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Berlin: Wenn gar nichts mehr geht

Das Fiasko um den neuen Berliner Flughafen stellt alles in den Schatten, was es in Österreich in letzter Zeit so an Pleiten gegeben hat. Ob das nun die Erweiterung des Flughafens Schwechat, die Salzburger Buchhaltung oder das Wiener Stadthallenbad geht: Diesmal müssen wir neidvoll zugestehen, dass Berlin einfach besser ist als wir.

Im Vorjahr konnte man noch Deutschland als Vorbild zitieren, weil dort ein Bundespräsident sofort zurücktritt, wenn der Staatsanwalt gegen ihn ein Verfahren einleitet, während die Wiener Koalition nicht einmal mit der Wimper zuckt, wenn die Staatsanwälte gegen die halbe Regierung Strafverfahren beginnen (von denen bis heute kein einziges eingestellt worden ist). Ob das nun die Herren Faymann, Ostermayer und Berlakovich oder ob es die Damen Schmied und Bures betroffen hat. In diesem Vergleich musste man sich als Österreicher noch genieren.

Heute tritt der Österreicher hingegen stolz vor jeden Deutschen hin und sagt: Haltet doch mal die Schnauze, ihr mit eurem Wowereit! Er ist doofer, als die Polente erlaubt, und das ist gar nicht gut so.

Der Berliner Bürgermeister und Aufsichtsratschef über den Flughafen produziert als Hauptverantwortlicher für eine Milliardenpleite dennoch nur die ödesten Politikerreaktionen: Er wolle nicht weglaufen, er wolle sich der Verantwortung stellen. Bla, Bla, Bla.

Zusammen mit der verheerenden Berichterstattung über die forschen Sager des Herrn Steinbrück – die in meinen Ohren freilich lange nicht so schlimm sind, wie die deutschen Medien tun, – haben die deutschen Sozialdemokraten nunmehr wohl jede Chance verspielt, als Sieger aus den nächsten Bundestagswahlen hervorzugehen. Diesen Absturz zeigen auch schon die Meinungsumfragen.

Zu Berlin kommen in anderen deutschen Städten ähnlich unendliche Grotesken: Sei es die Hamburger Elbphilharmonie, sei es der Stuttgarter Bahnhof.

Die köstlichste Pointe des immer teurer und niemals fertig werdenden Berliner Flughafens ist aber die nunmehrige Ankündigung, wie man das Chaos in den Griff bekommen will: Jetzt werde man Experten in den Aufsichtsrat holen. Na so etwas! Auf solche Ideen muss man erst kommen! Experten!

Bisher haben also reine Amateure das Megabauprojekt beaufsichtigt. Alleine der Gedanke, dass jahrelang nur Politiker, die einmal im Monat ein paar Stunden Zeit haben, die Hauptaufsicht über das geplante neue deutsche Luftkreuz hatten, ist abenteuerlich. Sie haben nicht einmal einen Generalunternehmer bestellt, sondern geglaubt, alles selbstgestrickt schnell und billig machen zu können. Dahinter stand wohl die Sorge vor den Grünen und allen möglichen Bürgerinitiativen, die ein solches Projekt ja immer mit schweren Attacken begleiten. Denen wollte man offenbar mit einer möglichst harmlosen Projektankündigung den Wind aus den Segeln nehmen. Vergebens. Denn, wenn am Ende dann immer alles viel teurer und langwieriger wird, ist der Sturm der Erregung noch viel größer.

Ach ja, und jetzt kommt auch noch das, was ja heute schon fast immer kommen muss: Jetzt will auch noch die EU-Kommission ein Verfahren gegen den Flughafen eröffnen. Und zwar, weil dessen Anflugroute einige Vögel gefährden könnte . . .

Das alles könnte am Beginn eines kalten Wochenendes den Österreicher einmal ziemlich amüsieren, wenn da nicht die grundsätzliche Frage wäre: Können in Europa überhaupt noch irgendwelche großen Projekte realisiert werden? Haben wir uns mit Vogelschutz und Brandschutz und tausend anderen Vorschriften und einer enorm komplizierten Technik nicht schon so sehr in einem undurchdringlichen Netz verfangen, dass am Ende gar nichts mehr möglich ist?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2013 10:32

    Gratulation an Herrn AU. Er hat zwei Themen verwoben, welche auf den ersten Blick sehr verschieden erscheinen, leider aus der gleichen Wurzel wachsen: Unfähigkeit im realen Leben.

    Da muss man gar nicht erst nach Berlin schauen, Salzburg ist Beispiel genug. Jetzt nach mehr als einem Monat 'Aufklärung', wird einmal der Budgetplan von 2011 (http://www.salzburg.gv.at/landesvoranschlag_2011.pdf / für 2012, aber auch alle Jahre davor, gibt es auch einen!), welcher auf der Homepage des Landes zum Download zur Verfügung steht, angeschaut. Diese Daten waren immer verfügbar, für jedermann.
    Nun ist es zweifelsohne nicht Aufgabe jedes einzelnen Bürgers, jeden Bescheid und jedes Budget Zeile für Zeile zu überprüfen, im konkreten Fall habe ich rund 3 Stunden für die Durchsicht gebraucht – relativ lange für eine unfreiwillige 'Freizeitbeschäftigung'. Da ist ein Wechsel von 2009 auf 2010 im 'Spekulationsmanagement', welches mich sofort alarmiert. Da lässt sich aufgrund der geplanten 'Erträge' auf die Summen im Feuer sehr leicht rückschließen.

    Dieses Papier wurde im Landtag so beschlossen. Jeder, wirklich jeder konnte und als Verantwortlicher musste(!) dieses Papier durchsehen. Die Journaille wäre verpflichtet gewesen die Bürger über gefährliche Inhalte zu informieren – aber offensichtlich hat es niemand der Mühe wert gefunden, hier nachzublättern – oder alle (also Politiker, Beamte und Journallisten) sind einfach zu dumm.

    Gleichzeitig ist das Land Salzburg der Spitzenreiter bei sinnlosen Umweltauflagen.
    Da wird die Seilbahnwirtschaft drangsaliert (Salzburg lebt vom Tourismus!) daß es kracht.
    Es muss weißer Germa auf den Almwiesen gepflanzt werden – der ist giftig, die Kühe fressen das nicht und die Bauern reißen das Zeug sofort wieder aus.
    Da darf ein Beschneiungsteich nicht als Speicherkraftwerk betrieben werden.
    Da darf die Beschneiung nur an bestimmten Tagen laufen.
    Da darf aus den überquellenden Flüssen kein Wasser entnommen werden.
    Für all diesen Wahnsinn haben die Landespolitiker, ihre Beamten und die Journalisten viel Zeit und Fachwissen (Germa!).

    Das System ist unheilbar krank, da es offensichtlich nur mehr Volltrotteln (Verzeihung aber alles andere ist eine arge Untertreibung) in Politik, Verwaltung und Journaille gibt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2013 02:01

    Nachdem Wowereit das teure Chaos um den neuen Berliner Flughafen nicht mehr in den Griff bekommt, soll der SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck den Posten des Aufsichtsratchefs übernehmen. Es wird lediglich versucht, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben, denn welche Qualifikation befähigt Platzeck den "Karren aus dem Dreck" zu ziehen? Da macht ein Genosse dem anderen Platz, vermutlich damit die wahren Mißstände nicht ans Tageslicht kommen. In dieser Hinsicht unterscheiden sich die deutschen Sozis in keiner Weise von den österreichischen.
    Dabei wäre die einzige Therapie für den schwerkranken Patienten: raus mit der Politik aus dem Flughafendebakel, rein mit ausgewiesenen, unabhängigen Experten.
    Hier wie dort sind allerdings solche Großprojekte besonders beliebt bei den verantwortlichen Volks(zer-)vertretern, weil beim Jonglieren mit den dafür vorgesehenen Steuermilliarden niemand mehr überblicken kann, welche Summen immer wieder wo "versickern". Dank ihrer Immunität werden sie kaum dafür belangt und linke Politiker stehen von vornherein unter "Naturschutz".
    Wowereit wäre gut beraten, nach diesem Desaster sofort von allen Ämtern zurückzutreten, dann würde sich Berlin vielleicht ein bißchen finanziell erhohlen und dafür etwas weniger sexy dastehen und das ist gut so.

  3. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2013 10:08

    - Als Kind glaubte ich, für eine Regierungsfunktion müßte man fast übermenschliche Fähigkeiten mitbringen um den Anforderungen gerecht zu werden.
    - Als Optimist habe ich mir diese Meinung auch noch im Erwachsenalter für einige Politiker– fast ausschließlich auf christlichen Fundamenten ruhend, denen sie auch gerecht zu werden versuchten – erhalten.
    - Als Beobachter in den letzten Jahren mußte ich feststellen, daß Voraussetzung für einen Politiker des linken Lagers ist: Ungewöhnliche sexuelle Orientierung, mangelder Hausverstand, fahrlässiger Umgang mit Steuergeld, krankhaftes Selbstbewußtsein und dubiose Freunde, genannt Seilschaften.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2013 09:05

    Herr Dr. Unterberger,
    Herr Steinbrück wird zu Recht angegriffen, nicht nur wegen seiner Vorträge.

    Reden kann er, das ist richtig. Auch hat er eine gewisse charmante Art und ein lieb rüpelhaftes Auftreten. Doch das sollten keine Kriterien sein. Denn außer Klappe hat er wenig los, ist stark im Großverbund der Sozialistischen Internationalen und Bilderberger und hat die dafür offenbar notwendige Skrupellosigkeit. Mit dem letzteren hätte ich kein Problem, denn dafür sind Opposition und Wähler zuständig, die Maske zu lüften. Daher sollte man die sachlichen Diskussionen in Deutschland nicht entschärfen.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorseeyou
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2013 09:23

    Wenn das Projekt eine Moschee ist, dann geht jedes Großprojekt widerspruchlos über die Bühne. Proteste dagegen sind sogar kriminell, zumindest rechtsextrem. Unter jeder Windmühle in Deutschland finden sich ca. 10 tote Fledermäuse, bei 20.000 Mühlen sind das 200.000 im Jahr, in Stuttgart verhindert ein Turmfalke und ein vermutete Borkenkäferpopulation fast den Bau eines Bahnhofs. Obwohl wir den vorhanden Strom in Deutschland nicht in den Süden transportieren können, brauchen wir unbedingt Windmühlen in der Nordsee. Obwohl wir die gleiche Sonnenscheindauer wie in Alaska haben, haben wir die höchste Solarzellendichte der ganzen Welt, die auch noch mit unseren Steuergeldern und Strompreisen in China gefertigt werden. Jeder will in einer halben Stunde am Flughafen sein, um in den Urlaub zu fliegen. Fluglärm darf aber nicht sein.
    ...und ich dachte immer, dass "Licht mit Eimern ins Rathaus tragen" an Dummheit nicht zu übertreffen ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2013 23:57

    „Kommunalkredit: Riskante Spekulationen führten zum 16-Milliarden-Euro-Debakel“ titelten FORMAT-TREND am 19.6.2012. Nehmen wir den üblichen Schlüssel Österreich:Deutschland = 1:10, so kann ich Dr. Unterberger beruhigen. Österreich kann mit den Berliner Flughafen-Dilettanten locker mithalten. Ehrlich gesagt: Alles andere hätte mich auch gewundert.
    Wowereit geht vorerst zumindest als Aufsichtratspräsident, dafür wurde die ehemalige Kommunalkredit-Bänkerin Claudia Schmied aus Dankbarkeit zur österreichischen Bundesministerin befördert. Linke sind natürlich beide.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorcicero
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2013 15:32

    Was haben Wowereit und Küssel gemeinsam?
    Beide fühlen sich unschuldig!
    Was unterscheidet Wowereit und Küssel?
    9 Jahre!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMartinP
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Januar 2013 15:47

    Wer wie in Deutschland geschehen, immer mehr 3.-Welt-Menschen ins Land lässt, darf sich nicht wundern, wenn sich die Verhältnisse natürlich denen dort nach und nach natürlich angleichen.

    Und wenn in den Schulen Political-Correctness-Fächer wie Politologie, Soziologie etc. wichtiger sind als MINT, wenn zudem das schulische Niveau immer weiter abgesenkt wird, dann darf man sich noch nicht wirklich darüber wundern!

    Deutschland ist KEIN weltweit führendes Land mehr, wenn es um Spitzentechnologie geht. Deutschland führt noch noch als Einwanderungsziel für die unausgebildete Unterschicht(!) von 3.-Welt-Ländern.
    Die kommen nicht, um zu arbeiten (das sollen andere), die kommen, um die Hand wie beim Betteln aufzuhalten.
    Wer soll dann später mal unsere Rente (und die Pensionen der Politclowns) erarbeiten?


alle Kommentare

  1. Shorty (kein Partner)
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  6. Karl (kein Partner)
    14. Januar 2013 13:04

    "Es ist viel komplizierter, sich der Verantwortung zu stellen, anstatt einfach abzuhauen", sagte der Berliner Partybürgermeister in der Ausnüchterungsphase zwischen zwei Besäufnissen. Die Verantwortung hat er seit dem ersten Spatenstich der endlosen Lachnummer des ewig unvollendeten Großflughafens nahe Berlin. Gestellt hat er sich dieser Verantwortung nach dem Prinzip, daß eine Party, die er nicht besucht, morgen vorbei ist, Arbeit hingegen, die er heute nicht erledigt, auch noch morgen oder übermorgen auf ihn wartet. Deshalb hatte jeder Umtrunk Vorrang vor dem, wofür Wowereit das Steuergeld der Bürger als Gehalt einsteckt.

    Was möchte Klaus Wowereit also in der Tradition von Herbert Frahm tun, dessen Kampftrinkername ja bekanntlich Willy Weinbrand gewesen war? Den angerichteten Milliarden-Schaden mit seinem Gehalt und seiner Pension abstottern? Da müßte er wirklich den Steinbrück machen, um derart viel einzunehmen, das man ihm wegpfänden könnte. Eigenhändig anpacken, mal so richtig arbeiten? Hey, der Typ ist Politiker! Wenn der irgendwo produktiv arbeiten könnte, wäre er etwas Anständiges geworden! Der wäre auf der Stelle todkrank, sobald man ihm eine Schaufel in die Hand drückt! Beim ersten Spatenschicht ein wenig mit Sand spielen, so kurz vor der Party, das geht, aber wirklich arbeiten ist etwas ganz anderes.

    "Er hat die Verantwortung für das politische Versagen übernommen", damit werden Nachrichten eingeleitet, die einen Rücktritt ankündigen. Sich der Verantwortung stellen heißt nicht, fröhlich weiter zu feiern und die Stadt verkommen zu lassen. Im Fall derart offenkundiger Unfähigkeit gibt es nur einen Weg, sich der Verantwortung zu stellen: Den Posten räumen, damit ein Besserer übernimmt. Nur, leider, hat die SPD keinen Besseren, sonst hätten die Parteibosse Wowereit nicht gedrängt, im Amt zu bleiben.

    Überhaupt, die SPD... Um davon abzulenken, daß die Partei in die Bedeutungslosigkeit versinkt, es auf Bundesebene nicht einmal schafft, gegen die Tunix-Kanzlerin trotz aller Krisen auch nur einen halben Schritt an Boden gutzumachen, möchte sie auf die NPD losgehen. "Kampf gegen Rechts" als scheindemokratisches Alibi gegen die eigene Erfolglosigkeit und als Ersatz für wirkliche politische Themen. Völlige Profillosigkeit nennt man bei Rennsport-Reifen Slicks und bei Volldemokraten offenbar SPD.

    Die EZB hat neue 5-Euro-Noten vorgestellt. Da war die DDR ja noch origineller, die hat, kurz vor ihrer Auflösung, ebenfalls neue Geldscheine vorgestellt, aber welche mit höherem Nominalwert, also 200 und 500 Mark. Die EZB hätte Tausender vorstellen sollen, am besten mit einem zeitgemäßen Motiv: Vorne mehrere Galgen und auf der Rückseite eine Guillotine. Das wäre ein Schein mit Zukunft gewesen, eine echte Prognose der Fortentwicklung der Demokratie in Europa. Den lahmen Fünfer hätten sie sich sparen können.

  7. Maxo (kein Partner)
    13. Januar 2013 20:42

    "Wirst Du mich immer lieben?"
    "Ja!"
    "Sag! Wie lange?"
    "Bis zur Eröffnung des Berliner Flughafens!"
    "Ooohhhh! Du bist so romantisch!"

  8. MartinP (kein Partner)
    13. Januar 2013 15:47

    Wer wie in Deutschland geschehen, immer mehr 3.-Welt-Menschen ins Land lässt, darf sich nicht wundern, wenn sich die Verhältnisse natürlich denen dort nach und nach natürlich angleichen.

    Und wenn in den Schulen Political-Correctness-Fächer wie Politologie, Soziologie etc. wichtiger sind als MINT, wenn zudem das schulische Niveau immer weiter abgesenkt wird, dann darf man sich noch nicht wirklich darüber wundern!

    Deutschland ist KEIN weltweit führendes Land mehr, wenn es um Spitzentechnologie geht. Deutschland führt noch noch als Einwanderungsziel für die unausgebildete Unterschicht(!) von 3.-Welt-Ländern.
    Die kommen nicht, um zu arbeiten (das sollen andere), die kommen, um die Hand wie beim Betteln aufzuhalten.
    Wer soll dann später mal unsere Rente (und die Pensionen der Politclowns) erarbeiten?

  9. Marcus Aurelius (kein Partner)
    13. Januar 2013 15:47

    In der Aufzählung Dr. Unterbergers fehlt der größte und teuerste Schildbürgerstreich unserer nördlichen Nachbarn: die "Energiewende", die nutzlosen und unverkäuflichen Zufallsstrom aus Landschaftsverschandelungen (Windmühlen, Solarwüsten, Mais-Monokulturen) zur ultima ratio eines Industrielandes erklärt hat.

    Das EEG, von rotgrünen Penthouse-Bonzen verfasst, die sich tags und nachts mit dem Gummi-Adjektiv "sozial gerecht" schmücken, sorgt für genau jene Umverteilung von unten nach oben, die sie gebetsmühlenhaft mit Schaum vorm Mund geißeln. Die deutsche Kilowattstunde hat sich von 2012 zu 2013 von 25 ct auf 30 ct verteuert, sprich: um 20%. Und so wird's weitergehen, auch wenn die Industrie (samt Arbeitsplätzen) zur Emigration gezwungen wird — und einkommensschwachen Menschen der Strom abgezwackt wird, weil sie ihn nicht mehr bezahlen können.

    In der geliebten Heimat, fürchte ich, hat das Öko-Delirium dieselben verheerenden Folgen, die medial zielstrebig ausgeblendet werden. Wer hat über den VÖEST-Exodus berichtet außer Unterberger, Schellhorn und Ortner? Wer hat die CO2-Lüge als weltweit inszenierte, systematisch verblödende Geschäftsidee entlarvt? (Freudlose Grüße an den wortreichen BIÖ-phaidros: Sie nicht, obwohl Ihre Recherchen, wären sie nicht stur eingleisig, zu brauchbaren Resultaten hätten führen können.)

    Das politische und personelle Desaster des Berliner Flughafens, der Elbphilharmonie und des Stuttgarter Bahnhofs ist eine Flatulenz im Vergleich mit den Kosten, die der deutsche (und, soviel ich weiß, leider auch der österreichische) Otto Normalverbraucher für sinnloses Öko-Geschwurbel aufwenden muss, ohne auch nur einen Regentropfen oder ein Zehntelgrad am Weltklima ändern zu können: 20 Mrd. Eulen pro Jahr, Tendenz steigend. Für den Profit von hochsubventionierten Öko-Spekulanten, die natürlich von weitaus edleren Motiven getragen werden als Frau Rathgeber.

    • phaidros
      13. Januar 2013 20:58

      Freudlose Grüße zurück an den Absender: Bedaure, Recherchen über Physik (andere betreibe ich nicht, von anderen berichte ich nicht) können die »gewünschten« Resultate einfach nicht liefern.

      Wenn man der Recherche von Dieter Friedl allerding Glauben schenken darf: die ergibt, dass die Kosten für »sinnloses Öko-Geschwurbel« rund 1/16 (in Zahlen: ein sechzehntel oder das 0.0625-fache) dessen ausmachen, was wir für überteuerte Gasverträge aufwenden müssen. Nur für die Überteuerung, wohlgemerkt. (siehe Gastkommentar: http://www.andreas-unterberger.at/2012/10/gas-russen-geben-nach-ij-sind-pumpspeicher-unrentabelij/ )

      LG phaidros.vie@gmail.com

  10. nometa (kein Partner)
    13. Januar 2013 15:30

    Mich wundert es, dass Unterberger Wowereits Homosexualität gar nicht erwähnt hat, à la: "Der dreiste linke Schwule, der Berlins Bürgermeister ist, hat ein Fiasko zu verantworten..."

  11. dxb (kein Partner)
    13. Januar 2013 11:44

    Das mag ja alles stimmen und recht nett sein.
    Wenn man sich aber die Zielsetzung der deutischen Roten und Grünen ansieht geht es nicht um Sachpolitik sondern allein darum die Regierung Merkel abzulösen und an die Steuergeldtöpfe zurückzukehren
    Und zusammen werden die das möglicherweise sogar schaffen.
    Die CDU/CSU allein wird weniger Stimmen haben als die Roten und Grünen zusammen.
    Skandale hin oder her.
    Allein das Ziel der persönlichen Macht steht den deutschen Roten und Grünen vor Augen.
    Das ist dann leider auch die Zielsetzung der österreichischen Roten und Grünen.
    Nur dass in Österreich die ÖVP selbst längst obsolet geworden ist.
    Skandale hin oder her.
    Die Nazis der FPÖ machen da auch keinen besseren Eindruck.
    Und ein Stronach ist wohl auch keine mehrheitsfähige Alternative.
    Das ist kein gutes Bild für die Zukunft und ein guter Grund für viele das Land zu verlassen und sich die nächsten paar Jahre den Niedergang Österreichs und teilweise auch Deutschland aus der ersten Reihe Fußfrei anzusehen.
    Bei weit niedrigerem Abgabeniveau.

    • Salius (kein Partner)
      13. Januar 2013 13:15

      Ja ja, Neumaier, Sie haben längst das Land verlassen und "beglücken" uns aus dem steuerschonenden Singapur mit Ihren Weisheiten. Gratuliere, aber einen Beliebtheitswettbewerb werden Sie so wohl nicht gewinnen können. Tut mir leid, ich (und viele andere) haben für solche Leute nicht viel übrig. Haben Sie auch so ein unsymphatisches Auftreten und einen Vorbau wie der unglückselige Gérard Depardieu? Nun, Sie erinnern mich an ihn.

    • dxb (kein Partner)
      13. Januar 2013 13:54

      Salius,

      gehen Sie zum Arzt.
      Ihr Getrole, Ihre Lügen und Ihre Paranoia sind eine Krankheit welche keinesfalls durch das Posten in diesem oder anderen Foren heilbar sind.
      Dazu brauchen Sie einen Arzt.
      Ich verstehe ja, daß Dr. Unterberger ein offenes Forum haben will, aber so psychisch Kranke wie Sie sind darin eine Pest der Sonderklasse.

      Und nein, im Gegensatz zu Ihren Lügen und Unterstellungen ist mein Name nicht Neumaier und ich lebe auch nicht in Singapur.
      Wenn Sie sich von diesem Neumaier verfolgt fühlen, wenden Sie sich an den aber nicht an mich.

      Auch sehe ich nicht aus wie Depardieu.
      Diese weitere Unterstellung dürfte Sie in den Bereich der ideologischen Anwender von physiognomischen Pseudowissenschaften, kurz der Rassisten, rücken.
      Das ist die billige Denkweise von Rassisten und ich nehme an, Sie sind stolz auf sich für diese selbstentblößende Meldung.

      Für Sie dürfte übrigens bestenfalls ein Nervenarzt etwas übrig haben und zwar eine große Menge Psychopharmaka und eine geschlossene Anstalt.
      Die brauchen Sie dringend.

      Wenn Ihnen also das nächste Mal nichts besseres einfällt als andere mit den Auswirkungen Ihrer psychischen Krankheiten zu belästigen, nehmen Sie Ihre Medikamente und halten Sie sich zurück.

    • socrates
      13. Januar 2013 17:48

      Bei dem, was Sie schon alles an Widersprüchlichen gesagt haben, sind Sie ein ROTER Kampftroll.

    • dxb (kein Partner)
      14. Januar 2013 09:25

      Ahh, der lügende Nazitroll socrates hat auch wieder mal seinen Müll abgeladen.
      Macht Ihre Therapie heute Pause?
      Oder sind Ihnen die Medikamente ausgegangen?

  12. Haider
    12. Januar 2013 23:57

    „Kommunalkredit: Riskante Spekulationen führten zum 16-Milliarden-Euro-Debakel“ titelten FORMAT-TREND am 19.6.2012. Nehmen wir den üblichen Schlüssel Österreich:Deutschland = 1:10, so kann ich Dr. Unterberger beruhigen. Österreich kann mit den Berliner Flughafen-Dilettanten locker mithalten. Ehrlich gesagt: Alles andere hätte mich auch gewundert.
    Wowereit geht vorerst zumindest als Aufsichtratspräsident, dafür wurde die ehemalige Kommunalkredit-Bänkerin Claudia Schmied aus Dankbarkeit zur österreichischen Bundesministerin befördert. Linke sind natürlich beide.

    • S.B.
      13. Januar 2013 00:31

      @Haider

      Die Verluste der Kommunalkredit wurden inzwischen in eine "Bad Bank" mit neuem Namen "KA Finanz" ausgelagert, damit man vermutlich nicht mehr so leicht einen Zusammenhang mit der "SchmiedIn" herstellen kann. So funzt das bei den Genossen. Bei der HAA hat man das tunlichst vermieden, die wird immer wieder vollem Namen angeführt und als abschreckendes "Mahnmal" instrumentalisiert.

    • Haider
      13. Januar 2013 01:39

      Sg S.B.
      Voll einverstanden. Kärnten ist eben der Gott-sei-bei-uns der (ehemaligen) Groko-Mafia. Je mehr Dreck sie in ihrem Politiksumpf zu versenken versuchen, umso mehr Giftgase plubbern aus ihren Küchen und verseuchen so Österreich. Während es tiefschwarz wird, versinkt das Abendrot in einem giftgrünen Nebel.
      Und dann klart endlich der Himmel auf und es wird wolkenlos BLAU!

    • Freak77
      13. Januar 2013 08:25

      @ Haider

      Ihr Artikel: "Österreich kann mit den Berliner Flughafen-Dilettanten locker mithalten."

      Danke, super gut beobachtet und nachgerechnet! Ich denke dass bei dieser Kommunalkredit-Sache nur Wenige genau nachgerechnet haben.

      Und der Schlamassel bekam einen neuen Namen: "KA Finanz".

  13. Undine
    12. Januar 2013 17:29

    OT

    "Sieben Vergewaltigungsopfer identifizierten Türken als Täter"

    meldet "Unzensuriert"; da werden aber unsere weltfremden Gutmenschen gar nicht amused sein, wenn ihre herbeigesehnten Kültürbereicherer wie nun der von Ungarn nach Österreich ausgelieferte Türke Mustafa A. gleich reihenweise Frauen vergewaltigen. Die giften sich bestimmt grün und blau, daß die Überwachungskamera diesen Unhold so gut vor die Linse gekriegt hat.
    Ohne diese Bilder hätte sich nämlich dieser Mustafa längst in seine Heimat Türkei durchgeschlagen, um dort unterzutauchen.

    • Observer
      12. Januar 2013 18:09

      Ich sagte schon immer: Überwachungskameras verstossen gegen den Datensschutz und die von der demokatischen Verfassung garantierte Freiheit der Menschenrechte.

      Spass beiseite. Hat diese Bestie die östereichische Staatsbürgerschaft, ist er einer geregelten Arbeit nachgegagen oder - wie so viele andere - vom Staat (= Steuerzahler) durchgefüttert worden? U-Bahn-Fahrschein hatte er sicher auch keinen. Davon wird man nie etwas erfahren.

      Wie immer: es gilt die Unschuldsvermutung! Und bei einer Gefängnisstrafe (Zwangskastrierung wäre besser) wird er vorzeitig entlassen bzw. macht bei einem Freigang wieder weiter.

    • S.B.
      13. Januar 2013 00:24

      @Undine

      Dabei scheint bei 7 noch lang noch nicht Schluß zu sein. Er wird verdächtigt, noch mehr Vergewaltungen am Kerbholz zu haben.
      Wenn er sich das in seinem Heimatland erlaubt, kommt der sich nicht in ein Resozialisierungsprogramm wie solche Täter allzu oft bei uns!

    • Haider
      13. Januar 2013 00:25

      Liebe Undine!
      Sie haben eine Kleinigkeit übersehen. Die Vergewaltigungsopfer trugen vermutlich kein Kopftuch, sicher waren sie auch nicht in einen Ganzkörperfetzen gehüllt und - Allah bewahre - vielleicht trugen sie sogar einen Minirock. Na dann. Für derartige Provokation gebührt ausschließlich sofortige STEINIGUNG und nicht eine Vorverurteilung eines verführten Muselmanen.

  14. cicero
    12. Januar 2013 15:32

    Was haben Wowereit und Küssel gemeinsam?
    Beide fühlen sich unschuldig!
    Was unterscheidet Wowereit und Küssel?
    9 Jahre!

  15. Alexander Renneberg
  16. Rosi
    12. Januar 2013 13:47

    Einen wesentlichen Unterschied scheint es aber dennoch zwischen den Deutschen und den Österreichern zu geben
    ' ... haben die deutschen Sozialdemokraten nunmehr wohl jede Chance verspielt, als Sieger aus den nächsten Bundestagswahlen hervorzugehen. Diesen Absturz zeigen auch schon die Meinungsumfragen ...'
    Bitte wo bleibt in Österreich die Reaktion auf rote oder grüne Fehler und Zumutungen den Bürgern gegenüber?
    Oder habe ich etwas übersehen?

    Der letzte Absatz von Hrn.Dr.Unterbergers Tagebucheintrag gehört eingerahmt als 3 Meter großes Plakat im Plenarsaal des Europaparlamentes in allen offiziellen Sprachen aufgehängt.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  17. phaidros
    12. Januar 2013 13:26

    OT: Ich möchte eine Anregung von Helmut Graser aufgreifen und die Aufmerksamkeit auf eine Gruppierung lenken, die sich konstruktiv auseinandersetzt, und zwar mit der Zukunft unseres Landes. Ohne weiteren Kommentar von Ihrer Webseite die 9½ Punkte Ihres Programms:

    http://www.neos.at

    1. Bildungspolitik entfesseln: Parteien raus aus der Schule, Autonomie rein.

    2. Vielfältiges Bildungsangebot, einheitliches Ziel: Mittlere Reife für alle.

    3. Klar für Europa: Vereinigte Staaten von Europa mit mehr Bürger_innenbeteiligung.

    4. Ganz oder gar nicht: Finanziell eigenverantwortliche Länder, sonst Landtage abschaffen.

    5. Echte Demokratie: Parteienförderung um 75 % kürzen, mehr Geld für ein starkes Parlament.

    6. Macht den Bürger_innen: Personenwahlrecht statt Parteienstaat.

    7. Verantwortung für unsere Kinder: Keine neuen Schulden, Pensionsprivilegien beenden.

    8. Damit den Richtigen geholfen wird: Ein Bürgergeld statt zig verschiedene Sozialleistungen.

    9. Mehr Freiheit: Pflichtmitgliedschaft in den Kammern abschaffen.

    Halber Punkt, voller Ernst:
    9½. Wir kommen nicht, um an den Sesseln zu kleben: Wir bleiben nur so lange im Parlament, bis wir Österreich erneuert haben

    BG phaidros.vie@gmail.com

    P.S. Bitte,
    ° im Zusammenhang mit 1. & 2. http://www.bildungsplattform.or.at zu beachten.
    ° im Zusammenhang mit 3. - 7. http://www.biö.at/?q=Verfassungsreform ,
    http://www.biö.at/?q=Verfassungsreform & insbesondere
    http://www.verwaltungsreform-jetzt.at/ beachten

    • Moti
      12. Januar 2013 14:08

      Schulautonomie ?
      Bitte nur das nicht ! Ein guter Teil der Direktoren hat zu wenig Abstand von seinen "Kollegen" um -bei den Lehrern unpopuläre- Maßnahmen umzusetzen. Alles miterlebt, wie der Direktor ,meiner' Schule mit der größeren Freiheit umgegangen ist. Besser: Klare, einheitliche Lernziele die eine Vergleichbarkeit der Schulen ermöglichen. Überprüfungen ob die Lehrer/Schulen ihre Ziele erreicht haben. Publizierte Rankings. Was frei sein sollte, das ist der Weg zum Lernziel.
      Mehr Bürgerbeteiligung in der EU ?
      Bürgerbeteiligung funktioniert nur im kleinen Rahmen, das wird sich hoffentlich schon mal herumgesprochen haben. Selbst im alten Griechenland hat das nur im Rahmen der Stadtstaaten funktioniert.
      Echte Demokratie ?
      Mehr Geld für ein starkes Parlament ? Was ist das ?

      Natürlich sind da auch ein paar gute Ideen dabei, aber in Summe: Da sind Amateure am Werk !

    • phaidros
      12. Januar 2013 14:12

      Und was wir so von den »Profis« hören: ist das um so viel besser?

    • Helmut Graser
      12. Januar 2013 15:32

      Ich habe Matthias Strolz vor einigen Monaten bei einer Veranstaltung der Paneuropa Bewegung Österreich kennengelernt und finde den Ansatz der NEOS erfrischend konstruktiv und positiv.

      Es gefällt sicher nicht allen in der ÖVP und bei den Grünen, deren bisherige Wähler möglicherweise die Hauptzielgruppe der NEOS sind.

      Ideologisch sind die NEOS sicher schwerer einzuordnen, da deren Ansatz hauptsächlich auf Information und Mobilisierung gerichtet ist. Es geht hier nicht in erster Linie um Ideologie. Es geht um eine zukunftsorientierte Vorwärtsbewegung, um aus dem gegenwärtigen Schlamassel herauszukommen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Es soll ein Momentum erzeugt werden, um den Stillstand in Österreich zu überwinden.

      Die NEOS touren derzeit durch ganz Österreich und halten mehrere Veranstaltungen zur Information ab. Diesen Aufwand muss man sich erst einmal selbst antun und dann auch bewältigen.

      Jeder, der an einer diesbezüglichen Initiative bereits einmal teilgenommen hat, kann sich vielleicht in etwa ausmalen, welcher Aufwand dahinter steckt.

      Andere, die ein ideologisch glasklares und wissenschaftlich korrekt definiertes Parteiprogramm suchen, sind dort sicher falsch aufgehoben. Daher macht man es sich selbst auch zu einfach, wenn man einzelne Punkte aus dem Programm der NEOS herauspickt und diese kritisiert. Man kann sicher viele Kritikpunkte finden, das ist überhaupt keine Frage und auch keine große Kunst. Größere Kunst wäre, sich selbst konstruktiv einzubringen, um das Programm und das Momentum weiterzuentwickeln.

      Ich finde es spannend und interessant, da es zur Vielfalt in der österreichischen Parteienlandschaft (neben Stronach und anderen) beiträgt und ein neuer und anderer Ansatz ist, den wir nicht gleich bei der Geburt mit dem Bad ausschütten sollten.

      Wir unterstützen die NEOS – so wie auch andere liberale kleine Parteien – mit einem Gastbeitrag von Matthias Strolz in der demnächst erscheinenden neuen Ausgabe unserer Gratiszeitung Echo (http://www.conwutatio.at ).

      Danke an phaidros und die BIÖ für diese OT-Erwähnung!

    • panzerechse (kein Partner)
      13. Januar 2013 10:57

      "...Wir kommen nicht, um an den Sesseln zu kleben: Wir bleiben nur so lange im Parlament, bis wir Österreich erneuert haben..."

      Hm... Irgendwie erinnert es mich an das Phänomen der "zeitweiligen göttlichen Erscheinung"... Wenn die Erdenmenschen wieder ein bißchen geläutert sind... Gibt's dann vielleicht eine Himmelfahrt? Oder handelt es sich nur um eine schnöde UFO-Besatzung... frei von jeglichen mystischen Elementen?

    • panzerechse (kein Partner)
      13. Januar 2013 12:28

      Helmut Graser,
      "...WIR unterstützen...blablabla... 3. Klar für Europa: Vereinigte Staaten von Europa..."

      Ich ersuche höflichst, mich mit sofotiger Wirkung von der Verteiler-Liste zu entfernen.

      Hochachtungsvoll

    • Helmut Graser
      13. Januar 2013 15:17

      @panzerechse

      Ich sehe das entspannter. Eine Art von "Vereinigten Staaten von Europa" könnte man (theoretisch) womöglich einführen, wenn man es denn auch richtig machen würde. Ich selbst zweifle sehr stark daran, dass dies operativ gelingen wird, da wir unsere Gesellschaften nicht danach modellieren können.

      Aber ich gestehe anderen (kleinen) Gruppierungen durchaus das Recht zu, dies auch zu artikulieren oder einzufordern ganz nach dem Motto "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst".

    • panzerechse (kein Partner)
      13. Januar 2013 15:38

      Helmut Graser,

      ich weiß nicht... entweder es ist ein absichtliches Missverständnis... oder einfach nur eine "Verarsche"...

      (Zitat: Graser) - "...ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst"..."

      Natürlich darf jeder ALLES sagen! Was soll das? Aber... ICH muß das "Gesagte" nicht UNTERSTÜTZEN!!! Ist das jetzt verständlich genug? Und... der Vollständigkeit halber: Natürlich darf auch JEDER alles UNTERSTÜTZEN was er nur will...

      Und noch einmal: ICH werde das nicht UNTERSTÜTZEN... UND... Was soll das heißen: DU gestehst Gruppierungen "das Recht" zu... Willst du damit unterschwellig andeuten, daß ICH das nicht tue? Ein bißchen weniger Heiligenschein würde mich nicht so stark blenden.

      Bitte tu das, worum ich Dich ersucht habe...

    • Helmut Graser
    • panzerechse (kein Partner)
    • Bürgerliche Krankheit (kein Partner)
      13. Januar 2013 21:01

      Ihr seid so schwach! Einen nach dem anderen - ich hole Euch alle! Harharhar!

  18. fokus
    12. Januar 2013 12:11

    Die Sozialisten wollten sich mit dem Berliner Flughafen ein Denkmal setzen wie zu seligen DDR-Zeiten. Größenwahn kommt vor den Fall.

    • Jewgeni Gorowikow
      12. Januar 2013 12:23

      @ fokus

      Zurück zur schönen Wienerstadt:

      Ich als Nichtwiener muss oft lächeln wenn ich die Eitelkeit mancher Wiener Politiker beobachte. Und das hat lange Tradition in Wien, das geht bis zum alten Lueger zurück.

      Zum Beispiel gibt es seit Luegers Zeiten auf allen städtischen Wiener Bauten (auch bei den Gemeindewohnungen) beim Eingang eine Gedenktafel:

      "Dieses Gebäude wurde zur Zeit des Bürgermeisters XXXX YYYYY in den Jahren xyzx bis xyzx aus Mitteln des xy-Fonds und der xy-Steuer errichtet."

      - Ist das bloße Eitelkeit oder Dauerwahlwerbung?

      Man denkt sich halt seinen Teil dabei. Wäre es nicht auch angemessen die Namen all der Steuerzahler auf dieser Huldigungstafel aufzuschreiben? ;-)

    • fokus
      12. Januar 2013 12:54

      @Jewgeni Gorokow

      *********!

      Man beachte auch immer wieder die Zerschlagung alter, bewährter Einrichtungen, die neuen, sozialistischen Projekten weichen müssen. Und nicht zu vergessen die unzähligen, ideologischen Namensänderungen in Wien auf Wunsch des "Rothauses".

    • fokus
      12. Januar 2013 12:55

      Soll natürlich:

      @Jewgeni Gorowikow

      heißen. T'schuldigung! ;-)

    • GOP
      12. Januar 2013 15:10

      Diese selbstverherrlichenden Tafeln stehen auch in den kleinsten Gemeinden von Österreich, wo sich der jeweilige, Landeshauptmann, Bürgermeister oder Feuerwehrkommandnat ein Denkmal setzen lässt.
      Anders ist es bei manchen Investitionen, wo sich die EU als Kofinanzierer darstellt. Da gilt es der Bevölkerung gegenüber zu beweisen, wo manche Steuergelder über den Umweg nach Brüssel landen.

    • Jewgeni Gorowikow
      13. Januar 2013 08:32

      @ fokus und @ GOP

      Noch zur Ergänzung:

      Bei Gebäuden die in den vergangenen Jahrzehnten von den Gebäudeverwaltungen des Wirtschaftsministeriums (früher: "BM für Bauten und Technik") - die also aus dem Bundesbudget errichtet wurden - das sind z.B. Amtsgebäude - gibt es keine derartigen Gedenktafeln.

      Anmerkung: Zur Zeit der Schüssel-Regierung ab 2000 wurde dieser Bereich komplett aus dem Bundesbudget herausgenommen und in die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) ausgegliedert.

  19. Josef Maierhofer
    12. Januar 2013 12:06

    Ja, auch für mich ist Europa am Ende.

    Ich weiß als Einzelunternehmer genau, wie ich arbeiten muss, nämlich entweder gut oder gar nicht.

    Dass Sozialisten das alles eingebrockt haben, ist schon Tatsache dort in Berlin, aber, wie hier im Artikel richtig festgestellt, ist auch die EU ein Titelträger für Schildbürgerei.

    Das kommt davon, wenn man Ideologie (Idiotie) statt Sachlichkeit und Objektivität, wenn man Parteipolitik statt Sachpolitik, wenn man Überregulierung statt Hirnschmalz, wenn man Unnötigkeit, statt des Wesentlichen, wenn man (ideologisches) Wunschdenken statt Bedarf realisiert, wenn man schlicht und einfach masochistisch blöd ist und Markt, Natur, etc. ignoriert, und das trifft auch die Urheber dieses Berliner Desasters.

    Ignoranz und Ideologie sind einige der europäischen Grundübel.

    Die EU aber, die von Linken durchsetzt ist und wo die Linken alles durchsetzen hat enorm viele sündteuere bürokratische Gebilde geschaffen, die einander an Unnötigkeit und Gesetzlosigkeit wegen zu vieler Gesetze, die einander aufheben, übertreffen.

    Die EU mischt sich in Dinge, die sie nichts angehen, und das ist die schlechte linke Eigenschaft, sich nämlich in Dinge einzumischen die niemand was angehen.

    Technisch gesehen finden wir auch die heutige Überregulierung also auch bei den Normen und Anfroderungen, weil man einfach die Politik an die Sachfragen lässt, die die Politik nicht beantworten kann. Es gibt ganz selten einen Politiker, der irgendwas anderes überhaupt versteht, außer seine Parteiideologie und die versteht er oft auch nicht, sondern plappert sie nach.

    Man kann nicht von Pleiten, Pech und Pannen reden, sondern es ist viel mehr, es ist System, es ist Selbstvernichtung Europas, was hier überall betrieben wird.

    Wir haben einen Handelvertrag gemacht, eine Freihandelszone geschaffen als Beispiel und genau diese mit derart viel Auflagen und Formularen gleich ad absurdum geführt. Die Ergebnisse ehalten wir reihenweise und auch die Schuldscheine für all das Unnötige, was wir nicht brauchen.

    Das Nötige haben wir nicht, Eigenverantwortung, Wissen und Fleiß, das haben nur Einzelne, aber je näher hin zur Politik, desto weniger haben die Menschen mit Fachwissen zu tun, so natürlich auch in Wien, Berlin, Brüssel.

  20. Brigitte Imb
    12. Januar 2013 12:01

    Verantwortung und Moral sind den meisten Politikern völlig abhanden gekommen. Relativ neu erscheint die "NICHT-Rücktrittskultur" bei groben Verfehlungen, die nun allerorts mit dem Schmäh der "Aufklärung" umgangen wird um ja am Sessel kleben bleiben zu können.

  21. dssm
    12. Januar 2013 10:32

    Gratulation an Herrn AU. Er hat zwei Themen verwoben, welche auf den ersten Blick sehr verschieden erscheinen, leider aus der gleichen Wurzel wachsen: Unfähigkeit im realen Leben.

    Da muss man gar nicht erst nach Berlin schauen, Salzburg ist Beispiel genug. Jetzt nach mehr als einem Monat 'Aufklärung', wird einmal der Budgetplan von 2011 (http://www.salzburg.gv.at/landesvoranschlag_2011.pdf / für 2012, aber auch alle Jahre davor, gibt es auch einen!), welcher auf der Homepage des Landes zum Download zur Verfügung steht, angeschaut. Diese Daten waren immer verfügbar, für jedermann.
    Nun ist es zweifelsohne nicht Aufgabe jedes einzelnen Bürgers, jeden Bescheid und jedes Budget Zeile für Zeile zu überprüfen, im konkreten Fall habe ich rund 3 Stunden für die Durchsicht gebraucht – relativ lange für eine unfreiwillige 'Freizeitbeschäftigung'. Da ist ein Wechsel von 2009 auf 2010 im 'Spekulationsmanagement', welches mich sofort alarmiert. Da lässt sich aufgrund der geplanten 'Erträge' auf die Summen im Feuer sehr leicht rückschließen.

    Dieses Papier wurde im Landtag so beschlossen. Jeder, wirklich jeder konnte und als Verantwortlicher musste(!) dieses Papier durchsehen. Die Journaille wäre verpflichtet gewesen die Bürger über gefährliche Inhalte zu informieren – aber offensichtlich hat es niemand der Mühe wert gefunden, hier nachzublättern – oder alle (also Politiker, Beamte und Journallisten) sind einfach zu dumm.

    Gleichzeitig ist das Land Salzburg der Spitzenreiter bei sinnlosen Umweltauflagen.
    Da wird die Seilbahnwirtschaft drangsaliert (Salzburg lebt vom Tourismus!) daß es kracht.
    Es muss weißer Germa auf den Almwiesen gepflanzt werden – der ist giftig, die Kühe fressen das nicht und die Bauern reißen das Zeug sofort wieder aus.
    Da darf ein Beschneiungsteich nicht als Speicherkraftwerk betrieben werden.
    Da darf die Beschneiung nur an bestimmten Tagen laufen.
    Da darf aus den überquellenden Flüssen kein Wasser entnommen werden.
    Für all diesen Wahnsinn haben die Landespolitiker, ihre Beamten und die Journalisten viel Zeit und Fachwissen (Germa!).

    Das System ist unheilbar krank, da es offensichtlich nur mehr Volltrotteln (Verzeihung aber alles andere ist eine arge Untertreibung) in Politik, Verwaltung und Journaille gibt.

    • Tullius Augustus
      12. Januar 2013 11:05

      @ dssm

      Danke für Ihre 3 Stunden Arbeit & Recherche! Da ist leider ziemlich viel aus dem Ruder gelaufen in den letzten Jahren im Land Salzbug.

      Wenn in einer Landesregierung derart viel schief läuft so ist meiner Meinung nach:

      - vor allem die Landesregierung und die mächtigsten dortigen Akteure dafür verantwortlich zu machen.

      - und erst in zweiter Linie und danach die Opposition bzw. die Kontrolleure so nach dem Motto: "Hey, ihr hättet das wissen müssen, habt ihr euch die Unterlagen nicht angesehen. Habt ihr geschlafen u. eure Kontrollfunktionen nicht wahrgenommen?"

    • Sküs
      12. Januar 2013 11:13

      Well done DSSM!

      Und hätte einer der Verantwortlichen mit den drei Studen Aufwand das Desaster verhindert, wäre der Stundenlohn durch vermiedene Verluste höher als der von Bill Gates oder Mark Zuckerberg ;-)

      Das setzt allerdings voraus, dass auch für Politiker die drei Stunden gereicht hätten, das zu Verstehen, was Sie da lesen...

      LG

      HJK

    • phaidros
      12. Januar 2013 13:27

      Werter dssm, danke! Darf ich Sie kontaktieren?

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Torres (kein Partner)
      13. Januar 2013 10:32

      Sie haben ein (Teil-)Problem gerade angesprochen: Sie selbst haben für das Budget 3 Stunden gebraucht (und ich nehme wohl an, dass Sie sich auskennen bzw. vom Fach sind); wieviele Landtragsabgeordnete, glauben Sie, kennen sich aus? Wohl die wenigsten; und diejenigen, die sich auskennen, nehmen sich sicher keine 3 Stunden Zeit (wohl nicht einmal eine), sie tun das, was ihnen der Klubobmann vorschreibt. Daher ist es kein Wunder, dass so ein Budget glatt durchgeht. Das passiert übrigens ja nicht nur in den Landtagen, das ist im Nationalrat genauso, und nicht nur bezüglich des Budgets, sondern bei allen Gesetzen.

    • DerTurm
      13. Januar 2013 13:09

      Unterschrieben ist der Landeshaushalt von Illmer und Burgstaller, also haben die beiden die volle (politische) Verantwortung dafür. Und alle anderen, die mit beschlossen haben, ebenso.

    • DerTurm
      13. Januar 2013 13:22

      Wirklich mal interessant, so ein Landesbudget durchzusehen...

      Das bestätigt mich einmal mehr in meiner Überzeugung, dass die Landesebene sofort ersatzlos gestrichen werden könnte.

      Diverse erforderliche Aufgaben können problemlos an die Bezirke übertragen, der Rest ersatzlos gestrichen oder privatisiert werden.

    • Fabian Martin (kein Partner)
      13. Januar 2013 15:09

      Dummheit ist nicht strafbar; Fahrlässigkeit, Veruntreuung und Amtsmissbrauch schon. Ergo: Das System wäre heilbar. Jedoch – wie alle totalitären Systeme – wird es kämpfen bis zum letzten Blutstropfen. (Und das meine ich wörtlich.)

    • Einspruch! (kein Partner)
      14. Januar 2013 01:14

      "Das System ist unheilbar krank, da es offensichtlich nur mehr Volltrotteln (Verzeihung aber alles andere ist eine arge Untertreibung) in Politik, Verwaltung und Journaille gibt."

      Haargenau so ist es. Und das Wort "Verzeihung" ist nicht nötig.

  22. A.K.
    12. Januar 2013 10:08

    - Als Kind glaubte ich, für eine Regierungsfunktion müßte man fast übermenschliche Fähigkeiten mitbringen um den Anforderungen gerecht zu werden.
    - Als Optimist habe ich mir diese Meinung auch noch im Erwachsenalter für einige Politiker– fast ausschließlich auf christlichen Fundamenten ruhend, denen sie auch gerecht zu werden versuchten – erhalten.
    - Als Beobachter in den letzten Jahren mußte ich feststellen, daß Voraussetzung für einen Politiker des linken Lagers ist: Ungewöhnliche sexuelle Orientierung, mangelder Hausverstand, fahrlässiger Umgang mit Steuergeld, krankhaftes Selbstbewußtsein und dubiose Freunde, genannt Seilschaften.

    • Undine
      12. Januar 2013 10:43

      @A.K.

      Eine sehr schmerzhafte, aber ebenso realistische Erkenntnis. Es kann einem nur noch grausen.

    • phaidros
      12. Januar 2013 22:02

      - Als Kind glaubte ich, für eine Regierungsfunktion müßte man fast übermenschliche Fähigkeiten mitbringen um den Anforderungen gerecht zu werden.

      Samuel Clemens (aka Mark Twain): »When I was a child, I was told that in the United STates, anybody could become president. By the time, I'm beginning to beleive it.«

    • Kritisierter (kein Partner)
      14. Januar 2013 12:38

      Werter Herr Torres!
      Erlaube mir Sie darauf hinzuweisen,ich kenne keine Landtragsabgeordnete .sondern nur Landtagsabgeordnete. Torres- (spanisch) ,der Stier- (deutsch),Rindvieh-(allgemeiner Sprachgebrauch-Gosse).Ihr hochwertiges substanzloses Gestammel,resultiert höchstwahrscheinlich durch Anfangssymptome von Rinderwahn(BSE).Zu meinem Bedauern muß ich Ihnen mitteilen,Sie wären dann unheilbar krank oder überdurchschnittlich autistisch veranlagt.

  23. ambrosius
    12. Januar 2013 09:30

    Jedes neu auf den Markt kommende Auto/ Verkehrsflugzeug etc. hat Kinderkrankheiten, seien sie nun technischer Natur oder auch Managementprobleme ( Opel) oder finanzielle Schwachköpfigkeit ( Borgward).
    Auch gescheiterte Großprojekte gibt es in der Privatwirtschaft. Die Citi-Bank wäre weiland beinahe an einem EDV-Projekt für ihre fernöstlichen Operations verendet.
    Wenn es zu arg getrieben wird, dann steht aber wenigstens der Konkurs am Ende ( wenn nicht Politiker den Steuerzahler als Retter hervorholen)

    Bei (Groß)projekten der öffentlichen Hand liegen die Dinge von Vornherein ganz anders:
    Der Steuerzahler als unerschöpflicher Geldgeber steht von Vornherein fest. Das zieht Gesindel aller Art unwiderstehlich an wie das Licht die Motten.
    Weil gut dotiert, lassen sich die dümmeren Politiker die Positionen im Aufsichtsrat nicht entgehen.(Die raffinierteren schicken Günstlinge vor und begnügen sich mit Aftertantiemen). Wenn man wissen will, wie es wirtschaftlich denkenden Aufsichtsräten in solchen " Unternehmungen" ergeht, wenn sie denn überhaupt berufen werden, der Frage einmal den Niki Lauda nach seinen Erfahrungen als Aufsichtsrat in der ÖBB.
    Konkurse wie weiland der Konsum oder die Defactopleiten wie die AuA oder die Bawag gibt es nicht so oft, als die Parteien Geld brauchen. Also sind solche Bauvorhaben, ob groß oder klein, dringend erforderlich für den finanziellen Haushalt der gerade regierenden Partei(en).
    Wie Abwahl und Wahl anderer Parteien ändert lediglich die Farbe der Scheiße, in der der Steuerzahler steckt.

    Der einzige Ausweg ist der von mir immer wieder und bis zum Überdruß wiederholte Vorschlag der Wiedereinführung des Nachtwächterstaates.

    • ambrosius
      12. Januar 2013 17:56

      Post scriptum : das war mein letzter Eintrag. Si tacuisses, pholosophus mansisses.
      Á Dieu, Ihr Lieben !

    • schreyvogel
      13. Januar 2013 23:04

      Ein Nachtwächterstaat ist meiner Meinung nach nur in einer Diktatur durchführbar.
      Denn sonst werfen die Politiker sofort die Gesetzgebungsmaschinerie an und regulieren alles und jedes.
      Eine Diktatur aber ist von Natur aus nicht liberal.

      Aber er bleibt ein höchst interessantes Gedankenexperiment.

  24. seeyou
    12. Januar 2013 09:23

    Wenn das Projekt eine Moschee ist, dann geht jedes Großprojekt widerspruchlos über die Bühne. Proteste dagegen sind sogar kriminell, zumindest rechtsextrem. Unter jeder Windmühle in Deutschland finden sich ca. 10 tote Fledermäuse, bei 20.000 Mühlen sind das 200.000 im Jahr, in Stuttgart verhindert ein Turmfalke und ein vermutete Borkenkäferpopulation fast den Bau eines Bahnhofs. Obwohl wir den vorhanden Strom in Deutschland nicht in den Süden transportieren können, brauchen wir unbedingt Windmühlen in der Nordsee. Obwohl wir die gleiche Sonnenscheindauer wie in Alaska haben, haben wir die höchste Solarzellendichte der ganzen Welt, die auch noch mit unseren Steuergeldern und Strompreisen in China gefertigt werden. Jeder will in einer halben Stunde am Flughafen sein, um in den Urlaub zu fliegen. Fluglärm darf aber nicht sein.
    ...und ich dachte immer, dass "Licht mit Eimern ins Rathaus tragen" an Dummheit nicht zu übertreffen ist.

  25. brechstange
    12. Januar 2013 09:05

    Herr Dr. Unterberger,
    Herr Steinbrück wird zu Recht angegriffen, nicht nur wegen seiner Vorträge.

    Reden kann er, das ist richtig. Auch hat er eine gewisse charmante Art und ein lieb rüpelhaftes Auftreten. Doch das sollten keine Kriterien sein. Denn außer Klappe hat er wenig los, ist stark im Großverbund der Sozialistischen Internationalen und Bilderberger und hat die dafür offenbar notwendige Skrupellosigkeit. Mit dem letzteren hätte ich kein Problem, denn dafür sind Opposition und Wähler zuständig, die Maske zu lüften. Daher sollte man die sachlichen Diskussionen in Deutschland nicht entschärfen.

    • Herby
      12. Januar 2013 09:09

      Wenn ich Deutscher wäre würde ich den Steinbrück (& seine Partei) nicht wählen. Und da spielen die von Ihnen angeführten Gründe eine Rolle.

  26. Herby
    12. Januar 2013 09:03

    Apropos Großprojekte: Da möchte ich einmal etwas Positives vermelden:

    Der Bau des neuen Bahnhofs Wien-Mitte ist reibungslos, ohne Kostenüberschreitungen und Skandale und in der vorgesehenen Zeit über die Bühne gegangen.

    Das was da gebaut wurde, würde ich als bahnhofsbenutzender Laie als durchaus gelungen bezeichnen.

    Da hatte man aber auch jahrelang vorher viel debattiert, nachgedacht und geplant dafür.

    • schreyvogel
      12. Januar 2013 10:55

      ...und nur 500 m Fußmarsch zur Ubahn! Das soll uns jemand nachmachen!

    • Herby
      12. Januar 2013 11:20

      @ schreyvogel

      Die U-Bahnzugänge sind in diesem ganzen - doch sehr großen - Gebäudekomplex wettergeschützt untergebracht. Die Meter habe ich noch nicht nachgezählt.

      Die U3 ist sehr weit unten, d.h. viel Rolltreppenfahren nach unten bzw. wieder herauf. Bei der U4 hat sich fast nichts geändert. Für Behinderte u. Kinderwagen gibt's Aufzüge.

      Man muss auch anmerken: Die bereits vorhandenen S-Bahn oder U-Bahngleise zu verändern war nicht möglich.

      Im gesamten Wien-Mitte-Gebäudekomplex gibt's Anbindungen zu:

      U3, U4, die meisten S-Bahnen im Großraum Wien, Flughafenbahn CAT mit Eincheckmöglichkeit bei den Fluglinien, Taxistandplätze, Straßenbahnlinie O u. ich glaube auch e. Autobuslinie.

    • brechstange
      12. Januar 2013 11:35

      Sg Herr schreyvogel,

      sind Sie schon mal in Paris mit der U-Bahn gefahren? Da ist zu Fuß in der Stadt gehen angenehmer.

    • schreyvogel
      12. Januar 2013 14:45

      Herby,
      entschuldigen Sie bitte, ich habe Ihren Beitrag schludrig gelesen und dachte, Sie meinten den neuen Hauptbahnhof.

      Sg. Frau Brechstange,
      ich habe die Pariser U-Bahn in den 70er Jahren erstmals kennen gelernt und habe mit ihr einige Tage lang Paris erkundet. Ich war damals restlos begeistert von der Metro, gelegentliche lange unterirdische Verbindungsgänge haben mich damals nicht gestört, die Musiker darin haben mir gefallen.
      Heute, älter geworden, gefallen mir lange Fußpassagen weniger, besonders wenn sie neu errichtet werden.
      Sie haben natürlich recht, Wien-Mitte ist okay.

      Aber der neue Verbindungsgang am Südtiroler Platz zur U1 ist 335 m lang (siehe http://www.wien.gv.at/rk/msg/2010/06/02021.html ), mit den Fußwegen auf den Perrons kommt man bald auf 500 m.
      Das ist nicht einmal suboptimal.

    • Haider
      13. Januar 2013 00:46

      Also das mit den Fußmärschen in der Wr. UBahn ist doch üblich. Wir hatschen in den Stationen der U3 Neubaugasse und Zieglergasse unterirdisch endlos. Die U6-Station Westbahnhof liegt ebenso wie die ehemalige Station Südtirolerplatz (heute verlogen in "Hauptbahnhof" umbenannt) hunderte Meter vom neuen Hauptbahnhof entfernt. Den Franz-Josef-Bahnhof haben's glücklicherweise vor über 100 Jahren mit dem 5er und D-Wagen getroffen, denn UBahn gibt's dort keine. Alternativen wären zwar Heiligenstadt bzw. Spittelau, nur auf deren Perrons zieht es teuflisch.
      Vermutlich sehen wir dies zu eng! Die Verkehrsbetriebe schauen nur darauf, daß Wiener und ihre Gäste sportlich fit bleiben. Auf schwereres Gepäck sollten sie jedoch verzichten. Auf langen Fußmärschen könnte eventuell ein Rollator helfen!

    • RS (kein Partner)
      13. Januar 2013 01:55

      Na ja, Herby, ohne Skandale ist etwas anderes:

      http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/529074/Wien-Mitte_zum-Finale-einer-unendlichen-Geschichte

      und ob und wie das Problem mit Großraumbüro und Aktenlagerung der dort zusammengezogenen Finanzämter gelöst wurde, vermag ich nicht zu sagen.

  27. Observer
    12. Januar 2013 09:02

    Wenn hier nun das Augenmerk auf manchen Missstände in unserem Nachbarland gerichtet werden, sollten wir nicht vergessen, dass es bei uns zumindest genauso grauenhaft zugeht. Dazu möchte ich auf die eben bekanntgewordene "geheime" Liste der Vorstansbesetzungen hinweisen (http://www.orf.at/#/stories/2160777/ ).

    Wenn uns nun vor den Wahlen wieder Wortschlachten zwischen SPÖ und ÖVP geliefert werden, so wird damit nur dem blöden Wahlvolk ein Theater vorgespielt. In Wahrheit möchten beide - auch gemeinsam - möglichst viele Pfründen verteidigen. Ich bin einerseits sehr froh, dass heuer viele alte Sesselkleber der beiden Parteien im Nationalrat in den Ruhestand gehen und hoffe, - hoffentlich nicht vergeblich - dass die nachfolgenden jüngeren Leute nicht wieder in den gleichen Trott verfallen werden.

    Österreich braucht einen Neuanfang! Dazu sollte noch vor den Wahlen ein geändertes Wahlrecht verfassungsmässig verankert werden.

  28. Wertkonservativer
    12. Januar 2013 08:00

    Also, liebe Mitblogger,

    der Platzek, einer der ganz wenigen mir einigermaßen sympathischen Roten hier am Kontinent, tut mir bereits jetzt irgendwie leid!

    Eines ist jedenfalls klar: gibt's schon bei den Schwarzen immer wieder führende Politiker ohne wirklich wirtschaftliches Know-how und Entscheidungskraft, ist es bei den Rotstämmlingen erwiesenermaßen noch viel ärger:

    da wird Wirtschaft stante pede zur MISS-Wirtschaft, wo man auch immer hinschaut!

    Wirtschaftliches Denken und Handeln: inkompatibel für marxverseuchte Menschen, und bestenfalls für rote Altpolitiker als Spätlese nach der Politkarriere in Aufsichtsräten und Beraterjobs in Spuren nachweisbar!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      12. Januar 2013 08:56

      Sg Herr Michler!
      Was finden Sie eigentlich an den Herrn Platzek so sympathisch? Er koaliert mit der PDS, ihn stört nicht das ehemalige Stasi-Mitglieder mitregieren, vergleicht die Wiedervereinigung mit dem Anschluss Österreichs 1938.

    • Wertkonservativer
      12. Januar 2013 09:08

      Werte @ Brechstange,

      ganz klar ist Herr Platzek auch nicht unbedingt ein Vorzeige-Demokrat im westlich-bürgerlichen Sinne, und sicherlich auch noch mit einem Quäntchen in der DDR-Historie (wie viele dort) befangen!
      Mir ist er einfach sympathisch, weil er nach seiner Kür zum Parteivorsitzenden recht bald die Leine gerissen und nicht herumgemault hat, wie manche vor und nach ihm.
      Mir scheint er jedenfalls perönlich geradliniger, ehrlicher und offener, als manche vor und nach ihm!
      Wie gesagt: ich sprach von vergleichsweiser größerer Sympathie als anderen Roten gegenüber. Aber Sie wissen ja: alles ist relativ!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • Wertkonservativer
      12. Januar 2013 09:09

      Bitte um Verzeihung:
      @ brechstange!

    • dssm
      12. Januar 2013 10:54

      @Wertkonservativer
      Für mich ist der Salzburger Skandal inzwischen zum persönlichen Horrorerlebnis geworden.
      Das Frau Burgstaller dumm ist, war und ist allgemein bekannt, die kann insofern nichts dafür, weil sie es einfach nicht begreift – bis hierher decken sich unsere Betrachtungen.

      Freiheitliche, hier Schnell (Arzt, das sagt wohl alles zur Kompetenz) und Grüne, hier Rössler (immer nur öffentlich tätig) sind halt als Sozis ohnehin zu dumm um hier etwas zu begreifen.

      Leider kenne ich die Herrn Haslauer und Eisel persönlich. Herr Haslauer ist Anwalt und war viel in Wirtschaftsfragen tätig, erfolgreich wie man hört. Herr Eisel ist Agraunternehmer, Bauer wäre hier untertrieben; seine Käse sind Weltklasse, der Hof ist ein Musterbeispiel für moderne Landwirtschaft und, wichtig, rechnet sich sehr gut.

      Wenn Sie dem Link in meinem obigen Eintrag folgen, werden Sie die öffentlichen Daten einsehen können, welcher logischerweise auch diesen beiden zur Verfügung stand. Diese beiden Herrn sind nicht dumm, im Gegenteil beide sind hoch gebildet (und zwar im klassischen Sinne) und haben echten wirtschaftlichen Sachverstand. Das macht es aber viel schlimmer, denn nun kann nur mehr Bösartigkeit oder grob fahrlässiges Laisse faire die Sache erklären.

      Hier hat die lokale ÖVP-Spitze die Kernwähler genau da getroffen, wo es besonders weh tut – beim Geld und bei der Moral.

    • brechstange
      12. Januar 2013 11:43

      Herr Michler,
      dazu fällt mir ja gerade der deutsche Kriminologe ein, dem die dt. Bischofskonferenz die Untersuchung der Missbrauchsfälle entzogen hat. Zu Recht, wie ich meine. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

      Doch sind es gerade "diese Platzeks", die den Kommunismus mitsamt dessen Verharmlosung salonfähig machen, weil sie offenbar die Tragweite ihrer Haltung nicht erkennen oder bewusst mit dem Kommunismus sympathisieren. Diese "Platzeks" sind auf dem linken Auge gewaltig blind. Wir sind es nicht, sollten aber mangels Lichtgestalten nicht auf diese hineinfallen.
      Der Vergleich Platzeks bei der Rehabilitierung der Stasi-Leute mit dem Verhalten Schuhmachers, der die Wehrmachtsoldaten und Waffen-SS wiedereingliederte, getrieben auch mangels tatkräftiger Menschen nach dem massigen Verlust von Humankapital durch den Krieg, ist in meinen Augen echt abartig.

    • Wertkonservativer
      12. Januar 2013 13:08

      Also, @ brechstange, i
      ich habe Herrn Platzek durchaus nicht auf ein Podest gehoben, sondern ihn lediglich im Gegensatz zu anderen Öst-SPD'lern als persönlich eher sympathisch geschildert.
      Der Vergleich mit Schumacher mag durchaus zum Nachteil Herrn Platzeks ausfallen; das war aber von mir nicht in Rechnung gestellt, sondern nachträglich von Ihnen in die Diskussion gebracht.
      Einen "abartigen Vergleich" möchte ich mir daher von Ihnen nicht nachsagen lassen: über Ihre korrigiernde Stellungnahme würde ich mich freuen!

      (mail at.gerhard@michler.at)

    • brechstange
      12. Januar 2013 13:13

      Sg Herr Michler,
      diesen Ausdruck abartig bezog ich auf Patzeks Vergleich, es tut mir leid, mich missverständlich ausgedrückt zu haben.
      Ich wollte eigentlich nur zusätzlich begründen, warum ich bei diesen "Patzeks" mehr als skeptisch bin.
      Verzeihung nochmals für das Missverständnis.

    • Wertkonservativer
      12. Januar 2013 13:25

      Ganz klar, liebe @ brechstange:

      wir bleiben gleichtickende Freunde auf demselben Schiff!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

  29. zweiblum
    12. Januar 2013 07:38

    Der ORF ist mit seiner getürkten Berichterstattung nicht allein:
    Der Weltwirtschaftsgipfel in Davos beschreibt die Schuld der Medien an der Finanzkrise.
    http://rt.com/news/journalist-bombing-attack-greece-819/
    Homemade bombs have exploded at the homes of five journalists from major media outlets in Athens. Police are linking the attacks to the current economic crisis in the country and the way the mainstream media have reported it.
    Dei Medien hätten die Pflicht gehabt, Wowereit&Co aufzublatteln.

  30. socrates
    12. Januar 2013 07:19

    Wo Wowereit draufsteht, ist Wowereit drinnen. Sein Ersatz durch SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck bringt die Berliner vom Regen in die Traufe.
    Ich kenne keinen ranghohen Politiker nach 1945, der je zur Verantwortung gezogen wurde, außer Küssel.
    Die Schwarzen verfügen meist über wirtschaftliche Erfahrung und müssen nicht von Grund auf anfangen und stehlen, um in der Kategorie der Reichen und Schönen zu landen.

    • LF
      12. Januar 2013 09:31

      Küssel ist ein "ranghoher Politiker nach 1945"? Was habe ich da versäumt?

    • Undine
      12. Januar 2013 09:37

      @socrates

      Und Wowereit hat außerdem den Homosexuellenstatus, der ihn unangreifbar macht. Wer Wowereit, den Unterschichtler und Proleten, wegen dessen Unfähigkeit als Berliner Bürgermeister kritisiert, hat sofort die Homosexuellenschützer am Hals.

    • socrates
      12. Januar 2013 09:57

      LF
      Sonst weiß ich keinen und den erst seit gestern.

    • socrates
      12. Januar 2013 10:30

      Undine
      Auch Hinterlistige können irren, aber die umerziehenden Medien schützen sie!

  31. S.B.
    12. Januar 2013 02:01

    Nachdem Wowereit das teure Chaos um den neuen Berliner Flughafen nicht mehr in den Griff bekommt, soll der SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck den Posten des Aufsichtsratchefs übernehmen. Es wird lediglich versucht, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben, denn welche Qualifikation befähigt Platzeck den "Karren aus dem Dreck" zu ziehen? Da macht ein Genosse dem anderen Platz, vermutlich damit die wahren Mißstände nicht ans Tageslicht kommen. In dieser Hinsicht unterscheiden sich die deutschen Sozis in keiner Weise von den österreichischen.
    Dabei wäre die einzige Therapie für den schwerkranken Patienten: raus mit der Politik aus dem Flughafendebakel, rein mit ausgewiesenen, unabhängigen Experten.
    Hier wie dort sind allerdings solche Großprojekte besonders beliebt bei den verantwortlichen Volks(zer-)vertretern, weil beim Jonglieren mit den dafür vorgesehenen Steuermilliarden niemand mehr überblicken kann, welche Summen immer wieder wo "versickern". Dank ihrer Immunität werden sie kaum dafür belangt und linke Politiker stehen von vornherein unter "Naturschutz".
    Wowereit wäre gut beraten, nach diesem Desaster sofort von allen Ämtern zurückzutreten, dann würde sich Berlin vielleicht ein bißchen finanziell erhohlen und dafür etwas weniger sexy dastehen und das ist gut so.





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