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SN-Kontroverse: Grasser und die Staatsanwälte

Lesezeit: 3:30

In jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten gibt es eine Doppelkolumne mit dem Titel „Kontroverse“, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Hat Karl-Heinz Grasser die Republik zu Recht geklagt?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

 

Ziemlich frech

 

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Was will Ex-Finanzminister Karl Heinz Grasser eigentlich? Wie kaum ein anderer Minister hat er die Medien bedient. Er lud häufig zu Hausgeschichten, um dann in Hochglanzbroschüren mit seiner Gattin sowie der Familie satt lächelnd seine schönes, feines, reiches Leben zur Schau zu stellen oder posierte in Siegespose beim Besteigen des Stephansdoms. Er war oft gesehener Gast bei den Events der Society. Jetzt hingegen scheut er zumindest in einem Fall das Licht der Öffentlichkeit und hat die Staatsanwaltschaft auf Schadenersatz verklagt, weil diese vor zwei Jahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in seiner Wiener Wohnung eine Hausdurchsuchung durchführte und die Medien in einer Aussendung davon wissen lies.
Das Ergebnis: Ein Stiegenhaus voll mit Journalisten, Fotos von fröhlichen Finanzfahndern mit Grasser-Akten. Für den Ex-Minister war das rechtswidrig. Er behauptet nun, dass sich deswegen Geschäftspartner von ihm abgewandt hätten. Weil die Hausdurchsuchung bekannt geworden sei, hätten die Vorwürfe gegen ihn neue Qualität bekommen. Sein Image habe national und international gelitten. Die Staatsanwaltschaft ist sich keiner Schuld bewusst. Man habe nur getan, wozu man verpflichtet sei: Die Medien zeitnah zu informieren.

Dass Grasser behauptet, durch die Hausdurchsuchung sei ihm ein wirtschaftlicher Schaden entstanden, klingt irgendwie herzig. Könnte es nicht sein, dass seriöse Leute mit ihm keine Geschäfte machen wollen, weil er in zahlreiche Skandale verwickelt ist? Angefangen von der Hompageaffäre, über die Verwicklungen im Skandal bei der Privatisierung der Bundeswohnungen, den Vorwurf des Amtsmissbrauchs, der unerlaubten Annahme von Zuwendungen, des Verdachts der Geldwäsche sowie der Steuerhinterziehung. Angesichts dieser Vorwürfe die Anklagebehörde wegen einer Aussendung zu verklagen ist ziemlich frech.


 

Die Justiz-Blamage

 

Andreas Unterberger

Es ist nur eine Neben-Neben-Nebenfront in der unendlichen Geschichte Karl-Heinz Grasser. Aber dass sich dieser gegen übles Verhalten der Staatsanwälte zu wehren versucht, ist mehr als nachvollziehbar. Haben diese doch zum ersten Mal in der Geschichte das Amtsgeheimnis ganz offiziell durchbrochen und eine Hausdurchsuchung bei dem von der Linken so sehr gehassten Ex-Minister mit elektronischer Presseaussendung angekündigt, worauf seine Wohnung von Journalisten belagert wurde. Es ist schon schlimm genug, dass bereits öfters korrupte Polizisten oder Staatsanwälte oder Innenminister dubiosen Illustrierten geheime Informationen aus den Akten zugesteckt haben, und dass die Justizministerin bis heute keine Untersuchungskommission dazu eingesetzt hat. Aber eine offizielle Aussendung war der absolute Tiefpunkt einer Kampagne.
Die Staatsanwaltschaft ist verzweifelt bemüht, die größte Blamage ihrer Geschichte zu überdecken: Hat sie doch mit Hilfe linker Magazine (und des Dekans der Wiener Jus-Fakultät!) jahrelang alles versucht, Grasser der Korruption zu überführen - aber nichts gefunden. Lediglich eine zweifelhafte Steuerfrage kann sie ihm anhängen. Dabei wäre aber erstens eine eigentlich renommierte Steuerkanzlei Haupttäter; dabei wäre zweitens der Prozessausgang mehr als zweifelhaft; und dabei handelt es sich drittens wohlgemerkt um einen Steuerfall lange nach Grassers Ministerzeit, die Rot, Grün und jene Medien mit Hilfe der Staatsanwälte eigentlich so unglaublich gerne als Korruptionssumpf porträtieren wollten.

Verzweifelt versuchen die Ankläger, ihren diesbezüglichen Bankrott noch hinauszuziehen. Aber in Kürze dürfte ihr Spiel aus sein. Und so könnte die Periode Grasser doch noch als die des einzigen Finanzministers in die Geschichtsbücher eingehen, der die Staatsschuldenquote gesenkt hat, noch dazu steil. Wofür ihm eigentlich inzwischen jeder danken sollte.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2013 09:33

    Karl-Heinz Grasser hat von allem Anfang an den Neid und Haß der Sozis erweckt. Wie gerne hätte man ihn in den Reihen der SPÖ-Minister gehabt! Aber er war ein "Ziehsohn" Jörg Haiders, später dann von Wolfgang Schüssel angelockt. Der Neid und Haß der Sozis wuchs ins Uferlose, denn Grasser war zu allem Überfluß ---obwohl Finanzminister (!) ---in der Bevölkerung sehr beliebt. Gerade für den Proleten Rudolf Edlinger, Grassers Vorgänger, mußte das ein sehr schmerzhafter Stachel sein. Und man begann, ihn systematisch zu bekämpfen, zu verleumden und bis ans Ende der Welt zu verfolgen.

    Zugegeben, Grasser war höchst eitel; ein bißchen scheint dem noch sehr jungen Mann seine Ministerwürde zu Kopf gestiegen zu sein---eine menschliche Schwäche. Aber kein Grund, ihn "zur Strafe" zum Freiwild zu erklären, das man beliebig ---ohne konkreten Anlaß, nur aus vorgeschütztem Verdacht---jagen und zur Strecke bringen darf.

    Wäre man immer mit solch heiligem Eifer gegen Minister vorgegangen---die Sozis hätten reichlich Material in ihren Reihen gehabt. Aber da die Medien, in erster Linie der ORF, den Sozis total HÖRIG sind, ist man sozialistischen Gaunern immer mit Samthandschuhen und schäbiger Unterwürfigkeit begegnet.

    Fazit: Karl-Heinz Grasser hatte einfach die FALSCHE FARBE! Rot oder Grün---und er wäre fein heraußen! So einfach ist das.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2013 11:42

    Alleine der lächerliche Versuch einer Verharmlosung von Frau Krawagna des eindeutigen Rechtsbruches bei der Hausdurchsuchung Karl-Heinz Grassers beweist, wie seine Gegner in diesem Fall bereits aus dem letzten Loch pfeifen. Ich erinnere mich mit Entsetzen an einen der Höhepunkte der beispiellosen Hatz auf KHG, wie dieser Dekan der Wiener Juristischen Fakultät als fleißiger Handlanger der linken Jagdgesellschaft und zum Gaudium des Publikums an der Universität von Staatskünstlern öffentlich aus den Gerichtsprotokollen zitieren ließ und sämtliche Medien - allen voran unser Staatsfunk - in ihrer Berichterstattung gar nicht genug davon kriegen konnten. Ein einmaliger Vorgang, der an Unappetitlichkeit nicht zu überbieten war und zwingend eine weitere Klage nach sich ziehen müßte.

    Auch das jahrelange Köcheln der Causa auf kleiner oder größerer Flamme ist eines Rechtsstaates unwürdig und zeigt nur deutlich, wie politisch korrumpiert unser Justizsystem ist, denn diese Verschleppung des Verfahrens bedient in erster Linie die linke Tagespolitik!

    Sollte am Ende des Tages lediglich eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung überbleiben (wie Insider vermuten), dann befindet sich Kar-Heinz Grasser in bester Gesellschaft und empfiehlt sich für höhere Weihen. Das gelang bisher nur einem sozialistischen Finanzminister, dem nach seiner rechtskräftigen Verurteilung das Amt eines Bankdirektors (!) großzügig zu Füßen gelegt wurde und der bis heute kräftig bei den Sozis als Sprachrohr mit Kommentaren und Volksbegehren mitmischen darf. So gesehen steht Karl-Heinz Grasser noch eine glänzende Karriere bevor!

  3. Ausgezeichneter Kommentatormike1
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2013 08:37

    ich verfolge diese grasser-geschichten nur noch nebenbei, mir fällt jedoch auf, dass bisher noch keine anklage erhoben wurde oder gar ein gerichtsverfahren abgehandelt wurde. er geht doch noch ganz schön frei herum. oder irre ich ?

    es gelingt der roten bande einfach nicht, ihn dingfest zu machen.

    im übrigen fällt weiters auf, dass die vorzeitige seinerzeitige - aber beabsichtigte - bekanntmachung der hausdurchsuchung durch die staatsanwaltschaft jetzt auch der veröffentlichung des schreibens von frau fekter ähnelt. vermutlich haben auch hier die roten säcke ihre finger im spiel...

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2013 07:58

    Die linke Neidgenossenschaft läßt grüssen!

    Auf jeden Sympathieträger auf der rechten Seite wird gnadenlos aus allen Rohren geschossen um ihn politisch und persönlich fertig zu machen. Und man hat zumeist Erfolg!

    Hat man doch selbst mit wenigen Ausnahmen nur Ungustln im Repertoire!
    (warum fallen mir da so Namen wie Faymann, Steinbrück, Schultz oder Hollande ein?) :-)

  5. Ausgezeichneter KommentatorWFL
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2013 12:07

    Wenn "Sich-tagtäglich-eitel-in-den-Medien-Präsentieren" ein Strafdelikt darstellte, dann würde der profil-Herausgeber schon in Ketten liegen...
    Zu KHG:
    Die SPÖ-Granden erkannten, völlig zu Recht, dass ein KHG mit der richtigen Partei im Rücken eine echte Gefahr für ihre Vorherrschaft im Lande wäre.
    Deshalb wird er seit Jahren gezielt von den Vorfeldmedien fertiggemacht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2013 10:04

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Ja, Frau Krawagna-Pfeifer, das Gesetz wurde gebrochen, in diesem Fall durch 'mainstreambelastete' und 'parteiangeheizte' Staatsanwälte.

    Wie jedem anderen Staatsbürger auch, gebühren auch einem von den Staatsanwaltschaften Untersuchten die Menschenrechte, die Sie in Ihrem linken Vorverurteilungswahn und Ihrer Ideologieverbohrtheit bloß Linken zugestehen wollen.

    All die angeführeten Vorwürfe müssen erst einmal bewiesen sein, bevor eine Anklage stattfinden kann, und sie hat noch nicht stattgefunden.

    Ich weiß, niemand von den Medienlügnern wird sich nach der Staatsanwaltschaftspleite öffentlich bei Grasser entschuldigen, auch Sie nicht, das wage ich zu behaupten.

    @ Dr. Unterberger

    Sie haben meines Erachtens recht, es wird nichts, bis fast nichts übrigbleiben von der medialen Propagandawalze der linksverbohrten Medien.

    @ meine Meinung dazu

    Es ist sehr gefährlich, was hier im Namen der Ideologie durch die linken Medien und linken Staatsanwälte da verbrochen wurde, erstens gegen die Person Grasser und zweitens gegen das Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz, die objektiv und parteiunabhängig und auf Basis von Fakten arbeiten müsste.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorlilibellt
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. April 2013 11:36

    Was so fassungslos macht (und in der Dimension so wenig greifbar), ist, dass bei links und leider auch linksliberalen Kreisen (und damit dem journalistischen Mainstream) die Ideologie scheinbar komplett das Rechtsempfinden ersetzt hat. Das "Was" spielt keine Rolle mehr, nur noch das "Wer". Wie der durchschnittliche Konservative reagiert, zeigt wohltuend @simplicissimus (indem er die einzig relevante Frage stellt).
    Das so jemand (Cohn-Bendit, nicht auf nüchternen Magen: http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=NXLXRVHej6s ) noch im EU-Parlament sitzt und noch dazu Ehrungen bekommt, finde i c h nicht nur ziemlich "frech" und "irgendwie herzig" (@krawagna-pfeiffer), sondern einfach nur ekelhaft.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorashanyan
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    27. April 2013 06:57

    Es ist mittlerweile völlig egal, ob Grasser angeklagt und verurteilt wird oder nicht. Er ist angepatzt und wird die Vorwürfe nie wieder los.
    Tatsächlich geht es aber gar nicht um ihn. Er wurde zur Symbolfigur politischer Korruption hoch stilisiert und zum personifizierten System gemacht. Das wird bis zur Nationalratswahl weiter gekocht und dann wird man über diese Causa nicht mehr viel hören. Es ist der Grasser Jagdgesellschaft völlig egal was er getan oder unterlassen hat, nur die politische Wirkung zählt.


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  1. Syifa (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:28

    I agree on that. Friend of mine's wedding reptoeicn featured a mix of really interesting Champagnes, and this is actually what was served at the time of the cake-cutting. I wish I could spray the fragrance of Sublime on my wrists. http://agvbucfahh.com [url=http://voffswa.com]voffswa[/url ] [link=http://nxtexwx.com]nxtexwx[/link ]

  2. Ahmedlaayuone (kein Partner)
    20. Januar 2015 22:53

    Das ist bei Akademikern immer so. Timelines? Deadlines? Interessiert sie nicht, denn sie sind alle hart arbeitende Menschen (im Gegensatz zu den Subordinaten, die so uniichtwge Dinge wie Redaktion, Korrekturlesen, Formatierung und Layout machen!)Solche Menschen sind Extrawurstabonnent/innen!Beste Grfcdfeedda.

  3. Cookie (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:47

    Typischer Alltagsscherz, nett in Szene gesetzt.Bei denen mit den akciamdsehen und sonstigen Titeln tritt es ja durchaus gerne aufdringlicher in Erscheinung. Das Dumme ist oft: das sind die, von denen auch der Job kommt. Da e4rgere ich mich dann durchaus auch mal still „Das mfcssen Sie verstehen – ich habe nur eine 30-Stunden-Stelle“ – mag ich allerdings auch sehr gern!

  4. Gasthörer (kein Partner)
    29. April 2013 14:34

    Jemand mußte G. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet...

  5. Erich (kein Partner)
    27. April 2013 23:31

    Es tut sich was in den USA - die Menschen dort wachen auf ...

    Hat jemand von Euch davon etwas in unseren Medien gehört?

    Diane Sare über die Mobilisierung für Glass-Steagall in den USA

    Die langjährige LaRouche-Aktivistin und Kandidatin für das Gouverneursamt in New Jersey, Diane Sare, berichtet am Rande der jüngsten Konferenz des Schiller Institutes über den Stand der Mobilisierung für das Glass-Steagall-Trennbankengesetz in den USA.
    Video
    https://www.bueso.de/node/6421

  6. Walter (kein Partner)
    27. April 2013 15:23

    Vertrauen für die neuen Währungen?

    Will die Politik vorübergehend mit dem Lügen aufhören und der Bevölkerung die Wahrheit über ihr Erspartes und auch über den Euro sagen? Beide sind zum Untergang verurteilt.

    Von Walter K. Eichelburg

    Mein letzter Markkommentar hatte den Titel: Die Sparer sind jetzt „vogelfrei“. Man fragt, sich, was hinter dieser Propaganda der Sparervertreibung steckt. Es wird den Sparer nicht nur gesagt, dass deren Bankeinlagen generell unsicher sind, über €100'000 können sie jederzeit enteignet werden. Antwort: die Politik will „Glaubwürdigkeit“ für nach dem Euro-Crash aufbauen. Für sich selbst und für die neuen Währungen.

    Eine „neue Offenheit“:

    Das stammt aus der Chefebene einer Grossbank. Die Politik wolle vorübergehend mit dem Lügen aufhören und der Bevölkerung die Wahrheit über ihr Erspartes und auch über den Euro sagen. Beide sind zum Untergang verurteilt. So sagten etwa deutsche Merkel-Berater offen in den Medien, dass es den Euro in 5 Jahren sicher nicht mehr geben wird, oder dass Italien im Ernstfall den Euro umbringt, da zu gross. Sogar die Wahrheit über die 9/11 Terroranschläge gegen das World Trade Center in 2001 soll angeblich „herauskommen“.

    Wozu das Ganze? Es könnte eine Sparervertreibung aus dem Euro sein. Oder auch die Politik will nach dem Crash sagen können: „wir haben euch so deutlich gewarnt, wie es nur ging, warum habt ihr nicht gehandelt?“ - um nicht als am Crash Schuldige dazustehen. Das spielt hier sicher eine grosse Rolle.

    Die neuen Währungen brauchen „Vertrauen“:

    Dann kam dieser Artikel, ausgerechnet von einem deutschsprachigen Staatsmedium in China: „Europäische Krise: Kommt jetzt "Plan B" ?“:

    Die Aussage von Schäuble zeigt, dass Deutschland jetzt zu keinem "bail-out" mehr bereit ist. Ab jetzt heißt es "bail-in": die Guthaben der Sparer werden direkt einkassiert. Diese Aussage wurde sowohl von Schäuble als auch von dem Management der EZB mehrfach laut "rausposaunt". Internationale Investoren meiden Europa seither wie die Pest, ziehen ihre Gelder ab. Ein weiterer Hinweis auf den geplanten Abbruch des Euro-Experiments – warum würde man die Investoren sonst verscheuchen? Wenn die neuen Währungen dann da sind, können Schäuble & Co. sagen: "Seht ihr, wir haben euch gewarnt, ihr könnt uns vertrauen. Und jetzt kommt schnell zurück."

    Der kleine Mann hingegen wird natürlich das Nachsehen haben. Aber das ist für die Europäer ja nichts Neues. Im Angesicht der jüngsten Entwicklungen und der oben genannten Zitate halte ich es daher für wahrscheinlich, dass:

    a) Die Krise noch in 2013 mit voller Wucht zurückkehrt.

    b) Der Euro in seiner gegenwärtigen Form 2013 nicht überleben wird.

    So ist es. Es geht bei diesen ganzen Aussagen zu Sparervertreibung um nichts anderes, als die neuen Währungen "stabil" zu machen. Denn wer wird einen neuen Mark oder Lira noch trauen? wer den heutigen Politikern?

    Der Euro und das Finanzsystem sind sichtbar am Ende. Da spielt es keine Rolle, wenn der Euro wegen dieser Propaganda einige Wochen früher untergeht. Es geht um die Akzeptanz der neuen Währungen, nichts Anderes. Und natürlich auch um die weitere Akzeptanz der heutigen Politiker, nachdem die Sparer in Währungsreformen fast alles verloren haben. Das wird kaum funktionieren.

    In der Insider-Info aus der Grossbank heisst es auch, dass es ein Signal sei, dass die Eliten sich persönlich schon in Gold und Silber gerettet haben. Jetzt geht es um die Zeit nach dem Crash. Die Eliten möchten ihr Vermögen und wenn möglich auch ihre Macht erhalten, während die Masse der Sparerschafe alles verliert. Das Finanzsystem und die Banken dürfen jetzt crashen.

    Der Raub des letzten Goldes am Markt:

    Wir wissen, dass die Lager von COMEX & LBMA bereits fast leer sind, die LBMA in London war vor 2 Wochen daher kurz vor dem Default. Das Gold und Silber da drinnen ist zwischen 50..500 mal verkauft worden. Jetzt haben massive Auslieferungen begonnen, sicher auch an diese Eliten.

    Das heisst, die bisher übliche Preisdrückung bei Gold und Silber über Papier-Derivate wird bald nicht mehr funktionieren, da kein Metall mehr geliefert werden kann. Also hat man noch einmal kräftig auf die Preise von Gold und Silber mit diesen Derivaten gedrückt, um das restliche Gold und Silber vom Markt abzugreifen. Viele Kreditkäufer und Ängstliche haben sicher verkauft. Das erlaubt dem System noch einige Wochen Überlebenszeit und den Systemlingen die Gelegenheit, noch einmal billig zuzugreifen. Siehe dazu auch meinen letzten Goldmann-Artikel: „Der große Goldraub!“

    Die Bankencrashes und Währungsreformen kommen bald:

    Man sieht, die Politik befasst sich nicht mehr mit der Rettung des Euro, sondern versucht die eigene Glaubwürdigkeit über die Währungsreformen, bei denen die Sparer geschoren werden, zu retten. Und natürlich auch den neuen Währungen auch Glaubwürdigkeit zu verpassen, denn diese werden wegen eines Manges an Gold wieder Fiat-Währungen sein. Man fürchtet die sofortige Flucht auch daraus. Diese wird man versuchen, mit flächendeckenden Kapitalverkehrskontrollen zu bremsen.

    Silber in Retail-Grössen ist weltweit kaum mehr vorhanden, Gold immer weniger, da auch die Massen weltweit bei diesem „Goldraub“ mitmachen. Wer jetzt nicht flüchtet, wird bald mit dann ungültigen Geldscheinen und rasierten Konten dastehen. Vermutlich Mitte Mai 2013 wird es passieren.

    PS:
    Den neuen Schweizerfranken und die neuen US-Dollarscheine hat man uns schon gezeigt. Deren Ausgabe wurde immer wieder verschoben. Aber sie kommt mit den Währungsreformen in diesen Staaten. Die neuen Nachfolgewährungen des Euro, die schon mehrere Jahre gedruckt werden, will man uns noch nicht zeigen, da dieses den sofortigen Euro-Crash auslösen würde.
    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/12791-vertrauen-fuer-die-neuen-waehrungen
    www.hartgeld.com
    http://german.china.org.cn/business/txt/2013-04/24/content_28645331.htm

  7. jump (kein Partner)
    27. April 2013 15:22

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist Unterberger selbst ein Opfer von Grassers Spin oder er versucht einmal mehr hier manipulativ Nebelgranaten zu werfen.

    Zur eigentlichen Frage: Ja, diese Aussendung hätte sich die Staatsanwaltschaft sparen können. Ob sie tatsächlich rechtswidrig war, darüber soll ein ordentliches Gericht entscheiden!

    Dass es überhaupt keine Indizien oder Beweise für Grassers Beteiligung an den notorischen Meischberger/Hochegger/Plech-Gschäftln gibt, ist auch eine etwas gewagte Behauptung. Alleine die bisher an die Öffentlichkeit gelangten Details sprechen meines Erachtens eine deutliche Sprache! Möglicherweise zu wenige tatsächliche Beweise für eine Anklage oder gar Verurteilung, man wird sehen!

    Ein Punkt zum Nachdenken: Ein ehemaliger Finanzminister gibt an, während seiner Amtszeit 500.000 Euro in bar aus der Schweiz eingeführt zu haben! Alleine diese Vorstellung sollte doch bei angeblich seriösen, wertkonservativ orientierten Bürgerlichen Brechreiz auslösen!? Oder, Herr Unterberger?

    Bleibt zu hoffen, dass der mutmassliche Strohmann Meischberger eines Tages eine "Birnbacher-Rolle" einnimmt!

    • maxim7 (kein Partner)
      28. April 2013 02:18

      Liebe Fau jump, es mag Ihnen eine Einfuhr von irgendwelchen Beträgen aus der Schweiz Uebelkeit verursachen, der Fusspilz Ihres zukünftigen Ehemannes oder der Mundgeruch Ihres Psychiaters: Was um Himmels Willen ist daran strafbar? Haben Sie sich darüber auch schon einmal fünf Minuten Gedanken gemacht? Wenn ja verstehe ich Ihren "Kommentar" noch weniger.

  8. Sparschwein (kein Partner)
    27. April 2013 14:52

    Da wir gerade bei Finanzministern und Staatsschuldenquoten sind. Hat jemand von der Rogoff und Reinhardt Geschichte gehört? Bin schon gespannt, was Dr. Unterberger dazu zu sagen hat.

  9. Torres (kein Partner)
    27. April 2013 13:16

    "... in einer Aussendung davon wissen lies" - "lies": KKP hat - neben den vielen anderen bekannten Defiziten - wohl auch ein Rechtschreib-Problem. Ein weiterer Beweis, dass - hätte es die PISA-Studien schon vor 30-40 Jahren gegeben - die Ergebnisse wohl auch nicht viel besser gewesen wären als heute.

  10. cmh (kein Partner)
    27. April 2013 11:55

    Das crimen laese maiestatis des KHG war, erfolgreich zu sein und keiner roten Regierung angehört zu haben.

    Daher steht mit Herrn Grasser nicht nur die einzige nichtrote Regierung seit 1970 am Pranger, sondern es ist auch eine kräftige Warnung an alle, die auch nur daran denken, ohne Rote zu regieren.

    Mit der Partei, die es versteht, ihr Abonnement auf die Regierung durchzusetzen, sind auch die "res novae" zur Demokratie bereits angekommen.

    Jede Nachricht über den Fall Grasser kann daher nur als Abgesang auf die Demokratie selber gelesen werden.

    • Undine
      27. April 2013 13:09

      @cmh

      Die Devise im Sprachrohr der SPÖ, dem ORF, der doch direkt die meisten denkfaulen Menschen "anspricht" lautet: So oft und so viel wie möglich über die Schwarz-Blaue Regierung herziehen, keine Möglichkeit verstreichen lassen und nur ja darauf achten, daß die Schmutzkübel ständig neu gefüllt werden---auch wenn man den eigenen Dreck darin versteckt hat. Wozu hielte man sich denn sonst um teures Geld (unser Steuergeld!) Spindoktoren von Übersee, die in dieser Fertigkeit reichlich Übung haben. Gehirnwäsche nennt man das.

    • Leopold (kein Partner)
      27. April 2013 13:21

      Nicht zu vergessen, dass Grasser zu jung und zu schön ist. Das werden ihm die linken Schnösel nie verzeihen.

    • F.V. (kein Partner)
      27. April 2013 16:51

      Vom Vorgänger GRassers als Finanzminister, R. Edlinger, stammt das wirklich treffende Bonmot: Dem KHG die Finanzen anzuvertrauen, wäre als ob man dem Hund die Wurstsemmel zu bewachen gäbe. - Schöner konnte man´s nicht sagen.

      Aber Spaß beiseite: als Grasser merkte, daß das Budget-Defizit von etlichen Milliarden, das noch unter Edlinger in astronomischer Höhe kolportiert wurde nie und nimmer – egal mit welchen Einsparungen oder neuen Steuern - wegzukriegen sei, er aber als Mister „Null-Defizit“ sich selbst ins Spiel brachte, hatte er sich – clever – dazu entschlossen, das Defizit per Statistik und Berichtswesen zu nullifizieren.

      Als erstes wurden die geplante Netto-Neuverschuldung herausgerechnet, da war´s schon um mindestens ein Drittel oder gar die Hälfte kleiner geworden. Der Rest wurde phraseologisch beseitigt. Es ist mir jetzt zu mühsam meine damaligen Notizen zu suchen, wo ich dies im Detail aufzeigte.

      Auf jeden Fall: der „Erfolg“ war ein rein propagandistischer. Es kam und kommt ja nie darauf an was ist, sondern nur darauf, was man mit Erfolg den Leuten ins Ohr blasen kann. Da nach dieser Eintagsfliege „Null-Defizit dieses ja gleich darauf wieder in die gewohnte Minus-Lage ging, war offensichtlich das ganze Manöver eines der kreativen Buchhaltung.

      Wie brächte man denn auch von einem auf den andern Tag riesige Milliardenbeträge im Minus auf Null? – Einfach lächerlich.

    • cmh (kein Partner)
      28. April 2013 10:09

      F.V.

      Zwar bin ich durchaus fehlerverzeihend, aber dem Edlinger mit der Schweinchenkravatte ein Bonmot Schumperters (Hund mit Wurstsammlung) zuzuschreiben ist doch eher pikant.

      Ich habe mich schon seinerzeit durch diesen Sager fremder Feder von Edlinger verarscht gefühlt, dass Sie aber nunmehr die Urheberschaft Edlingers annehmen lässt darauf schließen, dass es eine ausreichende Menge durchaus intelligenter Nichtsozialisten gibt, die den Roten immer wieder auf die gleichen Schmähs reinfallen.

      Also F.V. lernens Wirtschaftsgeschicht und fassen Sie sich bis dahin kürzer.

    • F.V. (kein Partner)
      28. April 2013 12:03

      cmh,

      ich erinnere mich ganz schlicht nicht mehr ob dieser "lustige Sager" den Edlinger oder andere zum Urhaber hat. Aber das war doch - auch für Sie sicher erkennbar - nicht mein Hauptpunkt.

      Es ging um das damals exorbitante "Defizit", das natürlich durch einen Personentausch im Ministeramt nicht von einem auf den anderen Augenblick verschwindet, und hier legte ich die damals praktizierte Methode dar.

      Wenn Sie´s besser wissen, wie der schöne KHG der "Null"-Defizit schaffte, so bin ich natürlich gerne bereit klüger zu werden.

  11. Otti (kein Partner)
    27. April 2013 11:40

    Na dös erklärt dann vieles ....
    Dr. Lyle Rossiter: “Gutmenschen klinisch geisteskrank”

    Als Bemerkung voraus möchten wir darauf hinweisen, daß Dr. Lyle Rossiter in seinen Schriften das Wort “Liberal” (Liberaler) benutzt. Die genauere Bedeutung ließe sich aber mit dem übersetzen, was man in der Bundesrepublik oft als “Gutmensch” bezeichnet, was sich aber ebenso auf die Politiker aller politischen Richtungen in der heutigen Bundesrepublik anwenden läßt. Besonders stark ist dieses Gutmenschentum etwa bei den Grünen und der Linken ausgeprägt, aber auch CDU, FDP und SPD glänzen damit.

    Ein Gutmensch ist jemand, der sich eine ideale Welt erträumt in der er sich einredet zu leben oder leben zu können. Gutmenschen verhalten sich dabei schizophren, indem sie jeden, der nicht ihre Ansichten teilt zum Bösen in Menschengestalt erklären. Gutmenschen verhalten sich dabei wie die Gefolgsleute von Führern wie Hitler oder Stalin, nur daß sie nicht einer einzigen Person hinterherlaufen, sondern einer fixen Idee, die sie selbst im Angesicht von eindeutigen Beweisen und Argumenten nicht willens sind aufzugeben. Gutmenschen sind dabei auch durchaus pathologisch und folgen alle den Idealen ihrer fixen Idee, welche sie als ihre eigene Meinung ausgeben. Wenn Gutmenschen die Möglichkeit erhalten, sind sie gegenüber ihren Gegnern weitaus totalitärer als das, was sie vorgeben zu bekämpfen.

    “Basierend auf stark irrationalem Glauben und Gefühlen untergraben moderne Liberale unerbittlich die wichtigsten Prinzipien, auf denen unsere Freiheiten gegründet wurden” sagt Dr. Lyle Rossiter in seinem Buch “The Liberal Mind: The Psychological Causes of Political Madness.” (Das Liberale Gemüt: Die Psychologischen Ursachen für Politischen Wahnsinn). Dr. Rossiter ist nicht irgendwer, sondern hat in seiner 35-jährigen Laufbahn über 1.500 Patienten behandelt und erstellte psychologische Gutachten in über 2.700 Gerichtsverfahren. “Wie verzogene und wütende Kinder rebellieren sie gegen die normalen Verantwortungen von Erwachsenen und fordern, daß ein elterlicher Staat ihre Bedürfnisse von der Wiege bis zum Grab befreidigt.” so Rossiter über Gutmenschen.

    Rossiter geht davon aus, daß das öffentliche zur Schau gestellte Gutmenschentum nur als psychologische Krankheit verstanden werden kann: “Ein Sozialwissenschaftler, der die menschliche Natur versteht, wird die wichtige Rolle freier Entscheidungen, freiwilliger Zusammenarbeit und moralischer Rechtschaffenheit nicht abtun, wie Gutemenschen dies tun. Ein politischer Führer, der die menschliche Natur versteht, wird nicht die persönlichen Unterschiede in Talent, Antrieb, persönlichem Einsatz und Arbeitsethos ignorieren, und dann versuchen der Bevölkerung wirtschaftliche und soziale Gleichheit aufzuerlegen, wie Gutmenschen dies tun. Ein Gesetzgeber, der die menschliche Natur versteht, wird keine Gesellschaft schaffen, welche die Bürger eines Landes überreguliert und überbesteuert, ihren Charakter verdirbt und sie zu Zöglingen des Staates macht, wie Gutmenschen dies tun.”

    Dr. Rossiter führt weiter aus, wie sich Gutmenschen die Schwächen und Ängste zunutze machen, indem sie der Gesellschaft einreden, daß bestimmte Gruppen benachteiligt wären und sie deshalb ein Recht auf Vorzugsbehandlungen oder sonstige Kompensationen hätten. Außerdem lehnten Gutmenschen die Eigenverantwortlichkeit des Individuums ab und ordnen das Individuum vielmehr dem Willen des Staates unter. Auch nährten Gutmenschen immer wieder die Gefühle von Neid und Mißgunst.

    “Die Wurzeln des Gutmenschentums -und der damit verbundene Wahnsinn- kann deutlich an der Entwicklung des Kindes vom Säugling bis zum Erwachsenen nachvollzogen werden und wie eine verquere Entwicklung die unvernünftigen Denkweisen des Gutmenschen produzieren. Wenn der moderne Gutmensch über imaginäre Opfer heult, Wut gegen imaginäre Bösewichte aufstaut und vor allen Dingen, wenn er das Leben von Menschen bestimmen will, die sehr wohl kompetent sind ihr eigenens Handeln zu bestimmen, dann wird die Neurose des Gutmenschen schmerzlich sichtbar.”

    Der französische Schriftsteller und selbsternannte Linksintellektuelle Jean-Louis Servan-Schreiber erkannte in seinem Buch “Die totale Herausforderung. Die Entscheidung der achtziger Jahre” die Gründe, warum so viele Menschen in der heutigen Zeit Selbstverantwortung scheuen und lieber andere Gründe für persönliches Versagen finden: “Eine einzige Idee hat unser Jahrhundert, unterstützt von zwei zeitgenössischen Säulen, der Psychologie von Freud und dem Sozialismus von Marx, dominiert, nämlich daß das Individuum nicht die Hauptverantwortung dafür trägt, was es ist und tut. Diese zwei a priori Konzepte menschlicher Erfahrung machen uns zu verwundbaren und machtlosen Individuen, die umsorgt werden wollen.”

    http://www.nonkonformist.net/1312/dr-lyle-rossiter-gutmenschen-klinisch-geisteskrank/

    • Undine
      27. April 2013 14:14

      @Otti (kein Partner) und Dr. Lyle Rossiter :

      *********!

    • ambrosius
      27. April 2013 14:34

      Ich habe selten eine so hervorragende und umfassende Zusammenstellung des Psychogramms von Fundamentalisten, konkret: der political correctness, gilt aber für alle anderen Fundamentalisten auch, bzw Gutmenschen gelesen! Bloß : mit Liberalismus hat das rein garnichts zu tun !!!
      Höchst interessant ist auch das Zitat der Analyse von Servan-Schreiber, welches ich gerade von I H M nicht erwartet hätte.

    • Ottinger (kein Partner)
      27. April 2013 14:47

      Eigentlich sind diese Menschen sehr bedauernswerte Geschöpfe. Warum? Sehen wir uns mal die Geschichte an. Es gibt nur wenige Menschen die wissen, dass Bush der
      30. Cousin der englischen Krone ist. Alle amerik. Präsidenten waren miteinander verwandt und zudem alle Freimaurer. Auch Obama gehört diesem Adel an! Dieser uralte Adel bleibt unter sich und durch die Inzucht kamen viele Behinderungen zutage, sodass sie sich gezwungen sahen, ab und an Bürgerliche zu heiraten um ihr Blut aufzufrischen. Siehe Lady Diana, die einer Bekannten anvertraute, sie wäre nur als Bruthenne benutzt worden und nun nicht mehr von Nutzen. Die Kinder werden dann ohne Liebe und Zuneigung von ausgewählten Nannys erzogen. Dann in Internate und Elite-Unis gesteckt. Dort wird ihnen unter Drill beigebracht, sie seien die Elite und das normale Volk sei nichts anderes als Diener oder Vieh. Das Wichtigste sei Geld zu verdienen. Welche Methoden dabei angewendet werden ist unwichtig.
      Sehen wir uns doch mal die erfolgreichsten Bänkster, Rechtsanwälte, Steuer- und Anlegeberater etc. an. Fast alle vertreten die größten Verbrecher (Waffenhändler, Mafiabosse, Drogenhändler und sonstige Kriminelle). Diese Elite-Anwälte sind sofort zur Stelle, sobald ein Krimineller, der zur Mafia gehört, festgenommen wird. Das sehen wir ja auch schon bei uns. Denn nicht lange dauert es bis der Festgenommene wieder auf freien Fuß gesetzt wird. Und solche Menschen sind die Berater unserer Führer.
      Wir wissen nichts über die wahre Herkunft unsere Staatsmänner. Sie verheimlichen dies nicht ohne Grund und erfinden teilweise ihre Biografie. Oft nehmen sie auch andere Namen an um die Völker zu täuschen.
      Was wird aus kleinen Kindern, wenn sie nur mit Hass auf alles Natürliche aufwachsen. Sie werden herz- und seelenlose Geschöpfe. Ohne jemals wirkliche und ehrliche Liebe empfangen zu haben. Und weil sie eben nicht mehr mit dem Herzen fühlen und denken können, wollen sie, dass alle Menschen so werden wie sie. Eben unnatürliche seelenlose Geschöpfe. Deshalb gibt es auch so viele Schwule und Lesben, Pädophile und Kriminelle in dieser Mischpoke.
      Mir tun sie ehrlich leid, denn alles Geld der Erde macht sie nicht glücklich. Im Gegenteil viele Kinder dieser Elite flüchten sich in Drogen, weil sie diese Kälte nicht aushalten. Eine Studie brachte zutage, dass Kinder in ärmeren Familien glücklicher sind. Dort wo der Konsumwahn noch nicht ausgebrochen ist. Bei den Ureinwohnern.
      Sehen wir uns doch mal das System von oben an und wir sehen wie viele Menschen darunter leiden und glaube nicht, dass das Leiden an dir vorüber gehen wird. Wer nur mit dem Verstand (Ratio) handelt und nicht mehr fühlt, verkommt zu einem maschinenähnlichem Bioroboter.

    • Otti (kein Partner)
      27. April 2013 15:15

      Tattoos, Percings, Frisuren, Diäten - alles nur Mode und eben modern? Oder steckt mehr dahinter? Was wäre, wenn all diese "Moden" ineinander greifen würden wie Zahnräder eines Uhrwerks und am Ende ein anderer Mensch dabei herauskäme? In diesem Video untersucht Gerhard Wisnewski (Politologe und Journalist) die wichtigsten Modetrends und ihre tiefgreifenden Folgen und stellt die Frage nach dem dahinter stehenden System: Was für Auswirkungen haben diese "Trends", und wo werden sie uns hinführen? Für Wisnewski dient die Umgestaltung der Geschlechter einer sozialen Sterilisierung der Gesellschaft, die erst zur Entstellung und dann zur Abschaffung der Menschen führen wird.
      Abschied von Mann und Frau - wie die Zukunft der Menschheit zerstört wird ..
      http://www.youtube.com/watch?v=KT_EFNIrFY0

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. April 2013 18:41

      Zu „Gutmensch“:

      Bei dem Phänomen „Gutmenschentum“ handelt es sich meiner Einschätzung nach um eine „gelungene“ Synthese von Rationalisierung/Sublimierung (1), Projektion (2) und Verdrängung (3), alles im Sinne Freuds, bzw. angelehnt an seine Thesen.

      Man tauscht also ein niedriges Motiv (z.B.: tiefe Abneigung gegen alles, was autochthon ist) gegen eines von höherer ethischer Qualität wie (übertrieben) freundliche bzw. kritiklose Aufnahmebereitschaft gegenüber z.B. Wirtschaftsflüchtlingen (1), überträgt eigene unerwünschte Triebimpulse, Fehler, Schuldgefühle etc. auf andere Personen bzw. Situationen (2), verdrängt ständig sein eigenes Fehlverhalten und behindert damit die eigene Lernfähigkeit (3), was aber alles am Endeffekt nichts ändert.

      „Gut“ ist im Allgemeinen das Gegenteil von „gut gemeint“. Also müssten die sog. „Gutmenschen“ eigentlich „Gut-gemeint-Menschen“ heißen.
      Der angerichtete Schaden wird übersehen, verdrängt oder ignoriert, ein möglicherweise (!) auftretender „Kollateral-Nutzen“ zur Hauptintenton erklärt.
      Das systematische „in Erscheinung treten“ dieser Spezies lässt den Schluss zu, dass dabei Regie geführt wird. Meist von Leuten, die es überhaupt nicht „gut" mit uns meinen.

    • Undine
      27. April 2013 21:56

      @Neppomuck

      *******!

    • dxb (kein Partner)
      27. April 2013 23:05

      Und Ihnen fällt gar nichts dabei auf, wenn Sie von der These "Gutmenschen sind klinisch geisteskrank" daher reden bzw. nacherzählen? Das kommt Ihnen kein bisschen komisch vor? Ihnen missliebige Personen sind also geisteskrank? Moment, wie alt waren Sie nochmal?
      "Das Alter macht weise." Was für eine herbe und bittere Enttäuschung.

  12. F.V. (kein Partner)
    27. April 2013 08:01

    Aus welchem Grund sich ausgerechnet am „Fall Grasser“ die Gralshüter der Rechtstaatlichkeit so festhalten, verstehe ich nicht. Das „System Grasser“ ist auch mit freiem Auge als das der Freunderlwirtschaft, gemischt mit Betrug und Korruption und garniert mit Seitenblicke-„Event“-Kultur leicht zu erkennen. Ob das die von der IV (über-)bezahlte „Homepage“ ad majorem gloriam Grassers oder die Veranlagung für die Schwiegermutter oder die Honorare der Meindl-Betrugs-Geschäfte waren, von den cleveren Firmenkonstruktionen in Steuerparadiesen ganz zu schweigen, alles stinkt 10 km gegen den Wind als das, was es ist, und von jedermann auch so wahrgenommen wird.

    Weil aber der große Wolferl Schüssel ihn nicht nur zum schönsten Finanzminister aller Zeiten machte, sonder sogar in der ÖVP eingemeinden wollte, fällt anscheinend auch der Glanz des ersten auf den KHG. – Wenn es bloß Glanz wäre.

    Die Verzweiflung der unverbesserlichen ÖVP-Anhänger muß wirklich sehr groß sein, daß sie sich immer wieder nach dem hl. Wolfgang sehen. Zwar versteht man es fast, daß nach Molterer, Pröll und Spindelegger beinahe jeder wie eine Lichtgestalt erscheint, vor allem, wenn die Erinnerung schon etwas zurück liegt und damit verklärter erscheint als sie es verdiente.

    Mir fällt zu Schüssel ja nur seine rabiate „Privatisierung“ ein (etymol. von lat. privare = rauben, stehlen) und seine bedingungslose Anbiederung an die EU ein. Mit diesen beiden Hauptprogrammen seiner Politik war er gleichsam d i e Abrißbirne Österreichs. Das erste Anliegen entspricht liberaler Ideologie und bedeutet im Klartext die Zuschanzung und Verschleuderung von Volksvermögen an eine begünstigte Klientel. Das zweite hat uns dort hin gebracht wo wir heute sind: ausgeliefert an eine politische Kaste von Korruptionisten, Dieben und Hochverrätern, die per Ukas Staat und Gesellschaft zerstören. Zumindest das haben die meisten inzwischen begriffen, wenngleich die nötigen Schlüsse zu ziehen (etwa in Bezug auf jene, die uns hier hineingelogen haben) noch immer Schwierigkeiten bereitet.

    Wie gesagt, die meisten der Unterberger-Kommune heben´s bemerkt, wenngleich auch hier von etlichen die Träume und utopischen Illusionen immer noch für die Wirklichkeit gehalten werden. – Sie möchten sich trotz der Sauereien die „Idee Europa vermiesen“ nicht lassen.

    Nun, gegen Dummheit kämpften schon in der Antike die Götter vergebens.

    Der merkwürdige Heilige – Ambrosius – flechtet auch so beleerende Beispiele in seine hochgeistigen Betrachtungen ein, wenn er die österreichische Justiz (am falschen Objekt) kritisiert: „Würde er da nicht vielleicht an Methoden denken, wie sie in Rußland oder China üblich zu sein scheinen?“

    Viel passender als Beispiel statt Rußland schienen mir die USA. In einem anderen Strang berichtete ich von den dort unternommenen „Anstrengungen“ 1984 glatt zu übertreffen. Hier zur Erinnerung noch einmal:

    Gigantisches US-Spionagezentrum
    Zf 22.04.2013 – In der Wüste von Utah bauen die USA ein gigantisches Spionagezentrum. Dort können weltweit alle E-Mails, Telefonate, Google-Suchanfragen, Reiserouten und Buchkäufe, alle Lebensläufe und persönlichen digitalen Daten gesammelt und ausgewertet werden. Freunde aus Geheimdienstkreisen haben uns einige Daten zugespielt. So sollen die Server auf einer 8.000 Quadratmeter großen Fläche stehen. Auf einer weiteren Fläche von 275.?000 Quadratmetern sollen Datenspeicher verankert sein. Die Menge der Informationen, die hier gespeichert werden kann, ist kaum vorstellbar. Denn heute passt ein Terabyte Daten bereits auf einen fingernagelgroßen Chip. Die Datenmengen, die die National Security Agency NSA erfassen will, sind enorm: Der frühere Google-Chef Eric Schmidt schätzte das gesamte menschliche Wissen, das bis zum Jahr 2003 generiert wurde, auf 5 Exabyte. Laut der Internetfirma Cisco wird sich der weltweite Datenverkehr im Internet im Zeitraum von 2010 bis 2015 vervierfachen und ein Volumen von 9.766 Exabyte erreichen. 1 Million Exabyte wiederum sind 1 Yottabyte. Das Pentagon versucht etwa in seinem weltweiten Kommunikationsnetzwerk mit Yottabytes von Daten umzugehen, um Satellitenbilder sowie Sensor- und Kommunikationsdaten live(!) nutzen zu können …
    Auch die NSA wird mehrere Yottabyte Daten speichern und verarbeiten können. Damit kann sie für mehrere Jahre die Daten, die im Internet ständig veröffentlicht werden, speichern. Ab Herbst 2013 könnte mit dem für 2 Milliarden Dollar errichteten Zentrum endlich die Idee der totalen Informationsaufbereitung umgesetzt werden, wie sie bereits unter Präsident Georg W. Bush geplant wurde. Ein NSA-Angestellter sieht es so: Er führte Daumen und Zeigefinger zusammen und sagte: «So weit weg sind wir noch von einem schlüsselfertigen totalitären Staat …»
    Für die Datenmengen sorgen das weltumspannende Überwachungsnetz der NSA («Staubsauger im All») sowie die jetzt aufgestockten Speicherkapazitäten. Um die Rechenkraft zu erhöhen, beschloss die NSA bereits 2004, ein neues Projekt, das «High Productivity Computing Systems Program (HPCS)», zu starten. Das Ziel: die Rechenleistung um das Tausendfache zu steigern. Die neuen sogenannten Patflop-Rechner sollen mindestens eine Billiarde, also 1015 Rechenschritte pro Sekunde (!) vornehmen können. Wie schon im hochgeheimen Manhattan-Projekt, in dem die Atombombe entwickelt wurde, wurde für das neue Supercomputerprogramm die Stadt Oak Ridge ausgesucht. Dort befindet sich das Oak Ridge National Laboratory des Energieministeriums. Das Programm des Supercomputers bestand dabei aus einem öffentlichen Teil, der seine Forschungsergebnisse publizierte, und einem geheimen Teil, in dem die NSA ihren eigenen Supercomputer entwickelte. Den öffentlichen Wissenschaftern gelang es 2009, den weltweit schnellsten Computer namens XT-5 zu entwickeln, der damals eine Rechenleistung von 1,75 Petaflop hatte.
    Inzwischen wurden uns weitere Angaben zum Potential des neuen Rechen- und Spionagezentrums zugespielt. Uns graut! Ziel des Endausbaus (in 2 bis 5 Jahren) ist die totale Information über jeden beliebigen Erdenbürger! So kann auf einen Knopfdruck hin das vollständige Profil des «Probanden» erfasst werden. Bis zu 500 Seiten Informationen spuckt das System in weniger als einer Minute aus. Es beinhaltet, je nach Anforderungsprofil, sämtliche Daten seit der Geburt des Abgefragten bis dato. Sämtliche Schulzeugnisse, sämtliche Benotungen durch Lehrer und später durch Arbeitgeber, sämtliche Reisen seit der Jugend usw. werden erfasst. Ein weiterer Knopfdruck bringt sämtliche finanziellen Verhältnisse, eine Liste aller Freunde und Bekannten. Er gibt Auskunft über jede Parkbuße, die er schon hatte, seine Vorlieben für Kleider und Essen. Dazu ein «Schwächenprofil», das seine sämtlichen offenbarten und versteckten Vorlieben zeigt. Ein «Gesundheitszustandsprofil» fasst alles zusammen, was je von Ärzten und Spitälern usw. zusammengestellt wurde.
    Interessant ist, dass alle diese Daten zum Teil schon gespeichert vorliegen. Kommt eine Anfrage einer Amtsstelle oder von einem Geheimdienst, genügt ein Knopfdruck, um alles auszuspucken. «Von der Wiege bis zur Bahre wird kein einziges Detail mehr fehlen», verspricht uns unser Informant, der die ersten entsprechenden Software-Programme und ihre Applikationen bereits im «Live-Betrieb» gesehen hat. Ein besonders perfides Programm gibt Querverbindungen zu Freunden, Bekannten und Geschäftsbeziehungen preis. Die wiederum können im Profil separat angeschaut werden. Ein endloser Kreis ! Weil die NSA heute schon über einen großen Datenschatz verfügt, den sie zwar abgehört hat, aber noch nicht entziffern konnte, wird sie zunächst die Altlasten aufarbeiten. Ein ehemaliger Angestellter weiß, dass es viele Daten von ausländischen Regierungen gibt, die mit 128 Bit und weniger verschlüsselt sind und die bislang nicht entziffert werden konnten. Je schneller die Rechner werden, desto stärker ihre Codebrecher-Eigenschaften. Big Brother is really watching you, Geheimnisse gehören bald der Vergangenheit an.
    Quelle: Vertraulicher Schweizer Brief, Nr. 1351 vom 2.3.2013
    Wie der Gute – Ambrosius – zur Einschätzung von China kommt, müßte er uns noch erklären.
    Das Land ist ja ein bisserl weit weg, um es aus eigenen (langjähriger) Erfahrung kennen zu können, und die chinesischen Schriftzeichen und Sprache verhindern wohl auch, daß man Literatur aus erster Hand für sein Urteil verfügbar hat.

    Ergo sind die Bilder und Stereotypen jene, wie sie die „westliche Wertegemeinschaft“ portraitiert. Unter Anleitung des Großen Bruders, der in China – wie ja seit Jahr und Tag offen kolportiert wird – den künftigen „Herausforderer“ um die Welt-Vorherrschaft sieht, den es u. U. per Präventivschlag auszuschalten gilt, bevor dieser „Gegner“ zu stark sein würde. Was ergo von diesen Sekundärberichten zu halten ist, mag sich jeder ausmalen. Vielleicht anhand des ORF als authentische Info-Quelle über das wahre Zeitgeschehen.

    Mancher gibt sich halt als Oberlehrer, hat vielleicht zum Thema eine Meinung, aber ganz offensichtlich keine von Kenntnissen getrübte Ahnung.

    • terbuan
      27. April 2013 09:26

      Was heißt das jetzt im Umkehrschluss werter F.V.?
      Der Grasser ist ein korrupter Gauner und die Aktion der Staatsanwaltschaft war völlig legitim und in Ordnung?
      bG/terbuan
      der im ügrigen Ihre Kommentare sehr schätzt!

    • F.V. (kein Partner)
      27. April 2013 09:48

      @terbuan,

      nicht im Umkehrschluß, sondern, daß es etwas unpassend ist die berechtigte Kritik an unserer Justiz ausgerechent am Oberkorruptionär festzumachen.

      Ich habe sicher schon öfters geschríeben, daß die Vertuschung bzw. Verhunderung der Aufklärung am "Unfall" Haiders durch díe StA Klagenfurt oder der merkwürdige "Selbstmord" des Fuchs - ohne Hände, die versuchte "Verlegung" von ihm in einer Nacht- und Nebenaktion von Fuchs aus dem Spital nach Wien (ohne Wissen des die UNtersuchung führenden Richters), etc. pp. der Jusitz kein gutes Zeugnis ausstellen.

      Von den Schauprozessen gegen sogenannte Meinungs-"Täter" mit drakonischen Strafen, der Beweisunterdrückung mit dem Hinweis auf die "GErichts-Notoreittät", und dem Laufenlassen von Vergewaltigern, dem Einsatz der Jusitiz - Korruptions-StA - als Treibjagd gegen vornehmlich FP-Politiker (es wird schon was hängen bleiben), dem Wegschauen bei Untaten mit linken, Migrations-"Hintergrund" oder dgl. ganz zu schweigen.

      Es gäbe ein großes Betätigungsfeld, aber mit besseren Beispielen.

      Dieses - `KHG - kommt mir so vor, als würden man die Huren über die Keuschheit predigen lassen. Das war meine Kritik - und an jenen ach so gescheiten Beispielen, die keine sind, weil entweder falsch gewählt oder ganz offenichtlich man von diesen keine Ahnung hat.

      Schönes Wochenende!

    • ambrosius
      27. April 2013 11:01

      Welch großartige tour d`horizon. Ich fühle mich belehrt und beschämt .

    • ambrosius
      27. April 2013 11:09

      Daß es F.V. gelungen ist, Grasser eine ganze Reihe von spezifizierten Straftaten
      hierorts,öffentlich anzukreiden, was der Staatsanwaltschaft in all den Jahren nicht gelungen ist, spricht für die außerordentlichen Qualitäten des F.V.
      Man stelle sich vor, er und seinesgleichen gelangten einmal an die Macht ! Dann Gnade uns Gott !

    • ambrosius
      27. April 2013 11:40

      Korruptionär oder Korruptionist ? Die Staatsanwaltschaft hat bis jetzt jedenfalls beides nicht nachweisen können.

    • cmh (kein Partner)
      27. April 2013 12:18

      WEr wird nicht einen F.V. loben - aber lesen? Nein!

      Aber auch im Inhaltlichen habe ich große PRobleme mit ihm.

      Da wäre zunächst einmal die Volte von "Grasser pfui!" auf die Große Weltverschwörung. Es wäre jetzt einfach, darüber hinweg zugehen mit einem "Zu Tode gefürchtet ist auch kaputt", aber damit erübrigten sich alle weiteren Worte zu seinem Posting.

      Daher sollte man sich einmal fragen, wie denn Tatsachen festgestellt werden.

      Dadurch, dass alle dasselbe sagen entsteht zwar eine neue Tatsache bei den Rednern und Nachplapperern, das was gesagt wird ist dadurch aber noch nicht als Tatsache fixiert. Keinesfalls.

      Das Bestehen einer Tatsache wird nur dadurch festgestellt, dass sich jemand die Sachlage anschaut und seine Begründung für oder gegen das Bestehen dieser Tatsache dann in einer nachprüfbaren Art und Weise darlegt. In entwickelten Staaten ist die dafür Justiz, genauer der unabhängige Richter zuständig. Die Trennung von Anklage und Urteil bedingt dabei, dass erst mit dem Urteil die Tatsache fixiert ist.

      So einfach ist das doch!

      Die Rolle der Medien - dabei macht es keinen Unterschied, ob die gut recherchiert haben oder gekauft wurden - kann da nur ein Indiz für den Stand des Verfahrens sein und vielleicht noch für die Qualität der Arbeit der Untersuchungsbehörden.

      Aus dem Umstand, dass die Medien und die Untersuchungsbehörden offensichtlich an einem Strang ziehen, eine Anklage jedoch bisher noch nicht erfolgte (man vergleiche die Verfahrensdauer mit der des BAWAG-Prozesses), kann man nur schließen, dass es nichts zum Anklagen gibt.

      F.V. erklärt jedoch jetzt den Grasser zum überführten Straftäter, ein Schluss, der nur aus seiner Vorliebe für Verschwörungen zu erklären ist.

      Das rechne man jetzt auf die Untaten von USA und Russland hinauf und von den langen Perioden des F.V. bleiben nur die Verschwörungen übrig.

      Hoffentlich war ich jetzt nicht wieder zu langatmig.

    • F.V. (kein Partner)
      27. April 2013 12:25

      Friedrich Nietzsche: Was man am nachhaltigsten beweisen muß, ist der Augenschein. - Aber es ist so langweilig.

      Die Sorge des heiligen Ambrosius ist doch unbegründet: als Heiliger ist er doch schon in der Gnade.

    • Rudolf (kein Partner)
      27. April 2013 12:36

      cmh
      Sie machen es sich zu einfach, wenn sie Fakten als Verschwörung abtun. Es ist ihnen überlassen, wenn sie nicht sehen und hören wollen, obwohl sie Augen und Ohren haben. Wenn sie diese nicht benutzen wollen oder können, dann haben sie nicht das Recht andere als Verschwörungstheoretiker zu verunglimpfen. Dieses Wort wird mir ehrlich gesagt zu oft verwendet (genauso wie Nazi), wenn plausible Gegenargumente fehlen. Das nachzuplappern was uns die Medien vorgeben zeugt nicht gerade davon, dass sie ihre natürliche Neugier noch besitzen. Die Gehirnwäsche funktioniert halt besonders gut bei Menschen, die lieber für sich denken lassen wollen, anstatt selbst ihr Hirn einzuschalten und dann noch über Menschen herfallen, die noch alles hinterfragen, anstatt jede Lüge anzunehmen.
      Aber jeder soll selbst entscheiden dürfen, was er glaubt und was nicht.

    • F.V. (kein Partner)
      27. April 2013 13:11

      cmh,

      ich bezog mich mit der „Volte“ auf den Vergleich eines Mitdiskutanten unserer Justiz mit Verhältnissen „wie in Rußland und China“.

      Jetzt mag in Rußland noch dem Zusammenbruch und dem Chaos unter Jelzin noch manche im Argen liegen, aber es gäbe – aus eigener langjähriger Anschauung – zutreffendere Vergleiche, nämlich den mit den USA, die sich längst zur Despotie gewandelt haben. Und bezüglich China erlabte ich mir anzumerken, daß das Urteil höchst wahrscheinlich kein eigenes oder aus originären Quellen stammendes sein dürfte.

      Die „Volte“ wurde also nicht von mir, sondern durch den – unpassenden – Vergleich eines anderen Diskutanten vorgegeben.

      Zum Beleg meiner Kritik stellte ich einen Bericht dazu, der ein Vorhaben der USA beschreibt, das wahrhaft apokalyptisch erscheint. Wenn schon Verschwörung, dann nicht von mir als „Theorie“, sondern von der politischen „Elite“ der USA, aber auch hier nicht als Theorie, sondern Bedrohung im Weltmaßstab.

      Natürlich kann man das ignorieren, wie der Vogel Strauß den Kopf in den Sand stecken, aber deshalb verschindet die Bedrohung nicht.

      Ich hatte Ihnen auch ein mehr sinnerfassendes Lesen zugetraut, denn ich habe mit keinem Wort Grasser als „überführten Straftäter“ bezeichnet, sondern seine „Geschäfte“ so charakterisiert, wie sie von den meisten Menschen (inkl. der Justiz) wahrgenommen werden. Grasser zu überführen ist Sache der Gerichte.

      Im Grunde war mein Kommentar auch in erster Linie eine Kritik daran, die durchaus berechtigten Vorbehalte gegenüber Teilen der Justiz ausgerechnet am Fall jenes Mannes festzumachen, der ob seines Verhaltens und seiner Geschäfte kaum als geeignetes Beispiel gelten kann. Aber unter manchen Aspekten verhält sich Unterberger und ein Großteil seiner Gefolgsleute wie Lemminge: sie rennen dem Anführer nach – und sei es auch ziemlich blöd.

    • Torres (kein Partner)
      27. April 2013 13:26

      "Meindl-Betrugs-Geschäfte..." Meindl? Wer soll denn das sein? Vielleicht etwa der Meinl? Leseschwäche? Legasthenie? Ahnungslosigkeit? Bildungsferne Schicht? Oder doch ein - zumindest mir unbekannter - "Meindl"?

    • F.V. (kein Partner)
      27. April 2013 14:05

      Torres,

      es ist alles zusammen, was Sie mit brillanter Diagnose festgestellt haben.

      Dazu kommt noch meine Faulheit Tippfehler zu korrigieren, einerseits, um so klugen Leuten wie Ihnen auch eine Möglichkeit zu geben sich zu präsentieren, andrerseits um zu testen wie blöd doch die Leser sind, denen das nicht auffällt.

    • Marco (kein Partner)
      27. April 2013 16:53

      Verschwörungstheorien erweisen sich immer öfter als wahr ..

      Hinter jeder Botschaft steckt eine Absicht. Die Masse der Menschen ist der Meinung, dass sich Regierungen, Institutionen, Experten und die Massenmedien an eine Art Ehrenkodex halten und dementsprechend immer und absolut ehrenhaft handeln.

      Gehören auch Sie zu den besonders leichtgläubigen Menschen? Zu jenen Menschen, die alles glauben, wenn es nur von einer Autorität verkündet wird. Lassen auch Sie sich von einem weißen Kittel beeindrucken? Vom Titel Ihres Gegenübers? Oder von seinem be-ruflichen Erfolg? Oder gehören Sie womöglich der seltenen Spezies jener Menschen an, die Informationen – ganz gleich, wer sie verbreitet – kritisch und mit Hilfe ihres ge-sunden Menschenverstandes beurteilen?

      Vertrauen Sie uns! Wir sind die Experten!

      Wenn Menschen Informationen ungeprüft und unreflektiert als wahr und richtig einschätzen, nur weil diese von einer scheinbaren Autorität in Umlauf gesetzt wurden, dann kann man das als eine Art “psychologische Fehlfunktion bei der Informationsver-arbeitung” bezeichnen. Oder würden SIE es als Zeichen von großartiger geistiger Gesundheit werten, wenn Informationen nur auf Grund ihrer Quelle geglaubt und nicht im Geringsten überdacht und überprüft werden?

      Leichtgläubige Menschen sehen überhaupt keine Notwendigkeit darin, die Aussagen von Regierungen, von Institutionen, von den Machern der Mainstream-Nachrichten, von Ärzten, von Wissenschaftlern oder von den sog. Experten anzuzweifeln. Sie bringen diesen sog. “Autoritäten” ihr vollstes Vertrauen entgegen, ein Vertrauen, das von diesen Autoritäten zwar selbstgefällig erwartet wird, aber nicht unangebrachter sein könnte.

      “Regierungen lügen nie”

      Was geschieht da in den Köpfen dieser leichtgläubigen Menschen? Das ist wirklich interessant! Denn leichtgläubige Menschen sind tatsächlich der Ansicht, dass eine Regierung (oder eine Institution) lügen KÖNNTE, ja, dass sie durchaus Grund dazu haben könnte, die Unwahrheit zu sagen – zum Beispiel dann, wenn es ihren eigenen Interessen dienen würde. Gleichzeitig sind diese Menschen aber felsenfest davon überzeugt, dass die Regierung (oder sonst eine Autorität) dennoch niemals lügen WÜRDE.

      Und warum würde sie es nicht tun? Weil die Masse der leichtgläubigen Menschen der Meinung ist, dass sich Regierungen, Institutionen, Experten und die Massenmedien natürlich sowieso eisern an eine Art Ehrenkodex halten und dementsprechend immer und absolut ehrenhaft handeln. Selbst wenn es also im eigenen Interesse unserer Regierung wäre, uns anzulügen, würde sie das nie tun, weil dies den imaginären Ehrenkodex verletzen würde.

      Wo existiert dieser Ehrenkodex? Wo ist er niedergeschrieben? Natürlich nirgendwo. Er ist imaginär. Aber für die leichtgläubigen Menschen erscheint er real. Interessanterweise wird dieser “Ehrenkodex”, der nur im Gehirn der leichtgläubigen Menschen existiert, auf alle Autoritäten übertragen, mit der Vorstellung, dass diese sich ausnahmslos daran halten – obwohl die Autoritäten mit großer Wahrscheinlichkeit gar nichts von dessen Existenz ahnen.

      “Medien berichten immer die Wahrheit”

      So glauben also leichtgläubige Menschen, dass Nachrichtenagenturen immer die Wahrheit berichten. Sie glauben, dass die Nachrichtenagenturen auf Grund ihres Sinns für Ehre Nachrichten niemals für irgendwelche schändlichen Zwecke manipulieren oder auch nur geringfügig verändern würden. Nachrichtenagenturen berichten immer nur die auf Fakten basierende Wahrheit. Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.

      Daher nehmen sie selbstverständlich auch niemals Rücksicht auf ihre Werbekunden oder gar auf die politische Situation. Wenn Sie also in einer Zeitung regelmäßig halbseitige Anzeigen für ein ganz wunderbares Kopfschmerzmittel finden, dann berichtet dieselbe Zeitung natürlich grundehrlich und ausführlich auch über die nicht immer so harmlosen Nebenwirkungen der beworbenen Kopfwehpillen. Oder etwa nicht?

      Sind auch Sie ein Opfer Ihrer Selbsttäuschung?

      Wie dem auch sei, wir können zweifellos davon ausgehen, dass die Hälfte der Bevölkerung (vermutlich eher mehr) alles glaubt, was von der Regierung, den Medien oder von irgendwelchen Autoritätspersonen erzählt wird. Verständlicherweise sind leichtgläubige Menschen so veranlagt, dass sie sich ihrer Leichtgläubigkeit kein bisschen bewusst sind. Falls sie sich überhaupt darüber Gedanken machen, so sind diese Menschen sogar davon überzeugt, dass sie von ihrem vermeintlichen Verstand eifrig Gebrauch machen. Sie glauben, dass ihr Verstand ein wirklich äußerst kritischer Filter sei, durch den ankommende Informationen rigoros in richtig und falsch eingeteilt würden.

      Leider handelt es sich hier um eine Art Selbsttäuschung. In Wirklichkeit ist dieser ange-bliche Verstand nämlich ein sog. “Auto-Filter”, der so funktioniert, dass er kurzerhand sämtliche Informationen aussortiert, die im Konflikt mit jenen Informationen stehen, die von offiziellen Quellen verbreitet werden.

      Das Oberstübchen des leichtgläubigen Menschen arbeitet also auf die folgende Weise: Nicht die Qualität der Information, nicht die Botschaft selbst ist wichtig, sondern die Bestätigung der Information durch offizielle Quellen. Allein durch diese Bestätigung wird die Information oder die Story für den leichtgläubigen Menschen wahr – auch wenn sie in Wirklichkeit noch so haarsträubend klingt.

      Der Osterhase hat Bin Laden getötet!

      Stellen wir uns einmal vor, dass ein leichtgläubiger Mensch die – von der Regierung abgesegnete – Information erhält, dass Bin Laden mit ziemlicher Sicherheit vom Osterhasen getötet worden sei. Es wird – so stellen wir uns weiter vor – behauptet, dass in unmittelbarer Nähe der Leiche sowohl Ostereier als auch Federn entdeckt worden seien. Beides sei ein untrüglicher Beweis dafür, dass der Osterhase am Tatort gewesen sein müsse. Denn wer sonst trägt Ostereier mit sich herum?

      Einem intelligenten, rational denkenden Menschen würde sich jetzt natürlich eine Menge Fragen aufdrängen. All jenen, die sich mit Hasenartigen nicht auskennen, sei an dieser Stelle vorab gesagt, dass diese im Allgemeinen kein Federkleid tragen und folglich kaum Federn verlieren können. Abgesehen davon ist der Osterhase mit ziemlich großer Wahr-scheinlichkeit eine reine Fiktion.

      Auch könnte man überlegen, wie es der Osterhase überhaupt hätte anstellen können, Bin Laden umzubringen? Welchen Anlass sollte ein vermutlich politisch vollkommen un-motiviertes und darüber hinaus mit einer bestimmten Mission (dem Verteilen von bunten Eiern) beauftragtes durch die Lande hoppelndes Nagetier gehabt haben, den Anführer einer islamischen Untergrundorganisation zu meucheln?

      Eine intelligente Person würde nach Betrachtung all der Lücken dieser – zugegeben-ermaßen etwas fantastisch klingenden – Geschichte zu dem Schluss kommen, dass nicht nur der Osterhase, sondern die ganze Story reine Fiktion sein muss. Die einzig logische Schlussfolgerung daraus wäre, dass die Regierung schlicht und ergreifend lügt, mal wieder – und zwar diesmal so, dass sich die Balken biegen.

      Wie Zweifel zerstreut werden

      Ein leichtgläubiger Mensch hingegen würde sich nicht fragen, ob Hasen Federn haben oder ob der Osterhase in der Lage dazu ist, einen militärischen Angriff durchzuführen. Er würde sich vielleicht von der Glaubwürdigkeit der Geschichte überzeugen wollen. Doch wo?

      Angenommen der Leichtgläubige hat die Story in der Zeitung gelesen, so würde er als nächstes den Fernseher einschalten. Vielleicht würde er auch hören wollen, was im Radio dazu gebracht würde und im Internet würde er ebenfalls sämtliche offiziellen Quellen abchecken. Und, oh Wunder, er würde herausfinden, dass das Fernsehen, das Radio und auch die offiziellen Nachrichtenseiten im Internet allesamt berichten, dass der Osterhase Bin Laden umgebracht habe. Folglich besteht für den leichtgläubigen Menschen kein Grund mehr, die Geschichte anzuzweifeln. Sie würde für ihn wahr werden und das auch bleiben.

      Mögliche Bedenken würden zerstreut werden, wenn alle offiziellen Quellen und noch dazu ein paar (mehr oder weniger) seriöse Prominente aus dem Show-Business glaubhaft erläutern, dass der Osterhase deshalb Federn verlieren könne, da er ja regelmäßig Geschäfte mit Hühnern tätige und diese definitiv befiedert seien. Der Leichtgläubige würde begeistert mit dem Kopfe nicken und die Story in jenem Teil seines Gehirns abspeichern, wo alle “unumstößlichen Wahrheiten” gelagert werden. Ab sofort könnte niemand mehr diese Wahrheit in seinem Kopf in Frage stellen.

      Diskussionen mit einem Leichtgläubigen sind zwecklos – er ist immun gegen Fakten
      Einmal an diesem Punkt angelangt, ist das Thema zum Verstand des leichtgläubigen Menschen hin wie abgeschottet. Nichts mehr kann jetzt an seiner “Wahrheit” rütteln. Weder Fakten noch Beweise. Wenn ein Mensch beispielsweise die offizielle Version der Geschehnisse vom 11. September 2001 glaubt und die “Osterhasen”-Version der Terroristen, die mit Flugzeugen in das World Trade Center geflogen sind, verinnerlicht hat, dann wird er von dieser Geschichte überzeugt sein. Und er wird es als reine Zeit-verschwendung betrachten, sich selbst Gedanken über manche Ungereimtheiten zu machen. Ungereimtheiten, die es für den Leichtgläubigen selbstverständlich gar nicht gibt.

      World Trade Center gesprengt?

      Wie konnte beispielsweise einige Stunden nach den Flügen in die beiden Türme des World Trade Centers das Gebäude 7 genau in jener Art einstürzen, wie es lediglich solche Gebäude zu tun pflegen, die fachmännisch gesprengt werden – zumal Gebäude 7 niemals von einem Flugzeug oder sonst einem terroristischen Flugobjekt angegriffen wurde (Anm. d. Red.: Moralischer Sieg für Protestierenden der 9/11 BBC-Berichterstattung für vorsätzlich irreführend hält)? Wie also kann ein Gebäude aus Stahl und Beton plötzlich und magisch so perfekt in sich zusammenfallen (wie man es ausschließlich von Sprengungen kennt), nur weil es brennt?

      Warum aber sollte sich ein Leichtgläubiger darüber den Kopf zerbrechen wollen? Würde er damit anfangen, dann müsste er erkennen, dass dies nicht die einzige Merkwürdigkeit an der offiziellen Version der Geschichte vom 11. September darstellt und er müsste sich fragen, ob er (und Milliarden andere Menschen) nicht etwa zum Narren gehalten wird – und zwar von jenen Autoritäten, denen er bislang sorglos sein kindliches Vertrauen geschenkt hatte.

      Doch selbst, wenn er weiter nachforschen würde, um tatsächlich eine Erklärung für den seltsamen Einsturz von Gebäude 7 zu finden – um bei diesem Beispiel zu bleiben – würde er rasch auf die folgende Begründung stoßen:

      Die Einstürze sind nach den verfügbaren Gebäude- und Flugzeugdaten physikalisch zwangsläufig gewesen und erfolgten exakt zu den Zeitpunkten, mit der Dauer und mit dem Verlauf, die zu erwarten waren.

      Und schon fühlt sich der Leichtgläubige wieder rundum sicher und in seinem nahezu unerschütterlichen Glauben an die Autoritäten bestätigt.

      Blinde Gefolgschaft

      Es ist so ähnlich wie vor einigen Jahren, als in Kalifornien der sog. Heaven’s-Gate-Kult aufkam. Der Führer dieser religiösen Bewegung war Marshall Herff Applewhite, der sich seinen Anhängern gegenüber als die einzige Quelle für verlässliche Informationen präsentierte. Seine Anhänger übernahmen daher völlig kritiklos und ohne jede Skepsis seine Thesen, die teilweise alles andere als leicht nachvollziehbar waren. So unterzogen sich beispielsweise einige der männlichen Mitglieder (nachdem Applewhite mit gutem Beispiel vorangegangen war) einer Kastration, um für ein Leben in Askese besser ge-rüstet zu sein.

      Als sich im Jahre 1996 der Komet Hale-Bopp ankündigte, der in absehbarer Zeit die Erde passieren würde, entdeckten Astronomen neben dem Kometen ein leuchtendes Objekt. Hellseher identifizierten das Objekt kurzerhand als Raumschiff voller Außerirdischer. Applewhite erläuterte seinen Anhängern daraufhin, dass die Erde dem Untergang geweiht sei und das Raumschiff hinter dem Kometen den Zweck habe, einige wenige Auserwählte zu retten.

      Um auf das Raumschiff zu gelangen und von den Außerirdischen in eine höhere Dimension geführt werden zu können, so Applewhite, gäbe es nur eine Möglichkeit: Massensuizid. Da Applewhite die einzige Informationsquelle seiner Anhänger war und sie seine Texte nicht anzweifelten, machten sie, kurz bevor Hale-Bopp die Erde passierte, mit Phenobarbital (einem Betäubungsmittel), Wodka und Plastiktüten über dem Kopf ihrem Leben ein Ende. Das leuchtende Objekt neben dem Kometen wurde später als Fixstern identifiziert.

      Sicher schüttelt die Mehrheit der Menschen an dieser Stelle ungläubig mit dem Kopf. Wie kann man nur dermaßen blind einem Anführer folgen, fragen sie sich. Allerdings dürften die Heaven’s-Gate-Anhänger nicht sehr viel “blinder” gewesen sein als der heutige Durchschnittsbürger.

      Möchten Sie dem Messias die Hand schütteln?

      Denn die Regierungen, Religionsführer oder andere Autoritäten wenden weltweit ständig genau die selben kultähnlichen Taktiken an, um ihre “Anhänger” dazu zu bringen, alles zu glauben, was sie sagen, ohne es zu hinterfragen. Stellen Sie sich vor, der Papst würde ankündigen, dass vor dem Petersdom in absehbarer Zeit ein Raumschiff landen würde, in dem der Messias säße. Dieser käme vom Firmament herab, um jenen Menschen die Hand zu schütteln, die vierzig Tage lang das Vaterunser betend zwar nicht in der Wüste, doch auf dem Petersplatz verharrt hatten, ohne dabei Nahrung und Wasser aufzunehmen.

      Eine regelrechte Massenwanderung würde einsetzen. Aus aller Welt würden die Menschen nach Italien strömen und Rom überschwemmen. Eine gigantische Bewegung würde entstehen, getragen von einer Euphorie, wie sie nur aus Massenbewegungen dieser Art geboren werden kann. Eine Euphorie, die dazu führen würde, dass tatsächlich eine unglaublich große Zahl Menschen vierzig Tage lang fastend und zusammengedrängt in den Straßen Roms auf das Raumschiff warten würde.

      Leider verhalten sich die leichtgläubigen Massen nicht nur in religiösen Dingen so folgsam und euphorisch, sondern auch wenn etwa eine politische Autorität ähnlichen Nonsens verkünden würde.
      http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/04/22/verschworungstheorien-erweisen-sich-immer-ofter-als-wahr-videos/

    • cmh (kein Partner)
      27. April 2013 18:14

      @rudolf

      Von welchen "Fakten" sprechen Sie? Etwa von denen aus News oder ähnlichen Blättern?

      Mein Punkt war eigentlich, dass es keine "Fakten" gibt, da man uns einen Prozess gegen Grasser noch vorenthält. Da gibt es nichts zu sehen oder hören. Erst das Urteil, dann gibt es Fakten.

      Sie selber würden sich im übrigen auch nicht wünschen, verurteilt zu werden weil alle "glauben", dass Sie schuldig sind.

      Für eine haltbare Verurteilung ist nicht nur Glaube, sondern vor allem nachvollziehbares Wissen erforderlich.

    • cmh (kein Partner)
      27. April 2013 18:21

      @F.V.

      Zum "Überführen" eines Täters eignen sich am besten die Femegerichte. Diese entscheiden nämlich in einziger Instanz und das lediglich auf den Tod. Das erspart hinterher eine Menge Ärger.

      Zu Ihrer Volte noch: Sie haben die Dinge vortrefflich und sicher auch fehlerlos ausgeführt. Da Sie dabei jedoch leider das Thema verfehlt haben (wäre hier Grasser gewesen) leider nur Nichtgenügend.

  13. ashanyan (kein Partner)
    27. April 2013 06:57

    Es ist mittlerweile völlig egal, ob Grasser angeklagt und verurteilt wird oder nicht. Er ist angepatzt und wird die Vorwürfe nie wieder los.
    Tatsächlich geht es aber gar nicht um ihn. Er wurde zur Symbolfigur politischer Korruption hoch stilisiert und zum personifizierten System gemacht. Das wird bis zur Nationalratswahl weiter gekocht und dann wird man über diese Causa nicht mehr viel hören. Es ist der Grasser Jagdgesellschaft völlig egal was er getan oder unterlassen hat, nur die politische Wirkung zählt.

  14. Specht (kein Partner)
    27. April 2013 04:24

    Ziemlich frech von Krawagna-Pfeifer die Hälfte zu verschweigen und so zu tun als wäre der Überraschungsbesuch der Journalisten ganz ok. Genau diese Art stört mich bei den linken Medien unsagbar und sie werden immer frecher.

  15. Brigitte Imb
    27. April 2013 00:47

    Grasser ist nicht nur schlau - das könnten die Linken ev. noch verkraften -, er ist auch sehr gescheit und gebildet, zum Überfluß noch gut aussehend (nicht nur gut frisiert) und als besondere Draufgabe mit einer reichen, attraktiven Frau verheiratet. Alles Attribute die die linke Politneidgesellschaft, so es sich nicht um einen der Ihren handelt, exzessiv bekämpft.

    Ob KHG angesichts seines Amtes stets moralisch korrekt gehandelt hat sei dahingestellt, jedoch dürfte er sich als Minister immer im rechtlichen Bereich bewegt haben, denn sonst hätte unsere Politjustiz ihn bereits tatsächlich gelyncht - nicht nur medial illegal.
    Das Trauma der Linken muß unendlich sein............................................................

  16. fenstergucker
    • terbuan
      26. April 2013 21:28

      Habe es heute schon in der FAZ gelesen, na endlich kann man wieder die Keule schwingen und einen beliebten Darsteller in die Ecke stellen. Er ist leider bereits verstorben und kann sich nicht mehr wehren. Meine Erinnerungen an den großartigen Derrick/Tappert werden damit umso schöner!

    • fenstergucker
      26. April 2013 21:50

      @terbuan

      Genauso ist es!
      Wenigstens können sie ihn nicht mehr vor den Kadi zerren und seine Existenz ruinieren.

    • Undine
      26. April 2013 22:41

      @fenstergucker

      Also, ich muß sagen, diese Neuigkeit, die für viele gehirngewaschene Leute eine mittlere Katastrophe bedeutet---der Fernseh-Liebling Horst Tappert als junger Mann bei der Waffen-SS!--- erheitert mich sehr!
      Irgendwann einmal ist der Zeitpunkt gekommen, daß man auch einmal nüchtern feststellen muß/darf/kann, daß ehemalige Nazis oder Mitglieder der Waffen-SS nicht ---wie immer kolportiert wird---lauter verabscheuungswürdige letztklassige Kretins waren, sondern ganz normale Menschen wie "du und ich".

    • Brigitte Imb
      27. April 2013 01:11

      Es erdreistet sich eine rel. junge linke Minderheit, die sicher aus dem Vollen schöpft und nicht die geringste Ahnung hat von Krieg, über damalige Zeiten und das Verhalten der Menschen zu urteilen. Einfach nur impertinent.

      Was ist denn nun schlimmer:
      - Ein verstorbener Schauspieler, der in unsäglichen Zeiten sein eigenes Wohl gesucht hat, od.
      - ein verstorbener Politiker, der in/unter angeblich rechtsstaatlichen Verhältnissen, Spionage und Korruption gelebt hat????

      Was würden die heutigen Sozialisten nur ohne ihre Vorgänger, die N a t i o n a l Sozialisten tun??????

    • Undine
      27. April 2013 09:55

      Na und?
      Ändert dieses neue Wissen über die Mitgliedschaft Horst Tapperts bei der Waffen-SS etwas an der Einschätzung des großartigen Schauspielers und Menschen Horst Tapperts?

      Daß sich jetzt eine Menge brav antifaschistisch gesinnter Leute furchtbar schwer tun werden, mit DIESER neuen Erkenntnis über H.T. etwas Positives zu sagen ist klar. Und damit es nicht gar zu schwer wird, denn immerhin war H.T. einer der beliebtesten Schauspieler und weit über die Grenzen Deutschlands hinaus hoch geschätzt, wird man ihn wohl posthum zum naiven Mitläufer erklären, weil es ja nicht sein kann, daß so ein großer, beliebter Schauspieler ein SSler war (horribile dictu!) und mit dem Regime keine Probleme zu haben schien.

      Auch bei Herbert Reinecker, dem späteren „Derrick“-Drehbuchautor und einem der prägendsten Krimischreiber Deutschlands oder bei Elisabeth Noelle-Neumann, die trotz ihrer Verstrickungen in der Nazi-Zeit zur Pionierin der Demoskopie wurde und als Grande Dame der deutschen Kommunikationswissenschaft galt, windet man sich wie ein Wurm, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, nämlich daß eine Vielzahl bedeutender Menschen damals kein Problem darin sahen, mit dem Regime zu sympatisieren.

      Ich freue mich, daß H.T. diese "Enthüllung" nicht mehr erleben muß; wie hätte man diesem Mann zugesetzt und ihn vermutlich ruiniert, wie man es in antifaschistischen Kreisen eben so gerne macht---um sich selbst---und sei man noch so ein Armloch---zu den Guten zählen zu können.

      Erstaunlich sachlich und zivilisiert sind die Kommentare bei Spiegel-online zu Horst Tappert; zumindest bisher tauchten noch keine haßerfüllten antifaschistischen Beiträge auf

    • Rudolf (kein Partner)
      27. April 2013 10:10

      Des Deutschen Freitod als Waffe für das Überleben des Volkes

      Heute vor 18 Jahren: Reinhold Elstner setzte ein Fanalgegen den Deutschenhass

      Reinhold Elstner (* 1920, † 26. April 1995) war ein deutscher Diplom-Chemiker undKriegsveteran der Deutschen Wehrmacht. Aus Protest gegen die Verfälschung der deutschenGeschichte verbrannte er sich am 25. April 1995 öffentlich vor der Feldherrenhalle inMünchen.Am 25. April 1995 um 20 Uhr übergoß sich Reinhold Elstner auf den Treppen der Feldherrnhalle in München mit Benzin und zündete sich an, um mit seinem Flammentodgegen die „Verleumdung und Verteufelung eines ganzen Volkes …“ fünfzig Jahre nach Endedes Zweiten Weltkrieges zu protestieren. Er erlag seinen Verletzungen zwölf Stunden später in einem Münchener Krankenhaus. Hier in vollem Wortlaut sein Abschiedsbrief:

      REINHOLD ELSTNER
      Reichenhaller Str. 7
      /60481547 München
      Tel. 62 50 66 0425.04.95

      DEUTSCHES VOLK in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und in aller Welt,

      WACHE ENDLICH AUF!

      50 Jahre unendlicher Verleumdung, häßlicher Dauerlüge, der Verteufelung eines ganzen Volkes sind genug!

      50 Jahre der ungeheuerlichen Beleidigung deutscher Soldaten, einer dauernden Milliardenerpressung und abartiger demokratischer Haßbeteiligung sind genug!

      50 Jahre erlogener Justizrache der Zionisten sind genug!

      50 Jahre vor allem der Zertrennung der Familien unter unehrenhafter Beleidigung der Väter- und Großvätergeneration sind genug!

      Was nun im „Jubiläumsjahr” als Niagara-Lügenflut über unser Volk herniederstürzen wird, kann man nur ahnen. Mit meinen 75 Jahren kann ich nicht mehr viel tun, aber doch soviel, daß ich mit meinem Flammentode als Fanal ein sichtbares Zeichen der Besinnung setzen will. Und wenn auch nur ein Deutscher zur Besinnung kommt und den Weg zu Wahrheit findet, dann war mein Opfer nicht vergebens. Es blieb mir kein anderer Weg, nachdem in 50 Jahren alle Hoffnung zuschanden wurde, daß die menschliche Vernunft die Oberhand gewinnen wird. All Heimatvertriebener vor allem die Hoffnung, daß uns die gleiche Chance gegeben wird, die die Israelis haben: Nach 2000 Jahren „heim ins Reich” zu kehren, ohne Verfemung! Wo war jene versprochene demokratische Gleichberechtigung, als schon 1919 Millionen Deutsche in fremde Staaten gepreßt wurden. Noch heute tragen wir diese Lasten, aber an allen Schlechtigkeiten sind WIR schuld! Nein, so nicht!

      Ich bin Sudetendeutscher, hatte eine tschechische Großmutter, und von dieser Seite tschechische und jüdischen Verwandte, von denen ein Teil in Buchenwald-Dora-Theresienstadt war. Ich habe weder der NSDAP noch der harmlosesten NS-Gliederung angehört. Mit unserer nichtdeutschen Verwandtschaft haben wir in bestem Einvernehmen gelebt, die wir uns gegenseitig besuchten, und gegenseitig Hilfestellung gaben. Im Kriege hatte unser Geschäft, Lebensmittel und Bäckerei, die Betreuung der „Ostarbeiter” und der im Orte wohnenden französischen Kriegsgefangenen. Es wurde korrekt durchgeführt, so daß unser Geschäft nicht geplündert, und von den Franzosen bis zur Repatriierung täglich von einem Mann bewacht wurde. Am 10. Mai waren schon unsere KZ-Verwandten zur Hilfe da. Treibende Kraft war der jüdische Onkel aus Prag, der mit Entsetzen den Massenmord an den Deutschen erlebt hatte. Entsetzen kann aber nur dort sein, wo man Gleiches bisher NICHT erlebt hat.

      Ich war Soldat der Großdeutschen Wehrmacht, vom ersten Tage an im Osten, immer nur im Osten und dann noch einige Jahre dort zur Wiedergutmachung als Gefangener. Die Reichskristallnacht von 1938 habe ich gut in Erinnerung, weil ich einer jüdischen Studienkollegin weinend am „Judentempel” begegnete. Aber wie erschüttert war ich, als ich dann in Rußland die Entweihung der Kirchen sah, in denen Schafe blökten, Schweine grunzten, Maschinen ratterten und als Gipfel der Entweihung Gottlosenmuseen waren. Und dies alles unter sehr aktiver Bei- und Mithilfe der Juden. Jener klitzekleinen Bevölkerungsgruppe, die als engste Mitarbeiter Stalins, zu vorderst die Clique Kaganowitsch, sieben Brüder eine Schwester, zu den Massenmördern gehörten, gegen die die angeblichen SS-Mörder harmlos waren. Nach „Heimkehr” aus Gefangenschaft, (welch ein Hohn für einen Heimatvertriebenen!), erfuhr ich von den Vorkommnissen in den KZs, aber kein Wort von Gaskammern und Vergasungen. Im Gegenteil, über Theresienstadt und Buchenwald-Dora, daß es dort sogar Bordelle für die Gefangenen gab. Was wurde uns also schon damals vorgelogen! Und dann bei den Auschwitzprozessen, nicht nur in Nürnberg, sagte Herr Broszat vom „Institut für Zeitgeschichte”, daß die 6 Millionen eine symbolische Zahl sei, und, daß es in den Grenzen des Reiches in den KZ keine Nachweise gibt für Massentötungen, auch nicht mit Gas. Trotzdem wurden Jahrzehnte weiter in Buchenwald, Dachau, Mauthausen usw. die nie existenten Vergasungsgebäude gezeigt. Lügen, nichts als Lügen, immer nur Lügen bis heute! Was später für mich klar war, als ich Dutzende der Nachkriegsbücher von vor allem Juden und Antifaschisten las. Dabei war ich über 2 Jahre in der Lazarettstadt Porchow, wo schon im ersten Winter wegen der Läuse Fleckfiebergefahr bestand, und Lazarette und Truppenunterkünfte mit dem „KZ-Gas” entseucht wurden. Da lernte ich so strenge Vorsichtsmaßnahmen kennen, obwohl ich nicht zu den Vergasungstrupps gehörte, daß ich ALLE bisher gelesenen KZ-Bücher mit den Angaben der Vergasung ins Reich der Märchen verweisen muß. Das mag wohl auch der Grund sein, weshalb alle KZ-Berichte nach 1945 „gerichtsbekannt” sind und nicht darüber geredet werden darf. Aber auch hier haben Lügen kurze Beine. Erstaunlich nur, daß nach Verschwinden der „Gaskammern” in den Reichs-KZ keinem Menschen aufgefallen ist, wie nun die Nichtmehrvergasten verschwunden sind.

      1988 brachte das ZDF „Kennzeichen D” einen Bericht über Baby Jar, in dem es hieß, hier seien 36.000 Juden mit einem von (natürlich) der SS gesprengtem Stein erschlagen worden. 1991 brachte Frau DR. Kayser, tz München, einen Bericht über eben dieses Baby Jar, aber so, daß eben diese Zahl in tiefen Gruben erschossen und verbrannt wurden. Auf Nachfrage verwies sie auf eine Buchhandlung in Konstanz, die die „Schoah von Baby Jar” verkaufte. Am Tage als das Buch kam, brachte das Fernsehen einen Bericht aus Kiew, wo eine Kommission von Ukrainern die etwa 180.000 Leichen überprüfte, von denen sich dann herausstellte, daß es alle Stalin-Leichen waren, die Deutschen traf keine Schuld. Aber überall in der Welt stehen immer noch die Denkmäler von Baby Jar als Schuld der Deutschen. Und nachdem wir im deutschen Reich gemäß Herrn Broszat in Dutzenden von KZ belogen wurden, glaube ich auch nicht mehr die Sagen und Märchen von den KZ in Polen, wo immer sie waren, wie sie auch heißen. Ebenso glaube ich auch nicht die Nachkriegsvorwürfe, daß wir Deutschen eine kriegslüsterne Nation sind. Immerhin hat Deutschland zwischen 1871 und 1914 Frieden gehalten, während Frankreich und England, die Wunderdemokratien, den größten Teil Afrikas eroberten und ihre Kolonien in Asien ausbauten. Die USA Krieg mit Spanien und Mexiko führten, und Rußland gegen die Türkei und Japan kämpfte. Wobei ich die Staatsführung der USA für besonders zynisch halte, ist sie doch zweimal über uns hergefallen, um uns für die Demokratie reif zu machen. Und das eine Staatsführung, die die Ureinwohner ausgerottet, und die Schwarzen als Menschen zweiter Klasse bis heute behandelt.

      Ich habe nicht nur mit meinen Verwandten sondern auch in Rußland viel freundliche und hilfsbereite Juden kennen gelernt, so in Gorki eine jüd. Professorin, die mein Augenleiden und meine Rippenfellentzündung geheilt hat. Aber ich habe auch von der Bevölkerung viel übles über diese Menschengruppe gehört. Und so hat Churchill im „London Sunday Herald” vom 8.02.20 geschrieben: „Von den Tagen des Spartakus Weishaupt über Marx, Trotzki, Bela Khun, Rosa Luxemburg und Emma Goldmann ist diese weltweite Verschwörung zur Vernichtung der Zivilisation und für den Umbau der Gesellschaft auf der Basis gehemmter Entwicklung böswilligen Neides und unmöglicher Gleichheit in ständigem Wachsen begriffen…. Sie war die Quelle der Wühlarbeit im 19. Jhd. Und nun hat schließlich diese Bande von außergewöhnlichen Personen aus der Unterwelt der großen Städte von Europa und Amerika das russische Volk beim Haupthaar ergriffen und sich tatsächlich unbestritten zu Meistern dieses gewaltigen Reiches gemacht. Es ist nicht nötig, die Rolle zu übertreiben, die diese internationalen und größtenteils gottlosen Juden bei der Entstehung des Bolschewismus … gespielt haben.” Einen Karlspreis-Träger wird man doch wohl zitieren dürfen. Und einen Samuel Johnson, der schon im 18. Jhd. schrieb. „Ich weiß nicht, was mehr zu fürchten ist – Straßen voller Soldaten, die ans Plündern gewöhnt sind, oder Dachkammern voller Schreiberlinge, die ans Lügen gewöhnt sind.”

      Nun, wir Deutschen sollten nach 1918 und 1945 wissen, was mehr zu fürchten ist!

      [gez. Reinhold Elstner]

      „Festen Mut in schweren Leiden,
      Hilfe, wo die Unschuld weint,
      Ewigkeit geschworenen Eiden,
      Wahrheit gegen Freund und Feind,
      Männerstolz vor Königsthronen.
      Brüder, gält es Gut und Blut:
      Dem Verdienste seine Kronen,
      Untergang der Lügenbrut!”

      Quelle: An die Freude – Friedrich von Schiller (202)

      Quelle: http://www.globalecho.org/30566/heute-v … schenhass/

  17. brechstange
    26. April 2013 20:09

    OT Sozialistische Präpotenz aus Frankreich

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/26/hollande-merkel-soll-franzoesische-spareinlagen-garantieren/

    "Merkel denkt nur an die deutschen Sparer, die deutsche Handelsbilanz und ihre Zeit nach den Wahlen."

    • terbuan
      26. April 2013 20:17

      Es wird immer skurriler liebe Brechstange, da bleibt einem nur mehr die Spucke weg!
      Wenn mir so etwas ein sogenannter Freund über die Medien ausrichten läßt, dann sage ich nur mehr, wer solche Freunde hat, der braucht keine Feinde mehr!

    • brechstange
      26. April 2013 22:06

      terbuan

      Die Not wird immer größer wie es scheint. Da muss die Merkel jetzt mal die Tasche auf den Tisch knallen.

    • Undine
      27. April 2013 08:39

      @brechstange

      *******!

  18. fokus
    26. April 2013 17:20

    OT

    Unser Kanzlerdarsteller plustert sich nächtig auf und holt wieder einmal seine Genossen in Brüssel zu Hilfe, obwohl er selber am besten weiß, daß man mit Briefeschreiben sogar Bundeskanzler werden kann, aber natürlich nur in der LINKEN REICHSHÄLFTE:

    http://www.orf.at/stories/2178847/2178848/

  19. Schani
    26. April 2013 16:55

    Passt zwar nicht zum Thema, ist aber unerhört und scheinbar trotzdem niemandem aufgefallen:
    Vorgesten in den Radionachrichten wurde gemeldet, daß die EU die automatische gegenseitige Anerkennung von in EU-Staaten ausgestellten Dokumenten anstrebe. Dann wurde Madame Reding zitiert - und jetzt kommts! -, daß sie dabei an Geburtsurkunden und HEIRATSURKUNDEN denke! Das heißt, wenn ein österreichisches Homopärchen sich in z. B. Frankreich vermählt, muß die Verehelichung in Österreich automatisch anerkannt werden!
    Eine ziemlich hinterhältige Vorgangsweise, oder?! Mich interessiert brennend, wer hier die Fäden zieht.

  20. Undine
    26. April 2013 13:29

    OT---nur eine kleine Nachlese:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012556-Demokratievolksbegehren-geriet-zum-Megaflop

    Jeder Name für sich abschreckend:

    "Ex-EU-Agrarkommissar Franz Fischler, Ex-Verteidigungsminister Friedhelm Frischenschlager und seine ehemalige Parteichefin Heide Schmidt, Claus J. Raidl – Präsident des Privilegienstadels Nationalbank, Ex-Bunter-Vogel und ÖVP-Obmann Erhard Busek, die Staatskünstler Harald Krassnitzer und Florian Scheuba, Ex-SPÖ-Staatssekretärin Christa Kranzl, und so weiter und so fort.

  21. plusminus
    26. April 2013 13:09

    Rot-Grün hofft halt auf einen ähnlichen Erfolg wie in Kärnten, um die schwarz-blaue Ära für immer als "Gott-sei-bei-uns" abstempeln zu können.
    Aber bei KHG will das trotz strafrechtlich höchst bedenklicher Kampagnisierung nicht gelingen und das ist gut so.

  22. RR Prof. Reinhard Horner
    26. April 2013 13:02

    reinhard.horner@chello.at

    Ja, natürlich! Das ist persönlich berechtigt sowie gesellschaftlich und politisch angebracht, um insbesondere die Staatsanwaltschaft und eine spezielle Gattung der Journaille auf den Pfad der Rechtsstaatlichkeit zurückzuholen.

    KHG ist gewiss nicht in jeder Hinsicht positiv zu sehen, schon gar nicht mit seinem Umfeld. Das rechtfertigt jedoch keinesfalls alle beliebigen Vorgangsweisen, mit denen – unschwer durchschaubar – die Ära Schüssel in Misskredit gebracht werden soll.

  23. Rosi
    26. April 2013 12:14

    Das Verhalten der österreichischen Justiz um Karl-Heinz Grasser muß einen jeden aufrechten Bürger, der sich nicht zuschulden hat kommen lassen, mit blanker Angst erfüllen, wie es im sogenannten Rechtsstaat Österreich so zugeht.
    Durchaus nachvollziehbar, daß sich Grasser wehrt - mit voller Berechtigung.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  24. WFL
    26. April 2013 12:07

    Wenn "Sich-tagtäglich-eitel-in-den-Medien-Präsentieren" ein Strafdelikt darstellte, dann würde der profil-Herausgeber schon in Ketten liegen...
    Zu KHG:
    Die SPÖ-Granden erkannten, völlig zu Recht, dass ein KHG mit der richtigen Partei im Rücken eine echte Gefahr für ihre Vorherrschaft im Lande wäre.
    Deshalb wird er seit Jahren gezielt von den Vorfeldmedien fertiggemacht.

  25. fokus
    26. April 2013 11:42

    Alleine der lächerliche Versuch einer Verharmlosung von Frau Krawagna des eindeutigen Rechtsbruches bei der Hausdurchsuchung Karl-Heinz Grassers beweist, wie seine Gegner in diesem Fall bereits aus dem letzten Loch pfeifen. Ich erinnere mich mit Entsetzen an einen der Höhepunkte der beispiellosen Hatz auf KHG, wie dieser Dekan der Wiener Juristischen Fakultät als fleißiger Handlanger der linken Jagdgesellschaft und zum Gaudium des Publikums an der Universität von Staatskünstlern öffentlich aus den Gerichtsprotokollen zitieren ließ und sämtliche Medien - allen voran unser Staatsfunk - in ihrer Berichterstattung gar nicht genug davon kriegen konnten. Ein einmaliger Vorgang, der an Unappetitlichkeit nicht zu überbieten war und zwingend eine weitere Klage nach sich ziehen müßte.

    Auch das jahrelange Köcheln der Causa auf kleiner oder größerer Flamme ist eines Rechtsstaates unwürdig und zeigt nur deutlich, wie politisch korrumpiert unser Justizsystem ist, denn diese Verschleppung des Verfahrens bedient in erster Linie die linke Tagespolitik!

    Sollte am Ende des Tages lediglich eine Verurteilung wegen Steuerhinterziehung überbleiben (wie Insider vermuten), dann befindet sich Kar-Heinz Grasser in bester Gesellschaft und empfiehlt sich für höhere Weihen. Das gelang bisher nur einem sozialistischen Finanzminister, dem nach seiner rechtskräftigen Verurteilung das Amt eines Bankdirektors (!) großzügig zu Füßen gelegt wurde und der bis heute kräftig bei den Sozis als Sprachrohr mit Kommentaren und Volksbegehren mitmischen darf. So gesehen steht Karl-Heinz Grasser noch eine glänzende Karriere bevor!

    • Undine
      26. April 2013 13:15

      @fokus

      *******!

    • terbuan
      26. April 2013 14:14

      @fokus, sehr guter Kommentar!

      ...."das Amt eines Bankdirektors (!) großzügig zu Füßen gelegt...."

      Er wurde nicht nur irgendein Bankdirektor sondern der Generaldirektor (Vorstandsvorsitzender) der Creditanstalt, damals der größten Bank und eine der ersten Adressen in Österreich!

    • fokus
      26. April 2013 15:55

      @terbuan

      Vielen Dank für die aufklärenden Ergänzungen. Man würde sonst das gesamte Ausmaß dieser schamlosen Perfidie gar nicht erfassen.

  26. lilibellt
    26. April 2013 11:36

    Was so fassungslos macht (und in der Dimension so wenig greifbar), ist, dass bei links und leider auch linksliberalen Kreisen (und damit dem journalistischen Mainstream) die Ideologie scheinbar komplett das Rechtsempfinden ersetzt hat. Das "Was" spielt keine Rolle mehr, nur noch das "Wer". Wie der durchschnittliche Konservative reagiert, zeigt wohltuend @simplicissimus (indem er die einzig relevante Frage stellt).
    Das so jemand (Cohn-Bendit, nicht auf nüchternen Magen: http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=NXLXRVHej6s ) noch im EU-Parlament sitzt und noch dazu Ehrungen bekommt, finde i c h nicht nur ziemlich "frech" und "irgendwie herzig" (@krawagna-pfeiffer), sondern einfach nur ekelhaft.

  27. Josef Maierhofer
    26. April 2013 10:04

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Ja, Frau Krawagna-Pfeifer, das Gesetz wurde gebrochen, in diesem Fall durch 'mainstreambelastete' und 'parteiangeheizte' Staatsanwälte.

    Wie jedem anderen Staatsbürger auch, gebühren auch einem von den Staatsanwaltschaften Untersuchten die Menschenrechte, die Sie in Ihrem linken Vorverurteilungswahn und Ihrer Ideologieverbohrtheit bloß Linken zugestehen wollen.

    All die angeführeten Vorwürfe müssen erst einmal bewiesen sein, bevor eine Anklage stattfinden kann, und sie hat noch nicht stattgefunden.

    Ich weiß, niemand von den Medienlügnern wird sich nach der Staatsanwaltschaftspleite öffentlich bei Grasser entschuldigen, auch Sie nicht, das wage ich zu behaupten.

    @ Dr. Unterberger

    Sie haben meines Erachtens recht, es wird nichts, bis fast nichts übrigbleiben von der medialen Propagandawalze der linksverbohrten Medien.

    @ meine Meinung dazu

    Es ist sehr gefährlich, was hier im Namen der Ideologie durch die linken Medien und linken Staatsanwälte da verbrochen wurde, erstens gegen die Person Grasser und zweitens gegen das Vertrauen der Bevölkerung in die Justiz, die objektiv und parteiunabhängig und auf Basis von Fakten arbeiten müsste.

  28. Undine
    26. April 2013 09:33

    Karl-Heinz Grasser hat von allem Anfang an den Neid und Haß der Sozis erweckt. Wie gerne hätte man ihn in den Reihen der SPÖ-Minister gehabt! Aber er war ein "Ziehsohn" Jörg Haiders, später dann von Wolfgang Schüssel angelockt. Der Neid und Haß der Sozis wuchs ins Uferlose, denn Grasser war zu allem Überfluß ---obwohl Finanzminister (!) ---in der Bevölkerung sehr beliebt. Gerade für den Proleten Rudolf Edlinger, Grassers Vorgänger, mußte das ein sehr schmerzhafter Stachel sein. Und man begann, ihn systematisch zu bekämpfen, zu verleumden und bis ans Ende der Welt zu verfolgen.

    Zugegeben, Grasser war höchst eitel; ein bißchen scheint dem noch sehr jungen Mann seine Ministerwürde zu Kopf gestiegen zu sein---eine menschliche Schwäche. Aber kein Grund, ihn "zur Strafe" zum Freiwild zu erklären, das man beliebig ---ohne konkreten Anlaß, nur aus vorgeschütztem Verdacht---jagen und zur Strecke bringen darf.

    Wäre man immer mit solch heiligem Eifer gegen Minister vorgegangen---die Sozis hätten reichlich Material in ihren Reihen gehabt. Aber da die Medien, in erster Linie der ORF, den Sozis total HÖRIG sind, ist man sozialistischen Gaunern immer mit Samthandschuhen und schäbiger Unterwürfigkeit begegnet.

    Fazit: Karl-Heinz Grasser hatte einfach die FALSCHE FARBE! Rot oder Grün---und er wäre fein heraußen! So einfach ist das.

    • socrates
      26. April 2013 10:53

      KHG war schöner als der Rest der Regierung, das hielten die nicht aus!

    • fokus
      26. April 2013 11:55

      @Undine

      Noch dazu, wo diese beiden Politiker - Wolfgang Schüssel und Jörg Haider - die jahrzehntelange Vorherrschaft der Sozis durchbrochen hatten.

      UNVERZEIHLICH - nicht zuletzt jetzt für KHG!

    • Undine
      26. April 2013 14:22

      @fokus

      War es im Büro des Finanzministers, wo die fuchsteufelswilden Sozis sich beim "Machtwechsel" im Zorn wie dumme kleine Buben aufgeführt und Informationsträger demontiert und sonst noch allerlei Devastierungen vorgenommen hatten, weil sie sich "ihrer Spielwiese" beraubt fühlten, von der sie fest überzeugt waren, sie stünde einzig und alleine auf ewige Zeiten ihnen zur Verfügung?

  29. Alfred E. Neumann
  30. socrates
    26. April 2013 08:41

    Die EU hat eine Unrechtsunion geschaffen und Deutschland ist zu einem Polizeistaat verkommen. Hausdurchsuchungen ohne ausreichende Begründung sind die Norm. DFeshalb verspottete auch Putin merkel im Gespräch, ais sie sich über die PC-Beschlagnahme der deutschen Stiftungen in Rußland beklagte. Diese hatten in der Präambel der Geschäftsbedingungen subversive Tätigen als Aufgabe.
    Hausdurchsuchung in D

    Die Staatsanwaltschaft Lübeck rechtfertigt ihr Vorgehen unter anderem mit einer "Entlastung der Verdächtigen"
    In der letzten Woche durchsuchten acht Polizisten frühmorgens die Wohnungs- und Redaktionsräume einer Journalistin, die zu Titelmissbrauch recherchiert und schreibt. Der Frau war zum Verhängnis geworden, dass ihr ihre Kinder zum Scherz einen Ehrendoktor einer US-Kirche geschenkt hatten. Die Hausdurchsuchung erregte in den Medien großes Aufsehen, ist aber einem Bericht der Deutschen Wirtschafts Nachrichten bei weitem nicht die einzige, die unter Rückgriff auf den Verdacht des Titelmissbrauchs angeordnet wurde.
    Angeblich kam es alleine im Zusammenhang mit Titeln des MDLC-Instituts bereits zu etwa 100 Hausdurchsuchungen, die bislang in ungefähr 80 Verfahren mündeten. Die Staatsanwaltschaft Lübeck, bei der aktuell niemand für die Presse erreichbar ist, sagte dem Portal, dass es beim Verdacht auf einen Verstoß gegen den § 132a StGB "regelmäßig" zur Beschlagnahme von Computern kommt, weil man in den Emails und Textdokumenten der Verdächtigen nachsehen wolle, ob diese den Titel rechtswidrig führen. Hausdurchsuchungen seien in solchen Fällen "sicherlich verhältnismäßig", weil sie "auch der Entlastung der Verdächtigen" dienten.
    Hausdurchsuchungen und Computerbeschlagnahmen wegen Titelmissbrauchs. Würde nicht auch ein Blick auf das Klingelschild, die Website oder das Facebook-Profil reichen?
    Maik Swienty, der Anwalt der letzte Woche durchsuchten Journalistin, sieht das anders und hat angekündigt, diese Frage notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht zu bringen. Allerdings räumt auch die Staatsanwaltschaft ein, dass das Büro der Journalistin nur deshalb durchsucht wurde, weil sich "den Kollegen nicht erschlossen" hätte, dass es sich um Redaktionsräume handelt.
    Für Journalisten gelten durch das Cicero-Urteil des Bundesverfassungsgericht (wegen der " Möglichkeit einer einschüchternden Wirkung [und der damit verbundenen] Beeinträchtigung der Pressefreiheit") sowie durch Vorschriften wie den § 97 Absatz 5 der Strafprozessordnung (StPO) ähnlich wie für Anwälte, Ärzte, Geistliche und Abgeordnete strengere Schutzmaßstäbe gegen Eingriffe von Ermittlungsbehörden. Kritiker werfen Ermittlungsbehörden jedoch vor, dass diese Schutzmaßstäbe im Bedarfsfall über eine geradezu narrensichere Methode ausgehebelt werden: Danach müssen sich Beamte nur dumm genug stellen, um rechtswidrig durchsuchen zu dürfen.
    Das größte Aufsehen dazu erregte bislang ein Fall aus dem Februar, in dem Wohn- und Redaktionsräume mehrerer Fotojournalisten durchsucht wurden, um Gewaltverbrecher aus der Autonomenszene zu ermitteln. Obwohl die Staatsanwaltschaft auch hier argumentierte, man habe von nichts gewusst, gibt es in den Fällen einige bemerkenswert überzeugende Indizien, die gegen solch eine Unkenntnis sprechen: In einem Polizeiprotokoll, ist explizit von Wohn- und Redaktionsräumen die Rede und einem der Durchsuchten hatte die Pressestelle der Polizei als regelmäßigem Kontakt sogar eine Weihnachtskarte geschickt.
    Der gemeinnützigen Stiftung Pro Justitia zufolge gibt es in Deutschland jedes Jahr Tausende von rechtswidrigen Hausdurchsuchungen. Der Stiftungsvorstandsvorsitzende Alexander Keller sprach deshalb bereits 2007 von einem "Überhandnehmen" dieses Missstandes, der bei vielen Betroffenen eine Traumatisierung zur Folge hat. In einem besonders eindrucksvollen Beispiel, das ein Mandant des Düsseldorfer Strafverteidigers Udo Vetter erlebte, wurde eine Hausdurchsuchung wegen des Verdachts auf Urheberrechtsverletzungen einzig wegen einer unbeschrifteten CD durchgeführt, die ein Mann bei sich führte.

    • ambrosius
      26. April 2013 13:40

      Mit der EU per se haben die Behandlung von Grasser bzw. die Fälle, die Sokrates aus Deutschland aufgezählt hat nun wirklich nichts zu tun.
      Tatsache ist aber, wir uns- sowohl auf nationaler Ebene als auch auf europäischer Ebene- in Risenschritten von der Rechtsstaatlichkeit wegbewegen und zu autoritäten Überwachungsstaaten werden, die sich kaum noch von Rußland oder China unterscheiden.
      Im Falle der von Sokrates aufgezählten Fälle ist es besonders empörend, daß es sich hier um Bagatelldelikte gehandelt hat. Da soll mir noch einmal so ein Polizeigewerkschafter oder einer von der GÖD daher kommen und sagen, man habe zuwenig Personal für die Terrobekämpfung.

      Warum- wie Lilibelt richtig beklagt, die linken und linksliberalen Pseudointellektuellen dem Spiel zuschauen ist leicht erklärt: Das geht nach Textbook von Karl Marx.

      Dennoch wiederhole ich, alle diese und auch andere Sauereien sollten uns die Europäische Idee nicht vermiesen.

  31. mike1
    26. April 2013 08:37

    ich verfolge diese grasser-geschichten nur noch nebenbei, mir fällt jedoch auf, dass bisher noch keine anklage erhoben wurde oder gar ein gerichtsverfahren abgehandelt wurde. er geht doch noch ganz schön frei herum. oder irre ich ?

    es gelingt der roten bande einfach nicht, ihn dingfest zu machen.

    im übrigen fällt weiters auf, dass die vorzeitige seinerzeitige - aber beabsichtigte - bekanntmachung der hausdurchsuchung durch die staatsanwaltschaft jetzt auch der veröffentlichung des schreibens von frau fekter ähnelt. vermutlich haben auch hier die roten säcke ihre finger im spiel...

  32. Gerhard Pascher
    26. April 2013 08:33

    Es stimmt schon, dass Karl-Heinz Grasser prominent ist und sich früher auch gerne auf High-Society-Veranstaltungen und in den Klatschspalten gesonnt hatte. Wenn es aber um Rechtsangelegenheiten geht, dann gilt

    Artikel 7 Bundes-Verfassungsgesetzes:
    Alle Staatsbürger sind vor dem Gesetz gleich. Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen ...

    Damit sind genauso Nachteile gemeint, wie sie hier offensichtlich bestehen.

  33. ambrosius
    26. April 2013 08:02

    "Grasser wird behandelt wie jeder andere Staatsbürger auch" hat eine ziemlich hilflose Justizministerin vor einiger Zeit gesagt.
    Wie wäre wohl die Reaktion eines " jeden anderen Statsbürgers auch", wenn er über Jahr und Tag immer wieder von der " Obrigkeit" mit neuen Vorwürfen drangsaliert und von seinem eigentlichen Leben ferngehalten würde.
    Würde er da nicht vielleicht an Methoden denken, wie sie in Rußland oder China üblich zu sein scheinen ?
    Substantielle von Grasser gesetzte Unrerchtstatbestände scheint es ja keine zu geben.

  34. simplicissimus
    26. April 2013 08:02

    Wer ist Jurist, wer kennt sich aus? Krawagna-Pfeiffer behauptet "Man habe nur getan, wozu man verpflichtet sei: Die Medien zeitnah zu informieren."
    Herr Unterberger "Haben diese doch zum ersten Mal in der Geschichte das Amtsgeheimnis ganz offiziell durchbrochen".
    Ist eine solche Information durch die Staatsanwaltschaft nun Verpflichtung oder bloss erlaubt oder bloss unueblich oder verboten und strafbar?
    Sollte das Letztere zutreffen, dann behalte ich mir einen weiteren Kommentar vor.

    • Anton Volpini
      26. April 2013 10:02

      Nach meinem angelernten und nicht praktiziertem Wissen ist § 310 Abs.1 des Strafgesetzbuches anzuwenden, simplicissimus.

      http://www.jusline.at/310_Verletzung_des_Amtsgeheimnisses_StGB.html

      Aber vielleicht gibt es hier im Blog praktizierende Juristen, die anderer Meinung sind? Mich würde diese Frage auch sehr interessieren.
      Die Klage, die Grasser anstrebt, ist eine Zivilrechtsklage auf Schadenersatz. Wenn §310 Stgb anzuwenden ist, dann müßte nach einer erfolgreichen Verurteilung von amtswegen ein Strafverfahren gegen die wiener Staatsanwaltschaft eingeleitet werden, wären wir in Österreich in einem Rechtsstaat.

    • simplicissimus
      26. April 2013 10:20

      Danke fuer die Info Herr Volpini. Die Frage stellt sich fuer mich nun, ob eine Hausdurchsuchung ein Amtsgeheimnis darstellt, was ich zwar glaube, aber nicht mit Sicherheit weiss.
      Wie Frau KKP behaupten kann, es handle sich um eine Pflicht, ist mir schleierhaft.

    • Anton Volpini
      26. April 2013 10:27

      Die Begründung der Staatsanwaltschaft war noch viel abenteuerlicher: Da es sich bei Grasser um eine Persönlichkeit von hohem öffentlichen Interesse handelt, habe es direkt eine Informationspflicht gegeben.

      Mir hats den Magen umgedreht, wie ich das gehört habe, daher auch mein Zusatz, "wären wir in einem Rechtssstaat"

    • simplicissimus
      26. April 2013 10:57

      Politische Justiz also. Weit sind wir gekommen. Und das von den "Antifaschisten".
      Es zeigt, dass etwas oft umso mehr stinkt, je mehr es beteuert wird.

  35. terbuan
    26. April 2013 07:58

    Die linke Neidgenossenschaft läßt grüssen!

    Auf jeden Sympathieträger auf der rechten Seite wird gnadenlos aus allen Rohren geschossen um ihn politisch und persönlich fertig zu machen. Und man hat zumeist Erfolg!

    Hat man doch selbst mit wenigen Ausnahmen nur Ungustln im Repertoire!
    (warum fallen mir da so Namen wie Faymann, Steinbrück, Schultz oder Hollande ein?) :-)

  36. Observer
    26. April 2013 07:44

    Es wird spannend werden, wie Richterin Romana Wieser in diesem Verfahren entscheiden wird. Die Begründung des Pressesprechers der Staatsanwaltschaft Thomas Vecsey, dass es sich hier um einen "besonderen Fall" handelte, wo die "Interessen der Öffentlichkeit" gegenüber den Persönlichkeitsrechten des Staatsbürgers Vorrang hatten, ist nicht nachvollziehbar und nebulos.

    • socrates
      26. April 2013 08:46

      "Vor dem Gesetz sind Alle gleich" sagt die Theorie, aber offen zugeben, daß es nicht so ist, dazu brauchten wir die Sozialdemokraten.

    • Undine
      26. April 2013 09:12

      @socrates

      *******!





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