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Fußnote 422: die globale Verdummung

Lesezeit: 1:00

Dieser März wird als der kälteste seit Menschengedenken in die Bücher eingehen.

Das haben deutsche Fernsehstationen schon vorige Woche groß errechnet. Das ist vielen „Experten“ hierzulande jedoch noch nicht so wirklich aufgefallen. Diese Tatsache sagt natürlich noch nichts übers Klima, denn für jede Aussage über Klimaänderungen muss man auf einen 30-jährigen Schnitt zurückgreifen. Daher sagt auch die Tatsache (noch) nichts, dass es nach einem Temperaturanstieg am Ende des Jahrtausends seit der Jahrtausendwende wider alle Prophezeiungen nicht mehr wärmer geworden ist. Aber die grausliche Kälte dieser Märztage erinnert an etwas anderes: dass fast jede 24 Stunden übersteigende Wärmeperiode der letzten Jahre sofort von minderqualifizierten Journalisten (also insbesondere jenen im ORF) als endgültiger Beweis der Theorie einer globalen Erwärmung gesehen worden ist. Ja, manche haben sogar die krause Frage gestellt, ob nicht dieser kalte Winter ein weiterer Beweis der globalen Erwärmung wäre. Ob kalt, ob warm: Hauptsache man trommelt weiterhin eine ideologisch nützliche Theorie.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKarl Knaller
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 09:31

    Ach, Herr Dr. Unterberger, welch' sinniges Ostergeschenk bereiten Sie mit Ihrer Themenwahl unserem Klimahysteriker! Also gut: "globale Verdummung" ist ja vielleicht ein bisserl hart, aber umso wilder kann sich der phaidros austoben und uns Ungläubigen zeigen, wo's langgeht! Und weil ich jetzt grad' aus dem Fenster schaue: wirklich schrecklich, diese Klimaerwärmung!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 01:55

    man hat ja auch die unterstützung als klimaerwährmungsfanatiker von universitätsprofessoren,sogar angelsächischjen ursprungs.die die tatsache der klimaerwärmung selbst bei kälter werdenden wintern für so wichtig halten,dass für verleugner(denier) die todesstrafe wiedereingeführt werden sollte.
    an sich ein megaskandal,und auch schon wieder in vergessenheit geraten.
    die linken dürfen sich heutzutage alles erlauben,sogar die todesstrafe.
    die anständigen-und das sind nach wie vor die nichtlinken-dürfen ja nicht resignieren.
    und eines sollte auch nicht vergessen werden:früher galt alles linke als unanständig.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 11:51

    In Wirklichkeit ist die Sache ja ganz anders.....

    Es gibt das Klima und das Wetter.
    Wenn es im Sommer wärmer ist als der Gefrierpunkt, spricht der Fachmann vom Klima.
    Bei Temperaturen über 30 Grad spricht man
    immer vonm Klima, genauer der Klimaerwärmungskatastrophe.

    Ist es unter Null Grad, spricht die Fachmänn_In vom Wetter.
    Ist es deutlich kälter, dann spricht man von einem lokalen Wetterphänomen.

    Ist es allerdings deutlich wärmer als Null Grad, dann ist es für den Fachmann ein globales Klimaphänomen, unabhängig davon,
    ob gleichzeitig in Peru die Menschen erfrieren oder die Eisbären vor lauter Eis die Robben nicht finden.

    Für den Wissenschaftler wird es dann komplizierter, wenn die Sonne scheint.

    Vor allem in den Monaten Juli und August ist dies ein untrügliches Klimaphänomen und der Vorbote der karibischen Weihnachtsnächte am Polarkreis.

    Wetter hingegen ist der Schneefall im Mai und schlagender Beweis für die menschengemachte Klimaerwärmung, die in wenigen Jahren – zumindest für den Zeitraum, an dem der Klimaforscher (Mojib Latif, Hans Joachim Schellnhuber und Ähnliches) in Rente geht – sich zur Klimakatastrophe ausweitet.

    Diese menschengemachte Katstrophe, die noch durch CO2 Zertifikate eventuell abgewendet werden kann, ist gekennzeichnet durch warme oder kalte Winter, regenreiche oder trockene Sommer und einen frühen bis späten Wintereinbruch mit Schnee oder Regen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 18:26

    Ob das Klima jetzt wärmer wird oder kälter, ist die eine Sache.
    Was aber die Regierungen aller Staaten auf die Klimawandelideologie aufsetzen, ist eine andere Sache.
    Besonders bedenklich ist mittlerweile die Symbiose von Institutionen wie das IPCC oder das PIK in Deutschland mit allen möglichen einschlägigen NGOs, die sich allesamt nur mehr am Nährbusen der staatlichen Geldquellen bereichern. Und weil diese Ideologie inzwischen zum Selbstläufer geworden ist, verstärken alle systemrelevanten Medien diesen Trend ins Unermeßliche.
    Es gibt heute fast keinen Bereich mehr in der menschlichen Gesellschaft, inclusive den wirtschaftlichen Abläufen, die nicht von den Vorgaben dieser Ideologie infiziert sind.
    Die Summe dieser Entwicklung mündet in der Tatsache, daß langsam aber stetig die Konkurrenzfähigkeit unserer europäischen Wirtschaft ins Hintertreffen geführt wird, wo diese durch überbordende Belastungen unserer Sozialstaaten ohnehin schon bis an die Grenze der Belastbarkeit strapaziert ist.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 16:15

    Im Vertrauen auf einen milden März habe ich meine Primel zu früh ausgesetzt, jetzt sind die armen Frühlingsboten elendiglich erfroren. Als nächstes bange ich um meine Stiefmütterchen (Violen), sie halten zwar einiges aus, aber vorsichtshalber räume ich sie jede Nacht ein!
    Eines ist jedoch sicher, der Übergang von Winter auf Sommer wird, wie fast jedes Jahr, rasch und übergangslos erfolgen, ach wie schön waren doch früher die Frühlingsgefühle, bevor uns die Klimaforscher den ganzen Jahresablauf durcheinander brachten :-)

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 07:32

    Das Klima ist eines der Lieblingsthemen unseres geschätzten Herrn Dr. Unterbergers. Da müssen wir uns immer mit sehr extremen Ansichten verschiedener Leute auseinandersetzen. Panikmache ist ebenso unangebracht wie das ständige Verleugnen, dass die Menschen den Klimawandel ohnehin nicht beeinflussen können.
    Tatsache ist vielmehr, dass wirkliche natürliche Veränderungen erst nach längeren Perioden nachträglich seriös beurteilt werden können. Tatsache ist aber auch, dass massive Eingriffe durch die Menschen den Klimahaushalt schon nachweisbare Änderungen herbeigeführt haben. Auch diese Resultate sind erst mit großer zeitlicher Verzögerung erkennbar und dann abaer schwer wieder auszugleichen.
    Daher ist es besser, besondere Vorsicht walten zu lassen als Warnrufe ständig zu belächeln und zu ignorieren.

    Leider werden vielfach die Begriffe KLIMA und WETTER in einem Atemzug genannt. Natürlich besteht da ein gewisser Zusammenhang, aber das aktuelle (Extrem-)Wetter kann nicht unbedingt und automatisch mit einem von Menschen verursachten Klimawandel verbunden werden. Dazu verlangt es seriöse und fachmännische Analysen.

    Leider werden wir durch die tägliche Wetter"modenschau" beim ORF-TV über die Zusammenhänge des Wettergeschehens völlig falsch informiert, wie auch viele dieser Prognosen "daneben gehen" - aber dies wird meist ohnehin nicht bemerkt bzw. nachgesehen. Im Schweizer Fernsehen und auch bei ServusTV werden dazu viel mehr Sachlichkeit und auch Hintergrundinformationenen auf verständliche Art gegeben.

  7. Ausgezeichneter KommentatorDr. Knölge
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2013 12:04

    Unser regionales Käseblatt hat letzte Woche einen reißerischen Artikel zum Klimawandel geschrieben. Demnach wird die Erwärmung immer schlimmer. Der heimische Wald wird sterben durch den Temperaturanstieg. Schon heute schädigt ihn der Birnenprachtkäfer, der aus warmen Regionen eingewandert ist. Jetzt gibt es nur noch eine Rettung, nämlich die Pflanzung von Klima-Bäumen (!). Dies geschieht bei frostig kaltem Wetter und gefrorenem Boden werbewirksam in der Umgebung. Natürlich sind auch zwei kleine Mädchen, offiziell ernannte Klimabotschafterinnen, mit von der Partie. Die Kampagne läuft unter dem Motto: Bäumchen wechsle dich - Klimawandel zum Anfassen.
    Gepflanzt wird die Silberlinde, die in der Türkei heimisch ist. Bemerkt jemand die Symbolik? Die Aktion wird untermalt durch ein Foto, das die zwei Mädchen und zwei promovierte Herren zeigt, die in den schneebedeckten Boden ein Loch buddeln.

    Ob die Leser das Groteske dieses Berichts erfassen, will ich nicht beurteilen. Die Indoktrination der Kinder nenne ich geistigen Kindesmißbrauch, und der ganze Vorgang steht symbolhaft für das, was meine Zukunftsängste fördert.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Knölge
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2013 12:04

    Unser regionales Käseblatt hat letzte Woche einen reißerischen Artikel zum Klimawandel geschrieben. Demnach wird die Erwärmung immer schlimmer. Der heimische Wald wird sterben durch den Temperaturanstieg. Schon heute schädigt ihn der Birnenprachtkäfer, der aus warmen Regionen eingewandert ist. Jetzt gibt es nur noch eine Rettung, nämlich die Pflanzung von Klima-Bäumen (!). Dies geschieht bei frostig kaltem Wetter und gefrorenem Boden werbewirksam in der Umgebung. Natürlich sind auch zwei kleine Mädchen, offiziell ernannte Klimabotschafterinnen, mit von der Partie. Die Kampagne läuft unter dem Motto: Bäumchen wechsle dich - Klimawandel zum Anfassen.
    Gepflanzt wird die Silberlinde, die in der Türkei heimisch ist. Bemerkt jemand die Symbolik? Die Aktion wird untermalt durch ein Foto, das die zwei Mädchen und zwei promovierte Herren zeigt, die in den schneebedeckten Boden ein Loch buddeln.

    Ob die Leser das Groteske dieses Berichts erfassen, will ich nicht beurteilen. Die Indoktrination der Kinder nenne ich geistigen Kindesmißbrauch, und der ganze Vorgang steht symbolhaft für das, was meine Zukunftsängste fördert.


alle Kommentare

  1. Jevgeni (kein Partner)
  2. Lucas (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:28

    Haaaahhh. I'm not too bright today. Great post!

  3. Moula (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:54

    It was dark when I woke. This is a ray of suenihns.

  4. Geheimrat
    27. März 2013 14:34

    Dann allen noch einen recht schönen Gruss vom Waldsterben.

    • phaidros
      27. März 2013 14:38

      …das hat bekanntlich auch ohne jedes Zutun ganz von selbst wieder aufgehört.

  5. Carlo (kein Partner)
    27. März 2013 02:05

    Informieren sollte man sich doch besser bei Experten, was die dazu zu sagen haben:
    http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2013-03-19/winter-in-deutschland
    Wir werden sehen, wie sich das weiter entwickeln wird.

    • november (kein Partner)
      27. März 2013 08:57

      Danke!

      Aber wozu sich mit Fakten beschäftigen, wenn man schon eine vorgefasste Meinung hat? Und was ist eine linke Zecke wie der Rahmstorf gegen einen hochqualifizierten Redakteur?

    • phaidros
      27. März 2013 09:05

      @Carlo: Ebenfalls danke für den Link, die KlimaLounge ist bereits bei den Bookmarks.

      @November: Langsam sehe ich es auch ein: Fakten stören nur.

      Und Rahmsdorf ja auch nur in läppisch einem einzigen Fachgebiet qualifiziert, was will der schon?

  6. Ulrich Rapp (kein Partner)
    26. März 2013 20:48

    Es ist der 26. März! Könnten die Damen und Herren vom ORF nicht endlich anfangen mit der Erderwärmung?

    • help (kein Partner)
      26. März 2013 22:23

      Sie bestätigt sich immer wieder, die inzwischen allgemein bekannte Tatsache, dass sich in diesem Forum tatsächlich die größten Dummköpfe des Staates in größtmöglicher Dichte treffen.
      Unterberger sei Dank!

    • simplicissimus
      25. Mai 2013 06:07

      help, ich bin einer dieser allergrößten dummköpfe und ich habe zu dem klimathema haargenau eine nullmeinung.
      aber vielleicht könnten sie mich in politischen fragen ein bißchen erhellen, damit ich nicht der der allergrößte dummkopf bleibe.
      bitte.
      ich warte auf ihre warmen landregenergüsse.

  7. Sorry! Aber ... (kein Partner)
    26. März 2013 20:47

    Lustig ist das dann schon bald wieder, wenn ein solch wirklich nur noch tragisch - komisches Zerrbild von einem Journalisten wie es hier und woanders von "DR."Andreas Unterberger dargestellt wird, oben von "minderqualifizierten Journalisten" daherfaselt!
    Naja! Dummheit ist eben manchmal wirklich unendlich, zumindest bis zum Lebensende!
    Gott sei Dank gibt es ein solches ... möchte man hier schon bald schreiben ...

    • Pumuckl
      26. März 2013 22:24

      @ Finden Sie Ihren Beitrag wirklich so toll? Angriff ist schon gut, aber wo hat Ihrer Substanz? Sozialwissenschaftler? Oder "nur" Parteisoldat?

    • Charlesmagne
      27. März 2013 22:30

      @ pumukl***************************
      Wahrscheinlich beides!

  8. Erich Bauer
    26. März 2013 17:24

    (Zitat: A.U.) - "...„"Experte(n)“..."

    Ich könnte mir schon vorstellen, daß A.U. mit seiner immer wieder schmackhaften "Blog-Torte" auch sich selbst wiedereinmal einen vergnüglichen Tag bereitet hat... :-)

    Es sei ihm vergönnt... aus vollsten Herzen. :-)))

    • F.V. (kein Partner)
      26. März 2013 18:56

      Herr Bauer,

      Sie haben es gewiß richtig erraten. - Es kann sich nur um einen verspäteten Faschingsscherz gehandelt haben.

      Sieht man von den wenigen - ohnedies nicht ganz ernst gemeinten - Wortspenden, Stichworten ab, dann war es das Programm eines Alleinunterhalters. Die Pointe bei diesem Spaß: er glaubt das alles offenbar und nimmt sein kabarettistisches Programm ernst. - Das nenne ich Kleinkunst in höchster Vollendung.

    • phaidros
      26. März 2013 19:24

      Nein, die Pointe: er hat sich von all dem überzeugt (was eine Heidenarbeit war und ist).

      Glauben trifft auf das zu, was Sie betreiben. Und so bewahrheitet sich einmal mehr das alte Sprichwort, dass man sich selbst für dessen schuldig hält, dessen man den anderen bezichtigt.

      Amüsant war es auch, die rhetorischen Windungen der diversen Geistesriesen zu verfolgen: der eine »diskutiert nicht, weil er seine Perlen…«, der zweite lässt Backrohre explodieren und dem Dritten will alles eh nicht so ernst gewesen sein.

      Letztendlich alles Offenbarungseide, denn eines fehlte (bis auf eine noch offene Ausnahme) durch die Bank: auch nur ein tragfähiges Gegenargument.

      Aber es ist ja bestens so: alle hatten ihren Spaß. Die einen zurecht und die anderen, weil sie glauben, sich auf Kosten eines amüsiert zu haben (was für sich genommen schon ein wenig jämmerlich ist) und nicht gemerkt haben (wollen), was wirklich lief.

      »Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist davon überzeugt, dass er genug davon habe.« – René Descartes (1596–1650)

    • Pius (kein Partner)
      26. März 2013 19:48

      Klimaforscher: Kalter März könnte mit Klimawandel zusammenhängen ...

      (extra für sie Phaidros)
      http://sonnenseite.com/Aktuelle+News,Klimaforscher-+Kalter+Maerz+koennte+mit+Klimawandel+zusammenhaengen,6,a25019.html

      In diesem kalten und langen Winter fällt es Franz Alt schon schwer seiner CO2-Sekte den Klimawandel durch Treibhausgase vorzulügen. Da er offensichtlich auch am eigenen Glauben zweifelt, befragt er ein Orakel, den er als "Wissenschaftler" bezeichnet.

      Da hilft nur noch ständiges Vorbeten: Kältere Winter durch Erderwärmung- kältere Winter durch Erderwärmung.......

      Die Sekte wird immer unglaubwürdiger.

    • phaidros
      26. März 2013 20:08

      Und? Sie kapieren wirklich nichts. Was soll das beweisen?

      Im März ist lt. Bureau of Meteorology in Australien der heißeste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen zuende gegangen. (http://www.bom.gov.au/climate/current/season/aus/summary.shtml )

      So, was machen wir jetzt?

      Aber seien Sie beruhigt, das beweist ebensowenig eine Erwärmung wie ein kalter März hier keine beweist. Lokale Wetterphänomene beweisen nämlich nichts. (Und würden SIe etwas mehr lesen und das Hirn einschalten dabei, statt überheblich herablassend zu stänkern, könnten Sie das schon wissen)

      Allerdings darf ich Sie daran erinnern, dass Sie noch vor wenigen Stunden nicht mit mir diskutierten aus Angst, Ihre Perlen zu verstreuen (bis jetzt ist mir keine untergekommen, aber ich sag's Ihnen, wenn ich eine finde –– versprochen).

      Andernfalls wäre da nämlich noch die Frage, wie es sein kann, dass die NASA gegen die US-Regierung arbeitet, die Sie nicht beantwortet haben.

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. März 2013 21:17

      Wie naiv darf einer sein?

      "Die NASA abeitet gegen die US-Regierung".

      Indem sie die Hypothese stützt, die den Mitbewerbern der USA, die das Kyoto-Protokoll unterschrieben haben, einen Wettbewerbsnachteil gegenüber der Nation oder den Nationen (u.a. USA) einbringt, die das nicht getan haben?

      Bei wie viel Promille sind wir denn schon, Meister @phaidros?

    • phaidros
      26. März 2013 21:25

      LOL! Genial! Neppomuck, Sie schießen den Vogel ab!

      Ich bin bei 0,0. Aber jetzt, wo ich das lese, fange ich an.

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. März 2013 21:27

      Tun sie das.
      Schlimmer kann es nicht mehr werden.

    • phaidros
      26. März 2013 21:40

      Zur Erklärung, was da der Brüller ist: dieser ›Masterplan‹ lt. neppomuck muss seit den 60ern laufen, also seit Johnson.

      Das sind 9 Administrationen im weißen Haus, die NASA hatte in dieser Zeit 11 Direktoren.

      Dazu kommen die diversen Universitäten.

      In Summe also 10000e Geheimnisträger, davon ein erklecklicher Anteil international besetzt – zu einem großen Teil auch aus den auf diese Weise nieder gehaltenen Nationen. Von denen in einem ½ Jahrhundert Jahren keiner geplaudert hat. Kein einziger.

      Das ist aber ein toller Trick. Ich traue den Amerikanern viel zu, aber das ist ein toller, toller Trick!

      Neppomuck, you made my day, danke!

    • panzerechse (kein Partner)
      26. März 2013 22:14

      "... (was eine Heidenarbeit war und ist)..."

      Manchmal ist es besser nichts zu tun... Der WehrdienstZWANG kann dabei erhellend sein... (*ggg*)

    • phaidros
      26. März 2013 22:18

      Sagen Sie, bezahlt Sie für Ihre Kommentare irgendjemand? Die sind oft so geistlos und schlecht*), dass ich den Eindruck habe, sie müssen sie schreiben und es fällt Ihnen einfach nix ein.

      Falls nicht, rate ich zum Umstieg auf Apfelsaft (und kann Ihnen verraten, dass sie mit zwei von drei Einschätzungen über Apfelsafttrinker daneben liegen. Das dürfte dann auch ungefähr Ihren Schnitt treffen.)

      *) So, und jetzt bitte die Retourkutsche – gerne auch von jemand anderem. Ich mach schon mal den Doppelpunkt:

    • panzerechse (kein Partner)
      26. März 2013 22:58

      @phaidros

      Ihre Vorstellungen von der Welt erreichen leider nicht einmal den Minderheitentstatus. Irgendwie "kämmerlich". Wurscht.

      Die "Klimazocke" geht den Bach runter. Bald schon wird man Sie vom Herumturnen auf den Bäumen, mit dem allzeit scharf geladenen Thermometer, runterholen. HALT... Berlakowitsch und auch noch zukünftige österreichische Umweltminister, werden noch an Al Gore Steuergeldzahlungen leisten, wenn schon längst alle Welt dieses "Geschäftsmodell" als historischen Irrweg abgelegt hat.

      Der außerordentliche Einsatz für IHR Berufsheer hat sich als sinnlos erwiesen. So mancher fragt sich, ob Sie da von den "Blackwater" rekrutiert wurden. Das wird für Sie noch Konsequenzen haben. Diese Leute hassen Loser...

      Mit anderen Worten... alles wofür @phaidros sich einsetzt wird NIX. Nicht einmal die manisch betriebenen Hobbyaktivitäten... Leider, leider, für diese Spezies, es muß auch solche Wesen geben... und seien sie nur abschreckende Beispiele für die Menschheit.

      Allerdings, wenn man sich vor Augen führt, wofür @phaidros sich neuerdings STARK macht, besteht die begründete Hoffnung, NEIN Gewißheit, daß auch das NIX wird!

    • phaidros
      26. März 2013 23:06

      Das mag alles sein.

      Na und?

      Franz Josef hat es so gesagt: »Österreich wird vielleicht untergehen. Aber es wird anständig untergehen.«

      Tolles Zitat. Viel lieber gehe ich allein unter, als in schlechter Gesellschaft mitzuschwimmen.

      Nur, wer ein selbst krankhaftes – weiß gar nicht, was – Geltungsbedürfnis? hat kann glauben, es gehe jedem darum, dass alles ›etwas wird‹. Das ist bemitleidenswert.

      Der Weg ist das Ziel.

      (Und Ihr Kommentar war zwar gallig, aber auch geistlos.)

    • panzerechse (kein Partner)
      26. März 2013 23:15

      Der Weg ist das Ziel...

      Auch so eine Plattitüde für Besoffene, die da irgendeine Wildwechselspur entlangtaumeln, um des Taumelns willen...

    • phaidros
      26. März 2013 23:17

      Sie vergessen: ich bin Apfelsafttrinker.

    • Erich Bauer
      27. März 2013 10:11

      Brave Apfelsafttrinker sind besoffen von ihrer "Sendung". Auch Kalksburg kann da nicht helfen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. März 2013 17:58

      "I never trust a man that doesn't drink."

      Marion Robert Morrison, besser bekannt unter seinem Künstlernamen 'John Wayne'.

    • phaidros
      27. März 2013 18:07

      Sie brauchen mir nicht zu vertrauen, Neppomuck, alles, was ich sage, ist nachprüfbar.

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. März 2013 19:06

      Nachprüfbar ist alles Mögliche.

      Nachweisbar ist allerdings eines:
      Der Schwerpunkt der "Klimadebatte" hat sich spürbar verlagert.
      Die "Erkenntnis", dass die Erderwärmung, falls es eine gibt, von dem sog. "anthropogenen CO2-Ausstoß" herrührt und somit umkehrbar ist, wurde ausgeklammert und wich der an sich unwesentlichen, weil unabänderlichen Problematik, ob der Planet "Fieber" bekommt oder nicht.
      Ersteres hat ja den ganzen Ablasshandel in Bewegung gesetzt.
      Das Zweite ist mittlerweile kein Thema mehr.
      Die Lemminge sind auf dem langen Marsch und die Nutznießer lachen sich ins Fäustchen.
      Das nenne ich Niedertracht in Vollendung.
      Und die Propheten dieser Verarsche soll der Teufel holen.
      Falls ihm nicht selber graust.
      Was nicht auszuschließen ist.

    • phaidros
      27. März 2013 19:26

      Und genau deswegen ist es wichtig, dass man irgendwo lesen kann, was eigentlich Sache (bzw. Stand des Wissens) ist.

      Was daran hysterisch sein soll, oder lemminghaft erschließt sich nur denen, die hysterisch dauernd: "Hysterische Lemminge!" schreien.

    • phaidros
      27. März 2013 22:36

      Übrigens, was würden Sie sagen: wie dämlich ist einer, der Nutznießer A als niederträchtig bezeichnet, sich aber gleichzeitig von Nutznießer B den 15-fachen Betrag abknöpfen lässt, ohne mit der Wimper zu zucken? Und zwar für nachweislich keine Leistung während es bei A immerhin nur umstritten ist.

      Was meinen Sie, Neppomuck?

    • Neppomuck (kein Partner)
      27. März 2013 23:41

      Man ist "kein bisschen schwanger".
      Außerdem ist die Schnittmenge von A und B ziemlich groß.

    • phaidros
      27. März 2013 23:53

      Was soll denn das für eine Antwort sein? Sie haben keine Ahnung, oder?

      B sind russische Gaslieferanten, die Österreich über den Tisch gezogen haben. Wo soll da eine Schnittmenge sein? Kommt jetzt wieder eine NASA-Theorie?

      Und Sie lügen sich in den Sack, wenn Sie 15x, ach was 1500x mehr Schreierei wegen A richtig finden, über B kein Wort verlieren und dann obergscheit meinen, es komme eben auch auf die Kleinen an.

      Denn über B wird keine Silbe gesagt. Nicht einmal, wenn man darauf aufmerksam macht.

      Es geht also den Nichthysterischen nicht um die Sache, es geht einzig ums sich Empören, Wichtigmachen und Stränkern.

      Das nenne ich verlogen bis dorthinaus. Und niederträchtig.

      Und da Sie mir sicher nicht glauben, auch Ihnen hier der Link zu den Gastkommentaren Dieter Friedls, wo Sie meine Behauptungen nachlesen können: http://www.andreas-unterberger.at/2012/10/gas-russen-geben-nach-ij-sind-pumpspeicher-unrentabelij/ und http://www.andreas-unterberger.at/2012/08/kyotoziele-als-billigangebot/

      (Aber: ›Ach was!‹ und munter weiterstänkern ist sicher befriedigender)

  9. Erich Bauer
    26. März 2013 16:46

    (Zitat: A.U.) - "...von minderqualifizierten Journalisten (also insbesondere jenen im ORF)..." Vielleicht sollte man sie "Klimabefürworter" nennen. :-)

    Oliver Janisch, Gründer der libertären Partei der Vernunft (PdV) im Interview:

    "Jeder Journalist weiß inzwischen, daß CO2 ein Spurengas ist, das nur zu 0,038 Prozent in der Atmosphäre vorkommt, und nur 1,2 Prozent des jährlichen CO2-Ausstoßes auf das Verbrennen fossiler Brennstoffe zurückzuführen ist. Trotzdem verschweigen sie es..."

    Der "KohlenSTOFF aus dem die GELDträume sind...

  10. cmh (kein Partner)
    26. März 2013 14:44

    Wenn die Klimatheoretiker und CO2-Händler an Ihren eigenen Schwachsinn wirklich glauben würden, dann müssten Sie alles daransetzen, die Einhaltung ihrer Regeln auch in China und Indien durchzusetzen. Etwa durch geeignete Strafzölle.

    Da ich aber nichts davon gehört habe, kann ich nicht anders schließen, als dass damit nur die "reichen" Industrieländer abgezockt werden sollen. (Wobei "reich" ident mit "dumm" ident mit "überaltert" ist.)

    Das was sich diese Herren Damen nur vollstellen können ist ein fiktives "Berufsverbot für alle bei vollem Lohnausgleich".

    Um dieses nachzuweisen rufe ich den Erdgeist phaidros und frage, ob er nicht zufälligerweise ein schickes Mobiltelefon, etwa Marke iPhon, sein eigen nennt?

    Also phaidros - Sie sind am Wort.

    • november (kein Partner)
      26. März 2013 14:53

      Wenn die Klimatheoretiker und CO2-Händler an Ihren eigenen Schwachsinn wirklich glauben würden, dann müssten Sie alles daransetzen, die Einhaltung ihrer Regeln auch in China und Indien durchzusetzen. Etwa durch geeignete Strafzölle.

      Ganz richtig, abgesehen davon dass die Geschichte mit dem CO2 leider kein Schwachsinn ist. Die Idee mit den Strafzöllen ist natürlich auch nicht neu, ich glaube auch Paul Krugman hat einmal etwas darüber geschrieben.

    • november (kein Partner)
    • november (kein Partner)
    • phaidros
      26. März 2013 15:15

      Meinen Sie wirklich, dass Sie so eine Antwort bekommen, Sie Würschten?

    • Pius (kein Partner)
      26. März 2013 15:39

      cmh (kein Partner)
      ************ wenn dem Klimaexperten Phaidros nichts mehr einfällt dann wird er ausfällig.

    • phaidros
      26. März 2013 15:42

      Würstchen ist ausfällig und Erdgeist nicht?

    • phaidros
      26. März 2013 16:04

      Aber, ich habe auch für Sie eine Frage, Pius, und ich bin neugierig, was Ihnen dazu einfällt:

      Wieso stößt die NASA, die eine US-Regierungsbehörde ist, ins selbe Horn, wo doch die USA (n.b.: regiert von der US-Regierung) bei Kyoto nicht dabei ist?

      Jetzt bin ich aber gespannt, denn viel mehr als Sternderln für irgendwelche schäbigen Kommentare bekommt man bei Ihnen ja normalerweise nicht zu sehen.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Pius (kein Partner)
      26. März 2013 16:30

      Werter Phaidros
      Ich diskutiere mit einem Menschen nicht, der nichts anderes tut, als die Propaganda der Mainstream-Medien zu verbreiten.
      Es wäre schade um die Perlen .....

    • phaidros
      26. März 2013 16:57

      Verflixt, dann lerne ich wohl wieder nicht, wieso die NASA gegen die Regierung arbeitet, deren Behörde sie ist.

      Am meisten beeindruckt mich aber, wie Sie Propaganda entlarven: ohne Sachverstand, ohne Argument, ja Sie benötigen nicht einmal Kenntnis des Inhalt!

      Sie sind mir einfach so überlegen.

      Diskutieren Sie nicht wohl!

    • phaidros
      26. März 2013 16:59

      …und verschlucken Sie sich nicht an Ihren Perlen, es wäre schade um ein Genie wie Sie!

      In dem Punkt war AU geradezu prophetisch: er hat seine Fußnote »globale Verdummung« getauft.

    • cmh (kein Partner)
      26. März 2013 20:40

      @ phaidros

      http://de.wikipedia.org/wiki/Faust._Eine_Trag%C3%B6die.#Nacht_.E2.80.93_Faust.2C_Erdgeist.2C_Wagner

      Ich habe eigentlich vorausgesetzt, dass auch Sie den Erdgeist auf diese Stelle beziehen. Wenn Sie das als abwertend sehen, kann ich Ihnen nicht helfen. Hintergründig ist es aber schon. Aber das werden Sie sicher aushalten.

      Allerdings ist hier genau der Punkt, den ich Ihnen immer vorwerfen muss: Sie sehen immer alles so eindimensional und vor allem von außen. Gerade letzteres ist ein wissenschaftstheoretisches Problem.

      Wozu sollte man sich denn mit dem Klimawandel auseinandersetzen? Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt werter phaidros? Ich wage jetzt zu vermuten, dass Sie es nicht getan haben. Aber vielleicht ziehen Sie einmal in Betracht, dass es Leute gibt, die sich diese Frage schon stellen.

      Also: Warum beschäftigt man sich mit Klimawandel?

      1. Wissenschaftlich/meterologisch/geophysikalisch

      Die dabei entwickelten wissenschaftlichen Instrumente sind schlicht und ergreifend genial. Aber letztlich genauso l'art-pour-l'art wie die Modelle der galaktischen Lebenszyklen. Und damit eine Sache für Fachleute, dies sich dafür interessieren und interessieren können.

      2. Wirtschaftlich

      Die Möglichkeit, dass Klimamodelle oder Abfallprodukte daraus in irgendeiner Weise kurzfristig wirtschaftlich verwertet werden können, sind doch eher gering. Von dem gängigen Ablasshandel spreche ich hier nicht.

      Die Änderung des Klimas selber - gleich in welcher Richtung - wirkt sich wirtschaftlich vor allem auf Landwirtschaft und Tourismus aus. Ausfälle hier sind finanziell aber ohne weiteres zu bewältigen. Denn das betrifft vor allem ein paar Fremdenverkehrsdörfer, die zuviele Kredite aufgenommen haben, die sie dann ohne den Wintertourismus nicht mehr zurückzahlen könnten. Also eine sehr beschränkte Angelegenheit. Auch dass Venedig unter Wasser zu stehen kommt, ist eigentlich auch nicht besonders aufregend. Irgendein Freizeitpark kann von den durchschnittlichen Touristen mit der geleichen Befriedigung und Belehrung besucht werden.

      3. Ethisch

      Hier möchte ich mich kurz fassen. Ich halte es einfach für unethisch, wenn man so wie wir immer mehr fressen möchte, als man in der Lage ist auszuscheiden. Aber genau zu diesem Punkt gibt es keine Ansätze.

      Es ist ein Ablasshandel, wenn man CO2-Zertifikate verschiebt und dann doch die neuesten elektronischen Geräte aus Fernost importiert, wissend, dass die Preise die man hier zu zahlen bereit ist, Umweltschutz in China nicht finanzieren können. Heuchlerisch einfach. Die Erdbeeren im Winter sind da auch ein Symptom. Ich will ja niemandem verbieten, dass er im Winter Erdbeeren kauft, aber das ist schon ein Zeichen für Fehlallokationen. Und die sind unethisch und das gehörte aufgezeigt.

      Daher meine Frage, ob Sie ein iPhon haben oder nicht. Wenn Sie wirklich eines der neueren Geräte haben, dann tragen Sie zum Klimawandel bei, auch wenn Sie noch so laut plärren.

    • phaidros
      26. März 2013 21:20

      Wozu sollte man sich denn mit dem Klimawandel auseinandersetzen? Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt werter phaidros?

      Nein, und sie muss auch nicht gestellt werden.

      Ich bin neugierig auf die Natur, und deswegen will ich sie für mich – so gut das eben geht – beantwortet haben. Das ist alles.

      Und nun passiert etwas Bemerkenswertes (fast hätte ich »Interessantes« geschrieben, aber das ist es eigentlich nicht). Andere lassen dieselbe Neugier erkennen, stellen (mit geheucheltem Interesse?) Fragen, die sie für rhetorisch und unbeantwortbar halten, aber wenn man ihnen Antworten darauf gibt (die viel Mühe*) und viel Zeit*) gekostet haben) dann stellt sich heraus, dass die Antwort sie gar nicht interessiert, sondern dass sie lediglich diejenigen, die sie kennen, gemeinsam und einander auf die Schulter klopfend, verachten wollen.

      Da sie dabei aber so tun, wie wenn sie am Geschehen interessiert seien und wie wenn sie die Wahrheit aus der Pferdetränke gesoffen hätten (und das hat weder Natur noch Wissenschaft noch die Betreibenden verdient) stelle ich mich her. (Angefangen hat das eher so, dass ich für mich selbst mein Wissen überprüfen wollte, deswegen begann ich zu erklären. Natürlich entwickelte sich eine gewisse Eigendynamik)

      Ihre 1-2-3-Liste ist also durchaus ok. Aber es müsste Ihnen aufgefallen sein, dass ich mich zu 2 so gut wie niemals äußere (wie wohl es mir in einer Tour unterstellt wird – vorzugsweise dann, wenn es bei 1 »eng« wird). Obwohl ich – allerdings völlig laienhaft, deswegen äußere ich mich ja nicht dazu – meine, dass Sie hier falsch liegen. Wo nehmen Sie auch diese Sicherheit her? Sowohl, was die Auswirkungen betrifft als auch beim ›Ablasshandel‹ dürfte es weitverbreitete Fehlinformation über die Größenordnung geben (zu dem habe ich etwas gesagt, verweise aber im Wesentlichen immer nur auf Friedl. Sie finden es hier irgendwo).

      Zu 3, naja, da kann man ohnehin kaum anderer Meinung sein, oder?

      Aber nochmal: ich plärre nicht wegen des Klimawandels (ich »will« auch nicht, dass er stattfindet. Oder dass er nicht statfindet. Was nicht heißt, dass es mir egal wäre; ich will einfach nur wissen, was passiert, wie und warum). Und ich erkläre ihn – soweit ich das kann – denen, die es hören wollen (und haue die Erklärungen denen um die Ohren, die ihn – ganz im »Sinne« Ihres Punkt 3 – gleichermaßen vehement, inkompetent und präpotent leugnen um sich nicht mit den Folgen zu konfrontieren und so tun, als ob nur sie etwas zu erklären hätten, und dabei nicht einmal einfachste Grundkenntnisse haben, sondern nur Hörengesagtes oftmals auch noch unverstanden nachplappern)

      Danke, cmh, ob Sie es wollen oder nicht: Diskussionen auf dieser Schiene mit Ihnen schätze ich sehr, jetzt haben Sie wieder einen Stein im Brett.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      Und da Sie nun so fragen: ich besitze nichts, dessen Name mit ›i-‹ beginnt.

      *) Das ist mitnichten wehleidig, denn langsam der Natur, wie es der Forscher tut, doer den Büchern, wie ich gezwungen bin es zu tun, die Antworten zu entringen, gehört zum Befriedigensten und Lohnendsten, das man sich vorstellen kann! Mein Lieblingssafeknacker Rihard Feynman hat es (in etwas verächtlicher Anspielung auf seinen Nobelpreis) so gesagt: »The true prize is to find that thing out.«

    • phaidros
      26. März 2013 22:31

      P.S.: Entschuldigung, bitte, für das ›Würstchen‹. An Faust hätte ich denken müssen.

    • phaidros
      27. März 2013 10:46

      Nochmal @cmh, da ist noch ein Punkt: Sie führen immer wieder meine ›Eindimensionalität‹ im Denken ins Treffen und loben (eigene?) Mehrdimensionalität.

      Dabei übersehen Sie aber völlig, dass für jeden erfolgreichen mehrdimensionalen Ansatz einigermaßen Grundkenntnisse der einzelnen Dimensionen zwingend erforderlich sind. Dazu kann ich – wem das ein Anliegen ist – in einzelnen, ausgewählten Bereichen ein kleines Stückchen beitragen. Nicht mehr, nicht weniger.

      Das mag Ihnen eindimensional erschienen, aber das ist kein Mangel. Ebenso könnten Sie einem Mathematikbuch oder einer Lateingrammatik vorhalten, eindimensional zu sein.

      Im Gegenteil, der Fehler im Denken liegt bei Ihnen, denn immer wieder interpretieren Sie Dinge in meine Aussagen hinein, die da einfach nicht sind (zum Beispiel eben Klimaaktivismus, -hysterie und dergleichen). Und die lehnen Sie dann ab, aber es sind die eigenen Projektionen, nicht meine Aussagen.

      Wie kann so etwas bei solch mehrdimensionalen Überblick passieren? (Das soll keine ›Anmache‹ sein, das meine ich wirklich als Frage).

      Und: ich weiß schon, »vorhalten« ist nicht das richtige Wort, aber mir fällt jetzt grad kein besseres ein.

      BG phaidros.vie@gmail.com

  11. Aron Sperber (kein Partner)
    26. März 2013 14:38

    Der Gore-Effekt ist die ironische Bezeichnung für das Auftreten von Schnee- und Kälteeinbrüche, während gleichzeitig Demonstrationen oder Konferenzen zum Thema “Globale Erwärmung” stattfinden.

    Im November 2006 trat Gore in Australien auf, es schneite, im australischen Frühsommer, eine Klimasensation. 2007, im März, löste eine Al-Gore-Rede in Washington extreme Schneestürme aus, es schneite auch heftig bei dem Gore-Besuch in London, zum ersten Mal seit 1922 gab es in London Schnee im Oktober. Als Gore aber 2007 in Harvard auftrat, war dies dort der kälteste Oktobertag seit sogar 125 Jahren. 2008 ging ein Gore-Besuch in Mailand mit Kälterekorden einher.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2013/03/25/klimaretter-und-wettermacher/

    “Den wird der Blitz noch beim Scheißen treffen” sagt man bei uns in Wien zu so einem Phänomen.

    • Pius (kein Partner)
      26. März 2013 15:44

      Aron Sperber (kein Partner)
      ********** !!!
      “Den wird der Blitz noch beim Scheißen treffen” sagt man bei uns in Wien zu so einem Phänomen. - nicht nur in Wien ist das eine Redewendung!!

      Al Gore hat sehr viel Geld damit verdient und lebt ein angenehmes Leben vom Geld der arbeitenden Völker, anstatt es in die Forschung für freie Energie zu stecken ...
      Hollywood macht's möglich!

  12. F.V. (kein Partner)
    26. März 2013 13:55

    Ich dachte immer mit dem Beginn der Fastenzeit sei der Karneval vorbei.

    Unterberger ist es mit dem erhabenen Thema gelungen den Karneval zu verlängern.

    Aber es ist doch nicht ganz so "lustig", wie alljährlich der Villacher Facshing.

  13. Eso-Policier (kein Partner)
    26. März 2013 13:32

    Trotz der vorübergehenden Kälte verschwindet der Winter zunehmend. Und das ist gut. Wichtig ist nur, dass die Sommer nicht heißer werden. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

    • Trollwatsch (kein Partner)
      26. März 2013 14:47

      Trotz weiterer Inhaltsleere werden die Postings von Eso-Policier immer kurzatmiger. Und das ist gut so. Wichtig ist nur, dass diese auch kürzer und nicht noch leerer werden. Mehr dazu unter

      www.ichhabkeineahnung.eso.com

  14. Dr. Knölge (kein Partner)
    26. März 2013 12:04

    Unser regionales Käseblatt hat letzte Woche einen reißerischen Artikel zum Klimawandel geschrieben. Demnach wird die Erwärmung immer schlimmer. Der heimische Wald wird sterben durch den Temperaturanstieg. Schon heute schädigt ihn der Birnenprachtkäfer, der aus warmen Regionen eingewandert ist. Jetzt gibt es nur noch eine Rettung, nämlich die Pflanzung von Klima-Bäumen (!). Dies geschieht bei frostig kaltem Wetter und gefrorenem Boden werbewirksam in der Umgebung. Natürlich sind auch zwei kleine Mädchen, offiziell ernannte Klimabotschafterinnen, mit von der Partie. Die Kampagne läuft unter dem Motto: Bäumchen wechsle dich - Klimawandel zum Anfassen.
    Gepflanzt wird die Silberlinde, die in der Türkei heimisch ist. Bemerkt jemand die Symbolik? Die Aktion wird untermalt durch ein Foto, das die zwei Mädchen und zwei promovierte Herren zeigt, die in den schneebedeckten Boden ein Loch buddeln.

    Ob die Leser das Groteske dieses Berichts erfassen, will ich nicht beurteilen. Die Indoktrination der Kinder nenne ich geistigen Kindesmißbrauch, und der ganze Vorgang steht symbolhaft für das, was meine Zukunftsängste fördert.

    • Pius (kein Partner)
      26. März 2013 13:26

      Dr. Knölge (kein Partner)

      ************ !!!! die in der Türkei heimisch ist.
      Bemerkt jemand die Symbolik? ******* !!!

      Juden und Türken gegen Christen

      In André Harris’ und Alain de Sédouys Buch Juifs et Français (Grasset, 1979) finden wir interessante Zeugenaussagen über die von den Türken an der griechischen Bevölkerung nach dem Ersten Weltkrieg begangenen Grausamkeiten. Hier ist, was ein gewisser Maurice Denailles, ein Händler aus Sentier [ein Viertel in Paris, das für seinen (Schwarzmarkt-) Textilhandel bekannt ist] den beiden Journalisten berichtet. Er ist ein 1912 geborener Jude aus der Türkei, der 1924 nach Frankreich auswanderte. Folgende Erinnerungen beziehen sich auf die Machtübernahme Mustafa Kemals: „Meine ersten Erinnerungen sind furchtbar. Das war bereits ein Genozid. Ich war Augenzeuge des Massakers an den Griechen in Smyrna, wo ich gesehen habe, wie ganze Stadtviertel brannten. Ich habe Türken mit Ketten aus Brustwarzen durch die Straßen ziehen sehen. Ich habe griechische Priester gesehen, die der Reihe nach gezwungen wurden, durch Glasscherben zu laufen, welche von der Menge hingeworfen worden waren.“

      Maurice Denailles freut sich, dass die Juden damals vom türkischen Furor nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden: „Glücklicherweise hatte Kemal eine halbjüdische Mutter, was uns damals gerettet hat“ (S. 94).

      https://verbotenesarchiv.wordpress.com/2012/05/31/juden-und-turken/

  15. Cappuccino (kein Partner)
    26. März 2013 11:52

    Herr Unterberger wettert berechtigterweise gegen ORF-Journalisten und übersieht dabei, dass er dort gar nicht auffallen würde, weil er der Experte schlechthin ist. Egal ob Medien, Kirche, ORF, Medzin, Wirtschaft oder Klima. Er kennt sich einfach überall aus.

  16. cmh (kein Partner)
    26. März 2013 11:33

    Die Klimakatastrophe ist abwendbar!

    Denn gerade das war die Aufgabe des geopferten Ötzis, der in einer der katastrophalen nacheiszeitlichen Wärmeperiode auf einem Gletscher getötet würde. Durch seine Tötung konnte die Erwärmung so nachhaltig zum Stillstand gebracht werden, dass er erst in unseren Tagen wieder ausaperte.

    Also: treiben wir wieder einen auf einen Gletscher und sorgen dafür, dass er 5000 Jahre dort oben bleibt.

  17. november (kein Partner)
    26. März 2013 08:34

    Was qualifiziert eigentlich Unterberger dazu, immer wieder Kommentare zum Klimawandel abzusondern? Die Erwärmung hat selbstverständlich nicht aufgehört, 90% der zusätzlichen Energie gehen in die Ozeane, welche sich in letzter Zeit deutlicher erwärmt haben:

    http://www.skepticalscience.com/new-research-confirms-global-warming-has-accelerated.html

    • OE-DWK
      26. März 2013 17:44

      Was qualifiziert eigentlich november (kein Partner) hier immer wieder dazu, seine in jeder Beziehung mehr als unsinnigen Kommentare abzusondern ?

    • phaidros
      26. März 2013 17:57

      Da gibt's eine Menge – einmal abgesehen davon, dass dieser Kommentar alles andere als »in jeder Beziehung unsinnig« ist (was Sie vermutlich in keiner Weise beurteilen können)

      ° Zum Beispiel allein schon die Tatsache, dass er einen Link angibt, anhand dessen man seine Behauptung überprüfen kann, der einen zu einem reviewten Paper weiterführt.

      ° Zum Beispiel, dass er keine feige Sockenpuppe verwendet.

      ° Zum Beispiel, dass sein Posting einen erkennbaren Inhalt jenseits von einem unargumentierten »alles unsinnig« hat.

    • OE-DWK
      27. März 2013 07:32

      .......die Ozeane - auf diesem Planeten - haben sich in letzter Zeit nicht deutlich erwärmt sondern deutlich abgekühlt!
      (Das zum Beispiel, für eure gegenseitige Bejubelung, eurer bis zum Überdruss unsinniger Kommentare bzw. "Ergüsse"!)

    • phaidros
      27. März 2013 07:38

      Suchbild: wer findet den Unterschied zwischen novembers posting und dem von OE-DWK?

      Auflösung: november macht seine Aussage mit einem Link auf ein reviewtes Paper überprüfbar, während OE-DWK nur eine Behauptung ohne jeden Beleg aufstellt. Aber immerhin: er ersetzt Seriosität durch dummdreiste Überheblichkeit.

    • phaidros
      27. März 2013 09:09

      Aber man hilft ja, wo man kann: vermutlich spielt er darauf an, dass zwischen 2003 und 2005 eine Abkühlung der oberen Ozeanschichten gefunden wurde.

      Dazu http://www.spektrum.de/alias/klimawandel/doch-keine-ozean-abkuehlung/878730

      »Doch keine Ozean-Abkühlung?

      Die zwischen 2003 und 2005 festgestellte durchschnittliche Abkühlung der obersten 700 Meter der Meere weltweit war wahrscheinlich nur ein Artefakt und entsprach nicht der realen Entwicklung....«


      Naja, Unverstandenes sollte man tunlichst nicht in Argumentationen benützen. Man blamiert sich nur. (Und nebenbei: das war schon 2007, ist also nicht mal wirklich aktuell)

  18. Anton Volpini
    25. März 2013 18:26

    Ob das Klima jetzt wärmer wird oder kälter, ist die eine Sache.
    Was aber die Regierungen aller Staaten auf die Klimawandelideologie aufsetzen, ist eine andere Sache.
    Besonders bedenklich ist mittlerweile die Symbiose von Institutionen wie das IPCC oder das PIK in Deutschland mit allen möglichen einschlägigen NGOs, die sich allesamt nur mehr am Nährbusen der staatlichen Geldquellen bereichern. Und weil diese Ideologie inzwischen zum Selbstläufer geworden ist, verstärken alle systemrelevanten Medien diesen Trend ins Unermeßliche.
    Es gibt heute fast keinen Bereich mehr in der menschlichen Gesellschaft, inclusive den wirtschaftlichen Abläufen, die nicht von den Vorgaben dieser Ideologie infiziert sind.
    Die Summe dieser Entwicklung mündet in der Tatsache, daß langsam aber stetig die Konkurrenzfähigkeit unserer europäischen Wirtschaft ins Hintertreffen geführt wird, wo diese durch überbordende Belastungen unserer Sozialstaaten ohnehin schon bis an die Grenze der Belastbarkeit strapaziert ist.

  19. terbuan
    25. März 2013 16:15

    Im Vertrauen auf einen milden März habe ich meine Primel zu früh ausgesetzt, jetzt sind die armen Frühlingsboten elendiglich erfroren. Als nächstes bange ich um meine Stiefmütterchen (Violen), sie halten zwar einiges aus, aber vorsichtshalber räume ich sie jede Nacht ein!
    Eines ist jedoch sicher, der Übergang von Winter auf Sommer wird, wie fast jedes Jahr, rasch und übergangslos erfolgen, ach wie schön waren doch früher die Frühlingsgefühle, bevor uns die Klimaforscher den ganzen Jahresablauf durcheinander brachten :-)

  20. A.K.
    25. März 2013 13:51

    Über den ORF-Wetterbericht könnte man sehr oft weinen. Nicht wegen der Wetterlage an sich, sondern wegen der den Hörern und Sehern gelieferten Informationen. Eine „Spitzenleistung“ erbringt auf diesem Gebiet regelmäßig „ORF-Heute“, die regionale Sendung für Wien. Es gibt da Wetterberichte, die starten in einer Umgebung – die bei „Seitenblicke“ nicht auffallen würde, man spricht z.B. über Mode, oder ist in einem Innenraum des Rathauses (eventuell bei einer Hundeschau), usw.. Bei irgendeinem Stichwort gegen Ende des Geplauders – das mit dem Wetterbericht nur insofern zusammenhängt, daß es unter dem Titel Wetterbericht stattfindet, wird kurz erwähnt, daß es kühl wird oder vielleicht sonnig, etc.. Die Qualität ist unter Kronenzeitungsniveau, aber man erfährt fast immer, wer die Sprecherin (mit dem in Österreich "häufigen" Vornamen „Onka“) eingekleidet oder den Bericht gesponsert hat.
    Der mieseste spanische Privatsender liefert dagegen Wetterberichte auf wissenschaftlichem Niveau.
    Aber auch die Hauptnachrichten bringen Wetterberichte, die verglichen mit der Qualität der Internetseite der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (leider war auch diese vor einiger Zeit noch besser) stark abfallen. In deutschen Sendern sind wenigsten Tiefdruck- und Hochdruckgebiete skizziert, worauf man beim ORF verzichtet, um „Österreich-„ und „Heute-“ Leser nicht zu sehr zu belasten. Sehr reizvoll sind auch Langfristprognosen, bei denen im oberen Eck (sehr klein) Salzburg oder Bregenz steht, die aber beim Durchschnittszuschauer den Eindruck erwecken, für Gesamtösterreich zu gelten. Kürzlich hat man bei FS1 die Möglichkeit entdeckt, innerhalb es Bildschirmes ein Subfenster zu öffnen und dort den Wetterbericht auf einer Österreichkarte zu zeigen. Das hat den Vorteil, daß in diesem Briefmarkenformat Irrtümer der Prognose erst gar nicht zu erkennen sind.
    Erfahrene Zuschauer merken, daß vor Feiertagen, deren tatsächliche Wetterprognose nicht gerade für weite Spaziergänge einladend ist (siehe die aktuelle Karwoche) für den Tourismus „adaptiert“ sind: Droht statt Frühlingswetter Schneesturm, dann wird über die ideale Lage für Schifahrer gesprochen oder wenn es es im Sommer die x-te Woche in Salzburg regnet, dann wird über das Wanderwetter am Neusiedlersee gejubelt. Kurz: Der ORF-Wetterbericht(?) hat Verbesserungspotential!

    • Ambra
      25. März 2013 22:17

      A.K.: ja lassen Sie sich denn gar nicht von der sensationellen Kleidungsauswahl
      der Haupt-Wetter-Frau von den Meldungen ablenken ? Oder von den ach so modischen Schuhen und der "Stackserei'" ?
      Bei diesen Wetterberichten nach den ZIBs werden weiblicherseits eben andere Prioritäten gesetzt ! Jedenfalls denke ich manchmal, noch schlechter kann man sich nicht mehr anziehen und am nächsten 'Tag gelingt es doch....
      Eine Erleichterung, wenn einer der Herren moderiert. Egal, ob es richtiger ist oder nichtl.

    • diko
      26. März 2013 07:42

      ZAMG war, bevor die Klimawissen-Gschaftler dort eingenistet wurden sicher besser.
      Neu und sehr informativ bei der ZAMG ist "INCA"

    • phaidros
      26. März 2013 07:56

      Sehr beruhigend zu wissen, dass hier jemand die Qualität von Meteorologiediensten beurteilen kann.

    • Philips (kein Partner)
      26. März 2013 11:34

      A.K.
      ********

      Es ist jedenfalls lustig, wenn man bedenkt, dass sie uns einen Klimawandel für Jahrzehnte prognostizieren, aber nicht einmal fähig sind das Wetter die nächsten 3 Tage richtig vorherzusagen.

    • phaidros
      26. März 2013 11:56

      Das scheint wohl widersinnig, ist es aber bei näherer Betrachtung nicht, Philips. Es bedarf allerdings in der Tat einer Erklärung.

      Und die lautet so: die Nichtvorhersagbarkeit des Wetters über einen gewissen Zeitraum hinaus liegt darin begründet, dass die vorkommenden Gleichungen »chaotisch« (in einem streng definierten, mathematischen Sinn) sind. Das heißt im Wesentlichen, dass sie aufgrund ihrer Rückbezüglichkeit (alte Ergebnisse fließen in neue Rechnungen ein, von wo aus »weitergerechnet« wird) selbst bei winzigen Änderungen der Ausgangsparameter völlig andere Ergebnisse liefern können. (Festzuhalten ist aber schon an dieser Stelle, dass der Bereich, in den die Ergebnisse fallen, sehr wohl defniert ist, und nicht verlassen wird)

      Aus diesem Grund verliert sich nach etwa 6-8 Tagen die Brauchbarkeit von Vohersagen (das heißt: bis dorthin liegt sie wesentlich höher, als wenn Sie das Wetter würfeln würden, danach nicht mehr).

      Ganz anders verhält es sich aber mit dem Klima: dazu brauchen wir nicht das Wetter der nächsten Jahrzehnte vorherzusagen, sondern wir müssen die Statistik des Wetters vorhersagen. Und die Statistik über die Ergebnisse ist bei chaotischen Gleichungen konstant!

      Das bringt uns zurück zur Mathematik: die Statistik der Ergebnisse chaotischer Gleichungen ist völlig unbeeinflußt von irgendwelchen Ausgangslagen. Im Klartext: in einen beliebigen (ausreichend großen) Abschnitt fallen immer gleich viele Regentage, ungeachtet, ob wir für den 16. Juni 2063 einen Regentag vorhersagen oder nicht.

      Dass es also de facto Wettermodelle sind, die in die Zukunft gerechnet werden, um zu einer Aussage über das Klima zu kommen, ist nur Mittel zum Zweck. Es geht nicht um die Ergebnisse im einzelnen, sondern um die Aussage über die Ergebnismenge als Ganzes. Und das hält und ist auch mathematisch in Ordnung. Es ist keine Kaffeesudleserei.

      Anschauliches Beispiel: den Wurf eines Würfels (Wetterbericht) können Sie nur mit einer Trefferquote von 1/6 vorhersagen. Aber bei 1000 Würfen sieht es schon anders aus, und die Statistik für 1 Mio. Würfe (Klima), da wird Ihre Vorhersage (166667 6er) nur noch wenige Bruchteile eines Prozents vom beobachteten Wert abweichen. (siehe auch: Gesetz der großen Zahlen, http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_der_gro%C3%9Fen_Zahl )

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      26. März 2013 12:38

      Einspruch, phaidros!!!

      Sie erklären den Lesern die statistische Problematik des Klimamodells mit einem Würfel. Was Sie zum Würfel sagen, ist richtig. Wie Sie damit die Methoden der Klimatheorie erklären, erschließt sich nicht.
      Wenn Sie statistische Methoden anwenden für einen definierten Zeitraum, den Sie dann in die Zukunft rechen, werden Sie niemals einen Bruch vorhersagen können.
      Ich gehe davon aus, daß das, was Sie schildern, tatsächlich gang und gäbe in der Klimaforschung ist. Damit ist erklärt, daß die Stagnation der Erwärmung nicht einmal einen Tag vorhergesagt wurde. Damit ist auch erklärt, wie fadenscheinig statistische Verfahren sind, wenn das Klima in 50 Jahren berechnet werden soll.

      Sie schreiben: Das heißt im Wesentlichen, dass sie aufgrund ihrer Rückbezüglichkeit (alte Ergebnisse fließen in neue Rechnungen ein, von wo aus »weitergerechnet« wird) selbst bei winzigen Änderungen der Ausgangsparameter völlig andere Ergebnisse liefern können.
      Das ist genau das, was ich gelernt und angewendet habe, und zwar bei der Berechnung chemischer Systeme. Warum dieses Grundprinzip nun in der Klimaforschung nicht gelten soll, ist unerfindlich. Ganz im Gegenteil, gerade bei einem so komplexen System ist anzunehmen, daß selbst kleine Veränderungen langfristig große Wirkung entfalten können (nicht notwendigerweise).

      Resümee: Statistik sagt keine fundamentalen Änderungen voraus, von variablen Parametern hochgerechnete Modelle führen zu exponentiell ansteigenden Unsicherheiten. Logischer Schluß: Klimamodelle liefern keine hinreichende, seriöse Vorhersagen.

    • phaidros
      26. März 2013 12:52

      Lieber Dr. Knölge: auch im chaotischen Regime sind sowohl Ergebnisbereich chaotischer Formeln alsauch beschreibende Statistik stabil. Somit ist es durchaus zulässig, Aussagen über die Statistik zu suchen. Wir suchen nicht »den Bruch«, wir schauen, »ob Brüche vorkommen« (was durchaus passiert, wenn das System von einem Attraktor zu einem anderen wechselt).

      Ich weiß, dass damit ein Lieblingsargument von Ihnen zusammenbricht (zumindest, wenn Sie der sind, für den ich Sie halte), aber so sieht's nun einmal aus.

      Sie schreiben Damit ist erklärt, daß die Stagnation der Erwärmung nicht einmal einen Tag vorhergesagt wurde.

      Stimmt. Und genauso klar ist, dass sie gefunden wird, wenn in einem neuen Lauf (sofern das noch nicht passiert ist) eine geringe(re) Sonnenaktivität zugrunde legt.

      Klimamodelle liefern keine hinreichende, seriöse Vorhersagen.

      Diese Aussage ist überprüfbar: man rechnet aus einer vorvergangenen (bekannten) Situation eine vergangene (bekannte).

      Eindeutiges Ergebnis: Klimamodelle liefern durchaus brauchbare Hinweise, und ich bin fast versucht zu sagen, durchaus hinreichende, Vorhersagen (und jedenfalls bei den großen Diensten seriöse).

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      26. März 2013 13:19

      Übrigens: von welchem »Bruch« reden wir eigentlich? Es geht um einen langsamen Drift!?

    • Pius (kein Partner)
      26. März 2013 13:28

      Dr. Knölge (kein Partner)
      ********** !!!

    • Marco Lorenz (kein Partner)
      26. März 2013 13:37

      (Ironie)
      Ich sage jetzt voraus, dass die ganze Welt untergehen wird, weil die Menschen nur mehr an Profit denken und das Wesentliche vergessen haben. Diese Prognose habe ich statistisch (natürlich mithilfe eines Computerprogrammes) errechnet.
      So jetzt bin ich ein Wissenschaftler und habe die Weisheit mit dem Löffel gefressen. So und nicht anders wird mit der Klimahysterie verfahren.
      Dieser Klimaschwindel wird sehr gut honoriert und zwar mit unserem sauer verdienten Steuergeld und um das geht es - Geld, Geld, Geld ...... die Menschheit ist denen total egal, sonst würden sie nicht mit aller Verbissenheit versuchen diese auszurotten. Natürlich gilt das für das selbsternannte "auserwählte Volk" nicht. Wusstet ihr, dass die Chemotherapie nur bei NICHT-Auserwählten angewendet wird?

    • phaidros
      26. März 2013 13:43

      Veröffentlichen Sie doch bitte den Quellcode Ihres Programmes, ich würde es gerne inspizieren.

      Danke!

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      26. März 2013 16:22

      (psst, Marco, ein Tipp: falls Sie gar kein Programm haben und jetzt flunkern wollen: hier können Sie abschreiben, die haben eines, und haben es im Quellcode veröffentlicht: http://berkeleyearth.org/our-code/ )

    • Marco Lorenz (kein Partner)
      26. März 2013 16:35

      Phaidros
      Wenn sie das jetzt ernst genommen haben, obwohl ich meinen Kommentar mit "Ironie" versehen habe, dann tun sie mir wirklich leid .... hihi sie kann man wirklich schnell verar......en!
      Darum nehmen sie alles für bare Münze. Hauptsache es wird mit "wissenschaftlich" versehen! Das Sprichwort "wessen Brot ich ess' ... " sagt ihnen nichts?

    • phaidros
      26. März 2013 17:00

      Gut, dass SIe drauf zu sprechen kommen:

      Die NASA als US-Regierungsbehörde isst das Brot der US-Regierung, die bei Kyoto nicht dabei ist.

      Wieso singt sie nicht deren Lied?

    • phaidros
      26. März 2013 17:58

      Kommt noch etwas, lieber Dr. Knölge, oder bleibt es einmal mehr bei einem Einspruch aber keiner Erwiderung auf dessen Widerlegung?

    • Erich Bauer
      26. März 2013 18:05

      Die Aufgabe der NASA ist es, die technischen Möglichkeiten für einen Zeitpunkt zu schaffen, zu dem die Erde langsam (so oder so) unbewohnbar wird...

      Dann wird man abheben und sagen: "Baba Schxxx Erde... auf zu neuen Ufern...

    • phaidros
      26. März 2013 18:09

      Also, abgesehen davon, dass das sicher (wenn überhaupt) nur im Touristenprospekt der NASA steht (oder weiß ich nur wieder von einem Geheimgeheimnis nix?) Was hat das mit der Frage zu tun, wieso sie in Sachen Klima gegen die eigene Regierung arbeitet?

    • panzerechse (kein Partner)
      26. März 2013 21:46

      @gegen die eigene Regierung arbeitet?...

      Eine Verschwörung halt... Ostküste.. Westküste (Schwarzenegger) was sonst...?

    • phaidros
      26. März 2013 21:54

      Ah Arnie! »Schwarzenegger« kauf' ich Ihnen ab. Das ist endlich mal was Handfestes. (Kommt das jetzt eh nicht schwul rüber?)

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      27. März 2013 16:06

      Lieber phaidros,
      erst einmal zur Erläuterung: Mit Bruch meine ich das Umschlagen eines Trends in sein Gegenteil. Verzeihen Sie, wenn ich nicht die adäquate Terminologie verwendet habe.
      Weiter muß ich Ihnen ein Geständnis machen. Die Chaostheorie war zu meiner Zeit noch nicht in mein Studium eingeführt, inwieweit es heute der Fall ist, kann ich nicht sagen. Bei diesem Thema muß ich also passen. Mein Eindruck ist allerdings, daß die Chaostheorie auch ein bißchen eine Modeerscheinung ist.
      Zitat:
      Stimmt. Und genauso klar ist, dass sie gefunden wird, wenn in einem neuen Lauf (sofern das noch nicht passiert ist) eine geringe(re) Sonnenaktivität zugrunde legt.
      Habe ich das jetzt richtig verstanden? Wenn Sie also 15 Jahre nach Ausbleiben einer weiteren Erwärmung die Parameter betreffs der Sonnenaktivität anpassen, kann Ihr Klimamodell die letzten 15 Jahre erklären? Das ist ja phantastisch! So funktioniert Wissenschaft! Das Modell beschreibt die Beobachtung möglichst genau. Sie wissen, worauf ich hinaus will. Das Modell konnte die Zukunft eben nicht beschreiben.
      Meine Aussage: Klimamodelle liefern keine hinreichende, seriöse Vorhersagen, ist, so finde ich, damit doch belegt.
      Wenn Sie sagen:
      Diese Aussage ist überprüfbar: man rechnet aus einer vorvergangenen (bekannten) Situation eine vergangene (bekannte),
      so mag das stimmen, doch wieder ist mir nicht klar, wie Sie damit zukünftige Entwicklungen belegen wollen. Allenfalls verbessern Sie die Trefferwahrscheinlichkeit ein wenig.
      Schließlich:
      Eindeutiges Ergebnis: Klimamodelle liefern durchaus brauchbare Hinweise...
      Nun, eindeutig brauchbar ist schon fast ein Oxymoron, ich mag so etwas nicht, es fehlt die wissenschaftliche Genauigkeit. Im übrigen ist das ja genau der Streitpunkt, es ist doch die Frage, ob brauchbare Hinweise ausreichen, ein Multi-Billionen-Euro-Rad in Gang zu setzen, besonders, wenn man berücksichtigt, daß die übrige Welt schon längst nichts mehr davon wissen will.
      Meine persönliche Meinung ist, wer CO² einsparen will, der baue AKWe. Der irrationale Verzicht darauf kostet uns letztlich nicht nur den Wohlstand, sondern auch den gesellschaftlichen Frieden. Was ich vielleicht nicht mehr erleben werde.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      27. März 2013 16:09

      Nanu?
      Ich habe in Words Zitate kursiv geschrieben, dann kopiert, und jetzt ist kursiv nicht angekommen.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      28. März 2013 13:49

      Kommt noch etwas, lieber phaidros, oder bleibt es einmal mehr bei einem Einspruch aber keiner Erwiderung auf dessen Widerlegung?

    • phaidros
      28. März 2013 15:25

      Touché! ;-) Ja, keine Sorge, dauert aber ein bisschen.

      NUr, von welcher Widerlegung reden Sie?

    • phaidros
      28. März 2013 18:15

      So, Warnung, das wird etwas länger.

      Lieber Dr. Knölge,

      Chaostheorie ist bis zu einem gewissen Grad eine Modeerscheinung.

      Allerdings ist es ähnlich wie mit der Statistik: gerne wird zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit zitiert: »ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selber gefälscht habe«, aber dass Statistik knallharte, mathematische Inhalte hat – jedenfalls, wenn sie richtig gemacht wird – wird allzu gern vergessen.

      Bei der Chaostheorie ist es nicht unähnlich: sie wird gerne und oft (und oft völlig unpassender Weise) an den Haaren herbeigezerrt, um alles mögliche zu erklären, hat aber in Wirklichkeit sehr klar formulierte, mathematische Inhalte. (Ich bin selbst alles andere als ein Spezialist, aber eine kleine Einführung könnte ich schon geben).

      Noch ein anderes ähnlich gelagertes Beispiel: es wird wahnsinnig gerne überheblich:»Ach, Wikipedia ist ja keine Quelle« (sie ist es wirklich nicht, weil Sie konstruktionsbedingt keinen Autor haben), gesagt, aber Fehler, insbesondere bei Datenauflistungen, gibt es so gut wie kaum (von politsch radikalisierten Themen abgesehen).

      Wenn Sie also 15 Jahre nach Ausbleiben einer weiteren Erwärmung die Parameter betreffs der Sonnenaktivität anpassen, kann Ihr Klimamodell die letzten 15 Jahre erklären? Das ist ja phantastisch! So funktioniert Wissenschaft! Das Modell beschreibt die Beobachtung möglichst genau. Sie wissen, worauf ich hinaus will. Das Modell konnte die Zukunft eben nicht beschreiben.

      LOL – wenn Sie das so aufschreiben, klingt das natürlich wirklich etwas – hmm – ned so toll.

      Aber:

      Obwohl sie dafür verwendet werden, sind die Modelle im Prinzip nicht dazu da, um die Zukunft vorherzusagen (Klingt jetzt nicht weniger deppert, aber bitte weiterlesen!), sondern um unser Verständnis der Materie zu testen (Wettervorhersage hat übrigens genauso begonnen).

      Sollte es dabei einen Aspekt geben, den wir nicht modellieren können (wie die Sonnenaktivität) und daher bestimmte Parameter annehmen müssen, kommen logischerweise falsche Zahlen heraus. So weit so klar. Sind die Parameter später bekannt und wird der Lauf damit wiederholt und ergibt das »richtige« (=beobachtete) Ergebnis, dann ist das Modell als solches offenbar gültig.

      Jetzt sind wir an dem Punkt, wo Sie mit recht sticheln: wir können im Nachhinein Vorhersagen machen. ;-)

      Aber jetzt kommt die Pointe von dem ganzen: wenn dann ein Lauf für die Zukunft gemacht wird, ist auch der gültig – vorausgesetzt, dass der nun wieder angenommene Parameter, den man ja raten muss, passt.

      In diesem Fall ist der Parameter wie gesagt die Sonnenaktivität. Aber, dass die Sonne wieder anspringt, wissen wir, es ist nur die Frage, wann.

      Wenn wir also die Konfiguration, die von ›vorvergangen‹ zu ›vergangen‹ funktioniert hat, bei heute beginnen lassen, so spricht sehr Vieles dafür, dass wir sehr brauchbare Hinweise auf Zukünftiges erhalten.

      Ihre Aussage »Klimamodelle liefern keine hinreichende, seriöse Vorhersagen« ist damit belegt, ja, aber darauf kommt es nicht an. Was zählt ist, dass das Modell nach unserem Verständnis erstellt wurde und sich als gültig erwiesen hat. Außerdem sind Klimamodelle ja nur ein Teilaspekt. Mindestens ebenso wichtig ist zum Beispiel, dass die Temperatur gemessen wurde, und da ist der Befund eindeutig.

      Ihre Widerlegung, bedaure, das sagen zu müssen, ist keine. Sie legen lediglich dar, dass Sie nicht glauben, was die Wissenschaft präsentiert. Das ist Ihnen natürlich unbenommen, aber widerlegt ist damit nichts.

      Und zu Ihrem Schlussabsatz: das mag alles so sein oder auch anders – dazu sage ich schon mangels Kompetenz nichts. Ich versuche zu erklären, war wir wissen (bevor der Einwand kommt: was der aktuelle Stand des Wissens ist), wo wir auf Vermutungen angewiesen sind und wie die zustande kommen. Wenn Sie sich über Billionen empören wollen, sind Sie bei mir falsch, dazu müssen Sie jemanden finden, der das vertritt. Als Laie fällt mir allerdings auf, dass die Kosten für CO2-Zertifikate gerade einmal 6½% dessen sind, was wir für schlecht verhandelte Gasbeträge bezahlen (für die Überhöhung, nicht die Gesamtsumme!). So arg ist also auch das nicht, und zwar mit Sicherheit.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      28. März 2013 18:28

      Übrigens, weil ich zufällig noch einmal über den Satz gestolpert bin: na, selbstverständlich kriegen Sie Trendumkehrungen aus Modellen heraus, warum denn nicht? Sie brauchen nur den Wetterbericht herzunehmen, dort wird es auch nicht »immer schöner« oder »immer schiacher«, »immer wärmer« oder »immer kälter« bis es einen Prognosefehler gibt.

  21. Pumuckl
    25. März 2013 13:28

    ° Das Abschmelzen der Pasterze und vieler anderer Gletscher in den Alpen kann doch keiner übersehen!
    Daß dies ohne klimatische Veränderung in den letzten Jahrzehnten nicht möglich wäre, leuchtet ein.
    Dazu braucht man sich nicht mit den komplexen Zusammenhängen auseinandersetzen, welche normalerweise nur den Metereologen und Klimawissenschaftlern zugänglich sind.

    ° Ob diese Erwärmung anthropogen, also vom Menschen verursacht ist, ist auch unter Fachwissenschaftlern nicht unumstritten.

    ° Erstaunlich und unvereinbar erscheinen allerdings die folgenden Positionen:

    A ) Als Naturwissenschaftler tritt @ phaidros leidenschaftlich für die Auffassung ein, das wir es mit einer vom Menschen verursachten und diesen bedrohenden Erderwärmung zu tun haben.
    Habe auch von ihm noch keine kritische Stellungnahme zum Handel mit CO² -Zertifikaten wahrgenommen, welcher eine extreme Wettbewerbsverzerrung im Welthandel bedeutet.

    B ) Als Geopolitisch interessierter Mensch vertritt @ phaidros, manchmal sogar ziemlich derb, die Position des Weltleviathans USA.

    Unter Nixon leiteten die USA einen brutalen Technologietransfer zu Lasten der eigenen Wirtschaft und Europas, in das kommunistische China ein.

    Über die WTO üben die USA einen brutalen Druck zur Globalisierung auf den Rest der Welt aus, welcher schon zur völligen Abwanderung vieler lohnintensiver Industrien nach Asien führte.

    Asien und vor allem China machen Europa mit einem brutalen Sozialdumping
    und noch viel mehr mit einem rücksichtslosen ökologischen Dumping Konkurrenz!

    Wenn die Menschheit, nach Überzeugung von @ phaidros , von einer anthropogenen Erderwärmung bedroht ist, müßte sich doch sein leidenschaftlicher Einsatz sehr stark gegen die Erderwärmer Asien und Amerika richten!

    • phaidros
      25. März 2013 13:55

      Lieber pumuckl,

      Sie schreiben zwar in der dritten Person, aber ich betrachte das einmal als an mich gerichtete Fragen.

      Die Antworten sind natürlich unaufgeregt, aber ich möchte vorweg schicken: »manchmal sogar ziemlich derb« stimmt, das ist für mich eine Frage von Klötzen und Keilen. Von mir aus, das möchte ich festhalten, werde ich allerdings niemals derb, immer nur in der Reaktion. Und falls doch, dann bitte ich, mich darauf aufmerksam zumachen – ich stehe nicht an, eine Entschuldigung auszusprechen, wo eine angebracht ist. Aber im Zusammenhang mit Amerika – bedaure, da weiß ich einfach nicht, wovon die Rede ist.

      Zu Ihrem 2. Punkt: unter Fachwissenschaftlern ist es sogar weitestgehend, um nicht zu sagen: völlig, unumstritten, dass ein Temperaturanstieg stattfindet, und dass der Mensch einen Anteil daran hat (mehr als ein Anteil ist es dann auch wieder nicht. Es ist ein sowohl als auch von natürlichen und anthropogenen Antrieben. Beide Fraktionen haben aus aktueller Sicht unrecht, die behaupten, alles wäre natürlich erklärbar, aber auch: nur der Mensch ist ›schuld‹.

      Zu Ihrer zweiten Frage kann ich nicht viel sagen, außer, dass ich versuche, nicht zu vermischen, was nicht zusammengehört. Da ich die USA nicht als Leviathan empfinde, ist mir auch nicht bewusst, wo ich vehement ›deren Position‹ vertreten würde.

      Wahr ist, dass Asien und China ein Sozial- und Ökonomiedumping betreiben, aber die Frage nach einem Verschulden stellt sich meines Erachtens nicht. Simple Folge daraus ist, dass die Staaten Europas einzig im Schulterschluss eine reale Chance haben, im 21. Jahrhundert nicht in der Bedeutungslosigkeit und in Folge in echtem Vasallentum zu versinken.

      Als Nationalstaaten werden sie jedenfalls das Erstere – so oder so. Daher trete ich vehement für die Option ›Vereinigte Staaten Europas‹ ein, die dem Kollektiv die Bedeutungslosigkeit erspart, und uns allen das Vasallentum. Allerdings ist mir klar, dass die Zeit dafür einfach noch nicht reif ist. Das mag als »einfalsslos« attributiert werden, aber in Wahrheit hat niemand, der die Auflösung der € oder der EU fordert, auch nur den Ansatz eines Konzepts, das auch unsere Enkel noch würdigen können.

      Schüssel gestern war eine WOhltat, aber festzuhalten ist, dass er nicht den allergeringsten Zweifel an der EU, dem € oder konkret irgendwelchen Maßnahmen durchblicken ließ. (Weswegen ich mich durchaus in meinen Positionen bestätigt fühle, wie ich nicht anstehe, zuzugeben.)

      Liebe Grüße
      phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      25. März 2013 14:01

      Übrigens: von »Naturwissenschaftler« fühle ich mich sehr geehrt, danke dafür, aber um der Wahrheit die Ehre zu geben: ich bin keiner. Es zu behaupten wäre ein Schlag ins Gesicht eines jeden, der diesen edlen Beruf tatsächlich ausübt. Ich bin nicht mehr als ein Amateur.

    • GOP
      25. März 2013 17:34

      phaidros:

      Schade, dass man hier Subkommentare nicht "besternderln" kann.
      Nehmen Sie daher diesen Star an:

      * * *
      * * *
      * * * * *
      * * *
      * * *

    • phaidros
      25. März 2013 18:09

      Danke vielmals!

    • phaidros
      25. März 2013 23:06

      Eine Antwort bin ich noch schuldig, lieber Pumuckl, wie ich gerade sehe, und zwar was die CO2-Zertifikate betrifft.

      Ich schicke voraus, dass ich dazu keine versierte Meinung habe, weil ich von diesen wirtschaftlichen Aspekten nichts verstehe.

      Aber als Laie sehe ich das völlig entspannt. Hier wird zwar gerne hyperventiliert über die angeblich vernichtend wirkenden Zertifikate, aber ohne mit der Wimper zu zucken wird gleichzeitig (nicht) zur Kenntnis genommen, dass wir an schlecht verhandelten Gasverträgen den mehr als 15-fachen Betrag verlieren. Alles nur völlig entbehrliche, künstliche Aufregung, also. Man könnte auch von Hysterie sprechen, aber die wird halt sehr gerne denen zugeordnet, die sich bei seriösen Quellen zum Thema Klima informieren (mutmaßlich wohl mangels Argumenten).

      Details finden Sie in den lesenswerten Gastkommentaren Dieter Friedls: http://www.andreas-unterberger.at/2012/10/gas-russen-geben-nach-ij-sind-pumpspeicher-unrentabelij/ und http://www.andreas-unterberger.at/2012/08/kyotoziele-als-billigangebot/

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • lurkerabove
      26. März 2013 03:53

      Kann mich GOP nur anschließen

      ***************

      Physik ist leider nur einem kleinen Kreis verständlich, wenn man hier so liest, was die meisten schreiben ...

    • phaidros
      26. März 2013 09:14

      Auch Ihnen ein verbindliches Danke vielmals!

    • Maybach (kein Partner)
      26. März 2013 11:03

      @phaidros
      Schließe mich ebenfalls an, wenn mal ein paar Zentimenter Schnee fallen im März, dann jubeln die Klimawandelskeptiker. Diese wollen keine wissenschaftlichen Argumente hören. Was Gazprom oder Shell sagt ist richtig, weil die wollen ja nur das beste für die Menschheit, während die bösen Klimaforscher korrupte Verbrecher sind. Jaja verkehrte Welt, aber in diesem Punkt ist mit den "Konservativen" leider überhaupt kein Staat zu machen, weil für die hinter allem immer nur böse linke Abzockerproleten stecken. Eine Schande für die ehemals sich als Bildungsbürgertum rühmende Klasse. In diesem Sinne wirken Sie weiter für die wissenschaftliche Aufklärung, Phaidros, auch wenn Sie noch so blöd angepöbelt werden. Ich sage immer noch, obwohl ich micht gerade zu den VP-Freunden zähle, Sie sind einer der wenigen Lichtblicke in diesem Forum von allzuviel österreichischer Borniertheit. Alles Gute Maybach.

    • cmh (kein Partner)
      26. März 2013 11:24

      Phaidross, Sie sind ein Schatz.

      Danke für die von Ihnen gelieferte These vom "anthropogenen Derbwerdens" Ihrerselbst. Und wie feinsinnig Sie das mit den Klötzen und Keilen illustrieren.

      ***************************************************

    • phaidros
      26. März 2013 12:27

      Lieber Maybach, auch Ihnen natürlich herzlichen Dank!

      Und, nachdem nun alles beantwortet sein dürfte, habe ich schon noch eine Gegenfrage an den von mir sehr geschätzten @Pumuckl (offen gesagt hatte ich auf Antwort gehofft, zumal ich mir viel Zeit genommen habe, mich zu erklären): wie kommen Sie zu Ihrer Aussage, dass meiner Überzeugung nach anthropogene Erwärmung ›die Menschheit bedrohe‹?

      Ich kann mich nicht erinnern, so etwas jemals auch nur angedeutet zu haben und ersuche höflich, mir nichts in den Mund zu legen. Nach wie vor spreche ich am liebsten selbst für mich.

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • Pumuckl
      28. März 2013 01:06

      @ phaidros 25. März 13:55 - 14:01 - 23:06 26. März 12:27

      Sehr geschätzter @ phaidros!

      Vor allem danke ich für das ausführliche Eingehen auf meinen kurzen Kommentar und gratuliere Ihnen zu der breiten Zustimmung, welche Sie zu Ihren Co-Kommentaren erhielten.

      Im Gastbeitrag "Der kleine dritte Weltkrieg" von Paul Fischer am 10. März 08:34
      fühlte ich mich nicht nur provoziert, SONDERN WIRKLICH ERSCHÜTTERT. Mein gegenständlicher Kommentar ist somit als verspätete Reakion und Gegenprovokation zu verstehen.

      "VOLLKOMMEN VERBLÖDET ist es hingegen, DEN USA VORZUWERFEN; dass sie irgendjemanden und insbesondere die europäischen Staaten verdeckt oder offen
      ALS VASALLEN BETRACHTEN WÜRDEN.DENN WENN DAS SO SEIN SOLLTE, DANN IMMERHIN ZURECHT.

      Soweit Ihr provokanter Kommentar vom 12. März 08:34, obwohl F.V. (kein Partner) am 12. März 06:26, also zwei Stunden vorher m.E. sehr glaubhaft folgende Information gepostet hat:

      " . . . Als vor Jahren Schüssel bei einem Vortrag (=Befehlsausgabe) Zbiniew
      Brzezinskis, dieser von den Vasallen der USA sprach, "insistierte" Schüssel, daß sie "Partner" seien, worauf Z. B. ungerührt meinte: meinetwegen sind die Vasallen Partner der USA . . ."

      Habe ich damit die erbetene und aus meinem obigen Kommentar tatsächlich nicht
      ableitbare Erklärung für " VERTRITT MANCHMAL DERB DIE POSITION DES WELTLEVIATANS USA " nachgereicht?

      Erinnern Sie sich nicht, daß ich Sie bei unserem Treffen im Belvedere auf einschlägig aussagekräftige Stellen in den N.Y. Times-Bestsellern " THE PENTAGON'S NEW MAP " und dessen Durchführungsanleitung " BLUEPRINT FOR
      ACTION " hinwies.
      In diesen beiden und vielen weiteren Büchern von US-Autoren wird der Anspruch der USA, notfalls mit Gewalt, eine neue Weltordnung zu errichten, unverblümt ausgesprochen.

      Was Sie als VOLLKOMMEN VERBLÖDET abtun, wird von US-Bestseller-Autoren
      und Präsidentenberatern offen gefordert !


      " . . . niemand, der die Auflösung des € oder der EU fordert, hat auch nur den Ansatz eines Konzepts . . . "

      Wo, sehr geschätzter @ phaidros haben Sie diese Forderung von mir je gehört oder gelesen?
      Ich habe am18. März 16:58 einen O.T. - Kommentar zur SN-Kontroverse Staudinger vom 18. März 00:22 geschrieben.
      Der angesprochene @ Wertkonservativer antwortete mir im Co-Kommentar vom
      18. März 18:22
      Meine ausführliche Antwort vom 21. März 15:04 traf damals und auch heute auch für Sie zu @ phaidros. Es wäre nett, wenn Sie dort Stellung beziehen.

      " Sie @ phaidros weisen dankend die Berufsbezeichnung Naturwissenschaftler zurück"

      Ich will gewiß nicht " Süßholz raspeln " ! Aber wenn ich Internetauskünfte über Sie richtig gelesen habe, sind Sie Diplomphysiker. Auch wenn es sich um technische Physik handelt, handelt es sich um angewandte Naturwissenschaft, eben der Physik. Sie sollten da Ihr Licht nicht unter den Schäffel stellen.

    • Pumuckl
      28. März 2013 01:52

      @ Pumuckl 01:06

      versehentlich unfertig abgeschickt!

      " Licht nicht unter den Scheffel stellen" ist natürlich richtig!

      Fortsetzung:

      Wie kommen Sie zu Ihrer Aussage, dass meiner Überzeugung nach, anthropogene Erwärmung >die Menschheit bedrohe< ?

      Es freut mich sehr, wenn Sie das zurückweisen!
      Auch ich weise das zurück, habe aber leider den Eindruck, daß die so genannten Grünen und viele Medien dieses Szenario mit großem Eifer vekünden.
      Das ist vermutlich auch der Grund für die hitzige Auseinandersetzung hier in
      Unterbergers Tagebuch.

      Ich persönlich lese interessiert die unterschiedlichen Positionen zum Thema
      Erderwärmung durch Menschen. Die leidenschaftliche Auseinandersetzung darüber, überlasse ich lieber Postern mit der erforderlichen Kompetenz.


      Wir beide werden uns also bezüglich dieses Themas nicht in die Haare geraten.
      Sicher gibt es aber viele Fragen, über welche wir bei einem Treffen - etwa im Mai
      reden könnten!

      mit lieben Grüßen @ Pumuckl

    • phaidros
      28. März 2013 01:59

      Lieber Pumuckl!

      Ups — Da ist mir wohl der Granatwerfer losgegangen. ;-)

      Aber im Ernst, Sie haben völlig recht: das war derb, es war im Zusammenhang mit Amerika, und ich habe mich einfach nicht erinnert.

      Inhaltlich muss ich es aber aufrecht halten.

      Bitte seien Sie aber nicht erschütert, denn ich will damit nicht eine Position Amerikas vertreten, sondern (dort im Gastkommentar sehr wortreichen, klugscheinenden Herrschaften, deswegen der MGraW) aufzeigen, dass man nicht erwarten kann, die globalen Regeln nicht einzuhalten, und trotzdem ernst genommen zu werden.

      Und die globalen Regeln sind simpel: wenn Du mir keine aufs Maul geben kannst, dann halte selbiges.

      Das aufs-Maul-geben-können kann wirtschaftlich sein (so hält China die USA im Würgegriff: mit 1.2 Billionen $ amerikanischer Staatsanleihen) oder militärisch (so halten die USA China im Würgegriff: mit der Pazifikflotte, die dem Land jederzeit die Ölzufuhr abdrehen kann, da 95% der chinesischen Ölimporte über den Seeweg kommen. Deswegen gibt es auch Taiwan noch.)

      Und Europa kann in diesem »Global Game« einfach nicht mithalten, erwartet aber, dass alle in Ehrfurcht erschauern und im Quadrat hupfen, wenn das Good Old Europe zu irgendetwas einen Satz sagt. Ohne im Detail mich daran zu erinnern, was die Poster dort im Gastkommentar gesagt haben: es ist einfach naiv zu glauben, dass sich daran jemals etwas ändern würde, solange Europa nicht den Schulterschluss macht und – hmm, mit Verlaub – verblödet, das den USA vorzuwerfen.

      Zusammengefasst: Ich tue da also nichts ab! Sondern weise darauf hin, dass wir nichts anderes zu erwarten haben (und hoffe, dass wir das in den nächsten Jahrzehnten ändern werden)

      " . . . niemand, der die Auflösung des € oder der EU fordert, hat auch nur den Ansatz eines Konzepts . . . "

      Wo, sehr geschätzter @ phaidros haben Sie diese Forderung von mir je gehört oder gelesen?


      Nirgendwo, das war auch gar nicht auf Sie bezogen, sondern eine ganz allgemeine Feststellung.

      Herzliche Grüße

      Ihr
      phaidros

      P.S. Und vielen Dank für die Blumen! Sie machen mich etwas verlegen, aber ich in dem Punkt muss ich »stur« sein: so sehr ich es mir auch wünschen mag, den Beruf des Naturwissenschaftlers übe ich nun einmal nicht aus. Dazu bin ich gute 25 Jahre zu spät auf die Idee gekommen, dass das etwas für mich sein könnte. Was es wiegt, das hat es. (Und vielleicht ist es auch gut so. als Professor würd' ich eh nicht viel taugen, wie man hier sieht: kein Schwanz glaubt mir was. ;-) )

    • phaidros
      29. März 2013 07:11

      Nachsatz zum aufs-Maul-geben: oder über Rohstoffversorgung. So hält Russland Europa im Würgegriff.

  22. Geheimrat
    25. März 2013 11:51

    In Wirklichkeit ist die Sache ja ganz anders.....

    Es gibt das Klima und das Wetter.
    Wenn es im Sommer wärmer ist als der Gefrierpunkt, spricht der Fachmann vom Klima.
    Bei Temperaturen über 30 Grad spricht man
    immer vonm Klima, genauer der Klimaerwärmungskatastrophe.

    Ist es unter Null Grad, spricht die Fachmänn_In vom Wetter.
    Ist es deutlich kälter, dann spricht man von einem lokalen Wetterphänomen.

    Ist es allerdings deutlich wärmer als Null Grad, dann ist es für den Fachmann ein globales Klimaphänomen, unabhängig davon,
    ob gleichzeitig in Peru die Menschen erfrieren oder die Eisbären vor lauter Eis die Robben nicht finden.

    Für den Wissenschaftler wird es dann komplizierter, wenn die Sonne scheint.

    Vor allem in den Monaten Juli und August ist dies ein untrügliches Klimaphänomen und der Vorbote der karibischen Weihnachtsnächte am Polarkreis.

    Wetter hingegen ist der Schneefall im Mai und schlagender Beweis für die menschengemachte Klimaerwärmung, die in wenigen Jahren – zumindest für den Zeitraum, an dem der Klimaforscher (Mojib Latif, Hans Joachim Schellnhuber und Ähnliches) in Rente geht – sich zur Klimakatastrophe ausweitet.

    Diese menschengemachte Katstrophe, die noch durch CO2 Zertifikate eventuell abgewendet werden kann, ist gekennzeichnet durch warme oder kalte Winter, regenreiche oder trockene Sommer und einen frühen bis späten Wintereinbruch mit Schnee oder Regen.

    • Applaus
    • simplicissimus
    • diko
    • Einspruch! (kein Partner)
    • Pius (kein Partner)
      26. März 2013 11:38

      Geheimrat
      ********* Bravo!!!

    • F.V. (kein Partner)
      26. März 2013 15:39

      Was mir an der wissenschaftlichen Erklärung des Geheimrats ein bißchen fehlt sind die mathematischen Formeln und die Versicherung, daß er das alles statistisch überprüft hat.

      Aber jetzt versteh´ ich´s auch - endlich.

    • phaidros
      26. März 2013 16:08

      Ungeheuer witzig, Villon, aber Sie beschreiben damit exakt, auf welchem Niveau Sie (und andere) Erklärungen der Skeptikerfraktion akzeptieren. Danke dafür.

  23. GOP
    25. März 2013 10:01

    In den Schulen wurde bisher immer gelehrt, dass in Summe die Wärmeabstrahlung unserer Erdkugel gleich der Sonneneinstrahlung ist, daher über einen längeren Zeitraum eine ausgeglichene Temperaturbilanz gegeben ist. Nun sind sich aber trotz moderner Technologien und Forschungen die Fachleute nicht mehr einig, ob durch von Menschen verursachte Tätigkeiten künftig doch mit einer generellen Erwärmung oder sogar einer Abkühlung vom Globus zu rechnen ist.

    Manche Wissenschaftler meinen, dass die immer schon vorgekommenen Wetterextreme uns nur deswegen vermehrt erscheinen, da es nun mehr Aufzeichnungen sowie weltweite bessere Informationsmöglichkeiten gibt. Andere Fachleute anerkennen zwar die eben genannten Fakten, sehen aber trotzdem eine messbare Veränderung der Atmosphäre, deren Ursache mit unserem "modernen" Leben bewiesen wird. Natürlich kann ein von den Menschen unbeeinflusster Vulkanausbruch enorme Mengen an CO2 ausstossen, welcher vielen Millionen an Heizöfen und Motoren entspricht. Sturmfluten, Hochwasser, Hitze- und Kälteperioden, Orkane usw. wurden und werden durch die Natur hervorgerufen, wir sollten aber durch unser Verhalten nicht noch die Anzahl der Wetterextreme weiter vergrößern.

    Im Internet kann man sich über manche "historische Wetterphänomene" informieren. Da lernt man u.a. auch von den beiden "europäischen vulkanischen Wintern" 1783/84 und 1816 (verursacht durch Vulkanausbrüche in Island, Japan und dem heutigen Indonesien), welche großteils über viele Monate die Sonneneinstrahlung verhinderten, sowie über extrem milde Winter mit sehr früher Ernte und strengen Winter, welche sogar bis Mai/Juni dauerten. Siehe z.B. unter
    http://home.arcor.de/geberthold/Winter/winterin.htm
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Wetterereignissen_in_Europa

    Im Zweifelsfall also besser mit den natürlichen Ressourcen vernünftig umgehen als eine Vogel-Strauß-Politik zu verfolgen. Die heute erzielten Erkenntnisse und danach getroffenen Entscheidungen haben erst Auswirkungen auf spätere Generationen. Daher ist kein Egoismus sondern nur Vernunft angesagt. Ob die Entscheidungsträger dies auch so sehen?

  24. mannbar
    25. März 2013 09:50

    Das Schauderliche ist die Art, wie "Wissenschaft" betrieben wird. Seriös (im Sinne von schlicht "wissenschaftlich") wäre es, wenn man sagen würde: Eine Zufuhr von einer Menge x1 an CO2 führt zu einer Erhöhung der Temperatur von x2 in einem Gebiet y im Zeitraum z. Wenn man so eine Prognose NICHT machen kann, dann ist alles nur Kaffeesudlesen.

  25. Karl Knaller
    25. März 2013 09:31

    Ach, Herr Dr. Unterberger, welch' sinniges Ostergeschenk bereiten Sie mit Ihrer Themenwahl unserem Klimahysteriker! Also gut: "globale Verdummung" ist ja vielleicht ein bisserl hart, aber umso wilder kann sich der phaidros austoben und uns Ungläubigen zeigen, wo's langgeht! Und weil ich jetzt grad' aus dem Fenster schaue: wirklich schrecklich, diese Klimaerwärmung!

    • phaidros
      25. März 2013 09:56

      Und? Haben Sie schon den Nominativ plural von »Trottel« nachgeschlagen?

    • Karl Knaller
      25. März 2013 12:01

      Warum sollte ich? Hier reicht der Nominativ Singular.

    • phaidros
      25. März 2013 12:28

      Weil Sie vorgestern noch den Sackbauer-Plural gebildet haben.

      Aber seien Sie deswegen nicht so zur-Schau-stellend streng mit sich, niemand würde Sie deswegen als Trottel bezeichnen, da brauchen Sie es auch nicht.

      Aber nachschlagen sollten Sie schon – vielleicht hilft es Ihnen ja zu erkennen, was dann bei wirklich komplizierten Themen von Ihren Ausrotzungen zu halten ist.

    • Karl Knaller
      25. März 2013 20:17

      Dr. Unterberger spricht - höflich, wie er nun einmal ist - zwar nur von Verdummung. Aber bedenken Sie doch bitte, werter Klimahysteriker, daß die Verdummung zu Trotteln führt.
      Haben Sie sich übrigens beim Blogmaster, der Sie sicherlich nicht vorführen wolle (auch wenn's dann natürlich darauf hinausgelaufen ist), als er dieses Thema wählte, schon bedankt?

    • phaidros
      25. März 2013 20:21

      Sie finden, ich bin es, der hier vorgeführt wurde?

      Ihre Ansicht sei Ihnen unbenommen. Verwundern kann sie nicht.

    • simplicissimus
      26. März 2013 05:23

      Karl Knaller, phaidros: Danke, das läßt den Tag heiter beginnen!

    • Wertkonservativer
      26. März 2013 22:52

      Einer der wenigen Eigenbeträge, KnallerKarl:

      destrotrotz auch wieder nur eine Ausgeburt Ihrer irgendwie anscheinend angeborenen Eigenheit, andere Meinungen abzuklassifizieren!

      Sie sind halt ein Spötter, sonst allerdings kaum menr!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • phaidros
      26. März 2013 22:59

      Hallo, lieber Gerhard!

      Ich lese, Du hasttest kein Internet – nun, die Vorgeschichte zu diesem Geplänkel findest Du hier, falls es Dich interessiert: http://www.andreas-unterberger.at/2013/03/zara-und-die-unwahrheit-die-eu-und-die-unfreiheit/#comment-236967

    • JT (kein Partner)
      27. März 2013 10:04

      Ein wohl zum Scheitern verurteilter Versuch:

      Ein Erderwärmung bedeutet mitnichten, dass es nicht auch besonders kalte Zeiträume geben kann - im Gegenteil! Klimawandel bedingt eine massive Verstärkung von Wetterkapriolen: Mehr Stürme, mehr Trockenperioden, mehr Nassperioden,...
      Und vor allem: Völlig unkalkulierbare Veränderung der globalen Regelmechanismen. Etwa: Eine ERwärmung des Ozeans kann - muss nicht - bedeuten, dass der Golfstrom nicht mehr nach Europa kommt! Dann haben WIR es deutlich kälter, OBWOHL die Erde durchschnittlich Wäremer ist!
      P.S.: Lustig machen sollte man sich nur über Dinge, von denen man wenigstens ein bisschen etwas versteht!

  26. Josef Maierhofer
    25. März 2013 09:15

    Das Wetter hält sich halt nicht an die Klimapropheten, und schon gar nicht das Klima, das diese Kasperln mithilfe der unfähigen Linken da medial und 'wissenschaftlich' (mit Unterdrückung nicht genehmer Forschungsergebnisse, auch mit Fälschungen, etc.) aufführen und gut verdienen dabei.

    Blamiert steht für mich die UNO da, die diesen unnötigen linken 'Schmarrn' da mit Unsummen fördert und auch die linken Regierungen, die das tun.

    Für mich sind das alles totale Fehlentwicklungen und wieder ein Beweis, dass Ideologie gleich Idiotie ist.

    Unanständig ist für mich jede Ideologie, auch eine rechte, weil Ideologie etwas mit Volksverblödung, mit Argumentlosigkeit zu tun hat und nicht rational und sinnvoll ist, sondern sinnlos, teuer und hohe Schäden verursachend.

    Vernunft und Menschenverstand wäre einzufordern.

  27. mike1
    25. März 2013 09:01

    natürlich gibt es die weltweite klimaveränderung, dies zu leugnen zeigt doch nur, dass die ergebnisse der forschung nicht anerkannt würden.

    die einzige frage, die nicht zu 100% beantwortbar ist: wie groß ist der einfluss des menschen ?

    die nächsten generationen werden mehr wissen.

    jetzt alles zu leugnen - weil halt der winter "lang" dauert - ist sicher falsch und vor allem unprofessionell.

  28. dssm
    25. März 2013 08:56

    Ein kleines Beispiel wie sehr sich die Erde „erwärmt“ hat.

    In der Mongolei werden seit einigen Jahren Ställe gebaut. Bisher hat das Vieh auf freiem Feld überwintert. Aber seit einiger Zeit sind die Ausfälle einfach zu hoch geworden, die Bauern mussten handeln.
    Diese Ställe sehen ein wenig improvisiert aus, denn den mongolischen Bauern fehlt jede(!) Erfahrung im bauen von Ställen – es wurden seit menschengedenken noch niemals Ställe gebaut!

    Dies ist sicherlich für sich alleine kein Beweis für eine Abkühlung, aber es sind einfach sehr viele solche widersprüchliche Erfahrungen.
    Eine neutrale Wissenschaft würde alle diese Erscheinungsformen des Wetters darstellen und auswerten.

    • phaidros
      25. März 2013 09:06

      Und diese Ställe können nicht gegen andere Wettereinflüsse als lediglich die Temperatur gedacht sein? (Die ev. sogar mit einer Erwärmung verbunden sein könnten?)

      Ich finde, da ist Vorsicht angebracht, aus so einem Indiz sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen.

      Insbesondere, als die Temperaturmessung mit einem Thermometer eine wesentlich zuverlässigere und präzisere Aussage ermöglicht als eine, die sich am Vorhandensein von Stallungen orientiert.

    • dssm
      25. März 2013 12:08

      Lokale Reiseleiter reden jedenfalls von Kälte.

      Und wie üblich bei Pseudowissenschaften werden sich keine Zahlen finden lassen! Ausser 'homologisierte' oder 'angepasste' oder 'überarbeitete' Zahlen; einfach die Messwerte einer Station, Tag für Tag, Stunde für Stunde = Fehlanzeige.

    • phaidros
      25. März 2013 12:47

      Wenigstens bei Berkeley (und glaublich mittlerweilse auch bei der NASA) können Sie die Rohdaten aller Stationen herunterladen: http://berkeleyearth.org/data/ (unten, »Source files«). Die Homogenisierung der Daten ist exakt beschrieben: http://berkeleyearth.org/pdf/methods-paper.pdf

      Und, selbst wenn Kälte die Ursache sein sollte, dafür kommen eine ganze Reihe von Gründen in Frage, und Sie sind naturwissenschaftlich viel zu talentiert und gebildet, als dass ich glauben könnte, dass Sie das wirklich durchgedacht haben. Nur ein paar Unwägbarkeiten, die mir einfallen:

      ° Die Mongolei liegt auf etwa 1500m und hat vermutlich relativ saubere Luft (denn CO2 dürfte es nicht viel produzieren, und CO2 ist schwerer als Luft) Die Durchmischung der Atmosphäre ist ein höchst dynamischer, chaotischer Vorgang. Da kann es sehr leicht sein, dass bspw. die Feuchtigkeit sinkt, und die Temperatur damit fällt.

      ° Ist es kälter geworden oder windiger (was bei gleicher Temperatur den Unterschied zwischen Überleben und Erfrieren ausmachen kann)?

      ° Ist die Durchschnittstemperatur gesunken, oder sind die Extremtage häufiger und/oder Extremwerte extremer geworden? Selbst bei gestiegener Durchschnittstemperatur könnte die Anzahl der extrem-kalt-Tage aufgrund oben genannter und einer Lawine anderer Effekte höher werden. Ebenso kann die niedrigste vorkommende Temperatur gemessen am langfristigen Trend ungewöhnlich niedrig sein.

      ° Wurden dort in den letzten Jahren eventuell andere Rassen eingeführt?

      Und last not least: wie naturwissenschaftlich belastbar ist die Aussage eines Reiseleiters (der darauf sicher kein besonderes Augenmerk legt), dass die Ställe allein wegen der Kälte errichtet werden?

      Werter dssm, bitte nicht böse sein, dass in der Mongolei Ställe errichtet werden, sagt so für sich genommen, absolut gar nichts aus.

    • dssm
      25. März 2013 15:58

      Laut readme.txt soll ein site_complete_detail.txt enhalten sein.
      Bei mir nicht...
      Leider ist dies der File den ich auswerten könnte.

      Mit der Homogenisierung habe ich so meine Probleme.
      Einmal die ‚Ausreißer’ („i.e. single data points that vary greatly from the expected value as determined by the local average“), dann die ‚Qualität’ („climate records often vary for other reasons that can affect an individual record’s reliability at the level of long term trends”).

      Ich habe selbst einige zehn-tausend Stationen im Feld, aber Ausreißer sind halt ungewöhnliche Werte – na und?
      Qualiätsprobleme kenne ich gar nicht (ich verwende LM75 und LM76, sowie PT1000).
      Irgendetwas ist da sehr dubios.

    • phaidros
      25. März 2013 16:44

      dssm, ich bitte Sie. Kommt Ihnen Ihre Suppe nicht selbst etwas dünn vor? Sie behaupten frank und frei »keine Rohdaten«, bekommen den Link mit 1½ Milliarden Datensätzen gezeigt, und statt zur Kenntnis zu nehmen, dass das Vorurteil nicht stimmt zerpflücken Sie eine Readme. Echt schade.

      Aber bitte: Welches Readme? In dem hier von der o.a. /data-Seite (http://berkeleyearth.lbl.gov/auto/Global/Gridded/Gridded_README.txt ) kommt »site_complete_detail.txt« nicht vor, andere sehe ich auf die Schnelle nur in den ZIP-Archiven. Und bspw. das des Deutschen Wetterdienstes enthält die Datei.

      Ausreißer: es hat keinen Sinn, eine Zahl in die Auswertung zu nehmen, die bspw. von einem defekten Sensor stammt.

      Qualität: bei 1½ Milliarden Datensätzen von 35000 Stationen und einem Zeitraum von 260 Jahren wird man es wohl mit dem einen oder anderen Defekt zu tun haben und es wird wohl auch Qualitätsprobleme mit einzelnen Sensoren geben, das ist ganz normal. Da ist mit Sicherheit auch ältere und nicht 100%ig einwandfrei verbaute Hardware dabei.

      Aber wie dem auch sei: ich erwarte nicht, 1½ Milliarden Datensätze einfach so am Montag Nachmittag aus dem Stand auswerten zu können. Selbstverständlich ist da eine gründliche Einarbeitung nötig, was denn sonst?

      Glasklar ist aber, dass die Aussage, es gebe keine Rohdaten, schlichtweg falsch ist. BEST ist mit maximalmöglicher »Transparenz« im Mission Statement angetreten. (siehe Einangsseite http://berkeleyearth.org/ ).

      Wie auch immer: hier ist endgültig die Grenze meiner Kompetenz erreicht, Verfahrensdetails bitte mit dem Berkeley-Team klären, ich bin da hoffnungslos überfragt. Aber nicht einfach alles zu »sehr dubios« erklären, es ist weit unter Ihrem Niveau, anderer Leute Arbeit runterzumachen (und eine Judith Curry und ein Saul Perlmutter und ein Richard Muller würden sich auch nicht dafür hergeben – auch das mag ein Indiz sein).

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • dssm
      25. März 2013 18:07

      @phaidros
      trotzdem herzlichen Dank für die Denkanstösse.
      Ich werde die Daten jetzt einmal gegenprüfen mit meinen gespeicherten Daten (mehrere Messpunkte sind in unmittelbarer räumlicher Nähe zu meinen Datenquellen z.B. 18815, 18800, 152495 oder 152501).
      Dann werde ich aus den Daten verschiedene Mittelwerte ableiten (die Methode mit 'Ausreisser' und 'Qualität' gefällt mir nicht!).
      Das wird aufgrund der Datenmenge ein wenig dauern (Wochen?).
      Ich melde mich wenn ich etwas haben, egal was herauskommt.

      p.s. das mit der Mongolei prüfe ich gesondert.

    • phaidros
      25. März 2013 18:23

      Toll! Das nenne ich transparente Wissenschaft, so muss es sein! Ich bin gespannt auf das Ergebnis, wenn ich etwas beitragen kann, lassen Sie es mich bitte wissen. Wenn ich dazu komme, mache ich das gerne parallel (allerdings bin ich statistisch nicht firm genug, da bräuchte ich sicher Zeit zum Einlesen und um die BEST-Papers im Detail zu verstehen).

      Lediglich das mit der Mongolei halte ich nicht für sehr vielversprechend: das Aussetzen der Erwärmung auf der Nordhalbkugel wird ja nicht in Abrede gestellt, und ist auch in den BEST-Videos klar ersichtlich: zwischen 2009.67 und 2011.50 in den Clips TMAX und TAVG vom I/2013 zeigt sich deutlich ein kühler Streifen nordwestlich von Indien. (http://berkeleyearth.org/movies/)

      LG phaidros.vie@gmail.com

  29. phaidros
    25. März 2013 07:37

    Daher sagt auch die Tatsache (noch) nichts, dass es nach einem Temperaturanstieg am Ende des Jahrtausends seit der Jahrtausendwende wider alle Prophezeiungen nicht mehr wärmer geworden ist.

    Das halte ich für Hörensagen. Welche »Prohezeiungen« sollen hier gemeint sein? Bitte um Beleg.

    Es werden verschiedene Szenarien gerechnet (die Klimawissenschaft nennt ihre Modelle mit gutem Grund noch nicht einmal ›Prognose‹).

    Die – lediglich auf der Nordhalbkugel! – tatsächlich beobachtete Abkühlung in den letzten 10 Jahren lässt sich – leider! – gut erklären: zum einen ist da eine sehr geringe Aktivität der Sonne nach dem letzten Minimum (die Sonnenaktivität, die wir für einen wesentlichen Klimaantrieb halten, unterliegt einem 11-jährigen Zyklus, welcher in seinen Ausprägungen allerdings schwankt) und in Asien sind bedingt durch Indurstrie und fossile Energiegewinnung jede Menge feinster Staubteilchen (Aerosole) in der Luft, deren Wirkung nicht detailliert verstanden ist, die aber unterm Strich für kühlend gehalten werden. Aerosole haben eine Verweildauer von wenigen Tagen in der Atmosphäre (anders als CO2 mit mehreren Jahren) und es ist zu befürchten, dass sie das Problem lediglich maskieren.

    Außerdem, wie gesagt, wird die Abkühlung – besser ›Nichtweitererwärmung‹, denn von echter Abkühlung kann noch keine Rede sein – lediglich auf der Nordhalbkugel beobachtet. Weltweit ist der Erwärmungstrend, nach dem, was man mit aktuellen Daten beurteilen kann, bislang ungebrochen.

    • dssm
      25. März 2013 08:48

      @phaidros
      Ja, das lässt sich fürwahr trefflich erklären – aber erst jetzt!
      Die Vorhersagen waren falsch, nicht mehr nicht weniger!
      Ob die gesamte Theorie falsch ist, oder doch stimmt, ist damit unerheblich, denn die Basis dieser Theorie ist eine sehr sehr schwache.
      Nebenbei, genau jene Theorie, welche bis vor kurzem noch feststellte, daß die Nord- und Südhalbkugel dieses schönen Planten nur sehr selten im Temperaturgleichschritt marschierten. Da es aber momentan im Süden wärmer ist, wird diese von den Erwärmungstheoretikern als Beweis für die eigne These herangezogen.
      Auf so schwacher Basis den Umbau der ganzen Welt zu verlangen ist ein starkes Stück.

    • phaidros
      25. März 2013 08:58

      Welche Vorhersagen, dssm? (Das ist eine Pauschale Marke »amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden« der lediglich Pseudobeweiskraft zukommt)

      WIe die Sonnenaktivität sich entwickelt, dafür haben wir nicht einmal Modelle, das können wir nur abwarten. Man kann daher nur mit einem Durchschnittswert für die Sonneneinstrahlung rechnen. Wenn der dann nicht ist wie angenommen, dann »stimmt« das Ergebnis nicht.

      Aber Ihr Schluss, dass das Modell deswegen schwach wäre, ist rundheraus falsch.

      Und der übliche und leider nötige Disclaimer: weder vom Umbau noch von der Rettung der Welt verstehe ich etwas, dazu müssen Berufenere sich äußern. Ich rede ausschließlich vom Klima und seiner Erforschung.

    • werauchimmer
      25. März 2013 11:28

      Ja, und in Europa und den USA sind die unterm Strich "für kühlend gehaltenen" Aerosole durch Deindustrialisierung und massivem Filtereinsatz drastisch verringert worden.

      Jetzt muss der IPCC, der Weltklimarat, aber sofort eingerufen werden, um propagieren zu lassen, dass die Filtertechnologie noch viel zu ineffizient ist. ;-)

    • phaidros
      25. März 2013 11:35

      Mister M., es ist wirklich geradezu unglaublich, mit welcher Treffsicherheit man daneben schießen kann, wenn man ein Ergebnis ums Verrecken herbeireden möchte:

      Sehen wir mal davon ab, dass Ihr Schlussatz völlig widersinnig ist. Was aber so klar ist wie der Himmel über Peking trüb, dass die Chinesen diese Zustände nicht langfristig akzeptieren werden. Über kurz oder lang wird auch die chinesische Industrie beginnen, Umweltstandards einzuführen. Die werden ebenso wie im Westen mit zu einer Reduktion der Aerosole führen, und dann…

      Genau. Wird es einen Unterschied machen, ob wir zwischenzeitlich bei 450 ppm oder 700 angelangt sein werden.

    • dssm
      25. März 2013 12:47

      @phaidros
      Dann sind wir ja auf einer Linie!
      Zitat: „WIe die Sonnenaktivität sich entwickelt, dafür haben wir nicht einmal Modelle, das können wir nur abwarten.“
      Ganz meine Meinung. Ich kann nicht beurteilen ob es ein von Menschen gemachtes Klimaproblem gibt, auch wenn ich da so einen Verdacht habe...
      Ich kann nicht einmal beurteilen ob die Durchschnittstemperatur steigt oder sinkt, mangels Daten! (Warum eigentlich?)
      Da die Sonne nun aber einmal der Dreh- und Angelpunkt des weltweiten Wetters ist, erübrigt sich jeder Aktionismus, warten wir einfach ab, was uns die Sonne beschert!

    • phaidros
      25. März 2013 13:03

      Wundert mich gar nicht (die gemeinsame Linie)! Ihre Schlussfoglerung stimmt aber nicht ganz: im Nachhinein kann man die Rechung wiederholen und sehen, »wo man heraus kommt«. Damit müsste sich ein anthropogener Einfluss zweifelsfrei identifizieren lassen.

      Da die Sonne nun aber einmal der Dreh- und Angelpunkt des weltweiten Wetters ist,…

      Der weiß ich nicht, aber ein wichtiger, wie es aussieht, allemal.

      …erübrigt sich jeder Aktionismus, warten wir einfach ab, was uns die Sonne beschert!

      Nein, wieso? Sollte es einen Effekt geben, der bspw. durch geringe Sonnenaktivität derzeit lediglich maskiert ist, dann stehen wir mit runtergelassenen Hosen da, wenn die Sonne wieder anspringt. Was sie völlig zweifelsfrei früher oder später tun wird.

      Aber nochmal: von nötigem oder eingebildeten Aktionismus verstehe ich nichts, ich versuche lediglich, mir den Stand der Klimaforschung aufzuschließen. (Das ist Arbeit genug.)

    • werauchimmer
      25. März 2013 14:51

      Nachtrag zu 1128:

      Jetzt muss der IPCC, der Weltklimarat, aber sofort eingerufen werden, um propagieren zu lassen, dass die Filtertechnologie noch viel zu ineffizient ist. ;-)


      Oh, ich vergaß, für unseren dialektisch verklemmten Phaidros hinzuzufügen, dass -

      ... der IPCC doch so aufrichtig bemüht ist, der Welt die verderblichen Folgen des CO2-Ausstoßes zu Bewusstsein zu bringen, weshalb es keineswegs widersprüchlich ist, sein Interesse daran zu unterstellen, die Aerosole in den USA, Kanada, Europa noch weiter zu reduzieren, um aus dem daraus berechneten Erwärmungseffekt den maximalen Umerziehungseffekt herauszuquetschen.

    • phaidros
      25. März 2013 14:57

      Oh, da haben SIe allerdings recht! So besehen ist das nicht widersprüchlich. Einfach nur strunzdämlich, aber nicht widersprüchlich.

    • werauchimmer
      25. März 2013 20:53

      Einfach nur strunzdämlich, ...

      Habe vom IPCC auch nie etwas anderes behauptet !

    • phaidros
      25. März 2013 20:58

      Dann werden wir ja sehen, ob Ihre Prognose eintrifft, und das IPCC so etwas verlauten lässt.

      Falls sie jedoch nicht,…

  30. Observer
    25. März 2013 07:32

    Das Klima ist eines der Lieblingsthemen unseres geschätzten Herrn Dr. Unterbergers. Da müssen wir uns immer mit sehr extremen Ansichten verschiedener Leute auseinandersetzen. Panikmache ist ebenso unangebracht wie das ständige Verleugnen, dass die Menschen den Klimawandel ohnehin nicht beeinflussen können.
    Tatsache ist vielmehr, dass wirkliche natürliche Veränderungen erst nach längeren Perioden nachträglich seriös beurteilt werden können. Tatsache ist aber auch, dass massive Eingriffe durch die Menschen den Klimahaushalt schon nachweisbare Änderungen herbeigeführt haben. Auch diese Resultate sind erst mit großer zeitlicher Verzögerung erkennbar und dann abaer schwer wieder auszugleichen.
    Daher ist es besser, besondere Vorsicht walten zu lassen als Warnrufe ständig zu belächeln und zu ignorieren.

    Leider werden vielfach die Begriffe KLIMA und WETTER in einem Atemzug genannt. Natürlich besteht da ein gewisser Zusammenhang, aber das aktuelle (Extrem-)Wetter kann nicht unbedingt und automatisch mit einem von Menschen verursachten Klimawandel verbunden werden. Dazu verlangt es seriöse und fachmännische Analysen.

    Leider werden wir durch die tägliche Wetter"modenschau" beim ORF-TV über die Zusammenhänge des Wettergeschehens völlig falsch informiert, wie auch viele dieser Prognosen "daneben gehen" - aber dies wird meist ohnehin nicht bemerkt bzw. nachgesehen. Im Schweizer Fernsehen und auch bei ServusTV werden dazu viel mehr Sachlichkeit und auch Hintergrundinformationenen auf verständliche Art gegeben.

    • phaidros
      25. März 2013 07:44

      Danke. Unaufgeregte Kommentare tun gut!

      Darf ich ergänzen: aktuelles, vergangenes oder künftiges auch noch so extremes Wetter kann niemals mit Klimaveränderung erklärt werden! Denn das Klima macht nur eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit, mit der Extremereignisse auftreten.

      Das ist ähnlich wie mit einem gezinkten Würfel: auch wenn Sie einen Würfel präparieren, sodass er doppelt so oft auf 6 fällt wie ein sauberer, können Sie keinen einzigen konkret gefallenen 6er mit der Zinkung begründen, denn die Hälfte der 6er wäre auch so gekommen.

      Extreme Warmreignisse werden lediglich wahrscheinlicher (extreme Kälteereignisse unwahrscheinlicher) und dadurch häufiger (bzw. seltener), aber einen Zusammenhang vom einzelnen Ereignis zur Klimaveränderung nachzuweisen ist nicht möglich.

    • Gerhard Pascher
      25. März 2013 08:46

      phaidros:
      Danke. Sehr gute Erklärung für die "Ungläubigen".

    • diko
      25. März 2013 14:42

      Das Klima ist eines der Lieblingsthemen unseres geschätzten Herrn
      Dr. Unterbergers, ......
      Es ist sicher nicht das Lieblingsthema Dr. Unterbergers aber mit Sicherheit das über jeglichen Zweifel erhabene Thema, - der Erfinder der globalen Erderwärmung und ihrer Propagandaschreiber wie Observer, Supra, Susanne P. u. "richtiger, echter Fachleute" - welche in den Anfängen diese Blogs nicht so wohlfeil ihre Kommentare einleiteten, sondern stets mit: "Der Unterberger ist schon wieder bei seinem Lieblingsthema....."

      Das eigentliche Thema aber, was trotz Krise demnächst an Schutzgeldzahlungen für nicht erreichte Klimaziele zu bezahlen ist, ist in diesem Zusammenhang noch nie erwähnt worden!

    • phaidros
      25. März 2013 15:04

      Doch doch, das wurde durchaus erwähnt, diko: rund ein fünfzehntel dessen, was wir für schlecht verhandelte Gaslieferverträge allein für die Preisüberhöhung ausgeben.

      Details siehe Gastkommentar: http://www.andreas-unterberger.at/2012/10/gas-russen-geben-nach-ij-sind-pumpspeicher-unrentabelij/

    • phaidros
    • Observer
      25. März 2013 17:39

      diko:
      es gibt noch weitere Lieblingsthemen des Blogbetreibers, u.a. auch die Windräder und Fahrräder, welche immer wieder als Reibebäume herhalten müssen.

  31. diko
    25. März 2013 06:56

    Keine Sorge,
    der kommende Sommer wird - wie alle Jahre - wieder der heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen - (wann und wo fand dieser Beginn exakt statt?)
    Und ein klimagefälliges Leben - was immer das auch sein mag, außer Licht abschalten - findet sicher seine Belohnung.

    • phaidros
      25. März 2013 07:03

      Meines Wissens 1851 im ältesten Wetterdienst der Welt, der heutigen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien (gegründet von Franz Joseph damals noch als ›Centralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus‹)

      Österreich verfügt über den ältesten durchgehenden Datensatz der Welt, wobei insbesondere die am Sonnblickgletscher gewonnenen Aufzeichnungen wertvoll sind.

    • phaidros
      25. März 2013 07:27

      …übrigens: der kommende Sommer wird - wie alle Jahre - wieder der heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen

      Wo nehmen Sie denn das her?

      Der vergangene war mitnichten »wie alle Jahre der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen«, sondern der 9. in der Reihe. (http://www.nasa.gov/topics/earth/features/2012-temps.html – Und wenn es so wäre, wie Sie sagen, sollte es einem schon irgendwie zu denken geben, meinen Sie nicht?)

      Aber man muss und soll gar nichts dramatisieren: mit Ausnahme von 1998 waren die 9 wärmsten Jahre alle nach der Jahrtausendwende. Das spricht schon für sich.

  32. phaidros
    25. März 2013 06:52

    Sehr schade, aber was das Klima betrifft, ist leider festzuhalten, dass Dr. Unterberger völlig fakten- und erkenntnisresistent zu sein scheint.

    Sonst hätte er nicht nur der Versuchung widerstanden, diese Fußnote zu verfassen, sondern es wäre gar keine Versuchung gewesen: Parallel zum kalten Winter hier ging lt. Bureau of Meteorology in Australien eben der heißeste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zuende*). (Aufzeichnungen, wohlgemerkt, nicht Gedenken, das ist eine ganz andere Qualität. Aber zugute halten kann man, dass es in diesem Fall darauf nicht ankommt. Keines von beiden beweist irgendetwas im Zusammenhang mit dem Klima)

    *) http://www.dwd.de/bvbw/generator/DWDWWW/Content/Oeffentlichkeit/KU/KU2/KU24/besondere__ereignisse__global/temperatur/201212__201302__tmperatur__australien,templateId%3Draw,property%3DpublicationFile.pdf/201212_201302_tmperatur_australien.pdf

    • Josef Maierhofer
      25. März 2013 09:21

      Ich beobachte eine Erwärmung auf der Südhalbkugel auch, speziell in der Antarktis, aber auch am Nordpol.

      Bei uns vermute ich das Erkalten des Golfstroms als Ursache für kältere Winter, etwa in England war Schnee noch vor Jahrzehnten nie ein Problem, aber es wird jeden Winter mehr zum Problem dort.

      Eines aber möchte ich schon festhalten, auch wenn man eine generelle Klimaerwärmung feststellt, kann der winzige Mensch dagegen gar nichts tun, auch wenn er mit CO2 Zertifikaten und Schreckensszenarien als Angstmache (politisch) handelt.

    • phaidros
      25. März 2013 10:01

      Sg. Hr. Maierhofer, Sie sagen es: die Zusammenhänge sind komplex und langfristig.

      Zu Ihrem Schussabsatz: wenn es sich tatsächlich herausstellen sollte, dass der Mensch mit seinem CO2-Ausstoß für die Erwärmung verantwortlich ist (und derzeit sieht es danach aus), sehe ich keinen Grund für die Annahme, dass er nicht etwas dagegen tun können sollte.

    • Josef Maierhofer
      25. März 2013 10:56

      @ phaidros

      Den CO2-Ausstoß kann der Mensch, wenn er so lebt, wie er es heute tut, nicht reduzieren. Also kann er entweder damit leben oder untergehen. Aber in der Praxis wird er diesen genauso wenig in den Griff bekommen, wie alles andere, was dem Menschen, im Unterschied zu allen Wildtieren, aus dem Ruder läuft.

      Wissenschaftlich ist Fakt, dass der gesamte CO2-Ausstoß vom Menschen 5% des Gesamtausstoßes der Natur selbst beträgt, und das bei der hochtechnisierten heutigen Welt mit all ihren zerstörerischen und Umwelt verschmutzenden Attributen.

      Ich bezweifle, wie immer, dass das CO2 so einen Einfluß überhaupt zustande bringt.

      Jedenfalls meine ich, dass auch dieser Ausstoß nichts ist im Vergleich zur Natur und ihren Entwicklungen, die wir nicht ändern können, mit denen wir leben müssen, angefangen von den Sonnenaktivitäten bis hin zur Gesamtabkühlung des Erdkernes, etc. Wir können das Klima nicht beeinflussen, das wäre sehr vermessen, auch nicht das Wetter.

    • phaidros
      25. März 2013 11:05

      Das hatten wir alles schon, sg. Hr. Maierhofer, daher nur soviel: Auch, wenn Sie es nicht glauben: 5% sind durchaus genug.

      Und zu Ihrem (wie begründeten?) Zweifel:

      Auf 1 CO2-Molekül kommen rd. 2500 andere. (400 ppm)

      Wenn 1 CO2-Molekül ein einziges 15µm Infrarot-Photon einfängt, erwärmt sich dadurch »sein« 2500-Partikelpaket in der Größenordnung von 1/10-Graden (ich habe es nachgerechnet und lasse Ihnen die Rechnung gerne zukommen). Und danach ist es sofort wieder frei, das nächste Photon einzufangen.

      Ich halte es für völlig plausibel und darf sagen: ich habe mir die Sache sehr genau (und ergebnisoffen – was ich nach wie vor bin) angeschaut.

    • phaidros
      25. März 2013 11:06

      (Nachsatz: das Wetter müssen wir ggf. gar nicht beeinflussen, sondern nur das Klima = die Statistik des Wetters)

  33. Senfspender
    25. März 2013 06:50

    Damit werden Sie den Glauben an die Klimaerwärmung nicht ins Wanken bringen! Früher war es eben viel kälter, wenn es kalt war.

  34. byrig
    25. März 2013 01:57

    ergänzung:für uninformierte:dieser uniprofessor lehrt in graz.

    • phaidros
      25. März 2013 07:15

      Und zwar ›systemische Musikwissenschaft‹. Er hat mit Klimaforschung nicht das Geringste zu tun.

      Vielleicht sollte man das dazu sagen.

  35. byrig
    25. März 2013 01:55

    man hat ja auch die unterstützung als klimaerwährmungsfanatiker von universitätsprofessoren,sogar angelsächischjen ursprungs.die die tatsache der klimaerwärmung selbst bei kälter werdenden wintern für so wichtig halten,dass für verleugner(denier) die todesstrafe wiedereingeführt werden sollte.
    an sich ein megaskandal,und auch schon wieder in vergessenheit geraten.
    die linken dürfen sich heutzutage alles erlauben,sogar die todesstrafe.
    die anständigen-und das sind nach wie vor die nichtlinken-dürfen ja nicht resignieren.
    und eines sollte auch nicht vergessen werden:früher galt alles linke als unanständig.

    • simplicissimus
      25. März 2013 04:58

      Heute gilt alles Rechte als unanständig. Ein guter Zeitpunkt für eine Wende. Wie sagte mir der Sohn eines 68ers: "Der Papa hat schon seltsame Ansichten".

    • phaidros
      25. März 2013 06:59

      Sagen SIe bitte dazu, dass der Professor (Parncutt) einer für ›systemische Musikwissenschaft‹ ist, der mit Klimaforschung nicht das Allergeringste zu tun hat.

      Sonst könnte jemand auf die Idee kommen, die Klimawissenschaft wäre radikal.

      Das ist sie aber nicht. Es preschen lediglich Idioten vor, die keiner haben will (so wie auf der anderen Seite übrigens durchaus auch).

    • Undine
      25. März 2013 08:48

      @simplicissimus

      ********* für diese 2 treffenden Zeilen:

      "Heute gilt alles Rechte als unanständig. Ein guter Zeitpunkt für eine Wende. Wie sagte mir der Sohn eines 68ers: "Der Papa hat schon seltsame Ansichten".

      Ja, eine Wende zum Guten ist überfällig!!!

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      26. März 2013 11:24

      byrig
      25. März 2013 01:55

      Wieso "galt"? Gilt doch noch immer!

      Er hat a Linke draht ...

    • Anna Marie (kein Partner)
      26. März 2013 11:24

      byrig
      ********* !!! Ich kann mich noch gut an die Redewendungen erinnern: "du linker Agent, oder der hat mich ge-link-t"
      Wobei "rechten's" von rechts kommt. So was aber auch: "das Herz am rechten Fleck" usw. usf.

      Ja, ja die deutsche Sprache wäre so präzise .....





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