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Die Bilanz der Dinge am Rande eines Jahres

Eine Bilanz über 2012 kann ehrlicherweise aus keinen anderen Gedanken bestehen als jenen, mit denen das Tagebuch schon bisher die Geschehnisse zu analysieren versucht hatte. Und der Ausblick auf 2013 kann nur aus schwachsinniger Hellseherei oder Banalitäten bestehen wie beispielsweise der Feststellung mancher Medien, dass das Jahr eine entscheidende Herausforderung für die große Koalition sein werde (Wer hätte das gedacht). Wir wollen daher heute ganz bescheiden sein, und uns vieler oft kleiner Dinge am Rand der Weltgeschichte erinnern, die im abgelaufenen Jahr fast übersehen worden wären. Die aber dennoch aussagekräftig sind. Diese Hinweise sind mir auch deshalb wichtig, weil darunter auch etliche sehr positiv stimmen.

Beginnen wir daher auch mit der Positivliste:

Dazu zählt ganz gewiss der ein Jahr lang angekündigte Weltuntergangstermin. Erwähnenswert ist er nicht, weil er natürlich ohne Katastrophen vorbeigegangen ist. Aber sehr wohl ist die Tatsache lobend hervorzuheben, dass fast niemand der geschürten Hysterie und versuchten Geschäftsmacherei hineingefallen ist. Die Menschen haben sich als zu klug für einen solchen Unsinn erwiesen. Und sie lassen immer öfter den ebenso künstlichen wie dümmlichen Medienhype unbeachtet. Jubel, Jubel.

Überaus erfreulich hat sich auch Elgin Drda, die Büroleiterin des oberösterreichischen Landeshauptmannes, verhalten. Sie hat auf einen extra für sie geschaffenen Vorstandsposten des landeseigenen Krankenhausbetreibers verzichtet. Sie wollte damit Vorwürfen der „Bevorzugung und Postenschacherei“ entgegentreten (obwohl sie sich als Krankenhaus-Spezialistin profiliert hatte). Sie hat den einzigen Weg gefunden, wie man das glaubwürdig tut.

In der ansonsten völlig falsch laufenden Schulreform gibt es jetzt immerhin einen positiven Ansatz: die Bezirksschulräte werden abgeschafft. Und kein Bundesland, keine Partei, keine Gewerkschaft kämpft um ihren Weiterbestand. Fast ein Wunder.

Erfreulich ist auch ein Gerichtsurteil. Es hat gewagt, eine Grün-Abgeordnete zur Verlesung eines Widerrufs von Aussagen im Fernsehen sowie zur Publikation dieses Widerrufs auf diversen Internet-Seiten zu zwingen. Gabriela Moser muss solcherart eine der wilden, aber grün-üblichen Beschimpfungen gegen Karl-Heinz Grasser abbüßen. Damit hat sich gezeigt: Auch der Ex-Finanzminister ist nicht vogelfrei – wenngleich etliche seiner Aktionen wie der grenzüberschreitende Transport von großen Geldsummen im Plastiksackerl durch einen aktiven Minister absolut unakzeptabel bleiben. Aber genauso wichtig ist es zu zeigen, dass auch die Grünen nicht über dem Gesetz stehen, und nicht ständig unbelegt wilde Vorwürfe erheben dürfen.

Freuen sollten wir uns auch, dass das Gewerberegister endlich zentralisiert wird. Auch wenn das mindestens ein paar Jahrzehnte zu spät kommt, ist das eine kleine, aber hundertprozentig sinnvolle Einsparungs- und Vereinfachungsmaßnahme.

Tendenziell positive Entwicklungen sind sogar aus einem der schrecklichsten Länder der Welt zu vermelden: In Somalia sind die wahnsinnigen Islamisten signifikant zurückgetrieben worden. Und gleichzeitig hat auch die Piraterie vor den Küsten des Landes stark abgenommen. Nachdem endlich die vielfache juristische und moralistische Bedenkenträgerei in Europa überwunden worden ist, haben jetzt die EU-Einheiten vor dem Land ernst gemacht. Helikopter haben in einem Hafen Geiselnehmer-Boote zerstört. Diese werden auch auf hoher See attackiert, bevor sie noch selbst irgendjemanden angreifen können. Und auch immer mehr Handelsschiffe haben jetzt in diesen Gewässern ein paar Bewaffnete an Bord, die mit ein paar Schüssen die Piraten vertreiben. Gewiss, keines der somalischen Probleme ist ganz gelöst worden. Aber alle sind deutlich kleiner geworden. Einzig und allein deshalb, weil man endlich erkannt hat, dass man in solchen Regionen Gewalttäter nur mit Waffen bekämpfen kann, nicht mit Paragraphen und Resolutionen.

Ebenso überraschend wie positiv ist auch eine Meldung aus Südtirol: Das Land hat sich für komplett windkraftfrei erklärt. Offenbar wissen die Südtiroler besser als die Österreicher, weshalb Touristen ins Land kommen. Und weshalb nicht.

An dieser Stelle sollten nun alle jene zu lesen aufhören, die zumindest am Ende des Jahres nur noch Positives hören wollen. Für alle anderen gibt es aber noch ein paar Blödsinnigkeiten (und Schlimmeres) aus 2012, das nicht ganz unerwähnt über den Jahreswechsel rutschen sollte.

Eine solche dumme Nachricht kommt etwa aus der Schweiz: Dort wurde der Heilsarmee verboten, in ihren Uniformen zum Eurovisions-Songcontest anzutreten. Denn das wäre verbotene Werbung. Nun, ich bin kein Anhänger der Heilsarmee, aber sie ist zweifellos zur Gänze humanitär tätig. Und das in einen Topf zu werfen mit kommerzieller Werbung, ist ziemlich absurd.

Auch nur eine Kleinigkeit, aber mehr als signifikant ist diese Meldung aus der Sowjetunion, pardon: Russland. Dort hat Staatspräsident Putin den Titel „Held der Arbeit“ wieder eingeführt. Das war ein Titel, mit dem einst die Kommunisten die wenigen fleißigen Arbeiter belohnt haben. Im Arbeiterparadies hat es ja sonst nichts gegeben, womit man Arbeiter motivieren konnte. Trotz der – noch – sprudelnden Öl- und Gas-Einnahmen, die das Land heute besser dastehen lassen als früher, zeigt dieses Detail wohl am allerdeutlichsten, wohin Putin die Russen im Grund seines Herzens führen will.

Besonders widerlich in der Negativliste ist das italienische Gerichtsurteil gegen sechs Seismologen, weil diese sich bei der Beurteilung der Erdbebengefahr für die Stadt Aquila fatal geirrt hatten. So tragisch die dortige Katastrophe war, so ist es doch absoluter Wahnsinn, Wissenschaftler deswegen sechs Jahre einzusperren (und überdies eine Millionenstrafe über sie zu verhängen). Dabei ist es unbestritten, dass ihr Irrtum kein vorsätzlicher, sondern eine fahrlässige Fehlleistung gewesen ist. Wenn dieses Urteil Mode wird, wird es wohl bald nicht einmal mehr eine Wettervorschau, eine Aktienanalyse oder einen Ärztebrief geben, höchstens mit einer langen Vorrede, die auf die Möglichkeit aller möglichen Irrtümer hinweist. Denn alle können irren. Und wir alle wissen, dass auch die sorgfältigste Prognose fehlerhaft sein kann. Zumindest wenn sie die Zukunft betrifft. Aber dieses Urteil liegt ganz auf einem der unheilvollsten Trends unserer Zeit, der besonders bei Juristen und Journalisten beliebt ist (ich bin leider beides): Was auch immer passiert – irgendjemand muss schuld sein.

In Zimbabwe ist jetzt auch noch die Farm der Familie von Ian Smith, dem letzten weißen Premier, durch die einst von allen aufrechten Linken bejubelte Regierung des Marxisten Mugabe enteignet worden. Damit sind nun fast alle 4500 weißen Farmer vertrieben worden. Was zur Folge hat, dass die einstige Kornkammer Afrikas heute von ausländischer Hungerhilfe leben muss – und dennoch sind Millionen schwarzer Zimbabwe-Einwohner vor Hunger und Arbeitslosigkeit nach Südafrika geflohen.

In England ist einem Ehepaar seine Mitgliedschaft in einer rechtspopulistischen Partei zum Verhängnis geworden. Deswegen wurden den beiden ihre aus dem Ausland stammenden Pflegekinder abgenommen. Diese Partei will aus der EU austreten und die Einwanderung begrenzen. Wie man auch immer zu den beiden Forderungen denken mag: Macht das schon unfähig zur Kinderpflege? Und warum hat sich ausgerechnet jenes Land, das die ersten Menschenrechte der Geschichte festgeschrieben hat, heute zu einer Diktatur der linken Political correctness entwickelt? Die britischen Einschränkungen der Meinungsfreiheit erinnern jedenfalls ganz an unselige totalitäre Regime auf dem europäischen Kontinent: Auch in diesen wurden bestimmte Menschen als unwürdig angesehen, Kinder zu pflegen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2012 03:04

    Und trotzdem ist das, was mich heute am meisten bewegt hat, leider nichts Positives: zusätzlich zum UNO-Flüchtlingshochkommissariat hat sich heute, abgesehen natürlich von der Caritas, auch noch die neue Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden in Österreich, Beatrix Mayrhofer, gemeinsam mit ihrer Amtsvorgängerin Kunigunde Fürst, betr. die Besetzer der Votivkirche zu Wort gemeldet wie folgt: "„Es kann nicht sein, dass Menschen mitten in Wien um ihr Leben fürchten müssen, während nur einige hundert Meter weiter Silvester gefeiert und auf ein hoffnungsfrohes neues Jahr angestoßen wird.“
    Während 40 sog. Asylsuchende (muslimischen Glaubens) also seit 2 Wochen das militante Mitgefühl österreichischer katholischer Organisationen geniessen, sind in eben diesem Zeitraum mehr als 4.000 Christen wegen ihres Glaubens auf der Welt getötet worden (statistisch widerfährt dieses Schicksal alle 5 Minuten einem Christen - allein gestern sind wieder 15 Christen in Nigeria umgebracht worden) - aber das ist unseren kirchlichen Amtsträgern keine Erwähnung und schon gar keinen Aufschrei wert!

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2012 16:33

    @Wertkonservativer

    Daß der von uns so sehr geschätzte Josef WEINHEBER, der am 9. 3. 2012 in Wien geboren wurde und seiner Heimatstadt ein so einzigartiges, wunderbares Vermächtnis in Form des Gedichtbandes "WIEN WÖRTLICH" hinterlassen hat, leider dennoch persona non grata ist, merkt man schon daran, daß man bis zum heutigen letzten Tag des Jahres 2012 vermieden hat, seinen 120. Geburtstag in Würde zu begehen. Wollen wir Freunde das Jahr 2012 wenigstens noch am Sylvestertag zum "Weinheber-Jahr" ernennen und seiner dankbar gedenken und ein Glas Wein auf den großen, verdrängten Dichter Österreichs trinken!

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2012 13:23

    Heute im Mittagsjournal stand großer Jahresrückblick auf dem Programm; dadurch blieb nur ganz, ganz, wenig Zeit übrig für die Meldung in einem einzigen Satz, daß der 3-fach- Vergewaltiger aus der U6 (dank der excellenten Fotos aus der Überwachungskamera) in Ungarn erkannt und gefaßt worden ist. So ganz nebenbei erfuhr man, daß der Mann, der auch sonst keine weiße Weste hat und auch nicht dort wohnt, wo er gemeldet ist, türkischer Staatsbürger sei. Und jetzt --so las ich im Internet, daß er Selbstmordabsichten habe. Geht also schon los mit der Erpressung des "Rechtsstaates Ö"!

  4. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2012 01:08

    Dieser Jahresausklang unterscheidet sich ganz wesentlich und erfreulich von jenen dümmlichen Rückblenden in unseren Zwangsgebührenmedien. Die dort Verantwortlichen werden schließlich auch nicht fürs Nachdenken bezahlt, sondern für parteikonformes Verhalten. Und wenn ich mir deren Gagen ansehe, so denken diese Meinungsmanipulierer sehr sehr wenig nach, dafür sind sie jedoch mega-parteihörig (so heißt das wohl heute!).
    Unter dem FPÖ-Justizminister von 1983-1987, Dr. Harald Ofner, wurde das Grundbuch auf EDV umgestellt und 29 Jahre später gelingt die Umstellung des Gewerberegisters. Ich bin baff! Da müssen wahrlich Blitzgneißer (Genies) am Werke gewesen sein.
    Elgin Drda, die Büroleiterin des oberösterreichischen Landeshauptmannes, gehört vor den Vorhang; der Linzer Finanzreferent mit seinen linken Glaubensbrüdern für seine BAWAG-Macheloikes jedoch dahinter. Vielleicht trifft er dort bald auf Brenner, Brauner, Sobotka ...
    Bisher fiel mir gar nicht auf, daß sich Südtirol den Blick zum Himmel bewahrte (keine Windkrafträder!!!). Damit steht meine nächste Urlaubsdestination fest. 2013 wird's wohl wieder Meran und Umgebung sein. Die Vorfreude ist groß!

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2012 10:11

    Obwohl AU die werten Partner und Gastkommengtatoren (beides genderneutral verwendet!) nicht um weitere persönlich wahrgenommene Top- und Flopereignisse bittet, gehe ich davon aus, dass er gegen solche Ergänzungen keinen Einwand haben wird.
    Daher zunächst noch ein paar positive Nachrichten des Jahres 2012:
    1) In Wien wurde das Amalienbad sehr schön renoviert - und das Bassin verliert trotzdem kein Wasser!
    2) Der sicherlich nicht der Wiener Opposition zuzurechnende Polizeipräsident Pürstl hat es gewagt, die Grüne Aussage nach der Räumung des "Votivcamps", dass die Wiener Stadtpolitik dabei nicht eingebunden war, als glatte Lüge aufzudecken.
    3) Häupl und seine Wiener SPÖ haben es bisher vermieden, mit dem Wiener Hochquellwasser an den internationalen Rohstoffbörsen zu zocken, so dass auch nicht ein Tropfen Wasser bei irgendwelchen Spekulanten versickert ist.
    4) ein ehrliches "Danke-schön!" den 48ern, die pünktlicher als so manche Bim oder U-Bahn Woche für Woche meinen Restmüll abholen.

    Weniger Freude hatte ich 2012, weil
    1) die "schweigende Mehrheit" in Wien sich noch immer zu sehr auf Sprachrohre wie AU, Christian Ortner, Anneliese Rohrer oder den guten Thomas Chorherr verlässt.
    2) mit den angekündigten Volksabstimmungen (Heer, Solarkraft, Parkpickerl, Olympiade ...) die hiefür verantwortlichen Politker uns glauben machen wollen, dass wir so dumm sind, diese Farce nicht zu durchschauen.
    3) es mir meine Amtskirche weiterhin zu oft sehr schwer macht, bekennender Katholik zu sein ...(wobei die Ereignisse der letzten Wochen leider keine Besserung brachten!)

  6. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Dezember 2012 01:47

    Vielen Dank für diese anschauliche Reminiszenz an "Tops" und "Flops" des Jahres 2012!

    Einen Beitrag zur Positivliste möchte ich noch hinzufügen, der zeigt, daß man dem Umverteilungswahnsinn der Sozis doch noch Einhalt gebietet:

    http://tinyurl.com/ap59xhy

    Heute erspare ich mir und den werten Teilnehmern einem harmonischen, versöhnlichen Jahresausklang zuliebe einen Negativbeitrag - auch in der Hoffnung, daß im Neuen Jahr hauptsächlich Positives zu berichten sein wird.

    In diesem Sinne wünsche ich Herrn Dr. Unterberger und Familie sowie allen Mitdiskutanten in diesem Blog einen guten Rutsch ins Neue Jahr, PROSIT 2013 mit viel Glück, Gesundheit und Erfolg!

  7. Ausgezeichneter KommentatorJustus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2013 15:05

    @Demnächst bald (kein Partner) 01. 1. 2013 00:43

    Ihre 1. Tat im erst wenige Minuten alten Jahr ist es, mit einem neuen Nick als ehrenamtlicher erprobter Forumspolizist mit langer einschlägiger Erfahrung für Ordnung zu sorgen. Recht so. Sie hätten sich aber nicht die Mühe machen müssen, einen neuen Nick ohne Krone zu strapazieren, weil Ihre alten Nicks fürs Grobe allen Partnern des Tagebuchs geläufig sind.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorashanyan
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Januar 2013 11:02

    Leider ist es der Gutmenschenindustrie gelungen, die Grenzen zwischen Zuwanderern und Flüchtlingen völlig zu verwischen. Österreich war immer ein Land das Flüchtlinge besonders unterstützt hat.
    Zuwanderung ist aber ein völlig anderes Thema. Wenn nun das Flüchtlingswesen nicht klar abgegrenzt wird dann passiert das ohne Zweifel zu Lasten der Flüchtlinge die sich plötzlich mit einer breiten Ablehnung konfrontiert sehen die eigentlich nicht der österreichischen Tradition entspricht.
    Zuwanderung hat in der Regel einen wirtschaftlichen Hintergrund und hier darf ein Staat schon - ohne Nazidrohungen und Lichterketten - entscheiden, wen man in`s Land lässt und wen nicht.
    Die Kirche muss sich vorwerfen lassen, die unzulässige Vermengung der beiden Themen zu unterstützen und damit den Flüchtlingen zu schaden, die Politik wiederum muss sich vorwerfen lassen die Bürokratie nicht im Griff zu haben und die Verfahren zu verschleppen (oder eine Verschleppung zuzulassen) und damit breite Rechtsunsicherheit zu schaffen.


alle Kommentare

  1. Caiden (kein Partner)
    26. Februar 2015 18:28

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  3. Cami (kein Partner)
    21. Januar 2015 07:56

    That's an ineginous way of thinking about it.

  4. Carlos (kein Partner)
    20. Januar 2015 11:16

    Thanks for intnrduciog a little rationality into this debate.

  5. Azizah (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:39

    The answer of an exeprt. Good to hear from you.

  6. cmh (kein Partner)
    02. Januar 2013 20:34

    Wo bleibt jetzt unser Erdgeist?

    Wenn man so wie er die Unfehlbarkeit der Wissenschaften vertritt, dann kann es sich bei dem Irrtum der Seismologen nur um eine verschuldete Fehlleistung handeln, für die diese zu Recht zu bestrafen waren.

    Oder?

  7. Justus
    02. Januar 2013 15:05

    @Demnächst bald (kein Partner) 01. 1. 2013 00:43

    Ihre 1. Tat im erst wenige Minuten alten Jahr ist es, mit einem neuen Nick als ehrenamtlicher erprobter Forumspolizist mit langer einschlägiger Erfahrung für Ordnung zu sorgen. Recht so. Sie hätten sich aber nicht die Mühe machen müssen, einen neuen Nick ohne Krone zu strapazieren, weil Ihre alten Nicks fürs Grobe allen Partnern des Tagebuchs geläufig sind.

  8. Eso-Policier (kein Partner)
    01. Januar 2013 15:48

    Kann mal jemand diesen "Jerobeam" aus diesem Forum wegschaffen?

  9. DailyMirror (kein Partner)
    01. Januar 2013 12:46

    "Das Land hat sich für komplett windkraftfrei erklärt. Offenbar wissen die Südtiroler besser als die Österreicher, weshalb Touristen ins Land kommen."

    Äh... aha. Ja, ich fahre in den Urlaub auch immer am liebsten dorthin, wo es besonders schicke Kohlekraftwerke gibt. Oder so.

  10. ashanyan (kein Partner)
    01. Januar 2013 11:02

    Leider ist es der Gutmenschenindustrie gelungen, die Grenzen zwischen Zuwanderern und Flüchtlingen völlig zu verwischen. Österreich war immer ein Land das Flüchtlinge besonders unterstützt hat.
    Zuwanderung ist aber ein völlig anderes Thema. Wenn nun das Flüchtlingswesen nicht klar abgegrenzt wird dann passiert das ohne Zweifel zu Lasten der Flüchtlinge die sich plötzlich mit einer breiten Ablehnung konfrontiert sehen die eigentlich nicht der österreichischen Tradition entspricht.
    Zuwanderung hat in der Regel einen wirtschaftlichen Hintergrund und hier darf ein Staat schon - ohne Nazidrohungen und Lichterketten - entscheiden, wen man in`s Land lässt und wen nicht.
    Die Kirche muss sich vorwerfen lassen, die unzulässige Vermengung der beiden Themen zu unterstützen und damit den Flüchtlingen zu schaden, die Politik wiederum muss sich vorwerfen lassen die Bürokratie nicht im Griff zu haben und die Verfahren zu verschleppen (oder eine Verschleppung zuzulassen) und damit breite Rechtsunsicherheit zu schaffen.

  11. Demnächst bald (kein Partner)
    01. Januar 2013 00:43

    Gratulation fosca für den xx.ten Monatssieg.

    Prosit Neujahr und auf zu neuen Nicks und alten Kommentaren mit copy & paste,
    Sie sollten nicht so oft über die linxlinken Kommunisten herziehen mit ihrer verlogenen Weltanschauung, Sie sind um keinen Deut besser, nehmen wo es geht mit allen Mitteln und frönen der intoleranten Eitelkeit, es kommt einem nur mehr das Grausen

    • panzerechse (kein Partner)
      01. Januar 2013 10:09

      Was halten Sie vom ef-magazin?

    • hoffentlich (kein Partner)
      01. Januar 2013 18:31

      @Demnächst bald

      Bitte, keinesfalls Ihre Psychopharmaka absetzen.
      Das führt offensichtlich zu Wahnvorstellungen, die Sie ohne medikamentöse Behandlung nicht mehr in den Griff bekommen.
      Oder Achtung: vom Arzt neu einstellen lassen.

    • Demnächst bald (kein Partner)
      01. Januar 2013 19:05

      @hoffentlich
      Nicht nur in kommunistischen Diktaturen ist es gebräuchlich, die Überbringer von unangenehmen Wahrheiten als geisteskrank zu diffamieren, Sie haben gut gelernt!

    • hoffentlich (kein Partner)
      01. Januar 2013 19:38

      @Demnächst bald

      "Unangenehme Wahrheiten" ?

      Eher hinterhältige Lügen und Diffamierungen, die jeder Grundlage entbehren.
      Bitte, Beweise auf den Tisch oder für immer schweigen.
      Noch schlimmer, sollten Sie das alles im Vollbesitz Ihrer geistigen Kräfte fabriziert haben.

    • Demnächst bald (kein Partner)
      01. Januar 2013 21:26

      @hoffentlich
      Was wollen Sie denn Sie armes Würstchen!
      S.B. iat fosca, später libertus und contra, das weiss doch mittlerweile der ganze Blog.
      Und sie ist extrem einsam und ehrgeizig, glaubt überall ihren Senf abzuzliefern müssen und ihr einziges Ziel ist seit etlichen Jahren, Monatssieger zu werden, mit viel Fleiß und populistischen Schlagworten erreicht sie es auch, aber, und das sehe ich als DAS PROBLEM, sie zerstört auf längere Sicht den Blog, weil ihn bei derartigen Bewertungen keiner mehr ernst nehmen wird.
      Leider hat Dr. Unterberger dieses Problem nicht erkannt, sonst hätte er diesen blödsinnigen "Poster des Monats" schon längst abgeschafft.

    • hoffentlich (kein Partner)
      01. Januar 2013 22:48

      @Demnächst bald

      Schach - MATT!

      Wenn die Argumente ausgehen, wird zu Beleidigungen gegriffen = ein Armutszeugnis sondergleichen.
      Es paßt aber sehr gut zu Ihren sonstigen, haltlosen Unterstellungen.
      Den Blog ruinieren einzig und alleine von Neid und Mißgunst zefressene Teilnehmer.

      Ich empfehle zur Verbesserung Ihres inneren Friedens folgende Lektüre:

      http://www.amazon.de/Neidgesellschaft-Warum-anderen-nichts-g%C3%B6nnen/dp/3901880089

      Weitere Beschwerden bitte an den Tagebuchbetreiber, bei mir sind Sie eindeutig an der falschen Adresse!

    • Demnächst bald (kein Partner)
      01. Januar 2013 23:16

      @hoffentlich
      Volltreffer, besser könnte ein erwischter Schwindler gar nicht reagieren, für mich als geschulten Polizeibeamten ist dies ein perfektes Schuldeingeschädniss, "Es ist nicht so wie Du denkst, ich kann das alles erklären", die alte Schablone!
      Mach weiter so fosca, jeder überschreitet einmal seinen Höhepunkt, bei Dir dauert es nicht mehr lange!
      @panzerechse
      ef ist für mich ene tageslektüre, dort treiben solche typen wie S.B. oder wie immer sie sich verkleiden nicht ihr unwesen!

    • hoffentlich (kein Partner)
      02. Januar 2013 01:56

      @Demnächst bald

      "Geschulter Polizeibeamter"?
      Jo, genau - KOTTAN ERMITTELT! *lol*

  12. socrates
    31. Dezember 2012 18:23

    Was sich die Präsidenten zu Neujahr nicht zu sagen trauten, z.B. :-))))))
    Angela Merkel
    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
    lassen Sie mich ganz offen sein: Als ich vor einem Jahr genau hier saß und zu Ihnen sprach, da habe ich bei aller Zuversicht durchaus auch mit gemischten Gefühlen in die Zukunft geschaut, denn unser Land steckte tief in der Finanz- und Wirtschaftskrise. Es war die schwerste Krise seit über 60 Jahren. Doch trotz aller berechtigten Sorgen – es wurde ein gutes Jahr für Deutschland.
    Halt – Seeeeibert! Das ist mein Manuskript von 2010. Von Finanz- und Wirtschaftskrise ist doch längst keine Rede mehr. Heute haben wir die europäische Schuldenkrise. Deswegen sage ich es ganz unverhohlen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger: Wir sind Eurokrise!
    Und dass es dabei bleibt, dafür sorgen der Wolfgang und ich. Noch mindestens bis zur Bundestagswahl am 22. September halten wir die Krise am Köcheln, darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort. Auf Dauer mag es Deutschland nicht gut gehen, wenn es Europa schlecht geht. Aber solange es Europa schlecht geht, geht es mir gut. Da kann der Steinbrück reden und reden und reden – die Königin der Krise kommt aus der Uckermark.
    Betreuungsgeld und Mütterrente, NPD-Verbot und FDP-Absturz – verschonen Sie mich bitte mit diesem Berliner Kleinklein. Brüssel ist längst meine Wahlheimat – dort fühle ich mich zu Hause und dort wird die Wahl entschieden.
    Für jeden von uns bringt das neue Jahr seine ganz eigenen Herausforderungen mit sich. Das gilt auch für die Bundesregierung. Wir wollen, dass unser Land das bleiben kann, was es ist: menschlich und erfolgreich und ohne einen Kanzler Steinbrück.
    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, lassen Sie mich, einer guten Tradition folgend, mit einem Zitat schließen. Nach Karl Popper („Die Zukunft ist weit offen. Sie hängt von uns ab, von uns allen“) und Heinrich Heine („Deutschland – das sind wir selber“) will ich dieses Mal mich selbst zitieren: „Überall stoßen wir auf ein Denken, das kein Morgen kennt.“
    In diesem Sinne: Frohes Neues!
    http://www.wiwo.de/politik/ausland/neujahrsansprachen-nichts-als-die-wahrheit/7572922.html

  13. Undine
    31. Dezember 2012 16:33

    @Wertkonservativer

    Daß der von uns so sehr geschätzte Josef WEINHEBER, der am 9. 3. 2012 in Wien geboren wurde und seiner Heimatstadt ein so einzigartiges, wunderbares Vermächtnis in Form des Gedichtbandes "WIEN WÖRTLICH" hinterlassen hat, leider dennoch persona non grata ist, merkt man schon daran, daß man bis zum heutigen letzten Tag des Jahres 2012 vermieden hat, seinen 120. Geburtstag in Würde zu begehen. Wollen wir Freunde das Jahr 2012 wenigstens noch am Sylvestertag zum "Weinheber-Jahr" ernennen und seiner dankbar gedenken und ein Glas Wein auf den großen, verdrängten Dichter Österreichs trinken!

    • Undine
      31. Dezember 2012 16:38

      Gehört ein Stück weiter unten zum @Wertkonservativen um 05:39!

    • Wertkonservativer
      31. Dezember 2012 18:17

      Danke, liebe Undine!

      Ihr wiederholtes Eintreten für Josef Weinheber, sowie auch weitere positive Stellungnahmen aus unserem Bloggerkreis, zeigen mir, dass meine Weinheber-Initiative hier fruchtbaren Boden gefunden hat!
      Weinhebers Dichtkunst wird - ganz unabhängig von der Verfemung durch linke Literatur- und Politikkreise - von aufnahmebereiten und unvoreingenommenen Menschen mit Sensorium für das Schöne, auch weiterhin als lyrische Hochleistung des 20. Jahrhunderts empfunden und geliebt werden!

      Ihren Vorschlag im letzten Satz werde ich gerne aufnehmen und ein Flascherl Brunello zu Ehren unseres Dichters mit meiner lieben Frau ehrfurchtsvoll leeren!

      Nochmals Dank, und alles Gute für das kommende Jahr,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Observer
      31. Dezember 2012 18:50

      Beim Lyriker Josef Weinheber (auch eine A1-Autobahnüberführung im Raum Kirchstetten wurde nach ihm benannt) weiss man nicht genau, unter welchem Druck er als Künstler im sog. tausendjährigen Reich gestanden ist. Tatsache ist, dass er kurz vor Kriegsende den Freitod gewählt hatte.
      Es ist doch völlig sinnlos, nach nun bald 68 Jahren solche alte Sachen wieder auszugraben. Denn wenn man konsequent wäre, dann würden auch viele Nachkriegsprominente (Politiker, Künstler und Wissenschaftler) in Österreich auf eine schwarze Liste kommen. Bei einem Systemwechsel ist es einfach unvermeidlich, auch auf Leute, welche "vorher" mitgemacht haben - soweit sie nicht Blut an deren Händen klebt - zurückzugreifen. Auch beim Zerfall der kommunistischen Oststaaten vor 23 Jahren wäre eine weitere Verwaltung ohne die früheren Leute (auch wenn diese als Wendehälse bezeichnet wurden) nicht möglich gewesen.
      Ein Schlussstrich und Vergeben ist angesagt, nicht aber ein Vergessen.

  14. brechstange
    31. Dezember 2012 16:04

    Allen ein gesundes Neues Jahr.

  15. brechstange
    31. Dezember 2012 15:53

    Umbenennung der Bezirksschulräte ist keine Abschaffung.

    • Brigitte Imb
      31. Dezember 2012 16:44

      Wie? Bitte um nähere Auskünfte.

    • Observer
      31. Dezember 2012 18:23

      Brigitte Imb:
      Im Herbst las ich (im Standard?):
      Die Bezirksschulinspektoren bleiben, werden aber Teil des Landesschulrats, hieß es aus dem Büro von Ministerin Schmied. "Wir brauchen weiterhin regionale Qualitätsmanager", sagte der Sprecher der Ministerin. Die eigenständige Behörde über den Bezirksschulinspektoren fällt allerdings weg.
      Das ist Teil der sog. Schulverwaltungsreform. Hihi.

    • Brigitte Imb
      31. Dezember 2012 18:34

      Danke Observer, nun ist mir alles klar. :-(

  16. phaidros
    31. Dezember 2012 15:13

    Da es hier ganz gut her passt:

    Ich wünsche den Tagebuchpostern und -lesern einen guten Rutsch, einen fröhlichen Abend in unbeschwerter Atmosphäre und für 2013 alles Gute! Hoffen wir, dass auch weiterhin »nichts so heiß gegessen wie gekocht wird«.

    Beste Grüße zum Jahreswechsel
    von Ihrem
    phaidros.vie@gmail.com

  17. Schani
    31. Dezember 2012 15:08

    Zu erwähnen ist noch ein zweites italienisches Schandurteil. Ein Kläger erhielt Recht in dem Vorwurf, daß die Mobiltelephonie schuld an seinem Hirntumor sei! Bis dato gibt es hiefür jedoch keinen wissenschaftlichen Beweis!

  18. Undine
    31. Dezember 2012 13:23

    Heute im Mittagsjournal stand großer Jahresrückblick auf dem Programm; dadurch blieb nur ganz, ganz, wenig Zeit übrig für die Meldung in einem einzigen Satz, daß der 3-fach- Vergewaltiger aus der U6 (dank der excellenten Fotos aus der Überwachungskamera) in Ungarn erkannt und gefaßt worden ist. So ganz nebenbei erfuhr man, daß der Mann, der auch sonst keine weiße Weste hat und auch nicht dort wohnt, wo er gemeldet ist, türkischer Staatsbürger sei. Und jetzt --so las ich im Internet, daß er Selbstmordabsichten habe. Geht also schon los mit der Erpressung des "Rechtsstaates Ö"!

    • socrates
      31. Dezember 2012 19:50

      Nur nicht daran hindern!

    • byrig
      31. Dezember 2012 22:14

      kann irgendjemand hier stichhaltig erklären und begründen,warum dieser türkische staatsbürger nicht sofort einen abschiebungsbescheid,natürlich nach verbüsster strafe,bekommt?
      welche linksgrünen mächte schützen solche kreaturen?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      01. Januar 2013 21:21

      Ich haett' einen Strick, den ich ihm leihen koennte

  19. Brigitte Imb
    31. Dezember 2012 13:04

    Zur pos. Bilanz darf GSD noch die Verhaftung des Serienvergewaltigers aus d. U6 gerechnet werden. Die "mutmaßliche" Bestie konnte in Ungarn gefaßt werden.

    http://wien.orf.at/news/stories/2565183/

    Der neg. Bilanz muß leider wieder einmal mehr die r.k. Kirche angehören, deren Kardinal weiterhin die Erpressungsversuche der "Asylanten" unterstützt. (Daher ist zumindest mein vorübergehender Austritt aus der Kirche fix.)

    http://orf.at/stories/2158916/2158912/

    A

  20. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    31. Dezember 2012 12:21

    Zur „Bilanz der Dinge am Rande eines Jahres“ von Dr. Unterberger mein Beitrag:
    In der schönen neuen Welt ist es „in“ geworden sich zu „Outen“. Ich möchte mich diesem Trend anschließen und mich als
    BETROGENER ASVG - UND PENSIONKASSEN - PENSIONIST
    outen:
    Während meiner vielen Berufsjahre, war ich in Forschung und Entwicklung einer internationalen Firma anfangs als Mitarbeiter bzw. später als Führungskraft tätig. Ich beziehe eine ASVG-Pension und - da die Firma mit mir ursprünglich einen Pensionsvertrag als Führungskraft geschlossen hatte, der am Ende des 20. Jahrhunderts „freiwillig“ (d. h. praktisch ohne Wahlmöglichkeit) in eine Pensionskasse übergeleitet wurde - auch eine Firmenpension. Ursprünglich sollte damit rund die Netto-Summe einer Pensionszahlung erreicht werden, wie sie in einer – von Verantwortung und Rang her vergleichbaren – Staatsstellung zutrifft.
    Tatsache ist, daß GEGEN TREU UND GLAUBEN, inzwischen die ZAHLUNGEN der PENSIONSKASSE mehrmals GEKÜRZT wurden und deshalb so inzwischen Kaufkraftverluste der Pensionskassenpension von ca. 40% eintraten. Die ASVG-Pension wurde geringfügig manchmal der Inflation „angepaßt“. Da mir der Umgang mit Computer und Internet vom Fach her leicht fällt, lade ich monatlich meine Bankdaten weitgehend automatisch auf meinen Computer und kann daher problemlos einen Überblick über die Netto Beträge von ASVG-Pension und Pensionskassen-Pension liefern:

    Jahr: Nettoeinkommen monatlich im Mittel
    (inklusive 13. Und 14.Zahlung)
    von ASVG und Pensionskasse €:
    2012 3307,06
    2011 3381,51
    2010 3408,26
    2009 3330,64
    2008 3428,93
    2007 3402,54
    2008 3439,63
    2005 3380,64
    2004 3448,39
    Da in diesen Nettowerten bereits Steuerabschreibungen etc. berücksichtigt sind, deutet diese seit 2004 fallende Zahlenreihe der Netto-Gesamtpension auffällig darauf hin, daß auch die Regierung Computer benutzt. Dort dürften Beamte darauf achten, daß ehemalige in der Privatwirtschaft Tätige gerade so geschröpft werden, daß sie nicht zu Revolutionären werden. Als Stimmvieh wird man sie aber vermutlich für die „staatstragenden Parteien“ wohl nicht erhalten können.

  21. Politicus1
    31. Dezember 2012 10:11

    Obwohl AU die werten Partner und Gastkommengtatoren (beides genderneutral verwendet!) nicht um weitere persönlich wahrgenommene Top- und Flopereignisse bittet, gehe ich davon aus, dass er gegen solche Ergänzungen keinen Einwand haben wird.
    Daher zunächst noch ein paar positive Nachrichten des Jahres 2012:
    1) In Wien wurde das Amalienbad sehr schön renoviert - und das Bassin verliert trotzdem kein Wasser!
    2) Der sicherlich nicht der Wiener Opposition zuzurechnende Polizeipräsident Pürstl hat es gewagt, die Grüne Aussage nach der Räumung des "Votivcamps", dass die Wiener Stadtpolitik dabei nicht eingebunden war, als glatte Lüge aufzudecken.
    3) Häupl und seine Wiener SPÖ haben es bisher vermieden, mit dem Wiener Hochquellwasser an den internationalen Rohstoffbörsen zu zocken, so dass auch nicht ein Tropfen Wasser bei irgendwelchen Spekulanten versickert ist.
    4) ein ehrliches "Danke-schön!" den 48ern, die pünktlicher als so manche Bim oder U-Bahn Woche für Woche meinen Restmüll abholen.

    Weniger Freude hatte ich 2012, weil
    1) die "schweigende Mehrheit" in Wien sich noch immer zu sehr auf Sprachrohre wie AU, Christian Ortner, Anneliese Rohrer oder den guten Thomas Chorherr verlässt.
    2) mit den angekündigten Volksabstimmungen (Heer, Solarkraft, Parkpickerl, Olympiade ...) die hiefür verantwortlichen Politker uns glauben machen wollen, dass wir so dumm sind, diese Farce nicht zu durchschauen.
    3) es mir meine Amtskirche weiterhin zu oft sehr schwer macht, bekennender Katholik zu sein ...(wobei die Ereignisse der letzten Wochen leider keine Besserung brachten!)

    • Politicus1
      31. Dezember 2012 11:36

      eine Ergänzung zur Klarstellung, damit kein Missverständnis aufkommt:
      die "schweigende Mehrheit" in Wien sich noch immer zu sehr auf Sprachrohre wie AU, Christian Ortner, Anneliese Rohrer oder den guten Thomas Chorherr verlässt - und selbst den Mund nicht aufmacht!

    • Erich Bauer
      31. Dezember 2012 11:51

      Ich hab' keine Ahnung, wie die "schweigende Mehrheit" in Wien tickt... und ob sie sich auf die von Ihnen genannten "Sprachrohre" verlässt...

    • Politicus1
      31. Dezember 2012 12:07

      Erich Bauer:
      und deshalb sollte sie auch selbst öfter den Mund aufmachen, damit alle wissen, wie sie tickt.

    • Erich Bauer
      31. Dezember 2012 12:09

      Die "schweigende Mehrheit" hat leider nichts zu sagen...

    • RR Prof. Reinhard Horner
      31. Dezember 2012 13:02

      reinhard.horner@chello.at

      Einspruch

      Die "schweigende Mehrheit" hätte viel zu sagen, gleichviel, ob sie bereits dem (qualitativ) "bedeutenderen Teil der Bürgerschaft" angehört, der mit seinen gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Leistungen die Entwicklung trägt, oder bereit ist, sich diesem einzufügen.

      MfG

  22. schreyvogel
    31. Dezember 2012 10:09

    Am alarmierendsten ist für mich die Geschichte von dem englischen Ehepaare, dem man die Pflegekinder weggenommen hat, nur weil sie einer nicht genehmen politischen Partei angehören. Das Ideal der Meinungsfreiheit verliert immer mehr an Boden.
    Besonders anstößig ist dabei die Tatsache, dass schwule und lesbische Paare offenbar bestens geeignete Pflegeeltern sind.

    Als zweites kommen für mich dann die italienischen Seismologen, die wegen - ex post - falscher Interpretation von Messdaten zu sehr harten Gefängnisstrafen verurteilt wurden. Wieder einmal ein Beispiel, dass auch die Justiz Kontrolle braucht, damit geltungssüchtige Richter nicht ihre Macht missbrauchen.

  23. Josef Maierhofer
    31. Dezember 2012 09:36

    @ Weltuntergangstermin

    Die ‚After Session Party‘ wird als ‚Klimaprognose‘ noch weiter anhalten.

    @ Elgin Drda

    Möglicherweise hat sei über den Zaun geschaut und gesehen, wer da noch aller dort am Sessel klebt und hat sich mit Grausen abgewendet.

    @ Bezirksschulräte

    Ein unzulänglicher zaghafter Versuch eines ‚Verwaltungsreförmchens‘.

    @ Verlesung eines Widerrufs

    Ja, sie ist ja keine Rote, da kann es schon mal ein solches Urteil geben, denn die Roten sind da ja ‚total unbeteiligt‘ …

    @ Gewerberegister

    Na ja, irgendwann bläst der Wind doch einige Spinnweben aus der museumsreifen WKO.

    @ Somalia

    Wenigstens das hat sich gebessert.

    Vielleicht werden die ‚antifaschistischen‘ ‚Resolutionsproduzenten‘ bei uns in Europa doch einmal wach, bevor sich das Volk mit Grausen abwendet von diesen Unnötigen. Bloß in Somalia selbst wird sich solange nichts bessern, solange andere glauben dort Ideologien durchsetzen zu müssen, egal welche, von den islamistischen bis zu den sozialistischen.

    @ windkraftfrei

    Auch Wasserkraftwerke gibt es dort wenige. Also verwenden die wohl den bei uns verpönten ‚Atomstrom‘.

    @ Heilsarmee

    Manche Entscheidungen der Schweizer erscheinen mir auch manchmal etwas ‚eng‘, worauf es beruht, das weiß ich leider nicht wirklich.

    @ „Held der Arbeit“

    Fehlt noch, dass er ihn selbst verliehen bekommt …

    @ Gerichtsurteil gegen sechs Seismologen

    Die italienische Justiz ist auch nicht lupenrein, sondern eben teils populistisch, teils bestochen, teils auch politiklastig nimmt man alle möglichen Politverfahren unter die Lupe.

    @ Zimbabwe

    Na, dann kann ja endlich das linke Paradies dort ausbrechen… Mir tun die Farmer leid, die das Land ernährt haben und diesen ‚Dank‘ nicht verdient haben, sie haben nämlich gearbeitet und Arbeit gegeben, das Einzige, was einem Land helfen kann, ja bis halt die Linken kamen.

    Darum frage ich hier auch immer wieder und was kommt hier nach dem Kahlfraß, klar das ‚immerwährende Proletariat‘, das ‚Paradies‘.

    Diese Hölle vor Augen müssen wir bei uns jetzt abwählen, sonst sind wir auch bald beim ‚Endsieg‘ …

    @ Pflegekinder

    Das ist die Perversität von P.C., nämlich das Ganze entspricht nicht mehr den Menschenrechten sondern dem linken Mobbing gegen alles Nichtlinke.
    Ist ja bei uns genauso, was tönt aus Radio und Fernsehen ? Strachemobbing, Antifaschismus, Gender, P.C., und all der ganze linke und wirklich in den meisten Fällen unnötige Ramsch.

    Nur, wenn wir bei uns 2013 die Grünen und Roten abwählen und in Nachdenkpause schicken, können wir in Österreich diese unselige Entwicklung zum Schlechten, die sich nun auch nicht mehr vertuschen lässt, stoppen.

    • Erich Bauer
      31. Dezember 2012 09:50

      Josef Maierhofer,
      "... in den meisten Fällen unnötige Ramsch..."

      Für DIE ist das überhaupt nicht UNNÖTIG! Bitte, bitte... wir dürfen das unter keinen Umständen als "Nebengeräusch" betrachten! Das hat SYSTEM!

    • Josef Maierhofer
      31. Dezember 2012 10:19

      @ Erich Bauer

      Aber unnötig und teuer ist es für mich trotzdem und bringt nichts.

      Für einen normalen Menschen ist das unnötig, für einen 'umerzogenen' Parteiabhängigen ist es 'notwendig'. Und für das System erst recht, denn sonst bricht es zusammen und das sollte der Wähler 2013 dringenst bewirken. Denn sonst können wir tatsächlich Österreich vergessen und müssen auswandern aus diesem unselig und kommunistisch gewordenen Land, wie in den 1930-er viele Menschen ausgewandert sind. Die größte burgenländische Stadt ist nach wie vor in Chicago.

      Pervers ist es allemal, nach meinem Normalempfinden.

  24. Observer
    31. Dezember 2012 08:47

    Unter "Bilanz" habe ich bisher etwas anderes verstanden. Die heute hier gezeigten Beispiele sind nur unwesentliche Nebensächlichkeiten, welche keine Gesamtbewertung des abgelaufenen Jahres ermöglichen. Wenn man von Bilanz eines Jahres spricht, dann sollten die wichtigen positiven sowie negativen Entscheidungen und Entwicklungen gegenübergestellt werden. Für viele Österreicher war es in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld kein gutes Jahr.

    Aber ich gehöre zu den "unverbesserlichen" Optimisten und freue mich schon auf wesentliche Verbesserungen im Jahr 2013. Die kommenden politischen Wahlen sollten uns dazu Möglichkeiten bieten, einen kleinen Beitrag dazu zu leisten.

    Ich wünsche dem Unterberger-Team sowie allen kritischen Teilnehmern dieses Diskussionsforums für 2013 ein Jahr der persönlichen Zufriedenheit.

  25. Wertkonservativer
    31. Dezember 2012 05:39

    Dr. Unterberger versteht es gut, uns zu gewissen Nach- und Rückdenkterminen auch einige positive Land- und Weltgeschehnisse näherzubringen!
    Das freut einen bekennenden Optimisten wie den Wertkonservativen!

    Und, weil's der letzte Tag des Jahres ist, noch einmal mein geliebter Josef Weinheber (aus: O Mensch, gib acht!)

    "DEZEMBER

    Im Stall bei Esel, Ochs und Rind
    zur Nacht geboren war das Kind.
    Und wieder still wie ehedem
    der Stern leucht' über Bethlehem.
    Gott in der Höh sei Preis und Ehr,
    und Fried den Menschen weit umher.
    Gevatter, schlachte du ein Schwein,
    back Honigbrot, fahr auf den Wein
    und heiz die Stuben nach Gebühr,
    daß uns das Kindlein ja nicht frier!
    Wir feierns mit bei Trunk und Schmaus:
    Die Glock schlägt zwölf -- Das Jahr ist aus.
    "
    Ihnen allen ein herzliches "Prosit 2013" !!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  26. Maria Kiel
    31. Dezember 2012 03:04

    Und trotzdem ist das, was mich heute am meisten bewegt hat, leider nichts Positives: zusätzlich zum UNO-Flüchtlingshochkommissariat hat sich heute, abgesehen natürlich von der Caritas, auch noch die neue Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden in Österreich, Beatrix Mayrhofer, gemeinsam mit ihrer Amtsvorgängerin Kunigunde Fürst, betr. die Besetzer der Votivkirche zu Wort gemeldet wie folgt: "„Es kann nicht sein, dass Menschen mitten in Wien um ihr Leben fürchten müssen, während nur einige hundert Meter weiter Silvester gefeiert und auf ein hoffnungsfrohes neues Jahr angestoßen wird.“
    Während 40 sog. Asylsuchende (muslimischen Glaubens) also seit 2 Wochen das militante Mitgefühl österreichischer katholischer Organisationen geniessen, sind in eben diesem Zeitraum mehr als 4.000 Christen wegen ihres Glaubens auf der Welt getötet worden (statistisch widerfährt dieses Schicksal alle 5 Minuten einem Christen - allein gestern sind wieder 15 Christen in Nigeria umgebracht worden) - aber das ist unseren kirchlichen Amtsträgern keine Erwähnung und schon gar keinen Aufschrei wert!

    • Wolfgang Bauer
      31. Dezember 2012 10:14

      Danke für diesen Text!

      Eine Unverschämtheit sondergleichen ist auch der Aufruf des Herrn Landau: "Jetzt ist die Politik am Zug", nachdem seine unüberlegte Vorgangsweise in der Sackgasse gescheitert ist. Was soll das heißen? Dass sich die Politiker erpressen lassen sollen? In einem Land mit den flüchtlingsfreundlichsten Bestimmungen? Landau ist leider ein Pharisäer.

  27. RR Prof. Reinhard Horner
    31. Dezember 2012 02:09

    reinhard.horner@chello.at

    Nicht „an Neujahr“, sondern „zu Neujahr“.

    Wie sind Beiträge 2013 ff zur Entwicklung in Österreich,
    in Europa und weltweit zu erzielen? (Überhaupt und in diesem Blog.)

    „Auf die Bäume, ihr Affen“ von Hans A. Pestalozzi, 1989?

    „- sit pax in libertate“ (- sei Friede in Freiheit), aus der Weiheinschrift der Pummerin im Stephansdom, 1951!

    Unausweichlich stehen 2013 ff grundlegende Entscheidungen an.

    Wollen wir nach Kräften in einer „globalisierenden Welt der Menschheit von 7 Milliarden plus“ bestehen und mitgestalten und sowohl persönlich als auch gemeinschaftlich unser Empfinden, Denken und Handeln danach ausrichten? Oder wollen wir uns in eine mehr oder minder ferne Vergangenheit zurücksehnen und zurückbewegen, etwa Entgemeinschaftungen, gar gesellschaftliche und politische Verzwergungen betreiben bzw. in allerlei Trends dahinstolpern?

    Sollen wir Abbrüche zum Zweck von Umbrüchen dulden und damit Aufbrüche be- oder verhindern? Welche der etwa fünf Varianten des Lernens aus der (unserer) Geschichte wollen wir wählen?

    Wollen wir in den Menschen Mitmenschen (individuell unterschiedlich, jedoch gleichwertig) mit vielen Befähigungen und mit Fehlern, von denen auch wir nicht frei sind, erkennen und anerkennen?

    Sollen wir in der Haltung vermeintlicher oder vorgeblicher Opfer, in der Pflege gestriger Empfindungen und Gedanken allzu eilfertig den Untergang und entsprechende Leistungsverweigerung propagieren? Sollen zwar alle Rechte gefordert und in Anspruch genommen, die Pflichterfüllungen hingegen der Freiwilligkeit vorbehalten werden?

    Sollen alle Pflichtigkeiten als unzumutbare, unzulässige Zwänge, als Überwältigungen abgelehnt, bekämpft werden? Soll die Freiheit von die Freiheit zu vollends überlagern, sie womöglich ausmerzen?

    Soll eine mannigfaltige Propaganda der Ängste Platz greifen?

    Sollen einseitige Sichten und Absichten durchgekämpft oder die gegensätzlichen Spannungen in Begegnungen auf gleicher Augenhöhe durch ergebnisorientierte Auseinandersetzungen ausgetragen werden?

    Sollen die Lösungen ausschließlich aus den überkommenen Abhängigkeiten und Gegenabhängigkeiten geschöpft werden?

    Sind „liberaler (privater) Kapitalismus“ und „Sozialismus“ jeweils allein tragfähige Alternativen oder – wenn auf zulänglichem Niveau – real wirksame notwendige Gegensätze?

    Sollen die Auseinandersetzungen zumeist nicht mit den Gegnern auf hohem Niveau, sondern mit denen auf unterem Niveau gesucht und soll diesen somit in gegenabhängiger Feindschaft in die Hände gearbeitet werden?

    Soll die kritische (unterscheidende und auswählende) Befassung mit den geschichtlich wirksamen Belangen und die zugleich wertorientierte und realitätsbezogene Arbeit an den gegenwärtigen Veränderungen in eine nachhaltige Zukunft in Angriff genommen werden oder verloren gehen oder gescheut werden?

    Sollen wir so weitermachen und, wo das im Konkurrenzkampf erfolgreich gelingt, die Welt ausbeuten, solange es geht? Oder wollen wir sie als nur geliehen und mehr noch als uns anvertraut betrachten und daraus motiviert engagiert kooperativ handeln?

    Übrigens, wie wollen wir es mit dem Schimpfen halten? Doch nicht weiter so, dass wir selbst drauflos schimpfen (z. B. „Inkompetenz und Niedertracht“, „Blödheit und Verkommenheit“, Idioten“, größenwahnsinnige Initiatoren“ etc.), aber äußerst beleidigt tun, wenn jemand postwendend dieselben Worte als „plumpe Beschimpfungen“ auf uns anwendet.

    Ist es angebracht, denen, die die Massendemokratie als „Prolokratie“ (Pöbelherrschaft, Primitivherrschaft) abhausen möchten, entgegenzuhalten, wie sie dabei oft als Plutoprolokraten (Geldanspruchs- plus Primitivherrscher) agieren?

    • FranzAnton
      31. Dezember 2012 07:34

      Gratulation, Herr Professor, zur Auswahl Ihrer, in Betrachtung der gegenwärtigen gesellschaftlichen Umstände die "Nägel auf die Köpfe" treffenden Fragen!

      Folgende bedarf wohl einer Korrektur: "Soll die Freiheit von die Freiheit zu vollends überlagern, sie womöglich ausmerzen?" Was gemeint war, ist zu ahnen, vermutlich ist aber ein Satzteil verloren gegangen, dessen Einfügung nur Ihnen zusteht.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      31. Dezember 2012 18:19

      reinhard.horner@chello.at

      Sg. Herr Franz Anton!

      Herzlichen Dank für Ihren freundlichen Zuspruch! Und nun Ihnen speziell alle guten Wünsche!

      „Freiheit von“, also von äußerem Zwang und innerer Nötigung ist eine Voraussetzung der Überwindung von Abhängigkeit und Gegenabhängigkeit zur persönlichen Autonomie. Dazu nicht minder erforderlich ist die Befähigung mit der Bereitschaft und ist die Möglichkeit der „Freiheit zu“, sich für Werthaltiges, für Aufgaben und Verantwortungen, einzusetzen. Das erscheint heute extrem gefährdet.

      Was die Inanspruchnahme von Rechten betrifft, haben wir es einerseits mit dem Verlangen nach uferlosen Ausweitungen zu tun sowie andrerseits mit der Faulheit, etliche auszuüben, Beim Akzeptieren entsprechender Pflichten gibt es die Erscheinung, sie in die Beliebigkeit „freiwilliger“ Erfüllung oder Ablehnung zu verschieben. (So wird etwa in der Wehrpflicht-Debatte von „Sklavendienst“ und bei der Steuerleistung von „staatlichem Diebstahl“ gesprochen.) Das ist es, was zur Überlagerung bzw. Ausmerzung von Freiheit zu führt.

      Hinzu kommt allerdings noch ein anderes Geschehen gegen die Freiheit zu, dass nämlich durch Zwangsausübungen wie auch immer erfolgreicher Mächte „korrekte“ (oder auch modische) Verhaltensweisen mit mehr oder minder starkem Druck vorgegeben und eingefordert werden. Mit solchen äußeren Nötigungen werden nicht nur die Freiheiten von, sondern auch die Freiheiten zu zumindest erheblich eingeschränkt.

      Es ist im Übrigen nicht uninteressant, dass wir zwar eine Konvention der Menschenrechte haben, hinsichtlich der Menschenpflichten hingegen erst einen zaghaften Entwurf, der offenbar nicht weiter verfolgt wird.

      MfG
      Ihres R. Horner

  28. S.B.
    31. Dezember 2012 01:47

    Vielen Dank für diese anschauliche Reminiszenz an "Tops" und "Flops" des Jahres 2012!

    Einen Beitrag zur Positivliste möchte ich noch hinzufügen, der zeigt, daß man dem Umverteilungswahnsinn der Sozis doch noch Einhalt gebietet:

    http://tinyurl.com/ap59xhy

    Heute erspare ich mir und den werten Teilnehmern einem harmonischen, versöhnlichen Jahresausklang zuliebe einen Negativbeitrag - auch in der Hoffnung, daß im Neuen Jahr hauptsächlich Positives zu berichten sein wird.

    In diesem Sinne wünsche ich Herrn Dr. Unterberger und Familie sowie allen Mitdiskutanten in diesem Blog einen guten Rutsch ins Neue Jahr, PROSIT 2013 mit viel Glück, Gesundheit und Erfolg!

  29. Haider
    31. Dezember 2012 01:08

    Dieser Jahresausklang unterscheidet sich ganz wesentlich und erfreulich von jenen dümmlichen Rückblenden in unseren Zwangsgebührenmedien. Die dort Verantwortlichen werden schließlich auch nicht fürs Nachdenken bezahlt, sondern für parteikonformes Verhalten. Und wenn ich mir deren Gagen ansehe, so denken diese Meinungsmanipulierer sehr sehr wenig nach, dafür sind sie jedoch mega-parteihörig (so heißt das wohl heute!).
    Unter dem FPÖ-Justizminister von 1983-1987, Dr. Harald Ofner, wurde das Grundbuch auf EDV umgestellt und 29 Jahre später gelingt die Umstellung des Gewerberegisters. Ich bin baff! Da müssen wahrlich Blitzgneißer (Genies) am Werke gewesen sein.
    Elgin Drda, die Büroleiterin des oberösterreichischen Landeshauptmannes, gehört vor den Vorhang; der Linzer Finanzreferent mit seinen linken Glaubensbrüdern für seine BAWAG-Macheloikes jedoch dahinter. Vielleicht trifft er dort bald auf Brenner, Brauner, Sobotka ...
    Bisher fiel mir gar nicht auf, daß sich Südtirol den Blick zum Himmel bewahrte (keine Windkrafträder!!!). Damit steht meine nächste Urlaubsdestination fest. 2013 wird's wohl wieder Meran und Umgebung sein. Die Vorfreude ist groß!

    • GOP
      31. Dezember 2012 09:24

      Haider:
      Da dürfen Sie aber nicht in die Umgebung von Mals (Vitschgau, Richtung Reschen) fahren, denn dort stehen bereits seit Jahren zwei kleinere Windkraft-Testanlagen. Was die geplante Großanlage am Sattelberg (Richtung Brenner) betrifft, so wurde vom Gericht der positive Beschluß der Landesregierung zwar im vergangenen November aufgehoben, aber der Kampf der Befürworter geht weiter. Das Land hat sich daher noch nicht "komplett windkraftfrei" erklärt.





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