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Stronachs wirkliche Fehler

Die Gegengeschäftsvorwürfe gegen Stronach sind absurd – seine jüngsten personellen Neuerwerbungen aber auch.

Lautstark wird gegen Frank Stronach polemisiert, weil sein Konzern einst Aufträge von der mit EADS verwandten Firma Mercedes erhalten und diese dem Auftraggeber zuliebe als Gegengeschäfte für EADS bezeichnet hat. Das geschah in den letzten Jahren auch mit zahllosen anderen Aufträgen anderer Firmen.

Es konnte ja niemand ernsthaft glauben, dass für den Kauf von Flugzeugen zusätzlich und völlig aus heiterem Himmel Aufträge im doppelten Volumen des gesamten Flugzeugwerts hereinschneien, die sich sonst nie und nimmer nach Österreich verirrt hätten. Gegengeschäfte sind seit Jahrzehnten nur ein Schmäh der Politik gewesen, um dem Mann von der Straße und seinen kleinformatigen Medien notwendige, aber teure Anschaffungen wie etwa die von Militärflugzeugen schmackhaft zu machen.

Auch die Tatsache, dass sich Stronach dieser „Gegengeschäfte“ offenbar jetzt nicht bewusst war, ist ihm nicht wirklich anzukreiden und braucht gar nicht auf sein schon zur Vergesslichkeit neigendes Alter zurückgeführt zu werden. Denn er war in Wahrheit damals schon längst weit weg von jedem operativen Geschäft (auch wenn er als einziger aus dem Konzern ständig die Bühne der Öffentlichkeit gesucht hat und die eigentlichen Geschäftsführer lieber im Hintergrund gewerkt haben). Daher hatte er mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Ahnung von diesen Gegengeschäftsbestätigungen, die ja ohnedies nie jemand ernst genommen hat.

Da ist ihm nichts ernsthaft anzukreiden. Sehr wohl aber gilt das für seine jämmerliche Personalauswahl für seine neue Partei. Es spricht massiv gegen den Austrokanadier, dass noch kein einziger Mensch von Format oder Intelligenz zu seinen Gefolgsleuten gestoßen ist. Aber welche interessante Persönlichkeit will sich schon zum Hampelmann der schlichten beziehungsweise kryptischen Stronach-Sprüche machen?

Besonders köstlich sind seine jüngsten Neuerwerbungen: Jetzt hat er neben einem ob scheiternder Karriere-Ambitionen enttäuschten SPÖ-Polizisten auch  den „Agrarrebell“ Leo Steinbichler aufgenommen. Und der ist nun wirklich das Gegenteil von dem sich überaus wirtschaftsliberal gebenden Stronach (sofern man Stronachs etwas wirre Aussagen überhaupt entziffern kann).

Denn Steinbichler war jahrelang ein lautstarker Kämpfer für höhere Lebensmittelpreise und für noch mehr Agrarförderungen: Wird er das auch bei Stronach sein? Überdies war Steinbichler zuletzt ausgerechnet im Team des Tiroler Soziallizitators Dinkhauser, der ja einst aus der ÖVP ausgeschieden ist, weil er die SPÖ weit links außen überholen wollte: Wird Steinbichler auch bei Stronach zum Lizitator oder vergisst er alles, was er bisher war? Gar nicht zu reden davon, dass Stronach bereits mindestens die dritte Partei-Liaison Steinbichlers ist, und dass auch schon ein Konkursverfahren dessen Lebensweg ziert. Was mich aber am allerwenigsten stört: Ein Konkurs kann jedem passieren, auch wenn er nicht gerade von sonderlicher Wirtschaftskompetenz zeugt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRupert Wenger
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2012 10:12

    Die Partei von Herrn Stronach ist derzeit realistisch die einzige Hoffnung, die wir Liberale haben. Unser politisches System begünstigt die großen Parteien und macht es Neugründungen fast unmöglich, sich öffentlich zu artikulieren. Daher war Stronachs Weg, Abgeordnete "einzukaufen", strategisch der richtige. Nun hat er Zugang zu den Parteienförderungen und den Diskussionen in den Medien. Bisher war das BZÖ unsere einzige schwache Hoffnung, jetzt sehen wir einen strategisch denkenden Mann als Parteichef, der noch dazu in der Wirtschaft reüssiert hat. Das BZÖ hat sich wohl schon selbst aus dem Rennen genommen, Neos ist aus derzeitiger Sicht eine Kleinpartei ohne Förderungen und Medienzugang.
    Wir bringen die derzeitige Regierung samt ihren kongenialen Partner Grün für die Zukunft nie weg, wenn es nicht gelingt, im ersten Anlauf eine starke Opposition mit der Option auf aktive Mitbestimmung in der übernächsten Legislaturperiode aufzubauen.
    Jede Zersplitterung der liberalen Opposition ist schädlich, weil die Stimmen für Parteien, die den Einzug in das Parlament nicht schaffen, verloren sind und damit die Systemparteien anteilsmäßig stärken. Daher liegt es im Interesse der Großparteien, Kleinparteien zu gründen, die die Stimmen für die Opposition zersplittern. Mit unserer Kritik an den entstehenden Oppositionsparteien fördern wir die Zersplitterung, unterstützen also die Interessen der Systemparteien.
    Die Suche Stronachs nach geeigneten Personen und Konzepten ermöglicht uns hingegen, mehr als bei den etablierten Parteien selbst Einfluss zu nehmen, indem wir uns selbst einbringen.
    Ich würde also vorschlagen, anstatt die Personalauswahl zu kritisieren, uns selbst zur Mitarbeit zur Verfügung zu stellen. Das würde das Personalangebot der Stronachpartei verbessern und uns die Möglichkeit geben, die Partei, oder was immer das jetzt ist, etwas in unsere Richtung zu formen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2012 05:01

    Franz Strohfeuer ist leider keine Alternative, auch wenn sich viele verstaendlicherweise endlich nach einer solchen sehnen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2012 02:19

    Fehlt nur noch, daß Stronach Hans Peter Martin in sein Team holt, dann wäre seine illustre, politische Markensammlung komplett.
    Irgendwie entwickelt er ein Händchen für gescheiterte Möchtegernpolitiker und das führte schon vor einiger Zeit dazu, daß er - obwohl anfangs nicht abgeneigt - für mich unwählbar geworden ist. Leider, denn Österreich bräuchte dringendst eine vertrauenswürdige Alternative zur herrschenden, völlig unbefriedigenden Parteilandschaft!

  4. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2012 07:46

    Antithese: Stronach ist ein Segen für Österreich!

    Dem "Austro-Kanadier" gebührt Dank und Ehre! Denn er hat ...
    ... durch Hingabe eigener (Geld-)Mittel den Beweis erbracht, welch lächerliche, unglaublich inkompetente und allem anderen als dem "eigenen Gewissen" gehorchende Kreatur so ein "Mandatar" ist;
    ... nachgewiesen, dass schon ein paar Millionen Euro an privatem Einsatz im Gegensatz zu den ca. 200 Millionen (*), welche der Staat für die Parteien aufwendet, völlig ausreichen, um sich einen Parlamentsclub zu kaufen;
    ... hat uns vor Augen geführt, dass die Mandatare dieses Landes keineswegs jene Elite darstellen, welche eigentlich den Souverän, das Volk, verantwortungsvoll und zu seinem Wohle vertreten sollte oder müsste. Im Gegenteil, gerade die unbedarftesten Hinterbänkler reichen dafür schon aus;
    ... hat uns den Beweis geliefert, dass ein hinreichend vermögender Mensch sich bei entsprechendem Mitteleinsatz und unter Absonderung einiger altersblöden Schlagworte unsere Politik, unser Parlament, ja vielleicht sogar unser Land ("großer Söhne, großer Töchter!") kaufen könnte;
    ... hält uns den Spiegel vor, in dem wir erkennen könnten (wenn wir geistig ein wenig fitter wären, als es unser sozialistisches Schulsystem erlaubt), welche traurige Figur wir, der "Souverän" im politischen Spiel abgeben und dass wir alles andere als "souverän" oder gar "der Souverän" sind;
    ... gütigerweise hingenommen, dass sein Werk als die "Stronach-Partei" betitelt wird anstatt ihr offiziell den Namen "Urania Kasperltheater am Stadtpark" oder "Augsburger Puppenkiste Wien" zu verpassen;
    ... vorgeführt, wie absurd die Illusion war, wir lebten in einer Demokratie;
    ... gezeigt, dass nicht das "Wohl des Volksganzen" Ziel der Politik ist, sondern dass eine einfache Return-on-Investment-Kalkulation genügt, um aus dem diesem plakatierten Ziel die Quintessenz eines guten Geschäftes zu machen.

    Ich glaube, deutlicher hat uns noch niemand vor Augen geführt, welch verblendete Idioten wir, das Volk, sind und welche traurige Figur unsere Demokratie abgibt. Und das Schlimme dabei ist, um diese Erkenntnis zu gewinnen, mussten wir mit keinem Wort über unseren Bundeskanzler oder seine Minister sprechen.
    ----------------------
    (*) Quelle: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1260075/Parteienfoerderung_Oesterreich-ist-Vizeweltmeister
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.CONWUTATIO.at

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2012 12:33

    OT Soviel zur Qualität unserer Parteien und Nationalratsabgeordneten, unserer honorigen Experten, die ja allesamt nicht zu Stronach wechseln, weil der ja so senil ist. !Zynik aus!

    Und schon fließt Geld direkt aus dem ESM zu Spaniens Banken, die EU macht es möglich. Der österreichische Steuerzahler haftet damit für Spaniens Banken, nicht mehr alleine für die Kommunalkredit, die Volksbank, die HAA, etc. Die Spanier zahlen zwar einen Dreck an Steuern in Österreich, aber der österr. Steuerzahler haftet. Die Mafia durfte ihr Geld reinwaschen in Spaniens Banken, wir zahlen mit. Feine Sache.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1317811/EU-segnet-Sanierungsplan-fuer-spanische-Banken-ab?_vl_backlink=/home/wirtschaft/eurokrise/index.do

  6. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2012 13:43

    Ein Stronach-Bashing - weder von Andreas Unterberger noch von zahlreichen Posteren - bringt überhaupt nichts. Ebenso ist es unfair, alle seine bekannten Mitstreiter als bisherige Hinterbänkler und private Versager zu bezeichnen. Warten wir doch ab, wer sich doch noch auf seine Seite schlägt.

    Mit Berechtigung wird in diesem Diskussionsforum seit über drei Jahren vieles kritisiert, was unsere Regierung und andere Politiker da treiben. Sind wir doch froh, wenn da einer aufsteht und eine Alternative zu den verkorksten Strukturen und den gesättigen Parteien anbietet und eine neue Partei gründet. Sicher macht auch Frank und seine Getreuen einige Fehler, aber man muss Stronach doch die Chance geben, etwas zum Besseren zu verändern. Wenn man gleich am Anfang eines neuen Hoffnungsschimmers wieder alles zerpflückt und ablehnt, dann will man doch nur den bisherigen Zustand beibehalten. Ja, so ist es doch!

    Es gibt hier nur wenige Leute, welche den Mut - und die erforderlichen finanziellen Eigenmittel - haben, eine Bewegung zu gründen, die auch die Anfangshürden meistern kann. - Frank Stronach kann dies. Ich kann nur allen M/Wutbürgern empfehlen, ihn zu stärken, eigene Ideen dort einzubringen und nicht erfolglose Wege zu beschreiten. Denn nichts ist den alten Parteien lieber, als wenn die Kritiker untereinander total zerstritten sind und keine gemeinsame Plattform bilden (wollen oder können). In den nächsten Monaten wird sich zeigen, mit welchen legalen und miesen Mitteln es die etablierten Parteien Stronach schwer machen werden, denn alle fürchten, dass frustrierte ehemalige Wähler ihn demnächst schon rein aus Protest wählen werden.

    Ich glaube, dass viele Österreicher bei den nächsten Wahlen - ebenso wie beim kürzlichen KP-Erfolg in Graz - über die Ergebnisse nur so staunen werden. Ich hoffe sehr, dass Frank Stronach und sein Team nicht schon vorher mürbe wird und sich wieder zurückzieht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorInteressierter Leser
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. November 2012 11:39

    Am Rande zum Thema Wirtschaft und dem erfolgreichen Unternehmer Stronach:

    Gestern „Sternstunde“ im ORF in „kreuz und quer“.
    Thema der Diskussion: „Und Karl Marx hatte doch recht! - oder?“

    Wo nur nimmt der ORF diese senilen „Philosophen“, „Politologen“ und „Theologen“ her, die im ORF ihre Faszination betreffend Karl Marx in mühsamsten Worten ausdrücken dürfen. Zum „oder?“ bis ich - langsam übel werdend - eingeschlafen bin, sind sie kaum gekommen. Dafür hegten sie Hoffnung, dass nun endlich das eintritt, was Marx „so glänzend“ analysiert hat und was im - an sich edlen – Marxismus (Kommunismus) möglicherweise doch schief gelaufen ist, wofür der kluge Marx nichts kann. Oder wird sich das Proletariat wieder nicht planmäßig erheben und der Kapitalismus sich leider wieder „darappeln“, zum Unglück der armen Massen!

    Zum „Glück“ durften wir vorher den braven Porschesprössling bewundern, der „sein arbeitsloses Einkommen“ (es fließt ihm aus seinem ererbten Anteil am Porsche-Imperium automatisch zu) in tolle Rudolf-Steiner Projekte steckt. „Ach würden alle Unternehmer doch – statt Firmen zu führen und dort tausenden Familien Arbeit zu ermöglichen – ihr Geld in so tolle Schulen/Einrichtungen stecken“, sie hätten die volle Bewunderung des ORF und von all jenen, die glauben, „reiche Leute“ müssen ihr Geld nicht verdienen, sondern nur beim reichen Erbonkel monatlich abholen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorChristoph. K.
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    29. November 2012 07:16

    Erst werden Gegengeschäfte als toller Ausgleich für die hohen Kosten der Abfangjäger dargestellt und jetzt werden jene Unternehmen, die die Gegengeschäfte abgeschlossen haben, dafür kritisiert? Was will die Politik eigentlich? Die Aufträge von Mercedes haben jedenfalls Arbeitsplätze gesichert. Was soll daran schlecht sein?
    Die Diskussion um die angeblichen oder echten Gegengeschäfte ist an Skurrilität nicht mehr zu überbieten.


alle Kommentare

  1. Honey (kein Partner)
    19. Februar 2015 07:21

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  2. Kaylana (kein Partner)
    23. Januar 2015 11:08

    Sharp thngiikn! Thanks for the answer.

  3. Jennie (kein Partner)
  4. Nazli (kein Partner)
  5. Kevin (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:26

    That's a posting full of inhsgit!

  6. Katherin (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:49

    It obviously deendps on the source. The Star is Liberal, the Post is Tory. Last election, nearly every newspaper in Canada endorsed the Conservatives and it's fairly clear the media were gunning for Martin.If the media is anti-Harper now, it's not because he's Conservative. It's because he's trying to micro-manage every aspect of media relations and limit their access. You don't think if a Liberal PM did the same things (fair or not), that they'd be pissed?

  7. Gex (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:59

    Wells is right. The bias is against facts and for gothca and racehorse journalism. The press gallery is free to boycott interviews run exactly the same way other PM's have run them. They are free to poor gasoline on themselves for not scrumming cabinet meetings (as other PM's did). The CP and newspapers are free to do run the fill in stories from the press gallery and to ignore any other story.The sad part is that we're not losing much as a result.

  8. Alessia (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:12

    If the NPG only wants to attend press corcnneefes run by the NPG that is their business. They would have missed press corcnneefes by Pearson, Trudeau and I possibly Chretien, but that's their call.If you want to piss in the wind just keep on saying that Harper refused to answer questions they never showed up to ask. And when he does press corcnneefes for folks that don't boycott be sure to call that going over the heads of our democratically empowered NPG.Enjoy.

  9. Nurlaila (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:17

    Even the CP story has the actual Harper quote:"Well, it's celaitnry unnecessary and I have trouble believing that, frankly, a Liberal prime minister would have this problem... The press gallery at the leadership level has taken an anti-Conservative view."

  10. Acho (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:31

    "The reason the media is seen as anti-conservative is becsaue the conservatives are the government."Gee - Stockwell Day was in government when Macleans decided to put him on the cover? Who knew? Harper was the PM when reporters were badgering him about whether he loved Canada? Gee, was I ever confused...

  11. sergej (kein Partner)
    01. Dezember 2012 01:17

    In der Zeitung liest man das TschetSchen in Österreich sich gegenseitig kalt machen oder
    anschiessen wie kann das passieren das man sie überhaupt hier hat diese Terroristen!
    Das Asyl und Einwanderungsgesetz in Avstrija ist zu lasch! Jede Partei ohne Asyl und Zuwanderungskonzept wie dieses Tean Stronach ist keine Option. Ich wähle ÖVP ,FPÖ oder BZÖ alle anderen Parteien wollen die Tschetschenen schützen! Auch in Vorarlberg war ein tschetschenischer Asylant der nicht abgeschoben wurde trotz Straftat! Was sagt Frank Stronach dazu?

  12. Francois Villon (kein Partner)
    30. November 2012 13:06

    Nur zur Erinnerung ...

    Als der Wolf die sieben Geißlein überreden wollte ihm zu öffnen, hat er sich - nach ein paar Fehlschlägen - mit Kreide die schwarzen Pfoten weiß und die rauhe Stimme sanft gemacht.

    Trotz des Verbotes der - klügeren - Mutter, die Türe unter keinen Umständen zu öffnen, ließen sich die jungen - und daher unerfahrenen - Geißlein zuerst täuschen und dann überreden, dennoch auf zu machen. Und sie wurden prompt alle aufgefressen.

    Im Märchen kommen sie noch einmal davon, weil der sich überfressen habende Wolf darauf hin einschlief, was die Rettung der Geißlein buchstäblich im letzten Moment ermöglichte.

    Daß "hire and fire" neben dem "shareholder-value" die beiden wesentlichsten Prinzipien US-amerikanischer Unternehmens-"kultur" sind, hat sich auch hierzulande herumgesprochen. Daher mißtraut bzw. fürchtet man sich, wenn amerikanische Beratungsfirmen in einer heimischen Firma einfallen oder gar ein "Investor" sich anschickt ein Unternehmen zu übernehmen.

    Zwei prominente Beispiele seien in Erinnerung gebracht: Die Übernahme der Head-Tirolia-Mares (HTM) durch den "Investor" Johan Eliasch, von dem eigentlich nur bekannt war - und bis heute durch nichts Neues ergänzt wurde -, daß er dem "Berater" Treichl "persönlich" bekannt sei. Wo, und ob er überhaupt und wenn ja, in welcher Höhe, dieser "Investor" Kapital habe, war nicht bekannt. Jedenfalls bekam er den HTM-Konzern, und als seine "Investitionen" zur "Sanierung" nicht und nicht materialisierten, fanden sich die Banken schließlich bereit, ein paar hundert Millionen fälliger Schulden nachzulassen.

    Ein noch prominenteres Beispiel ist die als Nacht- und Nebelaktion eingefädelte Übernahme der Steyr-Daimler-Puch AG (SDP) durch den "Austrokanadier" Frank Stronach. Bevor jemand auch nur ahnte, daß er im Spiel sei, wurden anderen Fusionen, Übernahmen und Kooperationen - schier ohne Zahl - als praktisch perfekt (und daher ideal bezüglich der Partnerwahl) der Öffentlichkeit vorgegaukelt. Parallel, aber ohne Bezug zu SDP, baute Frank Stronach, recte Franz Strohsack, sein Image als "Onkel aus Amerika" auf. Keine Woche ohne Apologien auf den "österreichischen" Wunderknaben in allen gleichgeschalteten Medien. Kein Bundesland, das nicht hoffte das Nachbarland auszustechen und Frank zu sich zu locken. Denn schließlich - so ging die Mär - wolle Frank Stronach mächtig investieren.

    Welches unverhoffte Glück dann, als ganz überraschend bekannt gegeben wurde, die Bank Austria mit ihrem Generaldirektor, als Mehrheitseigentümer der SDP und der Magna-Konzern Frank Stronachs seinen handelseins geworden. Ganz ohne lästige Ausschreibung oder vorangegangene (öffentlich bekannt gewordene) Bewertung. Und man vernahm auch gleich mit dem ersten Gerücht, daß dieses gar kein Gerücht, sondern eine vollendete Tatsache sei, der Handel fix und der Preis wie folgt vereinbart wurde: 3,4 Mrd. öS, wovon 1 Mrd. in bar und der - größere - Rest in Magna-Aktien bezahlt würde. - Ein tolles Geschäft!

    Aber dann gab es ein paar Spielverderber: eine Münchner "Investment"-Firma, die ohne genau hinzusehen von 5 Mrd. öS sprach und der ehemalige Finanzminister Androsch, der "aus früherer Kenntnis" ebenfalls aus dem Stand diese Summe etwa offerierte. Das, obwohl doch das Geschäft angeblich schon besiegelt war. Ein paar Zeitungen berichteten davon, daß - ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit - Altbundeskanzler Vranzitzky aber auch der Generaldirektor der Bank Austria dem Aufsichtsrat der Magna angehören sollen. Manche meinten sogar, daß es ein ganz ungewöhnlicher Interessenskonflikt sei, wenn der Generaldirektor der verkaufenden Bank Austria zugleich Aufsichtsrat der kaufenden Magna wäre, und witterten eine - gesetzwidrige Begünstigung des Investors Frank Stronach zulasten der Aktionäre der Bank Austria und SDP.

    Unter all diesen unvorhergesehen öffentlichen Diskussionen wurde der bereits fixe Handel um eine Milliarde nachgebessert.
    Da vorher alles natürlich ganz korrekt zuging, war das nur ein Beweis der Großzügigkeit Frank Stronachs einfach 30% mehr für die SDP hinzulegen, und keineswegs eine erzwungene Nachbesserung eines geschobenen Deals.

    Damit es dem "Investor" nicht allzu hart ankomme, hat man ein paar kulante Zahlungsmodalitäten gefunden: das SDP-Mehrheitspaket der Aktien (das die Kontrolle über das Unternehmen sichert) wurde gegen 4% der Aktien an der Magna eingetauscht (mit 0,5% Stimmanteil, was aber nur günstig ist, weil man sich dann gar nicht erst um "Mitbestimmung" bei der Magna zu kümmern brauchte) und der Barbetrag (ca. 1 Mrd. öS) wurde von der verkaufenden Bank Austria als Darlehen (wohl auch mit Magna-Aktien besichert) dem "Investor" Stronach vorgestreckt.

    Somit wurde also die Bilanz der Direktinvestitionen in Österreich um gut 4,4 Mrd. öS aufgebessert, was ja ein Zeichen der Güte des Standortes ist, ohne daß eigentlich auch nur ein einziger Schilling (bzw. Dollar) vom Ausland nach Österreich geflossen ist. Die BA hat - die zuerst kontrollierenden - Aktien gegen nun nicht-mehr bestimmende, d. h. marginale Aktienanteile umgetauscht und sich den Rest-Kaufpreis mit einem von ihr selbst gegebenen Kredit - sozusagen per Umbuchung - selbst bezahlt.

    Wir wollen hier nicht weiter erforschen inwieweit Stronach, der ja seine Hobbies - Pferde und Sportwetten, etc. - aus dem Magna-Konzern ausgegliedert haben soll, (auf Wunsch der damit nicht einverstandenen amerikanischen Aktionäre), überhaupt noch für den Industrie-Konzern Magna steht, oder nur noch für seine von den Amerikanern als "zu spekulativ" angesehenen Privathobbies. (Wäre das nicht einer Nachfrage wert?)

    Jetzt wollen wir aber sein Wirken als österreichischer Unternehmer betrachten.

    Kaum war der Deal dann schließlich doch unter Dach und Fach, trennte er sich vom "Waffengeschäft". (Es wäre interessant zu wissen, was dieses eingebracht hat, weil man das ja vom virtuellen Kaufpreis abziehen müßte.) Dann hörte man, daß die Steyr-Mannlicher - die erst ein Jahr zuvor für (dicitur) 100 Mio. öS renoviert wurde - auf den der SDP gehörenden Grundstücken stünde, die Stronach - in Stadtmitte von Steyr -, zu Marktpreisen versteht sich, verkaufen wolle. Was sich aber die Mannlicher gar nicht leisten könnten. Wie dieses angekündigte Geschäft ausging, entzieht sich unserer Kenntnis. (Aber clever wäre es schon, denn im Gesamt-Deal waren gewiß doch alle Grundstücke zu Buchwerten oder in Bauch und Bogen enthalten.)

    Auf die Zehen getreten fühlten sich die Arbeiter erst, als die Versprechen nicht ganz so eintrafen, als sie zuvor geklungen hatten. Die Beschäftigungsgarantie wurde plötzlich relati-viert. Da überzeugt auch nicht, daß in Summe bei einem expandierenden Unternehmen an anderer Stelle ein Nettozuwachs an Arbeitsplätzen vorzuweisen ist; denn davon haben einsichtigerweise die OÖ- oder NÖ-Arbeiter nichts, wenn dies in der Steiermark der Fall ist.

    Im Laufe der Zeit hatte dann Stronach öfter im Fernsehen seine Weltsicht dargestellt. Sie war, wie alle Wahrheiten, eine ganz einfache: "Wir sind alle ein Familie". D. h. hier braucht es natürlich keine, die Interessen der Arbeiter vertretenden Betriebsräte oder gar Gewerkschaften; denn um das Wohl seiner Arbeiter, d. h. Familienangehörigen, kümmert sich Fankie selbst. Er hat auch einmal den Schlüssel der Gewinnverteilung mitgeteilt. Der Löwenanteil ist natürlich für die Aktionäre - shareholder-value -, dann kommen allerlei Rücklagen, und Boni für das Management, und ein paar Prozent sind - leistungsabhängig - für die Arbeiter, d. h. die Familienmitglieder, geplant. (Wie es genau funktioniert, d. h. vertraglich vereinbart ist, hat man eigentlich nie so recht vernommen. Wo das doch besonders interessant wäre - als Modell sozusagen -, wenn es was taugte.)

    Ganz mißmutig konnte Frank Stronach freilich werden, wenn er mit den Gewerkschaften oder gar solchen Leuten zusammenstieß, die - horribile dictu - einen Betriebsrat gründen wollten. Das wollte er nämlich überhaupt nicht. - „Wir sind ja alle eine Familie!“

    Als ein Frau in abenteuerlicher Tollkühnheit dies gar versuchte, wurde sie gekündigt. (Nach vielen Jahren mit der Begründung, daß sie unverträglich wäre und das Betriebs-Klima vergifte. - Wenn das kein Grund ist, was dann? Daß es Mobbing von oben war, können wir uns unter gar keinen Umständen nie nicht und überhaupts vorstellen.) - Übrigens hat der Communicationsmanager (und frühere Landeshauptmannstellvertreter und zu viel Höherem berufene) KHGrasser uns das genau erklärt: die Mitarbeiter sollten selber entscheiden, ob sie die unverträgliche Kollegin weiter haben wollten.

    Sie wollten mit überwältigender Mehrheit - und wohl vorauseilendem Gehorsam - nicht. Da war es dem Herrn Mag. Grasser ein Leichtes - Fingerübungen sozusagen - zu beweisen, daß Betriebsräte oder Gewerkschaften und solche Störenfriede, die das für wünschenswert hielten, bei Magna überflüssig wären.

    Nun hören wir, daß Stronach den Gewerkschaften Mafia-Methoden vorwirft. Öffentlich!

    Jetzt sind wir entsetzt; waren bzw. sind die Gewerkschaften doch eine der wesentlichsten Säulen der österreichischen Sozialpartnerschaft, der eigentlichen Realverfassung und -regie-rung. Wenn diese nun mafios sind, dann hat Professor Tollmann recht: das ist der Weltuntergang.

    Vorbild USA

    Dieser Vorfall erinnert mich an einen Artikel, den ich vor ca. 15 bis 20 Jahren in einem US-Business Magazin las (ich glaube News Week). Es wurde berichtet, daß die IBM-USA einen Ukas herausgegeben hatte, in dem jedem Mitarbeiter und Manager aufgetragen wird, jegliche Aktivität, die auf gewerkschaftlichen oder betriebsrätlichen Hintergrund schließen ließe, z.B. wenn sich jemand über die Arbeitsbedingungen beklagte, für andere Mitarbeiter vorspräche, Zettel verteile, auch wenn dieses wo anders, aber in der Nähe des eigenen Betriebes, stattfände, etc., dies sofort an eine zentrale Stelle, die 24 Stunden und 7 Tage die Woche besetzt wäre, zu melden. Auch die nichtigsten Dinge, denn sie könnten im Kontext doch zu einem Bild beitragen und bedeutsam sein.

    Dieser Schnüffelauftrag, der klar gegen jegliche gewerkschaftliche Aktivität gerichtet war, hat in der IG-Metall Deutschlands, als seinerzeit darüber berichtet wurde, zu großer Aufregung geführt.

    Er erinnerte an die Methoden des Manchester Liberalismus und die damalige Recht- und Machtlosigkeit der ausgeplünderten Arbeiter.

    ORF ZiB 2 am 12. August 1999

    Jörg Haider, so wurde berichtet, habe sich in die Mafia-Debatte eingeschaltet und sich auf die Seite Frank Stronachs gestellt.

    Er habe noch keinen Gewerkschafter kennengelernt, der einen Betrieb saniert, aber viele, die welche ruiniert hätten, berichtete der ORF.

    Hier sind wir erstaunt, daß Dr. Haider die unterschiedlichen Ebenen der Auseinandersetzung anscheinend nicht auseinander halten kann - oder will?

    Viele haben seinen Erfolg gerade deshalb ermöglicht, weil er Mißstände und Privilegien zu recht anprangerte: z. B. die exorbitanten Gehälter in praktischer Selbstbedienung der "Arbeiter"-vertreter oder die durch Mißmanagement und Parteienwirtschaft wesentlich mitverursachte Konsum-Pleite. Es wurden die persönlichen und z. T. die Systemmängel angeprangert. Und das ist auch in Ordnung, und es war und ist notwendig.

    In diesem Fall wird aber nicht ein konkreter Mißstand kritisiert, sondern dem Versuch eines "Kapitalisten", der die Machtbalance zwischen Kapital und Arbeit mit kriminalisierender Rhetorik(!) weiter zulasten der Arbeit verändern will, Beifall geklatscht.

    Das ist in einer Zeit, die der Globalisierung huldigt, das "virtual enterprise" - also ent-lokalisierte und nicht mehr greifbare Unternehmen geschaffen hat, begleitet von einer massiv ansteigenden Arbeitslosigkeit - und damit einhergehend dem Abbau der Arbeits-, Sozial- und Sicherheitsrechte1, eine ungeheuerliche Parteinahme gegen die arbeitende, und noch mehr gegen die aus dem Arbeitsleben unfreiwillig hinausgeflogene Bevölkerung!

    Die Gewerkschaften sind als Institution eine notwendige Einrichtung, denn nur mithilfe der Koalitionsfreiheit sind die Arbeiter überhaupt in der Lage, der Macht des Kapitals annähernd mit gleichem Gewicht gegenüberzutreten. Die Demontage der "unions" in den USA, die weitgehend mit der für Europa ungewohnt hohen Arbeitslosigkeit auch bei uns stattfindet, ist ein Unglück und wird eine der Ursachen sein, daß die Kluft zwischen den Habenden und den Nichthabenden größer wird - bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Spannungen -, wenn erst einmal ernste Krisen hereinbrechen. Und sie stehen wahrlich vor der Türe - ohne daß wir darauf vorbereitet wären.

    Sind Haiders Differenzierungen zwischen den "Fleißigen" und "Tüchtigen" schon eine bedenkliche Polarisierung, weil sie implizit unterstellen, daß alle andern Sozialschmarotzer seien, so ist die Parteinahme für Stronach in diesem Fall eine unerhörte Fehlleistung. Indem der - keineswegs ganz so uneigennützige - "Investor" (ohne wirklich neues Kapital ins Land gebracht zu haben; es wurden lediglich die Eigentumsverhältnisse zugunsten eines Ausländers und zulasten der Inländer verändert) die Institution und Funktion der Gewerkschaft angreift, treibt er Klassenkampf! Sein Untergriff ist ja nicht einmal scheinbar an einem ihn angehenden Mangel festgemacht, sondern einfach Hetze.

    Es ist dies: Kapital gegen Arbeit! - Das ist nicht nur dumm, sondern auch eine ziemlich falsche politische Strategie. Sie polarisiert, obwohl dem Volk in schweren Zeiten Einheit not täte. Es ist Parteinahme auf der falschen Seite, denn so nötig Kapital für die Wirtschaft ist, so ist noch allemal richtig, daß Arbeit Kapital schafft, und nicht umgekehrt. Auch wenn das angesichts der Abzocker auf den sogenannten "financial markets" gerade umgekehrt erscheint. Nur das ist eben die tiefe und nicht bewältigte (und nicht mehr bewältigbare) Krise. Darum erscheint es uns auch dumm zu sein, sozusagen am Ende der Rallye, noch auf den entgleisenden Zug aufzuspringen.

    Es ist auch nicht verständlich, wenn Dr. Haider auf die Seite des Frank Stronach tritt, denn er bzw. seine FPÖ hat doch selbst eine Gewerkschaft gegründet. Sollte sie nur eine opportune Kampforganisation einer Partei gegen eine andere Partei sein? Dann wäre freilich die Idee und der Sinn einer Gewerkschaft gründlich mißverstanden.

    Nicht einmal Wahlkampf entschuldigt es, wesentliche Fundamente des Gemeinwesens mutwillig zu demolieren.

    Anmerkungen:
    Wir verteidigen keineswegs ungerechtfertigte Privilegien oder Schmarotzertum. Aber es ist offensichtlich, daß die gigantische Zahl der Nicht- oder Unterbeschäftigten dies nicht aus "Faulheit" tun. Es ist ebenso klar, daß die ILO-Konventionen ein gerechtfertigter Sozial- und arbeitsrechtlicher Fortschritt waren und immer noch sind, diese aber etwa in den USA praktischerweise nicht ratifiziert wurden!

    Was den genauen Beobachtern ja schon lange klar geworden war, daß die globale Finanzblase und die in Hunderte Billionen Dollar (eine Billion = 1.000 Milliarden!) gehende und nicht gedeckte und nicht zu deckende(!) Spekulation in sogenannten "derivativen Produkten" früher oder später platzen muß, ist mittlerweile auch in der Tagespresse zu lesen. OÖN vom 3. Sept. 1999: anläßlich der Alpacher Gespräche spricht ein IHS-Experte offen von einer bevorstehenden "Korrektur" der (US-)Aktien um 40%, es könnten aber auch bis zu 60% sein. Das ist der Große Crash, der alles in den Schatten stellt, was bisher in der Ökonomie an Zusammenbrüchen stattfand!

    Der Schrieb datiert aus 1999!

    • xRatio (kein Partner)
      30. November 2012 13:50

      Gewerkschaften: sind nichts anderes als Gewaltorganisationen, die unsere Gesellschaft in Angst und Schrecken versetzen.

      Sie verletzen das Eigentum, verhindern Arbeitsleistungen, zerstören Wettbewerb, vernichten Kapital und brechen Recht und Gesetz.

      Die Geschichte der Gewerkschaften ist eine Geschichte von Einschüchterung, Erpressung, Streikterror, Sabotage, mafiösen Strukturen und Blutvergiessen.

      Sind die Gewerkschaften erst einmal stark genug, können sie Länder und Menschen durch Hunger, Durst, Kälte und Dunkelheit gefügig machen.

      Die Sowjetunion war der logische Abschluss der gewerkschaftlichen Bewegung.

      http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-39/moergeli-gewerkschafts-terror-bei-zottel-die-weltwoche-ausgabe-392011.html
      Kurz und bündig:

      Aller und jeder Streik ist Terrorismus (Ludwig von Mises) .

      xRatio

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. November 2012 15:17

      Zu "HEAD" usw.

      Meines Wissens hat der schwedische Jude (oder jüdische Schwede) Johan Eliasch aus Eigenem die horrende Summe von 10.000,- ats (sollen es Dollar gewesen sein, auch egal) eingebracht, was dem guten Onkel "Tschick-Beppo" (Mauhart) veranlasst hat, freundig den Konzern "Head-Tyrolia-Mares" diesem "Investor" zu überlassen.

      Wir sind wahrlich Weltmeister im Verschenken kollektiven Eigentums.

    • F. V. (kein Partner)
      30. November 2012 16:44

      Ad xRatio:

      Ihr Beitrag ist gerade jetzt erfrischend, oder sollte ich sagen Kabarett?

      Seit Jahr und Tag erleben wir den Terror von Banken und Big Money – eben die wievielte(?) „Rettung“ Griechenlands und im Nebensatz die von Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, ... – die mit Lüge, Betrug und Rechtsbruch die Zukunft Europas verzocken, und da schreien Sie, „Haltet den Dieb!“ - weil es doch die Gewerkschaften sind!

      Machen Sie sich nicht lächerlich. Niemand fürchtet sich vor diesen, ihre Macht ist auch marginal im Vergleich zu den wirklich Mächtigen. Im Zweifel fahren deren Spitzenvertreter auf zwei Tickets; ist nicht NB-Gouverneur E. Nowotny „rot“ oder die Gattin des AK-Präsidenten Wiens im Direktorium der EZB? Merkwürdige Symbiosen.

      Mir ist kein Fall bekannt, wo sich die Gewerkschaft einen CEO oder Vorstand einer Großbank, wie der FED, Goldman-Sachs, UBS oder DB, ... „eingekauft“ hätte. Andersrum hört man zwar das auch nicht gerade mit Trommelwirbel, aber immerhin ist bekannt geworden, daß inzwischen die ehemaligen Chefs/Direktoren/Chefberater von Goldman-Sachs in folgenden e u r o p ä i s c h e n Positionen eingezogen sind:
      EZB – Draghi,
      BoE – Carney,
      MP Italiens – Monti,
      MP Griechenlands Samaras fädelte die Tricksereien mit Goldmann ein,
      Griechenlands Zentralbank – Papadimos,
      A. Borges - Europa-Dept IMF,
      Christoudoulo – Leiter des griech. Schuldenmanagements,
      Issing – DBB und EZB-Vorstand,
      van Miert – EU-Kommissar für Wettbewerb,
      P. Sutherland – ehem. Generalanwalt Irlands. ....

      Aber wenn Sie „Gewerkschaften“ durch „Big Money“ oder ähnliche Synonyme ersetzen, dann trifft Ihre Diagnose ziemlich genau zu.

    • xRatio (kein Partner)
      30. November 2012 21:00

      @ F. V. 30. November 2012 16:44

      Ich kenne keinen "Terror von Banken und Big Money".
      So etwas gibt es schon mangels Gewaltanwendung nicht.

      Ihren "Terror" gibt es nur durch Politruks, Notenbankster, Gewerkschaften.

      xRatio

    • leshandl
      02. Dezember 2012 08:42

      Endlich jemand, der die "Deals" des sich ständig selbst beweihräuchernden Herrn Stronach anreisst. Da kann noch viel mehr aufkommen! Das ehemalige Steyr-Haus am Schwarzenberg erinnert mich immer wieder daran!

    • F.V. (kein Partner)
      02. Dezember 2012 14:31

      xRatio

      Sind Sie so dumm, oder stellen Sie sich nur so? - Als ob Terror allein durch physische Gewalt ausgeübt würde.

  13. Neppomuck (kein Partner)
    30. November 2012 09:59

    Ein Rappelkopf, dem die Zeit davonläuft.

    Wenn einer solche "Mitstreiter", die allenfalls Mitleid erregen, mit Geld zu seiner letzten "politischen Sause" zwingt, dann drängt sich die Assoziation "Eintagsfliege" auf.

    Schade um jede Stimme.

  14. Trollfresser (kein Partner)
    30. November 2012 09:12

    Hier hat einer Angst, dass Stronach der FPÖ und ÖVP zu viele Stimmen wegnehmen könnte.

  15. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    29. November 2012 22:22

    Originell, wie Unterberger den brutalen Betrug seiner Lieblingspolitiker Schüssel, Grasser und Bartenstein am Bürger als "Schmäh" darstellt.

  16. Eso-Policier (kein Partner)
    29. November 2012 19:18

    Diese Stronach-Partei braucht niemand. Man sollte auch einmal einen Blick nach Deutschland werfen. Dort treten 2013 erstmals die Parteien Pro, DF und FW an. Dann wird sich wirklich etwas zum Besseren wenden. Mehr dazu auf meinem Blog.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      29. November 2012 19:56

      Eso-Policier:

      "Mehr dazu auf meinem Blog."

      Den hab' ich mir einmal angetan, Ihren Blog, für etwa zwei Minuten.
      Anschließend habe ich meinen hochbetagten Volksschullehrer angerufen und ihn dafür beschimpft, mir das Lesen beigebracht zu haben.

      "Ah ja? Sie können nur den Eso-Policier meinen", sprach der emeritierte, wettergegerbte Pädagoge. "Einmal gelesen, die Absonderungen dieses Absonderlings. Seither wünsche ich mir, niemals lesen gelernt zu haben, geschweige denn unschuldige junge Menschen in dieser Kunst unterrichtet zu haben."

      So geht's mir auch.

    • Eso-Policier (kein Partner)
      29. November 2012 20:09

      @ Marcus Aurelius
      Es wäre schön, wenn Sie einmal sachliche Argumente bringen würden. Mir geht es um eine Förderung von Freireligiösen und nicht-grünen Ökos. Mir geht es um einen Kampf gegen die €urokratie und gegen den Multikulturalismus.

  17. JEZ (kein Partner)
    29. November 2012 17:19

    "... noch kein einziger Mensch von Format oder Intelligenz zu seinen Gefolgsleuten gestoßen ist. ..."
    Ein häßliches Pauschalurteil von A.U.
    Wenn man obige Anforderungen an unsere (??) Nationalratsabgeordnete anwenden würde, bräuchte man zum Zählen max. die zwei Hände.
    Also was solls Herr Dr. Unterberger ?

  18. consuela rodrigez (kein Partner)
    29. November 2012 15:14

    Was hat der vielgepriesene Fortschritt den Menschen gebracht? Hat es nicht einmal geheißen wir erfinden Maschinen, damit es die Menschen leichter haben und nicht mehr so viel arbeiten müssen? Stattdessen muss der Mensch sich der Maschine anpassen (Fließbandarbeit). Menschen müssen Arbeiten machen, die nicht von Maschinen erledigt werden können. Hätten sie diese Maschinen schon, dann würden die Menschen schon entsorgt. Beruf kommt von Berufung. Wer kann schon einen Beruf ausüben den er liebt? Es entstehen immer unnatürlichere Berufe wie Soziologen, Rechtsanwälte, Steuerberater, Finanzberater, Bankmanager etc (eigentlich machen sie alle nur Papier schmutzig, dafür müssen dann Bäume gefällt werden). Und zufällig werden diese Berufe meistens von linksgerichteten Personen ausgeübt. Zufall?
    Mütter werden gezwungen ihre Kinder in Tagesstätten abzugeben, weil sie sonst nicht über die Runden kommen. Es fehlt den Kindern die Mutter und ihre Fürsorge. Kinder sollten sich auskurieren können wenn sie krank sind (natürliche Hilfsmittel wie Essigpatscherl, Topfenwickel usw.) und nicht mit Chemie vollgepumpt werden, damit die Mutter ja schnell wieder in die Arbeit gehen kann. Die Kinder werden einer politisch korrekten Gehirnwäsche unterzogen, damit sie dann gute Konsumenten sind und diese unnützen Produkte auch kaufen.
    Alle Gemeinschaften und Werte wie Stolz, Ehre, Anstand und Vaterlandsliebe werden verächtlich gemacht. Stattdessen entsteht eine perverse und unnatürliche Gesellschaft (Pädophile, Schwule, Transen etc.) welche immer kränker wird und die Psychologen werden immer mehr. Und siehe da, auch da verdienen wieder Konzerne. Google nach "Hollywood ein Paradies für Pädophile".
    Nur vorweg, ich habe nichts gegen Schwule oder Lesben, aber sie sollten nicht bevorzugt werden. Die natürliche Familie (Vater und Mutter) sollte gefördert werden, denn die Natur hat sich ja was dabei gedacht, oder?
    Die Profite einiger Weniger sind eben wichtiger und das ist wider der Natur!!!

    Wir entfernen uns immer mehr von der Natur und dadurch wird alles dem Raubtierkapitalismus (Globalisierung) unterworfen. Die Tiere werden nur mehr als Produkt bezeichnet und unter unmenschlichen Bedingungen gehalten. Sie werden mit Chemie vollgespritzt welche dann in unseren Körper gelangen. Wir werden nur mehr als Kunden bezeichnet, das Wort Mensch verschwindet immer mehr.
    Unsere Bauern werden gezwungen die Erde zu vergiften und damit auch unsere Lebensmittel und unser Wasser. Bauern die noch an die Natur glauben, und auch dementsprechend wirtschaften wollen werden fertiggemacht weil sie ihre Tiere und Umwelt nicht vergiften wollen – google nach „Sepp Holzer und der Krameterhof im Lungau (Video) In Frankreich wurde ein Bauer verurteilt, weil er Brennesseljauche statt Gift auf seinem Feld verteilte (google)
    Sie lügen uns bezüglich Klimawandel (Klimalüge) an, damit sie uns Geld abpressen können. Aber die Vergiftung die einige Konzerne (Ölverpestung, Genverseuchungen, Asbestverseuchungen etc,) verursachen, ja das verschweigt man. Denn es geht um Profit. Wir zahlen für Recycling und die laden den Schrott einfach in 3. Welt-Ländern ab. Zum Vorführen hat man immer ein Prestigeprojekt!

    Was ist mit den unzähligen Milliarden geworden die in angeblich in die Forschung für erneuerbare Energie geflossen sind. Bis auf ein paar Vorzeigeprojekt ist alles Geld verschwunden und die Energiekosten steigen und steigen. Wir brauchen noch immer Öl und Gas. Schon im Mittelalter gab es Windmühlen, dafür brauchten sie keine Milliardenförderungen. Warum tut sich da nichts? Patente werden gestohlen oder aufgekauft und verschwinden in den Schubladen diverser Konzerne. Google nach „freier Energie“ und „Viktor Schauberger“. Sie waren schon viel weiter, als uns erzählt wird. Schauberger war ein Österreicher, welcher immer sagte, wir müssen mit der Natur und von der Natur lernen. Oder Nikolas Tesla – keiner lernt dies in unseren Schulen. Ich kannte ihn gar nicht.

    Was ist aus den gemeinnützigen Wohnungsgesellschaften geworden. Alle sind umgewandelt in AG’s oder GmbH’s. Dadurch werden Gewinne erwirtschaftet und die werden dann an die Aktionäre ausgeschüttet und die Verluste müssen die Mieter tragen. Man denkt irgendwann müssen doch die Investitionen abbezahlt sein und dann würde alles billiger werden. Aber durch die Privatisierungen (kommt von Privare und bedeutet Rauben) wird den Bürgern das Geld gestohlen.

    Auch wenn es jetzt noch niemand glaubt, wir werden wieder eine Zeit erleben in der wir merken, dass man Geld nicht essen kann und es wichtigere Dinge gibt wie ein tolles Handy oder der ganze Schnickschnack.
    Die Geschichte wiederholt sich, weil sie uns eine falsche erzählen.
    Es gab eine Zeit wo in Mitteleuropa Frieden herrschte (300 Jahre) und es den Menschen sehr gut ging. Sie arbeiteten wenn’s hoch kommt gerade mal 20 Stunden in der Woche. Auch der blaue Montag stammt aus dieser Zeit.
    In dieser Zeit entstanden die schönsten Bauwerke und Kathedralen.
    Warum wird das in unseren Geschichtsbüchern nicht erwähnt? Weil zu dieser Zeit die Geldwechsler und Wucherer (so nannte man sie) als Verbrecher bezeichnet wurden. Es gab das fließende Geld (google). (der Österreicher Silvio Gesell führte dies sehr erfolgreich in den 30-iger Jahren in Wörgl ein, bis man es verboten hatte. Die Banken verdienten nicht daran!)
    Damals war es verboten Zins-Zinses zu verlangen. (Auch Jesus jagte die Wucherer aus seinem Tempel.) Am Jahresende musste das übrig gebliebene Geld zurückgegeben werden und da wurde ein gewisser Prozentsatz abgezogen. Das war die einzige Steuer. Dadurch konnte das Geld nicht gehortet werden und floss in den Wirtschaftskreislauf. Damals waren die Handwerker hochgeschätzt (goldenes Handwerk).
    Nein für 99% der Menschheit hat sich das Leben eher verschlechtert. Wir haben Konsumrechte, sonst nichts. Heute kann ein gehirngewaschener Konsument das Wort "Freiheit" nicht einmal noch definieren. Das Leben sollte nicht ausschließlich aus Arbeit bestehen. Kreativität (viele Erfindungen) entsteht aus Muße und der Freiheit sich diese Zeit auch zu nehmen.

    • Maxo (kein Partner)
      29. November 2012 15:32

      Ach ja, die gute alte Zeit. Sie könnten sich doch den Amish anschließen, oder? Das wäre doch genau das Richtige für Menschen wie Sie. Das ist jetzt auch gar nicht ironisch gemeint. Sie scheinen ja sehr zu leiden mit der heutigen Zeit.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      29. November 2012 15:54

      Lieber Max!
      Ja sie haben recht, ich leide.
      Ich möchte wieder eine Zeit in der Freiheit, Weisheit und Liebe
      nicht nur Floskeln sind, sondern auch gelebt werden. Sorry, aber ich kann nichts dafür!
      Ich möchte gerne wieder in einer Zeit leben, wo der Mensch zählt und nicht wieviel er hat.
      Aber vielleicht in einem anderen Leben!

    • settembrini
      29. November 2012 18:18

      Gentillissima Signorina,

      Verzeihen Sie einem alten Humanisten die ungebildete Frage, wann denn diese 300 Jahre Frieden in Europa geherrscht haben sollen? Etwa zur Zeit der Pax Romana? (Damals hätten Sie, Verehrteste, ebenso wie auch ich wohl dem Stand der Sklaven angehört.)

      Sehnen Sie sich wirklich nach den Zeiten zurück wo - allerdings nicht besonders erfolgreich - mit Essigpatscherln gegen den "Schwarzen Tod" angekämpft wurde?

      Für 99 % der Menschen hat sich das Leben eher verschlechtert? Fragen Sie doch diese 99 % ob sie lieber vor hundert Jahren mit etwa der halben heutigen Lebenserwartung gelebt hätten!

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      29. November 2012 18:55

      Liebe(r) settembrini!
      Schade dass sie das so sehen. Wenn sie die Geschichte nicht kennen, sollten sie nicht so überheblich sein. Dank Internet (meine gesamte Schulzeit bin ich angelogen worden) bin ich aufgewacht und habe erkannt, dass fast alles erstunken und erlogen ist. Die Herrschenden schreiben die Geschichte und diktieren somit die Gegenwart und Zukunft.
      Wenn sie der Meinung sind, dass sie wirklich "frei" sind, dann freut mich das für sie. Ich für meinen Teil fühle mich nicht frei. Wir sind von diesem korrupten System total abhängig. Wenn alles zusammenbricht, erst dann werden die Menschen erkennen, wie sie gefangen sind. Wir holen unsere Lebensmittel (ich nenne es Füllstoff) aus dem Supermarkt. Sollten diese mal geschlossen sein, was dann? Unsere Bauern sind gezwungen Monokultur zu betreiben und wir verbrennen Mais um Biosprit zu erhalten. Anderswo verhungern Leute. Finden sie das in Ordnung?
      Sollten sie Interesse (und nicht denken sie seien allwissend??) hier ein Interview -Durch fließendes Geld raus aus der Zinsknechtschaft - Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger
      http://www.youtube.com/watch?v=uWkzab_nfuA

      Diese Rede werden sie wahrscheinlich nicht kennen:
      Russlands Präsident Dmitri Medwedew warnt vor einem 3. Weltkrieg (Atomkrieg) 23. November 2011
      http://www.youtube.com/watch?v=tOic_KiAOhQ

      Hören sie sich diese Videos erst mal an - dann können wir weiterreden.

    • Reinhard (kein Partner)
      29. November 2012 20:26

      "Aber durch die Privatisierungen (kommt von Privare und bedeutet Rauben) wird den Bürgern das Geld gestohlen."

      Ah ja, Eigentum ist Diebstahl. Grüße von Marx. Solche Ergüsse führen dazu, dass in Graz die Kommunisten wieder an die Gestade der Tagespolitik gespült werden.
      Ich halte mich eher an Nietzsche:
      "Was sie mit allen Kräften erstreben möchten, ist das allgemeine "grüne-Weide-Glück" der Herde; mit Sicherheit, Behagen, Erleichterung des Lebens für Jedermann; ihre beiden am reichlichsten abgesungenen Lieder und Lehren heißen "Gleichheit der Rechte" und "Mitgefühl für alles Leidende" - und das Leiden selbst wird von ihnen als etwas genommen, das man abschaffen muss.
      Wir, die wir uns ein Auge und ein Gewissen für die Frage aufgemacht haben, wo und wie bisher die Pflanze "Mensch" am kräftigsten in die Höhe gewachsen ist, vermeinen, dass dies jedes Mal unter den umgekehrten Bedingungen geschehen ist..."
      Zu finden in "Jenseits von gut und Böse".

      "Kreativität (viele Erfindungen) entsteht aus Muße und der Freiheit sich diese Zeit auch zu nehmen."
      Entschuldigung, aber da fällt mir nur noch das Wort Quatsch ein! Unsere Erfindungen resultieren allesamt aus der Notwendigkeit, ein besseres Leben zu schaffen. Mag sein, dass nicht alles perfekt funktioniert, aber aus Muße und Freizeit entstand in den meisten Fällen nur Faulheit und Fettsucht, Spielsucht und religiöser Eifer.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      30. November 2012 10:17

      Reinhard
      Haben sie sich das Video angesehen? Wahrscheinlich nicht! Deshalb ist jede vernünftige Diskussion überflüssig.

    • Reinhard (kein Partner)
      30. November 2012 11:51

      Consuela, ich kenne diese Rede schon lange. Und ich habe über 40 Jahre Säbelrasseln in allen politischen Machtblöcken hinter mir. Wenn Sie nach dieser Rede des russischen Ex-Präsidenten schon unter einen Stein kriechen und vor dem Atomschlag zittern, ist eine vernünftige Diskussion nicht nur überflüssig sondern sogar unmöglich; Vernunft hat nämlich diesen Krieg, der bereits seit 60 Jahren regelmäßig angedroht wird, bisher verhindert. Vernunft und nicht ängstliches Verkriechen vor der Realität und Jammern nach Utopia.
      Bei der amerikanischen Bombardierung Tripolis', beim russischen Einmarsch in Afghanistan, bei jedem Zwischenfall auf einem Atom-U-Boot oder einer Raketenbasis beider Seiten waren wir dem Krieg näher als jetzt.
      Aber zum Glück haben wir Verschwörungstheoretiker und permanent-panische Lemminge, die sich im Besitz der einzigen Wahrheit wähnen und natürlich im Besitz des einzig wirksamen Rezeptes gegen alles Unheil und zum Sieg des ewigen Eiapopeia sind. So wird es nie langweilig.
      In einem gebe ich Ihnen Recht: Wir werden permanent belogen.
      Nur, wenn Sie glauben, deswegen im Besitz der reinen Wahrheit zu sein, haben Sie entweder noch einen langen Weg der persönliche Entwicklung nötig oder Sie verkriechen sich irgendwann heulend in einem Betonbunker voller Konserven.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      30. November 2012 15:56

      Lieber Reinhard!
      Danke für ihre Antwort!
      Ja Verschwörungstheoretiker wurden schon immer belächelt. Auch die die damals behaupteten, dass die Erde eine Kugel sei und keine Scheibe.
      Wenn sie wissen, dass unser Geldsystem ein Betrugssystem ist, welches nur dazu da ist die Völker auszurauben, wundert es mich, dass sie das als rechtens finden. Wenn es für sie in Ordnung ist, dass eine kleine selbsternannte Elite (die sich durch Sklaverei, Völkermord und Landraub ihr Vermögen angeeinet hat) sich das Recht herausnimmt (Geld regiert die Welt) sich alles Vermögen anzueignen, obwohl die Erde eigentlich allen Menschen gehört. Auch die aus der Erde geförderten Bodenschätze gehören eigentlich allen Menschen!
      Und zu ihrer Meinung, dass die Vernunft Kriege verhindert hat. Tja da muss ich sie schon fragen, ob die Kriege, welche seit 1945 durchgehend von der USA (mithilfe der NATO) geführt wurden, nur deshalb nicht zählen, weil sie nicht in Europa stattfanden.
      Wenn nur der recht bekommt, wer reich ist, dann hat das Wort Gerechtigkeit keine Bedeutung mehr.
      Und nein, ich weis nicht alles - im Gegenteil, je mehr ich erfahre, desto mehr Fragen tun sich auf. Ich weis, dass ich nichts weis, aber die meisten Menschen wissen nicht einmal das!
      Liebe Grüße aus Oberösterreich

  19. Carlo (kein Partner)
    29. November 2012 13:43

    OT Die Klimakrieger

    Wie von der Industrie bezahlte PR-Manager der Welt seit Jahren einreden, die Erderwärmung finde nicht statt. Chronologie einer organisierten Lüge:
    http://www.zeit.de/2012/48/Klimawandel-Marc-Morano-Lobby-Klimaskeptiker

    • Erich Bauer
      29. November 2012 14:11

      Der Ausbruch des ultimativen Hot Spots im heutigen Yellow Stone Park ist schon längst überfällig... Es wird wieder einmal fast das ganze Leben auf diesem Platneten auslöschen... "Hunde, wollt ihr ewig leben?!"

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      29. November 2012 17:17

      Diese Klimahysterie wurde von korrupten Leuten ins Leben gerufen um die Atomlobby zu finanzieren. Es hat uns nur Geld gekostet und zudem wird durch Atommüll die Erde vergiftet.
      Und da die Menschen schon so degeneriert sind und nicht mehr selbstständig denken können (ich gehörte dazu) haben sie das alles geglaubt.
      Doch der Klimawandel ist ein natürliche Erscheinung. Grönland war mal eisfrei und das ganz ohne Industrie. Außerdem ein Treibhausklima ist gut für die Pflanzen, das weis jeder der ein Gewächshaus hat.

  20. xRatio (kein Partner)
    29. November 2012 13:20

    "Es spricht massiv gegen den Austrokanadier, dass noch kein einziger Mensch von Format oder Intelligenz zu seinen Gefolgsleuten gestoßen ist."

    Das spricht nicht gegen Stronach, sondern gegen die Austriaken, die außer allenfalls in der FPÖ nichts mehr an "Format oder(??) Intelligenz" zu bieten haben.

    Wie tief Austria in flächendeckend grassierender politischer und ökonomischer Blödheit versackt ist, sehen wir hier drastisch auch an Leuten wie Dr. Unterberger (aber vielleicht ist der ja auch bloß beleidigt, daß er als Semisozialist noch keine Einladung von Stronach erhalten hat).

    xRatio

    • Erich Bauer
      29. November 2012 13:31

      Sie sind hier so richtig das Salz in der Suppe... :-) Manchmal hab' ich den Eindruck, daß sie unsterblich verliebt sein müssen... :-))) Auf jeden Fall bekommen sie von mir ein Sternchen...

    • Wertkonservativer
      29. November 2012 13:32

      Die FPÖ als Heimstatt der überdurchschnittlich vielen Geistesriesen!
      Da lachen die Hühner, da gackert der Hahn!

      Und Dr. Unterberger weiß ja, wer ihn da beleidigt!
      Ein Kluger, der sich rotzig gibt!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      29. November 2012 13:51

      Wertkonservativer,

      Es tut mir leid, wenn ich Ihr Weltbild etwas zurechtrücken muß. In der 2. und 3. Reihe der FPÖ stehen sehr wohl profunde Geister. Die wollen nicht "vorne" das "Kasperltheater" inszenieren... Daher schickt man ganz gerne die "Lumpis" vor.

      In der 2. und 3. Reihe der ÖVP findet sich nur "Bauern- und Beamtenschläue"... Das "Intelligenzpotential" reduziert sich auf Berlakovic... Mikl-Leitner... Leitl..."Iron-Mary" nehme ich aus... :-)

    • Wertkonservativer
      29. November 2012 14:35

      Müssen Sie immer gleich auf die ÖVP kommen, wenn andere Dinge anstehen?
      Sie sind ein Sarkasmus-Gigant, Herr Bauer!

      Gerhard Michler

    • Erich Bauer
      29. November 2012 14:44

      Wertkonservativer,

      Zwischen Ihnen und der ÖVP paßt doch kein Blatt Papier... :-)

    • xRatio (kein Partner)
      29. November 2012 20:44

      @ Erich Bauer 29. November 2012 13:31

      Untertänigsten Dank für das unverdiente Kompliment : -))))

      xRatio

  21. Der Realist (kein Partner)
    29. November 2012 12:08

    mir war der Strohsak Franzi schon immer zu einfach gestrickt, viele die sich seiner bedienten und in seinem Glanz sonnten, versuchen jetzt, da er sich politisch engagiert, seine Fehler aufzuzeigen und kritisieren seine möglicherweise mangelnde Intelligenz. Ich habe mir allerdings shon erwartet, dass Herr Stronach wenigstens halbwegs herzeigbare Gefolgsleute findet, die er bisher präsentiert hat, kann man wahrlich nicht als Zugpferde bezeichnen.

  22. Graf Berghe von Grips (kein Partner)
    29. November 2012 10:55

    Das wäre doch wahrlich gelacht,
    würde der Sack des Strohs nicht zugemacht....

  23. Neppomuck (kein Partner)
    29. November 2012 10:35

    Frankie und seine (von ihm) aufgespießten Gesellen machen das, oder er versucht es, was man in Journaillistenkreisen "Brieftaschenjournalismus" nennt.

    Die "Gouldene Reiigel" ist allerdings nicht demokratietauglich.
    Und seine Epigonen ("Frank hat das gesagt und jenes ..."), die ihren gesellschaftlichen Absturz vor Augen, das gutdotierte Faulbett des Palamentariers für sich prolongieren wollen, ebenso wenig.

    Merks, Wähler.
    Es kommen haarige Zeiten auf uns zu.
    Da sollte man mit seiner Stimme, sei diese auch schwach und damit kaum hörbar, sehr sorgfältig umgehen. Diese einem Rentier, der sich von einem scheint 's unüberwindbaren politischen Johannistrieb leiten lässt, in seinen geltungssüchtigen Rachen zu schmeißen kann weitreichende Folgen haben.
    Die Grünen warten nur darauf, das "Zünglein an der Waage" zu spielen.
    Die Folgen dieser wahlarithmetisch bedingten Überbewertung sieht man derzeit sehr deutlich in Wien.

    • Zraxl (kein Partner)
      29. November 2012 12:07

      "Es kommen haarige Zeiten auf uns zu." ...die Rot und Schwarz, und in den Bundesländern auch Grün und Blau, verursacht haben. In Graz verhandeln die Schwarzen gar mit den Kommunisten, damit der Bürgermeistersessel nicht verloren geht.

      Auch in der Stronachpartei wird es Opportunisten geben. Auch die Stronachpartei kann die vorhandenen Probleme nicht mit dem Staubfetzen wegwischen. Aber wenigstens ein paar gute Ideen sind bei Stronach schon vorhanden. Bemerkenswert ist auch, dass man die Tatsache, dass hier ein Politiker in die eigene Tasche greift, anstatt Steuerzahlergeld in schwarze Korruptionslöcher zu baggern, als Mangel an persönlicher Integrität auslegt. Demokratie und Ochlokratie sind offenbar doch Synonyme mit identischer Bedeutung.

    • Neppomuck (kein Partner)
      29. November 2012 12:13

      Die "haarigen Zeiten" kommen an diversen "Schirmen" langsam herunter.
      Sind also Ergebnis der "Verhandlungen" rückgratloser Bundespolitiker.

      N.B.: Wieviel konnte 'Francesco Strohsacchio' denn als Steuermilderung bei seiner selbstlosen Parteispende an die eigene Partei geltend machen?
      Das wäre dann der Anteil der Steuerzahler.

    • Zraxl (kein Partner)
      29. November 2012 14:27

      Die Schirme sind sicher auch ein ganz großes Problem. Da haben Sie durchaus recht. Aber es gibt auch ein paar ganz große Probleme innerhalb Österreichs, wie z.B. das monströse Staatsdefizit, den hoffnungslos ineffizienten Verwaltungsapparat, die diversen Wähler-kauf- und Verdummungsmechanismen von der Hacklerregelung über die Landwirtschaftsförderung bis zum Rundfunkgesetz, und natürlich die aberwitzigen Steuerforderungen.

      Die Frau Finanzministerin hat mir übrigens ein Brieferl gesendet, ganz lieb mit ihrem G'sichterl drauf!, in dem sie mir mitteilt, wofür meine Einkommensteuergelder verheizt werden. Allein der Betrag, der davon in die ÖBB gestopft wird, entspricht den Lebensmittelkosten, die ich für meine ganze Familie für 3 Monate aufwende. Das meiste Steuergeld rinnt aber in "Länder und Gemeinden" (für die undichten Stadthallenbäder, Riesenbahnhöfe ohne U-Bahnanschluss, die Denkmäler für Drogendealer usw.), die "Soziale Wohlfahrt, Gesundheit" (Kinderbeihilfe für die vielen Kinder im Heimatland unserer Immigranten und die E-Card Mitbenutzung durch nicht gemeldete Verwandte, ...), "Zinsen für Staatsschulden" (Wahlzuckerl der Vergangenheit), usw. usf. Aber, wie uns die Frau Finanzministerin mitgeteilt hat, sind die "Schirme" darin nicht enthalten, denn das sind ja bloß (!) Haftungen (und ein gutes Geschäft).

      NB: Ob man Parteigründungskosten von der Steuer abschreiben kann, weiß ich nicht. (Als was bitte?) Aber unabhängig davon, zahlt Herr Stronach Geld. Eigenes Geld. Die Rechnung, wonach rechtmäßig nicht einbezahltes Steuergeld eine Belastung für Steuerzahler darstellen soll, die Verschwendungspolitik der Regierung jedoch nicht, verstehe ich nicht. Daran ändern auch noch so viele originelle Schreibweisen des Namens von Herrn Stronach nichts.

    • de Voltaire (kein Partner)
      30. November 2012 11:03

      @Neppomuk: Was bitte ist an der "goldenen Regel" nicht demokratietauglich? Demokratie ("Herrschaft des Volkes") bedeutet, dass dasVolk der Souverän ist, dass das Volk Entscheidungen trifft, dass die Regierung unblutig gewechselt werden kann. Es gibt viele Möglichkeiten der Umsetzung, Demokratie heißt nicht zwangsläufig, dass die einen das Geld verdienen und die anderen es dann ausgeben. Im Gegenteil, dies ist (nach den alten griechischen Philosophen) der direkte Weg in die Ochlokratie, die wiederum direkt in die Diktatur führt ...

  24. cmh (kein Partner)
    29. November 2012 10:20

    Einer der größten Bleeedheiten der letzten Jahre ist das Gegengeschäft.

    Dass dieser Begriff verwendet werden muss und die wirklich Bleeden zu sedieren, ist ja verständlich. Aber dass es doch tatsächlich Leute gibt, die länger als 30 Sekunden an die Existenz solcher Gegengeschäfte glaubt, ist doch eher zum Verzweifeln.

    Warum bemüht man sich denn immer, das Funktionieren der Wirtschaft durch Tricksereien und Umgehungen unmöglich zu machen und dann die Auswirkungen dieses Nichtfunktionierens der Wirtschaft umzuhängen. Um nicht ihren Kampfnamen "Neokapitalismus" zu verwenden.

    So ist es bei der "Rettung" Griechenlands, bei der das Essentiale des Geldes, seine Knappheit, konterkariert wird und damit das Heilmittel die gleiche Eigenschaft hat wie die Krankheit. Bei den alten Römern wurden die Verschwender regelmäßig entmündigt, bei uns stellen sie Forderungen.

    Und so ist es bei den Gegengeschäften. Man kauft etwas, was man eigentlich nicht will (obwohl man es natürlich schon brauchten würde) und gibt dafür das hin, was man loswerden will, weil es keinen Wert hat. Mit dieser Einstellung kann man zwar einen vergnüglichen Nachmittag am Trödelmarkt verbringen, aber für eine moderne Wirtschaft ist diese Einstellung zu wenig.

    Und wer sich wirtschaftlich betätigt, ist bei uns ja schon von vorne herein ein Kriminelloider.

  25. consuela rodrigez (kein Partner)
    29. November 2012 10:20

    Erschreckende Zitate die das Wirken der Linken erklären!
    Zitate-Beginn:
    ——————————————————————
    “Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”

    Jürgen Trittin, Bündnis90/Die Grünen
    ——————————————————————
    Sinngemäß: “Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird”.

    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen auf Bemerkung von Susanne Zeller-Hirzel (letzte Überlebende der Weißen Rose; Widerstandsgruppe im 3.Reich)
    ——————————————————————
    “Das Problem ist nicht Sarrazin selbst als Person sondern der gleichgesinnte Bevölkerungsanteil in Deutschland”.

    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen, (Sarrazin hat bis zu 90% Zustimmung in der Bevölkerung.)
    ——————————————————————
    “Der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!”

    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen auf dem Parteitag der Grünen 1998 in Bonn-Bad Godesberg.
    ——————————————————————
    “Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen.”

    Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen, Wunschvision zum Tag der Deutschen Einheit, Artikel in der Welt am Sonntag vom 6.Februar 2005.
    ——————————————————————
    “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”

    Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen
    ——————————————————————
    “Ich wollte, daß Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.”

    Sieglinde Frieß, Bündnis90/Die Grünen vor dem Parlament im Bundestag, Quelle: FAZ vom 6.9.1989.
    —————————————————————–
    “Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.” (Antwort auf die Beschwerde zu Integrationsproblemen von 50 Anwohnern)

    Nargess Eskandari-Grünberg, Bündnis90/Die Grünen, in der Frankfurter Rundschau vom 13. November 2007. Augenzeugen sagen, es hieß wörtlich “…dann wandern Sie aus!”

    • cmh (kein Partner)
      29. November 2012 10:23

      Özdemir hat mit Rösler den Migrationshintergrund gemeinsam.

      Doch kein Vergleich!

  26. HEFJ (kein Partner)
    29. November 2012 10:03

    Nur, um keine Zweifel aufkommen zu lassen, zu allererst folgende Feststellung: Bei meinem derzeitigen Wissensstand würde ich bei der nächsten Wahl das Team Stronach wählen, bin also nicht objektiv. Unter diesem Aspekt bin ich als Anhänger des Teams fast gezwungen, dem von mir durchaus geschätzten Herrn Dr. Unterberger zu widersprechen:

    Das Bild, das der Staat Österreich derzeit bietet, ist imho für die Bürger katastrophal:
    1) Wir leiden unter einer Mischform von Beamten-, Parteien- und Sozialpartner-Diktatur.
    2) Jede der beiden traditionellen Großparteien ist seit Jahrzehnten bemüht, sich eine Unsumme von Vorfeldorganisationen, Günstlingen und Netzwerken aufzubauen, wobei die SPÖ dabei den größeren Erfolg gehabt hat. Grün und Blau sind den Vorzügen dieser Verflechtungen durchaus zugetan, arbeiten aber ohne ganz große Erfolge an der Errichtung derartiger Einkunfts- und Indoktrinierungs-Quellen.
    3) die Erhaltung des Parteien- und Beamtenstaates in der derzeitigen Form schlägt sich derart negativ auf die Einkommen jedes Einzelnen nieder, dass das System schon längst nicht mehr finanzierbar ist, ohne vor allem den Mittelstand und die Klein-Unternehmen abzuwürgen.
    4) Bei den Eingriffen selbst in die intimste Privat-Sphäre kann man bereits von diktatorischen Zwangsmaßnahmen gegen die Interessen des Volkes und einzig für die Interessen einzelner Bonzen und deren Parteien sprechen.
    5) Fazit: Das System ist bereits gänzlich aus dem Ruder gelaufen, stellt sich derart desolat dar, dass es nicht mehr reparabel ist.

    Unter diesen Aspekten scheint mir persönlich eine Demokratie, die auf Experten-Arbeit und ihrer Resultate aufbaut, als eine brauchbare Option. Der Sturz des derzeitigen Systems durch Gewalt KANN letztendlich keine nachhaltigen Verbesserungen mit sich bringen. Es dauert (wie die Geschichte zeigt) Generationen, bis die durch gewaltsamen Umstürze entstandenen Schäden wieder halbwegs ausgeglichen werden können. Die Bevölkerung hätte ausschließlich Nachteile dadurch zu erwarten.

    Dass das Team Stronach als politischer Newcomer Fehler macht, kann und will ich nicht bestreiten. Ebenso wenig lässt sich bestreiten, dass die Repräsentanten nach außen hin (die Verkäufer der Ideen) zuerst einmal beweisen müssen, was, und sie etwas können. Dahinter steht allerdings ein Institut, das Lösungsansätze im Interesse des Volkes auf wissenschaftlicher Basis ausarbeitet. Dass Leute wie Häupl, Pröll, Hahn, Faymann, Glawischnig, Bucher oder Vassilakou glaubhaftere Verkäufer sind, als die derzeitigen Mandatare des Teams Stronach, glaub ich persönlich nicht so ganz. Auch Strache ist imho zu lange in das bestehende System eingebunden, um echte Änderungen oder Neustarts durchsetzen zu wollen.

    Bitte, die Länge dieses Beitrags zu entschuldigen - melde mich ja auch nur sehr selten zu Wort. Nur noch eine Bemerkung zum Abschluss: Diese persönliche Meinung soll und darf nicht heißen, dass ich nicht auch und gerade völlig entgegengesetzte Ansichten respektieren würde. Den Versuch einiger politischer Parteien und Interessengruppen, die Wähler verschiedener Parteien gegeneinander auszuspielen, sollten wir imho am besten ignorieren. Niemand ist ein böser Mensch, nur weil er eine andere Partei wählt als wir, wie uns so oft einzureden versucht wird. Derzeit sehen die Fronten eher so aus: Die Parteien und die Regierung gegen die Interessen, Anliegen und Bedürfnisse der Bevölkerung.

    Wie wir GEWALTFREI eine Änderung bewirken, ist letztlich wurscht, Hauptsache, dass es überhaupt geschieht, sonder haben wir alle miteinander keine Zukunft mehr. In diesem Sinne alle guten Wünsche für alle Teilnehmer dieses Forums!

    • cmh (kein Partner)
      29. November 2012 10:26

      Jemand der SPÖ wählt, ist natürlich nicht notwendigerweise ein böser Mensch.

      Aber zumindest ein dummer.

    • cmh (kein Partner)
      29. November 2012 10:30

      Die Leute, die jetzt in der Stronachpartei sind, sind vermutlich aus dem gleichen Holz geschnitzt wie die von Ihnen genannten.

      Allerdings habe ich schon ein Problem damit, dass diese Personen so nach und nach vom BZÖ desertiert sind. Nicht weil es in dieser Partei gröbere bekannte Verwerfungen gegeben hätte, sondern einfach so.

      Wer weiss, was diese Wendehälse dann einfach so sachzwangartig gegen das, was sie ihren Wählern versprochen haben, beschließen?

  27. Mitleserin (kein Partner)
    29. November 2012 07:17

    Genauso wie viele hier, überlege ich auch was aus dem Team Stronach werden wird. Die Persönlichkeiten sind nicht wirklich überzeugend. Die Fahrtrichtung wirr und schöne Worte sind eben nur Worte bis die Tat gesetzt ist.

    Die Faszination von Stronach hat mE zwei Ursachen:
    a) er wagt es dem ORF die Stirn zu bieten
    b) er braucht nichts mehr. Wenn Ö zu blöd wird, geht er nach Kanada
    c) er verpricht seinen Mitarbeitern Einkommen - wenn nicht aus der Staatskasse, dann aus eigenen Mitteln, die er bereit stellen kann
    d) der Boulevard wird sich hüten Stronach zu hart anzufassen, denn sonst gehen Inserate flöten.
    e) erstmals gibt es jemanden der das Inseratenfütter-Positive Berichterstattung der SPÖ konterkariert.

    Bin Beobachter, werde aber das Team Stronach sicher nicht wählen. Ein viel zu bunter Haufen und es wird noch bunter in den nächsten Monaten werden.

    Aber vergnüglich ist es allemal....

  28. Christoph. K. (kein Partner)
    29. November 2012 07:16

    Erst werden Gegengeschäfte als toller Ausgleich für die hohen Kosten der Abfangjäger dargestellt und jetzt werden jene Unternehmen, die die Gegengeschäfte abgeschlossen haben, dafür kritisiert? Was will die Politik eigentlich? Die Aufträge von Mercedes haben jedenfalls Arbeitsplätze gesichert. Was soll daran schlecht sein?
    Die Diskussion um die angeblichen oder echten Gegengeschäfte ist an Skurrilität nicht mehr zu überbieten.

    • leshandl
      30. November 2012 10:40

      Nicht das Gegengeschäft an sich wird kritisiert, sondern die Leugnung durch Herrn Stronach. Interessant der Flug von KHG mit Magna-Manager Wolf zu EADS. Herr Stronach tut immer so, als wüsste er über alles Bescheid, aber damals war er vermutlich mit ganz anderen Dingen beschäftigt, zB dem Bau seines obskuren Racino, wo er heute prospektive Wähler mit Gulaschsuppe und Würstl anlockt. Ich gebe gerne zu: Mit geht dieser selbstverliebte alte Mann sehr auf die Nerven mit seinem Gequassel.

  29. byrig
    29. November 2012 00:51

    frank stronach ist nicht zu unterschätzen.
    verglichen mit so kaum wahrnehmbaren,aber ernsthaft gemeinten leichtgewichten wie "eos" oder wie diese neue bewgung heissen mag,ist er ein gigant.
    für eine so junge partei wie die stronachs ist die medienpräsenz gewaltig,keine der anderen neugründungen schaffen das auch nur ansatzweise.vom clubstatus ganz abgesehen.
    die akzeptanz hier im forum,lauter gediegene,gesettelte leute,ist überraschend hoch.
    trotz keiner äusserung zu hemmungsloser massenzuwanderung,keiner festlegung was die wehrpflicht betrifft.
    stronach wird die nächsten 5 jahre der politik mitbestimmen,eventuell was neues implementieren-das dürfte ja auch der unterschwellige reiz für soviele "gscheite" in diesem forum sein-und wir werden weitersehen.

    • Wertkonservativer
      29. November 2012 10:08

      Leider gehöre ich, lieber @ byrig, anscheinend nicht zu den vielen gediegenen, gesettelten und "Gscheiten" in diesem Forum!

      Muss ich mich jetzt ob meiner Skepsis hinsichtlich Wirkmächtigkeit des Stronach-Haufens auf die Politiksituation unseres Landes nach der kommenden Wahl genieren, echt genieren?
      Da Herr Stronach ja - mit gutem Grund - kaum in der Öffentlichkeit präsent sein wird (sei es, dass er gerade die kanadischen Latifundien überwacht, sei es, dass ihm dies von seinen Beraten abgeraten wird), müssen eben die "Leistungen" seiner politischen "Ziehkinder" zur Bewertung herangezogen werden.
      Und da glauben Sie, dass da in den kommenden Monaten viel Postives von diesem Unterkleifel-Haufen zu hören sein wird (Werte, Gerechtigkeit, Sparsamkeit usw. usf. führen auch alle anderen im Munde!) ?

      Meine Meinung: bestenfalls ein Augenblickserfolg ohne wirklich positive Auswirkungen auf die politische Lage unseres Landes; weitere Schwächung des bürgerlichen Mitte-Rechts-Lagers, Händereiben bei den Rot/Grünen!

      Ist meine (subjektive) Meinung so gar nicht nachvollziehbar? (Zumal ja auch einiige andere "Gscheite" hinsichtlich der hier grassierenden Stronacherei so ihre Zweifel haben!).

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      29. November 2012 11:44

      Wertkonservativer,
      "...Ist meine (subjektive) Meinung so gar nicht nachvollziehbar?..."

      Ist eh nachvollziehbar... Es wird dieser Meinung halt mancherorts nicht beigepflichtet (subjektiv).

    • Wertkonservativer
      29. November 2012 12:44

      Eh' kloar, Herr E.Bauer!
      Ein allgemeines Beipflichten habe ich angesichts der vielen "Huldigungsadressen" an Mr. Stronach auch nicht erwartet!

      Aber nichtdestotrotz: Sie sind einer der intelligentesten Widersprecher hier!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Erich Bauer
      29. November 2012 13:24

      Wertkonservativer,

      Vielen Dank für die Anerkennung...

    • byrig
      29. November 2012 22:51

      s.g.wertkonservativer,sie sollten genauer lesen!
      ich habe mit keiner silbe frank stronach gepriesen oder gar angedeutet,ein fan von ihm zu sein.
      ich habe lediglich darauf hingewiesen,dass stronach in diesem forum,das ja von leuten mit ziemlichen niveau gebildet wird,eine erstaunliche wertschätzung geniesst.und mein erstaunen darüber ausgedrückt.
      wobei ich nie angedeutet habe,dass alle oder gar die mehrheit diese meinung teilen.
      fühlen sie sich also ruhig nach wie vor als mitglied der gediegenen,gesettelten und gescheiten.

    • Wertkonservativer
      30. November 2012 08:15

      Danke, @ werter byrig,

      jetzt habe ich durch Sie eine weitere Aufmunterung zum Weitermachen, obwohl - wie Sie und andere es inzwischen vielleicht bereits bemerkt haben werden - ich meine Logorrhöe schon weit mehr inm Zaum zu behalten imstande bin, indem ich nur mehr alle paar Tage einmal Eigenbeiträge "verbreche".
      Vom Monatsbewerb habe ich mich damit auch verabschiedet, was mir als altem Ehrgeizling zunächst gar nicht leicht fiel! Nach dem Motto: "es ist schön und erhebend, immer wieder einmal auf dem Stockerl zu stehen", habe ich mir - wie etliche andere hier, eben TÄGLICH die Finger wundgeschrieben (haha!), um hin und wieder Höhenluft atmen zu dürfen!
      Damit ist jetzt Schluss, ich bin diesbezüglich (auch dank KnallerKarli) geheilt!
      Das ist doch was, oder?

      Grüße vom Wertkonservativen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  30. Gandalf
    29. November 2012 00:41

    O.T.:
    Das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" muss laut Auskunft seines Geschäftsführers den Sparstift ansetzen und die Redaktion verkleinern, aber auch sonst kürzer treten. Wann kommen die (ahnungs- oder gewissenlosen?) Geldgeber der österreichischen Sudelblätter und -magazine auf die Idee, ihren Schäflein nahe zu legen, etwas - z. B. mindestens zwei oder drei minderqualifizierte Chefredakteure und einige andere Berufsluftverpester - einzusparen? Davon, dass zumindest eines dieser miesen Printprodukte überhaupt eingestellt wird, darf man ja wohl nur träumen. Aber schön wär's doch, und die Medienlandschaft in unserem Lande wäre wieder hygienischer; selbst wenn sie noch eine Weile rosa verpestet bliebe...

  31. Haider
    29. November 2012 00:24

    Diesen Absatz verstehe ich nicht: "Es konnte ja niemand ernsthaft glauben, dass für den Kauf von Flugzeugen zusätzlich und völlig aus heiterem Himmel Aufträge im doppelten Volumen des gesamten Flugzeugwerts hereinschneien, die sich sonst nie und nimmer nach Österreich verirrt hätten. Gegengeschäfte sind seit Jahrzehnten nur ein Schmäh der Politik gewesen, um dem Mann von der Straße und seinen kleinformatigen Medien notwendige, aber teure Anschaffungen wie etwa die von Militärflugzeugen schmackhaft zu machen."

    Unsere Finanzministerin erklärte uns doch, daß die in Griechenland versenkten Millionen ein Riesengeschäft gewesen seinen, da wir mickrige Zinsen zurückbekamen. Und die kleinformatigen Medien (gemeint ist wohl vorrangig die Krone?) lukrierten horrende Summen aus EADS-Inseraten. Diese Krähe hackt keiner EADS-Krähe ein Auge aus!
    Und wer bleibt über? Der wehrlose Steuerzahler!

  32. Undine
    28. November 2012 22:00

    Heute war es sowohl im Mittagsjournal als auch in der ZIB1 Thema---und Heinisch-Hosek absolvierte wieder mit Verve einen ihrer zahlreichen Auftritte: Gewalt gegen Frauen, vor allem natürlich in der Familie---wie könnte es anders sein! 51 % aller Frauen waren schon Opfer häuslicher Gewalt---in diesem Ton ging es weiter.

    Da Heinisch-Hosek und ihre wackere Kombattantin Claudia Schmied sich für alle möglichen und unmöglichen Formen des Zusammenlebens von Personen ins Zeug legen, nur nicht für die traditionelle Familie, wäre nun interessant zu erfahren, ob sich die "Häusliche Gewalt" nun ausschließlich in den von ihnen beiden am wenigsten goutierten ganz normalen Familien, die sich aus Vater, Mutter und deren gemeinsamen Kindern zusammensetzen---ach, wie spießig!---oder ob es auch in den heute von H-H und Co. so erstrebenswert geschilderten und propagierten Patchworkfamilien oder gar homosexuellen Partnerschaften zu häuslicher Gewalt kommen kann.
    Denn dieser Punkt gehörte auch geklärt, finde ich! Denn wer garantiert, daß es in all den heute so forcierten Lebensformen nicht dennoch zu gewalttätigen Übergriffen kommt?
    Es ist eine traurige Wahrheit und schockierend, daß es immer wieder zu solchen Gewalttaten kommt, aber ich muß sagen, ich kenne niemanden in meinem ganzen Freundes-und Bekanntenkreis, wo tätliche Übergriffe vorkämen.

    • Haider
      29. November 2012 00:29

      Was weiß Claudia Schmied von häuslicher Gewalt? Einen Mann gab es wohl in ihrem Haushalt noch nie! Prügeln sich auch Lesben? Oder stechen sie sich gleich ab? Der Phantasie steht Tür und Tor offen.

    • byrig
      29. November 2012 01:00

      richtig,undine.aber typischerweise hat der linkslinke orf wieder einmal bei der berichterstattung über die messermorde und attacken nicht die nationalitäten der täter preigegeben.von 4 tätern waren-typischerweise-3 türken,1 richtiger österreicher.
      wobei sogar dieser eine österreicher bei diesem tatvehalt extrem selten ist.
      die linken und v.a. die p.c. wollen:keine bezeichnung ethnischer gruppen.

    • Trollwatch (kein Partner)
      29. November 2012 07:01

      Ist es schön in der Opferrolle?
      Dauernd raunzt hier irgendwer über die angebliche Herabwürdigung der Kernfamilie.
      Bis auf eine winzige Minderheit hat niemand etwas gegen Vater, Mutter, Kind(er). Es geht eigentlich immer lediglich darum andere Familienformen auch entsprechende Anerkennung entgegenzubringen.
      Hier gibt es wohl einige Leute die in ihrer Lebensführung so verunsichert sind, dass jedes andere Modell das gelebt oder erwähnt wird sofort zur Wadlbeißerei führt.

    • Josef Maierhofer
      29. November 2012 09:39

      @ Tollwatsch

      Niemand hat etwas gegen andere Formen des Zusammenlebens.

      Aber viele haben was gegen Propaganda und gegen die Benachteiligung der Keimzelle unseres Seins, der Familie.

      Wenn man solche Minister auf Frauen und Kinder hetzt, die eine gegen die Familie, die andere gegen die Kinder, dann haben wir das alle zu kritisieren.

      Nein, wenn zwei meinen zusammenleben zu wollen, dann sollen sie das tun, aber wozu dann die Propaganda ? die 'Gesetze' ? das P.C. ? Wozu ?

      Unnötigkeitspolitik sage ich dazu.

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. November 2012 10:04

      @Trollwatch

      Danke, dass ich meinen Namen wieder nutzen kann, ohne mit Deiner Einfallslosigkeit behelligt zu werden.

      Allerdings bin ich nicht so. Behalte Deinen neuen Nick und ich spendiere Dir dazu noch ein "q" nach dem Doppel-L. Das trifft dann deinen geistigen Zustand genau.

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. November 2012 10:08

      Ein herzliches Dankeschön auch von mir!

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. November 2012 10:46

      So am Ormutschgerl wi diar güb i kan Schülling.

      Ober na i gib da zwa du bist a Zwülling.

      Denn ana allan kann do net so deppat sein.

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. November 2012 12:03

      Wie viele sind wir eigentlich schon?
      Schöne Grüße,
      TF

    • Trollfresser (kein Partner)
      29. November 2012 14:27

      Keine Ahnung.

      Du bist jedenfalls der eine zuviel.

    • Haider
      30. November 2012 22:54

      Einen "Trollfresser" muß man erst bei nüchternem Magen aushalten. Aber - würde Dummheit schmerzen und der Blogg könnte Töne generieren - ein "Trollfresser" müßte einen ganzen Abend lang herzzerreißend greinen. Sei's drum! Ein demokratisches Diskussionsforum steckt solche Typen locker weg. Das ist der Unterschied zu linken Haßpredigern.

  33. dssm
    28. November 2012 19:40

    Nachdem hier im Blog über die Gegengeschäfte viel gemutmaßt wird, einmal ein paar Denkanregungen.

    Ein Rüstungskauf im Ausland ist eine extreme Belastung für die Devisenvorräte (oder Target II).
    Andererseits kann ein einzelnes und kleines Land offensichtlich keine komplexen Waffensysteme alleine entwickeln und dann auch noch kostengünstig dem eigenen Militär zur Verfügung stellen.

    Daher hat man vor vielen Jahren begonnen solche Verkäufe mit Gegengeschäften zu kompensieren.
    Dies ist kein österreichisches Phänomen!
    Gegengeschäfte sind oftmals grösser als das Grundgeschäft; dies ist deshalb notwendig, um bei den Devisen (oder Target II) in die Nähe von Null zu kommen. Viele Produkte, welche gegen-geliefert werden, haben wiederum ausländische Teile, so daß die Entlastung der Exportbilanz mit einer (kleineren) Belastung der Importbilanz einhergeht.

    Da Gegengeschäfte einmal vom inländischen Erzeuger und einmal vom ausländischen Käufer begutachtet werden, kann da wenig schief gehen.
    Dazu überwachen noch die Behörden zweier Länder die Sache; auch die ursprüngliche Rüstungsfirma wird ein ernstes Interesse an einer seriösen und kostengünstigen Abwicklung haben.

    Man sollte auch nicht den Fehler machen und die extreme Korruption der Verwaltung und der politisch Handelnden in gleichem Maße in der Wirtschaft zu vermuten; besonders wenn die Firma nicht in Wien sitzt.

  34. dssm
    28. November 2012 19:18

    Machen wir eine Arbeitshypothese: Stronach und die seinen ziehen mit absoluter Mehrheit ins Parlament ein.
    Was könne überhaupt erreicht werden?
    Nicht viel, die Südländer lehren uns eine unerfreuliche Realität; kaum beschließt das Parlament eine Maßnahme, schon kippt das Verfassungsgericht diese wieder. Vom zähen und beständigen Widerstand der mittleren Beamtenschaft rede ich erst gar nicht.

    Ich kann daher die Herrn Stronach entgegengebrachte Messiaserwartung nicht ganz verstehen.
    Dieser Staat ist nicht mehr auf demokratischem und/oder rechtsstaatlichem Wege zu sanieren, das muss man einfach akzeptieren.

    • cmh (kein Partner)
      29. November 2012 10:06

      Eigentlich eine schlimme Aussicht, wenn nur noch die eisernen Besen bleiben.

    • dssm
      29. November 2012 11:22

      @cmh
      Ich sehe das nicht so drastisch.
      Nichts ist im Geheimen passiert, es gab zahlreiche Kritiker und Warner, ob nun eher philosophisch wie de Jouvenel, ob nun volkswirtschaftlich wie Hayek, ob als erheiternd geschriebener Beststeller a la Paul C. Martin oder aktueller R. Baader. Und natürlich soll der Paradeintellektuelle Mises nicht unerwähnt bleiben.

      Es kann daher keine schlimme Aussicht sein, jeder(!) hatte die Möglichkeit sich zu informieren, jeder hatte die Möglichkeit bei Wahlen anders zu entscheiden, jeder, der nicht gesellschaftlich aktiv werden wollte, hatte die Möglichkeit rechtzeitig ‚seine’ Schäfchen ins Trockene zu führen.

      Wir stehen also vor einem Wunschkind aller Beteiligten!
      Wenn Sie es anders sehen, lehnen Sie automatisch die repräsentative Demokratie ab.

    • Erich Bauer
      29. November 2012 13:11

      dssm,
      "...die repräsentative Demokratie..."

      Ich nehme die Gelegenheit wahr und fasse Ihr Stichwort mit festem Griff!

      Für mich ist hierzulande, im Hier und Jetzt, die Einführung der DIREKTEN "Demokratie" der buchstäbliche Alptraum!

      Über kurz hätten die "Bobos" (Omas Lieblinge) das ultimative Sagen.. Die "Bobos", ausgehalten von ihren Omis, oder mittels "NGO-Schiene" staatlich alimentiert, haben jede Menge Zeit, diese "Demokratie" aktiv "mitzugestalten"... Wir müßten uns vor der Hölle, nach unserem Ableben, nicht mehr fürchten.

    • dssm
      29. November 2012 20:55

      Lieber Herr Bauer.
      Direkte Demokratie kann nur mit freien Menschen funktionieren. Leider ist die grosse Mehrheit staatlich abhängig - also nicht frei.
      Selbst ein Zensuswahlrecht geht nicht mehr, denken Sie an die Berufe (insbes. Finanzindustrie) welche utopische Boni ausschütten, weil der Staat die Verluste im Zweifel sozialisiert oder Tunnel graben lässt, die niemals ausgelastet sein werden. Diese Gruppen hätten dann aber logischerweise die absolute Stimmenmehrheit.

      Bleibt ja nicht mehr viel zur Auswahl ...

  35. Gerhard Pascher
    28. November 2012 15:01

    Mir ist schon klar, dass ein unabhängiger Journalist (auch unabhängige Medien, wie dieser Blog) einer Partei oder einer Regierung NIE voll zustimmen können - auch wenn sie es wollten. Denn dann wäre es mit der Unabhängigkeit oder Überparteilichkeit vorbei. Daher kann es auch nicht sein, dass Dr. Unterberger an Stronach zuviel Positives sieht, sondern eher die Schattenseiten aufzeigen muss.

    Denn stellen Sie sich - liebe Leser und Mitposter - einmal folgendes Szenario vor:
    Dr. Unterberger ist voll von Frust gegenüber den beiden (ehemaligen) Großparteien und wünscht sich für Österreich einen baldigen Neuanfang. Daher schliesst er diesen Blog und stellt sich ab sofort dem Team Stronach als Berater - vielleicht sogar als Mandatar - zur Verfügung. Stronach würde ihn mit beiden Armen begrüßen und seine wertvolle politische Erfahrung in Österreich schätzen und verwerten. Ich gehe mit meinem Hirngespinst noch einen Schritt weiter: Herr Dr. Unterberger motiviert eine Vielzahl von bekannten Leuten aus Politik und Wirtschaft, es ihm nachzumachen. ÖVP, SPÖ und FPÖ sind total schockiert und versuchen zu retten, was noch zu retten ist.

    Nun ist es 15,01 Uhr und ich bin von meinem Mittagsschlaf wieder aufgewacht.

  36. RR Prof. Reinhard Horner
    28. November 2012 14:38

    reinhard.horner@chello.at

    "Gegengeschäfte" zu Stronachs Konzern haben offensichtlich stattgefunden. Welcher Art sie waren, das sollte Stronach - sollte er es seinerzeit nicht gewusst oder seither vergessen haben - nachprüfen und entsprechend „wahr, transparent und fair“ darlegen.

    Dass Stronach aktuell in der politischen Restlverwertung einkauft, ist Tatsache. Darüber sollte allerdings nicht in Vergessenheit geraten, dass er früher durchaus auch großkalibrige Leute für sein Wirtschaftsimperium eingekauft hatte.

    Stronach will als Österreich-Retter die Werte vorgeben. Nun, sein oberster Wert lautet bekanntlich: „Wer das Gold hat, bestimmt die Regeln!" (Oder wie das unser fleißigster Gastkommentator ausdrückt: „Wer zahlt, schafft an!")

    • kaffka (kein Partner)
      29. November 2012 10:45

      Politicus1
      28. November 2012 11:36

      Ohne Stronachanhänger zu sein sehe ich in seinen Leuten den Weg, der ihm den Zugang zum Parlament un der Öffentlichkeit geöffnet hat.

      Um das Ziel zu erreichen, musste er "Abgeordnete" anwerben.
      Die Leute, die er gefunden hat sind nicht besonders attraktiv, aber wer so urteilt ist hiermit aufgerufen jene unter den 183 AO´´ namhaft zu machen, die auch nur einen Deut besser sind. (Volkszertreter uns ähnliches...)
      Bitte warum ist es hier so still? ... Na sehen Sie, Sie wissen auch keinen!

      Altes Sprichwort: Wo nichts is , ist nichts zu holen. (In der Not frist der Teufel Fliegen!)

    • Erich Bauer
      29. November 2012 11:05

      „Wer zahlt, schafft an!"

      Wär' höchst an der Zeit, daß sich die ZAHLER nichts mehr "anschaffen" lassen! Die Nichtzahler sind akkurat samt ihren zahllosen, saudepperten Vorschriften und Vorschlägen in die Schranken zu weisen! SCHAFFEN WIR AN!

  37. Observer
    28. November 2012 14:21

    Zur "Personalauswahl" beim Team Stronach:
    Es werden täglich mehr, eben lese ich, dass sich der Kärntner Martin Rutter (vorm. Grüne) dem Stronach-Team angeschlossen hat.
    Wenn man immer von bisher unbekannten Hinterbänklern spricht, welche Stronach gewinnen konnte, dann seien einige Insiderinformationen erlaubt, welche ich bekommen habe:
    Alle im Parlament vertretenen Parteien haben solche Leute, welche aber nur für die "Drecksarbeit" in der Parteiorganisation, Beschwichtigungen in deren Heimatgemeinden, bei Wahlkämpfen (auch in anderen Bundesländern), für eine Pflichtrede bei unwichtigen Debatten im fast leeren Plenarsaal und zum Abstimmen (natürlich mit Klubzwang!) gebraucht werden. Viele dieser Leute kommen einfach im jeweiligen Parlamentsklub nicht "durch" und sind daher auch frustriert.

    • Gandalf
      28. November 2012 17:06

      Zum Thema Hinterbänkler: Wenn ich, selten, aber doch, die Endlosdebatten des Nationalrates über die Unsterblichkeit der Maikäfer und sonstige dringliche Anfragen der Grünen auf ORF III nebenbei laufen lasse, bekomme ich, ob ich will oder nicht, auch die "Pflichtreden" der Hinterbänkler aller politischen Ausrichtungen mit. Und, was und wie gross auch immer auch die Verdienste dieser Frauen und Männer in den jeweiligen Parteiorganisationen sein mögen: Der Eindruck, den ihre ungelenken, teilweise eher heruntergestotterten als vorgetragenen Beiträge hinterlassen, ist jämmerlich, der Nutzwert natürlich null. Und das betrifft, wie schon erwähnt, alle Parteien. Besser wäre es, die Braven würden den Mund halten und die Redezeit denen überlassen, die zumindest der gesetzten Rede fähig sind. Übrigens: gab es da nicht einen Vorschlag, den Nationalrat zu verkleinern....?

    • GOP
      28. November 2012 17:30

      Gandalf:
      Sie haben recht, es sind hinten oft keine "Persönlichkeiten", welche schlagfertig und ohne vom Blatt abzulesen, eine gute Rede machen können. Da liegt aber der Grund darin, dass die Parteien aus verschiedenen Gründen eben gezwungen sind, diese "schwachen" Leute auch auf die Kanditatenlisten zu setzen.

      Zur Anzahl der Abgeordneten: da gab es kürzlich in einem Leserbrief an eine Tageszeitung einen "interessanten" Vorschlag:
      Es braucht derzeit nur 6 NR-Abgeordnete (für jede Partei einen), entschieden wird alles ohnehin schon in den Ausschüssen und bei der Abstimmung sollte jeder dieser 6 Abgeordneten nur mehr ein Taferl mit seinem "Stimmgewicht" (Prozente oder ehem. Abgeordnete) hochhalaten. Der NR-Präsident braucht dann nur mehr zusammenzählen, denn auch jetzt werden durch den Klubzwang die Mehrheiten so ermittelt.

    • Gandalf
      28. November 2012 21:51

      @GOP:
      Na ja, warum nicht? :-)

  38. Johann Scheiber
    28. November 2012 13:47

    Wenn Frank Stronach ernsthaft für die Interessen des österreichischen Volkes eintreten würde, wäre der Magna-Konzern sehr schnell Geschichte. Die Konzerne betreiben nämlich genau das, was die Menschen nicht wollen: Multi-Kulti, GenderMainstreaming, Queer-Strategien, Mittelstandszerstörung, Massenverdummung.
    Wenn eine Krähe aus dem Schwarm ausschert, wird sie zerhackt.
    Daher ist Frank wohl kein Volkstribun sondern eher der Kandidat der Anti-Wutbürger-Initiative.

    Aber vielleicht irre ich mich ja auch!

    • Erich Bauer
      28. November 2012 14:22

      Auch ich bezweifle, daß die handelnden Personen des "Teams" die unterschiedlichen "Rahmenbedingungen" für Konzerne und KMUs kennen... Ich höre da nix! ALLERDINGS auch von keiner anderen pol. Partei. Auch nicht von einer selbsternannten "Wirtschaftspartei"...

      Aber vielleicht kommt da noch was vom "Team"... Von den anderen erwarte ich mir da sowieso nix.

    • phaidros
      28. November 2012 21:51

      Die Konzerne betreiben nämlich genau das, was die Menschen nicht wollen: Multi-Kulti, GenderMainstreaming, Queer-Strategien, Mittelstandszerstörung, Massenverdummung.

      Kann ich nicht nachvollziehen.

      Warum sollten Konzerne »das betreiben«? Insbesondere bei »Massenverdummung« sind sie direkt am Gegenteil interessiert, an »Gender-Mainstreaming« eher auch (es drückt auf die Qualität der Belegschaft), an »Queer-Strategien« und »Mittelstandszerstörung« haben sie keinerlei Interesse, und »Multi-Kulti« betreiben sie als solches allerhöchstens, weil sie eben das für sie Nützliche antreiben. Und wenn das heißt, internationale Belegschaft, dann heißt es eben internationale Belegschaft.

    • Anton Volpini
      28. November 2012 22:15

      Nein Du irrst Dich nicht Johann.
      Die Stronach- Partei ist, ein Sammelpot von Protesten. Nichts Nachhaltiges ist bei denen bisher sichtbar geworden, wenn auch das Grundsatzpapier überzeugend ausschaut.

      Das mit Deiner Konzerntheorie bei Stronach funktioniert bei ihm aber insofern nicht, als er alle Stadien von Unternehmensgrößen durchgemacht hat. Die meiste Zeit davon hat er wohl als Mittelständler verbracht. Daher weiß er um unsere Sorgen sehr wohl Bescheid.
      In unserer Wahrnehmung ist nur mehr der große Magna- Konzern präsent, der übrigens nicht der größte Autozuliefererkonzern der Welt ist, wie uns von denen so gerne verkauft wird, sondern der fünft oder achtgrößte Zulieferer.
      Ich ziehe meinen Hut vor der Leistung Stronachs, und finde es großartig, daß er in seinen alten Tagen mit unserer Parteipolitik aufräumt.
      Trotzdem schlägt mein Herz für die ÖVP, die aber im Bund für mich unwählbar geworden ist.
      Bei uns in Kärnten scheint sie sich aber zu reformieren.
      Schaun ma amal.

    • Wertkonservativer
      30. November 2012 09:38

      Nach Lesen Ihres letzten Absatzes sind Sie mir gleich noch zwei-bis dreimal sympathischer als bisher, lieber Anton Volpini!

      Auch im Bund wird sich die Volkspartei wieder "derfangen", es müssen nur ein paar gute Leute in die Spitzenpositionen. Der vielen ÖVPlern nachgesagte Linksdrall ist halt auf Adaptierungsbemühungen an die Jetztzeit und den aktuellen "way of life" zurückzuführen!
      Ganz wie knapp dem letzten Krieg kann heute auch eine weltanschaulich wertkonservative bürgerliche Partei nicht mehr agieren: da würde speziell unsere Jugend nicht mehr mitgehen!
      Wir alten Wertbürger sind nunmal inzwischen eine putzige kleine Minderheit, mit deren Idealvorstellungen man heute wahrlich keine Wahl mehr gewinnen kann (gelingt ja schon unseren "halblinken" Schwarzen ebenfalls leider nicht!).

      Also, hoppauf, Herr Volpini! Bitte nicht Spaltpilzen oder Vorschubleistern für linke Übermacht die wertvolle Bürgerstimme geben, sondern der Partei, der Sie zumindest in Kärnten zutrauen, auf dem richtigen Weg zu sein!

      Herzliche Grüße,

      Gerhard Michler
      (einziger bekennender ÖVP-Mensch in diesem Forum!!!)

      (mail to: gerhard@michler.at)

  39. Observer
    28. November 2012 13:43

    Ein Stronach-Bashing - weder von Andreas Unterberger noch von zahlreichen Posteren - bringt überhaupt nichts. Ebenso ist es unfair, alle seine bekannten Mitstreiter als bisherige Hinterbänkler und private Versager zu bezeichnen. Warten wir doch ab, wer sich doch noch auf seine Seite schlägt.

    Mit Berechtigung wird in diesem Diskussionsforum seit über drei Jahren vieles kritisiert, was unsere Regierung und andere Politiker da treiben. Sind wir doch froh, wenn da einer aufsteht und eine Alternative zu den verkorksten Strukturen und den gesättigen Parteien anbietet und eine neue Partei gründet. Sicher macht auch Frank und seine Getreuen einige Fehler, aber man muss Stronach doch die Chance geben, etwas zum Besseren zu verändern. Wenn man gleich am Anfang eines neuen Hoffnungsschimmers wieder alles zerpflückt und ablehnt, dann will man doch nur den bisherigen Zustand beibehalten. Ja, so ist es doch!

    Es gibt hier nur wenige Leute, welche den Mut - und die erforderlichen finanziellen Eigenmittel - haben, eine Bewegung zu gründen, die auch die Anfangshürden meistern kann. - Frank Stronach kann dies. Ich kann nur allen M/Wutbürgern empfehlen, ihn zu stärken, eigene Ideen dort einzubringen und nicht erfolglose Wege zu beschreiten. Denn nichts ist den alten Parteien lieber, als wenn die Kritiker untereinander total zerstritten sind und keine gemeinsame Plattform bilden (wollen oder können). In den nächsten Monaten wird sich zeigen, mit welchen legalen und miesen Mitteln es die etablierten Parteien Stronach schwer machen werden, denn alle fürchten, dass frustrierte ehemalige Wähler ihn demnächst schon rein aus Protest wählen werden.

    Ich glaube, dass viele Österreicher bei den nächsten Wahlen - ebenso wie beim kürzlichen KP-Erfolg in Graz - über die Ergebnisse nur so staunen werden. Ich hoffe sehr, dass Frank Stronach und sein Team nicht schon vorher mürbe wird und sich wieder zurückzieht.

  40. A.K.
    28. November 2012 13:14

    Dr. Unterberger schreibt in „Stronachs wirkliche Fehler“
    „...Gegengeschäfte sind seit Jahrzehnten nur ein Schmäh der Politik gewesen, um dem Mann von der Straße und seinen kleinformatigen Medien notwendige, aber teure Anschaffungen wie etwa die von Militärflugzeugen schmackhaft zu machen.“
    Ja, so ist es! Endlich jemand, der diese einfache Wahrheit ausspricht. Als es noch die Sowjetunion gab und die Ostblockstaaten, mußten dort von den örtlichen (staatlichen) Firmen immer wieder Gegengeschäfte zu österreichischen Lieferungen nachgewiesen werden. Es wurde „zusammengekratzt“ was auch nur irgendwie ein Gegengeschäft sein konnte und später war es bei Lieferungen in „Dritte Welt Länder“ ein österreichischer Kauf von deren Rohstoffen. Bei den Flugzeugen – da wir technisch bei Hochtechnologie, wie Flugzeugen, inzwischen den Status eines Entwicklungslandes erreicht haben – nun eben Lieferungen an Mercedes.

  41. brechstange
    28. November 2012 12:33

    OT Soviel zur Qualität unserer Parteien und Nationalratsabgeordneten, unserer honorigen Experten, die ja allesamt nicht zu Stronach wechseln, weil der ja so senil ist. !Zynik aus!

    Und schon fließt Geld direkt aus dem ESM zu Spaniens Banken, die EU macht es möglich. Der österreichische Steuerzahler haftet damit für Spaniens Banken, nicht mehr alleine für die Kommunalkredit, die Volksbank, die HAA, etc. Die Spanier zahlen zwar einen Dreck an Steuern in Österreich, aber der österr. Steuerzahler haftet. Die Mafia durfte ihr Geld reinwaschen in Spaniens Banken, wir zahlen mit. Feine Sache.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1317811/EU-segnet-Sanierungsplan-fuer-spanische-Banken-ab?_vl_backlink=/home/wirtschaft/eurokrise/index.do

  42. Wertkonservativer
    28. November 2012 12:17

    Frage und Antwort an Herr Rupert Wenger, und die (wenigen) anderen Stronach-Fans hier :

    Sehr geehrte Herrschaften,

    Ihre positive Haltung zu Herrn Stronach und seiner Mini-Mannschaft sei Ihnen unbenommen! Sie setzen - aus honorigen Gründen - Hoffnungen in diese neue Gruppierung; so weit, so gut!

    Dass hier aber der bisher als "Riesentöter" so oft herangezogene blaue Ritter H.C. Strache überhaupt nicht mehr als mögliche Super-Alternative zu den alten Bösparteien SPÖ/ÖVP ins Spiel gebracht wird, verwundert mich schon etwas!

    Da glauben Sie doch hier wirklich, dass eher ein alter, selbstverliebter Knabe (so alt wie ich, jedoch mit mehr Geld "gesegnet"), mit seinen paar Unterkleifel-Hansln mehr zustandebringen könnte, als Herr Strache (mit seinen allerdings auch nicht viel besseren Mitstreitern)?
    Der hat wenigstens eine einigermaßen funktionierende Struktur und Basis; der Stronach? Nullkommajosef!

    Ich werte jedenfalls die partielle Stronach-Begeisterung als schweres Misstrauens-Votum gegenüber Herrn Strache!
    Ja, ja, so schnell vergeht der Ruhm der Welt!!

    (Übrigens: wiederholt habe ich versprochen, mich nicht mehr in politische Themen einzumischen; irgendwie gelingt mir das - trotz zugesagten Rückzuges auf die Lyrik-Schiene - nicht wirklich! Bin halt ein alter und vorlauter Depp, der sich immer auf Polit-Konfrontationen und -Reaktionen einlässt!).
    Bitte um Gnade und Verständnis!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      28. November 2012 13:45

      @ Wertkonservativer

      Ich werte Stronach als zumindest vernünftig und wirtschaftskompetent, seine jetzigen Hansln aber nicht, leider, die sind Übriggebliebene auf der Suche nach einem Job.

      Ich werte H.C. Strache als sozialistische Heimatpartei mit kleinen bürgerlichen Ansätzen und da kommen auch seine Wähler her, in Wien wähle ich ihn auch, außer Herrn Juracka gelingt ein sehr gutes Programm für Wien.

      Bloß, wenn Stronach eine bürgerliche Alternative bietet, so ist er meines Erachtens der ÖVP vorzuziehen, von denen dann bei einem (leider fiktiven) Stronach Sieg sicher viele überwechseln würden, wäre zu hoffen die besten.

      Denn dass die jetzigen alle weg müssen, das sollte jedem vernünftigen Österreicher klar sein, sowohl die 'Spezialdemokraten' wie auch die 'Jagdgesellschaft'. Sie haben Unheil über Österreich gebracht und Österreich verraten und sich selbst bedient.

      Sie führen keinerlei Maßnahmen zur Gesundung Österreichs aus, sondern reiten im Gegenteil Österreich immer tiefer in den Schuldensumpf.

  43. Interessierter Leser
    28. November 2012 11:39

    Am Rande zum Thema Wirtschaft und dem erfolgreichen Unternehmer Stronach:

    Gestern „Sternstunde“ im ORF in „kreuz und quer“.
    Thema der Diskussion: „Und Karl Marx hatte doch recht! - oder?“

    Wo nur nimmt der ORF diese senilen „Philosophen“, „Politologen“ und „Theologen“ her, die im ORF ihre Faszination betreffend Karl Marx in mühsamsten Worten ausdrücken dürfen. Zum „oder?“ bis ich - langsam übel werdend - eingeschlafen bin, sind sie kaum gekommen. Dafür hegten sie Hoffnung, dass nun endlich das eintritt, was Marx „so glänzend“ analysiert hat und was im - an sich edlen – Marxismus (Kommunismus) möglicherweise doch schief gelaufen ist, wofür der kluge Marx nichts kann. Oder wird sich das Proletariat wieder nicht planmäßig erheben und der Kapitalismus sich leider wieder „darappeln“, zum Unglück der armen Massen!

    Zum „Glück“ durften wir vorher den braven Porschesprössling bewundern, der „sein arbeitsloses Einkommen“ (es fließt ihm aus seinem ererbten Anteil am Porsche-Imperium automatisch zu) in tolle Rudolf-Steiner Projekte steckt. „Ach würden alle Unternehmer doch – statt Firmen zu führen und dort tausenden Familien Arbeit zu ermöglichen – ihr Geld in so tolle Schulen/Einrichtungen stecken“, sie hätten die volle Bewunderung des ORF und von all jenen, die glauben, „reiche Leute“ müssen ihr Geld nicht verdienen, sondern nur beim reichen Erbonkel monatlich abholen.

  44. mannbar
    28. November 2012 10:17

    Wieder einmal trifft AU genau den Nagel auf den Kopf!

    Erstens habe ich die ökonomische Logik der Gegengeschäfte nie verstanden. Denn genau diese beweisen ja, dass der Ankauf überteuert war/ist. Wie weiters kann ich es aber vor den Steuerzahlern rechtfertigen, dass ein Produkt seitens der Republik offensichtlich überteuert eingekauft wird?!?

    Gegengeschäfte können den Verlust der Überzahlung ja nie aufwiegen, da die Profiteure derselben private Dritte sind, was wiederum eine Art Subventionierung von Unternehmen darstellt, die nicht argumentierbar ist. Die Präsenz von Gegengeschäften kann nur für absolute Hohlköpfe ein "Schmackbarmachen" darstellen. Dass die Argumentation darum aber politisch funktioniert, ist wiederum wahr, denn an Hohlköpfen herrscht kein Mangel, sie sind das schlechterdings nicht-knappe Gut jeder Wirtschaft und Demokratie. Nur der, der ein bisserl eigenständig nachdenkt, merkt den faulen Zauber.

    Ja, schade, dass sich Stronach dadurch völlig desavouiert, dass er die ärgsten Klappergäule und Bankrotteure im Parlament rekrutiert. Wieso sucht er nicht außerhalb frische, politisch unverbrauchte Kräfte? Was soll man von einem politischen Unternehmen halten, dessen Aktiven aus der Konkursmasse eines BZÖ bestehen? Für diese Gesellen kriegt man höchstens eine Abwrackprämie - in Form von Klubförderung.

    Warum giert er überhaupt nach einem Klubstatus? Damit verliert er stark an Glaubwürdigkeit, was seine (berechtigte) Systemkritik anlangt. Blöder kann man ja gar nicht vorgehen!

    Sein Problem ist halt, dass er schon leicht dement ist - was in der Politik oftmals sogar ein Vorteil ist, hier aber eher kontraproduktiv erscheint ;-)

    Und dass er wie in allem sich zu wenig in bestehende Systeme hineindenkt, dass er keine Geduld hat und alles in Analogie zu einem Unternehmen sieht. Die österreichische Politik ist eben kein Unternehmen - andernfalls wäre sie schon längst vom Markt verschwunden. Wer bspw. glaubt, dass es nur Geld und Muße braucht, damit Österreich Fußballweltmeister wird, hat eigentlich schon jedes Kapital in puncto Realitätssinn verspielt. Mehr als ein Groß-Lugner ist er darum halt nicht. Beides tolle Unternehmer, aber politisch halt Pausenclowns.

    Ich bedauere es sehr, dass er das Ganze so dämlich angeht, denn eine Alternative täte bitter not, zudem hat er vereinzelt sehr gute Ansätze. Die er aber durch Vorschläge und Sager, die nur Kopfschütteln verursachen können, demontiert.

    Er bräuchte wirklich gute Leute, gute Berater, die ihn vor Selbst-Demontage bewahren. Aber wo wären die? Eine große Chance verspielt, die Politik in Österreich ein bisschen aufzurütteln, durchzumischen. Ein bisschen Tea Party in Österreich zu machen - mit dieser hirnrissigen Vorgangsweise wird der Tee aber sehr schal, und es bleiben nur die mitleiderregenden ausgelaugten Teebeutel übrig, die einst bei den Bienenzüchtern sinnlos dahinblubberten.

  45. Rupert Wenger
    28. November 2012 10:12

    Die Partei von Herrn Stronach ist derzeit realistisch die einzige Hoffnung, die wir Liberale haben. Unser politisches System begünstigt die großen Parteien und macht es Neugründungen fast unmöglich, sich öffentlich zu artikulieren. Daher war Stronachs Weg, Abgeordnete "einzukaufen", strategisch der richtige. Nun hat er Zugang zu den Parteienförderungen und den Diskussionen in den Medien. Bisher war das BZÖ unsere einzige schwache Hoffnung, jetzt sehen wir einen strategisch denkenden Mann als Parteichef, der noch dazu in der Wirtschaft reüssiert hat. Das BZÖ hat sich wohl schon selbst aus dem Rennen genommen, Neos ist aus derzeitiger Sicht eine Kleinpartei ohne Förderungen und Medienzugang.
    Wir bringen die derzeitige Regierung samt ihren kongenialen Partner Grün für die Zukunft nie weg, wenn es nicht gelingt, im ersten Anlauf eine starke Opposition mit der Option auf aktive Mitbestimmung in der übernächsten Legislaturperiode aufzubauen.
    Jede Zersplitterung der liberalen Opposition ist schädlich, weil die Stimmen für Parteien, die den Einzug in das Parlament nicht schaffen, verloren sind und damit die Systemparteien anteilsmäßig stärken. Daher liegt es im Interesse der Großparteien, Kleinparteien zu gründen, die die Stimmen für die Opposition zersplittern. Mit unserer Kritik an den entstehenden Oppositionsparteien fördern wir die Zersplitterung, unterstützen also die Interessen der Systemparteien.
    Die Suche Stronachs nach geeigneten Personen und Konzepten ermöglicht uns hingegen, mehr als bei den etablierten Parteien selbst Einfluss zu nehmen, indem wir uns selbst einbringen.
    Ich würde also vorschlagen, anstatt die Personalauswahl zu kritisieren, uns selbst zur Mitarbeit zur Verfügung zu stellen. Das würde das Personalangebot der Stronachpartei verbessern und uns die Möglichkeit geben, die Partei, oder was immer das jetzt ist, etwas in unsere Richtung zu formen.

    • mannbar
      28. November 2012 10:21

      "Nun hat er Zugang zu den Parteienförderungen und den Diskussionen in den Medien."

      Aber nein! Die Parteiförderung braucht er doch finanziell überhaupt nicht, die nimmt ihm doch eher Glaubwürdigkeit. Und die Medienpräsenz hätte er so auch gehabt. Im Gegenteil hat er dadurch eher bad news gemacht. Ich finde, die Strategie war grundfalsch.

      Wie auch immer: Ich hoffe, dass er doch noch die Kurve kriegt. Vielleicht ist er ja doch eine Alternative. Es sieht derzeit nicht so aus, aber man wird ja hoffen dürfen.

    • simplicissimus
      28. November 2012 18:41

      Schoene Worte, aber mit Verlaub, mir geht die Logik ab.

    • Interessierter Leser
      29. November 2012 11:35

      "Ich würde also vorschlagen, anstatt die Personalauswahl zu kritisieren, uns selbst zur Mitarbeit zur Verfügung zu stellen. Das würde das Personalangebot der Stronachpartei verbessern und uns die Möglichkeit geben, die Partei, oder was immer das jetzt ist, etwas in unsere Richtung zu formen."
      Ich hab mich Jahre in der ÖVP engagiert. Dort waren an vorderster Front bestimmt keine so hinterbänklerische Chaoten am Werk, wie sie nun Stronach eingekauft hat. Es war in der ÖVP schon schwierig genug die Partei in eine "Richtung zu formen", obwohl die Parteispitze mir die Möglichkeit ausreichend geboten hat.
      Wie das jedoch mit den Stronach-Mannen gehen soll ist mir gänzlich schleierhaft. Aber ich wünsch jedem viel Glück, der sich trotzdem dort engagiert - vielleicht kauft er ja auch noch den Herrn Martin ein, dann wäre die Revoluzzer-Truppe komplett!

    • leshandl
      29. November 2012 12:55

      Stronach als Hoffnung zu bezeichnen ist geradezu pervers. Der Mann ist ein selbstverliebter, dabei ziemlich chaotischer und hoffnungslos überschätzter alter Mann. Nur nimmt sich kaum jemand die Zeit, die langjährige Serie an Blödheiten, Fehlentscheidungen und fragwürdigen Transaktionen genauer zu untersuchen bzw. darzustellen. Insoferne ist Frank Stronach wirklich gefährlich, wenn nämlich wirklich 10 % oder mehr Wähler auf ihn und seine Anhängsel hereinfallen!

    • Erich Bauer
      29. November 2012 13:58

      leshandl,
      "...ziemlich chaotischer und hoffnungslos überschätzter alter Mann..."

      Ihre selbstgerechte Vermessenheit ist an Peinlichkeit nicht mehr zu übertreffen...

    • F. V. (kein Partner)
      29. November 2012 15:50

      Hoffentlich liest das Frankie. Dann müßte auch ein Angebot für Rupert W. drinnen sein.

    • Gerd Macher (kein Partner)
      29. November 2012 23:10

      @ Rupert Wenger "Die Partei von Herrn Stronach ist derzeit realistisch die einzige Hoffnung, die wir Liberale haben".

      Ist diese Parteigründung nicht die klassische Wählerverarsche?

      Franz Strohsacks Auftrag: 2013 eine FPÖ-Stimmen-Mehrheit zu verhindern - unter anderem durch das Einsammeln von Protest-Stimmen. Auch Strohsack marschiert, wie alle anderen Systemparteien, auf möglichst breiter Front ins Bodenlose.

    • leshandl
      30. November 2012 08:49

      @bauer
      die gestrige ZIB 2 hat meine Darstellung deutlich genug bestätigt. Das war Peinlichkeit pur, was Herr FS zu bieten hatte.

    • Erich Bauer
      30. November 2012 09:31

      leshandl,

      Stronach läßt sich halt von wirtschaftsfernen ORF-Journailisten nicht "abschlachten"... Seine Ausführungen haben ganz klar zutage gebracht, daß die "staatsmännisch" schauspielernden "Bürgerfiguren" Bartenstein und Mitterlehner und. Co. mittels terminologischer Spitzfindigkeiten von ihren zahlreichen "Scheingeschäften" ablenken wollen...

      Ich denke, dass die völlig jenseitige Strategie dieser Herren, eine Affäre Stronach zu basteln, nicht aufgehen wird.

    • leshandl
      30. November 2012 10:46

      Da gäbe es noch ganz andere Affären Stronach. Wie war das damals mit dem Steyr-Kauf? Wie hat Stronach, der Minderheitsaktionär, mit seinem 500-fachen Stimmrecht die anderen Aktionäre benachteiligt, ja teilweise geschädigt. Heute sind die magna-Aktionäre trotz der enormen Abfindung, die gezahlt wurde, froh, dass er draussen ist. Obwohl er immer noch so tut, als wäre er der große Boss. Sein Ex-Schwiegersohn Don Walker geht jedenfalls jetzt mit Magna endlich eigene Wege.

  46. Helmut Oswald
    28. November 2012 09:49

    Ach wie rührend doch die plötzliche Stilisierung Stronachs zum pater patriae, der uneigennützig sein Geld ...

    Stopp: sein Geld hat Stronach die letzten siebzig Jahre seines Lebens noch nie in die Hand genommen, um es anderen zu schenken. Das hat auch niemand von ihm erwartet. Aber seine Stilisierung zum Übervater des vertretungslos gewordenen Mittelstandes ist aus mehreren Gründen absurd. Erstens hat Stronach Konzernpolitik gemacht - und sich damit stets mit den großen Akteuren arrangiert. Die Kleinen hat er aus dem Weg geräumt. Zweitens: was immer der tüchtige alte Mann unternommen hat, am Ende war es für ihn ein gutes Geschäft. Das ist eine Feststellung und kein Vorwurf. Aber die Uneigennützigkeit, die ihm und seinem Handeln jetzt gerne so schnell und taxfrei von seinen Bewunderern an den Hut gesteckt wird, die kann er sich abschminken. Bezeichnenderweise für die Blindheit der jetzigen Jubler ist, das sie selbst - viele Neulinge in der Politlandschaft - zumeist übersehen, wieviele ihrer Nachbarn oder Kollegen teils jahrzehntelang ehrenamtlich für die Gemeinschaft tätig waren oder sind, denen sie kein einziges Mal dabei Anerkennung zollten, geschweige denn bereit waren, ihnen behilflich zu sein.

    Bis vor zwei Jahren hat Stronach für ales, was er in seinem Leben getan hat Rechnungen gelegt. Wir können gewiss sein, das er sich nichtgrundlegend geändert hat.

    Sauberkeit ? Schloß Reifnitz in Maria Wörth beschäftigt mittlerweile die Korruptionsstaatsanwaltschaft (bezeichnenderweise ist es ein FBK Politiker aus Scheuch'scher Aufzucht, der im Verdacht der Untreue steht) - und seine gewiss nicht billigen Inserierungen in der Krone hat er sich schon vom Steuerzahler zurückgeholt. Mit dem Klubstatus, den der von ihm zusammengekaufte Verein aus Hinterbänklern nun erlangt hat, hat er über die Klubförderung - und später über die staatliche Parteienförderung sein Investment schon wieder zurück.
    Das ein Installateur aus Niederöstereich, der nicht rechnen kann, bereits beim ersten parlamentarischen Auftritt eine Peinlichkeit ersten Ranges liefert, passt ins Bild der 'Franksagt' Sprechpuppentruppe, die da zusammengekleistert wurde.

    Gekaufte Politik, mit Mandataren ohne eigenes Urteil und von überschaubaren Verstandeskräften ? Jeder bilde sich sein eigenes Urteil.

    • Erich Bauer
      28. November 2012 10:06

      Nur keine "Aufregung"... :-) Das "Fenster" schließt sich schön langsam wieder... Das BZÖ ist aber vorher schon rausgefallen...

    • Helmut Oswald
    • Observer
      28. November 2012 12:51

      Helmut Oswald:
      "Sein Geld ... noch nie in die Hand genommen, um es anderen zu schenken."

      Wenn Sie sich genau informieren würden, dann könnten Sie erfahren, dass Stronach u.a. auch bedeutende Beträge an die österr. Universitäten gibt. Siehe: http://www.stronachinstitut.at/wer-wir-sind/zusammenarbeit-mit-universitaten
      Die Beträge sind an anderer Stelle abrufbar.

    • Majordomus
      28. November 2012 14:41

      @Observer:
      Interessant.

      Nun, ganz uneigennützig erscheinen mir diese Spenden? Förderungen? nicht.

      TU Wien - Vier Arbeitskreise befassen sich mit aktuellen und entscheidenden Problemen der Demokratie in Österreich (demokratieforschung.at).

      Karl-Franzens-Universität Graz - Die Frank Stronach Forschungsgruppe analysiert und diskutiert Vorschläge zu Demokratiereform, Steuerreform, Schul- und Gesundheitsreform mit Studenten und jungen Wissenschaftlern. Der derzeitige Schwerpunkt der Tätigkeit liegt auf der Thematik der Mitabeiterbeteiligung am Unternehmensgewinn sowie der Weiterentwicklung der Demokratie.

      WU Wien - Forschungsgruppe: ”WU Global Tax Policy Centers”

      Universität Innsbruck - „Frank Stronach Forschungsgruppe“ und „Frank Stronach Stiftungsprofessur für Innovation und Entrepreneurship“
      Die Studenten forschen zu den Themen Demokratiereform, Steuerreform, Wirtschaftswachstum, Staatsschuldenproblematik sowie Umwelt und nachhaltige Energie. Hier gilt besondere Priorität den Fragen rund um die Elektromobilität.
      ___________________________________________________________________

      Man darf also gespannt sein, was von diesen Forschungsergebnissen im politischen Programm des Teams Stronach ankommt. Und wann.

      Was macht eigentlich der gekaufte Klub bis dahin? Das Programm der früheren Parteien vertreten? Oder dasselbe wie bisher, nämlich wenig bis gar nichts?

    • Observer
      28. November 2012 14:45

      Majordomus:
      Mit einer Spende will man ja etwas erreichen, oder?

    • Majordomus
      28. November 2012 14:49

      @Observer:
      Dann ist es eigentlich keine Spende mehr, oder?

    • Erich Bauer
      28. November 2012 14:50

      Majordomus,

      machen Sie irgendetwas "uneigennützig"? Ich nicht... und wenn's auch nur der persönichen Erbauung dient...

    • Majordomus
      28. November 2012 15:03

      @Observer:
      Ja, mache ich. Im sozialen Bereich gibt es eine ganze Menge Möglichkeiten. Gerade aktuell in der Kinderkrebshilfe. Davon habe ich nichts, außer Arbeit. Höchstens das Wissen, dass ein paar Kindern und deren Eltern das Gefühl gegeben wird, nicht ganz allein mit dieser schweren Situation umgehen zu müssen (googlen Sie nach Sonneninsel, Seewalchen).

    • Majordomus
      28. November 2012 15:05

      Oh, pardon, sollte eigentlich an Erich Bauer gehen.

    • Observer
      28. November 2012 15:47

      Irrtum Majordomus.
      Wenn Sie der Kinderkrebshilfe (was durchaus lobenswert ist!) etwas spenden, dann wollen Sie damit helfen, dass dort weiterhin Forschung betrieben und Kindern geholfen wird. Oder?

    • Majordomus
      28. November 2012 18:32

      Wenn die Kinderkrebshilfe Forschungsaufträge vergibt (was sie macht, aber nicht ausschließlich), kommen die Forschungsergebnisse unmittelbar der Allgemeinheit zugute. Das Engagement der Unterstützer (in welcher Form sie diese auch immer leisten) ist also ein Beitrag zum Gemeinwohl und somit uneigennützig.

      Wie uneigennützig das Sponsoring einer Professur und einiger Arbeitskreise an mehreren österreichischen Hochschulen ist, wird sich erst zeigen. Warten wir ab, was mit den Ergebnissen geschieht, falls die Öffentlichkeit überhaupt davon erfährt. Vermutlich wird es sich damit wie mit Schloß Reifnitz verhalten, das ja auch zum Wohle der Allgemeinheit saniert wurde, um dann doch nur einem kleinen Personenkreis zur exklusiven Benutzung zur Verfügung zu stehen...

  47. Erich Bauer
    28. November 2012 08:55

    Jeden Tag eine neue Klimadrohung! Heute: 5 Uhr 30 (Ö1): Der Meeresspiegel steigt stärker als erwartet! Nur Berlakovic kann uns retten!

    • HJR
      28. November 2012 09:43

      Da scheint zwischen dem Meeresspiegel und Schuldenstand der EU (der ja angeblich größtenteils nur ein Haftungsstand ist) eine zumindest statistisch signifikante Korrealtion zu bestehen.

      Wahrscheinlich sollten wir nun davon ausgehen, dass die Binnenländer der EU die Verbesserung des Küstenschutzes und die Umsiedlung der spätestens 2060 gefährdeten Bauwerke in höhere Lagen finanzieren werden müssen. Schließlich sind wir ja eine "Solidargemeinschaft"!
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • mannbar
      28. November 2012 10:52

      @Erich Bauer: Alles Schwachsinn. Entweder wird es kalt durch das CO2, oder es wird heiß. Entweder wird es trocken oder die Meeresspiegel steigen. Alles ein Unfug, der den Leuten da aufgetischt wird.

    • byrig
      28. November 2012 23:55

      im verein mit dem anderen burgenlandkroaten darabos,gell?

  48. Josef Maierhofer
    28. November 2012 08:37

    Es zeigt aber auch was anderes in Österreich.

    Wo sind sie denn die wirklichen Formate ?

    Ich meine es gibt in der Politik kaum welche und wenn, dann werden sie von der Politmeute hinausgemobbt.

    Österreich hätte eine Chance, wenn es Stronach sozusagen supportet und unterstützt, damit er einen Ausweg aus der österreichischen Misere aufzeigen könnte.

    Aber die gesamte österreichische Politikszene besteht leider zum Großteil aus 'Übriggebliebenen' und 'Unnötigen', die nur in der Meute auftreten können aber eigenständig nichts darstellen, die nur zu tun imstande sind, was der Mäzän befiehlt.

    Das dürfte Herrn Stronach wohl entgangen sein, als er sich auf dieses politische Abenteuer (sicher in guter Absicht für Österreich) eingelassen hat.

    Er wird wohl der einzig wirklich Normale in seiner eigenen Partei bleiben.

    Dass dem nicht so sein müsste, liegt wohl an jenen, die erst überlaufen werden, wenn die Wähler gesprochen haben und ich hoffe, sie werden sprechen, das hoffe ich sehr.

    • Erich Bauer
      28. November 2012 09:18

      Josef Maierhofer,
      "...Er wird wohl der einzig wirklich Normale in seiner eigenen Partei bleiben..."

      Ein Pionier in der Schlangengrube. Wenn dieser Pionier kein Mungo ist... hat er keine Chance... Sollte sich wider Erwarten herausstellen, daß er doch ein Mungo ist, müßte er sich augenblicklich dem eigenen Natterngezücht "widmen"... Selbst wenn damit die Auflösung des "Klubs" die Folge wäre.

  49. Erich Bauer
    28. November 2012 07:52

    Wenn von diesem Parlamentsklub nicht baldigst irgendeine Initiative oder wenigstens irgendwas kommt... Konkretes, wär nicht schlecht... Dann war's das. Dann wird's nicht einmal fürs Zünglein an der Waage reichen.

    Dieses Spektakel hat jedenfalls gezeigt, daß auch die noch so kleinste Aussicht auf Änderung der Parteienlandschaft massiven Zustrom hat.

    • Josef Maierhofer
      28. November 2012 08:39

      Da haben Sie recht, die Menschen würden gerne ausweichen und die koalitionären 'Volkszertreter' gänzlich abwählen, die gehören auch zur Gänze weg.

  50. brechstange
    28. November 2012 07:48

    Wir haben uns mal darauf eingelassen, mit einem "verrückten, geistesgestörten Nörgler" zusammenarbeiten. Es war ein Wagnis, doch stellte sich heraus, dass alles reine Denunziation war. Er war ein gewissenhafter, fleißiger Freigeist, der eben nicht zu allem Ja und Amen sagte und nicht zögerte, der Politik auf die Zehen zu steigen.

    Für die Denunzianten ist der Schuss nach hinten losgegangen.

    • brechstange
      28. November 2012 07:54

      Noch eines möchte ich anfügen:

      Die "Guten" kommen erst bei Erfolg aus den Löchern gekrochen. Das ist eben der risikoscheue, feige, vielleicht sogar schlaue oder opportunistische Österreicher.

    • Wertkonservativer
      28. November 2012 08:03

      Gehen da nicht die Pferde ein wenig mit Ihnen durch, werte Brechstange?
      Denunzianten, risikoscheue, feige, opportunistische Österreicher!
      Gehts noch ärger?
      Eine Prise Gelassenheit, Gnädigste!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      28. November 2012 08:34

      Herr Michler,

      ich habe das nicht auf alle Österreicher bezogen. Ich denke das geht aus meinem Beispiel hervor. Auch in meiner Anfügung bezog ich mich nicht auf die Gesamtheit. Es tut mir leid, mich missverständlich ausgedrückt zu haben.

  51. HJR
    28. November 2012 07:46

    Antithese: Stronach ist ein Segen für Österreich!

    Dem "Austro-Kanadier" gebührt Dank und Ehre! Denn er hat ...
    ... durch Hingabe eigener (Geld-)Mittel den Beweis erbracht, welch lächerliche, unglaublich inkompetente und allem anderen als dem "eigenen Gewissen" gehorchende Kreatur so ein "Mandatar" ist;
    ... nachgewiesen, dass schon ein paar Millionen Euro an privatem Einsatz im Gegensatz zu den ca. 200 Millionen (*), welche der Staat für die Parteien aufwendet, völlig ausreichen, um sich einen Parlamentsclub zu kaufen;
    ... hat uns vor Augen geführt, dass die Mandatare dieses Landes keineswegs jene Elite darstellen, welche eigentlich den Souverän, das Volk, verantwortungsvoll und zu seinem Wohle vertreten sollte oder müsste. Im Gegenteil, gerade die unbedarftesten Hinterbänkler reichen dafür schon aus;
    ... hat uns den Beweis geliefert, dass ein hinreichend vermögender Mensch sich bei entsprechendem Mitteleinsatz und unter Absonderung einiger altersblöden Schlagworte unsere Politik, unser Parlament, ja vielleicht sogar unser Land ("großer Söhne, großer Töchter!") kaufen könnte;
    ... hält uns den Spiegel vor, in dem wir erkennen könnten (wenn wir geistig ein wenig fitter wären, als es unser sozialistisches Schulsystem erlaubt), welche traurige Figur wir, der "Souverän" im politischen Spiel abgeben und dass wir alles andere als "souverän" oder gar "der Souverän" sind;
    ... gütigerweise hingenommen, dass sein Werk als die "Stronach-Partei" betitelt wird anstatt ihr offiziell den Namen "Urania Kasperltheater am Stadtpark" oder "Augsburger Puppenkiste Wien" zu verpassen;
    ... vorgeführt, wie absurd die Illusion war, wir lebten in einer Demokratie;
    ... gezeigt, dass nicht das "Wohl des Volksganzen" Ziel der Politik ist, sondern dass eine einfache Return-on-Investment-Kalkulation genügt, um aus dem diesem plakatierten Ziel die Quintessenz eines guten Geschäftes zu machen.

    Ich glaube, deutlicher hat uns noch niemand vor Augen geführt, welch verblendete Idioten wir, das Volk, sind und welche traurige Figur unsere Demokratie abgibt. Und das Schlimme dabei ist, um diese Erkenntnis zu gewinnen, mussten wir mit keinem Wort über unseren Bundeskanzler oder seine Minister sprechen.
    ----------------------
    (*) Quelle: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1260075/Parteienfoerderung_Oesterreich-ist-Vizeweltmeister
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.CONWUTATIO.at

  52. Anton Volpini
    28. November 2012 07:12

    Der "Agrarrebell" heißt nicht Steinbichler sondern Sepp Holzer, und ist Bergbauer im Lungau auf 1100 Meter Seehöhe aufwärts. Aber das ist ja egal.
    Dankbar bin ich für jene Information, daß die sogenannten Gegengeschäfte Magna´s, schon laufende, normale Geschäftsbeziehungen zu Mercedes waren.
    Ich hab vor 20 Jahren einmal bei solchen "Gegengeschäften" versucht mitzumachen, und kann aus dieser Erfahrung nur sagen, schad um die Zeit!
    So wie Dr. Unterberger richtig schreibt, wird da nur aus dem Nix versucht, irgendwas zu konstruieren.
    Denn das Gesetz des Marktes verbietet es, daß plötzlich ein Bedarf besteht, nur weil man ein Gegengeschäft braucht.

    • GOP
      28. November 2012 13:58

      Das mit den Eurofighter-Gegengeschäften war vom Anfang an ein politischer Schwindel. Ich kann mich noch gut erinnern, wie man versuchte, damit nur neue und zusätzliche Geschäfte (200%?) an Land zu ziehen - diese hätte der Rüstungskonzern vermitteln sollen. Ziemlich bald hat sich aber gezeigt, dass diese Art völlig unrealistisch ist, daher wurden - damit sich die Politiker eine Blamage ersparen - alle möglichen und bereits abgesprochenen Geschäfte in diese Statistiken einbezogen.
      Alle Parteien haben dazu aber eisern geschwiegen, denn dies wäre ein großer Bumerang gewesen.

    • Anton Volpini
      28. November 2012 19:55

      Hat sich da nicht der Martin Bartenstein mit den Lorberblättern dieser Gegengeschäfte geschmückt, GOP?
      Ich kann mich dunkel erinnern, daß er uns besonders die ausverhandelte Summe blumenreich schmackhaft gemacht hat.

    • GOP
      28. November 2012 21:50

      Anton Volpini:
      Ja, so war es.

  53. Wertkonservativer
    28. November 2012 07:11

    Abgesehen von seinen autokratischen Allüren ("wer das Geld hat, bestimmt die Regeln!"), ist Herr Stronach schon allein wegen seiner mühselig zusammengekarrten "Gefolgschaft" ein Fall für den politschen Abfallkorb!

    Es ist doch bezeichnend, dass sich bisher keine einzige Persönlichkeit von einiger Reputation - sei es aus dem politischen oder wirtschaftlichen Bereich - bereiterklärt hat, Herrn Stronach aus der Personalpatsche zu helfen!

    Die ganze Sache ist eigentlich nur noch peinlich! Eine veritable Schmierenkömödie mit einem politisch recht untalentierten Hauptdarsteller!

    Bei allem Verständnis für die Herrschaften hier, den "Systemparteien" eins auswischen zu wollen: so wird's nicht funktionieren!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wolfgang Bauer
      28. November 2012 12:54

      Wie kann man denn gemäß Ihrer Meinung aus der ÖVP noch zeitgerecht was machen?

    • Wertkonservativer
      28. November 2012 13:40

      Das war nicht Thema meines Beitrages, werter Herr Bauer!

      Aber wenn z.B. Sie, oder Herr Rupert Wenger, der zu Verstärkung des brustschwachen Stronach-Teams aufruft, die Bürgerpartei ÖVP mit Ihren Kompetenzen zu verstärken bereit wären: da könnte sich diese alte Partei wohl wieder sieghaft aus den heutigen Niederungen erheben!

      Wär' doch einmal was Konstruktives, oder?

      Raunzen und aussstallieren allein genügt halt nicht (sag' ich ja immer wieder!)

      Alles klar, Herr Kommissar?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wolfgang Bauer
      28. November 2012 14:29

      Ad Herrn Wertkonservativem ("Wär' doch einmal was Konstruktives, oder?
      Raunzen und aussstallieren allein genügt halt nicht):

      Das kann man mir nicht unbedingt nachsagen. Ich bemühe mich seit 2 Jahren auf allen möglichen - durch meine Initiative Verwaltungsreform-jetzt eröffneten - Wegen, die ÖVP zu einer Wiederannahme ihrer Kernkompetenz 'seriöser Staatshaushalt' zu bewegen. Außer flotten Sprüchen passiert aber nichts:
      Heuer gibt's wieder pro Monat 1 Mrd. Neuschulden,
      selbst wenn das ganze 26,5 Mrd. Konsolidierungspaket vom Frühjahr gelingen sollte (was nicht passieren wird), werdem die Schulden 2016 um 30 Mrd. € höher sein als zu Ende 2011etc.

      Bitte schießen Sie nicht so übers Ziel. Die Frage ist ja: Wer ist die Alternative, wenn die ÖVP so weitermacht.

    • Gerhard Pascher
      28. November 2012 14:43

      Wertkonservativer:
      Mir ist Ihre Einstellung nicht ganz klar, Herr Kommissar.
      Eben wünschen Sie sich eine Verstärkung der Bürgerpartei ÖVP, an anderer Stelle bedauern Sie heute, das der "blaue Ritter und Riesentöter H.C.Strache" (Copyright: WK) nicht mehr als Superalternative ins Spiel gebracht wird.
      Wo haben Sie Ihren Sympathien? Bei Stronach, SPÖ, Grüne und BZÖ sicher nicht.
      Meine schwarzen Zuneigungen werden immer geringer. Wenn ich heute lesen muss, dass man ev. Josef Pröll in ein paar Jahren auf den Sessel von Erwin Pröll hieven will, dann vermisse ich dort alle demokratischen Grundsätze. Bei seinem (vorläiufigen?) Rückzug aus der Politik wurde mit seiner Lungenembolie auch nur die halbe Wahrheit gesagt - und bekanntlich ist eine halbe Wahrheit eine ganze Lüge.

    • Wertkonservativer
      28. November 2012 14:56

      Werter @ Wolfgang Bauer,

      das Schuldenmachen der Staaten ist ja wohl keine ÖVP- und Österreich-Erfindung, da - vielleicht ausser der Schweiz - zumindest die allermeisten zivilisierten Staaten negative Bilanzen bauen!
      Glauben Sie wirklich, dass - sollten Stronach oder auch die Blauen hier in Österreich ans Ruder kommen - dann plötzlich Budget-Überschüsse an der Tagesordnung wären?
      Das Schuldenmachen der Staaten ist - neben den selbstgemachten Blödheiten wie Verwaltungs-Hybris (Gratulation übrigens zu Ihrer Initiative, die ich und einige meiner Freunde auch unterstützen!) u.a. ja im wesentlichen auf das Sichern der sozialen Fortschritte, auf die laufenden Forderungen aus dem Volke nach besserer Infrastruktur und anderen Segnungen, zurückzuführen. Das sind Zwänge, die nicht so leicht und unwidersprochen saniert werden könnten.
      Also bitte, wie und mit würden Sie es besser machen, als die so vielfältig gescholtene Volkspartei?

      Ich glaube übrigens, mit meinem Beitrag nicht übers Ziel schießen!
      Nochmals: Sie tun ja immerhin wirklich was extrem Positives (obwohl's ja leider im Endeffekt halt doch auch kaum was nützt!).
      Manche andere aber reden wirklich nur, ohne Substantielles zur Lage beizutragen!
      Denen gelten meine diesbezüglichen Einwände!

      Gerhard Michler

    • Wertkonservativer
      28. November 2012 15:12

      Lieber Herr Pascher,

      Sie wissen, dass ich Sie persönlich sehr schätze!
      Meine Präferenzen für die ÖVP sind ja ganz klar und hier allseits bekannt!

      Wenn ich heute Herrn Strache bedauerte, dass er im derzeitigen Stronach-Hype fast untergeht, ist dies durchaus nicht falsch zu verstehen.
      Seit zwei Jahren trommle ich hier immer wieder - nach entsprechend ausgehenden Wahlen- für ein politisches Zusammengehen der Mitte-Rechtsparteien ÖVP/FPÖ (oder auch umgekehrt), um den Rot/Grünen im Lande wirkungsvoll Paroli bieten zu können.

      Stronach könnte eben auch den Blauen etliche Wählerstimmen kosten (auch die einiger Strache-Fans hier), und das wollen wir im Interesse einer künftigen Blau/Schwarz-Achse halt doch nicht wirklich, oder?

      Liebe Grüße, und - bitte nichts für ungut",

      Gerhard Michler

    • Wolfgang Bauer
      28. November 2012 15:30

      Lieber Herr Michler!

      "Also bitte, wie und mit würden Sie es besser machen, als die so vielfältig gescholtene Volkspartei?"

      Siehe bitte Webseite www.verwaltungsreform-jetzt.at. Frau Fekter hätte längst den ihr und ihrem Kabinett von mir vor 1 Jahr übermittelten Projektaufriss
      für ein diesbezügliches Großprojekt mit x Subprojekten verwenden können. Ich bilde mir nichts ein: Ein ganz normales Konzept, wie Profis sowas angehen. Glaubt jemand, dass ein Effizienzprojekt in einem Großunternehmen leicht geht? Trotzdem passiert es tausende Male weltweit - und erfolgreich.

      Fekter hätte ihre Funktionsperiode nützen und eine irreversuble Situation herstellen müssen. Als Finanzministerin hätte sie genügend Öffentlichkeit herstellen können, sodass das niemand mehr abdrehen hätte können. Wenn man die unerhörten Privilegien aus 50 Jahren Klientelpolitik und die himmelschreienden Ineffizienzen und Unsinnigkeiten in der Verwaltungsgesetzgebung inkl. Kosten z.B. des Genderwahns etc. öffentlich macht, dann hat man die Unterstützuung der Mehrheit des Volkes und der Massenmedien - natürlich ohne ORF. Was hat Fekter in der ÖVP zu verlieren? Sie war ja schon als Volksanwältin abgestellt. Wer sonst, als jemand, der nichts mehr werden muss, soll sowas machen?

      Fekter hätte den schwedischen Sanierungsweg für Österreich ebnen müssen! Sie hat es nicht getan - gegen besseres Wissen.

    • Gerhard Pascher
      28. November 2012 16:42

      S.g. Wertkonservativer,
      ich schätze Sie SEHR und bewundere Sie - und bin auch froh, dass Sie sich doch wieder zeitweise hier beteiligen.
      Sie schreiben u.a.: ...für ein politisches Zusammengehen der Mitte-Rechtsparteien ÖVP/FPÖ (oder auch umgekehrt), um den Rot/Grünen im Lande wirkungsvoll Paroli bieten zu können.
      Damit denken Sie - wie auch ich - schon etwas an die möglichen Regierungsformen in einem Jahr. Leider wird sich das nicht mehr zeitgemäße Wahlsystem bis dahin nicht ändern, daher glaube ich, dass SPÖVP zusammen keine 50 % der Mandate mehr erreichen werden. Um trotzdem eine entscheidungsfähige Regierung zu bilden, kann eigentlich nur eine Dreierkoalition von ÖVP, FPÖ und STR funktionieren. Als Rechenbeispiel habe ich dabei folgende Prozente gewählt: 22 + 20 + 15. SPÖ und Grüne hätten demnach 25 bzw. 10 % der Wählerstimmen, können also zusammen gar nichts erreichen. Daraus entnehmen Sie, dass bei meiner Prognose beide derzeitigen Koalitionsparteien Stimmen an FP und STR verlieren - und auch schon damit rechnen. Das BZÖ fliegt vermutlich aus dem Hohen Haus, dies ist auch Schuld des eigentlich sympatischen Josef Bucher.

    • byrig
      29. November 2012 00:31

      s.g wertkonservativer,ich kommentiere sie nie wenn ich mit ihnen nicht übereinstimme oder sie sogar meine gemütslage beeinflussen-was durchaus derfall war(eine gewisse rührseligkeit wegen ihres fortgeschrittenen alters verbunden mit der tendenz, im "leo" zu sein,
      ihr beleidigtes "bin da-bin schon wieder weg",um dann doch wieder voll da zu sein,beginnend mit der begründung,eigentlich nur mehr lyrik präsentieren zu wollen.
      ihr kommentar trifft die sache sehr genau,mit einem einwand:es wird bei der nächsten wahl funktionieren.in dem sinn,dass stronach eine erkleckliche anzahl von stimmen bekommen wird.
      wobei auch ich festelle,dass eine proteststimme bei stronach gut aufgehoben sein könnte.
      insofern ist der mann nicht zu unterschätzen.

    • Wertkonservativer
      29. November 2012 09:41

      Ich versteh' schon, werter Blogfreund @byrig, dass Sie als Arzt auf sinnvolle Therapieansätze "Ihrer" Patienten schauen müssen!
      So halten Sie anscheinend auch bei mir (nachdem ich mich gerade heute höherstehend 12:17 mittels ehrlicher Selbstauskunft als "Wiederholungstäter" geoutet habe, und in mich gegangen bin, eine Radikalkur mittels nochmaliger Aufzählung meiner "Taten" einer echten Heilung förderlich !! ?

      Alles in Ordnung, lediglich eine kleine Einwendung zu Ihrer Replik:
      ich fühle mich, subjektiv gesehen, in meinen Ausführungen hier weder rührselig noch beleidigt! Meine in Kürze vollendeten achtzig Jahre sollte man in meinen Statements eigentlich nicht aufdringlich merken!

      Grüße

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

  54. simplicissimus
    28. November 2012 05:01

    Franz Strohfeuer ist leider keine Alternative, auch wenn sich viele verstaendlicherweise endlich nach einer solchen sehnen.

    • diko
      28. November 2012 13:14

      Stronachs Wahlambitionen sind m. E. bewußt und voll im Einvernehmen mit der SPÖ, - zur Wahlstimmenminimierung von ÖVP und FPÖ gedacht.

    • Wertkonservativer
      28. November 2012 15:00

      Ein weiterer Grund, @ diko,
      den Herrn "WerdasGeldhatbestimmt die Regeln" nicht aufkommen zu lassen.
      Aber, wie hier schon des öfteren angeklungen: der Mann wird noch vor den nächsten Wahlen ziemlich sicher über seine eigenen Füße stolpern!

    • simplicissimus
      28. November 2012 18:43

      Richtig, diko. Stronach eignet sich hervorragend als Steigbuegelhalter fuer die SP.

    • Undine
      28. November 2012 23:34

      @simplicissimus
      @diko
      @WK

      So läuft der Hase!

  55. S.B.
    28. November 2012 02:19

    Fehlt nur noch, daß Stronach Hans Peter Martin in sein Team holt, dann wäre seine illustre, politische Markensammlung komplett.
    Irgendwie entwickelt er ein Händchen für gescheiterte Möchtegernpolitiker und das führte schon vor einiger Zeit dazu, daß er - obwohl anfangs nicht abgeneigt - für mich unwählbar geworden ist. Leider, denn Österreich bräuchte dringendst eine vertrauenswürdige Alternative zur herrschenden, völlig unbefriedigenden Parteilandschaft!

    • Markus Theiner
      28. November 2012 08:26

      Und als "Running-Mate" noch Richard Lugner. Irgendwer muss ja den Vizekanzler spielen, nachdem Stronach die absolute Mehrheit erreicht hat.

    • charlemagne
      28. November 2012 22:22

      Opportunismus pur, jetzt wo fast alle umschwenken, ist er natürlich unwählbar, bravo!





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