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Fußnote 404: Herr Pürstl und der Rechtsstaat

Es ist auch Tage nach dem sogenannten Akademikerball unglaublich, wie die Linke versucht, aus Opfern Täter zu machen.

Da liest man im einst bürgerlichen „Kurier“ die fette Überschrift: „Wirbel um Akademikerball“ und: „Trotz Festnahmen und Anzeigen gibt es 2014 eine Fortsetzung“. Das muss man zwei Mal lesen. Ahnungslosen wird solcherart ja von der zu 80 Prozent linken Redaktion suggeriert: Ballbesucher seien festgenommen und angezeigt worden, und trotzdem werde die Veranstaltung frecherweise nächstes Jahr wiederholt. Was natürlich nicht stimmt. Vielmehr sind etliche Ballbesucher von einem linken Mob attackiert worden. Und nicht umgekehrt. Noch ärger ist das, was das gleiche Blatt vom Wiener Polizeipräsidenten Pürstl berichtet: Er wünsche sich „angesichts der hohen Einsatzkosten, der Ball würde gar nicht mehr stattfinden“. Eine unglaubliche Einstellung des Genossen Polizeipräsidenten! Hat er angesichts der ebenfalls enorm hohen Kosten etwa jemals öffentlich den Verzicht auf den Opernball gewünscht? Oder auf einen der (meist ebenso wie ein Ball irrelevanten) Staatsbesuche? Oder auf die von der Polizei zumindest schlecht und recht gesicherten Fronleichnamsumzüge? Oder auf ein Spiel des Fußballklubs Rapid (und anderer), die angesichts des hohen und dort sogar durchaus mit dem Veranstalterverein verbundenen Gewaltpotenzials wöchentlich massive Polizeieinsätze notwendig machen? Hat er die Schließung bestimmter Botschaften verlangt, die rund um die Uhr bewacht werden müssen? Natürlich hat Pürstl das alles nicht. Aber wenn es gegen einen politischen Feind der SPÖ geht, dann wird’s ihm zu teuer. Dann macht er das Opfer zum Täter. Das hat es unter Pürstls roten Vorgängern nie gegeben. Ein Mann mit einer solchen Einstellung wird aber heute Polizeichef in Wien.

PS.: Bürgermeister und Innenministerin, die einst für die Bestellung dieses Mannes verantwortlich waren, schweigen noch immer.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2013 09:24

    Den Vogel abgeschossen, was die Verkehrung von Tatsachen anbelangt, hat seinerzeit der Staatskünstler Josef HASLINGER mit seinem Machwerk unter dem Titel "OPERNBALL".

    Nachdem über viele Jahre hindurch linkes Gesindel in wirklich übelster Weise gegen den Opernball demonstriert und friedliche *Ballbesucher attackiert hatte, fühlte sich dieses erbärmliche Schriftsteller-Würstel berufen, ein Buch zu schreiben, in welchem ausgerechnet "rechte" Demonstranten einen Anschlag auf die Oper samt den dort tanzenden Ballgästen verüben, mit der hehren Begründung, vor der drohenden "Gefahr von RECHTS" zu warnen. Das muß man sich erst auf der Zunge zergehen lassen:

    Jahraus, jahrein rotten sich linke Gewalttäter rund um die Oper zusammen, um die Ballbesucher zu schmähen---und dann schreibt so ein Jammerlappen wie dieser Josef Haslinger ein Buch, in dem "rechte" Leute einen Giftgasanschlag auf die Oper verüben.
    Dümmer und dreister geht's wohl wirklich nicht mehr. Und dieser Schmarren wurde sogar noch verfilmt, um überall, va im Ausland, vor der Gefahr von Rechts zu warnen. Unfaßbar, diese Verkehrung der Tatsachen. Aber so sind die Linken nun einmal.

    *Ich war einmal mit meinem Bruder auf dem Opernball (1992); auf dem Weg vom Imperial zur Oper wurden wir mit Ausdrücken wie "Scheißbonzen" bedacht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2013 02:41

    Und hat der auf dem linken Auge total blinde, rote "Baddeisoldat" Pürstl jemals gefordert, daß auf Grund der enormen Kosten - sowohl für Polizei als auch für die Wirtschaftstreibenden - die allwöchentlichen, einseitigen, oftmals völlig sinnlosen Demonstrationen rund um die Wiener Innenstadt endlich unterbunden werden müssen?

    Natürlich nicht, weil es sich überwiegend um linke bzw. rot-grüne Kundgebungen handelt, die zwar jede Menge Schaden anrichten, aber das Wohlgefallen der Stadtregierung genießen.

    Wie lange schauen die aufgebrachten Bürger dem Treiben dieser "Wiener Brut" noch zu?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2013 06:05

    Der Skandal ist weniger in dieser Aussage zu suchen. Denn sie ist keine einmalige Verirrung eines ..., nein, ich schreibe jetzt nicht, was ich denke, sondern es ist gezielte unlautere Strategie.
    Gemeint ist natuerlich das Gegenteil: Es wird inbruenstig gehofft, dass der Ball wieder stattfindet, um die "Nazi" bruellende, geifernde, hysterisch kreischende, spuckende und schlagende Horden, als Ausdruck der Bedraengnis Oesterreichs durch SA-Stiefel in den Medien und natuerlich dem Ausland vorzufuehren.
    Und warum? Haben`s wir nicht bei Waldheim und Schuessel erlebt?
    Die naechsten Wahlen muessen durch schaebigste Untergriffe, Diffamierung und Diskriminierung gewonnen werden. Da schreckt die kerzerlbrennende "Nie wieder" - Society auch vor ein paar voellig gerechtfertigten Gewalttaten nicht zurueck.
    Im Namen des Antifaschismus ein bisserl faschistisch zu agieren wird man sich ja doch erlauben duerfen, oder?
    Natuerlich schweigt die VP, wandern ja auch von ihr Stimmen zur Protestpartei ab. Rueckgratlosigkeit ist seit einigen Jahren zum Markenzeichen geworden, da kommt`s auf ein bisschen Wegschauen bei der Vergewaltigung friedlicher Buerger nicht an.

    Geht`s eigentlich noch verlogener?
    Sind wir Oesterreicher wirklich so bloed?
    Sind wir wirklich so abgestumpft und satt geworden, dass wir alle diese Schweinereien einfach so durchgehen lassen?

  4. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2013 10:39

    Das entlarvende Amtsverständnis des Wiener Polizeipräsidenten ist ein ungeheurer Skandal, dem weit größere Aufmerksamkeit gebühren würde als den diversen Plagiaten und Sexismen. Denn das ist schwer demokratiegefährdend. Ein schreckliches Beispiel für andere Amtsträger.

    Typisch für unsere Medienlandschaft und Gesellschaft, dass diese Sprengkraft nicht erkannt wird. Es müsste doch auch noch einige Rote geben, denen angesichts der Pürstl-Aussagen am laufenden Band die Gänsehaut aufsteigt.

    Was Pürstl betrifft fürchte ich, dass er so gestrickt ist, dass er den Unrechtsgehalt gar nicht versteht, der reine Parteitor eben...

  5. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2013 12:31

    eine stadt und eine partei in der endphase der überdehnung von politischer macht und arroganz. kurz vor dem kollaps, und, was einige protagonisten betrifft, vor dem delirium. nichts als über jahrzehnte gemästete apparatschiks.

    das bestürzende: weit und breit keine bürgerliche opposition, die daraus auch nur annähernd kapital schlagen könnte. ohne persönlich werden zu wollen: wer bitte ist stenzel? eine partei mit dieser netten dame als front-frau mangels anderer alternativen hat jeden anspruch verwirkt, ernst genommen zu werden. oder johann gudenus jun.? jung, nett, intellektuell tiefflieger.

    im gegenteil: wien ist auf dem weg, auf dem berlin seit jahren dahinschlittert: fest in der hand einer wachsenden zahl rotzgrüner und staatlich alimentierter leistungsverweigerer, schwerst defizitär.
    aber hipp, queer und mit immer größeren migrantenparadiesischen und anarcho-freiräumen, die sich jeder staatlichen ordnung entziehen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2013 02:36

    Nicht nur der Kurier macht Opfer zu Tätern. Wie ich an anderer Stelle bereits geschrieben habe, waren die Schlagzeilen des ORF auf www.orf.at nicht anders. Ein außenstehender Beobachter muß den Eindruck gewinnen, die Ballbesucher wären gewalttätig geworden.

    Ich fage mich nur, warum noch niemand nach Strafverfolgung wegen Verhetzung ruft: Kurier und ORF müßten gleichermaßen vor Gericht gezerrt werden.

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Februar 2013 08:48

    Die Sozialisten haben diesen Staat bis in die letzte Pore hinein besetzt.
    All diejenigen, welche stets Aktionen fordern, sollte der völlig harmlose FPÖ-Ball eine Lehre sein!
    Bei ernsteren Anlässen wird die Polizei auch auf der anderen Seite stehen, da hilft dann keine Verfassung, die Polizisten werden den Befehlen der Oberen gehorchen und danach(!) kann man dann vielleicht eine Klage, beim ebenfalls parteipolitisch besetzen VGH, einbringen. Alle Oberen sind gestandene Parteisoldaten – ohne Ausnahme! Alle Schweinereien werden von den politischen Instanzen gedeckt.

    Wer also revolutionäre Änderungen herbeisehnt, dem sei gesagt, es wird kein Spaziergang werden!
    23000 feindlich gesinnte, gut ausgebildete und bewaffnete Polizisten warten auf euch.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2013 13:28

    Der oberste Polizist Wiens sollte sich an Oberst Wrangel (Wallensteins Tod) ein Beispiel nehmen:

    "Ich hab' hier bloß ein Amt und keine Meinung."

    Als Privatmann kann er sich wünschen, was das Christkind so aushält, aber als PP hat er sachlich zu bleiben.
    Außerdem wäre es am billigesten, verböte man die Gegendemo.


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  1. Ahmadfebriana (kein Partner)
  2. Gunther (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:41

    Well I guess I don't have to spend the weekend fiiungrg this one out!

  3. Julie (kein Partner)
    20. Januar 2015 14:28

    It's much easier to unadrstend when you put it that way!

  4. Rübezahl (kein Partner)
    12. Februar 2013 17:31

    Demokratie als Regierungsform verkörpert eine politische Zwangseinrichtung mit Tendenz zur Ausweitung der Unterdrückungsmechanismen im Ringen aller mit allen. Demokratie ist der Boden, auf dem die Kultur des Sterbens praktiziert wird, denn sie richtet sich gerade gegen jene, von denen die Mehrheit lebt: die Minderheit der Leistungsfähigsten, der Besten einer Gesellschaft. Angesichts der bedrohlichen Situation kann es heute nicht mehr darum gehen, das auf dem letzten Loch pfeifende System zu retten. Vielmehr wäre es vordringliche Aufgabe, die drohende zivilisationsvernichtende Gewalt zu verhindern, die jeden Niedergang unweigerlich begleitet.

    Die Befürchtung, das parteidemokratische Imperium werde nicht gewaltlos implodieren wie vormals das Sowjetimperium, wird von den meisten nachdenklichen Beobachtern geteilt. Wir haben es heute mit einer fanatisierten, militanten Anhängerschaft der totalen Demokratie zu tun. Dagegen waren die überzeugten Systemlinge des Realsozialismus ein harmloser Haufen, wenngleich nicht weniger hinterhältig und listig ihre Ziele weiterverfolgend, wie sich nach 1989 eindrucksvoll gezeigt hat.

    Eine ungeheure Gefahr ergibt sich aus der Tatsache, dass die westlichen Demokratien heute über ein in der Geschichte noch nie dagewesenes Arsenal von Waffen mit monströsem Vernichtungspotential verfügen. Mit diesen Waffen und Tausenden jungen, ahnungslosen Uniformierten stehen sie weltweit im Felde der demokratischen Selbstgerechtigkeit. Ein aus überheblichem Kalkül vom Zaun gebrochener Krieg gegen das Kulturvolk der Perser dürfte das Stalingrad des Westens werden.

    Wer nun meint, vor einer derart bitteren Zukunft könne uns nur eine Revolution bewahren, würde gleichwohl den Teufel mit dem Beelzebub austreiben wollen, denn Gesellschaftsentwürfe hatten wir genug.

    Der Begriff Revolution erzeugt Vorstellungen, die von der Sache selbst nicht gerechtfertigt sind. Dies ist unter anderem ein Ergebnis wirkungsmächtiger Propagandaarbeit einer Clique, deren Hauptziel der Umsturz bestehender Ordnung ist, vorgeblich zum Nutzen der Allgemeinheit, in Wahrheit aber aus billigem Selbstzweck. Das Mittel zu diesem Zweck ist die Revolution, deren Ausführende nicht identisch sind mit den Nutznießern, sollte der Aufruhr gelingen. Wie ein Lokführer die Kohlen nur zum Zwecke des rascheren Vorankommens in den Kessel schaufelt, so verheizen Revolutionsführer naivgläubige Massen. Nichts bleibt. Nur Asche und Elend. Den Glorienschein der Revolution montieren erst nachträglich die dafür bestimmten und genau instruierten „Geschichtsschreiber“. Der Rest ist banal, denn nun entstehen aus sich selbst heraus Mythen, sie festigen sich durch Weitergabe von Person zu Person. Vergangenheit ist nicht überprüfbar und daher in beliebige Formen zu bringen. Die Wahrheit führt dabei ein kümmerliches Dasein.

    Alle auf „wissenschaftlichen“ Fundamenten ruhenden, künstlichen Gesellschaftsentwürfe sind ohne jede Ausnahme gescheitert – die einen bereits nach kurzer Zeit, andere mochten hingegen generationenübergreifend überdauern, sofern die Voraussetzungen für die gewaltsame Aufrechterhaltung von Unrechtsregimen günstig waren. Ein jedes aber scheiterte an der Realität, die sich wenig um Ideologien kümmert. Es wird keine neue tragfähige Gesellschaftsordnung geben, die auf einem künstlichen Unterbau errichtet ist. Allein die natürliche Ordnung hat eine Zukunft – die ist aber nicht menschengemacht, sondern gottgegeben. Das Fehlen der gewohnten Perspektive auf einen „Gesellschaftsentwurf“ oder ein „rot-grünes Projekt“ verunsichert jedoch und lässt sich die Menschen an das Bestehende klammern.

    Wir benötigen deshalb keinen Gesellschaftsentwurf, weil Menschen unfähig sind, Gesellschaftsentwürfe zu erstellen, die funktionieren. Sämtliche Sozialingenieure der „Neuen Welt“ rühren im Soziotop herum und zerstören damit ersatzlos natürliche Ordnungen. Das muss aufhören. Mehr als Rechtswahrung im Innern und die Sicherstellung der äußeren Sicherheit hat eine Regierung nicht zu leisten. Dann kommt sie auch mit dem Zehnten aus.

    Doch wie kann erreicht werden, dass die bequem vom Raubrittertum Lebenden sich aus ihren Burgen zurückziehen? Die Menschen brauchen eine zentrale Botschaft, ein Ideal, einen Fixstern außerhalb menschengemachter Zwangssysteme, nach dem sie ihr Leben einrichten können. Auch in ihrer persönlichen Lebensplanung folgen Menschen selten einem Konzept, sondern eher ihren unbewussten Instinkten, die durch die jeweiligen Anforderungen ihrer Umgebung geprägt sind. Sie geraten in Verzweiflung über die vielen widersprechenden Botschaften, enttäuschte Ideale und den gefallenen Leitstern des Christentums, der nunmehr ersetzt ist durch die vielen, selbsternannten Leuchten am Firmament, die aufsteigen und wieder fallen, Bischöfin Käßmann ist eine davon.

    Eine künstliche Ordnung kann nur verschwinden, wenn sie von selbst zerfällt. Da nicht alle Organe der künstlichen Ordnung zum gleichen Zeitpunkt absterben, überleben virulente Teile und infizieren sogleich das neu entstehende Gewebe, welches zunächst immer der Beginn einer Neuordnung auf organischer Grundlage ist. Die Zukunftsfrage lautet daher nicht: Bekommen wir eine Diktatur oder werden wir den Herkulesakt zu einer freiheitlichen Ordnung stemmen?

    Sondern so: In welcher Weise wird der Zusammenbruch der morschen Konstruktion erfolgen? Wird das Konstrukt allmählich in Fäulnis übergehen? Werden unbekannte Hände Sprengstoff und Lunte legen, auf dass das Imperium mit einem kraftlosen Seufzer in sich zusammensinkt, Millionen Ahnungsloser unter sich begrabend?

    Die Hoffnung auf gezielte Verbesserung der bestehenden Gesellschafts- und Staatskonstruktion steht im Gegensatz zu den Interessen der politischen Klasse und der hinter ihnen wirkenden Mächte. Es ist unwahrscheinlich, dass sie sich zu unserem Vorteil und zu deren Nachteil bereit erklären, ab sofort das Brot, das sie essen, aus eigener Kraft zu erwirtschaften. Noch haben wir trotz dieses Ungleichgewichts gewisse Freiräume, was das Leben auch hier unten erträglich macht. Auch die Mächtigen unterliegen gewissen Zwängen, müssen sich gegen die ambitionierte Räuberkonkurrenz zur Wehr setzen, fühlen sich ausgesetzt und bedroht. Möglicherweise ist deren Leben in gewisser Weise sogar unbequemer als das unsrige. Da aber Wachstum das Kennzeichen aller natürlichen wie künstlichen Einrichtungen ist, werden unsere Freiheiten allmählich dahinschwinden, und wir steuern tatsächlich auf eine totalitäre Gesellschaftsordnung zu.

    Einen sicheren Ausweg kann niemand weisen. Nichtsdestoweniger lohnt es, sich mit den Konzepten des Kreisauer Kreises, aus dem heraus 1944 das Attentat auf Hitler geführt wurde, auseinanderzusetzen. Der Kreis um Graf James von Moltke, entwickelte während der Zeit des Niedergangs der antiliberalsozialistischen Herrschaft ein Konzept eines auf kleinteiligen, subsidiären Einheiten gründenden deutschen Staatsverbandes. Grundlage der Kreisauer Pläne war es, ein naturrechtlich fundiertes, ethisch-religiöses Gesellschaftsfundament zu bilden. Politische Parteien waren dafür nicht vorgesehen.

    Moltke schrieb im Oktober 1940: „Es ist der Sinn des Staates, Menschen die Freiheit zu verschaffen, die es ihnen ermöglicht, die natürliche Ordnung zu erkennen und zu ihrer Verwirklichung beizutragen.“

    Der freien Entfaltungsmöglichkeit des Einzelnen sollte dabei eine „schwere Hypothek“ aufgeladen werden – die „Kumulation von Recht und Pflicht“. Prinzip des Staatsaufbaus sollten die weitgehend selbstverwalteten „kleinen Gemeinschaften“ wie Landsmannschaften, Familien, Betriebsgemeinschaften oder Kirchengemeinden sein. Mit ihnen sollten zukünftig die Manipulierbarkeit größerer Menschengruppen erschwert und die Grundlage für ein verantwortungsbewusstes Handeln des Einzelnen geschaffen werden.

    Da wir heute einer manipulierten Gesellschaft in einer noch nie dagewesenen Größenordnung gegenüberstehen, stellt sich die Frage, wie die Unfreien aufgeklärt, ermutigt und wieder auf die eigenen Füße gestellt werden können. Die Mentalitätsunterschiede der Deutschen und ihre gewachsenen kulturellen Unterschiede sind noch soweit intakt, dass es möglich sein sollte, den niederen Einzeller Deutschland wieder zu einem höheren, intelligenten Mehrzeller zu entwickeln. Ein eigenverantwortliches Handeln ist dabei nur möglich, wenn das Eigentumsrecht wieder zur obersten Prämisse der Rechtsordnung wird – doch gerade das kann nicht erfolgen, solange die Herrschenden aus der Verletzung der Eigentumsrechte ihre starke Position beziehen.

    Um illiberalen, eigentumsfeindlichen Ordnungen ein für allemal den Boden zu entziehen, schleift das Konzept des Kreisauer Kreises den totalitären Großstaat, wie wir ihn mit der EUdSSR und der „Globalisierung“ wieder vor uns haben. Im Beschlusspapier der zweiten Kreisauer Tagung vom Oktober 1942 – die Kapitulation der 6. Armee in Stalingrad erfolgte erst am am 31. Januar 1943 – heißt es: „Staatsaufbau: Das Reich ist die oberste Führungsmacht des deutschen Volkes. In seiner politischen Gestalt müssen sich echte Autorität und echte Mitarbeit und Mitverantwortung des Volkes verwirklichen. Sie steht auf der natürlichen Gliederung des Volkes: Familie, Gemeinde, Landschaft. Der Reichsaufbau folgt den Grundsätzen der Selbstverwaltung. In ihr vereinigen sich die sittlichen Werte der Freiheit und persönlichen Verantwortung mit den Erfordernissen von Ordnung und Führung. Dieser Aufbau will die Einheit und die zusammengefasste Führung des Reiches sichern und seine Eingliederung in die Lebensgemeinschaft der europäischen Völker ermöglichen. Die politische Willensbildung des Volkes vollzieht sich in Räumen, die für den Einzelnen überschaubar bleiben. Auf den natürlichen Gliederungen der Gemeinden und Kreise bauen sich landschaftlich, wirtschaftlich und kulturell zusammengehörige Länder auf. Um eine wirksame Selbstverwaltung zu ermöglichen, sollen die Länder die Zahl von drei bis fünf Millionen Einwohnern umfassen. Die Aufgabenverteilung erfolgt nach dem Grundsatz, dass jede Körperschaft für die selbständige Erledigung aller Aufgaben zuständig ist, die sie sinnvollerweise selbst durchführen kann.“

    Dieses Konzept ist nach wie vor unvereinbar mit den US-amerikanischen Machtinteressen in Europa. Am Zustand des Dollars und der Höhe Goldpreises wird sich aber ablesen lassen, ab wann Anlass zur Hoffnung besteht.

    In dem Maße, in welchem uns die Parteien-Demokratie wie vor 80 Jahren in den Totalitarismus führt, wäre es angemessen, die Erkenntnisse des Kreisauer Kreises ernst zu nehmen und zur Grundlage einer natürlichen, menschengerechten Ordnung zu machen.

  5. Gismor (kein Partner)
    11. Februar 2013 21:18

    Schauen wir uns mal um ..... was passiert gerade?

    Walther?Rathenau?prophezeite?schon?1918:

    „Die meisten kennen ihr Geschick noch nicht, daß sie und ihre Kinder geop- fert sind. Auch die Völker der Erde wissen noch nicht, daß es um das Lebendes Menschenvolkes geht [...] Deutschlands lebendiger Leib und Geist werden getötet. Millionen deutscher Menschen werden in Not und Tod, in Heimatlo-sigkeit, Sklaverei und Verzweiflung getrieben. Eines der geistigen Völker im Kreis der Erde verlischt. Seine Mütter, seine Kinder, seine Ungeborenen wer-den zu Tode getroffen [...] Wer in zwanzig Jahren Deutschland betritt, das erals eines der blühendsten Länder der Erde gekannt hat, wird niedersinkenvor Scham und Trauer. Die großen Städte des Altertums, Babylon, Ninive,Theben waren von weichem Lehm gebaut, die Natur ließ sie zerfallen und glättete Boden und Hügel. Die deutschen Städte werden nicht als Trümmerstehen, sondern als halberstorbene steinerne Blöcke, zum Teil noch bewohntvon kümmerlichen Menschen. Ein paar Stadtviertel sind belebt, aber allerGlanz und alle Heiterkeit sind gewichen [...] Die Landstraßen sind zertreten,die Wälder sind abgeschlagen, auf den Feldern keimt dürftige Saat. Derdeutsche Geist, der für die Welt gesungen und gedacht hat, wird Vergangen-heit. Ein Volk, das Gott zum Leben geschaffen hat, das heute noch jung und stark ist, lebt und ist tot.“

    Aus dem Buch: Die andere Welt (gratis Download)

    Weltbild und Zeitgeist als Werkzeug der Macht
    http://de.scribd.com/doc/44984837/Hoefelbernd-Prof-Dr-Die-Andere-Welt-2009-600-S-Text

  6. Philips (kein Partner)
    11. Februar 2013 19:32

    Elektro-Autos unerwünscht! Damit der Ölpreis nicht sinkt ...
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Xrq459OLiXo

    • F.V. (kein Partner)
      11. Februar 2013 20:11

      Gell, hast Probleme mit sinnerfassendem Lesen.

      Hier ging´s um Pürst und Rechtsstaat. Das Elektroauto kommt ein anders mal dran.

    • Philips (kein Partner)
      11. Februar 2013 20:45

      F.V.
      Du hast vollkommen recht! Sorry

  7. Neppomuck (kein Partner)
    11. Februar 2013 13:28

    Der oberste Polizist Wiens sollte sich an Oberst Wrangel (Wallensteins Tod) ein Beispiel nehmen:

    "Ich hab' hier bloß ein Amt und keine Meinung."

    Als Privatmann kann er sich wünschen, was das Christkind so aushält, aber als PP hat er sachlich zu bleiben.
    Außerdem wäre es am billigesten, verböte man die Gegendemo.

    • DailyMirror (kein Partner)
      11. Februar 2013 14:35

      Den Ball zu verbieten, käme ebenso billig.

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Februar 2013 14:44

      Um etwas zu verbieten braucht man in einem Rechtsstaat Gründe.

      Anlass dazu haben allerdings nur die "Linken Krakeeler" zur Genüge geboten. Seit Jahren.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      11. Februar 2013 15:03

      @Daily Mirror:
      @Neppomuck:
      Daily Mirror argumentiert linxxxgrün, also ungefiltert kommunistisch.
      Neppomuck sagt, was Sache ist.
      Problem: Daily Mirror plappert den österreichischen Mainstream nach. Neppomuck plädiert für Hirn und Vernunft.
      Letzteres findet in der Alpenrepublik leider keine Mehrheit mehr. Dieses Land hat mit allen seinen Parteien den politisch korrekten Zug nach Sibirien bestiegen. Und den Rechtsstaat auf dem Bahnsteig vergessen.

    • Francois Villon (kein Partner)
      11. Februar 2013 15:43

      Verehrter Imperator,

      Ihr habt ja – wie so oft – vollkommen Recht. Inzwischen merken wir uns, wer dummes Zeug schwatzt und beachten solche Nullen nicht mehr.

      Wenn es die Klügeren auch täten, ginge den Schwätzern die Luft aus, denn zu sagen haben sie ja nichts.

      Der große Friedrich Schiller schrieb in seinem Demetrius-Fragment: „Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen´gen nur gewesen“, und in diesem letzten Stück heißt es prophetisch: „Der Staat muß untergehn, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.“

      Das ist ja auch unser Einwand gegen die Pöbelherrschaft, auch wenn man sie neuerdings unter dem Etikett „Direkte Dämokratie“ uns schmackhaft machen möchte.

      Um die Fahrt nach Sibirien aufzuhalten bedarf es jener Wenigen, die in den Arcana der Politik bewandert sind und auf Sitte und Ehre achten.

    • Undine
      11. Februar 2013 16:42

      @Marcus Aurelius

      *********!

    • Gismor (kein Partner)
      11. Februar 2013 19:52

      Noch eines von Friedrich Schiller
      Es gibt nur eine Sittlichkeit,
      und das ist die Wahrheit.
      Es gibt nur ein Verbrechen,
      und das ist die Lüge.

      Friedrich Schiller

    • Undine
      11. Februar 2013 21:44

      Da meint einer, man könne den Ball ja verbieten; den Ball also verbieten, damit der linke Mob sich nicht gezwungen sieht, gewalttätig zu werden. Das käme mMn einem Kniefall einer Elite vor dem arbeitsscheuen Proletariat gleich.

  8. Gismor (kein Partner)
    11. Februar 2013 12:01

    Blackwater schützt griechisches Parlament: Killer-Academy goes Greek

    Deshalb bedarf das griechische Parlament jetzt zusätzlichen Schutzes. Und befürchtet offenbar, dass die schlechtbezahlte, im Verbund mit der Neonazi-Partei Golden Dawn marodierende Polizei diesen Schutz nicht mehr ausreichend zu gewähren imstande ist. Und hat darum zur Aufstockung der parlamentarischen Schutzkräfte einen Vertrag mit der Killerfirma Blackwater alias Academi geschlossen. Bereits im vergangenen Jahr.

    Ein paar Dollars für Blackwater sind sicher noch zu finden. Der eigenen Polizei traut die Politik nicht mehr, interessant.

    http://dierotenschuhe.blogspot.de/2013/02/killer-academy-goes-greek.html

    • Gismor (kein Partner)
      11. Februar 2013 12:35

      USA - tödliche Kugeln gegen das Volk???
      Die amerikanische "Homeland Security", die nach dem 11. September 2001 als Einheit im sogenannten "Kampf gegen den Terror" gegründet wurde und für den Einsatz innerhalb der Grenzen der USA vorgesehen ist, rüstet sich offenbar für einen Kampf, bei dem Tote nicht nur willentlich in Kauf genommen, sondern sogar eingeplant werden.
      http://www.unzensuriert.at/content/0011675-Homeland-Security-bestellte-450-Millionen-Schuss-t-dliche-Munition

    • F.V. (kein Partner)
      11. Februar 2013 13:24

      Wunderbar; ein weiterer Mosaikstein, der das Bild deutlicher macht.

      In einem anderen Strang berichtete ich, daß sich der französische Präsident auch schon vor dem eigenen Militär fürchtet und bei der Neujahrsansprache die angetretenen Truppen entwaffnet wurden!

      Krieg heißt heute ja "befrieden" und Demonstranten sind "Terroristen“, das muß man sich einfach merken. „1984“ bzw. Brave New World!

      Ein von der EU neu geschaffener Schlägertrupp, von manchen salopp "Gendfor" genannt, dient nur einem Zweck: Werden Polizisten eingesetzt, die die gleiche Nationalität wie die Demonstranten - verflixt und zugenäht, ich meine natürlich Aufständische! - aufweisen, ist die Hemmschwelle zuzuschlagen sehr groß.

      Wenn nämlich der Mittelstand auf die Straße geht, und so weit wird´s kommen, versagen die heimischen Polizisten (wie auch Wehrpflichtigen-Heer). So ist die GENDFOR eine internationale „schnelle Eingreif-Truppe“, bei dem diese Hemmschwelle fehlt. - Zum Schutz der Polit-Verbrecher und Landesverräter.

    • Gismor (kein Partner)
      11. Februar 2013 13:32

      F.V.
      **********

      Ich hoffe von ganzem Herzen, dass die Menschen bald aufwachen und erkennen, dass manche "Verschwörungstheorien" sich langsam als Wahrheit herausstellen.

      Links- und Rechtsterrorismus in Wahrheit hausgemacht!
      Längst glaubten Justiz und Politik in der Bundesrepublik, das Kapitel RAF sei nur noch Vergangenheit. Über Jahrzehnte hinweg konnte die wirkliche Rolle von Staat und Geheimdiensten im Verborgenen gehalten werden. Doch jetzt beginnt die Aufarbeitung erst. Mit seiner Publikation «RAF Becker, Buback und Geheimdienste» legt Udo Schulze das erste Buch vor, das aus bislang unveröffentlichten Akten des Bundeskriminalamtes berichtet, und die wahre Geschichte der Verena Becker, den RAF-Angehörigen in der DDR sowie die dunklen Machenschaften des Staates erhellt.

      Ganz offensichtlich waren bei zahlreichen terroristischen Aktivitäten von der RAF bis zum NSU die Dienste immer dabei, wenn nicht sogar Drahtzieher oder Akteure. Aus Terrorismus wird hier Staatsterrorismus in einem komplett unkontrollierten Sumpf von Geheimdiensten, Kriminellen und Politikern, die bei ihrer Kontrollaufgabe kläglich versagt und die jeweiligen Terroraktivitäten vielmehr politisch ausgeschlachtet und genutzt haben.

      Einzelne Themen:

      - Linksterrorismus in der Bundesrepublik und seine internationalen Verbindungen
      - Der Fall Becker
      - Die Todesnacht von Stammheim
      - Die Geheimnisse von Mogadischu
      - Die Rolle der USA in den Terrorfahndungen der 70er und 80er Jahre
      - Der sog. NSU und das Versagen von Politik, Polizei und Geheimdiensten
      - ausländerkriminelle Hintergründe der Mordserie
      - VS in Erklärungsnot
      - warum Frau Zschäpe schweigt, wer starb wirklich im Wohnmobil?
      - RAF, Stasi und Frau Merkel (Merkels FDJ-Hintergründe, «IM Erika», Hintergründe zu ihrem Vater Kassner)
      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=b2bv8oHWPZc

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Februar 2013 13:33

      >>Demonstranten sind "Terroristen"

    • Neppomuck (kein Partner)
      11. Februar 2013 13:36

      Fortsetzung:
      "Vice versa" stimmt diese Behauptung eher.

    • F.V. (kein Partner)
      11. Februar 2013 13:55

      Neppomuck,

      ich habe doch die Terroristen ohnedies in Gänsefüßchen gesetzt.

      Gismor,

      Andreas von Bülow, Im Namen des Staates (u. a.), hat sozusagen aus erster Hand erklärt was "Sache" ist.

      Er soll einmal bei irgend einer Fernseh-Tussi "vorgeführt" worden sein. - Nun, ich denke, daß man ihn wissen ließ entweder den "schmäh-staden Dummerjan" zu mimen, oder nicht mehr lebend nach Hause zu kommen, um so die veröffentlichte "Verschwörungstheorie" nicht ins Wanken zu bringen.

      Da Bülow um Lichtjahre intelligenter als die ganze Journaille ist, er daher auch mit der ganzen Bagage es leicht aufnehmen würde, war diese Inszenierung offenbar, insbesondere, da er im kleinen Kreis a. weder je von seinen Erkenntnissen abgerückt ist, und b. diese vor wie nachher bei diesen Gelegenheiten immer mit Nachdruck vorgebracht hatte.

    • Gismor (kein Partner)
    • Undine
      11. Februar 2013 14:55

      @Gismor

      *******!

      Dazu passen auch die Bombenanschläge des jugoslawischen Geheimdienstes UDBA in den 70er-Jahren in Kärnten! Die Bestätigung für den Verdacht nach mehr als 30 Jahren ist hieb- und stichfest; die österr. Bevölkerung hat aber noch nie davon erfahren. Zufällig entdeckte ich einen Kommentar von Friedrich Scheriau zu diesem brisanten Thema aus dem Jahr 2010.
      Zwischen 1970 und 1980 erschütterten 13 Bombenattentate Kärnten. Nur zwei Verbrechen wurden geklärt. Die österr. Politik zeigte keinerlei Interesse an einer Aufklärung.

    • Gismor (kein Partner)
      11. Februar 2013 19:07

      Undine
      ***********
      genauso ist es ...

  9. HP (kein Partner)
    • Undine
      11. Februar 2013 15:12

      @HP

      Sehr aufschlußreich!

      Daraus ein paar Sätze D betreffend, weil sich das Ereignis morgen zum 50. Mal jährt.

      "Der in diesem Zusammenhang oftmals moralisch aufgerechnete „Marshall-Plan“ war dagegen lediglich ein VS-amerikanischer Kredit, der auf der Grundlage des Londoner Schuldenabkommens vom 12. Februar 1953 einschließlich Zinsen komplett zurückgezahlt wurde."

      Sehr lesenswert ist sicherlich das angesprochene Buch von Peter Kleist "Auch du warst dabei", in dem auch die künstlich erzeugte Hungersnot im Nachkriegsdeutschland beschrieben wird ebenso wie die Befreiungslüge.

    • Gismor (kein Partner)
      11. Februar 2013 19:10

      Undine
      *********

    • F.V. (kein Partner)
      11. Februar 2013 22:26

      @undine,

      zum erwähnten "Marshall-Plan" ein kurzer Auszug aus einem äußerst aufschlußreichen Artikel "Der Marshallplan-Schwindel und die Zukunft Europas - Richtigstellungen zum 50. Jahrestag, von Diplomvolkswirt Karl Baßler.

      Quelle: http://www.vho.org/D/DGG/Bassler45_4.html

      Es lohnt ihn ganz zu lesen - und eventuell im eigenen Archiv aufzubewahren.

      C. Bilanz

      In den acht Jahren 1945 bis 1952 wurden Deutschland damit geraubt (s. II 1.-4.) 1350 Mrd. RM/DM.

      In den Jahren 1949 bis 1952 wurde als sogenannte Marshallplan-Hilfe ein später zurückgezahlter Kredit gegeben von 6,4 Mrd. DM.

      Das heißt, daß in derselben Zeit 200mal mehr geraubt und zerstört wurde, als rückzahlbarer Kredit gegeben wurde. Das ist die Wahrheit über die sogenannte Marshallplan-Hilfe.

      Heute zahlt Deutschland jährlich das Sechs- bis Siebenfache dessen an die EU, was die USA in den vier Jahren 1949-1952 insgesamt als angebliche Marshallplan-Hilfe nach Westdeutschland als Kredit gegeben haben. Insgesamt hat Deutschland seit 1957 (Gründung der EG/EU) mindestens das Hundertfache des US-Marshallplan-Kredits bar nach Brüssel für die ›armen‹ Länder der EU gezahlt.

      Der Marshallplan wurde ›European recovery program‹ - ›Europäisches Wiederaufbauprogramm‹ - genannt. Deutschland hat bisher für die EG/EU mindestens das Zehnfache dessen bezahlt, was die USA nach 1947 für den gesamten Marshallplan für Europa aufwandten. Wer hat dann mehr für Europa geleistet? Hat darüber schon einmal eine Dankesfeier stattgefunden, bei der ein Ministerpräsident der EU-Empfängerländer (Spanien erhält - zu 65 Prozent von Deutschland bezahlt - seit seiner Aufnahme in die EU vor rund zehn Jahren jährlich so viel wie Deutschland 1949-1952 in vier Jahren als Kredit bekam) eine Träne des Dankes vergossen hat?

      Heute geht innerhalb der EU jedes Jahr mindestens so viel an Korruption und Schiebung (von Deutschland zu 65 Prozent bezahlt) verloren, wie Deutschland an Marshallplan-Kredit erhalten und zurückbezahlt hat.

      Bei der Betrachtung der Ausraubung des Deutschen Volkes nach 1945 ist auch stets daran zu erinnern, daß dieser Raub von bestialischen Mordorgien der ›Befreier‹ begleitet war, denen nach Kriegsende - also im ›Frieden‹ noch über 5 Millionen Deutsche, meist Frauen, Kinder und Alte, zum Opfer fielen. [7]

    • Undine
      12. Februar 2013 17:47

      @F.V.

      *****************!
      Danke für den Link!

      Das ist sehr schwer verdauliche Lektüre! Aber umso wichtiger wäre es, diesen "äußerst aufschlußreichen Artikel ...

      "Der MARSHALLPLAN - Schwindel und die Zukunft Europas - Richtigstellungen zum 50. Jahrestag, von Diplomvolkswirt Karl Baßler"

      ... unters Volk zu bringen. Es ist einfach HAARSTRÄUBEND, wie sehr wir und die Deutschen permanent belogen werden. Und ein Ende dieser ruinösen Lügenpolitik ist nicht abzusehen.

  10. DailyMirror (kein Partner)
    11. Februar 2013 10:32

    Sowas, sowas. Sonst tritt Herr Unterberger doch stets gegen "Gesinnungsterror" und für die ach so gefährdete Meinungsfreiheit ein. Und nun fällt er plötzlich über den Wiener Polizeichef her, weil der eine Meinung geäußert hat, die Herrn Unterberger nicht passt...

    • F.V. (kein Partner)
      11. Februar 2013 12:06

      Wie man weiß hat Dr. Unterberger von mir schon einige "harte Bandagen" einstecken müssen, aber die Anwürfe daß er wegen der "freien Meinungsäußerung" den Pürstl nicht kritisieren dürfe ist doch etwas albern.

      Sie verstehen offenbar nicht was mit dem Recht auf Meinungsfreiheit gemeint ist. Jedenfalls nicht zu jedem Unsinn ja zu sagen.

      Wenn überdies ein im Sold der linken Politmafia stehender Rolizei-Chef den Rechtsbruch von Chaoten und Schlägertrupps umdefiniert oder zu "denken" anfängt und sich über die Kosten des Polizeieinsatzes äußert, der nur deshalb entstand, weil die Randale nicht von vornherein als ungesetzlich und Landfriedensbruch untersagt wurde, dann ist die Kritik an Unterbergers Kritik Realitätsverweigerung. - Und dümmer als die Polizei erlaubt.

  11. AGLT (kein Partner)
    11. Februar 2013 08:49

    Bravo!

    Nach Deutschland, Österreich und Europa schafft sich auch die katholische Kirche weiter ab:

    Erpresserische Scheinasylanten und ihre zum Teil ausländischen Strippenzieher sind in der katholischen Votivkirche seit fast 2 Monaten geduldet, Autochthone, die endlich zumindest kurz dagegen aufmucken, werden wie nicht anders erwartet sofort ins rechtsradikale Eck gerückt und der "Pfarrer will "Identitäre" nicht in Kirche haben".

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1343041/Neun-identitaere-Wiener-besetzten-Votivkirche?_vl_backlink=/home/index.do

    Dass die Caritas und "SOS Mitmensch" die Dreistigkeit besitzen, diese Aktion als gezielte Provokation zu bezeichnen, ist eigentlich gar nicht mehr aufregenswert.

    Ja, die braunen, gewalttätigen Horden in Österreich sind beängstigend, wie man ja auch an den Ausschreitungen bei der Demo gegen den ROSENBALL gesehen hat .... /sarkoff/

    • F.V. (kein Partner)
      11. Februar 2013 10:26

      Was dem Pürstl und Genossen der Burschenschafter Ball, sind "uns" die Scheinasylanten und Caritas.

      Sie sorgen dafür, daß sich die - diesmal berechtigte - Wut und Empörung im ganzen Volk ausbreitet.

      Die ganze Aufregung hier würde nicht ein Promille dieser Mobilisierung zuwege bringen. Darum: Gott erhalt uns diese Idioten noch lange, sie besorgen ganz von selber "unser Geschäft".

      Goethe; Faust: Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

    • Undine
    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      11. Februar 2013 16:30

      AGLT (kein Partner)
      11. Februar 2013 08:49

      Und da pudelt sich der Kurier noch darüber auf, dass neben 6 "hungergeschwächten" Asylbetrügern - die das viele Fressen nach Unterbrechung des Hungerstreiks nicht vetragen und deshalb auf Steuerzahlers Kosten ins Spital zum Ausnüchtern gebracht wurden- auch wenige Tage später ein ebensolches Subjekt bei seinem Verdauungsspaziergang durch die GARNISONS gasse (!) niedergeschlagen wurde.

  12. Rübezahl (kein Partner)
  13. Josef Maierhofer
    10. Februar 2013 19:31

    Ich hoffe sehr, dass das alles nichts nützt und die Wähler diesmal diese Genossen abwählen, damit in der Auszeit andere Genossen, eventuell bessere, heranwachsen können.

    Ich verstehe schon die Panik, wenn man die Felle davonschwimmen sieht, die rechtfertigt aber die Lügen nicht. Im Gegenteil, die Lügen bewirken das Gegenteil.

    Es sind diese Falschbeschuldigungen meiner Meinung nach anzuzeigen, etwa die Lüge, die SPÖ schützt die Öffis vor Privatisierung, wahr ist viel mehr, die SPÖ hat die Öffis für 99 Jahre an die schlimmsten Kapitalisten verkauft, die SPÖ schützt die Gemeindebauten vor Privatisierung, wahr ist vielmehr, dass niemand an der Privatisierung der Gemeindebauten interessiert ist, u.s.w. und so lügen sie auch von 'rechtem' Terror, wahr ist viel mehr, dass dieser Terror von Linken ausgeübt wird.

    Weder die Justiz noch die Polizei hat diese unsägliche diktatorische Partei verabsäumt zu unterwandern und brutal für Parteizwecke auszunützen.

    Nur der Wähler kann die in die Schranken weisen und das sollte er nun endlich tun, wo er nur kann.

    • cmh (kein Partner)
      11. Februar 2013 09:22

      Wer hat uns verraten? - Den Kalauer kennen wohl schon alle. Auch die Trolle.

      Aber wie wäre es mit dem:

      Wer will uns ständig neu verraten? - Klar: Sozialdemokraten!

  14. socrates
    10. Februar 2013 19:09

    O.T,
    Droht konzernkritischem Film Verbot?

    Eine Klage von Veolia gegen den Verleih von "Water makes Money" könnte für den Konzern selbst zum Bumerang zu werden
    Am kommenden Dienstag wird auf Arte mit Water makes Money ein Film ausgestrahlt, der besonders viel Aufmerksamkeit erfahren dürfte . Schließlich ist es ungewiss, ob der Film noch nach lange in dieser Version gezeigt werden kann.

    Am 14. Februar beginnt im Pariser Justizpalast der Prozess des französischen Konzerns Veolia gegen den Verleih La Mare aux Canards, der den Film vertreibt. Der Konzern gibt an, in dem Film mit Korruption in Verbindung gebracht zu werden und dadurch beleidigt worden zu sein.

    Der Film läuft am kommenden Dienstag im Rahmen eines Themenabends, der sich mit dem Lobbyismus großer Konzerne befasst. Die Titel der anderen Beiträge lauten: "Die Macht der Lobbyisten" und im "Vorzimmer der Macht". Tatsächlich zeigt der Film sehr prägnant, wie im Zuge der neoliberalen Regulationsphase mächtige Konzerne verstanden haben, mit dem lebenswichtigen Wasser große Profite zu machen (Trinkwasser als Geschäftsmodell).

    "Seit 'New Labour', Blair und Schröder - seit viele die Folgen der Privatisierungen am eigenen Leib verspüren, ist es aber unschicklich geworden, von Privatisierung zu sprechen. Seither klopfen Heere von Beraterfirmen bei finanziell klammen Kommunen an und versprechen neue Geschäftsmodelle: PublicPrivatePartnership, Crossborder leasing, Franchising und vieles dergleichen mehr", heißt es im Filmmaterial.

    Diese Zauberworte des Wirtschaftsliberalismus, die ein Peer Steinbrück genau so selbstverständlich verwendet wie ein Friedrich Merz oder ein Philipp Rösler werden in dem Film kenntlich als Geldmaschine für wenige Konzerne und Enteignung von Millionen Kunden in vielen Ländern. Die Filmemacher dokumentieren, wie französische Kommunen, seien sie von den Kommunisten oder den Konservativen regiert, der Marketingstrategie von Veolia und Co. folgen. Der Film geht ins Detail und dokumentiert, wie Wirtschaftsliberalismus im Kleinen groß funktioniert (Tröpfchen für Tröpfchen Qualität).

    Inhaltliche Fehler werden dem Film nicht vorgeworfen:

    "Nicht die im Film gezeigten Fakten werden bestritten, nur 'Korruption' hätte man sie nicht nennen dürfen", erklären Leslie Franke, Herdolor Lorenz und Lissi Dobbler, die den konzernkritischen Film gemeinsam produziert haben. In einer Erklärung gibt sich ein Veolia-Sprecher konziliant und beteuert, den Film nicht verbieten zu wollen und sich der Diskussion stellen zu wollen.

    Die Konzernkritiker fragen, wie diese Erklärung dazu passt, dass nun eine Verleihfirma vor Gericht gezogen wird. Zudem scheiterte der französische Konzern mit einer Klage gegen die Filmregisseure Leslie Franke und Herdolor Lorenz, weil die deutschen Behörden sich verweigert und die deutsche Veolia-Tochter sich der Klage nicht anschließen wollte.

    Peter Nowak

    • Francois Villon (kein Partner)
      11. Februar 2013 08:35

      Sokrates,

      Ihren dankenswerten Hinweis muß man im Zusammenhang mit dem Unterbergerschen Beitrag von der Hirn- statt Wasseramputation sehen. Da meinten ja auch einige, daß das nur Propaganda von linx sei - und schlossen in diesem Bewußtsein die Augen vor den Tatsachen.

  15. socrates
    10. Februar 2013 19:00

    O.T. Trinkwasser als Geschäftsmodell

    Christoph Jehle 09.02.2013

    Der Zwang zur Privatisierung der Daseinsvorsorge in Europa als Konsequenz der marktkonformen Demokratie - oder wie der Markt mit seinem Quartalsdenken die in Jahrzehnten aufgebaute Infrastruktur gefährdet

    Der Zugang zu Wasser sollte kein öffentliches Recht sein verkündete Peter Brabeck-Letmathe, der Präsident des Verwaltungsrats der Nestlé S.A. im schweizerischen Vevey. Damit löste er in der sonst so beschaulichen Schweiz einige Unruhe aus. Dabei hat er mit seinem Statement nur eine Entwicklung zusammengefasst, die gerade wieder als Heilslehre verkündet wird.

    Was die Bevölkerung in den mit der Euro-Krise geschlagenen EU-Mitgliedsstaaten schon schmerzhaft erlebt, spielt sich seit vielen Jahren mehr oder weniger im Hintergrund ab. Auch in Deutschland. Wobei man hierzulande noch mehrheitlich das Zuckerbrot wahrnimmt und nicht die Peitsche. Mit der Schaffung des Mobilfunkmarktes hatte es begonnen. Dann kamen Strom, Post und Festnetztelefon. Mehr oder weniger öffentlich verlässt die öffentliche Hand derzeit den Bereich der Kliniken und Krankenhäuser. Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit wird derzeit auch die Privatisierung des Fernstraßennetzes vorbereitet. Aus den Bürgern sollen kostenpflichtige Nutzer werden. Mit der Freigabe der Fernbuslinie und deren Befreiung von der Mautpflicht beginnt der Angriff auf den Personentransport der DB.
    Und jetzt ist die Trinkwasserversorgung an der Reihe. Private Betreiber bevorzugen Geschäftsmodelle, die ihnen eine scheinbar sichere Verdienstmöglichkeit bieten, weil sie davon ausgehen können, dass die Kunden ihre Rechnungen problemlos bezahlen, weil sie auf die spezifische Leistung angewiesen sind. Und ohne Wasser geht wenig. Der durchschnittliche Deutsche benötigt etwa 122 Liter pro Tag, davon spült er etwa ein Drittel in die Kanalisation und nur 3 Liter werden als Lebensmittel genutzt. Dabei hat das Leitungswasser in Deutschland Lebensmittelqualität und in der Qualität manchem der Pet-Flaschen-Wässer aus dem Supermarkt überlegen. Die Trinkwasserversorgung in Deutschland liegt zum großen Teil in der Hand von kommunalen oder gemischtwirtschaftlichen Unternehmen. Das Tagesgeschäft dieser Unternehmen ist zumeist wenig spektakulär. Leitungswasser gilt in Deutschland als überall verfügbar.

    Mitte der 1990er-Jahre hatten sich findige Produktentwickler aus der internationalen Finanzwirtschaft erfolgreich darum bemüht, kommunale Unternehmen als Verdienstquelle anzuzapfen, indem sie ihnen Cross-Border-Leasing-Geschäfte (CBL) anboten, die mit Teilen der kommunalen Infrastruktur (wie der Trinkwasserversorgung) Geld schöpfen sollten. Mit CBL-Modellen wollte man den amerikanischen Steuerzahler als Zahlmeister für mehr oder wenig klamme deutsche Kommunen heranziehen.

    Das Ergebnis waren komplexe, tausend Seiten starke, in englischer Sprache verfasste Verträge nach dem Recht des Staates New York, welche für die Vertreter der deutschen Kommunen praktisch undurchschaubar waren. Verdient haben an diesen meist auf 99 Jahre abgeschlossenen Verträgen in erster Linie die Vermittler. 2004 wurde den US-amerikanischen Investoren der Neuabschluss von CBL-Verträgen untersagt und es wurde gefordert, dass alle entsprechenden Verträge bis zum Jahre 2008 beendet sein müssten. Die damals aufgekommene Finanzkrise half den deutschen Kommunen zumeist, aus der Falle der mit Gerichtsstand New York abgeschlossenen CBL-Verträge herauszukommen. Die Konditionen der Vertragsbeendigungen scheinen aber noch geheimer zu sein, als die ursprünglichen Verträge.

    Welche finanziellen Konsequenzen die CBL-Episode für die Versorgungsunternehmen hierzulande hat, ist unbekannt. Beim nächsten vergifteten Finanzprodukt waren die kommunalen Betriebe dann offensichtlich zurückhaltender. Es scheint in Deutschland keiner Bank gelungen zu sein, einem Wasserversorgungsunternehmen Geld über eine Forderungsverbriefung zu besorgen. Die finanziellen Abenteuer mit den CBL-Modellen haben wohl die Ambitionen reduziert, sich wieder den Finanzmärkten als Ziel der Begierde zu offerieren. Was man den Versorgungsbetrieben aktuell vorwerfen kann, ist vor allem, dass sie vielleicht zu lange zugesehen haben, wie sich in Brüssel die Schlinge um ihren Hals legt.
    Heise.de/tp

    • Freak77
    • Das kleine Mäxchen
      11. Februar 2013 08:21

      "Der Zwang zur Privatisierung der Daseinsvorsorge in Europa als Konsequenz der marktkonformen Demokratie - oder wie der Markt mit seinem Quartalsdenken die in Jahrzehnten aufgebaute Infrastruktur gefährdet"

      Das hat in erster Linie nichts mit dem Quartalsdenken zu tun.
      Es ist die Verschwendungssucht, die Wähler und Repräsentant dazu verleiten ständig mehr zu nehmen als da ist (sprich: Schulden zu machen): und so wird alles was man irgendwie verscherbeln kann in Wahlzuckerl konvertiert.
      In jeder anderen Regierungsform hätten wir gröbere Schwierigkeiten, die hier jedem einigermaßen Informierten bekannt sein sollten.

      Mann kann ja ähnlich wie bei Repräsentanten die Wasserkonzessionen für maximal 4 Jahre vergeben. Jeder Konzern (! - alle Töchter- und Schwestergesellschaften) darf maximal 2 solcher 4 Jahresperioden den Zuschlag erhalten.

    • socrates
      15. Februar 2013 07:37

      Das kleine Mäxchen
      Afrika und die Nachfolgestaaten der UdSSR sind der Gegenbeweis, 1 (ein) korrupter ist schneller gefunden als mehrere. Zur Not bringt er einige hudert Gegner um, breichert sich ungeheuer und geht z.B. von Bulgarien nach Minsk ins Exil und die Medien schweigen. Wir leben in einer Oligarchie, wo die Bevölkerung umerzogen wird.

    • socrates
      15. Februar 2013 07:41

      Das kleine Mäxchen
      corr.: Der Kirgiese geht nach Minsk, der Bulgare wird zu 3 Jahren verurteilt und nach 7 Monaten freigelassen.

  16. fokus
    10. Februar 2013 15:50

    Paßt dazu!

    Unsere Jugend wacht auf und setzt AKTIVE Schritte.
    Es wird noch sehr interessant, wie die linken Gutmenschen mitsamt dem Herrn Pürstl jetzt darauf reagieren:

    http://wien.orf.at/news/stories/2570889/

  17. Arundo.donax
    10. Februar 2013 14:53

    Das Phänomen, das hier auftritt, ist die klassische "Opfer-Täter-Umkehr", forciert durch die wenig objektive, sondern dem Mainstram entsprechende Berichterstattung der hiesigen Medien. Den Tätern wird hiermit geholfen, sich der Verantwortung für ihre Gewalttaten zu entziehen, womit die Opfer zum zweiten Mal zu Opfern werden. Der Zweck, Andersdenkende in ihre Schranken zu weisen, kann doch nicht alle Mittel heiligen. Wenn Österreich von sich behauptet, ein Rechtsstaat zu sein, darf Gewalt, egal ob von links oder von rechts, niemals bagatellisiert oder geduldet werden.

    • FranzAnton
      10. Februar 2013 15:45

      So denkt ein anständiger, vernünftiger Mensch.
      Ich bin nicht der Meinung, daß Ihre Analyse jene, die sich davon betroffen fühlen sollten, berühren wird. Vielmehr sollten alle Rationaldenker sich bemühen, die beschriebenen Auswüchse abzustellen - und gleich alle anderen, auf linksextremistischer Ideologie basierenden Fehlentwicklungen dazu.
      Mit Herrn Dr. A.U. glaube ich einer Meinung zu sein, daß dies, vermutlich ausschließlich, oder zumindest vorrangig, mit direktdemokratischen Mitteln zu bewältigen wäre. Die Theorie vom Funktionieren der Schwarmintelligenz wurde durch die Bundesheer - Volksbefragung jedenfalls glänzend bestätigt.

  18. oberösi
    10. Februar 2013 12:31

    eine stadt und eine partei in der endphase der überdehnung von politischer macht und arroganz. kurz vor dem kollaps, und, was einige protagonisten betrifft, vor dem delirium. nichts als über jahrzehnte gemästete apparatschiks.

    das bestürzende: weit und breit keine bürgerliche opposition, die daraus auch nur annähernd kapital schlagen könnte. ohne persönlich werden zu wollen: wer bitte ist stenzel? eine partei mit dieser netten dame als front-frau mangels anderer alternativen hat jeden anspruch verwirkt, ernst genommen zu werden. oder johann gudenus jun.? jung, nett, intellektuell tiefflieger.

    im gegenteil: wien ist auf dem weg, auf dem berlin seit jahren dahinschlittert: fest in der hand einer wachsenden zahl rotzgrüner und staatlich alimentierter leistungsverweigerer, schwerst defizitär.
    aber hipp, queer und mit immer größeren migrantenparadiesischen und anarcho-freiräumen, die sich jeder staatlichen ordnung entziehen.

  19. XICY
    10. Februar 2013 11:28

    Bitte nehmen Sie doch endlich die Parteibrille ab, Herr Dr. Unterberger. Es geht doch nie und nimmer um "rechts" oder "links".

    Mit der Unterscheidung zwischen links und rechts will man doch nur das kleine Volk beschäftigen. Österreich ist eine Oligarchie. Alle Macht geht von einer kleinen Gruppe von Personen aus, die unterschiedlichen Parteien angehören, oder die gar keiner Partei zugeordnet werden können. Wenn jemand die Kreise dieser Gruppe stört, dann gibt es eben Ärger. Selbstverständlich ist es da auch praktisch, wenn man sich eine zuverlässige Radau- und Schlägertruppe hält, die man auch für Aktionen einsetzen kann, für die sich eine offizielle Behörde nicht so gut eignet. Diese Radautruppe muss aber auch ihre Events bekommen, damit ein gewisser Fanatisierungspegel nicht unterschritten wird, und damit sie nicht auseinanderfällt. Genau dafür eignet sich halt der Ball der Burschenschafter. Was soll da der Polizeipräsident machen? Der ist doch nur ein braver Diener seines Herrn.

    Weil Sie den Kurier zitieren: Wem gehört der Kurier? Über welche Personen (nicht Parteien!) verbreitet der Kurier welche Nachrichten? An die Geschichte, dass halt "zufällig" 80 Prozent der Redakteure links orientiert sind und die Zeitung deswegen halt "zufällig" die linke Weltsicht propagiert, glaubt doch kein Mensch. Auch Chefredakteure sind schon hinausgeflogen, weil sie nicht brav das bereichtet haben, was man von ihnen erwartet hat. Nicht nur beim Kurier.

    Der Sozialismus ist ein Geschäftsmodell, das sich als Ideologie tarnt. Die Oberschicht macht gute Geschäfte, die Unterschicht beschäftigt sich mit Ideologie und finanziert die Geschäfte der Oberschicht. Es gibt viele sozialistische Parteien im österreichischen Parlament.

    Ein sehr interessantes Interview findet sich übrigens hier: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1342379/Taus_Auch-die-Marktwirtschaft-wird-aufhoeren

    • simplicissimus
      10. Februar 2013 12:05

      XICY, wuerden Sie bitte so nett sein und diese kleine Gruppe von Personen nennen?
      Waere interessant, wen Sie da aller einreihen.

    • FranzAnton
      10. Februar 2013 16:01

      @.........."wuerden Sie bitte so nett sein und diese kleine Gruppe von Personen nennen?"
      Wäre daran ebenfalls interessiert, obwohl man doch Vermutungen haben kann. Sollten Sie dies, wegen befürchteter Repressalien nicht coram publico tun wollen, senden Sie uns die Oligarchen bitte über Dr. Unterberger.

    • machmuss verschiebnix
      10. Februar 2013 16:43

      "...beschäftigt sich mit Ideologie ..."

      Das Einzige, was von der Ideologie noch übrig ist, sind ein paar nutzlose Worthülsen,
      die ab und an mal (falsch) zitiert werden. Je weiter an den linken Rand man blickt,
      desto tiefer "fliegt" der Intellekt und je näher Einer an der MItte steht, desto mafioser
      ist er mit den "Klassenfeinden" verhabert.

      Die "Sozialdemokratie" - wie sich das orientierungslos gewordene Häuflein Apparatschiks
      selber nennt - sucht mit Brachialgewalt Feindbilder, die man vor der nächsten Wahl
      mediengerecht auf dem Altar des Antifaschismus ausweiden könne. Das übliche
      Zeremoniell eben (!).

      Was sich da Linke nennt, ist nicht nur mit den Inhalten jedweder Ideologie völlig am
      Ende, sondern unübersehbar auch personell von allen guten Geistern verlassen.
      Wer - mit etwas Restintelligenz - würde sich diesen erbärmlichen Haufen noch antun ?

      Genau das ist der Hauptgrund, für die Unumkehrbarkeit bei der Negativauswahl, unter
      der nicht nur die beiden Altparteien stöhnen. Begabte junge Leute verirren sich kaum
      noch in einen Partei-Kader - im Gegenteil, die meisten verachten die hirnlos verlogene
      Frasendrescherei, welcher man sich dort von Anfang an zu ergeben hat ! ! !


      .

    • XICY
      10. Februar 2013 16:58

      Wer betreibt und finanziert das Ernst-Kirchweger Haus? Dorthin wurden die sogenannten Demonstranten doch eingeladen, um sich vor der sogenannten Demonstration mit Bier und Würstel zu stärken.

      Schlachtrufe, Gewaltaufrufe, Drohungen aller Art, wurden Wochen vor dem Ball auf Plakaten und im Internet angekündigt. Nur die Polizei hat das halt leider übersehen. Dummer Zufall. Auch jene Übeltäter, die Morddrohungen gegen Strache auf Wahlplakate und Hauswände geschmiert haben, -es gab sogar Abziehbilder dieses Inhalts- manche sogar mit Kontaktadresse!, konnten leider nie erwischt werden.

      Zu der besagten kleinen Gruppe: Gar so homogen und scharf abzugrenzen ist diese auch wieder nicht. Die beteiligten Persönlichkeiten sind ja sehr unterschiedlichen Charakters, und bei weitem nicht jeder agiert kriminell.

      Der Herr Kardinal Schönborn und sein "Freundeskreis" (in der SPÖ), der Herr Dr. Taus und sein Freundeskreis (über alle Parteigrenzen hinweg), der Herr Dr. Androsch und sein Freudeskreis, der Club der Milliardäre, die Kapitäne der großen Unternehmen, die Präsidenten der Kammern und der großen staatlichen Einrichtungen, nicht zuletzt auch die großen Medienmacher, spielen sicherlich eine wichtige Rolle in diesem Land. Nicht zu vergessen auch der Herr Dr. Portitsch (mit oder ohne Kissinger), der uns immer wieder erklärt, wie wichtig doch der EURO für den Erhalt des Friedens in Europa ist.

      Manchmal hilft es doch, wenn man sich fragt, wer an einer Wortmeldung oder einer Aktion Geld verdient. Wenn sich ein Großindustrieller um Arbeitsplätze sorgt und deshalb mehr Staatsausgaben fordert, dann tut er dies nicht unbedingt aus altruistischen Motiven.

    • diko
      10. Februar 2013 20:46

      XICY,
      *************!

    • Francois Villon (kein Partner)
      11. Februar 2013 10:01

      Xicy,

      Ihr vollkommen zutreffender Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf.
      Man muß nur die jeweiligen Aktionen, Wortmeldungen, etc. all jener „Persönlichkeiten“ vor dem Hintergrund ihrer angeblichen Weltanschauung/Ideologie/Religion betrachten. Wenn diese mit den „Idealen“ und Zielen nicht übereinstimmen, dann kann man (da Irrtum in der Regel ausgeschlossen ist) zu recht annehmen, daß eine „höherstehende Loyalität“ dafür der Grund ist.

      Die Styria-Verlagsgruppe gehört der Diözese Graz-Seckau, aber die Medien (Die Presse, Kleine Zeitung, etc.) verbreiten links-liberale, jakobinische und dem Christentum feindliche Indoktrination.

      Der „rote Kardinal“, eine Ikone der Gutmenschen und aufgeklärten Illuminierten hat die Legalisierung der Abtreibung mit keinem Wort verhindert.

      Der mit seinem Kampf-Grinsen etwas lächerliche Wirtschaftskammer-Bremsident befördert sozialistisch-kollektivistische Ideologie, wie auch hier immer wieder mit Ingrimm festgestellt wird.

      Der große „Luigi Moneto“ – nun im Ruhestand – fädelte die sale&lease-back Verzockerei der OKA/Energie AG ein, die dann der wahrscheinlich mit seiner Ausbildung als Religionslehrer etwas inkompetente Landes-Pepi (als Multitalent: Finanz-, Kulturreferent, OÖ-Parteiobmann und zeitweiser Vertreter des vom „burn-out“ heimgesuchten Rudi Anschieber) politisch exekutierte.

      Seine noch größeren Kollegen, die Bosse der RZI – zusammen mit den anderen „System-Banken“ (Erste, BA, ...) - „investierten“ in Osteuropa und Schwellenländer weit mehr als das Österreichische BIP ausmacht – und haben damit (den uneinbringlichen Krediten) Österreich an den Rand des Bankrotts gebracht.

      Der gestern (Sonntag, 10. 2.) im FS interviewte Othmar Karas, von Beruf Schwiegersohn und wegen Arbeitsunfähigkeit Früh-Pensionist, krakeelt gegen Österreich, das eben mit über 1.000 Mio. € von der EUdSSR abgezockt wurde.

      Die schwarze Eminenz aus NÖ beschwerte sich eben darüber, daß es nicht stimme, daß das Land über 1.000 Mio. an Wohnbaugeldern verzockt hat. Der RH muß sich wohl geirrt haben.

      Die Schotter-Mitzi nickt ESM und alle sonstigen Ordres ex Brüssel ab, ...
      Usw.

      Wer agiert hier noch im Interesse des Landes, wer gemäß Treu und Redlichkeit, wer nach seiner christlichen Ethik?

      Wenn all diese internationalen Projekte – wie EU, NATO, „Friedensmissionen“ in Mali, Hindukusch, Golan, ... – die die „global governance“ in der Schönen Neuen Welt anstreben, und dies bekanntlich das Projekt höchst illuminierter Zirkel ist, (über die schon Papst Paul VI. meinte, daß der Rauch Satans ins Heiligtum eingedrungen sei), dann ist Ideologie, Partei und angebliches Christentum hin oder her die fädenziehende ANONYMA hier zusuchen. Unsere oben nur unvollständig angedeuteten Marionetten sind nur deren an kurzer Leine geführten Systemerhalter.

  20. Wolfgang Bauer
    10. Februar 2013 10:39

    Das entlarvende Amtsverständnis des Wiener Polizeipräsidenten ist ein ungeheurer Skandal, dem weit größere Aufmerksamkeit gebühren würde als den diversen Plagiaten und Sexismen. Denn das ist schwer demokratiegefährdend. Ein schreckliches Beispiel für andere Amtsträger.

    Typisch für unsere Medienlandschaft und Gesellschaft, dass diese Sprengkraft nicht erkannt wird. Es müsste doch auch noch einige Rote geben, denen angesichts der Pürstl-Aussagen am laufenden Band die Gänsehaut aufsteigt.

    Was Pürstl betrifft fürchte ich, dass er so gestrickt ist, dass er den Unrechtsgehalt gar nicht versteht, der reine Parteitor eben...

  21. brechstange
    10. Februar 2013 10:02

    Suchet ein neues Volk, liebe Nomenklatura.

    • simplicissimus
      10. Februar 2013 12:01

      Das tun sie ja!

    • FranzAnton
      10. Februar 2013 16:07

      @ "Das tun sie ja!"
      Hervorragende Replik! *************

      Ja, wahrlich, und zwar mit allen zu Gebote stehenden Mitteln.

    • La Rochefoucauld
      10. Februar 2013 18:18

      Aber nicht mit uns.

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      11. Februar 2013 16:59

      simplicissimus
      10. Februar 2013 12:01
      Das tun sie ja!

      Nein, das tun sie nicht. Sie suchen kein neues Volk sie haben bereits eines und tauschen das Bisherige gegen das Andere aus.
      (Hat da jemand etwas von UMVOLKUNG gesagt?)

      Sollte der schon damals RECHT gehabt haben?

  22. Undine
    10. Februar 2013 09:24

    Den Vogel abgeschossen, was die Verkehrung von Tatsachen anbelangt, hat seinerzeit der Staatskünstler Josef HASLINGER mit seinem Machwerk unter dem Titel "OPERNBALL".

    Nachdem über viele Jahre hindurch linkes Gesindel in wirklich übelster Weise gegen den Opernball demonstriert und friedliche *Ballbesucher attackiert hatte, fühlte sich dieses erbärmliche Schriftsteller-Würstel berufen, ein Buch zu schreiben, in welchem ausgerechnet "rechte" Demonstranten einen Anschlag auf die Oper samt den dort tanzenden Ballgästen verüben, mit der hehren Begründung, vor der drohenden "Gefahr von RECHTS" zu warnen. Das muß man sich erst auf der Zunge zergehen lassen:

    Jahraus, jahrein rotten sich linke Gewalttäter rund um die Oper zusammen, um die Ballbesucher zu schmähen---und dann schreibt so ein Jammerlappen wie dieser Josef Haslinger ein Buch, in dem "rechte" Leute einen Giftgasanschlag auf die Oper verüben.
    Dümmer und dreister geht's wohl wirklich nicht mehr. Und dieser Schmarren wurde sogar noch verfilmt, um überall, va im Ausland, vor der Gefahr von Rechts zu warnen. Unfaßbar, diese Verkehrung der Tatsachen. Aber so sind die Linken nun einmal.

    *Ich war einmal mit meinem Bruder auf dem Opernball (1992); auf dem Weg vom Imperial zur Oper wurden wir mit Ausdrücken wie "Scheißbonzen" bedacht.

    • simplicissimus
      10. Februar 2013 09:33

      Es ist unglaublich, fuer wie bloed die Oesterreicher verkauft werden.
      Aber wenigstens an den sinkenden Einschaltquoten im ORF erkennen wir, dass sie es nicht sind.

    • Blahowetz
      10. Februar 2013 09:38

      Dafür basteln die Systemparteien im Hintergrund an der Haushaltsabgabe nach deutschem Vorbild, um den ORF dauerhaft finanziell abzusichern.

    • dssm
      10. Februar 2013 09:46

      Schlimm daran ist, daß dieser Haslinger wirklich daran glaubt!
      Die meisten Anarchos sind blind gläubig, unfähig zu einer Diskussion, da jedes Thema mit zahlreichen Denkverboten belegt ist, wie halt bei den Salafisten auch. Genau genommen eine arme (oder soll ich sagen armselige) Bagage.

    • Pumuckl
      10. Februar 2013 12:09

      @ Undine 09:45

      Der literarische Nobody Haslinger ist halt auch eine jener zahlreichen Figuren, welche die Medien im Kampf um ein rechtes Bedrohungsbild an die Front gebracht
      haben.
      " Künstler " aller Art werden mit Eifer ins Licht der Öffentlichkeit gerückt, wenn sie nur mit Kassandra Geschrei ein rechtes Bedrohungsbild verkünden.

      Doch soll man bei diesem Thema EBERGASSING NIEMALS VERGESSEN. Ziel dieses gescheiterten Anschlags war nur die Vortäuschung rechten Terrors!

      Caspar v. Einem war nur Sympathisant, nicht der Agent Provocateur der Attentäter. Der lebt möglicherweise noch immer unerkannt unter uns.

      Gerade daran, daß Gesprächspartner und Trolle so gereizt reagieren, wenn man daran erinnert, zeigen sie, daß ma ihre übles Wollen durchschaut.

    • Helmut Oswald
      10. Februar 2013 17:35

      Der ganze Sozialismus, auf einer Irrlehre aufgebaut, besteht nur, weil sich eine Vielzahl an Funktionären dabei zusammengerottet haben, das schnelle und dreiste Lügen zu einem erfolgbringenden Faktor erklärt zu haben. Ob es die Wirtschafts- und Gesellschaftstheorien sind, ob es die Geschichtsvermittlung ist, wo auch immer Linke den Mund aufmachen - es kommt eine Lüge heraus. Haslinger ist dabei keine Ausnahme - im Gegenteil: das Drehbuch eines jeden Tatortkrimis (besonders widerlich die Rosa Roth besetzten) kennen doch die ewig gleichen Stereotypen: den etwas schludrigen aber letztlich sympathischen Altkommissar, in seiner Jugend linker Rebell (wogegen eigentlich ? - gegen den auf Grund des Fleisses und der Tüchtigkeit der Überlebenden aus KRIEGS Generation entstandenen Wohlfahrtsstaat, dessen Wirtschaftsleistung seinerzeit verlässlich expandierte). Den oder die verkorksten pedantischen Kollegen, die mit deutlichen Zügen konservativ - bildungsbürgerlich - liberaler Ausrichtung gezeichnet sind samt gelegentlichen Konnotationen zu law und order , und schließlich die stets primitive-kleinbürgerlichen hasserfüllten Typen, die entweder direkt als Nazis oder indirekt als rechts-totalitäre Versagertypen gezeichneten sogenannten 'Modernisiserungsverlierer' , aggressiv gegen Ausländer, Homosexuelle und alles was im postmarxistischen Heiligenschrein eben so Verehrung geniesst. Linke Unsympathler habe ich in diesen Drehbüchern in den letztendreißig Jahren keinen gesehen. Dennoch scheint es tausende von Ihnen zu geben, und zwar auch noch dazu von der gewalttätigen Gattung. Wer diese Staatsproduktion der öffentlich - rechtlichen einschließlich der Hervborbringungen des Staatskünstlers Haslinger kennt - die Mephistos und Veit Harlans unserer Tage - wundert sich nicht, wenn aus dem Jud Süß des Joseph Goebbels heute der 'Opernball Krimi' des Joseph Haslinger geworden ist.

      Und von einem Gerald Pürstl hatte ich mir einmal so etwas wie Courage erwartet.
      Schwach.

    • Undine
      10. Februar 2013 18:07

      @Helmut Oswald

      *******!
      Ihre "Krimi-Beobachtungen" sind mit den meinen deckungsgleich, deshalb schaue ich seit Jahren keinen Krimi mehr an. Ausschlaggebend war in einem Krimi vor vielen Jahren der Satz einer natürlich sehr lieben, sehr guten, sehr tüchtigen, sehr gutmenschlichen, jungen Altenhelferin in einem deutschen Altenheim, die sich fürchterlich schlecht fühlte, weil sie hier einigen ehemaligen alten Nazis (= Synonym für ganz, ganz böse Menschen!) ihre kostbare Pflege angedeihen lassen muß---obwohl sie diese lieber verrecken lassen würde.

    • Undine
      10. Februar 2013 19:26

      Ja, und dazu kommt noch, daß von dem läppischen Haslinger-Buch kaum jemand Notiz genommen hätte, wäre es nicht im ORF eifrig GRATIS beworben worden!
      Staatskünstler können deshalb so gut überleben, weil der ORF die Gratiswerbung für jeden linken Schmus übernimmt.

    • diko
      10. Februar 2013 20:35

      Liebe Undine,
      da das TV m. E. - weder zur Information noch zur Unterhaltung,- sondern
      eher zur Manipulation und Ablenkung gedacht ist, - informiere ich mich übers Internet und klicksel mich unter anderem bei "Youtube" durch. - Ist wesentlicher unterhaltsamer wie auch informativer.
      Wie zum Beispiel folgendes: (Helmut Schmidt / Westerwelle)

      http://www.youtube.com/watch?v=d76EIzgsyCs

    • Undine
      10. Februar 2013 23:19

      @Pumuckl

      *******!

      "" Künstler " aller Art werden mit Eifer ins Licht der Öffentlichkeit gerückt, wenn sie nur mit Kassandra Geschrei ein rechtes Bedrohungsbild verkünden"

      Nur mit diesem Satz bin ich nicht ganz einverstanden, weil ja die arme Kassandra, Tochter des Priamos, von Apoll, der sie umworben hatte, mit Sehergabe beschenkt, als sie ihn aber nicht erhörte, von diesem mit dem Fluch belegt worden war, daß niemand ihr glauben werde. Kassandra hatte, wie auch Laokoon, vergeblich vor dem Trojanischen Pferd gewarnt.

      Das "Geschrei" also, mit dem die Linken ein "rechtes" Bedrohungsbild verkünden, entspricht dem genauen Gegenteil von Wahrheit---es sind lauter BEWUSSTE LÜGEN (siehe "Ebergassing"!)

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      11. Februar 2013 17:04

      Helmut Oswald
      10. Februar 2013 17:35

      Man kann es nicht genügend oft wiederholen: Die Grundlage des Sozialismus ist die Grundlage einer RÄUBERBANDE!
      Denen die etwas haben wegnehmen und unter sich verteilen.

  23. dssm
    10. Februar 2013 08:48

    Die Sozialisten haben diesen Staat bis in die letzte Pore hinein besetzt.
    All diejenigen, welche stets Aktionen fordern, sollte der völlig harmlose FPÖ-Ball eine Lehre sein!
    Bei ernsteren Anlässen wird die Polizei auch auf der anderen Seite stehen, da hilft dann keine Verfassung, die Polizisten werden den Befehlen der Oberen gehorchen und danach(!) kann man dann vielleicht eine Klage, beim ebenfalls parteipolitisch besetzen VGH, einbringen. Alle Oberen sind gestandene Parteisoldaten – ohne Ausnahme! Alle Schweinereien werden von den politischen Instanzen gedeckt.

    Wer also revolutionäre Änderungen herbeisehnt, dem sei gesagt, es wird kein Spaziergang werden!
    23000 feindlich gesinnte, gut ausgebildete und bewaffnete Polizisten warten auf euch.

    • simplicissimus
      10. Februar 2013 09:31

      Ja, man bunkert sich bereits ein wie die arabischen Diktatoren! :-)

    • M.S.
      10. Februar 2013 16:35

      @dssm @simplicissimus

      Der Spuk wird bald vorbei sein. Auf Grund der sich rasant fortschreitenden demographischen Entwicklung wird es in absehbarer Zeit -vorerst in Wien - zur Gründung einer islamischen Partei kommen. Alle Muslime, die bisher rot und grün gewählt haben, werden dann die neue muslimische Partei wählen. Dann weht ein anderer Wind und dann wird Wien wirklich anders.

    • byrig
      10. Februar 2013 20:04

      dssm-feindlich gesinnt stimmt sicher nicht!die AUF ist gerade auch in wien sehr stark-aus guten gründen.
      denn die polizisten erleben an vorderster front,wozu p.c. und linkstum führen!

    • Undine
      10. Februar 2013 21:36

      @M.S.

      *********!

      Das wird ein böses Erwachen geben!

    • Sensenmann
      11. Februar 2013 02:55

      @byrig Ob die AUF bei den Bullen stark ist, tut nichts zur Sache. Mehrheitlich und in den oberen Chargen besonders sind es handverlesene Bolschewiken. Wie man als Bulle für die AUF stimmen kann, ist ein Widerspruch in sich. Denn ein anständiger Mensch dienst diesem kriminellen, vor Korruption und Kumpanei mit dem Verbrechen nur so stinkenden Staatswesen gar nicht! Die Kumpanei zwischen den angeblichen Gesetzeshütern und dem linken Terror anlässlich der diversen Ballereignisse zeigt doch, wie verkommen dieser Dreckstaat mittlerweile ist!
      Die Aufgabe der Bullen ist, das Inkasso bei den Staatsbürgern zu betreiben, Verbrecher - vor allem, wennn es sich um Fremdvölkische handelt - nach Kräften zu schonen und jeden - auch rechtswidrigen - Befehl ihrer roten Herren zu vollziehen.
      Ihre Dummheit ist dabei grenzenlos! Sie haben es geschafft, sich auch diejenigen im Volk, die natürlicherweise eine Sympathie für sie hatten, zum Feind zu machen. Das wird sich bitter rächen. Es werden andere Mehrheiten kommen, und die werden dafür sorgen, daß die Polizisten nicht mehr bekommen, als das absolute Minimum! Keine Vergünstigungen, gar nichts. Zulagen müssen durch Erfolge verdient werden, für steigende Kriminalität gibt es Abzüge.
      Wenn wir schon die Besoldung ändern, wird es eben neben dem Soldatenbesoldungsgesetz auch ein Polizeibesoldungsgesetz geben. Das Grundgehalt wird knapp über der Mindestsicherung liegen...
      Die Erfolge werden aber nicht gemessen, wieviele Verwaltungsstrafverfahren so ein Büttel zusammenbringt (wie es in den jüngst veröffentlichten Dienstanweisdungen zu lesen war), sondern wie viele Illegale und Kriminelle er einliefert.
      Wenn Buille da etwas verdienen will, wird er sich sputen müssen, denn für's Radarstoppen oder den roten Mob beschützen wird er kein Geld auf's Konto bekommen. Hier gibt es eine weite Spielwiese, diese Leute zu disziplinieren.
      Den Menschenschlag, der Büttel werden will, hat es immer gegeben und wird es immer geben. Das ist gut so, sonst ist die Welt nicht richtig. Man muss diese Leute allerdings auch an die Kandare nehmen, und sie müssen bisweilen auch die Peitsche des Herren (nämlich des Volkes, das sie bezahlt) spüren um an ihre Pflichten erinnert zu werden, sonst arten sie aus. Wie dieser Pürstl gerade in seiner Kumpanei mit dem roten Mob zeigt.
      Natürlich auch eine Dummheit sondergleichen, denn seine Sozis werden nicht mehr lange am Ruder sein und dann wünsche ich ihm viel Spaß. Daß eine ÖVP-Innenministerin, die sich des Gaunerjargons bedient, solche Sozis aufkommen ließ, und nicht in der Lage ist, den Menschen zu diszilinieren, wundert allerdings auch nicht mehr.
      Das Paktieren der Schwarzen mit den roten Verbrechern ist nur mehr ekelerregend!
      Mal sehen, ob bei den angestrengten Verfahren was rauskommt. Angesichts einer roten Richterschaft zweifle ich daran...

    • dssm
      11. Februar 2013 20:26

      @Sensenmann.
      Ein ganz wichtiger und richtiger Satz: „ein ein anständiger Mensch dient diesem kriminellen, vor Korruption und Kumpanei mit dem Verbrechen nur so stinkenden Staatswesen gar nicht!“

      Wir kennen alle den einen oder anderen Staatsdiener. Wenn jemand von uns diesen kennt, ist dies meist ein Zeichen für einen ehrlich bemühten Menschen. Wie können wir diesen Menschen helfen aus den Klauen des Staates zu entkommen, hier sehe ich das Problem. Da die weite Mehrheit der Unternehmer, wenn sie erst die Schulden los sind (wird aber erst im Konkurs passieren), sofort zusperren wollen, bietet dies für einen Familienvater wenig Möglichkeit. Zumal viele der Beamten eine sehr zweifelhafte Ausbildung genossen haben.

      Was tun mit den Staatsdienern?
      Wie die Guten und die Bösen unterscheiden?
      Haben wir überhaupt Zahlen, wo, wie viele Staatsdiener, mit welcher Qualifikation sitzen?

      Wir sollten uns dieses Themas dringend annehmen!

  24. ambrosius
    10. Februar 2013 08:39

    Jede heilsversprechende, missionarische Ideologie ordnet ihrem Ziel, der Weltverbesserung, alles unter, besonders auch den Rechtsstaat, die Justiz und die Rechtspflege. Das hat mit dem Tag begonnen, an dem die Sozialisten in Österreich die Macht übernommen haben.Da schimpft ein Präsident eines Altenvereines auf Urteile des EuGHs und bezeichnet sie als Kastration der Politik, weil sie nicht sozialistischen Intentionen folgten, da mault ein Redaktionssprecher gegen die wohlverdienten Strafen eines presserechtlichen Widerrufs und da wird eben die Information in den Medien so gebogen und gedreht, daß es entweder gerade nicht strafrechtlich relevant ist oder doch in der Menge untergeht.

    Es gibt aber eine Hoffnung: Ich bin schon seit Jahren der Ansicht, daß in der SPÖ seit dem Sturz von Pittermann keine Sozialisten von altem Schrot und Korn mehr herrschen sondern ein Club von Profis in Machterlangung und Machterhalt, ohne echte sozialistische Ethik. Das merkt das Volk, zwar äußerst langsam aber doch.
    Dementsprechend werden die Maniulationsinstrumente des Clubs immer dreister,heftiger und- vielleicht -auch verzweifelter.

    Doch was kommt dann ?

    • H1Z
      10. Februar 2013 14:35

      Pittermann war auch nicht besser.

    • FranzAnton
      10. Februar 2013 16:14

      @ "Pittermann war auch nicht besser".

      Das mag stimmen, Charakter aber scheint er gehabt zu haben. Mir jedenfalls unvergesslich ist sein Sager: "Das Ende der Ära Kreisky wird schrecklich sein". Je früher es zu diesem Ende kommt, desto besser für Alle; besser ein Ende mit Schrecken, als ein marxistischer Schrecken ohne Ende.

    • ambrosius
      10. Februar 2013 17:17

      @franzanton/H1Z
      Endlich einer, der den Sager auch kennt.Und die Ära Kreisky ist noch nicht vorbei !!!!

      Pittermann war ein strammer Linker mit Sympathien für die Sowjetsozialisten, wie damals alle Sozialisten. Aber für ihn kam dennoch Österreich zuerst, schließlich ist ja auch er im KZ gesessen.
      Außerdem hat er bis zum Ende seines Lebens in seiner bescheidenen Genossenschaftswohnung am Tivoli gelebt. Er hat sich nicht eine Villa in der Armbrustergasse zur Verfügung stellen lassen oder der Toskana-Frantkion angehört.
      Mit dem Ende von Pittermann und dieser Führungsschicht in der SPÖ ist ja auch das Ende der Arbeiterzeitung eingeleitet worden, ein stramm linkes Blatt aber intellektuell anspruchsvoll und ehrlich.
      Gleichzeitg etstand die Kronenzeitung aus ,meines Wissens, bis heute ungeklärten Finanzquellen und über deren intelllektuelles und charakterliches Niveau mag sich jeder Bürger selbst ein Urteil bilden.

    • Rübezahl (kein Partner)
      11. Februar 2013 04:33

      Gerade die Führer der Parteien, welche sich auf „den kleinen Mann/die Männin“ spezialisiert haben, um selbst an die Fleischtöpfe der Systemprivilegierten zu kommen, entdecken dann aber unverzüglich ihren Ekel gegenüber der eigenen Klientel, da der angestrebte Lebensstil dieser Emporkömmlinge so gar nicht mehr zu dem der eigenen Klasse passen will und soll. Dann erscheint der Proletenkanzler überraschend im Brioni und schwingt gekonnt die Havanna. Es ist der Wille zum gesellschaftlichen Aufstieg, der gewandte Unterschichtler die Kaderleiter der politischen Parallelgesellschaft erklimmen lässt, weshalb sie dann aber nach Erreichen des Ziels auf Abgrenzung bestehen. Da sich die Position von Parteiführern nicht aus natürlicher Autorität ableitet, sondern auf systemischer Gewalt und Steuergeldern, wird die erreichte Position auch gegen die Klasse verteidigt, aus der die Parteiführer stammen. Es sind immer wieder die gleichen Typen, die in der Parallelwelt der Parteienwirtschaft die Karriere durchsetzen, welche ihnen in der Welt der Wirtschaft mangels Qualifikation unmöglich ist. Oft sind es radikalisierte Versager ohne Schulabschluss, Beruf, Einkommen, Familie und Bindungen, also allem, was einem Menschen Würde und Stand verleiht, die es in der Pseudowirtschaft der Parteien ganz nach oben schaffen, da dort fachliche Eignung kein Einstellungskriterium ist, sondern nur das Talent zur Überredung.

  25. Observer
    10. Februar 2013 08:18

    Ich sehe in Herrn Pürstls Handeln seine große Dankbarkeit gegenüber seinen Förderern.
    Demonstrationen sind in unserem Rechtsstaat (gibt es den überhaupt noch?) möglich, wenn diese angemeldet und auch bewilligt wurden. Allerdings können dazu auch Einschränkungen geografischer Art ausgesprochen werden, damit man möglichen Zusammenstößen vorbeugen kann. Hat dies beim Akademikerball alles stattgefunden?

  26. Pumuckl
    10. Februar 2013 08:18

    Ja ja. Auch eine Form von Wahlkampf.

    ° Erst durch Organistion von teils bezahltem und/oder importierten gewalttätigem Mob zum Gesetzesbruch * anstiften.

    ° Dann diesen Mob unter enormen Einsatz von Steuermitteln unzulänglich unter Kontrolle halten.

    ° Dann durch Kauf oder Erpressung der Medien eine verzerrte oder gar unwahre Berichterstattung über die Vorgänge veranlassen.

    Daß kein Staatsanwalt gegen solchen perfekt organisierten Gesetzesbruch * vorgeht, läßt vermuten daß Gesetzesbrecher, von diesen begünstigte Parlamentsparteien, und die Staatsanwaltschaft durch gemeinsame neomarxistische Ideologien verbunden sind.

    Glaubt da jemand daß die Staatsanwaltschaft untätig bleibt, wenn von Einflußagenten verwirrte, grenzdebile Glatzköpfe in Springerstiefeln dasselbe tun? Da macht man Schauprozesse.

    Wann werden das Österreichs Wahlbürger endlich erkennen?


    * Bitte googeln unter österreichisches StBG § 284, § 285 und § 286 .

  27. simplicissimus
    10. Februar 2013 06:05

    Der Skandal ist weniger in dieser Aussage zu suchen. Denn sie ist keine einmalige Verirrung eines ..., nein, ich schreibe jetzt nicht, was ich denke, sondern es ist gezielte unlautere Strategie.
    Gemeint ist natuerlich das Gegenteil: Es wird inbruenstig gehofft, dass der Ball wieder stattfindet, um die "Nazi" bruellende, geifernde, hysterisch kreischende, spuckende und schlagende Horden, als Ausdruck der Bedraengnis Oesterreichs durch SA-Stiefel in den Medien und natuerlich dem Ausland vorzufuehren.
    Und warum? Haben`s wir nicht bei Waldheim und Schuessel erlebt?
    Die naechsten Wahlen muessen durch schaebigste Untergriffe, Diffamierung und Diskriminierung gewonnen werden. Da schreckt die kerzerlbrennende "Nie wieder" - Society auch vor ein paar voellig gerechtfertigten Gewalttaten nicht zurueck.
    Im Namen des Antifaschismus ein bisserl faschistisch zu agieren wird man sich ja doch erlauben duerfen, oder?
    Natuerlich schweigt die VP, wandern ja auch von ihr Stimmen zur Protestpartei ab. Rueckgratlosigkeit ist seit einigen Jahren zum Markenzeichen geworden, da kommt`s auf ein bisschen Wegschauen bei der Vergewaltigung friedlicher Buerger nicht an.

    Geht`s eigentlich noch verlogener?
    Sind wir Oesterreicher wirklich so bloed?
    Sind wir wirklich so abgestumpft und satt geworden, dass wir alle diese Schweinereien einfach so durchgehen lassen?

    • Anton Volpini
      10. Februar 2013 12:31

      Genau das ist der Punkt, simplicissimus.

      Die Linken und die Rechten brauchen sich zur gegenseitigen Orientierung. Das ist ihre maßgebliche Existenzberechtigung, der Rest ist Schmarotzertum.
      An dem Beispiel dieses Balles trifft der radikale, gewalttätige Teil der einen Gruppe auf einen gemäßten, friedlichen Teil der anderen Gruppe.
      Die Machthaber halten sich dieses Schauspiel, um uns Bürger unter Aufregung, und sich selbst damit an der Macht zu halten.
      Dieses Spiel ist erst zu Ende, wenn auf der Machthaberseite einer frägt: "Ja derfns denn des?"
      Dann haben wir beide gewaltbereiten Teile auf der Straße!

    • H1Z
      10. Februar 2013 14:25

      Wie Volpini schreibt. Genau das ist der Punkt. Wir sind so blöd,so abgestumpft so satt. Schreiben ein paar Zeilen, ballen die Faust und aus.

    • simplicissimus
      10. Februar 2013 14:35

      Und was wollen Sie machen, H1Z?
      Schreiben in einem viel gelesenen Blog ist ein bisschen was, Bekannte und Verwandte mit dem Thema konfrontieren und die Gleichgültigen wachrütteln ebenso.
      Und das Kreuzerl konsequent an der richtigen Stelle machen.
      Viel mehr kann ein ins Leben eingespannter Bürger nicht tun.
      Man kann noch selber in die Politik gehen aber das ist ja nicht für jeden möglich.
      Und auf die Strasse gehen, so die Möglichkeit dazu da ist.
      Diese ergibt sich aber für Konservative äusserst selten.
      Ihr Vorschlag?

    • byrig
      10. Februar 2013 20:09

      ganz ihrer meinung,simplicissimus!
      die meisten hier im blog sind zu alt,um auf diestrasse zu gehen,oder zu beschäftigt.
      aber auch das unterstützen dieses blogs hat wirkung,ebenso das richtige wahlverhalten oder spenden für die richtige sache.

    • Anton Volpini
      10. Februar 2013 21:43

      Das klingt ja wie ein Abgesang byrig.

      Daher Einspruch!
      Erstens sind viele hier noch relativ jung, die anderen geistig jung geblieben.
      Und zweitens hab ich meine älteren Kinder bereits im zweiten Jahr als Partner gemeldet. Und das kann jeder andere hier ebenfalls tun. Damit sorgen wir für verjüngende Kontinuität.

    • byrig
      10. Februar 2013 23:22

      na gut,volpini:dann gehn wir halt gemeinsam bei der nächsten uns genehmen demo in wien mit!oder noch besser:wir organisieren eine!

    • mschoss (kein Partner)
      11. Februar 2013 08:52

      Ich hätte nie gedacht, daß ich mich in diesem Land, nein ich muß mich korrigieren in diesem Wien einmal so unwohl fühlen würde. Man kann seiner Meinung nicht mehr Ausdruck verleihen, wenn es der brüllenden Minderheit nicht gefällt. Die Medien sind indoktriniert von Linkslinken und die Redakteure, die eigentlich gar nicht diese Meinung vertreten müssen schweigen um ihren Arbeitsplatz nicht zu verlieren. Der Druck, der da von links kommt ist unglaublich, irgendwie erinnert mich das an Erzählungen meiner Mutter denen ich fassungslos zuhörte und naiv meinte, man hätte vielleicht doch etwas tun können!

    • F.V. (kein Partner)
      11. Februar 2013 10:19

      Man kann den Widerstand nicht in einem Internetform organisieren. Der Generalstab tagt ja auch nicht öffentlich.

      Die Diskussion hier taugt zur Meinungsbildung und Aufklärung was wirklich los ist.

      Wenn eine ernsthafte Alternative aufgebaut werden soll, müssen jene, die sich das zutraun und k ö n n e n so treffen und abstimmen, daß es der Feind nicht merkt.

      Jeder der hier schon den Kopf aus der Deckung hob steht natürlich längst auf den Proskriptionslisten der Jakobiner und Weltverbesserer.

      Um über das Wie nicht wie die Blinden über die Farben zu reden, sollten diejenigen, die solches begrüßen wenigstens Clausewitz und C. Schmitt, Theorie des Partisanen gut studiert haben.

      Die, die sich schon kennen, könnten anfangen solche Kristallisations-Zirkel - ganz still und leise, aber mit schnellem Takt, aufzubauen.

    • kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      11. Februar 2013 11:02

      simplicissimus
      10. Februar 2013 06:05

      Wenn man betrachtet, wer diese Worte als Schimpfwort verwendet, muss man darüber nachdenken, ob nicht Faschist, Nazi etc. garkeine Schimpfworte sind, sondern dass der, der damit bedacht wird dadurch gelobt, ja verherrlicht wird.

      Würde man mirgegenüber diese Bezeichnungen wählen, wäre ich geschmeichelt!

  28. S.B.
    10. Februar 2013 02:41

    Und hat der auf dem linken Auge total blinde, rote "Baddeisoldat" Pürstl jemals gefordert, daß auf Grund der enormen Kosten - sowohl für Polizei als auch für die Wirtschaftstreibenden - die allwöchentlichen, einseitigen, oftmals völlig sinnlosen Demonstrationen rund um die Wiener Innenstadt endlich unterbunden werden müssen?

    Natürlich nicht, weil es sich überwiegend um linke bzw. rot-grüne Kundgebungen handelt, die zwar jede Menge Schaden anrichten, aber das Wohlgefallen der Stadtregierung genießen.

    Wie lange schauen die aufgebrachten Bürger dem Treiben dieser "Wiener Brut" noch zu?

    • Brockhaus
      10. Februar 2013 09:58

      Wahrscheinlich so lange, bis eines Tages "Wiener Blut" fließt, wenn sich nicht bald was ändert.

    • fenstergucker
      10. Februar 2013 15:34

      Dieses arme Würstl ist hoffentlich bald Geschichte.

    • Undine
      10. Februar 2013 21:34

      @fenstergucker

      Sie hoffen, das Würstel Pürstel ist bald Geschichte? Woanders JA, nicht aber bei uns in Bagdad.....

    • Harun al Raschid
      11. Februar 2013 01:09

      Wie Recht Ihr habt, hoch verehrte Undine!

    • Undine
      11. Februar 2013 19:00

      @Harun al Raschid

      Edler Kalif, Ihr solltet Eure nächtlichen Inkognito-Streifzüge durch die Stadt Bagdad wieder aufnehmen; es geschehen ungeheuerliche Dinge.

  29. byrig
    10. Februar 2013 02:41

    der hauptskandal ist,dass der raiffeisen-sauschädelfresser und der pröll-clan zulassen,dass der kurier völlig im sinne der sozis und grünen agieren kann.
    somit sollte bei den niederösterreichwahlen darauf reagiert werden.
    pröll agiert anscheinend nur mehr für sich selbst,nicht mehr für die nicht-linke seite der wählerlandschaft.
    und das ist zuwenig.

  30. Riese35
    10. Februar 2013 02:36

    Nicht nur der Kurier macht Opfer zu Tätern. Wie ich an anderer Stelle bereits geschrieben habe, waren die Schlagzeilen des ORF auf www.orf.at nicht anders. Ein außenstehender Beobachter muß den Eindruck gewinnen, die Ballbesucher wären gewalttätig geworden.

    Ich fage mich nur, warum noch niemand nach Strafverfolgung wegen Verhetzung ruft: Kurier und ORF müßten gleichermaßen vor Gericht gezerrt werden.

    • dssm
      10. Februar 2013 08:52

      Warum tun Sie das nicht?
      Ein kleiner Termin beim Staatsanwalt und schon ist die Anzeige perfekt!
      Dauert keine zwanzig Minuten.

    • Undine
      10. Februar 2013 23:24

      @dssm

      Ich denke, das kann man sich in aller Konsequenz nur "leisten", wenn man einen Juristen in der Familie hat!

    • dssm
      11. Februar 2013 20:30

      @Undine
      Strafanzeigen sind nicht nur kostenlos für den Anzeigenden, nein, es wäre sogar die gute Bürgerpflicht dies zu tun.
      Sie müssen dabei auch keine Paragraphen auswendig kennen, schildern Sie einach den Sachverhalt, senden Sie diesen an die Staatsanwaltschaft und dann warten Sie einfach was passiert.
      Passiert nichts (logisch!), dann zeigen Sie den Staatsanwalt an. Passiert wieder nichts (logisch!) dann zeigen Sie den nächsten Staatsanwalt an.





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