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Muskel statt Gehirnschmalz

Lesezeit: 3:00

Harte Zeiten für die in ihrem Selbstverständnis einzig wirklichen Powerfrauen der Republik: Sie müssen zusehen, wie schwarze Frauen die Männer in Schach halten. Und reagieren auf ihre Weise. Lächerlich.
Maria Fekter, die sich selbst gern als einzigen Mann in der Regierung bezeichnet, kämpft mannhaft für das Bankgeheimnis. Johanna Mikl-Leitner verbündet sich mit mächtigen EU-Ministern, um die Sinti- und Roma-Frage mit tauglicheren Mitteln anzugehen als mit gutmenschlichem Zulassen von Sozialtourismus.
Und – so ÖVP-typisch unbeholfen man sich auch angesichts der angeworfenen Sudel-Kanonen eines Norbert Darabos von der Vernaderung hat überraschen lassen – die Frau des VP-Chefs erweist sich als Karrierefrau, die weder Quoten braucht, noch über schlechte Frauengehälter jammern muss.
Da musste eine starke rote Frauenhandschrift her.
Claudia Schmied erinnerte sich des brennenden Anliegens der täglichen Turnstunde. Und erntete Jubel. Übersehen wurde freilich, dass mehr Bewegung nur den Lieblingsschülern verordnet wird – denen in den Ganztagsschulen und Neuen Mittelschulen. Und ein kleiner Rechenfehler ist auch dabei. Denn wenn ich die Stundenzahl von 10 bis 19 auf 13 bis 19 in vier Jahren erhöhe, ist von täglich immer noch keine Spur. Nach Adam Riese wären da nämlich bei fünf Schultagen in vier Jahren 20 Stunden nötig. Schwamm drüber, warum sollte eine ehemalige Direktorin der Sorgen-Bank Kommunalkredit bessere PISA-Ergebnisse in Rechnen erzielen, als die ihr nunmehr anvertrauten Schulkinder? Eine tägliche Lese- oder Rechenstunde wäre vielleicht förderlicher gewesen. Doch Muskeln sind wohl wichtiger als Gehirnschmalz.
Aber der Jubel, der ob des Schmied-Erlasses ausbrach, entzündete sich ja an einem handfesten Grund: Durch die tägliche Turnstunde, so wird getrommelt, wird sich über Österreich bei kommenden Olympischen Sommerspielen endlich ein warmer Medaillenregen ergießen. Dieses Versprechen muss Schmied ohnehin nicht halten. Denn in acht Jahren, wenn es frühestens eingelöst werden müsste, ist sie ohnehin nicht mehr im Amt.
Der Olympische Gedanke könnte da schon eher als Bilanz ihrer eigenen Regierungsjahre herhalten: Dabei gewesen sein war alles.
Bei so viel Jubel für die Unterrichtsministerin kann die Frauenministerin natürlich nicht nachstehen: Frau Heinisch-Hosek hat ihr hoch bezahltes Ministeramt immer als Kanzel zum Verbreiten von Ideologie benutzt (manche würden sagen: missbraucht). Weder beim Beamten- noch beim Lehrerdienstrecht hat sie etwas weitergebracht. Obwohl das die einzigen Agenden sind, für die sie eigentlich bezahlt wird.
Jetzt hat sie ihre Muskeln spielen lassen. Da kamen doch glatt 15 Verhandler der Lehrer zum angesetzten Termin. Vertreter jeder Schulsparte plus GÖD-Chef Neugebauer.
Eine Ministerin, die verhandeln kann und auch ein Angebot erarbeitet hat, über das ernsthafte Verhandlungen möglich sind, hätte wahrscheinlich gesagt: So eine breite Front – fürchten Sie sich vielleicht vor mir? Und sie hätte ihr Angebot unterbreitet, argumentiert – gegen 2, gegen 15, gegen 40 Kontrahenten.
Frau Heinisch-Hosek hat ihr Gegenüber heimgeschickt. „So war das nicht ausgemacht.“ Schluss. Verhandlungsverweigerung.
Der Verdacht liegt nahe, dass sie wieder einmal kein Angebot hatte, über das es sich überhaupt ausgezahlt hätte zu reden.
Das alles sind Profilierungs-Spiele, die nicht nur Geld, sondern vor allem Ausbildungsqualität der Kinder in diesem Land kosten.
Hoffnung haben wir im Bildungsressort – der Wechsel der Führung wird kommen.
Aber das unnötige Propagandainstrument Frauenministerium werden wir nicht anbringen.
Bei allem laut getrommelten Sparzwang wird sich niemand trauen, es einzusparen.
Dabei: Zeit wär’s. Wer braucht es noch – außer die ApostelInnen der verhängnisvollen Political Correctness.
Und auf ihrem Altar opfern wir unser Steuergeld.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2013 09:56

    Durch alle ehemaligen Qualitätszeitungen inklusive KURIER (besonders scharf) und PRESSE zieht sich eine unqualifizierte, faktenverzerrende Kampagne gegen Fekter.

    Mein Tip: eine unheilige Allianz: 'Zorro' Darabos + 'Robert Redford' Mitterlehner, unterstützt durch den Porschezerstörer Hameseder.
    Staunender, aber freudiger Zuseher: Spindi, 'der Weiche'. Der wird noch schauen, was parteiinterne Intrige ist...

    Und so ist's passiert:
    Anruf Darabos' bei Faymann im Solarium: "Du, Werner, der Mitterlehner hat mi ang'spitzt: Die Fekter hat dir an Briefentwurf g'schickt gegen die EU. Da miassma wos mochn draus. I schlog vor, i spü eam ausse an die APA und du spüst dann den Zornigen, 'so nicht' und so..." "Norbert, wast wos: i hob jetzt ka Zeit, mir is wuascht, was der Mitterlehner sogt, der konn mi..." "Na, Werner, des is a Sitzer, du brauchst net vü tuan, nur empört sein. Da Raiffeisen hat ma versprochen, dass der KURIER aufspringt."
    "Na guat, redma, wenn i vom Frisör kumm." "OK"

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2013 11:57

    A.U. schreibt:

    "Eine tägliche Lese- oder Rechenstunde wäre vielleicht förderlicher gewesen."

    Das Hauptziel der Volksschule muß sein, die Kinder das (sinnerfassende) Lesen, Schreiben und Rechnen zu lehren. Wie es aussieht, wird dieses Ziel in immer geringerem Maße erreicht---trotz immer längerer Lehrerausbildung und immer noch höherer Geldmittel.

    Dafür wissen heutzutage die Kinder haarklein Bescheid---dank "anschaulicher", von der Ministerin gewünschten Sexualerziehung, daß es mehr als die zwei bisher bekannten Geschlechter gibt, daß Homosexualität und Zwittersein das Natürlichste von der Welt ist, was für Praktiken es gibt---und seien sie noch so unerklärlich und unverständlich für Kinder--- wie man "verhütet"---zur Ausrüstung der Schulkinder ist heute das Kondom unumgänglich!--- wie künstliche Befruchtung geschieht, wie Lesben- und Schwulenpärchen dennoch zu "eigenem" Nachwuchs kommen können, daß Abtreibung nichts Sträfliches, sondern höchst Normales ist und noch vieles mehr! DAS ist doch was, oder? DAS bereitet auf das Leben vor, oder? DAZU ist sinnerfassendes Lesen oder Schreiben oder Rechnen nicht unbedingt nötig, oder?

    Wer erinnert sich noch an die Einführung der "Aufklärung" für VS-Kinder?
    Als Gründe nannte man erstens, Kinder, va Mädchen davor zu bewahren, leichte Beute für gewisse Männer zu werden---also vor Vergewaltigung zu warnen und zu schützen, zweitens, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden.

    Und? Hat man diese Ziele erreicht? Keineswegs! Es waren also leere Kilometer. Ziel eindeutig verfehlt----so wie ich jetzt das Thema verfehle! :-)

    Aber um dennoch zum Thema zurückzukommen: Die Unterrichtszeit, die man mit obengenanntem Unfug vertrödelt, könnte wesentlich besser genützt werden, indem man sich auf das Wesentliche konzentriert: Auf das Lesen, Schreiben und Rechnen und auf all den Firlefanz, mit dem man die Kinder überfordert und den Lehrstoff unnötig überfrachtet, verzichtet. Körperliche Bewegung hingegen gehört ganz GROSSGESCHRIEBEN; nach wie vor gilt: Mens sana in corpore sano! Wie allerdings die notwendige Vervielfachung der Turnstunden aussehen könnte, weiß noch niemand---auch die Frau Schmied nicht. Diese notwendigen Turnstunden wird es auch in der von ihr so geliebten Ganztagsschule nicht geben!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2013 09:36

    O.T.

    Endlich sagt dies einer in der Öffentlichkeit (und nicht nur hier im Blog):

    DIE ANTIFASCHISTEN SIND DIE FASCHISTEN DES 21. JAHRHUNDERT!!!

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1395415/FPOeSteinkellner-nennt-Antifaschisten-neue-Faschisten?_vl_backlink=/home/index.do

    Die Betroffenheit ist groß, die Dauerempörten sinnen auf Rache!

  4. Ausgezeichneter Kommentatormitzi
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2013 08:55

    Ein Betätigungsfeld haben diese Gendertanten bis jetzt übersehen. Das muss geändert werden: der Nobelpreis wird noch immer nicht quotengerecht verteilt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2013 10:18

    Nein, Herr Dr. Unterberger, auf diesem Altar opfern wir schon lange nicht mehr unser Steuergeld, das ist schon längst verplant bis verbraucht, auf diesem Altar opfern wir unsere Zukunft, die sehr mühsam sein wird beim Schulden zahlen, sofern es überhaupt einen friedlichen Ausgang nimmt.

    http://www.staatsschulden.at

  6. Ausgezeichneter KommentatorFreak77
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2013 09:31

    Ja, ich möchte Dr. Unterberger da beipflichten was die ersten 3 Absätze betrifft wo es um:

    - Finanzministerin Dr. Maria Fekter, und

    - Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner (Margit Spindelegger ist keine Politikerin)

    geht.

    Das sind zwei ÖVP-Frauen, wertkonservativ, die deutliches Profil zeigen und sehr selbstbewußt auftreteten. Also: Ein neuer Typ Politikerinnen - ÖVP-Frauen mit einem wertkonservativ-christlich-demokratischen Weltbild, das ist für viele schwer verdaulich.

    Und sie irritieren eine ganze Menge Männer: Faymann, teilweise wohl auch Spindi (der sich aber unter Kontrolle hat & mit einer selbstbewussten Karrierefrau verheiratet ist).

    Und vor allem eine ganze Menge Zeitungsredakteure, auch in "Die Presse" und "Kurier". Gestern gab es wieder geharnischte Kritik des Mannes Peter Rabl an unserer Finanzministerin, wo er kein gutes Haar an ihr ließ:

    http://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/leitartikel-diese-lachnummer-hat-auch-regisseure/10.660.820

    Aufflällig ist, das H.C. Strache fast noch nie ein negatives Wort über Fekter und Mikl-Leitner ausgekommen ist.

    Mehrere faire Fekter & Mikl-Leitner Kommentatoren:
    Dr. Unterberger, Christian Ortner, Dr. Martina Salomon (Kurier), Dr. Georg Wailand (Krone & Gewinn) und auch Cornelia Primosch (ORF-Brüssel-Fernsehkorrespondentin)

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. April 2013 11:28

    "Muskel statt Gehirnschmalz"

    Damit wird bereits die zukünftige Wählerschichte für Rot-Grün heranGEBILDET!

    Obwohl Sport und Olympische Spiele bisher für Linke immer ein "rotes Tuch" waren.
    Hat man nun erkannt, daß es offensichtlich effiziente Mittel für Massenzulauf sind? Bei Populismus pur tritt sogar die Quote in den Hintergrund!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorErich
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    30. April 2013 16:50

    Dollar Dämmerung
    Ron Paul: „Das FED hat auf lange Sicht dem amerikanischen Wohlstand mehr Schaden zugefügt als die Angriffe vom 11. September 2001“. - USA bereits jetzt technisch bankrott. Ausweg Goldstandard? Der Kollaps des Dollars wird die Welt in den Abgrund reißen.

    Rebecca Bellano über das neue Buch von Myret Zaki: „Dollar Dämmerung. Von der Leitwährung zur größten Spekulationsblase der Geschichte“

    Euro-Krise? Kinderkram! „Der Dollar, nicht der Euro, ist für die gesamte Welt und ihr Wirtschaftssystem eine Gefahr.“ So lautet jedenfalls die Meinung der Schweizer Politologin und stellvertretenden Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins „Bilanz“. Sie sieht in ihrem neuen Buch „Dollar Dämmerung" ein ganz anderes Problem am Himmel heraufziehen, das die Weltwirtschaft derart in den Abgrund reißen wird, dass die letzten Jahre der Banken-, Finanz- und Euro-Krise dagegen verblassen. Da sie in dem Buch zahlreiche Zahlen und Fakten anführt, kann man ihr leider auch nicht vorwerfen, Verschwörungstheorie zu verbreiten oder billigen Alarmismus zu betreiben.
    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/12776-dollar-daemmerung


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  1. Segestes (kein Partner)
    01. Mai 2013 11:11

    Zum Tag der Arbeit, ein Kurzer Exkurs in die Sprachwissenschaft:
    Der Begriff "Arbeit" fand bis weit in die Neuzeit hinein (Neuhochdeutsche Sprache) nur auf körperliche Tätigkeiten Anwendung.
    Dieser Definition folgend, könnte man sagen: Es gibt heute Menschen die Arbeiten, und solche die sich mit etwas beschäftigen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      01. Mai 2013 12:16

      "Arbeit ist Kraft x Weg."
      Sagt die Physik.
      Also ein (tunlichst positives) Ziel zu erreichen, und dies unter minimalem Aufwand.

      "Leistung" wiederum ist "Arbeit in der Zeiteinheit".

      Das "unserer" Politik ins Stammbuch.

    • liberalx2k13 (kein Partner)
      01. Mai 2013 19:05

      Lieber Doktor Unterberger ich will keinesfalls rassistisch sein. Sagt Ihnen der Begriff "Neue Weltordnung" (erstmals in den 90Erna von George H. Bush Sen. genannt )etwas? Viele spekulieren bzgl. Nahost und Korea Krieg das dies "Plan der NWO (kurzform) ist. Aber schauen sie sich bbitte die Geschichte in Bezug auf Forschung und Kultur an ! Früher: Mozart,Strauß ,Beerhoven,von Braun , Einstein,,von gerstner ,Kopernikus ,Newton ,Pythagoras
      Heute: Ob
      Sikorski ,osawa, Yiruma ,Xuesen oder Anand (Schachweltmeister aus Indien)
      aus Asien kommt alle Intelligenz die weisse Rasse hat seit MoLandung und aufkommen des Internets den Bezug zur Realität verloren. Und glaubt den Mainstream-Medien ob nun Krieg,Kinder kriegen(Aids und Verhütung sowie FamiliäRe Missstände ) oder das kranke Internet! Genau deswegen sterben wir bald aus!
      können echt froh sein das die schwarzen noch nicht den neuen Einstein oder Kopernikus gefunden haben...kommt noch!

  2. Zraxl (kein Partner)
    01. Mai 2013 09:24

    "Und auf ihrem Altar opfern wir unser Steuergeld."

    Aus Wikipedia:
    Parasit kommt von altgriechisch ?????????, ???? pará- für neben und ????? sitos für gemästet – ursprünglich für Vorkoster bei Opferfesten, die dadurch ohne Leistung zu einer Speisung kamen.

  3. Erich (kein Partner)
    30. April 2013 16:50

    Dollar Dämmerung
    Ron Paul: „Das FED hat auf lange Sicht dem amerikanischen Wohlstand mehr Schaden zugefügt als die Angriffe vom 11. September 2001“. - USA bereits jetzt technisch bankrott. Ausweg Goldstandard? Der Kollaps des Dollars wird die Welt in den Abgrund reißen.

    Rebecca Bellano über das neue Buch von Myret Zaki: „Dollar Dämmerung. Von der Leitwährung zur größten Spekulationsblase der Geschichte“

    Euro-Krise? Kinderkram! „Der Dollar, nicht der Euro, ist für die gesamte Welt und ihr Wirtschaftssystem eine Gefahr.“ So lautet jedenfalls die Meinung der Schweizer Politologin und stellvertretenden Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins „Bilanz“. Sie sieht in ihrem neuen Buch „Dollar Dämmerung" ein ganz anderes Problem am Himmel heraufziehen, das die Weltwirtschaft derart in den Abgrund reißen wird, dass die letzten Jahre der Banken-, Finanz- und Euro-Krise dagegen verblassen. Da sie in dem Buch zahlreiche Zahlen und Fakten anführt, kann man ihr leider auch nicht vorwerfen, Verschwörungstheorie zu verbreiten oder billigen Alarmismus zu betreiben.
    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/12776-dollar-daemmerung

    • Lorbeer (kein Partner)
      30. April 2013 17:44

      Deutsche Bank: Offiziell ca. 20 Milliarden, in Wirklichkeit 55,6 Billionen Euro Schulden/Derivatverbindlichkeiten

      Das prangert heute das angesehene zerohedge Portal an: Genau 55.605.039.000.000,- Euro und damit etwa 2 Billionen mehr als JPMorgan, die berüchtigte US Bank, die die Kritiker-Szene bis gestern für die schlimmste gehalten hatte.

      Man beachte im Artikel ganz unten den grafischen Vergleich des BRD Bruttosozialprodukts von 2,7 Billionen (engl. trillion) neben den 55,6 Billionen (trillion) der Derivatschulden der Deutschen Bank:

      http://www.zerohedge.com/news/2013-04-29/728-trillion-presenting-bank-biggest-derivative-exposure-world-hint-not-jpmorgan

      Man hätte die 55,6 Billionen auch den ca. 7 Billionen Euro Vermögenswerte der Deutschen gegenüberstellen können: Dabei könnte man sofort erkennen, daß tatsächlich allein für die Derivatschulden der Deutschen Bank die BRDeutschen nicht nur einmal, sondern ca. 8 mal hintereinander enteignet werden müßten. (Hinzu kämen jede Menge weitere Faktoren durch andere Schulden in Staat und Wirtschaft).

      Damit, meint dieser Artikel, sei Deutschland mit seiner totalen Euro-Rettungspolitik als dreist eigennützig demaskiert. Und als schlimmster Finanzterrorist des Planeten, wie Max Keiser sagen würde - allerdings würde er hinzufügen, daß Deutschland Opfer der feindlichen Besetzung durch die Finanzterroristen bzw. Bänkster sei, denn diese machten sich in Europa, wie in den USA, ihre Politik/Politiker bzw. "Regierungen" längst selber.

      Der Artikel in zerohedge von Tyler Durden erwähnt auch die Tricks, wie die Derivatschulden für die Öffentlichkeit in den 2stelligen Milliardenbereich heruntergerechnet werden - also um ca. 99,9%.

      Nach Lektüre dieses kurzen Artikels von Durden versteht man besser, warum Finanzkritiker wie Keiser die heutige Weltfinanz als "Krieg gegen die Menschheit mit finanziellen Massenvernichtungswaffen" bezeichnen.

      Die US Bank JPMorgan galt dabei bisher als größte finanzielle Fusionsbombe, die am Tag X alleine zig Millionen, womöglich Milliarden Existenzen und Menschen vernichten werde. Aber jetzt sieht es so aus, als könnte die sogenannte Deutsche Bank (Rothschild Trojaner) die größte Vernichtungskraft aller Zeiten entfalten - nicht nur als Fallbeil für das Deutsche Volk, sondern gegen das Leben überhaupt, wenn die Dämme brechen und der Finanzcrash passiert.

    • F.V. (kein Partner)
      30. April 2013 18:21

      Die Mitteilung, daß die Deutsche Bank (die eigentlich ja keine deutsche Bank mehr ist) inzwischen die JPMorganChase bei den Derivaten überrundet hat, ist keine gute Nachricht.

      Und obwohl diese Pyramiden-Spiele im Grunde kriminell sind und mit der realen Wirtschaft absolut nichts zu tun hat, sie auch äußerst bedrohlich sind, ist der erweckte Eindruck doch nicht ganz korrekt.

      Der "notional value" der dieser Ziffer über den Umfang der Derivate-Geschäfte zugrunde liegt, ist eine Bezugsgröße, die nicht dem möglichen Verlust entspricht, wenn so ein Geschäft in die Hose geht. In der Regel sind es inkrementale Größen.

      Nur aufgrund des riesigen Betrags des notional value sind bereits 0,5 bis 1% davon auch schon Dimensionen, die nicht mehr verkraftbar wären.

      Der nachfolgende Bericht dürfte mit dem gigantischen Derivate-Portfolio unmittelbar zu tun haben.

      Deutsche Bank kündigt überraschend Kapitalerhöhung an

      Focus.Money.Online, 29.04.2013, 18:40 – Die Deutsche Bank will bei ihren Aktionä-ren rund 2,8 Milliarden Euro einsammeln, um die Kapitaldecke zu stärken. Dazu sol-len bis zu 90 Millionen Aktien ausgegeben werden. Der Quartalsgewinn nach Steuern liegt mit 1,7 Milliarden Euro unerwartet hoch.

      Die Deutsche Bank stärkt ihre Kapitaldecke, wie das größte deutsche Geldhaus am Montagabend überraschend mitteilte. Dazu sollen bis zu 90 Millionen neue Anteilsscheine emittiert werden. Dies soll kurzfristig geschehen. Zudem will die Bank in den nächsten zwölf Monaten bis zu zwei Milliarden Euro durch Ausga-be nachrangiger Kapitalinstrumente einsammeln. Die Kapitaldecke der Bank wurde von Analysten seit längerem als zu dünn kritisiert.

      Deutsche Bank vermeldet hohen Quartalsgewinn

      Das Geldhaus hat im ersten Quartal trotz Gegenwinds im Investmentbanking deutlich mehr verdient als erwartet. Der Vorsteuergewinn kletterte um 28 Prozent auf 2,4 Mil-liarden Euro. Dabei zeigten offenbar auch die Kostensenkungen Wirkung. Analysten hatten im Schnitt nur mit 1,7 Milliarden Euro gerechnet. Nach Steuern blieben 1,7 (Vorjahr: 1,4) Milliarden Euro übrig.

      Neben der Aktienemission beabsichtigt die Bank, ihre gesamte Kapitalstruktur durch die mögliche Emission von zusätzlichen nachrangigen Kapitalinstrumen-ten im Umfang von bis zu zwei Milliarden Euro im Verlauf der nächsten zwölf Monate zu stärken.

    • heartofstone (kein Partner)
      30. April 2013 20:13

      Hihi ... und weil zerohedge so angesehen ist, posten die "Experten" dort, unter einem Pseudonym aus einem schlechtem Film ... lol ...

      Was kommt als nächtes? Freie Energie Konverter? Hohlwelt-Schnapsideen? Neu-Schwabenland auf der Rückseite des Monds? Wasserauto? HAAPRP löst Erdbeben aus? Homeopathie wirkt? Grander-Wasser auch?

    • F.V. (kein Partner)
      01. Mai 2013 11:21

      Das steinerne Herz macht sich über Zerohedge lustig. - Nun, den Eindruck, der mit dem notional value erweckt wurde, war zwar eine Übertreibung, aber es íst immerhiin verdienstvoll den Umfang der Derivat-"Geschäfte" der DB aufgezeigt zu haben. Wer sich auskennt, weiß ohnehiin Bescheid, und für jene, die es nicht so genau wissen, habe ich eine Korrektur angegeben.

      Es ist nämlich meist äußerst mühsam bis fast unmöglich hier konkrete Daten zu finden. Sie werden in immer anderen Statistiken, Berichten, etc. und nicht miteinander vergleichbaren Formaten berichtet, eignetlich "versteckt". Und die Dimension am Beispiel der volkswirtschaftlichen Leistung zu veranschaulichen ist angesichts der Unvorstellbarkeit der großen Zahlen durchaus gerechtfertigt.

      Die Erwähnung von "freien Energie Konverter", "Hohlwelt", "Neu-Schwabenland", "HAARP", "Homeopathie" und "Grander-Wasser" soll wohl den Bericht als Märchen diskreditieren, nur damit wird der "Diskussionsbeitrag" des steinernen Herzen auch nicht seriöser.

      Er macht es genau so, nur noch etwas primitiver.

    • Erich (kein Partner)
      01. Mai 2013 13:50

      F.V.
      Das steinerne Herz holt sich sein Wissen scheinbar nur auf sog. Verschwörungsseiten?

  4. RR Prof. Reinhard Horner
    30. April 2013 16:07

    reinhard.horner@chello.at

    Wie man die "Bildungs"-Politik eines Landes demolieren kann, wie das gegenwärtig in Österreich geschieht, ist schon beachtlich.

    * Ein nunmehr bald hundertjähriger Streit um eine Organisationsänderung, die einer Gesellschaftsveränderung dienen soll!

    * Eine einheitliche Lehrerbildung - mit Aussicht auf den unverzüglich erforderlichen Erfolg? In welchen Schulgattungen?

    * Eine Regierung mit Ministerinnen ohne vernünftigen, ohne fairen Plan für das Dienst- und Besoldungsrecht der Lehrkräfte!

    * Ja, aber die (fast!) tägliche Turnstunde in der neuen, ganztägigen Schulorganisation!!! Hat unsere BM Schmied hierfür genügend Lehrkräfte und ausreichend geeignete Sportstätten? Oder wird da einfach (zu) viel versprochen?

  5. Xaver (kein Partner)
    30. April 2013 14:38

    Hoffentlich passiert nicht wieder etwas Unerwartetes, denn als in der FED (WTC 7) eine Kontrolle durchgeführt werden sollte, passierte dieser sog. Terroranschlag! Und diejenigen Damen und Herren die die Prüfung durchführen sollten, saßen in genau den Räumen im Pentagon, wo ebenfalls ein Attentat stattfand und viele von den Mitarbeitern starben. Zufälle gibts .... tzzz

    Jahrhundert-Reform? U.S. Federal Reserve soll auf den Prüfstand

    Es ist die Rede von der möglicherweise größten Reform des US-Notenbanksystems seit dessen Einführung im Jahr 1913. Unter der Führung des republikanischen Kongressabgeordneten Kevin Brady haben US-Politiker einen Gesetzesentwurf vorgelegt, dem in den USA gute Erfolgschancen eingeräumt werden.
    http://www.goldreporter.de/jahrhundert-reform-u-s-federal-reserve-soll-auf-den-prufstand/news/32328/

  6. Hans-Peter (kein Partner)
    30. April 2013 11:58

    Deutsche Wirtschaftsnachrichten:

    Uli Hoeneß: Wer ist der geheimnisvolle Anwalt hinter der Strafanzeige?
    Die Affäre Hoeneß gewinnt an Unterhaltungswert: Am Montagabend hieß es, seine Anwälte hätten Strafanzeige gegen den Staatsanwalt gestellt. Nun stellt sich heraus: Es waren gar nicht seine Anwälte. Aber wer ist eigentlich der Anwalt von Hoeneß? Und was sind das für mysteriöse Leute, die ihn plötzlich in Schutz nehmen? Der Fall Hoeneß scheint größer zu sein als gedacht.

    Am Montag überraschte eine Meldung die Öffentlichkeit: Bayern Präsident Uli habe Strafanzeige gegen die Münchner Staatsanwaltschaft gestellt, weil diese im Fall seiner Selbstanzeige das Steuergeheimnis verletzt habe (hier).

    Die Deutsche Presse Agentur jedenfalls meldete dies, und viele Medien übernahmen die Meldung.

    Knapp zwei Stunden später meldete sich das offizielle Hoeneß-Organ Focus zu Wort. Der Focus schreibt empört:

    Wehrt er sich nun juristisch oder wehrt er sich nicht? Bayern-Präsident Uli Hoeneß soll Strafanzeige gegen Beamte der Münchener Staatsanwaltschaft gestellt haben, hieß es. Nun kommt heraus: Die Kanzlei hatte offenbar überhaupt keinen Auftrag dazu.

    Die Kanzlei, die im Auftrag des Bayern-Präsidenten Strafanzeige gestellt haben soll, hat kein Mandat von ihm, sondern hat unabhängig von Hoeneß gehandelt. Die Nachrichtenagentur dpa hatte vorher behauptet, dass die Anzeige von einem von Hoeneß beauftragten Anwalt gekommen sei.

    Und weiter:

    Die anscheinend selbst ernannten Hoeneß-Anwälte wurden nun mit den Worten zitiert: „Wir beobachten schon seit einiger Zeit mit Sorge, dass in manchen Teilen der Staatsanwaltschaften das Selbstverständnis, die objektivste Behörde der Welt zu sein, von dem Wunsch verdrängt zu werden scheint, parteiische Strafverfolgung nach US-amerikanischem Vorbild zu betreiben.“

    Und schließlich durchaus wohlwollend gegenüber den „selbst ernannten Hoeneß-Anwälten“:

    Dieses Missverständnis korrigierten die Anwälte später und erklärten, die Anzeige sei „allein unsere eigene Initiative“.

    Bemerkenswert: Der Focus will nicht sagen, um welche Kanzlei es sich handelt. Auch in der Bild-Zeitung ist nur von „der Kanzlei“ die Rede. Bild und Focus erwecken den Eindruck, als gäbe es nur eine Anwaltskanzlei in München.

    Immerhin scheint sich der Focus einmal verplappert zu haben. Denn er nennt in einem anderen Artikel den Namen einer Kanzlei, die Hoeneß vertritt.

    Im zweiten Bayern-Skandal dieser Tage schreibt der Focus nämlich:

    „Karl-Heinz Rummenigge wurde am 7. Februar 2013 auf dem Münchner Flughafen kontrolliert, als er durch den grünen Ausgang („Nichts zu verzollen“) gehen wollte. Die Beamten fanden in seinem Handgepäck zwei wertvolle Rolex-Uhren. Rummenigge habe angegeben, die gebrauchten Uhren hätte ihm ein Freund in Katar geschenkt. Er kam gerade aus dem Wüstenstaat zurück, wo 2022 die Fußball-Weltmeisterschaften stattfinden sollen. Rummenigge hatte sich begeistert von der WM-Bewerbung Katars gezeigt, die weltweit umstritten ist.“

    Und weiter:

    „Derartige Fälle würden meist mit einem Strafbefehl geahndet, sagte Staatsanwalt Reiter. Rummenigge wollte sich auf FOCUS-Anfrage nicht zu diesem Vorfall äußern. Sein Anwalt ist Werner Leitner, der auch Uli Hoeneß in dessen Steuer-Verfahren vertritt.“

    Die Kanzlei „Leitner & Partner, Rechtsanwälte Wirtschaftsstrafrecht“ hat diesen Focus-Artikel nicht dementiert. Auch gemäß Selbstdarstellung auf der Website würde Hoeneß in das Kundenprofil passen:

    Wir beraten, vertreten und verteidigen Personen und Unternehmen. Zu unseren Mandanten gehören Führungskräfte und Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport, Politik, Kunst und Gesellschaft. Wir beraten speziell auch Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

    Zu den Unternehmen zählen Banken, multinationale Konzerne, Aktiengesellschaften, mittelständische Unternehmen, Verbände und Gesellschaften aus allen Bereichen des Wirtschaftslebens.

    Unsere Mandanten vertrauen auf Kompetenz, Diskretion und Reputation.

    Auf der offiziellen Website von der Kanzlei Leitner stehen zwar weder Uli Hoeneß noch der FC Bayern München, aber im Nomos Kanzlei-Handbuch erfahren wir mehr:

    Leitner & Partner konzentriert sich auf die Fälle des Wirtschaftsstrafrechts. Innerhalb dieses Spektrums finden sich sehr unterschiedliche Mandate: Unternehmen, Banken und deren Vorstände (Siemens-AG, Landesbank Baden-Württemberg), Immobilien- und Medienfonds, Kommunen und kommunale Betriebe, Verbände und Vereine (regelmäßige Beratung des FC Bayern München), Steuerberater, Ärzte und Politiker, die sich Vorwürfen der Untreue, Korruption, Steuerhinterziehung oder Verstöße gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ausgesetzt sehen. Oftmals beinhaltet die Mandatsbetreuung nicht oder nicht nur die klassische Strafverteidigung. Zunehmend wird eine Compliance- oder Präventivberatung vor Beginn des Ermittlungsverfahrens (im Gegensatz zur unternehmensinternen Compliance-Abteilung meist zu konkreten Frage- oder Problemstellungen), die Koordination ganzer Verteidigerteams oder die Durchführung der Revision erwünscht.

    Ein Anruf der Deutschen Wirtschafts Nachrichten bei der Kanzlei Leitner ergibt zwar keine klare Auskunft, aber immerhin: Es gibt eine indirekte Bestätigung, dass eine solche Strafanzeige existieren muss – und dass die Kanzlei Leitner von dieser Anzeige weiß.

    DWN: Guten Abend!

    Kanzlei Leitner (Frauenstimme, Name der Redaktion bekannt): Guten Abend!

    DWN: Ich habe in diversen Medien gelesen, dass Uli Hoeneß eine Strafanzeige gestellt hat, und ich würde gerne wissen, wo ich diese Mitteilung finden kann?

    Kanzlei Leitner: Die ist nicht veröffentlicht.

    DWN: Aber die muss doch veröffentlicht worden sein, sonst würden die Medien doch nicht daraus zitieren…

    Kanzlei Leitner: (kurze Stille)

    DWN: Hallo?

    Kanzlei Leitner: Dazu kann ich Ihnen nichts sagen. Schönen Abend!

    Besetzt-Zeichen.

    DWN: Schönen Abend!

    Ein Dementi klingt anders. Eine engagierte Auskunft auch. Vielleicht hat die freundliche Dame aus der Kanzlei Leitner von der Strafanzeige ja auch nur aus den Medien erfahren.

    Im Zeitalter des Internet sprechen sich die Sachen ja rasch herum.

    Der Spiegel schreibt, dass die Strafanzeige von der Münchener Kanzlei Wolfsteiner Roberts & Partner gestellt wurde. Diese Kanzlei habe jedoch kein Mandat, Hoeneß zu vertreten.

    Immerhin: Auch diese Kanzlei würde gut zu Uli Hoeneß passen. Die Selbstdarstellung könnte von Uli Hoeneß formuliert sein: „Bei uns kocht der Chef selbst: Unsere Mandanten sehen sich dabei keiner wechselnden Masse unbekannter Gesichter gegenüber.“

    Der Chef der Boutique, Hans Wolfsteiner, ist in Bayern gut vernetzt: Er war unter anderem von 1974 bis 1988 Vorsitzender des Landesschiedsgerichts der Christlich-Sozialen Union in Bayern. Sein Partner, Julian Roberts, ist eine intellektuelle Persönlichkeit.

    Die Website der Kanzlei nennt folgende Publikationen von Roberts:

    Beiträge zum Handelsvertreterecht, Strafrecht, und zum Arzneimittelrecht sowie zahlreiche philosophische Beiträge. Monographien: Walter Benjamin (Macmillan Press, 1982), German Philosophy (Polity Press, 1988), The Logic of Reflection (Yale University Press, 1992).

    Speziell der letztgenannte Titel würde gut zum Fall Hoeneß passen, und erklärt, warum sich ein gänzlich unbeteiligte Kanzlei so sehr über die mangelnde Diskretion der Staatsanwaltschaft ärgern könnte.

    Roberts ist aber nicht nur ein Schöngeist, der sich mit deutsche Philosophie auskennt. Er hat erst 2011 zu Themen geschrieben, die auch Uli Hoeneß vermutlich sehr interessiert haben:

    Julian Roberts, “Beratungsbedarf bei Finanzderivaten im Lichte neuerer Rechtsentwicklungen“, Deutsches Steuerrecht 2011, Heft 26

    Julian Roberts, “Financial derivatives: investments or bets?“, Journal of International Banking and Finance Law 2011, Heft 6

    In ihrem Kundeprofil schreibt die Kanzlei:

    Zu unseren Mandanten gehören vermögende Privatpersonen und Vermögensverwaltende Gesellschaften und deren Teilhaber aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Guernsey, Isle of Man, Curaçao, USA, Kanada und Argentinien.

    Wieviele Kanzleien beschäftigt Uli Hoeneß eigentlich? Oder aber ist der Präsident des FC Bayern so beliebt, dass ihm unaufgefordert mehrere Kanzleien zur Verteidigung beispringen?

    Eine Aufklärung wäre schon deswegen interessant, weil Hoeneß angekündigt hatte, gegen exzessive Berichterstattung in seinem Fall mit schweren juristischen Geschützen aufzufahren (mehr hier).

    Wie sehr die Medien die Hoeneß-Anwälte fürchten, zeigt ein Hinweis des Spiegel am Ende seines Berichts über die Strafanzeige. Das schreibt der Spiegel, der sonst an Forschheit nicht zu überbieten ist und nur höchst widerwillig Fehler einräumt:

    Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels hieß es, Hoeneß selbst habe über seine Anwälte die Strafanzeige gestellt. Die betreffende Kanzlei hat jedoch unabhängig gehandelt, sie hat kein Mandat vom Bayern-Präsidenten. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

    Das Versteckspiel und die unsaubere Berichterstattung zeigen, dass der Fall Hoeneß weite Kreise zieht: Der Herausgeber des Focus, Helmut Markwort, ist Mitglied im Verwaltungsbeirat des FC Bayern München.

    Die beiden Kanzleien lassen erahnen, dass die Affäre Hoeneß offenbar eine deutlich größere Dimension hat als gedacht: Die Kanzlei Leitner ist auf Wirtschaftsstrafrecht spezialisiert. Die Kanzlei Wolfsteiner kennt sich offenbar mit Offshore-Investments aus.

    Hängen die beiden zusammen? Arbeiten die beiden gar im Fall Hoeneß zusammen? Müssen sie gar zusammenarbeiten – weil wir erst am Anfang der Affäre stehen? Wer ist noch betroffen? Warum wollen die Medien den Namen der Kanzlei aus der Öffentlichkeit halten?

    Der Fall Hoeneß droht aus dem Ruder zu laufen. Man hat den Eindruck, dass dem Sieggewohnten die Dinge entgleiten.

    Es wird ein bayrisches System sichtbar, das für Deutschland nicht als Vorbild taugt.

    Das ist nicht Champions League.

    Das ist Abstiegskampf pur.

    • Erich Bauer
      30. April 2013 12:47

      Vielleicht wurde er als "Verteiler-Drehscheibe" gebraucht oder mißbraucht... Ist wahrscheinlich bei Real oder Barcelona oder Chelsea auch nicht anders.

  7. F.V. (kein Partner)
    30. April 2013 11:22

    „... die Frau des VP-Chefs erweist sich als Karrierefrau, die weder Quoten braucht, noch über schlechte Frauengehälter jammern muss.“

    Da staunte ich nicht schlecht, als ich das las. Vor allem, weil vor ein paar Tagen das Folgende zu lesen war und Unterberger quasi die Kampagne mitgetragen hat:

    „Man staunt: Die Bezüge von Frau Spindelegger

    21. April 2013 00:09 | Autor: Andreas Unterberger
    140 Kommentare

    Auch wenn offenbar formal alles völlig rechtmäßig zugeht; auch wenn die Angelegenheit zeitlich perfekt gezielt für den angelaufenen Wahlkampf lanciert wird, was einen gewissen Hautgout schafft (weshalb die Information daher so wie häufig bei ähnlichen Anlässen über Raiffeisen-Medien verbreitet wird); auch wenn im Thematisieren der Bezüge einer Ehefrau ein ordentliches Stück Sippenhaftung und Frauenfeindlichkeit steckt. Das Staunen bleibt.

    Es ist ein doppeltes Staunen. Einerseits weil offensichtlich die Spitze der ÖVP nicht die in den Bezügen von Margit Spindelegger lauernde Zeitbombe gesehen hat: Wie amateurhaft sind die Chefs der großen bürgerlichen Partei denn bitte noch? ... Usw.“

    • RR Prof. Reinhard Horner
      30. April 2013 15:52

      reinhard.horner@chello.at

      Sehr geehrter Herr F.V.!

      Das heißt doch aber nicht, dass die Frau Spindelegger für ihren Gatten hätte zurückstehen sollen?

      Die Blickwendung bei unserem Dr. Unterberger finde ich übrigens durchaus positiv.

    • F.V. (kein Partner)
      30. April 2013 17:54

      Nein, denn Ihre Bestellung lag doch schon vor jener des Herrn Spindelegger als ÖVP-Obmann und Vizekanzler.

      Ich habe mich aber schon beim ersten Artikel über diesen Schmarrn nur wundern können, und wenn diesmal Dr. Unterberger eine andere Tonart anschlägt scheint er zwar gelernt zu haben, aber diese Wendung nach kurzer Zeit scheint wohl auch zu zeigen, daß er halt nach Bedarf mal so mal anders polemisiert. - Ein bißchen zu oft und ein bißchen zu übertrieben.

    • cmh (kein Partner)
      30. April 2013 19:48

      Gut gebrüllt, Herr RR Professor!

      Es gibt sicher noch weitere Bestverdiener bei allen Parteien. Jetzt wo es wieder warm wird kann man sicher wieder die Laura Rudas in den angesagtesten Innenstadtrestaurants Termine wahrnehmen. HaHa.

      Man merkt, dass der Norberti wieder an seiner Schmutzkübelorgel sitzen darf und kann sich nur darüber wundern, wie leicht solche Desinformationen einer bestimmten Art von Intelligenzlern den Schlund hinunterrutscht.

  8. Hans-Peter (kein Partner)
    30. April 2013 10:58

    Der Untergang des Abendlandes ist der Untergang der Kultur, wenn diese übergeht in Zivilisation, die lediglich fähig ist die Bedürfnissbefriedigung einzelner Menschen zu gewährleisten. Ein solcher kultureller Niedergang provoziert das Aufkommen eines faustischen Imperiums.
    Oswald Spengler 1918 - "Untergang des Abendlandes"
    beschreibt den Übergang einer Hochkultur hin zu einer Zivilisation, wo es keine Werte mehr gibt.
    Video (14:49)
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zodtC3FjoFo

  9. Pete Sahat (kein Partner)
    30. April 2013 10:31

    OT (aber vielleicht trotzdem interessant):

    Es sind bald ÖH-Wahlen an den österreichischen Universitäten. Als nicht-linker Student hat man es da ohnehin schwer. Nun fordert auch die (der ÖVP nahestehende) Aktionsgemeinschaft Gebetsräume für Muslime an der TU Wien. Natürlich darf jeder dort beten, aber welche Gruppe dort anzutreffen sein wird ist wohl klar. Auch bei den ÖVP Organisationen ist zu erkennen, in welche Richtung der Weg führt...

    "Ökumenischer Raum

    Wir leben Vielfalt!

    An der TU studieren Menschen aus 118 verschiedenen Nationen und mit unterschiedlichsten Religionsbekenntnissen.

    Wir wollen einen Raum in dem Begegnung und Besinnung möglich sind. Du sollst Dich in jeder Hinsicht wohlfühlen."
    quelle: www.agtu.at/unsere-forderungen

  10. Torres (kein Partner)
    30. April 2013 10:30

    Habe ich mich da verlesen oder etwas missverstanden, oder präsentiert Unterberger tatsächlich die Frau Spindelegger als positives Beispiel - wofür? Etwa dafür, dass sie, obwohl schon seit einiger Zeit beim österreichischen Rechnungshof angestellt, weiterhin die weit höhere Gage des Europäischen Rechnungshofes kassiert?

  11. byrig
    29. April 2013 23:30

    im falle (eines zu befürchtendem) wahlsieg der spö ist wiederum zu befürchten,dass die schrecklichen damenschmied und heinisch hosek wieder an bord sein werden.
    an sich ein unerträglicher gedanke.
    die karl müsste auch nicht mehr sein-als ministerin.
    alle sind schwierig woanders unterzubringen-die schmied eventuell als mitorganisatorin des life-balls.

  12. Observer
    29. April 2013 16:14

    Meine Fragen zu den Damen in der derzeitigen BUndesregierung:
    Wann wird Gabriele Heinisch-Hosek endlich in die Wüste geschickt?
    Und mit ihr gleich Claudia Schmied?
    Hat die SPÖ wirklich keine besseren Frauen, welche sich für ein Ministeramt zur Verfügung stellen?
    Doris Bures ist zwar auch eine in Wolle eingefärbte Sozialdemokratin, aber sie scheint ihren Job doch recht gut zu machen.

    Auf den anderen Seite gibt es zwar mit Johanna Mikl-Leitner und Beatrix Karl auch keine besonderen Leuchten, aber beide versuchen zumindest, ihr Ministerium zu verwalten. Maria Fekter wird immer kritisiert werden, denn sie hat wohl das undankbarste Amt übernommen und ist nun Hauptzielscheibe vom "SP-Wahlkampstrategen" Norbert Darabos geworden.

    In den nächsten vier Monaten haben wir ohnehin nur mehr inoffiziellen Wahlkampf, da erwarte ich mir keine guten Entscheidungen mehr von unserer Regierung.

  13. Rosi
    29. April 2013 16:13

    Das ist wohl mehr eine historisch-philosophische Frage, ab wann der Zeitpunkt war, als man das Frauenministerium ernst nahm, und nicht als skurril abtat.
    Aber die Tatsache, daß das geschafft wurde, und wie, sollten sich die Bürgerlichen doch genauer ansehen - und daraus lernen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  14. fokus
    29. April 2013 13:56

    Paßt dazu:

    Wie die Mittags-ZiB berichtet, kämpft das Ronacher nach dem 45-Millionen-Umbau-Wunsch der damaligen IntendantIn Kathi Zechner mit großen finanziellen Schwierigkeiten.
    Alleine für heuer klafft ein Defizitloch von über 6 Millionen Euro.

    http://tvthek.orf.at/programs/71280-ZIB-13

    (Punkt 4 von unten!!)

    Überall wo sozialistische Quotenfrauen in Ämter gehievt werden, bleibt in erster Linie verbrannte Erde zurück, siehe Schmied und die Kommunalkredit, Kathi Zechner und das Ronacher - mit ihr beim ORF sowie mit der Ministerin für die Bildung wird es nicht anders sein.
    Am Ende darf der Steuerzahler diese feministischen Abenteuer bezahlen und die VerursacherInnen sind in der Öffentlichkeit natürlich nicht mehr dafür verantwortlich!

  15. Tullius Augustus
    29. April 2013 13:03

    Verhandlungsargumente für unsere Politiker in Brüssel, wenn es um's Thema "Steueroase Österreich' geht:

    Steuerlast: Österreich über EU-Schnitt: http://www.orf.at/#/stories/2179352/
    __________________________

    Und was die tägliche Turnstunde betrifft: Da sieht man wie man in Ö. etwas erreichen kann:

    Wenn die Themenstellung einfach genug und leicht verständlich genug ist, dann werden auch unsere Politiker aktiv:

    Für diese tägliche Turnstunde gab es seit langem (seit Olympia in London 2012) eine Unterschrifteninitiative wo bisher schon über 150.000 unterschrieben haben. Mehr als die beiden letzten Volksbegehren gemeinsam.


    So wie es aussieht hat Claudia Schmied dies beeindruckt - obwohl sich mir die Logik nicht erschließt: Mehr Turnstunden führt zu mehr Medaillen bei Olympia, das soll logisch sein (?)

    Links dazu:
    http://derstandard.at/1363709031757/Taegliche-Turnstunde-an-ganztaegigen-Schulen-fix

    http://www.turnstunde.at/

  16. Undine
    29. April 2013 11:57

    A.U. schreibt:

    "Eine tägliche Lese- oder Rechenstunde wäre vielleicht förderlicher gewesen."

    Das Hauptziel der Volksschule muß sein, die Kinder das (sinnerfassende) Lesen, Schreiben und Rechnen zu lehren. Wie es aussieht, wird dieses Ziel in immer geringerem Maße erreicht---trotz immer längerer Lehrerausbildung und immer noch höherer Geldmittel.

    Dafür wissen heutzutage die Kinder haarklein Bescheid---dank "anschaulicher", von der Ministerin gewünschten Sexualerziehung, daß es mehr als die zwei bisher bekannten Geschlechter gibt, daß Homosexualität und Zwittersein das Natürlichste von der Welt ist, was für Praktiken es gibt---und seien sie noch so unerklärlich und unverständlich für Kinder--- wie man "verhütet"---zur Ausrüstung der Schulkinder ist heute das Kondom unumgänglich!--- wie künstliche Befruchtung geschieht, wie Lesben- und Schwulenpärchen dennoch zu "eigenem" Nachwuchs kommen können, daß Abtreibung nichts Sträfliches, sondern höchst Normales ist und noch vieles mehr! DAS ist doch was, oder? DAS bereitet auf das Leben vor, oder? DAZU ist sinnerfassendes Lesen oder Schreiben oder Rechnen nicht unbedingt nötig, oder?

    Wer erinnert sich noch an die Einführung der "Aufklärung" für VS-Kinder?
    Als Gründe nannte man erstens, Kinder, va Mädchen davor zu bewahren, leichte Beute für gewisse Männer zu werden---also vor Vergewaltigung zu warnen und zu schützen, zweitens, ungewollte Schwangerschaften zu vermeiden.

    Und? Hat man diese Ziele erreicht? Keineswegs! Es waren also leere Kilometer. Ziel eindeutig verfehlt----so wie ich jetzt das Thema verfehle! :-)

    Aber um dennoch zum Thema zurückzukommen: Die Unterrichtszeit, die man mit obengenanntem Unfug vertrödelt, könnte wesentlich besser genützt werden, indem man sich auf das Wesentliche konzentriert: Auf das Lesen, Schreiben und Rechnen und auf all den Firlefanz, mit dem man die Kinder überfordert und den Lehrstoff unnötig überfrachtet, verzichtet. Körperliche Bewegung hingegen gehört ganz GROSSGESCHRIEBEN; nach wie vor gilt: Mens sana in corpore sano! Wie allerdings die notwendige Vervielfachung der Turnstunden aussehen könnte, weiß noch niemand---auch die Frau Schmied nicht. Diese notwendigen Turnstunden wird es auch in der von ihr so geliebten Ganztagsschule nicht geben!

    • terbuan
      29. April 2013 12:48

      @Undine

      Ich kenne Kinder, die VOR dem Schuleintritt bereits bis 100 zählen können, einfache Additionen durchführen, das Alphabet kennen und einfache Texte in Blockschrift sinnerfassend lesen können und auch die Uhr beherrschen.
      Die sind deswegen keine Genies, sie werden nur durch Eltern und Geschwister entsprechend beispielgebend gefördert! Dort ist der Hund begraben!

    • Undine
      29. April 2013 13:09

      @terbuan

      "....sie werden nur durch Eltern und Geschwister entsprechend beispielgebend gefördert!

      Und genau DAS ist es, was die Sozis mithilfe ihrer Claudia Schmied radikal abstellen wollen. Deshalb die krampfhaften Bemühungen, alle Kinder so früh und so konsequent wie möglich von den Eltern zu trennen---die einen von bildungsnahen, die anderen von bildungsfernen Eltern. Erst dann werden alle Kinder gleiche Chancen haben---meinen sie, die Linken.

    • Wyatt
      30. April 2013 06:21

      @ Undine
      @ terbuan
      *****************!
      aber die Fähigkeit des Sinn erfassenden Lesens, wäre wiederum nicht im Sinn der "linksgefälligen" wahren, wirklichen Einheitsmeinung - deren Durchsetzung der Sinn der Sache ist.

    • Einspruch! (kein Partner)
      30. April 2013 19:01

      @undine, @terbuan - Sie haben völlig recht.

      Es bleibt uns als Trost, dass es immer Eltern geben wird, die sich mehr um ihre Kinder kümmern als andere, erstens, und dass es wohl immer Privatschulen geben wird (obwohl irgendwelche Kryptokommunisten dagegen sein mögen), zweitens.

  17. fokus
    29. April 2013 11:28

    "Muskel statt Gehirnschmalz"

    Damit wird bereits die zukünftige Wählerschichte für Rot-Grün heranGEBILDET!

    Obwohl Sport und Olympische Spiele bisher für Linke immer ein "rotes Tuch" waren.
    Hat man nun erkannt, daß es offensichtlich effiziente Mittel für Massenzulauf sind? Bei Populismus pur tritt sogar die Quote in den Hintergrund!

  18. Josef Maierhofer
    29. April 2013 10:18

    Nein, Herr Dr. Unterberger, auf diesem Altar opfern wir schon lange nicht mehr unser Steuergeld, das ist schon längst verplant bis verbraucht, auf diesem Altar opfern wir unsere Zukunft, die sehr mühsam sein wird beim Schulden zahlen, sofern es überhaupt einen friedlichen Ausgang nimmt.

    http://www.staatsschulden.at

  19. Wolfgang Bauer
    29. April 2013 09:56

    Durch alle ehemaligen Qualitätszeitungen inklusive KURIER (besonders scharf) und PRESSE zieht sich eine unqualifizierte, faktenverzerrende Kampagne gegen Fekter.

    Mein Tip: eine unheilige Allianz: 'Zorro' Darabos + 'Robert Redford' Mitterlehner, unterstützt durch den Porschezerstörer Hameseder.
    Staunender, aber freudiger Zuseher: Spindi, 'der Weiche'. Der wird noch schauen, was parteiinterne Intrige ist...

    Und so ist's passiert:
    Anruf Darabos' bei Faymann im Solarium: "Du, Werner, der Mitterlehner hat mi ang'spitzt: Die Fekter hat dir an Briefentwurf g'schickt gegen die EU. Da miassma wos mochn draus. I schlog vor, i spü eam ausse an die APA und du spüst dann den Zornigen, 'so nicht' und so..." "Norbert, wast wos: i hob jetzt ka Zeit, mir is wuascht, was der Mitterlehner sogt, der konn mi..." "Na, Werner, des is a Sitzer, du brauchst net vü tuan, nur empört sein. Da Raiffeisen hat ma versprochen, dass der KURIER aufspringt."
    "Na guat, redma, wenn i vom Frisör kumm." "OK"

    • M.S.
      29. April 2013 10:09

      @Wolfgang Bauer

      Köstlich! So könnte es sich tatsächlich abgespielt haben!

    • terbuan
      29. April 2013 10:14

      Einfach großartig Wolfgang Bauer!

    • Claudius
      29. April 2013 11:15

      @ Wolfgang Bauer

      Aus dem Kurier-Leserforum einige Postings zu den Anti-Fekter-Artikeln, alle von vorgestern:

      Lukas Joksch (27.4.2013)

      Herr Brandstätter, es geht hier auch um IHR Geld, es wäre auch recht schön, wenn SIE die Fakten ein wenig besser darlegen könnten.

      Denn, diese Art der Berichterstattung, und das Abwatschen einer Ministerin, die wenigstens sich nicht so einfach der EU hingibt, ist schon sehr mikrig, so kenn ich sie eigentlich nicht.

      Frau Fekter hat schon ihre Fehler, aber immerhin hat sie Rückgrat, und so falsch liegt sie nicht !


      Christa Huber (27.4.2013)

      Ich bedaure es zutiefst, dass ich mein Kurierabo verlängert habe, bei den unnötigen Hasstiraden eines Helmut Brandstätters und eines Peter Rabl. Die einzige Hoffnung die bleibt, dass Raiffeisen beide hinauswirft.

      Und noch etwas Hr. Chefredakteur: Fekter hat sich letztendlich durchgesetzt und der Faymann hat den Schwanz eingezogen.


      Peter Rudolf (27.4.2013)

      Diese übertriebene Kampagne des Herrn Brandstätter gegen Fekter, zeigt wo man Brandstätter einordnen muss. Für ihn gibt es offensichtlich nur eine Richtung und das ist die Unterdrückung und gnadenlose Versklavung der Österreicher. Wenn dagegen einer aufmuckt und sei es auch die Finanzministerin, der wird plattgemacht.

      All die Auswüchse, die ansonsten dem Steuerzahler das Leben schwer machen, die sind nicht vorhanden. Ein Mann des Systems eben.

    • Claudius
    • Wolfgang Bauer
      29. April 2013 11:32

      @ Claudius: Danke für die Zitate aus den Kurier-Postings. Tröstlich. Allerdings glaube ich nicht, dass Brandstätter das ohne Raiffeisensanktus gemacht hat, eher auf Weisung. Denn Brandstätter ist 'angepatzt' bei Faymann, weil er die Inseratenaffaire breit kommuniziert hat, seinerzeit. Jetzt muss er offensichtlich zu Kreuze kriechen. Denn die Raiffeisler wollen bei den Roten gut dastehen, wengan G'schäft.

      Martins Salomon ist die Lichtgestalt im KURIER. Hoffentlich bleibt sie dort!

      Ich habe direkt an Brandstätter geschrieben, er hat geantwortet, dass er meine Agression nicht versteht.

    • Undine
      29. April 2013 13:12

      @Wolfgang Bauer

      *********! Einfach köstlich!

    • mike1
      29. April 2013 13:30

      ich habe dem kurier (als leser und abonnent) geschrieben, dass ich hoffe, weitere primitive fekter-beschimpfungen des rabl (der ist kein "herr") nicht mehr lesen zu müssen. der brief wurde natürlich nicht veröffentlicht. habe nichts anderes erwartet.
      leider hat sich brandstädter ein schlechtes beispiel an diesem rabl genommen.

      wie ich schon sehr oft bemerkte, ist Frau Dr. Salomon ein hauptgrund, den Kuerier noch zu lesen. auch ich hoffe auf ihr verbleiben, damit wenigstens eine person eine intelligente haltung zeigt.

    • Gandalf
      29. April 2013 19:26

      @ Wolfgang Bauer:
      Also, ich verstehe jegliche Aggression gegen Herrn Brandstätter. Der "Kurier" ist (auch unter seiner Führung) zum miesesten Massenmedium Österreichs geworden, schlimmer als die "Krone" (über darunter positionierte Makulatur - Produkte wollen wir hier gnädig schweigen): Viele langjährige Leser haben noch immer nicht mitbekommen, was für ein letztklassiges Produkt der Massenmanipulation im Sinne der Linken sie täglich lesen. Schade um den (ehemals) guten Namen.

    • AGLT (kein Partner)
      30. April 2013 09:44

      Brandstätter und die daraus immer weiter nach links driftende Blattlinie waren der Grund, warum ich mein langjähriges Kurier-Abo kündigte. Auf Rückfrage nach dem Warum war man bass erstaunt, dass ich ein Abdriften nach links empfinde .... Inzwischen lese ich nicht mal mehr die Onlineausgabe.

    • Einspruch! (kein Partner)
      30. April 2013 13:04

      Ja, so wird es gewesen sein. Einzig der Ton wird noch etwas proletiger gewesen sein. Ned sogts des geht goa ned - es is aso.

  20. terbuan
    29. April 2013 09:36

    O.T.

    Endlich sagt dies einer in der Öffentlichkeit (und nicht nur hier im Blog):

    DIE ANTIFASCHISTEN SIND DIE FASCHISTEN DES 21. JAHRHUNDERT!!!

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1395415/FPOeSteinkellner-nennt-Antifaschisten-neue-Faschisten?_vl_backlink=/home/index.do

    Die Betroffenheit ist groß, die Dauerempörten sinnen auf Rache!

    • terbuan
      29. April 2013 11:52

      In der Presse gibt des derzeit dazu 122 Kommentare, die meisten stimmen dem ursprünglich von Ignazio Silone stammenden Zitat zu!

    • Hans-Peter (kein Partner)
      30. April 2013 12:35

      Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

      "Johann Wolfgang Goethe"

      Adorno sagte, er fürchte nicht die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.

      Lauter Perverse von Hans Söllner

      wie gebannt schaug`ns auf`n bildschirm
      hirn, liegt auf da strass
      buildl`n aus rumänien, völkermord und hass
      kloane kinder, werd`n von andr`e kinder
      g`foltert und g`schlog`n
      schwangere frau`n, werd`n da`schoss`n
      und vom panzer überfoar`n
      a mörder werd in u.s.a., zum präsidenten g`mocht
      chinesen, werd`n verfolgt
      tibeter, werd`n g`schlacht
      millionen liter erdöl, aus kanada verfault
      südamerika, verbrennt
      aber der gottschalk, der gottschalk, lebt auf

      he, türk`n, werd`n verfolgt
      oh mann, der schönhuber g`winnt
      ein deutscher polizist, der`schiasst
      irgendwo ein deutsches kind
      hundert tausend bürger werdn`d,
      zu krimminellen, werdn`s g`macht
      sie werdn`d verfolgt, he leit
      demokratie, beherrscht den staat
      zuerst gab`s, einsatz wackersdorf
      a bauernhof brennt,
      a gonza landstrich "verbrecher"
      hot`s der strauss, früher g`nennt
      a kloana bua, bringt sich um
      er hot an sechser, in deitsch
      da gauweiler taucht auf, he
      und mit ear`m kimmt- aids

      oh mann, he, sie feiern heit a party
      alles freut sich, alles lacht
      zwoa nutt`n aus manila,
      hobn`s no` eingflog`n, für heut nacht
      oh, der stoiber sogt zum stoltenberg
      drah lauta, des is geil
      bomben explodier`n, oh mei
      menschen heart ma schrei`n
      da kohl, flaggt auf der couch
      furchtboa` g`schlampert und vui` dreck
      da vogl frisst, an blüm sei fertigpizza weg
      lauter perverse, an der macht
      hiat`z werd`s zeit, dass sich woss riahrt

      stehts endlich auf, he leit
      rührt`s eich, woss konn scho` passier`n
      a kloana hascher, werd verfolgt
      unsere politiker, sein prall
      a rassist, werd bürgermeister, in bad reichenhall
      in `gladberg, sterb`n zwoa kinder, weil die polizei, versagt
      tschernobyl, verseucht die wöid, politiker, hau`n ob
      millionen werd`n verpulvert, für die ddr
      jo, oba de penner, an der isar drun`t
      de lass`n se im winter drau`s der`frian
      he, a vadder fickt sei tochter, da nachbar, hot nix g`wusst
      milliarden steuergelder, fliag`n in irak drun`t in`d luft

      jo, so kann`t i weiterspui`n bis morgen
      geht erna` ois am arsch vorbei,
      bei uns laffa`ns frei rum,
      wo anders sperrn`s solcha`te leit ei`
      i hob koa angst, vor eich do drob`n
      ihr habt`s ma echt an oarsch zweit drun`t
      bis jetzt is um nix gong`a, he leit
      jetzt geht`s um meine buam
      vielleicht hob i nix mehr davo´`
      ja aber, dann kämpf i doch dafür,
      dass meinen kindern spät`a besser geht
      de san`s ma doch wohl wert
      i derfa`t bloss noch zoi`n
      und ihr verprasst`s des gonze geld
      ihr habt`s ma überhaupt nix zum sog`n
      he..... i hob eich gor nit gwählt, oh je

      oba schaug`, he mann, sie feiern heit a party
      alles freut sich, alles lacht
      zwoa nutt`n aus manila,
      extra eing`flog`n, für heit nacht
      he, da stoiber, sogt zum stoltenberg
      drah lauta, des is geil
      bomben explodier`n, oh mann, menschen hear`t ma schrei`n
      sie feiern heit a party,
      alles freut sich, alles lacht
      da gauweiler, da stoltenberg,
      da stoiber, und der zimmermann
      wie gebannt, schaugn`s auf`n bildschirm
      drauss`n auf da wöid
      lauta regierungs-chaoten,
      von anderen chaoten g`wählt
      lauta regierungs-chaoten, he
      von andere chaoten g`wählt

      http://www.youtube.com/watch?v=SO9CTIsBAwE

  21. Freak77
    29. April 2013 09:31

    Ja, ich möchte Dr. Unterberger da beipflichten was die ersten 3 Absätze betrifft wo es um:

    - Finanzministerin Dr. Maria Fekter, und

    - Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner (Margit Spindelegger ist keine Politikerin)

    geht.

    Das sind zwei ÖVP-Frauen, wertkonservativ, die deutliches Profil zeigen und sehr selbstbewußt auftreteten. Also: Ein neuer Typ Politikerinnen - ÖVP-Frauen mit einem wertkonservativ-christlich-demokratischen Weltbild, das ist für viele schwer verdaulich.

    Und sie irritieren eine ganze Menge Männer: Faymann, teilweise wohl auch Spindi (der sich aber unter Kontrolle hat & mit einer selbstbewussten Karrierefrau verheiratet ist).

    Und vor allem eine ganze Menge Zeitungsredakteure, auch in "Die Presse" und "Kurier". Gestern gab es wieder geharnischte Kritik des Mannes Peter Rabl an unserer Finanzministerin, wo er kein gutes Haar an ihr ließ:

    http://kurier.at/meinung/kommentare/innenpolitik/leitartikel-diese-lachnummer-hat-auch-regisseure/10.660.820

    Aufflällig ist, das H.C. Strache fast noch nie ein negatives Wort über Fekter und Mikl-Leitner ausgekommen ist.

    Mehrere faire Fekter & Mikl-Leitner Kommentatoren:
    Dr. Unterberger, Christian Ortner, Dr. Martina Salomon (Kurier), Dr. Georg Wailand (Krone & Gewinn) und auch Cornelia Primosch (ORF-Brüssel-Fernsehkorrespondentin)

    • Brigitte Imb
      29. April 2013 23:41

      Die "Her mit dem Zaster....- Ministerin", braucht absolut nicht in Schutz genommen werden, die dreht sich nur nach dem Wind, bzw. nach den anstehenden Wahlen.

    • Einspruch! (kein Partner)
      30. April 2013 13:30

      Wenn man den Artikel von Peter Rabl liest, dann kann man nur den Kopf schütteln. So ein Unsinn, erstens, und so eine perfide Gemeinheit gegenüber der einzigen annähernd charakterstarken Politikerin, die auf europäischer Ebene nicht zu allem ja und amen sagt, andererseits. Wessen Interessen vertritt man, wenn man sowas schreibt? Faymanns ureigenste? die von Darabos, Rudas und Ostermeyer und dem Sozi-Apparat? Sicher nicht die aller Österreicher, und ganz sicher nicht die des bürgerlichen Mittelstandes. Rabl wird für mich immer mehr zum Negativbeispiel eines Journalisten.

    • Erich Bauer
      30. April 2013 14:10

      @Einspruch: "... Wessen Interessen vertritt man..."

      Man vertritt die Interessen der beiden "Landvögte" und des Raiffeisen "Schatzmeisters" die da schon alles ausgekungelt hatten...

    • Leopold Koller (kein Partner)
      01. Mai 2013 03:27

      Ja, Hr. Bauer, leider ist es so! Es ist alles schon von vornherein ausgeschapst! Bei ganz wenigen, jedoch sehr Unfaehigen!

  22. mitzi
    29. April 2013 08:55

    Ein Betätigungsfeld haben diese Gendertanten bis jetzt übersehen. Das muss geändert werden: der Nobelpreis wird noch immer nicht quotengerecht verteilt.

    • Blahowetz
      29. April 2013 09:02

      Und seltsamerweise sind so wenig Muselmanen unter den Nobelpreisträgern, sollte da nicht eine Quote auch Abhilfe schaffen können?

    • Undine
      29. April 2013 13:19

      @Mitzi

      Aber wir können beruhigt sein---im Mittagsjournal sprach man heute von WählerINNENkultur! Nur die KriminellINNEN wollen sich nicht und nicht durchsetzen, aber es wird schon noch werden.

    • Xymmachos
      29. April 2013 17:00

      @mitzi & @Blahowetz
      Konstruktiver Vorschlag: weitere Nobelpreisverleihungen ausschließlich an Muselmaninnen (Suleika, Fatme, und so...) bis bei der Relation Manderln : Weiberln eine 50:50 Quote erreicht ist. Wenn die AnhängerInnen des Propheten dann gegenüber den Ungläubigen (den echten und denen mit den falschen Religionen) überrepräsentiert sind, soll's auch recht sein. Insch'allah!

    • Brigitte Imb
      29. April 2013 23:42

      IdiotInnen....hört man auch selten.

    • Harun al Raschid
      29. April 2013 23:52

      Ein Glück, dass meine Scheherazade keinen der modernen elektronische Kästen hat. Sie würde sich glatt um den Literatur - Nobelpreis bewerben. Und, ganz unter uns Männern, so gut wie die seltsame Märchenerzählerin aus dem fernen Ostarrichi - wie heisst sie nur? Jeh li Nek oder so irgendwie - kann sie wohl auch erzählen, oder eigentlich, noch viel besser, das schwöre ich bei meinem guten Namen..

    • Undine
      30. April 2013 08:04

      @Harun al Raschid

      Edler Kalif, besagte seltsame Märchenerzählerin aus dem fernen Ostarri mit dem Namen Jeh li Nek wäre sicher nicht bis zu Euren Gemächern vorgelassen worden und wenn durch irgendeinen Trick doch, hättet Ihr sie von der Bettkante gewiesen, bevor sie ihren unschönen Mund aufgemacht hätte, auf jeden Fall aber nach den ersten paar Sätzen.

    • cmh (kein Partner)
      30. April 2013 11:09

      Der Nobelpreis wäre fürwahr ein geeignetes Betätigungsfeld für diese Tschändertanten.

      Mit großer Wollust könnten sie dann anderen Vorschriften für das Verteilen von derem Geld machen.

      Schön rotherzig halt.

    • Karl Knaller
      30. April 2013 12:46

      @Xymmachos
      Das heisst nicht "Muselmaninnen" sondern "Muselfrauen", alter Grieche!





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