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Fußnote 407: Der ORF und die Lücken in Politiker-Lebensläufen

Täglich stößt man auf noch mehr Beweise: Der ORF ist zu einer Außenstelle der rot-grünen Gehirnwäschemaschine degeneriert.

Ein groß aufgemachter Artikel auf der ORF-Internet-Seite zeigt es deutlicher denn je: Dieser präsentiert Politiker mit „Lücken im Lebenslauf“. Aber jener österreichische Politiker, der nicht nur der prominenteste ist, sondern auch die ärgsten Lücken im Lebenslauf aufweist, wird mit keiner Silbe erwähnt: Werner Faymann. Wie das Tagebuch als erstes aufgezeigt hat, schweigt er einfach über sieben Jahre. Die Zielrichtung des ORF-Pamphlets ist statt dessen gegen die jetzt vor Landtagswahlen stehenden bürgerlichen Kandidaten von Pröll über Rosenkranz bis Haslauer gerichtet, wenngleich pro forma auch zwei unbedeutende Linke erwähnt werden. Aber in den ORF-Zwischentiteln geht es ausschließlich gegen Schwarz, Blau oder Stronach. Während über Faymann geschwiegen wird, sind praktisch alle vom ORF genannten Dinge läppisch. Was soll etwa der Vorwurf, dass jemand seit langem nebenbei auch studiert? Oder dass jemand die Geschäftsführung einer GmbHs übernimmt, ohne schon vorher Geschäftsführer gewesen zu sein? Ach ja, dahinter steckt der Verein „Respekt.net“, der ein Netzwerk der angeblichen „Zivilgesellschaft“ aufbaut, hinter der sich wieder zahllose Vereinchen überwiegend aus dem grün-roten Sumpf verbergen, die dort blauäugige Financiers suchen. Bei den Projekten von Respekt.net (schon der Name sagt alles: „Verein zur Förderung von Respekt, Toleranz, Offenheit und solidarischem Fortschritt in der Gesellschaft“) wimmelt es geradezu von einschlägigen Schlagworten wie „Nachhaltigkeit“, „Revolution der Arbeitnehmer“, „Anhebung der Mindestlöhne“, „Vielfalt in der Gesellschaft“, „Migrationshintergrund“, „Verhinderung von Ausbeutung“ usw. usf. Und jetzt passt halt alles im Wahlkampf herrlich zusammen . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2013 23:42

    Der ORF kann Gehirnwaschen, soviel er will. Allerdings nicht als öffentlich-rechtliches Unternehmen und um mein Geld! Die Links-Grünen sollen lügen soviel sie wollen, die Österreicher betrügen und aussackeln ... aber dafür noch die Steuergelder der schwer arbeitenden Bevölkerung zu mißbrauchen ist ungeheuerlich! Scheinasylanten, Kulturzerstörer, Schwerstkriminelle ... alle genießen höchsten staatlichen Schutz. Wenn ich ausgeraubt, bestohlen oder attakiert werde, dann kann ich nur hoffen, daß ich gut privat versichert bin, denn der Staat läßt mich völlig im Regen stehen (ganz im Gegenteil: ich werde zum Täter stilisiert!). Hinter jedem Warenhausdieb, jedem Kirchenurinierer oder Kirchenruinierer, jedem Autoreifenschlitzer stehen Heerscharen von beamteten Hilfsorganisationen (alles vom Steuerzahler finanziert!!!); aber wer trägt ihren Schaden? Die marxistische Täter-Opfer-Umkehr-Taktik funktioniert (vor allem in Wien) bestens. Und jetzt stellen Sie sich vor: Sie sind ein junger Familienvater, der gerade seine Existenz aufbaut. Die Reifen des Autos vorm Haus wurden aufgeschlitzt, die Gattin am Weg zur Schule der Tochter von einem Messerstecher bedroht und der Sohn im Kindergarten ausgegrenzt, da er der einzige Nichtmoslem ist. Dann sind Sie in unserer Bundeshauptstadt Wien!

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2013 23:51

    Die Methoden werden in diesem entscheidenden Wahljahr 2013 immer brutaler.
    Es gilt bei den Sozis trotz schwindender Akzeptanz in der Bevölkerung die "Mutter aller Schlachten" zu gewinnen, es geht um alles, es geht um den MACHTERHALT AM FUTTERTROG!

    Da wird auch nicht vor Denunziation und übelsten Stasi-Schnüffelmethoden beim politischen Gegner zurückgeschreckt, ganz nach dem Muster der ehemaligen DDR.

    Der willige Vollstrecker ORF wird sich heuer noch öfter als Bühne für die linke Schlammschlacht präsentieren und es werden noch mehr dubiose Verein(igungen)e auftreten, die sich zwar als "privatfinanziert" deklarieren, jedoch keinesfalls ihre "Gönner" preisgeben können, denn das würde erstens die Glaubwürdigkeit der Machthaber und zweitens die Republik in ihren Grundfesten erschüttern - genauso wie beim Bassena-Gratisblattl "HEUTE".

    Hoffentlich erleben wir eine Denkzettelwahl mit einer ähnlichen sozialistischen Schlappe wie bei der letzten Volksbefragung. Es liegt in unserer Hand, diesen Pinocchio-Kanzler mitsamt seinem Klüngel per Wahlzettel aus dem Amt zu jagen, sie haben es sich redlich verdient!

  3. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2013 23:58

    Es gibt Themen, die interessieren Qualitätsmedien wie "Österreich", es gibt Themen die interessieren die Seitenblickegesellschaft und es gibt Themen, die sollten eine seriöse (nicht einäugig blinde) Justiz interessieren. Wenn Letzteres zutrifft, so müssen sie halt auf üppigen Staatsinserate verzichten. Wahrscheinlich überleben Sie auch wirtschaftlich nicht. Aber glauben Sie im Ernst, daß die verlorengehenden Arbeitsplätze irgendeinen staatstragenden Poliker berühren. Ich nicht!

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Februar 2013 08:01

    Es tut zwar weh, doch man muss es - in realistischer Sicht - einfach zur Kenntnis nehmen: die linke Seite unseres Politik-Spektrums ist einfach geschickter, vor allem jedoch brutaler im Durchsetzen ihrer Zielsetzungen, die auf Machtzuwachs und Dauer-Implementierung ihrer linken Gesellschaftsentwürfe ausgerichtet sind.

    Sehr geschickt haben sie sich Zug um Zug - auch dank der Ungeschicklichkeit unserer früheren und auch derzeitigen bürgerlichen Politiker und Medienleute - die wichtigsten Massenmedien unter den Nagel gerissen, und spielen auf diesem Klavier erfolgreich und publikumswirksam!
    Die von A.U. vor den Vorhang gebrachte "Lücken im Lebenslauf-Seite" ist ein kleines, jedoch typisches Steinchen im Erfolgskonzept der Rot/Grünen:
    Andere anpatzen, eigene Schwachstellen erfolgreich einnebeln und: ab in den Orkus des Vergessens!

    Dass unser BK an prominentester Steller dieser Liste aufscheinen müsste, ist uns allen doch klar, oder?
    Aber wartet noch ein Zeit'l!
    Irgendwann wird er schon noch einen Dr. h.c. "einheimsen", dieses Bündel an staatsmännischer Klugheit!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Februar 2013 08:24

    Ja, die Vorfeldorganisationen.

    Dorthin versickert unser Steuergeld namens Parteiförderung, namens 'Spenden', namens ORF-Gebühr, etc. und die Blöden stehen zu ihrem Blödsinn, den sie verzapfen.

    Möge der Wähler sich vom ORF nicht blenden lassen, es ist Zeit, diese Misere zu beenden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Februar 2013 13:03

    Ein Nachrichtenblock bei „Wien heute“ in FS2 kann für nostalgische Kommunisten der ehemaligen DDR – aber eben nur für diese reizvoll sein.
    Am 16.02.2013 berichtete „Wien heute“ –siehe
    http://tvthek.orf.at/programs/70018-Wien-heute/episodes/5434289-Wien-heute
    z.B.: über das „Thema der Woche: Der Papstrücktritt“.
    Man sieht den Stephansplatz in Wien und es werden „zufällig“ vorübergehende Passanten interviewt. Unter diesen Passanten ist „zufällig“ eine Dame im Lodenmantel (gekennzeichnet „Katholikin“), die sich einen liberaleren Papst, ein Herr („Pensionist“) der sich die Heirat von Priestern wünscht, eine junge Dame, die vom Papst zugelassene Kondome, etc., fordert und – welch ein Zufall – der Organisator „Niko Alm“ des Volksbegehrens „Initiative gegen Kirchenprivilegien“. Als nächster erscheint zufällig Hans Peter Hurka (Vorsitzender von „Wir sind Kirche“) der den Bedarf nach neuen Strukturen, geschaffen durch den neuen Papst, verkündet und „neues Personal“ durch Kurienreform fordert. Am Schluß des Beitrags sieht man, wie der Blitz in den Petersdom einschlägt.
    Als nächstes folgt „Im Gespräch mit Paul Zulehner“, der sich einen neuen Papst aus Afrika oder Asien vermutet.
    Wie man sieht, kommt „Wien heute“ seinen Zielen als Informationsorgan fleißig nach.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHummel
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Februar 2013 10:26

    Ich habe mir vorige Woche ein Radiointerview auf Ö1 mit Frank Stronach (leider) angehört. Was sich da abspielte, war vergleichbar wie eine Anhörung beim Inquisitionsgericht. F.Stronach wurde nicht interviewt, sonder wie ein Schwerverbrecher verhört. Ich bin kein Fan des Mr. Stronach, aber das war wirklich eine Zumutung. Ich wäre an Stronachs Stelle aufgestanden und gegangen.
    Selbst der Sprecher der nach dem Interview die Sendung fortsetzte warf nachträglich noch seine spitzen Meldungen gegen Stronach nach – besonders verächtlich, wenn sich der Interviewpartner dann gar nicht mehr wehren kann. Diese Journalisten haben den Auftrag ihrer Partei zu deren vollsten Zufriedenheit erledigt, die Beförderung wird nicht lange auf sich warten lassen. Aber das ist der ORF wie er leibt und lebt. Wo ist da der Medienrat, der sich doch so um die Meinungsfreiheit und „objektive“ Berichterstattung einsetzt ?


alle Kommentare

  1. Evaline (kein Partner)
  2. Jeremiah (kein Partner)
  3. Yusuf (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:09

    No more s***. All posts of this quiltay from now on

  4. Papu (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:45

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  5. bürgerIn (kein Partner)
    20. Februar 2013 18:12

    "Wien schützt" - Kampagne? Welcher Guru durfte da um wohlfeiles Geld in die Tasten greifen? "Wien schützt" jedenfalls nicht vor promilletrunkenen, steuergeldschwangeren, grün-dlich abzockenden, für keine illegale Aktion haftenden PolitikerInnen. An den Pranger mit den AbzockerInnen des Scheinbar Guten und Illegalen! Wo sind die Namen, die hinter respekt.net stehen? Sicher sind ist es ein Kollektiv an Namen von StraßenbahnfahrerInnen (respektive Trittbrett), STraßenkehrerInnen, LokführerInnen, SchulbusfahrerInnen, SchulwartInnen, PortierInnen und dgl. die endlich Gerechtigkeit im Namen der arbeitenden Bevölkerung Österreichs einfordern. Ja "Gerechtigkeit" hat der Dr. hc Faymann in den sieben Jahren seines lückenhaften Lebenslaufes wohl buchstabieren gelernt....und für Werner: "hc" heißt nicht Heinz Christian!

  6. cmh (kein Partner)
    20. Februar 2013 09:59

    Respekt einzufordern kommt immer vor dem bereits geplanten IndieEierTreten.

  7. Hannibal (kein Partner)
    20. Februar 2013 07:52

    Danke für diesen Hinweis, gesehen habe ich es noch nicht, aber es ist nichts Neues. Ich erinnere mich an eine linke Schlagzeile des ORF vom Abend des 20.Jänners: "Analyse: Junge stimmten mehrheitlich für ein Berufsheer." Das hat bedeutet, dass der ORF die pro-Berufsheer-Bevölkerungsschicht herausgefiltert hat, damit es so aussieht als hätte das Berufsheer gewonnen.
    Ich habe mich mittlerweile mit dem Oesterreichischen RotFunk zurechtgefunden. Der ORF schreibt ja auch fast jeden Tag von einem FPÖ-ler, der kriminell wurde...

  8. Moe (kein Partner)
    20. Februar 2013 06:45

    Also langsam wirds lächerlich.
    Bei den Sommergesprächen wurde vehement nachgehakt und Faymann hat geantwortet - keine Spur von Schonung. Jetzt glaubt man ihm den Taxlerjob nicht? Dann mögen bitteschön jetzt alle Politiker ihre Lebensläufe mit entsprechenden Dokumenten zur Beschäftigung ergänzen. Wenn wir aber so weit gehen, dann haben momentan alle Politiker riesige Lücken im Lebenslauf.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      20. Februar 2013 09:39

      Also gerade der Moe aus den Simpsons ist für das Einfordern von Lebnsläufen als Tagesnick nicht geeignet.

      Traurig ist es nur, dass es tatsächlich Leute gibt, die geradezu süchtig danach sind, von den Sozen beschissen zu werden. Das ist nicht einmal genetisch zu erklären, das erfodert lange dauernde geistige Verformungen erlitten zu haben.

      Geht doch zum Arzt!

      Was den von Faymann behaupteten Taxlerjob angeht:

      Auch wenn das stimmen sollte und er hat wirklich sieben Jahre getaxelt, dann ist er entweder ein Versager oder er hat nebenher noch etwas anderes und verheimlichtes getan. Im einen Fall haben wir einen Versager als Bundeskanzler und im anderen bleibt er ein Verheimlicher.

      Soweit zum Logischen. Im Tatsächlichen kann sich ja jeder davon überzeugen, dass wir einen verheimlichenden Versager haben.

  9. Segestes (kein Partner)
    19. Februar 2013 23:54

    Aber lieber Unterberger, schon das Sommergespräch zwischen Wolf und Faymann vergessen?
    Dort hat man bezüglich dieser Lücke im Lebenslauf des Bundeskanzlers sogar ziemlich penetrant nachgefragt - und das zur besten Sendezeit.

  10. Interessierter Leser
    19. Februar 2013 17:31

    Ich habe eine Mail an "Meine Abgeordneten " geschrieben und darauf hingewiesen, dass es bei Faymann große aufklärungswürdige Lücken gäbe, um die sich diese Plattform annehmen könnte. Bald darauf habe ich diesen Link und folgende Antwort erhalten.

    http://www.meineabgeordneten.at/News/detail/Werner-Faymann.-Eine-(rot-wei%C3%9F-)rote-Biographie---Infografik

    Sehr geehrter Herr xxxxx,
    danke für Ihr positives feedback. Die Vita von BK Faymann haben wir
    bereits thematisiert: http://bit.ly/NVTTtZ
    Dieses Mal ging es um die SpitzenkandidatInnen der kommenden Landtagswahlen.
    MfG
    Marion Breitschopf

    • terbuan
      19. Februar 2013 19:58

      Alles klar, die Lücke besteht also weiterhin, vielleicht sollte man bei der Taxlerinnung einmal nachhaken? :-)

    • cmh (kein Partner)
      20. Februar 2013 09:45

      Eine verkrachten Jus- und Kunstgeschichtestudenten zum Konsulenten für Wasauchimmer in einem eindeutig roten Bankinstitut anzustellen klingt stark nach Sinekure/Pfründe.

      Soeine hätte ich auch gerne.

      Da ich diese aber nicht bekommen habe, muss ich mir schon die Frage stellen: "WAs hat der Faymann, das ich nicht habe?"

      Die Antwort darauf gereicht mir zwar zur Ehre, ist aber selbstverständlich nicht mit einer finanziellen Zuwendung verbunden.

      ---> Faymann muss weg!

  11. A.K.
    19. Februar 2013 13:03

    Ein Nachrichtenblock bei „Wien heute“ in FS2 kann für nostalgische Kommunisten der ehemaligen DDR – aber eben nur für diese reizvoll sein.
    Am 16.02.2013 berichtete „Wien heute“ –siehe
    http://tvthek.orf.at/programs/70018-Wien-heute/episodes/5434289-Wien-heute
    z.B.: über das „Thema der Woche: Der Papstrücktritt“.
    Man sieht den Stephansplatz in Wien und es werden „zufällig“ vorübergehende Passanten interviewt. Unter diesen Passanten ist „zufällig“ eine Dame im Lodenmantel (gekennzeichnet „Katholikin“), die sich einen liberaleren Papst, ein Herr („Pensionist“) der sich die Heirat von Priestern wünscht, eine junge Dame, die vom Papst zugelassene Kondome, etc., fordert und – welch ein Zufall – der Organisator „Niko Alm“ des Volksbegehrens „Initiative gegen Kirchenprivilegien“. Als nächster erscheint zufällig Hans Peter Hurka (Vorsitzender von „Wir sind Kirche“) der den Bedarf nach neuen Strukturen, geschaffen durch den neuen Papst, verkündet und „neues Personal“ durch Kurienreform fordert. Am Schluß des Beitrags sieht man, wie der Blitz in den Petersdom einschlägt.
    Als nächstes folgt „Im Gespräch mit Paul Zulehner“, der sich einen neuen Papst aus Afrika oder Asien vermutet.
    Wie man sieht, kommt „Wien heute“ seinen Zielen als Informationsorgan fleißig nach.

    • Gandalf
      20. Februar 2013 23:25

      Ich habe ORF 2 schon lange auf den niederösterreichischen Kanal umgestellt. Lieber she ich noch dreimal in zwanzig Minuten den Onkel Erwin als den einfältigen Stumpfsinn aus dem Wiener Lokalstudio.

  12. Geheimrat
    19. Februar 2013 11:08

    Leserzuschrift in der heutigen Presse:

    Wo man sich´s richtet Charles E. Ritterband, scheidender Korrespondent „Neue Zürcher Zeitung“. 14.Februar 2013/DIE ZEIT
    „Der feine Unterschied“

    Österreich ist, so dachte ich mir oft in diesen Wiener Jahren, immer noch ein bisserl ein Land der Untertanen-die Schweiz hingegen ein Land der freien Bauern und Bürger. Hier unterwirft man sich, lässt sich erstaunlich viel gefallen-in der Schweiz wird viel mehr kritisiert und hinterfragt, und der Schweizer Bürger ist und wird weit genauer über politische Dinge informiert als sein österreichischer Nachbar: Man schaut der Obrigkeit genau auf die Finger. Der Österreicher sagt erst empört: „Da muass was g´scheh´n“-und dann ertönt auch gleich resigniert das Echo: „Da kamma nix mach´n.“ Ob hier, wie neuerdings angestrebt, die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild wirklich funktionieren kann, ist fraglich.
    PS.: Wir müssen noch viel lernen

    • brechstange
      19. Februar 2013 11:35

      Direkte Demokratie gelingt dann, wenn man die abhängigen Medien entfesselt. Wetten?

  13. WFL
    19. Februar 2013 10:55

    Das alles wird nicht nur in "Heute" und "Österreich", sondern - leider -
    auch in der neuen "Presse" willig breitgetreten.
    In vorderster Linie vom Botschafter der Löwelstraße in der Presse-Redaktion,
    Hr. Pink.
    Und der neue Chefredakteur Nowak lässt das alles durchgehen.
    (hat wohl Angst um die Presseförderungen...)
    Hat sich nicht viel geändert seit Fleischhacker...

  14. Geheimrat
    19. Februar 2013 10:39

    Erinnern Sie sich noch ?????

    Rosa Luxemburg:

    “Freiheit ist immer die Freiheit Andersdenkender - Meine damit nur die “andersdenkenden” Kommunisten. Für Nichtkommunisten gilt: Der Diktatur des Proletariats gehört der Tag und die Stunde. Wer sich dem Sturmwagen der sozialistischen Revolution entgegenstellt, wird mit zertrümmerten Gliedern am Boden liegen bleiben.”

  15. Hummel
    19. Februar 2013 10:26

    Ich habe mir vorige Woche ein Radiointerview auf Ö1 mit Frank Stronach (leider) angehört. Was sich da abspielte, war vergleichbar wie eine Anhörung beim Inquisitionsgericht. F.Stronach wurde nicht interviewt, sonder wie ein Schwerverbrecher verhört. Ich bin kein Fan des Mr. Stronach, aber das war wirklich eine Zumutung. Ich wäre an Stronachs Stelle aufgestanden und gegangen.
    Selbst der Sprecher der nach dem Interview die Sendung fortsetzte warf nachträglich noch seine spitzen Meldungen gegen Stronach nach – besonders verächtlich, wenn sich der Interviewpartner dann gar nicht mehr wehren kann. Diese Journalisten haben den Auftrag ihrer Partei zu deren vollsten Zufriedenheit erledigt, die Beförderung wird nicht lange auf sich warten lassen. Aber das ist der ORF wie er leibt und lebt. Wo ist da der Medienrat, der sich doch so um die Meinungsfreiheit und „objektive“ Berichterstattung einsetzt ?

    • brechstange
      19. Februar 2013 11:09

      Stronachs Maxime: Dreck, mit dem man beworfen wird, der trocknet und fällt von selbst ab.

    • Arundo.donax
      19. Februar 2013 11:22

      Ich hatte auch das zweifelhafte Vergnügen, dieses Interview zu verfolgen. Der Journalist erinnerte mich von der Art der Fragestellung an einen Rottweiler. Stronach wiederum wich einigen Fragen gezielt aus. Ich hatte jedenfalls den Eindruck, Ziel dieser Befragung sei es, Stronachs Inkompetenz und Nichteignung für die Politik herauszustreichen. Diesbezüglich hätte's keiner besonderer Anstrengungen seitens des ORF bedarft ... das hätte Stronach alleine auch hinbekommen. Nichtsdestotrotz kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass manche Interviewten, sofern sie nicht ins Konzept passen, gezielt vorgeführt werden. Das Prinzip der "objektiven Berichterstattung" jedenfalls ist dort nicht mehr zu erkennen.

  16. Josef Maierhofer
    19. Februar 2013 08:24

    Ja, die Vorfeldorganisationen.

    Dorthin versickert unser Steuergeld namens Parteiförderung, namens 'Spenden', namens ORF-Gebühr, etc. und die Blöden stehen zu ihrem Blödsinn, den sie verzapfen.

    Möge der Wähler sich vom ORF nicht blenden lassen, es ist Zeit, diese Misere zu beenden.

  17. Wertkonservativer
    19. Februar 2013 08:01

    Es tut zwar weh, doch man muss es - in realistischer Sicht - einfach zur Kenntnis nehmen: die linke Seite unseres Politik-Spektrums ist einfach geschickter, vor allem jedoch brutaler im Durchsetzen ihrer Zielsetzungen, die auf Machtzuwachs und Dauer-Implementierung ihrer linken Gesellschaftsentwürfe ausgerichtet sind.

    Sehr geschickt haben sie sich Zug um Zug - auch dank der Ungeschicklichkeit unserer früheren und auch derzeitigen bürgerlichen Politiker und Medienleute - die wichtigsten Massenmedien unter den Nagel gerissen, und spielen auf diesem Klavier erfolgreich und publikumswirksam!
    Die von A.U. vor den Vorhang gebrachte "Lücken im Lebenslauf-Seite" ist ein kleines, jedoch typisches Steinchen im Erfolgskonzept der Rot/Grünen:
    Andere anpatzen, eigene Schwachstellen erfolgreich einnebeln und: ab in den Orkus des Vergessens!

    Dass unser BK an prominentester Steller dieser Liste aufscheinen müsste, ist uns allen doch klar, oder?
    Aber wartet noch ein Zeit'l!
    Irgendwann wird er schon noch einen Dr. h.c. "einheimsen", dieses Bündel an staatsmännischer Klugheit!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      19. Februar 2013 08:43

      Ich tippe auf ein Ehrendoktorrat einer rumänischen Fakultät für Dr. Faymann, mit dem dortigen Ministerpräsidenten versteht er sich anscheinend persönlich recht gut.

    • cmh (kein Partner)
      20. Februar 2013 09:48

      @WK

      Willkommen im Klub!

  18. Haider
    18. Februar 2013 23:58

    Es gibt Themen, die interessieren Qualitätsmedien wie "Österreich", es gibt Themen die interessieren die Seitenblickegesellschaft und es gibt Themen, die sollten eine seriöse (nicht einäugig blinde) Justiz interessieren. Wenn Letzteres zutrifft, so müssen sie halt auf üppigen Staatsinserate verzichten. Wahrscheinlich überleben Sie auch wirtschaftlich nicht. Aber glauben Sie im Ernst, daß die verlorengehenden Arbeitsplätze irgendeinen staatstragenden Poliker berühren. Ich nicht!

  19. S.B.
    18. Februar 2013 23:51

    Die Methoden werden in diesem entscheidenden Wahljahr 2013 immer brutaler.
    Es gilt bei den Sozis trotz schwindender Akzeptanz in der Bevölkerung die "Mutter aller Schlachten" zu gewinnen, es geht um alles, es geht um den MACHTERHALT AM FUTTERTROG!

    Da wird auch nicht vor Denunziation und übelsten Stasi-Schnüffelmethoden beim politischen Gegner zurückgeschreckt, ganz nach dem Muster der ehemaligen DDR.

    Der willige Vollstrecker ORF wird sich heuer noch öfter als Bühne für die linke Schlammschlacht präsentieren und es werden noch mehr dubiose Verein(igungen)e auftreten, die sich zwar als "privatfinanziert" deklarieren, jedoch keinesfalls ihre "Gönner" preisgeben können, denn das würde erstens die Glaubwürdigkeit der Machthaber und zweitens die Republik in ihren Grundfesten erschüttern - genauso wie beim Bassena-Gratisblattl "HEUTE".

    Hoffentlich erleben wir eine Denkzettelwahl mit einer ähnlichen sozialistischen Schlappe wie bei der letzten Volksbefragung. Es liegt in unserer Hand, diesen Pinocchio-Kanzler mitsamt seinem Klüngel per Wahlzettel aus dem Amt zu jagen, sie haben es sich redlich verdient!

    • cmh (kein Partner)
      20. Februar 2013 09:31

      Es geht tatsächlich wieder um eine Mutter aller Schlachten.

      Wenn nach der Wahl die Sozen immer noch trichienenartig sich an die Macht krallen können, hat die Demokratie wieder eine dieser Schlachen verloren.

  20. Haider
    18. Februar 2013 23:42

    Der ORF kann Gehirnwaschen, soviel er will. Allerdings nicht als öffentlich-rechtliches Unternehmen und um mein Geld! Die Links-Grünen sollen lügen soviel sie wollen, die Österreicher betrügen und aussackeln ... aber dafür noch die Steuergelder der schwer arbeitenden Bevölkerung zu mißbrauchen ist ungeheuerlich! Scheinasylanten, Kulturzerstörer, Schwerstkriminelle ... alle genießen höchsten staatlichen Schutz. Wenn ich ausgeraubt, bestohlen oder attakiert werde, dann kann ich nur hoffen, daß ich gut privat versichert bin, denn der Staat läßt mich völlig im Regen stehen (ganz im Gegenteil: ich werde zum Täter stilisiert!). Hinter jedem Warenhausdieb, jedem Kirchenurinierer oder Kirchenruinierer, jedem Autoreifenschlitzer stehen Heerscharen von beamteten Hilfsorganisationen (alles vom Steuerzahler finanziert!!!); aber wer trägt ihren Schaden? Die marxistische Täter-Opfer-Umkehr-Taktik funktioniert (vor allem in Wien) bestens. Und jetzt stellen Sie sich vor: Sie sind ein junger Familienvater, der gerade seine Existenz aufbaut. Die Reifen des Autos vorm Haus wurden aufgeschlitzt, die Gattin am Weg zur Schule der Tochter von einem Messerstecher bedroht und der Sohn im Kindergarten ausgegrenzt, da er der einzige Nichtmoslem ist. Dann sind Sie in unserer Bundeshauptstadt Wien!

    • Bürger (kein Partner)
      19. Februar 2013 23:24

      Auf den Punkt getroffen!

    • cmh (kein Partner)
      20. Februar 2013 09:55

      Ich bin ja der MEinung, dass es keine Witze gibt. Denn alles ist wahr.

      Daher ein Witz: Ein Man geht zum Psychiater und sagt, er sehe überall nachte Frauen. Der Arzt zeichnet ein Dreieck an eine Tafel und fragt: "Was sehen Sie?"
      Der Patient: "eine nackte Frau".

      Der Arzt zeichnet einen Kreis an die Tafel: "Und jetzt?"
      -- "Eine nackte Frau"

      Dann ein Quadrat: "Und jetzt?"
      -- "Wieder eine nackte fRau"

      Darauf löscht der Arzt alles und sagt zum Patienten: "Sie sind wirklich von Wahnvorstellungen besessen, überall nackte Frauen sehen zu müssen."

      Der Kranke: "Warum denn ich? Wer von uns beiden hat den die ganzen Schweinereien an die Tafel gezeichnet?"

      ---

      Nicht nur dass die alle krank sind, sie weigern sich auch darüber zu reden.

    • Pius (kein Partner)
      20. Februar 2013 12:44

      Haider
      ***********
      cmh
      ***********
      Danke, dass sie mich mal wieder zum Lachen gebracht haben!

  21. La Rochefoucauld
    18. Februar 2013 23:22

    Der Wahlkampf 2013 wird grauslich. Wir Wähler sollten uns eine dicke Teflonschicht zulegen und bei Sinnen bleiben.

  22. Arundo.donax
    18. Februar 2013 23:13

    Wer suchet, der findet. Egal, ob Lücken in Lebensläufen oder Pferdefleisch in Fertigprodukten. Dann gibt es wieder einmal einen großen Aufschrei, die Zeitungen überbieten sich an Horrormeldungen, jeder gibt sich entsetzt: "Wie konnte so etwas passieren? Wie konnte man solche massiven Missstände bisher übersehen?" ... und dann wächst auch wieder einmal Gras über die Sache. Der Mensch tendiert ja zu vergessen. Eine generell kritischere Lebenseinstellung täte dem gemeinen Österreicher, der gerne Tendenzen zur "Wurstigkeit" entwickelt, gut. Das schließt das Hinterfragen über die Art der ORF-Berichterstattung natürlich mit ein. Wenn es nur nicht so mühsam wäre, selber zu denken und sich eine eigene Meinung zu bilden!





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