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Fußnote 375: Jetzt haben wir wieder etwas zu bewältigen!

„Die Fünfziger Jahre“ des ORF, viel beworben, mit großem Aufwand produziert – dagegen ist „Braunschlag“ eine akribische Schilderung der Realität. Der Zeitgeschichtsunterricht des ORF ist ein einziges Ärgernis.

Worum es geht bei diesem großen ORF-Projekt über die 50er, 60er und 70er, das ist in den letzten Bemerkungen der ersten Folge klar geworden. Nachdem das Land, seine Menschen und ihr Leben in den 50ern in Wort und Bild polemisch heruntergemacht waren, wurde frohlockt: „Erst mit dem Ende der 60er Jahre sollte alles besser werden“. Natürlich: Wenn endlich nur mehr Sozialisten das Sagen haben.
Diese schrecklichen 50er hingegen waren eine einzige Schande - wo ganz Österreich nur über die Vergangenheit schwieg, wo es weiterhin ein Nazi-Land war, wo die Frauen Schürzchen trugen und Torten produzierten, wo man vom Auto träumte. Und nur wenige, wie die große Zeitgeschichtlerin Senta Berger uns belehrte, nicht die „Rose vom Wörthersee“, sondern Jazz hörten.
Ach was war dieses Österreich, was waren diese Österreicher doch schrecklich! Danke, lieber ORF, für diese grandiose Geschichtslektion!
Wir werden auch diese Vergangenheit endlich bewältigen müssen.
Man könnte das alles als eine weitere missglückte, dumme ORF-Sendung abtun, für die wir unsere Zwangsbeiträge abliefern dürfen. Aber: Geschichte schreibt, wer die Macht hat, sie zu fälschen. Und wenn derjenige auch noch im Namen eines nebulosen Bildungsauftrags zuschlägt und statt Tatsachen, Zusammenhängen und historischen Entwicklungen ein Zerrbild liefert, dann ist das gefährlich.
Hier wird indoktriniert, politisch korrekt gefälscht und großspurig Geschichte umgeschrieben. Für junge Menschen ist es aber ein glaubhaft scheinendes Abbild der damaligen Wirklichkeit. Deshalb kann man über diesen Aberwitz nicht einfach kommentarlos hinweggehen.
Man hätte sich im Übrigen das Geld für diesen Schund sparen können. Eine Wiederausstrahlung von Hugo Portischs „Österreich II“ wäre billiger gewesen. Und viel gescheiter.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2012 08:47

    Den Kurier lese nur zufällig, aber bei meinem Glück mit einem Volltreffer:
    Als Sudetendeutscher sind mir die Vorgänge wohl bekannt und ich wäre ein hervorragender Zeitzeuge, aber das ist nicht erwünscht. Der Brünner Todesmarsch war eine Vertreibung mit Massenmord, wie 1943 in London beschlossen. Dabei wurde auch Braunschlag zerstört:
    Braunschlag ist längst untergegangen Das Dorf gab es wirklich. Doch die 80 sudetendeutschen Einwohner wurden nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben.
    Der Weg nach Braunschlag ist nicht leicht zu finden. Keine Spur vom korrupten Bürgermeister, kein Anzeichen einer Dorfdisco. Und kein Wunder durch eine Marienstatue. Anders als in der gleichnamigen ORF-Serie ist das Dorf bereits untergegangen. Und zwar nur wenige Kilometer von den Drehorten entfernt. Braunschlag gab es wirklich. Einen Steinwurf von der Waldviertler Grenze entfernt. Braunschlag – ein Dorf, das nach dem Zweiten Weltkrieg fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die rund 80 Bewohner, allesamt Sudetendeutsche, wurden ausgesiedelt.
    Die schmale Straße teilt sich irgendwo im Nirgendwo. Nur ein unscheinbarer Stein-Wegweiser mit Rechtschreibfehler zeigt den Weg. Nach Braunshlag geht’s links. Zwischen endlosen Wiesen und dichten Wäldern tut sich plötzlich eine kleine Siedlung auf. Sogar mit Bushaltestelle. Endstation Mýtinky – das ist das, was von Braunschlag übrig blieb. Unterm Strich ist das fast gar nichts. Drei Häuschen in schlechtem Zustand nebeneinander. Ein alter Viehstall mit löchrigem Dach, zerborstenen Fenstern, verwuchert. Da öffnet sich ein Fenster. Ein alte Frau wundert sich über die fremden Gesichter. "Ich wohne seit 70 Jahren hier", sagt sie. "Alle anderen sind weggezogen."
    Nicht alle. Plötzlich tauchen Nadja und ihre kleine Tochter auf. "Nein, ich wohne hier nicht", sagt sie. "Aber meine Mutter und meine Schwester."
    Englisch spricht hier keiner, Deutsch schon gar nicht. Die wenigen Menschen, die hier leben, sind nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen. Doch ein wenig weiter, die schmale Straße entlang, die am Teich endet, ist ein Neubau zu sehen. Das einzige Zeichen von ein wenig Wohlstand weit und breit.
    Reich war Braunschlag auch früher nicht. Die Bewohner waren Handwerker oder Bauern – Sudetendeutsche und Juden. 20 Häuser und ein Meierhof, der vermutlich einem Juden gehörte. "Während des Kriegs mussten wir dort Kartoffeln hinliefern", erinnert sich Siegfried Hirsch aus Reingers. "Für die Brennerei." Viele Bewohner der Gemeinde seien einst dorthin arbeiten gefahren, erinnert er sich. Doch nach der Vertreibung wurde das Dorf zerstört.
    Die meisten Vertriebenen wurden nach Deutschland gebracht. Nur wenige fanden in Österreich ihre neue Heimat. Die Frau von Siegfried Hirsch ist eine davon. "Nach der Grenzöffnung waren wir einmal drüben", erzählt er. Vom Elternhaus war nichts mehr da. Doch eine Scherbe hat die Jahrzehnte überlebt. "Eine Scherbe von ihrem Kaffeehäferl."
    Unsere dummen Geschichtsfälscher und Hetzer suchten einen anzüglichen Namen und recherchierten nicht, wie in unseren Medien üblich. Außerdem wollten sie nur hetzen und sich politisch andienen.
    Buchempfehlung zum Einmarsch der Russen: Die Ortschronik von Sitzendorf/Schmida

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2012 11:22

    Man möge es mir nicht übel nehmen, wenn ich meine Antwort auf @socrates auch als "Kommentar" eingebe, und das nicht, weil ich ihn so gut finde, sondern weil ich aufzeigen möchte, wie wenig genau man es im ORF mit der geschichtlichen Wahrheit auch schon vor mehr als 20 Jahren genommen hat; Kommentare werden eben "intensiver" gelesen als Repliken :-)
    Ja, und Havel wurde damals Staatspräsident, nicht Kanzler!

    @socrates

    ******************!

    "Als Sudetendeutscher sind mir die Vorgänge wohl bekannt und ich wäre ein hervorragender Zeitzeuge, aber das ist nicht erwünscht. Der Brünner Todesmarsch war eine Vertreibung mit Massenmord, wie 1943 in London beschlossen."

    Nein, lieber @socrates, SIE werden NATÜRLICH NICHT als Zeitzeuge befragt; da könnten ja auf unangenehme Art und Weise Lügen aufgeblattelt werden. Man hat sich ja so schön eingerichtet in der zurechtfrisierten Geschichtsschreibung der Nachgeborenen, die selbstverständlich haargenau wissen, wie es damals zugegangen ist---VIEL besser als die einst Betroffenen!

    Nein, lieber @socrates, "Details", wie etwa der Todesmarsch aus Brünn darf niemanden interessieren; das vergessen wir lieber ganz, ganz schnell und gründlich---da bliebe ja sonst zu wenig Zeit für ANDERE geschichtliche Ereignisse, die zwar allen längst zum Hals heraushängen, aber eine absolute Pflichtübung sind.

    Nein, lieber @socrates, daß uns Details aus DIESEM Teil der Geschichte nicht interessieren dürfen ging eindeutig aus einem CLUB2 unter der Leitung von Horst Friedrich MAYER anläßlich der tschechischen Wahl Vaclav Havels zum Kanzler hervor. Dieser hatte nämlich zunächst versöhnliche Worte gegenüber den Sudetendeutschen gefunden, wurde aber schleunigst zurückgepfiffen.

    HF Mayer hatte also eine Runde aus vertriebenen Sudetendeutschen zum Thema "TODESMARSCH aus BRÜNN" geladen, unter ihnen auch eine Frau, die als Kind den Todesmarsch mitgemacht hat. Diese Frau hieß so ähnlich wie Katharina Höpfner(Höpner???)

    Auf deren Berichte wartete ich nun sehr gespannt.

    Als diese Frau ENDLICH zu Wort kam und in wenigen Sätzen zu schildern begann, wie nachts an die Haustür ihres Elternhauses geschlagen wurde, darauf hin die Tschechen bewaffnet ins Haus gedrungen waren um der Familie mitzuteilen, wie viel Zeit ihnen bliebe, ihre Habseligkeiten zu packen und sich an einer bestimmten Stelle einzufinden---vorher aber noch die Betten frisch zu beziehen für die Tschechen, denen das Haus ab nun gehören würde---ja, da UNTERBRACH der feine "renommierte" Herr Horst Friedrich MAYER die alte Dame brüsk mit den Worten, die mir immer noch in den Ohren klingen:
    "GNÄDIGE FRAU, EINZELHEITEN INTERESSIEREN UNS NICHT"

    Und das, nachdem wir im "Bedenkjahr 1988" jedesmal, wenn wir den Fernseher anschalteten, zahlreiche "andere" Zeitzeugen zu Gesicht kriegten, die bis ins kleinste Detail ---ohne je unterbrochen zu werden---sich darüber beklagen durften, was ihnen angetan worden war; ein ganzes Jahr lang, Tag für Tag!

    Diese Frau, eine BETROFFENE der tschechischen WILLKÜR und Grausamkeit, die also der Einladung HF Mayers guten Glaubens in den CLUB2 gefolgt war in der Annahme, sie dürfe sich endlich einmal diese traumatischen Ereignisse in ihrer Kindheit von der Seele reden und außerdem geschichtliche Tatsachen an die Öffentlichkeit bringen, kam während der ganzen Dauer dieser Sendung, deren Ende damals noch offen war, KEIN EINZIGES MAL MEHR ZU WORT!!!

    Was in dieser lieben alten Dame damals vorgegangen ist, kann ich nur erahnen: Sie hat sich BETROGEN gefühlt und sich vermutlich gefragt, weswegen sie überhaupt eingeladen worden ist als UBERLEBENDE des TODESMARSCHES, wenn ihr dann KEINE Möglichkeit geboten wurde zu berichten, genaugenommen ihr ihr Recht verwehrt worden ist.

    Lieber @socrates, soviel zur sog. "OBJEKTIVITÄT" unseres ORF und der einflußreichen fiesen Leute, die so etwas zulassen

  3. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2012 08:29

    Die Schwarzen scheint es auch nicht sehr zu stören, dass man große Nachkriegspolitiker wie Leopold Figl aus dem kollektiven Gedächtnis eliminieren möchte.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2012 13:19

    ORF-Mittagsnachrichten = EXEMPLARISCH:

    1) 9. Nov. Erinnerung an die Reichspogromnacht, vom Fall der Berliner Mauer keinerlei Erwähnung!
    2) Börsenkurse an der Wall Street gehen nach unten, Grund dafür nicht womöglich mangelnde Wirtschaftskompetenz eines demokratischen US-Präsidenten, sondern die mögliche Blockadepolitik der Republikaner.

    Die tägliche Gehirnwäsche feiert fröhliche Urständ'.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2012 13:10

    Das Schlimmste was uns zu bewältigung bleibt ist die unfähige Regierung, samt der unfähigen EU. Diese führen uns, nachdem wir den letzten Krieg mit all seinen Auswirkungen sehr wohl bewältigt haben, in eine schier unbewältigbare Zukunft, mit grenzenlosen Schulden und Armut für alle.

  6. Ausgezeichneter KommentatorP. Weiser
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2012 10:08

    Da ich auf meine Gesundheit zu achten versuche, vermeide ich den ORF nach Möglichkeiten, insbesondere die Nachrichten. Schlecht für den Blutdruck. Manchmal passiert es beim Umschalten dennoch, wie vor einigen Tagen, als unvermittelt die (der?) ZIB-Flash am Bildschirm auftauchte. Ein Bericht über Rechtsextreme in Russland, mit in etwa folgender Abmoderation:

    "... dass gerade in einem Land wir Russland, das so unter dem Terror der Nazis gelitten hat..." - und dann habe ich mich verschluckt.

    Hallo ORF - geht's noch? Stalin? Schon gehört von dem? Das ist der andere Typ mit lustigem Schnauzer!

    Unvorstellbar, wie dreist vom ORF versucht wird, im Kleinen wie im Großen die Geschichte umzuschreiben. Oder sind die so dumm?

  7. Ausgezeichneter Kommentatordiko
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2012 06:21

    Warum kommt mir beim „Fernsehschauen“ immer wieder Goethe in Erinnerung ?

    ……….in bunten Bildern wenig Klarheit viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit .
    (Vorspiel, Faust I)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorconsuela rodrigez
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. November 2012 13:34

    Der Wahnsinn schreitet voran:
    Unfassbar! SPÖ-Androsch in der heutigen Kronen-Zeitung (Seite 8, Interview mit Conny Bischofsberger, 10.11.2012): "Dass der nächste Bürgermeister nach dem Häupl ein Türke ist, das müssen wir erst zusammenbringen". Er, der rote Androsch, würde das gut finden.....
    und hier:
    Die vorliegende E-Mail wurde von einer jungen oberösterreichischen Lehrerin verfasst:
    Zu Schulbeginn wurden in Linzer Schulen die Kinder von ihren Klassenvorständen informiert, wie man sich in der Gesellschaft zu verhalten hätte.
    Grüßen, Bitte und Danke sagen, einfach höflich und freundlich sein. Weiters wurde Ihnen aber auch mitgeteilt, dass, das bei uns in Oberösterreich so vertraute “Grüß Gott” nicht mehr verwendet werden darf, da dass die muslimischen Mitschüler beleidigen könnte. Dazu kann man als Otto Normalbürger, eigentlich nichts mehr anfügen und nunmehr den Kopf schütteln.
    Ich kann’s gar nicht glauben. Ist aber wahr, Ihr könnt Euch gerne in Linz in den Volksschulen erkundigen.
    weiterlesen hier:
    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/11/10/die-einwanderer-sollen-sich-anpassen/


alle Kommentare

  1. Gilank (kein Partner)
    19. Januar 2015 11:05

    18. 2. 2003 10:00 von Peter Mayrs Zivi soviel steht fest: er wirbt ffcr die gelbe ruelovtion ... sehr schlau vom tio und konsorten einen nuppler in die f einzuschleusen, der die partei von innen zersetzt (das kf6nnte mein alter mann mayr gesagt haben). so hat ma was zun lachen und der feind ist geschlagen!krieg ich einen preis?

  2. dummheiten (kein Partner)
    12. November 2012 21:17

    alle wollen sie tradition spielen irgendwie, nicht jeder ist dafür geschaffen, auf kosten der anderen, versteht sich...
    karriere machen und säcke stopfen, geben steht nicht wirklich im raum...
    so kommt es mir vor, eine art rausch, aber letztendlich hat keiner damit wirklich etwas zutun - eh klar die juden waren es oder so wieder einmal...
    betrachtet man es ehrlich ethisch, könnte man sich nur mehr übergeben...

  3. Gasthörer (kein Partner)
    11. November 2012 10:19

    Auf dem Rücken einer ethnischen Säuberung eine witzige Fernsehserie zu basteln sollte doch eigentlich zum Köpferollen in unserer Medienanstalt führen, oder?

    Was ich mich auch frage: Warum macht die ÖVP bei all diesen Schweinereien mit? Sie hat doch überall die Möglichkeit, ein Veto einzulegen.

  4. rundertischdgf (kein Partner)
    10. November 2012 18:20

    Ob der ORF auch über das kriminelle Netzwerk von SED und SPÖ Funktionären berichtet, wie es "Die Presse" tut?

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/11/10/die-rote-mafia/

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2012 19:22

      Das wäre ja ein Fall von "innerer Nestbeschmutzung".

    • Undine
      10. November 2012 20:14

      Danke für den Link! Nun ist sie also in Tel Aviv verblichen, die "Rote Fini"; und wo mögen die vielen ergaunerten Millionen wohl sein?

    • Onkel Hans (kein Partner)
      11. November 2012 10:15

      @Undine

      Richtig! Wo sonst?

      Man müsste sich ja sonst fragen, wovon ein trockener Wüstenstaat ohne Bodenschätze mit jahrelanger Wehrpflicht und überbordendem Wehretat sonst leben sollte.

  5. rueckkehrer (kein Partner)
    10. November 2012 18:04

    Mich erstaunt immer wie man diese ideologische Schlagseite des ORF bei Nachrichten, Diskussionen etc. hier akzeptiert. Die OeVP ist scheinbar nicht stark genug um fuer eine mehr gleichgewichtige Nachrichten Reportage zu sorgen. Warum macht man es nicht so wie bei den Holländern? Dort gibt es ein halbes Dutzend Sende Programme im Fernsehen und man sucht sich dann den Sender aus welcher einem der Weltanschauung gemäß am nächste liegt und man zahlt auch nur den Fernseh Beitrag fuer diesen Sender.

  6. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    10. November 2012 16:57

    Natürlich hat AU Recht, mit dem was er hier gegen seinen Lieblingsfeind schreibt.

    Aber neu ist das nicht.
    Nämlich die permaneten Geschichtsfälschungen oder -umschreibungen oder wie auch immer man das bezeichnen will. Das gabe es schon vor dem ORF und wird es auch nach diesem geben.

    Geschichtsschreibung durch den ORF über den ORF ist natürlich wie sonst das Fernsehen auch:
    In der nichtdigitalen Zeit, zu der 18 Bilder in der Sekunde ausgestrahlt wurden, hatte man zu Recht gescherzt:

    "Im Fernsehen wird man 18 Mal in der Sekunde angelogen".
    Das ist bis heute nicht besser geworden.

    Ohne mich mit der ORF Selbsbeweihräucherung zu befassen, - wozu auch - bin ich sicher, der ORF wird sich selbst über den grünen Klee loben und von der guten alten Zeit daherpalavern.

  7. consuela rodrigez (kein Partner)
  8. Trollfresser (kein Partner)
    10. November 2012 15:06

    Leider gab es in den 1950ern noch keine Immigranten aus dem Morgenland.

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2012 15:15

      Klar.
      Dann wären wir jetzt längst schon ein muslimischer Gottesstaat.
      Und der Steinzeit ein schönes Stück näher.

  9. Segestes (kein Partner)
    10. November 2012 14:40

    Über den Krieg wurde in den 50ern und frühen 60ern geschwiegen?
    Tja, meine Mutter hat mir da ganz andere Dinge aus ihrer Kindheit erzählt. Nämlich, dass ständig darüber gesprochen wurde (bis zum Überdruss); eine Geschichte jagte die andere, sobald Verwandte oder Bekannte zu Besuch waren.
    So hat die große Mehrheit der Kriegsgeneration offensichtlich den erlebten Schrecken verarbeitet - ganz ohne Psychologen, Pulver und Pillen.

    • Undine
      10. November 2012 15:08

      @Segestes

      "So hat die große Mehrheit der Kriegsgeneration offensichtlich den erlebten Schrecken verarbeitet - ganz ohne Psychologen, Pulver und Pillen."

      Ja, ich wundere mich auch immer, wenn es heißt nach irgendeiner Katastrophe: Die geschockten Leute werden bereits von Psychologen betreut. MMn haben heute die massenhaft produzierten Psychologen, die offenbar pausenlos parat stehen und warten, für den Fall, daß sie "gerufen" werden, eine ähnliche Bedeutung wie früher die gedungenen Klageweiber.
      Was da heutzutage an Aufwand getrieben wird mit Leuten aus aller Herren Länder, die vor allen möglichen Kriegshandlungen flüchten! Ob man den gleichen Aufwand auch den "traumatisierten" deutschen Flüchtlingen, hätte es diese Einrichtung dazumals schon gegeben, angedeihen hätte lassen, bezweifle ich, denn mit denen ist das Mitleid auch heute noch gleich NULL!
      Diese Menschen mußten meist ganz auf sich gestellt, alleine mit all ihrem Unglück selber zurechtkommen. Aber heutzutage ist man der Überzeugung, daß nur mithilfe eines Geschwaders von "Psychologen, Pulver und Pillen", alles natürlich auf Krankenkasse, geheilt werden kann.
      Ob diese vieltausendfach geleistete professionelle Hilfe den Menschen tatsächlich auch HILFT, ist mir unbekannt.

    • socrates
      10. November 2012 17:28

      Ich habe ein Photo, wo sich eine lange Reihe vergewaltigter Frauen vor dem AKH anstellt, um eine Spülung mit einer Kupfersulfatlösung zu bekommen, die gegen Geschlechtskrankheiten helfen sollte. Mehr gab es damals nicht (cf. 3. Mann). Auch keine Psychologen, Berater, Medien, Helfer, etc.
      Die Epigonen die nicht dabei waren, wissen alles viel besser und vertreten die Meinungen der Sieger, was ihnen nützt. Keine Frau hat von ihren Vergewaltigungen erzählt, viele haben sich umgebracht. Kein Soldat, den ich kannte, hat von seinen Niederlagen erzählt, höchstens davon, wie er nach Hause gekommen ist.

    • Undine
      10. November 2012 18:16

      @socrates

      Gut, daß Sie dieses absichtlich "verschwiegene" Thema anschneiden! Es paßt so gar nicht in das Bild, das man uns von unseren "Befreiern" zwangsweise vermitteln will. Natürlich hat die Nachkriegsgeneration keine Ahnung von der Besatzungszeit! Woher auch? Es wäre höchste Zeit, auch darüber sine ira et studio zu informieren, statt ständig zu verharmlosen, was für die Menschen damals---nach den bitteren Kriegsjahren---an Leid auf sie zukam von unseren sogenannten Befreiern.

    • socrates
      11. November 2012 20:07

      Segestes
      Ich weiß nicht wo Sie aufgewachsen sind, ich in Wien. Da war das Denunziantentum genau so aktiv wie vor 1945. Wenn einer von Kriegserlebnissen erzählte und er wurde angezeigt, verschwand er Richtung Sibirien. Im Falle eines Bekannten wurde der 16-jährige Sohn gleich mitgenommen. Die Wenigsten kamen zurück, der Sohn erst 1955.
      Eine Anzeige genügte und der Betreffende verschwand. Der Minister für Wiedergutmachung, Krauland, wurde wegen Veruntreuung angezeigt, da er der richtigen Religion angehörte und Beziehungen hatte, wurde seine Mitarbeiterin Ottilinger an der Ennsgrenze verhaftet und war bis 1955 in einem Arbeitslager in Sibirien. Der Minister war haftunfähig und genoß seinen Lebensabend an der Cote d´azure, wie Elsner.
      Die Wahrheit und Zeitzeugen sind unerwünscht.

  10. nometa (kein Partner)
    10. November 2012 14:34

    Ich habe nicht ein einziges wirkliches Argument von Ihnen gelesen, Herr Unterberger. Nur: In den Sechzigern wurde nichts besser, sondern alles schlechter wegen den Sozialisten. Aha. Wertloser Tagebuch-Eintrag.

    • WDH (kein Partner)
      11. November 2012 10:22

      Doch mein Lieber, es wurde besser. Nach Bayern und Norditalien endlich auch bei uns!
      Sie brauchen kein Argument sie können sich den dann parallelen Anstieg der BSP Kurve ansehen. Ab wann? Ab dem Ende der der Fünfziger Jahre, als unter der ÖVP Regierung Klaus die ÖIAG gegründet wurde und die Verstaatlichte Industrie des Kommunisten Ing.Waldbrunners scheibchenweise von den sozialistiischen Parassiten gesäubert wurde!

  11. consuela rodrigez (kein Partner)
    10. November 2012 13:34

    Der Wahnsinn schreitet voran:
    Unfassbar! SPÖ-Androsch in der heutigen Kronen-Zeitung (Seite 8, Interview mit Conny Bischofsberger, 10.11.2012): "Dass der nächste Bürgermeister nach dem Häupl ein Türke ist, das müssen wir erst zusammenbringen". Er, der rote Androsch, würde das gut finden.....
    und hier:
    Die vorliegende E-Mail wurde von einer jungen oberösterreichischen Lehrerin verfasst:
    Zu Schulbeginn wurden in Linzer Schulen die Kinder von ihren Klassenvorständen informiert, wie man sich in der Gesellschaft zu verhalten hätte.
    Grüßen, Bitte und Danke sagen, einfach höflich und freundlich sein. Weiters wurde Ihnen aber auch mitgeteilt, dass, das bei uns in Oberösterreich so vertraute “Grüß Gott” nicht mehr verwendet werden darf, da dass die muslimischen Mitschüler beleidigen könnte. Dazu kann man als Otto Normalbürger, eigentlich nichts mehr anfügen und nunmehr den Kopf schütteln.
    Ich kann’s gar nicht glauben. Ist aber wahr, Ihr könnt Euch gerne in Linz in den Volksschulen erkundigen.
    weiterlesen hier:
    http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/11/10/die-einwanderer-sollen-sich-anpassen/

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2012 14:25

      " ... nicht mehr verwendet werden darf, ..."

      Wer kann einem das verbieten?
      Lächerlich.
      Also nicht einmal ignorieren, dieses "Verbot".

      Wie man den Muslimen überhaupt und jederzeit klarmachen sollte, dass bei uns der Bartl den Most holt und nicht der Muhammed.
      Sonst feiert der "furor teutonicus" fröhliche Urständ'.
      Was durchaus zu begrüßen wäre.
      Auf grobe Klötze gehören noch gröbere Keile.
      Inschallah.

    • nometa (kein Partner)
      10. November 2012 14:36

      "Er, der rote Androsch, würde das gut finden....."

      Und Sie haben sich soeben als Rassist entblößt. Oder ist das hier etwas Ehrenvolles? Mir ist völlig egal, welche Nationalität unser Bürgermeister hat...

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2012 14:41

      Das "Totschlagwort Rassist" wird demnächst zu einem Adelsprädikat mutieren, wenn es so weiter geht, nometa.

      "Was, sie denken noch normal? Rassist!!!"

    • Der Rathausmann (kein Partner)
      10. November 2012 16:18

      ein Mohammedaner trinkt keinen Alkohol, da wird aber der Rathausplatz verstauben.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      10. November 2012 16:41

      Haha, sicher, weil die Rathausroten ja gar soviele Türken in ihrer Partei was werden lassen. Der korrupte Inzuchtverein.

    • Günther (kein Partner)
      13. November 2012 16:09

      Bei Anwesenheit von Mohamedanern verwende ich besonders gern ein deutliches " Grüß Gott". Ich werde in Zukunft auch danach trachten, dass meine Kinder dies ebenso beherzigen.

  12. Sinnlosschwatz (kein Partner)
    10. November 2012 12:32

    Hier wird wieder einmal deutlich, dass unsere professionellen "Vergangenheitsbewältiger", unsere "guten Menschen", diverse "Staatskünstler" und "Zeitzeugen" eben immer noch ein Hintertürl finden, um am Futtertrog ein bequemes Leben ohne Leistung fristen zu können. Dieser Futtertrog muss natürlich auch gefüllt sein, daher muss man den Leuten eine Mitschuld an Vergangenem und ein schlechtes Gewissen wegen ihrer Borniertheit einreden um jeden Schwachsinn fördern und finanzieren zu können, ohne dass sich allzu starker Widerstand regt.
    Bedauerlicherweise finden sich auch keine Personen die im Rampenlicht stehen, um diesem Unfug einmal eine deutliche Absage zu erteilen, haben wohl alle die Hosen gestrichen voll vor unseren "politisch Korrekten" und Meinungsterroristen.

  13. cmh (kein Partner)
    10. November 2012 11:25

    Sie kommt ja schon, sie kommt ja schon - die Konterrevolution!

    Gestern habe ich im Radio das Gespräch zwischen Schäuble und Schmid in der Hamburger Michaelskirche gehört und dabei den Eindruck gewonnen, dass sich vor allem Schäuble schon irgendwie vor sozialen Unruhen fürchtete. Vielleicht kann sich das in eine veritable Konterrevolution ausweiten.

    Es wird allerdings nicht so einfach sein, denn derzeit sind es vor allem die Griechen, Spanier, Franzosen, also die sozialistisch Pauperisierten, die auf die STraße gehen. Das scheint den sozialistisch sozialisierten Gutmenschen ja so richtig zu sein. Es bleibt aber abzuwarten, ob sich merkbare und dauerhafte Wohlstandsrückschritte bei den "reicheren" weil produktiveren EU-Mitgleidsstaaten unter dem Titel "Solidarität mit Athen" so ohne weiteres als "alternativenlos" durchsetzten lassen.

    Dann gilt es allerdings aufzupassen, dass nicht die Unschuldigen verurteilt und die Verantwortlichen belohnt werden

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2012 11:50

      DAS wäre doch der Normalfall.
      Siehe "Phasen eines Projektablaufes"

      * Begeisterung

      * Ernüchterung

      * Panik

      * Suche der Schuldigen

      * Bestrafung der Unschuldigen

      * Auszeichnung der Unbeteiligten

      * Vernichtung aller Unterlagen.

    • cmh (kein Partner)
      10. November 2012 13:49

      Ich habe das aber durchaus nicht als Witz gemeint.

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2012 14:28

      Das war auch kein Witz, sondern ist üblicher Bestandteil des (politischen und kaufmännischen) Tagesgeschäftes in unserer Gesellschaft.

  14. consuela rodrigez (kein Partner)
  15. Mitleserin (kein Partner)
    10. November 2012 09:43

    Ich erlaube mir einen der ersten Kommentare zu A.U. hier zu zitieren:
    -------------------------------
    plusminus
    09. November 2012 12:35

    @Undine
    Für diese Leute bedeutet ihre Anbiederung in Form politisch korrekter Präsenz im ORF nicht zuletzt bares Geld.
    Sie wären vermutlich auch damals entsprechende Mitläufer gewesen!
    -----------------------

    GENAU! ... bei sämtlichen Diskussionen der letzten Jahre im ORF fragte ich mich durchaus ob diese "Political Correctness" Vertreter vor 60 Jahren nicht mit der selben Vehemenz die "jüdische Ideologie" der Nazis vertreten hätte.
    Ich kann mir nicht helfen, aber dieser Menschentyp ist mir so zuwider. Ich spüre bei deren Kommentaren nie, daß hier "Zivilcourage" spricht, sondern nur die "Ideologie"... Nicht Hausverstand, nicht Vorurteilsfreie Betrachtung..

  16. RR Prof. Reinhard Horner
    10. November 2012 01:21

    reinhard.horner@chello.at

    Geschichtsverfälschung

    Welche gesellschaftlichen und politischen Richtungen solche besonders dreist betreiben, weil sie das zur Agitation für ihre Absichten brauchen, ist evident.

    Vom ORF ist ein redliches Bemühen um Objektivität nicht zu erwarten. Er wird sich diesbezüglich nicht ändern, solange er sich auf dem Faulbett seiner abgepressten Zwangsfinanzierung rekeln und in Kontrolllosigkeit fuhrwerken kann.

    Auch in Printmedien wird Fälschern nicht ungern Platz geboten.

    Darüber dürften wir aber nicht außer Acht lassen, was in den höheren und insbesondere an den hohen Schulen heue an Geschichtsmüll verzapft wird. Wenigstens dort müsste doch eine baldige Besserung erreichbar sein.

    • cmh (kein Partner)
      10. November 2012 13:50

      Wie schaffen Sie das eigentlich nur, immer Ihre Leserbriefe in der Presse gedruckt zu sehen?

    • RR Prof. Reinhard Horner
      12. November 2012 16:32

      reinhard.horner@chello.at

      Sg. cmh!

      Indem ich viele schreibe, meistens auch online. Einige wenige werden dann auch gedruckt.

      MfG

  17. Herby
    09. November 2012 22:02

    Auch ein Zeitgeschichte-Thema Österreichs:
    Engelbert Dollfuß ist in einem Ehrengrab in Wien bestattet - noch:

    Gastkommentar v. Dr. Gottfried-Karl Kindermann:

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1310423/Dollfuss-entehren-So-nicht-Klub-der-Totenrichter

    • socrates
      09. November 2012 22:21

      Herby
      Der Schutzbund lebt weiter und ist noch immer eine Seilschaft der SPÖ zu Geld und Macht.
      Am 1. XI schrieb ich:"Wie ich zeigte, ist der Schutzbund und seine Abkömmlinge noch aktiv, die SPÖ sorgt für ihre Kämpfer, die ÖVP sorgt nur für ihre jetzigen Mitglieder und hat keine Ideologie."

    • cmh (kein Partner)
      10. November 2012 13:59

      Hitler und Dolfuß haben natürlich einige Dinge gemeinsam.

      Beide lebten in der gleichen Epoche, beide bauten Autobahenen und Straßen, beide trugen Phantasieuniform, beide standen in autoritärer Weise ihren Parteien vor, beide haben sich das Parlament gefügig gemacht, und beide starben in ihren Amtsräumlichkeiten.

      So präsentiert sich die Geschichte dem unbewaffneten Auge. Und der sozialistisch sozialisierte und damit zum Papageien mutierte Staatsbürger glaubt es gerne.

      Dabei ist doch schon der beiden gleichgearteter gewaltsamer Tod genug, um den einen zum Verbrecher und den anderen zum Helden und Vorbild zu machen.

      Wann wird eigentlich der Bruno-Kreisky-Platz in Engelbert Dollfuß Platz umbenannt?

      Kein Scherz - nur konsequent.

    • socrates
      10. November 2012 23:07

      cmh
      Kartoffeln haben beide gegessen und Kaffee getrunken im Café Zentral, gemeinsam mit Herzl und Viktor Adler.
      Kreisky war Sudetendeutscher und resistent gegen solche Tendenzen, er war unser Mann! Er wird von den Epigonen deshalb verteufelt. Seine Staatsschulden waren Peanuts und pro Österreich, heute sind es Mrd pro EU !

    • socrates
      10. November 2012 23:13

      Hitler, Stalin, Tito, Herzl waren Gäste im Café Zentral und studierten Rassenprobleme.

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2012 23:18

      Kreisky war was?

    • socrates
      11. November 2012 00:30

      Neppomuck
      Kreisky war Sudetendeutscher und hat einen Sudetendeutschen Tag in Wien eingeladen.

  18. socrates
    09. November 2012 21:29

    Wer Zeitgeschichte sucht, wie sie in Chroniken von Dörfern des Weinviertels niedergeschrieben wurden:
    "Daheim in Sitzendorf" ISBN 3-200-00577-7
    Chronig von Braunsdorf, Frauendorf, Goggendorf, Kleinkirchberg, Niederschleinz, Pranhartsberg, Roseldorf, Sitzendorf, Sitzenhart.
    "...in Frauendorf wurde keine Frau verschont und jedes Zimmer geplündert..."
    Eine weitere Chronik: KG Sitzenhart - Sitzendorf an der Schmida
    www.sitzendorf.at/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr...
    Die Katastralgemeinde Sitzenhart ist der drittkleinste Ort mit 50 Häusern und 126 Einwohnern (davon 23 mit Zweitwohnsitz). Frau Gergits hat eine "Chronik und ...
    Es gibt sie, die Zeitgeschichte, aber nicht an der Uni Wien.

    • socrates
      09. November 2012 22:09

      Meine Cousine ging ab 1945 täglich nach Laa/Thaya in die Schule und zurück, ca 12 km, schlecht bekleidet und stets auf der Flucht vor russischen Soldaten. Eine vife Zeitzeugin!

    • Undine
      10. November 2012 13:05

      @socrates

      Ihre Cousine konnte sicherlich wenig Verständnis dafür aufbringen, daß in der Bundeshauptstadt ein teures Russendenkmal zur Verherrlichung der russischen Soldaten an prominentester Stelle errichtet und erhalten werden muß.

    • Helmut HGR.
      10. November 2012 17:34

      @ Undine

      "Denkmal des unbekannten Plünderers", so wurde es damals genannt. Und jeder wußte, wer damit gemeint ist.

    • socrates
      10. November 2012 23:10

      Helmut HGR.
      Ich kenne auch "Denkmal des unbekannten Vergewaltigers".
      Trotzdem ist es mir weit lieber als das Denkmal von Ellensohn und MP.

  19. terbuan
    09. November 2012 18:47

    O.T. oder auch nicht,
    habe mir heute eine Auszeit genommen und eine herrliche Wanderung rund um die untere Alte Donau in Wien unternommen.

    Die Kommentare heute hier waren erfrischend und bedrückend zugleich.
    Danke an socrates, undine und diko und auch die Wiederkehr von Gerhard Michler hat mich sehr gefreut. Auch andere Poster haben hier großartige Beiträge abgeliefert, vielen Dank!

    Die Vertreibung der Sudetendeutschen war ein großes Thema, obwohl nicht direkt betroffen, berührt mich dieser tragische Teil der deutsch-österreichischen Geschichte immer wieder. Die Österreicher haben bei dieser Tragödie leider eine sehr schlechte Figur gemacht, daher sind auch sehr viele der Vertriebenen nach Bayern gegangen und haben dort erfolgreich eine neue Existenz aufgebaut.

    Einen Beitrag von Hans-Hermann Hoppe aus ef möchte ich den Postern jedoch nahe bringen weil er ein besonders präzise die heutige Situation im Spannungsfeld von Demokratie und Versklavung der Menschen aufzeigt:

    "Der Staat ist das Resultat aggressiver Gewalt und Unterwerfung. Er ist ohne jede vertragliche Basis entstanden, genauso wie eine Bande von Schutzgelderpressern. Der Kampf aller gegen alle ist ein Mythos. Natürlich schützt ein Schutzgelderpresser seine Opfer auf „seinem“ Territorium vor anderen Erpressern, aber doch nur, um die eigenen Erpressereien umso erfolgreicher durchführen zu können.

    Es waren allein Staaten, die im 20. Jahrhundert für mehrere hundert Millionen Tote und unermessliche Zerstörung gesorgt haben. Dagegen fallen die Opfer privater Kriminalität kaum ins Gewicht. Sämtliche Hochreligionen verbieten es, das Eigentum anderer zu begehren. Dieses Verbot ist die Basis friedlicher Kooperation. Im Gegensatz dazu kann in der Demokratie jeder das Eigentum eines jeden anderen stehlen, vorausgesetzt, dass er Zugang in die Staatsgeschäfte findet.

    Bei Massenwahlen gibt es also die Tendenz, dass diejenigen Mitglieder der Gesellschaft Eingang in die Staatsgeschäfte suchen und dort aufsteigen, die keine moralischen Hemmungen haben, sich am Eigentum anderer zu vergreifen: gewohnheitsmäßige Amoralisten, die besonders talentiert darin sind, aus vielfältigen hemmungslosen und sich gegenseitig ausschließenden Forderungen Mehrheiten zu bilden. Der realistischste Ausweg aus dem Dilemma: Sezession und politische Dezentralisierung. Kleine Staaten müssen liberal sein, sonst laufen ihnen die produktiven Personen weg. Erstrebenswert ist darum eine Welt von Tausenden von Liechtensteins, Singapurs und Hong Kongs. „Vom Größenwahn besessen“

    Eine Chance für Österreich?

    • dssm
    • casa nova
      09. November 2012 19:49

      "...........und auch die Wiederkehr von Gerhard Michler hat mich sehr gefreut."

      *LOL*

      Also doch...........! ;-)

    • ProConsul
      09. November 2012 21:12

      großartiger Beitrag Terbuan, ich versuche hier auch immer wieder Zitate von Hans-Hermann Hoppe unterzubringen. Wünsche euch noch einen schönen Abend bei eurer Runde, schaffe es heute nicht mehr.

    • phaidros
      10. November 2012 13:58

      Casa nova: als terbuan, nachdem er den Blog nicht ohne Publikumsbeleidigung (»trinkt weiter Wein und predigt Wasser«) »verlassen« hatte und dann doch wiederkam, haben Sie da auch Ihre Häme ausgerotzt?

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      10. November 2012 17:28

      @phaidros:

      Wissen Sie was, weinerlicher Meister der einseitig verkürzten Argumentation?
      Als Volksschüler haben wir uns mit Wasserpistolen beschossen, die mit verdünnter Tinte (Pelikan königsblau) gefüllt waren. Das war eine Gaudi, außer man traf eine Lehrerin, und schließend haben wir uns wieder vertragen.
      Ich wage zu bezweifeln, dass es eine weise Idee ist, eine Wasserpistole zwecks Verteilung von Urinproben zu missbrauchen.
      Kehren Sie zurück zu Pelikan königsblau; damit kann man auch, so man welche hat, interessante Ideen und Argumente transportieren.

    • phaidros
      10. November 2012 17:45

      Vom ersten bis zum letzten Wort richtig, marcus. Aber der falsche Adressat.

  20. haro
    09. November 2012 18:24

    Ich habe vom ORF nichts anderes erwartet und mir daher diese Sendung die dem Titel nach interessant hätte sein können erst gar nicht angesehen. Recht habe ich gehabt.

    Meine Frage an die politisch Verantwortlichen die doch sicher nicht umhin können unseren geschätzten A.U. - Blog zur Kenntnis zu nehmen:

    Wie lange muss man noch Zwangsgebühren bezahlen für diesen primitiven Rotfunk obwohl man keinen ORF konsumiert, aber ein Fernsehgerät besitzt ?

    Wie lässt sich diese Ungeheuerlichkeit mit Recht und Gesetz vereinbaren?

    • dssm
      09. November 2012 18:36

      Was die Nomenklatura beschließt ist Gesetz. So einfach.
      Und wenn morgen eine Steuer auf die vom Menschen statistisch getätigte Methanaussonderung infolge von zeitweise gestörter Verdauung kommt, dann haben wir die auch zu zahlen.
      So ist es in einer repräsentativen Demokratie, der direkte Weg in den Sozialismus.

  21. Konrad Loräntz
    09. November 2012 17:53

    Ein erhellendes Licht auf die "Arbeitsweise" heutiger Geschichtsforscher bietet der heutige Standard: http://derstandard.at/1350260715865/Vielleicht-waren-Judenerschiessungen-fuer-ihn-einfach-nicht-erinnernswert

    Ich will damit um Gottes Willen nicht das angesprochene Geschehen verharmlosen. Aber die Möglichkeit, dass jemand, der offenbar 67 Jahre nicht angeklagt wurde (werden konnte), mit den Ereignissen einfach nichts zu tun hatte und sich deshalb nur schwerlich erinnern kann, kommt in dem höchst erregten Artikel gar nicht erst vor. So einfach geht´s.

    PS: Kann das Buch "Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt" von Baberowski nur wärmstens empfehlen. Jede "Aufarbeitung" unserer Geschichte ohne gleichzeitiger Erwähnung dieses Grauens ist an sich schon Geschichtsfälschung.

    • Undine
      09. November 2012 18:48

      @Konrad Loräntz

      "Aber die Möglichkeit, dass jemand, der offenbar 67 Jahre nicht angeklagt wurde (werden konnte), mit den Ereignissen einfach nichts zu tun hatte und sich deshalb nur schwerlich erinnern kann, kommt in dem höchst erregten Artikel gar nicht erst vor." *******!

      Wäre diese ganze "Aufarbeitung" nicht immer so einseitig gewesen! Der Gerechtigkeit halber hätte man mit der gleichen Akribie JEDES Unrecht klären müssen. So aber verschwendete man die ganze Energie darauf, nur der einen Seite Recht widerfahren zu lassen und vernachlässigte auf sträflichste Weise die Greueltaten, die den Verlierern dieses Krieges angetan worden waren.

      Man hätte in den vergangenen Jahrzehnten noch genügend Augenzeugen und Betroffene gefunden, die ihre traumatischen Erlebnisse zu Protokoll gegeben hätten. Dies aber VERMIED man ganz gezielt und bewußt! Man wartete, bis diese bedauernswerten Menschen einfach weggestorben sind und als Zeitzeugen nie mehr in Frage kommen können. Damit ist großes Unrecht an den Verlierern des WKII geschehen, aber das hat man bewußt in Kauf genommen. Gelitten hat nur ein bestimmter Teil der Menschen, aus, basta! Die anderen waren ja selber Schuld, so einfach macht man sich's. Und das nennt sich dann Geschichtsforschung.

    • Helmut HGR.
      09. November 2012 19:02

      Ja! "Verbrannte Erde" ist eine Darstellung wie es wirklich war; höchst interessant, aber bedrückend. Nur in Abschnitten lesbar, dann braucht man Erholung.

      In diesem Zusammenhang ist auch ein Buch interessant:
      HITLER und STALIN, parallele Leben von Alan Bullock

    • Jewgeni Gorowikow
      09. November 2012 21:43

      @ Konrad Loräntz

      Das von Ihnen erwähnte Buch "Verbrannte Erde: Stalins Herrschaft der Gewalt" (Autor: Jörg Baberowski) erhielt den Leipziger Buchpreis in der Kategorie Sachbuch 2012!

      Danke für den Buchhinweis. Jeder der das Wort "Zeitgeschichte" in den Mund nimmt sollte unbedingt dieses Buch gelesen haben.

      http://www.amazon.de/Verbrannte-Erde-Stalins-Herrschaft-Gewalt/dp/3406632548

      Auch als E-Book im Format EPUB erhältlich:

      http://www.thalia.at/shop/at_thalia_start/suche/?sq=Verbrannte+Erde%3A+Stalins+Herrschaft+der+Gewalt&sswg=ANY×tamp=1352493261234

  22. Josef Maierhofer
    09. November 2012 17:19

    Immerhin waren die 1950-er und 1760-er Jahre die Jahre des Witschaftswunders, und die Jahre ohne Schulden.

    Dem Sonnenkönig wurde ein geordneter Haushalt übergeben mit einem Rückstand von damals 57 Millionen Schilling, wie ich mich so dunkel erinnern kann.

    Aber heute, gehtes unds ja soooo gut genau wegen dieser Mieskerle und deren Auftraggeber und die Menschen werden von genau diesen falsch informiert, belogen.

    Wenn nun alles zufolge Inflation und Schulden und Staatshaftung und Kreditsperre zusammenbrechen wird, dann werden auch genau diese nicht zur Verantwortung gezogen werden, die haben nämlich keine Verantwortung, sie sind verantwortungslos.

    Wäre schön, wenn es genug denkende Menschen geben könnte, die imstande sind, nachzudenken und die diese Sippe abwählen, Gelegenheit gäbe es diesmal ja.

    Immerhin waren in den 1950-er Jahren und vor allem in den 1960-er Jahren unsere Schulen die besten der Welt und ihre Produkte Nobelpreisträger, damals, wo der Nobelpreis noch nicht entwertet war und wirkliche Leistungen ausgezeichnet wurden.

    Immerhin konnte sich damals ein Arbeiter mit 8 Kindern, mein Vater war ein solcher, ein Auto leisten, heute haben wir halt zwei auf Kredit.

    Wer mit diesen Dreckskerlen mitmacht ist erstens selbst daran schuld, dass er mit ihnen in den Abgrund geht, und zweitens kein Demokrat, weil er die Nichtsozialisten und ihre Meinung nicht anerkennt, und weil er, wie hier beschrieben, die Wahrheit verweigert und dabei mittut.

  23. Cotopaxi
    • La Rochefoucauld
      09. November 2012 17:00

      Alternativlos halt.

      Wir sollten die Entwicklung weiter auf die Spitze treiben. Nehmen wir doch auch gleich die Türkei, Ukraine und Weißrußland in die EU auf. Ein Jahr später dann alle vom "arabischen Frühling".

      Eh schon wurscht.

    • Cotopaxi
      09. November 2012 17:07

      Je früher dieser Spuk vorbei ist, desto früher kann mit dem Wiederaufbau unserer Heimat begonnen werden.

    • La Rochefoucauld
      09. November 2012 20:53

      Stimmt schon. Pessimistisch betrachtet haben wir aber keine Chance. Diese ganze weltweite Mistentwicklung wird in Wellenbewegungen weiter gehen und wir hier sind zu kraft- und saftlos um wirklich etwas dagegen zu stellen.

      Beispiel gefällig: Wer war heute in Laxenburg vor der Regierungsklausur lautstark protestieren?

      Richtig, die ÖH und nicht wir. Warum eigentlich nicht?

      Wir dürfen uns über die Ergebnisse dieser Politik nicht wundern. Selber schuld. Wir.

  24. fenstergucker
    09. November 2012 13:19

    ORF-Mittagsnachrichten = EXEMPLARISCH:

    1) 9. Nov. Erinnerung an die Reichspogromnacht, vom Fall der Berliner Mauer keinerlei Erwähnung!
    2) Börsenkurse an der Wall Street gehen nach unten, Grund dafür nicht womöglich mangelnde Wirtschaftskompetenz eines demokratischen US-Präsidenten, sondern die mögliche Blockadepolitik der Republikaner.

    Die tägliche Gehirnwäsche feiert fröhliche Urständ'.

    • Undine
      09. November 2012 13:41

      @fenstergucker

      *****!
      "9. Nov. Erinnerung an die Reichspogromnacht, vom Fall der Berliner Mauer keinerlei Erwähnung!"

      Heute vor drei Jahren stand ich in Berlin in der Nähe des Brandenburger Tores, um 20 Jahre Mauerfall mitzufeiern, jenen Tag, den ich für den positivsten in diesem blutigen 20. Jahrhundert halte.

      Ich hatte gehofft, daß sich die Deutschen wenigstens ein EINZIGES MAL der reinen UNGETRÜBTEN Freude hingeben DÜRFEN und ihnen einmal niemand in die Suppe spuckt! Weit gefehlt: Einen sehr großen Raum nahm---ja, wie konnte ich denn so naiv sein!!!---die Erinnerung an die Reichskristallnacht ein und kein Redner verabsäumte es, pflichtgemäß auf diesen Tag hinzuweisen. Niemand brachte die menschliche GRÖSSE auf, wenigstens an diesem einen Tag die andere Bedeutung des 9. 11. hintanzustellen. Von Baremboim hätte ich eigentlich diese Größe erwartet, von einem Klaus-Maria Brandauer ohnedies nicht. Somit ist es gelungen, diesen großartigen Gedenktag zu versalzen. Was soll's!

    • fenstergucker
      09. November 2012 13:50

      @Undine

      Der Betroffenheitsfanatismus ist eben grenzenlos.

      Wobei ich der Meinung bin, daß der Friedensnobelpreis damals den Ostdeutschen eher gegolten hätte als der EU, denn die FRIEDLICHE Befreiung vom Kommunismus verlief in der DDR beispielhaft!!!

    • Undine
      09. November 2012 16:14

      @fenstergucker

      100% Zustimmung!

    • Zraxl (kein Partner)
      10. November 2012 16:38

      @fenstergucker
      "2) Börsenkurse an der Wall Street gehen nach unten, Grund dafür nicht womöglich mangelnde Wirtschaftskompetenz eines demokratischen US-Präsidenten, sondern die mögliche Blockadepolitik der Republikaner."

      Wenn die Republikaner blockieren, gibt es Rezession. Das drückt die Börsenkurse.
      Wenn Obama weiterhin Geld drucken läßt, gibt es Infaltion. Das treibt die Kurse nach oben. Was ist daran falsch?

  25. Brigitte Imb
    09. November 2012 13:10

    Das Schlimmste was uns zu bewältigung bleibt ist die unfähige Regierung, samt der unfähigen EU. Diese führen uns, nachdem wir den letzten Krieg mit all seinen Auswirkungen sehr wohl bewältigt haben, in eine schier unbewältigbare Zukunft, mit grenzenlosen Schulden und Armut für alle.

  26. Erich Bauer
    09. November 2012 12:54

    ORF online (heute): Debattiert wird waunn i wü...

    Klimawandel bedroht Arabica-Kaffee KEINE Debatte.
    Regierung brütet über Zukunftspläne KLAR DOCH Debatte.
    Schulbus prallt gegen Traktor KEINE Debatte. :(

  27. Xymmachos
    09. November 2012 12:25

    "Geschichte schreibt, wer die Macht hat, sie zu fälschen."
    Wie wahr, wie wahr! Wen zitieren Sie da bitte, lieber A.U.? Ich hab' da offenbar (wieder einmal) eine Bildungslücke. Wer klärt mich auf?

    • Jewgeni Gorowikow
      09. November 2012 21:47

      @ Xymmachos

      "Geschichte schreibt, wer die Macht hat, sie zu fälschen." (siehe auch oben)

      Vielleicht hat Dr. Unterberger selber einen denkwürdigen Satz kreiert.

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2012 09:53

      Das ist ein ausgesprochener Unsinn. Keine Logik, keine Ironie, kein verifizierbarer Zusammenhang zur Realität, nicht einmal mit einem Hauch von metaphorischer Ambition versehen.

      Kann also kein Zitat sein.

      "Fälschen kann man nur, wenn man das Original kennt."
      So oder so ähnlich lautet ein Zitat, dessen Urheber mir entfallen ist. Aber das ergibt Sinn. Und entlarvt den Fälscher als Gauner.

    • Neppomuck (kein Partner)
      10. November 2012 10:15

      Noch eines draufgesetzt, das deie Bezeichnung "Zitat" auch verdient:

      "Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, daß Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann."

      Samuel Butler
      englischer Satiriker (1612 - 1680)

    • Xymmachos
      11. November 2012 09:39

      Danke für die Aufklärung, Deppomuck!

    • Undine
      11. November 2012 18:11

      "Geschichte schreibt, wer die Macht hat, sie zu fälschen."

      Wie ich's auch drehe und wende: Was an diesem Satz nicht zutreffen soll, geht mir nicht ein.

      Man könnte auch sagen: "Der Sieger schreibt die Geschichte!
      Oder wie Joachim Fernau schrieb: "Eene meene ming mang, der Sieger schreibt den Singsang"
      Es läuft doch alles aufs Gleiche hinaus.....

  28. kakadu
    09. November 2012 11:48

    Einmal mehr konnte man sich in dieser Dokumentation nicht einigen, ob wir 1945 besetzt oder befreit wurden.
    Seit Jahren hämmert man uns ein, daß die Alliierten als Befreier kamen, trotzdem spricht man von "Besatzungskindern" (jüngst ebenfalls eine ORF-Reportage) und erst 1955 vernahm man "Österreich ist frei"!
    Was kann besser die Widersprüchlichkeit der Geschichtsfälscher aufzeigen?

    • plusminus
      09. November 2012 12:37

      @kakadu

      Widersprüchlichkeit - NEIN,
      Lügen - JA!

    • Helmut HGR.
      09. November 2012 19:34

      Unsere Schulklasse war damals zum Volkssturm eingezogen.
      Ich habe die "Befreiung" selber erlebt. Befreit wurden wir von unseren Feinden.

      Denn was sonst sollten sie sein.
      Die Amerikaner und Engländer haben ihre Bomben auf uns heruntergeworfen, viele sind gestorben, waren ausgebombt, die Russen haben uns ausgeraubt, viele Frauen vergewaltigt, manche Menschen nach Sibirien verschleppt.

      Die vier Zonen wurden von den "Befreiern" selbst, Besatzungszonen genannt.

      Alle die von dem Hitlerregime verfolgt wurden haben das natürlich anders empfunden.

  29. Undine
    09. November 2012 11:22

    Man möge es mir nicht übel nehmen, wenn ich meine Antwort auf @socrates auch als "Kommentar" eingebe, und das nicht, weil ich ihn so gut finde, sondern weil ich aufzeigen möchte, wie wenig genau man es im ORF mit der geschichtlichen Wahrheit auch schon vor mehr als 20 Jahren genommen hat; Kommentare werden eben "intensiver" gelesen als Repliken :-)
    Ja, und Havel wurde damals Staatspräsident, nicht Kanzler!

    @socrates

    ******************!

    "Als Sudetendeutscher sind mir die Vorgänge wohl bekannt und ich wäre ein hervorragender Zeitzeuge, aber das ist nicht erwünscht. Der Brünner Todesmarsch war eine Vertreibung mit Massenmord, wie 1943 in London beschlossen."

    Nein, lieber @socrates, SIE werden NATÜRLICH NICHT als Zeitzeuge befragt; da könnten ja auf unangenehme Art und Weise Lügen aufgeblattelt werden. Man hat sich ja so schön eingerichtet in der zurechtfrisierten Geschichtsschreibung der Nachgeborenen, die selbstverständlich haargenau wissen, wie es damals zugegangen ist---VIEL besser als die einst Betroffenen!

    Nein, lieber @socrates, "Details", wie etwa der Todesmarsch aus Brünn darf niemanden interessieren; das vergessen wir lieber ganz, ganz schnell und gründlich---da bliebe ja sonst zu wenig Zeit für ANDERE geschichtliche Ereignisse, die zwar allen längst zum Hals heraushängen, aber eine absolute Pflichtübung sind.

    Nein, lieber @socrates, daß uns Details aus DIESEM Teil der Geschichte nicht interessieren dürfen ging eindeutig aus einem CLUB2 unter der Leitung von Horst Friedrich MAYER anläßlich der tschechischen Wahl Vaclav Havels zum Kanzler hervor. Dieser hatte nämlich zunächst versöhnliche Worte gegenüber den Sudetendeutschen gefunden, wurde aber schleunigst zurückgepfiffen.

    HF Mayer hatte also eine Runde aus vertriebenen Sudetendeutschen zum Thema "TODESMARSCH aus BRÜNN" geladen, unter ihnen auch eine Frau, die als Kind den Todesmarsch mitgemacht hat. Diese Frau hieß so ähnlich wie Katharina Höpfner(Höpner???)

    Auf deren Berichte wartete ich nun sehr gespannt.

    Als diese Frau ENDLICH zu Wort kam und in wenigen Sätzen zu schildern begann, wie nachts an die Haustür ihres Elternhauses geschlagen wurde, darauf hin die Tschechen bewaffnet ins Haus gedrungen waren um der Familie mitzuteilen, wie viel Zeit ihnen bliebe, ihre Habseligkeiten zu packen und sich an einer bestimmten Stelle einzufinden---vorher aber noch die Betten frisch zu beziehen für die Tschechen, denen das Haus ab nun gehören würde---ja, da UNTERBRACH der feine "renommierte" Herr Horst Friedrich MAYER die alte Dame brüsk mit den Worten, die mir immer noch in den Ohren klingen:
    "GNÄDIGE FRAU, EINZELHEITEN INTERESSIEREN UNS NICHT"

    Und das, nachdem wir im "Bedenkjahr 1988" jedesmal, wenn wir den Fernseher anschalteten, zahlreiche "andere" Zeitzeugen zu Gesicht kriegten, die bis ins kleinste Detail ---ohne je unterbrochen zu werden---sich darüber beklagen durften, was ihnen angetan worden war; ein ganzes Jahr lang, Tag für Tag!

    Diese Frau, eine BETROFFENE der tschechischen WILLKÜR und Grausamkeit, die also der Einladung HF Mayers guten Glaubens in den CLUB2 gefolgt war in der Annahme, sie dürfe sich endlich einmal diese traumatischen Ereignisse in ihrer Kindheit von der Seele reden und außerdem geschichtliche Tatsachen an die Öffentlichkeit bringen, kam während der ganzen Dauer dieser Sendung, deren Ende damals noch offen war, KEIN EINZIGES MAL MEHR ZU WORT!!!

    Was in dieser lieben alten Dame damals vorgegangen ist, kann ich nur erahnen: Sie hat sich BETROGEN gefühlt und sich vermutlich gefragt, weswegen sie überhaupt eingeladen worden ist als UBERLEBENDE des TODESMARSCHES, wenn ihr dann KEINE Möglichkeit geboten wurde zu berichten, genaugenommen ihr ihr Recht verwehrt worden ist.

    Lieber @socrates, soviel zur sog. "OBJEKTIVITÄT" unseres ORF und der einflußreichen fiesen Leute, die so etwas zulassen

    • M.S.
      09. November 2012 13:11

      @Undine

      ohne weiteren Kommentar: ****************************

    • Undine
    • Haider
      10. November 2012 00:01

      Die Kaserne in Melk war nach dem WK II Sammel-/Durchgangslager für Sudetendeutsche, denen von den Österreichern die kalte Schulter gezeigt worden war. Nächstenliebe, Vertriebenen(Asylanten-)mitleid galt für diese erbarmungswürdigen Altösterreicher nicht!!! Einziges Anliegen unseres Staates: Abschieben nach Deutschland so rasch wie möglich. Einfach erbärmlich! Mein Vater war als Arzt in dieser Kaserne dienstverpflichtet; ich war neugieriger Jungendlicher. Ich sah unendliches Leid. Und seither kann mir das vielgerühmte österreichische Mitgefühlt gestohlen bleiben. Alles Lüge.
      Danke Undine!

    • byrig
      10. November 2012 00:22

      und wierum:eine schweigende övp.unfassbar.
      undine:**********

    • Carlo (kein Partner)
      10. November 2012 01:46

      Wovon reden Sie denn bitte? Leben Sie in einer Parallelwelt? Die Sudetendeutschen haben sich auf die Seite der Nazis gestellt und damit auf das falsche Pferd gesetzt. Die ungeheuerliche Brutalität des Vernichtungskrieges gegen die "slawischen Untermenschen" und gegen den "jüdischen Bolschewismus" hinterlässt eben seine Spuren. Die Sudetendeutschen können froh sein, dass sie so gut davon gekommen sind. Die Vertreibung haben sie sich durch ihren extremen Nationalismus selbst zuzuschreiben. Sorry, mein Mitleid hält sich in Grenzen, so tragisch einzelne Lebensschicksale auch sein mögen, die nichts dafür können.

    • Pumuckl
      10. November 2012 05:04

      @ Carlo 10.11. 01:46

      Mehr als Kopfschütteln ist Ihr Erguß nicht wert. Man fragt sich nur, welches Gefühl beim Lesen überwiegt. Ist es ein Mitleid mit Ihrem stark behinderten Urteilsvermögen, oder die Verachtung für Ihren Zynismus.

      Wenn dereinst moslemische Terrorkommandos Europa mit Racheanschlägen erschüttern, weil wieder unter fadenscheinigen Vorwand in deren Heimat ein verbrecherischer Krieg geführt wird, an dem dann unser Berufsheer teilnehmen muß, könnte die Rechtfertigung von Ihnen und Gesinnungsgenossen immer noch lauten: " Das ist doch nur gerecht. Vor drei oder vier Generationen waren doch Vorfahren der Ermordeten am WK II beteiligt. "

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      10. November 2012 10:49

      Pumuckl
      Danke! Diese linken Fanatiker ertragen einfach die Wahrheit nicht. Gibt es ja den Spruch: "Wahrheit tut weh"
      Es gibt unzählige Videos auf Youtube, die Ungereimtheiten an der Geschichtsschreibung aufzählen.
      Zitat (ich weis leider nicht mehr von wem):
      "Nur die Lüge braucht die Stütze der Gewalt, die Wahrheit steht alleine aufrecht"
      Und wenn ich da an den Verhetzungsparagraphen denke, dann kommt mir unweigerlich das Mittelalter in den Sinn, wo das alleinige Hinterfragen schon zur Verurteilung führte. Heute werden Menschen die die Wahrheit aussprechen verurteilt (durch die Medien) ohne auf die Argumente einzugehen. In der BRD-GmbH gibt es tausende politische Häftlinge. Ein amerikanischer Soldat, welcher auf die Gräultaten der Amerikaner im Irak und Afghanistankrieg hinwies, muss eine Haftstrafe verbüßen. Ein franz. Professor begann in den 60-iger Jahren zu forschen und begann zu Fragen zu stellen. Er wurde von der Justiz verfolgt und musste flüchten.
      alter Fillm (franz. ins Deutsche übersetzt)
      Prof. Robert Faurisson - Das Problem der Gaskammern 1981
      http://www.youtube.com/watch?v=Oq8TabUOKBk

    • LeoXI (kein Partner)
      10. November 2012 12:46

      Zu Herrn Carlo:
      Wie froh die Sudetendeutschen sein können, "dass sie so gut davon gekommen sind", sieht man sehr eindrucksvoll im Dokumentarfilm "Töten auf Tschechisch" von David Vondracek. Bekommen Sie bei Amazon um 16,00Euro. Ich bezweifle, ob Sie als - offenbar - Hardcore-Zeitgeistiger nach "Genuss" dieser Originalaufnahmen Ihre zynisch flapsige Bemerkung aufrechterhalten würden. --
      Wenn nicht schon bei Ansicht des Films, so wird enem spätestens dann übel, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass all diese lachenden Mörder bis zum heutigen Tag generalamnestiert sind. Opfer ist eben nicht gleich Opfer .....
      Angesichts der vorenthaltenen Selbstbestimmung (nach dem 1. WK), der bekannten Diskriminierung und Drangsalierung dieser zweitgrößten (!) Bevölkerungsgruppe des Staates, ist mir Ihre Meinung, die Sudetendeutschen hätten einen extremen Nationalismus an den Tag gelegt, nicht nachvollziehbar. Sind für Sie die Völker Ex-Jugoslawiens, die in die nationale Eigenstatlichkeit drängten, ebenso extreme Nationalisten? Oder die Slowaken, Esten, Letten ..............

    • Undine
      10. November 2012 13:55

      @Carlo

      Ach du meine Güte, in welcher Welt leben SIE denn?

      In Ihr Weltbild paßt dann auch folgender Satz, den wir uns 1995 im Rahmen einer kleinen Fahrt (organisiert von den nö Ärztesenioren) in die Tschechei von einer alternden tschechischen Reiseleiterin anhören mußten, als sie während der Busfahrt einen Vortrag über die Geschichte hielt:

      "Die SUDETENDEUTSCHEN wollten ja immer "HEIM INS REICH" und DAS HABEN WIR IHNEN E R M Ö G L I C H T".

      So viel Zynismus ist schwer zu ertragen für normal denkende Menschen---nicht aber für SIE, wie ich mir unschwer denken kann.

      Nach dieser Äußerung ging ein lautes Murren durch den Bus; ein nicht unbeträchtlicher Teil dieser pensionierten Ärzte stammte nämlich aus Böhmen, Mähren, dem Egerland oder dem Sudetenland und hatte die Vertreibung am eigenen Leib erfahren---im Gegensatz zu Ihnen, werter @Carlo, wie ich annehmen darf.

      Während des Abendessens mußte diese Tschechin---eine nach wie vor linientreue stramme Kommunistin---einen Schnellkurs im Fach jüngere Geschichte über sich ergehen lassen. Ihr Resümee am Ende:

      "Ja, wenn ich jetzt mit jüdischen Reisegruppen unterwegs bin, muß ich immer etwas anderes erzählen als früher (im Kommunismus); die sind sonst immer gleich beleidigt".

      Und weil die Deutschen offensichtlich NICHT immer gleich BELEIDIGT sind, erübrigt es sich, sie in irgendeiner Form zu schonen; also beschimpft man sie---ungestraft und unter dem Beifall von Leuten wie Sie es sind.

  30. dssm
    09. November 2012 10:27

    In der Sowjetunion wurden doch auch regelmäßig die Bilder der Vergangenheit einer ‚Bearbeitung’ unterzogen. Auch die Nazis haben nach 1934 ein klein wenig an der Geschichte gedreht …
    Das ist bei Sozialisten normal.
    Sozialisten sind ein geschichts- und damit gesichtsloses Gesindel.

  31. HJR
    09. November 2012 10:20

    OT - Gestern "gesunde Jause", heute mal die Fußgänger

    Die "Umvolkung" - wie auch die "Jause" aus der rot-grünen Ideologie-Brauerei "Gleichheit" - ist in einer neuen Variante (an die Mölzer wahrscheinlich nicht dachte, als er das Wort wieder in Umlauf brachte) in vollem Gange. Nicht nur werden wir bald ein Volk der "Gesund-Esser" sondern auch der "Fußgänger" ("Fleißig-Radraser" sind wir dank der eifrigen grünen Bemühungen ja schon) - zumindest sind wir durch Rückbau von Fahr- und Parkmöglichkeiten für Autos im Verein mit kräftiger Erhöhung der Preise des öffentlichen Verkehrs auf dem Weg dorthin. Auch das erforderliche Maß an Wählern haben sich die rot-grünen Sozialisten (leider steht mir kein schlimmerer Ausdruck für diese Klasse an giftigen Gesellschaftsdenkern zur Verfügung) wie Obama durch Förderung geigneten, alimentierungsbedürftigen Zuzugs von außerhalb der Union (Iran, Tschetschenien, Afrika, etc.) - wohl wissend, dass der immer weiter vorwärts strebende Islam geeignet ist, die christlich-aufklärerische ideelle Basis unseres "Abendlandes", die Grundlage unserer bürgerlich-freiheitlichen Ordnung ebenfalls (in der ungeschützen Flanke) anzugreifen.

    Es war meines Erachtens der dümmste Satz, denn je ein Bundespräsident deutscher Sprache hervorgebracht hat, als Wulff sagte, dass der Islam wie Christen- und Judentum Teil Deutschlands sei. Dass er in dieser Rede noch ein paar vernünftige Sätze zusammenbrachte, fällt da schon nicht mehr ins Gewicht.

    Der gleicheitsbesoffene - nur totalitär vorstellbare - Sozialismus (*) unserer Zeit, hat schon einige wichtige Poltikfelder fundamental gewandelt. Die große Arbeit ist schon getan, jetzt kann "man" sich - meist in Gestalt der unverdächtigeren Grünen - allmählich daran machen, die letzten Lücken im dirigistischen, totalitären Staatsgefüge zu beseitigen. Notfalls eben ohne demokratische oder auch nur rechtstaatliche Legitimation oder eben mit Hilfe der hierzulande so beliebten, aus gutem Grund nicht codifizierten "Realverfassung".

    Der Niedergang des Westens: Vielleicht hat er begonnen. Und niemand will hinterher dabei gewesen sein.
    ----------------------
    (*) Ein der kürzesten aber wohl treffendsten Sager weiland Franz-Josef-Strauß' war wohl: Nationalsozialisten sind auch Sozialisten. Und weil "Sozialdemokratie" viel weniger gefährlich klingt, wird von heutigen Sozialisten diese Maske gerne getragen - auch wenn alles an ihr falsch ist. "Sozial" lässt humanistische Ideen, lässt "Brüderlichkeit" vermuten und "Demokratie" glauben wir ohnehin alle zu haben oder zu wollen; nichts davon ist real oder wahr.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

    • M.S.
      09. November 2012 10:51

      @HJR
      **********
      Der Niedergang des Westens ist schon weit fortgeschritten.

    • byrig
      10. November 2012 00:27

      hervorragende analyse,und leider kein bisschen übertrieben.das pendel schlägt zu unser aller verderben weiterhin ungebremst nach links aus.

    • consuela rodrigez (kein Partner)
      10. November 2012 11:58

      Die Geschichte wiederholt sich immer wieder. Nach dem Versailer Vertrag (jetzt ESM genannt eigentlich ein Ermächtigungsgesetz), waren dieselbe Mischpoke an der Macht genau wie jetzt. Und auch damals wurde die eigene Bevölkerung diskriminiert und ausgebeutet. Es herrschte Hunger und Arbeitslosigkeit, aber dieselben Politiker und Mächtigen (dieselben Familien) lebten im Überfluss und vertraten nur die Interessen der Konzerne und Banken - genau wie jetzt. Aber da kommt einem unweigerlich die Frage, warum haben die Menschen damals die Nationalsozialisten gewählt? In Griechenland sind die Nationalen die einzigsten die sich für die eigene Bevölkerung einsetzt. Sie hilft Pensionisten, indem sie sie zur Bank und zum Einkaufen begleiten, weil schon viele Penstionisten von Migranten überfallen wurden. Die Nationalen verteilen Lebensmittel nur an die eigene Bevölkerung, da die Migranten eine Rundumversorgung erhalten (dank Menschenrechtler), und der Urgrieche hungern muss. Warum wird gegen Menschen gehetzt die die eigene Bevölkerung schützen wollen und ihnen helfen? Welche Ideologie hat jemals gerecht gehandelt? Wir werden diskriminiert wo's es nur geht. Ja so ein Schuldkomplex ist sehr lukrativ. Hat man auch in der Kirche gesehen. Wenn du Geld gibst, dann sind dir deine Sünden vergeben. Schön langsam kommt mir echt der Verdacht wir leben in einem modernen Mittelalter!

  32. P. Weiser
    09. November 2012 10:08

    Da ich auf meine Gesundheit zu achten versuche, vermeide ich den ORF nach Möglichkeiten, insbesondere die Nachrichten. Schlecht für den Blutdruck. Manchmal passiert es beim Umschalten dennoch, wie vor einigen Tagen, als unvermittelt die (der?) ZIB-Flash am Bildschirm auftauchte. Ein Bericht über Rechtsextreme in Russland, mit in etwa folgender Abmoderation:

    "... dass gerade in einem Land wir Russland, das so unter dem Terror der Nazis gelitten hat..." - und dann habe ich mich verschluckt.

    Hallo ORF - geht's noch? Stalin? Schon gehört von dem? Das ist der andere Typ mit lustigem Schnauzer!

    Unvorstellbar, wie dreist vom ORF versucht wird, im Kleinen wie im Großen die Geschichte umzuschreiben. Oder sind die so dumm?

    • M.S.
      09. November 2012 10:53

      @P.Weiser

      Die sind beides: Dummdreist!

    • byrig
      10. November 2012 00:34

      diese meinungsmacher im orf sind nicht dumm.sie sind stramm links,verstehen es,subtil einseitig linke sichtweisen zu befördern und sie objektiv aussehen zu lassen.
      vor 40 jahren haftete allem linken noch unterschwellig etwas unehrenhaftes,eben "linkes" an.die linken ideologen im orf und in den anderen medien haben es durch zähe unterminierung der tatsachen geschafft,heute alles linke als gut und wahr darstehen zu lassen.und alles rechts der mitte als suspekt bis böse.
      werte "ideologen" der övp,nehmen sie sich ein beispiel!
      die fpö hat eine ideologie,diese wird aber auch von der övp bekämpft.
      die linksgrünen freuen sich.

  33. HJR
    09. November 2012 09:27

    OT - Ein bedenkenswerter Artikel, wie mir scheint

    http://bazonline.ch/ausland/us-wahlen/Amerika-hat-gewaehlt--den-Falschen/story/16427115

    Er endet mit dem Satz: Der Niedergang des Westens: Vielleicht hat er begonnen. Und niemand will hinterher dabei gewesen sein.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at

  34. socrates
    09. November 2012 08:47

    Den Kurier lese nur zufällig, aber bei meinem Glück mit einem Volltreffer:
    Als Sudetendeutscher sind mir die Vorgänge wohl bekannt und ich wäre ein hervorragender Zeitzeuge, aber das ist nicht erwünscht. Der Brünner Todesmarsch war eine Vertreibung mit Massenmord, wie 1943 in London beschlossen. Dabei wurde auch Braunschlag zerstört:
    Braunschlag ist längst untergegangen Das Dorf gab es wirklich. Doch die 80 sudetendeutschen Einwohner wurden nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben.
    Der Weg nach Braunschlag ist nicht leicht zu finden. Keine Spur vom korrupten Bürgermeister, kein Anzeichen einer Dorfdisco. Und kein Wunder durch eine Marienstatue. Anders als in der gleichnamigen ORF-Serie ist das Dorf bereits untergegangen. Und zwar nur wenige Kilometer von den Drehorten entfernt. Braunschlag gab es wirklich. Einen Steinwurf von der Waldviertler Grenze entfernt. Braunschlag – ein Dorf, das nach dem Zweiten Weltkrieg fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht wurde. Die rund 80 Bewohner, allesamt Sudetendeutsche, wurden ausgesiedelt.
    Die schmale Straße teilt sich irgendwo im Nirgendwo. Nur ein unscheinbarer Stein-Wegweiser mit Rechtschreibfehler zeigt den Weg. Nach Braunshlag geht’s links. Zwischen endlosen Wiesen und dichten Wäldern tut sich plötzlich eine kleine Siedlung auf. Sogar mit Bushaltestelle. Endstation Mýtinky – das ist das, was von Braunschlag übrig blieb. Unterm Strich ist das fast gar nichts. Drei Häuschen in schlechtem Zustand nebeneinander. Ein alter Viehstall mit löchrigem Dach, zerborstenen Fenstern, verwuchert. Da öffnet sich ein Fenster. Ein alte Frau wundert sich über die fremden Gesichter. "Ich wohne seit 70 Jahren hier", sagt sie. "Alle anderen sind weggezogen."
    Nicht alle. Plötzlich tauchen Nadja und ihre kleine Tochter auf. "Nein, ich wohne hier nicht", sagt sie. "Aber meine Mutter und meine Schwester."
    Englisch spricht hier keiner, Deutsch schon gar nicht. Die wenigen Menschen, die hier leben, sind nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen. Doch ein wenig weiter, die schmale Straße entlang, die am Teich endet, ist ein Neubau zu sehen. Das einzige Zeichen von ein wenig Wohlstand weit und breit.
    Reich war Braunschlag auch früher nicht. Die Bewohner waren Handwerker oder Bauern – Sudetendeutsche und Juden. 20 Häuser und ein Meierhof, der vermutlich einem Juden gehörte. "Während des Kriegs mussten wir dort Kartoffeln hinliefern", erinnert sich Siegfried Hirsch aus Reingers. "Für die Brennerei." Viele Bewohner der Gemeinde seien einst dorthin arbeiten gefahren, erinnert er sich. Doch nach der Vertreibung wurde das Dorf zerstört.
    Die meisten Vertriebenen wurden nach Deutschland gebracht. Nur wenige fanden in Österreich ihre neue Heimat. Die Frau von Siegfried Hirsch ist eine davon. "Nach der Grenzöffnung waren wir einmal drüben", erzählt er. Vom Elternhaus war nichts mehr da. Doch eine Scherbe hat die Jahrzehnte überlebt. "Eine Scherbe von ihrem Kaffeehäferl."
    Unsere dummen Geschichtsfälscher und Hetzer suchten einen anzüglichen Namen und recherchierten nicht, wie in unseren Medien üblich. Außerdem wollten sie nur hetzen und sich politisch andienen.
    Buchempfehlung zum Einmarsch der Russen: Die Ortschronik von Sitzendorf/Schmida

    • Undine
      09. November 2012 11:02

      @socrates

      ******************!

      "Als Sudetendeutscher sind mir die Vorgänge wohl bekannt und ich wäre ein hervorragender Zeitzeuge, aber das ist nicht erwünscht. Der Brünner Todesmarsch war eine Vertreibung mit Massenmord, wie 1943 in London beschlossen."

      Nein, lieber @socrates, SIE werden NATÜRLICH NICHT als Zeitzeuge befragt; da könnten ja auf unangenehme Art und Weise Lügen aufgeblattelt werden. Man hat sich ja so schön eingerichtet in der zurechtfrisierten Geschichtsschreibung der Nachgeborenen, die selbstverständlich haargenau wissen, wie es damals zugegangen ist---VIEL besser als die einst Betroffenen!

      Nein, lieber @socrates, "Details", wie etwa der Todesmarsch aus Brünn darf niemanden interessieren; das vergessen wir lieber ganz, ganz schnell und gründlich---da bliebe ja sonst zu wenig Zeit für ANDERE geschichtliche Ereignisse, die zwar allen längst zum Hals heraushängen, aber eine absolute Pflichtübung sind.

      Nein, lieber @socrates, daß uns Details aus DIESEM Teil der Geschichte nicht interessieren dürfen ging eindeutig aus einem CLUB2 unter der Leitung von Horst Friedrich MAYER anläßlich der tschechischen Wahl Vaclav Havels zum Kanzler hervor. Dieser hatte nämlich zunächst versöhnliche Worte gegenüber den Sudetendeutschen gefunden, wurde aber schleunigst zurückgepfiffen.

      HF Mayer hatte also eine Runde aus vertriebenen Sudetendeutschen zum Thema "TODESMARSCH aus BRÜNN" geladen, unter ihnen auch eine Frau, die als Kind den Todesmarsch mitgemacht hat. Diese Frau hieß so ähnlich wie Katharina Höpfner(Höpner???)

      Auf deren Berichte wartete ich nun sehr gespannt.

      Als diese Frau ENDLICH zu Wort kam und in wenigen Sätzen zu schildern begann, wie nachts an die Haustür ihres Elternhauses geschlagen wurde, darauf hin die Tschechen bewaffnet ins Haus gedrungen waren um der Familie mitzuteilen, wie viel Zeit ihnen bliebe, ihre Habseligkeiten zu packen und sich an einer bestimmten Stelle einzufinden---vorher aber noch die Betten frisch zu beziehen für die Tschechen, denen das Haus ab nun gehören würde---ja, da UNTERBRACH der feine "renommierte" Herr Horst Friedrich MAYER die alte Dame brüsk mit den Worten, die mir immer noch in den Ohren klingen:
      "GNÄDIGE FRAU, EINZELHEITEN INTERESSIEREN UNS NICHT"

      Und das, nachdem wir im "Bedenkjahr 1988" jedesmal, wenn wir den Fernseher anschalteten, zahlreiche "andere" Zeitzeugen zu Gesicht kriegten, die bis ins kleinste Detail ---ohne je unterbrochen zu werden---sich darüber beklagen durften, was ihnen angetan worden war; ein ganzes Jahr lang, Tag für Tag!

      Diese Frau, eine BETROFFENE der tschechischen WILLKÜR und Grausamkeit, die also der Einladung HF Mayers guten Glaubens in den CLUB2 gefolgt war in der Annahme, sie dürfe sich endlich einmal diese traumatischen Ereignisse in ihrer Kindheit von der Seele reden und außerdem geschichtliche Tatsachen an die Öffentlichkeit bringen, kam während der ganzen Dauer dieser Sendung, deren Ende damals noch offen war, KEIN EINZIGES MAL MEHR ZU WORT!!!

      Was in dieser lieben alten Dame damals vorgegangen ist, kann ich nur erahnen: Sie hat sich BETROGEN gefühlt und sich vermutlich gefragt, weswegen sie überhaupt eingeladen worden ist als UBERLEBENDE des TODESMARSCHES, wenn ihr dann KEINE Möglichkeit geboten wurde zu berichten, genaugenommen ihr ihr Recht verwehrt worden ist.

      Lieber @socrates, soviel zur sog. "OBJEKTIVITÄT" unseres ORF und der einflußreichen fiesen Leute, die so etwas zulassen!

    • perseus
      09. November 2012 13:26

      vielen Dank Sokrates!!!

      Mein Großvater stammt aus dem schlesischen Weidenau (heute Vitnava). Ein Städtchen im Altvatergebirge (Bezirk Troppau - "Oppava") an der Grenze zu Polen. Er selbst war Oberst in der K.u.k Armee und lebte dann in Linz. Er hatte eine Schwester; sie war Schuldirektorin in der Nähe von Troppau. Sie wurde 1945 im Alter von 84 Jahren mit nichts ausser ihrer Handtasche im Waldviertel an die Grenze gestellt. Sie starb geistig verwirrt ein halbes Jahr später.

    • Wertkonservativer
      09. November 2012 13:46

      Aus dem Untergrund, doch weil mich die Diskussion immens anrührt:

      meine Geschichte ist bekannt:
      zwei Brüder gefallen, Vater von den Tschechen im Arbeitslager umgebracht. Familienvermögen und Heimat verloren; mit Mutter und Schwester (nach etlichen Monaten Aussiedlungslager) 1946 im Viehwaggon über die Grenze nach Thüringen gekarrt. Nur durch Zufall in die alte Heimat Österreich gekommen!
      Das war meine Kindheit und Jugend!
      So habe ich sie meiner großen Nachkommenschaft in einer großangelegten Familiengeschichte zur Kenntnis gebracht: zur Klarstellung der Zeitgeschichte in meinem Familienkreise, jedoch mit der Auflage, keinerlei Hassgefühle und Ressentiments gegenüber den Nachkommen unserer damaligen Peiniger zu entwickeln!
      Auch unser Volk war nicht ohne Schuld! Dies zuzugeben und in die Diskussion einzubeziehen, erfordert ein wenig an menschlicher Größe, ist jedoch nmA. absolut notwendig für ein friedliches Zusammenleben in unserem größeren Vater- und Mutterland Europa!

      Grüße in alle Richtungen!

      Gerhard Michler

    • Undine
      09. November 2012 13:53

      @perseus

      In Weidenau wurde auch der Vater von Konrad Lorenz, Prof. Dr. Adolf Lorenz, geboren, nachzulesen in dem äußerst lesenswerten und vergnüglichen Buch "Wenn der Vater mit dem Sohne" v. Albert Lorenz!

    • Undine
      09. November 2012 14:09

      @Wertkonservativer

      Wie erfreulich, daß Sie sich aus dem "Untergrund" zu Wort melden!!!

      Ja, lieber WK, Sie haben vollkommen recht, wenn Sie darauf pochen, "keinerlei Hassgefühle und Ressentiments gegenüber den Nachkommen unserer damaligen Peiniger zu entwickeln!"

      Das müßten aber endlich einmal auch alle anderen beherzigen, lieber WK! Das allerdings bleibt auf immer nur ein frommer Wunsch, denn in Wirklichkeit wird eifrig Hass gegen die Kriegsverlierer gesät und zwar auf Biegen und Brechen. Da wird jungen, fröhlichen, völlig unbeschwerten Menschen mit (geistiger) Gewalt Haß gegen uns eingetrichtert. Das Vergeben und Vergessen ist leider eine Einbahnstraße!

      Lieber WK, Sie sollten sich öfter aus dem "Untergrund" melden; Sie fehlen!

      Dazu ein Link: http://www.youtube.com/watch?v=KDCrMlgzSIY

    • perseus
      09. November 2012 16:04

      @undine - Adolf Lorenz

      Das Denkmal für Adolf am Hauptplatz von Weidenau im Geburtshaus trägt die einzige deutsche Inschrift in Weidenau und wird von Klosterschwestern betreut. Alle anderen deutschen Inschriften (einschließlich der Grabinschriften am Friedhof) wurden mit dem Betonmeissel entfernt.

    • Undine
      09. November 2012 16:55

      @perseus

      Ein Großvater meines Mannes ist 1830 in Heidenpiltsch geboren. Man sagte mir, das sei ein kleiner Ort im Altvatergebirge gewesen. Er unterrichtete nach seinem Studium Mathematik und Physik an der Realschule in Linz, ab 1874 wurde er als Direktor an die Marburger Staatsrealschule berufen.
      Möglicherweise haben Ihr Großvater und der meines Mannes einander gekannt; dieser hatte ebenfalls in Troppau das Gymnasium besucht. Einer seiner Söhne, ein begnadeter Chirurg und engster Freund und Mitarbeiter von Adolf Lorenz heiratete die Schwester von Lorenz' Frau und wurde somit sein Schwager. Die Welt ist klein! :-)

      Daß in Weidenau ein Denkmal des großen Mannes steht, ist erfreulich! Die Gräber der Familie meines Mannes in Marburg an der Drau wurden ebenso verwüstet wie die Gräber der deutschen Bevölkerung überall.

    • Jewgeni Gorowikow
      09. November 2012 21:49

      @ Wertkonservativer (Gerhard Michler): ************!

    • dickbrettbohrer (kein Partner)
      10. November 2012 08:58

      Kann mir jemand erklären, weshalb dem konkurrenzlosen Sieger in Sachen Völkervertreibung und -mord, diesem Großkriminellen aus Georgien, immer noch Huldigungen zuteil werden, während sein westlicher Gesinnungsbruder aus Braunau als die schäbigste Figur der Menschheit gilt?

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      10. November 2012 10:13

      Auch mein Onkel und Taufpate wurde am 10.5.1945 - nach Kriegsende- von Tschechen in der Nähe des Familiengutes zu Tode gefoltert - die ethnische Säuberung funktioniert ja nur in Tateinheit mit Massenmord, da ja vom Schimpfen niemand davonläuft. Nur meine Mutter - seine Schwester - war da, die Leiche - unter Lebensgefahr - aus dem Wald zu holen und zum Friedhof zu karren, wo sie ihn allein - obwohl ihr Bruder Patronatsherr war- in Gegenwart von uns 6 Kindern (zwische 4-13 Jahren alt) begrub.Denn die tschechische Bischofskonferenz verbot ihren Geistlichen, religiöse Dienste für "Deutsche" - was wir nie waren - zu erbringen. Am 1.6.1945 kam dann der Ausw

      Die Ehre der Toten und politische Propaganda
      Die klassische Lehre zum Totenkult enthält Sophokles' Tragödie "Antigone": Dem Feind der Stadt Theben Polyneikes wird das Grab vorenthalten. Seine Schwester gewährt ihm - ungeachtet der drohenden Todesstrafe - die fromme Bestattung, erleidet den Tod - lebendig begrabe - Unheil überfällt dieStadt, bisdr Tyrann Mailath-Pokorny reuig umkehrt. Fromme Menschen knien vor Gräbern - das Totenurteil ist der Gottheit vorbehalten. Wohl sindauch aus der Gescchhichte der r.k. Kirche Leichenschändungen bekannt (John Wycliff, "Selbbstmörder"), doch kann man -wohl auch deswegen bei dieser Geschiht nicht von einerErfolgsgeschichte reden. Die Politiker, die Leichen schänden, enttarnen sich als Feinde der Religion. Sie würden daher Unheil über Theben bringen MEIN KURSOR STREIKT
      --------------------------------------------------------------------------------

      modestus
      09.11.2012 15:06

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      Re: Die Ehre der Toten und politische Propaganda
      papst stephan der VI ließ den leichnam von papst formosus ausgraben, hielt über ihn gericht ließ die schwurfinger abhacken und den corpus in den tiber werfen
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      Dr. Otto L. Ortner
      09.11.2012 18:29

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      Re: Re: Die Ehre der Toten und politische Propaganda
      Kirchliche Leichenschändungen habe ich ja angesprochen. Leichenschändungen sinddas typische Merkmal Glaubensloser - und die gab's natürlich auch im Klerus - sonst hätten wir uns ja die "Aufklärung" ersparen können!
      --------------------------------------------------------------------------------

      Ach mein Onkel und Taufpate wurde am 10.5.1945 - im Frieden von Tschen in derNähes unseres Gutes Pacov zu Tode gefoltert. Nur meine Mutterwar da, die Leiche aus dem Wald zu holen und allein - die tscheschische Bischofskonferenz hatte ihren Geistlichen Tätigkeit für "Deutsch" -was wir nie waren zu leisten - amFriedhof in GEgenwart von uns 6 Kindern (4-13 Jahre) zu begraben. Am 1.Juni 1945 kam dann der Auswe isungsbefehl, obwohl es nach Wien, unserem Zweitwohnsitz, keine Verkehrsverbindungen gab- also lebensgefährlicj. Meine Mutter entschloß sich zumTodesmarsch, da sie überzeugt war, daß das unsere einzige - wenn auch unsichere - Überlebenschance war (Vertreibung=Genocid). Dennoch muß der Historiker zugestehen, daß die REgierung Benesch die "Deutschen" nicht anders behandelte, als der Protonazi Dr. Renner (siehe Hitler"Mein Kampf", München 1925, S. 11) die "Habsburger" und Hitler "die Juden", aber auch nach dem Münchner ABkommen 1938 "die Tschechen" im Sudetenland. Diese Barbareien gehen auf die Eseleien eines gewissen J.J. Rousseau zurück, daß die Souveränität der "Nation" zukomme, die als homogene Ethnie verstanden wird, "von der das Recht ausgeht". Diese mörderische Dummheit wurde von der französischen Revolution zur Staatsreligieon erhoben und diente als ideologischer Vorwand zur Ausrottung der "heterogenen", dieich der Kürze halber als "Saujuden" bezeichne,als welcher ichdie Auszeichning habe, in -verlogenerweise "Tschechien", richtig Böhmen zu gelten.
      Es ist jedoch meine Meinung, daß die vertriebenen Deutschböhmen eine Lösung im Sinne der "Restaquration der legitimen Privatrechtsordnung" mit dem Motto "Restitution ohn Eviktion" mit der -recte-Böhmischen REpublik gefunden hätten, wenn sie nicht von dr "Sudentendeutsche Landsmannschaft" zur Verbreitung deutschnationaler Propaganda mißbraucht worden wären. Diese - negative -VErtretung der vertriebenen Deutschböhmen pries noch vor kurzem in ihren Internetaussendungen das genannte Müchner Abkommen, teilte mir schriftlich mit, sie "sch..." auf dieböhmische Krone und lud den international als Neonazi beleumdéten 3.Präs. d.ö.NR. Dr. Martin Graf als Hauptredner zum "Sudetendeutschen Heimattag" im Stift Klosterneuburg am 18.9.2011 ein. Darauf reagierte Ich mit meiner "Schrift "Böhmisches Manifest",erschienen zeitgerecht für diesen Heimattag ei der Weimarer Schillerpresse Frankfurt a.M.. Die Gratisverteilung dieser Schrift eines heimatvertriebenen Dichters im Sinnne der Versöhnung der Tschechen und der "Deutschen" am genannten Heimattag wurde mir schriftlich verboten. Noch nie war die "Sudetendeutsche Landsmannschaft zur Anerkennung der historischen Grenzen des Königreiches Böhmen bereit, vertritt also bewußt zum Nachteil der vertriebenen Deutschböhmen eine hochverräterische Position, die natürlich eine Einigung ausschließt.

    • Dr. Otto Ludwig Ortner
      10. November 2012 10:19

      Bei meinem Gastkommentar schrutschte mein Leserbrief an "Die Presse" von gestern hinein, wieso, weiß nicht. Aber meine Botschaft ist wohl klar - es bedarf zu einer Friedenslösung einer besseren Staatsphilosophie

  35. Cotopaxi
    09. November 2012 08:29

    Die Schwarzen scheint es auch nicht sehr zu stören, dass man große Nachkriegspolitiker wie Leopold Figl aus dem kollektiven Gedächtnis eliminieren möchte.

    • Konrad Loräntz
      09. November 2012 17:38

      Die Schwarzen sind längst eingesackt. Alles was das Geschäft stört, ist ihnen zuwider. Aber vielleicht wissen sie alle auch nur zu gut, dass es jedem, der wirklich aufmuckt so geht wie Grasser - oder schlimmer. Ja, aber von den Grossvätern Mut fordern, dass können sie alle.

    • zauberlehrling
      09. November 2012 22:06

      @Cotopaxi

      Die hat man rechtzeitig mit dem "Dollfuß-Schuldkomplex" ausgebremst und seither wagen sie nicht mehr aufzumucken.

  36. Observer
    09. November 2012 08:10

    Da ich kaum ORF-Konsument bin, musste ich mir diesen Film erst nachträglich über die ORF-Videothek ansehen:
    http://tvthek.orf.at/programs/4895831-Menschen---Maechte-SPEZIAL/episodes/4886573-Menschen---Maechte/4899321-Menschen---Maechte )
    Aus meiner Sicht - ich habe diese Zeit bewusst erlebt - haben da keine Historiker mitgewirkt, sondern es wurde einfach eine "story" geschrieben und natürlich ist diese subjektiv geblieben. Mag sein, dass sich der viel jüngere Wolfgang Stickler - er hat ja auch schon andere zeitgeschichtlcihe Filme gedreht - sich grosse Mühe gegeben hat, aber die noch lebenden Zeitzeugen sehen dies eben doch etwas anders. Aus dem Film konnte ich aber keinen Beweis finden, dass er - wie seinerzeit auch Hugo Portisch nicht - diese vergangenen Jahre in einem besonderen Licht bringen wollte/sollte.

  37. HJR
    09. November 2012 07:26

    Ich freue mich schon auf eine mögliche, spätere Zeit, in der ich dereinst als Zeitzeuge für die meinige auftreten darf - falls ich das noch "derpacke" und mich bis dahin mein politisch erhöhter Blutdruck nicht hinweggerafft hat.

    Vielleicht sollten wir, bzw. einige Interessierte von uns, eine "Loge für wahre Vergangenheit" gründen und es als unsere Aufgabe verstehen, all das, was hier im Forum von AU und den Postern zu Zeitgeist und -ereignissen getextet wird, für unsere Enkel und Urenkel dokumentieren. Zumindest könnte uns dann niemand vorwerfen, dass wir ja schließlich - wie unsere Väter und Großväter - "auch dabei" waren. Denn sehr lange geht das nicht mehr gut!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

    • Undine
      09. November 2012 09:17

      @HJR

      *********!
      Meinen Sie das etwa so, wie ich kürzlich beim Thema "Was von Ö übrigbleibt" dem Mitposter @Onkel Hans antwortete?

      @Onkel Hans

      "Da wurden jahrzehntelang Leute als Nazis verfolgt und eingesperrt, die Österreich mit Deutschland, also einem wohlhabenden und effizienten Land, zusammentun wollten"

      "LACHEN würde ich, wenn einst---d.h., wenn die EU untergeht---akribisch eruiert werden würde, wer im Jahr 1994 für den "ANSCHLUSS Österreichs an die EU" gestimmt hat und dann entsprechend zur Verantwortung gezogen wird! Und die Ausrede, daß man sich wirtschaftliche Vorteile schaffen wollte, aber keineswegs reihenweise für Pleitestaaten blechen wollte, wie es letztendlich der Fall ist, gilt dann nicht!"

      Ja, @HJR, da wäre ich fein heraußen, denn ich habe 1994 NICHT für den "ANSCHLUSS Österreichs an die EU" gestimmt. Aber ich wäre so großmütig, manche JA-Wähler im Gefängnis zu besuchen, denn sie konnten ja einst nicht erahnen, was für katastrophale Folgen ihr JA nach sich ziehen sollte. Es wurde ihnen ja nur Positives fest versprochen, etwaige Sorgen vor Nachteilen, geäußert von Jörg Haider, wischte man unbekümmert und vorwurfsvoll vom Tisch.

      ".....als Nazis verfolgt und eingesperrt....."------und nicht nur das: das Berufsverbot für mehrere Jahre und das Verbot, Geld auf andere Weise zu verdienen stürzte die betroffenen Familien in noch größere Not als es in der bitteren Nachkriegszeit ohnedies üblich war. Ja, und daß ich's nicht vergesse: Es galt die Sippenhaftung: Kindern von Nazis war es zum Teil verboten, ins Gymnasium zu gehen oder zu studieren--- das nur nebenbei.

      Aber wie gesagt, ich wäre barmherzig und würde bei meinen Besuchen im Gefängnis auch etwas mitbringen, was das Gefängnisleben erleichtert. :-)

    • HJR
      09. November 2012 10:27

      @Undine
      Wenn ich da ein Plagiat begangen haben sollte, dann entschuldige ich mich heftig. Im Moment des Schreibens "wogte nur mein Zorn" und leider nicht mein Verstand. :-)

      Danke trotzdem für die vielen schönen Sterne!
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • Undine
      09. November 2012 11:09

      @HJR

      Sehen Sie gar keine Parallelen? ;-)

    • HJR
      09. November 2012 11:44

      @Undine
      Vielleicht nicht gerade Parallelen, eher Kreuzungen - denn ich habe, damals (1994) frisch aus 20-jährigem beruflichen Aufenthalt wieder nach Österreich "heimgekehrt", unter Berücksichtigung der gerade erfolgten "Wiedervereinigung" und angesichts der deutsch-französischen Achse mit "ja" gestimmt.
      Sorry und mea culpa, mea maxima culpa!
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • Undine
      09. November 2012 13:22

      @HJR

      Ihre Gründe für Ihr "freudiges" [:-)] JA zum "Anschluß" anno 1994 sind aus der damaligen Situation heraus durchaus zu verstehen und überhaupt nicht anrüchig und bedürfen auch keiner "Rechtfertigung"; es wurde uns ja das Blaue vom Himmel versprochen, andernfalls die Hölle.

      Meine "Parallelen", die ich zog, sind eher auf solche Menschen gemünzt, die, je länger der unselige Krieg vorbei ist, ihrer Weisheit und Weitsicht immer NOCH sicherer geworden sind, so daß sie NIE UND NIMMER 1938 für den "Anschluß" gestimmt hätten! Welches Glück für diese Heuchler, daß sie nie einen Beweis ihrer Heldenhaftigkeit erbringen müssen!

    • Konrad Loräntz
      09. November 2012 17:44

      Ich fürchte, niemand wird uns fragen. Die Indianer wurden auch nicht gefragt, wie sie den Weg in die Reservate so erlebt hätten.
      Und, doch, es wird noch lange gutgehen. Irgendwem wird es hier schon gutgehen. Unseren Nachkommen wahrscheinlich nicht, aber wen kümmert´s ausser uns "Braunen".

  38. simplicissimus
    09. November 2012 07:21

    Die Internationalsozialisten halten sich halt an ihre grossen propagandistischen Vorbilder.

  39. diko
    09. November 2012 06:21

    Warum kommt mir beim „Fernsehschauen“ immer wieder Goethe in Erinnerung ?

    ……….in bunten Bildern wenig Klarheit viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit .
    (Vorspiel, Faust I)

  40. Pumuckl
    09. November 2012 05:50

    Ich halte nicht viel von der Vergangenheitsbewältigung.
    Ich wäre sehr dafür, daß wir die Gegenwart bewältigen!


    Sepp Wille, Vorsitzender der Metallarbeitergewekschaft 1984 - 1988
    Klubobmann der SPÖ 1983 - 1986
    Quelle: Google - Sepp Wille - Zitate ( dort findet man noch weitere, welche auch von Stammpostern des Tagebuchs stammen könnten )

    Zur Person dieses leider so untypischen SPÖ-Politikers empfehle ich auch unter,
    Sepp Wille - Benya - Konsumprobleme, zu googeln.

    Wille bemühte sich verzweifelt, das Konsumdesaster zu verhindern.

    Anstatt Sepp Wille, machte die SPÖ Fritz Verzetnitsch zum ÖGB - Präsidenten
    und stellte so die Weichen zum BAWAG-Skandal.

    VERNÜNFTIGE GENOSSEN WERDEN VON DER SPÖ IMMER ELIMINIERT ! ! !

    • HJR
      09. November 2012 10:30

      Sie haben Recht, Vergangenheitsbewältigung findet
      a) ohnehin nicht statt,
      b) dient nicht dem Klügerwerden (bzw. Lernprozess) und
      c) wird meist nur von exogenen Kräften zur Etablierung und Festigung eines "schlechten Gewissens" betrieben.
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • M.S.
      09. November 2012 11:04

      Vergangenheit läßt sich nicht bewältigen. Sie ist geschehen und vorbei und damit unveränderbar. Bewältigt können bestenfalls die Folgen der Vergangenheit werden, also z.B. die Gegenwart. Aber nicht einmal das schaffen wir, und schon gar nicht unsere Politiker.

    • Pumuckl
      09. November 2012 13:13

      @ HJR @ M.S.

      Diese sogenannte "Vergangenheitsbewältigung" ist ein von Gruppen innerhalb der Siegermächte bis heute, und vermutlich noch lange, geforderter Mechanismus zur Pflege eines schlechten Gewissens bei den Nachkommen der Kriegsgeneration.

      Den Politikern diente medienwirksame " Selbstgeißelung " damals wie heute als Instrument, mit dem sie davon ablenken, daß sie unfähig sind, die Gegenwart zu bewältigen !

  41. S.B.
    09. November 2012 01:06

    In dieser Reportage durften wieder einmal linke ORF-Nestbeschmutzer ihre Kübel über Österreich ausleeren und zeigen, wie faschistisch die 50er Jahre noch immer geprägt waren und daß die Erlösung davon erst in den 60er Jahren einsetzte.
    Natürlich mit den immer wieder hochgejubelten 68ern, die es endlich schafften, dem Land das nötige Demokratieverständnis zu vermitteln.
    Damit kann man sich vorstellen, was mit den 70ern und 80ern auf uns zukommt!

    Geschichtsklitterung, Du hast einen Namen = dreiteilige ORF-Doku Reihe "Jahrzehnte in Rot Weiß Rot" und die Zuseher dürfen diese Gehirnwäsche auch noch zwangsfinanzieren!

    • fokus
      09. November 2012 01:14

      Warum drängt sich mir bei solchen Tatsachen der Gedanke an ein nasses Bodenputztuch auf? ;-)

    • Brockhaus
      09. November 2012 08:07

      Als ich den Beitrag von Dr.Unterberger las, hab ich auch sofort mit Wehmut an Österreich II von Hugo Portisch gedacht, den er ja dann gottlob in seinem letzten Absatz erwähnt.

    • S.B.
      09. November 2012 13:52

      @fokus

      Weil es nützlich wäre! ;-)

  42. Gandalf
    09. November 2012 00:58

    Schon die Vorschau für diese Sendungen liess Übles befürchten: Schon weil dort Geistesgrössen wie Frau Berger oder Herr Bockelmann grosse Worte machen durften (oder sollten?), war an intellektuellem Niveau, geschweige denn an historischer Redlichkeit, nicht viel zu erwarten. Ein weiterer Grund, am Fall der unseligen Rundfunk- und Fernseh- Zwangsabgabe zu arbeiten!

    • diko
      09. November 2012 06:13

      Wer ist Herr Bockelmann?
      Von Frau Berger ist mir in Erinnerung - schon einige Jahre her - im Deutschen TV – wie sie, als bereits alternde Schauspielerin, ihre Biographie präsentierend, sehr kamerawirksam, - ähnlich einem jungen Mädchen verschämt u. leicht errötend gestand, in das Land ISRAEL richtig gehend verliebt zu sein.

      Die "Rose vom Wörthersee" ist mir vom Titel bekannt, aber 1956 (Streoanlagen gab's noch nicht.) wurde im Österreichischen Rundfunk, angenehmer Weise sehr viel Mozart gebracht.

    • Brockhaus
      09. November 2012 08:11

      @ diko

      Also die Brüder Bockelmann nicht zu kennen, der eine eine Sänger und Komponist, der andere sein Bruder und Mal, ist fast unverzeihlich ;-)

    • Undine
      09. November 2012 08:39

      @Gandalf

      Leute wie Senta Berger und Herr Bockelmann würden sich, selbst wenn sie persönlich ganz anderer Ansicht wären, auf keinen Fall gestatten, diese auch öffentlich zu machen. Die werden sich doch nicht auf ihre alten Tage anders äußern als "man" es selbstverständlich in Ö und im ORF erwartet, sonst könnte ja ein großer Schatten auf ihren "Charakter" fallen und ihnen den Lebensabend versalzen. Die beiden sagen, was von ihnen erwartet wird, basta!

    • Gandalf
      09. November 2012 10:35

      @Undine:

      Sie sagen es! Aber die sind halt derzeit in der Gnad', und wenn nicht doch das Wunder geschieht, dass Gerd Bacher eines Tages um 40 Jahre verjüngt aufwacht, werden sie und ihresgleichen, bis hinunter zu Grissemann und Stermann, das auch bleiben. :-(

    • plusminus
      09. November 2012 12:35

      @Undine

      Für diese Leute bedeutet ihre Anbiederung in Form politisch korrekter Präsenz im ORF nicht zuletzt bares Geld.
      Sie wären vermutlich auch damals entsprechende Mitläufer gewesen!





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