Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Schwarze Watschentänzer

Lesezeit: 4:30

Die ÖVP streitet wieder einmal. Diesmal über die Pensionen und die ÖIAG. Steirische Schwarze empfahlen, das gesetzliche Pensionsantrittsalter auf 67 Jahre zu erhöhen – so wie es schon viele andere Länder in den letzten Jahren getan haben. Worauf der Obersenior Andreas Khol den Steirern empört die Bedeutung eines Salzamtes zugeschrieben hat. Was wiederum diese zum Auspacken des jenseits des Semmerings mehr als eindrucksvollen Arsenals an Verbalinjurien veranlasst hat.

Und der Parteiobmann? Der ist wie so oft freundlich beschwichtigend ohne klar erkennbare eigene Meinung. Dabei haben die Steirer – unabhängig von allen Stilfragen – einfach recht. Punkt.

Denn das Gerede, zur Rettung des Pensionssystems genüge es, das faktische Antrittsalter anzuheben, ist längst als hilflos entlarvt. Das Sozialministerium sabotiert vielmehr die diesbezüglichen Bemühungen bei der Detailarbeit immer wieder. Aber selbst wenn Genosse Hundstorfer zielstrebig an diesem Ziel arbeiten würde, reicht es längst nicht mehr aus, nur an den Schrauben der diversen Frühpensionsarten herumzudrehen. Denn die Lebenswartung steigt weiterhin ständig.

Was man ja auch in anderen Ländern – bis auf das neuerdings in den Steinzeitsozialismus zurückgekehrte Frankreich – ganz deutlich erkennt, weshalb reihum das Pensionsalter trotz aller populistischer Widerstände auf 67 erhöht wird.

Was an Andreas Khol besonders erstaunt: Schon in den Zeiten Wolfgang Schüssels und Martin Bartensteins hat die ÖVP trotz aller Querschüsse immer wieder für eine Erhöhung des gesetzlichen Antrittsalters gekämpft. Immer wieder wurde damals sogar eine Automatik zu verankern versucht: Höhere Lebenserwartung sollte ohne weitere Gesetzesbeschlüsse zu höherem gesetzlichen Antrittsalter führen. Das ist freilich bisher immer am Widerstand der anderen Parteien gescheitert.

Tatsache ist aber, dass seit den ersten Vorstößen, das gesetzliche Pensionsalter zu erhöhen, die Lebenserwartung schon wieder um mehr als jene zwei Jahre gestiegen ist, welche die Steirer jetzt vorschlagen. War vielleicht auch Schüssel für Khol nur ein Salzamtsvorstand?

Oder hat der schwarze Obersenior halt bloß durch das neue Amt eines Pensionisten-Vertreters die Perspektive und damit die Interessenlage geändert? Wenn dem so ist, dann verkennt er aber gewaltig die Interessen gerade der Pensionisten: Diese wollen sichere und wenigstens halbwegs wertbeständige Pensionen. Aber genau dieses Ziel ist gefährdet, wenn der Pensionskuchen mit Massen an Neupensionisten geteilt werden muss, die eigentlich noch durchaus ein paar Jahre arbeiten könnten. Khol handelt also genau gegen die Interessen aller Menschen, die eine Pension beziehen.

Unpopulär ist das Anliegen einer wirklichen Pensionsalterserhöhung nur bei einer einzigen Gruppe: der Generation der Fünfzigjährigen mit Gewerkschaftsmentalität (also der typischen Betriebsräte und ÖGB-Funktionäre). Die denken ja in der Tat an nichts anderes als an eine jugendliche Pension zum baldigen Golfen, für Mallorca-Reisen und die geplante Drittehe.

Die Stärke der Schüssel-ÖVP war es hingegen – fast – immer gewesen, gegen den Populismus aller anderen Parteien die Vernunft des Gemeinwohls und der Grundrechnungsarten hochzuhalten zu versuchen. Nicht immer, aber eben häufiger als alle anderen. Das aber ist offenbar nur noch eine vage Erinnerung, die erstaunlicherweise ausgerechnet in der Steiermark lebendig ist. Obwohl man dort in der Vergangenheit von den (vorletzten) Abfangjägern bis zur Zwangsgesamtschule eigentlich selbst primär für möchtegern-populistische Originalität bekannt gewesen war.

Selbst wenn die Kholsche Pensionsalter Politik eine Mehrheit der Österreicher hinter sich hätte, wäre es dennoch die richtige Nischenpositionierung für die ÖVP, als einzige Partei jenen Menschen ein Angebot zu machen, die über den Tagespopulismus hinauszudenken gewillt sind.

Noch absurder ist der zweite VP-interne Streit, jener um die Zukunft der ÖIAG. Dass die Roten deren Zerschlagung wollen, ist wenig überraschend. Träumen sie doch von einer Wiederkehr der Zeiten eines direkten Parteizugriffs auf die Verstaatlichte. Dass aber auch der schwarze Wirtschaftsminister Mitterlehner davon redet, ist unfassbar.

Da schlägt offenbar der alte Wirtschaftskammer-Funktionär in Mitterlehner durch. Fällt doch die WKO den Gewerkschaften gegenüber jedesmal um, noch bevor die nur bei der Tür hereingekommen sind. Und sowohl die Kammer-Seele wie auch sein nicht gerade bescheidener persönlicher Ehrgeiz führen zu einem weiteren Motiv Mitterlehners: Er mag die ÖIAG auch deshalb nicht, weil dort politisch und kammermäßig unabhängige Industrielle die Vorstände bestellen und nicht die Sozialpartner oder die Regierung.

Mitterlehner fürchtet aber wohl auch um seinen persönlichen Machtdurchgriff auf die Verbundgesellschaft. Denn nach den Reformvorschlägen der Finanzministerin und seines eigenen Parteiobmannes soll auch der Verbund dem direkten politischen Zugriff entzogen und der ÖIAG überantwortet, also trotz Staatseigentums unabhängig werden. Was beim Verbund genauso klug wäre wie bei Bahn oder Asfinag. Freilich würde dann der Wirtschaftsminister entmachtet werden.

Wie auch die Verkehrsministerin. Was den für den Steuerzahler erfreulichen Effekt hätte: Dann würden keine ÖBB- oder Asfinag-Inserate mehr auf ihre Kosten an die Faymann-freundlichen Medien fließen. Was aber wiederum die Chancen auf eine Zustimmung der SPÖ zu einer Zusammenfassung aller Staatsbetriebe in der ÖIAG nicht gerade erhöht. Das aber macht die Haltung Mitterlehners umso absurder.

 

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2012 01:09

    Wie bringt es die ÖVP zusammen, solch jämmerliche Personen als Minister zu nominieren wie Karl, Mitterlehner u.a. vor allem aus dem Burgenland und außerhalb der Ministerriege den Khol aus Tirol, dessen Zeiten schon lange vorbei sind. Die Frau Fekter allein ist wohl zu wenig. und Frau Mikl-Leitner ist ja auch kein Glanzlicht der Mann/Frauschaft.
    Wen soll man, verflixt, das nächte Mal wirklich wählen? Ist die damalige DC in Italien das Vorbild für einen Abgang?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2012 01:47

    jetzt ist das gesetzliche pensionsantrittsalter bekanntlich 65,das faktische 58!! jahre.was die erhöhung des gesetztlichen antrittsalters bringen soll,ohne dass es gelingt,dass die leute tatsächlich später in pension gehen,bleibt rätselhaft.

    damit soll khol keineswegs verteidigt werden,der in letzter zeit-unter blechas einfluss?-viel unsinn verzapft hat.aber man kann natürlich 67 als gesetzliches antrittsalter einführen.und die leute gehen nach wie vor mit 58 tatsächlich-wo soll der nutzen sein?

    nach dem verstaatlichtensumpf war die öiag tatsächlich eine erfolgsgeschichte,die bei weitem noch nicht ausgedient hat,solange es sümpfe wie asfinag,öbb etc gibt.und es ist traurig,dass ein övp-minister das nicht erkennt.mitterlehner ist eindeutig eine schwachstelle in der regierungsmannschaft,der mann sollte lieber wie früher in oö regionalpolitik machen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2012 01:02

    Khol war einmal ein guter, vertrauenswürdiger, konservativer Politiker, und ist mittlerweile zu einem alten Trottel - es gilt die Unschuldsvermutung - der mit einem Luconainvolviertem Sozi kollaboriert, degeneriert. Das sage ich als sein Cartellbruder und warte auf seine Anzeige bei meinem Verbindungsehrengericht!

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2012 11:07

    Im Netz habe ich folgenden Ratschlag gefunden (zwar von einem Deutschen, kann aber analog für die Alpenrepublik übernommen werden): Runter mit dem Pensionsantrittsalter, runter mit der Wochenarbeitszeit, mehr Urlaub, rauf mit den Pensionen, aber Steuern und Sozialabgaben senken, mindestens einhunderttausend neue Beamte einstellen, Kindergeld drastisch erhöhen, Wohnbauhilfe verbessern, Steuerhinterziehung nicht mehr bestrafen, staatliche Betriebe wieder an die Ministerien anschließen usw. Das gibt die Party des Jahrhunderts; und wenn die bösen Märkte und die fiesen Spekulanten uns kein Geld mehr geben wollen (offensichtliche Fehlentwicklung der Marktkräfte!), dann wenden wir uns einfach an unsere Partner in der Eurozone und holen uns, für unser wohlverdient gutes Leben, einfach das Geld von ESM und EZB.
    Bravo Herr Kohl – gut erkannt!
    Bravo Herr Mitterlehner – gut gemacht!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2012 11:51

    Kohl, Spindelegger et al. der Schwarzpeterltruppe brauchen sich nicht das Maul zerreißen über Unehrlichkeiten, Korruption und Populismus, sind sie doch selber keinen Deut besser als die Roten. Als Beispiel sei die vor Kurzem abgehaltene Gemeinderatswahl in Waidhofen/Y. erwähnt - die zwar primär nichts mit den Pensionen zu tun hat, jedoch mit dem Machterhalt der Schwarzen - zu deren Unterstützung sich sämtliche Schwarze( u.a. auch Ministerin Mickl Leitner) zweitwohnsitzlich dort gemeldet haben.
    Die Sauereien haben bei den Parteien, bes. bei SPÖVP, System, die Bevölkerung und deren Wohlergehen sind reine Nebensache.

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2012 19:21

    Der Andreas Khol hat genug Zeit gehabt, die Politik so zu gestalten, wie er es jetzt gerne gehabt hätte.
    Jetzt packelt er mit einem vorbestraften Blecha, der als Minister aus Rumänien gefälschte Entlastungspapiere für den Prokschprozess organisiert hat.
    Der Mann hat keinen Charakter!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Juni 2012 08:22

    Wer wundert sich noch über die ÖVP?
    Ich schon lange nicht mehr.

    Vergessen wir diesen orientierungslosen Haufen und arbeiten wir an der Zukunft.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordxb
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2012 13:21

    S.g. Hr. Dr. Unterberger,

    es ist doch in Wahrheit nicht weniger als die Frage der Strategie eines Rückzugsgefechtes.
    Das österreichische Pensionssystem, als Umlagesystem, ist doch bereits in den 1980er Jahren geplatzt und wird nur mehr künstlich, über Steuergeldzuzahlungen, am Leben erhalten.
    Einen wirklich großen Schritt könnte nur die Einführung eines Ansparmodells, wie in eingen asiatischen Ländern praktiziert, bringen.
    Aber dazu kann sich in Österreich keine Partei wirklich durchringen, denn es hieße den Wählern reinen Wein einzuschenken.
    So etwas kann auch und gerade von der ÖVP nicht erwartet werden.

    Also ist die Streiterei zwischen einigen Partfunktionären nicht mehr oder weniger wert als eine Bassenadiskussion zwischen der Fr. Wopraschil und dem Hrn. Schmidt aus dem 3. Stock über den Schmutz in der Waschküche.

    Die wirklichen Probleme werden da nicht einmal angesprochen.

    Sinnlose Zeitverschwendung auf Steuerzahlers Kosten.


alle Kommentare

  1. Jennerwein (kein Partner)
    26. Juni 2012 13:05

    Wortreich wundert sich die Unterberger wie es der Großteil der ÖVP wagen kann, nicht seinen Vorstellungen einer bürgerlichen Partei zu entsprechen. Ja, derfn's den des?

  2. Erich Bauer
    26. Juni 2012 08:28

    Erstaunlich und für eine Oppositionspartei erfreulich zugleich. Die Wiener ÖVP hat mit ihrer "Parkpickerlaktion" die grünen "Hendln" ganz schön aufgescheucht. Über 150.000 Unterschriften traut sich selbst diese rot/grüne Stadtregierung nicht drüber hinweg zu gehen... Juracka (ÖVP) hat das gut gemacht! Die Wiener Roten müssen jetzt mit den Wiener Schwarzen verhandeln. Die Grünen dürfen daneben sitzen...

    Vielleicht sollte die ÖVP auch mit anderen Themen Unterschriften sammeln. Das könnten ruhig auch etwas "abstrakte" Bereiche umfassen. Natürlich nicht ZU "abstrakt"...

  3. Gasthörer (kein Partner)
    25. Juni 2012 20:22

    Weiß der Herr Unterberger, dass, falls wir bis 67 arbeiten, die Franzosen immer noch mit 60 in Pension gehen? Und die Griechen immer noch 111% ihres letzten Gehalts als Pension erhalten (kein Scherz). Und dass wir die Schulden, mit denen diese Länder ihre Pensionen auszahlen, anteilig mitschultern? Vor allem ab Juli, wenn der ESM kommt (wozu sich AU immer noch nicht explizit äußerte).

  4. dxb (kein Partner)
    25. Juni 2012 13:21

    S.g. Hr. Dr. Unterberger,

    es ist doch in Wahrheit nicht weniger als die Frage der Strategie eines Rückzugsgefechtes.
    Das österreichische Pensionssystem, als Umlagesystem, ist doch bereits in den 1980er Jahren geplatzt und wird nur mehr künstlich, über Steuergeldzuzahlungen, am Leben erhalten.
    Einen wirklich großen Schritt könnte nur die Einführung eines Ansparmodells, wie in eingen asiatischen Ländern praktiziert, bringen.
    Aber dazu kann sich in Österreich keine Partei wirklich durchringen, denn es hieße den Wählern reinen Wein einzuschenken.
    So etwas kann auch und gerade von der ÖVP nicht erwartet werden.

    Also ist die Streiterei zwischen einigen Partfunktionären nicht mehr oder weniger wert als eine Bassenadiskussion zwischen der Fr. Wopraschil und dem Hrn. Schmidt aus dem 3. Stock über den Schmutz in der Waschküche.

    Die wirklichen Probleme werden da nicht einmal angesprochen.

    Sinnlose Zeitverschwendung auf Steuerzahlers Kosten.

    • Segestes (kein Partner)
      25. Juni 2012 14:15

      Von was soll sich denn z.B. eine Verkäuferin mit 1000 Euro Netto etwas ansparen?

      Hast du dir außerdem schon einmal angesehen, wie mies die Renditen vieler jener Fonds sind, die angeblich der Altersvorsorge dienen?

      Tut mir leid, aber das was du hier propagierst, sind bloß undurchdachte Schlagworte, die an der Lebensrealität vieler Menschen vorbeigehen.

    • Tom Portal, 38 (kein Partner)
      25. Juni 2012 14:52

      Aus meiner Sicht kann nur ein Umlageverfahren funktionieren.

      Ich habe z.B. seit 10 Jahren 25% meines Einkommens aus einem Gewerbebetrieb (neben dem 15% aus dem gesetzlichen SV-Anteil) für die Pensionsvorsorge klassisch (also konservativ, auf Werterhaltung geachtet, Fonds, Bundesanleihen und solche Sachen) "angespart". Heute steht auf meinem Pensionskonto eine dicke Null!! Ich weiß, das Geld ist nicht weg. Es hat jetzt nur jemand anderer. Haha.

      Die Jahre mit Wachstum sind endgültig vorbei bzw will ich die nächsten 30 Jahre (dann bin ich 68) mich nicht tagtäglich mit den Anlagetipps und Börsennews herumschlagen und das Vertrauen in Finanzdienstleister ist - naja, sagen wir überschaubar.

      Ich verdiene überdurchschnittlich (bei überdurchschnittlicher Leistung) und empfinde es als selbstverständlich, dass ich heute die Pension eines Mitbürgers bezahle (vorausgesetzt, er/sie ist nicht: 52jährig, beamteter Gemeindebediensteter aus Kärnten im Ruhestand, zwei vermietete Eigentumswohnungen in bester Wiener Lage, Haus im Eigentum in guter Klagenfurter Lage, in vollster Gesundheit und eine mtl Pension von EUR 3.564,34)

      Daher frage ich: Ist man als Staatsbürger wirklich unverfroren, wenn man an Staat und Politik fordert, endlich ein Pensionssystem einzurichten, bei dem wirklich alle gleich fair behandelt werden? Mir ist schon klar, dass nicht alle den gleichen Input liefern können. Aber der Output sollte für alle gleich sein - vorausgesetzt man ist Willens, seine Leistung abzuliefern!

    • dxb (kein Partner)
      25. Juni 2012 15:20

      S.g. Segests und Tom Portal, 38,

      ahh nein, das Modell gibt es z.B. unter dem CPF in Singapur www.cpf.gov.sg oder der MPF in Hong Kong http://www.mpfahk.org/eindex.asp
      Das funktioniert wie ein Bausparvertrag und hat sich dort ganz gut bewährt.
      Ganz so alternativlos ist das Umlagemodel nicht, aber die Alternative erfordert eine wesentlich höhere Eigenverantwortung der Versichterten.
      Der Beitrag zum CPF oder MPF ist übrigens nicht viel höher oder niedriger als der aktuelle Umlagebeitrag seitens der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammen.
      Nur hätte dieses Modell auch den Nachteil, für die Politiker, daß sie den Bürgern die Wahrheit über den Zustand des Pensionssystems beibringen müßten.

      Das ist ein anderes Modell als die "3. Säule".

      Alternative gibt es schon, nur häl man mit diesen Modellen in Österreich gerne hinter dem Berg.

    • Gerald M. (kein Partner)
      25. Juni 2012 16:29

      @Tom Portal

      Sie haben wirklich, trotz angeblich "konservativer" Anlageformen, das angesparte Kapital verloren? Oder ist nur der Wertzuwachs durch Kursteigerungen und Zinsen durch die Inflation und KEST aufgefressen worden?

    • terbuan
      25. Juni 2012 17:03

      Tom Portal, 38
      Eine dicke Null auf dem Pensionskonto, das ist eigentlich nicht möglich, es sei denn, Sie haben bei Madoff oder Lehman investiert! Ein inflationsbereinigter Nullertrag bzw. Verlust allerdings realistisch!

    • Erich Bauer
      25. Juni 2012 17:26

      Lieber terbuan,
      "...Ein inflationsbereinigter Nullertrag..."

      In dem Fall sofort auf den/die EURO oder Olymp(iade) wetten... :-)

    • Florin
      25. Juni 2012 17:55

      "..die Alternative erfordert eine wesentlich höhere Eigenverantwortung der Versichterten.

      Ich will ja nicht bösartig sein, aber damit ist das Umlageverfahren alternativlos! Eigenverantwortung auf österreichisch: Kriag ma net, brauch ma net!

    • socrates
      25. Juni 2012 21:43

      Die Sache ist sehr einfach: Die Pensionseinzahlungen werden genau wie die Anlagen verzinst. Dier Pensionisten werden den Anlegern gleichgestellt und ,im Konkursfall, bevorzugt bedient. Das Umlageverfahren ist ein Erbe des WK2 und entstand aus Enteignungen. Deutsche und Ösis wurden enteignet, andetre nicht, wie heute in den Medien zu lesen war, weil es "notwendig" war. Mit derselben Logik gehören die Anderen jetzt enteignet. Égalié!

    • dxb (kein Partner)
      26. Juni 2012 08:08

      S.g. Florin,

      nein, Sie sind ganz und gar nicht bösartig.
      Es ist einfach eine österreichische Einstellung, daß Eigenvorsorge immer eine Sache des Staates ist und daher die Eigenverantwortlichkeit in diesem Fall auch abgegeben wird.

      Allerdings ist das im Fall der Providence Fonds, wie die beiden, die ich angeführt habe, auch der Knackpunkt der gegen eine EInführung in Österreich spricht.
      Denn dort müssen die Anspruchsberechtigten dann auch selbst entscheiden, ob, wann und wie viel sie aus dem Fonds beziehen.
      Das nimmt denen dort niemand ab.

      In Österreich sicherlich sehr schwer verkaufbar.

  5. Segestes (kein Partner)
    25. Juni 2012 12:33

    Das Pensionsantrittsalter für BÜRO-Jobs anheben - denn die betreffenden Leute haben auch statistisch gesehen eine höhere Lebenserwartung als körperlich arbeitende Menschen (die ohnehin meist durch eine vergleichsweise schlechtere Bezahlung benachteiligt werden).
    Damit erledigt sich dann auch der massive Missbrauch der Hacklerpension durch Beamte.

  6. AppolloniO (kein Partner)
    25. Juni 2012 12:30

    Hoffentlich bekommt die SPÖ, wenn auch nur gemeinsam mit den Grünen, bei den nächsten Wahlen eine ordentliche Mehrheit. Denn anders ist die ÖVP nicht zu retten!

    Spö + AK + Gewerkschaft wissen nämlich ziemlich genau was sie wollen:
    # keine Erhöhung und gendergerechte Angleichung des ges. Antrittsalters für
    Pensionen.
    # Verstaatliche wieder an Beamtenwillkür koppeln. (Verteilung von überbezahten
    Posten für Parteiapparatschiks).
    # Strangulierung des Gymnasiums durch die NMS.
    # Abschaffung des Bundesheeres. Die Armee der Freiwilligen ist nur Augen-
    auswischerei.
    # u.v.a.m.
    So, und die ÖVP ist zur Hälfte dagegen, zur anderen Hälfte dafür. Also wer wird wohl gewählt werden?

  7. AppolloniO (kein Partner)
    25. Juni 2012 12:10

    Was bringt die Erhöhung des gestzlich vorgeschriebenen Antrittsalters wenn das Faktische bei 58 Jahren liegt?

    Zunächst würden dadurch schon rechnerisch die Abzüge der Frühpensionisten größer. Das spart Geld und bringt zusätzlich welches, da es sich dann doch mehr überlegten der Arbeit zu früh den Rücken zu keheren. Wenn man dann noch die Ärzte die so freizügig den Burn-out-Fahrschein auf Kosten der Allgemeinheit verteilen, zum verantwortlichen Handeln bewegen könnte, wären unser aller Pensionen, vor allem aber die der der jetzt einzahlenden, für einige Zeit gesichert.
    Ausserdem werden viele Arbeitnehmer nicht mit durchschnittlich 58 Jahren zwangspensioniert, sondern durchschnittlich 7 Jahre vor Erreichen des 65. Lebensjahres. Einfach deshalb weil sich diese Zeit mit der angebotenen Abfertigung zusätzlich zur "Arbeitslosen" ganz bequem ohne Arbeit überbrücken lässt.

  8. Neppomuck (kein Partner)
    25. Juni 2012 10:20

    Ob jetzt KK, PVA oder das AMS für die Kosten der "Ausgebrannten, Totgehackelten oder ÖBBler, Gemeindebediensteten etc. aufkommen, ist im Prinzip egal.
    So kämpfen (?) eben die (Ex-)Ministerleins um die Belastung der anderen, gegnerischen Fraktionsinteressen und nach dem Florianiprinzip, statt brauchbare Lösungen anzubieten.

    Zahlen wird das alles zwar nach wie vor der Bürger = Steuerzahler, aber selbst ist man fein raus.

    Was, wenn man eine "Gleitregelung" in den letzten 10 Jahren vor Pensionsantritt (dem vorgesehenen) andächte?

    Schließlich geht es darum, die Lohnkosten zu reduzieren, wobei man (= Unternehmer, jetzt unter Kostendruck oder nicht) derzeit irrationaler Weise auf den ungemeinen Erfahrungsschatz der (zu) früh Geschassten leichtfertig zu verzichten bereit ist, nur um die eigenen "fringe benefits" nicht zu gefährden.

    Mehr Solidarität kann durchaus auch mehr Profit bringen.
    Das gilt auch für die "ethnische Solidarität", die von den politischen Egozentrikern, vorwiegend rot/grün, einige schwarze Einsprengungen sind allerdings auch dabei, gerne als "Nationalismus" verunglimpft wird.

    Werdet kreativ, Leute in den weichen Ministersesseln.
    Oder wurde auch das schon von den (mittlerweile) anonymen Besatzungsmächten verboten?
    Wenn ja, dann nennt Ross und Reiter.

    Wäre ein weiterer Anlassfall, den Bürgern mehr Rechte (Stichwort "direkte Demokratie) zuzugestehen.

    Oder hängt das Damoklesschwert eines "Dritten Weltwirtschafts-Krieges" über uns?

  9. cmh (kein Partner)
    25. Juni 2012 09:36

    Das mit der Lebenserwartung ist ja eigentlich auch ein Schmäh.

    Denn jedem sind die zahllosen Fälle bekannt, in der Menschen plötzlich in ein Heim abgeschoben werden und dort in Demenz (i.e. von den eigenen Nachkommen vergessen) bis in ein biblisches Alter dahinvegetieren.

    Ist es das, was wir wollen?

    Abhilfe kommt natürlcih wieder einmal von den linken Gutmenschen.

    Nachdem die Segnungen der Abtreibung auf Krankenkassenkosten gegriffen haben und Pflegepersonal nur noch aus den unterentwickelten Randlagen Europas und Asiens zu bekommen ist, werden diese Kapazunder in ihrer Menschenliebe und ihrem Humanismus rasch draufkommen, dass Euthanasie ein Menschenrecht ist.

    Und der schnellste Wege, dieses Menschenrecht auf demokratischem Wege durchzusetzen ist, Menschen möglichst früh jeglichen Sinn des Daseins zu nehmen und sie nur auf Kosten der Erben konsumieren zu lassen.

    Danke Andi K., sagt der zuständige Referent für Sozialisten aller Parteien.

    • Erich Bauer
      25. Juni 2012 10:16

      cmh,
      "... in ein Heim abgeschoben werden..."

      Ab einem bestimmten Punkt ist eine häusliche Pflege nicht mehr machbar... Wer etwas anderes behauptet, hat keine Ahnung.

      Was den "Abschub" betrifft, so ist das in der Regel "Vollzahlern" möglich. Monatlich ca. 4.000 Euro.

      Von einem vorbildlich geführten Altenheim in Niederösterreich ist mir bekannt, daß die "Kontingente" laufend gekürzt werden. "Kontingente" bedeuten, die vorgesehene Anzahl der Betten, bei denen die Kosten zwischen der Differenz von Pension+Pflegestufe, zu diesen 4.000 Euro, von der Allgemeinheit übernommen wird... Die so entstehenden freien Betten sind dann Vollzahlern vorbehalten. Tatsächlich sind sehr viele Betten derzeit "frei". 2-Klassen-Altenbetreuung? Pflegegesetze still und heimlich gescheitert?

    • cmh (kein Partner)
      25. Juni 2012 14:05

      Wir werden langsam aufpassen müssen, dass unser Sterben nicht mehr kostet als wir im ganzen Leben verdienen konnten.

      Ihre Zahlen werden sicher stimmen. Aber mir scheint dabei der Grundirrtum unserer GEsellschaft manifest zu werden, dass man hier, wie übrigens auch bei Bildungsinvestitionen, meint, zwischen menschlicher Arbeit und Geld gäbe es eine simple Substitutionsbeziehung - so etwa je mehr Geld in ein System gepumpt wird, desto weniger menschlichen Einsatz und Arbeit erfordert es.

      Dazu kommt noch die rote Einflüsterung, dass Obsorge für eine Familie nicht nur unrentabel, sondern sogar richtig pfui ist.

      Wichtig schein mir jedoch die Beziehung zu sein, dass die Methoden der Behandlung des Nachwuchses auch auf die Behandlung der Alten angewendet werden. Bringt man Kinder um, bringt man auch Alte um.

    • Karl (kein Partner)
      25. Juni 2012 15:27

      Na ja, dann ist ein Heim aber nur was bestimmte Leute. Ich mein, wer hat schon 4000€ Rente?
      Dass, was Sie ansprechen, wird unter Sterbehilfe immer wieder diskutiert. Die gibt's bei uns nicht, in ein paar europäischen Ländern unter bestimmten Bedingungen. Obwohl, auch bei uns gab es "Sterbehilfe" von einer gewissen Fr. Blauensteiner. ;-)

    • Erich Bauer
      25. Juni 2012 15:43

      Karl,
      "...ein Heim aber nur was bestimmte Leute..."

      Überhaupt nicht. Das ist "part of the game". Für "bestimmte Leute" in sehr gediegnen und "homogenen" Häusern, derf's ein bißl mehr sein... Allerdings nehmen die übehaupt nur "Vollzahler"...

      Hier, wie in vielen anderen Lebensbereichen, herrscht die Illuison, als hätte jeder ohnehin so viel "einbezahlt", als daß jegliche Versorgungsansprüche indivduell "gedeckt" seien.

      Allerdings haben Sie sicher recht, daß Ihnen die 4.000 Euro hoch erscheinen. Das hat natürlich, nicht zuletzt, sicher zu einem guten Teil damit zu tun, daß Leistungen, die mit "staatlichen" Mitteln "aufgebessert" und demgemäß irgendwie "garantiert" sind, immer ziemlich hoch bewertet sind...

  10. Erich Bauer
    25. Juni 2012 08:46

    xRatio,
    "...das ESM ein ganz fetter Brocken..."

    Schäuble labert da schon etwas von "völkerrechtlichen Verträgen"... Über solche Veträge kann man das Volk nicht abstimmen lassen...

    Die ziehen das DURCH! Auch wenn "alles in Scherben fällt"...

  11. xRatio (kein Partner)
    25. Juni 2012 03:05

    Friedrich August v. Hayek:

    "Die ... Demokratie ist ... ein Synonym für den Prozeß des Stimmenkaufs und für das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen,

    ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die größten Sondervorteile versprechen,

    ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt."

    http://www.mehr-freiheit.de/faq/demokrat.html

    xRatio

  12. Gerald M. (kein Partner)
    25. Juni 2012 00:56

    Das Pensionsantrittsalter gehört strikt an die Lebenserwartung gekoppelt. Period. Damit würden zwar Frauen wesentlich länger arbeiten gehen müssen, aber gerechter als das derzeitige Modell wäre diese Regelung allemal.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juni 2012 01:17

      Stimmt. ************* :-)

      Noch besser wäre es, die Politruks (sowie Dr. U.) hielten sich aus Fragen, die sie nichts angehen, vollständig raus.

      xRatio

    • Josef Maierhofer
      25. Juni 2012 08:51

      @ xRatio

      In einer Demokratie gehen dem Bürger alle Probleme was an, letzlich muss er sie ja zahlen.

      Die Misere mit der Parteiendiktatur kam ja zustande, weil sich die Bürger herausgehalten haben und weil sie sich nicht um die eigene Sache, Demokratie, Pension, etc. gekümmert haben, sondern die Apparatschiks haben machen lassen. War ja ganz angenehm das Schmarotzerleben auf Kredit für sehr viele, geht halt jetzt leider bald zu Ende.

    • M.S.
      25. Juni 2012 09:58

      @Josef Maierhofer

      **********************

  13. Josef Maierhofer
    24. Juni 2012 21:02

    Watschentanz ist der richtige Ausdruck und die wirkungsvollsten geben sie sich selbst.

  14. M.S.
    24. Juni 2012 20:32

    Ich kann nur meinen gestrigen O.T. Beitrag wiederholen:

    Der ÖVP kann man nur empfehlen, sich endlich in der Oppositionsrolle an Haupt und Gliedern neu auszurichten und sich zu besinnen wofür sie eigentlich steht. Dies wurde der ÖVP von einer großen Mehrheit der Parteibasis bereits nach der Wahlniederlage 2008 dringend empfohlen. Leider vergeblich. Der jetzige Zustand der Partei ist die katastrophale Folge der Missachtung aller Warnungen. Beim Verbleib in einer Koalitionsregierung als Juniorpartner wird sie weiterhin als Sündenbock herhalten müssen und schließlich zu einer Kleinpartei degenerieren.
    Die Wahrscheinlichkeit, das sich die ÖVP zu diesem Schritt durchringt ist allerdings sehr gering. Die Angst vor Machtverlust und der Knochenarbeit, die eine zielführende Reorganisation mit sich bringen würde, ist sicher größer als eine mutige Entscheidung aus Staatsraison zu treffen.

    Ich fürchte, die ÖVP muss leider abgeschrieben werden. Eine chaotisch wirkende Partei, jeder schnattert ohne Rücksicht auf Parteiinteressen, diszplinlos darauf los, es fehlt die starke Führung eines geeigneten Parteiobmannes, der den Haufen auf Vordermann bringt. Leider. 2013 wird es für die ÖVP ein böses Erwachen geben.

    • fenstergucker
      24. Juni 2012 20:37

      @M.S.

      Wenn man die ÖVP endgültig abschreiben muß - und das ist bei ihrem Zustand zu befürchten - bekommen wir im Bund Rot-Grün.
      Für dieses Abenteuer ist mir Österreich zu schade, daher hoffe ich noch immer auf einen Wunderwuzzi bei den Schwarzen.

    • terbuan
      24. Juni 2012 20:47

      Fenstergucker
      Bei den Problemen, die auf uns zukommen ist zu befürchten, dass keine der Parteien in Zukunft etwas zu sagen haben wird, ich denke da eher an einen "Statthalter" aus dem Hause der Goldmänner als Regierungschef, wäre ja nicht der erste in der EU!

  15. Anton Volpini
    24. Juni 2012 19:21

    Der Andreas Khol hat genug Zeit gehabt, die Politik so zu gestalten, wie er es jetzt gerne gehabt hätte.
    Jetzt packelt er mit einem vorbestraften Blecha, der als Minister aus Rumänien gefälschte Entlastungspapiere für den Prokschprozess organisiert hat.
    Der Mann hat keinen Charakter!

    • terbuan
      24. Juni 2012 20:40

      Entnommen aus Wiki:.

      Andreas Khol sagt man ja das Zitat nach: "Die Wahrheit ist eine Tochter der Zeit", welches angeblich von Aulus Gellius stammt, das im lateinischen Text jedoch in der Bedeutung von "Am Ende kommt die Wahrheit ans Licht" gebraucht und nicht im Sinn einer Relativierung aller Wahrheiten im Lauf der Geschichte verstanden wird.
      Das sollte sich der alte Khol sehr gut hinter die Ohren schreiben!

    • Anton Volpini
      24. Juni 2012 21:01

      @terbuan
      Ich kenne dieses Zitat nicht, es ist auch ganz einerlei.
      Andreas Khol ist eine abscheuenswürdige Person!

    • M.S.
      24. Juni 2012 21:40

      @Anton Volpini

      Ein Opportunist der übelsten Sorte, der seiner Partei bereits mehrmals sehr geschadet hat.

    • Anton Volpini
      24. Juni 2012 21:43

      ...und weiter schadet!

    • terbuan
      24. Juni 2012 21:50

      Trotz seiner Südtiroler Herkunft war er mir nie wirklich symphatisch, ein ganz übler Opportunist und ein Schandfleck für das wertkonservative Österreich!
      Wenn er sagt, die wohlerworbenen Rechte der Pensionisten zu verteidigen, dann meint er die KÜNFTIGEN Pensionisten und glaubt damit scheinheilig etwas für die ÖVP getan zu haben.
      Der Mann war viel zulange in europäischen Gremien tätig und hat dort die Verlogenheit und Schamlosigkeit dieser EU in sein Weltbild eingepflanzt, wie leider viele andere auch!

    • Florin
      25. Juni 2012 08:46

      "..Blecha, der als Minister aus Rumänien gefälschte Entlastungspapiere für den Prokschprozess organisiert hat."

      War das nicht der Gratz?

    • Anton Volpini
      25. Juni 2012 09:37

      Sie haben recht, Florin, es war der Gratz.
      Der Blecha hat als Innenminister den Proksch polizeilich gedeckt!

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/weltbisgestern/349252/Die-Welt-bis-gestern_Unter-Karl-Blechas-Oberbefehl

  16. terbuan
    24. Juni 2012 19:21

    O.T.
    Abseits der schwarzen Watschentänzer zu den wirklich ernsten Problemen, die uns in der nahen Zukunft beschäftigen werden, die Abstimmung im Bundestag über den ESM, bei der die Abgeordneten durch ein Versprechen des Herrn Schäuble für ein Referendum am St. Nimmerleinstag zu einem Ja genötigt werden sollen!

    Kein Wort kann man diesem Traumtänzer und Verräter zum Drama der fortschreitenden Insolvenzverschleppung Glauben schenken:

    EMS: Propaganda
    http://ef-magazin.de/2012/06/24/3580-esm-propaganda

    • Freak77
      24. Juni 2012 23:01

      Am kommenden Mittwoch 27.6. gibt es eine Kundgebung gegen den ESM am Wiener Ballhausplatz (von d. FPÖ organisiert):
      17:30 Uhr Rede von Johann Gudenus, 18:00 Uhr Rede von Strache.

      Eine Volksabstimmung mit den Füßen? Hoffentlich.

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juni 2012 03:32

      @ terbuan 24. Juni 2012 19:21

      ESM ist in der Tat ein weitaus wichtigeres Thema als Dr. Us Pensions-Kram.
      Geht ihn und die Politruks doch sowieso nichts an, wann ich oder sonst jemand in Pension geht.

      Wie Gasthörer hier schon mehrfach kritisierte, meidet Dr. U. das Thema ESM dennoch wie der Teufel das Weihwasser.

      "Aber nicht vergessen...AU schreibt für das "unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com". Die zahlen nur, wenn er uns weiterhin das als Demokratie verkauft, was keine ist."

      Ich habe Dr. Unterberger schon vor einem Jahr(!) sowohl im Kommentarbereich als auch per Email mit exakten Nachweisen auf das hochverräterische Vorhaben namens "ESM" aufmerksam gemacht.

      http://www.andreas-unterberger.at/2011/06/sn-kontroverse-weiter-mit-drei-fuenfern/#comment-136307

      Gerade auch für einen Dr. jur. wie AU wäre das ESM ein ganz fetter Brocken, ein gefundenes Fressen!

      eklatanter Verfassungsbruch, Veruntreuung, Hochverrat...

      Ich glaub zwar nicht, was man vermutet, ist aber doch ziemlich verdächtig, daß der Herr Dr. eines der mit Abstand wichtigsten Themen aus fragwürdigen Gründen tatsächlich meidet wie Teufel das Weihwasser.

      xRatio

    • AGLT (kein Partner)
      25. Juni 2012 08:14

      ALLE !!! Medien meiden den ESM bzw. eine kritische Auseinandersetzung damit wie der Teufel das Weihwasser!!!!

      DAS ist der WAHRE SKANDAL und nicht, dass zB der Graf vor 20 Jahren mit einer falschen Berufsbezeichnung auf irgendeiner Wählerliste eingetragen war!

      Und das dumme Volk fällt wieder auf alles rein.

    • Zraxl (kein Partner)
      25. Juni 2012 09:23

      Nein, terbuan, das ist gar nicht O.T.

      Der Herr Khol hat jetzt eine Volksabstimmung über die Widereinführung von Studiengebühren angeregt. Um wieviele Millionen geht es da nochmal?
      Im Gegensatz dazu geht es beim ESM um eine unbegrenzte Haftungsübernahme ohne jegliche Kontrolle oder Einflussmöglichkeit - hier agiert das Parlament offen gegen die Mehrheit, weshalb da eine Volksabstimmung natürlich völlig unmöglich ist.
      Die Spielart von Demokratie, die wir hier erleben, insbesondere auch das Gerede über Direkte Demokratie sind nur noch eine Volksverar...ung.

      Mit wirklichem Interesse habe ich die Interviews des Herrn Konrad gelesen, die letzthin in den sogenannten Qualitätsblättern zu lesen waren. Mir ist da jedenfalls ein Eindruck entstanden, warum die diversen Marionetten in ÖVP uns SPÖ so agieren, wie sie es eben tun. Besonders lustig war die Charakterisierung Konrads Verhältnis zu Schüssel als "korrekt". Dass das Profil nunmehr sogar gegen den Herrn Grafen agiert, deute ich dahin, dass sich zwei einstige Jagdfreunde ein wenig auseinandergelebt haben.

  17. mike1
    24. Juni 2012 18:22

    o.t., aber das sind die wahren probleme:

    "In Ägypten ist der Kandidat der Muslimbrüder, Mohammed Mursi, zum neuen Staatschef gewählt worden. Wie die Wahlkommission am Sonntag in Kairo mitteilte, ging Mursi aus der Stichwahl vom vergangenen Wochenende gegen Ex-Regierungschef Schafik als Sieger hervor. Die Sicherheitsvorkehrungen in Kairo wurden vor der mit Hochspannung erwarteten Bekanntgabe des Ergebnisses massiv verstärkt. Mursis Unterstützer demonstrierten auf dem Tahrir-Platz, dem Zentrum der Proteste gegen Mubarak. Die Bekanntgabe des Ergebnisses löste spontane Jubelfeiern aus."

    • xRatio (kein Partner)
      25. Juni 2012 02:08

      Womit dann auch in Ägypten die letzten Restbestände an Kultur und Zivilisation in der Barbarei der islamischen Gosse landen.

      Bejubeln wir es ruhig weiterhin als "Arabischen Frühling".
      Wird doch Zeit, daß der endlich auch bei uns ausbricht.

      xRatio

  18. Herby
    24. Juni 2012 16:44

    Ich möchte jetzt nicht Salz in die Wunden der ÖVP streuen, aber:

    Die Frage stellt sich schon: Welche Feinde braucht die ÖVP eigentlich noch wenn sie solche "Parteifreunde" hat?

    Spindelegger hat sich bisher in der Obmannschaft sehr tapfer geschlagen!! Er ist derzeit der BESTE.

    In der ÖVP ist es die alte & zerstörerische Tradition, dass es die Funktionärsmannschaft den VP-Spitzenpolitikern nicht verzeiht wenn diese (auch nur kleine) Fehler machen.

    Was Eifersüchteleleien, Geltungssucht und verletzten Stolz betrifft ist die ÖVP leider ganz führend. Und deshalb gibt es das "Hackl-ins-Kreuz"-Prinzip.

    Und deshalb ist aus der ÖVP (im Gegensatz zur CDU u. CSU) das geworden was sie heute ist, der Rest ist Weinen.

    In jeder Fussballmanschaft lernt man es beim Training und bei vielen Mannschaftssportarten und auch bei Firmencoachings und anderswo:

    Einer ist der Chef und wir unterstützen ihn, wir ordnen uns auch unter. WIR SIND EINE EINHEIT (=Unity). Wenn der Chef Fehler macht so strengen wir uns umso mehr an und reden danach über die vorgesehenen Kommunikations-Kanäle miteinander.

    Keinensfalls begehen wir versteckten oder gar offenen Königsmord, es gibt genug Gründe dem Chef zu vertrauen, allezeit unterstützen wir den Chef und stehlen ihm nicht die Show.

    Wir als Funktionäre wissen was unser Rolle und Position ist und genau diese erfüllen wir auch. Von unserem indiviuellem Ehrgeiz lassen wir uns kein Haxl stellen. Unseren Ehrgeiz stellen wir vielmehr in den Dienst des Teams. Wenn unser Team gewinnt, dann geht es uns allen besser, kommen wir alle vorwärts.

    Wir alle sind ein Team mit einem Chef und wir wissen dass es da draussen eine starke Konkurrenz gibt die uns schädigen möchte. Unser aller Aufgabe ist, ständig dazu zu lernen und handwerklich besser zu werden.


    Es gibt auch immer wieder einen Neuanfang und neue Chancen.

    Ein Trauerspiel war auch vor ein paar Wochen die Situation in Innsbruck: Scheinbar gewinnen die "Bürgerlichen" eine Wahl. Und danach: Sie zerstreiten sich heillos bei den Stadtregierungsverhandlungen und die ÖVP-Gruppe geht dann mit viel Lärm in Oppostion während die die VP-Namensliste mit den Grünen und SP die Stadtregierung bildet.

    Geschätze Bürgerliche in Innsbruck:
    Habt Ihr verlernt was Interessensausgleich ist? Habt ihr verlernt mit Euren Ideologiefreunden sachlich zu verhandeln? Ist Euch die ÖVP als Sammelpartei gleichgültig geworden? Überlegt Euch bitte: Wie kann es jemals wieder eine Einheit bei den Bürgerlichen geben und wie soll's bei Euch weitergehen? Die Roten und Grünen hüpfen jedenfalls vor Freude ....

  19. perseus
    24. Juni 2012 13:47

    Je länger wir uns in den Sack lügen, desto härter wird es uns treffen. Ich hoffe, dass die Realität der Wirtschaft und der Märkte (die bösen, neoliberalen, sozial kalten!!!) diesem sozialpartnerschaftlichen Unsinn bald ein Ende bereitet. Es gibt nur die Wahl zwischen Lernen durch Einsicht und dem Zusammenbruch des Systems. Manchmal glaube ich, der totale Zusammenbruch wäre vorzuziehen, weil dieser auch gleich alle überkommenen Strukturen wegräumen würde, die da wären: die Kammern, die Bundesländer mit ihrer Landtagen und ihrer Gesetzgebung, die Blockade durch den Proporz in jedem Ämtchen, die Diktatur der Untüchtigen, die Korruption, die unser Steuergeld verprasst, die viel zu hohe Steuerquote (wenn ich die Steuern, die ich bezahle - Umsatzsteuer, Einkommen-steuer, Mineralölsteuer… - zusammenzähle, so arbeite ich von Jänner bis August für den Staat und ab September für mich; die Ursache dafür ist die Bestechung der Wähler durch die Politiker, deren einziges Ziel es ist, die nächste Wahl zu gewinnen, nicht in unserem Namen sinnvolle und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Das Thema Pensionsalter gehört ebenso dazu.

    „Eine Regierung muss sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiß ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss.“ (Friedrich der Große, 1712 – 1786)

  20. machmuss verschiebnix
    24. Juni 2012 12:58

    Wir müssen davon ausgehen, daß sich die ÖVP nicht selber neu erfinden kann,
    und folglich auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit voranschreiten wird.

    Wäre es denkbar, daß einzelne ÖVP-Funktionäre "herausbrechen" und versuchen könnten,
    der "heimatlos" gewordenen ehem. Wählerschaft eine offizielle Stimme zu geben ?

    Apropos Stimme geben - ist eigentlich die Stimme von F.Stronach schon wieder verstummt ?
    Auch wenn ich das derzeitige System insgesamt für irreparabel halte, trotzdem würde ich
    mein Votum nicht gerne an eine links-populistische FPÖ wegwerfen, sondern zumindest
    damit zum Ausdruck bringen, daß ich einen ergrauten Wirtschafts-Magnaten für
    vertrauenswürdiger halte, als all die anderen Worthülsen-Akrobaten (!)

    .

  21. Brigitte Imb
    24. Juni 2012 11:51

    Kohl, Spindelegger et al. der Schwarzpeterltruppe brauchen sich nicht das Maul zerreißen über Unehrlichkeiten, Korruption und Populismus, sind sie doch selber keinen Deut besser als die Roten. Als Beispiel sei die vor Kurzem abgehaltene Gemeinderatswahl in Waidhofen/Y. erwähnt - die zwar primär nichts mit den Pensionen zu tun hat, jedoch mit dem Machterhalt der Schwarzen - zu deren Unterstützung sich sämtliche Schwarze( u.a. auch Ministerin Mickl Leitner) zweitwohnsitzlich dort gemeldet haben.
    Die Sauereien haben bei den Parteien, bes. bei SPÖVP, System, die Bevölkerung und deren Wohlergehen sind reine Nebensache.

    • Alexander Renneberg
      24. Juni 2012 12:33

      leider wahr.

    • HJR
      24. Juni 2012 13:50

      Das meine ich ja, wenn ich (dauernd) davon rede, dass unsere Politik nicht von der "Volksvertretung", dem Parlament, sondern von den Parteien gemacht wird, was uns zu einer "plebiszitären Elitokratie" macht (denn von "Aristo..." möchte um der Ehre meiner Vorfahren willen nicht sprechen).
      Das ist des Pudels Kern! Und daher sollten wir aufhören, von Demokratie zu reden - die sind wir nicht und die haben wir nicht - auch dann nicht, wenn man sich die nicht auf demokratisch legitimiertem Wege von der EU auf uns herunterprasselnden "Verträge", "Empfehlungen" und EuGH-Urteile wegdenkt.
      ===========================
      horst.rathbauer@gmx.at

  22. dssm
    24. Juni 2012 11:07

    Im Netz habe ich folgenden Ratschlag gefunden (zwar von einem Deutschen, kann aber analog für die Alpenrepublik übernommen werden): Runter mit dem Pensionsantrittsalter, runter mit der Wochenarbeitszeit, mehr Urlaub, rauf mit den Pensionen, aber Steuern und Sozialabgaben senken, mindestens einhunderttausend neue Beamte einstellen, Kindergeld drastisch erhöhen, Wohnbauhilfe verbessern, Steuerhinterziehung nicht mehr bestrafen, staatliche Betriebe wieder an die Ministerien anschließen usw. Das gibt die Party des Jahrhunderts; und wenn die bösen Märkte und die fiesen Spekulanten uns kein Geld mehr geben wollen (offensichtliche Fehlentwicklung der Marktkräfte!), dann wenden wir uns einfach an unsere Partner in der Eurozone und holen uns, für unser wohlverdient gutes Leben, einfach das Geld von ESM und EZB.
    Bravo Herr Kohl – gut erkannt!
    Bravo Herr Mitterlehner – gut gemacht!

    • Alexander Renneberg
      24. Juni 2012 11:22

      das ist ein super gedanke, und weil dann die staatsdruckerei soviel zu tun hat rüsten wir unsere druckerei in salzburg auf banknotendruck um.
      sicher ein riesengeschäft! ;-)

    • brechstange
      24. Juni 2012 11:29

      Diesen Weg nicht zu gehen, macht in der derzeitigen Konstellation und Wahrnehmung, jeden zum Verlierer, der bei der Party nicht mitmacht.
      Mittelfristig hoffe ich, dass ein Umkehrschwung eingelegt wird. Daran sollten wir intensivst arbeiten.

    • HJR
      24. Juni 2012 13:53

      Endlich ein vernünftiger Vorschlag!
      ===========================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • terbuan
      24. Juni 2012 22:00

      Keinen müden Cent würden Österreich und Deutschland bekommen, unsere "Partner" würden uns fallen lassen wie eine heiße Kartoffel!

    • brechstange
      24. Juni 2012 22:47

      Ein Generalpfandrecht würde es schon tun, terbuan. Für uns gelten eben andere Maßstäbe als für Kriegsgewinner. ;-((

  23. LF
    24. Juni 2012 10:23

    Pensionsantrittsalter 67 - alles gut und schön! Aber dafür müsste es Arbeitsplätze geben, die ein älterer Mensch gut ausfüllen kann. Es ist nun mal eine Tatsache, dass die meisten Menschen jenseits der 60 nicht mehr so flexibel und leistungsfähig sind, wie sie es mit 30, 40 oder auch 50 Jahren waren. Sie verfügen dafür über größere Erfahrungen und sind vielleicht etwas besonnener als Jüngere. Diese (fast schon) "Quadratur des Kreises" ist wohl kurzfristig nicht zu schaffen. Aber generell zu sagen, alle müssen bis 67 arbeiten, ist etwas kurzsichtig.

    • dssm
      24. Juni 2012 10:58

      Da ist aber auch die Politik gefordert. Wenn z.B. Frau Burgstaller einen absoluten Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmer fordert, so werden diese vorsorglich schon einmal abgebaut oder erst gar nicht eingestellt - gut gemacht Fr. LandeshauptfrauIn. Oder das Gehaltsschema ältere 'bevorzugt', und nicht nach konkreter Leistung gezahlt wird - gut gemacht liebe GewerkschafterInnen und WirtschaftskämmerInnen.

    • cmh (kein Partner)
      25. Juni 2012 10:23

      Die Lösung bei den Behinderten ist ein Gesetz mit saftiger Strafdrohung. Das erspart eindeutig weitere Überlegungen.

      Den gleichen Ansatz scheint man auch bei älteren Menschen zu verfolgen.

      Aber vielmehr sollte man sich die Frage stellen, warum es denn nicht mehr attraktiv ist, im Alter weiterzuarbeiten. Warum wollen sich den auch die Arbeiter so rasch als möglich in die Pension vertschüssen?

      Weil man ihnen von frühester Jugend an trommelt, dass es ab 40 schwierig und ab 50 unmöglich wird, weiterzuarbeiten. Weil nach 30 Jahren sinnentlehrter Tätigkeit kurz gehaltener Arbeiter einfach keine Lust mehr besteht, seine Haut zu Markte zu tragen nur um zu hören, dass es die Jungen billiger und besser könnten.

  24. HJR
    24. Juni 2012 09:49

    OT - Wenn die Krise zur Normalität wird

    Es dauerte Jahrhunderte, bis das Christentum als Sieger aus der Krise des Römischen Reiches hervortrat. Die Krise des Katholizismus, der Dreißigjährige Krieg, dauerte bekanntlich auch länger etwas länger, als das Attribut vorgibt und seit wir gelernt haben, Kriege (im "Normalfall" und zumindest in Europa) zu vermeiden, sprechen wir nur von "Wirtschaftskrisen", die seit der großen "Weltwirtschaftskrise" (1929) in der Regel von kurzer Dauer und geringem Effekt waren, sodass man sich im (kapitalistischen) Westen an Krisen gewöhnt, "Krisenbewältigungsmechanismen" geschaffen und ein gewisses Phlegma gegenüber den (von Marx postulierten) wiederholt auftretenden Krisen und Kriselchen entwickelt hat.

    Die gegenwärtige Krise, welche ähnlich dem HIV oder der Influenza ständig zu mutieren scheint und ihr Erscheinungsbild von einer (us-amerikanischen) Immobilienkrise in eine (zunächst ebenfalls us-amerikanische) Bankenkrise veränderte, mutiert inzwischen munter weiter, tritt einmal als Schuldenkrise, ein andermal - schon spezialisierter - als Staatsschuldenkrise und dann wieder als Währungskrise in Erscheinung. Dabei tritt völlig in den Hintergrund, dass es - von der UNO und anderen gutmenschlichen Organisationen heftig bworden - eine große Zahl weiterer Krisen gibt, welche ungleich gefährlicher scheinnen als das Bisschen "Finanzkrise", auf das unser aller Blick sich gebannt richtet.

    Zu nennen wären da in erster Linie die Weltklimakrise, die Welthungerkrise, die Weltenergiekrise und in zweiter Linie die zahlreichen nicht wirklich als Krise ins Bewusstsein der Menschen vorgedrungenen Erscheinungen, als da sind das Artensterben, die Gleichberechtigung, die Rente mit 67, die ÖIAG, etc. (um von den mannigfaltigen, heftig beworbenen Katastrophen- und Weltuntergangsszenarien, in denen sich große Teile der Film- und TV-Wirtschaft suhlen, ganz zu schwiegen).

    Dass bei all dem niemand auf Idee kommt, es könnte an einer Krise unserer Wahrnehmung, unserer Rezeption und unseres Denkens liegen, dass wir uns nur mehr als inmitten eines Ozeanes von Krisen befindlich sehen und schildern können, ist wahrscheinlich ein entscheidendes Indiz für die Krise unserer Denk- und Empfindungszentrale. Es scheint so, als müssten wir beim "Gesellschaftsdenken" den Weg der Physik in die Quantenphysik nachvollziehen, die zunächst alle bis Ende des vorigen Jahrhunderts erkannten Gewissheiten zertrümmert und an die Stelle eines nach ehernen "gesetzlichen" Regeln konstruierten "Weltapparates" die Erkenntnis einer universellen "Chaosmaschine" (welche gleichwohl fähig ist, lokale Ordnung von zeitlich und räumlich beschränkter Dauer zu simulieren) gesetzt hat.

    Und während die "demokratischen" und vermeintlich "freien" Gesellschaften immer tiefer in den Sümpfen eines Des-Informationschaos, einer dysfunktionalen, lösungsunfähigen Politik und von allen Ordnungsvorstellungen befreiten Märkten versinken, zeigen sich manche "totalitäre" Gesellschaftsgebilde durch erstaunlich Kontinuität und stetige Entwicklung aus.

    War das eben Geschilderte nun das Bild einer Normalität oder einer pathologischen besorgniserregenden Auffälligkeit?
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    horst.rathbauer@gmx.at

  25. Wolfgang Bauer
    24. Juni 2012 09:02

    In den nächsten Jahrzehnten werden die großen Belastungen aus den Altschulden und sonstigen Altverpflichtungen (Tunnel etc.) die immer weniger werdenden Leistungsträger (das sind jene, die mehr ins System hineinzahlen als herausbekommen) dazu zwingen, die Leistungen für die Pensionisten massiv zu kürzen - auch wenn sie ihre Eltern, Groß- und Urgroßeltern (im Pflegeheim) sehr lieben.

    Sonst kann der Staat nämlich nicht einmal mehr seine mindesten Aufgaben erfüllen. Da dann die Industrie Gott sei Dank (Erderwärmung!) nicht mehr in Österreich produzieren wird, sind auch die Steuereinnahmen massiv gefallen und die Arbeitslosenzahl gestiegen.

    Was tun, wenn dann auch die letzten LeistungsträgerInnen "auf Burnout" gehen?

    • dssm
      24. Juni 2012 10:52

      Burnout: Das werden die LeistungsträgerInnen nicht tun, die haben alle einen Berg Schulden, die können gar nicht.
      Die grösste Gefahr ist daher ein Crash, mit Auflösung der privatwirtschaftlichen Schuldverhältnisse (Hyper-Inflation, Bankenauflösung ...), weil wenn man der WKO trauen darf, wollen 70% der Unternehmer lieber heute als morgen aufhören, Schuld daran sind vor allem die Rahmenbedingungen, weniger die Steuerhöhe.

  26. socrates
    24. Juni 2012 08:49

    Pensionisten aller Länder vereinigt euch!
    Solange fast niemand 45 j arbeitet und es keine Arbeit ab 50 gibt, solange soll man aufhören das Alter zu verhöhnen.
    Alle retten ihre Privilegien und suchen noch Schwächere, die sie zahlen sollen.
    Wenn ein Telefonat für 100 Mrd genügt, sind die Pensionen ein Klacks!

  27. Marie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette
    24. Juni 2012 08:36

    7

    Woran liegt es, dass sich immer mehr Schwarze als Herz Jesu Sozialisten outen?

    Gerade Pensionsvertreter sollten froh sein wenn das Antrittsalter erhöht wird, könnten sie ihren Pensionisten dann doch einen freundlichen Brief schreiben, dass deren Pensionen jetzt ein wenig sicherer sind und was man gegen starke Widerstände für sie erkämpft habe.

    Kein Problem mit der ÖIAG solange sie danach trachtet möglichst viel der Beteiligungen zu verkaufen und sich hernach selbst aufzulösen.
    Die ASFINAG und die ÖBB in die ÖIAG überzuführen halte ich für keine gute Idee.
    Dass der Einfluss der Ministerien dadurch viel geringer würde ist wohl eher im Bereich von Märchen einzureihen.
    Viel schlimmer ist, dass sich Reinhold "Planwirtschaftler" Mitterlehner gebärdet als hätte er gerade Marx gelesen und Freuden des Sozialismus entdeckt.

    Einfach gesagt, ist ein Privatisierung der ÖBB in Bereichen Verwaltung, Vertrieb, etc. voranzutreiben. Der Staat behält die Infrastruktur, diese wird vom Betreiber geleast.
    (also keine Angst, wir bekommen keine englischen Zustände, und der Staat darf auch noch ein wenig mitmischen)

    Kurz zu Fekter.
    Ich kann keine positiven Ansätze erkennen, außer ein paar unbedachte Wortmeldungen.
    Kein klares Führungsverhalten.
    Weder damals im Innenministerium noch Jetzt im Finanzministerium.
    Sie mag bei dem momentanen "dreamteam" der ÖVP als halbwegs durchgehen.
    Als Parteichefin welche die ÖVP in eine Wahl führen soll jedoch völlig ungeeignet.

    • dssm
      24. Juni 2012 10:48

      Die Idee 'wird vom Betreiber geleast' finde ich sehr gut, das sollte vertieft werden.

    • contra
      24. Juni 2012 11:31

      @Marquis

      Und wen schlagen Sie als Parteichef der ÖVP für den nächsten Wahlkampf vor?
      Nur Dagegensein ist zuwenig!

      Mit Spindelegger wird es ein einziges Debakel, das zeichnet sich schon jetzt ab.

    • Marie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette
      24. Juni 2012 17:12

      Sehr geehrter Contra!

      Ich hielte zum Beispiel Herrn Claus Raidl für sehr gut.

    • contra
      24. Juni 2012 19:25

      @Marquis

      Nichts einzuwenden gegen Claus Raidl, darauf kann man sich einigen.
      Der einzige Schönheitsfehler ist, er will es sicher nicht machen.

      Bedrohlich sehe ich Rot-Grün auf Bundesebene auf uns zukommen.

  28. simplicissimus
    24. Juni 2012 08:22

    Wer wundert sich noch über die ÖVP?
    Ich schon lange nicht mehr.

    Vergessen wir diesen orientierungslosen Haufen und arbeiten wir an der Zukunft.

    • HJR
      24. Juni 2012 11:09

      Äh ..., pardon, an welcher "Zukunft"?
      ===========================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • simplicissimus
      25. Juni 2012 12:01

      Ja, hatte gerade an überschwänglichem Optimismus gelitten.
      Aber überpessimistisch soll man auch nicht sein.

  29. Observer
    24. Juni 2012 08:09

    Andreas Kohl hat zumindest zwei Seelen in seiner Brust. Einerseits ist er ein braver Parteisoldat, andererseits ist er durch seine ehrenamtliche Funktion gezwungen, gemeinsam mit seinem Partner Blecha die "angestammten Rechte" der Pensionisten zu verteidigen.
    So muss er sich wie Nestroy ständig fragen "Wer ist stärker, ich oder ich" ?

    • Cotopaxi
      24. Juni 2012 08:13

      Ich sehe zwischen den beiden Seelen keinen Widerspruch. Parteisoldat und auch Anhängsel der Roten zu sein funktioniert doch bei ihm und anderen Schwarzen wunderbar. Es scheint sogar das Wesen eines typischen Schwarzen auszumachen.

  30. Cotopaxi
    • Undine
      24. Juni 2012 11:21

      Danke für den Link! Auch wenn man diese Rede Khols schon einmal gehört hat, ist man von neuem fassungslos. Daß die türkischen Zuhörer in frenetischen Jubel ausgebrochen sind, wundert niemanden.
      Vermutlich ernannte man Andreas Khol längst für seine große Leistung zur Erhöhung des türkischen Bevölkerungsanteils in Ö sowie zum Erstarken des Islam in Ö zum "Ehrenmoslem".
      Früher wäre er als Volksverräter bezeichnet worden.

  31. brechstange
    24. Juni 2012 07:09

    Wie wäre es eigentlich, zu versuchen das tatsächliche Pensionsalter von 65 zu erreichen? Alles andere ist Populismus eines Schützenhofer, basta.
    Es gibt nämlich Berufsgruppen, die tatsächlich mit 65 ausgepowert sind, auch schon vorher. Man denke an Baggerfahrer, Dachdecker und andere Schwerarbeiter.

    Der größte Fehler war überhaupt das Umlageverfahren eingeführt zu haben, die Demografieentwicklung gepaart mit einer steigenden Lebenserwartung ist ein Weg in den Bankrott. Hier hat Adenauer und Co. keinen besonders hohen Weitblick gehabt. Dazu eine Einwanderungspolitik zu fahren, die mehr Sozialfälle ins Land bringt als gut Ausgebildete, die Duldung wie Förderung der Politik, dass Menschen früh in die Pension befördert werden, die häufige Chancenlosigkeit ab 55 eingestellt zu werden, ist eben fahrlässig. Wann hat Populist Schützenhofer jemals dagegen was gemacht als einer der aus dem ÖAAB kommt?

    • werauchimmer
      24. Juni 2012 07:44

      Das Umlageverfahren war aus der Not der Nachkriegszeit geboren - damals gab es keinen Kapitalstock.

    • HJR
      24. Juni 2012 11:14

      [... Der größte Fehler war überhaupt das Umlageverfahren eingeführt zu haben ...]

      Fehler werden immer in der Vergangenheit gemacht worden sein! Sch...., dieses einsteinsche Raumzeit-Kontinuum!
      ===========================
      horst.rathbauer@gmx.at

  32. byrig
    24. Juni 2012 01:47

    jetzt ist das gesetzliche pensionsantrittsalter bekanntlich 65,das faktische 58!! jahre.was die erhöhung des gesetztlichen antrittsalters bringen soll,ohne dass es gelingt,dass die leute tatsächlich später in pension gehen,bleibt rätselhaft.

    damit soll khol keineswegs verteidigt werden,der in letzter zeit-unter blechas einfluss?-viel unsinn verzapft hat.aber man kann natürlich 67 als gesetzliches antrittsalter einführen.und die leute gehen nach wie vor mit 58 tatsächlich-wo soll der nutzen sein?

    nach dem verstaatlichtensumpf war die öiag tatsächlich eine erfolgsgeschichte,die bei weitem noch nicht ausgedient hat,solange es sümpfe wie asfinag,öbb etc gibt.und es ist traurig,dass ein övp-minister das nicht erkennt.mitterlehner ist eindeutig eine schwachstelle in der regierungsmannschaft,der mann sollte lieber wie früher in oö regionalpolitik machen.

    • HJR
      24. Juni 2012 11:01

      [... was die erhöhung des gesetztlichen antrittsalters bringen soll,ohne dass es gelingt,dass die leute tatsächlich später in pension gehen,bleibt rätselhaft ...]

      Rätselhaftigkeit ist die Natur aller politischen Macheloikes!
      ===========================
      horst.rathbauer@gmx.at

  33. libertus
    24. Juni 2012 01:27

    Die Kakophonie innerhalb der ÖVP ufert wieder einmal aus und ich vermisse den Ruf zur Ordnung bzw. zur Einigkeit des zuständigen Parteiobmannes. Der energische Durchgriff Spindeleggers wäre längst fällig, aber der hüllt sich bei den anstehenden Ideen und Problemen in Schweigen, anstatt endlich Profil zu zeigen.

    Damit ruhen die letzten Hoffnungen bei den Schwarzen auf dem "einzigen Mann in der Regierung" Maria Fekter (= eigener O-Ton), welche immer öfter "Cojones" beweist und Tacheles redet.

    Ihr traut man als letzten Anker zu, in der Partei aufzuräumen und diese 2013 zu einem respektablen Wahlergebnis zu führen.
    "Maria Theresia, geh' Du voran"! ;-)

    • Cotopaxi
      24. Juni 2012 07:04

      Der Ruf nach dieser Frau ist aus der Not geboren, denn, nüchtern betrachtet, ist sie ein wandernder Vulkan, von dem man nicht weiß, wann er demnächst ausbricht bzw. in ein Fettnäpfchen tritt.
      Sind ihre Leistungen als Finanzministerin und als EU-Politikerin wirklich so toll?
      Hat sie das Innenministerium in einem besseren Zustand hinterlassen als sie es übernommen hat?
      Diese neue Form von Marien-Verehrung ist doch lächerlich!

    • libertus
      24. Juni 2012 11:28

      @Cotopaxi

      "Der Ruf nach dieser Frau ist aus der Not geboren......"

      Ja, stimmt und geht auch aus meinen Worten ("letzte Hoffnung, letzter Anker") eindeutig hervor, denn wer soll sonst die ÖVP aus der Bedeutungslosigkeit führen?

      Es hat weniger mit "Marien-Verehrung" zu tun, sondern mit einer gewissen Verzweiflung eines bürgerlich-konservativen Wählers!

    • Cotopaxi
      24. Juni 2012 12:14

      @ libertus

      Einem bürgerlich-konservativ gesinnten Österreicher kann man nur raten, sich vom Klotz an seinem Bein (ÖVP) zu lösen und mutig einen neuen Weg zu suchen. Von den Schwarzen ist gegen Umkehr zu erwarten, die bleiben bis der Tod sie scheidet, den Roten treu.

  34. kritikos
    24. Juni 2012 01:09

    Wie bringt es die ÖVP zusammen, solch jämmerliche Personen als Minister zu nominieren wie Karl, Mitterlehner u.a. vor allem aus dem Burgenland und außerhalb der Ministerriege den Khol aus Tirol, dessen Zeiten schon lange vorbei sind. Die Frau Fekter allein ist wohl zu wenig. und Frau Mikl-Leitner ist ja auch kein Glanzlicht der Mann/Frauschaft.
    Wen soll man, verflixt, das nächte Mal wirklich wählen? Ist die damalige DC in Italien das Vorbild für einen Abgang?

    • dssm
      24. Juni 2012 10:45

      Ein Freund von mir, selber aktiv in Gemeinde und Bezirk, hat es auf den Punkt gebracht: Jene, welche mit einem Rucksack voller Ideen und einem gesunden Moralempfinden, nach Wien gehen, sind bald wieder da, die anderen bleiben – wo sollen da gute Köpfe herkommen?

    • Herby
      24. Juni 2012 16:02

      Ich denke Ihre Frage: "Wie bringt es die ÖVP zusammen ..." kann man schon, zumindest ansatzweise beantworten:

      Die ÖVP ist eine SAMMELPARTEI wo sich aus historischen Gründen unterschiedliche Gruppen wie Bauern u. Beamte u.v.a., die ein Naheverhältnis zum Christentum haben, zusammengefunden haben um mit einer solchen Plattform (=ÖVP) Politik zu machen.

      Die ÖVP hat immer noch die identische Gliederung wie bei ihrer Gründung 1945: Wirtschaftsbund, ÖAAB, Bauernbund, ÖVP-Frauen, Junge-ÖVP. Und das Ganze mal Neun wegen der neun Bundesländer.

      Und nun zur Beantwortung Ihrer Frage:
      Aufgrund dieser Bünde- einen Bauernbündler aus dem Bgld: Berlakovich. Und so weiter und so fort: Also das "Qutenprinzip" kommt bei der VP mehr zum Tragen als z.B. bei der SPÖ.

    • Herby
      24. Juni 2012 16:06

      Fehlerberichtigung, es sollte heißen:

      Aufgrund dieser genannten Bünde- & Länderstruktur ist die ÖVP daher gedrängt z.B. eine Frau aus dem ÖAAB aus der Stmk zu finden (= Karl), einen Mann der den "Westen repräsentiert: Kopf, einen Bauernbündler aus dem Bgld: Berlakovich. Und so weiter und so fort: Also das "Qutenprinzip" kommt bei der VP mehr zum Tragen als z.B. bei der SPÖ.

  35. Schani
    24. Juni 2012 01:02

    Khol war einmal ein guter, vertrauenswürdiger, konservativer Politiker, und ist mittlerweile zu einem alten Trottel - es gilt die Unschuldsvermutung - der mit einem Luconainvolviertem Sozi kollaboriert, degeneriert. Das sage ich als sein Cartellbruder und warte auf seine Anzeige bei meinem Verbindungsehrengericht!

    • Xymmachos
      24. Juni 2012 09:35

      @Schani
      VSOP!!!! (*** wären da viel zu wenig). Und wenn Sie vor dem Ehrengericht einen Eideshelfer brauchen: ich stehe zur Verfügung!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung