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Fußnote 396: Die wohligen Pensionsnischen der Parteifreunde

Lesezeit: 1:30

Die Parteien führen am Nasenring des Boulevards immer absurdere und peinlichere Kämpfe um Wasserverkaufs- oder Spekulationsverbote auf, während sich ihre Schäfchen in geschützten Nischen weiterhin wohlig und meist unentdeckt suhlen können.

Eine jährliche Pension von über 30.000 Euro für Bürotätigkeit ohne Risiko und besondere Anforderungen: Davon wagt die große Mehrheit der Österreicher nicht einmal zu träumen. Wobei es bei diesen 30.000 wohlgemerkt nur um einen Zuschuss geht; sie werden zusätzlich zur normalen ASVG-Pension ausbezahlt! Wie man an solchen Luxus herankommt? Wichtig ist, dass man der Partei beigetreten ist und nie goldene Löffel gestohlen hat. Und dass man einen Job bei der „Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau“ hat. Deren gigantische Pensionsprivilegien hat nun der  Rechnungshof aufgedeckt. Während – neue – Politikerpensionen seit Jahrzehnten abgeschafft sind, gibt es für die 345 pensionierten Bediensteten dieser völlig überflüssigen Anstalt den genannten Durchschnittsbetrag. Damit verdienen sie noch deutlich mehr als die ÖBB-Pensionisten selbst – obwohl einem schon deren Privilegien die Zornesader schwellen lassen. Ach ja, fast hätte ich‘s vergessen: Selbstverständlich ist man bei dieser Privilegienanstalt auch unkündbar. Anders würde ja am Ende kapitalistischer Leistungsdruck entstehen . . .

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 13:40

    Wenn man jetzt noch die Pensionsansprüche in anderen staatsnahen "Privilegienstadeln" aufdeckt, wie zum Beispiel in der Österreichischen Nationalbank, oder wie hier im Burgenland

    http://burgenland.orf.at/news/stories/2542844/

    dann weiß man, wer die Pensionstöpfe in Wahrheit leerräumt und wo unser Steuergeld versickert.

    Man kann dem Tagbuchbetreiber nur gratulieren, daß er es wagt, diese Mißstände anzuprangern, denn offensichtlich interessiert sich der "Aufdecker der Nation" = der "grüne (Gift-)Pilz dafür nicht.
    Sitzt er womöglich selbst wie viel zu viele andere im Pensionsprivilegien-Glashaus?

  2. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 14:20

    o.t.

    sensationell der artikel und das intelligenteste was ich über dieses thema bisher gelesen habe!

    http://www.freiewelt.net/blog-4951/dann-mach-doch-die-bluse-zu%21.html

    Dann mach doch die Bluse zu!

    Frauen bestehen auf ihrem Recht, sexy zu sein – ganz für sich selbst, natürlich. Darauf reagieren darf Mann nämlich nicht, sonst folgt gleich der nächste #Aufschrei.

    Vielleicht wäre uns diese ganze Debatte erspart geblieben, wenn an diesem ominösen Abend an der Bar nicht Rainer Brüderle, sondern George Clooney gestanden hätte, um seine Tanzkarte an Frau Himmelreich weiterzureichen. Aber so müssen wir alle teilhaben an dem jämmerlichen Balzversuch des Altpolitikers gegenüber der aufsteigenden Jungjournalistin. Denn die ganze Nummer bekommt einen ganz neuen Dreh, wenn männliche Annäherung auf fruchtbaren Boden fällt. Dann wäre es unter Umständen die Geschichte eines heißen Flirts geworden und Frau Himmelreich hätte bis an ihr Lebensende einen echten Clooney bei ihren Freundinnen zum Besten geben können. Was wir daraus lernen? Wo persönliche Befindlichkeit als ausreichender Gradmesser erscheint, um Sexismus zu definieren, verkommt der Begriff zur Beliebigkeit.

    Ein Bärendienst für alle Journalistinnen

    Nein, ich wollte mich dazu nicht äußern. Weil ich diese ganze Brüderle-Sexismus-ich fühl-mich-ganz-doll-bedrängt-Diskussion aufgebauscht und heuchlerisch finde. Weil die einzige Diskussion zu dem Thema Brüderle, die es wert wäre, geführt zu werden, die ist, wieso neuerdings der „Stern“ als Qualitätsmedium gegen Sexismus aller Art gilt. Etwa wegen der zahlreichen unbekleideten Damen, die regelmäßig auf dem Cover zu sehen sind, um den investigativen Charakter des Blattes zu unterstreichen? Und die zweite Frage, die mir als Frau dazu einfällt, ist diejenige, wieso die Herren in der Redaktionsleitung des „Stern“ eigentlich eine junge Journalistin, die sich angeblich von einem Politiker bedrängt fühlt, ein ganzes Jahr noch auf weitere Termine mit dem gleichen Mann schickt.

    Wenn es also tatsächlich so unverzeihlich und dramatisch ist, was ein Brüderle sich da nachts an der Bar geleistet hat, dann hätte ein verantwortungsvoller Arbeitgeber seine junge Mitarbeiterin davor bewahren und schützen müssen, anstatt sie dem weiter auszusetzen. Stattdessen sitzt der Chefredakteur bei Günther Jauch und gibt den Vorkämpfer der Frauenbewegung. Und als Gipfel fordert die Medienmeute eine Entschuldigung von Brüderle bei der Journalistin. Um es mal klar zu sagen: Die einzige Entschuldigung, die hier fällig ist, wäre die von Rainer Brüderle an seine eigene Frau, und die hat es mit Sicherheit schon gegeben.

    Gleichzeitig hat die Geschichte allen Journalistinnen im Land einen Bärendienst erwiesen, denn welcher Politiker wird es ab sofort noch wagen, sich alleine mit einer Journalisten-Kollegin irgendwo zu treffen? Ein falscher Satz und gleich ist wieder Aufschrei. Gerhard Schröder kann von Glück reden, dass er seine Doris, einst Journalistin beim „Focus“, schon vor mehreren Jahren dienstlich traf. Heute hätte das junge Glück ein jähes Ende gefunden, noch bevor es richtig an Fahrt gewinnt. Denn heute hätten seine Berater dafür gesorgt, dass er niemals in die Verlegenheit kommt, sich ihr zu nähern, oder zumindest eine Anstandsdame dazwischen gesetzt. Auch Joschka Fischer könnte heute Ehefrau Nummer vier aus dem Lebenslauf streichen. Presse-Praktikantin Nicola hätte man heute nicht mehr zu ihm vorgelassen. Vertrauliche Hintergrundgespräche und gemütlicher Ausklang an der Bar werden ab sofort männliches Privileg sein. Danke, liebe „Stern“-Redaktion.

    Haken wir den Komplex also ab und kommen wir zum #Aufschrei, der sich gerade durch das Netz arbeitet und aufdeckt, dass wir angeblich alle in einem Land von schmierigen Sexisten leben, in dem Frau einfach nur das ist, was Alice Schwarzer schon immer sagte: Opfer der Männer. Ich lebe wohl in einem anderen Land, in einer Parallelwelt. Es nervt, es regt mich auf, gerade als Frau, dass inzwischen jede Lappalie, jede blöde Anmache, jedes Hinterherpfeifen und jeder Blick auf das falsche Körperteil zur falschen Zeit zum Sexismus hochstilisiert wird. Es wird nicht mehr differenziert und damit jede ernsthafte Diskussion im Keim erstickt. Es nervt, weil diejenigen degradiert werden, die tatsächlich Opfer sexistischer Übergriffe werden und die sich nun einreihen müssen in die „Opfer“ von blöder Anmache. Sie gehen gerade unter in einem Meer von Banalitäten, die nichts weiter sind als das alltägliche Balzverhalten zwischen Mann und Frau.

    Und es nervt vor allem deswegen, weil wir wieder im alten Täter-Opfer-Schema stecken, bei dem die Rollen von Anfang an klar verteilt sind. Mann Täter. Frau Opfer. Eine Neuauflage des Opfer-Abos.

    Männer sind nicht alle Täter

    Ich bin kein Opfer. Ich bin eine Frau und ich mag Männer. Oh ja, ich habe wie vermutlich jede einzelne Frau in diesem Land schon Erfahrung gemacht mit Männern, die sich offensichtlich nicht benehmen können. Und ich kann damit umgehen, notfalls mit einer deutlichen Breitseite. Vier Studiums-Jahre als junge Kellnerin in der Gastronomie stählen für alle Lebenslagen. Es gibt diese Männer, die jede Frau, die nicht bei drei auf den Bäumen ist, als Freiwild betrachten. Als Einladung, wo gar keine ausgesprochen wurde. Es waren meine männlichen Kollegen, ja die männlichen, die mir damals unterstützend zur Seite standen. Unaufgefordert, selbstverständlich. Weil nicht alle Männer so sind. Und eben weil nicht alle Männer Täter sind und auch nicht alle Frauen Opfer. Kommen wir also zur Kernfrage, auf deren Antwort ich immer noch warte: Wie wollen wir das Dilemma lösen? Und vor allem: Welche Verantwortung übernehmen wir als Frauen? Verharren in der Opfer-Pose ist mir zu wenig. Mit welcher Begründung soll man uns noch in die Chefetagen vorlassen, wenn wir es nicht einmal schaffen, alleine an einer Bar ohne Sexismus-Polizei zu bestehen?

    Auch nach weiteren 100 Jahren Feminismus werden die Männer nicht in der Lage sein, Gedanken zu lesen. Werden sie uns Frauen falsch verstehen, falsch behandeln und falsch ansprechen. Selbst wenn sie es gut meinen. Weil wir unterschiedlich sind, unterschiedlich denken, unterschiedliche Erwartungen haben. Wenn wir also ein bestimmtes Verhalten nicht wollen, müssen wir es auch aussprechen. Müssen wir selbst die Grenze ziehen und diese deutlich machen. Und es gibt so viele Grenzen, wie es Frauen gibt.

    Wir besitzen Macht. Macht über Männer, nichts zeigt dies deutlicher als die unsägliche Brüderle-Geschichte. Wir können mit einer Beschuldigung einen Mann und eine Karriere ruinieren. Wir besitzen Macht, weil Männer auf weibliche Reize reagieren. Weil wir sie damit viel häufiger in der Hand haben, als ihnen lieb ist, und vor allem, weil wir das wissen. Wieso ist es in Ordnung, dass Frau ihr Aussehen strategisch einsetzt, aber nicht in Ordnung, dass Mann darauf reagiert? Wir dürfen also alles tun, um uns gut in Szene zu setzen, es soll uns aber bloß keiner drauf ansprechen? Wie viele Frauen warten nur darauf, dass ein Mann reagiert? Wenn aber der Falsche auf die Signale anspringt, dann ist er Sexist. Nein Ladies, so geht es auch nicht.

    Regelmäßig bekomme ich dann das Argument zu hören: Ich mache das nur für mich. Ja, sicher, und die Erde ist eine Scheibe. Wir Frauen putzen uns nur für uns selbst raus. Wir verbringen Stunden im Fitnessstudio, vor dem Spiegel, beim Friseur und bei der Kosmetikerin, weil wir das alles nur für uns machen und nicht etwa deswegen, weil wir gerne gut aussehen. Damit uns die Männer sehen. Ich bitte all diese Frauen, einmal kurz die Frage zu beantworten, wann sie sich zuletzt für einen gemütlichen Fernsehabend mit Chips und Cola Light alleine zu Hause geschminkt, frisiert und in Schale geworfen haben? So ganz allein, nur für sich selbst.

    Innere Werte statt Aufmerksamkeit

    Es wird als Befreiung der Frau gefeiert, dass wir Sexualität heute frei ausleben können. Dass wir uns nehmen, was wir wollen und wen wir wollen. Ja, eine Frau, die weiß, was sie will, ist sexy. Wir fordern die Männer heraus, kokettieren mit unserer Sexualität. Aber natürlich nur, wenn wir wollen. Wir reklamieren nur für uns als Frauen das Recht, dass nicht etwa gilt, was der Mann gemeint hat, sondern, wie es bei uns ankommt. Was ist, wenn die Männer sich mal auf den gleichen Standpunkt stellen?

    Die amerikanische Schauspielerin Megan Fox ziert gerade in Unterwäsche das aktuelle Cover des „Esquire“, gibt aber gleichzeitig von sich, sie wolle von ihrem sexy Image weg. Dann mach doch die Bluse zu, möchte man ihr da zurufen! Vielleicht schaut dir dann auch mal einer in die Augen. Wir verpacken schon kleine Mädchen in Lolita-Klamotten und zerreden die Intimität von Sexualität als Prüderie. Wir laufen in Slutwalks durch die Straßen und proklamieren das Recht, wie Schlampen herumlaufen zu dürfen. Gleichzeitig wollen wir aber nicht als Schlampe bezeichnet oder gar behandelt werden. Wir punkten mit unserem Aussehen, gelten als das schöne Geschlecht, schnüren uns die Brüste hoch beim Oktoberfest, aber nein, wir wollen damit keine Aufmerksamkeit, wir wollen damit nur unsere inneren Werte betonen.

    Gerade prostituieren sich bei RTL wieder junge Damen mit ihrem Aussehen in der x-ten Staffel des „Bachelor“. In einer Folge „Bachelor“ lernt man mehr über Frauen als durch 100 feministische Bücher. Frauen ziehen sich aus für den „Playboy“ und haben für das Recht gekämpft, ihren Körper verkaufen zu dürfen. An Männer. Keine Frage, die weibliche Anatomie taugt sehr gut als Waffe. Wenn eine Heidi Klum fröhlich erzählt, das Erste, was ihr an ihrem Ex Seal auffiel, sei das große Gemächt in der engen Radlerhose gewesen, dann ist das unser Heidi, ach nein wie süß. Der gleiche Spruch von einem Mann über den Busen seiner Frau wäre Sexismus. Er könnte einpacken. Wir messen mit zweierlei Maß.

    Nein, mein Gott, ich möchte nicht Mann sein in dieser Welt, in der bereits 13-Jährige mit Push-up-BHs zur Schule gehen. Ich möchte nicht Mann sein in einer Welt, in der man überlegen muss, ob man noch mit einer Kollegin Kaffee trinken kann. Und vor allem möchte ich als Frau nicht in einer Welt leben, in der ich als armseliges Opfer betrachtet werde und Männer vor lauter Angst, etwas Falsches zu sagen, lieber gar nichts mehr sagen. Wir haben es selbst in der Hand als Frauen, wir haben die Männer in der Hand.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 14:02

    Das ist natürlich eine nur im roten Privilegien-Sumpf mögliche Sumpfblüte, die jeden ASVG-Pensionisten die Zornesröte ins Gesicht springen lassen muss.

    Allein der erwähnte monatliche Zuschlag zur Normal-Pension ist um einiges höher, als die Normalpensionen der übergroßen Mehrheit der ASVG- und auch der ÖBB-Pensionisten!

    Zur Verteidigung dieses himmelschreienden Pensions-"Unrechtes" wird man wohll hören, dass die sattsam bekannten "wohlerworbenen Rechte" eine Senkung bzw. Stornierung dieses irrwitzigen Pensionszuschlages nicht zulassen!

    Wie auch immer, ich bleibe jedenfalls dabei: die Gschicht' ist eine echte Sauerei
    (fast ein Reim)!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  4. Ausgezeichneter Kommentatormoderatus
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 13:20

    absolute Schweinerei und ein Schlag ins Gesicht der ASVG-Pensionisten!

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 14:37

    Die Nischenfiguren.

    Solche Beispiele kenn ich viele in Österreichs 'Pragmatisierungsparadies'.

    Nischenfiguren dieser Art gibt aber nicht nur bei der Eisenbahn und allem Drumherum, sondern vor allem auch bei den Beamten, und da speziell bei den Landesbeamten am schlimmsten, nehmen wir etwa Wien als Beispiel oder ein beliebiges Ministerium.

    Genau das meine ich mit Privilegienabbau, Ende der Pragmatisierung, adäquate, der Tätigkeit und Pensionseinzahlung entsprechende Pensionen bei allen Beamten.

    Egal, wo man hinschaut bei der Beamtenschaft, im 'Privilegienparadies', es wird kein Geld erwirtschaftet, sondern die Wirtschaft erschwert durch Überbürokratisierung und die Wirtschaft belastet durch hohe Steuern dafür und die Gesellschaft belastet durch dieses privilegierte und asoziale Verhalten.

    Anstand ist in diesen 'Branchen' und bei der Politik, die diese 'Gesetze' (Klientelgesetze) zu verantworten hat, ein Fremdwort.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 13:24

    Als Kontrast zu Fußnote 396: "Die wohligen Pensionsnischen der Parteifreunde" eine Information betreffend "bessergestellte" ASVG-Pensionisten. - "Bessergestellt", weil sie im Durchschnitt Firmenpensonen von 300Euro/Monat zusätzlich zur ASVG-Pension erhalten (es handelt sich um folgenden Personenkreis: Facharbeiter bis Akademiker); durchschnittlicher Pensionsantritt ca. 61 bei Männern, 56 bei Frauen) :

    In den 90er Jahren traten beim Umstieg der Belegschaft von bestehenden Betriebspensionssystemen zu den neuen Pensionskassen, die Betriebsräte als Vertreter der Belegschaft auf. Sie schlossen entsprechende Betriebsvereinbarungen mit den Firmen ab und sind auch heute noch in den Aufsichtsräten der Pensionskassen. Die Betriebsräte holten sich damals - betreffend die Umstiegs-Bedingungen - Informationen zum neuen Pensionskassengesetz sowohl von der Gewerkschaft, als auch von der Arbeiterkammer.
    Bezeichnend ist, daß Mitarbeiter der Arbeiterkammer in ihrem eigenen Pensionskassenverträgen eine Nachschußpflicht für sich ausgehandelt, diesen Ratschlag aber nicht an die beratenen Betriebsräte der Firmen weitergegeben haben. Diese Nachschüsse werden nämlich gebraucht, weil die Performance der angelegten Gelder oftmals nicht ausreicht, um wenigstens jährlich nominell unveränderte Pensionen zu zahlen.
    In der Praxis haben als Folge viele Pensionisten bisher rund 30% nominell und bezüglich der Kaufkraft ihrer - durchschnittlich 300 Euro betragenden - Pension inzwischen rund 50% verloren.
    Die Betriebsräte in Aufsichtsräten der Pensionskassen verhindern bei Abstimmungen, daß an Stelle von Betriebsräten auch Pensionisten in den Aufsichtsrat kommen. Hat doch der Betriebsratsvorsitzende formal die Stimmen von den aktiven und schon in Pension befindlichen für Abstimmungen zur Verfügung, während den Pensionisten nur die aktuell zur Hauptversammlung erschienen Stimmen der Pensionisten aufbringen können.
    Ergebnis: Die Betriebsräte haben bei der Pensionskassengründung die Sicherung der Pensionen durch schlechte Beratung von Gewerkschaft und Arbeiterkammer mitverursacht und lassen zusätzlich heutzutage auch die geschädigten Pensionsempfänger nicht in den Aufsichtsrat.
    Rote Macht eben nur den Roten.

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Januar 2013 17:18

    Wir nähern uns wieder dem Mittelalter. Auch da war es üblich Pfründe, insbesondere für kirchliche ‚Ämter’ zu haben. Die Vergabe dieser Positionen schuf loyale Mitstreiter. Man sieht, es ändert sich rein gar nichts. Den kleinen Unfall unter dem Thema ‚Aufklärung’ und bürgerliche Revolution hat all dieser Wahnsinn wunderbar überstanden.

    Der Mensch ändert sich nicht, Gelegenheit schafft Diebe und die repräsentative Demokratie gibt reichlich Gelegenheiten.


alle Kommentare

  1. Norm (kein Partner)
    10. Februar 2015 07:38

    luckily some http://lowcostinsurance.website dependable vehicles significantly http://lifeinsurancequotes.club should reduced http://levitramg.me them sexual stamina http://buycialis.website its

  2. Bred (kein Partner)
  3. Angelo (kein Partner)
  4. Sowapa (kein Partner)
    21. Januar 2015 03:11

    Holy cosince data batman. Lol!

  5. Amine (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:18

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  6. Kliserda (kein Partner)
    19. Januar 2015 19:58

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  7. Mimi (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:05

    Thanks for your thtsohgu. It's helped me a lot.

  8. cmh (kein Partner)
    01. Februar 2013 19:07

    Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann ist meine Befürchtung eingetreten: In den Medien rennt eine Politkasperliade in Endlosschleife, während in den schalldichten Hinterzimmern die Entscheidungen getroffen werden.

    Da diese Entscheidungen bereits getroffen sind, sind sie natürlich alternativenlos. Immer!

    Die direkte Demokratie ist es dann, wenn wir alle darüber abstimmen dürfen, ob der Kasperl eine rote Nase oder ein blaues Auge hat. (*)

    Damit sich aber auch der Souverän garantiert nicht das arme Köpfchen anstrengen muss, wird die Sache in leicht fasslicher Form aufbereitet. Man sehe sich nur die Ankündigungsplakate für die Abstimmung in Wien an!

    (*) für phaidros: ob wir kein Geld für eine Wehrpflichtigenarmee ausgeben wollen, oder einer Profiarmee keine Gelder bewilligen.

  9. dssm
    31. Januar 2013 17:18

    Wir nähern uns wieder dem Mittelalter. Auch da war es üblich Pfründe, insbesondere für kirchliche ‚Ämter’ zu haben. Die Vergabe dieser Positionen schuf loyale Mitstreiter. Man sieht, es ändert sich rein gar nichts. Den kleinen Unfall unter dem Thema ‚Aufklärung’ und bürgerliche Revolution hat all dieser Wahnsinn wunderbar überstanden.

    Der Mensch ändert sich nicht, Gelegenheit schafft Diebe und die repräsentative Demokratie gibt reichlich Gelegenheiten.

    • Diaboli Advocatus
      31. Januar 2013 18:08

      Vor allem nähern wir uns hierorts der totalen Sternderlverblödung. Und das ist eine existentielle Bedrohung. Wenn die komischen Bürger das nicht kapieren, dann ist Sendepause! Dann übernehmen die nicht print-berücksichtigten Kronen Zeitung Leserbriefschreiber das Kommando! Mir soll's recht sein. Jede Seele ist mir recht.

    • cmh (kein Partner)
      01. Februar 2013 19:16

      dssm

      Das ist schon sehr verkürzt und ein Bild des Mittelalters nach dem Geschmack von Dan Brown. Nicht ganz falsch, aber irreführend.

      Hätte es im Mittelalter die Möglichkeit der EU-Binnenüberweisung gegeben, dann hätte es keiner Pfründe bedürft, um einer Funktion (Priester, LEhrer, Nachtwächter etc) ein Einkommen zukommen zu lassen.

      Die alten Perser schließlich vergaben an geeignete Griechen ganze Städt als Pfründe, denn auch bei ihnen war der bargeldlose Zahlungsverkehr noch nicht erfunden.

      Aber Scherz beiseite: Es ist nicht das Rechtsinstitut der Pfründe, sondern dessen Missbrauch. Die Aufklärung schließlich hat sich, dieses als sinnlos erkennend, nie darum bemüht, Missbrauch abzuschaffen.

  10. Observer
    31. Januar 2013 15:33

    Die "Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau" ist nur eine von vielen solchen Organisationen, welche ihre aktiv Beschäftigten wie auch solche, welche sich bereits im Ruhestand befinden, mit unglaublich großzügigen Monatseinkommen versorgt. Mir fallen da spontan mehrere Dutzende an Namen solcher Unternehmen ein, welche - meist auf Kosten der Kunden bzw. Steuerzahler - so spendabel verfahren. Allein in meinem kleinen Umfeld kenne ich genügend (ehemalige unselbständige) Leute, welche zu diesen Privilegienrittern gehören und netto monatlich weit über € 4.000 überwiesen bekommen. Zum Vergleich: die maximale ASVG-Netto-Pension beträgt zurzeit zirka € 1.860.-.
    Aber es soll ja keine Neiddebatte sein.

    • dssm
      31. Januar 2013 17:21

      Ja, die gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften; oder soll ich sagen die gemeinen unnützigen Wohnbauparteigenossen. Dagegen ist das aktuelle Beispiel eine Lapalie.

  11. Josef Maierhofer
    31. Januar 2013 14:37

    Die Nischenfiguren.

    Solche Beispiele kenn ich viele in Österreichs 'Pragmatisierungsparadies'.

    Nischenfiguren dieser Art gibt aber nicht nur bei der Eisenbahn und allem Drumherum, sondern vor allem auch bei den Beamten, und da speziell bei den Landesbeamten am schlimmsten, nehmen wir etwa Wien als Beispiel oder ein beliebiges Ministerium.

    Genau das meine ich mit Privilegienabbau, Ende der Pragmatisierung, adäquate, der Tätigkeit und Pensionseinzahlung entsprechende Pensionen bei allen Beamten.

    Egal, wo man hinschaut bei der Beamtenschaft, im 'Privilegienparadies', es wird kein Geld erwirtschaftet, sondern die Wirtschaft erschwert durch Überbürokratisierung und die Wirtschaft belastet durch hohe Steuern dafür und die Gesellschaft belastet durch dieses privilegierte und asoziale Verhalten.

    Anstand ist in diesen 'Branchen' und bei der Politik, die diese 'Gesetze' (Klientelgesetze) zu verantworten hat, ein Fremdwort.

  12. Alexander Renneberg
    31. Januar 2013 14:20

    o.t.

    sensationell der artikel und das intelligenteste was ich über dieses thema bisher gelesen habe!

    http://www.freiewelt.net/blog-4951/dann-mach-doch-die-bluse-zu%21.html

    Dann mach doch die Bluse zu!

    Frauen bestehen auf ihrem Recht, sexy zu sein – ganz für sich selbst, natürlich. Darauf reagieren darf Mann nämlich nicht, sonst folgt gleich der nächste #Aufschrei.

    Vielleicht wäre uns diese ganze Debatte erspart geblieben, wenn an diesem ominösen Abend an der Bar nicht Rainer Brüderle, sondern George Clooney gestanden hätte, um seine Tanzkarte an Frau Himmelreich weiterzureichen. Aber so müssen wir alle teilhaben an dem jämmerlichen Balzversuch des Altpolitikers gegenüber der aufsteigenden Jungjournalistin. Denn die ganze Nummer bekommt einen ganz neuen Dreh, wenn männliche Annäherung auf fruchtbaren Boden fällt. Dann wäre es unter Umständen die Geschichte eines heißen Flirts geworden und Frau Himmelreich hätte bis an ihr Lebensende einen echten Clooney bei ihren Freundinnen zum Besten geben können. Was wir daraus lernen? Wo persönliche Befindlichkeit als ausreichender Gradmesser erscheint, um Sexismus zu definieren, verkommt der Begriff zur Beliebigkeit.

    Ein Bärendienst für alle Journalistinnen

    Nein, ich wollte mich dazu nicht äußern. Weil ich diese ganze Brüderle-Sexismus-ich fühl-mich-ganz-doll-bedrängt-Diskussion aufgebauscht und heuchlerisch finde. Weil die einzige Diskussion zu dem Thema Brüderle, die es wert wäre, geführt zu werden, die ist, wieso neuerdings der „Stern“ als Qualitätsmedium gegen Sexismus aller Art gilt. Etwa wegen der zahlreichen unbekleideten Damen, die regelmäßig auf dem Cover zu sehen sind, um den investigativen Charakter des Blattes zu unterstreichen? Und die zweite Frage, die mir als Frau dazu einfällt, ist diejenige, wieso die Herren in der Redaktionsleitung des „Stern“ eigentlich eine junge Journalistin, die sich angeblich von einem Politiker bedrängt fühlt, ein ganzes Jahr noch auf weitere Termine mit dem gleichen Mann schickt.

    Wenn es also tatsächlich so unverzeihlich und dramatisch ist, was ein Brüderle sich da nachts an der Bar geleistet hat, dann hätte ein verantwortungsvoller Arbeitgeber seine junge Mitarbeiterin davor bewahren und schützen müssen, anstatt sie dem weiter auszusetzen. Stattdessen sitzt der Chefredakteur bei Günther Jauch und gibt den Vorkämpfer der Frauenbewegung. Und als Gipfel fordert die Medienmeute eine Entschuldigung von Brüderle bei der Journalistin. Um es mal klar zu sagen: Die einzige Entschuldigung, die hier fällig ist, wäre die von Rainer Brüderle an seine eigene Frau, und die hat es mit Sicherheit schon gegeben.

    Gleichzeitig hat die Geschichte allen Journalistinnen im Land einen Bärendienst erwiesen, denn welcher Politiker wird es ab sofort noch wagen, sich alleine mit einer Journalisten-Kollegin irgendwo zu treffen? Ein falscher Satz und gleich ist wieder Aufschrei. Gerhard Schröder kann von Glück reden, dass er seine Doris, einst Journalistin beim „Focus“, schon vor mehreren Jahren dienstlich traf. Heute hätte das junge Glück ein jähes Ende gefunden, noch bevor es richtig an Fahrt gewinnt. Denn heute hätten seine Berater dafür gesorgt, dass er niemals in die Verlegenheit kommt, sich ihr zu nähern, oder zumindest eine Anstandsdame dazwischen gesetzt. Auch Joschka Fischer könnte heute Ehefrau Nummer vier aus dem Lebenslauf streichen. Presse-Praktikantin Nicola hätte man heute nicht mehr zu ihm vorgelassen. Vertrauliche Hintergrundgespräche und gemütlicher Ausklang an der Bar werden ab sofort männliches Privileg sein. Danke, liebe „Stern“-Redaktion.

    Haken wir den Komplex also ab und kommen wir zum #Aufschrei, der sich gerade durch das Netz arbeitet und aufdeckt, dass wir angeblich alle in einem Land von schmierigen Sexisten leben, in dem Frau einfach nur das ist, was Alice Schwarzer schon immer sagte: Opfer der Männer. Ich lebe wohl in einem anderen Land, in einer Parallelwelt. Es nervt, es regt mich auf, gerade als Frau, dass inzwischen jede Lappalie, jede blöde Anmache, jedes Hinterherpfeifen und jeder Blick auf das falsche Körperteil zur falschen Zeit zum Sexismus hochstilisiert wird. Es wird nicht mehr differenziert und damit jede ernsthafte Diskussion im Keim erstickt. Es nervt, weil diejenigen degradiert werden, die tatsächlich Opfer sexistischer Übergriffe werden und die sich nun einreihen müssen in die „Opfer“ von blöder Anmache. Sie gehen gerade unter in einem Meer von Banalitäten, die nichts weiter sind als das alltägliche Balzverhalten zwischen Mann und Frau.

    Und es nervt vor allem deswegen, weil wir wieder im alten Täter-Opfer-Schema stecken, bei dem die Rollen von Anfang an klar verteilt sind. Mann Täter. Frau Opfer. Eine Neuauflage des Opfer-Abos.

    Männer sind nicht alle Täter

    Ich bin kein Opfer. Ich bin eine Frau und ich mag Männer. Oh ja, ich habe wie vermutlich jede einzelne Frau in diesem Land schon Erfahrung gemacht mit Männern, die sich offensichtlich nicht benehmen können. Und ich kann damit umgehen, notfalls mit einer deutlichen Breitseite. Vier Studiums-Jahre als junge Kellnerin in der Gastronomie stählen für alle Lebenslagen. Es gibt diese Männer, die jede Frau, die nicht bei drei auf den Bäumen ist, als Freiwild betrachten. Als Einladung, wo gar keine ausgesprochen wurde. Es waren meine männlichen Kollegen, ja die männlichen, die mir damals unterstützend zur Seite standen. Unaufgefordert, selbstverständlich. Weil nicht alle Männer so sind. Und eben weil nicht alle Männer Täter sind und auch nicht alle Frauen Opfer. Kommen wir also zur Kernfrage, auf deren Antwort ich immer noch warte: Wie wollen wir das Dilemma lösen? Und vor allem: Welche Verantwortung übernehmen wir als Frauen? Verharren in der Opfer-Pose ist mir zu wenig. Mit welcher Begründung soll man uns noch in die Chefetagen vorlassen, wenn wir es nicht einmal schaffen, alleine an einer Bar ohne Sexismus-Polizei zu bestehen?

    Auch nach weiteren 100 Jahren Feminismus werden die Männer nicht in der Lage sein, Gedanken zu lesen. Werden sie uns Frauen falsch verstehen, falsch behandeln und falsch ansprechen. Selbst wenn sie es gut meinen. Weil wir unterschiedlich sind, unterschiedlich denken, unterschiedliche Erwartungen haben. Wenn wir also ein bestimmtes Verhalten nicht wollen, müssen wir es auch aussprechen. Müssen wir selbst die Grenze ziehen und diese deutlich machen. Und es gibt so viele Grenzen, wie es Frauen gibt.

    Wir besitzen Macht. Macht über Männer, nichts zeigt dies deutlicher als die unsägliche Brüderle-Geschichte. Wir können mit einer Beschuldigung einen Mann und eine Karriere ruinieren. Wir besitzen Macht, weil Männer auf weibliche Reize reagieren. Weil wir sie damit viel häufiger in der Hand haben, als ihnen lieb ist, und vor allem, weil wir das wissen. Wieso ist es in Ordnung, dass Frau ihr Aussehen strategisch einsetzt, aber nicht in Ordnung, dass Mann darauf reagiert? Wir dürfen also alles tun, um uns gut in Szene zu setzen, es soll uns aber bloß keiner drauf ansprechen? Wie viele Frauen warten nur darauf, dass ein Mann reagiert? Wenn aber der Falsche auf die Signale anspringt, dann ist er Sexist. Nein Ladies, so geht es auch nicht.

    Regelmäßig bekomme ich dann das Argument zu hören: Ich mache das nur für mich. Ja, sicher, und die Erde ist eine Scheibe. Wir Frauen putzen uns nur für uns selbst raus. Wir verbringen Stunden im Fitnessstudio, vor dem Spiegel, beim Friseur und bei der Kosmetikerin, weil wir das alles nur für uns machen und nicht etwa deswegen, weil wir gerne gut aussehen. Damit uns die Männer sehen. Ich bitte all diese Frauen, einmal kurz die Frage zu beantworten, wann sie sich zuletzt für einen gemütlichen Fernsehabend mit Chips und Cola Light alleine zu Hause geschminkt, frisiert und in Schale geworfen haben? So ganz allein, nur für sich selbst.

    Innere Werte statt Aufmerksamkeit

    Es wird als Befreiung der Frau gefeiert, dass wir Sexualität heute frei ausleben können. Dass wir uns nehmen, was wir wollen und wen wir wollen. Ja, eine Frau, die weiß, was sie will, ist sexy. Wir fordern die Männer heraus, kokettieren mit unserer Sexualität. Aber natürlich nur, wenn wir wollen. Wir reklamieren nur für uns als Frauen das Recht, dass nicht etwa gilt, was der Mann gemeint hat, sondern, wie es bei uns ankommt. Was ist, wenn die Männer sich mal auf den gleichen Standpunkt stellen?

    Die amerikanische Schauspielerin Megan Fox ziert gerade in Unterwäsche das aktuelle Cover des „Esquire“, gibt aber gleichzeitig von sich, sie wolle von ihrem sexy Image weg. Dann mach doch die Bluse zu, möchte man ihr da zurufen! Vielleicht schaut dir dann auch mal einer in die Augen. Wir verpacken schon kleine Mädchen in Lolita-Klamotten und zerreden die Intimität von Sexualität als Prüderie. Wir laufen in Slutwalks durch die Straßen und proklamieren das Recht, wie Schlampen herumlaufen zu dürfen. Gleichzeitig wollen wir aber nicht als Schlampe bezeichnet oder gar behandelt werden. Wir punkten mit unserem Aussehen, gelten als das schöne Geschlecht, schnüren uns die Brüste hoch beim Oktoberfest, aber nein, wir wollen damit keine Aufmerksamkeit, wir wollen damit nur unsere inneren Werte betonen.

    Gerade prostituieren sich bei RTL wieder junge Damen mit ihrem Aussehen in der x-ten Staffel des „Bachelor“. In einer Folge „Bachelor“ lernt man mehr über Frauen als durch 100 feministische Bücher. Frauen ziehen sich aus für den „Playboy“ und haben für das Recht gekämpft, ihren Körper verkaufen zu dürfen. An Männer. Keine Frage, die weibliche Anatomie taugt sehr gut als Waffe. Wenn eine Heidi Klum fröhlich erzählt, das Erste, was ihr an ihrem Ex Seal auffiel, sei das große Gemächt in der engen Radlerhose gewesen, dann ist das unser Heidi, ach nein wie süß. Der gleiche Spruch von einem Mann über den Busen seiner Frau wäre Sexismus. Er könnte einpacken. Wir messen mit zweierlei Maß.

    Nein, mein Gott, ich möchte nicht Mann sein in dieser Welt, in der bereits 13-Jährige mit Push-up-BHs zur Schule gehen. Ich möchte nicht Mann sein in einer Welt, in der man überlegen muss, ob man noch mit einer Kollegin Kaffee trinken kann. Und vor allem möchte ich als Frau nicht in einer Welt leben, in der ich als armseliges Opfer betrachtet werde und Männer vor lauter Angst, etwas Falsches zu sagen, lieber gar nichts mehr sagen. Wir haben es selbst in der Hand als Frauen, wir haben die Männer in der Hand.

    • Bosnigl
      31. Januar 2013 14:30

      Willst Du am letzten Tag des Monats noch Sternderl machen? :-) Der Jänner stock-market schließt um Mitternacht. :-)

    • Gebt mir Sterne ich will Poster des Monats werden!
      31. Januar 2013 14:56

      Nein, ich gewinne den Jänner, da sind alle anderen chancenlos. Auch der Renneberg! ;-)

    • Bosnigl
      31. Januar 2013 15:07

      @Gebt mir Sterne ich will Poster des Monats werden!

      Als Subby gibt's nix. Ham Sie des no imma net kapiert? So könnt ich Sie nur beim Admin löschen lassen. Wegen, na wegen aufrührerischer Umtriebe! Trotzdem, ich bin schon ganz aufgeregt wer der Jänner Sieger ist!

    • Gebt mir Sterne ich will Poster des Monats werden!
      31. Januar 2013 15:25

      @Bosnigl, Sie sind ein wahrer Freund, machen Ihrem Namen aber leider keine Ehre. Wieso hat mir das bisher niemand gesagt? Jetzt kann ich den Jänner abschreiben, werde mich daher auf den Februar konzentrieren! ;-)

    • Erich Bauer
      31. Januar 2013 15:35

      @Gebt mir Sterne ich will Poster des Monats werden!

      Als wahrer Freund will ich doch, daß Sie MIR die Sternderl abkaufen. Im Februar gibt's an neuen stock-market. Müssen's halt ein bißchen risikobereiter sein. Sich nicht so als Subby verstecken. Papa hält das alles zwar für einen stock(deppert)-market. Ich find's aber suppa.

    • terbuan
      31. Januar 2013 15:56

      @all
      Alex, Dein Beitrag war sehr gut, aber, der Poster des Monsats ist gelaufen, S.B. wird gewinnen und A.U. wird sie wieder in den Olynmp heben.
      Ich frage mich nur ob sich dieser beachtenswerte Fleiß wirklich auszahlt und den hat sie auch, das muß man anerkennen. Jeden Tag, jede Nacht, zu jedem Beitrag einen Kommentar schreiben, die übrigens zuletzt gar nicht so schlecht waren, Respekt!
      Ich finde, man sollte immer das Ziel vor Augen haben, 25mal Poster des Monats, 50 Mal Poster des Monats, alles ist möglich! Aber was bringts? Silberne und Goldene Krone, ist es das wert?
      Wenn AU jedenfalls den "Poster des Monats" nicht einstellt, dann mache ich Schluß, ich habe es satt am Morgen den Rechner einzuschalten und dann finde ich S.B. mit mindestens 3xmal 3Sterne, Ver...schen kann ich mich selber und eine derartige Naivität der Poster kann ich mir einfach auch nicht vorstellen!
      Bitte keine neue Sternderldebatte, der Blogger hat es so gewollt, ich schweige!

    • Erich Bauer
      31. Januar 2013 15:56

      Ich hoffe, es hat das Auditorium nicht zu sehr überrascht. Ich fand es einfach an der Zeit meinen @Bosnigl zu legitimieren... Ich kann ihn nicht abstreiten. Er trägt einfach viel zu viele Züge von mir. Das kommt davon, wenn man ungeschützt...

    • Erich Bauer
      31. Januar 2013 16:14

      terbuan,
      "...Bitte keine neue Sternderldebatte..."

      Aber selbstverständlich wird es eine solche Debatte geben. Ist es doch das einzige Thema, welches hierorts noch so etwas wie eine "Diskussion" entfacht... Man beachte nur die letzten Beiträge zu den AU-Artikeln. Auch dem (kein Partner)-Poster "Villon" ist das schon aufgefallen. Jeder stellt seine "Aktie" hinein und wartet auf die "Bewertung"...

      Noch hoffe ich, daß man nach all diesen Jahren nicht feststellen muß: Was den Löwelstraßlern und sonstigen jenseitigen Trollen nicht gelungen ist... den Sternderln gelingt!

    • Wertkonservativer
      31. Januar 2013 17:05

      Da hier von etlichen Mitbloggern wieder einmal die leidige Sternderldebatte angefacht wurde, möchte ich noch einmal (sicher zum letzten Mal) darauf zurückkommen.

      Von Dr. Unterberger als Stimulans für die Ehrgeizweckung, gute Beiträge mit Aussicht auf Hervorhebung an jedem Monatsende, seit Jahren eingeführt, hat sich diese Bewertungsgeschichte durch einige sich unseriös Vorteile verschaffende Poster Zug um Zug in einen Spaltpilz unter den Bloggern entwickelt.

      Ich meine, dass , wenn man an einer auch "sportlichen Konkurrenz" teilnimmt, es total unfair ist, in Richtung auf Vorderplätze mitpostende Blogger als Ehrgeizlinge, Logorrhö-Befallene und sonstwas herabzuwürdigen und lächerlich zu machen!
      Es posten hier seit Jahren geschätzt zwischen 25 und 30 Mitblogger täglich zu praktisch allen Unterberger-Beiträgen (ich auch!), und das ist gut so.
      Wem's missfällt: seine Sache!

      Was Dr. Unterberger diesbezüglich eventuell unternehmen wird, werden wir schon merken. Jedenfalls wird hier seit langem eine gut- und richtiggemeinte Wettbewerbs-Aktivität von neuaufgetauchten oder sich verkleidenden Querulanten madig gemacht!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      31. Januar 2013 17:28

      Diese Spießbürgerwettbewerbe sind bestenfalls peinlich... ansonsten krank.

    • terbuan
      31. Januar 2013 17:36

      Du sagst es Erich,
      das ist ja wie ein Preisausschreiben bei der "Kronen-Zeitung", bei der "Ganzen Woche" oder bei der ´"Wiener Bezirkszeitung für den x.ten Bezirlk", eine Schande für einen derartigen Blog, völlig niveaulos, schade drum!.
      Meine Zeit in diesem Forum ist endenwollend, es sei denn, dem Blogger fällt noch etwas ein!

    • Erich Bauer
      31. Januar 2013 18:14

      terbuan,

      wenn die Zeit gekommen ist... und der Wein sauer ist... dann werde auch ich dieses Gesöff wegschütten. Dann interessiert mich dieser Blog genausoweinig wie die KZ-Leserbriefschreiber...

    • FranzAnton
      31. Januar 2013 18:37

      @ Sternderl - Hyperventilation: den hier agierenden Geistesgrößen m.E. nicht angemessen.
      Ad Birgit Kelle:
      Vor den Vorhang mit dieser blitzklugen Dame und "Tosenden Applaus"!
      Besagte Lady erscheint mir buchstäblich "ministrabel"; sollten wir der Regierung nicht vorschlagen, etwa Frau Heinisch - Hosek "in die Wüste" zu schicken, und Frau Kelle an ihrer statt als "Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst" einsetzen? Wäre doch offensichtlich eine vielversprechende Maßnahme! Macht jemand mit?

    • Undine
      31. Januar 2013 19:07

      BIRGIT KELLE:
      *****************************************************!

      @Alexander Renneberg fürs Aufstöbern des wirklich sensationell guten Kommentars:************!

      @Franz Anton:

      ********* für diesen Satz:

      ".......sollten wir der Regierung nicht vorschlagen, etwa Frau Heinisch - Hosek "in die Wüste" zu schicken, und Frau Kelle an ihrer statt als "Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst" einsetzen? "

      JAAAAAAAAA!!!

    • terbuan
      31. Januar 2013 21:27

      Erich,
      ich meine, es wird schon morgen sein!
      Gute Nacht

    • byrig
      31. Januar 2013 22:51

      bekommt man geld für die sternderln?
      wenn ja-auf zum sternderlmachn!
      sollte das aber nicht der fall sein,halte ich diese sternderlkonkurrenz für mehr als kindisch,zumal der alterdurchschnitt in diesem blog ja eher bei ende der 50-er liegen dürfte.
      tatsächlich ist auch mir aufgefallen,dass einige blogger-fast-schreiben können,was sie wollen,und einen sternderlregen bekommen.
      allerdings:nachteile erwachsen mir dadurch keine.ausser ich hätte den (psychisch normalen?) ehrgeiz,hier weit vorne zu ligen bei der erreichten sternderlanzahl.
      mir wäre das aufgrund des nicht vorhandenen gewinns-nämlich auch etwas bewirken zu können dadurch-zu mühsam.
      als nichtpensionist habe ich nicht so oft die zeit rechtzeitig zu posten,und ich schätze das beantworten von blogs,und vergebe gerne sterne,wenn meine meinung getroffen wurde,da ich dann nicht die mühsame aufgabe habe,selbst schreiben zu müssen.
      aber ich werde weiterhin amüsiert dem sternekrieg zusehen.

    • Haider
      31. Januar 2013 23:38

      Mein erster Gedanke: Wäre ich nicht schon über 70ig, wäre ich noch politisch aktiv, ab sofort würde ich n i e m a l s einer Journalistin einen Gesprächstermin geben. Vor hinterlistigen Attacken ist man als Mann leider nie gefeit. Schon in der Volksschule verstecken Mädchen ihre Schummelzettel im Rocksaum, wohl wissend, daß sich dort niemals ein Lehrer nachschauen traut.
      Vertrauenslehrer/Schülerberater sind gezwungen Stategien zu entwickeln, um ja nicht mit einer Rat/Hilfe/Auskunft suchenden Schülerin irgendwo allein zusammenzutreffen und nachher womöglich diffamiert/erpreßt/denunziert/verleumdet/angeklagt zu werden.
      Die linken Gesellschaftszerstörer haben es endlich geschafft. So wie der gegenseitige Respekt ging auch das gegenseitige Vertrauen verloren. Schade!

    • Sternwarteschleife (kein Partner)
      01. Februar 2013 16:10

      Kein Partner... keine Sternderl sehen, vergeben, vergessen übersehen, verdammen, herbeiwünschen... herrlich. Nur Unterberger lesen und ab zum Ortner.. :-)
      Damit sind die zwei Pflichtlektüren pro Tag erledigt.

      PS: Schon beim Metaxa gilt: 3 Sterne sind besser als 5 Sterne. Sagt jeder Grieche...

      PPS: Je älter, je kindischer... das sollte man berücksichtigen...

    • Karl Knaller
      01. Februar 2013 16:28

      @PPS von Sternwarteschleife "je älter, je kindischer":
      Wenn Sie damit den Herrn Michler, aka Wertkonservativer, meinen: das hat m.E. bei ihm mit dem Alter nichts zu tun. Der dürfte schon so auf die Welt gekommen sein und ist es dann der Einfachkeit halber geblieben. Aber er ist hier in guter Gesellschaft, siehe "Krieg der Sterne".

    • Wertkonservativer
      01. Februar 2013 18:34

      Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil!

      Wissen Sie was, Herr Knaller?

      Sie können mich mal ......!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  13. Wertkonservativer
    31. Januar 2013 14:02

    Das ist natürlich eine nur im roten Privilegien-Sumpf mögliche Sumpfblüte, die jeden ASVG-Pensionisten die Zornesröte ins Gesicht springen lassen muss.

    Allein der erwähnte monatliche Zuschlag zur Normal-Pension ist um einiges höher, als die Normalpensionen der übergroßen Mehrheit der ASVG- und auch der ÖBB-Pensionisten!

    Zur Verteidigung dieses himmelschreienden Pensions-"Unrechtes" wird man wohll hören, dass die sattsam bekannten "wohlerworbenen Rechte" eine Senkung bzw. Stornierung dieses irrwitzigen Pensionszuschlages nicht zulassen!

    Wie auch immer, ich bleibe jedenfalls dabei: die Gschicht' ist eine echte Sauerei
    (fast ein Reim)!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  14. Tullius Augustus
    31. Januar 2013 13:58

    Ein paar Infos: Internetauftritt dieser Versicherungsanstalt

    http://www.vaeb.at/

    Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau (VAEB)
    Linke Wienzeile 48-52
    1060 Wien


    In Wikipedia gibt es keine Seite für diese "Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau"

    Sie ist jedoch ein Bestandteil der österr. Sozialversicherung: http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialversicherung_(%C3%96sterreich )

  15. S.B.
    31. Januar 2013 13:40

    Wenn man jetzt noch die Pensionsansprüche in anderen staatsnahen "Privilegienstadeln" aufdeckt, wie zum Beispiel in der Österreichischen Nationalbank, oder wie hier im Burgenland

    http://burgenland.orf.at/news/stories/2542844/

    dann weiß man, wer die Pensionstöpfe in Wahrheit leerräumt und wo unser Steuergeld versickert.

    Man kann dem Tagbuchbetreiber nur gratulieren, daß er es wagt, diese Mißstände anzuprangern, denn offensichtlich interessiert sich der "Aufdecker der Nation" = der "grüne (Gift-)Pilz dafür nicht.
    Sitzt er womöglich selbst wie viel zu viele andere im Pensionsprivilegien-Glashaus?

  16. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    31. Januar 2013 13:24

    Als Kontrast zu Fußnote 396: "Die wohligen Pensionsnischen der Parteifreunde" eine Information betreffend "bessergestellte" ASVG-Pensionisten. - "Bessergestellt", weil sie im Durchschnitt Firmenpensonen von 300Euro/Monat zusätzlich zur ASVG-Pension erhalten (es handelt sich um folgenden Personenkreis: Facharbeiter bis Akademiker); durchschnittlicher Pensionsantritt ca. 61 bei Männern, 56 bei Frauen) :

    In den 90er Jahren traten beim Umstieg der Belegschaft von bestehenden Betriebspensionssystemen zu den neuen Pensionskassen, die Betriebsräte als Vertreter der Belegschaft auf. Sie schlossen entsprechende Betriebsvereinbarungen mit den Firmen ab und sind auch heute noch in den Aufsichtsräten der Pensionskassen. Die Betriebsräte holten sich damals - betreffend die Umstiegs-Bedingungen - Informationen zum neuen Pensionskassengesetz sowohl von der Gewerkschaft, als auch von der Arbeiterkammer.
    Bezeichnend ist, daß Mitarbeiter der Arbeiterkammer in ihrem eigenen Pensionskassenverträgen eine Nachschußpflicht für sich ausgehandelt, diesen Ratschlag aber nicht an die beratenen Betriebsräte der Firmen weitergegeben haben. Diese Nachschüsse werden nämlich gebraucht, weil die Performance der angelegten Gelder oftmals nicht ausreicht, um wenigstens jährlich nominell unveränderte Pensionen zu zahlen.
    In der Praxis haben als Folge viele Pensionisten bisher rund 30% nominell und bezüglich der Kaufkraft ihrer - durchschnittlich 300 Euro betragenden - Pension inzwischen rund 50% verloren.
    Die Betriebsräte in Aufsichtsräten der Pensionskassen verhindern bei Abstimmungen, daß an Stelle von Betriebsräten auch Pensionisten in den Aufsichtsrat kommen. Hat doch der Betriebsratsvorsitzende formal die Stimmen von den aktiven und schon in Pension befindlichen für Abstimmungen zur Verfügung, während den Pensionisten nur die aktuell zur Hauptversammlung erschienen Stimmen der Pensionisten aufbringen können.
    Ergebnis: Die Betriebsräte haben bei der Pensionskassengründung die Sicherung der Pensionen durch schlechte Beratung von Gewerkschaft und Arbeiterkammer mitverursacht und lassen zusätzlich heutzutage auch die geschädigten Pensionsempfänger nicht in den Aufsichtsrat.
    Rote Macht eben nur den Roten.

  17. moderatus
    31. Januar 2013 13:20

    absolute Schweinerei und ein Schlag ins Gesicht der ASVG-Pensionisten!

    • GOP
      31. Januar 2013 16:26

      Und wie ist es mit den Heerscharen von Beamten in Bund, Länder und Gemeinden? Oder den AHS-Lehrern, welche nach 36 Dienstjahren (20 Std-Woche und fast 13 Wochen Urlaub) mit 80 % des Letztbezuges (€ 5.139 ohne Zulagen) aus "Gesundheitsgründen" vorzeitig in den Ruhestand treten?

    • Nicht schon wieder (kein Partner)
      01. Februar 2013 15:34

      @GOP
      Sie sind leider auf dem Wissensstand von 1990 was Bundesbeamte und speziell Lehrer betrifft. 80% vom Letztgehalt - das war einmal. Jetzt wird schon über zwei Jahrzehnte durchgerechnet, der Nachkauf von Schulzeiten ist so teuer, dass er sich nicht auszahlt, und die Übergangsregelungen, die durch die Reform der Regierung Schüssel notwendig waren, laufen endgültig aus. Jetzt muss de fakto bis 65 "gelehrt" werden um eine halbwegs attraktive Pension zu beziehen, und auch Lehrer werden wie die ASVGler mit einem Pensionskonto beglückt. Die üblichen sonstigen Beschuldigungen gegen Beamte und Lehrer sollten sie besser beim STANDARD posten oder der Frau Schmied mailen. Dort werden sie noch gerne geglaubt.

    • GOP
      01. Februar 2013 20:03

      Antwort zu "Nicht schon wieder":
      Also die Fälle, welche ich persönlich kenne, haben noch die "goldenen Bestimmungen" ausgenützt und sind alle vorzeitig aus dem Lehrerberuf in Pension gegangen. Es wird schon stimmen - wie Sie erwähnen -, dass es nun etwas anders geworden ist.
      Übrigens: ich habe nichts gegen Beamte und Vertragsbedienstete, diese sind für ihre Aufgaben wichtig. Der genannte Monatsbezug für AHS-Lehrer nach dieser langen Dienstzeit wurde mir eben wieder bestätigt. Allerdings plant man, die Gehaltskurve etwas zu verändern, d.h. Anfangsbezüge etwas höher, dafür nach langen Dienstjahren etwas weniger Geld. Dies ist u.a. derzeit Gegenstand der Verhandlungen und betrifft natürlich nicht die dort bereits "gelandeten" Leute.





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