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Gnade, Wettergott: Wir stimmen ab!

Rasche Hilfe hilft doppelt. Besonders wenn es sich um derartig schwere Verwüstungen handelt, wie sie in den letzten Tagen durch die Starkregenfälle über Teile Kärntens hereinbrachen. Dass da versucht wurde, Kadersoldaten für den Bundesheereinsatz zu organisieren, weil man die vorhandenen, bereits gut ausgebildeten Rekruten nicht helfen lassen wollte, ist ein Skandal. Wer den Ausgang des Volksentscheids im Jänner zum Thema Wehrpflicht auf Kosten in Not geratener Bürger beeinflussen will, gehört schleunigst aus dem Amt entfernt.

Die Herrschaften vom Kommando des 7. Jägerbataillons, die mit ihrer erfolglosen Suche nach den ihnen genehmen Helfern scheiterten, haben die Maßnahmen verzögert. Sie gehören ersetzt. Hier braucht es ein Exempel. Denn bis zum 20. Jänner können noch viele Österreicher und auch viele Touristen auf die rasche und effiziente Katastrophenhilfe des Bundesheeres angewiesen sein. Jetzt im November sind es Starkregen, die Überschwemmungen, Schlammlawinen und Murenabgänge auslösen. Bis zur Volksbefragung könnten Lawinen zu tragischen Situationen führen.
Und wenn sich dann jedes Mal ein Militärkommando überlegt, ob es Rekruten einsetzt, was womöglich die Sympathie der Bevölkerung zur Wehrpflicht hebt, oder Kaderpersonal für die entgegengesetzte Wirkung, dann ist von Professionalität und dem beeideten Dienst am Land und seinen Menschen nichts mehr übrig. Dann wird Politkalkül auf Kosten von Menschen betrieben.
Der Verteidigungsminister kann sich da nicht länger auf ein augenzwinkerndes „Ich habe von nichts gewusst“ zurückziehen. Da ist Gefahr im Verzug. Es wäre seine Ministerverantwortung durchzugreifen. Dann wären die Herren, bevor sie ihrer Sterne verlustig gehen, vielleicht auch bereit zuzugeben, ob sie aus Eigenem, aus vorauseilendem oder aus angeordnetem Gehorsam zu Darabos die Verzögerung verursacht haben.
Es hat in Österreich schon einmal die Situation gegeben, dass die Gesundheit der Bevölkerung aus Parteitaktik aufs Spiel gesetzt wurde. Als 1986 das Atomkraftwerk Tschernobyl explodierte, wurden die im Ministerium vorhandenen Katastrophenwarnungen von Gesundheitsminister Franz Kreuzer nicht veröffentlicht: Das hätte nämlich den Aufmarsch zum 1. Mai und die Schlussveranstaltung des damaligen sozialistischen Präsidentschaftskandidaten vermasselt. Hunderttausende wurden damals unwissend der unsichtbaren Gefahr ausgesetzt.
Soll da jetzt wieder mit Sicherheit und Gesundheit der Menschen gespielt werden, damit ein erwünschtes Abstimmungsergebnis erzielt wird? Das Wetter und seine Kapriolen werden sich jedenfalls nicht nach unseren Volksbefragungsterminen richten.
 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    12. November 2012 10:22

    Die Schweizer Armee ist gerade dabei, sich auf das realistische Bedrohungsszenario in Europa einzustellen, nämlich auf ein Bürgerkriegsszenario. Dazu braucht man vorrangig keine komplizierten Waffensysteme, sondern Wehrbereitschaft auf möglichst breiter Basis.

    Die EU und deren Schergen kennen dieses aktuelle Bedrohungsbild ebenso, wissen auch dass sie selbst mit ihrer Politik die Ursache der bevorstehenden Krise sind und planen aber nicht den Schutz der Menschen, sondern eine Pazifizierung gegen die Bürger: Mit EUGENDFOR, Multikulti-Söldnerarmeen und deren Einsatz zunächst im Inneren. In weiterer Folge sollen diese Söldnerarmeen dann natürlich als Einsatzelemente in der sich immer mehr über die Welt herabsenkenden Kriegskulisse fungieren. Dann erst und dafür sind High-Tech-Systeme notwendig! Vermutlich hat die EU den Friedensnobelpreis für die Etablierung Hindukusch-tauglicher Söldnerarmeen erhalten.

    Die Berufsheer-Euphorie ist die Vorstufe der kommenden Kriegsbegeisterung.

    Nur Dummköpfen oder Verrätern bleibt diese Kriegslogik der Totalitaristen und der Kriegstreiber immer noch verschlossen. Im Lissabon-Vertrag ist übrigens bis hin zur Todesstrafe für Sanktionen gegen Aufständische vorgesorgt worden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    12. November 2012 09:16

    Es ist ein ebenso großer Skandal, daß jetzt massiv Militzsoldaten zu Waffenübungen einberufen werden.
    Diese Einberufungen wurden erst im vergangenen Sommer beschlossen, und dienen einzig der Kostensteigerung bis zur Volksabstimmung, um dann behaupten zu können, daß ein Berufsheer nicht teurer kommt.

    Wer weiß, wie lange es an Vorbereitungen braucht, um eine ordentliche Waffenübung zu planen, der kann sich vorstellen, daß diese husch-pfusch Aktion völlig umsonst ist.

  3. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. November 2012 12:30

    Der Sozialismus zeigt hier einmal mehr seine unmenschliche Fratze, nämlich daß der einzelne Mensch - entgegen aller heuchlerischen Beteuerungen - nichts gilt, sondern sich alles dem System- bzw. Machterhalt unterzuordnen hat.
    Sollte unsere Demokratie noch einen Funken Ernsthaftigkeit enthalten, dann ist dieser rote Klüngel in unserer Regierung mehr als rücktrittsreif - man sollte die Herrschaften sofort aus dem Amt jagen.
    Es bleibt zu hoffen, daß die Sozis für ihre menschenverachtenden Manipulationen die Rechnung sowohl bei der Abstimmung über das Bundesheer als auch bei den Nationalratswahlen 2013 präsentiert bekommen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorClaudius
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. November 2012 09:09

    So wie die Claudia Schmied das österreichische Schulsystem unnötig verteuert und letztlich zerstört.

    So macht es ganz ähnlich auch Norbert Darabos: Um halt Irgendetwas zu tun - um Reformbemühungen vorzuspiegeln:

    Verteuert er die Landesverteidigungskapazitäten des neutralen Österreichs und wird sie mutmaßlich letztlich zerstören.

    Hat der ehemalige Zivildiener Darabos wie ein Löwe gekämpft um bessere & modernere Waffen? Hat er um bessere Budgetierung für Ausrüstung, Fuhrpark und Waffensysteme des Bundesheeres gekämpft?

    Das einzige was man von Darabos hört ist sein lachhaftes Bemühen um die "Freiwilligenarmee" - obwohl er es mit Sicherheit selber nicht glaubt.

    Ich wünsche ihm NICHT dass er auf den komfortablen Sessel des burgenländischen Landeshauptmannes kommt! Das hätte er sich nicht verdient.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    12. November 2012 08:11

    Wir können das ändern.

    Wir können abstimmen für eine Wehrpflicht und für unser Bundesheer.

    Wir können fordern, dass dieses nicht ausgehungert wird, wie in den letzten 40 Jahren.

    Wir können 2013 wählen, ob wir diese Politik der Parteiräson, des Mainstreams, der Bildungszerstörung, der Volkszerstörung, des Schuldenmachens auf Kosten der Zukunft, der Selbstbedienung des Betruges und der Erpressung und Korruption, ebenfalls auf Kredit und Kosten der Zukunft, des Raubbbaues an uns selbst letztlich und des Kahlfrasses, der Geschichtsfälschung, der Lüge und Medienmanipulation, des Verschweigens, der Unnötigkeit, .... etc., ob wir diese Politik weiter unterstützen wollen, oder ob wir doch endlich beginnen, den Raubbau und Selbstmord auf Raten an uns selbst zu stoppen, zu beenden und aufzuarbeiten, ob wir doch wieder eine menschliche, vielfältige Gesellschaft werden wollen.

    Wir können das ändern. Wir haben die Wahl, wir können aus der Stronachpartei eine ordentliche Partei machen, wir haben es in der Hand.

    Hoffentlich jetzt, denn je später, desto schwerer wird es, wirtschaftlich und gesellschaftlich zu gesunden.

    Schön langsam müssen wir beginnen über uns nachzudenken, zu erkennen und zu handeln.

    Viel Möglichkeit und Zeit bleibt nicht mehr, die Ansätze zur sozialistischen Diktatur sind bereits alle gemacht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. November 2012 16:20

    Was mich bei diesem widerwärtigen politischen Hick-Hack um unser Heer vor allem so bestürzt ist die Dreistigkeit der roten Politiker, mit der sie deutlich machen, daß sie immer mit der Dummheit der Bevölkerung und dem Desinteresse an der Politik schlechthin und dem kurzen Gedächtnis ganz fix rechnen. Es ist dies richtiggehend eine Beleidigung für die Bürger Österreichs.

    Haben nicht die burgenländischen Sozis seinerzeit die Wahl nur deshalb gewonnen, weil den Burgenländern garantiert wurde, daß ihre Grenze weiterhin von Bundesheersoldaten geschützt wird. Wenn ich mich recht entsinne war die Burgenland-Wahl knapp vor der Wien-Wahl, bei der Häupl---die BL-Wahl war ja bereits für die Sozis gewonnen---aus heiterem Himmel diese sinnlose Debatte vom Zaun brach, weil nun ER ein Wahlzuckerl brauchte, um wiedergewählt zu werden.

    Was für ERBÄRMLICHE Leute uns doch regieren---und dafür auch noch fürstlich bezahlt werden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorTullius Augustus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. November 2012 08:42

    Wie miserabel muss der "Plan" und die "finanziellen Berechnungen" von Norbert Darabos für seine "Freiwilligenarmee" sein wenn er zu solchen miesen Tricks greifen muss um die Wähler für die Volksbefragung am 20. Jänner zu täuschen.

    Und die "Berechnungen" von Sozialminister Hundstorfer für das freiwillige soziale Jahr - sauteuer wird es wieder einmal werden für den ohnehin bis über die Ohren verschuldeten Staat.

    Beim Hundstorfer hat man wieder gesehen wie er mit Steuermillionen die Hilfsorganisantionen (Rotes Kreuz usw.) täuschen und somit bestechen möchte. Jaja der Steuerzahler ist ein geduldiges & langmütiges Wesen.


    Der Staat hat bisher mit dem Präsenzdienst große Humanressourcen die aber Michael Häupl, Darabos und die Kronen-Zeitung verschleudern möchten.

    Die Steuerzahler werden wieder einmal für den Populismus von manchen in der SPÖ die Zeche zahlen müssen.

    Meine Hochachtung gelten daher Generalstaabschef Edmund Entacher und vielen hoch-vernünftigen, besonnen und verantwortungsbewussten unzähligen SPÖ-Funktionären und SPÖ-Mitgliedern insbesondere in den Dörfern Niederösterreichs, Oberösterreichs, Kärntens der Steiermark usw. die mit Überzeugung für die Wehrpflicht/Präsenzdienst eintreten!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWilhelm Conrad
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    13. November 2012 13:32

    Wie ist es nur möglich, dass die ÖVP zusieht, wie ein völlig unfähiger (und noch dazu dem Heer ausgesprochen feindlich und destruktiv eingestellter) Mensch wie Darabosch überhaupt Verteidigungsminister wird? Der alles tut, was dem Heer schadet, der nichts tut, was dem Heer nützt? Ist der ÖVP das alles egal? Gleiches gilt übrigens auch für die UnterrichtsministerIn. Um von der Wiener Stadtverwaltung und ihren Skurillitäten ganz zu schweigen.

    Muß man wirklich Strache wählen, wenn man will, dass das Notwendige geschieht und das Trottelhafte unterbleibt?


alle Kommentare

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  8. phaidros
    15. November 2012 14:58

    Um Cross-Postings zu vermeiden, hier der Link zum Posting im thematisch fast deckungsgleichen Gastkommentar von Gen. König: http://www.andreas-unterberger.at/2012/11/allgemeine-dienstpflicht-ij-was-sonst-erlaeuterungen/#comment-213239

  9. Ambra
    14. November 2012 22:08

    Ich hoffe, die ÖVP wacht auf und bewirbt die Wehrpflicht entsprechend ! Man müßte sich ein Beispiel an der Abstimmung über die Atomkraft nehmen - damals gab es eine wirklich gute Werbung dagegen. Da die Mehrheit der Bevölkerung ohnehin für die Wehrpflicht eintritt, sollte dies doch auch hier zum Erfolg führen !

    Ich freue mich, daß Sie darauf hinweisen, wie verantwortungslos damals in der Sache Tschernobil gehandelt wurde - wegen eines Maiaufmarsches riskierte man die Gesundheit der Bevölkerung. Daß es so war weiß ich schon seit damals aus einer sehr informierten und unmittelbar mit den Messungen befaßten Quelle ! Dieser Herr warnte damals sofort das Innenministerium - erfolglos.

  10. Dr. Dieter Zakel MA
    13. November 2012 16:19

    Es ist nicht das Kommando des 7. Jägerbataillons sondern der 7. Jägerbrigade.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      14. November 2012 10:45

      Seien Sie doch nicht so pingelig, das ist eben Journalismus österreichischen Schlags. Recherche und Genauigkeit können sie anderswo suchen.

      Laut heutiger Presse fördern die USA z.B. auch nur heisse 8.000 Fass Öl am Tag...

  11. nometa (kein Partner)
    13. November 2012 14:26

    Zwangsdienste sind Sozialismus in Reinform.
    Gérard Bökenkamp hat auf ef auch mal über die Absurdität der Wehrpflicht geschrieben.

    Im Jänner wird sich zeigen, wie sehr Österreich die Freiheit liebt. Ich befürchte ja, dass auch weiterhin junge Männer zu dem Zwangsdienst verdonnert werden, weil andere Menschen das so wollen. Demokratie eben.

    Jeder Konservative, der für die - nebenbei verfassungswidrige, da diskriminierende - Wehrpflicht eintritt, sollte sich nie wieder über "Sozialisten" aufregen - er ist selbst einer.

    • november (kein Partner)
    • Neppomuck (kein Partner)
      13. November 2012 15:07

      "Si vis pacem, para bellum."

      Bodenlos naiv bis kriminell fahrlässig ist es zu glauben, dass die Freiheit ein selbstverständliches Gut wäre und daher keine Verteidigungsbereitschaft erfordert.

      Der Satz von B. Brecht "Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin" hat noch eine Fortsetzung. Nämlich "... dann kommt er zu dir."
      Und wer das nicht selbst erkennt oder zumindest einsieht, den kann man getrost als Vollidioten bezeichnen.

    • cmh (kein Partner)
      13. November 2012 15:56

      Lassen Sie nur Neppomuck, der Weltfrieden wird von der SI und der Friede in und um Österreich von der SPÖ garantiert. Bei Unklarheiten wird Faymann das in aller Deutlichkeit bestätigen.

      So wie weiland der mittlerweile entschwundene Klima die Sicherheit der Pensionen garantierte.

      Zum Bescheißen gehören halt immer zwei:

      Einer der bescheißt und einer der sich bescheißen lässt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. November 2012 16:11

      Wehret den Anfängen. Auch wenn die Bescheißer sich toll vorkommen.
      Und den Anfängern.
      Vor allen jenen, die zu bescheuert sind, den Lauf der Welt richtig wahrzunehmen.

      N.B.: Man kann, Justitia sei 's geklagt, wegen "Verhetzung" unter die pervertierten Räder der Justiz kommen. Und das schon wenn man mit simplen Tatsachen aufwartet.
      Was wäre das Gegenteil von Verhetzung?
      Zersetzung? z.B. der Wehrkraft.
      Sollte zumindest ebenso bestraft werden. Und wird es auch im Kriegsfall.

      Da es einen "Paradigmenwechsel" bei internationalen Auseinandersetzungen gibt, der "Krieg unter Einsatz von vorgetäuschten Geldmitteln zwecks Erlangung realer Werte der Gegenseite" heißen könnte, sollte man auf der Hut sein.
      Auch weiße Flaggen können sehr schnell rot werden.
      Und dann ist es zu spät.

    • phaidros
      13. November 2012 19:34

      "Si vis pacem, para bellum."

      Stimmt auf den Punkt.

      Schade nur, dass wir es nicht tun. Denn wir müssen uns eingestehen, dass das mit nachtblinden Kampfjets und unbewaffneten Kampfhubschraubern nicht geht.

    • heartofstone (kein Partner)
      13. November 2012 19:57

      Österreich hat Kampfhubschrauber? Wär mir neu ... aber wahrscheinlich versteckt der Darapopsch die Staffel Apaches vor uns allen ;) ...

      Persönlich bin ich dafür allen Staatsbürgern, männlich wie weiblich, einen Dienst an der Gesellschaft abzuverlangen. Wirklich Untaugliche sind natürlich davon ausgenommen. Wer es schnell hinter sich bringen will, darf sich gerne zum Dienst mit der Waffe melden ... 6 Monate Grundausbildung, Märsche, Sport, nur alle 4 Wochen zu Hause pennen, Feldwochen bis zum Abwinken, Bewegung im hochalpinen Gelände, Kammwacht *g* ... der Rest darf gerne für 12 Monate Systemerhalter oder Zivildiener spielen ...

    • phaidros
      13. November 2012 20:04

      Stimmt! Der Black Hawk ist ein Transporthubschrauber, kein Kampfhubschrauber!

    • heartofstone (kein Partner)
      13. November 2012 20:58

      's geht ja *g*

      Kann mich nicht über meinen Zeit beim Bundesheer beschweren ... ausgedehnte "Wanderungen" in grandioser Umgebung, Klettern, Schi fahren, Biwak an etwas ausgesetzten Stellen, ein leider viel zu kurzer Konturflug über das Weinviertel, ... es war nicht alles schlecht, und ich kann heute noch mit Lederschischuhen und Seilzugbindungsschi der jüngsten Verwandschaft perfekte Pflug- und Stemmbögen vorfahren ;)

  12. Wilhelm Conrad (kein Partner)
    13. November 2012 13:32

    Wie ist es nur möglich, dass die ÖVP zusieht, wie ein völlig unfähiger (und noch dazu dem Heer ausgesprochen feindlich und destruktiv eingestellter) Mensch wie Darabosch überhaupt Verteidigungsminister wird? Der alles tut, was dem Heer schadet, der nichts tut, was dem Heer nützt? Ist der ÖVP das alles egal? Gleiches gilt übrigens auch für die UnterrichtsministerIn. Um von der Wiener Stadtverwaltung und ihren Skurillitäten ganz zu schweigen.

    Muß man wirklich Strache wählen, wenn man will, dass das Notwendige geschieht und das Trottelhafte unterbleibt?

    • phaidros
      13. November 2012 14:09

      Kann man wirklich Strache wählen, wenn man will, dass das Notwendige geschieht und das Trottelhafte unterbleibt?

    • Erich Bauer
      13. November 2012 16:14

      "...Muß man wirklich Strache wählen...?"

      Im "Stronach-Team" glaube ich, in diesem "Vorhabens-Bulletin", so etwas wie den Rückbau des Staates vernommen zu haben... Das wär' tatsächlich ein guter Anfang. Aber... ob die "Klubmitglieder" wissen, was darunter gemeint sein könnte...? Und ob sie auch im Fall des Falles das "derheben" könnten... bzw. willens wären?

      Ansonsten... Yes! We can!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      14. November 2012 10:46

      Können Sie Sich nicht mehr erinnern? Das wurde zwischen Gusi und Molti so ausgedealt, damit die ÖVP nicht auf dem Eurofighter-Disaster sitzen bleibt.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      16. November 2012 12:35

      @ phaidros: Sie haben recht, so zu fragen. Kann man wirklich? Ich bin mir nicht sicher. Aber wenn ich dann unseren Bundeskanzler vom Bildschirm grinsen sehe und Trottelhaftes reden höre, und dann geradezu körperlich spüre, wie Strache mit seinen Fragen und Sagern den Finger auf die Wunde legt, dann überkommts mich, und ich will nur noch wen anderen als Bundeskanzler, nur nicht mehr dieses völlige Nichts mit seinen ebenso unbedeutenden Surrogaten von angeblichen Ministern! Um die "Fledermaus" zu zitieren: "So weit hat's dieser Mensch gebracht!"

  13. Eso-Policier (kein Partner)
    13. November 2012 12:54

    Naturkatastrophen sind oft auf die Umweltverschmutzung und ähnliches zurückzuführen. Aber es gibt auch positive Dinge. Z. B. sind die Winter 20 % kürzer, als früher. Die Erde kann durch Freireligiöse und nicht-grüne Ökos gerettet werden. Z. B. sollen die herkömmlichen Autos durch 1-l-Autos ersetzt werden. Mehr dazu auf meinem Blog.

  14. consuela rodrigez (kein Partner)
    13. November 2012 11:41

    Sehr interessant!
    Ernst Zündel unzensiertes (nie ausgestrahltes) Interview ZDF 1999
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=keMj9Sub34g

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      13. November 2012 11:58

      Paul Eisen, ein bekannter britischer Aktivist jüdischer Herkunft, der sich in Europa tapfer für die Meinungsfreiheit einsetzt und sich deshalb den Hass vieler politischer Feinde zugezogen hat, schrieb folgendes:

      "Ernst Zündel ist meiner Meinung nach der grösste Dissident unserer Zeit.
      Ernst Zündel wurde in Kanada entführt und in die BRD gebracht und dort verurteilt.
      Während Noam Chomsky im Massachusetts Institute for Technology darüber jammerte, dass die New York Times nicht genug über ihn berichtete, verteidigte Ernst Zündel vor einem Gericht in Toronto, was nicht verteidigt werden darf, und räumte den Schutt seines abgefackelten Hauses weg. Während Aung San Suu Kyi einer atemlosen Welt Pressekonferenzen gab, sass Ernst Zündel fünf Jahre lang in einem deutschen Gefängnis. Sagen wir es doch offen: Ein gehätschelter und bewunderter Nelson Mandela zu sein ist etwas ganz anderes, als ein isolierter und verachteter Ernst Zündel zu sein.

      Ich hatte über Ernst gelesen und geschrieben, aber erst vor zwei Jahren habe ich ihn persönlich kennengelernt. Er bediente sich einer sehr gemässigten Wortwahl, war freundlich und umgänglich, doch ab und zu konnte man erkennen, dass dieser Mann aus Stahl ist. Er war eben erst aus dem Gefängnis entlassen worden und war damit beschäftigt, das Haus seiner Ahnen wieder in Ordnung zu bringen. Es ist dies ein Bauernhaus im Schwarzwald, im Herzen Deutschlands.

      Nie zuvor hatte ich ein Gebäude gesehen, das so vollendet zu der Landschaft passte, in der es stand. Wie Ernst selbst schien es dem Boden entwachsen zu sein."
      In dieser Dokumentation werden Sie einen ganz anderen Ernst Zündel sehen - nicht den "hasserfüllten geistigen Brandstifter", als den ihn die grossen Medien anschwärzen, sondern einen gefühlvollen, kreativen Künstler, der ein Zehntel seines Lebens hinter Gittern verbracht hat, weil er nie ein Hehl aus seinen politischen Überzeugungen machte und unermüdlich für sein verunglimpftes Volk eintrat; einen Mann, der seinen unbändigen Willen bewahrt hat, sein deutsches Volk von dem Fluch der Verfemung zu befreien.
      http://www.youtube.com/watch?v=2WDqT9VBmsU

    • Gerald M. (kein Partner)
      13. November 2012 12:30

      Mhttp://en.wikipedia.org/wiki/Ernst_Z%C3%BCndel

      hmmm ... Werbung für einen lupenreinen Naziarxxx von "besonderer" Seite? Wie oft muss man es ihnen noch sagen consuela? Verzupfen sie sich mit ihrem Nazispam auf die Rückseite des Mondes oder in ihre geistige Hohlwelt.

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. November 2012 12:41

      Verzieh dich doch zu deinen Freunden in Neuschwabenland in der Antarktis!

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      13. November 2012 13:01

      Hören sie auf mit dieser ewigen Nazi-Beschuldigung (ich fühle mich diskriminiert durch diese Unterstellung). Nach ihren Vorstellungen müsste dann ein Familienvater auch ein Nazi sein, weil er seine Familie verteidigt. Oder die Moslems, die sich für die Interessen ihres Volkes einsetzen. Eigentlich müssten dann auch die Indianerhäuptlinge Nazis sein, da sie sich auch für ihr Volk einsetzen. Wenn ihnen keine Argumente einfallen, dann kommen sie mit dogmatischen Parolen. Ihre linke Propaganda (und nichts anderes ist es) funktioniert bei mir nicht. Wissen sie eigentlich was NAZI bedeutet? Nein wahrscheinlich nicht. NationalZionisten. Ich suche die Wahrheit und verlasse mich auf mein Bauchgefühl. Und dieses sagt mir, dass die indoktrinierte Geschichte (welche ja von den Alliierten geschrieben wurde) vor Ungereimtheiten nur so strotzt. Ich kann mir vorstellen, dass ihnen die Wahrheit nicht schmeckt, da sie als Linker ja wahrscheinlich davon profitieren. Nur die Lüge benötigt die Gewalt des Herrschers, die Wahrheit steht von alleine aufrecht. Selbst jüdische Menschen zweifeln an der Doktrin - sind diese Juden dann auch Nazis?
      Die Linken bedienen sich der Methoden, die sie eigentlich bekämpfen. Und hier ein Zitat von Voltaire' "Ich mag verdammen was du sagst, doch würd' mein Leben dafür geben, dass du's sagen darfst".

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      13. November 2012 13:07

      Wikipedia wird von denselben Konzernen finanziert, wie unsere korrupten Medien!
      Ich vertraue einer unabhängigen Seite, welche von unabhängigen Menschen (vom Volk) betrieben wird.
      http://de.metapedia.org/wiki/Ernst_Z%C3%BCndel

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. November 2012 13:20

      Neben dir wirkt ja selbst Attila der Hunne wie ein Linxlinker.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      13. November 2012 15:08

      Ist die Piratenpartei nicht eher links angesiedelt? Habe ich nämlich dort gefunden!

      „Mit Gräuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen …Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Gräuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und sie selber so durcheinander geraten sein werden, dass sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Re-Education) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit, und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit.“

      Sefton Delmer, ehemaliger britischer Chefpropagandist nach der Kapitulation 1945 zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm (Die Propaganda der Alliierten wird durch den Überleitungsvertrag Art. 7.1 als OFFENSICHTLICHE TATSACHEN vom „deutschen’ Strafrecht geschützt.)
      http://fresh-seed.de/tag/piratenpartei/

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      13. November 2012 16:29

      @consuela rodrigez:

      Madame oder Señora,
      ich habe einen guten Freund in Ontario (Region Lake Muskoka), der bis vor acht Jahren ein Haus auf Grundstück neben Ernst Zündels Anwesen besaß. Zundel, wie er dort hieß, war ein auf den ersten Blick schrulliger, nur leicht spinnerter, weitschweifig parlierender Nachbar, mit dem wir über den Zaun entspannt plauderten.
      Aber dann kam der Tag, als mein Freund ihn zum Barbecue einlud: Zündel/Zundel entpuppte sich als Alt- und Neonazi der übelsten Sorte, und er lebte vom Versandhandel mit Nazi-Emblemen, -Literatur und selbstverfassten Hetzpamphleten. Nach 18 Dosen Molson's Leichtbier (3% alc.) war er nicht mehr zu halten, beschimpfte alle Anwesenden, ob Juden oder nicht.
      Dieser Mensch ist unsäglich primitiv, faschistisch und widerwärtig. (Sein weterer Lebensweg ist mir inbekannt; er interessiert mich auch nicht.)
      Weshalb Sie sich zu seiner Verteidigerin aufschwingen mögen, bleibt Ihr Geheimnis.
      Vermutlich auch besser so.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      13. November 2012 17:35

      Marcus Aurelius
      Ich verteidige nicht Ernst Zündel. Mich interessiert nur die Wahrheit. Und Ernst Zündel ist einer von vielen, die sich dieses Themas annahmen. Suchen sie selbst im Netzt nach der Wahrheit. Mir stinkt es nämlich, dass immer nur die Greultaten der Deutschen aufgezählt werden, aber die der sog. Befreier totgeschwiegen werden. Außerdem ich kenne keinen einzigen Fall, wo die Völker für ihre Führer verantwortlich gemacht wurden. Denn dann müssten sich die Juden auch verantworten. Viele Juden waren damals nämlich Sklavenhändler und haben viele Menschen ermordet. Viele sind dadurch reich geworden. Siehe Rotschild vormals Amschel Weishaupt, oder Rockefeller, Bush etc. Die haben beide Seiten mit Waffen beliefert! Aber darüber verlieren sie kein Wort. Oder was ist mit der kath.Kirche, jeder weis darüber bescheid. Oder was ist mit Stalin? Ich habe mit dem 2. WK nichts zu tun, auch meine Kinder und Enkel nicht, werden aber trotzdem schuldig gesprochen. Außerdem was ist mit der USA? Sämtliche Kriege werden nur für die Interessen der Konzerne geführt. In Afghanistan werden die Mohnfelder beschützt. In Libyen wurde das Volk genauso befreit wie wir. Ich kannte viele Frauen, die von den Russen oder Negern vergewaltigt wurden. Eine Nachbarin hatte ein behindertes Kind bekommen. Sie nahm sich nie einen Mann, da sie so traumatisiert war. Es kann nicht sein, dass manche Menschen oder Opfer gleicher sind, als andere. Und was zur Zeit in Syrien passiert ist ein Verbrechen. Da kämpfen bezahlte Söldner getarnt als "freie syrische Armee" gegen die dortige Regierung und mordet Zivilisten. Libyen wurde mit Uranbomben befreit, als auch in Jugoslawien. Finden sie das in Ordnung?

    • Steuerzahler (kein Partner)
      13. November 2012 22:33

      http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/11/10/dann-gnade-euch-gott-2/

      ... Im Februar 2010 schrieb ich Ihnen und muss das hier wiederholen: Beide Weltkriege wurden von Großbritannien und seinen Verbündeten als zweiter 30-jähriger Krieg2 geführt, um Deutschland als Wirtschaftsmacht auszuschalten. Dazu bekannte man sich in der britischen Öffentlichkeit so: »Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, dass wir eine deutsche Vormachtstellung nicht akzeptieren können.« Man beachte, Briten unterlegten ihrem Vernichtungs-Kriegsziel (siehe nachstehendes Churchill-Zitat) also einen edlen Grund. Stellen Sie sich bitte vor, einer von uns täte das und würde behaupten, Deutschland hätte aus dem »edlen Grund« Krieg geführt, seine Freiheit gegen vernichtungswillige Gegner zu bewahren. Man säße im freiesten Staat, der je auf deutschem Boden existierte sicherlich bald auf der Anklagebank.
      Hier muss dem Zitat um der klaren Wahrheit willen angefügt werden, dass »in den Krieg eingetreten« nichts anderes heißt, als Großbritanniens und Frankreichs Kriegserklärungen nur an Deutschland und nicht auch gegen die UdSSR, die Polen von Osten her angegriffen hatte.
      So rief denn Churchill aus diesem Anlass emphatisch aus: »Dieser Krieg ist Englands Krieg. Sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands. … Vorwärts Soldaten Christi«. Wer, bitte schön, war denn der Kriegstreiber und bemühte nun auch noch Christus zur Vernichtungs-Motivation seiner Soldaten?
      Deutsche haben allen Grund, den 8. Mai 1945 als den Tag anzusehen, an dem die Ausschlachtung des völlig entrechteten Deutschlands begann! Das sollten wir jedem entgegnen, der uns mit der »Befreiungs-Lüge« kommen will – allen voran der Frau Merkel.
      _____________

      – 1042 deutsche Städte wurden dem Erdboden gleichgemacht, alle Städte mit mehr als 3000 Einwohnern, darunter alle Großstädte. In der Wüste von Utah probten Ihre Landsleute, während des Zweiten Weltkriegs an detailgetreuen nachgebauten Mietskasernen, die fabrikmäßig geplante Einäscherung deutscher Städte. Der deutsch-jüdische Architekt Erich Mendelsohn hat sie geschaffen (»Der Spiegel« 41/1999).

      – Hunderttausende unschuldige Frauen, Kinder und Greise wurden getötet.

      – Ihre Landsleute haben die Todeslager auf den Rheinwiesen errichtet. Über eine Million deutscher Soldaten ließen dort ihr Leben. Lesen Sie hierzu das Buch »Der geplante Tod« von James Bacque. Man ließ die Gefangenen dort verhungern und verweigerte dem Internationalen Roten Kreuz die Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten,

      – Hunderttausende Deutsche verhungerten, weil die von Ihren Landsleuten festgesetzten Rationen nicht ausreichten, um zu überleben.

      – ein Viertel unseres Landes (164.497 km2) mit unermesslichen Werten wurde uns genommen.

      – 346.000 Patente wurden konfisziert, 20.870 deutsche Warenzeichen, 50.000 neue Farbformeln.

      – 523 deutsche Wissenschaftler wurden in Ihr Land »überführt«.

      – Auch Ihre Soldaten vergewaltigten deutsche Frauen und Mädchen.

      – Ihre Soldaten raubten und plünderten, »befreiten« uns von unseren Kulturgütern, stahlen Gold und Gemälde, und unsere Goldreserven. Es war von dem größten Raub der Geschichte die Rede.

      – 15 Millionen Menschen wurden aus ihrer angestammten Heimat vertrieben. Unzählige Hunderttausende verhungerten oder erfroren. Zehntausende wurden auf dem Weg in den Westen auf Schiffen in der Ostsee versenkt. Amerika ließ das geschehen und schaute tatenlos zu.

      – Ihre Landsleute bombardierten DRESDEN, eine Stadt berühmt wegen ihrer Kulturgüter, obwohl sie wussten, dass Zehntausende Vertriebene sich in der Stadt befanden. Mehr als 200.000 Tote nach zwei Luftangriffen und am Tag nach der Bombardierung beschossen Ihre Landsleute die auf die Elbwiesen Geflüchteten mit Maschinengewehren (noch leben einige Zeitzeugen, die es erlebt haben).

      – Es reichte Ihren Landsleuten nicht, eine Atombombe über Japan abzuwerfen, nein es musste noch eine zweite Bombe geworfen werden. Auf ein paar Tausend mehr oder weniger Tote kommt es dabei ja nicht an.

      .........

  15. november (kein Partner)
    13. November 2012 10:24

    OT

    @Jewgeni Gorowikow, 12. November 2012 10:33

    Griechenland befindet sich in einer finanziellen Todesspirale:

    Josef Urschitz, Leitartikel (12.11.2012, Die Presse):
    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1311344/In-der-Todesspirale-geradewegs-in-die-Staatspleite

    Schön, dass Urschitz von der Presse auch einmal überrissen hat, wie der Hase läuft. Das ist genau das, was ich immer sage.

  16. Bürger (kein Partner)
    13. November 2012 08:35

    Erst einmal gehörte überhaupt der Auftrag definiert: weder Erziehung, noch Pistenpräparierung, noch Spitzensport, noch Sozialwesen, ja nicht einmal Katastropheneinsätze (wobei diese letzte Kategorie wenigstens legitim ist) gehört zu einer militärischen Aufgabenstellung.

    Die Aufgabe eines Heeres ist der Kampf bzw. insbesondere dessen Verhinderung.

    Phaidros 2012

    Und das ist so weil der Phaidros das feststellt? Bei allen Punkten bis auf die Katastropheneinsätze würde ich persönlich zustimmen, das ist allerdings nur eine Geschmacksfrage. Wenn eine Mehrheit die Verwendung des Heeres im Spitzensport, oder sonstwo legitimiert dann ist das eben auch dessen Aufgabe.

    Beim Katastrophendienst sehe ich zudem noch Synergieeffekte, z.B. durch das ohnehin vorhandene schwere Gerät, die Lehrinhalte (v.a. bei den Pionieren) usw.

    • de Voltaire (kein Partner)
      13. November 2012 10:55

      Wehrgesetz 2001:

      § 2. (1) Dem Bundesheer obliegen
      a) die militärische Landesverteidigung,
      b) auch über den Bereich der militärischen Landesverteidigung hinaus der Schutz der verfassungsmäßigen Einrichtungen und ihrer Handlungsfähigkeit und der demokratischen Freiheiten der Einwohner sowie die Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit im Inneren überhaupt,
      c) die Hilfeleistung bei Elementarereignissen und Unglücksfällen außergewöhnlichen Umfanges und d) die Hilfeleistung im Ausland bei Maßnahmen der Friedenssicherung, der humanitären Hilfe und der Katastrophenhilfe sowie der Such- und Rettungsdienste (Auslandseinsatz).
      Die Aufgaben nach den lit. b und c (Assistenzeinsätze) sind, sofern hiefür nicht ein selbständiges militärisches Einschreiten zulässig ist, nur insoweit wahrzunehmen, als die gesetzmäßige zivile Gewalt die Mitwirkung des Bundesheeres in Anspruch nimmt. Die Aufgabe nach lit. d ist nur insoweit wahrzunehmen, als die jeweils zuständigen Organe die Entsendung von Angehörigen des Bundesheeres in das Ausland beschließen.

    • phaidros
      13. November 2012 11:50

      Und das ist so weil der Phaidros das feststellt?

      Natürlich nicht, sondern weil es so im Gesetz drinsteht (danke, de Voltaire, Sie sind mir zuvorgekommen).

      Abgesehen davon: bitte auch sorgfältig zu differenzieren: »militärische Aufgabenstellung« und »Auftrag an das Bundesheer«! Der Katastropheneinsatz ist keine militärische Aufgabenstellung, aber dass ich das eben aufgrund der Synergie (schweres Gerät) für legitim halte, haben Sie ja freundlicherweise mit zitiert.

      Aber auch, was den Auftrag betrifft: Wenn jemand argumentieren sollte, Spitzensport gehörte zu den verfassungsmäßigen Einrichtungun oder ein Skirennen wäre ein Elementarereignis, so wird das Abstruse in der Argumentation wohl hoffentlich offensichtlich.

      Zumal Sie bis auf Details (in »Geschmacksfragen«) zustimmen, sehe ich also eigentlich keine Diskrepanz.

  17. phaidros
    13. November 2012 06:37

    Nochmals zu Hrn. Volpini (12. 9:16), aber auch dem Obristen (12. 23:40). Jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen, und ich erkenne erst diese Dimension des Problems! Meine Herren - aber auch viele andere - es geht doch nicht darum, den Milizstand herabzuwürdigen oder in seinen Leistungen zu schmälern! Oder gar, das Engagement des Einzelnen in Frage zu stellen! Niemand (ernstzunehmender jedenfalls) tut das, und man kann den Einsatz des Einzelnen - auch von Ihnen natürlich - nicht hoch genug einschätzen und würdigen.

    Allerdings sollte doch gerade der Soldat, und insbesondere der Kommandant emotionslos zur Kenntnis nehmen können, wenn ein Mittel in einer sich verändernden Umgebung nicht mehr adäquat zur Erfüllung seines Zwecks ist. Im Gegenteil: vom guten Kommandanten erwarte ich sogar, dass er von sich aus darauf aufmerksam macht.

    Und nur volltrunken und mit Augenbinde kann man heutzutage noch die bei uns gelebte Form des Wehrdienstes als adäquat bezeichnen. Aber das galt schon für die Form vor 25 Jahren, als es noch halbwegs (mit Betonung auf halb) erträglich war.

    BG phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini
      13. November 2012 11:26

      Ganz richtig phaidros, das ist die schleichende Entwicklung des Bundesheeres nach dem Abtritt General Spannocchis gewesen, als politische Heereszerstörer unkontrolliert ihr Handwerk über drei Jahrzehnte ausüben konnten.
      Und der heutige Zustand des BHs ist das letzte Stadium einer Zerfallserscheinung.

      Aber glauben Sie allen Ernstes, daß diese heerzersetzenden Kräfte ein funktionierendes Berufsheer zulassen würden?

      Der Punkt ist also gar nicht ob das Berufsheer die Lösung ist, sondern wie man das österreichische Volk wehrlos machen kann. Und da gibt es neben den vorsätzlichen zerstörenden Kräften, viele Mitläufer, die glauben, aus gutem Willen mitmachen zu müssen!

    • phaidros
      13. November 2012 11:59

      Aber glauben Sie allen Ernstes, daß diese heerzersetzenden Kräfte ein funktionierendes Berufsheer zulassen würden?

      Klipp und klar: NEIN!

      Ich sehe ein Berufsheer in der derzeitigen Situation als die prinzipiell Richtige Variante, aber nicht in der Darabosschen untoten Zombie-Form!!

      Allerdings werde ich nicht müde zu sagen, dass eine »Wehrhaftigkeit der Bevölkerung« einfach nicht existiert, und nie existiert hat. Einen Rucksack mit grüner Wäsche daheim zu haben, stellt keinerlei Wehrfähigkeit her, auch die 8 Monate Grundwehrdienst davor (und davor 9) waren bereits einfach nur ein Witz. 1½ Jahre mit intensiver Ausbildung + anoptimalerweise anschließendem Übungsbetrieb würde ich aus dem hohlen Bauch heraus als Minimum nennen (aber das müssten eigentlich Berufenere tun). Bloß: setzen Sie das einmal durch.

      In jedem Fall (Berufsheer oder ADP) müsste Österreich seine Verteidigungsausgaben auf Dauer mindestens verdoppeln - aber da brauchen wir, glaube ich, nicht weiter darüber nachzudenken.

      Das (zur Abstimmung stehende) Berufsheer sehe ich in seiner Form also wegen des modernen Umfelds (das sich nicht mehr zurückverändern wird), als die Möglichkeit an, dass wir uns wenigstens nicht die Chance verbauen, zukünftig etwas Ordentliches auf die Beine zu stellen.

      Und um nocheinmal auf die Zersetzung zurückzukommen: auch klar ist mir, dass man ein totes Pferd nicht reiten kann. Und dieses Pferd ist tot.

      Darf ich Ihnen unser Positionspapier übersenden, in dem wir einige tiefergreifende Überlegungen dargelegt haben? (Auch, wenn es überarbeitet gehörte, denn es ist Manches darin etwas ungeschickt formuliert)

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Anton Volpini
      13. November 2012 12:46

      Ja bitte phaidros, schicken Sie mir dieses Positionspapier.
      Meine Mailadresse haben Sie ja.

      "Allerdings werde ich nicht müde zu sagen, dass eine »Wehrhaftigkeit der Bevölkerung« einfach nicht existiert.."
      Da sollten Sie aber einmal das Buch von Konrad Lorenz "Das sogenannte Böse" lesen.
      Dann werden Sie anders reden!

    • phaidros
      13. November 2012 14:11

      Das werde ich gerne tun! (Beides: schicken und lesen).

  18. Obrist
    12. November 2012 23:40

    Es ist nicht bloß ein Skandal, es ist eine Schande und ein Faustschlag ins Gesicht der unzähligen Österreicher, die in den letzten Jahrzehnten als Soldaten im Katastropheneinsatz waren und selbstlos ihre staatsbürgerliche Solidarität bewiesen haben. An den Pranger mit den ehrlosen und feigen Bütteln, die ihre Mitmenschen derart im Stich gelassen haben und statt ihrer verfassungsgemäßen Bestimmung nicht dem Volk, sondern einem Parteischergen und seinem rücksichtslosem Kalkül zudiensten waren. Man sollte ihnen öffentlich die Sterne herunterreißen - sie verdienen es nicht, Offiziere zu sein.

    • phaidros
      13. November 2012 07:06

      Faustschlag ins Gesicht der unzähligen Österreicher, die in den letzten Jahrzehnten als Soldaten im Katastropheneinsatz waren und selbstlos ihre staatsbürgerliche Solidarität bewiesen haben.

      Herr Oberst, verdrehen Sie da nicht ein paar Dinge?

      Wie viele von denen haben das freiwillig getan, und wie viele einfach deswegen, weil sie einberufen wurden bzw. zu der Zeit gerade ihren Grundwehrdienst versahen und den entsprechenden Marschbefehl bekamen? Verordnete Solidarität ist keine.

      Das ist allerdings ein Schlag ins Gesicht derer, die sie an den Tag legten, ohne sie verordnet bekommen zuhaben: 1000e strömten beim Hochwasser (wann war das gleich? 2001? Als Schüssel die Order für den Eurofighter reduzierte) ins nördliche Niederösterreich, um zu helfen. Das ist Solidarität. Sie hat mit Soldatentum oder Miliz nicht das geringste zu tun (schließt sie aber freilich auch nicht aus!)

    • Obrist
      13. November 2012 11:16

      Sehr geehrter Phaidros,
      Natürlich ist das meiste in einem Heer nicht freiwillig, kann es auch nicht sein, da Drill, Disziplin und Gehorsam zu einem nahezu reflektorischen Funktionieren der Truppe und somit zur Erfüllung der Aufgaben und zum Schutz des eigenen Lebens und des der Anderen führen. Es gibt in kriegerischen Auseinandersetzungen Situationen, in denen die eingelernten Automatismen vor einer individuellen Beurteilung der Situation einsetzen müssen.
      Als ehemaliger Berufsoffizier und nunmehriger Milizionär habe ich den Enthusiasmus, die Einsatzbereitschaft und eine ungeahnte Solidarität der Truppe und auch vor allem der Grundwehrdiener bei Katastropheneinsätzen und besonders bei der Jugoslawienkrise erlebt. Damals wurde man (vorübergehend) als Rekrut in Uniform auf der Straße sogar gegrüßt und nicht wie üblich angestänkert.
      Natürlich ist ein Heer ein wesentlicher Budgetfaktor, der keinen Profit abwirft, aber so ist es mit Versicherungen, bei denen wir die Hoffnung haben, dass wir sie niemals in Anspruch nehmen müssen.

      Sie haben mit Ihren Ansichten nicht unrecht, wie es auch die schlimmsten Kritiker nicht haben, aber seit Beginn der 2. Republik wurde das Bundesheer immer als notwendiges Übel behandelt und ebenso ausgerüstet - und nicht als das wozu es in der Verfassung bestimmt ist - als Instrument zu Bewahrung unserer Demokratie und Freiheit, bestehend aus dem solidarischen Zeitopfer jedes Staatsbürgers.
      Der schleichende und grob missbräuchliche Politisierung der Truppe, hat mich letztendlich zum freiwilligen Quittieren des aktiven Dienstes veranlasst. Gott gebe, dass die Bevölkerung kommenden Jannuar diese Versicherung ihrer eigenen Freiheit nicht den Unwahrheiten des von einer gewissenlosen Politmafia gesteuerten Boulevards opfert.

    • phaidros
      13. November 2012 12:01

      Der schleichende und grob missbräuchliche Politisierung der Truppe, hat mich letztendlich zum freiwilligen Quittieren des aktiven Dienstes veranlasst.

      Herr Oberst, ich wünschte, es gäbe mehr hohe Berufsoffiziere, die denken wie Sie! Denn wenn die Führungsebene geschlossen ihre militärische Meinung äußern würde, bliebe dem »Eigentümer« gar nichts anderes übrig als auf sie zu hören.

  19. Brigitte Imb
    12. November 2012 20:13

    OT - Herzig, das Foto....

    Wie nicht anders zu erwarten - "Athen bekommt mehr Zeit zur Konsolidierung". Faymann hat und ja bereits vorbereitet, daß die EU teurer wird.

    Unfaßbar, welche Verbrechen die Politiker betreiben, sie verscherbeln unseren Wohlstand zugunsten der Olivenstaaten.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/griechenland/euro-finanzminister-treffen-athen-bekommt-mehr-zeit-zur-konsolidierung-11958692.html

  20. Brigitte Imb
    12. November 2012 20:07

    Warum nicht den lieben Gott um ein Unwetter zur richtigen Zeit am richtigen Ort bitten?;) (Das Parlament muß ohnehin saniert werden....)

  21. Schani
    12. November 2012 19:49

    Ich reduziere die Überschrift auf drei wesentliche Worte: Gnade uns Gott!

  22. socrates
    12. November 2012 17:03

    O.T. Margarete Ottilinger, eine ungewöhnliche Frau:

    Das Rätsel Ottilinger

    Eine junge, karrierebewusste Sektionschefin wird unter sonderbaren Umständen verhaftet. Ihr Ausweis müsse überprüft werden, sagt man ihr am Übergang zur russischen Zone. Es folgen sieben Jahre russische Gefangenschaft. Doch Margarethe Ottilingers Wille ist so stark, dass er nicht einmal mit Folter und Zwangsarbeit gebrochen wird. Hedwig kainberger
    Warum wurde Margarethe Ottilinger, damals 29-jährige Beamtin im Wirtschaftsministerium, am 5. November 1948 von russischen Soldaten an der Enns-Brücke verhaftet und dann nach Russland verschleppt? Ingeborg Schödl liefert in der Anfang Juni erschienenen Biografie dieser Frau den erschreckenden Hinweis, dass diese Verhaftung nicht allein damit zu erklären ist, dass Ottilinger den Sowjets unangenehm war. Offenbar wäre dies nicht ohne österreichische "Helfer" möglich gewesen.

    Zum Beispiel hat ein altgedienter Sektionschef einmal zu Ottilinger gesagt : "Sie sind zu tüchtig. Die Leitung einer Sektion in den Händen einer 28-jährigen Frau wird außerdem als Schande für die ministerielle Bürokratie angesehen." Verdächtig erscheint zudem, dass der damalig Wirtschaftsminister, Peter Krauland, bei der Verhaftung dabei war, aber eine Viertelstunde später nach Wien weiterfuhr und seine Mitarbeiterin allein zurückließ.

    Die ehrgeizige Frau hatte eine steile Karriere hinter sich. Als Leiterin der Planungssektion war sie für die Vorbereitung des Wiederaufbaus der österreichischen Wirtschaft verantwortlich. Die unter ihrer Leitung erarbeiteten Pläne wurden Basis für die von den USA gewährten ERP-Kredite. Zudem war Ottilinger dafür zuständig, für Verhandlungen über den Staatsvertrag den Wert jener Betriebe zu schätzen, die von der Sowjetunion nach dem Einmarsch in Österreich konfisziert worden waren. Beides verletzte die sowjetischen Interessen.

    Wenngleich die Hintergründe rätselhaft bleiben, wurde Ottilinger also offenbar von zwei Seiten ins Fadenkreuz genommen. Ihrer Verhaftung folgte ein bitteres Los: Gefängnis, Folter, Arbeitslager in Russland, ohne etwas verbrochen zu haben. Es ist kaum zu fassen, wie ein Mensch so systematische, so brutale Unmenschlichkeit übersteht.

    Nach ihrer Heimkehr setzte Margarethe Ottilinger ihre beispiellose Karriere fort. Ingeborg Schödl berichtet von der faszinierenden Schaffenskraft dieser ÖVP-Politikerin und engagierten Christin. Neben ihrer Tätigkeit als Vorstand der OMV wurde Ottilinger zu dem, was man heute "Fund-raiser" nennt. Kaum jemand hat je so viel Spenden für wohltätige Projekte organisiert. Eines ihrer Werke war 1959 die Mitwirkung an der Gründung des Afro-Asiatischen Instituts (AAI), einer Kommunikationsstelle in Wien, Graz und Salzburg für Studenten aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Und ohne sie wäre die Wotruba-Kirche in Mauer bei Wien, ein Beispiel für unkonventionelle Kirchen-Architektur, nicht gebaut worden.

    Interessant ist, wie widerspenstig Margarethe Ottilinger 1981 ihren Posten im OMV-Vorstand an Maria Schaumayer abtrat. Die beiden in Tüchtigkeit und Kompetenz so ähnlichen Frauen wurden keine Freundinnen. Die unerbittliche Konkurrenz gewann die Jüngere.

    Ingeborg Schödl hat sich mit Quellenstudium und Interviews viel Mühe gemacht. Doch ihrem Text hätten Straffung und Ausmerzen von Wiederholungen nicht geschadet. Trotzdem verspricht der Untertitel nicht zu viel: Das Buch gewährt Einblick in das Leben einer ungewöhnlichen Österreicherin. Ingeborg Schödl: Im Fadenkreuz der Macht. Das außergewöhnliche Leben der Margarethe Ottilinger. 185 Seiten (Czernin Verlag, Wien 2004) S.N.

  23. Undine
    12. November 2012 16:20

    Was mich bei diesem widerwärtigen politischen Hick-Hack um unser Heer vor allem so bestürzt ist die Dreistigkeit der roten Politiker, mit der sie deutlich machen, daß sie immer mit der Dummheit der Bevölkerung und dem Desinteresse an der Politik schlechthin und dem kurzen Gedächtnis ganz fix rechnen. Es ist dies richtiggehend eine Beleidigung für die Bürger Österreichs.

    Haben nicht die burgenländischen Sozis seinerzeit die Wahl nur deshalb gewonnen, weil den Burgenländern garantiert wurde, daß ihre Grenze weiterhin von Bundesheersoldaten geschützt wird. Wenn ich mich recht entsinne war die Burgenland-Wahl knapp vor der Wien-Wahl, bei der Häupl---die BL-Wahl war ja bereits für die Sozis gewonnen---aus heiterem Himmel diese sinnlose Debatte vom Zaun brach, weil nun ER ein Wahlzuckerl brauchte, um wiedergewählt zu werden.

    Was für ERBÄRMLICHE Leute uns doch regieren---und dafür auch noch fürstlich bezahlt werden.

  24. Freak77
    12. November 2012 14:40

    O.T.: ORF-Radioredakteure protestierten gegen Edgar Weinzettl ( http://images.derstandard.at//2012/11/02/1350324609073.jpg ) als neuen Innenpolitikchef in den ORF-Radios:

    "Wir sind misstrauisch, wenn umstrittene Entscheidungen ausgerechnet vor Feiertagen und vor langen Wochenenden bekanntgemacht werden ... " - Wie recht die ORF-Radioredakteure doch haben -

    http://apa.cms.apa.at/cms/content/news_detail.html?rangeCount=0&doc=CMS1352211051058

    • Undine
      12. November 2012 16:34

      "Die Redakteursversammlung sprach sich mit deutlicher Mehrheit für Jöllis Stellvertreter Stefan Kappacher oder Jölli selbst aus."

      Also, wenn ich das richtig verstehe, sind doch nicht alle bei Rundfunk und Fernsehen ganz stramm links---oder sie merken es selber gar nicht, wie schwer linkslastig sie sind. Links neben Stefan Kappacher hat doch kaum etwas Platz, oder?

  25. Erich Bauer
    12. November 2012 14:10

    (Zitat: phaidros) – „…ein wehrhaftes Heer, das den Namen verdient das Doppelte kosten dürfte… Diese Überlegung gilt ungeachtet der Ausgestaltung als Berufs- oder Milizheer!...“

    Das ist aber, nach den Ausführungen, „politisch“ nicht durchzusetzen… Hm… es ist also eh wurscht! Dann doch lieber gleich dem Wunsch der SPÖ entsprechen? Den seichten, nicht ganz mustergültigen Nichtganzsolinken“ Journalisten eine „drüberzuhaseln“… das hat schon was… :-) Gibt ja eine Zeit danach… :-) Lohnenswerte Vorfeld-Indoktrinierung?

    Ich hätte vollstes Verständnis dafür… wenn’s gut bezahlt wird…

    • phaidros
      12. November 2012 15:02

      Hm… es ist also eh wurscht! Dann doch lieber gleich dem Wunsch der SPÖ entsprechen?

      Auch, wenn Sie es so formulieren: ja.

      Und zwar aus drei Gründen:

      1. Landesverteidigung sollte nicht parteipolitisch gesehen werden, sondern einzig aus Sicht der Staatsraison. Es sollte also egal sein, wer eine im Grunde richtige Forderung aufstellt - lange genug sind die ÖVP für und die SPÖ gegen ein Berufsheer eingetreten, bevor dieser 180°-Schwenk beider Parteien kam.

      2. Einerseits »nicht der SPÖ nachgeben«, aber aus dem exakt antiparallelen Grund weiterhin ganzen Generationen von Männern weiterhin ½ Jahr zu stehlen ist auch volkswirtschaftlich ein ungeheurer Schaden.

      und 3. gibt es auf diese wenigstens ein Opportunitätsfenster, aus diesem Kern in naher bis mittlerer Zukunft ein adäquates Berufsheer zu entwickeln (bitte, sagen Sie's nicht, ich weiß, wie knieweich das ist. Aber das ist mein Strohhalm. Aber doch wird das 3. vermutlich den Ausschlag geben, warum ich im Jänner für das Berufsheer, und nicht ungültig abstimmen werde).

      Ihre Andeutungen, was Bezahlung betrifft, kann ich zerstreuen: die Klimalobby entlohnt mich so fürstlich, dass die Waffenhändler zerknirscht ihre Köfferchen wieder schließen mussten. Nicht, ohne sich gründlich blamiert zu haben.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Erich Bauer
      13. November 2012 07:38

      "...½ Jahr zu stehlen..."

      Von allen Für- oder Gegenargumeten ist das mit der "Zeit" so ziemlich das Törichste. A la recherche du temps perdu...

    • phaidros
      13. November 2012 08:22

      »das törichste«

      Ojeoje! Sie haben nur hingeschrieben, dass es so ist. Aber vergessen hinzuschreiben, warum!

      Der durchschnittliche Österreicher hat nämlich nur 76 oder so Jahre. Wieso man ihm da ein halbes davon sinnlos verplempern darf (ich rede nicht von sinnvollem Wehrdienst, sondern von dem was bei uns realiter passiert), will sorgfältig begründet werden - da bin ich jetzt aber gespannt!

    • cmh (kein Partner)
      13. November 2012 10:15

      Wie viel Ihrer Lebenszeit haben Sie eigentlich mit Ihren Postings hier verplempert, phaidros?

      Aber lassen Sie hören, vielleicht haben Sie einen Vorschlag, wie der wehrpflichtige Österreichere das gewonnene halbe Jahr sinnvoll verwenden kann. Interessant wäre dabei, ob man bei nicht geleistetem Wehrdienst dieses halbe Jahr früher in Pension gehen kann.

      phaidros, ich glaube einfach Sie wissen nicht mehr so recht was Sie sagen, wenn Sie diese Worthülsen von sich geben.

    • phaidros
      13. November 2012 12:09

      Der persönliche Anwurf ist so flach, dass sich eine Einlassung nicht auszahlt. Aber demonstrieren Sie uns bitte ruhig weiter, wie wertlos eine humanistische Ausbildung bleibt, wenn Sie nicht umfassend verstanden wird.

      Ad rem: Das Pensionsantrittsalter ist für alle gleich: Untaugliche, Wehrdiener, Milizsoldaten und Zivildiener. Daraus folgt mein Vorschlag unmittelbar: der Wirtschaft zur Verfügung stehen.

      Rechnen wir es einmal durch, in der Art einer Serviettenrechnung: Wenn wir von jährlich rd. 20000 Rekruten ausgehen und brutto 20000 Euro Jahresgehalt für einen jungen Menschen ansetzen, so gehen jedes Jahr 200 Millionen verloren. Circa plus/minus 80 dem Fiskus, der Rest den Betroffenen selbst sowie der Volkswirtschaft allgemein.

      An sich bin ich gerne bereit, die auszugeben - aber eben nicht für diese Art!

      Vorsicht, eine kleine Warnung: wenn Sie mir jetzt mit irgendetwas wie »Aufteilen der vorhandenen Arbeit auf Köpfe« kommen, gehe ich ins Programm der kommunistischen Partei nachlesen, ob ich das nicht auch dort finde.

      Nicht jede Oberfläche, unter die Sie nicht zu dringen vermögen, enthält einen Hohlkörper, cmh.

    • cmh (kein Partner)
      13. November 2012 14:09

      Für Sie habe ich mein Geschoss absichtlich flach angelegt. Und was hat es genützt?

      Wenn Sie Ihr eigenes Argument ernst nehmen würden, dann würden Sie sich vor allem über die unreflektierte Studienwahl so vieler Studenten Gedanken machen und denen eine Zwangsvergatterung auf bestimmte Studienrichtungen, die die Wirtschaft halt so gerade braucht verordnen.

      So aber quasseln Sie sich nur in einer scheinbar gefahrlosen Umgebung ins Eck.

    • phaidros
      13. November 2012 17:13

      Wenn Sie Ihr eigenes Argument ernst nehmen würden, dann würden Sie sich vor allem über die unreflektierte Studienwahl so vieler Studenten Gedanken machen und denen eine Zwangsvergatterung auf bestimmte Studienrichtungen, die die Wirtschaft halt so gerade braucht verordnen.

      Einmal mehr völlig daneben - aber Ihr Ofen wird vermutlich auch diesen Schuss gut überstehen. Zwangsvergatterungen sind mir generell zuwider. Nur die nötigsten wären zulässig - ein sinnvoller Wehrdienst könnte dazu gehören.

      Aber die Fehlwahl von Studienrichtungen zu würdigen ist Sache des Markts. »Zwangsvergatterungen« oder Gedanken darüber also gänzlich unnötig.

  26. Herby
    12. November 2012 12:42

    O.T. Infos von der letzten Regierungsklausur von der VP-Homepage:

    Ergebnisse der Regierungsklausur:
    http://www.oevp.at/Common/Downloads/Ergebnisse_Regierungsklausur_Laxenburg.pdf

    Infos über Studienbeiträge & Studienplatzfinanzierung:
    http://www.oevp.at/Common/Downloads/Info_Studienbeitraege_und_Studienplatzfinanzierung.pdf

    Video über die Regierungsklausur:
    http://www.youtube.com/watch?v=9yVblJTSoi0

  27. A.K.
    12. November 2012 12:42

    Dank an Dr. Unterberger für seinen Tagebuchnotiz "Gnade, Wettergott: Wir stimmen ab!" und sein (Zitat) "...Soll da jetzt wieder mit Sicherheit und Gesundheit der Menschen gespielt werden, damit ein erwünschtes Abstimmungsergebnis erzielt wird? Das Wetter und seine Kapriolen werden sich jedenfalls nicht nach unseren Volksbefragungsterminen richten. "

    • Josef Maierhofer
      12. November 2012 17:54

      Aber das Abstimmungsverhalten des Volkes ist wie das Wetter, wenn ich richtig verstanden habe.

  28. S.B.
    12. November 2012 12:30

    Der Sozialismus zeigt hier einmal mehr seine unmenschliche Fratze, nämlich daß der einzelne Mensch - entgegen aller heuchlerischen Beteuerungen - nichts gilt, sondern sich alles dem System- bzw. Machterhalt unterzuordnen hat.
    Sollte unsere Demokratie noch einen Funken Ernsthaftigkeit enthalten, dann ist dieser rote Klüngel in unserer Regierung mehr als rücktrittsreif - man sollte die Herrschaften sofort aus dem Amt jagen.
    Es bleibt zu hoffen, daß die Sozis für ihre menschenverachtenden Manipulationen die Rechnung sowohl bei der Abstimmung über das Bundesheer als auch bei den Nationalratswahlen 2013 präsentiert bekommen.

    • Erich Bauer
      12. November 2012 12:47

      "...die Rechnung..."

      Allzuviel Hoffnung hab' ich da nicht. In der "Sektion" wird man schon die nötige "Überzeugungsarbeit" leisten... "Wollt ihr günsige Mieten oder die Wehrpflicht!"... "Sozialfighter" werden diese Frage bestimmen.

    • S.B.
      12. November 2012 13:53

      @Erich Bauer

      Da das Mietrecht Bundessache ist, wird die ÖVP nicht wieder zum eigenen Schaden umfallen und diese Verknüpfung hoffentlich nicht zulassen.
      Daß die Sozialisten vor nichts zurückschrecken, haben sie oft genug bewiesen.

    • Erich Bauer
      12. November 2012 14:25

      "...hoffentlich nicht zulassen..."

      Da die ÖVP seit Jahrzehnten das "Berufsheer", was immer das sein sollte, forciert hat, wird sie ganz bestimmt UMFALLEN... leider... S'ist nur ein Spektakel! Die ÖVP ist einfach zu schwach. Und der SPÖ strategisch und taktisch nicht gewachsen...

    • Josef Maierhofer
      12. November 2012 18:09

      @ Erich Bauer

      '...'die Rechnung' ...'

      Sozial ist eine Lüge, es gibt sozial eigentlich nicht. Ich kann persönlich sehr sozial sein und jemand anderen auf die Sprünge helfen.

      Das, was die SPÖ Bonzen aber unter sozial meinen sind hemmungslose Schulden und, wenn die nicht mehr bedient werden können (können sie schon seit 40 Jahren nicht mehr), dann geht der Kredit aus und auch 'sozial' geht aus und die Zinsen drücken.

      Alles, was wirklich helfen kann, ist den Menschen zu erklären, dass sie Arbeit finden müssen und sich nach der Decke strecken müssen und selbst für sich verantwortlich sind, dass sie lernen müssen und streben und dass sie nicht aufgeben dürfen, weder sich noch ihr Arbeitsleben, alles, was wirklich helfen kann, ist der Apell zur Gemeinsamkeit, die Wahrheit und die Werbung für die Tugenden.

      Wenn die SPÖ lügt, und das wissen inzwischen schon ziemlich viele auch dortige Parteigänger, die wissen, dass es so nicht weitergehen kann, dann wird es schon irgendwie zu einer 'Rechnung' kommen müssen, nicht zu einer Rechnung gegen die Sozialisten, nein zu einer Rechnung gegen die jetzigen Sozibonzen und -ideologen. Denn ein anständiger Sozialist ist mir genausoviel wert wie der anständige Bürgerliche oder der anständige Liberale, denn alles hat seine Wurzeln und daher seine Berechtigung.

      Bloß gibt es halt zu wenig Anständige, das haben Sie offenbar gemeint.

    • plusminus
      12. November 2012 19:14

      @Josef Maierhofer

      Anständige Sozialisten müssen sich ebenso dem System unterordnen und dann müssen sie sich entscheiden, ob sie anständig bleiben oder eine sozialistische Karriere machen wollen.

      Solange die Linken unter "sozial" Diebstahl am Eigentum der anderen verstehen, ist diese Ideologie nicht unter anständig einzuordnen!

    • Josef Maierhofer
      12. November 2012 20:55

      @ plusminus

      Politische Karriere, da geb ich Ihnen recht, aber es gibt schon eine hohe Anzahl von Sozialisten, die anständig bleiben und sich nicht bedienen, bloß zu wenige sind es.

      Es hat sich das alles als bereits als falsch herausgestellt, was die sozialistischen Ideologen propagiert haben und noch propagieren. Das Kalkül, sich selbst bedienen zu können am rechtens erworbenen Eigentum des anderen, geht nämlich nur so lange auf, solange es was zu verteilen gibt, aber Schulden werden damit nicht gezahlt, sondern gemacht und das ist das Falsche.

      Auch ich leide unter der Steuerlast, die ich für überhöht halte, wir könnten mit weniger Staat auskommen und auch mit weniger sozial. Es ist nicht notwendig, dass von 8,5 Millionen Menschen, davon etwa 50% Gesunde im arbeitsfähigen Alter, nur 1,2 Millionen arbeiten und die anderen schmarotzen und suchen nicht einmal Arbeit. Aber noch mehr leide ich an den Wahnsinnsschulden, die leichtfertig und verschwenderisch gemacht werden, die müssen nicht sein, wenn die Menschen arbeiten statt faulenzen.

      Es werde der Arbeiter und Bauernstaat .... ... so aber ganz sicher nicht, so geht er zu Ende und das leider sehr bald.

      'Bist blöd, wennst arbeitest', wie oft habe ich das gehört in meinem bisherigen Leben, das Lied der Schmarotzer und Trittbrettfahrer, nur stürzt das Gefährt, auf dessen Trittbrett die Schmarotzer fahren nun in die Schuldenschlucht und die linke ÖVP schiebt noch fest an ...

    • plusminus
      12. November 2012 21:50

      @Josef Maierhofer

      Vollkommen d'accord!

  29. socrates
    12. November 2012 11:27

    Der Sohn eines Bekannten wurde eingezogen und schon nach einer Woche räumte er und seine Kameraden mit Kettensägen im Wald auf, nach einem ähnlichen Unwetter. Die Kommandantin zog sich von der Arbeit und der Verantwortung zurück und wurde durch einen erfahrenen Pionier ersetzt. Die Bevölkerung hieß die Soldaten willkommen, lud sie ein und verwöhnte sie nach Kräften.
    Das war einmal, vor Darabos.

    • Brigitte Imb
      12. November 2012 15:24

      Ach nein, das ist auch mit Darabos nach wie vor, daß die Bevölkerung die Soldaten verwöhnt(sogar im Bgld.;-) ). Ein Bekannter war zur Grenzsicherung eingeteilt und er hat erzählt, daß sie bei der Bevölkerung immer gerne gesehen waren und auch bewirtet wurden. `S Volk is' eh normal, aber der Dara leider nicht.

  30. HJR
    12. November 2012 10:57

    Da die 'Heeresdiskussion hier lebhaft zu werden scheint, möchte ich auch ein 'Senf' dazugeben:

    Ein Heer wird benötigt, um auf Bedrohungen des Staates "von außen" antworten zu können. Da wir inzwischen in unseren Überlegungen - zumindest was die Demokratien anbelangt - soweit gekommen sind, dass wir i.d.R. Angriffe auf fremde Staaten nicht vornehmen wollen, ist dies der einzige Rechtfertigungsgrund für ein Heer (Katastrophen-, Ernte- und sonstige Hilfsdienste müssen durch andere Politikfelder durchdacht und nötigenfalls bereitgestellt werden!) Damit hat sich auch die Frage des "Auftrages" erledigt. Insbesonders sollten alle Überlegungen, die in der Vergangenheit auf sozialistischer Seite manchmal aufgetaucht sind, das Heer auch für polizeiliche Agenden zu missbrauchen (wie z.B. für den "Assistenzeinsatz" an der Grenze, damit sich "unsere Burgenländer sicherer fühlen!), endlich verfassungsrechtlich entsorgt werden.

    Die Frage ob das Heer ein "stehendes" oder ein "milizionäres" sein muss oder soll, hängt nur damit zusammen, ob eine Bedrohung permanent besteht oder angenommen werden muss oder ob im anderen Fall eine Mobilmachung ausreichend schnell die nötige Verteidigungskraft bereitzustellen vermag. In Österreich mag dieses Problem angesichts einer im Verfassungsrang rangierenden, gleichwohl bereits obsoleten "immerwährenden, bewaffneten Neutralität" juristisch einheißes Eisen sein. Aber seltsamerweise scheut sich unser Parlament ja nicht, in vielen Fällen trivialste Gesetze durch entsprechende Mehrheit in den Verfassungsrang zu erheben oder auf der anderen Seite Gebote und Urteile des Verfassungsgerichts einfach nicht zur Kenntnis zu nehmen.

    Und bis die Fragen ...
    Wozu ein Heer (Bedrohungslage)?
    Welches Heer?
    Und - wichtig - wieviel Geld und welche Ausrüstung braucht das Heer?
    geklärt sind, sollten wir tunlichst dafür sorgen, dass unsere in den Kleinformaten so beliebten politischen Dünnbrettbohrer auf dem Rücken eines Heeres, das schon jetzt nur mehr eine Karikatur darstellt, mit "Hie Berufsheer" und "Hie Wehrpflicht" Wahlproganda zu betreiben, die u.a. das Ziel verfolgt, weitere Alimentierungsaspiranten in die Arme (oder Armee) des Staates übernehmen.

    Noch ein Übriges zum Thema:
    Die ohnehin in Auflösung befindlichen Nationalstaaten der EU täten gut daran, sich darauf zu einigen, die Agenden der Verteidigung an die EU abzutreten! Dann wären sie nicht nur eine große finanzielle Last los, sondern wir könnten auch endlich dafür sorgen, dass unsere jungen Leute im Rahmen ihres Militärdienstes andere Länder der EU besser kennenlernten und die EU als ganzes wäre im Rahmen der Nato schon mal ein gewisses Schwergewicht, welches dann endlich auch glaubhafte Interessenpolitik verbreiten könnte, statt durch pferdegesichtige Damen als diplomatischem Aushängeschild zu dokumentieren, dass die EU KEINE Außenpolitik betreibt.
    ======================
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    www.conwutatio.at

    • HJR
      12. November 2012 11:00

      Nachtrag
      Jedenfalls wären die militärischen _Aufgaben in der EU besser aufgehoben als unser Geld bzw. unsere Staatsschulden!

    • Jewgeni Gorowikow
      12. November 2012 11:14

      Ich bin für die Aufrechterhaltung der Nationalstaaten. Weil das was ohne die bewährten Nationalstaaten nachkommt ist eine EU-Zentralregierung in Brüssel ==> Grrrrr

      Sowie ein zwischen Brüssel und Straßburg hin- und herpendelndes EU-Parlament ==> Grrrrr

      Da ist mir das Durchwursteln mit Dauerprovisorien in Österreich noch lieber.

    • haro
      12. November 2012 16:24

      "dass unsere jungen Leute im Rahmen ihres Militärdienstes andere Länder der EU besser kennenlernten und die EU als ganzes wäre im Rahmen der Nato schon mal ein gewisses Schwergewicht"

      Es gibt schon seit Jahren eine Menge Probleme bei der Platzbeschaffung für Wehrdienstpflichtige besonders auch wenn sie sich zum Zivildienst melden (entweder warten sie monatelang -von den Eltern finanziert- oder sie müssen Ausbildung/Beruf unterbrechen). Wie chaotisch würde das erst werden, wenn viele auf einen Platz im Ausland warten müssen (abgesehen von höheren Kosten, mangelnden Sprachkenntnissen)?

      Und die EU als Schwergewicht?
      Da die EU bzw. deren Politiker seit Jahren durch gravierend falsche Entscheidungen glänzen ist es doch besser sie wird kein Schwergewicht und man belässt möglichst viele Kompetenzen bei den Nationalstaaten.

      Österreich bräuchte Wehr- und Zivildienstpflicht besser organisiert, einen Verteidigungsminister der den Zustand des Bundesheers verbessern möchte.
      Ausbildung der Bundesheerler als effektiven Grenzschutz ! Österreich braucht sein Heer selber und nicht für Kriegseinsätze im Ausland!

      Ein Berufsheer das dann auf Befehl eines EU-Politikers für Auslandseinsätze dient - das wollen die meisten Österreicher sicher nicht.

      Aber vielleicht werden die Österreicher eh wieder sanktioniert wenn sie nächstens zuwenig links wählen und dürfen dann gar nicht mitmachen bei der Unterstützung diverser Frühlingsrevolutionen im Ausland sondern es werden EU-Truppen ausgeschickt für eine Frühlingsrevolution in Österreich ...

    • Schani
      12. November 2012 19:39

      Man sollte das österreichische BH abschaffen und einen Arbeitsdienst einführen. Das hat ja schon einmal ein exilierter österreichischer Sozialist eingeführt - mit "durchschlagendem Erfolg"!

    • phaidros
      13. November 2012 20:38

      Heute ganz einverstanden!

  31. Johann Scheiber
    12. November 2012 10:22

    Die Schweizer Armee ist gerade dabei, sich auf das realistische Bedrohungsszenario in Europa einzustellen, nämlich auf ein Bürgerkriegsszenario. Dazu braucht man vorrangig keine komplizierten Waffensysteme, sondern Wehrbereitschaft auf möglichst breiter Basis.

    Die EU und deren Schergen kennen dieses aktuelle Bedrohungsbild ebenso, wissen auch dass sie selbst mit ihrer Politik die Ursache der bevorstehenden Krise sind und planen aber nicht den Schutz der Menschen, sondern eine Pazifizierung gegen die Bürger: Mit EUGENDFOR, Multikulti-Söldnerarmeen und deren Einsatz zunächst im Inneren. In weiterer Folge sollen diese Söldnerarmeen dann natürlich als Einsatzelemente in der sich immer mehr über die Welt herabsenkenden Kriegskulisse fungieren. Dann erst und dafür sind High-Tech-Systeme notwendig! Vermutlich hat die EU den Friedensnobelpreis für die Etablierung Hindukusch-tauglicher Söldnerarmeen erhalten.

    Die Berufsheer-Euphorie ist die Vorstufe der kommenden Kriegsbegeisterung.

    Nur Dummköpfen oder Verrätern bleibt diese Kriegslogik der Totalitaristen und der Kriegstreiber immer noch verschlossen. Im Lissabon-Vertrag ist übrigens bis hin zur Todesstrafe für Sanktionen gegen Aufständische vorgesorgt worden.

    • Jewgeni Gorowikow
      12. November 2012 10:33

      @ Johann Scheiber

      Wenn wir jetzt in der EU und im Euroraum nicht höllisch aufpassen kann es in ein paar Tagen mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen schon losgehen -

      Tage- & wochenlange Streiks in Griechenland, das Chaos könnte dort ausbrechen, die staatliche Ordnung geht in die Knie, keine Grenzsicherungen mehr, Flüchtlingsströme, die armen&korrupten Staaten Bulgarien, Rumänien usw. werden angesteckt .... (ob Darabos an so etwas denkt?)

      Griechenland befindet sich in einer finanziellen Todesspirale:

      Josef Urschitz, Leitartikel (12.11.2012, Die Presse):
      http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1311344/In-der-Todesspirale-geradewegs-in-die-Staatspleite

    • Erich Bauer
      12. November 2012 10:47

      Altkanzler Helmut Schmitdt: ""Wir sind am Vorabend der Möglichkeit einer Revolution in Europa." und weiter: ""Ich spüre die Möglichkeit von revolutionären Veränderungen auf der Welt."

      Wolfgang Schäubles Statements dürfte EU/Euro-Skeptiker nicht geade beruhigen: "

    • Erich Bauer
      12. November 2012 10:49

      Fortsetzung: :-)

      ""Sie können nicht erwarten, dass ein Regierungsmitglied nun gerade die Revolution vorbereitet", sagte der Finanzminister. Gelächter im Auditorium. "Selbst wenn er es tut, wird er es nicht sagen." (Dieser "Nebensatz" läßt Schaudern)

      Aus Spiegel Interview.

    • brechstange
      12. November 2012 10:52

      Herr Bauer,

      welches Statement von Schäuble meinten Sie?

      Der Schmidt sagt, was die Internationale plant und alle horchen zu und interpretieren die Aussagen noch dazu falsch.

    • socrates
      12. November 2012 11:20

      brechstange
      So weit, so üblich!

    • Undine
      12. November 2012 15:51

      @Johann Scheiber

      Für jeden Satz noch ein zusätzliches Sternderl!*******+

    • simplicissimus
      12. November 2012 16:10

      Herr Scheiber, aus der Seele gesprochen!

    • Schani
      12. November 2012 19:24

      Deshalb auch die schrittweise, aber zügige Entwaffnung der Bürger!

    • ProConsul
      12. November 2012 20:51

      Johann Scheiber

      ***
      erstaunlich, dass es sogar auf diesem Blog noch Berufsheer-Verteidiger gibt. Irgendjemand hat vor kurzem hier gepostet, dass es in der Sowjetunion ein ähnliches System gab, nach dem immer jeweils andere Volksgruppen für die Niederschlagung eines Aufstandes herangezogen wurden, dh. sollte es in Ungarn einen Aufstand geben, dann kämen Soldaten aus Kasachstan zur Niederschlagung usw. Genau das droht uns jetzt in der EU auch, Stichwort EUGENDFOR.

    • Brigitte Imb
      12. November 2012 22:37

      @ Johann Scheiber,

      Ihr letzter Satz läßt besonderes Unbehagen aufkommen.
      Stimmt das wirklich? Todesstrafe!!! Dann sollte das sehr rasch großflächig publiziert werden.

      Naja, irgendwie wundert es mich ohnehin, daß gegen Erdogans Wunsch nach "Todesstrafe" kein europäischer Politiker aufschreit. Aber natürlich, wenn wir das selbst im Vertrag haben, wird das verständlicher.

    • Pumuckl
      13. November 2012 00:15

      @ Johann Scheiber und alle Co-Kommentatoren

      Danke für Ihre interessanten Beiträge!

      Gehe ich richtig in der Annahme, daß in allen Staaten welche auf Berufsheer umgestellt haben, DIE WEHRPFLICHT NUR AUSGESETZT IST ?

      Das würde ja bedeuten, daß im Falle europäischer Bürgerkriege oder einer durchaus vorstellbaren weltweiten ISLAMISCH - CHRISTLICHEN KONFRONTATION
      die Wehrpflicht jederzeit wieder aktiviert werden könnte.

      Unsere jungen Männer würden dann Befehle professionell ausgebildeter, teils nicht autochthoner Berufssoldaten auszuführen haben.
      Kriegsverbrechen oder auch "nur" besondere militärische Härte in einem immer brutaler werdenden Krieg, würden Europa und natürlich auch Österreich mit Rache-Terror der unter uns lebenden Moslems überziehen.

      Darabos ist sicher nicht zu blöd, diese Gefahren zu erkennen!
      Er betreibt die international erwünschte Umstellung auf ein Berufsheer mit
      demselben unterwürfigen Eifer, welcher ihn einst im Gymnasium zum Vorzugsschüler machte! Österreichs Interessen sind ihm Wurscht.

      Darabos verdient sich dafür, die tiefsten Abgründe unserer Verachtung!

    • Johann Scheiber
      13. November 2012 02:36

      @Brigitte Im
      Todesstrafe im Lissabon Vertrag ist schon ein alter Hut. Einfach googeln unter: Schachtschneider, Todesstrafe
      ©Pumuckl
      Diese schreckliche Perspektive mit der ausgesetzten Wehrpflicht war mir gar nicht bewußt.
      @alle
      Freue mich über die große Übereinstimmung!

    • phaidros
      13. November 2012 05:33

      Na, selbstverständlch steht da auch eine Todesstrafe drin, das ist doch völlig normal und auch klar. In welcher Welt leben Sie denn?

      Ist irgendjemand der naiven Meinung, dass es in irgendeinem Land der Welt Ausnahme- und Notfallsregularien ohne sie gibt?

    • Pumuckl
      13. November 2012 06:51

      @ Johann Scheiber 02:36

      " Diese schreckliche Perspektive mit der ausgesetzten Wehrpflicht war mir gar nicht bewußt. "

      Die Wehrpflicht war im österreichischen Ständestaat erst 1936 wieder eingeführt worden.
      Bevor am 12. März 1938 deutsche Truppen in Österreich einmarschierten, hatten da Berufssoldaten einen sozialen Status, um den sie von vielen Arbeitslosen beneidet wurden.

      Der WK II welcher dann 1939 begann forderte in meinem Heimatdorf bei ca. 2200 Einwohnern 130 Gefallene und Vermißte.

      Österreich hat also schon erlebt, daß man Berufsheeren mittels Wehrpflicht
      bei Bedarf Kanonenfutter zuführen kann.

      In einem solchen Bedarfsfall wird Österreich der Druck Brüssels nicht erspart bleiben!

    • Wafthrudnir (kein Partner)
      13. November 2012 07:54

      Das ist spannend und war mir so nicht bewußt! Haben Sie Quellen dazu, vor allem zum Umdenken in der Schweiz?

    • Brigitte Imb
      13. November 2012 15:26

      @Johann Scheiber,

      vielen Dank, da dürfte ich etwas verschlafen haben, ebenso mein "Geliebter". *fassungslos*

    • phaidros
      13. November 2012 17:19

      Sg. Herr Scheiber, da muss man aber auch dazu sagen, dass sich die Schweiz kaum als zu den Bürgerkriegsgebieten dazugehörig betrachten dürfte. Es geht also um Grenzschutz.

      Wenn man dem glauben darf, was hier so herumgeistert, kann man für Österreich nicht unbedingt vom selben Setup ausgehen.

      Wer glaubt, dass einem Milizsoldaten in Bürgerkriegszeiten eine Waffe in die Hand gegeben würde? (Die Schweizer haben sie zum Unterschied zu uns daheim.)

      Vergessen Sie den Sicherheitsgedanken, er ist eine (wohlgenährte? beabsichtigte?) Illusion.

    • Johann Scheiber
  32. Observer
    12. November 2012 10:14

    Egal, ob Präsenzdiener oder Berufssoldat, den Befehlen ist zu gehorchen. Und zu deren "Arbeitsplatzbeschreibung" gehört eben auch der Katastropheneinsatz.
    Auch die Offizieren und Unteroffiziere müssen Gehorsam leisten. Wenn sie dies nicht tun, dann bestrafen, degradieren, entlassen.

    Haben wir eigentlich eines Oberbefehlshaber des Heeres? Wie war doch sein Name?

  33. HJR
    12. November 2012 10:11

    OT - Ordnung, Planung, Freiheit

    Bezug: http://www.freiwilligfrei.info/archives/3492

    1 - Ordnung und Planung
    Würde es stimmen, das Ordnung nur als eine "vorgedachte", also geplante möglich ist, dann müssen wir ...
    ... nicht nur zwingend an einen Gott glauben, der diese Welt, ja, dieses Universum erschaffen hat;
    ... auch daran zweifeln, dass ...
    ... Planwirtschaft jemals scheitern konnte;
    ... ein militärischer Angriffsplan "schief gehen" kann;
    ... in Abrede stellen, dass es trotz "Straßenverkehrsordnung" zu (Verkehrs-)Unfällen kommen kann;
    ... etc.

    Der o.a. Link erläutert hingegen, warum viele namhafte Wissenschaftler der Meinung sind, dass Ordnung im Grunde aus dem Chaos entsteht. Und sind wir einmal soweit vorgedrungen, dann sollten wir vielleicht folgende nächste Schritte ins Auge fassen:
    1.. Die Erkenntnis, dass "Staat" im Sinne dieser Diskussion ein Vorhaben bezeichnet, welches aus einer Vielzahl freier Menschen (einer notwendig "chaotischen" Menge) eine "geordnete Gemeinschaft" zu formen sich anschickt.

    Das schwingt auch in dem Satz des Mephisto in Goethes Faust mit, in dem er sagt: "Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft." Nur dass der "Staat" eben nicht die Kraft ist, welche das "Böse" will und daher gemäß den gegenständlichen Überlegungen auch das "Gute" nicht wird schaffen können!

    2 - Ordnung und Freiheit
    Ordnung im politischen bzw. gesellschaftlichen Sinne besteht nach unserem aktuellen Verständnis dort, wo zumindest die "wichtigen" Handlungen der Menschen i.S. von Geboten oder Verboten geregelt sind.
    Von "Freiheit vermag ich nur in dem Sinne zu sprechen, dass deren Gebrauch der "Brüderlichkeit" (meinetwegen als "Fairness") nicht vegisst. Dieser Freiheit ist die "Ordnung" ihr natürlicher Feind!

    3 - Conclusio
    Somit gelange ich zu dem Schluss, dass eine "gedeihliche" Gesellschaft nur dort existieren wird, wo die Ordnungsmacht so weit beschränkt ist oder sich im Idealfall sogar soweit selbst zurücknimmt, dass zwar die Verletzungsmöglichkeiten der Freiheit (durch Verbote und geeignete Sanktionen) weitestgehend hintan gehalten werden, die Freiheit jedoch durch keine weiteren (ökonomischen, ideologischen oder sonstwie begründeten) Einschränkungen gemindert wird.

    4 - Nachwort
    Dass Vorstehendes als gesellschaftliches "Grundgesetz" untauglich wäre, ist mir klar! Aber vielleicht lohnte es sich für die insbesonders in den Demokratien wirkenden Machthaber, Politiker, Amtsträger und Bürger(!), diesen Text auszudrucken und den Zettel stets in ihrer Brieftasche mit sich zu führen.
    ======================
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    • phaidros
      13. November 2012 20:47

      Zum sehr faszinierenden*) Gedanken, dass Ordnung aus dem Chaos entsteht**), möchte ich das Buch »Die Entdeckung des Chaos« (J. Briggs & F. Peat) wärmstens empfehlen. (Mglw. nur noch antiquarisch erhältlich)

      Es zahlt sich allerdings aus, sich vor der Lektüre ein kleines bisschen in das Thema chaotische (also nichtlineare) Gleichungen einzulesen. Zwar wird keine Mathematik vorausgesetzt, aber Manches dürfte ohne Grundkenntnisse ein bisschen abgehoben wirken oder schwer verständlich sein.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      *) Vor allem durch die anscheinende Vielseitigkeit und Universalgültigkeit in unterschiedlichsten und wie es irgendwie scheint allen Bereichen.

      **) Eine interessante Parallele zu diversen mythologischen und religiösen Texten, übrigens.

  34. Josef Maierhofer
    12. November 2012 09:28

    @ phaidros

    Wenn ein Gewälttäter Sie bedroht, werden Sie sich wehren oder abschlachten lassen, oder ?

    Also ich würde mich lieber wehren.

    Was ist die effektivste Verteidigung für ein kleines Land ?

    Ein Milizheer gebildet aus den Menschen, die noch die Kraft zur Verteidigung am ehesten aufbringen.

    Sie meinen, die Aufgabe müsse formal definiert werden und der Katastrophenschutz und Katastropheneinsatz würde nicht dazu gehören.

    Nun, die Menschen haben ganz sicher aus naheliegenden Gründen auf die österreichische billigste Lösung zurückgegriffen und verwenden auch das Heer im Friedensfall für diese Aufgaben, als Nothelfer, Ersthelfer etc. einzutreten.

    Eine weitere Aufgabe ist ganz sicher auch formal definiert, der oberste Befehlshaber des Heeres ist laut Verfassung UHBP. Das heißt, er wird bei inneren, eskalierenden Konflikten auch das Heer einsetzen müssen. Wenn nun Soldaten eines Berufsheeres eingestzt werden so werden diese ohne Murren den jeweils politischen Gegner abschlachten, kommen die Menschen aber aus der Bevölkerung selbst, werden ganz sicher solche Akte entfallen.

    Seien wir realistisch, der Mensch ist ein Raubtier und der gegenwärtige österreichische Mensch ein parteiliches Schlitzohr.

    Der vernünftige Mensch, der könnte Demokratie leben. Das kann er nur, wenn er Eigenverantwortung lebt und wenn er das tut, wird der Konflikt ausbleiben.

    Auf Deutsch, es ist wesentlich besser zu sagen, einen Richter werden wir nicht brauchen, auch keine Polizei, wir werden miteinander reden, wir wollen Demokratie leben. Aber dazu muss man Eigenverantwortung leben.

    Ich respektiere Ihre Friedensmeinung, bloß für mich ist das ein unrealistischer Traum, wie wir täglich in der weiten Welt sehen. Die Gewalttäter lassen sich nicht verhindern und auch die Ideologen und Ideologien nicht. Und morgen kann es ganz leicht auch schon uns selbst hier in Österreich treffen.

    • Josef Maierhofer
      12. November 2012 09:29

      Prdon, ich wollte das zum Beitrag von @ phaidros schreiben.

    • phaidros
      12. November 2012 09:51

      Wehren, natürlich!

      Aber das tun wir nicht. Wir lassen uns abschlachten, denn Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass in 6 Monaten Soldaten auszubilden sind.

    • phaidros
      12. November 2012 09:58

      ('tschuldigung, schon wieder abgechickt - verdammtes Mousepad!)

      Die Aufstände der 50er und 60er: wurden die mit Berufsarmeen niedergeschlagen? Wurde die ostdeutsche Grenze von Berufssoldaten bewacht?

      Der Sicherheitsgedanke ist eine Illusion, nichts weiter.

      Umgekehrt finde ich die Unterstellung, dass ein Berufssoldat potenziell ein Mörder sein soll, einfach ungeheuerlich.

    • Josef Maierhofer
      12. November 2012 11:00

      @ phaidros

      Sind Sie ein Mörder, wenn Sie in Notwehr handeln ?

      Organisierte Verteidigung wird versuchen, das Töten als letzte Maßnahme zu sehen, er oder ich, aber sie muss auch den Tod des Gegners in Kauf nehmen.

      Bei einer Milizuebung habe ich als Kommandant einmal eine ganze Stellung von hinten aufgerollt ohne einen einzigen Schuss, es gab nur Gefangene.

      Gewalttäter können nur mit Gewalt in Schach gehalten werden.

      Nein, ein Soldat ist kein Mörder, solange er seinen Verteidigungsauftrag erfüllt, aber er ist sicher leicht dazu verleitet, Morde zu begehen, auch, wenn es für den Verteidigungsauftrag nicht nötig ist, wie wir aus der Geschichte wissen und aus der Gegenwart.

      Ideologie, auch Friedensideologie, ist noch gefährlicher als Gewalt, denn sie verleitet die Gewalt zur Ausübung.

    • phaidros
      12. November 2012 12:04

      Da bin ich in *allem* völlig bei Ihnen - ich glaube, wir reden aneinander vorbei: ich rede davon, dass

      * man in 6 Monaten keinen Soldaten ausbildet

      * man in einer modernen Gefechtsumgebung schon gar nicht, denn Milizsoldaten können die nötigen, moderne Waffensysteme gar nicht bedienen können, und ohne Übung schon gar nicht!

      * die im übrigen bei uns so gut wie nicht vorhanden sind (Pandur und Leopard einmal ausgenommen) - und was wir haben, derzeit verscherbeln (ist das eigentlich schon passiert?)

      * ein wehrhaftes Heer, das den Namen verdient das Doppelte kosten dürfte was in Österreich politisch nicht durchsetzbar ist. Und zwar laufende Kosten. Aber 60 Jahre Unterfinanzierung wollen erst einmal wettgemacht werden! Diese Überlegung gilt ungeachtet der Ausgestaltung als Berufs- oder Milizheer!

      * ich nicht verstehe, warum Menschen, die sich für den Beruf entscheiden, und schon von daher mehr Motivation und Eignung mitbringen dürften, à priori das Misstrauen entgegen gebracht wird, lediglich als Landsmannsmöder eingesetzt zu werden. Die Geschichte zeigt uns, dass es dafür nicht mehr oder weniger Indizien gibt als bei Milizarmeen auch.

    • Josef Maierhofer
      12. November 2012 14:24

      @ phaidros

      Sie haben natürlich recht, dass man in 6 Monaten keinen Soldaten voll ausbilden kann, das hat die SPÖ aber gewusst, als sie begann das Heer zu zerstören, indem sie den Jungen zuerst den Zivildienst, dann die Wahlmöglichkeit und jetzt die Abschaffung in Aussicht gestellt hat. Ich hatte noch 1 Jahr freiwillig Ausbildung und konnte mich zumindest mit allen Jägerwaffen damals (1968) vertraut machen und kannte die Eigenschaften der damaligen Ausrüstungen gut, so gut, dass ich am Ende sogar als Kommandant eingesetzt werden konnte. Nicht zuletzt gabe es damals die CSR Krise und wir mussten 3 Monate länger bleiben und Grenzschutz betreiben. Damals waren alle froh, dass genügend frisch Ausgebildete da waren, zumindest Akzente zu setzen beim Überrollen von Österreich, es gab ja auch die Signatarmächte des Staatsvertrages als Rückhalt.

      Damit ist für mich klar, man wollte von links aus das Heer zerstören und hat es auch nicht zuletzt zufolge Ihres zweiten Arguments, nämlich die finanzielle Aushungerung, parallel zur gesellschaftlichen Aushungerung und durch lächerlich machen des Heeres nun auch schon fast geschafft, wenn jetzt noch die Bevölkerung so blöd ist und sich das von den Linken wegnehmen lässt, was sie besitzt, die Miliz.

      Nehmen wir die Schweiz als Beispiel, dort tut man das noch, ein Milizheer unterhalten und damit die Freiheit zu schützen. Wir wollen das, geht es nach Links, aber offenbar nicht, wir sind die Wasserträger der Linken Europas geworden, die linken Musterknaben.

      Auch hier Zeit endlich einmal nachzudenken.

      Warum ein Berufssoldat eher geneigt ist zu tun, was der Befehl sagt ist im Abhängigkeitsverhältnis zwischen Dienstgeber und dem Dienstnehmer für dieses 'Geschäft' zu finden und auch darin, wer sich für so was feriwillig melden wird, wohl, wie in den USA, der Abschaum, der Rest, der nur das Gehalt sucht und sonst nichts fragt, der vom Vorleben her schon zu Suff, Drogen, etc. prädestiniert ist und, dem dann fad ist, wenn es nichts zu tun gäbe. Auch Katastrophenhilfe würde einem Berufsheer nicht einfallen. So wie halt alles bei den arbeitslosen Linken.

    • Erich Bauer
      12. November 2012 14:29

      Sg. Josef Maierhofer,

      Die wollen eh keine "Berufssoldaten" die träumen von "Blackwater"-Söldnern... in einem "Afghanisierten" Europa.

    • phaidros
      12. November 2012 14:53

      Nehmen wir die Schweiz als Beispiel,

      Sehr gerne! Dort wird, wenn ich mich recht erinnere, pro Kopf etwa um die Hälfte mehr für Landesverteidigung ausgegeben als bei uns. ABER SEIT 60 JAHREN! Reduzieren Sie bitte in Gedanken 60 Jahre lang die Instandhaltungsausgaben für Ihr Haus gegenüber denen Ihres Nachbarn, und vergleichen a) den resultierenden Zustand. B) schätzen Sie den Aufwand ab, wieder gleichzuziehen, während Sie - aus welchen Gründen auch immer - c) akute Geldnot haben!

      Das können Sie getrost vergessen, würde ich sagen, das holen Sie nie wieder auf.

      Ich wäre der erste, der für eine ordentlich ausgestaltete Landesverteigigung zu haben wäre, aber ich halte es für illusorisch. Zwar bin ich nur ein kleines Oberwachtmeisterlein, aber 12 Jährchen war ich auch bei der Firma und hatte das - langatmige - Vergnügen, der Miliz hautnah auf die Finger zu schauen. Erst Garde (als sie noch Jäger waren), dann LWStR 21 (die irgendwie nie Jäger wurden - wir haben mehrere Formierungsübungen machen müssen, von denen keine funktionierte). Das komplexe Geschehen am Gefechtsfeld, das von Milizsoldaten kaum in den Griff zu kriegen sein dürfte, ist da eigentlich nur ein untergeordneter Aspekt.

      So sehr wir uns das also wünschen mögen: bevor wehrtechnisch aus Österreich eine zweite Schweiz wird, wird aus einem Kuhfladen eine Pizza. So sieht's nunmal aus.

      Aber, wie gesagt, ich bin überzeugt, niemand muss sich Sorgen machen, dass ein Berufsheer kommt. Sollte die Abstimmung wider erwarten so ausgehen, so ist die nötige Verfassungsänderung ohnehin nicht zu machen, und man wird bedauern, dass es an der eigenen Partei ja nicht gelegen wäre...

      Und nebenbei: wenn ich von Berufsheer spreche, spreche ich selbstverständlich von einem ordentlich gemachten Berufsheer, und nicht vom Darabos-Zombie: nicht lebensfähig, aber doch nicht sterbend.

  35. Anton Volpini
    12. November 2012 09:16

    Es ist ein ebenso großer Skandal, daß jetzt massiv Militzsoldaten zu Waffenübungen einberufen werden.
    Diese Einberufungen wurden erst im vergangenen Sommer beschlossen, und dienen einzig der Kostensteigerung bis zur Volksabstimmung, um dann behaupten zu können, daß ein Berufsheer nicht teurer kommt.

    Wer weiß, wie lange es an Vorbereitungen braucht, um eine ordentliche Waffenübung zu planen, der kann sich vorstellen, daß diese husch-pfusch Aktion völlig umsonst ist.

    • Josef Maierhofer
      12. November 2012 09:48

      Sind eben Schlitzohren die Heereszerstörer.

    • Observer
      12. November 2012 10:20

      Anton Volpini:
      So wird eben auf elegante Weise ein Sollbudget erreicht.
      Dies erinnert mit eine Beobachtung vor 30 Jahren im damals noch kommunistischen Prag. In einer staatlichen Stelle wurden an einem warmen Frühjahrstag bei offenen Fenstern alle Elektroheizgeräte auf Volllast geschaltet. Auf meine Frage zu diesem Unfug wurde mir erklärt:
      Es gibt ein Gerücht, dass wir im kommenen Winter nur 80 % des Stromes von dieser Heizperiode verwenden dürfen, daher möchten wir den "heurigen Verbrauch" möglichst stark anheben.

    • Jewgeni Gorowikow
      12. November 2012 10:51

      @ Observer

      Dieses Phänomen ist auch im österreichischen Beamtentum seit Jahrzehnten üblich, obwohl es im Kommunismus wahrscheinlich auf die Spitze getrieben wurde.

      Es gibt sogar ein eigenes (aber wenig bekanntes) Wort dafür: "Dezemberfieber"

      Soll heißen: Vom genehmigten Budget des Jahres soll tunlichst spätestens im Dezember noch alles Geld verbraucht werden, damit es für eine niedrigere budgetmäßige Dotierung im Folgejahr keinen Grund gibt.

    • phaidros
      12. November 2012 12:15

      Wer weiß, wie lange es an Vorbereitungen braucht, um eine ordentliche Waffenübung zu planen, der kann sich vorstellen, daß diese husch-pfusch Aktion völlig umsonst ist.

      Das glaube ich unbesehen!

      Allerdings steckt auch darin ein sachliches Argument für ein Berufsheer: wenn es schon unter Optimalbedingungen über 1¼ Jahre dauert, eine Übung zu planen, wie lange dauert es, sich auf einen echten Angriff ordentlich vorzubereiten? Und wie lang sind die Vorwarnzeiten (unter dem Licht, dass man Angriffsvorbereitungen ja a) verschleiert und sie b) von unserer Politkerkaste und Bevölkerung sicher nicht auf uns bezogen würden, »weil wir sind ja neutral, uns darf ja keiner angreifen«)?

    • simplicissimus
    • Anton Volpini
      12. November 2012 17:03

      phaidros, man sollte schon zwischen militärischen Vorbereitungen in Friedenszeiten und in ernsten Einsatzzeiten (z. B. Kriegszeiten) unterscheiden.
      Aufgrund unterschiedlicher Prioritäten muß das auseinandergehalten werden.
      Und, das liefert überhaupt keine Begründung für ein Berufsheer.

    • phaidros
      12. November 2012 18:32

      Ist mir zwischenzeitlich klar geworden, danke. Aber wieviel (der Zeit) geht denn da für zivile Vorbereitungen drauf, dass 1¼ Jahre zu knapp sind?

      Und wenn die militärischen Vorbereitungen in wenigen Wochen zu erledigen sind, dann mag es zwar Streitigkeiten wegen Flurschäden geben, aber militärisch muss so eine Übung nicht unbedingt »husch-pfusch umsonst« sein, oder übersehe ich da was? Ich bin ja schon froh, wenn überhaupt wieder geübt wird!

      LG phaidros

    • Schani
      12. November 2012 19:25

      Umsonst ist das sicher nicht, sondern vergeblich!

    • Undine
      12. November 2012 21:45

      @Observer

      "In einer staatlichen Stelle wurden an einem warmen Frühjahrstag bei offenen Fenstern alle Elektroheizgeräte auf Volllast geschaltet"

      Ähnliche Beispiele gab es im ehemaligen Ostblock zuhauf! Im Sommer 1987 besuchten wir einen Kollegen meines Mannes in Quedlinburg, Chefarzt der Frauenklinik. Kurz nach unserer Ankunft kam die Oberschwester herein, um uns "Exoten" aus Ö kennenzulernen. Sie stöhnte vor Hitze, was mich nicht weiter wunderte, denn es war eine Hitzewelle. Damit aber nicht genug! Es wurde nämlich die Klinik auf Volltouren BEHEIZT! Der Grund: Es waren noch zu viele Kohlen gelagert und die mußten rechtzeitig verbraucht werden, weil sonst die Lieferung für die nächste Heizperiode geringer ausfallen würde.Idiotisch, nicht wahr!?

    • Anton Volpini
      12. November 2012 22:31

      Ja Undine, das ist idiotisch, keine Frage. Das eine Beispiel wie auch das der jetzigen Vorgangsweise rund um diese Waffenübungen.
      Und das Wort " vergeblich" ist sicherlich zutreffender als " umsonst". Danke Schani, hat doch dieses Wort einen billigen Beigeschmack.

      Aber phaidros, wenn Sie bei unseren Vorbereitungen einer Waffenübung dabei gewesen sind, wo wir Militzoffiziere neben unserer normalen Berufstätigkeit unter Anleitung eines vorgesetzen Berufsoffizier so eine Waffenübung geplant haben, dann werden Sie uns vielleicht doch ein Jahr zugestehen. Dazu haben wir viel unserer Freizeit gerne geopfert, und mehrere Einberufungen absolviert.

    • Anton Volpini
      12. November 2012 22:48

      Milizoffiziere!! Oder anders ausgedrückt, Offiziere der Reserve.

    • Brigitte Imb
      12. November 2012 22:55

      Nun wird in der EU die "Kohle" der Bürger verheizt.

    • phaidros
      13. November 2012 05:03

      @Sg. Hr. Volpini: »dann werden Sie uns vielleicht doch ein Jahr zugestehen.«

      Aber selbstverständlich! Bitte keineswegs meinen Einwand in irgendeiner Weise so zu interpretieren, wie wenn ich jemandes Engagement / Leistung / Einsatz schmälern wollte! Ich anerkenne und respektiere das in hohem Maße, und Im Gegenteil: es hat mich lange Zeit gewurmt, dass ich nicht EF gemacht habe!

      Aber dennoch muss man Soldat genug sein, um zu erkennen: wenn selbst für die Routineaufgabe »Organisation einer Übung« die Anleitung eines Berufsoffiziers nötig ist - wie soll das im Gefecht aussehen, das alles andere als Routine ist?

      Gehen Sie doch in einer Mußestunde einmal in sich und ergründen, was von den »unumstößlichen Wahrheiten« (dass es »nur so« gehen könne etc.) dem Milizsoldaten erzählt wird, weil man das dem Milizsoldaten erzählen muss, aber nicht, weil es stimmt!.

      LG phaidros

    • cmh (kein Partner)
      13. November 2012 10:32

      phaidros - Ihre vorgefasste Meinung vertreten Sie bis zum letzten.

      Mit Ihren Zeitbetrachtungen liegen Sie aber einfach schief. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Schieflage aus Unwissenheit oder sonst was resultiert.

      Tatsächlich ist es nämlich so, dass eine Übung wesentlich länger als 1 1/2 Jahre vorbereitet werden muss. Denn zunächst müssen die Kader ausgebildet werden, die Geräte müssen angeschafft und funktionsfähig (! nicht selbstverständlich) am Ort (auch nicht selbstverständlich !!) vorhanden sein. Dann müssen die Soldaten an diesen Geräten ausgebildet werden und wissen, wo diese in der Gegend gelagert sind. Dann braucht es einen Apparat, der Kader und Soldaten zur Übung einberuft, d.h. die Daten müssen aktuell sein.

      Das tatsächliche Üben einer einzelnen Übung dauert dann selbstverständlich nur kurze Zeit.

      Aber Sie würden eine Übung sowieso nur als sinnloses Herumstehen erkennen.

    • phaidros
      13. November 2012 13:55

      Werter cmh, ich stelle ja nicht in Frage, dass eine Übung vorzubereiten viel Arbeit wäre, oder lange dauern würde. Sondern ich frage mich, was davon man unter Einsatzbedingungen ohne Qualitätsverlust beschleunigen oder abkürzen könnte.

      Und da muss ich mich schon fragen: was von den von Ihnen aufgezählten Punkten?

      Eigentlich kein einziger. Dämmert's?

      Werter cmh, ich bewundere die Qualität Ihres Ofens! So oft, wie man in den hineinschießen kann... (nix für ungut ;-) )

      LG phaidros.vie@gmail.com

    • cmh (kein Partner)
      13. November 2012 14:43

      phaidros - was soll das? Einerseits sind Sie wehleidig wie eine Mimose und andererseits teilen Sie aus wie ein Drescher. Haben Sie schon einmal bedacht, wie ihre rechthaberische Art ankommt? Sicher nicht, denn Sie sind ja immer mit wichtigen Dingen beschäftig und vor lauter rechthabenwollen merken Sie gar nicht, dass Sie da, wo Sie einmal etwas richtiges sagen zumeist das Thema verfehlen.

      Überflüssig zu sagen, dass Sie nur selten das Thema verfehlen.

      Aber zur Sache:

      Sie glauben anscheinend, am kann die Wehrhaftigkeit einer Gesellschaft wie den Reinigungsdienst outsourcen.

      Dabei lernt man schon bei Kim Possible, dass das nicht geht.

      http://www.youtube.com/watch?v=qzIPdooOAqY

      Ihre Profissöldnertruppe tritt bei 12:50 auf und bei 15:45 wieder ab.

      Noch Fragen?

    • phaidros
      13. November 2012 15:06

      Kim Possible? Das spar ich mir jetzt.

      Aussagen wie jene des Herrn Oberst weiter oben (oder jene der beiden Obristen, mit denen ich meine und unsere Meinung definiert habe), genügen mir als Informationsquelle durchaus. Sie können das haltenb, wie Sie mögen, aber ich für meinen Teil benütze Teenie-Zeichentrickserien tendenziell nicht, um meine Meinung zur österreichischen Sicherheit und Landesverteidigung zu definieren. Dafür ist mir die Sache zu ernst.

      Also, um das kurz zu halten: nein, cmh, keine Fragen mehr.

    • cmh (kein Partner)
      13. November 2012 18:34

      Immer das selbe mit Ihnen.

      Wenn man Ihnen Argumente bringt, dann werden Sie untergriffig. Weil sinnvoll darauf eingehen ist jenseits Ihrer Möglichkeiten.

      Und wenn man etwas Ihrem geistigen Gemüt entsprechendes nach langer Suche endlich findet ist es Ihnen zu minder.

      Dabei hätte Ihnen die gute Kim in der Geschichte leicht das Problem der Profistruppen nahegebracht:

      Wenn der Rubel aus ist, dann ist die Profitruppe auch futsch.

      Nur der kleine phaidros checkt das genauswenig wie der kleine Norberti und der dicke Michi. Simmer jetzt wieder angerührt?

    • phaidros
      13. November 2012 19:47

      Das ist so abgedreht, darauf fällt mir ehrlich nichts ein.

  36. Claudius
    12. November 2012 09:09

    So wie die Claudia Schmied das österreichische Schulsystem unnötig verteuert und letztlich zerstört.

    So macht es ganz ähnlich auch Norbert Darabos: Um halt Irgendetwas zu tun - um Reformbemühungen vorzuspiegeln:

    Verteuert er die Landesverteidigungskapazitäten des neutralen Österreichs und wird sie mutmaßlich letztlich zerstören.

    Hat der ehemalige Zivildiener Darabos wie ein Löwe gekämpft um bessere & modernere Waffen? Hat er um bessere Budgetierung für Ausrüstung, Fuhrpark und Waffensysteme des Bundesheeres gekämpft?

    Das einzige was man von Darabos hört ist sein lachhaftes Bemühen um die "Freiwilligenarmee" - obwohl er es mit Sicherheit selber nicht glaubt.

    Ich wünsche ihm NICHT dass er auf den komfortablen Sessel des burgenländischen Landeshauptmannes kommt! Das hätte er sich nicht verdient.

  37. Tullius Augustus
    12. November 2012 08:42

    Wie miserabel muss der "Plan" und die "finanziellen Berechnungen" von Norbert Darabos für seine "Freiwilligenarmee" sein wenn er zu solchen miesen Tricks greifen muss um die Wähler für die Volksbefragung am 20. Jänner zu täuschen.

    Und die "Berechnungen" von Sozialminister Hundstorfer für das freiwillige soziale Jahr - sauteuer wird es wieder einmal werden für den ohnehin bis über die Ohren verschuldeten Staat.

    Beim Hundstorfer hat man wieder gesehen wie er mit Steuermillionen die Hilfsorganisantionen (Rotes Kreuz usw.) täuschen und somit bestechen möchte. Jaja der Steuerzahler ist ein geduldiges & langmütiges Wesen.


    Der Staat hat bisher mit dem Präsenzdienst große Humanressourcen die aber Michael Häupl, Darabos und die Kronen-Zeitung verschleudern möchten.

    Die Steuerzahler werden wieder einmal für den Populismus von manchen in der SPÖ die Zeche zahlen müssen.

    Meine Hochachtung gelten daher Generalstaabschef Edmund Entacher und vielen hoch-vernünftigen, besonnen und verantwortungsbewussten unzähligen SPÖ-Funktionären und SPÖ-Mitgliedern insbesondere in den Dörfern Niederösterreichs, Oberösterreichs, Kärntens der Steiermark usw. die mit Überzeugung für die Wehrpflicht/Präsenzdienst eintreten!

  38. schreyvogel
    12. November 2012 08:14

    Phaidros hat recht.

    Dazu kommt der finanzielle Aspekt: Ein Heer macht nur Sinn, wenn es entsprechend bewaffnet ist. Die derzeitige waffenmäßige und sonstige Ausstattung ist eine Lachnummer. Das österreichische Herr hatte von Anfang an nie eine vernünftige Bewaffnung. Moderne Waffensysteme sind überaus teuer, unser Heer ist budgetmäßig aber ausgehungert. Das Verteidigungsbuget nähert sich dem absoluten Minimum (Bezahlung der Gehälter der pragmatisierten Beamten des Ministeriums).

    Ein Heer, hleichgültig ob Berufsheer oder Wehrplichtigen-Armee, macht nur Sinn, wenn die entsprechenden Finanzmittel bereitgestellt werden. Das aber könnte sich Österreich niemals leisten. Wir haben nur die Wahl zwischen unseren Pensionen und einem glaubwürdigen Heer. D.h. die Pensionen haben bereits gewonnen!

    • Tullius Augustus
      12. November 2012 08:52

      @ schreyvogel & @ Phaidros

      Eine vernünftige Diskussion über die Selbstverteidigung Österreichs hat es zu letzten Mal in den 1950er-Jahren gegeben oder allenfalls vielleicht im August 1968 aus Warschauer-Pakt-Truppen an der CSSR-Grenze zu Ö. standen (u. alle Politiker daher nervös waren).

      Seither ist eine vernünftige Diskussion - jedenfalls zwische SPÖ und ÖVP über die Themen:

      Neutralität Ja/Nein sowie
      Militärbündnis&NATO&Beistandspflicht&Aufgabenteilung Ja/Nein sowie

      auf diesen Prämissen aufbauend: Präsenzdienst/Freiwilligenarmee Ja/Nein sowie

      auf diesen Prämissen aufbauend: vernünftige, sachdienliche Budgetierung der Bewaffnung der Armeee Ja/Nein

      NICHT MÖGLICH wegen: linkem Populismus, Wahltaktik, Wiener SPÖ, Kronen-Zeitung und und und ......

    • Erich Bauer
      12. November 2012 09:12

      "...NICHT MÖGLICH wegen:..."

      Die äußere Sicherheit Österreichs wäre wahrscheinlich am besten durch "Besatzungsarmeen" gewährleistet... :-)

  39. Josef Maierhofer
    12. November 2012 08:11

    Wir können das ändern.

    Wir können abstimmen für eine Wehrpflicht und für unser Bundesheer.

    Wir können fordern, dass dieses nicht ausgehungert wird, wie in den letzten 40 Jahren.

    Wir können 2013 wählen, ob wir diese Politik der Parteiräson, des Mainstreams, der Bildungszerstörung, der Volkszerstörung, des Schuldenmachens auf Kosten der Zukunft, der Selbstbedienung des Betruges und der Erpressung und Korruption, ebenfalls auf Kredit und Kosten der Zukunft, des Raubbbaues an uns selbst letztlich und des Kahlfrasses, der Geschichtsfälschung, der Lüge und Medienmanipulation, des Verschweigens, der Unnötigkeit, .... etc., ob wir diese Politik weiter unterstützen wollen, oder ob wir doch endlich beginnen, den Raubbau und Selbstmord auf Raten an uns selbst zu stoppen, zu beenden und aufzuarbeiten, ob wir doch wieder eine menschliche, vielfältige Gesellschaft werden wollen.

    Wir können das ändern. Wir haben die Wahl, wir können aus der Stronachpartei eine ordentliche Partei machen, wir haben es in der Hand.

    Hoffentlich jetzt, denn je später, desto schwerer wird es, wirtschaftlich und gesellschaftlich zu gesunden.

    Schön langsam müssen wir beginnen über uns nachzudenken, zu erkennen und zu handeln.

    Viel Möglichkeit und Zeit bleibt nicht mehr, die Ansätze zur sozialistischen Diktatur sind bereits alle gemacht.

    • Josef Maierhofer
      12. November 2012 08:14

      Ergänzung:

      Wir können auch eine Strachepartei formen und gestalten, aber ganz sicher nicht die Selbstbedienungspartie um SPÖVP.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      13. November 2012 10:50

      Die Stronachpartei? Frage: wie wird ein Konzern reich? Nur durch Ausbeutung der Arbeitskräfte und Fördermittel vom Steuerzahler. Außerdem wie kann jemand der nicht in Österreich seinen Wohnsitz (wegen Steuervorteile) hat dann die Interessen des kleinen Mannes vertreten? Bitte nicht böse sein, aber dann können wir gleich amerikanische Verhältnisse einführen. In den USA werden Politiker von den Konzernen bezahlt (ok, dass passiert jetzt auch bei unseren korrupten ReGIERungs-Politikern) und wir hätten keine wirkliche Opposition mehr, da von den Konzernen und Banken nicht unterstützt (die Grüninnen sind wahrlich keine Opposition mehr, wie man uns weismachen will)
      Es gab in den USA mehrere Parteien, die aber nie in den Medien erwähnt wurden, wie z.B. Ron Paul, der das Geldsystem wieder in die Hände des Staates geben wollte und die Kriege, welche nur durch 9/11 (war ein Insidejob und wurde von den eigenen Geheimdiensten durchgeführt) möglich waren, da das amerik. Volk nie einem weiteren Krieg zugestimmt hätte, man benötigte ein 2. Pearl Harbor. Man findet unzählige Videos zu diesem Thema - die Wahrheit über 9/11
      http://www.youtube.com/results?search_query=die+wahrheit+%C3%BCber+911&oq=die+wahr&gs_l=youtube-reduced.3.0.35i39l2j0l2.2379.3602.0.5921.8.8.0.0.0.0.112.682.7j1.8.0...0.0...1ac.1.6MtvbPBgNCg

      Zu European Gendarmerie Force - hier die offizielle Seite der EU:
      http://www.eurogendfor.org/

      Ich weis, dass man sich nicht vorstellen kann, dass es derart psychopathische Menschen gibt, die nur Krieg und Zerstörung vorantreiben. Als ich begann im Internet zu forschen, da mein Bauchgefühl mir sagte da stimmt was nicht, da war ich derart geschockt und es zog mir den Boden unter den Füßen weg. Ich habe 2 Wochen lang nur geweint und mein Weltbild wurde total zerstört. Das Schlimmste ist, dass viele Menschen es einfach nicht glauben können oder wollen und es als Verschwörungstheorie bezeichnen.
      Google mal nach: "die AIDS-Lüge" "BRD-GmbH" "was Guido Knopp verschweigt" die Geschichtslüge
      "Chemtrails" "giftige Impfung" "Frühsexualisierung" unserer Kinder etc.
      und hier noch eine Meldung:Enthüllungsportal "Medleaks" prangert Verbrechen im Gesundheitswesen an .. Sie wollen mit Hilfe dieser Plattform die Schweigespirale durchbrechen und sie behaupten: „Inzwischen geht es um Verbrechen.“
      http://www.unzensuriert.at/content/0010693-Enth-llungsportal-Medleaks-prangert-Verbrechen-im-Gesundheitswesen

  40. HJR
    12. November 2012 08:01

    Angesichts des tatsächlichen Zustandes unseres Heeres und des geistigen Zustandes des zuständigen Ministers, hielte ich es für das logisch überhaupt erzielbare Lösungsoptimums des Problems:
    1... Sofortige Entfernung des Ministers aus dem Amt!
    2... Bestellung eines neuen Ministers mit der ausdrücklichen Aufgabenstellung zu prüfen, ob wir überhaupt ein Heer brauchen (oder ob z.B. ein "technisches Hilfswerk" nach deutschem Muster genügte).
    3... Überprüfung der Befehlskette und der tatsächlich erteilten Befehle, welche zum Nichteinsatz der Wehrdiener geführt hat.
    4... Unabhängig vom Ausgang dieser Prüfung Degradierung der/des zuständigen Kommandanten im zuständigen MilKdo.
    5... Danach - Auflösung des Kasperltheaters namesn "Bundesheer"!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at

    • byrig
      12. November 2012 22:42

      der geistige zustand dieses kasperlministers hat ja wohl nichts mit der notwendigkeit einer wirksamen landesverteidigung zu tun!
      da wir in eine völlig unsichere zukunft blicken,wäre die aufgabe der fähigkeit,unser land bestmöglich verteidigen zu können irrsinn!
      hätte jemand noch 1985 behauptet,dass der ostblock und die sowjetunion zusammenbrechen werden,wäre er für unzurechnungsfähig erklärt worden sein.
      auch heute blicken wir anhand der krise in eine völlig unsichere,unvorhersagbare zukunft.
      umso verantwortungsloser wäre es,jetzt die landesverteidigung aufzugeben.
      ebenso auf ein "berufsheer" umzusteigen,das weniger mann hätte wie die polizei.

      ein auf allgemeiner wehrpflicht bestehendes heer,mit ausreichend vielen berufssoldaten und einer relativ grossen anzahl wehrpflichtiger ist die einzige verantwortungsvolle variante.dieses herumgerede von ein paar tausend "spezialisten",die alles wie bei james bond erledigen während der rest der bevölkerung shoppen geht und sich die ergebnisse der kämpfe bei einem bier abends in der zib2 anschaut,ist doch völliger humbug.
      auch das gefasel von "60 jahre rückstand " ist nonsens.das kann man relativ rasch aufholen.
      was man nicht rasch aufholen kann,sind nicht vorhandene jahrgänge an nicht eingezogenen rekruten!

  41. brechstange
    12. November 2012 07:44

    Ein Beispiel mehr, wie gleichgültig Menschen sind, wenn es um Parteiräson geht. Es wird Zeit, dass Bürger aufwachen und im politischen Prozess aufräumen und sich engagieren.

    Lassen wir nicht zu, dass Berufspolitiker mitsamt Interessensanhang und Berufssoldaten unser Land vereinnahmen!

    • phaidros
      12. November 2012 08:00

      Ein Beispiel mehr, wie gleichgültig Menschen sind, wenn es um die Sicherheit Österreichs und sogar der eigenen Nachfolgegeneration geht.

      Lassen wir nicht zu, dass unsere Kinder als grün kostümierte Zivilisten auf die Schlachtbank geführt werden!

    • brechstange
      12. November 2012 08:10

      @phaidros

      Wir allesamt werden mit einem Berufsheer schneller geopfert, als mit Initiative der Bürger für das Land. Als Initiative zähle ich auch den Wehrdienst. Vieles ist verbesserungswürdig, doch innerhalb der Wehrpflicht als Bürgeraufgabe. Nehmen wir uns ein Beispiel an der Schweiz, lassen wir uns nicht übernehmen.

    • phaidros
      12. November 2012 08:18

      Woher kommt dieser Glaube? (Ich bin wirklich müde, aber wir haben hier bereits einmal gezeigt, dass es diesen Zusammenhang nicht gibt - in keine der vier Richtungen: weder sind Milizarmeen besonders gut oder schlecht für die Bürgerfreiheit, noch Berufsarmeen)

      Wieso fürchten Sie sich eigentlich nicht vor der Berufspolizei, die wir seit über einem halben Jahrhundert mitten unter uns haben? Ein unbewaffneter Milizsoldat jedenfalls nützt da bei verordneten Übergriffen (die es bei uns nicht gab und die ich für undenkbar halte - für Polizei ebenso wie für Militär) jedenfalls gar nichts.

      Und, bitte, verstehen Sie mir diese 2. Frage nicht falsch: Ich war 12 Jahre in der Miliz: was wissen Sie über den Zustand oder die Verbesserungswürdigkeit oder Verbesserbarkeit des bestehenden Systems?

      LG phaidros

    • phaidros
      12. November 2012 08:22

      ... und zur Schweiz: die Schweiz gibt wesentlich mehr pro Kopf aus als wir. Und das seit 60 Jahren.

      Das ist nicht aufzuholen, das müssen wir zur Kenntnis nehmen, Meine Rede (und immer schon gewesen): um schweizer Zustände zu erreichen (was sicher theoretisch wünschenswert wäre), müssten wir über Jahrzehnte unsere Verteidigungsausgaben verdreifachen. Die Schweiz hat 232 Jets, wir 15 (die bei Nacht nicht aufsteigen können). Im von Ihnen propagierten »schweizer Vorbild« bräuchten wir rd. 300. Verkaufen Sie das den Leuten, und Sie haben in mir einen glühenden Anhänger!

    • brechstange
      12. November 2012 09:09

      @phaidros

      Ich fürchte auch die Berufspolizei, wenn sie (amts)missbraucht wird.

      Wir sollten auf das Schweizer Vorbild hinarbeiten und nicht Milliarden in einer Schuldenunion versenken.

    • phaidros
      12. November 2012 09:53

      Ganz, ganz, ganz - viel zu, wenn man das Ziel realistisch betrachtet - geduckte Zahlen: die Verteidigungsausgaben verdoppeln, und parallel dazu mehr als 100 Jets anschaffen?

      Das bzw. etwas in der Art politisch verkaufen zu können versprechen Sie sich von einem Ausgang pro Wehrpflicht?

      Bitte höflich, nennen Sie mich nie wieder naiv.

    • brechstange
      12. November 2012 10:21

      Es mag naiv erscheinen, phaidros, doch könnte man es auch positiv sehen und es als Strategie oder von mir aus Vision, die der Naivität näher kommt, bezeichnen.

  42. phaidros
    12. November 2012 07:19

    Zumal thematisch passend erlaube ich mir, den Kommentar aus dem Gastbeitrag zu wiederholen.

    Lassen Sie sich bitte keinen Sand in die Augen streuen: diese gesamte Diskussion ist völlig sinnlos!

    Erst einmal gehörte überhaupt der Auftrag definiert: weder Erziehung, noch Pistenpräparierung, noch Spitzensport, noch Sozialwesen, ja nicht einmal Katastropheneinsätze (wobei diese letzte Kategorie wenigstens legitim ist) gehört zu einer militärischen Aufgabenstellung.

    Die Aufgabe eines Heeres ist der Kampf bzw. insbesondere dessen Verhinderung. An keinem Tag der 2. Republik war das österreichische Bundesheer in der Lage dazu, aber noch nie war die Verteidgungsfähigkeit in einem derartig katastrophalen Zustand wie heute. Das ist aber nicht die Schuld des Heeres selbst - wohl aber seiner Führungsriege, die willfährig den politischen Mist mitgetragen hat, der hier verzapft wurde und wird.

    Im modernen europäischen Umfeld des 21. Jahrhunderts ist eine Wehrpflicht einfach nur ein Anachronismus. In der von uns durchgeführten Form im Anlassfall Generationenmord. Daher ist prinzipiell selbstverständlich ein Berufsheer die einzige adäquate Antwort.

    Aber ebenso selbstverständlich nicht in der von Darabos propagierten Form, die uns weismachen soll, dass auf einmal alle (undefinierten!) Aufgabenstellungen mit dem Geldbetrag erbringbar wären, der bereits seit 60 Jahren um gute 50-100% zu niedrig angesetzt ist.

    Erst, wenn die Aufgabenstellung klar umrissen ist wäre es möglich, über die Ausgestaltung überhaupt zu reden. Dem in dieser Frage in jedweder Hinsicht absolut überforderten Wähler diese Frage vorzulegen, kann nur als Verarschung (bitte um Entschuldigung, aber es gibt kein anderes passendes Wort) aufgefasst werden.

    Aber wie auch immer: selbst, wenn die Bevölkerung für ein Berufsheer stimmen sollte - die dazu nötige Verfassungsänderung ist derzeit parlamentarisch gar nicht darstellbar. Die nicht verbindliche Volksbegfragung wurde ja vermutlich aus diesem Grund gewählt: niemand hat vor auch nur irgendetwas zu ändern (inklusive dem in der gelebten Form sinnlosen Wehrdienst, der Männern einfach ½ Jahr stiehlt und sie im Anlassfall tötet). DIe wortreichen Begründungen, warum nun alles so bleiben muss (und natürlich, wieso genau dieses Ergebnis ein grandioser Sieg für Partei *Ö* ist), liegen bereits fix und fertig für alle möglichen Ausgänge in den Schubladen der Parteisekretariate.

    BG phaidros.vie@gmail.com

    Addendum: Wenn tatsächlich in Kommanden so verfahren wird, um die Abstimmung zu beeinflussen (wobei ich nicht erkennen kann, ob hier in Richtung Rekruten oder in Richtung Kader manipuliert werden soll), dann wäre das schon ein starkes Stück!

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      13. November 2012 11:06

      Wenn wir eine Verfassung haben, warum sind wir dann in so einem Dilemma, dass zu keinem wichtigen Punkt die Bevölkerung befragt wurde. Wir haben eine Verfassung die uns von den Alliierten aufgezwungen wurde und das Volk diese Verfassung nie legitimiert hat. Ungarn und Island - dort hat das Volk vor kurzem über eine Verfassung abstimmen dürfen (in Island durfte kein Politiker mitentscheiden) und somit ihre Legitimation bestätigt. In Ungarn wurde in der Verfassung festgeschrieben, dass das Ungarn ein christliches Land ist und die Sprache ungarisch ist. Deshalb wird ja so gegen Ungarn gehetzt. Und in Russland versucht Putin nun die katastrophalen Zustände (die die Linken und Komunisten angerichtet haben) wieder langsam rückgängig zu machen. Deshalb wird auch gegen ihn gehetzt. Sobald unsere Medien das Maul aufmachen lügen sie. Man sollte sich immer fragen: Cui Bono - wem nützt diese Meldung. Seit 1945 werden wir von Schattenmächten reGIERt und unsere korrupten Politiker führen nur dessen Interessen aus. Deshalb gibt es auch die Kanzlerakte, wo jeder Kanzler erst nach Amerika und dann nach Israel fahren muss bevor er sein Amt antritt um dort Verträge zu unterschreiben. Erwähnt muss auch noch werden, dass jeder der bei den Bilderbergern war danach in ein wichtiges Amt gehievt wurde. Google "Bilderberger)





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