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SN-Kontroverse: Kirchenprivilegien

Lesezeit: 3:30

In jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten gibt es eine Doppelkolumne mit dem Titel „Kontroverse“, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Kirchenprivilegien: Gibt es die tatsächlich?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Offenkundig privilegiert

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Es ist absurd anzunehmen, dass die Kirchen in Österreich keine Privilegien hätten. Sie sind sogar in eigenen Verträgen fixiert. Für die katholische Kirche sind sie im Konkordat mit dem Vatikan aus dem Jahr 1933 festgeschrieben. Das Konkordat gibt der katholischen Kirche eine privilegierte öffentlich-rechtliche Stellung. Auch mit allen andren gesetzlich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften wurden ähnliche Verträge geschlossen.

Um ein paar Beispiele zu nennen: Die Kirchen haben auf Verlangen Zugriff auf die amtlichen Meldedaten ihrer Mitglieder. Die Kirche ist vom Stiftungs- und Fondsgesetz ausgenommen. Es gibt eine Grundsteuerbefreiung für Gebäude, die für Gottesdienste genutzt werden.

Die Kirche ist die zweitgrößte Grundbesitzerin nach dem Staat. Diözesen und Orden besitzen rund eine Viertelmillion Hektar an Grund und Boden. Dafür kassiert die Kirche indirekt Steuergeld, nach den jüngsten Zahlen über vier Millionen an EU-Agrarsubventionen. Kirchen sind von der Gesellschaftssteuer befreit sowie vom Geltungsbereich des Ausländerbeschäftigungsgesetzes. Ausgenommnen sind sie überdies vom Arbeitnehmerschutzgesetz und Arbeitsinspektionsgesetz. Die Kirchen sind die einzigen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, die nicht bilanzieren müssen. Der Staat finanziert die Kirchen zudem überaus großzügig. In ihrem Buch "Gottes Werk und unser Beitrag" (Czernin-Verlag; 2012) haben die Autoren Christoph Baumgarten und Carsten Frerk errechnet, dass der staatlich Finanzierungsaufwand für kirchliche Einrichtungen jährlich rund 3,8 Milliarden Euro ausmacht. So kosten etwa allein die konfessionellen Bildungseinrichtungen und der Religionsunterricht etwa eine Milliarde Euro jährlich. Nur 13 Prozent der gesamten katholischen und evangelischen Infrastruktur werden von den Kirchen selbst finanziert. Für den großen Rest steht die Öffentlichkeit gerade.

Man mag zu den Privilegien der Kirchen stehen wie man will; dass es sie gibt, ist allerdings schwer zu leugnen.


Lächerlicher geht’s nimmer

Andreas Unterberger

Es ist das absurdeste Volksbegehren der österreichischen Geschichte. Und es deckt das (trotz der Schlüsselrolle eines Herrn Voggenhuber) sehr empfehlenswerte Begehren zur Schaffung von mehr direkter Demokratie leider völlig zu.

Kabarettisten und ähnlich intelligente Menschen vom linken Rand der SPÖ und der Neos behaupten eine Reihe absolut falscher Dinge. So sagen diese Antikirchenkämpfer etwa, es gäbe milliardenschwere Privilegien der Kirche. Solche sehen sie in den Zahlungen für kirchliche Schulen, Altersheime und Spitäler.

Eine abenteuerliche Rechnung: Denn für jeden Schüler, jeden gebrechlichen oder kranken Menschen in kirchlichen Einrichtungen zahlt der Staat deutlich weniger als für solche Menschen in einer staatlichen Institution. Mit anderen Worten: Der Staat verdient gewaltig durch diese kirchlichen Aktivitäten; die Milliarden der Kabarettisten gäbe es nur, wenn der Staat solche Menschen einfach auf der Straße verrecken lässt und ihnen die Schulbildung verwehrt.

Ebenso mies ist es, den Kirchen und der jüdischen Kultusgemeinde die - eher nur symbolischen - Zahlungen vorzuhalten, die diese für die Enteignungen und Verbrechen der Nazis bekommen. Absurd ist es auch, die katholische Kirche zu beschimpfen, weil sie Opfer (längst verjährter) Übergriffe in kirchlichen Internaten freiwillig entschädigt, während sich die Republik - die ebensolche Opfer in großer Zahl auf dem Gewissen hat! - vor Einrichtung einer ähnlichen Kommission herumdrückt.

Die Kabarettisten-Partie beschwert sich weiter über die steuerliche Absetzbarkeit der Kirchenbeiträge. Sie schweigt aber voll über die Absetzbarkeit der Gewerkschaftsbeiträge. Oder über die Arbeiterkammer, die ihre Beiträge gleich direkt und ungefragt vom Lohn jedes Arbeitnehmers einzieht. Erfreulicherweise distanzieren sich sämtliche Parteien von diesem Begehren. Nur der von allen guten Geistern verlassene ORF bewirbt es heftig . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Barato
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2013 08:17

    Was kosten uns jedes Jahr:

    1) Der Import von bildungs- und integrationsunwilligen Muslimen, die zum Dank dafür auch noch überdurchschnittlich oft kriminell und/oder gewalttätig werden?
    2) Die Förderung von Gender-Schranzen, die unsere Wirtschaft und das Leistungsprinzip sabotieren?
    3) Die ungefragte Subventionierung von Kammern, die den freien Markt zu einer Realsatire verkommen lassen?
    4) Die Förderung von Parteien, die uns zum Dank auch noch verarschen, indem sie ihre Repräsentanten der Gerichtsbarkeit entziehen?
    5) Die Förderung von allen möglichen und v.a. unmöglichen Vereinen sowie deren Exponenten, die meist aus dem Umfeld von 1-4 kommen und abseits der geschützten Werkstätten nicht überlebensfähig wären?
    6) Die Förderung von unnötigen Gratisstudien (GeWi, PoWi, SoWi), damit sich Frauen "selbst verwirklichen" können, zB mit Spaßprojekten wie dem Café Rosa, die dann aber erst wieder durchgefüttert werden müssen (siehe Punkte 1-5), weil sie weder am Arbeits-, noch am Heiratsmarkt vermittelbar sind?

    Und v.a.: WAS BRINGT UNS DAS?

    Da wäre doch einmal Handlungsbedarf. Was uns Frau Pfeifer wieder einmal verschweigt, weil sie aus genau jenem linken Dunstkreis kommt, der uns den oben beschriebenen Morast eingebrockt hat und der sich jetzt an der Kirche ereifert, um davon abzulenken.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2013 07:05

    Frau Krawagna-Pf. ist herzlich eingeladen, ein Volksbegehren zur Abschaffung der Zeitungsprivilegien einzuleiten!
    Presseförderung aus Steuergeldern, Journalistenprivilegien bei der Einkommensteuer, stark vergünstigte Posttarife, Ausnahmen bei der Ausländerbeschäftigung für Kolpoteure, bevorzugte Vergabe von Millionenschweren Inserate an Printmedien ...

    Die vom Nudelsieb vorgebrachten Argumente gegen "die Kirche" sind so lächerlich wie sein Führerscheinfoto ....

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2013 07:41

    Vor ein paar Jahren, ich weiß es nicht mehr genau, welches Volksbegehen es war, ich denke es war die Diskriminierung des Habsburgers als Bürger auch am passiven Wahlrecht teilnehmen zu dürfen, ging ich in meine Gemeinde zur Unterschrift. Érst auf Nachfragen holte die Dame dieses Volksbegehren aus der Lade, nachdem sie mir alle anderen freiwillig zur Unterschrift vorlegt.

    Heute steht am Eingang der Gemeinde eine große Tafel, die einlädt das Antikirchenvolksbegehren zu unterschreiben, darunter eher unauffällig das Demokratie-Volksbegehren. Ja, so sinds die Volksverteter und Parteien, nach außen gegen das VB zu sein, aber dann großflächig zu werben, was ja grundsätzlich in Ordnung ist, nur gleiches Recht für alle Volksbegehren.

    Und noch zum Nudelsiebspinner, der hat sich ja der Anklage gegen den Papst angeschlossen. Auf Nachfrage der Reporterin, was er dem Papst vorhält bzw. ob er sich die 40.000 Seiten Anklageschrift durchgelesen hätte, sagte er: Er hat es nicht durchgelesen, er kann auch keine konkreten Vorwürfe darlegen, aber es wird schon richtig sein. Soviel zur Intelligenz dieses Herrn.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2013 08:15

    Ihren Hass und ihren Neid gegenüber den Religionen, vor allem gegenüber der röm.kath. Kirche hätte die radikale Sozialistin und Atheistin nicht treffender formulieren können!
    Man kennt sich aus und wendet sich ab mit Verachtung!

  5. Ausgezeichneter KommentatorLeakwiki
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2013 11:05

    Manchmal schadet auch Wahrheit nicht: Nach einem Gespräch mit Mitarbeitern der Plattform hat sich ganz schnell herausgestellt, um welche Prioritäten es eigentlich geht: 1) Glaube ist etwas "von Gestern" - kämpferischer Atheismus ist angesagt. 2) Die Kirche(n) repräsentiert diesen Glauben, daher ist sie zu bekämpfen 3) Das tun wir (zunächst!) über den Umweg des Volksbegehrens (der Kampf ist ja schon lange im Gang)
    WEITERS: Im Falle des Islams sind wir einmal grundsätzlich vorsichtig (=feig), im Falle des orthodox bis teil-agnostisch vorhandenen Judentums ebenfalls (=feig).

    Zur Rede gestellt, warum gerade diese Mitarbeiter Aufkleber mit stilisiertem Pfarrer und flüchtenden Kindern dominant auf ihrem agit-prop Bus zur Schau stellen obwohl gerade diese Thematik mit "Privilegien" der Kirche rein gar nichts zu tun hat, kam nur leicht alkoholisiert klingendes Gebrabbel. Mein Vorschlag vor das Rathaus zu fahren und gegen die (eingeschlafenen?) Vorwürfe in wiener Kinderheimen zu protestieren, wurde mit noch größerem Gebrabbel erwidert.

    Fazit: Nicht ernster nehmen, als notwendig, aber, wenn es sich ergibt, für diesen, unseren Glauben überzeugt eintreten.
    Im alten Rom wurden die Christen noch den Löwen zum Fraß vorgeworfen, Heute nur mehr "Profil", "Standard" und ähnlichen, dem Zeitgeist verhafteten, subventionierten Blättern. Beides evaluiert, kein Vergleich!

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2013 09:50

    Ohne kirchl. Institutionen wie z.B. Schulen u. Krankenhäuser, würde unsere sozialistisch regierte Gesellschaft noch schneller vor die Hunde gehen. Die Caritas hat man ja bereits erfolgreich auf links gedrillt, beim Hrn. Kardinal kann man geneigt sein dies zu vermuten.
    Frau KKP könnte sich doch einmal um die Förderungen für sämtliche "Kulturbereicherer" u. Sozialschmarotzer kümmern, ob dort wohl ähnliche Summen aufgewendet werden und dies in Relation stellen.
    So wie die Linken über die Kirche herziehen, wäre es nur konsequent diese nicht für ihre Lieblingsklientel zu mißbrauchen (s. Votivkirche), aber womöglich ist dies ein Teil von bewußter Zerstörung. Bleibt nur zu hoffen, daß die Übung nicht gelingt.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2013 12:38

    Frau KKP unterliegt einmal mehr einem grundsätzlichen Irrtum. Das Konkordat ist kein Vertrag über Kirchenprivilegien, sondern war dringend notwendig, um Kirche und Staat zu trennen, was bis heute einen wichtigen Bestandteil unserer Republik darstellt.

    Religionsfreiheit ist nur gegeben, wenn Glaubensgemeinschaften auch wirtschaftlich überleben können. Nun haben die besonders erfolgreichen Einrichtungen (Schulen, Spitäler, Alten- und Sozialbetreuung), welche sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, den allseits bekannten Neidkomplex der Linken erregt und müssen mit allen Mitteln bekämpft werden. Es könnte ihnen daraus ein unmittelbarer Konkurrent erwachsen, der auf Dauer sichere Wählerstimmen kostet. Denn darum geht es im Grunde: diese kirchlichen Institutionen zeigen genau auf den Gebieten vor, wie es gehen könnte, wo die Sozialisten total versagen: Bildung, Gesundheit, Familie!

    Reger Zulauf in funktionierende kirchliche Strukturen, bedeutet weniger sozialistische Einflußnahme, weniger sozialistische Gehirnwäsche und damit weniger sozialistische Wählerstimmen. Das ist in Wahrheit des "Pudels Kern"!

    Es bleibt zu hoffen, daß dieses Volksbegehren genauso auf die Nase fällt, wie diese seltsame Pappmaché-Figur, welche die Protagonisten nunmehr schwer angeschlagen durch die Straßen Wiens hieven.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorFrancois Villon
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. April 2013 07:18

    Wie ich schon kürzlich schrieb: Wer sich mit Hunden bettet, darf sich nicht wundern wenn er mit Flöhen aufwacht.

    Ich verstehe nicht, warum man sich überhaupt mit dem Gewäsch der krawallna-pfeife auseinandersetzt. Soweit es Zustimmung ist, kann es nur dummes Zeug von indoktrinierten Stänkerern sein, wo es - überwiegend - abgelehnt wird, sind es Wiederholungen ganz selbstverständlicher Dinge.

    Das "Volksbegehren" ist in Wahrheit ein Mißbrauch, eine Provokation, die Neuauflage eines Kulturkampfes bzw. die Fortsetzung des Kriegs gegen Religion und Kirche, der 1789 im Programm der "Großen Französischen Revolution" kulminierte.


alle Kommentare

  1. Milan (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:52

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  4. Susanna (kein Partner)
    22. April 2013 14:14

    Es gibt viele Getaufte, die freiwillig die Kirche verlassen; ein Volksbegehren gegen die Kirche ist somit keine unlogische Konsequenz.
    In Österreich, in Europa ist die Kirche wahrlich in Not!

  5. Schabeltierfresser (kein Partner)
    22. April 2013 14:03

    Leider keinerlei Info, warum die diversen gesetzlichen Privilegien gerechtfertigt sein sollten:

    Grundsteuerbefreiung für Gebäude, die für Gottesdienste oder Verwaltungsaufgaben genutzt werden • Quelle: § 2 (5) Grundsteuergesetz 1955

    Befreiung von der Gesellschaftsteuer • Quelle: § 6 Kapitalverkehrsteuergesetz

    Ausgenommen vom Erfordernis einer Bewilligung laut Aufenthaltsgesetz und vom Geltungsbereich des AusländerInnenbeschäftigungsgesetzes • Quelle: § 1 (2) d) Ausländerbeschäftigungsgesetz

    Ausgenommen von ArbeitnehmerInnenschutzgesetz und Arbeitsinspektionsgesetz • Quelle: § 2 und § 19 ArbeitnehmerInnenschutzgesetz

    Staatlich finanzierter Religionsunterricht • Quelle: § 3 Religionsunterrichtsgesetz

    Automatische Verleihung des Öffentlichkeitsrechts für konfessionelle Privatschulen • Quelle: § 11 (3) und § 14 (3) Privatschulgesetz

    Priester, Seelsorger, Theologiestudenten und Ordensleute sind von Stellungspflicht und Wehrpflicht befreit • Quelle: § 18 Wehrgesetz

    Priester und Ordensleute sind befreit von der BürgerInnenpflicht zum
    Geschworenen- und SchöffInnenamt • Quelle: § 3 Geschworenen- und Schöffengesetz 1990

    Ignorieren von Tierschutzbestimmungen aufgrund religiöser Vorschriften (z. B. Steiermark) • Quelle: § 5 (2) Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 9. Dezember 2002 über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Schlachtung oder Tötung
    etc., etc.

  6. Mario (kein Partner)
    22. April 2013 12:34

    Hier die Argumentationslinie der Betreiber:
    http://www.eswerdelicht.tv/archives/1069
    Wer Fehler entdeckt, sollte dazu auf youtube einen Kommentar hinterlassen um die Zuseher daran teilhaben zu lassen.

  7. Eso-Policier (kein Partner)
    20. April 2013 23:37

    Es darf keine Kirchenprivilegien geben. Richtig ist allerdings, dass der Staat auf andere Weise die Religiosität der Menschen fördert.
    Es gibt keinen allmächtigen Gott. Sondern in der Natur gibt es religiöse Dinge. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

    • Trollwatsch (kein Partner)
      21. April 2013 19:11

      Welche Privilegien meinst du?

      Welche Religiositäten? Die freischwebenden "Wir hamm' uns alle lieblieblieb"-Religiositäten?

      Definiere "Allmächtig"!

      Religilöse Dinge in der Natur? Beten die Haserlen schon die Schlangen an?

  8. Erwin Tripes (kein Partner)
    20. April 2013 21:53

    Diesmal 62 zu 37 für Katharina Krawagna-Pfeifer ( 37.35% ) , deren Meinung ich sonst nicht teile, hier aber schon!
    Wieso wollen das die Mainstreamblogger nicht akzeptieren?

  9. Segestes (kein Partner)
    20. April 2013 17:39

    Eine Verwandte arbeitet im Gemeindeamt und hat berichtet, dass bis einschließlich Freitag sage und schreibe 22 Personen für dieses schwachsinnige Volksbegehren unterschrieben haben. Und das in einer tiefroten 4000-Einwohner-Gemeinde.
    Im Angesicht dessen kann man sich beinahe an seinen Fingern abzählen, was am Ende dabei rauskommen wird ^^

    • F.V. (kein Partner)
      20. April 2013 17:59

      Segestes,

      um Gottes Willen: keine Werbung für dieses "Volxbegehren". Sie mobilisieren damit womöglich noch.

      Gezählt wird am Schluß.

  10. Honigbiene (kein Partner)
    20. April 2013 16:13

    Und das in unserem Nachbarland!
    Das verschweigen die Medien ...... WANDERARBEITER!!!
    Wohlstandsland Bundesrepublik: Für eine Handvoll Euro – Tagelöhner in Deutschland
    Geschrieben von Maria Lourdes - 18/04/2013

    Einfache Arbeiter finden immer seltener einen Job. Sie schlafen in Parks, Bahnhöfen oder im Auto – man nennt sie “Tagelöhner”.

    Viele Deutsche vermuten womöglich, dass die Daseinsform eines Tagelöhners im Wohlstandsland Bundesrepublik ausgestorben ist. Doch diese Art von Beschäftigung nimmt zu.

    Seit 1990 haben Unternehmen in Deutschland 3,2 Millionen Jobs in der Industrie abgebaut.

    Nokia in Bochum ist nur ein Beispiel, hier wurde trotz enormen Gewinnen die Produktion nach Rumänien verlegt, wo mittlerweile die komplette Fabrik an einen Kaffee-Automaten-Hersteller verkauft wurde. Von den ursprünglich 2300 Arbeitern von Nokia in Rumänien wurde nur ein geringer Anteil vom neuen Fabrik-Besitzer übernommen. Nokia entschied nun, dass die günstigen Mobiltelefone in Asien hergestellt werden sollten – weil dort die Zulieferer und Abnehmer seien. Dass Nokia sich die Fabrik in Rumänien mit EU-Fördergeldern bezahlen ließ, sei nur am Rande erwähnt. Betrug? “Wo kein Kläger da kein Richter!” Diesen Praktiken muss ein Riegel vorgeschoben werden. Zurück zu den Tagelöhnern…

    “Einfachere Arbeit wird mehr und mehr ins Ausland transferiert oder durch Maschinen ersetzt”, erklärt Markus Promberger vom Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

    “Für Geringqualifizierte gibt es immer weniger voll sozialversicherte, feste Stellen – vor allem im industriellen Bereich.” Viele Menschen weichen auf Minijobs oder Zeitarbeit aus. Als letzter Ausweg bleibt, seine Arbeitskraft jeden Tag neu anzubieten – und zu hoffen, dass sich etwas findet. Inzwischen gibt es etwa eine Million Tagelöhner in Deutschland, schätzen die Nürnberger Forscher.

    Der Kommentar-Schreiber auf Lupo-Cattivo-Blog, “Kuschi2000“, ist bei der Arbeitsagentur beschäftigt und hat mir folgenden Bericht zugesandt:

    Ich bin bei der Arbeitsagentur beschäftigt und vermittle Tagelöhner (Unständig Beschäftigte). Tagelöhner, das sind Menschen die durch Scheidung, Adoption der Kinder, Sorgerechts-Entzug, Arbeitsplatzverlust oder sonstige widrige Umstände auf der Straße gelandet sind. Einige von diesen haben feste Wohnsitze, meist sehr beengte Zimmer. Andere wiederum wohnen in 2 Mann Containern, andere wohnen in Männer-Wohnheimen. Nicht selten die Tatsache das einige im Auto übernachten oder auf gewärmten Baustellen überleben.

    Tagelöhner, das sind Menschen die von der Hand in den Mund leben und erst wieder nach Arbeit nachfragen, wenn das Geld aufgebraucht ist oder es sind Hartz IV Empfänger die zum Überleben noch dazuverdienen müssen. In den großen Städten wie Hamburg, München, Frankfurt, Stuttgart, Berlin gibt es diese Tagelöhner-Vermittlungen der Arbeitsagenturen. Der Vermittlungsdienst ist kostenlos für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer.

    Speditionsunternehmen die vor Ort einen Umzug haben fordern Möbelträger an, Messeaussteller fordern Auf-und Abbauhelfer für die Messestände an, Bauunternehmer fordern zur Entkernung oder Sanierung Bauhelfer an, Gartenbauer sowohl als auch Dachdeckerbetriebe. Also alle, die mit ihrem eigenen Personal den Auftrag nicht stemmen können fordern bei uns Arbeiter an. Die Anforderung der Arbeiter erfolgt meist am Vortag oder noch am selben Tag.

    Die Tagelöhnervermittlung öffnet morgens um 5.00 Uhr und die Arbeiter stehen schon um 4.30 Uhr vor der Türe und warten dann auf Arbeit. Wir verhandeln mit den Arbeitgebern den Lohn aus, der nicht unter 7,50 Netto die Stunde sein soll. Die Auszahlung in bar erfolgt nach getaner Arbeit, das ist Bedingung!

    Im Jahr 2000 hatten wir pro Tag zwischen 70-100 Tagesvermittlungen. Heute sind wir froh wenn es 5 pro Tag sind.

    Die Abnehmer der Arbeiter waren auch z.B. der Flughafen, Airport Catering, die regelmäßig Geschirrspüler und Geschirrmaschinen Ein-und Ausräumer anforderten, nicht selten 10 Mann pro Tag. Bis wir von den Tagelöhnern hörten, daß sich Pakistaner dort vermehrten und die Deutschen verdrängten. Es dauerte nicht lange bis kein Deutscher dort arbeiten wollte, weil sie sich dort nicht mehr wohl fühlten.

    Ein anderer großer Abnehmer von Arbeitern war das Fußballstadion. Nach jedem Spiel wurden 20 und mehr von der Stadtion GmbH angefordert, die Bänke abwuschen, Müll entsorgten und den Rasen flickten.
    Eines Tages erfuhren wir von den Arbeitern, daß ein türkischer Unternehmer den Generalauftrag von der Stadion GmbH bekommen hatte diese Arbeiten zu erledigen. Mit anderen Worten, es wurde kein Deutscher mehr angefordert.

    Die jugoslawischen Bauunternehmer sind bei den Tagelöhnern sehr unbeliebt, weil sie sich in den Sprachgewirr und vom Verhalten der Jugoslawen unwohl und ausgegrenzt fühlen. Wir haben sehr schlechte Erfahrung mit diesen Jugoslawen gemacht, da sie fast regelmäßig den Arbeitern den Lohn nicht auszahlten oder Lohnkürzungen vornahmen, in dem sie behaupteten die Arbeiter hätten schlecht gearbeitet. Seit dieser Zeit vermitteln wir bis auf eine Ausnahme, keine Arbeiter an diese Leute.

    Das gleiche ist mit den türkischen Bauunternehmern. Auch hier sind die Deutschen in der absoluten Minderheit. Zudem haben diese türkischen Arbeiter ein anderes Verständnis von Bauqualität. Die deutschen Tagelöhner sind Allrounder und wissen sehr wohl was Pfusch am Bau ist und kennen sich im Baumaterial gut aus.
    Nicht wenige der Tagelöhner sagen uns, daß sie diesen Pfusch am Bau nicht mehr mitmachen und sie können es mit ihrem Verständnis von Qualität nicht mehr vereinbaren, lieber verzichten sie auf das Geld.

    Ein anderes Thema sind die russischen Umzugs-Speditionen. Auch die arbeiten mit ihren Landsleuten, die für 5,-€ die Stunde Möbel schleppen. Wir haben Werbeprospekte gesehen, da bieten Möbelspeditionen den LKW plus 1 Mann für 39,-€ an. Den deutschen Speditionen geht da die Luft aus. Ich habe viele Gespräche mit Spediteuren geführt, viele können ihr Personal nicht mehr halten und haben bereits entlassen. Andere wiederum haben ihre Firma dicht gemacht und das Gelände verkauft.

    Eine namhafte Spedition/Logistikunternehmen hat die Konsequenzen gezogen und ihren Personalstand drastisch abgebaut. Seit vielen Jahren arbeitet dieses Unternehmen nur noch mit Wanderarbeitern auf Gewerbeschein. Für 10,-€ die Stunde brutto für netto. Dabei stellt dieses Unternehmen auch die 5 Mann Wohncontainer. Pro Container sind das lockere Mieteinnahmen von mehr als 1000,-€ pro Monat.

    Mein Schwager arbeitet als Einkäufer in einem sehr namhaften Unternehmen der KfZ-Zuliefer-Industrie. Das Thema Wanderarbeiter und Wohncontainer kennt er seit 15 Jahren, da auf dem Betriebsgelände diese Schichtarbeiter untergebracht sind. Im Flughafengelände werden von den dort ansässigen Speditionen und deren Mitarbeiter die Flugzeuge mit Containern bestückt.

    Diese schwierige Aufgabe erfüllt u.a. eine Deutsche die ich namentlich und persönlich kenne. Sie sagte, daß sie mit den türkischen Arbeitern im Lager nicht oder nur sehr schwer zurecht komme, weil man sie nicht ernst nimmt. Dabei muß die Anweisung von ihr genau umgesetzt werden, da es sonst zur Schieflage des Flugzeugs kommt. Ihre genauen Berechnungen müssen peinlichst genau umgesetzt werden, aber die Lagerarbeiter gehorchen nicht und laden nach Gutdünken. Sie hat kaum noch eine ruhige Minute, denn eine Notlandung würde dann ihr in die Schuhe geschoben. Ihr Vorgesetzter läßt sie dabei vollends im Regen stehen und spricht kein Machtwort,- wie überall.

    Zeitarbeitsfirmen haben sich wie ein Krebsgeschwür verbreitet. Früher wurden noch Listen geführt über Unternehmen die unangenehm auffielen. Ihre Namen wurden veröffentlicht und kamen auf eine schwarze Liste. Das ist heute nicht mehr der Fall, da diese Unternehmen die Namen wechselten, wie andere ihre Unterhosen. Es war sinnlos geworden zu recherchieren, da man ihnen nicht hinterher kam. Heute sind 90% der ausgeschriebenen offen gemeldeten Stellen in der Hand dieser Zeitarbeitsfirmen.

    An Hand meines Nachbarn möchte ich die Tricks dieser dubiosen Unternehmen aufzeigen, wie sie mit Steuergeldern die Löhne finanzieren.

    Mein Nachbar, solider Schlosser mit allen Schweißerbriefen, wurde nach 25 Jahren arbeitslos. Einer seiner Chefs hatte sich erhängt, da der Konkurs unausweichlich war. Schuld am Konkurs waren u.a. die anderen beiden Mitinhaber, die immer mehr Geld aus dem Unternehmen zogen- und die rückläufige Auftragslage. Also bezog mein Nachbar ersteinmal ALG I. Eines Tages rief eine Zeitarbeitsfirma an, er solle sich bei ihnen vorstellen, was er auch tat.

    Folgende Bedingungen für die Einstellung sollte er unterschreiben:

    Die einfache Fahrtstrecke zum Einsatzort sollen mindestens täglich zwischen 50 und 100 km sein, auch wenn der Arbeitsort 10 Km entfernt liege. Hierzu bekäme er ein Fahrtenbuch, indem er Fantasie-Kilometer täglich variierend eintragen soll, je mehr desto besser.
    Den Urlaubsanspruch solle er pro Monat vorarbeiten durch Mehrarbeit die unbezahlt ist. Sodaß 2 Tage pro Monat an Urlaubsanspruch besteht.
    Die Übernachtungen außerhalb des Wohnorts müssen monatlich ebenfalls angegeben werden, aus steuerlichen Gründen wie der Chef meinte, obwohl mein Nachbar Übernachtungen ablehnte.

    Mit den Einstellungsunterlagen ging nun mein Nachbar in die örtliche Arbeitsagentur und legte die Betrugsabsicht der zuständigen Sachbearbeiterin vor.
    Konsequenzen oder eine Anzeige wegen Anstiftung zum Betrug hatte das Zeitarbeitsunternehmen nicht zu befürchten, da solche Fälle nicht mehr bearbeitet werden. Weder von der Agentur noch vom Zoll.

    Anmerkung Maria Lourdes: In Deutschland boomen die unsicheren Jobs. Über 5 Millionen Bundesbürger haben einen Mini-Job. Gut 1 Million Menschen sind als Leiharbeiter befristet tätig. Immer mehr Menschen kommen aus Osteuropa nach Deutschland. Diese lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen:

    In Obdachlose – meist aus Polen – die zum Teil seit vielen Jahren auf der Straße leben.
    Die andere Gruppe sind Obdachlose aus Rumänien und Bulgarien, meist junge Männer unter 30 Jahren.

    Sie sind nach Deutschland gekommen, um hier Arbeit zu finden. Oft kommen sie ohne Schul- und Berufsausbildung nach Deutschland, verdienen sich hier als “selbstständige Tagelöhner” ihr Geld.

    Erlaubt ist das. Als EU-Bürger mit beschränkten Arbeitsrechten können Bulgaren und Rumänen einen Gewerbeschein beantragen und Aufträge annehmen, nebenbei entsteht der Anspruch auf Kindergeld und Kinder sind meist reichlich vorhanden. Dass sie für ihre Arbeit teils sittenwidrig niedrige Löhne und manchmal auch gar kein Geld erhalten, nehmen die Männer in Kauf und der Bauunternehmer freut sich über billige Arbeitskräfte.

    Der Kapitalist nennt solche Szenarien “Win – Win – Situation”. Graue Wirtschaftszone heißt das in Fachkreisen.
    “Man kann aber auch von moderner Sklaverei sprechen”, sagt Maria Lourdes!

    • Langweilig! (kein Partner)
      20. April 2013 18:44

      Gibt es auch eine Zusammenfassung davon?

    • Dietrich von Bern (kein Partner)
      20. April 2013 18:48

      Unfassbar wie schlimm diese Zustände schon sind. Warum wird das nicht in den Medien erwähnt, oder warum hört man da von den Menschenrechtlern nichts?

  11. Hannibal (kein Partner)
    20. April 2013 12:53

    Abgesehen davon, dass mich verschiedene Kabarettisten, die jetzt im österreichischen Zenit stehen(Stermann, Hader, Dorfer,...), nicht sehr glücklich machen, ist dieses Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien für mich sowieso nur gleichbedeutend mit einem Schmierzettel, auf dem ich meine Notizen mache und hinterher im Papierkorb entsorge.

  12. Johann Glaser (kein Partner)
    20. April 2013 12:50

    Interessant ist auch das Verhalten des ORF. Gestern auf der Homepage noch mit einem eher schwachen Artikel die geringe Teilnahme an den Volksbegehren bejammert (natürlich mit starkem Gewicht auf das Anti-Kirchen-VB, insbes. bei den Links unter dem Artikel, komischweise kein Link auf die kirchliche Informationsseite http://www.katholisch.at/site/themen/article/103730.html ). Heute werden sie schon dreister, mit Interview vom Nudlsieb und ganz redaktionell klingender Auskunft, dass die Lokale auch am Wochenende offen haben.

    In der ZIB gestern war noch nix zu hören, aber heute Abend werdens sicher noch kräftig die Trommel rühren. Mal sehen, ob dem unsäglichen Oberlehrer Eugen Freund ein Sager a la "Sonntags gehen Katholiken aus dem Haus in die Kirche. Atheisten aber gehen morgen aus dem Haus gegen die Kirche." blablabla

    Oder vllt. werden die morgigen Talk-Sendungen mit Ingrid T. thematisch so ausgelegt, natürlich mit Studiogästen vom Nudlsieb über den Oberhummer usw. passend besetzt, dass die interessierten (?) Zuschauer am Montag noch pflichtbewusst eintragen gehen.

    Aber ich schreib lieber nicht weiter, wer weiß ob das den ORF noch auf dumme Gedanken bringt...

  13. cmh (kein Partner)
    20. April 2013 12:11

    Eigentlich sollte jedermann, egal ob gläubig oder nicht, für die Existenz und damit auch die "Privilegien" der Kirche eintreten.

    Gerade in Zeiten wie den unseren, in der die Staaten unter dem Prätext der Demokratie immer totalitärer werden ist eine vom Staat nicht nur unabhängige, sondern diesem gleichwertige Institution wie gerade die römische Kirche einfach notwendig.

    Es ist natürlich keine Schande und nichts was den Wert einer Person abqualifizierte, wenn man blind, taub oder in irgendeiner weise schwach ist, genausowenig wie wenn man nicht glauben kann, aber aus dem Deffekt eine Norm zu machen, das ist schon eigenartig.

    • Charlesmagne
      20. April 2013 17:13

      Schon 1969 sagte ein amerikanischer namens Dr. Day unter anderem frei zitiert angeblich: "Old Religions will have to go - we'll blend all religions into a One World Religion. Once the Roman Catholic Church is brought down, the rest of Christianity will follow easily. Then a new religion can be accepted for use all over the world".

      Das Nudelsieb scheint ein nützlicher Idiot für die Kräfte zu sein, die daran arbeiten.

    • Charlesmagne
      20. April 2013 17:14

      sorry: amerikanischer Arzt namens Dr. Day

    • Mario (kein Partner)
      22. April 2013 12:43

      Dann sollte man aber lieber Freidenkerbund und GWUP fördern.
      Die bauen ihre Ansichten nämlich auf Wissenschaft, Humanismus und Fortschritt auf und nicht auf die Berufung auf alte Texte von irgendwann.

  14. Erich (kein Partner)
    20. April 2013 11:59

    Zeitalter des Verrats: Buch aus dem Jahre 1958 enthüllt den chemischen Anschlag auf die Menschheit
    Old-Thinker News, Daniel Taylor, 19.08.2010

    Dr. R. Swinburne Clymer war in vielerlei Hinsicht seiner Zeit voraus und mit Sicherheit war er umstritten. Er wurde vom Medizinestablishment dafür angegriffen, dass er 1917 in seinem Buch „Dietetics“ Ernährung mit Krankheiten und geistiger Gesundheit in Zusammenhang brachte. 1902 erhielt Dr. Clymer seinen medizinischen Titel am College of Medicine and Surgery in Chicago und begann Osteopathie zu praktizieren.

    Betrugsvorwürfe begleiteten Dr. Clymers Karriere, wie in dieser Ausgabe der Fachzeitschrift Journal of the American Medical Association aus dem Jahre 1923, in der behauptet wird: „Aus unseren Aufzeichnungen geht nicht hervor, dass dieser Mann jemals ordentlich an einer angesehen medizinischen Hochschule graduierte.“ Es ist mehr als wahrscheinlich, dass das, was Clymer zu sagen hatte, etwas mit den Anklagen zu tun hatte, die ihm gegenüber seitens des Medizinestablishments vorgebracht wurden.

    Obwohl Dr. Clymer umstritten gewesen sein mag, so enthüllt er in seinem Buch aus dem Jahre 1958 mit dem Titel „Ihre Gesundheit und Ihr Verstand im Zeitalter des Verrats“ unter Verwendung der entsprechenden Dokumente jedoch giftige Nahrungsmittelzusätze und Fluorid. Bei der überwiegenden Zahl dieser Dokumente handelt es sich um reguläre wissenschaftliche Studien, die viele Male aufs Neue ihre Bestätigung fanden. Was das Buch so einzigartig macht, ist die Tatsache, dass Dr. Clymer einer der ersten war, die ihre Aufmerksamkeit auf die Aussagen der Elite richteten, die davon sprach diese Gifte absichtlich „…für den geistigen Verfall und die moralische Degradierung der Massen…“ freizusetzen.
    Zum Vergrößern anklicken.
    http://www.propagandafront.de/wp-content/uploads/2010/08/the-age-of-treason.jpg

    Das Buch hat dann auch den passenden Untertitel:

    „Die Verwendung von Nahrung und Flüssigkeiten als Medium absichtlicher und sorgsam geplanter Methoden, die seitens boshafter Elemente der Menschheit für den geistigen Verfall und die moralische Degradierung der Massen als Instrument für ihre Versklavung entwickelt wurden.“

    Dr. Clymer wendet sich zu Beginn des Buches mit einer eindringlichen Warnung vor der Zukunft an seine Leser:

    „Stellen Sie sich vor, wenn Sie können, dass Sie sich darüber bewusst werden gerade Schritt für Schritt ihre Männlichkeit zu verlieren; dass Ihr Geist verfällt und Sie nicht mehr länger in der Lage sind klar zu denken; nicht in der Lage künftige Aktionen zu planen. Ihr Widerstand wird derart geschwächt, dass Sie nicht länger Herr über sich sind. Kurz gesagt, Sie entwickeln sich rasch zu einem Schwachkopf, einem Roboter, einem Zombie, der sich bereitwillig dem Diktat anderer unterwirft…“

    Clymer zieht auch Bertrand Russells Buch aus dem Jahre 1953 mit dem Titel „Wissenschaft wandelt das Leben“ als ein Beispiel für den Wunsch der Elite heran die Massen zu dominieren. Zu der Funktionsweise einer wissenschaftlichen Tyrannei merkt Russell an:

    „Ernährung, Injektionen und Anordnungen werden schon von frühem Alter an kombiniert werden um die Art von Charakter und die Sorte von Auffassungen zu schaffen, welche die Behörden als wünschenswert erachten und jede ernsthafte Kritik an den Herrschenden wird psychologisch unmöglich werden.“

    Diethylstilbestrol – eine hormonzerstörende Chemikalie

    Dr. Clymer identifizierte das synthetische Östrogen „Diethylstilbestrol“ – das 1938 entwickelt wurde – als ein Mittel die Ziele der Elite zu erreichen. Clymer erklärt, dass einige der in seinem Buch besprochenen Gifte vielleicht nicht ausdrücklich zur Beförderung des seitens der Elite formulierten Zwecks eingesetzt wurden, aber „…sie ihrem Zweck vortrefflich dienten…“. Clymer führt dazu aus:

    „Der Einsatz von Stilbestrol bei der Behandlung von Hühnern und Fleisch durch den Laien, der überhaupt kein Wissen von dem gefährlichen Stoff hat, den er einsetzt, stellt eine Massenmedikation mit einer giftigen Arznei ohne Genehmigung dar, die umfassende und verheerende Konsequenzen für alle, die solches verunreinigtes Fleisch essen, zur Folge haben kann. Dies ist besonders dann der Fall, wenn es Kinder, Jugendliche, junge Frauen und Männer betrifft, da es zu ihrer Unfruchtbarkeit oder zu Krebs führen könnte – etwas, das sich die Feinde der Menschheit inständig erhofften.“

    http://www.propagandafront.de/143820/zeitalter-des-verrats-buch-aus-dem-jahre-1958-enthullt-den-chemischen-anschlag-auf-die-menschheit.html

  15. Hans-Peter (kein Partner)
    20. April 2013 11:52

    Manipulierte Videos auf den Mainstreamkanälen
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=cYQl9xW3dww
    Hier verschwindet beispielsweise ein Blutfleck.

  16. Torres (kein Partner)
    20. April 2013 10:27

    Man muss KKP doch - zumindest teilweise - Recht geben: die Kirche hat zweifellos Privilegien, die man halt akzeptieren kann oder nicht. Dabei hat sie ein ganz entscheidendes Vorrecht gar nicht angeführt, nämlich dass die (katholische) Kirche nicht einmal die Verfassung respektieren muss, nämlich den Paragraphen über die völlige Gleichstellung der Geschlechter. Jede Firma, Organisation, Ausbildungseinrichtung usw. hat mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen, wenn sie eine Bewerberin allein aus dem Grund ablehnt, weil sie weiblichen Geschlechts ist. Die katholische Kirche nicht; das Konkordat steht folglich über der Bundesverfassung, was eigentlich nicht akzeptabel ist.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      20. April 2013 12:03

      Lassen Sie sich doch weihen, werte Torris, dann könnten Sie sogar Päpst_in werden.

    • F.V. (kein Partner)
      20. April 2013 13:47

      Torres,

      was seid Ihr doch für ein rechtschaffener und kluger Kopf.

    • Rudolf (kein Partner)
      20. April 2013 14:15

      Torres
      Sie vergessen dabei den radikalen Islam, wo die Frauen von Gleichstellung nur träumen können. Dieser Islam aber wird genau von den Träumern, die gegen die Kirche hetzen, aber protegier . Nennt man so etwas nicht Doppelmoral? Für mich deshalb total unglaubwürdig. Das ganze ist nur ein Schauspiel und die eigenen Kirchenvertreter haben dabei das Drehbuch geschrieben.

  17. Francois Villon (kein Partner)
    20. April 2013 07:18

    Wie ich schon kürzlich schrieb: Wer sich mit Hunden bettet, darf sich nicht wundern wenn er mit Flöhen aufwacht.

    Ich verstehe nicht, warum man sich überhaupt mit dem Gewäsch der krawallna-pfeife auseinandersetzt. Soweit es Zustimmung ist, kann es nur dummes Zeug von indoktrinierten Stänkerern sein, wo es - überwiegend - abgelehnt wird, sind es Wiederholungen ganz selbstverständlicher Dinge.

    Das "Volksbegehren" ist in Wahrheit ein Mißbrauch, eine Provokation, die Neuauflage eines Kulturkampfes bzw. die Fortsetzung des Kriegs gegen Religion und Kirche, der 1789 im Programm der "Großen Französischen Revolution" kulminierte.

    • Mario (kein Partner)
      22. April 2013 12:47

      Wenn sogar der Herr Kardinal Schönborn, der noch einer der vernünftigeren Kirchenfürsten ist, anfängt im Stile von US-Evangelikalen mit Intelligent Design zu liebäugeln, dann ist Feuer am Dach.

  18. Wertkonservativer
    19. April 2013 18:09

    Spät, aber doch - auch hier ein kurzes Statement des Wertkonservativen:

    Die Religionsgemeinschaften, allen voran die r.k. Kirche, haben mit ihren Gotteshäusern, Klöstern, Schulen und vielen anderen Kultureinrichtungen auf jeden Fall mehr für das Ansehen und den Ruhm unseres Landes als Kulturnation getan, als solche Nebochanten wie die unsägliche KK-P und andere rotgefärbelte Kritiker zuzugeben bereit sind!

    Wer drängt z.B. unsere hohen und höchsten Sozialdemokraten wie die Herren Fischer und Faymann zur Papstaudienz nach Rom? Ist es lediglich diplomatischer Usus und für die Herren ein netter Ausflug in die schöne Tiberstadt, oder spüren die marxistisch geschulten Herren vielleicht doch einen Hauch der Ewigkeit, wenn sie in den Vatikanhallen vor dem Nachfolger Petri ihren Kotau machen?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Torres (kein Partner)
      20. April 2013 10:52

      Es sollte nicht vergessen werden, dass der Papst auch Staatsoberhaupt ist, ein Besuch bei ihm also durchaus als üblicher Staatsbesuch angesehen werden kann (und wohl auch muss), so wie eben jedes neu gewählte Staatsoberhaupt sehr bald von den Präsidenten der befreundeten Länder besucht wird.

    • cmh (kein Partner)
      20. April 2013 13:33

      Das Begräbnis des polnischen Staatschefs war allerdings für unseren HBP nicht besuchenswürdig.

  19. Undine
    19. April 2013 16:19

    OT---"Der Stronach hat seine Schuldigkeit getan, der Stronach kann gehen"

    Stronach selber wird es vermutlich nicht so sehen: Daß er aus den gleichen Motiven so eifrig hofiert worden ist von den Sozis wie einst die "abtrünnige" Heide Schmidt, deren Parteigründung mit Hilfe Heinz Fischers nichts anderes als eine künstliche Schwächung Jörg Haiders darstellen sollte.

    Und dem Strache meinte "man", mit Stronach in die Parade fahren zu können. Hat ja auch zweimal geklappt---in Kärnten und in NÖ. Ob es in Tirol und Salzburg auch noch so gut funktioniert, ist fraglich, denn in beiden Ländern blitzt und kracht es gehörig beim eilig neuaufgestellten Personal.

    http://www.unzensuriert.at/content/0012481-Stronachs-nieder-sterreichische-Landespartei-zeigt-Aufl-sungstendenzen

    Und der Chef ist in Kanada, und in Ö "ist kana da"!

    • Rudolf (kein Partner)
      20. April 2013 10:50

      Und der Chef ist in Kanada, und in Ö "ist kana da"!
      **********!!!

  20. socrates
    19. April 2013 16:14

    Die Antikirche macht uns glauben,das Christentum sei Staatsreligion. Daneben bekommen auch die Islamisten und die Juden viel Geld, haben religiöse Schulen und geförderte Vereine und profitieren genauso wie die Gewerkschaft von der Steuerabsetzbarkeit. Die Entschädigung, die der Kultusgemeine zusteht, steht auch den christlichen Religionen für dauernde Plünderung durch den Staat, wie die napoleonischen Kriege oder die Revolutionen, zu. Die christlichen Schulen leben und lehren Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern, die Islamisten und Juden lehren und praktizieren das nicht, etgegen unseren Gesetzen.
    In F fanden wir als Kunstwerk bedeutende Kirchen, die von der Kirche dem Staat zurückgegeben wurden, weil diese sich den Erhalt nicht mehr leisten konnte. Sie sind geschlossen und dem Verfall preisgegeben.
    ORF Motto: gemma Ösis haun!

    • Rudolf (kein Partner)
      20. April 2013 10:52

      socrates
      ********* !!! aber ich vermute mal, dass dies den wenigsten auffällt!

  21. Der Zweifler
    19. April 2013 15:18

    Ganz O.T.

    Sozialisten in Italien wollen Prodi als neuen Präsidenten, na wen denn sonst:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/19/italien-sozialisten-wollen-eu-gruender-prodi-als-praesident/

    Goldman Sachs läßt herzlich grüssen! :-)

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    19. April 2013 14:45

    reinhard.horner@chello.at

    Ja, es gibt Privilegien, Vorrechte. Allerdings solche, die Vorverpflichtungen entsprechen.

    Wollen wir gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Veränderungen in die Hände von Leuten legen, denen es nicht nur um den Kampf gegen die Kirche, sondern um die Abtötung der Religion geht – jedweder oder speziell der katholischen?

    Was wäre der Gewinn?

  23. plusminus
    19. April 2013 13:23

    OT

    Bushido, die nächste: trotz medialen Drucks weigern sich diverse Veranstalter, dem Mafia-Rapper Auszeichnungen abzuerkennen.
    Reicht sein Netzwerk als Liebling der Prominenz womöglich in höchste Kreise? Fürchtet man Enthüllungen? Dann steht Deutschland Italien um nichts mehr nach!

  24. ambrosius
    19. April 2013 13:02

    Wir sollten uns folgenden Fragen stellen:

    1) wollen wir eine starke und relativ wohlhabendende Organisation, die- ungeachtet aller menschlicher Schwächen- einen großartigen Beitrag zu unserer Geselschaft zu Diskontpreisen liefert oder:
    wollen wir eine Kirche als Armee von Bettelmönchen, deren Beitrag zur Gesellschaft jenem von Sozialhilfeempfängern entspricht ?
    (Das mit den Sozialhilfeempfängern ist natürlich- der Kürze halber- ene pauschale Verkürzung).

    2) wollen wir die Kirche anerkennen , die uns die Ethik des Jesus von Nazareth trotz aller " Reibungsverluste" über 2 000 Jahre erhalten und überliefert hat oder wollen wir uns auf die Seite des Rot/Grünsyndikats schlagen, die sich eben dieser Ethik bemächtigt haben, sie verfälscht und verfremdet haben und mit diesem Vulgärkonstrukt auf Seelenfang gehen? Mit besonderem Erfolg bei intellektuell schlichten Linkschristen?

    3) Sind wir damit einverstanden, daß eine schier unüberschaubare Menge an Kirchen, Sportvereinen, Theatern, Korporationen, NGO`s Zeitungen, politischen Agitationszirkeln und sonstigem Gelichter unter lautem Ausposaunen ihrer " Leistungen" für die Gesellschaft Subventionen, Stützungen u. dgl. vom Staat erhalten sodaß eine Prüfung der Sinnhaftigkeit dieser Subventionen,Zahlungen etc. bzw. eine Kosten-Nutzenrechnung für den Bürger schon allein wegen Unüberschaubarkeit nicht möglich ist. Die Halb- und Unwahrheiten, gerade in der gegenständlichen Diskussion, geben ein beredtes Zeugnis dafür. Oder sollten wir dem Bureaukratensyndikat das Recht nehmen als Mäcenas zwangskonfisziertes Geld der Bürger nach eigenem Gutdünken zu verteilen und sollten wir dieses Recht nicht dem Bürger zurückgeben, der selbst am besten sagen kann, wie sein Geld optimal eingesetzt wird ?
    (Damit wäre wohl auch das Problem unseres strukturellen Defizits gelöst)

    • Der Zweifler
      19. April 2013 13:12

      @ambrosius
      Ausgezeichneter Kommentar! ************************!

    • byrig
      20. April 2013 00:47

      anscheinend ist die zeit für christen seit jesus nicht einfacher geworden.eher komplizierter.
      jetzt ist es die linke p.c.,erfunden von stark jüdisch dominierten denkstuben in linken parteien,die christliche werte im sinne der fortschrittlichkeit herabmachen wollen.
      es ist sogar gelungen,speziell in amerika,christliche sekten so zu instrumentalisieren,dass sie eigentlich gegen das christentum agieren.
      in europa setzten sich hingegen christen für die ausbreitung des islam ein.
      pervers.-oder???
      die sog.demokratische türkei behindert,ja verfolgt das christentum.allerdings kommt diesbezüglich nichts von links.es ist den linken egal,es wird toleriert.
      nicht toleriert wird eine kritische auseinandersetzung mit dem islam und der beschränkung islamischer machtansprüche in unserem europa.
      eigentlich ist die ganze angelegenheit eine frage zwischen links und rechts.
      bei einer einigkeit wäre das ganze problem sofort vom tisch.

    • ambrosius
      20. April 2013 08:22

      @byring Da stimmt schon sehr viel, was Sie sagen, aber ganz so einfach ist es doch wieder nicht.
      Das größte Problem, daß wir Christen mit uns selbst haben ist das Postulat der Gewaltfreiheit, über das wir viel zu wenig nachdenken, obwohl wir ja gezeigt bekommen haben, daß Gewaltfreiheit nicht Selbstaufgabe und Untergang bedeuten muß.
      Das andere Problem ist Charity/Soziales, wo linke Ideologen schon in die jüngeren Teile des Neuen Testaments hineingeschmiert haben.
      Aber für diese Diskussion bräuchte es ein eigenes Forum zur Diskussion.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      20. April 2013 09:34

      Es ist schön und lobenswert dass hier viele so tiefschürfende Überlegungen anstellen. Mögen viele Menschen das lesen.
      Ich hab mir´s einfacher gemacht. Hab den hingeschluderten Text des Volksbegehrens gelesen und mir die Hintersassen angesehen und mich mit Grausen abgewandt!
      Das war´s für mich und ich hoffe dass dieses Volksbegehren im wahrsten Sinne des Wortes "abkratzt"!
      Der Alm und seine Genossen sollten wegen Verhetzung geklagt werden und obendrein die Kosten für das Volksbegehren tragen. Oder glaubt jemand dass das alles nichts kostet? Materialschlacht, Personalkosten (Samstag und Sonntag müssen deswegen Beamte Dienst tun - das kostet, Zuschläge)

    • ambrosius
      20. April 2013 09:47

      @kapuzerer
      Auch wenn der Entschluß, das Volksbegehren nicht zu unterstützen schon von allem Anfang an feststand sollte man es sich doch nicht zu einfach machen:

      Es gibt einfach zu viele intellektuell schlichte Gemüter, die überhaupt noch nicht darüber nachgedacht haben, warum es das Krankenhaus der Barmherzhigen Brüder neben dem AKH gibt u.s.w.
      Für uninformierte oder ignorante Bürger ist daher die neben diversen Entgleisungen doch recht geschickte Werbung der "Almer" mit ihren Halbwahrheiten und Unwahrheiten doch recht verführerisch.
      Man sollte sich also-unabhängig von der eigenen Meinung- mit der Frage auseinandersetzen.

    • cmh (kein Partner)
      20. April 2013 12:24

      Einen meiner Meinung nach sehr brauchbaren Ansatz zum Umgang mit der Gewalt bietet Lukas 4.29-30

      Man muss sich das bildlich vorstellen. Jesus steht schon an der Stadtklippe, um ihn herum die wütenden Bürger, noch dazu die seiner Heimatstadt.

      Und dann geht er einfach mitten durch die Meute hindurch und fort.

      Das ist Kriegskunst (sic!) auf höchstem Niveau!

    • Rudolf (kein Partner)
      20. April 2013 13:15

      cmh (kein Partner)
      **************
      Ich glaube, dass Jesus in der heutigen Welt, entweder im Gefängnis oder zumindest in der Klapps landen würde. Denn die Wahrheit aussprechen ist schon ein revolutionärer Akt. "Wer die Wahrheit verkündet, der braucht ein sehr schnelles Pferd (ok heute ein schnelles Auto)!!!
      Ich frage mich wie dumm sind wir eigentlich, dass wir uns von einem nicht auf legale Weise gewählten Personenkreis (EU)vorschreiben lassen, was wir tun, sagen dürfen und was nicht. Wir sehen mit offenen Augen, dass wir ausgebeutet und gedemütigt werden. Wie müssen unsere Freiheitskämpfer im Grab rotieren, wenn sie sehen, wie sie die mit ihrem Leben erkämpften Rechte für den kleinen Bürger, durch unsere Ignoranz und Blindheit dahinschwinden sehen. Ihre Opfer scheinen umsonst gewesen zu sein.

      Eine alte Oma in Zypern hat in weiser Voraussicht, jeden Freitag ihr Geld von der Bank geholt und es am Montag wieder eingezahlt. Sie wurde belächelt. Als dann aber die Banken zublieben, hatt diese Oma kein Problem. In Schweden propagieren die dortigen Volksverräter für die Bargeldabschaffung mit dem Slogan "nur die Oma und die Diebe benötigen Bargeld". Ja da kann man sehen, wie weise diese alte Oma in Zypern war.

    • ambrosius
      20. April 2013 16:32

      @ Rudolf
      Ja, wenn er denn im Gefängnis landen würde, wäre er immer noch besser dran als am Kreuz. Was mit Jesus heute wirklich passieren würde, kann ich nicht sagen. Wahrscheinlich würden wir ihn als Spinner ignorieren.
      Für mich ist es jedenfalls bedrückend, wie wenig darüber nachgedacht wurde und wird, was die Botschaft Jesu wirklich beabsichtigt hat.
      Auf Ihre übrigen, geschätzten Ausführungen gehe ich deshalb nicht ein, weil wir darüber gerade dieser Tage schon recht oft diskutiert haben

    • Rudolf (kein Partner)
      20. April 2013 16:53

      ambrosius
      ********* "wie wenig darüber nachgedacht wurde und wird, was die Botschaft Jesu wirklich beabsichtigt hat."

      Genau das ist das Problem.

    • cmh (kein Partner)
      20. April 2013 19:13

      Sie haben das nicht verstanden! Offensichtlich sind Sie beide der Meinung, als Christ müsste man seine Eier abgeben. Versuchen Sie doch einmal, durch eine wütende Menge zu schreiten.

      Und auch mit der Klapps liegen Sie falsch. Wie schon damals war es nicht erforderlich etwas neues und/oder wahres zu sagen. Wie schon damals würde es den Leuten wie Schuppen von den Augen fallen.

    • ambrosius
      20. April 2013 19:47

      cmh
      Ich habe ganz bewusst nur vom Nachdenken über das Postulat der Gewaltfreiheit gesprochen und ich habe ganz bewusst nicht darüber gesprochen, was unter dieser Gewaltfreiheit zu verstehen ist.
      Den Terminus " Eier abgeben" kenne ich nicht aber jenen des "Löffel abgeben", also sich aufgeben, sich ergeben , sterben. Das ist es aber sicher nicht, was unter der Gewaltfreiheit von Jesus zu verstehen ist. Wer das nicht aus der Bibel herauslesen kann und auch kein " Gespür" für die Macht von Jesus während der Verfolgungen der Christen in Rom hat, der sollte sich mit der Geschichte von Ghandi bzw. Martin Luther King auseinandersetzen.
      Untermauert es aber eigentlich nicht meine Aussage vom " Ignorieren", wenn mir aus der jüngeren Geschichte mit allen ihren gewalttätigen Auseinandersetzungen geradeeinmal 2 Persönlichkeiten einfallen als mögliche Proponenten für die christliche Gewaltfreiheit ?

    • cmh (kein Partner)
      21. April 2013 19:27

      Möglicherweise liegt das daran, dass Sie sich nicht nur bei Ghandi etwas irren.

      Vielleicht schauen Sie nicht auf das Richtige.

      Wie wäre es mit Jägerstätter und Gewaltfreiheit? Von Karol Woityla gibt es meiner ERinnerung nach auch keine Aufrufe zur Gewalt.

      Könnte es nicht sein, dass Sie - natürlich ohne dass Ihnen das bewusst ist - doch nur die Christen ohne die Eier suchen.

  25. Leakwiki
    19. April 2013 12:57

    @Riese35
    >> "Im alten Rom wurden die Christen noch den Löwen zum Fraß vorgeworfen, Heute ... Beides evaluiert, kein Vergleich!"
    Und wie erfolgte die Evaluation der ersten der beiden Varianten? Wie fühlt es sich im Rachen eines Löwen?

    • Leakwiki
      19. April 2013 13:02

      Antwort weiter unten noch einmal - habe die Nachricht an der falschen Stelle abgeschickt.

  26. fokus
    19. April 2013 12:38

    Frau KKP unterliegt einmal mehr einem grundsätzlichen Irrtum. Das Konkordat ist kein Vertrag über Kirchenprivilegien, sondern war dringend notwendig, um Kirche und Staat zu trennen, was bis heute einen wichtigen Bestandteil unserer Republik darstellt.

    Religionsfreiheit ist nur gegeben, wenn Glaubensgemeinschaften auch wirtschaftlich überleben können. Nun haben die besonders erfolgreichen Einrichtungen (Schulen, Spitäler, Alten- und Sozialbetreuung), welche sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, den allseits bekannten Neidkomplex der Linken erregt und müssen mit allen Mitteln bekämpft werden. Es könnte ihnen daraus ein unmittelbarer Konkurrent erwachsen, der auf Dauer sichere Wählerstimmen kostet. Denn darum geht es im Grunde: diese kirchlichen Institutionen zeigen genau auf den Gebieten vor, wie es gehen könnte, wo die Sozialisten total versagen: Bildung, Gesundheit, Familie!

    Reger Zulauf in funktionierende kirchliche Strukturen, bedeutet weniger sozialistische Einflußnahme, weniger sozialistische Gehirnwäsche und damit weniger sozialistische Wählerstimmen. Das ist in Wahrheit des "Pudels Kern"!

    Es bleibt zu hoffen, daß dieses Volksbegehren genauso auf die Nase fällt, wie diese seltsame Pappmaché-Figur, welche die Protagonisten nunmehr schwer angeschlagen durch die Straßen Wiens hieven.

    • terbuan
      19. April 2013 13:47

      @fokus

      Aufgrund der immer katastrophaler werdenden Zustände in öffentliche Schulen Wiens verzeichnen private, katholische Schulen einen enormen Zuwachs an Schülern:
      Nur zwei, mir persönlich bekannte Beispiele :
      Die De Lasalle Schule in Wien-Strebersdorf (1800 Schüler) wird ständig erweitert um dem Andrang gerecht zu werden.
      Das gleiche gilt für die Neulandschule in Wien-Grinzing, wo derzeit in der Aslangasse die Erreichtung eines weiteren großen Gebäudes in Angriff genommen wurde.

      Natürlich weckt das den Neid der Genossen und man versucht mit allen Mitteln dagegen zu polemisieren (und schicken dabei ihre eigenen Sprösslinge in derartige Schulen!

    • fokus
      19. April 2013 13:54

      @terbuan

      ******
      Genauso ist es!
      Als Gegenbewegung wird die sogenannte "sozialistische Basis" mobilisiert und die Auswirkungen sind dann derartige, verhetzende Volksbegehren.

    • byrig
      20. April 2013 00:50

      terbuan-wobei sich die genossen zusehends mehr auf sozi-funktionäre beziehen.die wählerschaft dieser genossen kommt zusehend abhanden.leider zu langsam.

  27. Leakwiki
    19. April 2013 11:05

    Manchmal schadet auch Wahrheit nicht: Nach einem Gespräch mit Mitarbeitern der Plattform hat sich ganz schnell herausgestellt, um welche Prioritäten es eigentlich geht: 1) Glaube ist etwas "von Gestern" - kämpferischer Atheismus ist angesagt. 2) Die Kirche(n) repräsentiert diesen Glauben, daher ist sie zu bekämpfen 3) Das tun wir (zunächst!) über den Umweg des Volksbegehrens (der Kampf ist ja schon lange im Gang)
    WEITERS: Im Falle des Islams sind wir einmal grundsätzlich vorsichtig (=feig), im Falle des orthodox bis teil-agnostisch vorhandenen Judentums ebenfalls (=feig).

    Zur Rede gestellt, warum gerade diese Mitarbeiter Aufkleber mit stilisiertem Pfarrer und flüchtenden Kindern dominant auf ihrem agit-prop Bus zur Schau stellen obwohl gerade diese Thematik mit "Privilegien" der Kirche rein gar nichts zu tun hat, kam nur leicht alkoholisiert klingendes Gebrabbel. Mein Vorschlag vor das Rathaus zu fahren und gegen die (eingeschlafenen?) Vorwürfe in wiener Kinderheimen zu protestieren, wurde mit noch größerem Gebrabbel erwidert.

    Fazit: Nicht ernster nehmen, als notwendig, aber, wenn es sich ergibt, für diesen, unseren Glauben überzeugt eintreten.
    Im alten Rom wurden die Christen noch den Löwen zum Fraß vorgeworfen, Heute nur mehr "Profil", "Standard" und ähnlichen, dem Zeitgeist verhafteten, subventionierten Blättern. Beides evaluiert, kein Vergleich!

    • Anton Volpini
      19. April 2013 11:13

      Gut evaluiert und formuliert!

    • Riese35
      19. April 2013 12:24

      >> "Im alten Rom wurden die Christen noch den Löwen zum Fraß vorgeworfen, Heute ... Beides evaluiert, kein Vergleich!"

      Und wie erfolgte die Evaluation der ersten der beiden Varianten? Wie fühlt es sich im Rachen eines Löwen?

    • Leakwiki
      19. April 2013 13:00

      @Riese35
      >> "Im alten Rom wurden die Christen noch den Löwen zum Fraß vorgeworfen, Heute ... Beides evaluiert, kein Vergleich!"
      Und wie erfolgte die Evaluation der ersten der beiden Varianten? Wie fühlt es sich im Rachen eines Löwen?

      Im ersten Fall mit Phantasie und Filmen wie "Gladiator", im zweiten Fall gehe ich davon aus, dass Löwen ziemlichen Mundgeruch haben, was das Gefressen-Werden allerdings durch den betäubenden Effekt erträglicher machen könnte.

    • Riese35
      19. April 2013 16:26

      @Leakwiki: :-))))

      Aber die Sache sehr gut auf den Punkt gebracht! So viel mich auch an kirchlichen Einrichtungen und Repräsentanten stören möge - Menschen sind eben Sünder und haben Fehler -, unserem Niko Alm mit dem löchrigen Nudelsiebhirn würde ich nie auf den Leim gehen.

      Auch glaube ich, daß der sog. "Mißbrauchsskandal" in kirchlichen Kreisen hochgespielt ist.

    • byrig
      20. April 2013 00:56

      3 punkte von mir.
      und ja:denen geht es primär um die gegnerschaft zur katholischen kirche.der islam mit all seinen schrecklichen auswüchsen kommt nicht vor,die juden,deren auswüchse im sinne der beurteilung von nichtjuden,auch vorhanden sind,ebensowenig.
      letzlich ein linkes pack.

  28. Josef Maierhofer
    19. April 2013 10:51

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Na, ja, bezüglich Privilegien haben Sie wohl alles zusammengetragen, was Sie so finden konnten.

    Aber wie ist denn das etwa mit der SPÖ in Wien, zahlt die Grundsteuer für den 'Gottesdienst' ('Göttinnendienst') auf der Donauinsel, gibt die eine korrekte Bilanz ab, zahlt die Steuern, die sie nicht wieder über Förderungen zurückbekommt, etc., etc. ?

    Kein einziges Grundstück, Gebäude, das die Kirche damals genutzt hat, wurde vom heutigen Steuerzahler gezahlt, genauso nicht, wie die Hofburg, in der der 'Rote Heinzi' feudal logiert und die Partei repräsentiert. Und die Krankenhäuser und Schulen und die sozialen Einrichtungen der Kirchen werden von vielen unter uns genutzt´, auch von den Parde- und Privilegioensozialisten, gnädige Frau, Beispiele gefällig ?

    Sie tun gerade so, als würden Sie pesrönlich für die Kirche(n) irgendwas tun, dagegen hetzen, das tun Sie schon und sogar das Volk per Volksbegehren fragen, ob es gegen diese Privilegien ist.

    Wenn wir zu dem Schluß kommen, dass wir alle Privilegien abschaffen wollen, nicht nur die der sozialistischen und Grünen Partei nicht genehmen, dann würde ich bei den Parteien, den Politikern und den Beamten, den Gewerkschaften, den ÖBB-lern beginnen und die alle ab sofort privatisieren und die sollen sich halt durch Spenden durch'gfretten' und ohne Steuergelder.

    @ Dr. Unterberger

    Lächerlich ist der richtige Ausdruck für diese haßtriefende linke Mobbingpartie, die selber die meisten Privilegien konsumiert, ich würde sagen, falscher geht es nicht mehr.

    @ meine Meinung

    Ich hoffe, es geht dort niemand hin.

    Ich meine, wer selber den Balken im eignen Auge nicht sieht, sollte nicht den Splitter im Auge des anderen sehen.

    Frieden war noch nie eine sozialistische Tugend, Aufruhr, Haß, etc. schon, Liebe nie.

  29. Brigitte Imb
    19. April 2013 09:50

    Ohne kirchl. Institutionen wie z.B. Schulen u. Krankenhäuser, würde unsere sozialistisch regierte Gesellschaft noch schneller vor die Hunde gehen. Die Caritas hat man ja bereits erfolgreich auf links gedrillt, beim Hrn. Kardinal kann man geneigt sein dies zu vermuten.
    Frau KKP könnte sich doch einmal um die Förderungen für sämtliche "Kulturbereicherer" u. Sozialschmarotzer kümmern, ob dort wohl ähnliche Summen aufgewendet werden und dies in Relation stellen.
    So wie die Linken über die Kirche herziehen, wäre es nur konsequent diese nicht für ihre Lieblingsklientel zu mißbrauchen (s. Votivkirche), aber womöglich ist dies ein Teil von bewußter Zerstörung. Bleibt nur zu hoffen, daß die Übung nicht gelingt.

  30. mike1
    19. April 2013 09:48

    es ist leider wieder typisch: die linkslinke (rotgrüne) idiotenpartie mit unterstützung durch den orf hat nichts anderes im sinn, als die noch funktionierende gesellschaft zu zerstören.

    die kirche ist zweifellos ein großes feindbild, welches natürlich - so wie vieles anderes - grund zu kritik gibt, aber hier geht es ganz einfach und vordergründig um linke zerstörung von kultur, die den linken nicht in ihr tolles zukunftskonzept (die übliche suderei: den reichen alles wegsteuern und den faulen und unfähigen überlassen) passt.

    dass der steuerzahler linke aktionen (aufstellung von denkmälern für mörder, umbenennung von unliebsamen straßennamen, zwangssteuern für die ak, etc., etc.) hilflos hinnehmen muss, ist denen natürlich wurscht, ist es doch in deren sinn...

  31. Wolfgang Bauer
    19. April 2013 09:44

    "Nur der von allen guten Geistern verlassene ORF bewirbt es heftig . ."

    Das Problem beschäftigt mich schon lange: Der ORF folgt einem inneren Auftrag zur "Weltverbesserung nach eigener Fasson", der eindeutig gegen den Gesetzesauftrag der Objektivität verstößt. Warum klagt eigentlich niemand?

    • FranzAnton
      19. April 2013 19:33

      @"Warum klagt eigentlich niemand?" - naja, welcher Erfolg wäre solcher Klage mutmaßlich beschieden, wo doch, wie in diesem Forum nicht selten beklagt, die Justiz geneigt zu sein scheint, linken Fehlleistungen gegenüber "Großmut walten" zu lassen.

    • byrig
      20. April 2013 01:01

      eigentlich ist es unglaublich,wie sehr der orf linksgrüne positionen vertritt,als öffentliches medium.deshalb unglaublich,da diese linke haltun seit langem kritisiert wird.
      nicht wundern tut man sich,wenn man z.b. die auf twitter geäusserten privatmeinungen der orf-jounalisten zu gemüte führt.
      alle sind grün-links!

  32. Yoshinori Sakai
    19. April 2013 09:22

    Noch nie hatte es die Frau KKP so leicht einen Kommentar zu schreiben:

    Sie machte einfach eine Kurz-Zusammenfassung des von ihr erwähnten Buchs vom Czernin-Verlag.

  33. AP
    19. April 2013 09:05

    Privilegien sind grundsaetzlich nicht von Uebel - wie Herr Unterberger auch ausfuehrt. Was fehlt ist eine faire Gegenueberstellung von Priviliegien, bzw. Vorteilen einer Gruppe gegenueber der anderen. Der Versuch einer derartigen Gegenueberstellung waere sinnvoller, als immer die Privilegien der anderen anzuprangern. Ansonsten fuehlt sich jeder als unterprivilegiert und die Neiddebatte rollt und rollt....

  34. El Barato
    19. April 2013 08:17

    Was kosten uns jedes Jahr:

    1) Der Import von bildungs- und integrationsunwilligen Muslimen, die zum Dank dafür auch noch überdurchschnittlich oft kriminell und/oder gewalttätig werden?
    2) Die Förderung von Gender-Schranzen, die unsere Wirtschaft und das Leistungsprinzip sabotieren?
    3) Die ungefragte Subventionierung von Kammern, die den freien Markt zu einer Realsatire verkommen lassen?
    4) Die Förderung von Parteien, die uns zum Dank auch noch verarschen, indem sie ihre Repräsentanten der Gerichtsbarkeit entziehen?
    5) Die Förderung von allen möglichen und v.a. unmöglichen Vereinen sowie deren Exponenten, die meist aus dem Umfeld von 1-4 kommen und abseits der geschützten Werkstätten nicht überlebensfähig wären?
    6) Die Förderung von unnötigen Gratisstudien (GeWi, PoWi, SoWi), damit sich Frauen "selbst verwirklichen" können, zB mit Spaßprojekten wie dem Café Rosa, die dann aber erst wieder durchgefüttert werden müssen (siehe Punkte 1-5), weil sie weder am Arbeits-, noch am Heiratsmarkt vermittelbar sind?

    Und v.a.: WAS BRINGT UNS DAS?

    Da wäre doch einmal Handlungsbedarf. Was uns Frau Pfeifer wieder einmal verschweigt, weil sie aus genau jenem linken Dunstkreis kommt, der uns den oben beschriebenen Morast eingebrockt hat und der sich jetzt an der Kirche ereifert, um davon abzulenken.

    • Undine
      19. April 2013 09:22

      @El Barato

      ************!

    • diko
      19. April 2013 11:39

      @El Barato

      ************!

    • terbuan
      19. April 2013 13:55

      @El Barato

      Ebenfalls ************!

    • Charlesmagne
      19. April 2013 14:56

      @ el barato ************************************ treffend

    • byrig
      20. April 2013 01:13

      voll daccord!dazu passt,dass der orf in orf 1 offensichtlich eine gehirnwäscheaktion gestartet hat,um uns zu erklären,wie dankbar wir doch nicht den liben zuwanderern zu sein hätten,seit den 60-jahren arbeiten diese tüchtigen menschen für uns,für österreich.
      anschliessend gleich ein fast werbebeitrag für ein zuwnderungsmuseum!!!!!,das ein paar zuwanderer planen!darunter ein serbe,der zwar seit 30 jahren hier lebt,aber noch immer nicht grammatikalisch richtig deutsch spricht.
      aber den magistertitel erworben hat.in politologie.
      nachzuhören in ö1-heute um 18.30.
      und diese linksgrünen zecken sind auf der seite dieser profiteure der möglichkeit,hier leben zu dürfen,kaum was beizutragen und masslose forderungen zu stellen.
      wissts was?wählt weiterhin rot oder noch besser grün.

    • Mario (kein Partner)
      22. April 2013 12:45

      Ist alles kein Argument um die Missionierung der Kirchen durch Steuergeld zu fördern. Eher ein Argument die Fördertätigkeit des Staates auf anderen Gebieten zu hinterfragen.

  35. terbuan
    19. April 2013 08:15

    Ihren Hass und ihren Neid gegenüber den Religionen, vor allem gegenüber der röm.kath. Kirche hätte die radikale Sozialistin und Atheistin nicht treffender formulieren können!
    Man kennt sich aus und wendet sich ab mit Verachtung!

  36. brechstange
    19. April 2013 07:41

    Vor ein paar Jahren, ich weiß es nicht mehr genau, welches Volksbegehen es war, ich denke es war die Diskriminierung des Habsburgers als Bürger auch am passiven Wahlrecht teilnehmen zu dürfen, ging ich in meine Gemeinde zur Unterschrift. Érst auf Nachfragen holte die Dame dieses Volksbegehren aus der Lade, nachdem sie mir alle anderen freiwillig zur Unterschrift vorlegt.

    Heute steht am Eingang der Gemeinde eine große Tafel, die einlädt das Antikirchenvolksbegehren zu unterschreiben, darunter eher unauffällig das Demokratie-Volksbegehren. Ja, so sinds die Volksverteter und Parteien, nach außen gegen das VB zu sein, aber dann großflächig zu werben, was ja grundsätzlich in Ordnung ist, nur gleiches Recht für alle Volksbegehren.

    Und noch zum Nudelsiebspinner, der hat sich ja der Anklage gegen den Papst angeschlossen. Auf Nachfrage der Reporterin, was er dem Papst vorhält bzw. ob er sich die 40.000 Seiten Anklageschrift durchgelesen hätte, sagte er: Er hat es nicht durchgelesen, er kann auch keine konkreten Vorwürfe darlegen, aber es wird schon richtig sein. Soviel zur Intelligenz dieses Herrn.

  37. Politicus1
    19. April 2013 07:05

    Frau Krawagna-Pf. ist herzlich eingeladen, ein Volksbegehren zur Abschaffung der Zeitungsprivilegien einzuleiten!
    Presseförderung aus Steuergeldern, Journalistenprivilegien bei der Einkommensteuer, stark vergünstigte Posttarife, Ausnahmen bei der Ausländerbeschäftigung für Kolpoteure, bevorzugte Vergabe von Millionenschweren Inserate an Printmedien ...

    Die vom Nudelsieb vorgebrachten Argumente gegen "die Kirche" sind so lächerlich wie sein Führerscheinfoto ....

  38. Anton Volpini
    19. April 2013 07:05

    Von welcher Kirche redet die Krawagner Pfeiffer?
    Wenn sie vom zweitgrößten Grundbesitzer der Republik spricht, wird sie wohl die Katholische Kirche meinen. Aber im Rest des Geschwätz?
    Ebenso beim Geld. Sind denn die Leistungen, die die vielen unglaublich guten Krankenhäuser der Barmherzigen Brüder oder Kreuzschwestern erbringen, Privilegien, daß sie in die 3,2 Milliarden Euro hineingerechnet werden?
    Ein primitives Pamphlet, das sie das schreibt, einfach nur eine logische Weiterentwicklung von ihrer Forderung an den neuen Papst, er möge die Abtreibungen legitimieren.

  39. Observer
    19. April 2013 06:14

    Das aktuelle sog. Kirchenvolksbegehren hat einen positiven Nebeneffekt: es bringt die verschiedenen Konfessionen noch mehr zusammen. Was wäre Wien ohne dem Stephansdom und anderen Gebäuden? Der Fremdenverkehr mit den Hotels, Restaurants und Nobelgeschäften profitiert davon, erhalten werden diese Gebäude aber großteils von der katholischen Kirche. Warum senden viele Linke ihre Kinder in konfessionelle Schulen und lassen sich in Ordensspitälern behandeln? Weil sie besser betreut werden.
    Diese Initiative wird - wie so viele andere auch - ohnehin in den Schubladen des Nationalrats verschwinden. Und das ist gut so.

    Gleichzeitig läuft bis kommenden Montag die Eintragungsfrist für das sog. "Demokratievolksbegehren". Auch wenn man mit manchen Zielen daavon nicht einverstanden ist, sollte man es doch unterstützen/unterschreiben, damit unseren "Großkopferten" gezeigt wird, dass man es auch besser machen kann. Bei der Unterschriftsstelle wollte man mir dieses Formular auch "unterjubeln" - hoffentlich war es nur ein Irrtum der Mitarbeiterin und nicht beabsichtigt. Ich wünsche mir sehr, dass wesentlich mehr Unterschriften als zum Kirchenvolksbegehren zusammenkommen. Dies wäre eine eindeutige Antwort an die Kabarettistenpartie.

    • Politicus1
      19. April 2013 07:07

      was wäre der Silvester in Wien und im ORF-TV ohne das Geläute der Pummerin ...

  40. A.K.




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