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Großer Erfolg mit kleinen Trittbrettfahrern

Der Vortrag von Thilo Sarrazin vor den Abonnenten des Tagebuchs und Mitgliedern des Hayek-Instituts war ein großer Erfolg. 430 Zuhörer folgten dichtgedrängt in einem TU-Hörsaal mehr als zwei Stunden lang diszipliniert dem Vortrag des deutschen Ökonomen und Buchautors und stellten ihm viele Fragen. Das Tagebuch dankt den vielen Spendern und dem Hayek-Institut für die erfolgreiche Kooperation. Und es amüsiert sich über die Hochstapelei einiger Trittbrettfahrer, die sich an diesen Erfolg anzuhängen versucht haben.

Sarrazin analysierte in großer und anschaulicher Breite die Fehler rund um den Euro. Er ging dabei vor allem darauf ein, wie sehr in den letzten drei Jahren die Regeln und Voraussetzungen einer erfolgreichen Umsetzung einer gemeinsamen Währung verletzt worden sind. Und wie diese Verletzung nun durch den „Rettungsschirm“ ESM fortgesetzt wird.

Besonders intensiv wies er die Behauptung zurück, dass Länder wie Deutschland von der gemeinsamen Währung besonders profitiert hätten. In Wahrheit haben das – bis zum Ausbruch der Krise – die Südländer auf Grund der billigen Euro-Kredite getan, wie er auch in seinem Buch „Europa braucht den Euro nicht“ mit vielen Daten nachweist. Die deutschen Exporte in die Südländer hätten sich hingegen seit Euro-Einführung deutlich reduziert. In fast allen Aspekten deckten sich Sarrazins Ausführungen übrigens mit vielen Analysen, die in den letzten Monaten im Tagebuch zu lesen waren.

Sarrazins Besuch in Österreich war komplett auf Einladung und Kosten des parteiunabhängigen Hayek-Instituts und des ebenso parteiunabhängigen Tagebuchs erfolgt. Viele Besucher des Vortrages haben durch ihre Spenden zu diesen Kosten beigetragen. Umso so skurriler ist der Akt von Hochstapelei, der in einer Reihe von Medien zu lesen war: Dort fand sich die Behauptung,  dass Sarrazin auf Einladung von BZÖ-Chef Bucher nach Wien gekommen wäre. Das ist eine mehr als üble Trittbrettfahrerei.

Sarrazin hat in Wahrheit sogar ausdrücklich erklärt, dass er Bucher vor seiner Ankunft in Wien gar nicht gekannt hat, sondern ihm erst hier bei einer Fernsehdiskussion begegnet ist.

Während sich auch einige andere Parteien an Sarrazin anhängen wollten, hat dieser kategorisch zurückgewiesen, irgendeine Partei zu unterstützen. Ihm liegt vielmehr daran, so betonte er bei seinem Vortrag, dass sich die von ihm vertretenen Inhalte durchsetzen. Das sei viel wichtiger als die Gründung oder Unterstützung einer neuen oder alten Partei.

 

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alle Kommentare

  1. Eine-kleine-Orange (kein Partner)

    Naja ganz so einfach ist es auch nicht:

    >Montag, 02.07.2012
    22:20 PULS 4

    Gäste am Podium
    Thilo Sarrazin, Autor des Buches "Europa braucht den Euro nicht", ehemaliger Berliner Finanzsenator, SPD
    Josef Bucher, Bündnisobmann, BZÖ
    Jorgo Chatzimarkakis, Präsident der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung; Europaabgeordneter, FDP
    Sonja Schneeweiss, Europasprecherin, Bund sozialdemokratischer Akademiker/innen, Intellektueller und Künstler/innen
    <
    "http://www.puls4.com/austrianews/Pro-und-Contra-Thilo-Sarrazin-diskutiert-live-zum-/artikel/9618 "

    Tatsache ist Sarrazin war sowohl bei Puls4 als auch bei der Veranstaltung des Hayek Instituts zu Gast.

    Warum er gekommen ist, weiß nur er persönlich.

    Dennoch finde ich es war wichtig, dass ein deutscher Banker der SPD in Österreich mal Tacheles redet, weil zumindest hat so die breite Bevölkerung wahrgenommen, dass der ESM ein Geiselhaft innerhalb der EU sowie Beendigung unserer wirtschaftlichen Souveränität bedeutet!



  2. Schnabeltierfresser (kein Partner)

    Was die Chefin des parteiunabhängigen Hayek-Instituts nicht FPÖ-Politikerin?



    • Haider

      Die Generalsekretärin Barbara Kolm war FPÖ-Gemeinderätin in Innsbruck. Na und?

    • november (kein Partner)

      Das Hayek-Institut ist eine rechtschaffene Historikergesellschaft, die Ideen aus dem frühen 20.Jhd am Leben erhält. Ist doch egal, wer den Vorsitz inne hat.

    • skepticus (kein Partner)

      Nun, wenn die Chefin eines unabhängigen Instituts eine grüne Ex-Gemeinderätin wäre, wäre das dem Autor dieses Tagebuchs mit Sichheit Anlass genug, die Unabhängigkeit dieses Instituts in Zweifel zu ziehen!

    • Machowetz

      Ja, und das mit gutem Grund!

    • uahh-a-blaukorange-stronach (kein Partner)

      Auch bei der einen oder anderen bzö veranstalteten Diskussion war frau kolm zu sehen. Wenn man ehrlich muss man sagen, die lady weiß nicht ganz was sie will (einmal bei hc strache, dann bei josef bucher und jetzt angeblich bei frank stronach). Naja liberalsein im 21.jhdt =>hauptsache der listenplatz passt...

  3. Nestor 1937

    Interessant zu dem großartigen Sarrazin-Vortrag in der TU sind noch drei Sachen:

    1. Am Podium namentlich vertreten und dessen Präsidentin begrüßt wurde auch der Österr. Gewerbeverein, aber im Beitrag von Dr. Unterberger wurde er nicht einmal erwähnt. Warum? Bitte um Hintergrundinformationen.

    2. Auch der Standard brachte ein gar nicht so bissiges, halbwegs objektives Interview mit Thilo Sarrazin.

    3. Wenn ich nichts überlesen habe: Vollkommen übersehen wurde Sarrazin in den Salzburger Nachrichten. In jenem, angeblich bürgerlichen Blatt, wo Dr. Unterberger mit seinen Wochenkommentaren bis zu 90 % Zustimmung der Leser erhält!



  4. Elmar Leimgruber (kein Partner)

    Vielen Dank für Ihre Veranstaltung.
    Mein Bericht darüber: http://www.redakteur.cc/sarrazin-in-wien/



  5. M.S.

    Ich bin froh, dem interessanten Vortrag von Herrn Sarrazin beigewohnt zu haben. Es war mir endlich möglich in die schwierige Materie der europäischen Finanz- und Wirtschaftspolitik tiefer einzudringen und die Hintergründe der vielen Fehler bei den versuchten Rettungsmaßnahmen besser zu verstehen. Danke allen Organisatoren für die hervorragende Ausrichtung dieser Veranstaltung.



  6. byrig

    ich habe es so verstanden,als hätte das BZÖ thilo sarrazin lediglich zur parlarmentsdebatte über den esm eingeladen!und was anderes stand in keiner von mir gelesenen zeitung.



  7. Undine
  8. Alfred Kraker

    O.T. Am 28. Dezember 2011 erschien bei Dr. Unterbergers Tagebuch mein Gastkommentar
    „Das Automatisierungs-Paradoxon“.
    Am Beispiel des Unglücksfluges „Air France 447“ geht der Text auf das sogenannte „Automatisierungs-Paradoxon“ näher ein:
    In den frühen Morgenstunden des 1. Juni 2009 stürzte das Flugzeug mit der Flugnummer „Air France 447“ in den mittleren tropischen Atlantik, wobei 228 Menschen starben.
    Ich benutzte für diesen Gastkommentar die „flagship publication“ der IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers) als Quelle.
    Daraus konnte in Dr. Unterbergers Blog dem Leser die Information bereits ein halbes Jahr vor der APA-Meldung geliefert werden.
    Nunmehr meldet auch APA unter Unfälle/Verkehr/Luftfahrt/Brasilien/Frankreich/:
    Zitat:
    ----------------------------------------------------------------------------------------------
    Gutachten zum Todesflug AF 447: Piloten waren völlig überfordert - TM
    Utl.: Crew hat nach Vereisung der Sonden zur Geschwindigkeitsmessung komplett die Kontrolle verloren - Bessere Schulung vorgeschlagen
    Paris (APA/dpa) - Die Air-France-Flugzeugkatastrophe am Pfingstmontag 2009 wurde nach dem abschließenden Expertengutachten maßgeblich durch Pilotenfehler verursacht. Wie die Unfallermittler am Donnerstag mitteilten, war die Crew nach einer Vereisung der Sonden zur Geschwindigkeitsmessung mit der grundsätzlich beherrschbaren Situation überfordert. Sie habe im Cockpit der Airbus-Maschine komplett die Kontrolle verloren, heißt es im Gutachten. Die Maschine vom Typ Airbus A330-200 stürzte daraufhin ins Meer. Alle 228 Menschen an Bord kamen ums Leben, unter ihnen 28 Deutsche. Sie waren auf dem Weg von Rio de nach Paris.
    In ihren Abschlussempfehlungen schlagen die Ermittler eine bessere Pilotenschulung, aber auch Verbesserungen an den Anzeigen im Cockpit vor. Die vereisungsanfälligen Sonden des Herstellers Thales waren bereits kurz nach dem Absturz in einer Unwetterzone aus dem Verkehr gezogen worden.
    BEA-Chef Jean-Paul Troadec betonte bei der Vorstellung des Gutachtens, dass seine Behörde nicht die Aufgabe gehabt habe, die Verantwortlichen zu benennen. Dies sei Sache der Justiz. Eine französische Untersuchungsrichterin ermittelt bereits seit langem in dem Fall, sie hat allerdings noch kein Anklageverfahren eingeleitet.
    In ihrem Bericht wollten sich die Ermittler nicht konkret dazu äußern, ob die Fehler der Piloten auf unzureichende Schulung oder Fahrlässigkeit zurückzuführen waren. Air France wies jegliche Schuldzuweisung in Richtung des Unternehmens oder der Piloten zurück. Die Crew habe in einer außergewöhnliches Situation ihre Aufgaben bis zum Schluss erfüllt, hieß es in einer ersten Stellungnahme. Die äußeren Umstände wie das Alarmverhalten der Instrumente hätten eine bessere Reaktion verhindert.
    Bei den Ermittlungen zur Absturzursache stützten sich die Experten der Luftfahrtermittlungsbehörde (BEA) vor allem auf die Auswertung der Flugdatenschreiber. Sie waren im Frühjahr des vergangenen Jahres nach mehreren vergeblichen Suchaktionen aus rund 4.000 Metern Tiefe geborgen worden. Der Flugdatenschreiber registrierte zahlreiche Parameter wie Höhe und Neigungswinkel der Maschine sowie Triebwerkseinstellungen. Der Stimmenrekorder nahm während des Flugs die Gespräche und Geräusche im Cockpit auf.
    Bis zum Fund der Flugdatenschreiber war lediglich klar gewesen, dass sich wegen einer Vereisung der Sonde zur Geschwindigkeitsmessung der Autopilot abgeschaltet hatte. Das hatte die Auswertung der vom Flugzeug automatisch versendeten Wartungsmeldungen ergeben. Der kurzfristige Ausfall einer sogenannten Pitot-Sonde konnte allerdings nicht eine solche Katastrophe verursachen, betonten die Experten bereits in der Vergangenheit. Die Daten der Flugschreiber ergaben, dass die Piloten vor allem auf anschließende Warnungen über einen Strömungsabriss an den Tragflächen - im englischen Fliegerjargon "stall" genannt - falsch reagiert hatten. Dies ließ den Jet schnell an Höhe verlieren und schließlich abstürzen.
    Der Flugzeughersteller Airbus kündigte in einer ersten Stellungnahme eine ausführliche Analyse des Gutachtens an. Das Unternehmen werde jede Möglichkeit ergreifen, die Flugsicherheit weiter zu verbessern, hieß es. Die deutsche Hinterbliebenenvereinigung Hiop AF 447 äußerte dagegen Zweifel an der Unabhängigkeit der Experten. Seiner Meinung nach sei es der BEA darum gegangen, die Luftfahrtindustrie nicht allzu sehr zu belasten, sagte der Hiop-Vorsitzende Bernd Gans. Er und viele andere hofften nun auf die Ermittlungen der französischen Justiz.
    ----------------------------------------------------------------------------------------------



    • Alfred Kraker
    • Anton Aushecker (kein Partner)

      "Daraus konnte in Dr. Unterbergers Blog dem Leser die Information bereits ein halbes Jahr vor der APA-Meldung geliefert werden."

      Das ist etwas unsachlich.

      Im November war Stand der Dinge der letzte Preliminary Report zum Unfall und diese Tage wurde eben der Final Report - also das endgültige Unfallergebnis veröffentlicht und präsentiert. Dass sich da keine großartigen Änderungen mehr ergeben haben, liegt in der Natur der Sache.

    • Alfred Kraker

      @Anton Aushecker
      Zu Ihrem Vorwurf „...Das ist etwas unsachlich“:
      In meinem Gastkommentar
      http://www.andreas-unterberger.at/2011/12/das-automatisierungs-paradoxon#comment-164113
      steht u.a.:
      --------------
      „...Im August 2011 veröffentlichte das französische Amt für Flugsicherheit „BEA“ ein Schriftstück mit der Transkription der Aufzeichnungen des „Voice Date Recorder“. Darauf nahm in einem neuen Buch „Erreurs de Pilotage“ der französische Fluginstruktor Jean-Pierre Otelli Bezug:
      „Wir wissen nun, dass AF447 Wolken eines starken Gewitters durchflog, wobei die Geschwindigkeitssensoren vereisten, worauf der Autopilot selbsttätig ausgeschaltet wurde. Im darauffolgenden Durcheinander verloren die Piloten die Kontrolle über das Flugzeug, weil sie unrichtig auf die Instrumentenhavarie reagierten und dann unfähig schienen, das Wesen des Problems, das sie verursacht hatten, zu verstehen. Weder Wetter noch Funktionsfehler verdammten AF447 zum Absturz noch eine komplizierte Kette von Fehlern, sondern ein einfacher aber beständiger Fehler auf Seiten eines der Piloten.“
      In einer Presse-Aussendung verurteilte das Flugsicherheitsamt BEA diese Bekanntmachung wegen mangelndem Respekt vor den Crew-Mitgliedern und wegen der Tatsache, dass die Untersuchung offiziell noch nicht abgeschlossen sei.“
      --------------
      Nach einem Jahr erfährt nun auch der durchschnittliche Konsument unserer Medien nähere Details.
      Diesem Hintergrund entsprechend ist die zitierte Anmerkung zu verstehen: „...Daraus konnte in Dr. Unterbergers Blog dem Leser die Information bereits ein halbes Jahr vor der APA-Meldung geliefert werden."

    • Clemens Taferner (kein Partner)

      Pardon, aber was hat das jetzt mit dem Vortrag Thilo Sarrazins zu tun?

    • Alfred Kraker

      @Clemens Taferner
      Zu Ihrer Frage:
      Mein Beitrag beginn mit "O.T.".
      Dazu aus http://de.wikipedia.org/wiki/Off-Topic :
      "...Der Begriff Off-Topic, auch Offtopic, off topic oder Out of topic, kurz auch OT, kommt aus dem Englischen und bedeutet etwa so viel wie abseits des eigentlichen Themas oder ohne Bezug zum Thema. Vor allem bei der Kommunikation im Internet dient er als Hinweis dafür, dass ein Beitrag oder eine E-Mail ganz oder auch in Teilen nicht auf das eigentliche Thema Bezug nimmt. Er signalisiert den Lesern schon vor dem Öffnen eines Beitrages, dass sich dieser nicht mit dem eigentlichen Thema befasst.
      Sie können Zeit sparen, indem sie diesen Beitrag überspringen. "

  9. Haider

    Im ersten Augenblick hat mich die Pressemeldung, Sarrazin wäre auf Einladung des BZÖ nach Wien gekommen, auch etwas verunsichert. Da ich jedoch weiß, wie unsere österreichischen Medien prinzipiell lügen (egal ob elektronische oder Printmedien), hat sich mein Blutdruck rasch wieder stabilisiert.
    430 Teilnehmer bei einer Diskussionsveranstaltung des Unterberger-Blogs - das ist schon etwas. Herzliche Gratulation!
    Schwierig wird's allerdings künftig. Die Vorgaben: Jan Fleischhauer und Thilo Sarrazin sind enorm. Aber der Blog steht für Mut und Qualität.



    • Martin Bauer

      Der Fairness halber: eingeladen haben das Hayek-Institut, der ÖGV und AU-Tagebuch.
      Als Steigerung?
      Eine Podiumsdiskussion mit V.Orban und AU.

    • Haider

      @Martin Bauer
      Ich wußte es ja, der Blog steht für Mut und Qualität. Eine Diskussion mit Orban als Teilnehmer garantiert Mißvergnügen bei der vereinigten Linken. Sehr gut!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)

      Und das, obwohl Órban ja linke Politik macht. ;)

  10. ProConsul

    Es war eine von A bis Z gelungene Veranstaltung. Dr. Unterberger und die sehr charmante Fr. Dr. Kolm haben moderiert und Sarrazin hat einen hochinteressanten Vortrag gehalten. Man muss ihn einfach persönlich erleben, wie er völlig abgeklärt und ruhig messerscharf analysiert und seine Schlüsse zieht. Diese Logik ist unbestechlich. Als er auf die massive Kritik an seinem ersten Buch "Deutschland schaftt sich ab", angesprochen wurde, erwiderte er, dass er vor wenigen Tagen einen Artikel in der FAZ gelesen hat, der mit "Deutschland stirbt aus" betitelt wurde. Es ist tragisch, dass er von vielen unbeachtet, oder sogar verspottet wird. Er bleibt dabei trotzdem immer ruhig und sachlich und antwortet nicht mit denselben Niveaulosigkeiten und unsachlichen Behauptungen wie seine Gegner (siehe deutsche Talk-Shows). Sarrazin meinte auch, dass sich die Wahrheit schließlich immer durchetzen wird. Das Gekreische und Gezetere mancher weltfremder, linker Ideologen wird daran nichts ändern können.



  11. Herby

    Ein großartiger Erfolg: Herr Thilo Sarrazin kam auf Einladung des Tagebuchs und des Hayek-Instituts nach Wien und hielt einen inspirierenden Vortrag.

    Und Herr Sarrazin war durch diesen Wien-Besuch sehr präsent: In praktisch allen namhaften Medien. Also er hat viele Wellen geschlagen: Auch in der ORF-ZIB1 und auch durch das Interview in 'Die Presse'.

    Das Andreas-Unterberger-Tagebuch und die zahlreichen Spender haben damit bewiesen dass sie in der Innenpolitik&Medienlandschaft etwas bewegen kann, Gratulation!

    Ein Traum wäre einmal eine Veranstaltung mit Hans-Werner Sinn, der die Meinung vertritt, dass Deutschland ohne Euro besser dran wäre. Eine Veranstaltung vom charismatischen Herrn Sinn wäre in Österreich höchst "sinnvoll", vielleicht wird der Traum einmal wahr:

    http://deutschlandecho.org/index.php/2012/01/02/wirtschaftsforscher-sinn-deutschland-ware-ohne-euro-besser-dran/



  12. Cincinnatus

    Sehr geehrter Herr Dr.Unterberger,
    wäre es möglich,die Namen jener Abgeordneten des Nationalrates, die uns den ESM beschert haben, in der Rubrik "Zahlen Daten" anzuführen. Ich würde im Anlaßfall gerne nachsehen, wer für das zukünftige Desaster verantwortlich zu machen ist bzw. würde ich es nicht goutieren, wenn sich diese unverantwortlichen Akteure später in die Anonymität flüchten könnten.



    • Brigitte Imb

      "Heute" hat eine Liste veröffentlicht.

      SPÖ (57 Stimmen)
      Sonja Ablinger, Josef Auer, Petra Bayr, Ruth Becher, Gabriele Binder-Maier, Harry Rudolf Buchmayr, Josef Cap, Renate Csörgits, Hannes Fazekas, Kurt Gartlehner, Kurt Gaßner, Andrea Gessl-Ranftl, Wilhelm Haberzettl, Elisabeth Hakel, Johann Hechtl, Anton Heinzl, Johann Hell, Johannes Jarolim, Erwin Kaipel, Wolfgang Katzian, Dietmar Keck, Franz Kirchgatterer, Gerhard Köfer, Ulrike Königsberger-Ludwig, Kai Jan Krainer, Günther Kräuter, Hermann Krist, Andrea Kuntzl, Hubert Kuzdas, Christine Lapp, Hermann Lipitsch, Rosa Lohfeyer, Angela Lueger, Johann Maier, Christoph Matznetter, Elmar Mayer, Josef Muchitsch, Christine Muttonen, Sabine Oberhauser, Otto Pendl, Rudolf Plessl, Stefan Prähauser, Barbara Prammer, Erwin Preiner, Franz Riepl, Laura Rudas, Ewald Sacher, Michael Schickhofer, Rosemarie Schönpass, Walter Schopf, Heidrun Silhavy, Erwin Spindelberger, Peter Stauber, Sonja Steßl-Mühlbacher, Hannes Weninger, Peter Wittmann, Gisela Wurm.

      +++ Nationalrat sagt "Ja" zum Rettungsschirm +++

      ÖVP (51 Stimmen)
      Werner Amon, Gertrude Aubauer, Jakob Auer, Martin Bartenstein, Katharina Cortolezis-Schlager, Karl Donnerbauer, Claudia Durchschlag, Thomas Einwallner, Franz Eßl, Anna Franz, Silvia Fuhrmann, Adelheid Irina Fürntrath-Moretti, Hermann Gahr, Wolfgang Gerstl, Franz Glaser, Fritz Grillitsch, Wolfgang Großruck, Karin Hakl, Michael Hammer, Peter Haubner, Johann Höfinger, Anna Höllerer, Franz Hörl, Erwin Hornek, Franz-Joseph Huainigg, Michael Ikrath, Oswald Klikovits, Karlheinz Kopf, Günter Kößl, Josef Lettenbichler, Reinhold Lopatka, Christine Marek, Peter Mayer, Fritz Neugebauer, Gabriel Obernosterer, Michael Praßl, Nikolaus Prinz, Johann Rädler, Erwin Rasinger, Dorothea Schittenhelm, Johannes Schmuckenschlager, Bernd Schönegger, Hermann Schultes, Johann Singer, Maria Steibl, Konrad Steindl, Günter Stummvoll, Gabriele Tamandl, Franz Windisch, August Wöginger.

      +++ ESM: FPÖ sieht "Verfassungsputsch" +++

      Grüne (20 Stimmen)
      Dieter Brosz, Christiane Brunner, Eva Glawischnig, Kurt Grünewald, Helene Jarner, Werner Kogler, Alev Korun, Ruperta Lichtenecker, Gebriela Moser, Daniela Musiol, Karl Öllinger, Peter Pilz, Wolfgang Pirklhuber, Birgit Schatz, Judith Schwentner, Albert Steinhauser, Alexander Van der Bellen, Harald Walser, Tanja Windbüchler-Souschill, Wolfgang Zinggl

    • Anton Volpini

      Grüß Gott Cincinnatus!
      Selten meldest Du Dich zu Wort, aber dafür heute umso deutlicher!
      Ich würde mir mehr Beiträge von Dir wünschen!
      Und ich hoffe, daß ich Dich jetzt nicht verwechsle?

    • Undine

      @Brigitte Imb

      Danke für die Liste der Verräter! Der einzige, dem ich mehr Selbstständigkeit und Courage zugetraut hätte, ist Fritz Grillitsch.

      Wenn Sie sich vielleicht das kurze Video vom Vortrag von Prof. Hankel anschauen und dabei auf die gelangweilten, ja teilnahmslosen Gesichter der roten, schwarzen und grünen Politiker genau achten, wird es Sie nicht mehr wundern, daß gestern SO und nicht anders abgestimmt worden ist. Diese sitzen da, als ginge sie das alles nichts an.

      http://de.ibtimes.com/articles/25858/20120702/prof-wilhelm-hankel-erkl-rte-im-sterreichischen-verfassungsausschuss-den-esm.hfm

    • Observer

      Cincinnatus + Brigitte Imb:
      eigentlich wäre es interessant zu erfahren, welche Leute der 3 Parteien NICHT für die Regierungsvorlage gestimmt haben. Denn diese Leute gehören vor den Vorhang!

    • Cincinnatus

      ad Anton Volpini:

      Lieber Anton
      es ist keine Verwechslung. Ich sehe mich zwar täglich im nicht ganz unpolitischen Tagebuch um, gelobe aber hinsichtlich meiner seltenen Beiträge Besserung.

    • Anton Volpini

      Gut Cincinattus, das freut mich sehr.
      Bitte bring Dich mit Deinem Erfahrungsschatz mehr ein.

    • Anton Volpini

      Tschuldigung, Cincinnatus!

    • Brigitte Imb

      @ Observer,

      es haben ALLE Abgeordneten von SPÖVPGrünInnen DAFÜR gestimmt, keiner kommt vor den Vorhang.

      Zur Nachverfolgung der Zahlen - 57 SPÖ, 51 ÖVP, 20 GrünInnen
      http://www.parlament.gv.at/WWER/NR/

    • Martin Bauer

      undine

      Wenn Sie den Vortrag von letzter Woche beim ESM und FP-Hearing im Parlament meinen: Prof.Hankel war einer der brillantesten Redner .

      Das präpotente Schlusswort von Bartenstein sollte sich auch irgendwo finden lassen.

      Anzumerken sei nur: Von den SPÖ, ÖVP und GRÜNEN war kaum jemand anwesend. Allein die BZÖ- und FPÖ-Fraktion war geschlossen vertreten. Sonst gähnende Leere im "niedrigen" Haus.

      PS: Der Link funktioniert leider nicht...

    • brechstange

      Lieber Herr Bauer,
      ich denke im Verfassungsausschuss sind nicht alle Abgeordneten vertreten.

    • Martin Bauer

      Brechstange
      Korrekt. Aber die beiden "Rechten" waren komplett. Es war ein öffentliches Hearing des VAs!

    • Undine

      @Martin Bauer

      http://de.ibtimes.com/articles/25858/20120702/prof-wilhelm-hankel-erkl-rte-im-sterreichischen-verfassungsausschuss-den-esm.htm

      Bei meinem (jetzigen Probe-)-Versuch hat's auch nicht auf Anhieb, sondern erst beim zweiten Mal funktioniert.

  13. Claudius
  14. Collector

    Erst einmal vielen Dank für Dr. Unterberger, der Sarrazin nach Wien geholt hat, und das ausgerechnet am 4. Juli, dem Tag, an dem der Knebelvertrag ESM mittels Vergfassungsputsch von SPÖVP/Grünen durchgepeitscht wurde. Wie wohltuend sein Vortrag sich von der Irreführung der Bevölkerung durch die bürgerliche ÖV? (!) abhebt, bitte ich dem auszugweise wiedergegebenen Schreiben der ÖVP zu entnehmen. Man kann über soviel Lug und Trug, Falschinformation und Verdrehung der Fakten nur noch mit Grausen von diesen Volks- und Hochverrätern sich abwenden. An der Spitze von Spindelegger und Kopp.

    FPÖ und Bzö verursachten keinen Sturm im Wasserg,als sondern haben den "Verfassungsputsch" zur Verbannung Österreichs in den Schuldturm mit recht angekreidet.Der ESM leistet keinen Beitrag zur Stabilisierung, sondern zum NIedergang und zur Spaltung Europas. Der Euro ist keine Erfolgsgeschichte, sondern ein Desaster. Er hat keinen Wohlstand gebracht, sondern Stagnation. Die Inflation liegt heute bei 10% pro Jahr (Gold), das österr. Statistische Zentralamt meldet 7,9% "gefühlte Inflation" (= normaler Haushaltswarenkorb). Das Wechselkursrisiko war stets gering, denn es wurde bei Exporten meist in US$ fakturiert.

    Nicht begriffen haben Kopp und Co, dass der Euro das Leben auf Pump ohne Konsequenzen erst ermöglicht hat! Der Euro ist nicht in der Krise, er ist die Krise! Die gemeinsame Währung ist und war eine "Fehlkonstruktion", das haben jetzt sogar Schäuble und Frau Merkel begriffen (bei der ÖVP dauert es länger). Der neue Stabiltäts- oder Fiskalpakt wurde bereits bei Unterzeichnung gebrochen: Spanien erklärte die Vorgaben nicht einhalten zu können. Die ÖVP hat genau das gestern beschlossen, was sie angeblich ablehnt: das Einstehen für Defizitländer auf unsere Kosten! Die Mitwirkungsrechte des NR sind nur Augenauswischerei: Das Abnicken der Abgeordneten der Regierungspartei ist Regel, die keine Ausnahme kennt. Dafür ist die gestrige Abstimmung der beste Beweis. Lt. Standard stimmten die Abgeordneten über eine Materie ab, die sie gar nicht kannten! SWenigstens im Deutschen Bundestag gab es noch ein paar bürgerliche Dissidenten. Die Kanzlermehrheit wurde verfehlt!

    Hier der widerliche Wortlaut (Auszugsweise) der ÖVP mit der Bitte um Vergleich mit Sarrazins vorgebrachten Fakten:

    "FPÖ und BZÖ verursachten einen Sturm im Wasserglas und sind sich nicht zu schade, dieses für Europa und Österreich so wichtige Thema für billige, populistische Punkte zu missbrauchen.

    Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) wird den bisherigen Rettungsschirm EFSF ersetzen und wird einen wesentlichen Beitrag zur Stabilisierung des Euro, unserer gemeinsamen Währung, leisten. Auch wenn wir zurzeit mit ernst zu nehmenden Problemen konfrontiert sind, ist der Euro eine Erfolgsgeschichte, die von manchen Parteien gerne vergessen wird. Der Euro hat uns allen Wohlstand gebracht, die Inflation seit seiner Einführung war wesentlich niedriger als zu Schillingzeiten, in 17 Staaten kann mit einer gemeinsamen Währung bezahlt werden und der Entfall des Wechselkursrisikos ist für eine kleine, exportorientierte Volkswirtschaft wie jene in Österreich besonders wichtig.

    Zudem sind wir aktuell mit einer Staatsschuldenkrise konfrontiert, deren Auslöser keinesfalls der Euro war, sondern die jahrzehntelange "Finanzierung auf Pump"-Politik in den Euroländern. Dies war auch in Österreich nicht anders, weshalb sich die ÖVP für strukturelles Sparen statt neuer Belastungen der Bevölkerung sowie für Wachstum durch gezielte Investitionen und Verbesserungen des Wirtschaftsstandorts statt durch neue Schulden einsetzt. Es kann selbstverständlich nicht sein, dass auf Dauer jene Länder mit guter Haushaltsdisziplin für die Defizitsünder einstehen. Die Spielregeln des Stabilitäts- und Wachstumspakts werden in Zukunft solche Fälle vermeiden. Selbstverständlich ist es leichter, sich in "haut die Defizitsünder raus" oder gleich "Zurück zum Schilling"-Sager zu flüchten anstatt sich seriös mit der Thematik zu beschäftigen, besser für Europa und Österreich ist dies jedoch sicherlich nicht.

    Durch den nun im Nationalrat eingebrachten Antrag wird die Mitwirkung des Nationalrates in ESM-Angelegenheiten verankert werden. Ohne diese Mitwirkungsrechte könnte die Regierung wichtige Entscheidungen im Rahmen des ESM Vertrages beschließen ohne das Parlament überhaupt "fragen" zu müssen. Der von FPÖ und BZÖ paradoxerweise als Anschlag auf die Demokratie und Überrumpelung dargestellte eingebrachte Antrag wird also genau das Gegenteil bewirken.

    Das Mitwirkungspaket des Nationalrats soll eine Vorab-Genehmigung durch den NR bzw. den zuständigen Ausschuss für besonders wichtige Beschlüsse bereits vor der Beschlussfassung im ESM festlegen.

    Im Rahmen der Möglichkeiten, die uns die derzeitigen Herausforderungen auf europäische Ebene bieten, ist durch die geplanten Bestimmungen die Mitwirkung des Nationalrats gesichert.

    Beste Grüße

    Dr. Sabine Neyer
    Klubreferentin
    Parlamentsklub der Österreichischen Volkspartei

    Widerlicher geht es nimmer!



    • Haider

      Frau Dr. ÖVP-Neyer kann man nur antworten: "Werte Frau Neyer, dümmer quatscht keiner!"

    • Collector

      Verehrter Herr Haider,

      genauso dumm quatschen Herr Spindelegger, Frau Fekter und der Klubobmann der ÖVP, Herr Kopf. Von Faymann, Cap, Glawischnigg oder Kogler erwartet man nichts anderes, aber von der ÖVP? Mit ihr schafft sich das Bürgertum ab!

      Vi elen Dank, Frau Imb! Jetzt wissen wir wenigstens, wem wir ins Gesicht spucken sollen, wenn wir ihm begegnen.

      Von der SPÖ gab es übrigens eine Gegenstimme von einer mutigen Frau. Leider weiß ich Ihren Namen nicht.

    • Collector

      Und hier noch ein Nachtrag zum Gequatsche der Parteileute:

      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/protestaufruf-der-offene-brief-der-oekonomen-im-wortlaut-11810652.html

      Immerhin 150 bestausgewiesene Nationalökonomen.

      Vielleicht schickt es jemand an die Abnicker,und die Regierungsbänkler.

    • 1

      Die angeblich mutige SPÖ-Frau hat keineswegs gegen den ESM gestimmt, sondern gegen das einzig Vernünftige aus der EU, den Stabilitätspakt, der von den Ländern im Gegenzug eine Schuldenbremse verlangt. Diese Regelung wäre -ohne ESM!! - hoch zu preisen.

    • Brigitte Imb

      Besagte Abgeordnete http://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_03612/ und ihre potentielle Weigerung wurde lediglich in irgend einem Blattl angekündigt bzw. interpretiert - alles nur Blabla.

  15. RR Prof. Reinhard Horner

    reinhard.horner@chello.at

    Betrüger sind Gauner!

    Diejenigen, die wie BZÖ-Bucher sich beim Sarrazin-Besuch anhängen wollten, sind keine Trittbrettfahrer, sondern Betrüger, sind Gauner und als solche zu bezeichnen.



  16. Paneuropa

    Es war sehr lohnend dem Mann zuzuhören. Dank an Dr. Unterberger und Dr. Kolm für die Organisation!



  17. Josef Maierhofer

    Genau, das meine ich auch.

    Es ist nicht wichtig, welche Partei wen einlädt, es ist wichtig, dass eingeladen wird.

    Es ist wichtig, dass die Gedanken, die Herr Dr. Sarrazin vorgetragen hat, überlegt und diskutiert werden und ehrlich erkannt wird, was alles falsch läuft mit dem Euro, mit den Menschen, mit der Gesellschaft.

    Sarrazin hat lediglich, wie immer, Fakten angeführt und einiges Wissen aus seiner Banktätigkeit, seiner Politikertätigkeit, seinen Arbeiten mit den Büchern und der Materie eingebracht.

    Jedenfalls habe ich mir das Buch gekauft und werde es bei erster Gelegenheit lesen.

    Ich danke Herrn Dr. Unterberger für die Organisation und Einladung von Herrn Sarrazin. Es war sehr interessant, was er gesagt hat und eigentlich, wie auch geschrieben, alles ganz logisch und klar, wenn man imstande ist zu denken und alles ist auch hier im Forum schon ausgesprochen worden in irgend einer Form, Von Herrn Sarrazin kam es kompetent und mit enormen Hintergrundwissen.



  18. Erich Bauer

    "...dass Sarrazin auf Einladung von BZÖ-Chef Bucher nach Wien gekommen wäre..."

    Das hat aber nichts mit "Trittbrettfahrerei" zu tun. die Medien kolportieren das in der Hoffnung, damit den Sarrazin-Besuch desavouieren zu können... Einfach ekelerregend! Wir müssen denen noch viel mehr "Gas" geben...







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