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Von Geldvernichtern, heimlichen Millionären, Pseudo-Akademikern und dem Familientag

Manche Dinge auf diesem Planeten sind so erstaunlich, dass man sich nur noch wundern kann. Freilich zählen sie eher nicht zu den Wundern, an die gläubige Menschen glauben. Wieder einmal ein bunter Blumenstrauß an Absurditäten aus aller Welt und nicht zuletzt Österreich.

In diesem Tagebuch ist schon mehrfach die vor allem im EU-Europa stattfindende Geldvernichtung durch Subventionen für „alternative“ Energien wie Windmühlen oder Solar-Anlagen angeprangert worden. Diese Subventionen werden aber erstaunlicherweise global durch die Förderungen für den Verbrauch fossiler Energien (Öl und Gas) noch weit übertroffen: Diese sind nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur sieben Mal so hoch wie die Stützungen für die Erneuerbaren! Das ist ein absoluter Unsinn, selbst wenn man nicht an die Prophezeiungen einer durch Öl- und Gas-Verbrennung ausgelöste Erwärmungs-Katastrophen glaubt. Das ist ein Unsinn, selbst wenn jährlich weit mehr Öl- und Gasvorräte entdeckt werden, als verbraucht werdem. Das ist ein Unsinn, selbst wenn inzwischen durch neue Techniken jedes Erdölfeld statt zu 20 nun zu 40 Prozent ausbeutbar ist. Im Grund ist jede Subventionierung schwachsinnig, ganz besonders die des Verbrauchs endlicher Güter. Dennoch subventionieren manche Regierungen heftig den Treibstoffpreis, wie etwa die indische, aber auch die von Erdölstaaten. Sie tun dies aus populistischen Gründen. Sie wollen den erwartbaren Zorn der Bürger bei Benzinverteuerungen vermeiden. Sie tun aber so, als ob dies eine soziale Maßnahme wäre – obwohl die wirklich Armen in Indien nie in ihrem Leben Auto fahren.

Eine andere erstaunliche Information aus dem gleichen Themenfeld: In Deutschland wurden nun Studien bekannt, die zeigen, dass gedämmte Wohnhäuser und Niedrigenergiehäuser einen viel höheren Energieverbrauch haben, als oft von Politikern und der einschlägigen Industrie behauptet wird. Hingegen sind alte Massivbauten viel besser als behauptet. Denn diese nehmen selbst an Wintertagen Sonnenenergie auf, die von Dämmstoffplatten immer ferngehalten wird. Die Studien sind in der deutschen Zeitung „Die Welt“ veröffentlicht worden und reichen zum Teil bis 1985 zurück, sind aber bisher nie an die Öffentlichkeit gedrungen. Die europäischen Gesetzgeber wollen aber weiterhin Häuserbauer zu völlig unsinnigen Maßnahmen zwingen, und in Wien sind sogar die reich gegliederten Gründerzeithäuser davon bedroht, zum Zweck der Anbringung von Dämmplatten glatt geputzt zu werden. Ein neuer Wahnsinn, den wir den Grünen und der Global-Warming-Hysterie sowie cleveren Geschäftemachern verdanken.

Die nächsten Beispiel von Absurditäten führen uns direkt nach Österreich: Etwa zu den regelmäßigen Stänkereien insbesondere von Arbeiterkammer & Co gegen die Vermögen der Haushalte. Sie verschweigen dabei aber, dass auch die beträchtlichen Vermögen von Kammern (insbesondere der Arbeiterkammer), Gewerkschaften und Parteien in diese Statistiken einfließen. Auf altwienerisch nennt man das ein Chuzpe.

Ein ständiges Thema linker Agitatoren ist die Klage über die angeblich zu geringe Akademikerquote in Österreich. Was tut da die Unterrichtsministerin? Sie erlässt, eine „Upgrading-Verordnung“, mit der sie für Pflichtschullehrer, die einen Abschluss einer Pädagogischen Akademie haben, die Aufwertung zum „Bachelor“ auf kürzestem Weg ermöglicht. Das wird dann endlich die Akademikerquote rasch erhöhen. Und die Politik wird sich selbst berühmen, um wie viel gescheiter und gebildeter die Österreicher nun sind. Das ist fast schon süß. Aber warum nicht gleich jedem Staatsbürger sein Doktor-Diplom?

Ein paar Wochen davor handelte die oberste Zerstörerin des österreichischen Bildungswesens hingegen ganz anders. Und sie zeigte, wie unwichtig ihr in Wahrheit akademische Qualifikationen sind. Denn seit Beginn des Schuljahres unterrichten in etlichen Schulen auf Grund des wachsenden Lehrermangels Studenten. Das stört die Ministerin plötzlich überhaupt nicht. Denn diese Studenten erklärt sie plötzlich zu „hoch qualifizierten“ Lehrern. Und wir hätten keinen Lehrermangel, sondern nur „in einzelnen Bereichen Engpässe“. So kann man sich halt ein schweres Versäumnis noch schönreden. Dabei wird der Lehrermangel in den nächsten Jahren noch viel schlimmer werden. Um das zu erkennen, muss man nur die Geburtsjahrgänge der aktiven Lehrer anschauen. Es gibt aber keine Werbung für den Lehrerberuf. Es gibt keine funktionierende Kooperation der Pädagogischen Hochschulen (für die Pflichtschullehrer) mit den Universitäten (wo die AHS-Lehrer ausgebildet werden), woran Claudia Schmied ebenfalls zumindest eine Teilschuld trägt. Dafür gibt es die Personalverschwendung durch Schmieds Gesamtschulen, wo überflüssigerweise jeweils zwei sich gegenseitig behindernde Lehrer in einer Klasse stehen müssen. Aber künftig wird man wohl Siebentklassler für „hoch qualifiziert“ erklären, wenn man niemanden mehr hat, der in einer Volksschule oder Unterstufe unterrichtet. Oberstes Schmied-Prinzip: Nur nie ehrlich sein. Nur nie ein Versäumnis oder einen Fehler zugeben, auch wenn er noch so offenkundig ist.

Überaus ärgerlich ist das, was sich seit einigen Jahren in Wiener Gemeindekindergärten abspielt. Dort wird nämlich nicht mehr der Muttertag, sondern nur noch ein „Familientag“ begangen. Die krause Argumentation der linken Gesellschaftstechnokraten: Würde man den Muttertag begehen, müsste man der Gleichheit wegen auch den Vatertag feiern. Es gebe aber Kinder, die ohne Väter aufwachsen. Um diese nicht zu kränken, feiere man eben nur noch einen Familientag.
Solch krause Konstruktionen kommen eben heraus, wenn zunehmend nur noch Minderheiten und nicht mehr der Normalfall als Maß aller Dinge gelten. Mit dieser Logik wird man dann wohl bald auch Weihnachten übergehen. Sind doch nicht alle Kinder christlich.

Kleine Minderheiten als Maß aller Dinge gelten auch in der „Münze Österreich“. Dort hat man jetzt eine Kärnten-Münze produziert. Diese wurde offenbar aus politischer Korrektheit mit der Aufschrift „Kärnten – Koroska“ versehen. Das wird zweifellos den Absatz dieser Münze im südlichen Bundesland gewaltig heben. Das ist genauso stillos wie die überheblichen Attacken eines freiheitlichen Kärntner Landesrats auf die slowenischen Minderheit. Da provozierten wieder einmal zwei Seiten völlig grundlos in einem sich in den letzten Jahrzehnten eigentlich beruhigenden Konflikt.

Auf eine im Vergleich dazu relativ harmlose, aber dennoch signifikante Dummheit stieß ich unlängst im „Standard“. Dort wurde in einer längeren Abhandlung über den SPÖ-Klubobmann Josef Cap dessen oft skurrile Argumentationen damit erklärt, dass er bei den „Piaristen (Schulbrüdern)“ in die Schule gegangen sei. Grundvorwurf: Er zeigt halt typisch katholische Verlogenheit, selbst wenn er jetzt bei den Roten ist. Peinlich nur: Cap ist zwar tatsächlich ins Wiener Piaristengymnasium gegangen (was ich relativ gut bezeugen kann, da auch ich jene Schule besucht habe). Aber das ist seit Jahrhunderten ein ganz normales staatliches Gymnasium, das nur in den barocken Räumlichkeiten des Piaristenordens eingemietet ist. Überdies sind Piaristen und Schulbrüder zwei ganz verschiedene Vereine. Aber wenn man der Kirche gegen das Schienbein treten und ihr an allem möglichen, selbst den Faymann-Sauereien die Schuld zuschieben will, sind Fakten vielerorts völlig irrelevant.

Die Dummheit ist auch sonst unter linken Journalisten ziemlich verbreitet. Da erregte sich ein solcher namens Gerald Lehner fürchterlich darüber, dass Heinrich Harrer in den 50er Jahren als Vertrauter des Dalai Lama mit der CIA zusammengearbeitet hat. Ja, um Himmels willen, wo sonst hätte denn damals ein friedliches kleines Land, das von einer kommunistischen Übermacht überfallen wird, Hilfe suchen sollen, wenn nicht bei den Amerikanern? Oder sind die Linken in ihrer Einäugigkeit so fanatisch, dass sie es ernstlich für besser gehalten hätten, dass sich die Tibeter völlig willen- und widerstandslos unterdrücken lassen? Um es auch in Hinblick auf Österreich klar zu sagen: Es waren zweifellos die anständigsten Österreicher, die in jenen Jahren im Kampf für die Freiheit des Landes die intensive Kooperation mit den USA (und deren Geheimdienst) gesucht haben. Auch wenn das eine neue Generation linker Historiker diskreditieren will.

In die Kategorie der geschmacklosen Dummheiten zählt auch ein Tiroler „Kulturobjekt“, das in Leuchtschrift bei Kufstein die Aufschrift „Grüß Göttin“ montiert hat. Gewiss hat es schon ärgere antichristliche Provokationen gegeben. Aber man stelle sich nur vor, was los wäre, wenn solche Künstler eine Aufschrift mit Scherzen wie „Frau Allahin“ oder ähnliches platziert hätten. Anzeigen durch das Kampfblatt „News“ und eine Sonderaktion linker Staatsanwälte wären das mindeste.

Aber auch Politiker, die aus dem rechten Lager kommen, sind alles andere als dummheitsfrei: So hat Lech Walesa allen Ernstes vorgeschlagen, jedem Politiker, aber auch jedem Wirtschaftstreibenden einen Überwachungs-Chip einzusetzen: „Wir werden jedes Wort von ihnen kennen. Wir werden wissen, mit wem sie schlafen, wie viel Geld sie besitzen. Sie werden uns nicht betrügen.“ Eigentlich hatte ich geglaubt, dass nur ein neuer Stalin oder Hitler auf solche Ideen kommen kann. Aber offenbar gelingt das auch einem einstigen Helden eines Freiheitskampfes.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDie Wahrheit macht frei....
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2012 10:42

    Marcus Tullius Cicero * 3. Januar 106 v. Chr. † 7. Dezember 43 v. Chr

    Volks und Landesverräter

    “Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar.

    Aber der Verräter bewegt sich frei innerhalb der Stadtmauern, sein hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen und wird selbst in den Hallen der Regierung vernommen.

    Er arbeitet darauf hin, dass die Seele einer Nation verfault. Er treibt sein Unwesen des Nächtens – heimlich und anonym – bis die Säulen der Nation untergraben sind. Er infiziert den politischen Körper der Nation dergestalt, bis dieser seine Abwehrkräfte verloren hat. Fürchtet nicht so sehr den Mörder. Fürchtet den Verräter. Er ist die wahre Pest!”

    http://sosheimat.files.wordpress.com/2012/07/389221_408301232545282_1096847405_n.jpg?w=500&h=364

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2012 08:38

    Die österreichische Dodelhaftigkeit kommt eindeutig von den Linksdenkern.

    Das Gutmenschen tun mit all den 'Anhängseln' und 'Zutaten', ebenfalls von dieser 'Blödsippe', die nicht imstande ist, ein Ding zu bedenken, geschweige denn, zu Ende zu denken, sondern nur blind einer Ideologie folgt, die uns alle ins Verderben geführt hat, gutmenschlich halt.

    Frau Schmied ist eine Extraklasse für sich, die hätte meiner Meinung nach schon längst weggehört, ebenso wie Faymann, der gestern im Kurier verlauten ließ, er wäre gegen einen Null-Lohnrunde für die Abgeordneten und Regierungsfunktionen, weil sonst nur noch Milliardäre in die Politik drängen würden, sonst hat er 'eh' keine Sorgen, wie geht's denn dem Korruptionsverfahren ? Dabei übersieht der Träumer, dass er selbst als Lakaie der Ideologie stets am Geldsackerl seiner Sponsoren hängt, statt durch kluge politische Maßnahmen für Österreich Zufriedenheit und Vorteile für die Österreicher herauszuholen, aber nicht auf Kredit, dabei übersieht der ideologiehörige, an Häupels Gängelband hängende, Träumer, dass kein Milliardär jemals in eine solche österreichische Politik einsteigen würde, außer er hat Mitleid mit dem Volk, wie Stronach. 'Faymann als Milliardär', das wäre wohl noch der größere Schaden, ich denke, seine 22 000,- Euro Kanzlergage sind mehr als ausreichend. Für die Leistung, die er 'für Österreich' bringt, sprich, was er sich vom Volk herausnimmt, müsste er ja was einzahlen, so meine ich.

    Leider gibt es solche apparatschikhafte linksdenkerische Formalmenschen (auch Gutmenschen genannt) in den anderen Parteien auch und die den Linken anhaftende bürokratische Überdimensionierung und Selbstbedienung auf Kosten des Volkes auch bei den anderen Parteien, die wir bis jetzt schon kennenlernen durften/mussten, die uns zugemutet wurden, wir haben ja keine Wahl. - Hoffentlich haben wir beim nächsten Mal eine.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRichard Mer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2012 01:08

    Zeiten wo alles zerfaellt. Es ist kein Irrtum, das alles immer schlimmer wird, wir erleben tatsaechlich vor unseren Augen den langsamen aber stetigen wirtschafltichen, kulturellen und moralischen Verfall Europas. Ich schreibe das nicht als Antwort auf diesen Artikel im Konkreten.

    (Das macht mir uebrigens auch gar nicht viel aus, ich finde den Zerfall grosser Strukturen poetischer und interessanter als den Aufstieg.)

  4. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2012 12:54

    Die SchmiedIn gedenkt nun die Mittel f. d. Ganztagsschule zu verdoppeln 160 statt 80 Mio - die staatliche Aufzucht der Kinder wird auf Schiene gebracht.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1309672/SPOe-peilt-Verdopplung-der-Mittel-fuer-Ganztagsschule-an?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

  5. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2012 11:20

    Zur Tagebuchnotiz „Von Geldvernichtern, heimlichen Millionären, Pseudo-Akademikern und dem Familientag“ von Dr. Unterberger paßt nachfolgender Ausschnitt aus meinem Kommentar, den ich unter Fußnote 343: Rathaus-Verblödung (16. Sept. 2012) schrieb.
    Er betrifft das hier angesprochene
    Thema „gedämmte Wohnhäuser“
    und ist wegen seiner leichten praktischen Anwendbarkeit nützlich:
    ----------------------------------------------------------
    Wenn im Winter wie üblich mit einer Etagenheizung geheizt wird, dann gibt es eine einfache aber sehr wichtige Beziehung bezüglich der Heizkosten, die man kennen sollte:
    Um von einer mittels Einstellung des Thermostaten gewählten Zimmertemperatur um 1(ein) Grad zur nächst höheren Temperatur zu gelangen, so sind mehr Heizkosten um 6 (in Worten sechs) Prozent aufzuwenden. (Die Formel gilt für unser mitteleuropäisches Klima)
    Nachträgliche Dämmung von Wohnhäusern erfordern den Einsatz von Baufirmen, die natürlich für ihre Arbeiten Kosten verrechnen. Liegt ein Kostenvoranschlag vor, dann kann man einfach die ausgewiesenen Kosten für die Dämmung damit vergleichen, wie viele Jahre man die Zimmertemperatur z.B. vom bisher als zu kühl empfundenen Wert zum anheimelnden Temperaturwert einfach durch Einstellen des Thermostaten die nächsten Jahre erhöhen könnte um gleiche Kosten wie durch die Baumaßnahmen zu erreichen.
    Es gibt konkrete Fälle, wo trotz Fördergelder die Dämm-Maßnahmen so viel kosten, daß nach der „6%-Formel“ für die nächsten 50 Jahre die Zimmertemperatur von 22Grad auf 35Grad im Winter erhöht werden könnte. Aber logisch denken und rechnen ist eben nicht grün und man bekommt auch keine Förderung!
    ----------------------------------------------------------

  6. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2012 01:10

    Man könnte meinen, sämtliche Aufzählungen seien dem Tagebuch aus Schilda entnommen, aber leider........................... ZU WAHR, UM SCHÖN ZU SEIN!:-(

  7. Ausgezeichneter Kommentatorefrinn
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2012 00:49

    o tempora, o mores!
    Diese Aufzählung ist so grotesk, daß man sie schon fast für Unwahr halten möchte.
    Aber leider .... Und daher muß man diesen Eintrag unter die Leute bringen.
    Rasch und zahlreich. Ich fang einmal gleich damit an.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorconsuela rodrigez
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2012 15:24

    Politisch Inkorrekte Songs: Frei.Wild
    wieder an der Spitze der deutschen Charts
    Ein Schmankerl ist das Lied “Gutmenschen und Moralapostel”

    Es gibt nur ihre Meinung und sie denken nur schwarz-weiß
    Sie bestimmen was gut, was böse ist, sie sind das, worauf ich scheiß
    Sie richten über Menschen, ganze Völker sollen sich hassen
    Nur um Geschichte, die noch Kohle bringt, ja nicht ruhen zu lassen
    Nach außen Saubermänner, können sie jeden Fehler sehen
    Sind selber die größten Kokser, die zu Kinderstrichern gehen
    Ob aus Kirche, Staat, will gar nicht wissen, wie ihr heißt
    Denn wer selbst durch das Land der Sünden reist, nicht mit Steinen um sich schmeißt]

    [Ich scheiß auf Gutmenschen, Moralapostel
    Selbsternannt, political correct
    Der die Schwachen in die Ecke stellt
    Und dem Rest die Ärsche leckt
    Ich scheiße auf Gutmenschen, Moralapostel
    Selbsternannt, sie haben immer Recht
    Die Übermenschen des Jahrtausends
    Ich hasse sie wie die Pest]


alle Kommentare

  1. Rudi Schiff (kein Partner)
    10. November 2012 07:36

    1. Akademiker: ich kenne einen FPOe-anhaenger, der ohne Dissertation zum Doktortitel kam - und als Belohnung dazu Uni-assistent wurde. Gerade FPOe/K, BZOe ... sind die groessten Postenschacherer an Unis.
    2. Journalisten: a. auf einer Tageszeitung-online wurde mein Account manipuliert; den Schaden beheben will man nicht. b. Ein (hochangesehener) Journalist arbeitet mit Rechtsextremen zusammen ... und nichts passiert.

  2. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    09. November 2012 18:10

    "Die Studien sind in der deutschen Zeitung „Die Welt“ veröffentlicht worden und reichen zum Teil bis 1985 zurück, sind aber bisher nie an die Öffentlichkeit gedrungen."

    Die Aussage ist auch super. Wo müsste man denn die Studien veröffentlichen, damit sie an die Öffentlichkeit dringen? In der New York Times, der Bibel und dem Guiness Book of Records gleichzeitig?

    • cybercon
      10. November 2012 01:33

      Gesamtschulabsolvent?
      Es ging darum, dass die entsprechenden Studien zT ab 1985 bekannt sind und nicht veröffentlicht wurden und nicht darum, wer sie dann bekannt gemacht hat. War das jetzt so schwer?
      Die Trolle werden auch langsam grenzdebil.

  3. consuela rodrigez (kein Partner)
    08. November 2012 15:24

    Politisch Inkorrekte Songs: Frei.Wild
    wieder an der Spitze der deutschen Charts
    Ein Schmankerl ist das Lied “Gutmenschen und Moralapostel”

    Es gibt nur ihre Meinung und sie denken nur schwarz-weiß
    Sie bestimmen was gut, was böse ist, sie sind das, worauf ich scheiß
    Sie richten über Menschen, ganze Völker sollen sich hassen
    Nur um Geschichte, die noch Kohle bringt, ja nicht ruhen zu lassen
    Nach außen Saubermänner, können sie jeden Fehler sehen
    Sind selber die größten Kokser, die zu Kinderstrichern gehen
    Ob aus Kirche, Staat, will gar nicht wissen, wie ihr heißt
    Denn wer selbst durch das Land der Sünden reist, nicht mit Steinen um sich schmeißt]

    [Ich scheiß auf Gutmenschen, Moralapostel
    Selbsternannt, political correct
    Der die Schwachen in die Ecke stellt
    Und dem Rest die Ärsche leckt
    Ich scheiße auf Gutmenschen, Moralapostel
    Selbsternannt, sie haben immer Recht
    Die Übermenschen des Jahrtausends
    Ich hasse sie wie die Pest]

    • consuela rodrigez (kein Partner)
    • Erich Bauer
      08. November 2012 15:41

      consuela rodrigez,

      ich danke Ihnen. Mit ehrlichem Gefühl und ganzem Herzen! Nur die Kunst (nicht die staatlichen ÄrscheleckkerKünstler) kann diese Welt retten! Welch eine Wohltat... wenn man sich nicht mehr so allein fühlen muss.

    • simplicissimus
      08. November 2012 23:08

      ähh, estimada señorita rodrig(u)ez, 3 sterne für den kommentar, viele halbsternderln für den link, der eigentlich nur ausdrückt: "ich habs nicht wirklich verstanden, was das problem ist". lo siento, sorry, scusi, pardon, aber dieses europäische soziale wohlstandswehleidsgejammer lenkt nur von den wirklichen problemen ab: bevölkerungsschwund in verbindung mit saturierten gealterten scheinleistungsträgern und umverteilungsempfängern. das ist nicht die lösung.
      wer rechts ist sollte nicht so weit gehen, dass er links herauskommt.
      entschuldigissimo.

    • simplicissimus
      09. November 2012 07:40

      ich beziehe mich damit auf den ersten artikel, den brief an frau merkel. kein kommentar zu folgenden, wie dem Bromberger Blutsonntag, ausser dass ich auch der Meinung bin, dass verbrechen an deutschen in unentschuldbarer weise vertuscht werden. also nimm ich ein paar halbsternderln wieder zurück.

  4. Jerobeam (kein Partner)
    08. November 2012 11:14

    ...also, meine Schwester wurde bei ihrem Schwedenurlaub von einem Elch gebissen...Ganz ehrlich jetzt ... Elchbisse können sehr unangenehm sein...

    Sie wurde behandelt von ihrem Schwager, einem Dr. Olaf Norrquist, wohnhaft in Riddargata, 42, Södermalm, Stockholm...

    ...Olaf ist eigentlich Zahnarzt und wurde in Schweden weltberühmt mit Filmen wie "Der gefühlvolle Bohrer", "Mach mir den Elch" und "Die heißen Füllungen des Dr.Svenson"

    Was können wir daraus lernen? Mit Elchen knutscht man nicht....

  5. Der Notar (kein Partner)
    08. November 2012 10:11

    Also Karten auf den Tisch! Welche Vermögenswerte (wie bewertet) fliesen von welchen Subjekten (AK, Bund???) in die diversen Vermögenstatistiken ein????? Wie werden Grund und Boden bewertet? Oder nur Barvermögen? Bitte um Auflörung, da verschiedene Meinungen zu hören sind.

  6. kaffka (kein Partner)
    08. November 2012 10:01

    TIROL: Weit schallt der Ruf der Muezzinin durch die Täler hin:
    "ALLAHin il ALLAHin."

    • Sinnlosschwatz (kein Partner)
      08. November 2012 11:16

      die linken Hirnpreller unter den miesen Schreiberlingen und "Staatskünstlern" sind ja eh alle hin in der Birn.

    • simplicissimus
      08. November 2012 23:10

      AllahIn, bitte. Wenn schon, dann pc.

  7. consuela rodrigez (kein Partner)
    08. November 2012 09:36

    Fernsehkritiker fordert öffentliche Diskussion über "Klimawandelhysterie" [06.11.2012]
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=SIAaBnANApI

  8. consuela rodrigez (kein Partner)
    08. November 2012 09:29

    07.11.12 – Das hat es seit Jahrzehnten nicht gegeben. Gegenüber 250 Ford-Kollegen, die aus Genk zum Kölner Werk kamen, wurde eine Hundertschaft bewaffneter Bereitschaftspolizei eingesetzt und die Kollegen wurden eingekesselt. Was heute bei Ford in Köln passierte, geht alle Arbeiter an. Denn in immer mehr Betrieben entfalten sich Auseinandersetzungen darüber, welchen Weg die Arbeiter gegen die Ausbeutungsoffensive der Unternehmen gehen sollen. “So eine Polizei haben wir in Deutschland nicht erwartet”, das sagte ein Ford-Kollege aus Genk nach dem heutigen Polizeieinsatz in Köln gegenüber “rf-news”.
    http://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/

    • Erich Bauer
      08. November 2012 11:39

      consuela rodrigez,
      "... gegen die Ausbeutungsoffensive der Unternehmen..."

      Diese "Bild" bestätigt mir einmal mehr, daß sich die "RinksLechts-Banditen" zusammenschließen. Zwecks Steigerung des "Beutegewinns"... Da ruft der (phöse) "Unternehmer" die (schutzverpflichtete rinke) "Staatsgewalt"... und die erscheint in voller Montur... im Laufschritt.

      Die Gewerkschaft der Privatangestellten macht dann halt ein bißchen "TamTam" gegen die Polizei... Es stellt sich heraus, daß der Einsatzbefehlsgeber ein "Lechter" ist. Der wird in den wohlverdienten Ruhestand, den er eh schon herbeisehnt, versetzt... Polizeigewerkschaft und Gewerkschaft der Privatangestellten können sich wieder verbrüdern. Bei den "Rinken" ist alles wieder in Ordnung. Auf die "Lechten" muß man halt immer "aufpassen"!

      So. Wie verhält es sich aber tatsächlich - das "Ford-Beispiel" ist wahrscheinlich eher nicht geeignet. Unternehmer und ASVG-Mitarbeiter müssen gemeinsam die "Beute" für die "Banditen" und deren (zumeist unproduktiven) Bandenmitglieder den "Beutegewinn" ERWIRTSCHAFTEN. Wenn jetzt der Unternehmer mit allen möglichen und ständig höheren Belastungen konfrontiert wird, muß das folgerichtig ruinöse Auswirkungen auf die Mitarbeiter haben. Niemand kann mehrfach "Schutzgeld" zahlen...

      Das heißt, der "Arbeitskampf" geht in die falsche Richtung! Der Kampf müßte sich, in Gemeinschaft von Arbeiter und Unternehmer, auf die unersättlichen "Banditen" konzentrieren! Das wäre die "Solidarität der 3. Art"... Diese SOLIDARITÄT wollen aber weder AK/Gewerkschaft noch WK/IV. Und hier schließt sich der "Kreis"... der "Banditen"!

      *die hier genannten Institutionen beziehen sich auf Österreich.

  9. So schauts aus (kein Partner)
    08. November 2012 08:44

    Oho, die böse Wärmedämmung.

    "Die teure Fassadendämmung ist nutzlos und führt sogar zu steigenden Heizkosten", sagt der Architekt Konrad Fischer. Der Dämmstoffkritiker aus Hochstadt am Main hat das über Jahrzehnte hinweg verschollene Papier jetzt wieder aufgetan.

    Eine Jahrzehnte lang verschollene Studie, ich bin begeistert, naja eigentlich der perfekte Plot für eine wunderbare Verschwörungskonstruktion wie sie ja hier so beliebt ist.

    Also: Der Staat hat alle Stellen die mit Bauwissenschaft, Physik usw. zu tun haben mit linkslinken Grünen besetzt. Die haben es geschafft in all den Jahren die Wahrheit zu unterdrücken und Dämmungen durchzusetzen obwohl die eigentlich den Energieverbrauch steigern, Häuslbauer die nach der Dämmung eine höhere Energierechnung hatten wurden bestochen oder ins Gulag gebracht. In den Dämmplatten werden die selben Chemikalien eingebracht die sonst mit den Chemtrails verteilt werden, sie diffundieren langsam aus der Dämmung und machen uns alle zu Linkslinken. Die Studie die jetzt der Welt endlich vorliegt konnte heldenhaft von einem konservativliberalen aus dem Gulag gerettet werden, er hat sie auf Klopapier niedergeschrieben und nach seiner vermeintlichen Gehirnwäsche hinausgeschmuggelt. Selbstverständlich steckt hinter alle dem die Achse Obama Israel Faymann.

    • Trollwatch (kein Partner)
      08. November 2012 10:01

      Ei der Troll.

      Man muss also einfach zur Kenntnis nehmen, dass Sie vor Ihrem Hirnkasterl kein rechtes Brett, sondern eine Schicht aus Isolierplatten haben.

      Es fragt sich nur, ob Sie Ihre Stirnseite außen und innen mit Styropor versehen haben.

      Reißen Sie doch Ihre trollideologisch vermauerten Fenster auf. Man kann Wärmedämmung auch übertreiben, was der Punkt wäre.

  10. november (kein Partner)
    08. November 2012 08:30

    Diese Subventionen werden aber erstaunlicherweise global durch die Förderungen für den Verbrauch fossiler Energien (Öl und Gas) noch weit übertroffen.

    Guten Morgen.

  11. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    08. November 2012 07:36

    ad: zum Teil unsinnige Häuserdämmung:

    Der "Staat" fördert das bzw unternimmt gegen den Unsinn nichts, aus zwei Gründen:
    1. Beschäftigung
    2. Steuereinnahmen

    Aus gleichem Grund schaut er auch bei der geplanten Obsoleszens weg, statt die Gewährleistung von 2 auf mindestens 5 Jahre hinaufzusetzen.

    Der Unsinn und das staatliche Gewährenlassen desselben hat also Methode und ist Folge der leeren Staatskasse.

  12. terbuan
    07. November 2012 20:36

    O.T.
    Kann man in diesem Land überhaupt noch bei irgend einem größeren Unternehmen mit gutem Gefühl Kunde sein?
    -Die OMV als Preisführer im Treibstoffmarkt macht sich selbst Konkurrenz mit den kürzlich erworbenen Avanti-Tankstellen. Dort verkauft sie z.B. den Diesel um 1,36, auf Autobahn-Tankstellen verlangt sie dafür 1,59.
    -Die Wien-Energie macht Verluste weil sie schlecht verhandelte Gasverträge mit Russland hat und jetzt einen Zuschlag von den Konsumenten dafür verlangt, dass sie KWK-Anlagen betreibt (Gaskraftwerke die gleichzeitig Fernwärme produzieren)
    -Die Bank Austria murkst seit fast 2 Wochen an ihrer EDV herum, weil sie von ihrer italienischen Mutter genötigt wurde, eine komplett neue IT-Plattform ruck-zuck einzuführen ohne diese vorher ausgiebig getestet zu haben.
    -Die Telekom Austria zu guterletzt steht im Verdacht, das Burgtheater zut EM gemietet zu haben und diese Miete an das SPÖ-nahe Echo-Medienhaus weitergereicht wurde.
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1309770/TelekomChef-Hannes-Ametsreiter-im-Visier-der-Justiz?_vl_backlink=/home/index.do

    Mein verdammt schlechtes Gefühl ist, es stinkt wo man hinsieht und man kann sich nirgends mehr sicher sein, es mit anständigen Kaufleuten zu tun zu haben!

    • Anton Volpini
      07. November 2012 20:59

      Wenn ich diese von Dir dargestellte Entwicklung ganz vereinfacht darstellen willl, dann ist das die Folge der Geldvermehrung der USA und später dann der EU.
      Ließ das Buch: " Das Ende des Geldes" dann weißt Du Bescheid.
      Oder Du hast das Buch schon gelesen, und stellst nur eine rethorische Frage, für alle, die dieses Buch noch nicht gelesen haben!

    • terbuan
      07. November 2012 21:30

      Anton,
      ich habe das Buch zwar (noch) nicht gelesen, aber ich kenne ich groben Zügen den Inhalt, es ist tatsächlich so wie Du sagst, das billige Geld führt zu diesen Verwerfungen in der Wirtschaft und dazu kommt noch die fehlende Moral aller Beteiligten!
      lG/terbuan

    • Anton Volpini
      07. November 2012 21:47

      Du hast den Punkt getroffen, terbuan.

    • Erich Bauer
      08. November 2012 09:31

      " Das Ende des Geldes"...

      Allerdings mit dem nicht ganz unwesentlichen "Nebeneffekt", daß danach die "Eigentumsverhältnisse" neu gemischt werden müssen... Die heute (noch) "Eigentümer" sind dann schon längst verjagt...

  13. Stefan Wehinger
    07. November 2012 16:00

    Mit Verlaub: Sie sollten bei Ihren von mir so geliebten politischen Beobachtungen und Peitschenhieben bleiben und technische Fragen wie das Glühbirnenverbot oder die Frage der Dämmung von Gebäuden den Experten dafür überlassen. Man kann nicht Fachmann für alles sein, für technische Dinge sind Sie es definitiv nicht sonst würden Sie nicht so undifferenziert kritisieren.

    • Schani
      07. November 2012 16:12

      Seltsam:Architekten raten von Wärmedämmung ab, nach Meinung von Baumeistern kann man gar nicht genug Dämmung auf sein Haus picken und es so verunzieren!

    • Helmut Graser
      07. November 2012 18:08

      Stimmt grundsätzlich, es soll aber auch Architekten geben, die den Kapitalismus kritisieren: http://www.margritkennedy.de/

    • Schani
      07. November 2012 19:02

      Herr Graser,
      die Dame scheint Fachmann für Alles zu sein!

    • Helmut Graser
      07. November 2012 21:09

      @Schani

      Stimmt leider. Ein "Prof. Dr." verführt manche dazu zu glauben, dass sie Experten für alles Mögliche sind.

      Da dürfen Dr. Unterberger und wir Laien schon auch manchmal "dagegen halten", oder nicht ;-)

    • Zraxl (kein Partner)
      08. November 2012 09:31

      @ Stefan Wehinger

      Das Glühbirnenverbot ist eine politische Frage, und keine technische. Hier geht es um Korruption -Lobbying, heißt das neuerdings-, und nicht um Umweltschutz. Quecksilber gegen CO2 aus UMWELTSCHUTZGRÜNDEN ?! (Nur zur Ergänzung: Die jetzt so hochgelobte LED Technik für Beleuchtungszwecke gab es bei Einführung des Glühbirnenverbots noch nicht, und sie steckt jetzt noch immer in den Kinderschuhen. Das emittierte Lichtspektrum der energieeffizienteren LEDs ist schlicht grauslich. Die Glühbirnen wurden also im Wesentlichen durch Hg- haltige Leuchtstofflampen ersetzt.)

      Das Wärmedämmungsproblem von Dr. Unterberger kann ich nicht nachvollziehen. Dass eine nachträglich eingebaute Wärmedämmung negative Rückwirkungen auf die Bauphysik hat und deshalb unsinnig ist, kann aber durchaus sein. Neben Schimmelbildung und Kleintierzucht in der Isolierung kann e.v. das Problem auftreten, dass bei kleinen Rissen im Putz die Isolierung absäuft.

    • cmh (kein Partner)
      08. November 2012 10:26

      Die Rauchfangkehrer kommen jetzt langsam drauf, dass eine mit neumodischen zugluftfreien Fenstern versehene Wohnung nicht mehr genug Luft für die Gastherme hat.

      Dagegen wird geraten, die Dichtungslippen aus Fenster und/oder Türen zu entfernen.

      Bravo.

      Das ist fast so gut wie die zur Vermeidung von Algenbewuchs beheizbare Wäredämmfassade.

      http://www.3sat.de/page/?source=/nano/technik/157466/index.html

  14. Markus Theiner
    07. November 2012 15:51

    Die Wärmedämmung von Häusern hat wie alles so seine Vor- und Nachteile. Dem geringeren Wärmeverlust stehen negative Effekte gegenüber, die von dem hohen Aufwand der Herstellung über Nachteile für das Raumklima (man muss mehr lüften, was auch wieder Wärmeverlust bedeutet) bis zu Dingen wie höherem Risiko bei Bränden reicht.
    Wie viel es tatsächlich bringt oder nicht bringt hängt stark von der sonstigen Architektur des Bauwerkes, dem Verhalten der Bewohner und der Lage ab. Und sicher noch von dutzenden anderen Faktoren, auf die ich als Laie nicht kommte.
    Ob da unterm Strich in der Regel die Vorteile überwiegen kann ich nicht beurteilen. Es wird aber sicher Fälle geben, wo die Maßnahme alles andere als unsinnig ist. Die Kernfrage ist aber schlicht und ergreifend: Sind die Nachteile durch Verzicht auf Wärmedämmung wirklich derart gravierend, dass sie staatlichen Zwang rechtfertigen? (Was rein wirtschaftliche Auswirkungen für die Betroffenen selbst niemals sind!) Was ja nichts anderes bedeutet, als dass Eigentümer oder Mieter bei Bau, Sanierung, Wohnungswahl die Vor- und Nachteile nicht selber abwägen dürfen.
    Und das ist sehr fraglich.

    Ein Bekannter wollte jetzt auf Lehrer umsatteln, hatte aber ziemliche Probleme, weil an den entsprechenden Akademien in Wien ein guter Teil der zahlreichen Bewerber abgewiesen wird. Und zwar nicht mit der Begründung mangelnder Qualifikation, sondern weil zu wenig Plätze vorhanden sind.
    Ich bin also froh, dass wir keinen Lehrermangel haben, sondern nur vorübergehende (?) Engpässe in bestimmten Bereichen, sonst wäre ein Kapazitätsproblem an den Pädagogischen Hochschulen ein dringliches To-Do.

    Ein Skandal sondergleichen ist aber jedenfalls die Kränkung von Waisenkindern durch den Familientag. Wie herzlos muss man sein irgendwas zu feiern, was nicht alle haben? Nationalfeiertag abschaffen, weil er staatenlose Flüchtlinge kränkt. Tag der Arbeit abschaffen, weil er Arbeitlose kränkt. Und so weiter.

  15. Brigitte Imb
    07. November 2012 12:54

    Die SchmiedIn gedenkt nun die Mittel f. d. Ganztagsschule zu verdoppeln 160 statt 80 Mio - die staatliche Aufzucht der Kinder wird auf Schiene gebracht.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1309672/SPOe-peilt-Verdopplung-der-Mittel-fuer-Ganztagsschule-an?_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do

  16. XICY
    07. November 2012 11:38

    Herr Dr. Unterberger,

    Seit sehr langer Zeit bewundere ich Sie ehrfürchtig dafür, mit welcher Ruhe und stoischen Gelassenheit Sie über den Standard, diverse Linke Journalisten, die Frau Minister Schmied, den Herrn Cap, den Herrn Faymann, diverse Kunstprojekte und vieles vieles andere schreiben können. Mir zerreißt es dabei fast die Tastatur.

  17. A.K.
    07. November 2012 11:20

    Zur Tagebuchnotiz „Von Geldvernichtern, heimlichen Millionären, Pseudo-Akademikern und dem Familientag“ von Dr. Unterberger paßt nachfolgender Ausschnitt aus meinem Kommentar, den ich unter Fußnote 343: Rathaus-Verblödung (16. Sept. 2012) schrieb.
    Er betrifft das hier angesprochene
    Thema „gedämmte Wohnhäuser“
    und ist wegen seiner leichten praktischen Anwendbarkeit nützlich:
    ----------------------------------------------------------
    Wenn im Winter wie üblich mit einer Etagenheizung geheizt wird, dann gibt es eine einfache aber sehr wichtige Beziehung bezüglich der Heizkosten, die man kennen sollte:
    Um von einer mittels Einstellung des Thermostaten gewählten Zimmertemperatur um 1(ein) Grad zur nächst höheren Temperatur zu gelangen, so sind mehr Heizkosten um 6 (in Worten sechs) Prozent aufzuwenden. (Die Formel gilt für unser mitteleuropäisches Klima)
    Nachträgliche Dämmung von Wohnhäusern erfordern den Einsatz von Baufirmen, die natürlich für ihre Arbeiten Kosten verrechnen. Liegt ein Kostenvoranschlag vor, dann kann man einfach die ausgewiesenen Kosten für die Dämmung damit vergleichen, wie viele Jahre man die Zimmertemperatur z.B. vom bisher als zu kühl empfundenen Wert zum anheimelnden Temperaturwert einfach durch Einstellen des Thermostaten die nächsten Jahre erhöhen könnte um gleiche Kosten wie durch die Baumaßnahmen zu erreichen.
    Es gibt konkrete Fälle, wo trotz Fördergelder die Dämm-Maßnahmen so viel kosten, daß nach der „6%-Formel“ für die nächsten 50 Jahre die Zimmertemperatur von 22Grad auf 35Grad im Winter erhöht werden könnte. Aber logisch denken und rechnen ist eben nicht grün und man bekommt auch keine Förderung!
    ----------------------------------------------------------

    • GOP
      07. November 2012 20:00

      A.K.:
      In Wiener Häusern, welche an das Fernwärmenetz angeschlossen sind, tragen Temperaturabsenkungen in den Wohnräumen (also: Wünsche zur Kosteneinsparung) kaum bei, dass die Jahresabrechnung tatsächlich niedriger ausfällt. Denn es werden erstens ein Großteil der Kosten als Fixkosten verrechnet und der variable Teil durch die vorsintflutlichen und ungenauen "Zähler mit Verdunsterröhrchen" ermittelt. Tausende Leute regulieren die Temperatur daher nur durch längeres Öffnen der Fenster, womit wiederum alle solidarisch mitzahlen. Auch die Geräte mit den doppelten Röhrchen haben die gleichen Fehlerrquellen sowie Manipulationsmöglcihkeiten. Wann werden endlich die modernen elektronischen Fühler/Zähler vorgeschrieben, welche teilweise sogar schon die Werte per Funk zum Gang übermitteln, womit eine Ablesungen in den privaten Räumlichkeiten entfällt? Und vor allem: wann werden die Sparmeister belohnt, indem man das Verhältnis Fix- zu variablen Kosten verändert?

    • A.K.
      08. November 2012 13:02

      @GOP:
      Wenn bei hohen Raum-Temperaturen, aber Außentemperaturen nahe dem oder unter dem Gefrierpunkt durch Öffnen der Fenster "gekühlt" wird, dann kommt kalte und daher sehr trockene Luft in die Wohnung. Ist ein wirksamer Luftbefeuchter tätig, so muß dieser mühsam wieder ca. 60%-relative Feuchte herstellen. Ohne Luftbefeuchter wird die über das Fenster eingeströmte Luft nach Erwärmung sehr trocken, die Messung mit den Verdunsterröhrchen unrichtig. Für die Kostenermittlung sollte daher die erreichte Raumtempertur die Basis bilden.

    • terbuan
      08. November 2012 14:13

      @GOP
      Sehr richtig GOP, ich habe das auch schon einmal thematisiert, ich kenne Wohnungen der GESIBA, wo die Fernwärme nur nach qm Wohnnutzfläche abgerechnet wird, eine glatte Herausforderung zur Energievergeudung!

  18. Die Wahrheit macht frei....
    07. November 2012 10:42

    Marcus Tullius Cicero * 3. Januar 106 v. Chr. † 7. Dezember 43 v. Chr

    Volks und Landesverräter

    “Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben. Ein Feind vor den Toren ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und trägt seine Fahnen für jedermann sichtbar.

    Aber der Verräter bewegt sich frei innerhalb der Stadtmauern, sein hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen und wird selbst in den Hallen der Regierung vernommen.

    Er arbeitet darauf hin, dass die Seele einer Nation verfault. Er treibt sein Unwesen des Nächtens – heimlich und anonym – bis die Säulen der Nation untergraben sind. Er infiziert den politischen Körper der Nation dergestalt, bis dieser seine Abwehrkräfte verloren hat. Fürchtet nicht so sehr den Mörder. Fürchtet den Verräter. Er ist die wahre Pest!”

    http://sosheimat.files.wordpress.com/2012/07/389221_408301232545282_1096847405_n.jpg?w=500&h=364

  19. brechstange
    07. November 2012 10:30

    OT oder auch nicht

    Gerade auf OrtnerOnline gefunden, diese Menschenverachtung ist sagenhaft.

    http://www.ortneronline.at/?p=19643&cpage=1#comment-171861

    • Erich Bauer
      07. November 2012 11:05

      Die meisten Menschen sind nur aus Schwäche oder aus Berechnung "gut". Und sehr leicht schlägt ihre scheinbare "Güte" in Bösartigkeit um. Hüte dich vor den GUTEN.

    • socrates
      07. November 2012 22:33

      Wer 00 liest, ist selbst Schuld! Kein ORF, keine Ö-medien, kein 00 und das Leben ist schön!

  20. Buntspecht
    07. November 2012 08:40

    Fast alles o.k., lieber Andreas Unterberger. Nur das „Grüß Göttin“ bei der Einfahrt nach Tirol sehe ich ganz anders. Meine Frau und ich lesen es jedes Mal mit Schmunzeln, wenn wir - mehrmals im Jahr - nach Innsbruck fahren. Gott ist keine katholische Erfindung, auch keine christliche. Die Vorstellung in (fast) allen Köpfen von Gott ist jedoch männlich, was an sich ein Unsinn ist, da Gott sicher weder Mann noch Frau ist. In vielen katholischen Kirchen (andere Messen besuche ich selten) wird daher auch immer mehr von „Vater/Mutter“ im Himmel und von Gott unser Vater/unsere Mutter gesprochen und das nicht aus feministischen Gründen, sondern als Ausdruck der umfassenden Natur dieses unendlichen Wesens, ohne das kein Volk dieser Erde auskommt. Darauf aufmerksam zu machen – gerade im „heiligen Land Tirol“ – mit so feiner (künstlerischer) Klinge finde ich jedenfalls schon fast genial.

    • brechstange
      07. November 2012 08:50

      Ob positiv oder negativ zu bewerten, das kommt auf die Instrumentalisierung an. Da könnten aus feinen Klingen scharfe Schwerter werden.

    • Undine
      07. November 2012 09:54

      @Buntspecht

      Ach, Göttin! Da habe ich wohl etwas falsch verstanden---oder etwa doch SIE? Es kommt gerade in diesem speziellen Fall ganz darauf an, WER hinter dieser Aktion steckt und WIE sie gemeint ist, WEN sie treffen soll. Ich gehe jede Wette ein, daß KEIN Funken guten Willens dahintersteckt. Statt der feinen Klinge sehe ich eher einen groben Klotz, getarnt als feine Klinge.

      "...Ausdruck der umfassenden Natur dieses unendlichen Wesens"

      Wetten, daß man uns bald erklären wird, Gott sei eigentlich bisexuell oder transsexuell oder was immer es da an Abartigkeiten gibt.

      2000 Jahre wurde gebetet: Pater noster, qui es in caelis, sanctificetur nomen tuum, adveniat regnum tuum .......

      Und jetzt auf einmal reicht dies nicht mehr? Soll den vielen heute vaterlos aufwachsenden Kindern vermittelt werden, daß ein Vater nebensächlich, unnötig ist? Wie viele Kinder mußten nach dem Krieg ohne Vater aufwachsen, weil dieser gefallen ist? Vielleicht war in solchen Fällen ein Gott als Vaterfigur hilfreich? Im übrigen gibt es als weibliches Pendent zu Gottvater ohnedies die Gottesmutter Maria, ganz nach dem Vorbild der diversen weiblichen Gottheiten der Antike.

      Meine Göttin, was für eine dumme, unnötige Aktion!

    • Buntspecht
      07. November 2012 13:25

      Liebe Undine,
      vielleicht sollte man Gott gar nicht sexuell denken und Maria ist kein Gott und keine Göttin, sondern die Mutter Jesu, aber bestimmt kein weibliches Pendent zu Gott Vater, der ja nichts andereds ist, als ein Teil des dreieinigen Gottes.

    • Buntspecht
      07. November 2012 13:48

      ..und noch was: Der Mensch ist Ebenbild Gottes - nach Auffassung der röm.kath. Kirche. Wäre Gott wirklich ein Mann, wäre die Frau kein Ebenbid Gottes. Ob das wünschenswert ist??????

    • Undine
      07. November 2012 20:22

      @Buntspecht

      Lieber Buntspecht, war es nicht doch so, daß man, als man die "Heiden" zum christlichen Glauben bekehren wollte, ihnen so nach und nach als eine Art Ausgleich für den Verlust der vielen Götter und Göttinnen als Ersatz Engel und Erzengel, Heilige und Märtyrer und die Gottesmutter Maria anbot?

  21. Josef Maierhofer
    07. November 2012 08:38

    Die österreichische Dodelhaftigkeit kommt eindeutig von den Linksdenkern.

    Das Gutmenschen tun mit all den 'Anhängseln' und 'Zutaten', ebenfalls von dieser 'Blödsippe', die nicht imstande ist, ein Ding zu bedenken, geschweige denn, zu Ende zu denken, sondern nur blind einer Ideologie folgt, die uns alle ins Verderben geführt hat, gutmenschlich halt.

    Frau Schmied ist eine Extraklasse für sich, die hätte meiner Meinung nach schon längst weggehört, ebenso wie Faymann, der gestern im Kurier verlauten ließ, er wäre gegen einen Null-Lohnrunde für die Abgeordneten und Regierungsfunktionen, weil sonst nur noch Milliardäre in die Politik drängen würden, sonst hat er 'eh' keine Sorgen, wie geht's denn dem Korruptionsverfahren ? Dabei übersieht der Träumer, dass er selbst als Lakaie der Ideologie stets am Geldsackerl seiner Sponsoren hängt, statt durch kluge politische Maßnahmen für Österreich Zufriedenheit und Vorteile für die Österreicher herauszuholen, aber nicht auf Kredit, dabei übersieht der ideologiehörige, an Häupels Gängelband hängende, Träumer, dass kein Milliardär jemals in eine solche österreichische Politik einsteigen würde, außer er hat Mitleid mit dem Volk, wie Stronach. 'Faymann als Milliardär', das wäre wohl noch der größere Schaden, ich denke, seine 22 000,- Euro Kanzlergage sind mehr als ausreichend. Für die Leistung, die er 'für Österreich' bringt, sprich, was er sich vom Volk herausnimmt, müsste er ja was einzahlen, so meine ich.

    Leider gibt es solche apparatschikhafte linksdenkerische Formalmenschen (auch Gutmenschen genannt) in den anderen Parteien auch und die den Linken anhaftende bürokratische Überdimensionierung und Selbstbedienung auf Kosten des Volkes auch bei den anderen Parteien, die wir bis jetzt schon kennenlernen durften/mussten, die uns zugemutet wurden, wir haben ja keine Wahl. - Hoffentlich haben wir beim nächsten Mal eine.

    • Undine
      07. November 2012 20:28

      @Josef Maierhofer

      "Für die Leistung, die er [der Faymann] 'für Österreich' bringt, sprich, was er sich vom Volk herausnimmt, müsste er ja was einzahlen, so meine ich."

      Herrlich, dieser Gedanke!!!*****!

  22. Politicus1
    07. November 2012 08:38

    eine kleine persönliche Fussnote zu den "gedämmten Wohnhäusern":
    Natürlich ist es völlig absurd, Häuser aus der Gründerzeit mit ihren 50cm und noch dickeren Außenmauern mit Styroporplatten zu vernageln.
    Es geht um die schlecht isolierten und billig gebauten Häuser der 1950er, 1960er und 1970er Jahre.
    Ich wohne in so einem Haus und kann bestätigen, dass die Außendämmung eine signifikante Ersparnis der Heizkosten gebracht hat.
    Auch in heißen Sommern wirkt die zusätzliche Außenhaut indem sie Hitze abweisend wirkt. Allerdings nur für eine relativ kurze Zeit. Hält die Hitzeperiode länger an, mit subtropischen Nachttemperaturen, dann werden die Räume zu Backöfen, weil sie die Wärme innen speichern und durch die Dämmung nicht nach außen abgegeben können... Das nehme ich aber im Hinblick auf den positiven Effekt im Winter gerne in Kauf.

    Meines Wissens nach fehlen noch jegliche Langzeiterfahrungen mit den Dämmplatten. Wie sieht es mit der Haltbarkeitsdauer aus? Beginnen sie irgendwann zu zerbröseln? Was muss dann mit den ausgedienten Platten geschehen - Sondermüll?

    Schlusssatz zur Akademikerquote:
    Es gibt Länder, in denen steht auf fast allen Schulgeäuden "College".
    In manchen Staaten werden junge Menschen in Berufen "akademisch" ausgebildet, wo in Ö. die Schulung außerhalb der Universitäten erfolgt. Z.B. Krankenschwestern oder Polizisten.
    Ich habe den Eindruck, Frau Minister Schmied lässt sich hier gewalltig täuschen und täuscht mit ihrem Akademisierungswahn die Österreicher.

  23. terbuan
    07. November 2012 08:30

    Als nunmehr diskriminierter Wiener velange ich eine Gedenkmünze mit der Aufschrift: "Wien - Viyana" :-)

  24. Anton Volpini
    07. November 2012 07:12

    Ja,ja, die Welt verändert sich. Nichts ist so, wie es gestern war. Das Leben ist dynamisch, auch wenns wir gerne statisch hätten. Unsere Kinder werden in Häuser leben, in die wir nicht hineingehen können.
    Von all den aufgezählten Grotesken gefällt mir aber die Kärnten Münze außerordentlich gut. Da hat doch glatt die Münze Österreich ein starkes Lebenszeichen von sich gegeben. Allen Kritikern zum Trotz zeigt das staatliche Unternehemen, daß wir ohne dem nicht leben können. Und mein Freund Johann, waas endlich wo er daham is. :-))

    • Johann Scheiber
      07. November 2012 08:38

      Wir waren Freunde, Herr Volpini!!

    • brechstange
      07. November 2012 08:43

      Ja, die Welt verändert sich.

      Jedoch liegt meines Erachtens das Problem nicht an der Veränderung an sich, sondern darin, dass dauernd Besitzstandswahrer Floskel im Mund haben, wie, dass "der der sich nicht verändert, wird verändert", die sind, die Veränderung nur von anderen verlangen, um sich selbst zu festigen und ihre Position zu zementieren. Das sollten wir in Hinblick auf die Zukunft unserer Nachkommen, nicht einfach hinnehmen.

      Der Mensch selbst ist sehr anpassungsfähig, wenn man ihn lässt, ihm nicht seiner Möglichkeiten beraubt.

    • Anton Volpini
      07. November 2012 18:39

      Johann, hab ich dich verletzt?
      Verzeih, ich wollt nur witzig sein.
      Ist wohl in die Hosn gangen.
      Simma wieder gut?

    • Johann Scheiber
      07. November 2012 18:55

      Anton, mich kann man micht verletzen:
      Ein Mann hat keine Gefühle!

    • Anton Volpini
      07. November 2012 19:02

      Ja brechstange, die Veränderung geht zum Schlechteren. Das nehmen wir täglich wahr. In der Verantwortung für unsere Kinder müssen wir alle unsere Gestaltungsmöglichkeiten ausschöpfen, um die Entwicklung zum Besseren zu drehen.
      Aber manchmal geht mit mir der Sarkasmus durch, besonders dann, wenn nach einer Klimadiskussion so ein Beitrag wie heute kommt. Da stehe ich zwischen einer Feststellung von Leopold Koller und eben diesem Sarkasmus.

      Glauben Sie, daß ich meinen Freund nachhaltig vergrämt habe?
      Was raten Sie mir, hilft da vielleicht ein gemeinsames Abendessen?
      Ich würd schlecht schlafen, wenn er mich weiterhin mit Herr Volpini anspricht!

    • Anton Volpini
      07. November 2012 19:17

      Johann, was freu ich mich.
      Grad hab ich brechstange um Rat gefragt, wie ich Dich wieder versöhnlich stimmen könnte. (versöhnlich schreibt man doch so, oder Johann? Du weißt ja seit unserer Schulzeit um meine Schwäche)

    • Cincinnatus
      07. November 2012 20:07

      Trotz der, wie ich hoffe kurzfristigen athmosphärischen Irritation zwischen Anton Volpini und Johann Scheiber hat AU insoferne recht, wenn er sinngemäß feststellt, daß die Münze Österreich die neue Kärnten Münze mit ungeheurer Sensibilität gestaltet hat. Abgesehen davon, daß laut Artikel 5 der Kärntner Landesverfassung die deutsche Sprache die Sprache der Gesetzgebung und - unbeschadet der der Minderheit bundesgesetzlich eingeräumten Rechte - die Sprache der Vollziehung des Landes Kärnten ist, ist die Ansicht der neuen Kärnten Münze ein aufgerüsteter Klon des slowenischen Staatswappens. In der Mitte eindeutig der Triglav in den Julischen Alpen. Auf diesem tummeln sich einige Steinböcke, die, wie Anton und Johann wissen, in Kärnten nur in einigen ursprünglich ausgesetzten Exemplaren existieren. In Slowenien hingegen ist der Zlatorog ein nationales Symbol. Er ist ein Steinbock mit goldenen Hörnern, der einst auf den höchsten Berg slowenischer Alpen, eben dem Triglav, seinen Garten bewohnte. Wenn ein Wild Kärnten symbolisiert, dann wohl der Gams, der ja deshalb auch das Wappentier der Kärntner Jägerschaft ist.
      An Stelle der drei sechsstrahligen Sterne im slowenischen Staatswappen läßt der Gestalter der Kärnten Münze drei Wolken über den Bergen kreisen. Und der Lindwurm bzw. der Drache ist auch das Wappentier von Laibach.
      Eine Kritik am Gestalter ist deswegen nicht tunlich, weil dieser ein 10 jähriger Schüler aus St.Margarethen im Rosental ist. Aber vielleicht kann die mangelnde Sensibilität der Jury, die den Entwurf ausgewählt hat, vorgeworfen werden. Diese Jury bestand aus der ORF- und Ö3-Moderatorin Kati Bellowitsch, dem Generaldirektor der Münze Österreich AG, Gerhard Starsich, Thomas Pesendorfer, Leiter der künstlerischen Abteilung, dem Kärntner Landesschulratspräsidenten Walter Ebner, Carina Kerschbaumer von der Kleinen Zeitung sowie Hannes Guggenberger, Geschäftsführer der Minimundus GmbH.

    • Anton Volpini
      07. November 2012 21:21

      Whow Cincinnatus, bei all den aufgezählen historischen Begründungen wird mir als migrationsgeschädigter oberkärntner Kulturbereicherer ganz schwindlig.
      Könnten wir das bei einem Abendessen mit einem gutem Glas Wein besprechen?
      Natürlich zusammen mit Johann!

    • terbuan
      07. November 2012 21:39

      Na bumm, das haut mich jetzt aber auch um!
      An so einem Essen wäre ich auch gerne dabei, zumal es zu meinem Steckenpferd geworden ist, die besten Poster dieses Forums auch persönlich kennenzulernen.
      Und es hat sich immer wieder sehr gelohnt!
      Liebe Grüße
      terbuan

    • brechstange
      07. November 2012 21:51

      Herr Volpini,

      ich glaube, dass mein Rat inzwischen überflüssig geworden ist. Vielleicht geht es sich aus, den Steir. Riesling, den haben Sie wohl hoffentlich nicht vergessen, einmal gemeinsam zu trinken.

      Lg

    • Anton Volpini
      07. November 2012 22:02

      Da siehst Du einmal terbuan, welche Spannung wir in unserem schönem Kärnten ausleben.
      Das macht uns in den Augen der anderen Òsterreicher oft unverständlich, aber uns macht das unglaublich stark. Glauben wir zumindestens. :-))

    • terbuan
      07. November 2012 22:06

      Anton,
      ohne dieser Stärke hättet Ihr die letzten 100 Jahre gar nicht überlebt, ich bin stolz auf Euch!

    • Anton Volpini
      07. November 2012 22:08

      Nein den steirischen Riesling hab ich nicht vergessen, brechstange.
      Den bin ich schuldig. Pacta sunt servanda!

    • Anton Volpini
      07. November 2012 22:19

      terbuan :-)) ja aber, was den jahrhundert langen Kampf betrifft, solltest Du eher den Johann fragen. Meine Familie ist erst 1921 dazugestoßen. Insofern hat Johann viel mehr Kärnten in seinen Genen.

    • Cincinnatus
      07. November 2012 22:34

      ad Anton Volpini, Brechstange und Terbuan:

      Die Idee mit dem Abendessen incl. steririschem Riesling hat Charme und ist vielversprechend. Es wäre Ort und Zeit zu präzisieren und selbstverständlich bei Johann Scheiber vorzufühlen, ob er geneigt wäre, zu konzelebrieren.

    • Johann Scheiber
      08. November 2012 13:59

      Cincinnatus, bin da jedenfalls gerne mit von der Partie! Glücklicherweise bin ich seit gestern in der steirisch-burgenländischen Weingegend!

      Wir werden bei der Gelegenheit dem italienischen Kulturbereicherer aus Oberkärnten ein wenig Heimatkunde vermitteln. Terbuan und Brechstange sind ohnedies Hardliner.

  25. Observer
    07. November 2012 06:56

    Eigentlich gehört die Auflistung dieser Kuriositäten zum nächsten Fasching, welcher bekanntlich in vier Tagen stattfindet.

    Zum Thema gedämmte Wohnhäuser:
    Da wäre es sehr aufschlussreich, wenn AU die Quelle zu dieser Studie - wie auch immer zu anderen "Behauptungen" - nennen würde.
    Aus meiner "Häuselbauersicht": wenn ein Raum in einem Baukörper nach außen hin - wie bei vielen Altbauten - schlecht gedämmt ist, dann kann selbstverständlich mögliche Sonneneinstrahlung diesen kurzfristig gut erwärmen. Ist die Sonne dann aber wieder weg, dann wird diese dort gespeicherte Wärme auch wieder schnell nach außen abgegeben.
    Es gibt aber Architekten, welche die Südseite eines Hauses mittels Glaswänden möglichst "offen" gestalten, damit die schräge Sonnenbestrahlung ziemlich ungehindert bis zu einem massiv gestalteten Bauteil gelangt, welcher wiederum ein starkes Speichervermögen aufweist und damit auch nach Sonnenuntergang den Raum für einige Zeit mit der gewünschten Wärme versorgt.
    Unbestritten bleibt aber, dass zur Herstellung und Installierung von Dämmmaterial einiges an Energie aufgewendet werden muss, welche in jeder Gesamtrechnung zu berücksichtigen ist. Dadurch findet der sog. "Break-Even-Point" der Rentabilität eben erst zu einem späteren Zeitpunkt statt, also wenn diese zusätzlich investierten Gelder sich samt Zinsen wieder "hereingespielt" haben. Und dies kann tatsächlich 10 bis 20 Jahre dauaern.

  26. RR Prof. Reinhard Horner
    07. November 2012 03:11

    reinhard.horner@chello.at

    "Pseudo-Akademiker"?

    Was spricht dagegen, dass den notorisch unterprivilegierten Pflichtschullehrkräften mit Abschluss ihrer Lehramtsausbildung an einer Pädagogischen Akademie die Möglichkeit geboten wird, eine hochschulmäßige Nachqualifizierung zum Bachelor zu absolvieren?

    Was ist am den früheren Lehramtsstudien an der Pädagogischen bzw. Berufspädagogischen Akademie mit dem Abschluss durch die Lehramtsprüfung und nicht selten zusätzlichen Studien und Lehrbefähigungsprüfungen tatsächlich minderwertig?

    Was ist nun "Aufwertung auf kürzestem Weg" zum "Pseudo-Akademiker"? Worin besteht ein Mangel? Was sollte konkret mehr angeboten und verlangt werden?

    Oder sollen die Pflichtschullehrkräfte mit früherer Lehramtsausbildung möglichst wohlfeil verfügbar abgewertet werden?

    • dssm
      07. November 2012 09:31

      Es gibt doch ohnehin schon viel zu viele 'Akademiker'. Wir brauchen Leute die arbeiten! Nicht sinnlos auf einer Uni oder FH herumhängen um irgendwelche sinnentleerten Titel zu sammeln.

      Die universitäre Ausbildung ist doch bestenfalls noch auf Maturaniveau (von einigen technisch/naturwissenschaftlichen Fächern abgesehen). Das Studium ist längst zur Schule verkommen, ohne jede Selbstständigkeit. Weil es zu viele Studenten gibt, und zu wenig Begabte!

      Wir haben mehr und mehr Akademiker und absolut keine Nobelpreisträger mehr, sehr verdächtig.

    • Josef Maierhofer
      07. November 2012 09:32

      Das Minderwertige ist nicht die Mehrleistung, sondern die Abwertung, wie wir es aus diesem Eck immer werden erfahren und bekommen.

  27. S.B.
    07. November 2012 01:10

    Man könnte meinen, sämtliche Aufzählungen seien dem Tagebuch aus Schilda entnommen, aber leider........................... ZU WAHR, UM SCHÖN ZU SEIN!:-(

  28. Richard Mer
    07. November 2012 01:08

    Zeiten wo alles zerfaellt. Es ist kein Irrtum, das alles immer schlimmer wird, wir erleben tatsaechlich vor unseren Augen den langsamen aber stetigen wirtschafltichen, kulturellen und moralischen Verfall Europas. Ich schreibe das nicht als Antwort auf diesen Artikel im Konkreten.

    (Das macht mir uebrigens auch gar nicht viel aus, ich finde den Zerfall grosser Strukturen poetischer und interessanter als den Aufstieg.)

  29. efrinn
    07. November 2012 00:49

    o tempora, o mores!
    Diese Aufzählung ist so grotesk, daß man sie schon fast für Unwahr halten möchte.
    Aber leider .... Und daher muß man diesen Eintrag unter die Leute bringen.
    Rasch und zahlreich. Ich fang einmal gleich damit an.





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