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Schnell noch vor der Implosion ein Nobelpreis

Lesezeit: 4:00

Da sage noch einer, es gäbe in Zeiten wie diesen nichts zu lachen: Die Europäische Union bekommt – 2012! –  den Friedensnobelpreis.

Diese Ehrung reiht sich würdig an so manche der bisherigen schweren Fehlentscheidungen des (parteipolitisch zusammengesetzten) Komitees.

  • Da gab es etwa für Barack Obama schon sofort(!) nach seiner Wahl den Friedensnobelpreis, also für einen Präsidenten, der danach vier Jahre lang Krieg geführt hat.
  • Da gab es knapp davor den Preis für einen weiteren amerikanischen Linkspolitiker, nämlich für Al Gore und seinen Klima-Hetzfilm: Dieser Film enthält so viele nachgewiesene Fehler und Manipulationen, dass er zum Beispiel in Großbritannien gerichtlich für den Einsatz in Schulen verboten worden ist.
  • Da gab es den Preis noch für einen weiteren US-Demokraten, für Jimmy Carter, also den zweifellos glücklosesten Nachkriegspräsidenten der Amerikaner.
  • Da gab es den Preis für den damaligen IAEA-Chef El Baradei, der in dieser Funktion lange beigetragen hat, die iranische Atombombenentwicklung zu verharmlosen.
  • Da gab es den Preis für Jassir Arafat, jenen Palästinenser-Führer, der im letzten Augenblick die Unterschrift unter einen praktisch bis ins Detail ausverhandelten Friedensvertrag verweigert hat.
  • Da gab es den Preis für die kommunistische Pugwash-Bewegung.
  • Da gab es den Preis für den nordvietnamesischen Politiker Le Duc Tho, der für den nordvietnamesischen Angriff auf Südvietnam mitverantwortlich ist, welcher zum Tod, zur Verstümmelung, zur Lagerhaft, zur Flucht von Millionen Menschen geführt hat.

Und jetzt bekommt ihn die EU. Diese Ehrung wäre zwar in früheren Jahrzehnten absolut gerechtfertigt gewesen, heute aber ist sie nur noch absurd. Denn heute ist die EU eine Organisation, die massiv die eigenen Verträge bricht; die das größte Schuldendebakel der Geschichte ausgelöst hat; deren verfehlte Finanz- und Energiepolitik zur größten Arbeitslosigkeit des letzten halben Jahrhunderts geführt hat, was bekanntlich alles andere als friedensfördernd ist; deren Fehler dazu geführt haben, dass unter den europäischen Völkern wie nie mehr seit den 50er Jahren Hass entsteht und geschürt werden kann: Man denke nur an die antideutsche Hetze in Griechenland und anderen Südländern, man denke an die explodierenden Aversionen nördlich der Alpen gegen den Süden.

Was hat diese heutige EU noch mit einem Friedensprojekt zu tun? Nur eines: Sie lobt sich ständig selbst verzweifelt als Friedensprojekt, umso lauter, ja mehr ihre konkrete Politik das Gegenteil bewirkt.

Ja, in den 50er Jahren war die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich eine große historische Leistung, ebenso die Rückführung Deutschlands in die Gemeinschaften gleichberechtigter Demokratien. Marktwirtschaft und der durch die Europäischen Gemeinschaften geschaffene Binnenmarkt ermöglichten Wohlstand als wichtigste Basis des Friedens. Die Nato verschaffte diesem Europa Schutz – also Frieden – gegen einen lange bedrohlichen Gegner.

Das alles hätte den Friedensnobelpreis mehr als alle anderen Preisträger der Nachkriegszeit verdient. Aber in den Nobelpreis-Listen findet sich kein Adenauer, kein de Gaulle, kein Schuman, kein Delors. Das große europäische Friedenswerk kommt erst ins Visier der Nobel-Preiser, als es durch leichtfertige und populistische Politik zu einem Werk des Unfriedens wird.

Die Absicht ist freilich klar: Die EU-Euphorie, die dadurch noch einmal ausgelöst werden soll, soll die Deutschen und einige andere dazu bringen, noch weitere Mega-Haftungen und Schulden einzugehen.

Diese Entscheidung kommt freilich am gleichen Tag, da sämtliche Wirtschaftsprognosen auch für Deutschland einen Zusammenbruch des Wachstums melden, da also auch Deutschland klar werden muss, dass es sich in den letzten drei Jahren maßlos übernommen und keine Kraft mehr hat.

In der Nobelpreis-Euphorie geht wohl auch die aktuellste Meldung aus der griechischen Realität unter: Mehr als 90.000 Pensionisten sind für die Behörden nicht auffindbar und melden sich trotz eines Aufrufes nicht. Sie bekommen aber weiter Pensionen auf ihr Konto – ganz offensichtlich zugunsten der Nachkommen. Denn die meisten dieser Pensionsbezieher sind längst nur noch auf dem Friedhof zu finden. Aber wir alle zahlen tagtäglich dafür.

Über Tausende solcher konfliktschürenden Betrügereien, Rechtsbrüche, Verantwortungslosigkeiten soll nun schnell noch ein Friedenspreis als Tünche drüberkommen. Aber auch diese Tünche wird die politisch verschuldete Implosion nicht mehr verhindern können.

Uns bleibt nur noch ein zynisches Lachen der Verzweiflung.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2012 15:14

    Weil heute der Nobelpreis das Thema ist, bei dem auch ein Chinese zum Zug kommt (nach dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, den auch ein Chinese gewinnt), möchte ich auf einen hervorragenden chinesischen Schriftsteller---Qio XIAOLONG--- hinweisen, dem auf außergewöhnliche Weise das Kunststück gelingt, in einer unglaublich spannenden Krimi-Serie von hoher literarischer Qualität die CHINESISCHE GESCHICHTE der letzten Jahrzehnte, geprägt von MAO ZEDONG ab 1949 mit dem mörderischen Höhepunkt von Maos "Proletarischer KULTURREVOLUTION" von 1966 bis 1976, zu verknüpfen.

    Den Band "Blut und rote Seide" beispielsweise widmet er seinem Bruder mit den Worten:
    "Für meinen Bruder Xiaowei--nur mit Glück bin ich dem entgangen, was ihm während der Kulturrevolution zustieß"

    Er schildert sehr plastisch, wie z. B. alte Friedhöfe systematisch zerstört wurden und die dort Ruhenden kurzerhand zu "schwarzen Elementen" erklärt wurden. Diese barbarische Maßnahme gehörte zu MAOS Kampagne zum AUSTREIBEN der vier Übel:

    Alte Ideen----alte Kultur---alte Gebräuche---alte Gewohnheiten.

    Ein Mao-Zitat: "Klassenkampf ist das Hauptfach der Jugendlichen". Den Reichen ihr Eigentum wegzunehmen galt als revolutionäre Tat.

    Daß im Zuge der "revolutionären Aktivitäten" zahlreiche Fabriken pleite gingen wurde nach dem Ende dieser barbarischen "Kulturrevolution" OFFIZIELL zum "GUTGEMEINTEN FEHLER MAOS" erklärt!!!!!
    Erinnert das nicht frappant an die am laufenden Band erlittenen Fehlschläge linker Ideologie in Ö?

    Die millionenfachen grausamen tragischen Ereignisse der KR gipfeln in der nicht minder tragischen Tatsache, daß ihre AUFARBEITUNG auch heute noch UNTERDRÜCKT wird.
    Wie gesagt, diese chin. Krimis sind nicht nur ungeheuer spannend sondern geben einen sehr tiefen Einblick in das politische Geschehen in China ab 1949.

    Um zum eigentlichen Thema zurückzukehren: Den Nobelpreis der EU zu verleihen kann nur ein geschmackloser Witz sein und kommt einem Mißbrauch des Vermächtnisses Alfred Nobels gleich.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2012 13:45

    90.000 Pensionisten in Griechenland nicht auffindbar, aber trotzdem deren Pensionen ausbezahlt - warum überrascht mich das jetzt nicht ?

    Nun ja, der Süden war es die letzten fünfzig Jahre gewohnt, auf Kosten des Nordens zu leben - solange er Manövermasse im Kalten Krieg war. Die Erpressung lautete - her mit der Kohle, oder wir machen gemeinsame Sache mit den Sowjets. Arm sind wir sowieso, und ob unsere Eliten jetzt Funktionäre einer Mafia, N'Drangheta und wie diese ganzen Banden sich halt so nennen, sind oder in der kommunistischen Partei spielt uns keine Rolle. Ist am Ende das Gleiche. Euch aber ist das gefährlich, denn dann habt ihr wieder einen Mehrfrontenkrieg mit ungünstiger Prognose.

    Auch heute wieder - her mit der Kohle, sonst seid ihr in der Nazi Ecke. Dann haben die Angelsachsen endlich wieder einen gerechten Krieg, in Amerika glaubt man sowieso alles, auch das mit den Türmen, also los. Zahlen schafft Frieden.

    Die Antwort: neue (in Wahrheit die ewig gleichen) Gefahren erfordern eine neue (in Wahrheit - eine funktionierende) sicherheitspolitische Antwort.

    Wollen wir Erpresser bezahlen, oder stattdessen in Rüstungskonjunktur machen ? Letzeren Falls treten die Nutzeffekte langfristig für uns ein, ersterenfalls gehts weiter - noch schrillere Töne, noch höhere Forderungen.

    Feigheit ist nicht nur zu teuer, sie kostet am Ende meist trotzdem das Leben. Wenn die Frauen einmal verkauft sind, bleiben dann noch unsere Organspenden - die lassen sich noch vermarkten. Also, weiter Rot Grün wählen, ihr könnt euch dann schon Mal in die Spenderliste für Griechen und so weiter eintragen lassen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorLaura R.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2012 14:09

    Der Werner hat g`sagt, da wer`n ma jetzt für`s nächste Jahr unsern Pannonen-Norbert aufstell`n für den noblen Preis, weil was si der mit unerer Armee um den Fried`n bemüht, is ja scho` einmalig.

  4. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2012 15:39

    Daß der Friedens- und Literaturnobelpreis eine politische Farce ist, ist augenscheinlich. Von dem negativen Beigeschmack der Organisationen, die den Friedenspreis bekommen haben, sind wohl nur das "Rote Kreuz" und "Ärzte ohne Grenzen" auszunehmen.

    Dies ist auch kein Wunder, wenn man die sogenannten Qualified Nominators ansieht, die Kandidaten für den Friedenspreis vorschlagen können. Neben ehmaligen Preisträgern (Personen und Organisationen) und aktiven und ehemaligen Mitgliedern des Nobelkommittees sind dies:

    - Members of: i) national assemblies and governments of states; ii) international courts;
    - University rectors; professors of social sciences, history, philosophy, law and theology; directors of peace research institutes and foreign policy institutes;

    Mit dem Friedenspreis wird daher wohl in erster Linie politische Meinungsbildung betrieben. Da durfte in der heutigen Presseaussendung auch das Wunschdenken in Richtung Türkei nicht fehlen: "In the past decade, the possibility of EU membership for Turkey has also advanced democracy and human rights in that country."

    Was für ein himmelhoher Unterschied dazu sind doch die Nobelpreise in Medizin, Physik und Chemie, wo es schwierig ist die Würdigsten unter den Würdigsten auszuzeichnen, nicht so wie beim Friedenspreis den am wenigsten Unwürdigen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2012 12:38

    Eine Organisation, die beständig Verträge bricht, hinterrücks die Diktatur einführt, wird belohnt - welch eine Farce.

    Das Nobelpreiskomitee dürfte wohl keinen Blick nach Süden gemacht haben, wo deutsche Fahnen verbrannt werden, Merkel als "Tochter" Hitlers bezeichnet wird und wo Hakenkreuzfahnen geschwungen werden und wo Randale auf der Tagesordnung stehen, angestachelt und unterstützt von einer linken Regierungspartei.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2012 12:23

    Bei dieser Auszeichnung kann es sich nur um einen Ansporn handeln, weiter kräftig den ESM zu speisen, damit die internationalen Gläubiger ihren Nutzen daraus ziehen und so Frieden in die Finanzwelt getragen wird.
    Ein überaus durchsichtiges Manöver.

    So manche Nobelpreisvergabe erfolgt nach immer absurderen Kriterien!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2012 13:14

    Ich schlage die Atombombe für den Friedensnobelpreis vor.
    Sie hätte ihn sich wirklich verdient.
    Jedenfalls bis jetzt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorESM
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2012 17:24

    „Ich habe wirklich gedacht, es sei eine Ente, ein Witz, ein lustiger Scherz. Nicht einmal im Traum konnte ich mir vorstellen, dass jemand das ernst meint“, kommentierte Tschechiens Präsident Vaclav Klaus am Freitagabend die Vergabe des Friedensnobelpreises an die EU.

    http://de.rian.ru/politics/20121013/264698343.html


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  1. Infinity (kein Partner)
  2. Letitia (kein Partner)
    07. Februar 2015 14:57

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    19. Januar 2015 23:58

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  7. Gracia (kein Partner)
    19. Januar 2015 08:18

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  8. maxim7 (kein Partner)
    14. Oktober 2012 16:29

    Rigoberta Menchu war auch so ein Volltreffer. Aber eigentlich sollte man diese Sozi-Gutmenschenveranstaltung, wie auch den Nobelpreis für "Literatur" als die Juxveranstaltung ansehen, die sie halt ist.

  9. Undine
    14. Oktober 2012 09:31

    Unserer nun sogar nobelpreisgekrönten EU wagen es ausgerechnet die bald um Unterschlupf unter den Rettungsschirm bettelnden SLOWENEN Paroli zu bieten: Mit ihrem VETO wollen sie verhindern, daß KROATIEN in den illustren EU-Kreis aufgenommen wird!

    Begründung: Es geht um die ALTLASTEN der Ljubljansca Banca aus gemeinsamen jugoslawischen Zeiten!

    Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen: Ausgerechnet die Slowenen, die bis dato seit Kriegsende 1945 die Früchte der der vertriebenen deutschen Bevölkerung geraubten Besitzungen lukrieren und keinen CENT Restitution an die Beraubten bezahlt haben, wagen DAS, was sich Österreich als Bedingung durch ein VETO nicht getraut hat:

    Als BEDINGUNG für den EU-Beitritt SLOWENIENS zu FORDERN, daß die Restitutionsfrage GELÖST wird. Man VERTRÖSTETE die ihrer Besitztümer beraubten Heimatvertriebenen, die ehemaligen "UNTERSTEIRER", auf die Zeit NACH dem EU-Beitritt Sloweniens!!! Was mit dieser unverzeihlichen Dummheit erreicht wurde? NICHTS. Dafür wurden die TITO-PARTISANEN, diese grausame Mörderbande, von Österreich mit Orden überhäuft. Welch verkehrte Welt!

  10. Trollfresser (kein Partner)
    14. Oktober 2012 00:43

    Was für ein primitiver, kleingeistiger Kommentar! A.U. tritt immer mehr in die Fussstapfen von Staberl.

  11. Pumuckl
    13. Oktober 2012 23:32

    Wenn Dr. Unterberger 7 unwürdige Träger des Friedensnobelpreises aufzählt und
    dabei z.B. Jimmy Carter erwähnt und Menachim Begin vergißt, verniedlicht er die völlige Untauglichkeit des vergebenden Gremiums!

    Der damals von der britischen Mandatsmacht steckbrieflich gesuchte Terroist Menachim Begin war für folgende Verbrechen verantwortlich:

    ° Am 22. Juli 1946 befehligte Menachim Begin die Sprengung des King David Hotels. Es waren 91 Tote zu beklagen.

    ° Im palästinensischen Dorf Deir Yassim kamen am 9. April 1948 bei einem von Menachim Begin befehligten Massaker 250 Männer, Frauen und Kinder zu Tode.

    ° Daß Menachim Begin auch die Ermordung Konrad Adenauers plante, sei nur am Rande erwähnt. Ich erfuhr es selbst erst, als ich nach dem Datum der Ereignisse googelte.

    Menachim Begin erhielt, obwohl dies bekannt war 1978 zusammen mit dem Ägypter Anwar as-Sadat den Friedensnobelpreis.

    Wie kann man da die Verleihung dieses Preises an Jimmy Carter beklagen?

    DIE HALBE WAHRHEIT WÄRE EINE GANZE LÜGE ! Deshalb habe ich mir erlaubt, obige Ergänzung zu Posten.

    DER FRIEDENSNOBELPREIS KANN SEIT JAHRZEHNTEN NICHT ERNST GENOMMEN WERDEN ! ! !

    • Undine
      14. Oktober 2012 08:51

      @Pumuckl

      ************+!
      Danke für diesen Kommentar; ein Vielfachmörder als Friedens-Nobelpreisträger! Das reicht völlig aus, diese Preisverleihungen nicht ernst zu nehmen.

  12. RS (kein Partner)
    13. Oktober 2012 23:22

    Witz des Jahres !

    http://alles-schallundrauch.blogspot.co.at/2012/10/der-witz-des-jahres-eu-bekommt.html

    Wie lange lassen sich die Menschen noch verarschen ?

    P.S. Herr Unterberger, Sie haben in ihrer Aufzählung den größten Friedensnobelpreisträger-Flop vergessen.

    Henry Kissinger !!! ( Oberbilderberger )
    Massenmörder in Vietnam, Laos, Kambodscha ( Chile )

  13. byrig
    13. Oktober 2012 22:16

    nach durchsicht der meisten medien ist dr.unterberger umso mehr für seine kritische,richtige analyse zu danken.
    erschreckend ist nur,dass er fast alleine dasteht mit seiner wohlbegründeten kritik.

  14. orange-in-wien (kein Partner)
    13. Oktober 2012 20:39

    Und,das beste in der ORF Mittags ZIB von freitag sagt man "der preis wäre gut weil dievEurokrise in den Hintergrund rücke".
    Hält det orf die bürger und steuerzahler wirklich für so dumm,dass er glaube wir halten eine krise für schlechtwetter welche zufällig kommt und geht? jeder weiß banken-abhängige Politiker haben uns hier reingezohen. Merkel und Sarkozy. Für Banken-Mafias und ORF wurde mehr als genug gezahlt! Das muss aufhöRen!

  15. ESM (kein Partner)
    13. Oktober 2012 18:48

    Dient die Griechenland-Krise dazu, um am die griechischen Öl- und Gasvorkommen zu kommen und gleichzeitig die Deutschen zu plündern?

    http://www.politaia.org/wirtschaft/banken/dirk-muller-spricht-den-griechenland-mega-betrug-an/

  16. Gasthörer (kein Partner)
    13. Oktober 2012 18:28

    Auch die französische Jugend hat vom zutiefst rassistischen Bemühen der Elite (EU), den Einheitsmenschen zu schaffen, die Schnauze voll. Hier ein gut gemachtes Video mit dt. Untertiteln.

    http://www.youtube.com/watch?v=j5dui21geBU&feature=player_embedded

  17. ESM (kein Partner)
    13. Oktober 2012 17:24

    „Ich habe wirklich gedacht, es sei eine Ente, ein Witz, ein lustiger Scherz. Nicht einmal im Traum konnte ich mir vorstellen, dass jemand das ernst meint“, kommentierte Tschechiens Präsident Vaclav Klaus am Freitagabend die Vergabe des Friedensnobelpreises an die EU.

    http://de.rian.ru/politics/20121013/264698343.html

    • Undine
      13. Oktober 2012 17:27

      @ESM

      Da kann man dem Vaclav Klaus nur zustimmen: Es IST ein Witz, noch dazu ein dummer.

    • Rainer (kein Partner)
      13. Oktober 2012 17:48

      Ich finde es nur konsequent. Schließlich nähern wir uns doch mit Riesenschritten dem sozialistischen Traum vom Einheitsmenschen, wo es keinerlei Geschlecht, keine Intelligenz- oder Fähigkeitsunterschiede gibt. Da wäre es doch unfair, nur einem einzigen Menschen den Nobelpreis zu geben - geben wir ihn doch 300 Millionen Menschen! Und nächstes Jahr dann generell allen Menschen. Kumbaya!

      Im Übrigen hat nicht die EU für Frieden in Westeuropa gesorgt, sondern ausgerechnet der böööööse Kapitalismus! Denn Staaten, die wirtschaftlich eng miteinander verknüpft sind, führen keine Kriege gegeneinander.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      13. Oktober 2012 18:43

      reinhard.horner@chello.at

      Diese Beurteilung just von Herrn Klaus ist ein noch höheres Lob als der Preis selbst.

  18. Der EU-Todeskampf (kein Partner)
    13. Oktober 2012 17:14

    Der Ex-WestLB Vorstand Ludwig Poullain sagte:

    „Noch bevor es eine Rettungsaktion für Italien gibt, werden wir einen gewaltigen Knall, so etwas wie einen währungspolitischen Urknall erleben, mit dem das Eurokartenhaus in sich zusammenfällt".

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/10/13/ex-westlb-banker-euro-kartenhaus-wird-mit-riesigem-knall-in-sich-zusammenfallen/

    • Undine
      13. Oktober 2012 17:48

      Danke für den Link; der Beitrag ist äußerst lesenswert!

      ".....Damit aber habe eine schleichende Deindustrialisierung in Europa eingesetzt, die am Ende wieder dazu führen werde, was in Europa seit 1945 zu beobachten war: Die harte D-Mark habe die deutsche Industrie erst wettbewerbsfähig gemacht, weil die deutschen Produkte über Qualität und nicht über Währungstricks verkauft werden mussten. "

      .....weil die deutschen Produkte über QUALITÄT und nicht über WÄHRUNGSTRICKS verkauft werden mußten; DAS ist die Quintessenz. Und Goldman Sachs und Co hatten nach 1945 auch noch nicht die langen Finger im Spiel.

  19. socrates
    13. Oktober 2012 16:02

    "Jenseits einer Parodie" Peter Mühlbauer http://www.heise.de/tp/blogs/6/152975

    Die britische Presse amüsiert sich über den Friedensnobelpreis für die EU
    Gestern wurde bekannt, dass der diesjährige Friedensnobelpreis an die Europäische Union gehen wird. In Deutschland und Frankreich wundern sich Mainstreammedien nicht weiter über diese Entscheidung. Ganz anders in Großbritannien: Dort bezeichnet der Telegraph die (angesichts von 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Spanien) "im besten Falle verfrühte" Auszeichnung des "Experiments, einen anti-demokratischen Bundesstaats zu erschaffen", als "jenseits einer Parodie" und vergleicht sie mit dem Ritterschlag des Superbanksters Sir Freddie Goodwin. Zur Begründung, dass die EU dem Kontinent Frieden gebracht habe, merkt Telegraph-Kolumnist Iain Martin treffend an, es seien ja wohl eher Briten und Amerikaner gewesen, die diese Aufgabe erledigten.

    Der Spectator spricht von einem "bizarren Aprilscherz", die Sun von einen "Witz" und die Daily Mail illustriert ihre Schlagzeile "Friedensnobelpreis für Idiotie" genüsslich mit Hakenkreuzdemonstranten in Griechenland. Sogar der sonst recht EU-begeisterte Economist wundert sich angesichts der aktuellen Entwicklungen über die Wahl.

    Anderswo ruft der Nobelpreis unter anderem deshalb Kopfschütteln hervor, weil die EU im Lissabon-Vertrag ihre Mitgliedsstaaten zur Aufrüstung verpflichtet und sich selbst ein ius ad bellum verleiht - ein "Recht zum Kriege". Der Rechtswissenschaftler Karl Albrecht Schachtschneider erklärte dies 2008 im Telepolis-Interview einerseits mit einem Großmachtsanspruch und andererseits mit einer Einflussnahme der Rüstungsindustrie. Die Linksfraktionsabgeordnete Inge Höger spricht in diesem Zusammenhang von einer "Förderung von Krieg" durch die EU und auch der norwegische Friedensrat meldet sich mit der Bemerkung zu Wort, das Staatenbündnis habe in den letzten Jahren für das "Gegenteil von Frieden" gestanden.

    • Undine
      13. Oktober 2012 17:57

      @socrates

      ******* fürs "Zusammentragen" dieser köstlichen Meldungen! Was wird diesem Komitee als nächste Verrücktheit einfallen??? Die "Internationalen Genderbeauftragten" etwa für die friedliche und unblutige Abschaffung der bisher bekannten zwei Geschlechter?

  20. Der Realist (kein Partner)
    13. Oktober 2012 15:49

    Die Vergabe des Friedensnobelpreises, auch die des Literaturnobelpreises war in den vergangenen Jahren, wohl mangels würdiger Kandidaten (Mutter Teresa ausgenommen), stets umstritten.
    Wenn den Politikern zur EU nichts Positives einfällt, wird dieses Monstrum als großartiges Friedensprojekt gepriesen, nur weil in Westeuropa seit dem 2. Weltkrieg einigermaßen Ruhe herrschte. Übersehen wird dabei gerne, dass nach dem Krieg ganz Europa daniederlag, einen Krieg zu führen sich kein Land leisten konnte, der Schock des Krieges tief in der Bevölkerung saß, kriegslüsterne Wahnsinnige daher auch keine Chance hatten, sich an die Spitze eines Staates zu hieven. Es wurden natürlich auch die Lehren aus dem furchtbaren Krieg gezogen, die Wiederholung einer solchen Katastrophe wollten weder die Politiker und ganz sicher auch nicht die Bevölkerung Westeuropas, da gab es noch lange keine EWG und schon gar nicht eine EU. Den Frieden zu erhalten erschien nach dem Wiederaufbau und den langsam erworbenen Wohlstand wohl im Sinne aller Beteiligten, zumal ziemlich klar war, dass es in einem neuerlichen Krieg nur Verlierer geben würde.

    • Undine
      13. Oktober 2012 17:59

      @Der Realist

      *****************!

    • Trollfresser (kein Partner)
      14. Oktober 2012 00:40

      Was hat Agnes Bojaxhiu "Mutter Theresa" je für den Frieden oder andere Menschen getan? Sie ist eine der umstrittensten Figuren überhaupt, in dem Sinn passt sie zu den anderen Friedensnobellpreisträgern.

    • Alfred Hobel (kein Partner)
      14. Oktober 2012 07:03

      @Trollfresser

      Wenn Mutter Teresa nichts für andere Menschen getan hat, dann sind sie ein Vollkoffer

    • Trollfresser (kein Partner)
      14. Oktober 2012 10:17

      Agnes Bojaxhiu hat zahllose Menschen, die kurz vor dem Tod standen, zum katholischen Glauben gebracht, sonst nichts. Sie hat diesen Menschen aber Schmerzmittel verweigert, damit die Sterbenden in ihren Qualen Jesus näher kommen. Sie hat in ihren Todeshäusern medizinische geschultes Personal stets abgelehnt, dadurch sind viele leicht heilbare Krankheiten übersehen worden. Geld aus Spenden hätte sie genug gehabt, welches aber in dunklen Kanälen verschwunden ist.

      "Mutter Teresa" wurde nur unterstützt, weil sie in den Menschen in den satten Industriestaaten ein schlechtes Gewissen gegenüber der Dritten Welt ausgelöst hat. Dabei hat sie im Namen eines undefinierbaren Gottes, an dem sie selbst immer gezweifelt hat, andere Menschen gequält.

      Ein Musterbeispiel an inhumaner Religiotie, zweifellos eine würdige Heilige.

  21. monofavoriten (kein Partner)
    13. Oktober 2012 13:45

    2005 war der damalige president des nobelkommitees beim bilderberger-treffen.
    nachdem die teilnehmerlisten immer unvollständig sind, ist davon auszugehen, dass jagland seit 2009 auch dabei war.
    es ging eben darum, sowohl obama, als auch der eu den nimbus des GUTEN umzuhängen, quasi ein gütesiegel, um dem gegner/kritiker emotional zu schaffen zu machen. kalkül: wer bekämpft schon gerne einen friedensnobelpreisträger?
    allerdings:
    diese beiden nominierungen (obama&eu) sind derart "over the top", dass, ausser den meisten redakteuren, eigentlich jedem klar wurde, dass es sich um höchst durchschaubare, politische entscheidungen handelte.

  22. rundertischdgf (kein Partner)
    13. Oktober 2012 13:00

    Wir sollten den Preis positiv bewerten und annehmen, denn jeder Einzelne der 500 Millionen EU-Bürger ist Friedensnobelpreisträger sagen uns heute alle Gazetten und Politiker, also auch unser Gesprächskreis und Dr. Unterberger. Wir vernehmen, daß bereits einige Zeitgenossen den Titel "Friedensnobelpreisträger" in ihre Visitenkarte eintragen oder auch in das Profil ihres Twitterauftrittes.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2012/10/13/auch-du-bist-ein-friedensnobelpreistrager/

  23. Hegelianer (kein Partner)
    13. Oktober 2012 12:24

    Faymann bekommt eines Tages den Karlspreis ...

    • Florin
      13. Oktober 2012 16:11

      Wie Vranitzky?

    • Undine
      13. Oktober 2012 18:05

      Und: Karlspreisträger 1950 Graf Richard Coudenhove-Kalergi

      Ein anständiger Mensch müßte ihn schon aus diesem Grund ablehnen; aber beim Werner wär's eh wurscht. :-)

  24. Schani
    13. Oktober 2012 01:31

    Die EU ein Garant für den Frieden? Ein Friede für wen? Ich bin überzeugt, daß im "goldenen Zeitalter der EU" ebensoviele Menschen auf grausamste Weise umgebracht wurden und werden, wie in den beiden Weltkriegen! Wer das sein soll und wie das unbemerkt geschehen kann? Durch Zerfetzen und Zerschneiden lebender Menschen - im Mutterleib! Und das soll friedlich sein? Da kann ich nur erbittert lachen!

    • Undine
      13. Oktober 2012 08:35

      @Schani

      1000 Sterne! *****************+!

      Bei diesem Genozid sind weder Bomben noch Schußwaffen oder Panzer nötig; er findet ganz still und steril in den "KRANKENhäusern" statt; die Menschenrechte stören nicht beim Töten der Unschuldigsten.

  25. byrig
    12. Oktober 2012 22:59

    und bp fischer hat sich heute in der zib2 einen skandal geleistet:
    er sprach von einem zu verhinderndem ausschluss griechenlands aus der eu,wohlwissend,dass diebezügliche diskussionen lediglich um einen austritt griechenlands aus dem euro gingen.
    das war eine bewusste fehlinformation des präsidenten an die zuseher.

    • Undine
      12. Oktober 2012 23:50

      @byrig

      .....woraus man wieder einmal sehen kann, für wie blöd UHBP seine Untertanen hält (was leider auch größtenteils zutrifft). Ja, ja, der liebe, seriöse Opa Petzi meint's ja so gut mit seinen lieben Leutln, der KANN ja gar nicht lügen!

  26. Josef Maierhofer
    12. Oktober 2012 20:20

    Ja, leider.

    Da hilft alle Propaganda nichts, der neue 30-jährige Krieg ist im Kommen.

    Die schlimmsten Befürchtungen sind eingetreten und es werden furchbare Zeiten kommen.

    Es ging uns ja noch nie so gut wie heute ......

  27. Brigitte Imb
    12. Oktober 2012 18:10

    „Impotent und lächerlich“, das ist die Reaktion aus Moskau.

    " Unmut kam auch mehrfach aus Moskau. „Impotenz“ warf die russische Menschenrechtlerin Swetlana Gannuschkina, Mitbegründerin des Memorial-Zentrums, dem Nobelpreiskomitee vor. Die Verleihung des Friedensnobelpreises an eine so staatliche, bürokratische Struktur wie die EU sei „lächerlich“. Auch die russische Menschenrechtlerin Ljudmila Alexejewa, Leiterin der Moskauer Helsinki-Gruppe, hätte „es besser gefunden, wenn zum Beispiel ein politischer Häftling im Iran den Preis erhalten hätte“. Es sei zudem die Chance verpasst worden, die Menschenrechte in Russland zu stärken. "

    http://www.orf.at/stories/2145631/2145644/

    Die Akteure bejubeln die Demokratie in ihren Reden, die sie uns im realen Leben jedoch beständig beschneiden, ja sogar vorenthalten. Zudem ist kein einziger Europapolitiker von Volk legitimiert.

  28. HJR
    12. Oktober 2012 17:42

    GIPFEL DER ABSURDITÄT!!!
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

  29. socrates
    12. Oktober 2012 16:57

    Zum Ende des Friedens, mit dem Nobelpreiträger Obama als Präsidenten:
    Cyberwar (heise.de)
    "USA fähig zu Erstschlag"
    Die USA könnten Bedrohungen im Cyberspace mit einem Erstschlag begegnen, sagte Verteidigungsminister Leon Panetta in New York. Mehr…

  30. socrates
    12. Oktober 2012 16:49

    Warum bekommt die EU auch den Nobelpreis für Physik & Chemie?
    Weil sie für Physik und Chemie genausoviel getan hat wie für den Frieden!

  31. zweiblum
    12. Oktober 2012 16:07

    Die Demokratie verhöhnt ihre Opfer!

    • dssm
      12. Oktober 2012 16:24

      Einigen wir uns auf:
      Eine Regierungsform, welche fälschlicherweise vorgibt eine Demokratie zu sein, verhöhnt ihre Opfer.

  32. durga
    12. Oktober 2012 15:39

    Daß der Friedens- und Literaturnobelpreis eine politische Farce ist, ist augenscheinlich. Von dem negativen Beigeschmack der Organisationen, die den Friedenspreis bekommen haben, sind wohl nur das "Rote Kreuz" und "Ärzte ohne Grenzen" auszunehmen.

    Dies ist auch kein Wunder, wenn man die sogenannten Qualified Nominators ansieht, die Kandidaten für den Friedenspreis vorschlagen können. Neben ehmaligen Preisträgern (Personen und Organisationen) und aktiven und ehemaligen Mitgliedern des Nobelkommittees sind dies:

    - Members of: i) national assemblies and governments of states; ii) international courts;
    - University rectors; professors of social sciences, history, philosophy, law and theology; directors of peace research institutes and foreign policy institutes;

    Mit dem Friedenspreis wird daher wohl in erster Linie politische Meinungsbildung betrieben. Da durfte in der heutigen Presseaussendung auch das Wunschdenken in Richtung Türkei nicht fehlen: "In the past decade, the possibility of EU membership for Turkey has also advanced democracy and human rights in that country."

    Was für ein himmelhoher Unterschied dazu sind doch die Nobelpreise in Medizin, Physik und Chemie, wo es schwierig ist die Würdigsten unter den Würdigsten auszuzeichnen, nicht so wie beim Friedenspreis den am wenigsten Unwürdigen.

  33. Undine
    12. Oktober 2012 15:14

    Weil heute der Nobelpreis das Thema ist, bei dem auch ein Chinese zum Zug kommt (nach dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, den auch ein Chinese gewinnt), möchte ich auf einen hervorragenden chinesischen Schriftsteller---Qio XIAOLONG--- hinweisen, dem auf außergewöhnliche Weise das Kunststück gelingt, in einer unglaublich spannenden Krimi-Serie von hoher literarischer Qualität die CHINESISCHE GESCHICHTE der letzten Jahrzehnte, geprägt von MAO ZEDONG ab 1949 mit dem mörderischen Höhepunkt von Maos "Proletarischer KULTURREVOLUTION" von 1966 bis 1976, zu verknüpfen.

    Den Band "Blut und rote Seide" beispielsweise widmet er seinem Bruder mit den Worten:
    "Für meinen Bruder Xiaowei--nur mit Glück bin ich dem entgangen, was ihm während der Kulturrevolution zustieß"

    Er schildert sehr plastisch, wie z. B. alte Friedhöfe systematisch zerstört wurden und die dort Ruhenden kurzerhand zu "schwarzen Elementen" erklärt wurden. Diese barbarische Maßnahme gehörte zu MAOS Kampagne zum AUSTREIBEN der vier Übel:

    Alte Ideen----alte Kultur---alte Gebräuche---alte Gewohnheiten.

    Ein Mao-Zitat: "Klassenkampf ist das Hauptfach der Jugendlichen". Den Reichen ihr Eigentum wegzunehmen galt als revolutionäre Tat.

    Daß im Zuge der "revolutionären Aktivitäten" zahlreiche Fabriken pleite gingen wurde nach dem Ende dieser barbarischen "Kulturrevolution" OFFIZIELL zum "GUTGEMEINTEN FEHLER MAOS" erklärt!!!!!
    Erinnert das nicht frappant an die am laufenden Band erlittenen Fehlschläge linker Ideologie in Ö?

    Die millionenfachen grausamen tragischen Ereignisse der KR gipfeln in der nicht minder tragischen Tatsache, daß ihre AUFARBEITUNG auch heute noch UNTERDRÜCKT wird.
    Wie gesagt, diese chin. Krimis sind nicht nur ungeheuer spannend sondern geben einen sehr tiefen Einblick in das politische Geschehen in China ab 1949.

    Um zum eigentlichen Thema zurückzukehren: Den Nobelpreis der EU zu verleihen kann nur ein geschmackloser Witz sein und kommt einem Mißbrauch des Vermächtnisses Alfred Nobels gleich.

  34. RR Prof. Reinhard Horner
    12. Oktober 2012 14:40

    reinhard.horner@chello.at

    Abwrackung der Friedensaufgabe und der Friedensverantwortung wegen eines Friedenspreises?

    Es ist schon haarsträubend, was da alles der EU angelastet und in Wahrheit von den und in den jeweiligen Staaten verursacht wird. Diese schon so oft angewandte Bevölkerungstäuschung soll also hurtig fortgesetzt werden.

    Die EU sei kein Friedensprojekt mehr? Aha, dann schüren wir also die Abneigungen, den Hass, die Aus- und Abgrenzungen, die "Konkurrenz" mit allen Mitteln.

    Wie wir mit den vielfach angestrebten rückgewandten Abwendungen - etwa auch durch eine Verzwergung Österreichs - den Anforderungen unserer "Welt der Menschheit von 7 Milliarden plus" zukunftstauglich entsprechen sollen, interessiert (belastet) offenbar nicht.

    Sind wir fähig, weil gewillt, österreichische Europäer zu werden und Weltbürger, die uns mit den Menschen auf dem gesamten Globus verbinden oder wollen wir in nur durch kurze Friedenszeiten unterbrochene Kriege, in den Imperialismus und Kolonialismus etc. - vielleicht am Ende in vorstaatliche und vorinternationale Lebensweisen zurück?

    Gedanklich und mental auf dem Weg zurück zu den Höhlen befinden sich ohnehin immer wieder manche Leute.

    Nur, bitte, vergiftet nicht die österreichische und nicht die europäische Jugend damit!

    • RR Prof. Reinhard Horner
      17. Oktober 2012 02:04

      reinhard.horner@chello.at

      Wie fahrlässig dürfen wir - im Angesicht unserer Kinder und Enkel - mit den Friedensabsichten seit den Gründervätern und vor allem mit den tatsächlichen Friedenswirkungen umgehen?

  35. Scipio
    12. Oktober 2012 14:29

    Die EU war nie ein Friedensprojekt, sondern das Produkt des "Kalten Krieges".
    Der Friede in Europa wurde möglich durch: 1. die Niederlage und Besetzung Deutschlands; 2. die NATO. 3. die Ausbildung Westeuropas zum Brückenkopf der amerikanischen Hegemonialbestrebungen im Rahmen der Neuen Weltordnung (ordo novus saec(u)lorum auf jeder 1 US$-Note).

    Die vorgebliche "Aussöhnung" Frankreichs mit Deutschland beruht auf diesen drei Fakten.

    Im "Gemeinsamen Markt" ein Friedensprojekt zu sehen, ist purer Marxismus: der "Unterbau" (= die Ökonomie) bestimmt den Überbau (die Rechts- und "Friedens"-Ordnung).

    • RR Prof. Reinhard Horner
      13. Oktober 2012 18:51

      reinhard.horner@chello.at

      Jean Monnet et alt. lassen grüßen.

  36. Laura R.
    12. Oktober 2012 14:09

    Der Werner hat g`sagt, da wer`n ma jetzt für`s nächste Jahr unsern Pannonen-Norbert aufstell`n für den noblen Preis, weil was si der mit unerer Armee um den Fried`n bemüht, is ja scho` einmalig.

    • Erich Bauer
      12. Oktober 2012 14:11

      Das Verteidigungsministerium gibt bekannt!

      WEHRLOSIGKEIT IST FRIEDEN!!!

    • Brigitte Imb
      12. Oktober 2012 15:03

      @Laura,

      verträgt er sich wieder mit'm Entacher.....?

      Und den G' spritzten Michi muß er mitpartizipieren lassen, denn der hat ja die großartige Idee erst aufgegriffen, und den Norbert so gach gewendet in der Sache.

  37. terbuan
    12. Oktober 2012 14:03

    Wenn man sich die Liste der bisherigen Friedensnobelpreisträgern ansieht

    http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/peace/laureates/index.html

    dann ist das eine sehr heterogene Gruppe von Personen und Institutionen, gewählt durch eine links dominierte Jury, verschiedenste Preisträger sind so umstritten und für eine derartige Auszeichnung völlig ungeeignet, sodass sich dieser Preis bereits selbst völlig desavouiert hat.

  38. Brigitte Imb
    12. Oktober 2012 14:01

    Der Witz des Tages - Barroso:

    Die EU habe es geschafft, früher verfeindete Länder zu vereinen. Sie sei ein "Garant für Menschenrechte, Freiheit, Demokratie und den Respekt vor Gesetzen".

    http://diepresse.com/home/politik/eu/1300534/Jubel_Wir-sind-Friedensnobelpreis?gal=1300534&index=1&direct=1300311&_vl_backlink=/home/index.do&popup =

    Er verkennt die Situation und verwechselt Respekt mit Bruch.

    • HJR
      12. Oktober 2012 19:19

      Na, ja, wo er doch so viele Spachen spricht, da kann so eine kleine Verwechslung schon mal unversehens passieren.
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

  39. Helmut Oswald
    12. Oktober 2012 13:45

    90.000 Pensionisten in Griechenland nicht auffindbar, aber trotzdem deren Pensionen ausbezahlt - warum überrascht mich das jetzt nicht ?

    Nun ja, der Süden war es die letzten fünfzig Jahre gewohnt, auf Kosten des Nordens zu leben - solange er Manövermasse im Kalten Krieg war. Die Erpressung lautete - her mit der Kohle, oder wir machen gemeinsame Sache mit den Sowjets. Arm sind wir sowieso, und ob unsere Eliten jetzt Funktionäre einer Mafia, N'Drangheta und wie diese ganzen Banden sich halt so nennen, sind oder in der kommunistischen Partei spielt uns keine Rolle. Ist am Ende das Gleiche. Euch aber ist das gefährlich, denn dann habt ihr wieder einen Mehrfrontenkrieg mit ungünstiger Prognose.

    Auch heute wieder - her mit der Kohle, sonst seid ihr in der Nazi Ecke. Dann haben die Angelsachsen endlich wieder einen gerechten Krieg, in Amerika glaubt man sowieso alles, auch das mit den Türmen, also los. Zahlen schafft Frieden.

    Die Antwort: neue (in Wahrheit die ewig gleichen) Gefahren erfordern eine neue (in Wahrheit - eine funktionierende) sicherheitspolitische Antwort.

    Wollen wir Erpresser bezahlen, oder stattdessen in Rüstungskonjunktur machen ? Letzeren Falls treten die Nutzeffekte langfristig für uns ein, ersterenfalls gehts weiter - noch schrillere Töne, noch höhere Forderungen.

    Feigheit ist nicht nur zu teuer, sie kostet am Ende meist trotzdem das Leben. Wenn die Frauen einmal verkauft sind, bleiben dann noch unsere Organspenden - die lassen sich noch vermarkten. Also, weiter Rot Grün wählen, ihr könnt euch dann schon Mal in die Spenderliste für Griechen und so weiter eintragen lassen.

  40. La Rochefoucauld
    12. Oktober 2012 13:18

    Die EU, die nationalen Regierungen, das Nobelpreiskomitee, oder wer auch immer.

    Alle machen derzeit einfach alles falsch.

  41. Erich Bauer
    12. Oktober 2012 13:15

    (A.U.Zitat): "...Uns bleibt nur noch ein zynisches Lachen der Verzweiflung..."

    Vorgestern äußerte ich noch den Verdacht, daß A.U. bereits der totalen Hoffnungslosigkeit verfallen sei...

    Heute kann ich nur noch feststellen, daß auch bei A.U. DIESE "eu" gegessen ist...

    Auf geht's zum Rafting-Kick! :-)

  42. simplicissimus
    12. Oktober 2012 13:14

    Ich schlage die Atombombe für den Friedensnobelpreis vor.
    Sie hätte ihn sich wirklich verdient.
    Jedenfalls bis jetzt.

    • M.S.
      12. Oktober 2012 13:33

      @simplicissimus
      Ja, eine gute Idee. Aber wer bekommt das Geld? Ich schlage vor ein neutraler, friedenserhaltender Staat, zur Verringerung des Budgetdefizits.

    • Erich Bauer
      12. Oktober 2012 13:51

      simplicissimus,

      Ja. Die "kalten Krieger". Auch post mortem. Dafür, daß es nicht zu einem "heißen Krieg" kam...

  43. A.K.
    12. Oktober 2012 13:12

    Wenn ich mich richtig erinnere ist der für den Nobel-Preis vergebene Betrag kürzlich um ca. 20% vermindert worden. Dies deshalb, weil zukünftig die Ergebnisse des angelegten "Nobel"-Geldes - nach Vermutungen des Komitees - fallen werden.
    Gemessen an der langen Zeit die seit der Nobelpreisgründung vergangen ist, verwundert es, daß überhaupt noch etwas da ist. Aber die Veränderungen in der EU könnten Pessimisten wohl bald recht geben.

  44. dssm
    12. Oktober 2012 12:45

    Ich kann die Aufregung nicht verstehen, die EU passt doch wunderbar zu den aufgezählten Preisträgern dazu.

    Wer aktuell auf Bloomberg die laufenden Nachrichten verfolgt, wundert sich über nichts mehr.
    Hier wird verzweifelt versucht das Gelddrucken und Schuldenmachen irgendwie zu rechtfertigen.

    Die Nomenklatura will noch ein paar Monate weiter schwelgen. Lassen wir ihnen die Freude, mit jedem Tag mehr, wird das Desaster grösser und das ist dann die Chance derjenigen, welche beim kollektiven Wahnsinn nicht dabei waren.

  45. phaidros
    12. Oktober 2012 12:45

    Ob Alfred Nobel das wohl im Sinn hatte, den Preis an eine Institution zu vergeben?

    • terbuan
      12. Oktober 2012 14:11

      phaidros
      Wenn Du Dir die Liste im Link zu meinem posting ansiehst, es war gar nicht so selten, dass Institutionen ausgezeichnet wurden, es begann bereits 1904, das Rote Kreuz bekam die Ehrung gleich 3mal....

    • Erich Bauer
      12. Oktober 2012 14:34

      terbuan,

      die Frage lautete ob Alfred Nobel es (persönlich) im SINN hatte den Preis an eine Institution zu vergeben... :-)

      Das wird sich wohl kaum herausfinden lassen... da hat er dich erwischt :-)

    • terbuan
      12. Oktober 2012 14:43

      Erich,
      ja sicher, das meinte ich aber auch mit dem Hinweis auf das Jahr 1904, da glaube ich nicht, dass das Kommittee so relativ knapp nach seinem Tode, so etwas gegen seine Intentionen gemacht hätte, nur so eine Idee....

    • phaidros
      12. Oktober 2012 14:55

      Bei der Übersetzung gehen ganz sicher Feinheiten der schwedischen Sprache verloren, aber einen Blick in Nobels Testament finde ich schon aufschlussreich:

      »Mit meinem verbleibenden realisierbaren Vermögen soll auf folgende Weise verfahren werden: das Kapital, das von den Nachlassverwaltern in sichere Wertpapiere realisiert wurde, soll einen Fonds bilden, dessen Zinsen jährlich als Preis an diejenigen ausgeteilt werden sollen, die im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen erbracht haben. Die Zinsen werden in fünf gleiche Teile aufgeteilt: [...] und ein Teil an denjenigen, der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere sowie das Abhalten oder die Förderung von Friedenskongressen hingewirkt hat. Der Preis [...] für Friedensverfechter [wird] von einem Ausschuss von fünf Personen [vergeben], die vom norwegischen Storting gewählt werden. Es ist mein ausdrücklicher Wille, dass bei der Preisverteilung die Zuteilung nicht an irgendeiner Nationalität festgemacht wird, so dass der Würdigste den Preis erhält, ob er Skandinavier sei oder nicht.“« (http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensnobelpreis ; Hervorhebungen von mir)

      »Diejenigen« und »derjenige« sind für mich klare Hinweise, dass er nur an natürliche Personen gedacht hatte. Noch deutlicher drückt Nobel das aus durch »die Nationalität« - ein Attribut, das meiner Ansicht nach nur natürlichen Personen zukommen kann: das Rote Kreuz wäre auch kein »Skandinavier«, wenn es von einem Schweden mit Sitz in Stockholm gegründet worden wäre.

    • terbuan
      12. Oktober 2012 15:07

      na ja phaidros,
      da kann man wenig dagegen sagen, das gendern war damals noch nicht in Mode, sonst hätte es heißen müssen "derjenige" und "diejenige" (Bertha v. Suttner!) und dann hätte man auch eine Institution hinein interpretieren können.
      Aber sei's drum, es wurde zum common sense auch eine Vereinigung, einen Staatenbund oder was immer, jedenfalls anderes als einzelne Persönlichkeiten für diesen Preis auszuerwählen (jetz ganz abgesehen einmal von den Problemen der Übersetzung aus dem schwedischen).

    • phaidros
      12. Oktober 2012 15:19

      Das ist schon klar, ist ja auch oft genug passiert (13x, wenn ich mich jetzt nicht verzählt habe, also rd. >10% der vergebenen Preise). Meine Frage galt mehr Nobels Intention. Leider kann man ihn nicht mehr selbst befragen.

      Aber wie dem auch sei, das ist gegebenenfalls eine beiweitem weniger schlimme Verzerrung der Absichten des Urhebers als so ungefähr fast alles, was moderne Regisseure aus klassischen Bühnenwerken zu machen belieben.

    • Erich Bauer
      12. Oktober 2012 15:30

      Außerdem kann man ja wirklich nicht sagen ob er dieses Testament zu einem Zeitpunkt, in dem er vielleicht nicht mehr richtig in der Lage war, nicht doch noch ändern wollte... Kommt auch bei Regietheater-Regiesseuren kurz vor der Premiere vor... :-)

    • phaidros
      12. Oktober 2012 16:49

      Das kann man allerdings bei keinem einzigen Testament mit Sicherheit sagen.

      Aber gerne modifiziere ich die Frage: Ob das im Sinne Nobels zum Zeitpunkt der Testamentsabfassung war?

      Oder einfacher: Ob das im Sinne von Nobels Testament ist?

  46. Brigitte Imb
    12. Oktober 2012 12:38

    Eine Organisation, die beständig Verträge bricht, hinterrücks die Diktatur einführt, wird belohnt - welch eine Farce.

    Das Nobelpreiskomitee dürfte wohl keinen Blick nach Süden gemacht haben, wo deutsche Fahnen verbrannt werden, Merkel als "Tochter" Hitlers bezeichnet wird und wo Hakenkreuzfahnen geschwungen werden und wo Randale auf der Tagesordnung stehen, angestachelt und unterstützt von einer linken Regierungspartei.

  47. plusminus
    12. Oktober 2012 12:31

    EU = nunmehr hochdekorierte Friedensmelkkuh für die Welt!

  48. Majordomus
    12. Oktober 2012 12:25

    Der Friedensnobelpreis ist mit 930.000 Euro dotiert. Überreicht wird er traditionell am 10. Dezember. Ist doch ein nettes, wenn auch eher kleines Weihnachtsgeschenk für Griechenland, nicht wahr?

  49. fokus
    12. Oktober 2012 12:23

    Bei dieser Auszeichnung kann es sich nur um einen Ansporn handeln, weiter kräftig den ESM zu speisen, damit die internationalen Gläubiger ihren Nutzen daraus ziehen und so Frieden in die Finanzwelt getragen wird.
    Ein überaus durchsichtiges Manöver.

    So manche Nobelpreisvergabe erfolgt nach immer absurderen Kriterien!

    • Undine
      12. Oktober 2012 13:26

      @fokus

      Je linker, je lieber!!! Denken Sie nur an die Vergabe der Literatur-Nobelpreisvergabe: Nahezu lauter deklarierte (Ex-)-Kommunisten: Elfriede Jelinek, Dario Fo.....

    • Undine
      12. Oktober 2012 17:31

      Soll natürlich heißen:...die Vergabe der Nobelpreise!

    • Konrad Loräntz
      13. Oktober 2012 18:51

      Je linker, je lieber !
      Ein ganz grosser Nutzniesser der Krise in Hellas und andernorts sind linke, noch besser deklariert marxistische Parteien. Nach den zahlreichen fehlgeschlagenen Versuchen, in ganz Europa die klassenlose Gesellschaft zu verwirklichen, schnuppern die Revolutionäre wieder Morgenluft (Syriza !). Die Uni Wien will sich da nicht nachsagen lassen, nicht dabei gewesen zu sein (http://www.linkswende.org/marxismuss2012/ ). Welch Wunder, dass diese Uni nicht unter 10 Besten der Welt rangiert. Freilich, die Uni stellt nur die Räume zur Verfügung. Jedoch: Einem Sarrazin würde man wohl nicht einmal erlauben, auf der Institutstoilette sein Wasser zu schlagen, geschweige denn über EURO oder Zukunft zu sprechen.
      Wen wundert´s in einer EU, in der es natürlich nicht zu Sanktionen kommt, wenn in der Hauptstadt einem kommunistischen Gewohnheitsmörder offiziell ein Denkmal errichtet wird.
      Tipp an alle Brillenträger: Rasch Kontaktlinsen besorgen, bevor der nächste Pol Pot kommt !

    • Undine
      14. Oktober 2012 11:06

      @Konrad Loräntz

      Danke für den Link; ich habe bis jetzt anscheinend hinterm Mond gelebt, weil ich es nicht für möglich gehalten hätte, daß in Ö eine Organisation wie die "Linkswende" mit dem Motto "MARX IS MUSS" aktiv werden kann. Zum ersten Mal konnte ich einen HASSPREDIGER sehen und hören: Hans-Henning SCHARSACH. Daß der Mann nicht "unter Beobachtung des Verfassungsschutzes" steht, läßt sich nur deshalb erklären, weil es für die Verbreitung von linksextremem Gedankengut kein VERBOTSGESETZ gibt. Es ist eine harte Bandage, den Worten Scharsachs bis zum Ende seiner Hetzrede zu folgen, aber spätestens dann weiß man, daß Justitia auf dem linken Auge völlig blind ist.

  50. brechstange
    12. Oktober 2012 12:12

    Friedensprojekt

    Yes, we can.

    Klimakatastrophe

    Der der am lautesten schreit, bekommt den Preis? Schaut fast so aus, aber nur fast.

    • brechstange
      12. Oktober 2012 12:13

      Wir sollten uns wahrhaft freuen, nun können wir alle schreien

      "Wir sind Frieden!"

    • Majordomus
      12. Oktober 2012 12:22

      Fast.

      "Wir sind Friedensnobelpreis", erklärte die SPÖ-Delegation im Europaparlament.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      13. Oktober 2012 19:00

      reinhard.horner@chello.at

      Sg. Brechstange etc.!

      Wir haben viel zu tun, um in Europa zukunftstauglich Frieden zu halten und unserer weltweiten Aufgabe und Verantwortung des Mitwirkens am Frieden nachzulommen.

      Selbst im kleinen Haus Österreich sind dafür stetige Leistungen zu erbringen.





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