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Die Sternschnuppen: Und jetzt geht Fritz Dinkhauser

Lesezeit: 6:00

Der markige Tiroler Fritz Dinkhauser verlässt also die Politik. Sein Alter und vor allem die schlechten Aussichten für die Landtagswahl sind die Gründe dafür. Vermutlich wird damit die derzeit zweitstärkste Tiroler Partei auch gleich wieder ganz aus dem Landtag verschwinden. Ein guter Anlass, eine Gesamtbilanz über die diversen politischen Sternschnuppen zu ziehen.

Von Dinkhauser über seinen Mittiroler Fritz Gurgiser, über Frank Stronach, Hans-Peter Martin bis zum BZÖ Jörg Haiders zieht sich ein roter Faden. Diesen kann man auch im Ausland etwa bis zu den Piraten und dem italienischen Komiker Beppe Grillo fortsetzen, und in der Vergangenheit bis zu Franz Olah. Sie alle sind politische Phänomene, die von den Medien hochgeschrieben werden, die aber rasch wieder untergehen, sobald die Medien das Interesse an ihnen wieder verloren haben. Auch kehlig-apokalyptische Dinkhauser-Sprüche oder das amerikanische Deutsch von Stronach oder das alemannische Eiferertum von Martin oder die täglich neue Richtungsänderung von Haider verlieren nach einer gewissen Zeit ihren Reiz für Fernseh-Zuschauer und Zeitungs-Leser.

Bei vielen der Genannten liegt freilich dazwischen der Gipfel ihrer Erfolgskurve sehr hoch: Dinkhauser beispielsweise war als Führer der zweitstärksten Partei mit mehr als 18 Prozent sogar quasi Chef der Opposition im Tiroler Landtag. Aber eben nur eine Legislaturperiode lang.

Das hat der ÖVP in dieser Zeit das Regieren sehr erleichtert. Denn Dinkhauser ist über seine gutmenschlichen Sprüche hinaus an der Sachpolitik weitgehend gescheitert, bis auf ein oder zwei Spezialthemen wie die Agrargemeinschaften war er nicht ernstzunehmen. Er hat sich, ein typischer Tiroler, auch sehr rasch in parteiinternen Streitereien verloren. Aus dieser Krise hat er nicht einmal dann mehr einen Wiederaufstieg geschafft, als sich auch die Tiroler ÖVP in inneren Streitereien verirrt hat, und als Günther Platter durch unsinnige Attacken auf das Gymnasium sowie die Annahme von Jagdeinladungen seine Partei beschädigt hat.

Bis auf die Piraten haben sie alle noch etwas gemeinsam: Es ging und geht überall um One-Man-Shows. Ein Dinkhauser, ein Stronach, ein Martin, ein Grillo, in hohem Ausmaß auch ein Silvio Berlusconi oder der bei uns weniger bekannte Laibacher Bürgermeister Zoran Jankovic sind eloquent und lebendig. Sie verschaffen den Medien im Gegensatz zu traditionellen Politikern, die auch in langen Interviews viel reden, aber möglichst nichts sagen wollen, eine Zeitlang Unterhaltungswert, Schlagzeilen und bessere Einschaltquoten. Sie strahlen unabhängig von ihrem Alter das Image aus, etwas ganz Anderes als die mausgrauen Altpolitiker, etwas ganz Neues zu sein. Ihre Reden versprechen Lösungen jahrelang ungelöster Probleme.

Jedoch: Dieser Effekt nützt sich rasch ab. Sie sind alle nicht konzept-, nicht pakt-, nicht problemlösungs-, nicht kompromissfähig – mit der zeitweisen Ausnahme Berlusconis (Dafür ist dieser umso tiefer in Strafverfahren verwickelt, ebenso wie Martin und Jankovic). Und kein einziger der Genannten hat seinem Land, seiner Region oder gar Europa in irgendeiner Weise den Stempel aufdrücken können.

Fast alle großen Persönlichkeiten der westeuropäischen Nachkriegszeit, die wirklich Geschichte gemacht und Dinge verändert haben, sind aus den großen Traditionsparteien herausgegangen. Ob das nun in Österreich ein Schüssel, ein Kreisky oder ein Raab gewesen ist. In Deutschland ein Schröder oder ein Adenauer, in Großbritannien ein Blair oder eine Thatcher, in Italien ein De Gasperi oder ein Moro. Lediglich Charles de Gaulle war eine Ausnahme: Der französische Kriegsheld hat im Alleingang die Gründung einer eigenen Partei geschafft, die auch ohne ihn am Leben geblieben ist.

Die einzige Neugründung, die nachhaltig das politische Spektrum in etlichen Ländern Westeuropa belebt hat, waren die Grünen. Sie konnten auf das breite Netzwerk der 68er Bewegung, auf die vielen Bürgerinitiativen gegen alles und jedes, auf die alternative Szene, auf die jedem modischen Trend verfallende Kulturschickeria, auf die heimatlos gewordenen Kader der diversen kommunistischen Totalitarismen und zeitweise auch auf Teile des umweltbesorgten konservativen Bürgertums setzen.

Was anfangs sehr heterogen war, hat jetzt nach Eliminierung der Bürgerlichen seinen sicheren Platz links von den Sozialdemokraten gefunden, wo dafür fast alle linkssozialistisch-kommunistischen Gruppierungen verschwunden sind. Die Grünen wollen den Sozialdemokraten nun auch als Mehrheitsbeschaffer dienen, nachdem sie diese gleichzeitig schon inhaltlich stark verändert haben (freilich nachweislich zum Nachteil der orientierungslos gewordenen Ex-Arbeiterpartei). Das ist aber bisher nur in Deutschland einige Jahre gelungen.

In Osteuropa ist der politische Trend allerdings ähnlich wie in Frankreich. Da sind die heutigen Parteien nach den Jahrzehnten der gesellschaftlichen Destruktion durch den Kommunismus weniger tief in der Gesellschaft verankert, als es die westlichen lange waren. Um nur ein Beispiel zu nennen: In Tschechien waren sowohl ein Vaclav Havel wie ein Vaclav Klaus schon auf der Bühne und wichtig, bevor sich Parteien bilden konnten.

Osteuropas Parteienlandschaft ist heute wie im Westen am Beginn des letzten Jahrhunderts in einem Zustand, den man am besten als Liquid Democracy beschreiben könnte (Ja ich weiß, dass dieser Ausdruck bei den Piraten und in der EDV-Welt eigentlich etwas ganz anderes heißt). Fast jede erfolgreiche Partei wird in den Reformländern bei der nächsten Wahl auch wieder zertrümmert.

Zurück zu den politischen Sternschnuppen in Westeuropa. Heißt ihr regelmäßig kurzes Leben, dass dort das politische Gesetz gilt: Extra factiones veteres nulla salus? Gibt es außerhalb der alten Parteien kein Heil? Können sich Rot und Schwarz und Grün und die da und dort existierenden dritten Lager (mit liberalen, nationalen oder separatistischen Wurzeln) auf Dauer der Macht gewiss sein?

Nichts wäre falscher, als wenn sie diese Hoffnung hegen sollten. Auch wenn sich bisher das Neue überall als nicht nachhaltig erwiesen hat, geht die Erosion des Alten munter voran. Man denke nur, dass in Österreich Rot und Schwarz, die Jahrzehnte deutlich über 90 Prozent gelegen sind, heute darum zittern müssen, wenigstens gemeinsam 50 Prozent zu erreichen.

Was heißt das? Politik wird diffuser, von momentanen Stimmungen geprägt, von Einzelthemen, von unvoraussehbaren Zufälligkeiten, von der kurzfristigen medialen Ausstrahlung einzelner Personen, vom Verschwinden alter Lager ohne das Entstehen dauerhafter neuer. Das kann gefährlich werden.

Das könnte aber auch durch eine ernsthafte Öffnung für die Direkte Demokratie in einem neuen konstruktiven Aufbruch münden. Und nur so, sicher nicht durch irgendeine neue Heilsgestalt. Die Erkenntnis vieler Menschen, sich in einer immer komplizierter und differenzierter werdenden Welt nicht auf Dauer mit einer Person, einem Lager identifizieren zu können, droht ohne die Entwicklung direktdemokratischer Mechanismen in totaler politischer Frustration zu enden. Die Menschen sind durchaus bereit, sich ernsthaft auch mit solchen komplizierten Sachfragen zu befassen, an denen die Politik scheitert. Wie der vergangene Sonntag gezeigt hat.

Direkte Demokratie von der Parteien Gnade kann aber kein Dauerzustand sein. Die Bürger und nicht die Parteien sind der Souverän. Sie wollen daher selbst bestimmen, worüber sie selbst abstimmen und was sie ihren politischen Angestellten überlassen: Ein Minister ist auf deutsch ebenso ein Diener wie ein Mandatar ein Beauftragter ist.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2013 14:10

    A.U. hat bei der Aufzählung der Exponate seiner Sternschnuppensammlung auf ein Exemplar vergessen: HEIDE SCHMIDT!

    Als Heide Schmidt ihren kometenhaften Aufstieg in der FPÖ unter Jörg Haider startete, waren die Medien sehr sparsam und zurückhaltend mit Lob für die aufstrebende Politikerin, denn eine Person, die den Freiheitlichen angehörte, war automatisch PFUI; darin war man sich im ORF einig!

    Ganz anders war dann die Sachlage, als sich Abspaltungstendenzen von der FPÖ, aber va von ihrem einstigen und bis dahin einzigen Mentor Jörg Haider zeigten.

    Auf einmal wurde sie umjubelt von allen Seiten und ausgiebigst gefördert von ihrem neuen Mentor Heinz Fischer. Was alles der abtrünnigen Heide Schmidt nur vorausgesagt worden ist! Die Vorschußlorbeeren für Heide Schmidt als Parteigründerin des Liberalen Forums fielen sehr üppig aus. Nun kannten die Medien keine Grenzen mehr für ihre Elogen---ebenso wenig für ihre Häme, schadenfroh gerichtet an Jörg Haider!

    Jörg Haider zitierte damals eine alte Spruchweisheit: "Man liebt den Verrat, aber nicht den Verräter"

    Am Ende zeigte sich, daß der Komet Heide Schmidt nach einem wahrlich kometenhaften Aufstieg sich als schnell verglühende Sternschnuppe erwies---und das trotz der phantastischen Presse, die sie nach der Trennung von Haider lukrieren durfte.

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2013 07:31

    Gegen diese glasklare Analyse, daß mehr direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild die Gefahr von politischen Sternschnuppen, Volks(verf)führern, Rattenfängern und Heilsbringern vermutlich wesentlich eindämmen kann, ist nichts einzuwenden.

    Was nützt es allerdings, wenn zum Beispiel Österreich dieses Instrumentarium auf eine breitere Basis stellt, aber die EU in ihrer derzeitigen Form so gut wie gar nichts davon hält und uns als Mitgliedsstaat mit ihrem überbordenden Regulierungs- und Verordnungswahn bei vielen Entscheidungen "overruled"?
    Daher gibt es nur zwei Möglichkeiten, um den Weg der direkten Demokratie erfolgreich fortzusetzen:
    Entweder Austritt aus der Europäischen Union, damit wieder mehr SELBSTBESTIMMUNG zurückzugewinnen und die Bevölkerung in wichtige Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
    Oder mehr direktdemokratische MITBESTIMMUNG in der gesamten EU durchzusetzen, was bei den Zentralstaat-Allüren in Brüssel kein leichtes Unterfangen sein würde.

    Einen Versuch wäre Letzeres allemal wert für eine der wichtigsten Voraussetzungen zum Fortbestand der europäischen Gemeinschaft.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2013 07:42

    Summa summarum zum heutigen Leitartikel:
    Da alle neuen politischen Initiativen früher oder später wieder scheitern, aber auch die etablierten Parteien ÖVP und SPÖ derzeit nichts gutes versprechen, die Grünen nur als Steigbügelhalter der Roten fungieren, bleibt eigentlich nur die nicht erwähnte FPÖ als empfehlemswerte Partei übrig. Oder wir warten wieder auf eine wirkliche Persönlichkeit, welcher aus einer der beiden Großparteien SPÖ bzw. ÖVP hervorgeht. Diese ist aber derzeit nicht in Sicht.

    Ob die nun überall diskutierte "Direkte Demokratie" - wo jeder darunter etwas anderes versteht - wirklich ein Ausweg aus der derzeitigen politischen Sackgasse ist?

    Übrigens: Fritz Dinkhauser zieht sich aus gesundheitlichen Gründen zurück.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2013 12:40

    Die Groko über die FPÖ abwählen und sich gleichzeitig für mehr direkte Demokratie einsetzen. Genau. Das sind die wenig berauschenden, aber einzig realistischen Möglichkeiten, die der Wähler derzeit hat.
    Stronach ist ein grosses Problem in dieser Situation, wie hier bereits angeführt. Denn er kann indirekter Steigbügelhalter einer GROKO durch Reduzierung der Stimmen für die FPÖ werden, oder eine Ampelkoalition induzieren, die wieder eine SPÖ mit Faymann (?) an der Spitze sieht. Schöne Aussichten.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2013 12:36

    Im Großen und Ganzen stimme ich den Ausführungen zu, nur im Falle Dr. Jörg Haider erkenne ich keine "politische Sternschnuppe". Er war bei seiner Parteigründung seit vielen Jahren in der österreichischen Politik fest verankert. Ob sich das BZÖ nach einem erstaunlich erfolgreichen Start unter seiner Führung kontinuierlich weiterentwickelt hätte, läßt sich nach seinem plötzlichen Unfalltod nicht mehr nachweisen. Für den notwendigen Aufbau von Strukturen und Nachfolger blieb ihm keine Zeit, daher erübrigt es sich darüber zu urteilen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2013 08:15

    Wenn man sich ausschließlich dem eigenen Wohlergehen, der persönlichen "Selbstverwirklichung" ergibt und daher nur die eigene Lebensspanne (Generation) im Auge hat... ja dann... dann ist das ein sehr unfruchtbares "Projekt". Es muß aussterben...

    Dieses Naturgesetz gilt auch für politische Erscheinungen. Stronach geht es - nach eigenen Worten - um eine Grabesinschrift... Sagt eigentlich ALLES! Ob seine Begleiter Pomfineberer sind?

    Die Grünen sind ja auch nicht gerade fruchtbar... eher schon furchtbar. Aber... sie überlegen sich immerhin ein Pseudo-Weiterleben als Patchworker... Ein eher fragwürdiger Versuch das "Weiterleben" betreffend. Müssen sich halt brav in eine "Stief-Familie" integrieren.

  7. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2013 06:38

    Unser Dr. Unterberger bestätigt heute recht klar, was ich hier auch schon wiederholt angeführt habe:

    alle zuletzt aufgetretenen mehr oder minder skurrilen "Volksbeglücker" sind eben Sternschnuppen, die mangels echter Konzepte, Programme und Strukturen recht bald wieder verglühen werden.
    Auch Herr Stronach wird wohl bald an seine Grenzen stoßen, und dem Schicksal der von A.U. angeführten "Sternschnuppen" nicht entgehen!
    Wetten wir?

    (mail to: gerhard@michler.at)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorGismor
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Januar 2013 09:56

    Interessant!
    Mehr als 50 afrikanische Kinder nach von Bill Gates geförderter Meningitis-Impfung gelähmt
    Ethan A. Huff

    Bill und Melinda Gates führen seit mindestens zehn Jahren einen regelrechten Kreuzzug dafür, jedes einzelne Kind auf der Erde zu impfen. Vorrangig kümmern sie sich dabei um den afrikanischen Kontinent, wo schlechte hygienische Bedingungen und der Mangel an sauberem Wasser ein Umfeld geschaffen haben, in dem sich Krankheiten wie Meningitis und Malaria ungehindert ausbreiten. Aber anstatt dagegen etwas zu unternehmen, drücken die Multimilliardäre und ihre zahlreichen Verbündeten den Menschen in Afrika Impfstoffe als Lösung auf – und die sind nun Auslöser einer ganzen Welle von Lähmungen bei jungen Menschen.

    Wie die Enthüllungsjournalistin Christina England auf Vactruth.com berichtet, wurde das Dorf Gouro im Norden des Tschad kürzlich Opfer der dunklen Seite dieser Impfpläne: Mindestens 50 Jugendliche in der Region wurden nach einer Impfung mit dem neuen, speziell für Afrika entwickelten Meningitis-Impfstoff MenAfriVac gelähmt. MenAfriVac, gepriesen als Mittel zur Verhütung einer Meningitis, führte bei allen betroffenen Kindern – einige von ihnen waren erst sieben Jahre alt – zu Halluzinationen, Krämpfen und schließlich einer Lähmung.

    Wie der Vetter zweier der durch die Impfung geschädigten Kinder berichtet, traten die furchtbaren Nebenwirkungen von MenAfriVac bereits 24 Stunden nach der Impfung auf. Viele der Kinder litten an Kopfschmerzen und Erbrechen, was sich später zu »nicht kontrollierbaren Krämpfen« ausweitete, bei denen sie »sich wanden und ihnen Speichel aus dem Mund lief«. Doch als Eltern und örtliche Behörden versuchten, höhere Regierungsvertreter zum Handeln zu bewegen und den betroffenen Kindern zu helfen, wurden ihre Hilferufe praktisch ignoriert.

    Regierung des Tschad versucht, Eltern mit Schmiergeldern zum Schweigen zu bringen

    Wie derselbe Vetter, den England »Mr. M.« nennt, weiter erzählt, sei nach dem ersten Auftreten der Lähmungen fast eine Woche vergangen, bis sich der tschadische Gesundheitsminister und der Sozialminister endlich in Gouro sehen ließen. Dann sei entschieden worden, die 50 gelähmten Kinder in ein fast 500 km entfernt gelegenes Krankenhaus zu verlegen. In der gesamten Region um Gouro gibt es nämlich nur einen einzigen Arzt.

    Doch anstatt nun zu untersuchen, warum MenAfriVac überhaupt so eine schwere Reaktion hervorgerufen hatte, und die weitere Verbreitung des Impfstoffs umgehend so lange auszusetzen, bis Erkenntnisse darüber vorlagen, versuchten dieselben Regierungsvertreter, die leidgeprüften Eltern mit Geld dazu zu bestechen, Schweigen über die ganze Sache zu bewahren. Laut Mr. M. waren sie mehr daran interessiert, die Gefahren von ManAfriVac zu vertuschen, als die Dorfbewohner zu schützen.

    »Regierung und Medien schweigen über die Tragödie, obwohl noch immer viele Fragen offen sind«, erklärte Mr. M. in einer E-Mail an England. Bis jetzt haben die Medien diese wichtige Story nicht gebracht. »All das verunsichert uns und lässt uns für die Zukunft das Schlimmste befürchten. Es ist traurig, dass die ganze Stadt gelähmt ist.«

    Schlimmer wiegt jedoch, dass die Bill & Melinda Gates Foundation, die Weltgesundheitsorganisation WHO und das Meningitis Vaccine Project (MVP), die sich alle vehement für MenAfriVac einsetzen, über die Sicherheit des Impfstoffs ganz offen gelogen haben, als sie wiederholt betonten, er könne ohne Kühlung transportiert werden. Auf dem Beipackzettel des Impfstoffs heißt es unmissverständlich, er müsse gekühlt und lichtgeschützt aufbewahrt werden.

    »Warum haben große Organisationen 571 Millionen Dollar für ein Impfprojekt ausgegeben, wenn das Internationale Komitee vom Roten Kreuz für nicht einmal 3.000 Dollar Brunnen gebaut hat, die Zugang zu sauberem Trinkwasser gewähren?« fragt England neben anderen wichtigen Fragen über die fürchterliche Lage. »Warum ist das Impfprogramm nicht ausgesetzt worden (und) was unternehmen diese Organisationen gegen die schrecklichen Vorfälle in Gouro?«

    Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:
    VacTruth.com

    http://www.youtube.com/results?search_query=impfen&oq=impfen&gs_l=youtube-reduced.3..0l4.3108.4203.0.4883.6.5.0.1.1.0.68.327.5.5.0...0.0...1ac.1.G5V7qj7M-I8


alle Kommentare

  1. Boomer (kein Partner)
  2. Wizzy (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:11

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  4. Francielle (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:31

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  5. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    28. Januar 2013 22:47

    Schüssel in einem Atemzug mit Kreisky, Raab, Schröder, Adenauer, Blair, Thatcher, de Gasperi und Moro?

    Empfiehlt sich da etwa ein Biograph? ;)

  6. Gismor (kein Partner)
    28. Januar 2013 14:29

    Rabbi Rabinovichs Ansprache über die jüdische Weltherrschaft durch einen 3.Weltkrieg
    Das Canadian Intelligence Service hat in seiner Ausgabe vom September 1952 folgenden Beitrag von James Moorhouse veröffentlicht:

    Die folgende Ansprache hielt Rabbi Emanuel Rabinovich vor einer außerordentlichen Zusammenkunft des Notstandsrates Europäischer Rabbiner in Budapest, Ungarn, am 12. Januar 1952.

    „Ich begrüße Euch, meine Kinder!

    Ihr wurdet hierher gerufen, um die hauptsächlichsten Schritte unseres neuen Programmes festzulegen. Wie Ihr wisst, hofften wir, 20 Jahre Zeit vor uns zu haben, um die im II. Weltkrieg von uns erzielten großen Gewinne zu festigen, jedoch hat unsere, auf gewissen lebenswichtigen Gebieten stark zunehmende Stärke, Opposition gegen uns erweckt und wir müssen deshalb jetzt mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dahin wirken, den Ausbruch des III. Weltkrieges zu beschleunigen.

    Das Ziel, das wir während 3000 Jahren mit so viel Ausdauer anstrebten, ist endlich in unserer Reichweite und da dessen Erfüllung so sichtbar ist, müssen wir trachten, unsere Anstrengungen und unsere Vorsicht zu verzehnfachen. Ich kann Euch versichern, dass unsere Rasse ihren berechtigten Platz auf der Welt einnehmen wird: jeder Jude ein König, jeder Heide ein Sklave! (Applaus seitens der Versammlung).

    Ihr erinnert Euch an unseren Propagandafeldzug während der 1930er Jahre, welcher in Deutschland antiamerikanische Leidenschaften erweckte; zur selben Zeit weckten wir antideutsche Gefühle in Amerika, eine Kampagne, welche im II. Weltkrieg gipfelte. Ein ähnlicher Propagandakrieg wird gegenwärtig intensiv auf der ganzen Welt durchgeführt. Kriegsfieber wird durch ein stets antiamerikanisches Sperrfeuer in Russland geschürt, derweil in Amerika eine antikommunistische Angstmacherei über das Land fegt. Diese Kampagne zwingt alle kleineren Nationen zur Gemeinschaft mit Russland oder zum Bündnis mit Amerika.

    Unser dringendstes Problem im Moment ist, den zaghaften militärischen Geist der Amerikaner zu entflammen. Das Nichtzustandekommen des Gesetzes für die allgemeine Militärdienstpflicht war ein schwerer Rückschlag für unsere Pläne, es wurde uns aber versichert, daß eine entsprechende Maßnahme sofort nach den Wahlen 1952 im Kongress durchgepeitscht wird. Das russische Volk, ebenso wie die asiatischen Völker, stehen unter Kontrolle und sind kriegswillig, wir müssen aber warten, um uns der Amerikaner zu versichern. Dieses Programm wird sein Endziel, die Entfachung des III. Weltkrieges, erreichen, der bezüglich Zerstörungen alle früheren Kriege übertreffen wird.

    Israel wird selbstverständlich neutral bleiben, und wenn beide Teile verwüstet und erschöpft am Boden liegen, werden wir als Schiedsrichter vermitteln und Kontrollkommissionen in alle zerstörten Länder senden. Dieser Krieg wird unseren Kampf gegen die Goyim für alle Zeiten beenden. Wir werden unsere Identität allen Rassen Asiens und Afrikas offen aufdecken. Ich kann mit Sicherheit behaupten, dass zur Zeit die letzte Generation weißer Kinder geboren wird. Unsere Kontrollkommission wird, im Interesse des Friedens und um die Spannungen zwischen den Rassen zu beseitigen, den Weißen verbieten, sich mit Weißen zu paaren. Weiße Frauen sollen von Mitgliedern der dunklen Rassen begattet werden und weiße Männer nur dunkle Frauen begatten dürfen. So wird die weiße Rasse verschwinden, da Vermischung der Dunklen mit den Weißen das Ende des weißen Menschen bedeutet, und unser gefährlichster Feind zur Erinnerung wird. Wir werden ein Zeitalter des Friedens und der Fülle von zehntausend Jahren beschreiten: die Pax Judaica, und unsere Rasse wird unangefochten die Erde beherrschen. Unsere überlegene Intelligenz wird uns befähigen, mit Leichtigkeit die Macht über eine Welt von dunklen Völkern zu halten.”

    Frage aus der Versammlung: "Rabbi Rabinovich, wie wird es mit den verschiedenen Religionen nach dem dritten Weltkrieg?"

    Rabinovich: „Es wird keine Religionen mehr geben. Nicht nur, daß die Existenz einer Priesterklasse eine ständige Gefahr für un­sere Herrschaft bleiben würde, auch der Unsterblichkeitsglaube würde unversöhnlichen Elementen in vielen Ländern geistige Kraft geben und sie derart zum Widerstand ge­gen uns befähigen. Wir werden jedoch die Rituale und Sitten des Judaismus beibehalten als Wahrzeichen unserer erblichen Herrscherkaste, unsere Rassengesetze verschärfen, indem keinem Juden erlaubt sein wird, außerhalb unserer Rasse zu heiraten, auch wird kein Fremder von uns angenommen werden.

    Wir könnten gezwungen sein, die grimmigen Tage des II. Weltkrieges, als wir zuließen, daß Hitlerbanditen einige der Unseren ermordeten, zu dem Zwecke zu wiederholen, um Beweise und Zeugen zu haben, um zu Gericht zu sitzen und die Hinrichtung der Führer Amerikas und Russlands zu rechtfertigen, nachdem wir den Frieden diktiert haben. Ich bin sicher, dass Ihr auf dieses Opfer leicht eingehen werdet, da das Opfern seit je das Losungswort unseres Volkes gewesen ist, und der Tod einiger Tausend im Tausch für die Weltherrschaft tatsächlich ein niedriger Preis ist. Um Euch von der Gewissheit unserer Führerschaft zu überzeugen, lasst mich Euch aufzeigen, wie wir alle Erfindungen der weißen Völker zu Waffen gegen sie gemacht haben. Ihre Druckerpressen und Radios sind die Sprachrohre unserer Wünsche und ihre Schwerindustrie stellt die Instrumente her, die sie hinaus senden, um Asien und Afrika gegen sie selbst zu bewaffnen.

    Unsere Interessen in Washington erhöhen bei Weitem das 'Punkt-Vier'-Programm für die industrielle Entwicklung in zurückgebliebenen Gebieten der Welt, so dass, nachdem die Industriebetriebe und Städte Europas und Amerikas durch den Atomkrieg zerstört sind, die Weißen keinen Widerstand gegen die großen Massen der dunklen Rassen mehr bieten können, welche dann ihre unbestrittene Überlegenheit halten werden. Und so, mit dem Ausblick auf den Weltsieg vor Augen, geht zurück in Eure Länder und steigert Euer gutes Wirken, bis zu dem sich nähernden Tag, wenn Israel sich enthüllen wird, in all seinem glorreichen Schicksal, als das Licht der Welt!
    http://www.liebezurwahrheit.de/index.php?option=com_content&view=article&id=421:rabbi-rabinovichs-ansprache-ueber-die-juedische-weltherrschaft&catid=59:biblische-endzeit-ereignisse&Itemid=112

  7. Francois Villon (kein Partner)
    28. Januar 2013 11:52

    Unter der Überschrift „Und jetzt geht Fritz Dinkhauser“ fertigt Dr. Unterberger diesen Chaoten und Selbstdarsteller in der diesem zukommenden Weise ab. (War auch einmal ein „wertvolles Mitglied“ der ÖVP.)

    Dann aber geht es mit allerlei anderen Dingen weiter, die mit Dinkhauser eigentlich gar nichts zu tun haben, wie auch die Debatte zeigt.

    Einem Irrtum Unterbergers, wie wohl vieler anderer, die in der „Direkten Demokratie“ einen Heilsweg zu erblicken meinen, möchte ich aufgreifen. Sie ist eine M e t h o d e die Staatsgeschäfte zu besorgen, aber beinhaltet weder Sinn, Zweck oder Staatsziel. Um das damit verbundene Problem zu veranschaulichen, kann man Helmut Qualtingers „Der Wilde“ nehmen. In diesem Liedchen heißt es sinnig: „I hab´ zwar ka Ahnung wo i hinfahr´, dafir bin i g´schinder durt!“

    Wenn eine Gesellschaft – wie dies heute Kennzeichen der Postmoderne ist – so völlig ohne sie prägendes geistiges „Leitbild“ ist, wenn der Individualismus zu einer Atomisierung der Gesellschaft geführt hat, und dgl. weiter – dann ist niemals ein Konsens zu irgendwelchen Fragen/Problemen zu erwarten. Wenn auch die Begriffe verwirrt, auf jeden Fall diese keine gemeinsamen mehr sind, wie sollte man sich da „zusammensetzen“ um Pläne zu schmieden?

    Unterberger meint als Begründung/Berechtigung auch noch, daß „der Souverän“ ja entscheide, womit er offenbar das Wählervolk meinte.

    D. h. Dr. Unterberger fokussiert auf ein operatives Problem, dem überdies – direkte Demokratie oder nicht – auch noch jede Menge „technischer“ Hindernisse im Weg stehen.

    - die ausreichende und nicht manipulierte Information der Bürger,
    - die eindeutige Fragestellung und daraus abgeleiteten Konsequenzen,
    - die Kompetenz die aufgeworfenen Probleme zu verstehen,
    - die Frage der Verantwowrtung für Kosten und Folgen der Entscheidung,
    - den organisatorischen, finanziellen Aufwand,
    - die mögliche Häufigkeit solcher Fragestellungen/Entscheidungen,
    - die dem Problem angemessene Schnelligkeit es auf diese Weise zu lösen, usw. usw.

    All dies allein zeigt schon, daß die Aussicht auf Funktionieren so gering sind, daß diese Methode in der Regel eigentlich nicht brauchbar ist.

    Es ist ja auch bemerkenswert, daß Carl Schmitt darlegte, daß der S t a a t souverän ist, der den „Ausnahmezustand“ beherrscht. Nun ist „das Volk“ oder noch weniger ein beliebiges „Elektorat“ – auch wenn das immer vorgegaukelt wird – souverän oder, Substantiv: „Souverän“.
    Souverän ist ein Staat und nur dieser, und zwar unabhängig von der Art seiner Konstitution, aber nicht seine einzelnen Glieder. Es kann eine demokratische Republik souverän (oder auch nicht) sein, eine Monarchie, aber auch eine Diktatur. Wer wollte bestreiten, daß die UdSSR nicht souverän gewesen sei? Hier kommen also die Begriffe durcheinander.

    Was ich aber mit dem „Beherrschen des Ausnahmezustands“ meinte, ist die Fähigkeit im Staatsnotstand Entscheidungen zu treffen. Also sowohl die dazu nötige Macht und Vollmacht zu haben, als auch dies j e d e r z e i t zu tun. Aus diesem Grund ist es möglich, daß auch in – angeblich – demokratisch verfaßten Staaten (zB die USA) auf ganz legale Weise Verfassung, Demokratie, Bürgerrechte, einfach alles! – ausgesetzt werden können und daß per „Executive Ordres“ diktatorisch entschieden wird. Selbst das heute übliche Abnicken von weitreichenden Gesetzen/Ermächtigungen (zB ESM) dauerte im Ausnahmezustand noch zu lange für die Entscheidungsfindung.

    Übrigens hatte der israelische Prof. Yehezkel Dror in seinem Buch „Ist die Erde noch regierbar“ gerade diesen Punkt als den in seiner Sicht entscheidenden dargestellt und damit die Demokratie in Wahrheit ausgehebelt. (Er verwendete zwar den Begriff dauernd weiter, aber er hatte nicht mehr die frühere Bedeutung. – Nur bemerkt hat das fast niemand.)

    Ein gänzlich anderer Punkt betrifft den „Erfolg“ der Grünen. Hier war unmittelbar nach deren Auftreten (noch als „bürgerliche Protestbewegung“ lokaler Art) eine Übernahme durch Berufs-Revolutionäre (= Jakobiner, Sozialisten/Kommunisten) erfolgt. Auch das haben die Leute z. T. heute noch nicht kapiert (inkl. der dummen bürgerlichen Grünen).

    Damit hatte diese Partei immer eine „Tradition“ und auch erfahrene Kader. Sie ist also keinesfalls eine wirkliche Neugründung, sondern eine Metamorphose einer alten immer schon bestehenden Ideolgie-Partei.

  8. Gismor (kein Partner)
    28. Januar 2013 11:22

    Schuldenkrise

    Mario Draghi: In Europa entscheiden künftig die Ökonomen, nicht die Juristen.

    Aha, jetzt wissen wir's!
    Die europäischen Politiker spüren den Fluch der Schuldenfalle. EZB-Chef Mario Draghi sagt, dass die Ökonomen und nicht die Juristen darüber entscheiden werden, wer in Europa „systemrelevant“ ist. In Davos hat ein Minister beobachtet, wie hilflos seine Kollegen sind: Sie stehen in Schockstarre, wie das Wild, das von den Scheinwerfen eines Autos geblendet wird.

    weiterlesen: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/28/draghi-in-europa-entscheiden-kuenftig-die-oekonomen-nicht-die-juristen/

  9. Gismor (kein Partner)
    28. Januar 2013 09:56

    Interessant!
    Mehr als 50 afrikanische Kinder nach von Bill Gates geförderter Meningitis-Impfung gelähmt
    Ethan A. Huff

    Bill und Melinda Gates führen seit mindestens zehn Jahren einen regelrechten Kreuzzug dafür, jedes einzelne Kind auf der Erde zu impfen. Vorrangig kümmern sie sich dabei um den afrikanischen Kontinent, wo schlechte hygienische Bedingungen und der Mangel an sauberem Wasser ein Umfeld geschaffen haben, in dem sich Krankheiten wie Meningitis und Malaria ungehindert ausbreiten. Aber anstatt dagegen etwas zu unternehmen, drücken die Multimilliardäre und ihre zahlreichen Verbündeten den Menschen in Afrika Impfstoffe als Lösung auf – und die sind nun Auslöser einer ganzen Welle von Lähmungen bei jungen Menschen.

    Wie die Enthüllungsjournalistin Christina England auf Vactruth.com berichtet, wurde das Dorf Gouro im Norden des Tschad kürzlich Opfer der dunklen Seite dieser Impfpläne: Mindestens 50 Jugendliche in der Region wurden nach einer Impfung mit dem neuen, speziell für Afrika entwickelten Meningitis-Impfstoff MenAfriVac gelähmt. MenAfriVac, gepriesen als Mittel zur Verhütung einer Meningitis, führte bei allen betroffenen Kindern – einige von ihnen waren erst sieben Jahre alt – zu Halluzinationen, Krämpfen und schließlich einer Lähmung.

    Wie der Vetter zweier der durch die Impfung geschädigten Kinder berichtet, traten die furchtbaren Nebenwirkungen von MenAfriVac bereits 24 Stunden nach der Impfung auf. Viele der Kinder litten an Kopfschmerzen und Erbrechen, was sich später zu »nicht kontrollierbaren Krämpfen« ausweitete, bei denen sie »sich wanden und ihnen Speichel aus dem Mund lief«. Doch als Eltern und örtliche Behörden versuchten, höhere Regierungsvertreter zum Handeln zu bewegen und den betroffenen Kindern zu helfen, wurden ihre Hilferufe praktisch ignoriert.

    Regierung des Tschad versucht, Eltern mit Schmiergeldern zum Schweigen zu bringen

    Wie derselbe Vetter, den England »Mr. M.« nennt, weiter erzählt, sei nach dem ersten Auftreten der Lähmungen fast eine Woche vergangen, bis sich der tschadische Gesundheitsminister und der Sozialminister endlich in Gouro sehen ließen. Dann sei entschieden worden, die 50 gelähmten Kinder in ein fast 500 km entfernt gelegenes Krankenhaus zu verlegen. In der gesamten Region um Gouro gibt es nämlich nur einen einzigen Arzt.

    Doch anstatt nun zu untersuchen, warum MenAfriVac überhaupt so eine schwere Reaktion hervorgerufen hatte, und die weitere Verbreitung des Impfstoffs umgehend so lange auszusetzen, bis Erkenntnisse darüber vorlagen, versuchten dieselben Regierungsvertreter, die leidgeprüften Eltern mit Geld dazu zu bestechen, Schweigen über die ganze Sache zu bewahren. Laut Mr. M. waren sie mehr daran interessiert, die Gefahren von ManAfriVac zu vertuschen, als die Dorfbewohner zu schützen.

    »Regierung und Medien schweigen über die Tragödie, obwohl noch immer viele Fragen offen sind«, erklärte Mr. M. in einer E-Mail an England. Bis jetzt haben die Medien diese wichtige Story nicht gebracht. »All das verunsichert uns und lässt uns für die Zukunft das Schlimmste befürchten. Es ist traurig, dass die ganze Stadt gelähmt ist.«

    Schlimmer wiegt jedoch, dass die Bill & Melinda Gates Foundation, die Weltgesundheitsorganisation WHO und das Meningitis Vaccine Project (MVP), die sich alle vehement für MenAfriVac einsetzen, über die Sicherheit des Impfstoffs ganz offen gelogen haben, als sie wiederholt betonten, er könne ohne Kühlung transportiert werden. Auf dem Beipackzettel des Impfstoffs heißt es unmissverständlich, er müsse gekühlt und lichtgeschützt aufbewahrt werden.

    »Warum haben große Organisationen 571 Millionen Dollar für ein Impfprojekt ausgegeben, wenn das Internationale Komitee vom Roten Kreuz für nicht einmal 3.000 Dollar Brunnen gebaut hat, die Zugang zu sauberem Trinkwasser gewähren?« fragt England neben anderen wichtigen Fragen über die fürchterliche Lage. »Warum ist das Impfprogramm nicht ausgesetzt worden (und) was unternehmen diese Organisationen gegen die schrecklichen Vorfälle in Gouro?«

    Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:
    VacTruth.com

    http://www.youtube.com/results?search_query=impfen&oq=impfen&gs_l=youtube-reduced.3..0l4.3108.4203.0.4883.6.5.0.1.1.0.68.327.5.5.0...0.0...1ac.1.G5V7qj7M-I8

  10. Haider
    28. Januar 2013 02:03

    Bei Nationalratswahlen sank die Wahlbeteiligung von 95,49 % im Jahre 1949 auf 78,81 % im Jahre 2008; d.h. sie nahm um 16,68 Prozentpunkte oder ein Sechstel ab. Demnach genügte im Jahr 2008 rein rechnerisch ein Anteil von 39,4 % aller Wahlberechtigten, um bereits 50 % der Mandate zu erhalten. Es kann also keine Rede mehr davon sein, daß unsere „Groß“-Parteien eine Mehrheit in der Bevölkerung haben. Nur wahlarithmetische Kunstgriffe verschafften ihnen 2008 noch eine Regierungsmehrheit.
    (Um es nicht zu verkomplizieren, habe ich bei dieser Gegenüberstellung die ungültigen Stimmen und die Stimmen für jene Parteien, die unter die 5 % fielen und damit deren Stimmenanteil verloren ging, nicht berücksichtigt.)
    Die letzten echten Parteigründungen gab es im 19. Jahrhundert. Alles wurde seither höchstens abgespalten, umgedreht, radikalisiert oder um Nuancen weiterentwickelt. Einiges auch entsorgt.

    • phaidros
      28. Januar 2013 07:54

      Eine »Weißwählerpartei« könnte die Ungültig- und Nichtwähler auf sich vereinen - ungeachtet des jeweiligen ideellen Hintergrunds!

      So könnte der Ausgleich des Mankos, dass nur gültige Stimmen zu Parlamentssitzen werden, auf demokratische Weise, mit beiden Beinen fest auf dem Boden der bestehenden Verfassung, vom Wähler erzwungen werden.

    • cmh (kein Partner)
      28. Januar 2013 09:35

      Das genau ist der Unterschied zwischen uns beiden:

      Beide gehen wir von einem Sachbefund aus.

      Sie konstruieren ein Werkel, dass immer zu Ergebnissen führt - wie das derzeitige im Übrigen auch.

      Ich hingegen würde mir überlegen, wie man den Wählern klarmachen könnte, dass Nichtwahlen nur der Ausdruck eines Desinteresses bzw einer mangelnden Bereitschaft ist, sich mit politischen Problemen auseinander zu setzten um zu einer positiven Lösung zu kömmen.

    • phaidros
      28. Januar 2013 14:32

      Sämtliche Medien trommeln die Wichtigkeit der Teilnahme bei jeder Wahl, alle Politiker bis zum Bundespräsidenten rufen dazu auf, Ergebnis: stetig sinkende Wahlbeteiligungen.

      Wie wäre das also? Was wollen Sie da so überlegen überlegen? Wie bringen Sie den Nichtwähler an die Urne, der einfach nur die Nase voll von allen hat? (Den desinteressierten Pfosten bringt sowieso niemand dorthin)

    • cmh (kein Partner)
      28. Januar 2013 17:57

      Den Vollpfosten wird man nicht zur Wahl bringen und das wäre auch überflüssig.

      Aber ob ein konkretes Individuum wählt oder nicht, ist nicht einer Frage der Reminder kurz vor der Wahl, sondern das Ergebnis einer längerfristigen Erziehung. Im Mittelpunkt dieser Erziehung steht die Bildung einer verantwortungsbewussten Persönlichkeit.

      Wem immer wieder gezeigt wird, dass er nur ein Rädchen in einem Werkel ist, dass die "Politiker" am besten ohne ihnen dreinzureden schupfen, der wird auch seiner Stimme bei der Wahl kein Gewicht beimessen und somit hat der Ausflug/die Bequemlichkeit schon gewonnen.

      Das ist langfristig. Kurzfristig setzt Ihr Modell an den Politikern an und bestraft sie bei einer geringen Wahlbeteiligung. Das Ergebnis wird sein, dass die Politiker zunächst die Wahlbeteiligung "moderieren" und dann das "Ergebnis" und schließlich überhaupt nicht mehr wählen lassen.

      Dass das nicht so abwegig ist, zeigt ein Gespräch mit einem x-beliegigen Politiker einer x-beliebigen Partei über Wahlen. Das Ergebnis kann in jedem Fall so zusammengefasst werden, dass der Wähler bei der politischen Arbeit stört. Erinnern Sie sich an die letzte Volksbefragung deren Thema ich leider wieder vergessen habe ;-)

      Um eine Änderung zu erreichen müssen Sie mit der Sanktion schon beim "Missetäter" dem Wähler ansetzen.

      Ich extemporiere:

      1x nicht wählen ist keinmal
      2x nicht wählen bringt eine Nachschulung in Staatsbürgerschaftskunde
      3x nicht wählen bringt den zeitlichen Verlust des Wahlrechtes

      Sicher hat auch dieser Vorschlag Schwächen. Vor allem der Verlust des Wahlrechtes ist doch eine merkwürdige Strafe für das Nichtwählen. Vielleicht kommen andere/weiter Vorschläge.

    • phaidros
      28. Januar 2013 18:28

      Aber ob ein konkretes Individuum wählt oder nicht, ist nicht einer Frage der Reminder kurz vor der Wahl, sondern das Ergebnis einer längerfristigen Erziehung. Im Mittelpunkt dieser Erziehung steht die Bildung einer verantwortungsbewussten Persönlichkeit.

      Ah! Wollen Sie nicht doch bei uns mitmachen?

      Das Ergebnis wird sein, dass die Politiker zunächst die Wahlbeteiligung "moderieren" und dann das "Ergebnis" und schließlich überhaupt nicht mehr wählen lassen.

      Und wie sollte das gehen? (Es könnten ja immerhin Abgeordnete der Weißwähler im Parlament sitzen, die das verhindern könnten.)

      Um eine Änderung zu erreichen müssen Sie mit der Sanktion schon beim "Missetäter" dem Wähler ansetzen.

      Ah! Unsere Rede! Habe ich schon gefragt? Wollen Sie nicht doch bei uns mitmachen?

      Ob 3x Nichtwählen den Wahlrechtsentzug rechtfertigen kann - da bin ich skeptisch: so viel ich weiß ist das bei uns nur für Haftstafen über 1 Jahr vorgesehen, und Ö wurde selbst dafür breits verurteilt. Ob 3x Nichtwählen denselben Unrechtsgehalt hat wie eine Tat, die mit mehr als 1 Jahr Haft bedroht ist? Ich glaube nicht, dass das darstellbar ist.

    • cmh (kein Partner)
      29. Januar 2013 10:09

      Lieber phaidros,

      ich freue mich natürlich sehr über Ihr Angebot. Und könnte mir das als Person durchaus vorstellen. Daher vielen Dank.

      Allerdings versuche ich hier in der Anonymität Formulierungen und Gedanken, die noch im Entstehen und in der Testphase sind und daher die zu ihrer Entstehung erforderliche Kompromisslosigkeit gerade in dieser Anonymität finden können.

      Daher nochmals vielen Dank.

      Die Klingen kreuzen werden wir sicher auch so.

      mfg

      cmh

  11. Ambra
    27. Januar 2013 22:18

    Sorry, OT - aber ich muß meine Empörung "loswerden".
    Gegen meine Gewohnheit ließ ich den Beginn der heutigen "Im Zentrum" Sendung aufgedreht. Bereits im Vorwort sprach Frau Turnherr über das
    "FLÜCHTLINGSCAMP" (sic !!) in der Wiener Votivkirche. In meinem Verständnis ist ein Flüchtlingscamp ein für Flüchtlinge rechtens organisiertes und vorbereitetes Camp während es sich bei der Votivkirche um eine widerrechtliche erpresserische Besetzung einer Kirche handelt.
    Ein weiteres Beispiel für die ständigen Manipulationen, alleine schon durch die Wortwahl, im ORF.

    • fokus
      27. Januar 2013 22:22

      Was haben Sie sich bei dieser Diskussion vorgestellt?
      Da war doch schon im Vorfeld alles klar.
      1 FPÖler gegen 5 Linke, da müßte Vilimsky 5 x soviel zu Wort kommen, spielt es natürlich nicht!

    • Undine
      27. Januar 2013 22:48

      @Ambra

      Genauso hatte ich mir die Sendung vorgestellt, deshalb war ich gut zu mir und habe aufs Zusehen "verzichtet"! :-)

    • cmh (kein Partner)
      28. Januar 2013 09:38

      Wann spricht eigentlich Vilimsky jemand ein Lob aus? Oder sind alle schon vor Angst vor den Bessermenschen in sicherer Deckung.

      (NB Nicht einmal diese gmahte Wiesn kann die Thunher ordentlich einfahren.)

    • cmh (kein Partner)
      28. Januar 2013 09:39

      War eigentlich im Nachspann zu lesen:

      "Ute Bock eingekleidet von KLIK"?

  12. terbuan
    27. Januar 2013 21:43

    O.T.
    aus der Online-"Presse":
    "Das Parteibuch als wichtigste Qualifikation!"
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1337534/Das-Parteibuch-als-wichtigste-Qualifikation?_vl_backlink=/home/index.do

    Na sowas, das hätte ich mir nie gedacht, ich meinte immer, nur die fachliche Qualifikation spielt bei der Postenbesetzung einer Rolle! :-)

    • Ambra
      27. Januar 2013 23:18

      Fokus und Undine:
      Sie haben beide recht ! Aber ich schrieb ja "gegen meine Gewohnheit aufgedreht"
      und vermutlich ist ein gewisser Masochismus meinerseits im Spiel - denn die Hoffnung, daß es einmal eine positive Überraschung in ORF Diskussionen gibt, kann es kaum gewesen sein ...

  13. byrig
    27. Januar 2013 21:27

    jörg haider war sicher keine politische sternschnuppe,noch hat er keine historische spuren in der österreichischen geschichte der 2.republik hinterlassen.

    wie immer man zu haider stehen mag-oftmals wahrscheinlich ambivalent,er hat österreich undeutbar verändert.
    er war es,der das total verkrustete 2-parteiensystem endgültig aufgebrochen hat,effektiv begonnen hat,die bis in die letzten winkel des öffentlichen und auch privaten lebens wirkende macht der roten und schwarzen politik zurückzudrängen.
    es ist durchaus wahrscheinlich,dass das heute sterbende bzö bei einem lebenden,aktiven jörg haider weiter zulegen hätte können.immerhin hat haider aus dem stand die grünen bundespolitisch hinter sich gelassen.

    • Undine
      27. Januar 2013 22:17

      @byrig

      *****!
      Es war damals wie ein Befreiungsschlag, als Jörg Haider die beiden Großparteien vor sich hertrieb! Diese hatten sich mit der größten Selbstverständlichkeit jahrzehntelang Österreich so gemütlich aufgeteilt; alles hing vom roten oder schwarzen Parteibuch ab, vom Posten der Manager angefangen--- je ein Schwarzer UND ein Roter---bis zur Putzfrau und dem Portier.

    • fokus
      27. Januar 2013 23:35

      @Undine

      Und bis heute gibt es leider keinen würdigen Nachfolger, der Ähnliches vollbringen könnte!

    • leshandl
      28. Januar 2013 13:57

      "Würdigen Nachfolger" nach all den halb- bis ganz-kriminellen Akten des Jörg H? Der Mann hat aus seinem Bundesland eine Finanzruine gemacht, ganz abgesehen von seinen persönlichen Zwiespältigkeiten ....

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. Januar 2013 22:54

      Haider hat da sicher was geleistet, aber gegen das, was die EU-Gesetzgebung diesbezüglich in Österreich bewegt hat, ist das ein Lärcherlschas.

    • byrig
      28. Januar 2013 23:32

      da hat der fuchs sogar recht-siehe glühbirne.

  14. Herby
    27. Januar 2013 20:34

    OT:

    @ Politikus1

    So wie Sie hatte auch im 'Die-Presse-Leserforum' ca. 2010/2011 eifrig beim Manfred-Seeh-Blog mitdiskutiert als es um den "Fall Kampusch ging". Sie sind da unter Ihrem gleichen Alias-Namen (Politikus1) aufgetreten und brachten sehr wertvolle Beiträge.

    Der ganze Blog und die zahlreichen Diskussionsbeiträge (seitenlang) wurden von den Online-Zuständigen von "Die Presse" vom Internet genommen. Nun wieder ein Artikel von Manfred Seeh zum Kampusch-Fall, den ich interessant finde:

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1337495/Akte-Kampusch_Bericht-verzoegert-sich?_vl_backlink=/home/index.do

  15. Freak77
    27. Januar 2013 20:15

    OT: Heute um 23:00 Uhr in ORF2 der Doku-Film: 'The Brussels Business - Wer regiert die EU?'

    Wer hat in der EU das Sagen? Was ist gerade noch erlaubt und wo endet eigentlich die Legalität? Ein Doku-Thriller beleuchtet die Grauzone der europäischen Demokratie.


    Dieser Film war im Kino und wird erstmals im TV ausgestrahlt.

    Infos: http://tv.orf.at/program/orf2/20130127/608190701/351873

    Trailer dieses Films: http://www.youtube.com/watch?v=4YjtB5Ux5qQ ( 2 Min.)

    Interview mit dem Filmemacher dieses Streifens Friedrich Moser (aus Ö.): http://www.youtube.com/watch?v=Lu9K5dpswqw ( 34 Min.)

  16. Jewgeni Gorowikow
    27. Januar 2013 18:37

    OT Hinweis: Das ZDF gab sich Mühe eine durchaus differenzierte Österreichs zu bieten:

    ZDF-Dokumentation Makro "Wirtschaftswunder Österreich" (28 Min.)

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1828870/Wirtschaftswunder-Österreich


    bzw: http://player.zdf.de/zdf/mediathek/miniplayer/index.html?mediaID=1828870&time=0&mediaType=video&initialIndex=0

  17. Alexander Renneberg
    27. Januar 2013 18:28

    o.t.

    für den herrn phaidros, der da unlängst bei einem unterberger artikel über die mietrechtssituation meinte: wer weiß ob das stimmt. bzw. ob es so sei.

    http://www.welt.de/finanzen/immobilien/article113155897/Schleichende-Enteignung-deutscher-Hausbesitzer.html?wtmc=nl.wdwbaufmacher

    phaidros hat recht, es ist nicht so, sondern noch viel schlimmer.

    • phaidros
      27. Januar 2013 20:22

      Bitte nicht so schwammig: hast Du einen Link von damals oder willst Du nur ein wenig herpatzen?

    • Alexander Renneberg
      27. Januar 2013 21:01

      wozu sollte ich für sie unterbergers tagebuch durchsuchen.
      das werden sie wohl noch selbst schaffen.
      oder erinnern sie sich nicht mehr daran, dass sie damals meinten, wer weiß ob s tatsächlich so wäre, dass hänge wc´s oder fliesen bis zur decke nicht mehr erlaubt seien in teilen deutschlands.

      nun, es stimmt was unterberger und einige andere poster damals schrieben.

      der obige link zeigt, dass dies noch lange nicht die decke ist.

      schlimm genug, auch wenn es sie nicht persönlich betrifft.

    • Alexander Renneberg
    • terbuan
      27. Januar 2013 21:25

      Alex,
      kauf Dir eine Wohnung am PrenzlBerg, am besten Nähe Kollwitzplatz und saniere sie, jeder Berlin-Aufenthalt wird zum Erlebnis, das Bauamt soll sich brausen! (aber nicht in Deiner bis oben verfliesten Dusche :-)

    • phaidros
      27. Januar 2013 21:54

      Nein das ist nicht weniger schwammig, weil ich keine Ahnung mehr hab, was der Zusammenhang war und was ich gesagt haben soll. Glaubst Du wirklich, ich gehe jetzt Unterberger durchstierln, weil Dich wieder mal der Pelz juckt oder Dir fad ist oder Du Streit suchst?

      Irrtum.

      Und aus.

    • Alexander Renneberg
      27. Januar 2013 22:02

      ok, sorry, wollte sie nur auf ihren irrtum von damals hinweisen. wenn sie nichts dazulernen wollen bleibt ihnen das unbenommen. ebenso die fakten zu negieren.

  18. Eva
    27. Januar 2013 18:00

    Fragt sich eigentlich niemand, auf welche Weise Stronach zu seinem riesigen Vermögen gekommen ist? Wäre ich nicht von seiner Lauterkeit felsenfest überzeugt, könnte ich auf falsche Gedanken kommen. Während Stronach also sein Vermögen auf ganz legale Weise erarbeitet hat, werden die ganz, ganz riesigen Vermögen häufig mittels Waffen-, Drogen- oder Menschenhandel gescheffelt. Meist gesellt sich dann jemand dazu, der große Summen Geldes weißwaschen möchte........

    • Jewgeni Gorowikow
      27. Januar 2013 18:35

      OT: Das ZDF gab sich Mühe eine durchaus differenzierte Betrachtung Österreichs zu bieten:

      ZDF-Dokumentation Makro "Wirtschaftswunder Österreich" (28 Min.)

      http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1828870/Wirtschaftswunder-Österreich


      bzw: http://player.zdf.de/zdf/mediathek/miniplayer/index.html?mediaID=1828870&time=0&mediaType=video&initialIndex=0

    • Jewgeni Gorowikow
      27. Januar 2013 19:08

      @ Eva

      Frank Stronach ist auf Grund seiner Tüchtigkeit, Fleißes und seines geschäftlichen Riechers zu seinem riesigen Vermögen gekommen. Jedoch:

      A) Prohibition: Es sind aber schon auch so, dass in den USA große Vermögen unlauter in der Zeit der Prohibition entstanden: z.B. die Familie Bronfman: http://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Miles_Bronfman_senior

      Die Familie Bronfman ist eigentlich kanadischer Herkunft. Durch den kanadisch-amerikanischen Alkoholschmuggel wurde von der Bronfman-Familie (Seagram Company Ltd.) viel Geld verdient: http://www.canadiangeographic.ca/magazine/ja10/timeline/liquor-men.html

      B) Las Vegas: Auf Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Las_Vegas liest man: "Der Mobster (= Mann des organisierten Verbrechens) Bugsy Siegel setzte Anfang der 1940er Jahre mit dem Bau der ersten Hotels mit integriertem Spielkasino eine Entwicklung in Gang, die bis heute anhält. .... "

      Über Las Vegas munkelt man dass seit der Legalisierung des Glücksspiels in Nevada 1931 die zahlreichen Casinos und Hotels dieser Stadt zu einem großen Teil für die Geldwäsche von Drogengeldern (bzw. anderer Verbrechen) verwendet wird.

      C) Miami: Ähnlich ist das was über Miami geredet wird. Miami ist sozusagen das Sprungbrett Amerikas in Richtung Lateinamerika. Man munkelt dass die Stadt Miami zu einem großen Teil ihren Aufschwung & Reichtum dem aus Südamerika verschobenen Schwarzgeld und auch gewaschenen Drogengeld verdankt. Nur ein Beispiel: http://www.justice.gov/usao/fls/PressReleases/110714-01.html

    • Undine
      27. Januar 2013 22:29

      @Jewgeni Gorowikow

      Auch bei der Familie Kennedy wurde der "Grundstock" für den unermeßlichen Reichtum während der Prohibition mit Alkoholschmuggel gesetzt. Auf diese Weise hat man dann die Möglichkeit, für die Nachkommenschaft Präsidenten- und Senatorenstühle zu kaufen.

    • leshandl
      28. Januar 2013 14:06

      Stronach ist ua zu seinem Vermögen gekommen, indem er andere, vor allem seine Magna-Aktionäre, für blöd verkauft hat. zB durch kassieren riesiger Bezüge, die er mit seinem 500fachen Stimmrecht problemlos durchdrücken konnte. Oder indem er eigenartige immobilien-Geschäfte trickste, zB mit seiner Rennbahn-Firma. Da gäbe es noch eine ganze Menge aufzudecken, beim "guten" Frank. Dass in Österreich seine Tricks nicht ganz so gelaufen sind (Oberlaa, Ebreichsdorf ...) verzeiht er dem Erwin bzw Häupl nie. In Kärnten dagegen hat es mit dem "Schloss am Wörtherseee" und dem Jörgl recht gut geklappt.

  19. Claudius
    27. Januar 2013 17:13

    OT: heute abend in ORF2 um 21:55 Uhr: Es diskutieren bei Ingrid Thurnher „IM ZENTRUM“:

    Aufregerthema: Votivkirchenbesetzung - Aufstand der Asylwerber – Radikale Aktivisten oder verfolgte Opfer?

    Harald Vilimsky, Generalsekretär FPÖ

    Alev Korun, Menschenrechtssprecherin , Die Grünen

    Wolfgang Taucher, Leiter Bundesasylamt

    Ute Bock, Flüchtlingshelferin

    Franzobel, Schriftsteller

    Von ÖVP und SPÖ ist kein Politiker dabei.

    Link: http://tv.orf.at/program/orf2/20130127/608190301/353141

    • kakadu
      27. Januar 2013 17:16

      Und trotzdem lauter Linke, außer Harald Vilimsky = 4:1 = ein typisches "Rotfunk"-Verhältnis!

    • Undine
      27. Januar 2013 17:49

      Und wenn Harald Vilimsky als einziger Rechter unter vier LINKSEXTREMEN (plus Ingrid Thurnherr!) dann noch ständig unterbrochen* wird, etwa von der höchst militanten Alev Korun mit ihrem energischen Kinn, ja, da bekommt man wieder einmal eine Kostprobe von der AUSGEWOGENHEIT im öffentlich-rechtlichen ORF! Da lachen ja die Hühner!

      *Ständig am Reden gehindert werden allerdings immer nur die Freiheitlichen; die Redezeit von Roten und Grünen ist immer grenzenlos.

    • Claudius
      27. Januar 2013 18:15

      Im Youtube: Ein Film vom FPÖ-TV:

      http://www.youtube.com/watch?v=CavcCvcvT5E&playnext=1&list=PLW3vjq9SrSOtpH2l4jaJVAMSX4Lce0DzQ&feature=results_video

      Ich möchte das nicht kommentieren ....... weil das Video für sich selbst spricht.

    • kakadu
      27. Januar 2013 18:49

      @Undine

      Wie recht Sie haben und mit Ingrid Thurnher als Moderatorin muß man auch das Verhältnis korrigieren = 5:1 = soviel zur ausgewogenen Diskussionskultur des ÖRF.

    • fenstergucker
      27. Januar 2013 18:52

      @Claudius

      Was auffällt, beide Aktivisten sprechen mit "deutscher Schnauze".
      Warum wohl?

    • M.N. (kein Partner)
      28. Januar 2013 22:15

      Mittlerweile dürfte auch der Kardinal begriffen haben, dass es sich um linksextreme Agitatoren handelt, die ganz Österreich am Schmäh halten:

      http://wien.orf.at/news/stories/2568979/

      Landau hingegen verteidigt noch immer. Hat der sich übrigens je zu den Kirchenbränden vor Weihnachten geäußert, oder tangieren ihn die nicht ?

    • Undine
      29. Januar 2013 16:17

      @M.N.

      "Landau hingegen verteidigt noch immer. Hat der sich übrigens je zu den Kirchenbränden vor Weihnachten geäußert, oder tangieren ihn die nicht ?"

      Mit dem Landau stimmt allerlei nicht; der ist ein dermaßen banales Würstel, daß er lieber auf "Nummer sicher" geht, damit er von LINKS Lob ernten kann; das braucht er für sein Ego. Die Kirchenbrandstiftungen in Amstetten gehören sicher nicht zu seinen Aufregerthemen!

  20. Josef Maierhofer
    27. Januar 2013 16:22

    Es ist bei Politik, Demokratie wie bei Religion.

    Geht es den Menschen 'gut', sprich, haben sie genug Materielles um 'satt' zu sein, geht es der Demokratie schlecht und, dem Titel folgend auch der Religion, der Tradition, den Tugenden. Dafür aber geht es dem gesellschaftlichen Verfall gut und immer besser, ja, bis wir halt wieder zur Besinnung kommen und munter werden. Für mich ist der Sozialismus der Träger des Verfalls.

    Es ist mir ja selbst während der letzten 40 Jahre so ergangen. Ich war mit dem Materiellen, mit der Arbeit, mit den 'Sorgen' des Wohlstandes so beschäftigt, dass ich gar nicht gesehen haben, dass da Parteien sich und Klientel auf Kredit, auf meine Rechnung sich bereichern und dazu übergehen die letzten Reste der Freiheit hinwegzufegen.

    Die Not des (auch politischen) Überlebens bringt es mit sich, dass nun so mancher Politiker (Cameron als Beispiel) die 'Flucht nach vorne' antritt, um an der Macht zu bleiben und sich dann doch nach dem vermeintlichen 'Volkswillen' zu drehen.

    Es ist dies, wie bei der 'Religion' eigentlich nur ein Geschäft, ein sich Bedienen, statt eines Dienens.

    Nun der Bogen wurde überspannt und sowohl die Schulden, wie auch die Gesellschaft ist 'aus dem Ruder gelaufen' und auf dem besten Weg sich selbst zu vernichten. Das Gift des künstlichen 'Wohlstandes' hat nachhaltig gewirkt und ob der Weg zurück zur Besinnung, zum Sparen, zur Gesellschaft, etc. gelingt, steht für mich in den Sternen.

    Auch die 'Sternschnuppen' werden das Gesellschaftsdefizit verursacht durch das zerstörerische Gift des Wohlstandes, ich meine nicht des normalen, sondern des zuviel davon, um es deutlicher zu sagen, die grausame, gesellschaftszerstörende Wirkung der Privilegien von Politik, Amt und Klientel, die das Zuviel des Wohlstandes ja ausmachen, auch die 'Sternschnuppen' werden das so lange nicht beheben können, solange sie sich der gleichen Methoden bedienen und keine Botschaft transportieren. Genau, wie etwa bei den christlichen Religionen, die an dem gleichen Wohlstandsgift sterben.

    Solange die Ideologie nicht lebbar und real und selbstlos ist, solange wird sie von Parteien zur Selbst- und Klientelbedienung missbraucht. Wir sehen es in etwa bei Sekten mit enorm vielen, meist völlig entrechteten und auch finanziell abgestierten Mitgliedern, wie 'gut' es denen geht, wie 'mächtig' sie nicht sind, solange sie ihre (unfreien) Mitglieder 'bei der Stange' halten können. Wir sehen es aber auch bei den Sozialisten, die sich da in nichts mehr unterscheiden und auch bei den 'bürgerlichen' Parteien, die sich aus materiellen Gründen an den Sozialismus geklammert haben und ihre Mission (und daher auch Berechtigung oder Legitimation) verloren haben und damit eigentlich sich selbst abgeschafft haben.

    Österreich schafft sich ab, Europa schafft sich ab, Deutschland schafft sich ab (Sarrazin), 'Europa braucht den Euro nicht' (ebenfalls Sarrazin), viele wissen es, Millionen haben seine Bücher gelesen, zuwenige, um die durch die (sozialistischen) Parteien unfrei gewordenen Gesellschaft vor dem Schritt in den Abgrund zu bewahren.

    Auch Dr. Unterberger erkennt in seiner Analyse, dass eigentlich die direkte Demokratie das Einzige wäre, was noch helfen könnte, dazu würde es aber der Wahrheit bedürfen, die wir massenhaft wegen der etablierten (sozialistischen) Parteien und deren Medienmacht nicht erhalten.

    Das gesellschaftliche Unbehagen ist ja schon da, die Vorahnung auf das (gar nicht mehr lustige) Kommende hat inzwischen die Menschen befallen und, mit wem Sie auch reden, alle glauben zu wissen und wissen es auch, dass es so nicht weitergehen kann, weder materiell noch gesellschaftlich.

    Direkte Demokratie und auch alle die anderen direkt demokratischen Bewegungen, wie etwa aus diesem Forum heraus gesprochen, 'Verwaltungsreform-jetzt', oder 'Conwutatio', oder auch andere 'Unzensuriert', etc. .... wie sie alle heißen mögen, zeigen ja das alles genau, dass die Menschen sogar Lösungen parat haben, die allesamt aber nicht den Gefallen der politischen Nomenklatura finden können, würde das doch den Fallen aller Privilegien bedeuten, oder den Fall aller politischen Lügen, oder ..., wir haben das hier zur Genüge diskutiert.

    Auf friedlichen Weg lässt sich wirkliche direkte Demokratie, nicht die Pseudoaktionen der 'etablierten' Parteien sind gemeint, die diese schaffen, um von ihrer grenzenlosen Selbst- und Klientelbedienung auf Kosten des Volkes abzulenken, offenbar aber nicht durchsetzen. So werden wir halt auf den Zusammenbruch Österreichs, Europas warten müssen und bei noch größerem Schaden dann übereinander herzufallen im Rahmen eine Bürgerkrieges, Krieges, etc.

    Die Schuldigen sitzen unter uns, nämlich alle, die vom 'System' profitieren, statt dem System zu dienen, die an sich denken und nicht an die Gemeinschaft, die die Wahrheit nicht lieben und den Fleiß, kurz, die, die Tugenden und die Moral verachten.

    Hier schließt sich dann der Kreis hin zu den christlichen Religionen, die eigentlich auch die Moral hochhalten sollten.

    Dass ich dieses Thema schon als Deutschmaturaarbeit im Jahr 1967 geschrieben habe, hat bis heute nichts an Aktualität verloren.

    Bloß geschlafen haben wir inzwischen ziemlich viel ...

  21. Undine
    27. Januar 2013 14:10

    A.U. hat bei der Aufzählung der Exponate seiner Sternschnuppensammlung auf ein Exemplar vergessen: HEIDE SCHMIDT!

    Als Heide Schmidt ihren kometenhaften Aufstieg in der FPÖ unter Jörg Haider startete, waren die Medien sehr sparsam und zurückhaltend mit Lob für die aufstrebende Politikerin, denn eine Person, die den Freiheitlichen angehörte, war automatisch PFUI; darin war man sich im ORF einig!

    Ganz anders war dann die Sachlage, als sich Abspaltungstendenzen von der FPÖ, aber va von ihrem einstigen und bis dahin einzigen Mentor Jörg Haider zeigten.

    Auf einmal wurde sie umjubelt von allen Seiten und ausgiebigst gefördert von ihrem neuen Mentor Heinz Fischer. Was alles der abtrünnigen Heide Schmidt nur vorausgesagt worden ist! Die Vorschußlorbeeren für Heide Schmidt als Parteigründerin des Liberalen Forums fielen sehr üppig aus. Nun kannten die Medien keine Grenzen mehr für ihre Elogen---ebenso wenig für ihre Häme, schadenfroh gerichtet an Jörg Haider!

    Jörg Haider zitierte damals eine alte Spruchweisheit: "Man liebt den Verrat, aber nicht den Verräter"

    Am Ende zeigte sich, daß der Komet Heide Schmidt nach einem wahrlich kometenhaften Aufstieg sich als schnell verglühende Sternschnuppe erwies---und das trotz der phantastischen Presse, die sie nach der Trennung von Haider lukrieren durfte.

    • S.B.
      27. Januar 2013 18:44

      @Undine

      ********!

    • byrig
      27. Januar 2013 21:03

      ein segen,dass diese unsägliche heide schmidt nicht mehr in der politik mitmischt.
      gescheitert ist diese eitle egomanin nicht zuletzt an ihrem egoismus,an der selbstverliebten selbstdarstellung und an ihrem abgleiten an den äusserten linken rand.
      auch ihr fleiss soll endenwollend gewesen sein.
      nichtsdestotrotz schafft diese person es,meinen puls bei der schieren erwähnung ihres namens um eineige schläge ansteigen zu lassen.vor ärger.
      wohl eine klassische konditionierung.
      trotzdem:undine ***********

    • Undine
      27. Januar 2013 22:39

      @byrig

      "...und an ihrem abgleiten an den äusserten linken rand."

      Es war einfach verblüffend, wie schnell und vor allem wie gründlich sich die Verwandlung bei dieser Frau vollzogen hat! Nach dem ersten Schreck änderte sich meine Meinung auch sehr gründlich! :-)
      Und danke für die Sternderl!

    • Jacky (kein Partner)
      28. Januar 2013 08:16

      Heide Schmidt und ihre Partei waren halt leider zu intellektuell für Österreich, zu vernünftig und besonnen in ihrer Politik. Stammtische, die Kronenzeitung und Unterberger-Freaks konnten damit natürlich nichts anfangen.

    • Eva
      28. Januar 2013 21:10

      @Jacky

      Hallo, Jacky, lassen Sie mich raten: Sie sind natürlich "Intellektueller"----und wer finanziert Sie?

  22. HDW
    27. Januar 2013 13:40

    Soll das etwa gar ein Plädoyer zur Rückkehr zur Parteiendiktatur der 90% sein (Gemeindewohnung oder pragmatisiertes Fixum als Primar oder in einer Staatsbank u.s.w.) und gegen den Demokratiebeitrag der "Sternschnuppen" sein?
    Das "Schweizer Modell" (Kreißky) ist seit 150 Jahren eine Chimäre geblieben weil die Machteliten es fürchten wie der Teufel das Weihwasser!
    Trotz Mediendominanz der Parteien konnten diese auf prekäre 50% gebracht werden, und nicht durch den Beitrag von ÖAAB, CV oder BSA und VSSTÖ!
    Übrigens sind die 20% des B.Grillo keineswegs durch Medienpräsenz erklärbar, dort treten die prinzipiell nicht in Erscheinung, und was S.Berlusconi betrifft wäre wohl eher die italienische Justiz für einen anderen Journalismus das Thema, als das Sexualleben von jemand derseit 1994 immer wieder starke Mehrheiten für die Rechte gegen die Machtübernahme der Kommunisten bilden konnte.(Die Vertreter der Schwulen und Lesben wissen was es bedeutet das Sexualverhalten zum Gegenstannd von Prozessen zu machen, das ist auch Italien Gott sei Dank überwunden. Nur die politisierte Kirche verhindert noch die Wiederöffnung der Bordelle, sodass eben der Strassenstrich dominiert)
    Das Bip die wichtigste Kennzahl für den Lebensstandard der Menschen wird durch die produzierenden Menschen bestimmt, durch parasitäre Mitläufer der Parteiendiktatur höchstens gestört.
    Daher und meiner Meinung nach schlüssig bewiesen in den Ländern der Nachfolge von Jahrhunderten der zentralistischen Macht, sind "Sternschuppen" als Korrektiv hoch willkommen. (Für Italien z.B. der radikal M.Panella!) Aufstieg und Fall sind für sie konstituierend und nicht negativ. Gerade jetzt weil die Schalmeientöne des Zentralismus wegen der (ebenfalls durch zentralistische Macht und die Zentralbanken herbeigeführten Krise des Kapitals) wieder ertönen und besonders in der EU! Neoliberalismus (i.e. Soziale Marktwirtschaft) Subsidiarität, Föderalismus werden von den italienischen Kommunisten, die sich 30% und damit den Preis der Mehrheit, also die Möglichkeit mit den extrem Linken von N.Vendola und Ingroia allein zu regieren, erhoffen, als Schimpfwörter unnd zwar iin den "Medien" in denen S.B. früher ganz selten persönlich auftrat. (Seine Privatsender hatte den Erfolg mit Soap Opern und reality-shows auch beim linken Publikum) Und P.Grillo wirft jemanden der im TV auftritt überhaupt aus der Bewegung.
    Die Zeit der geschichtsphilosophischen Idealmodelle ist bei der Möglichkeit der kommunikativen Vernetzungvorbei, selbst in Österreich wie die Befragung über das Bundesheer zeigte. Weil nämlich immer verbunden mit Zentralismus in der Geschichte. Und der ist einer komplexen Welt nicht mehr gewachsen
    Fiskalischer Föderalismus (das eigentliche Erfolgsgeheimnis der Schweiz und des kapitalistischen Modells an sich) bedeutet ja nur, dass man für die eigenen Beschlüsse auch einsteht (im Gegensatz zum Bundeslastenausgleich) und dadurch Monopole (Schumpeter) ebenfalls verhindert. China ist derzeit das Musterbeispiel einer solchen schweren Übergangsphase: Seit Jahrtausenden eine kaiserliche Zentralmacht (Mao hat mit furchtbaren Opfern eben ein kommunistisches Kaisertum realisiert, indem halt wegen des unmöglichen Marxschen Modells 30 Millionen verhungern mussten un der eitäre ittestand vernichtet wurde. Durch Dengs Kapitalismus sind die Geschäfte voll, aber die Sanierung der Umweltschäden die die Zentralregierung versucht scheitert am Widerstand der regionalen Machthaber. das Kapital wird nämlich weterhin zentral verwaltet. Auch der konfuzianische Zentralismus muss Individualität zulassen soll der Lebensstandard für die Masse erhalten bleiben, die Auslagen müssen voll bleiben. Und letztlich geht es nur darum!

  23. RR Prof. Reinhard Horner
    27. Januar 2013 13:25

    reinhard.horner@chello.at

    Dass direkt demokratische Einrichtungen nur dann funktionieren können, wenn sie, überwältigenden Zugriffen politischer Machtträger entzogen, einer ausbalanzierten "Selbstbeherrschung des Volkes" dienstbar gemacht werden können, liegt auf der Hand. Dies in Österreich und in Europa praktisch zu verwirklichen, darum geht es aktuell äußerst dringlich.

    Was die parteilichen Sternschnuppen betrifft, ist bei Stronach zu beachten, wie er die Käuflichkeit unter dem Deckmantel dern Wertvorgaben ("Wahrheit, Transparenz, Fairness") auf die Spitze triebt. Denn in seinem Denken und Handeln steht über allem sein Grundsatz: "Wer das Gold hat, bestimmt die Regeln!"

    Insofern hat Stronachs Agieren, indem er eine Spur der Käuflichkeit durch das Land zieht, etwas sehr Verdienstvolles; es zeigt in großer Deutlichkeit, welche Leute käuflich sind und zu welchen Preisen sie zu haben sind.

    • dssm
      27. Januar 2013 14:09

      Der Fehler liegt im System. Stronachs 'Kauftour' ist nur die logische Folge, die von ihm Gekauften sind nicht besser oder schlechter als die anderen Teile der 'Elite'.
      Käuflich sind all jene, welche keine Versorgungsposten in Europäischen Ämtern, staatlichen oder staatsnahen Betrieben oder im staatsnahen Consulting vorfinden. So gesehen nehmen die Käuflichen nur eine 'Leistung' in Anspruch, welche ihnen durch widrige Umstände, verwehrt bleibt, allen anderen aber offensichtlich zusteht.

      Einfach ausgedrückt: Eine Gesellschaft darf ihre politisch Verantwortlichen nicht gut bezahlen; sonst geht der Kreislauf los.

      - Am Beginn eine Position im staatsnahen oder staatlichen Umfeld (AK, Parteifunktionär, Betriebsrat, staatsnaher Berater usw). Bezahlung ist durchschnittlich.
      - Dann eine politische Funktion. Gute Bezahlung, das Leben wird auf dieses Einkommen ausgerichtet!
      - Dann ausscheiden aus dem Amt. Es muß ein entsprechendes Einkommen bleiben!

      Nehmen Sie Gabi Burgstaller. Nach all den Skandalen (alleine drei in letzter Zeit) wäre ein Rücktritt einzig richtig. Sie war aber eine (etwas überforderte) Juristin beim Konsumentenschutz, sprich bei der AK. Bezahlung eher mäßig. Als Landeshauptmann ist die Bezahlung aber sehr gut.
      Momentan ist kein entsprechend hoher Posten frei (z.B. Salzburg AG ist erst kürzlich neu besetzt worden, Europawahlen sind in weiter Ferne, Bundesratssitz ist auch nicht drin) und sie ist zu jung für die Pension, also muss sie sich an ihr Amt klammern. Wahrscheinlich ist die Partei schon auf der Suche nach einer Rückzugsmöglichkeit in die 'Privatwirtschaft'.
      Oder Gusenbauer, der tut genau das, wofür Strasser nun verurteilt wurde, nämlich seine politischen Beziehungen an den Meistbietenden verkaufen, nennt sich dann: Unternehmensberatung.
      Frau Burgstaller ist der wahrscheinlich drastischste Fall von Sesselkleben, aber man erkennt die Mechanik und die ist moralisch genau so verwerflich, als ob man sich von Stronach kaufen ließe.

  24. simplicissimus
    27. Januar 2013 12:40

    Die Groko über die FPÖ abwählen und sich gleichzeitig für mehr direkte Demokratie einsetzen. Genau. Das sind die wenig berauschenden, aber einzig realistischen Möglichkeiten, die der Wähler derzeit hat.
    Stronach ist ein grosses Problem in dieser Situation, wie hier bereits angeführt. Denn er kann indirekter Steigbügelhalter einer GROKO durch Reduzierung der Stimmen für die FPÖ werden, oder eine Ampelkoalition induzieren, die wieder eine SPÖ mit Faymann (?) an der Spitze sieht. Schöne Aussichten.

    • dssm
      27. Januar 2013 13:22

      Und wo bitte ist die FPÖ anders als die SPÖVP?
      SPÖ=Sozialisten für Pensionisten und Steinzeitgewerkschafter
      Grüne=Sozialisten für Systemgewinnler
      FPÖ=Nationale Sozialisten
      ÖVP=Paternalistische Sozialisten

      Ich hätte aber ganz gerne eine christliche und/oder liberale Alternative!

      Stronach ist allein durch sein Alter keine Alternative, abgesehen davon, die 'Abgeordneten' welche er 'gewonnen' hat, sind wohl moralisch der letzte ....
      Damit ist die restliche 'Führungsmannschaft' wertlos.

    • simplicissimus
      27. Januar 2013 21:56

      dssm, so gesehen gibt es keine alternative. machen sie mich bitte nicht für die schwächen der fpö verantwortlich.
      was wir gerne hätten und was wir kriegen sind 2 paar schuhe.
      ich weiss zumindest, was ich NICHT mehr will.

    • Norix (kein Partner)
      28. Januar 2013 02:54

      Als junger Österreicher gilt ein primäres Prinzip:
      Das Kreuzerl kriegt die Partei, die am wenigsten ausgeben will. Das kann nach dem ESM die ÖVP nicht mehr sein.
      Die FPÖ hatte aber auch in Opposition Veratnwortung.
      Ganz abgesehen vom Kärntner Chaos, haben die Blausozis die letzten sechs Jahre stets für Ausgaben gestimmt und dabei gar die SPÖ überholt (nimmt man den ESM aus).
      Abgesehen von dem unterirdischen Personal (vorallem in Wirtschaftskompetenzen) und abgesehen von wenig bis gar kein Programm, zeigt mir diese (und zwar sehr wohl System-) Partei, keinerleich Absichten zu unpopulären Reformen (=schmerzhafte Streichungen von der Staatskassa "fürs Volk") und keinerlei Trendumkehr. Was also sollt mich (bspw.) dazu bewegen dem dritten Schwein (wieder) an den Trog zu helfen?

    • Gismor (kein Partner)
      28. Januar 2013 18:33

      Es ist schon witzig, dass der dressierte Österreicher in erster Linie bei sich zu sparen anfangen will. Dass man aber die Beiträge an die korrupte EU halbieren könnte (wie Strache vorgeschlagen), auf diese Idee kommt der Österreicher nicht. Zudem könnte man mal nachschauen wofür die ganzen Subventionen ausgegeben werden. Da könnte man unsinnige Künstlerprojekte wie z.B. Sado-Maso-Clubs oder muslim. Vereine ect. auch einsparen. Zudem will er die ORF-Gebühren streichen. Und noch viele andere Beispiele gäbe es. Schon alleine durch Abschaffung der Korruption würde viel Geld eingespart werden. Und wieviel Geld den Österreichern gestohlen wurde, davon möchte ich gar nicht schreiben. Die Zahlungen die Österreich für im Ausland lebende Ausländer leistet müssten auch hinterfragt werden. Mein Gott es gäbe so viel Einsparungspotenzial, aber dafür müssten die ÖVP/SPÖ/Grüninnen mal abgestraft werden. Und dann würden noch viele "Leichen" das Licht der Welt erblicken, denn dann hätte man mal Einsicht in die vielen versteckten Akten. Und eine Verfassung in der das Volk entscheidet ist ja auch nicht gerade gegen das Volk gerichtet. Dies alles könnte die FPÖ bewirken, wenn sie die Volksverräter mal auf die Finger klopfen könnte. Mit 34% könnte die FPÖ Gesetze verhindern die gegen das eigene Volk gerichtet sind, denn mit den Grüninnen haben die Schwarzen und Roten alles durchgedrückt. Dies wäre dann nicht mehr möglich. Deshalb ist dies die einzige Chance für eine Änderung.

    • Norix (kein Partner)
      29. Januar 2013 15:52

      Soviel Blödsinn mit Absicht (aus der FPÖ-Zentrale) geschrieben oder glauben Sie das wirklich?
      EU-Beiträge und Künstler-Subventionen machen das Kraut nicht fett. Dazu noch Postenschacher (der dritten Sau am Trog), neue Sozialleistungen, die die blauen verspreche, teure Abschiebungen etc. etc. G'scheite Reformen tuen fast jedem weh. Also hörns auf alle - vorallem sich selbst - für blöd zu verkaufen @Gismor.

      ps. Korruption beenden, haha, fang's bei den Karantaniern gleich an!

  25. Gerhard Pascher
    27. Januar 2013 12:39

    Die vom geschätzten Andreas Unterberger aufgestellte Theorie, dass sich neue Alternativen langfristig nicht behaupten können, ist mit dem neuen Parteien ab 1990 in den osteuropäischen Reformstaaten wiederlegt. Dort gibt es neben den mit neuem Namen versehenen Kommunisten genug Alternativen.

    Auch in den westlichen Staaten kann man einige Beispiele nennen. Sogar der VdU, später WdU (= Vorgängerin der heutigen FPÖ) wurde erst 1949 gegründet und diese Bewegung existiert noch immer.
    Sicher ist es heutzutage in Österreich äußerst mühsam, eine neue Partei zu gründen, welche auch längere Zeit "am Markt" bleibt. Dazu machen es ihr auch die Bestimmungen sowie die etablierten Perteien möglichst schwer.

    Um tatsächlich in unserem Land wesentliche und wichtige Änderungen durchzuführen, gibt es m.E. nur drei Möglichkeiten:
    (A) Zu hoffen, dass sich bei den sog. Etablierten (ÖVP und SPÖ) eine starke Persönlichkeit entwickelt, welche auch gegen den traditionellen Parteikurs ist.
    (B) Bei der nächsten Wahl einer der bisherigen Oppositionsparteien zur Regierungsverantwortung zu verhelfen.
    (C) Einer Sternschnuppe (Copyright: AU) zu einer Chance zu verhelfen, damit sie neue Ideen in die Tat umsetzen kann bzw. zumindest den zuerst genannten "Etablierten" das Fürchten lehrt und nicht zu schnell verglüht.

  26. fokus
    27. Januar 2013 12:36

    Im Großen und Ganzen stimme ich den Ausführungen zu, nur im Falle Dr. Jörg Haider erkenne ich keine "politische Sternschnuppe". Er war bei seiner Parteigründung seit vielen Jahren in der österreichischen Politik fest verankert. Ob sich das BZÖ nach einem erstaunlich erfolgreichen Start unter seiner Führung kontinuierlich weiterentwickelt hätte, läßt sich nach seinem plötzlichen Unfalltod nicht mehr nachweisen. Für den notwendigen Aufbau von Strukturen und Nachfolger blieb ihm keine Zeit, daher erübrigt es sich darüber zu urteilen.

  27. Herby
    27. Januar 2013 11:56

    Der heutige Artikel in 'Die Presse' von Karl Ettinger ist sehr interessant und zeigt auf, wie halt so die politische Taktik von den Größen der etablierten Parteien heutzutage so läuft. In dem Zusammenhang auch sehr empfehlenswert zu lesen:

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1337282/Haeupl_Der-wankende-rote-Hausmeister?_vl_backlink=/home/index.do

  28. dssm
    27. Januar 2013 11:05

    Entscheidung für das westeuropäische 'Demokratiemodell' sind die Versorgungsposten!
    Nach dem Weltkrieg hat man sich weite Teile des, von den sonst so ungeliebten Nazis und ihrer Epigonen in Resteuropa, verstaatliche Vermögen einfach behalten. Dazu noch ein Schuss Sozialismus, sprich man hat zahlreiche weitere Bereiche verstaatlicht oder zumindest in staatsnah umgewandelt.

    Die Macht daraus war und ist(!) eine mehrfache.
    Einmal gibt es den 'etablierten' Parteien die Möglichkeit den eigenen Anhängern eine Arbeit zu verschaffen. Ohne Parteibuch gab es in VOEST, Post/Telekom, ÖMV und Post (usw. usf.) keine Anstellung. Bei manchen der Genannten ist dies so geblieben.

    Dann ermöglichten diese Betriebe eine starke Gewerkschaft. Damit konnten die Anhänger überwacht aber gleichzeitig gefördert werden.

    Und schlussendlich die vielen gehobenen Verwaltungsposten für ausgediente Politiker.

    Das Personalpool aus diesen Betrieben war und ist die wahre Macht der Alt-Parteien!

    Jede Neugründung hat ein massives Personalproblem. Erstens fehlt die Basis. Zweitens die Zukunftsperspektive bei der Übernahme eines Amtes, ganz im Gegenteil, wer für eine neue Partei ein Amt übernimmt, kann, im Falle der Rückkehr in einen solchen Betrieb mit Mobbing und Drangsal rechnen. Ein Unternehmer wird aus diesen riesigen Teil des BIP keine Aufträge mehr erhalten.
    Entsprechend finden sich ein charismatischer, wohlhabender Chef, ein paar Wichtigtuer, ein paar ausgediente und perspektivlose Altpolitiker und ein paar gutmütige Deppen.

    • brechstange
      27. Januar 2013 13:23

      dssm,
      Sie haben die Problematik gut aufgezeigt und dargestellt. Die Forderung Unterbergers für mehr Direkte Demokratie und nicht unter Parteiens Gnaden ist eine wichtige sowie ein möglicher Ausweg aus dem Dilemma, der Parteienmacht durch Amts- und Machtmissbrauch. Nicht anders ist diese Postenschacherei zu betrachten.

  29. socrates
    27. Januar 2013 10:07

    In einem Leitartikel der SN las ich, daß man nicht alles der (direkten) Demokratie überlassen dürfe, wie Minderheitenschutz und Förderungen. Barazon nannte Cameron einen Verräter! So sieht das Medienverständnis aus. Die Besitzer unserer Medien wehren sich mit allen Mitteln gegen die Demokratie.
    Ein Beispiel gefällig? "To big to fail" = "To big to JAIL" ist seit langem bekannt.
    Das lange gekaufte Schweigen der Medien viel einem Zufall zum Opfer:
    heise.de/tp Oberster US-Ankläger tritt zurück
    Zuvor hatte er in einer landesweit ausgestrahlten TV-Doku so gut wie zugegeben, dass die Großbanken tatsächlich über den Gesetzen stehen.
    Wie schön war die Medienkampgne in der uns klar gemacht wurde, daß unser Wasser nicht gefährdet ist. Ganz anders ist die Tatsache:

    • socrates
      27. Januar 2013 10:55

      Die wichtigsten politischen Veränderungen verbergen sich manchmal im Kleingedruckten. Klammheimlich, versteckt in einer Richtlinie, versucht die Europäische Kommission gerade ein Jahrhundertprojekt durchzusetzen. Es geht um nicht weniger als um die europaweite Privatisierung der Wasserversorgung. Wenn sich die EU-Kommission durchsetzt, dürfte aus einem Allgemeingut dann ein Spekulationsobjekt werden, mit dem sich - auch in Deutschland - Milliarden verdienen lassen. Es ist ein Sieg großer multinationaler Konzerne, die für diese Privatisierung jahrelang gekämpft haben. Die Folgen für uns Verbraucher könnten erheblich sein.
      http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5

  30. Ai Weiwei
    27. Januar 2013 09:17

    Dr. Unterberger betont die Rolle des Souveräns in der Politik, also die Rolle des Staatsvolks bzw. Wahlvolks. Er beobachtet dass die Tradtionsparteien erodieren und mit ihrer traditionellen Art von Politik in einer Sackgasse angekommen sind. Und dass die "politischen Sternschnuppen" (H.P. Martin, Dinkhauser, Beppe Grillo, Berlusconi usw.) eben nur kurzfristige politische Phänomene sind.

    Bei der NÖ-Landtagswahl, die Anfang März stattfinden wird, gibt es eine antretende Liste die sich ihre Ziele genau in diese Richtung vorgenommen hat:

    - Bürgerbeteiligung

    - Ermutigung der Bürger um in Bürgerdiskussionen & Bürgerforen spezifische Themen im Umfeld politisch aufzugreifen

    - Demokratie & ihre Aktionen, die sich von unten, von den Bürgern aufbaut

    - Festgeschriebene Machtbegrenzung von Funktioneren in dieser Liste/Bewegung/Partei

    - Anstreben der direkten Demokratie nach schweizer Vorbild

    - und vieles mehr

    Die Proponenten dieser Liste sind der Meinung, dass nicht schillernde, auffällige Personen in der Politik die Lösung sind - sondern dass an den Stellschrauben in Verwaltung und Politik gedreht werden muss um das SYSTEM zu reformieren. Eben in die Richtung: "Gebt die Macht in Politik & Staat wieder in die Hände des Staatsvolks".

    Aufgrund fehlender Unterstützungsunterschrifen kann die erwähnte Liste leider nicht in allen Bezirken. Sie kann aber in den meisten Bezirken antreten. Ich denke es ist für die geschätzten Teilnehmer hier im Tagebuch nicht schwierig herauszufinden um welche Liste/Bewegung/Partei es sich handelt ....

  31. Erich Bauer
    27. Januar 2013 08:15

    Wenn man sich ausschließlich dem eigenen Wohlergehen, der persönlichen "Selbstverwirklichung" ergibt und daher nur die eigene Lebensspanne (Generation) im Auge hat... ja dann... dann ist das ein sehr unfruchtbares "Projekt". Es muß aussterben...

    Dieses Naturgesetz gilt auch für politische Erscheinungen. Stronach geht es - nach eigenen Worten - um eine Grabesinschrift... Sagt eigentlich ALLES! Ob seine Begleiter Pomfineberer sind?

    Die Grünen sind ja auch nicht gerade fruchtbar... eher schon furchtbar. Aber... sie überlegen sich immerhin ein Pseudo-Weiterleben als Patchworker... Ein eher fragwürdiger Versuch das "Weiterleben" betreffend. Müssen sich halt brav in eine "Stief-Familie" integrieren.

  32. Observer
    27. Januar 2013 07:42

    Summa summarum zum heutigen Leitartikel:
    Da alle neuen politischen Initiativen früher oder später wieder scheitern, aber auch die etablierten Parteien ÖVP und SPÖ derzeit nichts gutes versprechen, die Grünen nur als Steigbügelhalter der Roten fungieren, bleibt eigentlich nur die nicht erwähnte FPÖ als empfehlemswerte Partei übrig. Oder wir warten wieder auf eine wirkliche Persönlichkeit, welcher aus einer der beiden Großparteien SPÖ bzw. ÖVP hervorgeht. Diese ist aber derzeit nicht in Sicht.

    Ob die nun überall diskutierte "Direkte Demokratie" - wo jeder darunter etwas anderes versteht - wirklich ein Ausweg aus der derzeitigen politischen Sackgasse ist?

    Übrigens: Fritz Dinkhauser zieht sich aus gesundheitlichen Gründen zurück.

  33. S.B.
    27. Januar 2013 07:31

    Gegen diese glasklare Analyse, daß mehr direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild die Gefahr von politischen Sternschnuppen, Volks(verf)führern, Rattenfängern und Heilsbringern vermutlich wesentlich eindämmen kann, ist nichts einzuwenden.

    Was nützt es allerdings, wenn zum Beispiel Österreich dieses Instrumentarium auf eine breitere Basis stellt, aber die EU in ihrer derzeitigen Form so gut wie gar nichts davon hält und uns als Mitgliedsstaat mit ihrem überbordenden Regulierungs- und Verordnungswahn bei vielen Entscheidungen "overruled"?
    Daher gibt es nur zwei Möglichkeiten, um den Weg der direkten Demokratie erfolgreich fortzusetzen:
    Entweder Austritt aus der Europäischen Union, damit wieder mehr SELBSTBESTIMMUNG zurückzugewinnen und die Bevölkerung in wichtige Entscheidungsprozesse einzubeziehen.
    Oder mehr direktdemokratische MITBESTIMMUNG in der gesamten EU durchzusetzen, was bei den Zentralstaat-Allüren in Brüssel kein leichtes Unterfangen sein würde.

    Einen Versuch wäre Letzeres allemal wert für eine der wichtigsten Voraussetzungen zum Fortbestand der europäischen Gemeinschaft.

    • FranzAnton
      27. Januar 2013 20:08

      @ "Oder mehr direktdemokratische MITBESTIMMUNG in der gesamten EU durchzusetzen, was bei den Zentralstaat-Allüren in Brüssel kein leichtes Unterfangen sein würde."
      Die Direktdemokratie ist m.E. nicht aufzuhalten; auch anderweitig wird die bezügliche Alternativlosigkeit erkannt, z.B.: http://www.mehr-demokratie.de/

      Das macht europaweit Schule, wird also nicht aufzuhalten sein, die Zeit ist reif.
      Optimaler Weise sollten solche Initiativen jedenfalls so gut wie möglich gefördert werden, um der Bevölkerung möglichst rasch die Möglichkeit in die Hand zu drücken, die aktuell gefährlichsten Fehlentwicklungen, wie sie dauernd hier beschrieben werden, abzudrehen.
      ÖVP u. SPÖ sind gerade dabei, sich der direktdemokratischen Thematik zu widmen:
      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1337105/Direkte-Demokratie_Regierung-will-bis-April-Paket-verhandeln?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

      Na, ist doch immerhin ein Anfang, nicht wahr?! H.C. trommelt auch in diese Richtung, gottseidank; vermutlich wird es nicht mehr lang dauern, bis alle sich in (populistischen) direktdemokratischen Ansagen überbieten; da muß halt die Spreu vom Weizen getrennt werden.
      Optimismus ist aber angesagt; egal, wer auch immer Direktdemokratie fördert, er hat die Volksentscheidungen nicht mehr in der Hand. Deshalb wird vorrangig darauf zu achten sein, daß die Einstiegshürden niederschwellig angesetzt werden; jedenfalls Votum per Internet, 1/3 der Abgeordneten als Minderheitsrecht, etc.

    • S.B.
      27. Januar 2013 20:40

      @Franz Anton

      Wir sollten nurmehr Politiker wählen, welche die direkte Einbindung der Bevölkerung bei wichtigen Entscheidungen in den Vordergrund stellen, aber seriös gemeint und nicht nur mit einem Leserbrief an die Kronen Zeitung!

    • Haider
      28. Januar 2013 02:51

      @ FranzAnton
      Leider sind die der Bevölkung gnadenhalber gewährten direkten Mitbestimmungsrechte weitestgehend ein Placebo. Letztes Beispiel: Die Koalitionsregierung ist außerstande, das Problem Wehrpflicht:Söldnerheer zu lösen. Also spielt man den Ball der Bevölkerung zu. Die Bevölkerung trifft eine klare und eindeutige Entscheidung. Und was geschieht auf Regierungsebene? Der haushohe Verlierer Darabos wird als "Problemlöser" einbetoniert. Na, das hätten's vorher auch machen können. Soweit zum Respekt der Regierung vor Entscheidungen der Bevölkerung! Es ist eine reine Pflanzerei.

    • werauchimmer
      28. Januar 2013 16:35

      Ein europaweites direktdemokratisches Abstimmungsverfahren ist keine schöne Aussicht, denn dann mischten sich Deutsche, Franzosen, Spanier etc in etwas ein, was die hiesige Bevölkerung vielleicht ganz anders geregelt haben möchte.

      Der Zentralismus würde dadurch nur verschärft.

  34. Wertkonservativer
    27. Januar 2013 06:38

    Unser Dr. Unterberger bestätigt heute recht klar, was ich hier auch schon wiederholt angeführt habe:

    alle zuletzt aufgetretenen mehr oder minder skurrilen "Volksbeglücker" sind eben Sternschnuppen, die mangels echter Konzepte, Programme und Strukturen recht bald wieder verglühen werden.
    Auch Herr Stronach wird wohl bald an seine Grenzen stoßen, und dem Schicksal der von A.U. angeführten "Sternschnuppen" nicht entgehen!
    Wetten wir?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      27. Januar 2013 07:05

      Fast hätte ich auf meine sonntägliche Lyrik-Verpflichtung vergessen!

      Hier nun ein schönes Wintergedicht des Wahlösterreichers Hans Leifhelm (1891 - 1947), zur Einstimmung in den Sonntag:

      "WINTERWALLD

      Ich geh in einen Winterwald hinein,
      Der Winterwald muss voller Wunder sein.

      Die Tannen stehen enge angeschmiegt,
      So weit das Land in tiefer Schneelast liegt.

      Und keine Spuren gehen durch den Wald
      Als von Getier - und die verwehen bald.

      Und manchmal ist ein Seufzen in den Bäumen
      Wie Kinder seufzen unter tiefen Träumen.

      Der Schnee liegt so weiß so weit ich wandern will,
      Da werden alle Menschenwünsche still.
      "

  35. Schani
    27. Januar 2013 06:01

    Herr Doktor Unterberger, ein Hoch auf Ihren Gesinnungswandel! Seit Langem habe ich darauf gewartet, daß ein maßgeblicher Journalist, der Freiheit verbunden und konservativ, Solches äußert!!





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