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Man staunt: Die Bezüge von Frau Spindelegger

Lesezeit: 2:30

Auch wenn offenbar formal alles völlig rechtmäßig zugeht; auch wenn die Angelegenheit zeitlich perfekt gezielt für den angelaufenen Wahlkampf lanciert wird, was einen gewissen Hautgout schafft (weshalb die Information daher so wie häufig bei ähnlichen Anlässen über Raiffeisen-Medien verbreitet wird); auch wenn im Thematisieren der Bezüge einer Ehefrau ein ordentliches Stück Sippenhaftung und Frauenfeindlichkeit steckt. Das Staunen bleibt.

Es ist ein doppeltes Staunen. Einerseits weil offensichtlich die Spitze der ÖVP nicht die in den Bezügen von Margit Spindelegger lauernde Zeitbombe gesehen hat: Wie amateurhaft sind die Chefs der großen bürgerlichen Partei denn bitte noch? Andererseits aber auch, weil man solcherart neuerlich ganz konkret auf die absurd hohen Bezüge der Zehntausenden EU-Beamten gestoßen wird.

Frau Spindelegger gehört nämlich interessanterweise dem Europäischen Rechnungshof in Luxemburg an, ist aber seit 2008 an dem – mit diesem überhaupt nicht zusammenhängenden! – österreichischen Rechnungshof tätig. Beides wirft noch viele interessante Fragen auf, welche die ÖVP jetzt wochenlang in die Defensive treiben werden.

Das, was wirklich alle Österreicher ärgert, sind jedoch die Bezüge. Frau Spindelegger bekommt statt des (ja ohnedies durchaus stattlichen) österreichischen Gehalts von 5000 bis 6000 Euro monatlich laut „Profil“ 11.680 Euro brutto. Plus Zulagen. Und ihr Schweigen zu dem Thema kann nur als Bestätigung gedeutet werden. Die Differenz zahlen die EU-Budgets, weil sie eben theoretisch eine europäische Beamtin ist.

Die EU-Budgets haben’s ja offensichtlich. So hoch ist also das Gehaltsniveau für eine mittelhohe Beamtin bei der EU, plus allen sonstigen Benefizien. Und es läuft sogar dann weiter, wenn jemand in die Heimat zurückgekehrt ist (in der Frau Spindelegger immer daheim war). Und dann wundert sich Europa, wie sich die Bürger in Massen von ihm abwenden; und wie immer mehr Hass auf eine Institution entsteht, in der unser Steuergeld solcherart verschwendet wird.

Dabei wissen die meisten Europäer gar nicht, dass dieser EU-Rechnungshof seine eigenen Erkenntnisse abmildert, um „EU-Feinden“ keine Munition zu liefern. Dabei wissen die meisten Europäer noch gar nicht, dass über die EU-Gesetzgebung linksradikale Elemente, insbesondere aus dem Sozialministerium (gegen den offenbar irrelevant bleibenden Widerstand aus Wissenschafts- und Unterrichtsministerium und mit dem Schweigen der Volkspartei), schon wieder mit guten Erfolgsaussichten neue Einschränkungen der privaten Freiheit durchzusetzen versuchen.

Wie will Michael Spindelegger eigentlich künftig auch nur einen Millimeter an Glaubwürdigkeit haben, wenn er einen Satz zugunsten der EU sagt? Oder wenn er zu den EU-Gehältern schweigt? Oder wenn er sich vielen Anzeichen nach jetzt schon neuerlich für eine Koalition mit der total reformverweigernden Linken bereit hält?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 11:12

    Wenn eine EU-Beamtin, ich kenne das Gehaltsschema dort, ist ja im Amtsblatt, sozusagen, so viel bekommt, dann bekommen die EU-Abgeordneten noch mehr und dürfen auch Assistenten beschäftigen, die auch nicht schlecht verdienen, alles plus (dehnbare) Spesen natürlich.

    Nachdem aber die Aufreger gegen die Gattin eines ÖVP-lers gerichtet sind, wie wärs denn einmal damit, ein paar von den roten und grünen 'Gehaltssammlern' anzuführen, etwa Herrn Swoboda, oder auch, quasi im Inland, UHBP, UHBK, etc., oder die ganzen Privilegien aller zusammen gleich allesamt anzuführen, damit man die endlich alle 'kübeln' kann. Auf Steuergeld und Kredit auf Volkskosten leistet man sich bei der 'Haute Volaute' wohl alles, so glaubt man. Schön langsam wird es aller Tage Abend damit, so hoffe ich.

    Gell, Herr Stronach, gell, Herr Strache Sie räumen damit auf, oder ? Oder versorgen Sie den Dr. Van der Bellen weiter auf seinem Unnötigkeitsjob fürstlich ? Oder treten Sie dafür ein, den Bundesrat weiter zu erhalten, die überbordende Bürokratie in der öffentlichen Verwaltung, die überdimensionalen Beamtengehälter, ÖBB-Gehälter und -pensionen, die Gewerkschafts- und Kammerbonzenschemen, die Unnötigkeitsjobs zu Gender über 'Trans, bis Hinüber', etc., etc.

    Das muss wohl schön langsam alles ausgesprochen werden und angegangen.

    Ich hoffe sehr auf 'ST&ST', dass die dazu wenigstens vernünftige Vorstellungen haben und auch publik machen.

    Noch ein kleiner Nachtrag zur EU und Österreich als solche. Statt der EU diese hohen Gehälter 'in die Schuhe zu schieben', wie wär's denn mit einem Veto zu Erhöhungen dort (8% hatte man die Frechheit in diesem Jahr zu erhöhen), wie wär's denn mit einer Austrittsdrohung, aus dem Euro sollten wir eigentlich schon längst draußen sein, na wie wär's den damit ?

    Werte Politkaste, wir haben genug von Euch Volksverrätern und Volksverschuldern und Volkszerstörern !

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 01:45

    Nicht schlecht, 11 680 € + Zulagen/mon., davon müssen viele Österreicher ein Jahr lang leben. Rechtlich ist natürlich mit unseren Gummigesetzen alles gedeckt.

    Die ÖVP steht der SPÖ um nichts nach, die eigenen Privilegien betreffend und sie gründen ebenso politische Familiendynastien, die nicht im Interesse des Volkes agieren.

    So "versteht" man natürlich auch Karas' Forderung nach mehr EU(geld).

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 08:33

    Sie richten es sich eben. Die EU-Jubler jubeln aus purem Eigeninteresse. Das getraue ich mir nach langer Beobachtung und Erfahrung zu behaupten. Wären sie staatsmännischer und das Volk vertretend kämen sie an kritischer Betrachtung dieses Molochs nicht vorbei.

    Die Parteien teilen sich Österreich unter sich auf und haben eben mit der EU eine zweite lukrative und intransparente Spielwiese. Dafür setzt man dann schon mal das Bankgeheimnis aufs Spiel, winkt doch die Aussicht auf den EU-Ratspräsidenten oder sonst irgendein Pöstchen.
    Die ganzen Ausschreibungs- und sonstigen Objektiv-Tu-Spielchen sind für die Katz bei diesen zur Zeit an der Macht (Macht ist eigentlich Verantwortung) stehenden Leuten.

    Ich bewarb mich zweimal in meinem Leben für einen öffentlichen Posten, einmal war ich durch den Personalberater an erste Stelle gereiht, doch oh Wunder, man hat mich nicht zur weiteren Bewerbung eingeladen. Ein anderes Mal war die Industrietätigkeit schädlich, weil man kann ja Industriecontrolling nicht im öffentlichen Bereich anwenden, igitt, das hab ich sogar schriftlich.

    Und je größer der Apparat desto einfacher haben es die Appartschniks, es sich zu richten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 06:57

    Na ja , da haben wir ja wieder den berühmten und berüchtigten "Schüssel-Effekt"!

    Knapp vor wichtigen Wahlen wird ein "Vorwurf" aus dem Hut gezaubert, der eigenartigerweise immer nur der eh schon gebeutelten Volkspartei schadet!

    Die Neidgesellschaft lässt grüßen!

    (gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter KommentatorLa Rochefoucauld
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 15:27

    Wir müssen das verstehen. Endlich am Futtertrog angelangt, muss man diesen natürlich auch ordentlich leer trinken. Die Roten können das aber ohne Medienecho weit besser.

  6. Ausgezeichneter KommentatorEiserner
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 18:34

    Die Devise kann nur lauten: raus aus der EU, die solche Zustände ermöglicht, und unser aller Geld auf diese Art den erlauchten Kreisen in den Allerwertesten stopft!
    Denn wo ein so ein Fall aufpoppt, gibt es sicher viele.
    Und sie brauchen immer noch mehr Geld zur Umverteilung.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    21. April 2013 21:27

    Und da schreit die Heinisch-Hosek überall herum, daß Frauen so wenig verdienen!
    Ich bin überzeugt, daß so mancher Mann sehr glücklich wäre, fände er auf seinem Gehaltsstreifen eine annähernd so hohe Summe---für eine verantwortungsvolle Tätigkeit, meine ich!

    Wie groß ist wohl die Summe, die monatlich bei Hannes Swoboda und seiner Gitti Ederer auf dem Konto landet?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorErich
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 10:15

    Hier kann man auch staunen!
    Boston Consulting: Euro-Krise muss mit radikaler Enteignung gelöst werden

    Die Boston Consulting Group sagt, dass diejenigen, die sich im Laufe ihres Lebens ein Vermögen erarbeitet hätten, für die Party der Schulden-Staaten und Banken-Exzesse bezahlen müssten. Neben der allgemeinen Banken-Zwangsabgabe müssten massive Steuern auf Vermögen und Erbschaften erhoben werden.
    Enteignungsurkunde 1949
    hier zu sehen:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2013/04/Enteignung-1024x698.jpg

    Daniel Stelter von der Boston Consulting Group hält einen Schuldenschnitt für die einzige Möglichkeit, das Schuldenproblem in Europa zu lösen. Und dieser Schuldenschnitt müsse über Steuern bezahlt werden, sagt er dem DLF. Man kann allerdings nur denjenigen etwas wegnehmen, die etwas haben. Ein wichtiger Teil der Lösung ist für Stelters die Zypern-Methode:

    „Es ist naheliegend, diejenigen, die Vermögenswerte besitzen, die letztlich auch faktisch der Illusion unterliegen, dass die noch völlig belegt und zurückgezahlt werden, durch eine Steuer zu belegen … und auf diese Art und Weise sozusagen die Party aufzuräumen, die Hinterlassenschaften der letzten 30 Jahre aufzuräumen.“

    Stelter sagt allerdings, dass es auf keinen Fall ausreichen werde, wie in Zypern lediglich die Bankguthaben zu besteuern. „Insofern ist sicherlich eine Kombination aus Vermögensabgabe, Vermögenssteuer oder erhöhter Erbschaftssteuer das Richtige“, sagt er.
    Eigentum ist eine Illusion

    Das heißt, nicht nur die europäischen Kontoinhaber unterliegen der „Illusion“, sie hätten ein Guthaben auf dem Konto. Offenkundig unterliegen auch Immobilienbesitzer der Illusion, sie hätten tatsächlich eine Immobilie.

    Wenn es nach Stelter geht, soll der ehrlich Bürger besteuert werden, der sein Leben lang gespart hat und sich ein Geld-Vermögen oder ein Haus aufgebaut hat. Er soll die „Party aufräumen“, die ganz andere gefeiert haben.

    Das sagt die Unternehmensberatung Boston Consulting. Sie berät Regierungen, Banken, Unternehmen.

    Zudem will Stelter den Bürgern im Anschluss an ihre Enteignung die Lohnsteuern senken: „Wir sollten dann einen Anreiz geben, gerade bei den Leuten, die Vermögen verloren haben, durch Arbeit es wiederherzustellen.“ Offenkundig erwartet der Berater von den Bürgern, dass sie nach ihrer Enteignung erneut hart arbeieten, um nach der nächsten Party erneut enteignet werden zu können.
    Modell ist Deutschland 1952

    Als Modell bei der Vermögenssteuer nimmt Stelter Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Ab 1952 mussten die Bürger die Hälfte ihrer Vermögenswerte abgeben. Über einen Zeitraum von 30 Jahren machte dies circa 1,67 Prozent Vermögenssteuer pro Jahr aus.

    Privatvermögen gebe es überall in Europa. Eine solche Vermögenssteuer müsse daher europaweit eingeführt werden, fordert der Ökonom. „Weil sonst wäre es sicherlich auch nicht fair.“ Natürlich sei die Belastung in den reichen Ländern stärker als in den ärmeren Ländern. „Das ist aber auch ganz banal deshalb so, weil, die reicheren Länder sind die Gläubiger.“

    Die Vorgehensweise in Zypern sei ein klares Zeichen, dass es in die Richtung Schuldrestrukturierung in Europa weitergeht, so Stelter. Es sei lediglich eine Frage der Zeit, dass dieser Weg weiter gegangen werde. Und dabei sei es unerheblich, wer politisch gerade an der Macht sei.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/22/boston-consulting-euro-krise-muss-mit-radikaler-enteignung-geloest-werden/


alle Kommentare

  1. Reinhard Bimashofer (kein Partner)
    24. April 2013 10:52

    Zu den 11.680.- (MONATLICH!) wahrscheinlich 15 mal gesellen sich noch die Zulagen. Womöglich die Trennunszulage für die Entfernung vom eigentlichen EU-Dienstort, Vizekanzlersgattinszulage, Kinder- und Ausbildungsgelder usw. Bei allen Verbrechensschilderungen kassieren die Mitwisser unglaublich groß ab. Wieso ausgerechnet die EU-Rechnungshofsbeamten derartig sensationell verdienen könnte damit zusammenhängen, dass diesen heroischen Prüfern nach dem Blick aufs eigene Lohnkonto die anderen Ungeheuerlichkeiten dieser EU quasi als normal erscheinen müssen.
    Leider gibt es in der EU keine automatisierte Ungeheuerlichkeitsumkehr. Aber unserem Vizekanzler wird wohl bald schon die Reporterfrage gestellt werden: „Bitte erklären Sie uns, wie sie mit 20.000 Euro Familieneinkommen im Monat durchkommen?“

  2. ettl (kein Partner)
    23. April 2013 19:49

    Diese ganze Gehaltsdiskussion verstehe ich nicht und sie ist auch komplett irrelevant.
    Was ich noch sonderbarer finde, ist, daß niemand eine Unvereinbarkeit sieht. Wie kann die Ehefrau in einer Institution arbeiten, die ihren Mann als Vize-Regierungschef kontrollieren soll. Soetwas heißt dann Bananenrepublik und stört in Österreich überhaupt niemand mehr.
    Wo Dr. Unterberger natürlich recht hat, ist, daß Spindelegger seinen Argumentationsspielraum oder einfach seine Glaubwürdigkeit massiv beschnitten hat. Als gelernter Österreicher weiß man, daß solche Jobkonstellationen für Normalsterbliche nicht erreichbar sind. Die ganze Verteidigungsstrategie der ÖVP ist einigermaßen absurd und einfach nur peinlich. Solche Politikerehen kannte man bisher nur von der SPÖ ...

  3. hit-and-run (kein Partner)
    23. April 2013 18:37

    Das p.t. Publikum staunt, unsereins hingegen staunt schon lange nicht mehr.

    Die EU hat sich ihren festen Stand und eine unverbrüchliche Loyalität in Österreich dadurch erworben, dass sie die politisch-administrative Elite mit Gehältern (bzw Aussichten darauf) geködert hat, die meines Wissens sogar deutlich über denen der politischen Klasse der Supermacht USA liegen.

    In einem Land, in dem 1918 nur der Kaiser abgedankt hat, nicht aber die zugehörige Administration, war ja auch nichts anderes zu erwarten. - Aber auch in anderen EU-Ländern läuft es mit dem bedingungslosen Anhimmeln der EU in tonangebenden Kreisen ganz gut!

  4. A.K.
    23. April 2013 13:38

    Die Tagebuchnotiz „Man staunt: Die Bezüge von Frau Spindelegger“ von Dr. Unterberger läßt bei mir Zweifel aufkommen ob ich die richtigen Tageszeitungen lese. Dort, aber auch im Internet, z.B. bei der Seite „Wiener Zeitung“ oder „Die Presse“ habe ich darüber Nichts gelesen. – Also entweder einfach überlesen, übersehen oder es wurde gar nicht darüber geschrieben. Nur Dr. Unterberger scheint imstande zu sein, mich diesbezüglich zu informieren. Ein Plus für ihn, ein Schlechtpunkt für mich und diese Zeitungen.
    Interessant wäre, dem Weg nachzugehen auf dem die Tatsache der Bezüge von Frau Spindelegger vom Europäischen Rechnungshof in Luxemburg nun publik geworden sind. Wer hat den Schleier gehoben? - Wir sind jedenfalls bereits mitten im Wahlkampf.

  5. Rainer (kein Partner)
    23. April 2013 12:47

    Unglaublich aber leider wahr!
    Es ist schon fast lustig, dass man in Österreich aber auch alles, irgendwie rechtfertigt.
    Besonders beruhigt mich, dass das Familieneinkommen der Familie Spindelegger sich in Höhe von etwa EUR 20.000 pro Monat bewegen dürfte.
    Damit kommt man halbwegs gut über den Monat. Außerdem hat Frau Spindelegger Ihre Karriere ja auch alleine gemeistert.
    Besonders hervorzuheben war dann noch, dass Frau Doktor ja auch "unangenehme" Situationen in Ihrem Beruf hat, oder sich mit Ihren Entscheidungen nicht nur Freunde macht. Das muss natürlich abgegolten werden.
    Anders sieht es aus wenn man an Familienväter denkt, die gerade so viel verdienen um Frau und Kind satt zu bekommen. Solche, die 2 und 3 Jobs machen um halbwegs zu leben. An einen Urlaub oder sonstige Freuden ist da nicht zu denken. Auch bezweifle ich, dass all jene Arbeitnehmer mit einem Lohn auf Kollektivvertragsbasis von manchmal EUR 1400,- pro Monat, nur angenehme Dinge des Arbeitslebens abkriegen.
    Vor einigen Tagen habe ich eine Stellenausschreibung gelesen in der für eine Position im Schichtdienst laut Kollektivertrag EUR 1395,- brutto pro Monat angegeben werden.
    Wie soll sich ein Familienvater das leisten? Wer verhandelt denn solche Verträge? Alle die, die es sich leisten können vom Gehalt des Gatten auch noch in Luxus zu leben. Da macht es auch nichts aus wenn etwas ein "WENIG" teurer wird.
    Eigentlich müsste es unserem lieben Herrn Hundstorfer als aller ersten die Haare aufstellen. Er müsste eigentlich als erster erkennen, dass der Einzelne von diesem Gehalt kaum leben kann. Das Erkennen wäre ja auch nicht das Problem, aber an den Maßnahmen zu Verbesserung scheitert die Sache. Das wäre eigentlich seine Aufgabe. Ziele nicht erreicht! Jeden normalen Arbeitnehmer kündigt man wegen weit geringerer Fehlleistungen.
    Unsere Politiker leisten anscheinend keinen Einsatz für das Wohl und das sorgenfreie Leben der Bürger Österreichs, sondern sind auch noch gierig was Ihre eigenen Angelegenheiten betrifft. Das auch zum Thema der christlich sozialen Partei, wo angeblich die Familie und das soziale Element im Mittelpunkt stehen "sollten".
    Es hat sich nicht viel geändert seit dem Mittelalter: Die einen ausbeuten und mit Steuern verrücktester Art zu belasten um selber sich in kurzer Zeit in den Wohlstand zu katapultieren. Es arbeitet sich auch viel konzentrierter und bringt auch bessere Arbeitsergebnisse wenn man die Alltagssorgen, die der kleine Mann hat, eben nicht existent sind! Ich hoffe die Österreicher werden langsam wach und überlegen was da abgeht. Auf solche Politiker kann man leicht verzichten.
    Aber immerhin...! Auch die Arbeitslosenquote wir ja auch immer damit entschuldigt dass sie in Österreich noch sehr niedrig wäre. Dabei ist sie so hoch wie nie! Toll! Gratuliere!
    Gute Arbeit geleistet für EUR 10.000 durchschnittlich im Monat!

    • Undine
      23. April 2013 15:42

      @Rainer

      *****************!
      Das Erstaunlichste ist ja, wenn sich gerade die sozialistischen Politiker so echauffieren, daß der Unterschied zwischen ARM und REICH immer größer wird, und die Frau Heinisch-Hosek reitet immer wieder ihr Lieblingssteckenpferd und beklagt lauthals, daß die Frauen nach wie vor viel weniger verdienen als die Männer!

      Ja, wer sitzt denn seit vielen Jahrzehnten in der Regierung---und hat es NOCH IMMER NICHT GESCHAFFT, diese Unterschiede zu verringern! Wem können denn die Sozis die Schuld zuschieben? Sehen die denn wirklich selber nicht, die Proleten in ihrem Elfenbeinturm, was sie mit ihrer verbrecherischen Schuldenpolitik und dem dilettantischen Herumgemurkse alles anrichten, aber nichts zum Besseren verändern im Stande sind?

  6. F.V. (kein Partner)
    23. April 2013 10:18

    Da palawern fast 130 Beiträge über ein Nullum, aber die Lebensfragen bleiben bleiben außen vor.

    Weil kein passender Themenstrang da ist, hier ein Hinweis von Friedrich Romig zur gefälligen Betrachtung.

    Lieber Herr Doktor ....,

    vielleicht wollen Sie das Ihren Freunden weiterreichen? Die angeführten Quellen sind von großem Interesse.

    Mit Gruß! F. Romig

    WORTBRUCH, ZUSAMMENBRUCH, RECHTSBRUCH

    1. Faymann hat sein Wort gebrochen: Für jede Änderung des Lissabonvertrags versprach er Volksabstimmung. Mit dem ESM-Zusatz im Lissabonvertrag (Art. 136 AEUV, Abs.3) wurde die Geschäftsgrundlage der Währungsunion auf den Kopf gestellt. Jetzt müssen wir für andere
    Staaten zahlen oder haften!

    2. Der Euro ist eine "Fehlkonstruktion" (lt. Merkel und Schäuble!): Er kann nur durch "permanenten Rechtsbruch" (so Jürgen Stark und Paul Kirchhof in DIE PRESSE) gehalten werden. (Ausführlich: Prof. G. Beck:

    http://www.geolitico.de/2013/04/20/in-europa-weicht-das-recht-der-politischen-willkur/ )

    3. Er hat die Österreicher schwer geschädigt, ihnen rund 20 % ihres Realeinkommen genommen (UBS-Studie in DIE PRESSE).

    4. Heute dient er nur noch dem Obersten Sowjet der EU zur Auflösung der Nationalstaaten und Errichtung einer Diktatur der Verbrecher-Kommissare (siehe die Rede von Nigel Farage vom 17.04. im EU-Parlament:

    http://www.propagandafront.de/1166170/eu-parlamentarier-eu-vertreter-sind-gemeine-verbrecher-euro-wurde-der-todesstos-versetzt.htm )

    Der Euro ist gescheitert. Nur Rückkehr zur eigenen Währung schafft wieder Ordnung

    • Rudolf (kein Partner)
      23. April 2013 11:25

      "Faymann hat sein Wort gebrochen!!!"
      Für jede Änderung des Lissabonvertrags versprach er Volksabstimmung.
      Allein dafür gehörte er vor Gericht gestellt.

    • november (kein Partner)
      23. April 2013 11:29

      Der Euro ist gescheitert. Nur Rückkehr zur eigenen Währung schafft wieder Ordnung

      Ich würde sagen, der Euro 1.0 nach dem Maastricht-Vertrag ist gescheitert. Wenn die Widersprüche zu groß und zu häufig werden, muss die Theorie geändert werden. Wenn der Euro nur durch ständige Vetragsbrüche am Leben gehalten werden kann, müssen die Verträge geändert werden. Nur der Totalumbau der Währungsunion kann die EU retten.

  7. Lawrence (kein Partner)
    23. April 2013 08:42

    Wenn einer von diesen Polit-Saecken jemals etwas in der Privatwirtschaft erreicht haette. Alles was sie koennen ist sich an Steuergeldern zu bereichern.

    Einzig Bartenstein faellt mir ein, der auch in der Privatwirtschaft, unabhaengig von seiner Politik-Karriere, erfolgreich war.

    Pfui Teufel!

    • Schabeltierfresser (kein Partner)
      23. April 2013 10:00

      Der aber Dank seiner Politkarriere die Umsätze seiner Generikafirma ganz ordentlich steigern konnte...

    • november (kein Partner)
      23. April 2013 11:31

      Funktioniert immer gut. Manche probieren's auch mit einem Volksbegehren.

  8. Gennadi (kein Partner)
    22. April 2013 23:17

    A. Unterberger liegt völlig falsch mit seiner Kritik. Jede Recherche hätte ihm die Gehälter europäischer Beamter bestätigt, und warum sie mehr verdienen als nationale Beamte. Neidgenossenschaft beschämt.

    • Gennadi (kein Partner)
      22. April 2013 23:18

      Ich bin froh, kein Partner zu sein und mir meine Unabhängigkeit zu bewahren.

    • maxim7 (kein Partner)
      22. April 2013 23:25

      Lieber Gennadi, da hätte ich doch eine Frage: Weshalb verdient eine Oesterreicherin, die für den Oesterreichischen Rechnungshof arbeitet, EU Beamten-Tarif? Ich bitte, diese Frage nicht provokativ zu verstehen, es nimmt mich einfach wunder.

  9. Sergej-Orange (kein Partner)
    22. April 2013 22:49

    Rote Verbandelung pur.

    Vorherigne Beitragt entnimmt man folgenden Satz:

    Pressesprecherin von Faymanns engstem Vertrauten Medienstaatssekretär Josef Ostermayer (S) ist heute Janskys Lebensgefährtin Elvira Franta, die auch für die Inseratenvergabe des Kanzleramts zuständig ist.

    =>Lebengefährtin Janskys Frau Franta =>Ostermayers(SPÖ) Pressesprechering

    =>Janskys Ex: Verkehrsministerin Bures (SPÖ) der Republik Österreichn

    Weiters:
    "Bures gilt als langjährige politische Weggefährtin und eine der engsten Vertrauten des ehemaligen SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Alfred Gusenbauer."

    Quelle Wikipedia "DOris Bures(SPÖ)":
    Sie war 24 Jahre lang mit dem Medienmanager Wolfgang Jansky liiert, von dem sie sich Anfang 2008 in Freundschaft trennte. Die beiden haben eine erwachsene Tochter.[8][9]

    Diese "Liesinger Mafia" (wie mal cap sie nannte)ist wahrlich furchterregend.

    "Doris Bures kam über die Antiatomkraftbewegung zur SPÖ. Die gelernte Zahnarztassistentin ist seit vielen Jahren mit Alfred Gusenbauer und Werner Faymann befreundet.
    Über die Sozialistische Jugend kam sie 2000 in den Nationalrat. "

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/437405/Bures_Hoehere-LkwMaut-soll-OeBB-staerken

    Alles Sozialisten(Faymann,Gusenbauer,Bures)die bis heute nicht erwachsen (sachpolitisch) geworden sind.

  10. Sergej-Orange (kein Partner)
    22. April 2013 22:40

    Nanana was die Negativ-Bericherstattung angeht sollten wir schon noch eines klarstellen.
    Das ist eindeutig eine Rache der SPÖ, weil:
    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/2846724/kanzlergattin-martina-faymann-arbeitete-fuer-heute-eigentuemer.story

  11. Rudolf Wirthig (kein Partner)
    22. April 2013 17:35

    -------- Original-Nachricht --------
    Betreff: komplett legaler Vorgang
    Datum: Mon, 22 Apr 2013 17:27:22 +0200
    Von: Rudi u. Karin Wirthig
    An: ÖVP , AT , Die Presse , Kurier

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Aus den Medien habe ich von der Affäre Spindelegger erfahren die der Generalsekretär der ÖVP als "komplett legalen Vorgang" bezeichnet. Frau Dr. Spindelegger wurde im Jahr 2008 als beim Europäischen Rechnungshof tätige EU-Beamtin für 6 Jahre zum österreichischen Rechnungshof abgeordnet. Zusätzlich zu dem vom österreichischem Rechnungdhof bezahlten Gehalt wird ihr von der EU der Differenzbetrag zu dem als EU-Beamtin zustehenden Gehalt von € 11898,00 ausbezahlt.
    Das Statut der Beamten der Europäischen Gemeinschaft sieht für die Abordnung vor:

    die im dienstlichen Interesse angeordnete Abordung zu einer anderen Dienststelle der EU, einer Person deren Funktion in den Verträgen vorgesehen ist oder einer Fraktion des Europäischen Parlamentes. In all diesen Fällen wird die Abordnung als vorübergehend ausgesprochen.
    die vom EU-Beamten beantragte Abordung zu einer anderen Dienststelle der EU oder einer Einrichtung mit gemeinschaftspolitischer Zielsetzung für die lt Statut die zeitliche Beschränkung der vorübergehenden Verwendung nicht vorgesehen ist.

    Das Zustandekommen der Abordnung und ob es tatsächlich ein "komplett legaler Vorgang" war ist daher noch abzuklären, denn der österreichische Rechnungshof ist unter die angefürten Dienststellen und Einrichtungen nicht einreihbar bzw sind 6 Jahre nicht als vorübergehend zu bezeichnen.
    Was bleibt ist der schale Beigeschmack daß hier etwas "gerichtet" wurde was Hinz und Kunz nicht möglich ist. In Anbetracht der kommenden Nationalratswahl sollte die ÖVP die Angelegenheit ehebaldigst aufklären.

  12. Undine
    22. April 2013 14:55

    http://www.unzensuriert.at/content/0012465-Bei-Gehalts-Check-w-rde-H-upl-aus-der-Wohnung-fliegen

    Hätten meine 3 Kinder während ihres Studiums so billig wohnen können, wie eine ganze Reihe von wohlverdienenden ranghohen LINKEN Politikern, hätte ich eine große Sorge weniger gehabt!

    • Gennadi (kein Partner)
      22. April 2013 23:15

      Interessiert sich wirklich jemand für eine FPÖ-Werbeseite?

    • Ottinger (kein Partner)
      23. April 2013 10:27

      Gennadi (kein Partner)
      Ja ich interessiere mich schon dafür. Denn mehr Schaden anrichten können die auch nicht mehr verursachen und sie haben gegen den ESM gestimmt. Nicht so die 3 Volkszertreterparteien (ÖVP/SPÖ/Grüne)! Jeder sollte selbst entscheiden dürfen, oder?
      Undine ****** danke!

  13. Paneuropa
    22. April 2013 14:32

    Fairerweise muß man dazu sagen, daß die hohen Bezüge der EU-Beamten auf ihrem Status als Mitarbeiter einer internationalen Organisation beruhen. Diese Leute fühlen sich dann logischerweise als Elite, da sie entsprechend hoch bezahlt werden. Und sie werden, ihrer eigenen Interpretation zufolge, so gut bezahlt weil sie so gut sind. Damit können sie auch wissen ob wir die Glübirne noch brauchen oder nicht.
    Auch die Gagen bei UNO oder OSZE oder anderen internationalen Organisationen liegen in solchen Höhen. Deshalb ist auch logisch, daß diese Organisationen immer neue Aufgaben für sich erfinden und so beharrlich an ihrem Weiterexisteiren hängen, selbst dann, wenn (wie bei der OSZE etwa) der eigentliche Grund der Schaffung der Organisation längst von der Geschichte hinweggefegt wurde.

  14. Clemens Taferner (kein Partner)
    22. April 2013 14:30

    Gratuliere! Gewußt wie...

    • Undine
      22. April 2013 15:01

      @Clemens Taferner

      Ich lese gerade mit großer Spannung das Buch von Bettina Röhl, das Sie kürzlich erwähnt haben; ich habe es umgehend erworben---danke für den Tipp!

      ........................."So macht Kommunismus Spass!".......................

      Untertitel: Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Röhl und die Akte KONKRET

  15. Eva
    22. April 2013 14:02

    OT---aber ich hätte dennoch gerne eine Antwort auf meine Frage:

    Was bewegt eine Reihe von Leuten, fast regelmäßig einen Blog aufzusuchen, mit dem sie erfahrungsgemäß unzufrieden sein werden?

    Sie warten ab, bis ausreichend Kommentare geschrieben sind, mit dem einzigen Ziel, dem Blog-Betreiber dann wortreich auszurichten, was für ein Trottel er eigentlich ist, um sich dann mit ergreifender Präpotenz und Überheblichkeit über die in ihren Augen einfältigen, dümmlichen Blog-Partner, denen sie selbstredend haushoch überlegen---nach eigener Einschätzung!--- sind, herzuziehen und sich lustig zu machen. Meine Herren, wenn Sie weder mit dem Blog-Betreiber noch mit den Blog-Partnern harmonieren können, weshalb tun Sie sich eigentlich diese Tortur an? Weshalb verplempern Sie Ihre Zeit mit seitenlangen Tiraden? Und---wie fühlt man sich nach gerittener Attacke?

    • terbuan
      22. April 2013 14:25

      @Eva

      Ich meine, dass der Blog und auch Dr.Unterberger diese eher kleine Minderheit aushalten kann, das gehört zur Meinungsfreiheit und -vielfalt. :-)

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      22. April 2013 14:34

      Der Meinung, daß dieser Blog das aushält, bin ich auch. Daß die Beschimpfungen den Anteil an sachlicher Kritik bei weitem überwiegen zeigt ja nur, wie hilflos manche Leute sind, wenn sie ein bisschen mehr als nur politisch correcte 08/15 Statements von sich geben sollten.

    • Eva
      22. April 2013 14:40

      @terbuan

      Es ist keine bloß rhetorische Frage; es würde mich wirklich interessieren, was jemanden dazu veranlaßt. Ich täte es mir nicht an, in "gegnerischen" Foren zu schnüffeln, um dann zeitraubend wortreich zu wettern, weil ich anderer Meinung bin. Natürlich hält der Blog das aus; das ist gar keine Frage! Aber vielleicht bin ich zu neugierig. :-)

    • terbuan
      22. April 2013 15:10

      @Eva

      In anderen Foren läuft es ähnlich, nur werden dort mißliebige Kommentare einfach gelöscht!

    • Torres (kein Partner)
      23. April 2013 10:00

      Genausogut kann man fragen, warum "eine Reihe von Leuten" (hier die große Mehrheit) einen Blog aufsucht, der genau das sagt, was sie sich ohnehin denken bzw. sie in ihrer Meinung bestätigt. Wenn man bösartig sein wollte, könnte man das mit der Kronen-Zeitung und ihren Lesern vergleichen; deren Erfolg beruht ja auch darauf, dass sie genau das schreibt, was die Leser zu hören wünschen.

  16. nicht politisch korrekt (kein Partner)
    22. April 2013 13:33

    Die Ehrenwerten
    Die Totalmobilisierung US-amerikanischer Streitkräfte zur Verteidigung Bostons gegen 2 (i.W. zwei) Brüder aus Tschetschenien, wird nun mit entsprechenden Siegesmeldungen des Generalstabes, die von internationalen sogenannten Nachrichtenagenturen als Einheitsmeldungen durch die Medien verbreitet werden, langsam runtergefahren. Oder wie der vorige Präsident Bush es stolz nach seinem völkerrechtswidrigen Überfall auf den Irak verkündete: "Mission Accomplished". Seither erleben die Iraker jeden Tag Boston. Nur eben noch sehr viel schlimmer.

    Die "ehrenwerten (Ä)liten" der deutschen Gesellschaft geben sich da um ein Vielfaches biederer, scheinheiliger und auch bedeutend schmieriger.

    Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
    So soll ja der Präsident des deutschen Spaßvereins No. 1 Bayern München, Uli Hoeneß, gleich mehrere hundert Millionen Euro auf Konten in der Schweiz, am deutschen Fiskus vorbei, gebunkert haben. Nun ja, Spaß muss man sich schon was kosten lassen. Aber müssen es gleich solche Summen sein? Hoeneß Motto:

    "Natürlich will ich Erfolg, aber nicht um jeden Preis. Wenn es um Geld geht, muss man auch mal zufrieden sein."

    Noch ein eher öliger Spaßvogel ließ dieser Tage von sich hören: Bei seiner Auszeichnung mit dem "feierlichen" Theodor-Heuss-Preis verfiel der Geehrte, der Biedermann Daniel Cohn-Bendit, während seiner Dankesrede, gerührt, nicht geschüttelt, in einen Weinkrampf. Der Preis wird u.a. verliehen, "um bürgerschaftliche Initiative und Zivilcourage zu fördern. Wichtige politische und gesellschaftliche Entwicklungen sollen so frühzeitig ins öffentliche Bewusstsein getragen werden". Cohn-Bendit, kein Freund von Traurigkeiten, schrieb in den siebziger Jahren in seinem Buch "Der große Basar" über seine Zeit als Kinderbetreuer in einem Kinderladen:

    "[...] „Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf schon gelernt hatten, mich anzumachen“ [...] „mehrmals passierte, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln“. „Auf Wunsch“ habe er dann auch zurückgestreichelt.[...]"

    Will sich aber nie an Kindern vergriffen haben. Alles nur Provokation. Donnerlittchen auch.

    Und im Großherzogtum Luxemburg, Gründungmitglied des EU-Vorläufers Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, (EWG), will ein Gericht den amtierenden Premierminister Jean-Claude Juncker und seinen Amtsvorgänger Jacques Santer vorladen. Grund: Das Kriminalgericht des Landes will beide Politiker zu Vorwürfen hören, sie hätten gewußt, daß die NATO-Geheimorganisation »stay behind« mit Hilfe des luxemburgischen Geheimdienstes »Service de Renseignement« (SREL) zwischen 1984 und 1986 mindestens 18 Bombenattentate verübt hat. Die Anschläge galten vor allem Strommasten eines Energieversorgers, es wurden aber auch Bomben in der Radarstation des Flughafens und in Büros gelegt. Mehrere Menschen wurden verletzt.
    http://principiis-obsta.blogspot.se/2013/04/die-ehrenwerten.html

  17. Robert Bond (kein Partner)
    22. April 2013 12:01

    Ich finde 11.680,- brutto für einen hochqualifizierten Job schon ok. Ich kenne echte Pfeifen, die in der Privatwirtschaft mehr verdienen.

    ABER, die Fragen sind ganz andere:

    Wie und mit welchen Qualifikationen hat Frau Spindelegger diesen Job bekommen?
    Was macht sie für ihr Geld?
    Warum wird das öst. Beamtengehalt weiter bezahlt?

    • F.V. (kein Partner)
      22. April 2013 12:24

      Hier hat sich der Ritter von der traurigen Gestalt wieder einmal einen Kampf gegen Windmühlen erlaubt, in dem er - bedauerlicherweise - ziemlich alt aussieht.

      Ich schicke voraus, daß ich weder den Vizekanzler noch den Privilegienstadle der EUdSSR leiden kann, was aber ohnedies bekannt sein dürfte.

      Obwohl Unterberger sonst immer stramm gegen Linx und die Sozis herzieht - meist mit untauglichen Argumenten - ließ er sich hier wie die Kuh auf´s Galtteis führen, indem er die Sache seiner politischen Feinde befördert.

      Die Presse berichtete, daß die Dame den Posten schon lange vor den Einflußmöglichkeiten des Ehemannes als Vizekanzler hatte. Es daher diesem anzukreiden ist infam - und politisch dumm. Vor allem, wenn erkennbar ist, daß das timing dieser bekannten Sache auf die linke Absicht der Vernaderung vor der Wahl schließen läßt.

      Wenn dann der besondere Einzelfall auch nicht einmal zu einer Generaldebatte des EU-Geklüngels führt, dann hat der Gute eigentlich ein Eigentor geschossen.

      Und so exorbitant ist das Gehalt nun auch wieder nicht, daran die Neiddebatte aufzuhängen.

  18. WFL
    22. April 2013 10:58

    Einmal mehr die interessante Frage:
    Warum kommen solche Anti-ÖVP-Geschichten fast immer über die
    Raiffeisen-Medien profil / Kurier?
    (Beim Standard würde sich ja kein Mensch wundern.)
    Warum dulden der angeblich so harte Hr. Konrad und sein Nachfolger diese ständigen Hauen-wir-die-ÖVP-in-die-Pfanne-Geschichten?

    • Zraxl (kein Partner)
      22. April 2013 11:43

      Es geht ja nicht um Rot oder Schwarz. Dieses Parteihickhack dient doch lediglich zur Beschäftigung des dummen Volkes. Kernpunkt ist ein Geschäftsmodell, in dessen Zentrum eine handvoll Oligarchen stehen, die sich dann je nach Zweckmäßigkeit eine rote oder schwarze Landes- oder Bundesregierung halten. Wer glaubt, dieses Geschäftsmodell stören zu müssen, spürt halt dann die Konsequenzen - egal ob dieser Jemand nun Vizekanzler, Erzbischof oder Parteifunktionär ist.

    • panzerechse (kein Partner)
      22. April 2013 11:48

      @WFL: - "...Hauen-wir-die-ÖVP-in-die-Pfanne-Geschichten?..."

      "Long Range Killer" bzw. Kopfgeldjäger des österreichischen Medienkartells (*g*)

    • Erich (kein Partner)
      22. April 2013 12:09

      Herbert Richter (kein Partner)
      *********** !!!

      „Neusprech“ (George Orwell - 1984)
      .... frei nach Orwell
      Durch die neue Sprache („Neusprech“) wird die Masse bewusst manipuliert und hypnotisiert. Das Bedeutungsspektrum der Wörter wurde durch die neue Sprache so verändert, dass die Kommunikation unter den Hypnotisierten nur in engen, kontrollierten Bahnen stattfindet.

      Eine Verschwörung ist eine Verschwörungstheorie.
      Chemiestreifen sind Kondensstreifen.
      Massenhypnose ist Fernsehen.
      Schulden sind Zahlungsmittel (Geld).
      Erpressung ist Rettung.
      Ausbeutung ist Hilfe.
      Propaganda ist die einzige Wahrheit.
      Massenabzocke ist systemrelevant.
      Betrug ist alternativlos.
      Betrug neu verpackt ist die Alternative.
      Wettermanipulation ist Geo-Engineering.
      Kritisches und selbständiges Denken ist paranoid.

      Für diejenigen die das Buch noch nicht kennen. Man kann es jetzt gratis herunterladen.
      http://www.william-tell.com/download/Orwell/George-Orwell-1984.pdf

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      22. April 2013 14:36

      Das ist eine hochinteressante Frage.

    • panzerechse (kein Partner)
      22. April 2013 15:51

      @Clemens Taferner

      Genügt vollauf, wenn man sich "mediaprint" im WIKI anschaut. Am rechten Rand ist ein kleines Bild, welches im Groben die Konzernstruktur aufzeigt. Mit einem Mausklick kann man es vergrößern.

      Danach kann man sich so seine Gedanken machen. Auch über Raiffeisen. Mir ist bekannt, daß die Buchhalter von "profil" im vorigen Jahr etwas konsterniert darauf reagierten, als Teile des profil-Gewinnes an NEWS abgegeben werden mußten. Kleinliche Gesellen halt. Keinen Sinn fürs große Ganze...

      Verläßliche "Schutzgeldzahler" erfreuen sich auch bei Verlagskonzernen großer Beliebtheit. Woher die Gelder kommen ist doch dem "Konrad" wurscht. Wenn dann noch gewisse "weltanschauliche" Übereinstimmung herrscht... "Konrad" steht da zwar nicht so im Verdacht... "weltanschaulich" und so. Aber, die damit verbundenen angenehmen Seiten weiß er sicher zu schätzen. Und NIE, NIE, NIE würde er darauf verzichten wollen... Da schießt er schon mal versehentlich auf einen Treiber.

    • panzerechse (kein Partner)
      22. April 2013 16:13

      Betrachtet man die Position von Raiffeisen in der österreichischen "Verlagsdampfwalze", fragt man sich, was denn das Gerede um die mangelnde mediale Präsenz und Einflußmöglichkeit der ÖVP soll... Hat sich die ÖVP ihre mediale "Rolle" selbst zugedacht? Etwas ganz, ganz Großem geschuldet? ("sardonisches" grins")

  19. Torres (kein Partner)
    22. April 2013 10:44

    Selbstverständlich ist Spindelegger voll glaubwürdig, wenn er sich für die EU einsetzt: schließlich zahlt die EU ja seiner Frau ein tolles Gehalt (ohne Gegenleistung)!

  20. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    22. April 2013 10:23

    Das ist wieder einmal ein ganz typisches Beispiel in der EU-Gesetzgebung.

    Da gibt es Lobbies und auch Eigeninteressen der EU-Politiker.

    Und diesen Interessen folgt die EU-Gesetzgebung.

    Neben den übbigen Gehaltsbezügen und Spesenvergütungen der EU-Politiker fällt vor allem auf:

    Das Glühbirnenverbot.
    Das leicht brennbare und hochgiftige Kühlmittel für die Klimaanlagen, 1234xf.

    Und jetzt wollen die Agrar-und Pharmakonzerne im Endeffekt nur mehr die Zulassung ihrer eigenen Obst- und GemüseSorten zum Verkehr. Wie schon beim Getreide.

    Ziel ist immer Gewinnmaximierung, auch mit Bestechungsgeldern.

    Alles schließlich in Gesetze gegossen.
    Ist damit alles paletti ?

    Und was lernen wir daraus.
    Es kommt auf den Gesetzwerdungsvorgang an. Ist dieser schon dubios, dann sind die Gesetze es auch. Es braucht sich dann kein Politiker wundern, wenn diese nicht befolgt werden.

    Diese provokativen Gesetze sind ja gerade eine Aufforderung zum Widerstand. Nicht nur gegen die Gesetze, sondern auch gegen die Lobbies und die Gesetzesmacher.

  21. cmh (kein Partner)
    22. April 2013 10:19

    Ich wähle weder den Spindelegger noch seine Gattin.

    Ich würde gerne die ÖVP wählen. Neben dem Chef, schaue ich mir dafür auch die Mannschaft im weitesten Sinne an. Wer sind die alle, die die Sache der ÖVP - das sind die Werte der ÖVP - unterstützen und dafür arbeiten. Und in dieser Mannschaft sind Leute wie der Leitl und der Konrad und die Mikl-Leitner und die Karl

    Und was sehe ich da? Wie arbeiten die zusammen?

    ... ?!

    Ich bleibe sprachlos und wähle zunächst einmal eine andere Partei.

  22. ein fragender (kein Partner)
    22. April 2013 10:19

    und wie sieht es mit einem möglichen interessenskonflikt aus, wenn eine hohe rechnungshofbeamtin das treiben ihres ehemannes in der regierung prüfen muss?

    • Roms (kein Partner)
      22. April 2013 10:47

      @ein fragender (kein Partner) 22. April 2013 10:19
      Vermutlich genauso wie beim Ehepaar Daniela und Josef Moser

      Dr. Josef Moser ist bekanntlich Präsident des österreichischen Rechnungshofes, Dr. Daniela Moser ist Präsidentin des Unabhängigen Finanzsenates und wurde 2012 als Präsidentin des neugeschaffenen Bundesfinanzgerichtes bestellt.

  23. Erich (kein Partner)
    22. April 2013 10:15

    Hier kann man auch staunen!
    Boston Consulting: Euro-Krise muss mit radikaler Enteignung gelöst werden

    Die Boston Consulting Group sagt, dass diejenigen, die sich im Laufe ihres Lebens ein Vermögen erarbeitet hätten, für die Party der Schulden-Staaten und Banken-Exzesse bezahlen müssten. Neben der allgemeinen Banken-Zwangsabgabe müssten massive Steuern auf Vermögen und Erbschaften erhoben werden.
    Enteignungsurkunde 1949
    hier zu sehen:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/wp-content/uploads/2013/04/Enteignung-1024x698.jpg

    Daniel Stelter von der Boston Consulting Group hält einen Schuldenschnitt für die einzige Möglichkeit, das Schuldenproblem in Europa zu lösen. Und dieser Schuldenschnitt müsse über Steuern bezahlt werden, sagt er dem DLF. Man kann allerdings nur denjenigen etwas wegnehmen, die etwas haben. Ein wichtiger Teil der Lösung ist für Stelters die Zypern-Methode:

    „Es ist naheliegend, diejenigen, die Vermögenswerte besitzen, die letztlich auch faktisch der Illusion unterliegen, dass die noch völlig belegt und zurückgezahlt werden, durch eine Steuer zu belegen … und auf diese Art und Weise sozusagen die Party aufzuräumen, die Hinterlassenschaften der letzten 30 Jahre aufzuräumen.“

    Stelter sagt allerdings, dass es auf keinen Fall ausreichen werde, wie in Zypern lediglich die Bankguthaben zu besteuern. „Insofern ist sicherlich eine Kombination aus Vermögensabgabe, Vermögenssteuer oder erhöhter Erbschaftssteuer das Richtige“, sagt er.
    Eigentum ist eine Illusion

    Das heißt, nicht nur die europäischen Kontoinhaber unterliegen der „Illusion“, sie hätten ein Guthaben auf dem Konto. Offenkundig unterliegen auch Immobilienbesitzer der Illusion, sie hätten tatsächlich eine Immobilie.

    Wenn es nach Stelter geht, soll der ehrlich Bürger besteuert werden, der sein Leben lang gespart hat und sich ein Geld-Vermögen oder ein Haus aufgebaut hat. Er soll die „Party aufräumen“, die ganz andere gefeiert haben.

    Das sagt die Unternehmensberatung Boston Consulting. Sie berät Regierungen, Banken, Unternehmen.

    Zudem will Stelter den Bürgern im Anschluss an ihre Enteignung die Lohnsteuern senken: „Wir sollten dann einen Anreiz geben, gerade bei den Leuten, die Vermögen verloren haben, durch Arbeit es wiederherzustellen.“ Offenkundig erwartet der Berater von den Bürgern, dass sie nach ihrer Enteignung erneut hart arbeieten, um nach der nächsten Party erneut enteignet werden zu können.
    Modell ist Deutschland 1952

    Als Modell bei der Vermögenssteuer nimmt Stelter Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Ab 1952 mussten die Bürger die Hälfte ihrer Vermögenswerte abgeben. Über einen Zeitraum von 30 Jahren machte dies circa 1,67 Prozent Vermögenssteuer pro Jahr aus.

    Privatvermögen gebe es überall in Europa. Eine solche Vermögenssteuer müsse daher europaweit eingeführt werden, fordert der Ökonom. „Weil sonst wäre es sicherlich auch nicht fair.“ Natürlich sei die Belastung in den reichen Ländern stärker als in den ärmeren Ländern. „Das ist aber auch ganz banal deshalb so, weil, die reicheren Länder sind die Gläubiger.“

    Die Vorgehensweise in Zypern sei ein klares Zeichen, dass es in die Richtung Schuldrestrukturierung in Europa weitergeht, so Stelter. Es sei lediglich eine Frage der Zeit, dass dieser Weg weiter gegangen werde. Und dabei sei es unerheblich, wer politisch gerade an der Macht sei.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/22/boston-consulting-euro-krise-muss-mit-radikaler-enteignung-geloest-werden/

    • Walter (kein Partner)
      22. April 2013 10:23

      Wer die Party gefeiert hat,…..wer hat sie denn gefeiert?
      So kann man also auch die Partyschulden einiger weniger vergemeinschaften.
      Diese Art der Enteignung wird kommen, Leute stellt euch darauf ein.
      Eine Überraschung ist das eigentlich nicht, denn viele Ökonomen haben das schon lange prophezeit, nur geglaubt hat es keiner.
      Doch nun steht den Schuldenpolitiker und Schuldenmachern das Wasser bis zum Hals,
      Jetzt wird es ernst.
      Die letzten Jahrzehnte galt doch , je größer der Gauner , um so dicker das Konto.
      Jeder Betrug wurde geduldet und sogar ermöglicht.

      Die Politik hat sich auch längst vorbereitet, auf eine stürmische Reaktion der Bürger, wenn sie merken , ihr Geld ist weg !
      Eigentlich ist das Geld schon weg, schon verspielt… der Bürger will das nur noch nicht wahrhaben, er verdrängt es immer noch.
      Der Tag X rückt immer näher, da gibt es kein ” Halten ” mehr.

    • brechstange
      22. April 2013 10:42

      Aber dafür sollen ja die Einkommensteuern gesenkt werden, dass wieder ein Vermögensaufbau möglich ist. Mir tun die leid, die ein Alter erreicht haben, enteignet werden, aber aus Alters- oder Krankheitsgründen nicht mehr zum Vermögensaufbau fähig sind.
      Aber die Party muss ja von Neuem beginnen, bitte, liebe Leute, helft mit, dass diese Kapazunder nicht mehr am Werk sein dürfen.

    • terbuan
      22. April 2013 11:33

      Man mußte kein Prophet sein sondern nur die Grundrechnungsarten beherrschen:
      Vor geraumer Zeit habe ich schon gepostet:
      "Die Passiva und Aktiva werden saldiert werden (müssen) anders kommen wir aus diesem Schuldendebakel nicht mehr heraus. Es geht geradewegs in Richtung einer Währungsreform und dann beginnen wir von vorne!

    • Walter (kein Partner)
      22. April 2013 11:56

      terbuan
      Solange dieses Betrugs-Geldsystem nicht abgeschafft wird, solange wird es Ungerechtigkeit, Krieg und Armut geben. Die Menschen müssen über dieses Luftgeld-System aufgeklärt werden. Erst mit einem gerechten Geldsystem ist ein Neuanfang dann sinnvoll.

    • Ottinger (kein Partner)
      22. April 2013 21:56

      Wie lange wollen sie die wirklich wohlhabenden denn nun noch vorwarnen und ihnen Zeit geben ihre vermögen zu sichern?
      Der Kleinsparer ist und bleibt der Depp.

  24. cmh (kein Partner)
    22. April 2013 10:11

    Zum wiederholten Male:

    Power tends to corrupt, and absolute power corrupts absolutely. (Acton)

    Wie wollen denn die haben, dass man aus der Geschichte lernte, wenn das kleine Einmaleins nicht gekannt wird. Daher muss dieser Satz wiederholt werden ad nauseam.
    Sonst kann einem leicht anderweitig schlecht werden.

    Ich hoffe zwar immer noch, dass sich der Gedanke der intertemporalen Gewaltentrennung durchsetzt, halte aber mittlerweile ein größeres Reset für nicht mehr ganz ausgeschlossen.

  25. panzerechse (kein Partner)
    22. April 2013 09:52

    Mir scheint, da reitet der "Konrad" wieder. Als Medienpistolero. Wie schon bei Schüssel. Mit großkalibriger Waffe... "Smith&profil". Spindi darf leider beim lustigen "Bilder auf den Berg.."-Spiel nicht mitspielen... Ich weiß auch nicht. Ist er denen zu blöd oder pupst er ständig während der Partys...

    • A.E.I.O.U. (kein Partner)
      22. April 2013 10:36

      Vorausgesetzt, der Konrad hat wirklich die Hand im Spiel, dann liegt es am ehesten daran, daß der Spindelegger kein Bauernbündler ist und es immer noch Kämpfe zwischen den Bünden in der ÖVP gibt.

      Auch da geht es um Interessen und um die Macht, diese Interessen auch in die Wirklichkeit umzusetzen.

  26. terbuan
    22. April 2013 08:24

    O.T. AU-intern - Kosovo-Kommentar

    Gestern um 23:05 erhielt ich eine Mail von Dr. Unterberger mit einem neuen, allerdings mit 16.4. datierten Beitrag über den Kosovo, er scheint aber im Forum nicht auf?
    Weiß irgendwer mehr dazu?

  27. Roms (kein Partner)
    22. April 2013 07:31

    Her mit dem Zaster!
    Jetzt weiß ich endlich, warum uns Mikl-Leitner noch mehr Steuern abpressen will.

    • Wertkonservativer
      22. April 2013 08:18

      Soll kein Entschuldigungs- Vorstoß für den blöden Spruch sein, doch Frau Mikl-Leitner hat damals die durch Vereinbarung mit der Schweiz erhofften Schwarzgeld-Zinsen österreichischer Steuer-Flüchtlinge gemeint, und keineswegs eine weitere Steuerbelastung brav versteuernder österreichischer Mitbürger!
      Bitte um etwas mehr Augenmaß!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Roms (kein Partner)
      22. April 2013 09:34

      @Wertkonservativer 22. April 2013 08:18
      Augenmaß bitte gerne!
      Mikl-Leitner hat nicht nur die Einführung einer "Reichensteuer" gefordert (die wie wir alle wissen, beim Mittelstand anfängt) sondern Gutverdienende gleichzeitig als Assoziale ohne Gemeinschaftssinn betitelt, was die noch größere Ungeheuerlichkeit war.

      Zitat Mikl Leitner: "Und wenn die Abzocker oder die Börsenspekulanten unter den Spitzenverdienern zur Kasse gebeten werden und sie das Gefühl haben, wir zocken sie ab, dann sag ich euch nur: Die haben sowieso keinen Sinn für das Gemeinsame, für die Gemeinschaft. Dann sage ich bei denen nur: Her mit den Millionen, her mit dem Zaster, her mit der Marie!“

    • Cotopaxi
      22. April 2013 10:23

      @ Roms

      Ich danke für die notwendige Ergänzung der einseitigen Stellungnahme des Herrn W.K.

    • Einspruch! (kein Partner)
      22. April 2013 13:03

      @ Roms

      Danke für das vollständige Zitat der Frau Mikl-Leitner. Was sie damals gesagt hat ist so ungeheuerlich, dass man nur sprachlos den Kopf schütteln kann. Mieser gehts nicht. Und das ist die Meinung einer Spitzenfunktionärin der einst staatstragenden einstigen Großpartei. Von der Sprache einmal ganz abgesehen fasst man vor allem die primitive und absurde Argumentation nicht. Wenn Frau Rudasch sowas sagt, bitte, die sagt immer solche Blödheiten, wenn unser Bestfrisierter sowas sagt, bitte, der sagt immer Unbedarftes bis Blödsinniges, aber eine schwarze Ministerin - ?

    • Wertkonservativer
      22. April 2013 13:07

      Also, Herrschaften,

      wer das Mikl-Leitner-Zitat vorurteilsfrei liest, wird klar feststellen können,
      dass "lediglich die Abzocker und die Börsenspekulanten unter den Spitzenverdienern zur Kassa gebeten werden sollten ...".

      Da haben Roms und der jeweils sofort auf den Anti-ÖVP aufspringende Cotopaxi wohl selber ein Goal geschossen, oder?
      Wer da einseitig ist, erübrigt sich wohl nachzudenken!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Roms (kein Partner)
      22. April 2013 14:00

      Das Mikl-leitner Zitat gibts übrigends nicht nur zum Lesen sondern weil es so schön ist, auch zum Sehen und Hören.
      http://www.youtube.com/watch?v=HxVrA5T0Z4A

      Mikl-Leitner propagierte einst bei diesem Anlass eine "Solidarabgabe" für ALLE Einkommensbezieher ab 500.000 €. Pröll und Spindelegger hatten darüber ja auch schon öffentlich nachgedacht (Von irgendwo muss das Geld für Madame S. ja herkommen).
      http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/413588_Jetzt-in-OeVP-Zweifel-an-Schuldenbremse.html

    • panzerechse (kein Partner)
      22. April 2013 17:06

      @ Roms

      ab 50.000 € p/m wird die Aussage von Mikl-Leitner aber schon ziemlich unverfänglich, irgendwie rhetorisch... das muß man wohl zugeben. Ganz abgesehen davon, daß sie die unverfänglichen 50.000 € p/m eh nie fangen kann... Da liegt WK nicht daneben.

  28. Cotopaxi
    22. April 2013 06:26

    Man kann es nicht laut und oft genug wiederholen:

    Frau Spindelegger, die Ehefrau des österreichischen Vizekanzlers, zahlt vermutlich keinen Cent Steuer für ihr fettes Gehalt an den Staat Österreich!

    http://ec.europa.eu/civil_service/job/official/index_de.htm

    "Steuern
    Als Bediensteter der Europäischen Institutionen wird auf Ihr Gehalt keine nationale Einkommenssteuer erhoben, da EU-Gehälter unmittelbar einer Gemeinschaftssteuer unterliegen, die zurück in den EU-Haushalt fließt.Diese Steuer wirkt progressiv und beträgt zwischen 8 % und 45 % des anrechenbaren Anteils Ihres Gehalts.Bis 2012 wird eine zusätzliche Sonderabgabe erhoben."

    Danke, Reinhard, für den Link.

  29. BRS (kein Partner)
    22. April 2013 04:01

    Ich habe mir von A.U. eine genauere Darstellung erwartet, als nur das Aufzeigen eines hohen (vielleicht zu hohen) EU-Gehaltes.
    Interessant wäre doch eine seriöse Darstellung der folgenden Fakten.
    - welche Ausbildung (Mag.)
    - seit wann Beamtin des Rechnungshofes
    - seit wann Beamtin des EU-Rechnungshofes (seit 1997)
    - ist die Bezahlung eine Sonderegelung
    - ist die Entsendung innerhalb des EU-Rechnungshofes üblich
    Erst wenn zumindestens diese Fakten vorliegen, kann man das Verhalten von Frau Spindelegger beurteilen.
    Sonst ist es nur billige Polemik.

    • Reinhard (kein Partner)
      22. April 2013 05:58

      Keiner der angeführten Punkte, auch nicht der, ob das "üblich" ist und noch mehr solcher Schmarotzer existieren, rechtfertigt die unverschämte und in keiner Relation stehende Höhe dieser Bezüge. Soll etwa die normative Kraft des Faktischen herangezogen werden, so nach dem Motto, wenn genug abzocken, dann ist das für den Einzelnen schon in Ordnung?
      Ihr Posting ist also nur ein billiger Versuch, eine offensichtliche Schweinerei zu relativieren.
      Ebenso wie die ganze von schwarzer Seite jetzt hochgespielte Aufregung um die "Frauenfeindlichkeit".
      Als ob es frauenfeindlich wäre, wenn man eine Frau dabei erwischt, es sich im Schmarotzersystem kuschelig eingerichtet zu haben.
      Und nein, es geht nicht um die Frau Spindelegger allein, sondern um das ganze dahinterstehende System der undemokratischen und demokratiefeindlichen Beamtenherrschaft, in dem es sich die Kaste der Parteiadeligen nach Belieben richtet. Die Frau Spindelegger hat sich diese Bezüge ja nicht selbst gegeben, da stehen ja Leute dahinter, die sich einen Nutzen davon versprechen, die Familie eines ranghohen nationalen Politikers mit EU-Steuergeldern zu verwöhnen. Sie hat "nur" das gemacht, was in diesen Kreisen "üblich" ist, nämlich alles nur irgend erreichbare einzustreifen; nach außen das Gewissen der Demokratie spielend und als moralische Instanz das Finanzgebaren der öffentliche Hand beobachtend, nach innen in jeden erreichbaren Topf greifen und sich die Taschen vollstopfen.

    • brechstange
      22. April 2013 06:58

      reinhard
      *****

    • Undine
      22. April 2013 09:17

      @Reinhard

      *********!

    • terbuan
      22. April 2013 11:49

      Nur zur Info und klarstellung:
      Frau Mag. Spidelegger arbeitet in der Sektion 4 des Rechnungshofs:
      Bildung/Wissenschaft/Infrastruktur
      Cluster A: Bildung/Wissenschaft
      Abteilung. 4A2
      "EU-FINANZEN"
      http://www.rechnungshof.gv.at/ueber-den-rh/organisation.html

      Na super, sie prüft also die EU-Finanzen, wahrlich eine Herkulesaufgabe, dafür ist sie doch eigentlich fast unterbezahlt! :-)

    • brs (kein Partner)
      22. April 2013 12:27

      @ Reinhard

      In ihrer Argumentation ist anscheinend jeder, der ein hohes Gehalt bezieht, ein Schmarotzer. Da reihen sie sich perfekt in die Kategorie der "die Reichen sollen alles bezahlen, die Reichen sind alles Gauner etc." Populisten ein.
      Im gegenständlichen Fall sollte man meiner Meinung nach sehr wohl unterscheiden zwischen Kritik am System der EU-Gehälter und der Beschimpfung einer Frau, die nach diesem System bezahlt wird.

    • Reinhard (kein Partner)
      22. April 2013 16:14

      @brs
      Lassen Sie ruhig diese hilflosen Versuche, durch Umschwenken auf die persönliche Ebene die Fakten auszuhebeln. Frau Spindelegger persönlich ist mir vollkommen egal.

      Aber:
      Erstens bezieht Frau Spindelegger für die gleiche Arbeit ihrer Kollegen das Doppelte. In bewährter Beamtenmanier: "Das steht mir zu!". Solche Schweinereien kotzen mich bei den ganzen linken Moralaposteln an, die gegen Stiftungen wettern und ihr eigenes geld in welchen parken, die gegen privatwirtschaftliche Managerbezüge wettern und sieben leistungsfreie Nebeneinkommen aus den Steuertöpfen kassieren - und es kotzt mich auch an, wenn das eine EU-Beamtin macht, egal welcher Farbe.

      Zweitens hat das nichts mit Reichen zu tun; mit welcher Hirnakrobatik vermischen Sie denn hier Beamte (=jene, die sich aus dem Steuertopf ernähren) und Menschen, die sich durch Leistung in der Privatwirtschaft ein Vermögen aufgebaut haben (=jene, die dafür nicht selten mehrmals zum Unterhalt der Frau S. und Konsorten Steuern gezahlt haben)? Es gibt Beamte mit klar umrissenen Aufgaben und Besoldungsschemata, die eh üppig genug dotiert sind (die Seierei über die Schwerverdiener in der Privatwirtschaft geht an der Realität vorbei ins Leere); OK, sollen sie. Aber auf welcher Basis ich einen Posten, der bei gleicher Leistung die doppelte Dotierung aus dem Steuertopf erfährt nicht als Schmarotzertum bezeichnen soll, mögen Sie mir bitte erstmal liefern. Arbeitet die Dame doppelt so viel wie ihre Kollegen? Haben die alle sonst Halbtatgsjobs? Bitte klären Sie mich auf, wenn Sie dazu in der Lage sind.

      Ihre ungeschickte Ablenkung vom Thema geht ins Nirvana.
      Ich bin dafür, dass "die Reichen" ihre bereits versteuerte Kohle behalten und in die Wirtschaft investieren sollen, anstatt ihr Vermögen zur Fütterung der Versorgungsposten der Verwaltungskrake strafbesteuern zu lassen. Ich habe mehr von jedem Reichen, der bei mir investiert, als von jedem einzelnen Euro, den der Staat zur Versorgung seiner Pfründen schluckt.

  30. Haider
    22. April 2013 01:12

    Die Ex-SPÖ-Staatssekretärin Brigitte Ederer, die uns gemeinsam mit Alois Mock so erfolgreich in die EU log, bezieht als Vorständin von Siemens sicher ein weit höheres Salär als Frau Spindelegger. Da ihr Mann (Hannes Swoboda) als Fraktionsvorsitzender der roten EU-Abgeordneten sicher auch keinen Hungerlohn kassiert (bestimmt weit über jenem von Frau Spindelegger), kann ich die Neiddebatte der Marxisten nur als "Haltet den Dieb"-Beitrag verstehen. Aber wie immer: Frechheit siegt!

    • Haider
      22. April 2013 01:19

      PS:
      Financial Times: "Wegen möglicher Beeinflussungsversuche bezüglich eines U-Bahn-Auftrags ist mit dem Siemens-Konzern auch Personalvorstand Brigitte Ederer ins Visier der französischen Justiz gerückt. Die Staatsanwaltschaft im nordfranzösischen Lille bestätigte am Freitag Vorermittlungen gegen Siemens. Ausgelöst hat den Wirbel eine E-Mail Ederers an Lilles Bürgermeisterin Martine Aubry, durch die sich Aubry erpresst fühlte."
      Eine Marxistin [Ederer] die sich's bereits gerichtet hat, erpreßt eine Linke [Aubry], die noch davor steht. Es ist zum Schaudern.

  31. Carlo (kein Partner)
    22. April 2013 00:38

    Ich weiß gar nicht, was Ihr Problem ist. Sind Sie etwa neidisch? Die Frau hat Karriere gemacht - und glauben Sie mir, so ein Honigschlecken ist das sicher nicht - und verdient nun nicht so schlecht. Aber auch nicht ansatzweise soviel wie diese Bangster-Witzfiguren mit ihren Millionenboni (für tägliches Scheitern). Da kann man wohl echt nur den Kopf schütteln. Was verdienen eigentlich die vielen österreichischen Generäle? Was haben Sie bei der Wiener Zeitung verdient?

    • Reinhard (kein Partner)
      22. April 2013 06:07

      Natürlich, es ist nur der böse niedere Neid, wenn Abzockerei von Steuergeld aufgedeckt wird.
      Und dann natürlich die Banker, die treiben es ja noch wilder, also lassen wir doch die kleinen Gauner, es gibt ja immer noch größere.
      Ich bin mal gespannt, was für billiger Schwachsinn noch von den Systemgewinnlern kommt.
      Die Gleichen, die jeden kriminalisieren und zum Schwerverbrecher stempeln, der dem Fiskus einen Hunderter Steuern im Jahr vorenthält, weil er sich die Hecke von einem Schwarzarbeiter schneiden lässt, rücken jetzt zur Verteidigung eines Systems aus, in dem sich die Kaste der Abzocker und Schmarotzer einrichtet.
      Ein einziger vergleich reicht aus: Was bekommt Frau Spindelegger und was bekommen ihre gleich ausgebildeten, erfahrenen und arbeitenden Kollegen? Womit ist der durch Winkelzüge argumentierte doppelte Bezug gerechtfertigt?
      Durch gar nichts, egal was jene behaupten, die jetzt abwiegeln, ablenken und das System, in dem sie es sich gerichtet haben, verteidigen.

    • brechstange
      22. April 2013 07:03

      Bitte, carlo, bleiben Sie am Boden. Die Gehaltshöhe soll an die Verantwortung und Haftung angepasst sein und das ist in diesem Fall nicht gegeben. Aber in einer Beamtenherrschaft hält man sich eben den jubelnden Hofstaat mit Geld der Steuerzahler. Das ist ein Skandal.

    • Undine
      22. April 2013 09:21

      @Reinhard

      *********!

    • Sparschwein (kein Partner)
      22. April 2013 10:15

      @Carlo

      ***********!!!

    • Roms (kein Partner)
      22. April 2013 10:23

      @Carlo (kein Partner) 22. April 2013 00:38
      Ich bin wirklich fast neidisch auf Madame Spindelegger, und zwar so wie auf den Dieb, der mit meiner Geldtasche davonläuft.

  32. Undine
    21. April 2013 22:39

    OT---aber was ist eigentlich kein Ärgernis in der EU?

    Stichwörter: Nigerianer, Europäische Menschenrechtskonvention, Straßburg, Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Asylbetrug, Drogenhandel, Asyl.....

    http://www.unzensuriert.at/content/0012480-Schweiz-muss-kriminellem-Asylbetr-ger-Schadenersatz-zahlen

    Das muß man sich erst einmal vorstellen, so eine Entscheidung! Man faßt es nicht.

  33. Undine
    21. April 2013 21:27

    Und da schreit die Heinisch-Hosek überall herum, daß Frauen so wenig verdienen!
    Ich bin überzeugt, daß so mancher Mann sehr glücklich wäre, fände er auf seinem Gehaltsstreifen eine annähernd so hohe Summe---für eine verantwortungsvolle Tätigkeit, meine ich!

    Wie groß ist wohl die Summe, die monatlich bei Hannes Swoboda und seiner Gitti Ederer auf dem Konto landet?

  34. Eiserner
    21. April 2013 18:34

    Die Devise kann nur lauten: raus aus der EU, die solche Zustände ermöglicht, und unser aller Geld auf diese Art den erlauchten Kreisen in den Allerwertesten stopft!
    Denn wo ein so ein Fall aufpoppt, gibt es sicher viele.
    Und sie brauchen immer noch mehr Geld zur Umverteilung.

  35. Cotopaxi
    21. April 2013 17:13

    Muss die Frau des Schwarzen Vizekanzlers ihr EU-Gehalt überhaupt in Österreich versteuern?

    • Reinhard (kein Partner)
      22. April 2013 06:13

      Antwort hier:

      http://ec.europa.eu/civil_service/job/official/index_de.htm

      "Als Bediensteter der Europäischen Institutionen wird auf Ihr Gehalt keine nationale Einkommenssteuer erhoben, da EU-Gehälter unmittelbar einer Gemeinschaftssteuer unterliegen, die zurück in den EU-Haushalt fließt. Diese Steuer wirkt progressiv und beträgt zwischen 8 % und 45 % des anrechenbaren Anteils Ihres Gehalts."

      Also: nein. Wir müssen diese Gfraster als EU-Nettozahler nur bezahlen. Dafür dürfen wir sie aber anscheinend als Leiharbeiter zurückleasen.

    • Cotopaxi
      22. April 2013 06:18

      @ Reinhard

      Ich danke Ihnen sehr für den erhellenden Hinweis.

    • Undine
      22. April 2013 09:22

      @Reinhard

      *******!

  36. La Rochefoucauld
    21. April 2013 15:27

    Wir müssen das verstehen. Endlich am Futtertrog angelangt, muss man diesen natürlich auch ordentlich leer trinken. Die Roten können das aber ohne Medienecho weit besser.

  37. RR Prof. Reinhard Horner
    21. April 2013 14:40

    reinhard.horner@chello.at

    Welche Qualitäten und Qualifikationen brachte und bringt Frau Spindelegger ein?

    Seit wann übt sie welche Tätigkeiten aus? In welchem Umfang und welcher Qualität?

    Was ist ihr konkret vorzuwerfen? Was ist ihr anzuerkennen?

  38. Observer
    21. April 2013 14:37

    Auch wenn die Bezüge von Margit Spindelegger wegen der dummen Bestimmungen alle legal sind, so gibt es auch eine moralische Seite.
    Denn man kann auf ein zustehendes Recht auch freiwillig verzichten und sich als edler Mensch mit Quarakterstärke beweisen. Es gibt solche positiven Beispiele - leider nicht bei uns.

  39. machmuss verschiebnix
    21. April 2013 14:00

    Kein Bedarf an Nebel-Granaten - sagt uns lieber wieviel davon die Fr. Spindelegger
    bei der Partei abliefern muß > ! ! !

  40. Papalima
    21. April 2013 11:49

    Jedesmal, wenn ich solche Nachrichten lese oder höre, frage ich mich, wie "mündig" die Untertanen der Postdemokratie sind und wie lange sie sich noch derartige Auswüchse gefallen lassen werden.
    Zum gesunden Schlaf kann man der ÖVP nur herzlich gratulieren!

  41. Josef Maierhofer
    21. April 2013 11:12

    Wenn eine EU-Beamtin, ich kenne das Gehaltsschema dort, ist ja im Amtsblatt, sozusagen, so viel bekommt, dann bekommen die EU-Abgeordneten noch mehr und dürfen auch Assistenten beschäftigen, die auch nicht schlecht verdienen, alles plus (dehnbare) Spesen natürlich.

    Nachdem aber die Aufreger gegen die Gattin eines ÖVP-lers gerichtet sind, wie wärs denn einmal damit, ein paar von den roten und grünen 'Gehaltssammlern' anzuführen, etwa Herrn Swoboda, oder auch, quasi im Inland, UHBP, UHBK, etc., oder die ganzen Privilegien aller zusammen gleich allesamt anzuführen, damit man die endlich alle 'kübeln' kann. Auf Steuergeld und Kredit auf Volkskosten leistet man sich bei der 'Haute Volaute' wohl alles, so glaubt man. Schön langsam wird es aller Tage Abend damit, so hoffe ich.

    Gell, Herr Stronach, gell, Herr Strache Sie räumen damit auf, oder ? Oder versorgen Sie den Dr. Van der Bellen weiter auf seinem Unnötigkeitsjob fürstlich ? Oder treten Sie dafür ein, den Bundesrat weiter zu erhalten, die überbordende Bürokratie in der öffentlichen Verwaltung, die überdimensionalen Beamtengehälter, ÖBB-Gehälter und -pensionen, die Gewerkschafts- und Kammerbonzenschemen, die Unnötigkeitsjobs zu Gender über 'Trans, bis Hinüber', etc., etc.

    Das muss wohl schön langsam alles ausgesprochen werden und angegangen.

    Ich hoffe sehr auf 'ST&ST', dass die dazu wenigstens vernünftige Vorstellungen haben und auch publik machen.

    Noch ein kleiner Nachtrag zur EU und Österreich als solche. Statt der EU diese hohen Gehälter 'in die Schuhe zu schieben', wie wär's denn mit einem Veto zu Erhöhungen dort (8% hatte man die Frechheit in diesem Jahr zu erhöhen), wie wär's denn mit einer Austrittsdrohung, aus dem Euro sollten wir eigentlich schon längst draußen sein, na wie wär's den damit ?

    Werte Politkaste, wir haben genug von Euch Volksverrätern und Volksverschuldern und Volkszerstörern !

    • Geheimrat
      21. April 2013 13:42

      Glück für den Genossen Swoboda daß es nur eine rote Jagdgesellschaft gibt....

    • Josef Maierhofer
      21. April 2013 14:05

      @ Geheimrat

      Wären sie doch nur auf Rotfuchsjagd ....

    • Undine
      21. April 2013 21:29

      @Geheimrat

      Für diesen Satz ************! :-)

    • Wertkonservativer
      22. April 2013 08:29

      @ Josef Maierhofer:

      über die von Ihnen so hoffnungsvoll gepushten "ST&ST" haben wir uns ja erst gestern ausführlich unterhalten!
      Ihr letzter Satz lässt mich jedoch richtiggehend erschauern!
      Da wählen wir seit Jahren und Jahrzehnten vertrauensvoll Partei-Mandatare in ihre Ämter, und dann werfen Sie ihnen derart harte und hassvolle Beschuldigungen an den Kopf??
      Ehrlich, Herr Maierhofer, mit derlei Sprüchen tragen Sie nicht gerade zu einer ausgewogenen Beurteilung der realen Lage bei!
      Nichts für ungut, doch Übertreibungen dieser Art reizen mich zu extremem Widerspruch!!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Undine
      22. April 2013 09:29

      @Josef Maierhofer

      Wieviel Miete zahlte eigentlich UHBP für seine Gemeindebau-Wohnung (stimmt doch, oder?), ehe die Miete, seit er UHBP ist, vom Staat (Steuerzahler) finanziert wird?

    • Josef Maierhofer
      22. April 2013 10:15

      @ Wertkonservativer

      Lange Zeit (über 40 Jahre lang) habe ich die ÖVP gewählt und damit diese Leute 'in die Ämter gehievt'. Ja, bis ich erkennen musste, dass die fast alle, bis auf Dr. Schüssel, mein Vertrauen aufs gröblichste missbraucht haben und das auch heute tun und sich mit aller Kraft an die Ämter klammern, die sie entweder parteimäßig erworben oder unredlich oder erfolglos oder unnötiger weise ausführen.

      Dagegen protestiere ich.

      Herr Bauer antwortet mit 'Verwaltungsreform-jetzt', der besten Initiative in Österreich bisher, andere antworten mit EU-Austrittsparteigründungen, andere werben für Volksbegehren, und womit, mit welchen konstruktiven Vorschlägen wirbt die ÖVP ? Oder gar die SPÖ ? Oder die SPÖVP ?

      Also meine Frage an 'ST&ST', und was sagt Ihr den Menschen hier zu diesen überlebenswichtigen Themen ? Mehr habe ich nicht gepostet, also bitte interpretieren Sie nicht etwas, was ich nicht gepostet habe.

      'Ausgewogene Beurteilung der Lage' haben wir ja jetzt, die große Koalition auf totalem Linkskurs, weil sich, in Ihrer Diktion, 'alles verändert hat', ein meiner Diktion, jawohl zu Ungunsten der ÖVP, die sich selbst zusätzlich zu ihren Ungunsten verändert hat, um an den Pfründen zu bleiben, oder von den Sozis geduldet zu werden, also sich angebiedert hat und jetzt zum Müllschlucker der SPÖ degradiert wird, bei den Sozis hat halt alles seinen Preis.

      Diese unselige Koalition halte ich für unwählbar, wollen wir nicht untergehen. Beide müssen in die Minderheit gewählt werden.

      http://www.staatsschulden.at

      ... und das ist nur die 'offizielle' Oberfläche, ein Experte, den ich gut kenne und der die Interna aktiv kennt, hat etwas von etwa mehr als 600 Milliarden bereits angehäufter, inklusive der versteckten Schulden, gemurmelt.

      Und das 'verantwortet' die ÖVP verantwortungslos mit.

      Nein, mit meiner Stimme, solange ich eine habe, nicht, tut mir leid, auch für Sie, der Sie engagiert sind und versuchen, alles positiv zu sehen und zu glätten. Solange dort bei der ÖVP und auch bei der SPÖ Klientel wichtiger ist als Österreich, solange werde ich diese nicht wählen.

    • Josef Maierhofer
      22. April 2013 10:39

      @ Undine

      Ja, der kann sich bei einem Gehalt von etwa 26 000,- Euro 14x im Jahr oder noch öfter wegen der 'guten' Bilanz natürlich eine Wohnung nicht leisten.

      Gut, es ist Usus und akzeptiert dass unser jeweiliger UHBK dieses 'Präsidentenvillaprivileg' geniesst, also ist das 'eh' billig, die Wohnung in der Josefstadt. Darum wird er auch darauf pochen, ich würde das nicht, wenn ich ohnehin so ein Gehalt bekomme von den Menschen hier.

      Aber er ist nicht der Einzige.

    • Wertkonservativer
      22. April 2013 10:54

      Ich verstehe Sie ja, lieber Herr Maierhofer, wie Sie ja andererseits auch mich im wesentlichen verstehen!
      Doch Ihre sozusagen 100%-Verurteilung der Politiker stimmt mit großer Sicherheit wirklich nicht!
      Es gibt jede Menge davon, die ihren Job ehrenhaft und mit Fokus auf das Wohlergehen der Österreicher in 60 bis 80 Wochenstunden Arbeit ausfüllen.
      Natürlich gibt's auch Schlankeln, ungute Charaktere und andere Negativisten darunter!
      Doch insgesamt lasse ich mir auch von Ihnen nicht ausreden, dass wir nicht nur, jedoch viele gute bis sehr gute Politiker in unserem Lande haben: nicht genug, das gebe ich schon zu!
      Aber alle unter den Teppich zu kehren, das finde ich eben unverhältnismäßig und auch ungerecht!
      Schauen Sie: auch Dr. Schüssel war zunächst ein ziemlich unauffälliger Mascherlträger, der sich dann über das Ministeramt zu einem (für uns Bürgerliche) sehr guten Bundeskanzler gemausert hat.
      Solche Leute mit Entwicklungspotential gibt's sicher auch heute; sie schon abzuschießen, bevor sie noch richtig "aufkeimen" (siehe z.B. S. Kurz), ist halt auch nicht sehr sinnvoll.
      Sie sind ja hoffentlich nicht allzu böse auf mich, wenn ich speziell Ihren letzten Absatz weiterhin als zumindest partiell unzutreffend, voll frustrierten Pathos', und einigermaßen ungerecht gegen viele initiativ, ehrlich und engagiert für unser Land in politischen Funktionen arbeitende Mitbürger ansehe!

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

    • Josef Maierhofer
      22. April 2013 11:54

      @ Wertkonservativer

      100% Verurteilung, so oft ich kann, schreibe ich schon 'allzu viele'.

      Die Talente werden meist nicht durch Vorverurteilung, sondern von der Partei abgeschossen, zumindest bei der SPÖ ist das so, nur 'Paradesoldaten' werden geduldet, und auch bei der ÖVP sind genau die von Ihnen genannten 'Abweichler' vom Gewissen diejenigen, die dann Hoffnungsträger abschießen.

      Ist eine Partei einmal unten gelandet, und dafür sorgt bei der ÖVP schon der Koalitionspartner SPÖ, dann ist es enorm schwer, sie wieder neu zu erstellen und neu auszurichten, denn speziell in Österreich sind die, oft verderblichen, 'Strukturen' (also die Systeme abseits, sprich mit Klientel) sehr verhaftet und richten diese Schäden an.

      Wie ich gesagt habe, solange in Summe und nach außen hin Klientel wichtiger ist als Österreich, kann man dort mit meiner Stimme nicht mehr rechnen.

      Überhaupt kritisiere ich die Erwartungshaltung, die man in Österreich mit einem Parteibuch verbindet, die Erwartungshaltung zum Empfang von 'Goodies' bei Wahlen, etc.

    • Buntspecht
      22. April 2013 12:36

      Josef@Maierhofer, ich verstehe ja Ihren Groll, doch nun wieder auf die blauen Recken im Original und die von Stronach gekauften ehemaligen blauen Recken zu hoffen, finde ich ziemlich eigenartig, wenn man weiß, wie sich diese - dort wo sie die Macht hatten - generös ebenfalls bedienten oder siehe Kärnten, gewirtschaftet haben. Die Grünen sind dabei, sich nun in Wien zu bedienen, da sie dort erstmals die Möglichkeit dazu haben. Es ist ja leicht, den Saubermann, die Sauberfrau zu spielen/herauszukehren, wenn man gar nicht die Möglichkeit dazu hat Fehler zu machen. Diese Übergriffe mancher Politiker und Machthabenden sind ja weniger an Parteien festzumachen, sondern an der Menschheit, die leider/oder Gott sei Dank nicht perfekt ist. Selber ist man auch nicht perfekt - weit gefehlt - aber die anderen müssen es sein ?, das spielt es leider nicht. (Als Christ sage ich, die Erlösungsbedürftigkeit der Menschen ist nicht zu leugnen!)

    • Josef Maierhofer
      22. April 2013 21:12

      @ Buntspecht

      @ Selber ist man ja auch nicht perfekt.

      Klar, es gibt keine perfekten Menschen, aber wie stehen Sie zu den 'einseitigen' Schwächen und 'Fehlern', ist das nicht vorsätzlich, was da abgeht ? Hat das nicht System ?

      Wo gehobelt wird, fliegen Späne, das ist klar. Wo grob fahrlässig bis betrügerisch gehobelt wird, das sollen 'Fehler' sein ? Ziemlich 'einseitig' die 'Fehlerpartie' und 'rein zufällig' stets die gleichen Fehler, gibt das nicht zu denken ?

      Die Freiheitlichen, wie die sich unter Dr. Schüssel bedienten, habe ich irgendwo in diesem Thread schon behandelt, meine Frage an die ist ja bloß, was sie dazu denken zu dem ganzen Fragenkomplex.

      Ich, als Wähler würde gerne die Angebote kennenlernen, die man heutzutage noch imstande ist, oder manchmal sogar die Frechheit hat, anzubieten. Programme interessieren mich und nicht die ganze Schmutzkübelschlechtigkeit der Politkaste.

      Nein, ich würde in einer Machtposition so nicht handeln, darum werde ich auch nie so eine Position bekommen, strebe ich auch nicht mehr an, aber kritisieren darf ich die Fehler und die Selbstbedienung sehr wohl, ich habe so was in meinem nunmehr über 65 Jahre langen Leben nie getan, da können Sie sicher sein.

      Es ist dies eine sehr schlechte Grundhaltung, jedwedes Gewissen abzutöten und auszuschalten zum vermeintlichen eigenen Vorteil (sprich realiter zur Zerstörung der Gesellschaft).

      Ich glaube bloß das Beispiel mit Frau Spindelegger ist zwar typisch aber ganz sicher nicht herausragend, da gibt es schon andere Kaliber, die das wesentlich 'effizienter' (schädlich für das Volk) machen und denen es gelingt unter dem Teppich zu bleiben, oft mit Hilfe der Parteien und Medien.

  42. f.m.
    21. April 2013 10:48

    Die Situation schreit nach einer Sofortscheidung!!!

  43. brechstange
    21. April 2013 08:33

    Sie richten es sich eben. Die EU-Jubler jubeln aus purem Eigeninteresse. Das getraue ich mir nach langer Beobachtung und Erfahrung zu behaupten. Wären sie staatsmännischer und das Volk vertretend kämen sie an kritischer Betrachtung dieses Molochs nicht vorbei.

    Die Parteien teilen sich Österreich unter sich auf und haben eben mit der EU eine zweite lukrative und intransparente Spielwiese. Dafür setzt man dann schon mal das Bankgeheimnis aufs Spiel, winkt doch die Aussicht auf den EU-Ratspräsidenten oder sonst irgendein Pöstchen.
    Die ganzen Ausschreibungs- und sonstigen Objektiv-Tu-Spielchen sind für die Katz bei diesen zur Zeit an der Macht (Macht ist eigentlich Verantwortung) stehenden Leuten.

    Ich bewarb mich zweimal in meinem Leben für einen öffentlichen Posten, einmal war ich durch den Personalberater an erste Stelle gereiht, doch oh Wunder, man hat mich nicht zur weiteren Bewerbung eingeladen. Ein anderes Mal war die Industrietätigkeit schädlich, weil man kann ja Industriecontrolling nicht im öffentlichen Bereich anwenden, igitt, das hab ich sogar schriftlich.

    Und je größer der Apparat desto einfacher haben es die Appartschniks, es sich zu richten.

    • Brigitte Imb
      21. April 2013 10:57

      Ohne Parteibuch gibt es keine öffentlichen Posten!!! Nicht einmal für die Quote.

  44. Tullius Augustus
    21. April 2013 07:49

    Bei Frau Margit Spindelegger ist alles rechtens und gesetzeskonoform gelaufen.

    Sie hat sich KEINER Korruption oder Ähnlichem schuldig gemacht, sonst könnte sie so einen Job gar nicht ausüben u. wäre dort rausgeflogen.

    Wie sagt der Volksmund? - 'Sie hat sich's richten können.'

    D.h.: Durch Beziehungen, Netzwerke, Wissen, Hintergrundinformationen und durch Nützen aller Möglichkeiten die eben einer wissenden, juristisch gebildeten Person gegeben sind.

    Natürlich ist es für den Normalbürger schwerst verdaulich! Und so etwas ist ideale Wahlkampfmunition um Dreckbatzen auf den politischen Gegner zu werfen.

    ABER: Ich wette dass ganz Ähnliches auch auf Seiten der SPÖ bzw. Grünen passiert nur wird es nicht in den Medien aufgeblasen.

    Die Frau Claudia Schmied wohnt z.B. in einer geförderten Wohnung und zahlt viel zu wenig Miete (oder ist es e. Gemeindewohnung). Das ist auch legal u. entspricht den Gesetzen - ganz ähnlich wie bei Peter Pilz.

    • Wertkonservativer
      21. April 2013 12:58

      Das ist ein Wort, werter @ Tullius Augustus!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Undine
      22. April 2013 09:41

      @Tullius Augustus

      "ABER: Ich wette dass ganz Ähnliches auch auf Seiten der SPÖ bzw. Grünen passiert nur wird es nicht in den Medien aufgeblasen.

      Die Frau Claudia Schmied wohnt z.B. in einer geförderten Wohnung und zahlt viel zu wenig Miete (oder ist es e. Gemeindewohnung). Das ist auch legal u. entspricht den Gesetzen - ganz ähnlich wie bei Peter Pilz"

      Wann nimmt sich endlich der ORF dieser Causa an??? Es würde ganz bestimmt Herrn und Frau Österreicher interessieren!

      Diese beiden Genannten müssen ja im Geld schwimmen---auf unser aller Kosten, denn dafür, daß diese Wohnungen "gefördert" werden können, in denen dann solche Großverdiener wie Claudia Schmied (ohne Anhang!) oder Peter Pilz billigst logieren können, muß ja der Steuerzahler aufkommen.

  45. Cotopaxi
  46. Teiss
    21. April 2013 07:12

    Aber den kleinen Sparern wird die Bausparprämie halbiert!
    Der Absturz der ÖVP in Salzburg ist vorprogrammiert und nach der nächsten NR-Wahl wird die ÖVP darum betteln müssen, von Rot und Grün in die Kenia-Koalition aufgenommen zu werden.

  47. Wertkonservativer
    21. April 2013 06:57

    Na ja , da haben wir ja wieder den berühmten und berüchtigten "Schüssel-Effekt"!

    Knapp vor wichtigen Wahlen wird ein "Vorwurf" aus dem Hut gezaubert, der eigenartigerweise immer nur der eh schon gebeutelten Volkspartei schadet!

    Die Neidgesellschaft lässt grüßen!

    (gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      21. April 2013 07:40

      Ja, ja, ich weiß es: ich bin der "dankbarste" Halbsternderl-Sammler in dieser erlauchten Runde!
      Fühle mich jedoch recht wohl dabei!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      21. April 2013 11:28

      @ Wertkonservativer

      Dass es wohl daran liegt, dass die ÖVP bei allen Pfründen 'life' dabei ist, sonst wäre sie nicht in Koalition mit diesen unseligen Linken, wird wohl nicht zu verleugnen sein.

      Dass die ÖVP allen Müll der Linken schlucken muss und schluckt, liegt wohl an der Schwäche der und dem Mangel an Persönlichkeiten dort und auch zu einem beträchtlichen Teil am Festhalten des Verschwendungs- Koalitionskurses zugunsten der Pfründe, statt endlich Flagge für die Bürger zu zeigen.

      Ich hoffe noch, dass man dann wenigstens im Intensivwahlk(r)ampf einige vernünftige Lösungen vorstellen kann, auf die man sich geeinigt hat bei der ÖVP-Klientel, denn Bürgerpartei ist das, so, wie bei der SPÖ, die keine Arbeiterpartei mehr ist, längst keine mehr.

      Sie kennen meinen Standpunkt, eine 5-jährige Fastenzeit täte sehr gut.

      Mir geht es dabei nicht um die Schmutzkübel-Anpatzerei von Personen, nein auch die Ehefrauen der SPÖ-Granden haben ähnliche 'Edeljobs', ist ja alles eine einzige 'Familie', wie man in Sizilien zu sagen pflegt, und da gibt es halt 'Diskussionen' um diese Pfründe natürlich, um sonst gar nichts. Dabei glaubt man halt, 'beim Volk' 'gut anzukommen'. Und diese 'Familie' müssen die Wähler auf 'Familienurlaub' schicken, wollen sie überleben.

      Proporz, die Perversion von Demokratie ...

    • Wertkonservativer
      21. April 2013 12:38

      Lieber Blogfreund Maierhofer,

      die ÖVP ist eben ein Abbild der von ihr vertretenen bürgerlichen Menschen:
      bemüht, die bürgerlichen Werte zu pflegen und zu erhalten, doch durch die vielen Änderungen der Lebensumstände und Zeitläufte eben - wie unsere ganze Welt an sich - im Wandel begriffen, und mit Änderungs-Wehwechen behaftet.

      Glauben Sie denn wirklich, dass Ihre propagierte Hoffnungsmannschaft "St&St" eine wirksame Verbesserung unserer gesellschaftlichen Verhältnisse einleiten und durchbringen könnte?
      Da kann ich eigentlich nur mühselig lachen: mit Zwergen wollen Sie dieses Titanenwerk realisiert sehen?

      Bleiben wir doch am Boden: mit den ewigen Jammereien, die Volkspartei wäre früher besser gewesen als heute, kommen Sie nicht zum Kern der Sache:
      heute ist alles anders als noch vor zwanzig, dreißig Jahren! Mit den Rezepten von Figl und Raab könnten Sie heute nicht einmal mehr Dritter werden!
      Und auch Schüssel war schon ein "Gefährdeter"!!

      Es tut mir wirklich leid: doch wenn uns Bürgerlichen nichts Besseres einfällt, als St&St als Hoffnungs-Kandidaten anzusehen, dann sind wir eben reif für den Retro-Absprung in die Politgrube!
      Übrigens: Sie und viele andere hier tun geradezu so, als ob die SPÖ-Wähler Volksfeinde wären. Das stimmt so aber schon wirklich nicht: das sind ein Drittel unserer Mitbürger, von denen viele auch idealistische Vorstellungen von Politik und friedlichem Zusammenleben haben, so wie wir Bürgerlichen auch!

      Also warum das so undifferenzierte Verteufeln von Koalitionen zwiaschen SPÖ und ÖVP ? Ich bin wahrlich kein Freund der Roten, doch ein undifferenziertes Verteufeln sozialdemokratischer Parteien bringt uns ung'schauter ins demokratische Abseits!
      Der Blog hier ist in großer Gefahr, in diese Richtung abzudriften! Ehrlich!

      Gerade die FPÖ hat (zum Nachteil ihrer Koalitionspartei ÖVP) während ihrer Mitregierungzeit eindrucksvoll gezeigt, wie rasch sich zunächst idealistische Politiker zu Nutzniessern des Systems bis zu Defraudanten verändern können!!

      Also, werter Herr Maierhofer: wenn Sie wirklich einmal was Besseres wissen, dann her damit!
      Mit Ihrem ST&ST-Vorschlag können Sie jedoch zumindest mich wirklich nicht überzeugen!

      Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      21. April 2013 15:11

      @ Wertkonservativer

      Na, dann muss ich wieder einmal alles anführen, was all diese Ausdrücke, die da gebrauche beweist ?

      Mache ich heute nicht, ist ja Sonntagsruhe angesagt.

      Mit Zwergen, die nach Gebrüder Grimm auch den Riesen gefesselt haben, meinen Sie wohl schon auch die Politzwerge der SPÖ, richtige Giftzwerge fürs Volk, und die der ÖVP, die da mitmachen, weil sie davon profitieren.

      Mir ist schon klar, dass die Wähler, es gibt zwar welche, dieses Abbild in den Parteien geben, aber, Gott sei Dank sind das nur die Klientelwähler, also, die, die was haben davon (und noch mehr wollen davon, ganauer von den 'anderen'), denn das Volk ist weg weg von solchen Unverschämtheiten, kann ja gar nicht, denn es wird jeder Hendldieb zu 5 Jahren Haft verurteilt, nicht aber die 'Society', etwa UHBK, Schmied&Konsorten, die wird, wenn sie rot ist, nicht einmal angeklagt.

      Um nicht missverstanden zu werden, ich habe 'ST&ST' lediglich aufgefordert, zu diesem Thema, das ich aufgeworfen habe, Stellung zu beziehen, vielleicht hat man bei Strache inzwischen was gelernt, Sie haben es ja angeführt, was bei Dr. Schüssel an Selbstbedienung aufgeführt wurde, und verspricht auch dort Lösungen, statt Selbstbedienung. Wir werden ja im kommenden Wahlk(r)ampf sehen, wo der Bartl den Most herholt. (Meist vom Steuerzahler und auf dessen Kreditkonto).

      Denn Lösungen, statt Selbstbedienungsfloskeln (oder den Kampf um die Pfründe), kann man auch von dem 'Riesen' ÖVP nicht hören, oder gar von dem 'Riesen' SPÖ, die sind alle beide ausschließlich mit Klientel- und Selbstbedienung beschäftigt, während ihnen die ordentlichen Leute offenbar so richtig ein Dorn im Auge zu sein scheinen. Die kann man ja schröpfen, die sind ja ordentlich und zahlen.

      Wie ich geschrieben habe, weder die ÖVP noch die SPÖ hat mit dem Volk irgendwas auf dem Hut, das Gegenteil ist die Wahrheit und wurde von mir hier schon sehr oft bewiesen, also scheint mir auch das Wort 'Volksverräter' nicht mehr falsch zu sein bei der SPÖVP.

  48. Pumuckl
    21. April 2013 05:15

    Wir brauchen hier im Tagebuch von A.U. nicht das "das Rad neu erfinden!

    Googeln wir unter " DER KRITISCHE PUNKT - LEOPOLD KOHR " Da finden wir viele Gedanken zum gegenständlichen Thema.

    Schon die rote Machtanhäufung in Wien, aber auch die schwarze in Kärnten zeigen uns, daß da KRITISCHE GRÖSSEN hinsichtlich Machtkonzentration überschritten sind. Um so mehr in Dieser EU.

    Das Beispiel von Frau Spindelegger ist nur ein Symptom für viele krebsartige Wucherungen in DIESER EU ! ! !

    Für ein erfolgreiches AKTIVIEREN VON NEIDGEFÜHLEN wird der " Fall Frau von Vizekanzler Spindelegger " ein willkommenes Wahlkampfthema der SPÖ liefern!
    Vor allem zum Gewinn der " die Lufthoheit über den Stammtischen* " eignen sich solche Pseudoskandale hervorragend.

    * Michael Häupl forderte einst zur Zeit des aufstrebenden Jörg Heider: "Wir müssen die Lufthoheit über den Stammtischen zurückgewinnen".

    • Pumuckl
      21. April 2013 05:43

      @ Pumuckl 05:15

      Korrektur:
      "Schon die rote Machtanhäufung in Wien, aber auch die schwarze in Wien . . ."
      war gemeint!
      Der Jörgl hieß natürlich Haider.

      Die Machtanhäufung unter Haider in Kärnten hat aber auch eine "Krot" hinterlassen, an welcher die FPÖ derzeit zu würgen hat.

  49. Brigitte Imb
    21. April 2013 01:45

    Nicht schlecht, 11 680 € + Zulagen/mon., davon müssen viele Österreicher ein Jahr lang leben. Rechtlich ist natürlich mit unseren Gummigesetzen alles gedeckt.

    Die ÖVP steht der SPÖ um nichts nach, die eigenen Privilegien betreffend und sie gründen ebenso politische Familiendynastien, die nicht im Interesse des Volkes agieren.

    So "versteht" man natürlich auch Karas' Forderung nach mehr EU(geld).

    • socrates
      21. April 2013 03:18

      Wie meinte schon Cahuzac: Gesetze machen wir uns selber!
      Kleinösi, Keinfranzi und Kleineuli verstehen ohnehin nichts davon und wir sind gedeckt.

    • Brigitte Imb
      21. April 2013 13:49

      Ja genau, die Kleinösis brauchen nur alle 5 Jahre das Kreuzerl richtig zu setzen, ansonsten dürfen sie kuschen.

    • Haider
      21. April 2013 23:01

      Dafür hat die EU verlangt, den griechischen Pensionisten ein Viertel des Bezuges zu streichen, den Zyprioten das Weiße aus den Augen zu kratzen und spanische Jugendliche in die Arbeitslosigkeit zu treiben. Hauptsache die eigenen Parasiten leben fürstlich und lachen die dummen Steuerzahler herzhaft aus.
      So ist es eben, wenn man sich vor Wahlen oder Abstimmungen unkritisch belügen läßt und gleich Lemmingen den gekauften/bestochenen Printmedien und den ORF-Manipulierern blindlings hinterherrennt.
      Im Nachhinein der vergossenen Milch nachzuweinen, post festum herumzujammern und klugzuschei... bringt leider gar nichts!

    • brechstange
      22. April 2013 07:08

      Liebe Brigitte,
      Du unterschätzt den Karas, immerhin hat er mit dem Bartenstein den Georgienkonflikt gelöst. Hat er selbst gesagt.

  50. fokus
    21. April 2013 01:28

    Es geht nicht darum, was Frau Spindelegger als EU-Beamtin kassiert, sondern ob es rechtlich vorgesehen ist oder nicht.
    Daß die stattlichen Gehälter für EU-Jobs bei Politikern aller Couleurs äußerst beliebt sind, ist kein Geheimnis und es liegt an Brüssel, mit diesem Privilegienstadel endlich aufzuräumen:

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,866451

    VK Spindelegger alleine kann die dazu notwendigen Schritte sicher nicht einleiten, daher handelt es sich hier um reine Wahlkampfmunition, genauso wie seinerzeit bei Dr. Schüssel und dessen Putzfrau!

    Ohne den ÖVPler verteidigen zu wollen, aber "diese Suppe ist zu dünn", denn für EU-Beamte gilt leider: COSI FAN TUTTE, daher ist dort der Hebel anzusetzen. Da hat sich nämlich dieses Mal der politische Gegner als Pseudoaufdecker kräftig ins eigene Knie geschossen!

    • ambrosius
      21. April 2013 06:27

      Das sind schon überlegenswerte Überlegungen, lieber Fokus. Der Plebs in Wahlkampfhzeiten sind solche Gedanken aber sicherlich völlig fremd.

  51. byrig
    21. April 2013 01:09

    das ist alles viel zu vage,und daraus wird man spindelegger keinen strick drehen können.
    viel relevanter ist die nachgiebigkeit der övp gegenüber linksradikalen forderungen,aber das ist ein anderes thema.
    für mich ist spindelegger ein nach wie vor anständiger politiker.

  52. kritikos
    21. April 2013 00:27

    Ich bin über die weiteren Detail des causa nicht im Bild, aber: was ist die ÖVP in ihren Grundsätzen heute noch? Als jahrzehntelanger ÖVP-Sympathisant und - wähler komme ich aus dem Staunen, richtiger der Verzewiflung nicht heraus. Kein Gespür für ordentliches Verhalten, für Karheit, für politischeZulässigkeit etc. Auf das Herauswursteln des Vizekanzlers bin ich neugierig.
    Der Vermerk auf die Raiffeisen-Meien ist mehr als nötig und besonders bezeichnend für die ÖVP. Danke!

    • ambrosius
      21. April 2013 06:38

      1) ÖVP: wie soll eine Partei eine Linie finden, in der es nicht nur drei Bünde gibt, deren Ziele unterschiedlicher nicht sein könnten, von denen aber keiner die eigentlichen Werte christlich-sozialer Politik auch nur zu kennen scheint und in der dann noch eine Fraktion aus einem großen Bundesland am liebsten unter dem Kittel der SPÖ ( Hauptsache: warm und feucht) auf die Pension wartet und im Übrigen die Landeschefs, die paar, die es noch gibt, mit der Regierung und auch mit dem Bundesparteivorstand " Außenpolitik" betreiben?
      2) Raiffeisen: Raiffeisen ist sicher keine linksrevolutionäre Kampftruppe aber auch kein in die Hierarchie der ÖVP fest eingebundener parteippolitischer Kampfverband.
      Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, daß Raiffeisen Redaktionsstatute und die Unabhängigkeit von Journalisten eher achtet als das bei " roten" Postillen zu erwarten ist.

    • cmh (kein Partner)
      22. April 2013 10:05

      Mit einer solchen Truppe ist einfach kein Krieg zu gewinnen.

      Es ist zwar eine Sache, der Partei zu dienen und nur der Partei, aber eine andere, die eigenen Leute mit großer Wollust hervorzuzerren und öffentlich hinzurichten.





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