündenfall zum Abgang. Und damit meine ich nicht seine Amnestie - die war auch ein Skandal, aber letztlich typisch für ihn. Er hat ja schliesslich angeblich recht gute Verbindungen zum organisierten Verbrechen, und eine Hand wäscht ja die andere (wie passt das übrigens mit dem Attributen "klug und staatsmännisch" zusammen, Herr Unterberger?).

    Nein, seine vermutlich den Ausgang der Präsidentenwahl entscheidende Unterstützung für Herrn Zeman, in der kritischen Phase des Wahlkampfs, in der 2. Runde. DAS war sein Geschenk zum Abschied.

    Und, werter Herr Unterberger, falls Sie jetzt einwenden wollen: "nun, das war halt seine Meinung". Klar, Zeman und er waren ja ohnehin nur politische Todfeinde, die letzten 20 Jahre lang. Aber bevor einer der verhassten Katholiken und Adeligen Präsident wird (egal wie anständig und klug der ist), nimmt man lieber einen höchst fragwürdigen Menschen wie Zeman. Viel lieber. Der ist einer wie man selbst, da weiss man, woran man ist. Strizzis unter sich. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

    Zur Belohnung für seine Unterstützung wird jetzt übrigens kehr um die Hand Frau Klaus, ohne jede Vorerfahrung im diplomatischen Dienst (!), zur Botschafterin in der Slowakei gemacht. Nach dem Motto "es ist nicht Korruption, wenn wir es machen".

    Herr Unterberger, wenn Sie auch nur irgend eine Ahnung von den Zuständen hier in Tschechien hätten, oder sich den Menschen Klaus einmal wirklich genauer angesehen hätten, dann hätten Sie diesen Blog-Eintrag nie geschrieben. Bitte recherchieren Sie in Zukunft ein bisschen besser. Bitte - das sind Sie ihrem Ruf schuldig!


alle Kommentare

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  10. F.V. (kein Partner)
    26. April 2013 14:38

    Sie können uns am A... l... , um mit Goethe zu sprechen.

    Jedenfalls, solange die Bensch-Dekrete zum "Rechtsbestand" der Tschechischen Republik gehören.

    Unterberger hätte seine "Betrachtungen" auch daran aufhängen können, daß inzwischen die Forsythien blühen, denn was hätte die Frage damit zu tun, was er dann abzuhandeln vorhatte? - Doch rein gar nichts.

  11. Rudolf (kein Partner)
    25. April 2013 18:21

    Ich bin zwar kein Freund von Kickl, aber ....
    Hier die denkwürdige Rede von FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl, der heute den links-grünen Vernaderern den Spiegel vorgehalten hat. Einfach sensationell!
    Herbert Kickl entlarvt grüne Moralisten
    Ein Hörgenuss ....
    https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=9rKJFsGDi18 #!

    • AGLT (kein Partner)
      26. April 2013 09:50

      Kickl ist ein begnadeter Reder - wie Ewald Stadler. Diese Rede ist einfach traumhaft. Jedes einzelne Wort trifft den Nagel auf den Kopf.

  12. Rudolf (kein Partner)
    25. April 2013 13:59

    Laut dem österreichischen Insolvenzrecht-Experten Hans-Georg Kantner vom Kreditschutzverband 1870 arbeitet die EU mit Hochdruck an dem Plan zur schnelleren “Bankenrestrukturierung”. Der Zugriff soll künftig laut Kantner über Nacht erfolgen:

    “Von Freitagabend bis Montag soll in Zukunft das Ganze abgeschlossen sein und im Idealfall merken das die Kontoinhaber gar nicht. Sie würden dann nur am Montagmorgen sehen, dass ihr Konto belastet wurde. So kann man verhindern, dass ein Bank-Run passiert und das Banken vorübergehend geschlossen werden. Im Laufe dieses Jahres ist mit einer entsprechenden Richtlinie zu rechnen, aber noch ist viel von Nebel umhüllt.” [4]

    ganzer Artikel
    http://brd-schwindel.org/blitzkrieg-gegen-das-eigene-volk/

  13. Eso-Policier (kein Partner)
    25. April 2013 13:45

    Österreich braucht eine Partei AfÖ (ähnlich der deutschen AfD). Diese AfÖ sollte zusammen mit der FPÖ Österreich regieren. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  14. Otti (kein Partner)
    25. April 2013 13:03

    From: "Erwin Landl" erwin.landl@sbg.at
    Date: Wed, 27 Mar 2013 20:28:50

    Wer wollte den Krieg 1939?

    Als ich 90-jähriger Zeitgenosse kürzlich, Anfang März 2013, in der österr. TV-Station SERVUS, am frühen Nachmittag (!) zufällig die Sendung von Hugo Portisch

    "Die großen Geheimnisse der Geschichte",

    sah, riß mich buchstäblich vom Sessel und ich jubelte lautstark! Endlich! na endlich wagt es ein Journalist uns TV-Guckern unverfälschte, unfrisierte Filme in Bild und Ton vor Augen zu führen, so wie es damals beim Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich im März 1938 wirklich war. Aus dem frenetischen Enthusiasmus, mit Tränen Ausflüssen war leicht zu erkennen, was die über Jahre der Not, Hunger und Elend gezeichneten, nunmehr befreiten Österreicher deutschen Stammes (Ostmärker) wirklich bewegte. Dazu muß man wissen, daß es im damaligen exklusiv sechs Millionen lebenden deutschen Österreichern, nach der "Befreiung" von 1918, tatsächlich 600.000 Arbeitslose gab! Frauen wurden nicht gezählt! Der weitaus größte Teil anständiger arbeitssuchender, arbeitswilliger Männer waren ausgesteuert, d.h. sie bekamen vom Staat oder ähnlichen Institutionen weder Arbeit, Geld oder sonstige Hilfen! Sie mußten sich als "Walzbrüder" auf den Straßen von Dorf zu Dorf, von Bauerngehöft zu Bauernhof bettelnd um Essensreste, ein Stück Brot oder ein paar Groschen um ihr nacktes Überleben kämpfen. Sie nächtigten in Heustadeln, Scheunen oder Viehställen. Ihre "Bettwäsche" waren Pferdedecken! Nach einem kargen Frühstück zogen sie wieder weiter ins Ungewisse. Und dies während in Wien eine privilegierte, fremdvölkische Minderheit von Auserwählten, die infolge Kriegs Wirrnisse nach Wien gespülte wurden über die "Goldenen Wiener-20-Jahren" jubelnden!

    Innerhalb weniger Wochen nach dem Anschluß sah man keinen einzigen Bettler oder ähnliche Hilfe suchende Menschen mehr auf den Straßen! Während unsere Abzocker, Banker, Spekulanten und andere Gauner die abgegraste, schöne Alpenrepublik Österreich fluchtartig verließen. Unsere bisherigen, armseligen Hungerleider hatten plötzlich Arbeit, Verdienst, Unterkünfte etc. und kein einziger mußte mehr hungern, frieren o.ä.! Der erarbeitete Verdienst blieb in unseren Händen, die Abzockerei war zu Ende! Das alles hab' ich selbst gesehen und erlebt! Der total abgewirtschaftete Bauernstand, so auch der Handel und Industrie wurden mit billigen Krediten von 2 ¼ Prozent mit einer Laufzeit bis zu 75 Jahren vom Deutschen Reich auf die Beine gestellt! Wir alle waren insgesamt glücklich und zufrieden und wählten am 10. April 1939 mit bis zu 99% den Anschluß ans Reich, ebenso das nunmehrige NS-Regime in Österreich / Ostmark! Bald darauf wurde dieser Wunsch und Anschluß ans Reich auch international, völkerrechtlich anerkannt! Meine steirische Heimatgemeinde stimmte zum Beispiel mit 100 Prozent für Hitler und dem Anschluß! Österreich wurde nicht ausgelöscht, nichts verschwand so auch nicht von der Landkarte! außer Gauner und Spekulanten! Österreich bekam nur den Namen "Ostmark" welcher schon von Karl d. Gr. benützt wurde (768-814)! Das sind unumstößliche, historische Fakten! So weit mein Lob an Hugo Portisch über diese korrekte Information, wie man sie bis dato noch nirgendwo sehen konnte! Vielen Dank dafür! Doch nun kommt der dicke Knüppel!

    Wie zu befürchten kommt zu unguter Letzt, die von allerhöchsten Stelle verordnete, bestbewährte Auschwitzkeule, die alle positiven Eindrücke dieser ehrlichen Reportage löschen müssen! Da darf, o Gott behüte! nichts zustimmendes in den reingewaschenen Gehirnen deutscher / österreichischer TV-Seher haften bleiben! Und wir landen nun wieder, wie schon seit 75 Jahren, in einer total verlogenen, anstößigen alliierten Besatzerzone! Punktum!

    Man kann nicht im Frieden leben, solange es der böse Nachbar nicht will! Und so kam es: Am 24. März 1933 erklärte das Weltjudentum (Judea) an Deutschland den Krieg! Nachzulesen im Britischen "Daily Express", Friday, March 24. 1933. Seite 1.

    Nicht nur das: "Unsere jüdischen Interessen dagegen fordern die endgültige Vernichtung Deutschlands! Das deutsche Volk samt und sonders ist eine Gefahr für uns Juden." (Zionistenführer Jabotinsky, in "Livres Paroles", Nr. 1/1934)

    Auch der bekannte englische Kriegshetzer und Kriegsverbrecher Winston Churchill meldete sich 1936: "Deutschland wird zu stark, wir müssen es vernichten!"

    Hiermit war Deutschland gezwungen unter Hitler aufzurüsten! Dennoch lies sich die Sanierung, bzw. Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft und des Bauernstandes etc. nicht stoppen! Der Neid, die Angst vor der deutschen Größe und Stärke trieb vor allem den Siegern von 1918 Angstschweiß in die Stirne.

    Auch die permanent kriegslüsternen, polnischen Großmacht-Chauvinisten erwachten und witterten frisches, fremdes Neuland. Das kriegslustige Polen sondierte von 1933 bis 1936 mehrmals in Paris zwecks eines gemeinsamen Präventivkrieges gegen das militärisch ungerüstete Deutschland, doch Frankreich zeigte noch keine Lust dazu und winkte ab!

    Die große internationale Kriegshetze gegen das wirtschaftlich und militärisch erstarkte Deutschland wuchs von Tag zu Tag. Polnische Chauvinisten machten der deutschen Minderheit (in 1918 geraubten deutschen Ostgebieten) das Leben zur Hölle! Die illegale Vertreibung deutscher Siedler nahm nach der britischen Beistandsgarantie, von Ende März 1939 grausame Formen an. Polen schreckte nicht zurück im Sommer 1939 reife Getreidefelder deutscher Bauern abzufackeln. Ebenso gab es immer wieder Grenzüberfälle seitens der aufgehetzten Polen mit dem Raub deutscher Waffen zwecks Studiums über den deutschen Rüstungsstand.

    Mit erstaunenswerter Ruhe nahm das alles Berlin hin und hoffte auf eine versöhnliche Regelung durch den Völkerbund, so auch auf die Vernunft und Einsicht der Polen, wie es schon einmal zwischen Hitler mit Joseph Pilsudski möglich war. Nicht Hitler eröffnete mit seinem Erstschuß den Zweiten Weltkrieg, sondern Tausende polnische Schüsse zuvor und die Ermordung hunderter Menschen deutschen Stammes! Radio Warszawa (Warschau) meldete z.B. um Mitternacht, des 31. August 1939, daß mit dem ersten Hahnenschrei (1. Sept. 1939) polnische Verbände ihren siegreichen Marsch auf Berlin antreten, die deutschen Verbände vor sich her treiben würden und Polen nach wenigen Wochen in Berlin siegreich einmarschieren wird! Die Sieg berauschten Polen unterlagen nach 17 Tagen! Am 3. Sept. 1939 erklärten England und Frankreich an Deutschland den Krieg! Wer wollte den großen, schrecklichen Zweiten Weltkrieg?

    Wer unwissend ist, muss glauben. Helft uns aufklären, die Zeit drängt
    Ein Wissender wird 100 Unzufriedene führen in der Umbruchszeit. Wir nennen die Hintergründe beim Namen. Helft uns aufklären.

    Mit Ihrer finanziellen Unterstützung halten wir den Aufklärungskampf durch

    Ich will nur hoffen, und möchte es noch selbst erleben! daß endlich nach 75 Jahren Drangsal, unterdrückte politische Freiheiten, Meinungsterror usf. die uns versprochene Demokratie realisiert wird! Zu gut deutsch die absolute Meinungsfreiheit in Wort und Schrift, gemäß Charta der Vereinten Nationen von New York:

    "Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung, dieses Recht umfaßt die Freiheiten, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten." Aus Artikel 19: Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, verkündet von der Generalversammlung der Vereinten Nationen, am 10. Dezember 1948.

    Muß ich wirklich 100 Jahre alt werden um dieses völkerrechtliche Ziel noch zu erleben?

    Mit freundlichen Grüßen
    Erwin Landl aus Wagrain / Salzburg

    • Undine
      25. April 2013 14:01

      @Otti

      Nur so viel: Wer ohne Scheuklappen bemerkt, wie im Jahr 2013 (!) in den Medien, vorzugsweise im ORF, mit der Wahrheit über die gegenwärtigen politischen Geschehnisse umgegangen wird, der wundert sich kein bißchen darüber, wie die Medien in den letzten Jahrzehnten mit den Geschehnissen im vergangenen Jahrhundert umgehen. Und: Auch halbe Wahrheiten sind Lügen.

      Dazu paßt gut das sehr sehenswerte Video von einem Vortrag von General Schulze-Rhonhof:

      http://www.vorkriegsgeschichte.de/

    • Carlo (kein Partner)
      25. April 2013 18:49

      Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, dass der von mir geschätzte Hugo Portisch eine Sendung mit solch revisionistischen Ansichten gemacht haben soll. Sie hätten besser seine Reihe "Österreich I" anschauen sollen, die bis letzten Samstag jede Woche in ORF III zu sehen war. Dann wären Sie etwas gescheiter geworden.

    • Otti (kein Partner)
      26. April 2013 17:58

      Carlo (kein Partner)
      Haben sie nicht mitbekommen, dass ich diesen Artikel nicht selbst verfasst habe? Das wäre der Ehre zuviel und ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken. Ich für meinen Teil glaube diesem Herrn mehr als unserem Rotfunk!

  15. Torres (kein Partner)
    25. April 2013 10:38

    Unterberger hat wohl vergessen, dass Beratung durch österreichische Ex-Politiker sehr wohl gefragt ist: z.B. wurde (wird?) der kasachische Quasi-Diktator Nasarbaev von Ex-SPÖ-Kanzler Gusenbauer politisch "beraten".

  16. aw70 (kein Partner)
    25. April 2013 08:39

    Es ist für mich mehr als befremdlich, hier eine derartige Schönrederei von Herrn Klaus zu lesen. Sonst hat der Blogschreiber eigentlich eine brauchbare Menschenkenntnis. Hier aber nicht: Herr Unterberger, mit Herrn Klaus setzen Sie auf das ganz, ganz falsche Pferd. Der Mann ist ein mieses kleines Subjekt. Charakterfrei, verlogen und opportunistisch. Einer der schlimmsten Fehler, die Tschechien seit der Wende passiert sind. Nur, weil er bei seinen öffentlichen Auftritten - neben vielem verwirrten und widerlichen Zeug - auch hie und da marktwirtschaftlich klingendes abgesondert hat, ist der Mann noch kein Guter. Im Gegenteil, der Mann ist dafür bekannt, dass er - trotz seines angeblich kantigen Charakters - seinem Publikum nach dem Mund redet. Nur, weil Sie von ihm bei irgendwelchen persönlichen Treffen vor vielen Jahren "gescheite Sachen" zum Thema Finanz gehört haben, bedeutet das noch gar nix. Wenn er dann später mit Arbeitern auf ein Bier geht, redet der Herr Klaus nämlich ganz anders daher. Herr Unterberger, Sie sind da, wie leider so viele andere, einer fürchterlichen Figur auf den Leim gegangen. Einem Blender der Sonderklasse.

    Ich habe hier in Prag vor ca. 2 Monaten einen Vortrag von einem ehemaligen Minister gehört, der in den 90ern einer seiner engsten Mitarbeiter war. Er hat es recht schön auf den Punkt gebracht, was das Grundproblem an Herrn Klaus ist: er kommt aus kleinsten Verhältnissen, materiell, aber vor allem auch geistig. Seine Familie waren fanatische Anhänger der tschechischen Nationalkirche. Deren Credo: alles Schlechte auf der Welt kommt von a) den Deutschen, b) den Katholiken, und c) den Adeligen. Und d) den Ausländern generell. Moral im klassisch-bürgerlichen Sinn ist für solche Leute im Kampf gegen diese Grundübel der Welt immer optional gewesen.

    Diese Ansichten ist er, tief drinnen, nie los geworden. Was vieles erklärt, nicht zuletzt seinen letzten Sündenfall zum Abgang. Und damit meine ich nicht seine Amnestie - die war auch ein Skandal, aber letztlich typisch für ihn. Er hat ja schliesslich angeblich recht gute Verbindungen zum organisierten Verbrechen, und eine Hand wäscht ja die andere (wie passt das übrigens mit dem Attributen "klug und staatsmännisch" zusammen, Herr Unterberger?).

    Nein, seine vermutlich den Ausgang der Präsidentenwahl entscheidende Unterstützung für Herrn Zeman, in der kritischen Phase des Wahlkampfs, in der 2. Runde. DAS war sein Geschenk zum Abschied.

    Und, werter Herr Unterberger, falls Sie jetzt einwenden wollen: "nun, das war halt seine Meinung". Klar, Zeman und er waren ja ohnehin nur politische Todfeinde, die letzten 20 Jahre lang. Aber bevor einer der verhassten Katholiken und Adeligen Präsident wird (egal wie anständig und klug der ist), nimmt man lieber einen höchst fragwürdigen Menschen wie Zeman. Viel lieber. Der ist einer wie man selbst, da weiss man, woran man ist. Strizzis unter sich. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

    Zur Belohnung für seine Unterstützung wird jetzt übrigens kehr um die Hand Frau Klaus, ohne jede Vorerfahrung im diplomatischen Dienst (!), zur Botschafterin in der Slowakei gemacht. Nach dem Motto "es ist nicht Korruption, wenn wir es machen".

    Herr Unterberger, wenn Sie auch nur irgend eine Ahnung von den Zuständen hier in Tschechien hätten, oder sich den Menschen Klaus einmal wirklich genauer angesehen hätten, dann hätten Sie diesen Blog-Eintrag nie geschrieben. Bitte recherchieren Sie in Zukunft ein bisschen besser. Bitte - das sind Sie ihrem Ruf schuldig!

    • terbuan
      25. April 2013 09:39

      aw70
      Ich mß Ihnen (leider) zustimmen, wie unten erwähnt kenne ich die Verhältnisse in diesem Land auch recht gut, nur weil der Herr Klaus manchmal den Namen "Friedrich August von Hayek" in den Mund nimmt, ist er deswegen noch lange kein guter Liberaler!

    • byrig
      25. April 2013 22:20

      für mich war dieser vaclav klaus sowieso ein kotzbrocken erster rangornung,da er voll hinter den verbrecherischen benes-dekreten steht.

  17. fokus
    24. April 2013 21:27

    Die Schweiz als selbstbestimmtes, freies Land traut sich was und zeigt der EU wo es lang geht. Man kann ihr nur gratulieren:

    http://orf.at/stories/2178612/2178619/

  18. Undine
    24. April 2013 19:02

    OT---aber kürzlich war "ER" Thema im Tagebuch: Daniel Cohn-Bendit, der gefeierte Pädophile

    http://www.unzensuriert.at/content/0012524-Linke-Geschichtsf-lschung-sch-tzt-P-do-Fummler-Cohn-Bendit

    • byrig
      24. April 2013 22:54

      eigentlich darf man sich nicht mehr wundern.eine bürgerliche vereinigung ehrt einen linksgrünen,der der kinderschändung bezichtigt wird,der stets bürgerliche wertvorstellungen bekämpft hat!
      das ist so,als würden die grünen franz josef strauss einen ehrenorden verleihen.
      denen fiele so etwas natürlich nie ein.
      das gelingt nur unterwürfigen bürgerlichen idioten.

    • Undine
      25. April 2013 10:22

      @byrig

      Die Verleihung von Ehrenorden, aber auch vom Nobelpreis (va Literatur- und Friedens-Nobelpreis) wird immer fadenscheiniger, weil von irgendeiner Seite fest geschoben wird.

  19. Geheimrat
    24. April 2013 18:00

    Leider OT aber wichtig:

    60 Männer aus Österreich im syrischen Jihad
    24.04.2013 | 17:11 | CHRISTIAN ULTSCH UND JUTTA SOMMERBAUER (Die Presse)

    Österreichische Sicherheitsbehörden befürchten eine Radikalisierung: Bis zu fünf Dutzend Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und vor allem Tschetschenien sind in den Syrien-Krieg gezogen.

    Es handle sich dabei großteils um syrische, pakistanische, afghanische und tschetschenische Asylwerber oder Flüchtlinge.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1393736/60-Maenner-aus-Oesterreich-im-syrischen-Jihad?_vl_backlink=/home/index.do

    • Cotopaxi
      24. April 2013 18:10

      Warum verwundert mich das nicht? Die Frauen und Kinder der Kämpfer werden vom österreichischen Steuerzahler alimentiert und zukünftig bereits nach 6 Jahren, danke Herr Kurz, eingebürgert. Hat man das Pech einer Kriegsverwundung, lässt man sich in den modernen österr. Spitälern auf Allgemeinkosten wieder zusammenflicken, während die zahlreich zu Besuch kommenden Familienmitglieder die anderen Patienten terrorisieren.

      Österreicher, die in einen fremden Militärdienst eintreten, verlieren automatisch die Staatsbürgerschaft. Gilt das auch für anerkannte "Flüchtlinge"?

    • Geheimrat
      24. April 2013 18:17

      @Cotopaxi

      Seien Sie doch bitte ein bissl toleranter! Die armen Verfolgten sind doch sicher alle schwer traumatisiert von der langen Flucht. Da tut ihnen ein bissl Abwechslung sicher gut......

  20. plusminus
    24. April 2013 15:04

    OT

    Die Franzosen wehren sich und man beachte die tendenziöse Berichterstattung.
    Wären es Linke, würde man vom "Kampf für berechtigte Anliegen" schreiben, im gegenständlichen Fall handelt es sich um "extreme Gewalt" von Randalierern:

    http://www.orf.at/#/stories/2178489/

    • terbuan
      24. April 2013 15:34

      "Chacun à son gout",
      aber der Geschmack des Staatsfernsehens ist ja mittlerweile sattsam bekannt!

    • simplicissimus
      24. April 2013 15:59

      Wer Euronews sieht, erkennt, dass dies ein ebenso widerlicher linker Propagandasender ist. Eine reine Manipulationsmaschine.

  21. Undine
    24. April 2013 13:23

    Uns Österreichern und den Deutschen befiehlt man immer und immer wieder, "nicht zu vergessen"; damit ist "unsere Schuld" gemeint, die "Erbsünde" des 20. Jhdts.

    Allen anderen sagt man---oder braucht es gar nicht extra zu betonen: "Nur nicht vergessen, was die Österreicher und Deutschen euch angetan haben!"

    Andrerseits wird uns immer gepredigt, WIR müssen allen anderen Völkern Mord, Raub, Vertreibung VERZEIHEN und dürfen nur ja keine Ansprüche auf Restitution stellen wie alle anderen sie von uns bis zum letzten Knopf fordern und auch kriegen!

    Resümee:
    Von uns Österreichern und Deutschen wird erzwungen, daß wir die ehemaligen Feinde LIEBEN UND brav an sie ZAHLEN.

    Unsere ehemaligen Feinde bekommen von uns und den Deutschen, was sie fordern und haben nicht einmal den Anstand, sich dafür zu bedanken, sondern dürfen uns auch noch ungestraft hassen. Xenophob nennt man sie deshalb nicht!

    Versöhnung ist in diesem Fall eine geduldete Einbahnstraße, bei der die Versöhnungswilligen die unbedankten Blöden sind.

    • M.S.
      24. April 2013 14:52

      @Undine

      1.
      Kollektivschuld bedeutet, dass die Schuld für eine Tat nicht dem einzelnen Täter (oder Tätern) angelastet wird, sondern einem Kollektiv, allen Angehörigen seiner Gruppe, z. B. seiner Familie, seines Volkes oder seiner Organisation. Das beinhaltet folglich auch Menschen, die selbst nicht an der Tat beteiligt waren. Das Strafrecht moderner Demokratien geht grundsätzlich von einer individuellen Verantwortlichkeit aus, so dass Kollektivschuld juristisch nicht relevant ist. Artikel 33 Genfer Abkommen IV bestimmt, dass keine Person für ein Verbrechen verurteilt werden darf, dass sie nicht persönlich begangen hat. Eine Kollektivstrafe setzt Kollektivschuld voraus. Nach Art. 87 Abs. 3 Genfer Abkommen III und Artikel 33 Genfer Abkommen IV zählen Kollektivstrafen zu den Kriegsverbrechen.
      2.
      Zur Versöhnung gehören immer zwei Seiten. Beide müssen wollen!

    • Norix (kein Partner)
      25. April 2013 15:02

      Ich gebe Ihnen, @Undine, ja gar nicht unrecht. Das Verhalt vieler Westslawischer Politiker sowie die Linken und die selbsternannte "bürgerliche Mitte" (also Opporturnisten und Mittläufer) in Deutschland (und Österreich), die dem eigenen Volk so auf den Kopf sch... lassen, ist untragbar.

      Trotzdem, denke ich, dass "ihr" Deutschnationale euch in soetwas zu sehr versteift und eine gewisse Selbstgerechtigkeit lebt.

      Dazu ein Interview eines erfrischenden Lothar Höbelt:

      http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/lothar-hoebelt-unsinnig-auf-einer-entschuldigung-zu-beharren/8.639.211

      Sollte der einmal den Kickl ablösen, wäre die FPÖ wieder wählbar.

    • Undine
      25. April 2013 21:29

      @Norix

      Danke für den Link! Lothar Höbelt schätze ich schon sehr lange ganz besonders, nicht erst seit diesem wirklich erfrischenden Interview.

  22. terbuan
    24. April 2013 11:52

    Wa soll man zu den Tschechen sagen wenn man etliche Jahre dort berufsbedingt tätig war, sie sind anders als wir aber doch ähnlich, haben wir doch Jahrhunderte in gemeinsam einem Land Staat gelebt. Ich liebe sie und ich hasse sie zugleich! :-)

    Ein Hinweis zum heutigen Gastkommentar:
    Die Diskussion ziwischen RR Horner und Helmut Oswald bzw. Majordomus sowie die Replik von Andreas Tögel ist ein Genuss und sollte sich jeder Poster nicht entgehen lassen!

  23. cicero
    24. April 2013 11:00

    Putin kann lernen was der Westen unter "Freiem Handel" versteht.
    Amazon weigert sich ein Buch nach Ö zu liefern. Zensur oder Freihandel?
    Die Schutzzölle auf Solaranlagen werden 6 Monate rückwirkend eingehoben um damit das Energiekartell & Investoren zu fördern.
    Autos und Motorräder, die ich in Tulln sah, dürfen weltweit gefahren werden, aber nicht in der EUSA.
    Das Bankgeheimnis in GB und assoziierten Inseln, wie es geschützt wird und man auf andere zeigt.

  24. Das kleine Mäxchen
    24. April 2013 10:08

    s'ist wohl die gesamtgesellschaftliche Speichelleckerei und Obrigkeitshörigkeit in unserem Land, gepaart mit einer Riesendosis Kritikunfähigkeit.

    Wenn Politiker immer nur Positives hören, weil sich keiner traut was kritisches zu sagen, ... dann ist es kein Wunder, dass unsere Politiker an ihrer eigenen Selbstüberschätzung verdummen!

    • Das kleine Mäxchen
      24. April 2013 10:13

      Ich habe vor einiger Zeit von einem Treffen gehört, bei dem sich führende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft mit führenden ÖVP-Politikern getroffen haben, um wegweisende Entscheidungen für die Zukunft unseres Landes zu erarbeiten: dem Politiker wurde aufmunternd zugerufen: "Super! Du machst es! Weiter so!.."
      Es gab keine einzige kritische Äußerung.

      Man kann hier nicht einmal von einem Meinungsbildungsprozess sprechen. Es ist entsetzlich!
      Man sieht: es sind nicht nur die Politiker schuld! Wir alle, überall in der Gesellschaft müssen uns mehr engagieren, damit in unserem Land etwas positives geschieht!

  25. Undine
    24. April 2013 10:07

    @Gandalf schreibt ganz richtig:

    "Und alle - sicher nicht nur Herr Fischer, sondern auch jede Menge echter Politiker - haben ihm sicher schön getan und blabla gemacht, anstatt ihn einfach nicht zu empfangen, wie er es verdiente"

    Wenn unsere "höchsten" Politiker, angefangen von Heinz Fischer samt Delegation, nach China reisen, werden sie regelmäßig ermahnt, nur ja die Methode, unliebsame Leute, meist Künstler, aus politischen Gründen ins Gefängnis zu schicken, zur Sprache zu bringen und nur ja heftig zu verurteilen.

    China liegt weit weg; außerdem werden die bestimmt nicht auf Tipps von Heinz Fischer und Co. warten!

    Aber die Tschechei ist unser unmittelbarer Nachbar! UHBP hat nicht den Mumm---und es wird auch von der Regierung nicht eingemahnt aus lauter Feigheit---einzufordern, was längst fällig wäre: Die Aufhebung der in höchstem Maße menschenverachtenden Benes-Dekrete. Restitution wagt man erst gar nicht zu fördern. Die steht nicht allen Menschen zu, meint man wohl.
    Also, UHBP hat dem Milos Zeman, diesem proletarischen Kotzbrocken sich nur schöngetan!

    @byrig schreibt ganz richtig:

    "und sie kommen sogar mit einem kotzbrocken ala milos zeman durch,der heute noch die ermordungen und torturen der vertriebenen sudetendeutschen als "gnade" bzw als besser als die todesstrafe bezeichnet."

    Warum wird immer ausschließlich von uns Österreichern und den Deutschen, da wiederum von den tatsächlich Betroffenen, nämlich den HEIMATVERTRIEBENEN des WKII, unisono VERLANGT, den TÄTERN von damals, also ihren Peinigern, Mördern, Räubern, zu VERGEBEN, Verständnis für deren beispiellose Grausamkeit, aufzubringen? (nachzulesen bei Ingomar PUST!)

    Und @byrig schreibt weiter:

    "abgesehen davon ist es unglaublich,welcher deutschenhass in diesem slawischen land bis heute besteht"

    .....und deren Staatsoberhaupt Zeman symbolisiert diese menschenverachtende Einstellung!!! Und unsere Politiker buckeln vor ihm---zum Speiben!

    Warum sollen ausgerechnet wir Österreicher und die Deutschen immer allen großmütig vergeben und sie auch noch "lieben" (PC-gerecht!)---andernfalls sind wir xenophob!--- während unsere Feinde von damals uns nach wie vor von ganzem Herzen hassen DÜRFEN?

    • Undine
      24. April 2013 11:51

      Um auf A.Us Frage "Was können die Tschechen, was wir nicht können?" einzugehen: Deren Politiker stellen ihr eigenes Volk an erste Stelle, während unsere Politiker ausschließlich die Bedürfnisse der Zugereisten im Auge haben---auf Kosten der Einheimischen natürlich!---und außerdem vor allen anderen in die Kniee gehen, um nur ja nicht aufzufallen. Die Tschechen trauen sich, die Veto-Keule einzusetzen---wir hingegen nicht.

    • byrig
      25. April 2013 00:32

      genau so ist es undine!
      und wo tschechen heute noch zigeuner-oder szinti,roma-praktisch offiziell,mit sozialistischer regierungsbeteiligung,einem extrem-sozi zeman,massiv-wie soll man es bezeichnen?-unterdrückt,separiert etc werden,gelten gesetzte wie die benes-dekrete immer noch.
      und europa schweigt.denn europa ist links dominiert.massiv beeinflusst von der amerikanischen ostküste.
      bei ungarn liegt die sache allerdings total anders.
      warum wohl?

    • Undine
      25. April 2013 09:13

      @byrig

      *******!

      Warum wohl? Die Ungarn sind kein kriecherisches Volk---und Orban achtet darauf, daß sein Land nicht aufgekauft und "fremd" regiert werden kann. In Budapest hat man schon schlechte Erfahrungen genug gemacht, wo sich die besten Viertel um ein Spottgeld Nicht-Ungarn "gesichert" haben---dem will Orban in Zukunft einen Riegel vorschieben ---und dafür wird er von außerhalb geprügelt ---von einem Herrn Schulz beispielsweise.

  26. Josef Maierhofer
    24. April 2013 09:31

    Was können die Teschechen besser als wir ?

    Eine zeitlang haben sie vor der EU nicht gebuckelt und trotzdem alle ihre Vorhaben durchgebracht (Benesdekrete).

    Sie lassen sich durch nachbarliche und europäische Antiatomlobbies nicht davon abhalten, schrottreife Atommeiler zu betreiben, sprich, man lässt sich bei gar nichts 'in die Suppe spucken'.

    Sie nützen alle Resourcen, die sie haben für ihr Land. Sie fördern auch einen gewissen Liberalismus und haben wirtschaftlichen Erfolg im Gegensatz zu uns, die wir die wirtschaftlichen Mißerfolge dort feiern, wo bei uns Gewerkschaften das Sagen haben.

    Was können sie nicht besser ?

    Sie wählen sich auch Miesratten als Volksvertreter, aber doch nicht ganz so viele, wie wir das tun.

    Was können wir wesentlich besser ?

    Raunzen und (in den eigenen Sack) lügen.

  27. socrates
    24. April 2013 08:45

    Ich halte Putin für den besten europäischen Politiker. Er hat im Westen die Methoden der Politik gelernt und wendet sie gegen den Westen an.
    Zuletzt zeigte er Merkel wie man sich benimmt. Sie, die viele Redewettbewerbe in russisch gewonnen hat, mußte sich mit den Ausfall der Simultanübersetzung retten, da es ihr die Antwort verschlagen hat. Auch Putins Hilfe, der perfekt deutsch spricht, wies sie in ihrer Hilflosigkeit zurück. Dazu noch die Demonstration der Nackten, die als Beweis der Freiheit gelten sollte, die nicht gemeldet war und von der Merkel angeblich nichts wußte, aber Putin schon....
    Dier Rolle der "deutschen Stiftungen" hat sich, gemäß ihrer schriftlichen Aufgabenstellung, als politisch subversiv herausgestellt.
    Rußland hat einen Wirtschaftsaufschwung, der Seinesgleichen in der EUSA sucht.
    Unsere Lügenmedien schimpfen regelmäßig auf Putin, ohne ersichtlichen Grund, "gemma Putin jagen" (nach "gemma Wean hören", Wienerlieder im Bockkeller).
    Putin holt die besten Köpfe der Politik, lernt von ihnen und steuert Rußland in die richtige Bahn. Auch vor Zypern hat er gewarnt. Das wil die Macht, welche die EUSA beherrscht, nicht.

    • Pumuckl
      24. April 2013 10:18

      @ socrates 08:45

      Der Slawist und Historiker mit Arbeitsschwerpunkt osteuropäische Geschichte, Professor Dr. Peter Bachmaier schreibt:

      Der " Kalte Krieg " war nie wirklich zu Ende, aber zwei Jahrzehnte lang wurde davon nicht mehr gesprochen. In den letzten Jahren führte jedoch das Streben der USA nach Weltherrschaft zu einer neuen Konfrontation mit Rußland, die in dem Angriff auf Südossetien im Jahr 2008, dem Aufbau eines Raketenabwehrschirms in Polen, Rumänien und der Türkei, zum Ausdruck kam. . . . .. . . . . Rußland leistet Widerstand durch Wiederherstellung seiner Staatlichkeit, eine Modernisierung der Streitkräfte, eine dirigistische Wirtschaftspolitik, eine verstärkte Kontrolle der vom Westen finanzierten NGOs und Medien sowie einem verstärkten Patriotismus. . . .

      Die hier von @ socrates dargestellte Einseitigkeit in der westlichen Berichterstattung und Betrachtungsweise muß man leider auch im Tagebuch und den Kommentaren beobachten.
      Bravo @ socrates !

    • Undine
      24. April 2013 10:36

      @socrates

      ************!
      Etwas Besseres als das Gespann Putin-Medwedew kann den Russen gar nicht passieren! Wie sollte denn ein Herrscher über dieses riesige Volk denn beschaffen sein? Was könnte einer besser machen als Putin?

    • ambrosius
      24. April 2013 17:47

      Auch wenn man vielleicht nicht in allen Details zustimmt, so ist das doch ein wertvoller Beitrag, über den nachzudenken es sich lohnt.
      Ich persönlich halte beispielsweise das Ideal des aufgeklärt-humanistischen Europas - welches übrigens auch wir nicht besonders achten- in Ehren, bin aber der Meinung, daß die Russen sehr wohl das Recht haben, ihre, eben die russische Gesellschaft aufzubauen und ich halte von all den Schrebergartenpolitikern wenig, die da meinen, der ganzen Welt eine Moral aufdrängen zu müssen, die sie selbst keineswegs immer einhalten.

    • diko
      24. April 2013 18:36

      @ sokrates
      ***************!

    • Rudolf (kein Partner)
      25. April 2013 10:07

      Herbert Richter (kein Partner)
      "Wer im Westen würde es wagen, seine jüdischen Blutsauger zu vertreiben?"

      "Nationale Revolution gegen die jüdischen Gefährder der ungarischen Kultur"

      Ungarns Regierungschef Viktor Orbán scheint sich dem Willen der ungarischen Mehrheit zu beugen. Er betreibt in nicht mehr ganz kleinen Schritten die von den nationalen Parteien und der Mehrheit der Bevölkerung geforderte "Nationale Revolution". Vor allem geht es darum, "die Juden als Gefährder der ungarischen Kultur" [1] in den Institutionen und im Bildungswesen zu entmachten.

      In Ungarn ist tatsächlich ein Freiheitskampf entbrannt, dessen Wind die wegen der planmäßigen Ausraubung der Europäer bereits vorhandene Glut des Widerstandes zur Feuersbrunst entfachen könnte.

      Die Elite Ungarns macht mobil gegen "kosmopolitische Ausverkäufer ungarischer Werte - der ideologische Kampf, der das Land seit langem zerreißt, wird derzeit vor allem an den Universitäten ausgefochten. Hier tobt ein Stellvertreterkrieg, der die politische Lage spiegelt. Linkes oder auch nur liberales Denken hat einen Hougout im neuen Ungarn. Hochschullehrer, die als links gelten, kämpfen um ihre Karrieren und ihren Ruf. Unter den Historikern sind nationale Themen und der Reichsverweser Miklós Horthy en vogue. Der mächtige Staatsführer, der Ungarn in der Zwischenkriegszeit und im Schatten der Nazi-Diktatur regierte, war ein autoritärer Führer, aber sicher kein Demokrat. Den Liberalismus betrachtete er als antiungarisch, Juden nannte er Gefährder der ungarischen Kultur." [2]

      Kürzlich fanden sich an der Tür von György Peter, Leiter des Medienwissenschaftlichen Instituts an Ungarns größter und renommiertester Hochschule, Aufkleber mit dem ins Auge stechenden Text: "Juden: Die Universität gehört uns, nicht euch. Gezeichnet: Die ungarischen Studenten." Der gleiche Text fand sich ein paar Zimmer weiter auch an die Tür der Philosophin Agnes Heller geklebt. Diese Aktion wiederholte sich an vielen anderen Hochschulen des Landes.

      Die jüdischen Gemeinden organisierten sofort eine Protestdemonstration an der Eötvös Loránd Universität (Elte), konnten aber keine beeindruckenden Zahlen von Protestteilnehmern auf die Beine bringen, weniger als 100 von den 30.000 Studenten waren nur gekommen.

      György Peter hoffte an diesem Nachmittag, dass der ungarische Regierungschef Viktor Orbán dem Druck der jüdischen Organisationen nachgeben und gegen Studenten, die sich mit dieser Weltsicht mittlerweile an den Hochschulen in der Mehrheit befinden, vorgehen würde.

      "Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage besagt, dass etwa ein Drittel aller ungarischen Studenten mit der rechtsextremen Jobbik-Partei sympathisiert, die man laut einem Gerichtsbeschluss neuerdings nicht mehr neonazistisch nennen darf. Die aber genau das zweifellos ist." [3]

      Peter wurde enttäuscht, denn in der Tageszeitung Magyar Nemzet sah er auf der zweiten Seite sein Foto prangen. Die regierungsnahe Zeitung gilt als Sprachrohr der Fidesz-Partei und erklärte in diesem Beitrag, dass an Peters Medieninstitut "eine linke Meinungsdiktatur" herrsche. Es regiere ein Netzwerk, das auch noch mit öffentlichen Geldern finanziert werde. "Und dann stand da, György Peter sei Anführer dieses manipulativen Netzwerks. Der da ist schuld, scheint der Artikel zu sagen. Der ist kein anständiger Ungar. Der gehört nicht zu uns." [4]

      Dass dieser Artikel vom Sprachrohr der Regierungspartei veröffentlicht wurde, kann kaum Zufall sein, denn György Peter ist nicht nur Jude, sondern propagiert auch die zersetzende jüdisch-amerikanische Kunst sowie die dekadente Documenta in Kassel.

      Der in Ungarn mittlerweile erlahmende Widerstand gegen die Politik der Regierung von Viktor Orbán und dessen "Nationale Revolution", gegen den völkischen Patriotismus, wurde vor allem vom akademischen jüdischen Milieu organisiert. In Ungarn kennt man das Programm der Lobby sehr genau, und man handelt danach, wie das Beispiel György Peter zeigt.

      Die Regierung fördert vorsichtig die nationale Erhebung an den Hochschulen, denn die ungarischen Studenten wissen nur zu gut, dass sie auf der Strecke bleiben, wenn sie sich nicht wehren. "Und die Rechtsradikalen, die an den Hochschulen Terrain gutmachen, mögen keine Linken und keine Juden. Derzeit kann man in Ungarn beobachten, wie sich diese Abneigungen hochschaukeln. Und wie es nicht nur György Peter mit der Angst zu tun bekommt." [5]

      Die ungarische Regierung änderte ein wichtiges Hochschulgesetz, den Studentenvertrag. Jeder Student wird nunmehr dazu verpflichtet, nach seinem Studium für eine befristete Zeit in Ungarn zu arbeiten. Wer dem nicht Folge leisten will, muss einen Teil der Ausbildungskosten zurückzahlen. Früher ließen sich besonders jüdische Studenten vom Staat kostenlos ausbilden, um dann vom Ausland aus genau gegen diesen Staat, der ihnen das Studium bezahlte, zu agitieren. Für ungarische Studenten stellte der veränderte Vertrag kein Hindernis dar, sie empfinden ihn als gerecht und notwendig. Der Vertrag steht inzwischen in der Verfassung. "Die Verfassung ändert in Ungarn nur Viktor Orbán mit seiner satten Mehrheit, da können draußen in Budapest junge Leute [Linke und Juden] Brücken und Hörsäle besetzen, bis ihnen die Puste ausgeht." [6]

      Vor allem hat es die Regierung Orbán geschafft, die typisch jüdischen Studienfächer, weil sie zur Menschenmanipulation besonders gut geeignet sind (und sonst für kaum etwas), auszutrocknen. Jura, Erwachsenenbildung, Soziologie und Medienwissenschaft haben den Geldverteilungskampf verloren. Im Ministerium für Humanressourcen erklärt Zoltán Maruzsa, ein wichtiger Staatssekretär für Bildungsfragen, was es damit auf sich hat: "Wir sagen, es soll Schluss damit sein, dass man mit wertlosen Diplomen Menschen ausbildet und ausnutzt. Wer keine Pflichten übernimmt, indem er zusagt, irgendwann in den 20 Jahren nach seinem Studienabschluss genau so lange in Ungarn zu arbeiten, wie er studiert hat, wer also nur Kosten generiert, der soll sein Studium selbst bezahlen." [7] Die ungarischen Studenten haben im Gegensatz zu den jüdischen damit überhaupt kein Problem.

      Regierungschef Viktor Orbán tritt in der Öffentlichkeit öfters demonstrativ offen mit einem sogenannten antisemitischen Publizisten auf, die Neuausrichtung der Kunst - und der Kulturszene - setzt sich von der als jüdische Dekadenz erkannten Kunst immer deutlicher ab. An den Schulen wird jetzt wieder Jozsef Nyirö und Albert Wass gelesen, deren Aufklärung in der Zwischenkriegszeit über das jüdische Programm schon vergessen schienen. Auf der anderen Seite spielt der jüdische Nobelpreisträger Imre Kertész im Bildungskanon keine Rolle mehr. "Als ein ARD-Reporter für eine Reportage über das Wiedererwachen des völkisch geprägten Nationalismus in Ungarn die kleine Universität Debrecen besucht und Studenten befragt, sagt eine junge Frau im Schatten einer Gedenktafel für Miklós Horthy: 'Kertész? Nie gelesen. Der ist doch Jude, oder?'" [8]

      Der jüdische Student David Kiss beklagte sich gegenüber westlichen Journalisten: "Wenn wir protestieren, sagt Fidesz, wir würden von jüdischen Organisationen bezahlt." [9] Und an Universitäten wie an der Elte wurden Erstsemester mit Kennzeichen versehen: "Einige haben einen hässlichen jüdischen Kopf, einer habe eine Hakennase, eine andere sei hingegen ein ordentliches, volkstanzliches katholisches Mädchen. Studentenvertreter, die sich zur rechtsextremen Jobbik bekennen, gaben zu, diese Listen erstellt zu haben. … Kaum noch jemand mag noch an sporadische Umtriebe einiger Radikalinskis glauben. Das hier, davon sind mittlerweile nicht nur die Opfer der Attacken überzeugt, hat System." [10]

      Der Lobby-Westen schreit auf vor Schmerz angesichts der ungarischen Befreiungspolitik. Orbán verstaatlichte das Rentensystem, verhinderte die Pfändung von Häusern durch kriminelle ausländische Banken, die den armen Menschen unter Aufsicht des vorherigen Lobby-Systems Wucher-Hypotheken in ausländischer Währung aufbrummten, um sich das Volksvermögen durch spätere Pfändungen einzuverleiben. Die ausländischen privaten Rentenversicherer wurden ausgeschaltet, sie können die Einzahlungen der Ungarn nicht mehr an Goldman-Sachs als sogenanntes Investment-Banking überweisen. Somit ist den Ungarn Dank Orbán ein Massenverlust wie im Westen erspart geblieben, wie beispielsweise der Verlust der Rentenansparungen bei den isländischen Banken, die alles an die Wall-Street abführten. Die Ungarn können wieder auf ihre Rentenleistungen vertrauen, die Menschen im Westen nicht. Denn im Westen wird alles wird für Rothschild/Goldman-Sachs geplündert.

      Kein Wunder, dass diese Entwicklung dem Lobby-Westen sehr weh tut. Das schreckliche Weltsystem muss miterleben, wie sich in einem EU-Land ein lobbyfreies System etabliert, das die globale Ausraubung der eigenen Menschen verhindert. Die schmerzhaften Aufschreie in den westlichen Medien sind deshalb überall zu vernehmen: "Es hat Orbán nicht gereicht, eigene Vertraute in das Verfassungsgericht zu schicken und dort eine verlässliche Mehrheit zu bilden, doch er verbot Richtern, Gesetze zu prüfen, die mit Haushalt und Steuern zusammenhängen. Nur durch diese Einschränkung ist es möglich geworden, multinationale Unternehmen in der Energiewirtschaft, in der Telekommunikation sowie im Einzelhandel mit diskriminierenden Sondersteuern zu belasten. Banken dazu zu zwingen, Devisenschulden der Bevölkerung unter für sie äußerst ungünstigen Bedingungen tilgen zu lassen oder die Ersparnisse der Bevölkerung in privaten Rentenkassen zu verstaatlichen." [11]

      Und so erschallte erneut der Ruf: "Die konservativen Parteien in der EU müssten den Premier Viktor Orbán entgegentreten." [12]

    • Eva
      25. April 2013 10:47

      @Rudolf

      Da sieht man, daß der stets verschwiegene Teil einer Wahrheit der wesentlich interessantere und glaubwürdigere ist. Deshalb also die konzertierte Hetze aller gegen ihn. Viktor Orban wird viele Leibwächter und Vorkoster benötigen, denn ungestraft löckt keiner wider den Stachel! Spätestens jetzt wird klar, warum man einen "Deutschen" wie Martin Schulz zum Präsidenten des EU-Parlaments in Strassburg gemacht hat.

    • Erich (kein Partner)
      25. April 2013 14:29

      Eva
      Spätestens jetzt wird klar, warum man einen "Deutschen" wie Martin Schulz zum Präsidenten des EU-Parlaments in Strassburg gemacht hat.

      Er mag wohl einen deutschen Namen haben, aber ob er auch deutsch denkt, das ist eine andere Frage. Wir kennen leider die wahren Stammbäume unserer Führer zu wenig um zu wissen, ob sie wirlich mit dem Herzen für ihr Volk arbeiten. Meine Vermutung: sie arbeiten für ihr "auserwähltes Volk". Denn schon immer gaben sich diese Menschen wohlklingende Namen um die Völker zu täuschen. Siehe Helmut Kohl alias Hennoch Kohn - um ihn als nur ein Beispiel zu nennen.

    • Eva
      25. April 2013 21:33

      @Erich

      Das ist auch meine Überzeugung. *****!

    • byrig
      25. April 2013 22:47

      rudolf-wichtiger beitrag,und grund,nachzurecherchieren!

  28. Observer
    24. April 2013 08:32

    AU schreibt:
    Kann man sich vorstellen, dass sich jemals irgendjemand bei der jetzigen österreichischen Führungsgarantie Rat holen wird, egal ob es um amtierende oder in Kürze abtretende Führungspersonen geht?

    Nein, wir haben derzeit keine klugen Führungspersönlichkeiten in der Regierung, welche wohlüberlegte und nachhaltig positive Entscheidungen treffen. Es sind meist Leute, welche nur durch die Partei hochgekommen sind, nie in der Wirtschaft gelernt hatten, wie man mit Geld vernünftig umgeht und welche nie eine eigene Meinung haben, die u.U. auch gegen den Mainstream der hinter ihnen stehenden Partei ist. Es sind machtbesessene "Sesselkleber", deren einziges Ziel es ist, wiedergewählt zu werden.

  29. Wolfgang Bauer
    24. April 2013 08:03

    "Kann man sich vorstellen, dass sich jemals irgendjemand bei der jetzigen österreichischen Führungsgarantie Rat holen wird..."

    Oh, doch! Erst kürzlich hat eine Redakteurin namens Kopeinig im KURIER, dem unabhängigen Blatt, dargelegt, dass die EU-Granden sich bei Faymann ratsuchend die Tür in die Hand geben: Barroso, Schultz "und, und, und..."

    Schultz und Barroso können nämlich nur mehr unter Vermittlung von F. kommunizieren! So schaut's aus! Ja, wenn Große unter sich sind...

    • Brigitte Imb
      24. April 2013 08:21

      Aha, Rat bei Faymann holen.......wohl darüber, wie für Sozen - auf Steuerzahlerskosten - gewinnbringend inseriert werden kann.

  30. Wertkonservativer
    24. April 2013 07:58

    Also, werte Herrschaften,

    nach Lesen des höherstehenden A.U.-Kommentars, sowie des Zeman-Interviews im heutigen Kurier, kann ich mich - als tschechengeschädigter Sudetendeutscher (Vaterverlust, Heimatverlust, Vermögensverlust) über den hierorts ausgebrochenen Tschechen-Hype eigentlich nur ein wenig wundern!
    Ich gelte hier als eher harmoniesüchtiger "Menschenfreund" (siehe z.B.@byrig), hinsichtlich unserer Tschechen-Nachbarn hält sich meine diesbezügliche Neigung allerdings in Grenzen:
    Einzig deren Musik (Dvorak, Smetana, Janacek, Martinu) bringt mein altes Herz ins Schwingen! Und - nach Genießen dieser herrlichen Musik - bin ich schon wieder halb versöhnt mit dem Tschechenvolk, mit dem wir so viele Jahrhunderte Haus an Haus gelebt haben!

    Wir brauchen Versöhnung, nicht geschichtlich bedingtes Aufleben von Ressentiments!
    Ich bin dazu bereit!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      24. April 2013 09:56

      Hahaha!
      Mein Versöhnungsaufruf kommt, wie zuletzt des öfteren wieder Halbsternderlregen bringend, entsprechend negativ an! War zu erwarten!

      Da weiß man halt, was man an der Blog-Kollegenschaft hat!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • A.K.
      24. April 2013 13:53

      Mit den "Sternderln" scheint es nicht immer richtig zu funktionieren. Ich habe schon einige Mal an Kommentatoren 3 Sterne zu vergeben versucht, also das rechteste Sternschen angeklickt und doch kamen 2,5 Sternchen heraus. Es dürfte also manchmal eine kleine Schwäche der Software mitspielen. - Das für "Wertkonservativer" zum Trost.

    • ambrosius
      24. April 2013 14:14

      Teuererster Wertkonservativer ! Warum lassen Sie sich von so ein paar präpubertären Rotznasen anonym mit Achtel- und Viertelsternderl ärgern?

      Auch wenn ich mit manchem Ihrer Beiträge nicht vollständig einverstanden war- wir haben schon darüber diskutiert- so waren und sind Ihre Beiträge überlegt und qualifiziert und gehören somit zu den wenigen, die in diesem Bloggerkreis noch Niveau haben. Und das bleibt auch so, egal ob Achtelsternderl,Viertelsternderl oder Garkeinsternderl
      Dieses Sternderlspiel ist überhaupt eine höchst infantile Angelegenheit.

    • Wertkonservativer
      24. April 2013 17:41

      Werter @ ambrosius:

      das da bitte kein Missverständnis entsteht:

      Ich giere nicht nach Halbsternderln, amüsiere mich allerdings eher, wenn welche über mich herabregnen: ein Zeichen, dass ich manchen Leuten hier halt nicht nach dem Mund rede und schreibe, und denen ich einfach nicht sympathisch bin.
      Was solls, ich gehe nach dem alten Wahrspruch:
      "Viel Feind', viel Ehr'".

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

    • ambrosius
      24. April 2013 17:49

      Hat weiter oben auf mich einen etwas anderen Eindruck gemacht. So ist es aber viel besser

    • byrig
      24. April 2013 23:15

      werter w.k.,ich habe sie diesmal zum beispiel gar nicht bewertet.
      andererseits:gilt hier das "alles oder nichts "-prinzip?
      wohl nicht.
      die 3 sterne wurden wohl eingeführt,un eine differenzierte,aufsteigende bewertung vornehmen zu können.eigentlich nicht schlecht.
      ich muss ja nicht zu 100% ihrer meinung zustimmen,vielleicht nur halb-halb.
      allerdings:eine zustimmung ist eine zustimmung.
      von mir z.b. haben sie gar keine sterne bekommen.die erklärung dafür haben sie bereits selbst erwähnt,als zusatzinformation ist vielleicht noch interessant,dass meine mutter auch eine von den tschechen vertriebene sudetendeutsche war.
      und mir ihr zu versöhnlicher beitrag,gerade gegen einen tschechischen hardliner wie diesen ungustl und sozialisten zeman unsympathisch war.gelinde ausgedrückt.

    • Wertkonservativer
      25. April 2013 07:58

      Nur noch ganz kurz, @ byrig:

      wo habe ich Herrn Zeman als positiven Zeitgenossen angeführt? Im Gegensatz zu Ihrer Behauptung habe ich sein Kurier-Interview als Begründung meines Unverständnis hinsichtlich des von A.U. angesprochenen Tschechen-Hype angeführt.

      Und dass Versöhnung und Freundschaft zwischen unseren Völkern - trotz aller Probleme der Vergangenheit (an denen wir Österreicher ja nicht ganz unschuldig sind) - sinnvoller und zukunftsträchtiger sind, werden Sie wohl auch nicht abstreiten!

      Wir machen immer wieder die alten Fehler: die anderen sind die Bösen, und wir sind gut!

      Ich wiederhole mich: wenn wir immer wieder die alten Ressentiments aufrühren, werden wir nie zum nachbarlichen Frieden kommen: und der ist - im Zeitalter globaller Unsicherheitsfaktoren - notwendiger und sinnvoller denn je!
      Ich bin ein unverdächtiger Zeitzeuge: meine Familie hat alles in der alten Heimat verloren; dies den heute in unserem Nachbarland Lebenden vorzuwerfen, hielte ich für unfair und sachlich unbegründet!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Undine
      25. April 2013 08:52

      @Wertkonservativer

      "Wir machen immer wieder die alten Fehler: die anderen sind die Bösen, und wir sind gut!"

      Leider hat sich dieser deutsch-österreichische Versöhnungswille nicht bis zu den anderen durchgesprochen; denn es ist nach wie vor so, daß der alte Haß auf Ö und D eifrig geschürt wird---auch von einem Herrn Zeman: Für die waren wir die Bösen und werden es immer bleiben, dabei halten diese "anderen" noch dazu immerfort die Hand auf.

      Gerade die Tschechen waren nach dem WKI die Hauptgewinner, da ein Großteil der Industrie der Monarchie dort angesiedelt war---und natürlich dort geblieben ist; ein schwerer Verlust für das restliche Deutsch-Österreich.

      Im WKII wurde die Tschechei nicht durch Bombenterror dem Erdboden gleich gemacht. Ich glaube, in ganz Prag sind etwa 60 Häuser durch ein paar Bomben zerstört worden. Das erklärt auch das einheitliche Stadtbild Prags.

      Lieber Wertkonservativer, es ist recht und schön und eine große menschliche Leistung, die viel Überwindung kostet und von innerer Größe zeugt, wenn jemand dem ehemaligen Feind, der einem alles genommen hat, wie in Ihrem Fall, die Hand zur Versöhnung reicht---aber die Hand wird nicht angenommen, weil man sich auf der Gegenseite (materielle) Vorteile davon verspricht. Die eigene Schuld der Tschechen etwa wird nicht als solche empfunden; die verbleiben gerne in der angenehmen Opferrolle, damit kommen die durch ---und werden nie zur Kasse gebeten!

      Bedenken wir nur, wie viele Milliarden wir Österreicher an Restitution an anderer Seite bezahlt haben und wie viele Kniefälle wir schon gemacht haben: Wir werden gerade so viel dafür gelobt, daß wir nicht aufhören, weiterzuzahlen---aber ehrliche Versöhnung mit uns wird nie gesucht---aus eiskalter Berechnung. Fazit: Alle anderen dürfen wohlig in ihrem Haß auf Ö und D verharren und uns ungestraft schmähen. Man muß nur sehen, wie jetzt überall der offene Haß auf D ungebremst gezeigt wird---erschreckend---und das im Friedensprojekt EU, und obwohl die Deutschen dieses Werkel finanzieren.

    • Wertkonservativer
      25. April 2013 10:11

      Danke, liebe Undine, für Ihr menschliches Verständnis meiner Haltung gegenüber!

      Ich bin halt auf meine alten Tage zu folgender Meinung gelangt:
      wenn schon in Familien oft Zwist und Hader herrscht, wenn sich Nachbarn befehden; wie soll dann in der großen Welt irgendwann einmal Friede einziehen?

      Viele von uns haben Tschechenblut in den Adern (ich auch!), unser Telefonbuch gibt Zeugnis davon: eigentlich sind wir Mitteleuropäer ja alle Brüder und Schwestern!
      Und wir ähneln den Tschechen mehr, als vielen von uns lieb ist!
      Auch bei uns gibt es jede Menge Opportunisten und miese Charaktere! Und auch wir Österreicher und Deutsche haben halt der Welt wiederholt Anlass zu Kritik und noch mehr gegeben! Dies einzusehen, und schon deswegen Fehler und Charaktermängel an Anderen nicht überzubewerten, hat mein Verhältnis zu unseren früheren "Gegnern" ganz wesentlich beeinflusst:
      Fazit: keinem heutigen Tschechen kann heute das Unrecht angelastet werden, das uns 1945/46 den Verlust der Heimat, vielen auch ihres Lebens, gekostet hat.
      Es war Unrecht, aus anderem Unrecht gespeist und begründet!
      Und daher: für uns alle gilt, es besser zu machen als die Generationen vor uns!
      Wir sind EINE Völkerfamilie auf unserem Kontinent, und sollten uns vertragen, wie es in guten Familien üblich ist!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

      Also, liebe Undine, sagen wir's einmal so: "Menschen, Menschen san ma alle!"

    • Wertkonservativer
      25. April 2013 10:16

      Der letzte Satz meiner Undine-Replik (Menschen, Menschen ...) war zwar für den Text vorgesehen, stimmt ja auch, ist jedoch irrtümlich ans Ende gerutscht.!

    • Undine
      25. April 2013 10:56

      @Wertkonservativer

      Nur noch ---gerechterweise ---ein kleiner, aber wichtiger "Zu-Satz" zu Ihrem Fazit, lieber Wertkonservativer, dann stimmt's:

      "Fazit: keinem heutigen Tschechen kann heute das Unrecht angelastet werden, das uns 1945/46 den Verlust der Heimat, vielen auch ihres Lebens, gekostet hat"

      Keinem heutigen Österreicher oder Deutschen kann heute das Unrecht angelastet werden, das in finsteren Jahren anderen zugefügt worden ist.

    • Wertkonservativer
      25. April 2013 11:05

      Vollkommen klar, liebe Undine:

      diese Linie vertrete ich hier, wie Sie, mit allem Nachdruck!
      Gilt für alle und für alles in der Welt!

      Herzlich

      Gerhard Michler

    • byrig
      25. April 2013 23:00

      trotzdem möchte ich noch einmal undines behauptung anführen:dass der unversöhnliche hass ja nicht von und ausgeht.sondern von den tschechen.
      und dass zumindest ich(wahrscheinlich auch viele andere) es leid bin,immer den nachgiebigen darstellen zu müssen.
      die tschechen haben bis heute die verbrecherischen benesch-dekrete nicht aufgehoben.ein voller affront gegen uns.ala:akzeptiere das oder wir bleiben feinde.
      und ich soll das einfach so akzeptieren?
      nein,tu ich nicht.
      dieses tschechenvolk muss seine aufgaben noch machen.

    • Wertkonservativer
      26. April 2013 11:53

      Abschließend noch einmal zu Ihnen, Blogfreund @ byrig:

      Ich akzeptiere und achte Ihre Meinung, so wie ich hoffen möchte, dass Sie auch meine akzeptieren.
      Wenn ich als wirklich von den damals agierendenTschechen brutal Geschädigter (sie haben meinen Vater im Lager erschlagen, ich war mit Restfamilie viele Monate im Aussiedlungslager und musste dann 1946 die Heimat verlassen) bereit bin, dem heutigen Tschechenvolk zu verzeihen und ihnen die Hand zu reichen, dann rechne ich mir das als sinnvolle Wiedergutmachung für die vielen unguten Taten an, die unser Volk anderen angetan haben.
      So zu tun, als wären lediglich wir die armen verfolgten Lamperln, ist n.m.A. ziemlich eigenartig und zeigt eine recht einseitige Geschichtsauffassung!
      Ja, die Tschechen werden gut daran tun, noch an sich zu arbeiten: wir jedoch auch!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • byrig
      27. April 2013 01:42

      undine:grandios.somit:sternenregen!!!!!!!!**********

  31. brechstange
    24. April 2013 07:52

    Unsere Riege wird dann gebraucht, wenn man sie als Stimmbüttel und Mehrheitsbeschaffer benötigt. Aber wir wissen ja,

    man liebt den Verrat, aber nicht den Verräter.

    • Cotopaxi
      24. April 2013 08:25

      In Österreich scheint das Stimmvolk aber auch die Verräter zu lieben und zu wählen.

    • brechstange
      24. April 2013 14:23

      Die haben den Verrat noch nicht durchschaut, cotopaxi.

  32. Gandalf
    24. April 2013 01:37

    Nicht nur als Kommentar und Ergänzung zu byrig:
    Herr Zeman, der die Qualifikation "Herr" eigentlich gar nicht verdient, war heute Gast in Wien. Durch Zufall musste ich Zeuge werden, wie dieses miese Subjekt in einer schwarzen Diplomatenlimousine mit Geleitschutz (von Ehrenschutz kann man im Zusammenhang mit Zeman wohl wirklich nicht reden) durch Motorrad- Polizisten mit Blaulicht und tatütata in der Innenstadt herumgeführt wurde. Und alle - sicher nicht nur Herr Fischer, sondern auch jede Menge echter Politiker - haben ihm sicher schön getan und blabla gemacht, anstatt ihn einfach nicht zu empfangen, wie er es verdiente.
    Was die Tschechen besser können als wir? Einen Aussenminister wählen, der sich was traut und nicht nur Hirn, sondern auch Charakter hat. Deshalb haben wir in Österreich eben auch keine rechts-liberale Partei mit einem Superkari an der Spitze. Schade.

    • brechstange
    • schreyvogel
      24. April 2013 09:43

      brechstange,
      das ist halt die Taktik des Politikers Zeman: Die anderen für blöd verkaufen.
      Der Erfolg gibt ihm recht.

      Danke für den link.

    • socrates
      24. April 2013 09:49

      Putin hat ihn, weil kein Denker, nicht eingeladen.

    • Wolfgang Bauer
      24. April 2013 09:53

      Wie Zemann hofiert wird, und wie Orban niedergemacht wird - auch von unserem genialischen Außenminister..

    • M.S.
      24. April 2013 12:56

      @Wolfgang Bauer

      ****************** wie wahr!
      Warum fällt mir immer wieder Ursula Plassnig ein?

    • Undine
      24. April 2013 13:30

      @Wolfgang Bauer

      Wie gut, daß Sie den Unterschied zwischen Zeman (ultralinks!) und Orban (rechts) in der österr. Berichterstattung erwähnen! So werden wir ständig manipuliert!*****!

    • Torres (kein Partner)
      25. April 2013 10:49

      Wie immer man zu Zeman stehen mag - er ist (demokratisch gewähltes) Staatsoberhaupt eines befreundeten Nachbarlandes, und da gehört es sich halt, dass man einlädt und ihn dementsprechend empfängt und behandelt. Schließlich waren auch schon Ceausescu und ähnliches Gelichter auf Staatsbesuch in Österreich (auch etwa George W. - aber das ist wieder eine andere Geschichte) und wurden respektvoll und untertänigst empfangen.

    • Erich (kein Partner)
      25. April 2013 11:24

      Torres (kein Partner)
      Da mögen sie recht haben, dass man das respektieren muss. Aber was ist mit den vielen Ländern die mit Krieg überzogen werden, obwohl die dortigen Völker ihre Staatsmänner gewählt haben. Es ist doch eher so, dass nur die Staatsmänner akzeptiert werden, die die Linie der westlichen Mächte (Konzerne, Banken) vertreten. Siehe jetzt Russland, Ungarn, Syrien, Iran etc. Der arabische Frühling wurde ja nur deshalb von den NGO's (vom Westen finanziert mit unseren Steuergeldern) inszeniert um die dortigen legal gewählten Staatsmänner zu stürzen. Jetzt erkennt man auch, wohin die vielen Entwicklungshilfegelder hinfließen und wozu die vielen Botschaften geschaffen wurden.

  33. Pumuckl
    24. April 2013 01:34

    A. U.

    "Kann man sich vorstellen, dass sich jemals, irgendjemand bei der jetzigen österreichischen Führungsgarnitur Rat holen wird, . . . . . also etwa bei Werner Fayman . . . . ? "

    WARUM EIGENTLICH NICHT ? KANZLER FAYMANN IST DOCH SO WUNDERSCHÖN FRISIERT ! ! !

    WELCHER TEUFEL HAT DIE SPÖ GERITTEN, ALS SIE GUSENBAUER ZUGUNSTEN FAYMANNS AUS DEM AMT GEMOBT HAT ?

    Eine schöne Frisur reicht eben nicht aus, um als Politiker bei Staatsoberhäuptern von Großmächten respektiert und beachtet zu werden!
    Bedeutungslosigkeit des Kanzlers ist auch für die Geltung Österreichs von großem Nachteil!

    Wie kann die SPÖ diesen dummen Kanzlerwechsel den Österreichern erklären?

    • Gandalf
      24. April 2013 01:44

      @ Pumuckl:
      Natürlich wird Faymann's Rat gesucht. Mindestens einer, wenn nicht alle seiner Gesprächspartener in Brüssel (oder wo immer er sonst hinfährt und sich nicht auskennt) werden ihn zweifelsohne bitten: Können Sie mir vielleicht Ihren Friseur verraten?

    • M.S.
      24. April 2013 12:51

      @Pumuckl

      Die SPÖ braucht solche Typen wie Faymann, der die Interessen der Gewerkschafter erfüllt und auch sonst die Genossen nicht allzusehr aus ihrem gewohnten Dornröschenschlaf weckt. Gusenbauer war halt einfach zu wenig opportunistisch, hat sogar- welche Todsünde- die Gewerkschafter aus dem Parlament verjagen wollen. Damit hat er seinen Sandkistentraum nur sehr kurz verwirklichen können. Allerdings hat die ÖVP wiederum durch eine taktische Meisterleistung zu diesem raschen Ende beigetragen. Anstelle dem durchaus konstruktiven, reformwilligen Gusenbauer etwas entgegenzukommen, hat man ihn total anrennen lassen und damit seinen Abgang noch beschleunigt.

    • Undine
      24. April 2013 13:31

      @M.S.

      *********!

  34. fokus
    24. April 2013 01:33

    Die Tschechen können gar nichts besser als wir, sondern die Österreicher leiden nach jahrzehntelanger, sozialistischer Herrschaft (bis auf eine viel zu kurze Unterbrechung durch Dr. Schüssel!), einhergehend mit Nepotismus und Freund(erlwirt)schaft, an einer akuten Auszerrung intellektueller Köpfe, besonders auf fast allen Gebieten der klugen Staatsführung.

    Verständlich, daß zum Beispiel niemand unseren ersten Staatsökonomen Stephan Schulmeister mit seinen ewiggestrigen, marxistischen Planwirtschaftsideen einladen möchte, denn genau das haben sowohl unsere östlichen Nachbarstaaten, als auch Rußland nach schmerzlichen Erfahrungen hoffentlich längst überwunden.

    Solange wir mit dieser roten Regierungsriege, angefangen von UHBP Fischer, über BK Faymann, bis hin zu MinisterInnen wie Schmied, Bures, Heinisch-Hosek usw., gestraft sind, werden von unserem Land keinerlei neue Impulse ausgehen - weder auf nationaler und schon gar nicht auf INTERNATIONALER Ebene!

  35. byrig
    24. April 2013 01:05

    der titel heisst ja:"was können die tschechen was wir nicht können"
    nun,ich glaube,da gibt es nicht sehr viel,was die tschechen mehr können.und auch a.u. hat keine beispiele gebracht.
    was die tschechen sicher viel besser können,ist,auf unrecht in ihrer geschichte zu insistieren.und damit in europa sogar durchzukommen.
    und sie kommen sogar mit einem kotzbrocken ala milos zeman durch,der heute noch die ermordungen und torturen der vertriebenen sudetendeutschen als "gnade" bzw als besser als die todesstrafe bezeichnet.
    so ein kotzbrocken wurde von diesem volk gewählt!
    abgesehen davon ist es unglaublich,welcher deutschenhass in diesem slawischen land bis heute besteht.
    fazit:diese tschechen können gar nichts,was wir österreicher nicht besser können!!!!

  36. Schani
    24. April 2013 00:49

    Die Idee mit Gesundheitstourismus in Helas ist vielleicht nicht einmal so schlecht. Man beachte nur, wieviele Menschen für TCM, Ayurveda, tibetische Medizin, etc. viel Geld hinausschmeißen! Da wird sich ja wohl auch eine Marktnische für Hippokrates und Asklepios finden lassen!

    • brechstange
      24. April 2013 07:50

      Grundsätzlich richtig, aber die Menschen in Griechenland MÜSSEN eigeninitiativ werden, sie müssen es aus eigener Kraft schaffen Eigenes zu bauen und dafür verantwortlich zu sein. Investoren, die sich wie "Heuschrecken" aufführen, sind alles andere als Griechenland jetzt braucht.

    • Undine
      24. April 2013 20:16

      @Schani

      Ich finde auch, daß die Griechen ihren Hippokrates und den Gott der Heilkunst ein bißchen ausschlachten könnten!





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