Herr Biedermann und die Brandstifter

Lesezeit: 3:00

Das Drama von Max Frisch handelt vom Bürger Biedermann, der Brandstifter in sein Heim aufnimmt, obwohl sie erkennen lassen, dass sie es anzünden wollen.

Biedermann liest in den Medien von aktuellen Brandstiftungen und regt sich über diese Täter auf. Die Brandstiftungen folgen immer dem gleichen Muster: Als harmlose sozial Benachteiligte nisten sie sich in dem Haus ein, das sie später niederbrennen. In einer Szene erscheint so nebenbei ein Polizist. Obwohl er die mit Benzin gefüllten Fässer entdeckt, gibt er sich mit der Erklärung „dies sei Haarwasser“, zufrieden und verschwindet lachend.

Im Stück tritt auch ein ideologischer Brandstifter, eigentlich ein „Weltverbesserer“, ganz harmlos und vermeintlich unbeteiligt in einer Nebenrolle auf. Der Chor – wie in der griechischen Tragödie in wichtiger Eigenschaft – wäre dazu da, Sachverhalte und Ereignisse zu beschreiben und zu kommentieren, sowie Biedermann und das Publikum zu warnen. Macht er aber nicht. Es kommt, wie es kommen muss. Biedermanns Haus geht in Flammen auf.

Die Biedermanns werden als Mitläufer charakterisiert, die keinerlei Standhaftigkeit besitzen. Ständiges Schönreden und Opportunismus ermöglichen den Brandstiftern erst, mühelos ihre „Arbeit“ zu tun. Ähnlichkeiten zwischen diesem Drama und der aktuellen Situation rund um die Votivkirche sind rein zufällig. Aber eigentlich drängen sich die Gemeinsamkeiten auf.

Aus einem harmlosen Protestmarsch von ach so armen Asylwerbern“ hat sich eine wochenlange Besetzung eines Gotteshauses entwickelt. Mag sein, dass sich der Kardinal als Hausherr darüber aufregt, er unternimmt aber nichts dagegen, dass sich diese „Benachteiligten“ in einem seiner Gotteshäuser einnisten. Er lädt sie freundlich zum Essen ein und redet sich in Wirklichkeit seine doch aufkommenden Zweifel schön. Vorerst lässt er es allerdings zu, dass die Caritas sich intensiv um die sich ungeniert Einnistenden kümmert. Die Behörden sorgen sich vordergründig um den Vorgarten der Kirche, in dem sie die Zelte wegräumen. Um das eigentliche Problem der Kirchenbesetzung kümmert sich die Exekutive nicht. Über die ideologische Verbrämung des Asylthemas mit weltverbesserischen Ansätzen und die daran Beteiligten muss ohnedies nicht mehr im Detail geschrieben werden.

Die Angelegenheit, betrachtet mit den Augen der Gutmenschen, endet sicher auch in diesem Fall damit, dass rückgratlos am Ende wortreich die Distanzierung erfolgen wird. Nur dann ist der Schaden schon eingetreten. Den Chor geben die Medien, die ihre eigentliche Rolle in keiner Weise erfüllen – unideologisch und genau hinzusehen, zu beschreiben, zu kommentieren und die Bevölkerung zu warnen. Im Gegenteil: Sie gießen Öl ins Feuer, indem sie einerseits den Asylwerbern Hoffnung auf Aufenthalt suggerieren und andererseits der heimischen Bevölkerung vorgaukeln, dass sich alles zum Guten wenden würde und die massenhafte unkontrollierte Zuwanderung ohnedies problemlos abgewickelt werden kann, wenn sich das werte heimische Publikum ausreichend politisch korrekt verhält.

Für uns beginnen sich die Rollen von Biedermann und den Brandstiftern zu vermischen und zu verkehren. Die Rolle der Brandstifter spielen nicht die Brandstifter selbst, sondern die Biedermänner, die weg schauen, die die Dinge schön reden, die die Leute in Sicherheit wiegen, die die Spenden sammeln, die für sich positive Medienberichte produzieren lassen und die von dem Geld, das sich mit der Armut von Wirtschaftsmigranten verdienen lässt, recht gut leben.

Wir fordern, dass Staat und Kirche hinschauen, die Dinge beim Namen nennen, bei der Wahrheit bleiben, bestehende Schwierigkeiten offen aussprechen und die Leute nicht für dumm verkaufen. Das bedeutet konkretes Handeln im Sinne des Rechtsstaats.

Wir warten, Frau Innenministerin, Herr Kardinal!

Andreas Walder und Johann Grassmair
Andreas Walder ist Jurist und arbeitet im Personalmanagement. Johann Grassmair ist Unternehmer und arbeitet im Bereich Organisation

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2013 00:29

    Wie wenig den Wiener Herrn Kardinal seine eigenen Gotteshäuser scheren, hat er in Neulerchenfeld gezeigt.
    Die ganze Bevölkerung der Österreich-Ungarischen Monarchie spendete (und zahlte) für die Errichtung der Votivkirche, die als Dank für das Mißlingen des Mordanschlages auf Kaiser Franz Joseph errichtet wurde.
    Heute scheißen Scheinasylanten hinein! Und Landaus, Chalupkas ... applaudieren.

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2013 02:57

    Genialer Vergleich, vielen Dank!

    Wenn uns die zuständigen Kirchenoberhäupter nicht bald endgültig von diesem Asylanten-Spuk befreien, dann werden sich auch die Opferrollen rasch vermischen bzw. verkehren und damit einen nicht wiedergutzumachenden Schaden anrichten.

    Sehr geehrter Herr Kardinal! Bitte, weg mit den "Streichholzüberbringern", wir wollen keine brennenden Häuser!

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2013 00:44

    Bald wird Biedermann nicht mehr aufkommen wollen für den Unterhalt der Brandstifter, denn alles Dulden hat einmal ein Ende und man wird die Auseinandersetzung darum führen müssen. Noch könnte diese friedlich verlaufen, die Oberbiedermänner müßten nur den Mumm dazu aufbringen.

    Max Frisch's Werk ist aktueller denn je, in welche Richtung auch immer man es interpretieren möchte.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2013 22:11

    Ein großartiger Beitrag, vielen Dank!
    (Kein weiterer Senf-Kommentar von meiner Seite)

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2013 18:48

    Als ob diesen Kommentar gelesen hätte, unser ewig zaudernder Herr Kardinal:
    gestern hat er ja eimal ein paar härtere Worte in Richtung der aufwieglerischen Hintermänner gerichtet, und der Herr Landau gleich anschließend ebenfalls!
    Eine echte Tat-Entscheidung kann unser Oberhirte wahrscheinlich gar nicht über die Lippenb ringen!

    Die Frau Mikl-Leitner ist da schon aus anderem Holz geschnitzt: die traut sich wenigstens in Einzel-Situationen gegen die Gutmenschen aufzumucken, und weitere Eskalationen und Wunschvorstellungen der Asylanten abzuwehren!

    Aber wie auch immer: jetzt ist's aber endgültig an der Zeit, den Spuk in der Votivkirche schleunigst zu beenden, und sei es auch mit härteren Mitteln als sinnlosem guten Zureden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Januar 2013 15:33

    Die Aktivisten - Studenten will ich die absichtlich nicht nennen- bringen die Scheinasylanten zum Wärmen in Universitätsräumlichkeiten. Soll als nächstes die Uni auch besetzt werden?
    Das BehindertenWC samt die Dusche ist derartig verdreckt, daß sich die Putzfrau bereits weigert dort sauber zu machen.

    Nocheinmal, wo bleibt der Stadtphysikus?

    http://kurier.at/chronik/wien/solidaritaet-uni-bietet-waermestube-fuer-kirchenbesetzer/2.931.393

    Könnte ev. wieder jemand die Polizei anrufen?

  7. Ausgezeichneter KommentatorScheherazade
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2013 22:58

    Um das eigentliche Problem der Kirchenbesetzung kümmert sich die Exekutive nicht, solange der Hausherr keine Anzeige wegen Hausfriedensbruch erstattet und die Räumung fordert. Erst dann wird die Exekutive tätig.

    Solange das mediales Echo und neugierige Touristen der Votivkirche in wenig Aufmerksamkeit und Blitzlichtgewitter beschert haben, war es den Hausherren anscheinend ganz recht. Nun scheinen sie doch auf einmal den Unmut und die Ablehnung der Bevölkerung zu bemerken. Oder vielleicht bleiben auch nur ganz einfach die Spenden aus und die "Besetzung" lohnt nicht mehr? Wer weiß.

    Also Herr Kardinal. Ein Anruf bei der Polizei genügt und er Spuk ist vorbei. Tun Sie sich und uns den Gefallen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Januar 2013 11:53

    Einer der "Flüchtlinge", die die Votivkirche besetzen, hielt offenbar vor kurzem eine Ansprache in Linz:

    https://www.youtube.com/watch?v=Qbfb73h2oHE
    (ab etwa 03:10)

    Sollten die nicht eigentlich in der Kirche sein?

    Sieht so jemand aus, der wochenlang einen Hungerstreik durchgeführt hat?

    Kann man zwischen den "Aktivisten", die laut Eminenz das Elend der Flüchtlinge ausnützen würden (o. ä.), und den armen "Flüchtlingen" wirklich vollständig unterscheiden?


alle Kommentare

  1. Wood (kein Partner)
    13. Februar 2015 09:17

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    Schade schade, auf das Bingo he4tt ich mich jetzt aber grfueet.Ich muss leider komplett absagen, bin ffcr's erste aus der Welt. Macht Photos!

  5. Lareessa (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:05

    Ich fasse zusammen: 1. Zum Treffen haben etlcih Lust (der Patriarch der Bloggf6zese sowie der gesamte O.O.-Vorstand, wenn ich das recht sehe, und in spe noch andere).2. Zum anschliedfenden Programm hat keiner Lust.3. Wir versammeln uns nach dem Pontifikalamt vorm Dom um Dilettantum (den kennt schliedflich jeder, zumindest in effigie).

  6. Saied (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:00

    Thanks for giving me some new music! I love your ciehcos, completely my style. Oh, and I totally love Enya for running. Sail Away always makes me feel like skipping along!

  7. Blanca (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:29

    Bonsoir Thierry,Je viens de decouvrir vos seidls de votre presentation d'hier, je regrette vraiment de n'avoir pu me liberer pour asssiter a votre presentation et encore plus de ne pas avoir pu assister au coktail !

  8. FranzAnton
    30. Januar 2013 20:22

    Prinzipiell bin ich der Meinung, daß Asylanten grundsätzlich die Erlaubnis zur Arbeit geboten werden soll, und zwar sofort nach Ankunft; sie sind meist jung, und könnten ihnen belastende Arbeiten durchaus zugemutet werden. Die Prüfung, ob Asyl gerechtfertigt ist oder nicht, sollte wohl nach strengen, aber objektiven Kriterien durchgeführt werden. Nach Afghanistan darf man niemanden zurückschicken, das käme vorsätzlichem Mord gleich, auch nach Syrien, und in viele andere üble Weltgegenden wohl ebenfalls nicht. Das Problem sind m.E. auch nicht die relativ wenigen Flüchlinge vor Terrorregimen, sondern die massenhaften Importe von kulturell schwer Anpassbaren, unter welchen die Einheimischen leiden; und die radikalen Ideologen, welchen nichts wie Hetze im Sinn haben.

    • cmh (kein Partner)
      30. Januar 2013 21:26

      Nach Afghanistan kann man niemanden zurückschicken?

      Dort herrscht doch die Religion des Friedens? Der Islam kann es nicht sein, zumal Asylwerber ja ihre Religion nicht aufgeben wollen. Ich habe auch noch nie gehört, dass einmal der Islam als Asylgrund genannt wurde. Es sollte doch jedem Moslem zuzumuten sein, in ein moslemisches Land zurückgeführt zu werden.

      Spätestens aber wenn der Ruf nach der Sharia laut wird, ist es doch wohl eher so, dass Asyl in Ländern der Sharia gesucht werden sollte und nicht im Haus der Ungläubigen.

      Dass muss doch die fehlende KRankenversicherung, Arbeitszeitregelung, religionsunabhängige Schulbildung, Demokratie und derlei gottlose Dinge aufwiegen.

      Kurz: Ob das Leben im Herkunftsland zuzumuten ist, ist vom Asylwerber und nicht von einem in Österreich verwurzelten Österreicher zu beurteilen. Wenn ich eine beamtet Richterstelle in Wien habe, hier alle meine Spezeln in und auswendig kenne, dann ist für mich vielleicht schon das Leben in Griechenland nciht zumutbar. Also etwas mehr Phantasie wäre schon schön.

      Dass sich die Korun nicht mehr vorstellen kann in der Türkei zu leben, glaube ich schon.

    • Günther (kein Partner)
      31. Januar 2013 09:31

      Ich verstehe nur nicht , warum Österreich, nicht gerade ein Nachbarland Afghanistans, alle Flüchtlinge aus tausenden Kilometer Entfernung aufnehmen soll.
      Ein mohammedanischer Flüchtling hat in Österreich nichts zu suchen.

  9. cmh (kein Partner)
    30. Januar 2013 16:38

    Dem Herrn Kardinal ist die gleiche Frage wie auch dem Herrn Dechant Faber die Frage zu stellen:

    Wieviele der Asylanten, für die Sie sich einsetzen haben schon die hl. Taufe empfangen?

    Nur ein einziger - und die anderen können von mir aus die Votivkirche mit ihrer verlogenen Pseudogotikarchitektur behalten!

    (NB: Den Christen aller Pfarren sei bei dieser Gelegenheit ausgerichtet, dass für sie immer soviele Kirchen zur Verfügung stehen, wie sie zu füllen im Stande sind. Denn von Christus stammt das Wort: "Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter Euch!" - von auf einen Pfaffen warten hat er nichts gesagt.)

  10. cmh (kein Partner)
    30. Januar 2013 16:32

    Hier werden wieder einmal die üblichen Verantwortlichen herbeigezerrt. Die sind es natürlich, aber die eigentlichen Probleme liegen wo anders. Die Frage lautet vielmehr:

    "Wie hältst Du es mit dem Rechtsstaat?"

    Herr Bundespräsident?
    Frau Präsident Prammer?
    Herr Bundeskanzler?
    Frau NR Korun?
    Frau NR Glawischnig?
    Herr NR Pilz?
    Herr BGM Häupl?
    Herr NR Cap?
    Herr Fellner?

    Sie?

  11. Nattl
    30. Januar 2013 12:11

    Das erinnert mich an einen Vortrag von Carlos A. Gebauer auf einer Konferenz der deutschen Partei der Vernunft. Wer knapp 40 Minuten Zeit hat, sollte sich diesen einmaligen Vortrag ansehen.

    http://www.youtube.com/watch?v=gwNdNZayGb0&feature=share&list=PL4EB6B0B1EE0C50F0

  12. Wolfram Schrems (kein Partner)
    30. Januar 2013 11:53

    Einer der "Flüchtlinge", die die Votivkirche besetzen, hielt offenbar vor kurzem eine Ansprache in Linz:

    https://www.youtube.com/watch?v=Qbfb73h2oHE
    (ab etwa 03:10)

    Sollten die nicht eigentlich in der Kirche sein?

    Sieht so jemand aus, der wochenlang einen Hungerstreik durchgeführt hat?

    Kann man zwischen den "Aktivisten", die laut Eminenz das Elend der Flüchtlinge ausnützen würden (o. ä.), und den armen "Flüchtlingen" wirklich vollständig unterscheiden?

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. Januar 2013 16:44

      "Mulier taceat in ecclesia."

      Außerdem, warum sind die Pakistani, die ja vorwiegend die Flüchtlinge spielen, nicht in einer Moschee untergekommen?
      Gibt ja genug in Wien u. U.

      Die Biederstifter und Brandmänner wollen doch nur Aufmerksamkeit.
      Mavövriermasse einer sich mittlerweile überschlagenden Asylindustrie, die scheint's Wachstumsprobleme hat.

      Raus mit dem Gesocks.
      Wer nicht für sich selbst sorgen will, gerät zur Belastung für alle.
      Und vergisst, dass Eigenverantwortung Bestandteil des Staatswesens ist.

  13. Alex
    30. Januar 2013 09:28

    in der Votivkirche sitzen moslemischen Schein-Asylanten während der Wr. Neustädterdom von einem Jung-Türken angezündet wurde.

  14. Politicus1
    29. Januar 2013 21:01

    Haben sich die Landaus schon wieder durchgesetzt?
    Einen Tag nach seinen endlich deutlicheren Worten, lässt der Kardinal schon wieder abwiegeln und zurückrudern...
    http://derstandard.at/1358305057610/Asyldebatte-Schoenborn-wiegelt-ab

    Am Tag danach sprach Michael Prüller von einem "Interpretationsmissverständnis".
    Am Engagement der Kirche für die Anliegen der Asylwerber ändere sich dadurch nichts. Das betont auch die Caritas, die beteuert, es gebe keinerlei Bestrebungen, die Kirche womöglich räumen zu lassen.

    Eine wahre Führungspersönlichkeit ...

    Was sagen eigentlich die anderen österreichischen Bischöfe dazu? Ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. Kapellari über das alles sehr amused ist...

    Besteht eine geringe Hoffnung, dass mit den seit lange, anstehenden Bischofsbesetzungen Rom vielleicht doch auch gleich die Wiener Erzdiözese mit einbezieht..??

  15. Wertkonservativer
    29. Januar 2013 18:48

    Als ob diesen Kommentar gelesen hätte, unser ewig zaudernder Herr Kardinal:
    gestern hat er ja eimal ein paar härtere Worte in Richtung der aufwieglerischen Hintermänner gerichtet, und der Herr Landau gleich anschließend ebenfalls!
    Eine echte Tat-Entscheidung kann unser Oberhirte wahrscheinlich gar nicht über die Lippenb ringen!

    Die Frau Mikl-Leitner ist da schon aus anderem Holz geschnitzt: die traut sich wenigstens in Einzel-Situationen gegen die Gutmenschen aufzumucken, und weitere Eskalationen und Wunschvorstellungen der Asylanten abzuwehren!

    Aber wie auch immer: jetzt ist's aber endgültig an der Zeit, den Spuk in der Votivkirche schleunigst zu beenden, und sei es auch mit härteren Mitteln als sinnlosem guten Zureden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  16. Geheimrat
    29. Januar 2013 18:44

    Nur zur Info:

    .Neue Zutrittsliste der Caritas zur Votivkirche !

    https://www.youtube.com/watch?v=xVhkRU8aiPk

  17. Brigitte Imb
    29. Januar 2013 15:33

    Die Aktivisten - Studenten will ich die absichtlich nicht nennen- bringen die Scheinasylanten zum Wärmen in Universitätsräumlichkeiten. Soll als nächstes die Uni auch besetzt werden?
    Das BehindertenWC samt die Dusche ist derartig verdreckt, daß sich die Putzfrau bereits weigert dort sauber zu machen.

    Nocheinmal, wo bleibt der Stadtphysikus?

    http://kurier.at/chronik/wien/solidaritaet-uni-bietet-waermestube-fuer-kirchenbesetzer/2.931.393

    Könnte ev. wieder jemand die Polizei anrufen?

    • dssm
      29. Januar 2013 21:14

      Nein, nicht die Polizei, die ist Teil des Problems. Man wird sich daran gewöhnen müssen dieser Bande zwar ein paar Strafmandate (ob berechtigt oder nicht spielt bekanntlich keine Rolle) zahlen zu müssen, aber für alle anderen Aufgaben sind die unbrauchbar, da zutiefst politisch okupiert.

  18. Politicus1
    29. Januar 2013 09:39

    Die Innenministerin mit dem Kardinal in einen Topf zu werfen, finde ich nicht ganz fair.
    Immerhin hat sie erlaubt, dass das "camp" vor der Kirche ordentlich geräumt wurde.
    Hingegen hat der Kardinal dem Treiben in einer r.k. Kirche durch seine und seines Gehilfen Landau scheinheiliger Nächstenliebe weiteren Auftrieb gegeben.
    Während sich Mikl-Leitner sehr wohl um die Empfindlichkeit der Bevölkerung sorgte und das Fetzenlager entfernen ließ, schert sich der Wiener Oberhirte um die Gefühle seiner Katholiken sehr wenig!
    Solange er dem Pfarrer der Votivkirche in den Rücken fällt und nicht zuläßt, dass mit Hilfe eines Polizeieinsatzes die Entweihung des Gotteshauses ein Ende findet, kann die Polizei nichts unternehmen.
    Der Herr Kardinal müsste endlich einsehen, dass er mit seinem Verhalten die gesetzmäßig dazu berufenen staatlichen Behörden (Polizei, Fremdenpolizei, Asylbehörden) am Vollzug österreichischer Gesetze massiv behindert!
    Und der Herr Nuntius wird vielleicht auch längst erkannt haben, dass ein Hirte, der nicht willens ist, seine Herde und deren Stall zu schützen, seinen Hirtenstab einem besser geeigneten Hirten übergeben sollte ...

    • Politicus1
      29. Januar 2013 09:50

      Zusatz:
      Die Innenministerin hat überdies mehr als deutlich gemacht, dass an eine Änderung der Asylgesetze oder "Ausnahmeregelungen" für die "Votivflüchtlinge" nicht zu denken ist.

  19. Observer
    29. Januar 2013 08:28

    Großartig meine Herren, dieser Vergleich mit dem Theaterstück und der aktuellen Votivkirchenbesetzung. Ich bin sicher, Kardinal Schönborn wird demnächst zum Telefonhörer greifen, damit die Polizei wegen Hausfriedensbruches dem Spektakel ein Ende setzen wird. Denn das ganze Theater hat der katholischen Kirche mehr Schaden als Nutzen zugefügt. Es geht nun nur mehr darum, dass - wie es so schön heißt - keine Seite ihr Gesicht verliert.

    Übrigens: Ich kann mich noch gut an Fritz Muliar in der Filmhauptrolle (1963) als Biedermann erinnern, die Brandstifter waren damals Helmut Qualtinger und Kurt Sowinetz.

  20. S.B.
    29. Januar 2013 02:57

    Genialer Vergleich, vielen Dank!

    Wenn uns die zuständigen Kirchenoberhäupter nicht bald endgültig von diesem Asylanten-Spuk befreien, dann werden sich auch die Opferrollen rasch vermischen bzw. verkehren und damit einen nicht wiedergutzumachenden Schaden anrichten.

    Sehr geehrter Herr Kardinal! Bitte, weg mit den "Streichholzüberbringern", wir wollen keine brennenden Häuser!

  21. Brigitte Imb
    29. Januar 2013 00:44

    Bald wird Biedermann nicht mehr aufkommen wollen für den Unterhalt der Brandstifter, denn alles Dulden hat einmal ein Ende und man wird die Auseinandersetzung darum führen müssen. Noch könnte diese friedlich verlaufen, die Oberbiedermänner müßten nur den Mumm dazu aufbringen.

    Max Frisch's Werk ist aktueller denn je, in welche Richtung auch immer man es interpretieren möchte.

    • diko
      29. Januar 2013 07:56

      Das Stück war seinerzeit im "Österreichischen Fernsehen" mit Fritz Muliar als Biedermann. Und ist mir - nicht nur aus gegebenen Anlass - als sehr beeindruckend in Erinnerung.
      Ob es den heutigen ORF'lern gestattet ist, es nochmals zu bringen ? - liegt die Zeit der Echtnazi doch schon lange zurück und es könnten heute die falschen Schlüsse gezogen werden ?

  22. Haider
    29. Januar 2013 00:29

    Wie wenig den Wiener Herrn Kardinal seine eigenen Gotteshäuser scheren, hat er in Neulerchenfeld gezeigt.
    Die ganze Bevölkerung der Österreich-Ungarischen Monarchie spendete (und zahlte) für die Errichtung der Votivkirche, die als Dank für das Mißlingen des Mordanschlages auf Kaiser Franz Joseph errichtet wurde.
    Heute scheißen Scheinasylanten hinein! Und Landaus, Chalupkas ... applaudieren.

    • M.S.
      29. Januar 2013 11:53

      Was ist wohl ein geweihtes Gotteshaus unseren Kirchenfunktionären wie Landaus, Chalupkas, Küberls wert, wenn sie dulden, dass dieses von erpresserischen Scheinasylanten als Bedürfnisanstalt missbraucht wird.
      Da nun diesen linken Aktivisten -typischerweise von den Soziologiestudenten der Universität Wien - mit Erlaubnis des Rektors ohnedies warme Räumlichkeiten angeboten wurden, warum übersiedeln sie denn nicht geschlossen dorthin. Klar die Provokation wird mit Hilfe der Studenten durch eine weitere Besetzung einer öffentlichen Einrichtung größer. Was ist die nächste Steigerungstufe? Die Besetzung des Burgtheaters?

  23. Scheherazade
    28. Januar 2013 22:58

    Um das eigentliche Problem der Kirchenbesetzung kümmert sich die Exekutive nicht, solange der Hausherr keine Anzeige wegen Hausfriedensbruch erstattet und die Räumung fordert. Erst dann wird die Exekutive tätig.

    Solange das mediales Echo und neugierige Touristen der Votivkirche in wenig Aufmerksamkeit und Blitzlichtgewitter beschert haben, war es den Hausherren anscheinend ganz recht. Nun scheinen sie doch auf einmal den Unmut und die Ablehnung der Bevölkerung zu bemerken. Oder vielleicht bleiben auch nur ganz einfach die Spenden aus und die "Besetzung" lohnt nicht mehr? Wer weiß.

    Also Herr Kardinal. Ein Anruf bei der Polizei genügt und er Spuk ist vorbei. Tun Sie sich und uns den Gefallen.

    • Brigitte Imb
      29. Januar 2013 01:04

      Das ist eine Ausrede, die Behörde könnte alleine aus hygienepolizeilichen Gründen (Dusche, WC..) und genauso wegen Gesetzesübertretung einschreiten, zumal dort angeblich "Abgewiesene" logieren.
      Nachdem der Kardinal heute die Aktivisten kritisiert hat, scheint auch die Duldung dort einen kritischen Punkt erreicht zu haben.
      Wie ich bereits anderen Orts vermerkt habe, ostern kommt rasch näher.....ist dann die Kirche immer noch besetzt, bekommen sowohl Politik wie Kirche ihr Fett ab.

  24. terbuan
    28. Januar 2013 22:11

    Ein großartiger Beitrag, vielen Dank!
    (Kein weiterer Senf-Kommentar von meiner Seite)





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