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Graf Bobby als Ladykiller

Lesezeit: 4:30

Alfons Mensdorff-Pouilly war seit vielen Jahren eine der ungutesten Erscheinungen am Rande der heimischen Politik. Er war einer jener Adeligen, die einem anderen in jeder Sekunde signalisieren, dass sie etwas Besseres sind. Und er erweckte bei seinen öffentlichen Auftritten gerne den Eindruck, dass er sich eine Ministerin als Ehefrau hielt. So wie man sich ja auch Personal oder einen Jagdhund hält. Keine Spur von bescheidenem Im-Hintergrund-Bleiben, wie es die sonstigen besseren und schlechteren Hälften der Minister praktizieren.

Dass seine Frau in dieser Ehe fast automatisch zur Feministin werden musste, ist subjektiv verständlich. Das rechtfertigt freilich objektiv noch lange nicht ihren Feldzug gegen die Bundeshymne. Und dessen Erfolg noch weniger.

Aber zurück zur eigentlichen Causa: Natürlich gilt für Mensdorff trotz eines staatsanwaltschaftlichen Strafantrags eine recht starke Unschuldsvermutung. Natürlich ist es auffällig, dass die Staatsanwaltschaft wieder nur die in diesem Zusammenhang merkwürdige Rechtsfigur der Geldwäsche anklagt und nicht die eigentlich vermutete Bestechung von Amts- oder Entscheidungsträgern. Aber trotz aller Suche kann man dem jagdfreudigen Grafen keine konkrete Bestechung nachweisen. Es scheint durchaus fraglich, ob Mensdorff wirklich verurteilt wird. Denn beim Delikt der Geldwäsche geht es eigentlich um die Verfolgung dubioser Geld-Quellen (wie Mafia, Terrorismus und kriminelle Oligarchen) und nicht um dubiose Geld-Ziele.

Aber schauen wir mal. Die Sache wird sicher noch viele interessante juristische Diskussionen auslösen.

Was jedoch jenseits allen Strafrechts schon jetzt zu diskutieren ist, ist die Rolle eines Lobbyisten als Ministerpartner. Denn diese Doppelrolle hat in jedem Fall einen üblen politischen Geruch. Während für Minister jede zusätzliche Tätigkeit verboten ist, gilt dieses Verbot nicht für die Ehepartner. Alle diesbezüglichen Auflagen und Einschränkungen sind ja im Zuge der Emanzipation längst annulliert worden. Wobei das anfangs de facto nur Ehefrauen zugute gekommen ist, die eben auch das Recht auf ungehinderte Berufsausübung haben wollten. Dennoch haben die meisten Ministerfrauen keine sonderlichen beruflichen Ambitionen. Was aber nicht immer für die Männer von Ministerinnen gilt (sofern vorhanden; freilich hat auch eine lesbische Partnerin einer amtierenden Ministerin eine erstaunliche berufliche Karriere gemacht, auch mit Hilfe von Aufträgen aus jenem Ministerium).

Das ist an sich ein großes Dilemma. Und ich habe viel Verständnis für die Betroffenen. Unentschuldbar wird der Umgang mit dem Dilemma aber im konkreten Fall aus mehreren Gründen. Erstens wegen der mit der Rolle eines Ministers besonders unverträglichen Tätigkeit eines Lobbyisten, der sich ja fast immer um Regierungsaufträge bemüht. Und zweitens weil sich der Graf medial immer sehr in den Vordergrund gestellt hat. Er war ständiger Gast in diversen Seitenblicke-Rubriken, weshalb ihn auch manche für einen wenig schlauen Graf Bobby gehalten haben. Diese Seitenblicke-Präsenz ist ihm aber geschäftlich sehr zupass gekommen. Denn dabei wurde fast nie vergessen, darauf hinzuweisen, dass er ja der Partner einer Ministerin sei.

Überdies gab es in den Zeiten der schwarz-blau/orangen Regierung viele gemeinsame halbprivate Auftritte der Regierung samt Ehepartnern. Wolfgang Schüssel wollte damit das hasserfüllte Klima der großen Koalition durch vertrauensvolle Freundschaft ersetzen. Was zwar zeitweise geglückt ist. Was aber den unbeabsichtigten Effekt hatte, dass sich der rampengeile Graf für Außenstehende noch besser als total macht- und entscheidungsnah positionieren konnte. Da ist die Optik alleine entscheidend, nicht die juristische Sachlage.

Seine Frau hat diese moralisch-politische Unvereinbarkeit aber offenbar bis heute nicht wirklich begriffen. Im Gegenteil: Sie ging sogar ins Fernsehen, um empört ihren Mann und sich zu verteidigen. Das Wie dieses Auftritts hat sie aber zusammen mit einer – wohl auf Verlangen der ÖVP-Führung eingebrachten – Klage gegen ein Magazin wohl endgültig diskreditiert.

Denn nun ist auch aus ihrem Mund klar bestätigt, dass sehr wohl ihr Ministerium mit einer vom Ministerinnen-Mann betreuten Firma Geschäfte abgeschlossen hat. Denn eine von ihr unterzeichnete Abnahmegarantie für nicht verkaufte Produkte dieser Firma ist genauso ein Vertrag wie beispielsweise ein Kaufvertrag, auch wenn das die wackere Lehrerin Rauch-Kallat nicht weiß. Denn ein Sektionschef verkörpert immer auch den jeweiligen Minister – noch dazu, wenn dieser Sektionschef eine persönliche Wahl des Ministers war.

Mit anderen Worten: Diese versuchte Selbstrechtfertigung Rauch-Kallats war die endgültige politische Selbstvernichtung. Auch wenn es vielleicht am Ende keine Strafrechtsverurteilung ihre Mannes gibt. Auch wenn sie mehr von dem schlauen Macho in Graf-Bobby-Tarnung missbraucht worden ist, als sie selbst begriffen hat. Auch wenn ihre Schuld zweifellos viel geringer ist als die jener amtierenden(!) Minister, die in die Staatskasse gegriffen haben, um sich das Wohlwollen schmieriger Boulevard-Zeitungen zu kaufen. Auch wenn die von Mensdorff betreute Firma vielleicht die einzige war, welche die in Grippepanik plötzlich benötigten Gesichtsmasken liefern konnte.

Aber dennoch hätte ein intelligenter Minister gleich fünf Firewalls aufstellen müssen, wenn sich ein geschäftlicher Kontakt mit einer Firma auch nur abzeichnet, mit der der eigene Ehepartner viel Geld verdient. Etwa durch Einschaltung der Bundesbeschaffungsgesellschaft.

Damit ist auch die neue Sauberkeits-Doktrin der ÖVP auf dem Prüfstand. In der Causa gibt es nämlich nichts mehr abzuwarten, wie es Michael Spindelegger in seiner gütigen Art offenbar will. Die Partei hat ja auch Ernst Strasser zu Recht lange vor jeder rechtskräftigen Verurteilung vor die Tür gesetzt. Da wie dort sind die schon bewiesenen und eingestandenen Dinge politisch und moralisch so degoutant, dass ein Zuwarten eine Identifikation mit der Tat bedeuten würde.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2012 10:13

    Klar, gehört Frau Rauch-Kallat aus der ÖVP ausgeschlossen, wenn der ÖVP ihr eigener Ehrenkodex noch was wert ist.

    Viele Österreicher sind empört über die Verunstaltung der Bundeshymne durch unter anderem auch ihr Feministinnengeblödel, als hätte Österreich keine anderen Sorgen.

    Wieviel am Grafen 'Lobby-Bobby' hängen bleibt werden wir sehen und womit man in Österreich auf Steuerkosten reich wird, das haben wir hier vorgeführt bekommen.

    Das alles ist aber eine Bagatelle gegen die Schäden die Faymann/Ostermayer, Hundstorfer, etc. angerichtet haben und anrichten. Sie verursachen nicht nur unnötige Kosten, sondern bedienen sich am Staat unverblümt und, wie geschrieben, 'im Amt', geschützt von der 'Baddei'.

    Wie gesagt, alleine die Staatshaftungen belasten eine Familie mit 2 Kindern bereits mit etwa 100 000,- Euro und dann die Staatsschulden die gleiche Familie mit 2 Kindern mit weiteren 160 000,- Eureo ca. Da stellt sich UHBK noch hin bei der EU und meint heute im Kurier, 'der Frau Merkel werden die Eurobonds noch ins Haus stehen'. Ein richter 'Weltbursche' UHBK, dem das österreichische Volk und die schwere Schuldenlast völlig egal sind, geht ihm doch gut mit Gehalt, Politpension und Korruptionsverdacht.

    Das ist Österreich.

    Die einen putzen ihren Mist weg, so will ich im Fall der ÖVP wohl hoffen, die anderen machen ihn.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2012 03:40

    Große Bühne für unseren famosen BK in der ZiB 2. Er wurde zum EU-Gipfel befragt. Und dann kam es: Österreich zahle für seine Schulden geringere Zinsen und diesen GEWINN könne man nun für "wachstumsfördernde Investionen" verwenden. Diese Aussage ist nobelpreiswürdig!

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2012 14:05

    Heute muß ich den Tagebuchautor korrigieren und den Grafen Bobby verteidigen, denn der schlüpfrige Mensdorff verdient wohl eher die Anrede "Graf Lobby".

    Ja so sieht´s aus in der Politik (nicht nur bei uns, sondern weltweit). Zu ihrem Selbstweck, der mit anständiger u. sachlicher Politik so gut wie nichts zu tun hat, basteln die Politiker an der Schaffung von familiären Dynastien, wo jedes Familienmitglied seinen Platz findet, wenn es um die Verteilung von Staatsvermögen geht. Den Proponenten ist keine Schweinerei, zulasten der Bevölkerung zu groß, wenn es gilt ihre Pfründe zu wahren und sich unrechtmäßig zu bereichern.
    Die könnten allesamt, als Pendant zur Schwulenparade, eine Nepotistenparade abhalten - wäre gleichwertig ungustiös!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2012 09:07

    Wäre er ein Jude, und nicht ein Christ, wie würde diesem Mann hofiert, in allen Medien!
    So aber ...

  5. Ausgezeichneter KommentatorMarie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2012 07:27

    1

    Wie generiert man einen Poster des Monates? Das herauszufinden sind wir angetreten.
    Es ist ganz einfach.

     
    Man erfindet eine Kunstfigur, den Marquis.

    Idealerweise beginnt er am jeweils Ersten eines Monates zu posten. Der Marquis schreibt schön mainstreamig. Da und dort baut er eine kleine Spitze ein. Das macht sich gut, das ist gefällig.

     
    Der Marquis postet sowie die der langmonatige Poster des Monates täglich, sicherheitshalber auch bei allen Gastbeiträgen. Bringt schließlich Sternchen.

    Nervosität bricht aus.

    Plötzlich beginnt der langmonatige Poster des Monates wild off topic und zwei-, dreimal am Tag zu posten, was er früher selten bis nie getan hat. Kann ja nicht sein, dass seine Erbpacht durch einen dahergelaufenen Marquis unterminiert wird.

    Dann wird der langmonatige Poster des Monats herausgefordert.

    Alle Gastkommentare werden am 18. des Monates nochmals on top mit einem Posting versehen. Alle erhalten von uns mindestens zwei Sterne. Schon in der nächsten Nacht hat der langmonatige Poster des Monates ebenfalls alle Gastbeiträge bis Anfang Juni zurück mit einem zusätzlichen Posting on top versehen. Und schau an, alle haben drei mal drei Sterne. Jeder darf sich selbst einen Reim darauf machen, wie es bei 18 Tage alten Gastbeiträgen plötzlich und in einer Nacht zu drei x drei Sternen kommen kann.

    Man merkt die Absicht und ist verstimmt.

    Wenn Beiträge nur oder mitunter verfasst werden, um Poster des Monats zu werden senkt dies die Gesamtqualität des Forums.

    Wir schlagen daher vor, die Sternchen weiter, aber den Poster des Monates nicht mehr zu vergeben.

    Der Marquis zieht sich nun für einen langen Urlaub auf seine Latifundien in Chavaniac, Département Haute-Loire zurück und wünscht Allen einen schönen Sommer und Herbst.

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2012 12:04

    Diese ganzen Lobbyisten, wie Mensdorff, Hochegger und Co haben nur deshalb eine Handhabe, weil unser Staat viel zu aufgeblasen ist.
    Wäre man der Österreichischen Schule der Nationalökonomie gefolgt, und hätte den Staat schlank belassen, dann hätten diese Typen gar keine Chance gehabt.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juni 2012 11:44

    Von "noblesse oblige" hat dieser schamlose Adelsmann vermutlich noch nie etwas gehört.
    Man traut ihm zu, daß ihm die laufenden Strafverfahren dazu dienen, um sich der Aussage über seine dubiosen Lobbyistengeschäfte vor dem U-Ausschuß zu entschlagen. Zuguterletzt windet er sich sicher aus allen Verdachtsmomenten gekonnt heraus.

    So dumm kann eine Ministerin gar nicht sein und ich denke eher, sie hat die alte Volksweisheit "wer sich mit Hunden ins Bett legt, wacht mit Flöhen auf" ganz einfach kraft ihres Amtes ignoriert.

    Jetzt soll sie dafür auch die Konsequenzen tragen und selbst einen klaren Schlußstrich unter diese Affäre mit total schiefer Optik ziehen. Das gäbe wenigstens noch einen halbwegs sauberen Abgang von der politischen Bühne!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatornumerus clausel
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juli 2012 15:07

    Schon aufgefallen? Bei den Linken heißt so ein Handeln "Netzwerken", bei den anderen "Lobbyismus".


alle Kommentare

  1. Carlinda (kein Partner)
  2. Malerie (kein Partner)
    16. Februar 2015 05:58

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  10. quaxi (kein Partner)
    04. Juli 2012 18:28

    Ha!
    Der olle Dr. Andy hat Sorgen! (Und wohl auch graumsam schlaflose Nächte!)
    Da schreibt er bei SEINEM Thema zum vielleicht größten Korruptling der Jetztzeit in Österreich:

    "Dass seine Frau in dieser Ehe fast automatisch zur Feministin werden musste, ist subjektiv verständlich. Das rechtfertigt freilich objektiv noch lange nicht ihren Feldzug gegen die Bundeshymne. Und dessen Erfolg noch weniger."

    Das rechtfertigt OBJEKTIV!!!!
    Man muss es schon ein paar Mal lesen,
    dann weiß man es irgendwann:

    OBJEKTIV ist genau das was Dr. Andeas Unterberger zu meinen pflegt!
    Und sonst gar nix!

    Aber, es sei ihm ein Trost zu gesprochen:
    Er muß sich in der Bundeshymne keineswegs zu naher neben dem schnöden weiblichen Geschlecht sehen.
    Ein GROßER Sohn Österreichs ist Er nämlich tatsächlich nicht!
    ... Es langt(e) gerade einmal zu einem höchst kleinkarierten Oberbuchhalter mit unbändigem Hang zur verbalen Dauerflatulenz!

    Also: "Dem seine Frau möchte ich nicht sein! *ggg*

  11. Torres (kein Partner)
    03. Juli 2012 11:08

    Diese sogenannten "politische Selbstvernichtung" Rauch-Kallats ist ja völlig irrelevant, da sie ja schon lange keine Politikerin mehr ist (höchstens vielleicht einfaches ÖVP-Mitglied). Die Selbstvernichtung hat sie ja schon längst vollzogen, erstens mit ihrer eher erfolglosen Ministerkarriere und dann endgültig mit ihrem absurden "Hymnen-Abgang". Wohl der einzige Grund, warum man sich ihrer noch erinnert. Immerhin hat sie sich dadurch eine gewisse "Unsterblichkeit" gesichert.

  12. byrig
    03. Juli 2012 00:46

    eigentlich tut mir der graf nur in einer sache leid:dass er diese alte am gnack hat.

    • Torres (kein Partner)
      03. Juli 2012 11:11

      Das hat er sich doch selbst und freiwillig eingebrockt - wohl in der - berechtigten - Hoffnung, dadurch bessere Chancen als Lobbyist zu erhalten.

  13. Zraxl (kein Partner)
    02. Juli 2012 21:28

    Der Herr Graf ist schlicht und einfach ein Genie. Er wird von einer Firma mit einer Marktstudie beauftragt, und diese Firma gewinnt daraufhin die Ausschreibung. Seine Genialität erstreckt sich dabei von Rüstungsgeschäften über Funksysteme bis zu hin zu vorsorgemedizinischen Bedarfsartikeln. Es kann sich dabei niemalsnienicht um Korruption handeln, denn bei der Breite dieses Geschäftsfeldes müsste man ja annehmen, dass die beamteten Entscheidungsträger quer durch alle Ministerien - und das in vielen Ländern dieser Welt - korrupt wären. Das kann nicht sein. Im Gegenteil: Wenn ein Mitbewerber mitbekommt, dass der Herr Graf seine Expertise einer Firma zur Verfügung stellt, verkrümelt sich jener bereits vor der Ausschreibung, oder macht diese halt resigniert mit - ohne noch auf eine Chance zu hoffen. Vor der nächsten Ausschreibung muss sich der Mitbewerber halt rechtzeitig bemühen, um selbst den Glanz einer Expertise des Herrn Grafen nutzen zu können.

    Das alles ist ja nicht neu. Interessant ist allenfalls der Zeitpunkt, an dem diese Geschichte hochkocht. Warum beginnt da das bunte Blattel eines Jagdfreundes plötzlich herumzustierln?

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Juli 2012 11:52

      Ob Wehrdienstverweigerer oder Zahnarztgehilfinnen, Handarbeitslehrer oder Gendarmen etc., die vom "Schicksal geworfene Münze" bestätigt die "Lehre von der Quotenregelung" eindeutig:
      Niemand ist für die "hohen Ämter der Republik" (Ministrabilität) ungeeignet.

      Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch den Verstand dazu.
      Heißt es im Volksmund.

      Bedauerlicherweise wurden alle diese Ämter nicht von Gott verliehen, sondern von einem (undurchschaubaren) "Jetzt san mir dran"-Mechanismus, der in heimlichen bis unheimlichen Sitzungen ausgeklüngelt und uns als Leidtragenden (Steuerzahlern) nun schon seit Dezennien zugemutet wird.
      Und mit der Verteilung von Verstand sind jene überfordert, die selbst kaum über einen solchen verfügen.

      Traurig, aber wahr.

  14. xRatio (kein Partner)
    01. Juli 2012 21:04

    @ Anton Volpini 30. Juni 2012 12:04
    Wäre man der Österreichischen Schule der Nationalökonomie gefolgt, und hätte den Staat schlank belassen, dann hätten diese Typen gar keine Chance gehabt.

    Richtig.
    Wäre man der Österreichischen Schule der Nationalökonomie gefolgt, dann wüßte man vor allem, daß nicht die aktive Bestechung, sondern allein und ausschließlich die

    PASSIVE Bestechlichkeit
    moralisch und rechtlich verwerflich und daher zu ahnden ist.

    Im Falle des Grafen will eine linkskorrupte Staatsanwaltschaft doch nur von den Verbrechen ihres eigenen durch und durch korrupten Staatsapparats ablenken.

    Das hat man schon xmal versucht, den armen Kerl schon xmal verhaftet, seine Schlösser durchsucht etc.

    Immer erfolglos:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alfons_Mensdorff-Pouilly

    Bis zum hieb- und stichfesten Beweis des Gegenteils ist und bleibt der nun schon xmal grundlos verfolgte Graf Lobby daher für mich ein absolut integrer Ehrenmann.

    ...trotz des femibekloppten ÖVP-Eheweibs an seiner Seite, das es dem Dr. U. offenbar besonders angetan hat. :-)

    xRatio

  15. Der Realist (kein Partner)
    01. Juli 2012 19:00

    bei uns gibt es keine Adeligen mehr, dies gilt auch für Herrn Mensdorff-Pouilly. dass er sich eine Ministerin als Ehefrau hielt, die sich übrigens gern als Frau Gräfin anreden lässt, ist allerdings auch nicht verboten. Das er sich für was Besseres halten kann, dafür braucht er auch ein geeignetes Umfeld, besonders geeignet sind dafür die Medien, die ihm für seine Auftritte die nötige Plattform bieten. Über seine Ehefrau möchte ich keine Worte verlieren, es zahlt sich einfach nicht aus, jedoch nur ihr die alleinige Schuld am Ankauf der Gesichtsmasken zu geben ist auch billig, vielleicht waren sie ohnehin für den eigen Bedarf gedacht, aber nicht wegen der Vogelgrippe.

    Es gibt allerdings auch andere die sich für was Besseres halten und bei jeder Gelegenheit schamlos abkassieren, Unsummen für kurze Telefonate und zweifelhafte Beratungen z.B. Einen gewissen Stil kann man Herrn Mensdorff zumindest nicht absprechen, im Gegensatz zu anderen plumpen Abkassierern.

  16. rfk (kein Partner)
    01. Juli 2012 16:25

    Der Herr Graf ist doch nichts anderes als ein Vertreter, der für seine erbrachten Verkaufsleistungen Provisionen kassiert. Genauso wie viele anderen Firmenvertreter ebenso.

    • Maybach (kein Partner)
      02. Juli 2012 20:42

      Ja nun, andererseits gibts hier aber auch keinen Markt, der das reguliert. Wenn Versicherungsvertreter Unsummen verdienen, werden andere ebenfalls diesen Beruf anstreben. Lobbyist wird man aber nicht einfach so, auch geht es nicht nur um Provisionen, sondern um Praktiken die schlicht strafrechtlich relevant sind, auch wenn sie mitunter eben viel schwerer nachzuweisen sind als offener Bankraub ...

  17. numerus clausel (kein Partner)
    01. Juli 2012 15:07

    Schon aufgefallen? Bei den Linken heißt so ein Handeln "Netzwerken", bei den anderen "Lobbyismus".

    • möp (kein Partner)
      01. Juli 2012 16:36

      Du projizierst da einen schönen Schmarrn auf dein Feindbild. Kleiner Hinweis am Rande: Das Lobbying an sich ist nicht das Problem beim Leistungsträger M.P.

  18. möp (kein Partner)
    01. Juli 2012 13:58

    Also bitte, warum die Aufregung? Der werte Herr ist doch ein echter wertkonservativer Leistungsträger wie man ihn sich in schwarzblauen Kreisen wünscht. Der Schüssel hat doch sogar eine Ehrenerklärung für ihn verlangt.

  19. Neppomuck (kein Partner)
    01. Juli 2012 12:11

    Halali?

    Nun hat man den Alfons M.-P. im Visier,
    ein Nimrod von Großmeisters Gnaden.
    Über Kümmel und Korn, Chardonnay oder Bier,
    für des Pöbels und auch für das eig’ne Pläsier,
    beißt man ihm jetzt fest in die Waden.

    Ein Geldbriefträger, mehr ist er ja nicht,
    benutzt und zum eigenen Nutzen.
    Drum gehet zu streng nicht mit ihm ins Gericht,
    zumal es ihm an dem Bewusstsein gebricht,
    dass Stutzer mitunter zu stutzen.

    „Die Hölle auf Erden“, sie ist existent,
    und mancher schon hat sie durchlitten.
    Fragt Lacina, falls ihr denselben noch kennt,
    und Prammer, Gemahl einst von Frau Präsident;
    zwei Opfer, was längst unumstritten.

    Ob Frau Gertraud, die Knoll, oder Barbara,
    die oberste Frau hier im Lande;
    sie sind ständig mit ihrem Rhabarber da,
    ob jetzt „solo“ oder gar mit dem „Habera“,
    und geraten dem Weibe zur Schande.

    So trifft auch „Graf Lobby“ wohl jenes Verdikt,
    das höhere Mächte beschieden.
    Sei auch sein Dossier von Delikten gespickt,
    macht ihn das wahrscheinlich nur halb so verrückt,
    wie die Frau, die er besser gemieden.

    Denn „Mein ist die Rache“ sprach einst unser HERR,
    der gab ihm Maria zum Weibe.
    Und zieht ihn ein Richter bald aus dem Verkehr,
    da zu dubios war so manches Kuvert,
    bleibt ihm nur zu wechseln die Bleibe.

    Drum schwanke ich jetzt zwischen Mitgefühl
    und Freude am Schaden der andern.
    Denn lohnt es, nach Weidmannes blutigem Spiel,
    oder dämlichem „Seitenblicke-Gewühl“,
    mit ihr an der Seite zu wandern?

  20. Clemens Taferner (kein Partner)
    01. Juli 2012 10:18

    Mir ist natürlich klar, weshalb man sich so intensiv auf Ali Mensdorff einschießt; das ist Politik. Ich kann auch aller Kritik an ihm überwiegend zustimmen, wiewohl ich sein herablassendes Lächeln über die naiven Marionetten auch verstehen kann. Denn die sind die wirklich lächerlichen Figuren.
    Was mir wirklich sauer aufstößt ist, daß man sich fast ausschließlich um die Geber kümmert und fast nie die Nehmer an den Pranger stellt, ohne deren Amtsgebaren all das gar nicht notwendig wäre. Wir wissen doch alle, daß man heute als Großunternehmer gezwungen ist, eigene Schwarzgeldfonds zu unterhalten, damit man überhaupt eine Überlebenschance in verschiedenen Ländern hat. Und dann gibt es eben jene, die die Kuverts verteilen.

    • xRatio (kein Partner)
      01. Juli 2012 21:13

      @ Clemens Taferner 01. Juli 2012 10:18

      "Was mir wirklich sauer aufstößt ist, daß man sich fast ausschließlich um die Geber kümmert und fast nie die Nehmer an den Pranger stellt, ohne deren Amtsgebaren all das gar nicht notwendig wäre. Wir wissen doch alle, daß man heute als Großunternehmer gezwungen ist, eigene Schwarzgeldfonds zu unterhalten, damit man überhaupt eine Überlebenschance in verschiedenen Ländern hat. Und dann gibt es eben jene, die die Kuverts verteilen."

      So ist es! Exaxt! ********************* :-)

      xRatio

  21. numerus clausel (kein Partner)
    01. Juli 2012 09:32

    Was die StA in Österreich unter "Geldwäsche" versteht, ist mehr als sonderbar. Bin mal gespannt, wie die beweisen kann, dass dieses Geld angeblich aus unsauberen Quellen kommt. Die Auftraggeber vom Grafen werden sich zerkugeln, wenn so ein StA vom BSA vor denen steht und Einsicht in die Geschäftsgebahrung nehmen möchte. Diese Staatsanwälte müssen vielmehr damit rechnen, selbst wegen ihrem kläglichen Vorgehen geklagt zu werden.
    Hinsichtlich der Vogelgrippemasken kann ich mich noch dunkel erinnern, dass diese sowieso lange Zeit nicht in Österreich zu kaufen gab, weil das damalige Ministerium auf diesen Hype nicht aufgesprungen ist und erst aufgrund massiver Interventionen von Gesundheitsorganisationen diese dann doch angeschafft wurden. Auch der Rückkauf derselbigen geschah erst nach langer Zeit, als diese schon gar nicht mehr zu gebrauchen waren. Es macht zwar ein ungutes Bild, wenn der Graf damals Geschäftsbeziehungen zu einer der Firmen hatte, die aber angeblich nichts mit diesen Masken zu tun hatte. Wenn man einen so engen Maßstab anlegt, dann darf schon bald niemand mehr eine Tätigkeit ausüben, denn über einige Umwege kann jede Verbindung hergestellt werden.
    Dass Fekter mit ihrer Hymenumdichtung selbst den größten Bock geschossen hat, muss nicht immer erwähnt werden, dieser Schwachsinn soll in den Schubladen der Feministinnen verschwinden.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      01. Juli 2012 10:24

      ...übrigens...die Kallat war's, und nicht die Fekter...
      Was die Vogelgrippedinger betrifft: Kein Mensch hat die Schutzmasken gekauft, man ist auf Millionen Stück sitzen geblieben, obwohl diverse Gesundheitsorganisationen massiv ihre Nutzung empfohlen haben. Trotzdem sind wir alle gesund geblieben. Was sagt uns denn das?

    • numerus clausel (kein Partner)
      01. Juli 2012 10:40

      Danke für die Korrektur. Hab die beiden leider verwechselt.
      Ein Jahr später bei der Schweinegrippe wurden doch von der WHO die Kriterien für eine Epidemie heruntergesetzt, damit noch mehr Panik gemacht werden konnte. Genutzt hat´s wieder nichts.

    • f.m.
      01. Juli 2012 20:55

      Dass die Fekter ihr umgedichtetes Hymen in den Schubladen der Feministinnen verschwinden lassen soll - also das geht zu weit!

  22. Undine
    01. Juli 2012 09:13

    @Marie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette

    Bravo, das nenne ich eine reife Leistung: Ihren persönlichen, völlig überflüssigen Feldzug gegen @libertus haben Sie gewonnen; er zieht sich zurück. Uns Sie können sich einen großartigen Sieg an Ihre Fahne heften.

    Was den Trollen nicht gelingt, ist Ihnen geglückt: Unangenehme Stimmung im Forum zu schüren: Nur der Zweck ist mir nicht klar.

    P.S.: Seit Bestehen des Unterberger-Blogs mache ich die Beobachtung, daß an extrem heißen oder sehr schwülen Tagen die Stimmung hier gereizt ist und es zu

    • Undine
      01. Juli 2012 09:20

      .....persönlichen Untergriffen kommt. Ihnen, "Marquis", scheint die extreme Witterung nicht gut bekommen zu haben. Schade, denn daß Sie und ev. einige andere Mitposter auf @libertus nicht gut zu sprechen sind, müssen jetzt all jene, die täglich mit großem Interesse und ebensolcher Freude seine Kommentare gelesen und gut bewertet haben, büßen. Machen Sie doch "Urlaub", wo der Pfeffer wächst!
      Der Dank der Trolle ist ihnen gewiß!

    • Laura R.
      01. Juli 2012 11:24

      @ Undi
      Na servas, dem hast es aber jetzt or´ndlich geb`m, dem adelig`n Schnös`l, hätt` der Werner g`sagt.

    • H&M (kein Partner)
      01. Juli 2012 15:43

      Tja Undine, das ist genau das, was den "Trollen" an diesem Forum so gefällt. Leute wie Sie alle findet man sonst nirgends im Internetz. Ganz großes Kino, bitte mehr davon!

    • Undine
      01. Juli 2012 22:05

      @Laura R.

      Gell, Laura, weil's wahr ist! :-)

      LG Undi

  23. libertus
    01. Juli 2012 00:49

    OT - ausnahmsweise in eigener Sache!

    @libertus hat seine Schuldigkeit getan, @libertus geht!

    Nachdem ich mit zunehmendem Erfolg immer öfter zum Reibebaum mutierte, ein eigens dafür ins Leben gerufener (Un-)Edelmann auf mich angesetzt wurde, ein geifernder "kleiner Karli" bereits meine Schlafgewohnheiten überwacht und mir unverhohlen mit dem "Aufzeigen" irgendwelcher unhaltbarer Unterstellungen droht, möchte ich nicht länger den Blogfrieden stören und ziehe mich zurück!

    Ich bedanke mich bei allen Mitpostern, die mir mit ihren Bewertungen über weite Strecken meinen Erfolg ermöglichten, gönne jenen ihre Freude über meinen Entschluß, denen ich schon immer ein "Dorn im Auge" war und wende mich neuen Aufgaben zu. Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut!

    P.S.: Zum Unterschied von manchen Teilnehmern hier und zum Schrecken einiger Anderer verspreche ich, irgendwann unter neuem Nicknamen wieder zurückzukehren.
    "Heute ist nicht alle Tage - ich komme wieder, keine Frage!" ;-)
    Bis bald und noch LG

    • HEFJ (kein Partner)
      01. Juli 2012 07:35

      Sehr geehrter (KEINE reine Floskel) libertus,

      bitte gestatten Sie mir, mich als regelmäßiger Leser Ihrer Kommentare zu Ihrem Plan zu äußern, obwohl ich selbst in maximal fünf Kommentaren pro Jahr meinen Stumpfsinn absondere:

      Ist Ihnen bewusst, dass Sie im Falle der Durchführung Ihrer Ankündigung einen großen Leerraum hinterlassen würden, der nicht von irgend jemand Anderen geschlossen werden kann? Was Sie nämlich einzigartig macht, ist Ihre Fähigkeit, auch dann, wenn man völlig anderer Meinung ist, Ihre wohl durchdachten und präzise formulierten Argumente positiv anerkennen zu müssen. Es gibt nicht viele Menschen, die mit dieser Gabe geschlagen sind. Da gibt's natürlich noch viele andere Pluspunkte in Ihren Kommentaren, wie z.B. Ihr Stil und Ihre Sprachbeherrschung.

      Sollte Ihr Beschluss noch nicht in Stein gemeißelt sein, würd's sicher nicht nur mich freuen. Wenn Sie allerdings ganz fest entschlossen sind, Ihre Ankündigung durch zu ziehen, erlauben Sie mir bitte, mich bei Ihnen vorerst für Ihre zahlreichen Anregungen, für die Freude an Ihren Kommentaren, und für Ihre oft nicht der PC entsprechenden Ideen und Aussagen zu bedanken.

      In der Hoffnung, Ihre Beiträge bald wieder lesen zu dürfen

      HEFJ

    • Karl Knaller
      01. Juli 2012 10:07

      @Libertus
      Um mich über den entsetzlichen Verlust, der dem Blog nun (wenn auch hoffentlich nur vorübergehend) droht, eingermaßen hinwegzutrösten, bitte ich höflichst um Bestätigung, daß Sie mit dem "geifernden kleinen Karli" nicht mich gemeint haben! Hab' ich Ihnen doch regelmäßig, kaum daß ich Ihres geistvollen Kommentars, dem ich immer schon entgegenfieberte, ansichtig wurde, unverzüglich die Höchstnote gegeben. Ich hoffe daher, daß der "... Karli" eh' auf den bösen Charlemagne gemünzt ist?

    • Alfred E. Neumann
      01. Juli 2012 13:40

      @ libertus

      Neuer Nick, wie wäre es mit fugitivus?

    • Spötter (kein Partner)
      02. Juli 2012 09:36

      @libertus hat seine Schuldigkeit getan, @libertus geht!

      Also gefühlt ist es das nun der etwa 100te Abgang vom Starl und einer seiner Sockenpuppen.
      Das ist schon rekordverdächtig.

      Na ja, wird schon wieder eine neue Puppe auftauchen, er kann ja sonst nichts.

    • Maybach (kein Partner)
      02. Juli 2012 20:47

      Ach ja der liebe Starl, ob aus dem noch mal was wird? Hier wäre er er an sich gut aufgehoben gewesen, weil er relativ wenig Schaden anrichtete. Auf die richtige Menschheit möcht ich ihn nicht losgelassen sehen! Hatte seinerzeit auch einige Sträuße mit ihm, aber wer nicht? Ein kleiner aufgestellter, wichtiger Mausbianl, wie mia Steirer sagen.

    • byrig
      03. Juli 2012 00:44

      starl,sie leiden offenbar unter einer psychose.
      sollte sie dieser blog in dieser hinsicht doch etwas stabilisiert haben,schreiben sie einfach weiter.unter welchem nick auch immer.besser als sm.

  24. HJR
    30. Juni 2012 19:09

    Eine spätes OT - Gute Nachrichten

    Die Presse hat heute "Gute Nachrichten"[*]. Deren Kern besteht darin, den weltweit steigenden "Lebensstandard" auf die Erfolge der Marktwirtschaft und der Demokratie zurückzuführen. Zwar gibt es meines Wissens noch kein von der UNO approbiertes Maß zur Bestimmung des Lebensstandards, aber die angeführten Beispiele sind plausibel und so mag die Behauptung zunächst so stehenbleiben.

    Schwerer tue ich mich mit "Marktwirtschaft" und "Demokratie". Über letztere habe ich mich hier ja schon mehrfach verbreitet und hoffe, damit wenigstens erste Zweifel an der Existenz von "Demokratie" nicht nur in Österreich gesät zu haben. An der Marktwirtschaft habe ich mich noch nicht so abgearbeitet. Deshalb im Folgenden ein erster Versuch:

    Auch hier ist der "ideale Markt" natürlich nur eine Abstraktion, die in der Realiatät aus vielerlei Gründen nicht anzutreffen ist. Der "Markt" wird heutzutage bei allen global wichtigen Gütern (wie z.B. dem Öl aber auch vielen anderen Rohstoffen) von so wenigen "global Playern" beherrscht, dass man ruhig davon ausgehen kann, dass hier sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite Oligopole am Werk sind, die den Preis auf andere Weise suchen und finden, als dies in den klugen Lehrbüchern steht. Aber auch auf den anderen "Märkten", wie z.B. dem Investitions- und Konsumgütermarkt liegen ähnliche Konstellationen vor. Bei den Konsumgütern kommt erschwerend hinzu, dass der "durchschnittliche Konsument" heute fast durchwegs nicht mehr in der Lage ist, die Qualität der angebotenen Produkte richtig zu beurteilen - was auch wieder auf als Störung des Preisbildungsmechanismus zurückwirkt.

    Eine Ware von ganz besonderer Art ist allerdings das Geld. Dieser "Warencharakter" trat natürlich erst so richtig zutage, als man vom Goldstandard abwich und an die Stelle des Goldes das Versprechen einer Staates oder seiner Nationalbank, dass der meist kunstvoll "Wertzettel" auch tatsächlich Waren in der Höhe des aufgedruckten Wertes zu kaufen vermag. Wie falsch diese Annahme war, hat sich inzwischen in vielen Krisen und Kriselchen gezeigt - zuletzt in der Euro- bzw. Staatsschuldenkrise (wobei es ja hoch interessant ist, dass wir nicht einmal eindeutig benennen können, welche Art der Krise nun vorliegt).

    Aber genug und lassen Sie mich zum Kern der Sache kommen: Weder der Demokratie noch der Marktwirtschaft kann die Last der eingangs erwähnten Erfolge zugerechnet werden - vielmehr ist es einzig und allein der Kapitalismus, dessen Wiege die Marktwirtschaft (in einer sehr, sehr alten Form) darstellt und der - im Zuge seiner Erfolge erst die "höheren gesellschaftlichen Organisationsformen" wie Monarchie und Republik, aber auch Despotismus, Totalitarismus uvam. Und - erstaunlicherweise - verträgt sich dieser Kapitalismus in China ganz hervorragend mit dem Kommunismus, der, noch gar nicht lange her, zu seiner Überwindung angetreten ist.

    Und als jüngstes Kunststück des Kapitalismus dürfen wir es betrachen, dass er - wenn seine Form in höchster Vollendung, das Geld, geht - sogar in der Lage ist, unsere - ach so geliebte - Demokratie in eine Elitekratie verwandeln kann und wir bekommen das nicht einmal so richtig mit - auch nicht die Presse.

    [*] http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/fleischhacker/1261045/Nachrichten-gute-Nachrichten
    ===========================
    http://www.CONWUTATIO.at
    horst.rathbauer@gmx.at

  25. Brigitte Imb
    30. Juni 2012 14:05

    Heute muß ich den Tagebuchautor korrigieren und den Grafen Bobby verteidigen, denn der schlüpfrige Mensdorff verdient wohl eher die Anrede "Graf Lobby".

    Ja so sieht´s aus in der Politik (nicht nur bei uns, sondern weltweit). Zu ihrem Selbstweck, der mit anständiger u. sachlicher Politik so gut wie nichts zu tun hat, basteln die Politiker an der Schaffung von familiären Dynastien, wo jedes Familienmitglied seinen Platz findet, wenn es um die Verteilung von Staatsvermögen geht. Den Proponenten ist keine Schweinerei, zulasten der Bevölkerung zu groß, wenn es gilt ihre Pfründe zu wahren und sich unrechtmäßig zu bereichern.
    Die könnten allesamt, als Pendant zur Schwulenparade, eine Nepotistenparade abhalten - wäre gleichwertig ungustiös!

    • contra
      30. Juni 2012 14:10

      @B. Imb

      Für "Graf Lobby" reiche ich noch nach:

      **********! ;-))

    • Brigitte Imb
      30. Juni 2012 14:17

      Contra,

      besten Dank, jedoch ist das nicht auf meinem Mist gewachsen, ich plagiiere aus dem Kurier. :-))

    • durga
      30. Juni 2012 14:18

      Ausgangspunkt der Nepotistenparade ist natürlich der Rothausplatz. Ich sehe eine riesige Tribüne, auf der alle Nepotisten des Rothaus Platz finden (vermutlich gibt es dann aber Probleme mit der Statik), an der alle anderen Nepotisten der Stadt, des Landes samt ihren internationalen Verflechtungen vorbeidefilieren. Ein Mega-Event!

      Freundschaft!

    • contra
      30. Juni 2012 14:27

      @B. Imb

      Ok, dann nehme die Hälfte zurück! ;-)))

  26. Alfred E. Neumann
    • Herby
      30. Juni 2012 13:47

      Ja, hoffentlich hat er recht:

      Ein spanischer Wirtschaftswissenschaftler der Österreichischen Schule und Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Rey Juan Carlos in Madrid:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Jes%C3%BAs_Huerta_de_Soto

    • brechstange
      30. Juni 2012 15:11

      Nein, ich muss Sie beide enttäuschen. Den Beweis werde ich nachliefern, wenn ich Zeit habe.

    • brechstange
      30. Juni 2012 15:57

      Hier ein Link, der erklärt, warum Huerta de Sota nicht Recht hat.

      Lang, aber es lohnt sich das zu lesen.

      http://ef-magazin.de/2012/06/26/3581-replik-auf-jess-huerta-de-soto-ist-der-euro-fast-so-gut-wie-gold

    • Herby
      30. Juni 2012 16:25

      @ brechstange, danke für den Link!

    • Johann Scheiber
      30. Juni 2012 23:09

      Brechstange, Bökenkamp sollte vorsichtig sein mit seinen häretischen Ansichten. Wegen der Verteidigung flexibler Wechselkurse durch Fritz Machlup, hat Mises mit seinem Schüler drei Jahre nicht mehr geredet. So zitiert jedenfalls Huerta de Soto in seinem Artikel die Ehefrau von Ludwig Mises.
      Könnte es sein, dass sich Mises und Hayek, der die flexiblen Wechselkurse auch verdammte, irrten?

    • brechstange
      01. Juli 2012 07:35

      Herr Scheiber,
      niemand ist unfehlbar. Ich denke, dass alle Systeme Vor- und Nachteile aufweisen, auf jeden Fall muss die sozialwirtschaftliche und politische Position in Währungsfragen jedenfalls einbezogen und nicht - wie es jetzt passiert und passiert ist - ausgeblendet wird. Bei Einbeziehung dieser Faktoren ist ein flexibles Wechselkurssystem in einem Korridor vorzuziehen, denn nur dieses lässt die so wichtigen Sollbruchstellen zu und befördert die Eigenverantwortung, Subsidiarität und schlussendlich auch den Wettbewerb. So werden Politiker in die Schranken gewiesen und das wäre gut so.

    • xRatio (kein Partner)
      02. Juli 2012 00:04

      de Soto liegt genauso falsch wie Bökenkamp samt Mises und Wiener Schule.

      Ist bloß das übliche, strohdumme, total bekloppte VWL-Gelaber.

      Jedes Kind, sogar xRatio, weiß es besser. :-))

    • xRatio (kein Partner)
      02. Juli 2012 00:13

      Wer glaubt, die VWL sei eine Wissenschaft, sieht das täglich mehrfach durch die grotesken Absonderungen dieser Hurenzunft widerlegt.

      Natürlich nur, wenn er zumindest noch über den Horizont eines Zehnjährigen verfügt.

      xRatio

  27. Claudius
    30. Juni 2012 13:35

    Profil-Chefredakteur Herbert Lackner recherchierte für einen Artikel im März auch den Familienhintergrund von Mensdorff-Pouilly, hier erfährt man viel Hintergrundwissen u. auch Menschliches, a. u. auch die Größe von Alfons Mensdorff-Pouilly:

    Wer ist Alfons Mensdorff-Pouilly wirklich?
    (20.3.2012, PROFIL, von Herbert Lackner)

    Berater, Bauer, Edelmann – wie ein angeblich verarmter Adeliger sehr schnell zu sehr viel Geld kam. Das bemerkenswerte Leben des Alfons Mensdorff-Pouilly.

    Vergangenen Donnerstag haben sie ihn wieder einmal in die Mangel genommen, und anders als früher hat Alfons Mensdorff-Pouilly danach nicht mehr in die Kameras gelächelt. Sein Anwalt stellte im „Mittagsjournal“ fest, die Ermittlungen könnten „noch einige Zeit andauern“.
    Das klingt nicht gut.

    Acht Stunden lang wollten Korruptionsermittler Näheres zu den mehr als fünf Millionen Euro wissen, die Telekom und Motorola Mensdorff 2004 just zu jener Zeit überwiesen hatten, als die beiden Unternehmen den fetten Blaulichtfunk-Auftrag des Innenministeriums an Land zogen. Die ministeriellen Entscheidungsträger aus dem Hause Ernst Strassers hatte der Landadelige damals mit Jagdausflügen samt opulentem Dinner im Schloss verwöhnt. Der Minister selbst hatte die Pirsch ausgelassen, war aber zum Abendessen erschienen.Unschön, das alles.

    Unschön vor allem für einen Herrn wie Alfons Mensdorff-Pouilly, 58, Spross aus altem Haus, dessen Ahnen Königen und Kaisern gedient hatten. Ein blauer Löwe auf silbernem Grund ist das Stammwappen des Geschlechts. Als den aus Lothringen stammenden Mensdorff-Pouillys 1818 auch der österreichische Grafentitel verliehen wurde, kam noch eine „Helmzier“ dazu: Ein selbstloser Pelikan füttert seine Jungen mit eigenem Blut.

    Um Ähnliches geht es im Leben des Alfons Eduard Alexander Antonius Maria Andreas Hubertus Christoph Graf von Mensdorff-Pouilly: Immer wieder gibt es Anhaltspunkte für den Verdacht, der Landadelige helfe Rüstungs- oder Elektronikunternehmen bei der Überzeugungsarbeit in Regierungskreisen aller Herren Länder, indem ein wenig zugefüttert wird.

    Ebenso oft dementiert Mensdorff: Er sei bloß ein Berater, seine Leistungen seien nachvollziehbar, seine Einkünfte versteuert, und die Rüstungsfirmen machten bloß einen Teil seiner Kundschaft aus. Wird er nach der Sonntagsmesse in seiner Heimatgemeinde Luising gefragt – sie reden ihn dort mit „du, Herr Graf“ an –, sagt er das Gleiche…..

    Weiterlesen den vollständigen Artikel bei: http://www.profil.at/articles/1138/560/307671/mensdorff-pouilly-wer-alfons-mensdorff-pouilly

  28. Anton Volpini
    30. Juni 2012 12:04

    Diese ganzen Lobbyisten, wie Mensdorff, Hochegger und Co haben nur deshalb eine Handhabe, weil unser Staat viel zu aufgeblasen ist.
    Wäre man der Österreichischen Schule der Nationalökonomie gefolgt, und hätte den Staat schlank belassen, dann hätten diese Typen gar keine Chance gehabt.

  29. libertus
    30. Juni 2012 11:44

    Von "noblesse oblige" hat dieser schamlose Adelsmann vermutlich noch nie etwas gehört.
    Man traut ihm zu, daß ihm die laufenden Strafverfahren dazu dienen, um sich der Aussage über seine dubiosen Lobbyistengeschäfte vor dem U-Ausschuß zu entschlagen. Zuguterletzt windet er sich sicher aus allen Verdachtsmomenten gekonnt heraus.

    So dumm kann eine Ministerin gar nicht sein und ich denke eher, sie hat die alte Volksweisheit "wer sich mit Hunden ins Bett legt, wacht mit Flöhen auf" ganz einfach kraft ihres Amtes ignoriert.

    Jetzt soll sie dafür auch die Konsequenzen tragen und selbst einen klaren Schlußstrich unter diese Affäre mit total schiefer Optik ziehen. Das gäbe wenigstens noch einen halbwegs sauberen Abgang von der politischen Bühne!

  30. Politicus1
    30. Juni 2012 11:10

    "dass er sich eine Ministerin als Ehefrau hielt."

    weinerliche Auftritte hatten schon US-Präsidentschaftskandidaten den Wahlkampf zu Grunde gerichtet...

    eine weinerliche Ministerin als Ehegattenverteidigerin im TV ist nur peinlich!

    Jeder Advokat, Baron oder Jagdfreund wäre da besser geeignet gewesen....

    Postive thinking ist angesagt:
    jegliche Idee der Frauenbewegung, eine Straße, einen Spielplatz oder eine U-Bahnstation nach "Rauch-Kallat" - zur Erinnerung an ihre Töchter in der Bundeshymne - zu benennen, dürfte jetzt endlich in den Papierkörben gelandet sein ....

  31. Josef Maierhofer
    30. Juni 2012 10:13

    Klar, gehört Frau Rauch-Kallat aus der ÖVP ausgeschlossen, wenn der ÖVP ihr eigener Ehrenkodex noch was wert ist.

    Viele Österreicher sind empört über die Verunstaltung der Bundeshymne durch unter anderem auch ihr Feministinnengeblödel, als hätte Österreich keine anderen Sorgen.

    Wieviel am Grafen 'Lobby-Bobby' hängen bleibt werden wir sehen und womit man in Österreich auf Steuerkosten reich wird, das haben wir hier vorgeführt bekommen.

    Das alles ist aber eine Bagatelle gegen die Schäden die Faymann/Ostermayer, Hundstorfer, etc. angerichtet haben und anrichten. Sie verursachen nicht nur unnötige Kosten, sondern bedienen sich am Staat unverblümt und, wie geschrieben, 'im Amt', geschützt von der 'Baddei'.

    Wie gesagt, alleine die Staatshaftungen belasten eine Familie mit 2 Kindern bereits mit etwa 100 000,- Euro und dann die Staatsschulden die gleiche Familie mit 2 Kindern mit weiteren 160 000,- Eureo ca. Da stellt sich UHBK noch hin bei der EU und meint heute im Kurier, 'der Frau Merkel werden die Eurobonds noch ins Haus stehen'. Ein richter 'Weltbursche' UHBK, dem das österreichische Volk und die schwere Schuldenlast völlig egal sind, geht ihm doch gut mit Gehalt, Politpension und Korruptionsverdacht.

    Das ist Österreich.

    Die einen putzen ihren Mist weg, so will ich im Fall der ÖVP wohl hoffen, die anderen machen ihn.

  32. schreyvogel
    30. Juni 2012 09:07

    Wäre er ein Jude, und nicht ein Christ, wie würde diesem Mann hofiert, in allen Medien!
    So aber ...

  33. Marie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette
    30. Juni 2012 07:27

    1

    Wie generiert man einen Poster des Monates? Das herauszufinden sind wir angetreten.
    Es ist ganz einfach.

     
    Man erfindet eine Kunstfigur, den Marquis.

    Idealerweise beginnt er am jeweils Ersten eines Monates zu posten. Der Marquis schreibt schön mainstreamig. Da und dort baut er eine kleine Spitze ein. Das macht sich gut, das ist gefällig.

     
    Der Marquis postet sowie die der langmonatige Poster des Monates täglich, sicherheitshalber auch bei allen Gastbeiträgen. Bringt schließlich Sternchen.

    Nervosität bricht aus.

    Plötzlich beginnt der langmonatige Poster des Monates wild off topic und zwei-, dreimal am Tag zu posten, was er früher selten bis nie getan hat. Kann ja nicht sein, dass seine Erbpacht durch einen dahergelaufenen Marquis unterminiert wird.

    Dann wird der langmonatige Poster des Monats herausgefordert.

    Alle Gastkommentare werden am 18. des Monates nochmals on top mit einem Posting versehen. Alle erhalten von uns mindestens zwei Sterne. Schon in der nächsten Nacht hat der langmonatige Poster des Monates ebenfalls alle Gastbeiträge bis Anfang Juni zurück mit einem zusätzlichen Posting on top versehen. Und schau an, alle haben drei mal drei Sterne. Jeder darf sich selbst einen Reim darauf machen, wie es bei 18 Tage alten Gastbeiträgen plötzlich und in einer Nacht zu drei x drei Sternen kommen kann.

    Man merkt die Absicht und ist verstimmt.

    Wenn Beiträge nur oder mitunter verfasst werden, um Poster des Monats zu werden senkt dies die Gesamtqualität des Forums.

    Wir schlagen daher vor, die Sternchen weiter, aber den Poster des Monates nicht mehr zu vergeben.

    Der Marquis zieht sich nun für einen langen Urlaub auf seine Latifundien in Chavaniac, Département Haute-Loire zurück und wünscht Allen einen schönen Sommer und Herbst.

    • Florin
      30. Juni 2012 07:41

      Das also war des Pudels Kern;)

    • Brockhaus
      30. Juni 2012 08:15

      Ich bin nicht der Anwalt von Herrn Libertus, aber das ist so ein Schwachsinn, was Sie da von sich geben, daß es eine Beleidigung für den gesamten Adelsstand ist. Genau so wie Herr Mensdorff.

      Obwohl ich überzeugt bin, daß in Ihren Adern gar kein blaues Blut fließt und Sie bis vor Kurzem hier unter einem anderen Pseudonym schrieben, würde ich Sie hier gerne mit dem Rumpelstilzchen vergleichen.

      Noch einen schönen und vorallem langen langen Urlaub,

      Brockhaus

    • Alfred E. Neumann
      30. Juni 2012 08:56

      Angenehm, endlich ein bisserl Ruhe von dem dünnen Geschreibsel.

    • Anton Volpini
      30. Juni 2012 09:02

      Johann, Du hast tatsächlich wiedereinmal recht. Wie fast immer. :-))
      Unglaublich daß Du den Braten gerochen hast, daß der Marquis der Lahnsteiner ist.
      Gratuliere Johann!!

    • Alfred E. Neumann
      30. Juni 2012 09:34

      @ Volpini

      Er macht ja auch immer die selben Rechtschreib- und Beistrichfehler, fast wie der Renneberg :-)))

    • dssm
      30. Juni 2012 09:48

      Ich lese da zwischen den Zeilen von Neid und Missgunst.
      Die schönste Eigenschaft des Christenmenschen ist aber: Vergeben!

    • efrinn
      30. Juni 2012 10:02

      Dem Herrn Marquis sei Dank! Hat er doch mit wissenschaftlicher Gründlichkeit jene (Un-)Sitte beleuchtet, die jedem halbwegs Denkfähigem seit Langem ein bitterer Wermutstropfen im sonst so runden Blog des Herrn A.U. sein muß.

    • Undine
      30. Juni 2012 10:45

      @Marie-Joseph Paul Yves Roch Gilbert du Motier, Marquis de La Fayette

      Was für Mühe Sie sich da gemacht haben --- und das alles nur, um einen wirklich ausgezeichneten Mitposter herabzusetzen, gezielt zu verletzen. Ein bißchen SEHR schäbig; eigentlich unter Ihrer Würde, Herr Marquis!

    • libertus
      30. Juni 2012 11:37

      Sehr geehrter Marquis @Lahnsteiner, @lahnsteirer usw.

      Sie fühlen sich wohl sehr schlau, aber Ihre Absicht wurde von Anfang an durchschaut.

      Sie haben mit UNSAUBERER Klinge gekämpft und ich habe Sie lediglich mit Ihren eigenen Waffen geschlagen (siehe Ihre eigenen Einträge). Und das wird wohl noch erlaubt sein.
      Denn anders kann man einem armseligen Charakteren, wie Sie sich hier darstellen, nicht beikommen.

      Ob Poster des Monats war mir gar nicht mehr so wichtig, ich mußte mir nichts mehr beweisen, es lag mir bloß daran, Ihre unsinnige Aktione zu unterlaufen.

      Gelungen, au revoir und hoffentlich habe ich Ihnen soviel Mühe und Plage beschert, daß Sie sich sehr lange ausruhen müssen! ;-)))

      P.S.: Wie meinte schon der alte Geheimrat Goethe: "Ich fürchte mich vor niemandem mehr, als vor einem Toren, der einen Anlauf nimmt, klug zu scheinen!"

    • libertus
      30. Juni 2012 11:47

      Korrektur:

      Ich streiche ein "en" bei Charakter sowie ein "e" bei Aktion. Sry!

    • Anton Volpini
      30. Juni 2012 11:48

      Aber der Unterschied zum Renneberg ist, daß dieser sehr sympatisch ist, Alfred E. Neumann.
      Shalom :-))

    • libertus
      30. Juni 2012 12:09

      @Anton Volpini/11:48 Uhr

      ******!

    • plusminus
      30. Juni 2012 12:35

      @Marquis

      Soviel "KRAMPFADEL" in einem einzigen (Knochen-)Markgraferl ist ja nicht auszuhalten! ;-)

    • Anton Volpini
      30. Juni 2012 12:52

      Ein Markgraf wäre schon ein ziemlich "hohes Vieh" plusminus. Der Lahnsteiner hat sich aber nur mit dem Titel eines Barons geschmückt, nach dem "von" die zweite Stufe von unten.
      Scheinbar klingt in seinen Ohren der Marquis als etwas ganz besonderes, jetzt jedenfalls hatt er den ganzen Spott.

    • plusminus
      30. Juni 2012 13:01

      @A. Volpini

      Danke für den Hinweis, ich korrigiere:

      Soviel KRAMPFADEL in eine(r)m einzigen Markise ist ja nicht auszuhalten! ;-)

    • Anton Volpini
    • Alfred E. Neumann
      30. Juni 2012 13:19

      @ Volpini

      Freundschaft! :-)))

    • Anton Volpini
      30. Juni 2012 14:23

      Ja Freundschaft und Friede, Alfred E. Neumann!
      Wir müssen zammenhalten, denn wir sind von genug Täuschern und Schwindlern umgeben

    • charlemagne
      30. Juni 2012 15:48

      Was soll diese künstliche Erregtheit?
      Entweder liegt der Marquis daneben mit seinen Behauptungen, dann kann man dies auch ohne Diffamierungen mit Fakten beweisen, oder er hat Recht, dann gehört dieser Unsinn im Sinne einer gepflegten Forumskultur schleunigst abgestellt.

      Der Monat August wird es ja zeigen, wer wieder zum zwanghaften Dauerposter über alles und jedes in Erscheiinung tritt. Und wenn der Herr Marquis einen längeren Urlaub antritt - er sei ihm von Herzen gegönnt - dann gibt es ja für den libertus auch keinen Anlass mehr, seine Zeit vorwiegend vor dem Rechner zu verbringen um dem Marquis eines auszuwischen!

      Ich hoffe, damit wird die Angelegenheit beendet sein und jeder meldet sich dann hoffentlich nur dann zu Wort, wenn sein Posting auch einen gewissen Neuigkeitswert hat!

    • Alfred E. Neumann
      30. Juni 2012 17:58

      @ Volpini
      Wie recht Sie haben, und ein wenig blau unterwandert sind wir leider auch.

    • charlemagne
      30. Juni 2012 19:45

      Kleine Ergänzung zu den "Recherchen" vom Marquis:
      Vor 11:30 steht der Libertus nicht auf (heute 11:37),
      danach schnellen die Bewertungen seiner dünnen Kommentare wie von Geisterhand schlagartig empor
      man hat natürlich etliche Nicks die auch heute wieder verwendet wurden,
      er meint nur die Poster sind so dumm all diese Fakes nicht schon längst erkannt zu haben manche haben es auch nicht, so die heutigen Lobhudeleien.
      Aber wie gepostet nach seiner heutigen stottrigen Ansage, müsste er ja nach dem Urlaubsantritt des Marquis völlig enthaltsam werden!
      "Man darf gespannt sein" - eine seiner Lieblingsfloskel.

    • f.m.
      30. Juni 2012 19:55

      Charlemagne,
      "wer wieder zum zwanghaften Dauerposter über alles und jedes in Erscheiinung tritt"

      also das könnte doch locker wieder der treffliche werko übernehmen!

    • libertus
      30. Juni 2012 20:07

      @charlemagne

      "Wir werdn kan Richter brauchen" und schon gar keinen der sich "charlemagne" nennt. Es wird bereits der Juli zeigen was Sache ist, wenn Ihnen das entgangen sein sollte. Wie und wann hier ein Tagebuchpartner Kommentare "mit Neuigkeitswert" postet, bleibt wohl jedem selbst überlassen bzw. die Beurteilung den Reaktionen der Mitposter und nicht Ihren "Schiedsrichterversuchen"!

      Ob ich "meine Zeit vorwiegend vor dem Rechner verbringe" oder nicht, geht Sie auf gut Deutsch "einen feuchten Kehricht an". Ich würde mich jedenfalls hüten, über Ihre persönlichen Gepflogenheiten zu urteilen!!!

      Zuguterletzt geht aus dem @Marquis-Eintrag wohl eindeutig hervor, daß ER mir in erster Linie "eins auswischen wollte", sich extra einen neuen Nicknamen zulegte und so viel Mühe und Plage in Kauf nahm, daß er sich sogar sehr lange zum Ausruhen zurückziehen muß. ;-))

      Bitte, LESEN und VERSTEHEN sowie AKTION und REAKTION schon noch auseinanderhalten - soviel Intellekt darf man wohl voraussetzen!

    • libertus
      30. Juni 2012 20:15

      @charlemagne/19:45 Uhr

      Sie sollten sich ein anderes Hobby zulegen, als hinter @libertus' Lebensgewohnheiten bzw. -rhythmus herzuschnüffeln.
      Interessant ist und bleibt, was Neid und Mißgunst in einem Menschen auslösen können!

      Ich habe vor dem @Marquis gepostet und ich werde nach dem @Marquis wieder posten. Ob, wann und wie werde ich alleine entscheiden - weder der "kleine Karli", noch die "k(r)ampfadelige Markise" ( wie hier schon treffend bemerkt!).
      Ich hoffe, ich beschere Ihnen damit keine schlaflose Nacht - noch dazu bei dieser Hitze! *gg*
      So long!

    • charlemagne
      30. Juni 2012 21:40

      das täte Ihnen so passen libertus, nein im Gegenteil, Ihre heutigen hilflosen bis lächerlichen Rechtfertigungsversuche bestätigen ja nur den Verdacht vom Marquis. ich werde ab sofort jeden Ihrer Manipulationsversuche in Zukunft aufzeigen, die Zeit nehme ich mir, am besten Sie verhalten sich in Zukunft wie jeder andere Poster auch und pflegen z.B. Kontakte mit Anderen und sitzen nicht nur auf dem hohen Ross und lassen gnadenhalber den contra oder den plusminus oder den fenstergucker oder, oder... für sich sprechen wie ein Bauchredner, nein libertus Ihre Teilnahme am Forum hat den Blog nicht bereichert sondern sehr geschadet, nur einige haben Sie durchschaut, darunter der Marquis und der Lahnsteirer, vielleicht bin ich ja einer von Ihnen, Sie halten sich ja auch bedeckt mit ihren Nicks, oder?

    • libertus
      30. Juni 2012 23:03

      @charlemagne

      Niemand wird Sie an Ihrem neuen Lebensinhalt hindern! Viel Spaß noch! *lach*

    • libertus
      30. Juni 2012 23:19

      @charlesmagne

      Übrigens - ich bin auch @efrinn, @Karl Rinnhofer, @charlesmagne usw.
      Kleiner Scherz zum Abschied!

    • Karl Knaller
      01. Juli 2012 09:53

      Herzerfrischend, herzerfrischend! Da weiß man doch wieder einmal, warum man die Kommentare hier so gerne liest. Was wäre A.U. ohne seine Dauerposter? Lauter aufrechte, bescheidene, kluge und gebildete Leute, die hier ganz ohne persönlichen Ehrgeiz (von wegen Sternderln und so) hochinteressante Beiträge liefern. Und dem Blog stets treu bleiben, auch wenn sie sich in unregelmäßigen Abständen (machmal "ehrenwörtlich" für immer) vorübergehend verabschieden.

    • Undine
      01. Juli 2012 22:12

      @Karl Knaller

      Sie böser, böser Spötter! :-)

    • Maybach (kein Partner)
      02. Juli 2012 21:05

      @all
      Ihr seids ein Haufen kindische Vollkracher :-) Gottseidank ist ein Forum wie dieses hier dank solcher Teilnehmer ungefähr so revolutionär wie ein World of Warcraft Realm ;-) lol

  34. Cotopaxi
    30. Juni 2012 05:59

    "Die Partei (ÖVP) hat ja auch Ernst Strasser zu Recht lange vor jeder rechtskräftigen Verurteilung vor die Tür gesetzt."

    Ist das wirklich so? Hat ihn die ÖVP aus der Partei ausgeschlossen?
    Meines Wissens wurde die Mitgliedschaft nur ruhend gestellt, wie etwa die von Herrn Bundespräsident Fischer.
    Irre ich mich? Bitte um Aufklärung.

  35. Johann Scheiber
    30. Juni 2012 05:28

    Man muß doch für die von A.U. angesprochene Mediengeilheit und Dummheit von Graf Bobby und Prolo-Mary dankbar sein. So erkennt man wenigstens, wie die Typen aussehen, an denen das Land zu Grunde geht:
    Bobby, eine ideale Schmäh-Krönung einer jeden austriakischen Treibjagd und an seiner Seite ein Energieschub für die linke Tschender-Bewegung, deren einzig sichtbare Verdienste darin bestehen, ein hohes Staatssymbol verhunzt zu haben und einer der Sargnägel der Volkspartei zu sein.

  36. Schani
    30. Juni 2012 03:40

    Große Bühne für unseren famosen BK in der ZiB 2. Er wurde zum EU-Gipfel befragt. Und dann kam es: Österreich zahle für seine Schulden geringere Zinsen und diesen GEWINN könne man nun für "wachstumsfördernde Investionen" verwenden. Diese Aussage ist nobelpreiswürdig!

    • Undine
      30. Juni 2012 09:32

      @Schani

      Da sieht man's wieder, was für ein cleveres Kerlchen unser Bundeskanzler ist! Mein Gott, Werner!!!!!

    • dssm
      30. Juni 2012 09:44

      Ein Bonmot von Henry Ford in neuem Gewande: Wenn der Faymann wüsste, wie unser Banken- und Währungssystem funktioniert, hätten wir noch vor morgen früh keinen Kanzler mehr.

    • M.S.
      30. Juni 2012 12:21

      Was macht eigentlich unser Sparpaket? Ist das schon wirksam geworden?
      Sind wir schon über den Berg? Können wir schon durchatmen ob der weisen und vorausschauenden Regierungsarbeit?

  37. RR Prof. Reinhard Horner
    30. Juni 2012 01:58

    reinhard.horner@chello.at

    Man darf doch wohl davon ausgehen, dass die Frau Ministerin a. D. von sich aus die Konsequenz ziehen wird. Und fordern, dass gegen ihren Gatten juristisch und medial sauber vorgegangen wird. Und dass politische Feinde sich einmal in Zurückhaltung üben.

    • dssm
      30. Juni 2012 10:56

      Bei der Eheschließung heißt es: In Guten Wie In Schlechten Tagen. Das da manches 'etwas' krumm läuft ist eine Sache, aber von der Gattin ernsthaft zu verlangen gegen den eigenen Gatten vorzugehen (…), das ist eine etwas seltsame Auslegung vom Sakrament der Ehe.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      30. Juni 2012 14:11

      reinhard.horner@chello.at

      Konsequenz?

      Sg.dssm!

      Mit Ihrer "Auslegung vom Sakrament der Ehe" stimme ich vollends überein.

      Von einem Vorgehen gegen den eigenen Gatten ist keine Rede. Was von unserer Frau BM a. D. zu erwarten und zu verlangen ist, ist die klare und vollständige Aufklärung der Vorgänge in ihrem Ressort. Dazu mag u. a. ihre angekündigte Klage dienen. Eine Frage der Konsequenz ist überdies ihr Verhältnis zu ihrer ÖVP.

      Schließlich ist auch nicht uninteressant, ob von ihrer langen politischen Tätigkeit nur die Verhunzung der Bundeshymne - mit der lügnerischen Quellenangabe im Gesetz - übrig bleibt. Diesbezüglich kann ihr doch die Frau BM Schmied mit ihrer sündteuren Popversion (mit der Eliminierung von "Volk, begnadet für das Schöne") den Negativrekord durchaus streitig machen.





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