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Das war die gute Sozialdemokratie

Lesezeit: 2:00

Es war die persönliche Abschiedsfeier des scheidenden Generalstabschefs Edmund Entacher. Und es wurde zu einer Demonstration der positiven Rolle, welche die Sozialdemokratie in diesem Land und für dieses Land hatte. Und weiterhin haben könnte. Bevor die Partei vom Alt-68er-Geschwurbel und von der Feminismus-Hysterie feindlich übernommen worden ist.

Bei diesem Lob geht es gar nicht primär darum, dass Entacher es in den letzten zwei Jahren gewagt hatte, seinen sogenannten Parteifreunden im Ministerzimmer, Bundeskanzleramt und Rathaus Widerstand zu leisten.

Dabei geht es viel mehr um Entacher als die Verkörperung dessen, was ein liebenswertes Österreich sein könnte: Ein Mann, der stolz darauf ist, in der alpinen Lederhosen-Dirndl-Kultur aufgewachsen zu sein; der seine Frau verloren hat, als die Kinder neun und elf Jahre alt waren und der diese dann alleine und mit stolzem Ergebnis großgezogen hat; ein Mann, bei dessen Abschiedsfeier ohne jede Relativierung das Bekenntnis zur Verfassung und zum österreichischen Volk als oberste und einzige Richtschnur eines anständigen Beamten ins Zentrum gerückt worden ist; bei dessen Abschiedsfeier von Entacher und einem seiner Partei- und Offiziersfreunde öfter der liebe Gott zitiert worden ist als bei so manchen politisierten Sonntragsmessen (bei der Erwähnung der Festredner schweigen wir freilich gnädig über einen dabei aufgetretenen Möchtegernnachfolger, der in seiner Entacher-Würdigung ständig von sich selbst geredet hat).

Durch so viel berührende Aspekte dieses Entacher-Abschieds wurde man wieder einmal an viele andere positive Taten der Sozialdemokratie erinnert. Etwa daran, welche positive Rolle die SPÖ-Arbeiterzeitung vor 1955 bei der Aufdeckung von Übergriffen und Verbrechen der Roten Armee hatte. Oder daran, wie wertvoll Arbeiterbildungsvereine einst für die arbeitenden Menschen waren (heute dienen ihre Überreste nur noch als Geldverschiebungs-Drehscheiben vom Rathaus in die SPÖ-Kassen). Oder an das lobenswerte Engagement der sozialdemokratischen Abstinenzlerbewegung.

Man kann gar nicht glauben, dass das dieselbe Partei war wie jene, die heute so viel Unheil anrichtet. Aber freuen wir uns einfach über solche Sozialdemokraten wie Entacher. Sie sind noch unter uns. Und in der SPÖ, wenn auch wahrscheinlich bloß noch aus Nostalgie. Bei Entachers Abschied hat man jedenfalls nicht allzu viele Sozialdemokraten antreffen können.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2013 09:00

    General Entacher, er hatte vor vielen Jahren meine Ausbildung zum Jägerkompaniekommandanten geleitet und auch meine Einheitskommandantenprüfung abgenommen, war ein Mann, dessen politische Einstellung bekannt war. Ich vermag mich an keinen einzigen Augenblick zu erinnern, in dem sein Colour auch nur im geringsten Einfluß auf seine dienstlichen Entscheidungen gehabt hätte. Im Gegenteil - diese sind, soweit ich sie wahrnehmen konnte - ausschließlich auf sachlicher Grundlage gefallen. Darüberhinaus vermag ich zu berichten, daß er die dienstlichen Leistungen von Offizieren, welche - wie auch ich - hinsichtlich ihrer politischen Auffassungen in Gegensatz zu ihm standen, stets vollkommen unbeeinflusst und von unbestechlicher Objektivität vorgenommen hat. Entacher ist ein Ehrenmann, vom Scheitel bis zur Sohle und wohl auch einer der begabtesten Truppen- und Menschenführer die mir je begenet sind. Es gibt nicht viele seiner Gattung. Er wird diesem Heer fehlen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2013 01:11

    General Entacher vertrat auch ein österreichisches Beamtentum, das für Anstand, Unbestechlichkeit und Einsatz stand. Wenn abhängige Staatsdiener um ihre Existenz fürchten müssen, weil irgendein wildgewordener Parteiapparatschik durchdreht, dann hört sich unser ehrliches Berufsbeamtentum auf. Dann werden ausschließlich Politlakeien in Verwaltung und Justiz das Sagen haben. Bürger werden nach Parteibuch klassifiziert bleiben.
    Es happert wohl ausschließlich am Klima, daß wir noch kein Bananenstaat sind.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2013 09:14

    Arbeiterbildungsvereine braucht's heute nicht mehr, seit die Sozis draufgekommen sind, dass das Wegnehmen unter dem Titel 'Umverteilen' einfacher ist als den Weg über die Bildung zu gehen. Dafür werden Vereine wie ZARA gefördert - mit dem weggenommenen Geld. Ein unproduktiver Todeskreislauf. Und die AK ist führend dabei! Das verstehe jemand!

    Dass dann bald alles den Bach hinunter gegangen sein wird, werden sie wie üblich erst erkennen, wenn's zu spät ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorMoti
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2013 09:12

    Da ich Edmund Entacher persönlich kenne freue ich mich besonders über die treffsichere Beurteilung durch A.U. Entachers Parteizugehörigkeit und militärisches Handeln entsprang keinem Opportunismus, sondern den Erfahrungen und Überzeugungen seiner Pongauer Jugend und seiner Ausbildung an der (hervorragenden) Theresianischen Militärakademie. Er hat sein Parteibuch auch zu den Hochzeiten der Sozialdemokratie nie als stolze Fahne vor sich hergetragen. Er kannte keine Berührungsängste zu anders Denkenden, das Schwarz/Weißdenken der aktuellen Führungsspitzen der Partei war ihm stets fremd, die Entscheidungen die er traf waren Sachentscheidungen. Er war großer Redner, kein Mann der großen Visionen. Das Heer hat solche Persönlichkeiten auch gekannt. An der Behebung der Schäden, die sie angerichtet haben krankt es noch heute. In Einsicht des (geringen) Stellenwertes der Landesverteidigung, den ihr die Politik zumisst und in der Budgetierung klar erkennbar wird hat er sich vielmehr eher im Hintergrund bemüht schädlichen Entwicklungen bereits vor der Beschlussfassung entgegenzuwirken bzw. ihre Auswirkungen abzumildern. Das war ohne Zweifel der erfolgreichere Weg, wenn diese Erfolge angesichts der politischen Rahmenbedingungen auch nicht epochal und für jeden offenkundig wurden. Als Offizier der noch das Dienen am Volk verinnerlicht hatte war er für mich immer einer der Lichtblicke im Heer, ich wünsche ihm aus tiefer Überzeugung das Beste für seinen weiteren Lebensweg.
    Wenn die Reform des Grundwehrdienstes weitgehend steckenbleiben wird, so ist das nicht seine Schuld. Wer die Anzahl der frustrierten Systemerhalter reduzieren will, der muss Geld in die Hand nehmen um statt Wachen elektronische Sicherungsmaßnahmen anzuschaffen oder um wichtige Hilfsdienste durch Zivilbedienstete zu ersetzen. Er muss Geld in die Hand nehmen um die verbleibenden Truppen in wenigen Großkasernen zusammenzufassen und damit die Infrastruktur zu verbilligen. Doch noch vor dem Vorliegen von Konzepten hat sich die Politik darauf festgelegt, dass die Reform nichts kosten darf. Man wirft dafür lieber Geld jenen Griechen nach, die über ein vergleichsweise weit überdimensioniertes Heer verfügen, dessen einziger traditioneller Gegner ein NATO-Partner ist. Geld, das überdies so gut wie überhaupt nicht beim darbenden Volk ankommt, sondern überwiegend nur die Gläubiger erfreut, die für ihre spekulativen Investionen satte Gewinne einstreifen können. Zurück zur Heeresreform: Aber kann mir einer eine Heeresreform nennen, die wirklich konsequent umgesetzt wurde ? Alle bisherigen Reformen waren oft bereits nach Monaten nur mehr Torsos, weil es am politischen Willen (Geld) fehlte, sie wie beschlossen auch durchzuziehen. Was ich mir Wünsche: Politiker mit Visionen zur Landesverteidigung und Persönlichkeiten wie Entacher, die sie mit kritischem Blick auf Sinnhaftigkeit, Machbarkeit und Redlichkeit auch umsetzen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2013 07:55

    Danke Dr.Unterberger! Dieser Tagebucheintrag tut mir gut weil er meine wiederholten Kommentare untermauert, in welchen ich gegen pauschale Verächtlichmachung aller Mitbürger welche in irgendeiner Form der SPÖ nahestehen, protestiert habe.

    Wenn etwa Unsoldat Häupel im Wahlkampf auf internationalen Zuruf ein Berufsheer fordert, weil EU und Nato von Österreich keine Eurofighter sondern INTERVENTIONSVERBÄNDE FÜR EINSÄTZE RUND UM DEN GLOBUS erwartet, soll er dafür samt involvierten Genossen natürlich mit der geballten Wortgewalt der Tagebuchpartner " verprügelt " werden.
    Das gilt auch für den mißbrächlichen Einsatz der direkten Demokratie bei der letzten Volksbefragung in Wien.

    Aber, hunderttausende redlicher Mitbürger, welche an ihren Arbeitsplätzen
    hervorragenden Beitrag zum BIP Österreichs leisten, in Gemeinderäten, bei Feuerwehr, beim roten Kreuz und bei vielen gemeinnützigen Vereinen wervolle Träger unserer Gesellschaft sind, abfällig als Sozen oder gar als rotes Gesindel abzutun, weil sie das NOCH im Nahbereich der SPÖ tun, schadet dem Tagebuch und der Reputation des Schreibers.
    VIELMEHR SOLLTE MAN DIESE WERTVOLLEN MENSCHEN ZUR MITARBEIT IM RAHMEN EINER HOFFENTLCHFEHLERFREIEN ANDEREN PARTEI GEWINNEN!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorzauberlehrling
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2013 17:36

    Einen solchen unabhängigen, geradlinigen, seiner Aufgabe sowie seiner Heimat verpflichteten Menschen, könnte ich mir an der Spitze unseres Staates vorstellen.

    ENTACHER FOR PRESIDENT!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. März 2013 02:36

    irgenwie OT:es ist erfreulich,wenn sozialdemokraten wie entacher gewürdigt werden.
    nicht erfreulich ist,dass immer noch soviele menschen spö wählen wenn die zustände z.b. in wien bezüglich der sog.zuwanderung mehr als unerträglich sind.
    man neigt dazu zu sagen:selber schuld.
    dass die grünen überhaupt noch wähler haben grenzt an masochismus.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKann rechnen!
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2013 08:40

    Zyprern doch noch "gerettet"!

    Die Politclowns sagen: wenn der Euro enden würde, würden die Nachfolgewährungen von BRD/Ö ca 30 % aufwerten. Damit wollen sie uns sagen, dass das unsere Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen würden, in Wahrheit sagen sie aber etwas anderes:

    Mit dem Schilling oder mit der Deutschmark hätten wir 30 % mehr Kaufkraft als wir mit dem Euro haben. Umgekehrt hätten die Südländer mit der Lira/Drachme etc dreißig oder mehr Prozent Kaufkraft weniger als jetzt im Euro. Das heißt, dass der Euro Kaufkraft von BRD/Ö zu den Südländern verschoben hat.

    Wer 100.000 Euro Erspartes hat, dem hat also die Blödheit von SPÖVP 30.000 Euro Kaufkraft gekostet.

    Wer 50.000 Euro im Jahr verdient, den kostet die Inkompetenz von SPÖVP mindestens 15.000 Euro. Im Jahr! Reale Kaufkraft! Was er früher aus dem Ausland für 100 kaufen konnte, dafür zahlt er jetzt 130!

    Beispiel Treibstoff. Der Liter Benzin zu 1,40 Euro. Im Schilling geblieben könnten wir den Liter nach wie vor für (umgerechnet) 1 Euro importieren.

    Gigantische Verluste an Volksvermögen! Verursacher: SPÖVP!


alle Kommentare

  1. Jaylyn (kein Partner)
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  9. hansi (kein Partner)
    29. März 2013 16:49

    Entacher ist ein gutes Beispiel, um den Unterschied zwischen einen Mann und einen Jungen zu definieren. Das hat nichts mit dem Alter in Jahren zu tun. Darabos ist zum Beispiel ein Junge und wenn er so bleibt wie er ist, wird er auch mit 80 noch einer sein.
    Ein Junge braucht Führung, alles muss ihm gesagt werden, bei Fehlern bestraft werden, für ein bischen Süssigkeiten vergisst ein Junge ohne Skrupel sein eigenes Wort und verspricht das blaue vom Himmel.
    Ein Mann dagegen hat eine Innere Stimme die ihm sagt was zu tun ist, was richtig und falsch ist, braucht niemanden der ihm vorgibt was zu tun ist. Macht er Fehler steht er dazu und sein Wort hält er selbst wenn er dadurch Nachteile hat.
    Leider scheinen immer mehr in ihrer Entwicklung stecken zu bleiben und benehmen sich selbst mit über 40 wie kleine Kinder in Männerkostümen. Sehr traurig. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

  10. Hannibal (kein Partner)
    26. März 2013 09:23

    Für mich ist der Entacher einfach der Held gegenüber dem Versager Darabos. Dass er einfach abgesetzt wurde, hat er nicht so einfach hingenommen und er hat sich durchgesetzt. Und der Darabos hat nicht den Anstand gehabt, seine Fehler einzugestehen, sondern nur noch weiter geblödelt. Der Entacher hat aber auch für den Darabos weiterhin eine Belastung dargestellt, weil die Meinungsverschiedenheit geblieben ist.
    Ich wünsche dem Herrn Generalstabschef eine angenehme Pension.

  11. Marco Lorenz (kein Partner)
    25. März 2013 22:06

    Das MERKELferkel© ist immerhin Opas Tradition treu geblieben : Immer feste druff auf die Deutschen !
    Anm.
    Wie viele Politiker haben sich wohl andere Namen zugelegt um als trojanisches Pferd die jeweiligen Völker zu vernichten

    Die Wurzeln der “Aniela Kazmierczak” - Merkels Opa kämpfte gegen Deutsche
    Von Gudula Hörr

    Die polnische Presse überschlägt sich. Schließlich ist das Land seit Kurzem um eine Prominente reicher: Angela Merkel, von Beruf deutsche Kanzlerin, ist eigentlich auch eine Art Polin. Immerhin hieß ihr Großvater väterlicherseits ursprünglich Ludwik Kazmierczak und stammte aus Posen. Aber das ist noch nicht alles. Wie die “Gazeta Wyborcza” nun enthüllte, kämpfte eben jener Großvater im Ersten Weltkrieg vermutlich sogar gegen das Deutsche Kaiserreich.

    Als Beweis hierfür dient ein Foto, das Zygmunt Rychlicki, ein 79-jähriger polnischer Verwandter der Kanzlerin, ausgrub. Das Bild zeigt Merkels Großvater gemeinsam mit seiner Frau Margarethe vermutlich im Jahr 1919 oder 1920. Dabei trägt Ludwig Kazmierczak mit stolz verschränkten Armen die Uniform der sogenannten Haller-Armee – einer Einheit von Polen, die in der französischen Armee gegen die Deutschen eingesetzt wurde.

    Kämpfte damit also auch Merkels Großvater gegen das Deutsche Kaiserreich? Die “Gazeta Wyborcza” hält dies für wahrscheinlich. Vermutlich geriet Kazmierczak, der 1915 im Alter von 19 Jahren in die deutsche Armee eingezogen wurde und an der Westfront kämpfte, in französische Gefangenschaft oder desertierte. Irgendwie verschlug es ihn dann in das erste Artillerie-Regiment der Haller-Armee.

    Dieses kämpfte, so der Historiker Jaroslaw Luczak, 1918 in der Champagne gegen die Deutschen. Nach dem Ersten Weltkrieg zog das Regiment in den Krieg gegen die Rote Armee an der polnischen Ostgrenze. Wenn Merkels Großvater nicht krank oder verletzt war, kämpfte er vermutlich auch an dieser Front, bevor er in den 20er Jahren nach Deutschland zog und sich dort in Kasner umbenannte.

    weiterlesen:
    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/03/25/und-soetwas-haben-wir-als-kanzlerin/

    oder:
    http://www.n-tv.de/panorama/Merkels-Opa-kaempfte-gegen-Deutsche-article10353776.html?google_editors_picks=true

  12. Einspruch! (kein Partner)
    25. März 2013 20:43

    Entacher ist speziell dann ein Gigant, wenn man zum Vergleich an seinen Gegner der letzten Monate denkt, also den unnötigen, unfähigen, unerträglichen, wendehalsigen, dauernd was anderes behauptenden, immer wieder die Unwahrheit sprechenden, völlig entbehrlichen Minister sowieso. Den Unterschied möcht ich Klavier spielen können! Und leider sieht die SPÖ derzeit ganz genauso wie dieser Gegenspieler, dessen Name mir nicht und einfallen will. Und nicht wie Entacher.

  13. DerSchrei (kein Partner)
    25. März 2013 16:14

    OT

    Eigentlich hätte ich den Link gerne in den Beitrag über die "warme Kirche" gestellt, aber ich habe noch kein Abo.

    In Hamburg werden jedenfalls bereits Kirchen zu Moscheen umgewandelt, wie ich soeben gelesen habe:

    https://www.facebook.com/identitaeroesterreich

  14. Anna Marie (kein Partner)
    25. März 2013 15:39

    Solidarität oder Schadenfreude?
    Michael Morris

    Nicht nur in Filmen wie Harry Potter oder Star Wars fordern die Mächte der Finsternis die Mächte des Lichts heraus. Auch in unserer realen Welt findet genau dieser Kampf, genau jetzt, vor unseren Augen statt. Der größte Teil der Menschheit aber hat Angst vor der Wirklichkeit. Er flüchtet sich in eine elektronische Scheinwelt, ins innere Exil. Schuld sind immer die anderen. Der Mensch lässt sich viel gefallen, sehr viel. Aber irgendwann ist Schluss! Die EU-Politiker testen seit Langem diesen Punkt aus. Es scheint, als hätten sie ihn gefunden.

    Papst Benedikt XVI. trat am 28. Februar 2013 zurück, nachdem er den internen Machtkampf im Vatikan gegen die Freimaurerloge P2 und gegen Opus Dei verloren hatte. Er war vor acht Jahren angetreten, um den Sumpf in der Vatikanbank trocken zu legen und für Ordnung und Anstand zu sorgen. Aber er ist an der dunklen Seite der Macht gescheitert. Resigniert räumte er das Feld in der Hoffnung, dass ein anderer es richten könnte. Aber danach sieht es nicht aus. Zwar steht der Name »Franziskus« für Rebellion und Kirchenerneuerung, da aber der neue italo-argentinische Papst keine Ahnung von der vatikanischen Kurie hat, ist es unwahrscheinlich, dass er seinem selbst gewählten Namen gerecht werden kann.

    »Der Rauch Satans ist tatsächlich in den Vatikan eingedrungen«, hatte Papst Paul VI. bereits vor 40 Jahren festgestellt. Sein Nachfolger, Papst Johannes Paul I., war 1978 nach nur 33 Tagen (!) im Amt ermordet worden. Er hatte für Ordnung und Öffnung sorgen wollen und legte sich mit den Freimaurern an, die über die Vatikanbank herrschen. Seitdem tobt im Vatikan Krieg. Ratzinger war bereits seit Jahrzehnten immer wieder dadurch aufgefallen, dass er gegen die finsteren Mächte in der Kurie gewettert hatte. Offenbar hat er sie aber unterschätzt. »Mittlerweile haben sich an den teuflischen Rauchschwaden etliche ranghohe Vertreter des Kirchenstaates vergiftet«, schrieb Andrea Tornielli im Mai 2012 in Christ & Welt.

    Papst Benedikt XVI. hat mit der Begnadigung seines verurteilten Kammerdieners, eines Bauernopfers der Vatileaks-Affäre, ebenso wie mit seinem eigenen Rücktritt ein sehr deutliches Zeichen an die Welt gesandt. Aber die meisten Menschen weigern sich, dieses Zeichen zu sehen. Stattdessen sprechen alle von einem Rücktritt »aus Altersgründen«, was völlig paradox ist. In Büchern und in Filmen folgt die Masse der Menschen fasziniert dem Kampf der Mächte der Finsternis gegen die Mächte des Lichts. Im wirklichen Leben aber weigern sie sich, diesen Kampf auch nur wahrzunehmen. Was nicht sein soll, kann nicht sein! Stattdessen glauben sie lieber jeden Unsinn, den die Medien verbreiten, und plappern ihn nach.

    Die Massen werden von Angst beherrscht. Angst ist ein Werkzeug der dunklen Seite der Macht. Sie hindert uns daran, der Wirklichkeit ins Auge zu sehen, sie engt unser Blickfeld ein. Angst hält uns klein, macht uns krank, verhärtet und lässt uns emotional abstumpfen. Angst wird oft absichtlich geschürt ? Angst vor Terror, Angst vor einer Klimaerwärmung, Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes, Angst vor Seuchen, Angst vor der Bankenpleite, Angst vor der Angst...

    Aber Angst macht auch unberechenbar, sie führt zu Gehässigkeit und Schuldzuweisungen. So lesen und hören wir immer wieder davon, dass die Zyprioten, die Griechen, die Spanier ? also im Grunde alle ? faul und dumm sind, und dass sie alle nur die fleißigen und braven Deutschen ausnutzen. Wer die Presse und die Aussagen von Politikern in den letzten Monaten verfolgte, bekam genau das – wenn auch mit anderen Worten – immer wieder zu hören. Dazu kann ich nur sagen: »Hört bitte auf mit diesem Unsinn!«

    Auch in der EU werden die Mächte des Bösen immer dreister, immer brutaler, immer skrupelloser. Der Rauch Satans hat Brüssel schon lange durchdrungen. Er hängt schwer über der Stadt wie der Smog über Peking. Am Samstag, den 16. März ordnete die Freimaurer-Clique in der EU, der EZB und im IWF an, dass die Menschen auf Zypern enteignet werden sollten. Man nannte das verharmlosend »Verantwortung übernehmen« oder »einen Beitrag leisten«, aber im Grunde war es nichts anderes als Enteignung! Das haben zum Glück zahlreiche Menschen in der gesamten Welt so gesehen. Die zypriotische Regierung sollte gezwungen werden, von allen Bankkonten ihrer Bürger Teile zu beschlagnahmen, um sie den Banken in den Rachen zu werfen. Die Grundidee zu dieser »Sonderabgabe« soll von Wolfgang Schäuble, der Speerspitze des Satans, stammen – was niemand wundern würde. Von ihm stammen die richtungsweisenden Worte: »Wir können eine politische Union nur erreichen, wenn wir eine Krise haben.« Daran arbeitet er mit aller ihm zur Verfügung stehenden Macht, denn er will nichts mehr als seine Macht demonstrieren und in die Geschichte eingehen. Das zweite scheint ihm nun gelungen zu sein: Weltweit wird er bereits seit Monaten als das wahrgenommen, was er ist: eine Gefahr für die Menschheit!

    Er soll ursprünglich gefordert haben, jedem Zyprioten 40 Prozent seiner Ersparnisse zu nehmen, aber seine Mitstreiter hatten dann zu 6,75 Prozent für Ersparnisse bis 100.000 Euro und zu 9,9 Prozent für Einlagen darüber gedrängt. Dieses Ergebnis wurde dann dem zypriotischen Präsidenten mitgeteilt.

    Aber die europäische »Elite« hatte die Zyprioten unterschätzt, denn sie wehrten sich und waren nicht dazu bereit, sich enteignen zu lassen. Da wird sich die dunkle Seite der Macht aber gewundert haben! »Wo kommt auf einmal der Widerstand her? Wie, die wollen sich nicht enteignen lassen? Ja, aber bisher haben die Europäer doch alles geschluckt!«

    Diese widerrechtliche »Zwangsabgabe«, die man sonst nur aus Diktaturen kennt, war ein deutlicher Warnschuss, der in der ganzen Welt gehört wurde. Schäuble hat nun der Demokratie als solcher ganz offiziell den Krieg erklärt. Das beunruhigt nicht nur Spanien, Portugal, Irland, sondern alle, die geschäftlich oder privat irgendwie mit Europa zu tun haben – und das sind sehr viele Menschen. Außerdem findet es immer mehr Nachahmer. Immer mehr Staaten bereiten sich auf den unabwendbaren Zusammenbruch unseres Geldsystems vor, indem sie die unteren 90 Prozent der Einkommenspyramide zur Tasche bitten wollen. Dabei ist die Enteignung völlig sinnlos, weil sie den Banken gerade einmal für wenige Monate gereicht hätte. Was wäre dann gekommen? In wenigen Monaten hätte man den Zyprioten den Rest nehmen müssen. Und dann? Die Schulden wachsen exponentiell. Sie können nicht mehr bedient werden.

    Machen wir uns nichts vor: Zypern war nur ein Testballon. Es ging darum, am kleinsten Land der EU das Experiment zu wagen, was passieren würde, wenn man einfach ohne Vorwarnung Menschen enteignet. Wäre das reibungslos verlaufen, dann hätte man gewusst, dass die Menschen mittlerweile so stumpf sind, dass man alles mit ihnen machen kann. Das wäre der finsteren Seite der Macht sehr gelegen gekommen. Denn sie hat noch Großes vor mit uns. Ab Sommer sollten die USA und die EU Schritt für Schritt vereinigt werden. Luzifer will die Herrschaft über die Welt, koste es, was es wolle. Aber da hat er die Rechnung offenbar ohne die Zyprioten gemacht. Nun, wenn die Menschen nicht freiwillig zur Schlachtbank laufen, dann wird man sie einfach durch noch mehr Angst weiter einschüchtern. So erklärt man aller Welt, dass die Zyprioten ohne die EU und den Euro nicht lebensfähig wären. Komisch nur, dass die Welt Jahrtausende lang ohne diese beiden Totgeburten ausgekommen ist... Mit einem Mal soll es aber ohne sie nicht mehr gehen?

    Immer wieder habe ich in den letzten Tagen, oft sogar von einigermaßen gebildeten Menschen, gehört: »Das ist doch richtig! Die Zyprer sollen zahlen! Kann doch nicht sein, dass wir Deutschen für alles haften!« Ich muss gestehen, dass ich (obwohl ich ziemlich abgehärtet bin) vor so viel Dummheit fast kapituliere! Es schmerzt empfindlich, solche Aussagen zu hören!

    Also, hier darum nochmals leicht verständlich erklärt: Die Bürger Zyperns haben nichts falsch gemacht. Ebenso wenig wie die Griechen. Deutschland hat den Zyprioten bislang keinen einzigen Cent geschenkt, auch Spanien oder Griechenland nicht. Jeder einzelne Cent all der Milliarden von Euro an Hilfsgeldern ging immer und ausschließlich an die Gläubigerbanken in diesen Ländern, also am Ende auch immer an deutsche Banken. Die Bürger jedes einzelnen Landes sehen davon NICHTS!

    Es geht darum, dass alle europäischen Staaten (in unterschiedlicher Abstufung) an ihren Schulden bei Privatbanken ersticken. Das liegt zum einen daran, dass Politiker unfähig sind, mit Geld umzugehen, zum Zweiten daran, dass Banken den Staaten das Geld quasi aufzwingen, und zum Dritten daran, dass unser krankes Wirtschaftssystem auf immerwährendem Wachstum aufgebaut ist – Wachstum, das es auf Dauer nicht geben kann. Im Falle Zyperns ist der Staat nun zahlungsunfähig, weil Banken ihm zu viel Geld geliehen haben – wissend, dass er dies nie wird zurückzahlen können! Das nennt man »unternehmerisches Risiko«. Und genau um dieses Risiko geht es. Die Banken und die Rating-Agenturen (die ihnen gehören) haben Mist gebaut, nicht die Bürger irgendeines Staates. Wenn die Banken wegen der uneinbringbaren Außenstände ins Wanken geraten, dann müssen sie in die Insolvenz, wie jedes andere Unternehmen auch. Und nein, das wäre keine Katastrophe, wenn man es richtig anstellen würde!

    Was können zypriotische Bäcker, Verkäuferinnen oder Lehrer dafür, dass die Banken in ihrem Land irrsinnige Geschäfte machen? Da ist so, als wenn die Firma Lego 500 Milliarden kugelrunde Plastiksteine produziert hätte, die aber keiner kauft, weil sie nirgendwo passen. Dann würde das Unternehmen in finanzielle Probleme geraten und bei der Hotline Luzifers anrufen, um sich zu beschweren. Dieser würde dann Herrn Schäuble beauftragen, allen Dänen Geld von ihrem Konto wegzunehmen, um die Verluste von Lego auszugleichen. Würden Sie das dann auch richtig finden? Nein? Warum nicht? Weil Lego keine Bank ist?

    Ich appelliere hiermit an die Vernunft jedes einzelnen Menschen! Jede hämische Aussage eines Deutschen über die angeblich faulen und dummen Südländer schafft Hass, nährt Vorurteile und bringt uns weiter auseinander. Es reicht schon, dass Schäuble und Merkel durch ihr völlig hirnloses, kaltes und unmenschliches Auftreten Deutschland nach außen hin zu einem Hassobjekt für weite Teile der Welt machen. Da wäre es wichtig, dass die deutschen Bürger und Journalisten so vernünftig wären, zu erklären, dass wir Europäer alle in einem Boot sitzen. Wären jetzt den Zyprioten erfolgreich ihre Ersparnisse genommen worden, dann wären morgen die Spanier dran gewesen. Den Griechen kann man ohnehin nicht mehr viel wegnehmen. Und wenn man den Südländern alles genommen hätte, wären irgendwann auch die Deutschen und Österreicher dran gewesen. Glauben Sie, liebe Leserinnen und Leser, ernsthaft, dass Schäuble ausgerechnet bei Ihnen eine Ausnahme machen würde? Glauben Sie ernsthaft, dass er für Sie persönlich Mitgefühl hat? Machen Sie sich doch nicht lächerlich! Sie sind dem Mann so was von egal. Mitgefühl, ja jegliche Form von Gefühl, ist ihm völlig fremd.

    Wenn Deutschland so weiter macht, dann kann es bald passieren, dass man deutsche Waren boykottiert. Dann war es das mit dem Jobwunder in Deutschland, dann ist die deutsche Erfolgsgeschichte ganz schnell vorbei. Wer viel exportiert, sollte sich darüber bewusst sein, dass er von anderen abhängig ist, dass er von ihrem Wohlwollen und ihrem Geld lebt.

    Die großen deutschen Konzerne waren lange Zeit die einzigen wahren Profiteure des Euro, aber auch diese Zeiten sind vorbei. Der Automarkt ist extrem eingebrochen, die meisten Konzerne »schummeln« schon seit Jahren bei ihren Absatzzahlen und retten sich nur noch von einem Tag zum anderen. Es gibt bei allem nur eine Branche, die immer gewinnt, und das sind die Banken! Es ist Zeit, deren Treiben ein Ende zu setzen und sie alle zusammen pleitegehen zu lassen. Zusammenbrechen wird das fragile Kartenhaus ohnehin irgendwann. Die einzige Frage ist nur, ob das bevor oder nachdem man uns alles genommen hat, passieren soll. Jedem EU-Bürger sollte klar sein, dass es für ihn rein rechnerisch nur etwa 2.000 Euro an Bargeld gibt. Mehr ist nicht vorhanden. Wenn die erste Bank fällt und es zu einem »Bankrun« kommt, dann sind all diejenigen angeschmiert, die ihr Geld bei der Bank haben. Anders ausgedrückt: Die Bank ist der letzte Ort auf Erden, wo ich irgendetwas lagern würde. Jedem sollte dringend bewusst sein, dass es keine Sicherheit für Einlagen geben kann, weil kein Staat genug Geld hat, um sie im Ernstfall zu ersetzen. Sichteinlagen (Zahlen auf dem Kontoauszug) sind kein gesetzliches Zahlungsmittel. Nur Bares ist Wahres! Oder eben echtes Geld wie Gold und Silber. Dennoch wären Bankenpleiten nicht das Ende der Welt, sondern vielmehr die Chance auf einen Neubeginn.

    Wir sitzen alle im selben Boot! Wir sind eine Menschheit! Wie kann es sein, dass sich Milliarden von Menschen von einer kleinen Gruppe von Psychopathen in Parlamenten und Vorstandsetagen so terrorisieren lassen? Wir sollten uns darüber klar sein, dass es im Englischen kein Wort für »Schadenfreude« gibt, deshalb benutzt man dort auch das deutsche Wort für etwas, das die Deutschen ganz besonders gut können, das aber erbärmlich und armselig ist: sich zu freuen, wenn andere zu Schaden kommen! Das ist nichts, worauf Deutschland stolz sein kann.

    Warum haben so viele Menschen in den vergangenen Tagen die Berichterstattung rund um den neuen Papst gesehen? Weil ihnen langweilig war? Weil sie gerne alte Männer in Frauenkleidern sehen? Oder vielleicht doch, weil sie insgeheim den Wunsch nach mehr Menschlichkeit, mehr christlicher Nächstenliebe, mehr Frieden und Gerechtigkeit haben und hoffen, dass ein einfacher Mann aus Argentinien all diese Erwartungen erfüllen kann?

    »Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest!«, sagte Gandhi. Was also möchten wir? Schadenfreude oder Mitgefühl? Hass oder Liebe? Die dunkle oder die lichte Seite der Macht? Jeder Einzelne von uns kann die Welt verändern. Die Zyprioten haben es uns vorgemacht. Die Welt ist zu schön, um sie den Schäubles, Lagardes und Merkels dieser Welt zu überlassen. Wir sollten sie alle zum Teufel schicken. Doch halt, das geht nicht, denn da kommen sie ja her... Egal, es wird sich auch für sie eine Lösung finden. Die Lawine ist ins Rollen gekommen.

    Danke, liebe Zyprioten! Vielen Dank! Es ist höchste Zeit, dass sich etwas bewegt!

    http://info.kopp-verlag.de/index.html

    • byrig
      26. März 2013 01:05

      einen grösseren blödsinn habe ich selten gelesen!
      das ist eine brandrede für die aussackelung deutscher und österreichischer,finnischer und holländischer steuerzahler zugunsten von südländern,die auf unsere kosten weit über ihre verhältnisse leben wollten.
      eine frechheit,was sie hier äussern,liebe dame!

  15. Pius (kein Partner)
    25. März 2013 15:31

    "Wir werden ausgeplündert und merken es nicht einmal. Wir werden betrogen und für dumm verkauft, weil wir nicht wissen, was gespielt wird. Dringend notwendig ist, dass Licht in all' diese Verflechtungen kommt und es dann auch alle erfahren. Nur so kann noch viel Schlimmeres verhindert werden." (Zitat aus dem Video)

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=-QrVwJaJbhI

    Mehr zum Thema hier:
    http://www.franzhoermann.com (= Webseite von Franz Hörmann)
    http://www.wissensmanufaktur.net (= Webseite von Andreas Popp)

  16. Marco Lorenz (kein Partner)
    25. März 2013 12:05

    Der portugiesische Kinderschänderskandal | 24.03.2013 | klagemauer.tv

    „Die Fassungslosigkeit über den Kinderschänderskandal in Belgien überschattete seinerzeit die Geschehnisse in Portugal: Dort wurde im November 2002 aufgedeckt, dass in staatlichen Kinderheimen über Jahrzehnte hinweg Hunderte von Jungen und Mädchen sexuell missbraucht worden waren. Die Kinderschänder vergingen sich vornehmlich an Taubstummen und Waisen. Auch hier wurden die Täter nicht in Kreisen von Kriminellen und Psychopathen gesucht, sondern unter Leuten höchsten Ansehens: Botschafter, beliebte Fernsehstars, Minister. Die Ermittler lie?en sogar das Telefon des damaligen Parteichefs der Sozialisten, Eduardo Ferro Rodrigues, abhören.” Diese Meldung stand in der Berliner Morgenpost vom 18.6.2003. Über 30 Jahre lang wurden in Portugal Kinder aus der staatlichen, man kann es fast nicht schreiben, „Fürsorgeeinrichtung” Casa Pia missbraucht, gequält und unter anderem für Orgien und perverse Filmaufnahmen „vermietet”. In den Kinderschänderskandalen der vergangenen Jahrzehnte zeichnet sich überall ein- und dasselbe Bild ab, dass nämlich höchste Regierungskreise bis hin zu den Königshäusern an diesen Verbrechen an den Schwächsten unserer Gesellschaft mitbeteiligt sind. Dazu die Stimme eines der Casa-Pia-Opfer, welches das Dilemma auf den Punkt gebracht hatte: „Als die Tatverdächtigen bekannt wurden, wurden aus den Opfern die Bösen”, erinnert sich Namora. „Aber es könne doch nicht sein, dass jahrelang Kinder vergewaltigt werden, dass ihnen Dinge angetan werden, die Sie sich nicht vorstellen können, und dann gesagt wird, die Angeklagten sind angesehene Persönlichkeiten; wir lassen sie in Ruhe.” Jetzt ist die Zeit angebrochen, in der diese unvorstellbar schrecklichen Dinge samt den angesehenen Persönlichkeiten ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden !!

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Jq4HFPjDAy0

  17. Marco Lorenz (kein Partner)
    25. März 2013 10:53

    Revolution von oben:

    Ernst Thälmann, schreite du voran,
    ich lieb’ den Sozialismus,
    drum steh ich hier nun meinen Mann,
    weil Revanchismus weg muss.

    Schon lange will das rote Heer den Feind eliminieren.
    Ich brauch’ hierfür kein Schießgewehr – ich werd’ ihn infiltrieren!

    Ich werde Chef der BRD –
    Der Klassenfeind wird’s hassen! –
    und folg’ dem Plan der SED,
    sie pleitegeh’n zu lassen!

    Angela Merkl
    Veröffentlicht in der Zeitschrift „FRÖSI“, Semptember 1967

    • Marco Lorenz (kein Partner)
      25. März 2013 11:26

      Erich Kästner
      Komposition: Holger Münzer (1975)
      Gesang: Holger Münzer (1976)

      Worauf mag die Gabe des Fleißes,
      die der Deutsche besitzt, beruhn?
      Deutschsein heißt – der Deutsche weiß es -
      Dinge um ihrer selbst willen tun.

      Wenn er spart, dann nicht deswegen,
      daß er später was davon hat.
      Nein, ach nein, Geld hinterlegen
      findet ohne Absicht statt.

      Uns erfreut das bloße Sparen.
      Geld persönlich macht nicht froh.
      Regelmäßig nach paar Jahren
      klaut Ihr’s uns ja sowieso.

      Nehmt denn hin, was wir ersparten
      und verluderts dann und wann.
      Und erfindet noch paar Arten,
      wie man pleite gehen kann.

      Wieder ist es Euch gelungen,
      wieder sind wir auf dem Hund,
      unser Geld hat ausgerungen
      - Ihr seid hoffentlich gesund.

      Heiter stehn wir vor den Banken,
      Armut ist der Mühe Lohn.
      Bitte, bitte, nichts zu danken. Keine Angst, wir gehen schon.

      Und empfindet keine Reue.
      Leider wurdet Ihr ertappt.
      Doch wir halten Euch die Treue,
      und dann sparen wir aufs Neue,
      bis es wieder mal so klappt.

      Frei nach Schiller

      Zum Gelddrucker, dem Tyrannen, schlich
      Damon, Gold und Silber im Gewande:
      Ihn schlugen die Häscher in Bande,
      »Was wolltest du mit Gold und Silber? Sprich!«
      Entgegnet ihm finster der Wüterich.
      »Mein Leben vom Tyrannen befreien!«
      »Das sollst du mit ewiger Knechtschaft bereuen.«

    • Specht (kein Partner)
      25. März 2013 11:47

      Wenn das wahr wäre, dann ist das echt spooky.

  18. Torres (kein Partner)
    25. März 2013 10:17

    O.t. - aus Anlass der von Unterberger am Anfang angeführten "Feminismus-Hysterie". Es wurde nicht groß verkündet, trotzdem haben es sicher viele hier mitbekommen: das Parlament hat gerade ein Gesetz verabschiedet, das die Vorzugsstimmen für einzelne Kandidaten bei Wahlen (auf allen Ebenen) stark aufwertet, d.h, für eine Vorreihung sind wesentlich weniger Vorzugsstimmen notwendig als bisher. So weit, so gut: fast alle Parteien waren dafür. Wer war dagegen? Richtig, die Grünen! Warum? Sie wollten unbedingt, dass die Wähler ihre Vorzugsstimmendpf6r verpflichtend zumindest einer Frau geben müssen. Kommentar überflüssig.

  19. cmh (kein Partner)
    25. März 2013 09:34

    Ein Entacher macht noch keine Rechtfertigung des Soziallismus!

    Solange die Werte aus der Zeit vor dem Sozialismus noch etwas wert waren brachte auch die Sozialistenpartei Wertvolles zusammen. Nicht weil ihre Werte besser gewesen wären, sondern weil die Trägheit in der Beachtung dieser alten Werte sie dazu trieb.

    Denn alles was am Sozialismus wertvoll ist, stammt nicht vom Sozialismus.

    Das einzige was der Sozialismus gebracht hat ist Diktatur, verstanden als der Rausch, alle Dinge machbar zu machen und alles, was nicht passt passend zu machen, solange es ins eigene Konzept passt. So wird aus der Abstinenzlerbewegung die Freigabe von Drogen, aus der Achtung vor der Frau die Zerstörung der Familie, aus dem Wunsch nach sozialem Aufstieg das Drücken der Qualität jeder Ausbildung, aus der Beachtung der der Wirtschaft innewohnenden Gesetze das beständige Herumpfuschen in der Meinung, man könne sich über eben diese GEsetze hinwegsetzen und diese ungestraft aufheben.

    Das alles natürlich flankiert von strengen Strafbestimmungen - denn die Erkenntnis, dass dies alles erzwungen werden muss ist nicht zu verdrängen.

    Auch ich kenne Entacher aus meiner Zeit in der Miliz und schätze ihn sehr. Dass er Sozialist ist, konnte ich allerdings nie vom Sachlichen her nachvollziehen. Allerdings erinnere ich mich an ein Gespräch mit ihm, wir waren noch EF und er kam gerade als Olt von einem Ausscheidungskurs für den Generalstab zurück. Er schilderte uns ganz begeistert - zwei Finger der einen Hand zwischen den Blusenknöpfen und seine Virginia in der anderen Hand - von der behandelten Lage. "Vorne brannte der Hut, und hinten brannte der Hut und links und rechts brannte der Hut. Die haben sich Mühe gegeben das hat mir gefallen."

    Der alte Haudegen hat sich immer die schwierigsten Lagen ausgesucht.

    Aber das spricht für ihn und nicht für den Sozialismus.

  20. Kann rechnen! (kein Partner)
    25. März 2013 08:40

    Zyprern doch noch "gerettet"!

    Die Politclowns sagen: wenn der Euro enden würde, würden die Nachfolgewährungen von BRD/Ö ca 30 % aufwerten. Damit wollen sie uns sagen, dass das unsere Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen würden, in Wahrheit sagen sie aber etwas anderes:

    Mit dem Schilling oder mit der Deutschmark hätten wir 30 % mehr Kaufkraft als wir mit dem Euro haben. Umgekehrt hätten die Südländer mit der Lira/Drachme etc dreißig oder mehr Prozent Kaufkraft weniger als jetzt im Euro. Das heißt, dass der Euro Kaufkraft von BRD/Ö zu den Südländern verschoben hat.

    Wer 100.000 Euro Erspartes hat, dem hat also die Blödheit von SPÖVP 30.000 Euro Kaufkraft gekostet.

    Wer 50.000 Euro im Jahr verdient, den kostet die Inkompetenz von SPÖVP mindestens 15.000 Euro. Im Jahr! Reale Kaufkraft! Was er früher aus dem Ausland für 100 kaufen konnte, dafür zahlt er jetzt 130!

    Beispiel Treibstoff. Der Liter Benzin zu 1,40 Euro. Im Schilling geblieben könnten wir den Liter nach wie vor für (umgerechnet) 1 Euro importieren.

    Gigantische Verluste an Volksvermögen! Verursacher: SPÖVP!

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      25. März 2013 11:02

      Nun, das war aber doch immer eines der Hauptargumente der EU-Freunde: Frieden in Europa und allen geht es gleich gut. Dass dabei einige Haare lassen müssen, wurde ebenfalls nicht verschwiegen, also wozu dann die ganze Aufregung?

  21. machmuss verschiebnix
    24. März 2013 23:40

    OT
    Habe eben Dr. Schüssel bei Ingrid Thurnher über die Zypern-Krise diskutieren gehört.

    Es ist mir schleierhaft, warum die ÖVP auf so einen fähigen Kopf verzichten will, die
    müssen wirklich einen Todestrieb haben (!)

    Von den anderen Parteigranden kann jedenfalls keiner Dr. Schüssel das Wasser reichen.

    .

    • fokus
      24. März 2013 23:58

      @machmuss verschiebnix

      ***********!

    • byrig
      25. März 2013 02:10

      schüssel ist agil,jugendlich-und vor allem allen politakteuren die derzeit auf der politischen bühne stehen haushoch überlegen.
      inklusive dieses pröll.
      die övp sollte schüssel auf den knieen rutschend bitten,die führung zu übernehmen.!!!

    • Augustinus (kein Partner)
      25. März 2013 08:07

      Ja, Schüssel war nicht schlecht. Aber die wichtige Frage, warum man Zypern überhaupt in die EU aufgenommen hat, hat er gekonnt unbeantwortet gelassen.

    • phaidros
      25. März 2013 09:18

      Halten wir aber auch fest, dass Schüssel nicht den allergeringsten Zwiefel an Maßnahmen als solchen ebenso wie europäischer Solidarität aufkommen ließ.

      In meinen Augen ein großer Mann und Europäer.

      (Nebenbei gefragt: kann es sein, dass Schulmeister (der von Schüssel mit einem einzigen Diagramm über Wirtschaftsleistung und Einkommen geradezu vernichtend zerlegt wurde), nunja, formulieren wir so: nicht die Wirtschaftskompetenz hat, die seine Position vermuten lassen würde? Auch der zweite Wirtschaftsprofessor, ein ausgewiesener €-Skeptiker, schüttelte zweitweise den Kopf über seine Aussagen)

    • Augustinus (kein Partner)
      25. März 2013 09:38

      Schulmeister wirkt tatsächlich etwas überfordert, die Farbe seines Sakkos ist auch nicht wirklich hilfreich. Schüssels Diagramm hätte er aus seiner Logik heraus kontern müssen. Um die Schere zwischen den Südländern und Deutschland nicht so weit aufgehen zu lassen, hätten die Südländer deutscher als die Deutschen sein müssen, d.h. nichts anderes als ihre Einkommen senken und radikalere Wirtschaftsreformen als die Deutschen durchführen. Also Austerität und Rezession von Beginn an.

    • AGLT (kein Partner)
      25. März 2013 09:44

      Europäische Solidarität! Wenn ich das nur höre und lese!
      Europäische Solidarität ist genauso wie die "Toleranz" in der heutigen Zeit eine Einbahnstraße. Sie wird nur von den Nehmern, Forderern und (linken) Naivlingen eingefordert.
      Merkel als Hitler durch die korrupten EU-Schrottländer zu verunglimpfen, Deutschland als größtes Geberland zu beschimpfen, fällt wohl auch unter europäische Solidarität.

      Die EU gehört auf das zurückgestutzt, was sie am Anfang war: auf eine Wirtschaftsgemeinschaft und sonst nichts.
      Merkwürdigerweise hat nämlich die angebliche kleingeistige "Kleinstaatlichkeit" sehr wohl funktioniert - zum Wohle der jeweils autochthonen Bevölkerung.

    • november (kein Partner)
      25. März 2013 10:03

      Ich habe die gestrige Sendung nicht gesehen, aber ich denke, dass sich irgendwann europäische Solidarität und die bisher getroffenen Maßnahmen ausschließen. Vielleicht werden sich in Zukunft die Grenzen zwischen den politischen Lagern immer mehr auf die Frage pro/contra EU verschieben. Ich glaube auch, dass erst nach Schüssels Zeit die grundlegenden Fehler der Eurozone durch die Wirtschsaftskrise deutlich geworden sind, was vielleicht Anlass zum Nachdenken über einen Umbau und eine Kurskorrektur geben könnte. Nazi-Vergleiche sind immer dumm, aber Merkel und Schäuble halten das schon aus. Immerhin wird in der EU nichts mehr ohne ihre Zustimmung beschlossen.

    • phaidros
      25. März 2013 10:14

      was vielleicht Anlass zum Nachdenken über einen Umbau und eine Kurskorrektur geben könnte.

      Soisses. Nicht mehr, nicht weniger.

    • F.V. (kein Partner)
      25. März 2013 10:46

      Schüssel war der bedingungslose Apologet der EUdSSR und dessen Politbüros, und damit die Abrißbirne Österreichs schlechthin.

      Ob er in dem einen oder anderen lokalen Detail das Richtige sagte oder tat, hat vor dem Versagen in der Hauptsache keine Bedeutung.

      Daß die ganze ÖVP-"Führungselite" möglicherweise heute noch mieser aussieht, mag sein. Aber ob mies oder mieser, es ist das immer noch nicht gut oder gar sehr gut.

    • Pius (kein Partner)
      25. März 2013 11:22

      F.V.
      ******** !!!

      JPMorgan erwartet Ende des freien Bank-Kontos in Europa

      Zypern wird JPMorgan zufolge kein Einzelfall bleiben. Die eingeführten Kontrollen des Geldverkehrs werden nach und nach auf andere EU-Länder übergreifen: Damit müssen sich die Europäer auf Limits bei Abhebungen und Überweisungen einstellen.

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/25/jpmorgan-erwartet-ende-des-freien-bank-kontos-in-europa/

    • Marco Lorenz (kein Partner)
      25. März 2013 12:59

      Herbert Richter (kein Partner)
      ************ !!

      F.V.
      ************ !!

      dem ist nichts hinzuzufügen!

      Der größte wissenschaftliche Betrug des 20. Jahrhunderts – Einstein, der Blender !!!

      Von C. Galicia. Das spanische Original EL MAYOR FRAUDE CIENTÍFICO DEL SIGLO XX – EINSTEIN, EL BRIBÓN wurde am 12.09.2009 auf Crux et Gladius publiziert. Übersetzung durch Ruy Díaz. Da teilweise zunächst vom Deutschen ins Spanische übersetzte Zitate hier rückübersetzt wurden, entsprechen sie möglicherweise nicht dem dt. Originalwortlaut.

      Dieses Kind ist zurückgeblieben

      Das Urteil des Arztes lastete wie ein Stein auf Pauline, der Mutter des kleinen Albert, der als Vierjähriger kaum mehr als einige vereinzelte Worte stammeln konnte. Jahre später wurde seine Schwester Maya geboren, die bedeutend aufgeweckter und intelligenter war, was mit zu Alberts komplexbeladenem, gehemmtem und nachtragendem Charakter beitrug, ihn aber auch, Jung und Adlers Gesetz der Kompensation entsprechend, ein tief verwurzeltes Geltungsbedürfnis entwickeln ließ, das ihn sein Leben lang begleiten sollte und welches er stets durch einen unschuldig-harmlosen Habitus zu vertuschen versuchte. Jeder Misserfolg steigerte seine Selbstgerechtigkeit und seine Aufmüpfigkeit.

      Noch vor der Pubertät beschuldigte er das deutsche Erziehungssystem, ihn mit falschen religiösen Lehren betrogen zu haben (wobei anzumerken ist, dass er auch kein rechtgläubiger Jude war). Mit fünfzehn Jahren fälschte er ein ärztliches Gutachten, um nicht am Unterricht teilnehmen zu müssen, und mit siebzehn gab er die deutsche Staatsangehörigkeit auf, um sich dem Militärdienst zu entziehen. Später bekannte er selbst „niemals meinem Heimatland (Deutschland) noch meinem Elternhaus oder meinen Freunden angehört zu haben, sondern nur dem „Stamm“ (dem Zionismus)“.

      https://schwertasblog.wordpress.com/2012/02/04/einstein-der-blender/

    • phaidros
      25. März 2013 13:13

      Der größte wissenschaftliche Betrug des 20. Jahrhunderts – Einstein, der Blender !!!

      Genau. Und Little Boy und Fat Man waren aus Schwarzpulver.

    • Wahrheitskämpfer (kein Partner)
      25. März 2013 13:27

      ich empfehle das buch”die lukrativen luegen der wissenschaft” da wird nicht nur albert gesteinigt ….
      Johannes Jürgenson

      die lukrativen lügen der wissenschaft.
      wie unsinnige ideen als wissenschaft verkauft werden ...

      http://www.mistify-acai.com/PDF/Die_lukrativen_Luegen_der_Wissenschaft.pdf

    • Marco Lorenz (kein Partner)
      25. März 2013 13:30

      phaidros

      Ein Freigeist sind sie wahrlich nicht. Verbohrt und stur halten sie an den "liebgewonnen Lügen" fest. Doch das Fundament der Lügen beginnt zu bröckeln, ob sie es wollen oder nicht ....

    • phaidros
      25. März 2013 14:04

      Nein, Marco, ich kann nur ein bisschen rechnen.

    • Zraxl (kein Partner)
      25. März 2013 19:01

      @ Marco Lorenz

      Einstein war in seiner Notation sicher ein Ferkel, ebenso wie viele andere theoretische Physiker. Seine menschlichen Qualitäten mag man ebenfalls kritisch hinterfragen. Aber seine wissenschaftliche Arbeit kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Für das Lebenswerk, das Einstein publiziert hat, hätte er sich drei Nobelpreise verdient.

  22. kakadu
    24. März 2013 19:49

    OT - nicht versäumen:

    Heute live in ORF 2 zu Gast: Wolfgang SCHÜSSEL!!!!!!!

    22:00 Uhr "Im Zentrum" - Zypern, Rettung oder Pleite?

    • Specht (kein Partner)
      25. März 2013 12:12

      Schüssel hat an vorderster Front Österreich ohne Not an eine unausgegorene EU mitverscherbelt, er hätte warnen müssen, denn es war zum Zeitpunkt des Eintritts schon klar, profitieren werden davon nicht die Österreicher sondern die anderen. Nie habe ich den brüsseler Akteuren ihren Friedensgedanken als Grund der "Friedensunion" abgenommen, denn es war klar von Anfang an, dass hier ein Experiment stattfindet, das die Nato und den mafiösen Geldadel im Vordergrund hatte. Das erste was wir dann von der EU-Kommission serviert bekamen war der geschlossenene Rücktritt wegen Aufdeckung skandalöser Korruption. Weiterwursteln mittels Frischblutzufuhr durch ständige Erweiterung gepaart mit Wortbrüchen und Vertragsbrüchen bis zur Erkenntnis : Bevor wir die Bürger nicht enteignet haben, geben wir nicht auf. Das Experiment ist gescheitert, die EU-Bürger versklavt bis in die Urenkelgeneration.

    • november (kein Partner)
      25. März 2013 12:24

      Schüssel war einer der intelligentesten Bundeskanzler seit Langem, und hat mit seiner vernünftigen und ruhigen Art beeindruckt. Allerdings muss auch Kritik erlaubt sein. Er war einer der größten Befürworter der EU und der Eurozone. Schüssel hat offenbar Vorteile für Österreich, auf jeden Fall für die österreichische Wirtschaft, gesehen, wenn man auch die Südländer aufnehmen würde. Bedenkt man die gesunde Skepsis gegenüber dem Euro, die damals unter vielen Österreichern (und noch viel mehr Deutschen) geherrscht hat, und die teils massive fundierte Skepsis und Kritik vieler renommierter Ökonomen, ob etatistisch oder streng wirtschaftsliberal, bis hin zu Nobelpreisträgern, so kann man eine gewisse Verantwortung nicht von der Hand weisen (schließlich sind Politiker da, Verantwortung zu übernehmen).

    • Marco Lorenz (kein Partner)
      25. März 2013 13:17

      november (kein Partner)

      Schüssel war ein Fuchs, das mag stimmen, aber im Lügen, Täuschen, Betrügen und im Geld einstreifen (Judaslohn). Dieser Mann hat dazu beigetragen das österr. Volk auszubeuten und zu versklaven. Geschickt hat er Haider über den Tisch gezogen und sich einige seiner (infiltrierten) Leute gekauft (Grasser, Rieß-Passer etc.)

      Wer glaubt, dass die ÖVP jemals eine christliche Partei war, ist ein Träumer. Die SPÖ und ÖVP (die Grünen als Oppostionspartei um die Gesetzesänderungen (zulasten der eig. Bevölkerung) mit einer 2/3-Mehrheit durchzudrücken) sind eine Symbiose. Um es mit den Worten einer alten Dame (bereits verstorben und selbst Jüdin) auszudrücken: die Roten sind die bolschewistischen Juden und die Schwarzen die kapitalistischen Juden und beide arbeiten an demselben Plan die Menschheit zu versklaven. Wenn ich heute an ihre Worte denke und die Entwicklungen betrachte, dann wusste diese Dame wovon sie sprach.

    • november (kein Partner)
      25. März 2013 13:19

      Damit will ich sagen, dass die EU und sogar der Euro sehr viel Sinn machen, allerdings nicht in der bisherigen Form, die aber von Schüssel und seinen treuesten Fans offenbar immer noch verteidigt wird.

    • november (kein Partner)
      25. März 2013 13:21

      Marco Lorenz

      Peinlicher antisemitischer Unsinn!

    • Marco Lorenz (kein Partner)
      25. März 2013 13:33

      november (kein Partner)

      Damit bezichtigen sie eine Jüdin, ist ihnen das eigentlich klar wie widersinnig dies ist?

      Wussten sie, dass auch Jesus wegen "Volksverhetzung" angeklagt wurde? Schon damals benutzte dieselbe Clique diese Schlagwörter!

      Nichts für ungut ...

    • F. V. (kein Partner)
      25. März 2013 20:13

      Ob der Lobhudlei auf Schüssel, doch einen - leider etwas längeren - Artikel, den ich vor ca. 10 Jahren für die Staatsbriefe schrieb. Er begründet meine Qualifizierung Schüssels als Abrißbirne Österreichs.

      Der geplante Systemwechsel -
      Vom wohlfahrtsstaatlichen zum neoliberalen System in Österreich[1]

      Unter diesem Titel beschrieb Prof. Dr. ANTON BRANDNER was sich hinter dem Popanz "Reform" der ÖVP/FPÖ-Regierung versteckt. Die beiden "bürgerlichen" Parteien warfen lange genug der SPÖ lautstark "Reformunwilligkeit" bzw. "Reformunfähigkeit" vor. Seit sie am Ruder sind, de-monstrieren sie, was sie unter "Reform" verstehen. Brandner zeigte auf, welches die drei Schlüs-selaufgaben sind, die eine erfolgreiche Regierung zu lösen hat: die Führungsfrage, die Richtungs-frage und die Frage nach der geeigneten Strategie zur Umsetzung der politischen Ziele.

      Traditionell steht in Österreich immer die Personal-, d.h. die Führungsfrage im Vordergrund. Gewiß eine wichtige Sache, wenn man jeweils wüßte, wer wofür eigentlich steht. Aber wer weiß das schon immer, gehört es doch hier zu den `Arkana der heimischen Politik´ sich niemals anmer-ken zu lassen, was man jeweils anstrebt und wofür man steht [2]. Solche Leute die sich "verraten", haben in der Regel keine Chance auch nur über die erste Runde zu kommen. Darum erstaunt es, daß man meist so viel Wind darum macht. Oder dient die Personaldebatte der Verschleierung dessen, was tatsächlich als Ziel angestrebt wird und welche Strategie dabei die schwarz-blaue Re-gierung verfolgt?

      Jedenfalls hat es Herr und Frau Österreicher nicht gemerkt, was eigentlich wirklich vor geht. Die Regierung hat offensichtlich ein klares strategisches Konzept zu einem umfassenden Systemwech-sel, was, wenn überhaupt erkannt, dann jedenfalls unterschätzt wird. BRANDNER stellt treffend fest, daß die SPÖ es noch nicht begriffen hat, daß die Regierung tatsächlich nach einem klaren Konzept agiert und es bisher nicht geschafft hat, sich darauf einzustellen [3]. Er hat auch klar ge-macht, daß der Begriff "Reform"[4], wie ihn die ÖVP/FPÖ-Regierung gebraucht, ein klarer Mißbrauch des Begriffs ist, und sie - wie die von ANTONIO GRAMSCI zur linken strategischen Pra-xis erhobene Theorie - mit einer Um- und Neudeutung der Begriffe operiert. Dabei verfolgt sie völlig andere Ziele, die aufzudecken höchste Zeit ist.

      BRANDNERS Kernthese ist: "Die ÖVP/FPÖ-Regierung hat die gesamte(!) Politik einem neolibera-len Think-Tank (BARTENSTEIN, KHOL, GRASSER, PRINZHORN er ist nur Vorzugsschüler, der ihm aufgetragene Fleiß-aufgaben macht bzw. schon im vorauseilenden Gehorsam auch die nicht aufgetragenen. Auch die FERRERO-WALDNER bekommt ihre Marschzahlen bei den häufigen "Regierungs- und Rats-, etc., Konferenzen, denn daß sie eine eigene Meinung zur Außenpolitik haben könnte, dagegen spricht schon ihr ganzer Habitus samt bunter Kriegsbemalung. (Man wundert sich ja geradezu, daß sie sich die zahlreichen Befehle immer merken kann. Wahrscheinlich bekommt sie aber ohnedies ei-nen Spickzettel.) Es wäre aber doch nicht schlecht die mit " mit der Maast-richt-EU, der neoliberalen, diktatorischen Zentralbürokratie Brüssels! Die Maske BARTENSTEINS fiel ja spätestens mit seinem, die Familie und Gemeinschaft zerstörenden, Ladenschlußgesetzes-Antrag, der der bisher dreisteste und brutalste Kahlschlagversuch gegen jegliche Sozial- und Ar-beitsschutzgesetze war. –

      Methode der feindlichen Übernahme des Wohlfahrtsstaates.

      Alle Institutionen werden ausgeblutet und zum "Sanierungsfall" erklärt. So überschreibt BRAND-NER das zweite Kapitel. Auch das ist eine völlig zutreffende Charakterisierung. Es geht um "feind-liche Übernahmen". PRINZHORN, GRASSER und BARTENSTEIN verstehen das gewiß am besten, wie man´s macht. Sie wenden es an auf die Verstaatlichte, das Pensionssystem, das gemeinnützige Wohnungswesen[9], das Gesundheitswesen, das Bildungswesen, ... und sie gehen strategisch vor. Zuerst wird der Betrieb oder die Institution durch massive Mittelkürzungen ausgezehrt und in die roten Zahlen getrieben, dann für bankrott erklärt. Es ist ja allein schon unglaublich, wie das Volks-vermögen an private "Investoren", (= ausländische Finanzgesellschaften, die in der Regel keinen Schilling investieren, sondern nur für - oft wertloses Papier - funktionierende Unternehmen in ihre Hand gespielt bekommen) verhökert wird. Damit aber nicht genug: man schafft auch die Fi-nanzprokuratur ab, jene Rechtsstelle des Staates, die dessen Interessen zu vertreten hat und hatte, und man überläßt dies in Zukunft privaten Kanzleien, d.h. Lobbyisten und Gangstern, so wie es in Brüssel oder den USA eingeführt ist! Was das bedeutet, hatte uns ja jener US- Winkeladvokat ED. FAGAN mit seinen "auf dem Marktplatz" inszenierten Erpressungsversuchen eindringlich vor Au-gen geführt.

      Es wird also nicht nur die Schwächung des Staates betrieben, indem er sich als Eigentümer zu-rückzieht und daher - wenn überhaupt - nur mehr über Gerichte seinen Einfluß ausüben wird können[10], sondern man schwächt auch gleich die Rechtsinstitutionen, indem man sie überhaupt abschafft. BRANDNER führt weiter aus: "Der unrentable Rest des Betriebes wird aufgelöst. Man erklärt also das ins Auge gefaßte Ziel (er meint den als "Schlachtopfer" anvisierten Betrieb) zum "Sanierungsfall", dann werden die Roten rausgeschmissen und dann beginnt der Umbau. So hat zuletzt die Frau Minister FORSTINGER[11] gegen die ÖBB agiert[12], HAUPT gegen die Sozialversi-cherung, GEHRER gegen die Universität, RIESS-PASSER gegen die Beamten usw. Die Vorgangsweise ist immer die gleiche."

      "In dieser Legislaturperiode scheint sich die Regierung das Ziel gesetzt zu haben, die personel-len und finanziellen Voraussetzungen für den von ihr geplanten Systemwechsel zu schaffen. – Es ist interessant zu beobachten, wie relativ leicht es der konservativen Seite bisher gefallen ist, SPÖ-Vertreter aus ihren Machtpositionen zu entfernen. Dies ist das untrügliche Zeichen für das eigent-liche Match, das - wahrscheinlich in der nächsten Legislaturperiode - auf uns in Österreich zu-kommt: die Zerschlagung der Institutionen des Wohlfahrtsstaates und die Schaffung von mehr "Marktfreiheit". Derzeit wagt es die Regierung noch nicht, die Institutionen selber zu zertrüm-mern. Sie geht Schritt für Schritt vor. Ein gutes Beispiel ist die "Universitätsreform".
      All dies ist treffend festgestellt worden. Ein paar zentrale Feststellungen sollen noch festgehalten werden, die den Vorgang und seine weitreichende Bedeutung kennzeichnen.

      Abschied vom demokratischen Regieren:
      Neoliberale Politik kann nur autoritär durchgesetzt werden.

      "Um ihren Systemwechsel gegen den Willen der jeweils Betroffenen durchsetzen zu können, geht die Regierung autoritär vor. Die wichtigste Taktik ... bei ihrem Angriff auf den Wohlfahrts-staat besteht in der Zurückdrängung des Einflusses der Sozialpartnerschaft.

      Die konsensorientierte Mitbestimmungsform der Sozialpartner steht in einem engen Konnex mit dem Sozialstaat und diente dem Interessenausgleich. Nur ohne Sozialpartnerschaft und autoritär kann die Regierung die "Strukturreform" in Richtung Neoliberalismus einseitig in ihrem Sinn und gegen die Interessen der Arbeitnehmerseite durchsetzen: Man denke dabei an die im Speed-kills-Geist einseitig vorgenommene Auslagerung der staatlichen Verwaltung, an die Verabschiedung der Pensionsreform ohne Zustimmung der Sozialpartner, bei den Beamtenverhandlungen an die Einsparungsmaßnahmen bei den Lehrern, an die einseitige Senkung der Arbeitgerbeiträge zur Sozialversicherung ("Senkung der Lohnnebenkosten"), ferner an alle autoritär-einseitig durchge-setzten und einseitig belastenden Sparpakete[13] ("Reformen") auf Kosten der Pensionisten und unteren Einkommensschichten".

      Die Sozialpartnerschaft wurde immer wieder - als die FPÖ noch Oppositionspartei und nicht eingebunden war - als verfassungswidrige Nebenregierung attackiert. Formal ist das zwar richtig, aber funktional für einen funktionierenden Staat ist diese Demontage natürlich der Beginn der Zerstörung dessen, was für das Gemeinwesen unverzichtbar ist: friedlicher Interessenausgleich. Da in der "Demokratie" - insbesondere in ihrer Form als Parteien- bzw. parlamentarische "Demo-kratie" - ja in Wahrheit nur ihre pervertierte Form ist, die sogenannte "Gewaltenteilung" herrscht, – von der CLEMENS FÜRST METTERNICH in seinem Politischen Testament ausführte, daß sie aus dem gegenseitigen Mißtrauen der englischen Bürgerkriegsparteien herrührte, aber für einen ziel-orientierten Staat, der alle Kräfte zum Erreichen seiner staatspolitischen Ziele gebündelt einzusetzen hat, stellt sie also einen Widerspruch in sich dar, und die Sozialpartnerschaft ist nichts anderes als die Konsequenz aus dieser Metternich'schen Erkenntnis, nämlich die Überwindung dieser Selbst-blockade! Im übrigen ist es ja auch in der Wirtschaft so, daß die verschiedensten Formen der Ko-operation das "Kapital höherer Ordnung" schaffen, das der eigentliche Grund für Wohlstand und Wohlfahrt ist, und eben gerade nicht der totale Wettbewerb des "freien" Marktes! [14]

      Der Frontalangriff der FPÖ auf die staatliche Verwaltung und auf die Beamten

      Dieser wird mit Vehemenz geführt, indem man "Vergleichszahlen " mit Deutschland und ande-ren Ländern präsentiert, wobei offensichtlich Äpfel mit Birnen verglichen werden. Im Grunde spaltet die Regierung das Land durch Propaganda, die vor allem auf die Neidkomplexe abhebt. Wo viele um ihren Arbeitsplatz bangen, wird Pragmatisierung (= Kündigungsschutz) als Privileg empfunden, vor allem, wenn man dann meist den "faulen, unmotivierten, initiativenlosen" Beam-ten als Karikatur den "Fleißigen und Tüchtigen " gegenüberstellt.

      "Das wirklich große Angriffsziel der Regierung in dieser Legislaturperiode ist vor allem die "Re-form" der staatlichen Verwaltung. Bereits vor ihrem Amtsantritt betrieben die neoliberalen Lobbys in Österreich mithilfe ihrer Presse eine latente Kampagne gegen die Beamtenprivilegien. Sie for-derten die Beseitigung des geschützten Bereichs und dessen Angleichung mit dem privatwirt-schaftlichen Arbeitsrecht. Dahinter steht natürlich die Absicht eine praktisch indifferente Gruppe von Beschäftigten anstelle der loyalen und auf das Staatswohl verpflichteten Beamten schaffen. Wenn diese nun auch mit der Aufkündigung der Sorgfaltsverpflichtung des Dienstgebers – des Staates – konfrontiert werden, ist das Rückgrat des Staates gebrochen, er wird zur leichten Beute des globalen Kapitals, das sich zu Diskontpreisen mit den Filetstücken der Volkswirtschaft selbst bedient. Die neue – inzwischen vorige - Regierung übertrug RIESS-PASSER die Zuständigkeit für der Beamten. Nun betreibt die FPÖ mit Hingabe - immer unter dem Vorwand der Budgetsanie-rung (Nulldefizit) - die Demontage des Öffentlichen Dienstes und die Absenkung des Staates auf seine "Kernfunktionen", wobei ihr der Umstand hilft, daß sie dabei zugleich die dortigen Macht-bastionen der SPÖ und ÖVP zerstören kann."

      "Seit ca. einem (2003: drei) Jahr(en) "genießen" vor allem Beamte und Lehrer mit wachsendem Entsetzen die Früchte dieser politischen Wende hin zu einem autoritären Neoliberalismus , hinter dessen Ideologie vom "schlanken Staat" unschwer die Konturen des vordemokratischen "Nacht-wächterstaates" des Manchester-Liberalismus des 19. Jahrhunderts zu erkennen sind."

      Wie eine Ideologie blanke Klasseninteressen verschleiert:
      Restauration des vordemokratischen Unternehmerstaates unter dem Titel des "schlan-ken Staates"

      "Die neoliberale Alternative zum Big Government des Wohlfahrtsstaates ist der "schlanke Staat". Er umgibt sich mit der Mystik eines „New Public Management“ [15], ist jedoch m. E. nichts anderes als die Neuauflage des altliberalen englischen Nachtwächterstaates des 19. Jhdts. Dieser ...wurde ... von den englischen Liberalen als das ihren Interessen am besten dienende Staatsmodell entwi-ckelt. ..."

      Hinter diesen Absichten verbirgt sich die Zerstörung des Staates. Da dies er ja nur in seinen In-stitutionen existiert und handlungsfähig ist, bedeutet der Angriff auf diese Institutionen dasselbe wie eine Revolution! Man muß es leider sagen: die Schmeichelei vom "mündigen Bürger" ist ange-sichts des Medien- und Meinungskartells ein Unsinn. Die meisten Bürger haben nicht die gerings-te Ahnung was vorgeht, und wenn sie doch etwas merken, glauben sie sich auf der Seite jener, die mitschneiden. Das ist freilich ein Irrtum.

      Wenn man Angriffe auf die Gewerkschaften, die Arbeiterkammern oder die "Zwangsmitglied-schaft" in Wirtschaftskammern führt, so sind diese immer emotional und die niedren Instinkte ansprechend geführt. (Dies soll nicht berechtigte Kritik an Mißständen abwerten!) Aber das Spit-zengehalt des Präsidenten der Arbeitervertreter - zwar ein gewisser Widerspruch zum plakatier-ten Anspruch - ist dennoch kein Einwand gegen die Institution an sich. Die (Konsum-) Genossen-schaft wegen einer Pleite - verursacht von einem verfilzten Management - kein Einwand gegen die Berechtigung aktiver Abhilfe - erschwingliche Nahrungsmittel für schlecht entlohnte Arbeiter - durch die Gewerkschaftsbewegung. Die „Zwangs“-Mitgliedschaft ist keine Aufhebung der per-sönlichen oder kollektiven Freiheit, sondern eine notwendige Voraussetzung, daß sich überhaupt breite und damit repräsentative Selbstverwaltungsinstitutionen bilden können, um anderen Macht- und Interessengruppen gleichwertig gegenübertreten zu können. Der Dauerangriff auf die "Zwangsmitgliedschaft" unterminiert in Wahrheit die Fähigkeit der Kollektivbildung, indem vor-dergründige Beitragsersparnis - der Einzelnutzen vor den Gemeinnutz gestellt - als Lockmittel dient. Usw.

      Was aber die Zerstörung des Staates wirklich bedeutet, kann man vor unserer Haustüre selbst mit eigenen Augen sehen. Rumänien, Bulgarien, Serbien, Albanien, aber auch die Slowakei, Uk-raine, Weißrußland usw. fielen noch weit hinter ihren Status als kommunistisches Land zurück und haben in mehr als einem Dezennium dies nach wie vor – und bei weitem - nicht kompensie-ren können, weil das "Kapital höherer Ordnung", das ist auch die Ordnung selbst, völlig zerstört worden ist.

      Wir brauchen uns nicht einbilden, daß wir vor einem derartigen Schicksal gefeit wären. Im Ge-genteil, die neoliberalen Strategien sind sogar ausdrücklich gegen unser Volk und Land gerichtet, und wenn diese nicht zur weiteren, andauernden Niederwerfung und Fesselung ausreichen soll-ten, ist uns ja auch der "Dritte Durchgang" nur allzuoft und allzu unverschämt schon "verspro-chen" worden[16]. Wir tun daher gut daran, jeden Versuch der weiteren Zerstörung durch bezahl-te Lakaien - auch wenn sie sich als "bürgerliche" Wende tarnen - mit aller Entschiedenheit zu be-kämpfen !

      Post Scriptum

      Leider wissen wir nicht, wo der Vortrag Prof. BRANDNERS stattfand, noch wissen wir, um wen es sich hier handelt oder wo er lebt. Offenbar ist er Lehrer, weil ein Großteil seiner Ausführungen die Lehrer und das Bildungswesen betrafen. Darauf sind wir nicht eingegangen, um den gefährlichs-ten Punkt, den Angriff auf den Staat selbst, was dessen neoliberale Umgestaltung durch die ÖVP/FPÖ-Regierung ja letztlich bedeutet, nicht durch einen partikulären Gesichtspunkt zu ver-decken.

      Wichtige Teile Prof. BRANDNERS haben wir wörtlich zitiert, und fallweise auch mit Fußnoten er-gänzt.

      Einige Fußnoten wurden erst Ende November 2003 hinzugefügt. Man sollte diesen Artikel im Zusammenhang mit dem über die „ÖBB-Reform“ (Virtual Enterprise), FED´s Zauberkunststücke plus Kommentar dazu zusammen mit Graf PLETTENBERG, Arnie for President, „Old Iniquity“, u.a. lesen – und vielen anderen kritischen Kommentaren zur Lage in Deutschland, Europa und der Welt. (In den Staatsbriefen; leider heute nicht mehr verfügbar.)

      27. 11. 2003 – Heute, fast 10 Jahre später ...

      [1] Dieser Artikel wurde vor ziemlich genau zwei Jahren an den Herhausgeber der Staatsbriefe, Dr. Hans-Dieter Sander, geschickt. Es ist mir aber nicht mehr erinnerlich, ob er auch veröffentlicht wurde. Ungeachtet dessen ist er gerade heute besonders interessant, weil inzwischen all das, was damals manchen noch wie Kassandrarufe erscheinen konnte, längst und geradezu 150%-ig umgesetzt worden ist.

      [2] Inzwischen ist man geneigt anzunehmen, daß die meisten „Politiker“ und jedenfalls alle „Volksvertre-ter“ dies nicht wissen. Die ersten bekommen ihre Marschzahlen bei den diversen „Gipfeltreffen“, beim Weltwirtschafts-Forum Davos, Bilderberger-Treffen, NATO- bzw. PfP-„Meetings“, u.ä., die letzteren – weil sie ohnedies nur die Hand zu heben (oder nicht) haben – von den Parteisekretariaten.

      [3] Erstmals bei der Landtagswahl in Oberösterreich im Herbst 2003 hatte der SP-Landesvorsitzende ERICH HAIDER mit einem scharfen Angriff auf die Verscherbelung des bedeutendsten Industriekonzerns, der VÖ-EST-Alpine, durch die Bundesregierung, einen fulminanten Wahlsieg errungen. Das Gesicht, das der SP-Parteivorsitzende GUSENBAUER dazu machte, ließ vermuten, daß dieser Zitronen speiste, jedenfalls war ihm kein anerkennender Kommentar zu entlocken. Daß die Landes-SP dennoch um die Früchte ihres Erfolges gebracht wurde – die ÖVP stellt mithilfe der Grünen weiter den Landeshauptmann – zeigt einerseits, daß ex Wien Regie geführt wurde und die Grünen in Wahrheit auch nur an der neo-liberalen Macht partizipieren wollen, wenn sie in ihren Führungskadern nicht ohnedies deren Fünfte Kolonnen sind.

      [4] Der ORF brachte in den FS-Abendnachrichten am 25. 11. die bemerkenswerte Mitteilung, daß zu den Spitzenreitern der Unworte im Jahr 2003 u.a. „Reform“ gehöre. – aus welchem Grund wohl?

      [5] Prominentester Fall von Anlaßgesetzgebung war die Demontage des Vorsitzenden des Hauptverbandes der Sozialversicherungen, des Gewerkschafters SALLMUTER, was zu einer Klage vor dem Höchstgericht führte. Die Regierung hatte diese Klage mit Bomben und Granaten verloren, d.h. sich über die Verfassung gesetzt, und sollte dafür – Bruch der Verfassung - eigentlich zum Teufel gejagt werden.

      [6] Gerade heute, 17. April 2001, bringen die OÖN einen großen Artikel über die Risse in der FPÖ. Der ein-zig wirklich Konservative und praktizierende Katholik Ewald Stadler, Landesrat (Minister) in der Niederös-terreichischen Landesregierung und Alter Herr der nationalen Sängerschaft Skalden in Innsbruck, wird von seinem Vorgänger, dem früheren(?) Freimaurer* JÖRG SCHIMANEK, aufgefordert "den Mund zu halten und erst einmal NÖ 'freiheitlicher' zu machen" (*Sein Sohn wurde wegen 'Indianerspielens' im Wald, das man zu einem versuchten Neo-Nazi-Umsturzversuch gegen die Republik Osterreich hochstilisierte, in erster Instanz zu l5 Jahren(!), im Revisionsverfahren zu 11 Jahren verurteilt. Mit Rechtsprechung hatte das Natürlich nichts zu tun, es war eher ein freimaurerisches Scherbengericht gegen den wohl abtrünnigen Vater, der sich aber erstaunlicherweise doch in der Politik halten konnte. Darum unser Frageeichen unter dem Wörtchen früher. Ist ihm etwa nach dieser 'Warnung' wieder verziehen worden? - Der öffentliche Zuruf an Ewald Stadler läßt es beinahe vermuten. Und es gehört zur Strategie Libinterns allen, die nicht die ihren sind, den Schädel ein-zuschlagen. Stadlers `Entsorgung´ hatte ja der heute fädenziehende Prinzhorn als Preis für seinen 'Wieder-eintritt' in die Politik bei der FPO gefordert!)
      Ähnlicher Kritik sieht sich der steirische Landesrat und Stellvertreter des Landeshauptmannes, LEOPOLD SCHÖGGL, ausgesetzt. Auch er ist konservativ, praktizierender evangelischer Christ, der sich mit der burgen-ländischen links-liberalen Bischöfin und Präsidentschaftskandidatin angelegt hatte. SCHÖGGL ist Alter Herr des Leobner Corps Erz, also auch alles eher als ein Liberaler, den wegen der Wahlkatastrophe in der Steier-mark Libintern nicht als Nachfolger von Kurzzeitministers Schmidt ausbremsen konnte. Aber er steht natür-lich unter Beobachtung und wird gewiß bei passender Gelegenheit entweder selbst liberal oder ersetzt.

      [7] Den die politisch korrekte Journaille als „Hofjuden HAIDERS“ etikettierte. Das dürfte inzwischen überholt sein, denn SICHROWSKY hat, nachdem sein Job wohl getan war – die FPÖ in ihre Bestandteile zu zerbröseln – seinen Dienst „bei Hofe“ quittiert. EU-Abgeordneter ist er aber schon noch. Wer wird schon auf arbeitsloses Einkommen verzichten?

      [8] Veranstaltet vom Forum Alpach, das auch heute eine Art Mini-Davos freimaurerischer Befehlsausgabe ist. Sie steht unter der Aufsicht des früheren Vizekanzlers E. BUSEK (ÖVP), der als Agent der USA ein von diesen bezahltes Büro – SECI – leitet. (South East-European Coordinative Initiative) Damit ist Libintern auch in den ehemaligen Warschauer-Pakt Staaten immer „vor Ort“ präsent und besorgt die Termin-Koordination für US-Einfußnahme

      [9] Die Plünderung wird als "clevere", wunderbare Geldvermehrung ausgegeben, indem man sich die Bar-werte der aushaftenden Kreditrückzahlungen von Banken vorschießen läßt, und sich so die künftigen Ein-nahmen öffentlicher Hände in der Gegenwart - als außertourliche Mittel - holt, mit denen man nun Stim-menkauf und Wählerbestechung treibt.
      Hinter den heutigen Politikern die Sintflut! Daneben gib es ja auch schon die Versuche, die Immobilien von gemeinnützigen Genossenschaften für ein Butterbrot an - wohl Günstlinge – zu verhökern. Es hat Ähnlich-keit mit der "Privatisierung" in Rußland.

      [10] Die NZZ brachte vor einiger Zeit einen Artikel, welche Auswirkungen die Aufgabe von Eigentümer-rechten nach sich ziehen, Wenn die öffentliche Hand nicht mehr per Hierarchie, Weisung und Personlaus-wahl ihre ( öffentlichen) Interessen direkt umsetzen kann, und es wird ein erheblicher Regelungsaufwand und - zur Durchsetzung legitimer Interessen - ein polizeistaatlicher Politikstil als Folge prognostiziert, woll-te man tatsächlich auf der Einhaltung von Gesetzen und bedungenen Leistungen bestehen!

      [11] 24. 4. 2001. überraschende Spitzenmeldung, der bisherige Generaldirektor H. DRAXLER wird nicht ver-längert. Dabei schien die Bilanzpräsentation große Erfolge in der Modernisierung der Bahn zu bestätigen. Der springende Punkt: DRAXLER legte sich - aus innerer Kenntnis der Bahn und der betriebswirtschaftlichen Zweckmäßigkeit - gegen den Polit-Vorschlag der Zerschlagung der Bahn in eine Infrastruktur- und eine Betriebsgesellschaft quer, d.h. er machte davon sein Weitermachen abhängig. Damit legte er sich mit den liberalen Raubtierkapitalisten – euphemistisch Privatisierern und Deregulierern - an.
      Im Interview des ORF , ZiB 2 um 22.00Uhr trat Ministerin M. FORSTINGER auf. Sie ist seit 11.2000 im Amt, kam von einem Industriebetrieb, in dem sie Prokuristin für „Verlautbarungen“, also im unteren Mittelma-nagement, war. Nachdem sich verschiedene FP-Spitzenpolitiker das "Verdienst" zuschrieben, FORSTINGER "entdeckt" zu haben (u.a. RIESS-PASSER, URSULA HAUBNER - HAIDERS Schwester in der Landesregierung OÖ), kam langsam heraus, daß FORSTINGER ein Protegee von THOMAS PRINZHORN ist. (Eine österreichische bunte Gazette berichtete, daß sie praktischerweise gleich in der Villa PRINZHORNS einzog, der – um Platz zu ma-chen – die bisherige Freundin daher ausquartieren mußte.) Damit ist alles klar. Und wer hier Regie führte. Denn daß die Frau Minister selbst auch nur die geringste Ahnung von der Materie haben könne, hatte oh-nedies niemand ernsthaft erwartet. Im Interview des ORF wurde sie dieser Erwartung vollkommen gerecht Steh- und Konservensätze von unendlicher Hohlheit, deren einziger Zweck war, nichts zu sagen, was even-tuell dem "mündigen Bürger" (also dem dummen Stimmvieh) erkennen ließe, daß sie an der kurzen Leine des neo-liberalen Abbruch-Teams geführt wird, und nur die Maske für gelegentliche Verlautbarungen ist

      [12] Als besondere Pikanterie ist bekannt geworden, daß man – offensichtlich die Bundesregierung - der nach ihrem aus Unfähigkeit gescheitertem Agieren als Ministerin arbeitslos gewordenen Dr. FORSTINGER, einen Job/Deal zugeschanzt hat: die Be- und Verwertung von ÖBB-Immobilien.

      [13] Die Steuerquote ist in Österreich abermals deutlich angestiegen - auf ca. 46% - und sie liegt damit in Friedenszeiten weit höher als im Deutschen Reich während des 2. Weltkrieges!

      [14] Der Wissenschaft ist das natürlich längst bekannt, wie etwa F. Romig in seiner "Theorie der wirtschaftli-chen Zusammenarbeit" umfassend ausführte.
      Wie „frei“ der Markt in Wahrheit ist, kann sich jeder selbst beantworten, wenn er die Macht der transnationalen Kon-zerne, der Finanz-Imperien – die mit „fiat-money“ ihre Kasino-Spiele treiben -, die Zugangs-Barrieren, die WTO-, GATS- (früher MAI-), usw. „Regeln“ betrachtet, die längst dem Mittelstand und wirklich privaten Unternehmer elimi-niert haben.

      [15] Die englischen Schlagworte tun so, als würde damit das Rad erfunden. In Wahrheit sind die meisten öffentlichen Aufgaben NICHT nach dem "Ökonomischen Kalkül" zu organisieren. Das ist für das Gesundheitswesen, die Alters-heime, die Pflichtschulen, das Bildungswesen oder öffentliche Infrastruktur" , wie Straße und Bahn, die Justiz samt Vollzug, die öffentliche Sicherheit oder die öffentliche Verwaltung. Nicht nur für die "Legislative" oder höhere Beamte der politischen Verwaltung.
      Die Angriffe hier haben nur einen Zweck auch in Europa Strukturen einzuführen, die den "Maquiladoras" Lateinamerikas gleichen. Sonderzonen, in denen Recht und Landesverfassung außer Kraft gesetzt sind. Es regiert allein das Ökonomische Kalkül. Bei für's Kapital sich nachteilig ändernden Bedingungen werden dort die containerisierten Fertigungskomponenten einfach abgebaut und an "besserer" Stelle neu hingesetzt! - Bei uns firmieren diese Bestrebungen unter "Verwaltungsvereinfachung" und "schnelleren behördlichen Genehmigungen für Betriebsansiedlungen"; d.h. auf Deutsch Nichtüberprüfung der Einhaltung diversen , wohlbegründeten gesetzlichen Auflagen vor der Bewilligung.

      [16] U. a. vom „Friedensnobelpreisträger“ LECH WALESA, der den Deutschen ihre totale Vernichtung an-drohte, sollten sie „nicht spuren“. Oder MICHAEL LEDEEN, vom American Enterprise Institute, der wegen der Achse Paris-Berlin-Moskau und dem angeblich von Deutschland ausgehenden Terror – „hosting terrorists“ und die Logistik der al-Qaida laufe hier zusammen-, Deutschland bereits als „target identified“ hat.

    • Pius (kein Partner)
      25. März 2013 21:51

      F. V. (kein Partner)
      ************* !!!!

    • machmuss verschiebnix
      01. April 2013 15:02

      @ F.V. ,
      Sie hätten das alles sehr viel einfacher sagen können:
      Sie sind gegen jede Art von Reformen, welche Misstände beseitigen und (als Konsequenz
      davon) den Roten einige Futtertröge wegnehmen, deshalb ist alles ein Angriff gegen
      den Staat, was eigentlich nur eine längst überfällige Bereinigung von Wildwüchsen wäre.

      .

  23. Josef Maierhofer
    24. März 2013 18:59

    Nicht nur die Sozialdemokratie hat sich zum schlechten verändert, auch die anderen alle, was zählt, ist Spaßfaktor, Selbstbereicherung, Macht, Selbstdarstellung in gekauften, erpressten und korrumpierten Medien, Ideologie (=Idiotie) um jeden Preis, etc.

    Was nicht zählt ist das Volk, das das alles zahlen muss.

    Man zeige mir eine einzige österreichische politische Partei, die an der Macht ist oder ernstlicher Kontrahent, die heute noch Handschlagqualität hat, sich für Österreich einsetzt, objektiv für alle regiert, wenn sie Regierungsmitglieder stellt.

    Nein, die DDR war ein Lercherl gegenüber dem heutigen Österreich.

    Dass ein Herr Entacher da eine rühmliche Ausnahme darstellt und dass man ihn ordentlich verabschiedet hat ist wohl was Besonderes und verdient Erwähnung, danke Herr Dr. Unterberger.

    Ob sich die Parteipolitiker aber ändern werden ? Ehrlich, ich glaube nicht daran, wenn man sich alle diese Figuren da bei uns ansieht.

  24. Haarspalter
    24. März 2013 18:24

    @ A.U. "Man kann gar nicht glauben, dass das dieselbe Partei war wie jene,..."

    Es war auch nicht dieselbe, die heutige heisst nur noch so!

  25. zauberlehrling
    24. März 2013 17:36

    Einen solchen unabhängigen, geradlinigen, seiner Aufgabe sowie seiner Heimat verpflichteten Menschen, könnte ich mir an der Spitze unseres Staates vorstellen.

    ENTACHER FOR PRESIDENT!

  26. Brigitte Imb
    24. März 2013 13:50

    OT - Es ist schon soweit, daß die Zyprioten - bevor sie "gerettet" sind - einen zusätzlichen Geldbedarf von 2 Mrd € anmelden.......

    http://www.welt.de/wirtschaft/article114721094/Zypern-braucht-deutlich-mehr-Geld-als-erwartet.html?reload

    • Brigitte Imb
      24. März 2013 16:54

      Erstmals eine klare und deutliche Forderung in der Zypernkrise - Im Live Ticker von

      http://www.welt.de/wirtschaft/article114721094/Zyperns-Kirchenoberhaupt-will-Politiker-bestrafen.html

      16.40 Uhr: Kirchenoberhaupt fordert Strafen für Politiker

      Das Oberhaupt der orthodoxen Kirche Zyperns fordert eine Bestrafung von Politikern des Landes. Die Vorgängerregierung des bis Februar amtierenden linken Präsidenten Dimitris Christofias solle vor Gericht gestellt werden, weil sie für die jetzige Notlage verantwortlich sei, sagt Erzbischof Chrysostomos II.. "Sie sollten alle bestraft werden", zitieren ihn zyprische Medien. Zugleich kündigt er den Berichten zufolge an, dass er sich am kommenden Donnerstag mit russischen Geschäftsleuten treffen wolle, damit diese ihr Geld auf den zyprischen Bankkonten belassen. Andernfalls werde sich die Lage der Mittelmeerinsel weiter verschlechtern, so Chrysostomos II. In einer am Samstag von der Kirche veröffentlichten Mitteilung hatte sich der Erzbischof für die Wiedereinführung der Ende 2007 abgeschafften Währung, des "Zypern-Pfund", ausgesprochen. Zypern müsse die Euro-Zone verlassen.

    • Brigitte Imb
      24. März 2013 19:06

      Luxemburg scheint nervös zu sein.

      Ziehen etwa die Einleger Geld ab? Dann dürften wir in der Tat bald "fertig haben".

      17.48 Uhr: Luxemburg fordert rasche Lösung

      Der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden fordert eine rasche Einigung zur Beilegung der Finanzkrise in Zypern. "Wir brauchen heute Nacht eine Lösung", sagt Frieden vor Beratungen mit seinen Amtskollegen der Euro-Zone. "Es geht um die Stabilität in der Euro-Zone", mahnt Frieden. Jeder der Beteiligten müsse einen Beitrag leisten, damit das Hilfspaket der Geldgeber von zehn Milliarden Euro geschnürt werden könne.

  27. machmuss verschiebnix
    24. März 2013 11:04

    Kreisky irrte, als er seinerzeit in Anspielung auf einen der ersten 68er in seinem
    Team (Gusi) mürrisch meinte: "...die Demokratie wird's aushalten, aber ob's die
    Partei auch überlebt ..."

    Das genaue Gegenteil bahnt sich an !


    Die Partei - diese rote Krake - hat allüberall seine Tentakel drin, alles ist rot
    unterwandert, die Medienlandschaft ist nicht nur unterwandert, sondern bereits ein
    Parteiorgan.

    Facit: es ist eigentlich schon passiert - die Demokratie existiert nur mehr als Alibi
    und wird bei gutem Wind durch "etwas Besseres" ersetzt werden - etwas, womit
    man die Enteignung nicht mehr hinten rum einfädeln muß (!)

    Die Sozialistische-Internationale ist emsig dran, am Fäden spinnen und ich werde
    einfach das Gefühl nicht los, daß all diese ultra-dämichen "Themen" wie
    Feminismus-Hysterie, Schuchtel-Hype, Kirchen-"wünsch-dir-was" u.v.a.m. einen ganz
    trivialen Zweck verfolgen:
    Wie Konservativen sollen solange provoziert werden, bis es mal einen Aufstand gibt,
    was dann umgehend als "Notstand" deklariert werden könnte, um damit dann
    durch "vorübergehendes Aussetzen" der Demokratie die NAZIS zu stoppen und die
    öffentliche Ordnung gewährleisten zu können.

    Wer das übertrieben findet, oder gar für eine neurotische Verschwörungs-Theorie
    hält, der glaubt wohl auch noch daran, daß man dieses System nur durch anders
    wählen ändern könnte ( ja sicher - under der Weihnachtsmann hat einen Parkplatz auf
    dem Mond ).

    .

    • Konrad Loräntz
      24. März 2013 15:19

      68er - notabene eine Chiffre für die Frankfurter Schule und ihre Abkömmlinge. Die grossartig als "kritische Theorie" beworbene Philosophie dieser Leute (viele davon Remigranten), war kaum was Anderes als eine verschwurbelte Neuauflage der kommunistischen Lehren mit dem Ziel, alles was die verhasste* Gesellschaft zusammenhielt, in Frage zu stellen, lächerlich zu machen und schliesslich zu zerstören. "Dekonstruktivismus" - da bedarf es keiner Erklärung mehr (weiss schon, ist angeblich anders gemeint dieser Begriff). (* warum eigentlich und von wem eigentlich ?)

    • Undine
      24. März 2013 18:34

      @Konrad Loräntz

      *********!
      Und der Hauptagitator war der widerliche Daniel Cohn-Bendit!

    • machmuss verschiebnix
      24. März 2013 23:33

      @Konrad Loräntz,
      "...anders gemeint ..."
      Wieviele der 68er waren jemals mit dieser Frankfurter Schule in Berührung gekommen ? 1 % ?
      Oder doch nicht so viele - egal - den Begriff geprägt hat jedenfalls die Masse jener 68er,
      die damals nichts weiter im Sinn hatten, als von der "sexuellen Befreiung" insofern zu
      "profitieren" , als sie sich ungebremst vom eigenen Trieb versklaven ließen.
      Na und um dabei auch ein bisserl Freude zu haben gab's als Draufgabe ein "Hanf-Raucherl" .

      .

    • byrig
      25. März 2013 02:17

      loräntz hat schon recht-denn diese sog.frankfurter schule,jüdisch dominiert,hat asuch die p.c. in us geschaffen.alles das,was wir heute beklagen,ging von boas und seinen nachfolgern aus.(siehe prof.kevin macdonald,youtube,books etc.)

    • Rau
      25. März 2013 07:21

      ja und sie betreibt auch diese unart alles klein zu schreiben, um die leute des lesenes überdrüssig zu machen und damit zu verblöden.

    • cmh (kein Partner)
      25. März 2013 09:37

      Einspruch!

      Die PArtei hat es auch nicht überlebt. Diese Partei ist doch schon sinnentleert und wankt nur noch als Zombie durch die Weltgeschichte.

      Solidarität?

      Das war gestern. Heute heissts nur noch Hunger (nach Geld und Macht)!

    • Pius (kein Partner)
      25. März 2013 11:00

      Herbert Richter (kein Partner)
      ********** !! deshalb hat man (tut es noch) jeden zum Diktator erkoren, der dies erkannt hat und begann (für's eigene Volk) sich zu wehren. Wie viele Kriege wurden und werden im Namen der Freiheit und Demokratie geführt. Wenn Politiker das Wort Freiheit und Demokratie ständig in den Mund nehmen, dann kann davon ausgehen das Gegenteil auszuführen. Für möderisches Kriegsführen erhält man dann den Friedensnobelpreis (Nobel gehörte ebenfalls zum selbsternannten auserwähltem Volk - deshalb ist so ein Preis der Dreck unter den Fingernägel dieser Menschen nicht wert (siehe Preis an die EU).

  28. Wolfgang Bauer
    24. März 2013 09:14

    Arbeiterbildungsvereine braucht's heute nicht mehr, seit die Sozis draufgekommen sind, dass das Wegnehmen unter dem Titel 'Umverteilen' einfacher ist als den Weg über die Bildung zu gehen. Dafür werden Vereine wie ZARA gefördert - mit dem weggenommenen Geld. Ein unproduktiver Todeskreislauf. Und die AK ist führend dabei! Das verstehe jemand!

    Dass dann bald alles den Bach hinunter gegangen sein wird, werden sie wie üblich erst erkennen, wenn's zu spät ist.

    • phaidros
      24. März 2013 09:19

      Sehr wahr!

      Umso wichtiger, dass wir beitragen, auf prinzipieller Ebene dagegen zu steuern, sodass nicht nur der Missstand behoben wird, sondern auch zukünftige Neuausbildung behindert.

      Ich wiederhole daher meinen Aufruf – bitte hier eine Unterschrift ins Auge fassen:

      http://www.transparenzgesetz.at

    • dssm
      24. März 2013 11:10

      @phaidros.
      Ich staune immer wieder; obwohl es längst sinnlos ist, engagieren sich immer wieder Menschen demokratisch, sehr löblich, aber eben sinnlos.

      Wenn eine Regierung regelmäßig das Gesetz bricht, dann bringt eine weiter gesetzliche Regelung nichts, auch diese wird gebrochen werden!

      Wenn eine Regierung den demokratischen Populismus über den Rechtsstaat stellt, ist jede Regelung nur so lange gut, als es den Regierenden genehm ist.

    • machmuss verschiebnix
      24. März 2013 11:28

      @dssm,
      Bingo - Sie sprechen mir aus der Seele (!)

    • phaidros
      24. März 2013 11:32

      Stimmt natürlich jedes Wort, dssm. Und doch muss man doch irgendwie gegensteuern.

      Denn diese Leute können sich selbst ja als »noch legitimierter« fühlen (und sind so gestrickt, dass sie es auch tun und auch als Argument verwenden), wenn es nach Wahlen, die sie ins Amt gebracht haben nicht einmal Gegenströmungen gibt.

      Leider scheint dasselbe zu passieren, wie bei der ebenso nötigen und richtigen Initiative Wolfgang Bauers: es ist mir völlig unverständlich, wieso nicht innerhalb von wenigen Wochen 3 MIllionen Menschen unterschreiben…

      So ein Engangement erachte ich jedenfalls für allemal als sinnvoller, als sich in Foren wie diesem genussvoll auszukotzen aber nichts zu tun. Das bringt nämlich ganz genau gar nichts.

    • machmuss verschiebnix
      24. März 2013 11:59

      @phaidros,
      Sie haben grundsätzlich recht, leider ergeben Ihre Worte aber nur für unsereins Sinn,
      nicht aber für die SPÖ-Wählerschaft und für die Heerscharen an Sozialstaats-Begünstigten.

      Das Mis-Verhältnis zwischen Nettozahlern und Begünstigten ist eine der zwei Säulen,
      welche die sozialistische Macht stützen, denn unter dem aktuellen Wahlrecht werden
      wir Nettozahler NIE WIEDER eine Mehrheit erlangen ! ! !

      Deren zweite Säule ist die absolute Herrschaft über die öffentlichen Medien.
      Wir alle wissen, wie hintertrieben in Vorwahlzeiten mit allfälligen politischen Gegnern
      umgesprungen wird.

      Ich sehe nur mehr eine Chance, diese Umverteiler-Mafia los zu werden. Man müßte
      das tun, woran KEINER von uns Nettozahlern auch nur zu denken wagt :
      Steuer-Streik durch Arbeitsniederlegung .

      Sehen Sie - ein Albtraum für jeden klardenkenden Zeitgenossen - aber was glauben Sie
      wie schnell wir damit das Unterste zuoberst kehren würden - wenn alle nicht SPÖ-Wähler
      Österreichs für ein einziges Monat als "sabbatical time off" nehmen - mit der Drohung,
      bei nichteinlenken ein ganzes Sabbatical ( Jahr, wie in USA) draus werden zu lassen (!)

    • dssm
      24. März 2013 16:48

      @machmuss verschiebnix
      Leider sind die Roten nicht so dumm. Es wiederholt sich ein altbekanntes Trauerspiel zum x-hundertsten Male, da haben die Sozialisten aller Fraktionen gut gelernt wie man den eigenen Untergang möglichst lange hinauszögert.

      Steuerverweigerung geht nämlich nur wenn man auf Einkommen und Umsatz verzichtet, illegale Methoden lassen wir einmal außen vor, mir persönlich wäre das Risiko zu gross.
      Jetzt sind aber die verbleibenden Teile der KMU drastisch verschuldet, wobei typischerweise die Unternehmerfamilien mithaften. Da kann man nicht einfach zum Arbeiten aufhören...

      Die sogenannte Privatindustrie, also die Aktiengesellschaften, sind ebenfalls Schachmatt gesetzt worden. Dort sitzen nämlich anstatt vieler privater Aktionäre, die Vertreter von Versicherungen bei der Generalversammlung. Es rächt sich, daß viele den steuerbegünstigten Kapitalanlageformen gefolgt sind, nun haben sie Forderungen gegen Versicherungen, anstatt selber Aktionär zu sein.

    • machmuss verschiebnix
      24. März 2013 18:46

      @dssm,

      eben, "...schachmatt gesetzt..."

      womit wir bei der zentralen Frage angelangt wären:

      Warum läßt sich die Wirtschaft sowas überhaupt gefallen - sollte nicht die ÖVP deren
      politische Schirmherrin sein (!)

      Warum kommt von der konservativen Partei kein Aufschrei, wenn die
      Sozis sogar in der Regierung puren oppositionellen Populismus absondern ?
      Warum weist keiner auf das destruktive Potential des SPÖ-Kurses hin ?
      Warum erklärt keiner den Leuten, daß (ehemals) vernünftige soziale
      Standards einzig von der SPÖ dadurch gefährdet wurden, daß die Sozis
      ihre Forderungen aus purem Populismus bis zum unfinanzierbaren Wahnwitz
      hochgeschraubt hatten ?

      Während uns manche Politiker noch immer in gewohnter Glaubwürdigkeit ins
      Gesicht lügen, wird uns am Beispiel Zyperns vorexerziert, wie nahe WIR ALLE (Europäer)
      schon an die Enteignung unserer Ersparnisse herangeführt wurden (!)

      Keiner wehrt sich - ich pack das einfach nicht .

    • Wolfgang Bauer
      24. März 2013 19:14

      phaidros: Habe Transparenzgesetz.atunterschrieben

    • phaidros
      24. März 2013 19:36

      Sg. Hr. Bauer, das freut mich, danke. Nachdem dort ein paar Tage Stillstand war, sind seit gestern ~20 Unterschriften dazu gekommen. Ein schöner Erfolg, wie ich finde, den sich die Blogleser auf die Fahnen heften können!

      Generell gesprochen kommen für mich ausschließlich Initiativen in Frage, die fest auf demokratischem Boden stehen, wie Ihre (ohne Ihnen damit um den Bart gehen zu wollen). Die allerdings nach Kräften zu unterstützen halte ich geradezu für Bürgerpflicht.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • werauchimmer
      24. März 2013 23:37

      Zur Transparenzgesetz-Initiative (www.transparenzgesetz.at)

      Ich lese:

      ... Einsicht in Akten muss möglich sein, persönlicher Datenschutz dennoch gewährleistet bleiben.

      Da sehe ich aber schwarz, denn dann müssten Akten kopiert und die Kopien vor deren Einsichtnahme geschwärzt werden. Ein gigantischer Aufwand, da braucht es tausende zusätzliche Kräfte in der Verwaltung.

      Natürlich gilt auch für mich das Steuergeheimnis, die Privatsphäre etc. Doch geht das Datenschutzrecht weit darüber hinaus und kann etwa auch öffentliche Handlungen von Personen mit einschließen.

      Das Datenschutzrecht schützt nicht die Bürger vor dem Apparat, und mangels zu erwartender bösartiger Intention in der Regel auch kaum vor den Unternehmen, sondern den Apparat vor den Bürgern und vor allzu reaktionsfreudigen Unternehmen, besonders aber Zeitungsplattformen!

      Man denke auch an die lächerlichen Regelungen für Werbeanschreiben - Unternehmen dürfen nicht einmal telephonisch anfragen, ob sie zusenden dürfen!

      Eine Initiative für das Zurechtstutzen des Datenschutzrechtes würde ich unterschreiben!

    • cmh (kein Partner)
      25. März 2013 09:41

      Es würde genügen, die Steuergeld für Eigenwerbung Vergeuder als Defraudanten zur strafrechtlichen Verantwortung zu ziehen und nach dem Modell Grasser jahrezhntelang mit immer wieder neu aufgewärmten Details zu hetzen.

    • phaidros
      25. März 2013 10:16

      »Genügen«. Was würde schon genügen?

      Also ich wünsche mir schon einen Staat, der sämtliche Dokumente grundsätzlich offenlegt, und nicht grundsätzlich geheimhält.

      Das allein ist Grund genug zum Unterschreiben, finde ich. Platz für Missbrauch (durch missbräuchliche Geheimerklärung) und strafrechtliche Konsequenzen bleibt da noch mehr als genug.

  29. Moti
    24. März 2013 09:12

    Da ich Edmund Entacher persönlich kenne freue ich mich besonders über die treffsichere Beurteilung durch A.U. Entachers Parteizugehörigkeit und militärisches Handeln entsprang keinem Opportunismus, sondern den Erfahrungen und Überzeugungen seiner Pongauer Jugend und seiner Ausbildung an der (hervorragenden) Theresianischen Militärakademie. Er hat sein Parteibuch auch zu den Hochzeiten der Sozialdemokratie nie als stolze Fahne vor sich hergetragen. Er kannte keine Berührungsängste zu anders Denkenden, das Schwarz/Weißdenken der aktuellen Führungsspitzen der Partei war ihm stets fremd, die Entscheidungen die er traf waren Sachentscheidungen. Er war großer Redner, kein Mann der großen Visionen. Das Heer hat solche Persönlichkeiten auch gekannt. An der Behebung der Schäden, die sie angerichtet haben krankt es noch heute. In Einsicht des (geringen) Stellenwertes der Landesverteidigung, den ihr die Politik zumisst und in der Budgetierung klar erkennbar wird hat er sich vielmehr eher im Hintergrund bemüht schädlichen Entwicklungen bereits vor der Beschlussfassung entgegenzuwirken bzw. ihre Auswirkungen abzumildern. Das war ohne Zweifel der erfolgreichere Weg, wenn diese Erfolge angesichts der politischen Rahmenbedingungen auch nicht epochal und für jeden offenkundig wurden. Als Offizier der noch das Dienen am Volk verinnerlicht hatte war er für mich immer einer der Lichtblicke im Heer, ich wünsche ihm aus tiefer Überzeugung das Beste für seinen weiteren Lebensweg.
    Wenn die Reform des Grundwehrdienstes weitgehend steckenbleiben wird, so ist das nicht seine Schuld. Wer die Anzahl der frustrierten Systemerhalter reduzieren will, der muss Geld in die Hand nehmen um statt Wachen elektronische Sicherungsmaßnahmen anzuschaffen oder um wichtige Hilfsdienste durch Zivilbedienstete zu ersetzen. Er muss Geld in die Hand nehmen um die verbleibenden Truppen in wenigen Großkasernen zusammenzufassen und damit die Infrastruktur zu verbilligen. Doch noch vor dem Vorliegen von Konzepten hat sich die Politik darauf festgelegt, dass die Reform nichts kosten darf. Man wirft dafür lieber Geld jenen Griechen nach, die über ein vergleichsweise weit überdimensioniertes Heer verfügen, dessen einziger traditioneller Gegner ein NATO-Partner ist. Geld, das überdies so gut wie überhaupt nicht beim darbenden Volk ankommt, sondern überwiegend nur die Gläubiger erfreut, die für ihre spekulativen Investionen satte Gewinne einstreifen können. Zurück zur Heeresreform: Aber kann mir einer eine Heeresreform nennen, die wirklich konsequent umgesetzt wurde ? Alle bisherigen Reformen waren oft bereits nach Monaten nur mehr Torsos, weil es am politischen Willen (Geld) fehlte, sie wie beschlossen auch durchzuziehen. Was ich mir Wünsche: Politiker mit Visionen zur Landesverteidigung und Persönlichkeiten wie Entacher, die sie mit kritischem Blick auf Sinnhaftigkeit, Machbarkeit und Redlichkeit auch umsetzen.

  30. Helmut Oswald
    24. März 2013 09:00

    General Entacher, er hatte vor vielen Jahren meine Ausbildung zum Jägerkompaniekommandanten geleitet und auch meine Einheitskommandantenprüfung abgenommen, war ein Mann, dessen politische Einstellung bekannt war. Ich vermag mich an keinen einzigen Augenblick zu erinnern, in dem sein Colour auch nur im geringsten Einfluß auf seine dienstlichen Entscheidungen gehabt hätte. Im Gegenteil - diese sind, soweit ich sie wahrnehmen konnte - ausschließlich auf sachlicher Grundlage gefallen. Darüberhinaus vermag ich zu berichten, daß er die dienstlichen Leistungen von Offizieren, welche - wie auch ich - hinsichtlich ihrer politischen Auffassungen in Gegensatz zu ihm standen, stets vollkommen unbeeinflusst und von unbestechlicher Objektivität vorgenommen hat. Entacher ist ein Ehrenmann, vom Scheitel bis zur Sohle und wohl auch einer der begabtesten Truppen- und Menschenführer die mir je begenet sind. Es gibt nicht viele seiner Gattung. Er wird diesem Heer fehlen.

    • phaidros
      24. März 2013 09:02

      Wie schon gesagt: diesem Heer fehlt weit mehr als ein begabter Kommandant.

    • Undine
      24. März 2013 09:18

      @Helmut Oswald

      *******!

      So stelle ich mir TOLERANZ vor, weil sie von BEIDEN Seiten UNAUFGEFORDERT gelebt wird!

    • brechstange
      24. März 2013 09:50

      Der Fisch stinkt vom Kopf her, phaidros. Daher kommt es sehr wohl auf gute und faire Kommandanten an.

    • phaidros
      24. März 2013 10:18

      Natürlich, liebe brechstange, im Prinzip schon.

      Aber nicht in einem Heer, dem ganze Waffengattungen fehlen, das mit 50% des Budgets (pekuniär wie zeitmäßig) »auskommen« muss, das seine Truppen nicht mehr ausbildet und das nicht übt. Winkespielchen im Wald wären selbst dann nur ein Witz von Gegenargument, wenn sie noch praktiziert würden.

      Und bei allem Respekt für ihn persönlich hat sich Entacher – außer ganz zuletzt in der bis dahin einfach faktisch falsch gewordenen Sache – bei der 30 Jahre dauernden Demontage des Heeres auch nicht mehr hervorgetan als alle anderen.

      Ich bin immer wieder entsetzt, wie sehr Wunschdenken die Faktenwahrnehmung vernebeln kann. Das betrifft militärische Angelegenheiten genauso wie die leidige Klimadebatte (Beispiel: gerade heute wieder mal, siehe unten)

    • brechstange
      24. März 2013 11:15

      Ich denke, phaidros, es wachen erst jetzt viele "Köpfe" auf. Leider ist die Kriecherei und der Opportunismus sehr groß.

    • Anton Volpini
      24. März 2013 18:08

      phaidros, das was Helmut Oswald sagt, ist nicht anderes, als daß er eine Führungsperson wie General Entacher sehr schätzt. Und er kann das sogar aus persönlicher Erfahrung bezeugen. Nichts ist glaubwürdiger, als persönliche Lebenseindrücke.
      Da braucht man dann gar nicht auf das Bundesheer im Allgemeinen schließen. Daher ist es verfehlt, daraus wieder eine Heeresdebatte machen zu wollen. Lassen Sie das!
      Gen. Entacher hat die Schneid gehabt, sich gegen den eigenen Minister zu stellen, der wegen Landesverrats vors Gericht gehört,. Und dafür alleine gebührt im das goldene Verdienstabzeichen der Republik Österreich!

    • phaidros
      24. März 2013 18:34

      Danke für Ihre Anweisungen, sg. Herr Volpini, aber ich habe offen gesagt keinen Bedarf daran, und im Ton vergreifen Sie sich entschieden.

      Mitnichten schmälerte ich irgendwelche Leistungen Entachers.

      Oswalds Posting lässt allerdings den Schluss zu, dass unser Bundesheer irgendeinen Wert haben könnte.

      Den hat diese Operettentruppe*) aber nicht, und das kann man nicht oft genug anprangern.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      *) Daran, dass es nicht mehr ist als das, trägt das Kommando jahrzehntelange Mitverantwortung.

    • Josef Maierhofer
      24. März 2013 18:44

      @ Helmut Oswald

      Bloß den Herrn Darabos konnte er nicht führen, der hat offenbar was anderes im Kopf als Seriosität.

    • Anton Volpini
      24. März 2013 18:53

      Nur weil die Politik den Wert des Bundesheeres heruntergewirtschaftet hat, heißt das noch lange nicht, daß das Bundesheer an sich schlecht ist, phaidros.
      Das haben wir schon genügend diskutiert.
      Aber sagen Sie mir bitte, wo ich mich im Ton vergriffen habe?

    • terbuan
      24. März 2013 18:56

      Danke Anton zu dieser Stellungnahme,
      und zu den übrigen Wortspenden fällt mir nichts anderes ein als erbärmlich!
      (Zum Glück bin ich bein Feuerfuchs bereits als "persona non grata" registriert)
      lG/terbuan

    • phaidros
      24. März 2013 18:59

      Gerne, kommt privatim.

    • Anton Volpini
      24. März 2013 19:05

      Nein, nein phaidros, das tragen wir jetzt ganz öffentlich aus.
      Sie wissen, daß ich beim Bundesheer keine Mauscheleien dulde!

    • phaidros
      24. März 2013 19:26

      …und in der Sache: wenn ein Gebäude abgebrannt ist und nur noch rauchende Ruinen da stehen, hat es keinen Sinn festzustellen, dass die Verwalter keine Schuld träfe, weil der Eigentümer keine Brandmeldeanlage installiert hätte. Das Gebäude ist hin und unbrauchber. Und im konkreten Fall trifft die Verwalter durchaus – sogar eine gewaltige – Mitschuld, weil es ihre Pflicht gewesen wäre, den Auftrag als unerfüllbar zurückzuweisen.

      Das Sinnloseste in dieser Situation ist es aber, die gesamte Belegschaft weiterhin täglich in das abgebrannte Gebäude zu schicken, um eine Atrappe von Dienst schieben zu lassen, denn das kostet nur noch Geld.

      Genau so und nicht anders – leider! – lässt sich unsere Situation beschreiben.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      24. März 2013 19:28

      Bitteschön, sg. Herr Volpini, hier das Mail, das zwischenzeitlich an SIe rausgegangen ist (ist jetzt tw. doppel mit dem letzten Posting):

      Sg. Herr Volpini,

      das ist einfach gesagt: unattributierte Imperative mit Rufzeichen schätze ich nicht und haben meines Erachtens in einer respektvollen Diskussion nichts verloren. So habe ich Sie nicht kennengelernt, und umso mehr habe ich das eigentlich bedauert. Denn auch eine hart geführte Diskussion muss möglich sein; ebenso, wie es mir möglich sein muss zu formulieren, wo mich der Schuh drückt: und das ist nun einmal der erbärmliche Zustand unserer Landesverteidigung*). Offenbar macht aber (fast) nur mir das Sorgen; die Meisten hängen ihren eigenen, romantisch verklärten Erinnerungen nach, die mit der militärischen Realität am 23. März 2013 nicht mehr das Geringste zu tun haben.

      Sollte ich da überempfindlich gewesen sein und Sie missinterpretiert haben, bitte ich dafür um Entschuldigung.

      Beste Grüße

      *) Meine Meinung, dass die Kommandatur hier – und zwar über Jahrzehnte! – durchaus und ein gerüttelt Maß an Mitverantwortung trägt, kennen Sie. Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen wird Sie hier im Forum, in dem so viele sich überzeugt geben, faktenbasiert zu urteilen, nicht geteilt, aber Gegenargument konnte ich bislang noch von niemandem lesen. Bloß, dass ich erbärmlich wäre.

    • Anton Volpini
      24. März 2013 20:06

      Rufzeichen, phaidros, setze ich am Ende jener Aussagen, deren Bedeutung ich besondere Beachtung zuordne. Wenn sich dadurch jemand verletzt fühlt, dann tut es mir leid. Das ändert aber nichts am Rufzeichen!

      Was das devastierte Haus betrifft, so gab es auch schon andere Bilder in letzter Zeit, bis hin zum abstürzendem Flugzeug.
      Hat da nicht ein kreativer Mitposter unlängst den Fallschirm erfunden?
      Nix für ungut, phaidros, Schlagabtäusche mögen manchmal hart erscheinen, sind aber unausweichlich, solange sie die Sache betreffen.

      Helmut Oswald hat das unglaubliche Glück, General Entacher als Führungspersönlichkeit audentisch erlebt zu haben. Das hat er eindrucksvoll dargelegt. Und nichts anderes hat er uns heute mitgeteilt.

    • phaidros
      24. März 2013 20:19

      Sg. Hr. Volpini, ich rede nicht von einer Ausrufung, sondern von einem direkt an mich gerichteten Imperativ. Daher geht auch das »jemand« etwas am Thema vorbei – aber gerne geschenkt, das ist die Hitze des Gefechts, und ich habe kein Problem damit! Eigentlich gehört das auch gar nicht hierher, finde ich nach wie vor, weswegen ich auch den privaten Kanal vorgeschlagen habe.

      Ob und inwieweit es ein Glück ist, Entacher persönlich erlebt zu haben, kann ich nicht beurteilen, habe mir aber über die Jahre angewöhnt, Ehrenerklärungen Dritter (und auch deren Gegenteil!) nicht allzu viel Bedeutung beizumessen, sondern mir mein eigenes Urteil zu bilden.

    • Anton Volpini
      24. März 2013 20:34

      Wie sind Sie dann als Unteroffizier mit einem Befehl eines Vorgesetzten umgegangen?
      Hat Sie da das unausgesproche Rufzeichen auch gestört?

    • phaidros
      24. März 2013 20:40

      Was soll die Frage? Bei einem Vorgesetzten selbstverständlich nicht. Fühlen Sie sich als mein Vorgesetzter?

    • Anton Volpini
      24. März 2013 21:05

      Nein, das würde ich mir nicht anmaßen.

    • phaidros
      24. März 2013 21:31

      Vielen Dank, sg. Hr. Volpini. Schönen Abend!

    • byrig
      25. März 2013 02:25

      phaidros -sie sind nur mehr eins:nervig!halten sie sich etwas zurück!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      25. März 2013 03:20

      Der phaidros loest nur mehr Kopfschuetteln aus. Unfassbar!

    • phaidros
      25. März 2013 07:51

      Warum sollte ich? Weil Sie mir das anschaffen, byrig?

      Ich schlage eine Art Selbstexperiment vor, byrig: finden Sie empirisch heraus, was Ihre »Befehle« taugen.

      Leo: ganz interessant, danke für diese relevante Information.

    • cmh (kein Partner)
      25. März 2013 09:49

      phaidros

      Das ÖBH ist tot. Wir warten auf Ihre Ausführungen zur aktuellen Wetterlage.

      Schwitzt es sich bei Ihnen bereits?

      NB: Ich erinnere mich noch gut daran, von Ihnen mit meinen von den Ihren abweichenden Ansichten ins sprichwörtliche Winkerl gestellt worden zu sein. Und jetzt regen Sie sich wegen eigen Rufzeichen auf? Bitte zögern nicht, Ihren Nick vom irreführenden "phaidros" in den trefflicheren "mimosos" zu ändern.

    • Nickvergabe (kein Partner)
      25. März 2013 10:01

      @cmh: wenn schon, dann bitte "mimosos2". den 1er mimosos hat schon der wertkonservativling beansprucht.

    • phaidros
      25. März 2013 10:41

      sg. cmh, machen Sie sich nicht lächerlich, bitte.

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      25. März 2013 19:30

      Helmut Oswald
      24. März 2013 09:00

      Jedesmal, wenn Einer seine Sprachunkenntnis zelebriert und sich dabei blamiert, dreht sich mir der Magen um.
      Es heisst COULEUR, was Farbe bedeutet und durch die farbentragenden Studentenverbindungen in die Deutsche Sprache eingegangen ist.
      Es für Parteifarben zu missbrauchen ist zwar ein, Unfug sollte aber doch richtig geschrieben werden.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      26. März 2013 12:19

      I hau mi o! Der phaidros raet jemanden, sich nicht laecherlich zu machen. Der Witz des Tages!

    • phaidros
      26. März 2013 23:56

      Das ist gut!

      Es ist ganz wichtig, eine schlechte Meinung bei jemandem zu hinterlassen, der in Kanada im Exil lebt, aber von »Landesverrat« schwafelt, der darauf aufmerksam gemacht von »Tiefstniveau« in Postings flennt, um dann im Zusammenhang mit ›Mimose‹: »I hau mi o! Der phaidros raet jemanden, sich nicht laecherlich zu machen. Der Witz des Tages!« wortspendet.

      Weiterhin viel Vergnügen, lieber Leo, beim ›di ohaun‹! Wir glauben es Dir alle!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      27. März 2013 12:10

      Nur mehr peinlich!

    • phaidros
  31. Gerhard Pascher
    24. März 2013 08:10

    General Entacher war ein braver Offizier und Parteimann. In den letzten Jahren konnte er sich Dank seiner hohen Position manchem Zeitgeist widersetzen, aber "seine" Partei hat dies auch überstanden. Er kämpfte z.B. bis zuletzt für die Beibehaltung der Wehrpflicht, welche sie als "Nebenprodukt" bei der kürzlichen Abstimmung über den Zivildienst vorläufig auch geblieben ist.
    Es ist nun abzuwarten, wie man das Bundesheer auch ohne Entacher neu aufstellen wird und wie lange die Wehrverpflichtung noch aufrecht bleiben kann. In der Schweiz - als "zweitletztes" mitteleuropäisches Land mit Wehrpflicht - wird diesbezüglich eben eine Volksbefragung eingeleitet.

  32. Pumuckl
    24. März 2013 07:55

    Danke Dr.Unterberger! Dieser Tagebucheintrag tut mir gut weil er meine wiederholten Kommentare untermauert, in welchen ich gegen pauschale Verächtlichmachung aller Mitbürger welche in irgendeiner Form der SPÖ nahestehen, protestiert habe.

    Wenn etwa Unsoldat Häupel im Wahlkampf auf internationalen Zuruf ein Berufsheer fordert, weil EU und Nato von Österreich keine Eurofighter sondern INTERVENTIONSVERBÄNDE FÜR EINSÄTZE RUND UM DEN GLOBUS erwartet, soll er dafür samt involvierten Genossen natürlich mit der geballten Wortgewalt der Tagebuchpartner " verprügelt " werden.
    Das gilt auch für den mißbrächlichen Einsatz der direkten Demokratie bei der letzten Volksbefragung in Wien.

    Aber, hunderttausende redlicher Mitbürger, welche an ihren Arbeitsplätzen
    hervorragenden Beitrag zum BIP Österreichs leisten, in Gemeinderäten, bei Feuerwehr, beim roten Kreuz und bei vielen gemeinnützigen Vereinen wervolle Träger unserer Gesellschaft sind, abfällig als Sozen oder gar als rotes Gesindel abzutun, weil sie das NOCH im Nahbereich der SPÖ tun, schadet dem Tagebuch und der Reputation des Schreibers.
    VIELMEHR SOLLTE MAN DIESE WERTVOLLEN MENSCHEN ZUR MITARBEIT IM RAHMEN EINER HOFFENTLCHFEHLERFREIEN ANDEREN PARTEI GEWINNEN!

    • Helmut Oswald
      24. März 2013 08:59

      General Entacher, er hatte vor vielen Jahren meine Ausbildung zum Jägerkompaniekommandanten geleitet und auch meine Einheitskommandantenprüfung abgenommen, war ein Mann, dessen politische Einstellung bekannt war. Ich vermag mich an keinen einzigen Augenblick zu erinnern, in dem sein Colour auch nur im geringsten Einfluß auf seine dienstlichen Entscheidungen gehabt hätte. Im Gegenteil - diese sind, soweit ich sie wahrnehmen konnte - ausschließlich auf sachlicher Grundlage gefallen. Darüberhinaus vermag ich zu berichten, daß er die dienstlichen Leistungen von Offizieren, welche - wie auch ich - hinsichtlich ihrer politischen Auffassungen in Gegensatz zu ihm standen, stets vollkommen unbeeinflusst und von unbestechlicher Objektivität vorgenommen hat. Entacher ist ein Ehrenmann, vom Scheitel bis zur Sohle und wohl auch einer der begabtesten Truppen- und Menschenführer die mir je begenet sind. Es gibt nicht viele seiner Gattung. Er wird diesem Heer fehlen.

    • phaidros
      24. März 2013 09:01

      Diesem Heer fehlt eine Menge, da kommt es auf einen begabten Kommandanten mehr oder weniger nicht an.

    • Das Pingerle
      24. März 2013 11:59

      Aber was bleibt, ist die Tatsache, dass diese "hunderttausenden, redlichen Mitbürger" (und natürlich die immer mehr werdenden wahlberechtigten Migranten) mit ihrer Stimme dafür sorgen, dass auch diese heutige SPÖ wie das Amen im Gebet zur Nr. 1 in Österreich gewählt wird.

      Und irgendwie, bei aller Wertschätzung von Andersdenkenden, macht sie das dann doch zu Sozen. Denn linke Ideen führen ein Land nun mal in den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bankrott. Irgendwann (und wie vieler Beweise bedarf es denn noch?) sollte man das dann doch begreifen.

    • Pumuckl
      24. März 2013 23:07

      @ Das Pingerle 11:59

      A.U. " . . . ein Mann der stolz darauf ist, in der alpinen Lederhosen-Dirndl-Kultur
      aufgewachsen zu sein; . . ."

      Der Name Entacher, Unterberger, mein eigener und der vieler geschätzter Tagebuchpartner, lassen auf bäuerliche Abstammung schließen. Im Bergbauerndorf in welchem ich aufwuchs, waren in der damaligen Elterngeneration Familien mit 10 Kindern garnicht so selten. Es war der Bauernstand, der damals für die demographische Gesundheit Österreichs sorgte!

      Nur sehr wenigen aus diesen Familien gelang ein Aufstieg in die Bildungsoberschicht und/oder in die soziale Mittelschicht in einer Generation. Aber viele schafften es erst in der dritten Generation!
      Aus den selben Familien mußten der eine Teil rote und der an der andere Teil schwarze Parteibücher akzeptieren. Wo sie an der Macht war, zeigte sich die ÖVP im aufdrängen eines Parteibuches keineswegs weniger zimperlich, wie die SPÖ in ihrem Machtbereich. DAS IST LEIDER ÖSTERREICHISCHE UNKULTUR ! ! !

      Die " Krot " , welche Entacher zu fressen hatte, war halt das Parteibuch der SPÖ!

      Dr. Unterberger, General Entacher und viele unter den Tagebuchpartnern, stammen vermutlich aus Bauernfamilien, aus denen sie zur Bildungselite Österreichs emporstiegen.
      DOCH DER BAUERNSTAND IST LÄNGST NICHT MEHR DIE UNERSCHÖPFLICHE QUELLE AUS DER ÖSTERREICHS DEMOGRAPHISCHE GESUNDHEIT GESPEIST WIRD, DA IST DER BEITRAG AUTOCHTHONEN ARBEITER UND ANGESTELLTEN SICHERLICH EBENBÜRTIG !

      Sehr geschätzte/r @ Das Pingerle, jede politische Bewegung, welch für die gegenständlichen "hunderttausenden redlichen Mitbürger" kein politisches Angebot hat, ist chancenlos!
      Diese Bildungsaufsteiger aus dem im Tagebuch oft geschmähten " SOZI-Milieu"
      fühlen sich häufig von ihrer SPÖ verraten. Viele sind sehr intelligent und bereit sich neu zu orientieren.
      Dieses ehemalige Proletariat trägt heute zum demographischen Bestand Österreichs nicht weniger bei, als der Bauernstand.
      Daß der Sozialismus mit seinem Anspruch, eine Heilslehre zu sein, eine Lüge ist haben diese Menschen selbst erkannt. Was sie suchen ist eine glaubhafte Alternative, welche auf den Heilsanspruch ruhig verzichten darf! ABER WIR DÜRFEN SIE NICHT MIT UNQUALIFIZIERTEN SCHMÄHUNGEN ZURÜCKSTOSSEN!

    • Pumuckl
      25. März 2013 06:46

      @ Das Pingerle 11:59

      Dem charismatischen Jörg Haider gelang sein Aufstieg, in dem er sowohl den Anhängern einer führungsschwachen FPÖ, als auch den gegenständlichen enttäuschten SPÖ-Dissidenten die Erfüllung ihrer politischen Sehnsüchte versprach.
      Heiders Wahlerfolge bescherten vielen "politischen Lausbuben" Mandate in den diversen Parlamenten.
      Nachdem die FPÖ durch 2 Abspaltungen geschwächt darnieder lag, gelang es
      H.C. Strache, sie wieder zu erstaunlicher Stärke zu führen.

      DER SCHERBENHAUFEN, DEN HEIDER UND SEINE "LAUSBUBEN" IN KÄRNTEN HINTERLASSEN HAT, ERSCHÜTTERT DERZEIT DIE GANZE FPÖ UND DROHT SIE IN DIE POLITISCHE BEDEUTUNGSLOSIGKEIT NEBEN ANDEREN PROTESTPARTEIEN ZU STOSSEN.

      Das hauptsächlich aus enttäuschten SPÖ-Dissidenten gespeiste Wählerpotential mit dem Jörg Haider aufstieg, droht sich in mehreren Mittelparteien zu verlaufen.
      Ehemalige "Lausbuben" aus der Anhängerschaft Jörg Haiders beschleunigen als
      "Sesselkleber" diesen Prozess.

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      25. März 2013 19:47

      Pumuckl
      25. März 2013 06:46

      Vielmehr als dem in Kärnten zurückgelassene Scherbenhaufen ist die jetzige -vorübergehende - Schwäche der FPÖ dem Auftreten der Stronachpartei zuzuschreiben, die wie die vor Kurzem raketenhaft aufgestiegenePiratenpartei auch nicht das Gelbe vom Ei ist.
      Sieht man das schon jetzt losgetretene Chaos der Stronachs, kann man auf das Zurückschlagen des Pendels hoffen.

    • byrig
      26. März 2013 01:42

      sie haben völlig recht,pumuckl!und diese "braven" sozialistischen mitbürger verstehen ja meist auch nicht die handlungen,die ihre parteioberen begehen!
      so wird die fast ungehemmte zuwanderung,von linkssozialisten gefördert und gefordert,überhaupt nicht verstanden von den "einfachen sozis"-wie man täglich erfahren kann.
      ebenso ist das unverständnis unter "einfachen sozis" gross,wenn kriminelle stets unter dem aspekt der grausamen kindheit etc. beurteilt werden sollen.
      die sozis,die sie ansprechen,pumuckl,haben ihr herz am rechten fleck-auch bertragen gemeint.
      sie werden nur von einer linksintellektuellen kamarilla missbraucht.und sie sind oft leider so solidarisch,dass sie entgegen ihrer überzeugung ihrer partei treu bleiben.siehe ausländer politik.

  33. Observer
    24. März 2013 07:33

    Die heutige SPÖ beruft sich zwar auf ihre Gründer, hat aber mit ihnen und ihrem urspünglichen Zielen fast nichts mehr gemeinsam. Während sie sich bis 1934 als SDAP (Sozialdemokratische Arbeiterpartei) nannte, hieß sie 1945 bis 1991 Sozialistische Partei Österreichs, um das "Arbeiterimage" loszuwerden. Im Zuge das Absturzes vom "realen Sozialismus" im seinerzeigen Ostblock wurde sie schnell in Sozialdemokratische Partei umbenannt, um sich ein "demokratisches Mäntelchen" umzuhängen.

    In der österreichischen Geschichte hatte sie sicher eine wichtige Funktion und eigentlich alle ihre gesteckten Ziele erreicht. In den letzten 35 Jahren "erfindet" sie aber immer wieder neue Forderungen, um ihre Existenz zu sichern und auch ihren Mitgliedern deren (oft zwangsweise abgenommenen) Beiträge zu rechtfertigen. Viele ursprünglich nur grüne Ideen wurden nun übernommen und teilweise kooperiert man auch mit dieser Bewegung, wenn es dem eigenen Machterhalt dienlich ist. Die größte Schwäche zeigt sich darin, dass es keine langfristigen und nachhaltig guten Entscheidungen mehr gibt, sondern nur noch eine Nivellierung nach unten. Dies hat sie von ihren Gründervätern, welche sich schon vor 124 Jahren (1889) in Hainfeld eine Staatsführung des Proletariats wünschten.

  34. byrig
    24. März 2013 02:36

    irgenwie OT:es ist erfreulich,wenn sozialdemokraten wie entacher gewürdigt werden.
    nicht erfreulich ist,dass immer noch soviele menschen spö wählen wenn die zustände z.b. in wien bezüglich der sog.zuwanderung mehr als unerträglich sind.
    man neigt dazu zu sagen:selber schuld.
    dass die grünen überhaupt noch wähler haben grenzt an masochismus.

  35. Haider
    24. März 2013 01:11

    General Entacher vertrat auch ein österreichisches Beamtentum, das für Anstand, Unbestechlichkeit und Einsatz stand. Wenn abhängige Staatsdiener um ihre Existenz fürchten müssen, weil irgendein wildgewordener Parteiapparatschik durchdreht, dann hört sich unser ehrliches Berufsbeamtentum auf. Dann werden ausschließlich Politlakeien in Verwaltung und Justiz das Sagen haben. Bürger werden nach Parteibuch klassifiziert bleiben.
    Es happert wohl ausschließlich am Klima, daß wir noch kein Bananenstaat sind.

    • diko
      24. März 2013 06:44

      Klima:
      4 Tage nach Frühlingsbeginn MINUS 5 Grad Celsius und Schneefall für die kommenden Tage angesagt.

    • DieWahrheit
      24. März 2013 07:38

      Und die Klimaapostel sind untergetaucht; wahrscheinlich in wärmere Gefilde geflüchtet.

    • phaidros
      24. März 2013 08:43

      Nur für die Akte: Lokale Wetterphänomene haben mit Klima nicht das Geringste zu tun. Wie zum Beispiel ein langer Winter hier. In Australien ging eben der heißeste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnung zuende.

      Aber sowenig, wie man am hiesigen Winter ablesen kann, dass es keine Erwärmung gäbe, kann man am australischen Sommer ablesen, dass es eine gibt. Die tatsächlichen Zusammenhänge sind wesentlich komplexer.

    • Marco Lorenz (kein Partner)
      25. März 2013 12:36

      phaidros

      Schon mal was von Geoingeneering gehört?????

      Die National Academy of Science debattiert über das Versprühen von Aerosolen in die obere Stratosphäre zur Bekämpfung der globalen Erwärmung

      Paul Joseph Watson
      PrisonPlanet.com
      Mittwoch, 17. Juni 2009

      [Übersetzung durch Shapy]

      Chemtrails unterscheiden sich von gewöhnlichen Kondensstreifen insofern, dass sie Stunden lang am Himmel hängen und dass oft beobachtet wurde, dass sie von Flugzeugen ausgestossen werden, die Zick-Zack-Routen fligen, wobei die endgültige Struktur dieser Streifen X- Formationen und Gitterformationen am Himmel annehmen. Chemtrails beeinflussen direkt das lokale Wetter, indem sie einen blauen Himmel in einen schlierig bewölkten verändern. Letztes Jahr fand eine Untersuchung von KSLA News heraus, dass der Stoff, welcher von einem aus grosser Höhe zur Erde gesunkenen Chemtrail stammt, hohe Dosen an Barium (6,8 ppm) und Blei (8,2 ppm) sowie Spuren von anderen Chemikalien wie Arsen, Chrom, Selen und Silber enthielt. Von diesen, alle bis auf eine metallisch, sind einige giftig, während andere selten oder nie in der Natur gefunden werden. Die Nachrichtensendung konzentriert sich auf Barium, wobei die Nachforschungen aufzeigen, dass dies ein „Markenzeichen von Chemtrails“ ist. KSLA fand in den Proben Bariumkonzentrationen von 6,8 ppm oder „das Sechsfache an giftiger Dosis, nach einer von der EPA festgesetzten Skala.“
      KSLA befragte auch Mark Ryan, Direktor des Gift-Kontrollzentrums, über die Auswirkungen von Barium auf den menschlichen Körper. Ryan kommentierte, dass „kurzfristige Belastung zu allem möglichen führen könne, von Bauch- bis Brustschmerzen, und dass eine langfristige Belastung zu Blutdruckproblemen führe.“ Das Gift- Kontrollzentrum berichtete darüberhinaus, dass eine langfristige Belastung, wie bei allen schädlichen Substanzen, dazu beitragen würde das Immunsystem zu schwächen, wobei viele darauf spekulieren, dass dies der Zweck solcher Chemtrails ist.

      weiter ...
      http://wahrheitskrieg.blogspot.co.at/2009/06/geoengineering.html

    • phaidros
      25. März 2013 13:21

      Tun Sie sich einen Gefallen, und vergessen Sie diesen Quatsch besser heute als morgen, Marco. Sie verschwenden nur Lebenszeit, sich über so einen Blödsinn zu empören.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Prisonplanet.com
      http://psiram.com/ge/index.php/Alexander_Emerick_Jones

    • Marco Lorenz (kein Partner)
      25. März 2013 14:14

      phaidros
      Es ist müßig ihnen etwas näherzubringen. Ein letzter Versuch ...

      Den Umstand, daß Wikipedia geschäftlich mit dem Spiegel-Verlag zusammenarbeitet[22], macht Wikipedia nicht öffentlich.[23]

      Wikipedia nennt sich „die freie Enzyklopädie“ und ist ein mehrsprachiges Weltnetzsammelwerk von Artikeln zu Themen und Personen. Sie verfügt über einen umfangreichen Artikelfundus mit großer Themenvielfalt. Neben sachlichen Beiträgen verbreitet die Wikipedia in Artikeln zu politischen und historischen Themen jedoch grundsätzlich linkslastiges und antideutsches Gedankengut und verweist zudem regelmäßig auf linksextreme und jugendgefährdende Netzseiten.

      http://de.metapedia.org/wiki/Wikipedia

    • phaidros
      25. März 2013 14:55

      Kann ich auch:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Metapedia

      Aber Psiram – und das haben Sie vermutlich wohlweislich übersehen – ist nicht wikipedia, Und, ups, da findet sich ja auch etwas:

      http://psiram.com/ge/index.php/Metapedia

      Dann wäre da noch das »Web of trust« zu de.metapedia.org (http://www.mywot.com/en/scorecard/de.metapedia.org ):

      Trustworthiness: very poor
      Vendor Reliability: very poor
      Privacy: very poor
      Child Safety: very poor

      Ich ersuche Sie höflich: bringen Sie mir nichts mehr näher, bitte.





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