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Einfach nur Vorträge – und einfach keine Frauen

Lesezeit: 2:30

Ich konnte in den letzten Wochen wieder an einer ganzen Reihe exzellenter, hintergründiger Vorträge und Diskussionen zu wirtschaftlich und außenpolitisch interessanten Themen teilnehmen. Viele Interessierte kamen, hörten zu und lernten dabei viel.

Nur eine Gruppe kam nicht: die Frauen. Obwohl fast alle Veranstaltungen, bei denen ich zuhörte (oder auch mitdiskutierte) frei und gratis zugänglich waren, war ihr Anteil durchwegs kleiner als 20 Prozent, meist sogar unter 10 Prozent. Gleichgültig, ob es um die Energiezukunft, um die Lage der europäischen Industrie, um die neuen Korruptionsgesetze, um die Zukunft der EU, um Ideen für die Schaffung von mehr Unternehmergeist, um die sogenannten Targetsalden der EZB (die von manchen Experten ja als brandgefährlich eingestuft werden), um den Nahen Osten oder den Balkan gegangen ist.

Warum die Frauen nicht gekommen sind, kann man zwar nicht objektiv belegen. Aber umso eindeutiger kann man festhalten, dass man ohne ununterbrochen aktualisiertes Wissen um diese ständig neuen Entwicklungen auch nicht imstande sein kann, eine Führungsposition in Politik oder Wirtschaft auszuüben. Ob das nun ein Aufsichtsratsjob, eine Vorstandsmitgliedschaft, ein Botschafterposten oder eine Abgeordneten- und Ministerfunktion ist. Daher ist das modische Gerede, dass Frauen in diesen Bereichen unterrepräsentiert wären, völlig absurd. Ihr Anteil ist überall größer als offensichtlich ihr Interesse.

Natürlich werden jetzt einige sagen: Aber viele Frauen müssen sich ja um die Kinder kümmern. Das ist für diese Frauen in der Tat ein ernstes und voll zu respektierendes Hindernis. Wobei freilich offen bleibt, wie man ohne ausreichend Zeit zum Sammeln von Hintergrundinformationen dann plötzlich ein guter Aufsichtsrat sein will.

Außerdem gibt es doch eine wachsende Anzahl von Müttern, welche die Kinder bei Bedarf immer ihren Partnern oder einer bezahlten Hilfe überantworten können. Außerdem hat fast die Hälfte der akademisch gebildeten Frauen heute gar keine Kinder mehr. Außerdem dauert die Bindung und Belastung durch Kinder höchstens zehn bis zwanzig Jahre. Dennoch ist auch bei all diesen nicht durch Kinder belasteten Frauen das Interesse an den genannten Materien erstaunlich gering.

Das sei auch niemandem vorgeworfen. Sind doch die Materien zwar wichtig, aber zäh. Frauen interessieren sich mehrheitlich für schönere, für zwischenmenschlich wichtigere Dinge. Aber es nervt total, wenn ein paar Berufsfeministen in Politik und Medien sich dennoch ständig über die geringen Anteile von Frauen in Wirtschaft und Politik beklagen. Und wenn sie diesen geringen Anteil nicht auf Desinteresse, sondern irgendwelche bösen Verschwörungen der Männer zurückführen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2013 03:13

    Sehr gut aufgezeigt und es macht den Geschlechterkrieg dieser Kampfemanzen umso lächerlicher.

    Deshalb plädieren vernunftbegabte Menschen für ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander von Mann und Frau.
    In partnerschaftlicher Ergänzung sollten beide Geschlechter ihre Stärken zum Gelingen des Ganzen einbringen, egal ob in familiärer, wirtschaftlicher oder gesamtgesellschaftlicher Hinsicht.

    Dazu benötigt man keinesfalls Berufsfeministinen, die mit ihren Quotenforderungen mehr Schaden als Nutzen anrichten. Aber früher oder später erledigt sich diese "Modeerscheinung" von selbst, denn die Natur hat sich über Jahrtausende hinweg immer noch ihren Weg gebahnt und das ist gut so!

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2013 06:38

    Dieser A.U.-Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf und beweist sonnen klar, dass es - neben den körperlichen und seelischen Merkmalen - gottseidank eben doch gravierende Unterschiede zwischen Weiblein und Männlein gibt.
    Wär' doch wirklich traurig, wenn's die nicht gäbe! Ich zumindest wäre wohl am Rande
    der Verzweiflung, wenn meine liebe Frau die gleichen Fehler wie ich hätte!
    Nein, nein, ein Hoch den Frauen (Sie wissen schon: "..sie flechten und weben, ....")!!!

    Doch, bitte, liebe Damen, keinen Ehrgeiz dareinsetzen, es in allem und jeden - oft mit recht unweiblichen Verrenkungen - den eh' nicht so tollen Männern gleichtun zu wollen.

    Kurz noch zum Tages-p.c.-Wahn und Dumm-Genderismus:
    Gestern, im Ö1- Mittagsjournal, sprach im Rahmen des Pferdefleisch-Krimis ein Fortschritts-Girl von Global 2000 doch wirklich von "Rohstoff-Lieferanten und Lieferantinnen!
    Ich hörte vor Tagen auch schon von "Mitgliedern und Mitgliederinnen"!
    Ob das alles der Weisheit letzter Schluss ist? Lächerlich ist es jedenfalls!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  3. Ausgezeichneter KommentatorArundo.donax
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2013 15:01

    Sie möchten wirklich wissen, warum zu derartigen Vorträgen keine Frauen erscheinen? Irgendjemand muss doch auch die Tupperware- und Schmink-Partys besuchen! Ein ganzer Wirtschaftszweig würde zusammenbrechen, würden diese Damen nunmehr in ihre Bildung und nicht in die Ausstattung ihres Haushaltes bzw. ihres Badezimmerschrankes investieren! *Ende der Ironie*

    Durchforstet man die sozialen Netzwerke oder hört sich am Arbeitsplatz um, worin der Lebensinhalt der meisten Frauen besteht, könnte einem ob dieser Borniertheit manchmal schlichtweg das Grausen kommen. Dass Frauen von Männern überwiegend als emotionsgeleitete harmoniesüchtige und wenig karriereorientierte Menschen wahrgenommen werden, wo sich ihr Dasein - überspitzt formuliert - zwischen Kuchen, Kind und Kleiderschrank abspielt, ist nicht weiter verwunderlich. Diesen Tendenzen mit Frauenquoten oder der Verunstaltung der deutschen Sprache durch politisch korrektes Gendering entgegentreten zu wollen, ist einfach nur lächerlich und erweist den Frauen und der Idee der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Es bräuchte mehr Frauen, die sich einfach einmal trauen, die Wahrheit auf den Tisch zu legen, ungeachtet irgendwelcher unangenehmer Konsequenzen. Schon allein deswegen sind mir persönlich Männer in meinem Arbeitsumfeld lieber. Und ich bin auch eine Frau.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2013 12:52

    Politisch korrekt darf man auch nicht mehr "Frauen" sagen, sondern das heißt jetzt:

    "Menschen mit Menstruationshintergrund"! ;-))

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2013 16:30

    So wenig, wie die Politiker mit den Menschen zu tun haben, genausowenig haben die Feministinnen mit den wirklichen Frauen zu tun.

    Für mich ist alles Linke so irreal und ideologisch (=idiotisch) und dazu gehört auch die Quote, das Gender und so weiter.

    Warum lässt man die Frauen nicht in Ruhe.

    Die Linken machen, wo sie das Sagen haben nur Blödsinn, nehmen wir etwa das Pensionsantrittsalter der Frauen in Österreich, woanders ist man nicht so blöd wie hier, nicht nur dass es das Pensionssystem unfinanzierbar macht, nein es begünstigt auch die falschen Frauen.

    Dass Mütter, die Kinder selbst großgezogen haben, weniger Pensionsjahre benötigen sollen, wäre für mich noch einsichtig, aber wer geht denn mit 60 und früher in Pension, doch nur die 'Quotenhennen' und Kinderlosen. Und das wollen die Linken ? Offenbar schon !

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2013 03:02

    Sg Herr Dr. AU!
    Eine - wenn auch vielleicht nicht gerade die größte - Gruppe von Frauen haben Sie vergessen; nämlich jene, die selbst irgendwo ein Referat/einen Vortrag halten. Und das werden immer mehr. Ich erlebe das nicht nur bei meiner Tochter. Der Streß ist sicher gewaltig, aber offensichtlich organisierbar (wie Sie selbst schreiben).
    Lustigerweise sitzen bei den angeblich für Emanzipation streitenden Parteien ganz selten Vortragende am Podium. Aus dem Publikum keppeln diese oft mit, aber den Schritt auf's Podium traut man ihnen offensichtlich eher selten zu.
    Aber mit Quoten hätte ich sowieso mein Problem. Ich will eigentlich nicht, daß mir ein Quotenhausmann meine häusliche Mitarbeit vorschreibt, aber ich will auch nicht, daß mir eine weibliche Quotenpolitikerin erklärt, daß ich als Opa eigentlich mein Enkelkind säugen müßte, da ich sonst für mein späteres Leben traumatisiert wäre.

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Februar 2013 10:11

    Eine alte Erfahrung, wo immer wirkliche, insbesondere mit Konflikten gesegnete, Arbeit wartet sieht man keine Frauen. Die Summe der weiblichen Bürgermeister in kleinen Gemeinden ist fast die Leere Menge. Nur in größeren Einheiten, wo Arbeit delegiert, wo das Unangenehme abgeschoben werden kann, wo die Verantwortung keine echte ist (weil der Kontakt zum unmittelbar Betroffenen fehlt), da stellen sich die Frauen an.

    Und das Argument Kinderbetreuung ist einfach lächerlich. Wir reden hier nicht von Mitgliedern des Prekariats! Für eine leitende Mitarbeiterin, oder gar Mitglied in Vorstand oder Aufsichtsrat sowie Inhaber von gut bezahlten öffentlichen Stellen ist der finanzielle Aufwand leicht überschaubar.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Februar 2013 09:46

    Also wenn Frauen in allem den Männern gleich wären, oder besser gesagt der M/F-Unterschied nur gesellschaftliche Prägung wäre, dann würde daraus nur folgen, dass sich die Evolution in biologischer oder gesellschaftlicher Hinsicht geirrt hätte.

    Denn wärum der Aufwand dieser kostspieligen Differenzierung, die nur dem gesellschaftlichen Machterhalt eines Teiles der Menschen diente? (Man beachte hier das Changieren zwischen Biologie und Ethik!)

    Ich stelle daher jetzt einmal die ketzerische weil politisch unkorrekte These auf, dass das Pauluswort "mulier tacet in eclesia" ein Fundament im Realen hat. Diesmal aber in die andere Richtung gebürstet.


alle Kommentare

  1. Shrikant (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:09

    I must show my gratitude for your ksnendis giving support to women who must have guidance on this question. Your special commitment to getting the solution all through appeared to be definitely good and has all the time permitted many people like me to achieve their endeavors. Your entire invaluable recommendations indicates much a person like me and a whole lot more to my colleagues. With thanks; from everyone of us.

  2. Tonnie (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:39

    Hi,Null Kommentar, wieso bekomme ich den blf6den Sender nicht?!Jeder Fernsehen le4uft Digital, auch meeinr bzw. unser! Also bin kenne 69 und ne Frau auch nicht, habe aber gerne alle Sender. Also, wo versteckst'de dich?Diesen Kommentar bewerten: 0 0

  3. Hochkarätig (kein Partner)
    19. Februar 2013 08:34

    Es gibt viele gute Argumente gegen Quoten, Unterberger liefert wie so oft nur Unsinn ab. Aus der Beobachtung, dass Frauen die von ihm beehrten, ach so hochkarätigen Vorträge nur in geringer Zahl besuchen, leitet er die wildesten Schlüsse ab.

    Vielleicht bleiben die Frauen einfach fern, weil die Vorträge gar nicht so hochkarätig waren? Vielleicht schreckt sie alleine die Anwesenheit von Unterberger (die ja nun wahrlich kein Qualitätsmerkmal ist) ab? Vielleicht war es einfach Zufall? Vielleicht informieren sich viele Frauen einfach über andere Kanäle?

    • trollwatsch (kein Partner)
      19. Februar 2013 19:47

      Hochkarätiges Stänkern ist wieder angesagt. Nur leider kommt dabei immer nur hochkarätiger Unsinn heraus.

      Du glaubst wohl, weil die Frauen Dir nicht zuhören, ist es bei anderern aus den gleichen Gründen auch so. Schau doch einmal in die Krone, vielleicht findest Du dort Deine Frau fürs Leben.

  4. Otto (kein Partner)
    19. Februar 2013 07:47

    Dass auf einer Veranstaltung, bei der sich ein Haufen Männer gegenseitig ihre Bedürfnisse befriedigen, nicht auftauchen, ist wenig verwunderlich, zumal das auch sehr schädlich fürs Rückenmark und auch ganz schlecht für die Hände ist...

    • fred van eps (kein Partner)
      19. Februar 2013 13:16

      Na, da war wohl etwas so in Rage, dass sie ganz auf jegliche Grammatik vergessen hat und auch sonst und wer und überhaupt... pffrrhahaha!

    • Trollwatsch (kein Partner)
      19. Februar 2013 19:51

      Hauptsache Otto ist befriedigt.

  5. Pius (kein Partner)
  6. mannbar
    18. Februar 2013 16:25

    Es ist überall dasselbe:
    "Warum gibt es so wenig Frauen in der IT?"
    Antwort: Diskriminierung, Männliche Pöbeleien halten die Frauen fern, IT ist zu Männer-fokussiert, etc.

    "Warum gibt es keine Schach-GroßmeisterInnen?"
    "Warum gibt es keine einzige Gewinnerin der Fields-Medaille?"
    "Warum gibt es nicht ein einziges echtes weibliches Genie in der ganzen Geschichte?"
    Antwort: Sexismus, Diskriminierung, fehlende Vorbilder, pp

    Alles ein Schmarrn. Die richtigen Antworten sind einfacher aber nicht so schön:
    Viele Dinge interessieren Frauen einfach nicht, für viele Dinge sind sie weniger geeignet. Umgekehrt gibt es Gebiete und Fähigkeiten, wo Männer schwächeln.

    Leider gibt es immer noch Horden und Haufen von dummen Männern, die aufgrund einer falsch verstandenen Rest-Ritterlichkeit vor dem Feminismus kriechen. Die Wahrheit wäre so einfach. Männer und Frauen sind einfach grundverschieden. Und das hat die Menschheit für Abermillionen Jahre nicht gestört. Erst sein ein paar Jahrzehnten stört es. Man kann nur hoffen, dass es auch einmal Vernunft geben wird, die den feministischen Schwachsinn in den Mülleimer der Geschichte wirft.

    Sehr guter Artikel wieder einmal von AU!

    • mannbar
      18. Februar 2013 16:27

      Zusatz: Natürlich gibt es auch Frauen, die anders sind. Das streitet niemand ab. Und diese Damen sollen sich auch nicht kritisiert fühlen. AU nennt ja auch 10 - 20%. Aber es bleibt der große Bogen: Ins Große gerechnet interessieren sich Frauen für viele Sachthemen einfach nicht. Dieses mangelnde Interesse wiederum hat Folgen. Diese müsste man akzeptieren. Und nicht wie die hysterischen Feministen weglügen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      18. Februar 2013 20:50

      Es gibt natürlich auch Voraussetzungen, die mangelndes Interesse zur Folge haben.
      Siehe: "Es ist alles so kompliziert." (Sinowatz sel.)

      Aber nicht nur Politik ist "kompliziert".
      Auch Mathe, Logik usw.

    • Torres (kein Partner)
      19. Februar 2013 10:10

      Sie haben zwar grundsätzlich recht, nur in einem Punkt - teilweise - nicht: es gibt eine große Anzahl von Schach-Großmeisterinnen (ich kenne mich aus, bin selber Schachspieler, wenn auch kein Großmeister), ja sogar eine (die Ungarin Judith Polgar), die bereits so gut wie alle Männer (auch die jeweiligen Weltmeister) schon zumindest einmal besiegt hat. Zugegebermaßen sind aber auch im Schach die Frauen (im Durchschnitt) schwächer als die Männer. Es gibt allerdings auch viel weniger Schachspielerinn as Schachspieler, offenbar ganz einfach, weil Schach die Frauen allgemein nicht so sehr fasziniert bzw. interessiert.

    • mannbar
      20. Februar 2013 17:02

      @Torres:
      Ich bin bei Schach nicht wirklich firm, darum kann es sein, dass ich da wirklich daneben gehaut habe, aber ist es nicht richtig, dass bei Frauen viel niedrigere Voraussetzungen gelten? Dass Frauen nur deshalb Großmeister werden, weil man ihnen hierfür eine Schwelle zubilligt, bei welcher ein Mann noch deutlich vom Großmeister entfernt wäre?

      Vielleicht irre ich mich da, aber ich habe soetwas ähnliches gelesen. Ja, stimmt, Frau Polgar ist eine Ausnahme.

      Hm, gut, die geringe Zahl der Schachspielerinnen ist natürlich ein Grund. Aber man auch umgekehrt sagen, dass diese geringe Zahl geringeres Interesse und - was oft oder meistens zusammenfällt - geringere Begabung indiziert.

  7. Otto (kein Partner)
    18. Februar 2013 15:11

    Waren bestimmt tolle (hintergründige?!) Vorträge. 'Frei und gratis'. Da halte ich es mit einer ehemaligen Bildungsministerin "Was nichts kostet ist nichts wert!"

    • fred van eps (kein Partner)
      19. Februar 2013 21:18

      "Was nichts kostet ist nichts wert!"

      Da irren nur solche, die "von allem den Preis kennen, aber von nichts den Wert".

  8. Segestes (kein Partner)
    18. Februar 2013 15:05

    Wieso mit dem Blick in die Ferne schweifen, wo doch in Unterbergers Blog auch nicht mehr als gefühlte 5-10% Frauen unterwegs sind (er selbst könnte exakte Zahlen liefern).
    Ich garantiere, überall wo es im Netz um Politik geht, verhält es sich ähnlich.
    Das legt den Schluss nahe, dass selbst Frauen mit höherem Bildungsgrad nur ein geringes Interesse für Politik aufbringen.

    Und was las ich da gestern in einem Revolverblatt: In Klagenfurt wurde eine Schülerin von drei Altersgenossinen über einen Zeitraum von einer Stunde massiv misshandelt.
    Im Angesicht solcher Meldungen wollen uns gewisse IdiotInnen immer noch weismachen, am weiblichen Wesen, würde die Welt genesen?

  9. Eso-Policier (kein Partner)
    18. Februar 2013 14:53

    Es ist in Ordnung, wenn eine Frau sich 10 Jahre lang hauptsächlich um ihr Kind kümmert. Danach hat sie immer noch genug Zeit, sich beruflich weiterzuentwickeln. Die Frauen sollen ihre Weiblichkeit bewahren; und die Männer ihre Männlichkeit. Im Übrigen muss das Renteneintrittsalter ganz abgeschafft werden. Jeder Mensch sollte so lange arbeiten, wie er arbeiten kann. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

    • cmh (kein Partner)
      18. Februar 2013 15:28

      ... um ihr Kind ...

      Man beachte den Singular! Aber wahrscheinlich werden Kinder bereits zu weißen Elefanten, oder menschlichen PAndas.

  10. ANNAFREUD(;- (kein Partner)
    18. Februar 2013 12:19

    Also, Herr Doktor Unterberger,
    die Bindung und >Belastung< durch Kinder soll 10 bis 20 Jahre dauern?? 10???
    Doch wohl mehr als 20 Jahre!!
    Was natürlich das Besuchen von Vorträgen nicht hindern soll!

    • Gerald M. (kein Partner)
      18. Februar 2013 16:04

      Schon mit 10 sollten Kinder reif genug sein, einmal einen Abend alleine ins Bett zu gehen, damit sich die Mama einen Vortrag anhören kann. Und mit 20 sind die Kinder eh heilfroh wenn sie nicht ständig bemuttert werden ... ;)

  11. durga
    18. Februar 2013 11:04

    Vielleicht sind wir Frauen selektiver in der Wahl der Veranstaltungen, die wir besuchen und setzen andere Prioritäten.

    Persönlich komme ich nicht dazu auch nur einen Bruchteil der Vorträge und Tagungen zu besuchen, deren Themen ich prinzipiell für interessant finde (dabei handelt es sich aber nahezu ausschließlich um naturwissenschaftliche Themen, sorry).

    Führt dies zu einem Informationsdefizit ? Ich finde, nein! Das Netz bietet ja wesentlich umfangreichere Möglichkeiten als es ein Hörsaal erlaubt: wenn man neueste Arbeiten online in ihrem Umfeld liest, läßt sich deren Relevanz meistens besser beurteilen als wenn die Ergebnisse "publikumswirksam" vorgetragen werden. Darüber hinaus kann man mit den Autoren direkt und wesentlich ausführlicher (auch kritischer) kommunizieren - schriftlich und via Skype.

    Bei den spärlichen Veranstaltungen, die ich jetzt noch besuche, mache ich aber immer wieder dieselbe Erfahrung:

    "viri tacent in auditorio" - wie ich es schon seit mehr als 40 Jahren beobachte -"viri tacebant".

    Ich frage mich immer wieder, warum es - vor allem bei uns - kaum eine Diskussion nach naturwissenschaftlichen Vorträgen gibt, warum so viele männliche Zuhörer wie die Mamlas dasitzen und offensichtlich keine Frage, keinen Kommentar an den Vortragenden haben. Man geniert sich, wenn man einen Gast eingeladen hat, der nach seinem wunderbaren Vortrag kaum Resonanz findet. (Im übrigen, nach Vorträgen komme ich meistens für 30 - 50 % der Diskussionsfragen auf.)

    • Segestes (kein Partner)
      18. Februar 2013 15:09

      "Vielleicht sind wir Frauen selektiver in der Wahl der Veranstaltungen, die wir besuchen und setzen andere Prioritäten."

      It's not a bug, it's a feature! - würde man dieses "Argument" in der IT nennen :-)

    • cmh (kein Partner)
      18. Februar 2013 15:35

      Das eine scheint mir mit dem anderen zusammenzuhängen.

      Wenn man Wissen immer nur schweigend aus dem Internetz aufnimmt, warum sollte man dann beim Ausscheiden von Wissen jubilieren? Dann sitzt es sich wie die Ölgötzen.

  12. peter789 (kein Partner)
    18. Februar 2013 10:00

    Ich schreibe hier äuerst selten.
    Aber dieser Artikel ist S U P E R!

    Danke Hr. Unterberger.

  13. Wahrheit (kein Partner)
    18. Februar 2013 09:59

    Analog dazu kann man auch bei fast jeder Massensportveranstaltung leicht feststellen:
    Viele Frauen fahren im Alltag Rad oder laufen aber wie viele sind bereit bzw. haben den Ehrgeiz sich bei einem Radmarathon oder einer Laufveranstaltung in einem Wettkampf zu messen?
    Zumeist liegt dann der Frauenanteil nur im einstelligen Prozentbereich und die Leistungen von den wenigen Frauen differieren oft auch noch wesentlich mehr von der Leistung der jeweiligen Weltspitze -sprich das Niveau ist auch geschlechtsbereinigt tiefer.
    Ich kenne auch einen ÖSV-Trainer der mir im Vieraugengespräch erzählte dass wenn er sich bei den Frauen einmal "umdrehe" schon die Gefahr besteht dass das Training halbherzig weitergeführt wird, er muss andauernd Druck machen, bei den Männern ist es oft so, dass sie nach einem harten Training "heimlich" noch eine Extrarunde am Ergometer runterstrampeln ...
    Und dieser Ehrgeiz bzw. dieses Wettkampfdenken der Männer sorgt natürlich oft auch im Beruf für ein höheres Niveau, da können unsere Heinisch-Hoseks im Kreis rotieren solange sie wollen ...

  14. cmh (kein Partner)
    18. Februar 2013 09:46

    Also wenn Frauen in allem den Männern gleich wären, oder besser gesagt der M/F-Unterschied nur gesellschaftliche Prägung wäre, dann würde daraus nur folgen, dass sich die Evolution in biologischer oder gesellschaftlicher Hinsicht geirrt hätte.

    Denn wärum der Aufwand dieser kostspieligen Differenzierung, die nur dem gesellschaftlichen Machterhalt eines Teiles der Menschen diente? (Man beachte hier das Changieren zwischen Biologie und Ethik!)

    Ich stelle daher jetzt einmal die ketzerische weil politisch unkorrekte These auf, dass das Pauluswort "mulier tacet in eclesia" ein Fundament im Realen hat. Diesmal aber in die andere Richtung gebürstet.

  15. Undine
    17. Februar 2013 22:30

    @A.U.

    *******+!

    Danke für die ungeschminkte Bestandsaufnahme! Wenn Gabriele Heinisch-Hosek und die restlichen Kampfemanzen diesen völlig sachlich geschriebenen Kommentar lesen, werden sie wie Rumpelstilzchen auf den Boden stampfen vor Zorn und Abscheu. Aber aufgeben werden sie leider nicht.

    • bürgerIn (kein Partner)
      18. Februar 2013 06:29

      ......mehr können sie leider auch nicht, nicht mehr als strampfen und stampfen! und das auf steuerzahlerInnenkosten.....

  16. byrig
    17. Februar 2013 18:56

    aber die krwagna-pfeiffer war hoffentlich schon da.

  17. Spiegelfechter
    17. Februar 2013 18:36

    Das wirft allerdings die Frage auf, warum sich die Männer nicht gegen diesen Unsinn behaupten können? Was fehlt ihnen dazu? Was steht ihnen im Weg?

  18. Josef Maierhofer
    17. Februar 2013 16:30

    So wenig, wie die Politiker mit den Menschen zu tun haben, genausowenig haben die Feministinnen mit den wirklichen Frauen zu tun.

    Für mich ist alles Linke so irreal und ideologisch (=idiotisch) und dazu gehört auch die Quote, das Gender und so weiter.

    Warum lässt man die Frauen nicht in Ruhe.

    Die Linken machen, wo sie das Sagen haben nur Blödsinn, nehmen wir etwa das Pensionsantrittsalter der Frauen in Österreich, woanders ist man nicht so blöd wie hier, nicht nur dass es das Pensionssystem unfinanzierbar macht, nein es begünstigt auch die falschen Frauen.

    Dass Mütter, die Kinder selbst großgezogen haben, weniger Pensionsjahre benötigen sollen, wäre für mich noch einsichtig, aber wer geht denn mit 60 und früher in Pension, doch nur die 'Quotenhennen' und Kinderlosen. Und das wollen die Linken ? Offenbar schon !

  19. Arundo.donax
    17. Februar 2013 15:01

    Sie möchten wirklich wissen, warum zu derartigen Vorträgen keine Frauen erscheinen? Irgendjemand muss doch auch die Tupperware- und Schmink-Partys besuchen! Ein ganzer Wirtschaftszweig würde zusammenbrechen, würden diese Damen nunmehr in ihre Bildung und nicht in die Ausstattung ihres Haushaltes bzw. ihres Badezimmerschrankes investieren! *Ende der Ironie*

    Durchforstet man die sozialen Netzwerke oder hört sich am Arbeitsplatz um, worin der Lebensinhalt der meisten Frauen besteht, könnte einem ob dieser Borniertheit manchmal schlichtweg das Grausen kommen. Dass Frauen von Männern überwiegend als emotionsgeleitete harmoniesüchtige und wenig karriereorientierte Menschen wahrgenommen werden, wo sich ihr Dasein - überspitzt formuliert - zwischen Kuchen, Kind und Kleiderschrank abspielt, ist nicht weiter verwunderlich. Diesen Tendenzen mit Frauenquoten oder der Verunstaltung der deutschen Sprache durch politisch korrektes Gendering entgegentreten zu wollen, ist einfach nur lächerlich und erweist den Frauen und der Idee der Gleichberechtigung einen Bärendienst. Es bräuchte mehr Frauen, die sich einfach einmal trauen, die Wahrheit auf den Tisch zu legen, ungeachtet irgendwelcher unangenehmer Konsequenzen. Schon allein deswegen sind mir persönlich Männer in meinem Arbeitsumfeld lieber. Und ich bin auch eine Frau.

    • Gismor (kein Partner)
      18. Februar 2013 15:52

      Arundo.donax
      ***********
      Mir fällt da eine Dame ein die selbst 10 Kinder groß gezogen hat und deshalb in der Politik verar...t wurde. Ich rede von Frau Rosenkranz (FPÖ). In ihren Reden hört man die Erfahrung. Und Wissen erlangt man nur durch Erfahrung. Deshalb sind unsere Politiker alle ungeeignet, weil sie in einer anderen Realität verweilen. Früher fing man in einer Firma auch ganz unten an um den Betrieb kennen zu lernen. Welcher Politiker bitte hat denn einen Beruf (kommt von Berufung) ausgeübt (ausgen. Strache, der hat Zahntechniker gelernt)? Ebenfalls bei den Bauern zu beobachten. Das haben einige Politiker zwar einen Bauernhof, aber gearbeitet hat dort wahrscheinlich keiner. All die Akademiker mit Dr.-Titel oder zwei, haben eine Sichtweise die am realen Leben vorbeigehen. Das ist unser Problem ....

  20. Observer
    17. Februar 2013 13:21

    Für mich ist die Tatsache der teilweisen Abwesenheit von Frauen bei Vorträgen u.a. Veranstaltungen ein Beweis mehr, dass Frauen nie uns nimmer den Männern gleichgestellt werden können. Frauen haben eben Eigenschaften und Fähigkeiten, welche den Männern weitaus überlegen sind und umgekehrt. Andererseits erlebe ich aber auch hervorragende Referate, welche von Frauen gehalten werden.

    Nur ein Teil der Frauen stehen auf dem Standpunkt, dass nur noch verlogener Konservatismus verhindert, dass Frauen überall und jederzeit Männer ersetzen können.
    Ich bewundere bzw. bedaure vielmehr Herrn Walter Heinisch, den Amtsleiter vom Gemeindeamt Guntramsdorf, wir er neben so einer Emanzen wie Gabriele Heinisch-Hosek überhaupt leben kann.

    • H1Z
      17. Februar 2013 13:59

      Oder die Gitti Ederer mit Swoboda.

    • Observer
      17. Februar 2013 16:23

      H1Z:
      alale: Sozis

    • Undine
      17. Februar 2013 22:17

      @Observer

      *******!
      "Ich bewundere bzw. bedaure vielmehr Herrn Walter Heinisch, den Amtsleiter vom Gemeindeamt Guntramsdorf, wir er neben so einer Emanzen wie Gabriele Heinisch-Hosek überhaupt leben kann"

      Ich kenne zwar den Herrn Heinisch nicht; er ist aber auf jeden Fall zu bedauern!!
      Hoffentlich hat er wenigstens zuhause eine nette Frau!

    • Torres (kein Partner)
      18. Februar 2013 11:03

      @Undine
      Wie meinen sie das mit der "netten Frau"? Etwa, dass der Herr Heinisch zu Hause eine andere hat?

    • Undine
      18. Februar 2013 18:05

      @Torres

      Ach, du meine Güte, da hab' ich überhaupt etwas ganz falsch verstanden! Ist der Herr Heinisch etwa gar der Ehemann der Gabriele Heinisch-Hosek? Jetzt dämmert mir's erst. Ich dachte, er hätte nur beruflich mit ihr zu tun; Ach, der Arme! Als Oberösterreicherin ist man nicht so gut bewandert in den "Wiener Verhältnissen"! :-)

    • Torres (kein Partner)
      19. Februar 2013 10:14

      @Undine
      Ja, ist wirklich schwer zu glauben: die Heinisch-Hosek hat tasächlich einen Ehemann! Der Arme! - da haben sie schon recht.

  21. RR Prof. Reinhard Horner
    17. Februar 2013 13:16

    reinhard.horner@chello.at

    Es ist eben an der Zeit, verpflichtende weibliche Teilnahmequoten festzulegen und die männlichen entsprechend zu beschränken.

  22. fenstergucker
    17. Februar 2013 12:52

    Politisch korrekt darf man auch nicht mehr "Frauen" sagen, sondern das heißt jetzt:

    "Menschen mit Menstruationshintergrund"! ;-))

  23. Anton Volpini
    17. Februar 2013 12:47

    Ganz O.T.

    Ein sehr lesenswertes Interview mit Peter Turrini über Kärnten und Niederösterreich geführt von der Niederösterreicherin Eva Weissenberger.
    Auch wenn ich seine Meinung über Erwin Pröll nicht teile, so beschreibt er sehr klar den Unterschied zwischen monokausaler Verarmung, wie in Kärnten, und gelebten Pluralismus. (den ich dem Erwin Pröll aber auch nicht abnehme).
    Auch wenn er sich als Sozialist deklariert, dann tut er das aber aus der Stärke heraus, daß er den einzelnen Menschen mit all seinen Handlungen in den Mittelpunkt stellt, und nicht das System.
    Mit seiner Beschreibung der politischen Verhältnisse geben ich ihm vollständig recht. Besser könnt mans nicht ausdrücken!

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/3248340/peter-turrini-ein-kaerntner-niederoesterreich.story

  24. socrates
    17. Februar 2013 12:40

    O.T.: GEMA bremst Meteorit
    Das heute aus einem Fahrzeug mit einer Dash Cam gefilmte Video über einen spektakulären Kometeneinschlag in Russland wurde offenbar aus urheberrechtlichen Gründen bei YouTube gesperrt. Allerdings hat nicht etwa der Rechteinhaber an der Aufnahme irgendwelche Ansprüche geltend gemacht, vielmehr wurde dem Meteoriten zum Verhängnis, dass auf dem Video das Autoradio zu hören ist, aus dem musikalische Töne drangen. Da die GEMA auch für das Abkassieren inländisch genutzter Musikwerke zuständig ist, die per YouTube aus russischen Autoradios einstrahlen, sah sich YouTube offensichtlich in der Störerhaftung. Die Vorstellung, dass jemand sich Meteoritenvideos zum Zwecke des Genusses von russischer Autoradiomusik ansehen möchte, ist einigermaßen grotesk, was allerdings in Sachen GEMA kein Ausschlusskriterium ist.

    Zwar verlangt die GEMA entgegen eines verbreiteten Missverständnisses keine Sperrung (das tut sie nur für eine Handvoll Videos in einem Musterprozess), sondern ist im Gegenteil daran interessiert, möglichst viele Abrufe und damit jeweils Ansprüche zu generieren. Da sich die beiden Kontrahenten jedoch nicht über den von der GEMA bemerkenswert hoch veranschlagten Preis einigen können, filtert YouTube einen Großteil der Videos mit Musikanteilen heraus. Während sich YouTube mit etlichen ausländischen Verwertungsgesellschaften längst auf moderate Konditionen geeinigt hat, bleiben die GEMA-Mächtigen stur. Das Ergebnis ist eine digitale Talibanisierung, von der die GEMA-Künstler am allerwenigsten haben. Leidtragende dieser Farce sind nicht nur die Musikfreunde, sondern vorliegend auch die Wissenschaftler.

    Aufmerksame Zeitgenossen haben eigens für die Deutschen, deren digitales "Tal der Ahnungslosen" sich dank der GEMA-Gier landesweit erstreckt, geistesgegenwärtig eine GEMA-freie Version ins Netz gestellt. Das Original-Video mit Radio-Soundtrack findet man bislang noch an verschiedenen Stellen, so etwa hier. Notfalls kann man sich mit RuTube behelfen, wo man sogar eigens Musik unterlegt hat. So sehr man auch über die GEMA schimpfen möchte, so mutet es allerdings in der Tat als willkürlich an, wen YouTube sperrt, und wen nicht. Ebenfalls auf YouTube kann man übrigens auch die wahren Urheber des Meteoriteneinschlags sehen und hören ...
    Markus Kompa

    • GOP
      17. Februar 2013 16:31

      socrates:
      Die GEMA ist für mich eine "geschützte" Werkstätte, welche ebenso wie die GIS u.a. mit zweifelhaften Gesetzesrückhalt abkassieren. Ich höre immer wieder, wie GEMA-Aussendienstleute Gasthäuser und Supermärkte besuchen und "Tatbestände" aufnehmen, welche wegen der Musikberieselung zur Bezahlung von Jahresgebühren führen.
      Ich kannte eine Person, welche in gehobener Position dort (Zentrale im 12. Bezirk) tätig ist. Dort gibt es Bezahlungen, freiwillige Sozialleistungen, Pragmatisierungen usw. wie bei ÖBB, ÖNB, ORF, GIS, Krankenkasssen und anderen Stellen, welche keinen direkten Wettbewerb haben und es sich von den Zwangsabgaben gutgehen lassen.

    • cmh (kein Partner)
      18. Februar 2013 12:06

      Warum gibt es eigentlichen bei den Heurigen keine Musik mehr - ich meine solche mit echten Menschen und echten Instrumenten und echter Heurigenmusik?

  25. zweiblum
    17. Februar 2013 12:34

    Eine Damenspende von Zalando und alle Frauen kommen!

  26. Alex
    17. Februar 2013 12:11

    Zumindest am Unterberger-Blog haben wir großartige Frauen, die genauso gute Kommnetare schreiben, und die teilweise sogar die meisten Sternderln bekommen;-)

  27. dssm
    17. Februar 2013 10:11

    Eine alte Erfahrung, wo immer wirkliche, insbesondere mit Konflikten gesegnete, Arbeit wartet sieht man keine Frauen. Die Summe der weiblichen Bürgermeister in kleinen Gemeinden ist fast die Leere Menge. Nur in größeren Einheiten, wo Arbeit delegiert, wo das Unangenehme abgeschoben werden kann, wo die Verantwortung keine echte ist (weil der Kontakt zum unmittelbar Betroffenen fehlt), da stellen sich die Frauen an.

    Und das Argument Kinderbetreuung ist einfach lächerlich. Wir reden hier nicht von Mitgliedern des Prekariats! Für eine leitende Mitarbeiterin, oder gar Mitglied in Vorstand oder Aufsichtsrat sowie Inhaber von gut bezahlten öffentlichen Stellen ist der finanzielle Aufwand leicht überschaubar.

  28. simplicissimus
    17. Februar 2013 06:46

    " Außerdem hat fast die Hälfte der akademisch gebildeten Frauen heute gar keine Kinder mehr. "
    Wenn das stimmt, sagt dass nicht alles ueber unsere Gesellschaft?
    Warum sich ueberhaupt noch Gedanken um irgendeine Zukunft machen, wenn diese Gesellschaft ohnehin ausstirbt bzw. durch eine andere ersetzt wird?
    Alles wird dann eigentlich wurscht, wozu regen wir uns eigentlich noch auf, wozu machen wir noch Vorschlaege, was ist ueberhaupt noch wichtig?
    Oder wir halten es mit Beppo Grillo und sagen unseren PolitikerInnen, was wir von ihnen halten. Auch wenn diese die innere Verwahrlosung der Gesellschaft vielleicht nur auesserlich unterstuetzen und weitertreiben?

    • Konrad Loräntz
      18. Februar 2013 11:26

      ****

      Wie wahr, wie wahr. Der Umstand, dass diese demographischen Tatsachen nicht täglich aufgezeigt, sondern im Gegenteil der Gender-Hexentanz immer wilder angefeuert wird, wirft ein grelles Licht auf unsere Leithammeln -und schafe. Entweder sind sie so dumm oder sie meinen es mit ihren "Untertanen" nicht gut. Vielleicht trifft auf die Einen dieses, auf manche aber auch jenes zu.

  29. Wertkonservativer
    17. Februar 2013 06:38

    Dieser A.U.-Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf und beweist sonnen klar, dass es - neben den körperlichen und seelischen Merkmalen - gottseidank eben doch gravierende Unterschiede zwischen Weiblein und Männlein gibt.
    Wär' doch wirklich traurig, wenn's die nicht gäbe! Ich zumindest wäre wohl am Rande
    der Verzweiflung, wenn meine liebe Frau die gleichen Fehler wie ich hätte!
    Nein, nein, ein Hoch den Frauen (Sie wissen schon: "..sie flechten und weben, ....")!!!

    Doch, bitte, liebe Damen, keinen Ehrgeiz dareinsetzen, es in allem und jeden - oft mit recht unweiblichen Verrenkungen - den eh' nicht so tollen Männern gleichtun zu wollen.

    Kurz noch zum Tages-p.c.-Wahn und Dumm-Genderismus:
    Gestern, im Ö1- Mittagsjournal, sprach im Rahmen des Pferdefleisch-Krimis ein Fortschritts-Girl von Global 2000 doch wirklich von "Rohstoff-Lieferanten und Lieferantinnen!
    Ich hörte vor Tagen auch schon von "Mitgliedern und Mitgliederinnen"!
    Ob das alles der Weisheit letzter Schluss ist? Lächerlich ist es jedenfalls!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      17. Februar 2013 06:48

      LieferantInnen, MitgliederInnen. Wer richtig dschenderisiert, hebt akustisch nur mehr das Weibliche hervor. Solcherart versucht man das mangelnde Interesse unserer Damen an gewissen Themen halt zu kompensieren.

    • phaidros
      17. Februar 2013 11:08

      (In Zeiten der Plagiatsverfoglung wichtiger Hinweis: das Folgende ist natürlich nicht von mir, sondern von einem Kabarettisten, dessen Name ich leider vergessen habe)

      Sinngemäß war das so: »Da haben wir ›das Mitglied‹. Neutrum. Davon wird die Mehrzahl gebildet: ›Mitglieder‹. Davon die weibliche Form: ›Mitgliederin‹. Und davon wieder die Mehrzahl: ›Mitgliederinnen‹. Das ist nicht Genderismus, das ist Pornographie: ›Mitgliederinnen und Mitgliederaußen‹.«

      Der Mann hat's auf den Punkt gebracht; mehr ist zu dem Thema eigentlich nicht zu sagen.

    • GOP
      17. Februar 2013 16:34

      phaidros:
      oder lautet es nun PC-korrekt: Ohnegl .... ?

    • Cotopaxi
      17. Februar 2013 19:48

      @ GOP

      Die Frau als Mangelwesen darzustellen ("Ohnegl...") wird mit Sicherheit auch als Diskriminierung empfunden werden.

    • Einspruch! (kein Partner)
      18. Februar 2013 13:54

      Zitat Wertkonservativer: Ich hörte vor Tagen auch schon von "Mitgliedern und Mitgliederinnen"!

      Und ich hörte zu meiner Studentenzeit (also vor Jahrzehnten) schon von "Mitgliedern und Ohnegliedern" - nur: damals war's ein Scherz (zu dem auch die Kolleginnen milde gelacht haben, denn damals war man schon - ohne das zu ahnen - über den heutigen sauertöpfischen Tschenderismus erhaben, während die heutigen StudentinInnen vermutlich zu wenig Selbstwertgefühl haben, um das komisch finden zu dürfen und nach dem Richter, pardon, der RichterIn rufen).

    • kaffka (kein Partner)
      18. Februar 2013 14:34

      Wertkonservativer
      17. Februar 2013 07:19

      Diese Schreibe ist falsch: "Mitgliedern und Mitgliederinnen"!
      Richtig ist Mitglieder und Mitgliedinnen.
      Wie auch Tischler und Tischlin, Schlosser und Schlossin.
      , Minister und Ministin, Bürgermeister und Bürgermeistin usw usw.

    • kaffka (kein Partner)
      18. Februar 2013 14:37

      kaffka (kein Partner)
      18. Februar 2013 14:34

      NACHTRAG: Eventuell auch Mitglied und Ohneglied

      ZB Liebe Mitglieder und Ohneglieder

  30. S.B.
    17. Februar 2013 03:13

    Sehr gut aufgezeigt und es macht den Geschlechterkrieg dieser Kampfemanzen umso lächerlicher.

    Deshalb plädieren vernunftbegabte Menschen für ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander von Mann und Frau.
    In partnerschaftlicher Ergänzung sollten beide Geschlechter ihre Stärken zum Gelingen des Ganzen einbringen, egal ob in familiärer, wirtschaftlicher oder gesamtgesellschaftlicher Hinsicht.

    Dazu benötigt man keinesfalls Berufsfeministinen, die mit ihren Quotenforderungen mehr Schaden als Nutzen anrichten. Aber früher oder später erledigt sich diese "Modeerscheinung" von selbst, denn die Natur hat sich über Jahrtausende hinweg immer noch ihren Weg gebahnt und das ist gut so!

  31. Haider
    17. Februar 2013 03:02

    Sg Herr Dr. AU!
    Eine - wenn auch vielleicht nicht gerade die größte - Gruppe von Frauen haben Sie vergessen; nämlich jene, die selbst irgendwo ein Referat/einen Vortrag halten. Und das werden immer mehr. Ich erlebe das nicht nur bei meiner Tochter. Der Streß ist sicher gewaltig, aber offensichtlich organisierbar (wie Sie selbst schreiben).
    Lustigerweise sitzen bei den angeblich für Emanzipation streitenden Parteien ganz selten Vortragende am Podium. Aus dem Publikum keppeln diese oft mit, aber den Schritt auf's Podium traut man ihnen offensichtlich eher selten zu.
    Aber mit Quoten hätte ich sowieso mein Problem. Ich will eigentlich nicht, daß mir ein Quotenhausmann meine häusliche Mitarbeit vorschreibt, aber ich will auch nicht, daß mir eine weibliche Quotenpolitikerin erklärt, daß ich als Opa eigentlich mein Enkelkind säugen müßte, da ich sonst für mein späteres Leben traumatisiert wäre.

    • simplicissimus
      17. Februar 2013 06:51

      Kommen noch, diese Vorschriften, kommen noch! WArten wir noch 10 Jahre. Es sei denn, der Crash holt uns vorher noch ein. Dann werden andere Dinge wichtig sein.
      Wenn es jedoch keinen Crash gibt, sondern ein schleichenden Verfall, der schon lange eingesetzt hat, werden sie kommen, die Hausarbeitsvorschriften.





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