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In der Kirche ist es schön warm

Lesezeit: 2:00

Was mag der neue Papst eigentlich mit seinen auffällig vielen Versuchen genau beabsichtigen, ein Vorbild in Sachen Demut und Bescheidenheit zu sein? Vielleicht kann man diesen Wiener Palmsonntag als Exempel nehmen.

In so mancher Wiener Pfarre sind an diesem Tag viele Gläubige auch bei minus fünf Grad mit und ohne Esel lange in der Kälte gestanden und gegangen. Der Kardinal – oder seine Umgebung – hat die Temperaturen hingegen als zu kalt erachtet; und daher ist man im Dom unter dem schützenden gotischen Dach geblieben.

Gewiss nur eine Kleinigkeit - aber vielleicht ein hervorragendes Exempel dafür, was der neue Papst nicht haben will: Die Basis trotzt den Unbilden. Die Kirchenspitze bleibt hingegen in der sicheren Deckung.

Trotz vielfältiger Behauptungen in manchen Medien gibt es hingegen bisher nicht den geringsten Hinweis dafür, dass der neue Chef in Rom plötzlich die (im Grunde altkommunistischen) Forderungen der österreichischen Caritas-Bosse unterstützen würde. Der neue Papst meint Bescheidenheit und Armut als ganz konkreten Auftrag an jeden einzelnen. Vom Staat, der jedes Problem lösen solle, hat er hingegen bisher noch nie geredet. Das tun nur die österreichischen Caritas-Chefs.

Während sie ständig laut nach neuen Staatsausgaben rufen, sagen sie jedoch kein Wort gegen die Anti-Kirchen-Hetze im ORF. Dabei sitzt einer der Caritas-Bosse sogar als Vertreter der Kirchen (also nicht etwa der Grünen oder der KPÖ) im ORF-Stiftungsrat. Er verteidigt zwar nie die Kirche, kann aber im ORF ständig und unwidersprochen seine seltsame Ideologie verbreiten.

Geradezu köstlich: Jetzt wird von den linken Freunden der Caritas-Chefs sogar mit einem Volksbegehren (voller nachweislich falscher Behauptungen) gegen die Kirche gehetzt. Dabei werden der Kirche ausgerechnet die vielen Steuermillionen, die an die Caritas gehen, als Bereicherung vorgehalten. Und da muss nun ausgerechnet ich die Caritas verteidigen, nachdem sie es schon nicht selber tut.

Denn mit diesem Geld wird nicht irgendein Luxus oder Privileg finanziert; damit werden vielmehr Altersheime, Pflegestationen und Hunderte andere durchaus verdienstvolle Institutionen betrieben, welche die Caritas billiger und besser betreibt, als es Länder oder Gemeinden könnten. Aber die Caritas schweigt zu den infamen Attacken aus dem atheistischen ORF-Umfeld. Und die Bischöfe ziehen sich lieber ins Warme zurück, statt sich kampfesfroh all dem Unsinn zu stellen. Sie haben lediglich ein peinlich amateurhaftes Flugblatt gegen jenes Linksbegehren gedruckt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 02:02

    immerhin weist ein orf-journalist fast triumphierend auf einen grossen artikel betreffend "kirchenrebell"W schüller in der new york times hin.ein bekannt jüdisches blatt.zumindest nicht kirchenfreundlich.

  2. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 09:21

    ------------ja, wirklich: in der Kirche ist es schön warm -------------

    Weiß bitte jemand, was sich in der steirischen Pfarre St. Veit am Vogau tut?
    Dort soll der Pfarrer von der Diözesanführung gemaßregelt worden sein, weil er gegen
    Homosexualität gepredigt hat ?????????

  3. Ausgezeichneter KommentatorBuntspecht
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 07:41

    (Fast) alles zu unterstreichen, was A.U. anführt. Nur der Anlassfall ist unpassend, denn wer sagt, dass - aus falscher Bescheidenheit - die Kirche dafür zu sorgen hat, dass sich seine Mitglieder am Palmsonntag eine Verkühlung holen müssen, weil sie vor der Messe bei unüblich eisigem Wind - aus lauter Tradition – rund um die Kirche laufen müssen, statt in der ohnehin geheizten und geräumigen Kirche würdig den Palmsonntag zu begehen??? Das hat mit Bescheidenheit aber schon gar nichts zu tun, sondern höchsten mit der Sorge um die Gesundheit der vom neuen Papst sicher begeisterten Kirchenbesucher.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordiko
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 07:29

    Der einzig wahre rechte Glaube, pardon - selbstverständlich:
    Der einzig und alleinige wahre linke Glaube, in unserer globalisierten Welt, ist der Klimaschutz.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkakadu
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 01:30

    Wenn der "Höllenfürst" seine Hände im Spiel hat, kann es bei den oben beschriebenen Tendenzen auch mit dem neuen Papst noch sehr heiß in der katholischen Kirche werden *satireaus* ;-):

    http://www.augsburger-allgemeine.de/img/24499876-2110532469/topTeaser_popedevil.jpg

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 01:41

    Kürzlich verstarb eine sehr nette, ehemalige Kollegin von mir. Es war ihr Wunsch, die Kranzspende an die Caritas socialis zu überweisen. Gerne kam ich diesem Wunsch nach, obwohl ich mir mit den politisierenden, zeitgeistigen Caritasfunktionären extrem schwer tue. Kann mir vielleicht einer der Mitposter erklären, warum das "Fußvolk" immer in Ordnung, die "Topmanager" jedoch völlig abgehoben, präpotent und realitätsfern sind? Da der neue Papst wohl einen italienischen Namen aber offensichtlich keiner westliche Verbildung mehr unterliegt (die vielen Jahre in Südamerika scheinen ihn "umgepolt" zu haben), könnte sich - vielleicht/möglicherweise - auch im Management der christlichen Vorfeldorganisationen einiges zum Positiven ändern.

  7. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2013 09:14

    Dem Bischof Kapellari ins Stammbuch:

    Demonstration gegen Homoehe eskaliert in Paris

    25.03.2013 – Hunderttausende Franzosen sind gegen die Einführung der Homoehe auf die Straße gezogen. Hunderte blockierten die Champs-Elysées, die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein.

    Nach der Großkundgebung in Paris gegen die Homoehe hat die Polizei am Abend unter Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken hunderte von Demonstranten von den Champs-Elysées vertrieben. Mehrere Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, dass die Polizei gegen die Demonstranten mit großer Härte vorging. Einige Demonstranten knieten nieder und schrien: „Demokratie !“

    Innenminister Manuel Valls sagte, die Demonstration sei „aus dem Ruder gelaufen“. Die Veranstalter seien „überfordert“ gewesen, weil „extremistische Gruppen“ an den Protesten teilnahmen. Mehrere dutzend Demonstranten seien in Gewahrsam genommen worden. Valls sagte, zur Absicherung der Großkundgebung seien 2.000 Polizisten im Einsatz gewesen.

    Hunderttausende Gegner der Homoehe hatten in Paris gegen das Vorhaben demon-striert. Die Veranstalter sprachen in einer Mitteilung von 1,4 Millionen Teilnehmern, die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 300.000. Die Prachtstraße Champs-Élysées im Zentrum der französischen Hauptstadt war für die Demonstration nicht zugelassen.

    Am 12. Februar hatte die von den Sozialisten dominierte Nationalversammlung klar für die Einführung der Homoehe samt einem gemeinsamen Adoptionsrecht für gleichgeschlecht-liche Paare gestimmt. Das Thema spaltet jedoch die französische Gesellschaft, in den ver-gangenen Wochen gingen hunderttausende Demonstranten für oder gegen das Gesetz auf die Straße

    Da Kapellari offenbar die Gebote seiner eigenen Kirche/Religion nicht kennt, soll er doch sein Lehrgeld zurückfordern: er hat nämlich nichts gelernt/kapiert.

    An seine Mitwirkung bei der "moralischen Gewißheit", mit der er einen Bruder im Bischofsamt verleumdete, habe ich ja erst kürzlich in Erinnerung gerufen. Gottseidank, daß er bald abfährt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2013 09:14

    Dem Bischof Kapellari ins Stammbuch:

    Demonstration gegen Homoehe eskaliert in Paris

    25.03.2013 – Hunderttausende Franzosen sind gegen die Einführung der Homoehe auf die Straße gezogen. Hunderte blockierten die Champs-Elysées, die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein.

    Nach der Großkundgebung in Paris gegen die Homoehe hat die Polizei am Abend unter Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken hunderte von Demonstranten von den Champs-Elysées vertrieben. Mehrere Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, dass die Polizei gegen die Demonstranten mit großer Härte vorging. Einige Demonstranten knieten nieder und schrien: „Demokratie !“

    Innenminister Manuel Valls sagte, die Demonstration sei „aus dem Ruder gelaufen“. Die Veranstalter seien „überfordert“ gewesen, weil „extremistische Gruppen“ an den Protesten teilnahmen. Mehrere dutzend Demonstranten seien in Gewahrsam genommen worden. Valls sagte, zur Absicherung der Großkundgebung seien 2.000 Polizisten im Einsatz gewesen.

    Hunderttausende Gegner der Homoehe hatten in Paris gegen das Vorhaben demon-striert. Die Veranstalter sprachen in einer Mitteilung von 1,4 Millionen Teilnehmern, die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 300.000. Die Prachtstraße Champs-Élysées im Zentrum der französischen Hauptstadt war für die Demonstration nicht zugelassen.

    Am 12. Februar hatte die von den Sozialisten dominierte Nationalversammlung klar für die Einführung der Homoehe samt einem gemeinsamen Adoptionsrecht für gleichgeschlecht-liche Paare gestimmt. Das Thema spaltet jedoch die französische Gesellschaft, in den ver-gangenen Wochen gingen hunderttausende Demonstranten für oder gegen das Gesetz auf die Straße

    Da Kapellari offenbar die Gebote seiner eigenen Kirche/Religion nicht kennt, soll er doch sein Lehrgeld zurückfordern: er hat nämlich nichts gelernt/kapiert.

    An seine Mitwirkung bei der "moralischen Gewißheit", mit der er einen Bruder im Bischofsamt verleumdete, habe ich ja erst kürzlich in Erinnerung gerufen. Gottseidank, daß er bald abfährt.


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  1. Andi (kein Partner)
    16. Februar 2015 15:52

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  8. Ria (kein Partner)
    19. Januar 2015 16:42

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  9. help (kein Partner)
    27. März 2013 18:45

    DAS hinter dem Link da unten sollte, man irgendwann, schon gelesen haben!

    "Bergoglio im Vorkonklave: Radikaler Richtungswechsel"
    http://religion.orf.at/stories/2577380/

    Wenn der sichtlich selbstgesalbte DR.Unterberger immer wieder meint sich in Kirchenbelangen oder gar im Religiösem auszukennen, (wo kennt er sich eigentlich nicht aus?) und somit hier seinen schon nur noch unleidlich - dummen Senf zu diesem Thema dazudrückt, dann sei darauf verwiesen, dass Papst Franziskus tatsächlich genau diametral anderer Merinung und Grundhaltung ist als er. Man lese z. B. nur den Bericht hinter dem oben angeführten Link!

    Aber ich hab da jetzt keine zu große Sorge!
    Dr. Unterberger wird Papst Benedikt sicherlich eine Privataudienz mit etwas mehr Zeit als für Normalsterbliche einräumen um diesen über seine zukunftsfatalen Irrtümer aufzuklären und wegen seiner schon mehr als grenzkommunistischen Anwandlungen und sowieso linken Blödheiten zur Rede stellen.

    Es wäre ja gelacht, wenn Dr. Unterberger nicht mit diesem Links- linken, schon bald radikal - anarchistischen Typen nicht auch noch fertig werden würde, in seinen alten Tagen! Nicht wahr??!!

  10. veitstanz (kein Partner)
    26. März 2013 23:11

    zur G´schichte mit Pfarrer Tropper:
    Er hat, soweit ich mich erinnern kann (rund 35 Jahre), noch NIE im Gottesdienst über Homosexualität gepredigt! (Ich bin ein regelmäßiger Kirchgänger) Höchstens kommentierte er am Schluss der Messe nach den allgemeinen Ankündigungen in dem einen oder anderen Halbsatz aktuelles "subtropisches" Gagacker.
    Der Islam war ebenfalls, meiner Erinnerung nach, niemals Predigtthema, wenngleich der eine oder andere Seitenhieb schon einmal vorkommen konnte.
    Die nunmehr kritisierten Äußerungen Pfarrer Troppers beziehen sich auf sein Pfarrblatt, speziell die Ausgabe im Jänner, in dem er, wie seit Jahren üblich, am Schluss in einer Art Pressespiegel verschiedenste Veröffentlichungen zum Thema Homosexualität, Islam, Genderideologie udgl. abdruckte. Das hat halt den Herren und -Innen vom Falter net g´fallen, wenngleich man über die sprachliche Qualität des einen oder anderen zitierten Artikels durchaus geteilter Meinung sein kann. -Aber das ist eine andere Geschichte.-
    Und der Falter landete auf dem KLEINEn steirischen Blättchen, hockte sich hin, bekam einen roten Kopf und heraus kam ein journalistisches Exkrement. Und das geschah so:
    Ein Redakteur besagten Blättchens, rief besagten Pfarrer an und wollte ein Interview. Dieser wollte eigentlich keines geben, ließ sich aber, nach provokanten Fragen, darauf im Zorn einige Satzfetzen entreissen. Kaum gesagt, bemerkte er die Misere und verbot dem Redakteur jedwede Veröffentlichung des Gesagten.
    Den Erfolg des ausdrücklichen Verbotes konnte er am nächsten Tag in vielen Zeitungen lesen und im Radio hören.
    Der eigentliche Skandal aber ist die Vorgehensweise der Diözese: OHNE beim betroffenen Pfarrer vorher zu erkunden, was denn eigentlich los sei, wird vom offensichtlich überforderten Pressesprecher eine Erklärung herausgegeben, die den einsetzenden medialen Wirbel nur noch weiter anheizt. In dubio contra sacerdos.

  11. Johann Glaser (kein Partner)
    26. März 2013 15:49

    Es vergeht kaum ein Tag, an dem der ORF nicht auf deren Web-Seite oder in der ZIB großflächig gegen unsere Kirche und Religion hetzt. Vor etlichen Monaten wurde der Film von Ulrich Seidl mit den sexistischen und religionsverachtenden Passagen täglich wiedergekäut.

    Am Wochenende wurde über Ausschreitungen am Rande der großen Demonstration in Paris gegen die Homo-Ehe berichtet. Interessanterweise ohne Bilder von diesen Ausschreitungen. Und ganz ohne die Verursacher zu zeigen. Vielleicht weil dann ersichtlich gewesen wäre, dass es sich um Arafat-Schal-vermummte, schwarz gekleidete, gewaltbereite Anarchisten handelt, und dadurch die Manipulation, die an der Demonstration teilnehmenden Familien mit Kindern würden dafür verantwortlich sein, nicht mehr funktioniert hätte?

    Gestern wurde groß ein zehn-bändiges Hetz-Werk eines deutschen Atheisten gegen Christen beworben, mit einem länglichen Artikel, der genüsslich die Behauptungen des Hetz-Werks ausschlachtet.

    Und es wird nicht mehr lange auf sich warten lassen, bis das Anti-Kirchen-Volksbegehren auch direkt unterstützt wird. Nico Alms Firma hat schon seit ein paar Wochen ein Schaufenster ganzflächig plakatiert und ruft zur Teilnahme auf.

    Fragt sich: Woher hat dieser Typ so viel Geld? Interessant ist jedenfalls, mit wem seine Firma (Werbeagentur, Web-Design und -Betrieb) Geschäfte macht. So betreiben sie u.A. die Webseite der Grünen, arbeiten intensiv mit Orange (frühere ONE) zusammen, und auch der ORF ist eine sichere Kundschaft bei themenbezogenen Web-Kampagnen.

    Was ich mich aber am meisten frage: Wieso ist unsere katholische Kirche nicht im Stande, selbst einen Standpunkt zum (oder besser: gegen das) Anti-Kirchen-Volksbegehren einzunehmen? Wieso gibt es keine ordentliche Replik drauf? Wieso keine Webseite mit einer eingängigen URL wie "kirchenvolksbegehren.at" oder so ähnlich, die die Lügengeschichten des Nico Alm aufdecken und der Wahrheit gegenüber stellen?

    Geld dafür wäre genug vorhanden. Und engagierte und begabte Leute gibt es auch genug in diesem Land. Wo bleibt die Initiative von Seiten der Kirche?

    • F.V. (kein Partner)
      26. März 2013 16:13

      Vor ein paar Wochen schrieb ich nachfolgenden Brief an den Abt des Stiftes Kremsmünster, der - wie meist und üblich - ohne Antwort blieb.

      Inzwischen geht das Kesseltreiben weiter, gefördert durch die unfaßbare Ungeschicklichkeit des Abtes, der offenbar nur noch nachplappert, was ihm die p.c. Medien vorplappern.

      Was auf der "Homepage" des Stiftes zu dem "Fall" steht, ist nach der Diktion als jenes psycho-pathologische Geschwätz der "wissenschaftlichen" Aufarbeiter und "Psychologen" (die neue Priester-Kaste in geschützten Werkstätten) erkennbar, und so offensichtlich n i c h t die Sprache und Denkweise der Kirche oder ihrer wahren Repräsentanten, wie der Rosenkranz nicht zum Repertoire des ORF oder Musikantenstadls gehört.

      Hw. Abt
      KR Mag. Ambros Ebhart
      Stift Kremsmünster
      4550 Kremsmünster

      OÖN-Artikel über Forderungen angeblicher Mißbrauchsopfer Heimburg, 7. Jan. 2013

      Hochwürdigster Abt Ambros,

      die heutige Ausgabe der OÖN bringt – wieder einmal – die aufgewärmte Geschichte von angeblichen Mißbrauchsopfern und deren, von Ihnen angeblich „nicht eingehaltene Forderungen“.

      Ich hatte Ihnen schon vor einiger Zeit geschrieben, daß mich (und viele meiner Freunde) diese ganze Kampagne zu ganz anderen Schlüssen bewogen hat.
      Erstens ist es völlig unglaubwürdig, wenn man – längst außerhalb der „Reichweite“ der angeblich gefürchteten Erzieher und Lehrer – zwanzig und mehr Jahre später erst über den „Mißbrauch“ klagt und sich als „Opfer“ inszeniert. Das ist in Zeiten, in denen eine Instrumentalisierung der Öffentlichkeit und eine offene Hetze gegen die (katholische) Kirche und Religion stattfindet, nichts weiter als „Trittbrettfahren“.
      Zweitens habe ich von Freunden meiner Eltern, die selbst Kremsmünsterer waren und auch die auch ihre eigenen Kinder ins Stiftsgymnasium schickten, aber auch eigenen Freunden nie jemals von derartigen behaupteten „Übergriffen“ gehört. Beim leisesten Verdacht – vor allem bei sexuellen Delikten – würden ja kaum irgendwelche Eltern ihre Kinder noch ins Internat nach Kremsmünster stecken.
      Drittens hatte ich selbst im Welser Gymnasium einen (ausgezeichneten und von allen sehr geschätzten) Lateinlehrer, der uns bei schlechten Leistungen oder nicht gemachten Hausaufgaben vor die Alternative stellte: „Willst Du einen Innviertler Gruß (ein Faustschlag ins Kreuz) oder eine Unterschrift der Eltern bringen?“ In all den Jahren entschieden wir alle uns immer für den „Innviertler Gruß“, weil eine Unterschrift viel lästiger gewesen wäre, – und niemand hat darunter gelitten, oder hätte „psychologischer“ Betreuung bedurft. Das heutige Getue ist zwar gesetzeskonform, aber nichts desto weniger nur lächerlich.

      Viertens ist offensichtlich (und bekannt), daß im kirchlichen Bereich die – vereinzelt vorkommenden – tatsächlichen Übergriffe im gesamten Umfang solcher Geschehnisse, kaum ein(!) Prozent dessen ausmachen. Daß dies unter aktivem Wegschauen der Politik, Medien, Justiz, etc. passiert ist zu offensichtlich, als daß die Kampagne gegen Kirche und Religion nicht auch für den Blinden mit seinem Stock zu ertasten wäre.

      Was nun den heutigen Artikel betrifft, so ist dieser ja von besonderer „Güte“. Sie hätten die „Zusagen“ an die „Opfer“ nicht eingehalten, nämlich

      - ein Schuldeingeständnis der Mitwisserschaft,
      - ein „Denkmal“ oder eine Gedenktafel für die Mißbrauchs-„Opfer“
      - die Einrichtung eines „Opfer-Fonds“ und
      - eine „wissenschaftliche“ Aufarbeitung der „Mißbrauchsfälle“.

      Es fehlt nur noch zur Vollständigkeit dieser zeitgeistigen, vertrottelten „Bewältigung“ die übliche „psychologische Betreuung“ der „Opfer“.

      Das Ganze stinkt zum Himmel und ist als eine ferngesteuerte Kampagne zehn Kilometer gegen den Wind zu erkennen. Es ist höchste Zeit diesen Dauerangriffen nicht länger per Nachgeben und Rückzug zu begegnen, sondern diesen subversiven Angriffen, der Unterminierung, diesem Komplott gegen die Kirche etwas energischer entgegen zu treten. – Nicht nur im konkreten Fall, sondern auch an den anderen „Fronten“.

      Ich schrieb Ihnen ja schon vor längerer Zeit von meiner Verwunderung darüber, daß das Stift mit seiner „Sommerakademie“ oft – zu oft – den Atheisten und expliziten Glaubens- und Kirchenfeinden (nur die hl. röm.-katholische und apostolische Kirche natürlich ist jeweils gemeint) hier eine Bühne bietet, anstatt den wahren Glauben zu stärken und zu verkünden, oder – zuletzt – über mein Unverständnis, daß eine dörfliche „Liturgie-Kommission“ sich hier „demokratische“ Abstimmungen vorzuschlagen erlaubt, um mit der zeitlichen Verschiebung der Mette – also dem Gedenken der Geburtsstunde Jesu – eine der Bequemlichkeit dienende Änderung einzuführen. Hier regiert vielleicht mehr die Dummheit indem man es zuläßt, daß auf subtile Weise die Fundamente unterspült werden, in anderen Fällen aber das Kalkül und die Absicht der Kirche zu schaden, aber in beiden Fällen kommt es auf dasselbe hinaus.

      Hw. Abt Ambros, ich maße mir nicht an Ihnen Ratschläge zu geben. Mein Schreiben hat die Absicht Ihnen im Widerstand gegen diese jakobinischen Zerstörer Unterstützung zu geben.

      Mit herzlichem Gott zum Gruß und die besten Wünsche für das Neue Jahr

      Ihr

    • Erich Bauer
      26. März 2013 17:41

      Habe in der "Presse am Sonntag" das Interview mit Ex-Kanzler Schüssel gelesen. Er wurde dort über seine Einschätzung zum neuen Papst gefragt. Schüssel meinte, "daß man dem Papst doch eine CHANCE geben soll..."

      Da kann man nur darauf hoffen, daß für "Schüssel und die Anderen" dieser Papst die CHANCE ergreift... :-))) Wenn er diese CHANCE nicht nützt... Na, dann warte nur!

      Soviel man weiß, wurde Schüssel im Schottenstift "erzogen". Ob man ihm dort gelehrt hat, daß ein Papst den Kotau vor den Mainstream-Medien machen muß?

    • Pius (kein Partner)
      26. März 2013 18:26

      Johann Glaser (kein Partner)
      ************** auch in der Kirche sitzen Verräter, genau wie in unseren Regierungen. Dieselbe Mischpoke (Freimauer etc.)
      Am besten zerstört man etwas von innen heraus. Das ist subtiler und wird von der Masse nicht erkannt. Einen äußeren Feind würde man sofort erkennen und dementsprechend reagieren. Ja das mit dem trojanischen Pferd funktioniert prächtig. Die wissen um die wahre Geschichte bescheid, nur der gehirngewaschen Bürger glaubt die Lügen-Version .....

    • Johann Glaser (kein Partner)
      29. März 2013 00:08

      Oh, mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen!

      http://www.katholisch.at/wasbringtkirche

      Nur wieder mal typisch, dass der ORF in dem Bericht darüber ganz und gar nicht wertend ist, und auch ganz und gar nicht die OTS Aussendung vom Oberhumer extra nachträglich eingepflegt hat...

  12. Pius (kein Partner)
    26. März 2013 12:08

    TOD DER WEISSEN RASSE BIS 2050!

    Louis Farrakhan wendet sich in diesem Video eindringlich an die gesamte Weisse Rasse, um ihr die Augen dafür zu öffnen, wohin deren gegenwärtiges, selbstzerstörerisches Tun in allernächster Zukunft unweigerlich führen wird,
    nämlich zur vollständigen Ausrottung der Weissen Rasse.
    Es ist über die Maßen bezeichnend, daß erst ein schwarzer Prediger, ein bekennender
    Rassen-Separatist und Pro-Schwarzen-Aktivist diese Botschaft an uns Weisse richten muß, weil es mittlerweile keinem Weissen der Welt mehr möglich ist, so etwas laut auszusprechen, ohne sich der schlimmsten Verfolgung durch die Multi-Kulti-Verbrecher auszusetzen.

    Es bleibt nicht mehr viel Zeit, wacht auf!

    hier zum Video (englisch)
    http://terraherz.at/2013/03/25/tod-der-weissen-rasse-bis-2050/

    • Specht (kein Partner)
      27. März 2013 00:28

      Soll das ein Witz sein, wer will Amerikanern klar machen, es wäre vorteilhafter Mischehen zu vermeiden wo doch die Farbigen aller Schattieungen eben gerade dieses Amerika ausmachen. Schon mal in Italien gewesen? Sind nicht die Süditaliener besonders schöne Menschen und warum ? Wir sollten uns um unsere Kultur sorgen, die hier in Europa ohne die nennenwerten Mischehen mit Farbigen den Bach hinunter geht.

    • help (kein Partner)
      27. März 2013 20:34

      Pius!!! Wenn man Dich h ier liest, dann möchte man es sich schon beinahe wünschen, dass es die "Weisse Rasse" nicht gäbe!
      Du bist abgrundtief dumm und zum Fremdschämen schmerzhaft peinlich !!
      Sichtbare Ausgeburt geistiger Degeneration! Soweit also habens wir es also gebracht , mit Dir und Deinesgleichen!
      Es ist tatsächlich höchste Zeit um abzutreten, möchte man da schon meinen!

  13. KHDe (kein Partner)
    26. März 2013 11:44

    "In der Kirche ist es schön warm."

    Wen wundert das ?

    Nennt sich doch der neue zerfranste Papst als "Papst der Warmen". Und auch unter den Kuttenträgern gibt es nicht wenige Warmherzige.

  14. Erwin Tripes (kein Partner)
    26. März 2013 09:36

    Caritas versus Kirche?
    Komisch, bisher war ich der Überzeugung, daß die Caritas in die kath. Kirche eingebettet ist, bloß eine Organisationseinheit, eine Hilfsorganisation derselben. Da bekanntlich die kath. Kirche absolut regiert wird, brauchte der Papst, wenn´s wo stinkt, nur einen konkreten Befehl geben und schon muß danach marschiert werden.
    Versteh also die im Beitrag gemachte Trennung zwischen Caritas und (Amts)Kirche nicht.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      26. März 2013 10:59

      Man braucht nicht alles verstehen, aber man sollte sich nicht damit brüsten, von schwachem Verstande zu sein.

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      27. März 2013 08:32

      @ Trollwatsch: Als Troll bezeichnet man im Netzjargon eine Person, die Kommunikation im Internet fortgesetzt und auf destruktive Weise dadurch behindert, dass sie Beiträge verfasst, die sich auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken und keinen sachbezogenen und konstruktiven Beitrag zur Diskussion darstellen. Ein gelegentlich gebrauchtes Synonym ist Twit (engl: Dummkopf). http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur )
      Kapiert?

  15. F.V. (kein Partner)
    26. März 2013 09:14

    Dem Bischof Kapellari ins Stammbuch:

    Demonstration gegen Homoehe eskaliert in Paris

    25.03.2013 – Hunderttausende Franzosen sind gegen die Einführung der Homoehe auf die Straße gezogen. Hunderte blockierten die Champs-Elysées, die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein.

    Nach der Großkundgebung in Paris gegen die Homoehe hat die Polizei am Abend unter Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken hunderte von Demonstranten von den Champs-Elysées vertrieben. Mehrere Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten, dass die Polizei gegen die Demonstranten mit großer Härte vorging. Einige Demonstranten knieten nieder und schrien: „Demokratie !“

    Innenminister Manuel Valls sagte, die Demonstration sei „aus dem Ruder gelaufen“. Die Veranstalter seien „überfordert“ gewesen, weil „extremistische Gruppen“ an den Protesten teilnahmen. Mehrere dutzend Demonstranten seien in Gewahrsam genommen worden. Valls sagte, zur Absicherung der Großkundgebung seien 2.000 Polizisten im Einsatz gewesen.

    Hunderttausende Gegner der Homoehe hatten in Paris gegen das Vorhaben demon-striert. Die Veranstalter sprachen in einer Mitteilung von 1,4 Millionen Teilnehmern, die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 300.000. Die Prachtstraße Champs-Élysées im Zentrum der französischen Hauptstadt war für die Demonstration nicht zugelassen.

    Am 12. Februar hatte die von den Sozialisten dominierte Nationalversammlung klar für die Einführung der Homoehe samt einem gemeinsamen Adoptionsrecht für gleichgeschlecht-liche Paare gestimmt. Das Thema spaltet jedoch die französische Gesellschaft, in den ver-gangenen Wochen gingen hunderttausende Demonstranten für oder gegen das Gesetz auf die Straße

    Da Kapellari offenbar die Gebote seiner eigenen Kirche/Religion nicht kennt, soll er doch sein Lehrgeld zurückfordern: er hat nämlich nichts gelernt/kapiert.

    An seine Mitwirkung bei der "moralischen Gewißheit", mit der er einen Bruder im Bischofsamt verleumdete, habe ich ja erst kürzlich in Erinnerung gerufen. Gottseidank, daß er bald abfährt.

    • Erich Bauer
      26. März 2013 09:27

      In der Kirche der "Kapellarien" ist es in der Tat "schön warm"... :-)

    • Johann Glaser (kein Partner)
      26. März 2013 13:37

      Mich würde interessieren, wer da wirklich randaliert hat.

      Waren das die Familien, die an der Demonstration teilgenommen haben?

      Oder waren das Schwulen- und Linksextremismus-Vereine, die am Rande der Demonstration für Ausschreitungen gesorgt haben, die jetzt von den Medien den Familien angehängt werden? Interessant ist jedenfalls, dass in den Medien fast nichts von den Ausschreitungen selbst zu sehen war.

      Oder wurde sogar die Demonstration bewusst von Schwulen- und Linksextremismus-Vereinen Leuten unterwandert, die dann als Wolf im Schafspelz die Ausschreitungen gemacht haben? So wie das regelmäßig bei Demonstrationen der Abtreibungsgegner durchgeführt wird?

    • Pius (kein Partner)
      26. März 2013 13:42

      Johann Glaser (kein Partner)
      ************ !!!
      Man setzt bewusst sog. Agent-Provokateure ein um es dann den friedlichen Demonstranten anzuhängen. Es gibt ein Beweis-Vido (aus Spanien) wo ein niedergeprügelter Agent-Provokateur (man erkennt sie, weil sie vermummt auftreten) wie er schreit: hört auf ich bin einer von euch. Sogleich hörten die Polizisten auf und dieser ominöse "Demonstrant" verschwand hinter den Polizeiautos.

  16. Der Rathausmann (kein Partner)
    26. März 2013 07:26

    Der Titel dieser Kolumne könnte beim flüchtigen Hinschauen durchaus ein wenig falsch interpretiert werden.
    Dass der neue Papst mit seiner Schlichtheit und der Forderung nach einer armen Kirche bei den vielen prunksüchtigen und luxusverwöhnten Kirchenbonzen auch aneckt, kann ich mir schon vorstellen.
    Unsere obersten Kirchenvertreter sind ja stets bemüht, von den linken Meinungsterroristen und auch vom ORF lobend erwähnt zu werden. Kritische Worte zu anderen Religionslehren oder dem vielfach krankem Zeitgeist, werden tunlichst vermieden, da diszipliniert man schon lieber die eigenen Bischöfe und Pfarrer die eigentlich nichts anderes tun, als die von der Kirche vorgegebenen Werte und Glaubenslehre zu verbreiten. Es scheint für viele katholische "Würdenträger" wichtiger zu sein, unter Beifall der Medien eine Moschee zu besuchen, als sich um das Wohl der eigenen Kirche und deren Gläubigen zu kümmern. Bei harmlosen Karikaturen schließt man sich sofort der breiten medialen Kritik unserer guten Menschen an, werden jedoch Christen in Afrika oder sonstwo abgeschlachtet, herrscht betretenes Schweigen. Seit Jahren ist zu beobachten, dass sich gerade jene Sorgen um die Kirche machen, die mit ihr am wenigsten am Hut haben, von denen werden auch unrealistische Forderungen an die Kirche gestellt, aber es gibt derzeit in der katholischen Kirche niemanden, der diese Querulanten öffentlich zurechtweist.

    • Undine
      26. März 2013 08:19

      @Rathausmann

      *******!

      "Es scheint für viele katholische "Würdenträger" wichtiger zu sein, unter Beifall der Medien eine Moschee zu besuchen, als sich um das Wohl der eigenen Kirche und deren Gläubigen zu kümmern."

      Ja, das nennt man dann im ORF, der österr. Meinungsbildungsstätte schlechthin, stolz ein "Zeichen setzen" oder die "Vorreiterrolle spielen". Das kostet diese Leute gar keine Überwindung, denn für den Applaus aus der linken Ecke und einen Auftritt im FS macht man sich schon einmal gerne zum Narren; da ist der Mangel an Rückgrat geradezu förderlich.

  17. Eso-Policier (kein Partner)
    26. März 2013 00:31

    Das Christentum muss reformiert werden. Es gibt keinen absolut allmächtigen Gott. Und es gibt keinen jenseitigen Gott. Sondern in der Natur gibt es Dinge, die dem Menschen ewig verborgen sind. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

    • Rau
      26. März 2013 04:29

      Das ist keine Reform, die sie hier vorschlagen, denn für die These, dass es keinen Gott gibt, der sich in allem irdischen offenbart gibt es nix christliches uaf dem eine Reform gründen könnte - was sie fordern ist schlicht die Auslöschung des Christentums und die Rückkehr zu irgendwelchen Naturreligionen.

      Lassens die Kriche im Dorf und Gott dort wo er hingehört.

    • Marco Lorenz (kein Partner)
      26. März 2013 10:44

      Rau
      Sie haben gar nichts verstanden. Gott ist in jedem Menschen, dafür braucht es keine Pfarren. Uns wurde erzählt, dass die Heiden Barbaren waren, dabei war es umgekehrt. Die damalige Kirche rottete alle Völker die mit der Natur im Einklang lebten aus. Die Heiden ehrten die Tiere und Natur, so wie die Indianer.
      Wir haben vergessen, dass Gott in uns lebt und suchen ständig im Außen nach
      Frieden.

      "Ich halte es für meine Pflicht, allen Menschen die Gründe darzulegen, welche mich überzeugt haben, daß die Religion der Galiläer eine menschliche, betrügerisch angelegte Erfindung sei, welche gar nichts Göttliches in sich hat, vielmehr, indem sie den abergläubischen, kindischen und unverständigen Teil der Seele mißbraucht, dieselbe veranlaßt, Wundermärchen für Wahrheit zu halten." (Cyrill: contra Julian 11. Buch)

      "Doch nichts soll uns gemein sein mit jener Gläubigkeit,
      Der feigen, die vor Sünde die Höllenangst nur feit,
      Die gern die Schranken bräche verderblichster Gelüste,
      Wenn sie in ihrem Jenseits die ew´ge Glut nicht wüßte.
      All ihre Tugendstrenge ist ja nur Schein und Hohn!
      Wir, ohne Furcht und Hoffen, erwarten keinen Lohn;
      Wir wissen nichts von Strafen der ew´gen Höllenpein,
      Vom niedren Eigennutze blieb unser Denken rein.
      Der Menschheit Wohl, die Tugend ist unsrer Tage Licht;
      Was von der Schuld uns fernhält, die Liebe ist´s zur Pflicht.
      Wir wollen ohne Reue ruhvoll von hinnen fahren,
      Gewiß, daß unsre Taten der Welt ein Segen waren."
      (Friedrich der Große, 24.1.1712 - 17.8.1786, An den Feldmarschall v. Keith 1760)

      ,,Muß man nicht erstaunen, wenn man in allen Religionen Menschen sieht, die in jeder anderen Sache gesunden Verstand zeigen, ganz kaltblütig auf Ungereimtheiten verfallen?"
      (Friedrich der Große, 24.1.1712 - 17.8.1786)

      "Geld nehmen, um für Tote zu beten, und große Einkünfte aus einem Irrtum ziehen, ist ein unheiliger Betrug und eine frevelhafte Auflage, womit man das unwissende und blinde Volk belastet."
      (Friedrich der Große, 24.1.1712 - 17.8.1786)

      "Die Fortschritte der Kirche sind ganz menschlich. Man fing an, das Volk zu einer Zeit zu verführen, da man keine gedruckten Bücher hatte, da die Einbildungskraft allein herrschte und die ausschweifendsten Träume Anhänger fanden."...... ,,Die Prediger sprachen mit Eifer, und weil sie es so oft sagten, glaubten sie vielleicht zuletzt selbst, die Wahrheit zu sagen."
      (Friedrich der Große, 24.1.1712 - 17.8.1786)

      ,,Die Religion ist das Grab der Vernunft, sie hindert uns, in den Wissenschaften Fortschritte zu machen. Kurz, die Religion zielt dahin ab, uns unter der Hoffnung eines andern als des gegenwärtigen Lebens, hier in dieser Welt unglücklich zu machen. Mit einem Worte, um ein guter Christ zu heißen, muß man unwissend sein, alles blindlings glauben, was uns unsere Geistlichen lehren, allen Ergötzlichkeiten, Ehrenstellen und Reichtümern entsagen, einsam in einer Wüste leben, Eltern und Freunde verlassen und ledig bleiben; kurz, alles tun, was wider die Natur ist, und den Mönchen alle Arten von Reichtümern zuwenden, alsdann kann man nach ihrem Versprechen gewiß
      versichert sein, geraden Weges in den Himmel zu kommen!"
      (Aus "Friedrich des Großen, Gedanken über Religion", übersetzt aus der französischen Ausgabe der Werke Friedrichs des Großen von 1789, XII. Band, Seite 1147-172. H. Jaenickes Verlag. Dresden, 1893,
      (Friedrich der Große, 24.1.1712 - 17.8.1786)

    • Trollwatsch (kein Partner)
      26. März 2013 11:04

      Wenn Du Deine Krampfadern reformiert hast, dann kannst Du Dir die rk Kirche vornehmen. Bis dahin hast Du auch noch Gelegenheit an Deinem Stil zu arbeiten.

      Mehr dazu unter

      www.trallallla.esodolm.com

    • Pius (kein Partner)
      26. März 2013 12:24

      Trollwischiwaschi
      du bist schon "maschinenähnlich" du Armer!!!!

      Der Göttinger Gehirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüther plädiert für eine Abkehr von der Egozentrik im Denken für die Nutzung der menschlichen Begeisterungsfähigkeit.
      Etwas überspitzt könnte man das heute in unserer Gesellschaft gepflegte Menschenbild als „maschinenähnlich" beschreiben: Wir bemühen uns darum, Gedanken von Gefühlen zu trennen, und legen schon in der schulischen Ausbildung Wert auf den „reinen Intellekt", wobei der Erwerb von Wissen unabhängig vom Erleben des Kindes stattfinden soll; wir setzen den Begriff Seele mit Gehirntätigkeit gleich und stellen den freien Willen in Frage. Und nicht selten beruft man sich bei diesem „modernen Menschenbild" auf die Gehirnforschung. Dabei könnten deren Erkenntnisse zu ganz anderen Schlüssen führen -- wie aus diesem Gespräch mit Prof. Dr. Gerald Hüther, einem der bekanntesten Gehirnforscher Deutschlands, deutlich wird.

      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=foOLmjpPCJk

    • Eso-Policier (kein Partner)
      26. März 2013 12:47

      @ Rau
      Sie irren sich. Es geht nicht um eine Rückkehr zu Naturreligionen. Es geht nicht nur darum, die bekannte Natur zu verehren. Sondern auch darum, die unbekannte Natur zu verehren.

    • Rau
      26. März 2013 20:08

      Frederic Vester hat mal eine Art Pantheismus vorgeschlagen, in dem Sinne, dass Gott in den Regeln sichtbar wird nach denen Naturvorgänge sich abspielen. Mir gefiel seine kybernetische Sichtweise und sein Denken in Systemen. In der Tat ich bin der selben Auffassung.

      Wer aber von Reform spricht offenbart selber nur seinen ureigenen Machtanspruch.

      Religion kann man nicht reformieren. Religio, wenn ich das mal frei übersetzen darf, bedeutet sowas wie Rückbindung zum Ursprung (allen Seins). Daraus ergeben sich Fragen die ewig gelten und niemals, ich wiederhole NIEMALS einem Zeitgeist zu unterwerfen sind.

      Religion ist auf jeden Fall auch etwas Überindividuelles, das einer gewissen Form bedarf. Einer organisierten Gemeinschaft, die zu Werten steht, die unveränderbar sind, weil sie eben mit diesen Grundfragen nach dem Ursprung des Menschlichen Seins in Verbindung stehen. Rein auf dieser Ebene gibt es übrigens zwischen den grossen Religionen dieser Welt auch kaum Unterschiede. Da kommt man durchaus auch mit einem muslimischen Geistlichen auf einen grünen Zweig.

      Was ist den schlecht an den christlichen Werten. Einige wenige Gebote, die jedem Menschen mehr Gespür für Moralität vermitteln, als alle meterlangen Abhandlungen über Ethik und Menschenrechte, die bislang eh nicht mehr als eine Einteilung in gute und böse Achsen gebracht haben, bzw Rechtfertigungen für "robuste Friedenseinsätze" (Krieg im Neusprech).

      Fazit: Man sollte erst daran denken etwas zu verändern, wenn man was Besseres hat.
      Man kann die Dinge ja wirklich auch pragmatischer betrachten - die Kirche leistet einiges im sozialen Bereich. Ich wollte schon zig Mal austreten, aber ich lasse mir diesbezüglich immerwieder gerne von Hrn Dr. Unterberger den Kopf zurecht rücken. Zumindest haben seine Ausführungen zum Thema Kirche, mich bisher schon mehrmals umgestimmt. So und jetzt spende ich auch wieder was für die Caritas ;)

  18. Undine
    25. März 2013 11:35

    Der neue Papst ist zwar heute nicht Hauptthema; man möge mir mein Abschweifen verzeihen!
    Papst Franziskus I. ist --- soweit man das aus der Ferne und nach so kurzer Zeit überhaupt sagen kann, sicher eine gute Wahl, wenn man das angesichts des hohen Amtes so salopp formulieren kann. Er, der Stellvertreter Gottes auf Erden, geht auf die Menschen zu---das ist ein sympathischer Zug an ihm.

    Was mich persönlich nur ein kleinbißchen stört, ist, daß die in den letzten Jahren verstärkt um sich greifende, völlig überflüssige und übertriebene ABBUSSLEREI unter Politikern auch vor dem Papstthron nicht halt macht. Bisher hat der Papst nur Frauen abgebusselt, allen voran die x-fach geliftete, ziemlich überwutzelte Präsidentin KIRCHNER, der er, wie man weiß, gar nicht grün ist. Das fand ich etwas unangebracht. Er MUSS nicht unbedingt ein "Papst zum Anfassen" sein; eine gewisse Distanz, der Würde des höchsten Amtes der ganzen Welt gezollt, fände ich gut und richtig. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung; vielen mag diese Spontaneität wiederum gefallen.

    • Nettozahler
      25. März 2013 11:53

      Mitunter huldigt ER mehr dem Zeitgeist als dem Heiligen. Aber das nützt sich rasch ab.
      Wer ma sehen!

    • Buntspecht
      25. März 2013 12:18

      Der neue Papst heißt weder Franz1. noch Franziskus 1. sondern schlicht und einfach Franziskus.

    • Undine
      25. März 2013 13:32

      @Buntspecht

      Stimmt! Der Weltkrieg Nr. 1 wurde auch erst zum WKI, weil ihm (leider) bald darauf noch einer folgte; kein sehr passender Vergleich, aber in der Schnelligkeit fiel mir nur dieser ein! ;-)

    • Observer
      25. März 2013 17:23

      Buntspecht:
      ... und im anglo-sächsischen Sprachraum wird der "Pope of Rome" schlicht Francis genannt.

    • mschoss (kein Partner)
      26. März 2013 08:30

      ******Sie sprechen (schreiben) mir aus der Seele. Obwohl der Bruderkuß in der Ostkirche Tradition hat kann ich mich der Tatsache nicht so recht erwehren, daß mich diese Abbusselei eher an den Verrat Jesus erinnert, als an die besondere Verbundenheit der Küssenden. Soll das neuerdings allgemeine Abküssen die Toleranz weithin sichtbar machen? Beim Sozialistenbussi kann das nicht so recht stimmen und auch bei der Küsserei von Politikern der verschiedensten Richtungen ist die gegenseitige Liebe sicher nicht so groß um sich küssen zu müssen, aber es ist scheints „modern“ denn schon in der Früh in den Schulen wird heftig gebusselt Nun zurück zum Papst, In der Kirche wird ja viel geküßt, (das Evangelium, der Altar, der Boden, Gläubige, nichtgläubige, Kinder Alte…) Amüsant dazu finde ich, daß gerade in der katholischen Priesterausbildung der Satz geprägt wurde: „Der liturgische Kuß ist kurz, trocken und lautlos“

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      26. März 2013 08:43

      Buntspecht
      25. März 2013 12:18

      Unrichtig: In der deutschen Sprache heisst ein FRanzisjus ganz einfach und klar FRANZ! Und so soll es auch bleiben

  19. Nettozahler
    25. März 2013 11:23

    weils so gut in unsere Karwoche passt!
    http://www.orf.at/stories/2172583/2172527/

    der Bildungsauftrag des ORF

  20. mannbar
    25. März 2013 10:31

    Was mir besonders auf den Geist geht, ist der Jubel in den Medien um den neuen Papst. Fast als wäre der neue Papst eine Art It-Girl oder ein Occupy-Ghandi mit subtilem Glamour-Faktor.

    In ein paar Monaten, wenn klar sein wird, was ohnehin jetzt schon völlig klar ist, dass nämlich dieser Papst kein verkappter Grüner oder ein potentieller SPÖ-Wähler oder heimlicher Standard-Abonnent ist, sondern ein konservativer Kleriker - dann wird diese Jubel-Presse in das Gegenteil verfallen.

    • Nettozahler
      25. März 2013 11:54

      "Occupy-Ghandi" finde ich sensationell!

    • Gandalf
      25. März 2013 17:19

      Na ja, den Standard wird der neue Papst vielleicht doch abonnieren lassen - da er ein Mann von Kultur zu sein scheint, natürlich nicht zum Lesen; aber schliesslich braucht man doch auch im Vatikan Toilettepapier, oder nicht?

    • cmh (kein Partner)
      26. März 2013 11:08

      Weil er ein konservativer Kleriker ist wurde er ja gewählt.

      Es ist immer der Irrtum der rotgrünen zwanghafterregten Medeienfritzen, dass weil sie von der Sache keine Ahnung haben, dies auch bei einem neuen Papst so sein müsste.

  21. Nestor 1937
    25. März 2013 09:21

    ------------ja, wirklich: in der Kirche ist es schön warm -------------

    Weiß bitte jemand, was sich in der steirischen Pfarre St. Veit am Vogau tut?
    Dort soll der Pfarrer von der Diözesanführung gemaßregelt worden sein, weil er gegen
    Homosexualität gepredigt hat ?????????

  22. Josef Maierhofer
    25. März 2013 09:01

    Der Antikirchenrebell.

    Ja, die katholischen Kirchenbonzen in Form des Kardinals, der Inbegriff von Weichheit und Knetbarkeit bei uns in Wien, greifen da nicht ein und lassen einen Schüller schalten und walten gegen die katholische Kirche.

    Er steht für mich als abtrünniger Feind der katholischen Kirche bei den linken Agenten des ORF auf deren Fahne ganz oben.

    Würde der Kardinal ihn als solchen behandeln, dann wäre der Effekt wohl nur noch halb so attraktiv. Also dem genannten halbherzigen Flugblatt müsste eine deftige Predigt folgen und im Sinne des Papstes ein Aufruf zur Besinnung.

    • Josef Maierhofer
      25. März 2013 09:05

      Ergänzung:

      Schön warm ist es in den Kirchen, auch in der Votivkirche war es schön warm im Verhältnis zum unsozialen, immerhin hat man das 'Camp' geräumt, dafür aber sozialistischen Votivpark.

      Jetzt ist halt daann die Votivkirhce 'sozialisiert' im Sinne von sozialistisch, also 'asozialisiert' worden.

    • Nettozahler
      25. März 2013 11:48

      Die deftigen Predigten sind rar geworden. Konturloses Herumeiern zum Thema "Eine arme Kirche für die Armen", die die "Nichtarmen" nur mehr als nützliche Idioten duldet oder gar aus dem Tempel weist. Beitragzahlen dürfen sie schon noch. Natürlich in Abhängigkeit von Einkommen oder Vermögen. Besitz macht doch unglücklich, so die Botschaft. Daher verteilt Euren Besitz und macht damit andere unglücklich??
      "Kommt alle zu mir, die Ihr ....", nur die Nichtarmen bleiben draussen.

      Aber vielleicht kommen anstelle der deftigen Predigten, deftige Antworten von all den Kirchenmitgliedern, die fleißig, brav, sparsam und weitgehend anständig sind und waren.

      "Wir sind Kirche" (überhaupt), maßen sich einige Revoluzzer an.

      Aber "Wir sind AUCH Kirche!" und das stelle ich als "Nichtarmer" fest.

      In MEINEN Häusern wohnen Menschen, die sich keine eigene leisten können oder wollen (zu einem angemessenen Entgelt). In MEINEM Unternehmen arbeiten viele Menschen (für ein angemessenes Entgelt), die sonst vielleicht keinen oder nur einen weniger guten Arbeitsplatz hätten. Ja, Besitz belastet. Und ich nehme die Last auf mich, AUCH im Interesse der vielen Menschen in meinen Häuser, der vielen Menschen in meinem Unternehmen. Jawohl, ich bin ein Nichtarmer!

      Aber die Kirche hat auch MEINE Kirche zu sein (und das seit Jahrzehnten und das auch für die Zukunft).

    • Josef Maierhofer
      25. März 2013 20:52

      @ Nettozahler

      Sie sind ein Nichtarmer, aber rechtschaffen und Ihrem Gewissen verpflichtet. Daher sind Sie auch dafür ein Nichtarmer.

      Arm sind nur die, die davon immer reden und gerne von den 'Nichtarmen' nehmen, statt selbst zu streben, so lange sie können.

      Ich bin da ganz auf Ihrer Linie. Man kann auch Gutes tun, indem man Last für andere übernimmt. Das kann man aber so oder so sehen.

      Das andere so: Einer meiner Ex-Chefs (bevor ich meine Firma gegründet habe), hat immer gemeint, er nimmt das Geld und das Risiko und ich solle die Arbeit nehmen und den Lohn dafür. Aber bei erster Gelegenheit (realiter bei vielen Gelegenheiten) hat er von dem Risiko Abstand genommen bis hin zur Kündigung, das Geld aber hatte er schon für meine Leistungen. Das ist die andere Sorte von 'Lastnehmern'. Ich habe ihn als 'armes Würstel' betrachtet und bei der Kündigung gesagt, dass auch ich ihm aufkündige. Und heute noch sagen die Kollegen von damals, dass es gar nicht so sicher ist, welche Kündigung schlimmer war. Für mich jedenfalls war es der Anfang meiner Firma, von der ich heute noch lebe. Es geht auch ehrlich.

    • Pius (kein Partner)
      26. März 2013 10:53

      Josef Maierhofer
      ************ !!!!

  23. ambrosius
    25. März 2013 09:01

    Franz I ist ein Jesuit. Jesuiten sind die intellektuelle Elite der Katholischen Kirche. Wenn ein Jesuit als Papst den Namen von Franz von Assisi annimmt, dann darf man sich auf ein Feuerwerk der Reevangelisierung gefasst machen.

    Ich empfehle, genau auf die Details der Linken- also auch der Caritasführung, des ÖAAB und aller sonstigen Familien- in den Medien zu achten.

    Ich meine, die diversen Dämonenaustreibungen durch Jesus in der Hl. Schrift sind nicht cum grano salis sondern mit einer wohlgefüllten Saliera zu nehmen, dennoch erinnern mich die Reaktionen der Linken schon jetzt an die Zeichen des Unwohlseins, die die Dämonen in den Leibern der Menschen beim Auftauchen des Jesus von Nzareth empfanden.

  24. Observer
    25. März 2013 07:51

    "Temperatur" in der Kirche: es ist noch zu früh, lokale Auswirkungen des Papstwechsels zu erwarten. Die Kirche (nicht unbedingt ein Gebäude) bietet zu allen Zeiten den Gläubigen WÄRME, wenn sie die ursprüngliche Botschaft von Jesus Christus in den Vordergrund stellen und das Drumherum der kirchlichen Organisation als weniger wichtig betrachten.

    Wie Franz Küberl in der kürzlichen ORF-Pressestunde betonte, will er weiterhin seine (linken) politischen Ansichten als Caritasdirektor vertreten und hat daher auch Einladungen zum Übertritt in die Parteipolitik abgelehnt. Damit leistet er auch weiterhin gute Dienste für seine politischen Gesinnungsgenossen.

    Die CARITAS macht aber trotz des Franz Küberl auf vielen Gebieten einen guten Job, denn dort sind viele ehrliche und fleissige Mitarbeiter aktiv.

    • Nestor 1937
      25. März 2013 09:37

      -
      ........und der Herr Landau auch ?

    • Observer
      25. März 2013 10:17

      Zitat: Nestor 1937
      ........und der Herr Landau auch ?

      Küberl, Landau, Chalupka und andere haben sich Nächstenliebe auf die Fahnen geschrieben. Dies ist auch gut so, aber man darf dabei nicht übertreiben, sich vorsätzlich ausnützen lassen, eindeutig politische Ziele verfolgen und auch lokale Gesetze missachten.

    • cmh (kein Partner)
      26. März 2013 11:11

      Es gibt immer wieder Christen, deren Glauben sich darauf beschränkt, Christus das Herabsteigen vom Kreuz anzuschaffen.

  25. Buntspecht
    25. März 2013 07:41

    (Fast) alles zu unterstreichen, was A.U. anführt. Nur der Anlassfall ist unpassend, denn wer sagt, dass - aus falscher Bescheidenheit - die Kirche dafür zu sorgen hat, dass sich seine Mitglieder am Palmsonntag eine Verkühlung holen müssen, weil sie vor der Messe bei unüblich eisigem Wind - aus lauter Tradition – rund um die Kirche laufen müssen, statt in der ohnehin geheizten und geräumigen Kirche würdig den Palmsonntag zu begehen??? Das hat mit Bescheidenheit aber schon gar nichts zu tun, sondern höchsten mit der Sorge um die Gesundheit der vom neuen Papst sicher begeisterten Kirchenbesucher.

    • Josef Maierhofer
      25. März 2013 08:56

      Korrekt.

      Wir sind nun leider schon so verweichlicht, dass wir bei minus 5 Grad nicht mehr länger draussen verweilen können. Auch gab es früher keine geheizten Kirchen und die Menschen haben sich nicht verkühlt.

      Die Maßnahme, im Dom zu bleiben, war richtiger weise eine für die Erhaltung der Gesundheit der Gläubigen.

    • cmh (kein Partner)
      26. März 2013 11:16

      Die katholische Hofkirche im protestantischen Dresden hatte sogar einen eigenen Rundgang, damit die katholischen Prozessionen im Inneren ohne Störung des protestantisch gesetzten Glaubens stattfinden konnten.

      Vielleicht könnte man einen überdachten Rundgang um den Dom konstruieren, damit niemand in die Verlegenheit kommt, bei einer Prozession gesehen zu werden. Mit Großbildschirmen an den Stationen, damit auch der Kardinal nicht gehen muss und alles von seiner Sakristei aus besorgen kann.

  26. diko
    25. März 2013 07:29

    Der einzig wahre rechte Glaube, pardon - selbstverständlich:
    Der einzig und alleinige wahre linke Glaube, in unserer globalisierten Welt, ist der Klimaschutz.

    • cmh (kein Partner)
      26. März 2013 11:17

      Bis jetzt sind Sie gottseidank noch einem pherdrussschen Folgeposting entgangen Sie Schlingel.

  27. byrig
    25. März 2013 02:03

    notwendiger zusatz:nicht im orf,sondern auf twitter.

  28. byrig
    25. März 2013 02:02

    immerhin weist ein orf-journalist fast triumphierend auf einen grossen artikel betreffend "kirchenrebell"W schüller in der new york times hin.ein bekannt jüdisches blatt.zumindest nicht kirchenfreundlich.

  29. Haider
    25. März 2013 01:41

    Kürzlich verstarb eine sehr nette, ehemalige Kollegin von mir. Es war ihr Wunsch, die Kranzspende an die Caritas socialis zu überweisen. Gerne kam ich diesem Wunsch nach, obwohl ich mir mit den politisierenden, zeitgeistigen Caritasfunktionären extrem schwer tue. Kann mir vielleicht einer der Mitposter erklären, warum das "Fußvolk" immer in Ordnung, die "Topmanager" jedoch völlig abgehoben, präpotent und realitätsfern sind? Da der neue Papst wohl einen italienischen Namen aber offensichtlich keiner westliche Verbildung mehr unterliegt (die vielen Jahre in Südamerika scheinen ihn "umgepolt" zu haben), könnte sich - vielleicht/möglicherweise - auch im Management der christlichen Vorfeldorganisationen einiges zum Positiven ändern.

    • Gandalf
      25. März 2013 04:03

      Ein wenig kann ich Sie beruhigen: Die Caritas Socialis ist ein Frauenorden, der sehr verdienst- und sinnvolle Arbeit tut und sich meines Wissens nicht in politische Aktivitäten verstricken lässt. Sie ist kein Teil der Küberl- Landau- Organisation mit sehr ähnlichem Namen.

    • Nestor 1937
      25. März 2013 09:28

      Die Caritas Socialis sollte ihren Namen ändern.

      Die ständige Verwechslung mit der linken Schüller-affinen Caritas der Erzdiözese Wien ist ersterer s e h r abträglich!

    • Gandalf
      25. März 2013 15:58

      @ Nestor 1937:
      Ganz Ihrer Meinung. Hildegard Burjan war eine bewundernswerte Persönlichkeit und sollte in keiner Weise mit den leichtgewichtigen Dummköpfen von der Wirtschaftsflüchtlings - Betreuung der Erzdiözese Wien verglichen werden müssen.

  30. kakadu
    25. März 2013 01:30

    Wenn der "Höllenfürst" seine Hände im Spiel hat, kann es bei den oben beschriebenen Tendenzen auch mit dem neuen Papst noch sehr heiß in der katholischen Kirche werden *satireaus* ;-):

    http://www.augsburger-allgemeine.de/img/24499876-2110532469/topTeaser_popedevil.jpg





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