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Votivkirche: Problem mit burgenländischen Wurzeln

Das Asylanten-Camp vor der Votivkirche ist geräumt (auf Anordnung der rot-grünen Stadtregierung), in der Kirche wird unter Aufsicht von Caritas und Diakonie weiter aktivistisch hungergestreikt. Was dazu zu sagen ist, hat das Tagebuch gesagt. Aber an der Schwelle eines Superwahljahrs sollten wir uns zusätzlich noch an eines erinnern. Die Probleme mit der kritisierten „unmenschlichen“ Unterbringung von Asylwerbern sind auch eine Folge der burgenländischen Landtagswahl 2009.
Damals wurde aus wahltaktischen Überlegungen das geplante dritte Erstaufnahmezentrum Eberau zu Fall gebracht. Die ÖVP mit ihrer damaligen Innenministerin Maria Fekter taktierte ebenso wie die Sozialisten.Der für seinen Weitblick in Österreich weltberühmte Ministerdarsteller Darabos meinte, das würde ohnehin keiner brauchen, weil immer weniger Flüchtlinge kämen. Als ob die Welt nicht auch schon damals gebrannt hätte.
Viel hätten wir uns (und sicher auch manchen Flüchtlingen) erspart, wäre diese vorsorgliche Maßnahme getroffen worden. Aber aus Feigheit vor dem Urnengang und aus der Unfähigkeit, sich den Wählern zu erklären, wurde sie unterlassen. Jetzt haben wir Streit um Bundesländerquoten, Runde Tische, Kirchenbesetzungen.
Nicht gesetzte Handlungen verursachen eben einen katastrophalen Mangel an Folgen. Nicht gesetzte Handlungen gibt es aber besonders häufig vor Wahlen. Was werden wir da alles in zwei, drei Jahren ausbaden müssen, weil 2013 ein Superwahljahr ist?
 

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2012 13:30

    reinhard.horner@chello.at

    Die Angelegenheit hat noch dreii andere Probleme:

    * die offensichtliche professionelle Organisierung dieser fordernden Protestierenden gegen den Rechtsstaat,

    * das Mitwirken kirchlicher Funktionäre, die sich schon länger parteilich politisch betätigen und

    * wie sich die zuständigen politischen Instanzen in Sachen der Räumung des Zeltlagers gegenüber der Öffentlichkeit (erbarmungswürdig) verhalten.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorraeter
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2012 18:08

    Es klingt verrückt, aber mir hat diese Aktion die Weihnachtsfreude getrübt.

    Die Gründe dafür:
    1. mein Vertrauen in den österr. Rechtsstaat war bisher schon mäßig, nun nähert es sich dem Nullpunkt. Da ich den Rechtsstaat als Grundlage für ein funktionierendes Gemeinwesen halte, trifft mich das tief in meine österr. Seele und das, obwohl mir dieses Land von Tag zu Tag fremder wird.
    Fazit: Rechtsstaat angefault
    2. es tut weh, wenn man sieht, wie Lobbyisten gemeinsam mit ORF und Zeitungen (Kurier, Standard) auf Kosten der österr. Bevölkerung gegen demokratisch legitimierte Vertreter Interessen durchsetzen und das obwohl mindestens 75 % der Bevölkerung die Politik unterstützen würden.
    Fazit: Demokratie angefault
    3. Als praktizierender konservativer Katholik - solche Wahnsinnige gibt es noch - reißt es mir mein Herz aus der Brust, wenn ich die Packelei der Caritas mit Linksextremisten auf dem Rücken von in Österreich diskriminierten Katholiken beobachte. Es ist zum verzweifeln. Gäbe es die Möglichkeit als Katholik in Italien oder einem anderen Nachbarstaat (deutschsprachige Länder ausgenommen) anzudocken, ich würde es sofort inkl. meiner Steuerleistung tun. Waren die bisherigen Unterwerfungsgesten gegenüber Muslimen für mich schon schwer verkraftbar, lässt nun diese Aktion meine Verachtung für Landau, Schönborn und Co. ins Unendliche wachsen. Meine Türe bleibt daher für die Sternsinger heuer geschlossen.
    Fazit: österr. Katholizismus angefault

    Zusammenfassend stelle ich fest, es wird Zeit sich neu zu orientieren, um die Leere, die dieses zusammenbrechende System hinterlässt, zu füllen. Wenn Staat und Religion gleichzeitig krachen, sind interessante Zeiten angesagt. Wohin die/meine Reise geht, ich weiß es nicht. Von österr. kath. Hirten ist keine Hilfe zu erwarten, die beschäftigen sich mit anderen Zielgruppen.

    Gut, dass es das Tagebuch gibt

    Prosit 2013!

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2012 14:19

    Gibt es in Österreich nur noch politische Weicheier ?

    Was hier an Provokation aufführbar ist und auch aufgeführt wird geht auf keine Kuhhaut.

    Verblödete Kirchenfürsten, für die ebensolchen Sozis und Grünen ein gefundenes Fressen, Caritas & Co straff eingegliedert in die 'Baddei', und natürlich die berechnenden 'armen' 'Flüchtlinge', allesamt oder zum Großteil zur Abschiebung verurteilte Nichtflüchtlinge, die man eigentlich nur noch ins nächste Flugzeug Richtung Heimat setzen müsste, mit oder ohne Hungerstreik.

    Würden wir uns in deren Heimatländern so aufführen können ?

    Ein geheiztes Dach über dem Kopf ist es allemal, was wir ihnen geboten hatten.

    Das andere, die kurzsichtige österreichische Dodelhaftigkeit punkto Eberau, ist wohl typisch für dieses Land, für das ich mich immer wieder schämen muss, wie unseriös, vordergründig ideolisch und selbstbdienerisch und verschwenderisch und kurzsichtig hier gedacht und reagiert wird.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2012 13:20

    Mit der Erpressungsaktion aus der Votivkirche macht sich die r.k. Kirche sicherlich nicht beliebt, denn die Forderungen der "Asylwerber" sind eindeutig überzogen.
    Es mag bei mir so gar kein Mitleid für diese Personen aufkommen, denn sie könnten ja genausogut ein warmes Quartier beziehen, das da von verschiedensten Seiten angeboten wird, nicht zuletzt auch vom Innenministerium.
    Die Frechheit der Hungerstreikenden und ihrer Helfer gipfelt noch darin, daß die Geschwächten, nachdem sie auf unsere Kosten im Spital versorgt wurden, wieder in die Kirche zurückgebracht werden, damit das miese Spiel erneut beginnen kann. Und das ist absolut zu viel des Guten.

    Ob Ö tatsächlich ein weiteres Flüchtlingslager benötigt sei dahingestellt. Würden die bestehenden Gesetze umgesetzt und eingehalten - also rechtzeitig die Nichtberechtigten abzuschieben und nicht durch NGOs u. sonstige unnötige Helfer die Ansuchen hinauszuzögern - gäbe es vermutlich in den bereits existierenden Heimen genügend Platz. Und wie war das noch rasch mit dem Dublinabkommen? Eben - bei uns in Ö dürften eigentlich kaum Flüchtlinge sein.

  5. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2012 13:32

    Abgesehen davon, daß die burgenländischen Sozialisten auch 2009 bei Eberau wie immer dem Florianiprinzip huldigten, ist es fraglich ob ein neues Erstaufnahmezentrum die Votivkirchenmisere verhindert hätte. Ist doch eine ernsthafte Bedingung der Kirchenbesetzer, daß sie bei ihrer Unterbringung mitbestimmen möchten bzw. fordern sie freie Wahl ihres Aufenthaltsortes (womöglich mitten in der Stadt in einer Luxushotelsuite? Achtung, Zynismus!).

    Bei dem Häuflein verbliebener Asylanten geht es nicht mehr um Unterbringungsplätze, denn die wurden ihnen besonders entgegenkommend längst angeboten, sondern es geht hier in erster Linie um billigen Aktionismus, plakative Instrumentalisierung und gesetzlichen Mißbrauch.

    In Anbetracht des Superwahljahres 2013 darf sich der Wähler tatsächlich noch auf eine Überdosis dieser unappetitlichen Mixtur gefaßt machen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorJohann Glaser Partner Homepage
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Januar 2013 14:48

    Sehr geehrter Herr Erzbischof!

    Mit Entsetzen muss ich seit Tagen die Besetzung unserer Votivkirche in den Medien verfolgen. Das geweihte Gebäude, die Institution der katholischen Kirche und etliche (wahrscheinlich weder Deutsch sprechende noch christliche) "Flüchtlinge" werden von einigen politischen Agitatoren instrumentalisiert und wie ein Tanzbär der Beifall klatschenden Öffentlichkeit vorgeführt.

    Herr Landau hat sich vor wenigen Tagen getraut, nebenbei zu erwähnen, dass diese Aktion nicht von den "Flüchtlingen" aus geht, sondern eine ganz gezielte und geplante Aktion von aus Deutschland angereisten Agitatoren ist, die übrigens bereits einschlägig vorbestraft sind. Allerdings ging diese Aussage schnell unter, und wurde wohl auch "von oben" "zurückgepfiffen".

    Und nun muss ich mit noch größerer Bestürzung lesen, dass sogar Sie persönlich den Agitatoren in der Votivkirche einen Besuch abstatten und der abscheulichen Aktion auch noch Ihre Unterstützung aussprechen!
    http://www.orf.at/stories/2158916/2158912/

    Denken Sie bitte einmal darüber nach, ob die Unterbringung in Traiskirchen, in anderen Asylheimen und in Pensionen wirklich so menschenunwürdig ist!

    Denken Sie bitte einmal darüber nach, warum sich Touristen freiwillig und in ihrem eigenen Urlaub in ebensolche "menschenunwürdige" Pensionen begeben und dafür sogar Geld bezahlen!

    Denken Sie bitte einmal darüber nach, ob die von der Caritas als auch vom Innenministerium in den Asylheimen angebotene beheizte Unterbringung, mit weichen Betten, fließendem Wasser, Toiletten und Duschen, samt kostenloser Ausstattung, Versorgung mit Hygieneartikeln und Verpflegung so menschenunwürdig sind?

    Denken Sie bitte einmal darüber nach, um wie viel schlechter diese in österreich kostenlos zur Verfügung gestellten Annehmlichkeiten gegenüber den in der Heimat der "Flüchtlinge" hinterlassenen Umstände sind!

    Die "Unterstützung" der Agitation durch Wegsehen und Duldung, aber sogar durch aktive Fürsprache, sogar von höchster Stelle der katholischen Kirche wird von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt! Die vermeintliche "Stille" diesbezüglich ist nur durch die einseitige mediale Berichterstattung verursacht.

    Diese Agitation bedeutet für das Ansehen unserer Kirche einen massiven Angriff! Atheisten genau so wie die zahlreichen Moslems in Österreich und darüber hinaus nehmen mit Genugtuung wahr, wie dumm sich die Führung unserer Kirche verhält und sich an der Nase herumführen und instrumentalisieren lässt.

    Darum beenden Sie endlich dieses Schauspiel!

    Beenden Sie endlich das Schweigen und "Ducken" gegenüber den übermächtigen Medien!

    Beenden Sie endlich dieses Verschweigen von politisch nicht korrekten Wahrheiten!

    Beenden Sie endlich den Missbrauch unserer Kirchensteuern für die Unterstützung dieser Agitation!

    Sagen Sie endlich laut, wie gut es den "Flüchtlingen" in Österreich wirklich geht!

    Sagen Sie endlich laut, welcher Missbrauch unserer katholischen Kirche und des geweihten Gebäudes der Votivkirche diese Agitation ist!

    Gehen Sie endlich gegen diese bestens organisierten Atheisten vor (Stichwort deutscher Anführer der Agitation, Stichwort "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt", Stichwort Brandanschläge in Amstettner Kirchen)!

    Mit freundlichen Grüßen
    Johann Glaser

    http://www.erzdioezese-wien.at/edw/erzbischof/kontaktemail

  7. Ausgezeichneter KommentatorTullius Augustus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2012 17:25

    Es ist eines jener seltenen Beispiele wo man das Hand-in-Hand-Arbeiten der linksextremen Aktivisten (Hans-Georg Eberl und Konsorten) und der kirchlichen Naivlinge (auch "nützliche Idioten" genannt) gemeinsam mit den links-liberalen Medien & Journalisten besonders gut beobachten konnte/kann:

    Angefangen hatte es mit dem von dem linksradikalen Deutschen Hans-Georg Eberl organisierten Protestmarsch von Traiskirchen zum Votivpark. Dann die Besetzung der Votivkirche, dann die Räumung der Zelte.

    Und die linken Aktivisten, Eberl und Konsorten können sich jetzt bequem zurücklehnen. Sie haben das Ganze angestoßen und einen "Spin" erzeugt. Die Eigendynamik ist da.

    Den Rest erledigen die "nützlichen Idioten" von der Erzdiözese Wien (nachdem sich der lokale Votivkirchenpfarrer anfangs wehren wollte) die NGO's von der Asylkoordination und die befreundeten linksliberalen Medien.

    Dabei sollte es eine Lehre der Geschichte sein: Immer wenn Christen Schulter an Schulter mit Kommunisten gemeinsam auf der Straße aktiv waren - dann waren letztlich die Christen u. die christdemokratischen Parteien der Verlierer. Man denke nur an die Friedensbewegung der 1980er-Jahre in Deutschland.

    Vereinnahmung nennt man das: das "Einspannen anderer für die eigenen Ziele": Dass nämlich Österreich als DAS SUPERATTRAKTIVE FlÜCHTLINGSLAND NUMMER 1 hergegrichtet werden soll.

    Für die Innenministerin gibt es überhaupt keinen Grund ein persönliches Gespräch mit den Flüchtlingen anzufangen. Wozu auch?

    Die Gesetze sind klar.

    Cirka 8,4 Millionen Staatsbürger haben auch kein persönliches Gespräch mit der Innenministerin.

    Auf diese Art soll Druck auf Mikl-Leitner ausgeübt werden: http://www.orf.at/stories/2158916/2158912/

    Wenn die ÖVP jetzt wieder umfallt, wird es bei den nächsten Wahlen eine 'Rechnung' der Wähler geben.

    Die bisherigen VP-Wähler hatten bisher auf den Rechtsstaat vertraut und nicht auf Politikererpressung seitens der Straße.

    Irgendwie erinnert mich das Ganze an die Audi-Max-Besetzung (Uni-Wien) vor ca. zwei Jahren. Das wurde für die Steuerzahler ziemlich teuer, aber wenigstens ließen sich damals die Politiker nicht erpressen.

    Abschließend: Die Flüchtlinge wurden in Ö. immer gut behandelt und das ist auch jetzt so. Gesetzesänderungen sind nicht nötig.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Glaser Partner Homepage
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Januar 2013 14:48

    Sehr geehrter Herr Erzbischof!

    Mit Entsetzen muss ich seit Tagen die Besetzung unserer Votivkirche in den Medien verfolgen. Das geweihte Gebäude, die Institution der katholischen Kirche und etliche (wahrscheinlich weder Deutsch sprechende noch christliche) "Flüchtlinge" werden von einigen politischen Agitatoren instrumentalisiert und wie ein Tanzbär der Beifall klatschenden Öffentlichkeit vorgeführt.

    Herr Landau hat sich vor wenigen Tagen getraut, nebenbei zu erwähnen, dass diese Aktion nicht von den "Flüchtlingen" aus geht, sondern eine ganz gezielte und geplante Aktion von aus Deutschland angereisten Agitatoren ist, die übrigens bereits einschlägig vorbestraft sind. Allerdings ging diese Aussage schnell unter, und wurde wohl auch "von oben" "zurückgepfiffen".

    Und nun muss ich mit noch größerer Bestürzung lesen, dass sogar Sie persönlich den Agitatoren in der Votivkirche einen Besuch abstatten und der abscheulichen Aktion auch noch Ihre Unterstützung aussprechen!
    http://www.orf.at/stories/2158916/2158912/

    Denken Sie bitte einmal darüber nach, ob die Unterbringung in Traiskirchen, in anderen Asylheimen und in Pensionen wirklich so menschenunwürdig ist!

    Denken Sie bitte einmal darüber nach, warum sich Touristen freiwillig und in ihrem eigenen Urlaub in ebensolche "menschenunwürdige" Pensionen begeben und dafür sogar Geld bezahlen!

    Denken Sie bitte einmal darüber nach, ob die von der Caritas als auch vom Innenministerium in den Asylheimen angebotene beheizte Unterbringung, mit weichen Betten, fließendem Wasser, Toiletten und Duschen, samt kostenloser Ausstattung, Versorgung mit Hygieneartikeln und Verpflegung so menschenunwürdig sind?

    Denken Sie bitte einmal darüber nach, um wie viel schlechter diese in österreich kostenlos zur Verfügung gestellten Annehmlichkeiten gegenüber den in der Heimat der "Flüchtlinge" hinterlassenen Umstände sind!

    Die "Unterstützung" der Agitation durch Wegsehen und Duldung, aber sogar durch aktive Fürsprache, sogar von höchster Stelle der katholischen Kirche wird von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt! Die vermeintliche "Stille" diesbezüglich ist nur durch die einseitige mediale Berichterstattung verursacht.

    Diese Agitation bedeutet für das Ansehen unserer Kirche einen massiven Angriff! Atheisten genau so wie die zahlreichen Moslems in Österreich und darüber hinaus nehmen mit Genugtuung wahr, wie dumm sich die Führung unserer Kirche verhält und sich an der Nase herumführen und instrumentalisieren lässt.

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    Beenden Sie endlich dieses Verschweigen von politisch nicht korrekten Wahrheiten!

    Beenden Sie endlich den Missbrauch unserer Kirchensteuern für die Unterstützung dieser Agitation!

    Sagen Sie endlich laut, wie gut es den "Flüchtlingen" in Österreich wirklich geht!

    Sagen Sie endlich laut, welcher Missbrauch unserer katholischen Kirche und des geweihten Gebäudes der Votivkirche diese Agitation ist!

    Gehen Sie endlich gegen diese bestens organisierten Atheisten vor (Stichwort deutscher Anführer der Agitation, Stichwort "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt", Stichwort Brandanschläge in Amstettner Kirchen)!

    Mit freundlichen Grüßen
    Johann Glaser

    http://www.erzdioezese-wien.at/edw/erzbischof/kontaktemail


alle Kommentare

  1. Mohit (kein Partner)
  2. Daniel (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:17

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  7. Der Rathausmann (kein Partner)
    02. Januar 2013 16:24

    ich hoffe inständig, die Hungerstreikenden haben genug Ausdauer.

    • Gandalf
      02. Januar 2013 18:36

      Wieder einmal ein bisserl zu viel gehabt, roter Koffer?

    • cmh (kein Partner)
      02. Januar 2013 20:24

      @gandalf

      Bitte etwas mehr Respekt vor unserem Bügamasta!

    • Der Rathausmann (kein Partner)
      02. Januar 2013 21:46

      @gandalf

      das mit der Ausdauer haben Sie wohl nicht ganz verstanden,

    • Gandalf
      02. Januar 2013 22:49

      @Rathausmanderl:
      Ah ja, das sollte lustig oder listig sein? Na, dann werdens erst einmal erwachsen - von gscheit will ich ja gar nicht träumen....

  8. Martin Krämer (kein Partner)
    02. Januar 2013 12:33

    Lieber Herr Unterberger- Mein Gott- wie recht Sie haben!

    Können wir nicht gemensam eine Plattform all jener, die noch nicht an Realitätsverlust leiden und überdies nicht weniges an Steuergeld an diesen Staat abliefern, gründen? Auch WIR sollten genauso ernst genommen werden wie diverse NGOs und Aktivisten. Ich bin davon überzeugt, dass WIR als schweigende Mehrheit, der es langsam reicht, sehr wohl auch am Runden Tisch sitzen sollten,sobald es wieder einmal um die kostenintensive Schaffung von Anlassgesetzgebung geht. Auch wir haben und fordern unsere Rechte ein- genauso wie jene Pakistanis und Afghanen, die sich- obwohl bereits auf ihrer Anreise in sicheren Staaten befindlich- bei uns niedergelassen haben, ohne dazu aufgefordert worden zu sein.

    • raeter
      02. Januar 2013 16:49

      Der Unterschied zwischen den Pakis und uns, die haben nichts zu verlieren.

  9. Jewgeni Gorowikow
    02. Januar 2013 10:54

    Etwas zum Schmunzeln über Darabos bei der Bundesheer-Debatte: Die neueste KURIER-Karikatur:

    http://images05.kurier.at/pammi1.jpg/620x460nocrop2/2.181.925

  10. Faymann muss weg! (kein Partner)
    02. Januar 2013 10:35

    Von den Sozen verraten und verkauft!

    Darabosch ist kein Minsterdarsteller sondern ein eichter Dodel!

    Man fragt sich nur, ob es eine Stärke oder Schwäche der Baddei ist, sich solche Flachwurzler wie ihn oder die Laura leisten zu können. Vom Chef (!!??) ganz zu schweigen.

  11. Undine
    02. Januar 2013 09:10

    Warum äußern sich die kirchlichen Würdenträger---Schönborn, Landau, Chalupka, etc., aber auch die oberen Caritasleute, die sich so mediumswirksam der Benachteiligten, in diesem Fall der Asylanten "annehmen" nicht mit der gleichen Leidenschaft, wenn es um die Rettung zum Tode Verurteilter (=ungeborene Kinder) geht? Hört sich in diesem Fall die "Caritas" (=Nächstenliebe) auf?

    • raeter
      02. Januar 2013 09:21

      Das was in den Medien gut ankommt, wird verbreitet. Die Hirten heulen mit den Wölfen.

    • Tullius Augustus
      02. Januar 2013 10:12

      @ raeter

      Die 'Aufregerthemen' - sie wissen sicher was ich meine - das sind die welche die Medien, vor allem am Boulevard, aber auch den ORF interessieren.

      Und man sieht wie versucht wird diese Votivkirchenbesetzung zu einem 'Aufregerthema' im Sinne der Asylindustrie zu machen.

    • haglbuach (kein Partner)
      02. Januar 2013 11:45

      Warum äußern sich die kirchlichen Würdenträger---Schönborn, Landau, Chalupka, etc., aber auch die oberen Caritasleute, die sich so mediumswirksam der Benachteiligten, in diesem Fall der Asylanten "annehmen" nicht mit der gleichen Leidenschaft, wenn es um die Rettung zum Tode Verurteilter (=ungeborene Kinder) geht?

      Zur teilweisen Ehrenrettung des Kardinals Schönborn möchte ich hier anfügen, dass er gerade im abgelaufenen Jahr 2012 sich oftmals stark und mit deutlichen Worten für die Rechte der ungeborenen Kinder eingesetzt hat.

      Die Votivkirchenbesetzung ist ein anderes Thema und da keiner der dortigen Demonstranten im freien Schlafen "muss", zeigt diese Besetzung eine klare Missachtung unserer (ich sprech als Katholik) heiligen und geweihten Orte. Für mich beinhaltet diese Missachtung bzw. die schweigsame Duldung dieser Missachtung bereits eine gefährliche Portion Rassismus.

    • Undine
      02. Januar 2013 13:33

      @haglbuach

      "Zur teilweisen Ehrenrettung des Kardinals Schönborn möchte ich hier anfügen, dass er gerade im abgelaufenen Jahr 2012 sich oftmals stark und mit deutlichen Worten für die Rechte der ungeborenen Kinder eingesetzt hat."

      Dann liegt es wohl am ORF, dem steuernden Instrument, daß Kardinal Schönborns Eintreten für des "Menschenrecht auf Leben" auch für schuldlose Ungeborene nicht medienwirksam unter die Leute gebracht wird. Die ständige Wiederholung im ORF macht es, daß bei den Menschen etwas in Erinnerung bleibt (siehe "Causa Grasser!) Auch Schönborns Vorgänger, der Medienliebling Kardinal König, war beim Thema Abtreibung sehr "zurückhaltend"; er sonnte sich lieber bei weniger "lebenswichtigen" Dingen im Rampenlicht, um seinen "guten Ruf" als Medienliebling nicht zu gefährden. Auch sein Engagement im Zusammenhang mit den Freimaurern war reichlich seltsam.

    • raeter
      02. Januar 2013 13:41

      @undine
      Umso weniger ist es verständlich, daß sich die Kirche dem ORF anbiedert.
      Die Österreicher haben diese "Anstalt" satt. Der Erfolg Stronachs hängt auch mit seinem furchtlosen Verhalten gegenüber dieser Medienkracke.

      Der Kardinal hat sich zwischen alle Stühle gesetzt, sich mit Feinden verbündet und ihm Wohlgesonne vor den Kopf gestoßen. Dümmer gehts nicht.

    • Gandalf
      02. Januar 2013 18:49

      @Undine:
      Über die Herren Schönborn und Landau möchte ich mich, da kein Katholik, nicht öffentlich äussern, obwohl ich auch über sie eine festgefügte Meinung habe. Aber gegen die Verwendung des Ehrentitels "Würdenträger" für Herrn Chalupka kann und muss ich als evangelischer Christ mit Freuden und Temperament schärfstens protestieren. Dieser Mann ist ein Unwürdenträger; er hofft, durch sein larmoyantes Auftreten in der Öffentlichkeit berühmt zu werden und ignoriert aus diesem egoistischen Grunde die Tatsache, dass sein dummes Verhalten bei der - leider - schweigenden Mehrheit der Evangelischen in Österreich auf Unverständnis und Protest stösst und der gesamten evangelischen Kirche in Österreich grossen Schaden zufügt.

  12. Tullius Augustus
    02. Januar 2013 08:30

    Am 2. Jänner 2013 war im Ö1-Morgenjournal der Kommunikationsexperte Prof. Fritz Hausjell (vom 'Bund Sozialistischer Akademiker', BSA) im Interview:

    Es sagte dass Kompromisse von allen Seiten notwendig seien. Meint er damit dass die Innenministerin Mikl-Leitner nachgeben soll? Dass die Kirchenbesetzer ihre Aktion beenden sollen (oder sonstwie nachgeben sollen), davon war nicht die Rede.

    Der Herr Chalupka von der Diakonie Wien hatte vorher offen gesagt, dass die Innenministerin in die Votivkirche kommen soll um mit den Hungerstreikenden zu reden.

    Man bemerkt, dass das Thema "Votivkirchenbesetzung" unbedingt in den Schlagzeilen auf der Seite 1 zu halten versucht wird. Obwohl es Wichtigeres für die Regierung & Innenressort zu tun gibt. Zum Beispiel die echte Integration hier schon lebender Ausländer.

    Innenministerin Mikl-Leitner, Parteichef Spindelegger und die gesamte ÖVP dürfen nicht einen Millimeter nachgeben!

    Die Regierung sollte wirklich kein Kasperltheater werden, die Gesetze in Ö. sind gut genug und ausreichend für die Flüchtlinge.

    • Charlesmagne
      02. Januar 2013 10:58

      Klassische Rotfunkmanipulation. Leider weiß ich aus meinem Bekanntenkreis, dass für viele Menschen diese Manipulationsmaschine die einzige Nachrichtenquelle darstellt. An anderer Stelle habe ich folgendes gelesen (leider keine Quellenangabe - aber nichtsdestoweniger zutreffend):
      ” Der Journalismus ist die wichtigste Hure der Mächtigen! Er steht in der Liste der Prioritäten zur Machterhaltung noch über dem Militär! Seine Existenz besteht im verfälschen, im weglassen, im umdeuten, in der Verleumdung, in der freien Erfindung und im Verunglimpfen. Seine Hauptaufgabe ist schlichtweg einem Volk “Wahrheiten” in die Köpfe zu hämmern, welche ausschließlich dem Machterhalt des herrschenden Systems dienen!“
      Wahrscheinlich ist man sich meiner einleitenden Feststellung im ÖRF genauso sicher.

    • Johann Glaser (kein Partner)
      02. Januar 2013 11:07

      Hahaha, "Kompromiss" fordern, das ist einer der übelsten Tricks aus der Mottenkiste der Sozialisten und ähnlich gelagerter Typen!

      Ein Beispiel: Herr A hat einen schönen Rasen vor seinem Haus. Eines Tages kommt sein Nachbar, Herr B, und macht sich auf diesem Rasen breit. Das lässt sich Herr A natürlich nicht gefallen, da es ja sein eigener Rasen ist. Aber Herr B greift zu einem üblen Trick: Er verlangt einen Kompromiss! Am Besten öffentlich und für alle gut hörbar. Dadurch traut sich Herr A nicht mehr, etwas dagegen zu sagen, denn mangelnde Kompromissbereitschaft ist engstirnig, stur, unflexibel und sowieso ganz ganz böse. Also treffen sich die beiden Kontrahenten "in der Mitte" und einigen sich darauf, dass Herr B den halben Rasen bekommt.

      Merken Sie was?

      Nach dem selben Schema verfahren Gewerkschaften schon seit Jahrzehnten und schinden sich auf übelste Weise immer noch problematischere "soziale Errungenschaften" heraus.

      Und nach dem selben Schema versucht jetzt auch der BSA-Mann (und Diakonie, Caritas, und sämtliche weitere Asylindustrie), unserem Staat und unserer Kirche weitere Zugeständnisse abzuringen.

      Manipulation pur, ein Instrument auf dem besonders solche Zeitgenossen ganz virtuos spielen...

    • raeter
      02. Januar 2013 14:39

      Der Hausjell ist der Haus- und Hofmedien"experte" des ORF. Aufgrund "rottreuer" Dienste soll er jetzt belohnt werden. Únd das alles dient der ORF-Objektivität.

      Zitat:
      Fritz Hausjell, Kommunikationswissenschafter an der Uni Wien, wird als künftiger Leiter der ORF-Medienforschung gehandelt. Bei Ausschreibung und ja nach Konditionen überlegte er eine Bewerbung, sagt er. Der Uni-Beamte könnte sich karenzieren lassen. (DER STANDARD, 13.12.2012)

      Welches Zusatzeinkommen für diesen Herrn aufgebracht werden muss, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Wenn es ORF-typisch ist, dann hat sich die Lobhudelei für den Systemling gelohnt.

  13. DerTurm
    02. Januar 2013 00:29

    Die Asylindustrie ist um keinen Deut besser, als die Schlepperorganisationen - alle verdienen mit dem Leid anderer Leute, indem sie ihnen Hoffnung verkaufen.

    Die Schlepper knöpfen den betroffenen das Geld direkt ab, die Asylindustrie instrumentalisiert diese Menschen, um noch mehr Spendengelder zu lukrieren (schließlich müssen ja Gehälter und Anwälte bezahlt werden).

    Das ist nichts anderes, als der Handel mit Menschen (nur gut verkleidet) - und die Asylindustrie, allen voran die "heilige" Caritas sollte sich dafür in Grund und Boden schämen!

  14. DFG (kein Partner)
    01. Januar 2013 20:30

    Die Asylmissbrauchsindustrie ist ein internationales Business.

    Heute zum Beispiel wurde die Besetzung der Vatikanbotschaft in Paris nach fünf Stunden polizeilich beendet:

    http://gloria.tv/?media=378735

    Sicher waren Landau und Schönborn im Vorfeld dieses "Asyl-Missbrauchs-Initiative" organisatorisch eingebunden.

  15. Interessierter Leser
    01. Januar 2013 19:23

    Bitte nicht alles in einen Topf werfen!!
    Landau & CO. haben eine sehr „eigenwillige“ Sichtweise, wenn es um echte oder „unechte“ Flüchtlinge, Zuwanderer, Asylanten oder sonst Menschen geht, die es verstehen, unser gutes Sozialsystem berechtigt oder unberechtigt zu nützen.
    Motto bei der Votivkirche: „Die würden das nicht auf sich nehmen, wenn es ihnen nicht dreckig ginge, Punktum! Also helfen wir (mit „unseren“ Spenden).
    Die Verärgerung der Spendengeber über diese „blinde“ Sichtweise kann ich verstehen.
    Nicht verstehen kann ich jedoch, dass hier im Forum auch aufgerufen wird, die „Sternsinger“ = Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar aus Protest gegen die Caritas vor der Türe stehen zu lassen. Das haben sich diese engagierten Kinder wirklich nicht verdient und so kaltherzig sollten sie uns Erwachsene nicht erleben.

    Und für die verärgerten „praktizierenden Christen/Katholiken“ hier im Forum eine kurze Aufklärung: Die Jungschar hat mir der Caritas nichts zu tun!! Dass dies in den vielen Jahren des „Praktizierens“ noch nicht durchgedrungen ist, verwundert mich.

    • raeter
      01. Januar 2013 20:35

      @interessierter Leser
      Betrachten wir es nüchtern: die kath. Kirche, hat a) in Form der Diözese - Vikar und Kardinal und b) in Form ihrer Sozialeinrichtung - Caritas der Votivkirchenaktion breiten Raum gegeben und - aus meiner Sicht - ein schwerwiegendes Fehlverhalten an den Tag gelegt.

      Gleichzeitig organisiert die kath. Kirche - über die Diözese mit ihrer Teilorganisation kath. Jungschar eine Aktion für soziale Zwecke.

      Zu behaupten, daß das eine mit dem anderen nichts zu tun hat, ist daher falsch.

      Begründung engagierte Kinder: es könnte für engagierte Kinder lehrreich sein, zu erkennen, daß es Dinge gibt, die erst auf den zweiten Blick etwas miteinander zu tun haben.

      Gefühl oder Verstand. Da Klugheit zu den Kardinaltugenden gehört, entscheide ich mich für den Verstand.

    • Brigitte Imb
      01. Januar 2013 23:57

      @ Interessierter Leser,

      ist Ihnen entgangen, daß auch mit Geld der Dreikönigsaktion spekuliert wurde? Ich glaube es waren 600 000€ in OÖ, und da dieses Geld an und für sich zweckgebunden sein sollte, sehe ich Spekulationen - die sehr oft neg. ausgehen - wirklich nicht ein. Den singenden Kindern "spende" ich sehr wohl, aber die Box der Kirche wird nicht gefüttert.
      Scheinbar sind viele Kirchenväter leider nur noch durch Geldentzug zur Raison zu bringen.

    • Interessierter Leser
      02. Januar 2013 00:01

      Es wird mit Ihnen - raeter - langsam mühsam. Wer hat denn behauptet, dass die Kirche nichts mit der Jungschar zu tun hat. Kath. Männerbrwegung, kath. Frauen, Jungschar ... haben mit der Caritas nichts zu tun. Sie haben ihre eigenen Hilfsprojekte und haben sich an so Unsinnigkeiten noch nie beteiligt.

    • raeter
      02. Januar 2013 06:30

      @interessierter Leser
      Sie meinen, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun?
      Haben sich die "unabhängigen" Teilorganisationen schon zur Besetzung der Votivkirche geäußert, oder äußern sich diese nur, wenn es gegen eigene Leute geht (Wagner)? Wer hindert die Verantwortlichen der Sternsingeraktion sich zu distanzieren? So sitzen sie "scheinbar?" solidarisch im gleichen Boot und rudern brav mit, während das Boot in eine völlig falsche Richtung gelenkt wird.

      Die Hauptverantwortung für die Votivkirchenaktion liegt bei der Diözese, nicht bei der Caritas und daher wäre ein Boykott der Sternsingeraktion ein deutliches und sichtbares Zeichen.

      PS: zu glauben, die Caritas agiere in einem kirchlich luftlehrem Raum ist naiv.

    • Interessierter Leser
      02. Januar 2013 09:26

      Ach „Wagner“, dann erübrigt sich für mich jede Diskussion. Alles klar… Marcel François Marie Joseph Lefebvre, Groer, Krenn, Laun, Wagner, Gloria TV, Ewald Stadler……… das wären Gründe für mich nicht nur die Türen und die Geltasche zu schließen sondern auch aus der Kirche auszutreten.
      Beste Grüße, hier hört mein „interessiertes Lesen“ auf.

    • raeter
      02. Januar 2013 10:03

      Es ist doch schön, wenn es genug Feindbilder gibt!
      Was Sie aber offensichtlich nicht verstanden haben, es geht weniger um Wagner und für was er steht (dazu kenne ich ihn zuwenig), sondern um das Muster wie mit ihm verfahren wurde, nämlich die Kampagnisierung mit Halb- und Unwahrheiten, was auch bei Benedikt XVI gerne praktiziert wird. Diese Methode kommt immer dann zum Zug, wenn sich jemand dem politisch korrekten mainsteam widersetzt.

      Beste Grüße

    • Buntspecht
      02. Januar 2013 15:03

      Aber hallo, wenn es nach dem Pfarrer Wagner geht, schickt Gott ohnehin bald einen Hurrikan zur Albrechtskreithgasse 19-21 und/oder ein Erdbeben nach Wien - Epizentrum Erzbischöflichen Palais - , wie er das - nach Wagners Gottesbild – mit dem Hurrikan „Katrina“ in New Orleans und mit dem Erdbeben in Haiti zur Strafe der dortigen Sünder und Ungläubigen getan hat.

    • raeter
      02. Januar 2013 15:55

      @buntspecht

      Mir geht es um Reaktionsmuster und bewusst gesteuerte, verkürzte Aussagen, ähnlich wie Sie sie hier - mediengesteuert? - wiederholen. Diese Art von Diskussionsstil zielt auf die Person und nicht auf das Argument. Argumente aus einem christlich, fundamentalistischen Umfeld sind in unserer Gesellschaft tabusiert und werden oft lächerlich gemacht. Im Gegensatz dazu, finden die gleichen Leute nichts daran, wenn Esoteriker an Steine glauben, Wissenschafter wie "Rechtgläubige" den Klimawandel beschwören, Soziologen die Geschlechterdifferenz als geistiges Konstrukt betrachten und Medien nichts dabei finden, wenn in Europa die Scharia fröhlich Einzug hält, Ehrenmorde, Zwangsheiraten, Polygamie inklusive.

      PS: Bei den Klischees die über Pfarrer Wagner verbreitet worden sind, haben Sie den heidnischen Harry Potter und die Homosexualität, die er als med. Störung betrachtet, vergessen.

    • raeter
      02. Januar 2013 16:09

      Korrektur: Klimawandel = menschengemachter Klimawandel

    • Buntspecht
      02. Januar 2013 17:46

      „Im Gegensatz dazu……………..“ Ich weiß nicht „raeter“ in welchen kirchlichen Kreisen Sie verkehren (ich kann es mir fast vorstellen). Ich bin in unserem ganzen Dekanat und darüber hinaus tätig. Ich kenne hier keine engagierten Christen/Katholiken die mit ihrem „Im Gegensatz dazu…………“ etwas anfangen können oder diesen Dingen/Vorkommnissen/Ansichten nur einem Millimeter Zustimmung erteilen. Ich kenne jedoch sehr wenige, die die Denke des Herrn Wagner teilen, der von den engagierten oberösterreichischen Katholiken – weil sie ihn und seine sonderbaren Aussagen, die aus dem „christlich fundamentalistischen Umfeld“ herrühren zu gut kennen – als Bischof verhindert haben. Wir haben schon genug gelitten unter Bischöfen, die den Gläubigen von Rom aufgezwungen wurden. Ersparen Sie mir die Aufzählung, denn das wird sogar dem Buntspecht wirklich zu bunt.

    • Zraxl (kein Partner)
      02. Januar 2013 17:54

      @ Interessierter Leser
      Ich finde das irgendwie schade. Immer dann, wenn eine Diskussion interessant zu werden scheint, laufen die Leute weg. Ohne Kommentar und Argument. Warum? Weil die von Ihnen Genannten Fundamentalisten sind? Es muss für einen Intellektuellen doch eine Kleinigkeit sein, einen bornierten Fundamentalisten mit gewichtigen Argumenten vom Platz zu jagen.

      @ Buntspecht
      Gott ist allmächtig. Nur eines kann er nicht: Einen Hurrican nach New Orleans schicken. ;)

    • Interessierter Leser
      02. Januar 2013 18:26

      Lieber Herr Zraxl,
      ich weiß nicht ob Sie schon einmal versucht haben, mit einem „Fundamentalisten“ zu diskutieren. Ich schon oft. Da kommt - aus langer Erfahrung - nichts raus und es ist schade um die/meine Zeit.

    • raeter
      02. Januar 2013 18:34

      Daß Sie aus Oberösterreichs Kirche kommen, überrascht nicht. Ich vermute, sie sind beruflich in der Kirche tätig.

      Warum gehen Sie meiner Kritik an der medialen Hetze gegen Wagner aus dem Weg? Wie christlich war das denn???

      Wer schützt die "Herde" vor den Verfolgungs-Mechanismen, der die kath. Kirche - nicht nur in Österreich - ausgesetzt ist. Mittlerweile brennen Kirchen und werden Katholiken diskriminiert. Alles kein Problem?

      Aus meiner Sicht ist die dafür die Kirch light bzw. Kirche als soziale Wohlfahrtsinstitution mitverantwortlich. Zuständen wie bei der Votivkirche oder in Amstetten sind das Ergebnis.

      Mir geht es nicht um Wagner, sondern darum, wie Medien die Kirche gängeln, Fakten verdrehen und versuchen ihr die katholische Seele auszutreiben. Dabei sind ihr mediengeile Kirchenvertreter behilflich. Sie kennen sie sicher.

      Hier noch ein Beispiel für meine Kritik, vielleicht können Sie damit mehr anfangen:
      Aids und Kondomskandal 2009, Betroffener: Benedikt XVI.

      Zitat Benedikt:"wenn die Seele nicht beteiligt ist, wenn die Afrikaner nicht mithelfen (indem sie eigene Verantwortung übernehmen), kann man es mit der Verteilung von Präservativen nicht bewältigen. Im Gegenteil, sie vergrößern das Problem."

      Daraus wurde Benedikt vorgeworfen, er habe die Benützung von Kondomen verboten und davor gewarnt, dass der Gebrauch von Kondomen die Ansteckungsgefahr sogar erhöhen könne. Das wurde europaweit kolportiert.

      Das sind totalitäre Methoden und die lehne ich ab, egal, ob der Adressat Wagner, Benedikt oder Timbuktu heisst.

    • raeter
      02. Januar 2013 18:38

      @18:34 für buntspecht

    • raeter
      02. Januar 2013 18:46

      @Zraxl:

      Der interessierte Leser weiß also, daß der Räter ein Fundamentalist ist. Woher weiß er das? Der Ursprung der Auseinandersetzung: Spenden für die Dreikönigsaktion.

      Ich war der Meinung, man sollte ein Zeichen setzen und nicht spenden, der interessierte Leser war der Meinung man sollte spenden. Beide haben wir argumentiert.

      Ich denke, daß beide Positionen legitim sind. Der interessierte Leser versuchte jedoch, meine Ansicht moralisch zu diskreditieren. Wer ist nun fundamentalistischer?

    • Zraxl (kein Partner)
      02. Januar 2013 19:17

      @ Interessierter Leser
      Ich bin ja selbst ein Fundamentalist, wenngleich meine Positionen nicht deckungsgleich mit jenen der Persönlichkeiten sind, die Sie oben genannt haben. Es sind ja auch die Positionen der oben genannten Persönlichkeiten Lichtjahre voneinander entfernt. Letzthin ist mir der Pfarrer meiner Pfarre weggelaufen, wie ich erst mit dem Luftholen begonnen habe. Es ist immer das selbe: Entweder die Leute verlieren sich in oberflächlichen Spötteleien, oder sie laufen weg.

      @ raeter
      Ich teile Ihre Positionen hier im Forum beinahe immer vollinhaltlich. Das sollte Ihnen zu denken geben.

      Ihre Ansicht zu der Dreikönigsaktion teile ich allerdings nicht, solange von dieser keine Malversationen bekannt sind. Dieser Auffassungsunterschied hat aber mit Fundamantalismus nichts zu tun. Sie meinen so, ich meine anders.

    • Charlotte
      02. Januar 2013 21:04

      @raeter

      Wie Recht Sie doch haben!

      Danke für Ihre Kommentare, sie sprechen vielen (stillen) Katholiken aus der Seele, besonders jenen denen ihre Kirche noch am Herzen liegt!

    • raeter
      02. Januar 2013 21:05

      @Zraxl Sternsinger:.... und es ist gut so, daß es unterschiedliche Standpunkte gibt......

    • Buntspecht
      02. Januar 2013 23:20

      raeter,
      ich kann Sie beruhigen, ich bin nicht Angestellter der Kirche aber über viele Jahre in ihr und in Organisationen der Kirche ehrenamtlich tätig.
      Bei den Kondomen sind wir uns einig: Diese Argumentation der „Papstfeinde“ finde ich ohnehin lächerlich, denn der Papst sagt eindeutig: Kein Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe und offen für eine Empfängnis. Wer den Papst so ernst nimmt, dass er zwar fremd geht, dabei aber - weil der Papst es sagt – keine Kondome nimmt, was soll diese lächerliche Argumentation der Prediger grenzenlosen Sexualvergnügens!!
      Mein Problem sind Ihre Aussagen im Zusammenhang mit Wagner (Klischees) und die Hinweise auf die „Argumente aus einem christlich, fundamentalistischen Umfeld“ und ebenso die „verschlossenen Türen“ für die Sternsinger, die ich heute um 17 Uhr 30 ganz herzlich in meiner Wohnung empfangen habe. Mit diesen Ihren Aussagen habe ich meine Schwierigkeiten und sie sind ziemlich „unverhandelbar“.

    • raeter
      03. Januar 2013 06:28

      @buntspecht

      ...nicht verhandelbar.... fundamentalistisch?
      Noch einmal, ich respektiere Ihre Position in Sachen Sternsinger. Andererseits, Signale müssen spürbar sein - und machmal weh tun - damit sie wahrgenommen werden. Aus diesem Grund ist auch meine Sichtweise legitim.

      Wenn Sie die Sternsinger freudig empfangen haben, ist das schön. Vielleicht hat auch unsere kleine Diskussion mit ein wenig Würze beigetragen. Ich freue mich mit Ihnen, umso mehr, weil ich viele Jahre selber Sternsinger war.

  16. Sabine E. (kein Partner)
    01. Januar 2013 19:16

    An Frage an Kardinal Schönborn:

    Wieso bemüht sich die Caritas für ein Asylmissbrauchs-Schlaraffia, wenn die Caritas mit den Geldern aus der Kirchensteuer die Tötung ungeborener Menschen finanziert?

    http://gloria.tv/?media=109091

  17. Sabine E. (kein Partner)
    01. Januar 2013 19:08

    Herr Kardinal Schönborn!

    Die österreichische Asylpolitik ist paradiesisch!

    Entschuldigen sie sich gefälligst für die kirchliche Feindseligkeit gegenüber dem österreichischen Asylantenparadies!

  18. raeter
    01. Januar 2013 19:05

    anderes deutschsprachiges Land, gleiche Baustelle!

    aus einem offenen Brief an den Herrn Bundespräsidenten Gauck!

    dieses Schreiben ist öffentlich. Sie haben die Bürger zu mehr Zivilcourage aufgefordert. Ein jeder beginne bei sich selbst.

    "Gerade aus, gerade durch" war der Wahlspruch des Freiherrn vom Stein. Ihre unbegründet-optimistische Weihnachtsrede entsprach dieser Wegweisung nicht, auch haben Sie vorsichtigerweise nur offene Türen eingerannt.

    Da wir in einem Land mit multikultureller Bevölkerung leben, vermeiden wir immer öfter bestimmte Plätze oder Stadtteile, da sie „no-go-areas" für Einheimische geworden sind. Manche haben schon Angst, bei Dunkelheit ihre Wohnung zu verlassen.

    Niemand wirft Ihnen vor, das zufällig missglückte Attentat mit einer Nagelrohrbombe verschwiegen zu haben. Allerdings bin ich überzeugt, Sie hätten bei einem anderen politischen Hintergrund laut anklagend Ihre Stimme erhoben.

    In einer Zeit wachsender Unsicherheit auf Straßen, in Bahnhöfen oder auf Märkten verweisen Sie politisch korrekt auf die falschen Schuldigen ("wir" sind die Täter!). Sie zeigen sich solidarisch mit allen Zureisenden, aber nicht mit uns, der hier angestammten Bevölkerung.

    Den Himmel des Vaterlandes haben wir zerschlagen, bald holen wir uns blutige Füße auf seinen Splittern. Die demographische Entwicklung ist so verheerend, dass die Einheimischen in absehbarer Zeit in der Minderheit sein werden. Nicht nur die Kinderfeindlichkeit des deutschen Volkes ist sprichwörtlich geworden. Über unserem sterbenden Volk hängt das blutige Damokles-Schwert des Paragraphen 218, der immerwährende Kindermord an den Ungeborenen!

    Die blasphemischen Angriffe auf christliche Kirchen sind kaum noch Fußnoten in der öffentlichen Diskussion. Das, was mir heilig ist, wird bespuckt, darüber wird uriniert, fäkuliert und ejakuliert. Christus wird mit Kot beworfen, der Heilige Vater wird zum "Kuttenbrunzer", ich bin Mitglied einer „Kinderfickersekte", denn deutsche Richter haben diesen Ausdruck für die katholische Kirche mit der Meinungsfreiheit begründet. Geht es noch dreckiger? Dieser Staat gibt uns Katholiken den Säuen preis!

    Kein Wort hierzu von Ihnen, einem ehemaligen Pastor, in Ihrer Ansprache!

    Als die Schweineoperette "Corpus Christi" vor einigen Jahren durchs Land tourte, versteckten sich Schweinepriester hinter dem Popanz "Freiheit der Kunst". Ein Rabbiner sagte damals, er wollte nicht mehr in diesem Land leben, wenn damit sein Gott gemeint wäre. Wohin sollte ich emigrieren?

    Wenn EU-Granden und Pastoren, deren gemeinsame Schnittmenge in marxistischem Gedankengut liegen dürfte, die kirchenschändende Pussy-Riot-Truppe zu ihren Heroen kürt, dann hat der Begriff von "apokalyptischer Dekadenz" des Herrn M. von Gersdorff den Kern getroffen (JF 11.12.12).

    "Rührend" ist hingegen die Rücksichtnahme unserer Ältesten auf die Gefühle der Muslime. Obgleich der Islam zur Hälfte eine politische Ideologie ist, darf nur äußerst sensibel vorgegangen werden. Ein von Steuergeldern finanziertes Institut in Berlin, das sich der Erforschung des Islam widmet, musste der Freiheit der Forschung abschwören, da ihm sonst die Gelder verweigert worden wären. Ein Institut im Saarland (Inarah), das zur Erforschung der Geschichte des Islam hervorragende Arbeit leistet, wird staatlich ausgegrenzt.

    Gestern, am Weihnachtstag, wurden uns Enthüllungen zur "Jesuslegende" in der ARD präsentiert. Und die einfältigen Christen den Landes dürfen im neuen Jahr pauschal per GEZ brav für jene Sender bezahlen, die im Namen des „Bildungsauftrages" das heilige Buch des Christentums mit den Füßen treten.

    Warum werden nicht am muslimischen Opferfest Enthüllungen zu Herrn Mohammed geboten? Die Medienmacher weisen mit großem Engagement nach, dass Jesus „so" nie gelebt hat. Keiner von ihnen hat je die Frage nach der historische Existenz von Herrn Mohammed gestellt. Eigenartig, nicht wahr?

    Kürzlich hat ein kultursensibler Richter den mehrfach vorbestraften Sami M. trotz des Besitzes von 1,5 kg Heroin (!) nicht inhaftiert, da er so "haftempfindlich" sei! Man könnte hierzu noch reichlich weitere Vorgänge nennen! Unser Rechtsstaat verteilt "Schurkenboni", macht uns, das vormalige Volk, zu Bürgern einer minderen Klasse im Lande unserer Väter und jeden, der sich kritisch äußert, zum Ausländerfeind und Islamophoben.

    Mut und aufrechter Gang - in welcher Bodenritze muss ich euch suchen? Haben die Deutschen immer nur Mut gegenüber Schwachen?

    Die Verwüstungen im sittlichen Leben erkennen wir exemplarisch in der Familienpolitik (Patchwork statt Familie, entwurzeltes Gender statt Identität, frühkindliche Sexualisierung statt Liebe).

    Die Funktionäre der Homosexuellen, die immer Toleranz fordern, diese aber anderen niemals einräumen, wurden Richter über Sitte und Anstand. Ihnen beugen sich sogar Kardinäle. Das alles ist nicht mehr meine Welt.

    • Undine
      01. Januar 2013 19:28

      @raeter

      ***********************************************************!

    • Charlesmagne
      02. Januar 2013 10:43

      @ raeter
      Kann Ihnen nicht so viele Sterne geben, wie sie für diese Analyse verdient hätten.
      Es tut wohl, zu sehen, dass es noch andere Menschen gibt, die so denken wie man selbst. Zwischendurch kommen ja sogar Zweifel auf ob man nicht selbst verrückt ist, weil man die Dinge so sieht.

    • raeter
      02. Januar 2013 14:33

      @Charlesmagne
      Dieser Brief stammt nicht von mir, sondern von einem Mitbruder und Katholiken aus Deutschland, der diesen offenen Brief an "seinen" Bundespräsidenten gerichtet hat.
      Raeter

  19. Reinhard Bimashofer (kein Partner)
    01. Januar 2013 17:48

    Für die möglicherweise von ihrer Geistlichkeit Enttäuschten rate ich einen Blick auf die jüngste Offenbarungsreligion und deren einnehmende Prinzipien zu werfen: http://at.bahai.org/

    • Zraxl (kein Partner)
      01. Januar 2013 18:58

      Vielen Dank für diesen Hinweis, aber wegen ein paar merkwürdiger Amtsträger wechsle ich nicht die Religion. Dafür müsste ich einen gröberen Hund in der Lehre selbst entdecken. Diese scheint mir aber konsistent und unangreifbar.

      Gott sei Dank gibt es einen sehr respektablen Papst, auch wenn dieser alt, und Rom weit weg ist. Aber selbst wenn ein Korruptling Papst werden sollte, ist das lange nicht das Ende der Katholischen Kirche. Der Heilige Franz hat ja demonstriert, dass man selbst unter einem sehr problematischen Papst in der Kirche noch gut aufgehoben ist. Es wird halt mühsamer.

  20. Gerd Macher (kein Partner)
    01. Januar 2013 17:30

    Kürzlich forderte ein Musikpsychopath von der Universität Graz den Mord an Papst Benedikt XVI.

    Siehe etwa folgenden Link:

    http://www.gayoesterreich.at/austria/austria-news/steiermark-kaernten/4013-richard-parncutt-uni-graz-todesstrafe-papst.html

    Dieser Katholiken-töten-Wollende Grazer Univ.-Prof. ist naturgemäß ein Mitglied bei Amnesty International. Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen Amnesty International und der Caritas?

  21. Einspruch! (kein Partner)
    01. Januar 2013 15:20

    Seinerzeit habe ich immer wieder für die Caritas gespendet. Dann kam der "Präsident" Küberl, der zu seinem Einstand eine "Solidarabgabe" der "Besserverdienenden" gefordert hat. Als hätte ihn irgendwer gefragt. Ich habe mir gedacht: ich gebe gerne, aber ich lasse mir nicht gerne in die Tasche greifen. Und nichts mehr für die Caritas gespendet.

    Die Caritas hat mittlerweile eine Mutation zu einer "Seitenblicke"-gerechten roten Vorfeldorganisation hinter sich, die stets auf Kosten der Allgemeinheit fordert und deren Exponenten PC-geübte sogenannte "Gutmenschen" sind. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Caritas ihr Budget selbst bestreitet - vermutlich verwendet sie auch Geld der r.-k. Kirche, sprich Kirchensteuerbeiträge, für ihre Aktivitäten. Es erhebt sich nun die Frage, ob man damit einverstanden sein muß, wenn das geschieht. Die Caritas ist, so sieht es aus, die treibende Kraft dahinter, dass ein Klüngel von Anarchos gerade versucht, mit Hilfe einiger (zweifellos bedauernswerter) Flüchtlinge den Rechtsstaat auszuhebeln. Jede einzelne der "Forderungen" ist ja unerfüllbar, da werden Dinge gefordert, die kein Bürger irgendeiens Landes der Welt hat. Aber die Caritas ist sich nicht im Klaren, dass jene, für die sie sich zum Teppen macht, sie ja in Wirklichkeit nur benützen. Sie mißbrauchen!

    Was ist das für eine Kirche, die so blind ist? Gibt es dort keinen Menschen mit klarem Blick mehr? Was ist mit seiner Eminenz, dem Herrn Kardinal? Findet der das alles klass? Oder ist er nicht im Stande, seinen Leuten zu sagen, was sie dürfen und was nicht? Wer hat den Pfarrer der Votivkirche so verraten, wie es geschehen ist? Ist der r.-k. Kirche nicht klar, dass sie sich auf sehr dünnem Eis bewegt, dass ihr bei fortgesetzter Blödheit (wie in der Causa Votivkirche) buchstäblich über Nacht alle ihre Schäfchen abhanden kommen könnten? Die alle sagen werden "also jetzt scheiß ich drauf!", um es brutal zu sagen?

    Ist sich dieser Verein nicht im Klaren, dass es eine Riesenzahl von Mitgliedern gibt, die geradezu "auf dem Sprung" sind, diese Kirche zu verlassen, mich eingeschlossen? Was mich wirklich noch davon abhält, ist, dass ich nicht will, dass Österreich eine Mehrheit an fanatisierten Anhängern einer anderen Religion gibt, die ihren Mitgliedern nicht aufträgt "Liebe sogar deine Feinde!" sondern "Belüge und betrüge alle Ungläubigen!". Ich will nicht, dass die das Sagen haben! Aber unsere Kirche ist sich nicht im Klaren, das ihre Schäfchen die Blödheiten der Hirten (etwa die Aberkennung des "Monsignore" für einen untadeligen und beliebten Priester, um ein belangloses Beispiel anzuführen, das aber symptomatisch ist) nicht länger ertragen! Wissen die wirklich nicht, wie die Stimmung im Volk ist?

    Wie lange werden die "Schäfchen" wohl noch mitmachen? Wir werden es vielleicht erleben, wenn Heulen und Zähneknirschen sein wird. Nicht, dass ich das herbeisehenen würde, gar nicht - aber soviel Dummheit kann nicht ohne Konsequenzen passieren.

  22. Johann Glaser (kein Partner)
    01. Januar 2013 14:48

    Sehr geehrter Herr Erzbischof!

    Mit Entsetzen muss ich seit Tagen die Besetzung unserer Votivkirche in den Medien verfolgen. Das geweihte Gebäude, die Institution der katholischen Kirche und etliche (wahrscheinlich weder Deutsch sprechende noch christliche) "Flüchtlinge" werden von einigen politischen Agitatoren instrumentalisiert und wie ein Tanzbär der Beifall klatschenden Öffentlichkeit vorgeführt.

    Herr Landau hat sich vor wenigen Tagen getraut, nebenbei zu erwähnen, dass diese Aktion nicht von den "Flüchtlingen" aus geht, sondern eine ganz gezielte und geplante Aktion von aus Deutschland angereisten Agitatoren ist, die übrigens bereits einschlägig vorbestraft sind. Allerdings ging diese Aussage schnell unter, und wurde wohl auch "von oben" "zurückgepfiffen".

    Und nun muss ich mit noch größerer Bestürzung lesen, dass sogar Sie persönlich den Agitatoren in der Votivkirche einen Besuch abstatten und der abscheulichen Aktion auch noch Ihre Unterstützung aussprechen!
    http://www.orf.at/stories/2158916/2158912/

    Denken Sie bitte einmal darüber nach, ob die Unterbringung in Traiskirchen, in anderen Asylheimen und in Pensionen wirklich so menschenunwürdig ist!

    Denken Sie bitte einmal darüber nach, warum sich Touristen freiwillig und in ihrem eigenen Urlaub in ebensolche "menschenunwürdige" Pensionen begeben und dafür sogar Geld bezahlen!

    Denken Sie bitte einmal darüber nach, ob die von der Caritas als auch vom Innenministerium in den Asylheimen angebotene beheizte Unterbringung, mit weichen Betten, fließendem Wasser, Toiletten und Duschen, samt kostenloser Ausstattung, Versorgung mit Hygieneartikeln und Verpflegung so menschenunwürdig sind?

    Denken Sie bitte einmal darüber nach, um wie viel schlechter diese in österreich kostenlos zur Verfügung gestellten Annehmlichkeiten gegenüber den in der Heimat der "Flüchtlinge" hinterlassenen Umstände sind!

    Die "Unterstützung" der Agitation durch Wegsehen und Duldung, aber sogar durch aktive Fürsprache, sogar von höchster Stelle der katholischen Kirche wird von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt! Die vermeintliche "Stille" diesbezüglich ist nur durch die einseitige mediale Berichterstattung verursacht.

    Diese Agitation bedeutet für das Ansehen unserer Kirche einen massiven Angriff! Atheisten genau so wie die zahlreichen Moslems in Österreich und darüber hinaus nehmen mit Genugtuung wahr, wie dumm sich die Führung unserer Kirche verhält und sich an der Nase herumführen und instrumentalisieren lässt.

    Darum beenden Sie endlich dieses Schauspiel!

    Beenden Sie endlich das Schweigen und "Ducken" gegenüber den übermächtigen Medien!

    Beenden Sie endlich dieses Verschweigen von politisch nicht korrekten Wahrheiten!

    Beenden Sie endlich den Missbrauch unserer Kirchensteuern für die Unterstützung dieser Agitation!

    Sagen Sie endlich laut, wie gut es den "Flüchtlingen" in Österreich wirklich geht!

    Sagen Sie endlich laut, welcher Missbrauch unserer katholischen Kirche und des geweihten Gebäudes der Votivkirche diese Agitation ist!

    Gehen Sie endlich gegen diese bestens organisierten Atheisten vor (Stichwort deutscher Anführer der Agitation, Stichwort "Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt", Stichwort Brandanschläge in Amstettner Kirchen)!

    Mit freundlichen Grüßen
    Johann Glaser

    http://www.erzdioezese-wien.at/edw/erzbischof/kontaktemail

    • Politicus1
      01. Januar 2013 15:04

      sehr gut!
      Steter Tropfen wird auch diesen Stein höhlen ...
      Ich denke, dass e-mails an den Herrn Kardinal ihre Wirkung haben werden.
      Irgendwann wird er erkennen, dass seine katholische Herde ganz anders denkt, als seine Einsager Landau und Küberl ....

    • Claudius
      01. Januar 2013 16:27

      @ Johann Glaser

      Vielen Dank für Ihre Initiative (Briefschreiben) und Zivilcourage, dass Sie Ihre Meinung sich so offen mit vollem Namen zu schreiben getrauen.

      Zivilcouragierte Menschen, die das Herz am rechten Fleck haben - ist genau das was wir alle in Österreich brauchen.

    • raeter
      01. Januar 2013 18:20

      Auf der kath. homepage kathpress.at befand sich die Mitteilung über die Brandanschläge von Amstetten nur 3 Stunden lang. Bis vorgestern war nichts mehr davon zu lesen (seit vorgestern meide ich alle Infos, weil ich mir meine freien Tage nicht versauen will).

      Die kath. Kirche kümmert sich um alle, die ihr fern stehen und jene die regelmäßig Gottesdienste besuchen, lässt sie links liegen. Ich werde mich neu orientieren müssen.

      Bitte schreibt auch an die Nuntiatur, daß der Vatikan die Proteste wahrnimmt.
      nuntius@nuntiatur.at.

      Ich habe den Eindruck man muß über die kath. Kirche herfallen, sie schlecht machen oder ein Andersgläubiger sein, damit man wahrgenommen wird.

    • Observer
      01. Januar 2013 18:37

      Herr Glaser,
      Bravo. Bitte lassen Sie uns auch die Antwort des Herrn Schönborn bzw. seinem Medienreferenten Dr. Michael Prüller (ehem. CR-Stellvertr. der PRESSE) zukommen.
      Danke.

    • raeter
      01. Januar 2013 19:00

      Sehr geehrter Herr Glaser,
      ich habe mich Ihrem Protest angeschlossen und eine eigene Protestnote an den Herrn Kardinal verfasst.

      Zudem bin ich dabei, Alternativen zur kath. Kirche Österreichs zu prüfen. Der hohe Klerus in Österreich ist mir schon lange ein Ärgernis. Die Votivkirchencausa hat das Fass zum Überlaufen gebracht.

      Christliche Grüße
      Raeter

    • Undine
      01. Januar 2013 20:29

      @Johann Glaser

      Es wäre schön, wenn Ihr excellenter Brief an den Kardinal diesem die Augen öffnete! Für jeden Satz ein Sternderl:************+!

    • raeter
      01. Januar 2013 20:40

      @Undine
      dazu bräuchte es ein großes Wunder!

    • Johannes Sebastian
      02. Januar 2013 04:27

      Ein grosses Dankeschoen an Herrn Glaser!
      Ein Trauerspiel zu sehen, wie sich hoechste Wuerdentraeger medial so einspannen lassen, vor allem von Leuten, die keine Gelegenheit auslassen, die Kirche anzupatzen. Und gerade ein Kardinal sollte den Unterschied zwischen echter Naechstenliebe und Duldung illegaler und populistisch motivierter Straftaten kennen. Ironischerweise besetzen Muslime eine christliche Kirche (wobei die Betroffenen ja hoechstwahrscheinlich unbedarfte instrumenalisierte arme Teufel sind). Waere interessant zu sehen, wie eine Besetzung einer Mosche durch rechtsbrechende Christen ablaufen wuerde. Nicht zu reden von moslemischen Staaten, aber selbst in Oesterreich waere der Aufschrei sicher enorm...

    • Charlesmagne
      02. Januar 2013 10:28

      Habe dem Kardinal soeben mitgeteilt, dass ich bis zu einer entscheidenden Änderung der Haltung der Amtskirche nicht mehr bereit bin, diese mit meinem Kirchenbeitrag auch noch gutzuheißen. Werde ab heute meinen Kirchenbeitrag auf ein Treuhandkonto überweisen und erst nach einer Haltungsänderung freigeben.

    • Johann Glaser (kein Partner)
      02. Januar 2013 11:10

      Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen!

      Ich habe leider noch keine Antwort vom Herrn Kardinal bekommen, aber kurz nach Weihnachten und zum Jahreswechsel sind bestimmt wichtigere Dinge zu tun. Gerne werde ich aber dann die Rückmeldung hier posten.

  23. O5 (kein Partner)
    01. Januar 2013 14:07

    Willkommen zur Nationalratswahl in Österreich 2013!

    Für die Grünen und Kommunisten haben Kardinal Schönborn und sein brutaler Links-Ausleger Landau den Wahlkampf um die irdische Macht in der Wiener Votivkirche eingeläutet.

  24. numerus clausel (kein Partner)
    01. Januar 2013 14:03

    Einfach keine Spenden mehr an die Caritas und sos-mitmensch.
    Wenn jemand so gegen das eigene Volk agiert und sich dabei das "Gutmenschentum" umhängt, soll auch von den Gutmenschen finanziert werden und von denen, die noch was für Anstand, Moral und Rechtschaffenheit übrig haben.

    • Ambra
      01. Januar 2013 22:29

      Numerus clausel: die Caritas erhält schon lange keinen Euro von mir und solange Herr Landau dort das Sagen hat, wird es dabei bleiben. Wenn alle über das derzeitige Verhalten Empörten ebenso handelten, würde die Caritas es wenigstens spüren und vielleicht nachdenken.
      Es gibt genügend andere Möglichkeiten,Menschen in Not zu helfen.

    • Undine
      02. Januar 2013 11:53

      @numerus clausel

      Müßte es nicht so heißen: "....von den Gutmenschen finanziert werden und NICHT von denen, die noch was für Anstand, Moral und Rechtschaffenheit übrig haben."?

  25. zweiblum
    31. Dezember 2012 19:48

    NZZ: «Das Genie der Zürcher ist, dass sie bei Ankömmlingen nie gefragt haben: ‹Ist das einer von uns?›, sondern: ‹Können wir ihn brauchen?›.»
    Das würde alle unsere Migrantenprobleme beenden! Demokratie pur!

  26. raeter
    31. Dezember 2012 19:01

    Die Antwort können wir 2013 geben.

  27. byrig
    31. Dezember 2012 18:53

    österreich befindet sich anscheinend in der geiselhaft einiger(ausländischer)linksextremer,unterstützt durch die linksableger in medien,presse und ngos.
    sogar der kardinal beugt sich der erpressung,obwohl gerade auch seine haltung dem land insgesamt schadet.schönborn muss wissen,dass er mithilft,schleussen zu öffnen,die einen strom an unerwünschter zuwanderung in form von asylanten bringen wird.
    obwohl die bevölkerung mehrheitlich die faust in der tasche ob dieser ungeheuerlichkeiten ballt,gibt es weit und breit kein offizielles gegengewicht zu dieser chuzpe.
    der sonst so wortgewaltige erwin pröll hätte hier eine tolle gelegenheit,seine entschlusskraft im sinne der bevölkerung einzusetzten.
    ebenso frank stronach.wo ist er?
    einzig die fpö "traut" sich,und bisher auch mikl-leitner.

  28. raeter
    31. Dezember 2012 18:08

    Es klingt verrückt, aber mir hat diese Aktion die Weihnachtsfreude getrübt.

    Die Gründe dafür:
    1. mein Vertrauen in den österr. Rechtsstaat war bisher schon mäßig, nun nähert es sich dem Nullpunkt. Da ich den Rechtsstaat als Grundlage für ein funktionierendes Gemeinwesen halte, trifft mich das tief in meine österr. Seele und das, obwohl mir dieses Land von Tag zu Tag fremder wird.
    Fazit: Rechtsstaat angefault
    2. es tut weh, wenn man sieht, wie Lobbyisten gemeinsam mit ORF und Zeitungen (Kurier, Standard) auf Kosten der österr. Bevölkerung gegen demokratisch legitimierte Vertreter Interessen durchsetzen und das obwohl mindestens 75 % der Bevölkerung die Politik unterstützen würden.
    Fazit: Demokratie angefault
    3. Als praktizierender konservativer Katholik - solche Wahnsinnige gibt es noch - reißt es mir mein Herz aus der Brust, wenn ich die Packelei der Caritas mit Linksextremisten auf dem Rücken von in Österreich diskriminierten Katholiken beobachte. Es ist zum verzweifeln. Gäbe es die Möglichkeit als Katholik in Italien oder einem anderen Nachbarstaat (deutschsprachige Länder ausgenommen) anzudocken, ich würde es sofort inkl. meiner Steuerleistung tun. Waren die bisherigen Unterwerfungsgesten gegenüber Muslimen für mich schon schwer verkraftbar, lässt nun diese Aktion meine Verachtung für Landau, Schönborn und Co. ins Unendliche wachsen. Meine Türe bleibt daher für die Sternsinger heuer geschlossen.
    Fazit: österr. Katholizismus angefault

    Zusammenfassend stelle ich fest, es wird Zeit sich neu zu orientieren, um die Leere, die dieses zusammenbrechende System hinterlässt, zu füllen. Wenn Staat und Religion gleichzeitig krachen, sind interessante Zeiten angesagt. Wohin die/meine Reise geht, ich weiß es nicht. Von österr. kath. Hirten ist keine Hilfe zu erwarten, die beschäftigen sich mit anderen Zielgruppen.

    Gut, dass es das Tagebuch gibt

    Prosit 2013!

    • Undine
      31. Dezember 2012 21:08

      @raeter

      *******!

    • Charlesmagne
      01. Januar 2013 11:33

      *********************************
      Sie wissen gar nicht wie sehr Sie mir aus der Seele sprechen.

    • Buntspecht
      01. Januar 2013 18:38

      Auch als konservativer katholischer Christ darf/muss man wissen, dass die Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar nichts mit der Caritas zu tun hat. Die Türen sollten für diese engagierten christlichen Kinder daher weit geöffnet werden/bleiben.
      Ich als nicht so konservativer Christ spende ebenfalls schon lange nichts mehr für die Caritas, dafür habe ich einen Dauerauftrag für die Mission, spende bei "Bruder in Not" (sei so frei) der katholischen Männerbewegung und sonst wo, wo weder Caritas drauf steht oder drinn ist!!

    • raeter
      01. Januar 2013 19:17

      @Buntspecht
      Natürlich weiß ich, daß die Dreikönigsaktion mit der Caritas nichts zu tun hat. Kardinal Schönborn ist nicht die Caritas, aber hauptverantwortlich für das Desaster in der Votivkirche.

      Wer ein unmittelbares, sichtbares Zeichen sezten will, muß die Geldtasche bei der nächste Aktion zulassen und das ist (leider) die Dreikönigsaktion.

    • Buntspecht
      02. Januar 2013 00:16

      Ich fürchte es wird nur ein Grund gesucht, mit ruhigem Gewissen die eigene Geldtasche geschlossen halten zu können!! Ich werde sie bei den Sternsingern umso mehr aufmachen!

    • raeter
      02. Januar 2013 17:29

      Klar, so einfach ist die Welt für Buntspechte.

    • Buntspecht
      03. Januar 2013 10:39

      ... und noch einfacher für raeter&co. weil mein sein Geld behalten kann :-)

    • raeter
      03. Januar 2013 11:42

      Jemanden Geldmotive zu unterstellen, wo es um Inhalte geht, ist das oberösterreichisch katholisch?

    • Buntspecht
      03. Januar 2013 12:13

      ...... na, da haben sich zwei getroffen, die gerne das letzte Wort haben :-)) :-))
      ........ und lieber als Wien-katholisch .................. aber es geht ja - wie Sie sagen - um Inhalte! Und wenn Sie den Inhalt meines ersten Kommentars nochmals lesen, wir sind gar nicht so weit auseinander: Wir lehnen die derzeitige Linie der Caritas Österreich ab. Nur bei den Konsequenzen hapert´s, wie Sie an meiner sonstigen Spendenfreudigkeit für Bedürftige ablesen können. Ich wäre glücklich, wenn - bedingt durch die unbestrittenen Fehler der Caritasführung in Wien - die wirklich Bedürftigen dieser Welt nicht zu Schaden kommen. Meinen Dauerauftrag an die Caritas habe ich - wie Sie lesen können - jedoch (schon seit 2000) gestrichen.

    • raeter
      03. Januar 2013 14:05

      @christliche Grüße buntspecht

  29. Tullius Augustus
    31. Dezember 2012 17:25

    Es ist eines jener seltenen Beispiele wo man das Hand-in-Hand-Arbeiten der linksextremen Aktivisten (Hans-Georg Eberl und Konsorten) und der kirchlichen Naivlinge (auch "nützliche Idioten" genannt) gemeinsam mit den links-liberalen Medien & Journalisten besonders gut beobachten konnte/kann:

    Angefangen hatte es mit dem von dem linksradikalen Deutschen Hans-Georg Eberl organisierten Protestmarsch von Traiskirchen zum Votivpark. Dann die Besetzung der Votivkirche, dann die Räumung der Zelte.

    Und die linken Aktivisten, Eberl und Konsorten können sich jetzt bequem zurücklehnen. Sie haben das Ganze angestoßen und einen "Spin" erzeugt. Die Eigendynamik ist da.

    Den Rest erledigen die "nützlichen Idioten" von der Erzdiözese Wien (nachdem sich der lokale Votivkirchenpfarrer anfangs wehren wollte) die NGO's von der Asylkoordination und die befreundeten linksliberalen Medien.

    Dabei sollte es eine Lehre der Geschichte sein: Immer wenn Christen Schulter an Schulter mit Kommunisten gemeinsam auf der Straße aktiv waren - dann waren letztlich die Christen u. die christdemokratischen Parteien der Verlierer. Man denke nur an die Friedensbewegung der 1980er-Jahre in Deutschland.

    Vereinnahmung nennt man das: das "Einspannen anderer für die eigenen Ziele": Dass nämlich Österreich als DAS SUPERATTRAKTIVE FlÜCHTLINGSLAND NUMMER 1 hergegrichtet werden soll.

    Für die Innenministerin gibt es überhaupt keinen Grund ein persönliches Gespräch mit den Flüchtlingen anzufangen. Wozu auch?

    Die Gesetze sind klar.

    Cirka 8,4 Millionen Staatsbürger haben auch kein persönliches Gespräch mit der Innenministerin.

    Auf diese Art soll Druck auf Mikl-Leitner ausgeübt werden: http://www.orf.at/stories/2158916/2158912/

    Wenn die ÖVP jetzt wieder umfallt, wird es bei den nächsten Wahlen eine 'Rechnung' der Wähler geben.

    Die bisherigen VP-Wähler hatten bisher auf den Rechtsstaat vertraut und nicht auf Politikererpressung seitens der Straße.

    Irgendwie erinnert mich das Ganze an die Audi-Max-Besetzung (Uni-Wien) vor ca. zwei Jahren. Das wurde für die Steuerzahler ziemlich teuer, aber wenigstens ließen sich damals die Politiker nicht erpressen.

    Abschließend: Die Flüchtlinge wurden in Ö. immer gut behandelt und das ist auch jetzt so. Gesetzesänderungen sind nicht nötig.

    • Wertkonservativer
      31. Dezember 2012 17:55

      @ Tullius Augustus:

      Zumindest die Innenministerin, Frau Mikl-Leitner, ist nicht umgefallen, wie man der heutigen Kurier-Schlagzeile entnehmen kann.

      Derartige Vorverurteilungen und Wahlprophezeihungen, wie sie hier in Bezug auf die ÖVP laufend geschehen, sind der bürgerlichen Sache sicher nicht förderlich!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Tullius Augustus
      31. Dezember 2012 18:12

      @ Wertkonservativer

      Ich bin sicher, dass mich die ÖVP-Organisation nicht so sehr ernst nimmt, dass sie meine Meinung fürchtet.

      Im Übrigen habe ich mich unter anderem deshalb so klar ausgedrückt: Weil ich sowieso voll zuversichtlich auf das richtige Handeln & Agieren unserer Innenministerin Mikl-Leitner und ihres Parteichefs Spindelegger bin. Optimismus ist auch in diesem Fall angebracht, und das ist auch die Haltung eines gläubigen Christen.

    • raeter
      31. Dezember 2012 18:23

      @Wertkonservativer
      Wenn Mickl Leitner hart bleibt, zolle ich ihr ungeteilten Respekt. Ich hoffe es, glaube es jedoch nicht.

      Warum man sich in dieses Schlamassel hineinmanövriert hat, verstehe ich nicht. Der Caritas und den anderen NGOs wird man die Zähne ziehen müssen. Hier sollten Mittel drastisch gekürzt werden.

    • Undine
      31. Dezember 2012 21:13

      @Tullius Augustus

      *********!

  30. socrates
    31. Dezember 2012 17:20

    Als Volksschüler lernte ich den ASYLRING, einen außen am Stephansdom, links vom Riesentor, ums Eck, angebrachten Eisenring kennen. Heute ist er durch Plakatwände versteckt. Wer sich daran festhielt, bekam sofort ein Asylverfahren, er, aber auch nicht mehr. Das könnte man wieder einführen, eventuell mit einem Außenring an der Votivkirche. Nicht jeder Fortschritt ist gut!

  31. Alexander Renneberg
    31. Dezember 2012 15:45

    Hat gerade jemand im fb gepostet. Für den wertko und alle jene die lyrik mögen.
    Und vielleicht auch als motto für 2013

    Friedrich von Schiller:
    "Festen Muth in schwerem Leiden,
    Hilfe, wo die Unschuld weint,

    Ewigkeit geschwornen Eiden,
    Wahrheit gegen Freund und Feind,

    Männerstolz vor Königsthronen,
    Brüder, gält' es Gut und Blut -
    Dem Verdienste seine Kronen,

    Untergang der Lügenbrut!"

    • Brigitte Imb
      31. Dezember 2012 16:12

      Danke, gefällt auch mir gut *****

      In diesem Sinne möchte ich der Forumsgemeinschaft und Hrn. Dr. Unterberger ein glückliches Neues Jahr wünschen.

    • Franziska malatesta (kein Partner)
      01. Januar 2013 17:03

      Ich bin die gewesen, die das auf fb gepostet hat - ich hab es vor ein paar Tagen hier im Tagebuch gefunden und recycelt. Ich danke dem ursprünglichen Veröffentlicher und meine, man kann es nicht oft genug wiederholen.

    • Alexander Renneberg
      01. Januar 2013 17:09

      ich weiss! aber ich wollte deinen namen nicht ohne rücksprache nennen.

    • Zraxl (kein Partner)
      01. Januar 2013 19:24

      Weiß jemand näheres über den Hintergrund dieses Gedichts? "geschworne Eide", "Brüder", "Untergang der Lügenbrut" (wer war damit wohl gemeint?)
      ... War von Schiller da bereits Freimaurer, wie er das geschrieben hat?

  32. Politicus1
    31. Dezember 2012 15:41

    vor drei Wochen hätte ich noch zugestimmt.
    Aber jetzt sind hunderte Asylanten weg aus Traiskirchen in andere Bundesländer gebracht worden und das Lager hat wieder ausreichend Platz für eine - auch für Flüchtlinge adaequate - Unterbringung!
    was sich in der Votivkirche abspielt ist reinste Provokation!
    Dass jetzt auch noch der Kardinal persönlich dorthin pilgerte, fügt sich nahtlos an seinen berüchtigten Besuch in Schützenhofen (schon vergessen?!).
    Bei Aktionen zur Unterstützung der vielen verfolgten und wirklich bedrohten Christen in aller Welt, da war der Herr Kardinal auf Tauchstation!
    Ichgehe davon aus, dass der Kardinal seinen Besuch in der Votivkirche auch dem Herrn Pfarrer und dem Pfarrgemeinderat angekündigt hat, um auch deren Meinung zu hören - oder?
    Wann war der Kardinal und Leiter der Erzdiözese zuletzt SELBST bei einer Pfarrversammlung? Wäre doch nicht schlecht, wenn er sich in den nächsten Tagen persönlich anhört, was seine Schäfchen so über das Votivtheater denken!
    Ich frage mich wirklich, was der Nuntius da täglich nach Rom berichtet.
    Ein Gutes dürfte das Ganze aber auch haben: im nächsten Konklave werden andere Namen diskutiert werden ...

  33. Nada te turbe
    31. Dezember 2012 15:41

    Ich bin Katholik und glaube mich mit religiösen Fragen sicherlich besser auszukennen als der Durchschnitt. Ich verstehe folgendes nicht:
    1. Warum reagiert Kardinal Schönborn bei der Votivkirchenbesetzung so? Die Aktion ist doch für Blinde als –vom Ausland gesteuerte – Agitation erkennbar. Selbst wenn man aber nicht darauf achtet: Die Protestierer würden ja nicht ohne Quartier und Hilfe gelassen, wenn sie den Protest nicht fortsetzen. Es geschieht ihnen auch kein Unrecht. Trotzdem besetzen sie die Votivkirche.
    2. Dr. Landau und einige Caritas-Leitende sind politisch nicht neutral. Nicht ohne Grund ist vor einiger Zeit ein Caritas-Manager zu den Grünen gewechselt. Die Grünen sind aber derzeit verkappte Kommunisten und leben eindeutig keine Urkirche sondern eine marxistische Ideologie vor. Ich bin im bereits im Zweifel ob es richtig ist, für die Caritas Österreich zu spenden.
    3. Der Kardinal hat bereits mit der Akzeptanz eines deklariert homosexuellen Pfarrgemeinderats-Mitglieds viele Personen in der Kirche betroffen gemacht. Genügt ihm dies nicht? Wo findet er in der Schrift Beispiele für sein Handeln?

    • raeter
      01. Januar 2013 10:00

      Die kath. Kirchenleitung ist im A....!

      Ich bin gespannt, ob der Papst bei den 3 Bischofs-Neubesetzungen "korrigierend" eingreift.

    • leshandl
      01. Januar 2013 17:14

      Stützenhofen hat in Zusammenhang mit dieser Farce eigentlich nichts verloren. Ein engagierter PGR ist gut, seine sexuelle Orientierung eigentlich uninteressant.
      Hier aber geht es um Menschen, die in Traiskirchen eine ordentliche Aufnahme gefunden haben, entsprechend versorgt werden und dann von linkslinken Agitatoren instrumentalisiert werden. Marsch nach Wien wird tv-wirksam mit schlechtem Schuhwerk und erschöpfungs-verpflichtend angetreten, obwohl genug "Kollegen" mitder Badener Bahn gleich daneben nach Wien unterwegs sind ...
      Die Forderungen der angeblichen Asylanten sind für mich "Chuzpe pur". Und Schönborn glaubt darauf reinfallen zu müssen.
      Übrigens: Im kirchlichen Bereich stünden genug Wohnungen zur Verfügung - da gibt es hochstehende Würdenträger (Vikare oder so), die gleich drei Wohnungen nur für sich beanspruchen ... Vielleicht sollte sich Eminenz einmal darum kümmern.

    • Ambra
      01. Januar 2013 22:23

      Nada te turbe: ich gebe Ihnen prinzipiell völlig recht. Ich stelle mir nur trotzdem den Aufschrei der versammelten Linken, NGOs usw vor, wenn die Kirche das einzig Richtige täte und endlich räumen ließe ! Und an der Spitze von allen würde der ORF sein Trommelfeuer gegen die Kirche loslassen, die die armen Asylanten so inhuman und unchristlich behandelt - ich denke, das macht es für die Kirche schwieriger als es eigentlich wäre.

  34. XICY
    31. Dezember 2012 15:04

    Ursache für das Problem in der Votivkirche ist die Führung der Katholische Kirche Österreichs. Den Herrn Zivildiener aus Pannonien sehe ich hierbei als schuldlos.

    Kardinal Schönborn ist verantwortlich dafür, dass hier eine Kirche für den Zweck politischer Agitation geschändet wird. Der Begriff des Heiligen ist diesem Kirchenverwalter völlig abhanden gekommen. Ein "wenig" Blasphemie, durch den Vergleich mit der Herbergsuche, die Störung einer Heiligen Messe durch Politpropaganda, und der Missbrauch einer Kirche stören diesen Herrn mit der salbungsvollen Sprechweise nicht. Im Gegenteil: Höchstselbst lässt er sich noch zur Votivkirche fahren, um sich mit den Flüchtlingen fotographieren zu lassen. Vielleicht kann man sich damit ja den linken Medien noch ein wenig mehr anbiedern.

    Wie wäre es, wenn Seine Eminenz einmal Matthäus 23 lesen würden?

  35. Kein Genosse
    31. Dezember 2012 15:03

    Ganz einfach und auf den Punkt gebracht:

    Zu feig und zu blöd !!!!!!!!!!!!!

    ((C) Andreas Treichl

  36. Wertkonservativer
    31. Dezember 2012 14:27

    Zu Frau Fekter und dem szt. geplanten dritten Erstaufnahmezentrum sollte man nicht übersehen, dass sie damals recht energisch für dieses eingetreten ist!
    Dass esdann nicht dazu kam, ist eine andere Geschichte!

    Und dass ews bis heute nicht möglich war, auch diese paar frechen Pakistani und anderen asiatischen "Flüchtlinge" aus dem Gotteshaus zu katapultieren, geht mir nicht ein! Da sind - bis auf die Innenministerin - etliche Feiglinge mit Hosenschei..er-Mentalität am Werk bzw. sowieso untergetaucht!

    Gerechte Gesetzesauslegung - auch in Asylfragen - wird in unserem p.c.-Zeitalter immer mehr von gewollt-humanitären Pseudo-Argumenten und -Handlungen überlagert, und damit von vorneherein in der Wirkung meist extrem verwässert!

    So gerieren sich die Staatsverantwortlichen oft und öfter vor ihren Bürgern zu zahnlosen Kasperln ! Kein Wunder daher, wenn die Politikerkaste beim Volk kaum bis gar keinen Anwert mehr hat!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • phaidros
      31. Dezember 2012 18:08

      diese paar frechen Pakistani und anderen asiatischen "Flüchtlinge" aus dem Gotteshaus zu katapultieren, geht mir nicht ein!

      Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das ganz leicht erklärt: die Polizei könnte nur mit Einwilligung der Kirche einschreiten. Die erteilt sie nicht, wodurch das in meinen Augen eine rein innerkirchliche Angelegenheit wird (und ich die Aufregung eigentlich nicht verstehe - und einmal mehr nicht teile).

    • raeter
      31. Dezember 2012 19:03

      phaidros
      die Polizei könnte außerhalb der Kirche sofort tätig werden. Diese Leute in Krankenhäusern zu versorgen, um sie dann in die Kirche zurückzubringen, daß geht nur im failed state Österreich.

    • phaidros
      31. Dezember 2012 19:21

      Das Gelände vor der Kirche wurde doch geräumt, oder etwa nicht? (Ich verfolge das Ganze nur am Rande. Wie gesagt: rein innerkirchlich, das alles - interessiert mich eigentlich auch nicht). Und was den Rest und insbesondere den »failed state« betrifft, weiß ich dazu nix: wenn bspw. freies Geleit zugesichert wurde, dann ist freies Geleit zu gewähren.

  37. Josef Maierhofer
    31. Dezember 2012 14:19

    Gibt es in Österreich nur noch politische Weicheier ?

    Was hier an Provokation aufführbar ist und auch aufgeführt wird geht auf keine Kuhhaut.

    Verblödete Kirchenfürsten, für die ebensolchen Sozis und Grünen ein gefundenes Fressen, Caritas & Co straff eingegliedert in die 'Baddei', und natürlich die berechnenden 'armen' 'Flüchtlinge', allesamt oder zum Großteil zur Abschiebung verurteilte Nichtflüchtlinge, die man eigentlich nur noch ins nächste Flugzeug Richtung Heimat setzen müsste, mit oder ohne Hungerstreik.

    Würden wir uns in deren Heimatländern so aufführen können ?

    Ein geheiztes Dach über dem Kopf ist es allemal, was wir ihnen geboten hatten.

    Das andere, die kurzsichtige österreichische Dodelhaftigkeit punkto Eberau, ist wohl typisch für dieses Land, für das ich mich immer wieder schämen muss, wie unseriös, vordergründig ideolisch und selbstbdienerisch und verschwenderisch und kurzsichtig hier gedacht und reagiert wird.

  38. Observer
    31. Dezember 2012 13:50

    So versucht unser Nachbarland Schweiz nun die Asylanten besser "in den Griff" zu bekommen:
    http://www.bfm.admin.ch/content/bfm/de/home/themen/asyl/asylverfahren/asylgesuch/asylgesuch_aus_ausland.html

    Aber jeder zweite Abgelehnte verschwindet - ist untergetaucht oder in ein anderes Land gefahren:
    http://www.bfm.admin.ch/content/bfm/de/home/themen/asyl/asylverfahren/asylgesuch/asylgesuch_aus_ausland.html

    Ja, auch dort klagt die Bevölkerung über die schwarzen Drogendealer, der hohe Prozentsatz an straffällig gewordenen Asylanten, die langsamen und z.T. nicht koordinierten Asylverfahren und die starken Belastungen aus dem Steuertopf. Vor allem klagt man auch über Italien, dass nur ungern bereit ist, die abgewiesenen Asylanten lt. dem Dublin-Abkommen wieder aufzunehmen.

  39. S.B.
    31. Dezember 2012 13:32

    Abgesehen davon, daß die burgenländischen Sozialisten auch 2009 bei Eberau wie immer dem Florianiprinzip huldigten, ist es fraglich ob ein neues Erstaufnahmezentrum die Votivkirchenmisere verhindert hätte. Ist doch eine ernsthafte Bedingung der Kirchenbesetzer, daß sie bei ihrer Unterbringung mitbestimmen möchten bzw. fordern sie freie Wahl ihres Aufenthaltsortes (womöglich mitten in der Stadt in einer Luxushotelsuite? Achtung, Zynismus!).

    Bei dem Häuflein verbliebener Asylanten geht es nicht mehr um Unterbringungsplätze, denn die wurden ihnen besonders entgegenkommend längst angeboten, sondern es geht hier in erster Linie um billigen Aktionismus, plakative Instrumentalisierung und gesetzlichen Mißbrauch.

    In Anbetracht des Superwahljahres 2013 darf sich der Wähler tatsächlich noch auf eine Überdosis dieser unappetitlichen Mixtur gefaßt machen!

  40. RR Prof. Reinhard Horner
    31. Dezember 2012 13:30

    reinhard.horner@chello.at

    Die Angelegenheit hat noch dreii andere Probleme:

    * die offensichtliche professionelle Organisierung dieser fordernden Protestierenden gegen den Rechtsstaat,

    * das Mitwirken kirchlicher Funktionäre, die sich schon länger parteilich politisch betätigen und

    * wie sich die zuständigen politischen Instanzen in Sachen der Räumung des Zeltlagers gegenüber der Öffentlichkeit (erbarmungswürdig) verhalten.

  41. Brigitte Imb
    31. Dezember 2012 13:20

    Mit der Erpressungsaktion aus der Votivkirche macht sich die r.k. Kirche sicherlich nicht beliebt, denn die Forderungen der "Asylwerber" sind eindeutig überzogen.
    Es mag bei mir so gar kein Mitleid für diese Personen aufkommen, denn sie könnten ja genausogut ein warmes Quartier beziehen, das da von verschiedensten Seiten angeboten wird, nicht zuletzt auch vom Innenministerium.
    Die Frechheit der Hungerstreikenden und ihrer Helfer gipfelt noch darin, daß die Geschwächten, nachdem sie auf unsere Kosten im Spital versorgt wurden, wieder in die Kirche zurückgebracht werden, damit das miese Spiel erneut beginnen kann. Und das ist absolut zu viel des Guten.

    Ob Ö tatsächlich ein weiteres Flüchtlingslager benötigt sei dahingestellt. Würden die bestehenden Gesetze umgesetzt und eingehalten - also rechtzeitig die Nichtberechtigten abzuschieben und nicht durch NGOs u. sonstige unnötige Helfer die Ansuchen hinauszuzögern - gäbe es vermutlich in den bereits existierenden Heimen genügend Platz. Und wie war das noch rasch mit dem Dublinabkommen? Eben - bei uns in Ö dürften eigentlich kaum Flüchtlinge sein.

    • Gerhard Pascher
      31. Dezember 2012 14:05

      Wann ruft endlich die katholische KIrche bzw. der Pfarrer der Votikkirche die Polizei und verlangt die Zwangsräumung. Wenn dies nicht geschieht, macht sich die Kirche mitschuldig an dieser Erpressungsversuchen.

      Nicht zu vergessen, die Asylanten bekommen
      ° beheizte Unterkunft
      ° Verpflegung (ggfs. nach religiösen Wünschen)
      ° Bekleidung
      ° ausreichend Taschengeld
      ° medizinische Versorgung (inkl. Medikamente und KH-Aufenthalte)
      ° Freizeitmöglichkeiten
      ° ein faires Asylverfahren mit Rechtsmittelmöglichkeiten

      Was wollen diese Leute noch?

      Für heuer rechnet man mit ca. 18.000 Anträgen, da kann man sich bei einer durchschnittlichen Verfahrensdauer von über einem Jahr leicht ausrechnen, welche Steuergelder da gebraucht werden.

      Siehe auch die letzte Asylstatistik des Innenministeriums vom November 2012, welche viele Fakten enthält:
      http://www.bmi.gv.at/cms/BMI_Asylwesen/statistik/files/2012/Asylstatistik_November_2012.pdf

    • Brigitte Imb
      31. Dezember 2012 14:22

      Hr. Pascher,

      Pfarrer Farrugia wollte die Kirche polizeilich räumen lassen, die Diözese hat es ihm jedoch untersagt.

    • Cotopaxi
      31. Dezember 2012 15:08

      @ Brigitte Imb

      Die Kirchenleitung hat dem Pfarrer nicht nur die Einschaltung der Staatsmacht untersagt, sondern hat ihn auch noch als kurzfristig geistig umnachtet hingestellt.

    • Haider
      01. Januar 2013 01:02

      Fast alle armen "Asylanten" überschreiten die Staatsgrenze bereits als Betrüger: Sie schmeißen als erstes ihre Papiere weg, um ihre Identität zu verschleiern. Sie zahlen tausende Euros an Schlepper und führen sich hier als arme Flüchtlinge auf. Sie verschwinden in den Untergrund, um ungestört ihren Lieblingsbeschäftigungen zu frönen - der Rauflust, dem Drogenhandel und dem Diebstahl; manche vergewaltigen auch. So - jetzt habe ich meine ganzen Vorurteile angebracht und meine Wut herausgeschrien.

    • Undine
      02. Januar 2013 18:47

      @Haider

      "So - jetzt habe ich meine ganzen Vorurteile angebracht und meine Wut herausgeschrien."

      Sehr erfrischend!!! :-) *******!





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