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Das EU-Parlament kann ja auch vernünftig sein

Lesezeit: 2:30

Da ich im Auftrag der Tagebuch-Leser immer verzweifelt nach den guten Nachrichten suche, greife ich sofort in die Tasten, wenn ich binnen weniger Stunden gleich mehrere lobenswerte Dinge in der Welt entdecken kann. Ob es sich dabei nun um Oberösterreich oder Europa oder einen Vorschlag der Bertelsmann-Stiftung handelt. Dahinter sei heute das tägliche Übermaß an Negativem energisch zurückgedrängt.

Das Wichtigste: Das EU-Parlament – eigentlich meist ein Hort der Unvernunft – hat sich gegen eine Verknappung beziehungsweise Verteuerung von CO2-Zertifikaten ausgesprochen. Es hat damit erstaunlicherweise dem Druck der Grün- und Links-Lobby sowie der Kommission standgehalten, die in ihrem kollektiven Hass auf die Wirtschaft die höchsten Energiekosten der Welt solcherart noch mehr erhöhen wollten. Das hätte wiederum noch mehr Arbeitsplätze Richtung Amerika und Asien vertrieben. Bravo.

Ebenso lobenswert, wenn auch naturgemäß auf viel kleinerem Territorium, handelte der oberösterreichische Landtag: In diesem Bundesland kann man künftig nicht mehr den Bau eines Kindergartens oder einer Schule verhindern, nur weil dort – naturgemäß – Kinderlärm zu hören ist. Angst vor diesem hat ja schon so manches Projekt verhindert oder unerschwinglich teurer gemacht.

Der Linzer Beschluss ist umso wichtiger, als gleichzeitig eine Studie der Bertelsmann-Stiftung Österreich in Sachen „Generationengerechtigkeit“ auf den blamablen Platz 20 unter 29 untersuchten Ländern gesetzt hat. Dabei geht es um nichts anderes als die Frage der Kinderfreundlichkeit. Die leidet in Österreich heftig. Wir geben in Relation zum Rest der Industriewelt viel mehr Geld für die Alten aus als für die Jungen und deren Zukunft.

Daher empfiehlt die Studie – wofür auch ihr großer Applaus gebührt! – die Einführung eines Familienwahlrechts. Nach dessen Einführung könnten Eltern pro Kind eine halbe Wahlstimme zusätzlich abgeben.

Freilich droht auch diesem grundvernünftigen Vorschlag das gleiche Schicksal wie der ebenfalls vor kurzem präsentierten Idee, die Zahl der eigenen Kinder bei der Pensionshöhe zu berücksichtigen. Beides wird wohl am Populismus der Parteien scheitern. Diese wollen ja Wahlen gewinnen und nicht Österreich zukunftstauglich gestalten. Wahlen gewinnt man in sterbenden Kulturen jedoch nur noch mit den Alten, nie mehr mit den Jungen oder Familien. Ganz auf dieser Linie hat die Wiener Koalition – auf Befehl des Zukunftsverweigerers ÖGB – beschlossen, das lachhaft niedrige Frauenpensionsalter nicht anzuheben. Und auch für die ÖVP, die dazu vor kurzem noch einen mutigen Vorstoß gewagt hatte, ist das „derzeit kein Thema“ mehr. Aber an der ÖVP verstehe ich ja Vieles nicht mehr. Wenn sie vielleicht meint, darüber solle man erst nach den Wahlen reden, dann hat sie noch immer nicht begriffen, mit welcher Retro-Partie sie eine Koalition hat und diese fortzusetzen gedenkt.

Womit ich aber schon wieder beim Depressiven gelandet bin, über das ich heute eigentlich gar nicht schreiben wollte.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 02:00

    Jedesmal, wenn meine Frau mit unserem eineinhalbjährigen Enkel von einem Spaziergang nach Hause kommt, ist sie ganz begeistert von den positiven Kontakten zwischen ihm und dessen zahllosen (natürlich nonverbalen) Kontakten mit Anderen. Wir Österreicher/Wiener sind wirklich nicht pauschal kinderfeindlich, wir sind jedoch zu Recht ungehalten über schlechtes Benehmen, wir sind ungehalten über Rüppelhaftigkeit und allgegenwärtigen Egoismus. Natürlich läßt sehr oft die Kinderstube zu wünschen übrig. Aber dies ist eindeutig das Totalversagen der sogenannten Vorbild-/Erziehergeneration. Das Matchogehabe pubertierender und kulturell Entwurzelter, die Orientierungslosigkeit zahlloser Zuwanderer in unserer Zivilgesellschaft und - last but not least - der religiöse Anarchismus gepaarte mit religiösem Fanatismus muß jede Chance auf Vernunft zerstören.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 07:11

    Ob die Einführung eines Familienwahlrechtes zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine gute Idee ist?
    Würde nicht die Stimme eines einheimischen Singlehaushalts atomisiert werden im Vergleich mit der Stimme eines eingebürgerten Familienvorstandes aus dem Orient mit 5-12 Kindern? Würde die Schieflage zugunsten der Linken nicht noch deutlicher werden?
    Für die Förderung der einheimischen Familien ist es in unserer Heimat zu spät, davon würden nur die Zuwanderer profitieren.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 07:23

    Eine andere gute Meldung: Heute in Al Jazeera eine Diskussion muslimischer Feministinnen mit/über die ukrainischen Femen. Die Musliminnen vertreten durchaus vernünftige Positionen. Neben mehr Gleichberechtigung und weniger Unterdrückung der Frau lehnen einige von ihnen die pauschale Kriminalisierung des Mannes ab, sie sprechen vom grundsätzlichen Problem der Ungleichheit zwischen Mann und Frau und sie lehnen eine Spaltung der Familien aus genderistischen Gründen ab.
    Da könnte sich unsere Frau M_inIster Heinisch-Hosek einiges von ihrer Opfergruppe abspicken.
    Und nach der Erinnerung durch AU an die in Ö relativ verbreitete Kinderfeindlichkeit wünsche ich mir einen provokativen "Tag der Diskriminierung der alten Egoistengeration" durch lärmende, spielende, ausgelassene Kinder überall: in der Strassenbahn, im Kaffehaus, Restaurant, in ruhigen Villengegenden, vor der Kirche, vor dem Frauenministerium und im Rathaus.
    Ich gehöre dieser Generation an, lehne deren prinzipielle eigensüchtige Einstellung ab und bin dafür, daß sie symbolisch abgewatscht wird.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 09:56

    A.U. schreibt:

    "Es hat damit erstaunlicherweise dem Druck der Grün- und Links-Lobby sowie der Kommission standgehalten, die in ihrem kollektiven Hass auf die Wirtschaft die höchsten Energiekosten der Welt solcherart noch mehr erhöhen wollten. Das hätte wiederum noch mehr Arbeitsplätze Richtung Amerika und Asien vertrieben. Bravo."

    Nur kurz zur GRÜN-LOBBY: Ich verstehe überhaupt nicht, daß die Grünen, obwohl sie unter der Bevölkerung so unglaublich wenig Rückhalt haben und eigentlich nur so dahindümpeln, weil ihre Forderungen meist gegen jeglichen Menschenverstand sind und mit wirklicher ECHTER NATURLIEBE nicht das geringste zu tun haben, dennoch so durchsetzungsstark sind. Wie kommt das?

    Wenn mir dann allerdings der Oberhäuptling der EU-Grünen, Daniel Cohn-Bendit, einfällt, dessen persönliches Netzwerk weltweit agiert, weswegen er auch trotz seiner unappetitlichen Eigenschaften nie belangt werden wird, sehe ich gleich klarer und ahne zumindest, wer hinter den---trotz mangelnden Bürgerinteresses--- übermächtigen Grünen steht. Und die---im Verhältnis zu den Grünwählern --- viel zu starke grüne Journalistenclique trägt das Ihre bei, den Grünen diese große Macht zu verleihen, die ihnen gar nicht zusteht.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 02:33

    Depressiv könnte man trotz der positiven Aufzählung werden, wenn man sieht, was im Rahmen der angeblichen Klimaveränderung an Forschungswahnsinn möglich ist.
    Da werden Rindern offene Löcher in den Bauch platziert, um mit der Hand laufend Proben aus dem Pansenmagen entnehmen zu können, um damit zu erforschen, welches Futter am wenigsten Methangas entwickelt, das einen wesentlichen Anteil an der Klimaerwärmung haben soll. Das kaum nachvollziehbare Ergebnis: am wenigsten entsteht mit industriell hergestelltem Kraftfutter, am meisten mit der natürlichen Nahrung für diese Tiere wie Heu und Gras. Schöne, neue Welt - wenn der Irrsinn keine Pause macht! Wäre die EU wirklich vernünftig, müßte sie solchen Entwicklungen rasch einen Riegel vorschieben.

    http://www.youtube.com/watch?v=g-ssBzCaNuA

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 07:06

    Schon vor Jahren haben mir Besucher aus dem damaligen Osteuropa gesagt, dass in Österreich Hunde und Katzen höhere Priorität als Kinder haben. Daran hat sich nichts geändert. Wie man sieht, werden Milliarden für Tierfutter und Tierärzte aufgewendet. Viele Hunderassen sind "überzüchtet", wo vermehrt Zivilisationserkrankungen entstehen und dann mit Millionenaufwand für Operationen und Medikamenten das Leben dieser Tiere etwas verlängert wird. Andererseits werden oft Tiere als Spielzeuge angeschafft und beim "Lästigwerden" einfach in Tierheimen oder vor dem Italienurlaub an den Parkplätzen der A2 entsorgt.
    Bei meinen Besuchen in Alters-/Seniorenheimen stelle ich immer wieder fest, dass alleinstehende Personen (besonders Frauen) es sehr bedauern keine Kinder zu haben, mit denen sie Kontakt aufrecht erhalten können. Es mag schon sein, dass bei manchen der Kinderwunsch unerfüllt blieb, aber der Großteil dieser Personen hat sich einfach aus beruf- und privaten Gründen dem Nachwuchs entsagt.
    Unsere Regierung sollte viel mehr für die Familiengründungen tun, denn die Förderungen vom Zuzug ausländischer Familien kann die Zukunft unseres Landes nicht in der gewünschten Form sichern.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorkakadu
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2013 13:19

    "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer"!

    Solange die EU nicht beginnt ihren Selbstbedienungs- und Privilegienstadel abzubauen, nutzt eine einzige Vernunftentscheidung wenig!

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,866451

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHans-Peter
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    18. April 2013 10:08

    Ich habe mich immer gefragt, wie kann es sein, dass die Weltmacht USA gemeinsam mit Russland gegen Deutschland gekämpft hat und dann nach dem 2. WK, Russland plötzlich als Feind deklariert wurde.
    In dieser Kurz-Doku wird erklärt wie Russland sukzessiv von innen heraus mithilfe ihrer Staatsmänner zerstört wurde. Ebenfalls wird hier das Attentat auf Putin besprochen, welches auf ihn verübt wurde.
    Hier erfahren wir mehr über die Vorgänge der Neunziger Jahre in Russland. Erläutert wird der Vernichtungsplan, nach dem Russland systematisch ausgeschlachtet wurde. Wir erfahren mehr über die Konzepte der "economic Hit Man" und wie durch sie Staaten und Völker ganz ohne militärisch geführten Krieg vernichtet werden können. Die Privatisierung verlief nach demselben Schema jener Liste, auf der angeführt war, welche russischen Städte durch Atombomben in einem geplanten 3. Weltkrieg zu vernichten seien. Putin rettete viele Industrien und bewahrte Russland so vor dem Untergang und kam hierdurch dem Establishment bei seinen Weltherrschaftsplänen in die Quere. Insgesamt waren fünf Attentate auf ihn geplant. In Russland wird der Weltstaat, den zu errichten versucht wird, Einpolwelt genannt.
    Wir erfahren auch von den Millionen von Opfern der Neunziger Jahre, welche durch Liberale dadurch verschleiert werden, dass sie die Verluste durch Einwanderungszahlen zu kompensieren versuchen. Auch Ungeborene werden hier mit eingerechnet - Ein bedeutender Faktor, der in Deutschland keine Anwendung findet. Auch Auswanderer müssen zu den Verlusten einer Nation hinzugerechnet werden.

    Sind dies nicht erneut erstaunliche Parallelen zu Deutschland und Österreich?

    "Welche Zensur verbietet es unserem Gewissen, alles beim Namen zu nennen?"

    http://www.youtube.com/watch?v=GVunDtQJ6D4

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=84P51o98KIY


alle Kommentare

  1. Sandra (kein Partner)
  2. Sheron (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:27

    This weisbte makes things hella easy.

  3. Pamita (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:40

    Oh Du bist ja da! Hallo!!! Die Bilder gingen eben raus sinceht diesmal geklappt zu haben. Habe sie doch verpackt, weil ich zu faul war (hihi) Aber bei der Geschichte dazu kam unvollste4ndige Meldung, hast du die bekommen?

  4. Graf Bethlen (kein Partner)
    18. April 2013 21:56

    Drei Katalysatoren zur Beschleunigung der Machtübernahme durch den Islam sind
    das Familienwahlrecht
    das Müttergehalt und
    das Mehrheitswahlrecht.
    Alle hätte ich vor 20 Jahren durchaus begrüßt, aus verständlichen Gründen heute nicht mehr.
    Christa Müller, die Frau von Lafontaine, nannte das Müttergehalt Erziehungsgehalt und meinte wohl irrigerweise, man könne es durch Verträge (Akzeptierung gewisser regelmäßiger Kontrollen) auf Autochtone beschränken.
    De Facto würden alle 3 Maßnahmen den Einfluß des Islam auf die Politik enorm beschleunigen.
    Bei einem Austritt aus der EU und einer radikalen Beschränkung der Einwanderung und der Einbürgerung mag die Sache anders aussehen, doch können wir davon unter dieser Regierung wohl nur träumen.

    Das Einleitungsverfahren zum EU-Austritt wurde neuerlich aufgelegt und kann von aufrechten und besorgten Österreichern unterstützt werden.
    http://eu-austritt.blogspot.co.at/

  5. Carlo (kein Partner)
    18. April 2013 21:41

    Herr Unterberger, Sie liegen falsch. Ich kann Ihnen und Ihren Fans versichern: Es ist ALLES schrecklich. Und: Es wird von Tag zu Tag noch VIEL VIEL schrecklicher. :-D

    • Rudolf (kein Partner)
      18. April 2013 22:07

      Carlo (kein Partner)
      *********** Ich denke, dass bald unsere Illiusion, die uns vorgegeben wurde, zerbrechen wird. Die, die noch immer an dieses System glauben, wird es besonders hart treffen. Für sie wird eine Welt zusammenbrechen.

  6. november (kein Partner)
    18. April 2013 14:22

    Daher empfiehlt die Studie – wofür auch ihr großer Applaus gebührt! – die Einführung eines Familienwahlrechts. Nach dessen Einführung könnten Eltern pro Kind eine halbe Wahlstimme zusätzlich abgeben.

    Welche Bevölkerungsgruppe hat die meisten Kinder?

  7. Tom Jericho (kein Partner)
    18. April 2013 14:19

    Eine halbe Wahlstimme pro Kind? Wenn schon, dann eine ganze. One man - one vote.

  8. Segestes (kein Partner)
    18. April 2013 11:30

    Ein Irrer bleibt ein Irrer, auch wenn er ab und zu einen lichten Moment hat.

    PS: Wieso lese ich da rechts oben "Das Tagebuch nun auch am Handy und i-Pad"?
    Seit wann ist "iPad", ein geschützter Produktname, Synonym für einen Tablet(t)-PC?
    Haben Ihnen das Ihre großartigen IT-Bobos vorgegeben, lieber Unterberger?
    Nur zur Info, das iPad liegt bereits bei deutlich unter 50 Prozent Marktanteil - Tendenz rapide fallend. Googles Android ist der neue Stern am Tablet-Firmament.

    http://www.notebookcheck.com/Tablets-Laut-IDC-steigt-2013-das-Liefervolumen-fuer-Tablets-auf-190-9-Millionen.89673.0.html

  9. Torres (kein Partner)
    18. April 2013 10:16

    Die "Vernunft" des europäischen Parlaments kann man gleich einmal wieder relativieren: gerade gestern haben sich ja diese Parlamentarier - wobei sich Hannes Swoboda besonders "hervorgetan" hat - wieder einmal fürchterlich über Viktor Orban aufgeregt und sofortige Sanktionen gegen Ungarn verlangt, ganz besonders unterstützt von der bekanntermaßen "hochintelligenten" Kommissarin Viviane Reding.

    • Rudolf (kein Partner)
      18. April 2013 10:27

      Torres
      ******* !!
      Ist doch klar, dass gegen Orban gehetzt wird. Kämpft Orban doch für das ungarische Volk und somit gegen die Oligarchen, die ganze Länder und deren Völker durch Lug und Betrug zerstören. Wir müssen erkennen, dass in allen sozialistisch und kapitalistisch geführten Ländern mithilfe der EU als oberste Inzstanz die Völker ausgebeutet werden. Und nicht nur das. Die Inländer werden durch Migration ersetzt.Vielen ist das noch nicht klar, obwohl es schon sichtbar ist. Aber sobald der Zusammenbruch kommt, sollten die Menschen die Zusammenhänge erkennen können.

  10. Hans-Peter (kein Partner)
    18. April 2013 10:08

    Ich habe mich immer gefragt, wie kann es sein, dass die Weltmacht USA gemeinsam mit Russland gegen Deutschland gekämpft hat und dann nach dem 2. WK, Russland plötzlich als Feind deklariert wurde.
    In dieser Kurz-Doku wird erklärt wie Russland sukzessiv von innen heraus mithilfe ihrer Staatsmänner zerstört wurde. Ebenfalls wird hier das Attentat auf Putin besprochen, welches auf ihn verübt wurde.
    Hier erfahren wir mehr über die Vorgänge der Neunziger Jahre in Russland. Erläutert wird der Vernichtungsplan, nach dem Russland systematisch ausgeschlachtet wurde. Wir erfahren mehr über die Konzepte der "economic Hit Man" und wie durch sie Staaten und Völker ganz ohne militärisch geführten Krieg vernichtet werden können. Die Privatisierung verlief nach demselben Schema jener Liste, auf der angeführt war, welche russischen Städte durch Atombomben in einem geplanten 3. Weltkrieg zu vernichten seien. Putin rettete viele Industrien und bewahrte Russland so vor dem Untergang und kam hierdurch dem Establishment bei seinen Weltherrschaftsplänen in die Quere. Insgesamt waren fünf Attentate auf ihn geplant. In Russland wird der Weltstaat, den zu errichten versucht wird, Einpolwelt genannt.
    Wir erfahren auch von den Millionen von Opfern der Neunziger Jahre, welche durch Liberale dadurch verschleiert werden, dass sie die Verluste durch Einwanderungszahlen zu kompensieren versuchen. Auch Ungeborene werden hier mit eingerechnet - Ein bedeutender Faktor, der in Deutschland keine Anwendung findet. Auch Auswanderer müssen zu den Verlusten einer Nation hinzugerechnet werden.

    Sind dies nicht erneut erstaunliche Parallelen zu Deutschland und Österreich?

    "Welche Zensur verbietet es unserem Gewissen, alles beim Namen zu nennen?"

    http://www.youtube.com/watch?v=GVunDtQJ6D4

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=84P51o98KIY

  11. Rudolf (kein Partner)
    18. April 2013 09:30

    Sehr gute Arbeit bei der Recherche
    Seht euch mal dieses Foto an!!
    Hier sieht man einen Mann mit Rucksack und später ohne ....
    Navy Seals Soldiers Bomb Boston Marathon 2013
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=AqSnVDrchdA

  12. Thomas (kein Partner)
    18. April 2013 09:24

    Damit sich niemand wundert: Wem gehört Deutschland wirklich ?
    …….und dies gilt nicht nur für Deutschland,

    Auszug aus einem pdf von H.J. Krzymanski

    http://lupocattivoblog.com/2010/02/23/damit-sich-niemand-wundert-wem-gehort-deutschland-wirklich-rothschild/

    In diesem Zusammenhang möchte ich auf etwas hinweisen, das zwar kurz durch einige Foren “geisterte” , dann aber völlig aus dem Fokus geraten ist:
    Etliche Banken (unbekannt, ob alle) haben im vergangenen Herbst ihre Geschäftsbedingungen geändert und einige findige (Verschwörungstheoretiker ?) haben dort ein “Durchgriffsrecht” des Staats auf das Privatvermögen seiner Bürger herausgelesen.

  13. cmh (kein Partner)
    18. April 2013 09:02

    Was fallen will muss man stoßen!

    Man könnte dies vielleicht auch im Rahmen einer kleinen staatlichen Feier - etwa in den Amtsräumen des Wiener Bürgermeisters - durch das Überreichen einer kleinen in teurer Seide gehaltenen Schlaufe zum Ausdruck bringen.

    In Frage kommen da in erster Linie die Organisatoren des Lifeballs, Journalisten und Journaistinnen mit einschlägigem LEbenswerk und alle anderen Nachwuchsverweigerer.

  14. AGLT (kein Partner)
    18. April 2013 08:29

    Diese zT hasserfüllte Hetze und die "Sanktions-" bzw. Bestrafungsvorschläge hier im Blog gegen gewollt oder ungewollt (benötigt man in Zukunft ein ärztliches Attest?) Kinderlose - allen voran vom Blogbetreiber - ist menschenverachtend und einfach nur zum Kotzen. Wie schon vor langer Zeit hier geschrieben: Es fehlt nur noch die Forderung nach der Wiedereinfühung des Mutterkreuzes.

    Da weiter unten ein Leserbrief aus der Presse als Jubelmeldung gebracht wird, hier ein anderer:

    Mag. Kornelia Kirchweger, 4813 Altmünster

    Was Kinderlose nicht "bereitstellen"

    zum Leitartikel von Jakob Zirm, 2.4.2013:

    "Kinderlose profitieren vom Nachwuchs anderer Leute! Und Jakob Zirm ist der Ansicht, dass diese Diagnose stimmt.

    Na ja, vielleicht ist es ja die heutige Schulbildung, die diese Schwäche im Grundrechnen bewirkt. Erstens zahlt jemand, der 40 Jahre arbeitet, seine Pension selbst (ANMERKUNG von MIR: und heute bauen wohl nicht wenige mit einer privaten Zusatzpension vor!!!!). Er bevorschusst den Staat monatlich über seine Gehaltsabzüge mit einem Beitrag, von dem man bis vor Kurzem noch glaubte, dass dieser - vernünftig angelegt - nach 40 Jahren eine ausreichende Pension ergibt. Zweitens, wer keine Kinder hat, bezieht weder Kinderbeihilfe noch Kindergartenzuschuss noch Schülerfreifahrt, auch nicht Leistungen aus dem staatlichen Schulsystem etc. Er lukriert auch keine steuerliche Begünstigung aus dem Kinderabsetzbetrag.

    Er zahlt jedoch Steuern, die u.a. für all diese Leistungen verwendet werden. Was Kinderlose nicht "bereitstellen", sond Konsumenten und Steuerzahler. Allerdings auch keine arbeitslosen Jugendlichen, die wiederum vom Steuerzahler finanziert werden müssen."

    ICH persönlich hätte diesen Leserbrief schärfer formuliert.

    PS: Wer daran glaubt, dass die Kinder auch der Bioösterreicher die Pensionen der Zukunft sichern, der ist so und so nicht mehr von dieser Welt.

    ad Kindergärten:
    Eine Freundin wohnt neben einem neu errichteten, modernen, großen Kindergarten. Sie selbst hat 4 - inzwischen erwachsene - Kinder, kann also nicht als kinderfeindlich bezeichnet werden. Aber: sie ist todünglücklich darüber, dass sie ihren "Lebensabend" nicht in Ruhe verbringen kann und überlegt ernsthaft, ihr geliebtes Haus zu verkaufen. Warum? Weil die heutigen Kinder nicht mit den Kindern "ihrer" Zeit vergleichbar sind. Neben Kindergärten zu wohnen war früher sicher kein Problem. Da aber die heutigen Kinder in der Mehrheit sogar ein Mindestmaß an Erziehung vermissen lassen, die - auf neudeutsch - Kindergartenpädagoginnen aber das "laissez-faire-"Prinzip praktizieren - also toben und schreien ohne Einschränkung - ist es sicher kein Honiglecken heute daneben zu wohnen.

    Wie wäre es, Herr Blogbetreiber, wollen Sie ihr mal 1, 2 Wochen Gesellschaft leisten? Allerdings nicht in der Ferienzeit ...

    • cmh (kein Partner)
      18. April 2013 09:13

      Gerade bin ich einer ähnlichen Meinung von Segestes in einem anderen Thread entgegengetreten.

      Zunächst habe ich Verständnis für Ihr Ruhebedürfnis. ERst vor kurzem hat an der Ecke meiner Straße ein Supermarkt aufgemacht. Die Ladezone endet vor meinem Schlafzimmerfenster. Um 6 Uhr beginnt die Ladezeit, aber bereits ab 5.30 beginnen die Lieferfahrzeuge mit durchdringlichem Piepen vor meinem Fenster einzuparken. Das im Laufe des Tages weggeworfene Verpackungsmaterial sammelt sich in unserem Hauseingang.

      Habe ich eine Möglcihkeit, mich dagegen zu wehren? Wohl nicht.

      Aber dass uns die letzten 50 Jahre sozialistisch induzierter Gesellschaftspolitik zahlreiche verhaltenskrative Kinder beschert hat, deren Dasein sich im Lärmen beschränkt, rechtfertigt nicht, Kinder generell als Störung zu betrachten.

      Denn es könnten die Kinder dann einmal darauf kommen, dass die alten Leute nur Kostenfaktoren sind. Und da ist es mir lieber, es sind die eigenen Kinder als die mit dem Migrationshintergrund.

  15. Beatrix (kein Partner)
    18. April 2013 07:53

    Zum Gottesstaat 2.0:

    Der Tempelbau eines vermeintlichen, irdischen Himmels führt immer zur Errichtung der Hölle auf Erden:

    „Immerhin hat das den Staat zur Hölle gemacht, daß ihn der Mensch zu seinem Himmel machen wollte.“ (Hölderlin, Hyperion, I. Band, Erstes Buch)

    http://www.kreuz-net.at/index.php?id=171

  16. Gerd Macher (kein Partner)
  17. Der EU-Todeskampf (kein Partner)
    18. April 2013 07:40

    Stoppt den europäischen Menschenversuch!

  18. Undine
    17. April 2013 21:41

    OT---aber das hatte sich der erfolgsgewohnte Frank Stronach ein bißchen anders vorgestellt, als er sich dazu entschlossen hatte, es auf seine alten Tage in der hohen Politik zu versuchen: Gestern der Wirbel in Tirol, wo doch nicht alle Wogen geglättet werden konnten, heute großer Ärger in Nieder-Österreich:

    http://www.unzensuriert.at/content/0012446-Stronach-Chaos-Ulmer-verweigert-dem-Chef-die-Gefolgschaft

    Aufregung über Versprechungen im Team Stronach

    Neue Aufregung gibt es im Team Stronach (TS): Laut einem Bericht der Tageszeitung „Kurier“ (Mittwoch-Ausgabe) sollen Gefolgsleuten noch vor der niederösterreichischen Landtagswahl am 3. März in internen Mails Posten und Geld versprochen worden sein.

    Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

    Austritt in Niederösterreich

    Der TS-Bezirksobmann von Mistelbach, Walter Wittmann, hat genug von der Partei. Die Werte „Fairness und Transparenz“ würden nicht gelebt, kritisierte er im Ö1-Interview. Er teilte seinen Austritt bereits schriftlich mit, ein weiteres Dutzend Bezirksobleute könnte ihm folgen.

    Mehr dazu in oe1.ORF.at

    • simplicissimus
      18. April 2013 06:06

      Sieh da, sieh da.
      Ob das ein bißchen Umdenken bei den Stronachbegeisterten hervorrufen wird?

  19. Geheimrat
    17. April 2013 19:56

    Es geht nicht um links oder rechts, es geht um Demokratie.

    Eine Politik, die sich selbst auferlegten "Sachzwängen" unterwirft und unter der Last dieser handlungsunfähig wird, hat kein Existenzrecht. Genau das ist das Kernproblem heimischer "Traditionsparteien". Durch die Mitgliedschaft in der EU, deren Legislative de facto keinerlei Rechtfertigung durch Wähler bedarf, sondern als demokratisch nicht legitimierter Verwaltungsapparat das Gros unserer Gesetze beschliesst, haben sich unsere Regierungsvertreter das Zepter politischer Macht selbst und dem Volk aus der Hand geschlagen. Die parlamentarische Demokratie ist in Europa abgeschafft, unsere Volksvertreter politische Eunuchen. Das gros der Wähler hat diesen Mechanismus nicht durchschaut - seine Folgen aber werden rezipiert - und schlagen sich in "rechten" resp. "extremen" Wahlentscheidungen nieder.
    Es ist die Hoffnung auf nichts anderes als die Wiederherstellung des Wählers als Souverän!

  20. Der Zweifler
    17. April 2013 17:48

    O.T.
    Müssen wir ein Verbot privaten Goldbesitzes befürchten, wie es schon in der Vergangenheit mehrmals gegeben hat? Es spricht einiges dafür.

    Aus den Deutschen Wirtschafts-Nachrichten:

    "Hinter dem dramatischen Absturz des Gold-Preises könnte eine geheime Strategie der Zentralbanken stehen. Möglicherweise will die Politik den Gold-Markt regulieren. So könnte den Anlegern, deren Bank-Guthaben zur Plünderung freigegeben wurden, der letzte Fluchtweg in eine sichere Anlage versperrt werden. Ein Gold-Verbot würde die Sparer zwingen, ihre Gold-Vermögen zur Bank zu tragen – wo sie dann der Zwangsabgabe unterliegen".....

    Hier der Link zum ganzen Beitrag:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/17/leitet-der-gold-crash-den-zusammenbruch-des-finanz-systems-ein/

  21. kakadu
    17. April 2013 13:19

    "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer"!

    Solange die EU nicht beginnt ihren Selbstbedienungs- und Privilegienstadel abzubauen, nutzt eine einzige Vernunftentscheidung wenig!

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,866451

  22. terbuan
    17. April 2013 11:49

    Das ist wirklich sehr nett, lieber Herr Dr. Unterberger, dass Sie heute ein paar Lichtblicke in den Mittelpunkt stellen.
    Nur, solange sich Sozialisten an den Futtertrögen bedienen und unsägliche Wortspenden absondern und so manche ihrer abstrusen Ideen auch durchsetzen, wird sich am katastrophlen Zustand unserer Gesellschaft nichts ändern, nur 3 konkrete Beispiele hiezu:
    Schulz (EU), Foglar (ÖGB), Ackerl (OÖ)......

    • Gandalf
      17. April 2013 13:49

      @terbuan:
      Allen dreien von Ihnen genannten, typischen Sozi-Minderleister-Schutzheiligen (und noch vielen anderen) gebührt, wenn schon nicht unsere Ver-, dann doch zumindest unsere Nichtachtung. Aber, Sie selbst geben ja schon die Antwort: So lange...Nun ja, dass die Kerle das nicht mehr könnten und davongejagt werden könnten, wie es ihnen gebührt, läge an der Wählerschaft, beim unfähigen Foglar und dem unsäglichen, fünfzig Jahre rückwärts denkenden Ackerl der österreichischen, beim grössenwahnsinnigen EU-parlamentarischen Buchhändler an der in Deutschland.
      Aber: so lang eben ein Drittel des Stimmvolkes (oder auch mehr) diese Scharlatane wählt (unter anderem auch mangels Alternativen auf der konservativen Seite), können wir hier mit den Zähnen knirschen, so laut es geht - nützen wird es uns und unseren Ländern - leider - nichts.

    • terbuan
      17. April 2013 14:44

      @gandalf
      So ist es leider, die AfD wird ein Testballon sein, inwieweit eine Alternative zu den etablierten Parteien bei der Wählerschaft ankommt. Derzeit grundelt sie ja noch bei wenigen Prozentpunkten herum!

  23. Geheimrat
    17. April 2013 10:53

    Ich darf der geschätzten Leserschaft eine bemerkenswerte Zuschrift in der "Presse" von Peter Kraberger, 3430 Tulln zur Kenntnis bringen:

    Es wird sehr ruhig werden......

    Der kTbF (kinderlose Trittbrettfahrer, Anm.) sollte einmal den Versuch wagen, die Produkte seiner Arbeit bzw. Dienstleistung nur an gleichaltrige bzw. ältere Mitbürger, so als würden die Kinder der anderen nicht zur Verfügung stehen, zu verkaufen. Er wird über seinen neuen Lebensstandard sehr überrascht sein, wobei das Positive für ihn dann die geringere Steuerleistung ist. Wenn er glücklicherweise den letzten Lebensabschnitt erreicht und sich in die wohlverdiente Pension verabschiedet, wird er die Auswirkungen am eigenen Leib spüren, wenn keine jüngeren Mitbürger mehr vorhanden sind, um für Gesundheit,Sicherheit, Infrastruktur usw. zu sorgen. Seine Mitpensionisten werden aber sicher mit Freude für ihn Feuerwehr, Polizei und Krankenpfleger spielen - viel Spass dabei..... Sie werden die von ihm benutzte Infrastruktur instand halten, Flughäfen und Straßen bauen, ihn in den Urlaub fliegen und für seine Sicherheit Sorge tragen.

    Die größte Fehleinschätzung der kTbF dürfte daher sein, dass die Kinder anderer im Bedarfsfall zur Verfügung stehen. Kinderlose Paradiese sind in der Praxis von Siebenbürgen bis ins Waldviertel in heruntergekommenen Dörfern zu bewundern. Ein speziell in Österreich vielfach herbeisehnter Vorteil für den kTbF wird die Ruhe sein: Es wird ohne Kinder ruhig werden, sehr ruhig.....

    Am Ende seines vom hohen Standard geprägten Lebens erspart sich der kTbF auch noch den Grabstein, es wird ohnehin niemand vor diesem stehen und sich seine erinnern.

    • simplicissimus
    • Geheimrat
      17. April 2013 14:48

      Gott sei Dank schafft ja die Politik laufend Ersatz für die fehlenden autochtonen Kinder.....

      Deutsche Schulklasse 1970

      http://totoweise.files.wordpress.com/2012/05/deutschland-1970.jpg?w=400&h=271&h=271

      Deutsche Schulklasse 2011

      http://totoweise.files.wordpress.com/2012/05/deutschland-2011.jpg?w=400&h=210&h=210

    • Undine
      17. April 2013 23:33

      @Geheimrat

      ************!
      Die beiden Fotos---der Gegensatz ist erschütternd! Und da will man dem Salzburger FPÖ-Chef Karl Schnell einen Strick drehen, weil er von UMVOLKUNG---angeblich in der NS-Zeit verwendeter Ausdruck!---spricht. Ja, was ist es denn, wenn nicht eine Umvolkung, ein Austausch der Bevölkerung?!?

      http://salzburg.orf.at/news/stories/2580092/

      FPÖ-Schnell befürchtet „Umvolkung“

      Der Salzburger FPÖ-Chef Karl Schnell warnt nun im Wahlkampf wörtlich vor einer „Umvolkung“. Er sei aber kein Rechtsradikaler, betont der Saalbacher Arzt in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Presse“ (Montagsausgabe).

      ...................................................................................................................

      Arzt Schnell: Fischen auf dem rechten Rand?

      „In gewissen Bereichen“ gebe es eine „Umvolkung“, sagt Schnell in dem Interview - eine Wortwahl, die Historiker als Spezialisten für die nationalsozialistische Zeit nicht gerade begeistert.

      Der Salzburger FPÖ-Landesparteichef Schnell meint offenbar Probleme und Debatten, die sich beim Thema Einwanderung ergeben: „Dass man sich dagegen wehrt, hat nichts mit Rechtsradikalismus oder Fremdenfeindlichkeit zu tun“, sagt der wahlkämpfende Politiker.

      Freiheitlicher verweist auf Schulwesen

      Er sei kein Rechtsradikaler und habe nichts gegen Ausländer, „aber wir haben auch ein Recht auf unsere Heimat“, so Schnell. Auf die Frage, wo er eine „Umvolkung“ sehe, sagte er: "In vielen Bereichen. Nehmen wir die Schulen. Es kann doch nicht sein, dass in manchen Klassen nur mehr ein einziges österreichisches Kind sitzt.

      Ein Mord in der Flachgauer Gemeinde Köstendorf sei von Rumänen verübt worden, und es gebe Raufereien mit Türken, so der Pinzgauer Arzt: „Es wird viel unter den Teppich gekehrt. Ich will extreme Meinungen nicht in den Untergrund drängen, man muss in einer Demokratie offen darüber reden. Wenn man die Leute nur anlügt und alles, was sich wirklich abspielt, verschweigt, ist das der falsche Weg.“

      Direkt aus Nazi-Wortschatz?

      Der Begriff „Umvolkung“ hatte 1992 für große Aufregung gesorgt, als der damalige FPÖ-Grundsatzreferent Andreas Mölzer vor dem Freiheitlichen Akademikerverband seine Befürchtung äußerte, dass sich in Deutschland und Österreich eine „Umvolkung“ anbahne. Es hieß damals, Mölzner benutze Sprachbilder, die im Nationalsozialismus wurzeln. Dieser Eklat sorgte nicht nur für massive Kritik, sondern führte indirekt auch zur Abspaltung von Heide Schmidt und zur Gründung des Liberalen Forums.

      .....................................................................................................................

      Kaum verwendet ein Freiheitlicher einen x-beliebigen Ausdruck, wird dieser schon böswillig hin-und hergedreht, bis man sich in ORF-Kreisen darauf einigt, dieser Begriff müsse dem Nazi-Vokabular entlehnt worden sein ---und sei somit strengstens zu vermeiden. Ja, sind denn diese Leute mit ihren Nazikomplexen noch normal?

  24. Undine
    17. April 2013 09:56

    A.U. schreibt:

    "Es hat damit erstaunlicherweise dem Druck der Grün- und Links-Lobby sowie der Kommission standgehalten, die in ihrem kollektiven Hass auf die Wirtschaft die höchsten Energiekosten der Welt solcherart noch mehr erhöhen wollten. Das hätte wiederum noch mehr Arbeitsplätze Richtung Amerika und Asien vertrieben. Bravo."

    Nur kurz zur GRÜN-LOBBY: Ich verstehe überhaupt nicht, daß die Grünen, obwohl sie unter der Bevölkerung so unglaublich wenig Rückhalt haben und eigentlich nur so dahindümpeln, weil ihre Forderungen meist gegen jeglichen Menschenverstand sind und mit wirklicher ECHTER NATURLIEBE nicht das geringste zu tun haben, dennoch so durchsetzungsstark sind. Wie kommt das?

    Wenn mir dann allerdings der Oberhäuptling der EU-Grünen, Daniel Cohn-Bendit, einfällt, dessen persönliches Netzwerk weltweit agiert, weswegen er auch trotz seiner unappetitlichen Eigenschaften nie belangt werden wird, sehe ich gleich klarer und ahne zumindest, wer hinter den---trotz mangelnden Bürgerinteresses--- übermächtigen Grünen steht. Und die---im Verhältnis zu den Grünwählern --- viel zu starke grüne Journalistenclique trägt das Ihre bei, den Grünen diese große Macht zu verleihen, die ihnen gar nicht zusteht.

    • F.V. (kein Partner)
      18. April 2013 07:13

      Cohn Bendit ist - wie ich vor einiger Zeit schon mitgeteilt hatte - ein Einfluß-Agent des amerikanischen CIA.

      Die Grünen sind aus einer ursprünglichen Bürgerbewegung sozusagen im Handstreich von den politisch besser geschulten linx-linken Berufsrevolutionären übernommen worden. Diese lernten in wenigen Tagen die "grüne" Phraseologie, beherrschten aber längst die Methoden wie man eine Versammlung "kippt", die Führungsposten ursurpiert und kampangenisiert. Sie wurden eine rein bolschewistische Hilfstruppe.

      Als solche operiert sie nach der Strategie: getrennt marschieren, vereint schlagen.
      Die SPÖ oder SPD kann sich immer darauf verlassen mit ihnen einen Steigbügelhalter zu haben.

      Die ÖVP in ihrer geistigen Umnachtung kapiert das nicht bzw. ist so vom kurzfristigen ERhalt der Plätze am Futtertrog interessiert, daß sie sich auch bereitwillig mit den Grünen, die eigentlich Marxisten sind, ins Bett legt. Daß dies auf Sicht nicht gut asugehen kann, ist klar, nur die Opportunisten begreifen das nicht.

  25. schreyvogel
    17. April 2013 09:52

    Mehrmals ist mir im Kindergarten aufgefallen, welch unglaublichen Lärm so ca. 30 Vier- bis Sechsjährige machen können. Es ist von unserer Gesellschaft sehr großzügig, Kinderlärm gesetzlich grundsätzlich überall zu erlauben. Trotzdem gilt mein Mitgefühl allen jenen, die solchen Lärm wehrlos hinzunehmen haben, nur damit gute Menschen ein stolzes Gewissen haben.

    Der Vorschlag "Familienwahlrecht" zeigt hohes moralisches Bewusstsein, würde aber dem nicht-autochtonen Bevölkerungsanteil schlagartig eine absolute Parlamentsmehrheit verschaffen. Vielleicht sollte man diese auf Dauer ohnehin nicht abwendbare Entwicklung eher etwas verlangsamen und nicht noch zusätzlich beschleunigen.

  26. socrates
    17. April 2013 09:37

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/154114
    Gleichstellung - börsennotiert
    Die Frauenquote als Gelegenheit zur Volksverdummung

    Der vom Vorwahlkampf animierte Streit wird medial unter die Überschrift "Für oder wider weibliche Gleichberechtigung" gestellt. In der öffentlichen Darbietung des Konflikt ist zumeist gar nicht näher beschrieben, wo da quotiert werden soll. Beim Lohngefüge, bei den besser bezahlten Stellen? In den großen Belegschaften der Kaufhäuser? Der Personalmasse in der Gesundheits- und Pflegebranche? Den Arbeitsplätzen in den Fabriken der industriellen Produktion? Überall im männlich-weiblichen Verhältnis "Gleiche Chance bei gleicher Qualifikation und Kompetenz"?

    Irrtümliche Wahrnehmung - oder propagandistische Täuschung des Publikums, es geht in Wahrheit um ein Detail der Elitenförderung. Auch bei diesem Gesetz kommt es auf das Kleingedruckte an. Der heiß umstrittene Entwurf betrifft eine Frauenquote in den Aufsichtsräten von Unternehmen, die im Deutschen Aktienindex präsent sind. Das sind 30 an der Zahl. Von 2018 an sollen 20 %, von 2023 an 40 % der Sitze in diesen exquisiten Gremien weiblich besetzt sein. Fachmännischer Rat kommt zur Hilfe, u.a. von Goldman Sachs und Ernst dort hat man herausgefunden, daß Frauen in der Spitze von Spitzenunternehmen dem geschäftlichen Image gut tun. Das ist börsenrelevant.

  27. Josef Maierhofer
    17. April 2013 09:29

    @ Kinderfreundlichkeit in Wien.

    Variante 1:
    Krippenplatz - Kindergartenplatz - Ganztags-Gesamtschule - Alibilehre und Alibijob - Arbeitsmarktservice - Dauersozialhilfe - (eventuell Häfenzeiten) - lückenloser Übergang in die Frühpension.

    Variante 2:
    Aufwachsen mit der Mutter, Großmutter, Großvater - Kindergarten mit den Nachbarkindern - Schule, (wobei über die Inhalte noch heftig zu diskutieren wäre) - echte Lehre - echter Job - eigene Haushaltsgründung - eigene Familie mit Kindern - Erreichen des Pensionsalters.

    Variante 2 wird von der Politik zugunsten von Variante 1 heftig bekämpft.

    Ich glaube, wir haben unseren schlechten Platz zurecht.

    @ CO2-Zertifikate

    Ich glaube, dass dieser winzige Lichtblick nur eine Eintagsfliege war, denn von prinzipieller Erkenntnis zeugt ein Einfrieren der Verteuerung der Energie noch lange nicht.

    @ Familienwahlrecht

    Bravo ! Endlich einmal was Vernünftiges.

    Auf Grund der großen Migrantenfamilien wird dann wohl der Beschluss für freien Zuzug wohl nur noch ein Klacks sein. Da müsste man halt die Zuzugsgesetze auch vorher noch reparieren oder auch exekutieren, was wir an Gesetz dazu haben.

    @ Pensionshöhe

    Nach meinem Empfinden sollte sich die Pensionshöhe nach der Höhe der Einzahlungen richten und der eingerechneten Kinderjahre für Mütter hauptsächlich.

    Da schlage ich aber überhaupt das 3 Säulenmodell der Schweiz vor.

    @ Pensionsantrittsalter

    Für Frauen ist das in Deutschland z.B. gleich wie das der Männer und derzeit 67.

    Das unterschreicht die Realitätsferne der verwöhnten Gewerkschaftskaste und den Irrweg der Sozialisten, denn dadurch wird unser Pensionssystem unfinanzierbar.

  28. Das Pingerle
    17. April 2013 07:59

    Lieber A.U.,
    ich vermute, Sie haben noch nie an einem wirklich intensiv genutzten Kinderspielplatz gewohnt. Dagegen ist jede stark befahrene Straße ein Klacks. Ich gebe aber zu, ich bin diesbezüglich besonders belastet und daher kritisch (geworden), weil "mein" Spielplatz in einem Innenhof liegt, komplett eingeschlossen von 6-stöckigen Wohnbauten. Der Lärm von durchschnittlich 30 Kindern an einem normalen Nicht-Wintertag kann nicht entweichen und reflektiert an den Wänden. Jetzt, nach 14 Jahren sind wir davon so mürbe gemacht, dass wir aufgeben und wegziehen.

    Natürlich müssen Kinder ihren Spieltrieb inkl. Lärmen ausleben können. Das gehört zum Leben dazu und ist unvermeidbar. Ich war als Kind genauso. Aber zu tun, als wäre das ohrenbetäubende Dauerquietschen an einem Spielplatz ein Segen für alle Anrainer, die dafür auch noch dankbar sein sollten, wenn es Ihnen nachträglich in Form eines Spielplatzes vor den Balkon gesetzt wird, ist politisch korrektes Gutmenschentum, das Sie auch sonst immer zu Recht kritisieren.

    • brechstange
      17. April 2013 08:41

      Ich denke, bei der Planung von Wohnanlagen ist der Lärmaspekt von Kinderspielplätzen miteinzubeziehen. Das ist ganz klar. Denn es schadet den Kindern und den Anwohnern dies nicht zu berücksichtigen. Doch bei den Hühnersteigen, die man heute baut, auf möglichst wenig Baugrund und trotzdem sauteuer, wird diesem Problem nicht genügend Augenmerk zugestanden.
      Hauptsache der Profit stimmt.

    • F.V. (kein Partner)
      18. April 2013 07:24

      als ich noch in Deutschland wohnte und arbeitete, regte sich auch einmal ein MIeter über den "Lärm" meiner Kinder auf.

      Ich erklärte ihm, daß "artgemäßes Spiel" von Kindern per defintionem kein "Lärm" sei, und warf ihn hinaus.

      Mein Haus steht in der Nähe eines Sportplatzes. Hier regt mich der gelegentliche Jubel der Zuseher, wenn ein Tor geschossen wurde überhaupt nicht auf, denn es sind natürliche Stimmen/Reaktionen und sie dauern gerade so lange, wie die Leute "Luft haben" und das passiert in meist größeren Abständen.

      Was mich allerdings sehr aufregt, sind die dröhnenden Lautsprecher mit den bei Fußball-Proleten anscheinend unentbehrlichen "Kampfgesängen", die mit der Sportausübung nicht das Gerinugste zu tun haben. Das ist mutwillige und entbehrliche Lärmbelästigung.

  29. Der Zweifler
    17. April 2013 07:59

    Zu Oberösterreich:

    Wenngleich ich das "Herzogthum ob der Enns" als eines der bestverwalteten Bundesländer halte, gibt es doch zwei eher unerfreuliche "Baustellen":

    1. Das für viele unverständliche Verlangen von Herrn Pühringer und eines Teiles der Verantwortlicher der Uni-Linz nach Gründung einer Medizinischen Fakultät. Siehe dazu das Interview mit dem Rektor:
    http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/1389800/MedFakultaet_Fragen-Sie-Puehringer?_vl_backlink=/home/index.do

    2. Das Finanzdesaster der Stadt Linz, wo es um mehrere Hundert Millionen Verluste aus Zinswetten und Frankenanleihen geht:
    http://www.unzensuriert.at/content/0012377-Linz-am-G-ngelband-von-BAWAG-und-Kommunalkredit

    • Das Pingerle
      17. April 2013 09:24

      Nicht zu vergessen das absurde 100er-Tempolimit auf der A1 bei Linz. Im "Schatten der VOEST-Abgaswolken" wird hier Pseudo-Umweltschutz betrieben (Unglaublich aber wahr: Dem damaligen Verkehrsminister Faymann ist es zu verdanken, dass dieses Limit wenigstens nicht mehr 365 Tage im Jahr gilt, sondern variabel nur bei - angeblich - entsprechender Feinstaubbelastung.)

    • F.V. (kein Partner)
      18. April 2013 07:42

      Sie haben auch das Verzocken der OKA/Energie AG an einen US-"Investor" per sale& lease-back (über 99 Jahre) vergessen.

      Hier hat der Religions-Lehrer und Landes-Pepi unter Beihilfe des inzwischen in die Pension abgetauchten Luigi Moneto von der Raiffeisen Landesbank Kasse gemacht, um die auch hierzulande übliche Wählerbestechung berappen zu können.

      Leider wurden die "Wertpapiere" etwas notleidend, obendrein mußten sie ja der pleite gegangenen AIG zur "Aufbewahrung" überlassen werden, die nur durch massive Staatshilfe am Leben gehalten werden konnte.

      Das Besondere solcher "deals" ist auch, daß währnd der völlig unplanbaren (weil unübersehbaren) Laufzeit die "Miet-Objekte" (= die Kraftwerke) wohl mindestens einmal (wenn nicht 2x) komplett renoviert (= erneuert) werden müssen - aber auf unsere Kosten(!) und sich die "Investoren" - für den Fall der Zahlungsunfäöigkeit/-unwilligkeit - auf Schlüsselelemente ein Pfandrecht einräumen ließen.

      Das andere - gewiß sehr schöne - Denkmal seines Wirkens, das Musiktheater, ist zwar für einige sehr schön, aber es ist dies weder die Wiener Oper, noch sind es Salzburger Festspiele. Man wird auch nicht im Einzugsgebiet von 3 - 400km Besucher anziehen und die laufenden Kosten werden kaum - auch nicht per "Umwegrentabilität" hereingespielt werden. Das ziemlich langweilige Eröffnungsstück von Glass dürfte wohl auch kaum ein anderes Haus zum Nachspielen animieren.

      So sehr ich für Kultur bin, hier stand der Größenwahn und die eigenen Eitelkeit Pate, und in wirtscahftlích weniger rosigen Zeiten werden die Kosten dieses Musiktheaters ein Mühlstein um den Hals sein. Die Größe läßt schon heute zweifeln, ob sie auf Dauer mit zahlenden Besuchern gefüllt werden wird.

  30. simplicissimus
    17. April 2013 07:23

    Eine andere gute Meldung: Heute in Al Jazeera eine Diskussion muslimischer Feministinnen mit/über die ukrainischen Femen. Die Musliminnen vertreten durchaus vernünftige Positionen. Neben mehr Gleichberechtigung und weniger Unterdrückung der Frau lehnen einige von ihnen die pauschale Kriminalisierung des Mannes ab, sie sprechen vom grundsätzlichen Problem der Ungleichheit zwischen Mann und Frau und sie lehnen eine Spaltung der Familien aus genderistischen Gründen ab.
    Da könnte sich unsere Frau M_inIster Heinisch-Hosek einiges von ihrer Opfergruppe abspicken.
    Und nach der Erinnerung durch AU an die in Ö relativ verbreitete Kinderfeindlichkeit wünsche ich mir einen provokativen "Tag der Diskriminierung der alten Egoistengeration" durch lärmende, spielende, ausgelassene Kinder überall: in der Strassenbahn, im Kaffehaus, Restaurant, in ruhigen Villengegenden, vor der Kirche, vor dem Frauenministerium und im Rathaus.
    Ich gehöre dieser Generation an, lehne deren prinzipielle eigensüchtige Einstellung ab und bin dafür, daß sie symbolisch abgewatscht wird.

    • Der Zweifler
      17. April 2013 07:33

      @simplicissimus****

      "Geration" ist gut, eine Freud'sche Mischung aus Generation und Geriatrie!

    • ambrosius
      17. April 2013 07:43

      Ich fordere in der Urlaubszeit eine Insel in der Ägäis für Familien mit Kindern! Aber nicht wegen der ausgelassen lärmenden Kinder, an denen man seine Freude hat, sodern wegen der hysterisch herumagierenden Mütter.....

    • La Rochefoucauld
      17. April 2013 08:14

      @Der Zweifler

      ... Sie werden uns noch alle gerationieren ;-)

    • simplicissimus
      17. April 2013 11:38

      jaja, die Geriatrie holt uns noch alle ein.
      Aber wie hat ein Troll vor Jahren so treffend gepostet:"Unterbergers geriatrische Kettenhunde".
      Also besser ein geriatrischer Kettenhund als ein PC-Gender-Transsexuelles Weichei.

  31. Cotopaxi
    17. April 2013 07:11

    Ob die Einführung eines Familienwahlrechtes zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine gute Idee ist?
    Würde nicht die Stimme eines einheimischen Singlehaushalts atomisiert werden im Vergleich mit der Stimme eines eingebürgerten Familienvorstandes aus dem Orient mit 5-12 Kindern? Würde die Schieflage zugunsten der Linken nicht noch deutlicher werden?
    Für die Förderung der einheimischen Familien ist es in unserer Heimat zu spät, davon würden nur die Zuwanderer profitieren.

    • simplicissimus
      17. April 2013 07:52

      Zu spät oder nicht zu spät, das ist relativ. Ausserdem kann man selektiv fördern:
      a) nur für Österreicher
      b) hauptsächlich über prozentuelle Entlastung bei der Einkommenssteuer

      Da werden stufenweise die richtigen Gruppen angesprochen. Familienbeihilfe für Nicht-Österreicher gehört gestrichen.

    • Cotopaxi
      17. April 2013 10:00

      Eine selektive Förderung, beschränkt nur auf Österreicher, dürfte innerhalb der EU nicht mehr möglich sein, Der österreichische Steuerzahler müsste dann auch Türken mit deutscher oder bulgarischer Staatsbürgerschaft, davon gibt es eine Menge, fördern.
      Jörg Haider hat seinerzeit gefordert, die Familienbeihilfe nur an Österreicher auszuzahlen, vermutlich wohl wissend, dass das politisch nicht umsetzbar ist.

    • simplicissimus
      17. April 2013 10:29

      EU oder nicht EU, das ist hier die Frage. Aber wenn die EU EU-Recht bricht, warum sollte nicht auch Oesterreich EU-Recht brechen? Wenn es notwendig wird.
      Ich glaube aber nicht, dass ploetzlich massenhaft Deutschtuerken zuwandern wuerden.
      Die sitzen ja perfekt im deutschen Versorgungsnetz.

    • Brigitte Kashofer
      17. April 2013 22:23

      Wahlrecht, Familienbeihilfe und Pensionsanrechnung nur für das erste und zweite Kind! Ein weiser Vorschlag von Dr. Harald Ofner, politisch in Österreich leider nicht durchsetzbar.

    • Torres (kein Partner)
      18. April 2013 10:05

      Sehe ich genauso. Ein teilweises "Kinderwahlrecht" würde die Mehrheit der Linken stark erhöhen und auf ewige Zeiten einzementieren. Daher bin ich absolut gegen derartige Pläne. Mich wundert nur, dass Unterberger das nicht sieht.

    • kaffka (kein Partner)
      18. April 2013 11:09

      Eine Möglichkeit sehe ich bei einer Lösung, die die Kinderbeihilfe an eine bestimmte (zb 5 Jahre) Zeit bindet, die BEIDE ELTERN (!) in Österreich verbracht haben müssen, bzw die bereits in Österreich geboren wurden.

      Dies würde zumindest für die Zukunft eine Bremse bringen.

  32. Observer
    17. April 2013 07:06

    Schon vor Jahren haben mir Besucher aus dem damaligen Osteuropa gesagt, dass in Österreich Hunde und Katzen höhere Priorität als Kinder haben. Daran hat sich nichts geändert. Wie man sieht, werden Milliarden für Tierfutter und Tierärzte aufgewendet. Viele Hunderassen sind "überzüchtet", wo vermehrt Zivilisationserkrankungen entstehen und dann mit Millionenaufwand für Operationen und Medikamenten das Leben dieser Tiere etwas verlängert wird. Andererseits werden oft Tiere als Spielzeuge angeschafft und beim "Lästigwerden" einfach in Tierheimen oder vor dem Italienurlaub an den Parkplätzen der A2 entsorgt.
    Bei meinen Besuchen in Alters-/Seniorenheimen stelle ich immer wieder fest, dass alleinstehende Personen (besonders Frauen) es sehr bedauern keine Kinder zu haben, mit denen sie Kontakt aufrecht erhalten können. Es mag schon sein, dass bei manchen der Kinderwunsch unerfüllt blieb, aber der Großteil dieser Personen hat sich einfach aus beruf- und privaten Gründen dem Nachwuchs entsagt.
    Unsere Regierung sollte viel mehr für die Familiengründungen tun, denn die Förderungen vom Zuzug ausländischer Familien kann die Zukunft unseres Landes nicht in der gewünschten Form sichern.

    • simplicissimus
      17. April 2013 07:25

      Chapeau. Viele Frauen finden im Hunderl und Katzerl eine nur teilweise befriediegende Kompensation für ein eigenes Kind.

    • brechstange
      17. April 2013 08:45

      simplicissiums

      Deswegen wollen die Homosexuellen / Lesben doch das Adoptionsrecht, weil ihnen Hunderl und Katzerl nicht reichen. Ein Kind als Haustierersatz.

    • Undine
      17. April 2013 09:19

      @Observer

      *****!
      Preisfrage: Wer kennt einen moslemischen (bzw. türkischen---denn diese stellen in Ö die Mehrheit der Zugereisten) Ausländer, der keine Kinder, dafür aber einen Hund oder eine Katze besitzt?

      PS: Mich wundert ja, daß die Nur-Haustierbesitzer nicht schon längst nach einer staatlichen Hunde-Beihilfe und einer staatlichen Tier-Krankenversicherung und gratis vom Staat zur Verfügung gestellten Krabbelstuben- und Hortplätzen für die Tierchen schreien. Das Halten von "Rasse"-Tieren kommt nämlich ganz schön teuer.....

    • simplicissimus
      17. April 2013 10:25

      Ja, brechstange, da schafft sich ploetzlich die natur bahn, bei den homos.
      aber sie sollen die finger von kindern lassen. ich bin auch der meinung, dass 2 gleichgeschlechtliche adoptiveltern nicht gut fuer das kind sind.

  33. fokus
    17. April 2013 02:33

    Depressiv könnte man trotz der positiven Aufzählung werden, wenn man sieht, was im Rahmen der angeblichen Klimaveränderung an Forschungswahnsinn möglich ist.
    Da werden Rindern offene Löcher in den Bauch platziert, um mit der Hand laufend Proben aus dem Pansenmagen entnehmen zu können, um damit zu erforschen, welches Futter am wenigsten Methangas entwickelt, das einen wesentlichen Anteil an der Klimaerwärmung haben soll. Das kaum nachvollziehbare Ergebnis: am wenigsten entsteht mit industriell hergestelltem Kraftfutter, am meisten mit der natürlichen Nahrung für diese Tiere wie Heu und Gras. Schöne, neue Welt - wenn der Irrsinn keine Pause macht! Wäre die EU wirklich vernünftig, müßte sie solchen Entwicklungen rasch einen Riegel vorschieben.

    http://www.youtube.com/watch?v=g-ssBzCaNuA

    • fokus
      17. April 2013 02:33

      Nachtrag:

      Nicht genug fördern kann man unsere Familien mit Kindern, denn in Österreich wird noch immer mehr getan für Hunde und Autos, als für unseren Nachwuchs.
      Da gibt es genug Nachholbedarf und entsprechende Punkte sollten alle wahlwerbenden Parteien in ihr Programm aufnehmen. Eine bessere Zukunftsvorsorge gibt es nicht!

    • Der Zweifler
      17. April 2013 13:07

      Und der ORF setzt natürlich gleich nach (soeben in den 13Uhr Nachrichten):
      "Europas Klimapolitik ist gescheitert"
      Ein interviewter "Experte" aus dem grünen Lager fordert natürlich gleich, dass die Staaten jetzt eine neue Steuer einführen sollten, eine CO2-Steuer!
      Europa (vor allem Deutschland) ist ja viel zu wettbewerbsfähig, das darf nicht so bleiben.

    • fenstergucker
      17. April 2013 20:36

      @fokus

      Unfaßbar und vermutlich wird das von der EU auch noch mit Steuergeldern subventioniert!

  34. RR Prof. Reinhard Horner
    17. April 2013 02:10

    reinhard.hornerchello.at

    Das EU-Parlament sei "eigentlich meist ein Hort der Unvernunft"?

  35. Haider
    17. April 2013 02:00

    Jedesmal, wenn meine Frau mit unserem eineinhalbjährigen Enkel von einem Spaziergang nach Hause kommt, ist sie ganz begeistert von den positiven Kontakten zwischen ihm und dessen zahllosen (natürlich nonverbalen) Kontakten mit Anderen. Wir Österreicher/Wiener sind wirklich nicht pauschal kinderfeindlich, wir sind jedoch zu Recht ungehalten über schlechtes Benehmen, wir sind ungehalten über Rüppelhaftigkeit und allgegenwärtigen Egoismus. Natürlich läßt sehr oft die Kinderstube zu wünschen übrig. Aber dies ist eindeutig das Totalversagen der sogenannten Vorbild-/Erziehergeneration. Das Matchogehabe pubertierender und kulturell Entwurzelter, die Orientierungslosigkeit zahlloser Zuwanderer in unserer Zivilgesellschaft und - last but not least - der religiöse Anarchismus gepaarte mit religiösem Fanatismus muß jede Chance auf Vernunft zerstören.





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