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Zwei Mütter, kein Vater und ein großer Schaden

Lesezeit: 10:00

Kaum jemand wagt es noch, eine nüchterne Sicht auf die Rolle von Homosexuellen in der Gesellschaft zu formulieren. Viele Medien und Linkspolitiker erwecken sogar den Eindruck, dass es hier um ein besonders nützliches und fördernswertes Verhalten ginge. Auf dieser Wellenlänge bewegt sich mancherorts auch der Inhalt sozialistisch geprägten Schulunterrichts. Der Kampf gegen die einstige üble Diskriminierung von Homosexuellen ist heute zu einem von kurzsichtigen Politikern und Juristen geförderten Kampf für ungerechtfertigte Privilegien geworden. Umso lesenswerter ist ein authentischer Bericht eines amerikanischen Universitätsprofessors, der von zwei „Müttern“ aufgezogen worden ist.

Der Text bringt eine massive Ernüchterung für alle jene, die meinen, es wäre egal, ob ein junger Mensch in einer normalen – da müsste man jetzt politisch korrekt natürlich sagen: „heterosexuellen“ – Familie aufwächst, oder bei einem schwulen oder lesbischen Paar. Der Autor, Robert Lopez, schildert darin sehr ausführlich, wie ihm diese Erziehung sein ganzes Leben lang geschadet hat. Er sei dadurch „strange“ geworden, also eigenartig, seltsam, merkwürdig. Und der Autor meint damit keineswegs den Umstand, dass er selber bisexuell geworden ist. Vielmehr habe ihm immer gefehlt, dass er nie ein männliches Vorbild erlebt habe. Dafür aber das von zwei lesbischen Frauen.

„Meine Freunde lernten alle die ungeschriebenen Regeln des Anstands und der Körpersprache daheim“, schreibt Lorenz. „Sie verstanden, was in bestimmten Situationen zu sagen passend ist und was nicht; sie lernten sowohl die traditionellen männlichen wie auch die traditionell weiblichen Sozialmechanismen.“ Auch Kinder aus geschiedenen Beziehungen erlebten sowohl männliche wie weibliche Vorbilder.

Natürlich seien solche Vorbilder Stereotypen. Aber diese seien sehr hilfreich, wenn man das Heim seiner lesbischen Mütter verlässt, hat der kalifornische Professor lernen müssen. Dabei habe er aber nie eine Diskriminierung wegen seiner Doppelmütter erlebt. Oft habe seine Umgebung gar nicht gewusst, wie seine familiäre Situation aussieht. Für die meisten war Lopez einfach ein in der Schule durchaus erfolgreiches, ruhiges Kind.

„Aber innerlich war ich verwirrt.“ Seine beiden „Mütter“ glichen weder traditionellen Müttern oder Vätern. Wenn man unter Verhältnissen aufwachse, die sich so sehr von der Umgebung unterschieden, dann sei man zwingend dazu bestimmt, als „sozialer Outcast“ zu existieren. Lopez konstatiert, dass er durch diese Kindheit sowohl einen Mangel an Selbstvertrauen wie auch an Sensibilität erlitten habe.

Er fühlt sich auch gegenüber Homosexuellen benachteiligt, die in einer Vater-Mutter-Familie aufgewachsen seien. Denn diese hätten dort alle notwendigen Codes gelernt. Er habe als Folge seiner defizitären Erziehung immer sehr wenige Freunde gehabt, weder homo- noch bi- noch heterosexuelle.

Bis zum Ausscheiden aus der Schule habe er auch nie eine Freundin gehabt. Lopez führt das auf sein daheim zwangsläufig erlerntes weibliches Benehmen zurück. Als er sich dann an der Universität als bisexuell geoutet habe, sei er sofort unter Druck der dortigen Homosexuellen gekommen. Diese haben ihn mit dem Vorwurf attackiert, dass er mit dieser Bezeichnung nur seine Homosexualität verdränge. So lebte er jahrelang als Schwuler und war schon 28, als er zum erstenmal eine Beziehung mit einer Frau hatte.

Heute nimmt er seine Vaterrolle ernst und bekennt sich als Konservativer. Der Grund für seinen ideologischen Schwenk ist die Erfahrung, dass die linken Sexual-Theorien den betroffenen Menschen in keiner Weise helfen, dass sie die negativen Folgen ungehemmter Sexualität nicht begreifen – insbesondere wenn diese in ein Spannungsfeld mit Liebe gerät.

Repräsentative Studien

Dieser lesenswerte Text des US-Professors kann natürlich leicht als Einzelfall abgetan werden. Diese Schnellerledigung ist aber nicht mehr möglich bei der repräsentativen Studie des Soziologen Mark Regnerus von der University of Texas. Eine ähnliche Forschungsstudie hat auch Loren Marks von der University of Louisiana erstellt. Beide widerlegen ältere, oberflächlichere Studien mit viel geringeren Samples, dass es eh wurscht wäre, wo ein Kind aufwächst.

Regnerus hat das Schicksal Hunderter Erwachsener untersucht, die von gleichgeschlechtlichen Paaren aufgezogen worden sind. Er hat sie mit anderen Menschen verglichen, die von Frauen und Männern aufgezogen worden sind (von den biologischen Eltern wie auch von anderen Paaren). Die ausführliche und sorgfältige Studie kommt zu einem ganz klaren Schluss: Es gibt massiv signifikante Unterschiede auf Grund dieser jugendlichen Familiensituation. Die Daten der Studie ergeben alles andere als eine Empfehlung für gleichgeschlechtliche Elternschaft. Heterosexuelle Eltern führen mit großer statistischer Signifikanz zu gesünderen Nachkommen mit höherer Bildung, mit weniger Drogenerfahrungen und mit geringerer krimineller Auffälligkeit.

Vor allem haben diese Nachkommen insgesamt ein subjektiv viel höheres Zufriedenheitsniveau. So berichten „Nachkommen“ lesbischer Paare zu 23 Prozent über Missbrauchserfahrungen, während es bei biologisch intakten Familien nur zwei Prozent sind. 69 Prozent dieser Produkte lesbischer Aufzucht nahmen als Erwachsene staatliche Wohlfahrtshilfen in Anspruch, während es in der Vergleichsgruppe nur 17 Prozent waren.

Natürlich wurde Regnerus sofort von der Schwulen-Lobby massiv attackiert und denunziert. Sie konnte aber außer Beschimpfungen keine Gegenbeweise vorbringen. Die Universität hingegen hat durch eine eigene Kommission die Studie überprüft und hält Regnerus voll die Stange (kein Wunder, dass amerikanische Universitäten weltweit den besten wissenschaftlichen Ruf genießen, während unsere Rektoren vor der Political-Correctness-Diktatur ja immer sofort in die Knie gehen).

Hier geht es nun keineswegs um rein abstrakt wissenschaftliche Studien, bei denen es verständlich wäre, dass die europäischen Medien sie ignorieren. Sie tun das, obwohl diese Studien eine vollständige Bestätigung für Tausende Jahre Erfahrung in allen Kulturen darstellen wie auch für alle naturrechtlichen Denkansätze.

Solche Studien werden sogar ganz gezielt unterdrückt und bekämpft. Denn in Deutschland wie Österreich und in vielen anderen westlichen Ländern steht die medial gut geschützte Schwulen-Lobby vor dem entscheidenden juristischen Durchbruch zu einem privilegierten Status. Mancherorts hat sie diesen schon geschafft.

Die Schlacht um Kinder und Geld

Es geht dabei überall gleich um zwei große Bereiche: einmal um den Anspruch auf „eigene“ Kinder und zweitens um den Anspruch auf finanzielle Benefizien.

Beim Kinderthema wird einerseits um ein Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Paare gekämpft (obwohl es in Europa genug normal veranlagte Paare gibt, die vergeblich auf Adoptionskinder hoffen). Andererseits geht es um die künstliche Befruchtung von Frauen, die keinen Vater für ihr Kind haben wollen. Hier steht das behauptete Recht dieser gleichgeschlechtlichen Paare auf „eigene“ Kinder gegen das Recht geborener wie ungeborener Kinder auf ein halbwegs ideales familiäres Setting. Die wissenschaftlichen Ergebnisse sprechen hier jedenfalls ganz eindeutig gegen die Forderungen der Homosexuellen.

Beim zweiten Kampffeld, bei den finanziellen Benefizien, geht es um die Gleichstellung homosexueller Paare mit klassischen Ehen. Dabei geht es um steuerliche und um Sozialversicherungs-Vorteile (also jeweils Ansprüchen zu Lasten der Allgemeinheit), sowie um Eintrittsrechte etwa in Mietverträge. Ein ganz oberflächlicher juristischer Gleichheitsbegriff – insbesondere in Deutschland sind da mehrere Verfahren und Diskussionen im Laufen – neigt dazu, diese Gleichstellung zu bejahen.

Die linken (und die naiven liberalen) Juristen argumentieren nun so: Auch wenn homosexuelle Partnerschaften keine Kinder erzeugen können und auch in Zukunft zweifellos nur in Ausnahmefällen (wie etwa bei künstlicher Befruchtung) haben werden und wollen, so haben sie dennoch auf Kosten Dritter gefördert zu werden: Denn auch eine homosexuelle Partnerschaft bedeute den gegenseitigen Beistand zweier Menschen, und der sei gesellschaftlich erwünscht.

Nun ist gegenseitiger Beistand zwischen Menschen immer gut und lobenswert. Lassen wir auch mangels harter Daten die Frage beiseite, ob homosexuelle Partnerschaften zumindest so stabil sind wie die ohnedies alles andere als stabilen Ehen. Aber das entscheidende Gegenargument ist ein ganz anderes: Wenn man die Hoffnung auf gegenseitigen Beistand zu Lasten Dritter fördern will, warum zum Teufel nur bei – zumindest behaupteten – sexuellen Beziehungen zwischen den Geförderten?

Ich kenne Geschwister, die einander bis ins hohe Alter extrem solidarisch beistehen (gleichgültig, ob sie verheiratet sind oder waren). Müssen die künftig etwa gar eine inzestiöse Beziehung vorgeben, um an die gleichen Förderungen wie Schwule heranzukommen (auch eine Freigabe des Inzests wird ja von etlichen Linken gefordert)?

Ich kenne Freunde, Nachbarn, die sich in vorbildlichster Weise um Kranke und Bedürftige kümmern. Warum werden die nicht gefördert? Müssen die etwa eine sexuelle „Verpartnerung“ behaupten, um nicht gegen Schwule und Lesben diskriminiert zu werden?

Selbst bloße Fahrgemeinschaften hätten auf Grund jener juristischen Pseudo-Argumentation Anspruch auf Förderung.

Diese Argumentation ist also in Wahrheit absoluter Mumpitz, der nur Ungerechtigkeiten schafft.

Auch Ehen an sich sind nicht förderungswürdig

Natürlich hängt dieser Mumpitz auch mit einem populistisch motivierten Versäumnis des Gesetzgebers zusammen: Sämtliche Förderungen für Ehen sind ja einst aus der Erfahrung entstanden, dass Ehen ohnedies fast immer zu Kindern führen. Damals war es logisch und einfacher, viele Förderungen für die Aufzucht von Kindern direkt an den Trauschein zu knüpfen. Dass die Kosten der Aufzucht als wichtigste Zukunftsinvestition zumindest teilweise auf die Allgemeinheit aufgeteilt werden, ist wohl nicht weiter zu begründen. Auch die Kinderlosen brauchen ja jemanden, der ihre Renten erarbeitet und der sie pflegt.

Längst aber führt nicht mehr jede Ehe zu Kindern. Und es gibt daher absolut keinen Grund mehr, kinderlose Doppelverdiener ohne Kinder nur der Einfachheit halber steuer-, erb- oder pensionsrechtlich zu privilegieren. Man denke nur an die nie arbeitende und kinderlose Luxus-Ehefrau, die auch als Witwe von einer hohen Pension des Mannes profitiert. Ohne dass dafür ein Cent mehr einbezahlt worden wäre als nur für die Rente eines gleich viel verdienenden Mannes alleine.

Aber keine Partei wagte es, sich mit dieser Gruppe ungerechtfertigter Profiteure anzulegen. Sie könnten ja als Wähler negativ reagieren und sich irgendeiner Oppositionspartei anschließen.

Ob die Krisenjahre zusammen mit der demographischen Katastrophe hier zu mehr Mut und Vernunft führen werden? Vielleicht. Was zu tun wäre, ist jedenfalls klar: Alle Förderungen von Ehepaaren (oder schwulen Verpartnerungen) sind zu stoppen und komplett auf Kinderförderung umzustellen. Dann würde nur noch das gefördert, was förderungswürdig ist, was die Gesellschaft braucht. Dann würden auch all die absurden Verfassungsprobleme ob angeblicher Diskriminierung aufhören.

Wo es dann nur noch eine zwar spannende, aber eher sekundäre Frage ist, wie viel davon die Eltern bekommen und wie viel sich der Staat gleich wieder für seine eigenen Einrichtungen wie Kindergärten einbehält.

Solidarität gegen jede Verfolgung

Um aber eines klarzustellen: Trotz all des berechtigten Zorns über das Entstehen neuer Privilegien, über den De-facto-Missbrauch von Kindern durch Entziehung des Grundrechts auf beide Eltern, oder über die in etlichen Medien überhandnehmende Schwulenpropaganda sind echte Diskriminierungen oder gar Verfolgungen von Schwulen und Lesben streng abzulehnen. Es muss vielmehr gerade auf der Basis eines werteorientierten Liberalismus klar sein, dass es keinen Staat etwas angeht, welcher sexuellen Tätigkeit zwei – wirklich – Erwachsene im freiwilligen Konsens nachgehen.

Daher ist auch jede Aktion nicht nur legitim, sondern auch zu begrüßen, die gegen die Verfolgungen von Homosexuellen insbesondere in Russland oder gar in den islamischen Ländern protestiert. Diese Aktionen verdienen umso mehr Respekt, wenn sie nicht nur im sicheren und beifallspendenden Westen, sondern unter großen Risiken auch im Osten oder im Islam stattfinden.

PS.: In allen Medien wurde in den letzten Wochen auch ein weiteres interessantes Faktum verschwiegen: Die Zahl der abgeschlossenen eingetragenen (=homosexuellen) Partnerschaften in Österreich ist im ersten Halbjahr um mehr als 11 Prozent zurückgegangen, während die der traditionellen Eheschließungen um mehr als 5 Prozent zugenommen hat. Zwar hat es davor ein kleines Strohfeuer an Verpartnerungen gegeben, aber auch das war weit geringer, als vorher in der schwulen Propaganda prophezeit worden war. Dies sei nur als kleines Indiz dafür zugefügt, wieweit sich schon der politisch-mediale-juristische Blickwinkel von den wirklichen Realitäten entfernt hat.

PPS.: In der Stadt Wien gibt es viel Steuergeld für „Queere“ Projekte „im „LesBiSchwulen- und Transgenderbereich“. Obwohl Schwule ein weit höheres Prokopf-Einkommen haben als Nicht-Schwule. Obwohl ähnliche Förderungen für bewusst Nichtschwule unbekannt sind.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEva
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2012 09:30

    Jedes Mal, wenn von Schwulen und Lesben die Rede ist, drängt sich mir unwillkürlich der Vergleich mit einer Jacke auf, die ja bekanntlich zum Verschließen auf der einen Seite Knöpfe, auf der anderen Seite Knopflöcher hat.
    Wenn sich nun bei besagter Jacke entweder zwei Knopfreihen oder zwei Knopflochreihen befinden, ist es unmöglich, sie auf normale Weise zu verschließen.

    Nun wird's aber ernst, denn da es in der Natur so eingerichtet ist und sich auch bestens bewährt hat, daß zur Zeugung von Nachwuchs "Männchen" UND "Weibchen" vorgesehen sind, die "natürlicherweise" entsprechend "ausgerüstet" sind, so ist es auch nur "natürlich", daß der Nachwuchs zur "Aufzucht" einen Vater UND eine Mutter braucht, die einander in der Erziehung ergänzen sollten, damit eben das Kind "natürlich geprägt" wird.
    Man komme jetzt nicht mit den ganz seltenen Einzelfällen im Tierreich! Auch die Parthenogenese funktioniert nur bei einem winzigen Bruchteil in der Insektenwelt und das Zwitterleben beispielsweise der Schnecken ist ja auch nicht die Norm (Gott sei Dank!)

    PS: Außerdem finde ich es äußerst aufdringlich, daß man durch die häufige Berichterstattung ständig gezwungen ist, sich mit dem Verhalten von Homosexuellen zu beschäftigen, ob es einen interessiert oder nicht. Ich gehe ja auch nicht damit hausieren, daß ich heterosexuell bin. Es geht niemanden etwas an, wie der Eine oder die Andere ihren sexuellen Neigungen nachgehen, das ist jedermanns Privatsache und MUSS toleriert werden. Aber aus einer Andersartigkeit besondere Rechte, speziell finanzieller Natur lukrieren zu wollen ist nicht einzusehen.

    Um es abschließend noch festzuhalten: Ein Kind entsteht nur aus der Vereinigung (im Idealfall aus Liebe) von Mann und Frau, Männchen und Weibchen. Ebenso hat dieses Kind das RECHT auf die Erziehung / Prägung durch einen Vater UND eine Mutter.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2012 07:47

    *************! Danke, AU, für diese fundierte Analyse! Deutlicher kann man es gar nicht mehr sagen. Endlich einmal eine fundierte Studie für das, was jedem normal denkenden Menschen ohnedies klar sein mußte.

    Die Leser verzeihen mir bitte meinen Bogen, den ich jetzt wieder in die österreichische Parteienlandschaft ziehe. Denn beim Thema Homosexualität geht es um die Grundfesten unserer Gesellschaft, um den innersten Kern dessen, was das Funktionieren unseres Staates ausmacht. Keine Zwangsverstaatlichung und kein GULAG kann langfristig eine Gesellschaft so nachhaltig zerstören, wie die Zerstörung der geistigen und gesellschaftlichen Grundlagen. Der ersten Sowjetunion ist dies Gott sei Dank nur teilweise gelungen, denn sonst erlebte dort die Kirche nicht eine derartige Renaissance.

    Mir tut es im innersten Herzen weh, und daher schreibe ich es hier, um meinem Gram freien Lauf zu lassen, daß eine Partei wie die ÖVP, die oder deren Vorgänger einst christlich geprägt war, in der ich immer noch die meisten Freunde habe, überall bei der Zerstörung der Grundfesten unserer Gesellschaft an vorderster Front mitwirkt, oft sogar noch die Führung übernimmt (wollte Neffe Pröll mit der Einführung der Homo-Ehe die SPÖ links überholen?), und dort, wo heute von einigen in dieser Partei noch (scheinbar) Widerstand geleistet wird, jeder rational denkende Mensch den künftigen Umfaller bereits voraussieht. Sobald nämlich eine entsprechende EU-Vorordnung bloß angedacht oder diskutiert wird, steht die ÖVP bereits in vorauseilendem Gehorsam Habt-Acht und möchten sich deren Führer als brave Europäer profilieren.

    Es ist traurig und tragisch, was mit dieser (einst christlichen) Partei geschehen ist. Eine solche Partei ist unwählbar - Onkel und Neffe Pröll seien gedankt, auch wenn vielleicht die große Masse der einflußlosen aber immer noch integern mittleren und unteren Führungsschicht noch immer zutiefst christlich geprägt ist und ich in diesen Schichten ein große Anzahl von Freunden habe. Die in AUs Artikel aufgezeigten und untermauerten Mißstände sind wesentliche Gründe, warum ich keinesfalls ÖVP wählen kann, sofern diese nicht wieder zu ihren christlichen Wurzeln zurückkehrt, wofür aber derzeit nicht die geringsten Anzeichen bestehen.

    Vielleicht werden mich jetzt einige verstehen, die die ÖVP immer noch als das geringste Übel betrachten.

  3. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2012 08:10

    Ein sehr guter Überblick über das ganze "warme" Thema. Bei aller Toleranz wird mir immer wieder übel, wenn ich in der Öffentlichkeit zwei intensiv küssende Männer sehe und mir dabei einen im privaten Bereich durchgeführten Anus/Rektum-Verkehr vorstelle.
    Nicht ausführlich erwähnt wurde, dass die Schwulen-Lesben-Lobby über viel Geld verfügt und dass auch in der Politik Homosexuelle überproportional vertreten sind und daher für sich für deren Begünstigungen stark machen. Ausserdem wäre noch zu erwähnen, dass es bereits Überlegungen gibt, um bei lesbischen Paaren durch Klonen mit befruchteten Eizellen ein Kind beider Partner zu zeugen.

    Ich kenne Fälle, wo - nach einer heterosexuellen Partnerschaft mit Kindern - es erst später zu einem Schwenk gekommen ist und in einem Fall anschliessend sogar eine Heilung (Rückkehr) stattgefunden hatte. In einem anderen Fall hat der Betroffene eine medizinische Theraphie abgelehnt, da er mit seiner "Krankheit" weiter leben will. Bedauernswert sind - wie hier ausführlich erwähnt wurde - die Kinder, welche in einem solchen sozialen Umfeld aufwachsen müssen. Daher sind Adoptionen grundsätzlich abzulehnen.
    Es ist und bleibt eine "Fehlprogrammierung" des menschlichen Körpers und daher ist das Wort ABNORMAL angebracht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2012 07:04

    Heute wieder einmal (eh ganz selten) ein Griff in meine Pessimismus-Lade:

    Die alten Völker gingen unter, weil Wohlleben und Dekadenz ihre Lebenskraft zerstörten: sie wurden von jüngeren Völkern verdrängt und in die Unbedeutenheit katapultiet!

    Genau wird es uns ergehen!
    P.C. und Gender-Verrücktheit werden die erste Arbeit tun, alles weitere kommt von selbst!

    Daher, liebe Freunde: geniesst das Leben, solange es noch lebenswert ist!
    Das rät Euch der schon wieder optimistische Wertkonservative!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2012 06:50

    Herr Unterberger trifft den Nagel auf den Kopf. Volle Aufgeschlossenheit, Toleranz und Gleichstellung fuer Homosexuelle.
    Was foerderungswuerdig ist, sind jedoch Kinder und das Aufwachsen in biologischen Familien.
    Welche krankhafte ideologische Verkrampfung hat von unserer linken Reichshaelfte Besitz ergriffen?
    Welcher Teufel reitet diese Gestalten, die permanent die Natur des Menschen und biologisch begruendete Verhaltensweisen leugnen?
    Die Toleranz und Antidiskriminierung predigen und Manipulation und Diskriminierung leben, all dessen, was Ihrer Ideologie im Weg steht.

    Widersprechen wir, wo immer wir nur koennen laut diesem absurden Quatsch, diesen verqueren Sackgassen wie Schwulen-Lesbenmania, Genderkriegfuehrung und Hochjubelung jeder vermeintlich unterdrueckten Minderheit zur schuetzenswerten Opfergruppe. Treten wir ein fuer gleiche Rechte fuer alle und gegen jede Art der positiven Diskriminierung und gewaltsam herbeigefuerten Gleichmacherei.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2012 08:48

    Die Diskussion über die künstliche Befruchtung bei Lesben ist eine sehr besitzbezogene und unmenschliche Diskussion für die Betroffenen und das sind die Kinder. Damit sind Schäden bereits vorprogrammiert.

    Kinder besitzt man NICHT. Mit Kindern bekommt man die Aufgabe, diese verantwortungsvoll ins Leben zu geleiten, um sie dann loszulassen. In funktionierenden Paarbeziehungen ist diese Aufgabe optimal zu meistern, weil diese dem Naturell des Menschen entgegenkommen und damit wertvoll den Bestand der Gesellschaft sichern.
    Je nach Charakter, Zuwendung und Erziehungsgeschick werden die uns anverantrauten Kinder zu engen Freunden oder zu Fremden, manchmal sogar zu Feinden.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorcontra
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2012 01:10

    Was vor nicht allzu langer Zeit noch als leichtfertiger Witz die Runde machte, wird jetzt zur bitteren Tatsache:

    "Viele Jahre zuvor wurde Homosexualität mit Gefängnis bestraft, danach wurde sie logischerweise toleriert, aber in naher Zukunft wird sie vermutlich zur Pflicht!"

    Warum? Um an all die Privilegien und Förderungen heranzukommen, die unser Vollkaskostaat über sie ausschüttet und noch ausschütten wird!
    Welch rosige (-lila?) Zukunftsaussichten!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    18. September 2012 09:46

    Passt nicht zum Thema (oder vielleicht doch etwas am Rande). Die Medien haben es ja großteils verschämt verschwiegen, aber irgendwie ist es ja doch durchgedrungen: die - pardon - blödeste EU-Kommissarin (die Luxemburgerin Viviane Reding, für Uneingeweihte) hat gerade eine spektakuläre Niederlage erlitten. Ihr Plan, per EU-Gesetz alle Unternehmen zu zwingen, 40% Quoten-Frauen in ihre Aufsichtsräte zu setzen, wurde durch ein Veto Englands durchkreuzt (dem hat sich dann auch Deutschland angeschlossen). Da kann man erstens den Engländern dankbar sein, zweitens hoffen, dass dieser Plan endgültig auf dem Misthaufen landet und drittens dass wir die Dame bald los sind.


alle Kommentare

  1. Rau
    18. September 2012 21:47

    Das traurigste an diesen Diskussionen ist, dass sie völlig unnütz sind, genauso wie die Studien, die eigentlich nur Binsenweisheiten zutage fördern. Besser wäre es, wenn man diese ganze, durch die Gender- bzw Diskriminierungsindustrie aufgezwungene Forscherei endlich einstampfen könnte und das Geld wieder für sinnvollere Studien frei wird.
    So wie in Norwegen!

  2. Manfred Worm Schäfer (kein Partner)
    18. September 2012 16:51

    Allen Gleichheitsfetischisten,
    die Kindern zwei Männer oder zwei Frauen als Eltern zumuten wollen, empfehle ich, nur noch in zwei linken oder zwei rechten Schuhen zu laufen. Rechte und linke Schuhe sind bekanntlich ja auch "gleich", so dass das Laufen in zwei linken oder zwei rechten Schuhen den Gleichheitsfetischisten zuzumuten ist, damit sie sich eine Erkenntnis "erlaufen".

  3. lurkerabove
    18. September 2012 11:18

    Zuerst wieder grossen Dank an Andreas Unterberger, diese Memoiren und diese Studie gefunden zu haben. Öffentlicher Diskurs braucht diese Daten und Fakten, die im mainstream gewöhnlich totgeschwiegen werden. Genau deshalb ist der Unterberger-Blog so wichtig für unsere Demokratie!

    Das heisst allerdings nicht, dass man mit allen Wertungen dieser Daten, die Andreas Unterberger hier vornimmt, übereinstimmen kann und soll.

    Wohlan denn:

    1. In den USA haben Homosexuelle den Kampf um die öffentliche Anerkennung und bereits geführt und gewonnen. Wie auch aus dem Text von Lopez hervorgeht, hat es zur Studie von Regener durchaus Stimmen gegeben, sie hätte nie publiziert werden dürfen. Amerikanische Universitäten sind mindestens genauso im Klammergriff der political correctness wie hiesige.

    2. Die "Luxusfrauen" ohne Kinder werden hierzulande schon lange nicht mehr so gefördert wie Frauen die Kinder aufziehen oder aufgezogen haben. Schon vor 10 Jahren wurde die Mitversicherung beim (gutverdienenden) Ehemann gestrichen, sodass die traditionelle Ehefrau ein schönes Stück Geld an Krankenversicherung kostet. Schüssel sei Dank wurde die Mitversicherung zumindest für Frauen beibehalten, die Kinder haben oder hatten. Wäre es nach der SPÖ gegangen, wären auch alle Alleinverdienerfamilien mit dem Wegfall der Krankenersicherung bestraft und in frühe Berufstätigkeit gezwungen worden, denn "nur eine arbeitende Mutter ist eine gute Mutter!" ("Wir haben ja Kinderkrippen!")

    Der eher symbolische Alleinverdienerabsetzbetrag wurde kürzlich auch für kinderlose Ehepaare gestrichen, was traditionelle Familien noch in der Pension bestraft.

    Die Förderung ganz an die Kinder und nicht an die Eltern zu binden, ist vielleicht ein guter Gedanke, aber läuft sofort in die "Herdprämie = Schnapsprämie" Falle, womit nicht arbeitende Frauen, die keine Luxusfrauen sind, sondern weniger Geld haben, sofort als minderwertige Sozialschmarotzer abqualifiziert werden. Siehe Deutschland
    Wichtiger wäre es wohl, die Diskussion über Kinderrechte zu führen, denn derzeit ist dieses Thema ganz in linker Hand und wird nur im Einwanderungsdiskurs als Waffe verwendet.

    bottom line:

    Stimmen rechts von der Mitte müssen sich trauen, sich in Diskussionen einzubringen, die derzeit fest in linker Hand sind. Trotz der üblichen Unterdrückung von Fakten (auch unter Wissenschaftern) und trotz der Gefahr mit allerlei unfairen Mitteln mundtot gemacht zu werden (bis zur Nazikeule, wie das Eva Herman passiert ist).

    Dazu ist es unumgänglich, nicht in die Fallen zu tappen, die die Linken aufstellen. Z.B.: die Rechte von Homosexuellen klar und deutlich zu bejahen, wie das Unterberger getan hat.

    In der Familienpolitik ist das noch wichtiger. Die Unterscheidung zwischen Krippenkindern und Kindergartenkindern muss imer wieder klar herausgestrichen werden. Gerade deswegen, weil sie von linker Seite so gerne verwischt wird.

    • Undine
      18. September 2012 13:29

      @lurkerabove

      ********* speziell für diesen sehr wichtigen Satz:

      "Wichtiger wäre es wohl, die Diskussion über Kinderrechte zu führen, denn derzeit ist dieses Thema ganz in linker Hand und wird nur im Einwanderungsdiskurs als Waffe verwendet."

  4. jump (kein Partner)
    18. September 2012 10:23

    Ach Gott, Unterberger und die Homosexualität-da ist wohl Hopfen und Malz verloren!
    Geben Sie es halt wenigstens offen zu: Sie wollen gesellschaftspolitisch (zumindest) in die 1960er Jahre zurück! Das wirds halt Gott sei Dank nicht spielen!

    • La Rochefoucauld
      18. September 2012 11:03

      Du hast den Text des amerikanischen Betroffenen nicht verstanden, oder?

    • James T. Kirk (kein Partner)
      19. September 2012 09:32

      Für die etwas Reflektierteren:

      Das Argument, das "jump" hier anführt, ist die ewiggleiche Einschüchterungsstrategie der Gender-Kamarilla und Homo-Ideologen. Wenn auf der Sachebene starke, offensichtliche Argumente gegen Homosexualität oder deren Natürlichkeit angeführt werden, wechselt man die Ebene und unterstellt allerlei negative politische Absichten und Geisteszustände.

      Man könnte auch einfach sagen: Blasphemie! So hat man das im Mittelalter gemacht, wenn mal jemand aus der religiös-politischen Korrektheit ausgeschert ist.

      Wie Herr Unterberger bin auch ich für einen humanen Umgang mit Homosexuellen, kann aber nicht verschweigen, daß zumindest ein großer Teil von Homosexualität auf sexuellen Mißbrauch in der Kindheit zurückzuführen ist. Darüber kann sich jeder selbst schlau machen.

  5. Torres (kein Partner)
    18. September 2012 09:46

    Passt nicht zum Thema (oder vielleicht doch etwas am Rande). Die Medien haben es ja großteils verschämt verschwiegen, aber irgendwie ist es ja doch durchgedrungen: die - pardon - blödeste EU-Kommissarin (die Luxemburgerin Viviane Reding, für Uneingeweihte) hat gerade eine spektakuläre Niederlage erlitten. Ihr Plan, per EU-Gesetz alle Unternehmen zu zwingen, 40% Quoten-Frauen in ihre Aufsichtsräte zu setzen, wurde durch ein Veto Englands durchkreuzt (dem hat sich dann auch Deutschland angeschlossen). Da kann man erstens den Engländern dankbar sein, zweitens hoffen, dass dieser Plan endgültig auf dem Misthaufen landet und drittens dass wir die Dame bald los sind.

  6. cmh (kein Partner)
    18. September 2012 09:35

    Ein mikroökonomisches Argument:

    Wenn jemand für eine Leistung eine Gegenleistung zu erbringen hat, verliert er im Gleichgewicht gar nichts, wenn ein Vertrag nicht zustandekommt. Er hat seine Gegenleistung ja noch und kann sicher einen ähnlichen Vertrag abschließen.

    Wenn aber einer Leistung keine Gegenleistung entspricht, dann ist bei einem Entfall der Leistung alles verloren. Das ist typischerweise bei allen Transferleistungen so. Daher ist bei einer Fortnahme von Transferleistungen mit großem Widerstand zu rechnen.

    Also neigen Transferleistungen aller Art immer zu einer Perpetuisierung.

  7. cmh (kein Partner)
    18. September 2012 09:20

    Der Unterschied zwischen einem queeren und einem normalen Rollenbild ist einfach, dass das queere das schlechtere Rollenbild ist. Rollenbilder sind sie beide.

    Ganz besonders unangenehm ist die Rücksichtslosigkeit, mit der das queere Rollenbild durchgesetzt wird und dabei noch die Linkshänderumlehrer in den Schatten stellt.

    Ein linker Handschuh passt einfach nicht auf den rechten Fuß, auch wenn beide aus feinstem Leder sind.

  8. november (kein Partner)
    18. September 2012 08:50

    kein Wunder, dass amerikanische Universitäten weltweit den besten wissenschaftlichen Ruf genießen, während unsere Rektoren vor der Political-Correctness-Diktatur ja immer sofort in die Knie gehen

    Hmm. Es wird bei uns allzu oft übersehen, dass praktisch alle neuen gesellschaftlichen Entwicklungen aus Amerika zu uns hinüberschwappen, und häufig gehen diese von amerikanischen Universitäten aus (innerhalb von Amerika ist vieles aus Kalifornien gekommen). Das Studienfach Gender Studies inklusive LBGT-Theorie gibt es dort schon seit ein paar Jahrzehnten.

  9. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    18. September 2012 07:44

    Wahnsinn, Unterberger schafft es, implizit in linke und rechte Sexual-Theorien zu unterscheiden. Damit ist nun auch der privateste Lebensbereich dem Schwarz-Weiß-Schema zugeführt.

    Riecht verdächtig nach Pulitzer-Preis der Artikel.

    • cmh (kein Partner)
      18. September 2012 10:12

      Wir warten jetzt naturlich alle auf Ihr opus magnum. Besonders die feinen Untertöne werden neue Maßstäbe setzen.

      Auch das Kapitel über Unterberger wird sicher als Schlüsselerzählung der österreichischen konservativen und katholischen Kreise in zahllosen Medien vorabgedruckt werden.

      Nur Probleme wird Ihre bekannte Kurzatmigkeit machen und es stellt sich schon jetzt die FRage: Wird Ihr WErk wohl aus zwei oder gar aus dreieinhalb Absätzten bestehen?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      18. September 2012 15:54

      Wollen Sie von mir ernsthaft eine wissenschaftliche Abhandlung darüber, warum die Vorstellung einer linken Sexual-Theorie gequirlter Blödsinn ist? Und das in diesem übergebildeten und überbürgerlichen Forum hier?

      Vielleicht sollten Sie meine Postings einfach nicht lesen? Oder Sie machen vorher mit einem Witzbuch oder so ein Trockentraining?

  10. eso-policier (kein Partner)
    18. September 2012 00:49

    Danke an Andreas Unterberger für diesen sehr vernünftigen Artikel.
    Es ist in Ordnung, wenn eine Frau sich 15 Jahre lang hauptsächlich um ihre Kinder kümmert. Danach hat sie immer noch genug Zeit, um sich beruflich weiterzuentwickeln. Die Frauen sollen ihre Weiblichkeit bewahren; und die Männer ihre Männlichkeit. Homosexuelle sollen nicht diskriminiert werden. Aber es ist besser, antisexuell oder heterosexuell zu sein, als homosexuell. Der CSD (= Tag der Unzucht) gehört abgeschafft. Es darf keine Sonderrechte für Homosexuelle geben; z. B. keine Adoption und keine Ehe. Sexuelle Kontakte zwischen Menschen zweier Völker, die wesentlich verschieden sind (z. B. Türken und Deutsche), gehören verboten. Zudem muss Werbung für Homosexualität verboten werden. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  11. socrates
    17. September 2012 16:30

    O.T. Die westliche Moral und die Medien: RT.com
    No DNA link to Assange in condom central to sex assault case
    A ripped condom given to Swedish police by one of Julian Assange’s accusers does not contain the WikiLeaks founder’s DNA, forensic scientists have reportedly found.
    Hoch die Wahrheit, so hoch, daß sie die Medien nicht erreichen!

    • socrates
      17. September 2012 16:32

      Ebenso: Wie man einen Terroristen macht
      Wieder einmal wurde ein Jugendlicher in den USA vom FBI "geführt", einen Terroranschlag mit einer gefakten Autobombe zu begehen, um dann zu sagen, man habe diesen erfolgreich verhindert

    • Undine
      17. September 2012 21:55

      @socrates

      *****!
      In wie vielen Fällen wurde wohl auf diese Weise jemandem etwas unterschoben?!?

  12. zweiblum
    17. September 2012 16:26

    Die beiden Mütter können nicht einmal behaupten wie Torberg erzählt:
    Karli hat seinen Eltern nur einmal richtige Freude bereitet, 9 Monate vor seiner Geburt.

  13. Erich Bauer
    17. September 2012 16:20

    Werte (zB. Familie) die nicht artikuliert werden, verlieren schleichend an Geltung. Und das ist hierzulande ganz bestimmt in den Bereichen der Schulbildung geschehen. Nicht nur... aber, die so entstandenen "Peer-Groups", innerhalb der letzten Jahrzehnte an Schülergenerationen, wandten sich naturgemäß anderen Lebensentwürfen zu.

    Werte, über die man schweigt, werden irgendwann marginalisiert! Ihre Anwendungsmöglichkieiten erodieren! Vor allem ihre Beziehung zu anderen (NEUEN) Werten werden unklar... Die Aufwendungskosten zur Schaffung dieses Wertes (ZB. Familie) werden als völlig unattraktiv wahrgenommen...

    Ich weiß wirklich nicht, warum sich die 68er Gurus so über ihre Pensionsaussichten wundern. Ob sie mit Rolator und anderen Gehhilfen eine wirksame "Altenrevolution" noch wagen? Dabei sind sie ohnehin noch besser dran als ihre "gelehrsamen" jungen Mönche und Nonnen...

  14. Interessierter Leser
    17. September 2012 16:05

    Sogar der sympathische schwule Elton John gibt neuerdings in Interviews zu, dass er nicht mehr sicher ist, ob er seinen adoptierten Kindern mit der Adoption tatsächlich Gutes getan hat.

  15. H1Z
    17. September 2012 14:26

    Was mich am meisten bei Homos wundert ist, daß sie ewig suchende sind.
    Ich kenne kein (männliches) Paar, daß treu ist.

  16. Buntspecht
    17. September 2012 12:54

    …. und dann erst die tollen Umfragen, die bei di(per)versen Diskussionen in Österreich und auch unlängst in Deutschland (Maybrit Illner) „zitiert“ werden:
    Es sei erwiesen, dass sich Kinder, aufgewachsen bei gelichgeschlechtlichen Paaren, besser entwickeln als Kinder in „alten“ – sprich normalen- Familien. Was man so alles beweisen/untersuchen kann, wenn man vorher schon weiß, was man nachher behaupten möchte!
    Man muss nur Kinder, aufgewachsen in homosexuellen Beziehungen zwischen Oberschichtpartner, mit Kindern, aufgewachsen in heterosexuellen Familien aus der Unterschicht, vergleichen und schon hat man ein tolles Argument, das Adoptivrecht (das „Recht auf ein Kind“!!!) für homosexuelle Paare zu fordern.

    • socrates
      17. September 2012 16:06

      Buntspecht
      Fernsehen dient der Umerziehung, besser ein gutes Buch lesen.
      Leider gibt es kein "Recht auf ein Kind"! Viele heterogene Ehepare leiden darunter.

    • Undine
      17. September 2012 18:03

      Ist es nicht so: Alles kann man kaufen, vorausgesetzt, man hat genug Geld; aber es gibt Dinge, die keiner kaufen kann und wäre er noch so reich: Die LIEBE und ein (eigenes) KIND; beides bekommt man, wenn man Glück hat, geschenkt.

  17. socrates
    17. September 2012 12:16

    Die Förderung der Homosexualität ist einer der Versuche unsere Gesellschaft zu zerstören. Die christliche Religion kann sich an Sodom und Gomorrah nicht erinnern:
    Die Städte sind Gegenstand einer Erzählung im Alten Testament, derzufolge sie durch Gott unter einem Regen aus Feuer und Schwefel begraben wurden, weil sie der Sünde anheimgefallen waren.
    Gott selbst sucht Abraham in Gestalt dreier Männer bzw. Engel auf, um ihm mitzuteilen, dass er vorhabe, die Städte Sodom (wo sich Abrahams Neffe Lot aufhält) und Gomorra zu zerstören, wenn das sündige Verhalten ihrer Bewohner tatsächlich so schlimm sei, wie ihm zu Ohren gekommen war. Abraham fragt Gott, ob er wirklich Schuldige und Unschuldige ohne Unterschied vernichten wolle. Gott versichert ihm schließlich, dass er Sodom verschonen werde, wenn sich nur zehn anständige Menschen darin finden ließen. Diese Zahl ist im Judentum bedeutsam: erst wenn zehn Männer zum Gottesdienst zusammenkommen („Minjan“), gibt es demnach eine jüdische Gemeinde, kann ein vollständiger Gottesdienst gefeiert werden.
    Um zu sehen, ob das Klagegeschrei über Sodom der Wahrheit entspricht, schickt Gott zwei Engel zu Abrahams Neffen Lot, einem gottgefällig lebenden Mann. Lot nimmt die beiden Engel gastfreundlich bei sich auf, die von den Einwohnern Sodoms als fremde Männer angesehen werden. Die Einwohner fordern daraufhin, dass Lot ihnen seine Gäste übergebe, weil sie mit ihnen gewaltsam sexuell verkehren wollen. (Formulierung siehe unter Interpretationen). Lot bietet den Sodomitern zum Schutz seiner Gäste und der heiligen Gastfreundschaft stattdessen vergeblich seine jungfräulichen Töchter an.
    Nachdem sich keine zehn Gerechten in der Stadt fanden und sie deshalb dem Untergang geweiht ist, wollen die Engel ihn und seine Familie vor dem Untergang retten und schicken sie aus der Stadt. Lot und seine Töchter können sich in Sicherheit bringen und werden im Folgenden von Gott beschützt. Sodom und Gomorra werden dagegen von Gott vernichtet, indem er Schwefel und Feuer auf sie herabregnen lässt. Als Lots Frau – entgegen einem von den Engeln ausgesprochenen Verbot – auf die Stadt zurücksieht, erstarrt sie zu einer Salzsäule.
    Über die Stellung des Judentums zur Sodomie wird nie berichtet, uns umerziehen genügt.
    Die Medien tragen ein gerüttelt Maß an Schuld bei dieser Umerziehung. Wenn der Islam schwerstens von einem Israeli mit US-Paß via Internet beleidigt wird, obwohl er vorbestraft ist und Internetverbot hat, müssen sich die Islamisten an die Redefreiheit des Westens gewöhnen. Den Busen von Kate zu fotografieren bringt eine ganze Zeitung um. Bei allen anderen Frauen ist es hingegen erlaubt. Soweit, so ungleich.
    Prinzipiell gebe ich A.U. recht. Nicht aber bei seinem Vergleich mit Russland. Dort haben unsere Medien nichts zu reden, aber mächtige Geldgeber organisieren immer wieder Aufstände gegen die dortige bürgerliche Moral. RU steht gottseidank nicht unter der Bankerdiktatur wie wir, hat noch Glühlampen, Saatgut, Pi, gute Schulen, gute Universitäten und eine leistungsfreundliche Gesellschaft. Die Zeit der "Freien Liebe" hat es glücklich im Kommunismus überstanden (Don Camillo hält es immer Peppone vor) und braucht keinen neuen Versuch.

    • Riese35
      17. September 2012 22:12

      Danke, daß Sie Rußland erwähnen. Ich weiß nicht, von welchen Verfolgungen AU in diesem Zusammenhang spricht. Das hat AU leider nicht genauer spezifiziert.

      Wenn es nur darum geht, daß Homo-Aufmärsche in Rußland verboten werden, so ist das in meinen Augen keine Verfolgung Homosexueller sondern ein berechtigtes Anliegen des russischen Staates. Gott sei Dank wehrt sich Rußland noch! Hier geht es nämlich nicht mehr um Versammlungsfreiheit, sondern um die Zurschaustellung von Unmoral und Verführung. Auch bei uns gibt es Grenzen für die Versammlungsfreiheit. Und diese Grenzen sind bei uns sehr, sehr eng, wenn es um gewisse Themen geht wie z.B. um den Islam. Hier bei uns wird man heute sehr schnell wegen Verhetzung oder einer Phobie verurteilt. Im Vergleich dazu ist Rußland heute sehr liberal. Lösen wir zuerst einmal unsere eigenen Probleme, bevor wir uns anmaßen, andere belehren zu müssen. Die russisch-orthodoxe Kirche leistet in Rußland großartiges.

      Wie Sie richtig erwähnen, sehe auch ich die Einmischung finanzkräftiger und dekadenter westlicher Kreise in Rußland als das viel größere Problem an, deren großes Ziel die geistige und moralische Zerstörung von Rußland ist.

  18. Undine
    17. September 2012 11:46

    @HJR schreibt weiter unten:

    "Was AU allerdings völlig richtig erkennt, ist der geradezu katastrophale Umgang der "Linken" mit gesellschaftlichen Phänomenen dieser Art, ....."

    .....und liefert mir damit ein Stichwort, um auf die immerwährende Aktualität des Märchens "DES KAISERS NEUE KLEIDER" hinzuweisen.

    Die LINKEN, die sich den "Fortschritt" auf die Fahnen geheftet haben und sich auch ständig damit brüsten und die Nicht-Fortschrittsgäubigen zutiefst verachten, schütten mit ihrem heftigen Drang zum Progressismus immer gleich das Kind mit dem Bade aus. So propagieren sie geradezu massenweise "gesellschaftliche Phänomene dieser Art", die eigentlich gänzlich unnötig, mitunter sogar gefährlich sind.

    Um ihre ach so fortschrittlichen Ideen durchsetzen zu können, bedienen sie sich einerseits der Gerissenheit der beiden betrügerischen Schneider, um andrerseits dem geistig unterbelichteten Kaiser und seinen an ihrer Urteilskraft zweifelnden, UNSICHEREN Untertanen zu suggerieren: WER DIE KLEIDER NICHT SEHEN KANN, IST DUMM. Und wer fühlt sich schon gerne als dumm abgestempelt???

    Und erstaunlicherweise funktioniert dieser Betrug, weil es eine Tatsache ist, daß viele, zu viele Menschen ihrer Urteilskraft, ihrem eigenen Instinkt nicht trauen und lieber behaupten, die unsichtbaren Kleider des Kaisers natürlich wunderschön und prächtig zu finden, statt zuzugeben, daß sie NICHTS sehen, nur den NACKTEN Kaiser! Einzig ein noch unverbildetes, in seiner von den Lügen der Erwachsenen noch nicht verdorbenes unschuldiges Kind ruft laut, was es tatsächlich sieht:
    "Der Kaiser ist ja nackt!"

    Mit genau der gleichen betrügerischen Art wie die beiden gerissenen Schneider aus dem Märchen agieren die Linken auf allen Ebenen---und die meisten Menschen gehen ihnen auf den Leim.

    • M.S.
      17. September 2012 12:43

      @Undine
      "---und die meisten Menschen gehen ihnen auf den Leim."
      Und warum? Weil so viele Menschen nicht nur nicht mehr sinnerfassend lesen und nicht mehr ordentlich schreiben können, sondern auch nicht mehr logisch denken können.

    • simplicissimus
      17. September 2012 13:12

      So ist es. Wenn man wissen will, was noch wahr ist, befragt man am besten Schulkinder, die die Dinge so erleben, wie sie eben sind.

    • Undine
      17. September 2012 13:18

      @M.S.

      ......und auch keine Märchen mehr (vor)lesen, in denen bedeutend mehr hervorragende (erzieherische) Weisheiten fürs Leben stecken als im linken "fortschrittlichen Erziehungsprogramm" der Alt-Hippies und Alt- 68er vom Schlage einer Claudia Schmied oder Heinisch-Hosek.
      Von den "fortschrittlichen" Erziehungsideen eines Daniel COHN-BENDIT will ich erst gar nicht reden.....

    • HJR
      17. September 2012 16:14

      @Undine
      Ja, ja; die neuen Kleider! Dabei sind die gar nicht so neu, sondern eigentlich schon alte Fetzen, deren sich Russen und Chinesen bereits wieder wegen funktioneller Untauglichkeit entledigt haben.
      Nur das Freundesland UHBP trägt sie noch (mit Ausnahme des derzeitigen Kaisers aus der Dynastie KIM).

      Und im Fall der im Subkommentar erwähnten Märchen ist mir noch aufgefallen, dass es diesem erbärmlichen Sozialismus nicht einmal gelungen ist, eine "sozialistische Märchenwelt" zu schaffen. Vielmehr hat er sich (z.B. im DDR-Fernsehen) mit einem kapitalismus-stämmigen "Sandmännchen" begnügt.

  19. HJR
    17. September 2012 10:50

    [... Heute nimmt er seine Vaterrolle ernst und bekennt sich als Konservativer. Der Grund für seinen ideologischen Schwenk ist die Erfahrung, dass die linken Sexual-Theorien den betroffenen Menschen in keiner Weise helfen, dass sie die negativen Folgen ungehemmter Sexualität nicht begreifen – insbesondere wenn diese in ein Spannungsfeld mit Liebe gerät ...]

    Der autobiographische Text des amerikanischen Universitätsprofessors ist - zumindest aufgrund der eingangs zitierten Passage - keineswegs eine "massive Ernüchterung". Und zwar nicht nur für solche Poster dieses Blogs, die sich (wie ich kürzlich) für den heterosexuellen "Normalfall" gesellschaftlich Bürgerlichkeit halten - und das ohne dass ein tieferes Eindringen in "linke Sexual-Theorien" (die sich letzlich ohnehin mit der "Kommune 1" erschöpfend darlegen lassen) erforderlich gewesen wären.

    Ich brauche keine "wissenschaftlichen Studien", um zu erkennen, dass die Erziehung durch zwei Mütter auch (unerwünschte) Spätfolgen zeitigen kann, aber nicht muss. Man braucht überhaupt keine "linken Theorien" um etwas auf dieser Welt erklären zu können - und übrigens auch keine amerikanischen Universitätsprofessoren ansonsten unbekannter Reputation.

    Und es kann auch nicht "richtig" sein, mit solchen Texten so zu tun, als wäre es das Logischste auf der Welt, dass die Erziehung eines Kindes durch ein homosexuelles Elternpaar zwangsläufig in eine problematische Entwicklung (des Kindes) mündete. Da wir doch im 21. Jahrhundert endlich dort angekommen sind, wo sich der Mensch innerhalb der durch die "demokratischen Freiheiten" gesetzten Grenzen ungehindert selbst verwirklichen darf, sollten wir dieses Recht auch endlich homosexuellen Lebensgemeinschaften zugestehen. Man muss ja nicht gleich Bücher, Glaubensbekenntnisse oder Apokalypsen daraus machen!

    Was AU allerdings völlig richtig erkennt, ist der geradezu katastrophale Umgang der "Linken" mit gesellschaftlichen Phänomenen dieser Art, der hauptsächlich auf zwei Ursachen zurückzuführen ist: ...
    ... die keinerlei theoretische Grundlagen habende bzw. beachtende "Denkwelt" der Linken, deren einziger Grund, ihre Ganglien zu bemühen darin besteht, dass sie zum Erhalt ihrer Pfründe und Positionen des Wählers bzw. seiner Stimme bedürfen. Und die wollen sie ihm allen Mitteln abluchsen;
    ... die "Gesellschaft" besteht für "Linke" nicht aus Menschen sondern Neuerdings aus "Reichen" (früher Bourgoisie bzw. Expropriateure) und "Armen" (früher Expropriierte). Die "Armen" sind zu Lasten der "Reichen" zu alimentieren (das nennt man Gerechtigkeit), wenn sie intelligent genug sind, sich vor der Arbeit drücken zu können; die "Reichen" sind mit Vorsicht zu genießen, denn arbeiten zwar meist und müssten daher ebenso wie die arbeitenden "Armen" besteuert werden (woher sonst sollte der Staat andernfalls die Mittel für die Alimentationen nehmen?), aber die "Reichen" und die "Linken" sind keine streng trennbaren Kategorien mehr. Außerdem kapiert auch der verbohrteste Sozialist, dass ihm ein "geschröpft" werden sollender Reicher - zumindest in der Demokratie - den ökonomischen Stinkefinger zeigt.

    Womit wieder einmal bewiesen wäre, wie unsinnig es ist, Linker zu sein oder Linkes zu denken - was leider nicht den Analogieschluss zulässt, dass dies auf der rechten Seite anders wäre.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.conwutatio.at

    • M.S.
      17. September 2012 12:34

      @HJR

      *************
      "Ich brauche keine "wissenschaftlichen Studien", um zu erkennen, dass die Erziehung durch zwei Mütter auch (unerwünschte) Spätfolgen zeitigen kann, aber nicht muss. Man braucht überhaupt keine "linken Theorien" um etwas auf dieser Welt erklären zu können - und übrigens auch keine amerikanischen Universitätsprofessoren ansonsten unbekannter Reputation."
      So ist es! Jeder normal tickende Mensch versteht, auch ohne besondere wissenschaftliche Erklärungen, dass gleichgeschlechtliche Eltern die Gefahr von negativen Auswirkungen für ein Kind in sich bergen.

    • Undine
      17. September 2012 13:41

      @M.S.

      Manchmal kann man wirklich von Glück reden, daß man nicht mehr ganz jung ist! War doch schön, daß es 1 Million Jahre lang---so lange soll es den Menschen schon geben---bis vor kurzem außer Zweifel gestanden ist, daß eine Familie aus Vater, Mutter und Kindern besteht und nicht aus zwei "Vätern" (meist etwas feminin) und zwei "Müttern" (meist etwas maskulin) und Kindern, die mit diesen "Eltern" genetisch* rein gar nichts zu tun haben.

      PS: * Gänzlich anders ist die Lage bei heterosexuellen (ist ja schlimm, daß man das neuestens eigens erwähnen muß!) Ehepaaren, die keine eigenen Kinder trotz berechtigten Kinderwunsches bekommen können und nur durch Adoption oder künstliche Befruchtung zu einem Kind kommen können und dann eine "normale" Familie sein können.

      Und nicht zuletzt sollte für homosexuelle Paare auch gelten, was bei vielem im Leben gilt: Man kann nicht immer alles haben, besonders dann, wenn die (körperlichen) Voraussetzungen einfach nicht vorhanden sind.

    • Anton Volpini
      17. September 2012 15:30

      Die ältesten bekannten Spuren von Homiden sind 3,2 Mio Jahre alt, Undine.
      Das sind Fußspuren von aufrecht gehenden Menschen die in festzementierter Vulkanasche im Ngorongorokrater gefunden wurden.

    • HJR
      17. September 2012 16:20

      @Anton Volpini
      Bezüglich des Nachweises eines aufrechten Ganges als Hinweis auf einen Hominiden würde ich - rein wissenschaftstheoretisch - etwas zur Vorsicht raten. Schließlich geht ja auch der Faymann nachweislich aufrecht!
      -:))

    • Anton Volpini
      17. September 2012 16:47

      Rein wissenschaftstheoretisch, HJR, hätten wir da in diesem speziellen Fall die Wahl von homo habilis, über erectus zu neandertaliensis bis hin zum eher unwahrscheinlichen sapiens.
      Sollten doch einen Mitochondrien-Test vorschlagen. :-))
      Vielleicht kommt dann der Australopihecus heraus, dann hätten Sie mit Ihrem Zweifel recht. :-))

    • Erich Bauer
      17. September 2012 17:21

      Rein populärwissenschaftlich könnte Faymann auch von außerirdischen Lebensformen "präpariert" worden sein... Würde die angebliche Lücke in seiner Evolutionsgeschichte wohl am plausibelsten erklären... :-)

    • Anton Volpini
      17. September 2012 18:06

      Grüß Gott Erich Bauer, Sie sind mir schon lange abgegangen.

      Populärwissenschaftlich wäre schon die nächste Wissenschaftsstufe.
      Wir verharren noch auf der rein wissenschaftsheoretischen Ebene. :-))

    • Erich Bauer
      17. September 2012 18:22

      Grüß Gott, Anton Volpini,

      war mehrere Wochen in der Fremde. Freut mich wieder die Stimme aus Kärnten zu hören. Befand mich seit vorigem Donnerstag auf Fußwallfahrt nach Mariazell (Start: Heiligenkreuz). Gestern in Mariazell konnte ich frohgemut feststellen, daß hier noch immer alles beim Alten ist.

      LH Erwin Pröll "predigte" vor der Basilika. Vom Turm wehte bildfüllend, unübersehbar die Blau-Gelbe-Fahne. Die Weiß-Gelbe-Fahne erblickte ich nicht... Naja... muß nicht sein. Erwin war eh da....:-))) Good morning NÖ!

      Wie sieht's bei euch in Kärnten aus? Habt ihr schon ein paar "verscheucht"? :-))))

    • Anton Volpini
      17. September 2012 18:33

      Ca 50% haben sich selbst verscheucht. Genau weiß man das nicht, weil die rein geistige Gewichtung nicht so klar ist.
      Der Rest arbeitet hart daran, auf die Anklagebank zu kommen, ich frag mich nur, ob dann für den Stronach noch welche übrigbleiben?
      Sie wissen ja, die positiven Trends gehen immer von Kärnten aus. :-))

      War in Maria Zell auch der Konrad dabei? Sie werden doch nicht Stammgast seines Sauschädlessens sein? Der Erwin ist es jedenfalls schon.

    • Erich Bauer
      17. September 2012 18:42

      NEIN! BITTE NICHT! Keine Sauschädeln!

      Konrad hab' ich nicht gesehen. Sagt natürlich nichts... Aber... wenn baade dortgewesen wären... die hätten die Magna Mater Austriae für die Zeit ihres Auftritts ganz sicher irgendwo in ein Abstellkammerl verbracht...

    • Anton Volpini
      17. September 2012 18:48

      Dann wärs guat gwesen, das Abstellkammerl zuasperrn!

  20. dssm
    17. September 2012 10:32

    Hervorragende Analyse.
    Es freut mich auch, dass unser Herr AU den Mut hat, das unangenehmen Thema Pensionsanspruch, in Kombination mit Kindern, anzusprechen.

    Da wir ja schon im Vorwahlfieber sind, eine Frage:
    Welche Partei wählen die kinderlosen Gutverdiener?
    Welchen Berufsgruppen gehören Selbige an?
    Wäre es denkbar, dass sich die ÖVP zu einer klaren Ansage aufrafft?

    • simplicissimus
      17. September 2012 12:34

      Die kinderlosen Gutverdiener werden sich wohl hauptsächlich auf Grüne, Rote und Schwarze aufteilen. Wer hier relative oder absolute Mehrheiten hat, wäre sehr interessant zu wissen.
      Jeder hat Angst auch nur einen Wähler zu verlieren und da Kinderlose zusammen mit Ein-Kind-Ehen sicher eine deutliche Mehrheit bilden, wird sich kaum eine Partei dieser Sache ernsthaft annehmen.
      Typisch selbstzerstörerische Systemschwäche neben persönlicher Charakterlosigkeit der verantwortlichen Politiker.

  21. Gerhard Pascher
    17. September 2012 09:45

    In diesem Zusammenhang sollte auch die Lesben/Schwulenrente genannt werden. Wer erinnert sich noch an die plötzich verstorbene NR-Abgeordnete (mir ist der Name leider entfallen), wo der überlebenden Partnerin wegen Fehlens von ein paar Berechnungsmonaten diese "Hinterbliebenen"-Rente versagt blieb.

    Übrigens wird auch tausendfach die Witwenpension missbräuchlich verwendet, wenn die Bezieherin eine neue Partnerschaft (ohne Heirat) mit einem Mann - welcher selbst eine Pension bezieht - eingeht. Denn die Witwenpension war ja ursprünglich für den Lebensunterhalt einer nicht berufstätigen Hausfrau und Kindererzieherin gedacht, wenn der Einkommensbezieher stirbt.
    Wenn man schon die Ehe zerstört, die Frauen möglichst schnell in das Berufsleben integriert und die Kinderlosigkiet indirekt fördert, dann muss auch diese Art der Witwenpension überdacht und den neuen Gegebenheiten angepasst werden.

  22. Anton Volpini
    17. September 2012 09:38

    "Menschen, die sich nicht fortplanzen, machen alle Investitionen der gesamten Vorgängergenerationen überflüssig."
    Josef Reichholf in "Rätsel der Menschwerdung"

    Und damit meint Reichholf nicht den finanziellen Aspekt, sondern sämtliche Aufwendungen die in erfolgreiche Aufzucht der Kinder von Vätern und Müttern gesteckt wurde, bis zurück zu den ersten Säugetieren zur Zeit der Dinosaurier.
    Reichholf schreibt auch sehr schön, daß es speziell die Liebe zwischen Vätern und Müttern über viele, viele Generationen brauchte, um ein dreifach größeres Gehirn auszubilden, als es bei anderen Säugetieren wie auch Primaten vorhanden ist.

    Homosexualität gab es immer und sollte als solche Neigung von der Gesellschaft auch toleriert werden. Die Zukunft der Menschheit hängt aber von wohlgestalteten Kindern ab.

    • simplicissimus
      17. September 2012 10:01

      So ist es Herr Volpini, nur erklären Sie das mal 1-2 Generationen von Menschen, denen Selbstverwirklichung, Egozentrik, Egoismus und Materialismus tief eingeimpft wurden.
      Wenn an die Zukunft gedacht wird, dann höchstens im Bereich Umweltschutz, der jedoch über Europas Grenzen hinaus kaum gehandhabt wird.

    • Anton Volpini
      17. September 2012 12:44

      Ist es unsere Aufgabe, simplicissimus, die Gesellschaft in dieser Hinsicht zu unterrichten?
      Ich meine, es ist unsere primäre Aufgabe unsere eigenen Kinder in diese Richtung zu unterweisen, und wir dürfen uns glücklich schätzen, wenn bei denen die Saat aufgeht.

    • simplicissimus
      17. September 2012 16:46

      Natürlich, Herr Volpini.

    • Undine
      17. September 2012 18:15

      @Anton Volpini

      Gerade das ist es ja, was die "Intersozis" um jeden Preis zu verhindern trachten, nämlich daß sich jeder um seine eigenen Kinder so gut wie nur möglich kümmert, genauso, wie es unumgänglich ist, daß sich jeder Staat um seine eigene angestammte Bevölkerung sorgt. Aber der Staat greift immer früher nach den Kindern, um sie dem Einfluß der Eltern zu entziehen, denn diese kollektiv erzogenen jungen Menschen sind gefügig gemacht.

  23. Eva
    17. September 2012 09:30

    Jedes Mal, wenn von Schwulen und Lesben die Rede ist, drängt sich mir unwillkürlich der Vergleich mit einer Jacke auf, die ja bekanntlich zum Verschließen auf der einen Seite Knöpfe, auf der anderen Seite Knopflöcher hat.
    Wenn sich nun bei besagter Jacke entweder zwei Knopfreihen oder zwei Knopflochreihen befinden, ist es unmöglich, sie auf normale Weise zu verschließen.

    Nun wird's aber ernst, denn da es in der Natur so eingerichtet ist und sich auch bestens bewährt hat, daß zur Zeugung von Nachwuchs "Männchen" UND "Weibchen" vorgesehen sind, die "natürlicherweise" entsprechend "ausgerüstet" sind, so ist es auch nur "natürlich", daß der Nachwuchs zur "Aufzucht" einen Vater UND eine Mutter braucht, die einander in der Erziehung ergänzen sollten, damit eben das Kind "natürlich geprägt" wird.
    Man komme jetzt nicht mit den ganz seltenen Einzelfällen im Tierreich! Auch die Parthenogenese funktioniert nur bei einem winzigen Bruchteil in der Insektenwelt und das Zwitterleben beispielsweise der Schnecken ist ja auch nicht die Norm (Gott sei Dank!)

    PS: Außerdem finde ich es äußerst aufdringlich, daß man durch die häufige Berichterstattung ständig gezwungen ist, sich mit dem Verhalten von Homosexuellen zu beschäftigen, ob es einen interessiert oder nicht. Ich gehe ja auch nicht damit hausieren, daß ich heterosexuell bin. Es geht niemanden etwas an, wie der Eine oder die Andere ihren sexuellen Neigungen nachgehen, das ist jedermanns Privatsache und MUSS toleriert werden. Aber aus einer Andersartigkeit besondere Rechte, speziell finanzieller Natur lukrieren zu wollen ist nicht einzusehen.

    Um es abschließend noch festzuhalten: Ein Kind entsteht nur aus der Vereinigung (im Idealfall aus Liebe) von Mann und Frau, Männchen und Weibchen. Ebenso hat dieses Kind das RECHT auf die Erziehung / Prägung durch einen Vater UND eine Mutter.

    • simplicissimus
    • Observer
      17. September 2012 09:55

      Für mich sind alle Homosexuellen bedauernswerte Menschen, wo das Schlüssel-Schloss-Prinzip nicht funktioniert. Natürlich sind es auch Mitmenschen, welche nicht ausgerenzt werden sollten, aber keinesfalls sollte die Politik und Gesellschaft dies als richtig und gut betrachten und sogara fördern.
      Wenn die Öffentlichkeit nicht die Schwulenparaden und das häufige "Outing" manchen Promis bejubelt, dann wäre alles eigentlich nur ein Randdthema.

    • HJR
      17. September 2012 16:24

      @EVA
      ***************** und DANKE!

  24. Burgus
    17. September 2012 09:22

    Förderungen sollen Kindern zugute kommen, darin stimmen wohl alle überein. Doch gerade das anfangs angeführte Beispiel zeigt doch, dass es eben nicht egal ist, in welcher Weise die Eltern zusammen leben oder eben nicht!

    Wenn die Sonderstellung von Eheleuten einzig auf Eltern übertragen wird, verlagert sich der Kampf auf die Ebene soziale Elternschaft vs. biologische Elternschaft. Aber weder biologische und schon garnicht soziale Elternschaft sind ein Garant dafür, Kindern eine langfristig stabile Umgebung zu bieten.

    Mit dem ständigen Erwähnen der Scheidungsraten und der unehelichen Geburten versucht der linke Mainstream den Eindruck zu erwecken, auch die Ehe wäre nicht mehr dazu in der Lage, ein stabiles Umfeld zu gewährleisten. Auch das (leider von AU übernommene) Beispiel der "Luxus-Ehefrau" des Generaldirektors kommt direkt aus dem sozialistischen war-room.

    Bedenkt man aber, dass viele Ehen ohne gemeinsame Kinder geschieden werden, oder nachdem die gemeinsamen Kinder schon lange aus dem Haus sind, erkennt man die Manipulation. Immer mehr Eltern heiraten heute auch erst nach der Geburt gemeinsamer Kinder, ohne dass das der Qualität von Ehe und Familienleben schaden würde.

    Übrigens wird die Demontage der Ehe erst durch die knieweiche Haltung der ÖVP ( http://www.leonore.at/2012/05/homosexuelle-paare-ovp-bald-fur-adoptionsrecht/ ) ermöglicht, denn abgesehen von der Kreisky-Zeit gab es in Österreich stets eine gesellschaftspolitisch konservative Mehrheit.

  25. Josef Maierhofer
    17. September 2012 09:06

    Danke für den Artikel !

    Das bestätigt wieder einmal, was jeder normal Tickende zur verfehlten Familienpolitik ohnehin empfindet und es bestätigt für mich auch, dass die ganz Jungen, bin ja nun schon 2 Generationen älter geworden, teilweise völlig natürlich funktionieren, es steigen die Eheziffern und hoffentlich auch die Kinderziffern und das vor allem auch bei 'Hiesigen'.

    Völlig richt finde ich auch den Ansatz, ausschliesslich Familien mit Kindern zu fördern. Da gibt es neben dem Erziehungsaufwand, sprich es ist dies eine Hauptbeschäftigung und dem Massenbetrieb im Kindergarten vorzuziehen, natürlich den Kinderaufwand, der bis zum Erwachsenenalter ständig steigt. Das ist ja mit der Anpassung der Kinderbeihilfe (Anhebung wäre schon nötig im Gegenzug zu den Fördereinstellungen bei Kinderlosen) gegeben ist.

    Jedoch betrachten viele Paare die Kinderbeihilfe, mehr ist es ohnehin nicht, als ihr Eigentum, ihr Recht, das für sich zu benutzen, in den untersten Etagen meist für Alkohol, sonstiges Rauschgift und Zigaretten. Das wäre durch richtige Propaganda statt der 'Homo- Trans- und Hinüber- Kampagnen' sicher zu transportieren und würde maches verbessern können.

    Ohne diese Studien gekannt zu haben, habe ich das auch immer gespürt, diese Familienfeindlichkeit der offiziellen SPÖ samt den zugehörigen perversen Gesetzesmachern und der sagenhaften 'Familienministerin', da hat man den Bock (die BöckIn ? oder die Geiß) zum Gärtner gemacht.

    Also wenn Dr. Häupl heute in den Nachrichten verlauten läßt, dass er sich gegen den Vorwurf der ÖVP, die SPÖ wäre bezüglich Eigentum ein Dieb, zur Wehr setzen werde, so kann man da sicher noch ein Schäuferl nachlegen, auch die 'Familienpolitik' der SPÖ ist kinderfeindlich bezeichnen samt der Vertuschung und des Niederhaltens der bekannt geworden Skandale um die Kinderheime der Stadt Wien.

    So, nun frage ich die ÖVP, was sie sich dabei gedacht hat, als sie 'koalitionär' all diese linken einschlägeigen Gesetze mitbeschlossen hat, wo der Schutz des Kindes und der Schutz der Familie bleibt. Es ist das alles Verrat an der Familie, 'Homo- Trans- und Hinüber' zu privilegieren.

    Wohin soll sich denn ein Wähler wenden, gar an die familienfeindliche SPÖ ?

    Privilegienabbau ist sicher einer der Grundpfeiler für die Gesundung des Staates.

  26. brechstange
    17. September 2012 08:48

    Die Diskussion über die künstliche Befruchtung bei Lesben ist eine sehr besitzbezogene und unmenschliche Diskussion für die Betroffenen und das sind die Kinder. Damit sind Schäden bereits vorprogrammiert.

    Kinder besitzt man NICHT. Mit Kindern bekommt man die Aufgabe, diese verantwortungsvoll ins Leben zu geleiten, um sie dann loszulassen. In funktionierenden Paarbeziehungen ist diese Aufgabe optimal zu meistern, weil diese dem Naturell des Menschen entgegenkommen und damit wertvoll den Bestand der Gesellschaft sichern.
    Je nach Charakter, Zuwendung und Erziehungsgeschick werden die uns anverantrauten Kinder zu engen Freunden oder zu Fremden, manchmal sogar zu Feinden.

  27. Observer
    17. September 2012 08:10

    Ein sehr guter Überblick über das ganze "warme" Thema. Bei aller Toleranz wird mir immer wieder übel, wenn ich in der Öffentlichkeit zwei intensiv küssende Männer sehe und mir dabei einen im privaten Bereich durchgeführten Anus/Rektum-Verkehr vorstelle.
    Nicht ausführlich erwähnt wurde, dass die Schwulen-Lesben-Lobby über viel Geld verfügt und dass auch in der Politik Homosexuelle überproportional vertreten sind und daher für sich für deren Begünstigungen stark machen. Ausserdem wäre noch zu erwähnen, dass es bereits Überlegungen gibt, um bei lesbischen Paaren durch Klonen mit befruchteten Eizellen ein Kind beider Partner zu zeugen.

    Ich kenne Fälle, wo - nach einer heterosexuellen Partnerschaft mit Kindern - es erst später zu einem Schwenk gekommen ist und in einem Fall anschliessend sogar eine Heilung (Rückkehr) stattgefunden hatte. In einem anderen Fall hat der Betroffene eine medizinische Theraphie abgelehnt, da er mit seiner "Krankheit" weiter leben will. Bedauernswert sind - wie hier ausführlich erwähnt wurde - die Kinder, welche in einem solchen sozialen Umfeld aufwachsen müssen. Daher sind Adoptionen grundsätzlich abzulehnen.
    Es ist und bleibt eine "Fehlprogrammierung" des menschlichen Körpers und daher ist das Wort ABNORMAL angebracht.

  28. Riese35
    17. September 2012 07:47

    *************! Danke, AU, für diese fundierte Analyse! Deutlicher kann man es gar nicht mehr sagen. Endlich einmal eine fundierte Studie für das, was jedem normal denkenden Menschen ohnedies klar sein mußte.

    Die Leser verzeihen mir bitte meinen Bogen, den ich jetzt wieder in die österreichische Parteienlandschaft ziehe. Denn beim Thema Homosexualität geht es um die Grundfesten unserer Gesellschaft, um den innersten Kern dessen, was das Funktionieren unseres Staates ausmacht. Keine Zwangsverstaatlichung und kein GULAG kann langfristig eine Gesellschaft so nachhaltig zerstören, wie die Zerstörung der geistigen und gesellschaftlichen Grundlagen. Der ersten Sowjetunion ist dies Gott sei Dank nur teilweise gelungen, denn sonst erlebte dort die Kirche nicht eine derartige Renaissance.

    Mir tut es im innersten Herzen weh, und daher schreibe ich es hier, um meinem Gram freien Lauf zu lassen, daß eine Partei wie die ÖVP, die oder deren Vorgänger einst christlich geprägt war, in der ich immer noch die meisten Freunde habe, überall bei der Zerstörung der Grundfesten unserer Gesellschaft an vorderster Front mitwirkt, oft sogar noch die Führung übernimmt (wollte Neffe Pröll mit der Einführung der Homo-Ehe die SPÖ links überholen?), und dort, wo heute von einigen in dieser Partei noch (scheinbar) Widerstand geleistet wird, jeder rational denkende Mensch den künftigen Umfaller bereits voraussieht. Sobald nämlich eine entsprechende EU-Vorordnung bloß angedacht oder diskutiert wird, steht die ÖVP bereits in vorauseilendem Gehorsam Habt-Acht und möchten sich deren Führer als brave Europäer profilieren.

    Es ist traurig und tragisch, was mit dieser (einst christlichen) Partei geschehen ist. Eine solche Partei ist unwählbar - Onkel und Neffe Pröll seien gedankt, auch wenn vielleicht die große Masse der einflußlosen aber immer noch integern mittleren und unteren Führungsschicht noch immer zutiefst christlich geprägt ist und ich in diesen Schichten ein große Anzahl von Freunden habe. Die in AUs Artikel aufgezeigten und untermauerten Mißstände sind wesentliche Gründe, warum ich keinesfalls ÖVP wählen kann, sofern diese nicht wieder zu ihren christlichen Wurzeln zurückkehrt, wofür aber derzeit nicht die geringsten Anzeichen bestehen.

    Vielleicht werden mich jetzt einige verstehen, die die ÖVP immer noch als das geringste Übel betrachten.

    • Konrad Loräntz
      17. September 2012 16:40

      Die ÖVP ist gleichgeschaltet, ausgehölt, weichgeklopft, korrumpiert und orientierungslos. Aus der Pattstellung zwischen Kirche, Industriellen, Bauernbund und Möchtegern-Progressiven a la Schilcher könnte nur ein starker Mann (gerne auch eine Frau) heraushelfen. Genaus sojemanden lässt die ÖVP aber nur alle 100 Jahre ans Ruder = Es wird nach Schüssel also wieder ca. 94 Jahre dauern.
      Anstatt in Analogie zu anderen Ländern (wo jeder, der Anderes sagen würde, der Bürgerrechte entledigt wird) ein Existenzrecht Österreichs als der Heimat des österreichische Volkes zu behaupten, schwimmt die ÖVP einfach stromabwärts - mit der Donau Richtung Südosten und Sebastian Kurz als Vorschwimmer.
      Aber, liebe ÖVP, ich lasse mich hier gerne des Irrtums zeihen.

  29. Wertkonservativer
    17. September 2012 07:04

    Heute wieder einmal (eh ganz selten) ein Griff in meine Pessimismus-Lade:

    Die alten Völker gingen unter, weil Wohlleben und Dekadenz ihre Lebenskraft zerstörten: sie wurden von jüngeren Völkern verdrängt und in die Unbedeutenheit katapultiet!

    Genau wird es uns ergehen!
    P.C. und Gender-Verrücktheit werden die erste Arbeit tun, alles weitere kommt von selbst!

    Daher, liebe Freunde: geniesst das Leben, solange es noch lebenswert ist!
    Das rät Euch der schon wieder optimistische Wertkonservative!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Nestor 1937
      17. September 2012 10:05

      Oswald Spengler ---

      schau oba !

    • simplicissimus
      17. September 2012 10:15

      PC und Genderismus haben die Arbeit fast schon getan, daher scheint es wirklich fast besser, sich zurückzulehnen und zu geniessen. Sollten diese Verirrungen erst wirksam WERDEN, hätten wir ja noch eine Chance etwas dagegen zu tun.
      Ich lehne mich trotzdem dagegen auf um den Schaden zu minmieren.
      Was halt in der eng begrenzten Macht eines Einzelnen liegt.

    • dssm
      17. September 2012 11:16

      Seien Sie nicht so pessimistisch!
      Die 'Finanzkrise', oder das Danach, wird vieles hinwegspülen.
      Wenn erst einmal die Schuldentürme brechen und die Pensionen nicht mehr zum Leben reichen, wird gar mancher, jetzt unterdrückte, Kinderwunsch wieder zum Vorschein kommen.
      Der Sozialismus hat jede Pore unserer Gesellschaft erreicht, selbst die Sprache ist schon verseucht, aber jetzt beginnt die Fieberkurve nach oben zu gehen und, hoffentlich, der Krankheit ein Ende bereiten.

    • Cotopaxi
      17. September 2012 12:00

      Mit Ihrem Strache-artigen Beitrag haben Sie die Meinung des Mainstreams getroffen. Gratuliere!

    • Konrad Loräntz
      17. September 2012 21:01

      @ Coto
      Das wäre ja wunderbar, wenn der Mainstream zur Vernunft käme! Allein mir fehlt der Glaube und Sie haben das vielleicht gar nicht optimistisch gemeint.

    • Majordomus (kein Partner)
      18. September 2012 01:23

      Ganz richtig erkannt, Gender-Verrücktheit hat die erste Arbeit getan, alles weitere kommt von selbst. Erst werden die Jungs zur Wehrlosigkeit erzogen, dann werden sie zur Wehrlosigkeit verdammt, weil die Wehrfähigkeit an Berufssöldner ausgelagert wird.

      Wie so vieles ausgelagert wurde, der Globalisierung sei's gedankt. Um so weniger sich ein Volk selbst um Prosperität bemüht, sondern dies anderen irgendwo auf der Welt überlässt, um so näher ist es vermutlich am Untergang.

      Jüngere Völker folgen nach, auch das erleben wir gerade. PC, Gender und Multi-Kulti-Wahn und Wehrlosigkeit sorgen dafür, dass sich niemand dagegen auflehnt. Und die paar, die sich dennoch zu wehren versuchen, ja die bekommt man mit der Nazi-Keule tot, ganz einfach.

      Das Leben genießen solange es noch lebenswert ist, ist ein löblicher Ansatz, dem auch ich mich nicht ganz entsagen kann, für meinen Geschmack jedoch etwas zu kurz gedacht. Es sollte auch für die nachfolgenden Generationen noch lebenswert sein.

    • cmh (kein Partner)
      18. September 2012 09:45

      @ Nestor 1937

      Was haben Sie gegen Spengler?

      Wenn Ihnen der zu deutsch ist, dann lesen Sie halt Toynbee. Aber etwas anderes werden Sie nicht finden.

      Als Alternative bleibt Ihnen dann nur noch, den kurzfristig-atemlosen Meinungsumfragen blinden Glauben zu schenken.

  30. simplicissimus
    17. September 2012 06:50

    Herr Unterberger trifft den Nagel auf den Kopf. Volle Aufgeschlossenheit, Toleranz und Gleichstellung fuer Homosexuelle.
    Was foerderungswuerdig ist, sind jedoch Kinder und das Aufwachsen in biologischen Familien.
    Welche krankhafte ideologische Verkrampfung hat von unserer linken Reichshaelfte Besitz ergriffen?
    Welcher Teufel reitet diese Gestalten, die permanent die Natur des Menschen und biologisch begruendete Verhaltensweisen leugnen?
    Die Toleranz und Antidiskriminierung predigen und Manipulation und Diskriminierung leben, all dessen, was Ihrer Ideologie im Weg steht.

    Widersprechen wir, wo immer wir nur koennen laut diesem absurden Quatsch, diesen verqueren Sackgassen wie Schwulen-Lesbenmania, Genderkriegfuehrung und Hochjubelung jeder vermeintlich unterdrueckten Minderheit zur schuetzenswerten Opfergruppe. Treten wir ein fuer gleiche Rechte fuer alle und gegen jede Art der positiven Diskriminierung und gewaltsam herbeigefuerten Gleichmacherei.

  31. contra
    17. September 2012 01:10

    Was vor nicht allzu langer Zeit noch als leichtfertiger Witz die Runde machte, wird jetzt zur bitteren Tatsache:

    "Viele Jahre zuvor wurde Homosexualität mit Gefängnis bestraft, danach wurde sie logischerweise toleriert, aber in naher Zukunft wird sie vermutlich zur Pflicht!"

    Warum? Um an all die Privilegien und Förderungen heranzukommen, die unser Vollkaskostaat über sie ausschüttet und noch ausschütten wird!
    Welch rosige (-lila?) Zukunftsaussichten!





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